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122. JAHRGANG

FREITAG, 22. JÄNNER 2010

NR. 3

Gemeindeblatt Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder

Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Erscheinungsort und Verlagspostamt, 6845 Hohenems Einzelpreis c 0,40

Hohenems „Verlag sucht Autor“: Der Verein LiLi informiert gemeinsam mit Lektor Peter Natter zu so genannten Druckkostenzuschussverlagen, die hoffnungsvolle NachwuchsautorInnen kräftig zur Kassa bitten, wie auch zu seriöser Verlagspraxis. Der Eintritt ist frei! Mittwoch, 27. Jänner, 19.30 Uhr, Restaurant im Palast

Altach Mensana lädt zum Dia-Vortrag „Durchs historische Kurdistan“ mit Hermann Gächter in die Aula der Volksschule ein. Montag, 25. Jänner, 17.00 Uhr

Koblach

23. und 24. Jänner

Hochzeitsmesse im Jonas-Schlössle Götzis Erleben Sie dieses Wochenende die wohl romantischste Hochzeitsmesse Vorarlbergs. Das Jonas-Schlössle verwandelt sich in ein Hochzeitsschloss und mit den 24 Ausstellern wird jede Hochzeit zur Traumhochzeit. Internationale Braut- und Bräutigammode, eine große Auswahl an Trauringen, eine Hochzeits-

tafel und Blumengrüße werden auch Sie begeistern. Hochzeitsmesse im Jonas-Schlössle Samstag, 23. Jänner von 16 Uhr bis 21 Uhr, mit Sektempfang Sonntag, 24. Jänner von 10 Uhr bis 17 Uhr Freier Eintritt!

Voranzeige! Koblacher Seniorenfasching am Sonntag, 31. Jänner 2010

Mäder Gemeinsam laden der Kirchenchor Mäder und der Männerchor Götzis zum Konzert „Wochenend und Sonnenschein“ – Schlagermusik der 20er bis 50er Jahre am Sonntag, 24. Jänner 2010, um 18.00 Uhr im J.J.Ender-Saal ein.


Aus der Region für die Region.

Sonntag, 13.50 Uhr:

Schneidezahn wackelt? Locker bleiben. Zahnärztlicher Notdienst: in Ihrem Gemeindeblatt.

m e i n e at t t i M debl n i e G e m u n du m r A b o miert ! r info

Mit einem preiswerten Jahresabo des Gemeindeblattes für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder sind Sie jede Woche aktuell informiert. Es erreicht in unserer Region zur Zeit mehr als 9.650 Haushalte. Das Gemeindeblatt – jeden Donnerstag in Ihrem Briefkasten.

Ihr Gemeindeblatt-Abo: Hohenems: Tel. 0 664-20 40 400, rudolf.sommer@vol.at • Götzis: Tel. 0 55 23-59 86 -42, gemeindeblatt@goetzis.at • Altach: Tel. 05576-7178-39, gemeindeblatt@altach.at • Koblach: Tel. 05523-62875, gemeindeblatt@koblach.at • Mäder: Tel. 05523-52860-14, gemeindeblatt@maeder.at


Inhalt

22. Jänner 2010

Gemeindeblatt Nr.3

Allgemein

Seite 2

Hohenems

Seite 6

Götzis

Seite 29

Altach

Seite 41

Koblach

Seite 51

Mäder

Seite 54

Anzeigen

Seite 56

Kleinanzeigen

Seite 91

Impressum Redaktion Hohenems: Tel. 05576/7101-1130 DW Andrea Fritz-Pinggera, MSc, redaktion@hohenems.at; Mag. Martin Hölblinger, DW 1131; redaktion@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-42, Carmen Heinzle, carmen.heinzle@goetzis.at Altach: Bianca Trebitsch, Brigitte Hellrigl Koblach: Monika Amann Mäder: Sabine Scheyer – Adressen wie unten

Medieninhaber Stadt Hohenems und Marktgemeinde Götzis Verantwortlicher Schriftleiter: Bürgermeister DI Richard Amann Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH, Dornbirn.

Abgabetermin Abgabeschluss für Inserate ist jeweils Dienstag, 12 Uhr. Bei Feiertagen kann sich der Annahmeschluss vorverlegen.

Abo + Anzeigen Hohenems: Tel. 05576/7101-0 Fax DW 1139 Carmen Egger, carmen.egger@ hohenems.at; Abo: Rudolf Sommer, Tel. 0664/2040400, rudolf.sommer@vol.at Götzis: Tel. 05523/5986-42 Fax DW 40 Carmen Heinzle, gemeindeblatt@goetzis.at Altach: Tel. 05576/7178-18, Fax DW 25 Bianca Trebitsch, gemeindeblatt@altach.at Koblach: Tel. 05523/62875 Fax DW 20 M. Amann, gemeindeblatt@koblach.at Mäder: Tel. 05523/52860-14 Fax DW 20 Sabine Scheyer, gemeindeblatt@maeder.at Titelfoto: Gemeinde Götzis

Kalender 4. Woche Sonnen-Aufgang 7.57 Uhr Sonnen-Untergang 17.10 Uhr

Editorial Hochzeitsmesse in Götzis Der Jahreswechsel ist vorbei und schon beginnen für viel Paare die Vorbereitungen zum schönsten Tag im Leben - der Hochzeit. Das perfekte Brautkleid, ein eleganter Anzug, die edlen Trauringe, der individuelle Brautstrauß, die Hochzeitstorte, die passende Frisur, romantische Flitterwochen und zahlreiche Accessoires müssen gekauft, vorbereitet und organisiert werden. Oft ist die Hochzeit das größte Fest im Laufe eines Lebens das ausgerichtet wird. Die Hochzeit besitzt bei uns einen hohen Stellenwert und nichts soll dem Zufall überlassen werden. Aus diesem Grund veranstaltet die Wirtschaftsgemeinschaft Götzis die wohl romantischste Hochzeitsmesse Vorarlbergs im einzigartigen Ambiente des Jonas-Schlössle, mitten in Götzis. 24 Top Partner werden an diesen zwei Tagen das Jonas-Schlössle liebevoll und mit Hingabe dekorieren und alles rund ums Thema Hochzeit präsentieren. Genießen Sie dieses besondere Ereignis und seien Sie mit Ihren Freunden und Verwandten unsere Gäste, wir freuen uns auf Ihren Besuch. Manfred Böhmwalder Obmann WG-Götzis

G Montag, 25. 1. Pauli Bekehrung; Emanuel, Wolfram G Dienstag, 26. 1. Timotheus, Titus, Alberich, Paula H Mittwoch, 27. 1. Angela v. M., Dietrich, Elvira, Julian H Donnerstag, 28. 1. Thomas v. A., Amadeus, Manfred a Freitag, 29. 1. Franz, Valerius, Rüdiger, Gerhard a Samstag, 30. 1. Martina, Adelgunde, Diethild, Xaver s Sonntag, 31. 1. Johannes Bosco, Luise, Julius, Emma

Das Wetter Am Wochenende trocken Der Donnerstag bringt viele Wolken und anfangs etwas Schnee oder Regen. Freitag bis Samstag ist es trocken und außerhalb lokaler Hochnebelfelder sonnig. Im Laufe des Sonntags ziehen kompakte Wolken auf, es bleibt aber wahrscheinlich bis zum Abend trocken. Nachts ist es frostig, nachmittags liegen die Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt.

Der Mond Zunehmender Mond, über sich gehend bis 25. Jänner. Ab 26. Jänner Mond unter sich gehend. 22. bis 28. Jänner: Übungen/ Massagen zur Regeneration und Kräftigung. 22. Jänner: günstig für Nagelpflege. 26. und 27. Jänner: Pflanzen und Säen von Rankgewächsen.

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Allgemein

Notdienste und Serviceinformationen

Ärztlicher Notdienst am Wochenende Hohenems Samstag, 23. Jänner 2010 und Sonntag, 24. Jänner 2010 Dr. Gerhard Schuler Hohenems, Spielerstraße 14 Tel. 05576 75950 Sprechstunden für dringende Fälle an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr

Götzis, Altach, Koblach und Mäder Achtung – Geteilter Notdienst am Wochenende! Samstag, 23. Jänner 2010, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 24. Jänner 2010, um 7.00 Uhr Dr. Dietmar Koch Ordination: Mäder, Volksschule Tel. 05523 62190 Privat: 05523 53845 Sonntag, 24. Jänner 2010, um 7.00 Uhr, bis Montag, 25. Jänner 2010, um 7.00 Uhr Dr. Roland Kopf Ordination: Altach, Brolsstraße 41 Tel. 05576 74110 Privat: 05576 74374 Die Anwesenheit des Arztes in der Ordination jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr.

Werktagsbereitschaftsdienst Hohenems Der Dienst beginnt am Morgen um 7.00 Uhr und endet am Folgetag um 7.00 Uhr. Bei Nichterreichbarkeit ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeiten erreichen Sie in dringenden Fällen:

Mittwoch, 27. Jänner 2010 Dr. Guntram Summer Hohenems, Graf-Maximilian-Straße 5 Tel. 05576 74343 oder 74368 Donnerstag, 28. Jänner 2010 Dr. Christoph Schuler Hohenems, Goethestraße 4 Tel. 05576 74020 oder 75497

Schweinegrippeimpfung in Hohenems: In der Woche vom 25. bis 29. Jänner 2010, führt Dr. Joachim Hechenberger, Graf-Maximilian-Straße 13, die Impfung durch. Anmeldungen für diesen Zeitraum sind bis Montag, den 25. 1. 2010, 12.00 Uhr, unter Tel. 05576 73303 möglich. Der Impftermin ist dann am Donnerstag, dem 28. 1. 2010, um 17.00 Uhr in der Ordination. Sie benötigen dabei Ihre E-Karte. Die Termine und die impfenden Ärzte werden jede Woche im Gemeindeblatt veröffentlicht.

Götzis, Altach, Koblach und Mäder Bei Nichterreichbarkeit Ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeit erreichen Sie in dringenden Fällen: Donnerstag, 21. Jänner 2010 Dr. Elisabeth Brändle Götzis, Telefon 05523 58308 Freitag, 22. Jänner 2010 Dr. Wolfgang Payer Koblach, Tel. 05523 53880 oder 0650 5388001 Montag, 25. Jänner 2010 MR Dr. Wilfried Müller Götzis, Tel. 05523 62246 Dienstag, 26. Jänner 2010 Dr. Norbert Mayer Götzis, Tel. 05523 51122 oder 0664 4524555

Freitag, 22. Jänner 2010 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35 Tel. 05576 73785

Mittwoch, 27. Jänner 2010 Dr. Reinhard Längle Koblach, Tel. 05523 62895 oder 0664 2048690

Montag, 25. Jänner 2010 Dr. Pius Kaufmann Hohenems, Nibelungenstraße 30 Tel. 05576 76076

Donnerstag, 28. Jänner 2010 Dr. Wolfgang Payer Koblach, Tel. 05523 53880 oder 0650 5388001

Dienstag, 26. Jänner 2010 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35 Tel. 05576 73785

Ordination geschlossen: Dr. Norbert Mayer, Götzis

bis 22. Jänner 2010


Allgemein

22. Jänner 2010

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Schweinegrippeimpfung Kummenbergregion:

Apotheken Wochenenddienst

In der Woche vom 25. bis 31. Jänner 2010, führt Dr. Roland Kopf, Altach, die Impfung durch. Anmeldungen für diesen Zeitraum sind bis Montag, den 25. Jänner 2010, 12.00 Uhr, unter Tel. 05576 74110 möglich.

Samstag, 23. Jänner 2010, 8.00 Uhr bis Montag, 25. Jänner 2010, 8.00 Uhr: Kaulfus-Apotheke, Hohenems Vinomna-Apotheke, Rankweil

Bis Anfang März gibt es jede Woche einen Impftermin. Die Termine und die impfenden Ärzte werden jede Woche im Gemeindeblatt verlautbart.

für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Sonntagsdienst der Krankenschwestern

Zahnärztliche Notdienste

für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Hohenems

Sonntag, 24. Jänner 2010, von 8.00 bis 12.00 Uhr: KPV Götzis, Tel. 0664 6332979

Samstag, 23. Jänner 2010 Sonntag, 24. Jänner 2010 Dr. Jürgen Schwille Lustenau, Kirchstraße 14 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr.

Tierärztlicher Notdienst Dienstbereitschaft laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt.

Bezirk Feldkirch Samstag, 23. Jänner 2010 Sonntag, 24. Jänner 2010 Dr. Thomas Gärtner Götzis, Hauptstraße 24 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr. (Achtung neue Zeit!) Nähere Infos auf der Homepage: http://vlbg.zahnaerztekammer.at

Apotheken Nacht- und Bereitschaftsdienst an Werktagen für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach (und Arbogast Apotheke, Weiler) Elisabeth Apotheke, Götzis Kreuz Apotheke, Götzis Nibelungen Apotheke, Hohenems (und Marien Apotheke, Rankweil) Kaulfus Apotheke, Hohenems (und Vinomna Apotheke, Rankweil)

Soziales

Sicherheit für freiwillig Engagierte Mit der Einführung der Vorarlberger Ehrenamts- und Freiwilligenversicherung wurden die Rahmenbedingungen für ehrenamtliches Engagement weiter verbessert. In Vorarlberg sind besonders viele Menschen bereit, sich ehrenamtlich zu engagieren und ihren Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander zu leisten. Oft wird aber nicht bedacht, dass mit freiwilliger Betätigung auch Risiken verbunden sein können. Meist merken ehrenamtlich Engagierte erst im konkreten Schadensfall, dass kein oder nur ungenügender Versicherungsschutz besteht. Diese Lücke wurde Ende Juli 2009 geschlossen: Ab sofort tritt eine SammelHaftpflicht- und ein Sammel-Unfallversicherungsvertrag für Ehrenamtliche bzw. freiwillig Tätige in Kraft. Versichert sind alle Personen, die in rechtlich unselbstständigen Vereinigungen oder in Vereinen gemäß Vereinsgesetz für das Gemeinwohl in Vorarlberg ehrenamtlich tätig sind. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Vereine, die ihre Aufgaben durch Arbeitnehmer und Quasi-Arbeitnehmer erfüllen, sowie Personen zum Zeitpunkt des Ausübens einer Sportart. Der Unfallversicherungsschutz gilt pauschal, der gebotene Haftpflichtversicherungsschutz besteht subsidiär, das heißt eine anderweitig bestehende Haftpflichtversicherung ist im Schadensfall vorleistungspflichtig. Nähere Informationen sind bei Marco Klocker, Leiter der Abteilung Schaden/Unfall der Vbg. Landesversicherung unter 05574/4121329 bzw. unter marco.klocker@vlv.at erhältlich. Mehr zum

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Allgemein

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ehrenamtlichen Engagement in Vorarlberg auf www.vorarlberg.at/ehrenamt. • Versichert sind alle Personen, die in rechtlich unselbstständigen Vereinigungen oder in Vereinen gemäß Vereinsgesetz für das Gemeinwohl in Vorarlberg ehrenamtlich tätig sind. • Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind Vereine, die ihre Aufgaben durch Arbeitnehmer und Quasi-Arbeitnehmer erfüllen, sowie Personen zum Zeitpunkt des Ausübens einer Sportart.

Haftpflichtversicherungsschutz Der gebotene Versicherungsschutz besteht subsidiär, das heißt eine anderweitig bestehende Haftpflichtversicherung ist im Schadensfall vorleistungspflichtig. Versicherte Leistungen: Drei Millionen Euro für Personenund Sachschäden. Die Selbstbeteiligung im Schadensfall beträgt bei Sachschäden 350 Euro. Bei Vereinen wird eine Leistung erst ab einer Schadenhöhe von einer Million Euro bis maximal zur vereinbarten Versicherungssumme erbracht.

Unfallversicherungsschutz Auch der Unfallversicherungsschutz besteht subsidiär: Sollten allerdings die Leistungen aus einem abgeschlossenen privaten Vertrag geringer sein als die des Sammel-Versicherungsvertrages des Landes Vorarlberg, so wird die Differenz aus diesem Vertrag ausgeglichen. Rentenleistungen für Unfallinvalidität werden dabei in eine einmalige Kapitalleistung umgerechnet. Leistungen im Schadensfall: bei dauernder Invalidität je nach Grad der Beeinträchtigung bis zu 212.500 Euro (bis zu einem Grad von 25 Prozent wird keine Leistung erbracht); im Todesfall 10.000 Euro; für Rehabilitationskosten 2.000 Euro; für Bergungskosten 10.000 Euro.

Ansprechpartner Die vom Land abgeschlossenen Sammelversicherungsverträge machen es nicht erforderlich, dass sich die Vereine, Initiativen, Gruppen oder Projekte zur Inanspruchnahme des Versicherungsschutzes gesondert anmelden müssen. Die Formulare zur Schadensmeldung können auf www. vorarlberg.at heruntergeladen werden. Einfach ausfüllen und per Post oder per Fax an die auf dem Formular angeführte Adresse senden.

1. Voraussetzungen • Bezug eines Bundes- oder Landespflegegeldes des Stufe 5, 6 oder 7 • überwiegende Pflege zu Hause durch Verwandte oder Nachbarn (somit kein Anspruch bei einer Unterbringung in einem Pflegeheim) • kein Bezug eines Zuschusses zur Unterstützung der 24-Stunden-Betreuung • Wohnsitz in Vorarlberg

2. Antragstellung und Ausbezahlung Der Zuschuss kann ab dem 1. 1. 2010 bei der Bezirkshauptmannschaft beantragt werden. Für die Antragstellung sollte nach Möglichkeit das beiliegende Formular verwendet werden. Der Zuschuss wird ab dem auf die Antragstellung folgenden Monat bis zum Ende jenes Monats ausbezahlt, in dem die Voraussetzungen wegfallen. Bei Inanspruchnahme der Kurzzeitpflege (Urlaub von der Pflege oder Übergangspflege) ist der Zuschuss aliquot für diesen Zeitraum einzusetzen. Der Zuschuss wird monatlich im Vorhinein auf ein inländisches Konto, auf dem die pflegebedürftige Person zumindest mitzeichnungsberechtigt sein muss, ausbezahlt. Eine entsprechende Bankbestätigung ist mit dem Antrag vorzulegen (siehe Beilage). Übergangsregelung: Wird der Antrag bis spätestens 31. 3. 2010 gestellt, so wird der Zuschuss rückwirkend mit 1. 1. 2010 ausbezahlt, sofern bereits zu diesem Zeitpunkt die Voraussetzungen vorgelegen haben.

3. Höhe des Zuschusses Die Höhe des Zuschusses beträgt monatlich Euro 100,–.

4. Privatwirtschaftsverwaltung Die Hilfe erfolgt im Rahmen der Privatwirtschaftsverwaltung des Landes. Auf Gewährung des Zuschusses besteht kein Rechtsanspruch, weshalb die Entscheidung mit einem Rechtsmittel nicht angefochten werden kann.

5. Meldepflichten Der Bezirkshauptmannschaft sind alle Umstände, die Auswirkungen auf die Weitergewährung des Zuschusses haben können (z.B. Aufnahme in ein Pflegeheim, Verlegung des Wohnsitzes, Inanspruchnahme des Zuschusses zur 24-Stunden-Betreuung, Tod) unverzüglich zu melden.

Kontakte Soziales

Zuschuss zum Pflegegeld Die Vorarlberger Landesregierung hat beschlossen, ab dem 1. 1. 2010 zur Unterstützung der Pflege und Betreuung zu Hause zusätzlich zum Pflegegeld einen Zuschuss zu gewähren. Nachstehend sind die wesentlichen Inhalte der Richtlinien des Landes über die Gewährung eines Zuschusses zum Pflegegeld bei ambulanter Pflege zusammengefasst:

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Bezirkshauptmannschaft Für alle Bezirkshauptmannschaften: Claudia Böhler, Tel: +(0)5574-4951-52425 E-Mail: claudia.boehler@vorarlberg.at Amt der Vorarlberger Landesregierung Abteilung IVa-Gesellschaft und Soziales Landhaus A-6901 Bregenz Anita Kresser, Tel: +(0)5574/511-24129 E-Mail: anita.kresser@vorarlberg.at


Allgemein

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Garten

Das nächste Gartenjahr vorbereiten (Teil 2) 1. Gemüsearten wechseln In keinem Beet darf zwei Jahre hintereinander an derselben Stelle die gleiche Gemüseart angebaut werden. Jahr für Jahr sollten sich Pflanzen verschiedener Familien im Beet abwechseln.

2. Empfindliche Pflanzenfamilien berücksichtigen Die sogenannten Hauptkulturen, wie Kreuzblütler, Hülsenfrüchte oder Doldenblütler benötigen eine lange Zeit für ihr Wachstum. Sie sollten nur in dreijährigem Abstand auf Pflanzenarten der eigenen Familie folgen. Eine dreijährige Anbaupause ist unumgänglich bei besonders lange stehenden Kulturen, wie im Herbst geerntete Kohlarten, Sellerie, Petersilie oder auch Stangenbohne. Auf sandigen Böden mit niedrigem pH-Wert (Säurewert des Bodens), wo die Kohlgewächse durch die Kohlhernie gefährdet sind, sollten sogar fünf Jahre keine Kreuzblütler aufeinander folgen. Diese Forderungen sind bereits annähernd erfüllt, wenn darauf geachtet wird, dass keine der besonders gefährdeten Pflanzenfamilien (Dolden-, Korb-, Kreuz-, Schmetterlingsblütler) regelmäßig mehr als ein Drittel bis ein Viertel der Gartenfläche einnimmt. Dies fällt manchmal schwer, wenn für den Speiseplan besondere Vorlieben zu berücksichtigen sind. Außerdem soll auf keinem Beet in zwei aufeinander folgenden Jahren die Hauptkultur aus derselben Pflanzenfamilie stammen. Wer nichts dem Zufall überlassen möchte, kann eine richtige Anbauplanung durchführen mit Hilfe der nächsten Übersicht.

Übersicht: „Familienzugehörigkeit“ wichtiger Gemüsearten Familie Gemüsearten Kreuzblütler alle Kohlarten, Rettich, Radies, Kresse Schmetterlingsblütler Erbsen, Bohnen Doldenblütler Möhre, Sellerie, Dill, Fenchel, Petersilie Korbblütler Kopfsalat, Endivie, Chicoree, Schwarzwurzel Gänsefußgewächse Spinat, Rote Rübe, Mangold Liliengewächse Zwiebel, Lauch, Knoblauch Kürbisgewächse Gurke, Kürbis, Zucchini, Melone Nachtschattengewächse Tomate, Paprika, Kartoffel Baldriangewächse Feldsalat

3. Vor- und Nachkulturen Gemüsearten wie Radieschen, Salat oder Spinat, werden, wenn die Hauptkulturen verteilt sind und noch genügend Zeit zur Verfügung steht, als Vorkulturen im Frühjahr oder als Nachkulturen im Sommer eingeplant. Wo keine auffälligen Anbauprobleme auftreten, genügt eine einfache Form der Anbauplanung: Auf einem großen Karton, der am besten im Geräteschuppen hängt, trägt man nur die Hauptkultur für jedes Beet ein. So kann leicht kontrolliert werden, ob die gleichen Kulturen zu dicht aufeinander folgen.

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Die Gartenliesel rät: Erster Schnitt Bei Obstbäumen, die älter als fünf Jahre sind, kann man schon im Jänner mit dem Schnitt beginnen. Dabei können Sie sich jetzt auch um die Stämme kümmern. An Obstbäumen sind zum Beispiel lose Rindenteile abzukratzen, unter denen sich Schädlinge einnisten können. Die Rindenreste sollten Sie danach jedoch unbedingt in der Restmülltonne entsorgen, damit es nicht zu einem erneuten Schädlingsbefall kommt. Es existieren viele Gerüchte, wann man einen Walnussbaum schneiden soll. Das Grundprinzip gilt auch bei ihm: geschnitten wird grundsätzlich, wenn am wenigsten Saft zirkuliert. Das beginnt beim Nussbaum bereits im Herbst, manche aber schneiden ihn erst im Frühjahr vor dem Austrieb, wenn der Boden noch gefroren ist und er nur wenig Wasser führt. Dann kann der Baum, sobald es wärmer wird und der Austrieb beginnt, die Wunden schneller schließen.

Bäume fällen Da Laubbäume, die man entfernen muss, keine Blätter mehr besitzen, ist es einfacher sie zu roden. Man sieht besser, wo man schneidet, die Äste sind leichter und verhaken sich nicht so sehr. Ebenfalls fällt viel weniger Grünabfall an. Auch fallende Äste oder Stämme von Nadelbäumen können im winterlichen Garten weniger Schaden anrichten.

Gartengeräte-Service Wer es im Herbst noch nicht getan hat, soll sich jetzt um die Gartengeräte kümmern. Diese sollten eigentlich nach jedem Gebrauch gereinigt werden, doch in der Hochsaison haben Gartenfreunde oft nicht die notwendige Ruhe dafür. Sämtliche Werkzeuge sollten jetzt sorgfältig gereinigt und von den Verkrustungen des Vorjahrs befreit werden. Für hartnäckige Verschmutzungen gibt es im Fachhandel spezielle Reinigungsmittel. Behandeln Sie Holzstiele mit Holzwachs oder Leinölfirnis, damit das Holz nicht splittert und geschmeidig bleibt. Verklebte Gartenscheren müssen auseinandergebaut und alle Einzelteile von Pflanzenresten, Schmutz und Rost befreit, sowie und das Metall an den wichtigen Stellen mit Öl eingefettet werden. Dabei kann man gleich die Schärfe der Klingen überprüfen und sie gegebenenfalls austauschen.

Gartenarbeiten mit dem Mond Der Mond geht seit 26. Jänner über sich und nimmt bis 30. Jänner (Vollmond) zu. Freitag, 22. Jänner Samstag, 23. Jänner Sonntag, 24. Jänner Montag, 25. Jänner Dienstag, 26. Jänner Mittwoch, 27. Jänner Donnerstag, 28. Jänner

Widder, Stier, Stier, Zwilling, Zwilling, Krebs, Krebs,

Frucht Wurzel Wurzel Blüte Blüte Blatt Blatt

Die Krebstage sind günstig zum Beschneiden von Pflanzen und Hecken zum Breitenwachstum, ebenfalls günstig zum Gießen von Zimmerpflanzen. Doch zum Ausschneiden von Obstbäumen und -sträuchern sind sie absolut ungünstig.

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Hohenems

Verlautbarungen der Stadt Hohenems

Rathaus

www.hohenems.at

Rathaus

Kostenlose Steuerberatung Im Zeichen der Die Termine für die kostenlose Sprechstunde mit Steuer- Wirtschaft berater Mag. Helmut Benzer finden von 18 bis 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses an folgenden Tagen statt: Dienstag, 26. Jänner; Dienstag, 23.Februar sowie Dienstag, 23. März.

Rathaus

Kostenlose Rechtsberatung Am Donnerstag, den 28. Jänner wird wieder zur Rechtsauskunft im Rathaus eingeladen. Rechtsanwalt Dr. Dieter Klien wird den BürgerInnen wieder von 17 bis 19 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses zur Verfügung stehen und diese kostenlos in ihren Rechtsfragen beraten.

Über 250 Gäste folgten der Einladung der Stadt Hohenems und der Wirtschaftsgemeinschaft Hohenems zum gemeinsamen Neujahrsempfang in die Otten Gravour. Flexibilität in Zeiten der Krise setzte sich auch im Showprogramm durch: Die Artisten Alain und Martyn Chabry demonstrierten charmant und gekonnt Jonglage und Verwandlung – in Zeiten wie diesen unabdingbare Qualifikationen, wie Moderator und Stadtmarketingchef Klaus Gasser erklärte. Als Festredner fungierte AK-Präsident Hubert HämMartyn bezauberte. merle, der die Themen Wirtschaftsentwicklung und Lehrlingsausbildung in den Mittelpunkt seiner Ansprache

Stadtplanung

Zweite Bauetappe zur Verlegung der L 190 Voraussichtlich wird am 15. Februar mit den Bauarbeiten des 2. Abschnitts der Verlegung der L 190 in Hohenems begonnen. In den kommenden Gemeindeblättern erfolgt eine regelmäßige Information zu den Bauabschnitten, Behinderungen und Verkehrsführungen. Zum 2. Abschnitt zählt die Angelika-Kauffmann-Straße zw. Bahnhofstraße und Graf-Maximilian-Straße, die Rudolf-von-EmsStraße und die Kernstockstraße im Bereich des Krankenhauses, die Bahnhofstraße und Kaiser-Franz-Josef-Straße im Bereich des Rat- Die Verlegung der L 190 geht in die zweite Bauetappe. hauses. Vorab erfolgt diese Woche die Abtragung der Bahnhofsunterführungsstiege. Ein Zugang zu den Bahnsteigen bleibt erhalten.

BH Mathis, Sicherheitsdirektor Dr. Ludescher, AK-Direktor Hämmerle mit Gattin Christine und Bgm. Amann mit Gattin Anni goutierten das Programm.

Die Kumma-Region und Hohenems vereint als Bürgermeisterrunde.


Hohenems

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stellte. Bürgermeister Richard Amann gab anschließend einen Überblick über das vergangene Jahr, das nicht nur von der Krise, sondern vor allem von reger Bautätigkeit, Investitionen und neuen Entwicklungen geprägt war. Das Stadtoberhaupt erläuterte den eingeschlagenen Weg des verstärkten Dialoges mit dem Bürger als fruchtbare Zusammenarbeit, verwies auf die Herausforderungen des jungen Jahres und die laufenden, positiven Projekte die erste Früchte tragen.

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WIGE-Obmann Walter Weirather schließlich beschloss mit einer kleinen chinesischen Geschichte über die Macht des positiven Denkens den Reigen der Redner. Zur Musik von „Take 4“ und einem exquisiten „Flying Dinner“ von MO-Catering unterhielten sich die Gäste aus Wirtschaft, Politik, Vereinsleben und Kultur bestens. Johannes und Petra Rossmanith Unter den Gästen: die waren unter den Vertretern der „Hausherren“ Wilhelm und Emser Wirtschaft. Christian Otten, Dir. Hanno Loewy und Gattin Astrid, Messelady Margit Hinterholzer, die Landtagsabgeordneten Dr. Rainer Gögele, Vizebgm. Monika Reis und Dieter Egger, als Vertreter des Bundes NR Bernhard Themessl und sein Versicherungberaterteam, die Stadträtinnen Anna Schinnerl

Klemens Fussenegger und Michael Sutterlütti (Dbner Sparkasse) mit Architekt Jürgen Matt.

Altbürgermeister Niederstetter, StaDi Karin Rettenmoser und AltAlt-Bürgermeister Herbert Amann. Wige-Obmann Walter Weirather mit NR-Abgeordneten Themessl und Gattin Hildegard.

Günter Giesinger, LAbg. Dieter Egger und das Ehepaar Franz.

und Elisabeth Märk sowie die Stadträte Günter Linder, Kurt Linder, Arnold Hämmerle, Horst Obwegeser. Auch die Altbürgermeister Herbert Amann und Christian Niederstetter waren Gäste, ebenso wie die Amtskollegen der KummaRegion – Bgm. Werner Huber, Gottfried Brändle, Rainer Siegele und Fritz Maierhofer. Bezirkshauptmann Hans Mathis, Sicherheitschef Hans-Peter Ludescher, Dir. Michael Sutterlüti (Dbner. Sparkasse), Chocolatiers Gunther und Petra Fenkart, Pfarrer Georg sowie Dr. Christoph und Maria Nussbaumer zählten zu jenen Gästen, die sich anregend bis spät in die Nacht unterhielten. Die Mediziner Dr. Richard Mangold, Dr. Gerhard und Dr. Hanni Schuler, Uhrenpapst Paul Mathis mit Gattin Claudia, Tischlermeister Eugen Mathis mit Gattin Irene, die Gastronomen Gerd und Lucia Obwegeser, Manfred Riedl, die Installateurfamilie Johannes und Petra Rossmanith, Feuerwehrkommandant Robert Franz mit seiner Birgit und Rettungsfachmann Günther Giesinger und viele andere genossen den gelungenen Abend mit Artistik, Musik und bester Unterhaltung.

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Hohenems

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Rathaus

Ems hat viele Ideen zur Integration Die zweite Stadtkonferenz des Projektes „Zusammen leben in Hohenems“ diente der ‚Planung und Bewertung von Maßnahmen für ein noch besser gelingendes Zusammenleben vor dem Hintergrund abnehmender sozialer Beziehungen und starker Zuwanderung von Nah und Fern’. Trotz besten Ski- und Winterwetters kamen am Wochenende über 40 einheimische und zugewanderte Bürgerinnen und Bürger, Funktionäre aus Vereinen und kirchlichen Organisationen sowie Politiker und Politikerinnen fast aller Fraktionen, um den ersten Entwurf eines Maßnahmenplanes zu beraten. In 11 öffentlichen Sitzungen wurden im Spätherbst über 200 Ideen gesammelt. „Die im November von der Stadtvertretung beschlossenen Leitlinien „Zusammen leben in Hohenems“ sollen mit diesen Maßnahmen in den nächsten Jahren konsequent umgesetzt werden“, betonte Stadtrat Kurt Linder in seiner Eröffnungsrede. Drei Stunden lang wurde in verschiedenen Gruppen diskutiert. Dadurch entstanden wiederum wertvolle Begegnungen

Martin Bentele und Inci Nihal Özcan moderierten die Veranstaltung.

und Anregungen für die Arbeit in den Vereinen, Schulen, in den Stadtteilen, in der Stadtverwaltung oder Unternehmen.

Schwerpunkte der Maßnahmen Einige Schwerpunkte sind der Einsatz einer Aktionsgruppe für die Schaffung von vielfältigen Sprachangeboten für Kleinkinder, Mütter, neu Zugewanderte oder ArbeitnehmerInnen in Betrieben. Dabei sind vor allem auch die Eltern gefordert, sollen aber auch unterstützt werden, z.B. durch andere Erwachsene oder auch SchülerInnen.

Integrationsrat Ein Hohenemser Integrationsrat zum Thema „Zusammenleben“ soll die Tradition der erfolgreichen Stadtkonferenzen fortsetzen und die interessierten Menschen und Organisationen – wie etwa im Sportbereich – miteinander verbinden. Selbstverständlich soll die erfolgreich begonnene Gemeinwesenarbeit in die Stadtteilen und Siedlungen weiter ausgebaut werden.

Koordinationsstelle in der Stadt

Großes Interesse herrschte zur Stadtkonferenz.

Eine Projekt-, Vernetzungs- und Koordinationsstelle in der Stadt soll für die optimale Zusammenarbeit sorgen, Initiativen aus der Bevölkerung und Vereinen unterstützen und mit den Möglichkeiten der Stadtverwaltung bündeln. Auch soll sie für die Umsetzung laufend überprüfen.

Mitsprache möglich! Projektleiter Martin Bentele zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Er verwies auf die Möglichkeit für alle Bürgerinnen und Bürger, den Maßnahmenplan vom 25. – 29. Jänner 2010 auf der Homepage der Stadt Hohemens www.hohenems.at/zusammenleben einzusehen und dazu Kommentare abzugeben. Der Abschluss des Projektes mit einer Präsentation ist vor den Wahlen wohl nicht mehr möglich, soll aber noch vor dem Sommer stattfinden.

Bei den Gruppenarbeiten wurde intensiv gearbeitet.


Hohenems

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Familie

Kleinkinderbetreuung im „Zwergennest“ Wo kann man sein Kind liebevoll betreuen lassen, wenn man einen Arzttermin oder einen Friseurtermin hat, Zeit zum Einkaufen oder für sich selbst braucht?

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Im „Zwergennest“ Hohenems können Eltern ihre Kleinkinder (0-3 Jahre) stundenweise betreuen lassen. Aufgrund der großen Nachfrage erweiterte das „Zwergennest“ seine Öffnungszeiten. Eltern können ihre Kinder dann von Montag bis Donnerstag von 14 bis 16.30 Uhr in Betreuung geben. Die Kinder finden ein reiches Spielangebot vor. Es wird gemeinsam gespielt, gesungen und gewerkelt.

Jetzt gleich anmelden Wer diesem Angebot nachkommen und sein Kind in bester Obhut wissen möchte, der sollte sich davor anmelden. Evelyn Gamper, Betreuerin im „Zwergennest“: „Das Angebot stößt auf großes Interesse. Deshalb ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich, um auch sicher einen Platz für sein Kind zu bekommen.“ „Zwergennest Hohenems“: Kontakt: Schubertstr. 4, 6845 Hohenems, Tel. 0664/4813188, Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag von 14 – 16.30 Uhr, Voranmeldung erforderlich! Kosten/Stunde: 2,70 Euro (Zehnerblock: 2,40 Euro) inklusive gesunder Jause.Team: Evelyn Gamper, Bianka Wehinger, Eren Esin. Weitere „Zwergennester“: in Dornbirn (Tel. 0664 5292484) und Bregenz (Tel. 0664 3878400).

Ob beim Malen, Spielen, Singen oder Basteln: Kleinkinder werden im „Zwergennest“ liebevoll betreut.

Rathaus

Verpachtung der Gaststätte „Schiheim Schuttannen“ Die Stadt Hohenems bringt ab Juli 2010 die Gaststätte „Schiheim Schuttannen“ zur Neuverpachtung. Gesucht wird ein Bewerber / eine Bewerberin mit Erfahrung in der Führung eines gastronomischen Betriebes bzw. einem Restaurant, der/die in der Lage ist, die Gaststätte auch außerhalb der Saison zur Pflege kultivierter Gastlichkeit zu erhalten und auszubauen. Das Restaurant besteht aus einem Gastraum mit einer Nutzfläche von ca. 45 m2, Küche, Lager, WC-Anlagen. Bewerber müssen die gewerberechtlichen Voraussetzungen zur Führung eines Gastgewerbebetriebes erfüllen. Interessenten haben Ihr schriftliches Ansuchen bis spätestens 12. 2. 2010 bei der Stadt Hohenems, Abt. Liegenschaft, einzureichen. Weitere Auskünfte erhalten Sie in der Abteilung „Liegenschaft“ (Tel. 05576/7101-1516). Die Stadt Hohenems behält sich die freie Wahl unter den Anbietern vor.

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Rathaus

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Spende für Hilfswerk der Stadt

Budgetreden im Rahmen der Dezembersitzung

Obfrau Gertrude Klien strahlte über das ganze Gesicht, als sie aus der Hand von Vizebürgermeisterin LAbg. Monika Reis einen Scheck über 1000 Euro für das Hilfswerk der Stadt entgegen nehmen konnte. Die ÖVP-Frauenbewegung hatte in einer Weihnachtsaktion Kekse und Lebkuchensterne auf dem Christkindlemarkt und im Senecura-Sozialzentrum sowie an vier größere Firmen verkauft. Für den Spendenerlös bedankte sich Obfrau Gertrude Klien herzlich im Namen des Hilfswerkes.

In der 49. öffentlichen Stadtvertretungssitzung vom 15. Dezember wurden folgende Budgetreden gehalten, die wir im Wortlaut wiedergeben:

Aufgabe des Hilfswerkes der Stadt Die Not und das Elend, ausgelöst durch den 2. Weltkrieg, führte zur Gründung des Ortshilfswerkes Hohenems. Zu dieser Zeit wurde die karitative Institution noch unter dem Namen „Winterhilfswerk” geführt. Viele notleidende Menschen wollen sich nicht öffentlich zu ihrer Situation bekennen. Diese „versteckte“ Not herauszufinden, hilfsbedürftigen Menschen das entsprechende Verständnis und ein ehrliches Mitgefühl entgegenzubringen, ihnen vor allem diskrete und rasche Hilfe zuteil werden zu lassen, darum bemüht sich das Hilfswerk der Stadt Hohenems seit vielen Jahren. Die Führung des Hilfswerkes obliegt Gertrude Klien. Die Finanzierung wird aus freiwilligen Spenden bestritten. Mit den vorhandenen Mitteln, die dem Hilfswerk der Stadt zur Verfügung stehen, werden folgende Aktionen unterstützt: Muttertag, Weihnachten, einmalige Unterstützungen an notleidende Menschen, Kostenzuschüsse für die Kindererholungsaktion in Oberbildstein etc. Unterstützen Sie das Hilfswerk auch unter dem Jahr mit einer Spende (die HohenemserInnen zugute kommt). Konto-Nr. 42127, Raiba Hohenens, BLZ 37438. Dornbirner Sparkasse, BLZ 20602, Konto Nr. 0200 050029.

Monika Reis, Gertrude Klien, und Sozialstadtrat Kurt Linder bei der Scheckübergabe.

Budgetrede von Bürgermeister DI Richard Amann Der Voranschlag 2010 ist im Vergleich zu den Budgets der Vorjahre ein besonderer. Im kommenden Jahr laufen die Bedarfszuweisungen und die Kostenentwicklungen außerhalb des städtischen Haushaltes in einem noch nie da gewesenen Ausmaß auseinander. Die Ausgaben des laufenden Haushaltes übersteigen 2010 erstmals seit Jahrzehnten die Einnahmen ganz erheblich. Dies ist eine direkte Folge der Wirtschaftskrise, den damit zusammenhängenden Rückgängen des Steueraufkommens und die steigenden Kosten und Aufwendungen für öffentliche Einrichtungen. Im aufliegenden Voranschlag kommt deutlich zum Ausdruck, dass sich die Schere zwischen den Einnahmen der Gemeinde aus den Steueraufkommen (Ertragsanteile) und den Ausgaben, die eine Gemeinde zu tätigen hat, beachtlich öffnet. Der Voranschlag 2010 wurde in Anbetracht dieser außergewöhnlichen Situation mit den Fachabteilungen und den ressortführenden Stadträten äußerst sparsam und überlegt erarbeitet. Es wurden jede Ausgabe auf ihre Notwendigkeit geprüft, geplante Vorhaben, speziell im eigenen Bereich der Verwaltung zurückgestellt bzw. verschoben, personelle Ausweitungen gestoppt, Investitionen und laufende Ausgaben auf das notwendige Ausmaß reduziert. Trotz größter Anstrengungen ist es nicht gelungen, den Voranschlag ohne Neuverschuldung auszugleichen.

Dazu folgende Details: Das vorliegende Budget 2010 weist für das nächste Jahr Ausgaben und Einnahmen in der Höhe von 55.9 Mio Euro aus. Wenn man die Gründung der Stadtwerke, die per 1. 1. 2010 umgesetzt wird, weglässt und die damit zusammenhängenden Geldflüsse unberücksichtigt lässt, so umfasst im Jahr 2010 der städtische Haushalt 29,99 Mio Euro. Das ist eine Reduktion zum VA 2009 um knapp 400.000 Euro. Um das Budget ausgeglichen darzustellen, ist eine Darlehensaufnahme von L 307.000 und eine Entnahme aus der Haushaltsausgleichsrücklage von L 165.000 vorgesehen. Die laufende Gebarung – das ist der Haushalt ohne die einmaligen und ohne die nicht regelmäßig vorkommenden Kosten und Investitionen – sieht laufende Einnahmen in der Höhe von 25,2 Mio L und laufende Ausgaben in der Höhe von 25,6 Mio L vor. Daraus ergibt sich ein Fehlbetrag von L 391.000, der durch den Schuldendienst und die Leasingverpflichtungen im Ausmaß von L 147.000 auf insgesamt L 538.000 erhöht wird. Die frei verfügbaren Mittel belaufen sich somit erstmalig in den letzten Jahrzehnten auf –538.000 Euro. Die frei verfügbaren Mittel werden wie oben beschrieben


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durch die Einnahmen und Ausgaben des laufenden Haushalts und die Höhe des Schuldendienstes – das sind Tilgungen und Zinsen für Schulden, sowie die Leasingverpflichtung für das letzte Feuerwehrfahrzeug – bestimmt.

Zum Schuldenstand: Seit 2005 konnten die Schulden der Stadt von ursprünglich 45,3 Mio Euro um 20% auf 36,2 Mio Euro im Jahr 2008 reduziert werden. Für 2009 und 2010 ist aufgrund der getätigten Investitionen ein geringfügiger Anstieg zu erwarten. Durch die Gründung der Stadtwerke gehen per 2010 auch die Schulden aus Wasser und Kanal im Ausmaß von 24,9 Mio Euro in die neue Gesellschaft über und werden dort weiterhin mit den Entgelten aus den Gebühren getilgt. Sie sind in der Gesamtbetrachtung natürlich weiterhin ein Teil der Schulden der Stadt. Im städtischen Haushalt verbleiben damit lediglich noch 3,7 Mio Euro, die sich im sog. Schuldendienst niederschlagen. Einnahmen und Ausgaben 2010: Der Grund für diesen hohen Abgang im laufenden Haushalt 2010 ist somit nicht auf den Schuldendienst, der sich gegenüber der Vorjahre laufend verbessert hat und nun wieder eine geringe Zunahme erfährt, zurückzuführen, sondern ist eindeutig durch andere Faktoren beeinflusst. Betrachtet man die großen Ausgabenblöcke des Budgets, so stellt man fest, dass die Personalkosten mit 6,84 Mio Euro den größten Kostenblock darstellen. Diese steigen gegenüber 2009 um 5,6%. Die Kostensteigerung ist mit einer 0,5%igen Erhöhung der Gehälter, Vorrückungen im Ausmaß von ca. 0,8%, Abfertigungszahlungen (Stadtwerke) und überwiegend aber durch die Ausweitung des Betreuungsangebotes für Kinder im Vorschulalter und der damit verbundenen personellen Aufstockung in den Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten, begründet. Betrachtet man die Verwaltung und die Dienstleistungsbetriebe ohne die Kindergärten, so liegt Hohenems in der personellen Ausstattung deutlich hinter Gemeinden ähnlicher Größe und ist nach wie vor als äußerst schlanke Verwaltung bekannt. Weitere Reduktionen und Einsparungen sind hier ohne massive Einschränkungen der Aufgaben nicht vorstellbar. Personelle Ausweitungen sind in den letzten Jahren auch ausschließlich im Bereich der Kindergärten und Kinderbetreuungen erfolgt. Diese stehen in direktem Zusammenhang mit der umgesetzten Angebotsausweitung aufgrund des neuen Kindergartengesetzes und der von Hohenems schon frühzeitig eingesetzten Sprachförderung. Allein durch die Maßnahmen des neuen Kindergartengesetzes sind seit 2007 Mehrkosten im Ausmaß von über 200.000 Euro im laufenden Haushalt abzudecken. Darin nicht enthalten sind die getätigten Investitionen für die Sanierungen und Erweiterungen der Betreuungseinrichtungen. Weitere große Ausgabenblöcke im eigenen Wirkungsbereich sind neben den „Dienstleistungen“ vor allem der Bereich „Unterricht, Erziehung, Sport und Wissenschaften“, und natürlich auch „Straßen- und Wasserbau, Verkehr“, auf die ich später noch eingehen werde. Neben den vielen Aufgaben und den direkten Leistungen, die eine Kommune zu erledigen hat, hat sie aber auch Beiträge

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an öffentliche und gemeinschaftliche Einrichtungen zu leisten. Diese Beiträge sind, wenn überhaupt, nur sehr schwer zu beeinflussen. So z.B. entrichtet Hohenems im Jahr 2010 an Beiträgen nach dem Sozialbeihilfegesetz voraussichtlich 2,65 Mio Euro an das Land, das sind um 463.000 Euro mehr als 2009. Die Beiträge für die Betriebsabgangsdeckung an Krankenanstalten belaufen sich im Voranschlag auf 2,49 Mio Euro, das sind um 237.000 Euro mehr als 2009. Der Verkehrsverbund, besser unter dem Namen Landbus bekannt, schlägt sich mit 627.000 Euro im Voranschlag nieder, das ist eine Erhöhung gegenüber heuer um 236.000 Euro. Allein aus diesen Positionen ergeben sich nicht beeinflussbare Mehrausgaben im Ausmaß von 936.000 Euro.

Einnahmen: Einnahmenseitig sind die Möglichkeiten der Stadt wesentlich beschränkter als ausgabenseitig, weil es hier nur geringe Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten gibt. Einfluss hat die Stadt auf die Höhe der eigenen Gebühren. Hier sind die größten Einnahmen im Ausmaß von über 3,3 Mio Euro durch die Wasser- und Abwassergebühren gegeben, die allerdings nur zweckgebunden für ausschließlich diese Versorgungsinfrastruktur zu verwenden sind. Die Kommunalsteuer ist eine gemeindeeigene Steuer, die nicht zweckgebunden zu verwenden ist. Die Einnahmen sind aber direkt von der Anzahl der Arbeitsplätze im eigenen Gemeindegebiet und der Höhe der bezahlten Löhne abhängig. Bei den Arbeitsplätzen konnten in Hohenems trotz der schwierigen betrieblichen und wirtschaftlichen Situation der letzten Jahre stets leichte Zuwächse verzeichnet werden. Der Wegfall großer Unternehmen konnte durch Neuansiedelungen und Ausweitung bestehender Unternehmen abgefangen werden. So darf Hohenems auch für 2010 Einnahmen bei der Kommunalsteuer von ca. 3,1 Mio Euro erwarten. Bei den Ertragsanteilen, das sind jene Mittel, die aus staatlichem Steueraufkommen den Kommunen nach der Einwohnerzahl zugewiesen werden, ist mit erheblichen Mindereinnahmen zu rechnen. Schon für das laufende Jahr 2009 sind diese Mittel ca. 0,9 Mio Euro unter der prognostizierten Höhe ausbezahlt worden. Für 2010 ist ein weiterer Rückgang von ca. 0,6 Mio Euro zu erwarten, sodass letztlich mit 1,47 Mio Euro weniger zu rechnen ist als dies für 2009 prognostiziert wurde. Die Ertragsanteile liegen im kommenden Jahr somit deutlich unter jenen von 2008. Rechnet man alleine die vor erwähnten Kostensteigerungen außerhalb des städtischen Haushaltes (Bus, Krankenhäuser, Sozialhilfe) und die Mindereinnahmen aus den Ertragsanteilen zusammen, ergibt sich für den Voranschlag 2010 ein Fehlbetrag ca. 2,4 Mio Euro gegenüber den heurigen Budget 2009. Diese Differenz ist durch Maßnahmen im laufenden Budget nicht mehr ausgleichbar und ist der Grund, dass heuer die Verschuldungsgrenze von 100% überschritten wird. Trotz dieser schwierigen Situation, die auf alle Gemeinden zutrifft, ist es gelungen, einen relativ guten Voranschlag 2010 zu erstellen. Budget-Ziele: Das Ziel dieses Budgets war, auf die enorm schwierige Situation so zu reagieren, dass die Folgen für die Stadt vertretbar

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sind und keine Überreaktionen entstehen, die langfristig die Entwicklung und den Ruf unserer Stadt schädigen. Es soll dort eingespart werden, wo es sinnvoll ist (Amt, Personal, laufender Betrieb) Es darf keiner unangemessenen Belastung für die Bürger kommen Ehrenamtlichkeit und Jugendarbeit im Bereich Sport, Kultur und Vereinswesen haben einen hohen Stellenwert Es sind jene Investitionen zu tätigen, die eine Entwicklung von Hohenems fördern Es ist die Neuverschuldung und die Pro-Kopf-Verschuldung möglichst niedrig zu halten Es muss langfristig eine Verbesserung der Situation und die Bewältigung der zu tätigenden Investitionen sichtbar sein. Nach diesen Grundsätzen wurde auf die neue wirtschaftliche Situation mit Sparmaßnahmen und Kostensenkungen in allen Bereichen reagiert. Betreibsaufwendungen, bauliche Adaptierungen und personelle Ausweitung im Bereich der Verwaltung wurden reduziert oder zurück gestellt. Gebühren wurden nur dort angepasst, wo es kalkulatorisch notwendig ist. Im Wesentlichen bleiben aber die Gebühren weitestgehend unverändert und somit deutlich unter der realen Wertanpassung zurück. Investitionen und Ausgaben werden nur soweit getätigt, wie unbedingt erforderlich, um den Schuldenstand möglichst tief zu halten. Allerdings werden Projekte im Bereich Bildung, Kinder und Familie, Integration, Innenstadtbelebung und Wirtschaft weitergeführt, um die hier eingeleiteten positiven Entwicklungen nicht zu gefährden. Projekte, die 2008/09 beschlossen und begonnen wurden, werden weitergeführt und fertiggestellt. Das betrifft 2010 im Wesentlichen die Errichtung von zusätzlichen Kindergartenplätzen, die Sanierung und Erweiterung der Mittelschule Herrenried und die Fertigstellung des Löwen. Der im Herbst 2010 vorgesehene Neubau des ÖBB- und Busbahnhofs wird sich jedoch erst ab dem Jahr 2011 budgetär auswirken. Darüber hinaus sind unbedingt notwendige Baumaßnahmen im Zusammenhang mit der Verlegung L190, dringende Straßensanierungen und die Errichtung einer Sammelstelle für Sonderabfälle, die gesetzlich vorgeschrieben ist, vorgesehen. Auf nicht zwingend wichtige Investitionen, wie z.B. Sanierung der Ruine Alt Ems, dritte Etappe Ausbau Schuttannenstraße, etc. musste verzichtet werden. Insgesamt belaufen sich im Jahr 2010 die Investitionen der Stadt auf insgesamt 7,66 Mio Euro, davon werden 5,9 Mio Euro über die GIG abgewickelt.

Zu den einzelnen Ressorts: Öffentliche Ordnung und Sicherheit: Um die Sicherheit in Notsituationen und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr weiter sicher zu stellen, ist neben den üblichen Ersatzbeschaffungen von Ausrüstungsgegenständen und Einsatzmitteln die altersbedingte Ersatzbeschaffung der Drehleiter mit L 830.000 vorgesehen. Diese ist aufgrund des Krankenhauses, der Altenwohnheime und der großen Anzahl von mehrgeschossigen Schulen und Wohngebäuden zwingend notwendig. Das Land fördert diese Beschaffung mit 45% der Beschaffungskosten.

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Unterricht und Erziehung: Schwerpunkt im Bereich der Schulen ist 2010 die Aufstockung und Teilsanierung der Mittelschule Herrenried. Diese Investition im Ausmaß von 3,2 Mio Euro wird über die GIG abgewickelt. Die Erweiterung der Schule soll 2010 soweit abgeschlossen sein, dass der Unterricht im Herbst uneingeschränkt möglich ist, abschließende Sanierungsmaßnahmen am Bestand sind für 2011 vorgesehen. Das geplante Raumprogramm ist künftig auch für eine Ganztagesschulmodell geeignet. Aber auch in den anderen Schulen werden wichtige Ausstattungen und Einrichtungen ergänzt bzw. ersetzt. Insgesamt sind im Budget Ausgaben für den Unterricht von insgesamt 1,33 Mio Euro enthalten, die mit ca. 0,61 Mio Euro gefördert werden. Für die Schülerbetreuung sind im VA 2010 L 143.000 veranschlagt, die Förderung und Einnahmen belaufen sich hier auf L 87.000. Neben der Weiterführung der bewährten Schülerbetreuungen in Markt und Herrenried ist für 2010 die Errichtung einer weiteren Schülerbetreuungseinrichtung im SPZ Herrenried vorgesehen. Damit wird den besonderen Aufgaben und Herausforderungen dieser Schule Rechnung getragen und für die Eltern eine wichtige Entlastung geboten. Für die vorschulische Erziehung – d.s. Kinderbetreuungseinrichtungen und Kindergärten – ist die Errichtung einer weiteren Kindergartengruppe in der Schlossbergstraße vorgesehen. Ob und wieviel weitere Kindergartengruppen für 2010 noch notwendig sind, soll nach vorliegen des beauftragten Kindergartenkonzeptes beschlossen werden. Die für die vorschulische Erziehung wichtige Sprachförderung, die Kleinkindbetreuung und die Unterstützung privater Spielgruppen und Kinderbetreuungseinrichtungen werden wie schon in der Vergangenheit ergänzend zu den städtischen Einrichtungen gefördert und unterstützt. Dieses Dienstleistungsangebot der vorschulischen Erziehung ist für 2010 mit insgesamt 2,49 Mio Euro im Aufwand enthalten, dem ca. 1,44 Mio Euro an Einnahmen und Förderungen gegenüber stehen. Auch die allgemeine Jugendförderung mit dem bewährten Aktivsommer während der Ferienzeit und die offenen Jugendarbeit mit den beiden Standorten werden weiterhin mit ca. L 277.000 unterstützt, um diese wichtige und wertvolle Arbeit weiterführen und ausbauen zu können. Ein weiterer wichtiger Abschnitt stellt der Bereich Sport und Sportanlagen dar. Dieser Bereich wird überwiegend von ehrenamtlich tätigen Personen und Vereinen bedient und stellt ein unverzichtbarer Teil in unserer Gesellschaft, speziell in der Jugendarbeit dar. Mit knapp über L 541.000 liegen die Aufwendungen und Subventionen um ca. 5% unter den Aufwendungen für 2009. Die Differenz ergibt sich aber vorwiegend durch bauliche Maßnahmen an Gebäuden; die Subventionen wurden unverändert beibehalten, für ein neues geplantes Jugendförderprojekt konnte sogar ein Ansatz vorgesehen werden. Auch dem Bereich Kultur wurde wieder ein großes Augenmerk geschenkt und im Wesentlichen die Mittel wie im Jahr 2009 zur Verfügung gestellt. Hier konnte leider nicht allen


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Subventionswünschen entsprochen werden, die bestehenden und sich entwickelnden Projekte sind jedoch abgesichert. Dem Jüdischen Museum, das mittlerweile eines der wichtigsten Kultureinrichtungen des Landes ist, konnte dem Wunsch nach zusätzlichen Mitteln für ein Archiv heuer nicht entsprochen werden. Der Betriebsaufwand im Umfang von ca. L 233.000 ist wie 2009 budgetiert und ist ein klares Bekenntnis unserer Stadt zu dieser weit über die Grenzen bekannten Einrichtung. Die Bedeutung des Jüd. Museums wird durch die Unterstützung des Landes in gleicher Höhe unterstrichen. Eines der traditionell größten Ausgabeposten hat der Bereich Straßen- und Wasserbau und Verkehr. Die wesentlichsten Aufwendungen sind 2010 für Anpassungsmaßnahmen an Gemeindestraßen im Innenstadtbereich durch die Verlegung L190 erforderlich. Darüber hinaus sind aber auch wichtige Sanierungen wie z.B Oberer Stockenweg, Oberer Eckweg, Instandhaltung von Brücken etc. vorgesehen. Zusammen mit den laufenden Instandhaltungen sind für den Straßenbau 1,48 Mio Euro veranschlagt. Für den Wasserschutzbau im Ortsgebiet sind weitere L 310.000 erforderlich. Insgesamt sind für den Straßen- und Wasserbau, einschließlich der Aufwendungen für den Verkehr 2,47 Mio Euro aufzubringen. Der Bereich Wirtschaftsförderung umfasst neben Maßnahmen zur Förderung des Tourismus die wirtschaftspolitischen Maßnahmen. Das ist im Wesentlichen die Tourismus- und Stadtmarketing, die nicht nur Koordinationsstelle für die Wige, sondern auch für Standortentwicklung und Standortmarketing verantwortlich ist. Das Projekt Lebensraum Marktstraße, ein Bürgerbeteiligungsprojekt zur Aufwertung und Belebung der Innenstadt wird 2010 weiter geführt. Die Wirtschaftsförderung ist mit L 332.000 kapp unter den heurigen Budget veranschlagt. Die vor kurzen veröffentlichte Kaufkraftstromanalyse Vorarlberg, die von der Stadt Hohenems mit finanziert wurde, hat die in der TSH und der Standortentwicklung gesetzten Maßnahmen als richtig und für eine langfristig positive Entwicklung von Hohenems unverzichtbar bestätigt. Dies zeigt, dass der eingeschlagene Weg mit einem Betriebsansiedler, der künftig die Standortentwicklung abzudecken hat, richtig ist.

Aussichten bis 2012 Laut Prognosen wird für die nächsten 2-3 Jahre keine wirkliche Verbesserung der Situation erwartet. Das heißt, dass unter diesen Umständen auch die frei verfügbaren Mittel in den Jahren 2011 und 2012 weiterhin negativ bleiben werden. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass mit weiteren Rückgängen bei den Ertragsanteilen und einem Anstieg der externen Kosten zu rechnen ist. Auch werden zusätzliche Kosten im eigenen Wirkungsbereich dazu kommen. Das sind jedenfalls die Betriebskosten des Löwen und die Ausweitung der Kinderbetreuungseinrichtungen. Es ist daher auch in den kommenden Jahren äußerste Sparsamkeit in allen Bereichen angesagt. Aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre, bin ich aber zuversichtlich, dass Hohenems diese schwierige Zeit meistern wir. Seit dem Jahr 2004 wurden insgesamt ca. 10 Mio Euro Schulden getilgt, zusätzlich bis 2009 Rücklagen von

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insgesamt 4,6 Mio Euro gebildet und weitere Investitionen im Bereich Schulen, Kindergärten, Infrastruktur und Liegenschaften getätigt. Die Pro-Kopf-Verschuldung wurde in den letzten fünf Jahren um 570 Euro gesenkt und liegt nun mit 2.510 Euro im Mittelfeld der Vorarlberger Städte. Dies zeigt deutlich, dass sich Hohenems in den letzten Jahren sehr gut entwickelt hat und in der Lage ist, die heutige Situation zu meistern. Durch die intensiven und stetigen Bemühungen des Betriebsansiedlers hat sich eine positive Entwicklung eingestellt. Es darf davon ausgegangen werden, dass sich Hohenems künftig betrieblich weiter entwickeln und zusätzliche Arbeitsplätze erhalten wird. Allein in den nächsten zwei Jahren ist aus heutiger Sicht mit einem Arbeitsplatzzuwachs von mindestens 150 – 200 Arbeitsplätzen zu rechnen. Auch für die Entwicklung der Innenstadt stehen die Voraussetzungen gut, wenn man den aktuellen Bericht der Kaufkraftstromanalyse liest. Maßnahmen wie Stadtmarketing und Standortentwicklung – das ist im Wesentlichen jener Bereich, der von der Betriebsansiedelung abgedeckt wird – haben sich positiv auf den Standort Hohenems ausgewirkt. Hohenems besitzt aber auch noch einige Grundstücke, die gegebenenfalls zur Verwertung an Dritte verkauft werden können. Dabei geht es nicht um ein „Verscherbeln“ von Familiensilber, wie manch einer behauptet, sonder um eine sinnvolle Verwertung dieser Böden. Die Stadt hat z.B. die Grundstücke Miller-Aichholz, Postparkplatz, oder das Grundstück beim Wifi nicht gekauft, um zu horten, oder selbst zu bebauen, sondern um auf diesen Liegenschaften eine städtebauliche Entwicklung mit beeinflussen zu können. Wenn diese Böden veräußert werden, dann erfolgt das sicher nicht unter zeitlichem oder finanziellem Druck. Im Vordergrund steht die inhaltliche und zeitlich absehbare Nutzung, und nicht der schnelle Erlös. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir diese nicht gerade einfache Aufgabe in den nächsten Jahren meistern werden und bitte daher auch heuer wieder um Ihre Zustimmung für diesen vorliegenden Voranschlag 2010.

Zusammenfassend darf folgendes Resümee gezogen werden. Die finanzielle Situation hat sich aufgrund der Wirtschaftskrise für alle Gemeinden dramatisch geändert. So ist auch Hohenems mit erheblichen Rückgängen bei der Ertragsanteilen und weiter steigenden Kosten, vor allem im nicht beeinflussbaren Bereich, konfrontiert. Erstmals seit Jahrzehnten können im laufenden Budget die Kosten durch die Einnahmen nicht mehr ohne zusätzliche Schuldenaufnahme gedeckt werde. Eine Beherrschung dieser Situation ist nur durch große Kraftanstrengung und wohl überlegtes Sparen möglich. Eine weitere Verschuldung der Stadt ist künftig nur noch gut begründet zulässig. Dabei ist größtes Augenmerk darauf zu legen, dass nicht Prozesse und Entwicklungen gestoppt werden, die für die Entwicklung unserer Stadt wichtig sind. Abschließend darf ich allen, die an diesem Voranschlag mitgearbeitet haben, herzlich danken. Ich denke, dass durch die aktive und konstruktive Mitarbeit aller Abteilungen und der ressortführenden Stadträte ein

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vertretbares und sparsam gestaltetes Budget für 2010 erstellt werden konnte. Danke auch an den Stadtrat und den Finanzausschuss, die diesen Voranschlag behandelt und empfohlen haben. Speziell darf ich aber der Finanzabteilung und den einzelnen Gruppenleitern recht herzlich danken und für die Umsetzung die gebotene Konsequenz, den nötigen Überblick und das Durchhaltevermögen wünschen.

Budgetrede der Freiheitlichen von Horst Obwegeser Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Stadtvertreter(innen), meine sehr geehrten Damen und Herren aus der Bevölkerung. Durch die Absolute Mehrheit der ÖVP in der Hohenemser Stadtregierung war es uns in den letzten Jahren nicht möglich, diese Finanzpolitik mit zu tragen. Wir Freiheitlichen sahen und sehen die Finanzpolitik immer noch überparteilich und diese ist in jedem Fall für das Wohl der Hohenemser Bevölkerung zu betreiben. Unsere Kommune soll dadurch langfristig und nachhaltig für die Zukunft mit den bestehenden Ressourcen sowie sozialen Aspekten abgesichert werden. Dieses Jahr ist es jedoch mit dem Finanzstadtrat DI Richard Amann und der allmächtigen ÖVP zu keinerlei ParteiGesprächen gekommen und es macht den Anschein, dass die ÖVP das Budget im Alleingang beschließt, jedoch ohne jegliche Verantwortung was danach geschehen wird. Das vorliegende Budget für 2010 gleicht einer absoluten Bankrotterklärung und ist mit höchster Verantwortungslosigkeit zu betiteln. Es müsste auch zum Bürgermeister und der ÖVP durchgedrungen sein, dass mit den Ertragsanteilen vom Bund und Land ca. 1,5 Millionen Euro weniger in die Stadtkassa fließen werden. Auch können die Stadteigenen Ertragsanteile (Grundsteuer) keinen Zuwachs an Einnahmen bringen, denn hier werden bereits 500% des Hebesatzes vom Hohenemser Grundbesitzer kassiert und das ist der Höchstbetrag. Es muss fairer weise festgehalten werden, dass nicht nur Hohenems, sondern auch andere Kommunen in unserem Land mit der schwierigen Zeit zu kämpfen haben. Aber genau das macht den Unterschied von Hohenems zu anderen Kommunen, wenn einem die Verantwortung völlig fehlt. In anderen Kommunen werden diese Probleme gemeinsam Diskutiert und gemeinsame Lösungen beschlossen. Um die laufenden Kosten der Stadt im Jahr 2010 zu bedecken, ist die Stadt gezwungen neue Schulden in der Höhe rund L 500.000.– aufzunehmen. Wenn man bedenkt, dass die Finanzierung der Bauten wie Löwen, VMS Herrenried nicht berücksichtigt sind, dann spreche ich von Verantwortungslosigkeit. Für die bestehenden Schulden der Gemeinde Immobilien GesmbH. sind lediglich die Zinsen im Budget jedoch ohne Tilgung. Was denken die Verantwortlichen? Sollen das unsere Nachkommen in der 3. Generation bezahlen?

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Ebenso ist es den Verantwortlichen bewusst, (ÖVP Alleinregierung und Bürgermeister DI Richard Amann), dass wir im kommenden Jahr dringend Kindergartenplätze benötigen und dafür ist nicht einmal ein Ansatz von L 100,– im Budget vorhanden. Das grenzt an Verantwortungslosigkeit pur. Das Handeln der ÖVP stößt schon seit längerem auf Unmut in der Hohenemser Bevölkerung wie auch in der Stadtpolitik. Warum will die ÖVP mit aller Gewalt und Macht den Löwen bauen, obwohl niemand weiß woher das Geld kommt. Warum nimmt der Löwensaal bei der Hohenemser ÖVP einen höheren Stellenwert ein, als die dringend notwendigen Schulen und Kindergärten. Durch diese Vorgangsweise ist der Bau der Schule in Gefahr und das sind Investitionen in die Zukunft. Es sollte den Verantwortlichen bewusst sein, dass in der VS Herrenried dringende Baumaßnahmen anstehen, 4 Kindergartengruppen gebaut werden müssen aber nicht einmal ein Ansatz von L 100.– im Budget Ebenso sollte Ihnen bewusst sein, dass Kindergartenplätze fehlen. Es müsste Raum und Platz für 4 Kindergartengruppen gebaut werden, aber nicht einmal ein Ansatz von L 100.– im Budget. Wo ist hier die Budgetverantwortung. Mir scheint, als ob die ÖVP die Stadt bewusst in den Bankrott treiben will, sonst dürfte man den Löwen einfach nicht bauen. Der Bürgermeister soll endlich sein Amt war nehmen. Er hat schließlich die Wirtschaftspolitik zur Chefsache erklärt. Wenn er es ernst nehmen würde, müsste er die sinnlos investierten Gelder in den Betriebsansiedler, der zudem keine Ergebnisse bringt, sofort stoppen. Er selbst müsste selbst für eine aktive Betriebsansiedelung sorgen! (Chefsache) Dann müsste er für die Umwidmung der überregionalen Grünzone bei der Autobahn sorgen, somit würden sofort 3,2 Millionen Euro in die Stadtkasse fließen. Weiters müssten die ÖVP und der Bürgermeister DI Richard Amann auch Ausgabenseitig dafür sorgen, dass eingespart wird. Beispielsweise: • Dass in keinem Fall noch mehr Geld für die Schlossplatzverbauung ausgegeben werden • Dass die Stadtwerke nicht gegründet werden, weil keine plausible Erklärung dafür spricht, jedoch jede Menge Beweise dagegen sprechen Ich zitiere aus dem heutigen Bürgerforum, wo Herr Dr. Heinz Hinterberger schreibt Schlussfolgerungen: Die geplante Ausgliederung hat nichts mit der ursprünglichen Konzeption von PwC zu tun, die sich als unbrauchbar erwiesen hat. Das Gutachten von ICG zeigt nur die Zusatzkosten einer Ausgliederung ohne die nach Auffassung der Stadt „nicht allzu hohe Steuerbelastung“ auf, für die Ersparungen gibt es keine brauchbaren Beweise.


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Wer unter diesen Voraussetzungen und bei den mangelhaften Unterlagen den Anträgen des Vorlageberichtes zustimmt, handelt verantwortungslos und gegen die Interessen der Bürger. Ich kann abschließend nur das wiederholen, was ich bisher im Bürgerforum geschrieben habe: „An einer Prüfung durch den Rechnungshof führt kein Weg vorbei.

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fügbare Mittel, das sind jene Gelder, die der Stadt Hohenems als Überschuss für Aktivitäten zur Verfügung stehen, wenn sie alle finanziellen Verpflichtungen aus den laufenden Geschäften abgedeckt hat. Diese frei verfügbaren Mittel sind in diesem Budget mit einem Minuswert von – 536.000 Euro ausgewiesen. Sie bestehen also nicht, sie fehlen. Die frei verfügbaren Mittel sind also nicht einmal Null, es fehlen einfach eine halbe Million Euro in der Kasse.

So das Zitat vom 15.12.2009 im Bürgerforum. Warum gibt die Stadt einer Beraterfirma L 350.000,-- ohne Gegenleistung? Geschätzte Damen und Herren, das und noch vieles mehr verstehen wir Hohenemser Freiheitliche nicht. Die Hohenemser ÖVP gibt so viel Geld für zweitrangige Projekte aus und führt uns damit in diese schlechte Finanzsituation. Aus diesen Gründen werden wir in keinem Fall diesem Budget unsere Zustimmung geben und werden auch beim Land auf Prüfung des Voranschlages bestehen.

Budgetrede der SPÖ-Fraktion von StR. Elisabeth Märk Herr Bürgermeister, werte Kolleginnen und Kollegen, geschätzte Zuhörer! Lassen Sie mich vorweg gleich sagen: Das vorliegende Budget für das Jahr 2010 belegt nach einem Jahr der Krise leider keinen Lernprozess, der sich an der Praxis orientiert. Es ist vielmehr eine trotzige Lernverweigerung, die ausblenden will, was unangenehm ist. Die Menschen stellen sich auf die veränderten Verhältnisse ein. Sie versuchen mit der Krise und den Folgen ihr Auskommen zu finden. In den Köpfen dieser Stadtpolitik ist diese Krise aber noch nicht einmal angekommen. Während die österreichische Bundesregierung durch Konjunkturpakete und Bildungsreformen, die im eigenen Bereich lösbaren und findbaren Strategien auszuschöpfen sucht, baut man hier in Hohenems Potemkinsche Dörfer, mit denen die Wähler und Bürger in die Irre geführt werden sollen. Während überall auch danach gestrebt wird, die von der Krise in vielerlei Hinsicht betroffenen BürgerInnen zu entlasten, ihnen die Wege und die Zeit bis zur Wiedererringung einer stabilen Wirtschaftssituation zu erleichtern, weist dieses Budget auf ein Weiterwursteln hin. Anstatt die Löcher in den Dächern, durch die es hereinregnet, zuzumachen, werden die Dächer abgedeckt und neue Baustellen eröffnet. Leben auf Pump: Frei verfügbare Mittel sind weg! Dabei kann sich die Stadt Hohenems nicht einmal mehr die laufenden Kosten leisten. Allein für die ordentliche Verwaltung – ohne jede andere notwendige oder gar zukunftsträchtige Investition – also nur für den ordentlichen Betrieb des „Rathauses“ fehlen in diesem Budget bereits 536.000 Euro. Der budgetäre Fachausdruck für die finanzielle Beweglichkeit einer Gemeinde heißt „frei verfügbare Mittel“. Frei ver-

2510 Euro Verschuldung der Bürger Die Stadt Hohenems ist verschuldet, oder überschuldet. Die Ertragsanteile an den Bundessteuern sinken und naturgemäß steigen die Kosten der Sozialhilfebeiträge in der Krise nochmals stärker. Die Verschuldung der Stadt Hohenems steigt pro Kopf um 218 Euro auf 2510 Euro. Geldverbrennung Wo liegen die Ursachen für diese Entwicklung? Natürlich macht uns die Wirtschaftskrise zu schaffen. Wir sind keine Insel, kein abgeschlossener Raum, das wollen wir nicht bestreiten. Doch dürfen wir nicht einfach die Augen zumachen und auf die „böse Krise“ zeigen. Die Krise ist nicht nur eine ferne Krise der Wallstreet, von Lehmann Brothers, Hypo Estate oder Hypo Adria, oder wie sie immer heißen mögen. Privatisierung Die Spekulationsmentalität hat auch in Hohenems über diesen gesamtwirtschaftlichen Schaden zu Schäden und negativen Folgen geführt: Die Privatisierung des Pflegeheimes ist der Stadt nicht billiger gekommen, sondern hat die Manövrierfähigkeit der Stadt eingeschränkt. Die Auslagerung des Wasserwerkes hat keinen einzigen Cent eingespart, sondern hunderttausende Euro gekostet und Gebührenerhöhungen gebracht; die fahrlässige „Privatisierung“ des Jüdischen Viertels wurde selbst von der Kontrollabteilung des Landes schon als Geldverbrennung gerügt. Das Wunder der Privatisierung hat sich als das erwiesen, als das wir Sozialdemokraten es immer gesehen haben: Es ist ein teures Kulissenschieben, wo nur die Kulissenschieber das große Geld machen. Die Privatisierungskulisse hat die Stadt und die Bürger Geld gekostet, viel Geld. Und noch immer ist man nicht bereit, dies einzusehen. Noch immer wirft man dem schlechten Geschäft weiterhin gutes Geld nach. Wobei das gute Geld hier auch erst gegen Zinsen zu bekommen ist. Jugendarbeit Eine sehr mager dotierte, aber immerhin funktionierende offene Hohenemser Jugendarbeit – die weit über die Hohenemser Stadtgrenzen hinaus Interesse und Aufmerksamkeit erzeugte – wurde einfach vernichtet. Stattdessen wurde nun eine teure und nicht funktionierende Jugendarbeit installiert, die immer dann geschlossen hat, wenn die Jugendlichen frei und Zeit hätten. Sie ist in doppeltem Sinne teuer: Einerseits kostet sie die Stadt Unsummen und andererseits schafft sie nicht den gerade jetzt wichtigen konsumfreien und kostenlosen Raum für die Jugend. Sie treibt die Jugend dorthin, wo man sie eigentlich abholen wollte: auf die Straße. Emsbach Zu den Kulissen, welche man zur Täuschung der Wähler bau-

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en und verschieben lassen hat, gehört auch die Emsbachverbauung. Marmorstufen am Emsbach um knapp 500.000 Euro sind das, was die Hohenemser Grafen schon in den Ruin geführt hatte: teure Repräsentation, Angeberei und Wichtigtuerei. Damit wurden keine Hohenemser Arbeitsplätze gesichert, kein Einkommen ermöglicht, kein Wohnraum geschaffen, keine Bildung ermöglicht. Es wurde nur Geld vernichtet.

Löwensaal Zu dieser Grafenmentalität, die sich nicht darum kümmern muss, wer dies alles bezahlen muss, gehört auch das Desaster um die Löwensanierung. Freilich ist dort ein Sanierungsbedarf. Aber nachdem man in den „fetten Jahren“ den Löwensaal buchstäblich verschlafen hat, war genau jetzt, da der Einbruch der städtischen Finanzen über die an sich schon desaströse Stadtpolitik auch noch durch die allgemeine Wirtschaftslage erkennbar geworden ist, die Bauentscheidung die falsche Entscheidung. Dilettantismus zeigt sich auch in der Wirtschaftspolitik. Im Glauben, wenn man nur in den Opferstock eines „Betriebsansiedlers“ das Geld einwirft, dann würde sich auch das Wunder eines Wirtschaftswachstums auftun, grenzt nicht an Esoterik, es ist Esoterik. Das hat nichts mit vernünftiger Analyse und rationalen Entscheidungen zu tun, sondern ist einfach nur der Götzendienst an eine Ideologie, eine Ideologie die man andernorts längst zu Grabe getragen hat. Denn billige Gründe haben wir nicht mehr als Standortvorteil, die Gebühren für die Bewohner gehören zu den höchsten Vorarlbergs. Höhere Schulen haben wir keine, die hoch qualifizierte Arbeitsplätze sichern könnten. Cent-Sammeln durch Gebührenerhöhungen Angesichts dieser dramatischen Lage hat man sich aber auch bei der ÖVP Gedanken gemacht. Das wollen wir zugestehen. Doch mit welchen Ergebnissen: Gebührenerhöhungen bei den Wasserbezugsgebühren (und zwar bei den Kleinen), Erhöhung der Gebühren für „Essen auf Rädern“ bei den Bedürftigen und Erhöhung der Eintrittspreise bei der Kunsteisbahn für Kinder und Jugendliche. Dieses Cent-Sammeln hätte man sich jeweils mit nur einem einzigen Verzicht auf bereits aufgezeigten Fehler finanzieren können. Nun werden ausgerechnet noch die Haushalte belastet, die ohnedies am knappsten und von der Wirtschaftskrise am ärgsten betroffen sind. Politikergehälter Vorarlberg hat österreichweit die höchsten Politikergehälter für Gemeindefunktionäre. Dass ein Bürgermeister, nachdem Krankenhaus, Seniorenheim und Wasserwerk teuer ausgegliedert worden sind, auch für weniger Arbeit und Verantwortlichkeit noch gleich bezahlt wird, das gibt es nirgends in der Privatwirtschaft. Ein Unternehmen, das die größten Teile seines Unternehmens veräußert, wird den Geschäftsführer nicht mehr mit denselben Benefizien ausstatten. Und jeder Unternehmer weiß, dass er für weniger Arbeit nicht gleichviel in Rechnung stellen kann und jeder Kurzarbeiter weiß, dass er für weniger Stunden nicht denselben Zahltag bekommen kann. Das gilt für die Stadt Hohenems, zumindest für die politischen Funktionäre, nicht. Das überhöhte Gehalt der Frau Vizebürgermeisterin ist beispielsweise das Gehalt für eine Nebenbeschäftigung, das sie neben dem Gehalt als

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Landtagsabgeordnete bezieht. Und die amtsführenden Stadträte bekommen für eine stundenweise Nebenbeschäftigung ohne Haftung für ihre bereits aufgezeigten teuren Fehler ein erheblich höheres Gehalt als viele HohenemserInnen in Vollzeitarbeit.

Prioritäten setzen Wir als Hohenemser Sozialdemokraten haben mehrfach versucht, mit der Mehrheitsfraktion ÖVP in Kommunikation zu treten, um die wichtigen Prioritäten zu setzen. Mittelschule Herrenried: Wirtschaftliche Notwendigkeit und Erfordernis sozialer Gerechtigkeit Eine dieser Prioritäten wäre die Bildung gewesen. So ist das Projekt der für den Standort Hohenems dringend notwendigen Mittelschule Herrenried aufs Ärgste gefährdet. Trotz des Wissens um den realen Investitionsbedarf werden im Budget um rund eine Million Euro weniger angegeben als an Kosten bereits bekannt sind. Dies ist nicht nur ein Verstoß gegen den Grundsatz der Budgetwahrheit und Klarheit, das ist ein Anschlag auf die Zukunft der Hohenemser Kinder, auf die Zukunft von Hohenems insgesamt. Hohenems braucht diese Neue Mittelschule aus vielerlei Gründen. Sie ist einmal Teil einer wirtschaftspolitischen Standortstrategie. Denn die so sehr gewünschten Betriebe werden sich hier weder entwickeln können noch ansiedeln wollen ohne ein hochqualifiziertes Angebot an Arbeitnehmern. Dieses Angebot erreicht man nur über ein qualifizierteres Bildungsangebot. Hohenems war bislang die einzige Stadt Vorarlbergs ohne ein eigenes Mittelschulangebot. Und die rasant steigenden Arbeitslosenzahlen Vorarlbergs sind nicht nur eine Folge der Wirtschaftskrise, sondern des Umstandes, dass diese Wirtschaft auf die wenigsten Maturanten und Akademiker Österreichs zurückgreifen kann. Die Zunahme der Arbeitslosigkeit war schon in den letzten zehn Jahren in Vorarlberg – auch ohne Krise – überproportional. Mittlerweile haben wir – gemessen an realen Zahlen – die höchste steigende Arbeitslosigkeit Österreichs. Hohenems braucht diese neue Mittelschule aber auch als Gerechtigkeitsinstrument. Frauen und Familien können aufgrund ihrer wirtschaftlichen Situation, ihrer Beschäftigungszeit, ihrer „mobilen“ Arbeitsverhältnisse ihre Kinder vielfach nicht so fördern wie andere. Ihre Kinder müssen aber dieselben Chancen haben. Sie sind nicht dümmer, sie haben einfach nur weniger Förderungsinfrastruktur zur Verfügung. Es ist eine der vornehmsten Aufgaben einer selbstverwalteten Bürgergemeinschaft, ihre Kinder zu fördern – und auch zutiefst christlich: Die Gemeinschaft trägt die Patenschaft für die Zukunft über alle Kinder.

Masterplan Kulturlandschaft Hohenems Dieses Hohenemser Budget vermeidet tunlichst, Realitäten wahrzunehmen und sich ihnen steuernd zu stellen. Es ist ein weitgehend willkürliches Zahlenwerk, das dieser Stadtbürokratie bis zum Wahltag vom 14. März 2010 zur Wählertäuschung dienen soll.


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Es ist keine operationale Handlungsanweisung an die städtischen Bediensteten, an die städtische Verwaltung, die alle genau wissen, dass sie tunlichst nichts aus diesem Budget vor dem 14. März wirklich realisieren können. Sie sind bis dahin weiter zum Nichthandeln, zum Aussitzen des ÖVPDesasters verdammt. Mit einer Ausnahme allerdings: der Gebührenerhöhungen zu Lasten der Hohenemser. Schon am Tage nach der Wahl wird man diese Kulissen wieder ins Theaterarchiv schicken, denn dieses Budget muss dann ohne die Potemkinschen Kulissen neu gemacht werden. Dieses Budget ist kein Masterplan für die Hohenemser Zukunft. In der Stadt- und Regionalplanung stehen heute allgemeine Probleme der Zu- und Abwanderung, demografische Probleme, der Geburtenrückgang, die Wohnraumbeschaffung, die Vor- und Fürsorge für eine älter werdende Gesellschaft, die ökologische Verkehrsorganisation, die Beschäftigungskrise und Wirtschaftsförderung, die Bildungsund Standortpolitik sowie die Bewältigung der kommunalen Finanznot im Vordergrund. Auf alle diese brennenden Fragen gibt das Budget 2010 nicht nur keine Antwort. Das Budget ist ein fiktives Zahlengebäude ohne jedweden Realitätsgehalt. Es ist Fiktion – nicht Science-fiction –, es sind die mühsam verkleisterten alten verschlissenen Kulissen einer vergangenen Zeit. Die ÖVP in der Hohenemser Stadtvertretung hat sich einer verantwortlichen Kommunikation über die Zukunft von Hohenems mit den anderen Stadtfraktionen, über einen zielgerichteten Einsatz knapper Mittel, über die Milderung der Krise und über die Organisation einer zielorientierten Entwicklung hinweggesetzt. Dies kann nicht unsere Zustimmung finden und einer solchen fahrlässigen Politik dürfen wir nicht Vorschub leisten. Wir Sozialdemokraten in der Hohenemser Stadtvertretung lehnen daher mit diesem Budget auch diese Zukunfts- und Verantwortungslosigkeit ab. Ich möchte allerdings nicht schließen, ohne der Finanzabteilung unter der Führung des Stadtkämmerers Hans Aberer zu danken, die sich trotz allem redlich bemüht haben und die für Fragen stets bereit standen! Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!

Budgetrede von Bernhard Amann, Die Emsigen Der Budgetvoranschlag der Stadt Hohenems weist bei laufenden Einnahmen von L 25,308 Mio und laufenden Ausgaben von L 25,703 Mio schon einen Abgang von L 0,395 Mio auf. Weiters erhöht sich das Minus durch den Nettoschuldendienst einschließlich Leasingverpflichtungen um L 0,141 Mio auf insgesamt L 536.000.– für das Jahr 2010! In diesem Minus ist bereits der Verkauf des Grundstücks unter dem WIFI in der Höhe von L 690.000.– enthalten. Die Verschlechterung gegenüber dem Voranschlag 2009 liegt in den drastisch gesunkenen Ertragsanteilen (– 1,471 Mio), der Erhöhung der Beiträge nach dem Sozialhilfegesetz (+ 0,463 Mio), der Betriebsabgangsdeckungsbeiträge an Krankenanstalten (+ 0,237 Mio), sowie des Beitrages an den Verkehrsverbund (– 0,236 Mio).

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Ich konzentriere mich in meiner Budgetrede auf die Auswirkungen des Budgets auf das Jahr 2011. Mit den beschlossenen und teilweise begonnenen Projekten wie die Generalsanierung Löwen, die Aufstockung der Hauptschule Herrenried und der Personalkosten für eine zusätzliche Kindergartengruppe erhöht sich der Fehlbetrag um weitere L 406.000.–. Die Personal- (Techniker, Hauswart, Saalmanagement) und Betriebskosten schlagen mit mindestens L 100.000.– zu Buche. Weiters kommt die bereits beschlossene Bahnhofsverbauung von L 2,2 Mio hinzu, welche das voraussichtlich im Jahr 2011 ins Budget kommen. Der Schuldendienst beträgt mit 2011 jährlich etwa L 150.000.–. Weiters steigen die Personalkosten (Gehaltserhöhungen, Vorrückungen, Inflationsabgeltung) um ca. L 300.000.–. Laut Prognosen der Städtebundes sinken die Ertragsanteile für 2011 um weitere 4,27%, was ein weiteres Loch von L 500.000.– ins Stadtsäckel reisst. Abgezogen muss auch der heuer im Budget vorgesehene Grundstücksverkauf unter dem WIFI werden. Einnahmenentfall von L 690.000.–. Nicht vergessen das heurige Minus von L 536.000.–. Damit ergibt sich ein Fehlbetrag für das Budget für die laufende Gebarung und den zusätzlichen Schuldendienst 2011 von sage und schreibe L 2.682.000.–, der nicht bedeckt werden kann. Also muss für die Bedeckung dieser enormen Summe ein Darlehen aufgenommen werden, um überhaupt das normale Budget bedecken zu können. Denn Hohenems hat praktisch nur noch 2 Liegenschaften, die veräußert werden können: der Schotterplatz vis-à-vis der Post und die MillerEichholz-Gründe im Herrenried. Damit steht die Stadt in Folge mit leeren Händen da. 2012 werden lt. Städtebund die Ertragsanteile leicht steigen, jedoch auf niedrigem Niveau, natürlich ohne Gewähr. Und nun frage ich die Stadtvertreter und Stadtvertreterinnen, woher diese Mittel aufgebracht werden sollen? Für mich ist es unverantwortlich, dem vorliegenden Budgetvoranschlag zuzustimmen. Es grenzt an Realitätsverweigerung, wenn nun Projekte wie die Löwensanierung in Angriff genommen worden sind, obwohl klar ist, dass in den kommenden Jahren mit wesentlich weniger Einnahmen zu rechnen sein wird. Auch ein Angebot von Kopf und Partner vom 13. Oktober 2009, welche eine Sanierung um L 1,86 Mio vorgeschlagen haben, wurde einfach ignoriert. Lieber L 5 Mio in den teuersten Kleinsaal Vorarlbergs mit 280 Sitzplätzen investieren! Auch die unnötige Schlossplatzverbauung mit L 1,65 Mio grenzt an fahrlässige Finanzpolitik. Dieses Projekt fraß das doppelte der Voranschlagsumme. Auch die Ausgliederung von Wasser und Kanal hat allein an teilweise unberechtigt ausbezahlten Honoraren L 500.000.– verschlungen. Meine Sorge, dass das Löwenprojekt die Bausummer überschreitet, ist daher nicht unbegründet. Am 8. Oktober fand ein Gespräch aller Fraktionen bezüglich der Finanzmisere in Hohenems statt. Anstatt dass die ÖVPRegierung in der Folge gemeinsam mit allen Minderheitsfraktionen über Einsparungsmaßnahmen verhandelt hätte, war bis heute Funkstille. Der Bürgermeister und seine Partei schotteten sich ab und versuchten offensichtlich, einen eigenen Weg zu gehen. Das vorliegende Ergebnis ist eine Kapitulation bzw. ein negieren der Realität. Politautismus pur! Ein-

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sparungen sind im Budgetentwurf nicht enthalten. Stattdessen wurde die Generalsanierung Löwen begonnen, obwohl schon seit dem Frühjahr bekannt war, dass die Ertragsanteile des Bundes drastisch sinken würden. Auch die laufenden Kosten werden im kommenden Jahr einfach fortgeschrieben. Hier fehlt schon eine halbe Million. Wie schon vorher erwähnt, hat der Städtebund darauf hingewiesen, dass die Ertragsanteile des Bundes im kommenden Jahr um weitere 4,27 % sinken würde. Im Gegensatz zur Stadt Dornbirn, die auf Rücklagen in der Höhe von L 23 Mio zurückgreifen kann, sind in Hohenems alle Rücklagen aufgebraucht. Ich habe daher mit einem Schreiben an den Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber vor kurzem aufgefordert, in seiner Funktion als Chef der Gemeindeaufsicht von sich aus umgehend tätig zu werden um dem hedonistischen Treiben der Hohenemser ÖVP ein Ende zu setzen. Meine Forderung hat dahingehend gelautet, dass die Gemeindeaufsicht sich mit allen in der Hohenemser Stadtvertretung gewählten Fraktionen Lösungen für diese Finanzmisere gemeinsam erarbeitet. Denn nun steht die Liquidität der Stadt auf dem Spiel. Für parteipolitisches Geplänkel ist nun kein Platz mehr. Eine erste Forderung ist der sofortige Baustopp des Löwenprojektes!

Einsparungsvorschläge: Während das Bundesland Niederösterreich bereits im Jahr 1996 die Landesumlage abgeschafft hat, um die Gemeinden zu entlasten, schröpft das Land Vorarlberg die Gemeinden. Je nach Finanzkraft mit bis zu 7,6 % der Ertragsanteile des Bundes (Finanzausgleichsgesetz 09) werden den Gemeinden abgezogen. Dies ist nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern aus Sicht der Gemeindeautonomie problematisch. Für die Stadt Hohenems bedeutet diese „Landessteuer“ einen Einnahmeverlust von L 772.604.– im heurigen Jahr. Andererseits werden den Kommunen sukzessive Lasten aufgebürdet. Aufgrund der Wirtschaftskrise sinken die Einnahmen aus Ertragsanteilen heuer um 6,37 % und für das kommende Jahr sind weiter 5 % prognostiziert. Dies bedeutet massive Einnahmenverluste. Andererseits steigen die laufend zu bedeckenden Kosten, vor allem im Personalbereich. Für notwendige Investitionen im Bildungs- und Kinderbetreuungsbereich bleibt zumindest in Hohenems kein Spielraum mehr. Anderen Gemeinden wird es ähnlich ergehen. Es kann doch nicht sein, dass sich das Land auf Kosten der Gemeinden saniert. Weiters wurden in den letzten Jahren die Mittel der Ertragsanteile, welcher vom gesamten Steuerkuchen an die Gemeinden ausbezahlt wird, von über 13 % auf 11,5 % gesenkt. Andererseits erhöhte sich der Anteil der Gemeinden an öffentlichen Investitionen auf 41 %! Anstatt dass sich die Gemeinden und Städte für die Aushungerung zur Wehr setzen, nimmt man diese Kürzungen einfach zur Kenntnis. Eine Ungerechtigkeit sondergleichen ist die Tatsache, dass Standortgemeinden von Krankenhäusern erheblich mehr Zahlungen von Betriebsabdeckungsbeiträgen an das Land entrichten als die anderen Kommunen. Diese Ungerechtigkeit muss endlich ein Ende haben. Hier sind Aktivitäten zu setzen um einen gerechten Ausgleich zu erzielen. Stattdessen üben sich die Regierungsverantwortlichen in Däumchendrehen.

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Aus meiner Sicht soll auch die Re-Privatisierung der stationären Pflege ins Auge gefasst werden. Die enorm steigenden Pflegekosten könnten zumindest ein wenig reduziert werden. Während eine Kommune in diesem Bereich kostendeckend arbeitet, kassieren die Privaten eine zusätzliche Rendite, die den „fleißigen“ Gesellschaftern zugute kommt. Bei der stationären Pflege durch die Stadt kann diese auch die Kontrollfunktion wieder wahrnehmen. Wie gerade zuvor beschlossen, wurden die Wassergebühren um 4% erhöht. Dies ist eine erste Auswirkung der Privatisierung von Wasser und Kanal in die Stadtwerke. Neben der Erhöhung durch die Einstellung eines Geschäftsführers um L 30.000.– ist die Gesellschaft im Gegensatz zur Stadt verpflichtet, Körperschaftssteuer zu zahlen. Allein im kommenden Jahr beträgt diese SteuerL 46.250.–. Sie wird sich vermutlich in den kommenden Jahren noch erhöhen, da der Schuldenabbau und weitere Investitionen nur über Gewinne erfolgen können. Ganz zu schweigen von den vor genannten teilweise bisher ungerechtfertigten angefallenen Honoraren in der Höhe von einer halben Million Euro! Ist offensichtlich eh egal, zahlen müssen es eh die Bürger und Bürgerinnen, obwohl wir in Hohenems schon die höchsten Gebühren landesweit kassieren! Eine weitere Ungerechtigkeit ist die Kommunalsteuer. Gemeinden, die über entsprechende Grundstücksflächen und eine gute Verkehrsanbindung verfügen, haben hier eindeutig Vorteile. Auch vom Konkurrenzkampf der Kommunen untereinander um die Ansiedlung von Betrieben profitiert ausschließlich die Wirtschaft. Denn je billiger ein Grundstück angeboten wird, desto höhere Chancen haben deren Standortgemeinden für eine Betriebsansiedlung. Diesem Dumpingsystem muss ein Ende bereitet werden. Auch die Flächenwidmung kann sinnvoller gestaltet werden, wenn die Betriebsansiedlungen überregional organisiert wird. Daher folgender Vorschlag: Das Land nimmt die Kommunalsteuer ein und verteilt sie an die Gemeinden nach der Einwohnerzahl und infrastrukturellen Erfordernissen. Auch der Betriebsansiedler, der in den vergangenen Jahren L 250.000.– gekostet hat und aus meiner Sicht nicht gerade erfolgreich war, soll abgeschafft werden. Mit den frei gewordenen Mitteln könnte die Stadt ein eigenes Wirtschaftsreferat installieren. Erfolgreiche Gemeinden mit einer ähnlichen Größe haben dies längst erkannt. Einfach auslagern bringt noch lange kein Erfolg. Wir sehen es ja an den ausgelagerten Agenden, welche in der Regel ein Minus „erwirtschaften“! Sinnbildlich für dieses Budget ist auch das Faktum, dass die Politikerbezüge um 5,12% erhöht werden und bei den Ärmsten unserer Stadt mehr kassiert wird. Denn die Kosten für „Essen auf Rädern“ sind um 4% erhöht worden. Wir Emsige können daher diesem unrealistischen Budgetvoranschlag nicht die Zustimmung erteilen, da keinerlei Anstrengungen von Einsparungen unternommen worden sind. Dieses Budget belastet unser Kinder und Jugendlichen auf Jahrzehnte hinaus.


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Kultur

Jüdisches Museum Hohenems: Rück- und Ausblicke In einer Pressekonferenz am Donnerstag, dem 14. Jänner 2009, berichtete Museumsdirektor Dr. Hanno Loewy über die vergangenen Jahre wie auch die Projekte für 2010. Zum Publikumsmagnet hatte sich 2009 die Sonderausstellung „Hast du meine Alpen gesehen“ entwickelt, welche in Hohenems ihre Premiere feierte und in Folge nach Wien übersiedelte. Mit 13.300 Besuchern konnte im vergangenen Jahr zudem der Höchststand in der Geschichte des 1991 eröffneten Museums verbucht werden: Rund drei Viertel aller Gäste sind gemäß der Statistiken derzeit Erwachsene, und knapp zwei Drittel besuchen das Museum als Einzelpersonen. Neben den Sonderausstellungen, mit denen zunehmend neue Besucherschichten angesprochen werden konnten, hatte die im April 2007 eröffnete neue Dauerausstellung viel Interesse für das Museum geweckt. Zahlreiche private Sponsoren und Stifter historischer Exponate hatten mitgeholfen, die umfangreiche Neugestaltung mit einer unge-

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wöhnlich hohen Eigenfinanzierung durch die Museumsinstitution selbst durchzuführen.

Kulturelle und wirtschaftliche Gewinne für Hohenems Allein der aus der Alpenausstellung 2009 erwirkte „Werbewert“, d.h. die überaus positive, kostenlose Berichterstattung in internationalen Medien im Vergleich zu kostenpflichtigen Werbeschaltungen selben Umfangs hatte einen Betrag von mehr als 300.000 Euro überschritten. Ganz ungeachtet aller weiterer Aspekte touristischer und wirtschaftlicher Umwegrentabilität, 2010 im Mittelpunkt einer Ausstelkonnte somit schon dieser lung: Die Hohenemser Mikwe, von Werbewert die städtische Architekturfotograf Peter Seidel Förderung des Museums festgehalten. 2009 in Höhe von 222.525 Euro ganz deutlich überschreiten. Das Jüdische Museum Hohenems hat sich zunehmend zu einem der wichtigsten Imageträger entwickelt, die von Einheimischen wie Besuchern aus Nah und Fern unmittelbar mit der Stadt am Schlossberg verbunden werden.

Blicke in die Zukunft

Museumsdirektor Hanno Loewy berichtete in einer Pressekonferenz über die Arbeit der vergangenen Jahre und aktuelle Projekte.

Die Ausstellung „Hast du meine Alpen gesehen“ war der Publikumsmagnet 2009.

Das älteste in Österreich erhaltene jüdische Ritualbad, die Hohenemser „Mikwe“, ist Gegenstand der diesjährigen Sonderausstellung, die am 7. März 2010 um 11 Uhr unter dem Titel „Ganz rein!“ eröffnet wird. Neben Fotografien Peter Seidels, der die Bauformen europäischer Ritualbäder durch die Jahrhunderte im Bild festgehalten hat, werden sich die Künstlerinnen Janice Rubin und Leah Lax mit dem Verhältnis zeitgenössischer Frauen zu den Ritualbädern beschäftigen. Die Ausstellung wird durch mehrere Veranstaltungen ergänzt. Hinter den Kulissen wird ein weiteres großes Projekt in Angriff genommen: Mit der Einrichtung eines neuen Depots, das zwei bislang verwendete Außenstellen des Museums ersetzen wird, soll die adäquate, langfristige Sicherung der zahlreichen Archivalien und Objekte, die nicht Teil der aktuellen Dauerausstellung sind, gesichert werden. Die Erforschung und Dokumentation der jüdischen Geschichte von Hohenems, gleichzeitig aber auch der Blick darüber hinaus, wie ihn die aktuellen Ausstellungen tätigen, war von Anfang an Zielsetzung der Institution. So gab Landeshauptmann Dr. Martin Purtscher in seiner Rede zur Eröffnung am 10.4.1991 seiner Hoffnung und Zuversicht Ausdruck, „dass das Museum eine Stätte der Vermittlung kultureller Werte Andersgläubiger sein und werden wird [...]. Dieses Museumsprojekt hat Prozesse ausgelöst und muß das auch weiterhin tun. Befreiend und quälend, eröffnend und vergewissernd, unaufdringlich und schreiend, bereichernd, beglückend, und immer um die Wahrheit ringend, um Würde und Gerechtigkeit – und vor allem: immer in Bewegung. Sobald dieses Museum stehen bleibt, ist es anachronistische Konservierung.“

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Kultur

Alt-Ems: Einst, heute und künftig Die Sanierungsarbeiten, welche die letzten Jahre an der geschichtsträchtigen Burgruine erfolgten, wie auch die Zukunftsperspektiven wurden am Mittwoch, dem 13. Jänner, im Rittersaal vorgestellt. Der Hohenemser Verkehrsverein unter Obmann Richard Mathis lud gemeinsam in Kooperation mit dem ORF zur Präsentation des Projektes, das der Verein seit dem Jahr 2005 mit viel Engagement betreibt. DI Raimund Rhomberg gab einen Überblick über die Sanierungsarbeiten der vergangenen Jahre: Einerseits erfolgten erste wichtige Maßnahmen für die Sicherheit der Burgbesucher, gleichzeitig konnte die Struktur der vor rund acht Jahrhunderten errichteten Anlage, die mit 800 Metern Länge zu den größten Burgen Mitteleuropas zählte, besser sichtbar gemacht werden. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde ein umfangreicher Prozess initiiert, der viel Interesse und Engagement zahlreicher Personen bewirkt hatte, berichtete Richard Mathis. In Zusammenarbeit mit dem AMS konnten beispielsweise auch Arbeitslose in die Arbeiten auf dem Schlossberg einbezogen werden, Eine Sanierung der gesamten Burganlage auf dem in Privatbesitz befindlichen Schlossberg würde theoretisch bis zu 40 Millionen Euro kosten, schätzte DI Rhomberg; etwa 5% der

Mag. Rosmarie Geißler und Anny Franzelin, Bakk. zeichnen für die vorgestellten Nutzungskonzepte verantwortlich (v.l.)

Matthias Maurer (2.v.r.) präsentierte den BesucherInnen ein aufwändiges Modell der Burg, das er in rund 3500 Arbeitsstunden erstellt hatte.

Anlage wurden bislang saniert und gesichert. Etwa 330.000 Euro investierte man seit dem Jahr 2005 in die dringlichsten Maßnahmen; rund 60 Prozent dieser Kosten wurden von der Stadt Hohenems beigesteuert. Bürgermeister DI Richard Amann bat um Verständnis, dass die Stadt 2010 vorerst keine Fördergelder vorsehen konnte und verwies wie auch Kulturlandesrätin Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann auf die aktuelle finanzielle Situation, denen sich die Kommunen aktuell gegenübersehen.

„Geschichte hat Zukunft“: Künftige Nutzungspotenziale Zahlreiche Interessierte verfolgten die Präsentation und Diskussion im Rittersaal.

Diskutierten: Richard Mathis, DI Raimund Rhomberg, Bgm. DI Richard Amann, Moderator Mag. Manfred Welte (ORF), LR Dipl.-Vw. Andrea Kaufmann und Univ-Prof. Dr. Mike Peters (v.l.)

Um die Sanierungsmaßnahmen in einen künftig umfangreicheren Kontext zu setzen, hatte der Verkehrsverein die Universität Innsbruck beauftragt, mögliche touristische Potenziale des Schlossbergs und der Burgruine herauszuarbeiten. Univ-Prof. Dr. Mike Peters stellte zwei Konzepte vor, die von Mag. Rosmarie Geißler und Anny Franzelin, Bakk, entwickelt wurden. Neben Vergleichen mit ähnlichen, touristisch genutzten Ausflugszielen stellten auch Interviews vor Ort eine Grundlage bei der Ausarbeitung dar: Über 70 BesucherInnen des letztjährigen „Schlossberglaufes“ wurden hierzu befragt. Als Zielgruppen zunächst die Einheimischen, weiters aber auch Touristen, Senioren wie auch Familien mit Kindern vorsehend, wurden die Konzepte „Emser Sagenwelt“ und „Geschichte lebt“ ausgearbeitet. Beiden Vorschlägen gemein ist, dass sie bessere und konzeptuell gestaltete Zugangswege vorsehen; eine Wanderung auf den Schlossberg würde künftig einen der Themenkreise Sagen oder Historie mittels verschiedener Maßnahmen und Medien ver-


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mitteln. Ein Picknickplatz oder ein Restaurant könnten als „Belohnung“ der Tagesausflügler dienen, so Peters. Beide Konzepte – auch eine Verbindung beider, so der Universitätsdozent, wäre denkbar – werden in künftige Erwägungen miteinbezogen. Für die musikalische Begleitung des Abends im Palast zeichnete das Gesangstrio Erika, Bernadette und Michael verantwortlich, um das leibliche Wohl der zahlreichen BesucherInnen sorgte sich im Anschluss an die Veranstaltung die Palastgastronomie. Für reges Interesses sorgte ein neues, in aufwändiger Arbeit erstelltes Burgmodell, das Matthias Maurer erstmals vorstellte und Dr. Norbert Peter bewies mit kurzen Erzählungen, wie eng die Hohenemser Sagen und die Burg Alt-Ems miteinander verknüpft sind.

Kultur

Konzert für Haiti Hohenemser Musiker wie Reinhold Bilgeri und Michael Köhlmeier gestalten ein kurzfristig angesetztes Benefizkonzert diesen Freitag, den 22. Jänner, auf der Werkstattbühne im Bregenzer Festspielhaus. Ebenfalls mit dabei sind Harry Marte, Martina Breznik, Roman Lorenz, Charlie Bonat, Emil Durot, Heli Burtscher, Markus Holzmeier, Markus Kreil, Armin Egle und Bernie Weber – Songs wie Bilgeris „Video-Life” oder „The way it is” von Twist of Fate stehen ebenso auf dem Programm wie Lieder von Schellinski, Clockwork oder den Silberdisteln. Beginn des Konzerts ist um 20.30 Uhr; Karten sind im Vorverkauf in allen Filialen der Hypobank bzw. an der Abendkassa erhältlich.

Gesundheit

Ein tolles Blutspendeergebnis! 248 SpenderInnen konnte die Rettungsabteilung des Roten Kreuzes im Pfarrsaal St. Konrad zu ihrer Blutspendeaktion begrüßen. Erfreulich war die Teilnahme sehr vieler jugendlicher Spender – die aus der ganzen Region bis teilweise von Dornbirn kamen. Auch Personen mit migrantischem Hintergrund nahmen an der Blutspendeaktion teil. Traditionell stark vertreten sind auch die Mitglieder der Feuerwehr. Um Kollapserscheinungen vorzubeugen ist die kleine Stärkung nach der Blutpende wichtig. Dank gebührt hiebei dem Team der Wirtschaft bzw. Küche unter Leitung von Ernst Schwarz, welche wiederum in bewährter Manier die Speisen(eine zünftige Hauswurst oder Krenwürstl) und Getränkeausgabe durchführten. Insgesamt waren von der Rettungsabteilung 16 Personen tatkräftig und von der Blutbank Feldkirch 14 Personen (incl. zwei Ärzten) unter der Leitung von Michael Hamel im Einsatz.

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Das Organisationsteam: Ernst Schwarz, Toni Amann, Franz Danler, Albert Winsauer, Ferdinand Nicolussi, Siegfried Fend, Karl Fink, Günter Mathis, Norbert Rücker.

Kleine Preise erhielten sowohl die 199. Spender (Heidi Sommer aus Dornbirn), der 200ste Spender (Gerhard Jäger, Hohenems) und der 201ste Spender (Amann Andreas, Hohenems). Für diese gab es je eine Autoapotheke und eine Flasche Sekt. Großer Dank gebührt der Bevölkerung von Hohenems und Umgebung, welche wieder zahlreich an der Blutspendeaktion teilgenommen haben.

Bildung

Mittel- und Sportmittelschule Markt lud ein Im Rahmen des Vorarlberger Haupt- und Mittelschultages öffnete auch die Mittelschule Markt am 14. und 15. Dezember ihre Türen. Etwa 100 SchülerInnen der Volksschulen Markt und Emsreute nutzten gemeinsam mit zahlreichen Lehrern und Eltern die Möglichkeit einen ersten Blick ins Mittelschulleben zu werfen. Wie schon in den vergangenen Jahren wurde den Besuchern sowohl am Montag als auch am Dienstag ein interessantes Programm geboten und das ganzheitliche Bildungsangebot der VMS Markt vorgestellt. Gesangsvorführungen und eine Schülerband faszinierten die Schüler im Musiksaal. Für reges Interesse sorgte auch das Mikroskopieren, welches den Kindern das Fach Biologie

In der Küche Hand anlegen...

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Bildung

SchülerInnen lernen die Arbeitswelt kennen Mit den berufspraktischen Schnuppertagen bot sich für viele Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen auch in diesem November wieder die Möglichkeit, erste Eindrücke von der Arbeitswelt zu gewinnen. Das Zuschauen und das Mitarbeiten in Betrieben ihrer Wahl diente dabei so manchem als willkommene Entscheidungshilfe für die weitere berufliche Laufbahn.

Das EDV-Angebot konnte geprüft werden.

schmackhaft machte. Hochspannung herrschte im Physiksaal bei einer Reihe interessanter Versuche. Neben einer Ausstellung verschiedener Werkstücke durften sich die Volksschüler im Werkraum über einen selbstgebastelten Schlüsselanhänger freuen. In der Bibliothek erhielten die Besucher einen Überblick über das große Angebot an Lesestoff für interessierte Leser. An den Computern im EDV-Raum konnten die zukünftigen Mittelschüler schon einmal ins umfangreiche Angebot an Lernprogrammen schnuppern. Für große Augen sorgte der Besuch in der Sporthalle, in der die Schüler an der Kletterwand und bei einem Hindernislauf ihre Kräfte messen konnten. Abgeschlossen wurden diese beiden interessanten Nachmittage mit einem kräftigenden Buffet aus Brötchen, welche die Volksschüler während ihres Besuches in der Küche selbst belegt hatten. Das an den Tagen der offenen Tür präsentierte moderne Bildungsprogramm der Mittelschule Markt wird komplettiert durch: • eine grundlegende Ausbildung in Deutsch, Englisch und Mathematik • zahlreiche Freigegenstände wie z.B. Maschinschreiben, Informatik, Sport, Theater, kreatives Gestalten, Schulband • attraktive Schulveranstaltungen (Erlebnistage, Wien- und Sportwochen) • Sportveranstaltungen, Schulfeste, Seminartage, Projekte, Berufspraktikum u. v. a. Daneben sorgen die gute Ausstattung mit Lehr- und Lernmitteln und optimale Gruppen- und Klassengrößen für eine angenehme Lernatmosphäre. Somit erhalten alle Mittelschüler eine ausgezeichnete Grundlage für den Besuch einer weiterführenden Schule bzw. den Einstieg ins Berufsleben. Seit diesem Schuljahr nimmt nun auch die ehemalige Hauptschule Hohenems-Markt am Vorarlberger Mittelschulmodell teil. Damit haben die Schüler/innen die Möglichkeit, wie im Gymnasium Französisch als zweite Fremdsprache zu lernen. Ebenfalls gibt es nun neue Lernformen, wie z.B. Freiarbeit, Planarbeit und Partnerarbeit. Dabei wird das eigenverantwortliche Üben und Festigen verstärkt praktiziert.

Folgenden Firmen gilt der Dank der SchülerInnen und LehrerInnen der SMS Hohenems-Markt für ihre Unterstützung: ACP Computer Handels GmbH (Feldkirch), ADEG (HohenemsHerrenried), Apotheke-Drogerie Kaulfus (Hohenems), Apotheke Kreutz (Götzis), Apotheke Nibelungen (Hohenems), Apotheke Zum hl. Nikolaus (Altach), Architekt Gerhard Renk (Hohenems), Architekturwerkstatt Dworzak (Lustenau), Bachmann Electronic (Feldkirch), Bäckerei Mathis (Hohenems), Bäckerei Luger (Dornbirn), Bau Summer GmbH (Klaus), Blumenhof Sprenger (Hohenems), Bundespolizei (Dornbirn), Café und Konditorei Lorenz (Hohenems), CCL Label (Hohenems), Collini (Hohenems), Crehaartiv (Hohenems), Dachdecker Peter (Götzis), Dorfinstallateur (Götzis), Dr. Elisabeth Schuster-Wekerle (Hohenems), Druckerei Bucher (Hohenems), Dyna Informatik (Dornbirn), Egle Auto Ges.m.b.H (Hohenems), Elektro Lohs (Hohenems), Erlebnisgarten Amann (Hohenems), Fahrzeugbau Wohlgenannt (Dornbirn), Fa Engen Übelhör (Höchst), Fa Gasser (Dornbirn), Fa Merkur – Food Non Food (Dornbirn), Fa Wohlgenannt (Dornbirn), Feinjersy (Götzis), Flugplatz Restaurant (Hohenems), Friseur Klipp (Hohenems), Friwa (Dornbirn), Gasthof Hirschen (Altach), Globtronics (Weiler), Gloppergarage (Hohenems), Haargenau (Dornbirn), Haberl&Ilg (Dornbirn), High Q Laser (Rankweil), Hirschmann Automotive (Rankweil), Hotel Martinspark (Dornbirn), Hotel Riedmann (Altach), Hotel Schiffle (Hohenems), Huber Tricot (Mäder), Installateur Amann (Götzis), Intercoiffeure Plaickner (Götzis), Interspar (Dornbirn), Kinderbetreuung Neuteln (Hohenems), Kindergarten „Berg“ (Götzis), Kindergarten Markt (Hohenems), Kindergarten Mozartstraße (Hohenems), Konditorei Peter Ellensohn (Götzis), Kosmetikstudio Bella Donna (Götzis), Kral AG (Lustenau), Kräutler KG (Götzis), Landesforstdienst (Feldkirch), Landessportzentrum (Dornbirn), Lercher Werkzeugbau (Klaus), Loacker Tours (Götzis), Loibner Unternehmensberatung (Feldkirch), Maler Lothar Vogel (Hohenems), Maschinenbau Schwarz (Lustenau), Mazda Mayer (Götzis), Merkur Markt (Dornbirn), Messwerkzeugsfirma Sola (Götzis), Metzgerei Schatz (Hohenems), Meusburger (Wolfurt), Montfort Werbung (Klaus), Musik Paul (Götzis), Neuko (Lustenau), New Yorker (Hohenems), New Yorker (Feldkirch), Nibelungen Apotheke (Hohenems), Nutzfahrzeuge Haubner-GmbH (Dornbirn), Orsay-Messepark (Dornbirn), Opel Egle (Götzis), Pfanner (Lauterach), Photoatelier Lars Wieser (Hohenems), Physiotherapie Halbeisen (Dornbirn),Physiotherapie Thijs Niesten (Hohenems), Piazza-Messepark (Dornbirn), Pirker Volkmar (Mäder), RAIBA (Hohenems), Rheintal Immobilien


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(Altach), Reitstall Danner (Dornbirn), Schiffle (Hohenems), Schlosscafé (Hohenems), Schlosserei Benzer (Hohenems), Sport Kuster (Dornbirn), Sport Mathis (Hohenems), Stadtapotheke (Dornbirn), Strolz (Bregenz), Suchard (Bludenz), Sutterlüty (Dornbirn), Tierarzt Hilgartner (Lustenau), Tierheim (Dornbirn), Tugra GmbH (Hohenems), Verkehrsbüro Reisen (Dornbirn), Video Coiffeur Wolf (Hohenems), VKW (Bregenz), Vögele (Götzis), VRZ Informatik (Dornbirn), VS Schoren (Dornbirn), VS Mittelfeld (Dornbirn), Weinschenke (Hohenems), Zahntechniker Hämmerle (Dornbirn), Zumtobel (Dornbirn).

Bildung

Vortrag zu „Empowerment“ Diesen Freitag, den 22. Jänner, wird zum Vortragsabend ins Emsigen-Beisl in der Kaiser-FranzJosef Str. 29 eingeladen. Soziologe Johann W. Brandner referiert zum Thema des „Empowerments“, der Gestaltung und Mitbestimmung der Gesellschaft vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Prozesse. Möglichkeiten des bürgerlichen, zivilgesellschaft- Soziologe Johann W. lichen Engagements sollen ebenso Brandner referiert in aufgezeigt werden wie auch Mög- Hohenems. lichkeiten für den Einzelnen angesichts der Wirtschaftskrise. Die Veranstaltung beginnt um 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Sport

HC Hohenems und A1 Bregenz siegten Am Sonntag, dem 17. 1. 2010 trafen sich die jüngsten Handballer des Landes zu ihrem monatlichen Kräftemessen. Der HC Tectum konnte dabei einen ganz besonderen Erfolg verbuchen. Wie groß die Begeisterung für Handball ist zeigen die Teilnehmerzahlen. Pro Leistungsklasse waren je 7 Teams am Start. Die Begeisterung wurde auch von den Zuschauern unterstützt – die Halle war den ganzen Tag voll besetzt, also eine würdige Kulisse für die Kinder. Bereits um 8:30 erfolgte der Anpfiff zu ersten Spiel der Leistungsklasse 2. Hohenems hatte als Veranstalter gleich 3 Teams ins Rennen geschickt. In der Leistungsklasse 2 trafen dann die 2. und 3.Mannschaft auch aufeinander. Die Jüngsten des Vereins spielten in der 3. Mannschaft und konnten durchaus achtbare Resultate erzielen. Eine ganz erfreuliche Leistung brachte die 2.Mannschaft zu Stande. Mit nur einer Niederlage in 6 Spielen konnten sie den Tagessieg verbuchen. Die beiden ersten Teams steigen nun in die 1. Leistungsklasse auf.

Das Siegerteam aus Hohenems.

Um 13.00 Uhr starteten dann die Teams der Leistungsklasse 1 in ihr Turnier. Hier sah man dann schon, dass diese Kinder bereits mehr als 1 Jahr Handball spielten. Es gab viele knappe Resultate, es wurde um jedes Tor gekämpft. Den Tages sieg holten sich die Bregenzer. Die Emser konnten hier den Heimvorteil nicht ganz nutzen und wurden sechste. Als es bei der abschließenden Siegerehrung für alle teilnehmenden Kinder eine Medaille und einen Gutschein von McDonalds gab fühlten sich alle als Sieger!

Tabelle LK 2 1. HC TECTUM Hohenems 2 2. Alpla HC Hard Mädchen 3. A1 Bregenz 2

Punkte 10 9 8

Tabelle LK 1 1. A1 Bregenz 1 2. SG Schoren/TSD Dornbirn 3. SSV Schoren 1 4. BW Feldkirch 1 5. Alpla HC Hard 1 6. HC TECTUM Hohenems 1 7. TECTUM HC Bodensee

Punkte 11 8 7 7 4 3 2

Sport

Schilift-Rennen in Schuttannen ohne Startgeld! Die Schilifte Hohenems – Schuttannen laden zum Schiund Snowboardrennen für alle Kinder und Schüler mit Jahrgang 1995 und jünger zu einem Vielseitigkeitslauf ein. Am Samstag den 30. Jänner 2010 findet im Eulenwinkel in Schuttannen für alle, die ein bisschen, gut oder sehr gut Schifahren können, oder Talent und Spaß am Snowboarden haben, ein Rennen statt. Start ist um ca. 12 Uhr, die Startnummernausgabe erfolgt ab 11 Uhr bei der Schivereinshütte. Anmeldungen sind bis Freitag, 29. Jänner bis 18 Uhr bei Andrea Amann Tel. 0650/2020176, beim Schilift Schuttannen oder unter office@sv-hohnemems.at möglich. Alle Teil-

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Spendenausweis Zum ehrenden Gedenken an Verstorbene werden folgende Spendeneingänge verzeichnet:

Krankenpflegeverein Hohenems

Kinder und Schüler freuen sich auf die Bewerbe.

nehmer erhalten eine Tageskarte für den Schilift um L 5,-. Saisonkarte oder der 3 Täler ist für dieses Rennen gültig. Die Siegerehrung findet nach dem Rennen im Zielgelände statt.

Jubilare

Hoher Geburtstag In erstaunlicher Frische und mit einem gottbegnadeten Humor ausgestattet begrüßte Frau Anna Peter aus der Hammerlingstraße den Bürgermeister. Dieser gratulierte ihr zum 90. Geburtstag und überbrachte einen kleinen Gesundheitsgeschenkkorb der Stadt. Bei einem Gläschen Rotwein plauderten die Jubilarin und der Gratulant.

• Zum 1. Jahresgedenken an Lina Rosso, von: Isolde und Evi Fussenegger u 10,–. • Zum Gedenken an Paula Klien, Herrenriedsiedlung 14, von: Fam. Peter Lohs und Mutter u 20,–. • Zum Gedenken an Reinhard Sohm, K.-F.-Josef-Straße 47c, von: Fam. Werner Klien, Dr.-A.-Schneider-Straße 17 u 15,–. • Zum Gedenken an Kurt Sohm, Nachbauerstraße 6, von: Fam. Jerabek, Burgstraße u 20,–, Fam. Hans und Sylvia Ludescher, Radetzkystraße 31c u 10,–. • Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Kurt und Gerdi Linder, Flurweg 2 u 30,–, Johannes Lusser u 50,–, Dietlinde Babutzky, K.-Josef-Straße 8 u 10,–, Werner und Christl Mathis, K.-F.-Josef-Straße 5a u 20,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Gattin Monika mit Familie u 20,–, Fam. Gottlieb und Hilde Jäger u 10,–, Alex Mathis, Millöckerstraße 2 u 15,–, Fam. Hubert Mathis, Eckweg 9 u 15,–, Jahrgang 1943, dem lieben Jahrgänger u 50,–, Gottfried Mathis, Hofsteigstraße, Wolfurt u 15,–, Jakob Aberer, Mühlegg 1 u 20,–, Fam. Elsa Öhy, Waldmüllerweg 5 u 10,–.

Rotes Kreuz Hohenems • Zum Gedenken an Kurt Sohm, Nachbauerstraße 6, von: Fam. Brigitte Natter, Gutenbergstraße 60 u 50,–. • Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Elsa Fenkart, Schlossplatz 10 u 30,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Gattin Monika mit Familie u 30,–, Fam. Alfons Weber, Defreggerstraße u 15,–. • Zum Gedenken an Berna Brandauer, Altach, von: Trauerfamilie Egger, Zipper, Altach u 50,–.

Lebenshilfe-Förderwerkstätte Hohenems • Zum Gedenken an Elisabeth Amann, Batschuns, von: Tante Liane mit Familie, in lieber Erinnerung u 100,–, Isolde und Evi Fussenegger u 10,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Christine und Norbert Fussenegger, Waldmüllerweg 3 u 10,–.

Vorarlberger Krebshilfe Die gutgelaunte Jubilarin Anna Peter mit dem Stadtoberhaupt.

Unsere Jubilare der Woche 25. 1. 1920 25. 1. 1935 28. 1. 1926 28. 1. 1927

Philomena Held, Weiherstraße 12 Ernst Schwarzmann, Im Kirchholz 22/9 Veronika Baumgartner, Grillparzerstraße 6 Emma Mathis, Erlachstraße 14

Allen Jubilaren viel Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

• Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Fam. Alfons Peter, Sägerstraße 15 u 10,–, Anni, Günter und Hildegund Linder, Friedhofstraße 4 u 25,–. • Zum Gedenken an meinen lieben Bruder Josef Gabriel, Satteins, von: deiner Schwester Maria Seger mit Familie u 10,–.

Palliativstation, LKH Hohenems • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Gattin Monika mit Familie u 50,–.


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Verein Mitanand – Mobiler Hilfsdienst

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Karl

• Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Herwig, Norbert und Gerhard Reis mit Familien, unserer Gota u 100,–.

Samstag, 23. Jänner: 16.30 bis 17.15 Beichtgelegenheit 17.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche Sonntag, 24. Jänner: 3. Sonntag im Jahreskreis Stundenbuch: 3. Woche Lesungen: 1. Neh 8,2–4a.5–6.8–10; 2. Kor 12,12–31a; Evangelium: Lk 1,1–41; 7.30 Messfeier in der Pfarrkirche 10.00 Messfeier in der Pfarrkirche mitgestaltet von den Erstkommunikanten Montag, 25. Jänner: Bekehrung des Hl. Apostels Paulus 19.00 Messfeier in der Krankenhauskapelle, anschließend Eucharistische Anbetung Dienstag, 26. Jänner: Hl. Timotheus und Hl. Titus 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in St. Anton 19.00 Messfeier im Sozialzentrum Mittwoch, 27. Jänner: Hl. Angela Merici 18.00 Eucharistische Anbetung 19.00 Messfeier in der Pfarrkirche Donnerstag, 28. Jänner: Hl. Thomas von Aquin 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in der Kapelle St. Karl Freitag, 29. Jänner: 7.25 Messfeier in St. Rochus Samstag, 30. Jänner: 16.30 bis 17.15 Beichtgelegenheit 17.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche

Hospizbewegung Vorarlberg • Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Agnes und Hubert Brotzge, Nibelungenstraße 14 u 20,–.

Bischof Erwin Kräutler • Zum Gedenken an unseren lieben, unvergesslichen Sohn Matthias Seger, von: Mama, Papa und Manuela u 10,–.

Ärzte ohne Grenzen • Zum Gedenken an Gertrud Kosmatsch, von: Olga Benzer u 20,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Fam. Otto Sandholzer, K.-F.-Josef-Straße 30 u 10,–.

Pfarrer Franz Winsauer – Projekt Albanien • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Fam. Andreas Jäger, Abt.-F.-Pfanner-Weg 5 u 10,–. • Zum Gedenken an Kurt Sohm, Nachbauerstraße 6, von: Fam. Reinhard Rüdisser u 20,–.

Pater Sporschill – Straßenkinder von Bukarest • Zum Gedenken an unseren lieben, unvergesslichen Sohn Matthias Seger, von: Mama, Papa und Manuela u 15,–.

Markus Inama SJ – Straßenkinder in Bulgarien • Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Renate Jerabek, K.-Elisabeth-Straße 14 u 20,–, Fam. Hildegard und Werner Mathis, Roseggerstraße 13b u 20,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Josef und Herlinde Gmeiner, Waldmüllerweg 2 u 10,–, Fam. Viktor Reith, Mozartstraße 13 u 20,–.

Pfarre St. Karl Pfarrkirche • Zum Gedenken an Kurt Sohm, Nachbauerstraße 6, von: Fam. Mathis Bäckerei, Schweizer Straße 47 u 30,–, Elfi und Helmut Moosmann, Schweizer Straße 28a u 10,–. Kapelle St. Anton • Zum Gedenken an Blanka Collini, Schweizer Straße 65, von: Krimhilde und Robert Mathis, Roseggerstraße 16 u 15,–. • Zum Gedenken an Josef Schmid, Mozartstraße 15, von: Gattin Monika mit Familie u 20,–.

Pfarre St. Konrad „Dach überm Kopf“ – Indien • Zum Gedenken an unseren lieben, unvergesslichen Sohn Matthias Seger, von: Mama, Papa und Manuela u 10,–. Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei: Montag bis Freitag, von 8.00 bis 12.00 Uhr Dienstag, von 14.00 bis 17.00 Uhr Pfarrkanzlei: Tel. 05576 72312, E-Mail: pfarre.st.karl.hohenems@aon.at

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Konrad Samstag, 23. Jänner: Sel. Heinrich Seuse, Marien-Samstag 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 24. Jänner: 3. Sonntag im Jahreskreis – Das Kirchenopfer wird für die Erdbebenhilfe in Haiti gespendet! 8.00 Messfeier 10.00 Gemeindegottesdienst Montag, 25. Jänner: Bekehrung des Hl. Apostels Paulus 8.00 Rosenkranzgebet im Gebetsraum Dienstag, 26. Jänner: Hl. Timotheus und Hl. Titus 7.20 Schülerwortgottesdienst Mittwoch, 27. Jänner: Hl. Angela Merici 8.00 Messfeier, anschl. Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 10.00 Uhr Donnerstag, 28. Jänner: Hl. Thomas von Aquin 19.30 Abendmesse für Werktätige Freitag, 29. Jänner: Hl. Josef Freinademetz 8.00 Messfeier; anschließend Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 19.00 Uhr Samstag, 30. Jänner: Marien-Samstag 18.00 Vorabendmesse

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Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Konrad Montag und Dienstag: 8.30 bis 11.30 Uhr Donnerstag: 14.00 bis 18.00 Uhr Telefon 05576 73106, E-Mail: pfarrestkonrad@aon.at

Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B., Dornbirn, Rosenstraße 8 Kapelle St. Karl beim Rathaus Sonntag, 24. Jänner: 19.00 Ökumenische Vesper in der Weltgebetswoche. Röm.-kath. Peter und Paul Kirche in LustenauKirchdorf Sonntag, 7. Februar: 8.30 Gottesdienst Vorankündigung: Am Mittwoch, dem 3. Februar, um 14.30, findet unser Seniorennachmittag mit Faschingsfest im Gemeindesaal in Dornbirn statt.

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Fischereiverein: Der Fischereiverein weist darauf hin, dass Neuanträge für die Jugendgruppe noch bis zum 31. 1. 2010 im Kiosk Bereuter, Schweizer Straße, aufliegen. Zur Jugendgruppe des Fischereivereins können Jugendliche von 10 bis 17 Jahren (Jg. 1993 – 1999) beitreten, welche in Hohenems, Altach, Mäder oder Lustenau wohnhaft sind. Andere Aufnahmetermine sind für das Jahr 2010 nicht vorgesehen. Seniorenbund: Aktiv – Kegeln: Nächster Kegeltermin im Kegel-Center in Koblach am 29. Jänner. Treffpunkt 13.30 Uhr beim Parkplatz gegenüber dem Postamt. (Fahrgemeinschaften) Bei Fragen bitte den Sportreferenten, Gebhard Schneider, Tel. 77978 anrufen. Seniorenring: Montag, 25. Jänner, um 15.00 Uhr – Jahreshauptversammlung im Schloß-Kaffee. tonart Musikschule Mittleres Rheintal: Klassenabend Klavier – Klasse Mag. Gertrud Längle am Freitag, dem 22. 1., 17.00 Uhr, Salomon Sulzer Saal, Hohenems.

Wir laden herzlich dazu ein.

Klassenabend Violine – Klasse Mag. Ruth Konzett am Sonntag, dem 24. 1., 11.00 Uhr, Salomon Sulzer Saal, Hohenems (Uhrzeit von 10.00 auf 11.00 Uhr geändert).

Jehovas Zeugen Königreichsaal, Lastenstraße 1, Götzis

Klassenabend Violine und Klavier – Klassen Irakli und Cecilia Gogibedaschwili am Dienstag, dem 26. 1., 19.00 Uhr, Salomon Sulzer Saal, Hohenems.

Samstag, 23. Jänner: 18.00 „Ist es für Gott an der Zeit, die Welt zu regieren?“ Sonntag, 24. Jänner: 9.00 „Wer eignet sich, die Menschheit zu regieren?“ Samstag, 30. Jänner: 18.00 „Die Wunder der Schöpfung Gottes würdigen“ Sonntag, 31. Jänner: 9.00 „Wie wirst du dich entscheiden?“

Vereinsanzeiger Alpenverein: Wir laden alle Mitglieder, Freunde und Sponsoren herzlich zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am Freitag, dem 22. Jänner, um 20.00 Uhr im Pfarrsaal St. Karl ein. Im Anschluss an die JHV präsentieren wir Bilder von allen unseren Gruppen über deren Aktivitäten während des vergangenen Vereinsjahres. AV: Alpingruppe – Am Sonntag, dem 24. Jänner, Skitour auf den Ruchwannakopf, 2.179 m. Rassiger „Wälder Klassiker“, 1250 HM, AZ 3,5 Std. Anmeldung und nähere Infos bei Gernot Amann, Tel. 0664 5371581 oder gernot.amann@vol.at Badminton Sport Verein: Am Sonntag, dem 24. Jänner, findet in der Sporthalle Herrenried das 3. Vorarlberger Schülerturnier statt. Am Start sind ca. 100 TeilnehmerInnen. Beginn: 9.00 Uhr. Die Veranstaltung ist bewirtet. Bienenzuchtverein: Wie komme ich zum „Süßen Hobby“? Imkergrundausbildung! 4 Ganztagskurse an der Landwirtschaftsschule in Hohenems am 30. Jänner, von 9 bis 17 Uhr. Anmeldung WL. Günther Huber, Tel. 0664 4677488 oder Info beim Obmann B. Wulz, Tel. 05576 78116.

Musiziertreff der erwachsenen MusikschülerInnen am Donnerstag, dem 28. 1., 19.30 Uhr, Salomon Sulzer Saal, Hohenems. WELT-Laden: Sie finden Lebensmittel und Handwerksartikel, die den Käufer oder Beschenkten erfreuen, und auch die Produzentinnen profitieren von Ihrem Einkauf. Kommen Sie einfach vorbei! Mittwoch, 8.30 – 11.00 Uhr und 16.30 – 18.30 Uhr im Pfarrheim St. Konrad. Jahrgang 1949: Erstes 49er-Kränzle am Donnerstag, dem 21. Jänner 2010, im Cafe „Lorenz“ – Beginn um 15.30 Uhr! Unkostenbeitrag u 15,– inkl. Kaffee, Faschingsteller und Musik „Sapperlot“ – Der Ausschuss freut sich auf zahlreiches Erscheinen!


GBH 10-03