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n e n h o w t ß i e h Mensch sein … Nutze den Raum, wie du willst! Wohnbedürfnisse verändern Raum- und Funktionsplanung.

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ohnen wird zur Bühne für die Darstellung der eigenen Individualität. Zuerst denken, dann wohnen ist die Devise dieser neuen, positiven Wohnfreiheit. Man sollte in den vier Wänden keinesfalls nach vorgegebenen Raumund Funktionsbestimmungen leben. Wohnraum braucht die gleiche Vielfalt wie die Menschen. Wenn man Menschen nach ihren Neigungen fragt, was für ihr Wohnglück wichtig ist, kommt Erstaunliches dabei

heraus. 8 Quadratmeter für ein Wohnzimmer seien groß genug, denn die schönsten Feste finden in der Küche statt. Manche verzichten ganz auf ein Wohnzimmer zugunsten von Fitness-, Wellness- oder Kreativräumen. Privatheit ist ein großes Thema. Guter Wohnraum sollte jedem Bewohner 8 Quadratmeter Eigenraum bieten, mehr braucht es nicht für Ungestörtheit. Was zählt ist das Ich, und das wird

zum Muss. Um glücklich zu sein, darf sich der Mensch nicht in der Zufälligkeit des „Irgenwie“ verlieren. An Bedeutung gewinnt auch Pflanzennähe: Jeder Mensch ist phytophil, das heißt pflanzenbedürftig. Kleinteilig, vielgestaltig und anregend sind weitere Schlagwörter der neuen, selbstbestimmten Wohnformen. „Besser zu groß als zu klein“ hat ausgedient. Die neue Maxime fragt nach dem tatsächlichen Bedarf, und der ist bei genauem Hindenken weit kleiner als allgemein angenommen. Es lohnt sich, seine Wohnung nach dem eigenen Bedarfsprofil neu anzudenken und zu verändern.

Wer eine große Küche hat, braucht kein Wohnzimmer mehr.

Für ein Haus aus zweiter Hand spricht meist die Lage.

Der Neubau lockt mit Gestaltungsfreiheit und Öko-Standard.

Hauskauf oder Neubau – wofür soll man sich entscheiden?

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ie Basis für Hausbau oder Hauskauf ist immer: Was kann ich mir leisten? Schon bevor man sich auf die Suche macht, sollte man auf die Einkommenssituation achten. Im Idealfall wird schon mit der Bank ein Haushaltsplan erstellt und eine leistbare Kreditrate ermittelt. An Eigenkapital sind

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20 bis 30 Prozent sinnvoll. Hinzu kommen auch die Erhaltungskosten, die in der Regel jährlich mit 6 Prozent von Kaufpreis geschätzt werden. Generell ist der Erwerb von Wohneigentum auf lange Sicht günstiger als Miete. Er dient dem Vermögensaufbau, der

Vermögens- und Altersabsicherung. Für einen Hauskauf sprechen das bereits intakte Hausumfeld, die meist bessere Lage und gewachsene Gärten. Allerdings fallen Modernisierungskosten an. Für den Neubau spricht die Gestaltungsfreiheit. Er verlangt aber viel Zeit und Zuwendung.

Die Modernisierung oder Renovierung einer bereits vorhandenen Immobilie dient in erster Linie der Werterhaltung und lohnt sich damit immer. Wenn man damit auf die Einsparung von Energie und weitere ökologisch sinnvolle Adaptierungen abzielt, sollte man zuvor immer die Fördermöglichkeiten des Landes oder der Gemeinde prüfen (Sanierungsscheck bis zu 7000 Euro). Ist der Betrag nicht zu hoch, kann auch ein ganz normaler Ratenkredit aufgenommen werden. Er bietet den Vorteil, dass er ohne Grundbuchabsicherung vergeben wird und dadurch schneller zur Auszahlung kommt. Notar- und Grundbuchkosten entfallen. Für einen kurzfristigen Finanzierungsbedarf oder einen Überbrückungskredit ist ein Baukonto (oder ein erhöhter Überziehungsrahmen) sinnvoll. Dabei fallen weniger Gebühren und Nebenkosten an als bei einem Kredit. Die Zinsen werden nur für das tatsächlich entnommene Geld bezahlt, das ist ein erheblicher Vorteil.

Fotos: Fotolia; Beyer; www.klomfar.com

[ Sanieren finanzieren]


Provisionsfrei vom Bauträger W ien hat viele interessante neue Wohnbauprojekte zu bieten. Wer vom Bauträger kauft, kauft provisionsfrei, man kann in der Planungsphase auch mitgestalten – wenn man sich rechtzeitig entscheidet. Es ist keine Koordination der Professionisten notwendig. Bei der Schlüsselübergabe ist alles fertig und man kann sofort einziehen.

Im zweiten Bezirk wurde kürzlich der Spatenstich für die „Campus Lodge“ gesetzt. Mehr als 100 Mietwohnungen, die auf die Bedürfnisse junger Leute zugeschnitten sind, entstehen im unmittelbaren Umfeld der neu-

Wie für mich geplant: die Park Residences in Wien-Leopoldstadt.

en Wirtschaftsuniversität beim Prater (Fertigstellung Herbst 2013). Ebenfalls im zweiten Bezirk, am ehemaligen Nordbahnhofgelände, errichtet die Bauträger Austria Immobilien GmbH (BAI) mit den „Park Residences“ 206 Wohnungen: Zweibis Fünf-Zimmer-Apartments verteilt auf acht Gebäude mit hoher Energieeffizienz und Blick auf eine wunderschöne Parkanlage (s. nächste Seite).

In der Wagramer Straße entsteht derzeit eine interessante siebengeschoßige Wohnanlage in Holzbauweise. Und auch das alte Zementwerk in Liesing soll einem Wohnbau weichen.

In Wien 22 entsteht Österreichs höchster Holz-Wohnbau.


Grünblick: Die 206 frei finanzierten Eigentumswohnungen der Park Residences grenzen an den Rudolf-Bednar-Park

DC Living: der Niedrigenergie-Wohnbau in der Donau-City

Fotos: Beyer

„Architektur ist dann gelungen, wenn sie ebenso visionär wie verantwortungsvoll mit den Gegebenheiten der Stadt und den jeweiligen Nutzungsaspekten umgeht.“ DI Thomas Jakoubek Geschäftsführer der Bauträger Austria Immobilien GmbH

Erfolgreich bauen mit Die BAI plant langfristig, hinterlässt Zeichen in der Stadtlandschaft und trägt dafür Verantwortung.

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ntwicklung, Projektmanagement und Liegenschaftsbetreuung kommen bei der Bauträger Austria Immobilien GmbH (BAI) aus einer Hand. Erfahrung bei der Errichtung von mittlerweile mehr als 460.000 Quadratmetern Bürofläche und über 3000 Wohneinheiten machen die BAI zu einem starken Player auf dem österreichischen Immobilienmarkt. Die Projekte der BAI reichen von wichtigen Stadtentwicklungsprojekten, wie Wien Mitte mit einem Bauvolumen von mehr als 480 Millionen

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Euro über Bürohäuser, Einkaufszentren, Hotels, Wohnbauprojekte bis zur Errichtung von Universitätsgebäuden und Seniorenresidenzen. Park Residences am ehemaligen Nordbahnhof-Gelände. Die 206 frei finanzierten Eigentumswohnungen, die in Kürze am ehemaligen NordbahnhofGelände entstehen, grenzen direkt an den Rudolf-BednarPark an. Dieser ist mit 31.000 Quadratmetern der größte seit 1974 errichtete Wiener Park. Die Wohnungen sind als Zweibis Fünf-Zimmerwohnungen

ausgeführt. Jede Wohnung hat einen zugeordneten Freiraum – im Erd- und Dachgeschoß jeweils Terrassen, in den übrigen Etagen hat jede Wohnung eine

Loggia. Zusätzlich wird es attraktive Gemeinschaftsräume – einen Fitnessraum mit Wellness-Einrichtungen und einen Kinderspielraum – geben. Die Architekten (Baumschlager & Eberle) sorgen für individuell gestaltbare Grundrisse. Hochwertige Materialien im InnenSuper-Sparer: Passivhaussiedlung im Wiener EUROGATE


[ Park Residences] Standort: ehemaliges Nordbahnhof-Gelände Fertigstellung: Herbst 2013 Bruttogeschoßfläche: 25.000 m2 Wohnnutzfläche: 17.500 m2 Tiefgaragen-Stellplätze: rund 210 200 Fahrradabstellplätze (inkl. Elektroanschlüssen für E-Bikes) Architekten: Baumschlager Eberle P. ARC ZT GmbH

sozialer Verantwortung und Außenbereich sind ein Beleg der hohen städtebaulichen und architektonischen Qualität. Das gesamte Gebäude wird mittels Fernwärme zentral beheizt, die Wohnungen sind vollflächig mit Fußbodenheizungen ausgestattet. Durch die direkte Sichtverbindung zwischen dem Park Forum Schönbrunn: 104 Eigentumswohnungen in Bestlage

und den Wohnungen profitieren die Bewohner durch einen freien Blick in das grüne Innere. Insgesamt zeigt sich das architektonische Konzept als städtischer Zusammenschluss. Eurogate. Im Wiener EUROGATE wurde vor Kurzem mit

dem Bau der ersten von insgesamt 326 teils geförderten, teils frei finanzierten BAI-Wohnungen begonnen. Hier entsteht die größte Passivhaussiedlung Europas mit mehr als 2000 Wohnungen. Die Nachfrage ist sehr hoch, es gibt bereits eine lange Vormerkliste. Forum Schönbrunn. An einem der historisch interessantesten Standorte Österreichs, direkt beim Schloss Schönbrunn, realisiert die BAI ein Wohnprojekt mit 104 frei finanzierten Eigentumswohnungen. DC Living – ein Wohnbau-Projekt von Baumschlager Hutter Partners. Auf einem der letzten freien Bauplätze der Donau-Ci-

ty werden rund 270 Wohnungen im geförderten bzw. frei finanzierten Eigentum errichtet. Der direkte Zugang zur Donauinsel und zu den angrenzenden Naherholungsgebieten Donaupark und Alte Donau sowie die direkte Anbindung mit der U1 zum Stadtzentrum sind wesentliche Vorteile dieses Projektes. Das markante Bauwerk mit hoher gestalterischer Qualität und zum Teil ausgezeichneten Aussichten über das Umfeld wird als Niedrigenergiegebäude errichtet. Die Wohnungen im Hochhaus bieten Fernblick Richtung Donau und Innenstadt sowie Richtung Westen zum Kahlenberg. www.bai.at

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Der Trend zum Anders-Wohnen