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Heft 8 | August 2013 WWW.ELEKTROTECHNIK.CH ELEKTROTECHNIK AUTOMATION, TELEMATIK GEBÄUDETECHNIK

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12

Rückblick Intersolar Europe

70

Kampf im Funknetz

21

Treffpunkt ineltec

84

NIN-Know-how, Leserfragen Teil 91


Editorial

ET-Wettbewerb August 2013

Fachkräftemangel Liebe Leserin, lieber Leser Manchmal wirkt der Besuch von Fachtagungen ernüchternd. Einerseits ist bekannt, dass in der Schweiz rund 3000 Elektriker fehlen – Tendenz zunehmend. Im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie fehlen sogar mindestens 25–30 000 Fachleute. Und dann hört man auf einer Fachtagung der asut in Bern vom Bundesrat des Ressorts Wirtschaft, dass es gerade wegen des zunehmenden Fachkräftemangels ja nicht angehen könne, dass man Arbeitnehmer immer noch mit 58 oder 60 frühpensioniere und über 50-Jährige nichts mehr Wert seien. Man müsse auch dieser Personengruppe eine Chance geben, so das durchaus freundliche Statement von Johann Schneider-Ammann. Nur sieht die Realität gerade in mittleren und in Grossfirmen leider anders aus. Manager dürfen in der Regel (d. h. ohne Vitamin-B) höchstens 40 sein, wenn sie sich für einen neuen Führungsjob interessieren. Das bestätigten Gespräche am Rande des Kongresses mit Arbeitsuchenden. Über 50-Jährige erhalten meist nur befristete Anstellungen. Dabei – es kann nicht oft genug wiederholt werden – sind beispielsweise die Einarbeitungszeiten erfahrener Arbeitskräfte deutlich kürzer und deren Produktivität beginnt in der Regel früher als bei Neu- oder Quereinsteigern. Aber irgendwie scheint das in den Köpfen des vom Effizienz- und Produktivitätswahn gepackten Managements, gespickt mit dem Jugendlichkeitswahn unserer Gesellschaft, nicht anzukommen. Ab der mittleren Führungsebene regieren in der Regel Betriebswirte und Kaufleute. Die kennen in der Regel nur eines: Beständige Kostenoptimierung zur Erhaltung einer möglichst hohen Rentabilität. So stellt man sich – wiederum als Kongressbesucher – die Frage, wie (oder von wem) die Umstellung auf Alternativenergieträger umgesetzt werden soll. Heute stammen erst weniger als 1 % unseres Gesamtenergieverbrauchs aus alternativen Energiequellen (Sonne, Wind, Erdwärme usw.). Es gibt viel zu tun, doch wer soll es anpacken? Die Schweiz braucht qualifizierte Fachkräfte. So sollte man es sich demnächst an der Urne gut überlegen, ob man deren Zuwanderung beschränken will, weil das keinesfalls nur Spitäler und Restaurants betrifft, findet

Welche Fachthemen bieten die kommenden eco2friendly-Info-Veranstaltungen? • Gebäudeautomation • Solar • e-Mobility Geben Sie Ihre Antwort auf der ET-Webseite

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«Hohe Qualitätsansprüche» und «Hoher Wiedererkennungswert» waren die richtigen Antworten zur Wettbewerbsfrage in ET 6/2013 (siehe Artikel Seite 4 in ET 6). Je ein OF-Look Taschenmesser Victorinox im Wert von je 45 Franken haben gewonnen: Herr Thomas Dolder, 8910 Affoltern am Albis Frau Maria Grueter, 6210 Sursee Herr Stefan Ulrich, 6460 Altdorf

Rüdiger Sellin, Fachredaktor Elektrotechnik Elektrotechnik 8/13 | 1


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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis Editorial 1 Fachkräftemangel

Focus 4 Twiline-HomeAutomation

Wirtschaft und Verbände 5 Weltmeisterliche Leistungen 6 Erfolgreiche Absolventen 8 Zur Titelseite: Schalter- und

Die ineltec zeigt viele neue Lösungen. Mehr dazu auf den Seiten 21 bis 44. (Bild: Simon Bielander)

Steckdosenlinie robusto

8 Neue Website elektro-material.ch 10 Computer und Technikmuseum Enter Rückblick Intersolar Europe Deckblockierung der KEV VSE-Generalversammlung Generalversammlung eev Gebäudetechnik-Verbände bündeln Interessen 20 Generalversammlung GNI

12 16 17 18 20

39 Maximale Energieeffizienz 40 Professionelle Lösungen von Plica 41 Illumination auf effizientem

Themenschwerpunkte Stand voller Neuheiten Skalierbare Energie-Optimierung Einfach integrierbar Plug in High-Tech Intelligent steuern mit App Kabelbahnen mit vielen Vorteilen Passion for Power Zukunftsweisende LED Soundsysteme einfach nachrüsten Unterflur-Bodendose Kompettes Portfolio von Wago Lichtstark, schlagfest, vernetzbar Sparen beim Licht Feuerwerk an Neuem von Phoenix Contact 38 LED: Sparpotenzial mit Lichtsteuerung

eine saubere Sache

64 Zusatzgeschäft für innovative

Niveau

42 570 Storen per Funk steuern 43 Die Lösungswelten von Hager 44 Zukunftsfähige IT-Verkabelung

Treffpunkt ineltec 21 22 23 24 25 26 27 28 30 31 32 33 34 35 36

60 Zentralstaubsauger:

Installations- & Gebäudetechnik 45 46 48 50 51 52

Treueprogramm für Kunden Gebäudeautomation mit NOXnet iBricks Automation Server Digitale Zähler swissmade KMU-Strom vom freien Markt Mechanische Uhren: klein, einfach, kostengünstig 53 NOXnet auch im Garten

Elektroinstallateure

Telematik & Multimedia 65 65 66 70 76

Aus- und Weiterbildung 78 80 82 83 84

Licht & Leuchten 54 LED-Retrofit-Lampen

Maschinen & Geräte 56 Einziehwerkzeuge 58 Bau eines Motorenprüfstands

Alarm-App ortet Verunfallte Studie: Unternehmensnetzwerke Rückblick asut Seminar Kampf im Funknetz Sicherheitstechnik im Tunnel

Brain Food Exakte Thermographie-Messung Kleider fürs Handwerk Saubere Schuhe NIN-Know-how 91

Service 90 97 100 102 103 104

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Highlight

Der Elektriker als kompetenter Systemintegrator

Twiline-HomeAutomation: das Elektriker-System In der über 22-jährigen Geschichte von Twiline wurde das System laufend weiterentwickelt, ohne dabei den Elektriker aus dem Fokus zu verlieren. Ein einfacher Systemaufbau und logische Zusammenhänge helfen dem Elektriker, die Parametrierung des Systems vorzunehmen, auch wenn er nicht täglich mit HomeAutomation beschäftigt ist. So tritt er als kompetenten Integrator beim Kunden auf. Planungsphase Konzept mit: • Materialauszug • Prinzipschema • Kosten Ausführungsplanung mit: • Bedienstellen-Konfigurator • Musterschema und Schemasymbolen • Busplanungstool zur korrekten Segmentierung Bauphase Verteilerbau: • Zentrale und Aktoren lassen sich im Verteiler einfach aufschnappen • Die Aktoren sind sehr kompakt und einfach zu verdrahten Installation: • Freie Busstruktur • Keine Busabschlüsse nötig • Standardkabel einsetzbar

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4 | Elektrotechnik 8/13

• Feldgeräte sind bei der Montage spannungsfrei zu konfigurieren Programmierung, Inbetriebsetzung: • ProCross als einfaches Programmiertool mit kostenlosen Updates, kompatibel auch für alte Anlagen • Von der Taste bis zum WebApp durch den Elektriker zu parametrieren • Klar strukturierter Programmaufbau • Umfassende Online-Diagnose • Kein Hochfahren der Anlage nötig • Instruktion der Nutzer durch den Elektriker Nutzungsphase Das Haus ist bezogen, die Einrichtung nimmt Form an und es ist vieles nicht genau so wie in der Vorstellung ab Plan. Kein Problem, der Elektriker kommt rasch vorbei, bespricht die neuen Ideen und passt das Programm gleich entsprechend an. Die Komfort-

funktionen muss man ein paar Wochen erleben, damit die gemachten individuellen Erfahrungen einfliessen können und es für den Kunden stimmt. Ist es so weit, beginnt die Genussphase für den Bauherrn. Damit entstehen neue Ideen und Bedürfnisse. Dadurch ist der Kontakt zwischen Bauherrschaft und Elektriker kontinuierlich vorhanden und es entstehen immer wieder Zusatzaufträge für Anpassungen, Erweiterungen, Integration von neuen Leistungsmerkmalen des Systems, ... Die Anlage wächst entsprechend den Bedürfnissen des Kunden in den Händen des Elektrikers. Fazit Vom einfachen Lichttaster bis zur Bedienung über die WebApp bietet Twiline eine von A bis Z solide Basis für die kompetente Betreuung des Bauherrn durch den Elektriker. Darauf lässt sich aufbauen. Als Fallsicherung dienen die Systemspezialisten von Wahli in den Regionen.

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Der Elektriker ist Bindeglied zwischen Bauherr und Technologie.


Einmal mehr erreichten die 39 jungen Berufsfrauen und -männer aus der Schweiz an der Berufs-Weltmeisterschaft einen Spitzenplatz. Sie wurden bei der Heimkehr von der 42. World Skills Competitions am traditionellen Welcome Event in Kloten mit Glockengeläut und Blumen herzlich begrüsst. «Wir haben mit den guten Resultaten in Leipzig gezeigt, dass wir sowohl gemäss Medaillenspiegel als auch von der durchschnittlichen Punktzahl her mit Abstand die beste europäische Nation sind», unterstrich HansUlrich Stöckling, Stiftungspräsident von SwissSkills die gute Leistung. Das Schweizer Team belegte hinter Südkorea den 2. Rang in der Gesamtwertung mit 9 Gold-, 3 Silber- und 5 Bronzemedaillen, sowie mit 18 Diplomen und 2 Zertifikaten. Zu diesem grossen Erfolg gratulierte auch Ständeratspräsident Filippo Lombardi: «Ihr Erfolg kommt nicht von ungefähr: Sie haben hart gearbeitet, viel

Nation

Gold Silber Bronze

1. Südkorea 2. Schweiz 3. Taiwan 4. Japan 5. Brasilien 6. Österreich 7. Deutschland 8. Frankreich 9. Finnland 10. Grossbritannien

12 9 6 5 4 5 2 2 1 2

5 3 4 4 5 2 4 5 2 1

6 5 8 3 3 4 3 1 3 3

investiert und dann gewonnen. Dies zeigt klar, dass die Karriere nicht eine Frage des Bildungsweges, sondern des Willens ist.» Er bezeichnete den Erfolg der 39 Kandidatinnen und Kandidaten in den 37 Berufen als «Teamarbeit vom Feinsten». An dieser Stelle richtete er seinen Dank auch an alle Expertinnen und Experten, an die Teamleader sowie an Verbandsverantwortliche und Eltern. «Ihre Unterstützung ist Gold wert.» Josef Widmer, stellvertretender Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation SBFI, findet die Schweizer Leistungen in Leipzig unglaublich. «Ich bin fast ausgeflippt, als ich es erfahren habe», meinte er freudestrahlend. Er nahm selbst einen Augenschein vor Ort und war dabei vom «Spirit in der Mannschaft» begeistert. «Dieses tolle Resultat beweist, dass unser duales Bildungssystem eine hohe Qualität aufweist und eine gute Alternative zu anderen Bildungswegen ist.» Der Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen (VSEI) nutzt für seine Nachwuchsstrategie insbesondere auch die Berufsmeisterschaften. Laut Direktor Hans-Peter In-Albon zeigt der Berufsverband mit der Durchführung von regionalen, nationalen und internationalen Wettkämpfen auch seine Vielseitigkeit und Fachkompetenz. Die Berufsweltmeisterschaft in handwerklichen, industriellen und Dienstleistungsberufen wird alle zwei Jahre in einem anderen Gastgeberland durchgeführt. Die nächste WorldSkills-Veran-

Wirtschaft & Verbände

Weltmeisterliche Leistungen aus der Schweiz

Samuel Schenk (Mitte) holte Gold bei den Elektroinstallateuren; Lucas Däscher, Elektroinstallateur (2. von rechts), und Remo Schacher, Telematiker, je ein WM-Diplom. Sie werden flankiert von Pirmin Gassmann (VSEI-Präsident) und Hans-Peter In-Albon (VSEI-Direktor, rechts). (Bild: picasaweb)

Höchste Konzentration auf dem Weg zur Goldmedaille beim Elektroniker Silvan Melchior.

staltung findet vom 12. bis 16. August 2015 in São Paulo, Brasilien statt. Die Qualifikation dafür erfolgt an der SwissSkills vom 17. bis 21. September 2014 in Bern. www.worldskills.org www.swiss-skills.ch www.vsei.ch

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Wirtschaft & Verbände

(Bild: Moritz Hager)

Rund 355 erfolgreiche Absolventen starten dieses Jahr mit ihrer Karriere Mit einer Erfolgsquote von rund 86 Prozent an den Lehrabschlussprüfungen konnten die Lernenden der Zürcher Elektro- und Telekommunikations-Installationsbranche am Erfolg ihrer Vorgänger des letzten Jahres anknüpfen. «Dies soll und muss gefeiert werden», verkündet Andreas Egli, Präsident des Kantonalverbands Zürcher Elektro-Installationsfirmen (KZEI). Die jungen Berufsleute haben ein wichtiges Ziel auf ihrem beruflichen Weg erreicht und den Lehrmeistern ist es gelungen, den rohen Edelstein zu schleifen und erfolgreich in die Branche einzuführen. Folgenden Tipp gibt Andreas Egli den Absolventen mit auf ihren Lebensweg: «Wer einen Lehrabschluss hat, wer sich weiterbildet, wer à jour bleibt, der hat die besten Chancen dazu erfolgreich zu sein, und demjenigen stehen alle Türen offen.»

TeleZüri-Moderatorin Maria Rodriguez, führte durch die KZEI-Lehrabschlussfeier, die am 4. Juli mit rund 1200 Gästen in den Eulachhallen Winterthur stattfand. Die Spannung unter den Absolventen/-innen stieg beim Verkünden der Prüfungsresultate, denn die drei Besten je Berufsgattung gewannen einen Helikopterflug. Zudem wurde die Einjahresnutzung eines Renault Clio ausgelost. Andreas Egli wünschte allen Berufsleuten auf ihren Wegen Glück, Zufriedenheit und Erfolg. Der Kantonalverband Zürcher Elektro-Installationsfirmen, ist die grösste Sektion des VSEI (Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen). Seit 1971 verfügt der KZEI über ein eigenes Elektro-Bildungs-Zentrum (EBZ) in Effretikon für das stets wachsende Ausbildungsangebot. Zurzeit absolvieren im

Die Elektro-Cracks 2013

www.kzei.ch (Berufsverband) www.ebz.ch (Bildungszentrum) elektriker.ch (Lehrstellenplattform)

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Elektroinstallateur EFZ: 1. Storz Flurin, Wiesendangen (5.5), Schultheis-Möckli AG 2. Bucher Timon, Meilen (5.5), Elektrizitätswerke des Kantons Zürich/Meilen 3. Marty Markus, Egg SZ (5.4), Maag & Wetli AG

Telematiker EFZ: 1. Conrad Sebastian, Kollbrunn (4.8), Schultheis-Möckli AG 2. Koch Pascal, Vorderthal (4.6), Elektrizitätswerke des Kantons Zürich/Wädenswil 3. Hostettler Adrian, Oberhasli (4.6), ETAVIS AG

Montage-Elektriker EFZ: 1. Meier Simeon, Maur (5.2), Melcom AG 2. Schmid Remo, Adliswil (5.2), Baumann Koelliker AG 3. Robles Elias, Horgen (5.1), Meier EL-TEL AG

Netzelektriker: 1. Plöchinger Florian, Uster (5.5), ewz 2. Kühni André, Volketswil (5.4), Werke am Zürichsee AG 3. Kiss Attila, Glattbrugg (4.9), Elektrizitätswerke des Kantons Zürich/Seuzach

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EBZ rund 2000 Lernende die überbetrieblichen Kurse für die Berufe Elektroinstallateur/-in, Montage-Elektriker/-in, Telematiker/-in und Elektroplaner/-in. Der KZEI stellt die verschiedenen Elektroberufe jährlich an der Berufsmesse Zürich vor, dieses Jahr vom 19. bis 23. November 2013 an der Messe Zürich. Auf den Websites finden interessierte Schüler und Berufsleute weitere Informationen zu den einzelnen Berufen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten.

Die Qualifikationsverfahren am Ende der Berufslehre zeigen die Schlussbilanz der Grundausbildung. Viele Lernende haben erfolgreich abgeschlossen, wenige sind gescheitert. Ein Misserfolg sollte analysiert und Lehren daraus gezogen werden. Ungenügenden Resultate kommen oft in den berufskundlichen Fächern vor, weil das theoretische Wissen wenig Beachtung findet. Der theoretische Teil der vierjährigen Berufslehre hat sich in den letzten Jahren markant gewandelt. Die reinen Installationsarbeiten im Betrieb werden zwar einfacher, die Komplexität

der Anlagen jedoch immer grösser. Das fordert die Lernenden und die Ausbildner. Dabei sollten beim Abschluss der Lehre sowohl die Noten der Berufsfachschule, die Leistungen in den überbetrieblichen Kursen und die firmeninternen Qualifikationen berücksichtigt werden. Ein guter und universell einsetzbarer Berufsnachwuchs erfordert auch die gute Zusammenarbeit der Vertragspartner, Eltern und Lernenden. (Rico De Boni)


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Zur Titelseite: Schalter- und Steckdosenlinie robusto An der ineltec präsentiert Hager die neue Schalter- und Steckdosengeneration «robusto» für den Nass- und Aussenbereich. Das witterungsresistente Sortiment wurde komplett überarbeitet. Mit ihrem dreidimensionalen Design und den abgerundeten Ecken spricht die robusto-Linie eine zeitgemässe Formsprache und verkörpert gleichzeitig Robustheit. Zum vollendeten Erscheinungsbild trägt auch die unsichtbare Dichtung an der Montageplatte bei: Ein technischer Kniff lässt sie gänzlich im Apparat verschwinden. In der Schweiz ist «robusto» das einzige widerstandsfähige Sortiment mit vier Standardfarben. Die Geräte sind in Weiss, Lichtgrau, Schwarz und Aluminium mit metallischem Look erhältlich. Dank ihrer soliden Konstruktion eignet sich die robusto-Linie ideal für Balkone, Terrassen oder in Garagen sowie in feuchten und staubigen Räumlichkeiten, sei es in der Industrie, im Gewerbe oder in der Landwirtschaft. Die Geräte sind gegen externe Einwirkungen wie Wasser und Staub optimal geschützt:

sich durch eine äusserst hohe Schlagfestigkeit aus. Beim Funktionsmix erfüllt robusto ebenfalls höchste Ansprüche: Die Schalterpalette geht von Druckschaltern/-tastern über Dreh- und Schlüsselschalter bis zu Doppel-Storenschaltern. Weiter sind Netzsteckdosen – mit oder ohne Klappdeckel – und Kommunikationssteckdosen erhältlich. Neu ist zudem die Bewegungsmelder-Funktion verfügbar. Das Sortiment ist modular aufgebaut, was das Bestellen erleichtert und die Flexibilität erhöht. robusto ist ab November 2013 erhältlich (Ausnahmen: Bewegungsmelder und Geräte in der Farbe Aluminium, lieferbar ab Januar 2014 sowie DoppelStorenschalter, lieferbar ab Februar 2014). Der Schutzgrad erstreckt sich je nach Produkt und Modell bis IP55 (staubgeschützt, strahlwassersicher). Auch hinsichtlich der mechanischen Belastbarkeit ist auf die robusto-Schalter und -Steckdosen Verlass, denn sie zeichnen

Hager AG 6020 Emmenbrücke www.hager.ch Halle 1.1, Stand C 138

Neues Einkaufserlebnis mit neuer Website option. Interessenten können wie gewohnt www.elektro-material.ch anwählen. Die bisherige Plattform wird einige Zeit weitergeführt, bevor diese endgültig der Vergangenheit angehört. Besucher können am Wettbewerb zur neuen Website mitmachen und mit etwas Glück eines von drei topaktuellen Ultrabooks von Asus im Wert von je 899 Franken gewinnen. Teilnahmeschluss ist der 30. August 2013.

www.elektro-material.ch Im Jahr 1998 wurde das heutige Internetbestellsystem beim Schweizer Marktführer Elektro-Material AG (EM) eingeführt. Niemand hätte damals gedacht, dass sich das Internet zu solch einem Massenmedium entwickeln würde. Und doch ist es so gekommen: Heute erzielt EM einen Grossteil des Umsatzes über den E-Shop und der Trend zu elektronischen Bestellungen nimmt weiter zu. Die lang ersehnte neue Website gibt nicht nur optisch mehr her, sondern wartet auch mit zahlreichen Verbesserungen auf, beispielsweise mit der intelligenten Such-

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Wirtschaft & Verbände

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Wirtschaft & Verbände

Enter – Computer und Technikmuseum, Solothurn

Festplatten im ehemaligen Bierdepot Enter, das grösste Schweizer Museum für Technik und Computer, zeigt auf 2000 m2 kostbare Raritäten und Unikate aus 400 Jahren Technikgeschichte – von der Welt der Computer, Rechenmaschinen, Radio, TV, Telefonie bis zu Gesellschafts- und Computerspielen. Die Exponate wurden über Jahrzehnte von leidenschaftlichen Sammlern zusammengetragen und sind heute im ehemaligen Feldschlösschendepot beim Bahnhof Solothurn ausgestellt.

Die leidenschaftlichen Sammler des Museums Enter (von links): Theodor Klossner (SCGA-Stiftung), Peter Regenass, Felix Kunz (Enter Stiftung) und Robert Weiss (Computermuseum).

Hansjörg Wigger Das Computer- und Technikmuseum in Solothurn wird durch die Stiftung «Enter» getragen, die von den beiden Sammlern Peter Regenass und Felix Kunz initiert wurde. Die Stiftung konnte dank der finanziellen Unterstützung der SCGA-Stiftung unter der Leitung von Theodor Klossner und durch einmalige Exponate aus der bekannten Sammlung von Robert und Micha Weiss weiter ausgebaut werden. Auch das geplante «CompterMuseum Schweiz» wurde mit dieser Schenkung in die Stiftung überführt. Der Zweck ist die Archivierung, Restauration und Präsentation von Exponaten aus der Welt der Computer, mechanischen Rechenmaschinen,

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Radio, Tonband, Fernseh und Spiele. Das Museum vermittelt älteren und jüngeren Generationen anschaulich die interessanten Entstehungsgeschichten hinter diesen Produkten und Technologien. Damit spricht es eine breite Besu-

Museum Enter • Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 13 bis 17 Uhr (Sonntag ab 10 Uhr) • Preis pro Person: Erwachsene CHF 18.–, Kinder 10.–, AHV/Studenten 14.– • Events, Seminare, Gruppenbesuche und Gruppenführungen sind nach telefonischer Absprache auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.

cherschaft an, denn Fachleute als auch Laien sind genauso begeistert, die Geräte aus der sich schnell drehenden ICT-Zeit aus der Nähe zu sehen. So findet der Besucher auf dem Rundgang das erste Apple Produkt, das erste Handy, das erste Radio, Tonaufzeichnungsgeäte sowie Vorgänger des Taschenrechners. Erste Sammlerobjekte zum Thema Mikroelektronik zeigte Robert Weiss 1982 im Rahmen eines Impulsprogramms des Bundes in den Schaufenstern des Bankvereins am Paradeplatz in Zürich. Bekannt wurde die Sammlung vor allem 1983 durch eine Sonderschau an der ineltec/Swissdata in Basel. Zu diesem Zeitpunkt war nur wenig bekannt, was ein PC überhaupt ist und wozu man ihn einsetzen könnte. Dafür wurden wichtige Exponate aus der ganzen Welt zusammengetragen und die meisten konnten dann in die Sammlung Weiss integriert werden. Aufgrund des grossen Erfolgs wurde die Ausstellung an der MUBA 1984 für das breite Publikum wiederholt. Das Interesse in der Öffentlichkeit nahm zu und bis heute konnten über 30 Ausstellungen in Einkaufszentren oder thematische Sonderschauen an Fachmessen gezeigt werden. Die Idee, die Sammlung permanent einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren, entstand schon früh. Es wurden viele Varianten geprüft, unzählige Gespräche geführt und Projekte ausgearbeitet, aber meist blieb es beim Ideenaustausch. Das nur virtuell existierende Museum wurde im Internet (www.computermuseum.ch) aufgebaut und Robert Weiss lancierte ein Poster über die Computergeschichte. Zusammenlegungen führten zu Enter Um die technologiehistorischen Aktivitäten breiter abzustützen, gründeten einige Geschichtsinteressierte im Jahr 2000 den Verein zur Förderung des Schweizerischen Computermuseums mit


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dem Ziel, eines oder mehrere Museen über die ICT-Geschichte in der Schweiz aufzubauen. Aber die Verhandlungen mit entsprechenden Institutionen führten zu keinen greifbaren Resultaten. Als grösste Hürde zur Realisierung der Ideen stellte sich immer wieder die Finanzierung heraus. Um ein eigenständiges Museum betreiben zu können, müssen rund 4 Millionen Franken Betriebskosten und mindestens 100 000 Besucher pro Jahr budgetiert werden. Felix Kunz begann in den 80er-Jahren in Solothurn hobbymässig lauffähige Computersysteme zu sammeln. Diese konnten in seinem privaten Museum besichtigt werden. In Zusammenarbeit mit dem Rechenmaschinensammler Peter Regenass entstand daraus schliesslich das Museum Enter und die gleichnamige Stiftung. Das Museum in Solothurn öffnete im November

2011 seine Tore für die Öffentlichkeit und versteht sich heute als das einziges Museum in der Schweiz, welches sich der gesamten Breite der Computer, Computerperipherie und Technik widmet. Im Sommer 2012 führten erste Gespräche zwischen den Stiftungen Enter und SCGA zur Idee des gemeinsamen Museums. Aus diesem Grund kaufte die Stiftung SCGA wichtige Exponate der Sammlung Weiss, ausgesucht von den beiden Initianten des Museums Enter. Heute ist das Museum eine der wichtigsten Sammlungen in the World of Information und zugleich ein Ort für Events und als Begegnungsstätte von technikbegeisterten Menschen aller Altersklassen.

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Sonderausstellung Curta bis 30. September 2013 Über die kleine Universalrechenmaschine gibt es viel zu erzählen, zum Beispiel von Peter Regenass, einer der Initianten des Museums: «Es war 1969 an der ETH Zürich im Übungssaal des Maschinenlaboratoriums beim Lösen einer total praxisnahen Aufgabe über ‹Elektrische Anlagen I und II› bei Prof. Dr. Heinrich Leutold. Es ging darum, die Leistungsverluste in einem elektrischen Versorgungsnetz vom Generator im Kraftwerk bis zur letzten Steckdose in der Wohnstube zu berechnen. Wir, die ‹normalen› Studenten, kämpften uns mit Rechenschieber, Block und Bleistift durch das Leitungsgewirr. Nur einzelne Kollegen verfügten über einen kleinen kostbaren Taschenrechner, eine sogenannte Curta, die beim Betätigen der kleinen Kurbel ein kaum hörbares, weiches mechanisches Schnurren von sich gab – unterbrochen von regelmässigen Knackgeräuschen und einem leisen Sirren bei Rechnungsbeginn. Das schwarze runde Wunderding durfte nur neidisch von Weitem bestaunt werden, denn der Preis einer solchen Investition lag damals bei über 2500 Franken. So hofften wir, dass wir die Zehnerpotenzen über und unter dem Bruchstrich richtig mitgenommen hatten, um damit im Netz einen Kurzschluss oder Ausfall zu verhindern. Erst 1989, also 20 Jahre später, konnte ich stolz meine erste Curta erwerben. Seit diesem Kauf hat mich das kleine schwarze ‹Teufelchen› nicht mehr losgelassen und Jahr für Jahr kamen viele weitere, für mich erschwingliche Unikate dazu, die jetzt in der Sonderausstellung gezeigt werden.»

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Intersolar Europe 2013

Vernetzte Lösungen aus der PV-Branche Rund 50 000 Besucher aus über 150 Ländern und 1330 Aussteller aus 47 Ländern kamen im vergangen Juni zur Intersolar Europe nach München. Die Messe war in diesem Jahr geprägt von den Zukunftsthemen Energiespeicher, Netzintegration und Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom. Die Aussteller präsentierten Systeme und Anwendungen, die Solarstrom schon heute konkurrenzfähig machen und mit Sonnenenergie Geld und Ressourcen schonen. Begleitend zur Fachmesse informierten an der Intersolar Conference rund 400 Referenten über neuste Entwicklungen im Solarbereich. Anita Niederhäusern* Hansjörg Wigger 2013 gab es auf der Intersolar Europe erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich «Energiespeicher» in der Halle B5. Hier zeigten 200 Aussteller den aktuellsten Stand der Technik, neueste * Anita Niederhäusern, Fachredaktorin eecomm Düdigen, ee-news.ch

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Batteriespeichertechnologien und Systemtechnik. Zu sehen waren zahlreiche kombinierte Lösungen im Verbund mit Photovoltaik, Energiespeichern, Energiemanagementsystemen oder auch Wärmepumpen. Auch die Rolle von Speichersystemen für den Eigenverbrauch und für die Netzintegration von Solarstrom war ein Kernthema der Messe und der beglei-

tenden Intersolar Europe Conference. An Workshops wurde praktisches Wissen für Installateure und Monteure vermittelt. Besonders gut besucht war die PV Energy World, wo Experten Speicherlösungen für Privathaushalte sowie Industrie- und Gewerbebauten vorgestellten. Max Göldi von Huber + Suhner meint dazu: «Speichersysteme helfen die dezentrale Energieversorgung voranzutreiben – das heisst den Strom dort zu produzieren, wo er verbraucht wird. Das war übrigens neben der nachhaltigen Energieversorgung ein Hauptziel der Solarpioniere.» Christoph von Bergen von Sputnik Engineering differenziert: «Das Thema Batterie und Speicher wird aus meiner Sicht heute etwas aufgebauscht. Alle sprechen davon, es handelt sich aber eigentlich nicht um einen eigentlichen Innovationssprung.» Andras Witzig von Vela Solaris erklärt: «Wir betrachten den Batterieboom mit etwas Zurückhaltung. Nicht dass wir ganz gegen Batterielösungen sind, aber unsere


Simulationssoftware zeigt, dass zum Beispiel mit dem Füllen des Speichers einer Wärmepumpe über den Tag der Strom vom Dach eines Einfamilienhauses bereits zu über 80 Prozent genutzt werden kann. Dazu ist lediglich eine Zeitschaltuhr notwendig.» Das Unternehmen hat rechtzeitig zur Intersolar die neue Version 6.1 der Simulationssoftware Polysun fertiggestellt, die auf die Energiespeicherung und die Optimierung des Photovoltaik-Eigenverbrauchs abzielt. In der Polysun-Simulationsumgebung, ist die Photovoltaik direkt mit dem thermischen Energiehaushalt verknüpft. Die neue Software-Version unterstützt wechselrichtergesteuerte Wärmepumpen, elektrische sowie auch thermische Speicherung von Überschussenergie und eine systemorientierte Effizienzoptimierung. Zudem können auch Smart-Meter-Messdaten eingelesen sowie synthetische Eigenverbrauchsprofile generiert werden. Folgende Elemente können alle in derselben Simulation miteinander wechselwirken: Photovoltaik Stromproduktion, Wechselrichter, Wärmepumpe, Eisspeicher, thermische Schichtenspeicher, Stromspeicherung in wiederaufladbaren Batterien (elektrische Akkumulatoren), Solarkollektoren und Wärmeübergabestationen. Interessante Finanzierung und Innovationen Solarstrom lässt sich heute in Deutschland bereits für 12 bis 15 Eurocents pro Kilowattstunde erzeugen und macht die Photovoltaik damit auch wirtschaftlich hoch interessant. Damit hat sich die Photovoltaik nicht nur als wichtige Säule der Energieversorgung

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Die Intersolar zeigte interessante Kombinationen von Photovoltaik und Elektromobilität. (Bilder: Solar Promotion GmbH)

der Zukunft etabliert – auch der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom wird damit angesichts steigender Strompreise für Industrie, Handwerk und private Haushalte zunehmend attraktiver. In sogenannten Bürgerenergiegenossenschaften können sich Bürger an Energieprojekten mittels neuen Finanzierungsformen beteiligen. Damit tragen sie zur dezentralen und unabhängigen Energiegewinnung auf lokaler und regionaler Ebene bei. Auch Stadtwerke nutzen vielfach die Energiewende als Chance, um als regionaler Versorger Zeichen für die Zukunft zu setzen. Zum Teil geschieht dies auch unterstützt durch Bürgerbeteiligungen oder durch Kooperationsverträge mit Photovoltaik-Unternehmen, wodurch sich wiederum ein breites Feld von Geschäftsmodellen öffnet. Auch dieses Jahr wurden innovative Unternehmen mit dem Intersolar Award 2013 ausgezeichnet. LG Electronics Deutschland aus Ratingen hat mit dem «Mono X NeoN» ein besonders leistungsfähiges Solarmodul entwickelt, das durch einen verbesserten Wirkungsgrad bei geringen Kosten überzeugt. Ermöglicht wird dies durch den Einsatz von n-type-Solarzellen, die das einfallende Son-

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nenlicht von zwei Seiten ausnutzen können (bifacial) und eine verbesserte Lichteinkopplung. Mit der Kombination von verschiedenen Technologien wird eine hohe Wirtschaftlichkeit des Solarmoduls erreicht. Schletter GmbH, Kirchdorf, ist mit der Entwicklung des «Smart PV Charge» ein intelligentes Ladeverfahren für den optimierten Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom in Kombination mit Elektromobilität gelungen. Eine Schnittstelle zwischen PV-Anlage, Energiemanager und Akkuspeicher eines Elektrofahrzeuges sorgt dafür, dass je nach Bedarf der Solarstrom sowohl für den Haushalt als auch zum «Betanken» des Fahrzeuges genutzt werden kann.

Radox SolarBox HM-Blue-Safety von Huber + Suhner.

SolarMax P-Battery von Sputnik Enginering.

Die Jury überzeugte, dass sich mit dem zeitlich flexiblen Ladevorgang und der zusätzlichen Speicherkapazität Eigenverbrauchsquoten von über 80 Prozent erzielen lassen. Die deutsche SMA Technology AG, Niestetal, hat mit dem «Sunny Boy Smart Energy» ein kompaktes, vollintegriertes Speichersystem konzipiert, welches sich schnell und einfach installieren lässt. Mit einer Speicherkapazität von 2 Kilowattstunden (kWh) eignet sich der Speicher ideal für den Gebrauch in Privathaushalten und ermög14 | Elektrotechnik 8/13

licht dort einen hohen Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom. Eine langlebige Lithium-Ionen-Batterie wirkt sich positiv auf die gesamtwirtschaftliche Betrachtung des Speichersystems aus und verringert dessen Ausfallrisiko. Die nächste Intersolar findet vom 4. bis 6. Juni 2014 wiederum in München statt. www.intersolar.de www.velasolaris.com Huber + Suhner Das Schweizer Unternehmen präsentierte ein innovatives Premiumprodukt für den PV-Markt. Die neue Anschlusslösung besteht aus der Basisdose Radox SolarBox HM und einer anwendungsspezifischen BlueBox, die per «plug & play» einfach installiert werden kann. Die BlueBox umschliesst eine SmartElektronik, die mit einem Sicherheitsschalter und drahtgebundener Kommunikation ausgestattet ist. Die Dose ist Bestandteil eines Sicherheitssystem für PV-Installationen des Partnerunternehmens Mersen. Das System erlaubt es, die Solarmodule für Wartungs- und Reparaturarbeiten über einen Hauptschalter spannungs- und stromfrei zu schalten. Ausserdem kann die Feuerwehr im Brandfall ohne Hochspannungsgefahr Löscharbeiten an der Anlage durchführen. Um der Entstehung von Bränden vorzubeugen, erfasst das gesamte Sicherheitssystem Lichtbögen an schlechten Kontaktstellen und fehlerhaften Schutzisolationen. Wird ein elektrischer Lichtbogen erkannt, schaltet der in der Dose eingebaute Leistungsschalter die verschiedenen Module automatisch ab und verhindert damit mögliche Schäden. Die integrierte Kommunikationseinheit erfasst Spannung, Stromstärke und Temperatur des Solarmoduls. Die BlueBox stellt durch hohe Wärmeableitung und die patentierte thermische Trennung zum Modul die zuverlässige Funktion der Elektronik über die gesamte Lebensdauer sicher. Zudem erfüllt sie die Anforderungen der Schutzklasse II und der Schutzart IP67. Mit einer maximalen Systemspannung von 1000 V und einer Stromstärke bis 12,5 A erfüllt die Dose alle PV-relevanten Anforderungen. www.hubersuhner.com Sputnik Engineering Das Bieler Unternehmen stellt die Wechselrichter der P-Serie vor. Durch den Einsatz der bewährten Heric-Topologie erreicht die SolarMax P-Serie

maximale Wirkungsgrade von bis zu 98 % und sichert dem Anlagenbetreiber schnellstmögliche Renditen. Zudem bietet Sputnik die kostenlose webbasierte Anwendung MaxView an. Das Tool erlaubt Anlagenbetreibern die langfristige und ortsunabhängige Überwachung ihrer privaten PV-Anlagen ohne zusätzlichen externen Datenlogger. Die Geräte der P-Serie können ausserdem mit einem Batteriesystem gekoppelt werden, dem sogenannten P-Battery Upgrade Kit. Dadurch kann die tagsüber generierte Sonnenenergie in einer Batterie zwischengespeichert und beispielsweise am Abend oder in der Nacht genutzt werden. Das P-Battery Upgrade Kit ist für Solaranlagen bis zu 6 kWp und somit in erster Linie für private Anlagen auf Ein- und Mehrfamilienhäusern konzipiert. Mit Hilfe von P-Battery kann der Eigenverbrauch bedeutend erhöht und im gleichen Zug das öffentliche Stromnetz entlastet werden. Die neue SolarMax RX-Serie mit Nennleistungen von 500 bzw. 600 kW für Solarparks ist mit ihrem modularen Aufbau flexibel einsetzbar und senkt Systemkosten grosser Utility-ScaleProjekte massgeblich. Gemeinsam mit dem Solarparkregler MaxWeb NX SPC kann darüber hinaus die Wirk- und Blindleistung des Kraftwerks direkt am Netz-Einspeisepunkt geregelt und somit ein wesentlicher Beitrag zur Netzstabilität geleistet werden. www.solarmax.com Viessmann Mit den neuen Solarpaketen stellte Viessmann preisattraktive und montagefreundliche Komplettlösungen für die solare Warmwasserbereitung in Einfamilienhäusern vor. Die Pakete bestehen aus zwei Flachkollektoren Vitosol 200-F und einem 250 Liter grossen, bivalenten Speicher-Wassererwärmer Vitocell 100-B. Die mitgelieferten flexiblen Anschlussleitungen sowie die Solar-Divicon mit integrierter Hocheffizienzpumpe und Solarregelung sind genau aufeinander abgestimmt und weitgehend vormontiert. Damit kann die Solarthermie in jedem Einfamilienhaus zur obligatorischen Ergänzung der Heizungsanlage werden. Mit Vitovolt 200 (Typ M270YC) bietet Viessmann ein neues, monokristallines Photovoltaikmodul mit überzeugenden Eigenschaften: • Leistungen bis 270 Wp • Für Photovoltaikmodule hohe Wirkungsgrade bis 16 %


Montagefreundliche Komplettlösungen von Viessmann.

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verfügbar ist. Der kompakte Akkublock ist in zwei Ausführungen mit einer entnehmbaren Kapazität von entweder 3,7 oder 7,4 kWh lieferbar. Das geschlossene System ist komplett wartungsfrei. www.viessmann.ch Meteotest Seit 25 Jahren bedient Meteotest mit dem Produkt Meteonorm die Solarszene mit zuverlässigen Wetterdaten für

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die Planung und Beurteilung ihrer Projekte. Was mit einfachen Mitteln und kleinen Datengrundlagen in der Schweiz begann, ist heute zu einer der weltweit führenden meteorologischen Referenzen in diesem Gebiet geworden. Meteonorm ermöglicht es, basierend aus Daten der Periode 1986 bis 2005, eine Zeitreihe der Einstrahlung für ein typisches Wetterjahr an jedem Standort auf der Welt zu berechnen. In München stellt Meteotest die neuste Version 7 ihrer globalen meteorologischen Datenbank Meteonorm zum ersten Mal vor. Die neue Version bietet dem Nutzer eine stark erweiterte Datenbasis mit mittlerweile 8300 Wetterstationen aus aller Welt sowie Satellitendaten für abgelegene Standorte. Zudem besticht die neue Version der Software durch ihre überarbeitete, professionell gestaltete Benutzeroberfläche die es dem Anwender erlaubt, intuitiv und schnell zu den gewünschten Resultaten zu kommen. Schliesslich wurden neue Features wie die Angabe einer standortspezifischen Unsicherheit der Resultate sowie die Einbindung von Climate Change-Szenarien implementiert. www.meteotest.ch


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Deckblockierung der kostendeckenden Einspeiseverütung (KEV) nun die Wahl zwischen der Einmalvergütung oder der KEV. Swissolar begrüsst diesen konstruktiven Kompromiss der beiden Räte. Erfreulich ist nach wie vor auch, dass mit dem neuen Gesetz ab 2014 ausdrücklich der zeitgleiche Eigenverbrauch des selbst produzierten Solarstroms zugelassen wird. In Kombination mit dem Eigenverbrauch bleibt das neue Fördermodell für alle Anlagenbesitzer interessant. Das 2014 in Kraft tretende Gesetz ermöglicht Tausenden von Hausbesitzern, GewerbetreibenDas Mehrfamilienhaus Setz, Rupperswil wurde mit dem Solarpreis 2012 ausgeden, Bauern und zeichnet. (www.solaragentur.ch) öffentlichen Institutionen einen Beitrag zum lagen, die nicht mehr die kostendecken- Umbau der Energielandschaft in der de Einspeisevergütung (KEV) sondern Schweiz zu leisten. Die zusätzliche Enteine Einmalvergütung erhalten sollen, lastung von der KEV-Umlage für bereinigt. Für Anlagen zwischen 10 und Grossverbraucher ist akzeptabel, da nur 30 Kilowatt haben die Anlagenbesitzer eine begrenzte Zahl von Firmen und Mit der Annahme im Ständerat wurde die unterschiedliche Haltung der beiden Räte betreffend der Grösse der Solaran-

nur bei Durchführung von Massnahmen zur Stromeffizienz davon profitieren kann. Aktuell liegen auf der Warteliste 23 400 projektierte Anlagen für erneuerbare Energien brach. Diese könnten zusammen eine Jahresproduktion von deutlich über vier Milliarden Kilowattstunden Strom erbringen – das entspricht der Hälfte der Produktion von Leibstadt, dem grössten AKW der Schweiz. In diesem Jahr erhält gemäss Bundesamt für Energie nur gerade ein Zehntel dieser Anlagen einen positiven KEV-Bescheid. Eine Entdeckelung der KEV ist daher mehr als notwendig. 80 % der Solaranlagen auf der KEVWarteliste wurden von Privaten eingegeben, dies im Glauben, dass das Fördersystem des Bundes zuverlässig funktionieren wird. Vor diesem Hintergrund hat Swissolar die Bürgerbewegung Pro Solar gegründet, die solarinteressierten Bürgern eine Informationsplattform bietet.

www.swissolar.ch www.pro-solar.ch

Stromverbrauch 2012 um 0,6 % gestiegen Der schweizerische Elektrizitätsverbrauch (Endverbrauch = Landesverbrauch nach Abzug der Übertragungsund Verteilverluste von 4,4 Mrd. kWh) stieg 2012 um 0,6% auf 59,0 Mrd. kWh (2011: 58,6 Mrd. kWh). Die stärkste Zunahme ergab sich mit +1,9 % im ersten Quartal, in den übrigen Quartalen veränderte sich der Stromverbrauch im Vergleich zu den Vorjahresquartalen weniger stark mit +0,4 % (2. Quartal), –0,6 % (3. Quartal) und +0,6 % (4. Quartal). Zurückzuführen ist die starke Zunahme im ersten Quartal auf den sehr kalten Februar (Kältewelle) sowie auf den zusätzlichen Tag im Februar (Schaltjahr). Dieser zusätzliche Tag bewirkte eine Zunahme des Elektrizitätsverbrauchs 2012 von ca. 0,3 %. Der Elektrizitätsverbrauch wird von drei Faktoren massgeblich beeinflusst: • Wirtschaftsentwicklung: Das Bruttoinlandprodukt (BIP) nahm 2012 um 1,0 % zu (Quelle: Staatssekretariat für Wirtschaft, SECO). • Bevölkerungsentwicklung: Das Bundesamt für Statistik (BFS) hat noch keine

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offiziellen Daten zur Entwicklung der Wohnbevölkerung im Jahr 2012 publiziert, doch gemäss BFS soll die Bevölkerung der Schweiz ab 2010 um rund 0,9 % pro Jahr ansteigen. • Witterung: 2012 nahmen die Heizgradtage gegenüber dem Vorjahr um 11,7% zu. Da knapp 10 % des Stromverbrauchs für das Heizen verwendet werden, steigt damit auch der Stromverbrauch an. Die Elektrizitätsproduktion (Landeserzeugung vor Abzug des Verbrauchs der Speicherpumpen von 2,4 Mrd. kWh) des schweizerischen Kraftwerkparks stieg 2012 um 8,2 % auf 68,0 Mrd. kWh (2011: 62,9 Mrd. kWh). Nach dem Rekordjahr 2001 ist dies das zweithöchste jemals erzielte Produktionsergebnis. In jedem Quartal des Jahres lag die Inlanderzeugung über den entsprechenden Vorjahreswerten (+ 6,1%, +14,4 %, +8,4 % und +3,8 %). Die Wasserkraftanlagen (Laufkraftwerke und Speicherkraftwerke) erzeugten aufgrund der grossen Nieder-

schlagsmengen und den überdurchschnittlich grossen Schneemengen in den Bergen 18,1% mehr Elektrizität als im Vorjahr (Laufkraftwerke +21,0 %, Speicherkraftwerke +15,8 %). Im Sommer betrug die Produktionszunahme der Wasserkraftwerke 20,4 %, in den beiden Winterquartalen 15,1%. Die Stromproduktion der fünf schweizerischen Kernkraftwerke sank um 4,8 % auf 24,3 Mrd. kWh (2011: 25,6 Mrd. kWh), obwohl das Kernkraftwerk Mühleberg einen neuen Produktionsrekord vermeldete. Die Verfügbarkeit des schweizerischen Kernkraftparks lag bei 84,9 (2011: 89,3 %). Am gesamten Elektrizitätsaufkommen waren die Wasserkraftwerke zu 58,7 %, die Kernkraftwerke zu 35,8 % sowie die konventionell-thermischen und anderen Anlagen zu 5,5 % beteiligt. Bei Importen von 86,8 Mrd. kWh und Exporten von 89,0 Mrd. kWh ergab sich 2012 ein Exportüberschuss von 2,2 Mrd. kWh. www.bfe.admin.ch/energie


An seiner Generalversammlung im Mai 2013 forderte der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, die zukünftige Versorgung mit einem zeitlich und inhaltlich abgestimmten Ausbau von Produktion, Netz und Speicherung zu sichern. Er spricht sich für gestraffte Verfahren, gegen die Laufzeitbeschränkung bei Kernkraftwerken sowie für das Stromabkommen mit der EU und einen offenen Markt aus. Kurt Rohrbach, VSE-Präsident, plädiertet dafür, die Zeit für Massnahmen zu nutzen, die offensichtlich der raschen Umsetzung dienen. Gleichzeitig warnte er angesichts der weltweiten Entwicklungen in der Energieversorgung vor energiepolitischen Paukenschlägen. Derzeit wenig abschätzbar sei die Wirkung der Schiefergas-Exploration in den USA auf die Weltwirtschaft und die Position Europas. Die Zielkonflikte, die die Neuausrichtung der Energiepolitik mit sich bringt, müssen von Gesellschaft und Politik entschieden und getragen werden. Bis tragfähige Kompromisse stehen, solle die Strombranche rasch unbestritten umsetzbare Vorhaben angehen, so Rohrbach weiter. Der VSE fordert, Verfahren für den Aus- und Umbau von Produktionsanlagen und Netzen zu straffen und zu vereinfachen, damit Wirtschaftlichkeit gewährleistet ist und Investitionen möglich sind. Die Laufzeiten der bestehenden Schweizer Kernkraftwerke sollen sich entsprechend der Energiestrategie 2050 des Bundesrats allein nach sicherheitstechnischen und wirtDominique Gachoud, Vizepräsident VSE. schaftlichen Kriterien richten. Der Auf- und Ausbau eines intelligenten Stromnetzes Smart Grid, helfe neue erneuerbare Energien ins Netz zu integrieren und soll den dazu nötigen Ausbau optimieren. Mit dem Entscheid des Bundesrates zu einer angemessenen Verzinsung des investierten Kapitals sei eine erste Hürde beseitigt. Wichtiger Pfeiler für die langfristige Gewährleistung einer wirtschaftlich tragbaren Versorgung der Schweiz sei ein Stromabkommens mit der EU. Die energiepolitischen Ziele des Bundes lassen sich zudem nur eingebettet im europäischen Umfeld realisieren. Damit einher gehe auch ein offener Strommarkt. Die nötigen Prozesse sollen so einfach wie möglich gestaltet werden. Die VSE-Generalversammlung wählte neu Hans Schulz, Axpo, Benoît Revaz, Alpiq, Dominique Gachoud, Groupe E und Alfred Bürkler, Swisspower Netzwerk, in den Vorstand. Dominique Gachoud übernimmt neu das Vizepräsidium von Pierre-Alain Urech, Romande Energie, der sein Amt als Vizepräsident nach der dritten Amtszeit statutengemäss niedergelegt hat. Gachoud wird die Interessensgruppierung Regiogrid, den Verband kantonaler und regionaler Energieversorger vertreten.

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Elektroinstallateure erzielen Einkaufsvolumen von 718 Millionen Franken Wirtschaft & Verbände

Im Jahr 2012 wussten die Schweizer Elektroinstallationsfirmen erneut die Chancen zu nutzen, die ihnen der anhaltende Boom der Bauwirtschaft bot. Die Genossenschafter der Schweizerischen Elektro-Einkaufs-Vereinigung eev erzielten bei den Vertragspartnern ein Einkaufsvolumen von 718 Millionen Fran-

zehn grössten Genossenschaften der Schweiz – hinter den Grossunternehmen wie Migros, Coop oder Fenaco. «Auch für das laufende Jahr sind die Aussichten gut», sagte eev-Verwaltungsratspräsident Hansueli Rechsteiner an der Generalversammlung in Genf. Nach neun Jahren kontinuierlichen Wachstums

An ihrer Generalversammlung in Genf präsentierte die eev einen erfreulichen Jahresabschluss 2012 und die Partnerfirmen Produktneuheiten.

ken. Es erreichte damit fast den Rekordwert des Vorjahres (723 Millionen Franken). Mengenmässig ist die eev in allen Geschäftsbereichen weiter gewachsen: Installation, Kabel, Haushaltgeräte, Telekommunikation und Beleuchtung. Insbesondere im Bereich Installation konnten die Marktteilnehmer von den günstigeren Preisen im Euroraum profitieren, was – in Franken gerechnet – zum tieferen Einkaufsvolumen führte. Die eev zählt weiterhin zu den

zeigt sich die Schweizer Bauwirtschaft weiterhin in starker Verfassung. Dies beschert den Elektroinstallationsfirmen ein hohes Auftragsvolumen. Als Gründe für die starke Neubau- und Sanierungstätigkeit nannte Hansueli Rechsteiner die nach wie vor sehr tiefen Hypothekarzinsen und die Zuwanderung in die Schweiz. In den Tourismuskantonen wird die Bauwirtschaft jedoch in den nächsten Jahren wohl einen Dämpfer erleiden. Schon heute spüren Elektroinstallateure in die-

sen Regionen die negativen Auswirkungen der Zweitwohnungsinitiative. Die eev feiert 2013 ihr 90-Jahr-Jubiläum. Seit 1923 engagieren sich die eev-Genossenschafter mit vereinten Kräften für die Stärkung der Elektrobranche. In den 90 Jahren seit der Gründung stieg die Mitgliederzahl von knapp 60 auf rund 1850 Unternehmen, die über 30 000 Mitarbeitende und Lehrlinge beschäftigen. Aus den 35 Lieferanten, mit denen die eev im ersten Jahr Verträge abgeschlossen hatte, wurden über 120 Vertragspartner. Zum Jubiläum zahlt die eev den Genossenschaftern eine Zusatz-Umsatzrückvergütung aus. Damit erhalten die Genossenschafter dieses Jahr eine Umsatzrückvergütung von insgesamt 16 Millionen Franken. 2013 steht für die eev unter dem Motto «stark vernetzt». «Die eev ist seit 90 Jahren ein erfolgreiches Netzwerk von Genossenschaftern – und eines zwischen Elektroinstallateuren und Lieferanten», sagte Erich Kähr, eev-Direktor. Die eev werde ihr Branchennetzwerk weiter ausbauen, etwa durch die Organisation attraktiver Veranstaltungen zur Netzwerkpflege. Die eev und der Kantonal-Bernische Verband der Elektroinstallationsfirmen (KBVE) planen eine gemeinsame Liegenschaft in Urtenen-Schönbühl bei Bern. Im Gebäude wird die eev Mitte 2015 ihren neuen Geschäftssitz und der KBVE ein Ausbildungszentrum für Lehrlinge einrichten. www.eev.ch

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Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände bündelt Interessen Initiiert wurde die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände von erfahrenen Branchenvertretern bedeutender Verbände. Sie sind der festen Überzeu-

nik enthalten, damit die Energiewende möglich wird. Architekten und Bauherren sind sich oft nicht bewusst, welche Chancen sie mit einer koordinierten

Mitglieder im Ausschuss (von links): Andreas Bayer, Magnus Willers (Geschäftsstelle), Jürgen Baumann, Stephan Peterhans, Markus Weber (Vorsitz), Alfred Freitag, Pierre Schöffel (stellvertretend für Peter Scherer), Martin W. Bänninger. Nicht auf dem Bild: Jürg Grossen (Nationalrat).

gung, dass Gebäudetechnik einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 leisten kann und muss. «Der Einfluss der Gebäudetechnik wird heute noch zu wenig wahrgenommen, obwohl in der Schweiz die Gebäude 46 % des Gesamtenergieverbrauchs und rund 40 % der CO2Emissionen verursachen», erklärt Alfred Freitag, Ressort Verbände und Normen beim Fachverband für Komfortregelung (FKR). Dieser Meinung schliesst sich Markus Weber, Präsident des Fachvereins Gebäudetechnik und Energie (SIA FGE) an: «Das neue Energiegesetz muss Elemente zur Gebäudetech-

und integrierten Gebäudetechnik haben. Ein Gebäudetechnik-Programm hilft ihnen, die richtigen Schritte im Sinne der Energiestrategie 2050 zu tun.» Bisher 31 Verbände aus der Schweiz haben sich zur Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände zusammengefunden. Deren Vertreter trafen sich kürzlich zur Konstituierung der Vereinigung. Die Agendaschwerpunkte waren die Vorstellung des Strategiepapiers, das 5Punkte-Programm sowie die Wahl der Organe. Markus Weber, Vorsitzender, informierte die anwesenden Verbandsvertreter über Ambitionen und Ziele

der Interessengemeinschaft. Ziel ist ein Gebäudetechnik-Programm zur erfolgreichen Umsetzung der Energiestrategie 2050, welches als Basis für Forderund Förderprogramme des Bundes und der Kantone dienen soll. Unmittelbar soll ein 5-Punkte-Programm die adäquate Berücksichtigung der Gebäudetechnik im neuen eidgenössischen Energiegesetz sicherstellen. Ein Gebäudetechnik-Programm mit konkreten Massnahmen und Potenzialangaben zu Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und CO2-Reduktion wird in den fünf Bereichen Planung, Produkte/Komponenten/Systeme, Ausführung, Betrieb und Bildung angestrebt. Während die einzelnen Verbände ihre Kompetenzen in das Programm einbringen, übernimmt die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände die Gesamtkoordination. Die Mitglieder des Ausschusses sind Branchenkenner und motiviert, mit der Gebäudetechnik einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 zu leisten. Mit Jürg Grossen, Nationalrat und Geschäftsführer, hat die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände zudem die erforderliche Verbindung zu den politischen Instanzen. Die Vereinigung will bis September 2013 das 5-Punkte-Programm ausarbeiten und danach dem Parlament vorstellen. ■

Energieeffizienz als Berufung Die ständige Verbesserung von Energieeffizienz ist eine grosse technische Herausforderung und beschäftigt zahlreiche Akteure aus der Wirtschaft sowie Forschung und Entwicklung. Auch die Gebäude Netzwerk Initiative GNI, der Verband für Gebäudeautomation (GA) und intelligentes Wohnen, konzentriert seine Aktivitäten auf die Energieeffizienz. Das Energiesparpotenzial, das mit einer intelligenten Vernetzung von Gebäuden genutzt werden könnte, werde leider noch nicht überall erkannt oder unterschätzt. Deshalb werde der GNI weiterhin ein breites Publikum für die Gebäudeautomation und ihr Sparpotenzial sensibilisieren und die Branche animieren, sich an Förderprojekten zu beteiligen, so der GNI an seiner kürzlichen Generalversammlung im Forschungszentrum ABB in Baden-Dättwil.

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Die GNI hat sich zum Ziel gesetzt, das umfangreiche Sortiment an Gebäudeautomationslösungen besser bekannt zu machen. Denn diese verfügen über das gleiche Sparpotenzial wie Isolationen, seien aber oft günstiger und mit weniger Aufwand realisierbar. Der Vorteil der Technik ist, dass sie dem Gebäude «beibringen» kann, sich den Aktivitäten der Bewohner anzupassen. Ein intelligentes Gebäude verbraucht zum Beispiel nur noch dann Energie, wenn dies Sinn macht und einen Nutzen bringe. Die zahlreichen bereits bestehenden Kommunikationskanäle der GNI wie Seminare und Tagungen für den Erfahrungsaustausch werden im Verlauf des nächsten Jahres durch zwei Broschüren zu Gebäudeautomation und Energieeffizienz ergänzt – eine für ein breites

Publikum zum Thema Wohnbau, die andere für Investoren und Spezialisten zum Zweckbau. Geprüft werde ein gemeinsamer Stand an der Swissbau 2014 mit GNI-Mitgliedern. Wichtig sei die weitere Zusammenarbeit mit Minergie für die Weiterentwicklung des Moduls «Raumkomfort», denn damit würden auch «aktive» Sparmassnahmen in Minergie-Konzepte integriert. Automationssysteme der Hersteller Siemens, Kieback & Peter sowie ABB seien bereits zertifiziert worden. Die GNI bereitet die Ausbildung zum Gebäudeautomatiker mit eidgenössischem Fachausweis vor, denn die Branche brauche gut ausgebildete Fachleute.

www.g-n-i.ch


Aussteller präsentieren ihre Neuheiten und Kompetenzen

Die ineltec gilt als die grösste und bedeutendste Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur der Schweiz. 93 Prozent der Besucher stammen aus der Schweiz, doch auch Fachleute aus dem nahen Ausland reisen an die Messe. An der diesjährigen ineltec werden 230 Aussteller und 19 000 Besucher erwartet. Diese Zahlen unterstreichen die Bedeutung der ineltec als wichtige Informationsplattform und als Branchentreffpunkt. Im Hinblick auf die Messe zeigt ET auf den folgenden Seiten einige herausragende Lösungen. Während vier Tagen, vom 10. bis 13. September 2013, werden sich die Fachleute aus der Gebäude- und Infrastrukturtechnik an der ineltec treffen. Im Fokus steht die neue Energiepolitik des Bundes sowie das damit verbundene Streben nach mehr Energieeffizienz in der Gebäude- und Infrastrukturtechnik. Der Beleuchtungsmarkt wird angetrieben durch die LED-Technologie, die sich in den letzten Jahren massiv weiterentwickelt hat und mit geringem

Energieverbrauch und langer Lebensdauer überzeugt. Doch die neue Technologie bringt auch neue Herausforderungen mit sich. Fachleute aus der Branche informieren dazu am Lichttag vom 12. September im ineltec-Forum. Die wachsenden Datenmengen und der Vormarsch der Mobilkommunikation stellen hohe Ansprüche an Netz und Technik. Neue Chancen liegen in der intensivierten Zusammenarbeit der Branchenpartner. Das gilt genauso für

Ineltec

Treffpunkt ineltec das Potenzial der Gebäudeautomation für Energieeffizienz und Komfortgewinn. Auch in diesem Segment präsentieren die Branchenleader neuste Anwendungsmöglichkeiten. Zudem können sich Besucher/-innen in den Vortragsreihen zu Gebäudeautomation und Smart Grid am Netzwerktag vom 11. September im ineltec-Forum vertieft informieren. www.ineltec.ch

Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur • 10.–13. September • Dienstag bis Donnerstag, 9–18 Uhr, Freitag bis 16 Uhr • Messe Basel, Halle 1 • Gebäudeautomation, Elektroinstallation, Energieübertragung, -verteilung, -optimierung, Kommunikationssysteme, Netzwerktechnik, Lichtund Beleuchtungstechnik, Messen und Prüfen • Lichttag: 12. September • Fokus Gebäudeautomation, Vortragsreihe: 10.–12. September • Fokus Netzwerktechnik, Vortragsreihe am 11. und 13. September • Fokus Solarenergie und Smard Grid, Vortragsreihe: 13. September

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Schweizer LED-Produkte, neue Butler, … und exklusive Partner am Stand der Elbro AG

Elbro AG: Stand voller Neuheiten Auch an der diesjährigen Ineltec stellt die Elbro zukunftsweisende Innovationen im Bereich Mess-, Schalt- und Beleuchtungstechnik sowie in der Telematic vor. In ihrem Schwerpunktbereich LED-Technik, überraschen die neuen LED-Strahler. Die Produktfamilie der LED-Strahler setzt neue Standards im Bereich Design und Zuverlässigkeit. Allen Modellen gemeinsam ist die neue Bauform mit optimierter Wärmeableitung und IPSchutz. Bei den neuen HochleistungsStrahlern (100 W bis 320 W) wird ganz bewusst auf die Verwendung hochwertiger Komponenten gesetzt und die Produktion hier in der Schweiz sorgt für qualitativ erstklassige Produkte mit Zusatzfunktionen wie z. B. Einzelan-

steuerung der LEDs. Bei den Leuchtmitteln sind die neuen leistungsstarken 14 W (1350 lm) und 20 W (1930 lm) R7s-Einsätze eine echte Alternative für die Umrüstung bestehender HalogenStrahler. Auch für den Innenbereich bietet die Elbro einen dimmbaren R7s mit warmweissem Licht. Im Bereich E27 folgt mit dem «Magic Bulb» eine Weltneuheit. Eine intelligente Birne mit integriertem HF-Sensor und abgedimmter «Nachtbeleuchtungsfunktion». Abgerundet wird das umfassende LED-Programm durch die neuen Ecoline SMD T8 LED-Röhren. Ebenso ist ein komplett neues Sortiment von Bewegungs- und Präsenzmeldern der Firma Grässlin am Stand zu sehen. Butler: Steuerung über GSM Mit gleich zwei Neuheiten wartet die Elbro Butler-Familie auf: der SMSB482 sowie der SMSB221T. Beim SMSB482

handelt es sich um den Nachfolger des schon bekannten SMSB48. Der neue SMSB482 hat diverse zusätzliche Funktionen erhalten wie ein Display, eine USB-Schnittstelle, zwei zusätzliche analoge Eingänge, ein Data-LoggerSystem und noch vieles mehr. Erfolg mit Elbro-Erdtester Im Bereich Messtechnik geht mit dem neuen ET09-PRO1 die Erfolgsgeschichte der Elbro-Erdtester bereits in die 3. Generation. Wie schon der ET09-SIL (im Bereich ‹ 2 Ohm) ist der ET09-PRO1 das ideale Gerät zur schnellen Überprüfung von Schutzleitern (NIV/NIN) im Bereich ‹ 1 Ohm. Mit dem BM197 wird das erste und einzige Zangenmultimeter der höchsten Schutzkategorie CAT IV 1000 V gezeigt. Verschiedenes und Partner Neben dem umfassenden Programm des «Global Player» Nexans sind in der Telematic-Abteilung das Elbro eigene ITplus-System mit der ganzen Bandbreite von CAT 6, CAT 6A und CAT 7A zu sehen. Darüber hinaus können sich Besucher über Produkte der exklusiven Partner Grässlin, Metz-Connect (btr), Merten und Sontheimer informieren. Elbro AG 8162 Steinmaur Tel. 044 854 73 00 www.elbro.com Halle 1.1, Stand C128

An der Ineltec in der Halle 1.1 am Stand C128 zeigt die Elbro viele Neuheiten im Bereich LED-Leuchten und LED-Lampen, auch aus Schweizer Produktion.

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Verbrauchsdaten erfassen, archivieren, darstellen und kommunizieren

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Skalierbare EnergieOptimierung Am Anfang jeder Optimierung steht der Wille etwas zu bewegen. Die Energiestrategie 2050 des Bundes sieht vor, den Verbrauch zu reduzieren und weitgehend aus erneuerbarer Quelle zu nutzen. In vielen Industrie- und Gewerbebetrieben ist heute meist noch unbekannt, wo und wie viel Energie im Detail tatsächlich verbraucht wird. Da gerade die elektrische Energie langfristig teurer wird, ist dies ein Spiel mit dem Feuer. Immer mehr Betriebe erkennen, dass frühes Handeln die Energiekosten positiv beeinflusst und dadurch wertvolle Unternehmensressourcen spart. Die für das Elektrogewerk geschaffenen S-Energy-Geräte sind für den Start in die Energie-Optimierung geeignet. S-Energie Zähler Die sehr kompakte Bauform der Elektrozähler von Saia-Burgess Controls AG sind bestens geeignet, um die Messgeräte auf kleinstem Raum unterzubringen. Dadurch ist es möglich, Zähler auch in bestehenden Schaltschränken nachzurüsten. Als direktmessende (65A) oder Wandler (> 1500 A) Zähler bilden

sie die Grundlage zum Energie-Monitoring. Die 1- oder 3-Phasen Energiezähler sind ideal für den Einsatz in industrieller oder gebäudetechnischer Infrastruktur und garantieren, aus Schweizer Produktion, hohe Zuverlässigkeit und Langzeitstabilität. Für die diversen Kommunikationsstandards sind Geräte mit S0-Puls, M-Bus, ModBus oder S-Bus erhältlich. Für bestehende, ältere Zähler stehen zudem Kopplergeräte zur Verfügung.

Saia Energy Manager Die S-Monitoring-Produkte sind zur Energie-Visualisierung sowie der sukzessiven Optimierung direkt aus der Verpackung einsatzbereit und lassen sich ohne Programmierung mit den Elektrozählern verbinden. Eine Visualisierung startet sofort nach dem einschalten und stellt die Verbrauchswerte auf dem Touchscreen (verfügbar in 5", 10" und 12") in umfangreichen Grafiken als Tages-, Wochen-, Monats- und Jahresverbrauch zur Verfügung. Jeder Energy Manager kann auch via Standard-PC mit Internet-Browser bzw. Smart-Tablets/-Phones zur (Fern)-Bedienung genutzt werden. Saia PCD1.E-Controller Für interessierte Fachfirmen mit Wunsch zu mehr Individualität, gibt es die Visualisierung «S-Monitoring» auch in Verbindung mit der frei programmierbaren SPS-Technik. Die Hardwareplattform Saia-PCD1.E ist sehr leistungsfähig und lässt viel Raum

für funktionale Erweiterungen über den gesamten Lebenszyklus einer Anlage. Die vorinstallierte Kernapplikation «S-Monitoring» zur Visualisierung der Energie, kann mit der EngineeringSoftware Saia PG5 Controls Suite jederzeit um eigene Funktionen erweitert werden. Dies gilt als Voraussetzung für Systemausbauten die zum Zeitpunkt der Installation noch nicht absehbar waren oder zusätzliche Wünsche der Betreiber erfüllen sollen. Zudem ist das Gerät im elektroverteiler-konformen Gehäuse lieferbar und dadurch für jede Art der Nachrüstung geeignet.

Saia-Burgess Controls AG 3280 Murten Tel. 026 672 72 72 www.saia-pcd.ch Halle 1.1, Stand D142

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Sicherheit, garantierte Langzeitverfügbarkeit, hohe Flexibilität und Skalierbarkeit, volle Ausschöpfung

Einfach integrierbar Beckhoff zeigt seine PC-basierte Steuerungstechnik für Gebäude, Infrastruktur, Wasser- und Energieversorgung. Die offenen, auf Standards basierenden Automationslösungen bieten grossen Kundennutzen sowie robuste und effizienzoptimierende Steuerungskonzepte – von der integralen Gebäudeautomation bis hin zur Prozessdatenerfassung. Die Beckhoff-Steuerungstechnik lässt sich durch die Unterstützung aller gängigen Kommunikationsstandards von der Leit- bis in die Feldebene besonders einfach integrieren. Leistungsstarke Room-Controller Mit dem neuen Raum-Controller BC9191-0100 erweitert Beckhoff sein Spektrum an kompakten Geräten zur Raumautomation in Richtung grösserer Anwendungsprogramme und verein-

Die BACnet/IP-Lösung ist auf jedem Beckhoff-IPC lauffähig.

fachter Kommunikation zu weiteren Aggregaten über Bussysteme. Der Controller verfügt über eine integrierte SPS und die für die Raumautomation notwendigen Sensor-/Aktor-Interfaces. So ist er als autarke Steuerung oder als dezentraler Controller einsetzbar. Weiterhin integriert er ein RS485-Subinterface, um beispielsweise Raumbediengeräte, Wetterstationen oder elektrische Türöffner über serielle Protokolle, wie z. B. Modbus-RTU, anzuschliessen. Die Parametrierung der Kommunikation erfolgt einfach über die im Funktionsumfang der Automatisierungssoftware TwinCAT enthaltene Modbus-RTUBibliothek.

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Beckhoff-BACnet-Controller Beckhoff erfüllt mit den Geräteserien CX90xx und CX50xx alle Anforderungen der weltweiten BACnet-Norm ISO 16484-5:2010 und bietet damit eine skalierbare Steuerungsplattform für die gewerke- und herstellerübergreifende Gebäudeautomatisierung. Es wurden zahlreiche, zusätzliche Funktionalitäten, die über die Anforderungen an BACnet-Building-Controller hinausgehen, realisiert. Durch die Integration des BACnet-Protokolls in den TwinCAT System Manager ist die effiziente Konfiguration der I/OBusklemmen und der BACnet-Devices mit einem Werkzeug möglich. Die Funktionalität «Automapping» erlaubt ein komfortables Arbeiten und verkürzt die Entwicklungszeit. Die Beckhoff-Lösung basiert komplett auf Eigenentwicklung, so dass ein hohes BACnet-Know-how vorhanden ist. Smart Grid meets PC-based Control Ein Smart Grid beschreibt die Vernetzung und Steuerung von Stromerzeugern, elektrischen Betriebsmitteln der Energieverteilungsnetze, Energiespeichern und elektrischen Verbrauchern. Kernpunkt ist dabei die Standardisierung der Kommunikation zwischen den einzelnen Teilnehmern. Da sich viele Standards aktuell noch in der Definiti-

Raum-Controller BC9191-0100.

on befinden, ist eine offene und flexible Steuerungsplattform von entscheidenderer Bedeutung. Beckhoff bietet hier mit kompakten Embedded-PCs und der Automatisierungssoftware TwinCAT die optimalen Voraussetzungen. Schon heute findet man in vielen Applikationen, die ein Smart Grid in der Zukunft prägen werden, PC-basierte Steuerungen von Beckhoff, zum Beispiel in Gebäuden, Windkraftanlagen, Blockheizkraftwerken, Wasserkraftwerken oder Unterstationen in den Energienetzen. Kompakte M-Bus-Lösung Der Kern moderner, auf Energieeffizienz ausgelegter Gebäudeautomatisierung ist das Erfassen von Energieverbrauchsdaten. Mit den Beckhoff-Busklemmen kann die Messung aller relevanten elektrischen Daten des Versorgungsnetzes direkt im I/O-System erfolgen. Die M-Bus-Masterklemme KL6781 erweitert das Angebot an Energiemessklemmen: Strom-, Wasser-, Gas- oder Energiezähler mit M-BusSchnittstelle werden einfach in das feldbusunabhängige Busklemmensystem integriert und machen externe M-BusGateways überflüssig.

Beckhoff Automation AG 8200 Schaffhausen www.beckhoff.ch Halle 1.1, Stand C135


Intelligente Verkabelungslösungen

Als kompetenter Entwickler von Verkabelungssystemen bietet BKS KabelService AG seit über 25 Jahren Lösungen für alle Ansprüche der Informationstechnologie – sowohl für Anwendungen im Office-Bereich, für die Industrie, für Rechenzentren als auch für den Home-Bereich. BKS bietet ein breites Sortiment an passiven Netzwerklösungen in Kupfer und Glasfasertechnik/LWL. Massgeschneiderte kundenspezifische Lösungen können mit dem langjährigen Fach- und Anwendungswissen kompetent umgesetzt werden. Mit Gesamtlösungen sichert BKS auch die erforderliche Beratung und Service vor, während und nach der Planungsphase sowie bei der Umsetzung. Die durch BKS angebotenen «swiss made»-Verkabelungssysteme sind dank der umfassenden Lagerhaltung immer verfügbar. Die direkte Betreuung und Beratung der Kunden garantieren kurze Liefertermine. LAN im Office Dank der Flexibilität der EthernetTechnologie ist ein ständiger Ausbau von Kommunikationsnetzwerken möglich. Für Banken, Versicherungen, Universitäten, Krankenhäuser, Flughäfen und für viele andere Netzwerknutzer sind hochklassige und hochverfügbare Netzwerke die Basis für einen einwandfreien Betrieb und den wirtschaftlichen Erfolg und somit ein Muss. LWLTechnologie für den Backbone und Kupfer-Lösungen zum Anwender sind heute die optimalsten und kostengünstigsten Netzwerklösungen. Solche Verkabelungen bieten nicht nur die Möglichkeit der Vernetzung von PCs und Druckern, sondern auch der IP-Telefonie. Nebst CATV-Lösungen sind weiterhin PoE (Power over Ethernet) und das PoE+ zur Versorgung von Endgeräten wie Web-Kameras, IP-Telefonie und Notebooks mit Strom und Spannung über die strukturierte Verkabelung in Kupfer möglich. Eine richtige Wahl der Komponenten ermöglicht auch grosse Schritte in Richtung «Green-IT», denn solche Anschlusssysteme bieten nebst den normalen Eigenschaften auch die Möglichkeit des Ca-

Netzwerklösungen und Beratung am BKS-Stand der ineltec.

blesharings hin bis zur Paarebene und damit der Reduzierung der Anschlusspunkte, Kabel, Verteiler usw. Solche Reduktionen vermindern Brandlasten von Gebäuden und sind ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Personensicherheit in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Räumen. Daraus resultiert ein schonungsvoller Umgang mit den immer knapper werdenden Ressourcen bei gleichzeitiger Kosteneinsparnis. LAN im Home Entgegen den Hauptanwendungen des LAN Office-Bereiches stehen im Home-Bereich Multimedia-Anwendungen im Vordergrund. Dienstneutrale breitbandige Multimediaverkabelungen wie das BKS HomeNet bieten die optimale Plattform für das Verschmelzen von Informations- und Kommunikationstechnik am Heimarbeitsplatz. Das Angebot an netzwerkfähigen Komponenten steigt laufend. Dies macht den PC zum Fernseher, das Fernsehgerät zum Internetzugang mit Playstation und die Musikanlage zum Speicherplatz von MP3-Files. Data Center-Lösungen In Rechenzentren und Speichernetz-

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Plug in High-Tech werken werden in grossen Unternehmen höchste Anforderungen an die Verkabelungslösungen gestellt. Hohe Datenraten von 10 bis 100 Gbit/s sind gefordert. Redundante, flexible und ausfallsichere Netze sind nebst Preis und Leistung die Hauptforderungen an solche Netze. Treten Flaschenhälse auf, so sind diese heutzutage insbesondere im Bereich der Server oder eines Switches zu orten. Engpässe bilden sich jedoch zunehmend auch in Rechenzentren. Hier geht es um 100 %ige Anwendersicherheit, um Vorbildfunktion bezüglich Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit. Lange Laufzeiten, hohe Performance und Investitionssicherheit sind eine Grundvoraussetzung. Das erfordert eine konsequente Kundenorientierung und ein kontinuierlicher Ausbau in die Infrastruktur.

Anschlussmodul von BKS erlaubt seit Jahren auch 40 GBase-T.

Das Gebäudeverkabelungs-System MMC3000pro von BKS bietet genügend Reserven für künftiges Wachstum. Kein anderes System der Kat. 7A erreicht 2400 MHz. Und wenn 10 GBit Ethernet heute eine Selbstverständlichkeit sind, so sichert das Steckersystem MMC3000pro die notwendige Bandbreite für kommende 40-GBit-Ethernet-Anwendungen und ist auch bereit für 100 GBit.

BKS Kabel-Service AG 4552 Derendingen info@bks.ch www.bks.ch Halle 1.1, Stand D102

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Gebäudeautomation von unterwegs mit Smartphone steuern

Intelligent steuern mit xComfort App Als diversifizierter Hersteller von Energiemanagementlösungen macht Eaton jetzt das drahtlose Gebäudeautomatisierungs-System xComfort per Smartphone-App von überall aus steuerbar. Damit wird es für Anwender noch einfacher, nachhaltiges Energiesparen und zukunftsweisenden Wohnkomfort zu verbinden. Wohnungsbesitzer können Einstellungen für Licht- und Heizungssteuerung, Sicherheit und Sonnenschutz bequem mit dem eigenen Smartphone vornehmen – mobil im eigenen Haus oder auch weltweit von unterwegs. Dank

Home Controllers in das xComfortSystem ermöglicht die bequeme Steuerung mit dem Smartphone und den neuen Eaton-Apps von unterwegs. Nutzer können sich jederzeit mobil einen Überblick verschaffen, was in ihrem

Komfort, Sicherheit, Energieeffizienz – Gebäudeautomation von unterwegs mit xComfort von Eaton.

verschiedener Apps (Androids, iOS, Web) lassen sich alle Steuerungsfunktionen im Smartphone vereinen, das dann als zentrale Fernbedienung für die gesamte Gebäudeautomation eingesetzt werden kann. Bewohner werden so auf Reisen im Falle unvorhersehbarer Ereignisse im eigenen Zuhause, wie einem Einbruch, umgehend per SMS und/oder E-Mail informiert und können schnell reagieren. Ausserdem lassen sich Funktionen wie die Heizung aus der Ferne steuern, sodass es bereits warm ist, wenn man nach Hause kommt. Auf diese Weise erhöhen die neue Apps, gemeinsam mit dem xComfort Smart Home Controller, den Komfort, die Sicherheit und auch die Energieseinsparung von xComfort-Nutzern. Die einfache Einbindung des Smart 26 | Elektrotechnik 8/13

Zuhause vor sich geht. Egal, wo sich jemand befindet, mit der xComfort-App hat er vollen Zugang zur drahtlosen Steuerung seiner Wohnung und kann sie theoretisch weltweit bedienen – überall mit derselben anwenderfreundlichen Benutzeroberfläche. Auf Reisen erhalten Anwender beispielsweise einen Bericht auf ihr Smartphone, welches wesentliche Informationen über die Innen- und Aussentemperatur enthält. Darüber hinaus lassen sich Heizung, Beleuchtung und Alarmanlage bereits von unterwegs aus- und einschalten. Sollte etwas Unvorhergesehenes wie ein Wasserschaden oder eine Auslösung des Wohnungsalarms eintreten, können Nutzer, die gerade nicht zu Hause sind, diese Informationen unverzüglich auf ihr Smartphone erhalten. xComfort

bietet Anwendern durch seine verschiedenen Bedienoptionen ein hohes Mass an Flexibilität, Komfort und Energieeinsparung: Zuhause erfolgt die Steuerung direkt über das drahtlose HeimNetzwerk (WLAN) und von unterwegs über das Internet oder per Smartphone über den Eatonserver. xComfort ist ein dezentrales, drahtloses Steuerungssystem für die elektrischen Anlagen im Gebäude, die mehr Sicherheit, erhöhten Komfort und Energieeinsparung verleihen. Das hilft den Anwendern, in Zeiten stetig steigender Energiepreise, Strom und damit Kosten zu sparen. Die komplette Funktionalität einer modernen Elektroinstallation lässt sich auf diese Weise nach Belieben steuern – und das ohne aufwendige und störende Leitungen. Das xComfort-Funksystem hat eine hervorragende Reichweite im Gebäude und ermöglicht es Nutzern, das Design flexibel an die eigenen Wünsche anzupassen. Dank seines modularen Aufbaus und der drahtlosen Kommunikation kann xComfort sowohl für die Erneuerung vorhandener Installationen, als auch für Anbau, Renovierung sowie neue Installationen verwendet werden. Je nach Bedarf lassen sich einfach Erweiterungen vornehmen. Eaton ist einer der führenden Hersteller moderner, energiesparender Elektrotechnik für Gebäude jeder Grösse. Ob Haus oder Wohnung, Büro, oder private Immobilie, Hotel, Schule oder Kindergarten – die nachhaltige xComfort-Gebäudetechnik von Eaton verbindet Komfortgewinn mit Kostenersparnis und Klimaschutz. Mehr über xComfort und Eaton’s Lösungen erfahren Besucher an der ineltec, Stand C158 Halle 1.1. Eaton Industries II GmbH 8307 Effretikon www.eaton.ch Halle 1.1, Stand C158


Lanz, der Spezialist für Stromschienen und Kabelträger, zeigt an der ineltec die neuen Lanz-Kabelbahnen: • Einheitlich 1 mm dickes Stahlblech. Moderne Technik braucht nicht 1,5 und 2 mm. Neue Top-Qualität 1 mm Stahlblechsorten sind robust, leicht und ökologisch sinnvoll. Das senkt die Transportkosten auch auf den Baustellen. Unverändert sind die neuen Lanz-Kabelbahnen und Formstücke stapelbar. • Beidseitig doppelte Kabelschutzschwellen. Stossleisten sind überflüssig. • Neue schraubenlose Lanz-Verbinder. Lanz verzichtet aus mehreren Gründen auf integrierte Verbindungen. Angeschnittene Bahnen werden nicht zu Schrott, sondern sind uneingeschränkt weiter verwendbar. • Vorgestanzte Durchlässe im Kabelbahn-Boden. Mit geringem Aufwand können 50 × 50, 50 × 75 und 50 × 100 mm grosse Bodendurchlässe ausgeschnitten werden. Auch grosse Kabel können so problemlos von unten

nach oben geführt werden und umgekehrt. • In alle neuen Lanz-Kabelbahnen können schraubenlos Längssicken, sog. Stabilisatoren eingeklinkt werden. Standardmässig 1 in den Normbreiten 300 und 400 mm, 2 in den Normbreiten 500 und 600 mm. Perfekte Längsstabilität, perfekter 2 m Stützabstand für alle Normbreiten. • Ordnungstrennbolzen, Ordnungstrennprofile, Radiusbegrenzer, Mini-Steigleitungen, Doppel-Montageplatten usw. Die neuen schraubenlosen Lanz-Verbinder verbinden immer, denn Torsionen der Bahnen, ungleichmässige Belastungen, verschmutzte Stossstellen, welche den Erdleitungskontakt unterbrechen, Montagefehler, ja selbst Murx dürfen Verbindungen nicht beeinträch-

tigen. Allerdings wird noch eine M10 Sicherungsschraube eingesetzt. Also doch nicht schraubenlos? Richtig, wegen der eigenen, über 10-jährigen Er-

fahrung mit schraubenlosen Verbindern. Baustellentauglichkeit, einfache Montage und Demontage und vor allem absolute Sicherheit sind in jedem der neuen schraubenlosen Lanz-Verbinder drin. LANZ Oensingen AG 4702 Oensingen Tel. 062 388 21 21 www.lanz-oens.com Halle 1.1, Stand C37

PASSION FOR POWER.

Kleiner Kasten, ganz dicht! Wasserdichte DK-Kabelabzweigkästen schaffen dauerhaft sichere Verbindungen in extremen Anwendungsbereichen. Vermeiden von Wassereintritt und Kondenswasser-Bildung durch dauerelastische Vergussmasse und höchste Materialqualität. Normgerecht durch Hensel-Know-how. n Zum Vergießen nach DIN VDE V 0606-22-100 n Bei Nachinstallation oder Prüfung kann die Vergussmasse leicht entfernt werden n Ideal für den Einsatz in extremen Anwendungsbereichen mit dauerhaft hoher Luftfeuchte oder Wassereinwirkung

Gustav Hensel GmbH & Co. KG D-57368 Lennestadt · www.hensel-electric.de

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Kabelbahnen mit vielen Vorteilen


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Elektroinstallations- und Verteilerlösungen

Passion for Power Ein innovatives Programm moderner Installations- und Verteilungssysteme hat Hensel zu einem marktführenden Unternehmen im Bereich Abzweigen, Absichern und Verteilen von elektrischer Energie gemacht. Mit massgeschneiderten Produkten, die speziell für die Anforderungen nationaler und internationaler Anwendungen entwickelt werden, bietet Hensel Anwendern einen hohen Nutzen. Die Einhaltung der europäischen (EN) und internationalen Normen (IEC) sind selbstverständlich und gewährleisten eine hohe Sicherheit. Das mittelständische Unternehmen wurde 1931 gegründet und hat seinen Stammsitz in Deutschland. Die heute international agierende Unternehmensgruppe beschäftigt über 800 Mitarbeitende. Mit Tochterfirmen und Vertriebspartnern rund um den Globus vertreibt Hensel hochwertige Elektroinstallations- und Verteilungssysteme für die elektrotechnische Gebäudeausrüstung in 65 Ländern. Hensel-Produkte und Dienstleistungen sind aufgrund ihrer innovativen Lösungsansätze und der Beratungskompetenz weltweit gefragt und werden vor allem vom Elektrohandwerk und von Unternehmen des Elektroanlagenbaus genutzt. Kurze Wege zum Kunden, partnerschaftliche Unterstützung, ein praxisorientiertes Serviceprogramm und erstklassige Produkte sind das Ergebnis konsequenter Kundenorientierung.

ENYCASE-Kabelabzweigkästen bis 240 mm² schaffen effizient Wege und Abzweige für elektrische Leitungen. Sichere Verbindungen durch modernste Klemmentechnik und höchste Materialqualität.

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drahtung von Sicherheitsbeleuchtungen, die geschützte oder ungeschützte Installation im Freien mit allen Klimaeinflüssen, Lösungen für den Offshore-Einsatz und auf Schiffen, das Hensel-Programm bietet für alle Anforderungen die passende Lösung. Wenn im Brandfall der Funktionserhalt der Installation gefordert ist, hat Hensel mit geprüften Kabelabzweigkästen aus Duroplast und Stahlblech auch hierfür

ENYBOARD-Kleinverteiler bis 63 A für die sichere und wirtschaftliche Energieverteilung in Gewerbe und Industrie. Nah am Arbeitsplatz. Für Reiheneinbaugeräte nach DIN 43 871.

Das Produktsortiment reicht von Kabelabzweigkästen für die verschiedensten Anwendungen über Kleinverteiler und Installationsverteiler bis hin zu Energieverteilern bis 630 A. Im Bereich der Installationslösungen für Photovoltaik-Anlagen hat Hensel ebenfalls hervorragende Lösungen entwickelt, die für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit sorgen. Im Bereich der Elektromobilität gehören auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge zum Angebot. Kabelabzweigkästen für jeden Bedarf Die Hensel-Palette an ENYCASE-Kabelabzweigkästen ist breit und bietet Lösungen für viele Anforderungen. Sei es die Standardlösung für die Gebäudeund Industrieinstallation, Sonderausführungen zum Beispiel für die Ver-

eine Lösung parat. Wasserdicht vergossene Kabelabzweigkästen bieten höchsten Schutz und ermöglichen dennoch jederzeit die Klemmstellen und Spannungsmessungen an den Klemmstellen. Verteilerlösungen für jeden Bedarf Kleinverteiler, Installationsverteiler oder Energieverteiler – bei der gewerblichen Installation steht der Elektrofachmann häufig vor der Frage, welche Lösung er am besten einsetzt. Die Hensel-Produktpalette hält für jeden Bedarf eine Lösung bereit. Gustav Hensel GmbH & Co. KG D-57368 Lennestadt dietmar.egle@hensel-electric.de www.hensel-electric.ch Halle 1.1, Stand D168


Ihre Steckverbindungen müssen höchsten Sicherheitsanforderungen in Ex-Bereichen genügen? Sie sind schwierigen Einsatzbedingungen, chemischen Substanzen oder korrosiven Umgebungen ausgesetzt? Das MARECHAL®-Lieferprogramm bietet Ihnen Anschlusslösungen gemäß ATEX für das komplette Leistungsspektrum von Milliampere bis 680 A. • Zündschutzart « de » für Zone 1 & 2 (Gas) und Zone 21 & 22 (Staub) gemäß ATEX 94/9/EG und IEC Ex. Ex II 2 G D de IIC • -40 °C bis +60 °C • bis 1000 V und 680 A

• hohe Resistenz und Stoßfestigkeit (IK08-IK10) • kompakte Abmessungen • verschiedene Ausführungen: bis 37-polig, Verriegelung, Hilfskontakte, self-ejecting, Anschlusskästen...

• hohe Steckzyklen

MARECHAL®-Lösungen basieren auf einer exklusiven Technologie. Der DECONTACTOR™ ist eine Steckvorrichtung mit integrierter Schaltfunktion und bietet dem Anwender uneingeschränkte Flexibilität und Sicherheit.

ITALSMEA A brand of MARECHAL ELECTRIC GROUP

Halle 1.1 Stand A110

TECHNOR ITALSMEA ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Leuchten, Gehäusen und Schaltschränken für Ex-Bereiche. Weitere Informationen unter technor.com

Unbegrenzte Verbindungsmöglichkeiten durch MARECHAL®-Technologie finden Sie unter isv.de

MARECHAL TECHNOLOGY

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Themenschwerpunkte

Unlimited connections


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Neuheiten für jeden Anwendungsbereich

Zukunftsweisende LED

wird die Blendung begrenzt und der Sehkomfort erhöht. Für eine harmonische Raumatmosphäre sorgt auch ein Indirektlichtanteil. Daher kann die Arktika-P LED nicht nur in Büros, sondern auch in Foyers, Museen, Verkaufs- oder Konferenzräumen eingesetzt werden. Sie ist in zwei Lichtfarben – 3000 K und 4000 K – erhältlich, ihre Lebensdauer beträgt bis zu 40 000 Stunden.

Watt sowie in zwei Lichtfarben, 3000 K und 4000 K. Die Lichtleisten bestehen aus 30 beziehungsweise 60 LEDs und liefern homogenes Licht. Dank integrierter Steckverbindungen können bis zu 20 Lumilux Combi LED 10 WLeuchten miteinander verbunden werden (bei der 18 Watt-Variante sind es maximal deren 13), ideal für die lückenlose Beleuchtung von langen Gängen oder Korridoren. Beide Produkte haben eine Lebensdauer von 50 000 Stunden. Eine andere Neuheit ist die Hallenleuchte NJ700 LED. Sie eignet sich besonders für die Beleuchtung von hohen Hallen mit Lichtpunkthöhen zwischen sechs und 20 Metern. Dank Aluminium-Druckgussgehäuse und Sicherheitsglas ist sie äusserst robust und widerstandsfähig. Widrige Bedingungen in Industriehallen wie extreme Wärme und Kälte (Starttemperatur bereits bei -30 °C) oder Erschütterungen können ihr nichts anhaben, ihre Schlagfestigkeit ist DIN VDE 0710 geprüft. Die NJ700 LED ist als Leuchte mit einem oder zwei LED-Modulträgern erhältlich, beide Ausführungen sind wiederum in einer symmetrisch oder asymmetrisch strahlenden Version verfügbar.

Weitere Premieren Zudem präsentiert Osram an der ineltec ihre bewährte Lichtleiste Lumilux Combi erstmals auch in Strom sparender LED-Technologie. Sie ist erhältlich in den Leistungsstärken 10 Watt und 18

Osram AG 8401 Winterthur info@osram.ch www.osram.ch Halle 1.1, Stand C72

Osram, einer der weltweit führenden Lichthersteller, deckt mit seinem Portfolio die gesamte Wertschöpfungskette von Komponenten über Vorschaltgeräte bis hin zu vollständigen Leuchten, Lichtmanagementsystemen und Beleuchtungslösungen ab. An der ineltec zeigt der Lichtspezialist seine Produktneuheiten am Stand C72. Pendelleuchte Arktika-P LED In modernen Büros herrscht heute vorwiegend eine offene Raumgestaltung. Der neuen Pendelleuchte Arktika-P LED von Osram gelingt es dank ihrer puristischen Bauform, diese Wirkung nicht zu stören, sondern sie sogar noch zu verstärken. Gleichzeitig leuchtet sie Arbeitsplätze optimal aus. Besonders in Bezug auf Bildschirmarbeitsplätze erfüllt die Arktika-P LED alle relevanten Kriterien betreffend Entblendung und Gleichmässigkeit der Strahlen. Sie ist eine der flachsten bildschirmarbeitsplatz-tauglichen Leuchten auf dem Markt und vereinigt Innovation, Design und Funktionalität. Die Leuchte wirkt modern, integriert sich ausgezeichnet in die unterschiedlichsten Umgebungen und passt auch farblich in jeden Arbeits- oder Geschäftsraum. Die Innovation an der Leuchte: Jede einzelne LED sitzt in einem ReflektorSechseck, das die Wirkung eines Darklight-Reflektors erzeugt. Dieser richtet das Licht der LED nahezu verlustfrei nach unten, wobei es sich nicht hell im Reflektormaterial spiegelt. Dadurch

Gute Entblendungswerte dank Micro-Wabenstruktur.

Arktika-P LED, ideal für Bildschirmarbeitsplätze.

Rechts: Nur 8 mm dünn – unauffällig für die Raumgestaltung.

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Ineltec WHD Audiokomponenten lassen sich problemlos in eine bestehende Elektroinstallation integrieren.

Audiosysteme in die normale Elektroinstallation integrieren

WHD Radio und Bluetooth-Empfänger in Zweierkombination mit MP3-Buchse; sie passen ins Feller EDIZIOdue-Design.

Soundsysteme einfach nachrüsten Der Markt für Renovierungen boomt. Die Nachrüstung von Soundsystemen erlaubt Elektroinstallateuren lukrative Zusatzgeschäfte. WHD Audiokomponenten passen in alle gängigen Schalterprogramme und eignen sich daher besonders gut für effiziente Nachrüstprojekte – von Bluetooth-Lösungen über Radios bis zu Dockingstationen für Smartphones. Seit Ende 2011 bietet WHD einen Bluetooth-Empfänger zum Einbau in die Schalterdose. Dieser empfängt das Audiosignal von einem Smartphone oder Tablet-PC, verstärkt es und gibt es über die angeschlossenen Lautsprecher in Stereo wieder. Per Smartphone wird der Radiokanal oder die Lautstärke gesteuert. Die Nachrüstung ist ganz einfach möglich. Soll z. B. im Badezimmer oder in der Küche ein Bluetooth-Empfänger nachgerüstet werden, muss nur eine Steckdose ausgebaut und der WHD BTR 55 eingebaut werden. Die Geräte passen zu Feller EDIZIOdue. Da lediglich ein 230-V-Anschluss erforderlich ist, wird die Installation eines Bluetooth-Empfängers so simpel wie der Einbau einer Steckdose. Es gibt natürlich auch Dockingstationen, beispielsweise fürs iPhone; damit wird es auch gleich geladen.

Lautsprecher in Dosen Für Hintergrund-Musikqualität genügt ein Einbaulautsprecher in einer UPDose Grösse 1. Für bessere Musikqualität in Stereo lassen sich zwei hochwertige Einbaulautsprecher ohne Gehäuse in einem Hohlraum installieren, beispielsweise die mit dem Innovationspreis für Architektur+Technik ausgezeichneten M/R 240-Lautsprecher. Die Lautsprecher lassen sich natürlich auch in Neubauten installieren, z. B. mit passenden Gehäusen von Kaiser/Agro in Betondecken. Radio-Nachrüstung Zur Nachrüstung eignet sich auch das fernbedienbare Unterputz RDS-Radio von WHD. Während man am frontseitigen Audioeingang z. B. ein mp3-Player oder Smartphone anschliesst, dient der rückseitige Audioeingang zum An-

schluss von Bluetooth-Empfängern wie dem BTR 55 zum Hören von Radio und Musik via Smartphone. Dazu werden die beiden Geräte einfach nebeneinander in eine Zweier-UP-Dose eingebaut, mit 230 V versorgt und über ein Kabel verbunden. Es gibt auch ein Radio, das sich in einem Halogenspot unterbringen lässt. Es wird dazu wie ein Halogenspot-Trafo in die Decke geschoben und dort mit 230 V versorgt. Zur Erweiterung im Bassbereich lässt sich ein Deckeneinbau-Subwoofer nutzen, der den Schall über ein Lochblechgitter abstrahlt. Weitere interessante Lösungen für den Neu- und Umbau erhalten Sie bei Asera AG in Bassersdorf. Fazit Die Nachrüstung von Soundsystemen bei der Renovierung von Privat- oder Gewerberäumen bietet Elektroinstallateuren exzellente Chancen auf lukrative Zusatzgeschäfte. Asera AG 8303 Bassersdorf T: 044 755 50 60 Info@asera.ch www.asera.ch Halle 1.1, Stand E139

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Verschiedenste Varianten und Grössen von Unterflur-Bodendosen bei e-in ag

Unterflur-Bodendose Wenn keine Wände zur Verfügung stehen oder ein Anschluss mitten im Raum gewünscht wird, sind Unterflur-Bodendosen (UBD) die Lösung. Sie kommen hauptsächlich im Wohnungsbau, bei schalldämmenden Wänden, in Büros, Ausstellungsräumen, Restaurationsbetrieben und vielerorts mehr zur Anwendung. Bei Glasfronten oder Wänden, bei denen aus schalltechnischen Gründen keine Dosen zum Einsatz kommen dürfen, sind UBD die Lösung. In der SIA 181 sind beispielsweise Wanddosen zwischen Nutzungseinheiten geregelt. e-in ag bietet ein komplettes Sortiment an

die als Aussparung auf den Rohboden montiert wird. Innenliegende Nivellierschrauben erlauben die Einbauten mit Abschlussdeckel nach der Fertigstellung des Bodens (Stein, Holz oder Teppich) exakt auf die richtige Höhe einzustellen. Für die elektrischen Anschlüsse ist ein grosszügiger Verdrahtungsraum mit Reservemöglichkeiten vorhanden. Dosen gibt es in den Abmessungen von 130 × 130 mm (UBD 130) bis 320 × 320 mm (UBD 320). Die Höhe der Dosen fängt bei 62/72 mm an. Die UBD sind auch für Umbauten geeignet. Durch das Montieren eines VibrasylTrittschalls, unter der Aussparung und eines Stellstreifen auf der Seite, ist die Bodendose von unten und von der Seite gegen Schallübertragung entkoppelt. Arten von Abschlussdeckeln Abschlussdeckel sollen unterschiedliche

Wünsche erfüllen können, deshalb gibt es fünf verschiedene Arten: • Schnurauslass (UBD 130 bis UBD 210 mit 15 mm Vertiefung, ab UBD 260 wählbar mit 1 oder 2 Auslässen mit 15 und 5 mm) • Bürstenauslass (UBD 130 bis UBD 210 mit 15 mm Vertiefung, ab UBD 260 wählbar mit 1 oder 2 Auslässen mit 15 und 5 mm) Vertiefung im Deckel) • Schnurauslass und geschliffenem Chromstahl belegt (UBD 130 bis UBD 210) • Bürstenauslass und geschliffenem Chromstahl belegt (UBD 130 bis UBD 210) • Blinddeckel (alle Grössen) Fazit Die Bodendosen von e-in ag sind in zahlreichen Varianten und Grössen erhältlich. Sie bieten dem Installateur eine einfache, zeitsparende Montage und eine jederzeit problemlose Höhenverstellbarkeit auf die definitive Bodenhöhe, was eine wichtige Voraussetzung ist für zufriedene Elektroinstallateure. Der Endkunde hat eine grosse Auswahl an verschiedensten Deckel-Designs.

e-in ag 8340 Hinwil-Hadlikon Tel. 043 843 25 25 www.e-in.ch info@e-in.ch Unterflur-Bodendosen UBD von e-in ag gibt es in fünf Grössen mit verschiedensten Deckeln.

Bodendosen. Wichtig für den Installateur sind einfache Handhabung und schnelle Montage. Für den Endkunden zählen schönes Design und Anpassungen an verschiedenste Bodenbeläge. Aufbau und Montage Die Unterflur-Bodendosen und Steckdoseneinsätze bestehen aus Chromstahl. Die Bodendosen sind ausschliesslich für trocken oder feucht gepflegte Fussböden konzipiert (Schutzart IP20, IEC 60529). Der Elektroinstallateur montiert eine Kunststoff-Einbau-Box, 32 | Elektrotechnik 8/13


Komplettes Portfolio von Wago für die Gebäudeinstallation und Gebäudeautomation

Jeder Elektriker kennt Wago von den Dosenklemmen her. Vor mehr als 30 Jahren haben diese den Siegeszug angetreten und sind nach wie vor beliebt. Für komplexere Gebäude zeigt sich, dass Kunden immer mehr Lösungen suchen und nicht nur die Lieferung von Produkten. Die Abteilung Application & Project Management, kurz APM, nimmt Beratung, Verkauf und Service in einem wahr. Die Aufgaben des fünfköpfigen Teams in Domdidier gehen aber weiter als die einer klassischen Verkaufsabteilung, welche einzelne Produkte verkauft. Zum Beispiel akquirieren die fünf Techniker von APM Projekte und beraten Architekten, Bauherren, Planer, Installateure und Systemintegratoren, wenn es um den Einsatz von WagoProdukten geht. Von der Planung bis zur Ausführung unterstützen sie Projekte der Automation und Installation. Sie erarbeiten Automationskonzepte und Installationsschemas nach Kundenbedürfnissen. Für die moderne Gebäudeausrüstung bietet Wago nicht alleine qualitativ hochwertige und leistungsfähige Produkte, sondern in sich durchgängige Installations- und Automatisationslösungen. Auf dem Weg vom Produkt zur fertigen Lösung werden die Kunden in allen Projektabschnitten unterstützt. Ansteuerung von DALI-Aktoren Ein neues Produkt von vielen, das an der Ineltec gezeigt wird, ist die neue Busklemme 753-647. Sie unterstützt neben der Ansteuerung von 64 DaliAktoren auch den Anschluss von bis zu 64 Sensoren. Damit erübrigt sich ein paralleler Bus für Sensoren zu Helligkeitsmessung oder Präsenzerkennung. Durch die verringerte Installationszeit und die übersichtlichere Netzwerkstruktur wird der Einsatz von DALI noch wirtschaftlicher. Die grafische Parametrieroberfläche die Inbetriebnahme und Pflege von DALI-Netzwerken:

Ineltec

Vom Produkt- zum Lösungsanbieter Schnittstellen zu den Protokollen BACnet IP, KNX IP und Modbus TCP ebenso einfach aufgebaut werden wie zu DALI oder SMI. In Kombination mit einem 32-Bit-Controller und den weiteren Komponenten des Wago-I/O-

Neue DALI-Busklemme 753-647 als ein Highlight an der Ineltec von Wago

• • • •

Vereinfachte Projektübersicht Optimierte Geräteadressierung Effiziente Mengenbearbeitung Funktionen zur Datensicherung und Datenwiederherstellung (Backup & Restore).

Für die Stromversorgung einer einzelnen Dali-Klemme mit 200 mA steht ein 12 mm breites Modul für den Klemmenverbund der Serie 750 zur Verfügung. Ein externes 230-V-Tragschienen-Netzteil liefert 1,1 A. Mit ihm können bis zu fünf Klemmen im Vollausbau parallel versorgt werden. Flexibilität: LON-Busklemme Mit der neuen Busklemme 753-648 lassen sich LON-Feldgeräte noch flexibler und unabhängiger an das Wago-I/OSystem 750 anbinden. Mit ihr können

Systems, ermöglicht die 12 mm breite LON-Busklemme den variablen Aufbau unterschiedlicher LonWorks-Geräte. Das frei definierbare Netzwerk-Interface verwaltet bis zu 249 Variablen. Fazit An der Ineltec zeigt Wago mit verschiedenen Produkten, wie Gebäudeautomation wirtschaftlich und einfach gelingt. Vor allem aber liegt der Fokus darin, dass Wago nicht nur ein Produkt-, sondern vor allem ein Lösungsanbieter ist.

WAGO CONTACT SA 1564 Domdidier Tel. 0840 200 750 www.wago.com info.switzerland@wago.com Halle 1.1, Stand C153

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Ineltec

Die effizienten vernetzbaren LED-Leuchten für den Innenbereich

Lichtstark, schlagfest und vernetzbar Ein Highlight von vielen an der Ineltec: Die Hochfrequenz-Sensor-Leuchten RS PRO LED S1/S2 für den Innenbereich von Steinel halten vielen Beanspruchungen stand. Die Firma Puag, Generalvertreter von Steinel in der Schweiz, präsentiert nebst Präsenz- und Bewegungsmeldern, auch spezielle vernetzbare LED-Leuchten. Für besonders anspruchsvolle und raue Bedingungen wurden die Innenraumleuchten RS PRO LED S1/S2 konzipiert. Beide Leuchten erfüllen die Anforderungen der Schutzart IP65 für härteste Umgebungsbedingungen. Sie sind absolut staubdicht und gegen Strahlwasser aus jeder erdenklichen Richtung geschützt. Zudem ist ihr Gehäuse widerstandfähig gegen Stösse und Schläge nach IK10. Vernetzbare Innenleuchten Die Innenraumleuchten RS PRO LED S1/S2 verfügen über eingebaute 5,8GHz-Hochfrequenzsensoren mit einer Sendeleistung von 1 mW. Der unsichtbare, in die Leuchte integrierte Sensor,

arbeitet unabhängig von der Umgebungstemperatur oder Bewegungsrichtung. Er reagiert auf kleinste Bewegungen sich bewegender Personen. Und der Clou dabei ist, dass sich mehrere Leuchten untereinander per Funksignal (868 MHz) synchronisieren können. Ohne «Lampendraht» leuchten so beispielsweise in einem Korridor gleichzeitig drei Leuchten, sobald eine Leuchte eine Person erfasst hat – diese Synchronisation ist selbstverständlich einstellbar. Energieeffiziente Leuchten Die RS PRO LED S2 ist mit einem 22-Watt-LED-Lichtsystem bestückt und mit einem Lichtstrom von 2000

Formschöne Innenleuchten von Steinel, die über unsichtbare eingebaute 5,8 GHz Hochfrequenzsensoren verfügen und über Funksignal (868 MHz) miteinander kommunizieren können.

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Lumen ohne Haube leistungsstärker als ihre kleine Schwester RS PRO LED S1 mit 16 Watt und 1200 Lumen. Die Decken- und Wandleuchte hat einen Erfassungswinkel von 360° bei einem Öffnungswinkel von 160°. Ihre Reichweite in einem Durchmesser von bis zu 8 m lässt sich stufenlos einstellen. Die maximale Flächenabdeckung beträgt somit zirka 50 m2. Das Licht steht dabei ohne Dunkelphase sofort zur Verfügung – eine Funktion, die nicht nur optimalen Komfort, sondern auch höchste Sicherheit bietet. Die Ansprechschwelle kann stufenlos von 2…2000 Lux eingestellt werden. Die Nachlaufzeit kann für beide Leuchten individuell zwischen 5 Sekunden und 15 Minuten festgelegt werden. Mit der Einstellung einer Grundhelligkeit von 10 Prozent ist es möglich, dass das Licht nicht vollständig abschaltet. Wird vom Sensor eine Bewegung registriert, fährt die Leuchte auf maximale Lichtleistung hoch und geht anschliessend wieder auf den Grundhelligkeitswert zurück. Drei verschiedene Programmeinstellungen stehen für diese Funktion zur Verfügung. Ein Lichtsensor überwacht dauerhaft die Raumlichtsituation. Lebenserwartung Der Aufbau der Leuchte ist so gestaltet, dass die LEDs keinen hohen Temperaturen ausgesetzt sind. Auch die Elektronik ist für die «Ewigkeit» konstruiert. Bei einer täglichen Nutzungsdauer von zirka 4,5 Stunden darf mit einer Lebenserwartung von 30 Jahren gerechnet werden. Wer die Leuchte im Detail ansieht, stellt selbst als Laie fest, dass hier vollendete Technik mit Eleganz kombiniert ist. Steinel c/o Puag AG 5620 Bremgarten www.puag.ch www.steinel-professional.de Halle 1.1, Stand D74


Sparen mit neuem Licht Steigende Energiepreise lassen den Wunsch nach sparsamer Beleuchtung verständlich werden. Doch was tun, wenn die vorhandene Beleuchtungsanlage noch gar nicht so alt ist? Beim diesjährigen Messeauftritt auf der Ineltec zeigt Trilux, welches Sparpotenzial tatsächlich in Beleuchtung steckt und wie auch mit kleinem Budget saniert werden kann. Während der Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur in Basel präsentiert der Leuchtenhersteller vom 10. bis zum 13. September in der Halle 1.1 am Stand D86 energieeffiziente Lichtlösungen für verschiedene Anwendungsbereiche. Auf 187 m2 laden die Bereiche des Messestandes ein, Licht neu zu entdecken. Produkte wie die Einbauleuchte Aurista für das Büro, die Lichtbänder Coriflex und E-Line LED für Industriehallen oder die Aussenleuchte Viatana, beweisen die Vielseitigkeit zeitgemässer Beleuchtung und machen Lust auf Neues Licht. Schon an Unterhalt gedacht? «Veraltete Beleuchtungsanlagen kosten im Unterhalt häufig viel. Leider wird dieser unnötige Kostenfaktor selten wahrgenommen», erklärt Markus Bucco, Verkaufsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung der Trilux AG mit Sitz in Spreitenbach. «Deshalb freuen wir uns, den Messebesuchern Sparpotenziale aufzuzeigen, die sie vorher noch nicht kannten.» Upgrade statt Update Die Aurista verwandelt jeden Arbeitsraum in ein einzigartiges «SterneBüro». Reflektoren und neueste LCLTechnologie setzen dabei die LED gekonnt in Szene und sorgen für innovative Lichtästhetik und ein besonders angenehmes Lichtempfinden. Einzigartiges Design, hohe Effizienz und Lichtqualität sowie einfache Montage und geringe Anschaffungskosten machen die Aurista zur Ideallösung nicht nur für Büros. LED-Lichtband-System Für die Beleuchtung repräsentativer Bildungs- und Retailbereiche ist die

Coriflex optimal geeignet: Ihr schmales, elegantes Design lässt sich in jedes Raumkonzept harmonisch integrieren, die innovative LCL-Technologie er-

Trilux für effiziente Lichtlösungen Seit über 100 Jahren überzeugt Trilux durch harmonische Lichtlösungen für höhere Energieeffizienz. Ihre Designs sind vielfach ausgezeichnet worden. Als Partner für «Neues Licht» begleitet Trilux seine Kunden langfristig und zuverlässig, vom Entwurf über die Realisierung bis hin zum Service. Die international agierende Firma mit Hauptsitz in Arnsberg Deutschland, beschäftigt mehr als 5000 Mitarbeiter. Die Tochtergesellschaft Trilux AG Schweiz wur-

LED-Lichtbandsytem für angenehme Lichtwahrnehmung.

möglicht eine angenehme Lichtwahrnehmung. Die neue Trilux Coriflex stellt herkömmliche Lichtbänder in den Schatten: Das LED-Lichtsystem verbindet eine fünfzigprozentige Zeitersparnis bei der Montage mit flexibler Anpassung an unterschiedlichste Beleuchtungsanforderungen – und ist dabei noch besonders wirtschaftlich.

de im Jahr 1996 mit Sitz in Dietikon gegründet. TRILUX AG 8957 Spreitenbach Tel. 056 419 66 66 mail@trilux.ch www.trilux.ch Halle 1.1, Stand D86

Trilux Aurista: Vollendete LED-Technik.

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Ineltec

Trilux zeigt an der Ineltec auf ihrem grossen Stand zeitgemässe Leuchtenkonzepte


Ineltec

Von Anschlusstechnik über Trennverstärker bis zur Industriesteuerung

Feuerwerk an Neuem von Phoenix Contact Die Ineltec ist für Phoenix Contact immer wieder die Möglichkeit, einem grossen Publikum neue Innovationen zu zeigen. Im Fokus steht in diesem Jahr die Push-in-Anschlusstechnik und zwar durchgängig vom Feld bis zur Steuerung. Phoenix Contact zeigt an der Ineltec viele neue Produkte. Für den Elektroinstallateur ist speziell die neue Pushin-Anschlusstechnik interessant. Push-in-Anschlusstechnik Eine Applikation vom Feld bis zur Steuerung mit der einfachen Push-in-

Anschlusstechnik zu verkabeln, bringt nicht nur technische Vorteile, sondern auch finanzielle. Phoenix Contact bietet ein komplettes Produktprogramm von der Sensor-Aktor-Verkabelung im Feld, über Reihenklemmen und Relaissysteme bis zur Klein- und Kompaktsteuerung. Die Push-in-Anschlusstechnik ist für den direkten Leiteranschluss entwickelt worden. Dies bedeutet, starre oder mit Aderendhülse bestückte Leiter können direkt ohne Werkzeug in die Leiteranschlussstelle gesteckt werden. Die spezielle Federkontur erlaubt federleichtes Stecken von Leitern mit Aderendhülse ab 0,34 mm². Die Kontaktfeder wird beim Einschieben des Leiters selbsttätig geöffnet und sorgt somit für die erforderliche Anpresskraft gegen den Strombalken. Das Öffnen

Die geniale Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact, die nur geringe Einsteckkräfte verlangt und auch für Litzen mit Aderendhülsen funktioniert.

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der Feder, ob zum Lösen von Leitern oder für den Anschluss von flexiblen Leitern ohne Aderendhülse ab 0,14 mm², geschieht mit dem Betätigungsdrücker – einfach und ohne direkten Kontakt zu stromführenden Teilen. Dieser kann mit allen gängigen Schraubendrehern betätigt werden. Push-in-Anschlusstechnik von Phoenix Contact steht für die direkte und werkzeuglose Verdrahtung von starren oder flexiblen Leitern mit Vorkonfektionierung oder verdichteten Leiterenden. Das neue Klemmprinzip arbeitet mit 50 Prozent geringeren Einsteckkräften als vergleichbare Druckfedersysteme am Markt. Somit können auch kleinste hochflexible Leiter bereits ab 0,25 mm² direkt und werkzeuglos verdrahtet werden. Push-in-Technik eignet sich als Anschlusslösung für viele Komponenten in der Schrank- und Feldverdrahtung sowie in Relais und Automatisierungslösungen. Die Vorteile im Einzelnen: • Direkte werkzeuglose Verdrahtung ab 0,25 mm² • Universelle Bedienung durch integrierten Betätigungsdrücker • Eindeutige Identifizierung der Klemmstelle schliesst Fehlverdrahtung aus • Patentiertes Steckbrückensystem zur Potenzialverteilung • 100 Prozent Berührschutz • Kurze Bedienwege • Komfortable Prüfmöglichkeiten • Grossflächige Markierungsmöglichkeiten jeder Klemmstelle

PHOENIX CONTACT AG 8317 Tagelswangen Tel. 052 354 55 55 www.phoenixcontact.ch infoswiss@phoenixcontact.com Halle 1.1, Stand D28


Technik

Einladung zur Betriebsbesichtigung an der

Besuchen Sie uns am Stand C145 in der Halle 1.1

Wir schenken Ihnen den Eintritt: www.ottofischer.ch/ineltec Elektrotechnik 8/13 | 37


Ineltec

Swisslux stark durch Lösungen und nicht nur durch Produktverkauf

LED: Sparpotenzial mit Lichtsteuerung Leuchtstofflampen gelten nach wie vor als energieeffizient. Doch gerade in stark frequentierten Korridoren, wie beispielsweise in Bürobauten oder Industrieobjekten, erschliesst sich durch den Einsatz von LED-Beleuchtungen in Kombination mit einer intelligenten Steuerung durch Präsenzmelder ein erhebliches Einsparpotenzial. Die Steuerung von Leuchtstofflampen durch Bewegungs- und Präsenzmelder hat sich sowohl in Wohn-, als auch in Zweckbauten etabliert. Dank der rasanten Entwicklung der LED-Technik kommen immer öfter LED-Leuchten zur Anwendung, weil diese effizienter arbeiten. Effizienzsteigerung mit LED LED-Leuchten arbeiten nicht nur sparsamer als Leuchtstofflampen, sie lassen sich zudem beliebig häufig schalten ohne Einbusse bei der Lebenserwartung. Die mangelnde Schaltfestigkeit bei FL-Leuchten ist ein schwerer Nachteil. Ausserdem ist die Dimmfähigkeit von FL-Leuchten deutlich ineffizienter als diejenige von LED-Leuchten. Modernste LED-Leuchten lassen sich bis auf 20 % der Nennsystemleistung so dimmen, dass die Lichtausbeute praktisch konstant bleibt; bei FL-Leuchten liegt die Effizienz bei einer Dimmung auf 20 % der Nennsystemleistung schon auf Halogenlampen-Niveau. Effizienzvergleich LED und FL Die Stadt Zürich wollte es genau wissen: Im Verwaltungszentrum Werd untersuchte Stefan Gasser von eLight GmbH, Zürich, das Energiesparpotenzial der LED in Verbindung mit einer optimierten Lichtsteuerung.Während vier Monaten wurden zwei baulich identische Korridore miteinander verglichen. Im ersten Gang wurden die bestehenden, konventionellen Leuchtstofflampen belassen, im zweiten Gang kamen LED-Leuchten zum Einsatz. Die LED-Technik erlaubte 38 | Elektrotechnik 8/13

deutlich kleinere Nachlaufzeiten, weil häufiges Schalten keine Nachteile bringt. So konnte die Brenndauer um 57 Prozent gegenüber der FL-Beleuchtung reduziert werden. Dimmtechnik bringt mehr Im Jahr 2012 plante ein in der Chemiebranche führendes Unternehmen den Umbau eines Laborgebäudes in Freienbach. «Energieeffizienz ist für uns als Unternehmen auch in der Gebäudetechnik wichtig», betonte der Technische Leiter. Präsenzmelder mit DALISchnittstelle und OrientierungslichtFunktion steuern LED-Downlights und FL-Leuchtbänder an. Die Präsenzmelder-Serie PD2 DALI verfügt sowohl über eine DALI-Schnittstelle zur An-

steuerung von bis zu 50 marktüblichen DALI-Vorschaltgeräten, als auch über eine Orientierungslicht-Funktion. In Bereichen mit Tageslichtanteil wird die Beleuchtung zudem automatisch gedimmt und der Umgebungshelligkeit angepasst (Konstantlichtregelung). Das EnergieEinsparpotenzial ist enorm. Die Einstellung der Helligkeit, der Nachlaufzeit und des Orientierungslichts erfolgen direkt am Präsenzmelder oder mithilfe einer praktischen Fernbedienung. Dienstleistung der Swisslux AG Als spezialisierte Firma im Bereich der Beleuchtungssteuerung bietet die Swisslux AG die optimale Unterstützung bei der Realisierung solcher Anlagen an. Kompetente Mitarbeiter im Innen- und Aussendienst unterstützen Elektroinstallateure und -planer von der Projektierung bis zur Inbetriebnahme. Swisslux AG 8618 Oetwil am See Tel. 043 844 80 80 www.swisslux.ch, info@swisslux.ch Halle 1.1, Stand C73

Labor mit optimierter Lichtsteuerung und DALI-Präsenzmeldern von Swisslux.


Präsenz- und Bewegungsmelder von Züblin

Die Firma M. Züblin AG entwickelt seit über 25 Jahren Präsenz- und Bewegungsmelder. Als eines der ersten Unternehmungen auf diesem Gebiet konnte die Firma immer wieder wegweisende neue Produkte auf den Markt bringen. Swiss Garde 4000 Bewegungsmelder mit echter Kleintier-Unterdrückung Im September bringt die M. Züblin AG den ersten Bewegungsmelder mit einer echten Kleintier-Unterdrückung auf den Markt. Diese erstklassige Innovation wurde mit Hilfe hervorragender Ingenieure und der Entwicklung eines intelligenten Algorithmus erreicht. Dieser berücksichtigt neben der unterschiedlichen Grösse von Menschen und Kleintieren auch die unterschiedliche Wärmeausstrahlung. Mit dieser einmaligen Neuheit im Bereiche der Bewegungsmelder gehört das lästige Einund Ausschalten des Lichtes bei Katzen und Füchsen usw. der Vergangenheit an. Neue Massstäbe setzt der Swiss Garde 4000 auch bei anderen Funktionen und bei der Installation. Der Melder wird auf einen quadratischen Sockel aufgeschnappt, welcher bei Bedarf auf

Erfassungsbereich mit Kleintier-Unterdrückung.

eine UP-Dose montiert werden kann. Ob Wand- oder Deckenmontage, die Montage wird durch viele Tricks vereinfacht und der Erfassungsbereich ist in kürzester Zeit einstellbar. Der Erfassungswinkel ist je nach Modell der neuen Swiss Garde Familie 140°, 240°, 300° oder mit der Rückfelderfassung und bei Deckenmontage sogar 360°. Neben einer professionellen IR-Fernsteuerung für die Einstellung aller Parameter steht für den Endkunden eine se-

Superflache SlimLED bei Garageneinfahrt.

Ineltec

Maximale Energieeffizienz Der Swiss Garde 4000 unterscheidet zwischen Menschen und Kleintieren.

rienmässig mitgelieferte Fernsteuerung zur Verfügung, mit welcher die Kleintier-Unterdrückung aktiviert werden kann oder eben nicht. Superflache LED-Leuchte für maximale Energieeffizienz Bereits einige Monate vor dem Swiss Garde 4000 hat Züblin die superflache LED-Leuchte SlimLED im runden und quadratischen Design auf den Markt gebracht. Diese Leuchten sind mit oder ohne integrierten Bewegungsmelder erhältlich und sie können als 13 Watt, oder als 22-Watt-Modell geliefert werden. Das 13-Watt-Modell ersetzt herkömmliche 60-W-Leuchten, das 22-W-Modell 2 × 60-W-Leuchten. Die SlimLED ist geeignet für die Installation in Garagen, Treppenhäusern, Vorräumen, Hauseingängen und Kellern usw. Sie ist nicht nur aufgrund der hohen Energieeffizienz und der Stromersparnis sehr beliebt, sondern auch weil sie bei geringer Raumhöhe ganz flach an der Decke liegt. Die Montage erfolgt mit einem maximal installationsfreundlichen System in wenigen Minuten, sodass bei der neuen LED-Leuchte im doppelten Sinn von maximaler Energieeffizienz gesprochen werden darf. Mehr Informationen erhalten Sie an unserem Stand, bei Ihrem Elektrogrosshandel oder direkt bei uns. M. Züblin AG 8304 Wallisellen Tel. 044 878 22 22 www.zublin.ch Halle 1.1., Stand C113

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Ineltec

Viele reden von Plica AG, nur wenige wissen, was dahinter steckt

Professionelle Lösungen von Plica Plica wurde 1938 als Rohrfabrik Rüschlikon AG gegründet. Seit 1998 befindet sie sich unter dem Dach der janico Holding AG. Ein Jahr nach dem Eigentümerwechsel übersiedelte die Rohrfabrik nach Frauenfeld TG, wo eine grosszügige, moderne Infrastruktur weiteres Wachstum ermöglichte. Weil der alte Name im Widerspruch zum neuen Domizil stand, firmierte das Unternehmen fortan unter Plica AG. Dynamisch und innovativ lässt Plica Produkte fertigen und führt Handelsprodukte namhafter Hersteller. Über 20 000 Artikel für in- und ausländische Kunden lagern im eigenen Logistikcenter in Frauenfeld, ab welchem der Grosshan-

del, Installateure und die Industrie innert kürzester Zeit zuverlässig beliefert werden. Plica verfügt über ein umfangreiches Sortiment an Kabelschutzprodukten, Kennzeichnungs- und Befestigungsmaterial sowie weiteren auf die Elektrobranche zugeschnittenen Gütern und Dienstleistungen. Plica ist seit 1998 nach ISO 9001:2000 zertifiziert. Techniker 40 | Elektrotechnik 8/13

Plica AG in Frauenfeld.

und Aussendienstberater von Plica verfügen über Fachkompetenz und sprechen die Sprache der Kunden. Machen Sie die Probe aufs Exempel. Plica an der Ineltec 2013 Kabeleinzuggerät IQ-tool Ein Highlight ist sicher das IQ-tool, mit dem sich der Kabeleinzug massiv vereinfacht. Das automatische und intelligente Kabeleinzugsgerät IQ-tool revolutioniert den traditionellen Kabeleinzug im Wohnungsbau. Netzunabhängig, ohne Fernbedienung, mit 380 N (38 kg) Zugkraft und dies bei einem Gerätegewicht von nur 2,8 kg, lässt sich der Einzug von Drähten und Kabeln durch einen einzelnen Elektriker erledigen! Das IQ-tool ist eine echte Innovation, die sich auszahlt! IQ-cap-Kabeleinzugshilfe Traditionell entfernt der Elektriker einige cm der Isolation und befestigt die Drähte an eine Öse des Einzugsbandes. IQ-cap zeigt, dass es deutlich einfacher geht: • Kein Abisolieren • Keine Kupferabfälle • Wesentliche Zeiteinsparung Mit der Kabeleinzugshilfe IQ-cap wird es genial einfach; es gibt diese für:

• Ø 11 mm: max. 6 x 1.5 mm2 • Ø 13 mm: max. 5 x 2.5 mm2 Kunststoffrohr PE-UV Flexibles, korrosionsfestes und gewelltes Kunststoffrohr Plica PE-UV mit überzogenem Kunststoff-Schutzmantel für die Installation im Freien, UV-stabilisiert aus modifiziertem PVC mit hochglatter Innenschicht und nicht flammausbreitend. Die UV-Beständigkeit ist für mitteleuropäisches Klima bis 10 Jahre garantiert. Haupteinsatzgebiete sind Solar-/SAT- und Photovoltaikanlagen. Elektrowellrohr Plica Unoflex-Halo ist ein flexibles gewelltes Kunststoffrohr mit erhöhter Scheiteldruckfestigkeit und hoher mechanischer Belastbarkeit. Geeignet ist dieses Rohr für alle Verlegarten, sei es in Beton, in Hohlwände oder in Holz. Neu gibt es die Elektrowellrohre in 8 verschiedenen Farben.

Plica AG 8501 Frauenfeld Tel. 052 723 67 20 verkauf@plica.ch, www.plica.ch Halle 1.1, Stand C114


Ineltec: Plattform für neuste Produkte bei Installations- und Beleuchtungstechnik

Für Esylux ist die Ineltec in Basel die Plattform, um ihre neusten Produkte Besuchern auf eindrückliche Weise präsentieren zu können. Eine neue LED-Serie, die nicht nur effizient arbeitet, sondern auch beleuchtungstechnisch verblüfft, stellt ein Highlight unter vielen dar. Ein Besuch von Esylux an der Ineltec ist ein Muss. Alle zwei Jahre öffnet die Ineltec in Basel ihre Tore. Für das Elektroinstallationsgewerbe ist das die Messe. Zahlreiche Firmen, gross und klein, präsentieren ihre Produkte und sind dabei natürlich gespannt, wie neuste Highlights bei den Besuchern aufgenommen werden. Auf dem grossen Stand bei Esylux sind mehrere Neuigkeiten zu bestaunen, unter anderem eine ganz neue Serie von LED-Aussenstrahlern. Gespräch mit Geschäftsleiter Die Fragen stellt Raymond Kleger, die Antworten gibt Alexandros Athanasiadis, Geschäftsleiter Esylux Swiss AG. Esylux hat sich an der Light + Building in Frankfurt im Jahre 2012 mit einem aufwendigen Standkonzept präsentiert. Hat Esylux auch in Basel Grosses vor? Die Light + Building umfasst sicher zehnmal mehr Ausstellungsfläche wie die Ineltec und auch die Besucherzahl ist zehnmal grösser. Es ist so, Esylux präsentiert sich mit dem gleichen Standkonzept an der Ineltec 2013. Sich an einer Ausstellung zu präsentieren ist eine teure Sache, vor allem dann, wenn noch grosse Standflächen und aufwendige Standkonzepte dazu kommen. Lohnt sich der Aufwand? Diese Fragen stellen sich viele und es sind deshalb auch nicht alle Firmen mit Rang und Namen an der Ineltec vertreten. Wir von Esylux sind der Überzeugung, dass es sich lohnt, denn es gibt sonst nirgends die Möglichkeit, mit so vielen Kunden an wenigen Tagen in

Ineltec

Illumination auf effizientem Niveau senleuchten, Strassenleuchten und Leuchten für den Privat- und Gewerbebereich, Einzug gehalten hat. Die LED-Technik verfügt über die beste Energieeffizienz und ermöglicht auch Leuchten-Konzepte, die bis anhin unmöglich waren. Werden Aussenleuch-

Kontakt zu kommen und diesen neue Produkte zu zeigen. Daneben sind persönliche Kontakte das Wichtigste für erfolgreiche Geschäfte. Esylux ist für hochwertige Präsenz- und Bewegungsmelder bekannt. An der Ineltec zeigt Esylux auch ganz neue LED-Serien, um Eigenheime und Gewerbebauten energieeffizient zu beleuchten. Darf man da vorgängig schon Einiges verraten? Esylux hat ja bereits jetzt schon LEDAussenleuchten im Programm und hat in den letzten Jahren viel Erfahrung mit LED-Produkten gesammelt. Die neuen Strahler und Leuchten benutzen eine hochwertige Formensprache mit aktueller Technologie. Die Aussenstrahler der OFR- und AFR-Familie sind mit einer neu entwickelten Rückprojektions-Technologie ausgestattet. So beleuchten sie die Eingänge, Treppen und Zuwege gewerblich genutzter Gebäude besonders zielgerichtet. Für ein angenehmes Ambiente und mehr Sicherheit bei Eigenheimen sorgen die Leuchten der OL- und AOL-Familie. Verfügbar sind beide Produktfamilien mit unterschiedlicher Lumenzahl und optional integriertem Bewegungsmelder. Ist die Erkenntnis richtig, dass bei neu entwickelten Leuchten von Esylux nur noch LED-Technik zum Einsatz kommt und die Halogen- und Sparlampentechnik verschwindet? Wer die Trends in der Beleuchtungstechnik verfolgt, stellt fest, dass die LED-Technik auf allen Gebieten: Aus-

ten mit empfindlichen Bewegungsmeldern kombiniert, dazu eine hochwertige Formensprache eingesetzt, energieeffiziente und langlebige Technik verwendet, entstehen die idealen Leuchten. ESYLUX Swiss AG 8302 Kloten Tel. 044 808 61 00 www.esylux.ch info@esylux.ch Halle 1.1, Stand C118

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Ineltec

Mit Dominoswiss erfolgreiche Nachrüstung beim Grossprojekt Sulzer-Areal

Dominoswiss steuert per Funk 570 Storen Das geschichtsträchtige Sulzer-Areal in Winterthur wurde modernisiert und der gesamte Gebäudekomplex hört seit Dezember 2012 auf die Befehle von Dominoswiss. Nebst zentraler Steuerung und manueller vor Ort durch Mitarbeitende, sollte das neue System einwandfrei mit dem bestehenden Gebäudeleitsystem und der Brandmeldeanlage kommunizieren. Zudem musste das ganze Gebäude gegen Wetter geschützt werden und über eine Beschattungs- und Zeitautomatik verfügen. Drahtgebundene Lösung zu teuer Die Bauherrschaft suchte nach einem schnell zu installierenden System, wel-

men erarbeitete man anhand der Grundrisspläne eine punktgenaue Programmierung. Volle Automatisierung Im Dezember 2012 fand der Einbau durch das Elektrounternehmen statt. Alle vorprogrammierten Geräte wurden mit Hilfe des übersichtlichen Grundrissplans angebracht und konnten sofort in Betrieb genommen werden. Mittels einer speziellen Funkzentraleinheit, die über zwei potenzialfreie Eingänge ver-

Seit Dezember 2012 funktionieren die bekannten Gebäudekomplexe des Sulzer-Areals per Dominoswiss.

ches aber alle Vorteile von einem BUS-Gebäudeleitsystem beinhaltet. Nach einem sorgfältigen Abwägen der Möglichkeiten und der Kosten verschiedener Systeme war für den Elektroplaner schnell klar: Dominoswiss lässt sich am einfachsten einbauen, am schnellsten (um)programmieren und bietet dem Endnutzer am meisten Komfort. Auch mit dem Preisverhältnis konnte kein anderes System mithalten. Zusammen mit dem Elektrounterneh-

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fügt (Interface zwischen Dominoswiss und Drittsystemen), konnte auch die vorhandene Brandmeldeanlage an die Storensteuerung angeschlossen werden. Bei einem Feueralarm fahren so sämtliche Storen automatisch hoch. Doch die Automatisierung geht noch einen Schritt weiter. Nebst einem Zentralschalter, welcher sämtliche 570 Storen per Knopfdruck verzögerungsfrei hoch- und herunterfahren lässt, ist der Gebäudekomplex in 8 Sperrzonen un-

terteilt worden. Bei einer Fensterreinigung kann dabei sektorweise vorgegangen werden. Auf einfache Weise wird beispielsweise der Sperrschalter für die Zone 1 auf «On» gestellt, worauf per sofort alle Storen in dieser Zone gesperrt sind. Die entsprechende Reinigungsfirma kann ihrer Arbeit ungestört nachgehen. Die Storen der anderen sieben Zonen können in dieser Zeit ohne Einschränkung genutzt werden. Eine weitere Automatisierung dient der meteorologischen Sicherheit. Über die solarbetriebenen Sonnen-WindWächter werden der gesamte Wetterschutz und die Beschattung umweltfreundlich gesteuert und mithilfe der Timer-Funksender lassen sich die Storen zur programmierten Zeit in die gewünschten Positionen bringen. Somit werden die Räume bei starkem Sonnenschein im Sommer frühzeitig beschattet, was Klimatisierungs- und Lüftungsenergie einspart. Fazit Die Dominoswiss Funk-Gebäudeautomation ist nicht nur für Neubauten geeignet, sondern automatisiert effektiv auch bestehende Gebäudekomplexe, wo das Verlegen von BUS-Leitungen erfahrungsgemäss kostspielig ist. Das praktische Anbringen der Funkempfänger zwischen den Hirschmannsteckern gleicht einem Kinderspiel und auch eine Umprogrammierung kann sogar per Telefonkontakt erledigt werden. Die Möglichkeit des Abschlaufens der Speisezuleitung von einem Aktor zum nächsten, erübrigt Wanddurchbrüche und damit enorme Kosten.

Brelag Systems GmbH 5452 Oberrohrdorf Tel. 056 485 90 80 info@brelag.com Halle 1.1, Stand A157


Die Lösungswelten von Hager

An der diesjährigen Ineltec lässt Hager am Stand C138 in der Halle 1.1 die Besucher vom 10. bis zum 13. September in die Lösungswelten von Wohn- und Gewerbebau, Zweckbau und Infrastruktur eintauchen. Hager Schweiz gehört zu den führenden Unternehmen in der elektrischen Energieverteilung und -Steuerung. Unter dem Motto «Mit Ihnen, für Sie» präsentiert das Unternehmen an der Ineltec 2013 Lösungen und Neuheiten mit Mehrwert für Anwendungen im Wohn- und Gewerbebau, im Zweckbau und in der Infrastruktur. Die Aufteilung in drei Lösungswelten erlaubt es dem Besucher, in den gewünschten Bereich einzutauchen. Ob Verteilung, Schaltung, Leitungsführung, Gebäudesteuerung oder Schalter/Steckdosen, er erlebt die Lösungen «live», zielgerecht präsentiert und im stimmigen Zusammenhang. Als roter Faden dient ein symbolischer Energiefluss, der ihn auf seinem Besuch zum Hager-Stand begleitet. Starke Lösungen für unsere Kernmärkte: Made in Switzerland Via Unterverteilung und Leitungsführungssysteme fliesst die Energie in den Bereich Wohn- und Gewerbebau. Dessen Highlight ist die Schalter- und Steckdosenlinie «robusto» für den Nassbereich. Hager hat die witterungsresistenten Geräte komplett überarbeitet. Dank ihrem neuen, zeitgemässen Design machen sie im Aussenbereich eine gute Figur, sind aber auch für Gewerbe- und Industriebauten ideal. Auch dem Trend zum «intelligenten Haus» trägt Hager Rechnung: Der KNXkompatible LED-Strahler mit inte-

Ineltec

Energiegeladener Auftritt an der Ineltec griertem Infrarot-Bewegungsmelder und der werkzeuglose Konfigurationsmodus tebis.quicklink sind nur zwei Beispiele aus dem GebäudesteuerungsSortiment. Der Bereich Zweckbau zieht den Besucher mit Lösungen für Projekte mit komplexen Leistungsanforderungen in seinen Bann. Neben verschiedenen Schranktypen samt Innenausbau findet er den neuen Leistungsschalter h3 und alles was es für eine clevere Kabeleinführung und Verdrahtungstechnik braucht. Für die unsichtbare Führung der Leitungen sorgen die Unterflurkanäle und Bodendosen, die Hager im Herbst 2013 einführt. Ausserdem gibt es neue Schalterlösungen für Hotels und Büros zu entdecken.

dem geprüften Energieverteilsystem weber.unimes H nach IEC-EN 61439 Teil 1 und 2 fliessen bis zu 6300 A. Dementsprechend wichtig ist der Personen- und Anlagenschutz. Weitere Schwerpunkte sind der Hausanschluss sowie der auch in der Schweiz hergestellte Anreihstandschrank weber.mes C. Hager macht sich nicht nur für Lösungen rund um die Energieverteilung und -steuerung stark, sondern steckt auch Energie in die Förderung von Talenten. Beim Meeting Point beantwortet das HR-Team auf dem Messestand interessierten Lernenden und Fachspezialisten alle Fragen zu Einstiegsmöglichkeiten und der beruflichen Laufbahn bei Hager.

Energie verteilen: Made in Switzerland Grosses lässt sich auch im Bereich Infrastruktur realisieren, der ganz im Zeichen der Energieverteilung steht. Mit

Hager AG 6020 Emmenbrücke www.hager.ch Halle 1.1, Stand C138

An der Ineltec 2013 präsentiert Hager Neuheiten für Anwendungen im Wohn- und Gewerbebau, im Zweckbau und in der Infrastruktur.

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Ineltec

Zukunftsfähige IT-Verkabelung im Spitalwesen Männedorf

Die IT-Zukunft vorweggenommen Wenn IT-Kommunikations-Systeme optimal miteinander verkabelt werden müssen, stehen verschiedene Installationskonzepte zur Diskussion. Das Spital Männedorf baut neben dem Hauptgebäude aus Platzgründen einen modernen Erweiterungsbau. Bei der Verkabelung kam die hochmoderne Blow Fiber-Technologie zum Einsatz. Wo liegen die Vorteile? Innerhalb von Gebäuden erfolgt die IT-Verkabelung nach wie vor mehrheitlich mit Kupfer. Es gibt sie zwar, die Ausnahmegebäude, bei denen die gesamte Verkabelung von einem zentralen Server-Raum aus über Glas erschlossen wird. Stockwerke und ganz sicher einzelne Gebäudekomplexe, werden immer über Glasfaserkabel verbunden, weil hier viel grössere Distanzen problemlos überbrückt werden können und es auch nie Potenzialprobleme gibt. Doch Glas ist nicht Glas! Drahtex als Glasspezialist Wer das Prestigeprojekt Gotthard mit Glas verkabeln kann, beweist, dass auch Grossprojekte in ihrer Kompetenz liegen. Im Falle von Männedorf haben sich zwei renommierte Unternehmen: Bernauer AG mit Niederlassungen in der ganzen Schweiz sowie die Drahtex AG in Wallisellen, zusammengetan und realisieren eine «Fiber to the Campus (FttC)»-Lösung und zwar nicht über konventionelle Glasfiberkabel, sondern mittels der Blow Fiber-Technik. Bei konventionellen Glasfaser-Verkabelungen würde es bei einer späteren Erweiterung der Anlagen nötig sein, die Kabel mit viel Aufwand zu ersetzen oder nachzuziehen. Vorhandene Brandabschottungs-Systeme müssten erneut mit viel Aufwand geöffnet und wieder neu erstellt werden. Lösung: Blow Fiber Bei der innovativen Blow Fiber-Einblastechnik von Drahtex AG werden Rohre auch durch die Brandabschot-

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tungen montiert. Durch diese Rohre lassen sich später jederzeit neue Glasfaserkabel einblasen. Also ist man bei zukünftigen Erweiterungen auf der sicheren Seite. Redundanz heisst das Zauberwort! Bestehende Leerrohre können nämlich zeitsparend und kostengünstig mit weiteren Glasfasern von beiden Seiten des Netzwerkrings aus ergänzt, respektive eingeblasen werden. Die Drahtex AG bietet unterschiedlichste Minirohre und Glasfaser-Bündel sowie Rack-Montageeinheiten, Wandverteiler, Baugruppenträger, Kabelendverschlüsse (KEV), Patchkabel sowie die

entsprechenden Werkzeuge für die Blow Fiber-Einblasausrüstung an. Lösung auch für FTTH Die Blow Fiber-Einblastechnik ist auch die Lösung für Gemeinden, die sukzessive bei neuen Bauten und auch Erweiterungen von bestehenden Strassenabschnitten Rohre verlegen. Wann immer, in naher oder ferner Zukunft, lassen sich in die Rohre Glasfaserkabel über Hunderte von Metern einblasen. Wir beraten Sie gerne an der Ineltec.

Drahtex AG 8304 Wallisellen Tel. 044 878 20 .. info@drahtex.com www.drahtex.com Halle 1.1 , Stand C107

Die Glasfasern werden mit dem spezifischen Blow Fiber-Einblasgerät der Drahtex AG über eine Distanz von rund 300 Metern zum Neubau eingeblasen.


Installations- & Gebäudetechnik

Winterhalter + Fenner führt Treueprogramm für Kunden ein

Treue lohnt sich Mit einem neuen Treueprogramm ermöglicht Winterhalter + Fenner ihren Kunden, noch mehr von guten Geschäftsbeziehung zu profitieren. Gemeinsam mit den bisherigen ausgezeichneten Services verstärkt das Programm die Partnerschaft mit dem Elektriker weiter. Dieses Jahr bringt Winterhalter + Fenner erstmals ihren Wohnraumleuchten-Katalog auf den Markt. Hochwertig, ästhetisch und vielfältig richtet sich diese Publikation an die anspruchsvollen Kunden. Treuepunkte sammeln Kunden können Punkte sammeln, wenn sie ihre Produkte über den Webshop bestellen. Diese Punkte können sie anschliessend einlösen gegen ein breites Sortiment an Prämien in den Bereichen Lifestyle, Reisen, Sport oder Haus und Familie. Die Prämienwelt ist ein Dank für die Treue und das Vertrauen. Für die Prämienwelt registrieren können sich die Kunden direkt im Webshop. Danach erhalten sie für jeden Franken Bestellung zwei Punkte gutgeschrieben. Auf der Website der Prämienwelt können sie jederzeit ihre gesammelten Punkte verfolgen und sie schliesslich gegen eine Auswahl von Prämien eintauschen. «Die Prämienwelt rundet unsere Partnerschaft mit den Kunden ab. Neben unseren hervorragenden Dienstleistungen in Beratung, Vertriebskanälen und Logistik erhalten unsere Kunden auch persönlich etwas aus ihrer Geschäftsbeziehung zurück», fügt Saggionetto hinzu. Firmen, welche die Prämien anbieten, sehen die Prämienwelt als eine Art Werbeplattform. Sie bieten ihre Produkte dort zu Preisen an, die teilweise weit unter den üblichen Marktkonditionen liegen. Für Thomas Niedermann, Verkaufsleiter bei Winterhalter + Fenner ist deshalb klar, dass die Kunden dadurch überproportional profitieren.

Freizeit: Eine Möglichkeit, Treuepunkte einzutauschen.

Katalog Wohnraumleuchten.

«Die elektronische Bestellung bringt unseren Kunden einmal grundsätzlich Vorteile», erklärt Niedermann. «Durch die elektronischen Bestellungen können unsere Kunden nun Punkte sammeln und sie gegen ausserordentlich gute Angebote eintauschen.» Wer seine Geschäfte über Smartphones oder Tablets tätigt, kommt einerseits in den Genuss der vielen Vorteile der Winterhalter + Fenner-Mobile-App. Andererseits können die Kunden auch von unterwegs Punkte sammeln.

Beratung im Rampenlicht! Während früher die funktionalen Aspekte der Beleuchtung eher im Vordergrund standen, legen heute Bauherren und Architekten vermehrt Wert auf die Ästhetik und den Komfort. Das neue, frische Layout hebt besonders die Schönheit der Produkte hervor, sodass sich der neuartige Katalog als perfekte Beratungs- und Verkaufsunterlage eignet. Das breite Sortiment an Dekorativleuchten, Einbauspots und Aussenleuchten erstrahlt immer in der entsprechenden Umgebung. Sei es mit Steh-, Pendel, Decken- oder Wandleuchten, namhafte Hersteller schmücken den Katalog mit ihren aktuellsten Kreationen. Von schlicht modern bis dezent klassisch, dank der Mannigfaltigkeit der Designs findet jeder Kunde die passende Dekorativleuchte für seinen Wohn- oder Arbeitsraum. Parallel dazu führt Winterhalter + Fenner den Katalog «Licht» weiter, der auch in Zukunft ein unersetzliches Referenzwerk für den Elektroinstallateur bleibt, wenn es darum geht, sich den Durchblick über die ganze Produktpalette zu verschaffen. Die neue Ausgabe erscheint im September dieses Jahres. Winterhalter + Fenner AG 8304 Wallisellen Tel. 044 839 58 11 www.w-f.ch

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Installations- & Gebäudetechnik

Ein Blick ins Wohnbad: im Hintergrund ein Touchpanel und ein Elektroniktaster zur Bedienung des Gebäudeautomationssystems NOXnet von Innoxel. (Bildquelle: Thomas Telley)

Ohne Gebäudeautomationssystem nicht machbar

«Das System passt sich unserem Leben an» Der weit über die Region Thun hinaus bekannte Unternehmer Urs Hauenstein hat zusammen mit seiner Lebenspartnerin Andrea Wolf in Steffisburg ein Wohnhaus gebaut. Das war vor zwei Jahren. Für die gesamte Haustechnik war er mit seinem eigenen Betrieb zuständig – hinter der U. Hauenstein Heizung Lüftung Sanitär AG stecken rund 60 Jahre Erfahrung. Für alles Elektrische hat die Johner Elektro AG in Steffisburg gesorgt. Auch sie ist in der Region ein Begriff, sie feiert in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Das Wohnhaus hat sie mit dem Gebäudeautomationssystem NOXnet von Innoxel ausgerüstet. Als Andrea Wolf und Urs Hauenstein ihr neues Zuhause planten, wussten sie genau, was sie wollten. Das Ergebnis – ein mediterranes Einfamilienhaus mit Weitblick über Thun und auf die Alpen - ist beeindruckend. Kein Wunder, wenns ums Bauen geht, kennt sich Urs Hauenstein aus. Als eidgenössisch

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diplomierter Sanitärinstallateur hat er das Handwerk «von der Pike auf» gelernt. Dass in seinem Haus kein 08/15Badezimmer zu finden sein wird, war klar. Vielmehr gibt es ein richtiges Wohnbad: Von der Erlebnisdusche über Dampfbad, Sauna und Whirlpool auf der Terrasse bis zur wunderschö-

nen, freistehenden Badewanne ist alles vorhanden. Exklusiv und doch ökologisch Trotz aller Exklusivität, die Bauherrschaft hat von Anfang an grossen Wert auf Ökologie und erneuerbare Energien gelegt. Neben einer Wärmepumpe mit Erdsonde ist auf dem Dach eine Fotovoltaik-Anlage installiert. Aber auch bei den Baustoffen gab es klare Vorgaben: möglichst wenig künstliche Produkte und schon gar keine exotischen Hölzer – das zeigt sich zum Beispiel beim Garagentor, das aus Buchenholz gefertigt wurde und die aufgehende Sonne symbolisiert. Westliches Feng-Shui Das Haus trägt auch stark die Handschrift seiner Lebenspartnerin Andrea Wolf. Als ausgebildete Wohnraum- und Farbberaterin hat sie die Räume nach


Gebäudeautomation Weniger Leidenschaft als eher eine Notwendigkeit war für Urs Hauenstein die Elektroinstallation. Die hat er an die ebenfalls in Steffisburg ansässige Johner Elektro AG vergeben. Hier war von Anfang an klar, dass das Gebäudeautomationssystem NOXnet zum Einsatz kommen soll. Rückblickend weist Urs Hauenstein darauf hin, wie wichtig es war, dass der Elektroinstallateur bereits bei der Planung auch die Herstellerin, die Innoxel System AG, beigezogen hat.

«Das System wächst.» Die Erfahrung nach zwei Jahren mit NOXnet beschreibt Urs Hauenstein grundsätzlich als positiv. Er würde das System sofort wieder einbauen lassen. Allerdings schätzt er, dass sie nur etwa 20 Prozent der Möglichkeiten nutzen. Im Laufe der Zeit haben seine Partnerin und er ein Verständnis für die Anlage entwickelt – sie denken sich immer weitere Finessen zur Bedienung aus. Konfiguration durch Innoxel Obwohl NOXnet problemlos von der Bauherrschaft selbst konfiguriert werden kann, war das für Urs Hauenstein nie ein Thema. Änderungen lässt er direkt von Innoxel ausführen. Er hatte ja bereits während der Bauphase direkten Kontakt und schätzt den guten Service auch nach dem Verkauf. Nächstens soll die Anwesenheitssimulation verfeinert und die «Zentral-aus-Funktion» auf

eine andere Taste gelegt werden. Das schätzt er am meisten, die Flexibilität, mit der sich das System verändern lässt – genauso wie Menschen sich verändern. Und er staunt immer wieder, wie schnell der Fachmann von Innoxel Lichtstärken und -gruppen umprogrammiert und wie er das Resultat gleich begutachten kann. Fazit Dank der kompetenten Beratung und Installation durch Johner Elektro AG ist die Bauherrschaft mit dem eingesetzten Gebäudeautomationssystem rundum zufrieden und möchte es nicht missen. Urs Hauenstein und Andrea Wolf schätzen vor allem die Ausbaubarkeit, die Flexibilität und die rasche Umsetzung von Änderungswünschen.

www.innoxel.ch

Fragen an Beat Amrein, Mitglied der Geschäftsleitung von Johner Elektro AG in Steffisburg Beat Amrein, Ihr Unternehmen hat die Elektroinstallation im Neubau von Urs Hauenstein ausgeführt. Wann haben Sie sich für den Einsatz eines Gebäudeautomationssystems entschieden? Bereits am Anfang der Planung. Wegen der vielen Verbraucher, unterschiedlicher Beleuchtungen und noch nicht definierter Bedienoberflächen war der Einsatz eines Bussystems zwingend. Ausserdem wären die gewünschten Zentralfunktionen, Szenenschaltungen, die Anwesenheitssimulation mit Licht und Storen und andere Automatismen konventionell gar nicht zu lösen gewesen.

Dass Innoxel ganz in der Nähe einen Showroom betreibt, ist für unsere Beratungsgespräche hilfreich und praktisch. Die Johner Elektro AG feiert in diesem Jahr ihr 45-jähriges Bestehen. Wo liegen Ihre Schwerpunkte? Neben klassischen Elektro- und Telekommunikations-Installationen gehört die Planung stimmungsvoller Lichtkonzepte da-

Stand auch von Anfang an fest, dass Sie NOXnet von Innoxel installieren würden? Eigentlich schon. Die Johner Elektro AG hatte bereits vorher mehrere Objekte mit NOXnet ausgerüstet. Ich habe das System auch beim Neubau meines eigenen Hauses gewählt. Weil bei Hauensteins anfangs auch die Einbindung der Musikanlage ein Thema war, haben wir die Zusammenarbeit mit der Spline AG in Thalwil geprüft. Diese Firma setzt Aktorik und Sensorik von Innoxel ein, steuert aber mit AMX-Controller und eigener Software. Es hat sich aber bald gezeigt, dass NOXnet allen Anforderungen genügt. NOXnet von Innoxel scheint Sie zu überzeugen. Was schätzen Sie am meisten – was nicht? Mit Innoxel haben wir einen zuverlässigen Partner, von dem wir alles aus einer Hand erhalten: die zentrale Steuerungseinheit, Aktorik, Sensorik, Dimmer, Thermostate, Wetterstation, Touchpanel und natürlich die Konfigurationssoftware. Alles passt zusammen und lässt – wie das Beispiel von Urs Hauenstein zeigt – keine Automatisierungswünsche offen. Gegen NOXnet spricht einzig, dass es nicht KNX-kompatibel ist. Das wird aber dadurch wettgemacht, dass die Konfiguration von NOXnet mit einer PC-Software erfolgt, bei der weder Lizenz- noch Schulungskosten anfallen. Das schätzen auch unsere Endkunden, einige von ihnen konfigurieren die gewünschten Funktionen gleich selbst. Zudem wird bei NOXnet die Konfiguration zentral gespeichert. Deshalb können Aktoren und Taster jederzeit ohne Anpassung der Konfiguration ausgewechselt werden, wir müssen dafür also keinen Spezialisten aufbieten.

Kein zusätzlicher Elektrosmog: Die Aktoren im Elektrotableau lassen Strom nur fliessen, wenn er gebraucht wird. Schlafräume lassen sich so einfach spannungsfrei schalten. zu. Gebäudeautomation ist Zukunft und wird von uns bei jedem Beratungsgespräch angesprochen. Der Anteil beträgt momentan – inklusive Zeptrion – etwa 10 Prozent. Wachsend ist auch der Bereich Fotovoltaik. Als Mitglied von Swissolar «Die Solarprofis» ist uns diese nachhaltige und umweltneutrale Energiegewinnung wichtig. Einen grossen Stellenwert hat in unserem 22-köpfigen Betrieb auch die Lehrlingsausbildung, schliesslich ist mein Geschäftspartner Chefexperte bei den Lehrabschlussprüfungen im Berner Oberland.

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Installations- & Gebäudetechnik

westlicher Feng-Shui-Lehre gestaltet. Das spürt man einfach. Genauso wohl fühlt man sich deshalb auch im Hotel Krone Thun und im Gasthof Schützen Steffisburg; Betriebe, die zur Firmengruppe des Bauherrn gehören und für deren positive Entwicklung das Paar mit grosser Leidenschaft sorgt.


Highlight

iBricks Automation Server

Eierlegende Wollmilchsau Kein Mensch würde heute noch einen Computer kaufen, mit dem sich nur Briefe schreiben lassen. Niemand besitzt neben dem Telefon noch ein zweites Gerät zum SMS schreiben. Auch in der Haus- und Gebäudeautomation sind die Zeiten vorbei, wo es für Visualisierung, Logik, Videoaufzeichnung, Medienwiedergabe und Zutritt je ein eigenes System benötigt. Als «eierlegende Wollmilchsau» bezeichnen Kritiker abschätzig ein System oder Gerät, welches mehrere Funktionen gleichzeitig vereint. Aber auch dem schärfsten Kritiker dürfte inzwischen

nicht entgangen sein, dass genau solche ganzheitliche Systeme auch in der Haus- und Gebäudesteuerungstechnik klar im Trend liegen. Und dies zurecht, denn es gibt viele gute Gründe, anstelle vieler Einzelgeräte ein ganzheitliches System einzusetzen, wie dies iBricks mit ihrem Automation Server verfolgt. Einfachere Bedienung Für den Endkunden bringt ein ganzheitliches System klare Vorteile. Er bedient seine Anlage in allen Bereichen auf dieselbe Art. Das ist bei Einzelsystemen, die auf einer Weboberfläche oder über je eine App bedient werden, keinesfalls so. Der Kunde wünscht sich nicht nur alles über dasselbe Gerät zu bedienen, sondern auch in derselben Weise. Er will sich nicht dauernd umgewöhnen müssen, wenn er von der Lichtvisualisierung zur Zutrittssteuerung oder in den Medienbereich wechselt. Licht, Musik oder

System von iBricks umfasst alle Funktionen in der Gebäudeautomation (Teil 1).

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die Zutrittskontrolle sollen sich von der Bedienung her nicht unterscheiden. Einfachere Integration Und was für den Kunden einfacher ist, gilt selbstverständlich auch für den Integrator. Weil im iBricks Automation Server alle Funktionen in demselben System vereint sind, lassen sich auch übergreifende Funktionen auf einfachste Weise realisieren. Das aufwendige Programmieren von Gateways und Konvertern existiert bei iBricks nicht. Mit der iBricks HouseBase-Technologie besteht kein Unterschied, ob ein Taster das Licht ausschaltet, die Musik stoppt, die Alarmanlage scharf stellt und das Telefon aufs Handy umleitet. Mehr Flexibilität Ein System, welches so viele Funktionen vereint, erlaubt mehr Flexibilität. Wer weiss schon von Anfang an, welche


Licht, Videoüberwachung, Kartenleser und Multiroom-Audio durchgängig visualisiert auf einer Ansicht.

Anforderungen das Projekt wirklich stellt? Bei Einzellösungen ist bei Änderungen oft der «Hardwarepark» zu ergänzen. Es passiert dabei oft, dass eine «Kleinigkeit» erhebliche Mehrkosten verursacht. Bei einem iBricks Server lassen sich alle erdenklichen Funktionen einfach per Software konfigurieren, ohne dass dabei mehr Geräte oder zusätzliche Software-Lizenzen anfallen. Nur eine Ausbildung Einer der grössten Vorteile besteht jedoch in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Es gibt sie, die Spezialisten, die sich auf verschiedensten Systemen auskennen. Doch sobald Projekte im Team zu realisieren sind, ist es entscheidend, ob sich Mittarbeiter auf nur einem System auskennen müssen oder vielen verschiedenen. Problema-

bildet genau diesen ganzheitlichen Ansatz. Quintessenz Auch in der Haus- und Gebäudeautomation geht der Trend klar zu ganzheitlichen Systemen. Einzellösungen werden früher oder später das gleiche Schicksal erleiden wie Organizer, Pager, Fotokopierer, usw. Mit dem iBricks Automation Server steht ein Gerät zur Verfügung, welches nicht nur alle wichtigen Funktionen von der Lichtsteuerung über Sicherheitsfunktionen bis zu Multimedia ganzheitlich vereint, sondern auch über eine offene und moderne Systemarchitektur verfügt. iBricks Solutions 3178 Bösingen Tel. 031 5 110 110 www.iBricks.ch

Mehr Informationen und Anmeldung unter www.iBricks.ch/kurse Konzeptionell richtig Viele Kunden sind heute nicht mehr bereit, für etwas mehr Komfort im Licht-, Beschattungs- und Heizungsbereich viel mehr Geld für die Elektroinstallation auszugeben. Wenn schon mehr Geld investieren, dann sollen Multiroom-Audio und -Videoanlagen, Zutrittskontrolle, Steuerung übers Internet und vieles mehr in ein und demselben System vereint sein. Die einzigartige HouseBase-Technologie, welche jedem iBricks Server zugrunde liegt,

Bussysteme. Der iBricks Automation Server unterstützt Bussysteme wie • KNX • EnOcean • TwiLine • DMX512 • TCP/IP • Profibus • Mod-Bus • X10 • eKey Module • LEGIC BPA9 • usw. Sowie über 100 Einzelgeräte im Steuerungs-, Energie-, Haushalt und Multimediabereich.

System von iBricks umfasst alle Funktionen in der Gebäudeautomation (Teil 2).

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Highlight

tisch wird es, wenn der eine grosse Spezialist beispielsweise in den Ferien ist. Da ist es sehr hilfreich, wenn alle mit demselben Grundsystem arbeiten. Die Ausbildung für den iBricks Automation Server wird modular angeboten • Basis-Kurs (2 Tage): Hier lernen Kursteilnehmer alle Grundlagen, welche sie für die Inbetriebnahme, Konfiguration und Programmierung eines iBricks Servers benötigen • Aufbaukurs Multimedia: Vertiefung der vielfältigen Möglichkeiten für den Aufbau von Multiroom-Audio und -Videoanlagen mittels dem iBricks Automation Server • Aufbaukurs Sicherheit: Vertiefung in den Bereichen Alarm- und Sicherheitsfunktionen, Videoüberwachung und Kommunikation mittels dem iBricks Automation Server


Highlight

Digitale Zähler aus der Schweiz im Einsatz auf der ganzen Welt

Durch und durch Swissmade: EMU Die EMU Electronic AG entstand 1989 als Spin-off von Landis & Gyr. Die Gründer entwickelten die weltweit ersten digitalen Energiezähler. Wichtig für Anwender: Durch die zusätzliche Zertifizierung nach Modul D, QM-System für die Herstellung und Endprüfung, lassen sich sämtliche EMU Professional und EMU Allrounder ab Werk für Verrechnungszwecke innerhalb der EU und Schweiz einsetzen. Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, irgendwann kommen wir zur Erkenntnis, dass nur der sparsamere Umgang mit Energie für eine lebenswerte Zukunft garantiert. Bei EMU glaubt man an die 2000-Watt-Gesellschaft. Um dieses heute eher utopisch anmutende Ziel zu erreichen, muss das Bewusstsein für den Energieverbrauch im Privat- und Wirtschaftsbereich deutlich steigen. Dazu verhilft unter anderem die Zählertechnik von EMU. Neue Zählertechnik Energiezähler haben in den letzten beiden Jahrzehnten enorme Veränderungen erfahren. Die mechanischen Ferariszäh-

ler mit den drehenden Aluscheiben verschwinden und machen elektronischen Versionen Platz. Elektronische Zähler erlauben viel mehr Möglichkeiten. Einerseits sind nebst der Energiemessung auch zahlreiche andere Messungen möglich wie: Wirk- und Blindenergie, Strom, Spannung, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Leistungsfaktor, Netzfrequenz, Minimum- und Maximumwerte, usw. Die elektronischen Zähler lassen sich auch viel kompakter bauen. Heute sind zunehmend Zähler für: • Kostenstellenabrechnungen • Lastoptimierung • Leistungsüberwachung mit Alarmierung

• Lüftungs- und Heizungsanlagen • Gebäudeleittechnik • Energiemanagement im Einsatz. Denn Energiesparen fängt dort an, wo der Verbrauch bekannt ist. Und dies ist wiederum nur dann möglich, wenn nebst dem Gesamtverbrauch auch der Verbrauch einzelner Geräte, Anlagen oder mindestens Sicherungsabgänge bekannt sind. Sichtbarmachen der Energie Das Energie-Monitoring-System von EMU hilft den Kunden Energieverbräuche genau zu verfolgend und analysieren. An die Datenlogger werden sämtliche Energiezähler angeschlossen. Via IP Adresse und Webbrowser wird auf die Datenlogger zugegriffen. Auf der lokalen Logger-Webseite stehen die aktuellen Messwerte und Lastprofile zur Verfügung. Falls gewünscht, werden die Messwerte automatisch an die kostenlosen smart-me Server übertragen. Mit jedem Webbrowser kann auf den smart-me Server weltweit gratis zugegriffen werden. Auf smart-me sind weitere benutzerfreundliche Auswertungen möglich. Weil die Datenlogger über eine standardisierte Schnittstelle verfügen, lassen sich auch die Energien Gas, Wasser und Wärme integrieren. Fazit Der EMU Professional und der EMU Allrounder eignen sich hervorragend für den Einsatz in Industrieanlagen, zur Kostenstellenabrechnung und zu Untermessungen sowie zur Leistungsüberwachung. Mit den EMU Datenloggern wird der Energieverbrauch sichtbar gemacht.

DIN-Schienen-Zähler von EMU für den weltweiten Einsatz.

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EMU Electronic AG 6340 Baar Tel. 041 811 02 20 www.emuag.ch info@emuag.ch


Grossunternehmen wie Coop, Migros oder SBB profitieren seit längerem vom liberalisierten Strommarkt in der Schweiz. Kleine und mittelgrosse Unternehmen haben bis anhin aber noch kaum daran gedacht, ihren Strom auf dem freien Markt einzukaufen – dort wo er am günstigsten ist. Erst 13 Prozent aller Schweizer KMU haben bis Ende 2012 ihren Anbieter gewechselt und beziehen Strom zu Marktpreisen. Dass der Strom zu Marktpreisen günstiger ist als die Schweizer Grundversorgungstarife, war nicht immer so. Bedingt durch Wirtschaftskrise, Investitionen in erneuerbare Energien und Neubauten von Kraftwerken, gibt es an den Strombörsen mittlerweile ein Überangebot an Strom. Daher sind die Strompreise seit letztem Herbst kontinuierlich gesunken. Der Grosshandelspreis hat sich in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent reduziert. Schweizer Grossunternehmen sparen mit dem Schritt in den freien Markt rasch Millionenbeträge. Aber auch für KMU rechnet sich ein Wechsel. «Je nach Branche können KMU ihre Fixkosten schnell um mehrere Zehntausend

Franken senken – bis zu 40 Prozent von dem, was sie jetzt bezahlen», so Fredi Keller, CEO Swisspower Energy. 17 Schweizer Stadtwerke sind am führenden Energieunternehmen beteiligt, das sich auf das Geschäft mit Multisite-, Gross- und KMU-Kunden konzentriert. Swisspower Energy hat vor Kurzem eine Online-Verkaufsplattform für KMU lanciert, mit der ein Vertragsabschluss mit dem Stromanbieter in wenigen Klicks möglich ist. KMU, die sich für den Strombezug auf dem freien Markt entscheiden, geht das einfach und schnell. Swisspower Energy wickelt beispielsweise die Kündigung beim vorherigen Stromanbieter ab. Wer in den freien Markt wechselt, wird künftig zwei Stromjahresrechnungen bekommen: eine vom neuen Anbieter für den bezogenen Strom und eine vom lokalen Stromversorger für die Netznutzung und die gesetzlichen Abgaben.

Installations- & Gebäudetechnik

KMU-Strom vom freien Markt

Nach einem Übertritt in den freien Strommarkt ist eine Rückkehr in den Grundversorgungstarif nicht mehr möglich. Dennoch ist allen Unternehmen eine sichere 100-prozentige Stromversorgung garantiert. Diese Sicherheit ist im Stromversorgungsgesetz (StromVG) der Schweiz geregelt. www.günstiger-kmu-strom.ch

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Highlight

Mechanische Uhren: klein, einfach, kostengünstig

Bedienung: einfacher gehts nimmer Mechanische Uhren haben nach wie vor beliebte Einsatzziele. Sie steuern in der Industrie einfache zeitliche Vorgänge. Sie eignen sich auch hervorragend im Gebäudeautomationsbereich für zeitliche Schaltvorgänge aller Art. Mit einem Blick sind Einstellungen an der Uhr ersichtlich. Mit einem Klick an der Front der Uhr ist der Verbraucher auch dauernd ein- oder ausgeschaltet. Für mechanische Uhren von theben HTS braucht es zur Einstellung der Schaltvorgänge keine Anleitung. Das Setzen der Reiter auf der Drehscheibe ist selbsterklärend. Allein diese Tatsache ist für Installateure Grund, nach wie vor mechanische Uhren einzusetzen. Es ist kaum zu glauben, aber die kleinste mechanische Zeituhr für den Verteilereinbau belegt in der Breite gerade Mal eine Teileinheit – und trotzdem verfügen gewisse Typen über eine mechanische Gangreserve von drei Tagen. Der Handschalter mit drei Stellungen an der Front erlaubt: Dauer-EIN, Automatikbetrieb und Dauer-AUS. Die

Uhr lässt sich mit einer plombierbaren Haube vor unbefugten Zugriffen schützen. Der Kontakt schaltet bis zu 16 A direkt. Damit lassen sich auch grössere Verbraucher ohne Umweg über ein Koppelrelais direkt schalten. Bei mechanischen Uhren mit Reitern können so viele Schaltungen pro Tag erstellt werden, als es Reiter auf der Scheibe gibt. Es ist also problemlos möglich, eine WC-Lüftung zu jeder Stunde für 15 Minuten aktiv werden zu lassen. Details der Kleinstuhren Es gibt die 1-Teileinheit grossen Uhren in drei Varianten:

Zeiteinstellung: Einfacher gehts nicht, nur Reiter in richtige Position bringen und schon ist Zeitprogramm festgelegt. Mehrere Schaltungen pro Tag – selbstverständlich kein Problem.

• SYN 160 a mit einem Tagesprogramm ohne Gangreserve, kürzeste Schaltzeit 15 min, Netzsynchron • SUL 180 a wie SYN 160 aber mit Gangreserve für 3 Tage, Quarzgesteuert • MEM 190 a mit Wochenprogramm, kürzeste Schaltzeit 2 h, Quarzgesteuert Massive Klemmen sorgen für den sicheren Anschluss der Verbraucher mit Draht oder Litze, auch wenn zwei Drähte pro Klemme angeschlossen werden müssen. Für die Aufputzmontage gibt es eine Kunststoffhaube, welche ebenfalls plombierbar ist. Der Schaltzustand ist bei allen Typen direkt sichtbar durch die Stellung der Reiter. Ob die Uhr auch mit der richtigen Zeit arbeitet, ist durch die Stellung des Drehrades sofort sichtbar. Multifunktionale Uhren Es gibt natürlich auch mechanische Uhren von thebenHTS, die einerseits über ein 60-Minuten-Programm und gleichzeitig über ein Tages- und auch noch ein Wochenprogramm mit je einem Wechselkontakt verfügen. Die Schaltprogramme sind genau so einfach wie bei den mechanischen Kleinstuhren einzustellen, man setzt einfach die Reiter an der betreffenden Stellung. Fazit Schmal und kompakt – der bewährte Schaltuhr-Allrounder für jede Anwendung. Mit den Typen Synchrona, Suleika oder Memoris haben Sie die Zeit im Griff, egal, was gesteuert werden soll, Aquariumlicht, Umwälzpumpe oder Leuchtreklame. ■

Theben HTS AG 8307 Effretikon Tel. 052 355 17 00 sales@theben-hts.ch www.theben-hts.ch

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Der intelligente Garten mit NOXnet von Innoxel Innoxel zeigt in ihrem Showroom jetzt auch, wie sinnvoll sich ihr Gebäudeautomationssystem NOXnet im Garten anwenden lässt. In der neu gestalteten Gartenlandschaft schaffen attraktive Lichtinszenierungen nicht nur Stimmung, sie erhöhen auch die Sicherheit. Und das überzeugt immer mehr Besucherinnen und Besucher. Auch Sicherheit ist ein wichtiges Thema beim Bauen. Und es gibt Funktionen, die lassen sich einfach nur mit einem Gebäudeautomationssystem erfüllen: Mit einer einzigen Taste alle Lichter löschen und das Bügeleisen vom Netz trennen. Mit einer «Anwesenheitssimulation» dafür sorgen, dass Licht und Storen sich bei Abwesenheit so verhalten, wie wenn jemand zu Hause wäre. Die Daten einer Wetterstation so auswerten, dass die Sonnenstore nie mehr nass wird und die Dachfenster sich bei Regen automatisch schliessen. Jeden Sonnenstrahl zum Aufwärmen nutzen und gleichzeitig dafür sorgen, dass der Raum nicht überhitzt usw. NOXnet von Innoxel Für das Gebäudeautomationssystem NOXnet sind diese und weitere Funktionen Standard. Das System bewährt sich seit 12 Jahren auf dem Markt und wird in der Schweiz entwickelt und hergestellt. NOXnet wurde für den Wohnbereich ausgelegt und bietet «alles aus einer Hand» an: von der zentralen Steuerungseinheit über Aktorik, Sensorik, Dimmer, Thermostate, Netzteil, Wetterstation, Touchpanel usw. Auch die Konfigurationssoftware für den PC ist eine Eigenentwicklung. Sie ist kostenlos und kann ohne grosse Schulung vom Elektroinstallateur oder vom Endkunden selbst bedient werden. Der Garten Intelligent gesteuertes Licht und andere Funktionen hören aber bei der Haustüre nicht auf, schliesslich erweitert heute

eine Gartenlandschaft immer öfter den Wohnraum. Das beweist der von der Landschaftsgärtnerei Hortussa AG eingerichtete Garten im Showroom von Innoxel. Die Profis haben die Themen «Sicherheit» und «Automation» gekonnt ästhetisch verbunden: Ein gut ausgeleuchteter Weg führt Besucher sicher zum Haus, gezielt beleuchtete Pflanzen setzen spannende Akzente,

stimmen, wann der Fisch Wasser speien soll: Wenn es wärmer als 7 Grad ist, bei schönem Wetter, auf Knopfdruck oder nur dann, wenn sich Gäste nähern … Das Feuer Speziell ist auch das Feuer. Für den Showroom musste es wie echt aussehen, durfte aber weder riechen noch gefährlich sein. Das installierte Effektfeuer «brennt» realistisch dank speziellem Leuchtmittel und Wasser. Weil es elektrisch gesteuert wird, übernimmt auch hier NOXnet die Regie und zaubert das Flammenspiel auf Knopfdruck hin. Fazit Intelligentes Wohnen schliesst den Garten mit ein. Was im Showroom von

Die neue Gartenlandschaft im Showroom von Innoxel. Hier lässt sich «intelligentes Wohnen» auch im Aussenraum erleben: Lichtstimmungen, Storen, Feuer, Wasser – alles lässt sich kombinieren und automatisch steuern.

Feuer und Wasser laden zum Verweilen ein. NOXnet schaltet und dimmt Lichter, die sich beliebig kombinieren und automatisieren lassen. Das Wasser Blickfänger ist aber die Fisch-Skulptur im Teich. Auch der Künstler Lukas Gräppi hat sich intensiv mit dem Thema befasst – und den Fisch «automatisiert». NOXnet setzt zuverlässig die Wünsche der Bewohner um. Sie be-

Innoxel als Spielerei ausprobiert werden kann, erhöht in der Realität die Sicherheit und den Komfort.

INNOXEL System AG 3661 Uetendorf Tel. 033 345 28 00 info@innoxel.ch www.innoxel.ch

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Highlight

Gebäudeautomationssystem NOXnet von Innoxel auch im Garten


Licht & Leuchten

LED-Grundlagenwissen

LED-Retrofit-Lampen: Die Lösung? Wer Qualitätsware von LED-Retrofit-Lampen kauft, ist ab deren Lichtleistung erstaunt. Sie halten wirklich, was sie versprechen und ersetzen Glühlampen problemlos. Sie leuchten sofort mit 100 % Helligkeit, ihr Licht ist angenehm. Die Lichtausbeute ist verblüffend, problemlos fünfmal so hoch wie bei Glühlampen.

Stromschienensystem mit Spots. Altes System mit Spot-Glühlampen links, rechts mit LED-RetrofitLampen.

Raymond Kleger Sparlampen sind mir suspekt. In Wohnräumen stört mich deren Form und es dauert zu lange, bis sie endlich hell leuchten. Ich habe deshalb das Sparlampen-Zeitalter übersprungen und setze auf LED-Technik. Allerdings sind LED-Röhren und LED-Retrofit-Lampen sicher nicht die Zukunftslösung. Im Büro besteht an der Decke ein

LED - Lichtbandsysteme

Stromschienensystem. Bis vor kurzem waren 4 Glühlampenspots in Betrieb, neu sind diese durch LED-RetrofitLampen ersetzt. Die Qualität des Lichts ist ausgezeichnet. Bei 15 Prozent elektrischer Leistung steht auf dem Tisch nicht so viel Licht zur Verfügung wie bei den Glühlampenspots, hingegen ist der Raum schöner ausgeleuchtet. Die Glühlampenspots arbeiten als ge-

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richtete Strahler, Decke und Wände sind weniger hell. Das Bild zeigt den Raum bei identischen Kamera-Einstellungen mit Glühlampenspots und einmal mit LED-Retrofit-Lampen. Auf dem Tisch erzeugen die 4 × 75-WLampenspots 502 Lux, mit den 4 LEDRetrofit-Lampen zu je 11 W elektrischer Leistung sind es 350 Lux. Die Decke ist bei den LED-Retrofit-Glühlampen deutlich heller. Rentiert sich Lampenersatz? Das Büro ist durchschnittlich 6 Stunden pro Tag an 5 Tagen der Woche während 47 Wochen besetzt, das gibt rund 1400 Betriebsstunden pro Jahr. Im Jahr verbrauchen die Glühlampenspots rund 420 kWh, was Kosten (0.15 Fr./kWh) von rund 63 Franken verursacht, in 5 Jahren 320 Franken. In diesen 5 Jahren sind zirka 40 Lampenspots zu wechseln, weil diese kaum mehr als 700 Stunden halten. So entstehen Materialkosten von rund 160 Franken. Die LED-Retrofit-Lampen verursachen pro Jahr rund 9 Franken Betriebskosten, in 5 Jahren also 45 Franken. Vier gute LED-Retrofit-Lampen kosten momentan rund 200 Franken. Jeglicher weiterer Kommentar ist da überflüssig – es rentiert sich in jedem Fall. ■

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Einziehwerkzeuge

Einzugsprobleme lösen Kabel oder Drähte einziehen gehört zu den Grundarbeiten in der elektrischen Installation. Wenn alle Leitungswege, die sichtbaren und die unsichtbaren, korrekt bereit sind, wird der Leitungszug ohne Zusatzaufwand schnell erledigt sein. Ist dies nicht der Fall, bekommen alle auf dem Markt erhältlichen Hilfsgeräte eine grössere Bedeutung. Richtig eingesetzt können sie als Standardwerkzeug oder als Problemlöser mithelfen, den Leitereinzug zu verbessern. Rico De Boni Auf die Kräfte achten! Grössere Leiterzahl als vorgesehen, bereits vorhandene Leitungen in Rohren, beschädigte oder mit zusätzlichen Richtungsänderungen versehene UP-Leitungen können das Einziehen erschweren. Einziehbänder aus Nylon sind die kostengünstigste Variante bei den Hilfsmitteln. Sie beschränken sich aber auf Orte, wo keine übermässige Stossund Zugkraft gefordert ist. Polyesterbänder bringen bessere Zug- und Schubkräfte. Die Bruchlast solcher Bänder steigt mit zunehmendem Durchmesser und kann von ~ 2,5 kN bei einem 4-mm-Band bis zu 5 kN bei einem Band von ~ 6 mm betragen. Es ist aber so, dass der schwächste Teil am Einzugsband die aufgedrehte oder aufgeklebte Zugöse ist. Die Festigkeit der Verbindung liegt immer unterhalb der Bruchlast der Bänder. Unterschiedlich sind aber auch die Preisklassen. Zwischen dem einfachsten Nylonband (30 m/4 mm) und dem Polyesterband (30 m/5,2 mm) beträgt die Differenz rund das Dreifache (Bild 87).

Ausser einer hohen Bruchlast wird vom Band auch eine gewisse Schubstabilität gefordert. Nur so kann es auch über Richtungsänderungen oder auf langen Strecken eingebracht werden. Da aber Kunststoffbänder relativ weich sind, biegt sich das Band im Rohr wie eine Spirale. Dadurch erhöht sich der Reibungswiderstand. Das beschränkt den Einsatz solcher Bänder auf Kurzstrecken. Durch Reissfestigkeit und Schubstabilität haben sich Bänder mit Glasfiberkern seit Jahren bewährt. Sie sind im Gebrauch deutlich steifer und wirken im Gebrauch wie eine flexible Stange. Damit lassen sich auch lange Strecken überbrücken oder das Band kann in bereits belegte Rohre eingefügt werden. Die einzelnen Glasfasern sind in ein elastisches Polyesterharz eingebettet und durch eine Kreuzschlagwicklung zu einem kompakten Kern gebunden (Bild 88). Diese wellige Aussenschicht übernimmt die Oberflächenspannung und die Biegebelastung. Eine Ummantelung aus hochabriebfestem Polypropylen als Gleitschicht verringert den Reibungswiderstand und liegt gut in der Hand. Solche Kabeleinziehsysteme können nun speziell den Bedürfnissen angepasst

87

88

Vergleich Einziehbänder 30 m.

Konstruktion Glasfiberband.

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werden. Je mehr Glasfiber enthalten ist, desto grösser ist die Schubstabilität. Sowohl beim Stossen als auch beim Ziehen muss aber jeglicher Knick verhindert werden. Eine übermässige Biegung kann das Band an jeder Stelle zerstören. Knicke sind schnell geschehen, wenn sich Schlaufen bilden. Glasfiberbänder bleiben in Boxen oder auf einem Ständer gut geschützt (Bild 89). Die Anschaffungskosten solcher Einziehhilfen sind höher als bei einfachen Kunststoffbändern, sie sind aber bereits nach einem einzigen Problemeinsatz amortisiert. Besser einziehen • Mit Handgriffen aus Kunststoff kann zusätzliche Kraft auf das Band gebracht werden. • Wenn die Einzugskraft zu gross wird, muss mit einer Zugschnur eingezogen werden, das Band wird weniger beansprucht. • Wenn Federköpfe und Zugösen auswechselbar sind, lassen sie sich vor Ort an die Gegebenheiten anpassen. Das kann Zeit für Improvisationen sparen. Eine steife Spitze ist dort besser, wo in bereits belegte Rohre nachgezogen werden muss. Weiche, flexible Spitzen erleichtern den Einzug in engen Bogen, hauptsächlich bei gerillten Rohren. • Das Einziehen wird auch bei kleinen und mittleren Leiterdimensionen durch Kabelstrümpfe erleichtert. Das Abisolieren und Anbinden entfällt. Speziell für die Gebäudetechnik konstruierte kleine Kabelstrümpfe (für Kabel › 6 mm) bringen die Zugkraft auf die gesamte Strumpflänge. Das ist

(Quelle: Katimex)


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89b Fiberglasband in Box. (Quelle: Katimex)

Fiberglasband auf Ständer. (Quelle: Katimex)

wichtig bei empfindlichen Leitungen (Lichtwellenleiterkabel usw.). • Übermässige Einzugskräfte können am Einziehband die Hülsen wegreissen. Spezielle Reparatursets erlauben diese wieder neu anzubringen und auch durch Knicke gebrochene Fiberglasbänder lassen sich damit wieder reparieren. • Je dicker, also auch steifer das Band ist, desto besser kann in Hohldecken und Hohlböden schnell der Leitungsweg gefunden werden. Sie können gezielt in den freien Raum gestossen werden. • Wird schon das eingeführte Band an der Spitze mit einem Gleitmittel bestrichen, wird der Reibungswiderstand merklich herabgesetzt. Es sollen aber nur Gleitmittel ohne giftige Zusätze zum Einsatz kommen. Zwischen Gleitmitteln, die als reizend und hochentzündlich deklariert sind und ungiftigen Produkten auf Wasserbasis ist im Handel alles erhältlich. Durch die richtige Wahl kann auf Sicherheitsmassnahmen weitgehend verzichtet werden. Auf Gleitmittel, die nicht für Kabel bestimmt sind, soll verzichtet werden. Sie können Fettflecken verursachen oder durch Alterung verkleben. Defekte Leitungen sicher orten Alle gut durchdachten Hilfsmittel nützen dann nichts, wenn das verlegte Rohr nicht mehr auffindbar oder beschädigt ist. Nicht immer kann einfach ein neu verlegtes Rohr als Ersatzstrecke montiert werden. Ortungen nach dem Gefühl oder nach dem Schall haben selten genauen Erfolg. Die Rohrsuche mit dem Ergebnis einer am falschen Ort geöffneten Wand oder die falsche Grabung am Boden kostet ein Vielfaches einer guten Ausrüstung. Durch das Integrieren von Kupferleitern in ein Fiberglasband lassen sich handelsübliche Ortungsgeräte, die im kHz-Bereich arbeiten, verwenden. Die eingebauten Kupferleiter strahlen auf der ganzen Bandlänge ein Signal ab. Dadurch kann die ganze Leitungsstrecke verfolgt werden (Bild 90). Der Kontakt erfolgt bei den kleinen Einzugsgeräten im geschlossenen Gehäuse über einen Steckkontakt und über Schleifringe. Grosse Einzugssysteme verwenden am Ende zum Anschluss Steckbuchsen. Je nach Sender/Empfänger und der Art des Umgebungsmaterials ist eine Ortungstiefe von › 1 m erreichbar. Wenn eine punktgenauere Lokalisierung des Endpunktes notwendig wird, können noch zusätzliche Zubehörteile zum Einsatz kommen. ■

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Motorenprüfstand Roos Engineering in Safenwil

Auf Herz und Nieren prüfen Der Bau eines Motorenprüfstandes zählt nicht zu den alltäglichen Aufgaben in der Elektroplanung. Auf dem Gelände der Emil Frey AG in Safenwil ist u. a. die Roos Engineering Ltd. eingemietet. Dieses auf Aston Martin Fahrzeuge spezialisierte Unternehmen gleicht mehr einer Automobilmanufaktur als der klassischen Werkstatt. Mit dem neuen Prüfstand wollen die Verantwortlichen Forschung und Tests an Klassikern wie neuen Modellen der englischen Edelschmiede durchführen. Auf kleinstem Raum mussten die Planer eine Vielzahl an Anforderungen berücksichtigen.

Dimitrios Tsitsiamis* Die Roos Engineering nahm 1975 ihren Anfang; damals als Einmannbetrieb mit Honda-Vertretung und als Serviceanbieter für den Aston Martin Lagonda. Heute, 38 Jahre später, ist das Team in Safenwil der einzige offizielle Aston Martin Heritage Vertreter im deutschsprachigen Raum. Aston Martin hat weltweit nur 13 Firmen den «Heritage Specialists»-Status zugesprochen. Diese Unternehmen unterhalten Aston Martin Fahrzeuge, vom Oldtimer bis zu aktuellen Modellen, damit diese fahrtüchtig bleiben. Am Sitz in Safenwil sind 15 Spezialisten damit beauftragt, Aufträge wie die Restaurierung legendärer Fahrzeuge auszuführen oder aufwändige Umbauten zu tätigen. Der neue Prüfstand ist zentraler Bestandteil der Dienstleistungen des Unternehmens. Er dient gleichzeitig als Forschungs- und Testprüfstand. Die in Deutschland entwickelte Anlage wurde nach einem genauen Pflichtenheft der Motoren-Spezialisten in Safenwil geplant und realisiert. Normalerweise sind derartige Prüfstände für die Motorenentwicklung ausgelegt. Getestet werden darauf also primär neue und zukünftige Motorentechnologien. Seltener geht es darum, einen Prüfstand für Motoren zu realisieren, der den Bogen

Motorenprüfstand Roos Engineering in Safenwil.

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* Dimitrios Tsitsiamis, Fachplaner Elektro Engineering HHM Aarau AG.


Aus Verlust wird Energie Eine Besonderheit sollte dereinst die Energierückgewinnung darstellen. Der Kunde wollte hierzu die entstehende Energie bei den Motorentests nutzen. Diese Tests dauern zwischen einem und vier Tagen, das teilweise unter Volllast. Statt die anfallende Bremsenergie einfach über die notwendigen Bremswiderstände vernichten zu lassen, sollte diese Energie zur Rückspeisung ins Netz gewonnen werden. Der Prüfstand selbst ist auf eine maximale Leistung

von 560 kW ausgelegt. Bei den weiteren Überlegungen war unter anderem zu beachten, dass für den Anschluss an die Niederspannungs-Seite (NS) die Leistung auf maximal 200 kW begrenzt sein musste (Einhaltung der Normen, angepasst an die örtlichen Bedingungen). Empfehlenswert und prüfenswerter erschien es, die Einspeisung mittelspannungsseitig (MS) zu realisieren. Das hiesse, dass unmittelbar in der Nähe des Motorenprüfstands eine Trafostation realisiert würde. Die bestehende Transformatorenstation, rund 200 m vom Prüfstand entfernt, würde dazu mit einem Leistungsschalter ergänzt, damit die neue Transformatorenstation angebunden werden kann. Die notwendige Mittelspannungskabelleitung könnte zudem kleiner als eine Niederspannungsleitung dimensioniert werden, weil kleinere Ströme fliessen. Mit dieser Lösung würde zudem der Problematik der Netzverschmutzung durch die Rückspeisung entgegengewirkt. Der Prüfstand ist in Betrieb, ohne dass die Energierückgewinnung bisher realisiert worden ist. Das Evaluationsverfahren und die Diskussion über die

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Energierückgewinnung dauern an. Auf dem Motorenprüfstand werden heute sämtliche Aston Martin Motoren aller Epochen getestet. Hinzu kommen Tests an Antrieben oder Kompressorladungen. Als spezielle Herausforderung präsentierten sich die bauseits gelieferten Flammenmelder, die in das bestehende Brandschutzsystem eingebunden werden mussten. Deren Funktionalität war nicht befriedigend. Dabei wurde ersichtlich, dass der Einsatz von systemfremden Komponenten für die Erweiterung einer bestehenden Anlage nicht zu empfehlen ist. www.roosengineering.ch www.hhm.ch

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vom Oldtimer bis zum modernen Fahrzeug spannt, wie das hier der Fall war. Der deutsche Hersteller lieferte die komplette Anlage nach Safenwil. Die verantwortlichen Planer mussten diese noch mit Strom versorgen. Die HHM Spezialisten hatten die zwei Räume des Prüfstands, bestehend aus dem eigentlichen Prüfstand und der Bedienzelle, zudem mit diversen Anlagen zu ergänzen, vom Brandmelder bis zur Gaswarnanlage. Ein durchdachtes Layout war unabdingbar, damit sich der Prüfstand trotz beschränkter Platzverhältnisse flexibel präsentierte und den behördlichen Vorschriften entsprach.


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Interessantes Zusatzgeschäft für Elektroinstallateure

Zentralstaubsauger: eine saubere Sache Ein guter Werbespruch bringt es auf den Punkt: Wann saugen Sie Staub und hören auf Staub aufzuwirbeln? Wer ein Zentralstaubsauger-System sein eigen nennt, kann sich ein Leben mit konventionellem Staubsauger kaum noch vorstellen. Kein Gerät mehr herumschleppen, echt Staub saugen, flüsterleise arbeiten und das für problemlos 10 Jahre.

1 Zentralstaubsauger sorgen für fast lautloses Staubsaugen und bringen die Abluft nach draussen. (Quelle Disan AG, www.disan.ch)

Raymond Kleger Clevere Elektroinstallateure verkaufen und installieren mit Erfolg Zentralstaubsauger-Anlagen. Sie sind kein unnötiger Luxus, sondern sollten eigentlich ein Standard aktueller Haustechnik sein. Es gibt ja immer mehr Menschen mit Asthma, Milben- und Hausstaubunverträglichkeit. Zentralstaubsauger können hier echte Linderung bringen, weil damit Milben, Staub und Haustierhaare wirklich abgesaugt und nicht nur anders im Raum verteilt werden (Bild 1). Selbst gute Handstaubsauger verfügen trotz Filter über eine hässliche Eigenschaft: Sie blasen die vorne angesaugte Luft hinten wieder raus und wirbeln damit den Staub auf, den sie noch nicht

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gesaugt haben oder auch gar nicht saugen können. Anders gesagt: sie sind richtige Dreckschleudern. Was ist überhaupt Staub? Staub ist eine sehr vielschichtige Substanz: Blütenpollen, Bakterien, Abrieb, Verbrennungsrückstände, Gesteinsstaub, Mineralfasern, Kleidungsfaser, usw. Feinstaub mit Partikelgrösse ‹ 10 μm, schwebt mitunter lange in der Luft. Schwebende Staubteilchen sind, je nach Art des Staubes, schädlich für den menschlichen Organismus. Steinstaub lagert sich in der Lunge ab und kann tödliche Konsequenzen nach sich ziehen. Staub ist aber auch Überträger von Bakterien und Bazillen. Der Kampf gegen den Staub ist daher eine ernste An-

gelegenheit. Im Wohnbereich lagert sich der niedergesunkene Staub auf Fussböden, Möbeln, Gardinen usw. ab. Abstauben hilft, teilweise wird der Staub dadurch allerdings nur aufgewirbelt und setzt sich wo anders wieder ab. Ein Vierpersonen-Haushalt produziert etwa 10 Liter Staub im Jahr, davon sind rund 700 Gramm Feinstaub. Bis zu eine Million Staubmilben, die je nach Reinlichkeit der Wohnung und der Art der Einrichtung, teilen sich die Schlafenszeit mit den Bewohnern. Die Staubmilden wohnen zusammen mit Bakterien, Pilzen, Sporen und ähnlichem in und auf Matratzen, Decken, Spannteppichen, und vielem mehr. Sie ernähren sich von Staub, Hautabrieb und Schweiss und vermehren sich fleissig. Leider benutzen sie keine Toiletten, sie verrichten ihre Notdurft an Ort und Stelle und diese Exkremente können für Allergiker problematisch sein. Der Kot ist zwar mikroskopisch klein, in einem Zimmer gibt es davon in rund 4 Jahren trotzdem ein ganzes Trinkglas voll. Gute Lösung: Zentralstaubsauger Ein Zentralstaubsauger besteht aus einem im Gebäude verlegten Rohrsystem mit mehreren Saugsteckdosen und einer zentralen Saugturbine im Keller-, Abstell- oder Technikraum (Bild 2). Die aus dem Raum abgesaugte Luft bläst diese Saugturbine gereinigt direkt ins Freie! Die Rohre werden in Betondecken, in die Wände, im Kellergeschoss teilweise auch Aufputz verlegt. Pro Stockwerk wird mindestens eine Saugsteckdose vorgesehen. Die Saugsteckdose sieht wie eine Elektrosteckdose mit Klappdeckel aus. An die Saugsteckdosen wird ein leichter, üblicherweise 9 m langer Saugschlauch angeschlossen. Wenn man von typischen Einfamilienhäusern von bis zu 10 × 10 m Grundriss ausgeht, reicht dieser Schlauch also problemlos für eine Etage und das selbst dann, wenn es um Kurven geht.


Wo liegen die Vorteile? • Keine Abluft in den Raum bedeutet weniger Staubwischen, Fenster und Oberflächen bleiben länger sauber. • Das leichte Reinigungszubehör schont den Rücken, Türzargen und teure Möbel. • Mit einem Zentralstaubsauger darf auch zu Unzeiten gearbeitet werden, denn im Raum selbst ist nur ein leises Luftgeräusch zu hören, der lautere Motor arbeitet meist im Keller. • Bei den meisten ZentralstaubsaugerAnlagen kommt ein gewöhnlicher Müll-Plastiksack zum Einsatz. Geräte mit Mikrofaserstaubbeutel sind teurer im Unterhalt, dafür muss der Filter nur alle 15 Jahre getauscht werden. • Zentralstaubsauger saugen etwa gleich wie gute gewöhnliche Staubsauger, kommen aber mit viel weniger elektrischer Leistung aus. Leistung von Staubsaugern Mobile Staubsauger müssen kompakt und leicht sein, gute Filter brauchen

Flächen, die nur bei gewerblichen Geräten vorhanden sind. Die Motoren müssen diesen Filterwiderstand mit mehr Leistungsreserve überwinden. Grundsätzlich ist die Leistung an der Saugbürste bei allen Geräten, ob Mobilsauger oder Zentralstaubsauger gleich. Denn die Saugbürste lässt nur max. 100 m3 pro Stunde passieren (VDI). Der Unterdruck liegt bei den meisten Zentralstaubsauger-Anlagen zwischen 14 bis 18 kPa. Ein grosser Unterdruck ist meistens einstellbar über eine Drehzahlregelung. Die angegebenen Luft- und Vakuumwerte sind beinahe bei allen Herstellern am Motor gemessen und werden so bei zwei Motoren oft addiert. Diese Werte zusammen ergeben die Airwatt (dm3/s x kPa = Air Power). Nach 10 m Saugdistanz zum Gerät ereichen die besten Anlagen rund 330 Air Power. Jedoch bedeutet dies noch lange nicht die beste Saugeffizienz, die variiert von Bürste zu Bürste. Installation der Rohranlage Viele Anbieter verwenden für das Rohrsystem handelsübliche PVC-Rohre mit 50 mm Aussendurchmesser. Gute Saugsteckdosen dichten praktisch perfekt ab,

wenn kein Schlauch eingesteckt ist. Die Rohrlänge ist in einem Einfamilienhaus kein Thema, sofern alle Übergänge sauber verarbeitet sind und keine falsche Luft bei Muffen eintritt. Beim Verlegen der Rohre sind ein paar Regeln ganz wichtig. Entschliesst sich eine Elektrofirma, Zentralstaubsaugeranlagen zu vermarkten, helfen Lieferanten über Kurse oder bei der ersten Anlage direkt auf der Baustelle. Für die Rohrverlegung gelten die Regeln: Der Schmutz muss möglichst widerstandslos Verbindungen passieren können. Auf keinen Fall dürfen enge Winkel oder T-Stücke zum Einsatz gelangen. Das Rohrsystem ist so zu verlegen, dass keine Rohrschlaufen nach unten entstehen, hier können nämlich schwere Partikel wie Steine oder Metallstücke, liegen bleiben. Bei der Saugsteckdose muss der kleinste Bogen im Rohrsystem entstehen (Sicherheitsknie). Wird z. B. aus Versehen ein Kugelschreiber eingesogen, bleibt dieser bei der Saugsteckdose hängen und nicht irgendwo sonst im Rohrsystem. Bei der Rohrverlegung unbedingt darauf achten, dass die Klebemuffen sauber verarbeitet und Rohrenden gut entgratet sind, letztere sind von innen

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Natürlich lassen sich auch mehrere Anschlussdosen in einem grösseren Gebäude einbauen.


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nach aussen hin anzuschrägen. Rohre dürfen nur mit dem Rohrschneider abgeschnitten werden, keineswegs mit der Säge. Der Anschluss beim Zentralgerät sollte über ein kurzes Stück flexiblen Rohrs erfolgen, dies sorgt für eine Schallentkopplung von der Saugturbine zum Rohrsystem und erleichtert spätere Wartungen. Dieses spezielle Rohrstück ist meistens Bestandteil des Zentralgeräts. Bei Einfamilienhäusern mit mehreren Geschossen ist es sinnvoll, die Steigleitung im Bereich der übrigen Sanitärleitungen zu installieren. Sollte eine Ecke des Hauses über den normalen Schlauch nicht zu erreichen sein,

wird. Es sind nach Möglichkeit nur 45°-Bögen einzubauen, wenn 90°-Winkel zur Anwendung kommen, sind spezielle Typen mit grossem Radius zu verwenden. Saugdosen und Motorsteuerung Jede elektrische Installation in einem Gebäude will geplant sein, das gilt natürlich auch für den Zentralstaubsauger. Als erstes ist natürlich immer zu prüfen, ob ein typischer Schlauch von 9 m von der Saugsteckdose in jeden Winkel des betreffenden Stockwerks genügt. Wenn das eindeutig mit «ja» zu beantworten ist, genügt im betreffenden Stockwerk

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Prinzip eines Zentral-Staubsaugersystems mit der Rohrverlegung. (Quelle: Späni Zentrale Haustechnik AG, www.zentralstaubsauger.ch)

kann mit einer Schlauchverlängerung gearbeitet werden. In Obergeschossen von Einfamilienhäusern genügt in aller Regel eine Saugdose. Im Erdgeschoss, wenn z. B. noch ein Wintergarten besteht, können zwei Saugdosen sinnvoll sein. Im Normalfall werden horizontale Rohre in die Betondecke eingelegt. Im Obergeschoss wird man die Saugdose vorzugsweise direkt bei der Steigleitung montieren. In bestehenden Häusern müssen natürlich horizontale Leitungen in Aufputzform im Keller montiert werden. Bei der Montage des Rohrsystems ist darauf zu achten, dass kurze Wege zum Zentralgerät entstehen. Ganz wichtig ist aber ein kurzer Weg vom Zentralgerät zur Luftaustrittsöffnung beim Haus. Die Leistung des Saugers sinkt stark, wenn hier ein grosser Luftwiderstand besteht. Im Rohr, das nach aussen führt, sollte ein Schalldämpfer eingebaut werden, damit der Nachbar nicht gestört

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eine Saugdose. Aber eben, «Schlauch um die Ecke führen» unbedingt in die Rechnung einbeziehen. Ein spezielles Augenmerk ist auf Treppen zu legen. Bei gewissen Saugdosen-Fabrikaten ragt die Deckplatte nur wenige Millimeter über die Einlassdose hinaus. Wenn in solchen Fällen der Verputz nicht ganz exakt zur Einlassdose reicht, stört dies optisch enorm. Es gibt bis heute von keinem Hersteller EdizioVersionen von Deckplatten. Für das ferngesteuerte Einschalten des Motors existieren verschiedene Möglichkeiten: • In der Saugdose ist ein Mikroschalter eingebaut. Sobald der Schlauch eingesteckt wird, läuft der Zentralstaubsauger. Möchte man, wenn das Telefon sich meldet, den Sauger abstellen, muss man den Schlauch ausstecken. • Eleganter sind Systeme, bei denen am Handgriff ein elektrischer Schalter betätigt und so jederzeit das Gerät

ein- und ausgeschaltet werden kann. Die Saugdosen haben dazu zwei Kontakte eingebaut. Im flexiblen Schlauch sind zwei Drähte bis zum Handgriff geführt. Der Hersteller Späni Zentrale Haustechnik AG erlaubt über den Handgriff die Saugleistung stufenlos zu regulieren. • Als letzte Variante gibt es auch noch Funksysteme. Diese sind heute problemlos, selbst durch zwei Betondecken hindurch. Der Vorteil der Funksysteme liegt natürlich darin, dass auf das Verlegen der Steuerleitung parallel zum Saugrohr verzichtet werden kann. Motoren und Filter In Zentralstaubsaugern kommen bei Qualitätsprodukten Motoren zur Anwendung, die die Luft nicht durch den Motor saugen. Wird der Motor in der Drehzahl geregelt, ist die Kühlung des Motors eingeschränkt, dieser Betrieb darf nur für eine bestimmte Zeit andauern. Grosse, etwas teurere Motoren, arbeiten mit tiefer Drehzahl, sie leben deshalb länger. Ihre Kohlenbürsten lassen sich problemlos wechseln. Je grösser der Filter, desto kleiner der Luftwiderstand und desto besser die Wirkung. Die besten Eigenschaften weisen Polyesterfilter auf, weniger gut sind Schaumstoff- oder Stofffilter. Bei MINERGIE-Häusern darf die Abluft nach aussen geführt werden, sofern der Druckausgleich im Haus gewährleistet ist. Weil diese Häuser eine sehr dichte Hülle aufweisen, ist durch geeignete Massnahmen dafür zu sorgen, dass beim Saugen genügend Luft ins Haus dringen kann. Zu guter Letzt Zentralstaubsauger-Systeme installiert am besten der Elektroinstallateur. Er muss dabei nur ein paar wenige Zusatzregeln gegenüber der ihm bekannten Rohrverlegung für Elektrokabel bzw. Rohre beachten. Er kann mit dem Verkauf von Zentralstaubsaugern und der Installation zusätzlich Geld verdienen. Weil vermehrt Menschen mit Asthma und Allergien kämpfen, sind Zentralstaubsauger die richtige Wahl. Sie sorgen wenigstes in den eigenen vier Wänden für möglichst wenige Gesundheitsprobleme. Es gibt mehrere Anbieter von Zentralstaubsaugeranlagen in der Schweiz, die gute Geräte anbieten und auch behilflich sind bei der Planung und Installation. ■


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Zentralstaubsauger installiert mit Vorteil der Elektroinstallateur und verdient dabei Geld

Gesucht: Innovative Elektroinstallateure Trotz viel Arbeit verkaufen Elektroinstallateure ihre Installationstechnik oftmals nur über den Preis. Warum nicht das Geschäftsfeld erweitern mit einem herausragenden Zusatzgeschäft? Disan, seit Jahrzehnten im Geschäft mit Zentralstaubsaugern, sucht innovative Elektroinstallateure, die Zentralstaubsaugeranlagen verkaufen wollen und hilft beim Start. Vielen, die ein Haus bauen, sind Zentralstaubsauger unbekannt. Dabei wären diese die Lösung für Menschen mit Asthma, Milben- und Hausstaub-Unverträglichkeit – und es gibt viele Menschen, die erst im Alter allergisch reagieren. Zentralstaubsauger können hier echte Linderung verschaffen, weil damit Milben, Staub und Haustierhaare wirklich abgesaugt und nicht nur anders im Raum verteilt werden. Für clevere Elektroinstallateure Elektroinstallateure übersehen bei neuen Geschäften oft das Naheliegende: Zentralstaubsaugersysteme. Zur Installation von Zentralstaubsaugersystemen ist der Elektroinstallateur prädestiniert. Bei der ersten Anlage hilft der Chef von Disan höchst persönlich mit und gibt wertvolle Typs gleich auf der Baustelle. So gelingt bereits die erste Anlage zur besten Zufriedenheit des Kunden. Kein Kunde, der je mit einem Zentralstaubsaugersystem gearbeitet hat, wechselt freiwillig zu konventionellen Saugern. Für alle Aufgaben geeignet Zentralstaubsauganlagen sind für jegliche Art von Gebäuden geeignet: Privatwohnungen, Hotels, Büros, Schulen, Banken, Theatersäle, Kirchen, Krankenhäuser, Altersheime, Autowaschanlagen, Yachten und Sportstätten. Auch Luxusvillen gehören zu den Referenzen von Disan. Jedes Gebäude lässt sich mit Zentralstaubsauganlagen von Disan rationell reinigen. Auch Nassanlagen sind kein Problem. Zentralstaubsaugeranlagen sind nahezu wartungsfrei dank spe-

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Die Entwickler von Uepaa: Mathias Haussmann (CEO) und Franck Legendre (CTO, rechts).

Netzwerk von Swisscom die Vision «der nächsten alpinen Sicherheitsstandards» verwirklichen zu können: «Dank der Partnerschaft mit Swisscom werden die Uepaa-Kunden mit der bestmöglichen Anbindung, Backend- und First Level Support-Infrastruktur in der Schweiz rechnen dürfen.» Die Uepaa-App kann im Apple App-Store für 2 Franken heruntergeladen werden. Der Funktionsumfang wird laufend erweitert.

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Herausforderungen im Bereich Mobilität und Cloud-Dienste Bei einer kürzlich von CommScope durchgeführten globalen Unternehmensbefragung zeigte sich, dass Mobilität im Unternehmen und Cloud-Dienste derzeit weltweit als grösste Herausforderungen für Unternehmensnetzwerke gelten. An der Umfrage, die alle drei Jahre durchgeführt wird, nahmen über 1100 IT-Experten aus 63 Nationen teil. Die Umfrage zeigte eine auffällige Diskrepanz zwischen der Nutzung von Mobilgeräten in Unternehmensgebäuden und der vorhandenen technischen Ausstattung für Mobilfunk-Kommunikation. Laut der Studie gehen durchschnittlich 43 Prozent aller in Unternehmenseinrichtungen getätigten Telefongespräche von einem Mobiltelefon aus, dennoch gaben nur 30 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihr Netzbetreiber in den Gebäuden eine ausreichende Signalabdeckung und Kapazität für die Mobilfunk-Kommunikation bereitstellt. So bestätigten über drei Viertel der Befragten, dass die Mitarbeiter im Büro einen Ort suchen oder sogar nach draussen gehen müssen, um ein ausreichendes Funksignal zu erhalten. Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage: • Rund ein Drittel der Befragten erklärten, dass sie für die Mobilfunk-Kommunikation innerhalb der Unternehmensgebäude ein System mit verteilten Antennen (Distributed Antenna System/DAS) einsetzen, während 36 Prozent der Befragten angaben, dass sie derzeit nicht in der Lage sind, ausreichende Netzabdeckung bzw.

-kapazität für Mobilfunk-Kommunikation in den Gebäuden bereitzustellen. • Für 44 Prozent der Befragten sind Cloud-Dienste von zunehmender Bedeutung. Während bei 21 Prozent der befragten Unternehmen bereits mehr als die Hälfte aller Anwendungen über Cloud-Technologien laufen, nehmen weitere 52 Prozent an, dass in ihren Unternehmen bis zum Jahr 2017 mehr als die Hälfte aller Anwendungen über die Cloud laufen werden. • Knapp ein Drittel der Befragten waren der Meinung, dass 40- und 100-Gb-Ethernet grossen Einfluss auf ihre zukünftigen Geschäftsabläufe haben werden, wobei die Mehrheit in diesem Zusammenhang laseroptimierte MultimodeLösungen nannte. 61 Prozent der Betreiber bevorzugen vorkonfektionierte Lösungen für Rechenzentren im Gegensatz zu erst vor Ort aufgeschalteten Lösungen. • Ein Viertel der Befragten gab an, dass Energieeinsparungen und Nachhaltigkeit in den kommenden fünf Jahren eine entscheidende Rolle spielen werden. In den befragten Unternehmen wird im Durchschnitt eine Senkung des Energieverbrauchs um 18 Prozent angestrebt, unter anderem durch Server-Virtualisierung, Konsolidierung und Cloud-Computing. www.commscope.com www.elektrotechnik.ch (pdf der Studie)

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39. asut Seminar, Bern

ICT Power House Schweiz Kein Schweizer Dienstleister kommt ohne eine umfassende Informatikinfrastruktur aus. Ob Die Post, Schweizerische Bundesbahnen, Swisscom oder Stromversorger – alle stützen sich zunehmend auf Informationstechnologien und Datennetze ab. Das diesjährige asut-Seminar zeigte in Vorträgen und Podiumsdiskussionen heutige und künftige Rollen auf. Rüdiger Sellin Der ICT-Anteil (Information & Communication Technology) am Bruttosozialprodukt befindet sich im Steigflug und beträgt mittlerweile ein Mehrfaches der Landwirtschaft. Auffallend ist

Moderator Reto Brennwald im Gespräch mit asut-Präsident Peter Grütter.

die immer noch ansteigende Vernetzung der alltäglichen Welt. Diese Vernetzung ist einerseits enorm wichtig, andererseits aber zur Alltäglichkeit geworden. Dabei ist das Netz in nur zwei Jahrzehnten in alle Infrastrukturen, Sektoren und Systeme hineingewachsen. Industrieproduktion, Finanzdienstleistungen, Verkehr und Transport, Medizin, Haustechnik, Städtebau usw. können ohne die Kommunikationstechnologie heute praktisch nicht mehr existieren. Das Handy in der Hosentasche, der PC auf dem Pult und das Tablet im Briefcase stellen dabei nur die Spitze des Eisberges dar. Seit 2007 sind mehr Gegenstände mit dem Internet

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verbunden als es Menschen auf der Erde gibt. 2020 sollen ca. 50 Mia. Endgeräte über das Netz untereinander Informationen austauschen. Dass Gegenstände (Machine-to-Machine Communication/M2M) miteinander kommunizieren, ist für viele neu. Diese Entwicklung in Richtung intelligente Systeme, bei denen die Übertragung von Ton und Bildsignalen nur noch einen Teilaspekt darstellt, steht im Zentrum der Neuausrichtung der asut. Die Kommunikationstechnologie ist einer der Hauptschlüssel zur Erreichung der Energiesparziele. Durch Verhaltensänderungen der Abnehmer und eine automatisierte Steuerung der Energieverteilung und des Energiekonsums via M2M können Energiesparziele erreicht werden. Was der Siegeszug der Kommunikationstechnologie für die Wirtschaft bedeutet und wie die Unternehmen das Potenzial nutzen, zeigten Vorträge der Unternehmen Die Post, SBB, Swisscom, BKW, Cisco, Google, IBM und andere. Peter Grütter, Präsident der asut, ging in seiner Begrüssung auf die Bewegung im eigenen Verband und dessen Neuausrichtung ein. Er wies darauf hin, dass man es nie allen asut-Mitgliedern Recht machen könne, dies andererseits aber auch für wertvolle Diskussionen sorge. Neben der Telekommunikation kümmert sich die asut neu auch um «smarte Systeme» und hat dazu die Arbeitsgruppen «Smart Energy» und «Smart Transportation» gegründet. Damit sollen die Infrastrukturen der Schweiz dank intelligenter Steuerung

besser genutzt und abgestimmt werden. Weiterhin kämpft die asut für einen freien Zugang aller Marktteilnehmer und fördert den Technologiewettbewerb in der Schweiz. Die Moderation des asut-Seminars erfolgte unter der souveränen Leitung von Reto Brennwald, Moderator SRF. In der Eröffnungsrede ging Bundesrat Johann Schneider-Ammann, Leiter des

Plädierte für eine offene und wirtschaftsfreundliche Schweiz: Bundesrat Johann SchneiderAmmann. (Bilder: Rüdiger Sellin)

Smarte Energie dank ICT mit Ideen von Prof. Dr. Friedemann Mattern, ETH Zürich.


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«Frauenpowerrunde» (von links) mit Suzanne Thoma (BKW), Susanne Ruoff (Die Post), Moderatorin Daniela Decurtins und Jeannine Pilloud (SBB).

Departements Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) zunächst auf den Fachkräftemangel in der Schweiz ein. Allein in der ICT-Branche fehlen rund 25 000 Fachkräfte. Dabei gelte es, insbesondere den Jugendlichen eine Perspektive zu geben und trotz der besorgniserregenden demografischen Entwicklung Nachwuchs zu generieren. Dabei sind gerade unter Kindern und Jugendlichen PC, Tablet und Handy längst zur Normalausrüstung eines Kinderzimmers geworden. Zudem sind die Menschen längst nicht mehr über Telefon und E-Mail verbunden, sondern intensiv über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter vernetzt. Auch eine moderne Wirtschaft ist ohne Vernetzung undenkbar. Schneider-Ammann sprach von «Smart Switzerland», wobei die meisten ICT-Fachkräfte ausserhalb der eigenen Branche bei Firmen arbeiten. Die ICT-Branche schafft zunehmende Beschäftigung und gibt wichtige Perspektiven. Er zitierte dazu Friedrich Dürrenmatt: «Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten ist. Dazu leistet das ICT Power House Schweiz einen intensiven und wichtigen Beitrag. Damit dies weiterhin so bleibt, braucht es einen liberalen Markt mit möglichst wenig staatlicher Regulierung auf den beiden Säulen Freiheit und Verantwortung. Schneider-Ammann beobachtet mit Sorge den Verlust des liberalen und eigenverantwortlichen Unternehmertums, das Windmühlen statt Mauern baut und Beschäftigung schafft. Dabei müsse man auch älteren Fachkräften eine Chance geben, gerade mit Blick auf den Fachkräftemangel.

Die Bedeutung der ICT für Schweizer Infrastrukturunternehmen unter der Moderation von Daniela Decurtins, Direktorin des Schweizerischen Gasverbandes, diskutierten Jeannine Pilloud, Leiterin Personenverkehr SBB, Susanne Ruoff, CEO Die Schweizerische Post und Suzanne Thoma, CEO BKW AG. Allein in Der Post sind 1500 Mitarbeitende in der ICT beschäftigt und sorgen für eine reibungslose Logistik. Hier müssen neue Geschäftsfelder erschlossen und neue Businessmodelle entwickelt werden. Auch die SBB schreiben 35 Jahre ICT-Geschichte, wobei viele Systeme einer dauernden Erneuerung bedürfen. Der Transport von Menschen und Gütern als Businessmodell der SBB ändere sich zwar kaum. Gleichwohl gilt es aber, neben optimierter Logistik neue Zusatzdienste für die Nutzer von Dienstleistungen zu schaffen. Bei der BKW steht der Netzausbau im Fokus, wo Smart Grids (mit dezentralen Energieerzeugern wie Wind- und Solarstrom) und die Regelung des Stromflusses eine Herausforderung darstellt. Alle drei Firmen sammeln zwar umfangreiche Daten über ihre Kunden und die bezogenen Dienstleistungen, verkaufen diese nach eigenem Bekunden aber nicht weiter. Prof. Dr. Friedemann Mattern, Departementsvorsteher Informatik ETH Zürich, startete mit der provokanten Feststellung: «Unsere Energieversorgung ist von gestern.» Er spielte damit auf die Ausrichtung der Stromnetze auf die Energieverteilung an, bei der immer noch eine zentrale Energieerzeugung mit dezentraler Verteilung erfolgt. Zur heutigen Zeit gehören aber smarte

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CEO-Runde (von links nach rechts) mit Pierre-Alain Graf (Swissgrid), Kurt Lanz (Economiesuisse), Matthias Finger (EPFL) und Ueli Dietiker (Swisscom), in der Mitte Moderator Reto Brennwald (SRF).

Technologien inklusive der ICT des 21. Jahrhunderts – vernetzt, intelligent und hilfsbereit. Sie ist essenziell für einen effizienten, rationalen und sparsamen Umgang mit Energie. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Energieverbrauch rasant an und er steigt weiter. Dabei ist die Schweiz keinesfalls autonom und bezieht über alles betrachtet etwa 75–80 % der Gesamtenergie aus dem Ausland. Der Anteil von erneuerbaren Energieträgern ist zudem immer noch verschwindend klein und jener der Atomenergie hoch (über 40 %). Ein möglicher Ausweg ist eine intelligente Energieerzeugung und -verteilung sowie ein sparsamer Energieverbrauch. Problematisch ist die einseitige Ausrichtung des Stromnetzes auf die reine Energieverteilung. Werden die Strombezüger dank dezentraler Kleinstkraftwerke nun zum Stromerzeuger, bedarf es einer ausgeklügelten Steuerung der Energieflüsse. Eine Lösung sind die Smart Grids als «Internet der Energie», wobei nach Aussage von Professor Mattern die ICT in der Energiebranche

Wechsel in der Geschäftsführung Der Schweizerische Verband der Telekommunikation asut strebt die Förderung und Stärkung des ICT-Marktes in der Schweiz an. Dazu wird im Rahmen der Neupositionierung des Verbandes die Geschäftsführung auf 100% Stellenprozent ausgebaut. Die bisherige Geschäftsführerin Vania Kohli möchte dieses zusätzliche Engagement neben den anderen Mandate nicht übernehmen und hat sich entschlossen, die Geschäftsführung der asut Ende 2013 abzugeben. Ab Januar 2014 übernimmt Christian Grasser, gegenwärtig Leiter der Abteilung Community Affairs bei Swisscom, die Geschäftsführung. Er wird der asut als Projektleiter für die Neuausrichtung ab September 2013 zur Verfügung stehen und einen reibungslosen Übergang in der Geschäftsführung sicherstellen.

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Rund 700 Teilnehmende trafen sich zum Zuhören und zum Austausch im Berner Kursaal.

heute praktisch keine Rolle spiele. Auch die Energieeinsparung ist essenziell, wird doch allein 7% des Energiebedarfs bei der Erzeugung von Warmwasser verursacht. Eine weitere Diskussionsrunde fand mit Moderator Reto Brennwald zum Thema «Smarte Energiewende – mehr oder weniger Staat?» statt. Teilnehmer waren Prof. Dr. Matthias Finger, EPF Lausanne, Pierre-Alain Graf, CEO Swissgrid AG, Kurt Lanz, Geschäftsleitungsmitglied Economiesuisse und Ueli Dietiker, Leiter Group related Business, Swisscom AG. Letztere versucht mit ihrer Tochter Swisscom Energie Solutions, gemeinsam mit 700 Testkunden deren Endgeräte intelligent zu überwachen und deren Strombezug zu steuern. Swissgrid wendet jährlich 900 Mio. Franken auf, um den Regelenergiebedarf mit 2% Marktanteil effizient zu steuern und begrüsst daher die nicht regulierte Initiative von Swisscom. Ins gleiche Horn blies Kurt Lanz, der es

auch als dringendes Bedürfnis ansieht, die Energiebranche und die ICT zusammenzuführen. Und die Zeit drängt, denn neue Solaranlagen gehen täglich ans Netz und destabilisieren es. Dabei wächst der Markt weiter und etwa in Deutschland gehen keine Neuanlagen aus konventionellen Quellen mehr ans Netz. Alternativanlagen werden dabei vom Staat bzw. der EU subventioniert, was zu Preisverzerrungen führt. In der Schweiz existieren keinen derartigen Subventionen. Der Landesdirektor von Google Schweiz, Patrick Warnking, startete mit der Evolution der Luftfahrt. Nur dank des Wettbewerbs seien die grossen Würfe der Fliegerei entstanden. Er führte auch den jüngsten Flug von Bertrand Piccard’s Solarflugzeug «Solar Impulse» vom Westen in den Osten der USA ins Feld, eine immer noch einmalige Innovation aus Schweizer Produktion mit Schweizer Piloten. Zurück in der ICT stellte Warnking in seinem


Vortrag die Frage «Digitale Revolution – Mit Innovation fit für die Zukunft?». Entwicklungssprünge der ICT haben Dinge ermöglicht, von denen man vor wenigen Jahren nur träumen konnte. Das Internet hat unsere Zukunft verändert, woraus sich neue Chancen für die Konsumenten, aber auch für Unternehmen und insbesondere für KMU ergeben. Dank schnellen Internetverbindungen können Unternehmen mit dem Internet ihr Wachstum beschleunigen. So ist es kein Problem, im Wohnzimmer ihren eigenen TV-Kanal zu betreiben. Bei der Internetpenetration liegt die Schweiz mit 87% in Europa an der Spitze und weltweit noch unter den ersten Zehn. Aber insbesondere Asien holt schnell, ja oft sprunghaft auf. So hat Malaysia jüngst 10 000 Studenten gratis mit Notebooks ausgerüstet. Google investiert auch in der Schweiz und hat 2012 z. B. 2000 Teilnehmer im Bereich «Digitales Marketing» gratis geschult. Besonders der Satz «Geschwindigkeit ist wichtiger als Perfektion» und eine hohe Fehlertoleranz (über 50 % neuer Produkte sind nicht erfolgreich) als Erfolgsfaktoren für Innovation stellen hohe Anforderungen an Google und deren Mitarbeitende (allein 1100 in der Schweiz). Davon sind 70 % für das kundenbezogene Kerngeschäft, 20 % für komplementäre und 10 % für «verrückte Ideen» eingesetzt. Unter der Moderation von Peter Grütter diskutierten Christian Keller, General Manager IBM Schweiz und Österreich, Christian Martin, General Manager Cisco Systems Switzerland GmbH, Marcel Reich, CEO Ruf Informatik AG, und Patrick Warnking den

Fazit Die Schweiz ist weltoffen, sicher und stabil, die öffentlichen Finanzen sind ausgeglichen. Die Infrastrukturen sind erstklassig und die Wirtschaft ist gesund. Wenn die Politik bei den Regulierungen Mass hält und mit einem proaktiven Technologieverständnis dem Schweizer Pionier- und Unternehmergeist genügend Raum lässt, werden unsere Unternehmen mit innovativen, smarten Lösungen neue Spitzenpositionen erringen. Die Zukunft ist vielversprechend, wie das diesjährige asut-Seminar bewies.

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Einstieg über die Evolution der Luftfahrt mit Patrick Warnking (Google).

Entwicklungsstand sowie den Status der «Digitalen Schweiz». Das Credo der Männerrunde lautet, dass die Schweiz zwar sehr attraktiv für Investoren und sowohl für Grossfirmen als auch für KMUs ist. Allein Cisco investiert 15 % ihres Jahresumsatzes oder 7 Mia. Dollar in Forschung und Entwicklung, hat diesen Bereich inzwischen jedoch ausgelagert. Andererseits werde gerade das Potenzial der ICT zu sehr auf finanzielle Aspekte fokussiert – hohe Gewinne, attraktive Saläre usw. Durch diese Sichtweise könne das volle Potenzial der Branche aber kaum genutzt werden, weil sich häufig reine «Finanzhaie» für ICT-Firmen interessieren, um das schnelle Geschäft aufzugleisen. Dies schade der Branche, so die Runde. Nach einer kurzen Vorstellung dreier Schweizer Start-up-Unternehmen, die aus der Berner Fachhochschule und der EPFL hervorgegangen sind, sprach der bekannte Extrembergsteiger Ueli Steck zum Thema «Professionalität im Grenzbereich». Der 38-jährige Spitzensportler ist seit 25 Jahren vom Virus des Bergsteigens befallen und hat die Eigernordwand bereits 37-mal durchklettert – als erster Bergsteiger unter vier Stunden. Zuvor benötigte er zumeist um die zehn Stunden. Der erste Rekordversuch auf Zeit führte zu einer Dauer von drei Stunden 54 Minuten. Danach begann er ein Lauftraining zur Konditionssteigerung sowie ein konsequentes Klettertraining. Damit optimierte Steck im Klettergarten seine Bewegungsabläufe u. a. mit einer anderen Klettertechnik ohne Seilsicherung. Der nächste Rekordversuch in Frischschnee an der Nordwand wiederum ohne Seilsicherung mündete in einer Zeit von 2 Stunden 47 Minuten.


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Zunehmende Nutzung von WLANs

Kampf im Funknetz Die Nutzung von Wireless Local Area Networks wird in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Obwohl WLANs stets auf lizenzfreien Frequenzbändern funken, ist ihre Popularität ungebrochen. Auch öffentliche Netzbetreiber wollen sich nun stärker auf WLAN-Infrastrukturen abstützen. Rüdiger Sellin WLANs sind heute allgegenwärtig und fehlen weder im Büro noch in Wohnräumen. Sie erfüllen das Bedürfnis nach kostengünstigen, drahtlosen Kommunikationsverbindungen für schnelle Datenverbindungen ins Internet für Notebooks, Pads/Tablets oder Smartphones, zunehmend aber auch für die IP-Tele-

(zum Beispiel Microsoft Lync) starten, und das Telefonieren kann beginnen. Die meisten Schweizer Grossfirmen und KMU sparen auf diese Weise teure Telefonanlagen und -endgeräte ein und nutzen WLANs zur kombinierten Sprach- und Datenkommunikation. Die immer noch zunehmenden Übertragungsgeschwindigkeiten neuer WLANStandards kommen dem Benutzerbe-

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Überblick zu den IEEE-Standards der Serie 802.11x.

fonie über das WLAN, kurz VoWLAN (Voice over WLAN), eine Sonderform des längst etablierten VoIP (Voice over IP). In diesem Fall wird firmenintern über das drahtlose LAN telefoniert. Es dient zudem als Gateway zum öffentlichen Telefonnetz. VoWLAN funktioniert für dessen Nutzer bestechend einfach: Ohrenbügel am USB-Port im ohnehin vorhandenen Notebook einstecken, das entsprechende Programm

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(Bild: R. Sellin)

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Funkt auf 2,4 und 5 GHz parallel – die AVM FritzBox 3390.

dürfnis nach schnellem Datenaustausch entgegen. Frequenzzuteilung und -nutzung Doch nun drohen Engpässe im öffentlichen Raum, weil die WLANs zunehmend auch durch öffentliche Anbieter genutzt werden. In Deutschland werden private WLAN-Betreiber durch Netzanbieter wie die Deutsche Telekom mit Anreizen dazu gedrängt, ihre freien WLAN-Kapazitäten zur öffentlichen Nutzung freizugeben. Man spricht dann vom sogenannten «WLAN-Sharing». Dieses Modell ist aus den USA (z. B. bei AT &T und Sprint) bereits bekannt und verbreitet sich in den nächsten Jahren auch in Europa. Neben privaten Geschäfts- und Wohngebäuden werden WLANs bereits seit mehr als 10 Jahren in öffentlich zugänglichen Hotels, Kongresszentren, Flughäfen, Bahnhöfen, Einkaufszentren und belebten Fussgängerzonen betrieben. In diesem Fall spricht man von PWLANs (Public Wireless LANs), die sich kostengünstig und schnell aufbauen lassen und wegen der geringen Sendeleistung von unter einem Watt dazu noch bewilligungsfrei sind. Für öffentliche Netzbetreiber sind PWLANs darum eine willkommene Möglichkeit, um ihre zellularen Mobilfunknetze zu entlasten (besonders UMTS/LTE). Deren Bau kostet ein Vielfaches eines PWLAN-Hotspots, einem öffentlichen Zugangspunkt auf ein WLAN. Im März 2013 wurden in der Schweiz erstmals gleich viele Notebooks wie Tablets verkauft. Da der Verkauf von Tablet PCs boomt, muss eine schnelle Lösung zur Bereitstellung von Netzverbindungen via WLANs aufgebaut werden. Denn die meisten Tablets haben lediglich einen drahtgebundenen Ethernet- oder einen drahtlosen WLAN-Anschluss. Diese zunehmende Klientel müssen öffentliche Netzbetreiber wie Swisscom, Sunrise und Orange bedienen. Bekanntermassen ist in der Schweiz das Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) für die Vergabe von Funklizenzen verantwortlich (www.bakom. admin.ch). Zwar können die Frequenz-


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bänder für WLANs lizenzfrei genutzt werden, sind also ein öffentlich frei verfügbares Gut. Nach Angaben des BAKOMs müssen die Benutzer aber gleichwohl sicherstellen, dass die maximal erlaubte abgestrahlte Leistung, wie sie in den nachfolgend genannten Schnittstellenanforderungen definiert ist, nicht überschritten wird. So ist die Verwendung etwa von Antennen mit Signalgewinn untersagt. Repeater zur Wiederherstellung des ursprünglichen Funksignals sind hingegen erlaubt. Zur freien Nutzung stehen drei Frequenzbänder zur Verfügung: 1. 2,4 GHz Frequenzband (2,4–2,4835 GHz): Anlagen, die in diesem Frequenzband arbeiten, können auch ausserhalb von Gebäuden betrieben werden. Die abgestrahlte Leistung von Anlagen ist auf maximal 100 mW begrenzt. Man spricht hier oft auch vom ISM-Band (industrial, scientific, medical-industriell, wissenschaftlich, medizinisch), was die breite Nutzung dieses Frequenzbandes akzentuiert. 2. Unteres 5 GHz Frequenzband (5,15– 5,35 GHz): Die Nutzung ist ausschliesslich auf das Gebäudeinnere (indoor) beschränkt. Im Frequenzband 5,15–5,25 GHz ist die abge-

Sendeleistungen verschiedener Funknetze im Vergleich.

strahlte Leistung auf maximal 200 mW beschränkt. Im Frequenzband 5,25–5,35 GHz ist die abgestrahlte Leistung auf maximal 200 mW beschränkt, sofern die Anlage über eine aktive Regelung der abgestrahlten Leistung verfügt (Transmit Power Control, kurz TPC). Die abgestrahlte Leistung von Anlagen ohne TPCFunktionalität ist auf maximal 100 mW beschränkt. Eine dynamische Wahl der Betriebsfrequenz (Dynamic Frequency Selection, DFS) ist für alle Anlagen obligatorisch.

(Bild: Technische Universität Darmstadt)

3. Oberes 5 GHz Frequenzband (5,47– 5,725 GHz): Anlagen, welche in diesem Frequenzband arbeiten, können auch ausserhalb von Gebäuden betrieben werden. Die abgestrahlte Leistung von diesen Anlagen ist mit TPC auf maximal 1 W und für Anlagen ohne TPC auf maximal 500 mW beschränkt. Die DFS-Funktionalität ist für alle Anlagen obligatorisch. Die genauen Funkübertragungsverfahren für WLANs werden in internationalen Standards definiert, primär durch

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Gewöhnliche Mikrowelle als massiver WLAN-Störsender. (Bilder: R. Sellin)

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das US-amerikanische IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers). Bild 1 fasst die zurzeit gültigen IEEE 802.11x-Standards zusammen und zeigt deren Zuordnung zu den obigen Frequenzbändern. Für 2,4–2,4835 GHz sind dies die IEEE-Standards 802.11 b/g/n sowie für IEEE 802.11 a/h/n für die beiden Frequenzbänder im 5-GHz-Bereich. Wichtig dabei: Besonders das 2,4-GHz-Band wird von zahlreichen anderen Anwendungen wie

Bluetooth, Babyphones oder Spielzeug-Fernbedienungen (Modellautos, Flugzeuge usw) genutzt. Dadurch treten oft Interferenzen und andere unerwünschte Effekte auf. Daher ist es für die Funkversorgung in WLANs ratsam, auch das 5-GHz-Band zu nutzen, weil hier der Kampf um freie Kanäle – gerade in grossen Überbauungen und Innenstädten – für den Anwender kaum spürbar ausfällt. Moderne WLANRouter wie die AVM FRITZ-Box 3390 (Bild 2, Preis ca. 200 CHF) unterstützen beide Frequenzbänder und sind sogar in der Lage, zwecks Erhöhung des Durchsatzes parallel auf beiden Bändern zu funken. Neue Standards, weniger Interferenzen? Die Endgerätehersteller legen alles daran, dass der Standard IEEE 802.11ac Ende 2013 verabschiedet wird. Die entsprechende 802.11-Arbeitsgruppe legte bereits im November 2011 einen ersten Entwurf vor, nach dem in den USA bereits erste Geräte verkauft wurden. Der neue Standard IEEE 802.11ac bietet gegenüber 802.11n nochmals deutlich höhere Datenübertragungsgeschwindigkeiten. Dazu werden bewährte Techniken lediglich weiter optimiert. Dazu gehören weniger redundante Bits sowie eine höhere Modulation mit 256 QAM (Quadrature Amplitude Modulation) statt 64 QAM wie bei 802.11n. Damit stehen viermal mehr Funkkanäle zur Verfügung als bisher, die zudem stärker gebündelt werden (bis zu acht statt vier Kanäle). Auch breitere Funkkanäle mit 80 und 160 MHz statt 20 und 40 MHz sind vorgesehen. Das Ergebnis: Bei einer Kanalbandbreite von 160 MHz und acht

gebündelten Kanälen wurde eine Spitzenbitrate von 7 GBit/s gemessen. Bei 802.11n waren im Download bisher einige wenige 100 MBit/s möglich. Da mit 802.11ac an der Schwelle zu 1000 MBit/s, also einem Gigabit pro Sekunde gekratzt wird, spricht man auch vom «Gigabit-WLAN». Dabei ging es in der IEEE-Arbeitsgruppe nicht nur um hohe Geschwindigkeiten, sondern auch um eine Aufrüstung der WLAN-Technologie für den Einsatz in neuen, bisher ungewohnten Bereichen. Beispielsweise ist eine Interoperabilität mit Mobilfunknetzen vorgesehen, sodass Datenströme unterbrechungsfrei von einer mobilen Infrastruktur (etwa UMTS/ HSPA oder LTE) zur anderen weitergegeben werden können. Diese Feature kommt vor allen den öffentlichen Mobilfunk-Netzbetreibern entgegen, die einen reibungslosen und unterbrechungsfreien Übergang zu ihren zellularen Netzen wünschen. Schliesslich sollen neue Features zur Quality of Service (QoS)-Steuerung für eine bevorzugte Behandlung bestimmter Datenströme sorgen, beispielsweise verzögerungsempfindliche Anwendungen wie Video- und Sprachübertragungen oder gar Echtzeitsteuerungen über das WLAN. Dabei können Elektrogeräte in Haushalten über das vorhandene WLAN miteinander kommunizieren und ihre Bezugsleistungen untereinander abstimmen, etwa um einen bestimmten Energieverbrauch nicht zu überschreiten. Dieser Grenzwert könnte beispielsweise durch die Ausgangsleistung der hauseigenen Solarzellen oder eines hausinternen Energiespeichers definiert sein.

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Zum Thema Vermeidung von Interferenzen sagt der neue Standard allerdings leider nichts. So ist zu befürchten, dass sich die Frequenz- bzw. Kanalknappheit sowie Störungen des WLANEmpfangs weiter zuspitzen (Bild 3) – vor allem vor dem Hintergrund des erwarteten WLAN-Sharings. Bis auf Weiteres funken die meisten WLANs nach wie vor nach den Standards IEEE 802.11b, g und n. Die möglichen Datenraten unterscheiden sich deutlich: Während 802.11b nur eine maximale Bruttodatenrate von 11 MBit/s bietet, liegt sie bei 802.11n irgendwo zwischen 150 und 600 MBit/s. Dies hängt primär von den lokalen funktechnischen Hindernissen, aber auch von der verwendeten Antennentechnik, der Anzahl Benutzer und damit der Belegung des Frequenzbandes ab. Nutzer sollten daher den Angaben der Bitraten in der Werbung oder auf der Geräteverpackung nicht zu viel Bedeutung zumessen, denn die Bruttodatenrate bezeichnet die theoretisch maximal mögliche Geschwindigkeit unter Laborbedingungen. Zudem wird die gesamte Kanalkapazität nicht nur für Nutzerdaten verwendet. Denn zahlreiche Informationen zur Ermöglichung der Datenübertragung, etwa zur Codierung und Adressierung, absorbieren immer einen Teil der möglichen Bruttobitrate. Schliesslich müssen die Funkwellen auf dem Weg zu ihrem Ziel viele Hindernisse überwinden oder besser gesagt durchdringen. Trockenbauwände (z. B. Gipskarton) mit Metallständerwerk sowie Stahlbetonwände dämpfen die Funkwellen besonders stark. Auch Gegenstände, die viel Metall oder Wasser enthalten, können das Signal deutlich abschwächen. Dabei kann es durchaus sein, dass das Signal nur an einem bestimmten Ort sehr schwach ankommt, der Empfang ein paar Zentimeter daneben aber schon wieder optimal ist. Für Störungen genügt manchmal lediglich ein grosser Blumentopf oder ein Aquarium (Hydrokultur). Als Faustregel gilt: Der WLAN-Nutzer muss etwa mit einer Halbierung bis Drittelung der Bruttobitrate rechnen, um einen für ihn tatsächlich erreichbaren Wert zu erhalten. Neben diesen genannten passiven Bremsen gibt es wie erwähnt zahlreiche Geräte, die selbst Funkwellen ausstrahlen, welche mit dem WLAN kollidieren. Dazu gehören im 2,4-GHz-Band beispielsweise Bluetooth-Geräte, die zwar nur schwache Signale kleiner Reichweite senden, in ihrer Übertragung aber robuster ausgelegt sind als WLANs. So zeigen sich Bluetooth-Verbindungen von der Präsenz eines aktiv funkenden WLANs meist kaum beeindruckt. Umgekehrt reagiert ein WLAN jedoch sehr sensibel auf Störungen. Dazu gehören auch Mikrowellen, die im Betrieb mit voller Heizleistung (750–1200 W) nach aussen gut und gerne 9– 10 W/m2 abstrahlen. Der Autor erlebte diesen Umstand in den letzten drei Jahren immer wieder. Sobald die aufwändig verarbeitete Mikrowelle (Metallgehäuse, Marke Severin, Bilder 4a und 4b) mit voller Leistung lief, war der gesamte WLAN-Verkehr in der Wohnung stets unterbrochen. Es lohnt sich also, alle möglichen Störfelder und -quellen von Anfang an auszuschalten und nur bei Bedarf zu aktivieren, damit der Datenverkehr im WLAN störungsfrei transportiert werden kann. Fazit Erst vor rund drei Jahren kamen die ersten WLAN-Router basierend auf IEEE 802.11n auf den Markt und drangen in dreistellige Geschwindigkeitsbereiche vor. Von den theoretisch möglichen 600 MBit/s bleiben in der Praxis je nach Empfangsverhältnissen bis zu 200 MBit/s übrig. Ab Ende 2013 steht mit dem neuen Standard 802.11ac der Sprung in den Gigabit-Bereich bevor – die Rede ist von 800 MBit/s bis 1 GBit/s. Geräte werden übrigens bereits verkauft, obwohl der Standard immer noch den Status «Draft» (Entwurf) hat. Software-Upgrades sollen allfällige Änderungen nachträglich in die Geräte einbringen. Trotz des Bandbreitenpotenzials werden vermutlich nur wenige Unternehmen WLANs

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Orts- und nutzungsabhängige Strahlenbelastung Zum Thema Strahlenbelastung gibt es viele Meinungen und nicht immer seriÜse Messungen. Fßr sich betrachtet ist praktisch jeder Mobilfunkdienst (GSM, UMTS, LTE, WLAN,

(Bild: Patrizia Frey) Bluetooth usw.) gefahrlos. Leider wird die Gesamtsumme der Belastungen praktisch nie gemessen, sondern nur jeder einzelne Dienst als schad- und gefahrlos ausgewiesen. Daher dßrfen die 2009 durchgefßhrten Messungen einer internationalen Studiengruppe unter Leitung von Schweizer Wissenschaftlern bis heute als richtungweisend gewertet werden. Dazu wurden 166 Testpersonen ein Messgerät umgeschnallt, das ständig in ausgewählten Frequenzbereichen auf Empfang war. Das sogenannte Exposimeter wurde tags am Gßrtel getragen, nachts beim Bett deponiert und zeichnete die Messwerte rund um die Uhr auf. Die summierte Belastung der Testpersonen war sehr unter-

nach IEEE 802.11ac mit einer Kanalbandbreite von 160 MHz einsetzen. Denn in einem solchen Szenario stĂźnden im belebten 5-GHz-Band nur noch zwei Ăœbertragungskanäle ohne Ăœberlappung zur VerfĂźgung. Ein solches Netz wĂźrde kaum oder nur fĂźr wenige Nutzer gut funktionieren. Aus dem

schiedlich und variierte von 0,014 bis 0,881 mW/m2 pro Woche. Sie bleibt damit allerdings an allen Orten deutlich unter dem Grenzwert fßr gepulste Strahlung von 1 mW/m2. Untersucht wurden nur Frequenzen im Radiobereich, nicht z. B. die Felder von Hochspannungsleitungen. Die Messungen ergaben, dass von den untersuchten Strahlungsquellen vor allem der Mobilfunk ins Gewicht fällt. Die Verbindungen vom Handy zur Basisstation machten dabei etwa gleich viel aus wie die Verbindungen auf dem umgekehrten Weg. Interessant fßr Bahnfahrer ist, dass die elektromagnetische Strahlung sehr unregelmässig verteilt und im Bahnwaggon mit Abstand am intensivsten ist. Die Ursachen liegen auf der Hand: Viele Reisende mit ständig eingeschaltetem Handy/Notebook und ständigem, schnellen Wechsel zwischen den Funkzellen (Handover). Durch die hohe Reisegeschwindigkeit im Zug und die hohe Zellendichte mit entsprechend häufigen Zellenwechseln nehmen sämtliche eingeschaltete Endgeräte jeweils mit der Basisstation der neuen Zelle Kontakt auf. Dadurch herrscht im Zug ein reger Funkverkehr, wobei ein ähnliches Phänomen auch in Tram und Bus zu beobachten ist. Durch das propagierte WLAN im Postauto oder im Tram wird die Strahlenbelastung in Üffentlichen Verkehrsmitteln zudem nicht geringer. Der Unterschied, ob man das Handy gerade selbst benutzt oder nur passiv bestrahlt wird, macht rund 40 % aus. Ähnlich ist die Differenz zwischen den Nutzern und Nichtnutzern von DECT-Telefonen. Beim Datenfunk wie WLANs hingegen hat sich die Belastung fßr Besitzer und Nichtbesitzer als etwa gleich gross erwiesen. In Deutschland sind die Grenzwerte deutlich hÜher als in Österreich oder in der Schweiz. Zum Beispiel im 1800 MHz-Band waren in Deutschland vor 10 Jahren 9500 mW erlaubt. Gleichwohl reduzierte BMW bereits 2002 die zulässige Strahlungsbelastung ihrer Mitarbeitenden durch DECT-Schnurlostelefone auf dem Firmengelände freiwillig auf maximal 0,1 mW/m² – etwa Faktor 100 000 unter dem damals gßltigen Grenzwert. Weitere Infos unter www.bag.admin.ch.

sind mĂśgliche WLAN-StĂśrquellen zu finden und auszumerzen. So wird der WLAN-Betrieb auch im kommerziellen Bereich gelingen und alle Benutzer zufriedenstellen.

gleichen Grund wird heute IEEE 802.11n im 2,4-GHz-Band praktisch nie mit Kanalbandbreiten von 40 MHz, sondern nur mit schmalen 20 MHz gearbeitet. Falls sich viele Dutzend Nutzer einen Access Point teilen und ähnliche Anwendungen nutzen, sind schmale Kanäle zu verwenden. Ebenso

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Elektrotechnik 8/13 | 75

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Telematik & Multimedia

Sicherheitstechnik im San Bernardino-Tunnel

Rauchfrei in den Süden Fährt man durch den San Bernardino-Tunnel den Ferien entgegen, sieht man nur einen kleinen Teil der Technik, die in der Röhre steckt. Eines der unsichtbaren Details ist die Rauchdetektion, mit der seit einigen Jahren verschiedene Tunnels im Kanton Graubünden nachgerüstet werden. Brände können so früher erkannt und entsprechende Massnahmen schneller eingeleitet werden. Heute ist der San Bernardino-Tunnel nach dem Gotthard der zweitwichtigste Alpendurchgang in der Schweiz. Seit 1967 verbindet der 6,6 Kilometer lange Strassentunnel die Bündner Südtäler Misox und Calancatal mit der Kantonshauptstadt Chur. Weil die Verkehrsdichte seither stetig zunahm, wurde der San Bernardino ab 1991 saniert. Neben zahlreichen Sicherheitsmassnahmen gibt es heute auch einen separaten Flucht- und Rettungsstollen. Der Umbau war 2006 abgeschlossen und kostete rund 236 Mio. Franken. Ein Jahr später brachte das ASTRA eine neue Richtlinie heraus zur Branddetektion in Strassentunnels. Bisher mussten Brandmeldeanlagen installiert sein, die auf Temperatur reagieren. Neu sind zusätzlich Rauchdetektoren gefordert, die einen Brand früher erkennen und besser lokalisieren können. Dies ist wichtig, weil im Brandfall die Steuerung der

Zweitwichtigster Alpendurchgang in der Schweiz.

76 | Elektrotechnik 8/13

Lüftung entscheidend ist. Bricht ein Feuer aus, müssen sowohl die Fluchtwege wie auch die Zugangswege für die Rettungskräfte möglichst rauchfrei gehalten werden – das wird ebenfalls vom Bundesamt für Strassen verlangt. Um dies zu erreichen, herrscht im Sicherheitsstollen ein Überdruck, der den Rauch in den Tunnel zurückströmen lässt. Zudem sind an der Tunneldecke in regelmässigen Abständen Absaugklappen angebracht. Die Idee: Frische Luft wird von den Tunnelenden angesaugt und zusammen mit dem Rauch über die Abluftklappe geleitet, die sich am nächsten beim Brand befindet. Im Kanton Graubünden liegt die Verantwortung für den Umbau beim kantonalen Tiefbauamt. Im Team von Florian Albertin ist Sady Anotta verantwortlich für die Sensortechnik. Der Elektrotechniker erklärt: «Alle Tunnels der Nationalstrassen werden ab einer

bestimmten Länge mit Rauchanlagen ausgerüstet.» In den vier Strassentunnels San Bernardino, Saas, Isla Bella und Cassanawald sind die Anlagen bereits in Betrieb, weitere sind in Planung. Partner und Installateur ist die Firma ACG, Autcomp Grischa AG. Christian Feltscher, Abteilungsleiter Automation, weist auf eine Schwierigkeit hin: «Wir möchten in einem Tunnel natürlich möglichst wenige Rauchdetektoren installieren. Weil aber die Länge des Datenkabels begrenzt ist, mussten wir uns etwas einfallen lassen.»

(Bild: Adrian Michael)

Den Standard erweitert Bei den eingesetzten Rauchdetektoren beträgt die maximale Kabellänge bis zur Anschlussbox 160 Meter. Die ersten zwei Geräte am Tunneleingang verfügen zusätzlich über eine Heizung, damit Nebel nicht als Rauch detektiert wird. Bei diesen beiden Geräten darf das Kabel bis zur Anschlussbox sogar nur 45 Meter lang sein. In der Box ist ein Modbus-Profibus-Konverter integriert, der die Messdaten über Profibus an eine Steuerung von Wago weitergibt und die Reichweite zusätzlich begrenzt. Um diese Distanzen zu erweitern, haben die Techniker ein stärkeres Netzgerät eingebaut, auf die Anschlussbox verzichtet und den Modbus direkt an den Wago-Knoten angeschlossen. «Mit der Standardkonfiguration könnten mit

Um die Reichweite der Rauchdetektoren zu vergrössern, verzichteten die Techniker auf die Anschlussbox (rechts) und führten das ModbusSignal direkt auf einen Wago-Knoten.


In der Zentrale wird der Zustand der Anlage visualisiert.

einem Anschlussgerät nur 320 Meter im Tunnel abgedeckt werden. Mit dem Wago-Knoten erhöht sich diese Distanz auf 1,2 Kilometer», erklärt Feltscher. Auf diese Weise wurden im San Bernardino-Tunnel für die Rauchdetektion 69 Rauchmelder und 21 WagoStationen verbaut. Das heisst, eine Steuerung sammelt die Signale von mehreren Detektoren und schickt diese an weitere Knoten in der Zentrale, wo der Zustand der Anlage in einem Leitsystem visualisiert wird. Meldung an Kommandoraum und Polizei Ein Rauchmelder detektiert zwei Szenarien. Eines ist «Rauch bewegt». Das bedeutet, der Rauch kann nicht lokalisiert werden. Dies ist der Fall, wenn sich der Rauch mit einer Geschwindigkeit bewegt, die über dem voreingestellten Grenzwert liegt. Die Lüftung wird dann ausgeschaltet und die Verkehrssignale gehen auf rot, damit nachfolgende Fahrzeuge nicht mehr in den Tunnel einfahren. Die zweite Auswertung heisst «Rauch stationär» und bedeutet, dass es brennt. Tritt dieser Fall ein, wird die ganze Beleuchtung eingeschaltet und alle Signale in Richtung Brand schalten auf rot. Weiter wird das Brandprogramm der Ventilation eingeschaltet. Die Raumlüftungen gehen in den Brandzustand und

im Sicherheitsstollen wird ein Überdruck hergestellt sowie die maximale Beleuchtung eingeschaltet. Schliesslich macht die Videoanlage eine Bildaufschaltung und -speicherung. Dasselbe Programm läuft ab, wenn ein Brandmelder einen Temperaturanstieg feststellt. Anders als in kleineren Tunnels ist der Kommandoraum im San Bernardino 24 Stunden besetzt. Brandmeldungen gehen zudem direkt an die Polizei, der auf einer anderen Ebene des Leitsystems Brandmeldungen von verschiedenen Tunnels angezeigt werden. Schnellere Reaktion für mehr Sicherheit Die grösste Herausforderung war die Anpassung der Schnittstelle durch Sigrist, den Hersteller der Rauchdetektoren. Standardmässig sind die Informationen auf dem Modbus über einen breiten Adressbereich verteilt. So mussten die Detektoren mehrmals angefragt werden, bis alle Daten übertragen wurden. Feltscher erklärt die Lösung: «Deshalb hat Sigrist für uns einen Adressbereich eingeführt, in dem alle benötigten Daten zusammengezogen werden.» Der grössere Entwicklungsaufwand lohnt sich, da weitere Anlagen folgen werden. Dort können dieselben Geräte mit derselben Software eingesetzt werden, was wiederum Zeit spart. Um die Rauchmelder einzubauen, wird der Tunnel über Nacht gesperrt. Anotta schätzt: «Für einen Tunnel wie Saas, der rund 2 Kilometer lang ist, dauert der Umbau zusammen mit den restlichen Arbeiten etwa 1 Woche.» Nach der Montage wird ein Rauchtest durchgeführt bevor das System produktiv geschaltet wird. Der Aufwand zahlt sich aus, wie ein Zwischenfall im Tunnel Saas gezeigt hat: «Als es hier einmal gebrannt hat, reagierten die Rauchdetektoren 7 Minuten früher als die Brandmeldeanlage», erinnert sich Anotta. www.wago.ch www.acg-swiss.ch www.photometer.com

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Kopftraining für Lernende und Fachleute

Brain Food Neben den Installationsarbeiten sind auch die weniger beliebten Schreibarbeiten mit der notwendigen Sorgfalt korrekt auszuführen. Nur so kann die Verrechnung ohne Rückfragen im Büro schnell und speditiv erledigt werden. Unschöne Kundenreklamationen werden vermieden. Rico De Boni, Marcel Schöb Installationspraxis Die nachfolgenden Fragen gehören zu den folgenden Leistungszielen im Bildungsplan des Elektroinstallateurs EFZ: Bildungsplan L3/4.1.2: • Die Lernenden erstellen Arbeitsrapporte und Ausmasse klar und vollständig. • Die Lernenden erarbeiten strukturierte Arbeitsrapporte und Ausmasse gemäss den VSEI-Kalkulationsgrundlagen.

Aufgabe 976 Welche Verlegeart wird mit den folgenden IC-Codes dargestellt? a) IC 22 b) IC 11 c) IC 33 d) IC 72 Aufgabe 977 Für die vier IC-Codes (siehe Aufgabe 976) sind Beispiele zu notieren. Aufgabe 978 Welchen IC-Code enthalten die folgenden Arbeiten? a) Leiteranschluss an Steckklemme b) UP Leitung in Gipsplatte c) UP Leitung in Deckenschalung d) Leitereinzug in Rohr e) AP Installation von Rohr auf Beton

78 | Elektrotechnik 8/13

Aufgabe 979 Welche der folgenden Materialien sind in den Leistungspositionen anteilsmässig enthalten? a) KIR Bogen b) Verbindungsmuffen c) Schrauben/Dübel d) Draht e) Briden f) Ankerschienen g) Schnellverleger Aufgabe 980 Welche der aufgezählten Positionen sind in einem Ausmass immer zu erfassen? a) UP Einlasskasten b) Anschluss an bauseits gelieferte Pumpe c) Anschluss der Steckdose d) Kabelverschraubung der Nasssteckdose Aufgabe 981 Wie wird eine Kontrolle der Steckdose, durch den Installierenden vor Inbetriebnahme, im Ausmass erfasst? Aufgabe 982 Um die Materialunterschiede und damit auch Preisdifferenzen zu erkennen, müssen Metall-Kabelbahnen, Gitterbahnen und deren Zubehör mit der ge-

Aufgabe 983

nauen Materialbezeichnung oder dem verwendeten Typ notiert werden. Welche Materialunterschiede sind zu beachten? Aufgabe 983 Wie werden die Anschlüsse (siehe Bild 983) der Leitungen erfasst? a) bei geliefertem Installationsmaterial (Steckdosen, Schalter, Abzweigkasten) b) bei bauseits gelieferten Teilen (Verbraucher) Aufgabe 984 Zu der ausgeführten Arbeit wird das Ausmass abgegeben. Ist es vollständig und korrekt? Die eingetragenen Masse und Dimensionen sind korrekt. Die Korrekturen können direkt in der Grafik 984 eintragen werden. Aufgabe 985 Welche der folgenden Aussagen sind bei Ausmassen immer richtig? a) Bei den Leuchtenlieferungen sind die Leuchtmittel enthalten. b) Durchbrüche im Mauerwerk müssen mit IC 22 notiert werden. c) Einlasskasten für UP Apparate müssen notiert werden. d) Wenn bei der Kanalmontage keine Formstücke verwendet werden kön-


Aus- und Weiterbildung

Aufgabe 986

Aufgabe 984

nen, sind Richtungsänderungen/ Gehrungsschnitte zu notieren. e) Formstücke für Kanäle sind zu notieren. f) Zugdrähte in Leerrohre werden nicht aufgeschrieben. Aufgabe 986 Die Leistungspositionen der in Grafik 986 gezeichneten Teile sind ohne Meterzahl aufzuführen: a) Ausschnitt Schwachstromanlage = Einzug in bestehende UP Leerrohre b) Ausschnitt UP Lichtinstallation

Aufgabe 990 Was gehört zum «Hilfsmaterial»? Aufgabe 991 Wie wird das Hilfsmaterial erfasst? a) Im Ausmass b) Im Regierapport Aufgabe 992 Wann erfolgt in der Regel die Abrechnung nach Regie? Aufgabe 993 Was ist in einem Regiepreis enthalten?

Aufgabe 987 Gemäss dem Leistungsangebot sind gravierte Schilder zu erstellen. Was gehört zur Leistungsposition?

Aufgabe 994 Was muss bei der Ausführung in Regie ausser dem Material und der Zeit zusätzlich notiert werden?

Aufgabe 988 Neben den Leistungspositionen gibt es in den Kalkulationsgrundlagen auch «Installationsteil-Positionen» a) Was enthält eine solche Position? b) Wann werden solche eingesetzt?

Aufgabe 995 Beim Unterschreiben des Regierapportes bemerkt der Kunde, dass die vor Ort anwesende Zeit nicht der notierten Zeit entspricht. Wie könnte die Antwort darauf lauten?

Aufgabe 989 Ein AP Bewegungsmelder IPX4/230V wird auf Holz montiert. Welche Leistungen sind in der Leitungsposition enthalten?

Elektroplanung Aufgabe 996 Welche Leistungen erbringt der Planer in Bezug auf die Kosten? Aufgabe 997 Was ist die wichtigste Leistung des Auftraggebers im Planungs- und Bauprozess? Aufgabe 998 Wozu dient der Baukostenplan Hochbau? Aufgabe 999 Wie lauten die drei normierten Ebenen des Baukostenplans Hochbau? Aufgabe 1000 Was ist eine Elementart?

Antworten zu den Aufgaben 976 bis 1000 werden ab ca. 23.9.2013 im Dossier Brain Food auf www.elektrotechnik.ch veröffentlicht. Die Antworten zu den Aufgaben 951 bis 975 finden Sie jetzt im Dossier Brain Food auf www.elektrotechnik.ch.

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Fokus Thermografie-Messung

Wie gelingt die exakte Thermografie-Messung Die Thermografie ist eine anerkannte Methode der bilderzeugenden Temperaturmessung. Sie erfolgt berührungslos und wird in erster Linie zur Detektion von Energieverlusten genutzt, die an Objekten infolge einer thermischen Schwach- bzw. Schadstelle auftreten. Im Elektrobereich wird die Thermografie beispielsweise zum Erfassen von erhöhten Übergangswiderständen und zur Erkennung von Überlastungen oder Asymmetrien verwendet. *Daniel Löwy Infrarot-Kameras sind in den verschiedensten Ausführungen und Preissegmenten erhältlich. Vom Fachhandel über Grossisten bis zum Baumarkt sind immer häufiger Angebote von Thermografie-Kameras im unteren Preissegment zu beobachten. Diese vermeintlich günstigen Geräte verleiteten Elektrofachleute sich über die Anschaffung einer solchen Kamera Gedanken zu machen. Angesichts dieser grossen Auswahl stellt sich die Frage nach einer passenden, kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Kamera. Welche technischen Anforderungen muss eine solche Kamera für die vorgesehene Anwendung erfüllen, damit aussagekräftige Messresultate erzielt werden können? Dieser Beitrag zeigt Qualitätskriterien und Voraussetzungen zur Anschaffung einer Thermografie-Kamera. Verwendungszweck Je nach Verwendungszweck eignet sich das eine oder andere Kameramodell besser für eine Thermografie-Messung. Wird die Kamera z. B. für Service-Arbeiten oder für eine Störungssuche eingesetzt? Oder wird sie für die regelmässige Überprüfung von elektrischen Anlagen im Rahmen des vorbeugenden Unterhalts gebraucht? Daraus leiten sich die qualitativen Anforderungen an das Messgerät ab.

80 | Elektrotechnik 8/13

Fachwissen des Messenden Die Qualität einer Messung hängt nicht nur von der Kamera ab, sondern ganz wesentlich vom Kenntnisstand des Anwenders. Gefordertes minimales Fachwissen: • Grundlagen der Infrarottechnik: An erster Stelle stehen einige grundlegende Kenntnisse zur Strahlungslehre im Infrarotbereich. Wo die Unterschiede zu sichtbaren Licht sind oder was überhaupt in diesem Strahlenspektrum gemessen werden kann. Und wie verhält es sich zum Beispiel mit der Durchlässigkeit für InfrarotStrahlung von verschiedenen Materialien? • Umgebungsverhältnisse: Das Wissen um den Einfluss der direkten Umgebung und die Fähigkeit diese Störgrössen in die Messungen und Interpretationen mit einzubeziehen. Zum Beispiel sich im Einflussbereich befindende Wärmequellen, die Atmosphärentemperatur oder die Luftfeuchtigkeit. • Materialeigenschaften: Um Unregelmässigkeiten erkennen und fachgerecht einschätzen zu können, muss der Messende die thermischen Eigenschaften der untersuchten Materialien, wie z. B. deren Wärmeleitfähigkeit oder Wechselwirkung, kennen. Dazu gehört auch der Zusammenhang zwischen Objektbelastung und Erwärmung bzw. Abkühlung. Die Beschaffenheit der Oberfläche ist

ebenfalls ein wichtiger Einflussfaktor und erfordert Kenntnisse etwa in Bezug auf den Mechanismus der Emission, Reflektion und Absorption. Basierend auf den thermischen Eigenschaften lassen sich Aussagen über nicht direkt einsehbare Teile des Messobjekts ableiten. • Elektrotechnik: Um ein thermografisches Bild zu interpretieren, sind anlagespezifische Kenntnisse notwendig. So zum Beispiel die aktuelle Belastung der Anlage . Bei schwacher Belastung sollte auch ein Hochrechnen auf die im Nennbetrieb zu erwartenden Temperatur möglich sein. • Funktionen/Mechanismus der Thermografie-Kamera: Für eine fachgerechte Thermografie-Messung reicht meist ein einfaches Anwenderwissen nicht aus. Vorgängig sollte sich der Nutzer vertieft mit den technischen Grundlagen der Kamera auseinandersetzen. Fragen wie: Thermische, zeitliche und vor allem geometrische Auflösung und Mindestfläche. Kamera-Parameter Für welchen Kameratyp man sich bei einer Anschaffung entscheiden soll, steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem geplanten Einsatzgebiet und den technischen Vorkenntnissen des zukünftigen Nutzers. Die beste Kamera ist jene, die mit ihren technischen Möglichkeiten optimal auf die Bedürfnisse des Anwenders zugeschnitten ist. Ein zentraler Messgeräteparameter ist das Auflösungsspektrum, das in drei Unterkategorien eingeteilt wird: 1. Thermische Auflösung: Die entscheidende Grösse zur Spezifizierung der thermischen Auflösung ist der NETD-Wert . Dieser gibt an, welche kleinsten Temperaturunterschiede eine Kamera auflösen bzw. unterscheiden kann. Der NETD-Wert ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei Anwendungen mit niedrigen Objekt-


Fachkurs temperaturen und/oder geringen Temperaturdifferenzen. 2. Zeitliche Auflösung: Geschwindigkeit, mit der die Kamera Temperaturänderungen erfassen kann. Die Integrationszeit ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei Anwendungen mit schnellen Temperaturänderungen. 3. Geometrische Auflösung: Neben dem thermischen hat das geometrische Auflösungsvermögen erheblichen Einfluss auf die Bildqualität. Es wird mit dem IFOV-Wert angegeben, der das Bildfeld der Kamera wiedergibt, d. h. jenen Raumwinkel, der von einem einzigen Bildpunkt erfasst wird. Je tiefer der IFOV-Wert ist, desto kleiner kann ein Messfleck sein, damit er korrekt erfasst wird. Der

trägt zudem nur noch ca. 22 × 22 cm. Um nun beispielsweise die Temperatur an der Isolation eines 1,5-mm2-Drahtes bestimmen zu können (Durchmesser ca. 2,5 mm), muss der Objektabstand verringert werden: Bei der 320 × 240 Pixel-Kamera kann er bis zu 62,5 cm gross sein, beim 60 × 60er-Modell jedoch höchstens 22,7 cm. Fokusabstand: Qualitativ gute Geräte können dank eines fokussierbaren Objektivs bis zu einem Abstand von 20 cm scharf stellen. Da bei den einfacheren Modellen feste Objektive verwendet werden, beträgt der minimale Objektabstand ca. 60 cm. Dies bedingt dementsprechend einen minimal notwendigen Messfleck von 6,6 × 6,6 mm. Ist der Abstand geringer als 60 cm, büsst das

InfrarotThermografie

Beispiel einer qualitativ guten Thermografie-Aufnahme aus geringem Abstand.

IFOV-Wert ist ein wichtiges Qualitätskriterium bei Anwendungen mit kleinen oder weit entfernten Messflecken. Thermografie-Gerätetypen Das Preisspektrum von ThermografieKameras ist sehr breit. Ebenso unterschiedlich ist ihre technische Ausstattung. Während professionelle Modelle Sensoren mit Auflösungen von bis zu 640 x 480 Pixel aufweisen, werden bei einfachen Geräten z. B. 60 × 60 PixelSensoren verwendet. Bei letzteren wird die geringe Pixelanzahl durch das Objektiv mit kleinem Winkel kompensiert. Realer Messfleck: Dieser ergibt sich aus dem Objektabstand, der Pixelanzahl und dem Objektiv. Bei einem typischen Abstand von 1 m zum Messobjekt, errechnet sich ein realer Messfleck von 4 × 4 mm bei einer 320 × 240 Pixel-Kamera mit einem 24°-Objektiv. Das von der Kamera erfasste Bild ist hier ca. 43 × 32 cm gross. Bei einer 60 × 60 Pixel-Kamera mit einem 12,5°-Objektiv braucht es hingegen einen realen Messfleck von 11 × 11 mm. Das Bildfeld be-

Bild zunehmend an Schärfe ein und die Temperaturbestimmung wird zunehmend ungenau. Mit einer solchen Kamera kann an einem Draht wie im Bild keine aussagekräftige Temperaturmessung durchgeführt werden! Fazit Eine Thermografie-Kamera ist hochwertig, wenn ihre technische Ausstattung mit den Bedürfnissen des Nutzers, dem Einsatzort sowie dem Verwendungszweck übereinstimmt. Werden genaue Messresultate benötigt oder sollen kleinere Messflecken detektiert werden, ist eine hochauflösende Kamera im oberen Preissegment notwendig. Für exakte Messungen ist nebst der Kameraqualität der Ausbildungsstand des Messenden wichtig. ■

Daniel Löwy* Dipl. Elektroinstallateur und Thermograf, zertifiziert nach EN ISO 9712 für TT1, Inspektor im Team Nordost bei Electrosuisse.

Dieser Fachkurs vermittelt den Teilnehmern die Grundlagen und verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten der InfrarotThermografie. Anhand von praktischen Übungen lernen die Kursteilnehmer, ein aussagekräftiges Thermogramm zu erstellen. Inhalt N Grundlagen der Wärmeübertragung und Temperaturmessung N Mögliche Einflüsse auf die berührungslose Temperaturmessung N Gerätetechnik N Infrarot-Messtechnik, Einfluss von Emissions- und Reflexionsfaktor

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Neue Berufskleidungskollektion

Kleider fürs Handwerk Ein Tragetest in der Schweiz erreichte unter Elektrikern, Schreinern und Maurern gute Noten. Die Kollektionen punkteten bei den Handwerkern für das auffallend schicke Design, die auf den Arbeitsbereich zugeschnittene Funktionalität, hohen Klimkomfort und die unkomplizierten Trage- und Gebrauchseigenschaften. Mit seiner WorkZone-Kollektion hat der dänische Konfektionär F. Engel eine Berufskleidung entwickelt, die passgenau auf die Bedürfnisse in unterschiedlichen Berufen zugeschnitten ist. Dementsprechend ist das Sortiment in verschiedene Zonen eingeteilt, die als Anwendungsbereiche verstanden werden können. Eine davon ist Tech Zone, eine hochfunktionelle Arbeitskleidung für Handwerker. Die Besonderheit der Linie ist eine einmalige Kombination aus einem technologisch durchdachten Kleidungskonzept und einem ansprechenden, modischen Ausdruck. Der dänische Konfektionär wollte es genau wissen und hat Handwerker in der Schweiz zu einem Tragetest eingeladen: Die Testpersonen im Alter zwischen 23 und 40 Jahren waren vom Stil, der Funktionalität und den Gebrauchseigenschaften der Kleidung restlos begeistert. Schick, super, ansprechend sind die Attribute, die von den Probeträgern für die Tech Zone Jacken und Hosen vergeben wurden. Egal, ob Elektriker, Schreiner oder Maurer – jeder wurde von seinen Kollegen oder Kunden auf die Garderobe mit dem exklusiven, schicken Design und dem modernen Kolorit angesprochen. Das sei in ihrem Metier eine ungewöhnliche Erfahrung, berichtete die Gruppe, denn über Berufskleidung tausche man sich üblicherweise nicht aus. Faser-Technologie mit Köpfchen Mitte April, als der Tragetest losging, war der Frühling noch nicht recht angekommen und es war ziemlich kühl. Daher wunderte sich der eine oder andere Akteur, ob die aus einem relativ leichten Textil gearbeiteten Hosen und

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Jacken im Temperaturbereich um 10 °C ausreichend warm halten würden. Die Antwort lautet: ja, denn die Stoffe sind dank ihrer dichten Textilkonstruktion quasi winddicht. Nach den Erfahrungen der Tester ist Tech Zone aber auch bei wärmerem Wetter sehr angenehm. Der Grund ist die innovative Fasermischung. Der Mix aus angenehmer Baumwolle und hochfesten, scheuerbeständigen Polyamid Faser reagiert auf auftretende Feuchtigkeit mit einer umkehrbaren Wasseraufnahme oder -abgabe. Der Stoff ist schnelltrocknend und nach der Wäsche ist die Kleidung schnell wieder einsetzbar, was den Handwerkern sofort und besonders positiv aufgefallen war. Das robuste Material ist zudem im Arbeitsalltag besonders geeignet. Es widersteht den mechanischen Kräften, die im Beruf auf eine Arbeitskleidung einwirken und schützt gegen Verletzungen. Staub lässt sich einfach von Jacke und Hose abklopfen oder mit Druckluft abblasen. Dadurch bleibt die Kleidung im täglichen Einsatz immer vorzeigbar und macht auch im Kundengespräch einen guten Eindruck. Und nach der Wäsche sieht sie fast wie neu aus. Mit Bestnoten wurden auch die Kniepolstertaschen und die dafür vorgesehenen Schoner beurteilt. Nach den Erfahrungen derje-

nigen Handwerker, die die Kniepolster benutzten, sitzen sie immer an der richtigen Stelle und verrutschen nicht. Sie können während des ganzen Arbeitstages in der Hose eingesetzt sein, ohne störend zu wirken. Ein Lob ging auch an die elastischen Gurte, die mit den Hosen ausgeliefert wurden. Sie garantieren einen optimalen Sitz der Beinkleider, und zwar unabhängig davon, ob der Nutzer ein T-Shirt oder einen dicken Wollpullover in die Hose steckt. Die Tech Zone Jacken und Hosen mit ihrem ansprechenden, schicken Design haben sich im Arbeitsalltag der Elektriker, Schreiner und Maurer als zuverlässige Unterstützung bewährt. Sie sind auch dank ihrer modernen Interpretation der Branchenfarben – im Test waren Anthrazit, Nachtblau, Schwarz, Wood und Weiss – ein echter Hingucker und weisen nicht nur den Fachmann aus, sondern unterstreichen auch die Persönlichkeit des Trägers.

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NIN-Know-how 91 Die Änderungen der NIN 2010 sind langsam verdaut. Unklarheiten diskutiert und umgesetzt. Trotzdem stösst man immer wieder auf Neuigkeiten, wenn man das Geschehen um die Normen genau mitverfolgt. So zum Beispiel bei der Frage 7, wo ein Leser wissen will, was man gegen den Artikel der NIN tun kann, welcher das Benützen eines Kabeltrasses als SchutzPotenzialausgleichsleiter verbietet. Anfänglich war die Antwort spontan: Kabeltrasse dürfen seit 2010 nicht mehr als Schutz-Potenzialausgleichsleiter mitbenützt werden. Aber vor dem Schreiben der Antwort lieber noch einmal in den Normen/sev info nachschauen. Und siehe da, ein neues sev info ist mir wohl durch die «Latten» gegangen.

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Schutz-Potenzialausgleichsleiter bei Photovoltaikanlagen Wir sind uns immer wieder uneinig, wie der Schutz-Potenzialausgleichsleiter bei Photovoltaikanlagen dimensioniert werden muss. Welchen Querschnitt muss der Schutz-Potenzialausgleichsleiter zum Beispiel für den Anschluss eines Wechselrichters aufweisen? Reicht es, wenn man den Querschnitt immer mit 10 mm2 wählt? (R. S. per E-Mail) Gemäss NIN 7.12.5.4.2.2 sind metallische Teile einer Photovoltaikanlage in den Schutz-Potenzialausgleich einzubeziehen. Dies gilt insbesondere für das gesamte Montagesystem der Photovoltaikmodule und auch für die Verbindung zum Wechselrichter. Der Quer-

schnitt muss mindestens 10 mm2 betragen. Sämtliche weiteren Dimensionierungsgrundsätze des Schutz-Potenzialausgleichsleiters findet man im NIN Kapitel 5.4. Sie gelten auch für Photovoltaikanlagen. Der Schutz-Potenzialausgleichsleiter muss mindestens der Hälfte des Hauptschutzleiters entsprechen, muss jedoch nicht grösser sein als 25 mm2. Eine gute Übersicht gibt die (pn) Tabelle 5.4.4.1.1 B+E.

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Trennstellen für Schaltgerätekombinationen Unsere Inspektionsstelle beanstandet die Einspeisung einer SGK gem. Artikel NIN 4.6.2.1 als nicht zulässig. Das Weiterverbinden ab der Eingangsklemme zum nächs-

ten Schaltschrank wird beanstandet. Es wird verlangt, in der ersten SGK eine Trennvorrichtung einzubauen oder oberhalb der SGK eine Verteilerdose zu setzen. Wie ist Artikel 4.6.2.1 genau zu verstehen? Die für den Parallelanschluss einer weiteren Schaltgerätekombination (SGK) an der Eingangsklemme einer ersten SGK angeschlossenen Leitung entspricht sinngemäss nicht «…von einer Schaltgerätekombination abgehenden Stromkreisen» nach NIN 4.6.2.1. Dennoch ist die Beanstandung nicht zu Unrecht erfolgt. In der NIN besteht die generelle Forderung, dass jede elektrische Anlage in mehrere Stromkreise aufgeteilt werden muss, um unter anderem Gefahren zu vermeiden und die Auswirkung von Fehlern möglichst klein zu halten und die Sicherheitsabnahme, Prüfung, und Instandhaltung zu erleichtern. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, könnten in den SGKs Hauptschalter eingebaut werden, sodass bei den erwähnten Handlungen nur der jeweils betroffene Schaltschrank abgeschaltet werden kann. Eine Abzweigdose ausserhalb anzuordnen, wäre sicher auch möglich, aber im Hinblick auf den Sinn und Zweck eher zweite Wahl. Die andere Möglichkeit besteht eben darin, aus dem zweiten Stromkreis einen von dieser SGK abgehenden Stromkreis zu machen. Dann aber ist

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Parallelschalten von Schaltgerätekombinationen: Nach NIN 3.1.4 müssen Anlagen aufgeteilt werden, um Sicherheitsabnahme, Prüfung, und Instandhaltung zu erleichtern.

eine Trennvorrichtung für diesen zwingend. Als Trennvorrichtung können eigentlich alle Überstromschutzeinrichtungen, Fis, Trennschalter usw., verwendet werden, nicht aber die An(dk) schlussklemmen.

müssen die Herstellerunterlagen der Module, Wechselrichter usw. auf der Anlage vorhanden sein. Der zu messende Kurzschlussstrom pro Strang hängt vom Kurzschlussstrom eines Moduls ab. Um eine Messung interpretieren zu können, ist deshalb das Datenblatt des Moduls unabdingbar. Das gleiche gilt auch für die Strangspannungen usw. In NIN 7.12.5.1.4 sind die erforderlichen Unterlagen einer Photovoltaikanlage aufgelistet. Siehe auch Abbildung 3. Diese genannten Unterlagen sind dementsprechend an den Eigentümer abzu(pn) geben.

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Unterlagen von Photovoltaikanlagen? Bei mehrphasigen Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 10 kVA, die mit einem Niederspannungsverteilnetz verbunden sind, gilt die Planvorlagepflicht. Liege ich richtig mit meiner Meinung, dass Abnahmekontrollen von solchen Anlagen nur durch das ESTI gemacht werden dürfen und nicht durch unabhängige Kontrollorgane? (Gemäss SEV info 2078) Welche Unterlagen sind vom Photovoltaik-Installateur dem Eigentümer einer solchen Anlage abzugeben? (H. M. per E-Mail) Sie sprechen das SEV info 2078 an. Darin ist die Abnahmekontrolle tatsächlich so definiert, wie sie das Vorgehen in Ihrer Anfrage beschreiben. Wenn eine Anlage mehrphasig betrieben wird und die Leistung über 10 kVA

Dokumentationen der Anlage.

ist, so wird die Anlage beim ESTI vorlagepflichtig. In diesem Fall wird die Abnahmekontrolle durch das ESTI durchgeführt. Damit eine Kontrolle nach EN 62446 effizient und technisch korrekt durchgeführt werden kann,

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Schlusskontrolle in einer Kälteanlage Unsere Firma hat die elektrischen Installationen in einem Geschäftshaus ausgeführt. Dazu gehören auch die Installationen für

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Kälteanlagen, Lüftungsanlagen, ja auch Heizungsanlagen fallen unter die Bestimmungen der NEV (Verordnung über elektrische Niederspannungserzeugnisse) und nicht der NIV (Verordnung über elektrische Niederspannungsinstallationen). Unter anderem wird in diesen beiden Verordnungen der Nachweis der Sicherheit anders geregelt: Nach NIV erstellen wir einen «Sicherheitsnachweis» und liefern dazu die Ergebnisse der Prüfungen mit Mess- und Prüfprotokollen. Für das Unterzeichnen dieser Dokumente verlangt die NIV auch entsprechende Qualifikationen. Nach NEV hingegen wird eine Konformitätserklärung durch den Hersteller ausgestellt. Für das Ausstellen dieser Erklärung werden in der Verordnung keine besonderen Qualifikationen gefordert. Jedoch sind in dieser Erklärung «die angewandten technischen Vorschriften, Normen oder anderen Spezifikationen» aufzuführen (NEV Art. 6). Für die elektrische Ausrüstung einer Maschine gelten die Normen EN 60204. Der Hersteller der Kältemaschine wird also diese Norm in seiner Konformitätserklärung aufführen. In dieser Norm geht es um die Sicherheit von Personen und Sachen, die Erhaltung der Funktionsfähigkeit und um die Erleichterung der Instandhaltung. Und wen wunderts, die Risiken

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EN 61439-1: Montagehöhen

der elektrischen Ausrüstung einer Maschine sind etwa die gleichen, wie die einer elektrischen Hausinstallation. Und deshalb verlangt auch diese Norm entsprechende Prüfungen vor, bzw. bei der Inbetriebsetzung. Ebenso wird in dieser Norm gefordert, dass die Ergebnisse dokumentiert werden müssen (EN 60204-1, Art. 18.1)! Wenn also Ihre Firma die (Kälte-)Maschine «elektrisch ausgerüstet» hat – im Gegensatz zur NIN halt nicht «installiert» – so müssen Sie diese Teile auch einer Schlusskontrolle unterziehen. Dazu gehören: • Die Überprüfung der Bedingungen zum Schutz durch automatische Abschaltung der Versorgung • die Isolationswiderstandsprüfung

• die Spannungsprüfungen • allenfalls die Prüfung zum Schutz gegen Restspannung • die Funktionsprüfungen Gerade die Funktionsprüfungen können hier anspruchsvoll sein. Geht es dabei auch um die Funktionskontrollen der Sicherheitseinrichtungen wie z. B. der Revisions- und Notschalter. Dieses Prüfprotokoll gehört nun aber, im Gegensatz zum SINa nach NIV, zur technischen Dokumentation der Maschine (und muss nicht dem SINa beigelegt werden). Das unabhängige Kontrollorgan überprüft dann im Wesentlichen das Vorhandensein dieser Unterlagen und ob die relevanten Normen offensichtlich auch angewandt (dk) wurden.

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die Lüftungs- und Kälteanlagen. Als Sicherheitsberater wurde ich mit der Schlusskontrolle beauftragt. Muss ich nun die Installationen der Kälteanlage auch prüfen, oder genügen die Prüfungen bis zum Hauptschalter? (T. W. per E-Mail)

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EN 61439-1 Montagehöhen der Einbauelemente In einer der letzten Ausgaben haben sie über die neue Schaltgerätenorm 61439 berichtet. In der alten Norm waren die minimalen und maximalen Höhen von Klemmen, Leitungsschutzschaltern usw. angegeben. Würde bei diesen Massen in der neuen Norm etwas geändert? (V. H. per E-Mail) In der EN 61439 sind verschiedene Höhen definiert. In Abbildung 5 finden Sie dazu eine zusammenfassende Abbildung. Grundsätzlich gibt die Norm jedoch vor, dass diese in meiner Abbildung angegebenen Distanzen nur dann Gültigkeit haben, wenn der Anwender oder Eigentümer der Schaltgerätekombination und der Hersteller der Schaltgerätekombination keine anderen Masse vereinbart haben. Dies bedeutet also, dass von den Angaben der Norm abgewichen werden kann. Ich erachte eine Abweichung nicht sinnvoll und dies soll auch nur in Ausnahmefällen geschehen. (pn)

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Anwendung von Fehlerstromschutzeinrichtungen Typ B In einer Werbebroschüre wurde ich auf folgenden Text aus der NIN (5.3.1.3.2) aufmerksam: «Wenn Teile elektrischer Betriebsmittel, die auf der Lastseite einer Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD) fest errichtet werden, Gleich-Fehlerströme erzeugen können, muss die Fehlerstromschutzeinrichtung (RCD) vom Typ B sein. Wie kann ich in der Praxis herausfinden, wann solche Betriebsmittel eingesetzt werden?

Das ist in der Tat äusserst schwierig! Eingangs sei hier noch erwähnt, dass hier von Gleichfehlerströmen die Rede ist, bei welchen der Strom keine Nullpunktberührung hat. Gleichströme mit Nullpunktberührung sind pulsierende Gleichströme, für welche die RCDs Typ A bereits geeignet sind. Es besteht noch keine Pflicht, dass Hersteller ihre Geräte so deklarieren müssen, dass eine Warnaufschrift auf reine Gleichfehlerströme hinweisen müsste. Etwas zusammengefasst kann man sagen, dass bei Drehstromgleichrichtern im Zwischenkreis reine Gleichfehlerströme auftreten können. (siehe Artikel in ET 8/2011 S. 62 von Raymond Kleger). Wenn also typischerweise Dreiphasen-Frequenzumrichter angeschlossen werden, muss – falls ein RCD überhaupt gefordert wird – eben ein solcher des Typs B verwendet werden. Dieser weist übrigens noch den Vorteil auf, dass er bei höherfrequenten Ableitströmen eine höhere Ansprechschwelle aufweist, was dem Betrieb wiederum ent(dk) gegenkommt.

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Kabeltrasse als Schutz-Potenzialausgleichsleiter Seit der NIN 2010 dürfen Kabeltrassen nicht mehr als Schutz-Potenzialausgleichsleiter benutzt werden. Warum dies so ist, kann ich nicht verstehen und finde diese Forderung der NIN nicht sinnvoll. Gibt es eine Möglichkeit, diese Forderung der NIN zu umgehen? (P. S. per E-Mail) Es ist tatsächlich so, dass in NIN 5.4.3.2.3 gefordert wird, dass Kabel-

wannen und Kabelpritschen nicht mehr als Schutz-Potenzialausgleichsleiter benützt werden dürfen. Durch diese neue Forderung der NIN 2010 musste ein zusätzlicher Leiter als Schutz-Potenzialausgleichsleiter parallel zur Kabelpritsche geführt werden, sofern daran verschiedene Anschlüsse gemacht werden sollten. Seit April 2013 definiert das SEV info 2089 die Vorgaben der NIN etwas konkreter. Kabeltragsysteme dürfen als Schutz-Potenzialausgleichsleiter benützt werden, wenn folgende drei Forderungen eingehalten sind: 1. Das Kabeltragsystem ist gegen mechanische Beschädigung, chemische oder elektrochemische Zerstörung, sowie elektro- und thermodynamische Kräfte geschützt. 2. Der Leitwert des Kabeltragsystems muss dem Leitwert des SchutzPotenzialausgleichs entsprechen. 3. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Bauteilen muss den Anforderungen an Schutzleiterverbindungen entsprechen. Die Verbindungen müssen dementsprechend gegen Selbstlockerung geschützt sein. Auf dem Markt gibt es verschiedene Trassesysteme. Gitterkanalsysteme sind oft nur zusammengesteckt. In diesem Fall kann sicher nicht von einer sicheren Schutzleiterverbindung ausgegangen werden. Will man ein Kabeltrasse als Schutz-Potenzialausgleichsleiter mitbenützen, so muss in der Planung bereits ein geeignetes System ausgewählt werden. Eine intelligente Planung kann (pn) hier durchaus Früchte tragen.

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Anschluss von Treppengeländer an den Schutz-Potenzialausgleich Müssen die Treppengeländer eines Mehrfamilienhauses an den Schutz-Potenzialausgleich angeschlossen werden? Und wie sieht das bei Einfamilienhäusern aus? (F. S. per E-Mail)

Diese Frage beschäftigt die Fachwelt schon seit langer Zeit. Die NIN schreibt dazu folgendes (4.1.1.3.1.2): In jedem Gebäude müssen der Erdungsleiter und die folgenden leitfähigen Teile […] zum Schutz-Potenzialausgleich verbunden werden: […] fremde leitfähige Teile der Gebäudekonstruktion, sofern im üblichen Gebrauchszustand berührbar. Nun lässt sich also darüber streiten, ob ein Treppengeländer, oder vielleicht auch nur die Handläufe, im Sinne dieses Textes zu der Gebäudekonstruktion zählen. Definitiv sind Treppengeländer berührbar. Es kann aber auch fachlich diskutiert werden und eine Art Risikoanalyse vorgenom-

men werden. Dabei merkt man bald, dass diese Frage tatsächlich nicht generell beantwortet werden kann. Ein Handlauf kann ja auch als architektonisches Zierelement betrachtet werden (…). Bei den Gefahren – und der Forderung nach einem «Haupt-Potenzialausgleich» – muss erkannt werden, dass ein funktionierender Potenzialausgleich eben auch «bei der Verknüpfung unglücklicher Umstände» zu einer enormen Risikominderung führt, denn eine Berührungsspannung wird damit stark reduziert um nicht gerade verhindert zu sagen. Wenn also bei einem fehlenden Schutzleiteranschuss eines Gerätes ein Isolationsdefekt auftritt, so fliesst möglicherweise ein Fehlerstrom über eben diese Gebäudekonstruktion ab und kann so erhebliche Berührungsspannungen hervorrufen. Oder bei der Montage einer Wandaufhängung entsteht ein Erdschluss über die Armierungseisen. Auch denkbar ist, dass ein Verlängerungskabel bei der Verwen-

dung im Treppenhaus nach starker Beanspruchung einen Isolationsdefekt erleidet und so ein Treppengeländer direkt unter Spannung setzt. Trägt man weiter dem Umstand Rechnung, dass die Handläufe der Geländer umfasst und nicht nur einfach berührt werden, so erkennt man weiter, wie wichtig in einer solchen Situation der Anschluss an den Potenzialausgleich ist. Die Frage könnte man auch anders formulieren: Wann muss ein Treppengeländer nicht mit dem Schutz-Potenzialausgleich ver(dk) bunden werden? david.keller@elektrotechnik.ch pius.nauer@elektrotechnik.ch

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tionstechnische Infrastruktur in Zweckgebäuden und Rechenzentren. Angesichts verschärfter Prüfverfahren und neuer Vorschriften für Sicherheitskabelanlagen brauchen Planer und Installateure solide Informationen für die korrekte Ausführung. Am Dätwyler Stand C141 sind unter anderem die möglichen Installationsvarianten für Kabelanlagen mit Funktionserhalt zu sehen, die den einzu-

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währte Systemlösungen und Serviceangebote für die Universelle Kommunikationsverkabelung (UKV) und für FTTx (Hochbreitbandnetze) Themen am ineltec-Stand.

genüber herkömmlichen Leuchtmitteln ein grosser Vorteil. Daneben überzeugt die sichtbar bessere Ausleuchtung MobatimeAussenuhren für Bahnhöfe, Gemeinden, Schulen und Sportanlagen. Das spart Wartungskosten, denn man darf mit einer etwa 4-fachen Lebensdauer der LEDgegenüber der herkömmlichen Leuchtstoffröhren-Beleuchtung rechnen. Zeit, sich Überlegungen

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zur Einspeisung bereits Leiter angeschlossen. Mit einer Gesamthöhe von nur 4,2 mm und einer Breite von 9,2 mm ist der Steckverbinder für die Montage von 8 mm breiten LED-Streifen in Leitprofilen geeignet. Der integrierte Verriegelungsmechanismus sorgt für eine sichere Verbindung mit der Leiterplatte. Für starre LED-Leiterplatten und Anwendungen bis 320 V

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Weissackerstrasse 7, CH-3072 Ostermundigen, +41 31 930 80 80 Rossbodenstrasse 20A, CH-7000 Chur, +41 81 286 76 76 kablan@kablan.ch, www.kablan.ch


LED Scheinwerfer

Nicht nur Zukunftsmusik, sondern Realität ist der LED Scheinwerfer von HS Technics. Mit 1120 LEDs erreicht er einen Lichtstrom von 8050 Lumen, bei einer Systemleistung inkl. Vorschaltgerät von nur 100 Watt. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 50 000 h ist der Scheinwerfer erhältlich in den Lichtfarben 4000 und 5000 Kelvin. Mit einem Abstrahlwinkel von 60 ° oder 120 ° können verschiedene Montagehöhen bis max. 14 m abgedeckt werden. Das optimale Wärmemanagement, die Schaltfestigkeit, IP66

Typische Einsatzgebiete: • Industriebereich • Hallenbeleuchtung • Aussenbereich • Tiefkühlzellen- oder -zonen • Notbeleuchtung in Hallen Das Produkt ist seit mehr als vier Jahren erfolgreich auf dem Schweizer Markt. HS TECHNICS AG 8953 Dietikon Tel. 044 744 60 30 info@hsag.ch www.hsag.ch

Weidmüller Schaltnetzteil «PRO-E» Mit «PRO-E» offeriert Weidmüller eine zuverlässige, sehr flach konzipierte einphasige Schaltnetzteilfamilie für die Wandmontage im industriellen Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Gebäudeautomation. Die Geräte sind in sieben unterschiedliche Leistungsklassen unterteilt und zeichnen sich durch ein robustes Metallgehäuse, einen weiten Betriebstemperaturbereich von –25 °C bis + 70 °C sowie einer grossen Variantenvielfalt mit Ausgangsspannungen von 5 V, 12 V, 24 V und 48 V aus. Die Leistungsbandbreite umfasst Geräte von 25…350 Watt. «PRO-E»Stromversorgungen ermögli-

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und Umgebungstemperaturen von –30 °C bis 50 °C, machen diesen umweltfreundlichen und leistungsstarken Scheinwerfer für viele Anwendungen zur idealen Technik. Abhängig von der Anschlussleistung und täglicher Brenndauer ergeben sich bei einer Umrüstung oder Neuanlage unglaublich hohe Energieeinsparungen und damit Amortisation in kurzer Zeit.

LiSA XDsystem–das Benchmark Rack im Central Office HUBER+SUHNER offeriert die höchste Packungsdichte für Verbindungsanwendungen. Das neu entwickelte LiSA XDsystem maximiert die Anzahl der Verbindungen auf bis zu 4032 in einem Rack und verbessert gleichzeitig das Handling und den Zugang zu den Verbindern.

OptiTray-XD chen durch den integrierten Überlast-, Kurzschluss-, Überspannungs- und Verpolungsschutz einen sicheren und stabilen Betrieb. Umfangreiche internationale Zulassungen und ein weiter Eingangsspannungsbereich von 85…264 V AC erlauben einen universellen, weltweiten Einsatz.

LC-XD Verbinder Weidmüller Schweiz AG 8212 Neuhausen am Rheinfall. Tel. 052 674 07 07 www.weidmueller.ch info@weidmueller.ch

HUBER+SUHNER AG 8330 Pfäffikon ZH hubersuhner.ch

Halle 1.1 Stand B107

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Liftsysteme für Leuchten

Wetterfest mit NOXnet

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sich grösstenteils in luftiger Höhe und sind somit im Falle einer Wartung schwer zugänglich. Die Wartung erfordert schweres Gerät und teures Fachpersonal. Es besteht eine latente Gefahr für Beschädigungen der Einrichtungen oder Unfälle. Oft müssen diese Arbeiten ausserhalb der Betriebszeit vorgenommen werden, mit erheblichen Mehrkosten. Hier schafft das neue Liftsystem der ReelTech Abhilfe. Mit ReelTech lassen sich Leuchten jeder Art und Grösse auf Fussbodenhöhe absenken – nach dem Prinzip eines in der Decke integrierten Fahrstuhls. Individuallösungen durch beispielsweise Kopplung zweier Lifte ist problemlos möglich.

Shopping-Center, Kaufhäuser, Sporthallen, Kirchen und viele weitere öffentliche Bereiche haben eines gemeinsam: Die Beleuchtungsanlagen befinden

Demelectric AG 8954 Geroldswil Tel. 043 455 44 00 info@demelectric.ch www.demelectric.ch Halle 1.1, C137

NOXnet, das Gebäudeautomationssystem von Innoxel, kann eine Fülle von Wetterfunktionen verarbeiten. Die Wetterstation erfasst mit nur einem Gerät Wind, Temperatur, Regen, Dämmerung und Sonne aus Süd/Ost/West. Datum und Zeit empfängt sie über GPS-Satelliten. Für die Montage steht neu ein Ausleger mit Kugelgelenk zur Verfügung, was die optimale Ausrichtung vereinfacht. Mit einem zusätzlichen Buskoppler (RS485 Splitter) können die Daten einer einzigen Wetterstation auf beliebig viele Objekte verteilt werden. Das hilft zum Beispiel bei Terrassen- und Mehrfamilienhäusern, Kosten zu sparen. Gewohnt

komfortabel ist die Konfiguration mit der kostenlosen PCSoftware. Mit ihr können ganz einfach Wartezeiten definiert werden, damit es bei wechselhaftem Wetter nicht zu einem nervenden Auf- und Abfahren von Storen kommt.

INNOXEL System AG 3661 Uetendorf Tel. 033 345 28 00 info@innoxel.ch www.innoxel.ch

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«ALMAT sorgt für Ihre Sicherheit.»

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Notlichtsysteme für jede Anwendung

Not- und Sicherheitsleuchten

Eigener Wartungs-, Serviceund Reparaturdienst USV Leistungsbereich 3-100 kVA

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KNX-Sonnenschutzzentrale

Qualität, die zählt.

Viele Steuerungssysteme aktivieren bei «Windalarm» die Behänge des gesamten Gebäudes, obwohl die Windlasten häufig nur an einzelnen Fassadenteilen auftreten. animeoSonnenschutzsteuerungen von Somfy sind in der Lage, nur die Behänge des jeweils von übermässiger Windlast betroffenen

Made in Switzerland

3-Phasen Energiezähler EMU Professional • MiD B+D für Verrechnungszwecke • Doppeltarif (HT/NT) • Anbindung an www.smart-me.com • Vielseitige Schnittstellen: M-Bus, KNX, Modbus, BACnet IP, LON EMU Electronic AG Jöchlerweg 4 | CH-6340 Baar | Switzerland Tel. +41 (0) 41 811 02 20 | Fax +41 (0) 41 811 02 21 info@emuag.ch | www.emuag.ch

Die animeo KNX Master Control kann 20 verschiedene Behangtypen und Fenster auf 16 Zonen ansteuern und ist auf 32 oder mehr Fassadenbereiche erweiterbar. Über eine Wetterstation werden die Realwerte von bis zu: 8 × Sonne, 2 × Wind (W2) bzw. 8 × Wind (W8), Windrichtung, Regen, Schnee, Frost, Eis und Aussentemperatur an die Zentrale gemeldet und dem KNX-Bus zur Verfügung gestellt. Timerfunktionen sorgen dafür, dass sich die Fassadenbehänge zu den programmierten Zeiten bewegen. Ein weiterer Vorteil: Es sind keine zusätzlichen Systemkomponenten notwendig, um komplexe Projekte zu realisieren. Auch die Energieeffizienz lässt sich in Abstimmung mit anderen in das Bussystem integrierten Funktionen verbessern. Da Aussenbehänge zum Schutz vor Beschädigung durch Windlasten rechtzeitig nach oben gefahren werden müssen, kann es neben schlechteren Sichtverhältnissen für die Nutzer auch zu erhöhtem Kühlbedarf im Sommer kommen.

Fassadenteils zu steuern. Alle anderen Sonnenschutzbehänge bleiben geschlossen. Der Windrichtungssensor sorgt somit für einen optimalen Schutz der Behänge und erhöht den Nutzerkomfort und die Energieeffizienz im Gebäude. Somfy als Wegbereiter moderner Gebäudeautomation präsentiert sich vom 10. bis 13. September 2013 auf der Ineltec-Messe in Basel mit vielen Neuheiten und Innovationen. Besuchen Sie uns in der Halle 1.1, auf dem Stand B167!

«Das Sichere» ELR-8V Differenzstromrelais ELR-8V

Earth Leakage Relay / relè differenziale di terra HOLD

I

(A)

1.5

2

1 2.5

0.6

3

0.3

I n(A)

ON

ALARM

alarm off

alarm on

tx 10

tx 1

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0.2

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t (sec)

I x0.1

I x10

TEST

TRIP

ON 20 A

FS trip

off

FS alarm

off

RESET

FAIL SAFE

SYSTEME AG

Stufelose Vorwahl Ansprechzeit 0.03 … 5 Sekunden Stufenlose Vorwahl Ansprechstrom 0.03 … 30 A

Differenzstromrelais zur Leckstromüberwachung Voralarm bei 70% Ansprechstrom Erhöht Anlagensicherheit

Somfy AG 8303 Bassersdorf/ZH Tel. 044 838 40 30 www.Somfy.ch Halle 1.1, B167

Messgeräte • Systeme • Anlagen Zur Kontrolle und Optimierung des Verbrauches elektrischer Energie Brüelstrasse 47 CH-4312 Magden Telefon 061-845 91 45 Telefax 061-845 91 40 E-Mail: elko@elko.ch Internet: www.elko.ch

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Wer mit KNX ein Gebäude komfortabel automatisiert, möchte natürlich auch im Bereich der Storen- und Markisensteuerung neuste Techniken einsetzen. Hier bietet sich die Sonnenschutzzentrale von Somfy als ideale Lösung an. An der Ineltec darf man sich von der Genialität selbst überzeugen.


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Allumfassender FI-Schutz Der Einsatz von elektronischen Betriebsmitteln (z. B. Frequenzumrichter) nimmt in der Elektroinstallation immer mehr zu. Im Fehlerfall können hier glatte Gleichfehlerströme und hochfrequente Wechselfehlerströme auftreten, die von einer handelsüblichen Fehlerstromschutzeinrichtung des Typs A (Standard-FI-Schutzschalter) nicht erfasst werden. Speziell für diese Anwendungen sind daher allstromsensitive Fehlerstromschutzeinrichtungen vom Typ B einzusetzen. Mit den Geräten der Baureihe DFS 4 Typ B der Firma Doepke bietet Demelectric ab sofort kompakte zwei- und vierpolige allstromsensitive FI-Schutzschalter mit drei situationsspezifi-

schen Auslösefrequenzgängen bis 100 kHz bzw. 20 kHz an. Die Geräte erfassen glatte Gleichfehlerströme sowie alle weiteren Fehlerströme vom Typ B gemäss IEC 60755.

Demelectric AG 8954 Geroldswil Tel. 043 455 44 00 info@demelectric.ch www.demelectric.ch Halle 1.1, Stand C137

Swisslux AG an Ineltec 2013 Basel Auf dem Stand der Swisslux sind zahlreiche Neuheiten zu sehen. So zum Beispiel die neuen universellen Präsenzmelder für die Gebäudesystemtechnik «B.E.G. Luxomat PD2 GST», verschiedene 3-Kanal-Melder für Dimm- und Schaltanwendungen «B.E.G. Luxomat Trio», Mini-Melder für den Einsatz im Aussenbereich «B.E.G. Luxomat PD9 S1 IP65» oder der absolut flache KNX-Präsenzmelder «B.E.G. Luxomat PD11 360 KNX». Die neue LED-Leuchten-Serie «IL1» von Swisslux ist mit viel Intelligenz ausgestattet. Sie brennen nie länger als absolut notwendig. Dank der eingebauten Bewegungs- und Helligkeitssensorik wissen die Leuchten jederzeit über die Anwesenheit von Personen und über die aktuellen Lichtverhältnisse Bescheid. Je nach Einsatzzweck sind voll- oder halbautomatische Ausführungen sowie Leuchten ohne Sensorik liefer-

bar. Die Leuchten lassen sich entweder per Lichtschalter oder per Fernbedienung über-

steuern und können zu intelligenten Leuchtengruppen zusammengefasst werden.

Swisslux AG 8618 Oetwil am See ZH Tel. 043 844 80 80 www.swisslux.ch Halle 1.1, Stand C73

Messe mit Kongress für Fachleute und Private 21. bis 24. November 2013 BERNEXPO, Bern Bau | Holzbau Energieeffizientes Bauen | Modernisieren Minergie® | Minergie-A® | Minergie-P ® | Plusenergie-Gebäude | Passivhaus | GEAK Erneuerbare Energien | Energie-Speicher Neu: Bad | Badewelten | Küchen | Innenarchitektur TRÄGER

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Vom 5. bis 8. September wird die Messe Zürich zum aktuellsten Bauhaus der Schweiz. Rund 600 Aussteller zeigen die umfassende Produkte- und Angebotsvielfalt zum fortschrittlichen Bauen und Erneuern. Auf vier Etagen erfahren interessierte Hauseigentümer, Bauherren und Fachleute «best practice» und einen Innovationsgeist, der ansteckt und begeistert. Für Messeleiter André Biland ist klar: «Man kann es drehen und wenden wie man will, Gebäude sind nach wie vor grosse Energieschlucker.». Die Herausforderung der Zukunft liegt deshalb darin, bestehende Bausubstanz energetisch bestmöglich zu erneuern und bei Neubauten zusätzlich auf gesunde und ökologische Bauweise zu setzen. Kompetente Energieberaterinnen und -berater aus den Reihen Schweizer Energieverbände Minergie, Swissolar, Holzenergie und Geothermie erklären am praktischen Beispiel, wie Bauherren in ihrem Vorhaben gesamtheitlich betrachtet unterstützt werden. Spezialisierte Fachberater der IG Passivhaus zeigen zum Beispiel in einem Work-

shop auf, wie ein Neubau oder ein altes Wohngebäude zu einem Kraftwerk wird. Weil eine Modernisierung als Ganzes betrachtet werden soll, vermittelt die Sonderschau von Minergie. «Ich erneuere mein Haus – was muss ich wissen?» das ideale etappenweise Vorgehen. «Alles was ich für meine Elektroinstallation wissen muss!» heisst der tägliche Vortrag durch die Firma Feller. «Eine gute Lichtsteuerung ist nachhaltig und trägt zur Sicherheit im Haus und zur Energieeffizienz bei», so der Referent Dino de Cia. Im Rahmen der Forschung Innenarchitektur setzt sich das Kompetenzzentrum der Hochschule Luzern, mit den Qualitäten der Beleuchtung auseinander. Markus Reisinger, Leiter des Kompetenzzentrum Innenarchitektur, wird an der Messe über die LED-Anwendungen und den zielgerichteten Einsatz unterschiedlicher Lichtspektren referieren. Wer in der Stadt Zürich energieeffizient baut oder saniert, profitiert vom Beratungsangebot des EnergieCoaching. Die Stadt fördert das Ange-

bot mit einer Kostenbeteiligung. In den vergangenen dreieinhalb Jahren konnten rund 400 Beratungen durchgeführt werden, Tendenz steigend. Innerhalb der BFE-Vortragsreihe «Die Gebäude-

sanierung – der attraktive Schritt zu mehr Lebensqualität» unter dem Patronat von EnergieSchweiz wird Christine Kulemann, Energie-Coaching Stadt Zürich, die Förderbeiträge in der Praxis erläutern.

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Die Baumesse. Wo man schaut, bevor man baut.

5.– 8.9.2013 Messe Zürich Quelle: arento.ch

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Veranstaltungen

44. Bauen & Modernisieren, Messe Zürich


Service

Die Technologiemesse für Gebäude und Infrastruktur

Ihr Impulsgeber für Innovationen!

10. – 13. September 2013 Messe Basel www.ineltec.ch

Partner des ineltec Forum

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Wie setzen Kantone und Kommunen, Industrie und Gewerbe sowie Konsumenten und Bürgerinitiativen die neue Energiepolitik konkret um? Diese Frage wird am Nationalen Kongress der erneuerbaren Energien der Energieeffizienz vom 14. November 2013 diskutiert. In Plenums- und Parallelveranstaltungen präsentieren namhafte Referenten wie Claude Turmes, Mitglied des europäischen Parlaments, Prof. Dr. Uwe Leprich, Hochschule für Technik und Wirtschaft Saarbrücken, Hans Poser, Finadvice, Peter Lehmann, Dachverband Schweizer Verteilnetzbetreiber, Dr. Astrid Aretz, Institut für ökologische Wirtschaftsforschung

Veranstaltungen

Kongress über erneuerbare Energien und Energieeffizienz GmbH, Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Hochschule St. Gallen, André Hurter, SIG und Olivier Epelly, SCANE Genf bisherige Erfahrungen und Perspektiven für die Zukunft. Die politischen Kontroversen der Energiewende diskutieren Kurt Lanz, Economiesuisse, Sabine Perch-Nielsen, Ernst Basler + Partner, Peter Pauli, Meyer Burger, Stefan Müller-Altermatt, Nationalrat CVP, Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP, Reto Nause, Schweizerischer Städteverband und Hannes Germann, Schweizerischer Gemeindeverband in einer Podiumsdiskussion am Vormittag. www.aee-kongress.ch/anmeldung

Seminare bei Distrelec Pneumatik – die Grundlagen: Der Kursteilnehmer soll wissen, welche Pneumatikkomponenten in einem Pneumatiksystem enthalten sind und er kennt die wichtigsten Symbole. Zudem kann er einfache Pneumatikschemas erstellen und in der Praxis umsetzen. Er kennt die Begriffe und deren Bedeutung, die in der Pneumatik oft verwendet werden. Referent Ronny Balmer, SMC Pneumatik AG, informiert und kennt einige Tipps und Tricks für die Praxis. Der Kurs bei Maagtechnic, Dübendorf kostet CHF 290.– inkl. Dokumentation, Verpflegung und Mittagessen. • 25. 9. 2013, 8.30–17 Uhr EMV-Grundlagen und Anwendungen: Welches sind die Grundlagen der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV)? Welche gesetzlichen Anforderungen gibt es? Der Kurs beantwortet solche und weitere Fragen konkret anhand von Filterkomponenten und deren Wirkungsweise. Messaufbau und Ablauf von EMV-Messungen sowie häufige Fehler aus der Praxis werden aufgezeigt. Praktische Übungen zum Entstören mit einfachen Komponenten runden das Seminar ab. Referenten sind Markus Schubert, Würth Elektronik und Urs von Känel, Electrosuisse Albislab. Der Kurs bei Maagtechnic in Dübendorf kostet CHF 80.– inkl. Dokumentation, Verpflegung und Mittagessen. • 27. 9. 2013, 9–16 Uhr Lichtwellenleitertechnik in Theorie und Praxis (Grundkurs): Der Teilnehmer erlernt die physikalischen Grundlagen von Lichtwel-

lenleitern, aktuelle Techniken und Produkte. Er ist in der Lage, einfache Übertragungssysteme zu planen, aufzubauen und zu beurteilen. Referent ist Dieter Terwei von BDNi. Der Kurs bei Maagtechnic in Dübendorf kostet CHF 390.– inkl. Dokumentation, Verpflegung und Mittagessen. • 1.10. 2013, 8.30 –17 Uhr Kupferverkabelung in Theorie und Praxis (Grundkurs): In diesem eintägigen Grundlagenseminar lernen Teilnehmer die normativen und technischen Hintergründe der anwendungsneutralen Kommunikationskabelanlage verstehen. Referent ist Dieter Terwei, BDNi. Der Kurs bei Maagtechnic in Dübendorf kostet CHF 390.– inkl. Dokumentation, Verpflegung und Mittagessen. • 2. 10. 2013, 8.30 –17 Uhr Antriebssysteme mit DC-Motoren kleiner Leistung: Für Techniker, die für die Auswahl und den Einsatz von Gleichstrommotoren in Antriebssystemen verantwortlich sind. Projekt- und Gruppenleiter, die ihr Wissen über Mechanik, Elektrik und Elektronik in Antriebssystemen vertiefen wollen. Referent ist Jan Braun, Maxon Motor AG, Sachseln. Der Kurs bei Maagtechnic in Dübendorf kostet CHF 250.– inkl. Dokumentation, Verpflegung und Mittagessen. • 15. 10. 2013, 8.30–16 Uhr www.distrelec.ch info@distrelec.com Tel. 044 944 99 11

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Bauen & Modernisieren • 5.–8. 9. 2013, Messe Zürich www.bauen-modernisieren.ch ineltec • 10.–13. 9. 2013, Messe Basel www.ineltec.ch Swiss Energy and Climat Summit • 11.–12. 9. 2013, Bundesplatz Bern www.swissecs.ch LED-Symposium • 24.–26. 9. 2013, Festspielhaus Bregenz www.lps2013.com advanceING • 8. 11. 2013, Karriere- und Weiterbildungstag für technische Fachkräfte, Maag Halle, Zürich www.advanceing.ch Tage der Technik 2013 • 3. 10. 2013, Strom – jetzt wirds spannend. Neustrukturierung des Stromsystems, Empa Akademie Dübendorf www.tage-der-technik.ch

Sicherheit 2013 • 12.–15. 11. 2013, Messe Zürich www.sicherheit-messe.ch Erneuerbare Energien und Energieeffizienz • 14. 11. 2013, Solothurn www.aee-kongress.ch BauHolzEnergie-Messe • 21.–24. 11. 2013, BernExpo, Bern www.bauenergiemesse.ch Distrelec • 16. 11. Thermografie, Grundlagen • 21. 11. Thermografie, Anwendungsmöglichkeiten • 21. 11. Energiesparförderung Infoveranstaltung • 5. 9., 13. 11. Automation mit LOGO! Grundkurs • 14. 11. LOGO! Advanced Workshop • 6. 9., 15. 11. SPS SIMATIC STEP 7 basic V11 www.distrelec.ch (Info Center, Seminare), info@distrelec.com electrosuisse August/September/Oktober/November: • 27./28. 8., 4./5. 11. Photovoltaikkurs für den Elektroinstallateur

• 27. 8., 5., 17. 9. Instandhaltung von elektrischen Anlagen • 3. 9. Erstprüfung gemäss NIN • 2., 19. 9. Arbeiten unter Spannung – Grundkurs • 3./4., 5., 11./12./13. 9. Betriebselektrikerbewilligung nach Art. 13 NIV-Prüfungsvorbereitung • 4./5. 9. Workshop Messen mit Multimeter und NIV-Installationstester • 5. 9. EMV-gerechtes Elektronik-Design • 10. 9. Neue Eco-Design und Kennzeichnungsvorschriften, Mindestanforderungen für Elektrogeräte • 11./12. 9. Bewilligung für Installationsarbeiten an besonderen Anlagen nach Art. 14 NIV • 11./12. 9. Anschlussbewilligung nach Art. 15 NIV-Prüfungsvorbereitung • 17. 9. Wiederholungskurs für Elektrokontrolleure/Sicherheitsberater • 18. 9. NIN 2010 • 18. 9. Praktisches Messen mit Multimeter • 20. 9. Arbeiten unter Spannung – Wiederholungskurs • 19./20. 9. IEC/EN 603351 – Haushaltsgeräte • 23. 9. Messen und Prüfen im Niederspannungs-Verteilnetz

Unser Auftraggeber ist ein unabhängiges Ingenieurunternehmen für Gebäudetechnik mit Sitz in Basel und Lausanne. Es plant Projekte integral für alle Fachrichtungen (HLKSE / MSR) von der Studienphase über die Ausführungsplanung bis zur Abnahme der Installationen. Im Zuge einer Nachfolge bietet das Ingenieurbüro einer Fachperson mit Erfahrung in der Planung und Realisierung von Elektroprojekten eine Position an als

Elektro-Projektleiter

(Stv. Bereichsleiter) Elektro-Ingenieur FH, Elektroplaner TS, Techniker HF Elektrotechnik

AS im Finden kompetenter Fach- und Führungskräfte

Veranstaltungen

Veranstaltungen und Weiterbildung

Ihre Aufgaben: Für mittlere bis grosse Projekte übernehmen Sie die Konzeption, die Planung und die Leitung. Sie projektieren den kompletten Starkstrombereich sowie auch MSR, Schwachstrom, Kommunikations- und Sicherheitsanlagen. Integral für alle Fachbereiche sind Sie für Ihre Projekte als Gesamtprojektleiter zuständig und beraten und betreuen den Bauherren.

Ihr Profil: Sie sind dipl. Elektro-Ingenieur FH, dipl. Elektroplaner TS, dipl. Techniker HF Elektrotechnik oder haben eine gleichwertige Ausbildung. Sie denken in der Gesamtplanung mit und beziehen alle Fachbereiche integral in Ihre Überlegungen mit ein. Sprachkenntnisse in F und/oder E sind erwünscht.

Das Angebot: Sie erhalten die Chance, Ihre Gesamtkompetenzen in der Gebäudetechnik zu erweitern und sich stets weiterzubilden. Ein internationales und offenes Team unterstützt Sie dabei. Mit attraktiven Anstellungs- und Arbeitsbedingungen können Sie rechnen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung. Senden Sie uns Ihren Lebenslauf per E-Mail an michael.schraner@as-u.ch. Sie werden von uns persönlich, vertraulich und professionell durch den Bewerbungsprozess begleitet.

AndreASchraner Unternehmens- und Kaderberatung Andreas Schraner – CH-4310 Rheinfelden – Bahnhofstrasse – Postfach 245 Telefon ++41 (0)61 831 03 85 – E-Mail: andreas.schraner@as-u.ch – www.as-u.ch Büro CH-8034 Zürich – Seefeldstrasse – Postfach 1079 – Telefon ++41 (0)43 819 33 30

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MESSERSCHARF KALKULIERT MIT • • • • •

23. 9. Nothilfe – Wiederholungskurs 24. 9. Erden von Anlagen 24. 9. Nothilfe – Grundkurs 25. 9. Instandhaltung Geräte 26. 9. Zuverlässigkeit von Elektronik (MTBF) • 26. 9. Betriebselektrikerbewilligung nach Art. 13 NIV-Wiederholungskurs • 27. 9. Bewilligungsträger nach Art. 14 oder 15 NIV-Wiederholungskurs • 30. 9. CE-Kennzeichnung Niederspannungsrichtlinie 2006/95/EG • 3. 9., 21.10., 10. 12. Erstprüfung gemäss NIN • 23. 10. Workshop Sicheres Laden von Elektrofahrzeugen www.electrosuisse.ch/weiterbildung Feller AG, Horgen 29. 11. zeptrion – • 30. 8./25. 10., Elektronisches Schaltsystem • 9. 10., 27. 11. Bewegungs- und Präsenzmelder • 6. 11., 10. 12. Multimediasysteme • 19. 9., 31. 10., 3. 12. Erfolgreich in die KNX-Welt einsteigen • 4. 7., 20. 9., 29. 10., 4. 12. KNX-Projekte erfolgreich planen • 27./28. 6., 16./17. 9., 18./19. 11. Erfolgreich Projekte realisieren mit KNX • 5./6. 9., 4./5. 11. KNX Advanced • 19./20. 9., 11./12.11. Visualisierung FacilityServer/Home-Server ausbildung.feller.ch iBricks Kursprogramm • 24. 10. Automation Server Basis Kurs (2 Tage, 9–17 Uhr) • 7. 11. AS Aufbaukurs Multimedia (9–17 Uhr) • 8. 11. AS Aufbaukurs Sicherheit und Kommunikation • 31. 10. Starter-Kurs Haus- und Gebäudeautomation • 6. 10., 1. 11., 20. 12. Evaluationskurs für Bauherren (13.30–17.30 Uhr) www.iBricks.ch/Kurse Otto Fischer AG • 29. 8. 2013, Gebäudeautomation, Umweltarena, Spreitenbach • 10. , 25./26. 9., 23. 10. 2013 Workshop casacom solutions • 29. 8. 2013 Coop Beachtour • 26./27. 9., 16./17. 10. 2013 digitalSTROM basic • 23. 10. 2013 Workshop e-Mobility • 31. 10. 2013, Licht, Ramada Hotel, Solothurn • 28. 11. 2013, Gebäudeautomation, Hotel Unione, Bellinzona • 24. 4. 2014, Gebäudeautomation, Au Parc Hotel, Fribourg

• 27. 2. 2014, e-Mobility, Forum Ried, Landquart • 12. 6. 2014, Solar, Radisson Blu, Luzern www.ottofischer.ch/events René Koch AG • 19. 9., 22. 11. Moderne Türkommunikation TC Bus (9.30 –15.30 Uhr) www.kochag.ch

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DIE BRANCHENLÖSUNG FÜR DIE ELEKTROTECHNIK

Siemens Schweiz AG • 2.–4. 9., 23.–27. 9., 30. 9.–2. 10., 4.–6. 11. 2013 Simatic HMI • 9.–11. 9. 2013 Simatic Net • 3./4., 10., 18.–22. 11., 2.–6. 12. 2013 Drives www.siemens.ch/sitrain STFW Winterthur • 5./6. 9. 2013 Sicherheitssysteme EMA • 24./25. 9., 1./2. 10. 2013 Sicherheitssysteme Videotechnik • 7./8. 11. 2013 Sicherheitssysteme EMA • 4./5. 12. 2013, 24.–27. 1. 2014 Sicherheitssysteme ZKS • 1./2., 21./22., 28./29.10.2013 Sicherheits systeme Nasslöschung • 7./8., 21. 1. 2014 Sicherheitssysteme Trockenlöschung • 4., 18., 25. 3. 2014 Sicherheitssysteme RWA • 7. 10. 2013–25. 4. 2014, Elektro-Sicherheitsberater/-in • 15. 10. 2013–30. 9. 2016, Techniker Elektrotechnik • 16. 10. 2013–29. 9. 2016 Techniker Kommunikationstechnik • 7. 11. 2013, Elektroschema lesen (Wiederholungskurs) • 11. 11. 2013, 16. 6., 10. 11. 2014 Telematik Spezialist (3 × 1 Woche) • 18. 9. 2013 Cisco Netzwerk-Spezialist (5 × 3 Tage) • 18./19. 9. 2013 Solarstrom Basis Swissolar • 18. 9./30. 10. Anschlussbewilligung nach Art. 15 NIV (Prüfungsvorbereitungskurs) • 28. 8., 5. 12. 2013 NiederspannungsInstallationsnormen NIN • 5. 9., 31. 10. 2013 Praxis-Messkurs für NIV-Anwender • 2. 10. 2013 TV-Kabelnetzanlagen • 13. 1. 2014–20. 3. 2015, Telematik-Projektleiter • 17. 3.–28. 11. 2014 Elektroinstallateur • 2. 5. 2014–29. 5. 2015 Gebäudeautomatiker HGA www.stfw.ch/kursangebote (Höhere Fachschule HF)

Aktuelle Veranstaltungshinweise unter «Agenda» und «Veranstaltung» auf www.elektrotechnik.ch

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eco2friendly-Info: Lösungen zur Stromeffizienz

Elektro-Sicherheitsberater/in Ihre Hauptaufgaben: • Selbstständige Durchführung von Abnahme- und periodischen Elektroinstallationskontrollen in Privat- und Geschäftsliegenschaften gemäss den gesetzlichen und betrieblichen Vorschriften und Normen • Administrative Aufgaben, wie z. B. Anordnung erforderlicher Massnahmen bei Sicherheitsmängeln, Ausstellen von Zustandsberichten und Sicherheitsnachweisen • Kompetente Beratung unserer Kundschaft in Sicherheitsund Energiefragen • Ansprechpartner/in für Installateur/innen, Architekten/ Architektinnen und Planungsbüros Ihr Anforderungsprofil: • Abgeschlossene Berufslehre als Elektromonteur/in • Weiterbildung zum/zur Elektrokontrolleur/in mit eidg. Fachausweis oder eidg. dipl. Elektroinstallateur/in • Gute Kenntnisse aller einschlägigen gesetzlichen Vorschriften und Normen • Selbstständige, teamfähige, kundenorientierte Persönlichkeit mit sehr guten Umgangsformen und Durchsetzungsvermögen • Bereitschaft zu gelegentlichen Einsätzen ausserhalb der Normalarbeitszeiten • Pw-Führerschein • Gute EDV-Kenntnisse

An den Fachveranstaltungen zu den Schwerpunktthemen Gebäudeautomation, Licht, Solar und E-Mobility werden Lösungen zur Stromeffizienz präsentiert. Der Elektriker ist eingeladen, seine Kunden mitzunehmen. An jeder Veranstaltung werden vier bis fünf eco2friendly-Partnerfirmen ein Referat über ihre Produkte und Lösungen halten. Dies ist die Gelegenheit, Angebote zu vergleichen und den Experten direkt Fragen zu stellen. Ein Moderator führt durch die Veranstaltung. Die verschiedenen Ausstellungsmodule vermitteln Bauherren ein konkretes Bild über die Möglichkeiten der Stromeffizienz. Durch die lockere Programmgestaltung mit AbschlussApéro ergeben sich genügend Gelegenheiten für Diskussionen und Networking. Gebäudeautomation: • 29. 8. 2013, Umweltarena, Spreitenbach • 28. 11. 2013, Hotel Unione, Bellinzona • 24. 4. 2014, Au Parc Hotel, Fribourg Licht: • 31. 10. 2013, Ramada Hotel, Solothurn E-Mobility: • 27. 2. 2014, Veranstaltungszentrum Forum Ried, Landquart Solar: • 12. 6. 2014, Radisson Blu, Luzern www.eco2friendly.ch/info

Wir bieten: • Vielseitiges, herausforderndes Aufgabenspektrum • Eine verantwortungsvolle Aufgabe in einem angenehmen Arbeitsklima • Attraktive Anstellungsbedingungen und ein motiviertes Team Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Rico Caviezel, Geschäftsführer, Telefon 081 861 01 10. Sind Sie interessiert ? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung ! Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per Post oder per E-Mail an: Arena Tech AG Herr Rico Caviezel Stradun 404 7550 Scuol E-Mail: r.caviezel@arenatech.ch

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ISSN 1015-3926 64. Jahrgang 2013 Druckauflage: 7000 Exemplare Auflage: 5288 WEMF 2009 Kontakt Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Herausgeberin AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 5001 Aarau Tel. +41 (0)58 200 56 50 Fax +41 (0)58 200 56 51 Geschäftsführer Christoph Marty Leiterin Zeitschriften Ratna Irzan Redaktion Elektrotechnik, Neumattstrasse 1, Postfach, CH-5001 Aarau redaktion@elektrotechnik.ch Chefredaktor Hansörg Wigger, Tel. +41 (0)58 200 56 34 Redaktor Raymond Kleger, Tel. +41 (0)52 765 22 53 Ständige redaktionelle Mitarbeiter: Rico De Boni, David Keller, Pius Nauer, Hans R. Ris, Marcel Schöb, Erich Schwaninger, Rüdiger Sellin COPYRIGHT Mit der Annahme von Manuskripten durch die Redaktion und der Autor-Honorierung durch den Verlag erwirbt der Verlag das Copyright und insbesondere alle Rechte zur übersetzung und Veröffentlichung der entsprechenden Beiträge in anderen verlagseigenen Zeitschriften sowie zur Herausgabe von Sonderdrucken. Für unverlangt eingesandte Text- und Bildunterlagen übernimmt die Redaktion keine Gewähr. Produkte und Highlights sind kostenpflichtig. Nachdruck, auch auszugsweise, nicht gestattet. Leitung Werbemarkt Jürg Rykart, Tel. +41 (0)58 200 56 04 Anzeigenleitung André Fluri, Tel. +41 (0)58 200 56 27

Aladin AG 63 Almat AG 91, 94 Arena Tech AG 102 Arocom AG 3 Asera AG 31 Astrel AG 63 BauHolzEnergie AG 96 Beckhoff Automation AG 24 BKS Kabel-Service AG 25 BKW Energie AG 79, 87 Brelag Systems GmbH 42 Bugnard SA 57 CeCoNet AG 72 Dätwyler Schweiz AG 71, 92 Dehn + Söhne GmbH + Co. KG 17 Demelectric AG 13, 94, 96 Diamond SA 73 Disan AG 64 Distrelec AG 99 Dosteba AG 91 Drahtex AG 44, 63 Eaton Industries II GmbH 26, 59 EEV 89 e-in ag 18 Elbro AG 22, 91 Electrosuisse 81 Elektro-Material AG 9 Elektro-Profi GmbH 88 Elko-Systeme AG 95 EMU Elektronik AG 50, 95 Esylux Swiss AG 41, 83 F. Engel K/S 82 Fischer Otto AG 3, 37 Flextron AG 74 GMC-Instruments Schweiz AG 89 Gode AG Zürich 102 Gropag AG 104 Gustav Hensel GmbH & Co. KG 27 Hager AG 1, 8 Heinz Martin AG 90 Hensel Gustav GmbH & Co. KG 28 HS Technics AG 51, 93 Huber + Suhner AG 93 iBricks Solutions GmbH 48 IBZ 85 Innoxel System AG 53, 94 ISV Industrie Steck 29

Kablan AG 92 Koch René AG 90 Lanz Oensingen AG 27, 83 M. Züblin AG 39, 55 MCH Messe Schweiz 98 Messerli Informatik AG 101 Mobatime AG 92 monolicht GmbH 54 New Wave Group SA 83 Osram AG 30 Phoenix Contact AG 19, 36, 92 Plica AG 40, 77 Puag AG 34 public touch 69 Robert Fuchs AG 4 Saia-Burgess Controls AG 11, 23 Somfy AG 15, 95 Späni Zentrale Haustechnik AG 61 STF 84 Swisslux AG 38, 96 Swisspower Energy AG 5 Systec Therm AG 67 Theben HTS AG 2, 52 Trilux AG 35 Viessmann (Schweiz) AG 89 W. Wahli AG 4 Wago Contact SA 2, 33 Weidmüller Schweiz AG 93, 99 Winterhalter + Fenner AG 45, 75 ZT Messen AG 97 ZTI 86 Zumtobel Licht AG 7 Zurbrügg GmbH 104 Stellenmarkt

100 + 102

Titelseite Hager AG Beilagen Wago Contact SA Firalux Design AG LonMark Schweiz ET LICHT

Sachbearbeitung Verena Müller, Tel +41 (0) 58 200 56 42 Leitung Lesemarkt/Online Valentin Kälin Abo-Angebote und -Bestellung: www.fachtitel.ch, abo@elektrotechnik.ch, Tel. +41 (0)58 200 55 68 Preise Jahresabo Fr. 119.–, 2-Jahres-Abo Fr. 208.– (inkl. 2,5% MwSt.) Layout/Produktion Toni Zürcher, AZ Fachverlage AG, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Axel Wüstmann www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Monatsausgabe ET 9 23. 9. 2013

Anzeigenschluss 29. 8. 2013

Redaktionsschluss 19. 8. 2013

ET 10 21. 10. 2013

Anzeigenschluss 26. 9. 2013

Redaktionsschluss 16. 9. 2013

Im Text erwähnte Firmen A EE – Agentur für erneuerbare Energien 99 ABB Schweiz AG 20, 51 ACG Autcomp Grischa AG 76 Alpiq AG 17 asut 66 BKW Energie AG 66 Bugnard SA 56 Bundesamt für Energie 97 Bundesamt für Kommunikation 70 CommScope Wireless Systems 65 Die Schweizerische Post 66 Disan AG 60 EEV 18 Electrosuisse 80, 88 Elektro-Bildungs-Zentrum EBZ 6 Elektro-Material AG 8 Ernst Basler + Partner AG 99 ETH Zürich 66 Feller AG 97 FHS St. Gallen 99 Geschäftsstelle MINERGIE 97 GNI 20 Google Switzerland GmbH 66 Groupe E SA 17 Hager AG 43 Hefti Hess Martignoni 58

Huber + Suhner AG 12 IBM Schweiz AG 66 Innoxel System AG 46 Kieback & Peter AG 20 MCH Messe Schweiz 21 Meteotest 12 Meyer Burger AG 99 monolicht GmbH 54 Orange Communications SA 70 Otto Fischer AG 102 SBB 66 Siemens Schweiz AG 20 Sigrist-Photometer AG 76 Solar Agentur Schweiz 16 Solar Promotion GmbH 12 Späni Zentrale Haustechnik AG 60 Sputnik Engineering AG 12 Sunrise Communications AG 70 Swisscom (Schweiz) AG 65, 66, 70 Swissgrid AG 66 Swissolar 16, 97 Vela Solaris AG 12 VSEI 5, 6 VSE 17 Viessmann (Schweiz) AG 12 Wago Contact SA 76 ZT Messen AG 97

Elektrotechnik 8/13 | 103

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Unsere Inserenten

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Vorschau

Themenvorschau LED dimmen – ein Erfahrungsbericht Dimmen von LED-Retrofitlampen ist ein grosses Thema – bei Planern ebenso wie bei Praktikern. Im Hotel angekommen, wurde der Gast vom innovativen Schweizer Hotelbesitzer angesprochen: «In ihrem ganz neu renovierten Zimmer ist nicht nur die freistehende Badewanne exklusiv, sondern auch die Beleuchtung. Alles ist mit dimmbarer LED-Technik realisiert – und sie funktioniert sogar. Passt doch zum Thema ihres Besuchs in der Schweiz.» (Bild 1)

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Die richtige Notstromversorgung In Zeiten der Strommarktliberalisierung und der Öffnung der Märkte rechnen viele Kunden mit der «Abnahme» der sehr grossen Verfügbarkeit im Stromnetz. Gleichzeitig sind immer Spitzenlastbegrenzung kann sich lohnen Spitzenlastbegrenzung ist keine Erfindung der Neuzeit. Diese wurde schon vor 40 Jahren vom Autor selbst angewendet. In einem Hotel hat sich eine Anlage vermutlich in weniger als zwei Jahren amortisiert. In einer Schreinerei, installiert auf Verlangen des Besitzers, hingegen nur die Mitarbeiter verärgert.

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mehr Anlagen im Einsatz, welche zwingend über eine 100-prozentige Netzversorgung verfügen müssen. Waren das früher nur die Serveranlagen von Grossfirmen oder Banken, steht heute in fast allen Betrieben mindestens eine USV im Einsatz. Immer häufiger kommt aber auch die Notwendigkeit einer Notstromversorgung ins Spiel. Mit zunehmendem Masse werden für Infrastrukturanlagen wie auch für Serverfarmen von ganzen Konzernen Notstromanlagen installiert (Bild 2). Fachmesse für Sicherheit Vom 12. bis und mit dem 15. November 2013 wird die Messe Zürich wieder im Brennpunkt der Sicherheitswirtschaft stehen. ET berichtet im Vorfeld über aktuelle Trends, Highlights neue Lösungen (Bild 3).

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Eidg. dipl. Elektroinstallateur stellt seine

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in der ganzen Schweiz zur Verfügung. Angebote zur Übernahme einer Kleinfirma sind erwünscht. Interessenten melden sich bitte unter Chiffre ET 10017 AZ Fachverlage AG Neumattstrasse 1 5001 Aarau


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eco2friendly-Evening ’13 Ineltec Basel, 12. September 2013, Stand C145, Halle 1.1, 17.00 Uhr

Einladung zum eco2friendly-Evening Glauben Sie auch, dass eine moderne Elektroinstallation mehr bieten kann, als den Strom ein- oder auszuschalten? Dann begrüssen wir Sie herzlich an unserem eco2friendly-Evening an der Ineltec in Basel. In drei Referaten erhalten Sie grundlegende Denkanstösse und Informationen zu den Themen Energieressourcen, Klima und intelligentes Wohnen. Besuchen Sie die diesjährige Ineltec also am Donnerstag und runden Sie den Tag mit einem spannenden und gemütlichen Abend ab. 17.00 Uhr 17.15 Uhr

17.45 Uhr 18.00 Uhr 18.30 Uhr 19.00 Uhr

Eröffnungsreferat und Moderation Roger Altenburger, Leiter Marketing + Logistik, Otto Fischer AG Referat 1: «Syrien und der Kampf um Erdöl und Erdgas im Nahen Osten: Warum wir die Energiewende brauchen.» Dr. Daniele Ganser, SIPER Verleihung vom eco2friendly-Award Referat 2: «Energiewende – Chancen für die Elektrobranche.» Jürg Grossen, NR und Inhaber Elektroplan Buchs & Grossen AG Referat 3: «Wetterkapriolen oder Klimaerwärmung?» Thomas Bucheli, Redaktionsleiter SRF Meteo Abschluss-Apéro

  Referat 1

  Referat 2 Dr. phil. Daniele Ganser ist Schweizer Historiker, spezialisiert auf Zeitgeschichte seit 1945 und internationale Politik. Seine Forschungsschwerpunkte sind Friedensforschung, Geostrategie, verdeckte Kriegsführung, Ressourcenkämpfe und Wirtschaftspolitik. Er unterrichtet an der Universität Basel und leitet das Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER) in Basel.

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  Referat 3 Jürg Grossen ist Nationalrat und Co-Präsident der Grünliberalen Kanton Bern. Sein Motto: Energieeinsparungen von 30 - 50% sind ohne Komforteinbusse möglich. Grossen ist gelernter Elektroplaner und Co-Geschäftsinhaber der Elektroplan Buchs & Grossen AG. Er ist zudem Mitglied der nationalrätlichen Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen.

Thomas Bucheli wurde am 29.5.1961 geboren und ist in Hitzkirch aufgewachsen. 1981 Matura Typ C. Anschliessend Geografiestudium an der ETH Zürich, 1988 Abschluss in Meteorologie, Klimatologie und Atmosphärenphysik, 1988 bis 1994 Meteorologe an der Schweizerischen Meteorologischen Anstalt, ab 1992 zudem Meteorologe und Moderator der Sendung Meteo. Seit 1995 Redaktionsleiter der Wetterredaktion von SRF Meteo.

Anmeldeschluss ist der 6. September 2013. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Sie erhalten von uns den kostenlosen Ineltec-Eintritt.


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ET-08-2013