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Ausgabe Januar | 2016

Kleine Patienten ohne Angst Seite 2

Das Gesundheitsmagazin f端r Unna und Werl

Gute Heilungschance bei Brustkrebs Seite 6

Mehr Raum f端r das Palliativzentrum Seite 14


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INHALT Schnobbl nimmt die Angst Seite 2 und 3 Große Operationen mit kleinen Schnitten Seite 4 und 5

„ICH BIN SCHNOBBL, DU FINDEST MICH ÜBERALL

Gute Heilungschancen bei Brustkrebs Seite 6 und 7

IM KRANKENHAUS.“

Ausbildungsplatz Krankenhaus Seite 8 und 9 Chirurgie in Werl mit neuem Chefarzt Seite 10 und 11 Massage für den guten Zweck Seite 12 Kluger Umstieg auf E-Bike und Bus Seite 13 Mehr Raum für das Palliativzentrum Unna Seite 14 und 15 Termine und Aktionen Seite 16

Impressum Herausgeber: Katholischer Hospitalverbund Hellweg gem. GmbH Obere Husemannstr. 2 59423 Unna www.hospitalverbund.de Redaktion: Unternehmenskommunikation Katholischer Hospitalverbund Hellweg Karin Riedel (V.i.S.d.P.) wir@hospitalverbund.de Horschler Kommunikation GmbH www.horschler.eu Realisation: Horschler Kommunikation GmbH www.horschler.eu Druck: Graphische Betriebe F. W. Rubens KG Ostring 2 59423 Unna Ausgabe UNNA/WERL Gesamtauflage: 162.500 Bildnachweise: Titelbild: Fotolia/GTeam iStock: mishooo/shapecharge/ Kais Tolmats Fotolia: Robert Kneschke Kath. Hospitalverbund Hellweg

DIE KRAFT DER PHANTASIE Das Angst- und Schmerzprophylaxe-Konzept, nach dem der Schnobbl eingesetzt wird, nennt sich DOLORES, eine Zusammensetzung von lat. dolor = Schmerz und engl. resistance = Widerstand. Es knüpft an verschiedene Studien an, die sich mit der genesungsfördernden Kraft von Kreativität und Phantasie beschäftigt haben. So gibt es Untersuchungen, die zeigen, dass sich allein durch positives Denken der Schmerz

von Kindern nach einer Mandeloperation reduzieren lässt. Eine andere Studie belegt bei Kindern mit Bauchschmerzen weniger Beschwerden, wenn der Schmerz mit Phantasieaufgaben und Entspannungsmusik behandelt wird. Wo herkömmliche Methoden bei knapp 30 Prozent der getesteten Kindern eine Verbesserung erzielten, fühlten sich bei den mit Entspannungstechniken behandelten Kindern fast drei Viertel besser.


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Therapiekonzept für kleine Patienten

Nicht ohne meinen Schnobbl... „Schwobb-di-wobb, hier kommt der Schnobbl“ – ein mit Gitarrenmusik untermaltes Kinderlied tönt aufmunternd von einer CD. „Ruft nach mir ein krankes Kind, bin ich da geschwind!“ Zwei Tage vor einer Operation im Katharinen-Hospital

soll ein Kind den Schnobbl erstmals singen hören. Denn hinter dem orangefarbigen Kopffüßler mit der braunen Wuschelfrisur steckt ein wissenschaftlich untermauertes Therapiekonzept zur Schmerzverringerung.

Gisela Melinat, Anja Schubert und Sabine

Die CD mit dem Schnobbl bekommen Eltern, deren Kindern eine Operation bevorsteht, bei der Voruntersuchung im Katharinen-Hospital. Zwei Tage, bevor es tatsächlich ins Krankenhaus geht, sollen sie ihrem Kind die CD vorspielen. Das swingende Liedchen und die freundliche Figur finden direkt Zugang zu den Herzen der Kinder. „Im Krankenhaus wartet schon ein Geschenk auf dich“, sollen die Eltern am Vortag der Operation ankündigen. Was mag das sein? „W e n n d i e Kinder dann hier im Katharinen-Hospital ankommen, ist der Schnobbl schon da“, sagt Sabine Nijak, die neben ihrer Hauptaufgabe, dem Belegungsmanagement, die sorgfältig verarbeitete Plüschfigur mit dem dahinter liegenden Konzept in das Katharinen-Hospital geholt hat. Der Schnobbl darf überall mit hin – sogar in den Operationssaal. „Im Aufwachraum ist er dann sofort wieder da, und auch eine sanfte Variante der Schnobbl-Musik wird gespielt“, berichtet Sabine Nijak. Ein bekanntes Gesicht, eine vertraute Melodie – die Kinder können so mit den für sie oft beängstigenden Abläufen in der Klinik besser umgehen. „Schon viele Tränen sind durch den Schnobbl getrocknet worden!“

Denn indem sie sich auf den Schnobbl konzentrieren, sich weitere Geschichten dazu ausdenken und seine Hilfe annehmen, haben die Kinder weniger Angst und spüren auch weniger Schmerz. Das zugrundeliegende Konzept DOLORES macht sich die Fähigkeit von Kindern zunutze, Schmerzen einfach „wegzudenken“ und ihre eigene Heilung durch positive Gedanken zu befördern.

Nijak (v.l.) mit einer kleinen Patientin und Schnobbl

„Insbesondere den Kindern, die in der Tagesklinik operiert werden, können wir mit dem Schnobbl sehr viel Angst ersparen.“ Sabine Nijak

Friedensdorf-Kinder Sabine Nijak hat das Konzept 2014 zusammen mit ihrer Kollegin Anja Schubert auf einer Fortbildung zur Schmerztherapie kennengelernt. Beide waren sofort überzeugt und konnten den Schnobbl in den Klinikalltag integrieren. „Wir sind keine Kinderklinik, haben aber trotzdem auch immer wieder kleine Kinder unter unseren Patienten – zum Beispiel nach einem Spielplatz- oder einem Schulunfall“, erklärt Anja Schubert. Und: „Bei uns sind häufig auch Kinder aus dem Friedensdorf in Oberhausen, die hier oft monatelang behandelt werden

müssen, weil in ihren Heimatländern die dringend erforderliche medizinische Hilfe nicht möglich ist.“ Auf der Station, auf der diese jungen Patienten weit weg von ihrem Zuhause untergebracht sind, aber auch in der Tagesklinik gibt es besonders viele geschulte Schnobbl-Schwestern unter der Leitung von Schwester Mariola Trojanowski. „Die Belegärzte aus den Bereichen HNO und Urologie, die hier behandeln, gehen das Konzept gerne mit“, sagt sie. Tröstender Begleiter Schwester Gisela Melinat aus der Tagesklinik sorgt dafür, dass die kleinen Patienten

einen Schnobbl in ihrem Tagesbett finden. Schon den Weg in die Tagesklinik oder in die Anästhesie zur Vorbereitung finden die Kinder anhand der Schnobbl-Aufkleber, die ihnen den Weg durch das Katharinen Hospital weisen. „Insbesondere den Kindern, die in der Tagesklinik operiert werden, können wir mit dem Schnobbl sehr viel Angst ersparen“, sagt Sabine Nijak. Am Ende nehmen die Kinder nicht nur den Schnobbl, sondern auch eine Urkunde über ihren Krankenhausaufenthalt mit nach Hause. Das Katharinen-Hospital hat durchweg positive Erfahrungen mit dem DOLORESTherapiekonzept gemacht.

„Auch Kinder, die mit einer Verletzung in die Notfall-Ambulanz kommen, werden inzwischen mit einem kleinen Schnobbl getröstet.“ Langfristig soll Schnobbl nicht nur in Unna, sondern im gesamten Bereich des Katholischen Hospitalverbunds Hellweg eingesetzt werden.

Ansprechpartnerinnen: Sabine Nijak Anja Schubert Tel. 02303 / 100-1373 E-Mail: s.nijak@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de


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Klinik für Chirurgie baut minimal-invasiven Schwerpunkt weiter aus

Große Operationen mit kleinen Schnitten

Kleinere Narben, weniger Wundschmerz, kürzerer Krankenhausaufenthalt – die minimal-invasive Chirurgie, Mitte der 1980er-Jahre eingeführt, ist heute eine etablierte Operationstechnik. Das Verfahren, auch als „Schlüsselloch“-Chirurgie bezeichnet, ermöglicht im Unterschied zum großen Bauchschnitt den Zugang zu den erkrankten Organen über mehrere kleine Schnitte und gilt deshalb als besonders schonend für den Patienten. Die Klinik für Chirurgie im Katharinen-Hospital hat zum Jahresbeginn mit Dr. Jens Peter Hölzen und PD Dr. Sabine Kersting das Team um zwei weitere Spezialisten für minimal-invasive Eingriffe verstärkt. „Wir bieten in diesem Bereich ein sehr breites Leistungsspektrum“, so Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Mittelkötter.

DER BLICK INS KÖRPERINNERE Bei der minimal-invasiven Ope-

Kamera und Licht

rationstechnik werden kleinste Hautschnitte genutzt, um mit den eingebrachten Kameras, Lichtquellen und Instrumenten die Operation durchzuführen. Diese Methode wird

Bauchdecke

immer weiter optimiert. Ein Beispiel

Zugang für Instrumente

dafür ist die 4-K-Videoskopie. Was beim Fernsehen erst noch kommt, ist jetzt im KatharinenHospital im OP Wirklichkeit:

Egal ob Leistenbruch-OP, Blinddarm- oder Gallenblasenentfernung bis hin zu Magen- und Darmoperationen – minimal-invasiv bedeutet, bei einer Operation nur ein geringes Zugangstrauma zu verursachen, also so wenig Haut und Weichteile wie möglich zu verletzen. In der Regel macht der Chirurg drei kleine Schnitte, meist nur wenige Millimeter, über die spezielle Instrumente im Mini-Format sowie eine Kameraoptik eingeführt werden. Die ermöglicht mit hochauflösenden Bildschirmdarstellungen dem Chirurgen und dem gesamten OP-Team einen präzisen Blick in das Körperinnere und damit beste Voraussetzungen für Diagnostik und Therapie. Für optimale Sicht und ausreichend Raum wird Kohlendioxid-Gas in die Bauchhöhle geleitet, die sich dann wie ein Ballon aufdehnt.

Die ultrahohe Monitorauflösung schafft eine neue Dimension an optischer Präzision für den Chirurgen und gleichzeitig mehr Patientensicherheit.

Bauchraum

Netz

innere Muskelhülle

MIC IM KATHARINEN-HOSPITAL Die minimal-invasive Chirugie (MIC) wird in der Klinik für Chirurgie des Katharinen-Hospitals bei einer großen Zahl von Operationen eingesetzt. Dazu zählen: Entfernung der Gallenblase Entfernung des Blinddarms Hernienchirurgie (Leistenbruch, Narben-/Nabelbrüche) Chirurgische Therapie der Reflux-Erkrankung Operationen am Dünn- und Dickdarm bei bösartigen und entzündlichen Erkrankungen Magenresektion Leberchirurgie Lösungen von Verwachsungen Torakoskopie (Brusthöhlenspiegelung) und kleinere Lungenresektionen

Das Team wächst weiter „Die Fortentwicklung dieser Technik erlaubt eine Anwendung bei immer mehr Krankheitszuständen“, erklärt Oberarzt Dr. Alexander Janzen. Allerdings sagt er auch: „Die Methode ist bei allen Vorteilen nicht für jeden Patienten geeignet. Es gilt jeden Einzelfall genau zu betrachten.“ So verspreche die so genannte offene Operation zum Beispiel bei starken Entzündungen oder bereits vernarbtem Gewebe einen größeren Heilungserfolg. Bei der Entscheidung für oder gegen das minimal-invasive Verfahren kommt es auf die Erfahrung des Operateurs an – eine Erfahrung, die auch die beiden „Neuzugänge“ im Team in großem Maße mitbringen. Dr. Jens Peter Hölzen war zuletzt Oberarzt am minimal-invasiven Zentrum des Münsteraner Herz-Jesu-Krankenhauses und leitender Notarzt der Stadt Münster. Die aus Fröndenberg stammende Privatdozentin Dr. Sabine Kersting, 2014 an der Ruhr-Universität Bochum habilitiert, war an der Universitätsklinik Münster, am St. Josefs-Hospital der Uni Bochum und im Prosper-Krankenhaus Recklinghausen tätig. „Wir freuen uns, zwei so kompetente Chirurgen gewonnen zu haben, mit denen wir unseren minimal-invasiven Schwerpunkt weiter ausbauen“, sagt Prof. Ulrich Mittelkötter. Die „Schlüsselloch“-Chirurgie wird immer stärker nachgefragt, denn sie bringt für den Patienten eine Reihe von


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Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Mitttelkötter (2. v. l.) und Oberarzt Dr. Alexander Janzen (r.) zusammen mit den neuen Kollegen PD Dr. Sabine Kersting und Dr. Jens Peter Hölzen

„Die ausgereifte Technik und die Erfahrung der Chirurgen machen heute vieles möglich, was früher nicht denkbar war.“ Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Mittelkötter

Vorteilen mit sich. Kurze Schnitte bedeuten ein besseres kosmetisches Ergebnis, weniger Wundinfektionen und ein geringeres Risiko von Narbenbrüchen. Zudem sind die Patienten schneller wieder auf den Beinen, was die Gefahr von Komplikationen wie Thrombosen sinken lässt. Stark übergewichtige Menschen profitieren besonders: Bei ihnen sind im herkömmlichen OP-Verfahren sehr große Schnitte notwendig. 4-K-Monitorauflösung – der Standard von morgen Die minimal-invasive Methode wird ständig weiter optimiert. Neue 4-K-Kameras liefern immer bessere hochauflösende Bilder, sogar eine dreidimensionale Darstellung ist im Katharinen-Hospital seit 2016 möglich. Auch die Diagnose Krebs gilt heute nicht mehr als Ausschlusskriterium, wenn minimal-invasiv operiert werden soll. „Die neueste Technik und die Erfahrung der Chirurgen machen heute vieles möglich, was früher nicht denkbar war“, so Prof. Mittelkötter. In vielen Bereichen seien inzwischen die Ergebnisse besser als nach konventionellen Eingriffen. Als Beispiel nennt der Chefarzt die chirurgische Therapie der Reflux-Erkrankung. Auch minimal-invasive Gallenblasen- und Blinddarmentfernungen gelten mittlerweile als Standard. Große Erfahrung besteht in der Leberchirurgie und bei Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes.

Wichtig dabei ist, so sagt Prof. Mittelkötter, sich immer bewusst zu sein, dass es auch Grenzen gibt. „Hier die richtige Entscheidung zum Wohle des Patienten zu treffen, macht den guten Chirurgen aus.“

VOM EXPERIMENT ZUM STANDARD Eigentlich kommen die Pioniere der minimal-invasiven Chirurgie aus der Frauenheilkunde. Der Kieler Gynäkologe Kurt Semm führte 1980 erstmals eine laparoskopische Blinddarmoperation durch. Der entscheidende Durchbruch gelang 1985 dem Chirurgen Erich Mühe mit einer Gallenblasenentfernung. Heute werden über 90 Prozent dieser Operationen minimal-invasiv durchgeführt.

Chefarzt Prof. Dr. Ulrich Mittelkötter Tel. 02303 / 100-7010 E-Mail: chir@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de


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80 Prozent der Frauen werden brusterhaltend operiert

Gute Heilungschance bei Brustkrebs Diagnose Brustkrebs – für die Patientinnen zunächst ein Schock, verbunden mit vielen Fragen und Unsicherheiten, die immer auch mit der Angst vor einer Amputation einhergehen. Doch während man vor einigen Jahren noch davon ausging, dass erkrankte Frauen nur durch die komplette Entfernung der Brust geheilt werden können, bietet die Medizin heute neue Möglichkeiten: „In rund 80 Prozent der Fälle ist eine brusterhaltende Therapie möglich. Dabei sind die Heilungschancen genauso gut“, sagt Dr. Kunibert Latos, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie im Katharinen-Hospital und Leiter des zertifizierten Brustzentrums Unna-Lünen.

Wenn das gesunde Gewebe der erkrankten Brust so weit als möglich erhalten werden kann, hilft das, die körperlichen und psychischen Belastungen für die Patientin zu minimieren. Allerdings hängt die Entscheidung für die brusterhaltende Therapie (BET) von einer ganzen Reihe von Faktoren ab: Der Tumor muss so klein und derart gelagert sein, dass eine Entfernung mit ausreichend Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Ist der Tumor zu groß, kann versucht werden, ihn durch eine Chemotherapie schrumpfen zu lassen, um anschließend zu operieren. Die Art des Tumors gilt es sorgfältig zu bestimmen. So können bestimmte Tumore

unabhängig von ihrer Größe und Lage nicht brusterhaltend operiert werden, zum Beispiel wenn sie sich über die Milchgänge ausbreiten oder entzündliche Anteile haben. Die Patientin darf nicht Trägerin eines Brustkrebsgens sein und muss die Bereitschaft haben, sich nach der OP weiteren Behandlungsschritten zu stellen. Denn anders als bei der vollständigen Entfernung der Brust, ist in der Regel immer eine Strahlenbehandlung erforderlich – neben eventuell weiteren auf den Einzelfall maßgeschneiderten Hormon-, Antikörper- und Chemotherapien. „Wichtig ist das intensive Gespräch mit der Patientin.

NUR ZWEI KLEINE SCHNITTE

Bei der brusterhaltenden Therapie (l.) sind im Gegensatz zur Amputation (r.) nur ein kleiner Schnitt parallel zum Rand der Brustwarze und ein weiterer in der Achselhöhle notwendig.

Unsere Aufgabe ist es, ihr dabei zu helfen, die für sie richtige Wahl zu treffen“, betont Dr. Latos. „Das Gefühl, sich gut aufgehoben zu fühlen und den richtigen Weg zu gehen, hat auch Einfluss

auf den Heilungsprozess.“ Ist die Entscheidung für eine brusterhaltende Operation gefallen, wird zunächst das betroffene Gebiet gekennzeichnet. Das ist besonders wichtig, wenn der Tumor

klein und nicht tastbar ist. Möglich ist diese Markierung zum Beispiel durch Einlegen eines Drahtes, der zusammen mit Röntgen- und Ultraschallbildern die Aufgabe eines Wegweisers für den


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EINMAL IM MONAT SOLLTEN FRAUEN IHRE BRUST ABTASTEN „IST DER TUMOR KLEINER ALS ZWEI ZENTIMETER, KANN HEUTE IN 95 PROZENT DER FÄLLE BRUSTERHALTEND OPERIERT WERDEN.“

Stellen Sie sich vor einen Spiegel. Haben sich Größe oder Form der Brust verändert? Gibt es Auffälligkeiten an der Hautoberfläche oder

Chefarzt Dr. Kunibert Latos

Operateur übernimmt. Der Verlauf des Hautschnitts wird ebenfalls vor der OP angezeichnet – meistens parallel zum Rand der Region um die Brustwarze. „Aus kosmetischer Sicht ist die BET ideal. Normalerweise ist die Narbe sehr klein und kaum sichtbar“, so Dr. Latos. Weiterhin entscheidend für den OP-Verlauf: Ein so genannter Wächter-Lymphknoten, der vor der Operation mit einem speziellen Verfahren markiert und nach Entfernung noch während des Eingriffs unter dem Mikroskop untersucht wird, gibt vor, ob weitere Lymphknoten ausgeräumt werden müssen. Während der OP wird außerdem das entnommene Gewebe gegebenenfalls ge-

röntgt, um mit Hilfe des Drahtes zu erkennen, ob das nicht sicht- und tastbare Tumorgewebe entfernt wurde. Eine anschließende histologische Untersuchung zeigt, ob dies mit ausreichend Sicherheitsabstand geschehen ist und sich im Randbereich keine veränderten Tumorzellen befinden. Von den Laborergebnissen hängen auch die weiteren Behandlungsschritte ab: eine Strahlenund je nach Befund medikamentöse Therapie. Gute Prognose Die Strahlenbehandlung, die in der Regel jeder brusterhaltenden Operation folgt, soll kleine Tumorreste, die möglicherweise unentdeckt geblieben sind, zerstören und damit das Risiko eines

Brustwarze?

Rückfalls so gering wie möglich halten. Die Therapie beginnt vier bis acht Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt und wird ambulant durchgeführt. Bestrahlt wird der gesamte erkrankte Bereich der Brust, eventuell auch Lymphknoten in der Achselhöhle. „Kombiniert man BET und Strahlentherapie, ist die Rückfallquote ebenso gering wie bei einer vollständigen Entfernung der Brust“, erklärt Dr. Latos. „Sie sinkt von über dreißig auf zehn Prozent.“ Dass die heute sehr guten Behandlungsoptionen die Sterblichkeit bei Brustkrebs deutlich gesenkt haben, zeigen auch Zahlen des Zentrums für Krebsregisterdaten: Nach fünf Jahren sind knapp 90 Prozent der Patientinnen gesund, nach zehn Jahren noch über 80 Prozent.

Heben Sie die Arme. Folgen die Brüste der Bewegung? Können Sie Hauteinziehungen, Falten oder Konturveränderungen feststellen?

Tasten Sie Ihre Brüste im Liegen systematisch ab: vom Brustbein zur Brustmitte, von außen zur Brustmitte, von unten nach oben und umgekehrt.

Heben Sie die Brust leicht an. Tasten Sie mit der anderen Hand. Prüfen Sie, ob Sie aus der Brustwar-

Dr. Kunibert Latos bei einer Operation

Chefarzt Dr. Kunibert Latos Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Tel. 02303 / 100-2842 E-Mail: gyn@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de

ze ein Sekret herausdrücken können. Bemerken Sie Auffälligkeiten, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.


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Koch, Maler oder Krankenpfleger – Die Fachkräfte von morgen sind gefragt

FACHSEMINAR FÜR ALTENPFLEGE

Ausbildungsplatz Krankenhaus: Viele Berufe unter einem Dach

Ein neues Angebot in der Ausbildungslandschaft der Gesundheitsberufe: Im Oktober 2015 hat das Altenpflege-Fachseminar des Katharinen-Hospitals seine Türen geöffnet. 23 Schüler werden hier unterrichtet. 75 Plätze sollen insgesamt im Laufe der kommenden drei Jahre entstehen. Damit können gebündelt alle Berufsgruppen ausgebildet werden, die in der Kranken- und Altenpflege tätig sind. Die Bewilligung der Einrichtung durch die Bezirksregierung in Arnsberg wertet Schulleiter Bernd Beimdiecke auch als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit. Insgesamt gibt es nun 175 Ausbildungsplätze in der Kranken- und Altenpflege. Das Fachseminar für Altenpflege ist für den Hospitalverbund Hellweg mit den Ausbildungsplätzen in den Einrichtungen St. Elisabeth in Soest und St. Bonifatius in Unna auch ein wichtiger Schritt, um verstärkt „eigene“ Fachkräfte auszubilden.

Alban Mazreku ist angehender Koch, Isabelle Grote frisch examinierte Gesundheits- und Krankenpflegerin. Vivien Wiesenhöfer wird Kauffrau für Büromanagement und Henrik Scheucher Maler und Lackierer. Ganz unterschiedliche Berufswünsche und Zukunftspläne – aber eine große Gemeinsamkeit: Sie alle absolvieren ihre Ausbildung im Katharinen-Hospital in Unna und im Mariannen-Hospital in Werl. Die beiden Krankenhäuser gehören mit über 1.300 Beschäftigten nicht nur zu den großen Arbeitgebern der Region. Sie gehören auch zu den größten und am breitesten aufgestellten Ausbildern mit zurzeit 92 Azubis. „Wenn man Krankenhaus hört, denkt jeder erst einmal an Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger. Doch ohne die vielen weiteren gut ausgebildeten Fachkräfte in Technik, Verwaltung,

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Küche und vielen anderen Bereichen würde ein Krankenhaus überhaupt nicht funktionieren“, betont Personalleiterin Jutta Kappel. Die Ausbildung des Nachwuchses bezeichnet sie deshalb als Verpflichtung und Herzensangelegenheit. Im Katharinen-Hospital in Unna und im MariannenHospital Werl lernen nicht nur die angehenden Pflegekräfte und Medizinischen Fachangestellten. Auch künftige Elektriker, Bauzeichner, Maler und Lackierer, Fachinformatiker, Kaufleute für Büromanagement, Gebäudereiniger und Köche werden hier

PLÄTZE SOLL DAS FACHSEMINAR FÜR ALTENPFLEGE KÜNFTIG HABEN.

1.300 ausgebildet. Außerdem ganz neu in diesem Spektrum: Zum 1. Oktober 2015 hat das neue Altenpflege-Fachseminar des Katharinen-Hospitals seine Türen geöffnet. „Mir gefällt es hier sehr gut, weil ich viele verschiedene Abteilungen kennenlerne und auf diese Weise einen

MITARBEITER IN UNNA UND WERL

Überblick bekomme und meine Stärken entdecke“, sagt Vivien Wiesenhöfer, die als angehende Kauffrau für Büromanagement unter anderem den Einkauf, die Abrechnung, die zentrale Patientenaufnahme und den technischen Dienst kennenlernt. Sie spricht damit ein Thema an,

„Mir gefällt es hier sehr gut, weil ich viele verschiedene Abteilungen kennenlerne und auf diese Weise einen Überblick bekomme und meine Stärken entdecke.“ Vivien Wiesenhöfer, Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

„Ich finde es toll, dass viele Ideen gefragt sind, wenn es darum geht, die Räume unserer Einrichtungen wohnlich zu gestalten.“

das auch Jutta Kappel ganz wichtig ist: „Zu einer guten Ausbildung gehört für mich, dass man viel sieht und das man viel selber machen kann. Nur dann lernt man etwas.“ Die Personalleiterin legt außerdem Wert darauf, dass die Auszubildenden Ansprechpartner haben, bei denen sie immer ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen finden. Es gibt deshalb feste Mentoren, die die jungen Menschen durch die Ausbildung begleiten – ein Konzept, das sich bestens bewährt hat. Auch Isabelle Grote, die als Krankenpflegeschülerin während ihrer

Praxiseinsätze auf den Stationen Mentoren hatte und außerdem in der Gesundheits- und Krankenpflegeschule am Katharinen-Hospital immer Ansprechpartner fand, fühlt sich gut aufgehoben: „Ich freue mich, dass ich in einem Krankenhaus ausgebildet wurde, wo Nächstenliebe und Fürsorge für jeden Menschen spürbar sind.“ Damit lobt Isabelle Grote auch das Konzept, das die Krankenpflegeschule mit rund 150 Plätzen in besonderer Weise auszeichnet. Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf den naturwissenschaftlichen und sozialen

Fächern, besonderen Raum nehmen aber auch ethische Fragestellungen, Persönlichkeitsentwicklung und die Beschäftigung mit Werten ein, die die jungen Menschen in ihrem Beruf leiten. „Die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege orientiert sich am zukünftigen Berufsbild, an unserem christlichen Menschenbild und den ethisch-moralischen Werten unserer Gesellschaft“, fasst Bernd Beimdiecke, Leiter der Krankenpflegeschule, zusammen. Dass sie in konfessionellen Häusern arbeiten, die den Dienst

am Menschen in den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellen, ist allen Auszubildenden sehr bewusst – egal ob sie in der Küche, auf der Station, im Büro oder in der Technik arbeiten. An jedem Platz tun sie ihr Bestes für die Patienten: „Auch ein gutes und abwechslungsreiches Essen trägt zu Genesung und Wohlbefinden bei“, lacht Koch-Azubi Alban Mazreku.

Zurzeit machen 25 junge Menschen eine Ausbildung jenseits der klassischen Gesundheitsberufe in den Krankenhäusern. Hinzu kommen die Medizinischen Fachangestellten und die 150 Gesundheits- und Krankenpflegeschüler, die zwischen Blockseminaren und Studientagen in den Kliniken arbeiten. Insgesamt 75 Plätze soll das Fachseminar für Altenpflege künftig haben. Schon

„Auch ein gutes und abwechslungsreiches Essen trägt zu Genesung und Wohlbefinden bei.“

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AUSZUBILDENDE

jetzt sind 23 Schülerinnen und Schüler angemeldet, die im Rahmen ihrer Ausbildung hier unterrichtet werden. Sie alle sind die Fachkräfte von morgen, die die wachsende Gesundheitsbranche dringend braucht. „Der Arbeitsplatz Krankenhaus bietet ein spannendes und abwechslungsreiches Umfeld, das für den Nachwuchs viele Perspektiven bietet“, sagt Jutta Kappel.

Alban Mazreku, angehender Koch

„Ich freue mich, dass ich in einem Krankenhaus ausgebildet wurde, wo Nächstenliebe und Fürsorge für jeden Menschen spürbar sind.“ Isabelle Grote, ausgebildete Gesundheitsund Krankenpflegerin

Henrik Scheuschner, Auszubildender zum Maler und Lackierer

Personalleitung Jutta Kappel Tel. 02303 / 100-2777 E-Mail: personal@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de www.mariannen-hospital.de


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Freude an der Arbeit im Team: Dr. Oliver Ledvinka im Gespräch mit Mitarbeiterinnen

Neuer Chefarzt für die Chirurgie startet engagiert

Dr. Oliver Ledvinka ist in Werl gut angekommen Noch ist alles neu für Dr. Oliver Ledvinka. Als Chefarzt leitet der 48-jährige Facharzt für Chirurgie seit Januar die Abteilung für Chirurgie des Mariannen-Hospitals. Mit großem Engagement und Freude über die neue Aufgabe, auf das neue Team sowie den Kontakt zu den Patienten und Einweisern startet er im Werler Krankenhaus.

Chefarzt Dr. Oliver Ledvinka

Chefarzt Dr. Oliver Ledvinka Tel. 02922 / 801-2202 E-Mail: sekdrledvinka@ mariannen-hospital.de www.mariannen-hospital.de

Wie war bzw. ist Ihr erster Eindruck vom Mariannen-Hospital? Absolut sympathisch. Das war bereits im vergangenen Jahr das ausschlaggebende Moment, weshalb ich mich sehr für die spannende Position des Chefarztes der Chirurgie hier interessiert habe. Es ist ein wunderschönes Haus, in dem Tradition und Modernität absolut gemeinsam funktionieren. Und die Menschen, die Mitarbeiter und Patienten, machen mir den Beginn sehr leicht. Sie haben am Neujahrstag tatsächlich morgens mit der Visite begonnen. Was war Ihnen daran wichtig? Ich bin immer gerne im direkten Gespräch. Der gute Kontakt zu unseren Patienten hat für mich einen hohen Stellenwert. Und dieser Kontakt entsteht ja hauptsächlich dann, wenn ich mich mit den Menschen auch austausche. So lerne ich ihre Probleme medizinisch, aber auch persönlich kennen und es entsteht ein vertrauensvolles Arzt-Patienten-Verhältnis. Für mich ist es deshalb selbstverständlich, die Visite zu machen – und dann eben auch an einem Neujahrstag.

Welche Zielsetzung bringen Sie mit in Ihre neue Aufgabe als Chefarzt der Chirurgie? An oberster Stelle steht für mich die Aufgabe, die Patienten gut zu versorgen. Die Abteilung ist dafür bestens aufgestellt. Neben der breiten Allgemeinchirurgie und der Notfallversorgung wurde bereits der Schwerpunkt Endoprothetik entwickelt. Das entspricht sehr meinem Leistungsspektrum, da ich zuletzt den Aufbau eines Endoprothetikzentrums geleitet habe. Alle Gelenkerkrankungen an Hüfte und Knie sowie darüber hinaus an der Schulter sind also sehr gut in unserem Haus zu behandeln. Darüber hinaus gilt es, sich für die Zukunft weiterzuentwickeln. Welches Spektrum für die Patienten haben Sie da im Blick? In der Zukunft werden wir immer mehr immer ältere Menschen zu versorgen haben. Das ist die Realität, darauf müssen wir uns einstellen. In der Chirurgie lege ich daher einen besonderen Wert auf die Weiterentwicklung der Alterstraumatologie. Das heißt, die Unfallverletzungen wie die Oberschenkelhalsfraktur und weitere


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Knochenbrüche bei älteren Patienten gut zu versorgen. Und gut bedeutet hierbei: Das Ziel ist, die Menschen wieder in ihre häusliche Umgebung entlassen zu können. Dafür benötigen wir die enge Zusammenarbeit mit der Geriatrie. Hier im Mariannen-Hospital in Werl ist das mit den Kolleginnen und Kollegen im Netzwerk mit der Inneren Medizin sehr gut möglich. An dieser Stelle gilt es auch, die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten vor Ort weiterhin sehr eng zu gestalten. Nur so kann die umfassende Versorgung unserer Patienten gut gelingen. Wie erleben Sie persönlich die ersten Tage in Werl? Die Stadt und die gesamte Region sind mir total sympathisch. Ich werde sehr freundlich und offen aufgenommen. Alle sind sehr hilfsbereit. Zudem wohne ich mitten in der Stadt und genieße es, auf kurzem Wege direkt im Krankenhaus zu sein. Künftig werde ich dann aber auch mit meiner Frau und meinen drei Hunden die schöne Natur rund um Werl und im angrenzenden Sauerland erkunden.

OPERATIVES SPEKTRUM Im Mittelpunkt der Arbeit der Abteilung Allgemein- und Unfallchirurgie am Mariannen-Hospital Werl unter Leitung von Chefarzt Dr. Oliver Ledvinka steht die Versorgung der Bevölkerung aus der Region auf höchstem medizinischen Niveau. Dabei hält die Abteilung die modernsten Operationsverfahren sowie Erfahrung in einem breiten Spektrum der chirurgischen und unfallchirurgischen Eingriffe vor. Die Schwerpunkte im Überblick: Operative und konservative Behandlung von Knochenbrüchen und

Gelenkverletzungen Implantation von Hüft- und Kniegelenksendoprothesen Arthroskopische Operationen an Kniegelenk und Schulter Operation an der Hand Operation an der Schilddrüse minimal-invasive Versorgung von Leistenbrüchen minimal-invasive Operation an Gallenblase und Blinddarm Operation an Magen, Dünn- und Dickdarm (ggf. minimal-invasiv) Eingriffe im Bereich der Proktologie Operationen am Venensystem (Krampfadern) Gewebserhaltende Operationen beim Diabetischen Fußsyndrom

Dr. Thomas Müller hat viele Pläne

Einsatz auf den Philippinen Sein Expertenwissen, sein persönliches Engagement sowie seine familiäre Verbindung verknüpft der ehemalige Chefarzt der Chirurgie am Mariannen-Hospital jetzt miteinander: Dr. Thomas Müller, der Ende vergangenen Jahres in den Ruhestand gewechselt hat, wird sich auf den Philippinen niederlassen.

Die Menschen auf den Philippinen sind dankbar für ärztliche Hilfe. Dr. Thomas Müller hat bereits während seiner Zeit als Chefarzt in Werl immer wieder in dem Inselstaat gearbeitet. Er nutzte Urlaube und Freistellungen, um sich angesichts der mangelhaften medizinischen Versorgung vor Ort zu engagieren.

Das wichtigste Ziel für ihn ist, dort die medizinische Versorgung zu verbessern. Bereits mehrere Einsätze als Arzt im Rahmen seines Urlaubs oder einer Freistellung vom Krankenhaus hat er vor Ort auf den Philippinen verbracht. Jeweils kehrte er mit vielen Eindrücken und sehr bewegt zurück. „Die Menschen dort benötigen

so viel grundlegende Hilfe – und sie sind unendlich dankbar für jedes Angebot“, so Dr. Müller. In Zukunft wird er sie als Nachbar geben können. Neben dem Ruhestand plant der Chirurg, im benachbarten Krankenhaus weiterhin seine ärztliche Kompetenz den Patienten anzubieten.

Dr. Thomas Müller (m.) hat während seiner Aufenthalte viele Fotos gemacht, die die Situation auf den Philippinen dokumentieren.


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Die Aktion soll es auch 2016 wieder geben

Massage für den guten Zweck Weil Menschen Hoffnung brauchen – so lautet das Motto der Aktion Lichtblicke, die 1998 von den fünf Bistümern in NRW, der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, den Caritas-Verbänden und den NRW-Lokalradios samt Rahmenprogramm Radio NRW ins Leben gerufen wurde. Seitdem werden Kinder, Jugendliche und Familien, die finanziell oder seelisch in Not geraten sind, unterstützt. Die Aktion verteilt bei minimalem Verwaltungsaufwand Spenden, die bei bürgerschaftlichem Engagement aller Art zusammenkommen.Von Sammelaktionen in Schulen über Turniere, Basare, Firmenläufe und Konzerte bis hin zu Spenden aus Anlass von Jubiläen ist alles dabei.

Bereits im neunten Jahr beteiligt sich die Abteilung Physikalische Therapie im Mariannen-Hospital Werl wahrhaft handgreiflich an der Aktion Lichtblicke: Massage für den guten Zweck – in diesem Winter mit einem Rekordergebnis! Sagenhafte 2.000 Euro für die Lichtblicke sind zusammen gekommen: Der Leiter der Physikalischen Therapie, Ulrich Weigel, ist vom Erfolg

des Massagemarathons selbst überrascht: „Wir sind begeistert.“ Alle Kollegen sorgten im Rahmen eines Aktionstages

Normalerweise geht es in der Physikalischen Therapie um Training und Anwendungen unter medizinischer Kontrolle, die den Heilungsprozess bei den Patienten stützen. Wohlfühl-Massagen für den guten Zweck gibt es nur zur Weihnachtszeit.

im Dezember dafür, dass jeder, der zehn Euro spendete, eine 20-minütige Entspannungsmassage erhielt. „Das haben wir in den Jahren zuvor auch angeboten und etwa 1.000 Euro zusammen bekommen“, berichtet Ulrich Weigel. Schon das sei immer ein großer Erfolg gewesen, den man nur durch einen Kniff möglich gemacht habe: „Alle Spendenwilligen, die nicht am selben Tag massiert werden konnten, bekommen einen Gutschein, den sie später einlösen.“ Radio sorgte für Ansturm Das haben die Mitarbeiter der Physikalischen Therapie auch diesmal so gehandhabt, aber zudem hat das Hellwegradio über den

Aktionstag stündlich berichtet. „So kamen bis zum Abend immer noch mehr Menschen“, berichtet Ulrich Weigel. Ein Nikolaus und ein Engel machten zusätzlich Werbung, verteilten einhundert Stutenkerle, die die Bäckerei Humpert für den guten Zweck gebacken hatte. In diesem (Jubiläums-)Jahr versuchen die Werler, das Ergebnis noch einmal zu toppen. Also: Die Entspannungsmassage für Dezember fest einplanen!

Physikalische Therapie Leitung: Ulrich Weigel Tel. 02922 / 801-2500 E-Mail: therapie@mariannen-hospital.de www.mariannen-hospital.de


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Auszeichnung für das Mobilitäts-Management im Katharinen-Hospital

Kluger Umstieg auf E-Bike und Bus

Umweltbewusst unterwegs – das Mobilitäts-Management im Katharinen-Hospital zeigt, wie´s geht. Es wurde jetzt beim bundesweiten Wettbewerb des großen Personalmanagement-Magazins „Human Ressources Manager“ mit dem HR-Excellence Award in Berlin ausgezeichnet. Das vielfältige Angebot an die rund 1.000 Mitarbeiter, das von E-Bike, Fahrrad, Bus und Bahn bis hin zu Car-Sharing und Mitfahrbörse reicht, überzeugte die Jury. Ein echter Mangel war Anlass für die Krankenhausverwaltung, die Initiative zu ergreifen: Auf dem Mitarbeiterparkplatz stehen rund 200 Stellplätze zur Verfügung – viel zu wenig während der Hauptarbeitszeiten. Da kam schnell die Idee auf, aus der sprichwörtlichen Not eine Tugend zu machen – zumal sich herausstellte, das mehr als ein Drittel der Beschäftigten in einem Umkreis von zehn Kilometern um das Krankenhaus wohnt. „Das sind gute Rahmenbedingungen, um Mitarbeiter zu motivieren, auf alternative Verkehrsmittel umzusteigen. So wird der Parkplatz entlastet und gleichzeitig ein ökologischer Beitrag geleistet“, sagt Personalleiterin Jutta Kappel. Und: „Wer zu Fuß geht oder mit dem Rad kommt tut außerdem etwas für seine Gesundheit.“ Viele Anreize Die Kernpunkte des Programms sind gemeinsam mit der Mitarbeitervertretung und der Mobilitätsberatung des Kreises Unna erarbeitet worden: Der Parkplatz, früher kostenfrei, wird seit Juli mit einem geringen Entgelt bewirtschaftet. Die Erlöse fließen ausschließlich in Maßnahmen, die die Beschäftigten dabei unterstützen, auf

Der HR-Excellence Award – bundesweite Auszeichnung für das Mobilitäts-Magagement des Katharinen-Hospitals

ERFOLG IN ZAHLEN Über 50 geleaste Fahrräder und die Aktivierung von über 60 Jobtickets führten während der ersten Monate des Mobilitäts-Managements im KatharinenHospital zu einer deutlichen Entlastung des MitarbeiterParkplatzes.

alternative Verkehrsmittel umzusteigen. Dazu zählen ein vergünstigtes Leasing von Fahrrädern und Pedelecs über den Arbeitgeber, die Einführung von „Hospitalverbundrädern“ zu attraktiven Konditionen, ein kostenfreier jährlicher Frühjahrscheck der Mitarbeiterfahrräder, die Schaffung eines großzügigen Tiefgaragenparkplatzes für Fahrräder und die zusätzliche Bezuschussung des Job-Tickets (20 Prozent).

Eine Fahrgemeinschaftsbörse im Intranet kommt hinzu – sowie eine Lotterie. „Jede Woche wird per Zufallsprinzip ein Mitarbeiter am Arbeitsplatz angerufen und gefragt, ob er oder sie mit dem Rad, zu Fuß oder per ÖPNV zum Krankenhaus gekommen ist“, schildert Jutta Kappel. Wer nicht mit dem Auto unterwegs war, erhält einen kleinen Waren-Gutschein des City-Werberings als „Belohnung“.

Die Ergebnisse des MobilitätsManagements können sich bereits nach wenigen Monaten sehen lassen. „Unsere Beschäftigten unterstützen das Konzept trotz der Erhebung von Parkgebühren“, so Geschäftsführer Christian Larisch. Die junge Generation wünsche sich sogar noch weitere Maßnahmen wie zum Beispiel ein E-Car-Sharing. Die Auszeichnung in Berlin gibt den Verantwortlichen des Katharinen-Hospitals

einen weiteren Schub, diesen eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Den Preis übergab die Jury nach Prüfung zahlreicher Bewerbungen an Personalleiterin Jutta Kappel.

Personalleitung Jutta Kappel Tel. 02303 / 100-2777 E-Mail: personal@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de


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500.000 EURO WURDEN AUS SPENDENGELDERN FINANZIERT.

Herzliches Dankeschön für große Unterstützung

Mehr Raum für das Palliativzentrum Unna Mit einem Mantel umhüllen, dieses Bild steht – wörtlich übersetzt – für den Begriff „palliativ“. Das Palliativzentrum Unna des Katharinen-Hospitals setzt seit knapp 20 Jahren diesen Grundsatz der ganzheitlichen Medizin, Pflege und Fürsorge in die Tat um. Die „Hülle“ ist jetzt baulich

an den steigenden Bedarf angepasst worden. Auf über 500 Quadratmetern konnte das Palliativzentrum ausgebaut werden. Einen Großteil der Kosten brachten Spender auf. „Ihnen allen gilt unser herzlicher Dank“, betont der Leitende Oberarzt Dr. Boris Hait.

Die neu ausgebauten Räume bieten viel Platz für Patienten und Angehörige sowie die Mitarbeiter aus Medizin und Pflege. Foto links: Stationsleiterin Cordula Burgard im Gespräch mit einem Patienten


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Funktional und wohnlich zugleich ist das neue Palliativzentrum. Beliebter Treffpunkt für alle: die gemeinsame Küche.

„DIE AMBULANTE UND DIE STATIONÄRE VERSORGUNG UNSERER PATIENTEN SIND IM PALLIATIVZENTRUM JETZT VEREINT.“ Leitender Oberarzt Dr. Boris Hait

Sechs Monate intensive Bauzeit waren nötig, um die Räumlichkeiten am alten Standort total zu sanieren sowie zu vergrößern. Die Palliativstation sowie die angrenzenden Bereiche der Palliativ-Tagesklinik sowie des ambulanten Palliativmedizinischen Konsiliardienstes (PKD) gehören nun zu einer Einheit. Rund 850.000 Euro wurden „verbaut“ – und davon 500.000 Euro über den Förderverein des Krankenhauses aus Spendengeldern finanziert. Viele innovative Ideen Dass Planung und Umbau reibungslos und mit einem tollen Ergebnis für Patienten und Mitarbeiter gelungen sind, war dank der guten Zusammenarbeit aller mit den Architekten und der technischen Abteilung des Katharinen-Hospitals möglich. In kürzester Bauzeit sowie mit vielen innovativen Ideen haben die Bau-Experten des Krankenhauses in enger Abstimmung mit dem Palliativ-Team aus „alt“ ganz „neu“ gestaltet. „Letztlich haben wir den alten Bestand komplett entkernt, die sieben Einzelzimmer je auf 18 Quadratmeter vergrößert und ganz neue Badezimmer gebaut“, schildern die Architekten Timo Saß und René Hagenkötter. Im Nebengebäude des Krankenhauses, wo die Palliativstation bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1998 ihre Heimat hat, stehen nun neben den sieben Einzelzimmern neu ausgebaute Räumlichkeiten zur Verfügung: Wohnzimmer, Wohnküche und eigener Essbereich, Wintergarten sowie Pflegearbeitsräume und mehr (Arbeits)Platz für die Mitarbeiter aus Medizin und Pflege. Hinzu kommen direkt im Anschluss an den Stationsbereich neue Räume für Tagesklinik und den Konsiliardienst. Vergrößert wurden in diesem Zuge gleichzeitig die Flurbereiche und die Verbindung zur Tagesklinik. Interdisziplinäre Arbeit im Team „Für uns ist der Ausbau des neuen Zentrums wirklich zukunftsweisend. Die ambulante und die stationäre Versorgung unserer Patienten sind im Palliativzentrum jetzt

vereint und die interdisziplinäre Arbeit im Team wird sehr gefördert“, ist der Leitende Oberarzt Dr. Boris Hait überzeugt. Zum Team gehören Ärzte, Schwestern und Pfleger, Seelsorger, Psychologin, Physiotherapeuten und eine Pflegeüberleitungsschwester. Ergänzt wird die Arbeit durch ein Team ehrenamtlicher Mitarbeiter.

PALLIATIVE CARE Der Begriff ‚palliativ‘ leitet sich vom lateinischen Wort für Mantel (‚pallium‘) ab. Wie mit einem Mantel sollen Körper, Geist und Seele von unheilbar kranken Menschen ‚umhüllt‘ werden, um ihnen so ein schmerzarmes und würdiges Leben bis zum Tod zu ermöglichen: Mit anderen Worten gesagt: Die Lebensqualität soll weitestgehend verbessert werden. Dies betrifft vor allem – aber nicht nur – Krebskranke. Pro Jahr sterben mehr als 200.000 Menschen in Deutschland an einer Tumorerkrankung. Rund drei Viertel von ihnen müssen wegen starker Schmerzen oder Nebenwirkungen der Therapie behandelt werden. Auch begleitende Beschwerden wie Übelkeit, Luftnot, Schwäche, Verstopfung oder Appetitlosigkeit können bei der umfassenden Versorgung gelindert werden. Mediziner betonen, dass Schmerzen und andere Symptome fast immer befriedigend behandelt werden können. Palliativmedizin nimmt zudem nicht nur körperliche Beschwerden in den Blick. Schwere oder unheilbare Erkrankungen können zudem Ängste und Depressionen auslösen, die psychologische Betreuung ist deshalb ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Zur palliativen Betreuung gehören die Palliativmedizin, die palliative Pflege und die Umsetzung dieser in Verbindung mit psychosozialer und seelsorgerlicher Betreuung.

Dr. Boris Hait ist Leitender Oberarzt des Palliativzentrums.

Palliativzentrum Leitender Oberarzt Dr. Boris Hait Tel. 02303 / 100-38 00 E-Mail: palliativ@katharinen-hospital.de www.katharinen-hospital.de


medTREND 16 Februar bis März 2016

Ein Netz der Versorgung

Termine

Samstag, 6. Februar 2016, 10 bis 15 Uhr

FEBRUAR Kreißsaalführung Mo. 01.2. und

16.02., 19 Uhr Unna, Foyer

Onkologie-Tag

Demenzschulung Do. 11./18./25. 02.,

Zum Onkologie-Tag lädt das Katharinen-Hospital

über aktuelle Möglichkeiten in Diagnostik, Thera-

17-20 Uhr

Patienten, Angehörige und Interessierte am Sams-

pie und Nachsorge sowie über ergänzende Ange-

Anmeldung:

tag, 6. Februar von 10 bis 15 Uhr ein. Informiert

bote aus Bereichen wie Selbsthilfe, Psychologie,

Tel. 02922 / 801-1701

wird unter dem Motto „Ein Netz der Versorgung“

Seelsorge oder Selbstpflege.

Katharinen-Hospital

Mo 15.2., 18 Uhr Forum Mozartstraße 26, Unna Pflegekurs Mo. 01./08./15. 02., 17-20 Uhr

Mail: familialepflege@

Mozartstraße 32, Unna

mariannen-hospital.de

DIE WORKSHOPS , Medizinisches Seminar 11.00 Uhr · In guten Händen sein

Tel. 02303 / 100-2122 Mail: familialepflege@

Interdisziplinäres Sym-

katharinen-hospital-un.de

posium für Mediziner

Rhythmische Einreibungen, Barbara Engler-Lueg 12.00 Uhr · Fit nach Krebs

Wissenschaftliche

Mobilisierungs- und Bewegungsprogramm,

Pflege und Demenz

Leitung: Innere

Susanne Siebert

Informationsnachmittag

Klinik II/Kardiologie des

Mi 03. 02., 16-18.30 Uhr Mozartstraße 32, Unna

Katharinen-Hospitals

13.30 Uhr · Gedanken zum Leid Krankenhauspfarrer Matthias Bruders

Mi 24.02, 17 Uhr

11.30 Uhr · Weisser Hautkrebs Erkennen und Behandeln Dr. Stefanie Boms, Oberärztin, Klinik für Dermatologie/Phlebologie 12.15 Uhr Palliativzentrum Unna Versorgungskonzept für schwerkranke Menschen und ihre Familien, Dr. Boris Hait, Ltd. Oberarzt, Palliativzentrum Unna 13.00 Uhr, Die Krise bewältigen

Tel. 02303 / 100-2122

Anmeldung:

VORTRAGSPROGRAMM, Großer Konferenzraum

Wie aktiviere ich gute Ressourcen, Claudia Attig-

Mail: familialepflege@

Tel. 0231 / 952971-12

10.00 Uhr · Vorbeugung von Krebserkrankungen

Grabosch, Dipl. Psychologin und Psychoonkologin

Einflussfaktoren durch den Lebensstil,

katharinen-hospital-un.de MÄRZ Onkologie-Tag Ein Netz der Versorgung Sa 06.02., 10-15 Uhr Katharinen-Hospital, Unna

Kreißsaalführung Mo. 07.3. und Mo 21.3., 18 Uhr

Mi. 10./17./24. 02.,

sche Tagesklinik, Innere Klinik I 10.45 Uhr Nebenwirkungen behandeln

FÜHRUNGEN, Treffpunkt: Foyer 11.00 Uhr, Hämato-Onkologische Tagesklinik 13.00 Uhr, Palliativzentrum

Nebenwirkungsmanagement der antihor-

Forum Mozartstraße 26,

monellen Therapie bei Brustkrebs, Dr. Cristin

Unna

Kühn, Oberärztin, Klinik für Gynäkologie und

Pflegekurs 17-20 Uhr

Dr. Elke Hofstra, Ltd. Oberärztin,Hämato-Onkologi-

Geburtshilfe

FILM, Medizinisches Seminar 10.30 Uhr und 12.30 Uhr Tanz auf dem Pulverfass – Leben mit Krebs

Pflegekurs Sa. 05./12./19. 03.,

Anmeldung:

9-12 Uhr

Tel. 02922 / 801-1701

Mozartstraße 32, Unna

Mail: familialepflege@

Tel. 02303 / 100-2122

mariannen-hospital.de

Mail: familialepflege@

Gründungstreffen in Werl

Guido Ponto folgt Gerhard Balster

katharinen-hospital-un.de Demenzschulung Sa. 13./20./27.02., Mo. 07./14./21.03., 9-12 Uhr

Second-Hand-Markt Sa 12.3., 10-13 Uhr

Mozartstraße 32, Unna

Forum Mozartstraße 26,

Tel. 02303 / 100-1136

Unna

KRANKENHAUS-HILFE WÄCHST

WECHSEL IM VERWALTUNGSRAT

Tolle Resonanz: 21 Frauen und ein Mann haben bei der

Gerhard Balster (r.) hat den Vorsitz im Verwaltungs-

Gründungs-Auftaktveranstaltung der Katholischen

rat Ende 2015 nach rund 30 Jahren Arbeit für das

Demenzschulung Do. 3./10./17. 03.,

Krankenhaus-Hilfe im Mariannen-Hospital Werl ihr In-

Katharinen-Hospital und den gesamten Katholi-

teresse an Mitarbeit bekundet. Pflegedirektor Effmert

schen Hospitalverbund Hellweg abgegeben. Ihm

17-20 Uhr

betonte: „Ehrenamtliche Besuchsdienste sind unver-

folgt jetzt Guido Ponto. Der 45-jährige Diplom-

Ausstellungseröffnung

Anmeldung:

zichtbarer Bestandteil unseres christlichen Profils.“

Verwaltungswirt aus Unna zählt seit zwei Jahren

„Vergangenheit

Tel. 02922 / 801-1701

Maria Middelhoff, Patientenfürsprecherin, ergänzte:

zu den Mitgliedern des Aufsichtsgremiums. Die-

– Gegenwart“, Werke

Mail: familialepflege@

„Viele Patienten freuen sich auf das Angebot.“ Info:

se dankten dem scheidenden Vorsitzenden und

von Annette Riemer

mariannen-hospital.de

Tel. 02922/801-1602, Mail: pflege@mariannen-hospital.de

wünschten seinem Nachfolger viel Erfolg.

oder 100-2122 Mail: familialepflege@ katharinen-hospital-un.de

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medTrend-Magazin Unna 1 / 2016