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EINE HOMESTORY VON HETKAMP DAS JOURNAL VON HETKAMP EINRICHTUNG & MODE


Homestory mit Stil

Spannende Aufgaben warteten auf die Hetkamp-Geschäftsführer Helmut Ackmann (oben) und Thomas Flinks.

Manche Einrichtungsprojekte sind in Umfang und Anspruch beispielhaft. Wie dieser Neubau mit einer unverwechselbaren Architektur, in dem eine sechsköpfige Familie sich neu einrichten wollte. Bereits während der zweijährigen Bauphase begann das Team von Hetkamp, eine individuelle, höchst anspruchsvolle Einrichtung zu planen – die Ergebnisse sehen Sie in diesem Journal.

Der Wunsch der Hausherren war klar: Eine Handschrift, mit einem ganzheitlichen Konzept für Farbgebung und Material. Zudem bestand das Bedürfnis, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das alle Schnittstellen koordiniert und so die Bauherren entlastet. Erste Inspiration brachte das Musterhaus von Hetkamp. Sollte es zunächst „nur“ eine Küche sein, kamen bald der Wohnbereich, das Schlafzimmer, die Bäder für Eltern und Kinder sowie Lounge und Flur dazu. Das Resultat: Eine Einrichtung der besonderen Art – gemütlich und kommunikativ, dabei übersichtlich und klar strukturiert, hochwertig und erstklassig ausgestattet.

Teppichboden verströmen die Räume nun eine behagliche, sehr ansprechende Atmosphäre. Das Farb- und Materialkonzept zieht sich als roter Faden durchs ganze Haus, vom Keller bis zum Dachboden. Nicht nur die Küche, auch die Inneneinrichtung und zahlreiche Möbel wurden in der hauseigenen Tischlerei unter der Leitung von Thomas Flinks gefertigt. Nichts von der Stange, alles nach Maß. Dazu passende Möbel ausgewählter Designer. Starke Kontraste waren durchaus gewollt. Dennoch befinden sich Energiequellen und Ruhezonen in einem perfekten Gleichgewicht.

Weiß, Anthrazit und weitere Grautöne sorgen für eine helle, lichte Die Hausherrin ist mehr als zufrieden: „Ich empfinde tiefste Ruhe hier, Grundstimmung, die großzügige Verglasung verstärkt diese Wirkung. genauso wie ich es mir zuvor erhofft hatte“. Nicht zu viel Dekoratives, Bei der Hausherrin herrschten zunächst Bedenken, „wie wir eine per- lediglich einige ausgewählte und lieb gewonnene Stücke. „Das Haus sönliche Note hier hineinbringen, damit es nicht zu kühl wird.“ Die ist Deko genug!“ Das Paar ist froh, das Experiment gewagt zu haben: Sorge konnte ihr Sven Roth von Hetkamp mit Hilfe einer Materialcollage „Entwicklung, Planung und Ausführung waren über alles erhaben und nehmen. Der Innenarchitekt hat gemeinsam mit den Hetkamp- alles war jederzeit so, wie wir es wollten.“ Auch für das HetkampGeschäftsführern Helmut Ackmann und Thomas Flinks die Feder- Team war das Projekt kein Alltag, sondern in seiner Komplexität eine füh­rung übernommen. In Kombination mit dem warmen, naturbelas- Herausforderung, wie Sven Roth sagt: „Extrem anspruchsvoll und senen Eichenholzboden, ergänzt mit einem flauschigen, hochwertigen lehrreich – so muss es sein!“

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In ein Haus voller Leben kam das Team von Hetkamp: Eine sechskรถpfige Familie freute sich auf eine neue Einrichtung.

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Mehr als

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Wohnen

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Zwei Stufen und unterschiedliche Bodenbeläge trennen das Wohn- vom Esszimmer – vom Kamin profitieren beide Bereiche.

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WOHNZIMMER

Die großzügige Polsterlandschaft wirkt relaxt und einladend. In dem Lowboard versteckt sich Hightech: eine ausfahrbare Leinwand für maximalen Filmgenuss, Festplattenspeicher, Klimaanlage und vieles mehr. An der Wand schafft ein Panel mit integriertem warmweißen Halogenlicht Akzente im Raum.

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Augenfällig: Edle Glasvasen vom finnischen Designerduo Utopia & Utility, massive Bronzeskulpturen einer bekannten italienischen Künstlerin und Kissen (unten links) von Hermès Maison.

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Offene Räume und eine extravagante Architektur mit unterschiedlichen Deckenhöhen und weiteren Finessen bildeten die anspruchsvollen Rahmenbedingungen für die Inneneinrichter und die Tischler von Hetkamp. Herausforderung angenommen! Einladend und gemütlich – so präsentiert sich der großzügig geschnittene Wohnbereich. Hier ist nichts steif oder auf Repräsentation bedacht. Vielmehr verführen die lässigen Polstermöbel von Walter Knoll zu langen Abenden mit gemeinsamen Gesprächen mit Familie und Freunden. Kissen mit Bezügen von Hermès Maison sind geschmackvolle Eyecatcher. Zurückhaltend präsentiert sich der weiße Couchtisch made by Hetkamp. In diesem Wohnbereich fiel die Wahl auf einen weichen, hochflorigen Teppich in einem sanften Grauton, eine schöne und noch behaglichere Alternative zum Parkett. Die sehr reduzierte Möblierung der Wände verleiht dem Raum ein modernes, zeitloses Charisma – nichts lenkt vom Wesentlichen ab. Als raum­teilendes Element fungiert der Kamin. Strenge Formen und klare Linien kennzeichnen ihn. Wohnzimmer wie Essbereich profitieren von der gemütlichen Atmosphäre und der angenehmen Wärme des Kamins. Über zwei Stufen gelangt man zum Esstisch, ebenfalls von der HetkampTischlerei gefertigt. An ihm findet die Familie mit Gästen mühelos Platz, er lässt sich aber auch noch ausziehen, falls die Runde einmal größer wird. Exklusive Lederstühle bieten höchsten Sitzkomfort und sehen dabei blendend aus. Optimal zur Wirkung kommen bei der enormen Deckenhöhe die extravaganten Lampen. Ausgewähltes Kunst­ handwerk verleiht den minimalistisch eingerichteten Räumen das besondere Etwas.

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WOHNZIMMER

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Sven Roth leitet das Architektenteam von Hetkamp, das in enger Abstimmung mit den Fachleuten in der Tischlerei arbeitet. Gemeinsam werden wegweisende Einrichtungskonzepte für alle Wohn- und Arbeitsbereiche realisiert. Ganzheitlich und mit Anspruch an höchste Qualität.

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Der Kopf hinter dem Konzept In den Händen von Sven Roth lag die Planung dieses umfangreichen Einrichtungsprojekts. Der Diplom-Ingenieur ist als leitender Innenarchitekt bei Hetkamp seit knapp zehn Jahren der Mann für anspruchsvolle Wohnkonzepte, die begeistern. Sein Credo: „Eine gelungene Einrichtung ist ausdrucksstark und weckt Emotionen.“

Seine Projekte geht der 41-Jährige mit allen Sinnen an, stets auf der Suche nach dem „Geist des Ortes“. Nicht nur Umgebung und Architektur spielen dabei eine Rolle, sondern auch Atmosphäre und Aura. Wichtig ist ihm, Bezüge zum Raum und zum Menschen zu finden. Dank langjähriger Erfahrung und einem umfassenden Wissen über die Funktionen von Räumlichkeiten gelingt ihm das. Im intensiven Austausch mit den Kunden und der hauseigenen Tischlerei werden Vorstellungen und Wünsche geklärt. Was ist ein öffentlicher, stark frequentierter Bereich, welches ein eher privater Rückzugsort? Daraus ergibt sich, wie sich Möbel anordnen, gruppieren lassen – es entsteht ein Konzept. Zunächst im Kopf. Dann folgen erste Skizzen mit Bleistift, später Computermodelle. „Vieles geschieht intuitiv“, sagt Roth. Zudem berücksichtigt er bei seiner Arbeit die Prinzipien des Feng-Shui. Die traditionelle chinesische Lehre steht für Grundlagen, die Wohnen harmonisch machen. Energie ist dabei ein wichtiges Thema, wie Roth betont: „Energie muss sich in einem harmonischen Fluss befinden. Gelingt es, erzeugt ein Raum Wohlbefinden.“ Roths Erfahrung: „Leute, die mitten im Leben stehen, Stress haben, empfinden häufig das Bedürfnis nach Ruhe, nach Rückzug in die eigenen vier Wände, wünschen sich ein Ambiente, das diesen Bedürfnissen gerecht wird.“ Dabei sind starke Kontraste durchaus erwünscht – Aufgabe des Gestalters ist es, sie in ein Gleichgewicht zu bringen. Bei dem hier gezeigten Wohnkonzept wurde sowohl mit spannungsvollen HellDunkel-Gegensätzen als auch mit den Polen Kühl und Warm gearbeitet. Das Ergebnis stellt nicht nur die Hausherren, sondern auch den Innenarchitekten zufrieden: „Wenn jedes Detail die volle Aufmerksamkeit erfährt, stimmt auch das große Ganze am Schluss.“

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KĂœCHE

Charmanter


KÜCHE

Familientreff

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KÜCHE

Antippen genügt – und die Schubladen öffnen sich lautlos mit motorischer Unterstützung. So bleiben beide Hände frei. Auf lederbezogenen Hockern von Draenert nimmt man an der Theke Platz.

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KÜCHE

Modern, einfallsreich und top ausgestattet ist die Küche des Hauses. Hier trifft sich die Familie mehrmals täglich zum Reden und Genießen.

Zwei beleuchtete Vitrinenschränke bilden das Entree zum Küchen­ bereich. Das edle wie ausgefallene Geschirr kommt, wie von der Hausherrin gewünscht, gut sichtbar hinter Klarglas zur Geltung. Neben der Optik überzeugen vor allem das enorme Fassungsvermögen und die komplett versenkbaren Schranktüren, die Bewegungsfreiheit schaffen. Imposant wirken die Kochinsel und die Arbeitsplatte aus 60 mm dickem Edelstahl. Die Theke – in Rosa, passend zur Küchen­ maschine – ein absoluter Hingucker! Dort findet die ganze Familie Platz. Bei vier Kindern wird täglich gekocht, man trifft sich, erzählt, tauscht sich aus. „Gemeinsam essen, genießen, sich gesund ernähren und kommunizieren – das ist die Basis für diese Familie“, hat Küchenplanerin Tanja Bosse schon in den ersten Gesprächen erkannt. Ihr Konzept realisiert eine moderne, wohnliche Küche, die diesen Anforderungen gerecht wird. Exquisit und hochwertig die Ausstattung mit Geräten von Miele, Gaggenau und Gutmann: Dampfgarer, breite Backöfen, Elemente für Gas und Induktion, eine offene Brennstelle für den Wok, eine Edelstahlgrillplatte und natürlich eine hochleistungsfähige Dunstabzugshaube. Die Elemente aus der Profi-Küche gewährleisten auch zu Hause schnelles und gesundes Kochen. Bei aller Technik und der farblichen Grundgestaltung in Anthrazit wirkt die Küche keinen Moment steril oder kalt. Dafür sorgt zum einen sehr viel Licht, das durch die großzügigen Fenster hereinfällt. Daneben setzen sich auch hier die warmen Landhausdielen fort. Gegensätzliche Materialien, die durch ihre ungewohnte Kombination optimal im Einklang sind. Spannend.

Im Küchenschrank mit komplett versenkbaren Türen leuchtet das kräftige Rosa, das auch die Thekenplatte schmückt. Ein Hingucker, der gute Laune macht und auch graue Tage zum Leuchten bringt.

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Vorliebe für feine Küchen Dass das Einrichtungsprojekt aus diesem Journal mit der Küche seinen Anfang nahm, gefällt Tanja Bosse. „Die Küche ist ein enorm wichtiger Raum mit sehr vielen Funktionen auf begrenztem Platz – vom technisch anspruchsvollen Kochbereich über perfekt ausgestattete Aufbewahrungs­ elemente bis hin zum wohnlichen Essplatz.“

Auf anspruchsvolle Küchenplanungen hat sich die Innenarchitektin direkt nach ihrem Studium an der Fachhochschule für Kunst und Design in Hannover konzentriert. Und diese Wahl bis heute nicht bereut. „Eine maßgefertigte Küche ist nie langweilig“, sagt sie – und auch für die Gestalterin stets eine neue Herausforderung. Von welcher Küche träumen die Kunden? Sind begeisterte Köchinnen und Köche am Werk oder wird seltener gekocht? Bei der in diesem Journal beschriebenen Küche gefiel es Tanja Bosse besonders, dass die Hausherren viel Persönliches in die Planung einbrachten. „Ihre Ent­ scheidungen waren sehr klar und auch sehr mutig – das ist natürlich schön für mich als Gestalterin, da es Optionen eröffnet. Die Lösung mit der rosafarbenen Thekenplatte ist so ein Beispiel.“ Die enge Zusammenarbeit mit der Hetkamp-Tischlerei gewährleistet, dass selbst ausgefallenste Wünsche Wirklichkeit werden. Bei der Pla­ nung achtet die Innenarchitektin darauf, unterschiedliche Materia­lien einzusetzen und so für Ausgeglichenheit zu sorgen. Nur kühl und modern funktioniert ebenso wenig wie der zu massive Einsatz von Holz. Auch hier gilt das Prinzip von Yin und Yang – bewusst oder unbewusst, wie die Einrichtungsexpertin weiß. „Jeder hat einen Lieb­ lings­bereich in der Wohnung oder im Haus, in dem er sich besonders wohl fühlt und gerne aufhält. Hier wirken Einflüsse und Kräfte, die ich ebenfalls bei meinen Konzepten beachte.“ Bei der hier vorgestellten Küche ist es keine Frage, dass sie das Potenzial zum Liebling der Familie hat. Für Tanja Bosse verständlich: „Diese Küche ist zu 100 Prozent abgestimmt auf die Bewohner.“ Ziel erreicht.

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Tanja Bosse und ihre Kollegin Simone Hörning sind bei Hetkamp die richtigen Ansprechpartnerinnen für die Planung exklusiver und maßgefertigter Küchen.

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Edle

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SCHL AFZIMMER

Ruhezone


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Die neu entwickelte Regallösung mit beleuchteten Glasböden kommt vor dem extravaganten textilen Hintergrund fabelhaft zur Geltung. Besonderer Effekt: Das Licht strahlt durch die Kante der Glasböden.

Durch das ausgelagerte Ankleidezimmer wird das Schlafzimmer zu einem Ort der vollkommenen Ruhe. Was nicht heißt, dass es dort nichts Aufregendes zu sehen gibt.

Das Bett ist eine Maßanfertigung von Hetkamp. Passgenaue Regal­ lösungen wie ein Sideboard, hergestellt in der hauseigenen Tischlerei, bieten Platz und dem Auge wohltuende Entspannung. Ausgefallen war der Wunsch nach einem Schuhschrank der besonderen Art, eine Premiere auch für Hetkamp. In Kooperation mit der Tischlerei entstand ein einzigartiges Möbel mit einzelnen Fächern und integrierter LED-Beleuchtung. So bekommt jedes Designer-Schuhpaar einen glänzenden Auftritt – „viel schöner als im Karton und außerdem leichter zu finden“, freut sich die Besitzerin. Nicht die einzige Augenweide in dem zurückgenommenen und intim gestalteten Raum. Gedämpfte Farben und hochwertige Materialien lassen ein Ambiente entstehen, in dem es sich gut relaxen lässt. Auf technische Finessen wie einen hochwertigen TV und ein BUS-System, in das unter anderem diverse Beleuchtungsszenarien eingespielt wurden, muss dennoch nicht verzichtet werden. Schön, dass Kabel unsichtbar hinter makellosen Elementen verschwinden. Gut geplant.

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Das Schlangenmuster wiederholt sich am Sideboard. Einen blendenden Auftritt legen die Schuhschränke dank integrierter LED-Beleuchtung hin. Auch die Kanten der Möbel werden durch Licht akzentuiert.

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Vielfalt

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BAD

im Bad

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Nach MaĂ&#x; von der Hetkamp-Tischlerei gefertigt und eingebaut: Millimetergenau passt der Apothekerschrank ins Bad und strukturiert gleichzeitig den Raum. HandtĂźcher & Co. sind hier bestens aufgehoben.

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Elegant und zeitlos wirken die hochwertigen Armaturen von Dornbracht. Die Waschtische von Domovari sind mit einem Schrägablauf ausgestattet und nicht nur in Weiß, sondern in zahlreichen anderen Farben, Formen und Größen erhältlich.

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BAD

Bei der Beleuchtung fiel die Wahl auf passgenau eingearbeitete LED-Lichtleisten. Sie sorgen für taghelles und natürlich-warmes Licht und sind dabei noch äußerst sparsam und langlebig. Ausgewählte Accessoires wie die urigen Holzbehältnisse geben dem Bad eine persönliche Note.

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BAD

Eltern und Kinder freuen sich über eigene Bäder, angepasst an die jeweiligen Bedürfnisse und doch einheitlich gestaltet. Landhausdielen sorgen auch hier für einen wohnlichen Grundton. Reinigung, Pflege und Entspannung bilden einen harmonischen Dreiklang. Fertigung und Einbau lagen in den fachkundigen Händen von Thomas Flinks und seinem Team.

Im Masterbad lädt eine freistehende Badewanne von Domovari zu einem erholsamen Bad ein. Die Dusche – sonst gerne versteckt in einer Ecke – zieht mitten im Raum alle Blicke auf sich. Elegante Armaturen von Dornbracht und eine Regenfalldusche machen die Wahl zwischen Badewanne und Dusche zu einem Gewissenskonflikt. Waschbecken – ebenfalls wie die Badewanne von Domovari – mit Schrägablauf, versteckte Handtuchhalter und maßgefertigte Unter­ schränke bieten Luxus pur bei jedem Badbesuch. Besonderer Clou: Durch eine Schiebetür mit Mattglas gelangt man ins angrenzende Schlafzimmer. Praktischer geht’s nicht. Bei den Bädern für den Nachwuchs wurde Wert auf Strapazierfähig­ keit und leichte Pflege gelegt. Der schlichte, minimalistische Stil findet sich wieder, ebenso die Farbgestaltung mit dunkelgrauen Mineral­ werkstoffen für die Ablageflächen. Die praktischen Unterschränke wurden hier in einer Kunststoffvariante gefertigt, robust und ansehnlich zugleich. Getrennte Bäder für Eltern und Kinder erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, zu unterschiedlich sind Bedürfnisse und Nutzungsgewohnheiten, von praktischen Aspekten wie der morgend­lichen Rushhour im Bad ganz zu schweigen. Hetkamp hat für alle Anforderungen die passende Lösung.

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Der frischgebackene Tischlermeister Christian W端bbels hat bei Hetkamp noch viel vor.

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Meisterhaft In den letzten dreieinhalb Jahren gehörten die Abende und Samstage nicht Christian Wübbels, sondern der Meisterschule. Einsatz und Disziplin haben sich gelohnt. Ende 2013 legte er erfolgreich die Meisterprüfung ab. Und nun? Möchte der junge Tischlermeister bei Hetkamp „bald noch komplexere Einrichtungsprojekte betreuen“. Auch um die zwei Auszubildenden in der Tischlerei kann er sich nun intensiver kümmern und sie in anspruchsvolle Tätigkeiten, wie etwa Arbeiten an der Säge, einweisen.

Dass er einmal Handwerker wird, stand für den 26-jährigen Borkener bereits in der Schule fest. Beim dritten Praktikum funkte es. Nicht Elektriker, nicht Dachdecker, sondern Tischler, das wollte Christian Wübbels werden. Seit fünf Jahren zählt er zum Team der Tischlerei, um Geschäftsführer Thomas Flinks. Hier fertigt Wübbels Einrichtungen nach Maß. Das reicht von maßgefertigten Küchen und Regalsystemen über Wohnzimmer bis hin zu ganzen Wohnungen. „Seine“ Projekte betreut er von A bis Z – inklusive Einbau beim Kunden. Zudem ist er der Mann für die hochmoderne CNC-Maschine in der Werkstatt. Als sie vor einigen Jahren angeschafft wurde, hat er gleich den Finger gehoben, als es darum ging, einen Lehrgang zu besuchen und sich in die Finessen des Hightech-Geräts einzuarbeiten. „Bei so großen Projek­ten, wie wir sie umsetzen, geht es nicht ohne solche Maschinen, in Genauigkeit und Qualität sind sie unübertroffen. Anders als früher lassen sich dadurch technisch anspruchsvolle und besondere Ent­ würfe verwirklichen.“ Seine Begeisterung für das richtige Equipment zeigt sich auch bei seinem Hobby, dem Grillen. Ausgerüstet mit zwei Profi-Grills kann er stets das richtige Gerät wählen: Holzkohle zum Räuchern und Gas, wenn’s schnell gehen soll. Ein Meister auch hier.

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Innere Werte HETK AMP JOURNAL

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INNENAUSBAU

Meisterliche Handwerkskunst von Thomas Flinks: Formvollendet pr채sentiert sich die Holztreppe, die sich fugenlos bis ins Obergeschoss hinaufzieht.

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INNENAUSBAU

Deckenhohe SchiebetĂźren dienen als raumgliedernde Elemente. Ein von Hetkamp neu entwickelter Beige-Farbton stellt Harmonie zwischen den verwendeten WeiĂ&#x;- und Graunuancen her.

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INNENAUSBAU

Hinter den Einbauschränken verbirgt sich auf attraktive Art und Weise jede Menge Stauraum. Mit dem Einsatz von Türen dieser Breite betrat Hetkamp technisches Neuland.

Bei der Inneneinrichtung war Hetkamps Tischlerei in ihrem Element. Vielfältige Herausforderungen wie überdimensionale Schiebetüren und sehr unterschiedliche Anforderungen an die Funktionalität einzelner Räume erforderten durchdachte und passgenaue Lösungen.

Beim ersten Schritt ins Haus fällt sofort der rote Faden der Einrichtung ins Auge: ein warmtoniger, haptisch ansprechender Holzboden aus extralangen Eichendielen. Formvollendete Handwerkskunst zeigt sich beim nahtlosen Übergang in die Treppe. Schöne Detaillösung hier: die Einfassung mit Mineralwerkstoff. Der Holzboden in Kombination mit großformatigen, exklusiven Fliesen eines italienischen Herstellers ergibt eine einladende, anheimelnde Atmosphäre. Klarheit und Übersicht­lichkeit bestimmen den Eingangsbereich. Als gliederndes Element setzt Hetkamp Schiebetüren ein, die neue Maßstäbe setzen. Deckenhoch ziehen sie die Blicke auf sich, drängen sich aber nie in den Vordergrund, sondern verschwinden auf Wunsch unsichtbar in der

Wand. Für die Wandschränke sind sie ebenfalls im Einsatz und ver­ bergen enormen Stauraum. Die Dreiteilung strukturiert die Schiebe­ türen optisch. Neben dem bekannten Hetkamp-Weiß wurde ein heller Beigeton neu entwickelt, der sich kongenial in die Farbpalette einfügt. Im Ankleidezimmer befindet sich der deckenhohe Kleiderschrank, der sich mit Schiebetüren elegant öffnet und schließt. Ergänzt wird er durch eigens entwickelte Möbel wie ein Sideboard und Auszugsschränke. Im Legetisch mit handgefertigten Inneneinteilungen aus massivem Holz finden Krawatten, Gürtel und andere Accessoires elegant und übersichtlich ihren Platz.

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INNENAUSBAU

Willkommen im Ankleidezimmer! Diverse maßgefertigte Möbel stehen hilfreich zur Seite und machen die Auswahl des richtigen Outfits zum Vergnügen. Der ausgefallene Schminktisch von Yomei ist hier am richtigen Ort.

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INNENAUSBAU

Interessantes Innenleben: Handgearbeitet in der Tischlerei von Hetkamp wurden die Inneneinteilungen des Legetischs aus massiver dunkel gebeizter Eiche. Eine abschlieĂ&#x;bare Schmuckschublade ist der sichere Aufbewahrungsort fĂźr Ketten, Ringe und mehr.

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INNENAUSBAU

In die Lounge zieht sich zurück, wer in Ruhe lesen oder fernsehen möchte. Die beeindruckende Regalkonstruktion präsentiert Bücher von ihrer besten Seite. Eigens für sie wurden zwei Lacke – einmal supermatt, einmal hochglänzend – entwickelt. Im unteren Bereich ist Technik vom Feinsten wie beispielsweise ein Beamer integriert – natürlich unsichtbar, wie es der Anspruch von Hetkamp ist.

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Making -of Was passiert, wenn eine gastfreundliche Familie ihr Haus für ein Fotoshooting zur Verfügung stellt, sehen Sie in diesem Journal. Fotograf Stephan Wemhöner und Kreativdirektor Rüdiger von Selzam hatten ehr­geizige Pläne – und nur drei Tage Zeit.

Bevor der Auslöser gedrückt wird, heißt es: Für jedes Foto den rich­ tigen Platz suchen, die Perspektive festlegen. Für das Feintuning sorgt die Dekoration, natürlich von Profis. Astrid Richter und Marion Sühling von Hetkamp-Einrichtung kamen zu diesem Zweck mit einem Lieferwagen voller Kunsthandwerk, Bilder und Deko. Mit nur kleinen Variationen entstanden so völlig unterschiedliche Szenarien, die einen Eindruck vom großen Spielraum der Inneneinrichtung vermitteln. Aufwendige Beleuchtungstechnik rückt alles ins rechte Licht. Allein zeitlich ein enormer Aufwand, den Kenner den Fotos ansehen. Zur Motivation gab es täglich ein köstliches Mittagessen für das gesamte Team, von der Hausherrin persönlich gekocht, unzählige Tassen Kaffee und viel gute Laune. Entstanden sind Fotos von einer im wahrsten Sinne einzigartigen Einrichtung. Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern und hoffen, Sie haben viel Spaß beim Anschauen!

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Fotoshooting im Badezimmer: Fotograf Stephan Wemhöner, Astrid Richter und Marion Sühling begutachten erste Aufnahmen.

Dieser Mitbewohner der Familie behielt das Hetkamp-Team die ganze Zeit genau im Blick. Als Fotomodell war er jedoch äußerst schwer zu bändigen.

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Adressen und Öffnungszeiten Hetkamp Hauptgeschäft Mo.– Fr. 9 : 0 0 bis 18 : 30 Uhr, Sa. 10 : 0 0 bis 16 : 0 0 Uhr Weseler Straße 8, 46348 Raesfeld Tel. 0 28 65.60 94 - 0, Fax 0 28 65.60 94 - 28 Tel. Hetkamp Mode 0 28 65.60 94 - 17 www.hetkamp.de, info@hetkamp.de

Hetkamp wohnt! Termine nach Vereinbarung Klümperstraße 9, 46348 Raesfeld Tel. 0 28 65.60 94 - 0 www.hetkamp-wohnt.de

Impressum Herausgeber und Chefredaktion: Helmut Ackmann, Hetkamp Einrichtung und Mode GmbH & Co. KG Konzept und Kreativdirektion: Rüdiger von Selzam, www.studioselzam.com Artdirektorin: Olivia Dahlem Texte: Sabine Hanzen-Paprotta Reinzeichnung: Petra Legandt Fotos: Titelbild, Hauptmotive Seiten 6–13, Seiten 16, 19, 22, 25, 26, 28, 36, 37, 38 und 40: Stephan Wemhöner; Detailaufnahmen Seiten 3, 10, 11, 18, 24, 25, 29, 30, 31, 34, 39, Portraits Seiten 14, 32 und „Making of“-Seiten 42, 43: Rüdiger von Selzam; Seite 2: Jeanne Müller; Seite 21: Martin Schmidt

Hetkamp kocht!

Abonnement

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Sie möchten das Hetkamp-Journal nicht mehr erhalten? Bitte benach­richtigen Sie uns unter Tel. 0 28 65.60 94 - 25, Fax 0 28 65.60 94 - 28 oder info@hetkamp.de.

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Hetkamp Tischlerei Mo. – Do. 7 : 30 bis 12 : 0 0 Uhr, 13 : 0 0 bis 17 : 0 0 Uhr sowie Fr. 7 : 30 bis 15 : 0 0 Uhr Ährenfeld 2B, 46348 Raesfeld Tel. 0 28 65.60 94 - 1 3, Fax 0 28 65.69 72 werkstatt@hetkamp.de www.hetkamp-tischlerei.de

Hetkamp Galerie Mi., Sa. und So. 14 : 0 0 bis 18 : 0 0 Uhr sowie nach Vereinbarung in der Galerie der Traumfänger CreativQuartier Fürst Leopold Fürst-Leopold-Platz 3, 46284 Dorsten Tel. 0 28 65.60 94 - 0

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Hetkamp Journal 02/2014 EXTRA  

Das Extra-Heft mit einer Homestory von Hetkamp.

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