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Carpe Noctem Ballzeitung Schulball Klassisches und Sprachengymnasium „Beda Weber“ im Kurhaus Meran am Samstag, 26. Jänner 2013


Carpe Noctem Große Ereignisse haben meist einen großen Namen. Meist, aber nicht immer. Unser Ball zum Beispiel, der immer noch den schlichten Namen “Carpe Noctem” trägt, feiert dieses Jahr Geburtstag. Und nicht nur irgendeinen Geburtstag, sondern den ersten runden und zweistelligen, kurz, seinen 10. Geburtstag. Zu diesem Anlass wird der Kursaal glänzen, die Augen der Damen werden glitzern und die Krawatten der Herren (hoffentlich) sorgfältig gebunden sein. Tänzer und Ballerinas werden das Parkett unsicher machen, an den Tischen werden die werten Gäste plaudernd und lachend Delikatessen genießen. Rauschend oder auch berauschend wird dieses Fest bis in die Morgenstunden gefeiert und das Leben genossen werden. Doch viel Arbeit steckt hinter diesem eleganten und pompösen Spaß. Schon seit Monaten organisieren und planen die

SchülerInnen ihren Ball bis ins kleinste Detail. Nun, da der Ball vor der Türe steht, sind natürlich helle Aufregung und so mancher Stress vorprogrammiert. Die Wahl des schönsten Polonaisekleides und die Festlegung von Friseurterminen führten zu kleineren Streitigkeiten. Doch größtenteils fördern das gemeinsame Basteln der Dekorationsgruppe, die verzweifelte Suche nach exklusiven Glückstopfpreisen, das Austeilen der Flyer und das Austüfteln neuer Ideen die Gemeinschaft in der Klasse und auch zwischen den Maturaklassen. Trotz aller Mühe ist dieser Abend ein Höhepunkt in unserer fünfjährigen Schulkarriere und wir freuen uns über alle, die dieses Ereignis mit uns feiern. Wir wünschen Ihnen im Namen aller Maturanten einen unvergesslichen Abend, ganz im Sinne unseres Mottos: Carpe Noctem, nütze die Nacht!

Linda und Lisa im Namen der Arbeitsgruppe Ballzeitung

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Maturaklassen Schuljahr 2


n 5a | 5b | 5c 2012/2013

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Klasse 5a


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Die letzten Rennweg-Schafe Im fernen Jahre 2008 betraten wir die noch frischen Weiden des Humanistischen Gymnasiums „Beda Weber“ in Meran. Unsere Herde bestand aus 25 Schäfchen und wir alle waren voller Zuversicht, dass uns das Gras schmecken würde. Schon nach dem ersten Sommer, als wir von der Alm wieder zurückkehrten, kamen einige Veränderungen auf uns zu. Ein paar Schafe hatten ihre Meinung geändert und waren nun der Ansicht, das Gras sei auf anderen Wiesen eben doch schmackhafter. Bis zum dritten Jahr war dies ein Trend, denn es hatte den Anschein, als würden sich unsere Reihen mehr und mehr lichten. Dazu kam noch, dass wir, sehr zu unserem Unmut, auf eine andere Flur in der Galileistraße ziehen mussten. Im zweiten Jahr durfte ein Teil der Herde, nämlich alle griechischen Schafe, Richtung Süden nach Griechenland fahren. Unter der Leitung ihres Hirten Kollmann genossen sie eine Woche voller Sonne, Tempel und Tsatsiki, und noch immer erinnern sie sich gern an diese Reise. Die französischen und englischen Schafe dagegen entschieden sich ein Jahr später für den Norden, für Irland, das Land, in dem grüner die Gräser nie grünen. Ein Paradies für alle Schafe! Ihre Intensivsprachwoche war wahrlich intensiv. Auch sie kamen reicher an Erfahrung heim.

In unserem vierten Jahr auf humanistischem Boden war mehr los denn je. Vier Kameraden verließen uns. Auf der Suche nach Neuem in der Welt wollten sie weit, weit weg. Es trieb sie nach Amerika, nach Florenz und in die Karl-Wolf-Straße. Ihre Futterplätze blieben aber nicht leer: Drei vollwertige Mitschafe aus Bozen und aus der oben genannten, für Schafsohren gefährlich klingenden Straße wurden herzlich in die Herde aufgenommen. Allmählich schmeckte das Futter bitter, unsere Hirten schickten uns auf immer steilere Hänge, zum Glück gab es da auch wieder eine Alm. Nach einem kurzen, aber erholsamen Sommer kehrten wir ein letztes Mal, etwas früher als gewohnt, an den Rennweg zurück und vernahmen zu unserer Freude, dass die Weide nicht mehr, wie eigentlich geplant, gewechselt werden musste. Die 16 zähesten Schafe zittern dieses Jahr vor der bisher größten Prüfung ihres Lebens. Mit bulimieartigem Lernverhalten, aber trotzdem auf dem Gipfel unserer mentalen Stärke und unseres Glaubens an Erfolg wollen wir auch die letzte Hürde meistern, um dann endlich auf ausgedehnteren Weiden grasen zu können. Diese werden vielfältig und sehr verschieden sein, genauso wie wir und unsere Interessen es sind.

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fünf a Patrick Aichberger Patrick hat zwar die beste Kondition und den kürzesten Schulweg, trotzdem kommt er chronisch zu spät. Während der Stunden spricht er kaum, er hält sein Sprachtalent lieber im Zaum. Beim Daten-Merken ist Patrick sehr gut, wegen einer misslungenen Frisur trägt er neuerdings Hut. Fußball spielt er in seiner Freizeit, da wird er es bringen noch weit. Bei der Matura ist er einer von vielen, das wird sich ändern, wenn wir ihn werden sehen bei Inter als Spieler.

Theresa Bonell Das Energiepaket namens Theresa erscheint jeden Morgen mit großem Getöse. Das geht meistens auf Kosten jener Schüler, die sich in den ersten Stunden in einem Zustand des Dreiviertelschlafes befinden und daher laute Geräusche unsäglich hassen. Während des fortgeschrittenen Schultages versucht sie ihre von Natur aus eher laute Stimme auf Flüsterniveau zu drosseln, und so strömt aus den hinteren Reihen ein anhaltender Redefluss. Auf diese Weise hat sie einen ausgefeilten Wortwitz entwickelt, der die mittlerweile komatös gewordene Klasse vor dem Abgrund rettet durch die Fähigkeit, sich aus jeder schwierigen Lage kunstvoll herauszureden. Ihre Nachmittage sind zum Bersten voll mit musikalischen und sportlichen Aktivitäten, wobei das Handy meistens ausgeschaltet bleibt. Darum haben die meisten sich bereits mit ihrem Anrufbeantworter angefreundet.

Katharina Dejori Katharina ist erst seit dem vierten Jahr an unserer Schule, doch hat sie schon viele Freunde. Mit ihrem Lachen und ihren großen, blauen Augen ist sie imstande, jeden zum Lachen zu bringen, ob man traurig oder zornig ist. Mit ihr fehlt nie der Spaß. Ihr Freestyle-Stil ist nicht zu übersehen. Sie liebt ihre Freizeit, wenn sie zu ihren Pferden fahren kann, und wenn sie mal traurig ist, dann spielt sie auch gern Schlagzeug, um sich abzureagieren. In der Früh kommt sie meistens 10 Minuten zu spät und verschlafen in die Schule, da sie jeden Tag mit dem Zug von Bozen herauffährt. Doch spätestens in der vierten Stunde wacht sie wieder auf und bringt Stimmung in die Klasse.


fünf a Benjamin Egger Benjamin, unser Austauschschüler aus dem fernen Ultental – der Spitzname „Ultimo“ passt jedoch nicht, wenn es um Pünktlichkeit, Ordnung, Verlässlichkeit oder Engagement geht. So verteidigt der zukünftige Anwalt tapfer die Anliegen der Klasse (was wohlgemerkt für Klassensprecher eher eine Seltenheit ist). Da er Mitglied des Weißen Kreuzes ist, trägt sein schicker VW Polo, mit dem er die Kameraden sicher von Ort zu Ort chauffiert, natürlich die Farbe Weiß. Wurde einmal eine Hausaufgabe unerwartet „vergessen“, so ist unser Benjamin erneut der Retter in der Not. Trotz einiger Kommunikationsschwierigkeiten (Ultner) ist er der Ansprechpartner für jeden.

Marta Gail Marta Gail ist geil! Sie hat viel Style. Ihre Nägel macht sie mit einer Nagelfeil! Von unserer Klasse ist sie nur ein Teil, sie schoss in unsere Herzen einen Pfeil. Wir mögen sie gerne, weil sie hat einen süßen Smile.

Andrea Hofer An unserem ersten Schultag betrat ein schüchternes Mädchen die Klasse. Bald stellte es sich heraus, dass es Andrea aus dem Passeiertal war. Gespannt darauf, wie man das bekannte passeierische „Hou“ benützt, wurden wir enttäuscht, denn in Andreas reichem Wortschatz gibt es dieses Wort nicht. Während des Unterrichts ist sie hoch konzentriert, ehrgeizig und sehr ordentlich – ihre Mitschrift ist die Perfektion in sich. Ihr Talent in den Naturwissenschaften konnte sie nicht lange vor uns verbergen und deswegen unterstützen wir sie sehr in ihrer Entscheidung, Medizin zu studieren. Ihre wahre Begabung und Begeisterung jedoch ist das Klettern. Nirgendwo fühlt sie sich wohler als hoch in den Höhen, sie will immer höher klettern.

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fünf a Philipp Karbacher

Philipp ist ein Meister darin, während des Unterrichts unbemerkt die Zeitung zu lesen. Das hält ihn aber nicht davon ab, trotzdem dem Lehrer zuzuhören, was ihm als Wiederholungstäter eine gewisse moralische Rechtfertigung gibt. Das Lesen ist eben seine Leidenschaft, darauf zu verzichten fällt ihm schwer. Und wenn er einmal das Buch beiseite legt, so findet man ihn in einer Kletterhalle oder irgendwo in den Südtiroler Bergen. Immer wieder beeindruckt er durch sein Fachwissen in Politik, Geschichte und ganz besonders in Philosophie (mit seiner Haarpracht erinnert er mich an den Schnauzbart Nietzsches). Zu Scherzen ist er immer aufgelegt, meistens sobald er die Zeitung fertig gelesen hat. Durch sein selbstsicheres Auftreten scheut er sich nie, seine Meinung offen kundzutun. Was ihn ganz besonders auszeichnet, ist seine Pünktlichkeit – Zitat Philipp: „Regelmäßiges Zuspätkommen ist auch eine Form der Pünktlichkeit.“

Silvia Knoll Auch wenn Silvia „nur“ die ersten zwei Jahre unsere Klassensprecherin war, war sie auch in den restlichen drei stets eifrig beim Organisieren aller möglichen Aktivitäten unserer Klasse zur Stelle. In diesem Jahr beteiligt sie sich fleißig im Ballkomitee und ist darum bemüht, dass bei unserem Schulball alles super läuft. Ihre Freizeit, und öfters auch ihre Schulzeit (die Schulleistungen leiden darunter aber nicht) verbringt sie mit Pferden; am liebsten aber mit ihrem eigenen Pferd „Solisco“, mit welchem sie schon mehrere Wettkämpfe bestritt und zudem auch gut abschloss. In ihrer jetzigen Zukunftsplanung steht nicht eine Laufbahn an einer UNI an erster Stelle, sondern sie will eine Ausbildung zur Berufsreiterin absolvieren.

Hans Jakob Leiter Prossliner Seit dem letzten Jahr ein Wahl-Florentiner, ist er ein kluger, charmanter Maturant und heute bereits ein Börsenspekulant. Die Schule besucht er mit Krawatte und Jackett, wir Klassenkameraden finden ihn adrett. Stets verhält er sich wie ein Graf, im Unterricht aber ist er nur manchmal brav. Dass er etwas Besonderes ist, sieht man auf den ersten Blick, Hansi, für deine Zukunft wünschen wir dir viel Glück!


fünf a Silvia Mayr

Eine NeusprachlerIN ist sie mit Leib und Seele und übertrifft manchmal sogar Frau Professor Thuile in ihrer feministischen Begeisterung. Mit Notendurchschnitt 9 zog sie letztes Jahr nach Amerika und verbrachte ein ganzes Jahr dort, fern der „Elite“. Silvias Stärken in der Schule sind die Sprachen: Italienisch, Deutsch, Französisch, Englisch, nun auch mit amerikanischem Akzent. Wenn sie gerade nicht in der Schule sitzt, lernt oder im Schultheater auftritt, singt sie, spielt Klavier und tanzt, von Hip-Hop bis zu Chearleading. Mit einem Lächeln in ihren schokoladebraunen Augen geht sie offen auf Menschen und Erfahrungen zu und versagt dabei niemandem ihre Hilfe. Wir alle sind froh, sie nach ihrem Auslandsjahr wieder in unserer Mitte zu haben.

Tommy Müller

Unser Physik-Genie Tommy ist der Einzige in der Klasse, der Alltagsphänomene so zu erklären vermag, dass sie nicht jeder versteht. Als Beispiel eines progressiven Individuums sitzt er in der Klasse am Laptop anstatt am klassischen Schulheft und kann so manchmal weiterhelfen, wenn sich Grenzen im scheinbar grenzenlosen Allgemeinwissen der Lehrer bemerkbar machen – Wikipedia sei Dank . Doch der Frühaufsteher (5.00 Uhr – selbst die Ultner schlafen zu dieser Tageszeit noch) ist nicht nur Vollblutphysiker, nein, er widmet sich in seiner Freizeit auch seinen Lieblingsbeschäftigungen: Karate und Mountainbiken. Jedes Jahr war er fleißig als Techniker am Musischen Abend beteiligt, doch konnte er auch mit seinem Schauspieltalent überzeugen. In all seiner Hektik findet er noch Zeit für ein weiteres Hobby: das Tanzen. Wir wünschen Tommy viel Erfolg für seine Zukunft und hoffen, dass er als angehender Physiker dem Higgs-Teilchen auf die Spur kommen und diesem weitere, für die Menschheit relevante Informationen entlocken wird.

Philipp Ragazzi

Durch rötliche Haare und Sommersprossen fällt Philipp gleich auf unter seinen Genossen. Immer hilfsbereit und aufmerksam, aber weh, jemand fasst seine Haare an! Tritt man dann auf seine Schuhe, verliert er vollkommen die Ruhe. Trotzdem wird er von allen gemocht, Zug gewechselt hat er doch. Nun kann er die Griechen mit seinen Späßen amüsieren, während Lehrer durch seine Fragen oftmals die Geduld verlieren. Bei Mädchen erzeugt der eifrige Turner wegen seinen Muskeln großes Bewundern. Unter den Jungs hingegen ist mancher neidisch, dabei ist Philipp auch noch so stylish! Wir sind sicher, er wird es im Leben weit bringen, dafür wünschen wir ihm von Herzen gutes Gelingen. Dass sich unsere Wege trennen müssen, ist schade, aber wir sehen ihn bestimmt bald wieder… Bei der nächsten Olympiade?

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fünf a Denny Staschitz Für viele Eltern wäre Denny wohl der Traumsohn und ein Beispiel für ihre eigenen Kinder. Er ist unabhängig, sympathisch, kommt mit jedem gut aus und schwärmt für vieles. Im Laufe der fünf Schuljahre änderte er häufig seine Interessen; er begeisterte sich für Motorcross, Klettern und letzten Endes für das Segeln. Er überquerte auch schon den Atlantischen Ozean mit dem Segelboot und arbeitet in der Firma seines Vaters. Denny gehört zum neusprachlichen Teil der Klasse und seine Stärken sind die Bildung der grammatikalischen Formen und die sportlichen Leistungen.

Stefanie Stecher Stefanie, die Obervinschgerin, wohnt am Fuße der Churburg. Und als braunlockige Prinzessin wird sie bestimmt mal Chirurg(in). Ja, das ist‘s, was sie werden will, eine Vinschger Medizinerin. Gewöhnlich ist sie schrill und eine gute Schreiberin. Selbst dem Lessing, Schiller und dem Goethe, der deutschen Klassik Großen, stieg zu Kopf die Röte, denn sie bekam auch deren Rosen. Geprägt wird sie von ihrem Dialekt, als Einzige im Burggrafenamt, und denken, das tun allesamt: „Lob dem, der‘s checkt!“ Munch, Svetlana oder Einstein – die Kunst ist ihre Passion –, sie zieht sich alles rein, ganz nach ihrer eigenen Konzeption. Der Stefan, ihr Freund, fällt vor Stefanie nicht wegen ihrer Philosophie noch wegen ihrer Artillerie, sondern wegen – und das ist ihre Strategie – ihres Genies auf die Knie.

Marco Valente Marco „Ambivalente“ ist in der vierten Klasse zu uns gekommen. Anfangs etwas schüchtern, hat er sich aber doch bald eingelebt und zwischen Steffi und There seinen Platz gefunden, wo er sich auch sehr wohl fühlt. Einerseits ist er ruhig und zurückhaltend, andererseits aufgeweckt und energisch. Er ist ein guter Gitarrenspieler und ein sehr guter Sportler. In allem, was er tut, bemüht er sich sehr, ob in der Schule oder in seiner Freizeit. Marco ist ein sehr hilfsbereiter Mitschüler, auf den man sich immer verlassen kann und mit dem man auch immer wieder seinen Spaß hat.


fünf a Matthias Waldmüller Matthias, unser zukünftiger Stargitarrist – ich sehe ihn schon in ein paar Jahren: Schiebermütze auf dem Kopf, Bier in der Hand und Zigarre im Mund, Gitarre spielend auf dem „Strip“ in Las Vegas –, ist immer derart fesch und stilvoll gekleidet, dass man meinen möchte, er komme geradewegs von einem feierlichen Ball. Er gehört zwar nicht zu den Ruhebewahrern der Klasse, aber das gleicht er mit (kritischen) Kommentaren und humorvollen Witzen, die in der ganzen Klasse, aber vor allem bei seinen Banknachbarn für Heiterkeit sorgen, leicht aus. Die Zeit, die ihm nach dem Schulbesuch und der nötigen Erholung davon bleibt, nützt er, der Filmkenner, zum Chillen (neudeutsch für faulenzen) und für andere produktive Tätigkeiten. 1. Klasse, noch am Anfang unserer Karriere... Philipp R. spricht Frau Prof. Thuile an, die während der Deutsch-Schularbeit im Duden blättert: Frau Prof., lesen Sie gerne im Duden? Prof. Thuile: Ja, schon. Du nicht? Philipp R.: Nein, ich warte auf die Verfilmung! Prof. Thuile: Caesar schrieb ‚De Bello Gallico‘. Silvia Knoll: Der schöne Gallier?

us‘ Prof. Thuile: Übersetzt bitte ‚ades civibus omnib bus? Omni den Philipp R.: Ähm… Bürger steigt in (Ein paar Stunden später...) ii… Prof. Thuile: Tandem Augustus Caesar fines imper m? Tande dem mit jetzt r Caesa Fährt R: p Philip

Der 9. November ist der Gedenktag an die Pogrome der Reichskristallnacht. Philipp R. zu Prof. Thuile: Frau Prof., der Denny hat heute Geburtstag! Prof.Thuile zu Denny: Genau diesen Tag hast du dir ausgesucht! Tommy: Verwenden Sie beim Durchschnitt auch den Meridian? Prof. Kiem: WER ist denn das?

Prof. Bru Jojo ist g nner: Der era Ecke zurü de aus der ckgekehrt !

Prof. Kollmann: Genitiv von Freiheit? There: Die Freiheitlichen Prof. Brunner: Also zuerst Silvia, dann Matthias, dann – Moment, da kommt der Hausverstand nicht mehr mit!

Prof. Kollmann: ..In der Pinde Odars.. (eigentlich sagt man Ode Pindars)

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fünf a Prof. Thuile: Was ist das Alpha-Tier? Hansi: Das, was Griechisch kann!

en Sie gestern Benni: Herr Prof., hab ger eine Bank aus aubt? ute! Prof. Brunner: Nein, he

Prof. Kiem: Das ist ein kastrierter Hahn. Philipp: Dann kann er ja keine Eier mehr legen.

Prof. Rieger: bin so schön, ic Narzissmus: Ich h bin so toll, ic h bin der Anton aus Tirol.

meinen Prof. Thuile. Ich hätte mitgeben ug lze pie gss Kindern mein Lieblin können... nn hätten Sie ja den Da s: Matthia Duden schicken können.

mal Jojo: Wir könnten doch Luft die in versuchen, die Schule . gen en zu spr or wir Prof. Hölbling: Ja, bev ausziehen.

Prof. Gasser: Hier sind die Grünen mit ihrem Vogel...

Prof. Kiem: Ordnen, verloren, besser nicht geboren.

Prof. Thuile: 1985, da wart ihr noch nicht auf der Welt. Da war… Könnt ihr euch erinnern?

Prof. Hölbling: Kratsch-buuuum.

März. Die Klasse redet über Ghedafi, plötzlich unterbricht Philipp R. Frau Prof. Rossi: Philipp R.: Prof., Lei ieri ha visto „Punto diretta“? Prof. Rossi: No, è la puntata dopo Fabio Fossi? Philipp R.: Mi sembra di sì... Prof. Rossi: Ah! Interessante, e, hanno anche parlato della situazione in Nord Africa? Philipp R.: No. Prof. Rossi: Ah... Theresa in der Deutschstunde: Na wie?! BF steht für Blickfeld Deutsch? Ich habe immer gedacht, das heißt ‚Best Friend‘!

rüfung: Herr Theresa vor der Mathep Schuhe antreten, sie Professor, darf ich ohne sind nämlich sehr nass! ) ng in nassen Socken ab. (Theresa legt die Prüfu

Tommy: Navig avit: Er fuhr mit dem Schiff. Silvia K.: Ich ha b das mit schiffte überse tzt!

Prof. Windischer: Solche Handlungen sind im kommunistischen Gymnasium nicht angebracht.


fünf a Prof. Windischer: Was verstehen wir unter der Anamnesislehre? Nadine: Die Lehre der Wiedererinnerung Prof. Windischer: Und woran? Nadine: An… alte Zeiten? Prof. Windischer: Das klingt eher nach einem Matura-Klassentreffen als nach der Wiedererinnerung!

Schüler: Was ist noch mal die Euler‘sche Zahl? Prof. Eller: Die Euler‘sche Zahl, nun ja, ist, wie die Zahl Pi (ϖ), sehr lang – besser gesagt unendlich, weil sie nie aufhört. Schüler: Was ist das für eine Formel? Prof. Eller: Das ist ein langes, nerviges, mathematisches... Prof. Eller.: Ja, bei der Matura kommen auch so gebrochene Zeugsler.

Hans schaut sic h Zeitung mit Nagellackwerbu ng an. Prof. Windische r: unterrichten, al Lieber totalitär s mit den Dam en über Nagellack diskutieren. Silvia M. empört sich und droht aus dem Fenster zu springen. Prof. Windischer: Du willst aus dem Fenster springen? Gut, aber warte bitte auf den nächsten Lehrer, ansonsten muss ich zu viele Zettel ausfüllen.

Prof. Hölbling: Der Mörserstreifen; wenn jemand drückt: tu-tu-tuttuttu-tut.

Prof. Windischer: Wenn ihr da gena uer nachfragt, komme ich ins Schwimm en.

Prof. Windischer: Werdet nicht Lehrer, da braucht ihr einen Psychotherapeuten.

Prof. Gufler: Die Männer an dieser Schule sind artengesc hützt

Prof. Thuile: Wisst ihr, wie der Herr Banda mit Vornamen heißt? Alle: Bär!

Alle: Wir haben zu kalt! Prof. Windischer: Nein, es hat ja 20°C. Alle: Vorhin waren es nur 17! Prof. Windischer: Und dann bin ich gekommen!

(Brecht: Herr Puntila und sein Kne cht Matti) Matthias: Das gefällt mir besonder s! Prof. Thuile: Wieso? Hansi: Da steckt sein Spitzname drin ! Prof. Thuile: Wie? Puntila?

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Klasse 5b


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5B – Eine bunt gemischte Klasse mit Pep Trommelwirbel für eine dynamische und aktive (Master- und Muster-) Klasse, die in diesem Schuljahr in die Endrunde startet. Obwohl die Klasse aus den unterschiedlichsten Geistern zusammengesetzt ist – Superhirnen und Sport-Assen, Musikern und Sängern, Freunden und Helfern, Sozialisten und Kapitalisten, Mathematikern und Literaten –, meistern sie, trotz der vorprogrammierten Uneinigkeit bei jeglichen Abstimmungen, den Schulalltag in voller Harmonie. Nach fünf gemeinsamen Jahren mit Höhen und Tiefen wagen die 15 SchülerInnen, die den Dschungel des Lernens im unbarmherzigen Reich des Beda überdauert haben, den Sprung ins kalte Wasser: Matura ist angesagt. Manche werden sich freuen, die Schule hinter sich gebracht zu haben, andere werden vielleicht etwas nostalgisch auf die Zeit an der Oberschule zurückblicken, auf die Zeit, in der aus der spritzigen und frischen 1B im Jahre 2008 die heutige 5B wurde. In dieser Zeit lernte man einander kennen, Freundschaften haben sich entwickelt, man ist zusammen vom 14-jährigen Kindskopf zum persönlichkeitsstarken Erwachsenen geworden. Zu Beginn war die Klasse allerdings um einige Köpfe größer. Von 24 SchülerInnen waren‘s nach der 1. Klasse nur mehr 21,

nach einem weiteren Jahr nur noch 19, in der 4. Klasse nur noch 13. Heute besteht die Klasse aus 15 schlauen Köpfen und kann voller Stolz auf ihre Erfolge zurückblicken: Gesamtsieger beim Sportfest 2010, Teilnahme mehrerer SchülerInnen an Redewettbewerben mit guten Platzierungen, immer wieder Podiumsplatzierungen und Siege bei Sportmeisterschaften, Teilnahme an ChemieOlympiaden, Sprachenwettbewerben, Literaturwerkstätten. Was aber noch viel wichtiger ist und jedem/jeder SchülerIn ein Lächeln auf die Lippen zeichnet, ist die Erinnerung an die gemeinsamen Unternehmungen. Die wohl beste Erfahrung war die Intensivsprachwoche in Dublin, aber auch alle Ausflüge, sei es nach Verona, nach Trient, an den Gardasee oder außerschulisch nach Salzburg, stärkten die Klassengemeinschaft und machten immer großen Spaß. Ausflüge und Aktivitäten mit Frau Prof. Rabensteiner, einer Lehrperson, die der Klasse sehr ans Herz gewachsen ist, waren zudem noch etwas ganz Besonderes. Diese Erinnerungen werden sicher auch in Zukunft eine Bereicherung für jedes Mitglied der Klasse 5B bleiben, vor allem jetzt, da schon bald jeder seinen eigenen Weg gehen wird. Wohin, steht bei den meisten noch in den Sternen, bei manchen aber bereits im Terminkalender.

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Martin Blaas Ein junger, sportlicher, aber vor allem redegewandter Herr, der am liebsten Streifenpullis trägt und im Unterricht gelegentlich ein Nickerchen hält, sucht eine ihm sprachlich gewachsene Person, mit der er sarkastischhochgestochene Gespräche führen kann (ohne dass diese mit einem durch die Klasse gebrüllten „Chillts amol” enden) für gemeinsame Ausflüge zum Passerfritz. Ob die Person weiblich, männlich oder Mathelehrer ist, macht für das Redetalent Martin Blaas keinen Unterschied.

Katharina Maria Garber Eine große, blonde Skifahrerin, gebürtige und stolze Tschermserin, deren Hirn mehr Speicherkapazität für Songtexte hat, als Einsteins Hirn für Physik hatte, sucht einen standhaften Apfelbauer mit Modelmaßen, der, genau wie sie, den ganzen Tag mit Witzen um sich wirft, für jeden Spaß zu haben ist und bei Trash-Liedern aus den Achtzigern den Tanzboden rockt. Natürlich muss er auch GangnamStyle mögen, sonst läuft nix.

Lisa Gerstl Eine junge und engagierte Frau, die nicht aus dem Vinschgau kommt, aber trotzdem mit ihrem „K” nicht geizt, ihre Meinung stets vertritt und sich als Klassensprecherin durchzusetzen weiß, sucht einen Partner für gemeinsame philosophische und geschichtliche Diskussionen, wenn sie nicht gerade mit Jungschar, Theater oder Musik beschäftigt ist. Sie hat außerdem immer ein offenes Ohr für Probleme oder Sitzordnungsangelegenheiten und betreibt unseren Landessport Watten mit Fanatismus und Euphorie.


fünf b Linda Ghirardello Linda verbrachte einige Monate damit, ihren Horizont durch eine Auslandsreise zu erweitern, indem sie sportlich und laut vor sich hin lachend einigen Kängurus in Australien nachhüpfte. Aber nun sucht sie, da sie politisch interessiert und für andere Kulturen offen ist, eine Veränderung in ihrem Leben. Vielleicht ist diese in einer Lehrstelle an einer Waldorfschule im Fach Musik zu finden, da sie Grund-und Mittelschuljahre dort verbrachte und auch als Geigenvirtuosin bezeichnet werden kann.

Petra Hofer „Hallo griasti, i bin die Petra aus Obermoas“, so stellt sich unsere musikalisch-mathematische Pezi ihrem gesuchten Privatarzt vor, der ihre ständigen Verletzungen durch Scooterunfälle oder den Turnunterricht gesund pflegen kann. Doch Achtung: Die diskussionsliebende Patientin ist stur und steht immer zu ihrer Meinung. Genau diese Eigenschaften machen sie zu einer ehrlichen, hilfsbereiten und fürsorglichen Person, als Freundin, Jungscharleiterin und aktives Mitglied der Musikkapelle Meran.

Stefanie Hölbling Suchen Sie eine Schauspielerin für eine Rolle als verrückte Chemieprofessorin? Unsere Steffy ist dafür perfekt geeignet, weil sie sowohl umfassendes Wissen im Bereich Chemie als auch ein hervorragendes schauspielerisches Talent besitzt. Man kann gut mit ihr zusammenarbeiten, da sie von Liebe und Hilfsbereitschaft überquillt. Im ersten Moment möchte man meinen, es handle sich um ein schüchternes Mädchen, das keine Meinung hat, doch dann wird man sofort vom Gegenteil überzeugt: Sie lässt sich von nichts und niemandem beeinflussen, steht zu ihrer Ansicht und hat immer die passende Bemerkung auf ihren Lippen.

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fünf b Wionna Kallaba Genannt wird sie „die Mami der letzten Reihe”, „die mit dem Messer tanzt” oder „die Internetverbindung wherever you go.” Chefin Wionna ist immer auf der Suche nach neuen Mustern und Designs, denn sie ist eine phänomenale Künstlerin und das Organisationstalent schlechthin. Die sympathische und offenherzige junge Frau findet immer Zeit zum Lachen und weiß genau, wann ihre Stöckelschuhe und wann ihre Fäuste angebracht sind.

Greta Karbacher Eine stets energiegeladene, unternehmungslustige und quirlige junge Dame, hilfsbereit und sozial engagiert, die ein offenes Ohr für alle, aber auch die besondere Gabe hat, sich euphorisch wie ein kleines Kind über manche Dinge (wie z.B den Ausfall einer Prüfung) zu freuen, sucht einen Partner mit starkem Trommelfell, das ihren lauten Ausbrüchen der Freude standhalten kann, und mit mindestens genauso viel Lebensfreude und Pfeffer.

Julia Kofler Die zielstrebige, intelligente Zumba-Tänzerin Julia sucht nach einem neuen Horrorfilm, bei dem sie sich so richtig gruseln kann. Trotz dieser Leidenschaft braucht man sich vor der Völkerballgöttin der Klasse nicht zu fürchten, denn sie hat eine liebenswürdige und hilfsbereite Art und auch immer ein Lächeln auf ihren Lippen. Sollte jemand einen passenden Film kennen, bringe er ihn doch bitte ans Ende der Welt (39010 Tisens).


fünf b Lisa Kolhaupt Eine hilfsbereite, aktive, immer ausgebuchte und kinderfreundliche junge Frau, voller Lebensfreude und Energie (vor allem wenn‘s ums Ausgehen geht), mit einem riesengroßen Herzen (für Tiere, Menschen sowie Italienischlehrerinnen) und einem bemerkenswerten Talent für das Erzählen von Geschichten, ist auf der Suche nach einem Gesangspartner auf ihrem sehr hohen Niveau, mit dem sie den ganzen Tag lang, sei es in der Schule, zu Hause oder unter der Dusche, mehrstimmige Kirchenlieder trällern kann.

Lorena Pircher Lorena, unser hyperintelligentes Universalgenie, auch Loredana da Vinci genannt, sucht eineN NachhilfeschülerIn, Fach egal, alles, doch nicht unbedingt Sport. Sie wirkt ruhig und schüchtern, doch merkt euch: Stille Wasser sind tief! Die Vinschgerin lacht immer und überall genauso oft, wie sie ihre mitfühlende Ader auslebt. Keine Sorge, die künstlerisch Begabte kann dir sicherlich weiterhelfen, da sie jedes einzelne Wort der langen Reden unserer Lehrer in ihren Notizen festhält, besonders in Religion.

Natalie Portogallo Natalie, ehrgeizig, ordentlich, gut organisiert und sportlich, sucht dringendst ein Aufladegerät für ihr Handy der Marke Samsung, weil ihr Akku nicht in der Lage ist, sechs Unterrichtstunden Gebrauch pro Tag auszuhalten. Doch dieses sollte nicht allzu teuer sein, damit sie ihr restliches Budget in zu ihrer Kleidung passende Accessoires, besonders Ohrringe und Bücher, investieren kann.

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fünf b Polina Pruss Eine kreative und ideenreiche hübsche Dame, die einerseits mit 10cm Hacken durch die Stadt läuft, andererseits aber auch in strömendem Regen zwischen Matsch und Kuh-Fäkalien nach archäologisch wertvollen Untertassen wühlt, sucht einen stolzen Russen zur Unterstützung für den täglichen „Kikeriki-Schrei”. (Für die Nichtwissenden: Sie wird Pollo genannt.) Sie selbst ist auch stolze Russin, aber auch stolze ExWaldorfschülerin. Außerdem sehr sportlich und sprachlich begabt, reist sie gerne und hat in jedem europäischen Land mindestens eine oder einen (zwielichtigen) Bekannten.

Daniel Resca Daniel, der lustige und sportliche Philosoph, sucht bei gemütlicher Reggaemusik den Sinn des Lebens. Er hat die besondere Fähigkeit, Neologismen in den Klassenwortschatz einzuführen, wie z. B. „Cheil“ (=chillig und geil) oder „Der Phönix“, als Ausruf für seine persönlichen Höchstleistungen im Lieblingsfach Italienisch oder im Basketball. Außerdem lässt es sich wegen seiner Gutmütigkeit ausgezeichnet mit ihm reden.

Helene Solderer Unsere Tratschtante Helene sucht eine passende Begleitung für ihr tägliches Kaffeekränzchen. Diese sollte sich auf ihren unglaublichen Humor, der durch spontane Bemerkungen (auch während des Unterrichts) verstärkt wird, und auf ihre kritische Art gefasst machen. Nachdem über Bücher und Horrorfilme diskutiert wurde, kann sich Helenes Begleitung vielleicht sogar über ein kleines Ständchen auf der Trompete freuen, denn ihr Herz schlägt neben den nordischen Ländern noch zusätzlich für die Musik.


fünf b Dani (zeigt der Klasse Fotos): Que sto è il mio cane e questa è la mia raga zza. Anni: Hahaha, der wor guat.

Nati (übersetzt Latein): ...während Schiffe herunterfielen..

Lisa K. zu Lisa G.: Wos isch dein Matheheft? Des wou Physik oubn steat!

Prof. Pircher: Ich glaub, an dieser Schule spinnen alle!!

Prof. Pircher: Nein, ist nicht egal! Egal ist im Französischen sowieso nie nichts!

Greta: SS = Sozialer Sozialismus

nnt mir einen Prof. Rabensteiner: Ne roc König im Ba k! Ina: Karl Marx!

Prof. Adami: Ma plerrts net ummer!

sono? Prof. D’Amico: Radici Ina: Radieschen!

Prof. Rabensteiner: Ihr könnt ja eh gratis um die Welt fahren, d.h. durch Südtirol!

Helle: Wenn etwas ins Schwar ze Loch fällt, fällt es dann bei m weißen Loch wieder heraus?

s ist Prof. Rabensteiner: Da dem t mi Daniel, der Junge a. jam Py en gestreift

Daniel denkliniert: vir, virus...

Kiffer? Ina liest Junker mit englischer Aussprache: Hä?

da so cool? Jemand Jemand niest. Prof. Kaufmann: Wer niest denn Prost! Ja, niest noch einmal. Prof. Kaufmann:

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fünf b t Ja, wo komm Prof. Hirber: r? he us in M das denn plötzlich beim Fenster ht ic le el vi Ist es ? hereingeflogen

Lisa zu Prof. Hirber (unserem Klassenlehrer in der 1. Klasse): Wir haben ein Problem, was sollen wir tun? Prof. Hirber: Ihr solltet zu eurem Klassenlehrer gehen

Prof. Deutsch: Natürlich sag t man nicht „mir ist ein Pfe rd“, weil dann jeder denkt, man hat sie nicht mehr alle!

Klasse spricht über Übernachtungsmöglichkeiten. Pezi: Na, in den Raum geaz net, semm wohnt dor Messner genau drouber. Nati: Wer, dor Reinhold?

Prof. Pircher: Machst du´s dann beim Heiraten auch so, sagst du dann auch Jein?

Prof. Kaufmann: Ja Leute, was macht man mit Salpetri? ….Boom? Ina: Atombombe! Klasse lacht. Ina: Jo wos, bei Boom denk i an Atombombe!

Prof. Zingerle: It‘s high time that you stopped schwindeling!

Prof. Rabensteiner: Es gibt ein Problem? Klasse: Ja, ein gro oooßes Problem. Prof. Rabensteiner : Dann setz ich mich lieber schon ma l hin.

Soni: Frau Prof, ich versteh den zweiten Satz nicht! Pezi: Isch jo gleich!

Soni: Also ist das mit den Ablassbriefen wie mit den Absenzen in der Schule?

Prof. Rieger: Hört mal auf zu schwätzen, sonst bin ich dann immer der Böse. Greta: Jo logisch!

Prof. Pircher zu Martina, die uns besuchen kam: Alors, ca va bien en Francais? Tini: Oui baguette!

Prof. Pircher: Was bastelt ihr da? Wir sind hier nicht in einer Jungschar-Gruppe!


fünf b Prof. Pircher: Vous savez ques tque-c‘est engo ulades? Ina: Marmelade?

Lisa K. beim Vorstellen: Ja, ich heiße auch Lisa, wie die Lisa!

eeeee, Siiiiii, Seeeeee : co re G f. ro P n lo so. iii, ah no, no siiiii, certo, si

Prof. Deutsch: Patrick, heute Nacht hab ich ganz intensiv von dir geträumt, aber ich weiß nicht mehr, was wir getan haben!

Prof. D‘Amico: Cos‘è Lausgitsch? Ragazza pidocchio sa?

Prof. Deutsch: In amando heißt beim Lieben. Klasse lacht.

Prof. Deutsch: Richtig, es heißt richtig; und alter heißt nicht Alter!

Martin: Do we need a chair? Prof. Zingerle: You can sit on the floor if you want...

en um r: Wir komm rück. Prof. Torggle zu er 15.00 Uhr ca. 14.00 od or semm aus? Pezi: Giam

Prof. Deutsch Lateinfanat, ic : Ich bin kein h bi Wisst ihr, es m n ein Lateinfan, acht einfach Sp aß, Nebensätze zu finden!

Dani (beim Abschreiben von der Tafel): Heißt das neu oder nev?

hlehrer Prof. Torggler: Italienisc ännchen; rsm Ma wurden behandelt wie bedingt un n che nicht dass Marsmänn . r.. abe d, sin schlecht

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Klasse 5c


fünf c

Stille Wasser sind tief Eine Klasse als Ganzes mit wenigen Worten zu beschreiben, ist nicht immer ganz einfach, aber wenn man so will, dann ist die 5C wie ein Luxusdampfer, der auf stürmischer See in den gemeinsamen fünf Jahren so manches Motivations- und Leistungstief umschifft und so manchen Sturm überstanden hat. Mit dauernd wechselnder Besatzung (und dem Weggang der männlichen Matrosen) haben sie unter der immer kompetenten und nervenstarken Leitung der Klassenkapitäninnen Emily und Franziska so den – fast – sicheren Hafen der Maturaklasse erreicht. Aber ohne eine Metapher endlos auszureizen, es genügen auch schon wenige Adjektive, um es auf den Punkt zu bringen: Die 5Clerinnen sind im Sekretariat als verlässlich und unter den Lehrern als fleißig bekannt. Wer die Klasse kennenlernt, neigt dazu, sie als stille und brave Klasse zu charakterisieren, wird aber bei genauerem Hinsehen bald eines Besseren belehrt. Die durchaus vorhandenen spitzbübischen Elemente der 5C haben so mancher Unterrichtsstunde Leben eingehaucht und können die Pläne der Lehrpersonen auch schon mal durchkreuzen. Auch passiver Widerstand ist immer wieder zu bemerken: Umtriebige Verschwörungen machen sich meist durch kaum unterdrückte Kicherattacken, gekonntes Augenrollen oder wissende Blicke bemerkbar. Dies stellt auch für halbwegs sprachbegabte

Außenstehende eine gänzlich unverständliche Geheimsprache dar, der auch ich (nach vier Jahren Miss Fischer und drei Jahren in meiner Doppelfunktion als zweisprachige Klassenlehrerin) noch nicht mächtig bin. Wenn sich die 5Cler auch nicht immer einig sind – wenn es wirklich drauf ankommt, wird zusammengehalten wie Pech und Schwefel und so werden auch Interna lieber untereinander ausgemacht. Mit dieser Taktik hat die Klasse in den letzten fünf Jahren so einiges geschafft (aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge und mit keinem Anspruch auf Vollständigkeit): einen Winterausflug ohne Schnee zu überstehen, Deutsch sprechenden Englischlehrern den Weg zu zeigen, ein echtes Guinness zu probieren, der Mathematik auch etwas Gutes abzugewinnen, den Dublinern den Charme der Südtirolerinnen näher zu bringen, manche Schwärmereien (für Vampire und Ähnliches) zu überwinden, als Cowboys das Lasso zu schwingen, auf Romeos und Juliets Pfaden zu wandeln, Schülerzeitungen zu reformieren, und last, but not least Theateraufführungen und literarische Abende bravourös und sprachlich gewandt zu meistern. Wer auf diese lange Liste blickt, erkennt eine durchaus unstille Klasse mit manch stillen, aber auch sehr vielen lauten und tiefen Momenten.

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fünf c Tiziana Amato

Als ehemalige Ballerina tänzelt sich unsere Tizi durchs Leben. Was auch immer sie beginnt, wird mit enormer Sorgfalt und in Perfektion zu Ende gebracht. Vor allem künstlerisch ist sie sehr begabt, auch wenn die Leinwand dabei nur ein Fingernagel ist. Selbst ist sie deshalb immer topgestylt, von den Haarsträhnen, die so manch eifersüchtige Blicke auf sich ziehen, bis hin zu den zum Outfit des Tages passenden Schuhen. Die lange Schulwoche wird bereits von Anfang an nur von der Freude auf den nächsten Samstag aufgehellt. Ausgehen und Feiern sind nämlich ihre Leidenschaften, auch wenn man ihr das vielleicht nicht immer ansehen mag. Hinter der anfänglich schüchtern scheinenden Fassade verbirgt sich nämlich eine sehr charakterstarke Dame, die davon träumt, endlich an die Uni zu gehen.

Anna Barera Anna Barera, unser kleiner Sonnenschein, kennt keine schlechte Laune und ist für jeden Spaß zu haben. Gäbe es eine Quiz-Show für Filme und Musik, würde sie sicher die Million gewinnen, denn Anna hält sich in Sachen Musik immer auf dem Laufenden und auch Kinobesuche sind ihr stets willkommen. Wenn man Anna nicht gerade im Cineplexx antrifft, kann man sie wahrscheinlich im Schwimmbad oder beim Kuchenessen mit Carolin vorfinden. Unser Sonnenschein ist immer freundlich und hilfsbereit. Indem sie ihr Wissen oft kameradschaftlich vor einem Test in der Klasse weitergab, hat sie so mancher Schülerin eine schlechte Note erspart.

Andrea Fürjèszovà

Die meisten Lehrer verzweifeln, wenn sie diesen Namen aussprechen müssen. Unsere gebürtige Slowakin lebt seit ihrem 13. Lebensjahr in Südtirol und hat sämtliche Sprachbarrieren mit Bravour gemeistert. Obwohl sie meist andere Dinge im Kopf hat und die Unterrichtsstunden lieber verschlafen würde, ist sie eine super Schülerin. Doch nicht nur ihre Noten können sich sehen lassen. Andrea ist immer perfekt gestylt, höflich und liebenswert. Besonders auffällig ist ihre Leidenschaft für die Farbe Pink und alles, was mit Hello Kitty zu tun hat. Lebendige Katzen verabscheut sie allerdings. Viel lieber hat sie da ihre Pudeldame Zara, für die sie sorgt wie eine liebevolle Mutter. Unsere Andrea verzaubert täglich mit ihrem hinreißenden Wimpernaufschlag und ihrem herrlich sympathischen Akzent.


fünf c Franziska Gasser Franzi (oder auch Frunzu) ist seit nunmehr fünf Jahren unangefochtene Klassenregentin, ein nicht immer dankbarer Job, für den sie aber gerade geduldig und einschüchternd genug ist. Im Lauf der Jahre hat sie so viele Dokumente unterzeichnet, dass ihre Unterschrift mittlerweile richtig professionell aussieht und nur noch aus zwei Strichchen besteht. Egal, worum es geht – Maturareise, Schulball, defekte Heizkörper –, sie ist mit vollem Einsatz dabei. Denn wenn sie etwas anpackt, dann richtig. Als sie noch regelmäßig dem Volleyball hinterher sprang, wäre es ihr nie in den Sinn gekommen, auch nur eine Trainingseinheit zu schwänzen. Franzi liebt alles, was lila ist, und auch sehr kleine Tierchen und hofft daher auf eine berufliche Zukunft in der Molekularmedizin. Schwach wird sie bei Schokolade in raffinierten Geschmacksrichtungen. Auch verfügt sie über ein Gastgeber-Gen, sie liebt es, für Freunde Zusammenkünfte zu organisieren und sie mit selbst gebackenen Kuchen zu versorgen. Über Nudelsoße spricht sie relativ oft, wobei es sich nicht immer ums Essen handelt.

Anita Götsch

„Ou, Lait! Loust amol zua!“ Das ist Anita. „Iaz gebs mol a Ruah!“ Das Mädchen mit gestreiftem Shirt und roten Haaren kann selten einen Kommentar für sich bewahren. Anita ist sehr an Mode interessiert, da werden schon Streifen mit Hosenträgern kombiniert. Anzutreffen ist sie meist mit roten Lippen, und wenn sie da ist, kann die Stimmung kaum kippen. Das Anmachen der Jungs, alle auf sie fixiert, meistert sie mit ihrem Charme sehr raffiniert. Oft meint man, kein Junge kann ihr Herz erweichen, nur One Direction kann das erreichen. Ihre Ausrufe, wie „chill amol!“ und „mon dieu!“, sind legendär und ihre Gesellschaft schätzen wir sehr. Anita ist als aufgeweckt und ehrlich zu definieren und ihren Humor wird sie wohl nie verlieren. Eines ihrer Hobbies ist, ihre Freunde zu „dissen“, an der Uni werden wir das sicher vermissen.

Johanna Höller Auf unsere Jojo kann man sich nicht nur verlassen wie auf einen Blindenhund – sie könnte auch noch seine Rasse und sein Alter bestimmen. Denn für die passionierte Hundeliebhaberin sind ihre engsten Freunde genauso wichtig wie der respektvolle Umgang mit der Natur. Johanna liebt Outdoor-Sportarten, schreibt hervorragende Noten und liebäugelt mit einer Karriere als Ärztin. In der Klassengemeinschaft punktet sie mit ihrer Ausgeglichenheit und ihrem Sinn für Humor, der einen meist unerwartet trifft.

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fünf c Emily Longhi

Emily ist ein richtiges Multitalent, das sich zur Liebe zur Musik und iPhone bekennt. Sie ist nicht nur sehr gescheit, sondern auch recht hilfsbereit. Mitschriften und Zusammenfassungen an Masse verleiht sie oft der halben Klasse. Als Klassensprecherin und im Ballkomitée macht sie ihre Arbeit auch mehr als oke. Das Organisieren liegt ihr sehr, aber sie kann noch vieles mehr. Beim Tanzen, Sporteln und Singen kann ihr auch einiges gelingen. Ihr italienisches Temperament bemerkt man oft vehement. Denn mit verzierten Nägeln und gestylten Haaren verunsichert sie Straßen beim Autofahren. Sie ist nun mal sehr modern, Deswegen haben wir unsere Emy gern.

Maria Marth

Auf den ersten Blick scheint die ruhige Schülerin in der letzten Reihe nur eine der üblichen desinteressierten Jugendlichen zu sein, die gedankenverloren ins Leere starren und an denen die Welt um sie herum vorüberzieht. Beim näheren Kennenlernen erfährt man allerdings Marys wahren Charakter: Privat ist sie keineswegs langweilig und leise, sondern erfrischt ihre Freunde oft mit ihrem herzlichen Lachen und ihren mit todernster Miene vorgetragenen Neckereien. Wer sie bekocht und feststellt, dass sie ordentlich nachsalzt, noch bevor der erste Bissen getan ist, darf sich nicht grämen. Unserer Psairerin kann es nämlich nicht würzig genug sein und sie liebt scharfes Essen genauso wie ,,schiene nuie Schuache“ und wohlduftende Handcreme, die sie in der Klasse großzügig verleiht. Gewisse Pausenbrotschmarotzer müssen manchmal lange betteln, bis sie einen Bissen von ihrem berühmten Schinken- oder Thunfischbrot ergattern, doch Mary kann auch anders punkten: Sie ist nicht nur eine gute Zuhörerin, sondern schafft es auch immer, eine Antwort zu geben, die dem Ratsuchenden sofort eine neue Sichtweise eröffnet und ihn beruhigt.

Maria Mayrhans

Maria ist bei uns die, die gerne die Pausen der anderen stibitzt und während des Unterrichts fast nie still sitzt. Sie ist unsere große Blonde, auch Barbie genannt, und allen für ihre nette und lustige Art bekannt. Am liebsten kommt sie in Trainerhosen zur Schule, ja das ist äußerst bequem, vielleicht fühlt sie sich so ihrem Lieblingsrapper nahe, dem überaus berühmten Eminem. Nicht nur zu seiner Musik bewegt sie sich gerne, sie ist eine wahre Volleyballkanone, doch schießt sie manchmal auch den Ball in die Ferne. Außerdem besitzt sie für die wissenschaftlichen Fächer ein Talent ..und wie wir wissen, sind diese im HumGym nicht immer sehr frequent...;) Obwohl sie sich sportlich betätigt und manchmal fragt „Gian mor lafen?“, bleibt ihre größte Leidenschaft immer noch das Schlafen. Sie ist eine tolle Person, sympathisch und nett, doch wenn sie Zeit hat, bleibt sie am liebsten im Bett. Maria ist also, ob mit blonden, gebleichten, lockigen oder glatten Haaren, eine Bereicherung für unsere Klasse und man muss sie einfach gerne haben!:)


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fünf c Carolin Moser

Carolin Moser, ein sprachbegeisterter Witzknochen, hat sich selbst die niederländische Sprache beigebracht, würde sich aber nie trauen, ein Gespräch mit einem Touristen dieser Nationalität zu beginnen. Sie isst für ihr Leben gerne, besonders Kuchen und Schokolade. Den Kuchen bekommt sie oft von Anna geschenkt und die Schokolade von ihrem Freund. So wundert es keinen mehr, dass sie zum Ausgleich Millionen von Sportarten anfängt, um der Gewichtszunahme zu entgehen. Außerdem ist Coca Cola ihre Achillesferse. Sie sucht tagtäglich mit ihrer ebenfalls Coca Colasüchtigen Freundin Anna den Getränkeautomaten auf, um mit dem koffeinhaltigen Getränk die Schulstunden durchzustehen. Wie eine Mary Poppins trägt sie in ihrer Tasche die halbe Welt mit. Wenn jemand in der Klasse niest, hat sie schon die Taschentücher in ihrer Hand. Verletzt sich jemand, hat sie sofort ein Pflaster parat. Carolin Moser ist immer hilfsbereit, höflich und nett zu jedermann und jeder Zeit.

Nadine Moser

Nadine (Nadi) kommt aus dem nicht zum Vinschgau gehörenden Naturns – wie sie oft betont – und hat eine Zwillingsschwester, die ebenfalls unsere Klasse besucht. Obwohl die zwei total unterschiedlich aussehen und sich wirklich nur Geburtsdatum, Nachnamen und Wohnort teilen, haben einige (wenige) Lehrkräfte immer noch Probleme, die zwei auseinanderzuhalten („Nadine, wer isch hel? Hel bisch du, gel? Oder isch sel die Schwestor?“). Die gutmütige, ruhige Nadi ist während der vergangenen fünf Jahre auch in die Rolle des Klassen-Samariters gedrängt worden, denn sie teilt ihr Pausenbrot gerne mit der Banknachbarin, wenn diese es vergessen hat oder, was eher der Fall ist, bereits in den ersten beiden Stunden verdrückt hat. Auch gibt sie mehr oder weniger freiwillig ihre Kugelschreiber her, wohl wissend, sie nie wieder zu sehen. Nadine liebt Horrorfilme über alles, besonders jene, die jeder normale Mensch lieber nicht sehen würde. Genauso sehr wie sie diese Filme vergöttert, so groß ist ihr Desinteresse an Mathematik oder anderen wissenschaftlichen Materien.

Evelyn Pircher Unsere hochgewachsene Lananerin ist nicht nur eine vorbildliche Schülerin, sondern engagiert sich auch in ihrer Freizeit sehr. Neben ihren Tätigkeiten bei der Musikkapelle Lana und anderen Ehrenämtern findet sie noch Zeit für ihre Freunde und für sportliche Aktivitäten wie Wandern und Mountainbiken. Die Naturschönheit mit ihren langen glatten Haaren und den blauen Augen geht selten ohne bunten Schal oder andere passende Accessoires aus dem Haus. Evelyn beabsichtigt die medizinische Laufbahn einzuschlagen, was bei ihrem Fleiß und ihren naturwissenschaftlichen Begabungen niemanden verwundert. In der Klasse sorgt unsere Eve oft für allgemeines Schmunzeln, wenn sie mal wieder in ein Fettnäpfchen tritt; als Freundin und Klassenkameradin ist sie unverzichtbar.

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fünf c Monika Riedmann

Wenn sie am Morgen in die Klasse kommt, sieht Moni (ohne -ka) meist so aus, als würde sie nichts lieber tun, als sofort wieder nach Hause und ins Bett zu verschwinden. Was sie dann spätestens aufweckt, sind die Kopfhörer, die sie jenseits jeder gesundheitlich verträglichen Lautstärke mit Musik beschallen. Die Musik ist ihr Lebenselixier, auch wenn ihre Lieblingsbands meistens zu Augenverdrehen und fragenden Gesichtern führen. Dazu verbringt sie einen Teil ihrer Freizeit damit, sich argentinische Serien anzuschauen und sich auf diese Weise selbst Spanisch beizubringen. Das Wichtigste für sie sind ihre Freunde, für die sie immer ein offenes Ohr hat. Egal, worum es geht, sie ist immer bereit, sich die Sorgen anderer anzuhören, und steht jedem, soweit es möglich ist, mit Rat und Tat zur Seite. Egal, wie erledigt und genervt sie auch manchmal aussehen mag, der brünette Lockenschopf findet mit Sicherheit auch weiterhin den Silberstreif am Horizont.

Naomi Sarina Santer

Omi, NASA – die meisten meiner Kosenamenvorschläge wurden abgelehnt. Es blieb bei Nomi. Sieht man sich Nomi an, fällt einem wahrscheinlich als erstes ihre Haarpracht auf. In haariger Hinsicht ist sie gleich zweifach gesegnet, mit einer gottgegebenen Lockenmähne, von der andere nur träumen können, und einer Mami, die der Friseurkunst mächtig ist. Regelmäßig überrascht sie uns mit neuen Zopfkreationen, „Gungelen“ oder eingeflochtenen Blumen. Ihre Schweizer Wurzeln sind wohl der Grund für ihren individuellen Aufbau von Fragesätzen. Nomi hat eine Vorliebe für „Kucheeeen!“ und (ganz patriotisch) Schweizer Schokolade, was jedoch keinerlei Auswirkungen auf ihre elfenhafte Figur hat. Trotz zuckersüßen Essenspräferenzen und ebensolchem Lächeln ist sie nicht so unschuldig und harmlos, wie man glauben könnte. Wenn ihre Blicke töten könnten… Herumprahlen, lautstark ihre Anwesenheit kundtun, das käme der Schnalserin nie in den Sinn. Auch nicht, wenn sie wiedermal, ganz unerwartet, aus ihrem Hinterhalt in der letzten Reihe zuschlägt und eine 10 in Physik schreibt. Aus Yogaübungen schöpft sie Kraft für ihre täglichen stundenlangen Busfahrten. Sie ist vielleicht der einzige Mensch, der seine Zimmertür mit Klebezettelchen zutapeziert.

Maria Schönau Brauchen wir Hilfe im Fach Geschichte, ist unser deutsches Elfenmädchen Mia sofort zur Stelle und überschüttet uns mit Informationen. Auch in Mathematik bewahrt sie immer den Überblick und hat schon so manche Unsicherheiten in Luft aufgelöst. Hat sie aber erst einmal angefangen zu sprechen, ist eine Pause undenkbar und die Schnelligkeit, in der sie redet, rekordverdächtig. Stoppen lässt sie sich dann nur noch durch die fragenden Gesichter ihrer Mitschüler. Sie redet viel, wenn der Tag lang ist, und begeistert sich für alle Bücher oder Filme, die auch nur annähernd in die Kategorie Fantasy passen. Mias Zukunft ist zum größten Teil schon geplant: Sie will Geschichte und vielleicht auch Mathematik studieren und danach unterrichten. Ob sie das schafft? Garantiert! Denn mit ihrem Selbstbewusstsein ködert sie uns alle!


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fünf c Lisa Settari

Lisa ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, eines, das sehr gerne erzählt. Die Lananerin ist die Einzige aus unserer Klasse, die das vergangene Schuljahr im Ausland verbracht hat. Unterhält man sich länger mit ihr, wird einem bewusst, dass sie wahnsinnig schnell spricht, und vor allem sehr viel, und dass sie das Talent besitzt, während eines Satzes selten Luft holen zu müssen. Die kleine rothaarige Quasselstrippe gehört mit zu den Vorzeigeschülerinnen unserer Klasse, was ihr durchaus bewusst ist. Trotzdem ist sie keinesfalls überheblich oder herablassend anderen gegenüber und hilft jedem, wo sie nur kann. Auch wenn sie nicht größer als einen Meter und eine halbe Cola-Dose ist, lässt sie sich nicht unterbuttern – ihr riesiger Wortschatz ist dabei eine große Hilfe. Würde man Lisa auf der Straße treffen, könnte man womöglich den Blick gar nicht von ihr abwenden: Sie ist ein kleiner rothaariger Flummi, der am liebsten Vintage-Klamotten trägt und hysterisch alle Leute zutextet, die ihr begegnen.

Julia Thaler Wir sollten uns besser nicht von der Haarfarbe unserer Naturblondine Julia täuschen lassen, denn sie ist ein helles Köpfchen. Das Schreiben ist ihre große Leidenschaft. Mit flüssiger Feder bringt sie locker Texte und Gedichte zu Papier. Doch hätte unsere Juli sich sicherlich auch in einer Schule mit mehr Mathematik gut zurechtgefunden. Nicht nur mit Charme, sondern auch mit Wissen kann sie bei den Lehrern punkten. Unsere „Fulltime-Romantikerin“ ist nebenbei auch noch eine kleine Modequeen. Ihr Outfit stimmt an jedem Tag und ein passendes Accessoire ist ihr steter Begleiter. Meist wird jedoch ihre schöne Lockenpracht mit einem Glätteisen zum Verschwinden gebracht. Anfangs noch etwas unscheinbar und schüchtern, hat sie mit den Jahren die Herzen aller erobert. Doch was die Zukunft mit unserem Multitalent vorhat, das steht noch in den Sternen.

Franziska Tribus

„Schnauze!“, hört man mal wieder aus der hinteren Reihe. Na, da wird wohl unsere Franziska ihre Ruhe zum Tagträumen brauchen. Eventuell überlegt sie sich auch wieder ihre nächsten Comicattacken für die Merkhefte ihrer ahnungslosen Banknachbarn. Das Mitschreiben während des Unterrichts strengt sie furchtbar an, und deshalb hört man vor Prüfungen nicht selten ein verzweifeltes „Du, hosch du mietgschriebn? Torf is bitte kopiern??“. Aber lasst euch von ihrer chaotischen Zettelwirtschaft nicht täuschen: Die Spinnerin ist ein Sprachengenie und die schriftlichen Arbeiten gehen ihr leicht von der Hand. Ihre treffenden und bissigen Kommentare sind legendär. In Englisch glänzt sie besonders. Aber man kann eben im Leben nicht alles haben. Die naturwissenschaftlichen Fächer liegen ihr nicht so. Auch ihr Styling sticht aus der Masse hervor: Ihre Ohrringe und der Nagellack passen immer perfekt zum Outfit. Wenn man eine ehrliche Meinung zu allen Lebenslagen haben will, liegt man bei ihr nicht falsch. Sie schafft es immer die Wahrheit zu sagen, ohne jemanden zu verletzen. Man muss das Gesamtpaket Franziska einfach mögen.

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fünf c Prof. Oberrauch: Wegen der Liebe fängt man an Liebesgedicht e zu schreiben. Anita: Ach, das macht man heutzutage alles über Facebook…

Schüler während der Lateinschularbeit zu Frau Prof. Menz: Können Sie mir einen Tipp geben? Prof. Menz: Ja, Vokabeln lernen! Prof. Kolarczyk: Können sich zwei Geraden in mehr als einem Punkt schneiden? Maria Mayrhans: Ja, wenn sie rund sind!

r fragen, wann Maria S.: Ich wollte nu wir zu Luther kommen? in 3-4 Prof. Oberrauch: Ja, so . ten der un hrh Ja Die Schulwartin bringt eine Broschüre. Prof. Mahlknecht liest vor: Sommercamps für coole Kids. Also nichts für diese Klasse !

bar auf Wie sagt man unfrucht Italienisch? Andrea: Senza frutti!

Franziska G. bekommt im Geschichtetest 8/9+. Auf Nachfrage erhält sie folgend e Antwort von Prof. Oberrauch : Ja, 9- klingt so negativ…

mit dir los? Andrea: Anita, was ist zwei Fäden in so d sin da , Anita: Weißt du den sich einfach meinem Hirn und die fin nicht! Anna: Wer ischn dear Lumière s? Evelyn: Des isch die Aufklär ung!

Emily: La terra è egocentrica (meint geocentrica).

Prof. Kolarczyk: Wir mache n jetzt die absolute und die relative Bewegung. Franziska T.: I muas iaz abs olut Philo lernen, schusch bin i relativ am Arsch! Ein Schmetterling fliegt am Fenster vorbei. Prof. Salvati: Ma che animale è?? Anita: Un cavallo!

Nach dem Schulaus der HOB ist es laut auf dem Hof. Prof. Regazzi: Ma che cos’è?? La migrazione dei dinosauri?!

Franziska G.: Nomi, konn deine Tante Deitsch? Naomi: Jo, sie wor für zwoa Johr in Australien.

te auch Prof. Kolarczyk: Ich hat r das ist abe , uch gsb sun mal ein Lö verschwindibus.

Prof. Kolarczyk kommt sieben Minuten zu spät: Ihr habt die Zeit nicht genutzt, um zu randalieren. Das finde ich schön.


fünf c lbstporträts. Die Klasse zeichnet Se rths Portrait: Andrea über Maria Ma r es hat schon Das ist so hässlich, abe chkeit. nli Äh eine gewisse

Prof. Mahlknecht: Eure Schularbeiten habe ich noch nicht alle korrigiert, aber gen ug, um geweint zu haben für zwe i Stunden.

Während der Prüfung. Prof. Salvati: Anita, fai una domanda a Maria! Anita: Come stai? Selbe Prüfung, auch Nadine soll eine Frage stellen. Nadine: Raccontami che cos a hai studiato! Prof. Salvati: Oggi è la gior nata delle domande simpatiche. Prof. Fischer: What are keywords? (im Text) Monika: Schlüsselwörter! Prof. Delmonego: Ich habe zwei Falten. Aber das sind Ausdrucksfalten, keine Altersfalten!

über, was Prof. Siller spricht dar n Tagung che es bei der Philosophis h einen auc t gib alles gibt: …es mer. im ht nic r abe Vollmond, Monika wird gefragt, was 1942 passiert ist, und bekommt von allen Seiten Wannseekonferenz eingesagt. Monika: Wahnsinnskonferenz! Eine Lehrperson recherchiert im Internet: You must be logged in to download I DON’T WANT TO BE DOWNLOADED! Du konnsch mi mol.

Emily: I fong iaz un zu kiffn und schreib ols au wos i zem denk, nor bin i in 200 Johr a a Philosoph.

Prof. Mazzari: Wo wird denn in Europa am meisten Kaffee getrunken? Monika: USA! Prof. Salvati: Pagina? Monika: Sessantatrentotto. Prof. Regazzi: Dio chiama Noè. Maria Marth: In Weihnochtsmonn?!

Anita trägt ein seltsames Kopftuch als Möchtegern-Fashion-Statement. Anita: Hot des Stil? Nadine: Na. Prof. Delmonego: Nicht mal ich lauf so rum!

Nadine (eine der zweieiigen Zwillinge) war mal krank. Als sie wieder da ist, fragt Prof. Kolarczyk: Wie geht’s der Schwester? Ah, du bist die Schwester!

. Naomi: I find des so scheiße, dass er des schun prüft Abreißhilfe!! mit er Blätt steat Block mein Af isch?! e Nadine: Woasch, wos scheiß Wo ischn do a Abreißhilfe?!!

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Das Team der Arbeitsgruppe Ballzeitung ...

Das Redaktionsteam (v.l.n.r.) oben: Matthias Waldmüller, Stefanie Stecher, Franziska Tribus, Maria Schönau, unten: Linda Ghiradello, Lisa Gerstl mit Unterstützung von Frau Prof. Waltraud Thuile (nicht im Bild)


... und ein Teil des Ballkomitees bei der Arbeit

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Danke Das zehnte Mal findet nun schon dieser wunderschöne Ball statt; für uns nicht nur Jubiläumsball, sondern gleichzeitig Abschluss eines Lebensabschnittes, der uns alle geprägt hat. Wir Maturanten möchten uns bei all jenen bedanken, die uns durch die letzten fünf Jahre begleitet haben, im Besonderen aber bei denen, die zum Gelingen dieses Schulballes beigetragen haben. Unser Dank gilt Herrn Direktor Dr. Martin Holzner, der unseren traditionellen Schulball „Carpe Noctem“ mitgetragen hat, und dem Direktorstellvertreter Dr. Josef Hirber, der durch seine führende Mitarbeit im Ballkomitee eine wertvolle Hilfe war. Weiters danken wir allen Mitgliedern des Ballkomitees, vor allem dem Vorsitzenden Dr.Ing. Elmar Knoll. Sie haben stundenlange Sitzungen auf sich genommen, um uns diesen Ball zu ermöglichen. Ein großer Dank gebührt auch dem Förderverein des Humanistischen Gymnasiums, im Ballkomitee vertreten durch Frau Irene Rösch, und Frau Dora Pföstl Orian. Vor allem die Erfahrung von Frau Irene Rösch, die unsere Schule seit Jahren tatkräftig bei der Organisation des Schulballes unterstützt, ist unverzichtbar.


Wir danken außerdem allen unseren Lehrpersonen, die nachsichtig viele Stunden für die Vorbereitung des Balls zur Verfügung gestellt haben. Danken möchten wir ihnen aber auch dafür, dass sie uns in den letzten Jahren stets mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. In diesem Sinne ein Danke auch dem nicht unterrichtenden Schulpersonal: dem Sekretariat – Frau Brigitte Waldner, Frau Verena Greif und Herrn Bernd Greis -, den Schulwartinnen und dem technischen Assistenten Martin Höller. Sie alle sind von unschätzbarem Wert für unsere Schulgemeinschaft. Vielen Dank den Schülern und Schülerinnen der 4. Klassen und allen anderen freiwilligen Helfern und Helferinnen, die heute Nacht zum Gelingen des Balls beitragen. In unseren Dank mit einschließen wollen wir auch unsere Eltern, die uns unermüdlich unterstützt haben – nicht nur, was diesen Ball betrifft. Zuletzt danken wir ganz besonders allen Sponsoren, die uns finanziell unterstützt haben und nochmals denen, die wir bereits erwähnt oder vergessen haben, und die diesen Ball zu einem ganz besonderen Abend gemacht haben.

Die Maturanten des Schuljahres 2012/2013

Carpe Noctem Seite 45


Wir danken unseren Sponsoren f

Danke auch an Bar Tabacchi Mirò, Bauunternehmen Roland Gufler, Paolo Valente


n f端r ihre wertvolle Unterst端tzung


Carpe Noctem 2012 / 2013

Profile for beda weber

carpe noctem_2012-13_ballzeitung  

Alles dreht sich um die drei Abschlussklassen des HumGym Beda Weber, Meran.

carpe noctem_2012-13_ballzeitung  

Alles dreht sich um die drei Abschlussklassen des HumGym Beda Weber, Meran.

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