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123. JAHRGANG

Freitag, 21. Oktober 2011

Gemeindeblatt

NR. 42

Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder

Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Erscheinungsort und Verlagspostamt, 6845 Hohenems Einzelpreis c 0,45

Hohenems

„Was der Sensenmann alles kann“: Dr. Klaus Feldkircher referiert im Rahmen der „Österreich liest“-Woche über die Allegorie des Todes von der Antike bis hin zu Köhl­ meiers „Sunrise“. Freitag, 21. Oktober 2011, 20.15 Uhr, Öffentliche Bücherei

Altach

Der Theaterkreis Altach lädt zum Kabarett von Arthur Senkrecht „Erfolg für Alle“ ein. Dienstag, 25. Oktober, 20 Uhr Theater im KOM

Koblach

Die Gruppe Koblach am Xingu lädt zum Vortrag von Bischof Erwin Kräutler „Mein Leben mit den Armen“ ein.

Dienstag, 25. Oktober 2011, 19.30 Uhr, Koblach, Gemeindesaal DorfMitte

Ab 29. Oktober 2011

Spielkreis Götzis „Ein später Gast“

Götzis

Mit dem Thriller „Ein später Gast“ von Derek Benfield präsentiert der Spielkreis Götzis wieder einmal Theater mit Gänsehauteffekt. Um diesen noch zu verstärken, inszeniert Gerhard Zuggal sein erstes Stück „Bühne auf Bühne“. D.h. Sie sitzen als Zuschauer praktisch mitten im Geschehen und erleben hautnah, wie Hansjörg Ellensohn als später Gast

das Netz um Julia (Karin Schwarzmann) und Hugh (Christian Urban) immer enger zusammenzieht. Premiere bereits ausverkauft! Weitere Termine: 3./4./5./6./10./11./12. und 13. November 2011. Kartenvorverkauf: Buchhandlung Brunner, Götzis. Details unter www.spielkreis.at

Mäder

Die Arbeitsgruppe „Älter werden“ des Sozialprofils „Mäder – Ein Leben lang“, freut sich auf alle rüstigen SeniorInnen, die wieder einmal das Tanzbein schwingen wollen. Der nächste Tanznachmittag findet statt am Mittwoch, 26. Oktober 2011, um 15 Uhr, im Gasthof Adler.


www.sparkasse.at/vorarlberg

WELTSPARWOCHE

Do, 27. bis Mo, 31. Okt. 2011, 14-16 Uhr Fürs Kässele leeren ein tolles Geschenk abholen! In der Filiale Götzis erwartet dich: Do, 27. bis Mo, 31. Oktober: Törggala Mo, 31. Oktober: Zauberer

In der Filiale Koblach erwartet dich:

Mo, 31. Oktober: Kinderschminken und Sparefrohbuttons, Törggala

In der Filiale Mäder erwartet dich: Mo, 31. Oktober: Bastelspaß, Weltspartagscafé

In der Filiale Hohenems erwartet dich: Do, 27. Oktober: Kinderschminken Fr, 28. Oktober: Frisches Popcorn & Limo Mo, 31. Oktober: Kutschenfahrt, Weltspartagscafé

In Altach erwartet dich:

Do, 27. Oktober: Kindernachmittag: (in der Aula der Volksschule Altach)

Kasperletheater Kinderschminken Mo, 31. Oktober: Weltspartagscafé (in der Filiale Altach)

! orbei v ‘ m Kom arer p S e g Fleißi belohnt! n werde


Inhalt

21. Oktober 2011

Gemeindeblatt Nr.42

Allgemein

Seite   2

Hohenems

Seite   7

Götzis

Seite 18

Altach

Seite 29

Koblach

Seite 35

Mäder

Seite 42

Anzeigen

Seite 47

Kleinanzeigen

Seite 91

Impressum

Redaktion Hohenems: Tel. 05576/7101-1130  Mario Lechner, Mag. Martin ­Hölblinger,  redaktion@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-42, Carmen Heinzle, carmen.heinzle@goetzis.at Altach: Christine Brunner, Brigitte Hellrigl Koblach: Monika Amann Mäder: Sabine Scheyer – Adressen wie unten

Medieninhaber Stadt Hohenems und Marktgemeinde Götzis Verantwortlicher Schriftleiter: Bürgermeister ­DI Richard Amann Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt ­GmbH, Dornbirn.

Abgabetermin In der Woche 43 ist der Annahmeschluss bereits am Montag, 24. Oktober, 12 Uhr. Wir bitten um Beachtung!

Abo + Anzeigen Hohenems: Tel. 05576/7101-0 Fax DW 1139 Carmen Egger, carmen.egger@ hohenems.at; Abo: Rudolf Sommer,  Tel. 0664/2040400, rudolf.sommer@vol.at Götzis: Tel. 05523/5986-42 Fax DW 40 Carmen Heinzle, gemeindeblatt@goetzis.at Altach: Tel. 05576/7178-18, Fax DW 25 Christine Brunner, gemeinde­blatt@altach.at Koblach: Tel. 05523/62875 Fax DW 20 M. Amann, gemeindeblatt@koblach.at Mäder: Tel. 05523/52860-14 Fax DW 20 Sabine Scheyer, gemeindeblatt@maeder.at Titelfoto: Spielkreis Götzis

Kalender 43. Woche

Son­­nen-Aufgang 7.51 Uhr Son­­nen-Untergang 18.19 Uhr

Editorial Hat ein Regisseur auch Lampenfieber? Nachdem ich nach 19 Jahren Obmanns­ tätigkeit und über 25-jähriger Schauspiel­ erfahrung im außerberuflichen Theater den Entschluss gefasst hatte, auch einmal die „andere Seite“ des Theaters kennen zu lernen, wagte ich mich erstmalig in den Bereich der Regie vor! Was das alles heißt, wusste ich Gott sei Dank nicht so ganz genau! Nun ja, in gewisser Weise habe ich ja viel mitbekommen als Schauspieler und Obmann – aber so richtig registriert habe ich das erst jetzt. Das beginnt erstmals mit dem Finden eines geeigneten Stückes! Dann werden die Schauspieler­ Innen ausgewählt, eine Produktionsleitung installiert, Technik, Maske und Requisite eingeteilt und auch das Bühnenbild entworfen und gebaut. Zeitgleich erfolgen dann auch noch verschiedene Werbemaßnahmen. Dann wird eifrig geprobt, Text gelernt usw. Und dann kommt der Tag der Premiere. Die Spannung steigt in unermessliche Höhen. Die Lampen (sprich Scheinwerfer) verbreiten dieses unvergleichliche Bühnenlicht und dann erfasst es uns alle, das Lampenfieber! Nicht nur die SchauspielerInnen – auch den Regisseur! Helfen Sie uns darin, unser Lampenfieber zu erhöhen und erfreuen Sie uns durch einen Besuch unserer neuen Spielkreis-Produktion „Ein später Gast“. Nähere Informationen ­siehe Titelseite und Gemeindeblattinserat. Wir freuen uns über Ihren Besuch! Gerhard Zuggal, Regisseur der neuesten Spielkreis-Götzis-Produktion

d Montag, 24. 10. Anton M.C., Gilbert, Thaddäus, Gisbert d Dienstag, 25. 10. Krispin, Margarete, Daria, Ludwig f Mittwoch, 26. 10. Nationalfeiertag; Albuin, Sigibald f Donnerstag, 27. 10. Sabine, Wolfhart, Galfard, Kerstin g Freitag, 28. 10. Simon u. Judas, Alfred, Faro, Luzian g Samstag, 29. 10. Jolanda, Narziss, Hermelinde, Melinda h Sonntag, 30. 10. Claudia, Gerard, Alfons, Dieter, German

Das Wetter Wetterbesserung in Sicht Am Donnerstag fällt anfangs aus dichten Wolken noch etwas Regen, oberhalb von rund 800 Metern Schnee. Am Nachmittag ist es weitgehend trocken und die Wolken lockern auf. Die Temperaturen erreichen maximal 10 Grad. Freitag und Samstag kommt vor allem auf den Bergen das schöne Wetter zurück. Im Rheintal hält sich teilweise länger dichter Nebel oder Hochnebel. Nach leicht frosti­ gem Start bleibt es tagsüber bei rund 10 Grad. Der Sonntag wird föhnig und dabei eine Spur milder.

Der Mond Abnehmender Mond, unter sich gehend. 26. Oktober Neumond (Fastentag). Ab 27. Oktober zunehmender Mond. 21. bis  26. Oktober: Übungen/Massagen zum Entspannen und Entgiften. 21. bis 24. Oktober: ideal zum Haare schneiden; Pflanzen und Säen.

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Allgemein

Notdienste und Serviceinformationen

Ärztlicher Notdienst am Wochenende Hohenems

Montag, 24. Oktober 2011 Dr. Joachim Hechenberger Hohenems, Graf-Maximilian-Straße 13 Tel. 05576 73303

Samstag, 22. Oktober 2011 und Sonntag, 23. Oktober 2011 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35, Tel. 05576 73785

Dienstag, 25. Oktober 2011 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35 Tel. 05576 73785

Mittwoch, 26. Oktober 2011 (Nationalfeiertag) Dr. Christoph Schuler Hohenems, Goethestraße 4 Tel. 05576 74020 oder 75497

Donnerstag, 27. Oktober 2011 Dr. Christoph Schuler Hohenems, Goethestraße 4 Tel. 05576 74020 oder 75497

Sprechstunden für dringende Fälle an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr

Ordination geschlossen: Dr. Joachim Hechenberger am 21. Oktober  und vom 25. Oktober  bis 2. November 2011 Dr. Pius Kaufmann am 24. und 25. Oktober 2011  am 28. Oktober 2011 wieder Ordination Dr. Eduard Kraxner vom 26. bis 28. Oktober 2011 Dr. Christoph Schuler am 21. Oktober 2011 Dr. Guntram Summer am 21. Oktober 2011

Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Achtung – Geteilter Notdienst am Wochenende! Samstag, 22. Oktober 2011, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 23. Oktober 2011, um 7.00 Uhr Dr. Reinhard Längle Ordination: Koblach, Werben 9 (neues Gemeindeamt),  Tel. 05523 62895, Privat: Tel. 0664 2048690 Sonntag, 23. Oktober 2011, um 7.00 Uhr, bis Montag, 24. Oktober 2011, um 7.00 Uhr Dr. Roland Kopf Ordination: Altach, Brolsstraße 41, Tel. 05576 74110,  Privat: Tel. 05576 74374 Mittwoch, 26. Oktober 2011, um 7.00 Uhr, bis Donnerstag, 27. Oktober 2011, um 7.00 Uhr Dr. Dietmar Koch Ordination: Mäder, Volksschule, Tel. 05523 62190, Privat: Tel. 05523 53845 Die Anwesenheit des Arztes in der Ordination jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr.

Werktagsbereitschaftsdienst Hohenems

Der Dienst beginnt am Morgen um 7.00 Uhr und endet am Folgetag um 7.00 Uhr. Bei Nichterreichbarkeit ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeiten erreichen Sie in dringenden Fällen: Freitag, 21. Oktober 2011 Dr. Pius Kaufmann Hohenems, Nibelungenstraße 30 Tel. 05576 76076

Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Bei Nichterreichbarkeit Ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeit erreichen Sie in dringenden Fällen: Donnerstag, 20. Oktober 2011 Dr. Elisabeth Brändle Götzis, Telefon 05523 58308 Freitag, 21. Oktober 2011 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523 62190 oder 53845 Montag, 24. Oktober 2011 Dr. Hans-Karl Berchtold Götzis, Tel. 05523 64960 oder 0650 4014027 Dienstag, 25. Oktober 2011 Dr. Norbert Mayer Götzis, Tel. 05523 51122 oder 0664 4524555 Donnerstag, 27. Oktober 2011 Dr. Roland Kopf Altach, Tel. 05576 74110, oder 05576 74374 Ordination geschlossen: MR. Dr. Wilfried Müller Dr. Wolfgang Payer Dr. Elisabeth Brändle Dr. Erich Scheiderbauer Dr. Reinhard Längle

bis 21. Oktober 2011 vom 24. bis 25. Oktober 2011 vom 24. bis 27. Oktober 2011 vom 24. bis 28. Oktober 2011 vom 27. bis 28. Oktober 2011


Allgemein

21. Oktober 2011

Zahnärztliche Notdienste Hohenems

Samstag, 22. Oktober 2011, Sonntag, 23. Oktober 2011 Dr. Gerd Schmid Dornbirn, Mitteldorfgasse 7b Mittwoch, 26. Oktober 2011 (Nationalfeiertag) Dr.Veronika Vilimek Hohenems, Schlossplatz 13 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr.

Bezirk Feldkirch

Samstag, 22. Oktober 2011 und Sonntag, 23. Oktober 2011 Dr. Harald Metzler Feldkirch, Hirschgraben 4/12 Mittwoch, 26. Oktober 2011 Dr. Ernst Hafner Feldkirch, Gymnasiumgasse 2 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr. Nähere Infos auf der Homepage: http://vlbg.zahnaerztekammer.at 

Apotheken Nacht- und Bereitschaftsdienst an Werktagen für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach (und Arbogast Apotheke, Weiler) Elisabeth Apotheke, Götzis Kreuz Apotheke, Götzis Nibelungen Apotheke, Hohenems (und Marien Apotheke, Rankweil) Kaulfus Apotheke, Hohenems (und Vinomna Apotheke, Rankweil)

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Sonntagsdienst der Krankenschwestern für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Sonntag, 23. Oktober 2011, von 8.00 bis 12.00 Uhr: KPV Koblach-Mäder, Tel. 0676 8362875-18 Mittwoch, 26. Oktober 2011, von 8.00 bis 12.00 Uhr: KPV Hohenems, Tel. 05576 42431

Tierärztlicher Notdienst Dienstbereitschaft laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt.

Initiative sichere Gemeinden

Gefahrenquelle Kreissäge Die Kreissäge: eine in Haus und Hof beliebte, aber auch gefährliche Arbeitsmaschine. Allein im Bereich der Landwirtschaft verletzen sich alljährlich rund 200 Personen. Laut Sozialversicherungsanstalt der Bauern verursachen die meisten Unfälle schwere Verletzungen, die vielfach auch bleibende Behinderungen nach sich ziehen. Dabei handelt es sich um tiefe Schnittwunden an der Haut, aber auch an Muskeln, Sehnen und Knochen. Mitunter werden sogar ganze Gliedmaßen, hauptsächlich Finger, abgetrennt. Etwa 90 Prozent der Unfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Unachtsamkeit, Konzentrationsmangel, falsche Reaktion, zweckfremde Verwendung der Kreissäge sowie Eile und Leichtsinn zählen zu den häufigsten Verhaltensfehlern. Betroffen ist vor allem die Altersgruppe der 60- bis 65-Jährigen. Durch die Einhaltung entsprechender Sicherheitsmaßnahmen kann aber auch bei Kreissägen das Unfallrisiko minimiert werden. • Unbedingt Schutzbrille und Gehörschutz tragen. Handschuhe dürfen nur dann verwendet werden, wenn für die



Apotheken Wochenenddienst für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 22. Oktober 2011, 8 Uhr bis Montag, 24. Oktober 2011, 8 Uhr: Kaulfus-Apotheke, Hohenems Vinomna-Apotheke, Rankweil

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Allgemein

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Holzzuführung eine Wippe oder ein Haltebügel bei der Rolltischkreissäge verwendet wird. • Schneidearbeiten mit der Kreissäge erfordern ein hohes Maß an Aufmerksamkeit. Solche Arbeiten deshalb am besten am Vormittag erledigen, wenn der Mensch seine höchste Leistungsbereitschaft hat. • Für neue Kreissägen gibt es – wie für alle anderen Maschinen auch – seit 1995 neue Sicherheitsbestimmungen. Die CE-Kennzeichnung an der Maschine ist das sichtbare Zeichen für die Erfüllung aller gesetzlichen und normativen Vorgaben. Bei Altgeräten müssen die Sicherheitsvorrichtungen ebenfalls vorhanden sein. • Auch Ordnung am Arbeitsplatz reduziert die Gefahr, herumliegendes Holz sollte sofort entfernt werden. • Schutzeinrichtungen keinesfalls abmontieren. Führungseinrichtung und Schiebestock sind wichtig für die Sicherheit beim Arbeiten.

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eine Holzkiste gelegt und zum äußerlichen Abtrocknen an einem trockenen, kühlen Ort gestellt. Erst dann können die Knollen eingelagert werden.

Dahlien einlagern

Dahlien müssen kühl und dunkel überwintern. Die meisten Keller sind heutzutage jedoch zu warm, was eine Austrocknung der Knollen zur Folge hat. Empfohlen wird eine Temperatur von 5 bis 7 Grad Celsius. Ist es wärmer, kann man die Knollen in torffreier Erde oder Sand einlagern, den man von Zeit zu Zeit etwas anfeuchtet. Knollen können aber auch auf Drahtgittern oder Holzstellagen, die für gute Luftzufuhr sorgen, gelagert werden. Bei dieser Art der Lagerung kann man die Knollen auch gut auf Fäulnis oder Schimmel kontrollieren. Eine weitere Lagermöglichkeit sind aufgehängte Plastiksäcke mit großen Luftlöchern oder Holzkisten, mit Zeitungspapier ausgelegt. Eine regelmäßige Kontrolle ist ratsam.

Knollen teilen Garten

Der richtige Zeitpunkt Das Knollenwachstum bei Dahlien ist gerade jetzt im Gange. Daher sollen die fleißigen Herbstblüher nicht zu früh ausgegraben werden. Raus müssen sie auf jeden Fall, aber erst wenn die ersten Fröste den Blättern zugesetzt haben. Das kalte und nasse Wetter Anfang Oktober hat den späten Blühern in unserem Garten sicher zugesetzt. Auch wenn sich das Dahlienbeet von der herbstlichen Farborgie zu einem mäßig hübschen Anblick gewandelt hat, sollte man mit dem Winterquartier für die Knollen noch ein wenig warten. Für alle, die die Ordnung lieben. empfiehlt es sich, Dahlien vor dem Schneiden und Ausgraben mit einem Etikett zu versehen, das im Frühjahr über Farbe, Höhe und Namen Auskunft gibt, damit auch im nächsten Herbst kein Chaos im Dahlienbeet herrscht. Dasselbe gilt im Übrigen auch für die Knollen von Begonien und Gladiolen. Bei sonnigem, trockenem Wetter schneidet man die Stängel der Dahlien bis auf 10 cm zurück, dann werden die Knollen mit einer Grabegabel vorsichtig aus der Erde gehievt und durch Schütteln von der Erde befreit. Damit die Feuchtigkeit in den hohlen Stängeln keinen Schaden anrichtet, werden die Knollen kopfüber in

Damit sie nicht austrocknen, werden die Knollen erst vor dem Auspflanzen im Frühjahr geteilt. Man sieht ja auch erst im Frühjahr, ob tatsächlich Triebe kommen: Die Augen und Triebe kommen bei Dahlien nicht aus der Knolle, sondern aus dem Wurzelhals. Am jeweiligen Wurzelhals muss mindestens ein Auge sichtbar sein. Geteilt wird, wenn der Stock zu viele Knollenteile gebildet hat, denn diese könnten sich gegenseitig bei der Bildung neuer, junger Knollen behindern. Auch werden zu viele Triebe gebildet, die dann oft zu klein und zu schwach sind. Dahlien erzeugen im Übrigen keine Bodenmüdigkeit und können im Frühjahr wieder an dieselbe Stelle gepflanzt werden.

Die Gartenliesl rät Die nächste Ernte planen

Gemüsebeete brauchen einen sonnigen Standort. Der Boden sollte sandig-lehmig sein um Wasser und Nährstoffe zu halten, aber keine Staunässe zulassen. Ein guter Humusgehalt schafft gute Voraussetzungen für Mikroorganismen. Am besten teilt man den Gemüsegarten in vier Abschnitte die man jährlich abwechselnd mit Schwach-, Mittel- und Starkzehrern bepflanzt. Im vierten Abschnitt finden mehrjährige Pflanzen wie Rhabarber oder Kräuter ihren Platz. Der Fruchtwechsel wirkt dem Auszehren des Bodens sowie Krankheiten entgegen.

Grüner Blickfang im Winter

Wer auch in der kalten Jahreszeit nicht auf Balkonschmuck verzichten will, bepflanzt Blumenkästen mit langsam wachsenden Kleingehölzen und Zwergkoniferen. Sie können gut und gerne drei Jahre im Kisterl belassen werden. Im Sommer nach den Eisheiligen können dann Sommerblumen dazwischen gesetzt werden. Nicht vergessen: Auch im Winter bei frostfreiem Wetter gießen!

Gartenarbeit mit dem Mond

Dahlienknollen müssen ins Winterquartier.

Der Mond ist bis zum 26. Oktober (Neumond) abnehmend. Er geht unter sich bis 29. Oktober. Freitag, 21. Oktober Löwe Frucht Samstag, 22. Oktober Jungfrau Wurzel Sonntag, 23. Oktober Jungfrau Wurzel


Allgemein

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Montag, 24. Oktober Dienstag, 25. Oktober Mittwoch, 26. Oktober Donnerstag, 27. Oktober

Waage Waage Skorpion Skorpion

Blüte Blüte Blatt Blatt

Jungfrautage sind sehr günstig zum Pflanzen von Einzelbäumen die hoch wachsen sollen sowie zum Pflanzen von Sträuchern und Hecken von denen schnelles Wachstum erwartet wird. Günstig ist das Ansetzen eines Komposthaufens bei abnehmendem Mond. Günstig für jede Art von Düngung, als auch für Mist ausfahren. Waagetage sind allgemein ein gutes Zeichen für Garten und Gartenarbeiten. Skorpiontage sind sehr günstig zum Ernten und Trocknen von Heilkräutern. Sie sind günstig zum Gießen von Zimmerund Balkonpflanzen und günstig für das Düngen von Blumen und Wiesen.

Gesundheit

Risikofaktor Cholesterin Herzinfarkt und Schlaganfall sind eine der häufigsten Todesursachen in Österreich. Wichtigste Risikofaktoren sind Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes, Bewegungsarmut und vor allem erhöhtes Cholesterin. Cholesterin ist eine fettähnliche Substanz und Bestandteil unserer Zellen. Im Körper ist es ein wichtiger Baustoff für Hormone und Gallensäuren. Cholesterin ist im Organismus unverzichtbar, etwa zum Aufbau von Zellmembranen, Geschlechtshormonen oder Vitamin D. Eigentlich ist unser Körper in der Lage den Bedarf an Cholesterin zu 90% selbst zu produzieren und es müsste nicht mit der Nahrung zugeführt werden. Das Cholesterin aus der Nahrung kommt vor allem aus tierischen Lebensmitteln, wie Fleisch, Wurstwaren, Milchprodukten und Eiern. Cholesterin bindet sich im Körper an Eiweißverbindungen – Trägerproteine – und wird so im Blut transportiert. Die Haupttransporter sind LDL, das Cholesterin von der Leber zu den verschiedenen Geweben transportiert und HDL, das überschüssiges Cholesterin zur Leber leitet, wo es mit der Galle über den Darm ausgeschieden wird. LDL-Partikel die im Körper nicht gebraucht werden, verbleiben im Blut und können sich an den Arterienwänden ablagern. Solche Ablagerungen führen zu einer Gefäßverkalkung und im schlimmsten Fall zu einem Verschluss. Betrifft dies ein Herzkranzgefäß, kommt es zu einem Herzinfarkt. Ist eine Arterie im Gehirn betroffen, entsteht ein Gehirnschlag. Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung kann man aktiv durch seinen Lebensstil beeinflussen. Bei der Ernährung sind die Fette besonders wichtig. Vermeiden Sie tierische Fette, die einen großen Anteil an gesättigten Fettsäuren enthalten und somit den LDL-Cholesterinspiegel erhöhen. Pflanzliche Fette und Fisch hingegen beinhalten ungesättigte FS, die eine positive Wirkung haben. Mehrfach ungesättigte FS aus Walnuss-, Sonnenblumen- und Rapsöl oder Omega-3 Fett-

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säuren aus Fischen wie Lachs und Makrele können nicht nur den LDL-Cholesterinspiegel senken, sondern auch die Fließ­ eigenschaft des Blutes verbessern. Besonders positiv für die Herzgesundheit sind Ballaststoffe die in Obst, Gemüse, Kartoffeln und Getreideprodukten enthalten sind. Regelmäßige Bewegung und eine ausgewogene Ernährung können die Lebensqualität und Lebensjahre steigern! Mag.pharm Dagmar Kajtna, Nibelungenapotheke, Hohenems

Sicherheit

Treffen der Sicherheits­ wachen Am Donnerstag, dem 13.10.2011, versammelten sich die Gemeinde­ sicherheitswachen Vorarlbergs und zahlreiche Gäste zu ihrem 60. Treffen. Die Sektion Sicherheitswache der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten Vorarlberg (GdG-KMSfB) lädt seit 1951 alljährlich zu einem Treffen. Die Jubiläumsveranstaltung fand unter dem Ehrenschutz des Hohenemser Bürger- Vorsitzender Wolfgang meisters DI Richard Amann und Stoppel des Götzner Bürgermeisters Wer­­ ner Huber im Löwensaal in Hohen­ems statt. Nach den Begrüßungsworten durch Bürger­­meis­ter Amann, GdG- KMSfB-Landesvorsitzenden Wolfgang Stoppel, Bürgermeis­ ter DI Wolfgang Rümmele in seiner Funktion als Vizepräsi-

Viele Uniformen und viel Prominenz im Hohenemser Löwensaal.

Die Polizeimusik umrahmte die Tagung musikalisch.

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Allgemein

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dent des Gemeindeverbands und Dr. Gernot Längle, Vorarlberger Landesregierung, sprachen Dr. Herbert Anderl, Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, und Chefinspektor Harald Mayer über „Sicherheit und Kooperationen“. Am Nachmittag fand ein Vergleichsschießen im Schießstand Koblach statt, dessen Sieger wiederum im Löwen geehrt wurden.

Jugend

360-Winteraktion Die heurige 360-Winteraktion für Jugendliche steht unter dem Motto „Heiße Liebe“ und sorgt mit Pistenangeboten und Gratis-Aktionen für die perfekte Wintersaison. Alle Jugendlichen zwischen 14 und 20 Jahren haben in den letzten Tagen von der Gemeinde den aktuellen Winter-Flyer mit Gutschein per Post erhalten. Die 360-Card bietet gemeinsam mit den Vorarlberger Winterbergbahnen ab sofort ermäßigte Saisonkarten für die Regionen Arlberg, Brandnertal, Sonnenkopf, Drei-Täler-Pass und Montafon, die mit 360Card und Gutschein bei den jeweiligen Vorverkaufsstellen erhältlich sind. Ganz neu gibt es heuer einen Tarifkalkulator auf www.360card.at

Aktions-Tag

Am 13. November gibt es für alle 360-Inhaber/innen vier kostenlose Highlights an einem Tag. „Auf & Abschlag“ Bre-

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genz, Stadtbad Dornbirn, Vorarlberghalle Feldkirch und Val Blu Bludenz laden bei freiem Eintritt zum winterlichen Indoor-Spaß. Jugendliche, die noch keine 360-Card haben, können diese kostenlos im Gemeindeamt/Rathaus beantragen. Mitzu­ bringen sind ein Passfoto und ein Lichtbildausweis.

Soziales

Ratgeber Ausführliche Informationen zu Angeboten im Sozialund Gesundheitsbereich in Vorarlberg finden Sie auf www.sozialinfo.or.at Ehe- und Familienzentrum Dornbirn, Winkelgasse 3, Telefon 05572 32932 für Lebens- und Konfliktberatungen. Sozialmedizinischer Dienst der Caritas: Beratung – Therapie – Info bei Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Medika­ mente, Essstörungen). Hospizbewegung der Caritas: Begleitung für sterbende und trauernde Menschen und Angehö­rige, Caritashaus, Lustenauerstraße 3, 6850 Dornbirn, Telefon 05522 200-4032. Telefonseelsorge 142: Bei Sorgen oder Problemen, wir reden mit Ihnen Tag und Nacht unter der kostenlosen Telefon­ nummer 142. Institut für Sozialdienste, Beratungsstelle Hohenems: Sozialarbeit, Psychologie und Psychotherapie, Supervision und Familienberatung. Krisen bei Erwachsenen, Ehe und Partnerschaft, Familie, Sexualität und Schwangerschaft, Kindern und Erziehung, Jugendlichen, Migranten und Migrantinnen. Öffnungszeiten: Mo–Fr von 8–12 Uhr, Termine werden ganztägig vergeben. Di–Do zwischen 8.30 und 10.30 Uhr steht ein Beratungsdienst ohne vorherige Anmeldung zur Verfügung. Telefon 05576 73302, www.ifs.at pro mente Vorarlberg – Beratungsstelle Jugend: Wir begleiten Jugendliche in schwierigen Lebensphasen. T 05572 21274 (Mo bis Fr 10.30–12.30 Uhr), Sandgasse 22, Dornbirn; www.promente-v.at/jugend, jugend@promente-v.at

Alle Infos unter www.360card.at

Krankenpflegeverein Hohenems: Rat und Auskunft in Fragen der häuslichen Pflege, Telefon 05576 42431.

Amtliche Mitteilung

Annahmeschluss! In der Woche 43 ist bereits am Montag, dem 24. Oktober 2011, um 12 Uhr, Annahmeschluss für alle Gemeindeblattinserate. Die Gemeindeblattverwaltungen


Hohenems

Verlautbarungen der Stadt Hohenems

Personalia

Ehrung für vier verdiente Hohenemser Die Stadtvertretung Hohenems hat am 5. Juli 2011 in nicht-öffentlicher Sitzung einstimmig beschlossen, vier Hohenemser zu ehren. Die feierliche Verleihung fand am Mittwoch, dem 12. Oktober 2011, im kleinen Löwensaal statt. Den goldenen Ehrenring der Stadt Hohenems erhielten Prof. Dr. Hugo L. Obwegeser und Harry Weil Junior. Die goldene Ehrennadel, das Verdienstzeichen der Stadt Hohenems, ­wurde Kurt Mathis und OMR Dr. Elmar Troy verliehen.

Prof. Dr. Hugo L. Obwegeser

Hugo Obwegeser, geboren 1920 in Hohenems, studierte in Innsbruck Medizin, spezialisierte sich in Graz auf Kiefer- und Gesichtschirurgie und erlangte auf diesem Gebiet internationales Ansehen. Er wurde an die Medizinische Fakultät der Universität Zürich berufen und  wurde dort Direktor der ­Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie. Er gilt weltweit als Begründer der modernen, hierbei angewendeten Operationstechniken und verfasste 163 wissenschaftliche Arbeiten auf diesem Gebiet. Viele seiner Veröffentlichungen haben seit langem und heute noch den Ruf als medizinische „Standardwerke“ und hatten großen Einfluss auf nachfolgende Mediziner/innen. Neben seiner wissenschaftlichen Pionierarbeit kann auf viele schwere Fälle in der Praxis verwiesen werden, in denen er – teils unentgeltlich – als Operateur helfen konnte. Anlässlich seines 90. Geburtstages wurde an der Universität Zürich ein internationales Symposium veranstaltet und ein neuer „Hugo-Obwegeser-Preis“ ins Leben gerufen, der junge Forscher/innen unterstützt.

www.hohenems.at

Harry Weil Junior

Harry Weil Jr., geboren 1931, wuchs zunächst in Bregenz auf. Seine Familie zog dann (wieder) nach Hohenems, wo er die Volksschule besuchte. 1939 flüchtete er zusammen mit seinen Eltern über die Schweiz in die USA. Von 1948 bis 1955 diente Harry Weil Jr. bei der US Navy, nahm am Korea-Krieg teil und wurde mit dem „Purple Heart“ ausgezeichnet. Er ist der einzige noch lebende jüdische Hohenemser aus der Zeit der Verfolgung. Die Verlei- Harry Weil jr. in seiner Galauniform der US-Navy. hung ist ein Signal der Restitution und Anerkennung, die seinem Vater Harry Weil verweigert wurde, dem letzten Kantor und Organist der jüdischen Gemeinde Hohenems, der nach dem Zweiten Weltkrieg nach Hohenems zurückkehren wollte. Harry Weil Jr. lebt heute in Los Ranchos bei Albuquerque in New Mexico und möchte wie sein Vater auf dem Jüdischen Friedhof von Hohenems begraben werden: Er fühle sich in Hohenems eben „zu Hause, that’s it“. 2008 widmete sich die Filmdokumentation „Flucht ins Ungewisse“ seiner Biografie („Ich bin Amerikaner, Österreicher, Katholik, Jude ... und stolz auf alle diese Wurzeln.“) Harry Weil jr. hat in einzigartiger Weise trotz aller Widrigkeiten der Verfolgung in seiner ursprünglichen Heimat und der späteren Verweigerung einer Niederlassung seiner Familie, seine Verbundenheit zu Hohenems bewahrt. Mit regelmäßigen Besuchen, der Betonung, dass er sich hier zu Hause fühle und seinem Wunsch in Hohenems, wie sein Vater auch, begraben zu werden, stellen diese Verbundenheit unter Beweis. Diese Auszeichnung soll eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart schlagen und ein Zeichen der Wiedergutmachung sein, die seinem Vater verweigert wurde.

OMR Dr. Elmar Troy

Bürgermeister Amann überreichte den Ehrenring an Prof. Dr. Obwe­ geser.

Elmar Troy, geboren 1943 in ­Bregenz, hat sich um das Vor­ arlberger Impfwesen Verdienste erworben. Er ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Obmann des Hohenemser Krankenpflegevereins und auch als Beirat im Landesverband engagiert. Als Kinder- und Jugendarzt hat er im Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin mehr als 20 Jahre lang den Fachausschuss „Impfungen“ geleitet. Mehrere Initiativen im Impfwesen, z. B. das „Impfgutscheinheft“, gehen auf ihn zurück. Für seine Arbeit wurde er 2009 mit dem Titel „Obermedizinalrat“ ausgezeichnet.

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Hohenems

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Kurt Mathis

Kurt Mathis, geboren 1930 in Hohenems, hat sich bereits in jungen Jahren für den Ortsteil Emsreute verdient gemacht, indem er sich um das Wohler­ gehen seiner Mitbürger/innen unter den besonderen Bedingungen, welche das Leben in der Bergparzelle mit sich brachte, stets engagiert gekümmert hat. Vor seiner Pensionierung war Kurt Mathis Mitarbeiter des städtischen Forstbetriebs. Er ist Ehrenmitglied des Obst- und Gartenbauvereins Emsreute, Mitglied der Feuerwehr und des Kulturkreises. Der seit Jahrzehnten passionierte Hobbyforscher betreibt Studien vor allem zu seinem Umfeld, der Emsreute und Tugstein. Volksschuldirektor Ernst Spohn bezeichnete ihn als „das Gedächtnis der Emsreute“. Weitere Forschungsthemen sind die Hohenemser Alp- und Landwirtschaft. Er ist unter anderem Autor der ersten und zweiten Ausgabe des Emser Almanachs und der beiden Buchveröffentlichungen „Die Hohenemser Alpen“ (2005) und „Häusergeschichte aus Emsreute und Tugstein“ (2010), herausgegeben vom Hohenemser Kulturkreis: „Die Vergangenheit ­meiner Heimat soll nicht in Vergessenheit geraten“, schreibt er in einem Vorwort.

Frühere Ehrungen

Folgende Ehrungen wurden in der Vergangenheit von der Stadt Hohenems verliehen.

Ernst Bechtold sorgte für die musikalische Umrahmung der fest­ lichen Verleihung.

Ehrenbürgerschaft: Obermedizinalrat Dr. Arthur Neudörfer (1933), Geistlicher Rat Pfarrer Konrad Renn (1957), Alt-Bgm. DI Otto Amann (1999) Goldener Ehrenring: Professor Albert Drexel (1976), Geist­ licher Rat Adalbert Ginzinger (1977), KR Anton Kästle (1984), Pfarrer Consiliarius Martin Fässler (1999), Pfarrer Monsig­ nore Walter Vonbank (1999), Franz-Josef Waldburg-Zeil (1999), Medizinalrat Dr. Johann Schuler (1999) Verdienstzeichen – Goldene Ehrennadel: Prof. Dr. Edwin Wall­­­mann (1994), Alois Peter (1994), Alois Amann (1994), Josef Giesinger (1994)

Bürgermeister DI Richard Amann, OMR Dr. Elmar Troy, Harry Weil Jr., Prof. Dr. Hugo L. Obwegeser, Kurt Mathis, Vbgm. Günter Linder.


Hohenems

21. Oktober 2011

Sicherheit

Reflexstreifen retten Leben Schon ein schmaler, reflek­ tierender Streifen macht eine Person für den/die Len­ ker/in eines Fahrzeuges aus etwa 150  m sichtbar. Im Rathaus können entspre­ chende Bänder um einen Euro erworben werden. Die Tage sind inzwischen wieder merklich kürzer geworden. Die Dunkelheit ist für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, eine gravierende zusätzliche Gefährdung. Reflexstreifen verringern diese Gefahr. Aufgrund des Lichtkegels der Fahrzeuge sollten solche Streifen idealerweise möglichst weit unten und von allen Seiten sichtbar platziert werden – beispielsweise an beiden Beinen. Elastische reflektierende Bänder können im Rathaus um den Selbstkostenpreis von einem Euro erworben werden.

Forst

Schlägerungen im Gsohl Der Gsohlweg ist derzeit – auch am Wochenende – wegen Holzschlägerungsarbeiten gesperrt. Größere Mengen an Sägerundholz und Brennholz werden mit einem Seilkran über Distanzen von bis zu 1000 Meter Entfernung zum Forstweg befördert. Trotz entsprechender Information in den städtischen Medien missachten zahlreiche Wandernde die Absperrungen und

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begeben sich in das Gebiet der Schlägerung. Der Aufenthalt ist dort lebensgefährlich! Die Absperrungen sind unbedingt zu beachten, um schwere Unfälle zu vermeiden. Voraussichtlich ab Dienstag, den 25.10.2011, verlagern sich die forstlichen Tätigkeiten weiter talwärts in den Bereich Langa Rank, wofür wiederum Sperren zum Schutz der Erholungssuchenden und von Kraftfahrzeugen vorgesehen sind. Neben dem Gsohlweg im Bereich Langa Rank betrifft die Sperre auch die Verbindung zum Götzner Stieg, die während der forstlichen Maßnahmen generell gesperrt bleibt. Für Wandernde ist dann aber der Gsohlweg ab den Platten­ bächen über den „Alten Gsohlweg“ jederzeit ungehindert bis zur Hohen Kugel passierbar. Je nach Wetterlage kann es zu Veränderungen der Arbeitsfelder bzw. zu Verschiebungen der Wegsperren kommen. Bitte die Absperrungen vor Ort bzw. die Ankündigungen vor den Einstiegsmög­ lichkeiten zum Gsohlweg beachten. Neuigkeiten und ­Änderungen ­werden im Gemeindeblatt und laufend unter www.hohenems.at oder unter der Telefonnummer 06642405528 bekannt gegeben.

50 Bäume täglich

Die hiebsreifen Bäume in Reichweite der Seiltrasse  werden gefällt und im Gesamtbaumverfahren, also Stamm und Astmaterial, zur Seilkranabladestelle am Forstweg gebracht. Die weitere Verarbeitung, wie Entasten, Ablängen und Sortieren  erfolgt vollautomatisch  mit Hilfe eines Prozessors, der am LKW direkt neben dem Seilmast aufgebaut ist. So ist eine Tagesleistung für Fällen, Aufarbeitung und Bringung von bis zu hundertdreißig Festmeter bzw. von zirka 40 bis 50 Tannen möglich. Von der Seilkranabladestelle wird das Holz laufend per LKW, sortiert nach Stärke- und Güteklasse, ins Tal befördert. Der wirtschaftliche Aspekt dieser Nutzungen aus Holz­ erlösen und Fördermitteln  ist für die Stadt Hohenems zur Aufrechterhaltung des Forstbetriebs wichtig. Vor allem dienen diese Maßnahmen aber zur Verjüngungseinleitung des überalterten Waldbestands und zur Bildung widerstandsfähiger Wälder zum Schutz vor Naturgefahren. Die Leistungen eines intakten Schutzwaldes können kaum in Euro bewertet werden und liegen im Vielfachen  jedes Holzerlöses. Durch die unterschiedlichen Eigentumsverhältnisse in den Hohen­ emser Waldungen nimmt der städtische Forstbetrieb bei solchen Maßnahmen auch gerne private Waldeigentümer/ innen mit ins Boot, die ihre Waldgrundstücke im Einzugsbereich der Seillinien haben. Diesen privaten Waldeigentümer/ innen bietet die Stadt Hohenems als Projektbetreiberin an, auf ihren „Schienen zu fahren“ und vom fachlichen Wissen des städtischen Forstbetriebs zu profitieren. Die Organisation und Arbeitsvorbereitung für Private umfasst sämtliche Tätigkeiten wie Grenzfestlegungen, Erledigung forstbehördlicher Angelegenheiten, Ausschreibungen, Kontrolle vor Ort, Abrechnung, Holzverkauf und das Förderwesen. Einzige Aufgabe der/des Privatwaldbesitzers/-in ist die Bekanntgabe der Bankverbindung, damit die Holz- und Fördererlöse überwiesen werden können. Dieser projektbezogene nicht unbeachtliche Aufwand wird jedoch seitens der Stadt an die Begünstigten nicht weiterverrechnet, sondern gilt als Serviceleistung zu Gunsten des Kleinprivatwaldes.  

Seilbahn im Gsohl.

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Hohenems

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Sicherheit

Familie

Am Samstag, dem 15.10.2011, führte die Freiwillige Feu­­­er­­ wehr ihre diesjährige Herbst­ übung im ehemaligen AutoBeck-Areal in der Marktstraße durch. Zahlreiche Hohenemser/innen waren als Zuschauer/innen mit dabei und bekamen auch einiges zu sehen. Mit „echtem“ Rauch und mit Flammenwerfern auf dem Dach sorgte die Feuerwehr für realitätsnahe Bilder. An der Übung nahmen 80 Feuerwehrleute, vier Kolleg/innen der Rettungsabteilung Hohenems und zahlreichen „Opfer“ teil.

Am Donnerstag, 13.10.2011, trafen sich zahlreiche familien­ politisch Engagierte aus ganz Vorarlberg zu einem Vernetzungstreffen im Pfarrsaal St. Karl. „Familie plus“ ist ein Gütesiegel für die Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit der Gemeinden. Mit diesem Landesprogramm werden Gemeinden langfristig und nachhaltig in ihrer umfassenden Entwicklung in Sachen Kinder-, Jugend- und Familienfreundlichkeit begleitet. Mit „Familie plus“ ist es möglich, Fortschritte auf diesem Weg messbar zu machen und zu dokumentieren. Neben Bürgermeister DI Richard Amann begrüßten auch Landesrätin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann und der Harder Bürgermeister Harald Köhlmeier, Vizepräsident des Gemeindeverbands, die Teilnehmer/innen am Vernetzungstreffen.

Feuerwehr übt in der Marktstraße

Auf der neuen Drehleiter, die erstmals bei einer Herbstübung mit dabei war.

Familie plus

Bgm. Harald Köhlmeier, Bgm. DI Richard Amann, LR Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, LAbg. DSA Vahide Aydin, Familienstadträtin Edith Mathis.

Bildung

Erntedank

Reges Publikumsinteresse

Die Kinder des Kindergartens Neunteln fei­ erten vergangene Woche zusammen Ernte­ dank. Im feierlich geschmückten Turnsaal wurde gebetet und gesungen und ein Ährentanz aufgeführt. Die mitgebrachten Körbchen wurden von Pfarrer DDr. Thomas Heilbrun gesegnet. In der Vorbereitung auf das gemeinsame Fest haben die vier Gruppen viel erlebt: Ein

Rathaus

Archiv geschlossen Nächsten Dienstag, den 25. Oktober, bleibt das Archiv geschlossen. Parteienverkehr ist dann, nach dem folgenden Feiertag zu Allerheiligen, wieder ab 8. November, jeweils dienstags von 8.30 bis 12 und 13.30 bis 16.30 Uhr möglich.

Erntedankfeier im Kindergarten Neunteln.


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Besuch in Stoffels Säge-Mühle und in der Bäckerei Fenkart, das Darstellen des Märchens vom Kartoffelkönig oder ein faszinierendes Kartoffelfeuer. Der Herbst mit der Erntedankzeit ist eine sehr spannende Zeit, in der die Natur verschiedenes Obst und Gemüse schenkt und die Kinder viele Geschmackserfahrungen bei der täglichen, gesunden Jause erleben können.

Gesundheit

Ein Tag im Wald Mittwoch, der 26. Oktober, ist nicht nur der Nationalfeier­ tag, sondern auch der „Gemeinsam-gesund-bewegen“Tag: In Hohenems werden Kinder und ihre Familien zur Erlebniswanderung eingeladen. Begleitet von Diplom-Forstwirt Univ. Rajko Schermer, Landessekretär des ASKÖ-Vorarlberg, werden die Teilnehmer/ innen einiges über den Hohenemser Wald, Baumarten und die verschiedenen Zusammenhänge erfahren. Treffpunkt ist Unterer Schütz, Rodelhügel. Die Veranstaltung dauert von 14 bis 16 Uhr und findet nur bei trockenem Wetter statt: Eine Information hierzu findet sich am Morgen auf www.askoe-vorarlberg.at. Festes Schuhwerk nicht vergessen. Anmeldungen: ASKÖ Landesverband Vorarlberg, Telefon 0664/73121 601, E-Mail: askoe.schermer@aon.at

Mit allen Sinnen den Wald kennen lernen und sich dabei an der ­frischen Luft bewegen.

Stadtrat Kurt Raos MSc und Karl Klien, Vorsitzender des Umwelt­ ausschusses, auf dem Dinkelfeld.

die bewusstseinsbildende Aktion. Im nächsten Jahr soll der Dinkel gemeinsam geerntet werden, um daraus Brot zu backen.

Kultur

Altstätten besucht Jüdisches Museum Am Montag dieser Woche besuchte eine Delegation aus Altstätten das Jüdische Museum Hohenems. Die Stadt Altstätten im Schweizer Rheintal plant eine Neukonzeption des Stadtmuseums. Unter der Leitung von Stadtpräsident Daniel Bühler und Vizepräsidentin und Kulturstadträtin Margrit Mattle-Lindegger waren die Stadtverantwortlichen vor allem an der Entstehungsgeschichte, der Konzeption und der Organisation des Museums interessiert. Begleitet wurden die Altstättner/innen von Katrin Meier, der Leiterin des Amtes für Kultur des Kantons St. Gallen sowie von den Museumsexperten Johannes Inama und Bruno Winkler, die mit der Neugestaltung des Stadtmuseums Altstätten beauftragt sind.

Umwelt

Zukunft gesät Beim Bäuerlichen Schul- und Bil­ dungszentrum wurde ­letzten Samstag ein Dinkelfeld gesät. Zahlreiche Kinder und Erwachsene halfen am Rheinhof mit, das Biogetreide von Hand zu säen und damit gemeinsam Keime für die Zukunft zu legen. Umweltstadtrat Kurt Raos MSc begrüßte die vielen Teilnehmer/innen und bedankte sich für

Bürgermeister DI Richard Amann begrüßte die Gäste aus der Schwei­ zer Nachbarschaft im Jüdischen Museum.

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Kultur

Literatur allerortens Am Freitag, den 7. Oktober, konnten „Sieben Jahre LiLi und ein Jahr Literaturhaus Schanett“ gefeiert werden. In der einstigen „Frohen Aussicht“ in der Schweizer Straße hatte der Vorarlberger Literaturverein vorübergehend eine Bleibe gefunden, wird jedoch diesen Herbst dort ausziehen und wie in den Vorjahren Literatur an verschiedenen Orten, in Hohenems und Umgebung, anbieten. Neben einer Fotoshow, die Überblick über sieben Jahre bewegtes Vereins­ leben, Literaturvermittlung und Kulturveranstaltungen gab, war ein Gastvortrag Teil des Abends: Jochen Kelter, Schriftsteller, Essayist und früherer Leiter des Schweizer BodmanLiteraturhauses, referierte über „Literatur auf dem Lande“ und wie in solchen Institutionen und Vereinen eine andere Art der Literaturvermittlung möglich ist, die nicht den Zwängen großer Häuser im urbanen Umfeld unterliegen muss.

Leiterin Evelyn Brandt konnte Jochen Kelter als Referenten des Abends begrüßen.

Kultur

Erfolgreiche 21. Chor- und Orgeltage Mit einem großen Konzert für Chor und Orchester wurde diesen Sonntag, den 16. Oktober 2011, das dreitägige Festival in der Pfarrkirche St. Karl abgeschlossen. Nach einem Orgelkonzert mit Yuka Kitano, Sarah Ellensohn und Barbara Salomon gestalteten Judith Trifellner-Spalt und Christian Lebar einen musikalischen Abend mit Orgel, Tru-

Die Sänger/innen der Chorakademie Vorarlberg …

... begeisterten gemeinsam mit der Sinfonietta Vorarlberg in St. Karl.

henorgel und Cembalo. Traditionell bildete wieder ein großes Chorkonzert am Sonntagabend den Abschluss: In der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche bot die Chorakademie Vorarlberg unter Leitung von Markus Landerer Mozarts berühmte, unvollendet gebliebene „Messe in c-Moll“ dar. Als Gesangssolist/innen wurden Susanne Kelling, Birgit Plankel, Karl Jerolitsch und Clemens Morgenthaler begrüßt, die Sinfonietta Vorarlberg begleitete den fulminanten Abschluss­ abend instrumental: Minutenlanger Applaus des zahlreichen Publikums schloss den Konzertabend, welchen auch der ORF aufzeichnete, ab. Mehr Fotos auf www.hohenems.at

Kultur

Ein Leben lang Lesen Die aktuelle Woche steht ganz unter dem Motto „Österreich liest“: Der Vorarlberger Auf­ taktabend fand vergangenen Montag in der vollbesetzten Öffentlichen Bücherei Hohenems statt. Dr. Ulrike Unterthurner, Vorsitzende des Bibliotheksverbandes Vorarlberg, freute sich, ihr Impulsreferat „Gute Gründe für Bibliotheken“ in der „schönsten Biblio- LR Dipl.-Vw. Andrea Kauf­ thek des Landes“ halten zu dürfen mann eröffnete die Litera­ turwoche. und weiters Kulturlandesrätin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann, Gemeindeverbandspräsident Mag. Harald Sonderegger, und den Leiter des Katholischen Bildungswerkes Dr. Hans Rapp um einige Worte zu bitten. Sie alle waren sich einig: Die Vorarlberger Bibliothekslandschaft mit knapp über 100 öffentlichen Einrichtungen trägt zu einem bildungs- und kulturfreundlichen Sprachlos: Pantomime Thie­ Klima bei. Die Bibliotheken sind mo Dalpra führte durch den Anlaufstellen, bieten Inspiration Abend. und machen neugierig auf Litera-


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Kultur

Realistisch gesehen

Bgm. Gottfried Brändle, Vizebgm. Günter Linder, Bgm. DI Richard Amann, Gemeindeverbandspräs. Mag. Harald Sonderegger und Autor Christian Futscher (v.l.)

tur und die Welt; sie begleiten einen Menschen durch sein ganzes Leben. Den Abschluss bildete in diesem Sinne auch eine Lesung von Autor Christian Futscher, der einen amüsanten Streifzug durch seine private Bibliothek unternahm und dabei eine literarische Pirouette nach der anderen schlug.

23 Bilder der Hohenemserin Sibylle Thurnherr sind derzeit im „Löwen“ zu sehen. Bei der Vernissage stellte Vbgm. und Kulturstadtrat Günter Linder in seiner Rede zur Ausstellungseröffnung die Malerin vor, die in ihrer Ausstellung vor allem Landschaften in Acryl und Porträts in Ölkreide versammelt. Auch andere Techniken und Experimente waren Teil ihrer bisherigen Arbeit, ihr künstlerischer Weg führt sie aber immer wieder zum Foto­ realismus. Die Ausstellung ist noch bis Ende November zu sehen, Sibylle Thurnherr ist jeweils am Donnerstag, dem 27.10. sowie 10. und 17.11. von 10 bis 12 Uhr persönlich im Saalfoyer anwesend.

Kultur

„Singen im Gasthof“ Nächsten Freitag, den 21. Oktober, präsentieren sich die beiden Chöre von Hohenems-Reute, die Rütner Chorge­ meinschaft und der Rütner Kinderchor, im Gasthof Berg­ hof ab 19.30 Uhr und bei freiem Eintritt. Die Sänger/innen bereiten eine bunte Palette von Liedern vor, die zeigen soll, dass gemeinsames Singen Freude bereitet und Spaß macht. Die Rütner Chorgemeinschaft konnte 2010 20-jähriges Bestehen feiern; seit 2011 steht der Chor unter der Leitung von Barbara Kiefner-Vecsey. Der Kinderchor unter Leitung von Elisabeth Reinhard und Ilse Linder feierte 2010 sein 10-jähriges Bestehen. Beide Chöre freuen sich auf einen zahlreichen Besuch, aber auch über Menschen mit Spaß am Singen: Informationen bei Ilse Linder (Tel. 79724) und Elisabeth Reinhard, (Tel. 79722) vom Kinderchor sowie Josef Mathis (Tel. 78498), Obmann der Chorgemeinschaft.

Malerin Sibylle Thurnher mit Vizebürgermeister und Vernissage­ redner Günter Linder.

Bildung

„Äthiopien – unsere Eindrücke abseits der Armut“ Diesen Samstag, den 22. Oktober, wird um 16 Uhr zum Bildvortrag in den Pfarrsaal St. Konrad eingeladen. Äthiopien hat mehr als bekannte Klischees zu bieten und versetzt den Reisenden mit seiner Geschichte, Landschaft, Kultur und Andersartigkeit in Bewunderung und Staunen: Beatrix Radl sowie Claudia und Martin Ecker  berichten in einem Bildvortrag.

Die Rütner Chorgemeinschaft lädt zum musikalischen Abend ein.

Der Bildvortrag zeigt unbekannte Seiten Äthiopiens.

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21. Oktober 2011

Bildung

Makrofotografie Die Fotogruppe der Naturfreunde lädt am Dienstag, dem 25.10.2011, zu einem Klubabend in das Naturfreunde­ heim. Um Makrofotografie im Heim zu trainieren, wird ersucht neben der eigenen Fotoausrüstung auch Blätter und andere kleine Fotoobjekte mitzubringen. Des Weiteren sollen die Teilnehmer/innen mindestens fünf Bilder für eine Bildbesprechung mitbringen. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Wirtschaft

Weltspitze Andreas Liftinger erreichte bei den Berufsweltmeister­ schaften „World-Skills 2011“ in London den dritten Platz unter den Platten- und Fliesenlegern. Der 19-jährige Hohenemser arbeitet im elterlichen Betrieb Fliesen Liftinger, in dem derzeit zehn Mitarbeiter beschäftigt sind. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt im barrierefreien Bau und Umbau. Mehr auf www.fliesen-liftinger.com

Bürgermeister DI Richard Amann und Wirtschaftsstadtrat Mag. (FH) DI Karl Dobler gratulierten dem erfolgreichen Weltmeisterschafts­ teilnehmer und seinem stolzen Vater Gerhard Liftinger (links).

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Dialekt beherrscht“, so der Referent, geborener Feldkircher und freier Journalist, der bereits seit Ende der 90er-Jahre an dem „Sprachkurs für angehende Vorarlberger“ inklusive Grammatik arbeitete – immer mit einem Augenzwinkern natürlich, zumal er angesichts der unzähligen Sprachvaria­ tionen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Der Kurs findet nächsten Freitag, den 28. Oktober von 19 bis 21.30 Uhr im Literaturhaus Schanett zu einem Beitrag von 15 Euro statt. Eine Anmeldung wird erbeten: VHS Hohenems, Tel. 05576/73383 oder vhs@ems.vol.at

Sport

HSC renoviert Kabine Mit viel ehrenamtlichem Engagement haben Mitglieder des Hohenemser Schlittschuh Clubs (HSC) die Garderobe der Kunsteisbahn saniert. Durch das Eindringen von Wasser war der Raum in einen nicht mehr tragbaren Zustand geraten. Nässe, Kälte und Geruchsbelästigung machten ihn fast unbrauchbar. Nach der Sanierung ist die Kabine nun trocken und warm. Drei Wochen lang hat eine Gruppe von Schlittschuhsportlern unter der Leitung von Marcel Hammerer jeden freien Abend investiert, um 260 Quadratmeter Wand und Deckenfläche abzudichten, zu dämmen und zu verkleiden. Vereinsobmann Stefan Fischer sorgte für das leibliche Wohl und versorgte die Crew unter anderem mit 40 Zack-Zack und 80 Grill­ würsten. Im Rahmen der Renovierung wurden auch Kleiderhaken aus dem früheren Bestand der VMS Herrenried recycelt. Sportstadtrat Friedl Dold dankte den freiwilligen Helfern im Namen der Stadt für ihren Einsatz. (www.h-sc.at)

Vorher und Nachher

Bildung

„allpot“, „ghörig“ oder „gfret“ Die VHS Hohenems bietet mit Emanuel Lamperts „Vorarl­ bergerisch für Einsteiger“ einen Kurs der besonderen Art an. Der Vorarlberger verwendet eine Sprache, die bedauerlicherweise nicht sehr viele Mitmenschen außerhalb des „Ländles“ verstehen. Dies führt zwangsläufig häufig zu Verständigungsproblemen zwischen Vorarlbergern und Nicht-Vorarlbergern: „Zu einer g’hörigen Integration im Ländle g’hört nämlich auch, dass man die inoffizielle Landessprache, den

Sportreferent Josef Felder, Richard (Burli) Rüdisser, Obmann Stefan Fischer, Vorstandsmitglied Michael Töchterle, Stadtrat Friedl Dold und Eismeister Arno Jäger.


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21. Oktober 2011

Sport

Judo-Landesmeisterschaft Bei den diesjährigen U-13-Landesmeisterschaften in Feld­ kirch konnten die Nachwuchs-Judokas aus Hohenems einige Medaillen erkämpfen. Beim Mannschaftswettbewerb U 15 gab es spannende Kämpfe zwischen den teilnehmenden Mannschaften aus dem Montafon, Dornbirn, Hohenems und Feldkirch. Schluss­ endlich kamen die ersatzgeschwächten Hohenemser auf den dritten Gesamtrang. Sensationell war dabei der klare Sieg von Nial Losert gegen einen um 20 kg schwereren Gegner. Weiters in der Mannschaft: Wolfgang Sarah, Nadine Opriesnig, Linda Mayer, Gabriel Kral, Sebastian Faltejsek, Anna-Lena Schleszies, Lenard Amann, Linda Mayer, Lukas Vogel, Pia Alge, Luna Studer und Nial Losert.

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Fröhliche“ nicht im Grünen singen müssen, sondern vor dem Hintergrund schöner, dicker Schneeflocken. Jede Menge Spaß mit verschiedenen Spielen, aber auch gemütliches Zusammensein mit Musik stand an den Abenden auf dem Programm. Weitere Infos und Fotos gibt es auf der Website www.chorjoy.com

Jubilare

Hoher Geburtstag Frau Anna Aberer feierte letzte Woche ihren 90. Geburts­ tag. Die langjährige Witwe stammt aus dem Montafon, lebte aber den Großteil ihres Lebens in der Hochquellenstraße.

Judo-Nachwuchs Bürgermeister DI Richard Amann gratulierte der rüstigen Seniorin.

Vereine

Singen bei Schneegestöber Von 9. bis 11. Oktober hatte der Chor Joy sein 12. Proben­ wochenende im Schiheim auf dem Bürserberg. Besser konnte die Stimmung bei den Vorbereitungen für das bevorstehende große Weihnachtskonzert am 16. Dezember mit Kathy Kelly in Altach nicht sein: Pünktlich zu Probenbeginn hatte der Chor „Leise rieselt der Schnee“ und „Oh du

Auch die Instrumentalistinnen des Chors probten für den Auftritt mit Kathy Kelly.

Jubilare

Goldene Hochzeit Vor 50 Jahren haben Christine und Anton Posch geheira­ tet. Im Kreise ihrer fünf Kinder und elf Enkel wurde am vergangenen Wochenende gefeiert. Am Montag schaute dann auch Bürgermeister DI Richard Amann vorbei, um zu gratulieren.

Anton und Christine Posch mit Bürgermeister Amann.

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21. Oktober 2011

Unsere Jubilare der Woche 23.10.1922 Franz Krispler, A.-Kauffmann-Straße 6, 89 Jahre 24.10.1934 Karl Fend, Schönwiesstraße 12/1, 77 Jahre 24.10.1927 Fritz Benzer, Noldinweg 8/1, 84 Jahre Allen Jubilaren viel Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

Spendenausweis Zum ehrenden Gedenken an Verstorbene werden folgende Spendeneingänge verzeichnet:

Krankenpflegeverein Hohenems

• Zum Gedenken an unsere liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 100,–. • Zum Gedenken an Erwin Amann, von: Fam. Hermann Aberer, Hagenstraße 4 u 15,–, Harald Aberer, Bergmannstraße 14 u 20,–, Jahrgang 1931, u 50,–

Rotes Kreuz Hohenems

Pfarre St. Konrad

• Zum Gedenken an Josef Bösch, St. Gebhardstraße 3, von: Irmgard und Karl Klien u 20,–.

Dachsanierung • Zum Gedenken an Margit Wachter, Roseggerstraße 10, von: Fam. Franz Scheuring, Obere Kanalstraße 3a u 10,–. • Zum Gedenken an unsere liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 200,–. Dach überm Kopf • Zum Gedenken an unser liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 300,–, Richard Slawitsch und Stephanie Nardon mit Familie, Roseggerstraße 14 u 30,–, Anja und Kurt Aberer, Kernstockstraße 13 u 15,–, Verena Häfele, Götzis u 10,–, Fam. Franz Isopp, Roseggerstraße 23 u 15,–, Walter Amann, Waldmüllerweg 4 u 15,–, Christine und Norbert Fussenegger, Waldmüllerweg 3 u 20,–, Fam. Rudolf und Silke Waibel, Roseggerstraße 12a, der lieben Nachbarin u 20,–. Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

• Zum Gedenken an unsere liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 100,–.

Religionsgemeinschaften

Vorarlberger Blindenbund

Samstag, 22. Oktober: Marien-Samstag 17.30 bis 18.15 Beichtgelegenheit 18.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche Sonntag, 23. Oktober: 30. Sonntag im Jahreskreis – Weltmissionssonntag, Sammlung für die Weltmission Stundenbuch 2. Woche Lesungen: 1. Ex 22,20–26; 2. 1 Thess 1,5c–10; Evangelium: Mt 22,34–40  7.30 Messfeier in der Pfarrkirche 10.00 Familiengottesdienst in der Pfarrkirche,  mitgestaltet vom Familienkreis Montag, 24. Oktober: Hl. Antonius Maria Claret 19.00 Rosenkranz in der Kapelle St. Karl 19.00 Messfeier in der Krankenhauskapelle, anschließend Eucharistische Anbetung Dienstag, 25. Oktober:  7.30 Rosenkranz und  8.00 Messfeier in St. Anton 19.00 Messfeier im Sozialzentrum Mittwoch, 26. Oktober: Nationalfeiertag  8.00 Messfeier in der Pfarrkirche Donnerstag, 27. Oktober:  7.30 Rosenkranz und  8.00 Messfeier in der Kapelle St. Karl Freitag, 28. Oktober: Hl. Simon und Hl. Judas  7.25 Messfeier in St. Rochus 19.00 Rosenkranz in der Kapelle St. Karl Samstag, 29. Oktober: Marien-Samstag 17.30 bis 18.15 Beichtgelegenheit 18.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche

• Zum Gedenken an Erwin Amann, von: Fam. Ludwig Loretz, Rembrandtweg 7 u 20,–.

Projekt Albanien – Franz Winsauer

• Zum Gedenken an unsere liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 100,–.

Ortshilfswerk Hohenems

• Zum Gedenken an Erwin Amann, von: Walter Amann, Waldmüllerweg 4 u 20,–.

Straßenkinder von Bukarest, Pater Sporschill • Zum Gedenken an unsere liebe Gattin, Mama und Oma Margit Wachter, von: Fam. Wachter, Graller, Escamez u 100,–.

Pfarre St. Karl

• Zum Gedenken an Margit Wachter, Roseggerstraße 10, von: Waltraud und Anton Broger, Bergstraße 8 u 10,–. • Zum Gedenken an Ing. Thomas Giesinger, B.-Fink-Str. 25, von: Waltraud und Anton Broger, Bergstraße 8 u 10,–.

Kapelle St. Anton • Zum Gedenken an Erwin Amann, von: Kusine Herlinde Amann, Bergbahnstraße 6, Höfen u 20,–.

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Gottesdienstordnung der Pfarre St. Karl


Hohenems

21. Oktober 2011

Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei: Mo. – Fr. 8.00 – 12.00 Uhr Di. 14.00 – 17.00 Uhr Telefon 05576 72312 E-Mail: pfarre.st.karl.hohenems@aon.at

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Konrad

Samstag, 22. Oktober: Marien-Samstag 18.00 Vorabendmesse mit Opfergang für die Mission Sonntag, 23. Oktober: 30. Sonntag im Jahreskreis – Weltmissionssonntag  8.00 Messfeier mit Opfergang für die Mission  9.00 Jugendmesse im Pfarrheim zur KJ Fußballmeister- schaft 10.00 Gemeindegottesdienst mit Opfergang für die  Mission 11.30 Tauffeier in der Kapelle Bauern 14.00 Tauffeier in der Kapelle Bauern 18.00 Oktoberrosenkranz Kapelle Bauern Dienstag, 25. Oktober:  7.20 Schülermesse 18.00 Oktoberrosenkranz Kapelle Bauern Mittwoch, 26. Oktober: Nationalfeiertag  8.00 Messfeier; anschließend Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 10.00 Uhr Donnerstag, 27. Oktober: 19.30 Abendmesse für Werktätige Freitag, 28. Oktober: Hl. Simon und Hl. Judas  8.00 Messfeier, anschließend Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 19.00 Uhr 18.00 Oktoberrosenkranz Kapelle Bauern Samstag, 29. Oktober: Marien-Samstag, Christkönig­ sonntag 18.00 Vorabendmesse Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Konrad Montag und Dienstag: 8.30 bis 11.30 Uhr Donnerstag: 14.00 – 18.00 Uhr

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Empfang im Gemeindesaal. Buszubringer ab Hohenems/ ÖBB Bahnhof um 8.15 Uhr, Rückfahrt gegen 12 Uhr.  Preis für Hin- und Rückfahrt beträgt EUR 3,–. Unsere Öffnungszeiten für unsere Ausstellung, Rosenstr. 8, Dornbirn vom 9. Okt. bis 20. November 2011, Mo, Mi u. Fr: 9–12 Uhr; Fr: 14–17 Uhr; Sa: 9–12 und 14–17 Uhr; So und Feiertag 11–17 Uhr. Öffnung zu anderen Zeiten bitte im Pfarrbüro 05572 22056 oder 0699 18877069 anmelden.

Vereinsanzeiger Alpenverein: Oktoberfest, AV-Heim, Fr, 21. 10., 20 Uhr. Mittwochwanderer: letzte kleine Sommerwanderung, Dienstag, 25. 11. 2011 mit Karl, Treff: 8.30 Uhr Postparkplatz. Anmeldung nicht erforderlich, Mitfahrmöglichkeit. Gäste herzlich willkommen.  Infos: 05576 72839, www.avems.at Bergrettung: Heimabend, Montag, 24. 10. 2011, 20 Uhr, Fahrerschulung für Einsatzfahrten mit BRD-Auto, Pflicht­ termin für alle im Winterdienst in Schuttannen. Übungsabend, Donnerstag, 27. 10. 2011, 18 Uhr. Pfadfinder-Gilde – Altpfadfinder: Do 27. 10., Herbstausflug nach Bildstein mit kleiner Wanderung. Treffpunkt 14 Uhr Heim (Fahrgemeinschaften). Seniorenbund: Kegeln in Koblach, Fr, 29. 10., 14 Uhr. Treffpunkt: 13.30 Uhr, Postparkplatz (Fahrgemeinschaften). Infos: Gebhard Schneider, Tel. 77978. Seniorenring: Freitag 21. 10., Betriebsbesichtigung. Abfahrt Postamt, 13.30 Uhr

Telefon 05576 73106 E-Mail: pfarrestkonrad@aon.at Pastoralassistentin Cornelia Nagel: 0664 9161670

Jahrgang 1965: Kässpätzlepartie und Dartturnier: Genusswerkstatt Reute (Berghof), Sa, 5. 11., 19 Uhr. Treffpunkt: 18.30 Uhr, Bahnhof (Fahrgemeinschaft oder Taxi) Unkostenbeitrag 15 Euro (inkl. Jahresbeitrag). Anmeldung/Reservierung bis 31. Oktober via Einzahlung.

Altkatholische Kirche Vorarlberg

Jahrgang 1970: Bowling-Abend, Samstag, 12. 11. 2011, Infos: Karin Burtscher, burtscher.a@gmx.at, 0680 1460239

Sonntag, 23. Oktober: 10.00 Gottesdienst – Evangelische Kirche, Bludenz

Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B., Dornbirn, Rosenstraße 8 www.evangelische-kirche-dornbirn.at Kapelle St. Karl beim Rathaus

Nächster Gottesdienst: Sonntag, 6. November 2011, um 8.30 Uhr Am Sonntag, 30. Oktober 2011 findet der Reformations­ gottesdienst für alle Gemeinden in der Evang. Kreuzkirche am Ölrain in Bregenz statt. Beginn um 9.30 Uhr mit anschl.

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GBH 11-42  

Gemeindeblatt

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