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Ausgabe 2 2011

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Alexander Hahn

Das ist einfach toll!


Editorial

Inhalt

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

U23-Europameisterschaen Das ist einfach toll ................................................................3

in dieser Ausgabe gibt es wieder viele interessante Berichte von Euch. Die Zeitung lebt durch Euch. Also, wenn Ihr etwas Spannendes, Außergewöhnliches oder einfach mal so einen Artikel schreiben möchtet, dann ran an die Tasten. Wenn Ihr meint, wir müßten eine Person mal besonders in der Zeitung erwähnen, dann nehmt einfach mit mir Kontakt auf. Ich weiß, dass sich viele auf die Zeitung freuen. Aber es funktioniert nur, wenn auch einige mitmachen. Bis dahin, frohes Schreiben. Dieses Postfach freut sich über Kritik, Feedback und tolle Berichte: MichaelInge5@aol.com

Ausgabe 2 2011

Eure Inge Schäben-Buscher

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Maria Strickling Seele des Vereins feiert Geburtstag....................................4 Bewegungsfest Knall, Bumm, Knall – wir fliegen jetzt ins All..................6 Deutsche Jugendmeisterschaen Jena Erfahrungen gesammelt ......................................................6 Mein erster Triathlon Nur Laufen ist zu wenig! ....................................................8 Frauen Sport Gemeinscha Belgische Pralinen für fast alle ........................................10 Margret Crisp beendet Wekampfsport Knapp 60 Jahre sind genug ..............................................11 Trainingscamp 2011 Schreie in der Nacht ..........................................................12 OSC-Staffeln beim Athletik-Marathon Elke ohne Chance ..............................................................13 Verschiedenes Jahresabschlussfeier, Weihnachtströdel, Teamkleidung ....................................................................14 Kurzmeldungen ..............................................................................................14 Steckbrief Alexander Hahn ................................................................15 Sport in den USA Schulrekord für Theresa Berg ..........................................16 Dr. Ernst van Aaken-Stadion Wieder erster Spatenstich..................................................17 Deutsche 10-km-Strassenlaufmeisterschaen Vizetitel für Alexandra ......................................................17

Alexander Hahn

Das ist einfach toll!

Houserunning Drei Mädels auf Abwegen ................................................18 Kids Marathonies OSC- und Kindergartenkinder liefen Marathon ..................................................................19

OSC intern

Deutsche Crossmeisterschaen Sein oder Nichtsein ............................................................20

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V. erscheint zweimal im Jahr. Vereinsmitglieder erhalten es kostenlos.

Ankündigung 1. OSC-Spendenlauf ..........................................................21

Auflage: 350 Stück Redaktion: Inge Schäben-Buscher Layout: Horst Stuhlweissenburg Druck: druckbar Lüdecke

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Danke Familie Fox zieht um..........................................................21 Kinderturngruppe Kinder wurden „rausgeschmissen“ ................................22 Rückblick Dr. Ernst van Aaken Gedächtsnislauf ............................22 Kinderturngruppe Eisweer? Mangelware! ....................................................23


U23-Europameisterschaften Ostrava 2011

Das ist einfach toll denn während seiner Zeit bei der TSV Bayer 04 Leverkusen hat er schon einige EM-Rennen bestrien. So war er Cross-EM-Vierter (U20) und Mannschas-Sechster 2008 in Brüssel, Drier mit der U20-Mannscha und Eler im Einzel bei der Cross-EM 2007 in Toro/Spanien, Zehnter bei der U20-EM über 5.000 m 2007 in Hengelo/Niederlande, Cross-EM-Siebter (U20) 2006 in San Giorgio su Legnano/Italien im Einzel und mit der Mannscha.

Es ist ziemlich genau 32 Jahre her, dass zuletzt eine Sportlerin/ein Sportler des OSC Waldniel bei Europameisterschaen dabei sein konnte. 1969 war Maria Strickling in Athen, um die deutsche Mannscha über 800 m zu vertreten. Leider wurde ihr Start damals in letzter Minute durch den Boyko der Meisterschaen vereitelt. Mit Alexander Hahn, der erst Anfang des Jahres zum Verein zurückgekehrt ist, fand sich der OSC Waldniel nun ein zweites Mal auf den Startlisten einer Europameisterscha und diesmal klappte es auch mit dem Start. In einem typischen Meisterschasrennen mußte sich Alexander letztendlich mit einem 14ten Platz zufrieden geben. Was für den OSC Waldniel eine seltene Erfahrung, ist für Alexander Hahn inzwischen schon fast Routine,

Auch auf deutscher Ebene hat er in den vergangenen Jahren viele tolle Platzierungen erreicht. Hier stehen zu Buche: Vierter Platz Junioren Deutsche Meisterschaen 10.000 Meter, Deutscher Junioren-Crossmeister 2009, A-Jugend-DM-Drier über 3.000 m und 5.000 m 2008, Deutscher A-Jugend-Crossmeister 2008, A-Jugend-DM-Zweiter mit der Cross-Mannscha 2008, A-JugendDM-Drier über 5.000 m 2007, Deutscher A-Jugend-Crossmeister 2007, B-Jugend-DM-Drier über 3.000 m 2006, DM-Drier 3x1000 Meter 2006, B-Jugend-DM Zweiter im Cross 2006, Deutscher Meister mit der Cross-Mannscha (B-Jugend) 2006, B-Jugend-DM-Zweiter im Cross 2005, B-Jugend-DM-Zweiter über 3.000 m 2005, B-Jugend-DM-Vierter 10 km Straße 2005. Bereits im Frühjahr hae Alexander Hahn, der übrigens auch eine eigene Fanseite auf facebook hat, mit neuen Bestzeiten über 5.000 Meter und 10-km-Straße Akzente für die neue Saison gesetzt. Augenblicklich wird er auf beiden Strecken in der DLV-Bestenliste auf Platz vier geführt und das wohlgemerkt bei den Männern. Der OSC Waldniel kann sich glücklich schätzen, einen solch talentierten Sportler wieder in seinen Reihen zu haben. Das ist einfach toll!

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Maria Strickling

Seele des Vereins feiert Geburtstag

Als kleiner Leichtathletikverein an der Grenze zu den Niederlanden lebt der OSC Waldniel durch das besondere Engagement seiner „Sportverrückten“, seien es dies die Aktiven, die Funktionäre und natürlich die Trainer und Betreuer. Eine dieser „Verrückten“ ist Maria Strickling, die seit Anfang der siebziger Jahre fast jeden Abend auf dem Sportplatz als Trainerin anzutreffen ist. Und wenn am Wochenende nicht trainiert wird, stehen sicherlich Wekämpfe und Meisterschaen an, bei denen es gilt, die eigenen Schützlinge zu betreuen. Im Juli diesen Jahres feierte sie nun ihren 70. Geburtstag. Dazu von dieser Stelle nochmals Herzlichen Glückwunsch von der ganzen OSCer- Schar. Die sportlichen Erfolge von Maria Strickling aufzuzählen ist wie Eulen nach Athen tragen. Wir wollen es trotzdem tun, denn von ihrem reich-

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haltigen Erfahrungsschatz profitierten schon viele erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen im OSC.

stung des Deutschen Leichtathletik Verbandes über 1500m mit 4:35,4 Min.

Den Weg in den Verein fand Maria Strickling Mie der fünfziger Jahre, nachdem sie bei einem Pfadfinderwekampf von Dr. Ernst van Aaken „entdeckt“ wurde (s.u.).

Im darauffolgenden Jahr war sie dann endlich ganz an der Spitze angekommen und wurde in Plaling Deutsche Meisterin im Wald- und Crosslauf. Ebenfalls in diesem Jahr ließ sie einen Deutschen Vizemeistertitel über 1.500 m folgen und verbesserte ihre Bestzeit auf 4:24,4 Min.

Das außergewöhnliche Laualent gepaart mit dem notwendigen Ehrgeiz und Trainingsfleiß führte schon schnell zu Erfolgen auf nationaler Ebene. Bereits 1958 wurde sie Deutsche Mannschasmeisterin im Waldlauf in Ingolstadt, 1959 in Lüneburg sowie 1960 in Dülmen. Es sollte jedoch noch ein knappes Jahrzehnt dauern, bis sie ihren sportlichen Zenit erreichte. Als Zwischenstation belegte sie 1966 einen drien Platz bei den Deutschen Hallenmeisterschaen über 400m und 1968 folgte die gleiche Platzierung über 1.500m. Sie hielt sogar für kurze Zeit die Bestlei-

Aufgrund dieser Zeiten wurde sie für die Europameisterschaen in Athen nominiert. Obwohl hoffungsvoll angereist, kam es nicht zu einem Start, da die Deutsche Mannscha eine Teilnahme boykoierte. Sie nahm an fünf Länderkämpfen teil: 1967 gegen CSSR in Fulda, 1969 gegen Dänemark in Kopenhagen, gegen Rumänien in Constanza, gegen England in Hamburg, sowie gegen die USA in Augsburg, wobei sie ihre Bestzeit über 800 m mit 2:06,6 min erzielte. Eine Zeit, die bis


heute keine Sportlerin im OSC erreicht hat. Als DM-Drie über 800 m in der Halle erhielt sie 1970 den Olympiastartpaß für die Olympischen Spiele 1972 in München, konnte sich jedoch durch die Geburt ihrer Tochter Ariane im Jahr 1971 nicht mehr qualifizieren. Nach Beendigung ihrer aktiven Lauahn 1972 wurde die inzwischen zweifache Großmuer eine überaus erfolgreiche Trainerin und Mitglied im Vereinsvorstand. Sie trainierte u.a. den Deutschen Schülermeister Martin Lehmann sowie die Deutsche Jugendmeisterin Kornelia Mackert. Seit vielen Jahren ist sie Sportwartin unseres Vereins und betreut zudem unsere Koronarsportabteilung. 1996 erhielt sie die Goldene Verdienstnadel des Deutschen Leichtathletikverbandes. Zusammen mit ihrem Ehemann Rolf erhielt sie 2005 die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Wir hoffen, dass sie noch sehr lange den Verein so vorbildlich unterstützen kann.

Anekdötchen aus der OSC Vereinsgeschichte „Wir sind frohe Pfadfinderinnen, die Weite lockt uns und hält. Wir lieben das Wandern und Singen, drum zieh’n wir hinaus in die Welt.“ Auf geht es zur Jugendherberge Wegberg mit den Rädern! Mit der Führerin sind wir acht, und wir haben, wie immer, als Selbstversorger die Wanderküche mit Beschlag belegt. Der Plan der Führerin für den bevorstehenden Sonntag steht schon fest. Wir werden zu viert am Wegberger Herbstwaldlauf teilnehmen! Und die Anderen werden mit Begeisterung das Miagessen für uns hungrige Läufer kochen.

Die Aueilung geht reibungslos vonstaen. Maria, ein schlankes, schüchternes Mädchen von 14 Jahren, das noch ziemlich neu im Bund ist, hat sich voller Begeisterung für den Lauf gemeldet. Schließlich machten wir uns zu Fuß auf den Weg, aber je näher wir dem Startplatz kamen, umso mehr verlangsamte Maria ihre Schrie. „Ich hab Seitenstiche“ sagte sie, „so furchtbare Seitenstiche, dass ich nicht laufen kann.“ Obgleich sie noch nie gelaufen war, hae sie das Startfieber bereits gepackt. Natürlich ließ die Führerin sich nicht beirren.

Und erklärte: „ Die Anderen kochen für uns und du läufst.“ Dieser Schülerinnenlauf sollte der Anfang einer erfolgreichen sportlichen Lauahn für Maria Inderfurth (Strickling) werden. Sie kam als Vierte von etwa 15 Teilnehmerinnen ins Ziel. Dr. van Aaken, der diesen Lauf mit Interesse verfolgt hae, strahlte: „Ein neues Talent ist entdeckt“! Margret Crisp

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Bewegungsfest

Deutsche Jugendmeister

Knall bumm Knall – wir fliegen jetzt ins All

Erfahrung ge

Am letzten Februarwochenende fand mal wieder ein tolles Bewegungsfest organisiert vom AWO Bewegungskindergarten Nobäumchen mit Kooperationspartner TuS Waldniel und dem Bewegungskindergarten Schier mit Kooperationspartner OSC Waldniel in der Dreifachturnhalle in Waldniel sta.

Mie Juni stand es fest: Wir fahren zu den Deutschen!

Getreu dem Moo „Knall bumm Knall, wir fliegen jetzt ins All!“ war die Turnhalle entsprechend zum Weltraum umfunktioniert. Die Kinder haen im Vorfeld schon mit ihren Erzieherinnen glitzernde Astronauten, riesige Raketen, Planeten und Sterne gebastelt. Mit diesen Utensilien war die Halle dekoriert. Am Eingang wurden die kleinen Weltallerkunder schon von einem silbernen Roboter begrüßt. In der Halle konnten die angehenden Astronauten an verschiede-

nen Auauten die Schwerelosigkeit erfahren. Mit einem Schwungsack wurden sie ins All katapultiert. Auf einer großen Bewegungslandscha konnten sie auf Armstrongs Spuren wandern und den Mond erkunden. Kleine Raketen duren sie durch Reifen werfen und mit den Mondfahrzeugen (Bobbycars) konnten die kleinen Sportler über Knallfolie fahren. Diese hat sogar bis zum Ende laute Explosionen von sich gegeben. Volker Stankewitz sorgte für Spaß an der Gitarre und so für eine ausgelassene Stimmung. Im Weltall tummelten sich über drei Stunden verteilt 150 Kinder und rund 100 Erwachsene. Das Ende des schönen Nachmittags läuteten schließlich Weltraummäuse ein. Zwei Erzieherinnen haen sich verkleidet und tanzten mit den Kindern zu dem Lied „ Ich habe eine Maus gesehen, die wollt’ auf Weltraumreise gehen.“

Wir beide haen die Qualifikationszeiten über 3.000m und 1.500m unterboten und wollten uns über 3.000m der Konkurrenz aus ganz Deutschland stellen. Bei den Deutschen Cross Meisterschaen in Löningen konnten wir schon ein wenig Erfahrung auf dem Gebiet sammeln und machten uns auch im Vorfeld bereits mit der Konkurrenz vertraut. Rasch machte sich Frau Hass auf die Suche nach einer freien Unterkun, was sich jedoch als schwierig herausstellte, da bereits viele Unterküne ausgebucht waren. Mit etwas Glück ergaerten wir dennoch einige Zimmer in einem Hotel in Jena. Das Training in den Wochen vor den Deutschen war ziemlich anstrengend, ließ uns aber selbstsicher und mit Mut, gute Leistungen zu bringen, in den Wekampf gehen. Am 5. August machten sich Familie Orths, Frau Hass, Anna – die zu unserer Unterstützung mitgekommen war – und wir Beide uns auf den Weg ins 600 Kilometer entfernte Jena. Wir erreichten die Stadt am frühen Nachmiag und machten uns sofort auf die Suche nach einem Italiener, da Nicola, die noch am selben Tag um 19:45 Uhr ihren Wekampf bestreiten sollte, Kohlenhydrate brauchte und diese in Form von lekkeren Spagheies finden sollte. Mit gefülltem Magen und neuer Kra fuhren wir, nachdem wir uns ein paar Stunden im Hotel ausgeruht haen, zum Stadion, welches im Ortskern von Jena liegt. Es besitzt eine pompöse Haupribüne, eine moderne Konstruktion und scha

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schaften Jena

sammelt

durch die blau gefärbte Wekampfbahn eine besondere Atmosphäre. Bei der Ankun im Ernst-AbbeStadion und beim Aufwärmen zeigte sich Nicola recht entspannt, doch beim Betreten des Call-Rooms ca. 20 Minuten vor dem Start stieg ihre Anspannung erheblich an. Um 19:45 Uhr fiel der Startschuss. Nicola lief – taktisch gut – von Anfang an im vorderen Mielfeld mit, biss die Zähne zusammen und konnte in der letzten Runde alle ihre Kräe mobilisieren um noch einige Plätze gut zu machen. Sie erreichte das Ziel als 12. mit einer tollen neuen Bestzeit von 10:32,35 min! Mit ihrem Lauf war sie äußerst zufrieden und alle anderen haen Grund stolz auf sie zu sein. Anschließend schauten wir uns noch den ein oder anderen Wekampf an und gönnten uns ein Baguee bei Subway. Da Sarahs Start erst am Sonntag war, haen wir Samstag ein wenig

Zeit die Gegend zu erkunden. Da uns Jena sowohl morgens auf dem Weg zum Einkaufszentrum als auch bei der Ankun nicht sonderlich interessant vorkam, entschieden wir uns bei strahlendem Sonnenschein ins nahe gelegene Weimar zu fahren. Um Sarahs Beine zu schonen, schauten wir uns das schöne Städtchen bei einer Kutschfahrt an, gingen durch ein paar Einkaufsläden und genossen die Ruhe vor dem Sturm – Sarahs bevorstehendem Wekampf. Sonntagmorgen war die Sonne großteils von Wolken bedeckt und die Temperaturen waren im Vergleich zum Vortag merklich gefallen. Somit kamen wir, bzw. Sarah, hoch motiviert im Stadion an, wo wir auch zugleich mit die größte Überraschung des Tages erlebten: Martin war extra aus München angereist um seine Freundin zu unterstützen. Um 14:40 Uhr fiel Sarahs Startschluss. Da sie noch unter den Folgen eines Infekts zu leiden hae, war sie

ein wenig enäuscht über ihren 15. Platz mit geringer Verbesserung ihrer Bestzeit, dennoch kann sie unter diesen Umständen zufrieden mit sich sein. Alles in allem war es ein gelungenes Wochenende und eine tolle Erfahrung für uns beide, da es unsere 1. Deutschen-Jugend-Meisterschaften waren – für Sarah leider auch die letzten. ;-) Abschließend möchten wir uns bei Frau Hass für die tolle Unterstützung sowohl in Jena, als auch in den Wochen der Vorbereitung und für das meist harte, aber dennoch sehr gute Training bedanken. Ein Dank geht auch an Familie Orths für den „Fahrdienst“, an Anna und Martin fürs Anfeuern und einfach da zu sein, sowie an Theresa, die uns mit ihren Bannern auch aus der Ferne unterstützt hat. Vielen, vielen Dank. Nicola und Sarah

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Mein erster Triathlon

Nur Laufen ist zu wenig! Seit längerer Zeit träumte ich davon, mal an einem Triathlon teilzunehmen. Im letzten Jahr habe ich dann schon einmal bei einer Staffel den Laufpart übernommen und ein wenig Triathlon-Lu geschnuppert. Seitdem bin ich ganz heiß darauf gewesen. Im Herbst habe ich mir dann ein Rennrad zugelegt. Anfang diesen Jahres hab ich mit dem Schwimmtraining begonnen. Nur leider nicht sehr lange, da mich mein Rücken ein wenig geärgert hat. Im Frühjahr hab ich mich dann mal aufs Rad gesetzt, aber auch nicht wirklich sehr intensiv. Dafür habe ich meine Spezialdisziplin Laufen mit sechs Trainingseinheiten in der Woche fleißig trainiert. Konnte wohl selbst dort nicht 100% geben, da meine Verletzung mich davon abhielt.

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Aber egal, für den 19. Juni hae ich mich beim Indeland Triathlon angemeldet. Dem Rücken ging es milerweile wieder besser und das Startgeld war auch schon bezahlt und so hae ich keine Ausrede mehr, nicht an den Start zugehen. Gegen 10 Uhr haben wir uns mit dem Auto Richtung Eschweiler aufgemacht. Dort geparkt, mussten wir ca. 1 km gehen, um die Startunterlagen zu holen. Dann wieder 1 km zurück, um am Auto die verschiedenen Beutel für die Wechselzonen zu pakken und alles vorzubereiten. Das war wirklich ein Akt der höchsten Konzentration. Es gab drei Kleiderbeutel versehen mit einer blauen, einer roten und einer weißen Kordel.

In den weißen Beutel kamen die Wechselsachen für nach dem Schwimmen. Sprich: Startnummer, Laufschuhe, Strümpfe, kleines Handtuch, T-Shirt. Den roten Beutel für nach dem Radfahren ließ ich leer. Manche Sportler fahren Rennrad mit Klickpedalen und bräuchten diesen Beutel dann für die Laufschuhe. In den blauen Beutel habe ich dann alle Duschuntensilien gepackt. Auf meinen Helm habe ich zwei Startnummern befestigt und mein Rad bekam auch noch eine Nummer auf den Rahmen aufgeklebt. Dann habe ich mich voll gepackt wie ich war aufs Rad geschwungen und bin wieder den Kilometer zum Sportplatz zurück geradelt. Dort konnte ich schon mal den blauen Beutel für nach dem Wekampf loswerden.


Nun musste ich mit dem Rad zehn Kilometer zum Start am Blausteinsee fahren. Ja, 10 km – ihr lest richtig! Dort angekommen musste ich erstmal die Firma DIXI aufsuchen. Es ist schon eine Herausforderung alle Sachen in der kleinen Nasszelle zu jonglieren, schließlich musste ich mich fast komple ausziehen, da ich unter meinem Jogginganzug ja schon meinen Einteiler für den Wekampf anhae. Dann hieß es Rennrad einchekken. Dort wurden der korrekte Sitz des Helmes und das Rad kontrolliert. Dann habe ich alle benötigten Sachen für den Wechsel Schwimmen-Rad zu recht gelegt. Alles irgendwie befestigt, da es furchtbar windig war. Und dann ging es ca. 500m runter zum See. Dort war schon richtig Wekampfstimmung. Die Musik heizte die Triathleten ein. So, nun musste ich mich erstmal in meinen Neoprenanzug zwängen, schließlich hae das kalte Nass gerade mal 18 Grad. Brrrr! Zur Schwimmausrüstung gehören noch Badekappe und Schwimmbrille. Nachdem ich mich zum Schwimmen eingecheckt hae, gab es für mich kein zurück mehr. Startschuss, Knall Bumm Knall und ab in die Fluten. Ich bin vorher noch nie mit 100 Leuten gleichzeitig im See geschwommen. Ich habe es mir echt schlimmer vorgestellt, aber es „verschwamm“ sich recht zügig. Wir mussten um zwei Bojen und dann zurück an Land. Go sei Dank hae ich mir das sechsseitige Regelwerk vorher zu Gemüte geführt, sodass ich u.a. wusste, dass ich den Anzug nur bis zur Hüe ausziehen dure. Erst am Rad dure ich ihn ganz abstreifen. Bis dort mussten wir aber fast 500m auf nackten Füßen und steinigem Untergrund absolvieren. Dort hieß es dann, Strümpfe und Schuhe an, Startnummer befestigen, T-Shirt über meinen Einteiler, Sonnenbrille und Helm aufsetzen und

weiter ging es mit der zweiten Disziplin. Das Rad musste bis zu einer bestimmten Stelle geschoben werden und dann rauf auf den schnellen „Drahtesel“ und 20 km dem Wind trotzen. Der hat mir bergab sogar einmal 53 km/h aufs Tacho gezaubert. Oh man, so schnell war ich noch nie! Dann stand noch der Wechsel auf die drie Disziplin an. Meine „Paradedisziplin“ – das Laufen. Es ist ein ganz komisches Gefühl, wenn man vom Radfahren zum Laufen wechselt. Die ersten Meter wollen die Beine einfach nicht so wie man es gewohnt ist. Aber danach läu es dann doch. Nach fünf Kilometern bin ich dann glücklich und sehr zufrieden im Ziel angekommen. Nachdem ich mich im Ziel ausreichend verpflegt hae, wollte ich nur noch Duschen. Dafür musste ich dann aber erstmal wieder einen Fußmarsch von einem Kilometer in Kauf nehmen. Hab ja auch noch nix geleistet heute. Dort wartete schon mein blauer Beutel. Frisch geduscht und

erholt hieß es dann das Fahrrad holen und zum Auto bringen. Von dort dann wieder 1 km zurück zum Zielbereich „latschen“, um die Siegerehrung nicht zu verpassen. Und dann wieder 1 km zurück zum Auto. Jetzt war ich aber k.o. Das ganze drum herum war fast anstrengender als der Wekampf selbst. Mein Mann als treuer Begleiter hat von dem ganzen hin und her sogar fast 10 km zurückgelegt, und das, obwohl er zwischenzeitlich mit verschiedenen Shulebussen unterwegs war. Er hat mich übrigens wie bei all meinen Wekämpfen wieder tatkräig unterstützt. Was würde ich nur ohne ihn machen?! Inge Schäben-Buscher

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Frauen Sport Gemeinschaft (FSG)

Belgische Pralinen für fast alle Nach einer kurzen Anfahrt nach Kornelimünster haen wir noch etwas Zeit bis zum Frühstück im „Alten Bahnhof“. So konnten wir uns bis dahin noch den schönen Ortskern anschauen.

Unser Ziel war der kleine Ort Roetgen nahe der belgischen Grenze. Dort angekommen konnte ein Teil der Gruppe nicht widerstehen und musste(!!!) natürlich echt leckere „Belgische Pralinen“ einkaufen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf, um einen Teil des Eifelsteiges zu erwandern.

Mit der Rückfahrt nach Waldniel ging wieder ein schöner Wandertag der FSG zu Ende.

Bei gutem Weer ging es stetig bergauf und bergab. Selten waren die Wege ebenerdig. Auf halber Strecke gab es – wie immer – Kaffee und selbstgebackenen Kuchen. Der Rest der sehr schönen Strecke wurde dann, weil frisch gestärkt, frisch, fromm, fröhlich, frei bewältigt.

Ausgesucht hae die Strecke Ria Schäben und bestens betreut wurden wir von unserem Trainer Rolf Strickling und unserem ganz persönlichen Busfahrer Peter. Hierfür noch einmal ein herzliches Dankeschön.

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W. Engel


Margret Crisp beendet Wettkampfsport

Knapp 60 Jahre sind genug Eine sehr erfolgreiche Sportlerin hängt nach knapp 60 Jahren ihre Wekampfschuhe an den Nagel. OSC intern sprach mit Margret Crisp über diese Entscheidung. R: Seit wann bist Du Mitglied im OSC Waldniel? M: Seit dem Gründungsjahr 1953, vor fast 60 Jahren. R: Was war Dein größter Erfolg? M: Deutsche Senioren Meisterin W70 über 100m im Jahr 2004 in Zwiau. R: Welche anderen Erfolge konntest Du noch verbuchen? M: 6x Kreismeisterin, 20x Nordrhein Senioren Meisterin, sowie 2x

mit der Mannscha Niederrhein Meisterin. Weiterhin mehrere vordere Platzierungen bei verschiedenen Meisterschaen. Ich schae 25x das goldene Mehrkampfabzeichen, das Sportabzeichen in Gold und erhielt die Deutsche Bestennadel in Gold und Silber. R: Für welche weiteren Sportarten hast Du Dich interessiert? M: 2.000m Bahngehen, Rollschnelllauf und Radfahren. R: Bist Du auch mal längere Strekken gelaufen? M: Ja, ich siegte mehrfach bei Volksläufen über 2, 5 und 10km, wurde mit Anni Pede und Maria

Strickling 2x Drie bei den Deutschen 3x 800m Meisterschaen, nahm mehrfach an Stundenläufen sowie an 25km-Meisterschaen teil und absolvierte einen Marathonlauf. R: Weshalb willst Du Deine Laufkarriere nach dem 3. Platz bei den Deutschen Senioren Meisterschaen in Minden in diesem Jahr beenden? M: Ich halte den jetzigen Zeitpunkt für richtig, da die nächsten Deutschen Senioren Meisterschaen im weit entfernten Erfurt sta finden und mir danach nur noch eine Startmöglichkeit in der W75-Klasse verbleiben würde. Bekanntlich wird eine W80-Klasse über 100m nicht ausgeschrieben. Dennoch werde ich, um mich fit zu halten, weiterhin regelmäßig trainieren. Für ihren weiteren Lebensweg wünschen wir ihr alles Gute. Danke für viele tolle Leistungen.

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Trainingscamp 2011

Schreie in der Nacht Nach vierstündiger Autofahrt kamen wir in der Jugendherberge in Rothenburg (Wümme) an. Nachdem wir uns in unseren Zimmern eingelebt haen, kam das erste Training an die Reihe. Unser Tagesablauf sah etwa so aus: - Die Wecker klingelten um 7.30 Uhr - Frühstück um 8.00 Uhr - Morgentraining (eine Stunde Dauerlauf) - Miagessen (Essen war gut) - Nachmiagslauf - u. a. Massage, Stabbie, Zirkeltraining und ein Vortrag von Frau Hass über Ernährung von Sportlern - langer Spielabend - vollständige Erschöpfung An einem Nachmiag schwammen wir im Spaßbad und am letzten Abend gingen wir in die Stadt, um Eis zu essen. Probleme ergaben sich nur mit den mehrbeinigen Insekten (Moen u.s.w.). Ein Schrei weckte z.B. in der vorletzten Nacht zahlreiche Läuferinnen und Läufer. Wir freuen uns schon auf das nächste Trainingscamp. Christina Langhanki


OSC-Staffeln beim 3. Athletik-Marathon

Elke ohne Chance Zum 3. Mal veranstaltete Athletik Waldniel am Sonntag, den 17.07.2011, seinen Marathon. Und nein, es war nicht der Tag der drei OSC-Staffeln. Es war auch nicht der Tag des Siegers über die Marathondistanz oder des Siegers beim Halbmarathon. Nein, dieser 17.07.2011 sollte jemand ganz besonderem gehören. Es war der Tag der „schnellen Elke“. Sie war die Fahrradfahrerin, die vor den Staffeln vorfahren sollte. Und dies stellte sie doch vor so manche Schwierigkeit. Zunächst einmal ist jedoch zu erzählen, dass der Vortag eine ganze Menge Regen brachte und trotz des sonnigen Weers der Untergrund noch nass war. Insgesamt 298 Teilnehmer gingen an den Start, entweder liefen sie Marathon, Halbmarathon oder waren Mitglied einer Staffel. Dadurch wurde die Veranstaltung lebhaer und kann daher als gelungen bezeichnet werden. Aus OSCer-Sicht war besonders der Gesamtsieg von Alexandra Schwartze im Halbmarathonlauf, den sie sicher einfuhr, erfreulich. Doch die meiste Konzentration galt den drei OSC-Staffeln mit immerhin 20 Läufer/innen des OSC Waldniel. Eine Jungenstaffel, eine Mädchenstaffel und eine Erwachsenenstaffel standen pünktlich um 10:30 Uhr am Start. Doch zurück zu Elke. Der jeweils erste Staffelläufer hae im Gegensatz zu den anderen Staffelläufern vier Extrarunden auf unserer neuen Kunststoahn zu drehen. Doch vier Runden zu zählen schien leichter als gedacht, denn die „schnelle Elke“ verpasste erst die Ausfahrt, musste einigen Marathonläufern auswei-

chen und fuhr prompt in die Seitenabsperrung. Nach ihrem kleinen „Unfall“ musste sie beim zweiten Läufer der führenden OSC-Staffel zum Sprint ansetzen, da dieser sie mit einem Schlussspurt auf der Bahn überholte und sie ihm völlig verwirrt hinterherraste. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich die beiden anderen OSC-Staffeln noch in Schlagdistanz zur führenden OSC-Staffel und der OSC belegte so nach der Häle des Rennens die ersten drei Plätze. Getrieben von weiteren schnellen Athleten hae die „schnelle Elke“ doch noch arg zu kämpfen, denn auch sie wurde müde. So fragte sie beim vorletzten Läufer Frau Hass, ob dies denn der Letzte sei (mitzählen war ja nicht ihre Stärke!) und Frau Hass antwortete: „Nein, der Stärkste von denen kommt noch!“. Es folgte schließlich ein Stöhnen aus Richtung

der „schnellen Elke“. Schließlich, nach 2:43:43 Std., überquerte die Jungenstaffel des OSC als erste Staffel die Ziellinie und es folgte die Mädchenstaffel exakt 13:30 Minuten später (Endzeit: 2:57:13 Std.). Beachtenswert waren diese Zeiten, da beide Staffeln als einzige Finisher die 3-StundenMarke unterboten (nicht einmal der schnellste Marathonläufer schae dies!). Und zu guter Letzt erreichte die Erwachsenenstaffel nach guten 3:02:29 Std. das Ziel – und das nur zu viert (und nicht zu acht!). Sowohl Frau Hass als auch der Rest unserer Truppe zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen. Und die „schnelle Elke“? Die düre nach diesem anstrengenden Tag als Erste eingeschlafen sein. Kai Weyers

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Kurzmeldungen

Jahresabschlussfeier Unsere Jahresabschlussfeier 2011 ist für Samstag, den 3. Dezember 2011

Neuer Termin in 2012

geplant. Wie in den letzten Jahren findet sie im Pfarrheim St. Michael, Waldniel, sta. Beginn ist um 15.00 Uhr – Ende gegen 18.00 Uhr. Natürlich findet dort die jährliche Sportlerehrung sta und es gibt u.a. wieder eine tolle Verlosung.

Der Int. 10-km-Straßen- und Volkslauf des OSC Waldniel wird im kommenden Jahr am 22.06.2012 stafinden. Bie vormerken!

Wer die Möglichkeit hat, Werbegeschenke, Sachpreise, Gutscheine etc. dafür zu besorgen, kann diese an Inge Schäben-Buscher weiterleiten. Vielleicht fragt Ihr einfach mal in Eurer Firma lieb danach.

Beim Kreis- und Jugendtag geehrt

Danke für Eure Mithilfe!

Unsere erfolgreichen Sportler Anna Schmitz, Rene Giesen, Kai Weyers und Sebastian Gisbertz wurden für ihre tollen Leistungen beim Kreis- und Jugendtag des Kreises Niederrhein-West in Oedt geehrt.

Weihnachtströdel Hallo liebe OSC´er, anläßlich unserer OSC Jahresabschlussfeier wollen wir einen Weihnachts-Trödel veranstalten. Dafür sammel ich ab sofort gut erhaltene OSC- Kleidung, die an diesem Tag zugunsten unseres Vereins für kleines Geld verkau werden soll.

Deutsche Senioren Meisterschaften

Ich würde mich freuen, wenn jeder einmal seinen Kleiderschrank durchforsten würde. Gerne gesehen sind auch gut erhaltene Spikes. Über einen großen und gut gefüllten Trödelstand freut sich Silke Bommes

Teamkleidung des OSC Die erste Bestellaktion ist erfolgreich gelaufen und die nächste steht kurz bevor. In der ersten Aktion haen Jugendliche und Erwachsene die Möglichkeit, sich mit unserer neuen miTeam-Kollektion von adidas einzukleiden. In der zweiten Bestellaktion werden nun in Kürze die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit haben, sich neu einzukleiden.

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Anbieten werden wir Trikots, Hosen, T-Shirts, Kaputzenpullover, Lauacken, Anzüge und evtl. auch Regenjacken. Natürlich wird alles mit unserem schönen OSC-Logo bedruckt (außer Hosen). Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Silke Bommes

Margret Crisp W75 lief 100 m und errang die Bronzemedaille in 19,97 Sek.

Halbmarathon Am 2.7.2011 starten drei Mitglieder des Laureffs bei bestem Läuferweer in Himmelgeist zum Halbmarathon. Eine kleine, aber feine Veranstaltung mit ca. 900 Teilnehmern und einer perfekten Organistion. Über die Fleher Brücke, Richtung Grimmelshausen, zurück über die Kardinal Frings Brücke nach Himmelgeist. Ein schöner Landschaslauf am Rhein vorbei – sehr zu empfehlen. Der Termin fürs nächste Jahr ist schon vorgemerkt. Hans Bert Jansen 2:19:18 Std. AK 65 Andrea Deis 2:13:07 Std. AK 45 Marina Gehrmann 2:19:17 Std. AK 50 Marina Gehrmann


Steckbrief

Alexander Hahn

Aktuelle Bestzeiten 1.500m: 3:51,64 min. 3.000m: 8:05,17 min. 5.000m: 13:56,12 min. 10 km: 29:27 min.

Das esse ich vor dem Wettkampf Über den Tag ganz normal – keine Experimente. Ca. 2 Stunden vor dem Wekampf noch einen Powerbar Performance Riegel.

Zur Belohnung gibt es ... ... weiteres Training, um noch schneller zu werden.

Ich könnte nicht trainieren ... ... ohne vernünige Laufschuhe!

Mein größtes Laster ist ... ... keine Rücksicht auf Weerbedingungen zu nehmen. Egal ob Sonne, Regen oder Schnee – DreiMinuten-Tempo ist Drei-MinutenTempo!

Ich laufe weil ... Mein Erfolgsgeheimnis ...

... es eine Lebenseinstellung ist und ich wissen möchte, wo meine Grenzen liegen.

Meine besonderen Erfolge in diesem Jahr ... Kreisrekord über 2000m 2. Platz Deutsche Cross Junioren 3. Platz Deutsche Junioren 5.000m Teilnahme an der U23 Europameisterscha über 5.000m und natürlich meine neuen Bestzeiten.

... die optimale Kombination aus hartem Training und Regeneration.

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Sport in den USA

Schulrekord für Theresa Berg Wie viele wahrscheinlich wissen, war ich im letzten Jahr für zehn Monate in den USA und bin dort zur Schule gegangen. Ich wurde direkt gefragt, ob ich denn nicht Lust häe, einen Bericht für die „OSC intern“ zu verfassen. Und hier kommt er: Um es vorweg zu nehmen, Sport wird in der High School in Amerika groß geschrieben. Wirklich viele verschieden Sportarten werden angeboten und dann in die drei Saisons eingeteilt. Im Herbst gibt es beispielsweiseTennis und Volleyball für Mädchen, Fußball für die Jungs und Cross Country für alle, wozu ich später noch etwas sagen werde. Im Winter wird dann Basketball und Schwimmen für Jungs und Mädchen und Cheerleading (natürlich nur für die Mädchen) angeboten. Für den Frühling bleiben dann noch Fußball für Mädchen, Tennis und Baseball für Jungs und Leichtathletik für alle. Es gibt noch andere Sportarten, die es aber nicht an meiner Schule gab, z. B. Football, Wrestling oder Soball (Baseball für Mädchen). Der Schulsport hat in den USA einen weitaus höheren Stellenwert als bei uns. Wenn man sich beispielsweise Spiele an anderen Schulen anschauen will, muss man Eintri bezahlen (ca. 3 - 5€) und Spiele von Collegemannschaen werden im Fernsehen übertragen! Für die gibt es schon eigene Ligen und das Fieber geht so weit, dass auch an meiner Schule unter den Schülern Ween auf die verschieden Teams abgeschlossen wurden! Ich habe in jeder Saison an einer Sportart teilgenommen. Im Herbst stand Cross Country an, das ist vergleichbar mit unserem Laufen, man ist allerdings immer nur eine Strecke von fünf Kilometer im Wekampf gelaufen, dann aber „Cross Country“ – eben durch Wald und Wiesen.

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Für die Wekämfpe haben wir in der Woche von Montag bis Freitag immer ca. zwei Stunden trainiert und das im heißen North Carolina Sommer (!), teilweise waren es bis zu 35°C und wirklich schwül. Von Ende August bis Mie Oktober haen wir dann auch fast jede Woche einen Wekampf. Durch mein gutes Lauraining im OSC hae ich schon einige Vorteile den anderen gegenüber und habe sogar am Ende der Saison einen neuen Schulrekord aufgestellt! Und dann kam auch schon die Wintersaison und mit ihr kamen die Basketballspiele, bei denen die Cheerleader natürlich nicht fehlen duren! Ich kam durch die „Try Outs“, was eine Art Probetraining ist, und wurde Cheerleader. Wir habe auch hierfür jede Woche von Montag bis Freitag 1,5 Stunden trainiert. So ein Training bestand aus Vorbereitung und Übung von Tänzen, Einübung von Hebe-Figuren und das Lernen von den berüchtigten Schlacht- oder Anfeuerungsrufen, die natürlich mit Bewegungen verbunden waren. Bei den Basketballspielen standen die Cheerleader dann am Rand und feuerten gemeinsam die Basketballteams an und in den Pausen haben wir zu Musik getanzt und unsere Hebe-Figuren gezeigt. Die wurden von Zeit zu Zeit immer besser und am Ende der Saison gab es dann noch einen Cheerleading-Wekampf zwischen den Schulen, wo wir unsere Mädchen bis zu fünf Meter in

die Lu geworfen und wieder aufgefangen haben. Cheerleading war auf jeden Fall eine Erfahrung wert , da es DIE typisch amerikanische Sportart ist. Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht die Zuschauer auf den Rängen mitzureißen und unsere Teams anzufeuern! Im Frühjahr habe ich dann Fußball gespielt. Ich glaube, das muss ich nicht wirklich erklären... Auch in den USA gibt es pro Team 10 Feldspielerinnen und eine Torfrau und man will den Ball in das gegnerische Tor bringen! :-) Das waren jetzt meine Einblicke und Erfahrungen in die amerikanische Sportwelt, die für die Jugendlichen eigentlich nur in der Schule stafindet. So etwas wie den OSC gibt es dort nur sehr selten Theresa Berg


Nachwuchsarbeit

Deutsche 10-km-Strassenlaufmeisterschaften

Und wieder ein neuer OSCer

Vizetitel für Alexandra

Am 9. Juli 2011 haben Nadine und Jose Bexiga wieder Nachwuchs bekommen. Alex Rafael hat mit 3.790 g, 53 cm um 23:06 Uhr das Licht der Welt erblickt.

„Das Kind ist da, es ist passiert. Der OSC wünscht Glück, man gratuliert! Vorbei ist jetzt das Rätselraten, ob es wird ein Mädchen oder Junge.

www.oscwaldniel.de

Mehr OSC Waldniel auf

Hauptsach` das Kind ist wohlgeraten und schreit aus voller Lunge!“

Bei den Deutschen Meisterschaften in Oelde hielt Alexandra Schwartze die Fahnen des OSC Waldniel (fast) ganz oben. Mit der Saisonsbestleistung von 40:13 min. sicherte sie sich in der Klasse W45 den Vizemeistertitel.

Dr. van Aaken-Stadion

Wieder erster Spatenstich Bei schwülem und sehr warmen Weer haben sechs Männer in schweißtreibender Arbeit die Kugelstoßanlage vorbereitet. Mit Schüppen, Spitzhaken und Spaten bewaffnet gruben sie ein 2,50m großes und einen halben Meter tiefes Loch aus, um es anschließend wieder mit Bauschoer zu füllen. In naher Zukun wird auf diesem Untergrund der Kugelstoßring, der von Hans Walter van den Bergh (Athletik Waldniel) bereit gestellt wird, durch einen Fachmann einbetoniert.

Besonders das Elektrofahrzeug von Thomas Clemens half dem Team beim Antransport des eingebrachten Bauschoers. Der Vorsitzende John Crisp kam zwischenzeitlich mal zur Kontrolle vorbei. Ein Dank geht an die fleißigen Helfer Rolf Strickling, Horst Stuhlweißenburg, Heinz Küsters, Thomas Clemens, Norbert Stapper und Michael Buscher.


Houserunning

Drei Mädels auf Abwegen Hauptsache Silke, Vi und Inge lesen etwas, was mit Laufen zu tun hat, und schon sind sie Feuer und Flamme. So auch diesmal. In einer Laufzeitschri sind sie auf Houserunning aufmerksam geworden. Was man darunter versteht? Ganz einfach: Ansta auf flacher Straße aufrecht eine Strecke zurück zu legen geht es hierbei darum, waagerecht an einer 28 m hohen Fassade den Weg nach unten zu absolvieren. Das wollten die drei Abenteurerinnen und begeisterten Läuferinnen auch mal selber ausprobieren. Mit gemischten Gefühlen fuhren sie mit dem Zug nach Köln und fanden sich bald auf dem Dach des Dorint Hotels über den Dächern von Köln wieder. Dort sahen sie beim House Running dem Abgrund ins Auge. Von oben sah die 28 Meter-Laufstrecke plötzlich viel höher aus als von unten. Da kommt man schon einmal ins Nachdenken. Schließlich überwanden sie ihre Angst und ließen sich ganz locker nach vorn kippen. Nachdem dieser entscheidende Schri erst einmal gemacht war, erwartete sie an der Fassade des Hotels der aufregendste Lauf bzw. Spaziergang, den sie je erlebt haen. Denn dieser führte sie senkrecht nach unten! Es war schon ein „Hammer Gefühl“, einfach mal an der Wand runter zu gehen. Es hat richtig Spaß gemacht. Alle Drei würden das Erlebnis sofort noch einmal wiederholen. Voll die schräge Methode den Aufzug zu vermeiden. Das war echt ein Kantenkick! Die drei Mutigen können nun von sich behaupten: Yes, I can! Yes, I did it!

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Kids Marathonies

OSC- und Kindergartenkinder liefen Marathon Die Aktion Kids Marathonies war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg.

rathon von 42,195 km. 40 km haen die Kids schon Wochen vorher auf einer Lau arte gesammelt.

37 Jungen und Mädchen vom OSC Waldniel und von der Bewegungskindertagesstäe Schier liefen am 29. Mai an der Burg Brüggen die restlichen 2,195 km zum vollen Ma-

Schon die Vorbereitung lief prima. Wenn die Erzieherinnen zum Training riefen, waren die Kinder hoch motiviert. Und so konnte man gute Fortschrie erkennen.

Nun standen am lezten Tag viele Müer, Väter und Freunde für die kleinen Sportler Spalier und feuerten die Kinder an. Besonders die Kindergartenkinder waren „heiß“ darauf, nun auch noch die letzten Kilometer zu erlaufen. Und wer läu in 2012 mit?

Machen Sie mit!


Deutsche Crossmeisterschaften

Sein oder Nichtsein An dieses Ereignis werden sich Einige wohl sehr freudig erinnern, andere nicht so sehr. Aber fangen wir einfach vorne an: Am 4 März 2011, einem Freitagmorgen, machten sich sowohl Sarah, Nicola, Anna und Silke als auch René, Kai, Sebastian und Martin auf den Weg ins weit geglaubte aber doch so nahe Löningen, einem kleinen Ort in Niedersachsen nördlich von Osnabrück. Wir erreichten den Zielort unserer Bestimmung ‘gen Miag und schauten uns einmal die Austragungsstäe an. Unser erster Eindruck: „Das wird ein schnelles, hartes Rennen“. Nachdem wir die Runde abgegangen waren und die Startunterlagen abgeholt haen, machten wir uns dann auf den Weg zur Unterkun, einem umgebauten Bauernhof. René und Martin quartierten sich in einem abgelegenen Haus am Rande des Hofes ein, der Rest blieb im Hauptgebäude. Als wir uns eingerichtet haen, absolvierten wir eine gemeinsame Trainingseinheit auf einer schier nicht enden wollenden Straße, die im Nebel versank. Klingt gruselig, ist aber so. Nach einem ausgiebigen Reinigungsprozess und einer kurzen Ruhephase auf unseren Zimmern führte der Weg ins Zentrum von Löningen, um unseren Energiespeicher mit genügend Nährstoffen für den kommenden Tag aufzustocken. Apropos Stocken, in Stockach konnten wir Jungen bereits ein Jahr zuvor Erfahrung mit der Härte eines DLVCrosses sammeln. Am Abend versammelten wir uns noch im Gemeinschasraum und beobachteten René bei der Problemlösung seiner nicht intakten Fußbekleidung. Schon früh fanden alle den Weg ins Be.

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Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück um 9 Uhr und den ersten Taktikbesprechungen und wertvollen Tipps von Frau Hass. Wir machten uns fertig für den bevorstehenden Wekampf und fuhren zur Wekampfstäe. Da die Mädchen eine Stunde vor uns ihren Start haen, war noch genug Zeit da, um die Atmosphäre zu genießen und uns mental auf das Rennen vorzubereiten. Dann fiel der Startschuss in der weiblichen Jugend A und die drei Mädchen machten sich eilig auf den Weg. Anspornend versuchten wir mit Schlachtrufen und Jubelgesängen das Beste aus ihnen heraus zu kitzeln. Als erste des Trios erreichte Sarah als Zwöle die Ziellinie. Alle drei waren zufrieden mit ihrer Leistung und wurden mit einem überraschenden zweiten Platz in der Mannschaswertung belohnt. Etwas später hieß es dann für uns: „Alles oder Nichts. Sein oder Nichtsein. Ruhm oder Schmach.“ Leider verlief das Rennen der männlichen Jungend A nicht nach unseren Erwartungen und es reichte nur für den neunten Platz mit der Mannscha.

Ganz im Gegensatz zum später nachgereisten „Neuzugang“ Alexander, der in einem couragierten Rennen den Vizemeister-Titel erkämpe. Den Abschluss machte Silke, die im Frauenhauptlauf einen sehr guten drien Platz erreichte.

Erschöp, aber größtenteils glücklich und zufrieden machten wir uns auf den Heimweg. Auf diesem Wege möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Frau Giesen und Frau Orths für die Taxidienste bedanken und bei Frau Hass für die tolle Unterstützung. Auf ein Neues im Jahr 2012! Sebastian, Martin und René


1. OSC-Spendenlauf am 14.10.2011 im Dr. Ernst van Aaken-Stadion Start 1: 17.30 Uhr Jahrgang 2000 und jünger Start 2: 18.45 Uhr Jahrgang 1999 und älter Liebe OSCer, dies ist der Aufruf zum 1. Spendenlauf, mit dem wir unserem Verein ein wenig unter die Arme greifen wollen. Die Beflockung unserer Vereinskleidung reißt jährlich ein großes Loch in die Vereinskasse. Der Erlös des Spendenlaufes soll deshalb dafür verwendet werden, dieses Loch zu stopfen. Und wir Sportler wollen das machen, was wir am Besten können: LAUFEN! Jeder Läufer, jede Läuferin hat eine Stunde Zeit, um Runden zu

sammeln. Gestartet wird in zwei verschiedenen Gruppen, damit auch unsere Jüngsten Gelegenheit haben, an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wer keine Stunde am Stück laufen kann, legt einfach zwischendurch eine Gehpause ein. Unsere Trainer werden den Aktiven unterstützend zur Seite stehen.

hältlich bei Silke Bommes), bei Eurem Trainer abgeben, am 14. Oktober mitlaufen und anschließend die vereinbarten Spenden einsammeln!

Und damit aus den gelaufenen Runden Geld für den Verein wird, gilt es im Vorfeld nach Spendern zu suchen. Es ist ganz einfach! Sucht in Eurer Familie, bei den Nachbarn oder im Freundeskreis Spender, die Euch und Euren Verein unterstützen wollen. Spendenliste ausfüllen (er-

Wenn Jeder mitmacht, kommen wir ans Ziel und können unseren Verein unterstützen.

Am Ende der Stunde bekommt jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin eine tolle Teilnehmerurkunde.

Jede Runde zählt, also kommt vorbei und macht mit! Ich zähl auf Euch! Silke Bommes

Familie Fox zieht um

Danke für tolle Leistungen Am Miwoch, den 03.08.2011, nach gemeinsamen Training, verabschiedeten sich die OSCer von der Familie Fox. Der Vorsitzende, John Crisp, fand ein paar nee Worte und überreichte den Kindern je eine Erinnerungsurkunde und die Vereinsnadel in Silber.

Leider muss Herr Fox beruflich mit der Familie nach Celle ziehen. Wir bedauern den Weggang sehr, da alle drei Kinder unseren Verein sehr erfolgreich vertreten haben. Wir wünschen ihnen alles Gute und weiterhin sportliche Erfolge.

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Kinderturngruppe

Kinder wurden „rausgeschmissen“ Diese nee Truppe von kleinen Sportlern wurde vor den Sommerferien aus der Miwochs Turngruppe „rausgeschmissen“. Die Kinder werden an Händen und Füßen gepackt und dann mit lautem Rufen „und 1 – und 2 – und 3 – und 4 – und raus mit dir“ aus der Turnhalle geschmissen. Sie sind nun zu alt für diese Gruppe. Vielleicht findet ja der Eine oder Andere den Weg Richtung Sportplatz.

Rückblick

Dr. Ernst van Aaken-Gedächtsnislauf

Auch in diesem Jahr haen die Kinder vom Bewegungskindergarten Schier viel Spaß bei unserem OSC Lauf. Einige mußten sogar schon auf die 1 km lange Strecke. Gut gemacht, weiter so!

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Kinderturngruppe

Eiswetter? Mangelware! Vor den Ferien geht die Miwochs Kinderturngruppe traditionell ein leckeres Eis essen. Leider hat das Weer in diesem Jahr nicht so ganz mitgespielt.

Aber davon lassen sich richtige Sportler ja bekanntlich noch lange nicht au alten. So haben die Kinder von der Turnhalle aus eine kleine Regenwanderung unternommen.

Gut ausgestaet mit Regenjacke und guter Laune konnten die jungen Sportler das kĂśstliche Eis mit den Geräuchen des Regens, der auf der Markise prasselte, genieĂ&#x;en.


OSC intern - Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.  

Ausgabe 2 2011

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