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06 – 08 / 2011 Bezahlt von Ihrem Euroridinghändler.

Kundenmagazin der Euroriding Reitsport-Fachgeschäfte SPRINGEN:

So lässt sich ein

,GUTES AUGE‘ trainieren ! Ausrüstung Mit dem Sattlermeister unterwegs

Pferdehaltung OP-Versicherung: ja oder nein ?

Marcus Ehning und Jewel's Carat


Editorial

Umfrage

Kleider machen Leute

Turnieruniform ist gut

Liebe Leserinnen und Leser, das nebenstehene Umfrageergebnis, welches Sie hier erstmals in der Reitsportpresse veröffentlicht sehen, ist für mehrere Seiten aufschlussreich: für die Regelmacher der FN, für die Modehersteller und natürlich für die Reiter selbst. Das Votum letzterer zeigt: Die Turnieruniform wird auch in Zeiten zunehmender Individualisierung keineswegs als antiquiert empfunden, denn ihr Nutzen ist klar erkannt. Die Argumente derjenigen, die sich gegen mehr Freiheit bei der Wahl der Turnierkleidung aussprachen, lauteten v.a. : „Leute mit weniger Geld für teure Klamotten sollten nicht benachteiligt werden“, „für die Richter schwerer objektiv zu bewerten“ und „Ablenkung vom Sitz“. Die Befürworter von mehr Individualität nannten als Gründe insbesondere „schickerer Auftritt im Viereck“ und „bequemere Kleidung“. Die Mehrheit nimmt jedoch für den Vorteil der neutralen Wettbewerbsbasis auch „die lästigen weißen Kragen“ in Kauf.

Beate Uhlenbrok verantw. Redakteurin

Die meisten Turnierreiter sind dagegen, mehr Individualität bei der Turnierkleidung zuzulassen, weil sie sich selbst davon keinen Vorteil versprechen. Zu interessanten Ergebnissen kommt die kürzlich abgeschlossene Bachelorarbeit von Laura von Holdt, die sie an der Hochschule „Van Hall Larenstein“ (Niederlande) fertigte. In ihrer unter deutschen und holländischen Reitern durchgeführten Umfrage stimmt die große Mehrheit der Turnierreiter der Aussage zu, dass die derzeitigen Regeln der Turnierkleidung eine neutrale und faire Wettbewerbsbasis für alle Teilnehmer schaffen. Die meisten Turnierreiter – und zwar unabhängig davon, in welcher Klasse sie an den Start gehen – glauben, dass mehr Individualität in der Turnierkleidung einen Einfluss auf die richterliche Bewertung nähme (siehe untenstehendes Diagramm). Gleichwohl würde die Mehrheit der Befragten keinen persönlichen Vorteil für sich selbst darin sehen. Folgerichtig wird mehr Freiheit bei der Wahl der Turnierkleidung überwiegend abgelehnt, nur 32% der Befragten sprechen sich dafür aus.

Glauben Sie, dass eine Änderung der Turnierkleidung – hin zu mehr Freiheit – die Turnierergebnisse beeinflussen würde?

Zustimmung Ablehnung neutral

Ablehnung

30 %

keine Angabe

Zustimmung

55 %

Wären Sie für mehr Freiheit bei der Wahl der Turnierkleidung? keine Angabe

 

neutral

Zustimmung

*!(2%

Ablehnung

59 % Döbert GmbH . Hauptstraße 30 . 74869 Schwarzach Tel. +49 (0) 6262 9232-0 . Fax +49 (0) 6262-800 mail@doebert.com . www.doebert.com

Zustimmung Ablehnung neutral keine Angabe

2

32 %

Ablehnung Zustimmung

Turniermode: CAVALLO




Aktuell Dr. Dennis Peiler ist neuer Geschäftsführer Sport Dr. Dennis Peiler trat bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die Nachfolge von Reinhard Wendt an, der in Ruhestand ging. Dr. Dennis Peiler, bisheriger Pressesprecher der FN, übernahm die Aufgabenfelder als FN-Geschäftsführer Sport, als Geschäftsführer des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) und als stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der FN. Der im Mai erfolgten Stellenneubesetzung war ein mehrmonatiger Auswahlprozess unter Federführung der renommierten Personalberatung Kienbaum vorausgegangen. Dennis Peiler machte sich als Jugendsprecher des Pferdesportverbandes Westfalen schon frühzeitig mit der Sportorganisation vertraut. Nach seinem Diplom als Sportwissenschaftler folgte 2004 eine Ausbildung als Nachwuchsführungskraft bei der FN. Vor zwei Jahren schloss er seine Promotion im Bereich der Sportmedizin ab. Als Voltigierer gewann er drei DM-Medaillen, ist FEI Chief Steward, Voltigierrichter und Aktivensprecher.

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Kein ermäßigter Steuersatz mehr für Pferde Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Pferde nicht generell angewendet werden darf. Ein Kernsatz des Urteils vom 12. Mai lautet, dass es einem Mitgliedsstaat nicht erlaubt sei, auf alle Lieferungen von lebenden Pferden unabhängig von ihrer Bestimmung einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz anzuwenden. Jetzt müssen in Deutschland und Österreich die Rechtsvorschriften in Bezug auf den ermäßigten Mehrwertsteuersatz für Pferde geändert werden. Zurzeit gilt in Deutschland der ermäßigte Steuersatz von sieben Prozent. Nach Auffassung der Europäischen Kommission sollte für die Lieferungen lebender Tiere der Normalsatz von 19 Prozent gelten. Das bedeutet 12 Prozent mehr Belastung für Endverbraucher.

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Abschaffung der Papiernennung Die Tage, an denen via Papier für ein Turnier genannt werden kann, sind gezählt. Ab 2013 wird die Papiernennung vollständig durch das Internetsystem ersetzt. Bereits jetzt werden 85 Prozent aller Nennungen über das Internetsystem NennungOnline (NeOn) abgegeben. Seit dessen Start im November 2004 wurden 2,36 Mio. Nennungen online übermittelt. „Die erfreulich großen Zuwächse haben uns letztes Jahr im Einzelfall an Kapazitätsgrenzen gebracht. Und wenn wir 2013 die Papiernennung komplett abschaffen wollen, müssen wir vorab unsere Systeme erneuern und den Nennern noch mehr Möglichkeiten und Service bieten. Dafür stellen wir uns in diesem Jahr auf“, sagte FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach. fn-aktuell

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CCI 4* Badminton

Mittwoch: Ankunft

Donnerstag: Frust

Gestern Abend waren wir von Döhle aus aufgebrochen und hatten kurz vor Mitternacht die Fähre in Calais erreicht, mit der wir gegen 02.00 Uhr früh in Dover ankamen. In Badminton sind wir heute morgen gegen 08.00 Uhr eingetroffen. Den Rest des Tages konnten sich Pferd und Reiter ein wenig von der langen Reise erholen. Wohlfühlprogramm und leichte lösende Arbeit. Fantasia FRH – genannt Frieda – fühlt sich wohl, frisst gut und ist zwischendurch mit Pflegerin Wiebke immer mal wieder grasen gegangen.

Am Morgen habe ich die Stute das erste Mal richtig gearbeitet. Da die f liegenden Galoppwechsel bereits zu Hause nach wie vor ein Problem für uns darstellen, lag das Hauptaugenmerk auf dieser Lektion. Ich glaube, ich habe mich damit so richtig festgefressen. Frieda sprang am Ende der Arbeitseinheit gar keinen Wechsel mehr. Am Mittag fand ein Briefing für die Reiter statt, anschließend war das Gelände frei zur Besichtigung. Nachmittags, nachdem wir die Verfassungsprüfung passiert hatten, nahm

INFO Die „Badminton Horse Trials“ werden seit 1949 bei Badminton House ausgetragen, dem Landsitz der Dukes of Beaufort in der englischen Grafschaft Gloucestershire. Das Traditionsturnier ist in Großbritannien ein Großereignis mit einmaliger Atmosphäre, jeweils bis zu einer Viertelmillion Besucher pilgern zum Geländeritt auf die Strecke. Die Kurslänge betrug dieses Jahr 6.422 m und war bei einem Galopptempo von 570 m / min in 11:16 min zu absolvieren. 30 Hindernisse mit rund 40 Sprüngen galt es dabei zu überwinden. Den Sieg errang Vielseitigkeitslegende Mark Todd mit Land Vision. Für den Neuseeländer war es nach 1980, 1994 und 1996 der vierte Sieg in Badminton. Mit seinen 55 Jahren ist er zudem der älteste Gewinner in der Geschichte dieses Turniers. Andreas Dibowski, der 2010 für mehrere Monate die Weltrangliste der Vielseitigkeitsreiter anführte, hat Badminton schon mehrfach erfolgreich gemeistert, u.a. mit dem 2 . Platz 2010 mit Euroridings Butts Leon und dem 2. Platz 2007 mit FRH Serve Well.

4

Foto : H e nr y B u c

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Das CCI 4* Badminton gilt als renommiertestes und schwerstes Vielseitigkeitsturnier der Welt. Mannschafts-Olympiasieger ANDREAS DIBOWSKI hat die Höhen und Tiefen seiner diesjährigen Teilnahme exklusiv für Euroriding News in einem ganz persönlichen Tagebuch festgehalten.

Andrea

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FR H Fa

ich mir vor, Fantasia noch einmal zu arbeiten. Auch die Wechsel. Es w urde immer schlimmer. Ich hatte das Gefühl, Frieda macht sich förmlich Knoten in die Beine. Frustriert brach ich die Arbeit ab.

Freitag: Nerven behalten! Die über zwei Tage laufende Dressurprüfung hat begonnen, ich bin aber erst morgen dran. Jetzt muss ich Nerven behalten. Die Wechsel wird Frieda nun bis morgen nicht mehr lernen. Also nahm ich mir vor, nur noch das zu reiten, was klappt. Es ging mir darum, mit der Stute wieder auf ein Level zu kommen. Alles außer Wechsel. Die Arbeit war gut. Am Nachmittag bin ich dann nur noch spazieren geritten und einmal auf den Vorbereitungsplatz.

Samstag: Dressur Heute stand die Dressur für uns beide an. Die Latte hing hoch, aber Fantasia war wieder gut drauf. Eigentlich kann die Stute ja alles, also versuchte ich ihr zu vertrauen

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und ihr nur ein gutes Gefühl zu ver m it teln. Zu meiner Überraschung war die Stute im Stadion tatsächlich etwas nervös. Das hatte sie noch nie gezeigt. Leider verfiel ich dann in einen alten Fehler und ritt insgesamt etwas zu vorsichtig. Die Wechsel gelangen, allerdings waren andere Lektionen wie Schulterherein und Traversalen etwas zu hackig. 47 Punkte waren durchaus gerechtfertigt, am Ende bedeutete das ein 26. Platz nach der Dressur. Leider hinter meinen eigenen Erwartungen.

Sonntag: Gelände Am Vormittag bin ich ein fünftes Mal die rund 6,4 km lange Geländestrecke abgegangen. Die letzten Tage hatte ich sie immer wieder mal angeschaut, war mit Trainern oder anderen Reitern in Diskussionen verfallen und hatte meine eigenen Ideen eingebracht. Das letzte Mal geht man alleine. Das ist dann genau so, wie wenn man


ghton Fotos: Kit Hou

aber auch, wie stark das Starterfeld in diesem Jahr war: Die Plätze 1 bis 12 lagen weniger als einen einzigen Springfehler auseinander! Das Abspringen vermittelte mir ein sehr gutes Gefühl. Frieda sprang vorsichtig, motiviert und schön durch den Körper. In der Prüfung selbst war sie hoch konzentriert. Zur letzten Kombination ritt ich mit einem Galoppsprung weniger. Das war vielleicht ein Fehler, jedenfalls wurde die Distanz etwas eng und die Stange fiel. Das Gleiche passierte nochmal am letzten Sprung. Auch diese Stange fiel leider und wir verschlechterten uns auf den 19. Platz. Das war teuer.

Dienstag: wieder zu Hause Nach langer Nachtfahrt sind wir gegen 8.30 Uhr wieder in Döhle angekommen. Frieda ging et was spa zieren und durfte am Nachmittag noch auf die Weide. Auf Badm inton zur ückblickend, hatte ich mir sicherlich am Ende et was mehr gewünscht, aber ich muss auch feststellen, wie überragend die Stute gekämpft hat und das ist es, was auf diesem Niveau zählt. Die Dressur muss besser werden und das Springen war eher untypisch für meine Frieda. Die nächsten Tage wird sie sich erholen dürfen und dann schauen wir nach vorn, zum nächsten großen Ziel …

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mit seinem P ferd au f der Strecke ist. Da hilft einem keiStart ging es nur noch leicht ner mehr. bergauf. Im „Quarry“ hatten Die Vorbereitungen zum Start wir dann zwei kleine bis mitterwiesen sich als schwieriger lere Schreckmomente. Den als gedacht, da die laufende Einsprung, einen gewaltigen Prüfung auf der Strecke immer wieder angehalten wurde, was Baumstamm in die Tiefe, stand zur Verspätung der Startzeit sie sicher. Dann am nächsten führte. Ich ging schon 20 Riesenbaum passte alles, aber Minuten später mit Frieda aus meine Süße bekam einfach dem Stall. Die Aufwärmphase ihre Füße nicht hoch genug. war ok, der letzte Galopp gab Ein Rumpler. Alles gut geganein gutes Gefühl. Diesen Ga- gen, aber dann eine scharfe lopp habe ich gerne ca. zehn Rechtskurve, einen 3 m AbMinuten vor dem Start, doch hang hinunter mit anschliegerade, als ich ihn absolviert ßendem dritten Baumstamm hatte, wurde die Strecke erneut in Folge. Wieder hieß es Luft angehalten. Noch einmal 15 anhalten, als Frieda nochmal Minuten mehr, bis ich endlich ,ein Bein stehen‘ ließ. Ich los kam. motivierte sie einmal mit der Fantasia lief fantastisch. Sie Gerte und das wirkte Wunder. fraß die Sprünge förmlich, Den letzten Baumstamm zum galoppierte motiviert und „Quarry“-Aussprung flog sie war voll bei mir. Die langen wieder hoch und wir nahmen Galoppaden zum Ende der den letzten langen Galopp in Strecke sind nicht gerade ihr Angriff. Ab hier ging es leicht Lieblingsding. Ich war darauf bergab und Frieda bekam ihre gefasst, dass sie zum Ende der ,zweite Luft‘. Auf dem Weg zum Strecke zäh werden würde. Bis Stadion erholte sie sich und die zum Wasser lief es perfekt. Hier letzten Sprünge waren sicher ritt ich ein wenig zu schnell in wie gewohnt. Mit zwölf Sekundie erste Wendung und Frieda den Zeitüberschreitung kamen rutschte mit den Hinterbeinen wir heil ins Ziel. Es war harte weg. Doch sie ließ sich nicht Arbeit gewesen, aber dank der beirren. Das macht ein wahr- Qualität und Unerschrockenhaft großartiges Pferd aus – es heit des Pferdes haben wir alle kämpft. Hürden genommen. Ab jetzt wurde es anstrengend. Fr ieda gab alles, aber die Montag: Parcours Strecken nahmen kein Ende. Frieda hat sich bestens erholt. Sehr artig und voll konzen- Die Verfassungsprüfung früh triert sprang sie durch die war kein Problem, nun stand „Huntsman“-Aufgabe. Noch das Parcoursspringen noch einmal eine endlose Strecke an. Wir lagen auf einem guten bis zum „Quarry“; seit der 14. Platz in der Zwischenwersechsten Minute nach dem tung. Die Ergebnisse zeigten

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Foto: Julia Rau F oto

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Ausbildung

Wie lässt sich ein ,gutes Auge‘ trainieren? Die richtige Absprungdistanz zum Hindernis zu finden, fällt vielen Reitern anfangs schwer. Bundestrainer LARS MEYER ZU BEXTEN gibt Tipps, wie man sein ,Auge‘ verbessern kann. „Auge hat man oder hat man nicht!“, wird landläufig gern gesagt, wenn es darum geht, ob jemand beim Anreiten eines Hindernisses die passende Absprungdistanz findet. Doch das stimmt nicht: Jeder Reiter kann sein „Auge“ verbessern, wenn er das mit einer gewissen Systematik verfolgt. Manche bringen dafür Talent mit, andere müssen es sich Schritt für Schritt erarbeiten. Der Grundstein dafür wird bereits in der Dressurarbeit gelegt. Hier gilt es zunächst zu überprüfen, ob das Pferd konstant an den Hilfen des Reiters steht. Reagiert es in jeder Situation prompt auf vortreibende wie auch verwahrende Einwirkung? Wenn nicht, muss dies zuerst verbessert werden, ehe Springtraining auf dem Plan

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steht, denn ein ausbalanciertes Pferd, das z.B. einen in der Bahn stehenden Hinaktiv zum Sprung hin galoppiert, macht dernisständer, einen Zaunpfosten, einen dem Reiter das Finden der richtigen Dis- Baum oder einen am Boden liegenden tanz wesentlich leichter. Stapel, und galoppiert im rhythmischen Ebenso zur Vorbereitung gehört es, dass Tempo knapp daran vorbei. Dabei verReiter und Trainer kontrollieren, ob das sucht er, den Punkt möglichst passend zu Pferd sowohl im Dressursitz als auch im erreichen. So etwas lässt sich überall mit leichten Sitz und im Springsitz jederzeit einflechten und ist eine pferdeschonende sicher an den Hilfen steht. Funktioniert Möglichkeit, das Auge zu trainieren, ohne das, hat man gute Karten, denn ein jedes Mal über Sprünge zu reiten. guter Galopp und Rhythmus zwischen den Sprüngen ist wichtiger, als auf den Millimeter passgenau an die richtige „Ein guter Galopp und Rhythmus Absprungstelle zu kommen. Stimmt die Dressurbasis, lässt sich zwischen den Sprüngen ist wichtiger, als das „richtige Auge“ in der alltäglichen auf den Millimeter genau an die richtige Trainingsarbeit auch schon ohne HinAbsprungstelle zu kommen.“ dernissprünge schulen. Der Reiter sucht sich einfach einen markanten Punkt wie


Skizze 1 Trab

Stange

Kreuz

Das Gefühl für den richtigen Rhythmus finden In der Springgymnastik beginnen wir mit einfachen Übungen aus dem Trab. Zuerst wird über ca. drei Stangen getrabt, wobei das Augenmerk auf dem Einhalten des korrekten Weges und dem Finden des Rhythmus liegt. Nach zwei bis drei Wiederholungen geht es über eine einzelne Stange und ein nachfolgendes kleines Kreuz. Anschließend stellt man im Abstand von einem Galoppsprung nach dem Kreuz noch einen kleinen Steilsprung auf. Dieser wird dann zunächst auf zwei Galoppsprünge und abschließend auf vier Galoppsprünge vom Kreuz entfernt platziert (siehe Skizze 1). Der Zweck dieser Übungen ist das Erfühlen des richtigen Rhythmus. Meine Devise dabei: nicht hundert Wiederholungen machen, sondern den Reiter aktiv einbinden. Je weiter ein Reiter fortgeschritten ist, desto wichtiger ist sein reiterliches Gefühl, aber dieses muss man ja erst einmal entwickeln. Deshalb frage ich ihn: „Wie hat sich das angefühlt?“ Hatte er ein gutes Gefühl oder ein schlechtes? Wann liegt er mit seinem Gefühl richtig? Die Antwort darauf möchte ich ihm mit solchen Übungen näher bringen. In dieser Phase soll der Reiter sich noch nicht mit Distanzbildung belasten, sondern aus einer sicheren Aufgabenstellung heraus das reiterliche Gefühl für den richtigen Rhythmus entwickeln.

4 Galoppsprünge

Steilsprung (60–70 cm)

am Zügel zu ziehen oder nach vorn zu reiten, teilweise schon zehn Galoppsprünge vorher. Stattdessen ist besser auf einen guten Rhythmus zu achten! Als nächste Übung wird der Anreiteweg auf drei bis vier Galoppsprünge verkürzt. Sollte das Pferd den Sprung zu sehr anziehen, lasse ich vorher auch mal durchparieren oder etwas Dressur reiten, um das gleichmäßige Hingaloppieren

zum Sprung zu erarbeiten. Ein faules Pferd hingegen lasse ich im Galopp an der langen Seite mal betont zulegen und wieder aufnehmen, bis es aktiv mitmacht. Denn um es salopp auszudrücken: Auch ein „gutes Auge“ nützt nichts, wenn das Pferd dies durch schlechten Rhythmus kaputt macht. Nach dem Einzelsprung fahren wir mit einer kleinen Distanz fort: Steilsprung und auf drei Galoppsprünge folgend ein kleiner Oxer, der nach gutem Gelingen auf vier Galoppsprünge entfernt gestellt wird. Apropos „Galoppsprünge“: Bitte beim Abmessen von Abständen und Distanzen nicht sklavisch an Standardmaßen festhalten, sondern ggf. individuelle Abweichungen des Pferdes bei der Länge

Sprünge aus dem Galopp Der nächste Schritt sind Sprünge aus dem Galopp. Die erste Aufgabe ist ein Einzelsprung (ca. 60-70 cm hoch, mit Absprungstange), der aus einer Wendung kommend mit fünf bis sechs Galoppsprüngen angeritten wird. Wichtig ist ein guter, aktiver Galopp; die Distanz als solche kann der Reiter zunächst erst einmal vernachlässigen. In der Praxis ist häufig zu beobachten, dass beim Anreiten eines Hindernisses viel zu zeitig begonnen wird,

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Ausbildung

„Wenn man sich schon beim Abgehen des Parcours ausmalt, dass es nicht funktioniert, wird es vermutlich auch so kommen. Oft sind mentale Blockaden im Spiel.“

Foto: Julia Rau

3G

Mit Springgymnastik gelingt es leichter, das Gefühl für den richtigen Rhythmus zu entwickeln

seines Galoppsprungs berücksichtigen. Im folgenden Schritt variieren wir den Anreiteweg, der nun aus einer Wendung heraus auf großer gebogener Linie erfolgt (siehe Skizze 2). Dabei lege ich das Augenmerk besonders auf zwei Punkte: das richtige Ausreiten der Wendungen und den Blick des Reiters, der vorausschauend zum nächsten Hindernis und dem Weg dorthin gerichtet sein soll. Hierbei sind in der Praxis immer wieder Fehler zu beobachten: die Wendung wird geschnitten – auf Initiative des Pferdes bzw. aus Nachlässigkeit des Reiters – und der Blick ist auf den Boden oder gar nach hinten auf das eben überwundene Hindernis gerichtet statt nach vorn. Ein Patentrezept dafür, ob man den Blick beim Anreiten nun auf die Absprungstelle oder das Hindernis heften soll, gibt es nicht, doch viele Springprofis schauen beim Anreiten eines

Sprunges auf die vordere oberste Stange. Den Abschluss der Übungseinheit bildet eine Kombination mit einem Steilsprung als Einsprung. Dieser wird niedriger als der Aussprung eingestellt, den auch hierbei lautet das oberste Ziel wieder: Rhythmusgefühl verbessern (siehe Skizze 3).

Positiv denken! Neben den reittechnischen Fertigkeiten ist ein ganz wichtiger Aspekt, was sich im Kopf des Reiters abspielt. Wenn man sich schon beim Abgehen des Parcours ausmalt, dass es nicht funktioniert, wird es vermutlich auch so kommen. Oft sind mentale Blockaden im Spiel, und in dieser Situation ist es wichtig, die mentale Einstellung wieder in einen positiven Fluss zu bringen. Nicht selten beobachtet man Rei-

Skizze 3 Galopp

aus einer Wendung heraus anreiten

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Steilsprung (60–70 cm)

2 Galoppsprünge

Oxer

(70–80 cm)

a l o p p sp r ün g e

Skizze 2

ter, die zu Hause sehr gut sind, bei denen aber in einer Turniersituation scheinbar alles in Vergessenheit gerät. Bei solchen Problemen ist v.a. der Heimtrainer gefordert, der sich in die gedankliche Situation des Reiters einfühlen muss und diese durch positive Erfahrungen stärken soll. Denn, wie sagt es schon ein alter Spruch: „Frisch gewagt ist halb gewonnen!“ aufgezeichnet: Beate Uhlenbrok

In jungen Jahren selbst hocherfolgreich im Springsattel, kümmert sich Lars Meyer zu Bexten heute als international tätiger Trainer vor allem um die sportliche Ausbildung von Springreitern und Springpferden. Als Bundestrainer ist er seit mehreren Jahren für das DOKR tätig. 2011 hat er das Amt des Bundestrainers für die Junioren und Jungen Reiter übernommen.


Versicherung

Hilfe – mein Pferd muss operiert werden! Koppelaufenthalt, Turnierteilnahme, Wanderritt, Anhängerfahrten … in der grünen Saison steigt das Verletzungsrisiko für Pferde. Heißt es dann: „Es muss operiert werden!“, kommt zur Sorge um das Tier oft auch die Sorge um den eigenen Geldbeutel dazu. Wie man sich absichern kann, erklärt Versicherungsspezialistin ANTONIA KAUPP. Viele Pferdehalter machen sich bei der Anschaffung eines Tieres nicht ausreichend darüber Gedanken, welche Kosten auf sie zukommen, wenn es diesem mal nicht so gut geht und der Tierarzt benötigt wird. Traurig aber wahr ist die Tatsache, dass zahlreiche Pferde aus Geldmangel des Besitzers nicht korrekt und tierschutzgerecht versorgt werden oder man sie „abschiebt“, um sich finanziell nicht zu ruinieren. Ein Unfall mit dem Pferdehänger, eine Schlägerei auf der Pferdekoppel, Aufregung bei der Hängerfahrt oder beim Turnier, welche beim Pferd zur Stresskolik führen ... etliche unerwartete Gründe können dazu führen, dass nicht nur der Tierarzt gerufen werden muss, sondern ein Klinikaufenthalt mit Operation erforderlich wird. Diese kann bis zu mehrere tausend Euro kosten und die Entscheidung darüber muss schnell gefällt werden. Als verantwortungsbewusster Pferdebesitzer hat man die Möglichkeit, sich für den „Fall der Fälle“ ohne großen finanziellen Aufwand abzusichern, denn es gibt eine sogenannte Pferde-OperationskostenVersicherung, beispielsweise ab dem dritten Lebensmonat sogar ohne Altersbegrenzung für das zu versichernde Pferd. Die Kosten hierfür betragen je nach Tarif ca. 8,50 bis 17 EUR pro Monat und liegen im Durchschnitt bei rund 10 EUR / Monat. Diese Versicherung deckt beispielsweise die entstehenden Kosten aus einer medizinisch notwendigen Operation des Pferdes unter Vollnarkose mit 100 % aus dem 1oder 2-fachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sowie die Tierarztkosten des letzten Untersuchungstages vor der OP und die erforderliche ärztliche Versorgung bis fünf Tage nach der OP ab.

Leistungshöhe, Ausschlussklausel und Wartezeit beachten ! Vor der Wahl des Tarifes ist dem Pferdebesitzer zu empfehlen, zunächst in seiner nächstgelegenen Klinik nachzufragen, ob die Leistungen dort üblicherweise zum 1- oder 2-fachen Satz der GOT abgerechnet werden. Die Mehrheit der Kliniken rechnet zum 2-fachen Satz ab. Auch gibt es eine OP-Kosten-Versicherung mit der Möglichkeit, eine feste Maximalentschädigungssumme zu wählen – unabhängig vom durch den Tierarzt verrechneten GOT-Satz. Alleine eine Kolik-OP zum Beispiel kostet um die 1.000 Euro oder mehr und ist für

viele Pferdebesitzer nicht so einfach „aus der Portokasse“ zu bezahlen. Es ist allerdings wichtig zu wissen, dass man eine OP-Versicherung nicht in jedem Fall für alle Operationen abschließen kann. Besitzt man ein Pferd, das bereits an Kolik erkrankt war, oder ist schon absehbar, dass in Kürze ein Kolik-OP ansteht, so wird für dieses Pferd eine Ausschlussklausel im Vertrag vereinbart. Das bedeutet, dass dieses Pferd zwar für alle sonstigen Operationen bedingungsgemäß abgesichert ist, allerdings nicht für eine Kolik-OP. Dies ist zwar für den einzelnen Pferdebesitzer ärgerlich, für die Allgemeinheit aber nachvollziehbar, denn ansonsten wären die Versicherungsbeiträge unbezahlbar und dem Versicherungsbetrug Tür und Tor geöffnet. Auch ist es wichtig zu wissen, dass der Versicherungsschutz erst nach einer sogenannten Wartezeit beginnt. Diese beträgt im Regelfall mindestens 30 Tage, für die meisten Erkrankungen sogar sechs Monate. Daher gilt es, eine OP-Versicherung für sein Pferd rechtzeitig und nicht erst ,auf den letzten Drücker‘ kurz vor dem Transport, dem Turnier oder der Koppeleröffnung abzuschließen. Weitere Infos: Antonia Kaupp Tel. (074 45) 854 30 www.agentur-kaupp.de Foto: HIM / Marc Rühl

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Ausrüstung

Mit dem Sattlermeister auf Tour 1

Fotos: B. Uhlenbrok

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Die farbigen Biegelineale (1) mit fest definierten Auflagepunkten und die spezielle Wasserwaage (2) gehören zu einem neuen einheitlichen Messsystem für Pferderücken, entwickelt von der Fachgruppe Reitsportsattler im Bundesverband Reitsportausrüstung e. V.

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(3) Das Sattelkissen wird nachgepolstert (4) Dieser Euroriding-Sattel Diamant ist schon 16 Jahre alt und immer noch im Einsatz (5) Der Euroriding-Sattel Opal passt perfekt mit einer speziellen Kammerweite für Haflinger

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20 Pferde in zwölf Stunden – wenn Sattlermeister TOM BÜTTNER aus Dresden auf Tour geht, ist das alles andere als eine Spazierfahrt. Beate Uhlenbrok hat ihn einen Tag lang begleitet. Seit 22 Jahren ist Sattlermeister nicht behagt. Die Diagnose: Tom Büttner in seinem Beruf, „Der Sattel liegt nicht großund diese Erfahrung spürt flächig auf, sondern auf zwei man. Sättel zu verkaufen, an- Punkten, wo er sich unterhalb zupassen und damit Pferden der Dornfortsätze festklemmt. oft auch zu helfen, ist seine Dadurch kann die Schulter Passion. Die zu seinen zwei nicht richtig zurück schwinReit spor tgeschäf ten gehö - gen, die Bewegungsfreiheit ist rende Sattlerei ist groß: drei beeinträchtigt.“ Die Ursache angestellte Sattlermeister, zwei dafür ist schnell ergründet: Als Gesellen, eine Näherin und Julia den Wallach kaufte, war zwei Lehrlinge. Für den Außen- er sehr dünn. Mittlerweile ist dienst stehen drei Sattelmobile er kräftiger geworden, aber der zur Verfügung. Sattel ist natürlich nicht mitAls ich Tom Büttner anrief, um gewachsen. Der wird nun in mich für einen Tag als Repor- der Werkstatt wieder passend terin an seiner Seite anzukün- gemacht und innerhalb einer digen, schlug er die Fahrt in Woche zurückgeschickt. den Raum Leipzig vor: „Sieben Termine, 10 Uhr geht es los 12:35 Uhr Naundorf: und 20 Uhr sind wir zurück.“ Satteloldies gut in Schuss 22 Uhr wurde es dann tatsächlich. Aber bei 20 untersuchten Als wir am Stall von Naundorf Pferden und 406 gefahrenen einrollen, erwartet uns schon Kilometern sind zwölf Stunden ein Schmucker. So lautet der noch ein guter Schnitt. Name von Har t mut K lins' Wallach. „Er hat einen ganz 11:20 Uhr Knauthain empfindlichen Rücken und Wenn das Pferd zunimmt Kissing Spines“, erklärt mir der Besitzer. Tom weiß das schon, Nach einer reichlichen Stun- denn der langjährige Kunde de Anfahrt erreichen wir die bittet ihn aller zwei Jahre zur erste Station: das Reitgestüt Routinekontrolle. Auf SchmuKnauthain. Hier wartet Neu- ckers Rücken wird ein guter kundin Julia Koschik. Vor alter Euror iding Diamantzweieinhalb Jahren hat sie Sattel platziert, Baujahr 1995. ihren Wallach Herby samt Ich rechne kurz: 16 Jahre alt! Sattel gekauft, nun will sie „Er kippt ein wenig nach vorn kontrollieren lassen, ob letz- ab, die Füllung hat sich geterer noch gut sitzt. Probleme setzt, ansonsten sitzt er noch sind ihr nicht aufgefallen. Tom gut“, urteilt Tom und nimmt vermisst die Rückenpartie und ihn mit zum Sattelmobil, wo legt den Sattel auf. An der Ab- er gleich an Ort und Stelle wehrreaktion von Herby lässt nachpolstert. „Wenn es nur sich ablesen, dass ihm das eine Kleinigkeit ist, erledige


ich das sofort“, erklärt er. Das nächste Pferd ist die 24-jährige Vollblutstute Drachme, die noch 3-4 Mal wöchentlich geritten wird. Tom stellt fest, dass die Dornfortsätze jetzt höher herausragen als beim letzten Kontrolltermin. Das ist kein Wunder bei dem betagten Alter, erfordert jedoch ein Nachpolstern des Sattels. Nun kommt Wallach Glory Star dran. Der Stübben-Sattel liegt perfekt, aber die Reiter haben ein sehr rutschiges Sitzgefühl. Tom schlägt vor, das Leder der Knielage mit einer Spezialapparetur zu versehen. Das kostet nicht viel und verleiht bessere Haftung. Außerdem werden künftig Pauschen mit Klettverschluss angebracht, die nach Belieben an- und abgemacht werden können. Der zweite Kunde im Stall ist Jürgen Stein. Dessen Euroriding-Springsattel „Andreas Dibowski“ soll an seine Neuerwerbung, Wallach Rendy, angepasst werden. Mit dem Sattel ist der Kunde sehr zufrieden. „Ich habe früher immer Tiefsitzer gehabt und hätte nie gedacht, dass ich mich in einem Flachsitzer so wohl fühle“, berichtet er. Auf dieses Sitzgefühl wird er nun allerdings eine Woche verzichten müssen, denn Tom packt den Sattel zum Umpolstern ein. Familie Stein hat jedoch noch einen Joker im Ärmel: einen zwölf Jahre alten Springsattel Euroriding Diamant, der für das zweite Pferd benutzt wird. Tom kontrolliert und findet trotz dreijährigen Einsatzes seit dem letzten Check nichts zu bemängeln. „Die Polsterung ist einfach zu gut“, grinst er.

14:40 Uhr Pissen Ein neuer Gebrauchter Im Reit- und Pensionsstall Pissen erwarten uns Sophie, die die 11-jährige Stute Lilly als Reitbeteiligung mitreitet, ihre

Mutter Daniela Kastner und Petra Frank, die Pferdebesitzerin. Sie haben ein Problem: Erst vor drei Monaten hatte ihnen ein Reitsporthändler für diese Stute einen gebrauchten Sattel verkauft, doch schnell stellte sich heraus, dass er überhaupt nicht passt. „Erst merkte ich, dass Lilly nicht mehr über den Rücken ging, dann wehrte sie sich beim Putzen, kurz darauf wollte sie mich nicht mehr aufsitzen lassen und schließlich hat sie mich sogar abgeworfen“, schildert Petra Frank. Nach Toms Einschätzung liegt das Dilemma v.a. am Sattelmodell, der nicht zu dem modernen Sportpferdet yp passt. Nun werden auf dem Reitplatz drei verschiedene Sättel aufgelegt und von beiden Reiterinnen Probe geritten. Das Rennen macht ein nahezu neuwertiger Prestige Top Dressage, ein Jahr alt. „So ein günstiges Angebot habe ich selten, die Besitzerin dieses Sattels wollte dann doch lieber eine Maßanfertigung“, erzählt Tom. Nachdem er sich noch der Sattelprobleme eines weiteren Pferdes angenommen hat, fahren wir weiter.

16:05 Uhr Rüpsen Füllung komplett erneuern Die Araber-Schimmelstute Simura von Frau Meyer-Gawehn hat vor zwei Jahren einen Teilmaßsattel der Marke Tomax bekommen. Der Sattlermeister stellt fest, dass sich das Polster gesetzt hat, und schlägt die Auswechslung der kompletten Füllung vor. „Wir haben den Sattel damals relativ weich gepolstert wegen des komplizierten Rückens. Eine neue Füllung kostet nur ca. 40 Euro mehr als eine Korrekturpolsterung und hat den Vorteil, dass sie nicht wie letztere eine unterschiedliche Härte des Polstermaterials aufweist“,

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erläutert er. Abschließend überprüft er noch zwei weitere Pferde und Sättel, stellt keinen Handlungsbedarf fest und wir fahren wieder vom Hof.

17:00 Uhr Graßdorf Einmal Diamant – immer Diamant

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Im Gestüt Graßdorf erwartet uns Cornelia Harken mit ihrer 5-jährigen Stute Romina Cortes. „Schon als junges Mädchen hatte ich viele Jahre einen Euroriding Diamant Sattel“, erzählt sie. „Später habe ich auch in anderen Sätteln gesessen, aber mich nie so wohl gefühlt wie im Diamant.“ Als sie nun kürzlich einen neuen Sattel für ihr Pferd suchte, fiel ihr die Entscheidung leicht: „Herr Büttner hat das neue Modell Diamant Move aufgelegt, und ich habe mich sofort darin wohl gefühlt!“ Heute bringt Tom ihr den neu gekauften, an das Pferd angepassten Sattel, und kontrolliert nochmal das Zusammenspiel. „Der sitzt perfekt!“, ist er zufrieden. Die Pferdebesitzerin stellt ihm nun noch Luisa Geppert vor, eine Neukundin. Tom vermisst ihr Pferd und wird beim nächsten Mal etwas Passendes im Gepäck haben.

17:30 Uhr Panitzsch Diplomatie ist alles !

3 (1) Sattlermeister Tom Büttner und die 5-jährige Stute Romina Cortes sind zufrieden mit dem neuen Euroriding-Sattel Diamant Move. (2) Gina Heimbold mit Wallach Sky. Der Schecke hatte vor einem Jahr eine schwere Kolikoperation, jetzt muss der Sattel an die wieder verbesserte Konstitution angepasst werden. (3) Reitponystute Stella – der letzte und schwierigste Fall. Tom Büttner polstert nochmal nach. Fotos: B. Uhlenbrok

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Hier waren ursprünglich nur zwei Kontrolltermine geplant, aber daraus werden vier und der Zeitplan uneinholbar gesprengt. Kati Asztalos hatte vor einem dreiviertel Jahr bei Tom Büttner einen Passier Dressursattel gekauft. Bisher hat sie ihn ihrer 4-jährigen Stute Sunny mit einer dicken Lammfelldecke aufgelegt, weil nach dem Anreiten eine Muskelentwicklung und damit Veränderung der Sattellage zu erwarten war. Nun lässt sie den Sattel korrekt anpassen. Da er im hinteren Bereich sehr locker liegt, schlägt Tom zudem das Anbringen einer V-Gurtung vor, um durch die gleichmäßigere Zugbelastung mehr Halt zu geben. Als nächstes kommt Florian Teschke dran. Für ihn hatte Tom heute eigentlich nur eine Dressur-Melone im Gepäck, doch Mutter Teschke eröffnet ihm, dass ein neuer Sattel ins Auge gefasst sei, da der Junior aus dem alten herausgewachsen ist. Der hochaufgeschossene schlaksige 17-Jährige misst 1,87 m – gar nicht so leicht, dafür einen passenden Sattel zu finden. Tom misst, probiert mit

dem Reiter zwei Modelle und ist überzeugt, mit dem zweiten eine gute Lösung gefunden zu haben. Auch Florian fühlt sich beim Probereiten wohl. Nur seine Reitlehrerin ist nicht begeistert. Sie hält nicht viel von der Marke im Allgemeinen, und als sie sich schließlich selbst einmal in den Sattel schwingt, lautet ihr Urteil: „Für meinen Geschmack würde er mich zu sehr in Form bringen.“ Nun könnte Tom erläutern, dass dies an der unterschiedlichen Statur von Frau und Mann und einer damit verbundenen anderen Sitzgröße liegt. Sein langjähriger Erfahrungsschatz sagt ihm jedoch, dass es besser ist, wenn alle irgendwie Beteiligten zufrieden sind, und so schlägt er statt dessen diplomatisch vor, beim nächsten Mal noch das Passier-Modell Grand Gilbert Extra mitzubringen. Vater Teschke signalisiert, dass die Mehrkosten für dieses Modell kein Problem seien, und so zeichnet sich eine glückliche Lösung ab. Nach zwei weiteren Sattelkontrollen nebst Vor-Ort-Nachpolsterung fahren wir 19:10 Uhr vom Hof.

19:35 Uhr Machern Problemfall Reitpony Im Sportstall Merx in Machern erwarten uns Jeanette Heimbold und ihre Tocher Gina zur Routinekontrolle ihrer drei Pferde und Prestige-Sättel. Nach einer halben Stunde kann Tom sich der letzten Kundin zuwenden: Jacqueline Borowitza. Deren 5-jährige Reitponystute Stella erweist sich als hartnäckiger Fall. Der vor kurzem gekaufte Sattel rutscht beim Reiten nach vorn auf die Schulter, was weniger am Sattel als vielmehr am Exterieur des Pferdes liegt – ein häufiges Problem bei Reitponys. Eine bisher schon erfolgte Anpassung hatte noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Tom polstert vor Ort, schnallt noch einen anderen Sattelgurt an, der durch seine spezielle Form ein Verrutschen nach vorn verhindern soll, und Bereiterin Michaela Meding reitet Probe. Das Resultat befriedigt noch immer nicht, und so beginnt das Ganze noch einmal von vorn: Polstern, Probereiten. Nach einer Stunde scheint es endlich geschafft zu sein, der Sattel hält die Position. Die Besitzerin konnte sich inzwischen mit dem Preisschild des neuen Sattelgurts vertraut machen und wir treten 21:00 Uhr die knapp 100 km Heimfahrt an.


Kolumne

Der Umtausch Vom Freud und Leid im Leben einer Reitsporthändlerin erzählt unsere Kolumnistin „HERTA HANDEL“, und garantiert: Alles beruht auf wahren Begebenheiten ! „Naja, ich möchte die Jacke gerne umtauschen!“ Sogleich greift die gute Schnackenmöller zum Cravalli-Ständer, um der lieben Frau Piepenpott die neueste Kreation zu zeigen: „Na, wie wäre es damit? Die ist doch schön! Die kann ich gegen die Jacke gerne umtauschen.“ Wobei „gerne“ natürlich glatt gelogen ist. Frau Schnackenmöller macht alles andere gerne, als Winterjacken im Frühsommer umzutauschen, aber die Sache mit der Kundenorientierung, na Sie wissen schon. Doch das gut gemeinte Angebot stößt nicht auf das gewünschte Echo. „Also Frau Schnackenmöller“, piepst die Piepenpott nun leicht kurzatmig, „die Farbe steht mir gar nicht. Nee, ich will doch nur die Jacke umtauschen.“ Auf dem Gesicht der Händlerin steht nun nur noch ein großes Fragezeichen. Doch Frau Piepenpott wedelt immer noch mit ihrem Kassenzettelchen und wird nun etwas energischer: „Ich will doch nur mein Geld zurück!“ Ach so, jetzt ist alles klar, die gute Piepenfrau will eine Rücknahme, nach drei Monaten, für eine Winterjacke, jetzt wo's mollig warm wird. Eigentlich würde Frau Schnackenmöller ihr gerne den Unterschied zwischen Umtausch, Rücknahme und Kulanz erklären, doch ein Blick in Piepenpotts wirre Augen lässt sie die Lektion hinunterschlucken. Stattdessen macht sie der Piependame ein Angebot, welches diese nicht ablehnen kann: „Geld habe ich leider keines, das ich Ihnen geben könnte. Muss nachher noch Grillfleisch kaufen. Aber wissen Sie was?“ Frau Schnackenmöller wedelt mit einem bunten Zettelchen vor der Kundennase. „Sie bekommen von mir einen Gutschein. Dann können Sie sich im nächsten Winter eine neue Jacke holen!“ Frau Piepenpott ist nun doch begeistert und fragt gleich nach, wann denn die neue Winterware eintrifft. Dies dauert noch ein wenig, aber das macht nichts, denn eines ist klar – den Gutschein wird Frau Piepenpott nicht umtauschen, und erst recht nicht zurückgeben.

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Nach wochenlangem Nieselregen und Fröstelwetter kletterte das Thermometer endlich auf über 20 Grad. Frau Schnackenmöller, ihres Zeichens Reitsporthändlerin aus Leidenschaft, blinzelt durch ihr hübsch dekoriertes Schaufenster in den Sonnenschein. Gerade als sie noch überlegt, ob man abends nicht mal angrillen sollte, rauscht Frau Piepenpott auf den Parkplatz und kramt eine prall gefüllte Tragetasche aus ihrem dicken Auto. ,Was bringt sie mir denn da?‘, denkt sich Frau Schnackenmöller noch leicht verwundert, als Kundin Piepenpott bereits den kleinen Reiterladen entert. „Och, Frau Schnackenmöller“, quietscht sie sofort los, „Schön, dass Sie da sind! Ich hab hier was …“ Umständlich kramt sie und zieht schließlich mit Gewinnermiene ein großvolumiges Kleidungsstück aus dem Plastesack, welches sich als dicke Daunenjacke entpuppt. Triumphierend hält Kundin Piepenpott die Ware Frau Schnackenmöller unter die Nase. „Schauen Sie mal, diese Jacke hier, die hab ich ja vor kurzem bei Ihnen gekauft.“ Frau Schnackenmöller erinnert sich. Richtig, die Jacke hat die Piepenpott tatsächlich gekauft. Vor ca. drei Monaten im Winterschlussverkauf. Mit ExtraRabatt. „Ja“, erwidert die Fachhändlerin mit zitternder Stimme, „die haben Sie bei mir im Winter-Sale gekauft … die fanden sie so schön extravagant!“ Die Lieblingskundin stockt ein wenig, als hätte sie ihren Faden verloren, ist aber gleich wieder im Fluss, und wedelt mit einem kleinen Kassenzettelchen vor Schnackenmöllers Nase. „Ja, ja, ich weiß. Aber jetzt hab ich sie mal anprobiert, und gerade erst festgestellt, dass sie mir doch ein wenig knapp ist.“ Nee, is klar. Grundsätzlich kauft man Winterbekleidung, um sie erstmal drei Monate gepflegt hinzuhängen und sie dann – wenn draußen 20 Grad im Schatten sind – anzuprobieren. Frau Schnackenmöller ist natürlich extrem kundenorientiert und befragt die gute Piepenpott, was sie denn da nun tun könne?

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10 Fragen an ... In dieser Rubrik stellen wir Ihnen in jeder Ausgabe einen Euroriding-Reitsporthändler vor. Diesmal ist es Heiner Schäfer, Geschäftsführer der Louis Völzing GmbH in 35440 Linden, Nikolaus-Otto-Straße 3. Wie kamen Sie dazu, Reitsportartikel zu verkaufen? Ich habe den Beruf des Sattlers in der Firma Völzing erlernt und auch ausgeübt. Ein Traum war es für mich als Lehrling, diesen Betrieb einmal zu übernehmen.

Und dass ich meinen Kunden mit dem Neubau, den wir 1998 bezogen haben, auf über 600 m² ein großes Sortiment übersichtlich präsentieren kann – nach gerade erfolgtem Umbau und Renovierung hell, freundlich und modern.

Seit wann führen Sie das Unternehmen? Am 01.07.1991 habe ich meinen Traum in die Tat umgesetzt und die Louis Völzing GmbH, die schon im Jahr 1897 gegründet wurde, übernommen.

Wofür sind Sie dankbar? Ich bin dankbar dafür, dass ich meine Vorstellungen realisieren konnte – trotz des Wandels im Markt und mancher schwieriger Zeiten. Und für meine flexiblen und zum Teil schon langjährigen Mitarbeiter.

Reiten Sie selbst? Ja. Ab meinem achten Lebensjahr hatte ich Reitunterricht. Vor einigen Jahren hat dann eine „Freibergerin“ aus der Schweiz meine Koppel bezogen. Was ist Ihr Lieblingsartikel? Cold Pack: hohe „Drehzahl“ – keine Reklamation! Ihr ungewöhnlichster Kunde oder Kundenwunsch? Die Umsetzung der Ideen einer Designerin. Der von ihr geschaffene Picknickkoffer wurde in unserer Werkstatt mit verschiedenfarbigem Leder überzogen. Und der ging dann mit zum Pferderennen nach Ascot. Bei manchen Kundenwünschen kommt man auch schon mal ins Grübeln ... Worauf sind Sie stolz? Dass der Begriff „Völzing“ in den 20 Jahren, in denen ich die Geschicke lenke, nach wie vor für unsere Kunden ein Markensiegel in Bezug auf Kompetenz und Beratung ist.

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Was ist für Sie Genuss? Nach einem schwierigen Arbeitstag in netter Umgebung ein leckeres Essen mit einem guten Tropfen dazu. Welches Ziel möchten Sie unbedingt noch erreichen? Dass ich das Unternehmen, welches in der langen Zeit seines Bestehens mit mir erst den dritten Inhaber hat, weiterhin erfolgreich in die Zukunft führen kann – und dass ich weiterhin die Anforderungen und den Wandel des Marktes rechtzeitig erkenne. Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, welche wären das? Ich wünsche mir das, was sich wahrscheinlich alle Menschen wünschen: gesund bleiben. Den gut gefüllten Jackpot im Lotto gewinnen? Dazu müsste man aber erst einmal spielen ... Wegen des Wunsches Nr. 3 fragen Sie mich doch bitte einfach noch einmal in zehn Jahren.

Lust auf bewegte Bilder? Dann einfach unter www.Euroriding.de auf den Menüpunkt „Videos“ klicken! Das neue Imagevideo von Euroriding mixt Einblicke in die Sortimentsvielfalt u n d M a rke n st ä rke m it Wettkampfsequenzen von Man nschaf ts- Oly mpiasieger Andreas Dibowski. Letzterer wird zudem in einem separaten Video porträtiert.

www.Euroriding.de/Onlineshop Jetzt auch Kauf auf Rechnung möglich Erweitert wurden die Zahlungsmöglichkeiten im Onlineshop von Euroriding. Neben den Optionen Kreditkarte und Lastschriftverfahren ist es für Kunden mit Wohnsitz in Deutschland nun auch möglich, die im Onlineshop bestellten Waren bequem per Rechnung zu bezahlen.

Gewinnerin der Sattel-Verlosung Reitsport Hugenberg aus 49434 Neuenkirchen-Vörden repräsentierte Euroriding auf der diesjährigen EQUITANA und führte am Messestand eine Verlosung durch. Den Hauptpreis, einen Euroriding Sattel Diamant im Wert von 1.490,– EUR, gewann Theresa Welling aus 45136 Essen.

Impressum Herausgeber: Euroriding GmbH & Co. KG Datumer Str. 60 • D-25469 Halstenbek Fon: (0 41 01) 40 67 - 64 • Fax: - 65 www.Euroriding.de • E-Mail: info@euroriding.de Angegebene Preise sind unverbind­l. Verkaufsempfehlungen der Euroriding GmbH & Co. KG Verlag: creatxx media • Verlag & Werbeagentur Breitscheidstr. 31 • 01237 Dresden Fon: (03 51) 25 02 11 - 0 • Fax: - 50 www.creatxx.de • E-Mail: info@creatxx.de Redaktion: Beate Uhlenbrok Fon: (03 51) 25 02 11 - 24 • beate.uhlenbrok@creatxx.de Anzeigenbetreuung: Mathis Gruhl Fon: (03 51) 25 02 11 - 21 • mathis.gruhl@creatxx.de Heide Ruttkamp: heide.ruttkamp@creatxx.de Druck: Druckerei Vetters, Radeburg Auflage: 25.700 Exemplare Erscheinungsweise: vierteljährlich Titelfoto: Jacques Toffi


Übersicht der Euroriding-Fachhändler PLZ 0 Sattlerei Thomas Büttner Sattlerei Thomas Büttner Zum Reiterhof Schipler Reitsport Lederhaus & Pferdesport

Reitsport Uwe Hase Reitsport Uwe Hase

01169 Dresden 01468 Moritzburg 04317 Leipzig 06577 Oberheldrungen 08523 Plauen

PLZ 4 Reitsport Stegemann 45711 Datteln Reitsport H. Lohmeier 46485 Wesel Reitsport Voss-Teurlings 47475 Kamp - Lintfort Reitsport Büscher 48683 Ahaus Pferde Szene 49074 Osnabrück Reitsport Hugenberg 49434 Neuenkirchen/Olb. Reitsport Ottenhues 49479 Ibbenbüren-Dörenthe PLZ 5 Reitsport Lüttgens 52062 Aachen Fritz Goertz GmbH, Sattlerei 52428 Jülich Reitsport McArthur 53340 Meckenheim-Merl Reitsport-Sattlerei Peter 57076 Siegen Hofmeister Pferdesport 58285 Gevelsberg Cheval-Reitsport GmbH 58515 Lüdenscheid Sattlerei Döhl 58730 Fröndenberg-Frömern M+B Pferdesport Selm 59379 Selm PLZ 6 Reitsport Frölich GmbH 64331 Weiterstadt Pferde Remise 66386 St. Ingbert Reitsport Bassler 67657 Kaiserslautern

PLZ 1 Reitsportcenter Hoffschild 10713 Berlin Reitsport Lübars 13469 Berlin Reitsport Petersen 15518 Arensdorf Reitsportfachgeschäft Manski 18273 Güstrow PLZ 2 Horse & Rider 21376 Luhmühlen Reitsport Witt 21717 Fredenbeck Der Reiterladen 22529 Hamburg Horsemax 22848 Norderstedt Lucky Horse 22949 Ammersbek Reitsport Steckenpferd 24103 Kiel Sattelkammer Laffrenzen 24811 Owschlag Von Rönne Reitsport 25337 Elmshorn Sattelkammer Laffrenzen 25746 Heide Reitsport Jade 26203 Wardenburg Reitsport Jade 26349 Jade Reitsport Osteel GmbH 26529 Osteel Reitsport Wortmann 28203 Bremen Der Steigbügel Linz 29227 Celle PLZ 3 Reitsport Engelke Reit- und Fahrsport Rösler Reitsport Bremer Reitsport Weitkamp GmbH Reitsport Weitkamp GmbH Louis Völzing GmbH Horse Shop Landenhausen Reitsport Simon Pferdesport Ilsemann Pferdesport Ilsemann Der Steigbügel Linz Reiter und Pferd Reitstiefel Kandel

39112 Magdeburg 39291 Nedlitz

PLZ 7 Steckenpferd 71126 Gäufelden/Nebringen Reitsport Blank GmbH 73479 Ellwangen Reitsportsattlerei Hintermayer 76694 Forst Reitsport Live 78467 Konstanz Sattelkammer Breisgau 79111 Freiburg Reitsport Kaufmann GmbH 79576 Weil-Haltingen

30853 Langenhagen 32584 Löhne 33102 Paderborn 33611 Bielefeld 33699 Bielefeld-Ubbedissen 35440 Linden 36367 Landenhausen 36381 Schlüchtern 37586 Dassel/Amelsen 37079 Göttingen 38114 Braunschweig 38259 Salzgitter-Flachstöckh. 38723 Seesen/Harz

PLZ 8 Steigbügel München GmbH Sattelkammer Kreid Reitsport Komplett Reitsport Moden

80333 München 86899 Landsberg 87727 Babenhausen 88212 Ravensburg

PLZ 9 Steigbügel Accom GmbH Steigbügel Zitzler GmbH Krones & Müller GbR Steigbügel Harms

90491 Nürnberg 91207 Lauf 93049 Regensburg 94036 Passau

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FRANKREICH Sellerie Tillaux B.R. Equitation Sellerie Fouilloux Sellerie Nortier Kineton Sports Equestres Sellerie Leprince

F-14130 Pont L´Eveque F-25480 Pirey F-42100 Saint Etienne F-60120 Breteuil F-75016 Paris F-91640 Fontenay Les Briis

ÖSTERREICH Reitsport Toscaninihof Reitsport Zwerlin

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Das Modell »Halstenbek« ist der exklusive Euroriding-Stiefel von Königs in eleganter, schlanker Fußform. Robustes Rindbox-Leder, hochwertiges Futter aus Kalbsleder und ein langer Reißverschluss bieten Halt und Komfort. Die rahmengenähte Ledersohle kann mit zusätzlicher Gummisohle ausgestattet werden. Stiefel aus dem Hause Königs. Made in Germany. www.reitstiefel-koenigs.de


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