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www.hk-gebaeudetechnik.ch Fachzeitschrift für Energie, Wärme, Strom, Heizung, Lüftung, Klima, Kälte, Gebäudeautomation, Facility Management, Gebäudehülle, Spenglerei, Sicherheit, Sanitärtechnik, Wohnen

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1 | 2013 | Januar

Der Leader

Empfohlen von

ProKlima-Tag 2012, Produkte-Award

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Gerätetechnik richtig handhaben

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Minergie-Agentur Bau: Stabsübergabe 13

Mit Komfortlüftungen Energie sparen 48

Pelletsbranche im Aufwind

Der aktuelle Stellenmarkt

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Editorial |

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Moderne Technik senkt Energieverbrauch für 1 konkrete Anwendung ... ■ Anfang Jahr wurden die Preisträger des Watt d’Or 2013 bekanntgegeben. In der Kategorie Energietechnologien wurde die « Auszeichnung für Bestleistungen im Energiebereich » gewonnen von « Joulia », einem Duschwannen-System mit Wärmerückgewinnung. Die Firma Joulia SA in Biel hat das System seit 2007 entwickelt und bezüglich Technik- und Hygiene-Anforderungen sowie Wirkungsgrad optimiert. 2012 erfolgte durch den Schweizerischen Verein des Gas- und Wasserfachs (SVGW) die Zulassung für den Einbau im Trinkwassernetz. Die in der Schweiz produzierte Duschwanne Joulia gewinnt die Wärme und damit die Energie aus dem abfliessenden Duschwasser zurück. Das Wasser vom Kaltwasseranschluss her wird im Duschwannenboden durch mehrere Rohrschlaufen geleitet und wird vom darüber fliessenden Duschabwasser vorerwärmt. Resultat: Es braucht weniger Warmwasser aus dem Warmwasserspeicher, der Energiebedarf beim Duschen sinkt um gut einen Drittel. Die erwartete Energie-Ersparnis für einen 4-Personen Haushalt beträgt etwa 1000 kWh pro Jahr. Joulia eignet sich sowohl für Neubauten als auch für Renovationen und wird anstelle einer herkömmlichen Duschwanne eingebaut. Einziger zusätzlicher Installationsaufwand ist der Anschluss des Wärmetauschers zwischen Kaltwasseranschluss und Mischarmatur. Die Einsparung von Warmwasser hat auch Einfluss auf andere Systeme. So gibt es auch Vorteile in Kombination mit Solaranlagen. Das solar erwärmte Wasser reicht länger und Schlechtwetterperioden können eher ohne zusätzliche Energie überbrückt werden. Wir haben das Duschwannen-System « Joulia » in HK-Gebäudetechnik 4/12 (S. 90) bereits mal vorgestellt. In der kommenden Ausgabe 2/13 folgt nochmal ein Beitrag dazu (für Ungeduldige: www.joulia.com). Auch am ProKlima-Tag 2012 mit der « ProdukteAward »-Preisverleihung wurden Geräte und Komponenten präsentiert, die in der jeweiligen Anwendung eine bessere Energie-Effizienz ermöglichen. Tagungsbericht in diesem Heft ab Seite 8. Die optimale Integration der heute bekannten Technologien in einem energieeffizienten Gebäude als Gesamtsystem, mit dezentraler Stromproduktion und verschiedenen Speichermöglichkeiten, ist Thema im Bericht zum « Biberacher Forum Gebäudetechnik » ab Seite 28. Unsere von der Politik vorgeschlagene Energiewende setzt nicht nur auf den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien, sondern auch auf eine verbesserte Ener-

peter.warthmann@azmedien.ch

gieeffizienz. Dies gilt nicht nur für die CO2-lastigen Brennstoffe wie Heizöl und Gas, sondern vor allem auch für die elektrische Energie. 2010 verbrauchten die Haushalte in der Schweiz 31 % vom Gesamtstromverbrauch, fast gleich viel wie die Industrie. Seit gut 10 Jahren wird der Fokus auf die Energieeffizienz gerichtet, mit der Hoffnung, dass dadurch der Stromverbrauch stabilisiert werde. Leider ist in dieser Hinsicht aber nicht viel passiert. Im Gegenteil, die technisch realisierte Effizienzsteigerung bei vielen Elektrogeräten wurde weitgehend durch deren vermehrten Einsatz kompensiert oder sogar übertroffen. Dies gilt insbesondere auch für Haushaltanwendungen, wo die Zuwachsrate in dieser Zeit mit 18 % überdurchschnittlich hoch war. Unser Beitrag « Gerätetechnik richtig handhaben » ab Seite 33 zeigt die Zusammenhänge und Möglichkeiten für den sinnvollen Geräte-Einsatz. In der nächsten Ausgabe von HK-Gebäudetechnik folgt Teil 2. Die grosse Herausforderung ist also weiterhin, dass die durch Effizienzsteigerung bei der einzelnen Anwendung erreichte Verbrauchsminderung nicht durch die vergrösserte Zahl der Anwendungen zunichte gemacht wird. In diesem Punkt müssen wir erfolgreich sein, wenn der Gesamtenergiebedarf sinken soll.

Peter Warthmann, Chefredaktor

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Inhaltsverzeichnis |

Holzenergie-Symposium 2012 42

Unter dem Patronat des BFE fand das 12. Holzenergie-Symposium an der ETH Zürich statt. Nebst der Strategie des Bundes wurden die Zusammenhänge Energie / Wirtschaft behandelt, sowie Innovationen zur Feuerungstechnik und WKK-Anwendungen vorgestellt.

Diverse Rubriken 3 Editorial 4 Info 69 Tagungen, Kurse, Messen 70 Bildungsangebote suissetec 71 Agenda 73 Impressum

Abwärmenutzung: wirtschaftlich attraktiv für Laserschneidbetriebe

Mit einer konsequenten Abwärmenutzung hat der renommierte Laserschneidbetrieb Lasatec AG wirtschaftliche und ökologische Ziele erreicht. Auf der Grundlage der Solartechnik konnte die Jenni Energietechnik AG eine angepasste Systemlösung schaffen. Zwei Laserschneidmaschinen stehen bei der Lasatec AG in Moosseedorf BE im Einsatz, um aus Metall- oder Kunststoffplatten präzise Teile mit anspruchsvoller Formgebung herzustellen. Der Dickenbereich der verwendeten Platten reicht von 0,25 bis 25 mm.

Info

Energie/Wärme/Strom

4 Wir glauben, dass unsere Ziele machbar sind 8 ProKlima-Tag 2012: Baumarkt, Solidarbürgschaft, Energiewende und «Produkte-Award» im Fokus 10 Wieder waren Winnertypen gesucht 13

Minergie ist ein System geworden

74 Stellenmarkt

20 Holzenergie in der Energiestrategie 2050 26 Pelletsbranche im Aufwind 28 Energiekonzepte mit Speichermöglichkeiten 33 Energieeffizienz im Haushalt, Teil 1 38

Edilespo – Die Fachmesse in der Nacht

40 Innovative Satelliteninformationssysteme im Dienste von Gemeinden und Branchen

80 Firmen- und Inserentenverzeichnis

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Verbände 17

SWKI: Ein halbes Jahrhundert und keine halben Sachen

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Wolfgang Schwarzenbacher neu im Zentralvorstand von suissetec

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Die zehn Gebote der Nachfolgeregelung

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Herbsttreffen der suissetec-nordostschweiz

Beim Laserschneiden Wärme speichern

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Soul of Warmth – Runtal Folio

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Stromverbrauch ist eine Frage der Intelligenz

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Produkte

Lüftung/Klima/Kälte 48 Mit Komfortlüftungen Energie sparen 51 Proéla fördert Investitionen in effiziente Lüftungsanlagen


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Ein Doppelfalzdach für die Firma Disch

Sanitärtechnik 62 Trinkwasser und anderer Luxus 68

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Wohnen 65 Ein Bergbach gab den Namen

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Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK), Ausstieg aus der Atomenergie bis 2035

«Wir glauben, dass unsere Ziele machbar sind» Der Bundesrat hat den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2035 beschlossen. Um dieses Ziel fristgerecht zu erreichen, müssen auch die Kantone ihren Beitrag leisten. Dabei soll künftig vor allem im Bereich der Gebäude viel Energie gespart werden. Dr. Beat Vonlanthen, Präsident der Kant. Energiedirektoren-Konferenz, erläutert das Vorgehen. Interview: Oskar E. Aeberli ■ Der Bundesrat hat bekanntlich den Ausstieg aus der Atomenergie bis 2035 beschlossen. Wie begegnen die Kantone diesem Beschluss? Beat Vonlanthen: Für die Kantone war es schon länger absehbar, dass es politisch sehr schwierig wird, die Kernkraftwerke zu ersetzen. Fukushima hat schliesslich klargemacht, dass die Kernenergie in der Schweiz über lange Zeit keine genügende Akzeptanz mehr findet. Deshalb muss die Energiepolitik neu orientiert werden.

Der Bundesrat schlägt dabei zur Versorgungssicherheit den Zubau von vier Gaskraftwerken vor. Wo sollen diese aus Sicht der Kantone realisiert werden? Prognosen bis ins Jahr 2050 sind nicht einfach. Aus heutiger Sicht werden neue Grosskraftwerke wahrscheinlich erforderlich sein, wenn Kernkraftwerke abgeschaltet werden. Wo und wann diese realisiert werden ist offen und wird auch von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Investoren abhängig sein.

Sind neben der Stromwirtschaft nicht auch die Kantone in sehr unterschiedlichem Masse von dieser Zielsetzung betroffen? Selbstverständlich. Einerseits als Eigner bedeutender Energieversorgungsunternehmen aber auch auf der Basis der Bundesverfassung. Die Kantone sind mit dem Bund für die Versorgungssicherheit verantwortlich und alleine für die Energieeffizienz des bestehenden Gebäudeparks zuständig.

Was sind nach der vom Bundesrat eingeleiteten Energiewende die primären Ziele der EnDK? Wir haben dazu «Energiepolitische Leitlinien» beschlossen und am 2. September 2011 dazu eine Erklärung einstimmig verabschiedet. Wir orientieren uns an fünf Grundsätzen: 1. Beachtung des Klima- und Ressourcenschutzes; 2. Effiziente Nutzung der Energie sowie optimale Ausschöpfung des Potenzials an erneuerbaren Energien; 3. Gewährleistung der Energieversorgung; 4. Beachtung der Eigenverantwortlichkeit und Subsidiarität; 5. Beachtung von Investitionslebenszyklen und Finanzierungsmöglichkeiten von Strukturerneuerungen.

Ist mit dem proklamierten Atomausstieg nicht die Versorgungssicherheit längerfristig in Gefahr? Die Versorgungssicherheit hängt nicht an den Kernkraftwerken alleine. Wenn diese nicht mehr zur Verfügung stehen, muss sich die Versorgung darauf einstellen und es müssen rechtzeitig die entsprechenden Vorkehrungen für die Versorgungssicherheit unter neuen Bedingungen getroffen werden. Wie beurteilt die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) die vom Bundesrat kürzlich präsentierte Energiestrategie 2050? Die Kantone werden sich in den nächsten Monaten intensiv mit den Details befassen und ihre Stellungnahmen Ende Januar beschliessen. Handeln in der Energiepolitik ist notwendig. Die Kantone werden sich aber für realistische Konzepte stark machen.

Der Interview-Partner Beat Vonlanthen (55) hat das Doktorat der Rechte der Universität Freiburg sowie den Master of Laws (LL.M.) der London School of Economics and Political Science erworben. Als Staatsrat steht er seit 2007 der Volkswirtschaftsdirektion (VWD) des Kantons Freiburg vor. Er war zudem 2010 Staatsratspräsident und von 2004–2006 Raumplanungs-, Umwelt- und Baudirektor. Zuvor übte er verschiedene Funktionen in der Bundesverwaltung aus. Er ist zurzeit Präsident der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK) und der Westschweizer Regierungskonferenz (WRK). Überdies ist er Mitglied des leitenden Ausschusses der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) und Mitglied der Volkswirtschaftsdirektorenkonferenz der Westschweiz (VDK-WS).

Wie und in welchem Zeitrahmen sollen die vereinbarten Ziele erreicht werden? Die Energiepolitik ist komplex und von vielen Zusammenhängen und äusseren Einflüssen abhängig. Es wird also eine kontinuierliche Entwicklung in die vorgegebene Richtung brauchen. In einzelnen Bereichen verfolgen wir aber ganz konkrete Ziele. So streben wir beispielsweise bis 2020 in den Kantonen das beinahe Null-Energiehaus für Neubauten an, und bis 2025 soll der Ausstieg aus elektrischen Widerstandsheizungen und Warmwasseraufbereitungen erfolgt sein. Aus der Sicht des Bundesrates soll der Energieverbrauch in den Gebäuden deutlich reduziert werden. Wie gehen die Kantone da konkret vor? Die Kantone arbeiten seit Jahren mit den sogenannten Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich (MuKEn). Sie dienen den Kantonen als Vorlage für ihre Energiegesetzgebung. Diese werden auf 2014 hin revidiert und bis 2020 in das kantonale Recht überführt. Sie sollen helfen, die genannten Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang prüfen wir auch die Umsetzung über ein Konkordat. Der verbleibende Energiebedarf in den Gebäuden soll mittels Nutzung von Abwärme und erneuerbarer Energien erfolgen. Ist das eine realistische Zielsetzung? Wir glauben, dass unsere Ziele machbar sind. Zahlreiche Projekte in den Regionen

Beat Vonlanthen.

zeigen uns das Potenzial auf. Wenn es gelingt, dieses schrittweise zu erschliessen, werden wir die Ziele erreichen können. Im Übrigen wird durch die Reduktion des Energieimports auch die regionale Wertschöpfung deutlich gestärkt. Werden die bestehenden Sparpotenziale in den Gebäuden heute schon weitgehend genutzt, oder besteht da nicht noch ein erhebliches Defizit? Beim Neubau stelle ich fest, dass die Bauherren immer mehr die Ausnutzung der Potenziale suchen. Es wächst die Überzeugung, dass eine langfristige Werthaltigkeit von Gebäuden von der Energieeffizienz und von der Art der Energieversorgung abhängig ist. Defizite gibt es natürlich beim Gebäudebestand, der vor 1990 errichtet wurde. Es wird jedoch nicht einfach sein, hier fachgerechte Nachrüstungen in kurzer Frist zu realisieren. Die unterschiedlichen Baustile und Bauqualitäten der Altbauten erfordern individuelle Konzepte und eine hohe Professionalität in der Umsetzung. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis wird zudem das Machbare stark beeinflussen. Das Eidg. Energiegesetz fordert in Artikel 9 erhebliche Massnahmen, so u. a. auch Rahmenbedingungen für die rationelle Energienutzung und die Nutzung von erneuerbaren Energien. Wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand in den Kantonen? Die Kantone setzen den Artikel 9 mit den schon erwähnten MuKEn und dem Gebäudeenergieausweis GEAK heute schon um. Wir gehen nun diesen Pfad kontinuierlich weiter. Die Kantone sollen die erforderlichen Vorschriften erlassen und auch die Umsetzung entsprechender Verbrauchsstandards fördern. Wie präsentiert sich die aktuelle Situation? Die MuKEn sind wie bereits ausgeführt in Revision. Die Einführung von Verbrauchsstandards ist anforderungsreich. Das Verbrauchsniveau ist von zahlreichen Interessen


Kälte | Wärme | Dampf

abhängig. So haben zum Beispiel Strassenbeleuchtungen viel mit Sicherheit und Sicherheitsgefühl zu tun. Hier wird es noch Kreativität brauchen, um zu realistischen Lösungen zu kommen. Werden die Mustervorschriften (MuKEn) in den Kantonen inzwischen effektiv umgesetzt? Das Basismodul wird zu 100 Prozent in den Kantonen umgesetzt. Verschiedene Zusatzmodule haben ebenfalls eine hohe Umsetzungsquote erreicht (siehe Tabelle). Überdies sind gemäss Energiegesetz mit den Grossverbrauchern in den jeweiligen Kantonen auch Zielvereinbarungen zu treffen. Sind diese inzwischen flächendeckend erfolgt? Grossverbraucher spielen nicht in allen Kantonen die gleiche Rolle. Sie sind vor allem in den Wirtschaftszentren angesiedelt. In diesen Kantonen findet das Modell eine gute Akzeptanz und eine grosse Verbreitung. Der Bund und die Kantone haben 2008 ein nationales Gebäudeprogramm lanciert, welches zehn Jahre dauert. Was sind die bisherigen Erfahrungen mit diesem Aktionsprogramm? Das Eidg. Parlament hat die Teilzweckbindung der CO2-Abgabe beschlossen, um Mittel zur Sanierung von Gebäuden zu fördern. Wegen der Zuständigkeit der Kantone wurde die Umsetzung von der EnDK in Partnerschaft mit dem Bund übernommen. Die hohe Nachfrage zeigt, dass der Wille, zu energetisch optimaleren Bauten zu kommen, gross ist. Unser Problem ist es, die Nachfrage mit den verfügbaren Mitteln in Übereinstimmung zu bringen. Wir haben die Nachfrage anfänglich deutlich unterschätzt. Die Wirkung des Programms ist erfreulich. Bis jetzt konnten Emissionen im Umfang von rund vier verkehrsfreien Tagen pro Jahr reduziert werden. Insgesamt wird das Reduktionsziel in der ersten Fünfjahresperiode erreicht.

Welche konkreten Ziele werden mit dem Förderprogramm im nächsten Jahrzehnt anvisiert? Das Förderprogramm soll die Ziele der Energiepolitik unterstützen. Heikel ist die Frage, welches Förderniveau optimal ist. Die Auswertung von Studien aus verschiedenen Ländern und der Schweiz ergibt, dass der grösste limitierende Faktor nach wie vor die finanzielle Situation der Hauseigentümer ist. Deshalb ist es nicht klar, ob mehr Geld auch linear zu mehr Sanierungen führt. Auf der anderen Seite zeigt das Gebäudeprogramm durchaus, dass ein etwas höheres Förderungsniveau denkbar ist. Wir versuchen zurzeit über zusätzliche Informationen, das optimale Förderniveau noch genauer einzuschätzen. Die EnDK hat beschlossen, landesweit einen einheitlichen Gebäudeenergieausweis (GEAK) einzuführen. Was ist hier der aktuelle Stand? Der GEAK ist eingeführt. Wie das bei neuen Produkten oft der Fall ist, stellt sich danach Optimierungsbedarf ein oder die Ansprüche an das Produkt steigen. Deshalb sind wir bereits auch an der Weiterentwicklung. Der GEAK soll noch im Beratungsteil verstärkt werden. Verschiedene Kantone, vor allem in der Westschweiz, haben auch Anwendungsobligatorien eingeführt. Wir gehen von einer wachsenden Nachfrage aus. Die Optimierung und Entwicklung des Systems werden uns deshalb noch einige Zeit fordern. Welche Rolle spielen bei der Energiepolitik der Kantone die rund 1000 ausgebildeten GEAK-Experten? Die GEAK-Experten sind natürlich auch Multiplikatoren und Experten im Bereich der Energieeffizienz in Sachen Gebäude. Durch ihre Aufgabe helfen sie mit, die Dynamik in diesem Bereich zu stützen und auch Know■ how zu verbreiten.

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7. ProKlima-Tag 2012 mit Preisverleihung «Produkte-Award»

Baumarkt, Solidarbürgschaft, Energiewende und «Produkte-Award» im Fokus Die rund 230 Teilnehmer des 7. ProKlima-Tags in Baden sind mit dem Wissen heimgegangen, wie sie mit den Perspektiven für den Bau- und Immobilienmarkt 2013 und der Solidarbürgschaft umgehen müssen. Zudem erfuhren sie, dass erneuerbare Energien langfristig die einzige Wahl sind und dass Europa an seiner Einheitswährung mit einer «Augen zu und durch»-Mentalität festhält.

Quelle: ProKlima

■ Verschiedene kontroverse Themen, die alle Teilnehmer beeinflussen, ob privat oder geschäftlich, wurden von den Referenten packend dargelegt. Nachdem ProKlimaPräsident Matthias Frei alle begrüsst hatte, gab Patrick Schnorf von Wüst&Partner einen Ausblick zum Bau- und Immobilienmarkt 2013. Dabei bezog er sich auch auf die Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative. Die Wirtschaftsmotoren bilden weiterhin Zürich und Genf. Es gibt jedoch auch Gebiete wie das Engadin, das Tessin und Freiburg, bei denen die jährliche Investition bei Neubauten für Mehrfamilienhäuser überdurchschnittlich ist. Schweizer Immobilien sind nach wie vor nicht über-, sondern fair bewertet. Das Preiswachstum hat sich verlangsamt, ein oberer Wendepunkt dürfte jedoch erreicht sein. Dass selbst für Baujuristen nicht alles klar ist, zeigte Hans Rudolf Spiess von Spiess + Partner auf. Wann wird ein Verschulden vermutet und wo liegen die Toleranzen? Mit eindrücklichen Beispielen – wie dem eines für Wettbewerbe drei Zentimeter zu kurzen Schwimmbeckens – erklärte er den komplizierten Sachverhalt anschaulich. Schliesslich wird jetzt die seit rund sieben Jahren revidierte Norm SIA 118 in Kraft ge-

setzt. Auf besonderes Interesse stiess dabei seine Warnung an alle Planer betreffend der Solidarbürgschaft. Er empfiehlt allen Planergemeinschaften, eine Objektversicherung mit entsprechender Deckungssumme abzuschliessen. Nach der Pause erfuhren die Teilnehmer, wie wichtig Bonitätsauskünfte sind. Umberto Piani von der Credita AG wies darauf hin, dass Schweizer Unternehmen trotz der zweitbesten Zahlungsmoral in Europa immer wieder die Bonität der Kunden überprüfen sollten. Der hohe Insolvenzindikator im Baugewerbe ist Warnung genug.

dern langfristig die einzige. Ökologische Potenziale sollen jetzt und nicht erst 2035 genutzt werden.

Preisverleihung «Produkte-Award» Zum ersten Mal wurde dann der ProdukteAward gekürt. Aus drei Produkten – die vorgängig von einer Jury ausgewählt wurden – konnten die Tagungsteilnehmer ihren Favoriten bestimmen. Detailliertes finden Interessierte unter www.proklima.ch > Produkte-Award.

Der Euro ist wohl nicht zu retten Zum Schluss zog Hans-Olaf Henkel die Aufmerksamkeit auf sich. Der pointierte Euro-Kritiker bestach sowohl durch seine

Energiewende ist möglich Der beliebte Stehlunch, der jeweils bei den Ausstellern der begleitenden Hausmesse stattfindet, fördert das Networking in der Branche. Zudem erhöht er den Energiehaushalt - passend zum folgenden Thema, wie die Energiewende zu schaffen sei. Patrick Hofstetter vom WWF Schweiz belegte, dass dies möglich ist. Beim Wohlfahrtseffekt präsentierte er ein Nullsummenspiel. Die Energiewende sei weder der grosse Wirtschaftsmotor noch drohe eine tiefe Rezession. Erneuerbare Energien sind – nach seinen Worten – nicht einfach die beste Wahl, son-

Preisverleihung «Produkte-Award»: Jury-Mitglied Kurt Hildebrand, die drei Preisträger Werner Schneeberger (ebm-papst AG), Alfred Freitag (Belimo Automation AG), Andreas Nägeli (Unifil AG) sowie ProKlima-Präsident Matthias Frei.

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tiefsinnigen Ausführungen als auch durch hanseatisch humorvolle Bemerkungen. Früher hatte er für den Euro gekämpft, was nach eigener Aussage sein grösster professioneller Fehler war. Den Euro zu retten, ist bei Politikern zum Selbstzweck geworden. Die Währungsunion ist mittlerweile zu einer Transformunion mutiert. Drei Punkte seines Vortrags waren zentral: 1. Mehr Föderalismus, weniger Zentralismus, 2. mehr echte Eigenverantwortung statt falsche Solidarität und 3. mehr Wettbewerb und weniger Harmonisierung. Sein Fazit für den Euro in der jetzigen Situation lautete: Ein Ende mit Schrecken ist besser,


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als ein Schrecken ohne Ende. Schliesslich gehören 52 Länder zu Europa, aber nur 17 haben den Euro als Währung. Der Schweiz empfahl er zudem, sich wie Finnland zu verhalten. Die Nordländer liessen sich jeweils Pfänder in gleicher Höhe geben, wie sie Kredite vergaben. Wie immer am ProKlima-Tag profitierten Planer, Ausführende, Produktanbieter und Betreiber der Gebäudetechnik sowie von Immobiliengesellschaften wiederum von den wertvollen Referaten und dem Ausbauen des persönlichen Netzwerks. Die Referate stehen unter www.proklima.ch > ProKlima-Tag zur Verfügung. ■ Für die Agenda: Der nächste ProKlima-Tag findet am 14. November 2013 statt. info@proklima.ch www.proklima.ch

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Die Geberit Challenge ging in die zweite Runde

Wieder waren Winnertypen gesucht Geberit hat erneut die Installateure aufgerufen, sich in vier Disziplinen mit Geschicklichkeit, Können und Wissen aneinander zu messen. Ein Wissenstest, eine Trink- und Vorwandinstallation, eine Geschicklichkeitsübung sowie eine Spassaufgabe standen auf dem Programm. Den Siegern winkte eine Luxus- und Abenteuerreise nach Dubai. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr traten am 30. November 2012 in der StageOne Event & Convention Hall in Zürich 48 Zweierteams gegeneinander an. ■ Nur die Besten sind gut genug, um in unserer Branche langfristig bestehen zu können. Jeden Tag geben Installateure ihr Bestes – mit Know-how und Geschick lösen sie die gestellten Aufgaben des Bauherrn und setzen die aktuellen Regelwerke in komplexe Rohrleitungssysteme um. Damit dies so bleibt, unterstützt Geberit die Handwerker mit einem breiten Schulungsangebot. Dieses umfasst sowohl die installationstechnischen Herausforderungen von neuen Normen und Regeln als auch betriebswirtschaftliche Elemente. An der Geberit Challenge warten jeweils nicht die Herausforderungen der Baustelle, sondern die eigenen Kollegen fordern das Beste von jedem Installateur. Am Ende von vier Disziplinen, welche komplexe Installationsaufgaben und knifflige Fachfragen unter Zeitdruck beinhalten, kürt eine fachkundige Jury das Schweizer Gewinnerteam. Dem Team, welches mit Kompetenz, Geschwindigkeit, Kreativität und Teamwork die meisten Punkte

erzielen konnte, winkt eine abenteuerliche Luxusreise nach Dubai. Auf die Qualität kommt es an Zwischen den Teilnehmern und der Reise stand jedoch noch die Geberit Challenge. Und bei der zählt höchste Qualität, unsauber verarbeitete Verbindungen, schlecht installierte Rohre oder nicht beachtete Richtlinien machen jede Installateurarbeit zunichte und lassen den Traum der Reise platzen. Auch unter Zeitdruck müssen Installateure Standards einhalten, damit sie einen zufriedenen Kunden für die Zukunft gewinnen. Bei der Geberit Challenge stehen die Kandidaten unter dem Druck, qualitativ hochwertige Leistungen innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu erbringen. Innerhalb weniger Minuten sollen die Zweierteams einwandfrei und regelkonform je eine Vorwand- und eine Trinkwasserinstallation erstellen. Und kaum ist eine Installation geschafft, wartet auch schon die nächste Installationsaufgabe. Wer dabei nicht auf den korrekten

Das Siegerteam «Kubi-Fit» mit Achim Giannachi und Mario Heeb von der Kubik Spenglerei Sanitär AG aus Buchs SG: Sie haben ihr Können bewiesen. Mit Bestzeit und ihren herausragenden Leistungen haben sie die Konkurrenten auf die Plätze verwiesen.

Rohrschellenabstand, die Trinkwasserqualität oder das richtige Material setzt, kann sein Werkzeug wieder einpacken und erhält Punktabzüge. Den Juroren entgeht nichts und die Zeit läuft.

Geht nicht, gibt es nicht Etwas spielerischer ist die Herausforderung, die Geberit Mepla-Rohre zum Leben zu erwecken. Doch auch hier tickt die Uhr unerbittlich. Damit aus den Verbundrohren der lebensgrosse Mepla-Mensch wird, ist einiges an Kreativität gefordert. Wie auf der Baustelle gilt auch hier: Es gibt immer eine Lösung. Und wenn dann der Mepla-Mensch auf eigenen Füssen steht, gibt es die wohlverdienten Punkte von der Jury. Wissen ist der Schlüssel zum Erfolg Ein zu führender Betrieb, Produktneuheiten, Verordnungen und die jeweils gültigen Regelwerke beachten – dass dies zusammenpasst, bewiesen die Installateure im Quiz. Auf die Teams warteten knifflige Fragen rund um die Installation in der Sanitärtechnik. Entspannen konnten sich die Fachmänner der Sanitärbranche beim anschliessenden Boxenstopp. Ein Geländewagen wartete auf neue Räder – für den Baustellen-erprobten Installateur sicherlich eine Kleinigkeit, den Kreuzschlüssel richtig herum zu drehen. Doch auch hier galt: Es zählen Qualität und jede Sekunde.■

Die drei bestplatzierten Teams der Geberit Challenge 2012 (v.l.n.r.): 3. Platz: «Putkentaivuttimella», Adrian Dilitz und Ivo Meier von der Firma Meier Dilitz Haustechnik AG, Zuckenriet; 1. Platz: «Kubi-Fit», Achim Giannachi und Mario Heeb von der Firma Kubik Spenglerei Sanitär AG, Buchs SG; 2. Platz: «Watchmaker and Dreamer», Roman Schudel und Patrick Rüdt von der Firma Thomas Bollinger GmbH, Schleitheim.

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WESCO AG übernimmt berbel Ablufttechnik GmbH ■ Per 1. Januar 2013 hat die im Bereich Lüftungs- und Filtrationstechnologie tätige Wesco AG die deutsche Firma berbel Ablufttechnik GmbH übernommen. Die Schweizer Wesco AG, bekannt für qualitativ hochstehende und technologisch fortschrittliche Dunstabzugshauben, baut so das Sortiment im Bereich Küchenlüftung sowohl in der Breite als auch in der Tiefe ideal aus. Kunden können sich künftig dank doppelter Innovationskraft auf zukunftsweisende und höchst innovative Technologien und eine noch grössere Produktauswahl für Küche und Wohnraum freuen und sich dabei weiterhin auf einen umfassenden, reaktionsschnellen und flexiblen Kundendienst verlassen.

Die beiden Unternehmen arbeiten seit Juli 2010 auf Produkteebene, im Bereich der technischen Entwicklung sowie im Beschaffungswesen äusserst effektiv zusammen. Darüber hinaus war Wesco bisher exklusiver Vertriebspartner der berbel-Produkte in der Schweiz. «Die Übernahme der berbel Ablufttechnik GmbH ist für Wesco aus mehreren Gründen eine einmalige Chance: Erstens wird die langfristige Weiterführung der bereits seit 2010 sehr erfolgreichen Zusammenarbeit nachhaltig gesichert. Zweitens haben beide Unternehmen während der ‹Verlobungszeit› bestätigt, dass höchste Innovationskraft und exklusive Qualität made in Germany und made in Switzerland ausgezeichnet zueinan-

der passen. Beide Partner verfügen über eine hohe Fachkompetenz in Lüftung und Filtration», erläutert Erling Boller, Geschäftsführer der Wesco AG mit Sitz im aargauischen Wettingen. «Das Allerwichtigste ist jedoch, dass zwei hoch motivierte und dynamische Teams sich enorm freuen, noch enger zusammenzuarbeiten und ihre Chancen gemeinsam wahrzunehmen.» Seit 2001 entwickelt, produziert und vertreibt berbel Abzugshauben mit der patentierten aero-performance-Technologie, einem besonders effizienten Abscheidesystem. Innovative Technik, hochwertige Materialien, eine eigene Forschung und kreatives Design zeichnen das Unternehmen aus, womit es Wesco erstklassig ergänzt.

Am Standort Rheine (Westfalen) beschäftigt berbel heute 58 Mitarbeitende. Operativer Geschäftsführer bei berbel bleibt Peter Ahlmer, der die bestehende Kooperation mit Wesco massgeblich vorangetrieben hat. Die Wesco AG mit Sitz in Wettingen ist ein in zweiter Generation geführtes Familienunternehmen mit über 200 Mitarbeitenden. Tätig ist die Firma in den Geschäftsfeldern Küchenlüftung, Wohnungslüftung, Filtertechnik, Reinraumtechnik und Entstaubungstechnik. ■ WESCO AG 5430 Wettingen Tel. 056 438 11 11 www.wesco.ch www.berbel.de

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Minergie-Agentur Bau: Stabsübergabe

«Minergie ist ein System geworden» Per 1. Januar 2013 übernahm Heinrich Huber von Armin Binz die Leitung der Minergie-Agentur Bau. Armin Binz tritt in den Ruhestand, steht Minergie aber weiterhin als Berater zur Verfügung. Mit Heinrich Huber, seinem bisherigen Stellvertreter, tritt ein versierter und erfahrener Fachmann seine Nachfolge an. Quelle: Geschäftsstelle Minergie

■ Professor Armin Binz, dipl. Arch. ETH/SIA und Leiter des Instituts «Energie am Bau» in Muttenz, übernahm 2006 die Leitung der Minergie-Agentur Bau, die am selben Institut domiziliert ist. Der Baustandard war ihm damals schon bestens vertraut: 2002 hatte er den Standard Minergie-P entwickelt, und schon davor stand er in Kontakt mit Ruedi Kriesi, einem der «Gründerväter» von Minergie. Auch an der Einführung des neusten Standards Minergie-A war Armin Binz stark beteiligt.

giewende ist in aller Munde, ebenso der Ausstieg aus der Kernkraft. Gleichzeitig schreitet die «Elektrifizierung» der Gesellschaft schnell foran: Immer mehr technische Lösungen und Endgeräte werden mit Strom betrieben – und gleichzeitig soll Strom gespart werden. Minergie bietet für den Gebäudebetrieb griffige Konzepte, die relativ kostengünstig umgesetzt werden können und in der Praxis bereits vielfach erprobt sind.

Minergie: heute eine Selbstverständlichkeit

Am 1. Januar 2013 trat Armin Binz in den wohlverdienten Ruhestand. Er steht Minergie jedoch weiterhin als Berater zur Verfügung und wird verschiedene Mandate mitbetreuen. «Meine Agenda wird nicht leer sein, aber weniger voll», freut sich Armin Binz. Sein Nachfolger steht bereit: Professor Heinrich Huber (dipl. Masch.-Ing. FH, dipl. HLK-Ing. FH, MAS FHNW in nachhaltigem Bauen) ist Dozent für Gebäudetechnik an der Fachhochschule Nordwestschweiz und seit 2006 stellvertretender Leiter der Minergie-Agentur Bau. Zu seinen Kerngebieten gehört seit Jahren insbesondere die Lüftungstechnik, ein zentraler Bestandteil von MinergieBauten, die praktisch alle mit Komfortlüftungen ausgerüstet sind. Auch auf diesem Gebiet hat sich innerhalb kurzer Zeit viel verändert: «Durch das rasante Wachstum des Marktes Komfortlüftung stellen nicht nur die Planung und Installation einen beachtlichen Markt dar, sondern auch die Wartung und Instandhaltung. Bereits gibt es Firmen, die sich schwergewichtig mit dem Unterhalt von Lüftungsanlagen befassen. Damit entsteht gleichsam eine neue Branche.» Komfortlüftungen stehen immer wieder in der Kritik – zu Unrecht, wie Heinrich Huber weiss: «Wer eine hat, möchte sie in den meisten Fällen nicht mehr missen. Wer keine hat, ist kritisch, und oft einseitig informiert.» Obwohl es heute viel mehr Lüftungsanlagen gibt als noch vor wenigen Jahren, verzeichnet die Minergie-Agentur Bau nicht mehr Reklamationen.

Das Fazit seiner Tätigkeit für Minergie ist positiv: «Wir haben innerhalb von relativ kurzer Zeit viel erreicht. Minergie ist ein System geworden. Der Standard geniesst breite Akzeptanz – auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ebenso wie bei Bauherrschaften jeder Grössenordnung, vom Einfamilienhaus-Eigentümer bis zum Generalunternehmer und Investor.» Minergie hat sich seit seiner Lancierung 1998 zu einer wertvollen Marke im Baubereich entwickelt: «Heute ist Minergie für viele Bauherren und Investoren eine Selbstverständlichkeit, und etwas anderes kommt gar nicht mehr infrage. Der Standard hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt – und ebenso die Gesellschaft: «Das Umfeld verändert sich schneller, als wir erwartet hatten», berichtet Armin Binz. Die EnerOnline-Abstimmung zu Wettbewerb «Mein Minergie-Traumhaus» Der Kinderwettbewerb «Mein MinergieTraumhaus» (vgl. HK-GT 10/12, S. 15) rief zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler auf den Plan. Bis zum Einsendeschluss am 15. Dezember 2012 trafen über 700 Zeichnungen und Modelle ein. Im Rahmen der Jurierung traf die dreiköpfige Fachjury (Cartoonist Pfuschi, Skulptor/Bildhauer Urs Twellmann, Kunstmaler Hansruedi Wüthrich) ihre Wahl. Sie wählte die Top Ten in jeder Kategorie, sodass am Ende 60 Werke in insgesamt sechs Kategorien für die Publikumsabstimmung nominiert wurden. Ab dem 14. Januar 2013 kann das Publikum online abstimmen und kürt drei Gewinner pro Kategorie unter: www.minergie-traumhaus.ch

Mit Heinrich Huber steht ein Lüftungsexperte am Ruder

Armin Binz übergibt die Leitung der Minergie-Agentur Bau an Heinrich Huber. (Foto: Béatrice Devènes)

Die Gebäude der Zukunft werden voll «elektrisch» sein Die Agentur Bau sieht sich grossen Herausforderungen gegenüber, ebenso wie die Bauwirtschaft als Ganzes: «Die Gebäude der Zukunft werden voll ‹elektrisch› sein, und sie werden eine Rolle im Energieversorgungsnetz spielen», ist Armin Binz überzeugt. Heinrich Huber geht davon aus, dass die Photovoltaik stark an Bedeutung gewinnen wird: «Eine dichte Gebäudehülle, ein effizientes Heizsystem mit erneuerbarer Energiequelle und die Komfortlüftung sind heute Standard. Vorhandene Technologien werden weiterentwickelt und Photovoltaik wird je länger je mehr in die Konzepte integriert.»

Die Minergie-Agentur Bau ist seit 2006 beim Institut Energie am Bau an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW in Muttenz domiziliert. Die Hauptaufgaben der Agentur Bau sind die technische Weiterentwicklung der bestehenden Standards, Entwicklung und Einführung neuer Standards, erkennen und lösen von Fragen im Bereich Bau- und Haustechnik in enger Zusammenarbeit mit Verbänden, Bund und Kantonen, Qualitätssicherung, Zertifizierungsstelle Minergie-A, Zertifizierungen im Ausland sowie Schulung und Information. Die Agentur dient in erster Linie den ■ professionellen Stellen. Geschäftsstelle Minergie, 3006 Bern Tel. 031 350 40 60, www.minergie.ch

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Nussbaum Profi-Treffs in der ganzen Schweiz ■ Die Trinkwasserexperten der Schweiz treffen sich wieder. Auch an der zweiten Auflage des Nussbaum Profi-Treffs unter dem Motto «optimal informiert – gut installiert» können Installateure ihr Fachwissen überprüfen und gegebenenfalls aufdatieren. Zwischen Januar und April 2013 findet in allen Nussbaum-Filialen die zweite Runde der Profi-Treffs statt, wo sich die Besucher austauschen und an informativen Themeninseln Neues über die W3-Richtlinien, über Anwendungspraktiken sowie Nussbaum-Produkte und -Dienstleistungen erfahren können. Wie installiere ich heute W3-konform? Was steckt hinter dem Namen Optipress-Aquaplus? Was können die viel gepriesenen NussbaumApps? Zudem ist dies die erste Gelegenheit, das neue Presswerkzeug T6 auszuprobieren. Apropos Werkzeug: Wer sein eigenes mitbringt, erhält eine kostenlose fachmännische Funktionskontrolle und – sollten sich grössere Mängel zeigen – ein überzeugendes Eintauschangebot. Aus-

Am Nussbaum Profi-Treff können Installateure ihr Fachwissen überprüfen und aufdatieren.

serdem hält Nussbaum für die Besucher eine kleine, aber feine Auswahl von Spezialangeboten bereit, unter anderem den rückspülbaren Filter Redfil, der mit viel Echo im Markt eingeführt worden ist. Kompakt und informativ Der lohnenswerte und ungezwungene Besuch des Profi-Treffs – er ist jeweils durchgehend von 7 bis 19

Uhr geöffnet – dauert ca. eine Stunde und ist so ergiebig wie kurzweilig. Wer seinen Wissenshunger gestillt hat, genehmigt sich anschliessend Speis und Trank im ganztags geöffneten Bistro und kann seinen Besuch natürlich beliebig verlängern. Alle Teilnehmer sind auch eingeladen, ihr Glück beim grossen Wettbewerb zu versuchen und den jeweiligen Tagespreis zu gewinnen. Eine

Anmeldung zum Anlass ist nicht erforderlich, ausser bei Gruppen ab zehn Personen. Informationen rund um die Organisation können bei Karin Moor unter 062 286 81 11, karin.moor@nussbaum.ch oder auf www.nussbaum.ch eingeholt werden. Durchführungsorte und -daten 2013 Trimbach: Do, 24. Januar Basel: Do, 31. Januar Bern: Di, 5. Februar Carouge: Do, 7. Februar Crissier: Do, 14. Februar St. Gallen: Do, 21. Februar Kriens: Di, 26. Februar Zug: Do, 28. Februar Buchs: Di, 5. März Zürich: Do, 7. März Sion: Do, 14. März Brig: Do, 21. März Biel: Do, 25. April Thun: Di, 30. April R. Nussbaum AG 4601 Olten Tel. 062 286 81 11 karin.moor@nussbaum.ch www.nussbaum.ch

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Walter Meier übernimmt MWH Barcol-Air vollständig

Neue Marketing-Organisation bei Keramik Laufen AG und Similor AG

■ Nachdem Walter Meier letztes Jahr eine Minderheitsbeteiligung an MWH Barcol-Air erwarb, wird der führende Kühldeckenhersteller nun ganz übernommen. MWH Barcol-Air ist seit über dreissig Jahren im Kühldeckengeschäft tätig und ein technologischer Pionier mit grosser Innovationskraft. Mit dieser Übernahme setzt Walter Meier wie in den vorangehenden Akquisitionen auf die Megatrends Energieeffizienz, Umweltverträglichkeit und Komfort. Kühldeckensysteme werden im Vergleich zu anderen Technologien mit hohen Medientemperaturen betrieben und ermöglichen eine äusserst energieeffiziente Raumkühlung. Die Nutzung der Wärmestrahlung bewirkt zudem eine einzigartig hohe Behaglichkeit am Arbeitsplatz, weil absolut kein Luftzug spürbar ist. Die dadurch gesteigerte Konzentrations- und Leistungsfähigkeit bewirkt in den Sommermonaten eine signifikante Erhöhung der Arbeitsproduktivität. MWH Barcol-Air wurde 1979 gegründet, ist heute mit rund 80 Mitar-

■ Pascal Bünter, bisher Leiter Marketing-Kommunikation , wurde zum Leiter Marketing für die Firmen Keramik Laufen AG und Similor AG ernannt. In seiner neuen Funktion nimmt er Einsitz in die Geschäftsleitung und rapportiert direkt an Klaus Schneider als Geschäftsführer. Aufgrund seiner bisherigen Funktion und früherer Berufserfahrung verfügt Pascal Bünter bereits über ausgeprägte Fach- und Branchenkenntnisse. Rolf Schmidt, bisher Leiter Marketing Verkauf , konzentriert sich neu in seiner Tätigkeit als Leiter Verkauf und Kundendienst vollumfänglich auf die strategisch wichtigen Herausforderungen im Schweizer Markt. ■

beitenden ein europaweit führender Anbieter von energieeffizienten Kühldeckensystemen und erwirtschaftet einen Umsatz von über CHF 40 Mio. Nebst Entwicklung und Herstellung bietet MWH Barcol-Air auch eine tiefgreifende Beratungsleistung für die anlagenspezifische Konzeption, Projektleitung und Montage an. Das Unternehmen betreut Raumklimaprojekte mit eigenen Niederlassungen in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Italien. MWH Barcol-Air wird als eigenständiges Tochterunternehmen in den Walter Meier Konzern integriert. Das bisherige Management wird weiterhin für die Geschäftsführung verantwortlich sein. ■ Walter Meier (Klima Schweiz) AG 8603 Schwerzenbach, Tel. 044 806 48 48 ch.klima@waltermeier.com www.waltermeier.com MWH Barcol-Air AG, 8712 Stäfa ZH, Tel. 058 219 40 00 info@mwh.ch, www.mwh.ch

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Pascal Bünter, bisher Leiter Marketing-Kommunikation, wurde zum Leiter Marketing für die Firmen Keramik Laufen AG und Similor AG ernannt.

Rolf Schmid konzentriert sich neu auf die strategisch wichtigen Herausforderungen im Schweizer Markt. (Fotos: Laufen/Similor)

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nologien zu investieren. Zum Beispiel in die Hostinglösung BRZ.DOMUS.Connect oder das Dokumentenmanagement-System ( DMS ), eine datenbankgesteuerte Verwaltung elektronischer Dokumente. Informationen zu den erwähnten Produkten und Dienstleistungen der BRZ Schweiz AG finden Interessierte auch auf der Website: www.brz.eu/ch BRZ Schweiz AG beschäftigt in den Geschäftsstellen Rotkreuz, Bussigny und Bedano 55 Mitarbeitende. Zusammen mit dem Partner BRZ Deutschland beschäftigt die Gruppe rund 500 Mitarbeitende. ■

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SWKI: ein halbes Jahrhundert und keine halben Sachen Larissa Wenger ■ Mit einem packenden Höhenflug startete der Schweizerische Verein von Gebäudetechnik-Ingenieuren (SWKI) seine Feier zum 50Jahr-Jubiläum. Der mehrfache Weltmeister im Gleitschirmfliegen, Christian «Chrigel» Maurer, hielt ein mitreissendes Eröffnungsreferat vor rund 200 Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz, die sich für den feierlichen Anlass am 23. November 2012 in Solothurn versammelt hatten. Auf dem Programm der Feier standen zudem Grussworte aus der Politik, ein Stadtrundgang und ein Galadinner mit musikalischen und kabarettistischen Darbietungen. «Ein halbes Jahrhundert und keine halben Sachen.» Mit diesen treffenden Worten begrüsste OK-Präsident Peter Eggimann das Publikum. Ingenieure und Ingenieurinnen mit Begleitung und aus allen Altersschichten sind zusammengekommen, um den Anlass fröhlich zu feiern.

Ermutigung für die Energiebranche Als Vertreter aus der Politik gratulierten der Solothurner Stadtpräsident Kurt Flury und Regierungsrätin Esther Gassler und ermutigten die Vereinsmitglieder, sich weiterhin mit ihren Bestrebungen für Effizienz in der Energiebranche einzusetzen. Am späteren Nachmittag machten sich die Gäste auf zu einer spannenden Entdeckungsreise durch die Gassen der Stadt. Auch Ingenieure lachen gerne Das Galadinner am Abend eröffnete «das Gögi» alias Ueli Horn, der «stellvertretende Stellvertreter» des Hauswarts des Konzertsaals. Eine humoristische Einlage, welche auf Anhieb die gesamte Gesellschaft erheiterte und mit Witz und Feuerwerk für hervorragende Unterhaltung sorgte. Urs Achermann, der Präsident des SWKI, erklärte in seiner Ansprache unter anderem, dass 80 Prozent der Kunden des Vereins, die vor

allem Richtlinien erwerben, selber nicht Vereinsmitglied sind. Dies zeigt, wie überaus wichtig die Richtlinienarbeit ist und dass kompetente Fachleute unbedingt für diese Aufgabe zur Verfügung stehen müssen. Danach überbrachte «das Gögi» als humorvolle Stellvertreterin vom Schweizer Energieministerium spassige Grussworte. Dies wiederum als witzige Einlage durch Frau Dr. Angela Hartmann als Vertreterin der Energieministerin, welche ihre Teilnahme an einem SWKI-Anlass leider schon zum zweiten Mal kurzfristig absagen musste. Die charmante Bundesangestellte schenkte zum Abschluss dem Vereinspräsidenten eine goldene Blankomedaille zum selber Gravieren. Der SWKI Der Schweizerische Verein von Gebäudetechnik-Ingenieuren SWKI ist einer der führenden Fachvereine in den Bereichen Heizung, Lüftung,

Klima, Kälte, Sanitär, Elektro sowie Gebäudeautomation. Er setzt seine Kompetenz auch im Zusammenhang mit energiepolitischen Fragen und Anliegen des Umweltschutzes ein. Er erarbeitet praxisbezogene Richtlinien für die Gebäudetechnik und setzt sich für die Aus- und Weiterbildung auf allen Stufen ein. Der SWKI besteht seit 1962 und ist dem ASHRAE (USA) angegliedert und der REHVA, der europäischen Dachorganisation der nationalen Fachvereine. Der SWKI ist auch ein Fachverein des SIA. ■

www.swki.ch

Wolfgang Schwarzenbacher neu im Zentralvorstand von suissetec ■ Der 44-jährige Liechtensteiner Wolfgang Schwarzenbacher ist neues Mitglied im Zentralvor-

stand des Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverbands suissetec. Die DelegierWolfgang Schwarzenbacher an der Herbst-DV von suissetec.

ten der Sektionen wählten ihn an der Herbst-Delegiertenversammlung zum Nachfolger des bisherigen Finanzverantwortlichen Heinz Rohner. Schwarzenbacher ist CEO der Cofely AG in Zürich, eines Gebäudetechnik-Unternehmens mit rund 1500 Angestellten. Seine berufliche Laufbahn hatte er 1994 mit dem Lizenziat in Betriebswirtschaft an der Hochschule St. Gallen (HSG) lanciert, inzwischen hat er überdies ein International Executive MBA erworben. Wolfgang

Schwarzenbacher verfügt über breite nationale sowie internationale berufliche Erfahrung in Grossunternehmen und ergänzt damit den suissetec-Zentralvorstand in idealer Weise. Er übernimmt das Ressort Finanzen von seinem Vorgänger Heinz Rohner, der die Verbandsführung nach 12-jährigem Wirken verlässt und von der Versammlung mit grossem Applaus zum Ehrenmitglied von suissetec ernannt wurde. ■ www.suissetec.ch

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Das Thema am Herbst-Branchentreff suissetec-nordostschweiz:

ÂŤDie zehn Gebote der NachfolgeregelungÂť Die suissetec-nordostschweiz hat zu diesem Anlass auf den 6. November nach Oerlikon und auf den 8. nach Hinwil eingeladen. 20 bis 25 Prozent der Schweizer KMU-Betriebe ( mit rund 900 000 Arbeitsplätzen) sollen in den nächsten fĂźnf Jahren eine Regelung treffen ... ein Viertel also, entsprechend wohl auch ein Viertel der ZĂźrcher Haustechnik-KMUs . . . Marcel KĂźnzi â– Marcel MĂźller begrĂźsst am Dienstag, den 6. November, im SwissĂ´tel die angereisten Mitglieder und erteilt dem Tagesreferenten das Wort: Claudio Treig ist bei der ZĂźrcher Kantonalbank in einem 7-kĂśpfigen Team tätig, das sich ausschliesslich mit der Problematik der Nachfolgeregelung befasst und deshalb von Berufs wegen befugt ist, den interessierten Kreis der suissetec-Mitglieder Ăźber Gebote und Gesetzmässigkeiten solcher Regelungen zu informieren. Das Referat steht unter dem Titel ÂŤDie zehn Gebote der NachfolgeregelungÂť und Claudio Treig leitet es mit ein paar Zahlen und Fakten ein: Wie bereits erwähnt, steht ein Viertel der KMUs vor dieser Problematik. Bleiben wir beim Viertel: So viele Unternehmensnachfolgen scheitern! Trendmässig gibts bei den Klein- und Kleinstunternehmen eine Verlagerung von der familieninternen zur externen LĂśsung. Und letztlich eine sehr positive Aussage: Die Ăźbertragenen Unternehmen haben eine 95-prozentige Ăœberlebenswahrscheinlichkeit in den ersten fĂźnf Jahren. Im Gegensatz dazu schlägt das Ăœberleben bei NeugrĂźndungen nur gerade mit 50 Prozent zu Buche. Die vorgetragenen 10 Gebote sind das KernstĂźck des Referats:

I.

Du sollst rechtzeitig mit der Nachfolgeplanung beginnen. II. Du sollst frĂźhzeitig die notwendige emotionale Bereitschaft erlangen. III. Du sollst ein Nachfolgekonzept erstellen und die Ziele schriftlich festhalten. IV. Du sollst realistische Preisvorstellungen entwickeln. V. Du sollst der eigenen Altersvorsorge Beachtung schenken. VI. Du sollst den Ăœbergabezeitpunkt bewusst festlegen. VII. Du sollst die Kommunikation gezielt planen. VIII. Du sollst den internen Widerstand abbauen. IX. Du sollst das Unternehmen fĂźr eine Ăœbergabe fit machen. X. Du sollst einen externen Berater beiziehen. Dies sind zusammengefasst die AusfĂźhrungen Claudio Treigs zum Thema Nachfolgeregelung. Ein paar Fragen sind im Laufe des Referats aufgetaucht und werden geklärt, bevor Marcel MĂźller das Wort wieder Ăźbernimmt und fĂźr weitere MĂśglichkeiten zu Diskussionen mit Herrn Treig auf den ApĂŠro im Anschluss an den offiziellen Teil verweist.

Weitere Verbandsinformationen Marcel Mßller informiert ßber Verbandsaktualitäten. Die Traktanden

Marcel MĂźller begrĂźsst am Dienstag, den 6. November, die angereisten Mitglieder und erteilt dem Tagesreferenten, Claudio Treig, das Wort.

der bevorstehenden Delegiertenversammlung bilden den ersten Teil. Ein weiterer Punkt ist die Revision der Spengler-Bildungsverordnung, zu der die Mitglieder in einer Umfrage um ihre Meinung gebeten werden. Letzte Gelegenheit, sich fßr die VK-LAP 2013 zu melden! Ausbildungsdefizite erkennen kÜnnen und eine reduzierte Prßfungsaufgabe bearbeiten sind das Ziel fßr Sanitärinstallateur EFZ, Spengler EFZ und Haustechnikpraktiker EBA. Die Kurse werden an der BBZ in Zßrich und an der STF in Winterthur durchgefßhrt.

Ein letzter Hinweis gilt den Terminen, die Ăźber die Website der suissetecnordostschweiz abrufbar sind, wie auch weitere Details zu diesem Anlass. Und damit im Zusammenhang steht die AnkĂźndigung, dass die Lehrabschlussfeier 2013 im Kongresshaus ZĂźrich stattfinden wird, mĂśglicherweise in Zusammenarbeit mit allen Ăźbrigen Sektionen aus dem Gebiet des Kantons ZĂźrich. Marcel MĂźller dankt fĂźr die Aufmerksamkeit, bittet die Anwesenden zum ApĂŠro, wĂźnscht gute Gespräche mit den Berufskollegen und freut sich auf die nächste Begegnung. â–

arco - adv.ch

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Herbsttreffen der suissetec-nordostschweiz Um einen alten Brauch wieder aufleben zu lassen, hat die suissetec-nordostschweiz Ehrenpräsidenten, Ehrenmitglieder und Senioren zum Herbsttreffen für Dienstag, 13. November 2012, an die STF Winterthur eingeladen. Ein bisschen Fachluft schnuppern, Gespräche mit den Berufskollegen führen und dabei auch kulinarisch nicht verkümmern, das ist der Anspruch, den dieser Anlass erhebt. Der beinahe vollständige Vorstand hat sich zu den Gästen gesellt. Marcel Künzi ■ Marcel Müller begrüsst die Gäste und übergibt nach einem kurzen Hinweis auf das Programm das Wort an Erich Meier, Rektor der STFW. Unter dem Motto «Der Berufsbildung fehlen die (guten) Lernenden» informiert er über den aktuellen Stand der STFW. Neue Ausbildungsplätze sind geschaffen worden und werden mit einem weiteren Neubau geschaffen, da zur Stiftung STFW ein neuer Verband hinzugestossen ist, der VSCI. Gegründet worden ist die STF 1935. Heute umfasst sie 4 Departemente: Nebst der Gebäudetechnik sind das: Automobil, Elektrotechnik/Telematik/IT und Dienstleistungen. Rund 8000 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Schweiz (ausser dem Tessin) besuchen sie, lassen sich in Werkstätten und Labors aus- und

weiterbilden. Bei abnehmender Lehrlingsquote (gesamtschweizerisch, steigend jedoch im Kanton Zürich) und gleichzeitig steigender Maturaquote stellt sich die Frage, weshalb man in die Berufsbildung von morgen investieren muss? Die Schweiz weist ja grundsätzlich eine tiefe Arbeitslosigkeit aus, wenn es aber um die Jugendarbeitslosigkeit geht, dann steht sie im internationalen Vergleich einmalig da. Und diese erfolgreiche Berufsbildung zeigt sich auch im internationalen Erfolg z. B. bei unseren Schweizer Meistern. Mit modernster Technologie will die STFW am eigenen Gebäude zeigen, wie wir in die Zukunft planen sollen: Mit einer 45-kWp-Photovoltaikanlage auf dem Dach und mit einer Vision für die Aus- und Weiterbildung – Standards setzen und Standards erfüllen.

Erich Meier bittet die Anwesenden, sich in zwei Gruppen aufzuteilen. Eine wird unter seiner Führung das neue Gebäude besichtigen sowie die umgestalteten Labors der Gebäudetechniker, die zweite unter der Führung von Rico Mantel, dem Vorsteher des Departements Gebäudetechnik. Die Eindrücke sprachen für sich: modern, hell, umfassend und in jeder Beziehung angenehm. Im Gegensatz dazu haben wir zum Schluss der Besichtigung einen Blick ins «Gruselkabinett» werfen können, der ehemaligen Werkstatt der Spengler – das waren noch Zeiten! Beim Apéro und beim Nachtessen wird angeregt diskutiert über Vergangenes, aber auch über die aktuellen Techniken und deren Anforderungen. Die Küche überzeugt mit einem kreativen Salat, einem reich-

In einem Nebenraum der Mensa versammeln sich Senioren, Vorstand und Schulleitung zum Apéro und zum anschliessenden Nachtessen.

haltigen Hauptgang und einem herbstlich-winterlichen Dessert. Reihum freut man sich über diesen wiedergefundenen Anlass und spricht bereits vom nächsten Mal, wenn dann vielleicht auch der ... und die ... mit dabei sein werden. ■

12. Fernwärme-Forum | 24. Januar 2013, Kongresshaus Biel Das 12. Fernwärme-Forum vom 24. Januar 2013 ist auf den Fokus «Nah- und Fernwärme, Trends in der Schweiz» ausgerichtet. Vertreter aus der Praxis, Wissenschaft und Politik beleuchten in kompetenter Art aktuelle Themen rund um die Thematik der Energieeffizienz. Programm in Kürze 09.00 Uhr Begrüssung 09.10 Uhr Willkommensgruss des Stadtrats Biel und Einleitung Themenblock «Nah- und Fernwärmezukunft Schweiz» 09.20 Uhr Impulsvorträge 10.50 Uhr Kaffeepause/Besuch der Ausstellung 11.15 Uhr Podiumsdiskussion «Wie realistisch ist die Zukunftsstrategie?» 12.15 Uhr Lunch/Besuch Ausstellung Themenblock «Zukunftsweisende Projektbeispiele» 13.45 Uhr Diverse Fachreferate 15.00 Uhr Kaffeepause/Besuch der Ausstellung 15.30 Uhr Diverse Fachreferate 17.00 Uhr Networking-Apéro/Besuch der Ausstellung 18.00 Uhr Veranstaltungsende Anmeldung bis 21. Januar 2013 an forum@fernwaerme-schweiz.ch Verband Fernwärme Schweiz, Geschäftsstelle | c/o Larissa Kämpf Römerweg 2 | 5443 Niederrohrdorf | Tel. 056 534 40 02 oder 056 496 28 70 www.fernwaerme-schweiz.ch

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Energie | Wärme | Strom |

12. Holzenergie-Symposium in Zürich stellt Strategie des Bundes und neue Techniken und Trends für die Nutzung von Energieholz vor

Holzenergie in der Energiestrategie 2050 Unter dem Patronat des Bundesamts für Energie fand am 14. September 2012 das 12. Holzenergie-Symposium an der ETH Zürich statt. Die Tagung wurde von rund 300 Fachleuten aus Europa besucht und bot einen Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Anwendung. Nebst der Strategie des Bundes wurden die Zusammenhänge zwischen Energie und Wirtschaft behandelt, Innovationen zur Feuerungstechnik vorgestellt sowie Anwendungen zur Wärmekraftkopplung und neue Trends diskutiert [1].

Prof. Dr. Thomas Nussbaumer*

■ Die Unfälle im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi im März 2011 haben eine weltweite Debatte zur Kernenergie ausgelöst. Der Bundesrat nahm dies zum Anlass, die Strategie zur Energieversorgung der Schweiz neu zu definieren und den Ausstieg aus der Kernenergie vorzubereiten. Damit kommt den erneuerbaren Energien eine noch grössere Bedeutung zu. Für die Holzenergie gilt es, das nachhaltig nutzbare Potenzial zu identifizieren und das Holz mit maximalem Nutzen einzusetzen. Da nebst Wärme zunehmend Elektrizität nachgefragt wird, hält der Trend zur Stromerzeugung und Wärmekraftkopplung ( WKK ) an.

1. Energiestrategie und Wirtschaft Dr. Frank Rutschmann, Leiter der Sektion «Erneuerbare Energien» im Bundesamt für Energie, stellte die Energiestrategie 2050 des Bundes vor und führte aus, dass nebst Energieeffizienz der Ausbau der erneuerbaren Energien zur Zielerreichung notwendig ist. Die Nutzung von Wald- und Flurholz soll noch

Bild 1: Begrüssung zum 12. Holzenergie-Symposium durch den Tagungsleiter Thomas Nussbaumer.

um 50 Prozent gesteigert und damit das Energieholzpotenzial von 6,3 Millionen Kubikmeter pro Jahr ausgeschöpft werden. Der Bund setzt dabei zwei Prioritäten: Erstens wird die Wärmekraftkopp-

Bild 2: Prof. Dr. Lucas Bretschger von der ETH Zürich gab eine fundierte Einführung in die Energie-Ökonomie.

lung mit der kostendeckenden Einspeisevergütung ( KEV ) gefördert und zweitens mit dem Gebäudeprogramm die direkte Wärmeproduktion mit Holz unterstützt. Demgegenüber erfolgt derzeit keine Förderung für Biotreibstoffe, die erst langfristig als mögliche Ergänzung verfolgt werden. Von Prof. Dr. Lucas Bretschger (Bild 2) vorgestellte Erhebungen der ETH Zürich zeigen, dass die Ziele der Energieund Umweltpolitik bei gleichzeitigem Wachstum der Wirtschaft erreichbar sind. Im Vergleich zum Referenzszenario bleibt das Wirtschaftswachstum auch bei forcierten Massnahmen zur Reduktion des Energieverbrauchs nahezu unverändert. Diese Aussage ist in doppelter Hinsicht positiv. Erstens bedeutet dies, dass Wohlstand auch bei geringerem Ressourcenverbrauch möglich ist. Zweitens bietet der Wandel der Energieversorgung Chancen für innovative Geschäftsmodelle im Bereich Cleantech. Für die Holzenergie ist im Inland dabei


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Bild 3: Schema und Ansicht des Fernheizwerks, in dem seit 2010 das Holzheizkraftwerk Aubrugg die Stadt Zürich mit Wärme und Strom versorgt [Jenni in [1]].

noch ein geringes Wachstum mit baldigem Einpendeln auf einem Gleichgewicht zu rechnen. Wenn es jedoch gelingt, durch weiteren Fortschritt einen Technologievorsprung aufrecht zu erhalten, kann der Export an Bedeutung gewinnen. Verstärkte Umweltanstrengungen führen allerdings zu einer Verschiebung unter den einzelnen Sektoren, von der unter anderem die Maschinenindustrie profitiert. In der Diskussion zur Strategie wurde ausgeführt, in welchem Verhältnis Förderinstrumente wie die KEV zu einer ökologischen Steuerreform stehen. Es zeigte sich ein Konsens, dass Fördermassnahmen rasch umsetzbar sind und kurzfristig eine Richtungsänderung ermöglichen, während die ökologische Steuerreform langfristig geeignete Randbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen kann. Die zwei Ansätze sind damit nicht in einem Zielkonflikt, sondern sie ergänzen sich im zeitlichen Ablauf der Umsetzung.

Bild 4: «Bison Powerblock» – mit Holzpellets befeuerter, linearer Dampfmotor [Lüthi in [1]].

2. Technologien zur Wärmekraftkopplung Während der Wärmeverbrauch dank Effizienzmassnahmen noch drastisch reduziert werden kann, ist mit einem weiter zunehmenden Strombedarf zu rechnen. Da reine Stromerzeugung aus Holz nur beschränkte elektrische Wirkungsgrade erzielt, kann Energieholz vor allem in Anlagen mit Wärmekraftkopplung zum Ziel einer erneuerbaren Stromversorgung beitragen. Am Symposium wurde dazu der Stand der Technik in verschiedenen Anlagegrössen vorgestellt. Als aktuelles Beispiel einer für die Schweiz grossen Anlage wurde von Rolf Jenni von ERZ Zürich das Holz-

heizkraftwerk Aubrugg präsentiert (Bild 3). Dieses wird während der Heizperiode betrieben und produziert mit einer Kesselleistung von 42 MW maximal 11 MW Strom und 28 MW Fernwär-

me. Das Holz dient zur Substitution von Erdgas und Heizöl. Die Anlage verfügt über eine Wirbelschichtfeuerung und weist Emissionswerte weit unter den zulässigen Grenzwerten auf. Andreas Lüthi von der Firma Rieben AG präsentierte eine Kleinanlage zur Wärmekraftkopplung. Diese besteht aus einer Pelletfeuerung mit Dampferzeuger und einem linear angetriebenen Dampfmotor und produziert rund 2 kW Strom und 16 kW Wärme (Bild 4). Dank einer Verbrennung nach dem Vergaserprinzip kann das System modulierend betrieben werden und weist eine geringe Anzahl Starts auf, was im Praxiseinsatz niedrige Emissionen garantiert.

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Bild 5: Stirlingmotor von Dk-Teknik an einer Holzbrennkammer [Marinitsch & Kamenik-Lingitz in [1]].

Bild 6: WKK-Anlage mit Urbas-Holzvergaser [Felsberger in [1]].

wurden bereits mehr als 50 000 Betriebsstunden erfolgreich absolviert. Für den Leistungsbereich über 150 kW elektrisch stellte Wolfgang Felsberger von Urbas (A) das Konzept der Festbettvergasung mit Heissgasreinigung und Verbrennungsmotor vor (Bild 6). Um ein für motorische Zwecke geeignetes Gas zu erzielen, kommt ein absteigender Gleichstromvergaser zum Bild 7: VorschubrostEinsatz, mit dem sehr niedrige Staubfeuerung mit integrierter emissionen erreicht werden. Heissgasturbine [Vogel & Schmid in [1]]. Dietrich Vogel von der Schmid AG präsentierte die Technik einer Vor-

Wirtschaftlich interessante Anwendungen sind möglich, wenn das Gerät als Grundlast eingesetzt wird. Gerald Marinitsch von DK-Teknik stellte die Anlagentechnik mit Holzvergasung und Stirlingmotor vor. Da der Stirlingmotor extern befeuert wird, kommt die Maschine nicht mit den Abgasen in Kontakt. Allerdings ist ein Hochtemperatur-Wärmeübertrager erforderlich. Um diesen vor Ablagerungen zu schützen, wird das Prinzip des Gegenstromvergasers zur Wärmeerzeugung genutzt. Bei einer zugeführten Leistung von 220 kW produziert ein Stirlingmotor 35 kW Strom und 150 kW Wärme (Bild 5). Für grössere Leistungen werden mehrere Module parallel geschaltet. Mit den bis anhin installierten Anlagen

schubrostfeuerung mit nachgeschalteter Heissgasturbine und einer elektrischen Leistung von rund 100 kW (Bild 7). Dazu wird ein Heissgas-Wärmeübertrager benötigt, in dem zuvor komprimierte Luft erhitzt wird. Diese dient zum Antrieb der Turbine. Ein Teil der Luft wird danach als Verbrennungsluft in die Feuerung geleitet, ein Teil dient zur Abhitzenutzung. In der Versuchsanlage wird ein elektrischer Wirkungsgrad von 15 Prozent erreicht, der bei der Nullserie noch gesteigert wird.

Bild 8: Forschungslabor der Hochschule Luzern - Technik & Architektur mit Messung an einer neuen Holzbrennkammer [Odermatt & Nussbaumer in [1]].


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Bild 9: Modell einer Vorschubrostfeuerung für Strömungsmessungen mit Laser und Kameras und gemessenes Geschwindigkeitsprofil [Kiener & Nussbaumer in [1]].

3. Optimierung der Feuerungstechnik

4. Umsetzung

Die Hochschule Luzern - Technik & Architektur führt Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Optimierung der Verbrennungstechnik durch. Peter Odermatt präsentierte die Resultate eines Holzofens mit zweistufiger Verbrennung, der im Rahmen eines KTIProjekts mit der Firma Tiba AG entwickelt wurde (Bild 8). Das Stückholz rutscht dabei vom Füllschacht in eine Verbrennungsretorte, wo es mit Primärluft vergast und anschliessend mit Sekundärluft verbrannt wird. Das neuartige Konzept ermöglicht eine Abbranddauer von über fünf Stunden bei einer Leistung von deutlich unter 10 kW. Das Prinzip erlaubt damit einen komfortablen Betrieb zur Beheizung von Minergie-Häusern in der kalten Jahreszeit. Bei Einbindung einer Wärmepumpe kann diese kleiner dimensioniert und mit höherer Effizienz betrieben werden. Martin Kiener zeigte die Möglichkeiten zur Strömungsoptimierung an einer Vorschubrostfeuerung auf, die im Rahmen eines KTI-Projekts mit der Firma Schmid AG erarbeitet wurden. Im Projekt wurden numerische Strömungsberechnungen mit CFD zur Optimierung der Lufteindüsung und der Brennkammer durchgeführt. Die Strömung wurde experimentell mittels Messungen an einem Modell validiert (Bild 9) und die besten Varianten wurden an einer 1,2- MW-Vorschubrostfeuerung umgesetzt. Durch die Massnahmen kann bereits ab 30 Prozent Teilleistung eine nahezu vollständige Verbrennung erzielt werden. Zudem kann der Luftüberschuss abgesenkt und der Wirkungsgrad damit erhöht werden.

Feinstaub ist seit mehreren Jahren ein zentrales Thema im Zusammenhang mit Holzfeuerungen. Am diesjährigen Symposium wurde der Stand dazu in zwei Beiträgen aktualisiert. Prof. Dr. Thomas Nussbaumer stellte Untersuchungen zur Gesundheitswirkung von Feinstaub aus Holzfeuerungen vor (Bild 10). Während epidemiologische Studien nur einzelne Aussagen zur Holzverbrennung erlauben, liegen Labor-Untersuchungen vor, die folgende Effekte nachweisen: 1. Zytotoxizität 2. Oxidativer Stress 3. Entzündung 4. Physiologische Effekte und 5. Genotoxizität und Karzinogenität. Damit wird die ganze Kaskade von kurzfristigen bis zu langfristigen Gesundheitswirkungen beschrieben. Aus einigen Untersuchungen können Trends abgeleitet werden, die eine steigende Gesundheitsrelevanz durch organische Verbindungen aus unvollständiger Verbrennung, durch tiefe Verbrennungstemperaturen und durch Sauerstoffmangel in der Flamme aufzeigen. Aus diesem Grund ist die Erzielung einer hohen Ausbrandqualität prioritär. Dr. Beat Müller vom Bundesamt für Umwelt fasste die Erkenntnisse zum Einsatz von Klein-Elektroabscheidern bei Holzfeuerungen bis 70 kW zusammen, die eine Expertentagung aufgezeigt hat. Daraus geht hervor, dass einige Staubabscheider in der Lage sind, eine hohe Abscheideleistung zu erzielen. Allerdings zeigen die Erfahrungen auch, dass diese beim Einsatz an Anla-

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Bild 10: Arten von Feinstaub aus der Holzverbrennung [Nussbaumer in [1]].

Bild 11: Waltraud Emhofer von Bioenergy 2020+ präsentierte Erkenntnisse zur Freisetzung von Kohlenmonoxid aus Holzpellets.

gen mit unvollständiger Verbrennung oft ungenügend wirksam sind und Betriebsprobleme auftreten können. Da solche Feuerungen die schädlichsten Emissionen verursachen, besteht noch Handlungsbedarf. Die Abscheider müssen weiter verbessert werden, um allen Anforderungen zu genügen, die Feuerungen müssen «abscheidertauglich» werden, indem sie eine weitgehend vollständige Verbrennung erzielen, und die Betreiber müssen geschult werden,

Bild 12: Entlüftungsdeckel für Pelletssilos zur Ableitung toxischer Gase [Emhofer in [1]].


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Bild 15: Umwandlung von Holz während des Torrefizierungs-Prozesses [Kiel in [1]].

Bild 13: Elektrische Wirkungsgrade verschiedener Techniken [Jansohn & Biollaz in [1]].

damit sie die Anlagen optimal betreiben. Willi Vock stellte die Erfahrungen zum Projekt QS-Support Holzfeuerungen vor, in dem 24-Stunden-Messungen an automatischen Holzfeuerungen durchgeführt wurden. Die Untersuchung zeigt, dass nicht alle Anlagen in den instationären Phasen einen emissionsarmen Betrieb erreichen, weshalb Anstrengungen zur Optimierung der Betriebsweise und der Reglereinstellungen notwendig sind. Dr. Peter Lienemann von der ZHAW Wädenswil diskutierte die Analyse von Holzaschen zur Identifikation von unzulässigen Brennstoffen. Für eine kostengünstige Kontrolle wurde die Röntgenfluoreszenz-Spektrometrie ( XRF ) eingesetzt. Die Analyse von Aschen von Waldholz zeigte, dass bereits bei naturbelassenem Holz erhebliche Unterschiede auftreten und der Anteil Rinde entscheidend ist. Wegen der grossen Schwankungsbreite wird empfohlen,

Literatur [1] Nussbaumer, T. (Hrsg.): 12. Holzenergie-Symposium – Holzenergie-Nutzung in der Energiestratgie 2050, ETH Zürich 14.9.12, Verenum Zürich 2012, ISBN 3-908705-24-X. Bezug: www.holzenergie-symposium.ch

Beanstandungen nicht anhand von nur einem Element, sondern anhand mehrerer Elemente vorzunehmen. Als Indikatoren für Fremdmaterial dienen Aluminium, Silizium, Schwefel und Titan.

5. Trends Der letzte Teil des Symposiums widmete sich neuen Trends und Entwicklungen. Eine aktuelle Thematik betrifft die Freisetzung von Kohlenmonoxid aus Holzpellets, die zu mehreren tödlichen Unfällen in Europa geführt hat. Kohlenmonoxid wirkt bereits in geringen Konzentrationen als Blutgift und kann durch Behinderung des Sauerstofftransports zu innerem Ersticken führen. Da es geruchlos ist und die gleiche Dichte wie Luft aufweist, besteht bei Kohlenmonoxidfreisetzung in Innenräumen eine akute Gefährdung. Am Institut Bioenergy 2020+ in Wieselburg (A) wurden Labor- und Praxisuntersuchungen zur Freisetzung von Kohlenmonoxid in Pelletslagern durchgeführt, die von Waltraud Emhofer vorgestellt wurden (Bild 11). Um Unfälle in Zukunft zu vermeiden, wurden Massnahmen zur Entlüftung der Lager präsentiert, die in entsprechende Normen einfliessen (Bild 12). Dr. Peter Jansohn vom Paul Scherer Institut stellte den Stand der Technik der

Bild 14: Prof. Dr. Jaap Kiel von ECN (NL) fesselte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit den Möglichkeiten zur Torrefizierung minderwertiger Biomasse-Sortimente.

Biomasse-Vergasung in Grossanlagen vor. Die Anwendungen umfassen die Zufeuerung in Kohlekraftwerken, die Stromerzeugung in Kraftwerken für Holz oder in Kombikraftwerken für Erdgas und Holzgas (Bild 13). Daneben wurde aufgezeigt, dass die Synthese von Flüssigtreibstoffen aus Biomasse nur in sehr grossen Anlagen infrage kommt. Prof. Dr. Jaap Kiel von ECN aus den Niederlanden stellte den Entwicklungsstand der Verfahren zur Torrefizierung von Biomasse vor (Bild 14). Torrefizierung beschreibt ein dem Rösten ähnliches Verfahren bei moderaten Temperaturen, mit dem vor allem qualitativ minderwertige Biomasse zu einem der Kohle ähnlichen Brennstoff hoher Qualität umgewandelt werden kann (Bild 15). Damit können sonst schlecht verwertbare biogene Reststoffe genutzt werden. Nach einer Aufmahlung kann der torrefizierte Brennstoff auch zu Pellets gepresst und so in eine transport- und lagerfähige ■ Form gebracht werden.

*Der Autor, Prof. Dr. Thomas Nussbaumer, ist Professor für «Erneuerbare Energien» an der Hochschule Luzern - Technik & Architektur in Horw (www.hslu.ch) und Inhaber der Firma Verenum in Zürich (www.verenum.ch).


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Pellets: fast 20 Prozent durchschnittliches jährliches Branchenwachstum über die letzten 15 Jahre

Pelletsbranche im Aufwind Nach schwierigen Jahren wittert die Pelletsbranche, die sich im Oktober in Berlin traf, Morgenluft in Europa: Die Kesselverkäufe in Deutschland nehmen zu und erreichten 2012 an die 25 000 Anlagen, in Österreich findet mit 12 000 neuen Anlagen ein regelrechter Kesselboom statt, und die Kanadier bereiten sich darauf vor, noch mehr Pellets nach Europa zu verschiffen, vor allem für die Stromerzeugung. Anita Niederhäusern

■ Christian Rakos, Präsident des European Pellet Council ( EPC ) und Geschäftsführer von proPellets Austria, erklärte zu Beginn der Tagung: «Als EPC vertreten wir die Interessen der europäischen Branche in Brüssel.» Erfreulich sei, dass das EPC neben den EU-Ländern auch ganz eng mit Kanada, den USA und Japan zusammenarbeite. Holzenergie Schweiz zählt übrigens auch zu den Mitgliedern des EPC. «Auch wenn das durchschnittliche jährliche Branchenwachstum über die letzten 15 Jahre fast 20 % betrug, muss gesagt werden, dass dies auf den jungen Markt zurückzuführen ist. Schnell wechselnde politische Rahmenbedingungen, wie wir sie oft erlebt haben, bergen aber auch viele Risiken.» Der Pelletsexperte erinnerte daran, dass es rund 50 Jahre benötigte, bis sich zum Beispiel Heizöl auf dem Markt durchgesetzt hatte.

Strombranche bringt konstantes Wachstum Den Zahlen der EPC gemäss werden die Produktionskapazitäten weltweit ausgebaut. Und der jüngste der Holzenergiebrennstoffe sei durchaus konkurrenzfähig, so kosten Pellets auf den Energie-Inhalt bezogen rund 56 Dollar pro Barrel. Erdöl hingegen kostet über 110 Dollar. «Wer heute einen Heizöl- mit einem Pelletskessel ersetzt, senkt nicht nur den CO2-Ausstoss, sondern spart Geld und schützt sich vor einem weiteren Preisanstieg bei Heizöl», erläuterte Christian Rakos und erinnerte daran, dass der Markt gute politische Rahmenbedingungen brauche, die aber nicht einfach einzufordern seien, da die Pelletsbranche noch klein und schwach organisiert sei: «Wir als EPC sind in Brüssel mit einer Person vertreten, die für die Branche lobbyiert, der Europäische Windenergieverband hingegen verfügt zum Vergleich über 80 Personen!» Natürlich brauche es auch in den einzelnen Ländern politische Arbeit für gute Rahmenbedingungen, ebenso wichtig sei aber auch, dass sich die

«Insgesamt ist in Europa heuer mit einem zusätzlichen Pelletsbedarf von 800 000 t zu rechnen», Christian Rakos, Präsident des European Pellet Council (EPC) und Geschäftsführer von proPellets Austria. ( © Bilder: Solarpromotion)

«Deutschland ist in der Lage, die Pelletsproduktion von 2 Millionen Tonnen in diesem Jahr auszubauen», erklärte Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV).

Branche durch Qualität, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit auszeichne. Um gerade die Frage der Verlässlichkeit der Brennstofflieferung sicherzustellen, ist Christian Rakos überzeugt, dass der Wärme- und Strombereich gemeinsam vorwärtsgebracht werden müsse: «Der Pellets-Strommarkt führt derzeit zu einem enormen Ausbau der Pelletsproduktionskapazitäten. Da Kraftwerke, die Cofiring betreiben, flexibel zwischen Kohle und Pellets wechseln können, wäre es möglich, auf diese Weise abrupte Verbrauchsschwankungen am Wärmemarkt, etwa aufgrund aussergewöhnlicher Wetterverhältnisse, auszugleichen und die Versorgungssicherheit wesentlich zu verbessern. Die Industriepelletsqualitäten wären dazu auch durchaus geeignet, zumindest für den Bereich der gewerblichen Pelletsheizungen.»

3 Mio. Tonnen Produktionskapazität in Deutschland «In Deutschland ist Strom aus Pellets kein Thema», erklärte Martin Bentele,

Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands ( DEPV ). Deutschland will bis 2050 80 – 95 % der CO 2-Emissionen im Wärmebereich einsparen. Heute würden 10–12 % der Wärme mit Pellets bereitgestellt, das Ziel für 2020 seien 14 %. Deutschland verfüge mit 10 Millionen Hektar Waldfläche mit 3,6 Mrd. m3 Holz über die grössten Holzvorräte Mitteleuropas, Tendenz steigend. Und für die Pelletsbranche ebenfalls wichtig, über eine hohe Sägewerkdichte, die jährlich bis zu 10 Mio. t Späne und Hackschnitzel produziert. «Deutschland ist in der Lage, die Pelletsproduktion von 2 Millionen in diesem Jahr auszubauen», erklärte der Holzenergiefachmann. Schon dieses Jahr werde die Produktionskapazität 3 Millionen erreichen. Wichtig sei aber, die Menschen dafür zu sensibilisieren, dass eine nachhaltige Waldnutzung eine gute Sache sei. «Leider haben wir das Image von jemandem, der mit der Säge in den Wald geht, um dort Schaden anzurichten. Dieser kritischen Ein-


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stellung müssen wir als Branche entgegentreten!» Wie auch in Österreich und der Schweiz sind die Pelletspreise über Jahre stabil geblieben.

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Pelletsproduktion und Inlandbedarf Deutschlands. ( © Deutsches Pelletinstitut, Quelle: DEPV)

Grossanlagen im Trend Schon heute weisen Grossanlagen in Deutschland und Österreich eine sehr kurze Amortisationszeit auf, was zu einer Vielzahl von mit Pellets betriebenen Nahwärmenetzen geführt hat. Rund 10 % der Anlagen sind heute in Deutschland grösser als 50 kW. Diese brauchen 40 % des Brennstoffs! Ein ähnliches Verhältnis weist auch Österreich auf. Neben Nahwärmenetzen sind Pelletsheizungen auch für Prozesswärme in Industrie, Brauereien, Pharmakonzernen und im Tourismus beliebt. Bentele wies auch auf die Wichtigkeit des Lobbyings und von effektiven Verbandsstrukturen hin und fordert: «Wir brauchen Qualität, vom Brennstoff bis zum Einbau der Heizung.» Christian Rakos rechnet vor, dass sich mit einer 300kW-Anlage im Vergleich zu Heizöl jährlich rund 20 000 Euro einsparen liessen.

2 Tonnen aus, wird das zu einer stark steigenden Nachfrage nach Pellets führen. Auch in Frankreich sind Zimmeröfen immer beliebter. Es würde dieses Jahr mit 55 000 neuen Zimmeröfen gerechnet, erklärte Christian Rakos. Insgesamt würden in der EU dieses Jahr wohl nahezu 300 000 Zimmeröfen verkauft. Insgesamt sei in Europa heuer mit einem zusätzlichen Pelletsbedarf von 800 000 t zu rechnen.

Pelletsproduktion EU-Pelletsmarkt in Zahlen Mit 25 000 neuen Anlagen ist Deutschland nicht nur bei der Pelletsproduktion führend. Christian Rakos wusste zu berichten, dass der Markt neben Österreich auch in Frankreich und Italien anziehe, nicht aber in Finnland und Schweden. «In Irland ist er aufgrund einer überrissenen Förderung, die keine Qualitätsstandards enthielt, eingebrochen, weil die Verbraucher die billigsten, aber auch qualitativ schlechten Öfen gekauft und damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht haben.» Rakos mahnte: « Solche Einbrüche sind sehr schwierig wiedergutzumachen.» In Italien werden dieses Jahr rund 200 000 Zimmeröfen verkauft. Geht man von einem Jahresverbrauch von je

Arnold Dale von Ekman & Co (in der Mitte) aus Schweden rechnet vor, dass auch neue Biomassekraftwerke und der Umstieg von Kohle auf Pellets in Grossbritannien eine Nachfrage von jährlich rund 25 bis 30 Millionen Tonnen bedeute.

Rund 3 Millionen Tonnen Pellets sind heute bereits ENplus-zertifiziert, das ist rund die Hälfte der gesamten Produktion in Europa. Die Zahl der Länder mit ENplus-zertifizierten Produktionsstätten hat sich innerhalb des letzten Jahres von 7 auf 15 erhöht. Das EPC erwägt derzeit, auch für Industriepellets eine Qualitätszertifizierung anzubieten, um die Durchlässigkeit zwischen Wärmeund Industriemarkt zu erhöhen.

Grossbritannien kommt in den Markt 17 grosse Kohlekraftwerke stehen in Grossbritannien. Werden nur die zwei kleinsten, ein 750-MW- und ein 480MW-Werk zu 100 % auf Pellets umgestellt, verursacht dies eine zusätzliche Nachfrage von jährlich 5 Millionen Tonnen Industriepellets, also fast die gesamte europäische Produktion. Arnold Dale von Ekman & Co aus Schweden rechnet vor, dass auch neue Biomassekraftwerke geplant seien und aufgrund von zu erreichenden CO2-Zielen der Umstieg einiger der bestehenden Kohlekraftwerke ins Auge gefasst würde, was eine Nachfrage von jährlich rund 25 bis 30 Millionen Tonnen bedeute. Der Energiefachmann sieht mögliche neue Produktionsstandorte in den USA und Kanada, aber auch in Brasilien, das seine Produktionskapazitäten ausbauen würde. « Russland hingegen hätte auch viel Wald, aber da fehlt die Infrastruktur,

schon nur die Strassen, Bahnnetze und die entsprechenden Häfen.» Er berichtet, dass die Händler schon heute an der Produktion von kleineren Produzenten mit Kapazitäten zwischen 50 000 und 100 000 Jahrestonnen interessiert seien, und sagt voraus, dass die Zellstoffhändler mit dem höheren Marktvolumen in den Markt eintreten würden.

Kanada rüstet auf Auch wenn vergleichsweise etwas tiefere Zahlen betreffend Umrüstung von den britischen Kohlekraftwerken schon vor Jahren am Industrieforum genannt wurden und die Umrüstung noch nicht stattfand, hat sich die Wahrscheinlichkeit eines solchen Umstiegs erhöht. Ostkanada jedenfalls macht sich bereit, einen Teil dieser Menge bereitzustellen. Auch weil an der Tagung davon gesprochen wurde, dass Österreich bereits bald ein Importland werden könnte und Europa, wenn es die Produktionskapazitäten nicht massiv ausbaue, auf den Import von Übersee angewiesen sein würde. Wie Gordon Murry der Wood Pellet Association of Canada zu berichten wusste, sei das Ziel, die Produktion im Osten auszubauen, denn heute würden 90 % der Exporte, sprich 1 Mio. Tonnen, über 16 000 km über den Panamakanal geschifft und nur gerade 20 000 Tonnen über die rund 4000 km direkt über den Atlantik, 12 % für den europäischen Markt. Im Osten gibt es aber noch keine gute Hafeninfrastruktur und auch vergleichsweise kleine Produzenten. «Wir brauchen aber rund 50 000 Tonnen, um einen Frachter zu füllen !» Ontario hat zum Beispiel 11 Millionen Kubikmeter Schlagholz freigegeben, davon rund 1 Million Kubikmeter für die Pelletsproduktion. Gut also, dass der Hafen Rotterdam einen Pellets-Hub plant, wenn denn die Nachfrage tatsächlich mit Pellets aus Übersee ■ gestillt wird.

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13. Biberacher Forum Gebäudetechnik: Energieeffiziente Gebäude treten in Wettbewerb zur intelligenten Stromversorgung

Energiekonzepte mit Speichermöglichkeiten Marktforscher rechnen ab 2015 mit Geschäftsmodellen rund um das Thema Smart Grid. Für die GebäudetechnikBranche ergeben sich daraus sowohl neue Energiekonzepte als auch neue Dienstleistungen, bevorzugt mit Speichermöglichkeiten. Die Weichen dazu sollten jetzt schon gestellt werden, so ein Ergebnis des 13. Biberacher Forums Gebäudetechnik. Energiemanagement- und Energiecontrolling-Systeme könnten im Vorfeld dieser Entwicklung eine wichtige Rolle übernehmen.

Wolfgang Schmid *

■ Die Energiewende nimmt Gestalt an. Prognosen zufolge braucht Deutschland dazu rund 4000 km neue Stromtrassen, möglichst viele schnell reagierende Gaskraftwerke als Ersatz für Kernkraftwerke, Pumpspeicherwerke und andere Energiespeicher in der Grössenordnung von 30 000 Gigawattstunden Speicherkapazität, neue Geschäftsmodelle für Demand Side Management ( DSM, Lastverschiebung und Lastvermeidung), Demand Response (preisattraktive Zu- und Abschaltungen von elektrischen Verbrauchern) sowie virtuelle Kraftwerke (Steuerung vieler dezentraler Stromerzeuger durch einen Koordinator) zur Synchronisation von Stromangebot und Strombedarf. Womöglich lassen sich viele dieser Investitionen vermeiden oder reduzieren, wenn anstatt der von den Energieversorgern anvisierten Top-Down-Strategie (Ausbau der Netze, Bau von Gaskraftwerken und Speicherwerken) eine Bottom-up-Strategie (Verlagerung der Energieerzeugung ins Gebäude, in die Nachbarschaft und weiter in die Region ) verfolgt wird. Ganzheitliche Energiekonzepte für Gemeinden, Stadtteile, Städte und Regionen liegen im Trend, haben jedoch oft ganz unterschiedliche Ziele. Beim 13. Biberacher Forum Gebäudetechnik der Hochschule Biberach ging es primär um die künftige Rolle des Gebäudes als Energiekonsument und Energieproduzent, neudeutsch Prosumer, in einem sich rasch wandelnden Energiemarkt.

Höhere Energieeffizienz anstatt Ausbau der Energieversorgung Für Dr. Wolfgang Schneider von der im Jahr 2011 gegründeten Bosch Energy and Building Solution GmbH, Stuttgart, ist die Energiewende gleichbedeutend mit einer Verlagerung des Energiemarktes von der zentralen zur verteilten Erzeugung. Dabei entwickle sich eine

Prof. Felsmann: «Durch Normen werden BHKWs gegenüber der zentralen Stromerzeugung schöngerechnet.» (Fotos: W. Schmid)

Struktur auf dem Energiemarkt, bei der die Leistung der konventionellen Kraftwerke sukzessive zurückgefahren und der Anteil der erneuerbaren Energien (EE) in gleichem Masse zunehmen werde. Durch den Mix aus zentralen und dezentralen Erzeugerstrukturen mit grundlastgeführten und wetterabhängigen Energieerzeugern entwickeln sich zufallsabhängige «stochastische» Energiesysteme, die das Entstehen komplexer Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt begünstigen. Durch den steigenden Anteil erneuerbarer Energien – 57 Prozent bis 2030, 80 Prozent bis 2050 – wachse der Druck auf die Netzbetreiber, die bestehenden Netzstrukturen auszubauen und mit «Intelligenz» zu versehen. Da die Entwicklung auf dem Energiemarkt sehr dynamisch, teilweise unkontrolliert verlaufe, sei es nicht einfach, die notwendigen Massnahmen zu gewichten. So gäbe es komplexe Abhängigkeiten zwischen dem steigenden Anteil an erneuerbaren Energien, der Notwendigkeit des Netz-

ausbaus und der Kostenstruktur von Energiespeichern. Insbesondere fehle es noch an Geschäftsmodellen, um mit Energiespeichern und intelligenten Stromnetzen nachhaltig Geld zu verdienen. Typisch für die Situation in Deutschland sei ein vergleichsweise gut ausgebautes Stromnetz mit geringen Speicherkapazitäten, einem abnehmenden Gesamtenergieverbrauch aber zunehmenden Angebotsspitzen durch die Einspeisung erneuerbarer Energien. Durch ein dezentrales Energiemanagement ( DEM ) sowie den Ausbau des konventionellen Stromnetzes zum Smart Grid könnten die fluktuierenden Stromangebote besser genutzt werden.

Dr. Schneider: «Es fehlt an Geschäftsmodellen, um mit Energiespeichern und intelligenten Stromnetzen Geld zu verdienen.» Ziel künftiger Überlegungen müsse sein, Lastspitzen zu vermeiden bzw. diese in-


telligent auf Zeiten mit hĂśherem Stromangebot zu verschieben. Dazu mĂźssten monetäre Anreize geschaffen werden, die sowohl den Arbeits- als auch den Leistungspreis einbeziehen. Vorstellbar sei ein präventives Verschiebemanagement unter BerĂźcksichtigung von Preisangeboten, Stromverbrauch und Wetter bzw. Wetterprognose sowie ein defensives Verschiebemanagement durch die Koppelung der präventiven Verschiebung mit der Einhaltung von Grenzwerten auf der Basis von ÂŤDemand ResponseÂť. Welche Art von Tarif fĂźr welches Gebäude kĂźnftig wirtschaftlich ist, hänge vom Lastverschiebepotenzial des Gebäudes, dem Preisvorteil fĂźr den jeweiligen Kunden und dessen Bereitschaft ab, Komforteinbussen hinzunehmen oder in gebäudebezogene Speicher zu investieren. Folgende dynamisierte Tarife sind denkbar: • Time-of-Use-Tarif: Strompreise variieren je nach Tageszeit, sind jedoch vertraglich mit dem Kunden fixiert. • Critical-Peak-Pricing: In Spitzenzeiten PreiserhĂśhung fĂźr ausgewählte Tage; Kunde wird mindestens 24 Stunden im Voraus Ăźber Spitzenstromtarife informiert, um interne Massnahmen treffen zu kĂśnnen. • Real-Time-Pricing: Preis fĂźr Strombezug nach Erzeugerleistung und Last im Netz variierend; Kunde wird kurzfristig benachrichtigt. Die eigentliche Herausforderung dynamisierter Stromtarife ist, damit Geld zu verdienen. Derzeit werden folgende Geschäftsmodelle diskutiert: • Demand Response ( DMR ): Ein Demand-Response-Operator schliesst Verträge mit Gebäude- und Anlagenbetreibern ab, damit ausgewählte elektrische Grossverbraucher wie RLT-Anlagen, Wärmepumpen- oder Kälteanlagen auf Anfrage in ihrer Leistungsaufnahme – gegen Entschädigung – geregelt werden dĂźrfen. Dabei geht es sowohl um positive wie auch negative Regelenergie, das heisst, die Anlagen kĂśnnen auch bei einem Ăœberschuss an Strom aus erneuerbaren Energien vorauseilend – also prädiktiv – in Betrieb gehen. • Virtual Power Plant ( VPP ). Ein VPPOperator koordiniert viele dezentrale Energieerzeuger, zum Beispiel PVAnlagen, WKK-Anlagen, Biogasanlagen. Dabei kann es sich um eigene Anlagen handeln, z. B. solche, die ein Stadtwerk betreibt, sogenannte ESCO-Anlagen (Anlagen von Energiedienstleistern, die Energiespar-Cont-

racting betreiben) sowie Anlagen von Dritten, die sich aus der Aufschaltung ihrer Anlagen einen Tarifvorteil und damit niedrigere Energiekosten errechnen. Das Geschäftsmodell basiert sowohl auf dem Verkauf von Strom aus den Kundenanlagen an der Leipziger StrombĂśrse zu mĂśglichst hohen Tarifen als auch aus dem Angebot, dem Ăœbertragungsnetzbetreiber positive und negative Regelenergie zur VerfĂźgung zu stellen. Soweit die Theorie. Dr. Schneider ist realistisch genug, auch auf die Risiken und Unwägbarkeiten solcher Konstrukte einzugehen: ÂŤDer Markt ist riesig, aber keiner weiss so richtig, wie er ihn anpacken soll.Âť Die Nachhaltigkeit dieser Geschäftsmodelle sei derzeit noch etwas unklar. Das zeige sich unter anderem in der Vielfalt der Unternehmen, die sich derzeit rund um das Thema in Position brächten. Klar sei dagegen, dass durch die Energiewende der Energiemarkt und der Gebäudemarkt Ăźber

   



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Dr. Schneider: Der Markt fßr Geschäftsmodelle ist riesig, aber keiner weiss so richtig, wie er ihn anpacken soll. das intelligente Stromnetz zusammenwachsen, so Dr. Schneider. Die Teilnehmer des Biberacher Forums reagierten äusserst skeptisch auf die geplanten Geschäftsmodelle. Bei anhaltend unkontrollierter Stromeinspeisung aus erneuerbaren Energien sei die Wirtschaftlichkeit solcher Modelle schwer kalkulierbar, da die Abhängigkeiten zu komplex seien. Auch benÜtigten effiziente Gebäude der nächsten Generation kein DEM (dezentrales Energiemanagement), da die Verschiebepotenziale im Gebäude generiert werden kÜnnten. Auch mßssten fßr das Smart Grid zunächst die entsprechenden Kommunikations-Standards definiert werden. Zitat: Wir haben derzeit ein StandardWirrwarr, geprägt durch E.on, Miele, Bosch und andere. Eine Vereinfachung sei dringend notwendig.

                                 

      

Zweifel an der Wirtschaftlichkeit von Mikro-WKK (Wärme-Kraft-Kopplung) Kaum eine Technik wird so herbeigeredet und hinauf verbessert wie die Geschäftsfelder Mikro-WKK und Schwarmstrom. Diesen Eindruck vermittelte Prof. Dr.-Ing. Clemens Felsmann vom Institut fßr Energietechnik, Professur fßr Gebäudeenergietechnik und Wärmeversorgung der TU Dres-

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den. Seine Aussagen basieren auf dem Projekt «Smart Energy Management – Intelligentes Energie- und Speichermanagement in Gebäuden », bei dem es darum ging, wie ein intelligentes Gebäude mit Eigenstromerzeugung über Wärme-Kraft-Kopplung, PV-Anlage, Wärmepumpe, Kompressionskälteerzeugung sowie Wärme- und Kältespeicher (Wasserspeicher, Baukörper ) wirtschaftlich darstellbar ist. Um ein komplexes System wie ein intelligentes Gebäude mit dezentraler Stromerzeugung in den Griff zu bekommen, sei ein Gebäudeautomationssystem unabdingbar. Die Investition setze jedoch eine gewisse Gebäudegrösse voraus. Ein WKKSystem auf der Basis eines MikroWKK-Gerätes im Bereich des Ein- und Mehrfamilienhauses sei deshalb wirtschaftlich kaum darstellbar. Schwachpunkt eines Demand Response-Systems, also eines nach dem Bedarf des Strommarktes geführten Betriebs des Mikro-WKKs, sei auch die geräteintegrierte «intelligente» Regelung. Diese können sich gegenüber einer übergeordneten Systemoptimierung bzw. einem Energiemanagement-System recht zickig verhalten, so die Erfahrungen von Prof. Felsmann. Auch fehle es in Haushalten und Gebäuden an Geräten, die sich beliebig zu- und abschalten lassen.

Energiemonitoring und Energiecontrolling gehören zum Gebäudeautomationssystem

Empfehlenswert sei, so Karl-Heinz Belser, den Gebäudebetrieb bzw. die Gebäudeenergieeffizienz künftig über ein in das Gebäudeautomationssystem integriertes Energiemonitoringund Energiecontrolling-System (EMC-System) zu überwachen und zu kontrollieren.

Prof. Felsmann: «Ein WKK-Gerät im Einund Zweifamilienhaus ist wirtschaftlich kaum darstellbar.» Sehr detailliert ging Prof. Felsmann auf die Schwachstellen der neuen Generation an Mikro- und Mini-WKK-Geräten ein. Sein Urteil ist für die Branche wenig schmeichelhaft. «Durch Normen werden BHKWs gegenüber der zentralen Stromerzeugung schöngerechnet.» Ganz konkret analysierte Prof. Felsmann am Beispiel des WKKGerätes, Typ L 4.12 (5 – 12 kWth, 2 – 4 kW el), der Kirsch GmbH, Trier, die Schwachstellen dieser Leistungsgrösse. So sei der Eigenstromverbrauch der Regelung mit 300 Watt bei Weitem zu hoch; bei genauer Bilanzierung der Hilfsenergie käme man sogar auf 435 Watt. Ausserdem ziehe das Aggregat rund 14 kW Anfahrleistung aus dem Netz. Hinzu kämen hohe Schadstoffspitzen während der Startphase sowie signifikante thermische Schwachstellen – Beleg Thermografieaufnahmen – im Frontund Seitenbereich des Mikro-WKK-Gerätes. Zusätzlich käme es im Ein-/Aus-

schalt-Modus zu Spannungs- und Frequenzschwankungen, die bei einem massenhaften Einsatz von Mikro-WKKGeräten Kompensationsmassnahmen erforderlich machten. Generell müsse bei der Einbindung von Mikro-WKK-Geräten in ein übergeordnetes Demand-Response-System die gerätespezifische Trägheit vom Einschaltpunkt bis zur Stromproduktion berücksichtigt werden. Bei Ottomotoren seien das wenige Minuten, bei Stirlingmotoren stehe die elektrische Leistung oft erst nach 20 Minuten zur Verfügung. Probleme bereite auch die, Zitat: «oft unnötig hohe Regelintelligenz» solcher Geräte. Für ein übergeordnetes Demand-Response-System seien smarte Regler eine echte Herausforderung. Planern von Mikro-WKK-Anlagen empfiehlt Prof. Felsmann, die Energiemanagement-Funktionen schon in der Ausschreibung detailliert festzulegen, sonst sei es fast unmöglich, an die notwendigen Daten des Mikro-WKK-Reglers heranzukommen. Generell warnt Prof. Felsmann davor, den Prospektangaben der Hersteller blind zu vertrauen. Gerade jetzt in der Markteinführungsphase sei es angebracht, bei den Herstellern gezielt nachzufragen. Zu berücksichtigen sei auch, dass sich die meisten Heizungsfachleute auf ein Fabrikat festgelegt hätten und damit nach Auftragserteilung ein Wechsel zu einem anderen Fabrikat kaum möglich ist. Sein Fazit: Die Wirtschaftlichkeit von Mikro- und Mini-WKK-Geräten ist derzeit kaum nachzuweisen. Wer eine Energieautarkie im Gebäude anstrebe, müsse zudem mit einer steigenden Fehlerhäufigkeit technischen wie auch wirtschaftlichen Ursprungs rechnen. Dies umso stärker, je mehr erneuerbare Energien in die Gesamtanlage eingekoppelt werden.

Ähnlich wie Prof. Felsmann argumentiert auch Karl-Heinz Belser, Regionalleiter Systeme von der Johnson Controls Systems & Service GmbH, Stuttgart, über die zunehmende Geräte- und Komponenten-Intelligenz bei haus- und gebäudetechnischen Anlagen. « Manche Geräte sind gefährlich intelligent. Gefährlich deshalb, weil sie übergeordnete Regelungs- und Steuerungsinformationen, zum Beispiel Smart-Grid-Funktionen, unzureichend verarbeiten.» Eine unkoordinierte Anhäufung von smarten Reglern und smarten Geräten könne durchaus auch kontraproduktiv sein, da Informationen abgeblockt werden. Belser: «Wir wollen smarte und keine durchgeknallten Gebäude.» Oft müssten die Systemintegratoren alle möglichen Tricks anwenden, um die eingebetteten Regler zu überlisten. Wichtig seien intelligente Stromverbraucher, die optimal mit einem Smart Grid kommunizieren. Nur so lasse sich das viel zitierte Smart Building realisieren. Eines der wichtigsten Werkzeuge zur Nutzung von

Belser: «Wir brauchen smarte und keine durchgeknallten Gebäude.» Smart-Grid-Funktionen und damit zur Realisierung von Geschäftsmodellen auf der Basis zeit- und lastvariabler Energietarife sei das Gebäudeautomationssystem. Empfehlenswert sei, den Gebäudebetrieb bzw. die Gebäudeenergieeffizienz künftig über ein in das Gebäudeautomationssystem integriertes Energiemonitoring- und Energiecontrolling-System (EMC-System) zu überwachen und zu kontrollieren. Externe EMC-Systeme seien eher unwirtschaftlich, da sie auf einer eigenständigen Infrastruktur, oft mit eigenen Protokollen aufbauen. Hier sei eine auf BACnet basierende Datenübertragung die beste Lösung. Um zeit- und preisvariable Energietarife im Gebäude optimal nutzen zu können, sei es notwendig, dass sich Planer und Gebäudebetreiber intensiv mit dem Thema Energiespeicher beschäftigen. Nur so könne im Gebäude das notwendige Lastverschiebepotenzial geschaffen werden. Auch der sogenannten Wettervorhersage-Regelung müsse künftig mehr Beachtung geschenkt werden, um beispielsweise Kälte im Voraus zum


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Niedrigtarif bereitzustellen oder das Gebäude über dessen bauliche Speichermasse prädiktiv vorzukühlen. Auch gebäudebezogene Photovoltaik-Anlagen müssten künftig in Speicherkonzepte einbezogen werden, um dem Wildwuchs bei der Einspeisung von solar erzeugtem Strom zu begegnen. Nach einer Prognose des Marktforschungsinstituts Frost & Sullivan wird es noch etwa bis zum Jahr 2015 dauern, bis die notwendige Normung und Infrastruktur für die Smart-Grid-Integration von gebäudetechnischen Anlagen auf Systemebene geschaffen ist.

Boehringer legt Wirkungsgrade vertraglich fest Lässt sich Energieeffizienz dezidiert planen, anlagentechnisch optimal umsetzen und über dem Lebenszyklus einer Anlage erhalten, wenn nicht sogar verbessern? Alexander Bischel, Leiter Gebäudetechnik, Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG, Biberach/Riss, konnte diese Frage mit einem uneingeschränkten «Ja» beantworten. Bischel ist am Standort Biberach für 65 Gebäude mit rund 380 000 m2 Nettogeschossfläche verantwortlich. Im letz-

ten Jahr lag der Energieverbrauch des Areals bei 280 Millionen kWh Erdgas und Heizöl sowie 85 Millionen kWh Strom; das entspricht dem Energieverbrauch von 20 000 Haushalten. Bei derart vielen Gebäuden, die zudem ganz unterschiedlich genutzt werden, sei ein Energieeffizienzkonzept keinesfalls trivial, da es ebenso viele Lösungen wie Meinungen gäbe. Um den Energieverbrauch einer so komplexen Liegenschaft langfristig in den Griff zu bekommen, sei ein übergeordneter Ansatz aus baulichen und technischen Massnahmen in Kombination mit einer GLT-basierenden Betriebsweise notwendig. Voraussetzung für eine nachhaltig wirkende Gebäudeenergieeffizienz sei die Systematisierung und Standardisierung der baulichen und technischen Vorgehensweise. So gibt es beispielsweise auf dem Boehringer-Gelände nur zehn Raumtypen für Produktion, Forschung und Verwaltung. Wichtig sei, so Bischel, Räume, Anlagen und Gebäude per Gebäudeautomationssystem zu überwachen und dessen Systemarchitektur ebenso zu standardisieren. Deshalb seien bei Boehringer alle Schaltschränke

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identisch aufgebaut und mit gleichen speicherprogrammierbaren Steuerungen und derselben Software ausgestattet.

Bischel: «Gebäude-Benchmarks sind zu wenig aussagefähig. Wir benchmarken die einzelnen Lüftungssysteme.» Die überdurchschnittlich hohe Energieeffizienz des Standorts wurde unter anderem durch folgende Vorgaben und Massnahmen erreicht: • Alle Lüftungsgeräte sind mit Frequenzumformern ausgestattet. • Luftverteilsysteme sind grosszügig ausgelegt, um niedrige Strömungsgeschwindigkeiten zu erreichen. • Ventilatoren werden nach Bedarf geführt. • Für alle HLK-Komponenten und -Geräte gibt es vertragliche Vorgaben mit den Herstellern über Mindestwirkungsgrade. • Ein Bonus-Malus-System mit den Lieferanten von RLT-Geräten und Anlagenbauern soll Mindestwirkungsgrade garantieren und gleichzeitig einen Anreiz für höhere Effizienzgrade schaffen.

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Die eigentlichen Einsparpotenziale aber lägen im GLT-gestützten Anlagenbetrieb und einer rigorosen Abschaltpolitik. «Wenn keine Luft gebraucht wird, schalten wir die entsprechenden RLTGeräte gnadenlos ab, ausserhalb der üblichen Betriebszeiten sowieso», bringt Bischel seine Betreiberstrategie auf den Punkt. Das gelte auch für die Befeuchtung, wenn die Belegung der Räume keine Befeuchtung erfordere. In den Laboren sei man dazu übergegangen, die bisher üblichen hohen Luftwechselraten auf die eines Bürogebäudes zu reduzieren, da erfahrungsgemäss in Labors überwiegend Büroarbeiten erledigt werden. Für die eigentlichen Laborversuche werde über eine Präsenztaste der höhere Luftwechsel angefordert. «Diese Massnahme führte zu extrem hohen Einsparungen, die niemand für möglich gehalten hätte», betont Bischel.

Energiemonitoring: Nichts geht über Vor-Ort-Termine Es ist ein offenes Geheimnis, dass speziell «grüne» Gebäude im laufenden Betrieb oft nicht die Gebäudeenergieeffizienz aufweisen, auf deren Basis sie ursprünglich berechnet und zertifiziert worden sind. Doch auch Gebäude nach EnEV-Standard sind meist nicht viel besser. Um die Ursachen für die oft starken Abweichungen zu analysieren, wurden in den letzten Jahren verstärkt staatlich geförderte Gebäudemonitoring-Programme etabliert und daraus Betriebsoptimierungen abgeleitet. Prof. Dr.-Ing. Roland Koenigsdorff, geschäftsführender Leiter des Instituts für Gebäude- und Energiesysteme ( IGE ) der Hochschule Biberach und Mitinitiator des Biberacher Forums Gebäudetechnik, sieht aufgrund eigener Recherchen und Aktivitäten auf diesem Gebiet bereits einen Trend zu Energiemonitoring und Energiecontrolling. Nach wie vor sei der Aufwand für die Ursachenfindung bei ineffizient arbeitenden HLK-Anlagen gross, aber es lohne sich, da die Einsparpotenziale oft signifikant seien, sagt Prof. Koenigsdorff. Interessant ist die Erkenntnis, dass sich insbesondere Niedrigenergie- und Niedrigexergiegebäude – sogenannte LowEx-Gebäude – recht sensibel gegenüber den Betriebs-Randbedingungen verhalten. Schon geringe Abweichungen von den geplanten Temperaturdifferenzen zwischen Heiz- und Kühlsystemen und dem Raum sowie in den Heiz- und Kühlsystemen selbst (Spreizung) wir-

ken sich auf die Massenströme und damit auf den Hilfsenergieanteil negativ aus. Pumpenstromanteile von 13 bis 18 Prozent am Gesamtstromverbrauch eines Gebäudes seien keine Seltenheit, erklärt Koenigsdorff. Typisch für viele Niedrig(st)-Energiegebäude seien hochwertige Heiz-Kühl-Anforderungen sowie eine komplexe Anlagentechnik mit Energiespeichern, die nur über eine anspruchsvolle Automatisierung beherrschbar seien. Schon bei der Ausschreibung von Energiemonitoring-Projekten müsse der Planer exakt definieren, welche Qualitätsanforderungen an Wärmezähler, Messfühler, das Messkonzept und die Datendokumentation gestellt werden. Alle Vorgaben müssten sprachlich und systematisch sauber definiert sein. Doch auch wenn alles richtig gemacht und die Daten vollautomatisch erfasst werden, sei im Rahmen des Energiemonitorings die Begehung der Anlage unbedingt notwendig, so Prof. Koenigsdorff. Nur so könnten beispielsweise falsche Ventilstellungen oder fehlerhaft montierte Sensoren erkannt werden. Für neue Gebäude empfiehlt Koenigsdorff

Prof. Koenigsdorff: «Keep it simple and stupid; was nicht gebraucht wird muss auch nicht überwacht werden.» die Formel KISS, keep it simple and stupid, denn einfache und robuste Konzepte arbeiten exakter als komplexe und übertechnisierte. Alles, was an technischen Einrichtungen nicht gebraucht werde, müsse weder überwacht noch gewartet werden. In vielen Fällen könne man auch Technik durch mehr Dämmung ersetzen, jedoch sei auch hier das richtige Augenmass erforderlich.

Mit Gebäudeautomation HLK-Anlagen optimieren «Das Gebäudeautomationssystem ist ein ideales Werkzeug nicht nur zum Betreiben von gebäudetechnischen Anlagen, sondern auch zur Optimierung.» Aus Sicht von Prof. Dr.-Ing. Martin Becker, Prodekan Fakultät Architektur, Gebäudeklimatik und Energiesysteme der Hochschule Biberach, kann die Qualität eines Gebäudes durch die Aufrüstung des GA-Systems mit Energiemonitoring- und EnergiecontrollingFunktionen nachhaltig gesteigert werden. Künftig müssten jedoch neben der angestammten Anlagentechnik mit Energieversorgung und Energieerzeu-

gung sowie dem Gebäude- und Anlagenbetrieb auch die Gebäudehülle inklusive der Fassadentechnik in eine ganzheitliche Strategie einbezogen werden, da die Wechselwirkungen der Gebäudesysteme signifikant seien. So belegen Messkampagnen am Technikum der Hochschule Biberach zum Thema Gebäudeautomations-Effizienzklassen, dass hocheffiziente Gebäudeautomationssysteme der Klasse A gegenüber Standardsystemen der Klasse C rund 20 Prozent an Energie einsparen. Eine andere Messreihe der Hochschule mit automatisierten Beleuchtungssystemen machte deutlich, dass automatische Dimmer nicht immer die Zustimmung der Nutzer finden. Am deutlichsten seien die Einsparungen durch die Automation von Beleuchtungen in öffentlichen Gebäuden, da diese Nutzergruppe weniger motiviert sei, mit Energie sparsam umzugehen. Alle experimentellen und thematischen Untersuchungen belegen, so Becker, dass für einen optimierten Gebäudebetrieb ein kontinuierliches Energiemonitoring unverzichtbar ist.

Fazit Die Systemgrenzen gebäudetechnischer Anlagen heutigen Zuschnitts liegen meist bei den Gewerkegrenzen. Mit Einführung des intelligenten Stromnetzes verschieben sich diese Bereiche so, dass Gebäudetechnik und Energietechnik nach und nach zusammenwachsen. Marktforscher gehen davon aus, dass dadurch die Innovationszyklen gebäudetechnischer Anlagen kürzer werden und empfehlen, bei Neuplanungen Platzreserven für Energiespeicher oder Kraft-Wärme-Kopplung vorzusehen. Regelungsfachleute warnen bereits heute vor zu viel «Geräteintelligenz», die sich negativ auf übergeordnete Regelungs- und Steuerungsstrategien zur Nutzung unterschiedlicher Tarifangebote auswirken kann. Zunächst gilt es jedoch, die geplante Energieeffizienz von gebäudetechnischen Anlagen auch im Betrieb zu erreichen. Gebäudemonitoring und Betriebsoptimierung werden bereits als künftiger Standard gehandelt. Ob Mikro- und Mini-WKK-Geräte eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung sind, muss die Praxis zeigen. Auch hierzu könnten Energiemonitoring und Energiecontrolling wichtige Daten zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit im ■ realen Betrieb liefern. *Wolfgang Schmid, freier Fachjournalist für technische Gebäudeausrüstung, München.


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Gerätetechnik richtig handhaben ( Teil 1 )

Energieeffizienz im Haushalt Unsere von den Politikern vorgeschlagene Energiewende setzt nicht nur auf den vermehrten Einsatz erneuerbarer Energien, sondern auch auf eine verbesserte Energieeffizienz. Dies gilt nicht nur für die CO2-lastigen Brennstoffe wie Heizöl und Gas, sondern vor allem auch für die elektrische Energie. Gemäss Elektrizitätsstatistik 2010 des BFE betrug der gesamte Elektrizitätsverbrauch 59,8 Mia. kWh, mit einer Zuwachsrate von 14,7 % in den letzten zehn Jahren. Wenn der 40-prozentige Anteil der Kernenergie wegfallen wird, dann muss in Zukunft etwas unternommen werden. Entscheidend ist aber nicht nur die Effizienz der Geräte, sondern auch deren vernünftiger Einsatz. Hans R. Ris*

■ 2010 verbrauchten die Haushalte in der Schweiz vom Gesamtstromverbrauch 31,2 %, fast gleich viel wie die Industrie (Bild 1). Seit gut 10 Jahren wird der Fokus auf die Energieeffizienz gerichtet, mit der Hoffnung, dass dadurch der Stromverbrauch stabilisiert werde. Nicht ganz überraschend ist in dieser Hinsicht aber nicht viel passiert. Im Gegenteil, die technisch realisierte Effizienzsteigerung bei vielen Elektrogeräten wurde weitgehend durch deren vermehrten Einsatz kompensiert, bzw. sogar übertroffen. Dies gilt insbesondere auch für Haushaltanwendungen, wo die Zuwachsrate in dieser Zeit mit 18,3 % überdurchschnittlich hoch war. Allerdings muss man bemerken, dass dies weitgehend mit der Zunahme der Energiebezugsfläche der Haushalte kor-

reliert, die 2010 mit etwa 17 % grösser ist als vor 10 Jahren. Bild 2 zeigt den Stromeinsatz im Haushalt. Auffallend ist, dass die beiden Segmente Weisse Ware (Kochen/Kühlen/Gefrieren und Waschen/Trockenen/Bügeln) zusammen mit 36 % fast gleich gross sind wie Gebäudetechnik (Heizung/Lüftung/ Klima, Wärme/Wasser/Automation) mit 39 % und für Wohnen (IT, Elektronik, Beleuchtung und übrige Elektrogeräte) sind es 25 %. Grundsätzlich macht auch Kleinvieh Mist. Aber es sind die grossen Geräte der Weissen Ware, wie auch gewisse Apparate der Gebäudetechnik, die den Stromverbrauch im Haushalt prägen. Bild 3 gibt Aufschluss über den durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch elektrischer Haushaltgeräte. Bemer-

Bild 2: Der Stromeinsatz im Haushalt verteilt sich auf sechs Anwendungen. Die Weisse Ware (Kochen/Kühlen/Gefrieren und Waschen/Trockenen/Bügeln) verbraucht 36 %. (Bild VSE)

Bild 1: Schweizerischer Elektrizitätsverbrauch 2010: 59,8 Mia. kWh, nach Verbraucherkategorien. Gegenüber 2000 beträgt die Zuwachsrate 14,7 %, im Segment Haushalt 18,3 %. (Bild: BFE)

kenswert ist, dass Licht/Fernsehen mit zusammen 800 kWh etwa gleich gross ist, wie Waschen/Trocknen und auch gleich viel wie Kochen/Backen/Spülen. Das Kühlen/Gefrieren schlägt zusammen mit 900 kWh am meisten zu Buche. Es sind also diese Geräte, auf die man den Fokus bezüglich Effizienz werfen muss. Dass der vermehrte Stromverbrauch im Haushalt nicht nur auf die «Bautätigkeit» zurückzuführen ist, sondern auch mit der vermehrten Durchdringung, zeigt Bild 4. Die durch technische Entwicklungen stattgefundene Effizienzsteigerung wurde weitgehend durch den gesteigerten Einsatz der Geräte kompensiert. Wenn die Effizienzsteigerung greifen soll, so sind die Massnahmen vorwiegend bei den grossen Verbrauchsgruppen anzusetzen. Effizienzsteigerung im Haushalt fängt beim Gerätekauf an. So kann ein typischer Familienhaushalt seine Stromkosten mit den sparsamsten Geräten während 15 Jahren um über 4000 Franken reduzieren, verglichen mit typischen, handelsüblichen Standard-Neugeräten während ihrer Lebensdauer.

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Bild 3: Durchschnittlicher Stromverbrauch elektrischer Haushaltgeräte. (Bild VSE)

ergänzt. Damit können Hersteller und Händler insbesondere die hocheffizienten Geräte besser hervorheben. Die Angaben auf den Etiketten basieren auf Messungen unter Laborbedingungen. Das ist notwendig, um die Werte verschiedener Geräte miteinander vergleichen zu können. Die Messverfahren sind europaweit harmonisiert und in den einschlägigen EN-Normen beschrieben. Neu wird bei den Produkten auch der Jahresenergieverbrauch nach spezifisch definierter Einsatzhäufigkeit ausgewiesen. Abhängig vom Nutzerverhalten und dem Aufstellungsort eines Gerätes kann dessen tatsäch-licher Energieverbrauch (auch Wasserverbrauch) von den auf der Etikette ausgewiesenen Werten abweichen. Für die Einteilung in eine Energieeffizienzklasse ist der sogenannte Energieeffizienzindex die entscheidende Grösse. Ihm liegt eine relativ komplexe Berechnungsmethode zugrunde. Der Index berücksichtigt verschiedene Werte, wie etwa bei den Kühlgeräten den Energieverbrauch, das Nutzvolumen der verschiedenen Lagerfächer und deren tiefste Temperatur sowie einige Korrekturfaktoren.

Kühlen mit Vakuum und Frequenzumrichter

Bild 4: Gerätedurchdringung. (Bild VSE)

Energieetikette Wichtige Kriterien beim Kauf eines Haushaltsgrossgerätes sind niedrige Energie- und Wasserverbrauchswerte und natürlich gute Gebrauchseigenschaften. Genau darüber informiert bereits seit 1996 die europäische Energieetikette. Der Verbraucher kann mithilfe der sichtbar angebrachten Etikette die ausgewiesenen Eigenschaften verschiedener Geräte gut miteinander vergleichen. Für Industrie und Handel stellt die Energieetikette ein wichtiges Marketinginstrument dar. Es hat die Entwicklung und den Absatz von energieeffizienten Haushaltgeräten stark gefördert.

Der technische Fortschritt hat aber mittlerweile dazu geführt, dass die meisten Geräte in den Topklassen A, bzw. A+ und A++ bei Kühl-/Gefriergeräten angesiedelt sind. Die Etikette hat somit als Kaufentscheidungshilfe an Wert verloren. Seit 2011 steht daher eine neu gestaltete Energieetikette zur Verfügung. Die Topklasse A wird dabei durch A+++ bei verschiedenen Geräten erweitert, wie Bild 5 zeigt. Im Prinzip wurden die sieben, mit Buchstaben bezeichneten Effizienzklassen mit farbigen Balken, die von Rot (niedrige Effizienz) bis Dunkelgrün (hohe Effizienz) dargestellt sind, beibehalten. Die Energieetikette wurde aber auch durch neue Elemente

Das Kühlen schätzte man schon in der Antike – mit Eis, das man in speziellen Eiskellern einlagerte. Ab 1834 wurden dann die ersten durch Luftkompression gekühlten Kühlschränke gebaut. Und ab 1930 kamen die elektrisch betriebenen Kühlschränke in die Haushalte. Heute kühlen gut 3,3 Mio. Kühlgeräte in den Schweizer Haushalten und verbrauchen jährlich rund 1,2 Mia. kWh, was Energiekosten von etwa 240 Mio. CHF verursacht. Das Sparpotenzial ist beträchtlich. A+++-Kühlgeräte verbrauchen rund 50 % weniger Strom als A+Geräte. Ein Spitzengerät Kühlen/Gefrieren der Effizienzklasse A+++ mit 220 Litern Nutzinhalt hat einen jährlichen Energieverbrauch von 100 kWh, was während 15 Jahren Stromkosten Tabelle 1: Kälteleistung der Gefrierfächer bei einem Kombi-Kühlgerät Klimaklasse

Umgebungstemperaturen

SN

+10 °C bis +32 °C

N

+16 °C bis +32 °C

ST

+18 °C bis +38 °C

T

+18 °C bis +43 °C


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von etwa 300 CHF verursacht. Ein ähnliches Gerät A+ würde in dieser Zeit etwa 670 CHF Stromkosten verursachen oder bei einem Altgerät der Effizienzklasse C wären diese sogar 1200 CHF Mehrkosten. Ab 1. Januar 2013 dürfen nur noch Kühlgeräte verkauft werden, die mindestens die Klasse A+ erreichen. Die Kälteleistung der Gefrierfächer zeigt Tabelle 1. Der Energieverbrauch eines Kühlgerätes folgt im Normalbetrieb vergleichbar einem Gebäude. Je besser isoliert, je dichter die Tür schliesst und je präziser das notwendige Temperaturniveau im Innern des Gerätes gesteuert wird, desto geringer ist der Energieverbrauch. Gegenwärtig sind die meisten Geräte mit Polyurethanschaum bzw. Glaswolle isoliert und betreiben den Kältemittelkreislauf stossweise mittels Ein- und Ausschalten des Kompressors. Diese Betriebsweise ist aber nicht in der Lage, die Innentemperatur optimal den Erfordernissen anzupassen. Neueste Geräte • betreiben den Kompressor drehzahlgeregelt stufenlos oder fein abgestuft mithilfe eines Frequenzumrichters. Diese Technik wird seit Jahren bei Grossgeräten angewendet und nun auch im Privathaushalt eingesetzt. Gegenüber der Ein-Aus-Version arbeitet der Kompressor deutlich effizienter, wenn die Drehzahl des Motors dem Kältebedarf angepasst wird. • verwenden als Isolationsmaterial Vakuumpaneelen anstelle von Polyurethanschaum. Diese Paneelen haben eine sehr niedrige thermische Leitfähigkeit und isolieren bis 24-mal besser als geschäumte Platten. Eine 48 mm dicke klassische PU-Platte kann auf eine 2 mm dünne Vakuumpaneele reduziert werden.

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Bild 5: Neue und alte Energieetikette für Kühlgeräte. In der Schweiz muss ein Kühlgerät seit 1. Januar 2011 mindestens der Effizienzklasse A+ nach altem Schema genügen. (Bild FEA)

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Dass diese Massnahmen etwas bringen, beweist Elektrolux mit ihrem A+++Kühl-/Gefriergerät IK 2915 mit 280 Litern Gesamtinhalt mit einer elektrischen Leistung von 18 W, entsprechend einem jährlichen Stromverbrauch von 156 kWh. Ähnliche Werte erreichen auch Geräte von Panasonic.

Gefrieren – aber effizient Ähnliches gilt für die Gefriergeräte. Rund 1,9 Millionen Gefriergeräte stehen in Schweizer Haushalten und verbrauchen insgesamt jährlich rund 670 Mio. kWh Strom für total 134 Mio. CHF. Auch für den einzelnen Haushalt fallen die Stromkosten eines Gefriergerätes ins Gewicht: Während der rund 15-jährigen Nutzungszeit summieren sich diese auf fast 1000 CHF (A+-Gerät). Ab 1. Januar 2013 dürfen nur noch Gefriergeräte verkauft werden, die mindestens die Klasse A+ erreichen. Das Spar- bzw. Effizienzpotenzial ist gross. A+++-Gefriergeräte verbrauchen rund 50 % weniger Strom als A+-Geräte. Ein Gefriergerät der Effizienzklasse A+++ mit 260 Litern Nutzinhalt verbraucht jährlich etwa 160 kWh und spart während seiner 15-jährigen Nutzungsdauer fast 400 CHF Stromkosten

Tabelle 2: Klimaklassen für freistehende Gefriergeräte ***/*

***

–18 °C. Nur geeignet –18 °C. Sie frieren frische Waren ausreichend schnell ein, zum Lagern von ohne dass das bereits Gefrore- bereits Gefrorenem. ne antaut. Herstellungsangabe: «Gefriervermögen in kg pro Tag».

gegenüber einem typischen Neugerät (Effizienzklasse A+) bzw. über 1200 CHF gegenüber einem Altgerät der Klasse C. Bei freistehenden Geräten sind solche mit der Klimaklasse SN zu bevorzugen (Tabelle 2), damit die Geräte auch bei kühlen Umgebungstemperaturen (ab +10 °C) optimal funktionieren. Die Klimaklassen sind auf dem Typenschild und in der Warendeklaration ersichtlich. Der untere Temperaturwert sollte nicht unterschritten werden, da der Thermostat sonst nicht korrekt arbeitet und es zu Schwankungen der Kühltemperatur kommen kann.

Geringes Sparpotenzial beim Backen Wohl etwa 3,1 Mio. Backöfen stehen heute in Schweizer Küchen. Zusammen verbrauchen sie pro Jahr gegen 500 Mio. kWh – Strom für 100 Mio. CHF. Bezüg-

**

*

–12 °C. Geeignet zum Lagern von Gefriergut für maximal einige Tage.

–6 °C. Geeignet für Eiswürfel.

lich Stromverbrauchs sind die Unterschiede bei Backöfen eher klein. In der Schweiz sind praktisch nur Geräte der Klasse A auf dem Markt. Die Energieetikette deklariert den Energieverbrauch. Dieser gibt an, welche Energie in kWh es braucht, bis ein definiertes Backgut eine bestimmte Kerntemperatur erreicht. Für die möglichen Beheizungsarten (konventionell und Umluft/Heissluft) wird der Verbrauch separat angegeben. Beim Backofen werden die Energieeffizienzklassen aufgrund der Backofengrösse (klein, mittel, gross) und des Stromverbrauchs gemäss Tabelle 3 ermittelt. So verbraucht ein ABackofen mit mittlerem Volumen mit Umluftheizung bei 150 Backgängen pro Jahr und einem Strompreis von 20 Rp./kWh: 0,8 kWh × 150 = 120 kWh = 24 CHF. Bei einem B-Backofen könnte dieser Betrag aber bis 30 CHF erreichen.

Bild 7: Energieverbrauch von Kochmethoden. Nicht nur die Technik (Induktion, Glaskeramik, Gussplatten) spielt eine Rolle, sondern auch Kochgeschirr und Handhabung. Der Energieverbrauch unterscheidet sich bis um den Faktor 10. (Bild: Bulletin Electrosuisse/VSE 8/2012)


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Bei einem älteren E-Backofen kann der Energieverbrauch doppelt so hoch sein. Energiesparend wirkt: Bei Umluft- oder Heissluft-Backöfen mehrere Ebenen gleichzeitig benutzen. Bei den meisten Gebäcken (ausser eiweisshaltigen wie Biskuits oder Soufflés) und bei allen Braten ist Vorheizen überflüssig. Beträgt die Backzeit mehr als 40 Minuten, kann der Backofen 10 Minuten vor dem Ende der Backzeit ausgeschaltet werden. Um Wärmeverluste zu vermeiden, Backofentür möglichst nicht öffnen. Energetisch wichtig ist das Reinigungssystem. Es empfiehlt sich die katalytische Reinigung. Sie ist komfortabel und führt nicht zu höherem Energieverbrauch im Gegensatz zur pyrolytischen Reinigung, welche sehr energieaufwendig und teuer ist.

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Tabelle 3: Grenzwerte für Energieverbrauch gemäss EN 50304 von Backöfen. Diesen Angaben gemäss darf ein Backofen mit mittelgrosser Backröhre für die A-Klasse bei Standardbeladung höchstens 0,80 kWh, für die B-Klasse zwischen 0,80 und 1,25 kWh verbrauchen usw.

Energieeffizientes Kochen Elektrische Kochfelder gehören im Haushalt zu den mittleren Energieverbrauchern. Im Prinzip ist Kochen ein physikalisch/chemischer Prozess unter Energiezufuhr. Der energetische Unterschied liegt einerseits beim Heizsystem (Induktion, Glaskeramik oder Gussplatte) und dann vor allem in der Handhabung der Kochgeräte. Generell lässt sich sagen: Induktionstechnologie ist die effizien-teste Methode ( historisches Modell Bild 6), Glaskeramik braucht im Schnitt etwa 15 % mehr Energie als induktives Kochen, Gussplatten sind im Vergleich zur Induktion mit etwa 20 % Mehrverbrauch am ungünstigsten.

Die Energieeinsparung beim Induktionskochen beruht auf zwei Effekten: kleinere Wärmeverluste nach unten und kürzere Ankochdauer und daher auch kürzere Wirkungsdauer der übrigen Verluste. Aber es sind vor allem die verschiedenen Kochgeräte und deren Handhabung, die den Energieverbrauch prägen. Im Auftrag des EKZ und des WWF untersuchte S.A.F.E. an der HTW Chur die verschiedenen Kochmethoden. Bild 7 zeigt, dass sich der Energieverbrauch bei der gleichen Menge Kochgut bis um den Faktor 10 unterscheiden kann! Wesentliche Merkmale sind: Dampfkochtopf und Isolierpfanne sparen 30 % bis 60 % Energie. Der Effizienzgewinn mit der richtigen Pfanne ist grösser als die Induktion gegenüber Glaskeramik und sogar gegenüber der Gusskochplatte.

Deckel drauf: Das spart rund 40 % Energie. Wichtig ist dabei, dass die Energiezufuhr gedrosselt wird und das Kochgut nur «geköchelt» wird und nicht überkocht.

Isolierpfannen sind am effizientesten Teil 2 zu Wäsche waschen, trocknen, Geschirr spülen, Kaffee kochen, Umwälzpumpen, Beleuchtung und Haus■ technik folgt in HK-GT 2/13.

Quellen: www.befe.ch, www.enegieschweiz.ch, www.fea.ch, www.energieeffizienz.ch, www.topten.ch, www.gebaeudeklima-schweiz.ch, www.ekz.ch, www.wwf.ch, www.vse.ch, www.g-n-i.ch, www.intelligenteswohnen.ch * Hans R. Ris, Präsident Gebäude Netzwerk Initiative GNI (www.g-n-i.ch).

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Die kleine aber feine Messe der Südschweiz: Edilespo 2012 in Lugano

Edilespo – die Fachmesse in der Nacht Die Edilespo ist die kantonale Tessiner Baumesse, auf der dem Besucher vom 30. Oktober bis 3. November im Centro Esposizioni die neuesten Technologien, Systeme, Baustoffe und Dienstleistungen rund um die Gebäudetechnik vorgestellt wurden. Zahlreiche Informationsveranstaltungen bildeten diesmal das Rahmenprogramm und ermöglichten interessierten Besuchern einen Einblick in die verschiedensten Bereiche. Die Edilespo findet alle zwei Jahre statt. Andreas Widmer

schon durch die Anzahl der potenziellen Aussteller zu klein und dadurch wenig attraktiv. Mit allen Gebieten der Haustechnik konnte die Edilespo (Edile = Bau, Esposizione = Ausstellung) mit der stolzen Zahl von 150 Ständen aufwarten. Die rund 20 000 Besucher bezeugten die Beliebtheit der Messe. Dank des bewährten Zwei-Jahres-Turnus blieb das Interesse an der Veranstaltung weiter ungebrochen und wurde auch ein fester Bestandteil in der HLK-Branche. Grosse Namen wie beispielsweise Hoval, Elco, Walter Meier, Cipag oder Viessmann bezeugten die Attraktivität des Markts Südschweiz. Hoval konnte die Messe gar als Plattform für das Jubiläum «50 Jahre Regional Center Tessin» nutzen. Eine schöne Zahl und ein guter Grund, zusammen mit den Kunden zu feiern.

Öl-, Gas- sowie Holzfeuerungen – keine Sonderlösungen für das Tessin Wärmepumpen (hier von Elco) und Palmen: das ist der mediterrane Charme des Tessins. (Fotos: Andreas Widmer)

■ Um es vorwegzunehmen, die Edilespo ist keine gewöhnliche Fachmesse. Das beginnt schon bei den Öffnungszeiten: täglich von 16 bis 23 Uhr. So war der Anteil an privaten Interessenten gross, welche die auf 10 000 m2 verteilten 150 Aussteller besuchten. Manche Väter nutzten die Messe als Ziel für einen Familienausflug, nicht immer zum Vergnügen ihrer Sprösslinge. Die Idee der Edilespo geht auf einen Vorschlag der Tessiner Sektion von suissetec zurück, auch eine kantonale Ausstellung zu organisieren. Fachleute wie Privatpersonen sollten so Gelegenheit bekommen, sich über neuste Errungenschaften in den verschiedenen Gebieten der Haustechnik informieren zu können, ohne nach Zürich, Bern oder Basel reisen zu müssen. Die Mehrheit der interessierten Firmen ziehen Öffnungszeiten am Abend vor, damit das Tagesgeschäft nicht vernachlässigt wird. Der Abendbetrieb der Messe hat sich gut bewährt und ist bis heute

Eine ausgeklügelte Lösung für das Rustico – gesehen am Stand von Walter Meier: Gaskessel und Solarwärme.

geblieben. Dadurch erhielt wohl die Fiera ihren mediterranen Touch. Man nahm sich allgemein mehr Zeit beim Besuch der Stände. Das reichhaltige Angebot an kulinarischen Spezialitäten auf den meisten Ständen hatte sicher einen nicht unwesentlichen Einfluss.

Von der Wärmeerzeugung über das Dach bis zum Raupentransporter Eine reine HLKS-Messe im Tessin wäre nur

Obwohl die klimatischen Verhältnisse im Vergleich zur Nordschweiz wesentlich milder und angenehmer sind, suchte man vergeblich Systeme und Lösungen für die Sonnenstube der Schweiz. Je nach Lage der Objekte sind Öl- oder Gasheizungen ebenso gefragt wie Wärmepumpen. Bedingt durch die hohe Zahl an Ferienhäusern aller Grössen und Lagen gibt es in der Brennstoffversorgung teilweise andere Bedürfnisse wie Zisternen für die Heizöllagerung oder Gaskessel, versorgt mit Gasflaschen statt über einen Anschluss am Gasnetz. In langen und waldreichen Tälern wie Valle Maggia oder Valle Verzasca besteht Bedarf für Holzkessel mit Solaranteil.

Alba-Therm – ein traditionsreicher Name ist wieder da Alba-Therm ist seit über 30 Jahren im HLKMarkt präsent und wurde nach der kurzen Zugehörigkeit zu einem Mischkonzern vom aktuellen Geschäftsführer Heinz Freuler übernommen und wird nun neu positioniert. Am neuen Firmensitz in Dietikon will sich der Grosshändler für Energie- und Feuerungstechnik durch ein breites Angebot


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und durch das langjährige Know-how des Personals vom Wettbewerb abheben. Der Auftritt an der Edilespo und der Ausbau des Vertriebsnetzes im Tessin ist Teil der Marketingstrategie. Öl- und Gasfeuerungen wird es hier auch in den kommenden Jahren geben und Freuler pflegt im Tessin einen treuen Kundenkreis. Bei Sanierungen bestehender Anlagen, worüber die Unternehmung aus Dietikon über ein umfangreiches Wissen verfügt. Alba-Therm fängt dort an, wo vergleichbare Firmen kapitulieren, philosophierte Heinz Freuler, bevor er sich wieder mit einem Interessenten ins Gespräch vertiefte.

Wärmepumpe – eine ideale Heizung für das Tessin Bedingt durch die hohe Anzahl von Sonnentagen und vor allem durch praktisch nebelfreie Gebiete eignen sich Luft-Wasser-Wärmepumpen hervorragend. Was nur schon an Energie für Abtauprozesse gespart werden kann, weil durch die kalte aber trockene Luft die grossflächigen Verdampfer viel weniger vereisen als beispielsweise im Mittelland. Die Häufigkeit des Abtauens hängt von der Lufttemperatur und vor allem deren Feuchtigkeit ab. Klimatisieren hat im Tessin eine lange Tradition und dadurch werden Modelle mit reversibler Betriebsweise bevorzugt, welche auch kühlen können. Wärmepumpen mit Sole-Wasser-System werden mit passiver Kühlung ausgeliefert. Dieses System führt Raumwärme über die Flächenheizung und den Solekreislauf ins Erdreich ab. Durch diese Art der Kühlung ist die Raumtemperatur um etwa 4 bis 5 Grad niedriger als die Aussentemperatur, was bei Temperaturen bis etwa 28 °C als angenehm empfunden wird.

Das Tessin bietet ideale Bedingungen für Luft-Wasser-Wärmepumpen wie hier von CTC Giersch.

Holzöfen sind ideale Wärmespender für die Übergangszeit.

Photovoltaik und Solarwärme: grosse Nachfrage in der Südschweiz ? Das sollte man eigentlich annehmen dürfen. Angesichts der Sonnentage ist es naheliegend, dass im Tessin grosse Flächen für Photovoltaik und/oder Solarwärme verbaut werden. Dem ist leider nicht so. Der Verband ist sich dessen bewusst und will die Förderung im Bereich Solarenergie vorantreiben. Es ist schade, wenn die privilegierte Lage der Südschweiz nicht oder zu wenig genutzt wird. Wie in anderen Teilen der Schweiz sollte man auch im Tessin genaue Informationen über Subventionen einholen.

Tessin auch wirtschaftlich sehr attraktiv Auch Firmen aus dem nahen Italien stellten ihre Produkte in Lugano aus, und einige davon haben hier eine Niederlassung. «Wer sich im Tessin mit einer Gesellschaft niederlässt, muss den gesamten Schweizer Markt bearbeiten. Das Tessin allein ist natürlich zu klein, aber attraktiv, was die Warenmenge betrifft. Auch in der Südschweiz wird viel gebaut», wusste beispielsweise Fabio Airaldi, Geschäftsführer der IVR Suisse, der Schweizer Tochtergesellschaft von IVR Valvole a Sfera, welche in Boca im Piemont Kugelhahnen und Fussbodenheizungssysteme herstellt. Nebst dem Finanzsektor wollen auch Industrie und Forschung einen wichtigen Platz im Tessin einnehmen. Und

diesen Platz erobern sich zunehmend italienische Firmen: Laut Statistik haben sich seit 1997 im Südkanton 230 Firmen angesiedelt oder sind neu gegründet worden – davon erweisen sich 62 als Tessiner Unternehmen und 105 als italienische; 51 stammen aus anderen Ländern und 12 aus anderen Kantonen. Gemäss der Tessiner Handelskammer sind die allgemeinen Gründe für die Niederlassungs-Lust italienischer Firmen naheliegend. «Unternehmer können im Tessin viel leichter agieren. Der Südkanton verlangt im Vergleich zu Italien massiv weniger Bürokratie und es besteht ein grosses Entgegenkommen der Behörden. Zudem ist die Gesetzgebung für Unternehmen sehr liberal. Dies betrifft beispielsweise das Schweizer Arbeitsrecht, das den Firmen viel mehr Flexibilität bei der Personalpolitik als in Italien erlaubt, wo selbst dringend notwendige Entlassungen nur schwer durchführbar sind. Dazu kommen die Firmensteuern: In der Schweiz sind sie deutlich tiefer angesetzt und werden nicht kurzfristig angehoben. Daher können die Unternehmen eine solidere Zu■ kunftsplanung vornehmen.

Die nächste Edilespo findet im November 2014 statt. www.edilespo.ch www.suissetec-ti.ch

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Weltall und Luftraum mit Industrie und Gesellschaft zusammenbringen: Fernmanagement von Solarparks ist weltweit möglich

Innovative Satelliteninformationssysteme im Dienste von Gemeinden und Branchen Satellitengestützte Systeme bieten wertvolle Dienste an. Dasselbe gilt für Laserscans durch Flugzeuge. Die Solarbranche profitiert davon. Zukunftsweisende technische Lösungen helfen, gesellschaftliche Fragestellungen auf wirtschaftliche Art und Weise zu lösen. Die Technologie ist vorhanden, um Kostenreduktionen, Prozessablaufoptimierungen, Risikomanagement und zeitverzugslose technische Korrektureingriffe zu ermöglichen. Max Meyer

■ Die französische Firma Solairedirect ist ein integrierter Solaranbieter mit Standorten in vier Kontinenten. Der Erfolg hängt u. a. von einem innovativen Kommunikationssystem ab. Dank Satellitenunterstützung kann die Firma Solarpotenziale abschätzen, die physische Leistung bestehender Anlagen kontrollieren und die Datensicherheit bewerkstelligen. Die Firma entschloss sich für die «Satellitenlösung», nachdem sich zeigte, dass Vereinbarungen für entsprechende Leistungen mit lokalen Firmen weniger kostengünstig waren. Wettervoraussagen und Videoüberwachungen und Sicherheitsaspekte werden eingeschlossen. Die Satellitenlösung erfordert geringe eigene technische Investitionen und kann laufend ausgebaut werden. Eine weitere Lösung wendet die italienische Firma Sunnergy Group S.p.A. an. Sie liess Satellitenschüsseln auf ihren Photovoltaikanlagen installieren. Gleichzeitig wurde ein integriertes Netzwerk so geschaffen, dass erdund satellitengestützte Dienste sich ergänzen.

Regionale Anwendung der Satellitentechnik Die Agglomeration Lyon setzt auf das nachfossile Zeitalter. Bezüglich der verschiedenen Photovoltaikanlagen stellte sich die Frage der koordinierten Überwachung. Es wurde ein System implementiert, welches abgestimmt auf die einzelnen Einrichtungen das gute Funktionieren aller Anlagen ermöglicht. Dank der Daten der Sonneneinstrahlung kann die zu erwartende Stromproduktion schnell ermittelt werden. Die erwarteten Werte können mit den erzielten verglichen werden. Sollte es zu grösseren Abweichungen kommen, wird ein «Alarmsystem» ausgelöst, welches die rasche Reparatur von Modulen ermöglicht. (Quellen und Links: Satellites Going Local, Eurisy, www.eurisy.org, www.solairedirect.fr, www.icarusnet.it/moduli/news/news_esplosa.php? codice=62)

Potenzialberechnungen, Kartierungssysteme Aktivitäten in Deutschland: Damit die Solarenergie noch breiter angewendet werden kann, ist es wichtig, das praktisch nutzbare Potenzial von einzelnen

Mithilfe der Software von RenewablesNow AG kann das Potenzial des technischen Ertrags für die Anwendung der Solartechnik ermittelt werden. Die unterschiedlichen Farben im 3D-Modell-Bild entsprechen unterschiedlich möglichen Erträgen. Rot: hoher Ertrag; gelb: mässig; hellblau: schlecht. (www.renewablesnow.ch)

geografischen Gebieten bis hinunter zu einzelnen Häusern abzuschätzen. Zu diesem Zweck können sowohl satellitengestützte Systeme als auch solche, welche auf Flugaufnahmen basieren, helfen. Bezüglich der satellitengestützten Bestimmung von Solarstrahlungsressourcen sei auf das Institut für Physik der Atmosphäre hingewiesen. Das Institut geht davon aus, dass die effiziente Nutzung der Sonnenstrahlung eine detaillierte Kartierung erfordert, wobei die variierenden solaren Strahlungsressourcen erfasst werden. Stündliche Zeitreihen helfen bei der Optimierung der Anlagen. Da Solaranlagen eine lange Lebensdauer haben, sind verlässliche Langfristdaten von Bedeutung. Das erwähnte Institut führt den Service «Solar Energy Mining», SOLEMI ein. Die Ergebnisse dieses Systems wurden schon in verschiedenen Projekten auf mehreren Kontinenten eingesetzt. Die Entwicklung der beschriebenen Systeme wird mit der Universität Oldenburg und dem Deutschen FernerkundungsDatenzentrum und dem Institut für Technische Thermodynamik im virtuellen Institut für Energie-Meteorologie (vIEM ) der Helmholtz-Gemeinschaft entwickelt. (Quelle: http://www.dlr.de/pa/ desktopdefault.aspx/tabid-2557/3831_read5726/) Aktivitäten in der Schweiz: Eine wichtige Rolle bei der Planung einer Solaranlage kommt der Schätzung des möglichen physischen Ertrags zu (kWh). Dieser hängt nicht zuletzt von der Sonneneinstrahlung an einem Ort ab. Unter der Marke «Spyce» entwickelte Meteotest ab 2005 ein Internet-basiertes System zur PV-Überwachung. Aus Satellitendaten wird die Einstrahlung an jedem beliebigen Standort ermittelt und daraus die Einstrahlung auf geeignete


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Flächen berechnet. «Spyce» gibt an, dass die Tageswerte eine Genauigkeit von rund 10 % erreichen, Monatsdaten von 5 %. Bevor man sich für ein System, z. B. Einstrahlungssensoren oder «Spyce» entscheidet, sollte man genau abklären, an welchen Daten mit welchem theoretischen Genauigkeitswert man interessiert ist (www.spyce.ch). Auch das Online-Simulationstool Solar-Toolbox der Solar Campus GmbH wird zur Simulation von Wetterreferenzdaten benutzt, welche u. a. auch mithilfe von Satellitendaten generiert wurden (www.solarcampus.ch). In der Schweiz nimmt das Bedürfnis zu, für einzelne Gemeinden oder Quartiere das Potenzial für die Sonnenanwendung abzuschätzen. Dazu eignen sich nicht zuletzt Flugaufnahmen, welche sehr gezielt und mit hoher Auflösung durchgeführt werden können. Mit Laserscan-Aufnahmen aus der Luft können digitale Oberflächenmodelle erstellt werden. Einer der besten Solarkataster der Schweiz auf Basis eines digitalen Oberflächenmodells ist jener von Biel, siehe Bild. Auf dem gezeigten Bild sind die Ränder der farbigen Dachflächen ausge-

franst, was typisch ist für digitale Oberflächenmodelle, die automatisch erstellt wurden. Die in Biel verwendete Punktdichte ist 4 Punkte pro Quadratmeter, was für einen Solarkataster das Optimum ist. Eine grössere Punktdichte bringt keinen Mehrwert mehr, weil es sich bei einem Solarkataster nur um eine Potenzialabschätzung handelt. Genauere Ergebnisse bekommt man nur noch durch eine Begehung des Dachs und eine Einzelanalyse (www.esb.ch > Produkte > Solarkataster). Die Firma Renewables-Now AG aus Zürich hat bereits für verschiedene Gemeinden mit dieser Technik öffentliche Solarkataster erstellt, welche von den Kunden im Internet veröffentlicht wurden. Der Nutzer kann Dächer anwählen und dadurch das Solarpotenzial einsehen (Beispiel: Treytorrens, Payerne, www.treytorrens.ch > Cadastre Solaire). Es gibt auch Gemeinden, welche dreidimensionale Stadtmodelle aus Luftbildern erzeugen, mit denen man noch besser als mit digitalen Oberflächenmodellen die Solarpotenziale berechnen kann. Die Umstellung der ganzen Schweizer Stromversorgung auf 100 % erneuerbare

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Ausschnitt digitales Oberflächenmodell der Stadt Biel. Die Farben entsprechen der jeweiligen Eignungsklasse für die Solarenergienutzung. (www.esb.ch > Produkte > Solarkataster)

Energie kann in weniger als fünf Jahren verwirklicht werden, ist Stephan Volkwein, Verwaltungsratsvorsitzender der Renewables-Now AG, überzeugt. Spätestens dann wird sich die Elektrizitätswirtschaft verstärkt mit dem Klima (Solarkataster) und dem Wetter ( zeitlicher Verlauf der Produktion) beschäftigen, weshalb die Renewables-Now AG für beide Fragestellungen Dienstleistungen im Portfolio hat. (www.renewables■ now.ch)

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Abwärmenutzung: auch wirtschaftlich attraktiv für Laserschneidbetriebe

Beim Laserschneiden Wärme speichern Mit einer konsequenten Abwärmenutzung hat der renommierte Laserschneidbetrieb Lasatec AG wirtschaftliche und ökologische Ziele erreicht. Auf der Grundlage der Solartechnik konnte die Jenni Energietechnik AG eine angepasste Systemlösung schaffen. Jürg Wellstein

■ Zwei Laserschneidmaschinen stehen bei der Lasatec AG in Moosseedorf BE im Einsatz, um aus Metall- oder Kunststoffplatten präzise Teile mit anspruchsvoller Formgebung herzustellen. Das Unternehmen war bei seiner Gründung im Jahr 1984 der erste Laserschneidbetrieb der Schweiz. Inzwischen beliefert man in Lohnfertigung zahlreiche Kunden aus dem Maschinen-, Metall- und Apparatebau. Dank der flexiblen Programmierung können neben Grossserien problemlos auch kleinere Aufträge rasch gefertigt werden. Zum einen schätzt man die beliebige Gestaltung der Werkstücke, zum andern auch die enorme Flexibilität der Auftragsbearbeitung. Generell reicht der Dickenbereich der verwendeten Platten von 0,25 bis 25 mm, bei Chromstahl bis 15 mm und bei Aluminium bis 12 mm.

Abwärme als kritischer Produktionsparameter Bei der Fokussierung auf die Laserschneidqualität und auf die Vielfalt der Produkte übersieht man leicht, dass die beiden Laserschneidmaschinen mit 40 und 50 kW installierter Leistung auch viel Abwärme erzeugen. Früher dienten Wärmepumpen mit Ventilatoren dazu, diese im Produktionsraum anfallende Wärme ins Freie zu blasen. Dies war auch pro-

Die Wärmepumpe wurde vor dem Speichertank montiert. (Bild: Jenni Energietechnik AG)

Laserschneidmaschinen dienen bei der Lasatec AG zur Produktion anspruchsvoller Formgebungen, erzeugen aber auch viel Abwärme. (Bild: Lasatec)

duktionstechnisch notwendig, denn die maximal zulässige Temperatur des Laserkühlkreislaufs liegt bei 23 °C. Im Winter hingegen konnte man von der Abwärme teilweise profitieren. Aufgrund der hohen Anforderungen an die Präzision mit ± 0,1 mm Schnitttoleranz musste der Kühlkreislauf aber auf einer konstanten Temperatur gehalten werden. Christoph Remund, kaufmännischer Geschäftsführer der Lasatec AG, blickt

Im Mittelpunkt des neuen Systems zur Abwärmerückgewinnung steht ein Speichertank der Jenni Energietechnik AG. (Bild: Jürg Wellstein)

zurück: «Wir hatten erkannt, dass die energetische Situation verändert werden musste, dass eine Abwärmerückgewinnung nötig war und wir dadurch auch eine wirtschaftlich und ökologisch bessere Lösung realisieren konnten.»

Neue Systemkomponenten für die Abwärmenutzung Drei entscheidende Systemkomponenten sind für die Abwärmenutzung hinzugekommen: ein Wärmespeicher, Erdwärmesonden und eine Wärmepumpe für die Heizung. Mit einem Primärkreislauf wird die Abwärme der beiden Laserschneidmaschinen in die vier Erdwärmesonden mit je 200 Meter Tiefe geleitet und auf diese Weise im Untergrund saisonal gespeichert. Über einen Wärmetauscher kann die Abwärme entweder direkt von den beiden Laserschneidmaschinen oder von den Erdwärmesonden an die Heizungs-Wärmepumpe (65 kW Leistung) abgegeben werden. Diese speist dann den Speichertank. Die Heizung wird anschliessend von diesem Speicher versorgt. Für eine allfällige Spitzenlast steht noch der Ölkessel zur Verfügung.


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Stromverbrauch um einen Drittel reduziert, Heizöl fast auf null Für die Auslegung dieses Abwärmesystems war die Jenni Energietechnik AG in Oberburg BE zuständig. Geschäftsführer Josef Jenni sagt: «Steht Abwärme zur Verfügung, so haben wir ein Potenzial zur Reduktion des Strom- und Heizölverbrauchs. Bei der Lasatec AG konnte mit diesem System der Strombedarf für das Laserschneiden um einen Drittel gesenkt werden, da die Wärmepumpen-Ventilatoren nicht mehr benötigt werden. Damit vermindert sich auch der Lärmpegel im Produktionsraum. Und der Heizölverbrauch, der früher bei etwa 15 000 Litern lag, wurde ebenfalls massiv reduziert: auf noch etwa 1000 Liter.» Als weiterer positiver Effekt wurde aufgrund der optimalen und konstanten Abführung der Abwärme die Betriebssicherheit verbessert.

System aus den Erfahrungen der Solartechnik entwickelt Der Jenni-Wärmespeichertank und das Wärmerückgewinnungskonzept beruhen auf den Erfahrungen mit der Solartechnik. Das Berücksichtigen der tiefen Temperaturen und das Ausnützen von Temperaturschichtungen sind hierbei elementar. Dazu erstrecken sich die inneren Wärmetauscher sowie die externen Anschlüsse über einen entsprechend optimierten Höhenbereich im Speicher, welcher auch hier als Zwischenspeicher für diskontinuierlich anfallende Energie, der Abwärme von den Laserschneidmaschinen, dient. Bei der Lasatec AG wurde der 3370 Liter fassende Speichertank vor Ort mon-

Prinzip der Wärmerückgewinnung: Laserschneidmaschinen, Erdwärmesonden, Wärmepumpe und Speichertank. (Bild: Jenni Energietechnik AG)

tiert und geschweisst. Die Systemintegration erfolgte in Zusammenarbeit mit der Kältefirma Furrer AG in Dällikon. «Mit unserem Know-how aus der Speicherung von Sonnenenergie können wir die besonderen Bedürfnisse bei der Abwärmenutzung in Gewerbe- und Industriebetrieben verstehen und umsetzen», meint Josef Jenni. Zu den weiteren Anwendern dieses Systems zählen beispielsweise auch Migrolino-Tankstellenshops, bei welchen die Abwärme der Kältemaschinen zwischengespeichert wird. Oder Wärmeverbundnetze, bei welchen Abwärme aus Industriebetrie-

ben in einem Solartank für zahlreiche Nutzer gespeichert werden kann. Stets wird das gleiche Prinzip angewendet, angepasst auf die örtlichen Gegebenheiten. Im Mittelpunkt der Abwärmenutzung steht die effiziente Speicherung. ■

Christoph Remund Lasatec AG, 3302 Moosseedorf BE cremund@lasatec.ch, www.lasatec.ch Josef Jenni Jenni Energietechnik AG 3414 Oberburg BE josef.jenni@jenni.ch, www.jenni.ch

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Die «neue Leichtigkeit» des leichtesten Heizkörpers von Runtal

Soul of Warmth – Runtal Folio Im Rahmen des Designers’ Saturday 2012, anfangs November, interpretierten Anaïde Davoudlarian und Gregory Brunisholz, A&G Designers aus Genf, den aktuellen Heizkörper der Marke Runtal neu. Die poetische Installation verkörpert Effizienz und Leichtigkeit, indem sie die spürbare Wärmeenergie und damit die «Seele» des Heizkörpers sichtbar macht. Inspiriert von Heissluftballons, die den Himmel emporsteigen, füllt die experimentelle Umsetzung den Raum der Produktionshalle von Hector Egger Holzbau auf inspirierende Weise aus.

Quelle: Runtal, Bearbeitung Franz Lenz

■ Der neue Designheizkörper von Runtal, aus der Kollektion Edizione Atelier, besticht durch eine optisch wie physisch schlanke und leichte Konstruktion, er schwebt förmlich an der Wand. Der neue Heizkörper ist in den Modellvarianten Runtal Folio, Runtal Folio Belt und Runtal Folio Corner verfügbar. Sie sind in verschiedenen Grössen erhältlich und ermöglichen dank

zahlreicher Oberflächenausführung viele gestalterische Freiheiten.

Innovative Materialkombination Die Grundkonstruktion von Runtal Folio basiert auf einer innovativen Kombination aus den natürlichen Materialien Aluminium und expandiertem Naturgrafit. Dadurch ist der Heizkörper mit einer Tiefe von 16 mm nur halb so

Technische Daten Runtal Folio/Belt: FVE (elektrisch, ohne Handtuchstange)/FV (ohne Handtuchstange, ohne integrierte Ventiltechnik)/FVK (ohne Handtuchstange, mit integrierter Ventiltechnik)/FBE (elektrisch, mit Handtuchstange)/FB (mit Handtuchstange, ohne integrierte Ventiltechnik)/ FBK (mit Handtuchstange, mit integrierter Ventiltechnik). Runtal Folio Corner: FC (ohne integrierte Ventiltechnik)/FCE (rein elektrisch)/FCK (mit integrierter Ventiltechnik). Masse: in verschiedenen Höhen und Breiten erhältlich. Anschlüsse: in verschiedenen Höhen und Breiten erhältlich. Für Warmwasser-Zentralheizung, Vor-, Rücklauf hinter Heizkörper für Anschluss an rückseitige Anschlussbox mit integrierter Ventiltechnik bestehend aus Anschlussarmatur mit Anschlussmass 50 mm, integriertes Handrad unter Heizkörper. Optional Vor-, Rücklauf ½" unten mit Anschlussmass 50 mm, Entlüftung nach hinten. Betrieb: für den Anschluss an die Zentralheizung oder rein elektrisch mit programmierbarem Steuergerät. Oberfläche: Front aus Aluminium, pulverlackiert, erhältlich in allen Farben der Runtal-Farbkarte sowie in den genannten Oberflächen. Heizleistung: Runtal Folio/Belt, 399 – 1064 Watt, 350/500/ 750/1000 Watt (rein elektrisch). Runtal Folio Corner, 409 – 792 Watt, 350/500/750 Watt (rein elektrisch).

Runtal Folio ist geprägt von einem organisch anmutenden, geschwungenen Design und faszinierenden Farbkombinationen. (Fotos: Runtal, Susana Bruell Photography)

schwer wie übliche Stahlheizkörper. «Wir waren davon überzeugt, einen Heizkörper herzustellen, der schlanker sowie leichter ist und damit den Ansprüchen zeitgenössischer Architekten und Designern und nicht zuletzt der Kunden entspricht», so die Designer King & Miranda. Ermöglicht wird dies durch ein neues Produktionsverfahren, bei dem Leichtbauplatten aus expandiertem Naturgrafit zusammen mit dem Heizregister aus Kupfer in eine Wabenkonstruktion aus Aluminium gepresst werden.

Drei spezielle Varianten und Formen Der ultraleichte Heizkörper ist in drei Varianten erhältlich: Runtal Folio ist geprägt von einem organisch anmutenden, geschwungenen Design. Als funk-


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tionale Erweiterung ist Runtal Folio Belt zu verstehen. Ein Profil aus verchromtem Stahl umfasst dabei den Heizkörper und fungiert als edler Handtuchhalter. Der dritte Heizkörper Runtal Folio Corner weist eine geradlinigere Formgebung auf und ist mit einem oder zwei Handtuchhaltern ausgestattet. Alle Modelle sind in unterschiedlichen Grössen erhältlich und bieten auch bei der Wahl der Oberfläche eine enorme Vielseitigkeit. Dabei kann zwischen zwei eloxierten Aluminium-Varianten, einer Holzfurniervariante aus Wenge, Eiche oder Makassar-Ebenholz oder aus der breiten Runtal-Farbpalette gewählt werden. Zur Farbpalette gehört ab 2013 auch die Farbenklaviatur von Le Corbusier. Ob im Office- oder im Wohnbereich, Runtal Folio lässt sich in jede Umgebung einfügen und sorgt dabei für ein angenehmes Raumklima. Das geringe Gewicht ermöglicht eine besonders einfache Montage. Dank einer neu entwickelten Anschlussbox mit integrierter Ventiltechnik ist einzig die formschöne Bedieneinheit des Designheizkörpers sichtbar. Mit einer speziellen Vorrich-

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tung kann der Heizkörper von der Wand weggekippt werden und erlaubt dadurch das problemlose Reinigen der Wand sowie der Heizkörperrückseite. Die geschlossene Oberfläche des Heizkörpers trägt ebenfalls zur Pflegeleichtigkeit und Hygiene bei. Alle drei Varianten sind mit Anschluss an die Zentralheizung oder als rein elektrische ■ Variante erhältlich. Runtal Schweiz Zehnder Group Schweiz AG 5722 Gränichen Tel. 062 855 11 11 info@runtal.ch, www.runtal.ch

Die poetische Installation am Designers’ Saturday machte die «Seele» des Heizkörpers sichtbar; inspiriert von Heissluftballons, die den Himmel emporsteigen, füllt die experimentelle Umsetzung den Raum der Produktionshalle von Hector Egger Holzbau auf inspirierende Weise aus.

Sonderanwendungen mit Feuerungsmanagement W-FM54, 100, 200 ■ Die in den Industriebrennern von Weishaupt eingesetzten digitalen Feuerungsmanager W-FM54, W-FM100 und W-FM200 erlauben auch Sonderanwendungen. Beim W-FM54 können dem Gasbrenner zwei unterschiedliche Gas-

arten (Beispiel: Biogas und Erdgas) durch variabel definierbare Brennstoffstrassen zugeführt werden. Sondergase sind auf Anfrage möglich. Optional ist Drehzahlregelung möglich. Beim W-FM100 sind zwei getrenn-

Beispiel für eine Sonderanwendung des Feuerungsmanagers W-FM200.

te Brennstoff-Luft-Einstellungen möglich. Dem Brenner können maximal drei Brennstoffe zugeführt werden (Beispiel 1: Heizöl als Einzelbrennstoff, Erdgas und Biogas simultan; Beispiel 2: Heizöl und Biogas simultan, Gas als Einzelbrennstoff umschaltbar Erdgas/ Biogas). Die Brennstoffumschaltung von Öl nach Gas findet im Feuerungsmanager statt, die Brennstoffumschaltung von Gas nach Gas über eine externe Steuerung. Beim W-FM200 können Zweigasbrenner mit fliegender Brennstoffumschaltung (Beispiel: Biogas/Erdgas) realisiert werden. Dabei gibt es folgende Varianten: 1. Zwei Brennstoffstrassen umschaltbar bei gleichem Leistungsbezug (Biogas/Erdgas); 2) Drei Brennstoffstrassen, wobei Brennstoffstrasse Biogas identische Leistung hat wie Brennstoffstrasse Erdgas. Vorteil: der Simultanbetrieb für Gas ist nutzbar mit festem Biogasanteil und «fliegend» umschaltbar, d. h. der Brenner bleibt in Betrieb. Beim W-FM200 kann zusätzlich Simultanbetrieb mit einem oder mehreren Feuerungsmanagern realisiert

werden. Zum Beispiel kann Feuerungsmanager 1 auf Einzelbrennstoff optimiert werden (Öl, Erdgas oder andere Gasart, Zweigasbrenner) und Feuerungsmanager 2 auf Simultanverbrennung optimiert werden (Erdgas und Biogas, Heizöl und Erdgas usw.). Beim W-FM200 können zusätzlich auch O2- und Drehzahlregelung eingesetzt werden. ■

Weishaupt AG 8954 Geroldswil ZH Tel. 044 749 29 29 www.weishaupt-ag.ch www.meteocentrale.ch

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Lösungen für ein intelligentes Strommanagement sind gefragt

Stromverbrauch ist eine Frage der Intelligenz Der Bedarf nach Strom steigt stetig an. Gleichzeitig soll aber sicher und sparsam damit umgegangen werden. 3M hat sich deshalb der Entwicklung von intelligenten Lösungen für ein modernes Energiemanagement angenommen. ■ Moderne Zeiten erfordern moderne Mittel: Der wachsende Bedarf nach Strom, der geforderte sichere und sparsame Umgang damit und vor allem die zunehmende dezentrale Stromerzeugung, beispielsweise durch Solar- und Windkraftwerke, stellen an die Versorgungsnetzwerke heute hohe Anforderungen. Effiziente Mittel für Transport und Speicherung von Strom sowie auch Lösungen für ein intelligentes Strommanagement sind gefragt. 3M hat die Zeichen der Zeit längst erkannt und beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Thema intelligente Stromnetze (Smart Grids). Den Kunden werden entsprechende Lösungen für einen effizienten Umgang mit Energie geboten. Dazu gehören neben Komponenten und Systemen für die Energie-, Daten- und Kommunikationstechnik aus dem Geschäftsbereich Electronics & Energy auch innovative Produkte aus dem Bereich der erneuerbaren Energien. Plattformübergreifende Technologien Unter dem Dach von 3M Smart Grid werden zahlreiche Technologieplattformen des Unternehmens verbunden. Im Vordergrund stehen einerseits die Ertüchtigung und Erweiterung der Stromnetze, andererseits der Ausbau der Datennetze

Die reibungslose Integration dezentraler Energieerzeuger wie private Solar- oder Windkraftanlagen, sowie das optimierte Energiemanagement in Gebäuden bilden aktuelle Schwerpunktthemen, für die 3M innovative Lösungen bereithält. (Grafik: 3M)

im Hinblick auf eine intelligente Steuerung des Stromhaushaltes. Die reibungslose Integration dezentraler Energieerzeuger wie private Solar- oder Windkraftanlagen, sowie das optimierte Energiemanagement in Gebäuden bilden aktuelle Schwerpunktthemen, für die 3M innovative Lösungen bereithält. «Smart Grid ist ein gutes Beispiel dafür, wie die zahlreichen 3M Technologieplattformen miteinander erfolgreich verbunden werden», erklärt Karl Mörath, 3M Marketing Coordinator Electronics & Energy für die Schweiz und Österreich. Das Upgrade von Stromnetzen und der Ausbau der Datennetze stünden dabei im Vordergrund. « Zusätzlich zu unseren bestehenden Angeboten entwickeln wir gerade in diesem Bereich ständig neue Technologien und Produkte, zum Beispiel intelligente Verbindungsgarnituren und Kabelendverschlüsse für das Stromnetz der Zukunft.

Auch für 2013 sind einige Neuerungen geplant. » Strom nutzen für intelligentes Wohnen Wie übergreifend das Feld Smart Grid bei 3M ist, zeigt das Produktportfolio. Im Bereich e-Mobility bietet 3M eine Vielfalt von Produkten, mit denen sich effiziente und preisgünstige Lithium-Ionen-Batterien herstellen und sicher und effektiv in Elektrofahrzeuge integrieren lassen. In punkto Speicherung von überflüssigem Strom werden Lösungen für leistungsfähige und preisgünstige Stromspeicher entwickelt, welche die Effizienz steigern und die Sicherheit der Stromversorgung erhöhen. Gleichzeitig sorgt 3M mit Verbindungs- und Anschlusstechnik für eine zuverlässige Integration dezentraler Erzeuger an das Stromnetz (Mittelspannung). Für Stromübertragung und Verteilung produziert 3M ultraleichte Hochleis-

tungs-Leiterseile, Kaltschrumpfgarnituren und Giessharze, die Übertragungs- und Verteilnetze in der Hoch-, Mittel- und Niederspannung zuverlässiger und effizienter machen. Daneben bietet 3M Komponenten für die Infrastruktur von Informations- und Kommunikationssystemen für Stromerzeuger wie Kupfer- oder Glasfaserkabel. Einer der wohl wichtigsten Trends der Zukunft ist das Thema Gebäudedigitalisierung, sprich intelligentes Wohnen. Auch hier liefert 3M mit den 3M Volition™ Network Solutions Möglichkeiten, einen sicheren und effizienten Anschluss des «Smart Home» an das «Smart Grid» in Kupfer oder Glasfaser zu gewährleisten. Weitere Informationen unter: www.3M.com/ch/smartgrid. ■

3M (Schweiz) AG 8803 Rüschlikon Tel. 044 724 90 90 www.3M.com


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Sanierungspaket für renovationsbedürftige Deckenheizungen Nach dem Ersatz der Regulierventile bei in die Jahre gekommenen Deckenheizungen können diese wieder bedarfsgerecht reguliert werden.

und Ventiltyp sind Spezialwerkzeuge erforderlich, welche Debrunner Acifer den Installateuren zur Verfügung stellen kann. Nach der Objektaufnahme werden die Bestellungen ausgelöst und die Ventile in der Schweiz produziert. Die stosssicher verpackten und im Set gelieferten Oberteile ermöglichen dem Installateur eine effiziente Arbeitsweise. Ebenso wird sichergestellt, dass alle massgebenden Komponenten des Ventils ersetzt werden. Nach der Sanierung kann die Heizung wieder ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner reguliert werden. ■ Debrunner Koenig Management AG 9014 St. Gallen Tel. 071 274 33 18 www.dkh.ch, www.d-a.ch

■ Debrunner Acifer AG bietet für defekte Deckenheizungsanlagen ein umfassendes Sanierungspaket an. Dieses besteht aus einer kompetenten Beratung und Planung sowie aus einer flächendeckenden Verfügbarkeit in der ganzen Schweiz. Zusammen mit dem beauftragten Installateur wird die passende objektbezogene Lösung erarbeitet. Die Deckenheizung zählt zum ältesten Flächenheizsystem. Es ist eine Art «NiedertemperaturDeckenstrahlungsheizung». Diese Flächenheizsysteme mit einbetonierten Stahlrohren in der Decke sind inzwischen über 5 Jahre alt. Kein Wunder sind die eingebauten

Deckenheizungsventile zum Regulieren der Raumlufttemperatur heute nur noch bedingt funktionstüchtig. Mit dem neuen Ersatzoberteil von Debrunner Acifer AG regulieren die Ventile die Temperaturen innert Kürze wieder störungsfrei. Aufgrund der langjährigen Erfahrung von Debrunner Acifer werden gemeinsam mit dem beauftragten Installateur vor Ort objektbezogene Lösungsvarianten entwickelt. Das Dienstleistungspaket beinhaltet eine Objektbesichtigung und Aufnahme der Deckenheizungsventile (Fabrikat, Modell und Menge) sowie die Instruktion und Montageunterstützung für die ausführende Fachfirma. Je nach Anlagezustand

Alpinofen offeriert zum Jubiläum eine Weltneuheit ■ Bei Alpinofen hat mit ECOplus die Zukunft bereits begonnen. ECOPlus-Cheminéeöfen reduzieren den Brennstoffverbrauch und schonen die Umwelt. Dank integriertem Feinstaubfilter und richtungsweisender Verbrennungstechnik. Jetzt zu sehen in den grössten Ofen- und Cheminéeausstellungen von Alpinofen in Bern, Illnau, Luzern und Villeneuve. Alpinofen definiert auch das exklusive Heizen im Wohnraum neu. Die Firetube Solitär-, Modul- und Individualöfen sind Wärmequellen und Designobjekte in einem. Die Alpinofen-Gruppe ist ein Schweizer Familienunternehmen und seit über 15 Jahren erfolgreich

auf dem Markt tätig. Alpinofen plant, liefert und baut aus einer Hand zum Festpreis (Full-Service-Dienstleistung). Die ISO-Zertifizierung bürgt für hohe Qualität und fachmännische Ausführung. Alle Geräte sind geprüft durch die Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen. Seit ihrem Bestehen hat Alpinofen über 25 000 Holzfeuerungen im Zimmerbereich verkauft. ■

Alpinofen AG 3027 Bern Tel. 031 992 13 13 info@alpinofen.ch www.alpinofen.ch

Debrunner Acifer AG stellt Ventile für die Erneuerung von Deckenheizungen in der Schweiz her. (Fotos: Debrunner)

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Lüftung | Klima | Kälte |

11. Schweizer Bau- und Energie-Messe 2012 in Bern: Rückblick Bereich Lüftung/Komfortlüftung

Mit Komfortlüftungen Energie sparen Im Bereich Lüftung und Komfortlüftung wurden an der 11. Bau- und Energie-Messe viele verschiedene Typen von Lüftungssystemen gezeigt. Von kleinsten Modulen, die direkt in die bestehende Fassade eingebaut werden können, bis zu kombinierten Geräten mit Wärmepumpe und Heizung war alles vorhanden. Andreas Walker

■ Die Firma Stiebel Eltron hat mit dem LWZ 304/404 SOL ein Gerät konstruiert, das wirtschaftliches Heizen und regelmässiges Lüften kombiniert. Das Lüftungs-Integralsystem mit Wärmepumpe ist für Wohnungen, Energieeffizienz- und Passivhäuser konzipiert. Es sorgt für kontrollierte Wohnraumbelüftung, Heizung, Kühlung von Räumen und Warmwasserbereitung. Über eine optionale Einspeisung von Solarwärme mit dem integrierten Solarwärmeübertrager lässt sich auch diese Energiequelle nutzen. Die damit gewonnene Wärme wird zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung eingesetzt. Die Wärme aus der Wohnraumlüftung wird für die Temperierung der nachströmenden Aussenluft genutzt, sowie zur Anhebung der Quellentemperatur im Wärmepumpenbetrieb. Damit können bis zu 90 % der Wärme aus der Abluft zurückgewonnen werden. (www.stiebel-eltron.ch)

sorgt PremiVent mit einem Wärmerückgewinnungsgrad von 80 % für ein gesundes, energieeffizientes und komfortables Raumluftklima.

Air On AKLKK-900 – der aktive Komfortlüftungsklimakonvektor

Die Firma Zehnder hat das Komfortlüftungsgerät PremiVent mit Kreuz-Gegenstrom-Enthalpietauscher konstruiert, das gleichzeitig für frische Luft und für eine Nutzung der warmen Abluft sorgt.

Zehnder PremiVent: Ideal bei Fensterrenovation und neuer Belüftung Wenn Fenster zum Zweck der Schalldämmung und Energieeinsparung erneuert werden, wird dadurch der natürlich stattfindende Luftaustausch unterbrochen. Somit würde ohne genügende Frischluftzufuhr das Innenraumklima leiden, was im schlimmsten Fall zur Schimmelpilzbildung führen kann. Zwar schafft regelmässiges Lüften Abhilfe, doch ist man nicht immer zu Hause. Zudem wird teure Heizenergie buchstäblich zum Fenster hinaus geworfen. Die Firma Zehnder hat für diesen Fall das Komfortlüftungsgerät PremiVent mit Kreuz-Gegenstrom-Enthalpietauscher konstruiert, das gleichzeitig für frische Luft und für eine Nutzung der warmen Abluft sorgt. Somit können Energiekosten gespart werden. Eine Membrane sorgt beim eingebauten Enthalpietauscher dafür, dass der Wasserdampf aus der Abluft der Frischluft zugeführt werden kann, damit der Raum nicht austrocknet. Damit

Am Produktewettbewerb «Fensterintegriertes Lüftungsgerät» gewann das Komfortlüftungsgerät «PremiVent» 2012 den 1. Preis, vgl. HK-Gebäudetechnik 2/12, Seiten 34–37. (www.zehndercomfosystems.ch)

Die Firma Stiebel Eltron hat mit dem LWZ 304/404 SOL ein Gerät konstruiert, das wirtschaftliches Heizen und regelmässiges Lüften kombiniert. (Fotos: Andreas Walker)

Das intelligente, dezentrale Raumklimagerät kann schnell an ein bestehendes Zweileiterheizsystem angebunden werden. Es braucht im Raum nicht mehr Platz als ein Heizkörper und bietet als dessen Ersatz einen einzigartigen Klimakomfort. Das Gerät wurde speziell für die steigenden Anforderungen bei Teil- und Totalsanierungen von Gebäuden nach Niedrigenergie-Standards (z. B. Minergie) entwickelt. Heizen – Lüften – Luftreinigung – Entfeuchten – Befeuchten, dies alles wird mit einem einzigen Gerät gemacht. Eine intelligente Regelung sorgt dafür, dass CO2-Konzentration, Luftfeuchtigkeit und Temperatur nach Bedarf gesteuert werden. Dabei werden diese drei physikalischen Grössen immer im Sollbereich eines idealen Wohlfühlklimas für den Menschen gehalten. Zudem werden Feinstaub und Pollen herausgefiltert. Heizen: Konvektion und eine frontseitige Strahlfläche sorgen für Wärme. Bei Grundlast wird der Konvektor passiv durch den Vorlauf erwärmt. Bei höherem Heizbedarf wird die dezentrale thermoelektrische Wärmepumpe eingeschaltet. Lüften: Je nach Bedarf wird der Raum mit bis zu 60 m3 pro Stunde gereinigter Aussenluft versorgt, die über einen Gegenstrom-Platten-Wärmetauscher von der Abluft vorgewärmt, bzw. im Sommer vorgekühlt wird. Luftreinigung: Die Aussenluft und die Raumluft werden in drei Filterstufen (Grobfilter, elektrostatischer Filter, Aktivkohlefilter) gereinigt und damit von Feinstaub, Ultrafeinstaub, Pollen und unangenehmen Gerüchen befreit.


Lüftung | Klima | Kälte |

Das Hoval-Gerät «HomeVent» gewinnt Wärme und Feuchtigkeit mit einem Enthalpierückgewinner aus der Abluft zurück.

Entfeuchten: Die Zuluft kann im Kühlbetrieb durch die dezentrale thermoelektrische Wärmepumpe unter den Taupunkt gekühlt und damit aktiv befeuchtet werden. Im Heizbetrieb wird der Raum durch zugeführte Aussenluft getrocknet. Befeuchten (Option): Mit Ultraschallvernebelung wird die Luft nach Bedarf befeuchtet. Das Befeuchtungsmodul kann nachgerüstet werden und die Befeuchtung wird vom Gerät automatisch in die Regelung des Raumklimas integriert. (www.air-on.ch)

Komfortlüftung Condair CS 355 von Walter Meier Das Komfortlüftungssystem Condair CS 355 eignet sich besonders für den Wohnungsbau. Es zeichnet sich durch minimalen Platzbedarf, perfekte Leistungsmerkmale, einfachste Bedienung sowie deutlich reduzierten Montageaufwand aus. CS 355 ist äusserst leistungsstark und besonders leise, sorgt für frische Raumluft in allen Wohnräumen und passt in eine Schranknische von 60 cm. Die permanente optimale Lüftung bei geschlossenen Fenstern schafft ein ideales Raumklima, permanent hygienische Bedingungen, Immissionsschutz (Gerüche, Feinstaub, Pollen usw.), Abschirmung vor Strassen-, Flug- und anderem Umgebungslärm, Reduktion der Heizkosten dank Wärmerückgewinnung, sowie eine gesamtheitliche ökonomische und ökologische Optimierung des Gebäudes. Die Komfortlüftungsgeräte sind in dreistufiger Ausführung erhältlich. Die

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Christian Fischer von Air-on demonstriert das einfache Auswechseln der Filter des Komfortlüftungsklimakonvektors.

Schalldämpfer für Zu- und Abluft sind im Gerät integriert. Alle Filter sind im Gerät leicht zugänglich montiert. (www.waltermeier.com)

Komfortlüftung HomeVent von Hoval HomeVent gewinnt Wärme und Feuchtigkeit mit einem Enthalpierückgewinner aus der Abluft zurück. Diese werden bei Bedarf an die Zuluft abgegeben und gelangen in der gewünschten Menge ins Haus zurück. HomeVent verbessert die Energiebilanz des Gebäudes, weil das System wesentlich mehr Energie spart, als es an Strom für den Betrieb benötigt. Die gewünschte Luftmenge kann stufenlos am Bediengerät eingestellt werden. Die beiden EC-Ventilatoren saugen vollautomatisch die frische Luft von aussen an und transportieren die verbrauchte Luft aus den Räumen

ins Feie. Da moderne Gebäude zunehmend besser wärmegedämmt sind, entfällt dadurch der Luftaustausch, der bei älteren Gebäuden über die undichte Gebäudehülle und die Fenster erfolgt. Dieser notwendige Luftaustausch wird durch die Komfortlüftung HomeVent kontrolliert und vollautomatisch übernommen. Die Feuchte-Rückgewinnung sorgt gleichzeitig für die richtige Menge Luftfeuchtigkeit. Damit wird zu trockene Luft in der kalten Jahreszeit vermieden. Durch einen Insektenfilter werden grössere Partikel aus der angesaugten Aussenluft entfernt. Ein zusätzlicher Feinfilter befreit die Luft von Pollen, Schadstoffen, Feinstaub oder Pilzsporen. Die stickige Raumluft und unerwünschte Gerüche werden mit der Abluft entfernt. Zudem bleibt der Lärm draussen, da die Fenster nicht mehr

Fax 044 844 57 44, info@smhandelsag.ch, www.smhandelsag.ch

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Lüftung | Klima | Kälte |

Der Aeromat VT (hier eingebaut in Fensterbank) erfüllt dank seiner Modulbauweise hohe Ansprüche an individuelle Anforderungen.

drexel und weiss hat mit der «VBOX» eine Möglichkeit geschaffen, bereits sehr kleine Wohnungen sehr effizient und ohne Ventilator (im Bereich der Wohnung) lüften zu können.

zum Lüften geöffnet werden müssen. Das Gerät hat eine kompakte Abmessung für die Montage in einen Wandschrank und zeichnet sich durch einen sehr leisen Betrieb dank integrierter Schalldämpfer und Verteilkästen aus. (www.hoval.ch)

Aeromat VT von Siegenia Aubi Der kompakte Fensterlüfter mit Wärmerückgewinnung hat einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 62 % ohne Kondensatentstehung, eine hohe Luftleistung von bis zu 42 m3 pro Stunde bei niedrigem Eigengeräusch und effektiver Schalldämmung. Mit einer Bautiefe von

Das Komfortlüftungssystem Condair CS 355 von Walter Meier zeichnet sich durch minimalen Platzbedarf, gute Leistungsmerkmale, einfache Bedienung sowie geringen Montageaufwand aus.

nur 320 mm und einer Länge von lediglich 1000 mm lässt er sich problemlos in fast jede Fassade integrieren. Die geringe Bauhöhe von 100 mm ermöglicht sogar einen verdeckten Einbau, z. B. im oberen Fenstersturzbereich. Der Fensterlüfter eignet sich sowohl für Sanierungen als auch für einen Neubau. Durch die kompakte Bauweise ist eine optimale Integration in die Fassade möglich. Er kann problemlos eingebaut und an den Baukörper angepasst werden. Der Aeromat VT erfüllt dank seiner Modulbauweise hohe Ansprüche an individuellen Anforderungen. Er hat einen niedrigen Energieverbrauch, bietet

eine effektive Schalldämmung und Wärmerückgewinnung. Der Lüfter hat zwei Steuerungsstufen und funktioniert als Druckdifferenzlüfter, wenn er ausgeschaltet ist. (www.siegenia-aubi.ch)

drexel und weiss: VBOX mit dezentraler Regelung Der Passivhaus- und Niedrigenergiehaus-Spezialist drexel und weiss hat mit der « VBOX » endlich eine Möglichkeit geschaffen, bereits sehr kleine Wohnungen sehr effizient und ohne Ventilator (in der Wohnung) lüften zu können. Das kleine platzsparende Gerät ergänzt die semizentrale Passivhaus- und Lüftungstechnik für den Geschosswohnbau. Semizentral deshalb, weil die Lüftung samt Wärmerückgewinnung zentral für einen ganzen Wohnblock erfolgt, die Regulierung der Lüftung jedoch mittels « VBOX » direkt in den einzelnen Wohneinheiten, also dezentral und individuell erfolgt. Über ein Kompaktgerät kann ebenfalls dezentral in den einzelnen Wohnungen geheizt und das Warmwasser je nach Bedarf bereitgestellt werden. Die neue Technologie senkt den Energieverbrauch, denn die « VBOX » kann im Gegensatz zur konventionellen Technik, die erst ab Luftmengen von 70 Kubikmetern pro Stunde zum Tragen kommt, bereits bei 30 Kubikmetern pro Stunde eingesetzt werden. Dies ermöglicht auch in kleinen Wohnungen, die Luftmenge individuell an die Anzahl der Menschen, die sich in der Wohnung befindet, anzupassen. Ist die Wohnung leer, müssen nicht mehr andauernd grosse Luftmengen transportiert werden. Sind jedoch mehr Personen als gewöhnlich da, kann die Lüftung problemlos verstärkt werden. Die « VBOX » arbeitet im Gegensatz zu konventionellen Volumenstromreglern ohne energieaufwendigen Vordruck. Dank des neuen Messverfahrens braucht man auch keine Filter in der « VBOX », die bei herkömmlichen Geräten nachgeschaltete Komponenten vor Verschmutzung schützen und mindestens einmal pro Jahr gewechselt werden müssen. Ein weiterer Vorteil ist die Konstruktion der « VBOX ». Sie verbessert die Akustikwerte deutlich im Vergleich zu konventionellen Volumenstromreglern. (www.drexel-weiss.at, www.gasser.ch) ■


Lüftung | Klima | Kälte |

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Förderprogramm «Proéla»: effizientere Ventilatoren und situationsgerechte Zuluftionisation

Proéla fördert Investitionen in effiziente Lüftungsanlagen In Industrie, Gewerbe und Zweckbauten können die Betriebskosten mit effizienten Lüftungsanlagen signifikant gesenkt werden. Proéla, ein Förderprogramm im Rahmen der wettbewerblichen Ausschreibungen von «ProKilowatt» (vgl. HK-Gebäudetechnik 6 /12, S. 16) unterstützt stromeffiziente Lüftungsanlagen, Analysen und Investitionen mit total einer Million Franken an Fördermitteln. Das Programm läuft von 2012 bis 2015. ■ Eine durchschnittliche Lüftungsanlage mit 20 000 m3/h Luftumwälzung verbraucht jährlich Strom für rund 14 000 Franken. Mit innovativer und effizienter Technik kann der Stromverbrauch deutlich reduziert werden. Um Investitionen in energetisch effiziente Anlagen zu fördern, hat Enerprice Partners AG zusammen mit technischen Partnern das Förderprogramm Proéla erarbeitet. Proéla ermittelt in einer Grobanalyse das Einsparpotenzial von Lüftungsanlagen im Bereich ab 15 000 m3/h bzw. ab 15 kW Leistung. Bei vorhandenem Einsparpotenzial erfolgt ein Massnahmenvorschlag basierend auf einem detaillierten

Systemcheck (Detailanalyse). Umgesetzte Massnahmen fördert Proéla mit einem Beitrag von bis zu 20 Prozent der Investitionskosten. Das Ziel des Programmes Proéla ist es, den Stromverbrauch des Ventilators zu senken. Dies wird einerseits durch den Einsatz von situationsgerechter Zuluftionisation, welche geringere Luftvolumenströme zulässt, und andererseits durch den Einsatz von effizienteren Ventilatoren und deren Antrieben erreicht. Mit situationsgerechter Zuluftionisation wird die Raumluftqualität gezielt und wirksam verbessert. Die Zuluft wird situationsgerecht ionisiert und damit die Behaglich-

keit und die Hygiene der Luft im Raum nachweislich gesteigert. Damit wird technisch ein Prozess abgebildet, der ständig in der Natur stattfindet. Situationsgerechte Zuluftionisation ist eine kontrollierte und regelbare Technik zur intelligenten Raumluftnutzung unter Einhaltung aller lufthygienischen Richtlinien. Diese Art der Luftbehandlung spart elektrische Energie für die Förderung des Luftvolumenstroms und zusätzlich Heiz- bzw. Kühlenergie bei Umluftnutzung. ■ Faktenblatt und Anmeldung in Deutsch und Französisch sind verfügbar unter www.enerpricepartners.ch/proela

Förderprogramm Proéla: c/o Enerprice Partners AG Technopark Luzern, D4 Platz 4 6039 Root Längenbold Tel. 041 450 54 00 proela@enerprice-partners.ch www.enerprice-partners.ch/Proela

Kontrollierte Wohnungslüftung. Frische Luft bringt Wohlbehagen, auch zu Hause! Die Tobler Haustechnik AG führt komplette, technisch umfassend dokumentierte Komfortlüftungs-Systeme. Dazu bietet die Tobler Service AG sämtliche Dienstleistungen für einen zuverlässigen Unterhalt. www.haustechnik.ch oder Telefon 044 735 50 00

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Gebäudeautomation |

Smart Buildings

Für das Smart Grid von morgen unverzichtbar Das Stromnetz der Zukunft muss intelligent werden, vor allem, um die grossen Mengen an schwankendem Wind- und Solarstrom sowie die zunehmende Zahl an kleinen, dezentralen Energieerzeugern integrieren zu können. Dabei ist es auf das intelligente Gebäude angewiesen. Erst das Smart Building erlaubt dem Smart Grid, sein volles Potenzial auszuschöpfen. Thomas Fischer*

■ Beim Blick auf die heutige Situation der Stromnetze lassen sich zwei Trends erkennen. Erstens wird der Energieverbrauch in Zukunft markant ansteigen. Bis ins Jahr 2030, so schätzen Experten, nimmt der weltweite Energiekonsum im Vergleich zu 2008 um 63 Prozent zu. Zweitens fällt ein immer grösserer Anteil an der Energieerzeugung auf erneuerbare Energien. Diese stochastisch erzeugten, d. h. nicht steuerbaren Energien lassen sich nur schwer mit der schwankenden Nachfrage ins Gleichgewicht bringen, was bedeutet, dass der Anteil an teurer Regelenergie, also Energie zur Stabilisierung des Energiesystems bzw. zur Ausgleichung der Netzlast, zunehmen wird. Eine Lösung für diese Herausforderungen – da sind sich die Experten einig – liegt im Smart Grid. Das intelligente (Strom-)Netz soll dereinst die Stromerzeuger mit den elektrischen Verbrauchern, vorhandenen Speichern sowie mit den Übertragungs- und Verteilnetzen kommunikativ vernetzen und intelligent aufeinander abstimmen. Durch

die automatische Steuerung und Kontrolle von Verbrauchsanlagen wird die Netzlast nivelliert, was die Versorgungssicherheit erhöht und teure Lastspitzen verhindert. Das Gebäude steht in diesem Energiediagramm heute vor allem noch auf der Seite der Energieverbraucher – mit einem weltweiten Anteil von rund 40 Prozent. Bereits heute reduzieren moderne Gebäude durch intelligente Regelungstechnik den eigenen Energieverbrauch im gleichen Umfang wie dämmungstechnische Massnahmen. Das Smart Building kann aber mehr: Neben seiner hohen Energieeffizienz ist das Gebäude in der Lage, selbst Energie zu produzieren und diese zu speichern. Darüber hinaus kann es durch Lastverschiebung «selbst bestimmen», wann Energie konsumiert wird. In Zukunft wird also nicht nur der Verbrauch vorausschauend in der Regelungstechnik berücksichtigt, sondern auch die Energieerzeugung. Diese Funktion macht das Smart Building für das Smart Grid unersetzbar.

Das intelligente Gebäude kann selbst Energie produzieren, speichern und durch Lastverschiebung zudem den Zeitpunkt des Energiekonsums selbst bestimmen.

Lokale Produktion und Speicherung Gebäude dürften in Zukunft in zunehmendem Masse mit Solardächern ausgerüstet werden, je nach geografischer Lage ist auch die Installation von Windturbinen denkbar. In den meisten Fällen produzieren diese Anlagen zwar Strom oder thermische Energie für den Eigenbedarf, aber sie speisen gleichwohl einen Teil ihrer produzierten Energie in öffentliche Netze ein. Das Haus wird also gewissermassen selbst zum Kraftwerk. Diese Energieüberschüsse aus den schwankenden Einspeisungen müssen irgendwo zwischengespeichert werden, was heute hauptsächlich mittels bewährten Pumpspeicherkraftwerken geschieht. Andere leistungsfähige Energiespeicher sind noch nicht weit verbreitet. Wünschenswert wären dezentrale Energiespeicher in der Nähe dezentraler Erzeugungsanlagen. Diese werden mit Hochdruck entwickelt und es ist damit zu rechnen, dass in naher Zukunft entsprechende Lösungen auf den Markt kommen werden. Neben der konventionellen Batteriespeicherung prüfen Experten verschiedene Alternativen. Eine stark diskutierte Möglichkeit ist die Umwandlung von elektrischer Energie in Wasserstoff. Basis dafür ist die PEM (Proton Exchange Membrane)-Technologie, bei der Wasser durch elektrischen Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten wird. Mit der Produktion von Wasserstoff steht ein Energieträger zu Verfügung, der sich speichern und universell einsetzen lässt. Zudem kann Wasserstoff auf vielfältige Weise wieder in Primärenergie umgewandelt werden, etwa durch die Beimengung in das Erdgasnetz oder die stoffliche Weiterverwertung. Allerdings besteht heutzutage beim Wirkungsgrad der Umwandlung von elektrischer Energie in Wasserstoff und umgekehrt noch Optimierungsbedarf.


Gebäudeautomation |

Eine andere mögliche Option ist, überschüssige Energie in Form von Kälte in einem Eisspeicher einzulagern. Bei einem späteren Engpass im Stromnetz würde die Gebäudekühlung anstatt auf Strom auf den Kältespeicher zurückgreifen. Auch die Speicherung mittels Elektroautos ist eine interessante und vieldiskutierte Option, um die Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Fahrzeuge könnten an der öffentlichen oder privaten Ladestation Wind- oder Solarstrom aufnehmen. Wenn die Energienachfrage steigt, etwa zur Frühstückszeit oder abends, würden die Autos dann Strom ins Netz zurückspeisen. Mit einem Tausende von Autos grossen Fuhrpark könnten sich so in naher Zukunft die Schwankungen bei erneuerbaren Energien ausgleichen lassen. Eine Rechnung zeigt, wie viel Potenzial dieses Konzept in sich birgt: 200 000 Fahrzeuge, die 10 kW Leistung ins Netz einspeisen, könnten kurzfristig eine Leistung von 2 Gigawatt zur Verfügung stellen – vorausgesetzt, die Zuleitungen für die Ladestationen werden entsprechend ausgeweitet. Das ist etwa doppelt so viel, wie die Schweizer Pumpspeicherkraftwerke heute bereitstellen können. Gebäudenutzer würden von solchen Speichermethoden besonders profitieren, liesse sich doch mit einer derartigen Regelung immer dann Energie beziehen, wenn die Kosten dafür am geringsten sind. Doch nicht nur für die Kunden, sondern auch für die Energieproduzenten wäre das System attraktiv: Durch ein intelligentes GebäudeEnergie-Management erhielten sie neue Möglichkeiten zum Ausgleich von Spitzenlasten.

Das Zauberwort heisst Lastverschiebung Im Weiteren zeichnet sich noch ein ganz anderer Baustein im Mosaik der Lösungen ab. «Lastverschiebung» heisst das Zauberwort. Die Idee besteht darin, elektrische Verbraucher, also Lasten, in Gebäuden so zu steuern, dass sie vor allem dann eingesetzt werden, wenn Windräder und Photovoltaik-Module Strom im Überfluss liefern, denn dann ist der Strom billig. Bei Dunkelheit oder Windstille hingegen würden sich die elektrischen Geräte, soweit möglich, abschalten. Kühlschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler in Haushalten einerseits und Kühl- und Lüftungsanlagen in Zweckbauten andererseits werden deshalb immer intelligenter, verfügen über hochintegrierte Informations-

und Kommunikationstechnik und messen mithilfe von Sensoren und einer ausgeklügelten Datenverarbeitung ihren aktuellen Verbrauch. Zudem können sie nach aussen – etwa via Powerline-Technologien – ihren Zustand kommunizieren. So könnten sich Kühlschrank, Gefriertruhe, Waschmaschine und Geschirrspüler «absprechen», wann welches Gerät aktiv wird. Auch hier würde der Kunde billigen Strom nutzen und der Energieversorger könnte seine Spitzenlasten vermeiden – oder auch lokale Energieerzeugungseinheiten, etwa zur Kraft-Wärme-Kopplung, zuschalten. Das wäre ein Paradigmenwechsel, denn heutzutage richten Kraftwerke ihre Erzeugung am Verbraucher aus, d. h. an dem, was Haushalte, Fabriken und Büros benötigen. Künftig wäre es genau umgekehrt: Die Gebäude würden ihren Stromverbrauch nach dem Energieangebot ausrichten. Der Verbrauch folgt also der Produktion. Es liegt auf der Hand, dass bei solchen künftigen Netzen, welche dezentrale Energieerzeuger mit einbeziehen, keine zentralisierte Steuerung mehr möglich ist. Vielmehr werden die individuellen Bedürfnisse der Konsumenten auf lokaler Ebene durch eingebettete Systeme unterstützt, die eine Vielzahl von Daten berücksichtigen können.

Gebäude als digitale Systeme Wie wir sehen, kommt Gebäuden als Energieproduzenten und -speicher, aber auch als intelligente Konsumenten, im zukünftigen Energienetz eine zentrale Rolle zu. Dies bedeutet auch ein enormes Potenzial für die intelligente Gebäudeautomation. Gebäude müssen zu eigentlichen digitalen Systemen werden, die ihrerseits ein gesamtheitliches Management erlauben. Damit dies überhaupt möglich wird, sind künftig innovative Kommunikationstechnologien und Gebäudetechniksysteme gefragt. Die elektrotechnischen Gewerke in den Gebäuden wachsen so mithin zusammen. Das wird zuerst bei Zweckbauten spürbar sein, die Wohnbauten ■ werden dann relativ bald folgen.

* Thomas Fischer, Leiter Building Technologies Division, Siemens Schweiz AG.

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Solare Mobilität in Steinhausen In der Niederlassung in Steinhausen hat Siemens seit Anfang 2012 Photovoltaikanlagen in Betrieb, die mit eCar-Ladestationen und Green Building-Informationsbildschirmen vernetzt sind. Diese in der Schweiz einzigartige Kombination von Photovoltaik und Elektromobilität leistet einen Beitrag für mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien. Das zentrale Element der Anlage ist der Green Building Monitor. Dieser zeigt den Ressourcenbedarf des Gebäudes, etwa den aktuellen Strombedarf (auch für Elektrofahrzeuge), die Eigenerzeugung der PV-Anlage, den Wasser- und Wärmebedarf, Emissionen aus dem Ressourcenverbrauch, die Kosten sowie BenchmarkVergleiche. Die Daten werden alle 15 Minuten erhoben und in einer Datenbank hinterlegt. Diese Informationen ermöglichen, aktuelle Einstellungen an der bestehenden Haustechnik zu hinterfragen und Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz zu identifizieren und gezielt auszuschöpfen.

Die voll funktionsfähige Anlage in Steinhausen besteht aus zwei PV-Anlagen, drei Green Building-Monitoren und der allwettertauglichen Ladeinfrastruktur. Die Flachdachanlage verfügt über eine Fläche von rund 70 m2 und eine nominelle Leistung von 11 kWp (Spitzenleistung). Zusätzlich ist auf dem Dach ein Sun Tracker installiert, welcher sich automatisch an der Sonne ausrichtet. Die dadurch geerntete Energiemenge auf der 20 m2Tafel ist etwa 30 Prozent höher als bei einem statischen Feld. Die beiden PV-Anlagen auf dem Dach erzeugen pro Jahr genug Energie, um mit dem eCar mehr als 50 000 km fahren zu können. Der SinvertWechselrichter erzielt einen Wirkungsgrad von 98 Prozent und funktioniert mit einem vollständig geschlossenen Gehäuse ohne Aussenlüfter. Ein Freischalter sorgt dafür, dass innerhalb des Gebäudes keine Gleichspannungen mehr aus den Solarfeldern auftreten. Durch den flexiblen und modularen Aufbau der Anlage können auch Produkte von Drittanbietern integriert werden. Es ist also auch der Einsatz von bestehender Infrastruktur in der Anlage möglich. Dank des Green Building Monitors, der dahinter liegenden Datenbank und dem Know-how der Energieingenieure von Siemens gelang im eigenen Bürogebäude in Steinhausen in den Jahren 2007 bis 2011 eine Reduktion des CO2-Ausstosses um 60 %. Der Strombedarf sank um 16 %, Wasser wurde 20 % weniger verbraucht und die Kosten sanken – trotz Preisanstiegen – um 20 %. Neu liefert Siemens umweltbewussten Kunden solche schlüsselfertigen Anlagen – mit Ausnahme der Elektromobile – aus einer Hand. Die erste Anlage wurde bereits verkauft.

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Luftqualitätssensoren von Sauter: Komfort und Effizienz in einem ■ Konzentrationsschwäche, Ermüdung, Unzufriedenheit und fehlerhaftes Handeln – dies alles sind Folgen von abgestandener Luft. Steigt die CO2-Menge in geschlossenen Räumen an, sinkt nicht nur die Konzentration der Anwesenden, auch das Risiko für Schimmelbildung steigt. Die CO2-Konzentration zu messen, ist daher ein Muss. Vor allem in Räumen mit unterschiedlicher Raumbelegung wie in Grossraumbüros, Theatersälen, Krankenhäusern, Hotels, Schulen, Bahnhöfen und Flughäfen steigert eine bessere Luftqualität die Sicherheit, das Wohlbefinden und die Effizienz. Integriert, nachhaltig und kostenoptimiert Sauter bietet hochpräzise Sensoren, welche die CO2-Menge messen und anzeigen, wann und wie lange gelüftet werden muss. Diese Sensoren sind in die moderne Gebäude-Regeltechnik mit Regler , Software, Antrieben und Sensoren integriert. Das Engineering Tool (Sauter Case Suite) und der Service runden das Angebot ab.

CO2-Kanalsensor von Sauter mit Antrieb ASV115 und Raumautomationsstation ecos 500. (Foto: Sauter)

Schnell, präzis und effizient Je nach Bedarf erfolgt die Lüftungsregelung mittels Differenzdruckmessung oder über Volumenstromregelung. Beide Lösungen sind nahezu wartungsfrei, langlebig, aufeinander abgestimmt und entsprechen der VDI-Richtlinie 6038. Der Sauter CO2-Sensor mit Zweistrahltechnologie für automatische Kalibrierung misst schnell und präzis; der Sauter Volumenstromregler verfügt zudem über eine verringerte Querempfindlichkeit gegen Feuchte. Das Resultat: weniger Fehlmessungen und

exaktere Messwerte. Dadurch kann pro Raum durchschnittlich 30 Prozent Energie gespart werden. Sauter Sensoren unterstützen die Werterhaltung und -steigerung von Immobilien: einerseits steigt die Luftdichtheit von Gebäuden und andererseits deren Marktwert. Sauter Gruppe – ein Überblick Die 1910 gegründete Sauter Gruppe ist ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in Basel und beschäftigt 2200 Mitarbeitende. Sauter sorgt weltweit als einer der führen-

den Anbieter für Gebäudeautomation in «Green Buildings» für gute Klimaverhältnisse. Sauter entwickelt, produziert und vertreibt Systeme für energieeffiziente Gesamtlösungen und sichert mit umfassenden Dienstleistungen den energieoptimierten Betrieb von Gebäuden. Die Produkte u. Lösungen ermöglichen hohe Energieeffizienz während des gesamten Gebäudelebenszyklus. ■ Fr. Sauter AG 4016 Basel Tel. 061 695 55 55 www.sauter-controls.com

Mit der Stratos EXA spare ich bereits beim Planen Energie.

EMB Stratos EXA, die Leistungsstarke: • Für Heizungs- Klima- und Kühlungssysteme • HED-(High Efficiency Drive) Motorentechnologie • Höchstmögliche Gesamtwirkungsgrade durch optimal abgestimmte Hydraulik • Neu entwickeltes Effizienzkonzept • EinfacheIntegration in die Gebäudeautomation • Und natürlich: ErP*-kompatibel *ErP = European Directive for Energy Related Products

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Verriegelbares Netzkabel IL13 mit neuem CH-Sicherheitsstecker ■ Die Schaffner Gruppe hat die Netzkabel-Familie IL13 mit integriertem Verriegelungssystem für IEC Stecker-Filter auf die neuen Richtlinien der Schweizer Norm angepasst. Die Schweizer Ausführung der IL13-Kabelfamilie mit patentiertem IEC-Lock, die mithilfe eines einfach bedienbaren Verriegelungsknopfes im IEC Stecker-Filter einrastet und ebenso leicht mit einem Druck auf den Bedienknopf entriegelt werden kann, wurde auf teilisolierte Netzstecker gemäss der neuen Sicherheitsrichtlinie SEV1011 umgestellt. Damit wird der Berührungsschutz beim Einstecken und Ausziehen in Steckdosen Typ 12 (ohne Schutzkragen) erhöht. Netzkabel der IL13-Familie verbessern die Zuverlässigkeit elektronischer Systeme, die Vibrationen ausgesetzt sind, z. B. bei mobilen Anwendungen. IL13 eignet sich für Geräte, die auf eine sichere Netz-

verbindung angewiesen sind, wie in der IT-, Medizin-, Labor- oder Kommunikations-Technik. Das Netzkabel erfordert keine Veränderung an bestehenden IEC-Steckern. Es lässt sich mit jedem

Schaffner lanciert verriegelbares Netzkabel IL13 mit neuem Schweizer Sicherheitsstecker. (Foto: Schaffner)

EM-Katalog für Leuchten und Leuchtmittel 2013/14 ■ Elektro-Material AG präsentiert den neu überarbeiteten, umfassenden Katalog für Leuchten und Leuchtmittel 2013/14. Der Ka-

talog enthält ein repräsentatives Sortiment mit den aktuellsten und trendigsten Produkten der führenden Marken für jeden Beleuchtungsbedarf. Neben Einbau-, Aussen- und Notleuchten sowie vielseitig einsetzbaren Leuchtmitteln finden sich viele weitere interessante Angebote. Besondere Highlights und Neuerungen des Katalogs sind die innovativen und energieeffizienten LED-Produkte, neue sortimentsergänzende Lieferanten sowie das

Schaffner Stecker-Filter oder IEC Stecker Typ C14 gemäss Norm EN60320 bis 10A verwenden. Das Kabel ist standardmässig in Schwarz mit 2 m Länge lieferbar. Netzseitig ist es neben der neuen

durchdachte, praktische Design mit Symbolen. Dank der gezielten Erweiterung des Leuchtensortiments erhalten EM-Kunden bei Elektro-Material AG auch in Zukunft die richtigen Produkte des täglichen Bedarfs. Das Angebot umfasst sehr viele neue Qualitätsprodukte sowie bereits bewährte Artikel von bekannten Marken. Die Elektro-Material AG mit Hauptsitz in Zürich, ist Schweizer Marktführerin im Elektro-Grosshandel. Sie hat neun Niederlassungen in den Regionen Basel, Bern, Genf, Heiden, Lausanne, Lugano, Luzern, Sion und Zürich und beschäftigt rund 650 Mitarbeitende. Sie führt ca. 50 000 Artikel in neun Lagern. ■ Elektro-Material AG 8005 Zürich Tel. 044 278 11 11 info@elektro-material.ch www.elektro-material.ch

Ausführung mit Schweizer Netzstecker Typ 12 auch mit diversen Steckern für den internationalen Einsatz erhältlich. IL13 entspricht den Anforderungen zu RoHS und Reach. Schaffner Group ist ein weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen «Elektromagnetische Verträglichkeit» und «Power Quality». Sie unterstützt mit ihren Komponenten Lösungen für eine effiziente Nutzung elektrischer Energie. Ihre Produkte und Dienstleistungen fördern Technologien zur Gewinnung erneuerbarer Energien und stellen die zuverlässige Funktion von elektronischen Geräten und Systemen sicher. ■

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Facility Management |

Wer FM-Prozesse transparent und vergleichbar macht, kann die Möglichkeiten zur Optimierung erkennen und umsetzen.

Die Kunst der Balance zwischen Kosten und Qualität Betreiber von Gebäuden, ob in eigenen Immobilien oder eingemietet, verbindet ein gemeinsamer Wunsch: Sie wollen sicher sein, dass bei ihrem Facility Management (FM) alles reibungslos läuft. Und zwar ohne viel Aufwand. Eine Frage wird dabei allerdings zu selten gestellt: Nämlich, was genau hinter den Kosten für das Facility Management steckt und welche Leistungen für ein bestimmtes Budget erbracht werden. Professionelles FM bringt Licht ins Dunkel, schafft Schritt für Schritt Transparenz und damit eine solide Basis für Optimierungen.

Harald Brekle, Intesia Group

■ «Das Facility Management ist eigentlich ganz einfach», so Claus Vogt, Geschäftsführer der Intesia International Holding GmbH, eines auf internationales Facility Management spezialisierten Unternehmens. Im Prinzip gehe es um planen, steuern und überwachen. Die Vielzahl der Dinge, die berücksichtigt werden müssen, sei es dann aber, die das Facility Management komplex mache. Vogt weiss, von was er spricht. Die Intesia Group bewirtschaftet aktuell 720 Immobilienstandorte mit über 4 Millionen Quadratmetern Fläche in neun Ländern Europas.

Facility Management ist ein extrem breit gefächertes Aufgabengebiet. Es umfasst die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen, reicht vom Abfall- über Energiemanagement, Gebäudereinigung und Gebäudetechnik bis hin zur Wärmeversorgung – und ist damit in seiner Vielfalt noch nicht einmal grob umrissen. Gebäudebewirtschaftung hiess das Facility Management noch vor wenigen Jahren. Ein Begriff, der den ganzheitlichen Ansatz dieses Bereichs für die Planung, den Bau, den Betrieb, die Kontrolle, die Prozesssicherstellung von

und in Gebäuden sowie den Rückbau von Gebäuden am Ende ihres Lebenszyklus erkennen lässt. Der Vielfalt der Anforderungen entsprechend sind hier ganzheitliche Konzepte gefordert. Diese entwickelt man durch die umfassende Betrachtung von Gebäuden, Liegenschaften und betrieblichen Abläufen. Ziel muss es sein, Prozesse koordiniert zu gestalten, damit die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft im Fokus zu haben, die technische Verfügbarkeit der Anlagen zu sichern sowie den Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig zu erhalten. Dies alles unter der Prämisse der Nachhaltigkeit sowie der Rechtssicherheit. Doch wie bekommt man Qualität und Kosten des Facility Management in den Griff? Indem man die GebäudeBlackbox durchleuchtet, mit klaren Fakten Transparenz schafft und Benchmarks setzt.

Innovatives FM-Headquarter: für die unabhängige Steuerung der Gewerke

Durch die Analyse der FM-Prozesse wird die Blackbox Facility Management gelüftet, Unternehmen gewinnen besseren Einblick in Abläufe und können Einsparpotenziale aufdecken. (Bild: Intesia Group / Traffic AfW/K & D)

Zur besseren Veranschaulichung der unterschiedlichen Leistungen im operativen Bereich des Facility Management lässt sich dieser in drei Segmente gliedern: das Kaufmännische FM (u. a. Ausschreibungen, Controlling, Mahnwesen, Abrechnung, Vertragsgestaltung sowie Auftragsvergabe), das Infrastrukturelle FM (Abfallmanagement, Betriebshygiene, Gebäudereinigung, Wäschereidienstleistungen usw.) sowie das Technische FM (Aufzugs-, Raumluft-, Sicherheits- und Kältetechnik, Elektrik, Wartung und weitere technische Aufgaben). Während klassische FM-Dienstleister versuchen, alle drei Segmente im eigenen Unternehmen abzudecken, über-


Facility Management |

nimmt ein innovatives Facility Management Unternehmen wie die Intesia Group als FM-Headquarter die komplette Steuerung aller Massnahmen. Wesentliche Aufgaben des innovativen FM sind daher die Planung der einzelnen Gewerke, die Ausschreibung und Vergabe sowie die laufende Qualitätssicherung. Und hier zeigt sich auch klar der Vorteil des FM-Headquarters gegenüber Allin-one-Anbietern, denn es werden unabhängig kontinuierlich Leistungen ausgewertet und durch klare Benchmarks bewertet. Service-Level-Agreement ( SLA ) bzw. Dienstgütevereinbarung ( DGV ) sowie Key Performance Indicator ( KPI ) heissen hier die Stichworte. Mithilfe der in diesen IT-basierten Modellen festgelegten Parameter steuert das Headquarter die einzelnen Dienstleistungsgewerke, die in den Standorten der Kunden eingesetzt werden. Zusatznutzen bei der Zusammenarbeit mit der europaweit tätigen Intesia Group ist, dass den Kunden auf diese Art und Weise neutrale Kennzahlen aus ganz Europa zur Verfügung stehen, anhand derer sie beispielsweise den Fortschritt in ihrem Qualitätsmanagement messen können. Der Vorteil liegt also klar auf der Hand bei der Zusammenarbeit mit einem übergeordneten FM-Headquarter bzw. Kompetenzentrum: Da dieses vollständig unabhängig von den externen SubDienstleistern in den einzelnen Gewerken ist, kann es frei von eigenen Interessen dafür sorgen, dass die eingesetzten Partner Punkt für Punkt die Benchmarks erfüllen, die ihnen vorgegeben werden. Das steigert die Qualität und sorgt für transparente Kosten.

FM-Monitoring: Fakten erfassen, festhalten und richtig interpretieren Beim FM-Monitoring geht es darum, durch kontinuierliches Beobachten Licht in die Blackbox Facility Management zu bringen. Und durch die Entwicklung eines soliden Datenpools die Basis für Optimierungen zu schaffen, die Kosten und Nutzen auch unter Berücksichtigung ständig wechselnder Umgebungsbedingungen dauerhaft ins richtige Verhältnis zueinander setzen. Dazu müssen zunächst computergestützte, vergleichbare Systeme eingerichtet werden, die Schwachstellen gezielt ermitteln, um sie dann den möglichen Verursachern aufzuzeigen. Wichtig dabei ist, dass diese Systeme so gestaltet werden, dass sie im Unter-

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Wie sich FM-Kosten tatsächlich verteilen, lässt sich mit konsequentem Monitoring ermitteln. (Grafik: Intesia Group / Traffic AfW/K & D)

nehmen selbst gepflegt und bei Bedarf optimiert werden können. Und auch hier stehen am Anfang die Fragen, welche Leistungen exakt erbracht werden und wie viel dafür im Einzelnen bezahlt wird. Dies gilt für grosse Kostentreiber ebenso wie für die Verursacher stetig abfliessender Kleinbeträge. So kann – etwa bei einem Filialstruktur-Unternehmen – mit FM-Monitoring beispielsweise das Verhältnis Wertstoffe zu Restabfall je Filiale aufgezeigt werden. Wenn dann eine Filiale unter einen vorgegebenen Wert rutscht, muss sie die Gründe dafür aufzeigen. Und wenn die Gründe für Fehlentwicklungen erstmal auf dem Tisch liegen, ist es meist einfacher, sie zu beseitigen und das Ergebnis wieder in den «grünen» Bereich zu fahren.

Europäische Konzepte: international denken, national handeln, individuell umsetzen Viele Unternehmen betreiben Standorte in unterschiedlichen Ländern Europas. Und jedes Land hat eigene Gesetze und spezielle Gegebenheiten. Daher zeigt sich gerade auf internationaler Ebene, welch breites Spektrum ein FM-Spezialist beherrschen muss: die Märkte überblicken, landesspezifische und regionale Besonderheiten im Gesundheits-, Arbeits-, Brandschutz und Tarifrecht kennen, technische Anlagen gesetzeskonform betreiben. «Diese Voraussetzungen an sämtlichen internationalen Standorten zu gewährleisten und permanent zu sichern, kann

für ein Unternehmen, dessen Kernkompetenzen in einem anderen Bereich liegen, zur Herkulesaufgabe werden», so Claus Vogt. Für ein international tätiges FM-Headquarter wie die Intesia Group gehört dies jedoch zum täglichen Brot. Und: Man spricht in der Gruppe nativ 12 europäische Sprachen. Das hilft, Brücken zu bauen und Know-how international zu verknüpfen.

Fazit Zusammenfassend kann man sagen, dass das Facility Management die Zuwendung erfahren sollte, die seinen Möglichkeiten und damit auch seinem Stellenwert entspricht. Gebäudebetreiber müssen also im wahrsten Sinn des Wortes ihre Haus-Aufgaben machen. Unterstützt von externen Fachleuten. Denn ein professionelles Facility Management schafft Blackboxes ab und öffnet die Wege hin zur «gläsernen Immobilie». Das bringt die notwendige Transparenz, führt zu einer höheren Kosteneffizienz sowie zu besserer Qualität, senkt ausserdem Risiken und dient so letztlich auch der Rechtssicherheit des eigenen Unternehmens. (www.intesia-group.com) ■

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Gebäudehülle | Spenglerei |

50-jähriges verzinktes Blechdach wurde erneuert durch 150 m2 Kupferblechdach

Ein Doppelfalzdach für die Firma Disch In Othmarsingen AG erstellte die Peter Stritt AG (Spenglerei-Sanitär-Heizungen) für die Firma Disch auf einer Gebäudeseite ein Doppelfalzdach aus Kupfer über fünf Firste. Besonders herausfordernd waren dabei die Übergänge auf ein benachbartes Flachdach sowie auf ein mit Ziegeln gedecktes Krüppelwalmdach. Das neue Kupferdach ersetzt ein 50-jähriges verzinktes Blechdach, welches verrostet und undicht war. Christian Bärtschi

Das Firmengebäude der Zuckerwaren-Fabrik Disch AG in Othmarsingen. (Fotos: Peter Stritt AG)

■ «Ein Doppelfalzdach aus Kupfer über fünf Firste in dieser Grösse und mit den diversen Neigungen bauen zu können, ist ein Glücksfall», erklärt Willi Eichmann, Chefspengler und Abteilungsleiter Spenglerei bei der Peter Stritt AG mit Sitz in Othmarsingen AG. Wir stehen vor dem Fabrikgebäude der Firma Disch, die täglich Tausende von Bonbons und Pharmazeutika für die ganze Welt herstellt. Hier ersetzte Willi Eichmann mit seinem Team bis Anfang November 2012 innert fünf Wochen ein 50-jähriges Blechdach durch ein Doppelfalzkupferdach.

Ein besonderes Projekt mit speziellen Anforderungen Was war die Herausforderung beim Bau des Doppelfalzkupferdachs in Othmarsingen? «Ganz klar die Übergänge zu den übrigen Dachstrukturen», antwortet Willi Eichmann. Auf der einen Seite grenzt das neue Kupferdach an ein bestehendes Flachdach an, auf der anderen Seite stösst das Kupferdach an ein Ziegeldach. Dort, wo das Kupferdach ans Flachdach angrenzt, wurde ein Dachrandabschluss mit Stehrippen erstellt, um den Beschwerungsbelag des Flachdachs aus Kies an Ort und Stelle zu halten. Der Übergang vom Kupferzum Krüppelwalmdach musste mit

Brustblechen (Anschluss des Kupferdachs via Wand ans Ziegeldach) und Bleiübergängen auf die Ziegelabdeckung abgestimmt werden. Eine weitere anspruchsvolle Aufgabe war es, das Dach ausreichend zu entlüften: Am höchsten Punkt des Dachs sitzt dazu eine Firstentlüftung, bestehend aus zwei Chromstahlbügeln und einem Einhängeblech, welche Wasserdampf entweichen, aber gleichzeitig dank einer Kupferabdeckung keine Nässe eindringen lässt. Dem Kupfer selbst schadet Nässe nicht, die darunter liegende Holzschalung könnte aber verrotten.

Sanierung bei laufendem Fabrikbetrieb Eine zusätzliche Schwierigkeit des Projekts bildete die Tatsache, dass der Fabrikbetrieb während des ganzen Umbaus weiterlief, das Dach musste also zu jeder Zeit dicht bleiben. Zu diesem Zweck wurde eine reissfeste und regensichere Spezialfolie (Bauder Top Difuplus) als Zwischenlage auf die Holzschalung angebracht, welche das Eindringen von Nässe verhinderte. Bedingt durch die fünf Firste des Dachs war Willi Eichmanns Team auch gezwungen, jeweils massgerechte Pass-Scharen für die «Ecken» des Dachs vor Ort aus-


Gebäudehülle | Spenglerei |

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zumessen und in der eigenen Werkstatt herzustellen. Und in einem Bereich, in welchem das Fabrikgebäude eine Art gewölbtes Vordach aufweist, kamen sogar rundgebogene Scharen zum Einsatz. Handarbeit war auch für die Dachrinnen gefragt: Die benötigten Winkel liessen sich nicht mit Standardprodukten realisieren, was den Arbeiten aber auch einen gewissen Reiz gab. Nebst den Spenglerarbeiten auf dem Dach realisierte die Peter Stritt AG auch die Blitzschutzanschlüsse.

Ein Dach für alle Wetterlagen

Willi Eichmann, Chefspengler bei der Peter Stritt AG: «Die Anschlüsse zum bestehenden Flachdach sowie zum Krüppelwalmdach waren eine echte Herausforderung.»

Auch die Ableitung des Regenwassers durch Ablaufrinnen – in Kombination mit der bereits vorhandenen Entwässerung des bestehenden Flachdaches und des Krüppelwalmdachs – stellte an das Team der Firma Stritt einige Anforderungen. So wurde zum Beispiel entschieden, die Entwässerung des Flachdachs und des Kupferdachs nicht über eine gemeinsame Ablaufrinne zu bewerkstelligen, sondern diese, aufgrund der zu erwartenden Niederschlagsbzw. Schneemenge im Winter, zu tren-

Das 50-jährige verzinkte Blechdach auf dem Gebäude der Firma Disch in Othmarsingen musste wegen Rostschäden und undichten Stellen ersetzt werden.

Die Anschlüsse zum Krüppelwalmdach: Traufdetail mit versenkter Kehle. Leisteneinlagen in First und Traufabschluss beim Flachdachübergang. Am höchsten Punkt ist die Firstentlüftung zu sehen.

nen. Auch das gegen den Dachrand hin zusehends flacher werdende Gefälle des Dachs erforderte in den untersten Bereichen der Scharen spezielle bauliche Massnahmen, um ein Liegenbleiben von Schnee und Eis – und damit

ein Gefrieren der einzelnen Doppelpfalze – zu verhindern. Zur Falzabdichtung wurden zwischen die einzelnen Scharen – also zwischen die einzelnen Kupferbahnen, welche ineinandergreifen und das Dach bilden –

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Gebäudehülle | Spenglerei |

Durch die diversen Gefällswechsel über die gesamte Dachfläche hinweg wurde die Herstellung der Passscharen zur besonderen Herausforderung.

Dichtungsbänder eingelegt und mit eingefalzt.

Unvergessliches Projekt für jüngere Mitarbeitende «Für unsere jüngeren Mitarbeitenden war der Bau dieses Kupferdachs auch deshalb ein Ereignis, weil wir heute meistens Dächer aus Zink, beispielsweise Tonnendächer, bauen», erklärt Willi Eichmann. Kupferdächer seien heutzutage eher selten gefragt, da die Materialkosten hoch sind. Oft würden Architekten und Bauherren für moderne Bauten aber auch den materialbedingten Farbton nicht schätzen, ergänzt der Chefspengler. Da die Wahl für das

Projekt der Firma Disch auf das leichte und langlebige Kupfer fiel, konnten die Mitarbeitenden der Peter Stritt AG so wertvolle Erfahrungen mit nicht alltäglichen Arbeiten und Materialien sammeln. Aber auch gängige, technisch komplexe Herausforderungen wollten gemeistert sein: So musste dafür gesorgt werden, dass sich das Kupferdach bei grossen Temperaturschwankungen zusammenziehen und wieder ausdehnen kann, ohne dass Schäden entstehen. Dazu wurde beispielsweise beim Übergang zum Flachdach eine Dilatation eingebaut – sie erlaubt dem Kupferdach eine gewisse Ausdehnung.

Strassenseitig wurden Schnee- und Eisstopper montiert.

Beim Übergang vom Doppelfalzdach zum Flachdach wurde eine versenkte Rinne eingebaut.

Praktisch alle verbauten Teile wurden eigens für das Projekt auf Mass in der firmeneigenen Werkstatt angefertigt. Der langjährige Blechlieferant Schwarz Stahl AG aus Lenzburg lieferte die insgesamt benötigten 150 Quadratmeter Kupferblech.

Zwischen Erinnerung und Zukunft Er habe in seinem Leben schon einige Kupferdächer planen und ausführen dürfen, erinnert sich Willi Eichmann. Doch auch der Fachmann mit 45 Jahren Berufserfahrung ist stolz auf das Werk. Das Dach ist, unter anderem dank der im Bereich der Aufkantung mit den Scharen fest verbundenen Haften, sturmfest und wird, gemäss Schätzung von Willi Eichmann, wohl problemlos die nächsten 50 bis 60 Jahre überstehen. Bloss die für Kupfer typisch grünliche Färbung wird es mit der Zeit annehmen. Sind weitere Projekte dieser Art geplant ? Willi Eichmann schmunzelt und zeigt auf die andere Gebäudeseite der Firma Disch, wo sich ebenfalls ein altgedientes Blechdach mit fünf Firsten befindet. «Natürlich hoffen wir, dass unsere bisherige Arbeit den Bauherrn dazu bewegt, eines Tages auch das andere Blechdach mit uns zu erneuern.» ■

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Gebäudehülle | Spenglerei | Produkte

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Traumhaftes Wohnen über dem Seebecken in Luzern

Steil geneigte Flachdächer als Herausforderung Der Sonnenhang von Luzern gehörte schon immer zu den besten Adressen. Der zu jeder Jahreszeit herrliche, unverbaubare Blick über den Vierwaldstättersee bis weit in die umgebenden Alpen, bietet für alle, die hier ihre Villen bauten, eine wunderbare Aussicht und Ruhe. Inmitten dieser historischen Wohnhäuser an der wunderschönen Lage und in unmittelbarer Nähe zum Hotel Montana entstanden Anfang 2012 vier zweigeschossige Stadtvillen. Die Befestigung mit RSD MetaLine Schrauben sind in einem 30Grad-Winkelsystem geschraubt, um auch hier eine optimale Tragsicherheit der Natursteinplatten zu gewähren. Aufgrund der Verschraubungen wurden die Profile zusätzlich mit der EP5 ard flam abgedichtet. Die Winkel für die Halterung der Natursteine sind in das Alu-MetaLine-Profil geschraubt und mit einer Gummidichtung gedichtet. Diese Konstruktion ist wie eine Dachlattung zu verstehen. ■

Soprema AG 8957 Spreitenbach Tel. 056 418 59 30 info@soprema.ch www.soprema.ch

Haldi Erich Bedachungen AG in Luzern hatte die Herausforderung, die steil geneigten Flachdächer, welche als Pultdächer ausgebildet sind, abzudichten.

■ Die moderne Interpretation des Villencharakters manifestiert sich in der äusseren edlen Erscheinung mit der dezenten Bekleidung aus Naturstein. Grosszügige Loggien und Terrasseneinschnitte funktionieren als Bindeglied zwischen Wohn- und Grünraum. Haldi Erich Bedachungen AG, in Luzern hatte die Herausforderung, die steil geneigten Flachdächer, welche als Pultdächer ausgebildet sind, abzudichten.

Soprema-Produkte für Wärmedämmung Als Dampfbremse schweisste er eine EP4flam auf. Auf die 19 Grad steil geneigten Flächen wurde im oberen Teil des Daches als Wärmedämmung Sopratherm PUR Mineralvlies, 2-lagig, 220 mm, aufgeklebt. Die Wärmedämmungen sind alle 2 m abgeschottet, dies dient als Befestigung der Wärmedämmung und zur Sicherung der Abdichtung. Als Zwischenlage setzte man eine EGV 3 TS ein und als

Oberlage wurde eine Sopralen EP5 ard flam verschweisst. Die spezielle Herausforderung lag in der Befestigung der Dacheindeckung. Hier hat der Architekt exklusive Natursteinplatten in Juragelb gewählt. Dieses Material umhüllt das gesamte Gebäude. Ausserdem schützt es die Abdichtung optimal vor Fremdeinwirkungen. Aufgrund des hohen Eigengewichts der Dacheindeckung wurde eine massgeschneiderte Befestigung entwickelt.

Objekt: Stadtvillen Luzern Bauteil: Pultdach Fläche: 600 m² Bauherr: Lischer Partner AG, Luzern Architektur: Lischer Partner Architekten Planer AG, Luzern Unternehmer: Haldi Erich Bedachungen AG, Luzern Zeitraum: Oktober 2010 bis Januar 2012 Lieferant: Soprema AG, Spreitenbach Produkte: Sopradere, EP4 flam, PU MV, PU ALU, EGV 3 TS, EP5 ard flam

Neuentwickeltes Alu-Profil Haldi Erich Bedachungen AG entwickelte zusammen mit den beteiligten Planern und Unternehmern ein Alu-MetaLine-Profil, welches perfekt auf das hochwertige Dachsystem abgestimmt ist. Dieses hutförmige Profil aus Aluminium mit 3 mm Wandstärke ist in der Vertikalen alle 50 cm verlegt und musste durch die Abdichtung bis auf den Betonuntergrund gebohrt werden.

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Sanitärtechnik |

Hotel The Alpina, Gstaad

Trinkwasser und anderer Luxus Das hat es in Gstaad seit 100 Jahren nicht mehr gegeben: ein neues 5-Sterne-Hotel. The Alpina Gstaad thront selbstsicher auf einer Anhöhe über dem weltberühmten Ferienort und vereint internationale Grandezza mit einheimischem Chaletstil. Die handgemeisselten und -geschnitzten Details würdigen regionale Traditionen, während ausgeklügelte Hightechinnovationen dem Haus seinen kosmopolitischen Charakter verleihen. Andreas Stettler, Olten

■ Es überrascht denn auch kaum, dass die Presseunterlagen auf der Website unter anderem auf Russisch und Arabisch abrufbar sind. Englisch gehört in diesen touristischen Breitengraden ja längst zu den «Amtssprachen». Auf dem Rundgang durch das Haus wird der Qualitätsstandard rasch offensichtlich: er ist ausserordentlich hoch. Damit sind auch die Preise für die Hotelzimmer, privaten Apartments und Chaletwohnungen einigermassen erklärbar. Das Investitionsvolumen für die gesamte Anlage beläuft sich auf rund CHF 300 Mio. Dieses nicht alltägliche Budget ermöglicht zum Beispiel die Verwendung von massivem, charaktervollem Antikholz für den Innenausbau, das von jahrhundertealten Schweizer Bauernhäusern stammt. Die unterirdischen Bauten mit Tiefgaragen, privaten Wellnessanlagen und Technikräumen sind so gross, dass ein Jahr Aushubarbeiten dafür nötig waren.

Exklusivität erfordert Fachwissen «In diesem Bau ist nichts normal», erklärt Thomas Ramseier, er meint das jedoch durchaus positiv. Der Bereichsleiter Sanitär und Projektleiter für das Alpina bei der Adolf Krebs AG, die sämtliche Installationsarbeiten ausgeführt hat, ergänzt: «Es brauchte einfach gründliche Abklärungen und Absprachen, gute Organisation und die richtigen Systeme, um die Sonderwünsche und die hohen Qualitätsansprüche zu erfüllen.» Ramseier spricht damit unter

Das neue 5-Stern-Hotel The Alpina Gstaad. (Fotos: André Scheidegger, Wolf Fotografie AG, Olten, und ZVG)

anderen das Optivis-Tec-Vorwandsystem von Nussbaum an und braucht den Begriff «Problemlöser». Dank der einfachen Verarbeitung des aus Schienen und Verbindern bestehenden Systems konnte das Krebs-Team auf die vielen unterschiedlichen Badezimmerlayouts und Einbausituationen, u. a. wurden sämtliche Wände über der Normhöhe erstellt, eingehen. Damit die Rohbauarbeiten termingerecht abgeschlossen werden konnten, arbeiteten zeitweise bis 15 Monteure vor Ort. Die als Einzelzapfstellen konzipierten Installationen sind mit Optiflex-Profix bestückt, das dank seiner einzigartigen Steckverbindung äusserst effizient zu verarbeiten ist, weil praktisch kein Werkzeug erforderlich ist. Damit sind die schnelle VerDie verantwortlichen Personen der Adolf Krebs AG Gstaad: Walter Gasser (bauleitender Monteur) und Thomas Ramseier (Projektleiter), umrahmt von Markus Schwab (Aussendienst) und Daniel Fankhauser (Leiter Verkauf Filialen Bern/Biel/Thun), beide R. Nussbaum AG.

bindungstechnik und der freie Durchfluss in einem Produkt vereint. Das zweite flächendeckend eingesetzte Nussbaum-Produkt ist Optipress, das in Gstaad vor allem in den Steigzonen für Sicherheit sorgt. Sicherheit deshalb, weil das seit Jahren bewährte Installationssystem mit der SC-Contour jede Dichtigkeitsprüfung mit Bravour besteht. Zur Nussbaum-Gesamtlösung gehören selbstverständlich die Etagenverteilung mittels Optiflex sowie auch sämtliche Armaturen in den Verteilzentralen des Hotelgebäudes und den drei angrenzenden Gross-Chalets.

Fernwärme aus Saanen Auch ein Luxushotel respektiert heutzutage die Umwelt. The Alpina Gstaad bezieht seine Heizenergie von der mit Holzschnitzel befeuerten Fernwärmezentrale in Saanen und nutzt diese für die Warmwasseraufbereitung mittels Wärmetauscher. Von den vier Warmwasserspeichern mit je 5000 Liter wird das Wasser ins Verteilnetz und ins Zirkulationssystem geleitet. Zusätzlich ist eine hauseigene Wärmerückgewinnungsanlage in Betrieb, welche die Abwärme für die Wasservorwärmung und die Schwimmbaderwärmung nutzt.


Sanitärtechnik |

Zentrale Wasserverteilbatterie fĂźr das Hotel.

Das Objekt

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Wohnungsverteiler Appartement im Hotel.

Ein Systemlieferant und Logistikpartner

– 5-Sterne-Hotel mit 56 Zimmern und Suiten sowie 11 privaten Appartements – 3 separate Luxus-Chalets – Grosser Wellness-Bereich – Grundstßck: 20 000 m2 – Gesamtinvestition: CHF 300 Mio. – Bauzeit: 2009 (Aushubarbeiten) bis Dezember 2012 (HotelerÜffnung) Am Bau Beteiligte – Bauherrschaft: Grand Hotel Alpina AG, 3780 Gstaad – Installateur: Adolf Krebs AG Gstaad, 3780 Gstaad – Architekt: Jaggi & Partner AG, 3780 Gstaad/ Chaletbau Matti Architektur AG, 3780 Gstaad

Solch grosse Bauprojekte, bei denen viele Entscheide kurzfristig gefällt und grosse Materialmengen gebraucht werden, kÜnnen nur mit reibungsloser Logistik und lßckenloser Verfßgbarkeit termingerecht umgesetzt werden. Die hohe Lieferbereitschaft von Nussbaum erleichtert uns die Arbeit schon wesentlich, lobt der bauleitende Monteur der Adolf Krebs AG, Walter Gasser, der während der Bauphase als Wochenauf-

Verteilung mit Optipress-Armaturen.

enthalter in Gstaad wohnt: Das ist sehr praktisch. Wenn wir bei Änderungen auf der Baustelle kurzfristig umdisponieren mßssen, haben wir das gewßnschte Material spätestens am nächs■ten Tag vor Ort. R. Nussbaum AG 4601 Olten Tel. 062 286 81 11 info@nussbaum.ch www.nussbaum.ch

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Sanitärtechnik | Produkte

Optipress-Aquaplus glänzt mit vielen Vorteilen ■ Optipress-Aquaplus von Nussbaum ist das vielseitig einsetzbare, druckverlust-optimierte Installationssystem mit einzigartigem Werkstoff-Mix und top PreisLeistungs-Verhältnis. Es besteht aus Fittings (Fittingtyp A) mit freiem Durchfluss und Armaturen aus Rotguss und Edelstahl sowie Rohren aus Edelstahl in den Dimensionen 15 bis XL 108 mm und ermöglicht eine rationelle Trinkwasserinstallation. Gezielte Innovationen und eine umsichtige Systempflege haben die Einsatzmöglichkeiten erweitert. Stichworte dazu sind neue Rohrwerkstoffe, baumassoptimierte Edelstahl-Fittings, Sortimentsergänzungen oder die Zusammenführung des Rotgussund Edelstahl-Programms. Optipress hat sich gewandelt. Zusätzlicher Nutzen ist entstanden. Dies kommt im neuen Namen Optipress-Aquaplus zum Ausdruck.

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Planungstool zur Berechnung von hydraulischen Kenngrössen

Update für «PumpSizer» App von Jung Pumpen Mit der bewährten «PumpSizer» Applikation für Smartphones bietet Jung Pumpen ein Planungstool zur Berechnung von hydraulischen Kenngrössen einer Schmutzwasserentsorgung mit Pumpen. ■ Durch eine Erweiterung der App-Funktionen wird jetzt die Auswahl der am besten geeigneten Pumpe noch einmal vereinfacht. Dazu werden die hydraulischen Daten, das zu fördernde Medium und der beabsichtigte Installationsstandort eingegeben. Das Update dieser App stellt Jung Pumpen sowohl für iPhones als auch für Android-Anwendungen zur Verfügung. Schon nach Eingabe weniger Daten lässt sich mit der neuen «PumpSizer» App eine geeignete Abwasserpumpe passend zur erwünschten, gebäudespezifischen Problemlösung bestimmen. Dank umfangreicher Eingabehilfen werden sämtliche Berechnungsgrössen schnell und einfach ermittelt. Der User wählt aus einer Liste von vorgegebenen Immobilien, Wasserarten und Installationsstandorten die Rahmendaten des Bauvorhabens aus und definiert so das Anwendungsprofil der Pumpe. Im zweiten Schritt ermittelt er mithilfe

einer Auswahlliste üblicher Entwässerungsgegenstände wie Dusche, Toilette, Waschbecken, Waschmaschine usw. die zu erwartende Abwasserfördermenge. Es folgt eine Abfrage der Daten zu Länge, Durchmesser und Förderhöhe der Rohrinstallation. Sollten diese mit dem bestehenden Regelwerk kollidieren, so wird dies dem Nutzer direkt angezeigt. Sind die Vorgaben stimmig, werden die Betriebspunkte berechnet, die Pumpenkennlinien rechnerisch und grafisch ausgegeben und eine Auswahl möglicher Pumpen empfohlen. Weitere nützliche Features Zusätzlich zur Datenbank für die schnelle Pumpenselektion enthält die Applikation auch anschauliche 3D-Animationen rund um die Gebäudeentwässerung sowie zahlreiche Produkt- und Rohrleitungstabellen. Sachverhalte der Rückstausicherung und der Dichtheitsprüfung von Grundleitungen werden allgemeinverständlich darge-

stellt. Darüber hinaus liefert eine Produktaustauschtabelle Empfehlungen für den Fall, dass alte Pumpen anderer Hersteller vorgefunden wurden und ausgetauscht werden sollen. Die Kontaktdaten des Jung Pumpen Kundendienstes sowie eine telefonische Hotline für Notfälle am Wochenende erleichtern den Zugriff auf die umfassenden Serviceleistungen des Herstellers. Die «PumpSizer» App wird in deutscher, englischer und italienischer Sprache angeboten. Eine Internetverbindung ist für die Nutzung der Software nicht erforderlich, erweitert jedoch an einigen Stellen das Informationsangebot. So können zum Beispiel aktuelle Einträge aus der Jung Pumpen Facebook Seite direkt innerhalb der Applikation angezeigt werden. Zusätzlich zur Applikation für iPhones und Smartphones stellt Jung Pumpen auch eine Webversion des «PumpSizer» unter der Internetadresse www.jungpumpen.de zur Verfügung. ■

Das neueste Update der «PumpSizer» App von Jung Pumpen macht die Auswahl der objektbezogenen perfekten Abwasserpumpe oder -hebeanlage noch leichter. (Foto: Jung Pumpen)

Thomas Haussmann AG 5620 Bremgarten Tel. 056 631 69 09 Haussmann-ag@bluewin.ch www.jung-pumpen.de


Wohnen |

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Geberit AquaClean Sela : Sauberkeit in neuer Dimension

Ein Bergbach gab den Namen Mit dem designorientierten Dusch-WC Geberit AquaClean Sela ergänzt Geberit die bestehende Produktfamilie und setzt damit auf eine klare Formensprache. Die neue WC-Komplettanlage ist kompakt, überzeugt durch ihre Normalität und fällt nicht als Dusch-WC auf. Das zeitlose Schmuckstück wurde vom renommierten Designer Matteo Thun gestaltet. Ab April 2013 ist Geberit AquaClean Sela im Schweizer Sanitärfachhandel erhältlich. Quelle Geberit: Bearbeitung Franz Lenz

■ Der italienische Designer Matteo Thun hat das neue Geberit AquaClean Sela schlicht, modern und kompakt gestaltet und damit einen Kontrapunkt zu herkömmlichen Dusch-WCs geschaffen. Gemäss Martin Baumüller, Head Geberit AquaClean, wird das Thema Design im Bad für den Endkunden immer wichtiger: «Dabei geht es nicht um ausgefallene Produkte, sondern gezielt um angenehme, ruhige Ausstattungen, die sich ganz selbstverständlich und harmonisch in ein Bad einfügen.» Neben

der neuen ästhetischen Kompaktheit zeichnet sich das neue Dusch-WC zudem durch höchste Benutzerfreundlichkeit aus.

Intelligente und unsichtbare Technik Die gesamte Dusch-WC-Technik wie Anschlüsse für die Strom- und Wasserversorgung und die Wandbefestigung wurden neu von oben zugänglich in die Keramik integriert und durch einen eleganten Gehäuseaufsatz kaschiert (siehe auch «Die neuen WC-InstallationseleDie Bedienung des AquaClean Sela ist sehr einfach und benutzerfreundlich. Das haptisch optimierte Bedienfeld rechts am Dusch-WC ist so gestaltet, dass der Nutzer ohne Sichtkontakt die richtigen Tasten findet.

mente»). Somit ist das Geberit AquaClean Sela flacher als andere DuschWCs und fällt nicht als solches auf. Der Designer Matteo Thun erklärt: «Ich bin mit dem Ansatz an die Aufgabe herangetreten, ein Dusch-WC zu entwerfen, das in nahezu jedes Badezimmer passt – so einfach und natürlich wie irgend möglich.» Geberit AquaClean Sela ist einfach zu bedienen – die Fernbedienung und auch das Bedienfeld direkt am Gerät sind mit haptisch eindeutig identifizierbaren Tasten besonders benutzerfreundlich gestaltet.

Hochwertige Materialien WC-Sitz und -Deckel sind aus hochwertigem, stabilem Duroplast gefertigt. Integrierte Dämpfer erlauben ein leises Öffnen und Schliessen, eine Absenkautomatik sorgt für zusätzlichen Komfort. Die Keramik bietet eine überdurchschnittliche Spülleistung und ist mit einer schmutzabweisenden Oberfläche ausgerüstet. Geberit AquaClean Sela bietet zudem – trotz kompakten Aussenmassen – einen ergonomisch geformten Sitzring mit grosszügiger Öffnung. Geberit AquaClean Sela ist ein schönes, konventionelles WC. Dank der schlanken und schlichten Form passt es sich ideal der Badezimmerumgebung an. Strom- und Wasserversorgung sind in die Keramik integriert und werden elegant durch eine Gehäuseabdeckung kaschiert.

Sanfte und umweltbewusste Reinigung Die WC-Komplettanlage reinigt mit luftdurchmischtem Wasser. Das sorgt

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Wohnen |

Die schlanke Fernbedienung liegt angenehm in der Hand. (Fotos: Geberit)

fßr ein angenehmes Sauberkeitsgefßhl nach dem Toilettengang und senkt den Energieverbrauch. Der sanft-luftige Duschstrahl ist in fßnf Stufen regulierbar. Bei maximaler Strahlstärke werden in der voreingestellten Duschzeit lediglich 0,5 Liter Wasser abgegeben. Das Wasser wird zudem erst erwärmt, wenn ein Benutzer erkannt wird. Geberit AquaClean Sela funktioniert somit bemerkenswert umweltbewusst.

Wasser und Strom gesetzt. Diese werden nun bei allen Geberit WC-Installationselementen ( GIS, Duofix, Kombifix und Sanbloc) angepasst. Mit den neuen Anschlusspositionen sind die Sanitärinstallateure und ihre Kunden bestens fßr kßnftige Erweiterungs- oder Umbaumassnahmen gerßstet. Denn wenn sie sich zu einem späteren Zeitpunkt fßr das Frischeerlebnis eines Dusch-WCs entscheiden, sind Stromund Wasseranschlßsse bereits am richtigen Ort vorbereitet. Gleichzeitig sind die Anschlßsse nach aussen hin unsichtbar verborgen. Auch eine elektronische Betätigungsplatte lässt sich ßber die neuen Leerrohrpositionen nachträglich installieren.

Einfache Nachrßstung fßr bisherige Installationselemente An die neuen Installationselemente kÜnnen sämtliche Geberit Dusch-WCs,

Inspiriert von der Natur Pate fßr den Namen des neuesten Dusch-WCs von Geberit steht die Ursprungsquelle des Flusses Inn, die Sela. Sie entspringt im obersten Talabschnitt des Engadins. Mit dem Silvaplanasee und dem Kurort St. Moritz handelt es sich hier um eine der schÜnsten Gegenden in den Schweizer Alpen. Anfänglich nicht mehr als ein kleiner, klarer Bergbach, wird das lebhafte Gewässer weiter talabwärts zum Inn. Geberit AquaClean Sela verkÜrpert die Frische, Reinheit und auch die schlichte SchÜnheit der Schweizer Berggewässer.

Eine elektronische Betätigungsplatte lässt sich ßber die neuen Leerrohrpositionen (grau/blau) nachträglich installieren.

Geberit hat die bestehenden WC-Installationselemente auf die Zukunft vorbereitet und neue Anschlusspositionen fĂźr



   

  



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von der Komplettanlage ßber Aufsatzmodelle bis zum neuen Geberit AquaClean Sela (ab April 2013 im Sanitärfachhandel erhältlich), problemlos angeschlossen werden. Das durchdachte Geberit Know-how erlaubt es auch, die neue Komplettanlage Geberit AquaClean Sela an ein älteres Installationselement anzuschliessen. Der Installateur benÜtigt lediglich ein einfaches Nachrßstset. In diesem Fall bleiben der Wasser- und Stromanschluss sichtbar. Eine optisch elegantere LÜsung anstelle des Nachrßstsets ist die Designplatte fßr Geberit AquaClean. Diese verdeckt die Anschlßsse komplett.

Wo befindet sich der Stromanschluss?

Die neuen Geberit WC-Installationselemente

      

Geberit versieht die neuen WC-Installationselemente mit den wichtigen Informationen auf der Schutzplatte. Diese weisen den Typ des WC-Installationselementes aus und zeigen die Position der Leerrohre fĂźr den Wasser- und Stromanschluss.

    

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Auch daran hat Geberit gedacht: Wenn ein Kunde Jahre später ein Geberit AquaClean einbauen mÜchte, weiss der Installateur eventuell nicht mehr, welches Geberit Installationselement sich hinter der Wand verbirgt. Aus diesem Grund versieht Geberit die neuen WCInstallationselemente mit einer Information auf der Schutzplatte. Diese weist den Typ des WC-Installationselementes aus und zeigt die Position der Leerrohre fßr den Wasser- und Stromanschluss an. Die Umstellung auf die angepassten Geberit Installationselemente hat begonnen und wird Ende April 2013 abgeschlossen sein. Die Artikelnummern wie auch die Preise bleiben unver■ändert. Geberit Vertriebs AG 8645 Jona Tel. 055 221 61 11 www.geberit.ch www.i-love-water.ch


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Wohnen | Produkte

Ein intelligenter Küchenhelfer mit Abschaltautomatik

Inspiro – der Backofen, der mitdenkt Ein Backofen, der weiss, was er tun soll: Benutzer gibt ein, was gebacken, gebraten oder gegart werden soll und der Inspiro macht den Rest. Er wählt mit Sensor und Datenbank für jedes Gericht die passende Beheizungsart, Temperatur und Garzeit. Einfach backen wie die Profis: mit praktischen Zusatzfunktionen wie Selbstreinigung und Odorfilter gegen Fett und Gerüche. ■ Der Inspiro ist fast wie ein privater Koch im eigenen Haus: Er backt alleine, gibt Bescheid, wenn das Essen fertig ist, benötigt kein Vorheizen und ist zudem kindersicher», umschreibt Beat Karrer, Produktmanager Kochen/Backen bei Electrolux den Inspiro. Mit einem Drehwähler wird im Menüsystem Kategorie und Art des Gerichts eingegeben. Der Autosensor wählt

dann vollautomatisch die richtige Beheizungsart, Temperatur und Garzeit. Dabei greift er auch auf eine Datenbank aus jahrzehntelanger Backerfahrung zu. Der Ofen übernimmt selbstständig den Garprozess, gibt die Endzeit an und informiert via Klingelton, wenn das Gericht fertig zubereitet ist. Ab sofort braucht es kein mehrmaliges Prüfen mehr, ob der Kuchen genug

Ein Backofen, der weiss, was er tun soll: Der Benutzer gibt ein, was gebacken, gebraten oder gegart werden soll und der Inspiro macht den Rest. (Foto: Electrolux)

gebacken ist. Selbst ein Butterzopf gelingt optimal. Aus fünf Speisekategorien für Backen, Braten, Fertigprodukte, Ofengerichte und Pizza/ Wähe wird ausgewählt. Je nach Wunsch zaubert der smarte Ofen die komplette Menü-Palette, von Fisch zu Roastbeef und Gemüsegratin bis zur Wähe. Unkomplizierte Zubereitung ohne Reinigung Das elegante Design bringt den intelligenten Backofen zur Geltung. Mit ihm ist es leicht, ein perfektes Essen auf den Tisch zu zaubern und erst noch genügend Zeit für seine Gäste zu haben. «Er ist für junge Familien genauso geeignet wie für Nutzer jeden Alters, die Wert auf gutes Essen und eine unkomplizierte Zubereitung legen oder ganz einfach ihre Gäste beeindrucken möchten», ergänzt Beat Karrer. Er ist zudem nicht nur einfach in der Bedienung, sondern auch praktisch: austretende Fette und Gerüche, welche zwangsläufig beim Braten und Garen entstehen, werden durch den Odorfilter aufgefangen. Gerade bei einer offenen Küche ist das angenehm. Auch

nach dem Kochen macht es einem der Inspiro leicht. Er verfügt über eine pyrolytische Selbstreinigung, bei der alle Rückstände bei hoher Temperatur zu Asche werden und sich so leicht aufwischen lassen. Wann der Backraum gereinigt werden muss, zeigt er von selbst an. Selbstverständlich lässt sich der Inspiro wie ein herkömmlicher Backofen manuell bedienen. Die Vorteile von Inspiro auf einen Blick: • Vollautomatischer Backofen • 9 Inspiro-Betriebsarten – von vollautomatisch bis manuell • Intuitive Bedienung über ergonomischen Navigations-Drehwähler • Menüführung in 25 Sprachen • Fett- und Geruchsfilter • Pyrolyse • Intelligenter Speisenthermometer und Drehspiess ■

Electrolux AG 8048 Zürich Tel. 044 405 81 11 info@electrolux.ch www.electrolux.ch

Design und Funktion bei neuen Deckenbrausen ■ Mit diesen Brausen eröffnet Grohe ganz neue Möglichkeiten in der Raumgestaltung: Bäder, die sich in individuelle Wohlfühl-Oasen verwandeln. Passend zu den Grohe SPA™-Kollektionen in den drei Stilwelten Kreis, Rundoval und Quadrat harmonieren die neuen Deckenbrausen im Design von Grohe Veris und Allure sowie die beliebte Deckenbrause der Grohe Rainshower® F-Serie mit den Armaturen. Wie der persönliche Geschmack auch sein mag, jede Linie lässt sich mit einer auf den Stil abgestimmten Deckenbrause ergänzen. Brausen in drei Formensprachen Die ovale Form der Grohe Rainshower® Veris Deckenbrause misst 300 mal 150 Millimeter und zeichnet sich durch ihre schlichte Ele-

ganz aus. Der Schwung der fliessenden Gestaltung verleiht der Brause eine unverkennbar emotionale Komponente. Mit ihren 210 mal 210 Millimetern ist die Grohe Rainshower® Allure Deckenbrause ein ästhetischer Blickfang von reiner Klarheit. Die kleine Stufe, die den kompletten Rand umgibt, nimmt der Brause dabei ihre Strenge. Für alle, die das Kreisdesign bevorzugen, stellt die Grohe Rainshower® F-Serie die richtige Wahl dar: Der runde Strahl ist stilvoll in die 500 mal 500 Millimeter grosse Deckenbrause integriert – für einen flexiblen Einsatz. Durch ihre elegante, flache Form und ihren direkten Abschluss mit der Decke scheinen die Brausen eins zu werden mit dem Raum und ihrer Funktion. Der Wasser-

strahl hüllt den Körper in eine Fülle aus sanften Tropfen und verwöhnt die Haut mit Streicheleinheiten, die einem natürlichen, warmen Regen gleichen. Einfach die Augen schliessen und bewusst das weiche Prickeln des Wassers fühlen, schon ist die Entspannung perfekt. ■

GROHE Switzerland SA 8604 Volketswil Tel. 044 877 73 00 www.grohe.ch

Mit ihren 210 mal 210 Millimetern ist die Grohe Rainshower® Allure Deckenbrause ein ästhetischer Blickfang von reiner Klarheit. Die kleine Stufe, die den kompletten Rand umgibt, nimmt der Brause dabei ihre Strenge. (Foto: Grohe)


Tagungen | Kurse | Messen |

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8. Haustech-Planertag 2013 ■ «Gebäudetechnik – Die Energiewende als Chance», so das Thema des 8. Haustech-Planertages, der am Dienstag, 26. Februar 2013, im Kongresshaus in Zürich stattfindet. Wiederum wird eine grosse Anzahl Besucher erwartet. «In den letzten drei Jahren waren über 450 Teilnehmende anwesend», sagt Monika Schläppi, die den Anlass als Chefredaktorin des Fachmagazines «Haustech» verantwortet. Der Idee der ersten Stunde sind die Organisatoren bis heute treu geblieben. «Für die hierzulande verantwortlichen Planer, Ingenieure, Architekten und Bau-

herren soll der Anlass einen Blick in die Zukunft der Gebäudetechnologien geben, über neue Entwicklungen informieren und als Plattform für den gegenseitigen Erfahrungsund Gedankenaustausch dienen», erklärt Schläppi. Mit der neuen Energiestrategie 2050 strebt der Bundesrat einen energiepolitischen Paradigmenwechsel an, der unter anderem vorsieht, die bestehenden Kernkraftwerke am Ende ihrer Betriebsdauer stillzulegen und nicht zu ersetzen. Für die Energieversorgung müssen deshalb neue Wege eingeschlagen werden. Eine der Massnahmen ist die Senkung des

Energieverbrauchs. Pro Person und Jahr soll dieser bis im Jahr 2035 um 35 Prozent des Standes von 2000 reduziert werden. Ein ambitiöses Ziel auch für die Gebäudetechniker, welche durch die Einhaltung von strengeren Standards für Neu- und Altbauten dafür sorgen müssen, die Effizienzsteigerung voranzubringen. Die Gebäudetechnikbranche steht daher vor grossen Herausforderungen. Wie diese bewältigt werden können, erläutern renommierte Experten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Lehre in ihren Referaten am 8. Haustech-Planertag. ■

Auch der 8. Haustech-Planertag 2013 findet im Kongresshaus Zürich statt. (Foto: Peter Frommenwiler)

www.haustech-planertag.ch

Vom 18. bis 21. März 2014 in der Messe Mailand Rho

MCE – Mostra Convegno Expocomfort 2014 Die Anmeldekampagne zur Teilnahme an der nächsten MCE – Mostra Convegno Expocomfort, der alle zwei Jahre stattfindenden weltweit führenden Fachmesse für zivile und industrielle Installationstechnik, Klimatechnik und erneuerbare Energien, findet schon im Vorfeld grossen Anklang. ■ Die Ausstellerwerbung für die nächste Ausgabe der vom 18. bis 21. März 2014 geplanten MCE – Mostra Convegno Expocomfort läuft in vollen Zügen: Über 40 % der Ausstellungsfläche sind bereits reserviert. Ein Erfolg, der die internationale Leadership der Veranstaltung in allen ihren Bereichen – Warm, Kalt, Wasser und Energie – erneut bestätigt. Die starke Seite der MCE ist nämlich das grosse internationale Ansehen, das zeigen die Resultate der letzten Ausgabe: 2122 ausstellende Firmen, davon über 900 aus dem Ausland, 155 301 Besucher, von denen 35 342 aus 136 Ländern kamen. Bis heute ist die Anzahl der ausstel-

lenden Firmen für 2014 auf über 500 gestiegen, von denen mehr als 30 % aus dem Ausland kommen, darunter weltweite Marktführer. Insbesondere das den Segmenten Heizung, Sanitärtechnik, Komponentenbau und Wasseraufbereitung gewidmete Raumangebot ist bereits fast ausgeschöpft. Erstklassige Zahlen gibt es auch bei den Anmeldungen für das Segment der Klima- und Kühltechnik. Ebenso relevant ist die Teilnahme im Bereich der erneuerbaren Energien, und die Anmeldungen steigen Tag für Tag. Die MCE 2014 präsentiert sich schon jetzt als Veranstaltung, die für die ganzheitliche Präsentation des Marktangebotes ein massgeschnei-

dertes Ausstellungslayout entwickeln wird: Als Ergebnis der Avantgarde in der zivilen und industriellen Installationstechnik, die sich besonders für die Integration mit anderen Technologien eignet und sich einem Publikum fachlich fortgebildeter Installateure und Planer anbietet, die immer auf der Suche nach Systemen sind, die hohe Leistungen und niedrigen Energieverbrauch anbieten können. Neben dem Ausstellungspanorama wird die MCE 2014 ein reiches Programm kultureller und wissenschaftlicher Initiativen anbieten, die der Fortbildung und der heutigen sowie künftigen Geschäftsplanung zuträgliche Anhaltspunkte und Überlegun-

gen liefern sollen. Das für 2014 gewählte Thema ist die Global Comfort Technology als einziges und organisches Ganzes, welches die vier Bereiche des Wohnens umfasst: Warm, Kalt, Wasser und Energie. Diese werden synergetisch zusammengefasst und sollen den heute so komplexen Instanzen des Komforts mit fortschrittlichster Technologie und von einem systemischen Gesichtspunkt aus begegnen. ■

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> suissetec-Zertifikat, März 2013 bis April 2014

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> eidg. Fachausweis, März 2013 bis Juni 2014

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Bildungsangebote suissetec |

Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband Auf der Mauer 11, 8021 Zürich, Tel. 043 244 73 00, www.suissetec.ch

suissetec Lostorf Veranstalter: Bildungszentrum suissetec, 4654 Lostorf, T 062 285 70 70, F 062 298 27 50 lostorf@suissetec.ch, www.suissetec.ch Aktuelle Kurs- und Seminarangebote finden Sie unter: www.suissetec.ch Anmeldungen können online vorgenommen werden. Heizung, Sanitär, Spengler Berufsziel eidg. Fachausweis als Chefmonteur/in Heizung oder Sanitär, Spenglerpolier/ in: Vorbereitungsmodul: jährlich im Herbst, 2 Wochen. Bildungsgang: jährlich ab Frühjahr, 18 Wochen verteilt auf 1 ½ Jahre. Berufsziel eidg. Diplom: Fachleuten im Besitz des eidg. Fachausweises ist der Einstieg in den Diplomlehrgang jederzeit möglich. Bildungsgang: jährlich ab Herbst, 18 Wochen, verteilt auf 1½ Jahre. Heizung, Lüftung/Kälte, Sanitär, Spengler Bildungsgang Energieberater/in Gebäude mit eidg. Fachausweis ab 12. August 2013 (Anmeldeschluss: 10. Juni 2013, begrenzte Teilnehmerzahl) Bildungsgang Projektleiter Solarmontage (eidg. Fachausweis beim BBT beantragt) ab Januar 2014 (Anmeldeschluss: Oktober 2013) Heizung Vorbereitungskurs auf den Bildungsgang eidg. Fachausweis. 8. – 19. April 2013. (Anmeldeschluss: 8. März 2013) Bildungsgang Chefmonteur/in Heizung mit eidg. Fachausweis ab 13. Mai 2013 (Anmeldeschluss: 8. Februar 2013, begrenzte Teilnehmerzahl) Bildungsgang Heizungsmeister/in mit eidg. Diplom ab 2. Dezember 2013 (Anmeldeschluss: 20. September 2013) Servicemonteurkurs Heizung (Modul 50.21). 27. – 31. Mai 2013 (Anmeldeschluss: 26. April 2013, begrenzte Teilnehmerzahl.) 14. – 18. Oktober 2013 (Anmeldeschluss: 14. September 2013, begrenzte Teilnehmerzahl) Sanitär Vorbereitungskurs auf den Bildungsgang eidg. Fachausweis 25. November – 6. Dezember 2013 (Anmeldeschluss: 25. Oktober 2013) Bildungsgang Chefmonteur/in Sanitär mit eidg. Fachausweis ab 3. März 2014. (Anmeldeschluss: 13. Dezember 2013) Bildungsgang Sanitärmeister/in mit eidg. Diplom ab 2. Dezember 2013. (Anmeldeschluss: 20. September 2013) Bildungsgang Sanitärplaner/in mit eidg. Diplom ab 4. März 2013. (Anmeldeschluss: umgehend)

Bildungsgang Spenglerpolier/in mit eidg. Fachausweis ab 13. Januar 2014. (Anmeldeschluss:18. Oktober 2013)

Servicemonteur Lüftung/Klima, berufsbegleitend HSML 13/1 (2 Semester) 23. März 2013 – 31. März 2014

Bildungsgang Spenglermeister/in mit eidg. Diplom ab 2. Dezember 2013. (Anmeldeschluss: 20. September 2013)

Spengler-Polier, berufsbegleitend HSPP 14/1 (3 Semester) Oktober 2014 – Juli 2016

PSAgA Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz. Daten siehe Homepage www.suissetec.ch Allgemein Anschlussbewilligung für sachlich begrenzte Elektroinstallationen (Art. NIV 15). 25.03. – 27.03.2013 und 04./05.04.2013 22.04. – 24.04.2013 und 02./03.05.2013 27.05. – 29.05.2013 und 06./07.06.2013/21.06.2013 Anmeldeschluss: jeweils 6 Wochen vor Kursbeginn. Begrenzte Teilnehmerzahl. Persona – Entwickeln Sie Ihre persönlichen Kompetenzen. Neu 8 verschiedene Module, mit Zertifikat suissetec. Daten und Seminarorte siehe www.suissetec.ch Aktuelle Kurs- und Seminarangebote des Bildungszentrums suissetec Lostorf finden Sie unter: www.suissetec.ch. Anmeldungen können direkt online vorgenommen werden. Solarkurse Swissolar-Kurs Solarwärme Basis (ehem. Penta LE 31). Diverse Kursorte. www.swissolar.ch/ de/profi-center/kursprogramm, Telefon 044 250 88 33, M. Leuenberger. Swissolar-Kurs Solarstrom Basis (ehem. Penta LE 41). Diverse Kursorte und Kursdaten. www.swissolar.ch/de/profi-center/kursprogramm, Telefon 044 250 88 33, M. Leuenberger. Swissolar-Kurs Solarwärme Planung. Diverse Kursorte und Kursdaten. www.swissolar.ch/de/ profi-center/kursprogramm, Telefon 044 250 88 33, M. Leuenberger.

STFW Winterthur Veranstalter: Schweizerische Technische Fachschule Winterthur STFW, Schlosstalstrasse 139, 8408 Winterthur T 052 260 28 00, F 052 260 28 03 info@stfw.ch, www.stfw.ch Beachten Sie bitte das Merkblatt über suissetec-Weiterbildungssubventionen im Bereich Heizung – Lüftung – Klima (HLK). Chefmonteur Heizung, berufsbegleitend HCMH 13/1 (3 Semester) 1. März 2013 – 6. Juni 2014 Chefmonteur Heizung, Infoveranstaltung HCMH INFO 15. Januar 2013 Gebäudeautomatiker STFW, berufsbegleitend HGA 13/1 3. Mai 2013 – Juni 2014

Servicemonteurkurse Sanitär Teil 1 (Modul 50.11) 28. Januar – 1. Februar 2013. (Anmeldeschluss: 6. Januar 2013)

Gebäudeautomatiker STFW, Infoveranstaltung HGA INFO 26. Februar 2013

Servicemonteurkurs Sanitär Teil 2 (Modul 50.12) 6. – 8. Mai 2013. (Anmeldeschluss: 8. April 2013)

Projektleiter Sicherheitssysteme, Fachrichtung Feuer, HSES F 13/1 (3 Semester) 5. April 2013 – 6. Mai 2014

Elementkalkulation 1.2.2013/15.2.2013/8.3.2013/ 5.4.2013 (Anmeldeschluss: 4 Wochen vor Kursbeginn) Spengler Vorbereitungskurs auf den Bildungsgang eidg. Fachausweis 30. September – 11. Oktober 2013 (Anmeldeschluss: 2. September 2013)

Projektleiter Sicherheitssysteme Fachrichtung Sicherheit, HSES S 13/1 (3 Semester) 12. April 2013 – 6. Mai 2014 Projektleiter Sicherheitssysteme, Infoveranstaltung HSES INFO 29. Januar 2013

Spengler-Polier, Infoveranstaltung HSPP INFO 27. August 2013 Kurzkurse Elektrische Grundschaltungen und Steuerungen HLEG 13/1 (3 Tage) 23. – 25. April 2013 Elektro- und Prinzipschema lesen HEP 13/1 (2 Tage) 18. – 19. Juni 2013 Elektroschema lesen (Wiederholungskurs) HEW 13/1 (1 Tag) 7. November 2013 Grundkurs WIG/TIG-Schweissen HSW 13/1 (4 Tage) 18. – 21. November 2013 Haustechnik für Einsteiger HHE 13/1 (3 Tage) 22. – 24. Januar 2013 HHE 13/2 (3 Tage) 16. – 18. April 2013 Hydraulik / hydraulischer Abgleich HHA 13/1 (2 Tage) 11. – 12. Juni 2013 HHA 13/2 (2 Tage) 10. – 11. September 2013 Hygiene in Raumlufttechnischen Anlagen / Hygieneschulung nach VDI/SWKI HSR A 13/1 Planung (2 Tage) 4. – 5 März 2013 HSR A 13/2 Planung (2 Tage) 13. – 14. Mai 2013 HSR A 13/3 Planung (2 Tage) 8. – 9. Juli 2013 HSR B 13/1 Service (1 Tag) 11. März 2013 HSR B 13/2 Service (1 Tag) 6. Mai 2013 HSR B 13/3 Service (1 Tag) 1. Juli 2013 Kältetechnik Grundlagen HKG 13/1 (2 Tage) 15. – 16. April 2013 Kältetechnik Aufbau HKA 13/1 (2 Tage) 22. – 23. April 2013 Lufttechnik HLT 13/1 (2 Tage) 4. – 5. Juni 2013 Luftvolumenstrommessungen/Firmenkurse HLM 13/1 (1 Tag) 3. Juli 2013 Firmenkurse (1 Tag) nach Bedarf Messen in der Lufttechnik HML 13/1 (2 Tage) 24. – 25. September 2013 Montage und MSR HMM 13/1 (1 Tag) 29. August 2013 Prüfungsvorbereitung für die Anschlussbewilligung Art. 15 NIV Elektro-Anschlussbewilligung EAB 13/1 (6 Tage) 9. – 24. Januar 2013 EAB 13/2 (6 Tage) 20. Februar – 7. März 2013 EAB 13/3 (6 Tage) 29. Mai – 13. Juni 2013 EAG 13/4 (6 Tage) 21. August – 5. September 2013 Wiederholungskurs Art. 15 NIV ElektroAnschlussbewilligung EABWK 13/1 (1 Tag) 20. März 2013 Regeltechnik Grundlagen HRG 13/1 (3 Tage) 30. April – 2. Mai 2013 Regeltechnik Aufbau, Workshop HRA 13/1 (2 Tage) 25. – 26. Juni 2013 HRA 13/2 (2 Tage) 17 – 18. September 2012 Systematik der Störungsbehebung HSS 13/1 (2 Tage) 24. – 25. April 2013 HSS 13/2 (2 Tage) 27. – 28. August 2013


Agenda |

Permanente Agenda

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(Änderungen vorbehalten. Bitte informieren Sie sich unter www.hk-gebaeudetechnik.ch/agenda)

Anmeldung

Thema/Ort

Datum

Tagungen Energie-Apéros Aargau Sekretariats-Service Sommer, Baden Tel. 056 222 41 81 www.energieaperos-ag.ch

Energie-Apéros Aargau, Januar 2013 Energiewende – die Zukunft braucht noch effizientere Gebäude, 17.30 – 19.30 Uhr, Dienstag, 15.1. in Baden, Donnerstag, 17.1. in Lenzburg Programm und Anmeldung: www.energieaperos-ag.ch

15. Januar 2013, Baden 17. Januar 2013, Lenzburg

Verband Fernwärme Schweiz Geschäftsstelle c/o Larissa Kämpf 5443 Niederrohrdorf, Tel. 056 534 40 02 www.fernwaerme-schweiz.ch

24. Januar 2013 12. Fernwärme-Forum 2013: Der Nutzung von Fernwärme sind kaum Grenzen gesetzt und sie kommt zum Heizen oder Kühlen für viele in Frage: Ein- und Mehrfamilienhäuser, Firmenkomplexe, Industrieunternehmen, Gewerbebetriebe, öffentliche Bauten. Donnerstag, 9 – 18 Uhr, Kongresshaus Biel

R. Nussbaum AG, 4601 Olten Tel. 062 286 81 11, www.nussbaum.ch Anmeldung zum Anlass nur erforderlich für Gruppen ab 10 Personen. Infos: Karin Moor, Tel. 062 286 81 11, karin.moor@nussbaum.ch

Nussbaum Profi-Treffs in den Nussbaum-Filialen: Trimbach: Do, 24. Januar, Basel: Do, 31. Januar, Bern: Di, 5. Februar, Carouge: Do, 7. Februar, Crissier: Do, 14. Februar, St. Gallen: Do, 21. Februar, Kriens: Di, 26. Februar, Zug: Do, 28. Februar, Buchs: Di, 5. März, Zürich: Do, 7. März, Sion: Do, 14. März, Brig: Do, 21. März, Biel: Do, 25. April, Thun: Di, 30. April

SWKI, Schweizerischer Verein von Gebäudetechnik-Ingenieuren 3322 Schönbühl Tel. 031 852 13 00 www.swki.ch

2. Schweizer Hygienetagung 25. Januar 2013 Kernthemen: aktueller Stand der Richtlinien und Normen im Bereich der Luftund Wasserhygiene, Ergebnisse aus dem Projekt «Hygienezustand von raumlufttechnischen Anlagen in der Schweiz», Legionellen-Schutz im Trinkwarmwasser. Ort: Luzern

Forum für Universität und Gesellschaft Gesellschaftsstrasse 25, 3012 Bern Tel. 031 631 45 66 Programm + Anmeldung: www.forum.unibe.ch/de/ pro_ZukunftEnergie.htm

Energiestrategie Schweiz, Die Kunst der Effizienz Fünf Veranstaltungen im Herbst/Winter 2012/2013. Schwerpunkt 3: Samstag, 26. Januar 2013, 9 – 13 Uhr: Strom: Produktion – Speicherung – Verbrauch. Schlussveranstaltung: Samstag, 16. Februar 2013, 9 – 13 Uhr: Nachhaltige Energiezukunft: Was kann die Politik tun? Ort: UniS, Raum A003, Schanzeneckstr. 1, 3012 Bern

26. Januar 2013 16. Februar 2013

Euroforum Schweiz AG, 8021 Zürich www.haustech-planertag.ch

8. Schweizer Haustech Planertag Kongresshaus Zürich.

26. Februar 2013

suissetec, Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband Jens Menzi, Tel. 043 244 73 52, jens.menzi@suissetec.ch www.suissetec.ch

12. suissetec-Spenglertag 2013 27. Februar 2013 Fachtagung für Spengler, Planer, Architekten mit Fachreferaten und Ausstellung. Mittwoch, 27. Februar 2013, 9 – 17 Uhr, Kursaal Bern.

24. Januar 2013 bis 30. April 2013

Swissolar, BFE, VSE, www.swissolar.ch 11. Nationale Photovoltaik-Tagung Schweiz 2013: Programm und Anmeldung ab Mitte 20 Prozent Solarstrom im Netz: Meinungen und Bedingungen Montag, Januar: www.solarevent.ch 10.00 – 17.30 Uhr: Politik und Elektrizitätswirtschaft. Dienstag, 9.30 – 16.30 Uhr: Industrie, Forschung, Markt. Congress Center Basel

11./12. März 2013

Energie-Apéros Aargau Sekretariats-Service Sommer, Baden Tel. 056 222 41 81 www.energieaperos-ag.ch

Energie-Apéros Aargau, März 2013 Energiewende – Smart Grid, Smart Metering, was können die leisten. 17.30 – 19.30 Uhr, Dienstag 12.3. in Aarau, Donnerstag 14.3. in Lenzburg Programm und Anmeldung: www.energieaperos-ag.ch

12. März 2013, Aarau 14. März 2013, Lenzburg

Weishaupt AG, 8954 Geroldswil, 044 749 29 29, www.weishaupt-ag.ch

12. WIF, Weishaupt-Ingenieur-Fachzirkel 2013, Tagungszentrum Geroldswil

21. März 2013

www.hslu.ch/planerseminar

9. ZIG-Planerseminar HSLU, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik ZIG, Horw.

26. März 2013

Infos und Anmeldung: www.eche2013.ch

ECHE: Europäische Konferenz für Krankenhaustechnik Kultur- und Kongresszentrum in Bern

10. – 12. April 2013

SVK-Weiterbildung: Kältetechnik-Kursangebot 2013, Erste Kurse 2013: • Grundlagenkurs subkritische und transkritische CO2-Kältesysteme (1 Tag), Mittwoch, 6. Februar 2013, Bern, Kurs-Nr. HY1 • Hydraulik in Kältesystemen, Grundlagen (1 Tag), Dienstag 12. Februar 2013, Bern, Kurs-Nr. 07 / in DiverseElektro-Sicherheitsberater weitere Kurse und Online-Anmeldung: www.svk-weiterbildung.ch Praxisprüfung gemäss NIV Verschiedene Kurse: Instandhaltungsfachmann / -frau – Wärmedämmen: Muss – 60 Prozent Energie sparen (HaustechnikEin / Immobilien / Maschinen – Mehrund Marktanteile Anlagen) Komfortlüftung – Deklaration KL – Energie sparen mit Gebäudeautomation – Wärmepumpen konkret: Einsatzgebiete, Vorteile Nachdiplomstudien – PlusEnergie-Haus. HF-NDS Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte (Managementkompetenz) Gebäudeautomation mit den WAGO KNX IP-Komponenten, CoDeSys V2.3, Gebäudeautomation mit WAGO BacNet u. a.

ab 6. Februar 2013

Kurse SVK Weiterbildung, Claudio Müller Scheurenweg 7, 3812 Wilderswil Tel. 033 822 86 64 / 079 219 00 92 Fax 033 822 8664 info@svk-weiterbildung.ch Höhere Fachschule www.svk.ch, www.svk-weiterbildung.ch Dipl. Techniker/in HF (eidg. anerkannt) energie-cluster.ch Unternehmensprozesse 3011 Bern Logistik)* (Vertiefung Tel. 031 381 24 80 Elektrotechnik www.energie-cluster.ch Haustechnik › Veranstaltungen/Kurse

Höhere Berufsbildung Logistikfachmann / -frau Wago Contact SA, Elektro-Installateur / in Domdidier Elektro-Projektleiter / in infoswitzerland@wago.com, www.wago.ch

Daten siehe www.energie-cluster.ch › Veranstaltungen/Kurse

ISO 9001 • eduQua

Die IBZ Schulen bilden Sie weiter.

Kursdaten unter www.wago.ch

IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft Zentralsekretariat Kursbeginn: April / Oktober Tellistrasse 4, 5000 Aarau 062 836 95 00, ibz@ibz.ch, www.ibz.ch Kursorte: Aarau Basel Bern Sargans Sursee Winterthur Zugund Zürich *in Planung TWK – Kursangebot Termine siehe HK-Gebäudetechnik 11/12, S.Telefon 87.

Test- und Weiterbildungszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik GmbH www.twk-karlsruhe.de Helvetic Energy GmbH

Praxisnahe Aus- und Weiterbildung für Solarfachleute

10. Okt. 2012 –

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Weishaupt AG, 8954 Geroldswil, 044 749 29 29, www.weishaupt-ag.ch

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| HK-Gebäudetechnik 1/13 | www.hslu.ch/planerseminar

12. WIF, Weishaupt Ingenieur Fachzirkel 2013, Tagungszentrum Geroldswil

21. März 2013

Agenda 9. ZIG-Planerseminar HSLU, Zentrum für Integrale Gebäudetechnik ZIG, Horw. |

26. März 2013

Infos und Anmeldung: www.eche2013.ch

ECHE: Europäische Konferenz für Krankenhaustechnik Kultur- und Kongresszentrum in Bern

10. – 12. April 2013

Kurse SVK Weiterbildung, Claudio Müller Scheurenweg 7, 3812 Wilderswil Tel. 033 822 86 64 / 079 219 00 92 Fax 033 822 8664 info@svk-weiterbildung.ch www.svk.ch, www.svk-weiterbildung.ch

SVK-Weiterbildung: Kältetechnik-Kursangebot 2013, Erste Kurse 2013: • Grundlagenkurs subkritische und transkritische CO2-Kältesysteme (1 Tag), Mittwoch, 6. Februar 2013, Bern, Kurs-Nr. HY1 • Hydraulik in Kältesystemen, Grundlagen (1 Tag), Dienstag 12. Februar 2013, Bern, Kurs-Nr. 07 Diverse weitere Kurse und Online-Anmeldung: www.svk-weiterbildung.ch

ab 6. Februar 2013

energie-cluster.ch 3011 Bern Tel. 031 381 24 80 www.energie-cluster.ch › Veranstaltungen/Kurse

Verschiedene Kurse: – Wärmedämmen: Ein Muss – 60 Prozent Energie sparen – Mehr Marktanteile Komfortlüftung – Deklaration KL – Energie sparen mit Gebäudeautomation – Wärmepumpen konkret: Einsatzgebiete, Vorteile – PlusEnergie-Haus.

Daten siehe www.energie-cluster.ch › Veranstaltungen/Kurse

Wago Contact SA, Domdidier infoswitzerland@wago.com, www.wago.ch

Gebäudeautomation mit den WAGO KNX IP-Komponenten, CoDeSys V2.3, Gebäudeautomation mit WAGO BacNet u. a.

Kursdaten unter www.wago.ch

TWK – Kursangebot und Termine siehe HK-Gebäudetechnik 11/12, S. 87. Test- und Weiterbildungszentrum Wärmepumpen und Kältetechnik GmbH www.twk-karlsruhe.de Helvetic Energy GmbH 8247 Flurlingen Tel. 052 647 46 70 www.helvetic-energy.ch Infos + Anmeldung: www.solarschulung.ch

testo ag 8617 Mönchaltorf Tel. 043 277 66 66 www.testo.ch

Praxisnahe Aus- und Weiterbildung für Solarfachleute Das neue Schulungsangebot 2012/2013 von Helvetic Energy richtet sich an Fachleute der Gebäudetechnik-Branchen Heizung/Sanitär/Elektro. In praxisnahen 1- und 2-Tagesschulungen bilden interne und externe Spezialisten die Teilnehmenden zu kompetenten Solarfachleuten aus. • Grundkurs Solarwärme Praxis (10. Okt. 2012 – 13. März 2013, 5 Kurse) • Grundkurs Solarstrom Praxis (11. Okt. 2012 – 14. März 2013, 5 Kurse) • Aufbaukurs Solarwärme (5. Dez. 2012 und 27. März 2013) • Aufbaukurs Solarstrom (6. Dez. 2012 und 28. März 2013) • Spezialkurs Verkauf von Solaranlagen (28. Nov. 2012 und 30. Jan. 2013) • Spezialkurs Solaranlagen für Minergie /-P /-A Gebäude (17. / 18. Okt. 2012 und 20. / 21. Feb. 2013)

10. Okt. 2012 – 28. März 2013

Operatorschulung für Industriethermografie testo ag, Mönchaltorf.

Daten siehe www.testo.ch

Alle genauen Kursdaten sind zu finden unter: www.solarschulung.ch

Geräteschulung Wärmebildkamera testo 880, testo ag, Mönchaltorf. Thermografie Level 1 Schulung mit Sector Cert Prüfung Lenzkirch (D).

SVS/ASS Schweizerischer Verein für Schweisstechnik 4052 Basel, Tel. 061 317 84 84 www.svsxass.ch

PE-Rohrleitungen schweissen Einführungs-/Repetitionskurse mit Verlängerungsprüfung in Basel.

Kurssekretariat GebäudeKlima Schweiz, Schweizerischer Verband für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik Solothurnerstrasse 236 4603 Olten, Tel. 062 205 10 66 info@gebaeudeklima-schweiz.ch www.gebaeudeklima-schweiz.ch

Fachfrau / Fachmann Wärmesysteme: Weiterbildung 2013 – Fachrichtung Feuerungstechnik Öl, Gas und Holz – Fachrichtung Wärmepumpen Der Unterricht findet an der Schweizerischen Technischen Fachschule in Winterthur STFW statt. Der definitive Stundenplan wird ab 24. Oktober 2012 auf www.gebaeudeklima-schweiz.ch publiziert.

ab Januar 2013 genaue Daten der einzelnen Module siehe unter www.gebaeudeklimaschweiz.ch

energie-cluster.ch 3011 Bern, Tel. 031 381 24 80 www.energie-cluster.ch

Auf dem Weg zum Plusenergie-Gebäude Energieeffizientes Bauen mit erneuerbaren Energien, Neubau und Sanierung/Modernisierung von Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhäusern

Daten folgen

Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz FWS 3006 Bern Tel. 031 350 40 65 info@fws.ch www.fws.ch www.fws.ch/kurskalender-2013.html

Wärmepumpen: Aus- und Weiterbildung 2013 der FWS: – Basiskurs Wärmepumpentechnik – Sanieren mit Wärmepumpen – Grundlagen der Akustik bei Wärmepumpenanlagen – Planen und Dimensionieren von Erdwärmesonden – Praxis-Halbtageskurs Planen und Dimensionieren von Erdwärmesonden Veranstaltungsorte: Bildungszentrum suissetec, Lostorf / AZSSH, St. Gallen / Region Bern

ab Januar 2013

PE-Rohrleitungen schweissen Repetitionskurse mit Verlängerungsprüfung in Basel.

Schweizerischer Verein für Kältetechnik 10. Schweizermeisterschaft der Kältetechnik 2012 SVK, www.svk.ch/www.asf-froid.ch Berufsschweizermeisterschaft, Freitag/Samstag, Gordola TI. Messen GeoTherm, Tel. 0049 781 9226 32 www.geotherm-offenburg.de

Daten unter www.svsxass.ch

Termine siehe unter www.fws.ch/kurskalender2013.html

13./14. September 2013

GeoTherm 2013, Geothermie-Messe und -Kongress, täglich 10.00 bis 17.30 Uhr Messegelände Offenburg

28. Februar + 1. März 2013

ZT Fachmessen AG, 5413 Birmenstorf, Tel. 056 204 20 20, www.fachmessen.ch, www.minergie-expo.ch

Minergie Expo 2013, Energieeffizientes und komfortables Bauen, aktueller und künftiger Stand von Minergie, neue Systeme, Produkte und Technologien, Entwicklungen. Rahmenprogramm mit Vorträgen. Donnerstag bis Sonntag, 10 – 17 Uhr, Messe Luzern.

7. – 10. März 2013

Messe Frankfurt Exhibition GmbH 60327 Frankfurt am Main Tel. 0049 69 75 75-0 www.ish.messefrankfurt.com

ISH 2013 12. – 16. März 2013 Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik, erneuerbare Energien, Frankfurt am Main.


9100 Herisau, Tel. 071 350 06 17 www.architect-at-work.ch

Ausstellung für Architekten, Ingenieurbüros Messe Zürich – Halle 3 und Halle 4

Solar Promotion GmbH D-75101 Pforzheim Tel. 0049 72 31 / 5 85 98-0 www.intersolar.de

Intersolar Europe 2013 Weltweit grösste Fachmesse der Solarwirtschaft: Photovoltaik, Solarthermie, Forschung und Entwicklung. Konferenz 17. – 20.6.2013. Neue Messe München

|19. HK-Gebäudetechnik 1/13 | – 21. Juni 2013

ZT Fachmessen AG 5413 Birmenstorf, Tel. 056 204 20 20 www.fachmessen.ch/bauen www.bauen-modernisieren.ch www.eigenheim-schweiz.ch

Bauen & Modernisieren 44. Schweizer Messe für Bauen, Wohnen, Energie. Mit Sonderbereich «Eigenheim-Messe Schweiz». Donnerstag bis Sonntag, Messe Zürich

29. August – 1. September 2013

MCH Messe Schweiz (Basel) AG 4005 Basel, Tel. 058 200 20 20 www.ineltec.ch

Ineltec 2013 Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur, Messe Basel

10. – 13. September 2013

Exhibit & More AG, 8117 Fällanden Tel. 044 806 33 99 www.sicherheit-messe.ch

19. Fachmesse für Sicherheit 2013 Fachmesse und begleitender Fachkongress, Messe Zürich

12. – 15. November 2013

Focus Events AG 2504 Biel, Tel. 032 344 03 18 www.bauenergiemesse.ch

Schweizer Bau- und Energie-Messe 2013 Donnerstag bis Sonntag, BEA bern expo

21. – 24. November 2013

easyFairs Switzerland GmbH 4058 Basel Tel. 061 228 10 00 www.easyfairs.com

Maintenance Schweiz 2013 Technische Instandhaltung / Wartung, Facility Management, IT-Lösungen, Produktionssicherheit, Schutz & Umwelttechnik. Messe Zürich, Halle 3

13. – 14. Februar 2013

www.fm-messe.de

Facility Management 2013, Messe und Kongress 26. – 28. Februar 2013 Fachmesse Facility Management 2013 mit Kongress gibt umfassenden und aktuellen Überblick über das Produkt- und Dienstleistungsangebot im Bereich FM. Ort: Messe Frankfurt, Halle 11

www.geothermiekonferenz.de Kooperationspartner: Geothermie.CH, www.geothermie.ch

9. Internationale Geothermiekonferenz IGC 2013 International ausgerichtete Plattform zu den aktuellen Entwicklungen der tiefen Geothermie. Ort: Konzerthaus Freiburg, D-Freiburg

15. – 17. Mai 2013

MCH Messe Schweiz (Basel) AG 4005 Basel Tel. 058 200 20 20 www.swissbau.ch, www.hilsa.ch

Swissbau 2014 mit Integration der Bereiche Lüftung, Klima und Kälte (ex Hilsa) Messe Basel.

21. – 25. Januar 2014

Reed Exhibitions Italia S.r.l. I-20146 Milano, Tel. +39 02 43517038 www.reedexpo.it www.mcexpocomfort.it

Mostra Convegno Expocomfort 2014 MCE 2012, Fiera Milano

18. – 21. März 2014

Agenda | Impressum |

IMPRESSUM HK-Gebäudetechnik 11. Jahrgang, Nr. 1, Januar 2013 (40. Jahrgang HeizungKlima), erscheint monatlich. www.hk-gebaeudetechnik.ch, ISSN 1016-5878, Druckauflage: 8500 Ex., Auflagebestätigung Post: 5595 Ex. verkauft, 1236 Ex. gratis Herausgeberin AZ Fachverlage AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 56 50, Fax 058 200 56 61 Geschäftsführer: Dietrich Berg Leiterin Zeitschriften: Ratna Irzan Redaktion AZ Fachverlage AG, HK-Gebäudetechnik Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau. Peter Warthmann, Chefredaktor, Tel. 058 200 56 15, peter.warthmann@azmedien.ch Christian Bärtschi, Redaktor, Tel. 058 200 56 11, christian.baertschi@azmedien.ch Ständige externe Autoren: Bernd Genath, Thomas Glatthard, Alan Hawkins, Franz Lenz, Anita Niederhäusern, Kurt Rüegg, Erich Schwaninger, Martin Stadelmann, Andrea Voigt, Jürg Wellstein, Andreas Widmer Redaktioneller Beirat Daniel Bader, Leiter Kommunikation R. Nussbaum AG, 4601 Olten. Marco Andreoli, Vorsitzender der Geschäftsleitung CTA AG, 3110 Münsingen. Georg Gallati, Geschäftsleitung Gallati AG, 6003 Luzern. Urs Jenny, Geschäftsleitung Gabs AG, Pestalozzi+Co. AG, 8953 Dietikon. Richard Osterwalder, Geschäftsleiter Weishaupt AG, 8954 Geroldswil, Mitglied GebäudeKlima Schweiz.

Domenico Autuori, Manager of Trainingcentre & Laufen Forum, Keramik Laufen AG und Similor AG, Laufen. Beat Scherrer, Geschäftsführer Scherrer Metec AG, Zürich. Copyright Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur Übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Redaktionelle Beiträge: Produkte-Hinweise werden kostenlos abgedruckt, Auswahl erfolgt durch die Redaktion. Bezahlte Beiträge werden mit «Publireportage» oder «Anzeige» gekennzeichnet. Leitung Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. 058 200 56 04 Anzeigenleitung /Kundenberatung Rolf Niederberger, Tel. 058 200 56 18, rolf.niederberger@azmedien.ch Verena Müller, Tel. 058 200 56 42, Fax 058 200 56 61, verena.mueller@azmedien.ch Anzeigentarif unter www.hk-gebaeudetechnik.ch Leitung Online und Marketing Valentin Kälin Aboverwaltung, Abonnemente Mary Hochstrasser, Tel. 058 200 55 74, abo@hk-gebaeudetechnik.ch Preis Jahres-Abonnement: Fr. 128.– (inkl. MwSt.)

Layout/Produktion: Gülsah Yüksel, Pia Zimmermann, Renate Gadola, Ursula Urech Korrektorat: Ruedi Tschumi, Max Feuz Druck: Vogt-Schild Druck AG, 4552 Derendingen Kooperation mit folgenden Verbänden: Schweizerisch-Liechtensteinischer Gebäudetechnikverband (suissetec), 8023 Zürich, Tel. 043 244 73 00, GebäudeKlima Schweiz, Verband für Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik, 4603 Olten, Tel. 062 205 10 66, www.gebaeudeklima-schweiz.ch energiecluster.ch, www.energiecluster.ch MeGA, Fachverband der führenden Gebäudeautomationsplaner der Schweiz, c/o Alfacel AG, 6330 Cham, www.mega-planer.ch Schweizerischer Verband für Wärmekraftkopplung (WKK-Verband), 5400 Baden, Tel. 079 483 46 66, www.waermekraftkopplung.ch GNI Gebäude Netzwerk Initiative, 8045 Zürich, Tel. 043 244 99 67, www.g-n-i.ch KNX Swiss, www.knx.ch VDSS, Verein diplomierter Spenglermeister der Schweiz, www.vdss.ch Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

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Führungsposition in der Lüftungs- und Klimabranche Möchten Sie die Gesamtverantwortung für Beratung, Akquisition und technische Abwicklung in einer erfolgreichen Geschäftsstelle übernehmen? Können Sie Mitarbeiter motivieren und mit ihnen hochgesteckte Ziele erreichen, Kundenbeziehungen weiterentwickeln und neue dazu gewinnen? Dann finden Sie diese Chance bei unserem Auftraggeber, einem international tätigen Industrieunternehmen, welches zur geplanten Nachfolgeregelung eine überzeugende Führungsperson sucht.

Geschäftsstellenleiter Zürich

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Nach einer Einführungszeit als Stellvertreter des Geschäftsstellenleiters übernehmen Sie die Leitung des gut eingespielten Mitarbeiterteams. Mit der Organisation des betrieblichen Ablaufes garantieren Sie den kontinuierlichen Erfolg dieser Geschäftsstelle. Sie sind eine engagierte Unternehmerpersönlichkeit und schätzen den direkten Kundenkontakt. Voraussetzung für diese interessante Aufgabe ist eine technische Grundausbildung in der HLKK-Branche. Sie verfügen über eine Weiterbildung zum HLK-Ingenieur FH oder Techniker HF sowie über fundierte und mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung in der Lüftungs- und Klimatechnik. Es erwarten Sie eine entwicklungsfähige Führungsaufgabe mit klaren Kompetenzen sowie eine innovative Unternehmenskultur und interessante Anstellungsbedingungen. Ich freue mich, Ihnen mit detaillierten Informationen den Inhalt Ihrer Tätigkeiten näher zu bringen. Gerne erwarte ich Ihre telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme und sichere Ihnen absolute Diskretion zu.

Optimale Sanitärinstallationen Unsere Mandantin, ein unabhängiges und erstklassig positioniertes Sanitärunternehmen in Luzern, ist seit bald 50 Jahren ein verlässlicher Partner für Bauherren, Architekten, Planer oder Generalunternehmer. Als Ersatz für den in Pension gehenden Projektleiter und zur weiteren Verstärkung suchen wir je einen (m/w) versierten und zuverlässigen

Projektleiter Sanitär (Perspektive – Mitglied der Geschäftsleitung)

und Haustechnikplaner Sanitär Als Projektleiter Sanitär übernehmen Sie die Verantwortung für namhafte Projekte, bei welchen Sie Ihre vielseitigen Erfahrungen einsetzen können. Als künftiges Mitglied der Geschäftsleitung entwickeln Sie laufend neue, zukunftssichernde Strategien. Als Haustechnikplaner Sanitär befassen Sie sich sowohl mit Sanitäranlagen für den Badund Wellness-Bereich in Hotels und Wohnbauten als auch für Anlagen in Spitälern und Industriebetrieben. Voraussetzungen für eine dieser interessanten und herausfordernden Positionen sind neben fundierter Ausbildung das entsprechende Know-how und die benötigte Berufserfahrung. Wir wenden uns an lösungsorientierte, unternehmerisch denkende und entscheidungsfreudige Persönlichkeiten, die mit Begeisterung und Engagement ihrem Job nachgehen.

Faszination Gebäudetechnik Bauen Sie auf uns. Wir bringen Sie weiter.

Haben Sie Fragen, lassen Sie es uns wissen – wir helfen Ihnen gerne. Senden Sie uns Ihre aussagekräftigen Unterlagen zu der von Ihnen gewünschten Position in einem erfolgreichen Unternehmen mit modernster Infrastruktur und lukrativen Anstellungsbedingungen. Herr André Huber garantiert für kompetente Beratung und Diskretion. Tännler Personalmanagement AG · Steinackerstrasse 38 · CH-8902 Urdorf Telefon 044 777 1 888 · taennler@taennler.ch · www.taennler.ch


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Weiterbildung

gewerblich-industrielle berufsschule bern

Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (gibb) ist eine kantonale Institution der beruflichen Grund- und Weiterbildung. Die Abteilung für Bauberufe sucht:

Eine Lehrkraft für den Unterricht an Lehrlingsklassen der Fachrichtung Gebäudetechnikplaner/in Lüftung und ev. in der Höheren Berufsbildung (70 – 80%) Der Stellenantritt erfolgt im August 2013. Ihr Profil: Sie verfügen über das Diplom als Techniker/in HF Lüftung oder als Gebäudetechnik-Ingenieur/in FH (Lüftung) und mehrere Jahre Berufserfahrung in der Branche. Sie sind dipl. Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin oder bereit, die Ausbildung am eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung zu absolvieren. Sie haben ein Flair im Umgang mit Jugendlichen, Ihr Interesse an fachlicher und pädagogischer Weiterbildung runden Ihr Profil ab. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Auskunft erteilt Ihnen T. Grossenbacher, Vorsteher BAU, Telefon 031 335 92 30 mehr unter: www.gibb.ch/stellen Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 25. Februar 2013 an: Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern, Dr. Herbert Binggeli, Postfach 734, 3000 Bern 25

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Das Kantonsspital Aarau ist das wichtigste Gesundheitszentrum der Region. In über 30 Behandlungszentren und Diagnoseinstituten erbringen die Mitarbeitenden täglich Topleistungen. Als moderner Arbeitgeber bietet das KSA viele Vorteile: anspruchsvolle und vielseitige Tätigkeiten, fortschrittliche Arbeitsbedingungen, ein angenehmes Umfeld, umfassende Fort- und Weiterbildungen sowie die zentrale Lage (7 Minuten vom Bahnhof Aarau). Für unsere Fachabteilung Gebäudetechnik in der Abteilung Immobilien und Technik suchen wir per sofort eine/n

Leiter/in Gebäudetechnik 100% Ihre Aufgaben In dieser anspruchsvollen Position führen Sie die Fachabteilung Gebäudetechnik mit rund 14 Mitarbeitenden. Sie sind verantwortlich für die Instandhaltung und den Betrieb von unseren haustechnischen Anlagen Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär sowie für die Betriebstechnik. Sie koordinieren und überwachen Neuinstallationen, Inbetriebnahmen, Anpassungen und Reparaturen von bestehenden Anlagen. Für die in Ihrem Fachbereich laufenden Projekte budgetieren und planen Sie Ersatz- und Neubeschaffungen und sind verantwortlich für die fachgerechte Umsetzung. Sie arbeiten eng mit Ihren Kollegen des Bau-, Elektrotechnik- und Medizintechnik-Fachbereichs zusammen und Sie leisten einen aktiven Beitrag an eine leistungsfördernde und wertschätzende Kultur innerhalb Ihres Führungsbereichs. Ihr Profil Sie verfügen über eine abgeschlossene, technische Grundausbildung sowie über eine Weiterbildung als Ingenieurin/Ingenieur oder Techniker/in HLK oder Maschinenbau. Sie sind eine ausgewiesene Führungsperson mit Durchsetzungsvermögen und bringen mehrere Jahre Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion mit. Als zielorientierte, unternehmerisch denkende und engagierte Person verfügen Sie über Organisationstalent sowie über kommunikative Fähigkeiten. Sie setzen Prioritäten, handeln transparent und kundenorientiert, sind belastbar und bewahren auch in hektischen Situationen einen kühlen Kopf. Sie sind es gewohnt, die Leitung von Projekten zu übernehmen, und schätzen es, in interdisziplinären Teams zu arbeiten. Ihre Zukunft Als moderne Arbeitgeberin wenden wir Führungsgrundsätze an, welche Leistung, Transparenz, Vertrauen, Verantwortung und Dynamik fördern. Es erwartet Sie eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld. Ihre Ansprechpartner Für weitere Fragen steht Ihnen Herr José L. Juan, Leiter Immobilien und Technik, Tel. 062 838 41 01, gerne zur Verfügung. Ihre schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an die Kantonsspital Aarau AG, Frau Marisa Oeschger, Bereichspersonalleiterin, Personaldienst, Tellstrasse, 5001 Aarau. www.ksa.ch

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Leitende Funktion in der Lüftungsbranche Ihr zukünftiger Arbeitgeber ist ein erfolgreicher Schweizer Hersteller und Anbieter von Lüftungs- und Klimageräten für den Komfort- und Prozessbereich. Überzeugende Innovationen, hohe Qualität und starkes Umweltbewusstsein kombiniert mit Kompetenz, Kontinuität und motivierten Mitarbeitern sind das Erfolgsrezept zur Marktführerschaft. Das international tätige Industrieunternehmen, sucht zur geplanten Nachfolgeregelung einen überzeugenden Projektingenieur.

Abteilungsleiter Projektausführung Lüftungs-, Klima- und Kältegeräte

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Sie sind eine engagierte Führungspersönlichkeit und arbeiten als kompetenter Systemberater und Problemlöser gerne intern sowie an vorderster Front. Nach einer Einführungszeit als Projektingenieur übernehmen Sie die Leitung des gut eingespielten Mitarbeiterteams. Mit der Organisation des betrieblichen Ablaufs garantieren Sie den kontinuierlichen Erfolg Ihrer Abteilung. Voraussetzung für diese interessante Aufgabe ist eine technische Grundausbildung in der HLKK-Branche. Sie verfügen über eine Weiterbildung zum HLK-Ingenieur FH oder Techniker HF sowie über fundierte und mehrjährige Berufs- und Führungserfahrung in der Lüftungs- und Klimatechnik. Es erwarten Sie eine entwicklungsfähige Führungsaufgabe mit klaren Kompetenzen sowie eine innovative Unternehmenskultur und interessante Anstellungsbedingungen. Ich freue mich, Ihnen mit detaillierten Informationen den Inhalt Ihrer Tätigkeiten näher zu bringen. Gerne erwarte ich Ihre telefonische oder schriftliche Kontaktaufnahme und sichere Ihnen absolute Diskretion zu.


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Wir suchen Dich!

Heizungsplaner/in für nachhaltige Gebäude Hast du eine solide Ausbildung in Heizungstechnik und bereits einige Jahre praktische Erfahrung, dann sollten wir uns kennen lernen. Interesse an Solarthermie, Energieberatungen und Wohnungslüftungen von Vorteil. Wir bieten einen attraktiven Arbeitsplatz in einem zukunftsträchtigem Umfeld. Mehr zur Stelle und Firma unter: www.sustech.ch Wir freuen uns über dein Mail (haessig@sustech.ch) oder deinen Anruf, Telefon 044 940 74 15. Eine Institution des Kantons Bern

Lorrainestrasse 3 3013 Bern Tel. 031 337 37 37 Fax 031 337 37 39 lwb@lwb.ch www.lwb.ch

Zertifiziert nach ISO 9001:2008

Die Lehrwerkstätten Bern gehören zu den wichtigsten Bildungsunternehmungen im Kanton Bern. In fünf technischen und gewerblich-industriellen Berufsfeldern absolvieren rund 460 Lernende eine Vollzeitausbildung, die sowohl den praktischen wie auch den theoretischen Unterricht umfasst. Im Bereich Spengler suchen wir ab 1. August 2013 einen/eine

Fachlehrer/in für den praktischen Unterricht Spengler (Pensum 80-100%) Sie sind verantwortlich für die berufspraktische Ausbildung unserer Lernenden zum/r Spengler/in EFZ und Haustechnikpraktiker/in EBA und verfügen über entsprechende Erfahrung in der berufspraktischen Ausbildung. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Die detaillierte Stellenbeschreibung finden Sie unter www.lwb.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Weiterbildung

gewerblich-industrielle berufsschule bern

Die Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern (gibb) ist eine kantonale Institution der beruflichen Grund- und Weiterbildung. Die Abteilung für Bauberufe sucht:

Eine Lehrkraft für den Unterricht an Lehrlingsklassen der Fachrichtungen Heizungsinstallateur/in und Gebäudetechnikplaner/in Heizung (80 – 100%) Der Stellenantritt erfolgt im August 2013.

Information Innovation Aktualität

www.hk-gebaeudetechnik.ch

Ihr Profil: Sie verfügen über das Diplom als Techniker/in HF Heizung oder als Gebäudetechnik-Ingenieur/in FH (Heizung) und mehrere Jahre Berufserfahrung in der Branche. Sie sind dipl. Berufsschullehrer/Berufsschullehrerin oder bereit, die Ausbildung am eidg. Hochschulinstitut für Berufsbildung zu absolvieren. Sie haben ein Flair im Umgang mit Jugendlichen, Ihr Interesse an fachlicher und pädagogischer Weiterbildung runden Ihr Profil ab. Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Auskunft erteilt Ihnen T. Grossenbacher, Vorsteher BAU, Telefon 031 335 92 30 mehr unter: www.gibb.ch/stellen Die Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis 25. Februar 2013 an: Gewerblich-Industrielle Berufsschule Bern, Dr. Herbert Binggeli, Postfach 734, 3000 Bern 25

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Drei Standorte mit bester Luftqualität.... ... betreibt unser Auftraggeber, ein auf Qualität bedachtes Unternehmen der Lüftungs-, Klima- und Kältebranche. Die 56 Mitarbeitenden, davon sieben Lernende, planen und installieren an drei Standorten zwischen Winterthur und Schaffhausen anspruchsvolle Lüftungs-, Klima- und Kälteanlagen für Industrie-, Verwaltungs- und Wohnbauten. In der modern ausgebauten Niederlassung in Schaffhausen kann eine weitere Stelle besetzt werden. Die Geschäftsleitung hat uns mit dem Rekrutierungs- und Selektionsprozess beauftragt. Wir suchen daher Sie, einen engagierten vom Metier begeisterten, fach- und sozialkompetenten

ORGANISATOR PROJEKTE LÜFTUNG/KLIMA (M/W) 100% Sachbearbeitung/Projektbearbeitung/Projektleitung Zum Ersten haben Sie Ihre Ausbildung als Gebäudetechnikplaner Lüftung erfolgreich abgeschlossen. Sie verfügen bereits über etwas Berufserfahrung. Wenn Sie sich zum Techniker HF oder Ingenieur BSc weitergebildet haben, sind das ideale Voraussetzungen. Sie sind selbständig und teamfähig. Sie sprechen Deutsch und haben einen gekonnten Umgang mit modernen IT-Hilfsmitteln und CAD-Programmen. Zum Zweiten übernehmen Sie die Verantwortung für die komplette Bearbeitung spannender Projekte im Fachbereich Lüftung/Klima für Industrie-, Verwaltungs- und Wohnbauten. Sie planen, offerieren und wickeln Projekte mit grösstmöglicher Selbständigkeit ab. Mit dem Vorgesetzten, dem Profitcenterleiter, stehen Sie in einem regen Informationsaustausch. Durch Ihr inneres Feuer zur Sache werden Sie zu einem gefragten Partner für Bauherren und Architekten. Zum Dritten erhalten Sie von Ihrem neuen Arbeitgeber das volle Vertrauen. Die familiäre Kultur und gelebte Werte wie Respekt und Fairness werden Sie begeistern. Flache Hierarchien, sich verwirklichen und entwickeln können, sind weitere tolle Qualitätszeichen dieses Arbeitgebers. Die Anstellungskonditionen sind der Verantwortung der Aufgabe entsprechend. Der Arbeitsplatz ist mit einer modernen Infrastruktur ausgerüstet. Der Arbeitsplatz liegt verkehrstechnisch optimal in Schaffhausen. Sie sehen, aller guten Dinge sind drei. Rufen Sie uns nun zur Klärung Ihrer Fragen an oder senden Sie uns Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen, die wir durch unsere Kompetenz mit 100%-iger Diskretion behandeln.

Ihr Partner – Ihr Gewinn

PERMACO Personal Management Consulting Fredi Heidelberger ∙ Bernstrasse 390 ∙ CH-8953 Dietikon Tel 044 586 85 11 info@permaco.ch ∙ www.permaco.ch

Wissen und Produkte der modernen Haustechnik... ... sind Kompetenzen unseres Auftraggebers. Der Geschäftsbereich Schweiz ist Teil eines internationalen Hersteller- und Handelsunternehmen von technisch ausgereiften Komponenten und Systemen im Bereich Klima- und Heiztechnik. Im Vertriebsstützpunkt der Region CH-Nord/Ost ist eine Stelle im Bereich Wärmetechnik zu besetzen. Wir sind mit dem Rekrutierungsprozess beauftragt und suchen daher Sie, einen aufgestellten und offenen Haustechnik-Fan als

«VERBINDUNGSGLIED» TECHNIK-VERKAUF (m/w) Bereich Haustechnik/Wärmeerzeugung/Wärmeverteilung Ihr Wissen haben Sie sich in der Ausbildung zum Gebäudetechnikplaner Fachrichtung Heizung angeeignet. Wenn Sie sich mit einer Weiterbildung zum Techniker HF oder ähnliches ausweisen können, sind dies wünschbare Voraussetzungen. Einige Jahre Berufserfahrung erleichtern Ihnen den Einstieg in die neue Aufgabe. Im Umgang mit modernen IT-Hilfsmitteln (MS-Office und evtl. SAP) sind Sie fit. Mit Ihrem Wissen lösen Sie Ihre Aufgaben kompetent und werden Profi im Auslegen von Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilsystemen. Sie unterstützen den Verkauf-Aussendienst in technischen Fragen und erstellen die Angebote und nötigen Dokumente. Sie sind Anlauf- und Verbindungsstelle für Ihre Kollegen im Innendienst und Produktmanagement. Das nötige Wissen des neuen Arbeitgebers steht für Sie bereit. Die Unternehmenskultur ist von hoher Ethik geprägt. Die Anstellungskonditionen sind zeitgemäss und der Verantwortung der Aufgabe entsprechend gestaltet. Der Arbeitsplatz ist hell und mit moderner IT-Infrastruktur ausgerüstet. Der Arbeitsort liegt verkehrstechnisch optimal. Jetzt wissen Sie wie weiter..., rufen Sie uns zur Klärung Ihrer Fragen an oder senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen. Durch unsere Kompetenz ist Ihnen 100%-ige Diskretion garantiert.

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Das beste für die Gebäudetechnik... ... erhalten Sie bei unserer Auftraggeberin. Das national tätige und für hohe Qualität im HLKK-Anlagenbau bekannte Unternehmen betreibt eine erfolgreiche Niederlassung in Luzern. Für den faszinierenden Bereich Heizung/Kälte kann eine Stelle besetzt werden. Die Geschäftsleitung hat uns mit dem Rekrutierungsprozess beauftragt. Dazu suchen wir zur Festanstellung Sie, eine engagierte, loyale und überzeugende Fachpersönlichkeit mit

ORGANISATIONSTALENT als PROJEKTLEADER Bereich Heizung/Kälte – Niederlassung Luzern Sie sind Gebäudetechnikplaner Fachrichtung Heizung mit abgeschlossener Ausbildung oder Installateur mit Zusatzausbildung Richtung Planer. Eine Weiterbildung zum Techniker TS/HF oder eidg. dipl. Meister ist wünschenswert. Sie verfügen über einige Jahre Berufserfahrung und sind es gewohnt, Verantwortung in Projekten zu übernehmen. Im Umgang mit modernen IT-Hilfsmitteln sind Sie fit. Sie sind eine loyale, engagierte und offene Persönlichkeit. Ihre Aufgaben lösen Sie mit gutem Organisationstalent. Sie wickeln anspruchsvolle Projekte in Verwaltungs-, Gewerbe- und Industriebauten mit hoher Termintreue und gutem Kostenbewusstsein ab. Sie suchen nach optimalen technischen Lösungen, die Sie mit Bauherren und Planern besprechen. Sie nehmen an Bau- und Koordinationssitzungen teil und beschaffen die nötigen Materialien. Sie überwachen die Projekte technisch und kommerziell. Mit dem Niederlassungsleiter pflegen Sie einen partnerschaftlichen Informationsaustausch. Sie erhalten eine gut strukturierte Arbeitsumgebung sowie eine moderne Arbeitgeberin, die Fairplay vorlebt. Ein bewährtes Team freut sich auf Ihre Mitarbeit. Die Anstellungskonditionen sind zeitgemäss und der Verantwortung der Aufgabe entsprechend. Der Arbeitsplatz ist modern eingerichtet und verfügt über die für Ihre Arbeit nötige Infrastruktur. Der Arbeitsort liegt zentral in der Stadt Luzern. Organisieren Sie Ihre Zukunft... Senden Sie uns Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen oder rufen Sie uns zur Klärung Ihrer Fragen an. Durch unsere Kompetenz ist Ihnen 100%-ige Diskretion garantiert.

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Geht nicht – gibt's nicht... ... ist bei unserem Auftraggeber keine Worthülse, sondern seine Kompetenz im Bereich Haustechnik/HLKKSE. Aus der sehr langjährigen Marktpräsenz hat sich ein enormes Potential für Sanierungen von Wärmeerzeugungsanlagen ergeben. An verschiedenen Standorten in der Schweiz sind Haustechnik-Dienstleistungscenter entstanden, um den Kunden Nähe, Fachkompetenz und einen Service mit Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Um den wachsenden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Strategie der Unternehmensleitung weiter zu entwickeln, ist im Führungskader eine Stelle zu besetzen. Die Geschäftsleitung hat uns dazu mit dem Rekrutierungsprozess beauftragt. Wir suchen Sie, einen HLKS-Fachmann mit profunden Marktkenntnissen und ausgeprägter Führungs- und Sozialkompetenz als

GESCHÄFTSFÜHRER INSTALLATIONSBETRIEB Bereich Sanitär Heizung /Region Zürich Süd Sie sind Haustechnikplaner oder Installateur Fachrichtung Heizung und/oder Sanitär. Idealerweise verfügen Sie über eine Weiterbildung zum Techniker HF oder eidg. dipl. Meister. Ein gutes betriebswirtschaftliches und kaufmännisches Verständnis ist sehr wichtig. Sie pflegen einen gewandten Umgang mit Kunden und können sich in Deutsch klar ausdrücken. Im Umgang mit modernen IT-Hilfsmitteln sind Sie fit. Ihre Aufgaben übernehmen Sie mit guter Fach-, Führungs- und hoher Sozialkompetenz. Sie führen und entwikkeln das Unternehmen, um einen kontinuierlichen Ausbau zu erreichen. Sie vertreten die Geschäftseinheit nach aussen zu Kunden, Lieferanten, Behörden und Ämtern. Sie pflegen eine aktive und konstruktive Zusammenarbeit mit der Gruppenleitung, deren Visionen Sie vollumfänglich mittragen und im Betrieb in die Realität umsetzen. Sie erhalten die unternehmerische Freiheit, Verantwortung und Kompetenzen, Ihr Unternehmen nach den erforderlichen Markt- und Kundenbedürfnissen und unter Berücksichtigung der betriebswirtschaftlichen Aspekte zu entwickeln. Die Anstellungskonditionen sind sehr attraktiv. Der Arbeitsplatz ist mit modernen Arbeitshilfsmitteln ausgerüstet. Der Arbeitsort liegt verkehrstechnisch sehr zentral an der A3. Geht doch oder...? Wir freuen uns auf Ihren Anruf, um Ihre Fragen zu klären oder erwarten gerne Ihre kompletten Bewerbungsunterlagen. Durch unsere Kompetenz ist Ihnen 100%-ige Diskretion zugesichert.

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Heizsysteme – GebäudeautomaƟon – Klimasysteme Wir sind ein leistungsstarkes Energie-Center und bieten Ihnen auf jedem Gebiet Ihre passende Lösung.

Zur Unterstützung unseres Aussendienstes suchen wir nach Vereinbarung einen

technischen Sachbearbeiter im Verkauf Innendienst, GebäudeautomaƟon Sie haben eine abgeschlossene Ausbildung in der HLK oder Elektrobranche, sind eine selbstständige, spedi ve und verantwortungsbewusste Persönlichkeit. Erfahrung in der Gebäudeautoma on wäre von Vorteil. Fachkompetenz, Organisa onstalent und gute Umgangsformen gehören zu Ihren Stärken. Sie überzeugen durch eine ausgeprägte Kommunika onsfähigkeit am Telefon sowie bei Kundenbesuchen. Sie besitzen ein s lsicheres Deutsch in Wort und Schri und sehr gute Anwenderkenntnisse im MS Office. Das selbstständige Erstellen und Nachverfolgen von Offerten, das Bearbeiten von Submissionen und der telefonische Kontakt zu unseren Kunden gehören zur Ihren täglichen Aufgaben. Wir bieten eine abwechslungsreiche Aufgabenstellung in einem angenehmen Arbeitsumfeld sowie fortschri liche Anstellungsbedingungen. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns sehr, Sie kennen zu lernen. Ihre schri lichen Bewerbungsunterlagen mit Foto senden Sie an: SigmaƟc AG, Frau J. Zimmerli, Infanteriestrasse 2, 6210 Sursee / janine.zimmerli@sigmaƟc.ch

Im redaktionellen Text erwähnte Firmen

Inserentenverzeichnis

3M (Schweiz) AG

46

Keramik Laufen AG

16

3-Plan Haustechnik AG

Air-On AG

48

Lasatec AG

42

Anson AG

12

Wärmebau Vertriebs AG

12

Alba-Therm AG

38

Mostra Convegno

69

Armacell Switzerland AG

11

Wesco AG

15

Alpinofen GmbH

47

MWH Barcol-Air AG

16

Brunner AG

63

ÖkoFen Schweiz GmbH

38

Einkaufsgenossenschaft

16

Belimo Automation AG

8

9

BRZ Schweiz AG

16

Paul Bauder AG

58

Elektro-Material AG

25

Cipag SA

38

Peter Stritt AG

58

Elko-Systeme AG

55

Cofely AG

17

R. Nussbaum AG

15, 62, 64

EMB Pumpen AG

54

CTC Giersch AG

38

Renewables-Now AG

40

Euroforum Schweiz AG

12

Disch AG

58

Schaffner Group

55

Geberit Vertriebs AG

US 2

Debrunner Koenig Managem. AG 47

Schwarz Stahl AG

58

Grundfos Management A/S

6, 14

ebm-papst AG

8

suissetec

Elcotherm AG

38

Siegenia-Aubi AG

48

Heitzmann AG

37

Electrolux AG

68

Siemens Schweiz AG

52

IBZ

71

Elektro-Material AG

55

Soprema AG

61

Kunststoff Verband Schweiz

18

Enerprice Partners AG

51

Stiebel Eltron AG

48

Liebi LNC AG

46

Fr. Sauter AG

54

Thomas Haussmann AG

64

M. Scherrer AG

Gasser Passivhaustechnik

48

Unifil AG

Geberit Vertriebs AG Geschäftsstelle Minergie

10, 65 13

17, 18, 19, 70

Viessmann (Schweiz) AG

Häny AG

66

Mobil in Time AG

3, 5

38

R. Nussbaum AG

67

RED CAD GmbH

17

S + G Mobile Heizzentrale AG

35

Grohe Switzerland SA

68

Walter Meier (Klima Schweiz) AG

Haustech

69

Weishaupt AG

45

SM Handels AG

49

Hoval AG

38, 48

Wesco AG

11

STF Schweizerische Techn.

69

Zehnder Comfosystems Cesovent AG

48

Zehnder Group Schweiz AG

44

Intesia Intern. Holding GmbH Joulia SA Jenni Energietechnik AG

56 1 42

Tece Schweiz AG

US 3

63

8

16, 38, 48

Verband Schweizer Medien

US 4

Stellenmarkt:

74 – 80

51

Titelseite:

R. Nussbaum AG

Verband Fernwärme Schweiz (VFS) 19

Beilagen:

energie-cluster

Tobler Haustechnik AG


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Die Zukunft kann kommen. Und zwar schön: Hinter dem extraflachen Glaspanel des TECElux verbirgt sich mehr als nur ein Unterputzspülkasten. Zum ersten Mal werden in einem WC Funktionen zusammengeführt, die bisher nur als Einzellösungen erhältlich waren: • Verstellbare Sitzhöhe für alle gängigen Keramik-WCs • Luftreinigungssystem mit Aktivkohlefilter • elektronische Zweimengen-Spülauslösung – per Touch oder sogar berührungslos • TECElux erlaubt den Anschluss von Dusch-WCs – ohne sichtbare Strom- oder Wasserleitungen. Erfahren Sie mehr über das WC der Zukunft unter www.tece.ch

TECE Schweiz AG I Tel. 052 672 62 20 I www.tece.ch

HK-GT 2013/01  

HK-Gebäudetechnik, Ausgabe Januar 2013

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