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Macht Euer Ding – und macht‘s richtig. Aktionswoche Handwerk Ausbildung Berufsinformationstage

28.+ 29. August 2018

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Verlagsbeilage der Oberhessischen Presse 11. + 15. August 2018


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Aktionswoche hAndwerk 2018 InhALt

Seite 2: Editorial Ileri Meier (HITZEROTH-Geschäftsführerin) Seite 3: Grußwort Rolph Limbacher (Kreishandwerksmeister) Seite 4: Allgemeine Infos zur Aktionswoche Handwerk Seite 5: Allgemeine Infos zur Aktionswoche Handwerk (Teil 2) Seite 6: Porträt Kathrin Kuske (Azubi Maler und Lackierer) Seite 7: Porträt Kathrin Kuske (Teil 2) Seite 8: Porträt Lukas Seipp (Azubi Spezialbaufacharbeiter) Seite 9: Porträt Lukas Seipp (Teil 2) Seite 10: Porträt Oliver Milbrat (Azubi Elektroniker) Seite 11: Porträt Oliver Milbrat (Teil 2) Seite 12: Porträt Ivo Lauer (Azubi Mtzger) Seite 13: Porträt Ivo Lauer (Teil 2) Seite 14: Porträt Lukas Henkel und Jens Fatrai (Azubis Landund Baumaschinenmechatroniker Seite 15: Porträt Lukas Henkel und Jens Fatrai (Teil 2) Seite 16: Studie zu akademischer und beruflicher Bildung Seite 17: Praktikum ist wichtiger Schritt auf dem Weg zur Berufswahl Seite 18: Frauen sind weiter auf dem Vormarsch Seite 19: Kreishandwerkerschaft steht mit Rat und Tat zur Seite Seite 20: Verzeichnis der Innungsobermeister und Lehrlingswarte Kreishandwerkerschaft Marburg

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Es gibt auch ein Leben ohne Abi und Studium An die 150 Handwerksberufe in Deutschland Das Handwerk bildet das Kernstück der deutschen Wirtschaft. Als Arbeitgeber und Ausbilder trägt das Handwerk zur Sicherung des Wohlstands und der Entwicklung unserer Gesellschaft bei. Ob für Privatpersonen, Industrie, Handel oder die Städte und Gemeinden – das Handwerk bietet ein breites und qualitativ hochwertiges Angebot an Dienstleistungen. Mit Flexibilität und Kreativität erfüllen engagierte Menschen individuelle Kundenwünsche. Das Handwerk leistet einen unverzichtbaren Beitrag für Wirtschaftsentwicklung, Beschäftigung und Ausbildung. Handwerksbetriebe sind und bleiben Ausbilder Nummer eins in Deutschland. Die technologische Weiterentwicklung führt auch im Handwerk zu höheren Anforderungen in der beruflichen Bildung. Einfache Tätigkeiten gehen zurück, die Zahl der hoch technisierten Berufe nimmt zu, Kundenorientierung wird immer wichtiger und neben den fachlichen gewinnen auch die sozialen Kompetenzen an Bedeutung. Deshalb sind im Handwerk engagierte, kreative, präzise arbeitende Jugendliche mit guter schulischer Vorbildung gefragt. Dennoch haben auch leistungsschwächere Schulabgänger die Chance, im Handwerk ihren Weg zu machen. Damit nimmt das Handwerk eine Funktion des sozialen Ausgleichs wahr und zeigt, dass es ein Leben ohne Studium und Abitur gibt. Die Aktionswoche Handwerk/ Ausbildung findet in diesem Jahr bereits zum 17. Mal statt und ist in diesem Jahr „bitter nötig, wie nur irgendwas“, wie Volker Breustedt, Chef der Agentur für Arbeit Marburg, feststellt. Der Fachkräftemangel ist längst auch in unserem Landkreis angekommen. Besonders spüren das die kleinen und mittleren Handwerksbetriebe. „Unsere Auftragsbücher sind voll wie lange nicht mehr. Eine Ausbildung im Handwerk stellt also eine sichere Berufsgrundlage für eine erfolgreiche Zukunft dar“, erläutert KreishandwerksMeister Rolph Limbacher.

Geschäftsführerin Ileri Meier. Foto: OBERHESSISCHE PRESSE Berufe, die trotz aller Digitalisierung nicht ausradiert werden können. Die hochmoderne Heizungsanlage muss immer noch mit der Hand eingebaut und angeschlossen werden, genauso wie Fenster, Ziegel und Stromleitungen den Weg nicht automatisch ins Haus finden. Das Handwerk bietet auch beste Chancen für Aufsteiger: Meisterbrief, Duales Studium, Selbstständigkeit. Alle Infos rund um das Thema Ausbildung im Handwerk gibt es am Dienstag, 28. August, und am Mittwoch, 29. August, auf dem Gelände der Kreishandwerkerschaft/Berufsbildungszentrum (BBZ) in Marburg-Cappel. Dort kommen Bewerberinnen und Bewerber mit Betrieben in Kontakt, Berufe können erlebt und ausprobiert werden, aktuelle Lehrlinge geben Auskunft über ihren Berufsalltag und Ausbilder informieren über die Rahmenbedingungen der Lehrzeit. Nutzen Sie also bitte die hervorragende Möglichkeit, die Ihnen die Kreishandwerkerschaft Marburg Ende August bietet. Es kann der erste Schritt auf der Karriereleiter sein. Ihre Ileri Meier Geschäftsführerin HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG


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Aktionswoche hAndwerk 2018

Viele gute Gründe für Handwerksausbildung

Impressum Verlagsbeilage „Aktionswoche Handwerk“ 11./15.08.2018

Grußwort von Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher Druck und Verlag: HITZEROTH Druck + Medien GmbH & Co. KG, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg, HR Marburg A 2208

Die Kreishandwerkerschaft Marburg und die angeschlossenen Innungen bieten nun schon zum 17. Mal interessierten Jugendlichen einen Einblick in die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Arbeitswelt von Handwerkern/innen. Mit dabei sind in der Regel die Obermeister, stellvertretende Obermeister, Lehrlingswarte und sonstige Verantwortliche aus den Handwerksinnungen, die keine Mühe scheuen, den jungen Menschen die Vielfalt des Handwerks zu präsentieren. Es ist eine große Herausforderung, wenn man nach dem richtigen Beruf sucht. Besonders wichtig ist dabei, dass man Abwechslung, Spaß und eine sichere Zukunft miteinander verbinden kann. Ausbildungen im Handwerk versprechen viele unterschiedliche Tätigkeitsbereiche, spannende Projekte im Team mit den Kollegen/innen und einen sicheren Job. Handwerkliche Berufe erfordern nicht nur Ausdauer und Muskelkraft. Logisches Denken, Kreativität und Fingerspitzengefühl sind ebenso wichtig wie die Leidenschaft, mit den eigenen Händen Dinge zu erschaffen. Für Jugendliche, die die Dinge lieber selbst in die Hand nehmen, ist ein handwerklicher Beruf genau das Richtige. Während der Aktionstage bieten wir Jugendlichen einen Einblick in die enorme Vielfalt der Handwerksberufe, die hervorragende Berufsperspektiven haben und unglaubliche

Verleger, Herausgeber: Dr. Wolfram Hitzeroth Objektleitung: Roger Schneider Redaktion, Gestaltung: mr//media GmbH, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg, Telefon: 06421/3895430, E-Mail: redaktion@mr-media.de

Rolph Limbacher. Foto: Kreishandwerkerschaft Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten. Die Fachleute vor Ort geben den Jugendlichen Antworten bei Fragen zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Handwerk. Zudem bieten die Handwerksinnungen Praktikums- und Ausbildungslisten der heimischen Betriebe an. Die Kreishandwerkerschaft dankt insbesondere den Innungsobermeistern, Lehrlingswarten und allen weiteren Verantwortlichen und Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung der Berufsinformationsangebote sowie für die Unterstützung durch das BBZ Marburg. Ihr und Euer Rolph Limbacher Kreishandwerksmeister

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Aktionswoche hAndwerk 2018

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Zum 17. Mal findet in diesem Jahr die Aktionswoche Handwerk statt. An zwei Informationstagen am Dienstag, 28., und Mittwoch, 29. August, können sich Jugendliche über die Ausbildungsberufe in den Innungsfachbetrieben informieren.

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„Zwei Tage, mehr als 20 Ausbildungsberufe, ein Standort. Die Jugendlichen können wieder das volle Programm bekommen“, kündigt Meinhard Moog, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Marburg an. Auf dem Gelände sowie in den Räumlichkeiten der Kreishandwerkerschaft und des BBZ (Berufsbildungszentrum) Marburg können Bewerberinnen und Bewerber mit Betrieben in Kontakt kommen. Dort vermitteln die Verantwortlichen der Handwerksinnungen den jungen Besucherinnen und Besuchern ein lebendiges und praktisches Bild von einer Ausbildung im Handwerk. An der Aktionswoche nehmen auch in diesem Jahr wieder alle Innungen der Kreishandwerkerschaft Marburg teil. Vor Ort sind ebenfalls die Marburger Agentur für Arbeit und das Kreisjobcenter, um über Angebote zu informieren. Erwartet werden – wie bereits in den Vorjahren – rund 1 000 Anmeldungen. Die praktischen Vorstellungen der Berufe dauern jeweils maximal eine Stunde und werden zur vollen Stunde gestartet. In den Wartezeiten gibt es zahlreiche offene Angebote.

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Schüler an beiden Informationstagen Listen der Ausbildungsbetriebe sowie Listen für Praktika – auch der Betriebe, die Praktikumsplätze in den Herbstferien anbieten. Anmeldungen für die Teilnahme an den Berufsinformationsveranstaltungen sind bis spätestens 20. August 2018 möglich per E-Mail an info@handwerk-mr.de Anmeldeformulare für Gruppen gibt es im Internet unter: www.handwerk-mr.de Im Vorfeld einer Teilnahme an den Berufsinformationsveranstaltungen der Aktionswoche Handwerk bieten sich viele Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Auf der Internetseite www./handwerk.de/handwerksberufe gibt es eine Fülle von Informationen rund um das Thema „Ausbildung im Handwerk“. Weitere Informationsmöglichkeiten bieten die Internetauftritte der Handwerksinnungen, die im Folgenden aufgeführt werden.

Die Adressen Bäcker-Innung www.backdirdeinezukunft.de Baugewerbe-Innung www.bauberufe.net Dachdecker-Innung www.dachdeckerdeinberuf.de Elektro-Innung www.e-zubis.de Fleischer-Innung www.fleischerberufe.de Friseur-Innung www.friseurhandwerk.de Azubi Blog Sanitär-, Heizung-, Klima-Innung www.zeitzustarten.de KFZ-Innung www.autoberufe.de Landbautechnik-Innung www.starke-typen.info Maler- und Lackiererinnung www.farbenberufe.de Metall-Innung www.metallausbildung.info Raumausstatter-Innung www.zvr-info.de Beruf u. Bildung Tischler-Innung www.tischler-schreiner.de Der Beruf Zimmer-Innung www.holzbau-deutschland.de Schüler, Auszubildende, Meisterschüler Fortsetzung auf Seite 5


Aktionswoche hAndwerk 2018

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Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher (von links), Geschäftsführer Meinhard Moog, Volker Breustedt (Agentur für Arbeit), Andrea Martin (KreisJobCenter) und Ulrich Müller (Staatliches Schulamt) präsentierten Programm und Plakat der Aktionswoche Handwerk im Berufsbildungszentrum (BBZ). Foto: Andreas Schmidt

Die Fachkräfte der Zukunft jetzt ausbilden

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Noch 43 unbesetzte Ausbildungsstellen derzeit Fortsetzung von Seite 4 „Die Auftragsbücher sind voll, der Fachkräftemangel ist auch bei uns im Altkreis Marburg angekommen. Deshalb ist die Aktionswoche Handwerk/Ausbildung so wichtig. Die Fachkräfte der Zukunft müssen jetzt ausgebildet werden“, stellt Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher fest. Volker Breustedt, Leiter der Agentur für Arbeit Marburg, ergänzt: „Die Veranstaltung ist bitter nötig, wie irgentwas. Rechnerisch ist zwar für jeden nicht versorgten Ausbildungsstellensuchenden eine Stelle vorhanden. Doch man

Felix interessierte sich 2017 für den Beruf Informationselektroniker und ging dem Innenleben eines Handys auf den Grund. Archivfoto

muss flexibel sein. Deshalb ist es wichtig, sich vor Ort zu informieren. Mit Auszubildenden, Ausbildern und Chefs kann man bestens bei der Handwerkswoche ins Gespräch kommen.“ Meinhard Moog teilt dazu mit: „Derzeit gibt es im Handwerksbereich noch 43 unbesetzte Ausbildungsstellen für das aktuelle Jahr 2018 (Stand 1. August).“ Mit einer Ausbildung im Handwerk bieten sich attraktive Karrieremöglichkeiten, beispielsweise durch den Meisterbrief und die Übernahme eines eigenen Betriebs. „Handwerksberufe bieten ein sicheres Einkommen und tolle Entwicklungsmöglichkeiten“, betont der Kreishandwerksmeister. Was im Handwerk alles möglich ist, davon können sich die Jugendlichen während der Berufsinformationstage am 28. und 29. August ein Bild machen. Christel Schmidt, Pressesprecherin der Kreishandwerkerschaft erläutert dazu: „Viele Betriebe bieten an ihren Ständen Mitmachaktionen an. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich selbst handwerklich betätigen.“ Schon jetzt danken Moog und Schmidt allen ehrenamtlich Aktiven der Innungsbetriebe, die die Veranstaltung unterstützen und mehr als 20 Ausbildungsberufe vorstellen. „Ohne diesen Einsatz wäre die Veranstaltung nicht möglich.“ Zum Schluss stellen alle an der Handwerkswoche Beteiligten fest: „Trotz aller Digitalisierung kann handwerkliche Arbeit nicht digitalisiert werden. Deshalb macht eine Ausbildung im Handwerk heute einen großen Sinn.“

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Aktionswoche hAndwerk 2018

„Plötzlich ging es Schlag auf Schlag“ Direkt nach einer Rundreise durch Skandinavien begann Kathrin Kuske ihre Ausbildung in Großseelheim Gerade kommt Kathrin Kuske von einer Baustelle zurück auf den Werkhof '07 in Großseelheim. Bei GADE – Ihr Komplettlöser GmbH & Co. KG – absolviert die junge Cappelerin eine Ausbildung zur Malerund Lackiererin. von Christian Lips Der Transporter ist abgeladen, die Werkzeuge und Farben im Lager verstaut – Farbspritzer und Gipsstaub an den Hosen zeugen vom Tag auf der Baustelle. Seit fast zwei Jahren ist Kathrin Kuske nun auf Baustellen im Landkreis und in ganz Hessen unterwegs. Ihr Abitur machte Kathrin, die im Marburger Stadtteil Cappel lebt, im Jahr 2015 an der Elisabethschule in Marburg. Danach hatte sie keine Lust auf Klausuren, Vorlesungen, Seminare und Haus-

Hoch konzentriert an der Kellertür oder mit der großen Rolle an der Fassade – als Maler- und Lackiererin muss sie beides können. Fotos: Christian Lips arbeiten. „Nach dem Abi wollte ich unbedingt etwas Handwerkliches lernen – nach 13 Jahren Rumsitzen wollte ich nicht gleich beim Studium damit weiterma-

chen“, erzählt Kathrin von den Beweggründen für ihre Suche nach einem Ausbildungsplatz. Mit dem Abi in der Tasche machte sie sich auf die Suche nach einem Ausbildungsplatz. „Irgendetwas in Richtung Gestaltung oder Raumausstattung sollte es sein – ich war aber überSpenglerarbeiten rascht, dass es so schwierig war. Fassadenverkleidung Hier und da klang schon an, dass die Betriebe lieber einen männSturmschaden-Schnelldienst lichen Kollegen suchen, weil die Arbeit so schwer wäre.“ Über eine Bekannte sei sie dann auf die GADE Gruppe aufmerksam geworden und kurz vor einer einmonatigen Wohnmobil-Tour durch Schweden und Norwegen bewarb sie sich dort – und wurde

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genommen. „Plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Ich sollte zum Probearbeiten kommen – die Reise war aber gebucht. Ich kam am Samstag nach Hause und habe am Montag angefangen“, berichtet Kathrin lächelnd vom schlagartigen Ende ihrer Suche. „Die Bewerbung war ein Schuss ins Blaue, aber ich hab es richtig gut erwischt“, ist sich die angehende Maler-Gesellin sicher. Für die Ausbildung zur Maler- und Lackiererin brauche man Vorstellungsvermögen und räumliches Denken, denn nur so könne man Räume und Fassaden angenehm und passend gestalten. „Und natürlich eine Portion handwerkliches Geschick – mit zwei linken Händen ist man vielleicht besser im Büro aufgehoben“, vermutet die MalerAuszubildende. Handwerkliches Geschick hat die junge Cappelerin vermutlich in die Wiege gelegt bekommen. „Das Handwerk liegt bei uns in der Familie“ – Vater und Bruder sind Schreiner – „,aber Tapezieren und Streichen hat, im Gegensatz zu mir, zu Hause niemand gern gemacht.“ Wenn etwas renoviert werden sollte, erzählt Kathrin weiter, habe ihr Vater immer nur lapidar geantwortet: „Wenn dir das nicht gefällt, dann musst du es halt selbst machen – und das hab‘ ich dann auch!“ Fortsetzung auf Seite 7

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Aktionswoche hAndwerk 2018

Allrounder gefragt Bei GADE lernen Azubis verschiedene Gewerke Fortsetzung von Seite 6

mitbekommen und feste Ansprechpartner im Betrieb haben“, Kathrin hat Gefallen an ihrem fügt Schröder an. Beruf und dem Handwerk ge- Kathrin gefällt es sehr gut, einen funden. Früh auf den Beinen zu Handwerksberuf zu lernen. „Ich sein, ist für die Feuerwehrfrau mag das Gefühl, wenn man nach überhaupt kein Problem. einem Arbeitstag sieht, was man gemacht hat. Morgens hat man Wenn Kathrin morgens um 6.15 eine nackte Wand vor sich – nach Uhr in die Firma kommt, werden ein paar Stunden einen schön geArbeitstag und Baustellen kurz stalteten Raum.“ besprochen und die Transporter Auch der Austausch mit Handmit dem nötigen Werkzeug und werk-Kollegen auf den Baustellen Material beladen. „Wir arbeiten macht Kathrin Spaß. „Wir waren in relativ festen Trupps – je nach wochenlang in Frankfurt auf eiGewerk, das auf der Baustelle ner Baustelle. Wir haben eine alte gerade ansteht, wechseln die Augenklinik renoviert – sich von Teams aber auch flexibel durch“, Station zu Station vorzuarbeiten, berichtet Frank Schröder, Ma- den Fortschritt zu sehen und lermeister und Geschäftsführer immer wieder mit neuen Leuten von GADE – Ihr Komplettlöser zusammenzuarbeiten gefällt mir GmbH & Co. KG. „Wir versuchen, richtig gut.“ unsere Azubis in allen Gewerken Kathrin besucht die Adolphzu schulen – Malen und La- Reichwein-Schule in Marburg, wo ckieren, Trockenbau, Verputzen, die angehenden Maler und LaBoden- und Fliesenlegen, Altbau- ckierer in zwölf Lernfeldern unsanierung – alle Gewerke werden terrichtet werden und wo Kathrin durchlaufen und dort, wo sie sich im Januar ihre Abschlussprüfung am wohlsten fühlen, werden sie ablegen wird. „Wir lernen in der nach der Ausbildung eingesetzt.“ Berufsschule die Grundlagen – Die GADE Gruppe im Werkhof '07 zum Beispiel Malen, Verputzen, in Großseelheim unterstützt mit Bodenbeläge gestalten, Arbeitsetwa 40 Mitarbeitern Bauherren oder Brandschutz“, erzählt die in der Projektentwicklung, beim 22-jährige Auszubildende. Schlüsselfertigbau, der Altbau- Brandschutz spielt auch in Kasanierung, der Raumgestaltung thrins Freizeit eine wichtige Rolund der Energieoptimierung. Das le: In der Freiwilligen Feuerwehr breit aufgestellte Angebot hilft Cappel ist sie stellvertretende Juden Azubis dabei, das passende gendwartin und dort in der Arbeit Gewerk zu finden. Wichtig sei, mit Kindern und Jugendlichen dass die zukünftigen Gesellen All- aktiv. „Mit den jungen Leuten rounder seien, die „alles schon lernen wir Brandschutz, Gerätemal gesehen, von allem etwas kunde, das Funken – gehen aber gemeinauch mal gemein Schwimmsam ins Schwimm bad“, schildert die Feuerwehrfrau die Aktivitäten. Kathrin ist glücklich Berufsmit ihrer Berufs wahl. „Handwerk ist was Schönes. Früher habe ich darüimmer auch darü ber nachgedacht, vielleicht mal zu studieren, aber möchmittlerweile möch te ich viel lieber beim Handwerk bleiben – vielleicht den Meisterbrief machen oder dual studieren – aber mit dem Handwerk muss es auf jeden Fall zu tun haben“, ist sich Kathrin über ihre Zukunft Mit Freude bei der Sache – auch nach der sicher. Ausbildung will Kathrin dem Handwerk treu Infos: gadebleiben. Foto: Christian Lips komplettloeser.de

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Lukas Seipp ist in Wollmar geboren, dort aufgewachsen und macht auch seine Lehre im Heimatdorf. „Ich bin ein Junge vom Dorf. Und darauf bin ich stolz“, sagt der 19-Jährige, der im dritten Lehrjahr zum Spezialbaufacharbeiter, Fachrichtung Maurer, ist. von Michael Acker

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Direkt nach dem Besuch der Burgwaldschule in Frankenberg hat er seine Lehre beim Bauunternehmen Hans-Martin Seipp in Wollmar begonnen. „Wir kennen uns schon mein Leben lang“, sagt Lukas Seipp, der weder verwandt noch verschwägert mit seinem Chef ist. Der berufliche Kontakt ist durch etliche Praktika und Ferienjobs entstanden. „In meiner Familie sind alle Handwerker, deshalb wollte ich auch etwas Handwerkliches machen. Und da lag der Maurerberuf ja nahe“, berichtet Seipp, der ein „Grenzgänger mit Leib und Seele ist“. Beim Grenzgangfest im Jahr 2020 ist er einer von acht Grenzgangburschen,

die die wichtigsten Repräsentanten des historischen Heimatfestes sind. Motorradfahren und die Landwirtschaft sind weitere Hobbies, und natürlich Freunde treffen. In seiner dreijährigen Ausbildungszeit ist er beteiligt an der Erstellung von Ein- und Mehrfamilienhäusern. „Einschalungen, Betonarbeiten und Mauerwerk gehören zu seinen Hauptaufgaben. Zudem werden Sanierungsarbeiten ausgeführt und auch die Mitarbeit bei der Erstellung von Außenanlagen zählt zu seinen Aufgaben“, berichtet Firmeninhaber Hans-Martin Seipp. Der Stahlbetonmeister beschäftigt in seinem Unternehmen zehn Mitarbeiter – drei Poliere, fünf Facharbeiter und zwei Auszubildende. Lukas Seipp fühlt sich im Bauunternehmen sehr wohl: „Mit den Kollegen komme ich bestens aus. Das Firmenklima stimmt. Beim Maurerberuf ist man den Jahreszeiten ausgesetzt, aber immer an der frischen Luft. Das kann nicht schaden.“ Fortsetzung auf Seite 9


Aktionswoche hAndwerk 2018

Lukas Seipp in seinem Element auf einer Baustelle in MünchhausenWollmar. Foto: Michael Acker

Nach bestandener Prüfung wartet die Festanstellung Hans-Martin Seipp bietet dann Stelle als Geselle an Fortsetzung von Seite 8 Nach dem zweiten Lehrjahr hat Lukas Seipp seine Zwischenprüfung abgelegt – mit einem sehr guten Ergebnis – nach Ende des dritten Lehrjahres macht er dann seine Gesellenprüfung. „Dann muss ich eine praktische Arbeit, ein Werkstück, herstellen und abliefern“, erklärt Lukas Seipp, der nach seiner Ausbildungszeit im Bauunternehmen Hans-Martin Seipp in Wollmar als Geselle weiterarbeiten kann. Eine entsprechende Zusage seines Chefs hat er bereits. Hans-Martin Seipp legt in seinem Unternehmen großen Wert auf Weiterbildung, die er auch finanziell unterstützt. Lukas Seipp will „erst mal seine Gesellenprüfung bestehen“, dann macht er sich Gedanken über mögliche weitere Fortbildungen.

Präzises Handwerk, eingehende Beratung 1999 wurde das Bauunternehmen von Hans-Martin Seipp in Münchhausen-Wollmar gegründet. „Seither sind wir unserer Philosophie treu geblieben,

unseren Kunden neben präzise ausgeführter Wertarbeit eine eingehende fachliche Beratung zu bieten. Getragen und gelebt wird dieses Konzept von unseren engagierten und motivierten Mitarbeitern“, sagt Hans-Martin Seipp. Das Bauunternehmen ist ein Meisterbetrieb mit spezialisiertem Fachpersonal. Zu den Leistungen zählt das Bauunternehmen neben dem betreuten Bauen auch das schlüsselfertige Bauen. Ebenso sind die Themen innerstädtische Bebauung, Umbau- und Sanierungsarbeiten sowie die Erstellung von Außenanlagen weitere Schwerpunkte, die das Team rund um den Inhaber Hans-Martin Seipp für die Kunden kompetent und qualitativ hochwertig erledigt. „Selbstverständlich sind wir in allen Bereichen rund um das Thema Bauen immer auf dem neuesten Stand der Technik. Deshalb nehmen unsere Mitarbeiter kontinuierlich an Fortbildungsmaßnahmen und Qualifizierungen teil und bauen ihr fachliches Wissen ständig weiter aus“, erklärt Seipp abschließend. Infos: www.bauunternehmen-seipp.de

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Für Oliver Milbrat ist Elektronik die richtige Berufswahl 18-Jähriger absolviert Ausbildung bei Elektro Peil

��������������������������������Oliver Milbrat ist 18 Jahre alt �������������������������������� und ein waschechter Ronhäuser. Seit dem 1. August ist er ���������������������������������� ���������������������������������� im dritten Lehrjahr zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik bei der Firma �������������������������������������� �������������������������������������� Elektro Peil in Gisselberg. Dort wird großer Wert auf Aus- und ��������������������������� Weiterbildung gelegt. ��������������������������� Heizung Sanitär Kundendienst ������������ von Michael Acker ������������ 35037 Marburg, Frankfurter Str. 3 Telefon: Fax:

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Der Berufswunsch entwickelte sich bei Milbrat während der ���������������������������������� Realschulzeit in der Sophie-von���������������������������������� E-Mail: graeser-gmbh@t-online.de ������������������������������� Brabant-Schule. „In einem Schulprojekt erhielten wir die Mög������������������������������� ������������������������������lichkeit, in verschiedene Berufe ������������������������������ an der Adolf-Reichwein-Schule �������������������� hineinzuschnuppern. Ich habe �������������������� einen Kurs für Elektrotechnik ����������������������������������������������������� belegt und war gleich begeistert. �������������������������������������������������� ����������� ������������������������������������������ Das war mein Beruf“, erinnert sich Oliver Milbrat, der in seiner �������������������������������������������������� Freizeit gerne am Computer spielt, ein wenig programmiert und am Fachwerkhaus der Eltern · Gas-, Wasser-Installation „bastelt“. „Da gibts immer was zu · Bauklempnerei tun!“ · Heizungsbau Im Umkreis von 60 Kilometern ist · Öl- und Gasfeuerung er im Service- und Kundendienst Oberweg 42 · 35041 Marburg · Tel.: 0 64 21/8 12 24 · Fax: 0 64 21/8 57 46 für Elektro Peil im Einsatz. „Der-

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zeit arbeite ich mit Kollegen im Wohnhaus des Lebenshilfewerkes im Rollwiesenweg in Marburg. Dort installieren wir eine flächendeckende Brandmeldeanlage, verlegen eine neue Elektroverkabelung und eine Schwesternrufanlage sowie eine moderne Datentechnik“, erzählt Milbrat, der vor wenigen Tagen seine Zwischenprüfung sehr erfolgreich abschloss. Stolz präsentiert er seine Prüfungsbrettmontage. Nach bestandener Gesellenprüfung in anderthalb Jahren will er „ein bis zwei Jahre als Geselle arbeiten und sich dann zum Techniker oder Meister weiterbilden“. Die Möglichkeit dazu bietet ihm die Firma Elektro Peil. „Im Handwerk werden händeringend Fachkräfte gesucht, deshalb bilden wir aus und weiter. Speziell die innerbetriebliche Ausbildung hat bei uns einen hohen Stellenwert. Diese findet im Zwei-WochenRhythmus in unseren Räumlichkeiten statt. Derzeit bilden wir neun Lehrlinge aus, die alle daran teilnehmen“, erläutert Jörg Peil, Geschäftsführer von Elektro Peil. Fortsetzung auf Seite 11


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„Die Arbeit ist immer interessant“ Ausbildung und Weiterbildung spielt seit vielen Jahrzehnten eine große Rolle bei Elektro Peil Fortsetzung von Seite 10 Neben der praktischen Tätigkeit besuchen die Azubis die Berufsschule ein oder zwei Mal pro Woche und sie absolvieren überbetriebliche Lehrgänge im Berufsbildungszentrum (BBZ). Die Tätigkeit des zukünftigen Elektroniker-Gesellen umfasst beispielsweise Steckdosen setzen, Kabel verlegen, Datentechnik, Satellitentechnik und natürlich den Kundendienst. „Die Arbeit ist abwechslungsreich, manchmal herausfordernd und immer interessant“, stellt Oliver Milbrat fest: „Und auch mit den Kolleginnen und Kollegen verstehe ich mich sehr gut.“ Die Firma Elektro Peil besteht seit nunmehr 54 Jahren und beschäftigt insgesamt 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Als bekannter Ausbildungsbetrieb in der Region bietet Peil zahlreiche Möglichkeiten, in interessante Berufsfelder einzusteigen: im Kundendienst oder auf der Baustelle, im IT- oder Büro. „Unsere Ausbildung ist abwechslungsreich, anspruchsvoll und ambitioniert. Mit kompetenten Ausbildern, praxisbezogenen Aufgaben und Tätigkeiten und einer durchdachten Mitarbeiterförderung ebnen wir den Weg zu einer fachlichen Qualifikation“, berichtet Jörg Peil: „Wir realisieren Projekte von der

Stolz präsentiert Oliver Milbrat sein Prüfungsstück, das er zur überaus erfolgreichen Zwischenprüfung gebaut hat. Foto: Michael Acker Planung über die Installation bis zur Wartung und Betreuung. Die Robert Peil GmbH & Co. KG ist ein in zweiter Generation geführtes mittelständiges und inhabergeführtes Handwerksunternehmen der Elektrobranche. Das Peil-Kerngeschäft ist die

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Erst Waldorfschule, dann Zerlegetisch Bei seinem Vater lernt Ivo Lauer das Metzgerhandwerk In der Metzgerei Lauer in Cölbe lernt Ivo Lauer einen verantwortungsvollen Beruf. Nach dem Hauptschulabschluss freute er sich auf die praktische Arbeit. von Christian Lips GmbH

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Zerlegen von Fleisch, küchenfertiges Erzeugen von verschiedenen Produkten, worauf es bei der Herstellung von Wurstspezialitäten ankommt und den Verkauf der Waren“, schildert der Azubi den Alltag in der Berufsschule. Neben Berufsschule und Ausbildung steht für den 17-jährigen Marbacher ein Hobby ganz oben auf der Liste: ehrenamtliche Kinder- und Jugendarbeit. „Ich bin oft im Jugendhaus Compass und arbeite bei der Evangelischen Jugend Marburg mit“, berichtet der stolze Besitzer der Jugendleitercard.

Der Laden ist geschlossen, das Verkaufsmobil geputzt und der Arbeitstag für Metzgermeister Andreas Lauer und seinen Sohn und Auszubildenden Ivo Lauer fast vorüber. Durch den Seiteneingang geht es in die weiß gekachelte Metzgerei. Ein leichter Geruch von Räucherwerk hängt in der Luft – gemeinsam mit Ah- Fortsetzung auf Seite 13 ler Worscht, die aufgehängt an der Decke trocknet – unter dem prüfenden Blick von Ivo Lauer, Auszubildender in der Metzgerei Lauer in Cölbe. Irgendwann war für Ivo klar, dass es mit der Schule nicht weitergehen sollte. Er wollte etwas Praktisches machen – nicht mehr nur die Schulbank drücken – und verließ die Waldorfschule mit dem Hauptschulabschluss in der Tasche. Es kam wie gerufen, dass sein Vater, Metzgermeister Andreas Lauer, einen Auszubildenden für den Familienbetrieb in Cölbe suchte. Der Zeitpunkt vor etwa zwei Jahren konnte also für den Wechsel Der prüfende Blick sitzt – genau nicht besser sein. „Ich habe mir inspiziert Ivo die Ahle Worscht. Foto: Christian Lips vorher schon Gedanken gemacht, habe mit vielen Leuten geredet – aber am Ende war für mich klar: ‚Ja. Da habe ich Lust drauf, das will ich machen!‘. Ich bin ein Praktiker, ich mag es, mit den Händen zu arbeiten“, erzählt Ivo Lauer von Ausbildung 2019 seiner Entscheidung. Der Gedanke, dass Ivo Lauer mal an der Wurstfüllmaschine steht und Ahle Worscht in Naturdärme füllt, war – wie sich Andreas und Ivo Lauer einig sind – gar nicht so abwegig. „Ivo war schon mit sieben Jahren beim Wurstmachen dabei und hat uns auf die Finger geschaut“, sagt Andreas Lauer. „Das merkt man jeden Tag – einmal kurz zeigen, wie es geht, schon will er es selbst ausprobieren. Praktische Dinge hat er in Nullkommanichts drauf.“ Ivo besucht nun im zweiten Lehrjahr die Käthe-Kollwitz-Schule in Marburg und lernt dort die theoretischen und praktischen Grundlagen des Metzgerhandwerks. „Neben den ganz normalen FäZ 0 64 57/82 71 chern wie Deutsch, Mathe und Sport lernen wir zum Beispiel das


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Geschick und Ideen Der flexible Handwerksberuf bietet Abwechslung Fortsetzung von Seite 12 In Cölbe probieren der Metzgermeister und sein Azubi viel Neues aus. Ivo und seinem Vater gehen die Rezeptideen nicht aus. Wenn er nach einer Woche in der Berufsschule wieder für zwei Wochen im Familienbetrieb arbeitet, beginnt der Tag morgens um sieben. Nachdem sich der Handwerker-Ansturm gelegt und die Mettbrötchen für das Frühstück unter die Leute gebracht sind, ist für Vater und Sohn erst mal Zeit für ein gemeinsames Frühstück und eine Tasse Kaffee. „Wir setzen uns zusammen, reden über Rezepte, die wir ausprobieren könnten, und besprechen die Aufgaben für den Tag“, beschreibt Metzgermeister Lauer den Start in den Tag. Dort entstehen dann Rezepte für Leberwurstkreationen mit Preiselbeeren, Möhren, Tomaten oder Pflaumen, HonigWalnuss-Wurst, die Luther-, oder die Zwingli-Wurst im vergangenen Jahr. „Unsere Rezepte schmecken auch in der Normandie“, berichtet der Meister und präsentiert stolz zwei Urkunden eines Wettbewerbs, bei dem seine Blutwurst in Frankreich Preise abgeräumt hat. „Der Beruf ist ein schöner flexibler Handwerksberuf, bei dem man ständig mit Menschen zu tun hat und viele verschiedene Dinge können muss“, antwortet Ivo Lauer auf die Frage, warum er sich für die Ausbildung entschieden hat. „Man braucht handwerkliches Geschick, hat eine große Verantwortung bei der Arbeit mit Le-

bensmitteln und muss Allrounder sein – praktisches Denken, mal eine Maschine warten können oder sich hinter die Theke stellen, wenn der Laden voll ist, ist wichtig“, pflichtet der Metzgermeister und Vater ihm bei. „Es ist nicht mehr so wie vor dreißig Jahren, als man in der Produktion Tag ein, Tag aus das Gleiche gemacht hat – die Zeiten sind vorbei, das ist heute alles viel flexibler.“ Und das merkt man in der Metzgerei Lauer, die auch Bio-Produkte produziert. Sie verkaufen ihre Spezialitäten von Bad Homburg bis Bad Wildungen und gemeinsam mit ihrem Partner Worschtkopp vertreiben sie ihre luftgetrocknete Ahle Worscht auch über das Internet. Nach dem Urlaub und den Ferien gehen Vater und Sohn gemeinsam auf Tour durch Hessen, denn mit dem Verkaufsmobil war Ivo Lauer noch nicht unterwegs. Nach dem Ende seiner Ausbildung zum Metzger steht für Ivo schon die nächste Lehre auf dem Programm. „Wenn ich nächstes Jahr mit der Ausbildung fertig bin, will ich auf jeden Fall eine Ausbildung zum Koch machen. Darauf habe ich Lust und ich finde das ergänzt sich gut – außerdem kann ich die Lehrzeit verkürzen“, führt Ivo aus. Bis dahin werden aber noch einige Rezept-Kreationen am Frühstückstisch entstehen – auf dem Weg nach draußen geht es schon wieder um neue Ideen. Unter der Ahlen Worscht an der Decke geht es um Oliven und Leberwurst. „Die war doch gut, die könnten wir mal wieder machen.“ Info: www.metzgerei-lauercoelbe.de

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Die Ausbildung im Familienbetrieb klappt. Andreas und Ivo mit den Produkten ihrer Arbeit. Foto: Christian Lips


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In dem Beruf ist auch oftmals Muskelkraft gefragt.

Drei Marken. Ein Team! Lukas Henkel (links) und Jens Fatrai absolvieren ihre Ausbildung bei der Firma Schreiner in Steffenberg. Fotos: Michael Acker

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„Das Interesse an Technik ist groß“ Lukas Henkel und Jens Fatrai lernen bei Schreiner Insgesamt fast vier Ausbildungsjahre braucht es, bis man nach erfolgreicher Abschlussprüfung den Gesellenbrief als Land- und Baumaschinenmechatroniker erhält. Am Ende des zweiten Lehrjahres steht eine Zwischenprüfung an, die Lukas Henkel und Jens Fatrai jetzt mit sehr gutem Erfolg bewältigt haben. von Michael Acker Lukas Henkel und Jens Fatrai absolvieren ihre Ausbildung bei der Schreiner Maschinenvertrieb GmbH in Niedereisenhausen. Das Unternehmen mit Stammsitz in Steffenberg besteht bereits seit 55 Jahren und hat in seinem Portfolio Landtechnik, Kommunaltechnik sowie Förder- und Industrietechnik. Zudem gibt es an der Zentrale einen großen

Werkzeugmarkt in der ScheldeLahn-Straße 20. „Wir setzen stark auf Ausbildung, um eigene Leute zu generieren“, erklärt Geschäftsführer Gerhold Schreiner. Der 21-jährige Lukas Henkel aus Dainrode im Landkreis Waldeck-Frankenberg und der 18-jährige Jens Fatrai aus Biedenkopf gehören nun seit mehr als zwei Jahren zum SchreinerTeam. Jens Fatrai hat seine Ausbildung direkt nach der Schule begonnen. „Ich war früher schon öfter bei der Firma Schreiner und habe Praktika absolviert oder als Ferienjobber gearbeitet. Dabei habe ich gemerkt, dass mir dieser Beruf liegt.“ Seine Hobbies sind Motorradfahren, Freunde treffen – und natürlich der Grenzgang in Biedenkopf. Fortsetzung auf Seite 15

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Fast ausschließlich große Maschinen gehören zum Betätigungsfeld von Lukas Henkel und Jens Fatrai (rechts).


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Lukas Henkel (oben) und Jens Fatrai müssen sich auch mit hochkomplizierter Technik auskennen. Foto: Michael Acker

„Indoor-Schulungen“ gehören zum Repertoire Firma Schreiner bildet derzeit 20 Auszubildende aus Fortsetzung von Seite 14 Eine wesentlich weitere Anfahrt hat Lukas Henkel. Er ist jeden morgen 60 Kilometer vom seinem Heimatort nach Niedereisenhausen unterwegs – und abends natürlich auch wieder zurück. „Ich habe mich schon in jungen Jahren stark für die Landwirtschaft interessiert. Dabei ist mein Interesse an den großen Maschinen geweckt worden“, erläutert der junge Mann, dessen Hobbies der Rennsport und die Landwirtschaft sind.

Besonderheit bei Lukas Henkel ist, dass er bereits eine Ausbildung als Forstwirt abgeschlossen hat und er jetzt an die ganz großen Maschinen geht. Er hat bereits die Schreiner-Standorte in der Region kennengelernt.

„Neben der Zentrale in Steffenberg haben wir Niederlassungen in Schwalmstadt-Treysa sowie in Allendorf/Eder-Haine“, berichtet Gerhold Schreiner, der gemeinsam mit seinem Bruder Arno die Geschicke des Unternehmens in zweiter Generation führt. Gegründet wurde die Firma im Jahr 1963 von Helmut Schreiner, und auch die dritte Generation steht mit Jonas und Niclas Schreiner schon bereit. Schreiner Maschinenvertrieb beschäftigt insgesamt 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vor drei Jahren baute das Unternehmen eine neue Werkstatt für Großmaschinen im neuen Industriegebiet in Richtung Angelburg. Dass Schreiner großen Wert auf die Ausbildung legt, zeigt die Zahl von derzeit 20 Auszubildenden. Die Besonderheit des Unternehmens ist, dass samstags „Indoor Schulungen“ über die normale Ausbildung und Schule hinaus stattfinden. Diese leitet Marco Greb. Bei Schreiner ausgebildet werden die Berufe Groß- und Einzelhandelskaufmann/frau, Bürokaufmann/frau, Mechatroniker/in sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Infos: www.schreiner-maschinen.de

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Es muss nicht immer das Abitur sein Studie zu akademischer und beruflicher Bildung In einer Studie hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) neue wissenschaftliche Erkenntnisse zur Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung veröffentlicht. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick dar: · Knapp 30 Prozent der Meister und Techniker verdienen mehr als ein durchschnittlicher Akademiker. Es gibt also eine nennenswerte Zahl von Meistern, die mehr verdienen als ein Arzt oder Ingenieur. · Umgekehrt verdienen sogar 25 Prozent der Akademiker weniger als ein durchschnittlicher Meister oder Techniker. · Die meisten Meister und Techniker verdienen genauso viel wie Bachelor-Absolventen. · Es muss nicht immer das Abitur sein: 25 Prozent der „Top-Verdiener“ unter den Meistern und Technikern haben einen Hauptschulabschluss, etwa 50 Prozent einen Realschulabschluss. · Die unmittelbar nach dem jeweiligen Qualifikationsabschluss bestehenden Gehaltsunterschiede zwischen akademisch und beruflich Qualifizierten sind relativ gering – und nach fünf Jahren Berufserfahrung noch einmal deutlich geringer. Interessenten finden die Studie sowie weitere Informationen und Dokumente auf den Internet-Seiten des Instituts: www.iwkoeln.de/studien/ iw-trends/beitrag/reginaflakedirk-werner-michaelzibrowiuskarrierefaktorberuflichefortbildung-278405 Weiterhin hat das Institut der deutschen Wirtschaft in einem aktuellen Beitrag die Vorzüge der dualen Ausbildung kompakt zusammengetragen. Der Bericht

beleuchtet auch die jüngst vorgetragene Kritik hinsichtlich der Gefahr einer qualifikatorischen „Sackgasse“. Betrachtet werden unter anderem: · Die qualifikationsspezifischen Arbeitslosenquoten und Engpassberufe. · Die „Güte der Verwertung“ der beruflichen Abschlüsse auf dem Arbeitsmarkt (niveauadäquate Beschäftigung) · Die Karriere- und Einkommensperspektiven durch Aufstiegsfortbildung

Beschäftigungschancen Besonders interessant ist, dass die Beschäftigungschancen von Akademikern vor allem mit zunehmendem Alter besser seien als jene von Personen mit abgeschlossener Ausbildung. Die Autoren reproduzieren die Ergebnisse, und kommen zu dem folgenden Schluss: „Betrachtet man nur Deutschland – das Land mit dem höchsten Anteil dual qualifizierter Fachkräfte –, so bleiben für die beruflich Qualifizierten Vorteile in Form höherer Beschäftigungswahrscheinlichkeiten bestehen, die bis an die Grenze des gesetzlichen Renteneintrittsalters und darüber hinaus reichen. Von einem schlechteren Abschneiden der beruflichen Bildung im Vergleich zur akademischen Bildung kann also für Deutschland nicht die Rede sein.“ Den IW-Report können Interessenten auf der Webseite www. iwkoeln.de herunterladen. Weiterhin erhalten Interessierte den Report als pdf-Datei auch auf Anfrage bei der Kreishandwerkerschaft. E-Mail: info@handwerk-mr.de.


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Ein Praktikum ist häufig ein sicherer Weg zum Ausbildungsplatz im Wunschberuf Während eines Praktikums lassen sich Berufsbilder und eigene Stärken und Schwächen unter Lupe nehmen Ein Praktikum ist eine gute Möglichkeit, einen Beruf kennen zu lernen. Von Vorteil ist es, wenn Schülerinnen und Schüler über das vorgeschriebene Schulpraktikum hinaus noch das ein oder andere Praktikum in den Ferien absolvieren. Im Praktikum erfahren die Jugendlichen, wie ein Beruf wirklich ist und ob er zur jeweiligen Persönlichkeit passt – oder eben auch nicht. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler während eines Praktikums eine Menge über ihre eigenen Stärken und Schwächen und bekommen mit, auf was es im Beruf und im Arbeitsleben ankommt. Sei es das Arbeiten im Team, das Verhalten gegenüber Chef und Kunden oder die Erkenntnis, dass man beispielsweise Mathematik tatsächlich auch im Beruf braucht. Das macht den späteren Ausbildungsstart um einiges einfacher. Praktika erhöhen auch ganz konkret die Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Sie schmücken den Lebenslauf und zeigen dem Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, dass man bereits Erfahrungen gesammelt

hat und sich seiner Berufswahl sicher ist. Viele Praktikanten finden aber auch direkt in ihrem Praktikumsbetrieb einen Ausbildungsplatz, denn ein guter Eindruck während des Praktikums ist die beste Bewerbung. Möglichkeiten für ein Paktikum gibt es viele: Egal ob Praxistage, ein längeres Schülerpraktikum oder Werkstatttage im Rahmen der Berufsorientierung – wer die Chance hat, Praxisluft zu schnuppern, sollte sie nutzen. Darüber hinaus kann man auch in den Ferien Erfahrungen sammeln. Ein freiwilliges Praktikum macht sich gut im Lebenslauf und ist vor allem bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz von Vorteil. Übrigens: Es gibt kein falsches Praktikum. Selbst wer merkt, dass der Beruf doch nichts ist, hat wichtige Erkenntnisse gewonnen und kann sich noch einmal umorientieren. Das ist auf jeden Fall besser, als später im falschen Ausbildungsberuf zu starten. Im Praktikum gilt: fragen, fragen, fragen. Mit Interesse und Eigeninitiative können Praktikanten punkten. Zudem sollten sie darauf achten, immer pünktlich

zu sein. Es ist ratsam, zuerst alle Mitarbeiter zu siezen. Ansonsten kann man während eines Praktikums eigentlich nichts falsch machen. Wer Interesse zeigt, hilfsbereit ist und viel wissen will, der nimmt am meisten mit aus einem Praktikum und hinterlässt einen guten Eindruck. Wer ein Praktikum macht, sollte sich dieses vom Betrieb bestätigen lassen. Die Bescheinigung ist ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Bewerbungen. Noch besser ist natürlich ein Zeugnis, in dem nicht nur steht, was man während des Praktikums gelernt, sondern auch, wie man sich dabei angestellt hat. Ein Zeugnis macht sich in jeder Bewerbung gut. Deswegen sollten immer nur Kopien, niemals

die Orginaldokumente, versandt werden. Auch für das Praktikum gibt es Regeln, die eingehalten werden müssen. So weit im Praktikumsvertrag nicht anders geregelt, orientieren sich die Arbeitszeiten von Praktikanten an den betriebsüblichen Zeiten. Bei Jugendlichen unter 18 Jahren gelten dabei die Regelungen aus dem Jugendarbeitsschutz. So dürfen Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren nur zwischen 6 und 20 Uhr arbeiten. Ausnahmen gibt es etwa für das Bäckerhandwerk. In der Regel sind Praktika während der Schulzeit oder als Vorbereitung auf eine Ausbildung unbezahlt. Das ist in Ordnung, denn sie lohnen sich auf andere Weise: Man sammelt Erfahrungen und Kontakte.

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Frauen sind weiter auf dem Vormarsch Immer mehr junge Frauen interessieren sich für die klassischen Männerberufe im Handwerk Das Handwerk bietet Frauen handfeste berufliche Perspektiven. Ob als Unternehmerfrau, Betriebsgründerin, Mitarbeiterin oder Auszubildende – Frauen sind im Handwerk heute eine feste Größe.

ring-Modelle. Weitere Unterstützung gibt es vonseiten der Handwerksorganisation.

Eine Managerin statt der „guten Seele“

Mehr als 25 Prozent der neuen Auszubildenden und ein Viertel der Existenzgründer im Handwerk sind inzwischen weiblich. Damit ist der Wirtschaftsbereich für Frauen attraktiv wie nie zuvor. Vielfältige und spannende Berufsfelder, hervorragende Karrierechancen und ein familienfreundliches Arbeitsumfeld können immer mehr Frauen für das Handwerk begeistern.

Körperkraft ist heute zweitrangig Hinzu kommt, dass moderne Werkzeuge und automatisierte Maschinen die handwerklichen Arbeitsabläufe verändert haben. Mangelnde Körperkraft ist für das vermeintlich schwache Geschlecht bei der Berufswahl im Handwerk inzwischen nachrangig. So haben Berufe wie Tischlerin, Systemelektronikerin oder Malerin und Lackiererin, die lange als klassische Männerberufe galten, in den vergangenen Jahren an Beliebtheit unter jungen Frauen gewonnen.

Kathrin Kuske absolviert derzeit ihre Ausbildung zur Maler- und Lackiererin bei der Firma GADE in Großseelheim. Foto: Lips

Familie und Beruf sind im Handwerk vereinbar Ebenfalls ein Punkt, der vor allem für Frauen eine wichtige Rolle spielt: Familie und Karriere sind im Handwerk keine unvereinbaren Gegenpole. Kein Wirtschaftszweig besitzt eine so hohe Familienaffinität wie das Handwerk. Mehr als 75 Prozent der Handwerksbetriebe sind Familienbetriebe. Familie und Beruf in Einklang zu bringen, ist für sie eine Selbstverständlichkeit.

Durch die vorwiegend kleinen und mittelständischen Strukturen in Handwerksbetrieben sind sie zudem besonders flexibel. Im engen persönlichen Austausch können die Betriebsinhaber ihren Mitarbeitern passgenaue individuelle Lösungen bieten und diese Regelungen häufig schnell, unbürokratisch und informell umsetzen. Seien das flexible Ausbildungsplatzmodelle, Kontakt und Kooperationen mit Kinderbetreuungseinrichtungen oder Job- und Ausbildungsplatz-Sha-

Verändert hat sich aber auch das weibliche Selbstverständnis. „Gerade die Unternehmerfrauen treten immer selbstbewusster auf und sehen sich zu Recht auch als qualifizierte Führungskräfte“, erläutert Heidi Kluth, Vorsitzende des Bundesverbands Unternehmerfrauen im Handwerk. Als „Mit-Chefin“ übernehmen sie wichtige kaufmännische Aufgaben, wie die Buchhaltung und Kreditgespräche. „Frühere Formulierungen, sie wären die gute Seele des Betriebes, sind mit dem heutigen Selbstverständnis einfach nicht mehr zu vereinbaren“, so Kluth abschließend.

Eine gute Ausbildung ist das A und O Ob als Unternehmerfrau, Betriebsgründerin oder Mitarbeiterin, entscheidend für die Karriere im Handwerk sind eine gute Ausbildung und auch Weiterqualifizierung. Viele Handwerksorganisationen bestärken die Frauen im Handwerk und bieten umfassende Beratungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten speziell für Frauen an.

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Aktionswoche hAndwerk 2018

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Mit Rat und Tat zur Seite stehen Die Kreishandwerkerschaft ist der erste Ansprechpartner für Handwerker aus der Region Die Kreishandwerkerschaft Marburg ist als regionaler Partner der Innungsbetriebe das Geschäftsführungs- und Dienstleistungszentrum der 14 Innungen im Altkreis Marburg. Sie bietet ein umfassendes Leistungsspektrum für alle Mitgliedsbetriebe ihrer Innungen. Das Angebot reicht von der Beratung in betriebswirtschaftlichen Fragen über die Vertretung vor dem Arbeits- oder Sozialgericht bis zur Durchführung der Buchhaltung, des Jahresabschlusses sowie der monatlichen Lohnabrechnung oder zum Einzug von Forderungen durch die Inkassostelle.

Organisation vor Ort Außerdem übernimmt die Kreishandwerkerschaft die Interessenvertretung für das Handwerk in der Region sowie die Organisation von Zwischen- und Gesellenprüfungen beziehungsweise Abschlussprüfungen. Sie bietet Meisterkurse, Schulungen sowie sonstige Weiterbildungslehrgänge, liefert Materialien wie Berichtshefte oder Tarifverträge und führt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Innungen durch. In Kooperation mit erfahrenen Beratern der Handwerkskammer Kassel und der Fachverbände bietet die Kreishandwerkerschaft ein komplettes Beratungsangebot von der Existenzgründung bis zur be-

Meinhard Moog (von links), Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, und Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher zeichneten Eric Rühl, Franziska Heiermann, Jan Fackiner, Anna-Maria Scholz und Nicklas Fritsch gemeinsam mit Hartmut Pfeiffer (stellvertretender Kreishandwerksmeister) während der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft im Frühjahr aus. Foto: Thorsten Richter triebswirtschaftlichen- und technischen Beratung.

Steuer-Info-Tag Zum Angebot der Kreishandwerkerschaft gehört laut Geschäftsführer Meinhard Moog ein regelmäßiger Steuer-Info-Tag. Die Geschäftsstelle informiert über Voraussetzungen einer Betriebsgründung und die Rechtsformen von Unternehmen sowie Fördermöglichkeiten. Daneben bietet sie ihren Mitgliedern zusätzliche Leistungen, wie Einsparungs-

möglichkeiten zum Beispiel bei der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Betreuung und bei den Prüfungsgebühren. Sie ist für Handwerksbetriebe bei allen grundsätzlichen Fragestellungen erster Ansprechpartner und in ihrer Funktion als Geschäftsstelle der Innungen ist sie die regionale Organisation der verschiedenen Fachverbände. Handwerk in der Region Marburg hat im Verhältnis zum Bundesland Hessen eine höhere Bedeutung, da der Anteil der Beschäftigten im Handwerk höher ist als

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der von Beschäftigten anderer Berufszweige. Für die Eintragung von Lehrverträgen und das Führen der sogenannten Handwerksrolle ist im Landkreis Marburg-Biedenkopf die Handwerkskammer Kassel zuständig.

Informationen Informationen gibt es telefonisch unter 0 64 21 / 9 50 90, per Fax unter 0 64 21 / 95 09 99, E-Mail: info@handwerk-mr.de oder im Internet unter www.handwerkmr.de


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Aktionswoche hAndwerk 2018

Obermeister und Lehrlingswarte bei der Kreishandwerkerschaft Marburg

Das BBZ ist „up to date“

Innungs-Bezeichnung

Obermeister

Lehrlingswart

Bäcker-Innung Marburg

Dirk Holzapfel Alte Bahnhofstraße 1 35096 Weimar 06421-78258

Volker Knapp Schlosserstraße 1 35039 Marburg 06421-67392

Armin Grutschus An der Wohra 1–3 35274 Kirchhain 06422-93050

Michael Grebe Rimbergstraße 21 35094 Lahntal 06420-496

Hans-Jürgen Heck Erlengrund 14 35096 Weimar 06421-78055

René Specht Oberaspher Straße 6 35117 Münchhausen 0162-6155533

Reiner Kahle Mittelweg 15 35041 Marburg 06421-98161

Stefan Gläser Friedhofstraße 13 35091 Cölbe 06421-83568

Martin Meier Am Grün 35 a 35037 Marburg 06421-17360

Kai Kutsch Bortshäuser Straße 14 35085 Ebsdorfergrund 06424-1278

Martina Klein Herborner Straße 32 35096 Weimar 06421-78522

Birgit Gehrmann Frauenbergstraße 21 35039 Marburg 06421-42326

Harry Heckeroth (Stellvertr.) Am Krausholz 8 35282 Rauschenberg 06425-921719

Nils Löser Höhenweg 57 35041 Marburg 06421-360393

Das Berufsbildungszentrum Marburg (BBZ) bietet als gemeinnützige Einrichtung der Industrie- und Handelskammer Kassel, der Handwerkskammer Kassel und der Kreishandwerkerschaft Marburg das gesamte Spektrum der Weiterbildung im gewerblich-technischen und kaufmännisch-verwaltenden Bereich an. Vorbereitungen auf die Meisterprüfungen werden ebenso angeboten wie spezifische Lehrgänge und Qualifikationen, die in der Regel zu einem anerkannten Zertifikat, beispielsweise von der Handwerkskammer, führen. Die Lehrgangskonzepte entsprechen der jeweils aktuellen Anforderungen des Marktes und werden ständig überarbeitet. Die Mitarbeiter können als Meister, Techniker oder Ingenieure auf langjährige Berufs- und Ausbildungserfahrung in den Bereichen Elektroinstallation, Kfz-Technik, Heiztechnik, Maler- und Lackierer, Heizung-Sanitär oder Friseure und im allgemeinen Metallbereich inklusive Schweißtechnik zurückgreifen. Die Werkstätten sind gut ausgestattet, das eingespielte Team ist stets „up to date“ und ein Maximum an praxisbezogenen Tipps wird vermittelt.

Ralf Funke Fuldaer Straße 3 35274 Kirchhain 06422-4055

Stephan Becker Am Stettebach 5 35083 Wetter 06423-6655

Joachim Bornmann Steinweg 5 37284 Waldkappel 05658-92000

Frank Kalhöfer Sachsenhäuser Straße 10 34497 Korbach 05631-8418

Arnulf Preis Zur Haartmühle 8 35274 Kirchhain 06422-2222

Jürgen Abel Siemensstraße 10a 35041 Marburg 06421-25291

Gerhard Fach Fuldaer Straße 6 35274 Kirchhain 06422-89820

Elke Sälzer Dietrich-Bonhoeffer-Str. 1–3 35037 Marburg 06421-938100

Georg Nau Lahnstraße 12–14 35094 Lahntal 06420-7278

Konrad Görge Am Bahnhof 3 35260 Stadtallendorf 06428-1240

Stephan Becker Frankfurter Straße 32 35037 Marburg 06421-25210

Norbert Schneider Grabenstraße 15 35085 Ebsdorfergrund 06424-6789

Hartmut Pfeiffer Willersdorfer Straße 8 35274 Kirchhain 06425-92350

Henning Fisbeck Am Rasen 6 35260 Stadtallendorf 06425-921090

www.backdirdeinezukunft.de

Innung des Baugewerbes Marburg www.bauberufe.net

Dachdecker-Innung Marburg www.dachdeckerdeinberuf.de

Innung für elektro- und informationstechnische Handwerke Marburg www.e-zubis.de

Fleischer-Innung Marburg www.fleischerberufe.de

Friseur- und Kosmetik-Innung Marburg www.friseurhandwerk.de

Innung für Sanitär-, Heizungsund Klimatechnik www.zeitzustarten.de

Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Marburg www.autoberufe.de

LandBauTechnik-Innung Nordhessen www.starke-typen.info

Maler- und Lackierer-Innung www.farbenberufe.de

Metall-Innung Marburg www.metallausbildung.info

Raumausstatter- und Sattler-Innung Marburg www.zvr-info.de

Tischler-Innung Marburg www.tischler-schreiner.de

Zimmerer-Innung Marburg www.holzbau-deutschland.de www.handwerk-marburg.de

Baubranche bildet aus und weiter Das Bildungszentrum der Bauwirtschaft in Marburg ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Innungen des Baugewerbes und der Zimmerer-Innungen Biedenkopf, Marburg und Ziegenhain sowie der Baubetriebe der Industrie. Die Innungen und Verantwortlichen haben sich zu dem Verein „Zukunft Bauen“ e.V. zusammengeschlossen, der verwaltungstechnisch bei der Kreishandwerkerschaft Marburg betreut wird. Das Bildungszentrum in der Afföllerstraße 61 in Marburg ist verantwortlich für das Lehrgangsangebot der überbetrieblichen Ausbildung bei den Ausbildungsberufen Maurer, Zimmerer, Fliesenleger, Straßenbauer sowie bei den Facharbeiterausbildungen im Hochbau, Ausbau und Tiefbau. Zudem werden Lehrgänge zur Weiterbildung der Mitarbeiter in der Baubranche angeboten. Seit einigen Jahren wird das Bildungszentrum der Bauwirtschaft auch für die überbetriebliche Ausbildung im Dachdeckerhandwerk genutzt.

Aktionswoche Handwerk 28.08.-29.08.2018  
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