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HAUSZEITUNG DER SCHWEIZERISCHEN WAGONS- UND AUFZÜGEFABRIK AG, SCHLIEREN-ZÜRICH Nr. 4

3. Jahrgang

April 1957

Dispositionsplan Abteilung

Die D-Plan-Abteilung macht in die­ ser Nummer die Fortsetzung in der begonnenen Reportagenfolge über die Arbeitsgebiete unserer verschiedenen Abteilungen. Sie schildert uns, wie ein D-Plan entsteht und was unter dieser bei uns gebräuchlichen Abkürzung zu verstehen ist.

Teilansicht der D-Plan-Abteilung

Wenn der Verkauf seine Bemühungen für den Erhalt eines Auftrages erfolgreich abgeschlossen hat und der Lie­ ferungsumfang der bestellten Anlage in der Auftragsbestä­ tigung festgelegt ist, beginnt die Bearbeitung des Dispo­ sitionsplanes. Die Auftragsbestätigung, ergänzt durch die technischen Beiblätter, gibt dem Planbearbeiter die ersten Richtlinien. Als Grundlage in der Ausarbeitung des Dispositionsplanes benötigt er Angaben über die Größe des Aufzugsschachtes und dessen Konstruktionsart (Mauerwerk, Beton, Eisen­ konstruktion usw.), er muß ferner Bescheid wissen über die Öffnungsrichtung der Schachttüren und die Anzahl und Höhe der vom Aufzug zu bedienenden Stockwerke (För­ derhöhe). Die im Bauplan vorgesehene Größe des Maschi­ nenraumes - in dem die Antriebs- und Steuervorrichtung für den Aufzug untergebracht ist - muß geprüft werden, und eventuelle Erweiterungsmöglichkeiten müssen abge­ klärt werden. Die Beschaffung dieser Unterlagen ist eine Aufgabe un­

serer D-Plan-Abteilung. Wir unterscheiden dabei drei ver­ schiedene Vorgehen, je nachdem ob es sich um einen Auf­ zug für einen Neubau, um den Einbau eines Aufzuges in einen bestehenden Bau oder um den Umbau eines beste­ henden Aufzuges handelt. Für Aufzüge in Neubauten erhalten wir vom Architekten Baupläne, aus denen die benötigten Angaben ersichtlich sind. In vielen Fällen erstellen wir Projektpläne, nach denen der Architekt die Abmessungen in seine Baupläne über­ nehmen kann. Für einfache Aufzugsanlagen stehen dem Architekten bei der Projektierung außerdem unsere Nor­ malpläne und die Maßtabelle im Baukatalog zur Verfügung. Neue Aufzüge in bestehenden Bauten, in denen noch kein Aufzugsschacht vorhanden ist, erfordern in der Regel eine Maßaufnahme am Bau. Für den Umbau von bestehenden Aufzügen muß in je­ dem Fall eine genaue, detaillierte Maßaufnahme gemacht werden. Ein eventuell vorhandener alter Dispositionsplan erleichtert diese Arbeit, kann sie aber nicht ersetzen, da an


den Bauten während der Bauzeit manchmal Veränderungen vorgenommen werden, die in den Plänen nicht nachge­ tragen sind. Maßaufnahmen Bei Maßaufnahmen für neue Aufzugsanlagen, die in be­ reits bestehende Gebäude ohne vorhandenen Aufzugs­ schacht eingebaut werden sollen, sind einige Vorbereitungs­ arbeiten erforderlich. Innerhalb des Raumes für den neu zu erstellenden Aufzugsschacht muß in jedem Stockwerk ein Loch gespitzt oder ausgesägt werden, durch welches nach­ her die Senkelschnur durchgelassen werden kann. Da es sich bei solchen Bauten meistens um bewohnte Häuser handelt,

Maßaufnahme im Treppenhaus für Einbau eines Aufzugs

Für den Umbau von bestehenden Aufzugsanlagen sind genaue Vermessungen im Maschinenraum vorzunehmen

müssen die Bewohner avisiert werden, damit wir Eintritt in die Wohnungen oder Büros erhalten. Mittels Senkels, Maßbandes und Meters werden alle Vorsprünge bestehen­ der Mauern genau festgelegt und aufgezeichnet. Durch das Senkelloch wird auch das Maßband geführt, um die Etagen­ höhen möglichst genau festzustellen. Je nach der Situation der Aufzugsanlage müssen auch weitere Partien der näheren Umgebung, des Daches und der Kellerräumlichkeiten aus­ gemessen werden. Bei Aufzugseinbauten im Treppenhaus, dem sogenannten Treppenauge, müssen die Abmessungen mit mehreren Senkeln gleichzeitig und eventuell mit einer Schachtlehre vorgenommen werden. Für den Umbau von bestehenden Aufzugsanlagen - alte Schlieren-Aufzüge oder Fremdfabrikate - muß eine genaue, detaillierte Maßaufnahme gemacht werden. Das vorhan­ dene Material, das wieder verwendet werden soll, ist in bezug auf seine Lage im Schacht und Maschinenraum genau einzumessen und auf seine Verwendbarkeit in der neuen Disposition zu prüfen. Die Maße für alle neu zu lie­ fernden Bestandteile müssen ermittelt werden, soweit eine Anpassung an bestehende Gebäude- oder Aufzugsteile er­ forderlich ist. Maßaufnahmen dieser Art setzen gute Kennt­ nisse im Aufzugsbau und im Baufach voraus, denn nicht selten haben wir neben den Angaben für den Aufzug auch diejenigen für die baulichen Umbauarbeiten zu erstellen. Wie wird nun eine Maßaufnahme an einem bestehenden, zum Umbau bestimmten Aufzug ausgeführt? 26

Die Aufzugskabine, mit der der ganze Schacht abgefah­ ren werden kann, dient uns in diesem Falle als Transport­ mittel für die Vermessungen. Zu diesem Zweck wird der elektrische Türkontakt überbrückt und die Kabine so weit abgelassen, daß das Kabinendach - das uns als Standfläche im Schacht dienen soll — betreten werden kann. Hierauf wird die Schachttüre von innen her verriegelt, womit der elektrische Stromkreis wieder geschlossen ist und der Ka­ binenführer seine Fahrten genau nach den Anweisungen des auf der Kabine Stehenden ausführen kann. Diese Fahr­ ten gehen nur stufenweise vor sich, denn jetzt müssen auf allen Stockwerken die Schachtmaße, die Führungsschienen­ befestigungen, die Schienenstöße, das Gegengewicht, die Mauerabsätze, bauseitige Leitungen und was sich sonst noch

Auf dem Dach der Kabine wird der Schacht abgefahren und vermessen

im Schacht befindet, ausgemessen und skizziert werden. An­ schließend werden Etagenhöhen, Überfahrtshöhe, Schacht­ tiefe und die Maße des Maschinenraumes aufgenommen. Die Vermessung des Schachtes kann sowohl eine staubige wie auch gefährliche Angelegenheit sein. Aufzugsschächte liegen nicht im Arbeitsbereich der Putzfrauen, und die Ver­ schmutzung kann daher oft dementsprechend groß und bei der Maßaufnahme unangenehm sein. Die gefahrvolle Seite der Vermessung liegt darin, daß das Gegengewicht in der der Kabine entgegengesetzten Richtung fährt, wir ihm da­ her auf halber Fahrt im Schacht begegnen werden und des­ halb keinen Teil unseres Körpers über das Kabinendach hinausragen lassen dürfen. Eine weitere Gefahr ergibt sich bei großen Schächten und verhältnismäßig kleinen Kabinen. In solchen Fällen kann zwischen Kabine und Schachtwand ein Hohlraum bis zu einem Meter Breite und 15-20 Meter Tiefe vorhanden sein, und man wird sich bei solchen Situa­ tionen hüten, sich zuviel Bewegungsfreiheit zuzumuten. Die nicht immer angenehme, gefahrenvolle Vermessungs­ arbeit hat auch ihre schönen Seiten. Es ist eine Genugtuung für den Planbearbeiter, aus all den vielen Maßen und Skizzen, die er persönlich aufgenommen hat, einen komplet­ ten Plan zu schaffen, der nachher auch andern Abteilungen als Grundlage dienen kann. Interessant sind die alten An­ lagen für den Vermesser oftmals auch in technischer Hin­ sicht, stammen sie doch teilweise aus den Anfangsstadien der Entwicklung im Aufzugsbau. (Fortsetzung S. 31)


Plastik — das Material unseres Jahrhunderts Die neu-zeitlichen Kunststoffe gewinnen auch in unserer Produktion immer mehr an Bedeutung. Der nachfolgende Artikel will einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Arten, Eigen­ schaften und Merkmale geben und ist im Heft so plaziert worden, daß er leicht herausgenommen und als orientierende Unterlage aufbewahrt wer­ den kann.

Was ist eigentlich Plastik, und woraus wird es hergestellt? Plastik ist ein künstlich verfertigtes Material wie etwa Glas oder Keramik, doch unterscheidet es sich von diesen dadurch, daß es auf organischen Substanzen basiert, welche durch chemische Vorgänge aus einfachen chemischen Ein­ heiten aufgebaut und durch mechanische Vorgänge geformt werden, bis sie uns, die Verbraucher, in vielgestaltiger Form erreichen. Anfänglich bediente man sich der Plastikstoffe oder Kunststoffe vor allem als Ersatz für teurere Produkte, aber heute werden sie selbst als wertvolle Konstruktionsmateria­ lien anerkannt, deren Eigenschaften diejenigen der ur­ sprünglichen Materialien, wie Holz, Metall, Gummi, Glas, Leder usw., in vieler Hinsicht weit übertreffen. Die Anfänge des modernen Plastiks gehen auf die Jahre 1865 in England und 1868 in Amerika zurück, und zwar auf die Suche nach einem Ersatz für Elfenbein. Doch seine eigentliche, stark beschleunigte Entwicklung verdankt es der Materialknappheit des zweiten Weltkrieges, und heute kann niemand wissen, mit was für einem ganz neuen Plastik­ material diese in der ganzen Welt verbreitete Milliarden­ industrie uns morgen überraschen wird. Alle Kunststoffe gehören einer der beiden Kategorien «thermofest» (TF) oder «thermoplastisch» (TP) an. Thermofest werden alle diejenigen genannt, die, wie z. B. «Bakelit» oder «Resofil», bei Erwärmung nicht wieder formbar wer­ den, während die thermoplastischen, wie z. B. «Celluloid» oder «Plexiglas», bei Erwärmung wieder weich und formbar werden. Den thermofesten Materialien können Zusätze von Bindemitteln, wie z. B. Holzmehl, Gewebe- und Papier­ schnitzel, Asbest, Glasgewebe usw., beigesetzt werden, wo­ durch ihre Festigkeit noch beträchtlich erhöht wird. Eine Eigenschaft der Thermoplaste ist es, daß sie durch Bei­ mischung von «weichmachenden» oder «hartmachenden» Zusätzen in jede gewünschte weichere oder härtere Form gepreßt oder gespritzt werden können. Abgesehen davon, daß also alle Kunststoffe in allen ver­ schiedenen Graden von Weichheit oder Festigkeit auftreten, können ihnen auch sämtliche Farben der Farbenskala bei­ gemischt werden. Es ist deshalb unmöglich, daß wir Laien alle Plastikfamilien voneinander unterscheiden können. Ja selbst der Chemiker kann dies oft nur mittels komplizierter wissenschaftlicher Methoden. Immerhin sollten wir uns die wichtigsten Merkmale der Hauptfamilien merken, so daß wir möglichst oft wissen, welche Eigenschaften und Reak­ tionen wir von einem Plastikerzeugnis erwarten dürfen, d. h. auf welche Weise es uns in Industrie und Haushalt am besten dienen kann. Kurz gesagt, hat Plastik als Werkstoff den Vorteil, daß es sich für die Massenfabrikation von Teilen mit komplizierten Formen sehr gut eignet. Dazu kommen Dauerhaftigkeit,

relativ niedrige Herstellungskosten, vielfältige und unver­ wüstliche Farben. Der Hauptnachteil aller Thermoplast­ materialien ist hingegen ihre Temperaturempfindlichkeit. Bei Temperaturen unter o° C werden sie spröde und brü­ chig, bei Temperaturen von mehr als etwa ioo° C werden sie weich und verlieren ihre Form. Dieser Nachteil wird jedoch durch die ständig fortschreitende Forschung sukzes­ sive reduziert. In der untenstehenden Darstellung ist die Fabrikation eines Plastikartikels vom Rohmaterial bis zum Verbrauchs­ gut schematisch dargestellt. Das Schema ist stark vereinfacht und zeigt nur die hauptsächlichsten Punkte des Fabrikations­ ablaufs. Balk Erdöl Kohle Wasser HuFt „

Rohstoff

Chemisches UmFormen ■■ Wärme Bruck Katalysatoren

/

Pulver

Gross-Betriebe z.B. - CIBA, Bayer,

DuPont, BSAF, ICI

\

Flocken Flüssigkeiten

Veredeltes Rohmaterial

\^Körner/

z.B. ■ Micofil, Novoplast; Jsotawerk, Weidmann, Suhner; Gémateile, Viscose, Etektrana

Mechanisches UmlormenMischen Spritzen

Hessen Walzen

ffSioSb P/atfen \ Bohre,

V

E

Fasern

Schneiden

Spritzer

Bohren

Streichen

ff

B

R

A

U C

H

E

R

Die ungezählten Plastikartikel, denen wir täglich begeg­ nen, gehören fast alle den etwa 15 Hauptfamilien an, die wir jetzt kurz beschreiben wollen. Die Photos zeigen Vertreter jener 6 Familien, die für Schlieren die größte Bedeutung haben. Die angegebenen Jahreszahlen geben Aufschluß dar­ über, wann der betreffende Kunststoff auf dem Markt er­ schien. Diese Liste wird uns zeigen, wie sehr wir im Haus­ halt, im Sport und in der Industrie von den Plastikmateria­ lien abhängen. Zellulose: 1865, «Celluloid», «Rayon», «Viscose», «Cementit». Dieses erste Plastik, mit dem eigentlichen Namen Zellu­ losenitrat, hat die Kinoindustrie und die sehr wichtige Viskose-Kunstseideindustrie möglich gemacht. Weitere Ver­ wendung findet es für Haushaltartikel, Brillengestelle, Lack usw. Dieses Thermoplast (TP) hat jedoch den Nachteil, daß es leicht brennbar ist. Dieser Nachteil wurde allerdings 27


Name

in den zwanziger Jahren durch die Anwen­ dung von Zelluloseacetat stark reduziert (z. B. Sicherheits-Kinofilm). Organisches Glas: 1930, «Plexiglas», « Perspex », «Lucite», «Orion», «Plexigum», «Dentakryl». Die Haupteigenschaften dieses Akrjlharcßs (TP) sind, daß es flexibel, splitterfrei, klarer und leichter ist als Glas, was zuerst für den Flugzeugbau sehr wichtig war. Ferner wird es für Kunstfasern und als Grundmaterial für Zahnprothesen verwendet. Kunstgummi: 1937, «Buna», «Neoprene». Der Kunstgummi (TF) ist dem Naturgummi an Scheuerfestigkeit nicht überlegen, dafür aber ist er öl- und säurebeständig. Er wird gebraucht als Schaumgummi und für Dich­ tungen, Schläuche usw. Polyesterharz 1940, «Terylene», «Dakron», «Mylar», «Fiberglas», «Vetresit». Dieses neue Plastikmaterial (TF) hat sich bis jetzt in 3 Hauptgebieten bewährt : Textilien, Elektroindustrie und kombiniert mit Glas­ gewebe für Autokarosserien, Fischerboote, Verschalungen usw. PTFE: 1943, «Teflon», «Fluon». Dieses hochgezüchtete Material mit seinen beinahe unglaublichen Eigenschaften, das säure- und temperaturbeständig (— 1800 C bis 2 5 o° C), zäh, hochflexibel und friktions­ arm ist, hat den Namen Polytetrafluoräthylen (TP). Skilaufflächen mit einem dünnen Überzug aus diesem Material brauchen nicht mehr gewachst zu werden und gleiten per­ fekt bei jedem Schnee. Silikon: 1943. Silikon wird hauptsächlich als Zusatz ge­ braucht und hat die folgenden verblüffenden Eigenschaften: Es verhindert die Schaum­ bildung in Getriebeöl, macht Lack komplett wasserdicht, ist ein wärmebeständiges Dich­ tungsmaterial für Turbinenteile, eine hoch­ wertige Wicklungsisolation für speziell hohen Temperaturen (bis zu 2000 C) aus­ gesetzte Motoren, oder es bewirkt, daß Öl innerhalb eines großen Temperaturbereiches die gleiche Dicke beibehält. Epoxyharz 1946. «Araldite», «Epophen», «Rezolin» (TF). Hier handelt es sich um eine der neuesten Hauptfamilien, die als Klebestoff, Lack oder Ausgußmasse Verwendung findet. Flug­ zeugflügel- und Rumpfverkleidungen wer­ den mit Vorteil damit aufgeklebt statt auf­ genietet. M. Rutherfoord

Schutzmarken

Bakelit

Phenolharz x9°9 Hartpapier

«Bakelite» « Resoform » « Resocel » «Textolite» « Formica »

Eigenschaften

Merkmale

Kunstharz TF Sehr gut preßbar Schlagfest Sehr gut verstärkbar Halb so schwer wie Aluminium

Dunkle Farbtöne Formfest Grober Bruch (wie bei Grauguß)

Kunstharz TF Nicht leicht preßbar Sehr schlagfest Verstärkbar Geruchfrei Weniger brüchig als Phenolharz

Hellere Farbtöne Formfest Bruch feiner als bei Phenolharz

Thermoplast TP Harte und weiche Arten Zäh Chemisch stabil Gute elektrische Eigenschaften Leicht preßbar

Alle Farben, inkl. transparent Glanzoberfläche Zäh

Thermoplast TP Sehr leicht spritzbar Gute elektrische Qua­ litäten Eher spröde; aber schlagfeste Ausfüh­ rung auch möglich

Leuchtende Farben Glanzoberfläche Alle Farben, inkl. glasklar Formfest Heller Klang beim Schlagen

Thermoplast TP Zäh bis unzerbrechlich Sehr gute elektrische Eigenschaften Billig Leichtester Kunststoff Ys des Gewichtes von Aluminium Lärmfrei (Haushalt)

Pastellfarben, eher milchig Transparent Flexibel Sehr zäh

Thermoplast TP Gut spritzbar Braucht keine Schmierung Gut bearbeitbar

Alle Farben, meistens aber weiß Sehr zäh

Hartgewebe « Resofil »

« Celeron » « Canevasit »

Bakelit

Aminoharz Karbamidharz 1928

« Resamin » « Ornamin » « Melopas » « Ultrapas »

Melamin­ harz 1939

PVC

Polyvinyl­ chlorid Ï930

« Soflex » « Novodur » « Igelit » «Plastoflex» «Novosit» « Isoflex » « Vinidur»

Styrol

Polystyrol 1936

« Styron » « Kleestron » « Lustrex » «Tro litui»

Weichplastik

Polyäthylen 1938 Polythene

« Novothene » «Alkathene » « Lupolen » « Althen » « Isolen »

Nylon

Polyamid 1938

«Nylon» « Perlon » « Igamid » « Grilon » «Resinject»


Industrie

ri A ,1

at/

VERWENDUNGEN

Spulenkörper Klemmplatten Zahlreiche Teile für Apparate Panzerpreßstoff

Haushalt

Telephonapparate Mehrfachstecker Radiogehäuse Tablare Schalter, Geräte

Unzerbrechliches Geschirr Kugelschreiber, Zahlreiche Teile für Apparate und Geräte

Drahtisolation Installationsteile Isolierschlauch Bindemittel für Sicherheitsglas Schutzschürzen

turni■§H

Kunstlederetui Bücherumschläge Tischtücher Regenmäntel

Durchsichtige Verschalungen Dosen, Linsen Apparateteile und Deckel

Besteck, Dosen Küchengeräte Spielzeug Zahlreiche Teile im Haushalt

Isolation für Hochspannung und Hochfrequenz Verpackungen Rohrleitungen

Saftpresse Quetschflaschen Beutel, Säcke Eimer, Becken Küchengeräte

Lagerbüchsen Zahnräder Teile für mechanische und elektrische Geräte

Strümpfe, Socken Bürsten Textilien Sportartikel Bergseil, Fallschirm

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Der^ erste Gelen ktr olleybu s’ der Schweiz!afi. Der Wunsch nach Vergrößerung der Kapazität der Pneu­ fahrzeuge der öffentlichen Verkehrsbetriebe hat in den mei­ sten Ländern eine ganze Anzahl von neuen Konstruktionen gebracht. Es sei hier nur auf die verschiedenen Ausfüh­ rungen von Doppeldeckern, Eineinhalbdeckern und Ge­ lenkwagen hingewiesen. Bevor Schlieren die Konstruktion eines dieser Fahrzeuge begann, wurde in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus verschiedenen Verkehrsbetrieben, ins­ besondere derjenigen aus Zürich und Winterthur, nach der zweckmäßigsten Lösung für unsere schweizerischen Ver­ kehrsverhältnisse gesucht. Es mag als seltsam erscheinen, daß die Schweiz andere Lösungen braucht als die Nachbar­ staaten. Wenn hier nur ein paar grundlegende Unterschiede festgehalten werden, so existieren noch verschiedene spe­ zifisch schweizerische Forderungen, die an ein öffentliches Verkehrsmittel gestellt werden, die hier aber nicht weiter diskutiert werden können. Es sollen hier nur jene Punkte zur Sprache kommen, welche die Konstruktion des neuen Gelenktrolleybusses weitgehend beeinflußten : Die Gebrauchsdauer der Pneufahrzeuge der Verkehrs­ betriebe in der Schweiz beträgt 20 bis 25 Jahre, im Gegen­ satz zum Ausland, wo sie ihren Dienst im allgemeinen nur 7 bis 10 Jahre versehen. Die Schweiz hat in beinahe allen Städten Linienverkehr mit großen und langen Steigungen bis zu 10 Prozent. Die Personallöhne sind entsprechend tmserem Lebens­ standard relativ hoch. Die englische Arbeitszeit ist durch die schweizerische Gesetzgebung in den Werkstätten nicht möglich, so daß die größte Verkehrsspitze über Mittag entsteht. Diese Frequen­ zen sind, in Prozenten ausgedrückt, im allgemeinen höher als die maximalen Spitzen im Ausland. Das Schweizer Publikum will auch zur Zeit des Spitzen­ verkehrs sofort und fahrplanmäßig befördert werden und steht nicht, wie beispielsweise in England, geduldig Schlange, bis vielleicht der vierte oder fünfte Bus genü­ gend freie Plätze bietet. Alle diese Unterschiede gegenüber dem Ausland sowie eine große Zahl betriebsinterner Bedürfnisse der Verkehrs­ betriebe ergaben für Linien mit durchschnittlich guter Fre­ quenz und hohen Spitzen als das zweckmäßigste Fahrzeug für den schienenfreien Verkehr nur den Gelenktrolleybus mit zweiachsigem Antrieb, der die schweizerischen Bedürf­ nisse ganz zu befriedigen vermag. Kurz zusammengefaßt, weist dieses Verkehrsmittel folgende Vorteile auf: Der Gelenktrolleybus kann mit dem billigsten und zudem schweizerischen «Triebstoff», der Elektrizität, betrieben werden. Durch größeres Platzangebot bis 50 Prozent bei gleichen Personalkosten wird eine Senkung der Betriebs­ kosten pro Kilometer bis zu 40 Prozent erreicht. Diese Tat­ sache kann zur Verbesserung der Rentabilität der Verkehrs­ unternehmungen Wesentliches beitragen. Der Gelenktrolleybus gestattet eine bessere Dienstzeit­ einteilung und damit für das Personal günstigere Freizeit­ verhältnisse. In den Spitzenzeiten werden mit weniger Personal gleich viel Passagiere oder mit gleich viel Personal mehr Passagiere befördert werden können. Diese Konstruktion bietet den Passagieren höheren Kom­ fort, da ein größeres Sitzplatzangebot vorhanden ist. Be­ sonders angenehm dürfte ferner die Frischluftheizung im Winter und die automatische Lüftung im Sommer emp­ funden werden. 30

Der Chauffeur fährt den Gelenktrolleybus genau gleich wie den bisher üblichen Elfmeter-Trolleybus und benötigt in allen Kurven weniger Raum als bei diesem. Die seitliche Sicht ist im Vergleich mit den bisher üblichen Typen ver­ bessert, da die Frontscheiben seitlich zurückgezogen sind. Durch die eingebauten zwei Motoren von zusammen 220 oder 280 PS Stundenleistung kann die Reisegeschwin­ digkeit, speziell bei Strecken mit Steigungen, erhöht und dadurch der Fahrplan auch im Spitzenverkehr eingehalten werden. Die Ausnützung dieser Leistung ist durch den zweiachsigen Antrieb in Verbindung mit dem großen Ad­ häsionsgewicht (82 % des Gesamtgewichtes) gewährleistet. Durch beliebige Anordnung der Türen (im Maximum 7 Stück) kann der Gelenktrolleybus allen Systemen des Fahrgastflusses angepaßt werden. Die Grundkonstruktion erlaubt den Einbau von Mon­ tageteilen verschiedener Ausführung, so daß in den meisten Fällen die bisher bei den Verkehrsbetrieben verwendeten Teile eingebaut werden können. Am Bau des ersten Gelenktrolleybusses der Schweiz - zu dem Schlieren die Gesamtkonzeption und konstruktioneile Arbeit geschaffen hat - haben auch die Firmen FBW (Chassis und Antriebsteile) und die Maschinenfabrik Örlikon (elek­ trische Ausrüstung) mitgewirkt. W. Ernst

V orschlagswesen Durch die Abwesenheit des Leiters des Vorschlagswesens wegen Militärdienstes ist in der Berichtsperiode in der Be­ handlung der Vorschläge eine Verzögerung eingetreten. An der einzigen Sitzung der Kommission wurden sieben Vorschläge angenommen und mit total 210 Franken prämiiert. Im ersten Rang steht Hans Seppi, Meister in der Abteilung Rolltreppenbau. Die vorgeschlagene Konstruktionsände­ rung wird die Rolltreppenstufen-Zentrierung vereinfachen. Die Idee verschaffte ihm eine Prämie von jo Franken. Auf der Liste der Prämiengewinner steht auch wieder Alois Böhm, Revolverdreherei. Für die Anfertigung von Wellen hat er eine Änderung im Operationsablauf vorge­ schlagen. Herrn Böhm wurde der reglementarische Anteil an der Jahresersparnis zugesprochen: eine Prämie von 40 Franken. Ein Rationalisierungsvorschlag für die Produktion wurde von Jacques Knobel, Einkauf, eingereicht und mit ßo Franken prämiiert. Ebenfalls ßO Franken erhielt Klans Strub, Spedition, für die Idee und Anfertigung einer Vorrichtung zum Abwikkeln der Papierbandagen. Ferner sind die Vorschläge folgender Mitarbeiter ange­ nommen und mit je 20 Franken prämiiert worden: Armin Egli, Aufzugsmonteur in Indien, für die vor­ geschlagene Änderung an einer Schaltung. W. Läufer, Bau­ wesen, Verbesserung in der Lagerung von Bauholz. Ernst Stäheli, Avor, Sprechhauben für die Telephonapparate in Zeichnungszentrale und Werkzeugausgabe.


DISPOSITIONSPLAN-ABTEILUNG (Fortsetzung)

Wenn die erwähnten Unterlagen über den baulichen Teil der Aufzugsanlage gesammelt sind, kann in der D-PlanAbteilung mit der Ausarbeitung der Disposition begonnen werden. Zu den in der Auftragsbestätigung und in den tech­ nischen Beiblättern angegebenen Maschinen, Apparaten und Ausrüstungsbestandteilen stehen dem Planbearbeiter Maßbilder zur Verfügung, die ihn über die Maße der zu verwendenden Bestandteile der Aufzugsanlage orientieren. Es stellt sich ihm nun die Aufgabe, in die gegebenen Maße des Aufzugsschachtes die Kabinen- und Türgrößen einzu­ passen, unter gleichzeitiger Berücksichtigung des Platz­ bedarfes für die Führungsschienen und deren Befestigungen, für das Gegengewicht, die Türverschlüsse, die Schalter und die weiteren benötigten Installationen. Für den Maschinen­ raum gilt es, die zweckmäßigste Aufstellung der Antriebs­ maschine und des Apparateschrankes zu finden. Der DPlan-Bearbeiter legt nun auch die benötigte Schachtgruben­ tiefe und Überfahrtshöhe fest, und er tragt diese in den Ver­ tikalschnitt des Aufzugsschachtes ein. Viele zur Ausrüstung der Aufzüge gehörende Einzelteile sind normalisiert worden, und der Planbearbeiter muß be­ strebt sein, diese Normteile zu verwenden, wo immer sich dazu Gelegenheit bietet. Eine sehr wichtige Angelegenheit ist auch die Einhaltung der vorgeschriebenen Normen für die Einrichtung und den Betrieb von Aufzugsanlagen, die hauptsächlich für die Sicherheit im Aufzugsverkehr auf­ gestellt worden sind. In der Schweiz sind diese Bestim­ mungen bereits in mehreren Kantonen in Kraft, und wei­ tere werden folgen. Wir sind bestrebt, auch dort, wo diese Bestimmungen noch keine gesetzliche Gültigkeit haben, unsere Anlagen diesen Vorschriften gemäß auszuführen. In vielen Ländern, nach denen wir Aufzüge exportieren, bestehen landeseigene Vorschriften. Gute Kenntnisse sämt­ licher Normen und Vorschriften sind deshalb Vorausset­ zungen für eine gute Planbearbeitung. Das Studium der Ventilation und Isolation des Maschi­ nenraumes darf nicht vernachlässigt werden. Je nach Art und Zweck der Anlage und des Gebäudes muß diesem Punkt große Aufmerksamkeit geschenkt werden. Sehr oft zeigen sich bei der Planbearbeitung Schwierig­ keiten, speziell bei der Gestaltung der Maschinenräume und deren Zugängen. Besprechungen mit dem Architekten zur Angleichung verschiedener Wünsche führen jedoch in der Regel zu einer für beide Teile befriedigenden Lösung. Nach Fertigstellung des Dispositionsplanes und der dazu­ gehörenden Sockel- und Türaussparungspläne werden diese dem Architekten zur Prüfung und Genehmigung zugestellt. Je nachdem werden noch Korrekturen erforderlich sein, oder der Plan wird vom Architekten ohne Änderung ge­ nehmigt. Nach der Genehmigung durch den Architekten dient der D-Plan anderen Abteilungen als Grundlage zur Erstellung der Detailpläne und Stücklisten, die für die Fabrikation der einzelnen Bestandteile, Apparate und Maschinen erforder­ lich sind. Auf der Baustelle wird der Maurer Schacht und Maschinenraum der Aufzugsanlage nach dem Dispositions­ plan erstellen, und später, bei der Montage des Aufzuges, ist es der Monteur, der den D-Plan zur Orientierung braucht. In der Erstellung einer Aufzugsanlage bildet daher der D-Plan eine Grundlage, die verschiedenen Abteilungen als Richtlinie und Informationsmittel in ihrer Arbeit dient. M. Welti

Emil Toggweiler

Oskar Derrer

Personalchronik Hans Dietrich, Meister, 25 Jahre Unser Jubilar Hans Dietrich, der am 8. März sein silber­ nes Arbeitsjubiläum feiern konnte, ist in Seengen am Hallwiler See aufgewachsen. Nach einer Schlosserlehre und Anstellung als Schlosser in Fahrwangen und Wildegg trat er 1929 in unsere Firma ein. Bis zum Jahre 1935 arbeitete er in der Abteilung Ka­ binen- und Türenbau. Als junger, lediger Arbeiter gehörte Herr Dietrich zu jenen Opfern der Krisenzeit, die ihren bis­ herigen Arbeitsplatz verlassen mußten. Im Jahre 1938 kam er aber wieder zurück nach Schlieren, und er betätigte sich nacheinander in den Abteilungen Lehrenbau, Flugzeugbau, Montage Flugzeugbau und Wagonsbau. Als Nachfolger von Meister Eberhard wurde Herr Diet­ rich im Jahre 1950 zum Meister der Abteilung Türenbau ernannt. Wir gratulieren Herrn Dietrich und wünschen ihm auch weiter Erfolg in seiner Arbeit. Emil Oeschger, Gestellbau In seinem 51. Dienstjahr übergab Herr Emil Oeschger am 25. März seinen Arbeitsplatz einem jüngeren Kollegen. Herr Oeschger hat mit seiner langen Tätigkeit in der Wa­ gonsfabrik unserem Betrieb eine seltene, anerkennenswerte Treue erwiesen. Als vierzehnjähriger Jüngling ist Emil Oeschger 1906 in die damals ebenfalls noch junge Wagonsfabrik einge­ treten. Es war ihm nicht vergönnt, einen Beruf zu erlernen, weil Lehrjahre für seine Eltern eine zu starke finanzielle Belastung bedeutet hätten. Herr Oeschger hat sich aber im Laufe der Zeit als gewissenhafter und exakter Arbeiter be­ währt, so daß ihm auch seinen Fähigkeiten entsprechende Arbeiten übertragen werden konnten. Als talentierter An­ reißer arbeitete er im Gestellbau, in den er vor über fünfzig Jahren eingetreten ist. Wir danken Herrn Oeschger auch hier für seine lang­ jährige Arbeit in unserer Firma. Die besten Wünsche be­ gleiten ihn bei seinem Übertritt in den Ruhestand. 31


Emil Toggweiler, Schmiede Auch in der Schmiede hat in Emil Toggweiler ein lang­ jähriger Mitarbeiter seinen Arbeitsplatz verlassen. In Birmensdorf hat Herr Toggweiler den Beruf eines Huf- und Wagenschmieds erlernt, und bei uns in Schlieren hat er während ganzen 48 Jahren in diesem Handwerk ge­ arbeitet. Mit einer Fertigkeit, hinter der wirklich die Er­ fahrung vieler Jahre liegt, hat er uns beim Photographieren gezeigt, wie feuriges Metall geformt wird. Den Hammer kann Herr Toggweiler zwar nicht mehr schwingen wie in jungem Jahren, denn bei einem Unfall erlitt er Schaden an seiner rechten Hand. Am Hammerwerk hat er aber seine Arbeit gemeistert bis zur Erreichung der Altersgrenze. Wir wünschen Herrn Toggweiler noch viele schöne Jahre auf seinem Keimet in Hedingen. Oskar Derrer, Werkzeugausgabe, elektrische Abteilung Nach mehr als siebzehn Dienstjahren hat Oskar Derrer Ende März seinen Arbeitsplatz in der Werkzeugausgabe der Elektrikerabteilung verlassen. Herr Derrer ist in Örlikon aufgewachsen und hat dort nach der Sekundarschule in der Maschinenfabrik seinen ersten Arbeitsplatz gefunden. Nach einer Anstellung bei der Telephonverwaltung zog Herr Derrer nordwärts, und während mehrerer Jahre hat er in Nürnberg und München gelebt und geschäftet. Herr Derrer ist ein Mann der Viel­ seitigkeit. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz widmete er sich dem Automobil und wurde Taxi- und Lastwagenchauf­ feur. 1939 ist er in Schlieren eingetreten und hat während der vergangenen Jahre im Magazin der Werkzeugausgabe der elektrischen Abteilung gearbeitet. Wir wünschen auch Herrn Derrer angenehme und ver­ gnügliche Tage im Ruhestand.

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Als Zeitstudienmann ist am 25. Februar Rudolf Oggin die Avor eingetreten. Am I. März konnten wir an Neueintritten notieren: Frau Antoinette Bachmann, Angestellte im Einkauf; Walter Sägesser, Werkmeister in der Versuchs Werkstatt; Felix Delvai, Ope­ rateur in der Lochkartenabteilung. Das TBW hat in Heiner Weichelt am 12. März einen neuen

Konstrukteur erhalten. Robert Wenger arbeitet als Ausläufer für das TBA. Fräulein Verena Kaiser arbeitet seit dem 15. März als Laborantin bei unserem Werkphotographen. In den Werkstätten Unsere Detailfabrikation hat im Berichtsmonat folgende neue Mitarbeiter erhalten : Detailschlosserei: Markus Burkhardt, Anton Rupf. Revol­ verdreherei: Tarcisio Licini. Auch verschiedene Abteilungen im Werkführerbereich Kastenbau haben Neueintritte gemeldet: Kastenbau: Serafino Formigoni. Blechschlosserei I: Giovanni Barcella, Karl Bauer, Benedetto Santuz, Eugen Schudel. Kabinenbau: Antonio Tessari. Türenbau: Antonio Luchena. Grobschweißerei : Arthur Müller. Montage Oberbau und Unterbau stellen an neuen Mit­ arbeitern vor : Montageschreinerei I: Horst Degenhart, Eduard Herzig, Arthur Ingold, Toni Räuber, Felix Telli. Montageschreinerei II: Fritz Burren, Jakob Nußbaumer, Werner Peter, Eduard Riedwyl, Kurt Scholl, Heinrich Sonderegger. Malerei I: Livio Corte Metto, Artidoro Folli. Malerei II: Gilbert Car­ tier, Wilhelm Hoitz, Ernst Lengweiler. Montageschlosserei: Francesco Gavasso. Veredelung: Donato Romano. Blech­ schlosserei II: Rudolf Seitz, Eugen Trost. In die Abteilungen Aufzugbau und Rolltreppenbau sind eingetreten : Windenbau: Carlo Cerchia. Rolltreppenbau: Alfred Storz. Räderfräserei : Gottfried Grenacher, Franz Mariti. Apparate­ bau: Margrit Markl, Marie Merz. Prüfstand: Bruno Emma, Willy Linder, Ugo Quarta. Apparategestelle: Hanny Keller. Windengehäusefabrikation: Walter Volimi, Hans Jutzeler, Arthur Nyffenegger, Ernst Werthmüller. In der Reparaturwerkstatt arbeitet Othmar Thonhauser neu, im Vorrichtungsbau Walter Lüscher. Für die Avor sind Karl Belser und Otto Meier, für das Terminbüro Ernst Stäubli und Dieter Stempfel neu eingestellt worden. Jakob Ammann arbeitet im Lager. Auch die Spedition stellt in diesem Monat neue Mitarbei­ ter vor: Georg Baumgartner, Werner Grimm und Hans Hagenbuch. Allen Neueingetretenen wünschen wir ein gutes Beginnen.

Vermählung Am 9. März hat sich unser Aufzugsmonteur Willy Suter mit Greti Kungle verheiratet. Wir wünschen beiden eine glückliche Zukunft.

Geburten

Schlieren

pp

Am 14. März konnten wir den neu­ ernannten indischen Deputy Director General vom India Store Department in London, Mr. K. C. Koshla, zu sei­ ner Antrittsvisite empfangen. Das Bild zeigt unsern Gast (Mitte) bei der Werkbesichtigung.

Am 10. Februar ist Eugen geboren worden, Sohn von Ernst Wenk, Montageschlosserei. Ewald War^echa, Monteur, konnte am 14. Februar die Geburt seines Sohnes Ewald bekanntgeben. Peter heißt der am 15. Februar geborene Sohn von Jakob Weißkopf, Montageschlosserei. Marlies wurde am 23. Februar geboren und ist die Toch­ ter von Josef Schibli, Dreherei. Pietro Bertona, Bauschlosser, wurde am 9. März Vater einer Tochter mit dem Namen Mirella. Für Johann Zgraggen war der 13. des Monats März ein Glückstag; es ist der Geburtstag seiner Tochter Esther. Wir gratulieren den Eltern herzlich und wünschen den kleinen Erdenbürgern eine schöne und glückliche Zukunft.

Profile for WAGI Museum Schlieren

Schlieren Nachrichten 1957 Nr 04  

Schlieren Nachrichten 1957 Nr 04

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