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INSIDE

Die Schweizer Zeitschrift für die UE-, IT- und E-Home-Branche. #5 / Mai 2012 / www.he-inside.ch

EXTRA

das Gehört dazu Wie der Handel im Zubehörverkauf erfolgreich Geld verdienen kann, erklärt Markenzubehör-Spezialist sowie Elconex-Geschäftsführer Reto Dürler. S. 8

Interfunk

Händlerporträt

GfK-Marktbericht

Die 9. Interfunk-Messe bot Ausstellern und Gästen einen guten Überblick. Die Impressionen finden Sie auf S. 10

Wie ein traditionsreiches Familienunternehmen in die Zukunft geführt wird, zeigt ein Händler aus Horgen. S. 12

Wie ist die Schweizer CEBranche genau aufgestellt? Einen Auszug der GfK-Studie finden Sie auf S. 14

Grosse wirkunG

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spieGel der branche


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[ Inhalt / EdItorIal ]

iN DiESER aUSgaBE #05 / 2012

BRaNcHENSPiEgEl

inhaltsverzeichnis/eDitorial � � � � � � � � � � � 3

Liebe HE-Insider, die Hiobsbotschaften in unserer Branche reissen nicht ab. Konzerne wie Sony, Philips oder Sharp müssen sich neu ausrichten und dezidierter auf die veränderten Kundenbedürfnisse eingehen, um wieder in die Gewinnzone zurückzukommen. Aber wie sieht die Struktur des Schweizer Marktes aus? Genau dies wollte HE Inside wissen und hat deshalb gemeinsam mit den Marktforschern von GfK eine Studie zum Schweizer CE-Markt durchgeführt. Einen Auszug dazu finden Sie in dieser Ausgabe auf Seite 14. Die Resultate lassen aufhorchen! Ich denke, dass diese durchaus auch für Sie interessant sind und Ihnen Entscheidungsgrundlagen für das weitere Agieren am Markt liefern können. Denn der Fachhändler sollte über die Marktgegebenheiten, die Herausforderungen und die Kundenbedürfnisse stets informiert sein. Seine eigene Kernkompetenz kennt er ja.

branche news/geschichten Des tages � � � � � � � � � � � � � 4 agenDa � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � 6 interview elconex Reto Dürler � � � � � � � � � � � � � 8 interFUnK Hausmesse � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �10 hänDlerporträt Marco Wegmüller � � � � � � � �12 gFK Strukturanalyse � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � 14 interview cpp Philippe Waldis � � � � � � � � � � � � � �18 PrODUKTe panasonic Blu-ray-Spieler � � � � � � � � � � � � � � � � �20 wirTschafT swico Verbandsnotizen � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �21 wirtschaFt Nachrichten � � � � � � � � � � � � � � � � � �22 gasteiners DUrchblicK � � � � � � � � � � � � � � � � �23 KnOw-hOw aUsbilDUng Unternehmensführung � � � � � � � � �24 vernetzUng Erich Jäger, Supravision � � � � � � � � �26 techniK, erKlärt Screen Mirroring � � � � � � � � �29

HE Inside war aber auch an der Interfunk-Hausmesse in Frauenfeld und hat bei Lieferanten und Fachhändlern den Puls gefühlt. Mehr dazu erfahren Sie auf Seite 10. Wie ein Fachhändler ein Familienunternehmen erfolgreich in die Zukunft führt, der Wirtschaftskrise trotzt und dabei noch das Ladenlokal vergrössert, lesen Sie in unserem monatlichen Händlerporträt auf Seite 12. Viel Spass beim Lesen!

leUTe interFUnK Hausmesse � � � � � � � � � � � � � � � � � � � � �30

// Marco Plüss, Chefredaktor

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Branche [ NEWS ]

BROTHER

Zufriedene Gesichter Der Druckerhersteller Brother hat an einer Pressekonferenz in Berlin seine Innovation vorgestellt: Der Drucker Cobra soll bis zu 100 Seiten pro Minute drucken. Brother-Schweiz-Managing-Director Martin Weber kündigte zudem Managed-Print-Services (MPS) für den Schweizer Markt an: Es seien Leasing-Angebote für KMU, die mit Laser- und LED-Druckern sowie Multifunktionsgeräten kombiniert werden können. Eine Mindestabnahme gibt es nicht, es wird nach einem Klick-Konzept abgerechnet, wie Weber weiter ausführte. MPS werde zunächst mit drei ausgewählten Fachhändlern in der Schweiz starten. Ab September soll es dann für KMUs möglich sein, dieses von Brother Schweiz zu beziehen. Brother Schweiz musste im vergangenen Jahr (Fiskaljahr 2011/2012) eine Umsatzeinbusse von 6 Millionen Franken (–8,2 Prozent) auf 73 Millionen Franken hinnehmen. Schuld daran sei vor allem der Wechselkurs, was sich mit einem Minus von 3 bis 4 Millionen Franken in den Zahlen niedergeschlagen habe, so Weber. Aber auch die Flutkatastrophe in Thailand ging an Brother nicht spurlos vorbei. Unter diesen Umständen zeigte sich Weber mit den Umsatzzahlen ganz zufrieden. So habe sich Brother auf dem Schweizer Markt gut halten können, denn das Geschäft mit Druckern sei nicht nur in der Schweiz seit Jahren rückgängig: 2011 wurde mit Druckern rund 170 Millionen Franken umgesetzt (–8 Prozent zum Vorjahr). Brother will an der bisherigen Strategie festhalten, so Weber abschliessend. www.brother.ch Brother-Schweiz-ManagingDirector Martin Weber kündigte Managed-Print-Services (MPS) für den Schweizer Markt an.

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GeScHIcHten DeS taGeS

EPSON

PAscAl Weidner neU im sAles-TeAm Der japanische Hersteller Epson hat Pascal Weidner verpflichtet und ihn mit der Leitung des Bereichs Visual Instruments (VI) betraut. Pascal Weidner arbeitet seit 1. April 2012 bei Epson. In der neu geschaffenen Position des Manager Visual Instruments (VI) Sales hat er die Leitung der Vertriebsteams AV und Home Cinema sowie des VI-Category Management inne. Zusammen mit dem Fachhandel soll insbesondere das Geschäft in den Bereichen Unternehmenskunden, Education und öffentlicher Auftraggeber erweitert werden. Ein weiterer Schwerpunkt seiner Tätigkeit ist die Weiterentwicklung von Aktivitäten rund um Installationsprojektoren. Vor seinem Einstieg bei Epson war Weidner zehn Jahre bei der Sanyo Fisher Sales & Marketing Europe GmbH in der Doppelfunktion als Division Manager Product & Marketing sowie Sales Manager France tätig.

Auf he-inside.ch (Auszug) Das HD-Rennen geht weiter Webschlüssel 120506a Spielkonsolen sind unersättliche Stromfresser Webschlüssel 120506b Ikea will ins Fernsehgeschäft einsteigen Webschlüssel 120506c 439 Millionen Haushalte surfen weltweit kabellos Webschlüssel 120506d Der unaufhaltsame Siegeszug der Smartphones Webschlüssel 120506e

www.epson.ch Pascal Weidner ist neu Leiter des Bereichs Visual Instruments.

Japanische Seuche Webschlüssel 120506f

Alltron Alltron Partner Partner Event Event 20122012 «Erleben «Erleben Sie gemeinsam Sie gemeinsam mit Alltron mit Alltron Solutions Solutions Trends, Trends, Brands Brands und und Kompetenz.» Kompetenz.» Philipp Maurer, Philipp Leiter Maurer, Alltron LeiterSolutions Alltron Solutions

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Branche [ NEWS ]

AgendA

Bauen + Wohnen

Ansturm 21000BesucherliessensichlautdemVeranstalterander7.Bauen+Wohnenvom 19.biszum22.AprilinWettingenvonden 330AusstellernzuHausbau,Interieurund Garteninspirierenundberaten.DieMesse konntezumVorjahrnochmalsum14Prozentvergrössertwerden–einesechsteHallekamdazu.Auf13500m2Flächeerhielten dieMessebesucher,wassiesichwünschten: einumfassendesProdukte-undDienstleistungsangebotundgezielteFachinformationen.NeueKontaktekonntengeknüpft werden.DievielfältigeAuswahlmachteden direktenKosten-Nutzen-VergleichvorOrt möglichundhalfinderEntscheidungsfindung.DienächsteBauen+Wohnenfindet vom11.biszum14.April2013wiederumin Wettingenstatt.

nAtionAl 21.05.2012 - 22.05.2012 20.08.2012 30.08.2012 – 02.09.2012 09.09.2012 – 12.09.2012 19.10.2012 – 21.10.2012 20.10.2012 – 22.10.2012 23.10.2012 – 25.10.2012

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Rotkreuz Luzern Zürich Zürich Regensdorf Luzern Luzern

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Hama Trade Show Conlife IFA Photokina

Monheim (D) Köln (D) Berlin (D) Köln (D)

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internAtionAl 22.05.2012 – 25.05.2012 22.06.2012 – 28.06.2012 31.08.2012 – 05.09.2012 18.09.2012 – 23.09.2012

stellenBörse Sales-Aussendienstmitarbeiter(in) deutsche/französischeSchweiz Technische Verkaufspersönlichkeit ZidaTechAG GrossraumBern,Biel,Wallis Radio/TV-Elektroniker SupravisionAG RaumWallisellen/Dietlikon Multimedia-Elektroniker (Multiroom Syst.) EugenErzingerAG Baar Multimedia-Elektroniker LehnerAkustik Balzers Multimedia-Elektroniker Bang&OlufsenFuxAG,Zürich Zürich

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www.conlife.de Kongress mit begleitender Ausstellung und Workshops für vernetztes Leben

ConLife Köln,

ni 2012 26. – 28. Ju

Tag 1 ist speziell dem Handel, Handwerk und Vertriebsmitarbeitern der Industrie gewidmet. Es werden Vertriebskonzepte diskutiert und die besten Vermarktungsstrategien vorgestellt. Der Eintritt zum Kongress ist an diesem Tag bereits in dem Ausstellungsticket enthalten.

Tag 2 (Strategie-Gipfel) Top-Manager diskutieren auf höchster Ebene Strategien und Konzepte für eine erfolgreiche Heimvernetzung auf Hersteller- und Anwenderseite.

Tag 3 steht ganz im Zeichen der Schwerpunktthemen „Connected

Die ConLife bietet der Führungsebene der Wirtschaft sowie hochrangigen

Entertainment“, „Smart Energy & Smart Solutions“, „Technologie &

Experten aus Praxis, Politik und Forschung eine Diskussionsplattform für

Netze“, „Ambient Assisted Living“ und „Comfort & Home Security“.

die Technologien und Anwendungsfelder im Bereich Heimvernetzung. Sie

Executive Night – das Netzwerk für Vernetzung

bietet den Dialog zwischen Unternehmen, Kongress- und Fachbesuchern,

Die fast schon legendäre Abendveranstaltung der ConLife findet am

die Lösungen und Anwendungszenarien vorstellen.

Mittwoch, den 27. Juni, ab 18:30 Uhr in den Kölner Rheinterrassen statt.

Mehr Informationen und das Kongressprogramm finden Sie unter www.conlife.de

Schirmherr:

In Kooperation mit:

Veranstalter:


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Zufrieden: Veranstalter Markus Thomann vom Klangwerk (www.klangwerk.ch) konnte sich über hohes Interesse auch an den restaurierten Quad-Lautsprechern freuen..

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Klangschloss 2012

Nutzen Sie die IFA 2012 als

Feine Klänge

wichtigsten

Unter Schweizer Hifi- und Highend-Fans sollte diese Adresse einmal im Jahr zum Pflichttermin werden. Denn was Organisator Markus Thomann jeweils an einem April-Wochenende an Klang und Namen ins Schloss Greifensee nahe Zürich holt, verdient höchsten Respekt. Auch heuer am 21./22. April konnten Vorführungen und Rahmenprogramm wieder überzeugen. Etwa 450 Besucher liessen es sich bei feiner Musik und/oder feinem Wein in dem feinem Ambiente des mehrgeschossigen ehemaligen Herrensitzes gut gehen. Einträchtig erklangen erlesene analoge Klangerzeuger neben exquisiten multimedialen digitalem Equipment, konnten Legenden und neueste Produktentwicklungen in enger Nachbarschaft bewundert werden. Kein Wunder, dass die meisten Besucher sehr angetan waren und sich schon freuen auf das nächste Klangschloss (www. klangschloss.ch): 20./21. April 2013.

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Home electronics Inside

#5 2012

Non-Stop zur IFA 2012. Der neue Flughafen BER macht es möglich – die Lufthansa bietet noch mehr Direktverbindungen nach Berlin. Jetzt ab Zürich und Genf.


Branche [ IntervIew elconex ]

Elconex-Geschäftsführer Reto Dürler plädiert für mehr Zubehör-Verkauf.

Das gehört Dazu // Text: Marco Plüss, Bilder: Balz Murer

Die Margen schwinden. Nicht aber beim Zubehör. Das geht manchmal vergessen. Wie der CE-Händler im Zubehörverkauf erfolgreich sein kann, weiss der MarkenzubehörSpezialist sowie Elconex-Geschäftsführer und -Inhaber Reto Dürler.

Wie liefen die Geschäfte im letzten Jahr und wie sehen Sie die Aussichten für 2012? Reto Dürler: Die Firma Elconex AG ist in den letzten Jahren stark gewachsen. So erzielten wir letztes Jahr mit 33 Mitarbeitern einen Umsatz von über 20 Millionen Franken, 2007 waren es noch 7 Millionen gewesen. Diese Zunahme ist in erster Linie auf die starke Erweiterung unseres Markenzubehör-Sortiments zurückzuführen. Im ersten Quartal 2012 wurden die budgetierten Ziele erreicht und wir erwarten in sämtlichen Absatzkanälen ein weiteres Wachstum. Wir bieten heu-

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te ein Portfolio an Markenzubehör von rund 10 000 Produkten an. Somit sind wir im Handel breit abgestützt und für diesen ein zuverlässiger, flexibler und nachhaltiger Partner. Welche Bedeutung hat der Zubehörverkauf heute für den Handel? Eine enorm wichtige Bedeutung, denn schon seit längerer Zeit steht der Handel unter sehr grossem Margendruck. Um die budgetierten Umsatzzahlen aber erreichen zu können, müssen immer mehr Stück pro Artikel verkauft werden. Da kann mit den richtigen Marken im

Zubehörsortiment noch eine echte Rendite erwirtschaftet und ein gewisser Ausgleich geschaffen werden. Welche Schwerpunkte sollte der Handel im Zubehör setzen? Der Handel sollte auf Marken setzen, mit denen er langfristig arbeiten kann. Mit Marken, die er kennt und zu denen er und der Konsument das nötige Vertrauen hat. Darum ist es auch wichtig, auf einen Lieferanten zu setzen, der sich auf Zubehör spezialisiert hat. Aber auch der Handel und dessen Verkäufer sollten über das entsprechende Know-how verHome electronics Inside

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Doris Siegenthaler zeigt Reto Dürler die Vorteile des roten Notebook-Rucksacks von Case Logic.

fügen, um Zubehör verkaufen zu können. Erst dann kann er erfolgreich sein. Das bedingt aber, in die Ausbildung zu investieren. Darüber hinaus ist der Konsument wahrscheinlich dankbarer, wenn ihm ein höherwertiges Produkt anstelle eines günstigeren empfohlen wird. Wie ist Elconex im Vertrieb denn aufgestellt? In unserem Sales-Team sind neun Personen tätig, vier davon betreuen ausschliesslich den Fachhandel. Zusätzlich bewirtschaften Merchandiser und Rackjobber den Grosshandel. Sie betreuen täglich die Laufmeter am Point of Sale (PoS). Warum bieten Sie nicht gleichzeitig auch Geräte passend zu Ihrem Markenzubehör-Sortiment an? Der Verkauf von Zubehör ist unsere Welt und nicht vergleichbar mit dem Verkauf von Geräten wie beispielsweise LCDFernsehern. Unsere Kernkompetenz ist das Zubehör. Wir sind überzeugt, dass dieser Fokus für uns der richtige Weg ist. Unsere Erfolge der vergangenen Jahre geben uns recht. Haben Sie Wünsche und Anregungen an den Handel? Ja, ich wünsche mir, dass sich der Handel noch vertiefter mit dem Thema Zubehör auseinandersetzt. Wir sehen täglich, welches Potenzial da noch verborgen ist. Leider sind aber die Gewichtungen am Home electronics Inside

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Point of Sale diesbezüglich nicht immer gegeben. Ausserdem sollte sich der Handel unbedingt die entsprechende Zeit nehmen, das Personal noch besser und intensiver im Verkauf von Zubehör zu schulen. Aus welchen Zubehörbereichen kann der Handel bei Ihnen Produkte bestellen? Wir führen in unserem Lager in Seewil eine grosse Auswahl an MarkenzubehörProdukten aus den Bereichen Consumer Electronic, Photo, IT, Spielwaren sowie der Apple-Welt. Nebst der Erweiterung unserer Kernkompetenzen in den Bereichen Kabel und Signalmanagement, Universal-Fernbedienungen und Batterien, TV-Wandhalterungen, Stromversorgung und Archivierung konnten wir in den letzten Jahren erfolgreich neue Produktgruppen wie Audiosysteme, Kopfhörer und ein breites FotozubehörSortiment im Markt etablieren. Was können Sie dem Handel in diesem Jahr speziell bieten, damit er Umsatz und Gewinn steigern kann? Es ist uns wichtig, dem Handel möglichst gute Konditionen, eine gute Lieferfähigkeit sowie eine übersichtliche und informative Produktauswahl bereitzustellen. Dies ist das Resultat stetiger Zusammenarbeit mit den Herstellern und anhaltender Optimierung unserer Prozesse. So überarbeiten wir dieses Jahr unser internes ERP-System, optimieren die Logistik-

Prozesse und schalten einen neuen Webshop auf. Für den Fachhandel erarbeiten wir zudem ein neues PoS-Konzept. Kann der Fachhändler mit Zubehör heute noch gutes Geld verdienen und in welchen Bereichen? Ja, bestimmt. Wir sehen, dass der Fachhandel mit uns stark verankert ist. Für den Fachhandel ist es heute umso wichtiger, sich seiner Stärken bewusst zu werden und seine Positionierung genau zu erkennen. Er muss sich entscheiden, ob er verstärkt mit Know-how und Kompetenz auf etablierte Nischenmärkte setzen soll oder sich auf eine Sortimentsdiversifikation in seinem Kundensegment konzentriert. Auf jeden Fall stehen wir mit unserem breiten Produkteportfolio jederzeit gerne beratend zur Seite. �|

Zur Person Reto Dürler (48) ist Geschäftsführer und Inhaber der Firma Elconex in Seewil BE. Er hat über 25 Jahre Erfahrung in der Weisswaren- sowie CE-Branche und war in verschiedenen Verkaufsund Marketingfunktionen für Marken wie Braun Elektrogeräte, Duracell, Varta Batterien und Gillette tätig. Er ist verheiratet und Vater von zwei Kindern. Seine Hobbys sind Familie, Reisen und Musik.

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An der Hausmesse konnte man sich eingehend über Neuheiten informieren und mit Geschäftsfreunden networken.

Kleine Schritte, groSSe WirKung // Marco Plüss

Im April ging in der Festhalle Rüegerholz in Frauenfeld die 9. Interfunk-Hausmesse über die Bühne. Die Aussteller gewährten den über 200 Gästen Einblicke in die jüngsten technischen Entwicklungen auf dem CE-Markt und stellten ihre neuesten Produkte vor.

B

ei typischem Aprilwetter lockte die diesjährige neunte Hausmesse des Interfunk-Fachhändlerverbundes in die Rüegerholzhalle in Frauenfeld. Die zwei Tage standen diesmal ganz im Zeichen des Interfunk-Partners Euronics International. Die gemeinsam eingeschlagene Expansion werde mit der vor einem Jahr eingeführten Corporate Identity weiterverfolgt, erklärte Interfunk-Geschäftsführer Norbert Lüthi. Interfunk bildet inzwischen unter anderem mit Euronics ein Netzwerk, das über 11 000 Standorte in ganz Europa umfasst und mit einem Ein-

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kaufsvolumen von rund 15 Milliarden Euro die grösste Händler-Einkaufsgruppe im CE-Markt in der EU darstellt. Gemeinsam mit anderen Ländern werde man in diesem Jahr die Strategie weiterentwickeln, um statt mit Masse mit Grösse und Qualität das CE-Geschäft auszubauen, so Lüthi weiter.

Auf Euronics sEtzEn In der Rüegerholzhalle waren unter den namhaften Ausstellern auch Grössen wie Piega, DKB, Philips, Panasonic, Revox, Samsung und Sony vertreten. Über 200

Gäste aus der ganzen Schweiz hatten sich trotz widrigen Wetterverhältnissen eingefunden und das anschliessende Dinner genossen. An beiden Messetagen wohnten die Besucher dann den Workshops bei. Laut Lüthi wird es sicher eine weitere Ausgabe der Hausmesse im Rüegerholz geben. Interfunk setzte sich in Frauenfeld einmal mehr deutlich vom blossen Massengeschäft ab. Die „Interfunker“ wollten insbesondere durch den Ausbau der Partnerschaft mit Euronics ihr Profil als „best of electronics“-Anbieter schärfen, hiess es in der Rüegerholzhalle. Mit dazu beitraHome electronics Inside

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Branche [ Interfunk ]

gen soll der europaweite Auftritt unter der gemeinsamen Marke. Klares Ziel ist die Positionierung der Interfunk- und Euronics-Händler als Qualitätsanbieter unter einem Label. Superlativ-Geräte sollen fester Sortimentsteil der MitgliederFachgeschäfte sein. Damit können die Mitglieder, so Lüthi, bestimmte Produkte mit speziellen Eigenschaften in den Vordergrund rücken. So bleibt Interfunk auch unter dem blau-gelben Sternenlogo auf Kurs: Qualitätsangebote machen ihre Mitglieder zur ersten Adresse für Konsumenten. Neben den marktkonformen Preisen zählt auch Qualität bei der Beratung und den Services. Laut Lüthi hilft hier die Superlativ-Strategie weiter. Sie verbessert nicht allein die Informationsmöglichkeiten für die Verbraucher, sondern baut die potenzielle Vermarktung durch den Fachhandel aus. Lüthi nannte aber noch viele weitere Vorteile, die die Marke Euronics bietet: Der Fachhändler kann alle Synergien nutzen, die er als autonomer Händler nicht erzielen könnte, kann von Fachhandelserien und -dienstleistungen profitieren und erhält die modernsten Geräte immer frühzeitig. Zudem erleichtert die über die Landesgrenzen hinaus bekannte Marke die Kaufbereitschaft bei den Konsumenten.

botschafter an Land gezogen, der vor allem die Marke Euronics festigen soll: jung und dynamisch wie Euronics und bodenständig wie Interfunk. Bösch, der sich vor zwei Jahren auch eine Heimkinoanlage anschaffte, kaufte diese denn auch beim im Dorf ansässigen Fachhändler, da der Unspunnensieger Beratung, Qualität und Service schätzt.

Überraschungsgast

Lobende aussteLLer

Mit Daniel Bösch, dem Unspunnensieger 2011, hat Euronics nicht nur einen starken, sondern auch namhaften Marken-

Einmal mehr fand die Interfunk-Hausmesse in familiärem Rahmen statt und präsentierte konkrete Ideen. Zudem

Die InterfunkTruppe freute sich mit Markenbotschafter Daniel Bösch (mittlere Reihe rechts) über die Messe.

konnte während der Veranstaltung über ein lukratives Bonusprogramm, das noch bis Ende Mai weiterläuft, eingekauft werden. Revox, einer der Neulinge unter den Ausstellern, war auch sehr zufrieden. David A. Brouwer, Leiter Produkte Verkauf bei Revox, sah sich in seiner Entscheidung bestätigt, an der Interfunk-Hausmesse mit dabei zu sein. Wie sinnvoll das ist, wird sich u. a. an der 10. InterfunkHausmesse (7./8. 4. 2013) an den Resultaten der Superlativ-Strategie ablesen lassen. �| Mehr Bilder auf www.he-inside.ch (Webschlüssel 120510)

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Lösungen innert 24 stunden // Alois Knecht

Bereits seit 45 Jahren gibt es das Radio-TV/Hifi-Fachgeschäft in Horgen ZH. Das Familienunternehmen wird seit 1990 von Marco Wegmüller geführt. 7 Angestellte – davon 3 Lehrlinge – sorgen für gute Beratung und erstklassigen Service. Ein Standortwechsel ermöglicht ein grossflächigeres Angebot.

Herr Wegmüller, wo setzen Sie die Schwerpunkte in Ihrem Geschäft? Marco Wegmüller: Wir haben uns auf die eher gehobene Unterhaltungselektronik spezialisiert. Unser Hauptstandbein ist heute das gesamte Loewe-Sortiment. So verfügen wir über das grösste LoeweAngebot in der gesamten Schweiz, ergänzt durch Revox. Hier spielt die Vernetzung eine wichtige Rolle. Die Produkte beider Marken lassen sich bestens miteinander kombinieren. Vom bekannten Schweizer Lautsprecherproduzenten Piega, dessen Hauptsitz sich gleich hier vor Ort befindet, haben wir das gesamte Sortiment vorführbereit. Für unsere Kunden, die einfach nur einen Fernseher, eine Hifi-Anlage oder einen DAB-Radio

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kaufen wollen, haben wir in unserer allgemeinen Abteilung ein qualitativ gutes Sortiment. Wir wollen und können jedem Kunden etwas bieten! Wie hat sich das Geschäft in den letzten zehn Jahren verändert? Dank unserer Spezialisierung konnten wir unseren Umsatz kontinuierlich steigern. Ich denke, wenn wir wie früher nur Radio und TV verkaufen würden, wäre es für uns sicher schwieriger geworden. Heute verkaufen wir Konzepte, die sich der Kunde wünscht und mit denen er zufrieden ist. Ergänzt mit einem guten Service, ist dies für uns die optimale Lösung. Zufriedene Kunden sind zudem gute Werbeträger für unsere Tätigkeit.

Muss man als Fachgeschäft heute auch 42-Zoll-Fernseher unter 1000 Franken im Angebot haben? Da scheiden sich die Geister und Meinungen der Berufskollegen. Für mich ist es die untere Grenze. Wenn man Service und Dienstleistung anbietet, dann kann man den Kunden für ein besseres Produkt für 1500 bis 2000 Franken gewinnwn. Etwas anders ist es, wenn es sich um Zweit- oder Drittfernseher im gleichen Haushalt handelt. Welche Rolle spielt das Internet fürs Geschäft? Das Internet ist für uns eine sehr gute Plattform, um dem Kunden Angebot und Service zu präsentieren. Das wird sehr Home electronics Inside

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Branche [ Händlerportrait ]

geschätzt und auch stark genutzt. Der Direktverkauf übers Internet ist bei uns hingegen unbedeutend. Wie ist Ihr Service organisiert? Der Service ist das eigentliche Herz unseres Unternehmens. Der Kunde erwartet, dass wir ihm innert 24 Stunden eine Lösung bieten können. Das versuchen wir auch zu realisieren, wann immer möglich. Unsere technischen Mitarbeiter werden ständig mit den neuen Techniken konfrontiert. Entsprechend werden sie weitergebildet. Unterhaltungselektronik, Computer und Internet verschmelzen immer mehr. Wo sehen Sie die Chancen des Fachgeschäftes? Das Vernetzen von verschiedenen Produkten ist die Kernkompetenz eines Fachgeschäftes. Dieses Wissen muss vorhanden sein. Wir liefern heute praktisch alle Fernseher mit einer InternetVerbindung. Das Ganze lässt sich dann beispielsweise per iPhone oder iPad bedienen. Immer mehr Geräte der Unterhaltungselektronik sind für multimediale Lösungen ausgestattet und wir ermöglichen den Kunden so eine optimale Nutzung. Fachmärkte und Discounter werben brutal mit günstigen Preisen. Wie reagieren Sie auf diese Angebote? Zum Glück gibt es Marken wie Loewe, Revox, Piega und andere, die nicht in diesen Kanälen zu finden sind. Nicht alle

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Konsumenten rennen nur den Preisen nach. Wer sich in seiner Wohnung oder seinem Haus etwas einrichten möchte, das über Jahre bestand hat und viel Freude bereitet, der sucht nach Qualität und gutem Service. Da sind wir die richtigen Partner. Der von uns eingeschlagene Weg der Spezialisierung gibt uns recht. So sind wir dem grossen Preiskampf weitgehend ausgewichen. Für Kunden, die eine einfachere Lösung suchen und nicht im Fachmarkt einkaufen wollen, haben wir die Marken Philips, Panasonic, Samsung, Toshiba in unserem Angebot. Welchen Tipp geben Sie Ihren Fachkollegen in der Branche für die Zukunft? Er muss sich auf Nischenprodukte konzentrieren und sich auf diese spezialisieren. Gute, seriöse Beratung und exzellenter Service sind das oberste Gebot für eine gesicherte Zukunft. Es gibt da aber sicher gewisse Unterschiede, je nach Region. Dies gilt es vor Ort zu klären. Sie gehören einer Einkaufsorganisation an. Welchen Stellenwert hat diese in Ihrem Unternehmen? Ganz allgemein finde ich es wichtig, dass sich die Fachgeschäfte organisieren. Diese Organisationen (in unserem Falle Interfunk) haben in der Branche eine wichtige Funktion. Sie nehmen uns viel Kleinarbeit ab, sei es im Einkauf, in der Werbung und im Internet.

Gehen Sie optimistisch in die Zukunft? Ja, absolut. Hochstehende Produkte und Topservice werden auch in Zukunft sehr gefragt sein. Ein einziges Fragezeichen mache ich bezüglich Apple. Sollte diese Firma in Zukunft eigene Fernseher auf den Markt bringen, dann könnte es für die ganze Branche ein Umdenken geben. Apple ist ein sehr innovatives Unternehmen, das haben sie in den letzten Jahren klar gezeigt. �|

Zur Person

Marco Wegmüller (45) ist seit 1990 Geschäftsführer des radiotV-Geschäftes in Horgen. er ist rtV- und Flugzeug-elektroniker sowie pilot.


Branche [ GFK-StruKturanalySe ]

Spiegel der Branche // Marco Plüss

HE Inside präsentiert in einer exklusiven GfK-Strukturanalyse, wie die CE-Branche zurzeit aufgestellt ist. Die neue Studie analysiert den Schweizer Unterhaltungs-ElektronikHandel zum zweiten Mal von Grund auf. Die Resultate lassen aufhorchen.

Wie wurde erhoben?

H

E Inside interessierte vor allem, wie gross der CE-Fachhandel in der Schweiz ist und welche Struktur er hat, wie viele Beschäftigte überhaupt im Fachhandel arbeiten, wie viel Umsatz erzielt wird und mit welchen Sortimenten er arbeitet. Diese und weitere Fragen erhob die GfK in ihrer aktuellen Strukturanalyse des Schweizer CE-Handels. Diese Zusammenfassung konzentriert sich ausschliesslich auf den UE-Fachhandel, ausser es sei denn anders erwähnt. Alle diese Fachhandelsbetriebe sind nach GfK-Definition „freie“ Betriebe mit ei-

nem Mindestwarenumsatz von 100 000 Franken im Detailhandel, ohne Elektrofachmärkte (wie z. B. Media Markt, Interdiscount, Fust, M-Electronics, Saturn usw.) und ohne Warenhäuser (wie Manor, Globus, Conforama usw.).

Resultate Vorab fällt auf, dass der Fachhandel schrumpft: Vor zwei Jahren waren es noch über 1100 Fachhändler, heute sind es weniger als 1000. Die Schweizer UEFachhändler blicken angesichts der Turbulenzen in unserer Branche aber recht

Methodik: telefonische Befragung des Handels in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz. Universum: alle Fachhändler, die elektrische oder elektronische Geräte verkaufen. Adressen: ue-Fachhändler, FotoFachhändler, Computershops, Systemhäuser, tC-Shops, elektrofachhändler, Office-Fachhandel. Interviews/Quote: es wurden 1544 Interviews in der deutsch- und französischsprachigen Schweiz durchgeführt. Mindestumsatz mit Detailhandel der Betriebe beträgt 100 000 Franken. Auswertung: ergebnisse nach regionen und Kanälen; Hochrechnung der ergebnisse auf das universum. Termine: Feldarbeit in Februar/ März 2012. Auswertung/Berichterstattung: april 2012.

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positiv in die Zukunft: Ganze 24 Prozent (2010: 27 Prozent) der Betriebe, die ein Unterhaltungselektronik-Sortiment führen, rechnen damit, dass sie in drei Jahren mit UE mehr Umsatz erzielen werden als heute; 31 Prozent (2010: 45) glauben, es werde gleich viel Umsatz geben. Aber ist das realistisch aufgrund der Globalisierung und des Preiszerfalls? 37 Prozent (2010: 34) des Geschäftsumsatzes erzielen Händler schon heute mit Dienstleistungen.

Sortimente 50 Prozent der befragten UE-Fachhändler glauben, dass neue Sortimentsbereiche dazukommen werden. Wenn wir schon bei den Sortimenten sind: Neben einem mehr oder weniger vollständigen UE-Sortiment gaben 54 Prozent (2010: 47) aller befragten UE-Händler an, dass sie Präsentationstechnik führen und Heimvernetzung anbieten, 26 Prozent (2010: 40) verkaufen Fotoartikel, und 30 Prozent (2010: 35) haben Telekom-Geräte

Wie verteilt sich der Gesamtumsatz des Geschäfts prozentual auf Handels- und Dienstleistungsumsatz Total CE/AV

Mitarbeiterklassen

Umsatzklassen

80%

Hier nochmals kurz zusammengefasst die wichtigsten Ergebnisse: Zwei Drittel ��

Total CE/AV

Mitarbeiterklassen

Umsatzklassen

100%

37

*

(34)

*

38

(35)

37

(32)

*

*

45

31

(30)

*

*

(39)

*

35

(35)

38

80%

23

(11)

*

21

(11)

26

*

(13)

*

19

(12)

Regionen

26

*

74

*

*

(11)

19

(12)

24

(11)

*

(34)

*

60%

60%

40%

63

62

(65)

(66)

*

Total (980)

1-5 MA (655)

*

63

(68)

*

Handelsumsatz

5 MA++ (325)

55

40%

69

(70)

*

65

(65)

*

(61)

*

20%

0%

Auf einen Blick

Wie verteilt sich der Handelsumsatz auf Endkunden/ Geschäftskunden – b2b zu b2c

Regionen

100%

im Sortiment. Viertstärkste Sortimentsgruppe hinter der klassischen UE mit Radio- und TV-Produkten sind mit 26 Prozent (2010: 29) Anteil Computer und Drucker (Consumer-IT). Bei 15 Prozent (2010: 10) aller „reinen“ UE-Fachhändler stehen auch Elektrokleingeräte zum Verkauf.

< 500 SFR 500 SFR++ (468) (513)

Dienstleistungsumsatz

W-CH (241)

62

(66)

*

D-CH (739)

*

77

(89)

79

(89)

*

74

(87)

*

81

(88)

*

(89)

81

(88)

*

76

(89)

20%

0%

Total (980)

1-5 MA (655)

Privatkunden

*Werte im Jahr 2010

CE-/AV-Fachhändler mit mindestens 100 000 Franken Detailhandelsumsatz erzielen 63 Prozent (2010: 66) des Gesamtumsatzes mit dem Handel.

*

5 MA++ (325)

< 500 SFR 500 SFR++ (468) (513)

Geschäftskunden

W-CH (241)

*Werte im Jahr 2010

77 Prozent (2010: 89) des Handelsumsatzes, also mehr als drei Viertel, werden direkt mit dem Endkunden erzielt.

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D-CH (739)


Branche [ GFK-StruKturanalySe ]

�� der CE-/AV-Fachhändler mit mindes-

tens 100 000 Franken Detailhandelsumsatz haben weniger als 5 Mitarbeiter und er zielen 63 Prozent des Gesamtumsatzes mit dem Handel. Vom Handelsumsatz werden im Total durchschnittlich 96 Prozent mit Detailhandel und 4 Prozent mit Grosshandel erzielt. 54 Prozent der CE-/

AV-Fachhändler führen Präsentations- dies im Bereich Heimvernetzung sein technik. Der Anteil dieses Bereiches am wird. 44 Prozent verfügen über eine VerGesamtumsatz liegt bei Grossbetrieben kaufsfläche zwischen 50 und 100 m 2. Die komplette Strukturanalyse ist bei bei 16 Prozent. 75 Prozent des Umsatzes machen die Fachhändler zudem mit UE. GfK kostenpflichtig erhältlich, E-Mail an 50 Prozent glauben, dass in drei Jahren luca.giuriato@g f k.com genügt. SWICOneue Sortimentsbereiche dazukommen, Mitglieder profitieren von Vorzugskondiwww.gfk.ch davon sind 7 Prozent der Meinung, dass tionen.

Warum wurde erhoben?

Wird in drei Jahren mit dem Sortimentsbereich Unterhaltungselektronik mehr, weniger oder gleich viel Umsatz gemacht?

Die repräsentative Marktuntersuchung wurde bei Fachhändlern, die elektrische oder elektronische Geräte vertreiben, durchgeführt. Die Studie untersucht die verschiedenen Geschäftstypen, deren Sortimentszusammensetzungen, die Internetauftritte und die elektronischen Bestellmöglichkeiten ebenso wie die trends im Sortimentsmix. es soll ein umfassendes Gesamtbild des Ce-Marktes aufgezeigt werden. Informationsumfang Strukturdaten Fachhandel • Grösse und Struktur des Fachhandels • anzahl Beschäftigte, Jahresumsatz, Verteilung des umsatzes auf Dienstleistung und Handel, anteil des Detail- und Grosshandelsumsatzes, anteil b2b zu b2c • Sortimentsstruktur aktuell und zukünftig, entwicklung der Sortimente in drei Jahren • Verkaufsfläche in Quadratmetern, Partnerschaften • nutzung von Internetbestellmöglichkeiten oder auktionsplattformen

Mehr Gleich *Werte im Jahr 2010

Weniger

Weiss nicht Nutzen • Statistische Kennzahlen zur Branchenentwicklung ermitteln • erkennen von trends im Consumer-electronics-Markt

24 Prozent (2010: 31) der CE-/AV-Fachhändler rechnen damit, dass sie in drei Jahren mit UE mehr Umsatz erzielen.

Wie hoch ist der prozentuale Anteil der geführten Sortimentsbereiche am gesamten Verkaufsumsatz? Total CE/AV

Mitarbeiterklassen

Umsatzklassen

Detailhandelsverkaufsumsatz der Geschäfte für das Jahr 2011 inkl. MwSt. Total CE/AV

Regionen

100%

100% 3

4

4

8

10

80%

3

3 3

4

9

6

3

5

5

4 4

11

13

16

80%

5 *(4) *

24

(22)

*

60%

60%

75

40%

77 63

72

88 70

14 0%

Total (980)

1-5 MA (655)

Unterhaltungs Elektronik Fotoartikel Haushaltsgrossgeräte

5 MA++ < 500 SFR 500 SFR++ (325) (468) (513)

Präsentations Technik (AV)

Computer Drucker

IT Systemlösungen

Drucker Zubehör

Autoradios

Sonstiges

W-CH (241)

D-CH (739)

0%

*

14

*

(19)

Total (980)

*

*

*

56

12

45

6 *(4)

(24)

7 *(5) 14

47

(57)

(23)

*

*

33

(32)

(16)

*

*

(57)

13 *

18 *

(25)

1-5 MA (655)

23

36

*

*

*

25

*

< 500 SFR 500 SFR++ (468) (513)

1-2 Mio Franken

W-CH (241)

13

18

(24)

13

21

(16)

(31)

12

(12)

(18)

7

30

(43)

*

(30)

(19)

(2)

5 MA++ (325)

20

*

2 12

8 7 *(2)

*

27

(21)

*

(40)

(61)

11 *

2

(7)

(15)

(25)

20%

20%

15

*

Regionen

10 *

(11)

(17)

22

Umsatzklassen

*

13

40% *

8 *(8) 15

(10)

*

80

11

Mitarbeiterklassen

*

12

(20)

D-CH (739)

Telekommunikationsgeräte

2-5 Mio Franken

750 000-1 Mio Franken

500 000-750 000 Franken

300 000-500 000 Franken

Haushaltskleingeräte

200 000-300 000 Franken

100 000-200 000 Franken

*Werte im Jahr 2010

47 Prozent (2010: 57) der CE-Händler mit Umsatz über 100 000 Franken erreichen weniger als 500 000 Franken Detailhandelsverkaufsumsatz.

Der Anteil der Präsentationstechnik/Heimvernetzung am Gesamtumsatz liegt bei Grossbetrieben bei 16 Prozent.

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Home electronics Inside

#5 2012


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Was wurde erhoben? 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8.

Was für ein Geschäftstyp ist Ihr Betrieb? Wie viele Beschäftigte (inklusive Inhabern) arbeiten in Ihrem Geschäft? Ist Ihr Jahresumsatz mit Detailhandel grösser als 100 000 Franken? Wie verteilt sich bei Ihnen der Gesamtumsatz des Geschäfts prozentual auf Handels- und Dienstleistungsumsatz? Wie verteilt sich der Handelsumsatz des Geschäfts auf Detail- und Grosshandelsumsatz? Welche Sortimentsbereiche führen Sie in diesem Geschäft? Wie hoch ist der prozentuale Anteil der geführten Sortimentsbereiche am gesamten Verkaufsumsatz? Denken Sie, dass Sie in drei Jahren mit den folgenden Sortimentsbereichen mehr, weniger oder gleich viel Umsatz machen werden?

CONSUMER ELECTRONICS ZUBEHÖR

AnschlussTechnik

Die gesamte Auflistung finden Sie auf www.he-inside.ch

Welche Anforderungen an die Lieferanten sind am wichtigsten? Faire Garantieleistungen / Kulanz Schneller und zuverlässigen Reparaturservice Attraktive Rabatte / Konditionen Innovative Produkte Exklusive Produktelinien für den Fachhandel Kompetenten Aussendienst Werbeunterstützung Verkaufsunterlagen / Prospekte Marketingunterstützung Einladungen zu Händlerevents und -treffen

9,5 9,5 9,3 9,2 9,2 8,8 7,8 7,7 7,6 7,1 0

2

4

6

8

10

TV - Möbel

Am wichtigsten sind faire Garantieleistungen und ein zuverlässiger Reparaturdienst für die CE-/AV-Fachhändler (Mittelwerte in Total, 1 = unwichtig, 10 = sehr wichtig).

Welche Sortimentsbereiche werden geführt?

Multimedia *(100) 100

UE-Artikel, RD/TV Präsentationstechnik, Heimvernetzung

54 *(47) 30 *(35)

Telekom-Geräte Fotoartikel

26 *(40)

Computer, Drucker, b2c

26 *(29)

Haushaltskleingeräte

15 *(10)

Autoradios

14 *(16)

Druckerzubehör, Patronen

14 *(16)

Computer, Systemlösungen b2b

Die perfekten Begleiter für Kommunikation und Unterhaltung. Modernste Multimedia-Technik, hochwertige

9 *(8) 8 *(4)

Haushaltsgrossgeräte Büromaschinen und Büromöbel Optik

3 *(3) 1 *(3)

Sonstiges (Hausrat, Lampen, Inst.Mat.)

*Werte im Jahr 2010

2 *(12) 0%

20%

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54 Prozent (2010: 47) der CE-/AV-Fachhändler führen Präsentationstechniken.

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Branche [ IntervIew CPP ]

Für CPP-CEO Philippe Waldis ist der persönliche Kundenkontakt inklusive Vorführeffekt wichtig.

Alles Aus einer HAnd // Marco Plüss

Präsentationstechnik spielt im Geschäftsleben eine wichtige Rolle. Der Spezialist CPP AG feiert dieses Jahr sein 20-Jahr-Jubiläum. Wie er diese Zeit erlebt hat und wo er die Trends sieht, schildert CEO Philippe Waldis im folgenden Interview.

Seit 1992 ist CPP AG der Spezialist für Präsentationstechnik und kann dieses Jahr ein rundes Jubiläum feiern. Wie kam es dazu? Philippe Waldis: Wir haben tatsächlich bei null begonnen. Da ich schon bei der früheren Autophon Fachhändler mit Produkten beliefern konnte, verfüge ich über ein langjähriges Fachwissen, das heute „Gold wert“ ist und von so manchem Fachhändler geschätzt wird. Nachdem ich mich dann selbstständig gemacht hatte, konnte ich den Vertrieb von Kodak-Produkten übernehmen sowie die gesamte Proxima-Produktepalette anbieten. Uns war es schon früh wichtig, als Gesamtlösungsanbieter aufzutreten und Präsentationstechnik-Produkte aus einer Hand liefern zu können. Deshalb konn-

Seite 18

ten wir am 1. 4. 2000 die alleinige Vertretung von Mitsubishi Electric für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein übernehmen. Das war ein Meilenstein. Was hat zu diesem Erfolg beigetragen? Ein grosser Teil unseres Erfolgs beruht sicherlich auf der Aufnahme des gesamten Mitsubishi-Angebots. Wie hat sich der Markt in dieser Zeit verändert? Was auffällt, ist vor allem die Preisentwicklung. Während früher mobile Proxima-Kompaktbeamer mit 180 AnsiLumen in kleinen Stückzahlen noch ganze 16 000 Franken kosteten, sind Beamer heutzuta-

ge sogar im Massenmarkt für Heimunterhaltung zu entsprechend günstigeren Preisen zu haben. Wie beurteilen Sie die derzeitige Entwicklung in der CE-Branche? Die Branche ist vor allem von einen hart geführten Preiskampf geprägt. Aus die-

Jubiläumsaktionen Das ganze Jahr hindurch führt CPP AG attraktive Jubiläumsaktionen mit Mitsubishi durch. nähere Infos erhalten Sie unter www.cppag.ch

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sem Grund hat sich beispielsweise Mitsubishi Electric schon früher aus dem Geschäft mit Flat-TV-Geräten zurückgezogen. Wie liefen die Geschäfte im vergangenen Jahr? Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage dürfen wir sagen, dass wir ein gutes Jahr hinter uns haben. Analog der MitsubishiStrategie wollen wir dem Fachhändler Produkte anbieten, mit denen er noch genügend Geld verdienen kann. Zudem schätzt der Fachhändler auch den persönlichen Kontakt, den er bei uns findet. Von Mitsubishi können Sie dem Fachhändler das komplette Sortiment an Projektoren anbieten. Welche Neuheiten gibt es in diesem Bereich? Aktuell sind gerade die neuen LCDModelle auf den Markt gekommen: Profigeräte mit einer Helligkeit bis zu 6000 AnsiLumen und einer Auflösung bis zu WUXGA. In den nächsten Monaten werden wir die neuen, mobilen DLP-Modelle der XD-7XX-Serie präsentieren. Diese

Serien werden alle mit einer Lens-ShiftOptik ausgestattet sein. Für die etwas entferntere Zukunft erwarten wir auch einen neuen DLP-Projektor im Bereich um die 8000 AnsiLumen. Für Halterungen der Firma Kindermann hat CPP AG die Vertretung für die Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein. Was können Sie hier dem Fachhändler bieten? Mit dem Sortiment von Kindermann, das neben Deckenhalterungen auch Visualizer, Steuerungen, Rednerpulte u. v. m. anbietet, können wir komplette Schulungszimmer ausstatten. Wie sollte sich der Fachhändler zukünftig ausrichten, damit er erfolgreich unterwegs sein kann? Der Fachhändler muss dem Kunden die Geräte vorführen und dabei auch Lösungen aufzeigen können. Wenn der Fachhändler ausschliesslich vom Büro aus die Produkte verkauft, wird er langfristig an Marge einbüssen und den Kontakt zum Kunden verlieren. Trotz aller Social-Network-Plattformen werden langfristige

Geschäfte immer noch unter Menschen gemacht. Diese Kundenbindungen sind u. a. entscheidend, um mehr als nur einen Beamer verkaufen zu können. Haben Sie Wünsche an den Fachhandel? Ja, ich bin der Meinung, dass die Beratung vor Ort wieder vermehrt in den Fokus rücken sollte. Im Weiteren sollte wieder mehr Wert auf Bildqualität, AnsiLumen und Auflösung gelegt werden. Vor Jahren war dagegen die Lautstärke ein grosses Thema. Dieses ist nun in den Hintergrund gerückt. �|

Zur Person Philippe Waldis (58) ist Inhaber und Geschäftsführer von Com­ puter Präsentations Partner AG in Geroldswil. Waldis ist ver­ heiratet und Vater einer Tochter. Zu seinen Hobbys gehören Skifahren, Motorradfahren, Tennisspielen und Wassersport.

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Produkte [ NEWS ]

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damit ihre verlustfreien FLAC-Dateien über ihre Heimkino-Anlage hören. Gesteuert wird der Player wahlweise über die TouchpadFernbedienung oder – mit der passenden App – via Smartphone. Für eine grosse Medienvielfalt sorgen der USB-Anschluss und der SD-Speicherkarten-Slot. Das Gerät besitzt zwei HDMI-Ausgänge: einen für HD-Video, den zweiten für die parallele „Pure Audio“Übertragung zum AV-Receiver. Der DMP-BDT500 ist für rund 500 Franken erhältlich. www.panasonic.ch

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Wirtschaft [ Swico ]

Verbandsnotizen

Guter entWurf zur revision der Chemrrv // Martin Streicher-Porte, SWICO, und Angela Cadruvi

AUSnAHmEn DER ROHS RICHtlInIE UnD DER CHEmRRV

Die Chemikalien-Risikoreduktions-Verordnung (ChemRRV) wird revidiert. Bis zum 25. 5. 2012 läuft eine öffentliche Anhörung. Aus Sicht des SWICO gibt es keine Beanstandungen.

Die neue RoHS Richtlinie 2011/65/EU listet in Anhang iii (Elektround Elektronikgeräte allgemein) und iV (medizinische Geräte und Überwachungs- und Kontrollinstrumente) umfangreiche Ausnahmen.

Swico-Mitglieder sind aufgefordert, sich bis zum 25. 5. 2012 entweder direkt an die Bundesstellen zu wenden oder dem Swico vorab detaillierte Stellungnahmen zu schicken. Aus Sicht des Swico gibt es keine Veranlassung, irgendetwas zu beanstanden, weil die Harmonisierung mit dem EU-Recht konsequent vollzogen ist. im erläuternden Bericht des BFE wird auf den Seiten 32–37 im Detail auf Elektro- und Elektronikgeräte und die Neufassung der Bestimmungen eingegangen. Zusammengefasst kann der Swico feststellen: Die EU RoHS Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten (Neufassung vom 8. 6. 2011) und die ChemRRV sind in folgenden Abschnitten identisch. • Sechs verbotene Substanzen und die für diese Substanzen geltenden Grenzwerte (identisch im wortlaut). • Geltungsbereich (identisch im wortlaut, auf Schweizer Landesrecht angepasst). • Pflichten der • Hersteller (identisch). • importeure (identisch). • Konformitätserklärung (muss vom Hersteller bereitgestellt werden, identisch). • Von der RoHS Richtlinie 2011/65/EU ausgenommene Elektround Elektronikgeräte (identisch).

ANHANG iii • Von der Beschränkung des Artikels 4 Absatz 1 ausgenommene Verwendungen (Quecksilber, Blei und cadmium Ausnahmen) ANHANG iV • Von der Beschränkung gemäss Artikel 4 Absatz 1 ausgenommene Verwendungen in Bezug auf medizinische Geräte und Überwachungs- und Kontrollinstrumente (Quecksilber, Blei und cadmium Ausnahmen) Die ChemRRV schreibt in Anhang 2.18 (Art. 3) Absatz 3c Ausnahmen • Elektro- und Elektronikgeräte, Kabel und Ersatzteile, die in den Anhängen iii und iV der Richtlinie 2011/65/EU aufgeführte Stoffe in den dort genannten Verwendungen enthalten. Die Ausnahmen beider Gesetzestexte sind also identisch! weitere Details zum Nachlesen finden Sie in der Revision der chemRRV und im Begleittext auf www.bafu.admin.ch ➔ Dokumentation ➔ Medienmitteilungen ➔ 13.03.2012 Neue chemikalienRegelungen in Anhörung. Die EU RoHS finden Sie auf http://eur-lex.europa.eu/

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Wirtschaft [ NachrIchteN ]

KURZ NotieRt NeiN zu ReNteNküRzuNgeN In einer Volksabstimmung wären rentenkürzungen aussichtslos. Nur eine kleine Minderheit der rund 30 000 befragten Personen betrachtet die Finanzierung der Sozialwerke als zentrales Problem. Das zeigt eine Umfrage der Marktforschung Vimentis. Nur ein Drittel der Schweizer Bevölkerung ist der Meinung, ihre ahV-rente sei sicher. trotzdem ist der Widerstand gegenüber möglichen rentenkürzungen gross. Nicht weniger als 84 Prozent sind dagegen, nur magere 5 Prozent würden solche befürworten. Die ablehnung von rentenkürzungen hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich verstärkt. www.vimentis.ch

Hilfe füR deN AusseNHANdel Der aussenhandel kann für ein KMU ein entscheidender Wachstumsmotor sein. eine neue rubrik auf dem KMU-Portal des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco gibt praktische tipps für das Import-/exportGeschäft. Unabhängig davon, ob ein KMU ins Import-/export-Geschäft einsteigen oder sich im ausland niederlassen will, sollte es alle aspekte bedenken, die dafür relevant sind. Das Spektrum reicht von der Wahl eines Partnerlandes über die Zolltarife bis zu möglichen risiken vor Ort. Insbesondere werden auch die risiken beim Import und export beleuchtet und wichtige anlaufstellen für Unterstützungsangebote verlinkt. www.kmu.admin.ch

uNteRscHiede bei ARbeitskosteN Laut den neusten Schätzungen des Bundesamts für Statistik beliefen sich die arbeitskosten im Jahr 2010 auf durchschnittlich 56 Franken pro Stunde. Im tertiären Sektor sind die Unterschiede am deutlichsten. Die höchsten Kosten verzeichnen mit 84.50 Franken pro Stunde die Finanz- und Versicherungsdienstleistungen. Dagegen weisen das Gastgewerbe und die Gastronomie mit 34.40 Franken die tiefsten Kosten auf (weniger als die hälfte). Im sekundären Sektor sind die Unterschiede weniger ausgeprägt. hier liegen die Kosten pro arbeitsstunde zwischen 65.20 Franken in der energieversorgung (Strom, Gas, Dampf und Klimatechnik) und 49.10 Franken im Baugewerbe. www.bfs.admin.ch

Seite 22

UWG

Bald gilts eRNst füR die agB Ab 1. Juli gelten verschärfte Vorschriften für die Ausgestaltung der Allgemeinen geschäftsbedingungen in Verträgen – auch in der elektronikbranche. Im Zusammenhang mit der revision des Bundesgesetzes gegen unlauteren Wettbewerb (UWG) werden ab 1. Juli die regeln für die allgemeinen Geschäftsbedingungen (aGB) in Verträgen verschärft. Bislang hatten die Käufer einer Ware kaum Möglichkeiten, sich zu wehren. aGB konnten nur als unlauter angefochten werden, wenn sie „in irreführender Weise“ von der gesetzlichen Ordnung erheblich abwichen oder eine der Vertragsnatur erheblich widersprechende Verteilung von rechten und Pflichten vorsahen. Künftig gilt der Sachverhalt der Unlauterkeit bereits, wenn aGB treuwidrig zum Nachteil von Konsumenten

ein erhebliches und ungerechtfertigtes Missverhältnis zwischen vertraglichen rechten und Pflichten vorsehen. als missbräuchlich gelten etwa Klauseln wie Verrechnungsverbot, einseitige Bindungswirkung des Vertrags, einseitige Verfallsklauseln, Kündigungsrecht ohne angemessene Frist und ohne wichtigen Grund, ausschliessliche einseitige auslegungskompetenz oder ein einseitiges recht zur Vertragsänderung. Konsumentenschutzorganisationen haben das recht, unabhängig von Konsumentenklagen aGB-Klauseln gerichtlich kontrollieren zu lassen. Deshalb sollten Firmen schon vorsorglich überprüfen, ob ihre aGB der für die Verschärfung des Schweizer Gesetzes relevanten richtlinie 93/13/eWG entsprechen. // Elisabeth Rizzi www.agb-allgemeine-geschaeftsbedingungen.ch

Arbeitsunfähigkeit

PRoBlematische RücKKehR aN moNtageN Rund zwei drittel aller Angestellten, die durch einen unfall arbeitsunfähig wurden, kehren an einem Montag zur Arbeit zurück. dabei würden sie laut suva mehr von einem passenderen Wiedereintritts-zeitpunkt profitieren. „Montagseffekt“ bezeichnet den Sachverhalt, dass arbeitsunfähige Personen nach ihrer Genesung häufiger an einem Montag als an einem anderen Wochentag wieder an ihren arbeitsplatz zurückkehren; laut einer Studie der Suva zwei Drittel aller Verunfallten mit anspruch auf taggelder. Die Folgen spüren alle Versicherten. Denn wer am Montag statt am vorangegangenen Freitag startet, hat noch taggeldansprüche für Freitag, Samstag und Sonntag. Das sind drei zusätzliche tage auf Kosten aller Prämienzahler. trotz der hohen Kostenfolgen sind viele

Betriebe noch zu wenig auf das thema sensibilisiert. Besonders männliches Geschlecht und zunehmendes alter verstärken den Montagseffekt. Stark anfällig für den „Montagseffekt“ sind industrielle Betriebe und die Bauwirtschaft. hier werden einsätze nämlich meist wochenweise geplant. In diesen Branchen sollten Verunfallte besonders frühzeitig melden, wenn es ihnen besser geht. Laut Dieter Spinnler von der Suva eignen sich für einen Wiedereinstieg unter der Woche besonders arbeitsunfähigkeiten zwischen 25 und 50 tagen. hier bestehe der grösste zeitliche Spielraum. ein möglichst optimaler Zeitpunkt – also weder zu früh noch zu spät – vermeide einerseits Mehrkosten und andererseits die rückfallgefahr. // Elisabeth Rizzi www.suva.ch Home electronics Inside

#5 2012


Wirtschaft [GASTEINERS duRchblIck]

Albrecht Gasteiner ist Chef des firmenneutralen Informationsdienstes HDTV-Forum Schweiz.

Achtung: VernetzungsgefAhr! // Albrecht Gasteiner

Es ist ziemlich unglaublich, was ein Heimnetzwerk so alles kann. Zum Beispiel kann es einen auch ganz leicht zur Verzweiflung bringen.

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achen wir uns nichts vor: So ein harmlos aussehender Fernsehapparat ist heutzutage genaugenommen ein Computer mit grossem Bildschirm. Er bietet im Wohnzimmer ja fast alles, was man im Büro von seinem Computer gewohnt ist: Dual-Core-Prozessor, Webbrowser, Internetverbindung, Multitasking, Unterstützung von HTML 5 und Flash, eingebaute Webcam und Mikrofon für kostenloses Videotelefonieren rund um die Welt, Ordner zum Abspeichern von Programmen, kabellose Bedienung via Funktastatur – ein Computer halt, nur eben einer, der viel bessere Bilder und Töne produziert als sein Kollege im Büro. Geradezu explosionsartig vergrössert sich die Zahl seiner Möglichkeiten, wenn der – jetzt „Smart-TV“ genannte – Computer/Fernseher sich mit seinen verschiedenen Kollegen im Haushalt verbindet, mit Smartphone und Tablet. Hier nur ein paar Beispiele: Während eine Fernsehsendung oder eine Blu-ray Disc läuft, kann man nicht nur dasselbe Programm auch auf Smartphone oder Tablet verfolgen (und im Bedarfsfall zu einer dringenden Sitzung im kleinsten Raum der Wohnung mitnehmen), man kann dort auch via Internet parallel zum Programm angebotene Zusatzinformationen abrufen oder mit Gleichgesinnten über den laufenden Film diskutieren. Ob Fotos, Videos, Texte oder Mails, jede Information ist jederzeit und überall verfügbar, ob zu Hause oder unterwegs. Und so beantwortet man, wo immer man gerade sein mag, vom Tablet aus seine Mails, man programmiert mit dem Smartphone aus der Ferne die Aufnahme einer Fernsehsendung und man kontrolliert während der Ferien über die Webcam des Fernsehgerätes, ob zu Hause alles in Ordnung ist. Ausserdem steht die gesamte auf dem Heimcomputer gespeicherte Musik-, Foto- und Videosammlung an jedem Punkt Home electronics Inside

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der Welt zum Abrufen bereit, sofern es dort einen Internetzugang gibt. Neuerdings lassen sich auch Fotokameras ins Heimnetzwerk integrieren. Die heissen logischerweise „Smart-Camera“ und sie senden ihre frisch geschossenen Bilder direkt an Fernsehgerät, Computer oder Smartphone, an Youtube, Facebook, Picasa, per E-Mail-Attachment an Freunde oder gleich hinauf in die „Cloud“. Sogar fernsteuern lassen sie sich: Am Smartphone sieht man den Bildausschnitt, man steuert Blitz und Zoom, man löst ferngesteuert aus und bekommt das geschossene Bild gleich auf sein Smartphone geliefert. So weit, so wunderbar. Doch Achtung! Wer meint, er könne dafür einfach ein paar Geräte aus dem Webshop kommen lassen und damit gleich loslegen, der wird sein blaues Wunder und allerhand Enttäuschungnen erleben. Denn schliesslich haben wir es hier mit Computern zu tun, mit Routern und Repeatern, mit IP-Adressen, Anmeldungen, Freigaben und Handshakes, mit Passwörtern, Protokollen, Firewalls, Powerline, Ethernet, Skype, Widgets, HTML 5, DLNA, Wi-Fi, Flash und Apps. Mit der Aufgabe, all diese eigensinnigen Komponenten zu konstruktivem Miteinander zu bewegen, ist ein durchschnittlicher Fernsehzuschauer oder Computeramateur massiv überfordert. Wer Frustrationen oder Wutanfällen vorbeugen möchte, der sollte das Einrichten, Konfigurieren (und ab und zu auch das Aktualisieren!) seines Heimnetzwerks demnach einem Fachmann überlassen. Das Geld für diesen ist bestens angelegt, weil es enorm viel Zeit, Nerven und Ärger erspart. Als problematisch erweist sich in der Praxis etwas ganz anderes: Routinierte Netzwerkspezialisten sind heute noch in kaum einem Laden zu finden. Da hat offenbar das Tempo der technischen Entwicklung die Lernfähigkeit der meisten Fachhändler überholt. �|

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Know-how [ AuSbIldung ]

Mit Praxis zuM Erfolg // Marco Plüss

Nebst Branchenkenntnissen sollten Fachhändler über Unternehmensführung, Verkauf und Betriebswirtschaft Bescheid wissen. Dazu führt ElectronicPartner den Unternehmerlehrgang Punch! durch. Im 7. Lehrgang konnten die Organisatoren dieses Jahr den 100. Teilnehmer begrüssen.

Trainer Roger Zosso erklärt betriebswirtschaftliche Zusammenhänge der UEBranche praxisnah.

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ass der Erfolg eines Fachhandels­ geschäftes wesentlich vom Know­ how des Verkaufspersonals abhängt, ist hinlänglich bekannt und wurde so auch schon von verschiedensten Interview­ partnern erwähnt. Zuletzt von Elconex­ Geschäftsführer Reto Dürler im Inter­ view auf Seite 8 in dieser Ausgabe. Aber Geschäftsführer inklusive des Mana­ gements sollten auch bezüglich Unter­ nehmensführung über das nötige Know­ how verfügen.

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Warum Als der Kurs im Jahre 2001 konzipiert wurde, stand die Nachfolgeregelung im Fokus. Nun ist es die tägliche Praxis. Ro­ ger Zosso als externer Trainer bei Elec­ tronicPartner und Mitentwickler dieses Kurses meint dazu: „Die Nachfrage nach einem solchen Lehrgang ist gross. Über 100 Mitglieder von ElectronicPartner ha­ ben ihn bis jetzt besucht und immer wie­ der bestätigt, dass der Praxisbezug für sie entscheidend ist und dass man hier effek­

tiv von der UE­Branche spricht und nicht von Lebensmitteln. Unterrichtet wird von externen Trainern und Beratern, die jeweils in ihrem Bereich eigentliche Spe­ zialisten sind. Der Fachhändler verfügt am Schluss der Kurses so über ein ver­ netztes unternehmerisches Wissen, das er in seinem Betrieb einsetzen kann. So sind trotz des schwierigen Umfelds viele Mitglieder von ElectronicPartner sehr gut positioniert. Der Lehrgang wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen. Home electronics Inside

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Die Prüfung besteht aus einer Diplomarbeit, der Präsentation der Diplomarbeit und einem Fachgespräch. Dadurch wird die Vernetzung der Betriebswirtschaft geprüft und bewertet“, so Zosso zum Schluss.

Inhalt Der Lehrgang zur Unternehmensführung Punch! geht in sechs Modulen in 25 Tagen innerhalb von eineinhalb Jahren auf die verschiedensten Bereiche der Geschäftsführung ein. Ein Rhetoriktraining mit vielen Praxisbeispielen schult das persönliche Auftreten. Aber auch Bilanz und Erfolgsrechnung, deren Interpretation oder auch die SWOT-Analyse mit möglichen Strategien und deren Beurteilung sind Elemente des Basis-Moduls. Weitere Module behandeln das Rechnungswesen inklusive Controlling, Strategie und Projektmanagement, Planspiel, Volkswirtschaft, Marketing.

ausbIldungs­angebot­eP Nebst dem Lehrgang zur Unternehmensführung bietet ElectronicPartner seinen Mitgliedern ein umfangreiches Seminarprogramm mit Themen wie Heimvernetzung, Verkauf, Kundenfrequenz am POS etc., aber auch Seminare zum Thema „Persönlichkeitsbildung“ an. �|

Investment ElectronicPartner-Geschäftsführer Patrick Egli meint zum Unternehmerlehrgang: „Sehr viele unserer Mitglieder haben eine technische Ausbildung absolviert. Aufgrund der immer grösseren Herausforderungen in unserer Branche haben in den letzten Jahren betriebswirtschaftliche Themen und Know-how einen immer grösseren Stellenwert erhalten. Dies hat uns vor rund zehn Jahren dazu bewogen, einen Unternehmerlehrgang zu entwickeln und unseren Mitgliedern anzubieten, welcher fundiertes Wissen in diesem Bereich, zugeschnitten auf unsere Branche, vermittelt. Seit dem ersten Lehrgang ist denn auch das Interesse an Punch! nach wie vor sehr gross und wir dürfen von den Absolventen des Lehrgangs sehr viele positive Feedbacks entgegennehmen. Für uns ist Punch! ganz klar ein Investment in einen langfristig starken und erfolgreichen Fachhandel.“

Positive Erinnerungen Der Kursteilnehmer Björn Walter von Expert Walter in Grächen, der den sechsten Kurs als Klassenbester abgeschlossen hat, erinnert sich: „Der Lehrgang Punch! war für mich vielseitig und die Themen waren breit gefächert, die Kurstage sehr realistisch und praxisnah. Der eigentliche Höhepunkt war für mich die Abschlussarbeit mit frei wählbarem Thema. Ich habe das Thema ,Vom Leitbild bis Marketing – Grundlagen für Expert Walter‘ gewählt. Mit diesem Thema konnte ich gleich mehrere Kursinhalte miteinander vernetzen, z. B. die Überarbeitung des Leitbildes, Finanzanalyse, Erfolgsrechnung, SWOT-Analyse sowie Firmenkonzepte. Aus diesen Themen konnte ich dann neue Marketingstrategien erarbeiten. Rückblickend habe ich viel Zeit in die Arbeit investiert. Dies hat sich aber mehr als ausbezahlt. Nun kann ich die gewonnenen Ansätze in unserem Geschäft in die Praxis umsetzen. Dies ist für mich sehr wichtig. Vor allem, da wir in einem kleinen Walliser Touristenort andere Bedürfnisse haben als Fachhändler in der Stadt.“

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Know-how [ Vernetzung ]

Der obere Wohnbereich bietet nicht nur viel Raum, sondern auch eine eigene Hörzone mit flächenbündig in die Decke eingesetzten Lautsprechern.

Willkommen im 21. Jahrhundert // Karin Meier

Zeitgemässes Wohnen, so lautete der Wunsch der Bauherrin beim Umbau ihres Einfamilienhauses. Entstanden ist eine Raumaufteilung mit aussergewöhnlicher Weite – bespielt von einer Multimedia-Anlage der Spitzenklasse.

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ie Hanglage dieser 1980 in Zürich erstellten Siedlung mit Einfamilienhäusern und Apartments ist exklusiv. In einem der Einfamilienhäuser lebt seit 1989 ein Bauherrenpaar, das 20 Jahre nach seinem Einzug beschloss, das Haus grundlegend zu erneuern. Modern und zeitgemäss sollte das Gebäude werden, und das vom Grundriss bis zur Einrichtung. Für den Umbau verpflichteten die kosmopolitischen Hausbesitzer den englischen Architekten Nico Rensch, für dessen Arbeitsweise All-in-oneLösungen typisch sind. Das Umbaukonzept des Architekten sah nebst einem zeitgemässen Grundriss auch eine luxuriöse Multi-

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media-Anlage mit sechs TV-Geräten, eine Beschallung in jedem Raum sowie eine Automation der Beleuchtung und Beschattung vor. Der Auftrag für die Vernetzung ging an die in Brüttisellen ansässige Firma Supravision, die Produkte von Crestron verwendete. Eine Bedürfnisanalyse diente als Basis für die Ausarbeitung eines technischen Konzepts, das eine nahtlose Vernetzung von systemeigenem Cresnet-Bus und IP-gesteu erten Crestron-Komponenten sowie Fremdgeräten ermöglichen musste. Dies erfolgt bei den Multimediageräten durch CrescatÜbertragung mittels CAT-5-Kabel, bei der Beleuchtung und Home electronics Inside

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der Beschattung durch das Bus-System Cresnet. Für die Steuerung aller an eines der beiden Bus-Systeme angeschlossenen Geräte werden verschiedene Touchpanels von Crestron verwendet.

Lösung nicht: Die Multimedia-Anlage allein hat inklusive aller Geräte, der Verkabelung und Installation etwa eine Viertelmillion Franken gekostet. �|

Auf den Punkt gebrAcht Das Resultat: Die Bauherren können beim Frühstück in der Küche News schauen und später im Wohnzimmer, im Schlafzimmer oder im Bad einen Film geniessen – je nach Lust und Laune. Auf den Punkt gebracht: So sieht Multiroom-Multimedia aus, das seinen Namen verdient. Günstig ist eine solche Highend-

Der ausführliche Objektbericht ist im ElectronicsHOMEFachbuch 2012 nachzulesen. Erhältlich beim Verlag HomeElectronics, p.a.media ag, Hottingerstrasse 12, 8032 Zürich verlag@home-electronics.ch.

„NAcHRüStuNGEN SIND EINFAcH möGlIcH“ Viele Bauherren wünschten nach der Fertigstellung des technischen Konzepts, dass weitere Geräte ins Vernetzungssystem eingebunden werden sollen, sagt Erich Jäger, Geschäftsführer der Firma Supra­ vision. Im Interview verrät er, weshalb ihm solche Anpassungen leichtfallen. Herr Jäger, Sie haben bei dieser Ver­ netzung mit dem in England ansässi­ gen Architekten Nico Rensch zusam­ mengearbeitet. Wie gut klappte dies? Wir haben uns in der Planungsphase zweimal getroffen und uns ansonsten via Telefon und Mail ausgetauscht. Die Zusammenarbeit verlief so trotz der räumlichen Distanz problemlos. Wie erlebten Sie die detaillierten Vorgaben des Architekten? Nico Rensch wusste vom MultimediaSystem bis zu den Innenstoren genau, was er wollte. Die Designvorgaben für die sichtbaren Produkte, welche „schwarz und eckig“ sein sollten, haben uns die Auswahl derselben erleichtert. Die Installation selbst wurde dann von der Firma Hensel ausgeführt.

lokalen DVD- und CD-Playern ausgestattet wurden. Wie einfach liess sich dies realisieren? Im Gegensatz zu den fest installierten Touchpanels können die mobilen nicht über Videokabel erschlossen werden. Wir mussten das Kamerabild deshalb live auf den Browser im mobilen Panel streamen. Dazu benötigten wir einen Videostreamer, den wir im Rack installierten. Für die Erweiterung in den Gästezimmern lieferten wir die entsprechenden Geräte nach und schlossen sie wie auch den Videostreamer an die zentrale Steuerung im Rack an. Passiert es oft, dass Bauherren ihre Bedürfnisse während der Realisation noch anpassen?

Ja, sehr oft! In diesem Beispiel waren die Ergänzungen und Änderungen vergleichsweise gering. Gerade private Bauherren bauen ja nicht oft, und so ist es nur verständlich, wenn im Laufe dieser Zusammenarbeit neue Wünsche und Bedürfnisse auftauchen. Worauf sind Sie bei diesem Projekt besonders stolz? Es ist uns gelungen, komplexe Systeme auf einer einzigen Oberfläche zusammenzuführen, die überdies sehr einfach bedienbar ist. Die Auftraggeberin meinte denn auch, unsere Anlage könne man punkto Benutzerfreundlichkeit nicht mit derjenigen vergleichen, die sie in einer anderen Liegenschaft eingesetzt habe und die sie als eher kompliziert einschätzt. Ein solches Kompliment freut uns natürlich. �|

Erich Jäger, Geschäftsführer der Firma Supravision.

Die Bauherrin beschrieb diese Be­ dürfnisanalyse als herausfordernd. Was musste im Nachhinein alles angepasst werden? Die Bauherrin wünschte, dass das Kamerabild des Eingangsbereichs auch auf die mobilen Touchpanels übertragen wird und dass die beiden Gästezimmer mit Home electronics Inside

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Home Electronics Dossier

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Schweizer Fachpublikation für Heimelektronik.

#1 / April 2012 / Fr. 7.50 / www.home-electronics.ch

AlleS über SmArt tV Mehr erleben in der neuen Fernsehwelt. Das Wesentliche, einfach erklärt.

Was es bringt. Was es dazu braucht. Technik, Standards und Geräte.


Technik, einfach erklärt: Screen Mirroring

Impressum

Mach MIch gross!

Verleger Dr. Daniel Kaczynski

Mirroring sorgt dafür, dass die Bildschirminhalte von Smartphones, tablets und notebooks ohne zeitraubende Verkabelung auch auf dem grossen Stubenfernseher zu sehen sind. wenn die ganze familie die Köpfe zusammensteckt, ist immer häufiger ein Smartphone oder ein tablet daran schuld. Denn die mobilen geräte haben sich längst zum persönlichen fotoalbum und zur abspielbühne für familienvideos gemausert.

Parallel auf zwei Bildschirmen Dank Mirroring kann man aber Bilder und Videos von Mobilgeräten auch einfach und ohne Kabel auf dem grossen Stubenfernseher geniessen. Mirroring (widerspiegeln) bedeutet, dass alles, was auf einem kleinen Bildschirm abläuft, mit minimaler Zeitverzögerung auch auf dem tV zu sehen ist. tablets und Smartphones lassen sich zwar auch mittels Kabel an den tV anschliessen, in der Praxis ist dies aber komplizierter und unhandlicher. Das drahtlose Mirroring verwendet die bewährte technik von wireless lan. Dabei wird der Bildschirminhalt bis zu 50-mal pro Sekunde „abfotografiert“, komprimiert und an den tV gefunkt. weil dies so schnell geschieht, kann auch ein live-Video inklusive ton drahtlos auf dem tV genossen werden.

intel, aPPle und tV-hersteller Die wichtigsten entwicklungen für Mirroring stammen von Intel. Die US-firma bezeichnet ihre technik als wireless Display (wiDi), und einige moderne notebooks haben sie bereits eingebaut. am tV benötigt wiDi eine rund 100 franken teure empfangsbox wie Push2tV von netgear. Die neuste Version (http://intel. ly/gZygpU) unterstützt full-hD-auflösung (1920 x 1080), 5.1-Sound und die wiedergabe von geschützten BD-filmscheiben. apple nennt seine ähnliche technik airplay. Diese kann alles spiegeln, was auf iPhone oder iPad vor sich geht. Dazu muss man nach einem Doppelklick auf den Steuerknopf die liste ganz nach rechts schieben und auf das airplaySymbol klicken. Der fernseher muss zwingend mit dem rund 120 franken teuren apple-tV-adapter aufgerüstet werden. Das Mirroring bei apple ist auf die auflösung 720p und Stereoton beschränkt. einige tV-hersteller liefern MirroringSoftware für windows-notebooks kostenlos zu ihren geräten mit. Bekannt und bewährt ist vor allem wi-fi Mediaconnect von Philips. es unterstützt auflösungen von bis zu 1366 x 768 Bildpunkten und arbeitet mit allen modernen windows-notebooks zusammen. geschützte Inhalte lassen sich aber nicht abspielen. Die deutsche firma Dream chip entwickelt derzeit einen adapter, der an die hDMI-Dose jedes tV angeschlossen werden kann und in naher Zukunft den Bildschirminhalt von android-geräten spiegeln soll.

artikel, die in den letzten hE Inside erschienen sind: April 2012: wifi-Direct März 2012: 4 K Februar 2012: transponder Dezember 2011: Spotify November 2011: aVchD Oktober 2011: lte

September 2011: aMOleD August 2011: nfc Juni/Juli 2011: catch-up-tV Mai 2011: tethering April 2011: firmware-Update März 2011: ePg

Die artikel finden Sie auch unter www.he-inside.ch.

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geSchäftSführer/VerlagSleIter Dominik achermann tel. +41 44 245 45 10 dominik.achermann@home-electronics.ch PUBlIZIStIScher leIter lothar Brandt (lbr) tel. +41 44 245 45 11 brandt@home-electronics.ch chefreDaKtOr Marco Plüss (mp) tel. +41 44 245 45 04 pluess@he-inside.ch reDaKtIOnelle MItarBeIter Pius achermann (pa), albrecht gasteiner (ag), luca giuriato (lg), Kurt haupt (kh), Martin freund (mf), Philipp Schäfer (ps), Karin Meier, elisabeth rizzi, alois Knecht redaktion@he-inside.ch cover: Balz Murer, fotograf, Zürich layOUt Daniel Bischof aVD goldach ag, 9403 goldach, www.avd.ch KOrreKtOrat Stefan gass SaleS Manager fernando Palencias Mobil +41 79 332 82 65 palencias@home-electronics.ch fax +41 44 245 45 00 VerKaUf InnenDIenSt Vivana tozzi, tel. +41 44 245 45 02 tozzi@home-electronics.ch erScheInUngSweISe 10 ausgaben pro Jahr Doppelnummer: Juni/Juli 1 Sonderausgabe zur ce expo (September) aBOPreISe (1 Jahr) Kombi-abo (Print und Online): 95 franken Online-abo: 59 franken Print-abo: 69 franken einzelpreis: fr. 7.50 ausland: auf anfrage (Preise inkl. Porto, Versand, MwSt) aBOSerVIce aVD goldach ag Sulzstrasse 10–12, 9403 goldach tel. +41 71 844 91 54, www.he-inside.ch/abo lIthOS, DrUcK, VerSanD aVD goldach ag Sulzstrasse 10–12 9403 goldach DrUcKaUflage 4000 exemplare reDaKtIOnS- UnD VerlagSanSchrIft homeelectronics InSIDe p.a.media ag, hottingerstrasse 12, Postfach, ch-8032 Zürich tel. +41 44 245 45 46, fax +41 44 245 45 00 redaktion@he-inside.ch, www.he-inside.ch cOPyrIght © 5. Jahrgang 2012 p.a.media ag nachdruck nicht gestattet. Das fotokopieren aus homeelectronics InSIDe, das über einzelstücke hinausgeht, ist untersagt. Die p.a.media ag ist eine tochtergesellschaft der Swisscontent ag.

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Jasmin Weilenmann und Javier Garcia von der HighEnd Company freuen sich über grosses Interesse.

Heinz Dällenbach von Jufer AG (links), Matthias Lanz von Roth Electronic.

Peter Trachsel (links) von Tschachtli AG, Wohlen, mit André Obrist aus Oberentfelden.

Interfunk-Hausmesse // Marco Plüss

An der Interfunk-Versammlung in der Rüegerholz-Halle in Frauenfeld trafen sich Interfunk-Händler nicht nur zum geselligen Zusammensein. Es gab auch eine Menge Informationen und viele Neuigkeiten zu sehen. Vor allem war es ein wunderbarer Ort zum Gedankenaustausch und Networken.

Roland Silvestri von Rotronic und die charmante Interfunk-Lady Tanja Borer sind bester Stimmung.

Bruno Schöllkopf (Mitte) im Gespräch mit Elisabeth und Urs Rösli von Media21, Dielsdorf.

Norbert Lüthi mit dem neuen EURONICS Interfunk Markenbotschafter Daniel Bösch und Corina Trachsel.

Bella C am Piano sorgt für gute Stimmung.

Interfunk-Präsident Beat Sidler freut sich mit Andreas Greuter.

Der EURONICS Interfunk Markenbotschafter Daniel Bösch mit FachhändlerEhepaar Silvestri, das ihm die neue Heimkino-Anlage liefern konnte.

Patrick Studerus, Interfunk (links), strahlt zusammen mit Bruno Hasler aus Oberriet.

Um heisse Diskussionen zu kühlen, gibt es nach dem Eingang gleich feines Eis von Mirjam Meili.

Marcel von Allmen und Reto Poltera tauschen Erfahrungen aus.

Franco König mit der neuen VSRT-Geschäftsstellenleiterin Andrea Tanner und VSRT-Präsident Raymond Vonesch.


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ideaLes zusammenspieL Marc Staubli ergänzt das Führungsteam bei Bleuel. Der designierte Nachfolger von Hasso Böhme erklärt Strategie und Taktik für eine erfolgreiche Zukunft. S. 8

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GfK-Marktbericht

Neue Aussteller, mehr Besucher: Die Expo sorgte in der Branche für leichten Optimismus. Die Impressionen. S. 10

Alltron Solutions übernimmt ab April die Distribution der Panasonic-Professional-Produktegruppen. Mehr auf S. 14

Der Audio-Markt entwickelt sich erfreulich. Die Nachfrage nach klassischen Komponenten steigt. Eine Chance. S. 18

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