Issuu on Google+

Das MitarbeiterInnenmagazin im Haus Graz | Nr. 7 | Juli 2013

STADT Tapetenwechsel Das große Siedeln in der Stadt Graz. Seite 8

HOLDING Krabbelstube Steinkrebse gehen auf Reise. Seite 22

Tourismus Rezeption Schnupperkochkurs in der Mittagspause. Seite 32

MCG Katzenmusik Erfolgsmusical „Cats“ in Graz. Seite 38


Ferienzeit – Arbeitszeit

Ferialjobs im Haus Graz

6 Termine Was ist los im „Haus Graz“? 7 Die Seiten der Stadt Graz 8 Gesiedelt wird 10 Unter uns 11 Poet & Landvermesser 12 Sag mir, warum … 13 Graz Online 14 ITG 16 GBG 18  Konfliktkultur 19 Die Seiten der Holding Graz 20 Graz Linien 22 Services 25 Leistungsoffensive 26 Bestattung 27 Flughafen 28 Ankünder 29 Gesundheit 30 E-Mobility 31 Die

Seiten von Graz Tourismus und den Museen 32 Schnupperkochkurs 34 Graz Souveniers 35 Kindermuseum 36 Stadtmuseum 37 Die Seiten von MCG 38 „Cats“ in Graz 40 Peter Hansmann 41 Durchgemischt – die bunten 41 Historisches 42 Heimgartenplätze 44 Reise 45 Pesonalia 52 Gewinnspiel

Seiten

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Haus Graz erbringen große Leistungen für die Menschen und die Lebensqualität in dieser Stadt. Viele von ihnen zeigen auch nach getaner Arbeit in ihrer Freizeit großes Engagement. Lesen Sie in dieser imTeam zum Beispiel über eine vor Kurzem organisierte Benefizveranstaltung für den Sohn eines Kollegen bei der Bestattung Graz, über einen gemeinsamen Kochkurs des Graz-TourismusTeams aber auch über die wachsende Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern bei diversen Sportveranstaltungen. Die positive Unternehmenskultur mit guten Arbeitsbedingungen und spürbarem Teamgeist lockt gerade in den Sommermonaten auch viele BewerberInnen, die ein Ferialpraktikum absolvieren wollen oder müssen ins

Peter Balazic Der Leiter des Servicemanagements in der ITG begann 1988 bei den Stadtwerken im Bereich Strom. Vom Betrieb sicherer Stromnetze entwickelte sich sein Aufgabengebiet hin zum Betrieb von sicheren Datenund TK-Netzen. 2012 kamen in der ITG die Bereiche Servicemanagement und Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ Großdruck hinzu. Privat steht des Österreichischen Umweltzeichens, die Familie im Mittelpunkt, Medienfabrik Graz, UW-Nr. 812 und viel Bewegung in der Natur mit dem Mountainbike, laufen oder wandern gleichen den Büroalltag aus. Gedruckt nach der Richtlinie „Druckerzeugnisse“ des Österreichischen Umweltzeichens, Medienfabrik Graz, UW-Nr. 812

2

imTeam

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sommer! 

Wir haben an dieser Ausgabe mitgearbeitet!

Impressum: Medieninhaberin/Herausgeberin: Holding Graz, AndreasHofer-Pl. 15, 8010 Graz, Austria, Tel.: +43 316 887-0, E-Mail: imteam@holding-graz.at; www.holding-graz.at Auftraggeberin: Stadt Graz Chefredaktion: Marina Dominik, Gabriele Lach Grafik und Design: Verena Hölzlsauer Redaktion: Stadt: U. Lessing-Weihrauch, W. Maget, S. Tautscher, A. Schick, P. Balazic, G. Felder, K. Griebaum, E. Ukowitz, E. Pölzl, E. Wagner; Holding: D. Beutle, G. Freidl, K. Hirschmugl, G. Lach, B. Pernter, D. Poelt, K. Rathkolb, M. Reinisch, Th. Schnattler, I. Slivniker, A. Strobl; Tourismus/Museen: M. Dorrer, B. Holzer-Mühlebach, E. Rainer, G. Schwarz; MCG: K. Fritz, Gesamtkonzept: achtzigzehn Agentur für Marketing und Vertrieb GmbH Druck: Steiermärkische Landesdruckerei

Haus Graz. Stellvertretend für rund 300 FerialarbeiterInnen stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe einige von ihnen vor. Auch sonst tut sich viel im Haus Graz. Bei der Stadt Graz werden eifrig Umzugskartons geschleppt, eine neue Abteilung ist entstanden und viele fleißige Web-Redakteurinnen und -Redakteure halten die Homepage der Stadt Graz stets aktuell. Während in der Holding Graz Krebse umgesiedelt wurden und die Exekutive bei den Graz Linien für den Ernstfall trainiert hat sind die MitarbeiterInnen am Flughafen Graz bereits für das Ausstellen von Notpässen gerüstet.

Gabriele Lach und Marina Dominik

Judith Oberhammer Nach Abschluss des Kunstgeschichte- und Italienischstudiums kam Judith Oberhammer vor zehn Jahren zur Graz Tourismus und Stadtmarketing GmbH. Seit Anfang Mai ist sie aus der Kinder-Karenz (Lukas (5) und Sophie (2)) zurück und hat auch gleich einen neuen Aufgabenbereich übernommen: Assistenz, Statistik und Marktforschung. Damit löst sie die bisherige imTeam-Autorin Doris Stimpfl-Tiefenbacher ab, welche sich derzeit in Karenz befindet. Für ihr Hobby „Singen im Chor“ bleibt derzeit leider keine Zeit. Stattdessen entspannt sie zwischendurch gerne mal beim Lesen eines guten Buches.

Foto: Holding Graz/Radaelli

Foto: Graz Tourismus

4

Bürgermeister Nagl

Foto: Stadt Graz/Foto Fischer

3

Kevin Griebaum BA, vielleicht mal ein Journalist. Der jüngste im Team der Digitalen Kommunikation hat Journalismus & PR an der FH JOANNEUM in Graz studiert. Er bringt trotz seiner jungen Jahre genug Know-how mit, um das Team tatkräftig in Wort und Bild zu unterstützen. Für diese imTeam hat er Steinkrebse beim Siedeln begleitet und die Heimgärten der Holding Graz besucht.


Siegfried Nagl Bürgermeister

Liebe Mitarbeiterinnen, liebe Mitarbeiter! Graz ist vor Kurzem auf der internationalen Homepage „mycitytrip“ zur attraktivsten Städtereise-Destination vor Stockholm gewählt worden. Ausschlaggebend dafür waren die hervorragenden Bewertungen in puncto Sicherheit, Ambiente, Sauberkeit und Preis/ Leistung. Aber auch unser „Haus Graz“ wird national und international positiv wahrgenommen. So erhielten die GGZ kürzlich den Teleios-Preis, der Magistratsdirektion wurde die „IRIS“ für besonderes Konfliktmanagement überreicht, unser Kinderbildungs- und -betreuungsprogramm bekam den „Österreichischen Verwaltungspreis“ und mehrmals wurde die Stadt Graz für ihre Gender-Bemühungen ausgezeichnet. Die Holding Graz und einige ihrer Unternehmen freuen sich über Zertifikate für besonders familienfreundliche Unternehmenspolitik und im Rahmen des bewährten Ökoprofit-Programmes für nachhaltiges und ökologisches Wirtschaften. Auch die Citycom und die Holding-Poststelle wurden für ihre hohen Qualitätsstandards ausgezeichnet.

Graz ist Vorbild Wir machen also vieles richtig in Graz und ein solider Finanzhaushalt sorgt dafür, dass immer wieder Neues möglich gemacht werden kann. Deshalb erhalte ich in letzter Zeit auch sehr viel Besuch von unseren Partnerstädten, welche sich ansehen, wie wir das in Graz denn so machen. Die Bürgermeister

von Pula, Ljubljana, Maribor und Pecs waren zu Gast und haben sich, neben dem Ersuchen um verstärkte Kooperation, auch ganz konkrete Projekte, wie zum Beispiel das „Smart City“-Projekt hinter dem Hauptbahnhof, zeigen lassen, aber sich auch intensiv mit unserer „Haus Graz“-Reform beschäftigt.

Als Kollektiv ... sind wir rund um die Uhr erfolgreich für die Menschen in Graz im Einsatz. Um alles bewerkstelligen zu können, wird jeder/jedem von uns einiges abverlangt, und das kostet auch Kraft. Vor 1.500 Jahren stellte der hl. Bendikt fest, dass nur genug Kraft hat, wer grundlegend im Gleichgewicht zwischen Arbeit und geistiger Erholung lebt. Heute brauchen wir diesen Rhythmus dringender denn je, denn echtes Abschalten ist in unserer Animationsgesellschaft oft nur noch schwer möglich. Auszeit nehmen Da viele von Ihnen jetzt ihren Urlaub antreten werden, möchte ich Sie dazu ermuntern, einmal wirklich „vom Gas“ zu steigen. Nützen Sie den Urlaub, um Kraft zu tanken, und um – wie man es altmodisch ausdrückt – „die Seele baumeln zu lassen“. Einen erholsamen Sommer wünscht Ihnen  Ihr Siegfried Nagl 

MitarbeiterInnen in Bild & Ton Für Hingucker sorgten die rund 30 Videos, die Steiermark-1-Redakteurin Andrea Kramer im Auftrag vonStadt und Holding Graz drehte. Ziel war es, hautnah zu zeigen, welche Leistungen das Haus Graz bietet. Darum begab sich die Journalistin in die Mitte des Geschehens: Sie atmete Kläranlagenluft, schaute den Berufsfeuerwehrlern über die Schulter oder holte das frische Gemüse auf den Märkten vor die Linse. Dabei ließ sie auch MitarbeiterInnen zu Wort kommen. Manche zeigten sogar unerwartetes schauspielerisches Talent – mit dem Erfolg, dass die rund zehnminütigen Filmsequenzen, die sich aus der Vorstellung eines städtischen und eines HoldingBereiches zusammensetzten und unter anderem auf Steiermark 1 TV und Facebook zu sehen waren, bei den Youtube-Fans super ankamen! In der Beliebtheitsskala ganz oben stand der Film über das Grazer Wasser und die Berufsfeuerwehr mit 21.200 Klicks, gefolgt von den Märkten und der Müllabfuhr sowie den Bädern und Sommersportkursen. Neugierig geworden? Die Videos gibt es noch immer unter „Graz – Mein Magazin“ auf Youtube sowie auf den Homepages der Stadt und der Holding Graz zu sehen.

Foto: Youtube

© Volker Wohlgemuth

THEMA Haus Graz

imTeam

3


Fotos: Stadt Graz/Foto Fischer (7), Holding/Riedl (1)

„Ich bin gern im Freien und freue mich schon auf die Arbeit in den Parks und Grünanlagen.“

Katja Eisner Services Grünraum

Ferienzeit-Arbeitszeit

„Die Marketingstelle wurde im Rahmen eines AssessmentCenters vergeben. Ich ging hier Gott sei Dank als Beste hervor.“

Lisa Karlhuber Messe Congress Graz

Viele Jugendliche nutzen die Sommermonate, um in den Unternehmen des Haus Graz Erfahrungen zu sammeln. Alljährlich während der Sommerferien zählt das Haus Graz mehr EinwohnerInnen als sonst übers Jahr. Für den Zuwachs sorgen junge Menschen – vorwiegend SchülerInnen, aber auch einige Studierende – und heuer an die 300, die ein Praktikum bei der Stadt, der Holding Graz und auch bei Messe Congress Graz antreten. Hier ein Auszug aus den Jobangeboten.

Bei der Stadt Graz ... arbeiten heuer 174 Praktikantinnen und Praktikanten (Stand Juni 2013). Der Großteil der jungen Leute ist im Amt für Jugend und Familie, begehrt sind auch Jobs in der Verwal„Ich freue mich, tung und in dass ich das Facebook den Gerider Stadt Graz a t r i s c hen mitbetreuen darf.“

Isabella Steppan Abt. für Öffentlichkeitsarbeit

4

imTeam

Gesundheitszentren. Die Löhne sind abhängig von der Tätigkeit: In den Ferialkindergärten bekommt man rund 300, im handwerklichen Dienst ca. 250 und in der Verwaltung knapp 185 Euro pro Woche.

Ausbildung zum Hilfsbademeister und den 16-stündigen Grundkurs in Erster Hilfe vorweisen kann.

GTG und MCG Graz Tourismus und Messe CongressGraz sind ebenfalls begehrt bei Bewerberinnen und Bewerbern von Schulen mit Ausbildungsfächern in den Bereichen Tourismus und Marketing.

Die Holding Graz ... freut sich auf über 100 Jugendliche, die vorwiegend bei den Services (Grünraum, Straßenreinigung, Müllabfuhr, Abfall- und Wasserwirtschaft) zum Einsatz kommen. Jene Erfahrung sammeln Die vorgeschriebenen Altersgrenzen 18 Jugendlichen, die während der variieren je nach Tätigkeit – zuminSommermonate in den Bädern der dest muss jedoch die neunte SchulstuFreizeit Graz aushelfen, sind als Saisonarbeitskräfte angestellt. Sie haben fe beendet sein. Für bestimmte keinen Praktikantenstatus, erhalArbeiten, wie beispielsten einen Dienstvertrag und weise den Dienst bei werden nach Kollektiv beder Müllabfuhr, ist zahlt. Den Job bekommt ein Mindestalter „Ich bin bereits das 2. Mal im nur, wer eine zweitägige von 18 Jahren Service Center. Die Arbeit hier macht viel Spaß, vor allem bei der Telefonauskunft.“

Ursula Unterweger Service Center


„Mein Pflichtpraktikum bei den GGZ hat mir so gut gefallen, dass ich mich auch für einen Ferialjob beworben habe.“

Jennifer Kaschowitz Tagesklinik der GGZ

Voraussetzung. Neben dem Verdienst für ihre Tätigkeiten motiviert unsere junge Verstärkung auch die Möglichkeit, neben Schule oder Studium ins Berufsleben und vielleicht sogar in ihren künftigen Beruf hineinzuschnup-

pern. Den meisten Jugendlichen macht es sichtlich Spaß, schließlich werden viele von ihnen zu „Wiederholungstätern“ und bewerben sich im nächsten Jahr erneut. Gabi Lach 

INFO Wo wird gearbeitet? Stadt Graz n GGZ: 53 Jugenliche n Amt für Jugend und Familie: Verwaltung: 16; Kindergärten: 25 n Politische Büros/Klubs: 17 n Andere Magistratsabteilungen: 63

„Nein, wir haben hier nichts vertauscht - René (li) fotografiert und textet, Niklas hält die Straßen sauber.“

René Knabl Freizeit Graz und Niklas Schellnast Services Straße

Holding Graz n Services: 81 n Graz Linien: 3 n Freizeit Graz: 30 GTG und MCG: je 2 Ferialjobs In vier wochen verdient man: Stadt Graz n Verwaltung/Büro: 737 Euro n Kindergärten: 1.210 Euro n Handwerklicher Dienst: 1.016 Euro Holding Graz n Büro (mit Matura): 600 Euro n Büro (ohne Matura): 500 Euro n Handwerklicher Dienst: 1.000 Euro n Müllabfuhr: 1.200 Euro n Freizeit Graz: 1.320 Euro

„‚Ich arbeite heuer bereits zum 2. Mal hier. Diesmal sorge ich als Hilfsbademeisterin für die Sicherheit der Badegäste.“

Fotos: Foto Fischer

Nicole Herbst Freizeit Graz

in der Holding graz sind leider alle ferialjobs vergeben! bewerbungen für das nächste jahr werden ab dem Frühjahr 2014 entgegengenommen.


TERMINE im Haus graz

Aquatopia Datum: bis 20. Juli Ort: Karmeliterplatz, tägl. 9 bis 20 Uhr Info: Aquatopia ist ein imaginäres Forschungs-U-Boot, das durch Wasserrohre, Kanäle und Reservoirs, Flüsse und Seen, Wasserflaschen und Badewannen reist.

vokal.total Datum: 22. bis 25. Juli Ort: Dom im Berg Info: Internationale A-cappellaCompetition – Pop, Jazz, Comedy, Classical

Foto: GrazMuseum

CityRadeln Datum: 24. Juli (Mosaik-Tour), 21. August (ARBÖ-Steiermark-Tour) Start/Ziel: Mariahilferplatz, 18 Uhr www.graz.at/cityradeln

imTeam

Portiunkulamarkt Datum: 26. bis 27. Juli Ort: Messeparkplatz Fröhlichgasse

La Strada - Internationales Festival für Straßenkunst und Figurentheater Datum: 26. Juli bis 3. August www.lastrada.at

Foto: Matt Beard

IMMER WIEDER SONNTAGS Datum: 7. Juli 2013 Ort: GrazMuseum, 15 Uhr Info: Überblicksführung durch die neue historische Ausstellung „360GRAZ | Die Stadt von allen Zeiten“

Aufsteirern Datum: 15. September Ort: Grazer Innenstadt Info: Aufsteirern ist das Fest für all jene, die steirisch denken, leben, reden, singen, tanzen oder einfach nur das typisch „Steirische“ lieben. www.aufsteirern.at

Foto: Graz Tourismus

Sommerkino Datum: 3. bis 25. Juli Ort: Joanneumsviertel Info: freier Eintritt

European Choir Games Datum: 14. bis 21. Juli Ort: congress | graz

6

 Cirque du Soleil – QUIDAM Datum: 4. bis 8. September Ort: stadthalle | graz

Murszene Datum: 18. Juli bis 17. August Info: Blues, Latin, Balkan-Jazz: Weltmusik vom Feinsten. Multi-KultiFeeling auf dem Mariahilferplatz www.grazjazz.at

SK Sturm Graz : Paris Saint-Germain Datum: 10. Juli Ort: UPC ARENA

Ägydimarkt Datum: 30. bis 31. August Ort: Messeparkplatz Fröhlichgasse

Foto: Harry Schiffer

Jazzkonzerte Datum: 3. Juli bis 28. August Ort: Generalihof Info: Auch in diesem Sommer werden die Mittwochabende zum fixen Treffpunkt für Jazz-Kenner und Genießer. www.grazjazz.at

AIMS Datum: 13. Juli bis 15. August Info: Junge Künstler aus d. ganzen Welt interpretieren alte Meister. www.aimsgraz.at

Gemeinderatssitzungen Datum: 19. September und 17. Oktober 2013 Ort: Gemeinderatssitzungssaal/Rathaus Liveberichte: www.graz.at

I-Know 2013 - Internationaler Kongress für Wissensmanagement Datum: 4. bis 6. September Ort: messecongress | graz


stadt graz

Foto: Stadt Graz/Fischer

In der Stadt Graz wird gesiedelt. Zahlreiche MitarbeiterInnen der Stadt, GBG und ITG sind damit beschäftigt, die neuen Büros für ihre Kolleginnen und Kollegen auf Vordermann zu bringen. Lesen Sie auch, wer graz.at auf Zack bringt und warum es nun die „ABI“ gibt.


Das große Siedeln INFO Büroflächen

der Stadt Graz*: insgesamt 31.900 m²  ngemietet A Schillerplatz 4 Europaplatz 20 Grazbachgasse 39 Stigergasse 2 Rathaus Kaiserfeldgasse 19 Kaiserfeldgasse 1

12.900 m² 1.400 m² 6.800 m² 1.000 m² 1.300 m² 1.100 m² 500 m² 800 m²

Stadteigene Rathaus Amtshaus Tummelplatz 9 Kaiserfeldgasse 25 Keesgasse 6 Lagergasse 132

19.000 m² 5.700 m² 8.100 m² 1.000 m² 1.200 m² 2.600 m² 400 m²

* ohne Kindergärten, Elternberatungsstellen und Bibliotheken

In der Stadt Graz tut sich was: Böden werden geschliffen, Kästen montiert, Ordner neu eingeschlichtet. Grund dafür ist ein abteilungsübergreifendes Umzugsprojekt. Im Rathaus, im Amtshaus und durch die Formierung der neuen Abteilung für Bildung und Integration (siehe S. 12) finden derzeit etliche Siedelungsaktionen statt, die nicht nur eine Mietkostenersparnis, sondern auch eine Bündelung personeller Synergien bringen sollen. Projektleiter ist die Abteilung für Immobilien. „Im Herbst werden alle MitarbeiterInnen voraussichtlich ihre neuen Büros bezogen haben“, verrät Leiterin Katharina Peer, die das Raum-

konzept erstellt hat und die Umbau- und Umsiedelungsmaßnahmen koordiniert.

Die meisten Siedlungskartons ... werden in den ersten Stock des Rathauses transportiert. Durch den Auszug der Steiermärkischen Sparkasse siedeln sich hier wieder Magistratsbedienstete an (siehe Plan). Den Anfang machte am 17. Juni der FPÖ-Club. Ein großer Bereich wird der KFA gehören, die aus dem Amtshaus auszieht, auch Stadtrat

Rathaus, 1. Obergeschoß

Stadtrat Mag. (FH) Mario Eustacchio (vorher Rathaus 1. Stock, Seite Landhausgasse)

Gemeinderatsklub der FPÖ (vorher Rathaus 1. Stock, Seite Herrengasse)

Ehrungen und Internationale Beziehungen (vorher Amtshaus bzw. Rathaus 1. Stock, Seite Herrengasse)

Umsiedelungsprojekt:

n Z eitraum: 17. Juni bis Herbst 2013

dgasse

n 1 91 Büroräume mit einer Gesamtfläche von 4.170 m² adaptiert

Referat für BürgerInnenbeteiligungen (vorher Herrengasse 9)

Innenrevision (vorher Tummelplatz 9)

Schmie

n 2 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umgesiedelt

Umstrukturierungen: n D  ie Referate Ehrungen und Internationale Beziehungen kommen zum Bürgermeisteramt

Sicherheitsmanagement (vorher Rathaus 2. Stock)

n Die neue Abteilung für Bildung und Integration vereint das Stadtschulamt, die Kinderbildung und -betreuung und das Integrationsreferat (siehe S. 12)

Reform (vorher Wielandgasse 56)

Landhausgasse

Hauptplatz


INTERVIEW

Hausarbeiter Siegfried Weittenhiller befördert Akten und Ordner zu ihren neuen Bestimmungsorten und transportiert Reinigungsgeräte von A nach B.

Alle Fotos: Stadt Graz/Fischer

Tischler Peter Ehmann von den GBG-Werkstätten schleift täglich von 6 bis 14 Uhr die Parketten. Die Hitze macht ihm sehr zu schaffen.

Mag. (FH) Mario Eustacchio zieht neben vielen anderen hierher. Im zweiten und dritten Stock des Rathauses finden ebenfalls kleinere Umsiedelungen statt, wie zum Beispiel die des Grünen Klubs und Teilen der Präsidialabteilung.

Auch im Amtshaus ... wird ab Herbst gesiedelt. So kommt beispielsweise das Referat Mindestsicherung in den zweiten Stock zum Sozialamt und das Standesamt zieht vom Joanneumring ebenfalls in die Schmiedgasse 26.  Ulrike Lessing-Weihrauch

Fraktion Sozialistischer Gewerkschafter

Warum die Umsiedelungsaktionen? Durch den Auszug der Sparkasse aus dem Bürotrakt im ersten Stock des Rathauses hat die Stadt Graz Räumlichkeiten im Ausmaß von rund 1.100 m² angemietet. Dies bringt neben der Mietkostenersparnis den Vorteil, dass dislozierte Teilbereiche nun wieder im Haupthaus untergebracht werden können. Personelle Synergien können besser genutzt werden, auch für die BürgerInnen ist die konzentrierte und behindertengerechte Erreichbarkeit der Abteilungen von Vorteil.

GBG-Tischler Martin Leinholz überwacht den Arbeitsfortschritt der Handwerker. Hier sieht man ihn beim Abmontieren der alten Jalousien.

Wie geht man so ein Projekt an? Ich habe mich hingesetzt und überlegt, wer zu wem passt. Schließlich müssen insgesamt 275 MitarbeiterInnen umgesiedelt und 191 Büroräume mit einer Gesamtfläche von 4.710 m² adaptiert werden. Ich war und bin oft vor Ort und habe viel mit den Leuten gesprochen. Das ist das Wichtigste überhaupt – neben dem gesunden Hausverstand. Mein besonderer Dank gilt den vielen helfenden Händen: den Mitarbeitern der Werkstätten, den Hausarbeitern und den Reinigungsdamen der GBG, den ITG-Mitarbeitern und vor allem meinem Team.

Bernd Steiner (r.) und Helmut Thönnessen von der ITG sind für die Siedelung und den Neuanschluss der EDV zuständig.

Fraktion Christlicher Gewerkschafter (vorher Kaiserfeldgasse 19)

Gemeinderatsklub der KPÖ

Media Center, 2. Stock

Alle Fotos: Stadt Graz/Fischer

Herrengasse

Sein erster Arbeitstag als GBG-Hausarbeiter begann für Christian Url mit dem Siedeln des FPÖ-Klubs.

Plan: Abt. für Imm obilien

Krankenfürsorgeanstalt (vorher Amtshaus) Erich Eberhardt und Anna König sind in der Abteilung für Immobilien für das Umsiedelungsprojekt im Rat- und Amtshaus verantwortlich.

Katharina Peer ist als Leiterin der Abteilung für Immobilien mit dem Umsiedelungsprojekt beauftragt.

Und wie war der Projektverlauf? Es ist nicht immer alles harmonisch abgelaufen. In einigen Fällen musste sogar der Herr Bürgermeister einschreiten. Da ging es oft nur um wenige Quadratmeter oder um eine nicht so perfekte Aussicht aus dem Fenster. Die meisten MitarbeiterInnen haben sich aber kooperativ und verständnisvoll gezeigt. imTeam

9


UNTER UNS

Bei uns wird Konfliktkultur gelebt

Politische Referate

Der Grazer Verein „IRIS Gesellschaft für Konfliktkultur & Mediation“ verlieh heuer erstmals an steirische Unternehmen, Organisationen und öffentliche Verwaltungen die „IRIS – Auszeichnung für Konfliktkultur“. Große Freude darüber in der Magistratsdirektion: Das Projekt „Organisationsübergreifendes Konfliktmanagement im Haus Graz“ wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Projektleiterin Elke Pölzl von der Internen Krisenprävention und -intervention drückt die Statue der griechischen Göttin des Dialogs fest an sich: „Für mich bedeutet die Iris, dass öffentlich anerkannt wird, womit die Stadt Graz vor 14 Jahren begonnen hat. Bei uns wird Konfliktkultur gelebt!“

Bürgermeisteramt Einer neuen Herausforderung stellt sich Büroleiter Dr. Peter Stepantschitz, der ab Juli die Agenden des Personalchefs bei der Holding Graz innehat. Seinen Aufgabenbereich im Bürgermeisteramt übernimmt Mag. Gert Haubenhofer. Büro Bgm.-Stv. Schröck Daniela Kerschbaumer, die in der Abt. für Öffentlichkeitsarbeit für den Bereich Corporate Design verantwortlich war, ist ins Büro der Vizebürgermeisterin gewechselt, wo sie die Pressearbeit macht. Neu im Team ist auch Dr. Andrea Felbinger. Diese baut das Referat Arbeit und Beschäftigung auf und ist Referentin für die Bereiche Wissenschaft sowie Frauen & Gleichstellung.

imTeam

27 speziell geschulte Konfliktlotsinnen und -lotsen aus der Stadt Graz, der ITG und der GBG stehen seit August 2012 Vorgesetzten und Kolleginnen/Kollegen zur Konfliktberatung, -moderation und zum -coaching zur Verfügung und geben Hilfe zur Selbsthilfe (siehe S. 18). Bei eskalierten Konflikten wird das Referat für Interne Krisenprävention und -intervention der Magistratsdirektion zur Klärung der weiteren Vorgangsweise eingeschaltet. Ulrike Lessing-Weihrauch 

Die Kunst ist Dr. Reinhard Kubaneks Steckenpferd. Diesem kann er sich nun in seiner Pension ausführlich widmen. Seit im Herbst 2005 mit der Erstellung eines Pandemieplanes für den Großraum Graz begonnen wurde, hat ein Mann diesem Werk stark seinen Stempel aufgedrückt: Dr. Reinhard Kubanek, Seuchenhygieniker im Gesundheitsamt. Ob es um Prophylaxevorbereitungen, den Seuchenalarmplan oder die Definition von Schlüsselpersonal ging, überall hat der Mediziner sein reiches Wissen ein-

Foto: Kubanek/Stadt Graz/Fischer

Wechsel

10

Elke Pölzl ist stolz auf den Iris-Preis, den die Stadt für die ausgezeichnete Konfliktkultur erhalten hat.

Pandemieplaner auf ästhetischer Spurensuche

Büro STR Eustacchio Neu eingetreten ist Dr. Andreas Freund, der u. a. Referent für die Bereiche GGZ, GPS und die Ordnungswache ist. Auch Castor Unterer zählt seit Kurzem zum Team. Er ist Assistent der Büroleitung und für Lebensmittelangelegenheiten und VerbraucherInnenschutz sowie Veterinärangelegenheiten zuständig.

Katastrophenschutz & Feuerwehr Seit Mai ist DI Günter Fürntratt, ehemaliger Leiter der MD-Reform, Abteilungsleiter-Stv. der Abteilung für Katastrophenschutz und Feuerwehr. Für die Öffentlichkeitsarbeit sind KatastrophenschutzreferentStv. Erwin Wurzinger und Thomas Schmallegger, vormals im Büro Rüsch, zuständig.

Foto: Stadt Graz/Fischer

Iris, die griechische Göttin des Dialogs, ist Elke Pölzl ans Herz gewachsen.

Dr. Reinhard Kubanek vor einem seiner selbst gefertigten Glasdrucke.

gebracht. Die Perchloraktion im Grundwasser in den frühen 80er-Jahren, die zahlreichen Anthraxalarme nach dem Terroranschlag von New York, die Vogelgrippe 2006 und die Schweinegrippe 2009 bezeichnet er als besondere Herausforderungen in seiner 33-jährigen Karriere. Diese begann im Gesundheitsamt, wobei ihm das Umweltschutzreferat zugeteilt war. Dann kam Kubanek ins Seuchenreferat, dem er bis zu seiner Pensionierung treu geblieben ist. Auch die Totenbeschau begleitete ihn all die Jahre hindurch. Aus dieser Zeit ist ihm geblieben: „Nutze jeden Tag optimal, er ist ein Geschenk!“ Neben all seinen Funktionen – unter anderem als Laienrichter fürs Arbeitsgericht und Vortragender für angehende KrankenpflegerInnen – fand der Familienvater noch Zeit fürs Bildhauern, Malen, Paddeln, Wandern oder Radeln.  Ulrike Lessing-Weihrauch


Dichter

Landvermesser als stiller Poet

„Es ist diese Zeit“ nennt sich das neueste Buch des bald 51-jährigen Grazers, in dem Winfried Franz Ganster versucht, die Liebe zwischen Menschen in Lyrik zu fassen. Wer sich selbst überzeugen will, wie der vielseitig begabte Fotogrammetriefachmann aus dem Stadtvermessungsamt seine ein-

fühlsamen Texte mit Musik zu einem berührenden Ganzen vereint, sucht am besten am Donnerstag, dem 19. September, ab 19.30 Uhr die Buchhandlung Praßl auf dem Hauptplatz von Gnas auf – da liest Ganster mit musikalischer Begleitung von Günther Kainz aus seinem Werk. „Mitte der 80er-Jahre des vorigen Jahrhunderts habe ich mit dem Schreiben begonnen, das ist für mich ein Ventil, mit dem ich Themen zur Sprache bringen kann, die man sonst kaum kommunizieren kann“, erinnert sich der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder. Was seinen Texten gemeinsam ist: „Sie sollen zum Nachdenken anregen – die Satire ist nicht mein Revier!“ Im Anfang war die Musik Dabei hätte ihn sein künstlerischer Weg ursprünglich beinahe in eine ganz andere Richtung geführt: Als 15-Jähriger spielte er Schlagzeug in der Grazer Band Placebo, man gewann den Grazer Bandwettbewerb und schaffte es sogar zur Live-Vorgruppe von Musikgrößen wie Opus und STS. Ein Steckenpferd von Winfried Franz Ganster ist auch die grafische Arbeit. Die Banner zeigen Cover und Grafiken seines letzten Buches.

Fotos: Stadt Graz/Fischer

Sein Beruf ist die Landvermessung – seine Berufung Mensch sein mit allen Facetten: Winfried Ganster ist auch stiller Poet, knapp verhinderter Berufsmusiker und vieles mehr. Selbst das Masterband für eine eigene Single war bereits fertig im Kasten – dann waren sich die jungen Musiker uneinig, ob sie groß ins Geschäft einsteigen sollten, und die Band zerschlug sich. Unter dem Namen Placebo sind inzwischen ganz andere berühmt geworden … Seine vielen Seiten ... will Ganster nicht getrennt beurteilt wissen: „Die Summe der Interessen und Tätigkeiten macht doch erst einen Menschen aus. Ich habe einen spannenden Beruf, den ich liebe, schreibe gerne und trage mit der Bewirtschaftung meines Zweitwohnsitzes im oststeirischen Großsteinbach so viel wie möglich zur Selbstversorgung bei.“

Auf Schusters Rappen Zusätzlich findet er auch viel Freude am Weitwandern. Seine bisher weiteste Tour führte ihn am berühmten Jakobsweg über 1.200 Kilometer. Dabei kommen ihm auch immer wieder Gedanken, die er literarisch verwertet. Dabei auf etwas zu vergessen ist übrigens keine Gefahr: „Ich habe immer Zettel und Bleistift eingesteckt!“ Was er sich wünscht? „Dass der Tag länger wäre, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen!“ Doch auf die Erfüllung dieses Wunsches zu vertrauen, wäre wohl selbst für den stillen Landvermesser ohne geistige Grenzen – vermessen. Wolfgang Maget  imTeam

11


Sag mir, warum ...

… gibt es das Stadtschulamt in seiner herkömmlichen Form nicht mehr?

Weil es nun die „ABI“ gibt. In der neuen Abteilung für Bildung und Integration finden sich neben dem Bereich Schule auch die Kinderbildung und -betreuung sowie das Integrationsreferat vereint. Was ist neu im alten Stadtschulamt? Den Terminus gibt es nicht mehr, die einzelnen Referate sind in die neue Abteilung aufgegangen. Im Herbst werden wir damit beginnen, ein One-stop-Shop im Bildungsbereich mit einem einheitlichen Auftritt nach außen zu konzipieren.

Foto: Stadt Graz/Fischer

integrative Fördermaßnahmen, natürlich gehen die Aufgaben des Integrationsreferates aber weit darüber hinaus. Dr. Herbert Just ist Leiter der neuen Abteilung Bildung und Integration.

Seit 1. Juni gibt es die neue „ABI“. Warum wurde diese geschaffen? Um alle Bildungsangelegenheiten der 0bis 15-Jährigen zu bündeln und für die Erziehungsberechtigten eine zentrale Ansprechstelle zur schaffen. Was hat Bildung mit Integration zu tun? Vor allem im Bildungswesen hat das Miteinander einen großen Stellenwert. Für die Altersgruppe bis 15 gibt es viele

unsere arbeit

Wo und wie ist die Abteilung erreichbar? Die offizielle Adresse ist die Keesgasse 6. Grundsätzlich sind die Telefonnummern gleich geblieben – außer für jene Referate, die hergesiedelt sind.

Wie geht es Ihnen als Leiter von über 1.000 MitarbeiterInnen? Sehr gut. Hauptansprechperson für die einzelnen MitarbeiterInnen sind ja nach wie vor die ReferatsleiterInnen. Es ist eine spannende Aufgabe, den Strategieprozess Bildung zu begleiten. Mit der neuen Abteilung signalisiert die Stadt, dass Bildung eines der wesentlichsten Anliegen der Kommunalpolitik ist.

Und die wären? Das Referat Kinderbildung und -betreuung, das früher ein Bereich des Amtes für Jugend und Familie war, die Plattform „Dein Graz“, die den Datenabgleich der Anmeldungen für Kinderbetreuungseinrichtungen überhat, und das Integrationsreferat.

HochwasserEinsätze

1200

in zahlen

Die Mannen der Grazer Berufsfeuerwehr sind absolute Profis bei Hochwassereinsätzen. Bei Gefahr in Verzug wird sofort ein eigener Einsatzstab aktiviert, der die Lage checkt, Einsätze priorisiert und Alarmpläne erarbeitet. Egal, wie lange der Einsatz auch dauert – er endet erst, wenn über Funk das Aus für die Katastrophenbereitschaft kommt.

1000

800

600

12

imTeam

Foto: Stadt Graz/Fischer

Foto: Kevin Griebaum/Holding Graz

400

200

0

2005

2006

2007

2008

2009

2010

2011

2012

1. HJ 2013

OBR Ing. Heimo Krajnz hat als Einsatzdirektor schon viele Hochwassereinsätze geleitet.


www

Sie bringen Graz Online auf Zack Tausende Informationen auf Tausenden Webseiten – viele MitarbeiterInnen betreuen zusätzlich zu ihrer Arbeit die Homepage der Stadt.

Zeig mir das W E B: Sabine Hübel, Oliver Konrad und Elisabeth Lorenz (v. l.) arbeiten gerne als Web-Redakteurin und -Redakteur.

Fakten rund um graz.at: n n n n n n n n n

Online seit: 25. Oktober 1995 CMS seit: April 2005 Letzte Umgestaltung: 2011 Beiträge deutsch: 16.400 Beiträge englisch: 270 Menüpunkte: 2.700 Barrierefrei nach WCAG Webredaktion: ca. 80 Personen Zentraler Support: Abt. für Öffentlichkeitsarbeit

Themenserver: umwelt.graz.at, wirtschaft.graz.at, geoportal.graz.at, parken.graz.at, wasser.graz.at, stadtentwicklung.graz.at u. v. a.

Wer ist für Graz Online zuständig? Im Jahr 2004 führte die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit das Content Management System (CMS) ein – eine Anwendung zur Gestaltung von Webseiten. Das Layout ist darin zentral vorgegeben und garantiert ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Öffentlichkeitsarbeit fungiert dabei als Drehscheibe: Sie entwickelt Strategien, schult die Webredakteurinnen und -redakteure ein und unterstützt sie in allen Fragen. Graz Online spiegelt die Fülle der städtischen Angebote wider und ist während der Jahre auf beeindruckende 16.400 Beiträge angewachsen. Dieser Umfang bedeutet für die Ämter eine hohe Verantwortung: Sie müssen oft Hunderte Webseiten im Auge behalten. Das einzig Beständige … … ist die Dynamik. Dieser Satz gilt besonders im Online-Bereich. Fotos, Videos, Facebook, Urheberrechte, Barrierefreiheit ... Die Webredakteurinnen und -redakteure werden durch neue Entwicklungen ordentlich auf Trab gehalten. Das ist manchmal vor allem für Ältere, die mit dem Medium Internet nicht so auf Du und Du sind, eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass die Informationsfülle nun systematisch durchforstet wird: Viele Ämter haben auf ihrer To-do-Liste

Foto: privat

ein Projekt ganz oben gereiht: das „Aufräumen“ ihrer Online-Seiten unter dem Motto „weniger ist mehr“. Sonja Tautscher

Elisabeth Schieder Gesundheitsamt

Seit fünf Jahren halte ich die rund 100 Webseiten des Gesundheitsamtes auf dem Laufenden. Mir macht diese Arbeit Spaß, von mir aus kann das so bleiben, wie es ist.

Foto: Stadt Graz/Fischer

INFO

und Tausende andere Fragen beantworten das Online-Portal www.graz.at und seine Themenserver. Was so selbstverständlich klingt – mit einem Klick zur umfassenden, aktuellen Information –, ist nur durch ein ausgeklügeltes System machbar. Und durch rund 80 Kolleginnen und Kollegen, die mit Herz bei der Sache sind. Sie tun dies wie Heinzelmännchen – neben ihrer Arbeit, unsichtbar und oft ohne ausreichend Dank.

Doris Fricek BürgerInnenamt

Ich betreue 190 Beiträge und die größte Herausforderung ist, diese Fülle aktuell zu halten. Ich bin dabei stets auf Infos der Kollegen angewiesen, das Programm selbst ist einfach zu bedienen.

Foto: privat

Foto: Stadt Graz/Fischer

Was muss man über Kindergärten, Sport, Gesundheit und Freizeit wissen? Wie kommt man zu Reisepass, Meldezettel oder einer Baugenehmigung? Welche Auszeichnung erhielt die Stadt zuletzt? Und wo findet sich eine Straße, Abteilung oder Beratungsstelle? Diese

Franz Schwinger Umweltamt

Wir haben heuer unseren Umweltserver neu geordnet und stellen unsere 440 Beiträge jetzt übersichtlicher dar. Der größte Aufwand bleibt aber immer das Aktualisieren der Seiten. imTeam

13


ITG

Foto: Leonardo Riveiro Holgado

ITG-Forum 2013: Großes Interesse für die IT-Zukunft

Hirnschmalz und soziale Kompetenz Mitarbeiter der ITG-Serviceline haben einen abwechslungsreichen Job, bei dem individuelle Lösungen gefragt sind.

Das zweite ITG-Forum ging am 15. und 16. April 2013 im Grazer Rathaus über die Bühne. Tag eins war ganz den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der ITG gewidmet. Im Fokus der gemeinsam mit „Malik Management“ gestalteten Veranstaltung standen die persönliche Potenzialentfaltung und die Führungsgrundsätze des Hauses Graz mit vielen spannenden Vorträgen und Diskussionen.

14

Es ist 7 Uhr in der Früh. Die vier Mitarbeiter der ITG-Serviceline schalten ihre Telefone ein. Zuerst werden die Meldungen, die nach Dienstschluss über die Außenstelle aufgenommen wurden, nach Dringlichkeit geordnet, bearbeitet und gegebenenfalls an weitere IT-Profis weitergeleitet. Dabei hat die „Helpline“ alle Hände voll zu tun, denn neben Telefonanfragen werden auch E-Mails und die über das Self-Service-Portal gelösten Tickets abgearbeitet. Gerade zu Stoßzeiten ist „Multitasking“ gefordert.

Infoaustausch Der zweite Tag des ITG-Forums stand unter dem Motto „Wie können IT-Potenziale noch stärker entfaltet werden, um zum Geschäftserfolg aller Organisationseinheiten und zur Konsolidierung des Hauses Graz beizutragen?“ Dass dieses Thema auf großes Interesse stieß, bewiesen die zahlreich erschienenen Kundinnen und Kunden, darunter auch namhafte PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen des Hauses Graz, die sich zum Informationsaustausch trafen.

Miteinander Aber auch soziale Kompetenz ist eine wichtige Voraussetzung, um diese Arbeit optimal bewältigen zu können. „Wie in jedem Support-Umfeld muss man sich auf das Gegenüber einstellen, wenn man Anfragen entgegennimmt. Ist der oder die GesprächspartnerIn aufgebracht, heißt es umso ruhiger zu bleiben“, erklärt Teamleiter Christian Rosmann. „Unser Job hat trotz der ganzen Technik einen stark menschlichen Aspekt“, ergänzt Teammitarbeiter Martin Popotnig. „Vor allem AnwenderInnen, die noch nicht mit der IT aufgewachsen sind, müssen wir ganz sanft an die Technik heranführen. Wir nehmen uns auch die notwendige Zeit, die Problemstellungen und Lösungen detailliert zu erklären“, führt der ITler weiter aus.

Alle Unterlagen und Impressionen zum ITG-Forum 2013 finden Sie Gabriela Felder auf itg.graz.at.

Kompetent Dass diese Qualitätsansprüche Zeit beanspruchen, während andere Bediens-

imTeam

tete mitunter ein wenig auf die Beantwortung ihrer Fragen warten müssen, lässt sich dabei leider nicht vermeiden. „Wir sind vier Mitarbeiter für fast 4.000 User. Fachlich sind wir optimal aufgestellt und auch die Zusammenarbeit im Team funktioniert super. Jeder hat seine Kompetenzbereiche, die so verteilt sind, dass wir unsere Aufgabe bestmöglich meistern können“, meint Rosmann. „Vor allem die Erfolgserlebnisse, die wir jeden Tag haben, wenn wir unseren Anwenderinnen und Anwendern weiterhelfen konnten, sind ein toller Aspekt unserer Arbeit. Auch die positiven Bewertungen der User zeigen uns, dass unsere Bemühungen, unseren Job gut zu machen, auch anerkannt werden“, freut sich Popotnig. Lösen Die größte Herausforderung, da sind sich Rosmann und Popotnig einig, liegt in der Koordination mit den einzelnen IT-Spezialistinnen und -spezialisten. Vor allem bei Problemen, die nicht von dem vierköpfigen Team selbst gelöst werden können, ist es oft nicht so einfach, in kürzester Zeit ein Feedback einzuholen und die passenden Lösungen mitzuteilen. Aber genau darin liegt auch ein großer Reiz dieser Arbeit. „Ich liebe es, knifflige Probleme zu lösen. Mittels Wissen und Ausschlussverfahren kommt man auf die richtige Lösung, und das gefällt mir einfach wahnsinnig gut an meiner Arbeit“, erklärt Popotnig. Peter Balazic 


Foto: © Stadt Graz/Fisc

INFO Who is who in der ITG?

Ing. Reinhard Ebner SAP-Anwendungsentwicklung

ITG-ServicelineMitarbeiter Christian Rosmann hat immer ein offenes Ohr für Sie.

Fotos: © Stadt Graz/Fischer

Tipps und Tricks „Wer die Wahl hat, hat die Qual“, heißt es. Besonders bei der Wahl der richtigen Passwörter tun sich viele PC-NutzerInnen schwer. Passwort wie „Ausweis“ Machen Sie sich bewusst, dass Sie sich mit der Eingabe von Benutzernamen und Passwort „ausweisen“. Geben Sie deshalb Ihr Passwort nicht weiter und lassen Sie andere Personen nicht unbeaufsichtigt unter Ihrem Benutzernamen am PC arbeiten. Gute Passwörter sind mindestens 8 Zeichen lang,  enthalten Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen ($,%,& ...), werden regelmäßig geändert. Passwörter, die Spaß machen  umgangssprachliche Ausdrücke, die nicht im Wörterbuch stehen („Maggisuppn“, „Murbruckn“)  Kindermund („Huwawa“, „Reteptrieren“)  Buchstaben durch Zahlen und/oder Sonderzeichen ersetzen, die ähnlich aussehen („E1erspe1$“) Sätze, Gleichungen, Ausrufe bilden („Was-ist-los?“, „Ich+Du=Wir“)  ergänzende Zahlen, die nur für Sie Sinn ergeben („Urlaub=3098“, weil

Sie einen 3.098 Meter hohen Berg bestiegen haben)  Zeichenkombinationen, die Sätze ergeben („Mdislsu8U?“ = Musst du immer so laut sein um 8 Uhr?) Passwort ändern: Strg + Alt + Entf Um Ihr Passwort für die Anmeldung am PC zu ändern, drücken Sie die Tasten Strg + Alt + Entf und wählen die Funktion „Kennwort ändern …“. Geben Sie Ihr bisheriges Kennwort unter „altes Kennwort“ ein und Ihr neues unter „neues Kennwort“. Probleme mit dem Passwort? Wenn Sie Ihr Passwort vergessen oder zu oft falsch eingegeben haben, wenden Sie sich an die ITG-Serviceline unter 8484. Passwörter sicher verwalten Selten verwendete oder oft geänderte Passwörter werden leicht vergessen oder verwechselt. Wenn Sie viele Passwörter sicher verwalten wollen, verwenden Sie den E-Tresor. Alle Infos zum E-Tresor finden Sie unter grazipedia.graz.at >> IT + E-Government >> E-Tresor. 

Robert Hirschbäck, BSc SAP-Basis Services, Omnitracker Technische Services

Eva Ukowitz

Josef Schmid SAP-Anwendungsentwicklung

Bereichsverantwortungen & Kontakte:  Projektmanagement DI Erwin Baumgartner (DW 8450) projektmanagement@itg.graz.at  Servicemanagement Ing. Peter Balazic (DW 8390, Serviceline DW 8484) servicemanagement@itg.graz.at serviceline@itg.graz.at IT-Services DI Barbara Meyer, MSc (DW 8440) barbara.meyer@itg.graz.at IKT-Infrastruktur Ing. Christian Mayerhofer (DW 8480) christian.mayerhofer@itg.graz.at  Businessmanagement Mag. Thomas Pfundner (DW 8430) businessmanagement@itg.graz.at  Qualitätsmanagement DI Robert Kalcher (DW 8420) qualitaetsmanagement@itg.graz.at Geschäftsführung DI Friedrich Steinbrucker (DW 8400) friedrich.steinbrucker@itg.graz.at  Website itg.graz.at


GBG

Lasst uns feiern! Mit April 2013 wurden die GBG-Bürostandorte Brückenkopfgasse 1, Kaiserfeldgasse 17 und Kaiserfeldgasse 19 in den neuen, von der GBG entwickelten, gemeinsamen Bürostandort in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße 94 zusammengeführt.

Fotos: Stadt Graz/Fischer

GBG-MitarbeiterInnen Heidi Auer, Mag. Evelyn Wagner, Manfred Marterer, Sintya Klug und Denise Dörflinger hoben die Gläser auf ihre neuen Büros in der Conrad-von-Hötzendorf-Straße (v. l.).

Eine grüne Wand bringt Natur in die neuen Büroräumlichkeiten.

Viele prominente Festgäste verewigten sich auf einer Leinwand.

Das Empfangspult wurde in den GBG-Werkstätten selbst gefertigt.

Mit der Zusammenlegung der Bürostandorte Brückenkopfgasse und Kaiserfeldgasse änderte sich auch der Firmensitz, der bereits ins Firmenbuch eingetragen wurde. Somit ist nun der Großteil der rund 70 GBG-VerwaltungsmitarbeiterInnen auf zwei Etagen, in denen es neben Besprechungsräumen auch einen Sozialraum gibt, untergebracht. Grund genug, um zu feiern: Am 18. Juni lud die Geschäftsführung der GBG viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Haus Graz, viele Kundinnen und Kunden sowie die MitarbeiterInnen zum Eröffnungsfest des neuen Standortes ein. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag von der Jazz-Gruppe „Bingo Boys“, weswegen so mancher Festgast ein Tänzchen wagte. 

Evelyn Wagner

Kaderschmiede

Foto: Friesinger

Die Förderung junger Menschen ist der GBG wichtig. Sechs Lehrlinge erhalten hier eine fundierte Berufsausbildung.

Denise Dörflinger lernt in der GBG den Beruf der Immobilienkauffrau. 16

imTeam

Patrick Neubauer ist im ersten Lehrjahr und erlernt den Maurerberuf im GBG-Team „Werkstätten“. Hier wird als Zweiter im Bunde in naher Zukunft noch ein Lehrling aufgenommen werden, der eine Ausbildung zum „Maler und Beschichtungstechniker“ machen wird. Zwei weibliche Lehrlinge werden im Team „Reinigung und Service“ – dieses wurde in der letzten „imTeam“Ausgabe vorgestellt – zu sogenannten „Denkmal-, Fassaden- und Gebäuderei-

nigerinnen“ ausgebildet. Laura Walcher erlernt ebenso wie ihre Kollegin Denise Dörflinger (siehe Foto) den Beruf der „Immobilienkauffrau“. Dörflinger hat aufgrund ihrer schulischen Vorbildung eine verkürzte Lehrzeit. Von ihrer Lehrstelle ist sie begeistert: „Das Team der GBG hat mich herzlich aufgenommen und ich habe im ersten Jahr meiner Lehrzeit viel gelernt. Eine Lehre bei der GBG zahlt sich aus!“ 

Evelyn Wagner


Foto: Friesinger

GBG-Forstfacharbeiter Markus Oswald liebt die Arbeit in der freien Natur.

Gehegt und gepflegt Die städtischen Wälder liegen dem GBG-Team Forst am Herzen. Drei Facharbeiter halten gemeinsam mit dem Stadtförster die „grünen Lungen“ in all ihren Funktionen aufrecht. als Naherholungsgebiet für die Bevölkerung zu sichern“, so Bedenk. Gütesiegel Die Grazer Wälder sind mit dem PEFCSiegel zertifiziert, ein weltweit anerkanntes Qualitätsmerkmal für nachhaltige Forstwirtschaft. Die Zertifizierung basiert auf der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktion des Waldes, der somit als wichtiger Lieferant für nachwachsende Baustoffe, natürlicher Lebens- und gemeinsamer Erholungsraum ausgezeichnet wird. Evelyn Wagner

Foto: Stadt Graz/Fischer

Rund ein Viertel der Grazer Stadtfläche ist Wald, das sind etwa 3.100 Hektar. Mit circa 600 Hektar hat die GBG den größten Anteil davon. Der Bestand reicht vom größten zusammenhängenden Waldbesitz, dem Buchkogel, im Westen über kleinere Flächen am Schloßberg bis hin zum Leechwald, der in Geidorf beginnt und sich bis Mariatrost zieht. Die Umgebung des Schlosses Lustbühel im Osten, die Kalkleiten im Norden und Gössendorf im Süden sowie die Wasserschutzgebiete der Holding Graz im Bereich Andritz und Kalsdorf zählen ebenfalls dazu. Verwaltet werden die Wälder vom Team Forst. Drei Forstfacharbeiter sorgen gemeinsam mit Stadtförster Ing. Peter Bedenk für die Aufrechterhaltung all ihrer Funktionen. „Unsere kleine, aber feine Truppe schafft es mit viel persönlichem Engagement, die Wälder

Ing. Peter Bedenk ist als Stadtförster bei der GBG für die Erhaltung der städtischen Wälder zuständig.

INFO Waldpflegeverträge In Kooperation mit dem Waldverband Steiermark wird allen Eigentümerinnen und Eigentümern eine Jahresbetreuung ihres Waldes angeboten. Die ersten „Waldpflegeverträge“ sind bereits unterzeichnet. Alle Infos zu diesem neuen Service erhalten Sie beim:  Waldverband Steiermark Tel.: +43 316 8335-30 office@waldverband-stmk.at sowie bei der GBG bei Stadtförster Ing. Peter Bedenk Tel.: +43 316 872-8690 peter.bedenk@gbg.graz.at Waldschule am Hilmteich Was ein Wald alles zu bieten hat, erfahren unsere Kleinen am besten in der Waldschule im Leechwald, in der ganzjährig Führungen angeboten werden. Seit vielen Jahren besuchen Schulklassen wie auch Eltern mit ihren Kindern diese attraktive Einrichtung. Info und Anmeldung ebenfalls bei Stadtförster Bedenk.


KURZ NOTIERT

Wer ab 1. Juli eine nicht übertragbare Jahreskarte des Verkehrsverbundes Steiermark (Zone 101) kauft, die sie/er vorwiegend für die Fahrt zwischen Wohnadresse und Dienststelle verwendet, kann um ein „Jobticket“ ansuchen. Und so funktioniert‘s: Die Originalrechnung, die auf „Stadt Graz“ ausgestellt sein muss, wird dem Personalamt binnen 14 Tagen ab Gültigkeit der Fahrkarte übermittelt, ein eigenes Formular dafür gibt es nicht. Der/dem städtischen Bediensteten (ausgenommen sind anderen Rechtsträgern Zugewiesene, Karenzierte und Pensionierte) wird daraufhin monatlich ein Zwölftel des geltenden Tarifs (derzeit 32,33 Euro) angewiesen. Daneben gilt auch noch der 100-prozentige Kostenersatz für Halbjahres- und Jahreskarten, der allerdings nach wie vor versteuert wird. Diese Regelung ist für Teilzeitbeschäftigte und MitarbeiterInnen mit Pendlerpauschale manchmal die günstigere Alternative zum Jobticket. Eine Rückverrechnung von bereits geleisteten Kostenersätzen kann nicht erfolgen!

Sammelplatz Sollte das Rathaus evakuiert werden müssen, ist der Sparkassenplatz (zwischen Congress und Stmk. Sparkasse) der neue Versammlungsort für die Rathaus-MitarbeiterInnen.

Auszeichnung Große Freude beim Amt für Jugend und Familie: Das Grazer Kinderbildungs- und -betreuungsprogramm wurde mit dem „Österreichischen Verwaltungspreis 2013“ ausgezeichnet. Ausschlaggebend für die Jury war die gleiche Qualität in allen Einrichtungen, die einen gelingenden Übergang der Grazer Kinder in die Volksschulen garantiert. 18

imTeam

Eine moralische Verpflichtung Fast ein Jahr sind die Konfliktlotsinnen und -lotsen im Haus Graz im Einsatz. Eine erste Bilanz und zwei wichtige Fragen. Seit 1. August 2012 stehen 27 Konfliktlotsinnen und -lotsen den Kolleginnen und Kollegen im Magistrat Graz, in der GBG und ITG zur Seite, wenn es um die Lösung von dienstlichen Konflikten geht. Die erste Evaluierung zeigt: Mit dem organisationsübergreifenden Konfliktmanagement ist das Haus Graz auf sehr gutem Weg. Bis Ende März haben sich 23 Personen aus acht Abteilungen an acht Konfliktlotsinnen/-lotsen gewandt. Es gab 34 Einzel- und vier Gruppengespräche mit positivem Abschluss (zwei Klärungsprozesse sind noch im Laufen). Der Zeitaufwand betrug 89 Stunden. Konstruktive Beteiligung Dabei kristallisierte sich vor allem eine Frage heraus: Müssen MitarbeiterInnen an Konfliktlösungsverfahren teilnehmen? „Von allen Beschäftigten wird erwartet, sich konstruktiv an Konfliktlösungen in ihrem Arbeitsumfeld zu beteiligen und frühzeitig einzugreifen, um die Eskalation zu verhindern“, so Elke Pölzl, Leiterin der internen Krisenintervention und -prävention. Wobei die Formulierung „wird erwartet“ als „sind verpflichtet“ zu verstehen ist. „Dabei geht es insbesondere um eine moralische Verpflichtung, wobei die Verweigerung, einen Beitrag zu einer Konfliktklärung zu leisten, zu protokollieren und der/ dem nächsthöheren – nicht in den Konflikt involvierten – Vorgesetzten zu melden ist“, konkretisiert Elke Pölzl, die vor Kurzem die „IRIS“ für ausgezeichnete Konfliktkultur entgegennehmen durfte (siehe S. 10). Gespräche sind vertraulich! Ing. Rainer Knechtl, Sprecher der Konfliktlotsinnen/-lotsen, erklärt: „Wird in einer Abteilung ein Konfliktlösungsverfahren eingeleitet, wird die/der Amtsleiter/In informiert. Die Inhalte der

Klärungsgespräche sind aber selbstverständlich vertraulich!“ Angela Schick

Ingrid Unger Grüner Club

„Allein bei der Ausbildung hatte ich einige Aha-Erlebnisse im Umgang mit Konflikten. Die gelernten Werkzeuge waren bei den beiden Beratungsgesprächen, die ich geführt habe, gut einsetzbar. Ich ermutige alle, bei Problemen die Konfliktlotsinnen und Konfliktlotsen zu kontaktieren!“

Natascha Wotke Geriatrische Gesundheitszentren

„Es ist leichter, gemeinsame Lösungen zu finden, wenn noch nicht zu viel in die Brüche gegangen ist.“

Fotos: Stadt Graz/Fischer

Jobticket

Ing. Rainer Knechtl Stadtbaudirektion

„Es erfordert Courage und Zeit, Konflikte offen ‚auszutragen‘, aber die Mühe lohnt sich! Fast alle Konfliktlösungsverfahren wurden positiv abgeschlossen. Wenn Sie etwas verändern und Ihr Arbeitsklima verbessern wollen, machen Sie den ersten Schritt – schlimmer kann es nicht mehr werden!“


holding graz

Foto: LUPI SPUMA

Lesen Sie diesmal, warum die OberbauGleisbautruppe erst um sieben Uhr fr체h zum Schlafen kommt und wie im Bereich Services den Steinkrebsen beim Siedeln geholfen wird bzw. was Geschichtenerz채hlen mit der aktuellen HoldingLeistungsoffensive gemein hat.


Fotos: Holding Graz/ Hart

53 Polizistinnen und Polizisten haben sich für die Evakuierungsübungen auf dem Gelände der Alten Remise in der Steyrergasse zur Verfügung gestellt und in den Hoch- und Niederflurstraßenbahnen den Ernstfall trainiert.

LINIEN

Alles unter Kontrolle Für den Fall, dass Raufereien in öffentlichen Verkehrsmitteln eskalieren, trainierte die Exekutive bei den Graz Linien. Großes Polizeiaufgebot in der Alten Remise in der Steyrergasse! Grund dafür war allerdings kein besorgniserregender Vorfall, sondern eine Übung, die der Leiter des Fahrbetriebs und der Funkleitstelle, Johann Müller, initiiert hatte. Konkret ging es um das Training von Evakuierungsmaßnahmen, die gegebenenfalls bei Übergriffen in Straßenbahnen angewendet werden können. Mit Linien-Lehrfahrer Franz

Johann Müller von den Graz Linien forciert die Zusammenarbeit mit der Grazer Polizei.

20

imTeam

Kauc am Steuer probten 53 Polizistinnen und Polizisten unter der Leitung von Kontrollinspektor Willibald Gutschi vier Stunden lang den Ernstfall, jeweils in einer Niederflur- und in einer Hochflurstraßenbahn. Sie wurden über die technischen Gegebenheiten der Bims, wie Türenbreite und Stufenhöhen, informiert und erhielten somit auch Einblick in die Technik von Straßenbahnen.  Karin Hirschmugl

Kontrollinspektor Willibald Gutschi instru iert sein Team und plant die Evakuierungen.

Terrain Einsatz in Straßenbahnen: ein ganz neues ten. für die Grazer Polizeibeamtinnen und -beam

Als „Störenfriede“ wurden eigens ausgebildete Polizeibeamte eingesetzt.


Foto: Holding Graz/Team Gleisbau Fahrweg

Alles schläft, einsam wacht ... Die meisten Arbeiten an Schienen und Geleisen können nur in der Nacht erledigt werden. Es ist 22 Uhr. Der Job von Ing. Andreas Hopferwieser und seinem Team beginnt. Für Arbeiten an den Geleisen ist tagsüber meistens keine Zeit. Aufgebogene Schienen und undichte Fugen warten darauf, repariert zu werden. Nächtliche Baustellen Während bei den meisten Grazerinnen und Grazern Ruhe einkehrt, werden in der Steyrergasse beim kurzen Kaffee in der rund zehnköpfigen Truppe die Aufgaben für die nächsten Stunden besprochen. Dann geht‘s auf die verschiedenen Baustellen. Vor dem Stadionturm braucht der Fugenverguss eine Sanierung. Solche Arbeiten, die zweimal jährlich – nämlich im Frühjahr und im Herbst – an den Geleis-Kurven notwendig sind, sind nur dann möglich, wenn der Verkehr nahezu ruht – also mitten in der Nacht. Das heißt: Fahrbahnen absperren, Hütchen aufstellen, die Fugen bearbeiten, neu ausgießen. Bis zum Morgen muss alles fertig sein. Fertig bis zum Morgengrauen Ein anderer Trupp bereitet in Maria-

Wussten Sie dass … grün den Austausch eines aufgebogenen Schienenabschnitts vor. Die Linie 1 fährt schon mit solchen zeitlichen Abständen, die ausreichen, dass die Gleisbau-Mitarbeiter die Befestigungen im Unterboden lockern können. Erst, wenn der Straßenbahnbetrieb endgültig steht, kann das beschädigte Stück wirklich erneuert werden – um ca. 4.50 Uhr muss die erste Straßenbahn aber wieder problemlos durchfahren können. Von hilfsbereit bis wütend Die insgesamt 20 Mitarbeiter der Gruppe „Oberbau-Gleisbau“ sind allesamt Facharbeiter und bringen aus den verschiedensten Berufen ihre Erfahrungen ein. Sehr oft ist ihr Können auch im zwischenmenschlichen Umgang gefragt – wer Krach macht, muss vorher auch dafür sorgen, dass die AnrainerInnen, Gewerke und Zustelldienste informiert sind. „Die Reaktionen sind unterschiedlich“, erzählt Andreas Hopferwieser, „von manchen Leuten können wir einfach alles haben – bis zum Strom aus der Garage.

n … die Gleislänge im Grazer Stadtgebiet (inklusive Remisen) 74 km beträgt? n … sich das längste Gleis mit 22,5 km auf der Linie 1 befindet? n … das kürzeste Gleis mit 9,3 km die Endstationen Krenngasse und Laudongasse der Linie 3 verbindet?

Andere wieder sind einfach wütend, weil sie nicht schlafen können.“ Die Oberbau-Gleisbau-Truppe kommt in dieser Woche erst um ca. 7 Uhr früh zum Schlafen. Am nächsten Tag stehen wieder andere Arbeiten auf dem Programm – Gleisfelder zusammenbauen, Gleise verlegen, Belagsschäden sanieren und Baustellen mit Material beliefern. Karin Hirschmugl imTeam

21


Edel sei der Krebs

Services

Steinkrebse sind ein Gütesiegel für ein Gewässer. Die Versickerungsanlagen am Areal des Straßganger Bades sind aber zweifelsohne nicht der richtige Wohnort für 52 Tiere. Lautes Motorengeräusch lässt die Wildenten aufschrecken. Die Menschen sind sie ja gewohnt, aber warum machen die heute plötzlich so einen Lärm? Und was hat der große Saugwagen der Wasserwirtschaft hier zu suchen? Aber sie werden bald wissen, warum der ausgerückt ist. Mit seiner

Fotos: Holding Graz/Griebaum

Organisierte Übersiedelung Aufgrund der Tatsache, dass Steinkrebse sich nur in absolut sauberen Gewässern ansiedeln, könnte der Betreiber des Bades die Schalentiere durchaus als Gütesiegel betrachten. Aber ein Leben in einer Sandfilteranlage ist auch nicht immer abendfüllend. Bei der Umsiedelung muss jeder Handgriff sitzen. Man kann nicht einfach in einen Behälter greifen, die Krebse schnappen und irgendwo wieder aussetzen. Professionelle Hilfe ist gefragt.

Krebs-Experte Gerd Richter birgt die Krebse aus dem Kanalschacht. 22

Hilfe werden heute nämlich Krebse gerettet. Es sind Steinkrebse, die sich in den Sandfilteranlagen des Straßganger Bades angesiedelt haben. Jetzt heißt es, die unter Naturschutz stehenden Zwicker wieder dorthin zu bringen, wo sie auch wirklich hingehören.

imTeam

Keine Berührungsängste Arnold Semlitsch und Gerd Richter sind diese Hilfe. Kurz vor 9 trifft man sich bei der Rettungszufahrt zum Bad

mit einem Saugwagen des Betriebs Abwasser. Badegäste sind von den Enten abgesehen noch keine vor Ort. Kollegen vom Spartenbereich Abwasser pumpen selbiges aus der Anlage. Gerd Richter, seines Zeichens Landesbeauftragter für Fischerei, ist der Experte, der genau weiß, wie er die Krebse am besten aus dem Schlamm bekommt. Scherenträger aus dem Schlamm Dazu ist sich Richter auch nicht zu fein, seine Hände schmutzig zu machen: Mit Stirnlampe und Kübel bewaffnet steigt er den Kanalschacht hinunter, um die Scherenträger behutsam samt Schlamm in den Eimer zu legen. Der erste gerettete Krebs ist gleich ein ganz großer: auch wenn ihm eine Schere fehlt, hat er in etwa die Abmessungen einer Männerhand. „Das hier… ist kein Steinkrebs“, erklärt Richter. „Wir haben hier einen Edelkrebs.“ Ein bisschen stolz wirkt er schon. Er erinnert ein bisschen an den Schauspieler Sir Ben Kingsley, wenn er von seiner Arbeit erzählt und etwas ernster wird.


Krebse sind sehr sensibel Man fragt sich vielleicht, wieso man die Krebse erst wieder in den Bach setzt, der direkt in die Filteranlage läuft. Gerd Richter schmunzelt: „Es wirkt etwas unlogisch, aber Krebse sind sehr sensibel. Es ist schwer, sie in fremde Gewässer zu siedeln, da man nicht weiß, welche Krankheiten und Erreger dort drin sind.“ Im Konkreten

Foto: Holding Graz/ Griebaum

Der Edelkrebs in seiner Hand ist der erste, der in eine Wasserwanne kommt, um dort auf den Transport zu warten. Einige Zeit später sind 62 Krebse unterschiedlicher Größe vom Schlamm befreit, gewaschen und in Wannen verteilt. Jetzt heißt es, die dorthin zurück zu siedeln, wo sie in Frieden leben können. Erste Station: Katzelbach, nur wenige Minuten vom Bad Straßgang entfernt.

meint er die amerikanischen Signalkrebse, die bei unseren heimischen Krabblern die Krebspest verbreiten. Ein Algenpilz, der die Tiere krank macht und tötet. „Ist ein Gewässer damit infiziert, ist es für unsere heimischen Krebse für immer verloren“. Eine Idylle als neuer Wohnort An drei Orten werden die Krebse am Katzelbach eingesiedelt, bevor es weiter Richtung Voitsberg zur letzten Station geht. Dichtes Gebüsch, tief hängende Äste, hohes Gras und schlammige Sandbänke müssen überwunden werden, damit die Tiere dort frei gelassen werden können, wo sie ideale Lebensbedingungen vorfinden: auf einer kleinen, sonnendurchfluteten Lichtung, mitten in der Idylle. Krebs müsste man sein.  Kevin Griebaum

Jetzt haben die sensiblen Krebse neue, ideale Lebensbedingungen.

KURZ NOTIERT

450 MitarbeiterInnen trafen sich zur „Dienstbesprechung“.

Foto: Holding Graz/Radaelli

Der strenge Winter 2012/2013 war ein treffender Anlass, um alle 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stadtraums zu einem gemeinsamen Treffen im Stützpunkt Neufeldweg einzuladen – übrigens das erste seit der Zusammenlegung von Grünraum und Straße zum neuen Spartenbereich. Unter dem Titel „Dienstbesprechung“ sagten Vorstandsdirektor Wolfgang Messner, Spartenbereichsleiter

Burkhard Steurer und Klaus Zausinger, bei den Services für KundInnenmanagement und Vertrieb verantwortlich, den versammelten Hauptdarstellern im Winterdienst anhand eines statistischen Rückblicks ein großes Danke für die hervorragende und auch in den Medien hochgelobte (Mehr)Leistung aus. Enrico Radaelli von der Managementeinheit Marketing, Kommunikation und Vertrieb entführte alle Anwesenden in die virtuelle Welt und dokumentierte, wie sich die hervorragende Arbeit auch in der OnlineBerichterstattung öffentlichkeitswirksam niedergeschlagen hat. Nach Informationen über den Stand der Aktion „Sauberes Graz“, die heuer den Schwerpunkt im Stadtraum-Programm bildet, folgte als gelungener Abschluss die Eröffnung des Buffets. Laut Burkhard Steurer wird die gemeinsame Dienstbesprechung in Zukunft einen jährlichen Fixpunkt im Spartenbereich Stadtraum darstellen. 

Weiter für ein sauberes Graz Foto: Holding Graz/Eisner

Der ganze Stadtraum unter einem Dach

Peter Meinl vom Spartenbereich Stadtraum ist regelmäßig auf den Grazer Straßen und Plätzen unterwegs um dort den Grad der Sauberkeit zu messen. Immer mit dabei: ein PDA-Messgerät, wo er die Daten gleich vor Ort eingibt. Bewertet wird nach Schulnotensystem, grobe Verschmutzungen werden zusätzlich mit Fotos dokumentiert und anschließend beseitigt. Begleitet werden diese Maßnahmen in Zukunft von einem „Dreck-weg-App“, das derzeit erarbeitet wird.  Gabi Lach imTeam

23


Foto: Holding Graz/Sommer

SAS

v.li.: Andreas Treiber, Reinhard Reisenhofer, Stephan Schrotter, Aleksander Bestijanic, Gudrun Freidl, Josef Unger, Klaus-Peter Weinbauer, Mehmedin Ramic, Klaus Zausinger, Alfred Röck, Wolfgang Winterholer, Christian Flechl, Wolfgang Hanusch, Helmut Schuller, Roman Kricker, Bruno Reinbacher

Die SAS im Fluss Erweitertes Team – erweitertes Service. weiterhin zu sichern, wurde im Dezember vorigen Jahres Ing. Wolfgang Winterholer (siehe Gruppenfoto) ins Team geholt. Auch er kann auf eine große Beruferfahrung zurückgreifen - immerhin war er 59 Jahre alt, als er sich für die SAS entschied. Mittlerweile hat der „junge SAS-Mitarbeiter“ den 60. Geburtstag im Kreis der SASKollegInnen gefeiert. Teamgeist dient allen Ebenfalls neu im Team sind Hermann Eichinger, der seit 1. März Lecks ortet und Hydranten überprüft sowie Christian Kessler. Die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Klaus Weinbauer und Mag. Klaus Zausinger: „Wir sind stolz auf den Teamgeist in der SAS. Er dient nicht nur uns, sondern auch unseren Kundinnen und Kunden und einer kosteneffizienten und gesetzeskonformen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.“  Gudrun Freidl

24

Neu im Team: Hermann Eichinger, seit 1. März dieses Jahres für technische Dienstleistungen wie Leckortung und das Überprüfen von Hydranten in steirischen Gemeinden zuständig. imTeam

INFO Jährlich werden …  mehr als 10 km Leitungen verlegt 5.000 Wasserzähler getauscht  3.000 bis 4.000 Hydranten geprüft  500 Hausanschlüsse errichtet bzw. erneuert ca. 130 Schwimmbäder befüllt bis Ende 2012

Foto: Manfred Weidinger

Foto: Holding Graz/ Bestijanic

Ein ganz junger 60er Mehr Service bedeutet aber natürlich auch mehr Aufwand. Um die Qualität

Foto: Holding Graz/Sommer

Die Leistungen der Styrian Aqua Service GmbH steigen stets an, seit Beginn des Jahres werden auch Abwasserdienstleistungen (Betrieb, Wartung und Erhaltung der Kanalisationsanlagen sowie ein qualitätsorientiertes Kanalmanagement) angeboten. Auch das Team ist gewachsen: Seit Herbst 2012 unterstützt Dipl.-Ing. Stephan Schrotter das Anlagenmanagement Wasserversorgung, das von Dipl.-Ing. Wolfgang Hanusch geleitet wird. Warum Stephan Schrotter der ideale Mann für diesen Job ist? Er hat sich in seiner Diplomarbeit mit der „Ermittlung des wirtschaftlich optimalen Leckortungsturnusses von Wasserleitungen“ beschäftigt und war am Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Landschaftswasserbau tätig.

 wurden 270 Trinkbrunnen „Graz“ verkauft Ebenfalls neu bei der SAS: Christian Kessler, hier beim Einbau eines „Kanalabzweigers“

So finden Sie uns! Wasserwerkgasse 10 | 8045 Graz Tel.: +43 316 887-3950 Fax: +43 316 887-3955


Fotos: LUPI SPUMA

Die Stadt meines Lebens www.holding-graz.at

Wir lieben unsere Stadt! Mit Graz verbinden uns besondere Erlebnisse. Das Leben hier ist schön und das wollen wir weitererzählen. Wir lieben an Graz die hohe Lebensqualität: vom Klima über das Kulturangebot, die kurzen Wege, die Sauberkeit und Gepflegtheit, das Freizeit- und Naherholungsangebot, die Sicherheit bis hin zu den Ausbildungsmöglichkeiten. Das alles macht unsere Stadt aus und dafür ist zu einem wesentlichen Teil unsere hohe Leistungs- und Servicequalität verantwortlich. Am besten können das Menschen ausdrü-

cken, die hier leben und arbeiten und so stehen ihre Geschichten im Mittelpunkt der diesjährigen Informations-, Service- und Vertriebsoffensive. Medienmix und Interaktion durch Blog Passend zum Sommerbeginn inszenieren MKV und achtzigzehn auf Plakaten, in Medien und online, einprägsam und authentisch, unsere Produkte und Leistungen. Die Bilder zeigen Men-

schen, die Graz mit all seinen Angeboten und Möglichkeiten lieben. Es sind Erinnerungen an die Freischwimmerprüfung in der Auster, das erste Date im Stadtpark oder die Mittagspause am Murufer. Durch ihre Geschichten erfahren wir, was für sie Graz so lebenswert macht. Diese Erfahrungen kommunizieren wir unter dem Titel „Die Stadt meines Lebens“. 

Marie-Theres Schnattler imTeam

25


Bestattung

Fotos: Holding Graz/Weinmüller

Teamplay für einen guten Zweck Große Radtour und eine Benefizveranstaltung. Peter Weinmüller, Johann Prisching und Martin Rainer sind gut in Istanbul angekommen.

Viel „Laufarbeit“ Das Organisationsteam Matthias Gapp, Christian Wolf und Markus Held konnte dank seiner guten Kontakte und der vielen „Laufarbeit“, aber auch dank der Hilfe zahlreicher Kolleginnen und Kollegen und Freunde Ende April zu einer großangelegten, auf einer eigenen Facebook-Seite und mit vielen Plakaten beworbenen Charity-Gala in die S1-Lounge der Shoppingcity Seiersberg laden. Um die fünfhundert Gäste

folgten der Einladung, denn immerhin waren auf der Bühne Träger klingender Namen vertreten: Vera Luttenberger, die White Stars, Marlena Martinelli, die Gruppe Steirerkraft … Auch Manuel wohnte einem Teil der Gala bei, obwohl ihn dies an die Grenzen seiner Belastbarkeit brachte. Neben den Genannten sei auch Helmut Rodler – er wird von der Bestattung Graz oft als Trauerredner engagiert – für die Moderation der Veranstaltung, der Firma Messner für die Sachspenden für das VIP-Buffet und der Leitung der Bestattung für die bei der Organisation des Abends notwendige flexible Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter gedankt. Alles Gute für Manuel! Nach der Veranstaltung konnte ein glückliches Veranstalterteam 11.240 Euro an Erlös zählen. Dazu kommen noch mehr als 4.000 Euro, die die Hob-

Fotos: Holding Graz/Bestattung

Manuel (Mitte) mit Papa Gerhard und Freund Michael

Moderator Helmut Rodler mit Manuel und Gerhard Tscheppe sowie den Organisatoren Matthias Gapp, Markus Held und Christian Wolf 26

Markus Held und Matthias Gapp

Fotos: Holding Graz Bestattung

Einen besseren Teamgeist als den in der Bestattung Graz kann man sich nicht wünschen. Die Kollegen von Gerhard Tscheppe scheuen keine Mühen, die kostenintensive Rehabilitation von dessen Sohn Manuel nach einem lebensbedrohlichen und leider heute noch folgenschweren Sturz zu unterstützen, werden doch nicht alle Therapien von der Krankenkasse übernommen.

imTeam

bysportler Peter Weinmüller (Sozialamt der Stadt Graz), Johann Prisching (Holding Graz Services) und Martin Rainer vom gleichnamigen Feinkostbetrieb über Sponsoren und Spendenaufrufe aufgetrieben haben. Die drei sind nämlich in zwölf Tagen gut 2.000 Kilometer auf dem Fahrrad nach Istanbul gestrampelt und haben auf Facebook täglich aktuell darüber berichtet. Alles Gute, Manuel, auf dass die Therapien Wirkung zeigen mögen!


Fotos: Flughafen Graz/Poelt

Flughafen

Carina Sticher, Emina Luttenberger, Lena Bauer und Andreas Weninger (v. l. n. r.)

Hilfe in der allerletzten Minute! Die Notpassstelle am Flughafen ist manchmal die letzte Rettung.

INFO ALLE FAKTEN zum NOTPASS n K  osten: Erwachsene: € 75,90;

Kinder: € 30,n W  ie lange gilt der Notpass? Für

Endlich ist der Urlaub da. Seit Monaten freut man sich darauf. Die Koffer sind gepackt, man ist am Flughafen angekommen und will einchecken. Aber, oh Schreck, der Pass ist daheim geblieben und liegt auf dem Esszimmertisch. Heimzufahren, um ihn zu holen ist zeitlich nicht mehr möglich. Was tun?

n

n

Ausstellen in 15 bis 20 Minuten Für solche Fälle gibt es am Flughafen Graz eine Notpassstelle, die vor einigen Jahren gemeinsam mit der Bezirkshauptmannschaft Graz Umgebung eingerichtet wurde. „Oft wird übersehen, dass der Pass abgelaufen ist“, erzählt Emina Luttenberger, Mitarbeiterin der Flughafeninformation. „Um eine Reise im letzten Moment noch zu retten, waren auch schon Notpassantragsteller aus den Nachbarbundesländern Kärnten oder Niederösterreich bei uns!“ Einen Notpass kann man direkt an der Flughafeninformation, die von den MitarbeiterInnen [1+2] von Montag bis Sonntag von 05.00 – 22.30 Uhr besetzt ist, beantragen. Das Ausstellen dauert nicht länger als 15 bis 30 Minuten. Für die notwendigen Fotos nach EU-Richtlinien wurde am Flughafen eine Fotokabine installiert. Pro Jahr werden am

Marilis Zach und Regina Kornhäusl

Flughafen Graz übrigens mehr als 500 Notpässe ausgestellt.

n

Notpass nicht für alle Länder gültig „Manchmal ist der Pass auch nicht mehr so lange gültig, wie es die Einreisevorschriften eines Landes vorschreiben. In viele Länder darf man nämlich nur einreisen, wenn der Pass am Tag der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist“, informiert Luttenberger weiter. „Ich rate daher allen Reisenden, sich frühzeitig über Einreisebestimmungen zu informieren und den Pass auf seine Gültigkeit zu checken! Durch die Notpassstelle konnte das Team der Flughafeninformation schon viele Rei-

n

die Dauer der Reise, im Ausnahmefall bis zu einem Jahr Was benötige ich für die Ausstellung des Notpasses? Mindestens ein Identitätsnachweis und ein genormtes Foto. Wurde noch nie ein EU-Pass ausgestellt, sind mehr Unterlagen notwendig. K  önnen sich nur Passagiere des Flughafen Graz einen Notpass ausstellen lassen? Nein. Jeder österreichische Staatsbürger/jede österreichische Staatsbürgerin kann sich gegen Vorlage der notwendigen Unterlagen einen Notpass ausstellen lassen. W  oher bekomme ich die notwendigen Fotos? Auf dem Flughafen gibt es eine Fotokabine, die Fotos entsprechend der EURichtlinien produziert. 4 Passfotos kosten € 7,W  o kann ich mich informieren? An der Flughafeninformation unter Tel.: 0316 2902-172

sen retten, es gibt allerdings auch Länder, wie z. B. die USA oder die Türkei, die Notpässe nicht anerkennen. In so einem Fall können wir leider nicht helfen“.  Doris Poelt imTeam

27


ANKÜNDER Das 25-Jahr-Jubiläum des steirischen Werbepreises wurde heuer unter dem Motto „Glory Days“ ganz besonders inszeniert.

Einsatz für den Green Panther Der Ankünder trug wesentlich zur Bühnendekoration und damit auch zu einem gelungenen Abend im Schauspielhaus bei.

René Hengsberger live auf der Bühne, während das TIB-Ensemble über das Werbegeschäft philosophiert.

Fotos: Ankünder/Helge O. Sommer

Durch den Abend führte der Kanadier Matt Rosman in unnachahmlicher Art.

28

Auf den Brettern, die die Welt bedeuten: René Hengsberger, Allroundtalent beim Ankünder imTeam

Seit vielen Jahren ist der Ankünder Partner beim Green Panther, dem steirischen Landespreis für kreative Kommunikation. Jedes Jahr werden dort die Trophäen für die besten Kreativleistungen des vorangegangenen Jahres verliehen. Für das 25-Jahr-Jubiläum des Werbepreises hat sich der Veranstalter, die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, gemeinsam mit der umsetzenden Agentur emotion etwas ganz Besonderes überlegt und die Verleihung als Theaterstück vom Theater im Bahnhof inszenieren lassen. Diese Kombination versprach viel Spannung und so freute sich der Ankünder, dass er zu diesem Spektakel auch beitragen konnte. Echter Plakatierer auf der Bühne Für das Bühnenbild wurden zwei mobile Werbetafeln inklusive On-Stage-Plakatierung benötigt. Die Regisseurin Monika Klengel vom Theater im Bahnhof wollte Botschaften während des Stückes durch einen „originalen“ Plakatierer affichieren lassen und so setzte RenéHengsberger den Ankünder in Szene.

Als routinierter Allrounder beim Ankünder war er zwei Tage lang bei den Vorbereitungen dabei, um schließlich am 6. Juni im Schauspielhaus seine Premiere zu feiern. „Meine Aufgabe war die Affichierung von zwei Plakattafeln direkt auf der Bühne.“ Während des gesamten einstündigen Stückes wurden die Bögen so plakatiert, dass am Ende des Stückes eine Botschaft zu lesen war: Es wird immer weniger geil, Geld ist nicht alles, würde ich sagen. Der „Ankünder“ gab sein Bestes Besonders beeindruckt war Hengsberger von den Vorbereitungen: „Es war unheimlich interessant, in diese Welt einmal hineinzuschauen und zu erleben, wie ein Stück entsteht und was alles dazugehört, bis die Bühne steht. Auch die Stimmung im Ensemble war einmalig. Es gab nie negative, sondern nur konstruktive und motivierende Kritik. Die SchauspielerInnen bauten sich gegenseitig auf und das half mir am Ende auch, auf der Bühne mein Bestes zu geben.“ 

Daniela Beutle


Foto: Joel Kernasenko (1), Manuel Golda (1)

Für einen gesunden Ausgleich sorgen … Haltungskorrektur und richtige Bewegungen am Arbeitsplatz. Einseitige Belastungen bei der Arbeit beanspruchen bei falscher Haltung unseren Bewegungsapparat enorm. Um dennoch schmerzfrei zu bleiben, ist ein Ausgleich unerlässlich. Dazu wurde in Zusammenarbeit mit Manuel Golda, der uns als Sportwissenschafter professionell durch das BGF-Projekt begleitet, bereits 2010 die Aktion „Ausgleichsbewegungen am Arbeitsplatz“ mit Schwerpunkt auf den ArbeiterInnen-Bereich ins Leben gerufen und jetzt auch auf weitere Spartenbereiche (Abfall und Stadtraum) ausgedehnt. Daneben arbeitet Jeannette van Weerdenburg an einer ähnlichen Broschüre für den Angestellten-Bereich (Büro). Diese wird im Herbst fertig sein. Das Ziel Abgestimmt auf die jeweiligen Tätigkeiten unserer MitarbeiterInnen erarbeiten wir arbeitsplatzspezifische BewegungsTipps, um die Haltung und das Bewegungsverhalten am Arbeitsplatz und in der Freizeit zu verbessern und damit langfristig Rücken- und Gelenksbeschwerden vorzubeugen. Gemeinsam mit MitarbeiterInnen und Vorgesetzten analysierte Manuel die arbeitsplatzspezifischen Belastungen während sich einige Kolleginnen und Kollegen als interne

„Models“ für Fotos zur Verfügung stellten. Dabei wurde auch die Vielfalt der durch sie erbrachten Leistungen sichtbar – toll, was wir alles machen! Bessere Haltung reduziert Belastungen Um die Belastung zu reduzieren, erarbeitete Manuel Golda ein Grundkonzept zur Haltungskorrektur und für ausgleichende Bewegungen am Arbeitsplatz. Zusätzlich ergänzen Tipps zur Verbesserung der muskulären Fitness & zur Entspannung der Wirbelsäule nach anstrengenden Arbeitstagen das Programm. Wie’s geht … … steht im Folder, der mit Unterstützung von Doris Jusinger, Grafikerin in der Holding Graz-Agentur achtzigzehn, im Entstehen ist! Die wertvollen Tipps werden darüber hinaus den betroffenen MitarbeiterInnen im Rahmen von zwei 2-stündigen Workshops praxisnah vermittelt – ‚learning by doing‘ sozusagen…Wir hoffen, mit unserer Aktion einen (weiteren) gesunden Beitrag zu leisten und freuen uns, wenn der eine oder andere gesunde Tipp den inneren Schweinehund besiegen kann und in IHREN (Arbeits-)Alltag eingebaut werden Eure Brigitte Pernter & Manuel Golda kann!

Bleib fit! INFO Tipps für den Ausgleich in der Arbeitspause oder FreizeiT Damit förderst du die Gesundheit deiner Wirbelsäule und Gelenke! n Nach jeder Haltearbeit die Unterarme dehnen! n Streckübungen als Ausgleich zum Rundrücken durchführen! n Auf Geh- und Stehpausen zwischendurch nicht vergessen! n 2 x pro Woche Bauch- und Rückentraining! n Mobilisierung der Gelenke fördert die Durchblutung Mag. Manuel Golda Sportwissenschaftler, begleitet das Gesundheitsprojekt der Holding Graz

imTeam

29


Voraus in die Zukunft Sie drehen an vielen Rädchen – und das in nächster Zeit oft gleichzeitig. Die Zukunft für die Elektromobilität steht wohl außer Zweifel, doch bedarf es eines engagierten Teams, der Öffentlichkeit ins Bewusstsein zu rufen, dass diese Zukunft schon begonnen hat. Für die e-mobility Graz GmbH bilden seit 2011 Geschäftsführer DI Robert Schmied, Christian Freidl und Wolfgang Peinsipp eine starke „Kampfmannschaft“. Und weil in Zukunft noch mehr Projekte parallel erledigt werden müssen, hat das Kernteam der e-mobility mit Thomas Krach, Mag.a Marie-Theres Schnattler von der MKV und Romeo Kurzmann weitere Verstärkung bekommen.  

E-Mobility

Wolfgang Peinsipp Position: Mobilitätsberater – verantwortlich für Veranstaltungen und das e-mobility center in der Jakoministraße. Lieblingsfahrzeug: Renault Twizy Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h Reichweite: 100 km

DI Robert Schmied Position: Geschäftsführer Lieblingsfahrzeug: Renault Kangoo Z.E. Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h Reichweite: 120 km

Christian Freidl

Thomas Krach Position: Vertrieb und Projektmanagement – viel unterwegs bei Kundinnen und Kunden, Gemeinden und Gewerbebetrieben Lieblingsfahrzeug: Faltrad Dahon Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Reichweite: bis zu 50 km

Position: Projektmanagement – neben seiner Tätigkeit im Business Developement ist er hier für Produktentwicklung und als Graz-Bike-Projektleiter für intelligente Mobilitätslösungen u. a. im Wohnbau zuständig. Lieblingsfahrzeug: Kalkhoff C7 Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Reichweite: 50 – 100 km

Romeo Kurzmann Position: Mobilitätsberater – im e-mobility center sowie bei Veranstaltungen im Einsatz und zuständig für die Abrechnung der Förderungen. Lieblingsfahrzeug: Segway x2 Höchstgeschwindigkeit: 25 km/h Reichweite: 20 km

Position: Marketing und Öffentlichkeitsarbeit – gehört zum Team MKV, unterstützt die e-mobility im Bereich Marketing und Öffentlichkeitsarbeit an drei Tagen die Woche. Lieblingsfahrzeug: Peugeot iOn Höchstgeschwindigkeit: 135 km/h Reichweite: 100 – 120 km

Fotos: Holding Graz/Griebaum

Mag.a Marie-Theres Schnattler


Graz TOURIsMUS

Foto: Graz Tourismus

Graz ist Genuss Hauptstadt! Doch wo beginnt der Genuss? Das Graz TourismusTeam beim Schnupper-Kochkurs! Viel Service und kreative Souvenirs in der neuen Tourismus Information.


Foto: Graz Tourismus

Tourismus

Genuss beginnt in der Küche Genuss ist ein Schwerpunkt-Thema in der touristischen Vermarktung von Graz (Genusshauptstadt Österreichs!). Das Team von Graz Tourismus bewährt sich auch in der Praxis. Steirische Häppchen zum Aperitiv.

Zum Start: eine Stärkung Vorher gibt’s einen Vitaminstoß beim Saft-Standl. „Steirisch-Asiatische Freundschaft“ (so lautet auch das Motto fürs Menü) – ein alkoholfreier Mix aus Apfel, Banane, Ananas und Erdbeeren gibt uns Kraft und macht Appetit aufs Kochen. Zurück im Kitchen12 erfahren wir, was uns erwartet bzw. was von uns erwartet wird, denn heute sind wir ja selbst für den Genuss verantwortlich. Die Schiefertafel zeigt bereits das Menü:

Fingerfood Häppchen mit Kürbiskernaufstrich und Steirischem Tartar Kartoffel-Igel * * *

Wok-Gemüse auf Basmati-Reis, Garnele am Spieß * * *

Rostbraten-Nudeln, glacierte Frühlingskarotterln, Wachtel-Spiegelei, Salat

Kurzes Zögern Das sind also die angekündigten zwei Gänge, oder? „Ja, aber ohne Fingerfood zum Aperitif ist bei uns kein Menü vollständig und das sponsern wir immer dazu“, erklärt uns die charmante Anna. Und schaffen wir das wohl auch in

zwei Stunden inklusive Essen, wir müssen ja unbedingt zurück in die Büros? Ja, los geht’s und keine Zeit verlieren! Drei Gruppen werden eingeteilt, jedes Team ist für einen Gang verantwortlich. Danach: fleißiges Köcheln Eifrig wird geschält, geschnitten, gehobelt, geweint (nur beim Zwiebelschneiden), gebrutzelt, gedünstet, gewürzt, gekostet … Brote werden gestrichen und kreativ verziert. Aus unscheinbaren kleinen Kartoffeln werden mit Kürbiskernstacheln und Pfefferkornaugen, Trüffelöl, Salz und Pfeffer entzückende wohlschmeckende Igelchen. Das Tolls-

Foto: Graz Tourismus

Gemüse – was draus wird, sehen wir dann später.

Foto: istock

Noch besser gesagt, beginnt der Genuss beim Einkauf, denn frische und geschmackvolle Zutaten sind Voraussetzung für jedes gute Essen. Also startete der Schnupperkochkurs, zu dem uns Ferdinand Hladik vom Kitchen 12 eingeladen hatte, direkt gegenüber auf dem Bauernmarkt. Hier findet der Feinschmecker, was das Herz begehrt und noch viel mehr. Fleisch vom A l m ochsen, duftendes Bauernbrot, aromatische Kräuter und eine große Auswahl an knackig-jungem

Professionell auch am Herd.


Die „Meisterköche“.

te dabei: keine Spur von Hektik und Stress sondern lockere Sprüche, Geduld und jede Menge Spaß am Kochen. Und vor allem so ganz nebenbei immer wieder wertvolle Geheimtipps von Flo (Florian Pillinger, der Koch) – ganz einfach, aber man muss erst einmal draufkommen (siehe Tipps im Kasten). Zwischendurch: kühle Unterbrechung Es kann angerichtet werden! Doch vorher bitte zum Aperitif mit steirischen Häppchen in den malerischen Innenhof. Und wieder eine super Entdeckung, die sogar für unsere Italien-Spezialistinnen und -Spezialisten neu war: Sgroppino,

ein fertig zu kaufender Drink aus Norditalien (Zitronensaft, Vodka und Sahne), mit Prosecco aufgegossen – weiß und schaumig, kein Wunder, dass er auch als Schneeflöckchen angeboten wird. Endlich: Mahlzeit Aber jetzt bitte zu Tisch bzw. die Vorspeisen-Crew zum Anrichten! Die Ergebnisse können sich sehen und vor allem genießen lassen! Ein herzliches Dankeschön an Ferdinand Hladik und sein Team von Kitchen 12 und an Astrid Prassl für Idee und Organisation. 

Burgi Holzer-Mühlebach

TIPPS KochTipps von Kitchen 12 n Unters Schneidbrettl ein Stück nasse Küchenrolle legen, damit’s nicht rutscht. n Knoblauchöl ganz einfach selbst herstellen: 1 Liter Öl und 4 bis 5 Knoblauchzehen gut mixen. n Nur scharfe Messer geben einen geraden glatten Schnitt – wichtig vor allem bei Fleisch. n Kräutersalz: Meersalz und Rosmarin (oder Basilikum, Thymian, Majoran …) in einem geschlossenen Plastikgefäß in der Mikrowelle erwärmen, dann kräftig schütteln, öffnen und einige Tage trocknen lassen – fertig!

Foto: Graz Tourismus

Kitchen 12 Kaiser-Josef-Markt 3, Tel.: 0316-851 285 welcome@kitchen12.at www.kitchen12.at Dieses Angebot ist als Kochduell für Gruppen bei uns buchbar. touristik@graztourismus.at Stärkung und Vitamine am Kaiser-Josef-Markt. imTeam

33


Tourismus

Wo geht’s hier zum Uhrturm? Was bring ich mit nach Hause? Im neuen Informationsbüro gibt es auf alles eine Antwort.

Souvenirs, Souvenirs Ein Stück Graz zum Kaufen und Verschenken.

Fotos: Stadt Graz/Fischer

Uhrtürme in allen möglichen Varianten, Ansichtskarten, Taschen, Designsouvenirs, Regenschirme, Notizbücher, Shirts, Schneekugeln, Magnete, Schlüsselanhänger, Holzschwerter, Helme, Malbücher, Reiseführer, Keksdosen. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt – im Shop der Tourismus Information. Egal ob begeisterte Grazerin oder

Graz-Papiertasche: Pack’Graz ein. 34

imTeam

Touristinbzw. begeisterter Grazer oder Tourist – jeder kann hier ein Stück Andenken von Graz und der Steiermark erwerben. Lustiges und Nützliches Bei den vielen Schülergruppen, die das Zeughaus besuchen, sind vor allem Uhrturm-Lollies, Holzschwert oder die lässige Falt-Trinkflasche gefragt. Die meisten AmerikanerInnen und Russinnen bzw. Russen lieben besonders kitschige Souvenirs mit Trachten-, Edelweiß- und Bauernhaus-Klischees und oft fliegt auch ein Jodelbär mit in die Heimat. Kreatives Da es nicht immer leicht ist, im Angebot der gängigen Souvenirhändler geschmackvolle Artikel zu finden, setzt der neue Shop nicht nur auf zugekaufte Ware, sondern nutzt das kreative Potenzial im eigenen Haus und hat eine eigene Linie mit dem Grazer Uhrturm aufgelegt.

Mit Herzblut bei der Sache Kreativer Mastermind der neuen Linie ist Carina Fiala, die mit großem Engagement die Entwürfe entwickelt und Angebote verschiedener Hersteller eingeholt hat. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wird im passenden Ambiente in der neuen Graz Tourismus Information präsentiert. Dort kümmert sich Doris Pucher mit viel persönlichem Einsatz um Einkauf, Verkauf, Kalkulation, Kontrolle … Die Liste skurriler Erlebnisse, die sie im Lauf der Jahre gehabt hat, ist lang und hat anekdotischen Charakter. So zeigte sich einmal ein amerikanisches Paar am Infostand verwundert, dass der Weg vom Flughafen in die Stadt nicht wie vermutet von duftenden Blumenfeldern gesäumt war. Die Sache war rasch aufgeklärt: Die beiden waren nicht wie beabsichtigt in der französischen Parfumstadt Grasse gelandet. Das hat ihrem Gefallen an Graz dann aber keinen Abbruch getan. Burgi Holzer-Mühlebach 


Spielend gärtnern – der Gartenworkshop im FRida & freD

Wie schnell kriecht eine Schnecke? Diese und viele andere Fragen werden beantwortet.

KINDERMUSEUM

Gärtnern macht Spaß, verbindet Menschen und ermöglicht es, soziale und kognitive Kompetenzen zu erwerben. Der pädagogische Wert der Gartenarbeit liegt darin, dass über die Beziehung des Menschen zur Natur viel über die Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen erfahren werden kann. Der GärtnerInnenworkshop im FRida & freD will auf spielende Art und Weise genau diese Verbindung zur Natur fördern. Der Kontakt mit Pflanzen, Tieren und Naturmaterialien bietet Kindern die Möglichkeit, Neues kennenzulernen und Erfahrungen zu sammeln. Fragen stellen Seit Eröffnung des Kindermuseums im Jahr 2003 gibt es die Kooperation mit dem Hort Pestalozzistraße. Eine Gruppe von 12 Kindern im Alter zwischen sechs und neun Jahren kommt einmal wöchentlich ins FRida & freD. Gemeinsam mit Betreuerinnen und Betreuern vor Ort wird jeweils zwei Stunden gegärtnert. Jedes GärtnerInnensemester steht unter einem bestimmten

Motto. So behandelten wir die Themen Umweltschutz, die vier Elemente, die Sinne immer im direkten Kontakt mit unserem Garten. Wie riecht Erde? Wie schnell kriecht eine Schnecke? Warum kommen Regenwürmer an die Erdoberfläche, wenn man trampelt? Wo verstecken sich die Igel am Tag? Wie werden aus Kaulquappen Frösche? Wie schaut ein Vogelnest aus? Das sind nur einige der vielen Fragen, die wir beim Entdecken und Erforschen der Natur beantworten. Für uns BetreuerInnen vom FRida & freD ist es immer schön zu beobachten, wie schnell in den Kindern ein EntdeckerInnengeist erwacht. Antworten finden Viele der Insekten, wie Spinnen, Ameisen oder Regenwürmer, rufen bei den Kindern zuerst Ekel oder Schrecken hervor. Dann aber sehen die Kinder, dass die Insekten eigentlich vor uns Menschen Angst haben und ihre Einstellung zu diesen Tieren ändert sich ganz schnell. Die Blumenpracht im

Foto: FRida & freD © una.knipsolina

Foto: Elisabeth Rainer

Einmal in der Woche treffen sich die Kinder des Horts Pestalozzistraße im Garten des Kindermuseums, um gemeinsam mit FRida & freD zu gärtnern.

Elisabeth Rainer ist seit 2006 bei FRida & freD, arbeitet neben der Ausstellungsbetreuung mit Kindern in der Sommerakademie, in Workshops und plant das „Gärtnern“-Projekt.

Garten des FRida & freD begeistert sowohl die Mädchen als auch die Burschen in der GärtnerInnengruppe. Zum Thema „Wie heißt Blume in deiner Sprache?“ malten wir Blumenbilder und stellten sie im Hort aus. Wir BetreuerInnen erfuhren, dass Blume auf Arabisch öjoj, auf Albanisch lule und auf Ungarisch virág heißt. Neues entdecken Unser aktuelles Projekt ist der Bau eines Tipis aus Bambusästen. Nachdem unser Bauwerk beim ersten Versuch zusammengebrochen ist, haben wir ein neues Spiel erfunden: Riesenmikado mit Bambuszweigen. Wie man merkt, haben wir alle sehr viel Spaß beim Gärtnern. Und eines ist sicher: Uns gehen die Ideen nie aus! Elisabeth Rainer imTeam

35


Foto: GrazMuseum/Zachariadis

graz MUSEUM

Arbeiten nach Zahlen Die Verwaltung von Stunden, Bargeld und Buchgeld und noch vielem mehr. Im GrazMuseum in der Sackstraße kann man derzeit im Erdgeschoss die Ausstellungen „Freiräume – Freuräume“ und „Passagen_05“ sehen. Im ersten Stock wird die neue Ständige Schausammlung zur Grazer Geschichte gezeigt und im zweiten wird gerade an der Ausstellung „Verdrängte Jahre“ gearbeitet. Und im dritten?

Foto: GrazMuseum/Töpfer

Vielfältig Im dritten Stock habe ich meinen Arbeitsplatz. Rechnungen sind zu buchen und zu zahlen und die Handkassa muss geführt werden. Monatlich ist die Umsatzsteuer an das Finanzamt zu melden, die Buchhaltung und die Kostenrechnung sind auszuwerten u. v. m. Im Bereich der Personaladministration bin ich vor allem für die Kontrolle der Stundenlisten verantwortlich. Daraus ergibt sich auch die Führung der Übersicht über die geleisteten Mehrund Überstunden und des Resturlaubs. Wird eine neue Ausstellung eröffnet,

36

Maria Dorrer, kaufmännische Assistentin imTeam

sind vorab die Objekte für den Transport und den Aufenthalt im Museum zu versichern. Sollte es zu einem Schadensfall kommen, muss dies mit der Versicherung abgeklärt werden. Weiters sind Reiserechnungen zu erstellen, Büromaterial und Bücher zu bestellen, Zimmer zu reservieren und sonstige verschiedene Kleinigkeiten zu erledigen. Kurzweilig Das Arbeiten mit Zahlen ist grundsätzlich sehr trocken – aber nicht bei uns. Hier ist immer was los. Dafür sorgen unter anderem meine Kolleginnen und Kollegen. Die einen möchten wissen, wie viel Urlaub sie noch verbrauchen können, die anderen brauchen Bargeld, um noch Kleinigkeiten für den Ausstellungsaufbau zu besorgen, manche brauchen Hilfe beim Ausfüllen der Stundenlisten oder haben Fragen zu ihrem Lohnzettel. Auch einige AnruferInnen beleben den trockenen BuchhalterInnenalltag. Manche möchten nur die Öffnungszeiten wissen oder sich zu Führungen anmelden, andere wiederum wollen wissen, ob das Bild, das sie von ihrer Erbtante bekommen haben, etwas wert ist. Auch ein Stellenbewerber sorgte kurzfristig für Tru-

INFO „IM KRUG ZUM GRÜNEN KRANZE“ Peter Rosegger in Graz Eröffnung: 31. Juli, 19 Uhr GSTETTN-TOUR 1 BIS 5 Samstagsausflüge in die Lücken der Stadt FERIENPROGRAMM Ab 15. Juli gibt es eine ganze Woche SommerKinderUni und vom 22. Juli bis 2. September jeden Montag Workshops. Weitere Infos finden Sie unter www.grazmuseum.at

bel, bis sich schließlich herausstellte, dass er eigentlich das Nachbarmuseum suchte. Nach getaner Arbeit freue ich mich auf zu Hause. Denn hier sorgt meine fünfjährige Tochter für Abwechslung. 

Maria Dorrer


Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen des erfolgreichen Musicals Cats, das in Graz gastierte und lesen Sie, wie Peter Hansmann, technischer Hausleiter des Congress Graz, in den letzten 28 Jahren mit seinem Team auch Unmรถgliches mรถglich machte.

Foto: MCG/Wiesner

Messe Congress Graz


MCG

Eine Zeltstadt entsteht – CATS live in Graz Nach drei Jahren Tournee durch Deutschland und Österreich machte das Erfolgsmusical CATS als letzte Station in Graz Halt. Wir wagten einen Blick hinter die Kulissen! Aufbau des Bühnenbildes, das aus rund 3.000 Einzelteilen bestand.

Das Zelt Wer im letzten Monat am Grazer Messegelände vorbeigekommen ist, hat es mit Sicherheit nicht übersehen: das schwarze Zelt mit den großen, gelben Katzenaugen. Insgesamt 25 Meter hoch mit einem Durchmesser von 60 Metern und einer Innenfläche von rund 2.000 Quadratmetern. Doch das Besondere konnte man von außen ja 38

imTeam

gar nicht sehen: „Ein Nachbau der 270-Grad-Rundbühne der Londoner Originalproduktion aus dem Jahr 1981 sorgte dafür, dass keiner der 1.800 Plätze mehr als 20 Meter von der Bühne entfernt war. Bespielt wurde aber nicht nur die Bühne, sondern das ganze Zelt.“, erzählt Gundi Jud, die das Gastspiel als Projektleiterin der MCG betreute.

Fotos: MCG/Wiesner

Da war ganz schön was los, als vor einigen Wochen 63 Sattelschlepper auf dem Grazer Messegelände einparkten. Mit im Gepäck: ein riesiges Theaterzelt, ein Foyerzelt, 15.000 m² Zeltplane, eine 270-Grad-Rundbühne, 300 Dimmer, 450 Scheinwerfer, ca. 10.000 Glühbirnen ... Und wofür das alles? Für das weltberühmte Musical CATS, das von Mitte Mai bis Mitte Juni einen ganzen Monat lang in Graz zu Gast war. Damit aber jeder Vorstellungsabend reibungslos über die Bühne gehen konnte, hieß es vor allem für das fleißige Team vor und hinter den Kulissen erst einmal kräftig anpacken!

Die Technik und das Bühnenbild Hunderte Dimmer, Scheinwerfer und Glühbirnen setzten die berühmten Jellicle-Cats während der Vorstellung perfekt in Szene. Um das Geschehen rund um die Katzen noch authentischer zu machen, bestand das Bühnenbild aus rund 3.000 Einzelteilen im Verhältnis 3:1. Dadurch sah der Zuschauer alles aus der „Katzenperspektive“. Die Katzen Aufwendig waren aber nicht nur die technischen Arbeiten. „Das Team investierte vor jeder Vorstellung mehrere

Für Make-up waren die DarstellerInnen selbst verantwortlich.


Stunden, um die DarstellerInnen in Katzen zu verwandeln. “, so Jud. Für die 33 Akteure wurden 124 Kostüme, bestehend aus über 500 Einzelteilen, maßgeschneidert. In mehreren aufwendigen Arbeitsschritten wurden die Kostüme besprüht, bemalt und bedruckt. Insgesamt benötigte jedes einzelne Kostüm eine Herstellungszeit von ca. vier Wochen! Zum Katzenkostüm gehörten auch Jazz-, Stepp- und andere Tanzschuhe, die teilweise innerhalb von nur zwei Wochen vollständig „zertanzt“ waren. Die Maske Doch Kostüme allein reichen nicht aus, um Katzen zum Schnurren zu bringen. Die SchauspielerInnen benötigten zudem noch 91 handgeknüpfte Perücken, die speziell für CATS angefertigt wurden. Und das dauerte pro Perücke immerhin 70 Stunden lang. Während der Vorstellungen standen vier MaskenbildnerInnen hinter der Bühne bereit, die beim Auf- und Absetzen der Perücken assistierten. Ins-

Die 270-Grad-Rundbühne sorgte für ein besonders intensives Musical-Erlebnis.

gesamt kümmerten sich 30 Personen hinter der Bühne um einen reibungslosen Ablauf. Schminken mussten sich die Akteure Abend für Abend aber selbst. Wobei das für manche nach fast drei Jahren auf Tournee schon etwas schneller von der Hand ging als

für andere. Gelohnt hat sich der große Aufwand allemal: Einen Monat lang haben die Katzen das Grazer Publikum mit tollen Choreografien, Gesang und Tanz begeistert und mit Sicherheit (fast) jeden zu einem absoluten Katzenliebhaber gemacht! Lisa Maria Sommer imTeam

39


Foto: MCG/Wiesner

Von Elina Garanca bis zum Weltraumkongress Im Gespräch mit Peter Hansmann, dem technischen Hausleiter des Congress Graz. Peter, du bist seit mittlerweile 28 Jahren im Congress Graz beschäftigt. Eine lange Zeit, in der man vieles erlebt. Ich habe 1985 als Ton- und Veranstaltungstechniker im Congress zu arbeiten begonnen. Seit 2010 bin ich technischer Hausleiter. Ja, wir haben wirklich schon des Öfteren für unsere Kundinnen und Kunden das Unmögliche möglich gemacht. Mir fällt da z. B. eine Tagung ein, für die wir damals einen Citroen 2CV mittels Flaschenzug über die Hauptstiege – vorbei an der Beethoven-Statue – zur Ausstellung ins Obergeschoß transportiert haben. Oder die SKAT Europameisterschaft 2009, bei der in fünf Tagen 1.400 Packungen Karten „verspielt“ wurden. Aber solche Veranstaltungen sind eher die Ausnahme. Wie sieht der Veranstaltungskalender im Congress Graz in der Regel aus? Wir haben rund 160 Veranstaltungen im Jahr. Der Großteil sind klassische Konzerte, immerhin ist unser Stefaniensaal dank seiner hervorragenden Akustik einer der besten Konzertsäle Europas. Zusätzlich finden jährlich rund 30 Kongress- und Tagungsveranstaltungen bei uns statt und ebenso viele Bälle pro Saison. 40

imTeam

All diese Veranstaltungen werden vor Ort von dir und deinem Team betreut. Von wie vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sprechen wir hier? Das Haustechnik-Team im Congress Graz besteht aus 6 MitarbeiterInnen. Darunter gibt’s neben Veranstaltungstechnikern auch ausgebildete Elektriker, Installateure, Bild- und Tontechniker. Wir kümmern uns um Licht, Ton, Klima, Bestuhlung, also um sämtliche technische Anforderungen und sind für den Kunden immer in greifbarer Nähe vor Ort. Dann hast du sicherlich auch schon berühmte Künstler kennenlernen dürfen? Ja, das freut mich ganz besonders, dass während meiner Zeit im Congress schon große Stars wie Jessye Norman, Cecilia Bartoli oder Elina Garanca bei uns gesungen haben. Neben den großartigen Wiener Philharmonikern, Thomas Hampson oder Jonas Kaufmann waren aber auch schon Udo Jürgens und sogar Barry White bei uns zu Gast. Ganz genau erinnere ich mich noch an den Liederabend mit Teresa Berganza. Am Tag davor fand im Stefaniensaal nämlich die WM im Langzeit-Pfeifenrauchen statt. Dank unserer hervorra-

genden Klimaanlage war während ihres Auftritts aber Gott sei Dank nichts mehr von all dem Pfeifenrauch zu spüren. Wie sieht’s bei dir aus? Klassik-Freund oder -„Feind“? Mit der Zeit wird man auf jeden Fall ein Klassik-Freund. Zumindest war es bei mir so. Bei rund 100 klassischen Konzerten pro Jahr und mindestens genauso vielen Proben im Haus begleitet einen diese Musik im Congress immerhin fast täglich. Für mich ist es immer wieder ein Genuss. Abschließende Frage: Was war dein größtes Highlight in den vergangenen 28 Jahren? Das war definitiv der Weltraumkongress, den wir 1993 im Haus hatten. Es war einer der größten Kongresse, die je bei uns stattgefunden haben. So groß, dass für die TeilnehmerInnen sogar „Außenstellen“ in riesigen Zelten am Freiheitsplatz oder am Pfauengarten aufgebaut wurden. Damals hatten wir zum ersten Mal ein D-Telefon im Einsatz. Für alle, die dafür noch zu jung sind: Das ist ein Vorgänger unserer heutigen Handys. Ja, das war schon Katharina Fritz aufregend. 


Peter Rosegger: So sah ich Graz! Ein Jahrhundert vor Arnold Schwarzenegger schaffte der „Steirerbua“ einen kometenhaften Aufstieg. Zweimal gewann er beinahe den Nobelpreis für Literatur.

„Geh einmal her ... und stelle die schönen Städte Laibach, Klagenfurt und Innsbruck zusammen zu einer einzigen Stadt. Das genügt aber nicht, jetzt hast du erst die Größe etwa der Stadt Mainz. Nimm also noch das herrliche Salzburg dazu – es genügt trotzdem nicht, du hast erst Zürich. Sei nicht karg und wirf auch Baden bei Wien dazu. Wie? Das wäre bloß knapp Stettin in Preußen? So gib noch rasch Karlsbad und Bregenz drauf. Immer nur erst Straßburg? (...) so opfere auch noch Stockerau und siehe – Graz ist fertig. Die Grazer „Vorstadt“ Jakomini allein schon ist fast so groß, als das liebliche Linz an der Donau, und die „Vorstadt“ Geidorf gibt der allzeit getreuen Wiener Neustadt nicht viel nach. Wenn du Graz von Norden nach Süden oder von Westen nach Osten durchwandern willst in gerader Richtung, so brauchst du eine geschlagene Stunde. Hast du Lust, sie rings zu umgehen, und du bist nicht gerade gut bei Fuß oder hast öfters unterwegs Durst, so kannst du eine Tagreise daraus machen, ja sogar zwei. Ich meine aber nicht etwa das Groß-Graz, welches wir erst kriegen sollen, (...) nein, vom

gegenwärtigen Graz ist die Rede mit seinen fast fünftausend Häuschen und hundertzwanzigtausend Einwohnern (da sind aber auch die Soldaten dabei, welche ja so zu sagen auch „einwohnen“). Mitten in dieser Stadt ... ist ein steiler Berg, nach der einen Seite bewaldet, nach der anderen felsig. Wenn du einen großen Besen nimmst und die Reichshauptstadt Wien mit all ihren Vororten auf einen Haufen zusammenkehrst, wenn du dann diesen Kehrichthaufen mit einem Mörser klein und fein stößt, und wenn du es auch mit Berlin so machst und mit Paris – und du pappst das zermahlene Zeug hübsch zusammen zu einem Hügel, so wirst du beiläufig den Grazer Schloßberg haben. (...) Gassen und Plätze hat Graz just so viel, als das Jahr Tage, so dass du an jedem Tage durch eine andere Gasse spazieren gehen kannst. Es gibt auch hübsche Waldwanderungen und Bergpartien darunter. Und solltest du, was nicht unmöglich ist, unterwegs Hunger und Durst bekommen, so findest du immer leicht eines oder das andere der siebenhundertvierzig Gasthäuser, welche Graz besitzt. (...).

Die Pensionisten ... – man zählt deren rund zehntausend, auch die alten Schullehrer und Eisenbahnwächter mitgerechnet – welche sich wohl Ruhe gönnen könnten, sind das eigentlich belebende Element dieser Großstadt. Sie spazieren würdig durch die Gassen, sie sitzen im Stadtpark, sie besteigen den Schloßberg, den Rosenberg, den Ruckerlberg, sie inspizieren die Straßenkehrer, bemuttern die Kindsmädchen mitsamt den Kindern, füttern die Vögel, bekritteln die Wege, die Bäume, die Häuser, die Fiaker, bekritteln die Künste, die Kanäle, den Gemeinderat und lieben Graz über alles.“ 

Zitiert aus dem „Grazer Brief“



© Stadtmuseum Graz GmbH, Inv. Nr. (alt) 2338

Foto: Steiermärkisches Landesarchiv

Zum heurigen runden Geburtstag von Peter Rosegger gratuliert auch Ihr „History“-ograf ganz herzlich. In den Tiefen unseres Museumsdepots bin ich auf eine überaus originelle Stadtbeschreibung des steirischen Volksdichters gestoßen, die ich Ihnen, in einer etwas gekürzten Form, nicht vorenthalten möchte.

durch gemischt Tipps zu Gesundheit, Sport und Reisen und mit Babyund Hochzeitsfotos auch Privates von unseren „Haus Graz“-Kolleginnen und -Kollegen.


Knusper, knusper, Knäuschen … INFO Heimgartenverein

„Zur Kanzel“

n Adresse: An der Kanzel 47, 8046 Graz n Anzahl Parzellen insgesamt: 101 n D  erzeit 9 freie Parzellen: 6 Parzellen ohne Haus 3 Parzellen mit Häusern, die man käuflich erwerben kann n Parzellengröße: 200 m² n S  trom, Wasser- und Kanalanschluss vorhanden

Fotos: Holding/Griebaum

n P acht pro Parzelle/Halbjahr: € 480,-

42

n S  trom und Wasser werden zusätzlich (je Verbrauch) abgerechnet n K  ontakt: Sigrid Zwickl Tel.: 0664 27 48 769

imTeam

Im Heimgartenverein „Zur Kanzel“ der Holding Graz kann man sich ein Stück grünes Paradies pachten. Ein bisschen stolz wirkt Sigrid Zwickl schon, als sie durch die Allee spaziert und die Häuschen der Pächter begutachtet. Es wird fleißig gegrüßt und gewinkt, kleine Nettigkeiten werdenüber den Zaun ausgetauscht und der aktuellste Tratsch wird nebenbei erledigt. Hier ist es schön. Eine perfekte Idylle abseits der schnelllebigen Innenstadt. Etwas versteckt ist er aber auch, der Schrebergarten an der Kanzel, in der Nähe von Andritz. Aber das dürfte wohl auch im Sinne der Pächter sein, die sich dort ein Häuschen hingestellt haben. Schließlich will man sich hierher zurückziehen können, abschalten. Wer sich hier mit Gartenhaus niederlässt, hat so etwas wie eine zweite Familie gefunden. Ein eigener Garten Der Grund, auf dem die 101 Parzellen liegen, gehört der Holding Graz.

Verwunderlich eigentlich, denn wenn man an die Holding Graz denkt, fallen einem als Erstes „Straßenbahn, Bus, Freibad“ ein. Umso wichtiger ist es, die Vielfalt des Konzerns zu betonen. Wir sind auch Abfall, Wasser, Grünraum, Flughafen, Straßenerhaltung, Bestattung – und eben auch Heimgarten. Graz ist zwar nicht gerade eine Asphaltwüste, einen Garten nennen aber die wenigsten WohnungsbesitzerInnen ihr Eigen. Der Traum vom Häuschen im Grünen lebt also. Zufriedene Menschen „Wir haben eigentlich keine klar definierte Zielgruppe“, heißt es von Sigrid Zwickl, der Schriftführerin des Gartenvereins, als sie winkend an einem Grundstück vorbeischlendert. Sie wirkt ein wenig wie die gute Tante, die man sich in einem Märchen vorstellt. Ein paar Lachfalten im Gesicht


Foto: istock

AM ARBEITSPLATZ Elke Pölzl Mediatorin

Kleine Paradiese, mit viel Zeit und Liebe gestaltet.

machen sie noch sympathischer. Diversität und Akzeptanz innerhalb des Schrebergartens gehen sogar so weit, dass hier Hunde erlaubt sind. „Katzen wären es ja eigentlich auch, aber weil viele Pächter hier Hunde halten, wären die Tiere nur arm“. Hausfrieden wird hier großgeschrieben. Ein Stückchen Glück 200 Quadratmeter stehen nach Pacht zur freien Verfügung. Als Erstes muss aber ein Fundament her, damit das Häuschen auch auf solidem Grund gebaut wird. Auch wegräumbare Pools sind gestattet. Wenn man sich die Grundstücke so anschaut, merkt man nicht nur, wie viel Zeit, Geld und Liebe in die Häuser gesteckt wurde, sondern auch, wie viel Zufriedenheit ihre BesitzerInnen ausstrahlen. Glück ist also doch käuflich, für 480 Euro pro Kevin Griebaum Halbjahr.

Elke Pölzl rät: Der Begriff Mobbing befindet sich im Spannungsfeld zwischen inflationärer Verwendung und Tabuisierung. Einmalige (böse) Bemerkungen, Weisungen, Verwarnungen, Entlassung oder Kündigung, gelegentliche anlassbezogene Kritik, das Beanstanden von schlechter Leistung oder wenn der Arbeitgeber von einer/einem Mitarbeiterin/einem Mitarbeiter hohe Leistung verlangt, sind nicht als Mobbing zu werten. Ursache und Auslöser für Mobbing können im Vorfeld stattgefundene und ungeklärte Konflikte sein. In diesem Sinne ist Mobbing auch der Endzustand einer misslungenen Konflikthandhabung. Vergessen Sie Aussagen wie z. B. „Wer gemobbt wird, ist selber schuld, wenn sie/er sich nicht wehrt“, „... ist psychisch nicht belastbar“, „... hat das selbst zu verantworten“, „... ist zu empfindlich und nimmt alles persönlich“, „... sollte sich mit den eigenen Anteilen auseinandersetzen“, „... wird sicher nicht ‚umsonst‘ gemobbt“ etc. Das sind lediglich verführerische Mobbing-Mythen. Folgende Merkmale kennzeichnen Mobbing: Arbeitsleben: Mobbing findet in „Zwangsgemeinschaften“ statt, in denen man sich die sozialen Beziehungen nicht aussuchen kann und – wenn man sich nicht wohl fühlt – nicht einfach gehen kann. In freiwilligen Zusammenschlüssen wie Vereinen tritt Mobbing seltener auf.

Foto: istock © gurcanozkan

Foto: Stadt Graz/Fischer

wenn’s menschelt

„Seit Monaten bin ich Zielscheibe von Gerüchten. Konstruktive Vorschläge von mir werden ignoriert und meine Kompetenzen werden vor den Kolleginnen/Kollegen infrage gestellt. Mittlerweile bin ich komplett verunsichert, wie ich mich verhalten soll. Werde ich gemobbt?“ Unterlegenheit: Über einen längeren Zeitraum können die Konfliktparteien gleichwertig sein, bis eine Seite ihre Bewältigungsmöglichkeiten verliert, sich nicht mehr wehren kann und in die unterlegene Position kommt. Kommunikation: Kolleginnen/Kollegen grüßen nicht mehr, jemand wird demonstrativ „wie Luft“ behandelt oder das Verbreiten von falschen Behauptungen – all das ist konfliktbelastete Kommunikation. Allerdings muss sich Mobbing nicht zwangsläufig durch laute und auffällige Handlungen bemerkbar machen, manchmal geht es auch still und leise vor sich. Systematik: Die destruktiven Handlungen auf unterschiedliche Art werden wiederholt und über einen längeren Zeitraum vorgenommen. Zielgerichtet: Der ungebremste Verlauf führt für die Betroffenen dazu, dass ihre psychische Befindlichkeit und Gesundheit zunehmend beeinträchtigt werden, ihre Isolation und Ausgrenzung am Arbeitsplatz zunehmen und die Chancen auf eine zufriedenstellende Lösung schwinden, was in letzter Konsequenz sogar im Verlust des bisherigen beruflichen Wirkungsbereichs enden kann. Elke Pölzl, MSc ist Mediatorin und leitet die interne Krisenprävention und -intervention der Stadt. imTeam

43


Foto: istock

reisebericht

Wasserski daheim in Irland Alljährlich drei Wochen verbringt Deirdre Bauer aus der Holding Graz in Ballavarra, gleich in der Nähe von Graiguenamanagh. Im Klartext heißt das: Heimaturlaub pur!

Fotos: Holding/Bauer

„Graig“, wie die Einheimischen das Städtchen im Südosten Irlands nennen, hat nicht ganz 2.500 EinwohnerInnen, die Menschen im Umland schon mitgerechnet. Die sehenswerte Kirche, Duiske Abbey, stammt aus dem 13. Jahrhundert und war einst das größte von 24 Zisterzienserklöstern in Irland. Ein Tipp: das Kirchenschiff und die keltischen Grabkreuze auf dem Friedhof. Auch Sportbegeisterte kommen in „Graig“ nicht zu kurz: Der River Barrow ist der Platz zum Fischen, Schwimmen, Kajak- und Kanufahren. Und im August kann man im Rahmen des „Regatta and Rowling“-Festivals bei der ältesten irischen Regatta live dabei sein, ebenso bei Schwimm- und Tauchbewerben, auch ein „Iron Man“ findet statt. Fünf Kilometer außerhalb von Graiguenamanagh ist der Barrow sogar so breit, dass man Wasserski fahren kann. Vom ehemaligen Kloster, das Bischof Molin dort im 17. Jahrhundert hat erbauen lassen, stehen nur noch Überreste, aber der alte Brunnen hat sich mit seinem heilenden Wasser zu einem Wallfahrtsort entwickelt. Schlechtwetter und Gastfreundlichkeit Nur eine halbe Autostunde von „Graig“ entfernt liegt Kilkenny, wegen seines Bieres weltberühmt und gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen irischen Grafschaft. Ganz kurz, nämlich

von 1642 bis 1648 war Kilkenny sogar Irlands Hauptstadt. Kilkenny Castle aus dem 14. Jahrhundert ist immer einen Besuch wert, bei schönem Wetter lohnt sich ein Picknick in der weitläufigen Parkanlage, die am Wochenende ein Ausflugsziel für Familien ist. Apropos „schönes Wetter“: Guter Regenschutz ist in Irland immer von Vorteil. Als Entschädigung dafür sind die Iren umso gastfreundlicher. Sie haben Freude daran, Fremden zu helfen und ihnen ihre Heimat zu zeigen. Ein gutes B & B zu finden, ist keine Schwierigkeit, auch nicht in Kilkenny, in dem heuer von 9. bis 18. August das 40. „Kilkenny Arts Week Festival“ veranstaltet wird: Musik, Theater und Kunsthandwerk beleben den mittelalterlichen Stadtkern. Geliebte Wasserfälle 15 Kilometer von Graiguenamanagh nach Westen erobern die Kilfane Waterfalls die Herzen der BesucherInnen. Nicholas Mosse, weit über die irischen Grenzen hinaus bekannter Keramikhersteller, hat sich in ein Grundstück nahe dieser Wasserfälle verliebt und es gekauft, ein altes Gebäude zu einem Kaffeehaus gemacht und für Naturliebhaber und Erholungssuchende ein Dorado geschaffen. Auch für Deirdre Bauer und ihre Familie ist das einer der erklärten irischen Lieblingsplätze. Karin Hirschmugl 


BABYS HOCHZEITEN EINTRITTE AUSTRITTE

Sitzt die Blume richtig? Jetzt aber schnell zum Standesamt!

Bereitschaftsdienst am Hochzeitstag Wer Kolleginnen und Kollegen im Spartenbereich Stadtraum hat, muss sich keine Sorgen machen, dass dieser Tag langweilig wird.

Herausforderung ... Doch wer seine Kolleginnen und Kollegen im Spartenbereich Straße der Holding Graz Services hat, muss damit rechnen, dass der Weg zum Ehegelübde kein einfacher ist. Denn kaum bog man um die erste Straßenecke, versperrte, welche Überraschung, ein Kehrwagen den Weg. Er war „defekt“ liegen geblieben und konnte natürlich erst wei-

terfahren, wenn er wieder in Ordnung gebracht war. Jetzt hieß es, die Ehetauglichkeit unter Beweis zu stellen. ... gemeinsam gemeistert Für Alexandra und Stefan kein Problem: Nichts wie rein in die Arbeitsmontur! In Rekordzeit fixierte Stefan die lockeren Seitenbesen und Braut Alexandra kontrollierte die Flüssigkeitsstände. Prüfung bestanden, der Wagen konnte wegfahren! Noch schnell ein abschließender Blick, ob alles richtig saß, und dann nichts wie weiter. Und die beiden liefen pünktlich in den Hafen der Ehe ein. Wie bei der Reparatur des Kehrwagens jeder Handgriff gesessen hat, so taten auch die Stimmbänder eine gute Stunde später mit einem entschlossenen und unüberhörbaren „Ja“ Gabi Lach ihren Dienst. 

Eine defekte Kehrmaschine verstellt dem Brautpaar den Weg. Für Stefan Wiktorin kein Problem!

Fotos: Holding/Klampfl

Stefan Wiktorin und seine Alexandra haben sich „getraut“! Nach vier Jahren war es so weit: Der fesche Bräutigam im dunklen Anzug, die Braut in einem Traum aus weißer Spitze machten sich mit der Hochzeitsgesellschaft gut gelaunt und mit einem Zeitpolster auf den Weg zum Fernitzer Standesamt. Schließlich wollten sie ja pünktlich dort eintreffen.

Warum geht hier nichts weiter? Da steht doch irgendwas auf der Straße herum? imTeam

45


EINTRITT STADT GRAZ Amt für Jugend und Familie Elfriede Melnizky Cordula Peheim, BA MMag.a Katharina Thünauer Mag.a Katharina Waldhör Abt. für Bildung und Integration Nejla Ceylan Jennifer Fauland Doris Gutschelhofer Tanja Hauswirth Sabrina Kastner Verena Klamminger, MSc Sandra Mauthner Carolin Mölzer Jennifer Perl Zeljka Plieschnegger Bianca Rep Günter Schneider GGZ Romana Eichelsberger Semsa Felic Mario Fuchs Andrea Hierzer, BSc, MSc Elisabeth Kaufmann Veronika Mauschitz Franz Neubauer Julia Olah Krisztina Orsos Dr.in Karin Petersen Dr.in Silke Rabitsch Sally Achola Stoica Eden Solomo Tesfaye Kulturamt Marco Muchitsch Peter Schintler BürgerInnenamt Dilay Akcay Elisabeth Barry Stefan Cvjetkovic Alexandra Feldgrill Lisa Kienleitner Sabine Krizanic Daniela Lebenbauer Bau- und Anlagenbehörde Maria Theresia Ehrlich GBG Janine Stelzer ITG DI (FH) Markus Pfeffer 46

imTeam

Sozialamt Daniela Laslau Mag.a Nicole Neuhold Mag.a Andrea Pflanzl Abt. für Wirtschaft und Tourismusangelegenheiten Astrid Reinisch Büro Schröck Mag.a Dr.in Andrea Felbinger HOLDING GRAZ MANAG./BETEIL. Dipl.-Ing.in Elena Just-Moczygemba Tanja Polzhofer LINIEN Christoph Ball Günter Gabardi Merita Gjinovci Helmut Hambammer Andreas Hanse Noemi Holzer Cornelia Huber Gerald Kühr Ralf Martinek Aldin Mustafi Samir Mustedanagic Borislav Sekulic Christian Wartinger Constantin Windisch-Graetz Petru Zberea SERVICES Christian Engel Harald Fischer Michael Hirtl Alexander Hubmann Franz Ivartnik Manuel Jantschgi Josef Kohlfürst Markus Kriegleder Marco Leperneg Didier Masamba Michael Rinößl Gerhard Johann Schöpfer-Ferk Silke Siebenhofer Melanie Spuller Christoph Waltl Ing. Stefan Weber Norbert Wodetzki ENERGIE GRAZ Klaus Eibler Johann Kapfenberger Mag. Andreas Maier Gabriele Ringbauer

EHE STADT GRAZ Abt. für Bildung und Integration Iris Begh Tanja Gößler Corinna Kamper Heidrun Neuwersch Tina Pertl Abt. für Katastrophenschutz und Feuerwehr Gernot Gugimaier GGZ Manuela Feller

Bürgermeisteramt Thomas GroszRauchenberger StraSSenamt Daniela Fraiß

HOLDING GRAZ LINIEN Gerhard Albrecher Josef Glockner Johann Großschädl Harald Leiminger Manfred Neuhold Gerhard Spindler

Karl Kollmann Eleonore Prasthofer ENERGIE GRAZ Franz Deutscher Sieglinde Hermann MCG Olga Lebernegg

SERVICES Johannes Gössler Johann Hörmann

Verstorben Robert Frankowic

HOLDING GRAZ SERVICES Josef Lichtenegger Alexander Köck Stefan Wiktorin

Daniel Kamper ENERGIE GRAZ Harald Stoiser

BABY STADT GRAZ Amt für Jugend und Familie Pia Gebhart, Baby Matea Florentina Mag.a Barbara Haid, Baby Nikolas

PENSION STADT GRAZ Amt für Jugend und Familie Monika Maier Josef Oswald Gertrude Ruff Brigitta Zierer Dr.in Veronika Zobel GGZ Ursula Fruhmann Monika Jonke KFA Gertrude Kettner Elisabeth Anna Paulitsch Gesundheitsamt Erich Hyden Dr. Reinhard Kubanek Helga Rath Sozialamt Magdalena Fuhrmann Hermann Kahr Rosa Maria Kouba, MBA Margareta Macher BürgerInnenamt Annemarie Cas Margot Grussl Lisa Maria Linzner Abt. für Katastrophenschutz und Feuerwehr Helmut Klinger Werner Schimpel

Geschützte Arbeit Christine Teveli Christa Wratschko Stadtvermessungsamt Anton Pivec Magistratsdirektion Dr. Franz Schwarz Stadt planungsamt DI Alois Rajnar Liegenschaftsverwaltung Diethard Majer Informationsmanagement Helga Kaufmann Wirtschafts-betriebe (Holding zugeordnet) Helmut Theml GBG Roswitha Marx Josef Pitter Stojanka Rajovic Franziska Scheer Ida Stückelberger Grete Zach Verstorben Michael Bera Wolfgang Reinprecht

Abteilung für Bildung und Integration Kerstin Fischer, Baby Paul GGZ Ana-Florentina Cicio, Baby Darius Elias Thorsten Zellner, Baby Benjamin Sozialamt Mag. (FH) Thomas Schunko, Baby Lucia Mag.a Barbara Tschapeller-Warscher, Baby Oskar Bernd Mag. Natalie Posthumus, Baby Tim Abt. für Katastrophenschutz und Feuerwehr Johannes Platzer, Baby Katharina Christine Bau- und Anlagenbehörde Manrico Langhans, Baby Eric Kulturamt Lisa Panebazis,

Baby Emmy

GBG Edina Bajrektarevic,

Baby Benjamin

HOLDING GRAZ LINIEN Alexander Höller, Baby Katharina Gerhard Lackner, Baby Matthias Marco Leschke, Baby Baby Mona Johann Stelzl, Baby Baby Katharina Dipl.- WI (FH) René Rath, Baby Lilith SERVICES Wolfgang Kerecz, Baby Tobias Markus Schaflechner, Baby Emma ENERGIE GRAZ Ing. Michael und Ulrike Seiser, Baby Mark Rene Trummer, Baby Maximilian MESSE CONGRESS GRAZ Birgit Adamer, Baby Jonas


1

2 3

4

5

6

7

8

9

11

12

10

1 Mark Seiser mit großer Schwester Kira 2 Alexander Köck mit Gattin Esther 3 Mona Schratter mit Schwester Mia (Vater Marco Leschke) 4 Tobias Kerecz mit großem Bruder Maurice 5 Tim Posthumus 6 Katharina Hietsch (Vater Johann Stelzl) 7 Katharina Platzer 8 Matthias Lackner 9 Benjamin-Michl Zellner 10 Manuela und Michael Feller 11 Benjamin Bajrektarevic 12 Katharina Höller

imTeam

47


1

2

5

3

6 9

4

10

7

8 11

1 Tanja und Mario Gößler 2 Harald Stoiser mit Gattin Astrid 3 Corinna und Daniel Kamper 4 Oskar Tschapeller 5 Maximilian Trummer mit großem Bruder Lukas 6 Emma Golger (Vater Markus Schaflechner) 7 Darius Elias Dragos 8 Josef Lichtenegger mit Gattin Renate 9 Tina und Manfred Pertl 10 Jonas Adamer 11 Thomas Grosz-Rauchenberger mit Partner Gerald Grosz


Foto: Graztourismus

Graz Tourismus auf der ITB Berlin Die ITB Berlin ist die führende Fachmesse der internationalen Tourismus-Wirtschaft. Vom 6. bis 10. März 2013 versammelten sich 10.086 Aussteller aus 188 Ländern. Auf der ITB Berlin präsentiert sich die gesamte Vielfalt des Reisens: Länder, Zielgebiete, Veranstalter,

Buchungssysteme, Verkehrsträger, Hotels und alle anderen, die ihren Kundinnen und Kunden die schönsten Wochen des Jahres noch angenehmer machen möchten.

Graz & Region

Ausgezeichnet!

beim 17. Steiermark-Frühling am Rathausplatz in Wien (11. 4. - 14. 4.) (v. l. n. r.) Mag. Yvonne Jando, Isabella Theny-Adlrian, Karin ThenyAldrian, Lisa-Marie Schweinzger, Mag. Pater August Janisch, Mag. Egbert Pöttler, MMag. Dieter HardtStremayr, xx, Wolfgang Kasic

Hohe Anerkennung für hochwertige Arbeit: OA Dr. Erwin H. Pilgram nahm für die GGZ in Wien den österreichischen Altenpflegepreis„Teleios“ entgegen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „GEKO“ (fachärztliche Versorgung in den Pflegeheimen).

Herzlich Willkommen

Foto: Lebenswelt Heim

Foto: Graztourismus

(v. l. n. r.) Susanne Zauner, Manuel Lampe, Eva Prischl, Lisa-Marie Schweinzger, Gisela Müller, Patrizia Findeis, Christian Rebernik

Ohne Schienen geht’s nicht bei den Graz Linien

Foto: Stadt Graz/Fischer

ausflug

Seit 1. Juli hat der Managementbereich „Personal und interne Services“ der Holding Graz mit Dr. Peter Stepantschitz wieder einen Leiter. Der Nachfolger von Dr. Gerald Waldhauser in dieser Position leitete zuvor mehr als sieben Jahre lang das Bürgermeisteramt der Stadt Graz und hat dabei eindrucksvoll Führungsqualität und Verhandlungsgeschick unter Beweis gestellt. Der 52-jährige Jurist ist verheiratet und Vater von zwei Kindern im Alter von sechs und acht Jahren.

Foto: Holding Graz

Dr. Peter Stepantschitz

v. l. n. r.: DI Jörg Seiler, Heinz Gruber und Werner Schmied

6. Juni: Betriebsausflugstag, strahlender Sonnenschein und Draisinen in allen Farbvariationen, die darauf warteten, 23 km nach Oberpullendorf (Burgenland) geradelt zu werden. Was anfangs als „leichtes Unterfangen“ aussah, entpuppte sich für die Kolleginnen und Kollegen der Graz Linien

als enorme Anstrengung. Ein netter Mitarbeiter der „Sonnenland draisinentour“ erklärte anfangs zwar alle zu beachtenden Regeln – von denen es mehr gab als man annehmen könnte – die Draisinen und die Streckenführung, nicht allerdings die zu überwindenden Höhenmeter. imTeam

49


Foto: Sylvia Zöhrer

EVENT

Stadt und Holding im Laufschritt Hochmotiviert gingen 4.958 LäuferInnen beim Raiffeisen-Businesslauf am 16. Mai an den Start. Mit dabei auch 60 Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Spartenbereichen der Holding Graz, aufgeteilt in 20 Dreierteams. Auch die Stadt Graz war mit 162 Bediensteten – 38 Lauf- und 24 Walkteams – wieder gut vertreten. Das Team der Holding Graz Freizeit mit Bojan Purgaj, Gerald Kampert und Jürgen Zimmermann belegte dabei den 25. Gesamtrang, dicht gefolgt von den Sozialpädagogen Roland Fabsits, Markus Mayrhofer und Florian Hasiba auf Rang 27 (siehe Seiten 50 und 51).

162 Bedienstete liefen und walkten für die Stadt Graz. Sportstadtrat Eisel-Eiselsberg, Bürgermeister Nagl und Personalvertretungs-Chef Wirtl (v. l.) übergaben traditionell die T-Shirts. Foto: Alexander Fünck

Businesslauf 2013

Foto: Holding/Radaelli

Die 20 Dreierteams der Holding Graz im Ziel. Mit dabei auch Vorstandsdirektorin Mag.a Barbara Muhr.

Laufend unterwegs Gerald Kampert, Saunameister im Auster Wellnessbad, frönte in seiner Jugend dem Fußball, tauschte dann aber das Spielfeld gegen die Couch: Playstation 1 und 2 wurden zu treuen Weggefährten. Im Jahr 2008 dann das sportliche Comeback! Nicht ohne Hintergedanken – es sollte Schluss sein mit der Geisel Nikotin. Die Teilnahme an diversen Lauf- und Triathlonbewerben folgte – zu den Höhepunkten zählen der Vienna City- und der BerlinMarathon. Bojan Burgai, Saunameister im Winter (Auster Wellnessbad) und rechte 50

imTeam

Hand des Margarethen- und StukitzBetriebsleiters im Sommer besitzt den blauen Gürtel in Judo, ist begeisterter Tennisspieler, Wanderer, Fußballspieler (in jungen Jahren aktiv in der slowenischen Liga). So nebenbei wurde auch noch die Tauchprüfung gemacht. Aber sein Herz gehört dem Laufen: „Beim Laufen verschmelzen mein Körper und meine Seele“. Jürgen Zimmermann, Dritter im „Laufbunde“, werkt im Beruflichen zwar eher im Hinter- bzw. Untergrund, bei den Bäder-Technikanlagen, die kein Gast zu Gesicht bekommt! Bei der

Foto: Freizeit Graz/Rogatsch

sport

Gerald Kampert, Bojan Purgaj, Jürgen Zimmermann – bereits zum zweiten Mal das schnellste Holding Graz-Laufteam beim Businesslauf!

v. li.: Bojan, Jürgen, Gerald

Ausübung seiner Hobbys ist er aber gerne Outdoor und in Gesellschaft unterwegs. Bis vor zwei Jahren eher ein leidenschaftlicher Radler (mindestens drei Mal wöchentlich wird ein strenges Mountainbike-Training absolviert) wurde er von seinen beiden Kollegen nun zum Laufen animiert – mit Erfolg! 

Michaela Reinisch


Foto: MCG Wiesner

Foto: MCG/Wiesner

Sommerfest 2013 der mcg | graz

Daniela Pommer bewies beim Elfmeterschießen Treffsicherheit, Peter Huber schaffte es trocken ins Ziel.

ITG fährt auf den Traunsee ab

Foto: privat

Foto: Sylvia Zöhrer

Die rasanten Sozialarbeiter

„Sportsgeist mit Teamgeist“ lautete das Motto des diesjährigen MCG-Sommerfestes, das unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen ganz besonderen Einblick in die UPC ARENA und die Eishalle Graz ermöglichte. An zehn verschiedenen Stationen wurden aber nicht nur Kollegialität und Teambewusstsein der einzelnen Teams, sondern auch die Lachmuskeln auf eine harte Probe gestellt. Die absoluten Highlights: der Segway-Parcours, das Elfmeterschießen gegen einen Nachwuchs-Tormann des SK Sturm Graz und die Wettfahrt mit dem Rasenmäher-Traktor. Beim anschließenden Grillen und gemütlichen Beisammensein gab’s dann die große Siegerehrung und genügend Zeit für ausführliche Manöverkritik.

Markus Mayrhofer und Roland Fabsits (v. l.) waren das schnellste Stadt-Team beim Businesslauf (Teamkollege Florian Hasiba ist nicht am Foto).

Das schnellste Businesslauf-Team der Stadt Graz stellte heuer das Amt für Jugend und Familie. „Wir haben dem Herrn Bürgermeister zugesagt, unser Bestes zu geben. Und das ist geglückt“, strahlt Roland Fabsits (r.), der wie seine Laufkollegen Markus Mayrhofer und Florian Hasiba (nicht

am Foto) Sozialpädagoge im Amt für Jugend und Familie ist. Von 38 städtischen Laufteams erreichten die Drei den ersten Platz, insgesamt kamen sie auf Rang 27. Auch in ihrer Freizeit ziehen sie gerne die Laufschuhe an, der eine oder andere Marathon wurde bereits erfolgreich gemeistert.

Erklär mir den Traunsee: ITG-Mitarbeiter Thomas Thurner (r.) mit Kollege Oliver Lorberau.

Ihr Betriebsausflug führte rund 30 MitarbeiterInnen der ITG am 29. Mai unter anderem nach Gmunden. Highlight war die geführte Schiffsrundfahrt auf dem Traunsee, der Nieselregen tat der Bombenstimmung keinen Abbruch. Endstation war das aus der Fernsehserie bekannte Schloss Orth. imTeam

51


gewinnen 1 Führung für ca. 25 Personen

mit den Graz Guides auf den Spuren Peter Roseggers Zwei Drittel seines Lebens war Peter Rosegger ein Grazer. Wo hat er gewohnt? Wo traf er sich mit Künstlerfreunden? Wo wurden seine ersten Bücher verlegt? Mit den GrazGuides folgen wir seinen Spuren und genießen zum Ausklang ein Achterl Wein mit Häppchen beim Klapotetz. Welches Grazer Bauwerk ziert die hauseigenen Give aways von Graz Tourismus? Senden Sie die richtige Antwort an Gabi Lach, Redaktion „imTeam“, Andreas-Hofer-Platz 15, 8010 Graz (Namen, Telefonnummer angeben!) oder per E-Mail an imteam@holding-graz.at. Die Verlosung findet am 18. Juli 2013 statt. Die Gewinnerin/der Gewinner wird telefonisch oder per E-Mail verständigt. Der Gewinn wird zur Verfügung gestellt von Graz Tourismus.

Foto: GRaz Toursimus/Harry Schiffer

Der Gewinner unserer März-Ausgabe: Robert Platzer (Services Stadtraum)


imTeam 2/2013