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117. JAHRGANG

SAMSTAG, 12. FEBRUAR 2005

NR. 6

Gemeindeblatt Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder

Amts- und Anzeigenblatt der Gemeinden Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Erscheinungsort und Verlagspostamt, 6845 Hohenems Einzelpreis c 0,40

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Hohenems

Vier Funken werden dieses Wochenende wieder entzündet. Es sind dies der Mäh & Summ-Funken, der Erlacher und der Schwefler Funken sowie der Funken der Galgenbrüder.

Götzis Traditionell findet auch in Götzis nach der bunten Fasnat-Zeit der Brauchtum des „Funkenbrennen“ statt. Samstag, ab 19 Uhr in Meschach und am Sonntag, von der Götzner Fasnat um 17 Uhr der Kinderfunken und ab 19 Uhr der „Große Funken“ mit Funkentreiben im Sportplatz Moos.

Altach Die Funkenzunft lädt zum diesjährigen Funken ein. 15.00 Uhr „Kinderfunken; und um 19 Uhr „Großer Funken“. Sonntag, 13. 2. 2005, Funkenplatz/Sandholzerstr.

Sa, 12. Februar, 17.30 Uhr

Koblacher Funken Koblach Die Ortsfeuerwehr Koblach lädt heuer bereits zum 17. Mal zum traditionellen Koblacher Funken ein. Um 17.30 Uhr begleitet der Schützenmusikverein Koblach den Fackelzug von der Harmoniekreuzung zum Funkenplatz im Rheinvorland beim Zollamt Koblach. Dieser ist bereits ab 16 Uhr bewirtet. Um 17.45 Uhr Abbrennen

des Kinderfunkens. Nach dem Anzünden des Funkens um 19 Uhr durch FM Peter Gillitschka und Bgm. Maierhofer ist Partytime mit der 1. Muntafuner Guggamusig Romplbötz angesagt. Für einen spektakulären Abschluss sorgt dann Mc Pyro Gerhard Kreutz mit „Following the sun“, dem größten Klangfeuerwerk der Region. Auf Ihren Besuch freut sich die Mannschaft der Ortsfeuerwehr Koblach.

Koblach Kabarett „Ich will . . ." von Maria Neuschmid und Jörg Adlassnig am Mittwoch, 23. 2. 2005 im Gemeindesaal. Kartenvorverkauf bei der Raiba und im Gemeindeamt.

Mäder

Die Funkenzunft lädt zum Mäderer Funken 2005 ein. 15 Uhr Kinderfunken, 19 Uhr Großes Feuerwerk und Entzündung des Funkens. Große Tombola. Sonntag, 13. Februar, Funkenplatz im Brühl


Elektronische Rathäuser

Onlinerathäuser haben 24 Stunden offen Nutzen Sie die 24 Stunden rund um die Uhr erreichbaren Online-Rathäuser der Kummenberggemeinden und der Stadt Hohenems.

für Ihren Zugang wird Ihnen per Post zugesandt. Sicherheit und Datenschutz haben einen hohen Stellenwert. Alle Vorgänge auf dieser Plattform erfolgen im geschützten Bereich.

Über die jeweiligen Internetseiten ist der Einstieg möglich. Wer sich anmeldet, kann sein bei der Gemeinde vorliegendes Konto abfragen (Abfallgrundgebühr, Grundsteuer, Wasserrechnung, Hundesteuer, Friedhofsgebühr), oder die elektronische Zustellung von Vorschreibungen nutzen. Auch die Meldung von Wasserzählerständen ist möglich. Klicken Sie sich auf „gem24“ auf Ihrer Gemeindehomepage ein und melden sich heute noch an. Das Passwort

Verfahren in der Gemeindeverwaltung werden beschleunigt und erleichtert. Als BürgerIn haben Sie jederzeit unabhängig von Öffnungszeiten Einblicke in den Verfahrensstatus oder Ihren Abgaben-Kontostand.

www.hohenems.at www.goetzis.at

Nutzen Sie die Online-Rathäuser. Mehr Informationen geben die jeweiligen Finanzabteilungen.

www.altach.at

www.maeder.at

www.koblach.at


Inhalt

12. Februar 2005

Gemeindeblatt Nr.6

Kalender

Allgemein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 4 Hohenems Götzis

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite

7

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite

27

7. Woche

Sonnen-Aufgang 7.30 Sonnen-Untergang 17.41

Altach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 39 Koblach Mäder

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite

44

. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite

48

Anzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 50 Kleinanzeigen . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 115

Impressum Anzeigenstellen Hohenems: Tel. 05576/7101-0 Fax DW 1139 Carmen Sonderegger gemeindeblatt@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-45 Fax DW 35 Hartmut Hofer, gemeindeblatt@goetzis.at Altach: Tel. 05576/7178-18, Fax DW 25 Bianca Trebitsch, gemeindeblatt@altach.at Koblach: Tel. 05523/62875 Fax DW 20 M. Amann, monika.amann@koblach.at Mäder: Tel. 05523/52860-14 Fax DW 20 Petra Freydl, gemeindeblatt@maeder.at Titelfoto: Gemeindearchiv Koblach

Medieninhaber Stadt Hohenems und Marktgemeinde Götzis Verantwortlicher Schriftleiter: Bürgermeister DI Richard Amann Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt Aktiengesellschaft, Dornbirn.

Abgabetermin Abgabeschluss für Inserate ist jeweils Dienstag, 12 Uhr. Bei Feiertagen kann sich der Annahmeschluss vorverlegen.

Redaktion Hohenems: Tel. 05576/7101-1130 DW Andrea Fritz, andrea.fritz@hohenems.at; Mag. Martin Hölblinger, DW 1132; martin.hoelblinger@hohenems.at Götzis: Tel. 05523/5986-45, Hartmut Hofer, hartmut.hofer@goetzis.at Altach: Bianca Trebitsch, Brigitte Hellrigl Koblach: Monika Amann Mäder: Petra Freydl – Adressen wie oben

Editorial Ist die Erde eine Scheibe? Ist die Welt eine Kugel oder eine Scheibe? In den letzten 4 Jahren, bei unserem Entwicklungshilfeeinsatz in Bolivien, konnten wir des Öfteren die Erfahrung machen, dass Recht nicht immer richtig, oben nicht immer höher und dunkel nicht einfach negativ ist. So wie wir die Kluft zwischen Arm und Reich erleben durften, müsste man glauben, dass die Erde eine Scheibe ist. Auf der einen Seite dieser Welt Armut, Unterernährung, Krankheit, keine Sozialvorsorge, schlechte oder keine Schulbildung, trotz allem aber kaum Depressionen. Menschen, die miteinander sprechen, denen Begegnungen wichtig sind, und die das Wenige, das sie haben, herzlich miteinander teilen. Auf der Kehrseite – nennen wir sie zivilisiert, fortgeschritten, neuzeitlich und entwickelt – versuchen wir, uns immer wieder neue materielle Werte zu schaffen, um Glück zu finden oder mit so genannten Adrenalinschüben das Leben werter zu machen. Und doch, die Erde ist eine Kugel. Wenn Toleranzen erweitert und Grenzen abgebaut, Menschen nicht nach Rassen oder Hautfarben und finanziellen Möglichkeiten bewertet werden, wenn wir uns füreinander interessieren, dann kann unser Planet so erlebt werden wie er ist, nämlich rund. Es gilt zu entwickeln, was verwickelt ist – hier und dort. Mehr über unsere Arbeit gibt’s zu sehen am 12. Februar 2005 um 20 Uhr in der Pfarrkirche Altach. Karin und Martin Vogler Altach

F Montag 14. 2. Cyrill u. Method, Valentin, Helmwart F Dienstag 15. 2. Siegfried, Georgia, Jordan, Jovita G Mittwoch 16. 2. Quatember; Juliana, Elias, Liane G Donnerstag 17. 2. Gründer d. Serviten; Alexis, Konstanze f Freitag 18. 2. Susanna, Bernadette, Engelbert f Samstag 19. 2. Konrad, Arnold, Hadwig, Friedrich f Sonntag 20. 2. Amata, Jordan, Falko, Sadoth

Das Wetter Ab Freitag oft Regen Am Donnerstag gibt es den vorerst letzten trockenen Tag. Im Rheintal ist es teilweise dunstig, sonst sonnig. Tagsüber verdichten sich die Wolken, es bleibt aber bis zum späten Abend trocken. Nach frostiger Nacht wird es milder als zuletzt – rund 8 Grad plus in Götzis. Am Freitag trüb und regnerisch, am Samstag regnet es kräftig und die Schneefallgrenze steigt auf fast 2000 Meter. Am Sonntag wechselhaft und wieder kälter.

Der Mond Der Mond geht derzeit über sich und nimmt zu. Dieses Wochenende eignet sich zum Einlagern wie auch Einkochen von Obst. Auch die Gesichtspflege zeigt am Samstag und Sonntag gute Resultate.


Allgemein

Notdienste und Serviceinformationen

Ärztlicher Notdienst am Wochenende Hohenems

Mittwoch, 16. Februar Dr. Walter Pöschl, Hohenems Beethovenstraße 11 Tel. 05576/74118

Samstag, 12. Februar 2005 und Sonntag, 13. Februar 2005 Dr. Eduard Kraxner Hohenems, Schweizer Straße 35 Telefon 05576/73785

Donnerstag, 17. Februar Dr. Christoph Schuler, Hohenems Goethestraße 4 Tel. 05576/74020 oder 75497

Sprechstunden für dringende Fälle an Samstagen, Sonn- und Feiertagen: jeweils von 10 bis 12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr

Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Achtung – Geteilter Notdienst am Wochenende! Samstag, 12. Februar 2005, um 7.00 Uhr, bis Sonntag, 13. Februar 2005, um 7.00 Uhr: Dr. Wilfried Müller Ordination: Götzis, Bahnhofstraße 57 Telefon 05523/62246 Privat: Tel. 05523/62246 Sonntag, 13. Februar 2005, um 7.00 Uhr, bis Montag, 14. Februar 2005, um 7.00 Uhr: Dr. Wolfgang Payer Ordination: Koblach, Wegeler 7b Telefon 05523/53880

Bei Nichterreichbarkeit Ihres Hausarztes und außerhalb der Ordinationszeit erreichen Sie in dringenden Fällen: Donnerstag, 10. Februar 2005 Dr. Elisabeth Brändle Götzis, Tel. 05523/58308 Freitag, 11. Februar 2005 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523/62190 oder 53845 Montag, 14. Februar 2005 Dr. Wilfried Müller Götzis, Tel. 05523/62246 Dienstag, 15. Februar 2005 Dr. Anna-Marie Koch Mäder, Tel. 05523/62190 oder 53845

Die Anwesenheit des Arztes in der Ordination jeweils von 11 bis 12 Uhr und von 17 bis 18 Uhr

Mittwoch, 16. Februar 2005 Dr. Roland Kopf Altach, Tel. 05576/74110 oder 74374

Werktagsbereitschaftsdienst

Donnerstag, 17. Februar 2005 Dr. Elisabeth Brändle Götzis, Tel. 05523/58308

Hohenems

Ist Ihr Hausarzt nicht zu erreichen, so können Sie sich in dringenden Fällen an den verschiedenen Wochentagen an die diensthabenden Werktagsnotdienste wenden. Freitag, 11. Februar Dr. Gerhard Schuler, Hohenems Spielerstraße 14 Tel. 05576/75950 Montag, 14. Februar Dr. Pius Kaufmann, Hohenems Nibelungenstraße 30 Tel. 05576/76076 Dienstag, 15. Februar Dr. Eduard Kraxner, Hohenems Schweizer-Straße 35 Tel. 05576/73785

Ordination geschlossen: Dr. Norbert Mayer, Götzis Dr. Wilfried Müller, Götzis Dr. Reinhard Längle, Koblach Dr. Erich Scheiderbauer, Altach

11. – 18. Februar 2005 14. – 18. Februar 2005 14. – 18. Februar 2005 14. – 18. Februar 2005

Zahnärztliche Notdienste Hohenems

Samstag, 12. Februar 2005 bis Sonntag, 13. Februar 2005 Dr. Werner Weißsteiner Marktplatz 10 6850 Dornbirn Die Anwesenheit des Zahnarztes in der Ordination jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr.


Allgemein

12. Februar 2005

Bezirk Feldkirch

Samstag, 12. Februar 2005 und Sonntag, 13. Februar 2005 jeweils von 9.00 bis 11.00 Uhr Dr. Thomas Kogler Götzis, Feldgasse 4

Apotheken Nacht- und Bereitschaftsdienst an Werktagen für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Montag: Dienstag: Mittwoch: Donnerstag: Freitag:

Apotheke zum hl. Nikolaus, Altach Elisabeth Apotheke, Götzis Kreuz Apotheke, Götzis Nibelungen Apotheke, Hohenems (und Marien Apotheke, Rankweil) Kaulfus Apotheke, Hohenems (und St. Arbogast Apotheke, Sulz)

Apotheken Wochenenddienst für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder Samstag, 12. Februar 2005, 8.00 Uhr bis Montag, 14. Februar 2005, 8.00 Uhr Nibelungen Apotheke, Hohenems und Marien Apotheke, Rankweil

Sonntagsdienst der Krankenschwestern für Hohenems, Götzis, Altach, Koblach und Mäder

Samstag, 12. Februar 2005, von 12.00 bis 18.00 Uhr Sonntag, 13. Februar 2005, von 8.00 bis 18.00 Uhr Sr. Johanna Spildenner, Tel. 0664/6332979

Tierärztlicher Notdienst Dienstbereitschaft laut telefonischer Auskunft bei Ihrem Tierarzt.

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Sicherheit

Lawinengefahr: Informationskanäle nutzen Nun ist er da, der Winter. Das ganze Land liegt unter einer Schneedecke. In den Bergregionen türmen sich die weißen Massen. Was vor allem die Wintersportler freut. Doch die Postkartenidylle hat eine Kehrseite. Es herrscht überall extreme Lawinengefahr. In manchen Gebieten ist bereits Gefahrenstufe 5 gegeben. Im Mittel zeigen die derzeitigen Lawinenlageberichte die Gefahrenstufe 3 bis 4 an. Ungeachtet dessen locken jetzt natürlich unverspurte Tiefschneehänge die Tourengeher und Variantenfahrer ins Gelände. Wohlwissend um diese Tatsache kann der Lawinenexperte des Landes, Ing. Andreas Peczl nur eindringlich appellieren, die „vorhandenen Informationsmöglichkeiten unbedingt zu nutzen und das Verhalten den Bedingungen anzupassen“. Dazu gehöre auch der Verzicht, wenn es die Situation erfordert. Peczl vergleicht das Schivergnügen abseits gesicherter Pisten gerne mit einem Kartenspiel. ,,Wenn ich gute Karten habe, kann ich mehr riskieren, bei schlechten darf ich mir eben weniger leisten." Die beste Basis ist eine gute Kenntnis der herrschenden Verhältnisse. Informationskanäle gibt es hierzulande genug. Täglich wird schon morgens ein aktueller Lawinenlagebericht veröffentlicht. Die dafür erforderlichen Daten liefern automatische und bemannte Messstationen, die über das ganze Land verteilt sind. Der Lagebericht wird an den Talund Bergstationen der Seilbahnen ausgehängt, im Internet veröffentlicht und er kann telefonisch abgefragt werden. „Die meisten informieren sich mittels Internet“, sagt Andreas Peczl. Seit Dezember verzeichnete die Webseite des Landes rund 200.000 Zugriffe. An Spitzentagen sind es laut Peczl zwischen 4000 und 5000 Zugriffe. Deutlich abgenommen hat die Frequenz beim Tonbanddienst. Hier werden pro Saison rund 5500 Anrufe verzeichnet. Alles in allem hat der Lawinenexperte festgestellt, dass Präventionsmaßnahmen wie Lawinenkurse durchaus Wirkung zeigen. Dennoch: Lawinentote wird es immer geben, muss auch Andreas Peczl einräumen. Vor allem unter jenen Wintersportlern, die spontan einen Ausflug ins Gelände unternehmen.


Allgemein

5. Februar 2005

Infos zur aktuellen Lawinensituation unter www.vorarlberg.at/Lawinen und www.lawinen.at Tonbanddienst: Festnetz ohne Vorwahl 1588, Mobilnetz mit Vorwahl (05522) 15 88

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Unansehnliche Blumenvasen

Und auch Thermoskannen werden wieder sauber, wenn man diese für einige Stunden mit warmem Wasser und einem Esslöffel Natron (Backpulver) füllt. Nachher werden die Gefäße gründlich mit sauberem Wasser gespült.

Natur

Garten- und Blumenecke Arbeitskalender für den Hobbygärtner von Rudolf Riedmann, gültig vom 10. bis 17. Februar 2005.

Gemeinderatswahl

Kundmachung

14.; 15. bis 16 Uhr FRUCHT Wie am 10. Nachmittags. Zimmeraussaat von Eierfrüchten, Paprika, Pfefferoni, Tomaten für das Glashaus.

über die Auflegung des Wählerverzeichnisses für die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2005. Auf Grund des § 12 Abs. 1 des Gemeindewahlgesetzes, LGBl.Nr. 30/1999, i.d.F. LGBl. Nr. 16/2004, wird kundgemacht: Das Wählerverzeichnis jeder Gemeinde für die am 10. April 2005 stattfindenden Wahlen in die Gemeindevertretung und des Bürgermeisters und die allfällige Stichwahl des Bürgermeisters am 24. April 2005 liegt vom 14. Februar 2005 bis einschließlich 23. Februar 2005 in der jeweiligen Gemeinde auf (Öffnungszeiten siehe im gemeindeamtlichen Teil). Innerhalb der Einsichtsfrist kann jeder Einwohner, der in der Wählerkartei eingetragen ist oder für sich das Wahlrecht in Anspruch nimmt, gegen das Wählerverzeichnis wegen Aufnahme vermeintlich Nichtwahlberechtigter oder wegen Nichtaufnahme vermeintlich Wahlberechtigter schriftlich oder mündlich bei diesem Amte Einspruch erheben. Wenn der Einspruch mündlich erhoben wird, ist sein wesentlicher Inhalt in einer Niederschrift, die vom Einspruchswerber zu unterfertigen ist, festzuhalten. Wenn im Einspruch die Aufnahme eines vermeintlich Wahlberechtigten in das Wählerverzeichnis begehrt wird, sind nach Möglichkeit auch die zur Begründung des Begehrens notwendigen Belege anzuschließen. Einsprüche, die erst nach Ablauf der Einspruchsfrist bei diesem Amte einlangen, können nicht mehr berücksichtigt werden.

15. ab 17 Uhr; 16.; 17. WURZEL Wie am 10. Vormittags.

Die Bürgermeister

Natur

Soziales

10. bis 14 Uhr WURZEL Kontrolle der Lagerfrüchte. Zimmeraussaat von Knollensellerie. Diese feinen Samen nicht mit Erde überdecken, sondern mit einem feuchten, saugenden Papier bedecken. Mit einer Glasplatte oder Folie zur Feuchthaltung überziehen. Hell, aber nicht an die Sonne stellen. 10. ab 15 Uhr BLÜTE Kübelpflanzen und Blumenpflege. Aussaat von Stiefmütterchen für das Frühjahr. Auch diese Samen dürfen nicht mit Erde, sondern mit lichtdurchlässigem feuchtem Papier oder Gewebe bedeckt werden. Beginn der Pflege von überwinternden Balkonblumen. Stecklinge von Sträuchern und Beeren schneiden. Ebenso Edelreiserschnitt bei Obstbäumen. Dabei voll besonnte 1-jährige Ruten von bekannt guten und gesunden Bäumen gewinnen. 11.; 12. bis 18 Uhr; 13. bis 10 Uhr BLATT Zimmeraussaat von Kresse. Dazu keine gedüngte fertige Erde verwenden. Die Kresse reichert sich mit dem Stickstoff an, der sich dann in Nitrid bzw. in Nitrat umwandelt. Gefrorene Schnittlauchstöcke einpflanzen und hell bei Zimmertemperatur antreiben. Nicht zu tief abschneiden und nach der Nutzung wieder in den Garten setzen.

Aktuelle Gartentipps

Internationaler Sprechtag

Blumenkauf – kaltes Wetter

Am 15. Februar 2005 findet in der Pensionsversicherungsanstalt, Landesstelle Vorarlberg, in Dornbirn, Marktplatz 6 in der Zeit von 8.30 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr ein internationaler Sprechtag statt. Fachleute beraten Sie kostenlos über die österreichische Pensionsversicherung, schweizerische Alters- und Hinterlassenenversicherung und deutsche Angestelltenversicherung. Um längere Wartezeiten zu vermeiden, werden telefonische Voranmeldungen unter der Rufnummer +43/(0)5030339102 oder 39103 entgegengenommen.

Beim Kauf von Zimmerpflanzen in der kalten Jahreszeit sollte man die Pflanzen vor Kälteschäden besonders schützen. Gut in Papier gewickelt oder noch besser in einem Karton verpackt überstehen diese Pflanzen auch längere Transportwege.

Stiefmütterchen jetzt säen

Wenn man jetzt die Samen von Stiefmütterchen aussät, so kann man sich schon im Frühjahr an den verschiedenen Farben dieser Blumen erfreuen.


Hohenems

Verlautbarungen der Stadt Hohenems

Rathaus

Budgetreden der Fraktionen In der 44. öffentlichen Stadtvertretungssitzung vom 26. Jänner wurde das Budget 2005 beschlossen. Die Budgetreden der einzelnen Fraktionen im Wortlaut entnehmen Sie den nachfolgenden Zeilen:

ÖVP Fraktion DI Erwin Fritsch

Ich möchte in dieser Budgetrede ganz grob darstellen, wie das Budget entsteht, was die Kennzahlen bedeuten. Die Finanzsituation der Stadt ist weiterhin eine sehr schwierige. Ich möchte darstellen, dass trotz aller Schwierigkeit verstanden wird, wie sich das Budget seit 1991 entwickelt hat. Ich stelle dar, dass das heurige Budget und die damit verbundenen Größen kein Schema, kein Problem oder keine Situation irgendwelcher politischen Ären geschweige einzelner Politiker darstellt sondern anhand der Zahlen und Entwicklungen eruiert werden kann, wo das Problem steckt. Seit 1991 wurde kontinuierlich ohne irgendwelche größeren Änderungen – mit Ausnahme der großen Firmen, die in Hohenems leider geschlossen wurden, eine Entwicklung in dieselbe Richtung stattgefunden hat. Nicht das Gesamtbudget, sondern die laufende Gebarung stellt ein Problem dar. Laufende Gebarung: Einnahmen 21.828.000 Euro Ausgaben 18.930.500 Euro Überschuss der laufenden Gebarung 2.897.500 Euro Frei verfügbare Mittel 174.000 Euro Der Überschuss, den wir zur Verfügung haben ist knapp 2,9 Mio Euro. Die Stadt sollte wesentlich mehr Überschuss der laufenden Gebarung haben. Die Einnahmen sind zu klein, die Ausgaben sind zu groß. Diesem Überschuss steht eine riesige Schuldenlast gegenüber. Wir müssen mit diesen knapp 2,9 Mio Euro 2,7 Mio Euro Schulden tilgen. Die frei verfügbaren Mittel sind nur mehr 174.000 Euro. Diese Summe muss künftig deutlich höher ausfallen. Zur Erstellung des Budgets hatten wir zwei gemeinsame Finanzklausuren diese hatten nicht den Zweck Geld zu verteilen oder Kürzungen vorzunehmen. Diese hatten den Zweck, ein Budget zu zimmern, das für alle verständlich ist. Die Stadt macht weder große noch übertriebene Projekte, sondern Notwendiges und Sinnvolles wie Kanalbau, öffentliche Beleuchtung etc. Riesige Projekte, die eine Schuldensituation verursacht haben könnten, sind nicht vorhanden. Die größte Kostenbelastung – die Dreifachturnhalle – wird noch nächstes Jahr das Budget belasten. Die Entwicklung bei den Ausgaben sind: Personalkosten mit den indexbedingten Erhöhungen Gesundheitskosten (Investitionen in Krankenhäuser, wird verumlagt) Trotz sehr engem Spielraum wurden die Transferzahlungen an Vereine ausgeweitet. Und das obwohl die Einnahmen

www.hohenems.at

gleich geblieben sind. Diese Zahlungen wurden um 25 % gesteigert. Im Vergleich zur Einnahmenseite ist dies zu viel. Dennoch sinkt die Pro-Kopf-Verschuldung seit 2002 kontinuierlich. Die Rücklagen aus dem Verkauf des Krankenhauses und Rheinhof wurden noch nicht verwendet. Rechnungsabschlüsse und Pro-Kopf-Verschuldung in Euro RA 2002 3.164,– RA 2002 3.103,– Voranschlag 2004 3.058 Voranschlag 2005 2.806 Einnahmen (Finanzausausgleich und kommunale Einnahmen)

Das ist die Einnahmenskurve der Stadt Hohenems inklusive der Finanzausgleichszahlungen. In den 90er Jahren ging diese Kurve auf und ab, stieg aber kontinuierlich an. Seit dem Jahr 2000 steigt diese Kurve nicht mehr. Die Einnahmen bleiben konstant. Das ist das Problem. Entwicklung Kommunalsteuer

Die Kommunalsteuer hat sich seit 10 Jahren kaum bewegt. Wir haben dieselben Kommunalsteuereinnahmen wie 1994. Wir haben praktisch keine Kommunalsteuererhöhungen. Wir mussten riesige Firmenaderlässe schlucken. Diese Entwicklung ist eine gesamtwirtschaftliche Entwicklung. In


Hohenems

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anderen vergleichbaren Gemeinden sind Steigerungen von 20 % zu verzeichnen. Die Entwicklung der Verschuldung ist noch interessanter. Die Verschuldung wächst seit dem Jahr 1990 kontinuierlich an. Dies ist kein neues Phänomen und nicht hohenemsspezifisch. Dies ist niemandes Schuld oder Leistung. Ich möchte für die Fakten werben. Diese Kurve ist eine Hohenemser Problematik und nicht personenabhängig. In der nächsten Grafik sehen Sie die Verschuldensarten

Bäumler rissen große Löcher. Die Wirtschaftspolitik kann allerdings nicht sofort greifen. Im Bereich der Schulden müssen wir die seit den neunziger Jahren hoch aufgebauten Schulden wieder entschulden. Wir haben 20, 25jährige Darlehensrücklaufzeiten. Wir müssen Schuldenmanagement betreiben und unsere jährliche Zinsund Darlehenstilgungsbelastung reduzieren und wieder mehr frei verfügbare Mittel erhalten. Dies schaffen wir nur durch eine Auslagerung in die Stadtwerke Hohenems. Man kann sicher noch beim einen oder anderen Gebiet sparen, die Stadt hat bereits ein sehr schlankes Management (Verwaltung) – die wahren Ansatzpunkte sind das Anpacken der Verschuldung und das aktive Schuldenmanagement. Ich hoffe, dass ich mit diesem Beitrag Verständnis für die Budgetsituation der Stadt Hohenems erzielen konnte.

Budgetrede der SPÖ, StR Elisabeth Märk

Schuldenklasse 1 ist jene, in der man Projekte macht (Feuerwehrhaus, Schulen saniert etc.). Schuldenklasse 2 betrifft im Wesentlichen Wasser und Kanal. Seit dem Jahr 1990 wurden hier kontinuierlich Schulden aufgebaut. Das war notwendig, um unser Wasser- und Kanalnetz dorthin zu bringen, wo es heute ist, und wo es 2006 seine 100 % Ausbaustufe erreicht. Das Zweite ist, dass im Bereich der Schuldenklasse 1 über viele Jahre nichts passiert ist da waren die Schulden einfach konstant. Dann sind die Projekte gekommen, u. a. Kindergarten Reute, Feuerwehrhaus u. a. Diese Gesamtverschuldung hat dazu geführt wo wir jetzt sind, zu dieser großen ProKopf-Verschuldung die jetzt wieder zu sinken beginnt. Das Geld geht in die Projekte zurück, es wird eisern gespart und die Ausgaben für Wasser und Kanal beginnen sich langsam einzuebnen.

Das ist die Situation, und dazu haben wir eine Gegenkurve. Die Entwicklung der laufenden Gebarung, die seit Jahren zurückgeht. Die Kosten steigen und die Einnahmen bleiben konstant. Der Überschuss schrumpft durch Schuldentilgung und schrumpfende Einnahmen. Wir müssen immer größere Ausgabendisziplin einfordern, um das Problem zu lösen. Die beiden großen Probleme müssen wie folgt gelöst werden: Die Bereiche Laufende Gebarung und Schulden müssen thematisiert werden. Die Steuern (Finanzausgleich) können wir nicht ändern, dies wird uns zugesprochen. Im Bereich der Körperschaftssteuer können wir Wirtschaftspolitik betreiben. Große Ausfälle wie

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Heute wird das letzte Budget in dieser Legislaturperiode diskutiert und mit großer Wahrscheinlichkeit auch beschlossen. Da wir in knapp zwei Monaten Gemeindewahlen haben, ist anzunehmen, dass in den Budgetreden der einzelnen Fraktionen schon durchaus Schwerpunkte und Themen der kommenden Wahlauseinandersetzung zu hören sein werden. Das ist auch klar und logisch, ist ein Voranschlag doch die Arbeitsgrundlage einer Stadt für das kommende Jahr. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber ein Budget, auch wenn es ein absolutes Sparbudget ist, enthält Schwerpunkte und vernachlässigte Posten, es trägt eine Handschrift und jede Partei oder Fraktion möchte natürlich auch sich selbst darin wieder finden, ihre Prioritäten und ideologischen Ansätze, damit Ideen und Projekte dann auch tatsächlich umgesetzt werden können. Die Gebühren sind eine Grundlage des Budgets. Das ist natürlich eher schwierig, wenn die Regierungspartei über die absolute Mehrheit verfügt. Klar kam das wieder einmal bei der vergangenen Sitzung zum Ausdruck, als die Höhe der Gebühren beschlossen wurde. Die Gebühren sind eine Einnahmequelle für die Stadt. Die Menschen, und zwar alle Einwohner unserer Stadt müssen für die Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse, wie etwa Wasser, Abwasser und Müllbeseitigung bezahlen. Das sieht jeder ein, und dennoch trifft es die Menschen ganz unterschiedlich. In Hohenems werden die Gebühren für diese grundlegenden und unverzichtbaren Dienstleistungen seit dem Beginn meiner politischen Tätigkeit jährlich erhöht. Immer wieder verstehen es verschiedene ÖVP–Mandatare, dieses Faktum sozusagen als „Peanut“ abzutun, als etwas, worüber man nicht einmal diskutieren muss, so nach dem Motto „Wer spürt denn so was?“ Genau dieses „nicht mehr wissen“, wer so etwas spürt, dieser zu groß gewordene Abstand zu den vielen Menschen, die es schwieriger haben, seien es alte Leute oder Familien mit mehreren Kindern und nur einem eher geringen Einkommen, genau das ist das Problem. Ständig werden im Bund und auch im Land Gesetze beschlossen, die diese Menschen ohnehin immer stärker belasten, sie teilweise in ausweglose und verzweifelte Situationen treiben, und dann kommt noch die Stadt mit ihren jährlichen Gebührenerhöhungen. Natürlich tut es weh, es ist nicht etwas, bei dem man einfach so schnell darüber fahren kann, und genau deshalb haben wir Sozialdemokraten auch


Hohenems

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klar und bewusst gegen diese Gebührenerhöhungen gestimmt, die natürlich auch ein wichtiger Teil dieses Voranschlages 2005 sind. Aber dieselben Stadtvertreter, die über solche „Kleinigkeiten“ lächeln, sind seit Jahren nicht bereit, an den Politikergehältern auch nur das Geringste zu ändern. Warum nicht mit gutem Beispiel vorangehen und zum Ausdruck bringen, dass man selbst auch bereit ist, den Sparkurs mitzutragen? Vor allem, weil es diesen Politikern ja auch besser geht als vielen anderen, für die man, wie man immer so schön sagt, arbeitet. Hier wird dann schlicht und einfach ins Treffen geführt, dass diese Gehälter zu Beginn der Legislaturperiode so beschlossen worden seien und man daher leider nichts daran ändern könne. Diese Aussage ist aber schlichtweg falsch. Ein Beschluss auf einer Stadtvertretersitzung würde genügen und die Gehälter von Bürgermeister, Vizebürgermeister und Stadträten könnten herabgesetzt werden. Die Zustimmung von uns Sozialdemokraten für diesen Antrag wäre euch hundertprozentig sicher und das wisst ihr auch. Anscheinend wollt ihr es ganz einfach nicht. Trotz dieser fehlenden Bereitschaft zur Mithilfe beim Sparen wird von Seiten der Stadtregierung mit voller Energie den Menschen signalisiert, dass kaum mehr etwas gehe. Zwar wurde fast alles verkauft, wenn man an das Altenwohnheim, das Krankenhaus oder den Rheinhof denkt, es wurden ureigenste Aufgaben der Stadt, wie etwa Altenbetreuung oder Gesundheitsversorgung an andere öffentliche Stellen oder an Private abgetreten, dennoch haben wir kein Geld, um, wie immer propagiert wurde, andere wichtige Projekte für unsere Stadt und ihre Menschen umzusetzen. Von Großprojekten wie etwa der Sanierung des Löwen und der damit verbundenen Verwirklichung eines Stadtsaales ist gar keine Rede mehr, das Erlebnisbad ist vollkommen aus der Diskussion genommen worden. Das sind nur zwei Wahlversprechen der ÖVP aus dem Jahr 2000, die jetzt nicht einmal mehr als Ziele erwähnt werden, obwohl sie selbstverständlich für die Bevölkerung von großer Bedeutung wären. Hier hat die ÖVP die Bevölkerung schlicht und einfach hinters Licht geführt. Im Jahre 2003 ließ der Finanzstadtrat der ÖVP kurzfristig mit einem Modell aufhorchen, das, wie es damals hieß, endgültig und nachhaltig die massiven Finanzprobleme unserer Stadt lösen könnte. Die Rede war von einem PPP-Modell, eine sogenannte Public-Private-Partnership für die Nutzungsrechte in der Wasser- und Abwasserversorgung unserer Stadt. Zwar waren wir von Anfang an sehr skeptisch, eine Fortführung des Ausverkaufs auf die menschliche Grundversorgung nach dem Muster von anderen Ländern wäre für uns völlig undenkbar gewesen, aber wir wollten uns, so wie die anderen, das Ganze genauer anhören und ansehen. Es folgte eine sehr theoretische Präsentation auf einer Stadtvertretersitzung. Monate später flog dann eine Abordnung unserer Stadt nach Wien zu einer wichtigen Sitzung, dann kam wiederum eine Delegation von Wien nach Hohenems, aber Genaueres hat man nie mehr gehört, geschweige denn, dass Ergebnisse in das Budget eingeflossen wären. Hier muss man bisher sagen „Außer Spesen nichts gewesen!“ Das Budget ist nicht besser geworden, aber das Honorar für die PPP-Betreiber wird unser Budget noch weiter verschlechtern. Im kommenden Teil möchte ich jetzt konkrete Beispiele dafür anführen, was uns Sozialdemokraten in diesem Voran-

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schlag besonders fehlt. Da wäre die außerschulische Jugendarbeit. Immer wieder liest und hört man, dass die Jugend unsere Zukunft sei, dass jede Investition in die Jugendarbeit eine gute sei, das alles können wir nur voll unterstützen. Allerdings bleiben solche Aussagen leere Phrasen, wenn sie keinen Niederschlag im Budget finden. Zwar gibt es eine Erhöhung im Jugendbudget, diese ist aber reine Optik, wenn man bedenkt, dass für die offene Jugendarbeit keine Räumlichkeiten mehr bestehen. Seit der notwendigen Schließung des Gebäudes in der Sägerstraße kann in Hohenems keine qualifizierte offene Jugendarbeit mehr stattfinden. Zwar haben sich die verantwortlichen Jugendarbeiter trotz allem bemüht, ein Programm zu erstellen und auch einiges umzusetzen, aber man kann eben ohne entsprechende Räumlichkeiten beim besten Willen nicht das machen, was man ansonsten könnte, möchte und auch sollte. Es wurde einiges ausgearbeitet, auch im Jugendausschuss wurde selbstverständlich über die Thematik diskutiert, aber ohne Geld keine Lösung in der Raumfrage und ohne Raum keine Möglichkeit einer umfassenden offenen Jugendarbeit. Bleiben wir noch beim Thema „Kinder und Jugendliche“ und wechseln wir zur Schülerbetreuung. Jahrelang hat man über ihre Notwendigkeit und billige Möglichkeiten für eine Umsetzung diskutiert und dann eine Art gewählt, die leider nicht befriedigend ist. Es gibt zwar ein Angebot, dieses ist aber sowohl räumlich als auch personell sehr eingeschränkt und daher für unsere Schüler nicht sonderlich attraktiv. Somit wird es nicht besonders gut angenommen. Man darf aus dieser fehlenden Nachfrage aber keinesfalls schließen, dass es keine Notwendigkeit gibt. Jede Lehrperson und auch viele Eltern werden hier auch in diese Richtung antworten. Wir haben Kinder und besonders auch Jugendliche, die viele Stunden des Tages irgendwo auf der Straße verbringen, die die Eltern und natürlich auch die Lehrer gerne qualifiziert betreut wüssten, und so muss man sich vielmehr fragen, wie denn das Angebot sein sollte. Im Zuge der Diskussion über das schlechte Ergebnis bei der PISA-Studie kommt immer mehr die Einführung der Ganztagsschule in den Brennpunkt der Gespräche. Selbst die ÖVP-Unterrichtsministerin spricht seit einigen Wochen offen darüber. Hier sollte man dringend umgehend von Seiten der Stadt natürlich in enger Zusammenarbeit mit unseren Schulen auf den bereits anfahrenden Zug aufspringen und in erste Verhandlungen treten. Auch der folgende Punkt hängt eigentlich noch mit der Jugendarbeit zusammen. Die Pfarre St. Konrad plant schon seit geraumer Zeit einen Umbau des Pfarrheimes. Da dort auch vorrangig Jugendarbeit geschieht, ist auch diese Investition eine Unterstützung der Jugendarbeit. Bisher war es gang und gäbe, dass kirchliche Baumaßnahmen von der Stadt mit 20 Prozent der Gesamtinvestitionen gefördert wurden. So ist das auch in den letzten Jahren geschehen, und zwar des Öfteren. Ich möchte hier an das Pfarrheim St. Karl oder die Kirche St. Rochus in der Reute erinnern, wo auch im vorliegenden Budget noch Beträge enthalten sind. Für den Umbau des Pfarrheimes St. Konrad sind im vorliegenden Voranschlag aber nur lächerliche 100 Euro vorgesehen. Hier bekommt man wohl zu Recht das Gefühl, dass mit zweierlei Maß gemessen wird, zumal der Stadtteil Herrenried – was Infrastruktur anbelangt – eigentlich sowieso schon


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mehr als nur stiefmütterlich behandelt wird, obwohl es ein sehr großes Wohngebiet geworden ist. Hier erwarten wir uns eine Erhöhung, die eine Gleichbehandlung bedeutet. Dass der jahrelange Kampf von uns Sozialdemokraten für die Kunsteisbahn, die für die Menschen unserer Stadt so wichtig und so beliebt ist, erfolgreich war, freut uns besonders für alle Freunde des Eissportes. Hier wurde mit der Sanierung begonnen, und diese wird auch, so kann man dem Voranschlag entnehmen, fortgesetzt. Es war zwar knapp vor zwölf, aber es ist sich noch ausgegangen. Wäre dieser im wahrsten Sinne des Wortes „NOTWENDIGE“ Schritt nicht erfolgt, wäre der Kunsteisbahn unter Umständen das gleiche Schicksal passiert wie seinerzeit dem Lehrschwimmbecken in der Hauptschule Herrenried. Das Geld für die nötige Sanierung wurde und wird dort auch weiterhin nicht bereitgestellt, und so vegetiert diese Einrichtung dahin, und die Kinder fragen weiterhin, warum man denn hier nicht endlich bald einmal wieder schwimmen könne. Jedem ist die Bedeutung des Schwimmens sowohl innerhalb als auch außerhalb des Sportunterrichtes klar, dennoch gibt es in dieser Beziehung überhaupt keine Diskussionsbereitschaft seitens der Stadtregierung. Viele der öffentlichen Gebäude in Hohenems wie etwa Schulen und Kindergärten haben inzwischen ein Alter erreicht, in dem größere Sanierungen anfallen. Ein Beispiel ist etwa die Schulküche in der Hauptschule Hohenems-Herrenried, wo das Geld auch im vorliegenden Budget vorgesehen ist. Es muss uns allerdings klar und bewusst sein, dass bei vielen dieser Gebäude in den kommenden Jahren größere Investitionen auf uns zukommen werden, die keinesfalls verschoben werden dürfen. Solche Verschiebungen bedeuten nämlich meistens Verteuerungen, das haben wir in der Vergangenheit öfters erlebt, und daher muss hier jedes Jahr mit größeren Summen gerechnet werden. Auch im Kulturbereich muss besonders behutsam vorgegangen werden. Hohenems möchte und sollte mit seinem Potenzial ja auch immer eine Art Kulturstadt sein. Leider gibt es auch den Begriff des „Kaputt-Sparens“, und ein tragisches Beispiel dafür ist das Rettungsmuseum, das unsere Stadt verlassen und sich in Frastanz ansiedeln wird. Selbstverständlich wird diese Einrichtung in der Kulturlandschaft von Hohenems sehr fehlen. Der Posten „Städtepartnerschaften“ ist im Budget zwar gleich geblieben, aber natürlich hätten wir gerne eine Erhöhung gehabt, damit neben dem sich bereits in Planung befindlichen jährlichen Schüleraustausch noch weitere Aktivitäten möglich gewesen wären. Es wäre zur Vertiefung dieser Städtepartnerschaft wichtig, dass besonders unsere Vereine endlich stärker integriert werden könnten. Ein positives Beispiel dafür, was tatsächlich möglich wäre, war im vergangenen Jahr das Gemeinschaftskonzert des Gesangvereins Nibelungenhort mit den zwei Chören aus Policka und Bystre. Diese sehr hochstehende und gelungene Veranstaltung hat eine große Zuschauerzahl begeistert und viele Freundschaften und Kontakte entstehen lassen. Im Bereich Wirtschaft kommt nach Meinung von uns Sozialdemokraten die Förderung der Innenstadt wie immer zu kurz. Zu dieser fehlenden Förderung kommt der große Fehler, dass die Stadt alle nur erdenklich möglichen Schritte unternimmt, um Geschäfte am Stadtrand anzusiedeln. Dafür werden strategisch wichtige Grundstücke zu den günstigsten

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Konditionen veräußert, und dann wundert man sich, warum die Innenstadt sich einfach nicht beleben lässt. Auch werden teilweise Betriebe und Unternehmen gefördert, die zum Nachteil und auf Kosten von Nachbarn und Anrainern bauen. Es werden dafür – wenn nötig – auch Verordnungen der Stadt geschaffen oder geändert, selbst wenn eine andere Gruppe dadurch unter die Räder kommt. Leider wurde von der Stadt die Lehrlingsförderung gestrichen, was unserer Meinung nach in Zeiten wie diesen ein Signal in die falsche Richtung ist. Dass für den Neu- und Ausbau unserer Radwege nicht einmal ein Ansatz im vorliegenden Budget enthalten ist, empfinden wir als negativ. Auch wenn wir ein relativ gut ausgebautes Radwegenetz haben, so sind dennoch immer und überall Verbesserungen möglich, die dann, wenn sie erkannt werden, auch die Möglichkeit einer Umsetzung haben sollten. Dieser Voranschlag hat leider nicht unsere Gewichtung, wie man meinen Beispielen ja entnehmen konnte. Wir Sozialdemokraten werden ihm daher unsere Zustimmung nicht geben können, da wir der Überzeugung sind, dass die Menschen unserer Stadt trotz der schwierigen Finanzlage und des hohen Schuldenstandes eine andere Gewichtung verdient hätten. Ich möchte noch im Namen meiner Fraktion der Finanzabteilung unter der Führung unseres Stadtkämmerers Hans Aberer für die geleistete intensive Arbeit bei der Budgeterstellung danken.

Budgetrede der Freiheitlichen, StV Bernhard Themessl

Das Land Vorarlberg als „Finanz-Musterländle“ prägt seit Jahren den Spruch „Was andere an Zinsen zahlen, wird bei uns investiert“. Nun auf Hohenems bezogen müsste man sagen, „Wir haben nichts zu investieren, da unsere Finanzen durch Schulden-, Leasingtilgungen und überhöhte Personalkosten aufgefressen werden. Finanzstadtrat DI Erwin Fritsch hat in seiner Antrittsrede im Jahre 2001 darauf hingewiesen, dass die Stadt Hohenems ein „Strukturproblem“ hat. Das war uns damals aus der Seele gesprochen, da wir seit Jahren davor gewarnt haben – jedoch nichts passiert ist. Wir haben damals dem Budget auch unsere Zustimmung gegeben, da wir der Meinung waren, dass nun endlich das Problem erkannt und dementsprechend gegengesteuert wird. Zwischenzeitlich hat sich an der Situation nicht viel geändert. Sinkende Einnahmen aus dem Finanzausgleich – kaum steigende Einnahmen aus der Kommunalsteuer – jährliche steigende Personalkosten – jährlich steigender Verschuldungsgrad der Stadt und damit immer weniger frei verfügbare Mittel. Nun könnte ich in dieselbe Kerbe wie die Oppositionsparteien schlagen und stundenlang über die Versäumnisse der letzten Jahre und damit verbunden mit der derzeitigen schlechten Finanzlage und der dafür verantwortlichen Regierungspartei abrechnen. Ich könnte auch die Stellungnahme des Stadtkämmerers – die sich jährlich wiederholt nur die Zahlen werden immer schlechter – zum vorliegenden Budget vorlesen – aber –


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Wie heißt’s so schön – mach a Faust wenn keine Finger hast – Wir haben mit dem vorliegenden Budget einen Iststand, den wir im Moment und heute abend nicht ändern können. Wir Freiheitlichen waren immer für konstruktive Vorschläge und Lösungsansätze, die uns weiterbringen sollten. Deshalb werden wir das vorliegende Notbudget in dieser Form auch annehmen – fordern aber gleichzeitig von den Stadtverantwortlichen – Grundsätzliches Überdenken der Leistungen die eine Stadt wie Hohenems erbringen muss und auch kann. Endlich die längst überfällige Personalstrukturreform anzugehen Sofortige Verhandlungen mit dem Land über neuen Kostenschlüssel für das jüdische Museum. Umdenken in der gescheiterten offenen Jugendarbeit Mehr Eile beim PPP Modell – Mehr Investitionen in das Stiefkind „Wirtschaftsförderung“ – dann sind von dort auch mehr Einnahmen zu erwarten. Prioritätenplan für die Sanierung der städtischen Gebäude und der anstehenden Bauvorhaben – damit verbunden den schon lange (von allen Parteien) geforderten Finanz- und Investitionsplan. Es ist ein Gebot der Stunde, dass wir uns jetzt auf die Kernaufgaben der Stadt beschränken – Die notwendigsten Dienste in zufriedenstellendem Ausmaß zur Verfügung zu stellen – Die notwendige Infrastruktur zu erhalten und die Gewährleistung einer notwendigen Sicherheit und des gesunden Lebensraumes für unsere Bürger. Wir sind bereit konstruktiv mit allen dazu beizutragen, dass dies gelingt.

Budgetrede der Grünen, StV. Walter Spiegel

Kennen Sie Rudolf Taschner? Rudolf Taschner wurde als Mathematiker letzte Woche zum österreichischen Wissenschaftler des Jahres 2004 gewählt. Ja und was hat der mit unserem Budget zu tun? Nun er hat ein paar, für mich sehr interessante, Aussagen über Politiker und ihre Zahlen gemacht. Ein Beispiel: „Zahlen imponieren zwar, aber schrecken auch ab. Ich vermute, dass Politiker auch deshalb oft mit Zahlen jonglieren, weil sie damit etwas verschleiern wollen und nicht, um zu informieren.“ Als ich diesen Satz von Taschner gelesen habe, war mit klar: Ich will eine Budgetrede mit wenig Zahlen, wenn möglich mit keinen Zahlen, einmal Jahreszahlen ausgenommen, halten. Schließlich will ich ja nichts verschleiern. Nun liegt der Voranschlag für das laufende Jahr vor uns, voll mit Zahlen, ja voll mit tausenden von Zahlen! Und ich überlege mir: Was soll da, laut Taschner, verschleiert werden? Es ist ja alles Euro für Euro aufgelistet und zusammengezählt. Der Begleittext ist, dem Stadtkämmerer sei Dank, sachlich – nüchtern und ohne irgendwelche Wertungen abgefasst. Manche Sätze hat Hans Aberer, unser Stadtkämmerer, sicher schon als Autotext-Block in seiner Textverarbeitung abgespeichert, sodass er sie jedes Jahr schnell und einfach wieder in die Erläuterungen zum Budget einfügen kann: Beispielsweise die Maßnahmen zur Verbesserung der finanziellen Situation der Stadt Hohenems: • äußerste Sparsamkeit, insbesondere bei den Ermessensausgaben

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• Reduzierung der Investitionsausgaben auf das unbedingt notwendige Mindestausmaß bzw. Zurückstellung • Einhebung kostendeckender Gebühren • Überprüfung aller bestehender Förderungsmaßnahmen auf das Erfordernis ihrer unabdingbaren Notwendigkeit und wo möglich, Einschränkung bzw. Einstellung • Verwendung aller möglichen Mehreinnahmen und Einsparungen ausschließlich zur Verringerung des Schuldenstandes • Veräußerung von Grundvermögen, zu dessen Erwerb Darlehnsaufnahmen erforderlich waren Den Text mit den Einnahmen, dem Schuldendienst und den frei verfügbaren Mitteln kann er auch jedes Jahr übernehmen, indem er lediglich die Zahlen ändert. Und vor allem die Zahl bei den frei verfügbaren Mitteln reduziert, das heißt kleiner macht. Für manche wäre noch interessant zu wissen, wie lange es dauert, bis Hohenems keine frei verfügbaren Mittel mehr hat, wenn der Trend so weiter geht wie bisher. Diese Zahl fehlt leider im Voranschlag. Die frei verfügbaren Mittel der Stadt Hohenems sind seit Jahren schon so niedrig, dass auf Grund der Erfahrungswerte in der öffentlichen Finanzwirtschaft die Verschuldensgrenze weit überschritten ist. Wir können einen normalen Betrieb aufrecht erhalten. Für echte Neuinvestitionen ist kein Geld da. Von Reserven schaffen für noch schwieriger Zeiten kein einziger Euro. Der größte Teil unserer Ausgaben ist einfach fix gebunden. Darüber lässt sich auch kaum streiten. Der Dienstpostenplan ist durch die Stadtvertretung beschlossen und damit ist er und seine Kosten, eben die Personalkosten fixiert. Und unseren Mitarbeitern, von den Kindergärtnerinnen bis zu den Werkhofmitarbeitern und den Angestellten in der Verwaltung, steht eine ordentliche Bezahlung zu. Wir erwarten und erhalten dafür auch eine ordentliche Leistung. Vielleicht sollte man in manchen Bereichen befristete statt unbefristete Dienstverträge abschließen, sodass nach Ablauf die Notwendigkeit dieser Tätigkeit überprüft und auf neue Situationen flexibel reagiert werden kann. Die noch geringen Investitionen sind keine besonderen Neuerungen oder Innovationen, dafür haben wir schon längst kein Geld mehr, sonder nur noch Sanierungen (Kindergarten und Schulküche im Herrenried), Instandsetzungen (Turnhallenböden) oder Ersatzbeschaffungen (Feuerwehrautos). Und die müssen zum größten Teil mit Darlehensaufnahmen finanziert werden. Interessant ist, dass trotz schlechter werdender finanzieller Situation die Subventionen an verschiedene Vereine (vom Sport bis zur Kultur) zum Teil kräftig erhöht werden. Gerade der Bereich, bei dem die Effektivität der eingesetzten Geldmittel überprüft werden müsste, wird nicht gespart, sondern mehr ausgegeben. Die Erklärung dafür steht wiederum nicht im Voranschlag. Aber es ist klar, dass zwei Monate vor der nächsten Gemeindevertretungswahl die ÖVP noch Geschenke verteilt um die ein gutes Wahlergebnis zu erreichen und die Macht zu sichern. Es muss deutlich festgestellt werden, dass die schlechte finanzielle Situation der Stadt Hohenems in der alleinigen Verantwortung der Hohenemser ÖVP liegt. Schließlich hat die ÖVP seit dem Zweiten Weltkrieg alle Bürgermeister und alle Finanzstadträte gestellt, hat immer regiert und das mit einer kurzen Ausnahme, immer mit einer absoluten Mehr-


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heit. Trotzdem geht es mit den Stadtfinanzen ständig bergab. Meine Begründung: Die Hohenemser ÖVP macht Klientelpolitik. Aber sie macht es so ungeschickt, dass es jeder merkt. Da stimmt ein ÖVP-Mitglied im Bildungsausschuss für eine höhere Unterstützung des Vereines Ringareia und dasselbe Mitglied muss dann im Finanzausschuss dagegen stimmen. Dann werden belastungsfreie Grundstücke billig an Parteifreunde verkauft, aber Grundstücke die mit hohen Darlehen gekauft wurden gehalten und nicht im Sinne einer vernünftigen Grundstückpolitik verwertet. Nun kann man Grundstücke schon günstig verkaufen, wenn dadurch ein echter Nutzen für die Stadt entsteht. Zum Beispiel ein hochwertiger Betrieb mit entsprechendem Kommunalsteueraufkommen in Hohenems angesiedelt wird. Doch das machen die Lustenauer, die Dornbirner und andere Gemeinde aber nicht die Hohenemser. Das Ergebnis dieser Politik sind schlechte Finanzen. Wenn ich diesen Voranschlag anschaue, gibt es einige Ansätze, die ich anders gestalten würde. Und natürlich schmerzt es mich als Grüner, wenn für den Neu- und Ausbau von Radwegen kein Geld vorgesehen ist. Aber es auch einfach so, dass wir als Grüne den größten Teil dieses Budgets nicht anders machen könnten, weil die Beschluss- und Gesetzeslage nichts anderes zulässt. Und andere Politik und andere Beschlüsse müssen eben erst noch gemacht werden. Dieses Budget ist das was die ÖVP kann oder was sie will, weil sie es nicht besser kann. Und damit es besser wird, werden wir von den Grünen Hohenems mitdenken und mitgestalten, weil Hohenems mehr Grün braucht. Hohenems ist das geografische Zentrum des Rheintals. Wir wollen es auch zum wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum machen. Wir Grüne wollen Hohenems gestalten und nicht nur verwalten. Und der erste Schritt dazu ist unsere Zustimmung zu diesem Voranschlag, denn nach der Wahl werden wir als starke politische Kraft die notwendigen Korrekturen und Weichenstellungen veranlassen und mitbeschließen. Dann können wir auch die vorhandenen Schwachstellen des Budget korrigieren. Man kann über alles reden, aber nicht über 10 Minuten. Ich danke Ihnen für die Aufmerksamkeit.

Budgetrede Emsige, StR. Bernhard Amann

Der Budgetvoranschlag der Stadt Hohenems für das Jahr 2005 wurde nur in zaghaften Ansätzen gemeinsam erstellt. Es ist richtig, dass in den Vorgesprächen alle Fraktionen eingeladen worden sind, jedoch sind in der Folge die Entscheidungen, was nun wo gestrichen wird, einmal mehr auf einsamer Ebene erfolgt. Dringend notwendige Nachjustierungen waren nicht mehr möglich bzw. sind nicht mehr angenommen worden. Daher dienten die Budgetgespräche in erster Linie der Information, wie es um die Finanzen der Stadt Hohenems bestellt ist, und nicht um ein gemeinsam ausgearbeitetes Budget, in dem sich die einzelnen Fraktionen zumindest teilweise wiederfanden. Also jammern auf höchster Ebene! Der Zeitpunkt der Budgeterstellung sollte zukünftig früher terminisiert werden, da die Informationen an die einzelnen Subventionsempfänger wer was und wie viel bekommt, bereits im Juni des Vorjahres feststehen sollte. Denn die geförderten Organisationen und Institutionen

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haben Miet- und Arbeitsverträge, welche nicht von heute auf morgen aufgelöst werden können und daher eine entsprechende Vorlaufzeit benötigen. Wie ein Budget nicht zustande kommen soll, hat sich im Jahr 2004 gezeigt. Nachdem der Finanzstadtrat offensichtlich nicht verfügbar war, hat der damalige Bürgermeister in Eigenregie die Budgetvorlage zusammengestrichen, sodass es im vergangenen Jahr zu nahezu 100 Korrekturbeschlüssen gekommen ist. Dies war damals auch der ÖVP-Fraktion bewusst, jedoch haben die wackeren Schwarzen nicht den Mumm aufgebracht, im Vorfeld dieses Budget zu sanieren. Hinter vorgehaltener Hand wurde uns zur Kenntnis gebracht, dass „wir Bürgermeister Niederstetter keinen Grund geben wollen, seinen Rücktritt wieder zurückzunehmen“. Die ÖVP ist anlässlich der Gemeinderatswahlen mit dem Slogan angetreten, den Stillstand zu beenden und mit einer absoluten Mehrheit ausgestattet, Hohenems nach vorne zu bringen. Wenn wir nun die vergangenen Jahre Revue passieren lassen, ist genau das Gegenteil eingetreten. Die innerparteilichen Querelen begannen bereits im Jahr 2001 und zogen sich mit dem bekannten Höhepunkt bis ins vergangene Jahr. Nach wie vor hat sich die ÖVP von dieser „Performance“ nicht erholt, sodass neue und wichtige Vorhaben wir der Stadtsaal, die Umsetzung des Kulturstrategiekonzeptes und Kulturamt neu, geschweige denn das Freizeit- und Erlebnisbad, u.v.m. nicht in Angriff genommen wurde. Auch der Löwensaal marodiert nach einer großspurigen Vernagelungsaktion vor sich hin und ist dem Verfall preisgegeben. Ganz zu schweigen vom Imageschaden, den die Stadt Hohenems über die Grenzen hinaus erlitt. Im Jugendressort wurden die Mittel zwar erhöht, sodass ab Mitte des Jahres der Koordinator für die offene Jugendarbeit mit eineinhalbjähriger Verzögerung die notwendigen Weichen für die Bereiche Jugendzentrum, Jugendcafe, Jugendforum, junge MigrantInnen und die Jugendsozialarbeit stellen kann. Nach wie vor ist das Problem der Hohenemser Jugendarbeit räumlicher Natur. In den vergangenen Jahren wurden uns 11 Räumlichkeiten (Ivoclar, Zünd, Thailänder, Willam, Cosmos, Schecko, Kletterhalle, altes Kino, Tschabrun, Sutterlüti etc.) für die Installierung eines Jugendzentrums angeboten. Allesamt wurden abgelehnt. Herauszuheben war das Projekt einer internationalen Kletterhalle, in der auch Räumlichkeiten für die Lebenshilfe und ein Jugendzentrum zur Verfügung gestanden wären. Dieses aus meiner Sicht hochinteressante interdisziplinäre Projekt hätte internationale Beachtung gefunden und unseren Jugendlichen endlich einen lang ersehnten Wunsch erfüllt. Im kommenden Jahr 2006 ergibt sich nun eine neue Chance. Das alte Kino könnte dann für ein Jugendveranstaltungszentrum zur Verfügung stehen. Neben einem Jugendcafe ohne Konsumzwang, kann der Saal für Workshops, Arbeitsgruppen, Jugendbeteiligungsprojekte und Jugendveranstaltungen am Wochenende genutzt werden. Eine Standortanalyse, welche von der Stadt erarbeitet worden ist kam zum Ergebnis, dass das alte Kino alle Voraussetzungen für einen Jugendhausbetrieb erfüllt. Um das Interesse der Stadt zu manifestieren ist es notwendig, noch im Frühjahr einen diesbezüglichen Beschluss zu fassen. Denn wer von euch richtet euren Kindern und Jugendlichen ein Zimmer ein in dem es schimmelt, das Dach leck ist und kein Trinkwasser vorhanden ist? Dies ist aus meiner Sicht verantwortungslos und zeugt


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von einer Ignoranz gegenüber den berechtigten Wünschen und Bedürfnissen junger Menschen in Hohenems. Im Hohenemser Jugendkonzept ist vorgesehen, Jugendlichen im Alter von 12 bis 15 Jahren Räumlichkeiten für einen Jugendcafevertrieb bereit zu stellen. Diese jungen Menschen sind im Jugendforum organisiert. Das Jugendforum ist auch erster Ansprechpartner in Sachen Jugendbeteiligung und verfügt über ein eigenes Budget. Eine kontinuierliche Kommunikation setzt voraus, dass jugendgerechte Räume zur Verfügung stehen. Nun haben wir ein Angebot, in der Schubertstraße eine Location anzumieten, die den Anforderungen des Jugendforums gerecht werden. Die zusätzlichen Kosten entnehmen Sie dem Antrag. Die Mittags- und Nachmittagsbetreuung von SchülerInnen ist uns ein besonderes Anliegen. Weder das räumliche, noch das personelle Setting für die Förderungen dieser Kinder ist derzeit gegeben. „Keine Förderung, nur Aufsicht“ ist das Motto der Stadtverantwortlichen. Eine Betreuungsperson ist für maximal 15 SchülerInnen zuständig. Diese Betreuerin soll nun gleichzeitig bei den Schulaufgaben helfen und ein Freizeitprogramm durchführen. Dabei muss berücksichtigt werden, dass SchülerInnen dabei sind, welche einer intensiven individuellen Betreuung bedürfen. Dies mit einer Betreuungsperson zu bewerkstelligen ist ein Ding der Unmöglichkeit. Auch dass sich alles in einem Raum abspielt, widerspricht jeglicher pädagogischen Fachlichkeit. Um dieses Problem zu minimieren ist es unabdingbar, von 14 Uhr bis 17 Uhr eine weitere Betreuungsperson anzustellen, sodass das Freizeitprogramm einerseits und die Schulaufgabenbetreuung bzw. Lernhilfe andererseits, von je einer Person durchgeführt wird. Für das Freizeitprogramm könnte das Jugendcafe in der Schubertstraße temporär genutzt werden. Die derzeitigen Mitarbeiterinnen der SchülerInnenbetreuung tun ihr Möglichstes, aber sie können sich nicht teilen. Die Beiträge für den Montessorikindergarten, ohne Zweifel ein Vorzeigeprojekt an kinderpädagogischer Förderung, sind im aktuellen Voranschlag um L 11.000,– gekürzt worden. Bei der Budgeterstellung ist mit einer Finanzierung von 14 Kindern ausgegangen worden. Nach Rücksprache mit dem Vorstand werden im heurigen Jahr 18 Kinder über 4 Jahren den Kindergarten besuchen. Daher fehlen L 8.000,– im Budgetvoranschlag der Stadt. Die Kinderbetreuungseinrichtung „Ringareia“" hat sich seit ihrer Gründung vor 15 Jahren um die Betreuung von 100 bis 150 Kinder ehrenamtlich und professionell verdient gemacht. Das Land Vorarlberg würdigte deren Engagement mit der Verleihung des Verdienstzeichens an Frau Sylvia Hämmerle. Ringareia hat auch Vorbildfunktion in der Betreuung von behinderten und fremdsprachigen Kindern. So kommt es nicht von ungefähr, dass sich andere Gemeinden von den Betreiberinnen beraten lassen. Mit ein Grund dafür ist auch, dass bei Ringareia großer Wert auf die Qualitätsentwicklung und -sicherung gelegt wird. Ursprünglich ersuchte die Stadt den Verein, die Kinderbetreuung ins Sozialzentrum zu verlegen um den Kontakt zwischen den Generationen zu fördern, was auch in der Folge gelungen ist. Mit dem Umbau des Sozialzentrums in der Angelika Kauffmannstrasse haben sich die Rahmenbedingungen geändert, sodass zusätzliche Mietkosten von jährlich L 6.000,– anfallen. Ein kleiner Teil davon betrifft das Sozialzentrum Herrenried. Offen sind auch die Mietkosten des vergangenen Jahres in der selben

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Höhe. Nun diskutiert man innerhalb der Stadt schon Monate herum und bringt diese Sache nicht auf die Reihe. Wenn hier keine zusätzlichen Mittel bewilligt werden, sind die Betreiberinnen gezwungen, den Betrieb einzustellen. Daher habe ich einen Zusatzantrag in der Höhe von L 12.000,– zur Abdeckung dieser Kosten. Ich möchte mich an dieser Stelle bei den engagierten Frauen für ihren Einsatz bedanken. Im Kulturbereich gibt es nicht viel neues. Nachdem im vergangenen Jahr das Kulturstrategiekonzept beschlossen worden ist, sind keinerlei Umsetzungsaktivitäten gesetzt worden. In diesem Strategiepapier ist auch die Neupositionierung des Kulturamtes enthalten. Doch sind bis heute keine Schritte in Richtung Umstrukturierung eingeleitet worden. Hier ist es notwendig, einen Zeitplan für die notwendigen Änderungen festzulegen. Im vergangenen Jahr haben wir einen Antrag für die Installierung eines Kulturbeirates eingebracht, welcher von Regierungsseite abgelehnt und in den Kulturausschuss verwiesen wurde. Der Kulturausschuss hat sich jedoch bis heute mit dieser Sache nicht befasst. Dies ist ein Affront gegenüber den Hohenemser Kulturschaffenden und KünstlerInnen. Die Präsentation Hohenemser KünstlerInnen unter dem Titel „Signale 05“ ist im Voranschlag nicht enthalten. Hier tagte eine Arbeitsgruppe zur Vorbereitung dieser Schau. Nun sind diese Vorbereitungen – wie vieles – einmal mehr umsonst. Offensichtlich ist die Kulturpolitik an der Sanierung der Ruine Alt-Ems mehr interessiert als an der zeitgenössischen Kunst. Dies zeigt sich vor allem an der Ablehnung des internationalen Projekts „Austrian Artists Export“ welches vom Hohenemser Künstler Christian Peintner durchgeführt und in Budapest, Genua und Florenz gezeigt wird. Erfreulich ist die Tatsache, dass sich eine neue Kulturinitiative in Hohenems niedergelassen hat. Der Kulturverein „Cubique“ hat in der ehemaligen Spinnerei Otten Räumlichkeiten angemietet, in denen die Betreiber ein Veranstaltungsprogramm, Workshops und Seminare anbieten werden. Eröffnet wird voraussichtlich noch im März 2005. Dieser Verein hat bereits hohe Investitionen getätigt und in ehrenamtlicher Arbeit ein Kulturlokal geschaffen. Um das Interesse der Stadt an einer solchen Kultureinrichtung zu dokumentieren, ist ein Beitrag zu den Investitionen mehr als gerechtfertigt. Ein weiteres Anliegen der Emsigen ist der Bildungsbereich. Für uns ist nicht nachvollziehbar, dass die Studienbeihilfen gekürzt worden sind. Gerade mit der Einführung der Studiengebühren haben StudentInnen und deren Familien einen erhöhten Finanzaufwand, was vielfach zu einer Verzögerung der Studiendauer führt. Hier muss es im Sinne der Stadt sein, dass finanzielle Belastungen für die Hohenemser StudentInnen zur Absolvierung eines Studiums möglichst minimiert werden. Denn Österreich liegt mit eim Anteil von 16,7 an AkademikerInnen mit Tschechien europaweit an letzter Stelle. Bildung muss alle jungen Menschen ohne Hürden zugänglich sein. Bei unseren Änderungsanträgen geht es nicht um Populismus, sondern um sachlich begründete Änderungen im Sinne der Hohenemser Bevölkerung. Daher ersuche ich um Zustimmung der nachfolgenden Anträge. Anträge der Emsigen zur Beschlussfassung des Budgets 2005: 1/2320 7280 Schülerbetreuung Betreuungskosten von L 76.200,– auf L 86.200,–


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1/2409 7570 Beiträge an Montessori-Privatkindergarten von L 27.000,– auf L 35.000,– 1/2490 7570 Beiträge an Vereine (Ringareia) von L 22.500,– auf L 34.500,– 1/2592 7573 Beiträge für Jugendforum von L 15.000,– auf L 21.500,– 1/2820 7680 Studienbeihilfen Hochschüler von L 6.000,– auf L 9.000,– 1/3120 7573 Beiträge für Ausstellungen von L 1.500,– auf L 6.500,– 1/3810 7770 Beitrag an Kulturinitiative Cubique neu L 10.000,– Die Bedeckungen aller Anträge in der Gesamthöhe von L 54.500,– hat durch Mehreinnahmen von insgesamt L 54.500,– bei der Vst 1/9700-7290 „Verstärkungsmittel“ zu erfolgen. Abschließend bedanke ich mich bei den Bediensteten der Stadt Hohenems für die Zusammenarbeit.

Budgetrede der Unabhängigen Liste Hohenems, StV. Erika Heidinger

Zu Beginn meiner Ausführungen möchten wir, von der Unabhängigen Liste Hohenems, wie alle vorangegangen Jahre auch, zum vorliegenden Voranschlag dem zuständigen Beamten, Herrn Hans Aberer und seinen Mitarbeitern, danken. Eigentlich könnte man unsere Budgetreden aus den vorigen Jahren ohne weiteres adaptieren, man müsste keine neue schreiben. Die Situation ist die gleiche wie vor einigen Jahren, geändert hat sich weder an der Regierungsweise noch an deren Versprechungen rein gar nichts! Nun ist Hohenems schon länger manövrierunfähig, es fließen nur noch Gelder aus der einen Richtung in die andere oder im wahrsten Sinne ausgedrückt: Von der einen Tasche in die andere Tasche. Vor den Gemeindratswahlen scheint sich die Regierung den vielen Versprechungen, die sie gegeben haben, bewusst zu werden und so werden Darlehen aufgenommen und Haushaltsrücklagen aufgelöst, um den vielen Versprechungen gerecht zu werden. Der Trend, welcher sich schon bekanntermaßen in Österreich breitgemacht hat, setzt in Hohenems nicht aus. Die Wirtschaft, also sprich die Unternehmer, ist die graue Eminenz der Regierung, sie diktieren derzeit das Geschehen. Ihre Machtstellung besitzen sie, indem sie mit Streichung von Arbeitsplätzen oder Auslagerung in andere Gemeinden bzw. mit der Schließung ihres Unternehmens drohen oder sich schlicht und einfach in Schlüsselpositionen der Politik wählen lassen, um ihre Interessen wahren zu können. In einer auf dem Kopf stehenden Welt kann man sicherlich jemanden davon überzeugen, wieso zum Beispiel ein Sportverein für ein Wettkampf-Segelflugzeug einen Zuschuss von 5000 Euro erhalten wird, während unsere Kinderbetreuungseinrichtung Ringareia der notwendige Mietzuschuss nicht gewährt wird! „Unseren Kindern gehört die Zukunft“, solche Slogans hören wir von der Bundesregierung, der Landesregierung und auch von unseren Stadtpolitikern zur genüge. Aber außer müden Lippenbekenntnissen ist davon nur wenig zu spüren, was aus dem vorliegenden Budgetentwurf klar hervorgeht. Einen ebenso harten „Kampf“ um das liebe Geld musste bislang die Bücherei ausfechten, damit sie die vom letzten Jahr gestri-

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chenen und dringend benötigten 5.000 Euro wieder erhalten haben. Damit die Wirtschaft im Gießkannenprinzip subventioniert werden kann, werden unter anderem jedes Jahr unzählige Gebühren erhöht. Um eine Binsenwahrheit aus ÖVP-Stadtvertreterin Anna Schinnerl’s unerschöpflichen Repertoire zu zitieren, ist eine Wassergebührenerhöhung ja nicht weiter tragisch. Verehrte Damen und Herren, ich zitiere Ihnen aus der Wortmeldung meiner Kollegin: „Wir haben sehr verantwortungsbewusst über die Gebühren diskutiert, gerade was auch das Wasser anbelangt, was verschiedene betrifft. Wir haben auch eine fünfköpfige Familie, ich habe es mal durchgerechnet, es sind nur ein paar Hundert Schilling mehr. Aber ich habe überlegt, wir haben sehr gutes Wasser, mit dem neuen Wasserwerk ist die Qualität doch besser. Aber wenn man bedenkt, dass man dadurch, ein paar Kisten Mineralwasser weniger kauft, hat man das Geld wieder herinnen“. Sehr verehrte Kollegin Schinnerl, du konntest dich auf der letzten Sitzung offenbar nicht mehr an deine eigenen Aussagen erinnern, diese zuvor zitierte stammt aus der Stadtvertretungssitzung vom 7. 12. 2000. Zusammenfassend ist über diese Aussage anzumerken: Durch die bisherige Finanzpolitik der Hohenemser ÖVP sind wir schon soweit, dass die besser Situierten sich Mineralwasser kaufen können, während die anderen mit dem Wasser vorlieb nehmen müssen. Von der dritten Gruppe, die sich bisher auch kein Mineralwasser leisten konnte, sprechen wir erst gar nicht, oder? Wie gesagt, beide Seiten, die der Reichen und die der einkommensschwachen Arbeiterklasse, entwickeln sich immer weiter auseinander. Nicht umsonst sei die Frage gestattet, wieso denn Subventionen erst toleriert werden? Im Endeffekt sei folgende These erlaubt: Mit Gewährung von finanziellen „Zuckerln“ sollte das Wirtschaftswachstum angeregt werden und dabei zu einer Machtposition der Regierung durch Stimmenzuwachs verholfen werden. Wenn das Wirtschaftswachstum angeregt ist, werden logischerweise die Steuereinnahmen größer, was dann schlussendlich auch dem Einzelnen zugute kommen sollte. Diese Politik funktioniert aber nicht, aus dreierlei Gründen: 1. Es werden meist – vor allem in Hohenems – auf Steuereinnahmen verzichtet. 2. Werden die Steuereinnahmen für weitere Subventionen verschwendet und 3. man denkt in dieser Politiksichtweise an einen Neuaufbau einer Volkswirtschaft. Ich hoffe, im Falle von Hohenems trifft dieser Neuaufbau nicht irgendwann zu. Um eine weitere Auseinanderdriftung der Schere zu verhindern, nämlich, dass es den Armen nicht immer schlechter geht und um die Gebührenerhöhungen einzudämmen, wäre der bereits schon tausendmal geforderte Weg, nämlich die Politikergehälter zu verringern, die einzig zukunftsweisende und gerechte Lösung. Da ein Hohenemser ÖVP-Politiker die Handbewegung zum Abstimmen genauso wie ein Ölz – Bäcker im Schlaf beherrscht (Sie kennen sicherlich diese aussagekräftige Werbung) sollten diese nicht mehr verdienen dürfen, geschweige denn um ein Vielfaches mehr. Man stelle sich diesen enormen „Geldsegen“ einmal bildlich vor, wie viel eine Landtagsabgeordnete und Stadträtin in Hohenems verdient, und


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dann, wie der Lohn einer einfachen Arbeiterin aussieht. Es geht nicht an, wenn der Politiker das 6–fache (!) von einem Arbeiter bekommt. Zugegeben, zwei extreme Beispiele, extrem nicht nur im Bezug auf die klaffende Gehaltsschere, sondern extrem auch im Vergleich auf die Arbeitsleistung. Aber beide existieren in der Realität. Wie bereits am Anfang erwähnt ist dieses Budget durchaus vergleichbar mit den vorherigen Budgets. Der Stand der frei verfügbaren Mittel reduziert sich jedes Jahr weiter, die Verschuldungsgrenze, die bei einer Kommune bei 80 Prozent der frei verfügbaren Mittel liegt, ist bei weitem überschritten. Ich möchte Ihnen, meine Kolleginnen und Kollegen, Ihrem Erinnerungsvermögen gerne etwas auf die Sprünge helfen, indem ich euch eine ÖVP-Aussendung vom Jänner 2002 per Overhead präsentiere. Hier steht groß angekündigt, dass die ÖVP mit einer konsequenten Finanzpolitik, das Ziel erreichen will im Jahr 2004 ohne Darlehensaufnahmen auszukommen. Unser Finanzstadtrat Erwin Fritsch hat damals schon für die triste Budgetlage, den Wegfall der Getränkesteuer, die seit Jahren stagnierenden Mittelzuflüsse aus dem Finanzausgleich sowie die ebenfalls stagnierende bzw. rückläufige Kommunalsteuer, verantwortlich dafür gemacht. Er hat auch – dies scheint sein Lieblingsthema zu sein – die Strukturprobleme zum damaligen zentralen Problem hochstilisiert. Erwin, du hast damals sogar an alle Hohenemserinnen und Hohenemser verkündet, dass kein Anlass bestehe, um den Kopf in den Sand zu stecken und einen konsequenten Weg für die Finanzkonsolidierung versprochen. Dieser hat dann exakt so ausgesehen: 1.) Konsequenter Sparkurs für 3 bis 4 Jahre; 2.) Langfristige Absicherung der Zukunft unseres Krankenhauses; 3.) Umbau der Kreditstruktur; 4.) Umbau der wesentlichen Strukturen im Bereich der Einnahmen (im wesentlichen Wirtschaft, vor allem auch Schwerpunkt Innenstadt); 5.) Umbau der wesentlichen Strukturen im Bereich der Ausgaben; 6.) Ausgeglichener Haushalt ab 2004! Du und deine ÖVP Kollegen haben dies alles in schriftlicher Form versichert, dass bis zum Jahre 2004 ein neuer Weg in der Finanzpolitik beschritten werden kann! Was ist von den schriftlichen Versprechungen übrig geblieben? Der Sparkurs ist nicht eingehalten worden; Die langfristige Absicherung unseres Krankenhaus mündete in einen Verkauf ans Land; Die Kreditstruktur ist gleich geblieben; Umbau der wesentlichen Strukturen, vor allem im Innenstadtbereich, hat überhaupt keiner statt gefunden; Umbau der Strukturen im Bereich der Ausgaben, lässt nach wie vor zu wünschen übrig; Ausgeglichener Haushalt ab 2004! Wir schreiben jetzt das Jahr 2005 und die Situation ist tragischer denn je. Es hat permanent Ausverkäufe unseres gesamten Familiensilbers gegeben. Die Verschuldungsgrenze ist – ohne teilweisen Auflösungen unserer Haushaltsrücklagen – bis zu über 103 % gestiegen und es finden nach wie vor, jedes Jahr neue Gebührenerhöhungen statt. Von der Wunderwaffe PPP ist auch nichts übrig geblieben, jetzt werden wir wieder auf März vertröstet.

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Wir nehmen an, dann wird die ÖVP ein neues Parteiblatt vor den Wahlen veröffentlichen und wiederum neue Strategien, die finanzielle Höhenflüge versprechen, kundtun. Eine reife Leistung, Kollege Fritsch, die du bisher an den Tag gelegt hast! Geschätzte Damen und Herren! Diese Budgetrede ist keine Rede über das Budget im engeren Sinn, bzw. Detail, sondern eine Bilanz über die Misswirtschaft, wie sie von der allein regierenden ÖVP bislang praktiziert wird. Im 17. Jahrhundert schlug schon Montesquieu, einer der herausragendsten Denker, eine Gewaltentrennung vor. Um das Recht auf Gleichheit erwirken zu können, musste eine Trennung von Exekutive, Judikative und Legislative gewährleistet sein. Scheinbar ist diese auch in Österreich seit dem 2. Weltkrieg eingeführt worden. Leider sind aber alle drei Elemente durch und durch von einer Partei infiltriert worden. Somit ist Hohenems lediglich ein kleineres Spiegelbild der verrutschten Machtsituation. Sehr verehrte Damen und Herren, ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit!

Rathaus

Kundmachung für die Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2005 Unter Hinweis auf die im allgemein amtlichen Teil verlautbarte Kundmachung wird mitgeteilt, daß das Wählerverzeichnis der Stadt Hohenems in der Bürgerservicestelle – Meldeamt, Gebäude Dornbirner Sparkasse Hohenems, K.-Fr.Josef-Straße 6 täglich währen der vormittägigen Amtsstunden von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr, am Samstag und Sonntag jedoch nur jeweils von 8.00 Uhr bis 10.00 Uhr zur Einsicht aufliegt. Der Bürgermeister und Wahlleiter: DI Richard Amann

Rathaus

Kundmachung Werbeanlagenverordnung Gemäß § 32 Gemeindegesetz, LGBl. 40/1985 i.d.g.F. in Anwendung von § 17 Abs. 4 Baugesetz. 52/2001 i.d.g.F. erfolgt die Kundmachung der am 16. 12. 2004 von der Stadtvertretung beschlossenen Werbeanlagenverordnung. Eine vollständige Kundmachung der Verordnung im Gemeindeblatt ist auf Grund deren Länge nicht möglich. Die vollständige Verordnung hängt während der Kundmachungsfrist bis zum 24. 2. 2005 an der Amtstafel aus. Selbst-


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verständlich kann auch nach Ende der Kundmachungsfrist im Bauamt während der Amtsstunden Einsicht in diese Verordnung genommen werden. Mit der Kundmachung der Werbeanlagenverordnung tritt diese in Kraft.

Emser mit dem Gesundheitswesen, gefolgt von den Nahausflugszielen. Am unwichtigsten empfanden die Befragten das moderne Stadtbild. Unzufriedenheit wurde hinsichtlich Shoppingangebot und der fehlenden Fußgängerzone zum Ausdruck gebracht.

Der Bürgermeister: DI Richard Amann

Lebensqualität Umgebung

Rathaus

Imagekonzept Hohenems: Qualität der Erholung Was denken die HohenemserInnen über ihre Stadt, wo sehen sie Verbesserungsmöglichkeiten, was wünschen sie sich wirklich? Diese Fragen wurden im Zuge einer Meinungsumfrage jüngst durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut erhoben. Die Stadt Hohenems soll ein besseres Image erhalten – das ist Wunsch und Ziel der Bevölkerung wie der Stadtführung und verschiedenster Interessensvertreter. Pressereferentin Andrea Fritz entwickelte im Zuge ihrer Masterthesis am Internationalen Journalistenzentrum der Donauuniversität Krems dazu ein Imagekonzept. Basis und Bestandteil dieses Konzeptes war u.a. eine Imageanalyse durch ein unabhängiges Marktforschungsinstitut, welche nun aktuell vorliegt. Die Umfrage klammerte politische Fragestellungen völlig aus und konzentrierte sich auf Fragen des Lebensumfeldes, Wohnen, Verkehr, Jugend, Stadtbild, Veranstaltungen etc. Das Institut für Management & Marketing, Dr. Wolfram Auer, Lustenau führte über 370 face-to-face-Interviews in Hohenems und zusätzlich 50 Telefoninterviews im ganzen Land durch. Die Umfrage erfolgte unter Einhaltung der vorgegebenen demographischen Quoten. Die Ergebnisse sind in einigen Bereichen eine Bestätigung, in anderen Teilen sorgten sie für positive Überraschungen. Die Resultate der Meinungsumfragen bilden nun weitere Ansatzpunkte in Bezug auf die Verbesserung des Image der Stadt Hohenems. In einem Strategieworkshop wird aufgrund der Ergebnisse ein Themenkatalog ausgearbeitet.

Zusammenfassung

Als „einzigartig“ bezeichnet wurden einerseits der Palast und als positive Überraschung das Jüdische Museum auf Platz 2. Innerhalb von Hohenems hat diese überregional hervorragend agierende Institution im Bewusstsein der Bevölkerung enorm aufgeholt. Unter „positiv“ werden Palast, Cineplexx, Schlossplatz, geographische Lage und Rheinauen subsumiert, als negativ empfanden die Befragten die geringen Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum gefolgt von politischen Streitereien. Beinahe gleichlautend war das Ergebnis bei den befragten Nicht-Hohenemsern.

Gesundheit & Shopping

Bei den Kriterien Wichtigkeit und Zufriedenheit wurden das Gesundheitswesen, die Nahausflugsziele, ein attraktives Shoppingangebot und Ausbildungsmöglichkeiten mit den höchsten Bewertungen genannt. Am zufriedensten sind die

Bei den Kriterien wie Ruhe, schöne Landschaft, Sauberkeit etc. führte die schöne Umgebung. Zufriedenheit ließ sich in der Auswertung bei Kunst & Kultur eruieren sowie die Harmonie zwischen Alt & Neu. Hier gab es keinerlei Qualitätslücken. Am unzufriedensten waren die Befragten mit dem Kriterium der Offenheit & Toleranz. Bei den positiven Attributen wird die Stadt Hohenems als sauber, schön, freundlich, sympathisch und eher spannend gesehen. Im Gegensatz dazu stehen Nennungen wie konservativ, tot und eintönig, die nach Alter, Geschlecht und Stadtteil unterschiedlich ausfielen.

Sport- und Kulturstadt Hohenems

Bei der Frage nach der Positionierung wird Hohenems am ehesten als Sportstadt gesehen, gefolgt von der Kulturstadt und auf Platz als Freizeit- und Erlebnisstadt. Die Schaffung eines Treffs für die Jugend war ein deutlicher Wunsch, gefolgt von einem Hallen- bzw. Erlebnisbad. Das Kinderbetreuungsangebot benötigt keine Erweiterung.

Hohe Zufriedenheit mit Amt

Mit den Dienststellen der Stadt Hohenems sind knapp 70 % der Befragten zufrieden, 23 % fanden diese durchschnittlich, 8 % waren nicht zufrieden. Dies stellt ein äußerst positives Ergebnis dar, immerhin sind Stadtverwaltungen mit diversen „unangenehmen“ Aufgaben wie Strafmandaten, negativen Bescheiden etc. eng verbunden.

Projekte, die am Herzen liegen

Das wichtigste Projekt ist nach Meinung der Befragten der Bau des Stadtsaales, mit Respektabstand folgen die Sanierung des Nibelungenbrunnens und jene der Ruine Altems. Erfreulich auch das Ergebnis für die Aktivitäten des Stadtmarketing. Rund zwei Drittel der Befragten haben im vergangenen Jahr eine Veranstaltung in Hohenems besucht. Davon wurden der Emser Markt, der Weihnachtsmarkt und die Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Schlossplatz“ als beste Veranstaltungen genannt. Bei den zweitbesten Veranstaltungen findet sich auch der beliebte Wochenmarkt am Donnerstag auf dem Schlossplatz. Wenig überraschend auch die Verbesserungsvorschläge der Bevölkerung: Einkaufsmöglichkeiten verbessern, Fußgängerzone bzw. Zentrum verbessern und eine bessere Zusammenarbeit in der Politik waren die Hauptnennungen. Die NichtHohenemser wünschten sich ebenfalls bessere Einkaufsmöglichkeiten, eine Belebung des Ortskernes und eine Fußgängerzone. Bürgermeister DI Richard Amann ist überzeugt, mit den Detailauswertungen ein Stimmungsbild für eine positive Weiterentwicklung von Hohenems vorliegen zu haben. Verschiedene Projekte wie die Sanierung der Ruine Altems wurden bereits während des Umfragezeitraumes in die Planung aufgenommen, weitere Anregungen werden berücksichtigt und für die mittel- und langfristige Planung miteinbezogen.


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Dankeschön

Fürs Mitmachen und geduldige Beantworten nahmen jene, die einen Kupon ausfüllten, an einer Verlosung teil. 4 Personen erhalten Einkaufsgutscheine im Wert von 50 Euro. Es sind dies Alexandra Überbacher, Birgit Fink, Jerome Längle und Silvia Lerchenmüller. Herzliche Gratulation und guten Einkauf mit den Hohenemser Gutscheinen. Auswertung und Fragebogen sind auf der Website der Stadt Hohenems unter „News“ aufrufbar (www.hohenems.at/ newsdetail.asp?sid=4038)

Rathaus

Steuerauskünfte Nächste Woche können im Rathaus kostenlose Steuerauskünfte eingeholt werden. Steuerberater Mag. Helmut Benzer wird nächsten Dienstag, den 15. Februar, von 17 bis 18 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses seine Sprechstunde abhalten. Es besteht die Möglichkeit sich unentgeltlich zu Fragen betreffend steuerlicher Angelegenheiten zu informieren.

Die „Monroes“ sorgten für die optimale musikalische Untermalung.

die Ländle-Band „Name“: Gleich zu Beginn heizten die fünf Musiker rund um Bandleader Bruce mit ihrem rockigem Sound den Gästen ordentlich ein. Nach einer kurzen Pause ließen die „Schlagerschlampen“ mit deutschen Partyhits Faschingsstimmung aufkommen. Für volle Tanzflächen sorgten auch „The Monroes“, die bereits seit dem ersten 70er-Ball mit von der Partie sind. Eine Premiere feierte hingegen die „Status Quo“-Tribute- Band „Piledriver“ beim Jubliäums-Ball: Sie hatten ihren ersten Auftritt in Österreich.

Saturday Night Fever

Wirtschaft

Jubiläums-70er-Ball Am vergangenen Samstag war das Tennis.Event.Center wieder Anziehungspunkt für zahlreiche 70er-Fans aus Nah und Fern. Bereits zum fünften Mal ging der 70er-Ball über die Bühne, und auch heuer war wieder Stimmung pur angesagt. Der 70er-Ball, der vor fünf Jahren ins Leben gerufen wurde, hat sich mittlerweile zu einem nicht mehr wegzudenkenden Event in der Vorarlberger Partyszene entwickelt. Jedes Jahr legen die Veranstalter sowohl in Sachen Programm als auch bei der Bühnentechnik noch etwas drauf, was von den Vorarlberger Partygängern mit regem Zustrom belohnt wird. Auch bei der 5-Jahre-Jubliäums-Party am 5. Februar strömten die Besucher in Scharen in das Tennis.Event.Center Hohenems, um die Flower Power-Kultur hochleben zu lassen.

Die zahlreichen BallbesucherInnen, die größtenteils im Look der wilden 70er-Jahre erschienen waren, hatten jede Menge Spaß und unter der Diskokugel wurde ordentlich abgetanzt. Bis in die frühen Morgenstunden ging es in der Tennishalle hoch her.

Kultur

Nochmals „Ruhig Blut“ Nächsten Freitag wird das erfolgreiche aktuelle Programm Wolfgang Linders noch einmal zu sehen sein. Zahlreiche BesucherInnen haben bereits bei Wolfgang Linders aktuellem Kabarettprogramm „Ruhig Blut“ kräftig gelacht. Nächsten Freitag, den 18. Februar gibt es um 20 Uhr im Emsigen-Beisl in der Kaiser-Franz-Josef-Straße 29 nochmals die Gelegenheit, den skurrilen Alltag des Landwirtes Georg kennen zu lernen.

Top-Bands

Bei der fünften Auflage des Ball-Highlights konnten die Veranstalter mit vier Top-Bands aufwarten: Den Auftakt machte

Zahlreiche Besucher waren im stilechten Seventies-Outfit erschienen.

Wolfgang Linder als Landwirt in zahlreichen Nöten.


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Senioren

Seniorenball der Stadt Auch heuer wieder lud die Stadt Hohenems zum traditionellen Ball für Seniorinnen und Senioren in die Maximilianhalle. Bürgermeister DI Richard Amann freute sich in seiner Ansprache, dass rund 220 MitbürgerInnen der Einladung gefolgt waren und zum diesjährigen Seniorenball der Stadt am vergangenen Mittwoch kamen. Neben Speis und Trank war auch für ein entsprechendes Programm gesorgt: Heinz Visintainer, der den Ball moderierte, konnte u.a. Mundartdichter Alfons Gross oder einen Auftritt der Mädchen der Turnerschaft ankündigen, die eine tänzerische und akrobatische Showeinlage vorbereitet hatten. Spitzzüngig zeigten sich die Zunftsängerinnen bei dem einen oder anderen Seitenhieb auf die Lokalpolitik: Die anwesenden Politiker, so beispielsweise Landesrat Dieter Egger, Vizebürgermeister Kurt Raos und die Stadträte Walter Weirather, Monika Reis, Horst Obwegeser und Kurt Fenkart nahmen’s mit Fassung und bewiesen Humor. Auch Monsignore Walter Vonbank und Altbürgermeister Herbert Amann waren unter den Besuchern des Balls, für dessen musikalische Untermalung das bewährte Gebhard-Platzer-Trio sorgte.

Gelungene Veranstaltung

Zahlreiche SeniorInnen waren der Einladung in die Maximilianhalle gefolgt.

Zusammen mit Geburtstagskind Herta Bentele bekamen sie vom Bürgermeister einen Geschenkskorb mit den besten Glückwünschen überreicht. Dank der bewährten Organisation durch den Sozialreferent der Stadt Egon Berchtold, unterstützt durch viele HelferInnen wie beispielsweise die Damen der Frauenbewegung, konnte man sich wieder über eine gelungene Veranstaltung freuen – jedenfalls herrschte in der Halle beste Stimmung.

Traditionell wurden wieder die Ältesten der BesucherInnen sowie das Geburtstagskind geehrt. Anna Steger, Josef Mathis und Josef Kohut konnten bereits ihren 96er feiern.

Moderator Heinz Visintainer bat die Zunftsängerinnen auf die Bühne.

Führte die Polonaise an: Sozialreferent und Organisator Egon Berchtold.

Bgm. DI Richard Amann gratulierte Herta Bentele, Josef Kohut, Anna Steger und Josef Mathis.

Auch Bürgermeister DI Richard Amann schwang das Tanzbein.


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Vereine

Emser Fasnat-Karussell Am vergangenen Samstag drehte sich wieder das Fasnatkarussell in der Maximilianturnhalle. Mit seiner 8. Auflage bereits zum Fixpunkt des Hohenemser Faschings geworden, bot die Zunft der „Embser Schlossnarren“ auch beim diesjährigen Fasnat-Karussell ein buntes Programm. Büttenreden, Sketches, Tanz und Show waren ebenso angesagt wie sportliche Showeinlagen. Stetes Ziel der Fasnats-Satire ist natürlich die Politik: Schlossnarren-Präsident Herbert Holzer und Heinz Visintainer widmeten sich als Büttenredner ebenso der Lokalpolitik wie die Zunftsängerinnen. Bürgermeister DI Richard Amann, der mit Gattin Anni gekommen war, lauschte und schmunzelte ebenso wie LR Dieter Egger und die gekommenen VertreterInnen des Stadtrates.

Für Musik und Stimmung war gesorgt.

Humoristisches und Sportliches

Kabarettistisches gab es von Harry Eisenhofer und Wolfgang Linder, sportlich wurde es hingegen bei Tanzeinlagen der Höchster Garde sowie der Turnerschaft-Tanztruppe „Dance Motion“ und bei einer Sirtaki-Darbietung. Auch die Kunstradfahrerinnen des Emser Radsportvereines wussten zu überzeugen. Die Embser Schlossnarren sorgten zusammen mit den Schwefler Hexaschränzern und dem Fanfarenzug Herrenried-Buch für die passende musikalische Untermalung des bunten Abends, durch den Moderator Guntram Reis führte.

Sportlich: eine Showeinlage der Kunstradfahrerinnen.

Harry Eisenhofer in Aktion. Die Tanzdarbietungen sorgten für Begeisterung und Beifall.

StR Kurt Fenkart mit Begleitung Elisabeth Müller und Hannes Jussel.

Das seit zwei Jahren amtierende Ritterpaar Horst I. und Lucia wurde in den „Ruhestand“ verabschiedet.


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Brauchtum

Funken-Termine Auch dieses Jahr wieder finden in Hohenems die traditionellen Funkenveranstaltungen statt. „Mähh und Summ Funken“, Samstag, 12. Februar Ab 15 Uhr Funkentreiben Um 16 Uhr Kinderfunken und Fackelzug Um 18 Uhr Funkenabbrennen Parzelle Berg – Im oberen Schütz – Spitzbühel Für das leibliche Wohl sorgt die Funkenzunft Mähh und Summ. „Schwefler Funken“, Sonntag, 13. Februar Am Nachmittag gibt es Funkaküchle, sowie Glühwein, Glühmost, Bier, Wein, Limo, Wurst usw. Funkenklettern für Kinder von 14 bis 16 Uhr Um 15 Uhr spielen die „Schwefler Hexaschränzer“. Um 19.15 Uhr Einmarsch mit den „Guggesuuser“ aus Berneck 19.30 Uhr Funkenanzünden durch Bgm. DI Richard Amann und LR Dieter Egger, anschließend großes Feuerwerk „Funken im Erlach“, Samstag, 12. und Sonntag, 13. Februar Samstag, 12. 2., ab 13 Uhr Bewirtschaftung Sonntag, 13. 2.: ab Mittag Funkentreiben 16.30 Uhr Kinderfackelzug, Kinderfunken 19 Uhr: Feuerwerk und Funkenabbrennen Es spielt der Fanfarenzug Herrenried-Buch. „Galgenfunken 2005“, Samstag, 12. Februar Funken im Hohenemser Ried (Nähe Hornbach) mit anschließender Funkenparty, veranstaltet von der Funkenzunft der Galgenbrüder. Funkentreiben ab 13 Uhr Funkenanzünden durch Vizebürgermeister Kurt Raos, Kulturstadtrat Kurt Fenkart und Sportstadtrat Horst Obwegeser um 19.30 Uhr

Vereine

Spanisches Flair beim Sängerball Am Samstag, den 29. Jänner ging in der vollbesetzten Turnhalle unter dem Motto „Hasta la vista“ der Emser Sängerball über die Bühne. Von der Tischdekoration bis zur der Bekleidung der Emser Caballeros war alles von spanischem Flair gekennzeichnet – sogar die Blumen passten dazu. Geboten wurde viel Musik und zahlreiche weitere Showeinlagen: Zu den besonderen Highlights zählten die Emser Caballeros mit ihren spanischen Liedern, die Gruppe Joy, die HGH-Band sowie ein Überraschungsauftritt der (fast) originalen Chippendales und eine toller Auftritt der Garde-Mädels aus Buch im Bregenzerwald. Durch das Programm führte in gewohnter Weise gekonnt Josef Kloiber.

„Hasta la vista“: Der Sängerball 2005 war ganz von spanischem Flair gekennzeichnet.

Die zahlreichen Gäste, unter ihnen Landesrat Dieter Egger mit Gattin Gertraud, Kulturstadtrat Kurt Fenkart mit Freundin, Stadtvertreter Bernhard Themessl mit Gattin Hildegard sowie das Prinzenpaar Lucia und Horst I. waren in bester Laune. Das Prinzenpaar drückte sein Lob für die Sänger und den Ball aus, der für Jung und Alt etwas bot. Zu späterer Stunde gesellte sich auch noch Bürgermeister DI Richard Amann zu den Ballgästen.

Kindergarten

Bei uns im Kindergarten (2) Die Aufgaben im Kindergarten sind Thema der heutigen Betrachtung von Nina Bolt. Die laufende Serie geht detailliert auf die wertvolle Bildungsarbeit ein. Der Kindergarten ist eine vorschulische Bildungseinrichtung, welche die Familienerziehung ergänzt und die Kinder ohne Leistungsdruck auf die Schule vorbereitet. Er bietet den Kindern vor dem Schuleintritt eine vielfältige Erlebnis- und Erfahrungswelt. Das pädagogische Konzept, das auf neuesten erziehungswissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, berücksichtigt die Einmaligkeit jedes einzelnen Kindes und ermöglicht den Kindern einen spielerischen Zugang zur Welt des Lernens. Dabei wird auf das Lernen mit allen Sinnen großer Wert gelegt. So werden spielerisch Arbeitshaltungen wie Konzentration, Ausdauer, Sorgfalt und Selbstständigkeit eingeübt, und Vorerfahrungen für das Erlernen von Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen in verschiedensten kreativen Aktivitäten erarbeitet.

Erkenntnisse der Hirnforschung:

In keiner anderen Phase organisierter Erziehungs- und Bildungsarbeit vollziehen sich solche weit reichenden Veränderungen im Gehirn wie beim Kindergartenkind. Dieses frühe Lernen durch Erforschen, Experimentieren und Erarbeiten schafft Lernstrukturen und Lernstrategien, die weitere Lernprozesse im späteren Leben vereinfachen.


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Visuelle Zuordnung und Unterscheidung verschiedener Dimensionen als Vorbereitung auf die Mathematik.

Soziales Verhalten

Im Spiel mit anderen lernt das Kind, wichtige Regeln des menschlichen Zusammenlebens zu akzeptieren und einzuhalten. Das Kind wird ermutigt, eigene Entscheidungen zu treffen oder Entscheidungen anderer zu hinterfragen. So wird unter anderem die Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Die Auseinandersetzung mit Anderen ist sehr wichtig, um Herkunft, Religion, Aussehen und Eigenarten achten und schätzen zu lernen. In der Gruppe ist auch wichtig, dass sich Kinder wohlfühlen, eingliedern, Regeln akzeptieren und lernen, Konflikte zu lösen. Nach diesem Einblick in die Aufgaben des Kindergarten kann man sehen, wie wichtig eine solche Institution ist.

Sport

Erfolgreiche SportlerInnen der SHS Hohenems-Markt Einen hervorragenden Start ins Sportjahr 2005 hatten die SchülerInnen der SHS Markt bei den Snowboard-Schulmeisterschaften, bei der Volleyball-Schülerliga und beim Fußball-Hallencup. Bei den Mannschaftsbewerben der Schul-Snowboard-Meisterschaft in Andelsbuch am 20. Jänner konnten sich die Mädchen der Jahrgänge 92/93 den hervorragenden 3. Platz

Erfolge beim Bezirksfinale der Schülerliga im Volleyball.

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sichern. Dabei verwiesen sie sogar die Mannschaften aus Alberschwende, Egg und Au auf die Plätze. Bei dieser „Boarder-Challenge“ handelte es sich um einen Riesentorlauf mit Boardercross-Elementen, Steilkurven und Wellen. Es starteten jeweils vier SchülerInnen einer Schule gleichzeitig. Gewertet wurden die drei zeitbesten LäuferInnen einer Mannschaft. Eine ebenso gute Figur machten die Volleyballerinnen beim Bezirksfinale der Schülerliga am 2. Februar in Lustenau. Sie konnten sich in beiden Spielen des letzten Spieltages durchsetzen und somit knapp hinter Mäder den 2. Platz in der Abschlusstabelle belegen. An insgesamt sechs Spieltagen seit Mitte November waren fünf Mannschaften in acht Spielen gegeneinander angetreten. Die Mädchen der Hohenemser Sporthauptschule haben somit den Einzug in die Qualifikationsrunde für das Landesfinale geschafft. Auch beim Hallencup der Fußball-Schülerliga an zwei Nachmittagen im Dezember und Jänner in Bregenz konnte ein Erfolg verzeichnet werden. In der Gruppe der Sporthauptschulen belegten die Burschen nach insgesamt zehn Spielen mit einer Tordifferenz von 15:7 hinter Bregenz-Vorkloster und Rankweil den großartigen 3. Rang. Damit haben sie sich für die Finalrunde des Hallencups am 3. März in Lustenau qualifiziert.

Sport

Tennis-Erfolge Die 12-jährige Christina Mathis erreichte in Seefeld beim ÖTV Kat.II -Ranglistenturnier in der Klasse U 14 den zweiten Rang. Noch vor zwei Wochen musste sich die junge Hohenemserin bei den U 14-Staatsmeisterschaften in Zeltweg mit 1:6, 6:1 und 6:3 in der ersten Runde geschlagen geben. In Seefeld setzte sich Christina Mathis dann jedoch mit vier Siegen ohne Satzverlust bis ins Finale durch. Erst dort wurde sie von der Nr.1 und österreichischen Staatsmeisterin in der Altersklasse U 14, Isabella Raibmayer aus Tirol mit 6:1 und 6:2 gestoppt.

Tennis-Talent Christina Mathis schlug sich wacker.


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Bildung

Vereine

Tag der offenen Tür

Großer „Konki“-Flohmarkt

Für die Volksschüler der VS Markt und Emsreute besteht die Möglichkeit die Hauptschule Markt kennen zu lernen. Eine Möglichkeit, die Hauptschule Markt kennen zu lernen, wird den SchülerInnen der Volksschulen Markt und Emsreute am Montag, dem 21. Februar, und am Dienstag, dem 22. Februar, jeweils von 14 bis 16 Uhr, geboten. Neben der Besichtigung der neuen Sporthalle sind an diesen Tagen der offenen Tür auch Einblicke in das vielfältige Unterrichtsangebot der HS Markt möglich. Auch alle Eltern sind herzlich eingeladen.

Wegen Auflösung des Vereinslokales muss alles raus. Günstigst abgegeben werden: Tische, Stühle, Beleuchtungen, Computer, ein VW-Campingbus, Holzreste, Sitzgarnituren, Küche, Stoffreste, Kästen, Ölradiatoren, Schreibtische, alte Theaterscheinwerfer, Deko-Material, Videokassetten, Kleidung und vieles mehr. Wann: Samstag 12. und Sonntag 13. Februar, jeweils von 10 bis 16 Uhr Wo: Sägerstraße 36, Hohenems (Richtung Emsreute)

Vereine Wirtschaft

Über 200 Jahre treu Inhaus feierte kürzlich im Martinspark in Dornbirn und dankte langjährigen MitarbeiterInnen. Zu feiern gab es einiges: Neben einer positiven Gesamtentwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr und entsprechenden Aussichten für das laufende Jahr standen die eben erfolgreich abgeschlossenen Übernahmeverhandlungen mit Paro und vor allem die treuen MitarbeiterInnen im Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Insgesamt genau 205 Jahre bringen die elf Treuen zusammen. Geschäftsführer Robert Küng freute sich über die Verlässlichkeit der langjährigen MitarbeiterInnen. Deren Treue, so Küng, sei Ausdruck für eine erfolgreiche Personalpolitik und gleichzeitig auch Verpflichtung für die Zukunft, weiterhin ein attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

205 Jahre Betriebszugehörigkeit: Reinhold Schertler (45), Eugen Schertler (35), Peter Dressel (25), Dieter Hagen (25), Angelika Mallin (15), Serhap Kösem (10), Roberto Calvarese (10), Brigitte Novak (10), Wolfgang Holzer (10) und Gerhard Siebmacher (10).

Offener Treff bei „Ringareia“ Ab 25. Februar bietet der Verein „Ringareia“ im Senecura Angelika-Kauffmann-Str. jeden Freitagnachmittag einen offenen Treff an. Von 15 bis 17 Uhr können Mütter mit Kindern von 0 bis 3 Jahren sich ohne Anmeldung gemütlich zu Kaffee & Kuchen, zum Informationsaustausch, Kennenlernen und Kontakte knüpfen treffen. Dieses zusätzliche Angebot wird ähnlich wie in anderen Städten angeboten. Susanne Rössl von „Ringareia“ erklärt dazu: Als berufstätige Frau hat man einen völlig anderen Tagesablauf, andere Kontakte oder Interessen. Ist ein Baby da, verändert sich teilweise der Bekanntenkreis, die Interessen und Freizeitplanungen der Freunde sind unterschiedlich – man freut sich über neue Kontakte und den Erfahrungsaustausch mit Frauen in ähnlicher Situation. Der „Offener Treff“ soll diesen Infoaustausch und das Kontakte knüpfen in gemütlicher Atmosphäre erleichtern. Im Gegensatz zu den Mutter-Spiel-Gruppen, die bereits existieren, wird beim „Offenen Treff“ kein Kinderprogramm geboten, die Kleinen von 0 bis 3 Jahren sind jedoch herzlich willkommen. Unkostenbeitrag für Kaffee & Kuchen: 3 Euro. Auf zahlreiches Kommen freut sich das „Ringareia“-Team in der Angelika-Kauffmann-Straße.

Muttis und ihre ganz Kleinen sind ab 25. Feber zum „offenen Treff“ geladen.


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Vereine

Faschingsgschnas im Senecura Vergangene Woche gings rund im „Senecura“: Die BewohnerInnen und das Personal sowie Angehörige feierten den Fasching. Mit musikalischer Unterhaltung, netter Dekoration, Essen, Trinken und viel ausgelassener Stimmung begingen die Leute im „Senecura“ in der Angelika-Kauffmann-Straße den Hochfasching.

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schätzen – das Abonnement machts möglich. Einen Kupon für die Bestellung finden Sie im Innenteil. Oder einfach: Rudolf Sommer, Tel. 0664/2040400, Fax: 05576/76900-4, rudolf.sommer@vol.at

Jubilare

Goldene Hochzeit am Landgraben Das Ehepaar Camilla und Johann Baumgartner konnte kürzlich in seinem Heim Am Landgraben 2 das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Bürgermeister DI Richard Amann gratulierte den beiden, die im Februar wieder in ihre ungarische „zweite Heimat“ fahren werden. Das Stadtoberhaupt überbrachte die besten Wünsche aller Fraktionen und des Landes Vorarlberg sowie einen prächtigen Blumenstrauß.

Rathaus

In eigener Sache Das Gemeindeblatt Hohenems vermeldet bereits über 800 (!) Neuabonnenten. Die Zustellung des Gemeindeblattes hat „voll eingeschlagen“. Zusätzlich zum Verkauf über die bewährten Verschleißer (Kioske, Lebensmittelhandel, Bäckereien, Tankstellen etc) hat Rudolf Sommer ein Zustellnetz organisiert. Jetzt ist es möglich gegen einen kleinen Aufpreis das Gemeindeblatt bereits Donnerstag gegen Mittag im Briefkasten zu haben. Besonders ideal für jene, die außerhalb von Hohenems berufstätig sind, jene, die das Blättle manchmal zu kaufen vergessen oder ganz einfach die regelmäßige Zustellung

Im Kreise Ihrer Lieben feierte Paula Amann ihren 90. Geburtstag. Namensvetter Bürgermeister DI Richard Amann wurde freundlichst empfangen, als er sich mit den besten Glückwünschen und einem Geschenkskorb einstellte.

Die Gemeindeblatt-Hauszustelllung rief begeisterte Reaktionen hervor.

Richard Amann gratulierte der Jubilarin Paula Amann.

Jubilare

90. Geburtstag in der Au


Hohenems

12. Februar 2005

Unsere Jubilare der Woche 13. 2. 1932 16. 2. 1931 16. 2. 1934 17. 2. 1918 17. 2. 1930 18. 2. 1934

Längle Gisela, Schweizer Straße 26 Häfele Walter, Hochquellenstraße 53 Waibel Rudolf, Roseggerstraße 12 a Garber Arthur, Schubertstraße 11 Öhe Karl, S.-Sulzer-Straße 11 Kaltenbrunner Johann, Th.-Körner-Straße 18

Spendenausweis Zum ehrenden Gedenken an Verstorbene werden folgende Spendeneingänge verzeichnet:

Krankenpflegeverein Hohenems

• Zum 1. Jahresgedenken an Herrn Helmut Mathis, von Familie Ernst Mathis, Mahdstraße 4a L 15,–. • Zum Jahresgedenken an unsere liebe Mama Frau Alma Huchler von Herma und Rosmarie mit Familie L 25,–. • Zum Gedenken an Herrn Friedrich Zgaga, K.-Josef-Str. 26, von: Familie Josef Rüdisser, K.-Josef-Straße 14 L 20,–, Rosa und Friedrich Fenkart, Erlachstraße 25 L 10,–, Frau Elisabeth Mutter L 15,–, Helga und Peter Napetschnig L 15,–. • Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von: Mama, Helga und Peter L 100,–, Familie Peter und Judith Stark, K.-F.-Josef-Straße 50 L 10,–, Christl und Hans Märk, K.-F.-Josef-Straße 86 L 25,–.

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• Zum Gedenken an Herrn Bruno Peter, Kidlaweg 2, vom Jahrgang 1929 L 100,–. • Zum Gedenken an Frau Renate Walleczek, vom Jahrgang 1938 L 60,–.

Rotes Kreuz Hohenems

• Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von: Mama, Helga und Peter L 100,–, Familie Maria und Hubert Giesinger, Altach L 15,–, Familie Irmgard und Hermann Welte, Dr.-A.-Schneider-Straße L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Friedrich Zgaga, von Theodor und Theresia Messner, St.-Anton-Straße 11 L 10,–.

Palliativstation Hohenems

• Zum Gedenken an Frau Gertrud Mutter, von: Mama, Helga und Peter L 100,–, Familie Günter Napteschnig, K.-Josef-Straße 22a L 50,–.

Vorarlberger Krebshilfe

• Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von: Mama, Helga und Peter L 100,–, Helmut und Annelies Bell, K.-Josef-Straße L 50,–, Familie Uschi und Thomas Bell, K.-Josef-Straße 22d L 20,–, Mag. Klaus und Angelika Scheichl, K.-Josef-Straße 22c L 20,–, Familie Susanne und Alexander Bell, Sohlstraße 10 L 20,–, Frau Elke Napetschnig L 50,–.

Lebenshilfe – Förderwerkstätte Hohenems

• Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von Familie Norbert und Renate Jäger, Bahnhofstraße 5a L 50,–.

Gemeindeblattabonnement Hohenems Das Gemeindeblatt Hohenems kann inklusive wöchentlicher Hauszustellung (Donnerstag Nachmittag) innerhalb von Hohenems zum Preis von EUR 25,-- (inkludiert 8 Cent Zustellgebühr pro Ausgabe) bestellt werden. Bestellungen gehen an: RS Handels- u. Vertriebsagentur Rudolf Sommer Radetzkystr. 54 A-6845 Hohenems

Tel: Fax: Mail:

0664 20 40 400 05576 7 69 00 - 4 rudolf.sommer@vol.at

Name/Vorname: Plz/Ort

Straße............................................. Telefon...................

O jährliche Zahlung 25,-

O halbjährliche Zahlung 13,-

Einzugsermächtigung:

Bank …………………………… Blz …………………………………… Kto ………………………………

O Zahlung mit Erlagschein: zusätzlich Euro 1,-Die Bestellung gilt für 1 Jahr und kann unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist gekündigt werden.


Hohenems

12. Februar 2005

Pater Sporschill – Straßenkinder

• Zum Gedenken an Herrn Erwin Giesinger, von Familie Hans und Gerlinde Giesinger, Götzis L 15,–.

Pfarre St. Karl

Renovierung Kirche St. Rochus / Reute • Zum Gedenken an Frau Olga Specht, Göfis, von Frau Inge Amann, St.-Anton-Straße 14 L 20,–. Kapelle St. Anton • Zum Gedenken an Herrn Friedrich Zgaga, K.-Josef-Str. 26, von Eugenie und Alfons Lampert, Lenaustraße 3 L 15,–. • Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von: Familie Seewald, K.-Josef-Straße 27 L 15,–, Bruno und Linde Bitschnau, K.-Josef-Straße 16a L 15,–. Kapelle Schwefel • Zum Gedenken an Herrn Friedrich Zgaga, K.-Josef-Str. 26, von: Familie Anton Amann, Spenglerei, Bahnhofstraße 24 L 15,–, Frau Marianne Amann, Bahnhofstraße 18 L 15,–. Missionskreis St. Karl • Zum Gedenken an Herrn Bruno Peter, von Familie Josef und Hildegard Ilg, Dr.-A.-Schneider-Straße 21a, an unseren ehemaligen lieben Nachbarn L 15,–.

Pfarre St. Konrad

Pfarrkirche • Zum Gedenken an Herrn Bruno Peter von Frau Emma Amann mit Familie L 10,–. „Dach überm Kopf – Indien“ • Zum Gedenken an Herrn Karl Amann, K.-F.-Josef-Str. 58, von Familie Otto Sandholzer, K.-F.-Josef-Straße 30 L 15,–. • Zum Gedenken an Frau Anna Aberer, C.-M.-Ziehrer-Str. 2, von Frau Anny Bernhard, Eisplatzstraße 20 L 20,–. • Zum Gedenken an Herrn Franjo Dujmovic, Spielerstraße 2, von Familie Ernst Fussenegger, dem lieben Nachbarn L 15,–. • Zum Gedenken an Herrn Friedrich Zgaga, K.-Josef-Str. 26, von: Herbert und Helga Holzer, Pestalozzistraße 2 L 15,–, Frau Dietlinde Babutzky, K.-Josef-Straße 8 L 10,–, Familie Uschi und Thomas Bell, K.-Josef-Straße 22d L 15,–, Familie Günther Napetschnig L 10,–. • Zum Gedenken an Frau Gertraud Mutter, K.-Josef-Str. 22, von Familie Herbert Witzigmann, Nibelungenstraße L 50,–. Allen Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott!

Kirchliche Nachrichten Gottesdienstordnung der Pfarre St. Karl

Samstag, 12. Februar 16.30 bis 17.15 Uhr Beichtgelegenheit 17.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche Sonntag, 13. Februar: 1. Fastensonntag Stundenbuch 1. Woche Lesungen: 1. Gen 2, 7–9; 2. Röm 5, 12–19; Evangelium: Mt 4, 1–11

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Messfeiern: 7.30 und 10.00 in der Pfarrkirche, mitgestaltet von den Erstkommunionkindern Montag, 14. Februar: Hl. Cyrill (Konstantin) und Hl. Methodius 19.00 Messfeier in der Krankenhauskapelle, anschließend Eucharistische Anbetung Dienstag, 15. Februar 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in St. Anton 19.00 Messfeier im Sozialzentrum Mittwoch, 16. Februar 19.00 Messfeier in der Pfarrkirche Donnerstag, 17. Februar 7.30 Rosenkranz und 8.00 Messfeier in der Kapelle St. Karl Freitag, 18. Februar: Familienfasttag 7.25 Messfeier in St. Rochus 19.00 Kreuzwegandacht in der Pfarrkirche Samstag, 19. Februar 16.30 bis 17.15 Uhr Beichtgelegenheit 17.30 Vorabendmesse in der Pfarrkirche

Gottesdienstordnung der Pfarre St. Konrad

Samstag, 12. Februar 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 13. Februar: 1. Fastensonntag 8.00 Messfeier 10.00 Familiengottesdienst 14.00 Tauffeier Montag, 14. Februar: Hl. Cyrill und Hl. Methodius 8.00 Keine Messfeier Dienstag, 15. Februar Keine Messfeier Mittwoch, 16. Februar 8.00 Messfeier für Hausfrauen und Pensionisten Donnerstag, 17. Februar: Hll. Sieben Gründer des Servitenordens 19.30 Abendmesse für Werktätige Freitag, 18. Februar 8.00 Messfeier Samstag, 19. Februar 18.00 Vorabendmesse

Altkatholische Kirche Vorarlberg

Sonntag, 13. Februar 17.00 Gottesdienst zum 1. Fastensonntag mit Aschenkreuz. Ort: Evangelische Kirche, Rosenstraße 8, Dornbirn.

Vereinsanzeiger Alpenverein Hohenems: Am Freitag, dem 11. Februar 2005, um 20.15 Uhr ist wieder Heimabend mit Besprechung und Anmeldung zur Führungstour auf das 2780 m Hohe Großhorn im Averstal. Die Führung hat Bernd Mathis, Telefon 05576/76087.


Hohenems

12. Februar 2005

Alpenverein Hohenems: Turnen – Nächster Fitnessabend ist am Montag, dem 21. Februar 2005, um 20.30 Uhr in der Turnhalle der Volksschule Markt. Annette freut sich auf zahlreiche Beteilung. Fechtclub Hohenems: Unsere Trainingszeiten: Montag, von 17 bis 18.30 Uhr, Turnhalle Herrenried. Wenn du Interesse am Fechtsport hast, komm doch einfach vorbei. Katholischer Arbeiterverein Hohenems: Vereinsabend im Vereinshaus am Dienstag, 15. Februar 2005, 20.00 Uhr. Schiverein Hohenems: Für Kinder und Schüler findet in Schuttannen ein Schi- und Snowboard-Kurs in den Ferien statt. Termin ist vom 17. bis 19. Februar, von 12.15 bis 15.15 Uhr und am 20. Februar 2005 inkl. Verpflegung von 9.30 bis 15.30 Uhr. Kurskosten inkl. Bus, Lift und Versicherung L 75,– für ÖSV-Schivereinsmitglieder L 60,–. Anmeldungen sind bei Sport Mathis oder Dornbirner Sparkasse in Hohenems möglich. Auch für „Hausfrauen“ führt der Schiverein ein WochenendSchikurs in Schuttannen durch. Am 19. und 20. Februar 2005, jeweils von 10 bis 16.15 Uhr, für Anfänger und Fortgeschrittene. Anmeldung und Auskünfte nimmt bis Freitag, 18. Februar 2005, Andrea Amann, Telefon 0650/2020176 entgegen. Seniorenbund Hohenems: Zum gemütlichen Seniorennachmittag mit Lichtbildervortrag von Landschaftsfotograf Helmut Häusle zu seinem Buch „Vorarlberg – Landschaft und Berge“ und anschließendem Diavortrag vom Viertagesausflug 2004, von Horst Jäger und Obmann Werner Gächter laden wir alle Mitglieder recht herzlich ein. Termin: Dienstag, den 15. Februar 2005 im Landhaus Schiffle, um 14.30 Uhr. Auf eine recht zahlreiche Teilnahme freut sich der Vorstand. Kegeln – Nächster Kegeltermin im Gehörlosenheim Dornbirn am Donnerstag, dem 17. Februar 2005. Treffpunkt 14.00 Uhr beim Parkplatz gegenüber dem Postamt. Dort werden Fahrgemeinschaften gebildet. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Bei Fragen bitte den Sportreferent Gebhard Schneider, Tel. 77978 anrufen. Sozialkreis der Pfarre St. Karl: Herzliche Einladung zum Senioren-Nachmittag am Mittwoch, dem 16. Februar 2005, um 14.30 Uhr im Pfarrheim St. Karl. Krankenhaus-Seelsorger Gerhard Häfele wird über die Aufgaben der seit 1 Jahr bestehenden Palliativ-Station am KH Hohenems berichten. Alle, an Jahren älter gewordenen Menschen sind herzlich eingeladen. Erster „Unabhängiger Pensionisten Kreis 50 Plus“ „UPK Û 50 Plus“: Unser Treff 03/05 am 1. März 2005 fällt diesmal aus – stattdessen haben wir ab 16.00 Uhr im GH Hirschen in Hohenems unser „Gabenpreisjassen“. Jasser, Freunde und Bekannte des UPK-50 Plus die Interesse haben, sind herzlichst dazu eingeladen. Die nächste Fahrt ins Blaue machen wir am 7. März 2005. Abfahrt von den bekannten Haltestellen ab 12.30 Uhr. Wie bereits bekannt, ist im Fahrpreis jeweils eine Jause inbegriffen!

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Vom 18. bis 20. März 2005 fahren wir der Sonne entgegen und machen eine wunderschöne Frühjahrsfahrt an den Lago Maggiore. Anmeldungen sobald wie möglich,weil nur noch wenige Plätze frei sind! Ab sofort können Sie bei uns auch Reisegutscheine erwerben – ideal als Geschenk! Freunde und Bekannte des UPK-50 Plus, sind herzlichst eingeladen. Infos beim Obmann Gerhard Diem, Telefon 05576/75406. Verein Menschenkinder – Montessorikindergarten Büatzlneascht: In unserem Kindergarten gibt es noch ein paar freie Plätze für das Kindergartenjahr 2005/06. Daher laden wir alle ein, zu unserem Tag der Offenen Tür am 12. März 2005, von 11 bis 16.00 Uhr! An den Infoabenden des 22. und 24. Februar 2005, 20.00 Uhr stehen wir gerne für alle Fragen im Kindergarten zur Verfügung! Um Sie an diesen Terminen mit einem kleinen Buffet verwöhnen zu können, bitten wir bis 22. Februar um telefonische Anmeldung im Kindergarten (außer in den Semsterferien)! Anmeldungen für einen Kindiplatz ab sofort bei unseren Kindergärtnerinnen in der Zeit von 8.30 bis 13.00 Uhr, Telefon 05576/76301. Weltladen Hohenems St. Konrad: Quinoa, das Getreide aus Südamerika, auch „Korn der Götter“ genannt, ist ein hochwertiges, leichtverdauliches Nahrungsmittel. Quinoa ist glutenfrei und daher ideal bei Zöliakie und Milcheiweißallergie als willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan. Auch verschiedene Nudeln aus Quinoa gibt es im Weltladen, Mittwoch, 8.30 – 11.00 Uhr und 16.00 – 18.30 Uhr.

Museen in Hohenems Jüdisches Museum: Das Museum befindet sich vom 7. Februar bis 7. März im Umbau und bleibt während dieser Zeit geschlossen.


GBH 05-06  

Sa, 12. Februar, 17.30 Uhr Altach Mäder Hohenems • Götzis • Altach • Koblach • Mäder SAMSTAG, 12. FEBRUAR 2005 NR. 6 Götzis Amts- und Anzeig...

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