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3/09 I oktober 2009 Thema | Medien-Talk: Oliver Voigt (Herausgeber der Verlagsgruppe News): „Online boomt und das ist gut so!“

Ausgabe 3/09 I oktober 2009

Der Trend zur Produkt-PR

Produkte müssen wieder mit Inhalt, Funktion und Preis überzeugen. Verpackungen und Werbesprüche rücken in den Hintergrund.

Durchatmen überall - Die ersten positiven Meldungen aus Unternehmen und Wirtschaftsinstituten werden von den Medien begeistert aufgenommen. Die Menschen fassen wieder Mut. Diese Meldungen fühlen sich wie die ersten Sonnenstrahlen nach einem harten Winter an, obwohl die ganze Landschaft noch schneebedeckt vor einem liegt. Doch jeder weiß, dass bis weit in das Jahr 2010 eine Sozialkrise ganz Europa heimsuchen wird. Mehr Arbeitslose, höhere Staatsverschuldung und die damit verbundene Reduktion von öffentlichen Leistungen werden die Berichterstattung in Zeitung und Fernsehen bestimmen. Dieses öffentliche Meinungsklima ist Gift für übertriebene

Inszenierungen, große Shows und Selbstdarstellungen. Manager mit Weingläsern in der Hand, Kundenevents mit Lachs & Kaviar sowie maßlose Ich-Glorifizierungs-Interviews wirken dann wie Image-Hämmer. Sie widersprechen einer neuen gesellschaftlichen Wertewelt, die sich aus bürgerlicher Zurückhaltung und konservativen Verhaltensmustern zusammensetzt.

Die Renaissance der Produkte Die Menschen fordern wieder klare Informationen für ihre Kaufentscheidungen ein. Das Produkt gewinnt an Bedeutung und das Unternehmen muss zudem der neuen Wertewelt entsprechen.

Inhalt, Funktion und Preis haben wieder die Oberhand über Verpackung und Werbesprüche gewonnen. In der Öffentlichkeitsarbeit eignet sich dafür klug eingesetztes Story-Telling. Das sogenannte „Geschichten erzählen“ über Herstellung, Funktionsweise und Einsatzmöglichkeit vermischt mit der Philosophie des Unternehmens bietet ein breites Kommunikationsfeld. Die notwendigen Inhalte entstehen in gemeinsamen Gesprächen der PR-Mitarbeiter mit Produktentwicklern und Verkäufern. Diese Botschaften entstehen nicht in träumerischen Kreativwerkstätten, sondern ergeben sich aus realen Kundenerlebnissen. Die damit gewonnene Authentizität überrascht meistens intern und extern gleichermaßen.

pressarea Pflaster gegen Montezumas Rache

Gesundheitsförderung als Wettbewerbsvorteil

Die Wiener Pharmafirma Intercell startet mit der Zulassungsstudie für einen Impfstoff gegen Reisedurchfall. Das Revolutionäre: Der Impfstoff wird nicht mit Spritze, sondern über ein Pflaster verabreicht und soll auch vor einer GrippePandemie schützen. IntercellVorstand Gerd Zettlmeissl: „Bei den Pandemie-Impfstoffen sind zwei Teilinjektionen im Abstand von drei bis vier Wochen notwendig. Mit nur einer Injektion und dem Pflaster kommt man bereits auf einen 75-prozentigen Schutz.“

Der Fonds Gesundes Österreich lud im Rahmen der Wirtschaftsgespräche zum Arbeitskreis nach Alpbach. Betriebliche Gesundheitsvorsorge hält Methoden und Werkzeuge parat, die Unternehmen und ihren Belegschaften auch in turbulenten Zeiten ihre Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Motivation und Arbeitsqualität erhalten bzw. weiter fördern. Aktuelle Daten belegen, dass die betriebliche Gesundheitsförderung den Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschafft.

Die Legende Carlos Santana bei JazzaNova

Gitarren-Virtuose Carlos Santana begeisterte die Menge

Ein Jazz-Olymp für die Alpen – das internationale Musikfestival JazzaNova des russischen Baukonzerns INTECO fand am 17. Juli bereits zum zweiten Mal in Kitzbühel statt. Über 4.000 Besucher lauschten den Klängen des völkerverbindenden Events für Toleranz und Miteinander. Entsprechend den Prinzipien vergab die Veranstalterin Elena Baturina auch in diesem Jahr den überwiegenden Teil der Eintrittskarten kostenlos an karitative, soziale, kulturelle und gesellschaftliche Organisationen.

Tyrolit übernimmt US Weichen gestellt für Unternehmen Radiac Verladebahnhof Tyrolit stellt sich den Herausforderungen des globalen Marktes und übernimmt den amerikanischen Schleifmittelhersteller Radiac Abrasives. Radiac ist mit 400 Mitarbeitern und einem Umsatz von 77 Millionen Dollar der zweitgrößte Hersteller von konventionellen und superabrasiven Schleifwerkzeugen in Nordamerika. Die Übernahme stärkt die nordamerikanische und internationale Marktposition der Tyrolit Gruppe und sichert das sehr stark exportabhängige Geschäft in Österreich.

Auf 40.000 Quadratmetern wird in Grassstein bei Franzensfeste in Kürze mit dem Bau des neuen Verladebahnhofs begonnen. In dem Logistikzentrum soll der Abtransport von fünf Millionen Tonnen Ausbruchmaterial aus dem Brennerbasistunnel über die Schiene koordiniert und durchgeführt werden. In Anwesenheit von Landeshauptmann Luis Durnwalder wurden beim Spatenstich am 10. September in Grassstein die Weichen für den Bau des Logistikzentrums gestellt.


Agentur Herausforderungen im Tiroler Tourismus Der Tiroler Tourismus ist ein starker Wirtschaftsfaktor. hofherr communikation zeigt mit seinen Tiroler Wurzeln starkes Engagement und hohe Kompetenz im Bereich Tourismus. Einer der großen aktuellen Trends im Tourismus ist der zur Beschleunigung. Heute wartet der potenzielle Gast bis Donnerstag und bucht dann kurzfristig und schnell entschlossen fürs Wochenende. Wer gewinnt durch diese Entwicklung? Der, den ich kenne, den ich sympathisch finde, zu dem ich Vertrauen habe. Das ist die einfache Antwort auf die Frage, was eine PR-Agentur für Sie als Tourismusbetrieb tun kann. Wir helfen Ihnen, diese drei Säulen der Kommunikation zu Ihren Kunden gezielt aufzubauen. Wir bringen viel Erfahrung in qualitativ hochstehender Tourismus-PR ein und haben den Blick über den Tellerrand. hofherr communikation ist der Platzhirsch im Westen auch im Tourismus, was unsere Top drei Referenzen beweisen: Für den Aqua Dome im Ötztal erarbeiten wir Kampagnen von der Eröffnung bis zum Fünf-Jahres-Jubiläum. Future Mountain bringt seit mehreren Jahren die Top zehn Entscheider zum ganzheitlichen Thema Berg in Sölden zusammen. Nature Watch zeigt den Gästen von 24 Hotels in ganz Tirol die verborgene Vielfalt der Tiroler Natur, mit kompetenten Guides und hochqualitativen Ferngläsern von Swarovski Optik.

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„Der Schrei“

Werben im Kino mit hofherr communikation

Neuer Kinospot von Porticus P8: Zu sehen im Cineplexx Bozen oder auf www.hofherr.com

Film ab - Seit Ende August sind sie im Cineplexx Bozen zu sehen und schon jetzt sind sie bekannt als “die Spots mit dem Schrei”. Die neuen Kinospots vom Bozener Trendmodengeschäft Porticus 8 (P8) aus dem Hause hofherr communikation werden täglich in sieben Sälen gezeigt. Zu sehen sind jeweils ein Mann und eine Frau, die sich offensichtlich

langweilen und mit einem Schrei aus ihrer Lethargie herausgerissen werden: „Hör auf langweilig zu sein“ lautet die Botschaft von P8, die sich vor allem an eine jüngere Zielgruppe richtet. P8 verkauft hochwertige Trendund Markenmoden. Insofern wurde auch in der Konzeption der Spots auf hohe Qualität Wert gelegt. Beim

Mit i.c.s. zum Wunsch-Image Analyse

Strategie

Botschaft

Umsetzung

Maßnahmen

Fünf Schritte zum gewünschten Image

Nature Watch als Trend und zukunftsorientierte Tourismus-Idee

Lightfaden Tipps für KMUs - Wie können Gastro- und Tourismusbetriebe auch mit kleinem Budget große PR-Wirkung erzielen? Hier unsere Känguru*-Tipps: Tipp 1 - Moderne Internettools erlauben schnelle, direkte und kostengünstige Kontakte zu Ihren Gästen: Senden Sie regelmäßige Email-Newsletter an Stammgäste. Schreiben Sie kurz, aber in regelmäßigen Abständen. Bauen Sie auf die Kraft sozialer Netze wie facebook. Tipp 2 – Lassen Sie andere arbeiten! Bieten Sie allen, die Ihren Betrieb weiterempfehlen, einen Gutschein an. Tipp 3 – Füllen Sie Löcher im Redaktionsalltag! Bieten Sie Medienvertretern immer wieder Geschichten an, zu denen Sie gute Bilder haben. Schreiben Sie über Ihre Alleinstellungsmerkmale. * Mit kleinem Beutel weit hüpfen

Planbares Meinungsbild - Jedes Unternehmen hat ein Image, denn es wird von der Öffentlichkeit und seinen Zielgruppen wahrgenommen und daraus bilden sich Meinungen – egal, wie häufig es eigenständig kommuniziert. Daher stellt sich zwangsläufig eine berechtigte Frage: Wie lässt sich die Meinungsbildung aktiv gestalten, dass das gewünschte Image entsteht?

Mit fünf Schritten zum Erfolg Das eigens von hofherr communikation entwickelte image communikations system i.c.s. führt Unternehmen und Einzelpersonen gezielt durch den Prozess der Imagebildung. In fünf Schritten schafft i.c.s. gezielt Bekanntheit, Sympathie und Vertrauen und steigert dadurch den Erfolg. Alles beginnt bei der Analyse. Wir müssen wissen, was wichtig ist und was die bestimmenden Faktoren sind. Die Inhalte dazu liefern die Produkte oder Leistungen, die Kunden sowie die Visionen und Ziele des Unternehmens. Dadurch lernen wir das Unternehmen nicht nur besser kennen, sondern entfalten vor allem ein kommunikatives

gaben, stellt hofherr communikation auch bei der Produktion von Kinospots das Image des Kunden in den Mittelpunkt der Konzeption. Neben Kinospots produziert hofherr communikation auch PR Filme, Online Clips, Clips von Pressekonferenzen, Clips für Multimedia-Präsentationen und Clips für die interne Unternehmenskommunikation.

Die Blüte der großen Ideen

Bekanntheit, Sympathie und Vertrauen Konzept

Dreh in der Bozener Innenstadt wurde daher mit einer Red One Kinokamera gearbeitet, die den Spots ihre besondere Kino-Optik verliehen hat. Der Spot fällt im Werbeblock auf und schließt mit der hochwertigen Produktion nahtlos am Image von P8 als qualitativ hochwertiges Trendgeschäft in Bozen an. Wie bei allen kommunikativen Auf-

Gespür für die Wahrnehmung des Unternehmens. Das ist die ideale Vorbereitung um eine funktionierende Strategie zu entwickeln. Die Strategie ist eine Lösung und gibt daher die Antwort auf die drei wesentlichsten Fragen: Mit welcher Überlegung erzielen wir den gewünschten Erfolg? Mit welchen Botschaften entsteht die gewünschte Meinung? Und mit welchen Ideen erreichen die Botschaften die Zielgruppen und verstärken die Aussage durch eine gelungene Inszenierung? Diese beiden Schritte sind das Herzstück unserer Arbeit. Aus einer guten Strategie leiten sich daher gezielt die einzelnen Maßnahmen ab. Dabei ist eine ausgewogene Mischung aus Kreativität, Wirkung und „handwerklichem Können“ wichtig. Die professionelle Umsetzung und die laufende Evaluierung garantiert das Erreichen der gesteckten Ziele. Diese fünf Schritte fließen in ein professionelles Kommunikationskonzept und sind der Schlüssel für das gewünschte Image. Der daraus resultierende Maßnahmenplan garantiert, dass das Meinungsbild nicht dem Zufall überlassen wird.

Gerade in Zeiten schwindender Budgets braucht es energiegeladene Ideen Mit Mut erfolgreich – Die Werbewirkung entsteht im Idealfall aus den beiden maßgeblichen Formen der Wahrnehmung: große Fläche bzw. Frequenz und große Idee. Nachdem ersteres dem kommunikativen Sparstift immer öfter zum Opfer fällt, rückt zweiteres immer stärker in den Mittelpunkt. Die außergewöhnliche Wirkung großer Ideen wurde in zahlreichen Studien bereits belegt. Man kann aber auch selbst darüber nachdenken, an welche Werbung man sich erinnert. Die viel spannendere Frage ist allerdings: Was sind wirklich große Ideen? Bei der Antwort stellt sich schnell heraus, dass kreative und ungewöhnliche Umsetzungen alleine zu wenig sind.

Richtig UND ungewöhnlich Große Ideen sind beides zugleich: richtig bei dem, WAS sie sagen und ungewöhnlich in der Art, WIE sie es sagen. Doch gerade dem WAS wird oft viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Dabei steht dieser strategische Ansatz in keinster Weise im Widerspruch zur Kreativität. Ganz im Gegenteil: Die Entwicklung einer werblichen Strategie, das konkrete Nutzenversprechen ist bereits ein kreatives Produkt. Sie

verknüpft Bestehendes in neuer Art und Weise zu einer neuartigen Aussage und ist daher auch der Ausgangs- und vor allem der notwendige Ankerpunkt für die möglichst ungewöhnliche Umsetzung. Denn je wahrer und spezifischer diese Aussage für das beworbene Produkt bzw. die beworbene Leistung ist, umso außergewöhnlicher und kreativer kann die letztendliche Umsetzung sein, ohne dass sie an Glaubwürdigkeit verliert. Denn der Betrachter wird zustimmend denken: „Ja, das kenne ich“ oder „Ja, das weiß ich“ – auch wenn er das so noch nie gesehen hat. Das Konzept der strategischen Planung ist in namhaften Agenturen rund um den Globus Standard in der täglichen Kreativarbeit. Mit eigenen Ausbildungen, eigenen Abteilungen, eigenen Arbeitsprozessen. Und auch prologo advertising hat sich diesem Vorgehen verschrieben und Mitarbeitern eine gezielte Ausbildung in Deutschland ermöglicht. Denn wir streben nach großen Ideen und haben den Mut, diese auch umzusetzen.


Thema

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Medien Talk: Oliver Voigt

“Online boomt und das ist gut so!” Oliver Voigt, Herausgeber der Verlagsgruppe News, begegnet den Veränderungen in der österreichischen Medienlandschaft mit topaktuellen und gut recherchierten Geschichten.

D

ie Zeiten werden härter – für Oliver Voigt der richtige Moment das Geschäft zu überdenken. Er vertraut dabei auf den Online-Bereich sowie auf gute Hintergrundstories. unikat: Die Wirtschaftskrise schlägt sich massiv im Anzeigenmarkt nieder und die österreichische Medienlandschaft verändert sich (Styria-MoHo) – wie schätzen Sie persönlich die aktuelle Situation ein? Oliver Voigt: Dass das Anzeigengeschäft rückläufig ist, kann man nicht abstreiten. Alles in allem verzeichnet unsere Gruppe ein aktuelles Anzeigenminus von 14 Prozent. Vertrieblich sieht es erfreulicher aus: Die aktuelle Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) für das 1. Halbjahr 2009 bestätigt stabile und sogar steigende Auflagen. Zur Fusion von Styria und Moser Holding: Diese bringt Veränderung in die österreichische Medienlandschaft – keine Frage. Mir ist wichtig, dass es zu keiner Einschränkung der Meinungsvielfalt und zu keiner aggressiven Anzeigenpolitik – sprich Dumping - kommt. Diese würde alle Marktteilnehmer in Zugzwang versetzen und letztlich zu finanziellen Einbußen führen.

Wie begegnet die Verlagsgruppe NEWS den neuen Herausforderungen? Wir haben jetzt die Chance und die Verpflichtung, unser Geschäft neu zu überdenken. Doch wir dürfen uns nichts vormachen: Selbst nach dem Ende der Krise werden die alten Marktverhältnisse nicht wieder kommen. Es wird noch wichtiger als früher sein, dem Leser ein handwerklich perfekt gemachtes, überzeugendes Magazin anzubieten. Chefredakteur Atha Athanasiadis ist bemüht, dem Nachrichtenmagazin NEWS einen neuen und auch provokanten Stempel aufzudrücken – wohin geht die Reise? Die Herausforderung ist, mit wöchentlich topaktuellen und gut recherchierten Themen Sprachrohr von vielen und Pflichtlektüre der Opinion Leader zu sein. Wenn Nachrichten relevant sind, sind sie automatisch unumgänglich für Entscheider. Was wir weiterhin unseren knapp eine Million Leserinnen und Lesern bieten wollen, ist qualitativ hochwertiger, investigativer und gut recherchierter Journalismus. Tageszeitungen nähern sich in der Berichterstattung verstärkt Magazinen an. Wie gehen Sie mit dieser Situation um? Tageszeitungen haben mit dem Web sicherlich am meisten zu kämpfen, da die schnelle Nachricht heute online und mobil ist. Im Kontrapunkt haben gerade Magazine eine Riesenchance. Online können sie tagesbzw. stundenaktuell sein und im Print

Oliver Voigt sieht in gut recherchierten Hintergrundgeschichten die Zukunft der Magazine

alle Hintergründe und Zusammenhänge aufarbeiten, die in dieser Tiefe von der Tageszeitung nicht erfüllt werden können. Wir Magazinmacher erzählen Geschichten eben nicht nur mit dem geschriebenen Wort, sondern vor allem durch ausdrucksstarke Bilder. Der Online-Bereich zieht zunehmend Anzeigenbudget aus dem PrintBereich ab – wie reagiert der NEWS Verlag auf diese Entwicklung? Online boomt und das ist gut so! Mit der News Networld und vor allem dem unterhaltenden Nachrichtenportal news.at erreichen wir

Corporate Social Media Die Beispiele zeigen, dass Social Networks nicht nur auf banales Privates beschränkt sind. Längst nutzen Unternehmen, Politiker und Marken die Kraft der Communities. Drei erfolgversprechende Beispiele:

Mit „You.“ als Person of the Year, titelte das Time Magazine bereits 2007

User zunehmenden Einfluss, weil sie direkt an der Entwicklung beteiligt sind. Crowdsourcing ist also die Demokra-

Social Media Anbieter wie facebook oder twitter erreichen ihre Mitglieder schnell und individuell und nehmen

Minus: ƒƒ Tendenz zur Selbstunterschätzung (welche total fehl am Platz ist, denn siehe oben, es geht ganz schön was weiter), ƒƒ Zunehmender Rechtsruck: Hier sind alle gefragt, wieder zurück zum offenen Österreichertum zu finden und Vorurteilen keinen Raum zu lassen, ƒƒ Absurde Werbe- und Wettbewerbseinschränkungen.

Von Jürgen Beilein

Social Media in der Unternehmenskommunikation Crowdsourcing – So nennt sich die Strategie, Entwicklungsprojekte auf eine Schar von Usern im Web auszulagern. Umgekehrt bekommen

1.015.835 Unique Clients (ÖWA Juni 2009) und sind einer der attraktivsten Werbepartner im Online-Geschäft in Österreich. Somit sehen wir Abgängen aus dem Printbereich zwar mit einem weinenden Auge entgegen, doch zukünftig wird wesentlich mehr Geld vom Fernsehen in Richtung Online fließen. Dies erlaubt uns dann das lachende Auge. Denn unterm Strich werden wir zukünftig mit den Magazin- und Online-Erlösen in toto mehr verdienen als bisher.

Sie sind gebürtiger Deutscher. Welche drei Plus- und Minuspunkte geben Sie Österreich? Plus: ƒƒ Machen, machen und nochmals machen. Denn hinter dem ewigen Vorwurf des „Raunzens“ steht vielmehr schnelles und beherztes Agieren. Es geht was weiter, ƒƒ Hohe Lebensqualität und feinste Lukullik, ƒƒ Österreich ist Leseland: Das belegen die überproportionalen Auflagenzahlen und Reichweiten in Europa.

kommentar

Wir sind das Netz Social Media – Das Time Magazine wählt den Leser zum Man of the Year 2006. Barack Obama hat zwei Millionen Follower auf twitter. Der Stern titelt „Generation facebook“. Alle diese Internetdienste leben von der Community ihrer User. Ein Hotel bloggt über Wellnessangebote und einige Gäste geben dazu Kommentare ab. Ein Moderator gibt auf twitter die Themen der Abendnachrichten vorab bekannt und bekommt von den Usern 140 Zeichen als Vorschlag, welche Fragen er dem Studiogast stellen soll.

gerade bei jungen Usern zunehmend die Rolle des Erstinformanten ein. Wie gehen Sie damit um? Dass die Zukunft für rasche Information im Internet liegt, ist unbestritten. Daher legen wir auch Wert auf den Ausbau unseres OnlineBereichs und auf neue Konzepte. Allerdings reagieren die User von youtube, facebook und twitter fast schon allergisch auf Werbung. Aus diesem Grund handelt es sich hierbei um kein einfaches Geschäftsmodell.

Medien Talk

tisierung der Innovation. Die UNICEF Schweiz lässt etwa eine Kampagne zu Kinderrechten entwerfen. facebook Gruppen – Viele Organisationen, Produkte oder Marken halten Kontakt zu Ihren Mitgliedern über facebook. Die User können etwa Fans von Lenny Kravitz, Wickie der Film oder Nature Watch werden. Blogs – Viele Unternehmen haben erkannt, dass es Erfolg versprechend ist, von innen nach außen zu kommunizieren. Firmenvorstände bloggen und halten dadurch engen Kontakt zu den eigenen Mitarbeitern, den wichtigsten Kunden und Lieferanten. Gepostet werden Hintergründe zum Unternehmen, zu den Mitarbeitern und zu aktuellen Branchenthemen. Prominentester Corporate Blogger in Österreich ist Martin Bredl, Kommunikationschef der Telekom Austria, der damit sich und sein Unternehmen mit Onlinekompetenz auflädt.

Wirtschaftskrise – Kreativkrise? Es gibt Zusammenhänge in unserem komplexen Wirtschaftssystem, die werden erst dann offensichtlich, wenn eine Kettenreaktion in Gang kommt, wie die folgende: Das Platzen einer Immobilienspekulationsblase in Amerika reißt den gesamten US-Finanzsektor zu Boden, es folgen die Finanzplätze auf der ganzen Welt mit dramatischen Auswirkungen auf die Realwirtschaft. Soweit so klar, doch wie stark die heimische Kreativwirtschaft und Medienszene betroffen ist, wird erst langsam deutlich. In Erwartung der Krise haben viele Unternehmen ihre Marketingbudgets dramatisch reduziert und lösen damit bei Medien eine veritable Qualitätsspirale nach unten aus. Die Redaktionen arbeiten mit einer Mindestbesetzung am Limit,

im Verkauf herrscht resignativer Komazustand und schon hört man, dass die ersten Medienhäuser kurz vor dem Aus stehen. Für die PRBranche ergibt sich ein gegenteiliges Bild. Die Wirtschaftskrise könnte ein reinigendes Gewitter sein, weil viele Auftraggeber sich in Zeiten der Budgetkonsolidierung zurecht fragen, was sie eigentlich für ihr Geld bekommen. Jetzt schlägt die Stunde der Profis und jener, die Öffentlichkeitsarbeit als harte Arbeit für den Kunden begreifen. Die Branche ist in Bewegung, weil die Kommunikations-Etats in Bewegung kommen und das dreht die Qualitätsspirale nach oben. Was bleibt sind zufriedenere Kunden und eine PR-Branche, die einen längst notwendigen Professionalisierungsschub macht.


Splitter Medien Coaching Seminar in Südtirol Mussten Sie sich schon einmal in einer Krisensituation Medienanfragen stellen und spontan Interviews geben? Noch dazu vor laufender Kamera? Diesen Fragen geht hofherr communikation bei den Seminarveranstaltungen „Medien Coaching“ in Südtirol auf den Grund. Firmenchefs oder führende Mitarbeiter geben bei ihren medialen Auftritten eine Visitenkarte für ihre Unternehmen ab. Sie prägen damit die öffentliche Wahrnehmung Ihres Unternehmens. Damit diese möglichst positiv ausfällt, gilt es Menschen zu überzeugen. Ein guter medialer Auftritt hängt von vielen Faktoren ab. Die Seminarbesucher erhalten einen Einblick in die strategische Inszenierung von Themen, Geschichten und Image in den Medien. Vor laufender Kamera werden typische Interviewsituationen simuliert und professionelles Auftreten vor Mikrofon und Kamera trainiert. Das Interesse an den neuen Seminaren in Südtirol ist groß. Nach dem Auftakt im August und einem weiteren ausgebuchten Termin im September bietet hofherr communikation zwei weitere Termine im Oktober und im November an.

Verstärkung im PrologoTeam

Mit Herbstbeginn 2009 verstärkt Thomas Baumann als Senior Berater das Team unseres Tochterunternehmens prologo advertising GmbH. Der gebürtige Innsbrucker blickt auf mehrjährige Erfahrung im Bereich Werbung zurück. Sein Know-how im Bereich Produktion und Beratung wird ihm dabei helfen, das perfekte Bindeglied zwischen Kunde und Kreation zu sein. Neben seiner Tätigkeit als Kontakter wird er auch für die interne Projektorganisation mitverantwortlich sein. Durch seine hervorragenden internationalen Kontakte zu Werbemittelproduzenten, kann prologo advertising seinen Kunden in Zukunft neue Angebote verstärkt anbieten: Vom individuellen Give-Away bis zur eigens gestalteten Werbetextilie. „Die Möglichkeit beruflich auch über den „Tiroler Werbe-Tellerrand“ zu schauen hat mich davon überzeugt, mit prologo advertising durchzustarten! Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit einem tollen, kreativen Team“, erklärt Baumann.

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Zehn Jahre hofherr

Zahlreiche Gäste feierten mit Georg Hofherr und seinem Team Innsbruck - Die Gästeliste war erstklassig und lang: Kunden sowie Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Medien beehrten die Zehn-Jahres Feier von hofherr communikation am 04. Juni 2009 in der Orangerie im Congress Innsbruck: LHStv. Anton Steixner, Landtagspräsident Herwig van Staa, Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, MedUni-Rektorstellvertreter Manfred Dierich, Manager Hansjörg Tengg, ORF-Tirol Landesdirektor Kurt Rammerstorfer, Vorstandsvorsitzender der Tiroler Versicherung Walter Schieferer, Behindertensprecherin und Autorin Marianne Hengl sowie die Sozialpartner Jürgen Bodenseer, Josef Hechenberger und Reinhard Schretter kamen als Freunde und Wegbegleiter der Agentur zum Jubiläums-PRunch. Höhepunkt des Abends war der Medientalk mit ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser und Moser Holding Vorstand Hermann Petz. Für Brisanz sorgte dabei die unmittelbar vorher bekannt gegebene Allianz zwischen der Styria Medien AG und der Moser Holding. Die Spezialisten-Runde erläuterte zum Thema „Medien im Wandel der Zeit“ aktuelle Herausforderungen und Veränderungen in der österreichischen Medienlandschaft: Zentrale Themen waren dabei der aktuelle Sparkurs im ORF und die Auswirkungen der Fusion von Styria und Moser Holding. Mit einem nicht immer ernst gemeinten Rückblick ließ Georg Hofherr die bewegte Agenturgeschichte Revue passieren. Er präsentierte die Highlights und Hoppalas aus zehn Jahren hofherr communikation und ließ die Gäste dabei einige Male hinter die Kulissen blicken: Vom Beginn des Unternehmens in der Küche einer Rechtsanwaltskanzlei, über das Auto eines Mitarbeiters, das während eines Kundentermins abbrannte, dem Architekten David Chipperfield, der sich auf seltsame Weise in den Magier David Copperfield verwandelte, bis hin zur Marktführerschaft in Westösterreich - die Kommunikations-Profis haben schon einiges erlebt. Zahlreiche Kunden fanden sich schmunzelnd in der einen oder anderen Geschichte wieder. Kulinarische Köstlichkeiten sorgten für das leibliche Wohl der hochkarätigen Gäste und rundeten einen lustigen und kommunikativen Abend ab. Zu später Stunde war sich die illustre Runde einig – zum 20iger sind wir sicher alle wieder dabei!

Jubiläums PRunch: MoHo Vorstandvorsitzender Hermann Petz, Georg Hofherr, ORF-Informationschef Elmar Oberhauser und Landtags-Präsident Herwig van Staa

Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Hechenberger und Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

Georg Hofherr, TIWAG-Generaldirektor Bruno Wallnöfer und Hansjörg Tengg präsentieren die unikat-Jubiläumsausgabe

gewinnspiel

Mit unikat ein einzigartiges Wochenende gewinnen Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Bodenseer mit seiner Frau Monika

Wir gratulieren ganz herzlich der Gewinnerin der Ausgabe 02/09, Francesca Kaswalder (VIST srl), und wünschen entspannende Stunden in der Wellness-Oase des AQUA DOME in Längenfeld im Ötztal. Versuchen auch Sie Ihr Glück und gewinnen Sie zwei Eintrittskarten für die VIP-Lounge im AQUA DOME.

Wer hat’s gesagt? hofherr communikation beschäftigt derzeit insgesamt 18 Mitarbeiter verteilt auf die Standorte Innsbruck, Wien und Bozen. Begonnen hat alles am 1. Juni 1999 in der Küche einer Rechtsanwaltskanzlei. Zehn Jahre später arbeitet das Team rund um Geschäftsführer Georg Hofherr täglich mit der Öffentlichkeit, um diese von ausgewählten Persönlichkeiten, Unternehmen und Projekten zu überzeugen. In diesem Jahr werden sich die BeraterInnen von hofherr communikation über 32.000 Stunden der Kommunikation widmen. Nähere Infos auf www.hofherr.com

„Es wird alles immer gleich ein wenig anders, wenn man es ausspricht.” • Hermann Hesse (1877-1962), deutscher Dichter • François Mitterrand (1916-96), französischer Politiker, 1981-95 Staatspräsident • Karl Lagerfeld (*1938), dt. Modeschöpfer Bitte senden Sie die richtige Antwort per Mail (unter Angabe der Postanschrift) an: welcome@hofherr.com, Betreff: unikat-Gewinn. Der Einsendeschluss ist der 30. Oktober 2009. Die Gewinner werden schriftlich verständigt und in der nächsten unikatAusgabe bekannt gegeben. Die richtige Antwort unseres Gewinnspiels der Ausgabe 2-09 lautet: Immanuel Kant

Impressum

hofherr communikation GmbH Stiftgasse 16, Swarovskihaus 6020 Innsbruck tel: 0512 56 56 16-0 welcome@hofherr.com www.hofherr.com r.c.s. hotline: 0664 512 52 52

unikat 03/2009  

Fachzeitung für Public Relations und Lobbying Gesundheitsförderung als Wettbewerbsvorteil Die Renaissance der Produkte

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