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120. JAHRGANG

FREITAG, 24. OKTOBER 2008

NR. 43

Gemeindeblatt Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder

Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Erscheinungsort und Verlagspostamt, 6845 Hohenems Einzelpreis c 0,40

Götzis „Im Himmel ist kein Zimmer frei“. Ein vergnüglicher Theaterabend voll turbulenter Situationen und Verwechslungen mit dem Spielkreis Götzis. Weitere Infos und Termine im Innenteil. Samstag, 25. Oktober 2008, 20 Uhr, Kulturbühne AMBACH, Vereinshaussaal

Altach Der Kultober 08 lädt zum Kabarett „Krankenschwester Lackmeier“ ein. Sonntag, 26. Oktober 2008, 20.00 Uhr, Theater im Legial

Koblach Samstag, 25. Oktober 2008

Kammerorchester Arpeggione: Uraufführung Hohenems Unter dem Titel „9 Jahreszeiten“ lädt das Hohenemser Kammerorchester zum letzten Saisonkonzert und einem „Crossover-Programm“ der besonderen Art ein. Musik trifft auf mimische Kunst: Neben den an diesem Abend gespielten „Vier Jahreszeiten“ Vivaldis und Piazzollas wird Dominic Peter Fischer mit einem eigens konzipierten Pro-

gramm den Klängen Arpeggiones eine weitere Dimension verleihen. Hochkarätige, internationale GastmusikerInnen werden das Kammerorchester unterstützen: Lisa Batiashvili und Pavel Minev (Violine) und Marcelo J. Nisinman (Bandoneon) bereichern das faszinierende Klangspektrum. Das Konzert findet diesen Samstag um 20 Uhr im Rittersaal des Palastes statt. Karten: Tourismus und Stadtmarketing, Tel. 05576/42780.

Bücherei Koblach: Elisabeth Troyer und Thomas Haschberger stellen ihre Lieblingsbücher vor. Sonntag, 26. Oktober 2008, um 18.00 Uhr in der Bücherei Koblach. Eintritt frei!

Mäder Spielenachmittag in der Bücherei und Spielothek Mäder am Mittwoch, dem 29. Oktober 2008 von 14 bis 17 Uhr


Inhalt

24. Oktober 2008

Gemeindeblatt Nr.43

Allgemein

Seite 2

Hohenems

Seite 6

Götzis

Seite 23

Altach

Seite 35

Koblach

Seite 43

Mäder

Seite 47

Anzeigen

Seite 50

Kleinanzeigen

Kalender 44. Woche Sonnen-Aufgang 6.56 Uhr Sonnen-Untergang 17.13 Uhr

Seite 108

Impressum Redaktion Hohenems: Tel. 05576/7101-1130 DW Andrea Fritz-Pinggera, MSc, andrea.fritz@hohenems.at; Mag. Martin Hölblinger, DW 1131; martin.hoelblinger@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-42, Carmen Heinzle, carmen.heinzle@goetzis.at Altach: Bianca Trebitsch, Brigitte Hellrigl Koblach: Monika Amann Mäder: Elisabeth Häle – Adressen wie unten

Medieninhaber Stadt Hohenems und Marktgemeinde Götzis Verantwortlicher Schriftleiter: Bürgermeister DI Richard Amann Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt GmbH, Dornbirn.

Abgabetermin Abgabeschluss für Inserate ist jeweils Dienstag, 12 Uhr. Bei Feiertagen kann sich der Annahmeschluss vorverlegen.

Abo + Anzeigen Hohenems: Tel. 05576/7101-0 Fax DW 1139 Carmen Sonderegger, gemeindeblatt@ hohenems.at; Abo: Rudolf Sommer, Tel. 0664/2040400, rudolf.sommer@vol.at Götzis: Tel. 05523/5986-42 Fax DW 35 Carmen Heinzle, gemeindeblatt@goetzis.at Altach: Tel. 05576/7178-18, Fax DW 25 Bianca Trebitsch, gemeindeblatt@altach.at Koblach: Tel. 05523/62875 Fax DW 20 M. Amann, gemeindeblatt@koblach.at Mäder: Tel. 05523/52860-14 Fax DW 20 Elisabeth Häle, gemeindeblatt@maeder.at Titelfoto: Stadt Hohenems

Editorial Klassikfreuden in Hohenems Freunde klassischer Musik kommen gerade dieser Tage in Hohenems auf ihre Kosten: Nach den begeistert aufgenommenen Konzerten der Chor- und Orgeltage sowie der Schubertiade im Oktober steht diesen Samstag ein weiteres Konzerthighlight an: Das Hohenemser Kammerorchester Arpeggione hat sich für sein letztes Abonnementkonzert im Palast etwas ganz Besonderes vorgenommen und beweist (erneut) Mut zum Experiment: Mit der Uraufführung „Neun Jahreszeiten“ wird die Brücke zwischen klassischer Musik und mimischer Kunst geschlagen. Gewohnt hochkarätige GastmusikerInnen und der Mime Dominic Peter Fischer lassen zusammen mit den bewährten Qualitäten des Kammerorchesters einen anregenden Konzertabend der besonderen Art erwarten. Ein kleiner Vorausblick auf die kommenden Wochen sei gestattet: Vormerken sollte man sich auch den 31. Oktober um 19.30 Uhr, wenn das Landeskonservatorium unter dem Titel „Soirée Musicale“ eine neue Konzertreihe im Salomon-Sulzer-Saal einläutet. Und einen besonderen Feiertag stellt der 19. November dar: An diesem Abend um 20 Uhr wird Pianist Martin Helmchen auf Einladung der Schubertiade ein Konzert dem 180. Todestag Franz Schuberts widmen. Günter Linder Kulturstadtrat von Hohenems

d Montag 27. 10. Sabine, Wolfhart, Galfard, Kerstin f Dienstag 28. 10. Simon u. Judas, Alfred, Faro, Luzian f Mittwoch 29. 10. Jolanda, Narziss, Hermelinde, Melinda g Donnerstag 30. 10. Claudia, Gerard, Alfons, Dieter, German g Freitag 31. 10. Wolfgang, Christoph, Notburga, Jutta g Samstag 1. 11. Allerheiligen; Harald, Sigurd, Igor h Sonntag 2. 11. Allerseelen; Tobias, Viktoria, Margot

Das Wetter Ab Freitag ruhiges Herbstwetter Am Donnerstagnachmittag lockern die tief liegenden Wolken zum Teil auf. Zeitweise kommt die Sonne durch bei rund 10 Grad am Nachmittag. Am Freitag und am Wochenende gibt es jeweils vormittags Nebeloder Hochnebelfelder. Nach deren Auflösung scheint die Sonne öfter und es wird wärmer bei 13 bis 17 Grad. Auch auf den Bergen wird es deutlich milder, auf der Hohen Kugel werden 8 bis 11 Grad gemessen.

Der Mond Abnehmender Mond, unter sich gehend. 24. bis 26. Oktober: günstiger Zeitpunkt zum Haareschneiden und für eine Dauerwelle, ideal zum Umsetzen und Umtopfen. 24. – 29. Oktober: Übungen/Massagen zum Entspannen und Entgiften. 29. Oktober: Neumond.

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Allgemein

Notdienste und Serviceinformationen

Ärztlicher Notdienst am Wochenende Hohenems

Mittwoch, 29. Oktober 2008 Dr. Walter Pöschl Hohenems, Beethovenstraße 11 Tel. 05576 74118

Samstag, 25. Oktober 2008 und Sonntag, 26. Oktober 2008 Dr. Guntram Summer Hohenems, Graf-Maximilianstr. 5 Tel. 05576 74343 od. 74368

Donnerstag, 30. Oktober 2008 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35 Tel. 05576 73785

Sprechstunden für dringende Fälle an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: jeweils von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr

Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Götzis, Altach, Koblach und Mäder Achtung – Geteilter Notdienst am Wochenende! Samstag, 25. Oktober 2008, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 26. Oktober 2008, um 7.00 Uhr Dr. Wolfgang Payer Ordination: Koblach, Wegeler 7b Tel. 05523 53880 Privat: 0650 5388001 Sonntag, 26. Oktober 2008, um 7.00 Uhr, bis Montag, 27. Oktober 2008, um 7.00 Uhr: Dr. Hans-Karl Berchtold Ordination: Götzis, Schulgasse 7 Tel. 05523 64960 Privat: 0650 4014027

Bei Nichterreichbarkeit Ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeit erreichen Sie in dringenden Fällen: Donnerstag, 23. Oktober 2008 Dr. Wolfgang Payer Koblach, Tel. 05523 53880 oder 0650 5388001 Freitag, 24. Oktober 2008 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523 62190 oder 53845 Montag, 27. Oktober 2008 Dr. Dietmar Koch Mäder, Tel. 05523 62190 oder 53845 Dienstag, 28. Oktober 2008 Dr. Norbert Mayer Götzis, Tel. 05523 51122 oder 0664 4524555

Die Anwesenheit des Arztes in der Ordination jeweils von 11.00 bis 12.00 Uhr und von 17.00 bis 18.00 Uhr.

Mittwoch, 29. Oktober 2008 Dr. Roland Kopf Altach, Telefon 05576 74110 oder 74374

Werktagsbereitschaftsdienst

Donnerstag, 30. Oktober 2008 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523 62190 oder 53845

Hohenems Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, so können Sie sich in dringenden Fällen an den verschiedenen Wochentagen an die diensthabenden Werktagsnotdienste wenden. Freitag, 24. Oktober 2008 Dr. Pius Kaufmann Hohenems, Nibelungenstraße 30 Tel. 05576 76076 Montag, 27. Oktober 2008 Dr. Pius Kaufmann Hohenems, Nibelungenstraße 30 Tel. 05576 76076 Dienstag, 28. Oktober 2008 Dr. Christoph Schuler Hohenems, Goethestraße 4 Tel. 05576 74020 oder 75497

Ordination geschlossen: Dr. Norbert Mayer Dr. Elisabeth Brändle Dr. Reinhard Längle Dr. Wilfried Müller

bis 24. Oktober 2008 bis 24. Oktober 2008 v. 27. bis 31. Oktober 2008 v. 27. bis 31. Oktober 2008

Zahnärztliche Notdienste Hohenems Samstag, 25. Oktober 2008 bis Sonntag, 26. Oktober 2008 Dr. Günter Schertler Dornbirn, Salurnergasse 11 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr.


Allgemein

24. Oktober 2008

Bezirk Feldkirch Samstag, 25. Oktober 2008 bis Sonntag, 26. Oktober 2008: Dr. Harald Metzler Feldkirch, Hirschgraben 4 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr. Nähere Infos auf der Homepage: http://vlbg.zahnaerztekammer.at

Apotheken Nacht- und Bereitschaftsdienst an Werktagen für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach (und Arbogast Apotheke, Weiler) Elisabeth Apotheke, Götzis Kreuz Apotheke, Götzis Nibelungen Apotheke, Hohenems (und Marien Apotheke, Rankweil) Kaulfus Apotheke, Hohenems (und Vinomna Apotheke, Rankweil)

Apotheken Wochenenddienst für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 25. Oktober 2008, 8.00 Uhr bis Sonntag, 26. Oktober 2008, 8.00 Uhr: Vorderland-Apotheke, Sulz Messepark-Apotheke, Dornbirn Sonntag, 26. Oktober 2008, 8.00 Uhr bis Montag, 27. Oktober 2008, 8.00 Uhr: Vorderland-Apotheke, Sulz Oswald-Apotheke, Dornbirn

Sonntagsdienst der Krankenschwestern

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Initiative „Sichere Gemeinden“

Vorsicht: heiß Es passiert immer wieder und es ist meist der kurze Moment der Ablenkung, der die fatale Situation begünstigt: die Mutter schaut nur einmal weg und schon hat das Kind den Topf mit dem kochenden Wasser vom Herd oder die Tasse mit dem heißen Kaffee vom Tisch gezogen. Mit oft schwerwiegenden Folgen. Verbrennungen und Verbrühungen hinterlassen nämlich nicht nur seelische, sondern häufig auch körperliche Narben, die Betroffene ein Leben lang belasten können. Besonders gefährdet sind Kinder in den ersten drei Lebensjahren. Auf verschiedenen Wegen und in den verschiedensten Zusammenhängen erforschen die Kleinen ihre Umwelt und stoßen dabei zwangsläufig auch auf heiße Objekte. Dass die Küche jener Ort ist, an dem die meisten Verbrennungen und Verbrühungen passieren liegt auf der Hand. Schließlich will der Nachwuchs wissen, was da so verlockend auf dem Herd blubbert und brutzelt. Aber auch Kaffeetassen, die da samt heißem Inhalt auf dem Tisch stehen, werden Kindern nicht selten zum Verhängnis. Doch solche Unfälle wären mit einfachen Mitteln zu verhindern. Herdschutzgitter beispielsweise verwehren dem neugierigen Sprössling jeden Zugriff auf Herdplatte oder Wassertopf. Ebenfalls hilfreich: Pfannenstiel nach hinten drehen. Der Kaffee wiederum schmeckt auch ohne Tischtuch und Kinder kommen erst gar nicht in Versuchung, daran zu ziehen. Gefäße mit heißer Flüssigkeit sollten generell außerhalb der Reichweite von Kindern deponiert werden. Das gleiche gilt für Haushaltsgeräte wie Bügeleisen, Wasserkocher oder Toaster. Aber auch im Bad lauern heiße Unfallgefahren. Die Kinder drehen am Wasserhahn und wenn sie Pech haben, fließt siedendheißes Wasser heraus. Eine wirkungsvolle Maßnahme dagegen sind Mischbatterien. Allerdings muss die Anlage über einen Temperaturbegrenzer verfügen. Das heißt, heißes Wasser kann nur zufließen, wenn die Sperre gelöst wird. Und das gelingt zumindest kleineren Kindern nicht so einfach.

für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 25. Oktober 2008, von 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag, 26. Oktober 2008, von 8.00 bis 18.00 Uhr KPV Hohenems, Telefon 05576 42431

Tierärztlicher Notdienst Dienstbereitschaft laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt.

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Allgemein

24. Oktober 2008

Umwelt

Übung des Bundesheeres Vom 3. bis 7. November 2008 führt das Jägerbataillon 23 des Österreichischen Bundesheeres im Raum Schuttannen und Kugelalpe (Hohenems und Götzis) ein Überlebenstraining durch. An dieser Übung werden ca. 300 Soldaten mit ca. 30 Fahrzeugen teilnehmen. Vom 4. bis 6. November (täglich von 9 bis 16 Uhr) sowie am 7. November (von 9 bis 12 Uhr) wird im Gebiet Schuttannen (Kreuzbühel) ein Scharfschießen durchgeführt. Außerdem sind bei der Übung der Einsatz von tieffliegenden militärischen Luftfahrzeugen und Landungen im Übungsraum vorgesehen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass das Sammeln von Munition und Munitionsteilen äußerst gefährlich ist. Der Übungsleiter, Oberstleutnant Thomas Belec bittet um Meldung bei der nächsten Polizeiinspektion, falls solche Funde gemacht werden.

Natur

Garten- und Blumenecke 23. bis 30. Oktober 2008 – Mond absteigend; Pflanzzeit, Rückschnitt von Beeren, Steinobst und nicht frühjahrsblühenden Ziergehölzen 23. ab 9 Uhr, 24., 25. bis 15 Uhr FRUCHT Sauerkraut einschneiden. Die Krautköpfe sollten reif sein, eine leichte Gelbfärbung zeigt dieses an. Dann zum Gärstart möglichst wenig Salz, dafür ein wenig Zucker und Naturjogurt als Starthilfe darunter mischen. Das Jogurt hat die notwendigen Starthefen in sich, der Zucker dient zur Ernährng und Vermehrung dieser Hefen. Zur Gärung zuerst zimmerwarm stellen und darauf achten, dass das leicht gesalzene Wasser in der Gärtopfrinne nicht austrocknet. Um den eventuell überschäumenden Gärsaft aufzufangen, den Gärtopf in einen Untersetzer stellen und mehrmals mit Wasser reinigen. Steht alles auf einem kalten Boden, dann alles auf eine isolierende Platte stellen. Später kühler stellen und wenn es zu warm ist, dieses Sauerkraut portionsweise in starken Säcken eingefrieren. Sauerkraut kann aber auch sehr rationell in den leeren 5 l Gläsern vergoren werden. Hier verwendet man zur Pressung eine schwache, dünne Holzschindel (aus leeren Gemüsesteigen, die das rohe Kraut nach unten presst. Zur Gärung den Verschlussdeckel nur leicht auflegen oder mit einer gelochten Folie versehen. Das gehobelte Kraut muss beim einfüllen gut geknetet bzw. gepresst werden, damit das Hobelkraut gebrochen wird und das Krautwasser hervortritt. Dieses Wasser wird , wenn es nicht zuviel wird mitvergoren und ist dann ein sehr wertvolles Magen- und Heilmittel. Dieser kann, abgesiebt und auf 70 Grad erhitzt in Flaschen abgefüllt, gekühlt und dunkel gehalten, für eine spätere Trinkkur aufbewahrt werden. Dieser Saft kann aber auch in Kunststoffflaschen eingefroren werden. Beerenstöcke zurückschneiden. Bei den Johannisbeeren sind die dunkelsten Ruten bzw. Beerenäste die Ältesten, die dies auch in

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den mangelden Fruchtertrag ausdrückt. Auch alle querlaufenden Äste sowie die dünnen Wurzelschoße müssen entfernt werden. Den Boden nachher mit der Drehgabel wurzelschonend lockern und am besten mit einem misthaltigen Mulch überziehen. Der Mulch kann aber auch Rohkompost, altes Gras, Brennesseln. Etwas Laub usw. sein. Nuss- und Kastanienlauf und vor allem Fliederlaub dürfen dazu nicht verwendet werden. Nuss- oder Kastanienlaub – wenn dieses gesund ist – werden zusammengefegt, mit einem Rasenmäher oder Häcksler zerkleinert und kommen wieder unter diese Baumarten. Nussbäume sollten so wenig als möglich geschnitten werden. Wenn dieses aber notwendig wird, so kann etwa bis zu 10 Tagen nach dem Laubfall dieses ohne Baumschaden durchgeführt werden. In dieser Zeit ist der Baum ohne Safttrieb, dodass diese Astwunden dann nicht „bluten“. Ein guter Schnittverschluss, der nach dem glattschneiden des Sägerandes aufgebracht wird, verhindert das Eindringen von schädlichen Einwirkungen. Bei den Obstbäumen ist mit zurückschneiden wegen der Übertragung des Feuerbrandes noch auf den gänzlichen Laubfall zu warten. Wenn dann noch Astpartien bzw. Einzelzweige verdorrtes Laub tragen, so kann man daran den Feuerbrandbefall am besten erkennen. Diese Baumteile können aber auch abgebrochen oder von der Zweigmonilia befallen. Ist am abgestorbenen Zweig eine ringförmige Rinne, die den Saftfluss unterbrochen hat, so ist dies die Zweigmonilia. Es ist aber der Feuerbrand, so verläuft die unterbrochene Rinde unregelmäßig, das heißt auf eine längere, abgestorbene bzw. austrockneneden Rindenteil. Die alten Himbeerruten möglichst bodennah abschneiden und entfernen. Die neuen starken Ruten werden aufgebunden aber in der Höhe erst im Frühjahr je nach Sorte eingekürzt. Zur Düngung außer Schweinemist, der etwas sauer ist, keine anderen Mistarten verwenden. Der Mist beinhaltet mehr oder weniger Kalk, der dann die Rutenkrankheit hervorruft. Mit zerkleinertem Laub – auch Nuss- oder Kastanienlaub – bedecken und den Boden vorher sehr wurzelschonend mit der Drehgabel lockern. Auch Nussschalen können dünn ausgestreut werden. Die Kernreste dienen dann gleich als wertvolles Vogelfutter besonders für die Singvögel.

25. ab 16 Uhr, 26. bis 18 Uhr, 27. ab 10 Uhr, 28. WURZEL Lagerernte von Wurzelfrüchten. Dies sollte vorsichtig gemacht werden, sodass keine Beschädigung an den Früchten entsteht. Bei verschiedenen Früchten wie Knollensellerie, Möhren, Winterrettiche usw. sollte das innere Grün an der Knolle erhalten werden. Zuerst an einem schattigen und kühlen Ort zwischenlagern, später kontrollieren und dann an einem „Blüte“ oder „Fruchttag“ richtig einlagern. Verwenden Sie entweder die „WIFRIS“-Lagersäcke dazu, oder sie versehen Kunststoffsäcke mit kleinen Löchern (mit Nadelstichen) und füllen die Lagerware ein. Dabei sollten nicht mehr als 3 – 5 kg Wurzelfrüchte pro Sack eingefüllt werden. Diese kommen dann in stapelbare kleine Gemüsesteigen (vom Lebensmittelladen) und kommen ausgekühlt in einen möglichst kühlen Ort. Es kann dies auch ein Nebenraum der Garage usw. sein. Findige Lagergärtner nehmen eine ausgediente Tiefkühltruhe ohne Kühlgeräte, bauen sich an einem kühlen, schattigen Platz eine Grube, versenken diese ehemalige Tiefkühltruhe in der Erde, sodass nur noch der Deckel sichtbar ist. Einige kleine Löcher an der Seitenwand dienen


Allgemein

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zum reduzierten Luftaustausch und der Deckel kann bei sehr strengen Frost noch zusätzlich zugedeckt werden. Zur Bedienung und zum besseren herausnehmen kommt die Lagerware in luftdurchlässige Kunstoffsäcke, die an einer daran befestigten Schnur herausgenommen und wieder versenkt werden können. Ein Aufwand, der sich mit den Jahren sicherlich bezahlen wird. Achtung: Obst darf auf keinen Fall – auch im Keller oder Vorraum – mit den anderen Feld- und Gartenfrüchten zusammen gelagert werden. Die entstehenden Reifegase treiben sich gegenseitig zum Treiben und damit zur nachfolgenden Fäulnis an.

29. BLÜTE Wie am 23. bis 25.; Das Falllaub verwerten. Mit dem Laubrechen zusammenkehren, im Rasen an einem trockenem Tag mit dem Rasengras vermähen und als lockere Schicht auf den gelockerten Gartenbeeten oder als Mulch bei den Gehölzen wieder ausbreiten. Wenn Laub auf den Kompost kommt, dieses gut mit einem lockeren Materiel und etwas Erde vermischen, damit eine verfaulende Schicht verhindert wird. Kübelpflanzen und andere Blumen usw. einwintern, vorher aber auf eventuelle Schädlinge untersuchen und bei Bedarf noch im Freien behandeln. Zu große Sträucher vor dem Einwintern draußen noch zurückschneiden. Frühjahrsblühende Sträucher sollten nicht mehr oder unter Berücksichtigung des Blütenansatzes geschnitten werden. Frühjahrsblühende Knollen- und Zwiebeln in die richtige Pflanztiefe setzen. Tulpen gegen die Wühlmäuse nur in engmaschigen Taschen auspflanzen. 30. WURZEL Wie am 25. bis 29.;

Natur

Aktuelle Gartentipps Rhodendren nicht schneiden Die Rhondendren und Azaleen brauchen normalerweise keinen regelmäßigen Schnitt. Sollten diese allerdings etwas aus der Form geraten sein oder auch Lücken aufweisen, so kann man diese im Herbst zurückschneiden. Danach werden die Büsche gut mit Regenwasser und der Boden mit einem entsprechenden Dünger versorgt.

Schlechtblühende Ziergehölze Ziergehölze die nicht mehr so prächtig geblüht haben und schon länger nicht mehr geschnitten wurden, erhalten jetzt im Spätherbst eine Verjüngungsschnitt. Dazu werden alle alten Zweige direkt über dem Boden oder am Haupttrieb abgeschnitten. An der Rinderfarbe ist übrigens das Alter gut zu erkennen. Junge Triebe haben eine grüne oder rötliche Färbung, alte werden mit der Zeit immer dunkler, manchmal sogar fast schwarz.

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sind diese Eiergelege sehr leicht zu erkenn. Je mehr man von diesen kleinen, weißen Kugeln entfernt, desto weniger der gefräßigen und damit ungeliebten Schnecken haben wir dann im kommenden Jahr in unserem Garten. Wenn diese Eier an der Oberfläche liegen, so werden diese gerne von den Vögeln gefressen.

Soziales

Ratgeber Die Fähre – Ihre kompetente Partnerin in Drogenfragen: Hilfe und Beratung für Suchtmittelgefährdete und deren Angehörige. Montag–Freitag 9.30–12.30 Uhr, Dienstag und Donnerstag 15.00–19.00 Uhr, Telefon 05572/23113, E-Mail: connect@diefaehre.at, www.diefaehre.at Ehe- und Familienzentrum Dornbirn, Schulgasse 3, Telefon 05572/32932 für Lebens- und Konfliktberatungen. Sozialmedizinischer Dienst der Caritas: Beratung – Therapie – Info bei Abhängigkeitserkrankungen (Alkohol, Medikamente, Essstörungen). Hospizbewegung der Caritas: Begleitung für sterbende und trauernde Menschen und Angehörige, Caritashaus, Lustenauerstraße 33, 6850 Dornbirn, Telefon 05572/25314-30. Telefonseelsorge 142: Bei Sorgen oder Problemen, wir reden mit Ihnen Tag und Nacht unter der kostenlosen Telefonnummer 142. Institut für Sozialdienste, Beratungsstelle Hohenems: Sozialarbeit, Psychologie und Psychotherapie, Supervision und Familienberatung. Krisen bei Erwachsenen, Ehe und Partnerschaft, Familie, Sexualität und Schwangerschaft, Kindern und Erziehung, Jugendlichen, Migranten und Migrantinnen. Telefonische oder persönliche Anmeldung Montag bis Freitag, jeweils 8.30 bis 11.30 Uhr. at & co, F.-M.-Felder-Straße 6, Telefon 05576/73302, www.ifs.at Psychosoziale Gesundheitsdienste Dornbirn: Wir bieten Menschen, die an seelischen Problemen leiden, individuelle Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Angehörige an. Unser Angebot beinhaltet medizinische, psychologische und psychotherapeutische Hilfe, Beratung und Begleitung bei sozialen und psychischen Problemen, Hilfe zur Selbsthilfe steht immer im Vordergrund. Telefon 05572/20110 (Mo bis Fr 9–11 Uhr). Vorarlberger Selbsthilfe Prostatakrebs: Hallo Männer, nun sind wir auch im Netz! Besucht uns unter: www.vsprostatakrebs.at Selbsthilfegruppe LEGA: Der Verein LEGA fördert Menschen mit Problemen wie Lese-, Rechtschreib- oder Rechenschwäche. Sie sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Informationen erhalten Sie bei Ute Forster unter 0676/7266891.

Schneckeneier im Herbst Im Herbst legen die Schnecken nochmals bis zu 200 Eier ab. Bei den jetzt anfallenden (oder auch im zeitigen Frühjahr) Grabarbeiten wie Umgraben, Lockern oder Unkrautjäten

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Hohenems

Verlautbarungen der Stadt Hohenems

Rathaus

Stadtteilgespräche Ab nächstem Donnerstag wird wieder zu den Hohenemser Stadtteilgesprächen eingeladen. Bürgermeister DI Richard Amann und StadträtInnen werden dabei wieder vor Ort informieren und Fragen beantworten. Die ersten Termine wurden bereits fixiert: Donnerstag, 30. Oktober: Stadtteil Ober- und Unterklien (Gasthaus Flugplatzrestaurant) Mittwoch, 5. November: Stadtteil Hohenems-Nord (Gasthaus Schiffle) Montag, 10. November: Stadtteil Schwefel (Jugendhaus, Kästle-Areal) Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 19.30 Uhr.

Rathaus

Kostenlose Rechtsberatung Diesen Donnerstag, den 23. Oktober 2008 können sich wieder alle BürgerInnen in Rechtsfragen beraten lassen. Rechtsanwalt Dr. Dietmar Klien steht an diesem Tag, weiters auch nochmals am 20. 11. und 18. 12. 2008, zu Auskünften bereit. Die Beratung – es handelt sich hierbei um einen kostenlosen Service – findet im Sitzungszimmer im Erdgeschoss des Rathauses, jeweils von 17 bis 19 Uhr, statt.

Umwelt

Abfallinformationen Bitte beachten Sie die folgenden aktuellen Hinweise der städtischen Umweltabteilung zu Grünmüll, Alteisen und Häckseldienst. Eine korrekte Abfallentsorgung ist eine wichtige Voraussetzung für eine lebenswerte Umwelt zum Wohle aller BürgerInnen. Bitte beachten Sie daher die verschiedenen Termine und Angebote, welche hierfür zu Verfügung gestellt werden.

Grünmüllannahmeplatz: Geänderte Öffnungszeiten Aufgrund der Umstellung auf Winterzeit, ist der Grünmüllannahmeplatz ab dem 28. Oktober 2008 jeweils zu den folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag, von 15 bis 17 Uhr, Freitag, von 15 bis 17 Uhr sowie Samstag, von 13 bis 16 Uhr. Ab Dezember 2008 bis einschließlich Februar 2009 ist der Platz

www.hohenems.at

jeweils am zweiten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr geöffnet.

Alteisenabfuhr in den Bergparzellen Am kommenden Dienstag, dem 28. Oktober 2008 wird ab 7.00 Uhr in den Bergparzellen Ems-Reute, Tugstein, Berg, Schütz und Schwefelberg das Alteisen abgeholt. Bitte stellen Sie das Alteisen rechtzeitig bereit, da alle Straßen nur einmal befahren werden. Elektrogeräte wie Waschmaschinen, Wäschetrockner, Elektroherde oder Kühlschränke werden bekannterweise nicht mitgenommen. Diese können jeden ersten Freitagnachmittag des Monats bei der Problemstoffsammelstelle beim Werkhof, Kernstockstraße 12a (Nähe Feuerwehrhaus), oder bei einer befugten Übernahmestelle (bspw. Loacker oder Häusle) kostenfrei abgegeben werden.

Häckseldienst für sperrige Gartenabfälle Der Termin für den Häckseldienst vor Ort ist auf Donnerstag, den 30. Oktober 2008 und Freitag den 31. Oktober 2008 festgelegt. Sie können die Anmeldungen hierzu bis spätestens 28.10. an die Umweltabteilung der Stadt Hohenems, Tel. 7101-1421 (Klaus Amann) oder 7101-1211 (Simon Eigeldinger) richten. Als Kostenbeitrag werden 8,50 Euro brutto je angefangene Viertelstunde eingehoben. Je nach Anzahl der Anmeldungen ist vorgesehen, am Donnerstag im Gebiet östlich und am Freitag westlich der Bahnlinie unterwegs zu sein.

Vorschau auf weitere Herbsttermine Mi. 29.10.

Bag-Abholtag (Sammlung der Getränkeverbundkartons) Fr. 7. 11. monatliche Problemstoffabgabemöglichkeit beim Werkhof 10. und 11. 11. Grünmüllabholung Mi. 12. 11. Bag-Abholtag (Sammlung der Getränkeverbundkartons) 13. und 14. 11. Alteisenabholung Talgebiet Mi. 19. 11. Sperrmüllabholung

Umwelt

Holzarbeiten am Alten Rhein Bitte beachten Sie die diesen Samstag erfolgenden Arbeiten beim Waibel-Loch. Der Fischereiverein Hohenems hat seitens der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn eine Bewilligung zur Umgestaltung des südwestlichen Gewässerabschnitts des Waibel-Lochs (Alter Rhein) erhalten. Die Vorarbeiten (Holzarbeiten) werden bereits diesen Samstag, den 25. Oktober 2008 durchgeführt; der Vorstand des Fischereivereines bittet um Verständnis.


Hohenems

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Gesundheit

LKH Hohenems: Standort mit Zukunft Am Donnerstag, dem 16. Oktober 2008 fiel der offizielle Startschuss zu umfangreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten am Landeskrankenhaus Hohenems: Insgesamt werden knapp 30 Millionen Euro investiert. Die Arbeiten sind bereits seit einigen Wochen im Gange, nun wurde der offizielle „Spatenstich“ gesetzt. Landesstatthalter und Gesundheitslandesrat Markus Wallner gab Überblick über die nun 100-jährige Geschichte des Hauses und betonte, dass hier ein zukunftsträchtiger, eigenständiger Standort in der Vorarlberger Spitalslandschaft entsteht. Dieter Egger, als Mitglied der Landesregierung mit Bauagenden betraut, wies darauf hin, dass die Bevölkerung nicht nur die medizinische Qualität der Einrichtung zu schätzen weiß, sondern auch den menschlichen Umgang mit den PatientInnen. Deren optimaler Betreuung werden schrittweise erfolgende Baumaß-

„Spatenstich“: Vor Ort konnte man sich ein Bild über die bereits laufenden Baumaßnahmen machen.

nahmen dienen: Eine neue Fassade und Auffahrt sowie ein neu gestalteter Eingangsbereich (die Rettungszufahrt wird verlegt) sorgen für ungehinderte Zugänge.

Klare Positionierung und Absicherung medizinischer Versorgung Das Haus wird für die neue Ausrichtung und medizinische Schwerpunktsetzung adaptiert: Einerseits für die konservativen Fächer, wie etwa die interne Abteilung, die Palliativmedizin, die Pulmologie, die konservative Orthopädie sowie künftig auch die Psychosomatik und andererseits für die moderne Tageschirurgie. Kleinere Eingriffe in der Chirurgie, Unfallchirurgie und Augenheilkunde können hier an einem Tag durchgeführt werden. Auch die Patientenzimmer, die sich im 2. bis 6. Obergeschoß befinden, werden mit einer neuen Lüftung adaptiert, die Brandschutzmaßnahmen erfolgen höchsten Sicherheitsstandards. Bis ca. Mitte 2011 soll die Sanierung und der Umbau des gesamten Gebäudekomplexes erfolgt sein. LSTH Markus Wallner und Bürgermeister Richard Amann vor den Plänen des neugestalteten Krankenhauses.

Verkehr

Wegsperren

Schwindelfrei: Die Architekten Thorsten Guder und Oliver Baldauf, LR Dieter Egger und LSTH Markus Wallner (v.l.) ließen sich vom Baukran in luftige Höhe tragen.

Bitte beachten Sie folgende Informationen zu aktuellen Wegsperren. Wegen Forstarbeiten gelten folgende Wegsperren für Fußgänger und Kraftfahrzeuge von Montag bis Samstag in der Zeit von 7 bis 18 Uhr: Zum einen für den Gsohlweg ab Grenzbach (Widderanlage – ca. 500 Meter südlich von Emserhütte); dieser ist für KFZ generell gesperrt, auch am Sonntag, weiters der Forstweg Luchsfalle ab Gsohlälpele (Wildbachlager) bis Luchsfalle. Der Luchsfallensteig ab Ende oberer Beinwaldweg bis zum Forstweg Luchsfalle ist generell gesperrt. Der Wiessa-Stua Weg zur Hohen Kugel ist wieder frei begehbar, die Emserhütte über Wandfluh, Schuttannen, Ebnit und Kugel – Briedlerstirn erreichbar. Die Sperren bleiben voraussichtlich bis Ende des Monats aufrecht; hierzu wird weiter informiert. Wir bitten die Wegsperren unbedingt zu beachten – es besteht Lebensgefahr.

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Sport

Eislaufkurs in den Herbstferien Die Kunsteisbahn Hohenems bietet in den Herbstferien einen Eislaufkurs für Kinder ab 6 Jahren unter fachkundiger Leitung von Anita Köck an. Spielend lernen die Kinder dabei, sich in kürzester Zeit sicher auf dem Eis zu bewegen und dass körperliche Betätigung auch viel Spaß machen kann. Der Kurs findet auf der Kunsteisbahn vom Montag, 27. bis Freitag, 31. Oktober 2008 statt. Eine Teilnahme ist in jeweils in einer Gruppe von 9.30 bis 10.15 Uhr oder von 10.20 bis 11.05 Uhr möglich. Die Kosten für den Kurs, der aus fünf Einheiten zu je 45 Minuten besteht, belaufen sich auf 15 Euro; zusätzliche Eintrittskosten fallen keine an. Je Gruppe können 15 Kinder teilnehmen – eine Anmeldung ist erforderlich. Weitere Information und Anmeldung: Kunsteisbahn Hohenems, Manfred Gritsch, Tel. 05576/73954.

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Bei der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, Sicherheitsschleifen zum günstigen Preis von 1 Euro zu erwerben.

Reflektionen zum Thema „Sicherheit“ „Übersehen“ ist eine der häufigsten Unfallursachen bei Dunkelheit. Besonders schlecht gesehen werden Fußgänger und Zweiradfahrer. Dagegen lässt sich etwas tun: „Machen Sie sich sichtbar!“ Das Risiko, als Fußgänger oder Radfahrer in einen Unfall verwickelt zu werden, ist nachts dreimal höher als bei Tag. Es ist leicht einzusehen, dass dies ganz wesentlich mit der schlechten Sichtbarkeit und Erkennbarkeit von Fußgängern und Radfahrern zusammenhängt. Kommen noch Regen oder Nebel hinzu, verstärkt sich das Risiko für „schwächere Verkehrsteilnehmer“ deutlich. Ein Fußgänger oder Radfahrer, der am Straßenrand geht bzw. fährt, wird von einem Autofahrer, der mit Abblendlicht unterwegs ist, erst auf eine Entfernung von ca. 30 Meter erkannt. Trägt dieser einen Reflektor oder Kleidung mit reflektierendem Material, wird dieser vom Lenker hingegen bereits aus ca. 150 Meter Entfernung wahrgenommen.

Sicherheit Sicherheit

Sehen und gesehen werden Sicherheit hat Vorrang Gerade in der dunklen Jahreszeit gilt wieder: Reflektierende Materialien können Leben retten. Am Dienstag, dem 28. Oktober besteht ab 18 Uhr Gelegenheit, sich eindrucksvoll davon ein Bild zu machen. Zur gemeinsamen Aktion der Initiative „Sichere Gemeinden“, des Städtischen Sozialamtes sowie des Hohenemser Seniorenbundes werden alle an ihrer Sicherheit interessierten BürgerInnen jeden Alters eingeladen: Der Treffpunkt ist beim Rathaus, die Teilnahme kostenlos und eine Anmeldung nicht notwendig. Mit einem Bus fahren alle TeilnehmerInnen zum Flugplatz Hohenems, wo die Sichtbarkeit unterschiedlicher Bekleidungsfarben sowie die Wirkung reflektierender Materialien demonstriert wird.

Lebensrettend: Reflektierende Materialien helfen, Fußgänger deutlich früher wahrzunehmen.

Im Oktober verteilte Schulstadtrat Horst Obwegeser die Broschüre „Sicherer Schulweg“ an die Erst- und Zweitklässler der Volksschule Markt. Die Verkehrserziehung bildet dort einen Schwerpunkt, der mit verschiedenen Maßnahmen umgesetzt wird: Die Erstklässler etwa werden mit Sicherheitspaketen des Landesschulrates vertraut gemacht, die reflektierende Materialien und Bänder enthalten; in der Aktion „Blick und Klick“ wird das richtige Angurten in einem Elektroauto eingeübt. Verkehrsclown Thiemo Dalpra gibt Tipps und mit der Polizei wird das richtige Verhalten in der Praxis einstudiert. Die Zweitklässler lernen das korrekte Verhalten vor und während

Polizistin Nicola Felder, Reinhard Meier (Städt. Familienabteilung), StR. Horst Obwegeser und VS-Dir. Christof Jagg teilten die Broschüren aus (v.l.)


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einer Busfahrt, ihre älteren Mitschüler werden zur Aktion „Sehen und gesehen werden“ eingeladen, bei der sie auf dem Flugplatz zu den Gefahren dunkler Kleidung informiert werden bzw. lernen als Viertklässler die Tücken des „Toten Winkels“ kennen, wenn es darum geht die Radfahrprüfung zu machen.

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beit den neuen 3. und 4. Klassen an den Schulen vorgestellt. Im SPZ und in der HS Herrenried wurden die Jugendlichen mittels Infoflyern bzw. direkt über die JugendarbeiterInnen, Hilal Iscakar-Kati, Judith Bildstein, Manuela Tiefenthaler und Kiyoshi Josef Kubo informiert.

Herbstferienprogramm ab 25. Oktober Jugend

Viel los bei der OJAH Derzeit tut sich einiges bei der Offenen Jugendarbeit Hohenems: Mit einem zusätzlichen Standort im Herrenried und einem intensiven Herbstferienprogramm wird auf die Bedürfnisse der Jugendlichen eingegangen. Vergangene Woche wurde der Container an seinen neuen Platz gebracht und soll in ca. zwei bis drei Wochen zur Benutzung für die Hohenemser Jugendlichen bereitstehen: Der neue Standort im Herrenried an der Markus-Sittikus-Straße, wird einen Streetsoccerplatz, Basketballplatz und einen Raum mit Möglichkeiten zum Tischfußballspielen oder Freunde treffen, mit JugendarbeiterInnen zusammenkommen und Projekte planen, bieten.

Die OJAH bietet auch dieses Jahr in den Herbstferien ein tolles Programm für die Jugendlichen an, das diesen Samstag startet: Samstag, 25. 10.: Jugendclubbing mit DJ Xbert unter dem Motto „Tanznacht“, 19 bis 24 Uhr Mittwoch, 29. 10.: Kürbiskochen und kunstvoll Kürbisschnitzen, 14 bis 19 Uhr Donnerstag, 30. 10.: Masken basteln mit Judith Marte, 14 bis 19 Uhr Freitag, 31. 10.: Skulpturen Bauen (Schnitzen) mit Judith Marte, 13.30 bis 17 Uhr Samstag, 1. 11.: Uhr Tour durch die Comicwelt mit Summoringeraktion, 15-21 Uhr Kontakt und weitere Informationen, sowie Fotos: www.ojah.at. Bei Fragen steht das OJAH-Team auch unter Telefonnummer 0676/842531202 bzw. E-Mail: office@ojah.at zur Verfügung.

OJAH an den Schulen In den letzten zwei Wochen hat das Team der OJAH das Jugendhaus, den Verein, die Projekte, die Mobile Jugendar-

Wirtschaft

WIGE-Treff zum Thema Denkmalschutz

Die OJAH informierte an den Schulen zu ihren Aktivitäten.

Kürzlich hatte das Bundesdenkmalamt seine Pläne bekannt gegeben, die Marktstraße unter Ensembleschutz zu stellen. Am Mittwoch vergangener Woche lud die Wirtschaftsgemeinschaft Hohenems AnrainerInnen daher zur Diskussion und Information in den Sulzer-Saal ein. Neben Hofrätin Dr. Renate Madritsch und Mag. Michael Rainer vom Bundesdenkmalamt fanden sich Bürgermeister DI Richard Amann, Stadtplaner DI Andreas Deuring, Walter Weirather und Dr. Dieter Klien (WIGE) auf dem Podium ein. Zahlreiche AnrainerInnen waren gekommen, um sich an dem von Stadtmarketing-Chef Klaus Gasser moderierten Abend zu informieren und über die geplanten Maßnahmen zu diskutieren. Seitens des Bundesdenkmalamtes wurde ein historischer Überblick über die „Residenzstadt Hohenems“ gegeben und wie die sich Marktstraße im 17. Jahrhundert als „Freigasse“ durch eine gezielte Ansiedlung für den Handel etablierte und mit Palast, jüdischem Viertel etc. ein europaweit einzigartiges Ensemble konstituierte. Ein Ensembleschutz, also eine Unterschutzstellung mehrerer Bauten, sei dringend vonnöten, um die historische Authentizität zu bewahren, könne gleichzeitig aber auch wirtschaftliche Impulse bedeuten, so die Position des BDA.

Chancen, aber auch Herausforderungen Am neuen, zusätzlichen Standort beim Herrenriedstadion wird künftig ebenfalls Jugendarbeit betrieben.

Der ebenfalls anwesende DI Joachim Scheible, der insbesondere in Ravensburg, aber auch in Hohenems, städtebauliche

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Neue SalzmannFirmenzentrale

Zahlreiche Interessierte waren in den Salomon-Sulzer-Saal gekommen, um sich zu informieren und zu diskutieren.

Auf dem Podium: Dieter Klien, Walter Weirather, Richard Amann, Renate Madritsch, Michael Rainer und Andreas Deuring (v.l.)

Prozesse begleitete, schloss sich dieser Argumentation an und betonte eine klare Aufwertung des Viertels und rief zur gemeinsamen Entwicklung auf. Wichtig, so der Architekt, ist jedenfalls eine Verknüpfung mit Maßnahmen der Verkehrsberuhigung, wie sie in den folgenden Jahren erfolgen werden. Zentrales Anliegen des Abends, so Bürgermeister DI Richard Amann, war es jedoch gerade auch die verschiedenen Positionen zu erörtern: Einer der Schwerpunkte der Diskussion war somit auch die Frage, inwieweit sich denkmalgeschützte Gebäude vor dem Hintergrund entsprechender Auflagen adäquat als Wohnräume oder Geschäfte nutzen lassen und welche Kosten bei einem Umbau entstehen. Gerade hierzu gab es einige Fragen insbesondere seitens der WIGE wie auch Wirtschaftstreibender. Das Bundesdenkmalamt versprach, in den jeweils individuellen Einzelfällen mit Rat wie auch Tat zur Seite zu stehen. Das bedeutet auch finanzielle Unterstützungen: Förderungen betreffend denkmalrelevanter Aufwendungen sind üblicherweise in Höhe von 15 Prozent durch das Land und 12 Prozent seitens des BDA vorgesehen. Für die kommenden Wochen sind weitere Gespräche zu den Plänen des Bundesdenkmalamtes geplant.

Die Firma Salzmann Formblechtechnik GmbH errichtet in Hohenems auf dem ehemaligen Areal des Marmorwerkes Prenn ihre neue Unternehmenszentrale. Das Investitionsvolumen für das rund 17.000 Quadratmeter große Grundstück beträgt ca. 20 Millionen Euro; nach Beginn der Bauarbeiten 2009 soll der Betrieb 2010 aufgenommen werden. Die bestehenden Standorte in Altach und Rankweil werden somit an diesem Punkt konzentriert, Künftig wird die Salzmann-Firso Geschäftsführer und menzentrale in Hohenems zu finEigentümer Gerhard Salz- den sein. mann. Der neue Standort, für den sich der Hohenemser Betriebsansiedler Mag. Jörg Längle eingesetzt hatte, wird neben einer Produktionsfläche, auch Räume für Büros, Verwaltung und Logistik vorsehen. Ein vollautomatisches Blechlager wird die Möglichkeiten des Unternehmens am neuen Standort ergänzen. Arbeitsschritte wie Laser und Stanzen, Kanten, Schweißen, Gleitschleifen oder Oberflächenveredelung, aber auch Montage werden durch entsprechend qualifizierte Mitarbeiter und entsprechende Technik in hoher Qualität abgewickelt. Das Unternehmen wurde bereits Ende der 60er-Jahre gegründet, seit 25 Jahren steht Gerhard Salzmann der Firma vor, die über 105 Mitarbeiter beschäftigt und zuletzt einen Jahresumsatz von rund 17 Millionen Euro erzielt. Die auf Blechverarbeitung spezialisierte Salzmann Formblechtechnik Gmbh beliefert Industrie- und Gewebebetriebe im ganzen Bodenseeraum und weist inzwischen eine Exportanteil von rund 15 Prozent auf.

Die Firma hat sich einen Ruf als verlässlicher Partner in Fragen der Blechverarbeitung erarbeitet.


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Wirtschaft

Finanzpartner vor Ort Vergangenen Samstag wurde die neu gestaltete Bankstelle der Raiffeisenbank im Herrenried feierlich eröffnet. Die Raiba-Direktoren Arno Gächter und Klaus Scheichl freuten sich über zahlreiche BesucherInnen und betonten den starken regionalen und lokalen Bezug: Beim Umbau

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waren fast ausschließlich Handwerker aus Hohenems beschäftigt, für die Gestaltung konnten einige hiesige KünstlerInnen gewonnen werden. Werke von Margot Collini und Peter Mathis zieren die Räumlichkeiten, eine Skulptur Christian Peintners wird noch dieses Jahr folgen. Bürgermeister Richard Amann, der gemeinsam mit den StadträtInnen Vizebgm. Monika Reis, Edith Mathis und Kurt Linder gekommen war, dankte für dieses Engagement und hob die Wichtigkeit der von Norbert Fussenegger geführten Filiale für den derzeit schnell wachsenden Stadtteil hervor. Weiters, so das Stadtoberhaupt, gilt es auch das generelle Engagement der Bank hervorzuheben, deren Unterstützung von lokalen Vereinen und Institutionen vieles bewegt und möglich gemacht hat. Auch Pfarrer Georg Thaniyath war gekommen: Der Hausherr der nur wenige Schritte von der Bank gelegenen Kirche St. Konrad segnete die neuen Raiba-Räumlichkeiten und schloss sich den Glückwünschen an.

Wirtschaft

Alpe Gsohl Filialleiter Norbert Fussenegger und sein Team.

Derzeit hat die Alpe Gsohl geschlossen. Ab Samstag 15. November ist jeweils samstags und sonntags geöffnet, in den Herbstferien von 27. bis 31. Oktober täglich von 10 bis 17 Uhr. Nur bei guter Witterung!

Wirtschaft

Künstler und Schätzmeister

Bgm. Richard Amann, Pfarrer Georg Thaniyath und StR Kurt Linder.

Die Dornbirner Sparkasse war auch dieses Jahr beim Emser Markt mit einem Stand vertreten, wo zum Ratespiel und zum Zeichnen eingeladen wurde. Die MarktbesucherInnen wurden eingeladen, die Anzahl der Münzen in einem Behälter zu schätzen und ein Sparbuch im Wert von 200 Euro sowie weitere Sachpreise zu gewinnen.

Vizebürgermeisterin Monika Reis und Raiffeisenbank-Aufsichtsrat Dr. Dieter Klien.

Filialleiter Michael Sutterlütti (r.) und Josef Wurglitsch gratulierten Gewinnerin Herlinde Drexel.

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onen von Mozart- und Strauss-Opern bekannt. 1942 wurde sie für die Wiener Staatsoper engagiert, wo sie mit Herbert von Karajan zusammen arbeitete. Karajan war es auch, der die junge Sängerin mit ihrem künftigen Ehemann, dem EMIProduzenten Walter Legge bekannt machte. Ihm ist es zu verdanken, dass fast das gesamte Repertoire von Schwarzkopf auf Schallplatte dokumentiert ist. Elisabeth Schwarzkopf, die 2006 im Alter von 90 Jahren verstarb, hat SOS-Kinderdorf Österreich und die St. Anna Kinderkrebsforschung in Wien zu ihren Erben erklärt. Dank des Verständnisses der Erben war es möglich, den aus musikhistorischer Sicht wichtigen Teil des Nachlasses von Elisabeth Schwarzkopf – und damit auch von ihrem Mann Walter Legge – in seiner Gesamtheit zu erhalten und als Dauerleihgabe der Schubertiade GmbH zu überlassen. Die glücklichen GewinnerInnen des Zeichenwettbewerbes: Maria Benzer, Alexander Jochum, Christian Klien und Magdalena Wäger, Jugendbetreuerin in der Filiale Hohenems.

Filialleiter Michael Sutterlütti gratulierte der Gewinnerin Herlinde Drexel, welche mit ihrer Schätzung von 3.900 Stück am nächsten bei der gesuchten Zahl von 4027 Stück lag. Weiters dürfen sich Frau Heidi Nauyen (3.879 Stück), Werner Holzer (4.210 Stück) und Hilde Klien (4.230 Stück) über Sachpreise freuen, welche sie ebenfalls bereits in der Filiale abholten. Unter dem Motto „Kinder verschönern die Filiale Hohenems“ wurde beim Emser Markt auch fleißig gezeichnet: Die Kinder hatten die Aufgabe, zum Thema „Für was spare ich?“ zu malen und konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Das Los entschied über die Einreichungen, welche mit kleinen Preisen honoriert wurden. Am Jugendschalter der Hohenemser Filiale werden bis Ende Oktober die Kunstwerke zu sehen sein.

Bei der Ausstellung im Markus-Sittikus-Saal waren hochinteressante Exponate zu sehen.

Kultur

Dokumente der Musikgeschichte

Kultur

Beginnend mit einem Auftritt des Pianisten Till Fellner konnten die vergangene Woche stattgefundenen Schubertiade-Konzerte viel Applaus verbuchen. Zusätzlich stand für alle BesucherInnen im Foyer des Saales eine Ausstellung offen. Musikhistorisch Interessierte kamen bei der Ausstellung „Elisabeth Schwarzkopf, Walter Legge und Herbert von Karajan“, die während der Konzerte sowie ergänzend am Samstag und Sonntag Vormittag im Foyer des Saales zu sehen war, voll auf ihre Kosten. Zahlreiche Dokumente informierten über die Zeit des gemeinsamen musikalischen Wirkens dieser drei Persönlichkeiten. Die Ausstellung umfasste neben Schallplatten, Programmheften, Postkarten und Opernplakate auch Noten, die mit handschriftlichen Vermerken von Elisabeth Schwarzkopf versehen waren. Elisabeth Schwarzkopf, eine der herausragendsten Sopranistinnen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, war besonders für ihre Interpretati-

Beim Benefizabend „Dreierlei“ am vergangenen Freitag wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten: Für Unterhaltung sorgten „stimm.art“, „Take 4“ und Wolfgang Linder. Anlass für diese Veranstaltung war die dringend nötig gewordene Sanierung im Pfarrzentrum St. Konrad, für welche die Pfarre für die ersten beiden Bauetappen 80.000 Euro aufbringen muss. Auf Initiative von Angelika Jaud organisierte das Vokalensemble „stimm.art“ gemeinsam mit dem Saxofonquartett „Take 4“ und dem Kabarettisten Wolfgang Linder einen unterhaltsamen Abend. Während die vier Sängerinnen von „stimm.art“ – Uschi Bell, Gertraud Gächter, Angelika Jaud und Angelika Scheichl – mit mitreißender Rhythmik und erfrischender Präsentation a-cappella begeisterten, unterhielten die Saxophonisten von „Take 4“ unter der Leitung von Wolfgang Holzer mit hochklassiger Instrumentalmusik. Im Anschluss an die musikalischen Dar-

Musik und Kabarett


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bietungen strapazierte Wolfgang Linder mit einem Auszug aus seinem Kabarett „Ruhig Blut“ die Lachmuskeln des Publikums. Nach einer kurzen Pause gaben „stimm.art“ und „Take4“ nochmals einige Stücke zum Besten. Die sehr zahlreich erschienenen Besucher, unter denen sich auch Bürgermeister DI Richard Amann, Sozialstadtrat Kurt Linder und Landesrat Dieter Egger mit Gattin Gertraud befanden, bedankten sich bei den Mitwirkenden mit anhaltendem Applaus und Die Axt im Wald: Kabarettist Wolfgang Linder strapazierte die in Form von freiwilligen Lachmuskeln. Spenden.

Indisches Gulasch Nach dem offiziellen Programm war Gelegenheit, bei ausgezeichneter Bewirtung durch die Katholische Jugend St. Konrad noch gemütlich zusammen zu sitzen. Das von Pfarrer

Das Emsemble stimm.art gab Impuls für den Benefizabend und gestaltete diesen musikalisch mit.

Pfarrer Georg Thaniyath freute sich über zahlreiche Gäste: WolfDieter Thurnher rundete den Spendenbetrag auf.

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Georg Thaniyath und seinem Team gekochte indische Gulasch fand ebenso Anklang wie die vielen leckeren Kuchen. Durch das Engagement vieler ehrenamtlicher Helfer kam an diesem Abend der stolze Betrag von rund 5.800 Euro zusammen. Wolf-Dieter Thurnher von der Büroprofi Wolf-Dieter Thurnher GmbH in Hohenems erhöhte die Summe noch beträchtlich, in dem er Pfarrer Georg einen Scheck in der Höhe von 500 Euro überreichte. Die erste Bauetappe, welche die Sanierung der Wohnung im Obergeschoss beinhaltet, konnte vor kurzem abgeschlossen werden. Derzeit laufen die Bauarbeiten im Pfarrbüro und in der Pfarrwohnung. Noch offen sind die Sanierung der Sakristei, der Hausmeisterwohnung, des Kirchendachs und des Pfarrheimdachs.

Kultur

Premiere: „Neun Jahreszeiten“ Das Arpeggione-Kammerorchester gibt diesen Samstag um 20 Uhr im Rittersaal vom Palast Hohenems sein letztes Konzert der Saison 2008. Auf dem Programm steht ein besonderer Höhepunkt: die Uraufführung von „Neun Jahreszeiten“. Die Jahreszeiten scheinen heute keine zentrale Bedeutung mehr zu haben. Wollen wir dem Winter entfliehen, fliegen wir ein paar Stunden in den Sommer, ist uns der Sommer zu heiß, finden wir irgendwo auf unserem Globus einen Ort mit Schnee und eisiger Kälte. So werden aus vier gerne auch neun Jahreszeiten. Inspiriert von diesen Überlegungen führt der Musik- Die mit dem „ECHO Klassik 2008“ ausgezeichnete StarMime Dominic Peter Fischer das geigerin Lisa Batiashvili ist mit Publikum mit poetisch-mimi- Piazzollas „Vier Jahreszeiten“ schen Szenerien zur Musik und zu hören. kunstvollen Intermezzi zwischen den einzelnen Musiksätzen von Jahreszeit zu Jahreszeit, gibt den Zuhörern und Zuschauern Stoff zum Träumen und Fantasieren und der Musik eine neue Dimension. Das Programm konzipierte er eigens für Arpeggione. Zusätzliches Highlight des Abends ist die solistische Besetzung: Der Wieniawski Violinwettbewerbspreisträger Pavel Minev spielt die „Vier Jahreszeiten“ von Vivaldi. Die soeben mit dem deutschen Musikpreis ECHO Klassik 2008 ausgezeichnete Sibelius Violinwettbewerbspreisträgerin Lisa Batiashvili interpretiert die „Vier Jahreszeiten“ von Piazzolla. Marcelo J. Nisinman, der aus Buenos Aires stammende Bandoneonspezialist, ist einer der führenden Meister seines Fachs weltweit und wird mit zwei Werken von Astor Piazzolla die bei diesem Komponisten vorherrschende tief melancholische Stimmung vorführen. Der amerikanische Mime, Regisseur und Choreograph Dominic Peter Fischer beschäftigt sich seit 30 Jahren mit Musik-Crossover-Projekten, Visual Theater, Pantomime und Tanz. Er schreibt, kreiert und spielt Geschichten mit Kammer- und Symphonieorchestern (North Carolina Symphonie Orchestra, Zürcher Tonhalleorchester, Shanghai Sym-

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Garanten für außergewöhnliche Konzertabende: Die ArpeggioneMusikerInnen und der künstlerische Leiter Irakli Gogibedaschwili (vorne Mitte).

phony u.v.a.) weltweit, für Film, TV und Bühnen. Seine visuellen, mimischen Interpretationen bringen eine faszinierende, neue Dimension zur Musik. Der ehemalige Schüler von Marcel Marceau ist ein Bewunderer Charlie Chaplins und liebt Experimente mit Livemusik und Musikern. Hierbei verblüfft er stets aufs Neue mit humoristisch-poetischen Einfällen speziell zur klassischen Musik.

Kartenvorverkauf Informationen und Kartenvorverkauf für das Konzert am 25. Oktober 2008 sowie zur Konzertreihe 2009 mit dem Arpeggione Kammerorchester gibt es bei der Tourismus & Stadtmarketing Hohenems GmbH, Schweizerstraße 10, Tel.: 05576 / 42780 oder E-Mail: tourismus@hohenems.at sowie am Konzerttag bei Gerhard Walser, Tel.: +43 (0) 6 76 / 89 98 81 09 2 oder E-Mail: gerhard.walser@aon.at

Kultur

„Alle meine Emser“ Am Freitag, dem 24. Oktober wird um 19 Uhr im SalomonSulzer-Saal zur Präsentation des Liederbuches „Alle meine Emser“ eingeladen. Musikschullehrer Wolfgang Fritzsche und TeilnehmerInnen eines von ihm abgehaltenen Workshops hatten im Frühling bekannte und unbekannte Lieder mit neuen Texten versehen, die sich rund um Hohenems drehten. Basierend auf Kinderliedern, aber auch Bluessongs und Weihnachtsliedern entstanden auch in Folge mit viel Engagement mehr und mehr neu getextete Lieder, die nun in einem Buch gesammelt wurden, das – in Anlehnung an das bekannte Lied – „Alle meine Emser“ getauft wurde. Nachdem erste Lieder bereits beim „Emser Abend“ anlässlich der Stadterhebungsfeierlichkeiten im Mai präsentiert wurden, wird nun – erneut in Kooperation mit dem KIKI-Kor (vormals „s’Emser Chörle“) unter Leitung Gertraud Gächters – zur Präsentation mit viel Musik eingeladen. An diesem

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Der „KIKI-Kor“ wird die Lieder diesen Freitag vorstellen.

Abend besteht auch Gelegenheit, das Liederbuch zu erwerben, das auf 48 Seiten neue Lieder inklusive Texten und Noten zum Nachspielen und -singen versammelt, aber auch zwei bekannte „Emser Klassiker“ enthält.

Kultur

Literarischer Herbst Gerade jetzt, wenn die Tage kürzer werden, bietet es sich an, der Öffentlichen Bücherei einen Besuch abzustatten: Zum einen besteht die Möglichkeit, ein gutes Buch für den heimischen Leseabend mitzunehmen, zum anderen aber auch Literatur „live“ vor Ort zu erleben. „Österreich liest“, lautet diese Woche das Motto, und die Bücherei macht dies bei gleich zwei Veranstaltungen schmackhaft: Diesen Freitag den 24. Oktober wird Autor Bernd Schuchter ab 20.15 Uhr aus seiner preisgekrönten Erzählung „Jene Dinge“ lesen. Für die musikalische Gestaltung des Abends sorgt das Duo Mangala. Am Sonntag, den 26. Oktober wird ab 11 Uhr zur „Miromente“-Matinee einge-

Autor und Verleger Bernd Schuchter (hier mit Erika Kronabitter) wird diesen Freitag in der Bücherei lesen.


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laden: Mit dabei sind AutorInnen der „Literaturzeitschrift für Gut und Bös“ wie Daniela Egger und Wolfgang Mörth sowie die MusikerInnen David Helbock (Piano) und Doris Mätzler (Saxophon). Literaturfreunde merken sich auch bereits die Lange Bibliotheksnacht am 21. November ab 20.15 Uhr vor, welche u.a. von Kurt Sternik gestaltet wird. Die Öffnungszeiten der Bücherei in der Marktstraße 1a: Dienstag von 16 bis 20 Uhr, Mittwoch von 9 bis 12 Uhr und 16 bis 20 Uhr, Freitag von 16 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr.

Kultur

Rockabilly-Festival Dieses Wochenende geht im Tennis.Event.Center das Festival „Rockabilly Bombardement No. 5“ über die Bühne. Am 24. und 25. Oktober kommen Anhänger der Rockabilly-Musik voll auf ihre Kosten. Sowohl am Freitag als auch am Samstag geben sich hochklassige Bands die Klinke in die Hand. Mit dabei sind untere anderem Narvel Felts und „Little Rachel“ aus den USA sowie die Vorarlberger/Schwei- US-Country- und Rockzer Band „Mars Attacks“, die in Legende Narvel Felts ist Hohenems ihre offizielle 10-Jah- mit von der Partie. res-Party schmeißen wird. Aber auch abseits der Konzertbühnen wird einiges los sein. Zusätzliche Attraktionen sind internationale DJ’s und ein umfangreiches „Marktplatz”-Angebot mit CD’s, Schallplatten, Kleider im Stil der 50er-Jahre und Tätowierer. Am Samstagabend gibt es außerdem eine Neo-Burlesque-Show mit den drei Zürcher Ladies „Les Rebelles“. Gespannt darf man auch auf die Oldschool Car & Motorcycle Indoor Show sein, die mit freiem Eintritt am Samstagnachmittag bei jeder Witterung in die Tennishalle lockt. Kartenhotline: Tel. 05522/41000. Weitere Informationen im Internet: www.musikladen.at

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Nun hat Michael Köhlmeier eine neue Musik-CD veröffentlicht – die erste nach sieben Jahren – und singt und erzählt darauf vom Wilden Westen, aber nicht nur davon: Songs wie „Meine alten Schuhe“ oder „Ich bin allein, und allein will ich sein“ stehen ganz in der Tradition der melancholischen Williams-Stücke, sind aber im Dialekt gehalten. Unterstützt wird der Sänger und Gitar- Michael Köhlmeier präsenrist von erstklassigen Musikern tiert seine neue CD. wie Emil Dorot (Pedalsteel), Mar- (Foto Gerhard Klocker) kus Kreil und Akkordeonist Goran Kovacevic, welche einen Konzertabend der besonderen Art garantieren. Karten sind im Vorverkauf bei allen Raiffeisenbanken erhältlich.

Kultur

Triokonzert im Palast Am Sonntag, dem 2. November 2008 wird um 18 Uhr in den Rittersaal des Palastes zum Allerheiligenkonzert mit dem „Lis(z)tigen Trio“ eingeladen. Das Trio, bestehend aus Sopranistin Renate Jenni, Pianistin Johanna Horny-Neumann (Musikuniversität Wien) und Hornist Roland Horvath (Wiener Philharmoniker), hat für diesen Konzertabend ein besonderes Programm vorbereitet: Neben dem für das Trio namensgebenden Franz Liszt und seinem „Un sospiro“ werden Werke von Komponisten wie Claude Debussy, Carl Orff, Marco Antonio Cesti, C. W. Gluck oder Sayed Darwiche innerhalb der Palastmauern ertönen.

Kultur

Unterwegs auf dem „Lost Highway“ Am Sonntag, dem 2. November ab 20 Uhr stellt Michael Köhlmeier seine neue CD „12 Lieder nach Motiven von Hank Williams“ im Salomon-Sulzer-Saal vor. Wer Michael Köhlmeier und seine „Handsome Devils“ vergangenen Herbst bei ihren zwei Auftritten im Sulzer-Saal miterleben konnte, weiß bereits: Das Herz des Hohenemser Autors und Musikers schlägt für Countrymusic und insbesondere Hank Williams.

Johanna Horny-Neumann, Renate Jenni und Roland Horvath gestalten einen musikalischen Abend im Palast.

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Kultur

Nachkommentreffen im Bild festgehalten Diesen Sommer besuchten auf Einladung des Jüdischen Museums Nachfahren Hohenemser Juden die Stadt ihrer Vorfahren. Das Treffen, das Menschen jeden Alters und aus aller Welt in Hohenems versammelte, ist nun auch im Internet mit einer umfangreichen Fotogalerie dokumentiert. In Hunderten Aufnahmen werden die zahlreichen Aktivitäten und Treffen jener Tage festgehalten. Die Fotos, für die Arno Gisinger, Christian Grass, Darko Todorovic und Dietmar Walser verantwortlich zeichnen, können unter folgendem Link betrachtet werden: http://altneuland.rivido.de/hohenems

Auf Spurensuche: Eva Maria Hesche begrüßte Harry Weil Jr. und Ralph Linden (v.r.) im Jüdischen Museum.

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wonach der Krieg der Vater aller Dinge sei, soll nach einem Impulsreferat diskutiert werden, welche Rolle der Krieg tatsächlich in der Entwicklung menschlicher Gesellschaften spielte. Wäre es nicht Zeit, die Geschichtsbücher umzuschreiben und Kriege nicht mehr länger als etwas Selbstverständliches oder Unvermeidbares hinzustellen? Am 5. Dezember wird Univ.-Doz. Dr. Eckart Ruschmann zum Thema „Aggression – anthropologisches Merkmal oder menschliche Schwäche“ referieren. Der Philosophische Salon findet im Kitzingerhaus in der Schweizer Straße 15 statt. Der Eintritt beträgt 2 Euro.

Kindergarten

Ein Tag bei den Waldwichteln im Waldkindergarten Gut ausgerüstet mit Rucksack und wetterfester Kleidung bringt der Bus die Kindergärtler täglich zur Schule Emsreute, von wo aus sie zum Waldstück spazieren und sich in der „Waldwichtelhöhle“ versammeln. Beim täglichen Morgenritual wird eine kleine Laterne angezündet und dem Wald ein Begrüßungslied gewidmet, mit dem die Wertschätzung und Dankbarkeit ausgedrückt wird, hier Gast sein zu dürfen. Wenn die Kinder ganz leise sind und lauschen, hören sie, wie der Wald zurückgrüßt: mit Vogelgezwitscher, dem Wind, der durch die Blätter streicht, dem raschelnden Laub ... Munter wird noch das Guten-Morgen-Lied gesungen, bevor die Kinder in den Wald hinauslaufen, um sich dem freien Spiel zu widmen: Hier wird geklettert und gerutscht, die Kinder finden sich in Rollenspielen zusammen, Murmeltierrennen werden veranstaltet, Tiere wie Regenwürmer, Insekten oder Käfer werden bestaunt und mit viel Mut vorsichtig berührt, all die entdeckten Dinge werden durch Lupen betrachtet, untersucht; in Bestimmungsbüchern wird nachgelesen und geforscht. Es erstaunt und beglückt die Kindergartenpädagoginnen von Tag zu Tag, wie erfinderisch und

Kultur

Philosophischer Salon Diesen Freitag, um 18 Uhr, lädt der Kulturkreis Hohenems zum Philosophischen Salon in das Kitzingerhaus. Das Thema lautet „Krieg – Vater aller (Un)Dinge“. Im Rahmen des „Philosophisches Salons“ des Kulturkreis Hohenems unterziehen fachkundige Gastreferenten verschiedene Themen einer grundsätzlich-philosophischen Betrachtung. Im Herbst steht die Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Krieg und Aggression“. Es wird der Frage nachgegangen, wie es zu einer Geschichtsschreibung kommen konnte, die den Krieg als unvermeidlich darstellt und wie die destruktive Komponente der Aggression allenfalls kulturell aufgefangen werden kann. Den Auftakt macht der aus Hohenems stammende, in Innsbruck lehrende Univ.-Prof. Dr. Franz Mathis diesen Freitag Abend. In Abwandlung des bekannten Zitates von Heraklit,

Der Wald bietet Raum zum Musizieren wie auch Erforschen der Natur.


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kreativ die Kinder sich in der Natur bewegen und fröhlich ihrem Spiel nachgehen. Erst wenn der Kuckuck die Kinder auf seiner Flöte zurück in die Waldwichtelhöhle ruft, findet das Spiel eine kurze Unterbrechung, und man stärkt sich bei der gemeinsamen Jause und warmem Tee. Anschließend haben die Kinder nochmals Zeit für ihr freies Spiel oder sie widmen sich einem der Angeboten. Nochmals ruft der Kuckuck alle Kinder zum Abschlusskreis zurück in die Höhle, wo sie bei einer Geschichte, einem Spiel oder mit der „Waldmaus Fipsi“ zusammensitzen. Bevor der Wald verlassen wird, erfolgt noch ein Abschiedslied, mit dem sich die Gruppe für den schönen Tag bedankt. Meistens schon etwas müde, wird der Aufstieg zur Bushaltestelle bewältigt, von wo aus der Bus alle wieder ins Tal bringt und die Kinder von den Eltern freudig empfangen werden. Das Angebot wird gut an- wie aufgenommen: Stets gilt es Neues zu entdecken, die Zeit im Wald wird auf wertvolle Weise genutzt. er Waldkindergarten wäre ohne Einwilligung des Waldbesitzers Herrn Waldburg-Zeil nicht möglich – ein herzlicher Dank seitens des Kindergartens gilt für die Zurverfügungsstellung des Waldgrundstückes.

Kindergarten

Herbstzeit im Kindergarten Die Kinder der „Rasselbande“ im Kindergarten Markt beschäftigten sich mit dem Thema Herbst- und Erntezeit. Unter anderem stand der Apfel im Mittelpunkt: Bei einem Spaziergang in die Ledi sammelten die Kinder selber Äpfel auf. Der Ausbeute wurde dann gemeinsam mit Ida Fenkart, welche erklärte, wie Süßmost entsteht, „gemostet“. Gemeinsam mit der „Müslegruppe“ wurde ein Erntedankfest in der Kapelle St. Karl gefeiert, wo Pfarrer Thomas Heilbrun die mitgebrachten Körbe mit Obst und Gemüse segnete. Die anschließende Agape fiel leider sprichwörtlich „ins Wasser“ – der von der Mosterei zur Verfügung gestellte Süßmost wurde am nächsten Tag im Kindergarten genossen.

Der Kindergarten Markt begrüßte die Herbstzeit.

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Bildung

Töpfern, Klettern und die Natur erleben Die Volkshochschule Hohenems bietet in den Herbstferien ein Schülerprogramm an: Drei verschiedene Kurse mit Alpinpädagogin Beate Luger stehen zur Auswahl. Bereits am Samstag, dem 25. Oktober startet der Kurs „Natur erleben“. Um 10 Uhr ist Treffpunkt beim Schießstand in der Ledi. Spielerische Formen der Naturwahrnehmung und künstlerisches Gestalten mit Naturgegenständen sind Ziel dieses Ausfluges. Am Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils um 10 Uhr, steht „Schnupperklettern“ auf dem Programm: In der Kletterhalle in Dornbirn können Schüler ab 8 Jahren die „Boulderwand“ spielerisch erforschen und sich anschließend an den „Top Rop“- Stationen versuchen. Am Dienstag und Donnerstag (ebenfalls um 10 Uhr) findet in Beate Lugers Werkstatt in der Gutenbergstraße 52 in Hohenems ein Töpferworkshop statt: Die Kinder können mit Ton experimentieren und werden dabei von der Referentin mit den richtigen Handgriffen unterstützt. Nähere Informationen erhalten Sie im Kursbuch, auf der Homepage www.vhs-hohenems.at oder unter der Telefonnummer 05576/ 73383.

Sport

Toi-toi-toi zur WM Vergangene Woche besuchte Vizebürgermeisterin Monika Reis die erfolgreichen Kunstradfahrerinnen des RV Hohenems im Trainingslager in Tschagguns. Melanie und Silke Melbinger, Martina Schwar und Kathrin Hagen bereiteten sich dort zusammen mit ihrer Trainerin Inge Melbinger auf die Hallenradsport-WM vor. Die Großveranstaltung findet dieses Wochenende im Dornbirner Messe-

StR. Monika Reis und Reinhard Maier wünschten Melanie Melbinger, Martina Schwar, Silke Melbinger und Kathrin Hagen sowie Trainerin Inge Melbinger alles Gute. (v.l.)

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stadion statt und versammelt über 150 SportlerInnen aus 19 Ländern. Zusammen mit dem Sportreferent der Stadt Hohenems, Reinhard Maier, überreichte Vizebgm. und Sportstadträtin Monika Reis Schlossbergkugeln und Swarovski-Glücksbringer – dabei wurde auch versprochen, dem bisher sehr erfolgreichen Vierer des Radsportverein Hohenems anlässlich der Weltmeisterschaftsteilnahme besonders die Daumen zu drücken.

Sport

HC Hohenems machte Punkte Ein Unentschieden für die Herren, jeweils ein Sieg für die männliche B- und C-Jugend – der Handballclub Hohenems kann insgesamt auf ein erfreuliches Wochenende zurück blicken. Obwohl sich die Mannschaft des LH-Consulting HC Hohenems sehr viel vorgenommen hatte, gestaltete sich der Beginn des Spiels gegen die TG Biberach 2 recht zäh. Bis zum 7 : 7 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dann aber bekamen die Hohenemser den Angriff der Biberacher immer besser in den Griff und durch schnelles Umschalten konnten sie im Gegenstoß einfache und schnelle Tore erzielen. Dies bescherte dem HC einen Halbzeitstand von 15 : 9. Nach der Pause konnte die Mannschaft den in der Halbzeit erreichten Vorsprung noch weiter ausbauen: Sie führte mit 18 : 10 Toren. Aber plötzlich wendete sich das Blatt und die Emser bekamen den Angriff der Biberacher nicht mehr richtig in den Griff. In der Schlussphase schaffte Biberach den Anschlusstreffer zum 27:26. 5 Sekunden vor Schluss wurde ein Freiwurf der Biberacher nicht direkt auf das Tor geworfen, sondern wieder auf den Spielertrainer auf der Rechtsaußenposition weitergeleitet. Dieser zog direkt auf das Tor und wurde dabei von einem Spieler des HC Hohenems bedrängt. Die Schiedsrichter pfiffen sofort Siebenmeter und diese Chance ließ sich der Spielertrainer von Biberach nicht entgehen. Die beiden Mannschaften trennten sich mit einem Unentschieden. Der HC Hohenems spielte in folgender Aufstellung: Stefan Hämmerle und Erol Ademi im Tor; Johannes Khüny (3), Chris-

... wie auch der C-Jugend räumten ab.

toph Khüny (3), Daniel Loner (3), Benjamin Baumgartl (5), Simon Mathis (2/2), Matthias Fenkart, Martin Banzer (1), Mario Reinert (4), Imre Banfi (7), Marco Schneider (2) und Arno Peter. Das nächste Spiel des HC Hohenems findet am Samstag, dem 25.10.08 um 19.30 Uhr in der Herrenriedhalle statt.

Erfolgreiche Jugendmannschaften Die männliche B-Jugend konnte die punktegleiche MTG Wangen deutlich besiegen. Angeführt von einem zielsicheren Martin Brecher konnte man sich in der zweiten Halbzeit deutlich absetzen und schlug die Wangener letztendlich verdient mit 29 : 19 Toren. Dies beschert dem Team den 2. Tabellenplatz in der Bezirksklasse Bodensee. Auch die 1. Mannschaft der C-Jugend konnte einen Sieg einfahren. Das Spiel gegen Lindenberg gewannen die jungen Emser mit 24 : 20. Für Hohenems spielten in der B-Jugend: Johannes Buchner und Kristin Gava (im Tor); Lukas Vogelauer (8), Marc Thiebault (2), Maximilian Ploner (4), Stefan Brändle (1), Jonathan Klocker, Patrick Erhard (2), Johannes Nicolussi, Philipp Diethart (3), Martin Brecher (8), Roland Vogel (1). In der C-Jugend im Einsatz waren: Johannes Buchner und Kristin Gava (im Tor); Daniel Schwenk, Roland Vogel (11), Jürgen Leitgeb (1), Johannes Engl, Denis Ortner (3), Mario Scheier (6), Philipp Peter (1), David Unterkofler (2), Valentin Vogelauer.

Sport

Erfolgreiche NachwuchsTurner und Turnerinnen

Die Spieler der B-Jugend ...

Die Turnerschaft Hohenems blickt auf erfolgreiche Teilnahmen an Bewerben zurück: Sowohl die Landesmeisterschaften als auch der Kids-Marathon verliefen für den Verein erfolgreich. Bei den Landesmeisterschaften in Höchst konnten die jungen Talente der TS Hohenems wieder schöne sportliche Erfolge für ihren Verein erzielen:


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Michael Fußenegger, der verletzungsbedingt leider nur an zwei Geräten turnen konnte, erreichte in der Junioren-Meisterklasse trotzdem noch den 9. Gesamtrang. Alwin Bauer war leider ebenfalls verletzt und musste den Wettkampf auslassen. In der Klasse U 11 der Turnerinnen erzielte Sabrina Engl den ausgezeichneten 2. Rang, nur knappe 0,15 Pkt. hinter der Siegerin. Cornelia Fußenegger erreichte den 8. Rang in der Kinderstufe und Elina Batruel den 10. Rang in der Klasse U 11.

Fit und schnell Beim Kids-Marathon anlässlich des Sparkassen-Marathons in Bregenz konnten sich die jüngsten Athleten und Athletinnen der TS Hohenems ebenfalls ausgezeichnet in Szene setzen. Nicole Rüdisser, Marcel Rüdisser und Tobias Kerschbaumer waren in ihrer Klasse nicht zu schlagen und konnten den 1.Rang für die TS Hohenems erzielen. Lukas Zech u. Niklas Kerschbaumer holten mit ihrem 3. Rang jeweils Bronze nach Hohenems. Und im Team-Bewerb erzielte die Mannschaft mit Carola Rüdisser, Nicole Rüdisser, Niklas Kerschbaumer und Marcel Rüdisser gemeinsam ebenfalls die Bronzemedaille. Weiters gab es noch für Ramona Rüdisser, Kevin Klien und Carola Rüdisser jeweils einen 4. Rang. Ein 9. Rang von Nils Naumann und ein 11. Rang von Kilian Gross vervollständigten die großartige Bilanz der jungen Emser, die mit 18 Athleten beim Marathon in Bregenz vertreten waren. Die weiteren Teilnehmer waren Anita Zeck, Johannes Mathis, Anna Mathis, Kerstin Schuler, Nicole Zech, Philiph Klien, Stefan Lung und Marco Helfenbein. Die TS Hohenems gratuliert ihrem Nachwuchs zu diesen tollen Leistungen!

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Jubilare

Fünf Jahrzehnte und fünf Jahre Ehepartnerschaft Ihren 55. Hochzeitstag feierten Hermine und Egon Kilga in der Lustenauer Straße. Bürgermeister Richard Amann besuchte das Ehepaar mit Blumen im Gepäck und gratulierte dem Ehepaar, dessen Passion das Sammeln von Mineralien ist, zur langjährigen Ehepartnerschaft.

Das Stadtoberhaupt gratulierte den Eheleuten zum „55sten“.

Spendenausweis Zum ehrenden Gedenken an Verstorbene werden folgende Spendeneingänge verzeichnet:

Krankenpflegeverein Hohenems

Elina Batruel, Michael Fußenegger, Cornelia Fußenegger und Sabrina Engl (v.l.) zeigten bei den Landesmeisterschaften ihr Können.

Unsere Jubilare der Woche 01. 11. 1932 01. 11. 1913

Dusan Fufuljevic, W.-v.-d.-VogelweideStraße 10/96 Karolina Rosso, H.-v.-Montfort-Straße 7

Allen Jubilaren viel Glück und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

• Zum Jahresgedenken an Helene Oswald, von: Ihrer Familie u 40,–. • Zum Gedenken an Marton Koloman, Mitterhoferstraße 7, von: Sieglinde und Walter Öhe u 15,–. • Zum Gedenken an Maria Waibel, Kolumbanweg 2, von: Sophie Mathis, R.-v.-Ems-Straße 45 u 10,–, Fam. Heinz und Sigrid Österle, Witzkestraße 7 u 10,–, Horst Kogler u 20,–, Trauerfamilie Waibel u 50,–, Dietmar Burtscher mit Familie, Gallusweg 3 u 15,–. • Zum Gedenken an Jürgen Schulze, Goethestraße 14, von: Fam. Karl-Heinz Häfele, Roseggerstraße 4 u 20,–, Wilbert Heidegger, Kernstockstraße 11 u 10,–. • Zum Gedenken an Grete Pichler, von: Fam. Hubert Pichler, Im Tiergarten 9, meiner lieben Schwester u 10,–.

Rotes Kreuz Hohenems • Zum Jahresgedenken an Helene Oswald, von: Ihrer Familie u 30,–. • Zum Gedenken an Marton Kollomann, Mitterhoferstr. 7, von: Enkeln mit Fam. und Urenkel Maximilian u 50,–. • Zum Gedenken an Manfred Fenkart, Leverkusen, von: seinem Bruder Walter und Herlinde Fenkart, K.-Elisabeth-

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Straße 20 u 50,–, Gritta Jochum und Gert Fenkart, unserem lieben Göte u 40,–. • Zum Gedenken an Sidonia Zontic, von: Fam. Walter Kurej. Lustenauer Straße 111a u 30,–.

Verein Mitanand – Mobiler Hilfsdienst • Zum Gedenken an Brunhilde Amann, Wagnerstraße 1, von: Bernd und Ulli Fenkart, Schiheim u 20,–.

Vorarlberger Krebshilfe • Zum Gedenken an Marton Kolomann, Mitterhoferstr. 7, von: Trauerfamilie Marton-Taucher u 50,–. • Zum Gedenken an Sigrid Oberhuber, Schmelzhütterstr. 33, Dornbirn, von: Familien Ratz, Amann, Goststraße 6, Altach u 30,–. • Zum 3. Jahresgedenken an Rudolf Marte, Altach, von: deiner Familie u 50,–.

Palliativstation des LKH Hohenems • Zum Gedenken an Marton Kolomann, Mitterhoferstr. 7, von: Fam. Albert und Hannelore Winsauer, Weiherstr. 14 u 10,–. • Zum Gedenken an Herbert Vonbun, von: Hans Neyer u 20,–, Fam. Clara und Norbert Preg, Hadeldorfstraße 29, Rankweil u 20,–.

Lebenshilfe-Förderwerkstätte Hohenems • Zum Jahresgedenken an Helene Oswald, von: Ihrer Familie u 30,–. • Zum Gedenken an Brunhilde Amann, Wagnerstraße 1, von: Fam. Isolde Fussenegger, K.-F.-Josef-Straße 164 u 10,–. • Zum Gedenken an Manfred Fenkart, Leverkusen, von: Schwester Imelda Bobleter mit Familie, Schweizer Str. 48 u 50,–, Herta Rüdisser, Th.-Körner-Straße 24 u 15,–.

Schulheim Mäder • Zum Gedenken an Marton Kolomann, Mitterhoferstr. 7, von: Fam. Hermann Duelli u 15,–.

Pfarre St. Karl Kapelle St. Anton • Zum Gedenken an Maria Waibel, Kolumbanweg 2, von: Fam. Margit und Robert Raich, Gallusweg 1 u 15,–.

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Sonntag, 26. Oktober: 30. Sonntag im Jahreskreis Nationalfeiertag Stundenbuch 2. Woche 1. Ex 22,20–26 Lesungen: 2.1 Thess 1,5c–10 Evangelium: Mt 22,34–40 7.30 Messfeier in der Pfarrkirche 10.00 Messfeier in der Pfarrkirche Montag, 27. Oktober: 19.00 Rosenkranz in der Kapelle St. Karl 19.00 Messfeier in der Krankenhauskapelle, anschließend Eucharistische Anbetung Dienstag, 28. Oktober: Hl. Simon und Hl. Judas 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in der Kapelle St. Anton 19.00 Messfeier im Sozialzentrum Mittwoch, 29. Oktober: 18.00 Eucharistische Anbetung 19.00 Messfeier in der Pfarrkirche Donnerstag, 30. Oktober: 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in der Kapelle St. Karl Freitag, 31. Oktober: Hl. Wolfgang 19.00 Vorabendmesse zum Fest Allerheiligen in der Pfarrkirche Samstag, 1. November: Allerheiligen Lesungen 1. Offb. 7,2–4.9–14 2.1 Joh 3,1–3 Evangelium: Mt 5,1–12a 7.30 Messfeier in der Pfarrkirche 9.00 Messfeier im Sozialzentrum 10.00 Messfeier in der Pfarrkirche 14.00 Messfeier in der Pfarrkirche und in St. Anton Gebetsstunde für die Verstorbenen, anschließend Gräbersegnung auf dem Stadtfriedhof und in St. Anton 15.30 Messfeier in St. Rochus: Gebetsstunde, anschließend Gräbersegnung 17.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche Winterordnung bei den Messzeiten! Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei: Montag bis Freitag, von 8.00 bis 12.00 Uhr Dienstag, von 14.00 bis 17.00 Uhr

Pfarre St. Konrad Dachsanierung Pfarrzentrum St. Konrad • Zum Gedenken an Marton Kolomann, Mitterhoferstr. 7, von: Trauerfamilie Marton-Taucher u 50,–.

Telefon 05576 72312 E-Mail: pfarre.st.karl.hohenems@aon.at

Kapelle Bauern • Zum Gedenken an Maria Waibel, Kolumbanweg 2, von: Karl Bertel u 10,–.

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Konrad

Allen Spendern ein herzliches Vergelt’s Gott!

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Karl Samstag, 25. Oktober: Marien-Samstag 17.30 bis 18.15 Beichtgelegenheit 18.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche

Samstag, 25. Oktober: Marien-Samstag 18.00 Vorabendmesse 19.00 Rosenkranz Kapelle Bauern Sonntag, 26. Oktober: 30. Sonntag im Jahreskreis, Christkönigsonntag 8.00 Messfeier 10.00 Gemeindegottesdienst 19.00 Rosenkranz Kapelle Bauern


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Montag, 27. Oktober: 8.00 Rosenkranzgebet im Gebetsraum 19.00 Rosenkranz Kapelle Bauern Dienstag, 28. Oktober: Hl. Simon und Hl. Judas 8.00 Messfeier 19.00 Rosenkranz Kapelle Bauern Mittwoch, 29. Oktober: 8.00 Messfeier, anschl. Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 10.00 Uhr 19.00 Rosenkranz Kapelle Bauern Donnerstag, 30. Oktober: 19.30 Abendmesse für Werktätige Freitag, 31. Oktober: Hl. Wolfgang 8.00 Messfeier entfällt! 8.30 Aussetzung und Anbetung im Gebetsraum bis 19.00 Uhr 19.30 Vorabendmesse Samstag, 1. November: Allerheililgen 8.00 Messfeier 10.00 Hochamt 14.00 Totengedenken in St. Anton und St. Karl mit Gräbersegnung 18.00 Vorabendmesse entfällt! Öffnungszeiten im Pfarrbüro St. Konrad: Montag und Dienstag von 8.30 bis 11.30 Uhr Donnerstag von 14.00 bis 18.00 Uhr Telefon 05576 73106 E-Mail: pfarrestkonrad@aon.at

Evangelische Pfarrgemeinde A.u.H.B., Dornbirn, Rosenstraße 8 Sonntag, 2. November: 8.30 Gottesdienst gehalten von Herrn Stefan Buschauer. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein.

Vereinsanzeiger Alpenverein: Mittwochwanderer – Die wegen Schlechtwetter verschobene letzte der „großen Wanderungen“ im heurigen Sommer (ein weiteres Stück des Schweizer Rheintal Höhenweges vom Buchser Berg nach Wildhaus) findet am 29. Oktober 2008 statt. Die zu diesem Termin angesetzte „kleine Wanderung“ wird um eine Woche verschoben. Abfahrt 8 Uhr ab Parkplatz Neue Post bzw. AV-Heim, Erlachstraße. Gäste sind herzlich willkommen. Anmeldung und Auskünfte am Montagabend, 18.00 – 20.00 Uhr bei Witzemann Walter, Tel. 05576 72877. Siehe auch unter www.avems.at im Internet. AV: Am Freitag, dem 31. Oktober 2008, um 20.00 Uhr – gemütlicher Törggeleabend im AV-Heim. Anmeldungen sind erbeten bis Mittwoch, den 29. Oktober an Aberer Maria Helene, Tel. 77202 oder 0664 8712810.

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Badminton für Volksschulkinder: Jeden Donnerstag, ab 17.30 Uhr, Sporthalle Herrenried. Schnuppertraining jederzeit möglich. Unsere Trainer Jasmine, Sebastian und Marco freuen sich. Bücherei: Pfarrheim St. Karl, Tel. 05576 7231214, Di 16–20 Uhr, Mi 9–12 und 16–20 Uhr; Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr, Bücher, Zeitschriften, Hörbücher, DVDs, CD-Roms, Internet. Fechtclub Hohenems: Interessierte können sich bei Rene Helfer melden, Tel: 0676 5535185. Federball-Cup: Gaudi-Federball-Nachtturnier für HobbyMannschaften. Samstag, 8. November 2008, ab 15.30 Uhr, Sporthalle Herrenried. Eine Mannschaft besteht aus 4 Spieler/innen, gespielt werden 3 Bewerbe: Badminton sowie 2 lustige Zusatzbewerbe. Anmeldung und Info: Christoph Grill, Tel. 0660 2199298 (ab 18.00 Uhr) oder anmeldung@bsv-hohenems.at. Hohenemser Schlittschuhclub: Der Hohenemser Schlittschuhclub sucht Verstärkung! Wenn du zwischen 4 und 8 Jahren alt bist, ein bisschen Schlittschuhlaufen kannst, dann komm bei den „Dinos“ zu einem Probetraining vorbei. Schnuppertraining ist immer montags, ab 17.00 Uhr. Mitzubringen: Schlittschuhe, dicke Handschuhe und eventuell ein Schianzug. Alles andere stellt der HSC zur Verfügung! Weitere Info: Tel. 0664 4524414 (Stefan), E-Mail: hsc-hohenems@gmx.net. Krankenpflegeverein Hohenems: Angelika Kauffmannstr. 6, Tel. 05576 42431, Fax: 05576 424314; Sprechstunden: Mo–Mi–Fr 14.00 bis 15.00 Uhr. Am Wochenende siehe Notdienst. Mitanand – Mobiler Hilfsdienst: Hilfe im Alltag (Haushalt, Botengänge) Entlastung für Angehörige, Unterstützung um das Daheimsein für alte, kranke oder hilfsbedürftige Menschen zu ermöglichen. Kontakt: Tel. 0664 9161710 (Handy) oder während den Bürozeiten Montag bis Donnerstag, von 9.00 bis 11.00 Uhr, Tel. 05576 73277501, Naturfreunde Hohenems: Spielkiste mit Hupfwurst, Großspielen, Mikado etc. für Kinderfest etc. zu verleihen. Auskunft Bernd Wehinger, Tel. 74944. Obst- und Gartenbauverein Emsreute: Die Maische für die Brennsaison 2008/2009 kann wieder bei Mathis Hubert, Eckweg 9, Tel. 74375 angemeldet werden. Mit unserer neuen Kleinbrennerei können auch kleinere Mengen Maische problemlos gebrannt werden. Ringareia-Babysittervermittlung: Kontakt: Claudia Kadur Mo-Fr, 10-11 Uhr und 18-19 Uhr, Tel. 0650 5610801 Schützengilde Hohenems: Die Schützengilde führt am Samstag, dem 25. Oktober von 15.00 bis 18.00 Uhr die diesjährige Vereinsmeisterschaft durch. Hiezu sind alle Aktivund Passivmitglieder herzlich eingeladen. Geschossen wird

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in den Klassen 30 Schuss liegend mit Riemen, allgemein, Senioren I und II, sowie aufgelegt für Senioren III und Gäste. Mit einem Tiefschuss wird der Schützenkönig ermittelt. Die Schützengilde veranstaltet am Sonntag, dem 26. Oktober von 10.00 bis 17.00 Uhr im Schießstand in der Ledi ein Gedenkschießen für die verstorbenen Schützenkameraden Josef Waibel, Franz Heim, Ludwig Wachter und Karl Horeschy, zu welchem alle Freunde der Schützengilde Hohenems herzlich eingeladen sind. Als Bewerbe gibt es die TiefschussSerie „Ehrenscheibe“ mit tollen Preisen (SwarowskiFiguren), Tiefschuss-Serie Dauerwürste, sowie 10er-Serie Schokolade.

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Museen in Hohenems Jüdisches Museum: Das Museum in der Schweizer Straße 5 präsentiert Spannungsfelder jüdischer Geschichte und stellt produktive Fragen an unsere Gegenwart. Tel. 05576 73989, E-Mail: office@jm-hohenems.at, www.jm-hohenems.at Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10.00 bis 17.00 Uhr

Seniorenbund: Aktiv – Kegeln: Nächster Kegeltermin Freitag, 31. Oktober im Kegel-Center Koblach. Treffpunkt 13.30 Uhr beim Postplatz gegenüber Postamt. (Fahrgemeinschaften). Auskünfte erteilt Sportreferent Gebhard Schneider, Telefon 77978. Wir laden alle Seniorinnen und Senioren unserer Ortsgruppe zur 3-Tages-Fahrt zur Therme Bad Endorf – Altötting und zum Christkindlmarkt nach Salzburg herzlich ein. Termin ist der 24. – 26. November 2008. Anmeldungen: Obmann Werner Gächter, Tel. 73518. Anmeldeschluss: 28. Oktober. Seniorenring: Kegelnachmittag (Straßenhäuser), auch für Nicht-Kegler – Donnerstag, 30. Oktober 2008. Bus-Abfahrt 14.00 Uhr ab Postamt. Stationäres Hospizteam im Krankenhaus Hohenems: Wir unterstützen und begleiten kranke und sterbende Menschen und deren Angehörige im Krankenhaus Hohenems, Krankenhausseelsorge, Gerhard Häfele, Tel. 703-2563. Vereinigung türkischer Eltern in Vorarlberg (Vorarlberg türk veliler birlig˘i): Vereinszweck ist eine Brücke zwischen türk. Eltern und verschiedenen Schulen aufzubauen. Kontaktmöglichkeit jederzeit, Tätigkeit in ganz Vorarlberg, Sitz in Hohenems: Tel. 73847, Obfrau Nihal Poyraz. Welt-Laden: Wir sind wie immer jeden Mittwoch, von 8.30 bis 11.00 Uhr und 16.00 bis 18.30 Uhr im Pfarrheim St. Konrad und bei trockenem Wetter auch am Emser Markt! In unserem Schaufenster in der Marktstraße können Sie einige unserer Produkte sehen und im Welt-Laden im Pfarrheim St. Konrad einkaufen. Jahrgang 1965: Wir laden heuer am Samstag, dem 8. November zum „Orientalischen Abend“ im Gasthaus Engelburg herzlich ein. Unser Jahrgänger wird uns mit orientalischen Köstlichkeiten verwöhnen. Treffpunkt ab 19.00 Uhr. Anmeldeschluss (15,– Euro inkl. Jahresbeitrag) bis 25. Oktober 2008! Infos bei Macher Margit, Tel. 0664 4454088 oder per Mail margit.macher@aon.at. Jahrgang 1966: Wir treffen uns am 8. November zu einem gemütlichen Abend. Wir fahren mit dem Bus nach Schuttannen zum „Käsknöpfle-Essa“. Treffpunkt: 18.00 Uhr bei der Raiffeisenbank Maximilian-Straße. Infos unter 78936, Silvia Amann oder 7230013 Friederike Vogel.

„Museum auf Zeit“ im Löwen: Auf die Besucher warten Ausstellungen zur Burg Alt-Ems u.a. mit Modell und Fundstücken (Führung: jeden ersten Freitag im Monat bzw. nach Vereinbarung unter Tel. 0664/9114969) sowie zu „Kästle – die weiße Legende“ mit Skimodellen sowie Informationen zu Siegen und Technik (Führung: jeden Freitag). Öffnungszeit: Jeden Freitag von 17 bis 20 Uhr Otten Kunstraum: Das Privatmuseum in der Schwefelbadstraße 2 bietet Kulturinteressierten Gelegenheit, eine umfangreiche Sammlung bedeutender Werke der gegenstandslosen Kunst kennen zu lernen. E-Mail: mail@ottenkunstraum.at, www.ottenkunstraum.at Öffnungszeit: donnerstags von 16.00 bis 20.00 Uhr Stoffels Sägemühle: 2000 Jahre Mühlentechnik und die technische Weiterentwicklung der Mühlen und Sägen bis in die Neuzeit werden dokumentiert. Besitzer: Fam. Amann, Sägerstraße 11, 6845 Hohenems, Telefon. 05576 72434, kontakt@museum-stoffels-saege-muehle.at. Öffnungszeiten: bis 31. 10., täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr.


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