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118. JAHRGANG

SAMSTAG, 15. APRIL 2006

NR. 15

Gemeindeblatt Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder

Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Erscheinungsort und Verlagspostamt, 6845 Hohenems Einzelpreis c 0,40

Hohenems Am Montag, dem 17. April wird zur Ostermatinee in den „Salomon Sulzer Saal“ eingeladen: Simone Melanie Bösch (Querflöte) und Pianistin Isabella Patricia Pincsek spielen u.a. Werke von Bach, Schumann, Chopin und Gershwin. Montag, 17. April, 10.30 Uhr

Götzis Am Karsamstag um 15 Uhr findet traditionell die öffentliche Generalprobe des Symphonieorchester Vorarlberg u.a. mit Brahms Symphonie Nr. 4. Karten gibt es nur an der Kassa ab 14 Uhr. Brahms & Co auf Probe Karsamstag, 15. April, 15 Uhr, Kulturbühne AMBACH

Altach Der Freizeitclub Be One lädt zur jährlichen Osterhasenparty mit Roadwork ein. Samstag, 15. April, 20 Uhr, HS-Turnhalle

Frohe Ostern 2006

Koblach Der Grünmüllplatz ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Dienstag und Freitag, 16–19 Uhr, Samstag, 9–12 Uhr

Ostern 2006 Mit den Osterfeiertagen beginnt auch das Frühlingserwachen der Natur und die Vegetation zeigt sich in einem „neuen Kleid“. Aber nicht nur die Pflanzenwelt erwacht zu neuem Leben, auch wir Menschen verspüren in diesen Tagen frische Kraft und Tatendrang. Die hellen Frühlingstage verstärken unsere Aktivitäten und verhelfen uns zum Aufbruch

neuer Gedanken und Ziele. In diesem Sinne wünschen die Bürgermeister der Gemeindeblattregion schöne Feiertage! Richard Amann, Hohenems, Werner Huber, Götzis, Gottfried Brändle, Altach Fritz Maierhofer, Koblach und Rainer Siegele, Mäder.

Mäder Krankenpflegeverein – Jahreshauptversammlung mit dem Vortrag „Lachen als Medizin, rezeptfrei und garantiert ohne schädliche Nebenwirkungen“ von Peter Cubasch, Lach- und Atemtrainer. Donnerstag, 20. April, 19.30 Uhr, J. J. Ender-Saal, OG


Nuove Musiche · Alte Musik neu interpretiert

ECM AM BACH

Rolf Lislevand Ensemble Nuove Musiche Do 27. April 2006__ AMBACH, 20 Uhr

Eine Initiative der Marktgemeinde Götzis Kultur in Götzis wird unterstützt durch: Zech Fenster Architektur Hassler Wilhelm & Mayer Ulrich Heinzle – Spenglerei

ECM AMBACH wird gesponsort von:

Ein Saitenvirtuose, der musikalisch ein paar hundert Jahre vor Jimi Hendrix zurück geht: Der Norweger spielt Laute und Barock-Gitarre, mit denen er die frühen Jahre der europäischen Musik kompetent aufleben lässt. Die Sensibilität, die von seinen Stücken ausgeht, muss man erlebt haben. Seine Interpretationen der Alten Musik überraschen auch jene, die immer „das Neue“ hören wollen. Mit namhaften Solisten wie Arianna Savall, Guido Morini, Marco Ambrosiani, Pedro Estevan, Thor-Harald Johnsen und den im Jazz beheimateten Bassisten Bjørn Kjellemyr haben sie Ende März ihre erste CD „Nuove Musiche“ bei ECM-Records veröffentlicht. Götzis Kulturbühne AMBACH Großer Saal Beginn 20 Uhr Kartenvorverkauf: Buchhandlung Brunner Tel. 0 55 23 / 6 42 48


Inhalt

15. April 2006

Gemeindeblatt Nr.15

Allgemein

Seite 4

Hohenems

Seite 8

Götzis

Seite 23

Altach

Seite 35

Koblach

Seite 43

Mäder

Seite 48

Anzeigen

Seite 52

Kleinanzeigen

Kalender 16. Woche Sonnen-Aufgang 6.31 Sonnen-Untergang 20.11

Seite 114

Impressum Redaktion Hohenems: Tel. 05576/7101-1130 DW Andrea Fritz-Pinggera, MSc, andrea.fritz@hohenems.at; Mag. Martin Hölblinger, DW 1132; martin.hoelblinger@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-45, Hartmut Hofer, hartmut.hofer@goetzis.at Altach: Bianca Trebitsch, Brigitte Hellrigl Koblach: Monika Amann Mäder: Petra Freydl – Adressen wie unten

Medieninhaber Stadt Hohenems und Marktgemeinde Götzis Verantwortlicher Schriftleiter: Bürgermeister DI Richard Amann Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt Aktiengesellschaft, Dornbirn.

Abgabetermin Abgabeschluss für Inserate ist jeweils Dienstag, 12 Uhr. Bei Feiertagen kann sich der Annahmeschluss vorverlegen.

Abo + Anzeigen Hohenems: Tel. 05576/7101-0 Fax DW 1139 Carmen Sonderegger, gemeindeblatt@ hohenems.at; Abo: Rudolf Sommer, Tel. 0664/2040400, rudolf.sommer@vol.at Götzis: Tel. 05523/5986-42 Fax DW 35 Carmen Heinzle, gemeindeblatt@goetzis.at Altach: Tel. 05576/7178-18, Fax DW 25 Bianca Trebitsch, gemeindeblatt@altach.at Koblach: Tel. 05523/62875 Fax DW 20 M. Amann, gemeindeblatt@koblach.at Mäder: Tel. 05523/52860-14 Fax DW 20 Petra Freydl, gemeindeblatt@maeder.at Titelfoto: Karl Ellensohn, Götzis

Editorial WAMCO lädt zur Musical-Gala Die Götzner WAMCO (West-AustrianMusical-Company) bringt seit über 20 Jahren junge Talente auf die Bühne. Die Aufführungen von Jesus Christ Superstar, West Side Story, Hair, Josef oder Cabaret sind vielen noch in guter Erinnerung. Am 21. und 22. April lädt die WAMCO zur großen Musical-Gala nach Götzis und nimmt Sie mit, auf eine musikalische Zeitreise von den blumigen 70ern mit „Hair“ über die rockigen 60er in „Grease“ zur Blütezeit von Soul und Blues mit Songs aus „Smokey Joe’s Café“. Ein besonderes High-Light, denn erstmals in Österreich sind Teile aus „Smokey Joe’s Café“ zu hören, einer Sammlung bekannter Songs von Leiber und Stoller, die für Größen wie Elvis Presley, Tom Jones und Barbara Streisand komponierten. Mehr als 1000 Jugendliche haben bei den verschiedenen Produktionen im Laufe der Zeit mitgewirkt und über 50.000 Zuseher waren bisher vom Ergebnis der jungen Musical-Talente begeistert. Heute wird die WAMCO von Mitgliedern der ersten Stunde geleitet und organisiert. Ein gutes Beispiel, dass sich kontinuierliche Unterstützung der Jugendarbeit lohnt. Besonderer Dank gilt hier der Marktgemeinde Götzis und dem Jugendreferat des Landes Vorarlberg für das jahrelange Engagement. Erfreulich ist auch, dass mit der Aichner GmbH ein Götzner Partner gefunden wurde, der Kultursponsoring erfrischend anders versteht. Die Jugendlichen freuen sich schon auf Ihr Kommen, am 21. und 22. April um 20 Uhr in der Kulturbühne Am Bach. Einlass ist um 19.30 Uhr bei freier Platzwahl. Erich Manser, Präsident der WAMCO

g Ostermontag 17. 4. Rudolf, Gerwin, Elias h Dienstag 18. 4. Werner, Mechthild, Wigbert, Aja h Mittwoch 19. 4. Leo IX., Gerold, Kuno, Otbert, Emma h Donnerstag 20. 4. Adalar, Cornelia, Ute, Hildegund A Freitag 21. 4. Konrad, Anselm, Saba, Alexandra A Samstag 22. 4. Wolfhelm, Nathanael, Kai, Leonidas S Sonntag 23. 4. Adalbert, Georg, Jürgen, Gerhard

Das Wetter Ostersamstag recht sonnig Das Osterwochenende bringt unbeständiges und nur langsam etwas milderes Wetter. Am Gründonnerstag fällt am Morgen und gegen Abend etwas Regen. Dazwischen sind Auflockerungen möglich – oft überwiegen jedoch die Wolken. Der Karfreitag bringt ein SonneWolken-Gemisch, der Ostersamstag recht sonniges und bis zu 18 Grad mildes Wetter. Bereits am Ostersonntag und -montag fällt wieder zeitweise Regen – und es kühlt ab.

Der Mond Am Gründonnerstag ist Vollmond. Derzeit geht der Mond unter sich. Nächsten Dienstag bis Donnerstag keine Haare schneiden, freitags und samstags wiederum gut dafür geeignet wie auch für Reparaturen im Haushalt.


Allgemein

Notdienste und Serviceinformationen

Ärztlicher Notdienst am Wochenende Hohenems Samstag, 15. April 2006 und Sonntag, 16. April 2006 Dr. Guntram Summer Hohenems, G.-Maximilian-Straße 5 Tel. 05576/74343 oder 74368 Montag (Ostermontag), 17. April 2006 Dr. Gerhard Schuler Hohenems, Spielerstraße 14 Tel. 05576/75950 Sprechstunden für dringende Fälle an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr

Götzis, Altach, Koblach und Mäder Achtung – Geteilter Notdienst am Wochenende! Samstag, 15. April 2006, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 16. April 2006, um 7.00 Uhr: Dr. Erich Scheiderbauer Ordination: Altach, Bahnstraße 23, Telefon 05576/72571 Privat: Tel. 05576/72571 Sonntag, 16. April 2006, um 7.00 Uhr, bis Montag, 17. April 2006, um 7.00 Uhr: Dr. Dietmar Koch Ordination: Mäder, Volksschule, Telefon 05523/62190 Privat: Tel. 05523/53845 Montag, 17. April 2006, um 7.00 Uhr, bis Dienstag, 18. April 2006, um 7.00 Uhr: Dr. Roland Kopf Ordination: Altach, Brolsstraße 41, Telefon 05576/74110 Privat: Tel. 05576/74374 Die Anwesenheit des Arztes in der Ordination jeweils von 11 bis 12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr

Werktagsbereitschaftsdienst Hohenems Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, so können Sie sich in dringenden Fällen an den verschiedenen Wochentagen an die diensthabenden Werktagsnotdienste wenden. Freitag, 14. April Dr. Eduard Kraxner, Hohenems Schweizer Straße 35 Tel. 05576/73785

Dienstag, 18. April Dr. Guntram Summer, Hohenems Graf-Maximilianstraße 5 Tel. 05576/74343 oder 74368 Mittwoch, 19. April Dr. Walter Pöschl, Hohenems Beethovenstraße 11 Tel. 05576/74118 Donnerstag, 20. April Dr. Eduard Kraxner, Hohenems Schweizer Straße 35 Tel. 05576/73785

Götzis, Altach, Koblach und Mäder Bei Nichterreichbarkeit Ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeit erreichen Sie in dringenden Fällen: Donnerstag, 13. April 2006 Dr. Wolfgang Payer Koblach, Tel. 05523/53880 Freitag, 14. April 2006 Dr. Roland Kopf Altach, Tel. 05576/74110 oder 74374 Dienstag, 18. April 2006 Dr. Norbert Mayer Götzis, Tel. 05523/51122 oder 51240 Mittwoch, 19. April 2006 Dr. Reinhard Längle Koblach, Tel. 05523/62895 oder 0664/2048690 Donnerstag, 20. April 2006 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523/62190 oder 53845 Ordination geschlossen: Dr. Wilfried Müller bis 14. April 2006 Dr. Reinhard Längle am 14. April 2006

Zahnärztliche Notdienste Hohenems Freitag, 14. April 2005, Samstag, 15. April 2006, Sonntag, 16. April 2006 und Montag (Ostermontag) 17. April 2006 Alexander Kirner Dornbirn, Schützenstraße 24 Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr.


Allgemein

15. April 2006

Bezirk Feldkirch Freitag, 14. April 2006, Samstag, 15. April 2006 und Sonntag, 16. April 2006 Dr. Ursula Schroll Mäder, Stüdlers Mahd 1 Montag, 17. April 2006 Dr. Christine Tscharre Frastanz, Beim Adler 2 jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr

Apotheken Nacht- und Bereitschaftsdienst an Werktagen für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach (u. Arbogast Apotheke, Weiler) Elisabeth Apotheke, Götzis Kreuz Apotheke, Götzis Nibelungen Apotheke, Hohenems (und Marien Apotheke, Rankweil) Kaulfus Apotheke, Hohenems (und Vinomna Apotheke, Rankweil)

Apotheken Wochenenddienst für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 15. April 2006, 8.00 Uhr bis Sonntag, 16. April 2006, 8.00 Uhr Nikolaus Apotheke, Altach Messepark Apotheke, Dornbirn Sonntag, 16. April 2006, 8.00 Uhr bis Montag, 17. April 2006, 8.00 Uhr Nikolaus Apotheke, Altach Salvator Apotheke, Dornbirn

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Tierärztlicher Notdienst Dienstbereitschaft laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt.

Sicherheit

Mangelndes Bewusstsein für Kindersicherung im Auto Kaum zu glauben, aber wahr: Trotz seit Jahren bestehender gesetzlicher Pflicht werden viele Kinder noch immer ungesichert im Auto mitgeführt. Fahrlässig setzen Mütter und Väter auf diese Weise das Leben ihrer Sprösslinge aufs Spiel. Das gilt für kleine und schon größere Kinder. ,,Da fehlt es Erwachsenen leider nach wie vor am nötigen Bewusstsein“, weiß Patrick Fleisch vom ÖAMTC in Dornbirn aus diversen Erhebungen. Und das, obwohl die Sachlage eigentlich klar ist: Kinder unter 14 Jahren, die kleiner als 150 Zentimeter sind, dürfen im Auto nur mit einer geeigneten Rückhaltevorrichtung transportiert werden. Ein weiteres Problem: Werden Kindersitze verwendet, passen sie häufig nicht. Ein Umstand, welcher der Sicherheit des Nachwuchses ebenfalls nicht förderlich ist. Dabei wird Eltern das Anschnallen ihrer Schützlinge eigentlich immer einfacher gemacht. ,,In neueren Fahrzeugmodellen sind Kindersitzfixierungen schon serienmäßig eingebaut“, sagt Patrick Fleisch. So macht beispielsweise das so genannte Isofix-System das oft umständliche Durchziehen der Gurte zur Befestigung des Kindersitzes überflüssig. Stattdessen wird der Sitz einfach auf die unter dem Autositz angebrachten Klappen gestellt und schon schnappt der Sicherheitsverschluss zu. Weil aber nicht alle Eltern über nagelneue fahrbare Untersätze verfügen, haben sie die Möglichkeit, den Kindersitz und seinen richtigen Einbau bei einem kostenlosen Sicherheits-Check von Fachleuten des Autofahrerclubs begutachten zu lassen. Und nur wenn Type, Alter und Prüfzeichen passen, gibt es das ,,Kindersicher“-Pickerl. ,,Da auch die korrekte Montage im Auto selbst überprüft wird, sollten Kind, Kindersitz und Fahrzeug mitgebracht werden“, betont Fleisch. Die Prüfaktion läuft in den nächsten Wochen.

Sonntagsdienst der Krankenschwestern für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 15. April 2006, von 12.00 bis 18.00 Uhr, Sonntag, 16. April 2006, von 8.00 bis 18.00 Uhr und Montag, 17. April 2006, von 8.00 bis 18.00 Uhr Sr. Edith Gehrer, Tel. 05576/42431

Sicherheit

Balance und Kraft verbessern Bis vor wenigen Jahren noch galt körperliche Betätigung im Alter als unsinnig oder sogar gefährlich. Das ist mittlerweile gründlich widerlegt. Auch Neunzigjährige können mit Erfolg und angepassten Übungen ihre Balance und Kraft verbessern. Denn vor allem diese Komponenten


Allgemein

15. April 2006

sind für die Sturzprävention von enormer Bedeutung. Deshalb sollte die Zeit in erster Linie darauf verwendet werden, das Gleichgewicht zu schulen und die Muskulatur zu stärken. Auch Regina Reich hat die Beweglichkeitsschulung in ihren Anti-Osteoporose-Gruppen verstärkt. „Wenn das Muskelgleichgewicht nicht stimmt, erreicht man kaum etwas“, weiß die erfahrene Trainerin. Doch der Muskeldruck ist wichtig für den Knochenaufbau. Tatsache ist allerdings auch, dass sich gewohnte Bewegungsmuster mit zunehmendem Alter verfestigen. Was langsam aber stetig zu Unbeweglichkeit führt. „Unser Körper wird steif, wenn nichts dagegen getan wird“, erklärt Regina Reich, die in Lauterach seit rund zehn Jahren die so genannten AOP-Gruppen führt. Dort kombiniert sie Beweglichkeit mit Kräftigungsübungen, um wieder Geschmeidigkeit in den Bewegungsablauf zu bringen. Es sind hauptsächlich Frauen um die fünfzig, die an solchen Gruppen teilnehmen, um damit dem gefürchteten Knochenschwund vorzubeugen. Doch wie auch immer: Wichtig ist der Spaß an der sportlichen Betätigung. Deshalb gilt: Nur so stark belasten, dass man sich jederzeit wohl fühlt. Regina Reich trainiert die Gruppen das ganze Jahr über. Ferienzeiten ausgenommen. Das Interesse ist groß. Erst, wenn es draußen wärmer wird, flacht es ab. ,,Dann zieht es die Leute hinaus in die Natur“, sagt Reich. Ihr ist’s Recht. Doch ein Spaziergang allein ist nicht speziell genug, um das altersbedingte Sturzrisiko wirklich zu minimieren. Die Kombination aus Licht, frischer Luft und gezieltem Training wirkt da weitaus besser. Weitere Infos zum Projekt ,,Im Gleichgewicht bleiben“ und speziellen Gruppenangeboten bei der Initiative Sichere Gemeinden, Tel. 05572 / 54343-0, E-Mail: sige@sicheregemeinden.at und www.sicheregemeinden.at

Natur

Garten- und Blumenecke 13. bis 20. April 2006. Mond absteigend, Schnitt und Pflanzzeit. 13. WURZEL Kartoffeln vorkeimen lassen. Dazu 1 Tag lang hell stehen lassen (auseinanderbreiten) und dann am besten einen Eierdeckel nehmen, etwas feuchte Blumenerde in die Vertiefungen geben und die Knolle darauf setzen und dann mit einem Sack oder Tuch etwas abdunkeln. Feucht, aber nicht allzu warm halten. Wenn es das Wetter zulässt Karotten oder Gelbe Rüben säen oder zumindest den Boden dafür vorbereiten. Eine gute Grunddüngung für alle Knollengewächse (Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Randig, Rettich usw. ist eine reine gesiebte Holzasche. Bei den Kartoffeln in die Furche geben, bei den anderen Gemüsen fein überstreuen. Mit etwas Dillsamen vermischt, kommen die Karotten viel besser zum Keimen. Aber achten Sie darauf, dass die Karotten immer wieder einen neuen Standort benötigen und immer eine Zwischenzeit von etwa 4 Jahren eingehalten werden muss. Ähnlich

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verhält es sich mit der Petersilie, die wohl keimt, schön heranwächst und dann eingeht. Daran sind Nematoden verantwortlich, die eine Bodenmüdigkeit gegen die Petersilie anzeigen und die feinen Wurzeln dieser Würzpflanze befallen und diese abfressen. Zwiebeln und Knoblauch stecken. Diese aber vorher über Nacht (oder auch etwas länger) im Wasser aufquellen lassen. Dann halten sich diese besser in der Erde. 14., 15. UNGÜNSTIG 16. ab 11 Uhr; 17., 18. BLATT Vorsaat von Gemüse. Blattpflanzen pikieren oder unter Vlies ins Freie setzen. Kompostarbeiten und Jauchen vorbereiten. Aussaat von Nichtblühern von Gewürzkräutern ins freie (Schnittlauch, Petersilie usw.). Stark verdünnte Jauchen (1:10 bzw. bis 1:20) zu Beeren bringen und gut verteilt damit düngen. Beerensträucher besonders Himbeeren vertragen keinen frischen Mist. Dieser ist zu „triebig“ und man handelt sich mit diesem unfertigen Dünger nur Blattläuse und sonstige Krankheiten ein. Daher diesen Mist besser verteilt zum Kompost und dort vererden lassen. Nur die Kartoffeln und die Tomaten vertragen einen halbfertigen Mist. Diese Früchte bzw. Knollen sind Starkzehrer. Daher sollte man die Zeilen bzw. Pflanzlöcher vorher anlegen, mit dem Dünger versehen und ruhig einige Tage offen liegen lassen. Der Rasen kann, wenn dieser angetrocknet ist mit einem scharfen Rechen gereinigt (gekämmt) werden. Auch dort ist eine leichte Düngung mit der Holzasche von großem Vorteil. Mond aufsteigend; Aussaat von oberirdischem Gemüse und Pflanzenpflege 19. bis 16 Uhr FRUCHT Obstbaum- und Beerenschnitt möglichst beenden. Wenn Sie irgendeinen Verdacht auf FEUERBRAND haben, bitte vorher den Feuerbrand-Beauftragten davon verständigen! Eine ungiftige Austriebsspritzung ist eine der besten Möglichkeiten, Pilze und auch Schädlinge zurückzudrängen. Diese Ölmischung kann jeder selbst herstellen. Man nimmt 1l Speiseöl (Rapsöl, Maiskeimöl oder ein anderes natürliches Öl) und mischt dieses mit gut 30 l Regenwasser. Ist kein Regenwasser vorhanden, so muss dieses Wasser mit einigen Tropfen eines Abwaschmittels „entspannt“ werden, so dass eine Tröpfchenbildung verhindert wird. Diese Mischung wird gut verrührt und mit dieser Emulsion die Bäume und Sträucher (auch die Erdbeeren und anderen Stauden) blattnass gespritzt. Räumen Sie aber bitte vorher das angefallene Schnittgut auf kleinere Haufen und lassen es dort zur Entwicklung der Nützlinge und Schädlinge ungespritzt liegen. An den Beeren und Sträuchern sterben vorwiegend die Schädlinge und Pilzsporen durch den Entzug des Sauerstoffes durch die feine Ölumspannung ab, während sich in den Asthaufen der normale Schädlings- und Nützlingsentwicklung ablaufen kann. Auch die Wandreben (gegen die Rotpusteln) und den Pfirsichen und Marillen gegen die Pilze dürfen nicht vergessen werden. Wenn Sie keine geeignete Spritze haben, besprechen Sie sich mit ihrem Gartennachbarn. Gerade hier mit diesen ungeliebten Spritzarbeiten könnten sich kleine Arbeitsringe sehr bewähren. Himbeeren z. B. haben gerne eine leicht saure Umgebung. Mit einigen


Allgemein

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Schwarzteespritzungen auf die Blätter könnte vieles bewegt werden. Dieser „Anstoß“ sollte uns bewegen! 19. ab 17 Uhr FRUCHT wie am 16.–18. Feilandaussaat von Blattgemüsen. 20. FRUCHT Wie am 19.

Natur

Aktuelle Gartentipps Farnkräuter düngen Farnkräuter entwickeln sich wesentlich besser und werden besonders kräftig, wenn diese mit dem Gießwasser einmal wöchentlich einen Schuss Milch mitbekommen. Ebenso können Sie dem Efeu mit einem Düngguss, dem der Kaffeesatz beigegeben ist, zu einem gesunden Wuchs und einem frischen Grün verhelfen.

Jungpflanzen werden zu groß Der Winter lässt uns einfach nicht „los“. Die vorgezogenen Pflanzen werden größer und größer und man weiß mit der Zeit nicht mehr wohin damit! Eines ist sicher, wenn sich das Wetter dann ändert, dann ist praktisch schon der volle Frühling da. Inzwischen müssen wir die Jungpflanzen etwas trockener und kühl halten. Trocken heißt hier, wir dürfen nicht plötzlich mit dem täglichen Gießen aufhören, aber wir dürfen und können weniger Wasser dabei verwenden. Auch das „Kühlstellen“ verhindert einen zu großen Wasserverbrauch. Pikieren, damit die Pflanzen einen größeren Erdbereich bekommen ist sehr wichtig. Mit etwas Trockenhalten ist die Pflanze dann gezwungen ihr Wurzelwachstum zu entwickeln, damit diese an diesen Lebensstoff gelangen kann. Diese dann stark bewurzelten Jungpflanzen werden dann sehr stabil und kräftig und können sich später im Freien mit wenig Betreuung gut entwickeln.

Region amKumma

Offizieller Startschuss für „Region amKumma“ Geschichte geschrieben wurde in der Region „amKumma“. Die vier Bürgermeister der Kummengemeinden, Gottfried Brändle, Werner Huber, Fritz Maierhofer und Ing. Rainer Siegele, trafen sich samt Vizebürgermeister zur Vertragsunterzeichnung der neuen Satzungen des Vereins „amKumma“. Und das geschah nicht in der Amtsstube, sondern an einem für den Verein Symbol trächtigen Ort, nämlich auf dem Kummenberg. Die Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder pflegen schon seit längerer Zeit eine intensivere Zusammenarbeit, die unterzeichneten Satzungen bilden nun die Grund-

lage für die Kooperation. Am 22. Mai findet nämlich die konstituierende Sitzung für den Verein „amKumma“ im Jonas-Schlössle in Götzis statt. Ziel des Vereins ist es, die regionalpolitische Entwicklung der Gemeinden „amKumma“ zu fördern. So soll nicht nur in gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Belangen kooperiert werden, sondern auch das Regionsbewusstsein unter den politischen Mandataren und in der Bevölkerung gestärkt werden. Vorhandene Ressourcen bestmöglich nutzen, den Wirtschaftsstandort stärken und Kosten senken sind ebenso Bestrebungen der Region „amKumma“, wie ein verbesserter Bürgerservice.


Hohenems

Verlautbarungen der Stadt Hohenems

www.hohenems.at

Arbeitsintegration (3)

Arbeiten, wo andere rasten Durch die Mithilfe der Arbeitsassistenz erlangen und erhalten Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz. Letzte Woche berichteten wir über die Fa. Rosenberger, diese Woche setzen wir den zweigeteilten Artikel fort. Aksu Z. (29) ist der zweite Mitarbeiter mit Behinderung, der nach Silke eingestellt worden ist. Bereits im November 2000 trat er seinen Dienst als Servicehelfer an den Zapfsäulen an. Die Arbeit an den Zapfsäulen macht ihm Spaß. Es gehe ihm gut, erklärt er und lächelt über das ganze Gesicht. Draußen auf dem Tankstellengelände zeigt er stolz, wie routiniert er mit der Arbeit umgeht.

Servicehelfer im Gastronomiebereich Florian hat eine Anlehre im Hotel Viktor absolviert. Der Wechsel aus dem geschützten Bereich – Ausbildungsbetrieb von Menschen mit Behinderung in allen Bereichen des Gastgewerbes (Küche, Service, Etage, Büro) und Vermittlung auf den Arbeitsmarkt – in die schnelllebige Welt einer Autobahnraststätte war eine große Umstellung für Florian. Der Druck ist selbstverständlich viel größer, und die Serviceleitung reduzierte die Anforderungen an den jungen Mann, um das richtige Maß zu finden. Durch die Fördermittel für Arbeitgeber werden benötigte Leistungsreduktionen ausgeglichen, damit den Betrieben keine Nachteile entstehen. Mittlerweile hat sich Florian hervorragend bewährt.

Positive Erfahrungen Rosenberger-Geschäftsführer Gerhard Müller: „Wir haben regelmäßige Kaderbesprechungen, in der wir die Ziele schrittweise und in Etappen erarbeiten. Das Team wurde darauf vorbereitet, mit einem Mitarbeiter, der vielleicht nicht in allen Belangen gleich schnell reagieren kann, zu arbeiten.“ Bislang sind die Erfahrungen positiv. Florian Sch. (21) hat eine Bäckerlehre begonnen und nach der Teilqualifizierung im Hotel Viktor ist er nun sehr froh über seinen Job in der Raststätte. Mit Ruhe und Humor steht er zum Fototermin hinter der Kaffeebar.

Florian bewahrt Ruhe an der Kaffeebar.

Elternsicht Florians Mutter bestätigt: „Für uns ist ein solcher Arbeitsplatz viel Wert. Herr Müller zeigt sehr viel Geduld. Ich habe vollstes Vertrauen zum Geschäftsführer. Mein Sohn benötigt ganz klare Anweisungen und ganz klare Strukturen, die er bei Rosenberger durch eine ihn coachende Person erhält. So einen Chef wie Herrn Müller gibt es selten!“

Arbeitslosigkeit muss nicht sein Die Maßnahmen der beruflichen Integration sind ein wirksames Mittel gegen die Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderungen. Nicht ohne Grund wurde die Arbeitsassistenz von der Europäischen Kommission als „Best Practice“Maßnahme ausgewählt. Das gemeinsame Ziel ist, für jeden Menschen mit Behinderung, einen geeigneten Arbeitsplatz in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zu finden, unabhängig von Art und Schwere der Behinderung. Die Firma Rosenberger hat sich mit ihrem Engagement, als Arbeitgeber jungen Menschen mit Behinderung einen guten Platz in der Gesellschaft zu sichern, verdient gemacht!

Kontakt für Unternehmen, die Personal suchen Arbeitsintegration gem GmbH, Vorklostergasse 60a, 6900 Bregenz, Arbeitsassistentin Carola Metzker, Mobil: 0664 1531125; E-Mail: arbeitsintegration@lhv.or.at, www.arbeitsintegration.at Die Inanspruchnahme der Arbeitsassistenz ist für die Kunden kostenlos. Die einstellenden Unternehmen erhalten verschiedene Förderungen.

Verkehr

ÖBB: längere Öffnungszeiten

Mit Ernst bei der Arbeit: Servicehelfer Aksu.

Ein Pilotprojekt für die Bahnhöfe Rankweil, Götzis und Hohenems startet rechtzeitig vor dem Osterverkehr. Für die drei Bahnhöfe wurde auf zahlreichen Wunsch am Dienstag, den 11. April ein Pilotprojekt gestartet: An einem ausgewählten Tag pro Woche wird an jedem dieser Bahnhöfe der Ticketschalter vom Nachmittag bis zum


Hohenems

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frühen Abend länger geöffnet bleiben. Das soll vor allem berufstätigen Kunden die Möglichkeit geben, außerhalb der Arbeitszeit Beratung und Infos direkt vor Ort einzuholen; jeweils bis 18.50 Uhr können die Kunden den Service des besetzten ÖBB-Schalters in Anspruch nehmen. Diese längeren Öffnungszeiten sind jeweils an folgenden Wochentagen vorgesehen: Im Bahnhof Hohenems an jedem Dienstag, in Rankweil jeden Mittwoch und in Götzis jeden Donnerstag. Grundsätzlich sind die Ticketschalter von Montag bis Freitag von 9.00 bis 11.45 Uhr und von 12.40 – 16.50 Uhr geöffnet; an den ausgewählten Tagen gibt es dieses Serviceangebot noch zwei Stunden länger. Die ÖBB wird beobachten, wie stark die erweiterten Öffnungszeiten angenommen werden. Die vier großen Bahnhöfe in Vorarlberg (Bludenz, Feldkirch, Dornbirn, Bregenz) sind täglich auch außerhalb der normalen Bürozeiten geöffnet. Informationen im Internet: www. oebb.at

Verkehr

Fortschritt der Kanalisationsarbeiten Bitte beachten Sie folgende Information der Tiefbauabteilung zu den Kanalisationsarbeiten in der Nibelungenstraße. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen mit Hochdruck an der Kanalisation in der Nibelungenstraße gearbeitet wurde, ist mittlerweile die ungehinderte Zufahrt zum AdegMarkt, zur Volksbank und – natürlich noch rechtzeitig zu Ostern – zur Pfarrkirche St. Konrad möglich. Die Zufahrt ist aus Richtung Lustenauer Straße bis auf den Baustellenverkehr frei. Wir danken den Betroffenen für ihr Verständnis.

Soziales

Acht Jahrzehnte Krankenpflegeverein Der Hohenemser Krankenpflegeverein konnte bei der Generalversammlung am Samstag, den 25. März sein 80-jähriges Bestehen feiern. Bürgermeister DI Richard Amann, der sich zusammen mit Sozialstadtrat Kurt Linder mit den besten Glückwünschen einstellte, betonte das in der Arbeit des Vereins gelebte Prinzip der Solidarität: Sowohl die unermüdliche Arbeit der Schwestern, des ehrenamtlichen Vereinsvorstandes als auch die Unterstützung durch die Mitglieder spiegeln dies wider. Die Förderung durch die öffentliche Hand und private Sponsoren helfen weiters mit, dass Menschen, die von langwieriger und schwerer Krankheit ereilt wurden, in den eigenen vier Wänden optimale Pflege erfahren können. Neben der Ehrung der 80-jährigen Mitglieder des Krankenpflegevereins fand im Rahmen des von der Musikschule tonart untermalten Abends auch ein Vortrag von Pfarrer Elmar Simma mit dem Titel „Älter werden – Freud und Last“ statt. Karl Bitschnau ließ in einem weiteren Vortrag acht Jahrzehnte Geschichte des Krankenpflegevereins Hohenems Revue passieren.

Unermüdlicher Einsatz Obmann Dr. Elmar Troy berichtete über die aktuelle Arbeit des Vereins: Derzeit sind sieben Schwestern unter der Leitung von Elvira Gamper mit der Pflege betraut, welche im Vorjahr 196 Patienten bei insgesamt 13.224 Besuchen Hilfe leisteten. Rund die Hälfte der Patienten erfordert einen mittleren Grad, etwa ein Fünftel einen sehr hohen Grad an Betreuung. Die Schwestern fungieren hierbei nicht „nur“ als Pflegende, sondern beraten auch die Angehörigen und sind Schnittstelle zwischen Patienten und dem Spital oder auch dem Mobilen Hilfsdienst. Die Mitglieder des Vereinsvorstandes zeichnen u.a. für Werbeaktivitäten, die Personal- sowie Mitgliederverwaltung und Buchhaltung wie auch für juristische und Versicherungsangelegenheiten verantwortlich.

Engagiert: Obmann Dr. Elmar Troy und sein Team.

Die Kanalisationsarbeiten im Bereich der Nibelungenstraße schreiten voran.

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Hohenems

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Soziales

Mittagstisch für Senioren Am Freitag, den 21. April findet um 12 Uhr im Gasthaus „Habsburg“ wieder ein Mittagstisch für Senioren statt. Die Stadt Hohenems, die Sozialkreise der beiden Pfarren und der Mobile Hilfsdienst organisieren ein weiteres gemütliches Beisammensein. Die Treffen sollen Kontakte, den Gedankenaustausch sowie die Geselligkeit fördern. Als Menü werden wahlweise Schweinebraten mit Serviettenknödel oder Polenta-Gemüse-Pizza, jeweils mit Suppe oder Salat, angeboten. Selbstverständlich können auch andere Speisen aus der Speisekarte bestellt werden. Nach Vereinbarung kann man auch abgeholt und wieder nach Hause gebracht werden. Das Mittagessen wird von den Teilnehmern selbst bezahlt. Es wird eine Anmeldung bei der Bürgerservicestelle, Tel. 05576/7101-1220, erbeten.

Sport

Eltern-Kind-Turnen Die Stadt Hohenems bietet ab Mittwoch, den 19. April 2006 wieder das Eltern-Kind-Turnen für 2- bis 4-jährige Kinder in der Hauptschule Markt an. Liebe Mamas, Papas, Omas, Opas... ! Sie haben die Möglichkeit mit ihrem Kind eine freudvolle und bewegungsreiche Turnstunde zu genießen. Wann: Zeit:

Mittwoch, 19. April 2006 8.40 bis 09.35 Uhr – 1. Gruppe 9.40 bis 10.35 Uhr – 2. Gruppe Wo: Hauptschule Markt Kosten: EUR 20.– für das 1. Kind EUR 15.– für das 2. Kind alle weiteren Kinder einer Familie sind frei Auskünfte: Hermann Karin, Tel. 76779 Anmeldungen sind noch bis zur ersten Turnstunde möglich!

John Gillard und seine SchülerInnen musizierten für einen guten Zweck.

dabei Spendengelder zu sammeln. Im Zuge dieser Benefizaktion kamen 3050 Euro für das Projekt zugunsten brasilianischer Kinder zusammen. John Gillard stellte zusammen mit Doris und Erich Zucalli (Attac Vorarlberg) vor kurzem die Initiative im vollbesetzten Pfarrsaal St. Karl vor. Unterstützt von den KursteilnehmerInnen wurde ein ebenso informativer wie musikalischer Abend geboten, dessen Erlös aus freiwilligen Spenden der Gekommenen wiederum dem Brasilien-Projekt zugute kommt.

Soziales

SammlerIn gesucht Das Hilfswerk der Stadt Hohenems bittet um Mithilfe. Gesucht wird eine zuverlässige Person, die bereit ist, durch ihre Mitarbeit und ihr Engagement zu einer guten Sache beizutragen: Das Hilfswerk leistet Bedürftigen schnelle, unbürokratische Hilfe und unterstützt Mitmenschen, die in Not geraten sind. Kontakt: Sozialamt der Stadt Hohenems, Anita Zenner, Tel. 05576/7101-1220, E-Mail: anita.zenner@hohenems.at Die Spendenkontonummer des Hilfswerkes der Stadt Hohenems: Dornbirner Sparkasse 0200-050029, BLZ 20602.

Soziales

VHS-Projekt für Brasilien „kreaktiv“-Lehrer John Gillard und seine SchülerInnen engagieren sich für ein Hilfsprojekt zugunsten brasilianischer Straßenkinder. Bei einem Brasilien-Aufenthalt mit der Armut der Bewohner der Favelas, der Armutsviertel, konfrontiert, rief der Musiker und Lehrer der VHS Hohenems das Projekt „The Children from Brasil“ ins Leben. Ziel ist es, den Kindern des Armutsviertel „Mae de Esperanza“ im brasilianischen Viamao eine Zukunftsperspektive zu bieten. Ein von John Gillard 2005 initiierter VHS-Kurs „Straßenmusik“ bot den TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die erlernten Fähigkeiten auf der Straße in die Tat umzusetzen und

Umwelt

Sicherheit und freier Blick Das städtische Forstamt sorgt für eine Neugestaltung des Vorgartens des Jüdischen Museums. Der Garten vor dem Jüdischen Museum wird vor allem durch zwei verschiedene Baumarten charakterisiert: Es handelt sich hierbei um zwei Lebensbäume und zwei Plantanen. Direkt an der Schweizer Straße ragt ein vitaler Lebensbaum fast 40 Meter in den Himmel. Dieser beansprucht viel Raum und viele Nährstoffe aus dem Boden. Durch den natürlichen Konkurrenzkampf wurde im Laufe der Jahre der an der Ost-


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vorteil in der neuen Dreifachturnhalle wurde genutzt und außerordentliche Leistungen erbracht. Die jungen Turnerinnen und Turner der 3a (Gruppe Mädchen und Burschen) haben durch ihre exzellenten Leistungen zudem ein Ticket für das Bundesfinale ergattert, das in St. Pölten stattfinden wird.

Sportliche Höchstleistungen Das „Turn-Mit-Programm“, das auch als „ÖLTA“ („Österreichisches Leistungsturn-Abzeichen“) bekannt ist, existiert seit 1984 und beinhaltet Wahlübungen an vier Geräten. Die Gesamtteilnehmerzahl liegt seit Beginn bereits weit über der Millionengrenze; 90 Prozent der TeilnehmerInnen sind zwischen acht und 14 Jahren alt. Fotos und Siegerlisten sind auch auf der Website der Vorarlberger Turnerschaft einsehbar: www.vts.at Der Garten vor der Villa Heimann-Rosenthal wird künftig mehr freie Sicht auf das Museum erlauben.

seite stehende Lebensbaum zurückgedrängt und ist jetzt stark kränkelnd; daher soll er gefällt werden. Von den beiden Plantanen, welche zur Schweizer Straße stehen, soll jene, welche direkt neben dem dominanten Lebensbaum steht, entfernt und die andere einen Pflegeschnitt erhalten. Plantanen reagieren positiv auf den Kronenschnitt; sie sind somit resistenter gegen Schneebelastung und Sturm. Die Sicherheit für den Straßenverkehr und die Fußgänger auf der Schweizer Straße wird durch diese Maßnahmen gewährleistet und auch das Erscheinungsbild des Museums erfährt durch diese Auflichtung eine Verbesserung.

Sport

Emser Erfolge bei „Turn mit“ Gleich sechs von acht ersten Plätzen gingen an junge SportlerInnen aus Hohenems. Beim Landesfinale, das am Donnerstag, den30. März in Hohenems stattfand, konnten die SchülerInnen der Sporthauptschule Hohenems-Markt kräftig abräumen: Der Heim-

Siegerehrung: Die erfolgreichen Mädchen der 3a der SHS Markt werden auch im Bundesfinale an den Start gehen.

Sport

Erfolgreiche Titelverteidigung Bei der Kooperationsmeisterschaft der Handballbezirke Bodensee/Donau und Schwaben holten sich die Mädchen aus Hohenems den 2. Titel. In den drei Spielen wurden die Mannschaft eigentlich nur vom LC-Brühl (Vizemeister Bezirk Bodensee/Donau) voll gefordert. Nach einem guten Start für die Hohenemserinnen holten die Eidgenossinnen jedoch Tor um Tor auf. Durch einige Zwei-Minuten-Strafen kamen die Schweizerinnen zum verdienten Ausgleich. Hektische Schlussminuten bildeten den Höhepunkt, aber eine in Hochform spielende Alex Grabher machte mit ihrem 6. Treffer in diesem Spiel (13:12) den Grundstein für diesen Titel perfekt. Die beiden restlichen Partien gegen den Meister und Vizemeister aus Schwaben (Haunstetten und Ludwigsfeld), in denen auch die U13 zum Einsatz kam, hatten den Charakter von Trainingsspielen. Alle konnten sich in die Torlisten eintragen und sorgten für eine ausgeglichene Torausbeute: 2 Spielerinnen mit 3 Toren und 6 Spielerinnen mit 2 Toren und 2 mit einem Tor. Den Siegerpokal brachten die Mädchen anschließend der Spielmacherin Niki, die derzeit im Spital liegt.

Erfolge für die jungen Handballerinnen aus Hohenems.


Hohenems

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Bildung

Gespräche mit den Schulen StR Horst Obwegeser besuchte vergangenen Dienstag und Donnerstag die Hohenemser SchuldirektorInnen. Auf dem Programm standen dabei Besuche bei den DirektorInnen Helmut Ströhle (HS Herrenried), Arno Habian (HS Markt), Christine Hämmerle (VS Herrenried) sowie Ernst Spohn (VS Emsreute) und Anton Drexel (VS Markt). Der Bildungsstadtrat bedankte sich bei den SchulleiterInnen und ihren Teams für deren engagierte Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Zusätzliches Lob gab es aus aktuellem Anlass auch für die jungen SportlerInnen der SHS Markt, die beim „Turn mit“-Bewerb gleich drei Viertel aller ersten Plätze belegten.

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15 Personen statt. Die Schulen werden bei einer entsprechenden Zahl von Anfragen künftig eine gegenstandsbezogene bzw. individuelle Lernzeit anbieten. Auch von Seite der Stadt ist geplant, den Schulen hierbei Unterstützung zu leisten.

Bildung

Kreatives Schulprojekt an der Hauptschule Herrenried In einem fächerübergreifenden Schulprojekt gestaltete die 4c der Hauptschule Herrenried großformatige Bilder. Vergangene Woche präsentierten die SchülerInnen mit ihrem Klassenvorstand Monika Drexel die Werke der Öffentlichkeit. Die Nervosität unter den Jugendlichen war sichtlich groß, als sich ihre Mitschüler, Eltern und Lehrer in den Räumlichkeiten der Hauptschule Herrenried versammelten, um sich von der Kreativität der jungen Künstler zu überzeugen. Auch Bezirksschulinspektor Wolfgang Karlinger, Bgm. DI Richard Amann, Bildungsstadtrat Horst Obwegeser, Stadträtin Elisabeth Märk sowie StV Arnulf Häfele ließen sich diese besondere Vernissage nicht entgehen. Direktor Helmut Ströhle, der die Anwesenden begrüßte, zeigte sich begeistert von seinen Schülern: „Die Werke sind spitze, ich bin stolz auf euch!“

Bilder und Texte

Bildungsstadtrat Horst Obwegeser im Gespräch mit Direktor Ernst Spohn ...

Gespräche, Lob, Anregungen Im Rahmen der Gespräche wurden auch aktuelle Fragen, Anregungen und Wünsch der Schulen behandelt. Durchgehend betroffen sind die Schulen von einer neuen gesetzlichen Bestimmung, die nach den Sommerferien Anwendung findet. Dieses neue Gesetz sieht für jede Schule eine verpflichtende Schülerbetreuung bei Anmeldung von mehr als

... und Direktor Helmut Ströhle.

Die Bilder, welche die SchülerInnen auf Holztafeln gemalt hatten, sind eng mit den Befindlichkeiten der Jugendlichen verknüpft. „Es sind Dinge des Alltags, die nicht besonders auffallen, aber Symbolcharakter haben“, so Bernhard Posch, der seit Herbst 2005 an der Hauptschule Herrenried als Integrationslehrer tätig ist. So wurden beispielsweise Themen wie Musik, Skateboard, Handy oder Markenklamotten behandelt. Die beiden behinderten Mädchen stellten jeweils ihr Haustier in den Mittelpunkt ihres Schaffens. „Vielleicht deshalb, weil Tiere alle Menschen gleich behandeln“, vermutet ihr Lehrer Bernhard Posch. Zu den Bildern erstellte die

Horst Obwegeser, KV Monika Drexel, VS-Dir. Christine Hämmerle.


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Simpsons und Spargroschen: Bilder zu den Themen Gewalt und Geld.

Klasse eigene Texte, die sie bei der Ausstellungseröffnung vortrug. Für ihre Kreativität und ihren Mut wurden die SchülerInnen mit kräftigem Applaus und einem großen Lob von Bezirksschulinspektor Karlinger belohnt. Nach dem offiziellen Teil wurde das im Hauswirtschaftsunterricht liebevoll zubereitete Buffet gestürmt.

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der Freiwilligen Feuerwehr Hohenems für das flugsportinteressierte Publikum einen „Tag des Flugsports“ am Ostermontag, den 17. April 2006, auf dem Flugplatz Hohenems. In der Zeit von 10.30 bis 18.00 Uhr präsentieren sich die Vorarlberger Flugsportvereine und Institutionen. Jung und Alt haben die Möglichkeit, die „Fliegerei“ hautnah live mitzuerleben. Neben einer Bewirtung im großen Hangar und auf dem Vorfeld gibt es eine Luftfahrzeugausstellung mit der Möglichkeit zum Probesitzen, Informationsstände der Vereine, kommentierte Starts und Landungen verschiedener Luftfahrzeuge, Fallschirmabsprünge sowie eine Modellflugausstellung und Flugvorführungen. So wird zu einer Schauübung des Polizeihubschraubers mit Beamten des Einsatzkommandos Cobra und der Freiwilligen Feuerwehr Hohenems eingeladen. Demonstriert wird die Anhaltung gefährlicher Täter aus der Luft, ebenso wird ein Löscheinsatz mit dem Hubschrauber gezeigt.

Sicherheit

Bergretter im Hochwassereinsatz

Relaxte Schüler mit Bezirksschulinspektor Karlinger.

Sport

Tag des Flugsports Am Ostermontag besteht in Hohenems die Möglichkeit die Fliegerei hautnah mitzuerleben. Aus Anlass des 80-jährigen Bestandsjubiläums veranstaltet die ASKÖ-Sportfliegergruppe Bregenz mit Unterstützung der Vorarlberger Flugsportvereine, der Flugpolizei des BMI und

Am Ostermontag kann der Flugsport live miterlebt werden.

Die Hohenemser Bergretter waren im Jahr 2005 über 1200 Stunden im Einsatz – vor allem beim letzten Hochwasser. Eine nicht alltägliche Übung war das unter Anleitung von VKW-Mitarbeitern durchgeführte Training des richtigen Verhaltens bei einem Vorfall auf einem Hochspannungsmast, so Obmann Wolfgang Gächter in seiner Bilanz über das vergangene Obmann Wolfgang Gächter dankt Vereinsjahr. Auch die Ber- Werner Fussenegger (l.) für 25 gung von und aus Silos Jahre Vereinstreue. sowie Laufgängen auf dem Röfix-Areal zählte zu den außergewöhnlichen, aber lehrreichen Übungen 2005. Ernst wurde es dann am 22. und 23. August, als bei den Erkundungen über Rutschungen und Hochwasserstände im Bereich des Bodnerweges eine Mure frontal auf die Emser Bergretter zukam. Bei den Hochwasser-Einsätzen im August 2005 habe sich die mehrfach geprobte Zusammenarbeit von Feuerwehr und Bergrettung wieder bestens bewährt, so Gächter. Insgesamt wurden die 48 Aktiven des Emser Bergrettungsdienstes im letzten Jahr 17 Mal alarmiert, dabei wurden 282,26 Einsatzstunden geleistet. Zusammen mit dem Pistendienst in Schuttannen wurden alles in allem 1.249,76 Dienststunden erbracht. Mit dabei sind – und das seit 25 Jahren – immer wieder Werner Fussenegger und Josef Heuberger; sie wurden für ihre 25 Jahre währende Vereinstreue und ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.


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Sicherheit

Zwei neue Fahrzeuge für die Rotkreuzabteilung Nach knapp fünf Jahren bereits 500.000 Kilometer auf dem Tachometer zu haben, das schaffen nur wenige Fahrzeuge. Zwei Wagen der Rotkreuzabteilung wurden aus diesem Grund bereits Ende 2005 außer Dienst gestellt. Allein im vergangenen Jahr wurden mit diesen Fahrzeugen über 6.200 Einsätze durchgeführt. Ersetzt wurden der Rettungstransportwagen (RTW), sowie der Krankentransporter (KTW) durch zwei Neufahrzeuge der Marken Fiat sowie Mercedes. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild hat sich verändert, auch die Fahrzeugausstattung ist nun wieder auf dem aktuellem technischen Stand. Der Krankentransporter (KTW) erhielt für den Patientenraum ein Klimagerät.

Unterwegs dank Unterstützung der Bevölkerung Ermöglicht wurde die Anschaffung des Krankentransporters durch Mitgliedsbeiträge und Spenden der Bevölkerung von Hohenems und der Bevölkerung der Kummenberg-Gemeinden. Die Finanzierung des Rettungstransportwagens wurde durch das Rote Kreuz Vorarlberg ermöglicht. Dafür möchte sich die Rotkreuzabteilung Hohenems recht herzlich bedanken.

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das Publikum mit ihrer „handmade and unplugged music“ und wurde im Gegenzug von den Besuchern mehr als nur einmal um eine Zugabe gebeten – eine Bitte, der die Musiker Raimund Gritzner und Harry Weber natürlich gerne nachkamen. Ebenso wie der „smooth Sound“ fand auch der Vortrag von Golftrainer und Master-Professional Manfred Knaus, der durch die großzügige Unterstützung von Hauptsponsor Cosmos Golf (www.cosmosgolf.at) gewonnen werden konnte, großen Anklang. Unter Miteinbeziehung von Freiwilligen aus dem Publikum erklärte er seine „Ganzheitsmethode“ und gab viele wertvolle Tipps und Tricks für ein erfolgreiches Golfspiel. Nach dem Sport wurde dann zur Stärkung gerufen. Die Küchenchefs von MO Catering zauberten beim „Living Cooking“ – welches mittlerweile fester Bestandteil und Highlight jeder Businesslounge ist – wieder „finest food“ und verwöhnten somit die Gaumen der zahlreichen Besucher. Mehr Informationen zur elften Businesslounge sowie zur nächsten Veranstaltung am Freitag, dem 5. Mai 2006, gibt es online unter www.businesslounge.cc

Kultur

Begegnung in der Kunst Der Lauteracher Künstler Hans Lamprecht stellt derzeit im at&co aus. Der 1942 geborene Maler hatte in den Vorjahren im Grazer Kunsthaus, dem Bregenzer Landhaus sowie in Galerien in Mailand, Wien und Luxemburg seine Werke präsentiert. Im at&co stellte Lamprecht vergangenen Dienstag bei der Vernissage von „begegnung“ neue Arbeiten vor, die Ende 2005/ Anfang 2006 entstanden sind. Bei der Vernissage „begegneten“ sich vergangenen Dienstag, den 4. April Kunstfreunde wie Gastgeber Martin Stock (mashart), Kulturstadtrat Günter Linder sowie Photograph Dietmar Wanko.

Unterwegs dank Ihrer Unterstützung: der neue Transporter des Roten Kreuzes.

Wirtschaft

Auftakt der Businesslounge-Staffel Nach der Winterpause öffnete die Otten Gravour in Hohenems wieder die Tore für die Businesslounge, welche in ihrer nunmehr elften Auflage bereits die vierte Staffel dieser überaus erfolgreichen Eventreihe einläutete. Begleitet von einem gewohnt hochkarätigen Programm erlebten die über 200 Besucher einen entspannten Abend in angenehmer Lounge-Atmosphäre und fanden somit wieder den perfekten Rahmen vor, um neue Kontakte zu knüpfen, sowie bestehende zu vertiefen. Auch musikalisch hatte die elfte Businesslounge einiges zu bieten. Das Vorarlberger Duo „The Souljackers“ begeisterte

„Wachs-Figuren“ Bei seinen Werken bedient sich Lamprecht einer besonderen Technik: Neben der Eitempera wendet er die so genannte Enkaustik an, eine bereits jahrtausendealte Wachstechnik. Lamprecht hat das Verfahren, welches viel Fingerspitzengefühl beim Mischen von Wachs und Farbpigmenten sowie dem Auftragen des richtig temperierten Materials auf die

Die Ausstellung ist noch bis 21. April zu sehen.


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Das Programm

Künstler Hans Lamprecht mit seinen Werken.

Leinwand verlangt, perfektioniert: Das Resultat sind leuchtende Farben, die im Gegenteil zur Ölmalerei praktisch nicht verblassen. Neben in dieser Technik entstandenen Arbeiten, die vor allem stilisierte, asexuelle Körper einer subjektiven Realität zeigen, präsentiert Lamprecht in seiner Ausstellung auf zwei Etagen auch Holzobjekte, die in derselben Schaffensperiode entstanden. Die Ausstellung ist noch bis Freitag, 21. April 2006 im at&co, Franz-Michael-Felder-Str.6 zu sehen. Öffnungszeiten: Werktags von 8 bis 18 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 05576/77005. Der Eintritt ist frei.

Kultur

Ostermatinee im Salomon-Sulzer-Saal Am Montag, den 17. April wird zur Matinee in den „Salomon-Sulzer Saal“ eingeladen. Simone Melanie Bösch (Querflöte) und Pianistin Isabella Patricia Pincsek haben ein umfangreiches Programm für ihr Konzert im neuen Sulzer-Saal in der Schweizer Straße 21 vorbereitet. Beginn der Matinee am Ostermontag ist um 10.30 Uhr. Simone Melanie Bösch, geb. 1976 ist mehrfache Preisträgerin bei den „Prima La Musica“-Landes- und Bundeswettbewerben und Absolventin des Landeskonservatoriums. Isabella Patricia Pincsek, geb. 1975, Absolventin des Landeskonservatoriums und Preisträgerin des Bösendorfer-Wettbewerbes, ist neben ihrer Arbeit als Musikpädagogin an der Musikschule tonart als Pianistin und Sängerin in mehreren Jazzformationen tätig und hat CD-Aufnahmen im Bereich Jazz und Klassik vorzuweisen. Der Eintritt beträgt 8 Euro (Schüler und Studenten: 4 Euro). Simone Melanie Bösch (Querflöte)

Johann Sebastian Bach: Aus dem Wohltemperierten Klavier, Robert Schumann: Drei Romanzen op. 94, Gabriel Fauré: Fantasie op.79, Frédéric Chopin: Scherzo op. 31 in b-Moll. Georg F. Händel: Sonate in F-Dur, HWV 369, Cucile Louise Stephanie Chaminade: Concertino pour Flûte et Piano op. 107, George Gershwin: Preludes for piano, Isabella Patricia Pincsek (Piano) Andante con moto e poco rubato, Allegro ben ritmato e deciso, Francois Borne: Fantaisie Brillante sur Carmen pour Flûte et Piano.

Kultur

SchubertiadeProgrammänderung Vergangene Woche wurde eine Saalliste veröffentlicht, bei der sich allerdings veraltete Daten eingeschlichen haben. Selbstverständlich handelt es sich seit geraumer Zeit nicht mehr um die „Maximilian-Turnhalle“, sondern um den Markus-Sittikus-Saal, der von der Schubertiade Hohenems adaptiert worden ist und von dieser auch bespielt wird. Wir bedauern diesen „Altdaten-Fauxpas“. Für das Mai-Programm der Schubertiade gibt Gerd Nachbauer eine Änderung bekannt. Das im März mit zwei fulminanten Konzerten brillierende Ensemble „L’Arpeggiata“ wird am 13. Mai noch einmal zu hören sein. Möglich wurde dies, weil das an diesem Abend vorgesehene Borodin Quartett wegen einer Erkrankung des zweiten Geigers nicht auftreten kann. All jene, die „L’Arpeggiata“ mit italienischer Musik des 17. Jahrhunderts unter dem Titel „Scherziu musicali“ erleben wollen, haben nun am 13. Mai dazu Gelegenheit. Gesangssolistin ist die herausragende spanische Sopranistin Nuria Rial. Eintrittskarten sind ab sofort im Schubertiade-Büro erhältlich. Tel. 05576/72091, info@schubertiade.at

Der Markus-Sittikus-Saal hat seinen neuen Namen seit einem Jahr.


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Kultur

Melvin Taylor & The Slack Band Das ursprünglich für Freitag angesetzte Konzert mit der Jazz- und Blues-Legende aus Chicago findet am Ostermontag statt. Gitarrist und Sänger Melvin „The fastest guitar on earth” Taylor wird wie schon bei seinem Hohenems-Konzert im vorigen Jahr zusammen mit seiner „Slack Band” für beste Stimmung sorgen. Unterstützung findet der aus Mississippi stammende Melvin Taylor beehrt Hohenems Musiker dabei von Felton mit einem zweiten Gig. Crews am Bass und Schlagzeuger Martin Hämmerle. Das Konzert findet am Montag, den 17. April um 20 Uhr im Schrott-Rock-Vereinslokal in der Furchgasse 2 statt. Karten kosten im Vorverkauf 12 Euro, an der Abendkassa 14 Euro. „Schrott Rock“-Vereinsmitglieder zahlen nur 10 Euro. Infos: www.slackband.com, www.schrottrock.at

Wirtschaftsgemeinschaft

Gewinn beim Profi! Gegründet vor nunmehr fast 70 Jahren steht das SportKompetenz-Zentrum Sport Mathis in Hohenems schon seit langem für Qualität, Kompetenz, optimalen Service und umfassendes Angebot, besonders in den Bereichen Rad/Bike, Wintersport, Schi- und Wanderschuhen, NordicWalking, Tennis und Sportmode aller Bereiche. „Gewinn beim Profi!“ – bei Sport Mathis keine leere Hülse! Kompetenz und Professionalität, erstklassige Kundenberatung und fachkundige Serviceteams machen jeden Kunden von Sport Mathis – ob Kleinkind oder Senior – zum Gewinner. Denn durch diese Vorzüge erreicht Vorarlbergs größtes

Kompetenz im Radservice.

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Sportfachhandelsgeschäft ein unerreichtes Preis-LeistungsVerhältnis, bei dem auch die „scheinbar Großen“ nicht mithalten können. So gibt es bei Sport Mathis unter anderem die Bike-Ambulanz, damit keiner „auf der Strecke“ bleiben muss und eine fachkundige Beratung, die jedem zu dem Sportgerät führt, das ihm schlussendlich auch wirklich Freude macht. Das Fahrrad nach Maß – um ein Beispiel zu nennen – gibt es bei Sport Mathis wirklich!

Outdoor-Challenge 2006 – noch mehr Sieger! Heuer führt Sport Mathis erstmals eine Eventserie mit vier Outdoor-Schwerpunkten durch. Der Start erfolgte bereits am 1. April 2006 mit der Kids-Challenge, fortgesetzt wird die Serie am 29. April 2006 mit der großen Bike-Challenge, die kein Radfan versäumen sollte. Noch dazu gibt es für die Teilnehmer der 4 Eventtage beim Finale am 1. Juli neben zahlreichen tollen Warenpreisen als absoluten Hauptpreis ein Bike im Wert von Euro 3.800,– zu gewinnen. Jeder kann mitmachen und sich einen Gewinnpass bei Sport-Mathis abholen oder diesen auf der Website (www.sport-mathis.com) herunterladen. Jeder kann gewinnen – der Sport-Profi in Hohenems mach‘s möglich.

Wirtschaftsgemeinschaft)

SportSeven setzt neue Maßstäbe im Outdoor-Bereich Nicht vergessen, den Mund wieder zu schließen, heißt es ab sofort nach Betreten des jungen Sportfachgeschäftes in der Kaiserin-Elisabeth-Straße. Der Übergang vom Winter auf den Frühling ist beim sympathischen Fachgeschäft nahtloser über die Bühne gegan-

Der Sieger des Wintergewinnspiels, Werner Rhomberg aus Hohenems, kann sich über zwei Tageskarten der Silvretta Bahnen und eine Fleecejacke freuen.


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gen als beim aktuellen Wettergeschehen. So präsentiert SportSeven seit kurzem die neue Outdoor Kollektion von Adidas die neue Maßstäbe für deine optimale Ausrüstung setzt. Beste Technologie, extrem bergtauglich, jedoch minimalistisch und leicht. „Life is outside“ heißt es ab sofort bei SportSeven. Doch nicht nur auf dem Kleidungssektor gibt es viele neues zu sehen, sondern auch die Frühjahrskollektion von MERREL wartet schon auf seine zahlreiche Stammkunden. Der bekannte Schuhhersteller aus Amerika liefert sensationelle Freizeitschuhe für jeden Geldbeutel. Natürlich kommen bei SportSeven auch die Laufsportler nicht zu kurz. Das Emser Unternehmen liefert hierbei nicht nur das nötige Equipment, sondern machte sich bereits als kompetenter Trainingsberater einen guten Namen. Bei uns ist jeder jederzeit willkommen. Ob zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch oder einfach nur zum stöbern. SportSeven, Kaiserin-Elisabeth-Straße 3, 6845 Hohenems (ehemalige VGKK) www.sportseven.at

Wirtschaft

Ofenholz in „Big-Packs“

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Bei uns im Kindergarten

Palmumzug des KG Markt Vergangenen Dienstag machte der Kindergarten Markt einen Palmumzug zur Kapelle St. Karl. Alle vier Gruppen, Räuberbande, Villa Kunterbunt, Spatzennest und Fröschle, beteiligten sich. Als Vorbereitung hatten alle selber einen kleinen Palmbuschen gemacht, es wurden Lieder gesungen und die Geschichte vom Einzug Jesu in Jerusalem mit einer Der Einzug in Jerusalem wurde szenischen Darstellung von den Kindern dargestellt. erzählt. Pfarrer DDr. Thomas Heilbrun feierte mit und weihte abschließend noch die Palmen in der Kapelle.

Die Forstverwaltung Waldburg-Zeil bietet neuerdings Ofenholz in „Big-Packs“ an, ein System, das sich bereits in Liechtenstein bewährt hat. Mit diesem in Vorarlberg erstmalig angewandten Verfahren wird eine saubere und komfortable Zustellung angeboten. Das System bietet den Vorteil, dass das Holz einfach gelagert werden kann: Dank der Luftdurchlässigkeit ist eine natürliche Trocknung über den Sommer möglich, ab Herbst kann die Einlagerung im Keller und die Entnahme erfolgen – leere „Big-Packs“ werden dann zurückgenommen. Derzeit wird Hart- und Weichholz mit 30 und 50 cm Länge angenommen. Bestellungen unter: Tel. 05576/72164 bzw. 0664/8781014.

Die Kinder hatten jeweils einen „Palmbuschen“ gemacht und mitgebracht.

Vereine

Jahreshauptversammlung der Embser Schlossnarren

Markus Rüdisser bei der Vorbereitung der „Big-Packs“ mittels Traktor sowie Hänger und Greifer

Präsident Herbert Holzer begrüßte am Freitag den 7. April 2006 im Landhaus Schiffle in Hohenems die fast vollzählig erschienenen Abordnungen der Emser Unterzünfte. Weiters gekommen waren das Ritterpaar Christian und Cornelia Hefel, die Ehrenmitglieder Werner Häfele, Heinz Visintainer und Heinz Loacker, vom VVF Günter Plessnitzer und Albert Winsauer. Kulturstadtrat Günter Linder bedankt sich für die Einladung und lernte so die Mitglieder der Zunft Emser Schlossnarren persönlich kennen. Die Stadt Hohenems ist stolz auf die geleistete ehrenamtliche Arbeit der vielen Mitarbeiter. Der Umzug und die Funken waren wieder ein starkes Lebenszeichen. Auch der zunfteigene Landesrat


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Verleihung des großen Embser Ordens: v.l. Kulturstadtrat Günter Linder, Präsident Herbert Holzer, Michaela Robatsch, Guntram Reis und Karl Fink.

Dieter Egger betont, dass in Vorarlberg die Fasnat einen wichtigen Stellenwert innehat. In den Berichten der Vorstandsmitglieder wurde immer wieder betont, dass sich der eingeschlagene Weg bewährt hat und allgemein eine hervorragende Zusammenarbeit aller Zünfte besteht. Die Werkhofhalle in einen Festsaal umzugestalten, forderte von allen die letzten Reserven. Präsident Herbert Holzer bedankte sich nochmals bei der Stadt und den Mitarbeitern, dass dieses Vorhaben gelungen ist. An dieser Stelle sei auch den vielen Sponsoren gedankt, die damit die Arbeit respektierten. Der Chef des Protokolls Karl Fink verwies auf die Verleihung der Landessilberorden beim Empfang an Ingeborg Nicolussi von der Zunft Bauern Rossa, Peter Scheidl vom Fanfarenzug und Martin Wolfgang von der Zunft Schwefel. Bei der heurigen Jahreshauptversammlung wurden Michaela Robatsch von der Zunft Reute und Guntram Reis vom Vorstand der Zunft Embser Schlossnarren für ihre langjährige aktive Mitarbeit in der Zunft mit dem großen Embser Orden ausgezeichnet. Das Ehrenmitglied Heinz Visintainer wurde in der letzten Bezirksversammlung mit dem Goldorden des VVFs ausgezeichnet. Präsident Herbert Holzer gratuliert dem aktiven Ehrenmitglied für die wohlverdiente Auszeichnung. Laut dem neuen Vereinsgesetz wurden die Statutenänderungen einstimmig angenommen.

Vereine

„Palast Tätscher“ zu Gast in Frankreich Kaum hatte der Fasching sein Ende erreicht, schon wurde es den fasnatverrückten „Emser Palast Tätschern“ im Ländle zu langweilig. Rund 45 aktive Vereinsmitglieder besuchten im März einen Vorort der Millionenstadt Lyon, um dort in einer ausverkauften Festhalle einem begeisterten französischen Publikum die „Guggamusik“ nahezubringen: Bei den Zuhörern, die auf Tischen und Bänken standen, gab’s kein Halten und die Hohenemser MusikerInnen waren schon bestens auf den nächsten Tag eingestimmt: Dann durften die „Palasttätscher“ nämlich noch an einem der größten Faschingsumzüge Frankreichs teilnehmen, bei dem Tausende Menschen

Die Palasttätscher brachten die „Guggamusik“ nach Frankreich.

die Straßen säumten. Ungewöhnlicherweise wurde nicht von den Faschingswagen Konfetti ins Publikum geworfen, sondern die Zuschauer deckten die Umzugsteilnehmer mit Konfetti ein. Eine schöne Reise für die Vereinsmitglieder, dennoch waren alle froh, die Kostüme abzulegen und die Faschingssaison somit nun gebührend abgeschlossen zu haben. Weitere Infos über den Frankreich-Besuch gibt es auch auf der Vereinswebsite www.emserpalasttaetscher.at

Vereine

Naturerlebnis in der Örflaschlucht Bei schönem, jedoch kühlem Wetter erkundete die Kinderund Jugendlichengruppe des Alpenverein Hohenems kürzlich die Örflaschlucht. Wahrnehmbare Erlebnisse, Gelegenheiten zum Suchen, Staunen, Ausprobieren und die Wirklichkeit selbst entdecken – dafür gab es bei dieser Wanderung genügend Möglichkeiten. Aus diesen Erfahrungen, Erlebnissen und eingegangenen Risiken werden Erkenntnisse aufgenommen, gespeichert, verarbeitet und in späteren Situationen können die jungen Alpenvereinsmitglieder darauf zurückgreifen.

Bei der Erkundung der Örflaschlucht.


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Sicherheit

Reute „abgeschnitten“ Die Emsreute war am Dienstag vom frühen Morgen bis 17 Uhr verkehrstechnisch nicht erreichbar: sowohl Reutestraße wie Wanderwege waren wegen umgestürzter Bäume und Astbruchgefahr komplett gesperrt, selbst die Stromversorgung war für mehrere Stunden unterbrochen. Für die Emsreutener hatten am Dienstag einen unfreiwilligen arbeitsfreien Tag statt: Die Straße war aufgrund der rund 60 (!!) umgefallenen Bäume unpassierbar. Der andauernde Schneefall machte die Aufräumarbeiten durch ständigen Astbruch unmöglich. Bis zum Abend gelang es FeuerFeuerwehrkommandant Robert Franz im Reutener Schneegestöber.

che Termine galt es abzusagen. Die Überlegung, ein warmes Mittagessen mit dem Holzofen herzustellen oder den einen oder anderen Gasgrill anzuwerfen wurde in die Tat umgesetzt. Glücklich war, wer einen mit Holz befeuerbaren Zusatzherd besaß. Die BewohnerInnen der Reute nahmen es mit Gelassenheit und pflegten aktive Nachbarschaftshilfe.

Wiener Kulturstadtrat saß fest

Die „Rütner“ bemerkten gleich in der Früh, dass weder Licht, Kaffeemaschine noch Heizungspumpen funktionierten. Hinter dem Schulhaus hatte sich u. a. ein Baum mit Karacho auf die Stromleitung geworfen – die Wiederherstellung der Stromversorgung für Ebnit und Emsreute sollte dann noch bis 14.30 Uhr dauern. Als bekannt wurde, dass die Reutestraße den ganzen Tag gesperrt bleiben muss, war klar: sämtli-

In der Parzelle Tugstein erwiesen sich vor allem die Vormittagsstunden als sehr kritisch. Bürgermeister Richard Amann war seit 5 Uhr früh auf den Beinen und hat sich in Lokalaugenscheinen und Einsatzbesprechungen einen Überblick über die vorhandenen Schäden sowie Gefährdungen gemacht. Auch der Wiener Kulturstadtrat Andreas MailathPokorny, der mit seiner Familie traditionell die Osterferien in der Reute begeht, saß fest. Gemeinsam mit seinem Filius überzeugte er sich am Morgen von der Lage. „Nichts geht mehr“, beschied ihm die Feuerwehr und begleitete ihn zum Haus am Weiher, welches durch den baumbestandenen Weg und den vielen Schnee nicht ganz ungefährlich zu erreichen war. Der Wiener Kulturstadtrat nahm es mit Gelassenheit und Humor. Als Bürgermeister Richard Amann gemeinsam mit Feuerwehrkommandant Robert Franz und seinen Mannen um 17 Uhr die Straße freigeben konnte, herrschte große Erleichterung. Dank an alle, die mit ihrem Einsatz die Wege gesichert und schließlich wieder befreit haben. Für die Wanderwege gilt derzeit immer noch. Achtung, Lebensgefahr! Wir berichten weiter.

Bäume in allen Größen mussten entfernt werden.

Wiens Kulturstadtrat Mailath-Pokorny saß ebenfalls fest.

Nichts ging mehr auf der Reutestraße.

wehr und Forst schließlich, die 60 Baumstämme von der Straße zu entfernen. Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Robert Franz ließ sämtliche Wege ins Tal sperren – es bestand Lebensgefahr. Das galt für sämtliche Wanderwege wie auch die Straßenverbindung von Emsreute nach Hohenems.

Not macht erfinderisch


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Jubilare

80er des Altbürgermeisters ÖKR DI Otto Amann konnte vergangene Woche seinen 80er feiern. Bürgermeister DI Richard Amann stellte sich mit den besten Glückwünschen ein. Der 1999 zum Ehrenbürger der Stadt Hohenems Ernannte war zweieinhalb Jahrzehnte Oberhaupt von Hohenems: Otto Amanns Amtsperiode reichte von 1965 bis zum Jahr 1990. Bereits ein Jahr vor seinem Amtsantritt hatte er als langjähriges Mitglied der Gemeindevertretung den erkrankten Bürgermeister Hanni Amann vertreten. Zu seinen vielen weiteren Funktionen zählte ab 1973 auch die eines ÖVP-Parteiobmanns für den Bezirk Dornbirn. In ÖKR DI Otto Amanns Amtszeit fielen zahlreiche wichtige Gemeindeprojekte wie die Errichtung des Herrenriedstadions 1965, des Spitals (ab 1970), des Erholungszentrums Rheinauen 1977 oder der Kunsteisbahn im Jahr 1982 und nicht zuletzt die Stadterhebung im Jahr darauf; der Stadtteil Herrenried profitierte in den 60er und 70er-Jahren durch den Bau einer zusätzlichen Volks- und Hauptschule. Im Jahr 1999 wurde dem Träger des Silbernen Ehrenzeichens des Landes und nunmehrigem Altbürgermeister für seine zahlreichen Verdienste die Ehrenbürgerschaft der Stadt Hohenems verliehen.

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Spendenausweis Zum ehrenden Gedenken an Verstorbene werden folgende Spendeneingänge verzeichnet:

Krankenpflegeverein Hohenems • Zum Gedenken an Herrn Oskar Reis, Th.-Körner-Str. 20a, von: Frau Melitta Drexel, Mohrengasse 16 L 15,–, Familie Anna und Walter Linder, Reutestraße 43a L 20,–, Wilfried Amann, Th.-Körner-Straße 4 L 10,–. • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von: Herrn Arnold Scalet L 30,–, Familie Anton Rassi, Holbeinweg 7 L 11,–, Herrn Arnold Mehele mit Familie L 15,–, Renate und Georg Märk, Defreggerstraße L 15,–. • Zum Gedenken an Frau Anna Obwegeser und Herrn Bruno Obwegeser, Klienstraße 10, von: Familie Erwin Benzer, Radetzkystraße 45 L 20,–, deinen JasserkollegInnen L 60,–, Ida und Walter L 50,–. • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Frau Katharina Sutterlütti, Billrothstraße 5 L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Nicolas Olejarnik, von: Frau Elwina Huber, Mondscheingasse 1 L 15,–, Robert und Krimhilde Mathis, Roseggerstraße 16 L 15,–, Familie Alfred Vogelauer, Rembrandtweg 2a L 15,–.

Rotes Kreuz Hohenems • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von Familie Helga und Arnold Jäger, Resselgasse 4 L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Roswitha L 30,–. • Zum Gedenken an Herrn Nicolas Olejarnik, von Frau Lydia Mathis, A.-Reis-Straße 17 L 20,–.

Bergrettung Hohenems • Zum 4. Todestag von Herrn Diethelm Blecha, von Dorle mit Familie, dem lieben Gatten, Vater und Opa L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Oskar Reis, Th.-Körner-Str. 20a, von: Frau Hilda Mathis, Erlachstraße 8 L 10,–, Familie Goswin Häfele, Erlachstraße 29 L 15,–, Familie Gernot Amann, Im Kirchholz 13a L 15,–. Bürgermeister Richard Amann stellte sich mit den besten Glückwünschen bei Jubilar Otto Amann und Gattin Edeltraude ein.

Unsere Jubilare der Woche 16. 4. 1936 16. 4. 1930 16. 4. 1924 19. 4.1924 19. 4. 1922 20. 4.1935 21. 4. 1932 22. 4.1924

Elisabeth Meletti, August-Reis-Straße 4 Friedrich Rojak, Jägerstraße 4 Slavica Schnetzer, Angelika-Kauffmann-Str. 6 Frieda Marte, Eisplatzstraße 24 Reinhold Vogel, Schweizer Straße 72 a Antonia Griesl, Altacher Weg 3 Maria Juritsch, Burgstraße 12 Maria Laufer , Markus-Sittikus-Straße 15

Allen Jubilaren ein schönes Geburtstagsfest und viel Gesundheit und Zufriedenheit im neuen Lebensjahr!

Lebenshilfe – Region Hohenems • Zum Gedenken an Herrn Oskar Reis, Th.-Körner-Str. 20a, von Familie Albert Fussenegger L 15,–. • Zum Gedenken an Frau Anni Obwegeser, Klienstraße 10, von: Familie Hans Bartel, Stüdelegasse L 15,–, Gretel und Sepp Waibel, Stüdelegasse L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, von Hugo Burtscher L 15,–.

Vorarlberger Krebshilfe • Zum Gedenken an Herrn Kurt Dörler, Defreggerstraße 13, von Frau Maria Jost, Gilmstraße 9a L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Gottfried Mathis, von Mali Zech, Bahnhofstraße 49 L 10,–. • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von: Familie Kräutler, Rheinfähre 20 L 10,–, Frau Maria Jost, Gilmstraße 9a L 15,–.


Hohenems

15. April 2006

• Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Roswitha L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Gustav Sandholzer, Altach, von Frau Hildegard Giesinger, Löherstraße 4, Altach L 15,–.

Entwicklungshilfegruppe Projekt „Dorfentwicklung Nigeria“

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„Dach überm Kopf – Indien“ • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, von Frau Wally Amann L 20,–. • Zum Gedenken an meinen unvergesslichen Mann Karl Franke, München, Volmstraße 40, von seiner Gattin Gertrud L 20,–,

• Zum Gedenken an Herrn Oskar Reis, Th.-Körner-Str. 20a, von Frau Friedl Waibel, J.-Hannibal-Straße 1 L 10,–.

Allen Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott!

Palliativstation, LKH Hohenems

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Karl

• Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Roswitha L 30,–, deinen JasserkollegInnen L 60,–, Jahrgang 1929, Hohenems L 70,–, Erich Kopf mit Familie, Im Kirchholz 21 L 10,–. • Zum Gedenken an Frau Anni Obwegeser, Klienstraße 10, von deinen Jasserkolleginnen L 60,–.

Samstag, 15. April: Karsamstag – Tag der Grabesruhe 8.00 Segnung der Osterspeisen in der Pfarrkirche 20.30 Osternachtsliturgie mit Licht- und Taufwasserweihe in der Pfarrkirche, mitgestaltet vom Kirchenchor Beichtgelegenheit: 9.00 bis 11.00 Uhr bei Msgr. Walter Vonbank 14.00 bis 16.00 Uhr bei Pfarrprovisor Thomas Heilbrun

Hilfswerk der Stadt Hohenems

Sonntag, 16. April: Ostersonntag – Hochfest der Auferstehung Stundenbuch: Osterwoche Lesungen: 1. Apg 10,34a. 37–43; 2. Kol 3,1–4; Evangelium: Joh 20,1–9 Messfeiern 7.30 und 10.00 in der Pfarrkirche 18.30 in der Kapelle St. Rochus, mitgestaltet vom Rütner Chörle 9.00 Messfeier im Sozialzentrum 19.00 Messfeier in der Krankenhauskapelle Montag, 17. April: Ostermontag Messfeiern 7.30 und 10.00 in der Pfarrkirche Keine Abendmesse in der Krankenhauskapelle Dienstag, 18. April 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in St. Anton 19.00 Messfeier im Sozialzentrum Mittwoch, 19. April 18.00 Eucharistische Anbetung 19.00 Messfeier in der Pfarrkirche Donnerstag, 20. April 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in der Kapelle St. Karl Freitag, 21. April 7.25 Messfeier in St. Rochus Samstag, 22. April 17.30 bis 18.15 Uhr Beichtgelegenheit 18.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche

• Zum Gedenken an Frau Anni Obwegeser, Klienstraße 10, von Familie Anton Drexel, Im Sand 5 L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von Familie Anton Drexel, Im Sand 5 L 20,–.

Pater Sporschill – Straßenkinder von Bukarest • Zum Gedenken an Frau Anni Obwegeser, Klienstraße 10, von: deiner Margit mit Familie L 60,–, Familie Friedrich Jäger, Bahnhofstraße L 15,–.

Hospizbewegung Vorarlberg • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von Agnes und Hubert Brotzge, Nibelungenstraße L 20,–.

Pfarre St. Karl Kapelle St. Anton – Renovierung • Zum Gedenken an Frau Anni Obwegeser, Klienstraße 10, von: Schwägerin Helga Obwegeser, In lieber Erinnerung L 50,–, Karl Lusser, Hellbrunnenstraße 12 L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Nicolas Olejarnik, von Frau Lydia Mathis, A.-Reis-Straße 17 L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Oskar Reis, Th.-Körner-Str. 20a, von Karl Lusser, Hellbrunnenstraße 12 L 15,–.

Pfarre St. Konrad • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Luustenauerstraße 58, von Roswitha L 10,–. Pfarrheim-Umbau • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Roswitha L 10,–. Kapelle Bauern • Zum Gedenken an Herrn Hermann Jäger, Lustenauerstraße 18, von: Lothar und Josef Fenkart, R.-v.-Ems-Str. 38 L 20,–, Hedwig Giesinger, Bauern 63, Altach L 20,–, Herrn Wilfried Klocker, Wasenstraße 11 L 15,–, Herrn Karl Bertel, Witzkestraße 2 L 15,–, Familie Alfred Fend L 10,–. • Zum Gedenken an Herrn Willi Dür, Lustenauerstraße 58, von Kuno und Frieda Wehinger, Lustenauerstraße 35a L 10,–.

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Konrad Karfreitag, 14. April: Gedenktag des Leidens und Sterbens Jesu 13.45 Kreuzweg durch das Pfarrgebiet (Bei schlechter Witterung in der Kirche). 15.00 Kinderkreuzweg zur Todesstunde Jesu 19.30 Karfreitagsliturgie der Pfarrgemeinde (Ab 19 Uhr Osterkerzenverkauf der KJ)


Hohenems

15. April 2006

Karsamstag, 15. April: Tag der Grabesruhe Jesu 11.30 Osterspeisensegnung 16.00 bis 17.00 Uhr Beichtgelegenheit 20.30 Osternachtsliturgie mit Feuerweihe, Lichtfeier, Taufwasserweihe und Tauferneuerung, mitgestaltet vom Kirchenchor. (Ab 19.45 Uhr Osterkerzenverkauf der KJ) Ostersonntag, 16. April: Hochfest der Auferstehung Jesu 08.00 Messfeier 10.00 Hochamt, mitgestaltet vom Kirchenchor und Orchester mit der missa brevis im B von W. A. Mozart Montag, 17. April 8.00 Messfeier 9.00 Messfeier Kapelle Bauern 10.00 Familiengottesdienst, mitgestaltet vom Chor JOY Dienstag, 18. April Keine Messfeier Mittwoch, 19. April 08.00 Messfeier für Hausfrauen und Pensionisten Donnerstag, 20. April 19.30 Abendmesse Freitag, 21. April 8.00 Messfeier Samstag, 22. April 17.00 Erstkommunionfeier mit Agape

Evangelisches Pfarramt A.u.H.B., Dornbirn Karfreitag, 14. April 15.00 Gottesdienst mit Abendmahl

Vereinsanzeiger Chor JOY – www.chorjoy.com: Am Ostermontag gestalten wir, der Chor JOY die 10-Uhr-Messe in der Pfarrkirche St. Konrad. Wir laden Sie dazu recht herzlich ein und wünschen allen schöne Osterfeiertage! Achtung! Wir suchen dringend eine/n Gitarristen/in! Wer Interesse hat oder einfach nur Informationen einholen möchte, meldet sich bitte bei Jürgen Waibel, Tel. 0650/2269666. Fechtclub Hohenems: Unsere Trainingszeiten: Montag von 17 – 18.30 Uhr, Turnhalle Herrenried. Wenn du Interesse am Fechtsport hast, komm doch einfach vorbei. Seniorenbund Hohenems Aktiv: Zur Frühjahrswanderung am Dienstag, dem 18. April 2006 laden wir ein. Treffpunkt 14.00 Uhr beim Parkplatz gegenüber Postamt. Wanderroute Hohenems Süd, Judenfriedhof, Kobel, Witzke, Stocken, Habsburg, wo auch Nichtwanderer herzlich eingeladen sind. Jeder wandert auf eigene Gefahr! Bei Fragen bitte Gebhard Schneider anrufen, Tel. 77978. Kegeln – Nächster Kegeltermin im Gehörlosenheim Dornbirn am Donnerstag, dem 20. April 2006. Treffpunkt 13.30 Uhr beim Parkplatz gegenüber dem Postamt. Dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Bei Fragen bitte den Sportreferent Gebhard Schneider, Tel. 77978 anrufen.

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Bodenseeschifffahrt am Donnerstag, dem 11. Mai 2006 nach Meersburg, genaue Beschreibung siehe Jahrbuch Seite 43. Fahrtpreis inkl. Mittagsbuffet pro Person L 34,–, zuzüglich L 5,50 für Fahrt nach Bregenz und retour mit dem Bus. Wegen der überaus großen Nachfrage ist eine baldige Anmeldung erforderlich. Anmeldungen bitte an Obmann Werner Gächter, Tel. 73518. Anmeldeschluss 19. April. Wir starten unsere heurige Ausflugsaison mit dem Halbtagesausflug „Leutkirch, mit Besichtigung Glasmacherdorf Schmidsfelden“ am 16. Mai 2006. Fahrtpreis inkl. Besichtigung Glasmacherdorf Schmidsfelden L 25,–. Anmeldungen zu diesem schönen Ausflug bitte an Obmann Werner Gächter, Tel. 73518. Anmeldeschluss 25. April 2006. Sozialkreis der Pfarre St. Karl: Herzliche Einladung zum Senioren-Nachmittag am Mittwoch, dem 19. April 2006, um 14.30 Uhr im Pfarrheim St. Karl. Nach der Jause gibt es einen Vortrag zum Thema „Sicherheit im Senioren-Haushalt“. Wir möchten wieder einmal auch die Männer im Seniorenalter dazu sehr herzlich einladen. tonart Musikschule Mittleres Rheintal: OSTERMONTAGSMATINEE! Klavier- und Querflötenduo Isabella Pincsek und Simone Bösch, Salomon-Sulzer-Saal, Musikschule Hohenems, 10.30 Uhr. (Eintritt L 8,–, Schüler und Studenten L 4,–) VfB Hohenems: Heimspiel der Regionalliga West: Samstag, 15. April 2006, 15.00 Uhr gegen Zell am See. Wir wünschen allen Mitgliedern, Eltern, Freunden und Gönnern des VfB Hohenems ein gesegnetes Osterfest. Hohenemser Waldverein: Einladung zur außerordentlichen Generalversammlung am Freitag, dem 21. April 2006, um 20 Uhr im Gasthaus Engelburg. Das neue Vereinsgesetz macht eine geringfügige Änderung der Statuten erforderlich. Anschließend informieren Förster Peter Vogel, BH Dornbirn über Neuerungen in der forstlichen Förderung (Fond zur Rettung des Waldes), Wildökologe DI Hubert Schatz, Amt der Landesregierung, über die Evaluierung des Jagdgesetzes. Der Vorstand. Weltladen Hohenems: Wir sind wieder mit unserem Weltladenstand jeden Donnerstag auf dem Emser Markt. Wir freuen uns, Sie dort zu treffen! (Außer bei starkem Regenwetter). Natürlich ist auch jeden Mittwoch der Weltladen im Pfarrheim St. Konrad von 8.30 – 11.00 Uhr und 16.00 – 18.30 Uhr geöffnet und wir bieten Ihnen hier ein umfassendes Sortiment an.

Museen in Hohenems Jüdisches Museum: Das Jüdische Museum Hohenems erzählt nicht nur die Geschichte der Juden, sondern die einer ganzen Region unter dem Blickwinkel des Umgangs mit einer Minderheit, Schweizerstraße 5, Tel. +43/5576/ 73989. Öffnungszeiten: Di – So und Feiertagen 10 – 17 Uhr, Führungen nach Anmeldung (D, E, F).


GBH 06-15