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Ausgabe 1 2012

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Alexandra Schwartze

Sportlerin des Jahres 2011


Editorial

Inhalt

Liebe Lerserinnen, liebe Leser, es sind wieder viele interessante Beiträge bei mir eingegangen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Schmökern und hoffe, dass diese Ausgabe wieder kurzweilig ist. Die Zeitung lebt von Eurer Mitarbeit. Also, wenn Du auch mal was berichten möchtest, dann los, zück Deinen Stift oder hau in die Tasten. Dieses Postfach freut sich über Kritik, Feeback und tolle Berichte: michaelinge5@aol.com. Eure Inge Schäben-Buscher

33. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtsnislauf Neues Konzept — neuer Versuch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3 Westdeutsche und Nordrhein 10-km-Straßenlaufmeisterschaften Jede Menge Titel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4 Kreispokalwettkampf D-Schüler/innen probieren Neues aus . . . . . . . . . . . . . . . 5 Erfahrungen eines Läufers Marathon ist wie .... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6 Venicemarathon 2011 Was geht ohne Alkohol? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Ausgabe 1 2012

Jahresabschlussfeier OSC mal wieder am Ende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.

Blick zurück Was machen denn die Kröckert‘s noch?! . . . . . . . . . . . . . 12 Frauen Sport Gemeinschaft (FSG) Sommerliche Herbstwanderung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14 Steckbrief Alexandra Schwartze. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15 Koronarsportgruppe Alle Jahre wieder ... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Alexandra Schwartze

Sportlerin des Jahres

OSC intern

Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V. erscheint zweimal im Jahr. Vereinsmitglieder erhalten es kostenlos. Auflage: 500 Stück Redaktion: Inge Schäben-Buscher Layout: Horst Stuhlweissenburg Druck: WIRmachenDRUCK GmbH

Margret und John Crisp Eine Goldhochzeit im kleinen Kreis . . . . . . . . . . . . . . . . . 17 Lauftreff des OSC Kaum zu ersetzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18 Lauftreff des OSC 7 Meilen-Lauf in Zons. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19 Indoor Trail Dortmund Geröll, Schlamm und Schnee. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20 2. Spiel-Spaß-Sport-Abend Nachtwanderung mit Feuerwerk . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21 schulengel.de Online einkaufen und kostenlos spenden . . . . . . . . . . . . 22 90. Geburtstag Begeisteter Hobbyläufer. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Hallo liebe OSC er,

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am 3. April wird die neue Sammelbestellung für OSC Kleidung fällig. Wer also noch etwas Neues benötigt, bestellt es bitte bis zum 3. April persönlich bei Silke Bommes oder über den Shop im Internet auf unserer Homepage.


33. Dr. Ernst van Aaken-Gedächtsnislauf

Neues Konzept — neuer Versuch Auch im Jahr 2012 ist der Int. Strassen- und Volkslauf des OSC Waldniel der Veranstaltungshöhepunkt des Jahres in Waldniel und damit das auch in Zukunft so bleibt, hat sich der Organisationsausschuss dieser Veranstaltung noch einmal ein „Lifting“ verpasst. Nachdem die Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren immer weiter gesunken sind (ein Problem, mit dem sehr viele Veranstalter zu kämpfen haben), hat sich das Organisationsteam unter der Führung von Heinz Küsters und Horst Stuhlweissenburg dazu entschlossen, das Konzept der Veranstaltung komplett zu überarbeiten. Das neue Konzept setzt an verschiedenen Stellen an. So soll beispielsweise der finanzielle Spielraum für den Veranstalter durch das Engagement von Sponsoren deutlich vergrößert werden. Der neue Titel (s.r.) zeigt, dass das schon Früchte getragen hat. Die so gewonnenen Mittel sollen gezielt in die Werbung und die Attraktivität der Veranstaltung investiert werden. So wird es in diesem Jahr neben einem Rahmenprogramm für Schüler auch eine Läuferparty geben, auf der es Livemusik der Coverband „C‘est la VIE“ zu hören gibt. Daneben wurde die Veranstaltung vom Samstagnachmittag auf den Freitagabend verlegt. Dies soll besonders Familien und Familienmitgliedern die Teilnahme ermöglichen, ohne hierbei das Wochenende zu belegen.

der Kindergärten Schwalmtals geben. Der Kindergarten mit den meisten Teilnehmern im Ziel wird mit einem Sonderpokal ausgezeichnet. In zwei Läufen für die Grundschulen Schwalmtals wird dann die fitteste Grundschule Schwalmtals gesucht.

Schließlich sollen die Bürger und Bürgerinnen aus Schwalmtal mehr zur Teilnahme annimiert werden. Erstmals wird es Sonderwertungen für verschiedene Zielgruppen auch außerhalb der Leichtatheltikvereine geben. So wird es im Rahmen des Bambinilaufes eine Sonderwertung

Ebenso neu sind drei Sonderwertungen im 5 km-Lauf für spontane Läufergruppen. Jeweils drei Sportler und Sportlerinnen bilden hier ein Team und kämpfen um den Sieg. Gesucht wird das schnellste Firmenteam, das schnellste Famili-

enteam und das schnellste Hobbyvereinsteam. Weitere Infos folgen in Kürze. Bitte einmal auf www. oscwaldniel.de vorbeischauen. Diese Neuerungen bedeuten natürlich auch einen größeren Aufwand bei der Organsation, sowohl im Vorfeld als auch am Tag der Veranstaltung. Das Organisationsteam bittet schon heute freundlich um die Unterstützung durch OSCMitglieder und Freunde des Vereins. Wer sich im Team selbst engagieren möchte ist herzlich willkommen. Kontakt: heinz.kuesters@web.de. 3


Westdeutsche und Nordrhein 10-km-Straßenlaufmeisterschaften

Jede Menge Titel Erftstadt 25.09.2011. Super Platzierungen und Ergebnisse gab es bei den Westdeutschen und Nordrhein 10-km-Straßenlaufmeisterschaften für den OSC Waldniel. Sarah Schönbrodt (WJA) und Alexandra Schwartze (W45) wurden Westdeutsche- und Nordrheinmeisterinnen. Ebenfalls die Mannschaft (W30/35) mit Silke Bommes, Vi Scholzen und Inge Schäben-Buscher. Kai Weyers (MJB) wurde Nordrheinmeister und Zweiter bei den Westdeutschen Meisterschaften.

Weyers, Kai

94

MJB

1. Platz

35:13

Min.

Gisbertz, Sebastian

93

MJA

6. Platz

35:24

Min.

Giesen, René

93

MJA

7. Platz

36:06

Min.

Rohbeck, Martin

93

MJA

10. Platz

38:29

Min.

MJA

2. Platz

1:49:52

Std.

Mannschaft Zachert, Rüdiger

65

M45

4. Platz

36:24

Min.

Orths, Nicola

95

WJB

2. Platz

44:19

Min.

Schönbrodt, Sarah

92

WJA

1. Platz

39:12

Min.

Bommes, Silke

74

W35

2. Platz

39:41

Min.

Scholzen, Vi

78

W30

2. Platz

43:45

Min.

Schäben-Buscher, Inge

76

W35

3. Platz

44:54

Min.

Cavaleiro, Dr. Claudia

70

W30

4. Platz

57:53

Min.

W30/35

1. Platz

2:08:03

Std.

W45

1. Platz

40:01

Min.

Mannschaft Schwartze, Alexandra 4

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Kreispokalwettkampf

D-Schüler/innen probieren Neues aus

Am 8. Oktober 2011 machten wir beim Kreispokalwettkampf im Rheydter Grenzlandstadion der Altersklasse U 10 mit. Zuerst machten wir eine Hindernis-Staffel. Der Staffelstab war ein kleiner Ring. Auf dem Hinweg mussten wir zwei Hürden überlaufen. Zurück ging es über die flache Sprintstrecke. Kaum zu glauben, aber wir waren die Schnellsten. Bei der zweiten Disziplin mussten wir mit einem kleinem Fahrradreifen werfen. Aber bitte probiert es nicht mit euren Fahrrädern aus, kommt lieber zum Training. Dort müsst ihr sie nicht auseinander nehmen. Die Weiten wurden in Punkten gemessen. Die nächste Disziplin war Stabweitsprung. Das funktionierte so:

An einem langen Stab war unten ein Tennisball dran. Nun mussten wir Anlauf nehmen, den Stab in einen Reifen im Sand stechen und ganz weit fliegen. Wichtig: Erst den Stab loslassen, wenn man gelandet ist, sonst zählt der Versuch nicht. Als beim Stabweitsprung der Himmel aufging und es in Strömen regnete, versorgte uns Theresas Mutter mit heißem Tee. Meine Mutter, Silke Bommes, harkte zu der Zeit die Grube und hatte eine klitschnasse Hose. Alle anderen standen auf der Tribüne. Ohhhhhh! Die 4. Disziplin war eine BiathlonStaffel. Dort musste man 300 m zu Zweit laufen. So waren die Paare: Greta/Lilly, Theresa/Ben, Adrian/ Anna. Lena hat ausgesetzt und angefeuert. Als das 1. Paar angekommen war, lief das 2. los. In der Mitte der

Strecke hatte man die Aufgabe, drei Hütchen mit Bällen von einem Tisch zu werfen. Für jedes nicht getroffene Hütchen musste man eine Strafrunde laufen. Als die Siegerehrung kam, war die Freude von uns Sieben groß. Auch Silke, Maria, Anke und unsere Fans freuten sich, als wir hörten, dass wir Erste geworden waren. Für den ersten Platz bekamen wir Lutscher, Seifenblasen und einen großen Pokal. Allen hatte es Spaß gemacht. Bei der Siegerehrung hieß es: „Den ersten Platz belegt der OSC Waldniel. Nun sieht man, dass sie auch noch etwas anderes können als nur laufen.“ Ja, das können wir. Anna Bommes und Lena Lobmeyr 5


Erfahrungen eines Läufers

Marathon ist wie ... Nach Jahren des einfach so trainierens meinte mein Sohn Florian, wir könnten uns, nach dem Marathon 2007 in Köln, doch jetzt mal wieder einer neue Herausforderung stellen. Berlin wäre doch eine geeignete Umgebung, mit Stimmung an der Strecke mal die 42,195 km zu bewältigen. Nun ging es darum, einen geeigneten Trainingsplan zu erstellen. In 2007 nahmen wir den Plan vom RP–Team, der uns das Finish ermöglichte. Nun sollte es einer sein, der uns unter 4h führen sollte. Schnell wurden wir bei Runners World fündig, der auf uns zu passen schien. Dieser war jetzt langfristig angelegt, so wir denn im Winter schon die Grundlage für einige Etappenwettkämpfe legten - wie der HM in Venlo – wenn das so bleibt, könnte es klappen mit unserer Zielzeit. So wurden die Trainingstage festgelegt und da Florian und ich gleich stark sind, konnten wir häufig gemeinsam trainieren. Nach dem schönen Frühjahr, wo man super mit Erkundung der weiteren Umgebung trainieren konnte, war der Sommer doch recht bescheiden, viel Regenkleidung, irgendwie blöd für uns „Schön-Wetter-Läufer“, aber der Plan steht – da musst Du durch. Die Anmeldung für Berlin war noch nicht erfolgt, da ich noch auf Freigabe durch den Arbeitgeber wartete – schon war der erste Rückschlag da: Ich musste mit unseren Autisten in die Ferienfreizeit ins Sauerland fahren – Berlin ade. Schnell noch im Internet nachgeschaut – Köln ist noch frei, also Marathon im Oktober in Köln. Am Vortag des Wettkampfes noch die Startunterlagen holen, ein bisschen über die Messe schlendern (was gibt’s da noch für Schnäppchen an Laufbekleidung und Schuhe für kleines Geld) und dann noch ein wenig ausruhen für den nächsten 6

Tag – was sollte das für einer werden – den ganzen Sommer bescheidenes Wetter und nun 28 Grad, wenn das nur gut geht? Morgens gemütlich mit dem Zug angereist, die Wechselklamotten abgegeben und dann zum Warmlaufen (braucht man das heute bei den Temperaturen überhaupt?), kann aber nicht schaden. Und dann ging‘s um 11.30 Uhr los. Ich hab mir die Zwischenzeiten im Kopf abgespeichert, aber man hat ja für den Kopf während des Laufes recht wenig zu tun, so rechnet man immer mal hoch, wenn es so bleibt, dann hast du ja noch Luft, wenn der nächste Kilometer etwas langsamer ist. Auch das zahlreiche Publikum an der Strecke war wieder mal toll. Etliche Trommelkapellen versuchten den Rhythmus vorzugeben, aber für meine Preisklasse war er dann doch zu schnell. Elf Kilometer vorbei, voll im Zeitplan und dann das – du wirst von etlichen Leuten in blauen T-Shirts überholt – ach ja – ist ja der Schulstaffelmarathon, bei 10 km war ja Wechselzone, hätte ich aus 2007 wissen müssen. Ich hab ja Zeit und dann les‘ ich doch auf dem Rücken der T-Shirts: „Marathon ist wie Urlaub – nur mit Schmerzen“. Ich musste schallend lachen über diesen super Spruch und schon ging mir die lange Vorbereitung durch den Kopf – war ja irgendwie schon anstrengend, aber ich weiß, wofür ich es gemacht habe. Kilometer 17: halt, was ist das denn, leichtes Ziehen in der linken Achillessehne, ach was soll‘s, du denkst zu viel, lass dich nicht verrückt machen. Weiter im Trott, Halbmarathon unter zwei Stunden – alles im grünen Bereich. Auf einmal wieder die blauen Männchen, hatte ich ganz vergessen, wie war das noch „Marathon ist wie…..“, ist

schon was dran, Achillessehnenziehen ist permanent da und jetzt der linke Oberschenkel und der Gesäßmuskel – was ist das, du kannst ja gar nicht mehr rund laufen – egal weiter, wird schon wieder weg gehen. Kilometer 25: alles noch da, nur es wird schlimmer. Sollte die ganze Vorbereitung umsonst gewesen sein? Mal dehnen, vielleicht geht’s weg – auch nicht, aber was mach ich hier in der Südstadt, gehend sind es auch noch zehn Kilometer und auf die UBahn, auf keinen Fall. Naja, einfach mal gehen und auf Florian warten, vielleicht kann ich mich dran hängen – nach einer gefühlten Viertelstunde kam er dann vorbei und ich versuchte mein Glück, doch leider vergebens, ich konnte das Sechs- MinutenTempo nicht mitgehen – ich pushte ihn noch mal und musste ihn ziehen lassen. Nun ging es darum, die letzten zehn Kilometer noch zu überstehen, irgendwie ankommen, finishen, egal wie. Laufen – gehen – laufen – gehen, meine Gedanken spielten verrückt – sollte das gesamte Training verkehrt gewesen sein, hab ich zu viel gemacht und die Knochen streiken gerade jetzt – egal – weiter. Ich denke an die Aussage von Rolf (a.d.R. Strickling) vor 35! Jahren, der mir sagte, ab Kilometer 35 kann der Mann mit dem Hammer kommen – o.k. Rolf, ich kenn‘ ihn jetzt. Der Magen zieht sich zusammen, ich hab genug (vielleicht zu viel) Wasser und Tee getrunken, ich fühle mich wie der Wolf mit den Wackersteinen im Magen – weiter - nur ankommen, die Zeit ist jetzt eh egal. Nach gefühlten Tagen der Qual endlich im Ziel – nie mehr Marathon, das muss ich nicht mehr haben. Ich habs geschafft. Ein strahlender Sohnemann klatscht


mich ab – endlich hat er den Alten geschlagen mit persönlicher Bestzeit und zwar deutlich. Ich weigere mich, dass es nur die Glückshormone sind, die ihn so strahlen lassen, vielmehr denk ich, dass er sich den falschen Reissdorfstand ausgesucht hat und dann doch den Flüssigkeitshaushalt zu schnell damit ausgeglichen hat – ich freue mich mit ihm. Alles tat weh, nur nach Hause und die Wunden lecken. Denk dran: „... Urlaub, nur mit Schmerzen“ – ich hab‘ sie kennen gelernt, aber musste es so heftig sein? Egal, das war‘s. Oder doch nicht? Ich hab‘ die Zeit doch drauf, nur die blöde Achillessehne und Oberschenkel haben mir, bei den hochsommerlichen Temperaturen muss man ehrlich sagen, den Lauf versaut. Sollte Alles umsonst gewesen sein. Ich könnte ja……, mal sehen, welche Marathons so in vier bis fünf Wochen noch sind. Das Internet bietet da ja recht schnell Ergebnisse und siehe da, der Jubiläumslauf in Frankfurt bietet noch Startplätze und schon bin ich, nach Blick auf meinen Dienstplan, angemeldet. Aber jetzt eine neue Situation, die ich so noch nicht kenne: wie lan-

ge ist die Erholungszeit nach dem einen Wettkampf bis zum nächsten, wie kann ich die Form halten, ohne mich kaputt zu machen? Gut, auch hier gibt es entsprechende Foren und schnell hatte ich die passende Lösung. Und so ging‘s dann am Wettkampftag morgens um vier Uhr auf die DB und um acht Uhr schon in Frankfurt – Startunterlagen abgeholt, umgezogen und sich warm gehalten. 15 Grad und ein bisschen Nieselregen; eigentlich die idealen Bedingungen und ich fühlte mich gut – heute ist mein Tag. Und los ging‘s, keinen Kopf machen, geniessen. Die Stimmung an der Strecke ist auch hier super, Musik pur, nur vielleicht doch eine Idee zu rhythmuslastig; als Vater von drei Kindern mit einem, nun sagen wir, „anderen“ Musikgeschmack, ist man schon einiges gewohnt, aber als Liebhaber von Blasmusik ..., nun denn weiter geht’s. Und jetzt überholen die doch einen bei km 11, 21, 31, die Staffeln – vergeblich suche ich nach einem coolen Spruch und schon geht mir der „Kölner“ wieder durch den Kopf – aber diesmal kein leichtes Ziehen, Zerren oder gar Unpässlichkeit – einfach nur Laufen.

So geht’s denn weiter bis Kilometer 32 – 35 – irgendwas stimmt nicht, so´n Druck im Magen, vielleicht Hungerast – ich hab mich doch mit Energy und Anderem vollgepumpt, es gab sogar Cola – und jetzt das. Und schon waren Rolf‘s Worte wieder da. Es half nichts – wieder Gehen und Laufen im Wechsel. An einer Strassenlaterne angelehnt und gedehnt, wo eine Einheimische meinte, ich bräuchte die nicht festzuhalten, die kippe nicht um – na schönen Dank auch. Jetzt achtet man auch auf Läuferkollegen, die einen überholen und es geht einen durch den Kopf: der Laufstil sieht nicht gerade gut aus, naja, kriechen an einem vorbei und dann direkt: was soll das – wenn du einen Spiegel hättest, sähest du noch wesentlich beschissener aus, nicht umsonst überholen die dich. So kam es wie es kommen musste – ich hab‘ gefinished, zwar besser als in Köln, aber noch meilenweit von meinem Ziel entfernt. Nun brauche ich erstmal Urlaub vom Marathonurlaub mit den Schmerzen. Auch nächstes Jahr bin ich dabei. Berlin ich komme. Euer Sportkamerad Paul Mewißen 7


Venicemarathon 2011

Was geht ohne Alkohol? „Der Start befindet sich in Stra und von hier entwickelt sich die Laufstrecke entlang der „Riviera del Brenta“, dem herrlichen Brentagebiet, wo die Reichen und die Adligen ihre Urlaubshäuser im 18. Jahrhundert bauten. Dann geht der Marathon über Mestre, das Stadtviertel am Festland von Venedig, und durch den Parco San Giuliano (der größten Grünanlage in Europa) und erreicht Venezia über die 4 km gerade Brücke Ponte della Liberta. Die Athleten laufen entlang dem Canale della Giudecca bis an den Punta della Dogana neben der Chiesa della Salute; von hier überqueren sie den Canal Grande über eine Ponton-Brücke, die ausschließlich für den Wettkampf am Vorabend geschlagen worden ist. Die Marathonläufer rennen über den Piazza San Marco, zwischen dem Palazzo Ducale und dem Glocken8

turm hindurch und erreichen nach insgesamt 13 Kanal-Brücken das Ziel an der Riva Sette Martiri, wo sie mit einem Panoramaausblick auf die Lagune belohnt werden.“ Dieser schwärmerischen Anpreisung des 26. Venedig-Marathons unserer erfahrenen Marathon-ReiseLeiterin Inge Schäben-Buscher konnten vier Aktive und fünf Passive des OSC nicht widerstehen und haben somit dem Ausflug nach bella Italia vom 21. bis 24. Oktober 2011 sehnsüchtig entgegengefiebert. „Kannst du dir das vorstellen, seit zwölf Wochen habe ich kein bisschen Alkoholisches mehr getrunken, nicht mal ein Bier“ begrüßt uns Vi Scholzen am Freitag um 09.45 Uhr bei der Abfahrt zum Flughafen Düsseldorf und stellt damit klar, dass ein Ma-

rathon nun mal kein Spaß ist. Selbst im Flieger, wo uns ein süßer Stewart wegen besonderer Reisegruppenlustigkeit einen Piccolo ausgibt, bleibt Vi vor ihrem Marathondebüt schweren Herzens diszipliniert. Routinier Dr. Claudia Cavaleiro sieht das ganze eher gelassen, hat sie doch das Zählen all ihrer geleisteten Marathons längst aufgegeben. Selbst unsere höhere Sportinstanz Antje Hass erliegt dem Charme des Stewarts und stößt freudig mit uns an. Aber bei der Wassertaxi-Überfahrt vom Aeroporto Marco Polo zur Haltestelle Ponte di Rialto rächt sich der Sektgenuss und Rüdiger Zachert wird in dem kleinen schwankenden Bauch des Taxis plötzlich ganz komisch… In der Nähe der Wohnstätte Marco


Polos, einen Steinwurf von der Ponte di Rialto entfernt, gegenüber dem Teatro Malibran, beziehen wir unser gleichnamiges Hotel aus dem 16. Jahrhundert. „Oh, so´n Mist, ich darf ja immer noch nichts trinken“, seufzt Vi beim Abendessen im hoteleigenen Restaurant und guckt mit großen Augen auf die gefüllten Wein- und Biergläser ihrer Kameraden. Aber: da muss sie nun mal durch. Zum Abendspaziergang schlendern wir über den Piazza San Marco, stören das Heer von Tauben und lutschen ein Eis vom Italiener (von wem auch sonst...). Um Vi nicht länger in Versuchung zu führen, erkunden Beate Brouwers, Silke Bommes und Rüdiger zu dritt die lokale Kneipenszene und müssen ernüchtert feststellen, dass es diese überhaupt gar nicht gibt. Und ein normales Bier im Cafe kostet gleich 6,- € und das Cafe schmeißt einen um 22.00 Uhr auch noch raus. Die spinnen, die Venezianer... Sind vielleicht alles Marathonläufer hier, denn so bleibt ja nichts anderes übrig, als früh ins Bett zu gehen. Der nächste Tag steht ganz im Zeichen der ExpoSport im Parco San Giuliano in Mestre, wo wir mit dem Bus hinfahren. Nach ausgiebigem Aufenthalt laufen Silke und Rüdiger die zwölf km nach Venezia über die

Ponte della Liberta zurück, weil es aus dem Bus heraus so schön aussah. Allerdings entpuppt sich vom Start weg die größte Grünanlage Europas als langweilige Rasenfläche mit eingesprenkelten Bäumen ohne Wegweiser, von der es fußläufig überhaupt gar keine Verbindung auf die Brücke gibt, die Mestre mit Venezia verbindet. Nach einigen Irrungen und Wirrungen hechten wir todesmutig über den autobahnänlichen Zubringer, um irgendwie den Brückenkopf zu erreichen, den wir mit großem Glück auf abenteuerliche Weise auch erreichen. Aber der Schrecken hat sich gelohnt, die vier Kilometer über den Fahrradrandstreifen der Ponte della Liberta (wo kommen eigentlich die Fahrradfahrer lang?) gegen die Silhouette Venedigs, die Sonne von rechts ins Gesicht und der Wind von links, ist schon richtig toll... Und dann wie Pac-Man (in den 80ern) im Zick-zack durch die Gassen der Altstadt über die hoffnungslos touristisch überlastete Ponte di Rialto zurück ins Hotel. Gemeinsames Abendessen außerhäusig und wieder die schmachtenden Blicke von Vi (sie darf ja immer noch nichts trinken), also Beate, Silke und Rüdiger wieder los auf hoffnungslose Kneipensuche. Der große Tag beginnt für die vier Aktiven und ihre Betreuer furcht-

bar früh mit dem Bustransfer zum 42,195 km entfernten Startpunkt in Stra. 09.15 Uhr ist Start und Claudia mogelt sich nach vorne, weil Zielschluss 6 Stunden nach dem Start ist. Zwei Stunden später stehen Michael Buscher, Antje, Beate, Silke und Rüdiger mit Getränken und Kameras bewaffnet strategisch günstig an dem Palazzo Ducale zwischen gefühlten 1,3 Millionen Touristen und warten. Als ersten OSCer können sie Heinz-Josef Brouwers für die letzten 1.000 m anfeuern, als zweiten Vi (gesund leben zahlt sich wohl aus), als dritten Inge und als vierten im Bunde (und deutlich unter 6 Stunden) Claudia. Nach dieser tollen Leistung von unseren vier Venicemarathon-Finishern fallen alle Hemmungen: Wie von Geisterhand finden wir nach dem Abendessen einen Irish Pub im Herzen Venedigs, wo es trinkbares Bier zu deutschen Preisen gibt und wir alle neun frohgemut beisammen anstoßen können. Und endlich, endlich hat Vi ihr erstes (wohlverdientes) Bier seit zwölf Wochen in der Hand und keiner weiß, ob ihr Strahlen von ihrem gelungenen Erst-Marathon herrührt oder einfach nur von der Freude, mal wieder mit Freunden anstoßen zu können… Rüdiger Zachert

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Jahresabschlussfeier

OSC mal wieder am Ende

Traditionell eröffneten die Kinder vom Bewegungskindergarten Schier die Jahresabschlussfeier. Diesmal erfreuten sie mit einem fetzigen Tanz die begeisterten Gäste.

Marathonläufer des Jahres wurde Heinz-Josef Brouwers, Marathonläuferin des Jahres wurde Vi Scholzen. Beide absolvierten ihren Marathon in Venedig.

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Rüdiger, Inge und Silke haben sich was einfallen lassen und das Publikum mit den 3 Tenören begeistert. Sie wurden sofort noch mal engagiert und hatten bei der Weihnachtsfeier der Koronarsportgruppe gleich den nächsten Auftritt.


Eine besondere Ehrung bekam unser langjähriger Kassierer. Er bekam vom 1. Vorsitzenden John E. Crisp die Medaille für 50jährige Mitgliedschaft. Die Anwesenden honorierten seine nicht bezahlbaren Verdienste mit nicht enden wollenden standing ovations.

Sportler und Sportlerin des Jahres wurden Alexander Hahn und Alexandra Schwartze.

Natürlich nahm sich auch der Nikolaus die Zeit, um allen noch einen Weckmann für den Heimweg zu überreichen.

mit ei

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Blick zurück

Was machen denn die Kröckert‘s noch?! Schaut man in die Chroniken des OSC Waldniel, so findet man einen Namen immer wieder. Es ist der Name Kröckert, der Garant für größte sportliche Erfolge war. Neben Mario Kröckert findet man auch die Namen seiner drei talentierten Schwestern Mareike, Christina und Franziska. Wir haben einmal nachgehört, was die Kröckert‘s heute so machen und haben ihnen einige Fragen gestellt. Den Anfang macht Mario Kröckert (M), geboren 1978, der für einige Jahre das sportliche Aushängeschild des OSC Waldniel war, bevor er Ende 1995 zur TSV Bayer 04 Leverkusen wechselte. Dort etablierte er sich in der deutschen Spitzenklasse der Langstreckenläufer. Sportlich durchaus in seine Fußstapfen trat und tritt Christina Kröckert (C), die Ende 2007 zum TSV Bayer 04 Leverkusen wechselte. Auf der Internetseite der TSV wird Sie heute unter den nationalen TopAthletinnen geführt. Schließlich gehören zu diesem Quartett noch die Schwestern Mareike (Ma) und Franziska (F). Familienstand? M: verheiratet / 2 Kinder C: ledig Ma: verheiratet / 1 Kind F: ledig Sportliche Tätigkeit? M: Laufen C: Laufen, laufen, laufen Ma: Laufen und Schwimmen F: Ab und zu joggen und Inliner fahren Wohnort? M: Rommerskirchen C: Leverkusen Ma: Willich-Anrath F: Waldniel

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Lieblingsbeschäftigung? M: Mit meinen Kindern toben C: Laufen, lesen, kochen, mich um meine Familie und Freunde kümmern Ma: Mit Lara spielen, backen, Musik hören F: Mit meinen Liebsten Dinge unternehmen, fernsehen, schlafen, mein Hamster Fips und meine Katze Taiger. Lieblingsbuch? M: z.zt. 365 Geschichten vom Sandmännchen (kein Scherz) C: Twilight Ma: Das Parfüm F: Gibt es keines. Lieblingsmusik? M: Metallica C: Ryan Leslie, David Guetta, Xavier Naidoo Ma: Xavier Naidoo, Depeche Mode F: House Was ißt Du besonders gern? M: Nudeln in allen Variationen C: Lachs mit Spinatnudeln Ma: Nudelgerichte, Salat, Kürbissuppe, Milchreis F: Alles rund um die Nudel Was magst Du gar nicht? M: Ungerechtigkeit und Gewalt auf diesem Planeten C: Verletzungen, Arroganz, Unzuverlässigkeit Ma: Rosenkohl, Grünkohl, Erbsen F: Knoblauch Aktuelle Bestzeiten? M: 5.000 Meter: 13:34,30 min 10.000 Meter: 28:27,72 min Halbmarathon: 1:04:09 h Marathon: 2:16:07 h C: 800 m: 2:10,64 min 1500 m: 4:23,66 min 3000 m: 9:26,75 min 5000 m: 16:05,96 min 5 km Straße: 16:38 min 10.000 m: 34:07,43 min

Natürlich wollten wir auch wissen, welche Erinnerungen die Kröckert‘s an den OSC Waldniel haben. Wenn ich an den OSC zurück denke, dann ... M: ... hatte ich beim OSC eine sehr schöne und erfolgreiche Schülerund Jugendzeit. Im OSC habe ich dank Frau und Herrn Hass die Grundlagen für meine sportliche Karriere gelegt. C: ... denke ich an eine schöne Kindheit zurück. Ma: ... erinnere ich mich gerne an eine schöne Zeit, mit vielen schönen Momenten, aber natürlich auch einigen harten Trainingseinheiten in denen ich so manches Mal den „inneren Schweinehund“ besiegen musste :-) :-) :-) F: denke ich an eine kurze aber schöne Jugendzeit im OSC zurück. Größe sportliche Erfolge? M: Deutscher Jugendmeister in Ulm über 1.500 m, Dritter bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Rhede über 1.500 m, alle Kreisund Nordrheinrekorde von 1.000 bis 5.000 m. C: Höhepunkt war sicherlich der Deutsche Meistertitel über 3.000m 2005 sowie die Teilnahme und 8. Platz bei der U18 WM 2005 in Marrakesh. F: 2. Platz Kreisbestenliste 300 m 2006 Bestzeiten im OSC? M: 1.000 m: 2:30 min 1.500 m: 3:58 min 3.000 m: 8:27 min 5.000 m (Straße): 15.50 min 7,5km (Straße): 23:30 min C: 800 m: 2:10 min. 1.500 m: 4:26 min. 3.000 m: 9:30 min. Ma: 800 m: 2:16,99 min 1.500 m: 4:47,4 min 3.000 m: 10:26,0 min 5.000 m: 18:00 min 10.000 m: 38:52 min


Die Kröckert‘s einmal nicht in Laufkleidung - Christina, Mario, Mareike und Franziska F: 300 m: 45,20 sek. 800 m: 2:22 min.

Ma: 5.000 m F: Läufe im Stadion

Trainer/in im OSC? M: Antje und Wolfgang Hass C: Maria Strickling Ma: Antje Hass F: Zunächst Antje Hass, später Maria Stricklig.

Daran denke ich besonders gerne zurück? M: An die gemeinsamen Trainingslager in Arolsen C: Ich erinnere mich „besonders gerne“ an die sonntägliche Hardter-Wald-, oder die montägliche, allseits beliebte, UngeratherRunde. Rückblickend kann ich auf eine tolle Zeit schauen. Ich konnte tolle Erfolge feiern und wurde toll durch meinen damaligen Verein sowie Trainerin unterstützt. Ich denke, diese Zeit hat mich in vielerlei Hinsicht für mein weiteres Leben geprägt. Ma: Ich erinnere mich „besonders gerne“ an die sonntägliche Hardter-Wald-, oder die montägliche, allseits beliebte, Ungerather-Runde F: ... an meinen 300 m-Lauf in Dülken.

Trainingspartner? M: Sven Hoffmanns, Bastian Schwing, Nils Orthmann, Bastian Thiel C: U.a waren das Laura und Kristian Stanley, Katrin Hollendung, Dominic Sieberichs, Reiner Kirchner, Philip Sieben und jeder der Lust auf Tempoläufe hatte. Ma: Maria Engler, Susanne Speier, Stefanie Klein, Christian Clingen u.v.m. F: Puh, das waren so viele. Lieblingstrainingsstrecken? M: Hardterrunde (Schweinebauer) C: Waldflächen jeglicher Art. In Waldniel natürlich die Schomm und der Hardter Wald :) Zum schnellen Laufen aber gerne auch mal die Ungerather Runde ;)

So bin ich zum OSC gekommen: M: Durch meinen Vater, der mich damals zu einem Volkslauf in Viersen mitgenommen hat. Dort habe ich auf Anhieb gewonnen.

Anschließend habe ich mich eine Woche später nach dem Dr. van Aaken Gedächtnislauf beim OSC angemeldet. C: Durch meine laufbegeisterte Familie Ma: Durch meinen Bruder Mario F: Durch meine Geschwister Übrigens: unter www.ausdauersport-kroeckert.de betreibt Mario einen Online-Sport für Ausdauersportler. Mario und Christina findet Ihr auch auf facebook. Vielleicht schaut ihr hier mal rein.

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Frauen Sport Gemeinschaft (FSG)

Sommerliche Herbstwanderung Pünktlich zur Zeitumstellung, wie jedes Jahr, konnten wir zu unserer Herbstwanderung aufbrechen. Los ging es in Dilkrath. An den meistens schon abgeernteten Feldern entlang und durch kleine Wälder, ab und zu mal ein Reitplatz in der Nähe, erreichten wir auf Umwegen „Das Schänzchen“. Nach kurzer Rast führte uns der Weg am Nettebruch vorbei. Dort konnten wir Fischreiher in ihren Nestern hoch auf den Bäumen beobachten. Außerdem gab es Kormorane auf ihren „Wohnbäumen“ zu sehen.

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Diese „Wohnungen“ sahen aber echt beschissen aus. Weiter ging unsere Wanderung durch die schöne niederrheinische Tiefebene – von kleinen Päuschen unterbrochen – an allen Nettetaler Seen vorbei. Dann hatten wir unser Ziel erreicht. Das „Weyer Kastell“ in Breyell, wo gutes Essen und Trinken auf uns wartete. Ein schöner Tag ging zu Ende und wir wurden wieder von unserem ganz persönlichen Busfahrer abgeholt. W. Engel


Steckbrief

Alexandra Schwartze Aktuelle Bestzeiten Ich nenne es Altersbestzeiten: 3.000 m : 11:15,04 Min. 5.000 m : 19:15,00 Min. 10 km : 38:05 Min Halbm. : 1:25,18 Std. Marathon : 3:05,34 Std. Ich nenne es Lebensbestzeit: 25 km : 1:31,51 Std. (1988)

Das esse ich vor dem Wettkampf Wie immer, nichts besonderes, kommt ja immer auf den Zeitpunkt des Wettkampfes an.

Zur Belohnung gibt es ... 2010: Pokal OSC Marathonläuferin des Jahres 2011: Pokal OSC Sportlerin des Jahres

Ich könnte nicht trainieren

...

... wenn mein Mann das Laufen nicht so tolerieren und so toll unterstützen würde und ... wenn ich nicht den OSC Waldniel und so viele nette Trainingspartner hätte.

Mein größtes Laster ist ... ... dass ich mit dem Laufen nicht aufhören kann und sehr ungeduldig bin.

Mein Erfolgsgeheimnis ...

... ich mich einfach rundum wohl fühle, wenn ich fit bin.

... ist Fleiß, Leistungswille und Ehrgeiz im Wettkampf und Freude am Training und

Meine besonderen Erfolge im letzten Jahr ...

... im Alter eine gewisse Gelassenheit und das Motto bei Wettkämpfen: wenn ich gut bin, freue ich mich — ist es nicht so gut, bin ich nicht so sehr enttäuscht (war nicht immer so).

So auch in der Reihenfolge

Ich laufe weil ... ... ich zufrieden und sogar glücklich bin, wenn ich regelmäßig und auch hart trainieren kann und dabei als Belohnung noch gute Wettkämpfe resultieren und

3. Platz W45 DLV Halbmarathon 2. Platz W45 DLV 10 km 3. Platz W45 DLV 5.000 m

Meine größte Enttäuschung im letzten Jahr ... Wegen einer Verletzung konnte ich am Frankfurt Marathon nicht teilnehmen, weil das der Wettkampf war, auf den ich mich am meisten gefreut habe.

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Koronarsportgruppe

Alle Jahre wieder ... fand nach alter Tradition auch in letzten Jahr am 8.12.2011 die Weihnachtsfeier unserer Koronarsportler in der „Brüggener Klimp“ statt. Zu dieser immer sehr geselligen Veranstaltung trafen sich etwa 56 unserer eifrigen Sportler, zum großen Teil zusammen mit ihren Partnern. Leider konnte von Seiten der betreuenden Ärzte diesmal nur Frau Dr. Reuter in Begleitung ihres Mannes teilnehmen. Das Trainerteam dagegen war komplett vertreten: Maria Strickling (mit Ehemann Rolf), Mirjana Steffens und Magrit Seidemann. In seiner gewohnt souveränen Art hielt Friedhelm Strommenger die Dankesrede an die Trainerinnen und die betreuenden Ärzte. Besonders badankte er sich bei Frau Dr. Reuter für ihren unermüdlichen Einsatz im abgelaufenen Jahr. Mit Hilfe seiner langjährigen Assistentin Resi überreichte er ihnen die obligatorischen Weihnachtsgeschenke. Anschließend folgte die alljährliche Ehrung der Vereinsmitglieder. Für fünf Jahre Treue wurden diesmal

Carola Hattenrath, Karin Röhlen, Anneliese Dräger, Resi Looschelders, Marianne Proksch,Magrit Seidemann, Ursula Kaufmann und Ingrid Vievers. Lotte Zabel, Willi Reintjes und Resi Looschelders mit einer Urkunde und einem T-Shirt ausgezeichnet. Für zehn Jahre Treue wurden Bernd Zenner und Matthias Titz und für

für 25 Jahre Treue zum Koronarsport wurde Walter Wolters geehrt. Außerdem bekam er für das Jubiläum, auch im OSC Waldniel, die silberne Vereinsnadel. Unser Vorsitzender, John Crisp, ließ es sich nicht nehmen, diese besondere Ehrung persönlich vorzunehmen. Nachdem der „offizielle“ Teil des Abends nun erledigt war, folgte der unterhaltsame Teil. Den Anfang machten die 3 Tenöre aus Schwalmtal (Inge Schäben–Buscher, Silke Bommes und Rüdiger Zachert), die uns mit ihrem grandiosen Auftritt zu Begeisterungsstürmen hinrissen und erst nach einer Zugabe den Saal verlassen durften.

Bernd Zenner, Walter Wolters, Lieselotte Zabel, Wilhelm Reintjes, Resi Looschelders.Es fehlt Mattias Tietz. 16

Nun folgte eine Darbietung nach der Anderen: Vorträge über`s Buffet (Bernd Zenner), über Bohnenverzehr mit Spätfolgen (Willi Dahmen)


und eine besinnliche Weihnachtsgeschichte (Rolf Strickling).

Margret und John Crisp

Nicht zu vergessen der Auftritt der wunderbaren Koronar-FrauenTanzgruppe (Magrit, Karin, Carola, Uschi, Ingrid, Anneliese, Marianne und Resi), die (wochenlang) für diesen schönen Jingle Bells Tanz unter der Anleitung von Magrit geprobt hatten.

Eine Goldhochzeit im kleinen Kreis

Sogar der Heilige Vater, Papst Benedikt, ließ es sich nicht nehmen, uns einen kurzen Besuch abzustatten. Seine sehr interessante Ansprache wurde vom begleitenden Dolmetscher wirklich sehr gut und „fast wörtlich“ übersetzt. (Willi Dahmen, Bernd Zenner). Zu guter Letzt, erfreute uns Frau Dr. Reuter noch mit live gesungenen Weihnachtsliedern. Auf besonderen Wunsch einer einzelnen Dame (Maria), sang sie als (weltweite) Erstaufführung: Ein bisschen Frieden von Nicole. Das war dann der krönende Abschluss eines gelungenen Abends, der durch den aktiven Einsatz vieler „Künstler“ aus unseren Reihen sehr kurzweilig und gesellig war und nur langsam und spät zu Ende ging.

Der langjährige erste Vorsitzende Jon Crisp und seine Frau Margret feierten am 12. Mai 2011 ihre Goldhochzeit. Eine Hochzeit, die nicht an die große Glockle gehängt wurde und nur im Familien- und Freundeskreis gefeiert wurde. OSC intern erinnert aber gerne noch einmal daran. „Wir heirateten in der St. Thomas More-Kirche im britischen Hauptquartier am 12. Mai 1961. Als sich die goldene 50 näherte, kam der Gedanke, dort einen Dankgottesdienst zu feiern. Der zuständige Priester, Father Paschal Hanrahan, ein Offizier aus der britischen Kaserne in Elmpt,

war bereit, eine Messe für uns um 12:00 Uhr während seiner Mittagspause am 12. Mai zu zelebrieren. Paschal entpuppte sich als ein liebevoller und humorvoller Prediger, der alle Anwesenden in seinen Bann zog. Nach der Messe fuhren wir mit unserer Familie und Verwandten nach Brüggen, wo ein feierliches Mittagessen im Dalmacija-Grill auf uns wartete. Am Samstagabend, dem 14. Mai, luden wir unsere Verwandten und einige Freunde zu einem Grillabend in unserem Garten ein, um die Feierlichkeiten aufzurunden.” Margret und John

So glaube ich, im Namen Aller zu sprechen – wir freuen uns auf `s nächste Mal, denn wie gesagt: Alle Jahre wieder…. Resi Looschelders

Lieselotte Zabel feierte am 02.01.2012 ihren 90. Geburtstag in fröhlicher Runde! Zu all ihren Aktivitäten in verschiedenen Bereichen, trainiert sie regelmäßig, seit 5 Jahren, ihre körperliche Fitness in unserer Herzsportgruppe. Möge uns ihre fröhliche Art noch lange erhalten bleiben. 17


Lauftreff des OSC

Kaum zu ersetzen Unser Lauftreff hat ein kaum zu ersetzendes Mitglied verloren. Marianne Stuhlweißenburg musste uns plötzlich verlassen, wir konnten es alle gar nicht fassen. Laßt uns Revue passieren so einiges aus ihrem Leben mit unseren Gedanken noch einmal dort hin begeben. Den Lauftreff gründete sie 1976 mit und später hielt sie uns dort als Leiterin fit. Sie machte mit uns zum Aufwärmen Gymnastik um dann zu laufen eine Stunde an einem Stück. Sie wartete bis wieder alle im Ziele waren, erst dann konnte sie beruhigt nach Hause fahren. Auch für die Sportabzeichenabnahme war sie zur Stelle, sie konnte die Leute anfeuern: „Mach etwas schnelle“. War Rolf Strickling dienstags nicht zu Haus, half sie gekonnt in der FSG mal aus. Für den OSC kochte sie Tee mit einem geheimnisvollen Sud, der schmeckte den Läufern und Läuferinnen besonders gut. Ihr Blumengarten so wunderfein sollte für uns alle eine Augenweide sein. Zum Geburtstag hat sie uns mit Blumensträußen bedacht, brachte sie mit aus des eigenen Garten Pracht. Aus vielen Sketchen haben wir sie in Erinnerung, als Jacob Sister mit blonder Perücke, oder als alte Dame und überhaupt in allerlei Stücken. Viele Radtouren hat sie organisiert, dabei manchmal wegen der weiten Strecke Gemeckere kassiert. Ostereier hat siefür uns immer liebevoll verziert, die Technik dafür hat man nicht so recht kapiert. Sie konnte backen einen herrlichen Nusskuchen, seinesgleichen muss man lange suchen Mit Macht kämpfte sie gegen ihre Krankheit an – sie spielte nach außen hin immer den starken Mann. Gefeiert hat sie ihren 75. Geburtstag noch schön und tat uns mit leckerem Kuchen verwöhn´. Sie wird bestimmt von irgendwo uns sehen und sich freuen, wenn der Lauftreff noch lange wird fortbestehen. Ria Schäben

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Kurzmeldungen

Lauftreff des OSC

7 Meilen von Zons Eine große Gruppe des Lauftreffs OSC Waldniel nahm am 23.9.2011 an der Laufveranstaltung in Zons teil. 12 Läufer und Läuferinnen begaben sich auf die 7 Meilen-Strecke (11,263 km). Es ist eine ganz besondere Athmospäre, bei einbrechender Dunkelheit, über die Felder und in die Festungsanlage Zons zu laufen, die jeden Läufer begeistert. Die Strecke wird von Fackel und Kerzen stimmungsvoll beleuchtet. Alle Läufer erreichten ihr Ziel und waren von der Organisation und Versorgung im Zielbereich begeistert. Horst Wendt (1:03,33 Std.), Reinhold Hehn (1:03,41 Std.),Heike Holtappels (1:08,58 Std.),HansBert Jansen (1:09,05 Std.), Claudia Kaiser (1:07,37 Std.), Birgit Schöwe (1:09,30 Std.), Christine Waindok (1:10,12 Std.), Andrea Deis (1:10,13 Std.), Anke Klages (1:10,18 Std.), Marina Gehrmann (1:10,18 Std.),

Inge Hoffmann (1:11,05 Std.), Simone Radcke (1:16,59 Std.) Der OSC-Lauftreff trifft sich am Mittwoch- und Sonntagmorgen um 8.00 Uhr in der Schomm in Waldniel auf dem Parkplatz (es können verschiedene Streckenlängen gelaufen werden). Neue Läufer sind herzlich willkommen, die Teilnahme ist kostenlos. Marina Gehrmann

Sportabzeichenaktion 2011 Bei der montäglichen Sportabzeichenaktion des OSC wurden insgesamt 81 Sportabzeichen errungen. Bei der Verleihung im Rathaus der Gemeinde wurden u.a. geehrt: Viktoria-Lynn Klee (6 Jahre) als jüngste Teilnehmerin und August Goerden und Helmut Wolters (beide 77 Jahre) als Älteste. Die Familie Holtappels nahm mit fünf Familienmitglieder und die Familien Mewissen, Langhanki, Rohn und Wetzels mit jeweils drei Familienmitgliedern teil.

Alle Jahre wieder... ... hat auch die FSG ihre Weihnachtsfeier. Die ist immer ganz gut besucht. Wir haben noch einmal an Marianne gedacht. Sie hat ja viele Jahre mit uns geturnt und Rolf hin und wieder vertreten. Außerdem wurden zwei Mitglieder geehrt. Katharina Pletschen und Elisabeth Schleberger sind seit 25 Jahren im OSC. Wir haben Weihnachtslieder gesungen, mit Klavierbegleitung, Geschichten vorgelesen und natürlich viel miteinander erzählt. Und dazu gab es ein wundervolles Abendessen. So hatten wir einen harmonischen Jahresabschluss. W. Engel

Sportlerehrung der RP Alexander Hahn wurde mit 725 Stimmen Sportler des Jahres 2011 der Rheinischen Post. Mit ihm freuen sich der stellvertretende Bürgermeister unserer Gemeinde, Herr Kurt van de Flierdt, der zu den ersten Gratulanten gehörte, sowie alle OSCer!

Spendenlauf Der von Silke Bommes initiierte Spendenlauf war ein toller Erfolg. Vielen Dank an alle Spender und Läufer! 19


Indoor Trail Dortmund

Geröll, Schlamm und Schnee Hurra, eine Weltpremiere, da dürfen wir nicht fehlen. Auf völlig neuen Wegen waren drei OSCer unterwegs. Um 12 Uhr ging es für Silke Bommes und Michael Buscher auf die 1,2 km lange Runde, die 5x absolviert werden musste. Die Trailstrecke ging im wahrsten Sinne des Wortes über Stock und Stein. Die Organisatoren haben eine sehr anstrengende und anspruchsvolle Strecke in und um die Dortmunder Westfalen Halle gebaut. Der ECCO INDOOR TRAIL ist kein Hindernislauf durch die Westfalenhallen, sondern ein Trail mit zahlreichen natürlichen Elementen. Die Teilnehmer liefen über Geröllfelder, Baumstämme und Wurzeln, sie mussten sich in Steilkurven werfen, konnten die Füße in Schneefeldern kühlen und den Widerstand von Steilhängen spüren, außerdem machten sie sich in Schlammgruben schmutzig und mussten Wälder durchqueren. Die Elemente mit den Treppen, unterirdischen Gängen und Tribünen der Westfalenhalle machte den Reiz der Veranstaltung aus. Silke kam nach 30:49 Min. als dritte Frau ins Ziel. Michael folgte ihr mit 31:53 Min.. Um 17 Uhr durfte Silke noch mal ran, zusammen mit Inge SchäbenBuscher hatte sie einen Startplatz von Samsung für einen Teamlauf gewonnen. Das Motto hieß: Gemeinsam ins Ziel. Unter dem Decknamen „Krokolinos“ konnten die Beiden sogar den 2. Platz mit 35:28 Min. in der Frauengesamtwertung belegen. Das war mal was ganz anderes und hat allen sehr viel Spaß gemacht. Vielleicht auch eine Anregung für andere OSCer. 20


2. Spiel-Spaß-Sport-Abend

Nachtwanderung mit Feuerwerk Am 22. Juli 2011 war es wieder soweit – unser 2. Spiel-Spaß-SportAbend stand an. Die Zelte wurden zusammengesucht, die Würstchen eingekauft und Spiele überlegt. Jeder Jugendliche hatte die ehrenwerte Aufgabe, sich ein Spiel zu überlegen, so dass wir eine Art Wettbewerb alla ‚Schlag den Raab’ veranstalten konnten. Dazu haben wir die Kinder in zwei Gruppen aufgeteilt, zuvor mussten die Kids sich aber mit Sebastian aufwärmen. Nach einem ausgiebigen ersten Spiel – Fußball – gab es eine kleine Stärkung. Hierzu mussten die Jungs, mal wieder, als ‚Grill-Masters’ fungieren ;–). Anschließend wurde weiter gespielt bis eine Siegermannschaft feststand. Vor unserer kleinen, ungeplanten Nachtwanderung mit Feuerwerk, hatten die Kids noch sehr viel Spaß uns ‚ältere’ zu ärgern. Sehr zum Leidwesen von Anna, die von Nele gekitzelt wurde, und den Jungs, die nacheinander alle ‚huckepack’ nehmen mussten… Als wir zurückgekehrten hieß es: Schlafen! Am nächsten Morgen kam Sarah mit den frischen Brötchen, somit wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt – selbstverständlich mit einem großen Glas Nutella ;-). Im Anschluss daran begannen wir mit dem Abbau der Zelte und dem Aufräumen. Wir hoffen, dass es allen genau so viel Spaß gemacht hat wie uns, trotz des etwas schlechteren Wetters – im Vergleich zum letzten Jahr. Bedanken möchten wir uns außerdem noch bei Silke, Vi und den anderen Eltern für ihre Unterstützung, das Übernachten mit uns und den Kindern, sowie den erstklassigen Frühlingsrollen. 21


schulengel.de

Online einkaufen und kostenlos spenden Rabattaktionen für Einkäufe aller Art gibt es viele — so hat der OSC bereits von den Einkäufen seiner Mitglieder bei der Bäckerei Stinges profitiert. Nun gibt es eine weitere Möglichkeit, Geld für den Verein zu sammeln, ohne dabei selbst in die Tasche zu greifen. Silke Bommes regte an, diese Möglichkeit auch im OSC publik zu machen. Und wir finden, dass dies ein toller Weg ist, die Kasse des Vereins aufzubessern. Denn wer hat nicht schon einmal bei amazon und Co. Produkte bestellt.

Wie auch bei anderen Rabattaktionen ist die dahinterstehende Idee recht einfach. Für jeden Online-Einkauf, den man über die Online-Plattform schulengel.de initiiert, erhält der Verein eine Rabattgutschrift von 5 bis 10% der Einkaufssumme. Der Einkauf selbst findet auch weiterhin im Portal des Anbieters statt, nur der Zugang auf diese Seite sollte über schulengel.de erfolgen. Der OSC Waldniel ist dort bereits als Verein angemeldet und kann so direkt von den Einkäufen profitieren.

Wer sich nicht zusätzlich als Nutzer bei schulengel.de registrieren möchte, kann auch ohne Registrierung bestellen und der Verein erhält trotzdem die Rabattgutschrift. Weitere Details findet Ihr auf der Website schulengel.de oder auf dem rechts abgedruckten Flyer. schulengel.de nutzen heißt also wie üblich online einkaufen und dabei noch Geld für den OSC Waldniel sammeln. Bitte macht mit! Eine tolle Idee, danke an Silke.

90. Geburtstag

Begeisteter Hobbyläufer Brüggen (off): Peter Boers vollendete am Karnevalssamstag, 18. Februar, sein 90. Lebensjahr im Altenheim Haus Schleveringhoven in Bracht. Bevor er dorthin zog, wohnte er am Deichweg in Brüggen. Heute bewegt sich der „Dölker Jong“ mit dem Rollator fort. „Ich bin froh, dass ich damit wieder laufen kann“, sagt Boers. Jahrelang schlug sein Herz für den Laufsport bei der TuRa Brüggen und beim OSC Waldniel. In Brüggen widmete er sich viele Jahre dem Kindertraining, heute noch hält er zu einigen seiner „Laufkinder“ Kontakt. Der Witwer nutze viele Jahre die Tipps aus der Laufschule des Waldnieler Laufdoktors Ernst van Aaken. Mit ihm unterhielt er sich zu seiner Aktivenzeit in vielen Stunden über den Laufsport. Die Verbindung zu van Aaken kam zustande, als Boers 1960 bei den 22

Deutschen Waldlaufmeisterschaften in Dülmen war. Josefine Bongartz vom OSC Waldniel wurde dort Deutsche Meisterin. Als die Waldnieler ein Gruppenfoto machten, bat van Aaken den damals 38-jährigen Dülkener, mit aufs Bild zu kommen. „Seitdem sind die Sympathien für den OSC da“, erzählt Boers, dessen einzige, viel zu früh verstorbene Tochter Monika das Hobby Laufen (speziell als Frauen-Marathon-Pionierin) mit ihm teilte. Er war als Läufer bis 1990 erfolgreich im OSC. Davor war der gelernte Schreiner, der bis zum 65. Lebensjahr in der Seilerei von Cordes in Dülken arbeitete, im Dülkener TV 1866. Dort spielte er Handball, durch Gerd Schulz kam er zum Laufen. Über 50 Jahre war Boers, als er seinen schnellsten Marathonlauf am Essener Baldeneysee in 2:44,36 Stunden zurücklegte.

Zum Geburtstag gratuliert OSC intern sehr herzlich.


.de

Unser Verein macht mit!

Starten Sie Ihre Online-Einkäufe auf Schulengel.de und sammeln Sie kostenlos Spenden für unseren Verein 2. Shoppen

1. Registrieren Gehen Sie auf www.schulengel.de und klicken Sie hier:

Nachdem Sie sich eingeloggt haben, warten über 1000 Partner-Shops auf Sie! Mit Klick auf das Logo gelangen Sie zu Ihrem Wunsch-Shop.

In nur wenigen Schritten sind Sie ein Schulengel:   

3. Helfen

Wunscheinrichtung auswählen Formular ausfüllen Bestätigungslink in Ihrer Registrierungs-Mail anklicken

Wer kauft, hilft: Für jeden Ihrer Einkäufe über Schulengel.de erhält Schulengel von den Partnershops eine Dankeschön-Prämie (ca. 3- 10% Nettoverkaufspreis). 20% der Prämien verbleiben beim Sozialprojekt Schulengel zur ausschließlichen Kostendeckung. 80% der DankeschönPrämien werden unserem SchulengelKonto gutgeschrieben. Ausgenommen davon sind Prämien für Artikel mit Buchpreisbindung*, diese verbleiben zu 100% bei Schulengel; Schulengel finanziert damit u.a. diese kostenlosen Flyer.

*Informieren Sie sich online: Was fällt unter die Buchpreisbindung, welche Shops sind betroffen, wie funktioniert der Spendenvorgang und vieles mehr unter:

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Und das erwartet Sie noch...

Online-Shoppen für sich selbst und dabei seiner Schule helfen – ohne extra zu bezahlen! Transparenz mit Hilfe der Übersichtsseite Auf der Profilseite unseres Vereins kann jeder sehen • wie hoch der aktuelle Spendenstand ist • wie viele Unterstützer unser Verein hat • wie viele Spenden an unseren Verein ausgezahlt wurden

Unser Tipp:

Persönliche Kontrolle im Login-Bereich Hier können nur Sie sehen • welche Einrichtung Sie unterstützen, • wie viele Spenden Sie bei welchen Shops bisher gesammelt haben

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Sie haben noch Fragen, Anregungen oder Kritik? Sie erreichen Schulengel telefonisch unter: 030-311678-158

Dieser Shop unterstützt die Arbeit von Schulengel.de

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OSC intern - Das Vereinsmagazin des OSC Waldniel 1953 e.V.  

Ausgabe 1 2012

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