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GRÜNWINKLER ANZEIGER Das offizielle Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. NR. 104 | JUNI 2013

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Inhaltsverzeichnis

Foto: D. Bittner

Initiative für Kinder u. Jugendl. | S. 19

Abbildung: Stadtarchiv Karlsruhe

Grünwinkler Geschichte/n – Folge 5

Foto: Kita Albgrün

Kath. Kindertagesstätte Albgrün | S. 57

Foto: R. Mechelke

Evang. Hoffnungsgemeinde | S. 77

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Aus der Arbeit des Bürgervereins Bericht von Heinz Fenrich 5 Grünwinkel Kalender 2014 6 Zum Abschied von OB Heinz Fenrich 7 Mitgliederversammlung 9 Verabschiedung von Andreas Baam 13 9. Jahresempfang 15 Bürgerempfang der Stadt Karlsruhe 16 Kurzfilm über Grünwinkel 17 Grünwinkler Frühjahrsputzete 18 Initiative für Kinder+Jugendl. in Grünw. 19 Seniorennachmittag des Bürgervereins 21 Blumenschmuckwettbewerb 23 Jahresausflug nach Schwetzingen 25 60 Jahre Wiedergründung Bürgerverein 26 Geschichtskreis erlebt Glockenguss 28 Stolperstein für Ludwig Brieskorn 30 Augen auf in Grünwinkel 31 Heribert Scherer, Glückwunsch zum 85. 32 Neue Mitglieder 32 Wir gratulieren zum Geburtstag 33 Gedenken an Alban Schuster 36 Verstorbene, Nachruf Gertrud Zehder 37 Stadtjubiläum 2015 – Machen Sie mit! 39 Mitmach-Formular Stadtjubiläum 2015 40 Einsendekarten: Ausflug/Beitritt 43 Interessantes aus Grünwinkel Sperrmüll auf Abruf 46 Bekanntes neu entdecken 48 April 2013: Quartier am Albgrün 49 Städtebaupreis für Quartier am Albgrün 51 Aktiv älter werden in Grünwinkel 52 Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe 53 Interessante Termine für Senioren 53 St. Bernhard sagt leise „Servus“! 55 Schulen, Kinder- u. Jugendeinrichtungen Kath. Kindergarten St. Josef 56 Kindergarten „Kleine Sternschnuppe“ 56 Kath. Kindertagesstätte Albgrün 57 Kindertreff Jugendhaus West 58 Grundschule Grünwinkel 59 Michelin unterstützt französische Schüler 61 Juniorenfirma Engelbert-Bohn-Schule 63 Putzete Engelbert-Bohn-Schule 64 Grünwinkler Vereine FV Grünwinkel 1910 e.V. 65 FF Grünwinkel – Tag der offenen Tür! 66 Naturfreunde Grünwinkel 67 Sonne und Musik – Musikv. Daxlanden 68 Kleingartenverein Albsiedlung e.V. 69 Geschichte Kleingartenverein Grünwinkel 70 Tennisclub Grünwinkel 1861 e.V. 71 TC Heidenstücker e.V. – Saisoneröffnung 72 TSV Grünwinkel 1862 e.V. 73 VdK Karlsruhe-Grünwinkel informiert 74 Verein d. Siedler u. Eingenh. Heidenst. 75 Kirchen Evang. Hoffnungsgemeinde 76, 77 Kath. Pfarrgemeinde St. Josef 79 Sonstiges und Wissenswertes Altpapiersammeltermine 13 Schadstofftermine 18 Vorstandschaft BV Grünwinkel/Impressum 81 Veranstaltungskalender 82

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Für die Menschen, mit den Menschen

Nähe herstellen zwischen Politik, Verwaltung und Bürgerschaft, um unsere Stadt erfolgreich voran zu bringen, das war eines meiner zentralen Anliegen seit Amtsantritt – und ist es bis zum heutigen Tage geblieben. Wer verstehen will, was Menschen bewegt, was sie sich wünschen, was sie erwarten, der muss auf sie zugehen, mit ihnen ins Gespräch kommen, sie ernst nehmen. In meinen Bürgersprechstunden schenkte ich jedem Einzelnen Gehör für seine großen und kleinen Sorgen. In ungezählten Bürgerversammlungen und Stadtteilforen lernte ich den direkten Kontakt zu den Menschen vor Ort zunehmend zu schätzen – von Angesicht zu Angesicht lässt sich politisches Handeln oft am besten vermitteln, Entscheidungen glaubwürdig erklären, auch wenn sie nicht immer nur Vorteile für das unmittelbare Lebensumfeld versprachen, im gesamtstädtischen Interesse aber notwendig waren. Von der Spielplatzgestaltung über die Stadtteilsanierung bis hin zu den großen Themen der Stadtentwicklung – City 2015, Masterplan, Integriertes StadtentwicklungskonGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

zept –, die Beteiligung der Bürgerschaft war für mich immer eine wichtige ergänzende Grundlage für die Entscheidungen von Politik und Verwaltung. Das Aktivbüro ist dabei zu einer wichtigen Anlauf- und Vermittlungsstelle für bürgerschaftliches Engagement geworden, und der Bürgerempfang ein unübersehbarer Bestandteil unserer ausgeprägten Anerkennungskultur. Und ich denke: Unsere vielfältigen Angebote haben einiges bewegt: Die Menschen leben gerne hier und wollen die Zukunft gemeinsam gestalten, immer mehr Menschen sind ehrenamtlich aktiv – wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Karlsruhe eine lebendige und lebenswerte Stadt bleibt.

Fünf Schwerpunkte als Schlüssel zum Erfolg Dass Städte heute wieder als zentrale Orte für Innovation und Integration gelten und neue Anziehungskraft entfalten, das kommt nicht von ungefähr. Bei meinem Amtsantritt beherrschten Themen wie drohende Verödung, Abwanderung der Bevölkerung ins Umland und Wegzug von Unternehmen auf die grüne Wiese die öffentliche Diskussion – auch wenn Karlsruhe zum Glück nie vor derart gravierenden Problemen stand wie andere Städte. Mit konsequentem Handeln in fünf Kernbereichen wollten wir Karlsruhe gegen den Trend positionieren: Stärkung der Bildung und der Wirtschaft, Stärkung der Zentralität und der Zusammenarbeit mit der Region, Aufwertung der Innenstadt, Verbesserung der Verkehrsabläufe, größere Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern. Diese fünf Schwerpunktbereiche haben Gemeinderat, Verwaltung und Bürgerschaft effektiv bearbeitet – und gemeinsam Einiges erreicht. Als Beispiele seien hier nur die Ausweisung von Gewerbeflächen und Konversionen genannt, die Netzwerke mit dem KIT und anderen Hochschulen, der Foto: Roland Fränkle

Eine Stadt lebt von ihren Vierteln und Quartieren, von ihren Vereinen, Initiativen und Verbänden, kurz: von den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die sich für die Allgemeinheit einsetzen. Durch sie wird das Ganze mehr als die Summe seiner einzelnen Teile. Erst im Zusammenspiel bildet sich Gemeinschaft, fühlt man sich geborgen und anerkannt, entsteht Identifikation, wird Großstadt zur Heimat. Die Bürgervereine spielen in diesem Prozess eine ganz wesentliche Rolle. Sie bieten einen verlässlichen Rahmen, geben der Arbeit in und für den Stadtteil Struktur und Kontinuität. Dafür danke ich ihnen auch an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Ausbau von Kitas und Schulen, die Stärkung der Zentralität, der Masterplan 2015 oder das Integrierte Stadtentwicklungskonzept 2020, aber auch ZKM, Kombilösung, Ausbau des ÖPNV oder Radwegenetz. Trotz des großen Investitionsvolumens von Insgesamt 1,3 Milliarden Euro in den vergangenen 14 Jahren hat die Stadt immer solide Haushaltsführung mit Augenmaß und Ausgabendisziplin bewiesen – die deutliche Rückführung der Verschuldung legt dafür beredtes Zeugnis ab. Dass Karlsruhe in vielfältigen Rankings im Städtevergleich immer vordere Plätze belegt, im Gegensatz zu anderen Kommunen weiter wächst und auch finanziell recht gut da steht, ist nicht zuletzt Ergebnis unserer

gemeinsamen Bemühungen. Ich verabschiede mich an dieser Stelle mit einem persönlichen Dank am Ende einer ereignisreichen Amtszeit von Ihnen: Es war mir eine Freude und eine Ehre, dass mir die Bürgerinnen und Bürger über 14 Jahre hinweg als Oberbürgermeister die Geschicke meiner Heimatstadt Karlsruhe anvertraut haben. Es war eine bewegte, eine bewegende, eine schöne Zeit, in der für mich immer die Maxime galt: Die Stadt gemeinsam voranbringen – für die Menschen, mit den Menschen. Heinz Fenrich Oberbürgermeister a.D.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Zum Abschied von Oberbürgermeister Heinz Fenrich Er war für unseren Stadtteil immer ansprechbar, die Grünwinkler Mitte wurde mit seiner Unterstützung realisiert. „Das Ehrenamt ist wie die Luft zum Atmen“. Diese Worte standen bei der Auflage des Bürgerempfangs der Stadt Karlsruhe im Vordergrund, den der scheidende Oberbürgermeister Heinz Fenrich ganz den Ehrenamtlichen, die sich in allen Bereichen des öffentlichen Lebens engagieren, widmete. Die Förderung des Ehrenamtes und die Zusammenarbeit mit den Bürgervereinen war ihm während seiner 14-jährigen Amtszeit als Stadtoberhaupt immer ein besonderes Anliegen. Diese Zusammenarbeit führte Heinz Fenrich schon 1980, als er in den Karlsruher Gemeinderat gewählt wurde, nach Grünwinkel. Von 1980 bis 1984 wurde ihm das Amt des Friedhofspflegers für den Stadtteilfriedhof übertragen. 1991 wurde er vom Gemeinderat zum Bürgermeister der Stadt gewählt, unter anderem zuständig für Schulen und den öffentlichen Nahverkehr. 1998 wählten die Karlsruher Heinz Fenrich zu ihrem Oberbürgermeister. Am 28. Februar 2013 endete diese Ära wegen des Erreichens der Altersgrenze von 68 Jahren. Über einen Zeitraum von 33 Jahren war es immer ein gedeihliches Miteinander, ob mit meinen Vorgängern im Bürgerverein Alban Schuster, Bernd Emnet, Heribert Scherer oder zuletzt mit mir. Der Stadtrat, Bürgermeister oder Oberbürgermeister Heinz Fenrich war für unseren Stadtteil immer ansprechbar, präsent und hatte ein offenes Ohr für die Wünsche und Probleme Grünwinkels. Für mich als 1. Vorsitzenden gab es immer wieder Anlässe und Gelegenheiten zusammen mit Herrn Fenrich unseren Stadtteil zu repräsentieren. Es war für mich einer der Höhepunkte meiner Amtszeit, mit dem Oberbürgermeister Fenrich 2009 auf dem Sudhausberg unser tolles Jubiläum der 100 Jahre Eingemeindung feiern zu dürfen.

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Als Vorsitzender des Bürgervereins darf ich den Dank an Herrn Fenrich aussprechen, für die gelebte und erlebte Stadtgemeinschaft und für sein Engagement für unseren Stadtteil Grünwinkel. Denken wir nur an die Realisierung der Grünwinkler Mitte, die Einweihung des Einkaufzentrums, die Bebauung des ehemaligen Grünwinkler Sportplatzes, die Unterstützung unseres Jubiläums und der Stadtteilchronik, das Mehrgenerationenprojekt, um nur einiges zu nennen. Dafür schuldet ihm die gesamte Bevölkerung von Grünwinkel den ungeteilten Dank. Ich wünsche dem Ehrenbürger der Stadt Karlsruhe, dem anfassbaren Menschen Heinz Fenrich in seinem Ruhestand, dass er mit seiner Familie all seine persönlichen – auch geträumte – Wünsche und Vorstellungen voller Kraft und Zuversicht und mit viel Gesundheit in die Tat umsetzen kann. Dazu, lieber Herr Fenrich, viel Glück – auch im Namen der Grünwinkler Bürgerschaft. Ihr Karlheinz Schmidt, 1. Vorsitzender

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Mitgliederversammlung Am 16. März 2013 konnte unser 1. Vorsitzende Karlheinz Schmidt um 16.00 Uhr weit über 100 Mitglieder und Gäste in der Turnhalle des TSV Grünwinkel begrüßen. Darunter war der Landtagsabgeordnete Johannes Stober (SPD), die Stadträtinnen Gisela Fischer (SPD) und Karin Wiedemann (CDU) sowie Stadtrat Michael Borner (Grüne). Der Ehrenvorsitzende Heribert Scherer war ebenfalls gekommen sowie die Repräsentanten der Kirchen und Vereine unseres Stadtteils. Hans-Peter Rapp, stellvertretender Leiter des Amtes für Abfallwirtschaft der Stadt Karlsruhe, gab Informationen über das Pilotprojekt: Sperrmüll auf Abruf. Auch in unserem Stadtteil soll nun der einjährige Versuch unternommen werden, ob mit diesem Projekt Verbesserungen im Bereich Sauberkeit der Stadt eintreten. Danach wird der Gemeinderat entscheiden, welches System endgültig eingeführt wird. Im letzten Grünwinkler Anzeiger lag ein „Info-Flyer“ über das Projekt bei und wir hoffen, dass nun alle unsere Bürgerinnen und Bürger darüber informiert sind.

Dienstag im Monat, im Nebenzimmer „Gasthaus zum Rössle); dieser ist federführend für die „Grünwinkler Geschichte/n“.

Nun sprach Karlheinz Schmidt über alles was im abgelaufenen Jahr vom Bürgerverein organisiert wurde. Hierüber nun ein Überblick:

Die 19. Stadtteil-Putzete wurde für alle durchgeführt, die einen sauberen Stadtteil wollten. Zusammen mit der Schule, den Kindergärten, den Vereinen, Firmen sowie mit Privatpersonen und vor allem mit und bei der Freiwilligen Feuerwehr Grünwinkel.

Der Vorstand traf sich zu 12 Vorstandssitzungen, bei denen in der Regel zahlreiche Tagesordnungspunkte diskutiert und besprochen wurden. Zweimal im Jahr fand der „Runde Tisch“ statt, bei dem die Grünwinkler Vereine, Kirchen, Schule und Polizei vom Bürgerverein über wichtige Punkte informiert wurden. Termine wurden ausgetauscht und anstehende Probleme diskutiert. Der 1. und 2. Vorsitzende nahmen regelmäßig an den AKB Sitzungen teil. Wir sind Herausgeber des Grünwinkler Anzeigers (2 mal im Jahr) für alle Haushalte; mit den darin enthaltenen „Grünwinkler Geschichte/n“ (es sind bereits 4 Ausgaben der beliebten Sammel-Beilage erschienen). Unsere Internet-Seite erreichen Sie unter www.bv-gruenwinkel.de. Wir fördern unseren Geschichtskreis (12 x im Jahr für alle Interessierten, jeden letzten GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Wir sind beim Bürgerstammtisch (12 x im Jahr für alle Interessierten jeden ersten Dienstag im Monat, im „Braustübl“ am Robert-Sinner-Platz) mit mindestens einem Vorstandsmitglied präsent. Wir organisierten zusammen mit dem TSV Grünwinkel und der Freiwilligen Feuerwehr Grünwinkel den 9. Jahresempfang.

Unsere jährliche Hauptversammlung hat immer interessante Themen für unseren Stadtteil. Im vergangen Jahr veranstalteten wir das große Sommerfest an der Albkapelle (siehe Bericht im Grünwinkler Anzeiger Nr. 103). Zu unserem Seniorennachmittag (verantwortlich ist unser Vorstandsmitglied Renate Mechelke) luden wir dieses Jahr wieder alle Mitglieder über 65 Jahren zu Kaffee und Kuchen ein. Mit einem großen Flohmarkt (für alle Mitglieder und Nichtmitglieder) können Sie auch in diesem Jahr, am 6. Juli, rechnen. Unser jährlicher Ausflug (verantwortlich ist auch hier Renate Mechelke) für alle Mitglieder und Nichtmitglieder führt uns in diesem Jahr nach Schwetzingen (näheres auf S. 25).

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Auf unser traditionelles Martinsfeuer an der Albkapelle für alle Kinder und Erwachsene sind wir stolz. Es findet in diesem Jahr zum 25. Male statt. Wir engagierten uns am Tag des offenen Denkmals (und berichteten darüber im Grünwinkler Anzeiger Nr. 103). Wir treffen uns am Volkstrauertag auf dem Grünwinkler Friedhof und gedenken der Opfer von Gewalt. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger kommen zu unserem stimmungsvollen Weihnachtssingen am 24. Dezember auf unseren Friedhof Wir setzen uns für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils ein und werden von Politik und Verwaltung, im Planungsausschuss sowie beim Arbeitskreis Karlsruher Bürgervereine gehört. Als im vergangen Jahr in den BNN an acht Tagen ein Stadtteilportrait über Grünwinkel zu lesen war, haben wir gut abgeschnitten. Fazit war: „In Grünwinkel lebt es sich hervorragend und die Vielfältigkeit ist Trumpf“ (siehe Grünwinkler Anzeiger 103). Im Jahr 2012 wurde von unserem Vorstandsmitglied Michael Popp der Grundstein für die „Initiative für Kinder und Jugendliche in Grünwinkel“ gelegt (siehe auch hierzu Grünwinkler Anzeiger Nr. 103). Die ersten beiden Jugendforen fanden am 12.4. und 7.6.2013 mit dem Stadtjugendausschuss (Timm Hohler) in unserer Grünwinkler Schule statt. In der Eckenerstraße wurde von der Daxlander Straße bis zur Rheinhafenstraße auf der Ostseite ein Lärm mindernder Asphalt eingebaut. Verkehrliche Einschränkungen, wegen der „Baustelle Fernwärme“, gibt es in der Pulverhausstraße und in Teilen der Durmersheimer Straße noch das ganze Jahr. Karlheinz Schmidt bedankte sich bei dem scheidenden Oberbürgermeister Heinz FenGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

rich für die gelebte und erlebte Stadtgemeinschaft und dem neuen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bot er, wenn es um Fragen im Interesse unseres Stadtteils geht, seine Zusammenarbeit an. Nun folgte der Kassenbericht von Dietmar Kullick und der Kassenprüfbericht unserer Kassenprüfer Josef Essig und Thomas Laschuk. Ohne Fragen aus der Versammlung wurde der Gesamtvorstand entlastet und Karlheinz Schmidt bedankte sich im Namen aller Vorstandsmitglieder. Jetzt standen die Neuwahlen an. Nachdem die Mitglieder des Vorstandes Karlheinz Schmidt nochmals überreden konnten sich zur Wahl zu stellen, wurde diese Wahlhandlung vom AKB Vorsitzenden Prof. Wolfgang Fritz souverän durchgeführt. Sein Dank ging an Karlheinz Schmidt, der wieder einstimmig (mit einer Enthaltung) gewählt wurde. Die Versammlung dankte ihm dies mit einem besonders lang anhaltenden Applaus. Er machte allen Anwesenden deutlich klar, dass dies seine letzte Amtszeit von zwei Jahren sein würde. Der Kassier Dietmar Kullick sowie die Beisitzer Gertrud Bader, Gerhard Strack und Oliver Storm und die beiden Kassenprüfer Josef Essig und Thomas Laschuk wurden ebenfalls einstimmig wiedergewählt. Andreas Baam schied auf eigenen Wunsch als Beisitzer aus. (Der Dank für seine achtjährige Arbeit als Beisitzer im Vorstand folgt im Artikel auf S. 13). Für die Veranstaltungen des Bürgervereins im laufenden Jahr gab es für alle Mitglieder eine Tischvorlage zum Mitnehmen. Karlheinz Schmidt bedankte sich bei allen Mitgliedern für die rege Teilnahme und schloss die Versammlung. Hubert Buchmüller

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Foto: Karlheinz Schmidt

Petra und Andreas Baam

Verabschiedung aus dem Vorstand von Herrn Andreas Baam „Wenn er sich engagierte – dann aber richtig“. Mit diesen Worten habe ich Andreas Baam in der Mitgliederversammlung am 16. März 2013 nach achtjähriger Amtszeit im Bürgerverein verabschiedet. Leider ließ es sein Unternehmen, die Spedition Baam, nicht mehr zu, seine aufrichtige und verlässliche Arbeit im Bürgerverein fortzuführen. Ruhig und mit großem Sachstand hatten seine Worte Gewicht in allen anstehenden Fragen. Er legte großen Wert auf einen partnerschaftlichen, respektvollen Umgang in unserer Runde. Mit der Organisation unserer Ausflüge wurde die Messlatte von ihm selbst sehr hoch gelegt. Nicht nur die Auswahl der Orte, die Qualität der Führungen sondern auch das abschließende Programm verbunden mit einem guten Essen waren hervorragend. Es ging nie unter drei vollbesetzten Bussen und es wurde immer schwieriger die richtigen Räumlichkeiten für den Abschluss unserer Ausflüge zu finden. Es hat immer geklappt, dafür Lob und Dank. Jeder einzelne Ausflug: Ob Heidelberg, Straßburg, Bruchsal, Kappelrodeck, die Wanderung in den Weinbergen mit Sektverköstigung, Burg Stauffenberg oder die Fahrt mit der neuen MS Karlsruhe, nur um einige zu nennen, waren gelungen und sehr abwechslungsreich. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Aber auch die Gestellung der Kühlfahrzeuge bei all unseren Festen und die Lagermöglichkeiten in seinem Betrieb wollen wir nicht vergessen. Dank und große Anerkennung gebührt aber auch seiner Ehefrau Petra Baam, die sehr viel Engagement und Mühe in das Gelingen all dieser Aktivitäten mit eingebracht hat. Mit einer Kiste Prosecco und einer Orchidee als Dankeschön des Bürgervereins für das ehrenamtliche Engagement wurden beide mit einem großen Applaus der Mitglieder von der Bühne verabschiedet. Ich kann nur sagen: Herzlichen Dank an Euch beide. Karlheinz Schmidt, 1. Vorsitzender

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9. Jahresempfang am 13.01.2013 Karlheinz Schmidt, der 1. Vorsitzende des Bürgervereins, konnte an diesem Nachmittag zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Danach folgte ein Überblick auf die positive Vereinsarbeit in Grünwinkel. Vor allem hob er hervor, was unsere Kirchen, Schule und Vereine in der Vergangenheit miteinander bewirkt haben. Wir sind Karlsruher, aber was in Grünwinkel geschieht, haben wir gemeinsam mitgestaltet. Jeder Oberbürgermeister hat bisher die Bürgerinnen und Bürger und somit den Bürgerverein an der Entwicklung unseres Stadtteils beteiligt. Der Dialog mit der Stadt war immer fair und offen. Er bedankte sich bei allen Bürgern, die durch ihr großes Engagement, egal an welcher Stelle oder in welchem Verein, mitgeholfen haben. Gerade dies sind eindrucksvolle Zeichen einer funktionierenden Stadtteilarbeit. Auch den anwesenden Firmen und deren Chefs dankte er für die großzügige Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Auch galt sein Dank den

zahlreichen „Anzeigenkunden“, die den Erfolg unseres Grünwinkler Anzeigers erst möglich machen. Zuletzt wünschte er unserem neuen Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup viel Erfolg in seinem neuen, verantwortlichen Amt. Er bot ihm die „Hand der Zusammenarbeit“ an, wenn es um die Interessen unseres Stadtteiles Grünwinkel geht. Er schloss seine Ausführungen und wünschte allen Anwesenden einen guten Start in ein wunderbares Jahr 2013. Hubert Buchmüller

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Bürgerempfang

der Stadt Karlsruhe am 6. Februar 2013

Unser Bürgerverein hatte im Foyer einen kleinen Info-Stand aufgebaut. Dort kamen wir mit vielen Gästen ins Gespräch und konnten unsere Arbeit vorstellen. Der besondere Blickpunkt war dabei ein Film über unseren Stadtteil, welcher uns Sandra Schneider gefertigt hatte. Hier wurden schöne Fotos aus Grünwinkel gezeigt, unterbrochen von kurzen Interviews mit Personen aus unserem Stadtteil. Wir danken allen, die uns bei dieser Präsentation unterstützt haben. Die Idee für die Präsentation hatte unser Vorstandmitglied Gerhard Strack, unterstützt wurde er von Michael Popp und Oliver Buchmüller. Ein ganz besonderes Dankschön geht an Sandra Schneider, die uns ein kleines Drehbuch fertigte sowie auch die Interviews mit den Bürgern alle geführt hat. Selbst unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Gerhard Seiler ließ es sich

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nicht nehmen, einige Sätze über Grünwinkel in die Kamera zu sprechen. Da von 26 Bürgervereinen nur zwei, zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine, sich die Mühe eines Infostandes gemacht hatten, war dies wieder ein voller Erfolg für uns. Hubert Buchmüller

Foto: Karlheinz Schmidt

Oberbürgermeister Heinz Fenrich hatte zu seinem letzten Bürgerempfang in der Stadthalle geladen. An diesem Abend wurde das Ehrenamt besonders in den Mittelpunkt gestellt. Heinz Fenrich nutzte dies, um den vielen Ehrenamtlichen für ihren Einsatz seinen Dank auszusprechen. Zu einem kurzweiligen Programm waren sehr viele Gäste gekommen.

Foto: Roland Fränkle

Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Der Stand des Bürgervereins Grünwinkel beim Bürgerempfang der Stadt Karlsruhe in der Stadthalle GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104


Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Grünwinkel ins beste Licht gerückt: Bürgerverein gestaltet Kurzfilm über Stadtteil Recht spontan hatte sich der Grünwinkler Bürgerverein entschlossen, die Gelegenheit beim diesjährigen Bürgerempfang zu nutzen, um sich mit einem Stand in Szene zu setzen. Doch das sollte nicht nur mit Plakaten und Broschüren geschehen, die sich die Besucher in der Stadthalle anschauen konnten. Es sollten bewegte Bilder sein und vor allem Menschen, echte Grünwinkler, die erzählen, warum das Leben in Grünwinkel schön ist. Wir dachten an eine Präsentation, in der sich Fotos des Stadtteils und seiner Bewohner mit Interviews mit Grünwinkler Bürgern abwechselten. Fotos vom Stadtteil hatte so mancher passionierte Hobbyfotograf zu Hunderten in seinem privaten Archiv. Aus diesen galt es auszusuchen. Aufnahmen der grünen Natur sollten sich abwechseln mit Fotos von markanten Gebäuden und Plätzen und Fotos von Festen, auf denen der Außenstehende deutlich erkennt, dass die Grünwinkler jeden Alters gerne feiern und Spaß haben. Jetzt fehlten nur Menschen unterschiedlichen Alters, die in die Videokamera sprachen und in eigenen Worten von Grünwinkel schwärmten. Dank der wirklich tollen Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe war es kein Problem, die geeigneten Personen zu finden. Hubert Buchmüller gelang es, den ehemaligen Oberbürgermeister und UrGrünwinkler, Gerhard Sailer, Eduard Jüngert und Renate Mechelke vom Bürgerverein als Interviewpartner zu gewinnen. Auch der Bür-

gervereinsvorsitzende Karlheinz Schmidt richtete einige Grußworte in die Kamera. Michael Popp vom Bürgerverein sprach gemeinsam mit Timm Hohler vom Stadtjugendausschuss über ihr in Karlsruhe einzigartiges Projekt, bei dem Kinder und Jugendliche den Stadtteil mit ihren Ideen und Wünschen mitgestalten können. Welche Vorzüge Grünwinkel für Familien hat, davon erzählten Dagmar Jenker und ihr Sohn aus der Albsiedlung. Die beiden freuten sich besonders über das viele Grün direkt vor ihrer Haustür. Familie Dreikluft aus der Hardecksiedlung lobte die Nähe zur Innenstadt und dass man in Grünwinkel dennoch wie auf dem Dorf wohne. Marco Rossi und seine Tochter fassten alle Vorzüge mit den Worten „Grünwinkel kennen, Grünwinkel lieben“ zusammen. Aus den vielen Fotografien und den kurzen Interviews entstand eine knapp sechsminütige Präsentation des Stadtteils, in der wir versuchten, alle seine Aspekte und Vorzüge darzustellen. Interessiert zeigten sich die Besucher beim Bürgerempfang und verweilten gern vor dem Bildschirm, auf dem der Film lief. Dies sollte jedoch nicht die einzige Gelegenheit bleiben, an dem er präsentiert wird. Auch zukünftig soll er der Öffentlichkeit gezeigt und nach Bedarf erweitert werden, um der Öffentlichkeit Grünwinkel von seinen schönsten Seiten zu zeigen. Sandra Schneider

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Foto: Gertrud Bader

Fleißige Helfer der Grünwinkler Frühjahrsputzete

Grünwinkler Frühjahrsputzete am Samstag, 9. März 2013 Auch in diesem Jahr rief der Bürgerverein Grünwinkel zum Frühjahrsbeginn zur Stadtteilputzete auf. Am Samstag, 9. März 2013 kamen rund 200 Freiwillige aus Vereinen, Kirchengemeinden, der Schule, aus der Bürgerschaft und der Firma Michelin, um die Grünanlagen und Straßenränder vom Unrat zu säubern. Alle putzten sie im Rahmen der „Dreck-weg-Wochen“ der Stadt Karlsruhe Bereits um 8.30 Uhr wurden die ersten Zangen und Müllsäcke ausgegeben. Treffpunkt war bei der Freiwilligen Feuerwehr in der

Zeppelinstraße. Zum Abschluss ab 11 Uhr gab es dort einen kleinen Imbiss und Getränke, gestiftet von der Firma Michelin, der Gartenstadt und von Hatz-Moninger. Auch Bürgermeister Klaus Stapf, Karlsruhes zuständiger Dezernent für die Sauberkeit in der Stadt, war gekommen und staunte über die große Beteiligung in unserem Stadtteil. Hiermit sagen wir allen Helfern, Sponsoren sowie der Freiwilligen Feuerwehr für Ihre Hilfe unseren Dank. Gertrud Bader

Schadstoffsammlung Grünwinkel Zeppelinstraße (Platz vor dem Einkaufszentrum) Di

29.10.2013

Verlängerter Staufenbergweg (Parkplatz Friedhof) Do 19.09.2013

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Initiative für Kinder + Jugendliche

Dank der Kooperation mit der GS Grünwinkel konnten wir die Veranstaltung in der Aula der Grundschule Grünwinkel durchführen. Nach einer Erläuterung der Initiative, der Ziele und dem Ablauf unserer Aktion wurde direkt mit der Arbeit im Forum begonnen. In einer Mitmachaktion haben alle Teilnehmer Ihre Wünsche und Vorstellungen auf´s Papier gebracht. Vorgestellt wurden auch die Ergebnisse der 150 ausgefüllten Fragebögen aus den Umfragen im letzten Jahr, welche ebenfalls in die Auswertung der Beiträge mit eingeflossen sind. Das hat Spaß gemacht und auch lustige Ideen hervor gebracht. So kam mehrfach die Nach-

frage nach einer BMX-Bahn, einer Fläche zum Skaten und Waveboard fahren, einem Kletter-Park, bzw. Klettermöglichkeiten auf Spielplätzen, bis hin zu einer Kopie des Vergnügungsparks in Rust mit 300m hoher Riesenrutsche. Lustige Ideen waren eine Boxarena, ein Badestrand/Freibad an der Alb mit Riesen-Holzschiff, ein 3-D Kino, noch mehr FastFood-Läden. Und am besten fanden alle Beteiligten den Wunsch nach einer Geldfabrik, wo sich alle bedienen können. Die meisten Beiträge sind aber ernst zu nehmende Anliegen, die WIR weiter verfolgen können und wollen. Auch die Anzahl von ähnlichen Forderungen ließ erste Rückschlüsse auf die Wichtigkeit der Bedürfnisse zu. Ein Schwerpunkt der Wünsche liegt in der Verbesserung der bestehenden

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Die 2012 gemeinsam von Bürgerverein Grünwinkel und dem Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe gestartete Aktion, zur Feststellung und Verbesserung der Lebensund Entwicklungsmöglichkeiten von jungen Menschen im Stadtteil Grünwinkel, hat Fortschritte gemacht.

Am 12. April 2013 hat das 1. Kinder- und Jugendforum in Grün­ winkel statt­gefunden.

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RÜNWIN

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in Grünwinkel

WIR TE

ILI G U N G J U N G

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Fußballplätze und der Spielplätze. Das zuständige Gartenbauamt der Stadt Karlsruhe steht sicher den Ideen der Grünwinkler Jugend aufgeschlossen gegenüber. In dieselbe Richtung geht der verstärkte Wunsch nach einer Mountainbike-/DirtbikeStrecke – die Jugendlichen wären absolut bereit an geeigneter Stelle selbst mit Hand anzulegen und Verantwortung zu übernehmen. Eine andere Tendenz ist der Wunschkomplex nach einer sauberen Umwelt in Grünwinkel mit weniger Müll, Hundekot, Vandalismus und illegaler Graffitikunst (weitere Free Walls wären gut). Ebenso nerven die vielen Baustellen im Stadtteil die Kinder. Weiterhin wurde mehrfach formuliert, dass es schön wäre, einen geeigneten Treffpunkt in der Nähe für junge Menschen zu haben, wo sich auch Mädchen treffen können, wo man Freunden begegnet, und wo man auch bei schlechtem Wetter hingehen kann. Auf dem Schulhof der Grundschule Grünwinkel könnte man nach Meinung vieler

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Mitwirken!

Wer auch so einen Button haben möchte, kann sich bei uns melden oder besser – zum nächsten Forum kommen!

Teilnehmer des Forums erhalten Informationen zur Initiative per mail. Falls Ihr interessiert seid, gebt uns eure mail-Adresse unter der wir Euch erreichen können. Wir nehmen Euch gerne in den Kreis der Initiativeteilnehmer auf. Michael Popp

WIR

WIR treffen uns wieder in der Aula der Grundschule Grünwinkel und wollen weitere Überlegungen anstellen, welche Ideen WIR wie weiter voran bringen können.

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KEL SC

Für unser nächstes Treffen wünschen wir uns – auch aus der Gruppe der Jugendlichen – weitere Mitstreiter.

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ILI G U N G J U N G

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Interessenten melden Sich bitte beim Bürgerverein Grünwinkel unter gruenwinkleranzeiger@ bv-gruenwinkel.de oder beim Jugendhaus WEST unter 0721/1335643 bei Timm Hohler kjh-west@stja.de

Der Einsatz lohnt sich!

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SIND G

Wir freuen uns auch über Erwachsene, Senioren, Vereine und Grünwinkler Betriebe, die sich bei der Unterstützung dieser Initiative für Kinder und Jugendliche aktiv beteiligen möchten.

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Wir freuen uns über das Mitwirken der Kinder und Jugendlichen und bedanken uns für die Unterstützung von unseren erwachsenen Grünwinklern.

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Fotos: D. Bittner

Zum Abschluss gab es einen Button mit dem Logo der Initiative WIR SIND GRÜNWINKEL für die Teilnehmer des Forums.

… und in der Zwischenzeit nehmen wir gerne weitere Anregungen für die Unterstützung der Interessen von Kindern und Jugendlichen in Grünwinkel auf.

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Dass die Anwesenden einen netten Nachmittag hatten, war nicht zu übersehen - die Pause mit Getränken und Kuchen hatte auch dazu beigetragen.

Gemeinsam können WIR viel erreichen!

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Kinder noch mehr Spielmöglichkeiten und Spielgeräte installieren.

Wir bitten unsere Leser, Ihren Kindern, Enkeln, Geschwistern …. jungen Verwandten und Bekannten von dieser Initiative zu erzählen.


Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

„Den Frühling mit allen Sinnen erleben“ so lautete das Motto des Seniorennachmittags, der vom Bürgerverein Grünwinkel e.V. jedes zweite Jahr veranstaltet wird. Es ist bereits Tradition, dass Renate Mechelke hauptverantwortlich den Nachmittag plant, gestaltet und liebevoll durch die einzelnen Programmpunkte führt. Soviel sei vorab verraten: Alles war stimmig, angefangen von der frühlingshaften Gestaltung des Programmhefts, der Blumendeko bis hin zur Organisation der Abschiedsgeschenke – nun aber zum sonnigen Nachmittag (trotz Frühlingsregen): Herzlich begrüßte Karlheinz Schmidt (1. Vorsitzender des Bürgervereines) trotz Frühlingsgrippe die Anwesenden und übergab das Zepter an Frau Mechelke. „Nun geht es los“, wurde gespannt geflüstert. Das Programm lag bereits auf allen Plätzen aus und stimmungsvoll wurde das erste Lied „Schön ist die Jugend“ gesungen. Dann folgten Gedichte von den Schriftstellern H. Seidel und A. von Droste-Hülshoff, die Renate Mechelke festlich vortrug. Im Wechsel dazu wurden passende Frühlingslieder gesungen, die bei einigen Erinnerungen an alte Zeiten weckte. Nun wurde es spannend im Saal: Die Grundschüler der zweiten und dritten Klasse hatten

unter Regie ihrer Lehrerin Frau Schweickert sowie der Konrektorin Frau Mees ein Theaterspiel einstudiert: „Les fleurs se réveillent“ – „Die Blumen sind erwacht“. Hervorragend wurde das Stück von den Schülern aufgeführt – auf deutsch und französisch. Gemeinsam wurde mit den Anwesenden im Saal das Lieblingslied der Schüler „Ich lieb` den Frühling“ mit dem Refrain „Dum di da di, Dum di da di“ gesungen, der als Ohrwurm wohl den restlichen Tag nicht nur die Kinder begleitet hat. Nach einer kleinen Pause wurde der nächste Programmpunkt mit Gedichten und Liedern umrahmt: Die Residenzspatzen der Karnevalsgesellschaft Fidelio e. V. (unter Leitung von Timo Schenk und betreut von Kerstin Maier) stürmten die Bühne und führten unter fetziger Musik das Tanzstück „Bauer sucht Frau“ auf. Gewonnen wurde diese Gruppe von dem Vorstandsmmitglied Elke Bittner, die selbst jahrelang bei der Fidelio getanzt hat.

Fotos: Conny Immesberger

Nachdem der Saal mit Frühlingsgefühlen in Schwung gekommen war und sich an den tollen Kostümen der Residenzspatzen erfreuen konnte, wurde es stiller: Frau Mechelke präsentierte ein VogelnamenSuchrätsel, „denn nicht nur Pflanzen und Menschen können den Frühling fühlen, ein wichtiger GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

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Bote sind auch Vögel mit ihrem Gesang“. Gewonnen bei diesem Vogelquiz (14 Vogelnamen galt es zu finden) haben Frau König und Frau Bachmann – jeweils zwei Karten für den Stadtgarten. Ein weiteres Highlight dieses Nachmittags war nun der Auftritt des Rock ‘n‘ Roll-Clubs „Forever“ e.V. aus Karlsruhe. Zu fetzigen Oldies wurde Rock ‘n‘ Roll aus den 50er und 60er Jahren aufgeführt – mit entsprechender Tanzkleidung. Verabschiedet hat sich die Gruppe unter Trainerin Marion Scherer mit der Zugabe und der Information, dass der Verein im Radlertreff am Schwimmschulweg Kurse für Jedermann anbiete; so tanzte auch ein Grünwinkler bei der Aufführung mit.

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Gemäß dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“, folgte nun das FrühlingsblumenQuiz, der die grauen Zellen anregte. Hier wurden Blumen gesucht, die sich aus zwei Teilen zusammensetzen: „Zerkleinerungsgerät eines Raubtieres“ (Löwenzahn). „Gemüse für ein zottiges Raubtier“ (Bärlauch). Hätten Sie‘s erraten? Die Gewinner des Quizes wurden mit Karten für das Kammertheater belohnt. Viel zu schnell zog der Nachmittag vorüber. „Den Frühling mit allen Sinnen erleben“, das war deutlich an diesem Tag zu spüren. Ein recht herzlicher Dank galt am Ende den zahlreichen Kuchenspendern und hauptsächlich auch dem Helferteam: Frau Bachmann, Frau Bader, Frau Bittner, Frau Schmidt und Frau Kullick – ohne deren Hilfe die Veranstaltung nicht so reibungslos von der Bühne gegangen wäre. Ein letzter Dank ging auch an Herrn Mechelke (Technik) sowie Frau Günzel und Herrn Vogt (Musik). Zum Abschluss stellte Heide Wroblewski das Programm „Aktiv älter werden in Grünwinkel“ vor. Hier ist jeder willkommen, z. B. bei gemeinsamen Spaziergängen, einem Literaturkreis, zum Boule spielen, beim KnöpflesKreis im Haus Edelberg oder neuerdings beim Kochkurs (für Männer). Conny Immesberger

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Foto: Renate Mechelke

Gönnen Sie sich 1,5 Stunden Ruhe und Entspannung!

Der Auftritt des Karlsruher Rock ‘n‘ Roll-Clubs „Forever“ e.V. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104


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Blumenschmuckwettbewerb Die kalte Jahreszeit ist vorbei, jetzt ist wieder Pflanzzeit. Dies ist für das Gartenbauamt ein Grund auf den Blumenschmuckwettbewerb hinzuweisen. Intention des Wettbewerbs ist es, die Verbesserung des Wohnumfeldes zu unterstützen. Mitmachen können alle Karlsruherinnen und Karlsruher, aber auch Organisationen, Vereine, Gesellschaften oder auch Firmen. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass man die Beplanzungen von Balkonen, Fenstern und Vorgärten an öffentlichen Wegen sehen kann.

Hauptbewertungszeit ist vom 23. Juli bis 10. August. Besonders schöne Arrangements werden Ende August noch einmal von einer Preisrichterkommission bewertet. Weitere Infos: www.karlsruhe.de/b3/freizeit (Stichwort: Natur und Stadtgrün). Gertrud Bader

Bis Ende Juni kann man sich beim Gartenbauamt, Lammstr. 7 oder per Telefon (1336754) oder per E-Mail (katja.ludwig@gba. karlsruhe.de) anmelden.

Foto: Hilde Stähle

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Jahresausflug des Bürgervereins am 28.9.13 nach Schwetzingen zur Sommerresidenz des Kurfürsten Carl Theodor (1724–1799) Lassen Sie sich verzaubern vom Flair dieses Städtchens, der „Perle der Kurpfalz“. Neben seinem historischen Ortskern besichtigen wir die malerische Garten­anlage oder das ursprünglich mittelalterliche Wasser- und spätere Jagdschloss des Kurfürsten von der Pfalz, der Schloss und Garten im 18. Jh. als Gesamtkunstwerk inszenierte. Nachdem uns der Bus gegen 12:30 Uhr im Herzen von Schwetzingen aussteigen lässt, lernen wir Geschichte, Plätze, Gebäude und Straßen der Stadt näher kennen. Wer möchte, kann dazu an einer Führung teilnehmen, dies aber auch auf eigene Faust tun. Nun wird es Zeit für eine Kaffeepause, bevor wir am Nachmittag – gegen 14.30 Uhr – den symmetrisch angelegten barocken Lust- und Landschaftsgarten der Kurfürsten besuchen oder an einer Schlossführung teilnehmen. Ausklingen lassen wir den Ausflug bei einem geselligen Beisammensein mit Pfälzer Spezialitäten, welche uns im Brauhaus Ritter serviert werden. Dieses liegt direkt am Schloss- bzw. Marktplatz, mit seinem schönen Ambiente.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

60 Jahre Wiedergründung des Bürgervereins Grünwinkel am 25.4.1953 Im April 2013 jährte sich die Wiedergründung des Bürgervereins zum 60. Mal, denn nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 wurden alle Bürgervereine aufgelöst. Als sich nach den schlimmen Kriegsjahren langsam wieder politische und auch kulturelle Strukturen gebildet hatten, gab es Grünwinkler Bürger, die nachhaltige Verbesserung in vielen Bereichen des Stadtteils einforderten. Zu Ehren dieser Initiatoren wollen wir das wichtige Ereignis der Wiedergründung des Bürgervereins im

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Jahre 1953 hiermit wieder in Erinnerung rufen. Die Redaktion hat sich hierzu mit einem Zeitzeugen und auch unmittelbar Beteiligten zu dem damaligen Geschehen, Herrn Heinz Schwarzwälder, zu einem Gespräch getroffen. Er war einer der Grünwinkler Bürger, die sich am 25.4.1953 im Gasthaus Rössle trafen, um die Wiedergründung des Bürgervereins zu beschließen. Dieser Begebenheit gingen diverse Stammtischtreffen des Gesangvereins LiedertafelLyra in Grünwinkel, im damaligen „Engel“ (heute „Beim Schupi“), voraus. Teilnehmer waren unter anderen Alban Schuster, Friedolin Müller, Berthold Ruprecht und Rudolf Freytag. Die schlechte Infrastruktur in den Nachkriegsjahren, wie z.B. der geschlossene Friedhof in Grünwinkel, der schlechte Straßenzustand, die fehlende Straßenbeleuchtung und Kanalisation sorgten für den Unmut der Bürgerschaft. Viele Häuser, besonders im Unterdorf von Grünwinkel, waren noch zerbombt und die Kriegsschäden erheblich. Herr Schwarzwälder erzählt, dass 1953 eine Zeit des Aufbruchs war. Einen VWKäfer konnte man damals für 4.000 DM kaufen, die Schwarzwaldhalle wurde in diesem Jahr gerade eingeweiht. Es fehlte jedoch an der konsequenten Umsetzung der Angelegenheiten des Stadtteils Grünwinkel bei der Stadt und den Behörden. Kommunale Angelegenheiten gingen nur schleppend voran. Das einsetzende Wirtschaftswunder sollte nun auch in Grünwinkel „wirken“. Mittels ei-

Stammtisch Der Stammtisch des BüV findet jeden 1. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im „Braustübl Hatz-Moninger“ in der Zeppelinstraße statt. Mitglieder und Gäste sind herzlich willkommen.

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Foto: Gertrud Bader

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Heinz Schwarzwälder ner Plakataktion (s. auch Grünwinkler Chronik S. 407) riefen nun Friedolin Müller, Rudolf Freytag, Alfred Roth, Andreas Braun und G. Holzer, die Grünwinkler Bürger auf, den „Bürgerverein Grünwinkel und Siedlungen“, weiterzuführen. Die erste Versammlung sollte am 25.04.1953 im Gasthaus Rössle stattfinden. „Es fanden sich 56 Bürger ein, welche das Gründungsprotokoll des Bürgervereins

noch am gleichen Abend unterschrieben“, erzählt Heinz Schwarzwälder. Zum 1. Vorsitzenden, wurde Friedolin Müller gewählt. Sein Stellvertreter wurde Alban Schuster und zum Schriftführer wurde Bertold Rupprecht benannt. Kurz darauf erhielten 3000 Grünwinkler Haushalte einen schriftlichen Aufruf, Mitglied des neuen Bürgervereins zu werden. Diese Schriftstücke wurden wieder persönlich von den Gründungsmitgliedern abgeholt. So konnte bereits im August 1953 vom Vorstand berichtet werden, dass 18 Anträge verschiedenster Stadtteilangelegenheiten, wie z.B. die Öffnung des Friedhofes und der Bau von Kinderspielplätzen, der Stadt vorgetragen wurden. Herr Schwarzwälder, damals 27 Jahre alt, arbeitete in den folgenden Wochen innerhalb des gewählten Vorstands an der neuen Vereinssatzung mit, welche am 8. Mai 1954 beschlossen wurde. Er verblieb die folgenden 50 Jahre in verschiedenen Aufgaben in den Reihen des Vorstands des BÜV. Elke Bittner

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Geschichtskreis erlebt Glockenguss Für den Grünwinkler Geschichtskreis wurde der 1. Februar 2013 ein unvergesslicher Tag. Er war von der Karlsruher Glockengießerei Bachert eingeladen, einem Glockenguss beizuwohnen. Klaus Hunn, unser langjähriger Feuerwehrkommandant, hatte die Teilnahme vermittelt. Möglich war die Teilnahme, weil die Auftraggebergemeinde nur durch zwei junge Gemeindemitglieder beim Glockenguss vertreten sein konnte. Die Anreise für die Gemeinde war zu weit. Auftraggeberin war die evangelische Kirchengemeinde in Kletzin. Kletzin ist eine kleine Gemeinde im Norden der Mecklenburgischen Seenplatte mit knapp eintausend Einwohnern – erstmals erwähnt im Jahr 1304. Zunächst konnten wir uns in dem kleinen, interessanten Firmenmuseum umschauen und uns auf das bevorstehende Geschehen einstimmen. Frau Christiane Bachert nahm sich unserer Gruppe liebevoll an und gab uns einen sehr informativen Einblick in die ehrsame Kunst des Glockengusses, die seit dem Mittelalter in gleicher Art bis heute fortgeführt wird. Auch Maße, Form und verwendete Stoffe blieben bis heute unverändert. Die Familie Bachert hat sich seit 1725 über sieben Generationen hinweg dem Glockenguss verschrieben. Heute stellen in dem Unternehmen, das in Grünwinkel seinen Sitz hat, die Kunsthand-

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Foto: Friedrich Brockmeier

Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

werker Glocken, Glockenspiele, Glockenstühle (mit vier Zimmermeistern), Läuteanlagen und Turmuhren her. Ihre Glocken läuten unter anderem in der Dresdner Frauenkirche und in vielen Ländern. Sogar für die Olympischen Spiele in Barcelona wurde ein großes Geläut gegossen. Und an jedem Freitag ertönt die Friedensglocke vom Turm der Karlsruher Christuskirche. Die „Seele“ einer jeden Glocke ist die Rippe, eine Schablone, die der werdenden Glocke Gewicht, Wohlklang und Ton geben wird. Jahrhunderte lange Erfahrungen und komplexe mathematische Berechnungen bewirken den richtigen Schlagton und die Untertöne. All die Erfahrungen und Überlieferungen sind ein Betriebsgeheimnis der Firma. In der Werkshalle erlebten wir die Mitarbeiter, wie sie gewissenhaft, erfahren und kunstvoll ihre Arbeit verrichteten. Mit Lehmsteinen bauen sie zuerst den Kern der Glocke, der später deren Hohlraum bildet. Dieser bleibt hohl, damit er mit einem Holzkohlenfeuer erhitzt werden kann. Immer wieder werden neue Schichten Lehm aufgetragen und durch die kreisende Schablone geformt, bis die Rippe fest auf dem trockenen Lehm läuft. Ihre Form bestimmt schon die Tonart der Glocke, ob Dur oder Moll. Nun wird die „falsche“ Glocke aufgetragen. Nach Anpassung der Schablone auf die DiGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104


Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

mensionen der äußeren Glockenwand wiederholt sich der Vorgang. Nach Erkalten werden nach Auftragen einer Talgschicht auf die Oberfläche Bilder und Inschriften – hergestellt aus Bienenwachs – erhaben angebracht. Darum herum wird ein Mantel aus Lehmbrei vermengt mit Ziegelmehl und Kälberhaaren, dann mit Lehm und Pferdemist und einem Eisengerippe gelegt. Nachdem der Mantel hart geworden ist, hebt ein Kran den Mantel hoch und gibt den Kern frei. Die „falsche Glocke“ wird zerstört. Der Mantel erhält einen Gießtrichter und Windpfeifen, durch die die erhitzte Luft beim Glockenguss entweichen kann. Dann wird die Form in der Dammgrube oder bei kleineren Glocken in einem großen Behälter in Sand eingestampft, damit das Metall beim Einlaufen die Glockenform nicht sprengen kann.

Fürbitt- und Segensgebete für das Gelingen des Gusses und für die Menschheit gesprochen. Und nach dem Guss schloss ein Dankund ein Friedensgebet, ein gemeinsames „Vater unser“ und das Lied „Großer Gott wir loben dich“, die Weihehandlung ab. Alle Teilnehmer waren von dem unvergesslichen Erlebnis sehr berührt Mit herzlichen Worten bedankten wir uns bei Frau Christiane Bachert und bei den Mitarbeitern und wünschten, dass noch vielen Grünwinklern die Gelegenheit geboten werden kann, einen Glockenguss bei der Karlsruher Glockengießerei Bachert zu erleben. Eduard Jüngert

Im Schmelzofen werden Kupfer und Zinn in etwa 8- bis 10stündiger Schmelze mit ca. 1100 Grad flüssig gemacht und im Tiegel zum Einlauftrichter befördert. Wenn das Metall sich in den Windpfeifen zeigt, ist der Guss gelungen. Schon am andern Tag ist die Glocke so weit abgekühlt, dass der Mantel zerschlagen und der Kern herausgemeißelt werden kann. Wir erlebten nun mit, wie die in ihren bis zu den Knöcheln reichenden Isoliermänteln und verhüllten Gesichtern den Schmelztiegel zuerst zur größeren Glockenform für eine 250 kg-Glocke in cis ²‘ und nach gelungenem Guss zur kleineren 170 kg-Glocke e² führten. Zuvor aber haben die Gemeindevertreter

Rudolf-Freytag-Str. 13 76189 Karlsruhe Foto: Friedrich Brockmeier

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Fotos: Gertrud Bader, Oliver Buchmüller

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Ein Stolperstein für

Ludwig Brieskorn Am 16. April 2013 wurde in der Durmersheimer Str. 77 ein Stolperstein für Ludwig Brieskorn gelegt. Ludwig Brieskorn gehört zu den bis heute weitgehend namenlosen Menschen, die schon vor 1933 den Kampf gegen den nationalsozialistischen Rechtsextremismus, dessen Ideologie und dessen weithin sichtbare Gewalttätigkeit aufnahmen. Der Stolperstein für Ludwig Brieskorn wurde von Zehntklässlern der Comenius-Realschule gespendet. Während des Geschichtsunterrichts beschäftigten sich die Realschüler mit den Folgen des Nationalsozialismus in Karlsruhe und entschlossen sich zur Patenschaft für einen Stolperstein für Ludwig Brieskorn. Die Biografie über Ludwig Brieskorn können Sie in unserem Innenteil „Grünwinkler Geschichten“ im nächsten Dezember-Heft Nr.

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105 lesen. Weitere Stolpersteine in Grünwinkel wurden vor der Durmersheimer Str. 19 für August Dosenbach (am 9.11.2006) und im Buschwiesenweg 13 für Julius Engelhardt (am 19.3.2008) verlegt. Das Projekt der Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig ist inzwischen in vielen Ländern Europas etabliert und mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet worden. Dadurch wird es möglich, auch den zumeist ungenannten mutigen Gegnern des Nationalsozialismus, die wie August Dosenbach, Julius Engelhardt und Ludwig Brieskorn Opfer der NS-Gewaltherrschaft wurden, einen Platz im öffentlichen Gedenken zu sichern und sie vor dem Vergessen zu bewahren. Näheres ersehen Sie unter der Homepage www.stolpersteine-karlsruhe.de. Dr. Manfred Koch, Mitglied der Koordinierungsgruppe Stolpersteine

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Wenn Sie in unserem Stadtviertel spazieren gehen, können Sie manches entdecken, was oft unbeachtet bleibt. Wir möchten Sie mit den beiden Suchbildern ermuntern, offenen Auges durch unseren Stadtteil (Alt-Grünwinkel, Hardeck-, Alb- und Heidenstückersiedlung) zu schlendern:

UF AUGENNWIA K N EL IN GRÜ

Unser erstes Suchrätsel war nicht leicht, so dass wir leider keine Gewinner ermitteln konnten.

Hier die Auflösung aus der Juni-Ausgabe:

Bild 1: Wattkopfstr. 82, Heidenstückersiedl. Bild 2: Silos der Brauerei Hatz-Moninger Gewinner: Dr. Rainer Melchers, Schöllkopfweg Heike Heßler, Haubenkopfstraße Susanne Heß, Hausackerstraße

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Und hier die neuen Suchbilder: Bild 1: Dieser Gedenkstein hat sicher jeder schon gesehen, aber wo? Bild 2: Diese Türe befindet sich an einem viel besuchten Gebäude. Um welches handelt es sich?

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Wenn Sie die Antwort wissen, senden Sie die Lösung auf einer Postkarte an: Renate Mechelke, Haubenkopfstr.1 d, 76189 Karlsruhe Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir drei Preise: 1. Preis: Grünwinkler Chronik, 2. Preis: Zwei Flaschen Sekt, 3. Preis: Eine Flasche Sekt Einsendeschluss ist Donnerstag, der 5. September 2013

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

Heribert Scherer, Glückwunsch zum 85.ten

Foto: Oliver Buchmüller

Es war ein Tag der offenen Tür am 19. April für Gratulanten in der Ulmenallee. Es kamen viele, die dem Geburtstagskind ihre Aufwartung machten und viele Glückwünsche überbrachten. Da durfte der Bürgerverein nicht fehlen. Frau Bader überbrachte unserem Ehrenvorsitzenden des Bürgervereins die obligatorische Geburtstagskarte und eine Flasche Sekt. Im Namen der Grünwinkler Bürgerschaft aber auch persönlich durfte ich in Anwesenheit von Herrn Eduard Jüngert und weiteren Geburtstagsgästen Heribert Scherer die allerbesten Glückwünsche überbringen. In einer launigen Gesprächsrunde wurde

nicht nur über Grünwinkler Geschichte/ten, sondern alte Erinnerungen aus seiner früheren Arbeit im Bürgervereins und der Tätigkeit als Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, lebhaft diskutiert. Wir hoffen, dass wir noch lange in die Ulmenallee zum Gratulieren kommen dürfen und wünschen Heribert Scherer die erforderliche Gesundheit, dass er mit seinen Ideen und seiner Tatkraft unsere Arbeit im Bürgerverein und im Geschichtskreis weiterhin so hilfreich unterstützt. Der Dank gilt aber auch seiner Ehefrau für die vorzügliche Bewirtung mit Speis und Trank. Lieber Heribert Scherer, nochmals herzlichen Glückwunsch und herzlichen Dank. Karlheinz Schmidt 1. Vorsitzender

Der Bürgerverein Grünwinkel e.V. begrüßt seine neuen Mitglieder! Er dankt für Ihre Entscheidung, Mitglied des Bürgervereins Grünwinkel zu werden. Schön, dass sich immer wieder Menschen finden, die die Arbeit des Bürgervereins unterstützen. • • • • •

Nold, Inge Stefanie Paul, Ingrid Paul, Jürgen Paul, Franziska Reise, Günter

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Reise, Célina Reise, Patrick Reise, Janine Willenberg, Gudrun Willenberg, Gernot

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• Grabpflege • Geschenkartikel

Öffnungszeiten: Mo–Fr 9–13 Uhr u. 15–18 Uhr · Sa 8–13 Uhr Durmersheimer Str. 27 · 76185 Karlsruhe-Grünw. gegenüber vom Friedhof · Tel. 0721/5310719

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Juli: Heck, Margot Rheinhafenstr. 157 Zöller, Horst Appenmühlstr. 2 a Goetz, Margarete Hellbergstr. 21 Schwarzwälder, Brigitta Hopfenstr. 3 Leonard, Ursula Hausackerstr. 2 Wolter, Inge Hausackerstr. 2 Assem, Waltraud Robert-Blum-Str. 18 August: Bauszys, Erika Durmersheimer Str. 104 Kassens, Bernhard Kübelkopfstr. 15 Kralovec, Margarethe Weltzienstr. 9 Gauch, Helga Charlottenstr. 10 Billmann, Ingrid Hopfenstr.16 Leucht, Dieter Mühlacker Gorenflo, Bernd Wattkopfstr. 27 Jehle, Doris Rennbergstr. 9 September: Hund, Ursula Hornisgrindestr. 6 a Pester, Peter Forchheimer Str. 18 Sailer, Hubert Boettgestr. 8 Rolle, Karin Kieler Str. 66, Wilhelmshaven Zabel, Ursula Hopfenstr. 5 Vallerius, Heidelinde Hochkopfstr. 18 Schulze, Dieter Ahornweg 13 Zieger, Brigitte Rheinhafenstr. 149 Hess, Wolfgang Hausackerstr. 9 Schober, Edith Kübelkopfstr. 12 Baum, Joachim Konr.-Kreutzer-Str. 1

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Wer nicht möchte, dass sein Name erscheint, soll sich bitte melden.

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Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

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Alban Schuster prägte den Bürgerverein nach dem Zweiten Weltkrieg. Er gehörte 1953 zu den Wiedergründern und übernahm sogleich das Amt des 2. Vorsitzenden. Von 1957 bis 1983 war er dessen 1. Vorsitzender und konnte zahlreiche Verbesserungen für den Stadtteil erwirken. „Bürgermeister von Grünwinkel“ wurde er gerne genannt. Und so würdigte ihn Karlheinz Schmidt als einen Netzwerker: „Geschickt verstand er es, kompetente Mitstreiter im Vorstand einzubinden, geschickt nutzte er auch seine Studienfreundschaft mit OB Günther Klotz, um seinen Stadtteil voranzubringen“, so der amtierende Vorsitzende des Bürgervereins. Gerhard Strack

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Foto: Gerhard Strack

Der Ehrenvorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel, Alban Schuster, wäre am 15. Mai dieses Jahres 100 Jahre alt geworden. Der Vorstand des Bürgervereins sowie Wegbegleiter Alban Schusters legten an diesem Tag ein Blumengebinde an seinem Grab auf dem Grünwinkler Friedhof nieder.

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Foto: Donecker

Bürgerverein Grünwinkel gedenkt seines Ehrenvorsitzenden Alban Schuster


TSCH

Foto: Privat

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Der Herr über Leben und Tod hat folgende Mitglieder von uns genommen: Malchow, Hans-Hartwig Rheinhafenstr. 143 Nold, Maria Wattkopfstr. 41 a

Nachruf Gertrud Zehder Frau Gertrud Zehder verstarb am 12.03.2013 im gesegneten Alter von 98 Jahren. 03.12.2012

09.01.2013

Kunz, Ludwig Eichelbergstr. 58 17.03.2013 Hanselmann, Richard Hopfenstr. 5 25.03.2013

Über 60 Jahre leitete Frau Zehder mit großer Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Engagement die Bücherei der Pfarrgemeinde St. Josef, bis sie am 22.10.1995 ihr Ehrenamt in jüngere Hände übergab. Frau Zehder nahm großen und regen Anteil am Pfarr­ gemeindeleben.

Wir werden allen Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Sie mögen in Frieden ruhen.

Wir werden ihrer in bleibender Erinnerung gedenken. Pfarrgemeinde St. Josef

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Stadtjubiläum 2015 – Machen Sie mit! Im Jahr 2015 wird Karlsruhe 300 Jahre alt und feiert sein ganz besonderes rundes Jubiläum.

Welche Regeln gibt es?

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Wie können Sie sich beteiligen?

Das Projekt sollte vor allem den Stadtteil repräsentieren, aus dem es kommt. Es sollte öffentlich und neuartig sein sowie die Besonderheit des jeweiligen Stadtteils unterstreichen. Jedes Projekt sollte einen Bezug zum Leitmotiv des Stadtjubiläums haben, also die Aspekte „Innovation“ und „Lebensqualität“ berücksichtigen. Die Art des Projektes bleibt Ihnen überlassen. Sie können etwa eine Aktion, eine Veranstaltung oder eine Ausstellung planen. Die Projekte können an einem Tag, einem Wochenende oder sogar das ganze Jahr 2015 stattfinden. Die Projekte können als einmalige Aktion, als langfristige oder sogar als dauerhafte Maßnahme konzipiert sein. Die Ideensammlung, die Prüfung auf Realisierbarkeit und die Umsetzung der Stadtteilprojekte erfolgt eigenverantwortlich in den Stadtteilen. Was nicht gefragt ist: nicht öffentliche Projekte, Lobbyprojekte oder ohnehin geplante Infrastrukturprojekte. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.karlsruhe2015.de.

Auf der Rückseite dieses Aufrufes befindet sich ein Formular, mit welchem Sie Ihren Vorschlag für Grünwinkel beschreiben können. Lassen Sie Ihren Phantasien freien Lauf. Sie können das Formular auch von unserer Homepage www.bv-gruenwinkel.de herunter laden. Senden Sie Ihre Vorschläge bis August 2013 ein!

Machen Sie mit, wir freuen uns über zahlreiche Vorschläge. Sie können Ihre Vorschläge bis zum 8. August bei dem Bürgerverein Grünwinkel unter der E-Mail-Adresse o.storm@bv-gruenwinkel.de oder per Post an Oliver Storm, Eichelbergstr. 53, 76189 Karlsruhe einreichen. Oliver Storm

Beteiligen Sie sich in Ihrem Stadtteil! Im Zusammenhang mit den Festlichkeiten in der Innenstadt sowie rund um das Karlsruher Schloss in Form eines Festivalsommers vom 17.06.2015 bis zum 24.09.2015, besteht für die 27 Stadtteile die Möglichkeit, sich direkt zu beteiligen. Die Stadt hat die Aufgabe, Ideen zu sammeln und an die Bürgervereine bzw. Ortschaftsräte zu übertragen. Für die Durchführung der Stadtteilprojekte stellt die Stadt pro Einwohner 2,– € zur Verfügung. Die Bürger sind aufgerufen, Ideen für ihren Stadtteil zu entwickeln. Diese sogenannten Stadtteilprojekte können beim Bürgerverein (bzw. Ortschaftsrat) ihres Stadtteils eingereicht werden. Wir, der Bürgerverein Grünwinkel, haben nach einem Aufruf in Abstimmung mit den Vereinen ein Gremium gebildet, welches diese Vorschläge bewertet und die Besten davon ausarbeitet.

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Stadtgeburtstag 2015 – 300 Jahre Karlsruhe Vorschlag für ein Stadtteilprojekt in unserem Stadtteil Grünwinkel Eingereicht von: Name, Vorname Adresse Tel./E-Mail

Projektname Dauer des Projekts Projektbeschreibung

Wir wird das Projekt realisiert?

Mögliche Mitwirkende

Kostenschätzung Per Post bis 8. August 2013 an: Oliver Storm, Eichelbergstr. 53, 76189 Karlsruhe Fügen Sie bei Bedarf weitere Anlagen hinzu. Besten Dank.

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Geschichte/n Die Sammel-Reihe des Grünwinkler Anzeigers – Folge 5 | Juni 2013

Die „Albkapelle“ mitten im Dorf Vor 100 Jahren musste sie weichen

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Foto: StadtarchivAK 8/PBS oXIVc 30

Überblick: Dem Wahrzeichen unseres Stadtteils hat Hubert Buchmüller die Titelgeschichte dieser Beilage gewidmet. Im zweiten Teil seiner Firmengeschichte zu Junker & Ruh schildert Manfred Fellhauer die Entwicklung seit der Umsiedlung nach Grünwinkel bis zur Schließung im Jahr 1968. Wahrscheinlich nur die älteren Karlsruher können sich unter dem Begriff „De Verroi“ etwas vorstellen. Die Lebensmittelversorgung vieler Menschen war seine GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013 2012

Aufgabe, wie uns Bertold Kunz berichtet. In seinem zweiten Beitrag führt uns Bertold Kunz in die Anfänge des ÖPNV in Grünwinkel ein. Vor 75 Jahren wurde der Betrieb des Lobberles eingestellt. Die Rubrik Persönlichkeit habe ich diesmal einem verdienten Ehrenvorsitzenden des Bürgervereins gewidmet. Alban Schuster wäre im Mai 100 Jahre alt geworden. Viel Spaß beim Lesen und Sammeln Ihr Gerhard Strack 65


Folge 5: Die Albkapelle

Die Albkapelle rsprünglich stand die MariaHilf-Kapelle – heute nur Albkapelle genannt – mitten im Dorf Grünwinkel. Auf dem historischen Foto von 1904 auf der Titelseite dieser Folge kann man in der damaligen Hauptstraße – heute Durmersheimer Straße – zwei Häuser neben der Kapelle sehen, die heute noch mit der Nr. 90 und 90 a stehen. Die Kapelle wurde vor genau 100 Jahren an die Alb versetzt. Beginnen wir die Geschichte im Jahr 1713. Damals gab es bereits in Grünwinkel eine kleine Holzkapelle, die von Jacob Müller errichtet wurde. 30 Jahre später, so wird berichtet, war dieses Kirchlein dem Zerfall ausgesetzt. Doch die 24 Bürger, die damals in Grünwinkel lebten, wollten auch weiter66

hin ihr eigenes „Gotteshaus“ haben, denn die anderen Kirchen waren gut 15 bis 30 Minuten zu Fuß entfernt. Bereits 1746 wurde von staatlicher und kirchlicher Seite ein Neubau in Aussicht gestellt, jedoch nur, wenn die Grünwinkler Gelder für den Aufbau und den Unterhalt nachweisen könnten. Deshalb wurde eifrig gesammelt. Eine nicht ganz einfache Aufgabe: Es vergingen 13 Jahre, bis 1759 mit dem Neubau der Maria-Hilf-Kapelle begonnen werden konnte. Über dem Eingang befand sich damals ein in Stein gehauenes GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Fotos: Oliver Buchmüller

Wie die Maria-Hilf-Kapelle an die Alb kam


Folge 5: Die Albkapelle

Relief – Richard Gäckle hat es in einem Foto festgehalten –, das heute aber nicht mehr sichtbar ist. 1760 bekam die Kirche eine neue Glocke, und 1792 wurde das Kruzifix an der Frontseite gestiftet.

Fotos: Richard Gäckle, StadtAK 8/Alben 041, 40a

Doch mit dem steigenden Verkehrsaufkommen wurde die Kapelle an der Durmersheimer Straße – damals eine wichtige Nord-Süd-Verbindung – zunehmend zum Hindernis. Wie man auf der historischen Aufnahme sieht, ragte sie deutlich in den Gehweg der Landstraße hinein. Im Jahre 1890 wurde mit dem Bau der Kleinbahn, im Volksmund das „Lobberle“ genannt, die Kapelle endgültig zum Problemfall. Denn diese Bahn führte von Karlsruhe über Grünwinkel nach Durmersheim direkt an der Kapelle vorbei. 150 Jahre lang war die kleine Grünwinkler Kapelle Mittelpunkt der kirchlichen Gemeinde. Aber mit dem Bau der deutlich größeren Notkirche an der Zeppelinstraße 1909 geriet sie immer mehr in Vergessenheit und zerfiel zunehmend. Städtische Arbeiter benutzten sie als Abstellraum für Schubkarren, Schaufeln und Material. Stimmen, die den Abriss der Kapelle forderten, wurden laut. Kommerzienrat Dr. h. c. Robert Sinner entschloss sich deshalb 1913, die Kirche zu retten. Einen Grund – viel­­leicht der entscheidende – fand Eduard Jüngert in einem Brief im ErzbischöfGRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

l.: Kruzifix an der Frontseite o.: Steinrelief über der Eingangstür u.: Die Maria-Hilf-Kapelle an der Durmers­heimer Straße vor 1900

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Folge 5: Die Albkapelle

lichen Archiv. Robert Sinner schrieb, dass seine katholische Mutter nach ihrem Tod in der Kapelle aufgebahrt worden war. Als Wohltäterin der Gemeinde hatte sie viel Gutes getan. Robert Sinner und die Stadt einigten sich, die Kapelle abzutragen und sie an der heutigen Stelle an der Alb wieder zu errichten. Die Kosten übernahm der Fabrikant, Eigentümerin blieb weiterhin die Stadt. Die Benediktion (Segnungsfeier) der Kapelle erfolgte im August 1914. Leider blieb die Albkapelle, wie sie damals schon im Volksmund genannt wurde, vom Bombenangriff am 4. Dezember 1944 nicht verschont. Die schlimmsten Schäden behoben Freiwillige und verhinderten damit die völlige Zerstörung. 1953 sanierte die Stadt Karlsruhe die Kapelle. Im Jahr 1976/1977 erfolgte eine aufwändige Renovierung bzw. Gestaltung des Altars. Malermeister Walter Lacroix besorgte die

Marmorierung und Vergoldung. Ende 1977 wurde in die beschauliche Kapelle eingebrochen und das historische Altarbild, das Maria mit dem Jesuskind zeigte, gestohlen. Erst wenige Wochen zuvor war festgestellt worden, dass es sich um ein altes Gemälde von Wert handelte. Bis dahin vermutete man eine Kopie aus dem 19. Jahrhundert. Das heutige Altarbild ist ein Druck aus neuerer Zeit. Auch 100 Jahre nach ihrer Versetzung an die Alb hat die kleine Kapelle nichts von ihrem Charme verloren. Sie erfreut die Spaziergänger durch ihre idyllische Lage auf den Überresten einer alten Schanze aus den Franzosenkriegen des 18. Jahrhunderts. Jeder, der den wunderschönen Albwanderweg zwischen Mühlburg und Daxlanden wählt, kommt an diesem malerischen Flecken vorbei. Die Grünwinkler Bürgerinnen und Bürger

Die Maria-Hilf-Kapelle in der Durmersheimer Straße um 1904, von Norden gesehen ganz links die „Sinner-Villa“, Durmersheimer Straße 61


Folge 5: Die Albkapelle

Fotos: Ansichtskarte um 1900, StadtAK 8/PBS oXIVc 140, Richard Gäckle Fotoarchiv, Bertold Kunz Fotosammlung, C. Brandner

o.: Grünwinkel um 1900 (linkes Haus „Durmersheimer Str. 90“) r.: Albkapelle nach Versetzung, 1913 u.: Albkapelle um 1920

MEHR ÜBER DIE ALBKAPELLE:

haben ihre Albkapelle ins Herz geschlossen und sind stolz, eines der ältesten Baudenkmäler Karlsruhes „ihr eigen“ zu nennen. Zum Dank für und als Erinnerung an die Rettung der Maria-Hilf-Kapelle wählten sie im Jahre 2012 für ihre bis dahin unbenannte Ortsmitte den Namen „Robert-SinnerPlatz“. Hubert Buchmüller GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Hubert Buchmüller: „Die Albkapelle – Ein Grünwinkler Wahrzeichen mit bewegender Geschichte“, Broschüre, 2. Auflage, erhältlich (gegen eine kleine Spende) beim Pfarrbüro St. Josef. Eduard Jüngert: „Die Albkapelle und ihre Geschichte“ in der Chronik „Grünwinkel, Gutshof, Gemeinde, Stadtteil“, S. 329–333, erhältlich beim Bürgerverein Grünwinkel, Karlheinz Schmidt, Appenmühlstraße 3, Preis: 24,80 €.

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Folge 5: Industrie am Westbahnhof

Die Geschichte der Firma Junker & Ruh endete 1968

Teil 2

Industriegebiet am Westbahnhof lässt strukturellen Wandel erkennen

DIE GESCHÄFTSLEITUNG IN HÄNDEN DER ZWEITEN GENERATION Bei der Grundsteinlegung für das neue Werk an der Bannwaldallee am 30. November 1911 war die Leitung des Unternehmens bereits in der zweiten Generation. Von den beiden Gründern starb August Ruh am 4. Oktober 1898. Karl Junker, inzwischen zum Kommerzienrat ernannt und von 1897 bis 1911 Stadtverordneter und Stadtrat in Karlsruhe, zog sich am 1. Juli 1910 aus dem

aktiven Geschäft zurück. Die Geschäftsleitung übernahmen ab diesem Zeitpunkt Karl Junker jr., Paul Ruh, der älteste Sohn von August Ruh und Hermann Guhl, Schwiegersohn von Karl Junker. 1914, nach dem frühen Tod von Paul Ruh, ging die kaufmännische Geschäftsführung an dessen jüngeren Bruder Dr. Ferdinand Ruh über. ERSTER WELTKRIEG – KRISENJAHR 1923 – WELTWIRTSCHAFTSKRISE Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs hatte die Karlsruher Wirtschaft unvorbereitet getroffen. Regelungen, mit denen man den Auswirkungen der Mobilmachung hätte entgegenwirken können, gab es nicht. Wenige Tage nach Kriegsausbruch zeigte sich eine Arbeitslosigkeit in derart hohem Ausmaß, dass selbst größere Betriebe stillgelegt werden mussten. Erst als aufgrund der unerwartet längeren Kriegsdauer auf Kriegswirtschaft umgestellt wurde und zu-

v.l.: Karl Junker und Dr. Ferdinand Ruh

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GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Fotos: StadtAK 8/PBS oIII 344, StadtAK 8/PBS oIII 645

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n Folge 4 der Grünwinkler Geschichte/n wurde begonnen, die Firmengeschichten von einst auf Grünwinkler Gemarkung angesiedelten Unternehmen abzubilden. Beginn der Serie war die Geschichte der Firma Junker & Ruh bis zu deren Sitzverlegung von der Sophienstraße an die Bannwaldallee im Jahr 1912. Im nun folgenden zweiten Teil wird die Geschichte des Unternehmens bis zu dessen Schließung im Jahr 1968 dargestellt.


Folge 5: Industrie am Westbahnhof

Ansicht des Gleisanschlusses in der Bannwaldallee mit einer Dampflokomotive, im Hintergrund die Fabrikanlage.

Foto: StadtAK 8/PBS oXIVf 32

nehmend Frauen in reinen Männerberufen eingesetzt wurden, entspannte sich die Lage. In geringem Maße profitierte Junker & Ruh von der Kriegsproduktion. Im Zeitraum 1. Januar bis 31. Mai 1917 tätigte Junker & Ruh Heereslieferungen, der größte Teil waren Waffenlieferungen, für 829.000 Mark. Mit dem nach dem Ersten Weltkrieg eingetretenen Verlust von Elsaß-Lothringen ging auch ein zuvor großes Absatzgebiet, insbesondere für Nähmaschinen, verloren. Hohe französische Schutzzölle schränkten Lieferungen nach Elsaß-Lothringen, aber auch in das Saarland ein. Die Besetzung des Ruhrgebiets Anfang 1923 durch Frankreich, Deutschland war mit den im Versailler Vertrag auferlegten Reparationszahlungen in Verzug geraten, verschlechterte die wirtschaftliche Lage weiter. Die Banknotenpressen arbeiteten Tag und Nacht. Die schon zuvor schwache Mark sank rasch ins Bodenlose. Erst mit Einführung der Rentenmark am 15. November 1923 war der Spuk vorbei. Die Besserung der wirtschaftlichen GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Lage setzte aber nicht sofort ein. So musste Haid & Neu im Sommer 1924 die Nähmaschinenfabrik vorübergehend stilllegen und 1.800 Männer und 550 Frauen wurden arbeitslos. Bei Junker & Ruh war die Lage nicht so dramatisch, sicher eine Folge der mehrschichtigen Produktpalette. Im Oktober 1926 berichtete das Arbeitsamt, dass die größten Karlsruher Unternehmen, zu denen auch Junker & Ruh gehörte, eine gute Auftragslage aufweisen könnten und neues Personal einstellen würden. Die Belegschaft war in dem zwischenzeitlich in eine Aktiengesellschaft umgewandelten Unternehmen auf 1.500 Arbeiter und Angestellte angewachsen. Der Schwerpunkt lag seit Jahren auf den Koch- und Heizgeräten. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise 1929, die die Arbeitslosigkeit in Karlsruhe auf Rekordhöhe ansteigen ließ, gab Junker und Ruh 1930 die Herstellung von Nähmaschinen auf bzw. beschränkte sich auf die Herstellung einer Spezial-Schuhreparaturmaschine. 71


Folge 5: Industrie am Westbahnhof

ZWEITER WELTKRIEG, KRIEGSENDE UND WIEDERAUFBAU Der Ausbruch des Zweiten Weltkriegs der in Karlsruhe, anders als 1914 beim Ersten Weltkrieg, keine Begeisterungsstürme hervorrief, veränderte die Arbeitsmarktlage schlagartig. Durch Einberufung zum Heeresdienst trat eine Verknappung an Arbeitskräften ein, wodurch lebenswichtige Betriebe und solche mit staatspolitisch bedeutsamen Aufgaben in Bedrängnis kamen. Junker & Ruh bekam Ende 1939 zahlreiche Aufträge zur Lieferung von Großküchen an die Marine und Anfang 1941 einen Auftrag über 3.600 Öfen für Luftschutzräume und Baracken. Dies erforderte einen hohen Bedarf an Arbeitskräften. Angesichts der immer größer werdenden Personalknappheit sahen sich die „Bedarfsbetriebe“ veranlasst, umfangreiche Anträge auf Zuteilung von ausländischen Zivilarbeitern zu stellen. Am 30. Juni 1944 waren bei Junker & Ruh 1.729 Menschen beschäftigt, davon 47 Kriegsgefangene und 330 Zwangsarbeiter. Die Luftangriffe der alliierten Streitkräfte im September 1942, im September und Dezember 1944 legten über die Hälfte des Werkes in Trümmer. Was übrig blieb, diente nach 72

Beendigung des Zweiten Weltkriegs den französischen Truppen als Panzerreparaturwerkstätte oder wurde nach Frankreich abtransportiert. Nur 30 Arbeitnehmer waren noch verblieben. Die Herstellung von Heizöfen und Elektrokochern waren erste Anfänge. Und wieder leistete Junker & Ruh Pionierarbeit. Der vollgesicherte Gasherd, der Sicherheit in die Küche brachte, die Dunst-Abzugshaube für die Küche ohne Kochdunst, der Elektroherd und ein gefragtes Elektrokleingeräteprogramm wie z.B. der Raumheizlüfter „Pustefix“ und eine Kaffeemühle mit automatischer Deckelverriegelung waren Innovationen, die zu völlig neuen Märkten und Marktanteilen führten. Ein 1959 bei Junker & Ruh eigens für das Grünwinkler Hahnenfest nach Feierabend entwickelter und hergestellter gasbefeuerter Hähnchengroßgrill der Marke „Eigenbau“ ist noch heute bei den alljährlich stattfindenden Hahnenfesten im Einsatz. 1954 geriet Junker & Ruh in eine finanzielle Schieflage . „Massenentlassungen bei Junker & Ruh“ lautete die Überschrift in der Badischen Allgemeinen Zeitung vom 2. Oktober 1954. 400 Arbeitnehmer erhielten mit der Lohntüte ihre Entlassung. Ursachen waren GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Foto: StadtAK 8/BA Schlesiger A3 34 7 34

Betriebsangehörige diskutieren nach Betriebsschluss vor dem Fabrikationsgebäude über ihre Entlassung


Folge 5: Industrie am Westbahnhof

ein bisher nicht gekannter Preisdruck durch die immer stärker werdende Konkurrenz und eine unternehmerische Fehleinschätzung. Man hatte sich für die Sommersaison besonders stark auf das Propangas-Geschäft verlegt. Die außerordentlich ungünstigen Witterungsverhältnisse bewirkten aber, dass der Absatz dieser Geräte weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

Fotos: StadtAK 8/BA Schlesiger A28 118 7 3A, StadtAK 8/BA Schlesiger A28 118 6 41A

NACH KNAPP 100 JAHREN WURDEN 1968 DIE PFORTEN ENDGÜLTIG GESCHLOSSEN Der Strukturwandel der Wirtschaft in den 1960er Jahren ging auch an Karlsruhe nicht spurlos vorüber. Bei den Kleinbetrieben begann ein Schrumpfprozess, bei den Großbetrieben eine Konzentration. Ein besonders

auffälliges Beispiel dieses Strukturwandels ist die Schließung von Junker & Ruh 1968. Drei Jahre zuvor übernahmen die NeffWerke in Bretten das Unternehmen. Investitionen in neue, rentablere Fertigungsmethoden wollte der neue Anteilseigner nicht in das alte Junker & Ruh-Werk stecken. Einst Motor der Karlsruher Industrie wurde das Unternehmen ein Opfer der Veränderungen in der Phase der ersten Rezession der bundesrepublikanischen Geschichte. Junker & Ruh schloss endgültig seine Pforten. Was blieb, waren riesige Hallenkomplexe, 320 m lang, 120 m breit, die 1975 in Schutt und Trümmer gelegt wurden. Dabei kam auch der 1911 gelegte Grundstein für die ruhmreiche Fabrik zu Tage, der eine inzwischen dunkel gewordene Messing-

l.: Gesamtansicht des Industriekamins im Augenblick der Sprengung r.: Blick auf das Mauerwerk des gesprengten Industriekamins mit Firmenschrift. Im Vordergrund Sprengmeister Jacob mit Werkzeug in der Hand. GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

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Folge 5: Industrie am Westbahnhof

schatulle enthielt, 25 cm lang, 12 cm hoch und 12 cm breit. Bei Öffnung des Behältnisses war auch der Enkel des Firmengründers Karl Junker zugegen. Zum Vorschein kamen u.a. eine zur Grundsteinlegung verfasste und gedruckte Firmengeschichte und ein Jubiläumsheft zum 25-jährigen Bestehen des Unternehmens. Das erhoffte Goldstück, Zahlungsmittel jener Zeit um 1911, blieb aus. Die damaligen Unternehmensleiter wussten ihr Geld wohl besser anzulegen, als es in einem Grundstein zu versenken.

Grundstein mit Messingschatulle

und der Firma Michelin genutzt. An das einst so stolze Unternehmen, das in seiner Blütezeit bis zu 3.000 Menschen beschäftigte, erinnert nur noch der Name Junker-undRuh-Straße und Junker-und-Ruh-Brücke. Manfred Fellhauer

Fotos (aus) Publikationen von Junker & Ruh

Von dem noch knapp 100.000 m² großen Grundstück erwarb die Deutsche Bundespost den größten Teil mit 52.000 m². Weitere Teile gingen an Württemberger und Haas für Erweiterungszwecke, an die Firma Siemens zum Bau eines Bürohauses, Lagers und Werkstatt sowie an die Firma Michelin für ein Verwaltungsgebäude. Heute wird das Gelände von Metro Cash & Carry, einem der ersten Märkte in Karlsruhe, in dem ausschließlich Gewerbetreibende Waren unterschiedlicher Art für ihren Geschäftsbedarf einkaufen können, der Deutschen Telekom

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Folge 5: Industrie am Westbahnhof

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Folge 5: Karlsruher Lebensbedürfnisverein

l.: Innenaufnahme eines Ladens u.: Blick in die Backstube mit Backformen im Vordergrund und Teigportionierung im Hintergrund

– Der Karlsruher –

ie „Neue Badische Landeszeitung“ meldete in ihrer Ausgabe Nr. 132 vom 8. Juni 1865 die Gründung eines Lebensbedürfnisvereins in Karlsruhe. Dieser Verein erbot sich bei seiner Gründung am 26. Mai 1865 wie viele Vereine ähnlicher Art im ganzen Badischen Land „den Mitgliedern gute und billige Lebensmittel gegen Bezahlung zu beschaffen“. So steht es in der Jubiläumsschrift zum 60-jährigen Bestehen des Vereins. Weil auch Grünwinkel zu den Stadtteilen gehörte, in denen dieser Verein wirkte, soll hier davon berichtet werden. Anfangs hatte der Verein Lieferverträge mit Bäckern und anderen Geschäftsleuten abgeschlossen, die Rabatte von 5 bis 10 Pro76

zent einräumten. Doch schon bald wurde klar, dass das Rabattsystem mit jährlicher Rückgewähr und die ganze Verwaltung des Mitgliedersystems mit Vereinsmarken und notwendiger Gewinnung von Lieferanten nicht durchzuhalten war. Man ging deshalb zunehmend dazu über, eigene Betriebe und ein eigenes Ladensystem einzurichten. Eine Bäckerei machte den Anfang; sie wurde im ersten eigenen Haus eingerichtet, in der Zähringerstraße 49. Schon am 6. August 1868 war das erste Verkaufsgeschäft, Innerer Zirkel 20, errichtet worden. Dieser Weg zu immer mehr eigenen Betrieben und Ladengeschäften wurde konsequent weiter gegangen und führte zum immer weiteren Ausbau des Vereins in der ganzen Stadt. So wurde auch der erste „Verein“ – so nannte man das ganze Unternehmen im VolksGRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Fotos: Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schmeiser 393, Stadtarchiv Karlsruhe 8/BA Schmeiser 398

Lebensbedürfnisverein


Folge 5: Karlsruher Lebensbedürfnisverein

mund – in Grünwinkel am 1. November 1909 in der Mörscher Straße 8 eröffnet. Später gab es weitere Ladengeschäfte in der Durmersheimer Straße 83 und im Staufenbergweg bei der Nr. 1. Sogar während des Krieges 1870/71 konnte der Verein den Betrieb aufrecht erhalten und sogar leicht ausbauen. Bis zum Oktober 1913 wurde in den Verkaufsstätten des Vereins grundsätzlich auch an Nichtmitglieder verkauft. Danach wurde dies allerdings durch geänderte Vorschriften erschwert und sogar eingestellt. Später wurde der freie Verkauf wieder zugelassen. Der Beginn des Ersten Weltkriegs am 31. Juli 1914 führte zu chaotischen Zuständen. Ein wilder Ansturm auf Lebensmittel und Gebrauchsartikel setzte ein, ein großer Teil der Angestellten in Büro, Magazin, Bäckerei und Läden wurde zum Kriegseinsatz

gerufen. Im Betrieb, der sich inzwischen in der Roon- bzw. in der Putlitzstraße befand, gab es erhebliche Schäden durch die ersten Fliegerangriffe auf Karlsruhe, und 16 Mitarbeiter des Betriebs wurden zu Kriegsopfern. Nach dem Krieg nahm die Mitgliederentwicklung wieder zu; die Zuwächse betrafen vor allem Beamte und Arbeiter. 1919 schloss man sich der Großeinkaufsgesellschaft Hamburg und dem Zentralverband deutscher Konsumvereine an. Dieser Anschluss an die Konsumgenossenschaftliche Zentrale war für den Verein von großem Gewinn, denn nun konnte er die Vorteile des Genossenschaftlichen Großeinkaufs nutzen. Insgesamt war die Entwicklung nach dem Jahre 1919 äußerst günstig. Die Jubiläumsschrift aus dem Jahr 1920 schließt mit der optimistischen Aussicht auf eine weitere gedeihliche Entwicklung in den Eigenbetrieben und den inzwischen 36 Verkaufsstätten mit den insgesamt 232 Beschäftigten. Leider enden die im Archiv zugänglichen Aufzeichnungen mit diesem Jahr. Weder die weitere Entwicklung noch vor allem das Ende des Karlsruher Lebensbedürfnisvereins sind uns bis heute zugänglich geworden. Durch mündliche Überlieferung wird der Eindruck vermittelt, dass der „Verein“ in der Zeit seines Bestehens vielen Grünwinkler Familien eine Hilfe im täglichen Leben war.

Fotos: Stadtarchiv Karlsruhe 8/StS 20/2582 Seite 65, radarreklama/fotolia.de

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die gewerkschaftseigene Organisation „coop AG“ die inzwischen der Zentralgenossenschaft „Konsum“ angehörende Organisation in ihr Konzept bis zu ihrer Insolvenz Ende der 1980er Jahre. Bertold Kunz

Alphabetisches Warenverzeichnis im Januar 1869 GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

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Folge 5: Das Lobberle

Vor 75 Jahren fuhr das „Lobberle“ zum letzten Mal durch Grünwinkel

Das gleiche gilt für die Linie nach Norden, vom Lokalbahnhof nach Spöck, die am 28. Januar 1891 eröffnet wurde. Endlich konnten die Menschen südlich und nördlich von Karlsruhe mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zum Einkauf, zur Arbeit und zu allerlei Veranstaltungen in die Stadt gelangen. Das war bis dahin lediglich auf jeweils individuelle Art und Weise und sehr beschwerlich möglich gewesen. Dass diese Lokalbahn keine Schnellbahn war, kommt schon in dem liebevoll gemeinten Kosenamen „Lobberle“ zum Ausdruck. 78

Diese Bahn war aber dennoch so etwas wie der Einstieg in den erst später so genannten „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV) in unserer Region. Nach Süden, nach Durmersheim, fuhr die Bahn bis zum 14. August 1937. Bis dahin war sie gerade auch für Grünwinkel und seine aufstrebende Industrie überaus wertvoll. Auch für die Industrie im Osten der Stadt war sie anfangs eine sehr nützliche Zubringerin der Arbeiter aus den Dörfern der nördlichen Hardt. Nach Spöck fuhr die Bahn nur bis zum 1. Januar 1922. Allerdings war die zunächst privat errichtete und betriebene Bahn nicht durchgehend o.: Zug der Lokalbahn steht im Bahnhof Grünwinkel zur Abfahrt nach Durmersheim bereit, um 1912 GRÜNWINKLER GESCHICHTE/N | JUNI 2013

Foto: Sammlung Peter Worch

A

ls am 6. Oktober 1890 die dampfgetriebene Kleinbahn vom eigens eingerichteten Lokalbahnhof in der Kapellenstraße durch Karlsruhe und durch das damals noch selbständige Grünwinkel bis nach Durmersheim eröffnet wurde, gingen viele Wünsche in Erfüllung.


Folge 5: Das Lobberle alrw Ve tung nhle de Müebäu g

Silo

Foto: Turek, StadtAK 8/PBS oXiVa 1728

ein Erfolg! Finanzielle und auch technische Probleme traten immer wieder auf. Weil aber die Stadt Karlsruhe an einem störungsfreien Betrieb der Bahn interessiert war, übernahm sie am 1. Januar 1915 für 1,95 Millionen Mark die gesamte Bahn in ihren Besitz. Sie veränderte manches an der Bahntrasse, an der Spurweite der Gleise und teilweise auch am Betriebssystem, indem sie Streckenabschnitte elektrifizierte. Alle diese Maßnahmen brachten nur Teilerfolge und konnten nicht verhindern, dass man nach und nach den Betrieb einschränkte. Dadurch verringerte sich auch der Erfolg des Unternehmens und schließlich wurde am 14. August 1937 der Betrieb nach einer letzten Fahrt von Mörsch zum alten „Kühler Krug“ ganz aufgegeben. Damit war dieser erste Versuch des ÖPNV in Grünwinkel zu Ende.

In der Folgezeit wurde das Netz der Straßenbahnen in Karlsruhe immer weiter ausgedehnt und mehr als nur gleichwertiger Ersatz für das „Lobberle“ geschaffen. In die Durmersheimer Straße wurde keine Straßenbahntrasse mehr verlegt. Aber es ist anzuerkennen, dass inzwischen zwei Omnibuslinien – die 62 und die 60 – den Stadtteil für den ÖPNV erschließen. Und an seinem westlichen Rand verlaufen die Straßenbahnlinie 6 und die Stadtbahnlinie S2. Im Osten ist es die Linie 1 von Oberreut nach Durlach. Bertold Kunz o.: Bahnhof Grünwinkel um 1929 r.: Lokalbahngleise in Grünwinkel, Durmersheimer Straße, Abzweig Richtung Bahnhof Grünwinkel l.: Gleise in der Durmersheimer Straße

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Folge 5: Alban Schuster

Alban Schuster Ein „Grünwinkler Urgestein“

um seinen Stadtteil voranzubringen. Die Kanalisierung der Heidenstückersiedlung und zwei Friedhofserweiterungen gehen auf seine Initiative zurück. Und die Albanlage wäre ohne ihn in dieser Form nicht entstanden. Nicht ohne Stolz hörte er gern das Wortspiel mit seinem Vornamen. Der Schalk saß Alban Schuster im Nacken, sein Witz war geistvoll und legendär. Geselligkeit hat er gelebt, er war ein guter Unterhalter und gesungen wurde in seiner Runde oft und gerne. Alban Schuster war alles andere als ein „Kind von Traurigkeit“, und seine kleinen Fehler machten ihn menschlich und beliebt. Am 24. Oktober 2000 sagte er endgültig „Adschee“. Zwei Jahre nach dem Tod seines geliebten Sohnes Peter, dem er in Grünwinkel den Traum des eigenen Volkstheaters ermöglichte. Mit seiner tüchtigen Frau Ilse kaufte er das Gasthaus Engel und baute es für die „Badisch Bühn“ um. Als Briefträger im Stück „S’Bulicher Loch“ stand Alban auch einmal auf der Bühne, gemeinsam mit dem Schupi, einem weiteren „Grünwinkler Urgestein“ aus dem Hause Schuster. Gerhard Strack o.: Alban Schuster im Kreis seiner älteren Geschwister: Stehend von links: Anna verh. Bär, Karoline, Josefine verh. Legeland, Klara, Camilla verh. Fellhauer. Sitzend von links: Petrine, Paul, Alban, Luise verh. Rastetter

REDAKTION: GRÜNWINKLER GESCHICHTSKREIS (GERHARD STRACK, HUBERT BUCHMÜLLER, RENATE MECHELKE, MANFRED FELLHAUER) | GESTALTUNG: HOB-DESIGN, OLIVER BUCHMÜLLER

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Fotos: Privat, ccvision

Er war das Gesicht des Bürgervereins in Grünwinkel. Mehr als drei Jahrzehnte prägte er den Verein, gehörte 1953 als zweiter Vorsitzender zu den Wiedergründern und übernahm von Beginn an Verantwortung. 26 Jahre stand er dann von 1957 bis 1983 dem Vorstand vor und wurde respektvoll Bürgermeister von Grünwinkel genannt. Der Bürgerverein ernannte ihn zum Ehrenvorsitzenden, Baden-Württemberg verlieh ihm die Landesehrennadel. Vor 100 Jahren, am 15. Mai 1913, wurde Alban Schuster als 11. Kind von Johannes Schuster und seiner zweiten Ehefrau Karoline geb. Eggs geboren. Sieben Schwestern kümmerten sich um das Nesthäkchen, liebevoll sprach er von „unsere Mädle“. Schon früh trat er in die Fußstapfen seines Vaters, der 1895 in Grünwinkel ein Baugeschäft gründete und kommunalpolitisch aktiv war. Alban studierte Bauingenieurwesen an der Ingenieurschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute er den Betrieb wieder auf und beschäftigte bis zu 30 Mitarbeiter. Beim Bau des Pfarrzentrums St. Josef wirkte er in einer Arbeitsgemeinschaft mit der Firma Dyckerhoff & Widmann mit. Schwerpunktmäßig übernahm er aber kleinere Bauaufträge, half vielen Menschen mit Rat und Tat. Und dies als Firmenchef bis ins hohe Alter. Den Menschen war er zugeneigt, geprägt hat ihn die christliche Gesinnung. So verwundert es nicht, dass sein Rat in berufsständischen Ehrenämtern wie in vielen Grünwinkler Vereinen gesucht wurde. Seine Liebe aber gehörte dem Bürgerverein. Geschickt verstand er es, kompetente Mitstreiter im Vorstand einzubinden. Geschickt nutzte er auch seine Studienfreundschaft mit OB Günther Klotz,


Ich (wir) nehme(n) teil am

Ausflug des Bürgervereins Grünwinkel Termin:

Samstag, 28. September 2013

Treffpunkt:

11.30 Uhr an der Kath. Kirche St. Josef (Eichelbergstr.) und Feuerwehrgerätehaus (Zeppelinstr.); Abfahrt: 11.45 Uhr

Name, Vorname Telefon Anz. der Teilnehmer, davon

Anz. der Teilnehmer an der Stadtführung

Anz. der Teilnehmer an der Schlossführung oder alternativ Anz. der Teilnehmer an der Gartenführung Zur Teilnahme bitte den Betrag von 16,– € für Mitglieder des Bürgerveins, 21,– € für Nichtmitglieder, Kinder bis 12 Jahren 9,– € auf das Konto des Bürgervereins bei der Sparkasse Karls­ ruhe, Konto-Nr. 99 135 34, BLZ 660 501 01 überweisen. Die Anmeldung ist verbindlich, wenn der Betrag bis Donnerstag, 5. September 2013, auf das o. g. Konto überwiesen wurde.

Beitrittserklärung

Einzugsermächtigung

Hiermit erkläre/n ich/wir meinen/unseren Beitritt zum Bürgerverein Grünwinkel e.V. und erkenne die Satzung des Vereins an.

Hiermit ermächtige/n ich/wir den Bürgerverein Grünwinkel widerruflich ab sofort den von uns/mir zu zahlenden Jahresbeitrag bei Fälligkeit zu Lasten meines/unseres Kontos durch Lastschrift einzuziehen:

Jahresbeitrag: Einzelmitglied 5,– EUR, Familien 8,– EUR

Vor- und Zuname

IBAN / Kto.-Nr.

Straße / Hausnr.

BIC / BLZ

PLZ / Ort

Bank

Geburtsdatum

Kontoinhaber

Vornamen und Geburtsdaten der Familienmitglieder*:

Datum

* Nur ausfüllen bei Mitgliedschaft von Familien

Unterschrift


Aus der Arbeit des BV Grünwinkel

QUIZ 1. Wann wurde erstmals ein Antrag auf Aufnahme der Sommerresidenz in das Weltkulturerbe der UNESCO gestellt? 2006 2009 2011 2. Welche Veranstaltung findet jedes Jahr im Mai/Juni statt? das Schwetzinger Mozartfest das Schwetzinger Lichterfest die Schwetzinger SWR-Festspiele

Renate Mechelke Bürgerverein Grünwinkel Haubenkopfstr. 1 d 76189 Karlsruhe

3. Was bezeichnen die Schwetzinger mit dem Begriff „Palatina“? eine ihrer Rebsorten eine ihrer Straßen eine ihrer Bibliotheken

BEITRITT „Werden auch Sie

Mitglied des Bürgervereins Grünwinkel“ Wir wollen

• unseren Stadtteil schöner und ruhiger gestalten, • anstehende Probleme mit den zuständigen Stellen lösen, • berechtigte Bürgerwünsche verwirklichen helfen • und uns zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger unseres Stadtteils einsetzen.

Bürgerverein Grünwinkel e. V. Appenmühlstr. 3 76185 Karlsruhe

Tragen auch Sie dazu bei, indem Sie Mitglied des Bürger­vereins Grünwinkel werden. 44

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Interessantes aus Grünwinkel

Sperrmüll auf Abruf soll die Sauberkeit in der Stadt verbessern: Testphase erfolgreich in Grünwinkel angenommen. Seit Januar 2013 wird Sperrmüll auf Abruf in den Stadtteilen Grünwinkel, Durlach, Neureut, Stupferich, Wald- und Weststadt getestet. Ziel dieses Modells ist es, die Vermüllung nach der bisherigen SperrmüllAbholung zu vermeiden. Nach einer 3-monatigen Testphase trafen sich am 17. April Verantwortliche mit Bürgermeister Klaus Stapf, Hans Peter Rapp (Amt für Abfallwirtschaft), Karl-Heinz Schmidt (BV Grünwinkel) zum Gespräch bei einem Vor-Ort-Termin in Grünwinkel. Dort haben Nachbarn gemeinsam einen Sperrmüll-auf-Abruf-Termin vereinbart. Vor Ort bot sich ein übersichtlicher Sperrmüllhaufen, das Ergebnis nach der Entsorgung war eine saubere Straße, keine Scherben oder andere Kleinteile, die meist sonst die Straße verunreinigen.

TAUSCH- UND

Im Gespräch appellierte Klaus Stapf an das Umweltbewusstsein des Bürgers: „Vieles landet auf der Straße, das dort nicht hin gehört. Das Sperrmüll-auf-Abruf-Modell nimmt den Bürger in die Pflicht“, resümiert Klaus Stapf. Hans Peter Rapp ergänzt die Stellungnahme und betont, dass „Sperrmüll auf Abruf“ in den letzten Jahren erfolgreich in anderen Großstädten umgesetzt wurde. Ende des Jahres wird der Gemeinderat sein Urteil über das neue Modell fällen. Die Anmeldung des Sperrmülls auf Abruf kann entweder telefonisch unter der Behördennummer 133-115 oder im Internet unter www.karlsruhe.de/abfall vorgenommen werden. In den Test-Stadtteilen wird, wie gewohnt, der Sperrmüll zweimal pro Jahr

VERSCHENKMARKT www.karlsruhe.de/abfall

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Interessantes aus Grünwinkel

kostenlos abgeholt. Der Bürger kann aus einer Liste einen vorgeschlagenen MittwochTermin auswählen. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Sperrmüll gezielt dann abgeholt wird, wenn er entsteht, z. B. bei einem Umzug. „Die gewünschten Tage werden so koordiniert, dass pro Strecke zwischen 75 und 100 Haushalte bedient werden können“, so Monika Palme (AfA). Aber auch kritische Stimmen wurden im Gespräch laut, nämlich dass gebrauchsfähige Gegenstände, die beim herkömmlichen Straßensperrmüll durch Sammler mitgenommen werden konnten, jetzt auf dem Müll landen. Doch hier gibt es einige Möglichkeiten für Dinge, die selbst nicht mehr verwendet werden aber brauchbar sind: Seit Februar 2012 bietet die Stadt kostenlos einen Tausch- und Verschenkmarkt unter der Internetadresse karlsruhe.internet-verschenkmarkt.de an. Weiterhin werden gut erhaltene Möbel beim Möbellager der Arbeitsförderungsbetriebe angenommen (Tel. 751030). Kostenlo-

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se Kleinanzeigen unter der Rubrik „zu verschenken“ können bei folgenden Zeitungen inseriert werden: Karlsruher Kurier, BNN und Sonntag (Tel. 78966), Wochenblatt (Tel. 978480), Boulevard Baden (Tel. 0800 9338020). Der Service für elektrische Haushaltsgroßgeräte bleibt ferner beim Sperrmüll auf Abruf bestehen: Zweimal im Jahr kann zusätzlich die Abholung z. B. von Kühl- und Gefrierschränken, Geschirrspülern, Wäschetrocknern, Herden, Waschmaschinen, Backöfen sowie Radiatoren und mobilen Klimageräten beantragt werden. „Verschenken statt Wegwerfen“, sollte ein guter Vorsatz lauten, der auch helfen würde, Müllberge der Zukunft zu vermeiden. Conny Immesberger

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Die Alb mit allen Sinnen erleben – Willkommen bei den Gewässerführern Karlsruhe Wir Gewässerführer sind seit 2006 in Karlsruhe aktiv. Initiiert durch das Programm „Mensch und Gewässer“ des Umweltministeriums Baden-Württemberg wurden wir als Gewässerführer ausgebildet, Lust und Freude im und an dem Wasser zu vermitteln. Unterstützt werden wir durch die lokale „Agenda21 Karlsruhe“.

Haben Sie sich auch schon mal diese Fragen gestellt:   Wie bekam die Alb ihren Namen?    Wie riecht die Alb im Frühjahr?    Wer oder was sind „Grüne Flussjungfern“?    Was machen die Bachbewohner im Winter?    Warum ist die Erle wichtig?    Wie veränderte sich die Alb in Karlsruhe im Lauf der Jahre? Dazu bieten wir regelmäßig Führungen an der Alb für alle Altersgruppen und Interessensbereiche an. Am „Naturwunder Bach“ erfahren Sie in direktem Kontakt mit dem Wasser alles über, die Alb und ihre Bewohner, die Pflanzen an ihrem Ufer und sagenhafte Geschichten um ihre Entstehung. Daneben können Sie hautnah erfahren wie kalt die Alb ist, wie sich ihr Wasser anfühlt, welche Melodien vom Bach erklingen und wie sauber die Alb ist. Haben wir Sie inspiriert? Dann hören Sie doch selbst mal rein oder schauen Sie einfach auf unserer Homepage vorbei. www.gewaesserfuehrer-karlsruhe.de oder bei www.agenda21-karlsruhe.de/arbeitskreise/ arbeitskreis-mensch-und-gewaesser.html Yvonne Buchleither GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Foto: Yvonne Buchleither

Interessantes aus Grünwinkel


Interessantes aus Grünwinkel

April 2013: Quartier am Albgrün Nun geht es aber wirklich weiter! Nicht vorhersehbare und nur langwierig zu klärende Probleme haben den Baubeginn um ein Jahr verzögert. Im Zuge der erforderlichen Sanierungsarbeiten wurden bereits im vergangenen Jahr Baugruben ausgehoben. Nun werden sie für den Baubeginn im Juni vorbereitet. Deshalb ist von den Projektmitgliedern eine Spatenstichfeier für Ende Juni/Anfang Juli 2013 festgelegt worden, denn das ist nach so langer Vorbereitungszeit wirklich ein Grund zum Feiern. Der Fußweg entlang der Baulinie an der Durmersheimer Straße musste wegen der Sicherung der dort zu nahe am Baufeld liegenden 110-kv-Leitung bereits gesperrt werden. Eine zusätzliche Ampelanlage an den Eiswiesen sorgt für eine sichere Straßenüberquerung vor der Sperrung. Die Baugruppen der drei im Innenbereich entstehenden Gebäude haben ihre Grundstücke inzwischen gekauft und sind nun stolze Eigentümer. Diese drei Gruppen und die VOLKSWOHNUNG mit ihrem Gebäude an der Ecke Durmersheimer Str. / Zeppelinstr. wollen ihre Vorbereitungen bis zum Juni so weit abgeschlossen haben, dass mit den tatsächlichen Bauarbeiten begonnen werden kann. Viele Projektmitglieder sind schon seit mehr als fünf Jahren dabei und können eigentlich noch gar nicht richtig fassen, dass mit dem Baubeginn auch der Einzug in absehbare Nähe rückt. Damit beruhigen sich die arg strapazierten Nerven, und der Umgang miteinander ist deutlich fröhlicher. Von den insgesamt geplanten sieben Gebäuden können die restlichen zwei erst beginnen, wenn an deren Stelle die Zufahrten für das Baumaterial nicht mehr benötigt werden. Damit aber die Grundstücke recht bald auch gekauft werden können, sind die Mitglieder bemüht, die in diesen Gebäuden entstehenden Wohnungen so schnell wie möglich auch „an den Mann“ zu bringen. Das geschieht unter anderem auch auf Wochenmärkten bei unfreundlichen Temperaturen, wie man auf dem Foto sehen kann. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Dass im Hintergrund Tag für Tag heftig gearbeitet wurde, konnten die Grünwinkler Bürger nicht sehen. Jetzt wird aber auch für die Menschen in Grünwinkel sichtbar, wie es weiter geht und wie das Projektvorhaben voranschreitet. Alle Arbeitstreffen finden nun bei der Baugruppe Vielfalt im Gemeinschaftsraum statt. Als Zaungäste können die späteren Bewohner des Projektes dort neidvoll schon das aktive Gemeinschaftsleben der Vielfalter erleben, auf das sie selber nun noch fast zwei Jahre lang warten müssen. Das Gebäude der Gruppe Vielfalt ist nun innen und außen fertig. Wenn der Frühling endlich eingezogen ist, wird sich auch zeigen, wie wohl überlegt die Gartenanlage geplant und von den Bewohnern in Eigenarbeit umgesetzt wurde. Heide Wroblewski

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Foto: Quartier am Albgrün

Interessantes aus Grünwinkel

Quartier am Albgrün gewinnt Städtebaupreis der Landesregierung Am 23. November 2012 wurde das Mehrgenerationen-Wohnprojekt anlässlich des Städtebaukongresses „So wollen wir wohnen“ in Stuttgart in der Kategorie „Nachhaltige ökologische und wirtschaftliche Konzepte“ mit dem Sonderpreis des Sozialministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet. Verbunden mit der Übergabe der Urkunde und einer Plakette ist ein Geldpreis in Höhe von 5000 Euro. Zuvor wurde das Projekt in einer Laudatio wie folgt vorgestellt: „Die Revitalisierung einer Industriebrache wird deutlich zur funktionalen Stärkung des Stadtteilzentrums Grünwinkel in Karlsruhe beitragen. Bis 2014 sollen dort ein Nahversorgungszentrum sowie ein Mehrgenerationenwohnprojekt entwickelt werden, zu dem ein integratives Wohnangebot für Behinderte und Menschen in besonderen Lebenslagen gehört, das in Form eines komplexen Baugruppenprojektes realisiert wird. Die geplante Nutzungsmischung, die Projektgröße und die unterschiedlichen Eigentumsformen lassen erwarten, dass hier ein sehr differenziertes Angebot entsteht, das den zukünftigen Nutzungsansprüchen unterschiedlichster Haushaltsformen, Alters- und Einkommensgruppen entspricht. Aufgrund der intensiven Kooperation mit dem Bürgerverein des Stadtteils kann auf eine gute Integration des Neubauviertels geschlossen werden. Das Mehrgenerationenwohnprojekt Grünwinkel stellt ein gutes Beispiel eines sehr komplexen Baugruppenprojekts in zentraler Lage dar.“ In einer schriftlichen Dokumentation beginnt die Beschreibung des „Quartier am Albgrün“ GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

wie folgt: „Der Karlsruher Stadtteil Grünwinkel, im Jahr 1909 eingemeindet, hat sich aus einem historischen Straßendorf entwickelt und daher kein städtisches Zentrum ausgebildet. Die geographische Mitte des Stadtteils – an der Kreuzung der Zeppelin- mit der Durmersheimer Straße – war über viele Jahre lediglich vorwiegend von einfachen Wohnbauten und dem Betriebsgelände einer Brauerei geprägt. Erst die Konversion weiter Teile dieses Betriebsgeländes ermöglichte die Entwicklung eines zentralen Nahversorgungszentrums, das für die Zukunft des Stadtteils von großer Bedeutung ist. Im Zuge dieser Entwicklung entsteht nun in direkter Nachbarschaft ein zukunftsweisendes Wohnquartier, ein modellhaftes Mehrgenerationen-Wohnprojekt mit einem differenzierten Wohnungsangebot für Familien, Alleinerziehende, Singles, Behinderte, Senioren, Pflege- und Hilfsbedürftige. Mit der Realisierung dieser Maßnahme wird ein langjähriger Entwicklungsprozess konkret, der Mitte der 90er Jahre mit der Anfrage eines Bürgervereins begann. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2014 geplant.“ Die Beschreibung und Vorstellung des „Quartier am Albgrün“ (ebenso wie die der anderen zur Prämierung anstehenden Projekte) resultierte aus einer Vorauswahl bei 56 eingereichten Projekten, von denen 18 Beiträge genauer untersucht und persönlich in Augenschein genommen wurden. Anlässlich dieses Besuches im Mai 2012 direkt vor Ort konnten die eingeladenen Projektvertreter offensichtlich das Vorhaben und die Projektidee so gut vermitteln, dass die Jury in Stuttgart von der Preiswürdigkeit des „Quartier am Albgrün“ überzeugt war. Heide Wroblewski

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Interessantes aus Grünwinkel

Aktiv älter werden in Grünwinkel Wenn das nicht ein Grund zum Feiern ist:Die Spaziergänger werden sich Anfang Juli zum 150. Mal auf den Weg machen, um neue Ziele zu entdecken. Als Nebeneffekt lernen die unermüdlichen Freunde der genussvollen Naturerkundung die schönsten Cafés der Region kennen. Auch die Mitglieder des Kochkurses für Männer sind eifrig dabei. Der Kurs geht unter der Leitung von Herrn Herrmann bereits in die dritte Runde. Auf dem Foto wird gerade die Vorbereitung des aktuellen Menüs in Angriff genommen.

Die Bewohner und die Leitung des Hauses Edelberg freuen sich über den Knöpfleskreis. Hier werden Knöpfe angenäht und Kleidung geflickt, alles Dinge, die die Heimbewohner nicht mehr selbst erledigen können. Bei Kaffee und Kuchen als Dank für den ehrenamtlichen Einsatz geht das ganz flott von der Hand. Alle diejenigen, die diese Aktivitäten anbieten und die dabei mitmachen, freuen sich über weitere Menschen, die hieran Spaß haben würden. Wer sich in den Kreis der Organisatoren einbringen möchte, ist ebenfalls sehr willkommen. Alle Angebote sind kostenfrei, es fallen nur möglicherweise Kosten für den eigenen Verzehr an.

Foto: Aktiv älter werden

Informationen:

Weiterhin werden Gesellschaftsspiele, ein Literaturkurs und das Boulespielen angeboten und eifrig genutzt.

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Jeder 2. Montag im Monat von 10 bis 11 Uhr im Haus Edelberg in der Edelbergstr. 19 oder bei Gabriele Ortlepp, immer ab 19 Uhr, Tel. 0721 862543 oder gaby.ortlepp@gmx.de. Informationen finden Sie auch auf den Webseiten des Bürgervereins Grünwinkel unter www.bv-gruenwinkel.de. Die Aktivgruppe wird unterstützt vom Seniorenbüro der Stadt Karlsruhe und dem BV Grünwinkel. Weitere Infos im Seniorenwegweiser unter www. karlsruhe.de/Senioren Heide Wroblewski

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Interessantes aus Grünwinkel

Das Seniorenbüro/ Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe In der Markgrafenstraße 14 befindet sich das Seniorenbüro/Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe. Es hält als zentrale, trägerunabhängige Informationsstelle für die ältere Bevölkerung und deren Angehörige eine Vielzahl von Auskünften bereit. Ob es sich um die Themen Hilfe- und Pflegebedarf, Unterstützungsdienst oder auch um Aktivitätsund Bildungsangebote für die ältere Generation handelt, hier können alle Fragen rund um das Thema Altern besprochen werden. Ansprechpartnerin in der Seniorenfachberatung für Fragen rund um Hilfe und Pflege ist für Grünwinkel Gisela Ehrmann. Die Beratungsthemen reichen von der Frage „Wer erledigt meine Hausordnung?“ über die Klärung der Möglichkeiten für eine häusliche Versorgung trotz Pflegebedarf bis hin zur Entscheidung „Wie wähle ich die richtige Pflegeeinrichtung für mich aus?“. Im Fachbereich „Aktives Altern“ gibt Bettina Hindenlang Informationen zu Freizeit- und Bildungsangeboten, Begegnungsstätten und ehrenamtlichen Tätigkeiten für aktive Seniorinnen und Senioren in Karlsruhe. Hier geht es auch um die gezielte Unterstützung und Förderung bei der Gestaltung neuer Projektideen, beispielsweise zu Prävention, sozialer Einbindung und aktivem Mitwirken in der Gesellschaft durch die ältere Generation.

Ingrid Höfle Praxis für Krankengymnastik

Ansprechpartnerin ist Ulrike Engesser. Ein Beispiel für diesen Tätigkeitsbereich ist das Projekt „Aktiv älter werden in Grünwinkel“. Bei Fragen rund ums Altern kommen Sie vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin: Telefon 0721 133-5084. Anett Höfle

Interessante Termine für Senioren Am 11.7.2013, 17 Uhr, gibt es einen Vortrag von Prof. Dr. Christoph Rott, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Gerontologie der Universität Heidelberg, mit dem Thema „Bewegung und Gesundheit in einer Gesellschaft des Langen Lebens“. Er findet im Stephanssaal in der Ständehausstr. 4 statt. Am 21.9.2013 lädt das Seniorenbüro in Kooperation mit dem Bürgerverein Daxlanden in der Rheinstrandhalle zum Seniorennachmittag der Stadt Karlsruhe ein. Ein vielfältiges Programm und auch Gelegenheit zum Tanzen werden Sie hier vorfinden. Am 18.10.2013 können Sie wieder dem Senioren-Orchester im Weinbrennersaal lauschen.

Bei Nachfragen bitte wenden an: Seniorenbüro/Pflegestützpunkt der Stadt Karlsruhe Markgrafenstr. 14, 76131 Karlsruhe Telefon: 0721 133-5091 ulrike.engesser@sjb.karlsruhe.de Gertrud Bader

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Interessantes aus Grünwinkel

St. Bernhard sagt zum Abschied leise „Servus“!

„Noch 18 Wochen“ prangert ein Schild in grellroten Lettern von der Planungstafel. Für viele zu langsam – für manche sehr schnell rückt der Tag näher. Für viele eine große Freude – für manche verbunden mit großen Sorgen und Ängsten. St. Bernhard verabschiedet sich nach 55 Jahren enger Verbundenheit mit dem Stadtteil Grünwinkel und wird sein neues Domizil als St. Valentin auf dem ehemaligen Festplatz in Daxlanden beziehen. „Warum einen neuen Namen? Reicht es nicht, dass wir Euch als Pflegeheim mit Herz in der Siedlung verlieren?“ frägt Frau G. bei ihrem Besuch den Heimleiter von St. Bernhard. Manfred Grich kann derartige Äußerungen gut verstehen. Er hat eine schlüssige Antwort: „Mit St. Bernhard verbinden die Menschen in der Öffentlichkeit ganz konkrete Vorstellungen von Heimeligkeit, größtmöglicher Zuwendung und pflegerischer Fürsorge für die uns anvertrauten Menschen. Da nimmt man die baulichen Nachteile schon mal in Kauf. Mit St. Valentin wollen wir zum Ausdruck bringen, dass mit dem Ersatzneubau eine neue Ära der Pflege und Betreuung eingeleitet wird. Für die Bewohner, Mitarbeiter, Angehörigen, ja sogar für Lieferanten und Handwerker ändert sich (fast) alles.“ Die Menschen im neuen Haus leben und wohnen in Hausgemeinschaften zu 12 Personen. Sie bestimmen ihren Alltag selbst und erfahren die notwendige Unterstützung überall da, wo es nicht mehr selbst geht. Pflegefachkräfte werden zu Experten weiter qualifiziert, die dort zum Einsatz kommen, wo entsprechendes Fachwissen erforderlich ist. Natürlich werden zahlreiche, lieb gewonneGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

ne Kontakte erhalten bleiben. Die räumliche Entfernung zum Ersatzneubau ist ja nicht allzu weit. Immerhin wechselt die Einrichtung lediglich innerhalb der Seelsorgeeinheit SüdWest. Die neue Einrichtung versteht sich als offenes Haus. Ein Haus, in dessen Mitte ein Beratungs- und Begegnungszentrum entsteht, mit einem öffentlichen Café und Bistro (Mittagstisch). Der Caritasverband Karlsruhe e.V. als Träger des Seniorenzentrums „St. Valentin“ ist Initiator und aktiver Akteur in einem Quartierskonzept mit dem Ziel, nachbarschaftliche Begegnung und bürgerschaftliche Unterstützung zu fördern. Wir freuen uns schon jetzt über Ihren regen Besuch. Katholische und evangelische Gottesdienste, zahlreiche kulturelle und gesellige Veranstaltungen und Informationsabende versprechen unvergessliche Stunden für Besucher und Bewohner. Nun heißt es allmählich Adieu zu sagen. Adieu, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an alle, die uns über die langen Jahre unterstützt und begleitet haben. Bewohnern, Angehörigen, Nachbarn, Mitarbeitern, Ehrenamtlichen, Firmen, Ärzten, Apotheken, Therapeuten, unseren Kooperationspartnern und allen Gönnern und Förderern sagen wir ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die lange und intensive Treue! Bis zu einem Wiedersehen im Seniorenzentrum „St.Valentin“, ab September im Waidweg 1, 76189 Daxlanden. Manfred Grich

Foto: Caritasverband KA

Langsam aber stetig nähert sich der unausweichliche Termin des Umzugs des Pflegeheims St. Bernhard von Grünwinkel nach Daxlanden. Anfang September wird es ernst. 70 Bewohner und ca. 100 haupt- und ehrenamtlich Beschäftigte packen die Koffer für den Umzug ins neue Quartier.

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

„Wenn ich groß bin, werde ich Feuerwehrmann!“

Seit eineinhalb Jahren nimmt der Kindergarten St. Josef an einem Energiesparprojekt teil. Im Rahmen dieses Projektes führte ein Mitarbeiter der Karlsruher Klimaschutzagentur an zwei Vormittagen für die Schulanfänger Angebote zum Thema „Energie“ durch. Die Kinder erfuhren allerhand Wissenswertes, konnten spannende Experimente ausprobieren und können ihre Erfahrungen auch im Kindergartenalltag umsetzen. Durch die Anschaffung eines Mikroskops und weiterer Materialien werden die Möglichkeiten der Kinder, im Bereich „Forschen und Experimentieren“ aktiv zu werden, noch erweitert. Zum Thema „Naturbegegnung“ stand für unsere Schulanfänger ein Waldtag, durchgeführt von einem Förster, auf dem Programm. Weitere Aktivitäten sind die Teilnahme an der Kindergartenolympiade in der Europahalle, ein Familienausflug ins Waldklassenzimmer, unser Sommerfest am 23.Juni 2013 zum Thema „Die kleine Hexe“ und noch einiges mehr. Durch das große Engagement unseres Elternbeirates wurden Sponsoren gefunden,

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die für alle Kinder unserer Einrichtung Warnwesten finanziert haben. So sind die Kinder in Zukunft bei Ausflügen und Spaziergängen noch sicherer unterwegs. Unser Dank gilt dem Autohaus Zschernitz, der S&G Stiftung und einem privaten Sponsor. Zum neuen Kindergartenjahr sind in unserer Einrichtung noch einige Kindergartenplätze frei. Bei Interesse können Sie gerne einen Besichtigungstermin vereinbaren. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Weitere Informationen: Kath. Kindergarten St. Josef, Eichelbergstr.1, 76189 Karlsruhe, Telefon: 0721/571649 Martina Förderer, Leiterin der Einrichtung

Foto: Kiga Kleine Sternschnuppe

Mit dieser Aussage kamen viele unserer Kindergartenkinder voll Begeisterung vom Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Grünwinkel zurück. Dort informierte Herr Kober die Kinder (an einem Termin die diesjährigen Schulanfänger und an einem weiteren Termin die vier- und fünfjährigen Kinder) umfangreich und sehr anschaulich über die Aufgaben der Feuerwehr, zeigte einen Film und beantwortete viele Fragen der Kinder. Ganz besonders beeindruckend war natürlich die Besichtigung des Feuerwehrautos. Zum Abschluss durften die Kinder eine Wasserspritze betätigen. Dabei staunte so mancher, wieviel Kraft man braucht, um Wasser durch den Schlauch zu pumpen! Wir wollen uns nochmals ganz herzlich bei Herrn Kober für sein Engagement und seine Geduld bedanken und freuen uns, wenn wir auch im nächsten Jahr wieder kommen dürfen.

Der Kindergarten „Kleine Sternschnuppe“ hat den Osterbrunnen in Daxlanden besucht Am 26.03.2013 sind wir mit der Straßenbahn, trotz unangenehmen Wetters, nach Daxlanden auf den Kirchplatz gefahren und haben uns den Osterbrunnen mit den selbstgestalteten Eiern angeschaut. Wir haben für diesen Brunnen drei Wochen lang ausgeblasene Eier in verschiedenen Techniken gestaltet. Mit sehr großer Freude haben wir alle unsere bunten Eier entdeckt. Mit dem Frühlingslied „Singt ein Vogel“ beendeten wir den Besuch am Brunnen. Eva Mahler

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Die Kinder unserer Einrichtung freuen sich über unser neu gestaltetes Außengelände „Unser neuer Hof ist toll, weil man da jetzt super klettern kann…“ Für die Kinder und auch für uns war es ein spannender und schöner Moment, als die neuen Spieltürme morgens an einem Kran hängend, unter Applaus in den Hof „schwebten“. Nun sind die Arbeiten für das neue Außengelände beendet. In den letzten Wochen hat sich unser Außengelände der Einrichtung sehr verändert. Für die Kinder war es in dieser Zeit spannend, den Umbau und die neue Gestaltung verfolgen zu können. Abrunden werden wir diese Aktion mit einer kleinen Einweihungsfeier mit den Kindern im Hof. Viele engagierte Eltern haben uns im Vorfeld tatkräftig bei der Realisierung unseres Vorhabens unterstützt. Hierfür möchte ich mich im Namen des gesamten Kollegiums nochmals herzlich bedanken. Ebenso möchte ich mich bei unserer Kirchengemeinde St. Josef für die finanziellen Mittel bedanken, welche für das neue Außengelände notwendig waren. Die Freiwillige Feuerwehr Grünwinkel ermöglichte uns das Einrichten einer Zufahrt zu unserem Gelände und das Aufstellen eines großen Containers – auch hierfür DANKE. Um unsere pädagogische Arbeit zu vertiefen,

planen wir neben den Angeboten in unserer Einrichtung auch jedes Jahr Exkursionen für die Kinder. Darunter zählen unter anderem auch Spaziergänge in der näheren Umgebung, Waldtage, die Teilnahme an Ausstellungen, Besuche bei der Polizei, der Feuerwehrwache, der Bäckerei, eine Fahrt mit der Turmbergbahn. Eine der letzten Aktionen mit den Kindern war der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr Grünwinkel. Zum Thema Brandschutzerziehung wurde den Kindern ein Film gezeigt und wichtige Informationen zu diesem Thema vermittelt. Zum Abschluss rundete eine Besichtigung eines Fahrzeuges und das selbstständige Betätigen der Löschpumpe dieser Aktivität ab. Bei Herrn Kober möchte ich mich für die Planung und Umsetzung dieser Aktion sowie der guten Zusammenarbeit nochmals recht herzlich bedanken. Ich würde mich freuen, wenn wir Ihr Interesse für unsere Einrichtung geweckt haben. Es grüßt Sie im Namen des gesamten Kollegiums der Katholischen Kindertageseinrichtung Albgrün Sabine Eilrich

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Kindertreff Jugendhaus WEST Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe

Großer Erfolg der Breakdancer/ Streetdancer bei „the Show 2013“ Unter der Leitung der Sozialpädagogin des Jugendhauses WEST Suzan Yigit trainieren bis zu 25 junge Menschen im Alter von 10 bis 16 Jahren seit nunmehr 3 Jahren regelmäßig, mindestens einmal pro Woche, in unserem Gymnastiksaal in unterschiedlicher Besetzung. Neben Spaß und dem gemeinsamen Training in Sachen moderner Tanzkultur gelingt es uns hiermit, junge Leute mit unterschiedlicher Herkunft und verschiedenem Background zusammenzubringen und einzelne und gemeinsame Fähigkeiten und Interessen zu fördern. Den Höhepunkt des Jahres bildet jeweils „the show“, ein seit 16 Jahren im Karlsruher Jubez stattfindender überregionaler Streetdance-Wettbewerb.

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Betreffend Aktivitäten zur Jugendbeteiligung Grünwinkel „Wir sind Grünwinkel!“ siehe weiteren Bericht in diesem Heft. Neben unseren regelmäßigen Angeboten, weisen wir noch als Vorschau auf unser Rheinstrandsiedlungsfest im und ums WEST am 22.09.13 von 11-18 Uhr hin. Hier wird wieder für Alt und Jung etwas geboten sein und die Kids aus dem WEST können ihre Fähigkeiten den hiermit eingeladenen Grünwinklern und Daxlandern präsentieren. Weitere Informationen zum aktuellen und regelmäßigen Programm und Öffnungszeiten des Kindertreff Jugendhaus WEST siehe unter www.stja.de/west oder im Schaukasten des Bürgervereins. Timm Hohler

Foto: Jugendhaus West

In diesem Jahr konnten die Freshdancer und die WestCityGirls, wie sich die Tänzer des West bei Auftritten nennen, einen grandiosen 1.Platz in der Kategorie Nicht-Tanzschule gewinnen. Alle waren aus dem Häuschen! Durch den Sieg erhielt man zusätzlich eine Auftrittsberechtigung bei „Das Fest 2013“ in der Günther-Klotz-Anlage vom 19.–21.07.13 und bei „Best of Streetdance Show BW 2013

beim Badenova Sommerfestival am 29.6.13“ in Grenzach-Wyhlen an der Schweizer Grenze. Die Vorfreude ist riesengroß! Ganz nebenbei gelang es bei „the Show“ einen Deutsch-Französischen Jugendaustausch mit jungen Streetdancern aus der Partnerstadt Nancy durchzuführen, der Gegenbesuch findet ebenso im Juni statt.

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Grundschule Grünwinkel Unter diesem Motto bereiteten sich Schülerinnen und Schüler der GS Grünwinkel auf den Seniorennachmittag des Bürgervereins vor. Am Samstag, 27.04.2013 war es dann soweit, 20 Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 2a und 3c trafen sich in der Schule. Bepackt mit Requisiten und Musikinstrumenten gingen sie, gemeinsam mit Frau Schweickert (Klassenlehrerin 2a) und Frau Mees (Konrektorin), in die Sporthalle des TSV. Dort wurden sie bereits von einem freudigen Publikum erwartet. Mit Gedichten, kleinen Darbietungen und Liedern halfen sie bei der Gestaltung eines bunten Nachmittagprogramms für die Senioren (Anmerkung der Redaktion: Den Artikel über den Seniorennachmittag des Bürgervereins finden Sie auf Seite 21 dieser Ausgabe). Christina Kraus Mehr Informationen zur Grundschule finden Sie auf der Schulhomepage unter: www.gs-gruenwinkel.de

Foto: Grundschule Grünwinkel

„Älteren Menschen Freude bereiten“

Putzete Es war ein schöner sonniger Tag, der 09.03.2013, ein idealer Samstag um sauber zu machen. Wie jedes Jahr, trafen sich auch an diesem Samstagmorgen Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrer, um bei der Putzete des Bürgervereins mit zu helfen. Ausgestattet mit Zangen, Eimern und Müllsäcken machten sich alle gemeinsam auf den Weg, um den Abfall rund um die Schule einzusammeln. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Müll rund um die Schule achtlos weggeworfen wird. Dies ist ein guter Ansatzpunkt, die Schülerinnen und Schüler für die Umwelt zu sensibilisieren. Nach getaner Arbeit trafen sie sich mit den anderen Helfern im Feuerwehrhaus Grünwinkel zu einer Stärkung. Christina Kraus

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Michelin unterstützt französische Schüler bei der Berufsfindung Michelin und Collège Charles de Gaulle unterzeichnen ersten grenzüberschreitenden Partnerschaftsvertrag Die Michelin Reifenwerke in Karlsruhe und das Collège Charles de Gaulle im elsässischen Seltz haben heute einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnet, der das Ziel hat, französische Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufswahl zu unterstützen. Die Initiative „Wirtschaft macht Schule“, in der die IHK Mittlerer Oberrhein seit 2008 Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen der Region Karlsruhe koordiniert, wird damit erstmals grenzüberschreitend ausgeweitet. „Junge Menschen sind unsere Zukunft“, betonte Christian Metzger, Werksleiter Michelin Karlsruhe. „Die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in den Beruf und in die Ausbildung zu unterstützen, ist für uns ein wichtiger Teil der sozialen Verantwortung, die Michelin traditionell wahrnimmt. Und dieses Mal gehen wir dabei sogar im wahrsten Sinne über die Grenzen hinaus.“

Die Kooperation umfasst zahlreiche Aktivitäten wie Info­­ ta­ ge, Praktika, Fortbildungen für Lehrkräfte oder Bewerbungshilfen. Neben der IHK Mittlerer Oberrhein ist ihr französisches Pendant, die CCI Strasbourg, in die Kooperation eingebunden. GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Bereits Ende 2010 erreichte die Initiative ihr Ziel, die flächendeckende Versorgung der allgemeinbildenden Schulen mit mindestens einem Partner aus der Wirtschaft: 135 Schulen arbeiten derzeit mit 409 Unternehmen in 595 Kooperationen zusammen. Rückfragen bitte an: Ulrike Ferber Telefon +49 (0)721 530-2250 Ulrike Ferber, Michelin

Foto: Michelin

„Die von der IHK ins Leben gerufene Kooperation ‚Wirtschaft macht Schule‘ zeigt einen gelungenen Weg für kompetente Berufsorientierung während der Schulzeit auf. Die Zusammenarbeit von Karlsruhe und dem Collège Charles de Gaulle fügt dem noch eine überregionale Komponente hinzu“, freut sich der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup über das Engagement der Michelin Reifenwerke Karlsruhe und seinem elsässischen Partner.

Die Initiative „Wirtschaft macht Schule“ hat zum Ziel, bei Schülern Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge zu wecken, die Arbeitswelt greifbar zu machen, ihnen unbekannte Berufe näherzubringen und damit die Berufswahl zu erleichtern. Die Unternehmen profitieren, indem sie die Ausbildung künftiger Fachkräfte aktiv mitgestalten können. Gleichzeitig werden Lehrer auch zu kompetenten Berufsberatern, die ihren Schülern den Weg in die Ausbildung erleichtern können. Partnerschule der Michelin Reifenwerke auf deutscher Seite ist seit November 2012 die Rennbuckel Realschule in Karlsruhe.

Richard Schmitz (I. Vizepräsident IHK Karlsruhe), Daniel Zoller (stellvertretender Rektor Collége Charles de Gaulle), Christian Metzger (Direktor Michelin Werk Karlsruhe) und Oberbürger­ meister Dr. Frank Mentrup (v. l.) mit den unterzeichneten Kooperationsverträgen.

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Juniorenfirma „Das Gelbe vom Ei e.V.“ Seit elf Jahren besteht die Juniorenfirma „Das Gelbe vom Ei e.V.“ an der EngelbertBohn-Schule. Der Verein besteht aus rund 50 Mitgliedern und Mitarbeitern. Im Jahr 2010 wurde die Juniorenfirma für ihre hervorragende Arbeit mit einem Preis der Wirtschaftsstiftung Südwest ausgezeichnet. Die hauptsächlichen Geschäftsbereiche sind der Betrieb eines Kiosks in der Schulaula, die Betreuung eines Heißgetränkeautomaten im Lehrerzimmer sowie unser Eventmanagement. Die Mitarbeiter sind Schüler der Berufsfachschule für Wirtschaft (Wirtschaftsschule), die Mitarbeit erfolgt auf unentgeltlicher Basis im Rahmen des Unterrichts. Durch ein Belohnungssystem sind die Schüler direkt am Gewinn beteiligt, z. B. Abschlussausflug mit Verpflegung und TShirts zu diversen Events. Die Schüler lernen in den verschiedenen Bereichen der Juniorenfirma Werte, die im Berufs- und Lebensalltag von großer Bedeutung sind, z. B. pünktliche Eröffnung des Kiosks, ordentliche Buchführung, tägliche Kassenabrechnung, Verständnis für andere, Kunden freundlich bedienen, Geld zählen und richtig herausgeben, Teamarbeit usw. Die Schüler erkennen, dass Fehlverhalten bzw. fehlerhaftes Abrechnen zu Umsatzbzw. Gewinneinbußen führt. Die Schüler lernen auch, allgemeine Rahmenbedingungen einzuhalten, z. B. Hygienevorschriften beim Umgang mit Lebensmitteln beachten (Handschuhe beim Verkauf tragen), tägliche Reinigung des Kiosks etc. In den zurückliegenden vier Schuljahren hat die Juniorenfirma „Das Gelbe vom Ei e.V.“ Projekte des Stadtjugendausschusses Karlsruhe unterstützt. Zielgruppe waren Schüler der 8. und 9. Klasse aller Schularten des Stadt- und Landkreises Karlsruhe, die quasi von „Null“ anfangend den Aufbau und Betrieb eines kleinen Cafés innerhalb von zwei Monaten planen und verwirklichen sollen. Die EBS-Jufi-Vertretung konnte ihre reichlichen Erfahrungen aus dem Schulalltag einGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Foto: Engelbert-Bohn-Schule

Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

bringen, z. B. bei den Gründungsüberlegungen, Gestaltung der Räumlichkeiten (Tische, Stühle, Deko), Festlegung des Speise- und Getränkeangebots und deren Preisgestaltung (Kalkulation), Erstellung von Arbeitseinsatzplänen und Einkaufslisten, Herstellung und Einkauf von Speisen und Getränken, Gestaltung von Werbeflyer bzw. Speisekarte. Jährlich wird die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes organisiert. Am 5. März 2013 wurde folgender Vorstand wiedergewählt: 1. Vorsitzender: Gerd Gräber 2. Vorsitzender: Conny Immesberger Schatzmeister: André Morbitzer Auch hier sind die Schüler mit Begeisterung dabei und kümmern sich um die Vorbereitung, Durchführung sowie Nachbereitung dieser Veranstaltung.

Ergebnis der Spendenaktion „Mitmachen Ehrensache“ im April überwiesen Jährlich nehmen Schüler der EBS an der Aktion „Mitmachen Ehrensache“ teil. Sie suchen sich an einem vorgegebenen Tag im Dezember des Vorjahres einen Job und arbeiten für einen guten Zweck: Ihren Lohn spenden die Schüler. Im April 2013 konnten wir nun eine Spende in Höhe von 413,60 € an die Arbeitsgruppe Recife e. V. überwiesen. Die Arbeitsgruppe Recife e. V. kümmert sich um Straßenkinder in Brasilien, z. B. durch den Bau eines Kinderdorfes. Der Verein besteht aus einer ausschließlich ehrenamtlich tätigen Gruppe mit Sitz in Karlsruhe. Ziel des Vereins ist, eine möglichst breite Öffentlichkeit über die soziale Situation in Brasilien sowie über die Lage der Straßenkinder aufzuklären. Die Vereinsstruktur ermöglicht es, dass jeder Spenden„pfennig“ bei den Partnern in Brasilien ankommt. Conny Immesberger

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Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen

Brigitte Schüßler Heilpädagogin u. Lerntherapeutin (Fil) Foto: Engelbert-Bohn-Schule

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Appenmühlstraße 6, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 695511 · Mobil 0172 8515907 Internet: www.lerntherapie-karlsruhe.de Erfolgreich Lernen Trotz guter Begabung fehlend. Zugang zum erfolgreichen Lernen Umfassende Förderung in allen Bereichen • Aufhebung von Lernrückständen/Blockaden • Intelligenzförderung • Vermittlung von Lern- und Arbeitsstrategien • Denkschulung • Wahrnehmungsförderung • Elternschulung/Anleitung Therapie der: Lese-Rechtschreibschwäche/Rechenschwäche Zielsetzung: • Wiederherstellung einer pos. Lernstruktur und damit Verbesserung der Lernmotivation • Verminderung von Schulangst/Schulversagen • Zutrauen in die eigene Fähigkeit • bessere soz. Integration fachl. geschultes Personal d. regelmäß. Weiterbildung. Biete kostenloses, unverb. Beratungsgespräch Integrationshilfe im Regelkindergarten bei Kindern mit: • Entwicklungsauffälligkeiten • Entwicklungsverzögerungen • verz. Sprech- u. Sprachentwicklung • Störung d. Konzentration u. Aufmerksamkeit • Verhaltensauffälligkeiten ADS/ADHS • körperl./geist. Behinderung • seelische Behinderung indiv. u. situationsorientierte Unterstützung d. beh. Kindes (einzelin Kleingruppen-innerhalb d. Kindergartenalltages) außerdem: ambulante Frühförderung

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Rund um die Schule wird geputzt! Teilnahme an den „Dreck-wegWochen“ der Stadt Karlsruhe Auch in diesem Jahr nimmt die Engelbert-Bohn-Schule an den „Dreckweg-Wochen“ der Stadt Karlsruhe teil. Die Aktion an der Schule findet in der Zeit vom 9. April bis zum 17. Mai statt. Letztes Jahr hatten sich ca. 170 Schüler beteiligt – vielleicht können wir dieses Jahr eine noch höhere Beteiligung erreichen. Das Amt für Abfallwirtschaft hat uns hierzu 40 Müllzangen sowie -säcke überlassen. Bislang haben sich bereits sieben Klassen beteiligt. Überrascht waren die Schüler, dass oft ein bis zwei Tage nach der Säuberungsaktion wieder zahlreich Abfall auf dem Gehweg bzw. am Waldrand lag. Rätselhaft fanden die Schüler auch, wie alte Autoreifen, Reifen eines Motorrollers, verrostete Fahrräder, Teppiche, alte Gartenstühle sowie Einkaufwagen den Weg in den Wald finden. Etwas schade fanden wir, dass auch in Bereichen von Wohnblöcken hinter den Häusern erstaunlich viel Abfall lag. Da stellten wir uns die Frage, ob es den Bewohnern des Hauses egal ist, wie vermüllt die Außenanlage aussieht. „Wenn schon vor bzw. hinter den Häusern so viel Müll liegt, wie mag es dann wohl in den Wohnungen aussehen?“ Conny Immesberger

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Grünwinkler Vereine

Fußballverein Grünwinkel 1910 e.V. Der Fußballverein Grünwinkel 1910 e.V. ist ein Verein mit großer Tradition und seit vielen Jahren eine Anlaufstelle für jung und alt. „Nunmehr nicht nur für Fußballinteressierte“! Seit dem Kalenderjahr 2013 bieten wir am Joachim-Kurzaj-Weg unter anderem für alle Altersklassen die Möglichkeit Boule zu spielen. Hier starten wir erstmals in der Saison 2013 in der Hardtwald-Liga mit einer eigenen Mannschaft. Weiter im sportlichen Angebot haben wir, nach dem Auflösen des SZ Südwest/Hardeck Oberreut, die Sportart Gorodki. Das Sportspiel Gorodki steht in Deutschland nicht zuletzt für ein Integrationsverständnis, das von einer dialogischen Annäherung der Aufnahme- und der Zuwanderer-Kultur ausgeht und Fremdes unter dem Aspekt „kulturelle Vielfalt“ nicht als Gefahr, sondern als Bereicherung ansieht. Die Aufnahme einer Sportart aus der Kultur der Migranten fördert die Integration in mehrfacher Weise. Wir vom FV Grünwinkel sehen die neue Sportart nicht nur als eine neue Abteilung bei uns, sondern für unseren Verein und unseren Ortsteil, die Möglichkeit miteinander – und nicht nebeneinander – Sport zu treiben und Spaß zu haben. Unsere Fußballabteilung freut sich in diesem Jahr auf die Ernte der langjährigen Jugendarbeit. 10 A-Juniorenspieler erweitern den Kader der Aktivität für die Saison 2013/14. Hierauf sind wir ganz besonders stolz, denn ohne das Fundament „Jugend“ bleibt das Rad irgendwann stehen. Schauen Sie vorbei und besuchen Sie uns! Sie werden täglich auf dem Gelände Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Männer und Frauen antreffen, die eine unsere Sportarten ausüben. Armin Wagner GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

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Tel. 0721 573898

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Grünwinkler Vereine

Freiwillige Feuerwehr Grünwinkel – Tag der offenen Tür! Die freiwillige Feuerwehr Grünwinkel lädt sie am 13.07.2013 zu einem Tag der offenen Tür ein. Wir wollen Ihnen uns selbst sowie unsere Arbeit ein wenig näher bringen. Neben einer Zurschaustellung diverser Feuerwehrfahrzeuge können Sie auch mit einem Drehleiterfahrzeug Grünwinkel von oben betrachten. Weiterhin werden die Einsatzabteilung der Aktivität sowie die Jugendfeuerwehr diverse Übungen durchführen. Speziell für die Kinder wird eine Spielstraße aufgebaut. Selbstverständlich ist für Ihr leibliches Wohl bestens gesorgt. Beginnen werden wir um 10.00 Uhr und werden um 18.00 Uhr die Veranstaltung beenden. Über zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Torsten Fischer, Abteilungskommandant

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Grünwinkler Vereine

Naturfreunde Grünwinkel Das Wanderjahr 2013 begann bei den Naturfreunden offiziell am 16. Januar mit der Hauptversammlung in den Räumen des TSV Grünwinkel. Die Versammlung war gut besucht, denn es standen Wahlen auf der Tagesordnung. Im Ergebnis blieb alles beim Alten, denn der gesamte Vorstand, die Beisitzer und der Revisor wurden einstimmig bestätigt: Vorsitzender: Manfred Bergdolt Vorsitzender und Wanderführer: Josef Essig Kassier: Nicole Bodemer Schriftführer: Ilse Blust Beisitzer: Herbert Bodemer, Irmgard Geis, Beate Knörzer, Revisor: Heinz Vogt

nach Jöhlingen und kehrten dort ins Naturfreundehaus „Alm“ ein, wo wir bei einem hervorragenden Mittagessen die Akkus wieder aufluden, um dann auch noch die letzte halbe Stunde zur Straßenbahn zu schaffen. Am Ostermontag machten wir uns dann wieder zu einer größeren Wanderung auf. Es ging 22 km lang von Bad Herrenalb auf dem Graf-Rhena-Weg zurück nach Ettlingen. Am 21. April schließlich wanderten wir bei regnerischem Wetter und wesentlich kühleren Temperaturen als in der Vorwoche von Untersmatt nach Bühl, 14 km weit, „vom Westweg zum Ortenauer Weinpfad“, wobei wir herrliche Ausblicke genießen konnten.

Krankheitsbedingt ist Roger Stern als Beisitzer ausgeschieden. Da sich leider niemand zur Wahl stellte, wurde ersatzweise auf einen neuen Beisitzer verzichtet, was entsprechend der Anzahl der Beisitzer lt. Satzung möglich ist.

Am 01. Mai beteiligten wir uns bei der Maifeier der Ortsgruppe am Bootshaus in Rappenwörth. Am Vatertag, dem 09. Mai, wanderten wir zur Vatertagshoggedse bei den Naturfreunden nach Forchheim.

Die bereits am darauf folgenden Sonntag, dem 20. Januar, angesetzte Wanderung von Bad Herrenalb über Bernbach nach Moosbronn musste wegen Blitzeis per Telefonrundruf kurzfristig abgesagt werden. Dies erwies sich als goldrichtig, hörte man doch im Radio und am nächsten Tag in der Presse von zahlreichen Unfällen.

Einige von uns nahmen dann am 15. Mai an der Rentnerfahrt der Naturfreunde Karlsruhe teil, die in den Südschwarzwald nach Kandern und an den Kaiserstuhl führte.

Am 10. Februar ging es dann zum Umzug nach Forchheim. 16 Wanderfreunde nahmen daran teil und stürzten sich in das närrische Vergnügen. Man darf auch mit Recht behaupten, dass der gemeinsame gesellige Abschluss ein voller Erfolg war.

Zum Abschluss des ersten Halbjahres am 30.06. werden wir am Sonntag das Peterund-Paul-Fest in Bretten besuchen und uns den Umzug mit den historischen Gruppen und Bürgerwehren anschauen und in das Mittelalter abtauchen sowie die besondere Stimmung genießen.

Nachdem es mit den Temperaturen immer noch nicht so richtig aufwärts ging, blieben wir am 17. Februar wiederum in unserer Region und wanderten vom Entenfang zum Albhäusle (Mittagessen) nach Knielingen und über das Hafensperrtor und Daxlanden wieder nach Grünwinkel zurück. Auch dies waren 20 km. Am 10. März liefen wir 12 km von Grötzingen GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Die Pfingstmontagsradtour ins Grüne wurde in hervorragender Weise wieder von Herbert und Nicole Bodemer organisiert.

Dazwischen fanden am 1. und 3. Mittwoch eines Monats unsere zwanglosen Stammtische beim TSV Grünwinkel statt. Bei Interesse kommen Sie doch einfach mal vorbei (Beginn um 20.00 Uhr) oder sprechen Sie unseren Vorsitzenden Manfred Bergdolt direkt an (Tel. 576241). Josef Essig

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Sonne und Musik – Musikverein Daxlanden

Das Jugendblasorchester des Musikvereins Daxlanden läutete am Sonntag, den 14.04.13 vormittags mit seinem Gemeinschaftskonzert in St. Josef den Frühling ein. Zu Gast waren die Jugendorchester der Musikvereine Wolfartsweier und Durlach Aue sowie das Jugendorchester Busenbach mit seinem Dirigenten Stefan Mußler, der zudem ehemaliges Mitglied und derzeit Interimsdirigent des Großen Blasorchesters in Daxlanden ist. Weit über hundert Zuhörer fanden sich in dem großen Saal ein, um den Jungmusikern zu lauschen. Auch Verbandsjugendleiterin Brigitte Nies und der Präsident des Blasmusikverbandes Michael Weber sowie Adalto Soarez von der befreundeten Jugend Marching Band „Lyra Tatui“ aus Brasilien gehörten zu den zahlreichen Besuchern. Das Konzert wurde von den Orchestern mit einem gemeinsamen Stück eröffnet. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch darum herum standen sie mit ihren Instrumenten und brachten ihr Publikum in gute Stimmung. Da alle in schwarzweiß gekleidet waren, verschmolzen sie nicht nur musikalisch zu einer Einheit und hatten sichtlich Spaß dabei. Dann wurde das reichhaltige Frühstücksbuffet eröffnet. Von Wurst- und Käseplatten über selbst gemachte Brotaufstriche, Müsli, Eier, frisches Gemüse mit Dips bis hin zum Obstsalat war für jeden Geschmack etwas dabei. Auch für Kaffee und Kuchen war ge-

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sorgt. So konnten alle ihr Frühstück genießen, während die Jugendorchester nacheinander ihr Können unter Beweis stellten. Auch musikalisch kam jeder im Laufe des vormittags auf seine Kosten, denn das Programm war schwungvoll und abwechslungsreich mit bekannten Melodien aus Rock, Pop, Swing und vielem mehr. Zum Abschluss kamen alle Orchester gemeinsam nach vorne, um nacheinander unter der Leitung der Dirigenten Isabell Liebich, Stefan Mußler und Ute Münchgesang noch einmal einige gemeinsame Stücke zu spielen. Das Publikum klatschte begeistert mit und die jungen Musikerinnen und Musiker wurden am Ende für ihre Mühen mit großem Applaus und Zugabewünschen belohnt. So konnten nach dem Konzert alle gut gelaunt in den Sonntagnachmittag gehen und die warme Sonne genießen. Ein großes Lob an das JBO-Team des Musikvereins Daxlanden, besonders an Harry Höniges, der alles mit großer Mühe organisiert hat! Herzlichen Dank auch an die Jugendleiter der anderen Musikvereine, die eine große Unterstützung waren. Teile der Einnahmen aus dem Konzert werden dem Sozialen Musik-Projekt „Lyra Tatui“ in Brasilien zugute kommen. Die Jugendorchester der Gastvereine werden übrigens ebenfalls Konzerte ausrichten. Die Bekanntgabe der Termine erfolgt auf der Homepage des Musikvereins Daxlanden. Stephanie Machon-Schreiber GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

Foto: Musikverein Daxlanden

Grünwinkler Vereine


Grünwinkler Vereine

Kleingartenverein Albsiedlung e.V.

Am 20.04.2013 fand unsere Hauptversammlung im TSV statt. Wir hatten einige Ehrungen, darunter eine 50-jährige Mitgliedschaft unseres Vorstandsmitgliedes Dieter Weiß. Auch konnten wir einige neue Gartenpächter begrüßen. Die Vorstandschaft wünscht allen Gartenfreunden einen schönen Sommer. Andreas Gromann

Foto: Kleingartenverein Albsiedlung

Der lange Winter ist endlich vorbei. Die Gartensaison 2013 kann beginnen. Es herrscht ein reges Treiben in der Gartenanlage. Auch dieses Jahr haben wir uns für den Wettbewerb „schönste Kleingartenanlage“ angemeldet. Die Bewertung beginnt Anfang Juli.

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Grünwinkler Vereine

Geschichte des Kleingartenvereins Grünwinkel 1979 e.V. Alteingesessene Grünwinkler erinnern sich bestimmt noch an die ursprünglichen Kleingärten, die bis 1979 ‚Im Gewann bei der Ziegelhütte’ zwischen dem Friedhof Grünwinkel und der Alb lagen. Es herrschte ein buntes Durcheinander, denn jeder der 31 Kleingartenpächter hatte mit der Stadt Karlsruhe einen Einzelvertrag abgeschlossen und machte faktisch wonach ihm der Sinn stand. Die sehr unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Parzellen und auch der Zustand der Gartenhütten entsprachen jedoch längst nicht mehr den Anforderungen, die eine Kleingartenanlage erfüllen sollte, um mit einem ansprechenden Erscheinungsbild auch in das städtebauliche Gesamtkonzept zu passen. Die Stadt Karlsruhe als Grundstücksverpächterin war gehalten, eine klare und überschaubare Entwicklung dieser Kleingärten zu gewährleisten. Gute Erfahrungen hatte die Stadt mit jenen Kleingartenanlagen gemacht, die in Vereinsform organisiert waren und eine ausreichende Eigenüberwachung durchführten. Daher wollte die Stadt auch die Kleingärtner ‚Im Gewann bei der Ziegelhütte’ zu einer Vereinsgründung bewegen.

Vom Einzelpächter zum Verein Am 21.2.1979 fand im Gasthaus Engel eine Aussprache mit Vertretern des Gartenbauamts und der Bezirksgruppe der Gartenfreunde sowie 18 Einzelpächtern statt. Der damalige Leiter der Bezirksgruppe, Willi Kastin, stellte die Organisation und ihre Leistung vor und überzeugte damit offensichtlich alle Pächter. Denn in der nachfolgenden Abstimmung über die Gründung des Vereins sprachen sich alle anwesenden Pächter einstimmig für die Gründung des „Kleingartenverein Grünwinkel“ aus. Zum 1. Vorsitzenden wurde Hubert Geier gewählt. Am 31. März 1979 wurden die einzelnen Pachtverträge mit der Stadt gekündigt. Zum 1. April 1979 wurde ein neuer Pachtvertrag mit der Bezirksgruppe abgeschlossen. Am 6. Juli 1979 wurde der Verein in das Vereinsregister im Amtsgericht unter der Nr. 1255 eingetragen.

Hochwasser war an der Tagesordnung Bis Anfang 1980 reichten die Gartenparzellen noch direkt bis an die Alb. Der Eingang befand sich auf der Friedhofseite. Wie man auf alten Bildern deutlich sehen kann, hatte dies einen großen Nachteil: Das Alb-Hochwasser

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überschwemmte häufig auch das gesamte Gartengelände. Dann wurde der Hochwasserschutz in Angriff genommen und der Weg wurde von der Friedhofsseite nach vorn auf einen Damm entlang der Alb verlegt. Die Überflutungen waren seltener, aber auch der neue Damm schützte die Gärten nicht immer zuverlässig. Wirkliche Abhilfe schaffte erst die Renaturierung der Alb 2008, seitdem bleiben die Gärten auch bei Hochwasser trocken. Ende der 80er Jahre wurde das Kleingartengelände verkleinert und einige Gartenbesitzer mussten sogar ihre Parzelle zur Erweiterung des Grünwinkler Friedhofs abgeben. Proteste des Vereins brachten keinen Erfolg. Dass das Vereinsleben inzwischen funktioniert, zeigt der Erfolg beim 27. Oberbürgermeisterwettbewerb 2012: Der Kleingartenverein Grünwinkel belegte einen 2. Platz. Der 1. Vorsitzende Oliver Stein nahm bei der Bezirks-Vorstände-Versammlung am 25. Oktober im Brauhaus Kühler Krug die Auszeichnung entgegen.

35jähriges Vereinsjubiläum Im nächsten Jahr besteht der Verein 35 Jahre. In Vorbereitung auf das Jubiläum sehen die diesjährigen Gemeinschaftsarbeiten die Renovierung des Vereinsheims vor. Dann kann das 35jährige Vereinsjubiläum im nächsten Jahr in frischer Atmosphäre gefeiert werden. Gudrun Hansen Kleingartenverein Grünwinkel 1979 e.V. Mehr Informationen zum Verein unter: www.kgv-gruenwinkel.de GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104


Grünwinkler Vereine

Tennisclub Grünwinkel 1981 e.V. Liebe Tennisfreunde, das neue Jahr geht mit großen Schritten voran und wir vom TC Grünwinkel warten gespannt und voller Vorfreude auf die kommende Freiluftsaison.

Am 04. Mai beginnt die Medenrunde 2013. Der TCG startet mit sechs Mannschaften bei den Erwachsenen und vier Jugendmannschaf-

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Foto: TC Grünwinkel

Am Sonntag, den 14. April 2013 eröffneten wir unsere Plätze mit einem Tag der offenen Tür. Alle Mitglieder, alle Freunde des Tennisports und alle, die sich für Tennis interessieren, waren herzlich eingeladen. Wir boten viel Spiel und noch mehr Spaß und hatten einen tollen Nachmittag zusammen. Unsere Vorstandsmitglieder standen für alle Fragen zur Verfügung. Dabei informierten wir über unsere verschiedenen Angebote, wie das wöchentliche After Work Tennis, den Ladies Day, das traditionelle Juxturnier am 09. Mai, das alljährliche Tennis Camp für Jugendliche in den Pfingstferien und die Eltern-Kind-Olympiade. Lernen Sie unsere Trainingsmöglichkeiten und unsere qualifizierte Jugendarbeit kennen.

ten. Für unsere Mannschaften steht uns ein hochklassiges Trainerteam zur Verfügung, mit dem wir seit mehreren Jahren erfolgreich zusammenarbeiten.

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Grünwinkler Vereine

Saisoneröffnung beim TC Heidenstücker e.V. Am 28. April fand beim TC Heidenstücker e.V. ein Tag der offenen Tür statt, bei dem die Tennissaison offiziell eröffnet wurde. Trotz der kalten, gar nicht frühlingshaften Temperaturen versammelten sich morgens zahlreiche Mitglieder zu einem gemeinsamen Frühstück. Danach fand das Fähnchenturnier statt, bei dem verschiedene MixedPaarungen ausgelost wurden und der eine oder andere Besucher die Freude am Tennissport entdeckte.

Wir danken allen Mitgliedern, die so tatkräftig bei der Organisation geholfen haben und natürlich allen Besuchern, die sich für unseren Verein interessiert haben. Wir freuen uns natürlich auch in Zukunft, tennisinteressierte Neumitglieder begrüßen zu dürfen. Weitere Infos über unseren Verein finden Sie unter www.tc-heidenstuecker.de. Anna Roszczyk

Fotos: TC Heidenstücker

Am Nachmittag nahm sich unsere Jugendwartin Sandra Hofmann Zeit für die zahlreichen Kinder, die unseren Verein und den Tennissport kennen lernen wollten. Geduldig zeigte sie ihnen einige Tennisgrundtechniken und es war nicht zu überhören, wie viel Spaß die Kinder hatten. Während der gesamten Veranstaltung blieb es glücklicherweise trocken und so wurde auch nach dem Turnier die Möglichkeit genutzt, endlich wieder den Schläger zu schwingen. Zum Ausklang des Tages wurde gegrillt und gemeinsam gegessen und getrunken.

Mit seinem Tag der offenen Tür beteiligte sich der TC Heidenstücker in diesem Jahr erstmalig an dem Aktionswochenende „Deutschland spielt Tennis!“, mit dem der Deutsche Tennis Bund (DTB), seine Landesverbände und Vereine seit inzwischen sieben Jahren gemeinsam ein Zeichen für den Tennissport setzen. Jeder Besucher, der sich über den TC Heidenstücker informieren wollte, erhielt am Eingang ein Begrüßungspaket mit kleinem Geschenk. Wer sich noch am gleichen Tag dazu entschied, in unseren Verein einzutreten, konnte sich über einen Trainingsgutschein freuen.

Der Bürgerverein Grünwinkel dankt allen Inserenten dieses Heftes für die tatkräftige Unterstützung. 72

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Grünwinkler Vereine

TSV Grünwinkel 1862 e.V. Nach dem Jubiläumsjahr 2012 startete der TSV mit seinen Glühweinturnieren im Januar. Ab dem 6. Januar 2013 trotzten an neun Sonntagen insgesamt ca. 200 DoubletteMannschaften Kälte und Schnee. Bei teils bis zu minus 15 Grad, Blitzeis und winterlichem Schneetreiben ließen sich die hartgesottenen Boulespieler nicht davon abhalten, die traditionelle Winterturnierserie des TSV Grünwinkel - Abteilung Boule zu besuchen. Die Indiaca Mannschaft begann mit den Badischen Meisterschaften in Malterdingen. Da im Jugendbereich die Anzahl der aktiven Spieler-/innen überschaubar ist, startete keine Mannschaft des TSV. In der Spielklasse 19+ gingen in allen drei Spielkategorien (Männer, Frauen, Mixed) Mannschaften an den Start. Die Herrenmannschaft sowie die Mixed-Mannschaft konnten trotz einiger Abstimmungsprobleme innerhalb der Mannschaft den Titel gewinnen und sich somit direkt für die Deutschen Meisterschaften im Juni in Kamen qualifizieren. Bei der Damenmannschaft gab es einige organisatorische Schwierigkeiten und so mussten sie am Ende, trotz eines abgesagten Turniers, das Spiel um Platz 1 und 2 in Unterzahl antreten. Nach mehreren vorausgegangenen Trainingsspielen, mit der einzigen gegnerischen Mannschaft aus Malterdingen, verloren die Grünwinkler Damen schließlich das entscheidende Spiel. Sie haben sich trotzdem mit dem erreichten zweiten Platz für die kommenden Deutschen Meisterschaften in Kamen qualifiziert.

Da in der aktuellen Saison die Süddeutschen Meisterschaften ausfallen mussten, steht als Nächstes das Saisonfinale mit den Deutschen Meisterschaften im Juni an. Der TSV Grünwinkel ist hier mit der Herren-, Damen-, und Mixedmannschaft 19+ vertreten und erhofft sich dieses Jahr ein ähnlich gutes Ergebnis, wie im vergangenen Jahr. Für sieben Spieler und einem Trainer des TSV Grünwinkel endet die Saison jedoch nicht mit den Deutschen Meisterschaften. Sie fahren dieses Jahr auf die Indiaca-WM nach Bietigheim-Bissigen, um dort mit den jeweiligen Nationalmannschaften den Titel um das beste Land der Welt auszuspielen. Die WM findet vom 23.07.–27.07.2013 statt. Durch den nahegelegenen Austragungsort hoffen die Spielerinnen und Spieler des TSV auf zahlreiche Fans aus der Heimat. Die Spieler des TSV Grünwinkel bei der WM sind in der Kategorie Herren: Torben Peters, Timo Bielanski und Mike Klenert. In der Kategorie Frauen sind es: Sonja Brunner, Lisa Lenhard und Lena Zahn und in der Kategorie Mixed:Jennifer Pfeil und Mike Jung. Bundestrainer der Damen ist Sven Klenert. Normalerweise wären in Bruchsal – wie in vielen vergangen Jahren auch – Boulespieler aus ganz BaWü angetreten. Da sich dieser Verein jedoch aufgelöst hat, sprang der TSV Grünwinkel in die Bresche und hat kurzfristig ein Ostermontagsturnier für Doublettes angesetzt. 41 Mannschaften fanden den Weg

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Foto: TSV Grünwinkel

Grünwinkler Vereine

Der VdK KA-Grünwinkel informiert:

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nach Karlsruhe bei gefühlten Minus-Graden, aber dann doch sonnigen und - wenn ab und zu windstill – erträglichen Temperaturen. Einige bekannte und treue Boulefreunde aus der Region, die uns auch in den letzten Glühweinturnier-Serien im strengen Winter bekannt waren, wurden von den Grünwinklern wieder gastfreundlich begrüßt. Das nächste große Event der Bouleabteilung wird das traditionelle Krähenturnier am Samstag, den 29. Juni 2013 sein, das bereits zum 17. Mal ausgerichtet wird. Mannschaften nicht nur aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Saarland werden erwartet. Auch die spielstarken Franzosen machen jedes Jahr immer wieder gerne dem gut organisierten Krähenturnier ihre Aufwartung. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, sich viele hochkarätige und spannende Spiele ab 11 Uhr bis in die Abendstunden anzuschauen und das bei gewohnt guter Bewirtung. Weitere Infos bzgl. den Sportangeboten des TSV Grünwinkel gibt es unter: www.tsv-gruenwinkel.de Martina Grimm

Wegen der Änderung des 15. Rundfunkstaatsvertrags sind seit Januar 2013 nicht nur die Gebühren neu geregelt, sondern es wurden auch die bisherigen Befreiungsregelungen für schwerbehinderte Menschen mit Merkzeichen „RF“ geändert. Statt einer Befreiung kann den Betroffenen, auf Antrag, nur noch eine Ermäßigung der Rundfunkgebühr gewährt werden. Bei einem monatlichen pauschalen Rundfunkbeitrag von fortan 17,98 Euro pro Haushalt muss der RF-Personenkreis jetzt monatlich 5,99 Euro entrichten. Eine Befreiung von der Rundfunkgebühr ist nur noch für Empfänger von sozialen Transferleistungen (zum Beispiel Hartz IV, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung) möglich. Betroffene mit „RF“ im Schwerbehindertenausweis sollten prüfen, ob sie aus Einkommensgründen vom Rundfunkbeitrag befreit werden könnten. Anspruch auf Gebührenbefreiung haben, wie bisher, Empfänger von Blindenhilfe und taubblinde Menschen. Hans-Jürgen Braun

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Grünwinkler Vereine

Der Verein der Siedler und Eigenheimer Heidenstücker e.V. – ein Verein für alle Generationen! In der Jahreshauptversammlung im März wurden sowohl neue Vorstandsmitglieder gewählt, wie aber auch langjährige Vorstandsmitglieder im Amt bestätigt.

einen kulturellen Bierabend mit Kleinkunstprogramm für Leib und Seele. Am Vatertag begrüßten wir auf unserem Festplatz nicht nur die Väter mit Schnitzel und Kartoffelsalat.

Die neue Vorstandschaft mit Beisitzer setzt sich wie folgt zusammen:

Traditionell wird unser Waldfest in diesem Jahr wieder an drei Tagen stattfinden: vom 12. Juli bis 14 Juli. An allen drei Tagen wird für Ihr leibliches Wohl und mit Livemusik für Stimmung gesorgt. Wie auch im letzten Jahr findet in den ersten zwei Sommerferienwochen die Kinder- und Ferienbetreuung auf unserem Vereinsgelände statt. Anmeldung und Infos unter www. klever-ka.de. Auch für die zweite Jahreshälfte haben wir weitere Aktivitäten geplant. Informationen hierzu finden Sie in unserem Schaukasten vor dem Siedlerheim, Hohlohstraße 100 oder auf unserer Homepage: www.heidenstuecker.de Stefan Herold und Daniela Schuster-Rossi

1. Vorstand: Claus Kuhn 2. Vorstand: Gerald Weber Kassier: Daniela Schuster-Rossi Schriftführer: Stefan Herold Beisitzer: Uschi Gehrke, Andreas Wallbaum, Benjamin Eppel, Rolf Höfele, Marco Rossi, Stefan Sturm, Michael Koch, Helmut Maiworm und Hans-Christian Arzt.

„Gemeinsam für unsere Gemeinschaft“ Getreu unserem Vereinsmotto, erlebten wir gemeinsam im ersten halben Jahr in unserem Siedlerheim, Musikabende und auch

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Kirchen

Musik in der Thomaskirche „Musik aus unserer Partnerstadt Halle“ war der Titel eines Konzerts am 21. April 2013 in der Thomaskirche. Werke von Hallenser Komponisten wie S.SCHEIDT, F.W. ZACHOW, G.F. HÄNDEL und W.F. BACH kamen zur Aufführung. Am Programm mitgewirkt haben der Chor der Hoffnungs- und Forchheimer Kirchengemeinde, der Flötenkreis der Hoffnungsgemeinde, Herr B. Fritz an Cembalo und Orgel, Frau H. Geiger mit der Soloflöte und ein Flötentrio. Die Beteiligten führten rhythmisch verwobene Renaissance- und Barockwerke auf, Choräle und Choralvorspiele, dazu Sonaten und Tanzsätze. Allen Musizierenden war die Freude am Umgang mit Musik und an der Gestaltung dieser Werke anzumerken. Aber auch die große Zuhörerschaft zeigte durch ihren Applaus, dass ihr dieses Konzert gut gefallen hat. M. Kraft

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In der Hoffnungsgemeinde

Meditative Bewegungen + Übungen zum Stillewerden Ein Angebot um zu sich selbst zu finden, Verspannungen loszulassen und in eine heilsame Ruhe zu kommen. Übungen um Körperbewusstsein zu entwickeln, behutsame Atemschulung und Meditation sind die Elemente der Übungsstunde.

Freitags, 19.30 Uhr, Neuer Gemeindesaal, Thomaskirche Leitung und Rückfragen: Peter Wegner, Telefon: 57 57 03 E-Mail: peterlucia60@aol.com

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Foto: Renate Mechelke

Kirchen

Einführung von Pfarrerin Louisa Mallig und Pfarrer Sören Suchomsky Am Sonntag, 17.03.2013 war es soweit. Endlich konnten Pfrn. Louisa Mallig und Pfr. Sören Suchomsky öffentlich in unserer Hoffnungsgemeinde Karlsruhe eingeführt werden. Die gut besetzte Philippuskirche war festlich hergerichtet. Außer vielen Gemeindemitgliedern waren Angehörige, Freunde und Personen des öffentlichen Lebens der beiden Stadtteile Grünwinkel und Daxlanden zugegen. Schön war es, dass unser Dekan Otto Vogel die beiden in ihr Amt einführte. Bei feierlicher Orgelmusik zogen die Ältesten mit Pfarrer Weiß, die AssistentInnen Frau Supper, Frau Günzel und Herr Weingärtner, gefolgt von den beiden Einzuführenden und Dekan Vogel in die Philippus-Kirche ein. Nach der Begrüßung durch Frau Supper und dem Eingangslied „Tut mir auf die schöne Pforte“ begann Herr Vogel mit der Eingangsliturgie den Gottesdienst. Darauf folgte die Lesung der Urkunden für Frau Pfrn. Mallig und Herrn Pfr. Suchomsky. „Pfarrpersonen als Amtsträger sind in besonderem Maße die Gesichter einer Gemeinde“ erklärte Herr Vogel und er freue sich sehr, dass die beiden nun zum Leitungsteam der Hoffnungsgemeinde und zur Evangelischen Kirche in Karlsruhe gehören. Zur ihrer Segnung wünschten sich beide, dass, außer Herrn Vogel, ihnen die drei AsGRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

sistenten jeweils einen persönlichen Segensspruch widmen mögen. Dieser Herausforderung kamen sie selbstverständlich gerne nach und es war für alle etwas ganz Besonderes, beide jungen Pfarrer vor der ganzen Gemeinde zu segnen. Bei ihrer anschließenden Dialog-Predigt ging es ihnen vor allem um ihre Schwerpunkte, Sorgen und überhaupt um ihre zu bewältigende Arbeit. Denn man darf nicht vergessen, dass sich beide eine ganze Pfarrstelle teilen, also jeder eigentlich „nur“ einen sog. „Halbtagsjob“ bekleidet. Das ist in ihrer Position als Pfarrer überhaupt keine leichte Aufgabe. Trotzdem haben sich beide Schwerpunkte gesetzt. Herr Suchomsky findet vorrangig in der Sterbebegleitung den seinen und Frau Mallig in der Jugendund Kindergartenarbeit. Selbstverständlich ist das für keinen von beiden eine total abgegrenzte Tätigkeit sondern eine, die in allen dazu gehörenden theologischen Bereichen ineinander fließt. Nach dem Schlusssegen des Gottesdienstes waren alle Anwesenden zu einem Empfang mit einem schmackhaften Imbiss und Getränken eingeladen, um unseren beiden jungen Pfarrern persönlich gratulieren zu können. Nun freut sich unsere Hoffnungsgemeinde mit ihnen und wünscht ihnen viel Freude und vor allem Gottes reichen Segen und Beistand für ihre zukünftige, weitere Arbeit bei und mit uns. Brigitte Günzel

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Liebe Grünwinkler, nun im Frühling – wenn die Sonne ihn anstrahlt – sieht man es besonders, wie gut unserem Kirchturm der neue Anstrich tut. Dieses Projekt „Kirchturmsanierung“ haben viele sehr großzügig unterstützt, sei es durch direkte Geldspenden oder durch den Kauf von Kirchturmwein oder Weihnnachtsbrödlen. Die Firma Schrödter führte für uns sogar die Renovierung der Zifferblätter kostenlos durch. Allen Unterstützern möchte ich hier ein herzliches „Vergelts Gott“ aussprechen und ihnen danken. Nun zu einem anderen Schmuckstück: 1913 wurde unsere Albkapelle von ihrem ursprünglichen Standort in der Durmersheimer Straße an die Alb verlegt, wo sie nun schon seit 100 Jahren ihren idyllischen Platz hat. Zu diesem Jubiläum wollen wir das Pfarrfest 2013 mit einem Fest an der Albkapelle im Rahmen des Tages des offenen Denkmals groß feiern. Am 08. September 2013 werden wir mit einem Gottesdienst um 10.00 Uhr dort beginnen. Neben der Albkapelle, die an diesem Tag im Mittelpunkt stehen soll, finden Sie auch einen Bücherflohmarkt unserer Pfarrbücherei. Wir würden uns freuen, wenn wir Sie mit unseren Leckereien vom Grill und kühlen Getränken begeistern können und Sie an diesem Tag bei uns vorbeischauen. Sie sind herzlich willkommen!

Foto: Oliver Buchmüller

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Auch werden wir die Albkapelle in diesem Jahr wieder über den Sommer an weiteren Terminen (siehe Seite 82) für Sie öffnen und laden sie herzlich ein, mal einen Blick in die Kapelle zu werfen oder sich die eine oder andere Geschichte zum Schmuckstück an der Alb erzählen zu lassen. Auch wenn Sie nur in Stille oder zum Gebet verweilen wollen, Sie sind herzlich willkommen. Darauf hinweisen möchte ich noch, dass Sie die Albkapelle auch für Ihre Hochzeit zur Verfügung gestellt bekommen können. Informationen dazu erhalten Sie in unserem Pfarrbüro St. Josef Eichelbergstr. 1, Tel.: 9573193. Ihr Heiko Graß Pfarrgemeinderatsvorsitzender St. Josef

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Sonstiges und Wissenswertes

Vorstandschaft BV Grünwinkel Schmidt, Karlheinz – 1. Vorsitzender Appenmühlstr. 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 574986, Fax 0721 5705876 k.schmidt@bv-gruenwinkel.de Buchmüller, Hubert – 2. Vorsitzender Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9573710, Fax 0721 577952 h.buchmueller@bv-gruenwinkel.de Kullick, Dietmar – Kassier Hausackerstr. 6, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 578924, d.kullick@bv-gruenwinkel.de Schmidt, Helga – Schriftführerin Christian-Schneider-Straße 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 571590, Fax 0721 9575766 h.schmidt@bv-gruenwinkel.de Haas, Peter – Protokollführer Silcherstraße 17, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 50634, p.haas@bv-gruenwinkel.de

Beisitzer: Bader, Gertrud Haubenkopfstr. 15 B, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 2016977 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Bittner, Elke Kreuzelbergstr. 6, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 501616 gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Mechelke, Renate Haubenkopfstr. 1 D, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 577485, r.mechelke@bv-gruenwinkel.de Popp, Michael Gellertstr. 28 A, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 387982, m.popp@bv-gruenwinkel.de Rapp, Hans Peter Boettgestr. 9, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574871, h.rapp@bv-gruenwinkel.de Storm, Oliver Eichelbergstr. 53, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 504001, o.storm@bv-gruenwinkel.de Strack, Gerhard Appenmühlstr. 2, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 571518, g.strack@bv-gruenwinkel.de

CHLUSS REDAKTIONSS 5: 15 . OK T. 2013 AU SG AB E NR . 10

GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104

GRÜNWINKLER ANZEIGER Impressum: Herausgeber: Bürgerverein Grünwinkel e.V. www.bv-gruenwinkel.de Titelbild: Oliver Buchmüller 1. Vorsitzender: Karlheinz Schmidt Appenmühlstr. 3, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 574986, Fax 0721 5705876 k.schmidt@bv-gruenwinkel.de 2. Vorsitzender: Hubert Buchmüller Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9573710, Fax 0721 577952 h.buchmueller@bv-gruenwinkel.de Redaktion: Gertrud Bader, Elke Bittner Geschäftsstelle: Haubenkopfstr. 15b, 76189 Karlsruhe Tel. 0721 2016977, Tel. 0721 501616 Anzeiger: gruenwinkleranzeiger@bv-gruenwinkel.de Bitte schicken Sie Ihre Manuskripte an diese Adresse. Namentlich gekennzeichnete Artikel stellen nicht grundsätzlich die Meinung der Redaktion dar. Der Grünwinkler Anzeiger ist das Stadtteilmagazin des Bürgervereins Grünwinkel e.V. mit langer Tradition. Er wird in dieser ansprechenden Form seit 1965 kostenlos an alle Grünwinkler Haushalte verteilt und findet durch die Berichterstattung über Grünwinkel auch breite Beachtung in anderen Stadtteilen. Sollte irgendwo ein Heft fehlen, liefern wir dieses gerne nach. Ein Anruf bei der Redaktion genügt.

Auflage:

5.800 Stück

Erscheinung: 2 x pro Jahr Verteilung:

kostenlos an alle Haushalte und Betriebe

Gesamtherstellung: HOB-DESIGN Kommunikations- und Werbeagentur Oliver Buchmüller, Dipl.-Ing. (FH) Joh.-Schuster-Weg 7, 76185 Karlsruhe Tel. 0721 9574132, Fax 0721 577952 info@hob-design.de, www.hob-design.de

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Sonstiges und Wissenswertes

Grünwinkler Veranstaltungskalender 2. Halbjahr 2013 Datum Juni 29.06. Juli 02.07. 06.07. 07.07. 12.–14.7. 13.07. 13.–14.07.

Wer

Was

Wo

TSV Grünwinkel

Krähenturnier

TSV Sportplatz

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel Kath. Pfarrgemeinde St. Josef Verein der Siedl. u. Eigenheimer Freiwillige Feuerwehr Grünw. Evang. Hoffnungsgemeinde

Stammtisch Flohmarkt Geöffnete Albkapelle Waldfest Tag der offenen Tür Gemeindefest

19.–21.07 26.–29.07. 30.07. August 06.08. 16./17.08. 27.08. September 03.09. 08.09. 21.09. 22.09. 24.09. 28.09. Oktober 01.10. 29.10. November 05.11. 11.11., 18 Uhr 16.+17.11.

TSV Grünwinkel 1862 e.V. Kaninchen- u. Geflügelzuchtv. Bürgerverein Grünwinkel

Sportfest Hahnenfest Grünw. Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Moninger Parkplatz Itron Albkapelle Siedlerheim Feuerwehr Gerätehaus Thomaskirche vor Gemeindehaus TSV Sportplatz Festplatz Grünwinkel Gasthaus Rössle

Bürgerverein Grünwinkel Hatz-Moninger Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Jubiläumsfest Grünw. Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Moninger Sudhaus Gasthaus Rössle

Bürgerverein Grünwinkel Kath. Pfarrgemeinde St. Josef FV Grünwinkel 1910 e.V. Jugendhaus West Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch 100 Jahre Versetzung Albk. Juniorenspieltag/Gorodki Rheinstrandfest Grünw. Geschichtskreis Ausflug

Braustübl Hatz-Moninger Albkapelle Sportgelände FV Grünw. Jugendhaus West Gasthaus Rössle nach Schwetzingen

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Grünw. Geschichtskreis

Braustübl Hatz-Moninger Gasthaus Rössle

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel Kaninchen- u. Geflügelzuchtv.

Stammtisch St. Martin 2. Lokalschau

17.11., 11 Uhr 26.11. 30.11. Dezember 03.12. 01.12. 06.+07.12. 14.12. 24.12., 16 Uhr

Bürgerverein Grünwinkel Bürgerverein Grünwinkel TSV Grünwinkel

Volkstrauertag Grünw. Geschichtskreis Weihnachtsfeier Erw.

Braustübl Hatz-Moninger Albkapelle Vereinshaus, Durmersheimer Str. 4a Friedhof Grünwinkel Gasthaus Rössle TSV Turnhalle

Bürgerverein Grünwinkel TSV Grünwinkel FV Grünwinkel 1910 e.V. FV Grünwinkel 1910 e.V. Bürgerverein Grünwinkel

Stammtisch Weihnachtsfeier Kinder Weihnachtsfeier Junioren Weihnachtsf. Hauptverein Weihnachtssingen

Braustübl Hatz-Moninger TSV Turnhalle Vereinshaus Vereinshaus Friedhof Grünwinkel

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GRÜNWINKLER ANZEIGER | JUNI 2013 | NR. 104


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