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Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung www.hessen-umwelttech.de

Hessen-Umwelttech

NEWS Neue Publikation: Umweltindustrie in Hessen 4. PIUS-Länderkonferenz: Gemeinsam zu mehr Innovation und Ressourceneffizienz Teilnehmer gesucht für Türkei-Delegationsreise Initiative Eco-Innovation – Wo Wirtschaft auf Umwelt trifft Nanomaterialien für die Wasser- und Abwassertechnik Mit Panorama-Autodach umweltfreundlich und komfortabel unterwegs Energiewende in Hessen

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Liebe Leserinnen und Leser, Editorial

Die Frage, wie wir künftig Energie erzeugen und nutzen, ist von existenzieller Bedeutung für unsere Wirtschaft. Die effiziente Nutzung des Angebots ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, die uns alle vor große Herausforderungen stellt, gleichzeitig aber auch große Chancen bietet. Vor diesem Hintergrund hat das Land Hessen durch die Umsetzung des Hessischen Energiegipfels Rahmenbedingungen für einen Wandel geschaffen und die Weichen hin zu einer nachhaltigen und tragfähigen Energiewirtschaft gestellt. Lesen Sie hierzu den Beitrag auf Seite 15. Wie die aktuelle Studie „Umweltindustrie in Hessen“ belegt, sind die Erneuerbaren Energien neben Wasser/Abwasser und Abfall/Recycling der wichtigste Sektor der Branche. Auch der Bereich Energieeffizienz ist gut entwickelt. Mit ihren Informations- und Serviceangeboten greift die Aktionslinie Hessen-Umwelttech meines Hauses die wirtschaftliche Bedeutung des Themas Energie immer wieder auf. So werden etwa auf der Fach-

Editorial

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INHALT

Ich lade Sie herzlich dazu ein, sich vom 7. bis 11. Mai auf der IFAT ENTSORGA über hessische Produkte, Dienstleistungen und Kompetenzen zu informieren, und wünsche Ihnen eine anregende Lektüre des vorliegenden Newsletters.

Dieter Posch Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Technologietransfer

dena-Marktanalyse 2011: Status der Erneuerbaren Energien weltweit

In eigener Sache

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tagung Hessen-Umwelttech 2012 im Herbst Energieeffizienzmaßnahmen in Kommunen und Betrieben sowie die daraus resultierenden Marktpotenziale im Vordergrund stehen. Und bei der hessischen Messebeteiligung an der diesjährigen IFAT ENTSORGA wird der Gemeinschaftsstand zum Thema Abfall um den Bereich Energie erweitert.

Vorankündigung: Fachtagung Hessen-Umwelttech 2012

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Neue Publikation: Umweltindustrie in Hessen

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Ausblicke auf die Lebenswelten der Zukunft

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Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Umwelttechnologien

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Initiative Eco-Innovation – Wo Wirtschaft auf Umwelt trifft

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PIUS und Ressourceneffizienz

Was Unternehmer bewegt

Energiesparkonzept für Oberflächenveredelung 5

Nanomaterialien für die Wasser- und Abwassertechnik

4. PIUS-Länderkonferenz: Gemeinsam zu mehr Innovation und Ressourceneffizienz

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Marokko – Vorreiter für nachhaltige Technologien in Nordafrika

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Gemeinschaftsstand auf der IFAT ENTSORGA 2012

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Teilnehmer gesucht für Türkei-Delegationsreise 8

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Aus den Hochschulen

Mit Panorama-Autodach umweltfreundlich und komfortabel unterwegs

Außenwirtschaft und Messen

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Umweltrecht

Energiewende in Hessen

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Nachrichten aus Wirtschaft und Wissenschaft

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Termine

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Vorankündigung: Fachtagung Hessen-Umwelttech 2012 Energieeffizienz in Kommunen und Betrieben – Marktpotenziale für die Umwelttechnologie In eigener Sache

Der sparsamere Umgang mit Energie ist angesichts der ehrgeizigen Ziele der Energiewende eine zentrale Herausforderung unserer Gesellschaft. Mit der Fachtagung Hessen-Umwelttech 2012 wird die Aktionslinie Hessen-Umwelttech aufzeigen, welche Möglichkeiten sich für Kommunen und Betriebe bieten und welchen Beitrag moderne Umwelttechnologien zur Erhöhung der Energieeffizienz leisten können. Die Fachtagung wird im Herbst in der Aula der JustusLiebig-Universität Gießen stattfinden. „Neben den technischen Möglichkeiten wollen wir die wirtschaftliche Bedeutung der Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen thematisieren“, erklärt Dr. Carsten Ott, Projektleiter der Aktionslinie Hessen-Umwelttech. Dabei gehe es zum einen um die unmittelbaren Einsparungen durch effizientere Energienutzung und zum anderen um die Marktpotenziale, die sich

für Anbieter von energieeffizienten Technologien und Produkten eröffnen. Beide Aspekte seien für die Entwicklung einer nachhaltigen und wettbewerbsstarken Wirtschaft essenziell.

Beispiel: Energieeffizienz in der Abwasserbehandlung Die Veranstaltung wird kommunale und betriebliche Praxisbeispiele vorstellen. Im Anschluss an das Plenum werden in zwei Workshops die Bereiche allgemeine Energietechnik und Energieeffizienz in der Abwasserbehandlung vertiefend dargestellt und diskutiert. Gerade in klassischen Umwelttechnologiebereichen wie der Abwasserbehandlung zeigt sich Energieeffizienz als zentrales Zukunftsthema. Neben der energetischen Verwertung von organischen Reststoffen aus dem Abwasser spielt hier die Nutzung von Abwärme eine zunehmende Rolle.

Dr. Carsten Ott ■ Dr. Carsten Ott Projektleiter Aktionslinie Hessen-Umwelttech HA Hessen Agentur GmbH Tel.: 0611 / 95017-8350, Fax: 0611 / 95017-58350 E-Mail: carsten.ott@hessenagentur.de www.hessen-umwelttech.de

Neue Publikation: Umweltindustrie in Hessen Große Unternehmensvielfalt und positive Standortbeurteilung

Hessen ist für die Umweltindustrie ein wichtiger Standort und verfügt über ein vielfältiges Angebot in den Branchensegmenten Erneuerbare Energien, Abfall/Recycling und Wasser/Abwasser. Dies belegt eine aktuelle Studie, deren Ergebnisse die Aktionslinie Hessen-Umwelttech als Band 13 ihrer Schriftenreihe unter dem Titel „Umweltindustrie in Hessen – Bestandsaufnahme 2011“ veröffentlicht hat. 94 Prozent der befragten Unternehmen beurteilen darin Hessen als guten oder sehr guten Standort. Der im Rahmen der Studie verwendete Begriff der Umweltindustrie umfasst in erster Linie die beiden Sektoren Industrie und Ingenieurbüros. Zur Industrie werden Unternehmen aus unterschiedlichen Industriebranchen gezählt, die Produkte und Dienstleistungen für den Umweltmarkt entwickeln, herstellen und vermarkten. Personengesellschaften und kommunale Eigenbetriebe wurden nicht berücksichtigt, Handwerksunternehmen nur, wenn sie als Kapitalgesellschaft tätig sind.

Der Studie zufolge gibt es in Hessen 1.260 Unternehmen, die der Umweltindustrie angehören. Davon sind 46 Prozent im Bereich Erneuerbare Energien, 40 Prozent im Bereich Abfall/ Recycling und 39 Prozent im Bereich Wasser/Abfall tätig. Die überwiegend mittelständisch geprägte hessische Umweltindustrie erzielt insgesamt einen Umsatz von etwa 14,4 Milliarden Euro und beschäftigt rund 50.600 Mitarbeiter. 40 Prozent aller Umsätze werden im Ausland erwirtschaftet. Bei der Beurteilung der Standortfaktoren werden insbesondere die Kundennähe, die gute Verkehrsanbindung sowie der hohe Wohn- und Freizeitwert geschätzt. Die Publikation kann unter www.hessen-umwelttech.de (Rubrik Publikationen) kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

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Ausblicke auf die Lebenswelten der Zukunft Kongress „Leben 3.0 – Treffpunkt Zukunft“

Wie leben wir morgen? Fahren wir noch täglich zur Arbeit und wenn ja, womit? Was werden wir essen, wie unsere Krankheiten behandeln? Der Kongress „Leben 3.0 – Treffpunkt Zukunft“ am 14. März gab einen Vorgeschmack auf die Lebenswelten der Zukunft. 390 Teilnehmer kamen in den futuristischen und doch gemütlichen Frankfurter CocoonClub zur Kooperationsveranstaltung der Hessen Agentur mit dem F.A.Z-Institut im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums.

Leben 3.0 im Frankfurter CocoonClub

„Die Digitalisierung bringt der Massenwirtschaft den Tod“, prophezeite der Leipziger Zukunftsforscher Sven Gabor Jánszky in seinem Impulsvortrag, „denn sie schafft 1:1-Verbindungen.“ Soll heißen: Der Anbieter kommuniziert online direkt mit dem Verbraucher und bietet ihm individuelle Produkte an. Persönliche Handytarife gibt es schon, die maßgeschneiderte Ernährung wird kommen, vielleicht sogar die TV-Fernbedienung, die automatisch aufs Wunschprogramm schaltet – ohne Knopfdruck, denn sie reagiert auf Gedanken. Auch die Medizin wird maßgeschneidert: Personalisierte Therapien berücksichtigen unser Genprofil und heilen Krankheiten daher zielgerichtet und mit weniger Nebenwirkungen. „One size fits all“ sei ein Verlegenheitsansatz, sagte der Frankfurter Pharmazieprofessor Theodor Dingermann. Und damit scheint bald Schluss zu sein.

Digital vernetzt: Co-Creation und Internet der Energie

Dr. Thomas Niemann

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Der zweite Trend, der sich im CocoonClub herauskristallisierte, ist das Gegenteil der Individualisierung: eine stärkere Vernetzung. Auch hierdurch kön-

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nen sich Produkte verändern. So war etwa von CoCreation die Rede, davon also, dass Unternehmen via Web alle Interessierten zum Online-Design neuer Produkte einladen. Die zukünftige Energieversorgung ist ebenfalls auf die digitale Vernetzung angewiesen. Im Workshop „Green Innovation“ entwarf Ulrich Ebert von Siemens die Vision vom „Internet der Energie“. Mit Solarzellen auf dem Dach oder Windrädern im Garten produzieren immer mehr Einzelpersonen Strom und hinter jeder steht ein Software-Agent, der mit Strom handelt und die Preise im Minutentakt aktualisiert. Ähnlich skizzierte Abdelhak Zoubir, Experte für Signalübertragung von der TU Darmstadt, den Verkehr von morgen: Geht einem EAuto der Strom aus, funkt es Verkehrsteilnehmer mit voller Batterie an, verhandelt den Preis und vereinbart einen Treffpunkt zum Abzapfen. Immer wieder ging es auch um die Kraft der Sonne, am eindrucksvollsten im Abschlussvortrag von Louis Palmer aus Luzern. Schon als Kind träumte er in den 1980er-Jahren von einer Weltreise im Solarauto. Als es 20 Jahre später immer noch keins gab, hatte Palmer „genug von der Warterei“ und ließ sich eins bauen. Mittlerweile ist er damit schon zweimal um die Erde gereist. In China rollte man ihm den roten Teppich aus, in New York kutschierte er UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon zur Arbeit und fast überall war er fasziniert vom Erfindergeist. Neuseeland nutzt Energie aus Vulkanen, auf Malaysia lernte er jemanden kennen, der sein Haus ohne Klimaanlage kühlt und in den USA entdeckte er ein Haus mit Strohwänden, das keine Heizung benötigt. „Die Technik ist da. Wir brauchen den Wechsel im Kopf“, mit dieser Botschaft entließ Palmer die Teilnehmer in den Abend – und in eine Zukunft, für die jeder Verantwortung trägt. Weitere Informationen sowie Podcasts mit Impressionen und Interviews zur Veranstaltung gibt es unter: www.lebendreipunktnull.net Uta Neubauer

Dr. Thomas Niemann Projektleiter Aktionslinie Hessen-Biotech HA Hessen Agentur GmbH Tel.: 0611 / 95017-8646, Fax: -58646 E-Mail: thomas.niemann@hessen-agentur.de www.hessen-umwelttech.de


Energiesparkonzept für Oberflächenveredelung Hessen-PIUS macht Galvanisierung schonend für Umwelt und Budget

Galvanische Oberflächenbeschichtungen sind seit 15 Jahren das Spezialgebiet der Hitzel Oberflächentechnik GmbH & Co. KG in Rödermark. Beim Galvanisieren werden sowohl Kunststoff- als auch Metallteile mit metallischen Oberflächen beschichtet. Dieser Veredelungsprozess ist sehr energieintensiv und so entschied sich Geschäftsführerin Kerstin Hunkel-Hitzel für eine PIUS-Beratung mit dem RKW Hessen.

Wärmeerzeugung in der Produktion hin zu Heizmethoden mittels Kraft-Wärme-Kopplung oder Wärmepumpen. Damit wäre das Unternehmen unabhängiger von Energieversorgern und Preissteigerungen. Die Ergebnisse der Beratung wurden als Praxisbeispiel in einem Infoblatt zusammengefasst. Dieses steht zum Download bereit unter www.hessenpius.de (Rubrik „PIUS in der Praxis“)

Die Material- und Energieströme sollen künftig effizienter aufeinander abgestimmt und so die Energiekosten gesenkt werden. Der Berater Jochen Letsch von der EnerCheck Ingenieurgesellschaft GbR analysierte dazu sämtliche Gebäude, Produktionsanlagen und die vorhandenen Querschnittstechnologien wie Heizungsanlage, Druckluft, Beleuchtung, Kälteversorgung und Lüftungstechnik. Dabei ergaben sich unter anderem Optimierungspotenziale: > bei der Beleuchtung in den Büro- und Produktionshallen: durch Umstellung auf Energiesparleuchten mit moderner Steuerungstechnik, > bei den Druckluft-Kompressoren: durch Nachrüsten einer Vorrichtung zur Wärmerückgewinnung, > bei den Kompressionskältemaschinen für die Kühlwasserversorgung: Reduzierung der Abwärme durch Anbindung an die Außenluft. Das gesamte Einsparpotenzial beträgt mehrere 10.000 Euro pro Jahr. Der Experte empfahl als wichtigsten Schritt die Abkehr von der rein elektrischen

In allen Unternehmen gibt es Optimierungspotenziale beim Energieverbrauch. Sie liegen vor allem in den Querschnittstechnologien Druckluft, Beleuchtung, Heizung oder Klimatisierung und sind branchenübergreifend.

„Durch die PIUS-Beratung haben wir einen kompetenten Berater an die Seite bekommen, der uns umfassend zu allen Möglichkeiten der Energieeinsparung informiert hat. Dadurch sind wir in der Lage, ein ganzheitliches Konzept für unser Unternehmen zu entwickeln.“

Kerstin Hunkel-Hitzel, Geschäftsführerin der Hitzel Oberflächentechnik GmbH & Co. KG.

Galvanik-Becken der Hitzel Oberflächentechnik

■ Armin Domesle RKW Hessen GmbH Tel: 06196 / 970-243 E-Mail: a.domesle@ rkw-hessen.de www.rkw-hessen.de www.hessen-pius.de

sparmöglichkeiten. Faktenblätter zu den relevanten Unternehmensbereichen vertiefen diese Bestandsaufnahme. Darüber hinaus erhalten Unternehmen Hinweise zu weiteren Unterstützungsangeboten wie beispielsweise zum geförderten Beratungsprogramm Hessen-PIUS. ■

Werden die Energieverbraucher systematisch erkannt, lassen sich die Energiekosten zum Teil erheblich senken – ein klarer Wettbewerbsvorteil für umweltbewusste Unternehmen! Die Impulsgespräche zur Energieeffizienz zeigen Unternehmen ihre Potenziale auf – und das kostenfrei. Sie werden vorrangig für kleine und mittlere Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und der Hotel- und Gastronomiebranche mit Sitz in Hessen angeboten. In einem Betriebsrundgang klärt ein Experte die IstSituation vor Ort und informiert über wirtschaftliche Ein-

PIUS und Ressourceneffizienz

Kay Uwe Bolduan RKW Hessen GmbH Tel.: 06196 / 9702-60 E-Mail: energieeffizienz@rkw-hessen.de

Das Projekt „Koordination und Durchführung von Impulsgesprächen zum Thema Energieeffizienz in industriellen KMU und im Handwerk“ wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

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4. PIUS-Länderkonferenz Gemeinsam zu mehr Innovation und Ressourceneffizienz

Am 15. und 16. Mai findet die vierte PIUS-Länderkonferenz in Mainz statt. Nach 2002, 2006 und 2009 wird erneut eine Plattform geschaffen, die es Vertretern von Ministerien aus Bund und Ländern, aus der Verwaltung und von Institutionen sowie Vertretern aus der Wirtschaft ermöglicht, sich zu Erfahrungen, aktuellen Projekten und zukünftigen Entwicklungen auszutauschen. Ressourceneffizientes Wirtschaften mit Blick auf Innovationen und zukunftsweisende Themenfelder stehen dabei im Mittelpunkt. Konferenzort wird das Hilton Hotel in Mainz direkt am Rheinufer sein. Der länderübergreifende Austausch und Wissenstransfer ist das zentrale Anliegen der Veranstalter aus den Bundesländern. „Neben dem ‚Netzwerken‘ wollen wir die sehr unterschiedlichen Fachkompetenzen aller Beteiligten im Rahmen eines moderierten Austausches zu Zukunftsthemen, Fachprojekten und innovativen Entwicklungen nutzen“, so Henning H. Sittel. In interaktiven Formaten kann diskutiert, transferiert und zielorientiert zusammengeführt werden, was uns aktuell beschäftigt und was in den kommenden Jahren an Trends auf uns zukommt. Das daraus entstehende Kompendium an Ideen und Empfehlungen soll dazu dienen, zukünftigen Aktivitäten

zur Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft und des Handwerks wichtige Impulse zu geben. Denn neben dem Praxisbezug müssen die vorhandenen Ansätze, Methoden, Instrumente und auch die Fördermöglichkeiten eine stärkere Breitenwirkung erfahren. Und dies geht nur in einer gemeinsamen Anstrengung und mit Unterstützung aller Beteiligten auf allen Ebenen. Erstmals wird die PIUS-Länderkonferenz von den vier Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, NRW und Rheinland-Pfalz gemeinsam ausgerichtet. Die Erfahrungen und hohen Kompetenzen, die durch zahlreiche Projektaktivitäten in den letzten 15 Jahren in diesen Bundesländern erzielt wurden, bieten die Basis für eine spannende und sehr praxisnahe Veranstaltung. Weitere Informationen und Anmeldung unter: http://pius-netzwerk-deutschland.pius-info.de ■

Henning H. Sittel Geschäftsstelle PIUS-Internet-Portal c/o Effizienz-Agentur NRW Tel.: 0203 / 37879-51 E-Mail: hsi@efanrw.de

Henning H. Sittel

Marokko – Vorreiter für nachhaltige Technologien in Nordafrika VDMA-Gemeinschaftsstand auf der Pollutec Maroc Außenwirtschaft und Messen

Forum Prozesstechnik

Nordafrika rückt immer stärker in den Fokus von Anbietern nachhaltiger Technologien, besonders in den Bereichen Wasser-, Energie- und Abfalltechnik. Bevölkerungswachstum und sich verschärfende klimatische Bedingungen zwingen zum Handeln. Marokko nimmt dabei eine VorreiterRolle ein. Bis 2020 sollen in Marokko 20 Prozent der Elektrizität aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden. Erreicht werden soll dies mit strengen Energieeffizienzvorgaben. Bis 2020 will das Land zudem vier Milliarden Euro in den Abwassersektor sowie neun Milliarden Euro in Windenergie und solarthermische Anlagen investieren. Im Rahmen einer Marktanalyse hat das Forum Prozesstechnik im Verband Deutscher Maschinen und

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Anlagen e.V. (VDMA) die Pollutec Maroc in Casablanca als führende Fachmesse für Wassertechnik in Nordafrika identifiziert. Außerdem sieht das Forum die Veranstaltung als wichtige Leistungsschau für Erneuerbare Energien und Abfalltechnik. Vergangenes Jahr stellten 15 deutsche Unternehmen auf der Messe aus. Dieses Jahr findet die Messe vom 3. bis 6. Oktober 2012 statt. Der VDMA organisiert hierzu wieder einen Gemeinschaftsstand. ■

Ragnar Strauch Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. Forum Prozesstechnik Tel.: 069/6603-1393 E-Mail: vtma@vdma.org www.vdma.org


Gemeinschaftsstand auf der IFAT ENTSORGA 2012 Aktionslinie Hessen-Umwelttech präsentiert hessisches Know-how

Nach erfolgreichen Teilnahmen in den vergangen Jahren präsentiert die Aktionslinie Hessen-Umwelttech auch auf der IFAT ENTSORGA 2012 vom 7. bis 11. Mai in München wieder die Kompetenzen der hessischen Umwelttechnologiebranche. Gemeinsam mit der IMG Innovations-Management GmbH organisiert sie eine Messebeteiligung für hessische und rheinland-pfälzische Unternehmen und Institutionen.

Hessische Aussteller am Gemeinschaftsstand „Wasser & Abwasser“ (Halle A3, Stand-Nr. 121/220)

Knapp fünf Monate vor Eröffnung war die IFAT ENTSORGA als weltweit wichtigste Fachmesse für Innovationen und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft bereits ausgebucht. Mit insgesamt 215.000 Quadratmetern verzeichnet sie einen neuen Rekord. Die Ausstellerzahl von 2.730 zur vergangenen IFAT ENTSORGA wird nach Angaben der Messeorganisation übertroffen werden.

Mobile Schlammentwässerung Rüdiger Kümmel GmbH

Auch bei der hessischen Messebeteiligung zeigte sich frühzeitig ein sehr großes Interesse. Insgesamt sind hier 23 Unternehmen und Institutionen vertreten, die sich auf zwei Gemeinschaftsstände verteilen, einem zum Schwerpunkt Wasser & Abwasser und einem zum Schwerpunkt Abfall & Energie. Im Rahmen eines neuen „Schwarmstand-Konzepts“ werden außerdem erstmals angrenzende individuelle Messestände in den Service- und Netzwerkbereich des Gemeinschaftsstandes mit einbezogen. Am 7. und 8. Mai finden am Stand „Abfall & Energie“ zudem Beratungstage zu hessischen Förderprogrammen für besonders innovative Forschungs- und Entwicklungsvorhaben statt. Die Aktionslinie Hessen-Umwelttech lädt Interessierte herzlich dazu ein, sich über aktuelle Entwicklungen und innovative Technologien aus Hessen zu informieren.

aquadrat ingenieure GmbH Baade M2M-Solutions GmbH Hüttenberger Produktionstechnik Ingenieurkammer Hessen Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH Steinhardt GmbH* TU Darmstadt, Fachgebiet Abwassertechnik TU Darmstadt, Fachgebiet Wasserversorgung

Hessische Aussteller am Gemeinschaftsstand „Abfall & Energie“ (Halle B3, Stand-Nr. 109/206) Aktionslinie Hessen-Umwelttech AKROS Henschel* Bosch KWK Systems GmbH* Conpower Technik GmbH & Co. KG ete.a Ingenieurgesellschaft mbH HIM GmbH Kilb Entsorgung GmbH Meinhardt Städtereinigung GmbH & Co. KG MGF-Gutsche PIUS-Internet Portal c/o Effizienz-Agentur NRW Rhein-Main-Deponie GmbH Rytec GmbH Uni Gießen – Institut für Abfall- und Ressourcenmanagement Wool.rec GmbH * Beteiligung am Schwarmstand-Konzept

Dr. Carsten Ott Projektleiter Aktionslinie Hessen-Umwelttech HA Hessen Agentur GmbH Tel.: 0611 / 95017-8350, Fax: -58350 E-Mail: carsten.ott@hessen-agentur.de www.hessen-umwelttech.de

Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network Im Rahmen der IFAT ENTSORGA 2012 veranstaltet das Enterprise Europe Network eine kostenfreie Kooperationsbörse, die Ausstellern und Besuchern der Messe die Gelegenheit bietet, neue Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Für Termine steht die gesamte Dauer der Messe zur Verfügung, wobei die Teilnehmer Zeit und Ort des Treffens selbst miteinander vereinbaren können. Weitere Informationen unter: www.een-hessen.de/ifat2012.

Dr. Carsten Ott

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Teilnehmer gesucht für Türkei-Delegationsreise Unternehmerreise mit Wirtschaftsminister Dieter Posch anlässlich der Messe REW Istanbul

Stella Neuhofen

Jürgen Schneider

Wirtschaftsminister Dieter Posch wird vom 5. bis 8. Juni 2012 eine Unternehmerreise in die hessische Partnerregion Bursa und nach Istanbul leiten. Neben der Eröffnung des 1. Wirtschaftstages Hessen-Bursa am 6. Juni wird er auch den hessischen Gemeinschaftsstand auf der Messe REW in Istanbul besuchen.

Ein weiterer Programmpunkt ist der Besuch des hessischen Gemeinschaftsstands auf der Messe REW Istanbul – International Recycling, Environmental Technologies und Waste Management. Diese zählt zu den bedeutendsten internationalen Messen für den Umweltsektor in der Türkei und ist damit bester Einstiegspunkt für einen stark wachsenden Markt.

Das Programm der Delegation wird die Themenschwerpunkte Umwelttechnologien und Automotive verfolgen. Aber auch andere hessische Branchenvertreter sind eingeladen, an der Reise teilzunehmen.

Weitere Informationen zur Delegationsreise:

Zu Beginn der Reise steht der Wirtschaftstag Hessen/Bursa am 6. Juni 2012, in dessen Rahmen unter anderem B2B-Kontakte zwischen hessischen und türkischen Unternehmen vermittelt werden. Danach wird die Delegation nach Istanbul weiterreisen. Dort wird das Deutsche Generalkonsulat und die DeutschTürkische Industrie- und Handelskammer in Istanbul den Teilnehmern ein Briefing zur aktuellen wirtschaftspolitischen Lage geben und es werden Gespräche mit dem türkischen Industrieverband TÜSIAD geführt.

Stella Neuhofen HA Hessen Agentur GmbH Tel.: 0611 / 95017-8954 E-Mail: stella.neuhofen@hessen-agentur.de

Weitere Informationen zur Beteiligung am hessischen Gemeinschaftsstand: ■

Jürgen Schneider HA Hessen Agentur GmbH Telefon: 0611 / 95017-8213 E-Mail: juergen.schneider@hessen-agentur.de

dena-Marktanalyse 2011: Status der Erneuerbaren Energien weltweit Wachsende Bedeutung von Entwicklungs- und Schwellenländern

Der rasche, politikgetriebene Wandel in den Märkten für Erneuerbare Energien stellt die stark internationalisierte deutsche Erneuerbare-Energien-Branche vor große Herausforderungen. Im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) analysiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die aktuellen Entwicklungen in den weltweiten Märkten und erleichtert Unternehmen dadurch den Markteintritt. Die kostenlose Broschüre „dena-Marktanalyse 2011 - Status der erneuerbaren Energien weltweit“ stellt einen Auszug einer für das BMWi erstellten Analyse

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zu Auslandsmärkten dar und gibt der deutschen Erneuerbaren-Branche eine Kurzübersicht zu den wichtigsten Entwicklungen in Auslandsmärkten. Demzufolge zählen die europäischen Märkte für Erneuerbare Energien im globalen Vergleich zu den am weitesten entwickelten. Veränderungen in den Rahmenbedingungen führten jedoch auch zu Anpassungen der Förderung in den etablierten Märkten. Europäische Unternehmen müssen deshalb noch viel stärker außerhalb des Heimatmarktes nach neuen Absatzmärkten suchen. Nordamerika sowie Entwicklungs- und Schwellenländer in Asien und Lateinamerika gewinnen an zusätzlicher Relevanz.


Im Rahmen ihrer Studie hat die dena für die Beschreibung des aktuellen Entwicklungsstandes der Märkte zusammen mit Branchenverbänden eine Marktkategorisierung nach A- bis D-Märkten erarbeitet, differenziert nach den Bereichen Wind (Onund Offshore), Photovoltaik, Concentrated Solar Power (CSP), Geothermie sowie feste und gasförmige Biomasse. Dabei steht A für „entwickelte Absatzmärkte“, B für „(starke) Wachstumsmärkte“, C für „schlafende Riesen“ und D für „Nischenmärkte“. Nachfolgend werden die Ergebnisse für Windkraft und Photovoltaik dargestellt.

nien innerhalb des Kontinents. Des Weiteren konnten 37 C-Märkte in Afrika, Amerika, Asien und Europa identifiziert werden. ■

Tibor Fischer Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) – German Energy Agency Regenerative Energien Tel.: 030 / 726165-791 E-Mail: TFischer@dena.de www.dena.de

Rasante Zunahme der Windenergienutzung Die Windenergienutzung hat weltweit rasant zugenommen. Mittlerweile verfügen 20 Länder über eine installierte Kapazität von mehr als einem GW. AMärkte weisen einen Anteil der Windkraft von über zehn Prozent an der gesamten Stromerzeugungskapazität auf. Mit Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Irland, Portugal und Spanien befinden sich diese ausschließlich in Europa. B-Märkte weisen ein Marktwachstum von über zehn Prozent bei einem gleichzeitig hohen Anteil an der weltweiten Neuinstallation auf. Weltweit verfügen 31 Staaten über einen entsprechenden Marktstatus. Außerdem konnten in insgesamt 39 Ländern Tendenzen ausgemacht werden, die auf eine allmähliche Markteinführung der Windenergie hindeuten. Bei diesen C-Märkten kann ein frühzeitiger Markteinstieg unter strategischen Geschichtspunkten besonders interessant sein.

Deutschland weiterhin größter Photovoltaikmarkt Im Gegensatz zur Windenergie ist die Verbreitung der Photovoltaik im internationalen Vergleich weitaus geringer. Insgesamt existieren weltweit nur 15 Märkte mit einer installierten Kapazität von über 0,2 GWp. Deutschland ist mit 17,3 GWp Ende 2010 weiterhin der am weitesten entwickelte Markt. A-Märkte verfügen über eine installierte Kapazität von über einem GW. Der Anteil der Photovoltaik an der installierten Stromerzeugungskapazität liegt bei über einem Prozent. Mit Ausnahme von Japan liegen auch hier alle A-Märkte innerhalb Europas. Neben Deutschland sind dies Belgien, Italien, Luxemburg, Spanien und Tschechien. Als B-Märkte wurden elf Länder, die in der jüngeren Vergangenheit mit über 25 Prozent ein relativ hohes durchschnittliches jährliches Wachstum erzielen konnten, klassifiziert: Israel, Australien, die USA und Indien außerhalb Europas sowie Märkte wie Portugal, Bulgarien, Großbritan-

Windmärkte mit mehr als einem GW an installierter Kapazität (Stand: Ende 2010)

Weitere Informationen

Die Online-Broschüre „dena-Marktanalyse 2011 – Status der erneuerbaren Energien weltweit“ steht auf der Internetseite der Exportinitiative Erneuerbare Energien zum kostenlosen Download zur Verfügung unter: www.exportinitiative.de. Zusätzlich können hier detaillierte Länder- und Marktinformationen bestellt werden. Aktuell sind folgende Publikationen neu erschienen: > Genehmigungsverfahren für netzgekoppelte PhotovoltaikAnlagen in Malaysia > Genehmigungsverfahren für Biogasanlagen in Polen > Genehmigungsverfahren für Onshore-Windenergieanlagen in Brasilien > Exporthandbuch Erneuerbare Energien Indien 2011/2012 Spezifische Fragen zu Zielmärkten können außerdem an folgende E-Mail-Adresse gerichtet werden: exportinfo@dena.de

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Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Umwelttechnologien Aktuelle Angebote des Enterprise Europe Network Technologietransfer

Durch Technologie-Kooperationen können Unternehmen Innovationssprünge erzielen, neue Märkte erschließen und ihre Marktposition verbessern. Das Enterprise Europe Network (EEN) bietet gezielte Unterstützung, um Partner aus Europa für gemeinsame Vorhaben zu finden. Angebote und Gesuche aus der Datenbank des Enterprise Europe Network: TECHNOLOGIEANGEBOTE: Mikroporöse Polypropylenfaser-Membranen für die Wasseraufbereitung EEN 20120101 Ein tschechisches Unternehmen hat eine mikroporöse PolypropylenfaserMembran für die Aufbereitung und Reinigung von Wasser entwickelt. Die hohe chemische und mechanische Resistenz ermöglicht unter anderem die Filtrierung von Glaspartikeln. Das Unternehmen sucht Partner für die Anwendung und Weiterentwicklung dieser Wasseraufbereitungsmethode. Vertikale Windturbine generiert Energie bei niedrigen Windgeschwindigkeiten EEN 20120102 Ein britisches Unternehmen hat einen Prototyp einer Vertikalachs-Windturbine entwickelt, die Energie auch bei niedrigen Windgeschwindigkeiten generieren kann. Die Turbine läuft leise und vibrationsfrei und ist einfach zu transportieren. Es werden Partner für Tests und Weiterentwicklungen zur Anpassung an Standorte mit unterschiedlichen Bedingungen gesucht. CO2 –Fixierung durch Mikroalgen EEN 20120104 Ein isländisches Unternehmen hat einen kostengünstigen, energieeffizienten Photobioreaktor entwickelt, der die Fixierung von CO2 durch Mikroalgen und eine hohe Biomasseproduktion ermöglicht. Das neuartige System ist skalierbar, leicht zu installieren und kann durch Sonnenlicht oder künstliches LED-

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Licht fortlaufend in Betrieb gehalten werden. Das Unternehmen sucht Energieerzeuger und Anlagenbetreiber für eine kommerzielle und technische Zusammenarbeit oder Lizenzierung der Technologie. TECHNOLOGIEGESUCHE: Entfernung von Lacken und Kunstharzbeschichtungen bei Aluminiumtuben EEN 201200106 Ein slowakisches Ingenieurunternehmen sucht nach Verfahren, die Lacke und Kunstharzüberzüge von Aluminiumtuben entfernen. Durch das Entfernen der Beschichtungen soll hochwertiger Aluminiumabfall erzeugt werden. Es werden Industrieunternehmen oder Forschungseinrichtungen als Partner gesucht. Optimierung des energieeffizienten Hausbaus EEN 20120107 Ein Unternehmen aus Estland, das auf den Holzrahmenbau spezialisiert ist und über umfassende Expertise im energieeffizienten Bauen verfügt, sucht nach Kooperationspartnern für die Optimierung im energieeffizienten Hausbau. Es werden Hersteller von Türen, Fenstern, Belüftungs- und Heizanlagen gesucht, deren Produkte für den Einsatz in Niedrig-Energiehäusern geeignet sind, sowie Entwickler von intelligenten Hausbaulösungen. Intelligent kontrollierbares Ventil für automatische Regelung von Heiznetzwerken in Gebäuden EEN 20120108 Ein kleines russisches Unternehmen, das auf die Installation und Herstellung von Wärmetechnikzubehör spezialisiert ist, möchte einen intelligenten kontrollierbaren Verteiler für die automatische Regelung von Heiznetzwerken in Gebäuden entwickeln. Das Unternehmen sucht nach Partnern für die gemeinsame Entwicklung der Technologie und für die Anpassung an unterschiedliche Bedingungen.


GESCHÄFTSPARTNERSUCHE: Vertrieb nachhaltiger Produkte im Bereich Wassertechnik EEN 20120111 Ein belgisches Unternehmen, das mit Produkten zur Wasserdesinfektion und -aufbereitung sowie mit umweltfreundlichen Absorptionsmitteln und Reinigungsprodukten handelt, bietet sich als Vertriebspartner für nachhaltige Produkte im Bereich Wassertechnik an. Vertrieb von Produkten zum Bodenschutz und zur Entfernung von Ölfilmen EEN 20120112 Ein rumänisches Unternehmen vertreibt biologische Absorptionsmittel zur Vermeidung von Bodenverunreinigungen sowie Ölsperren und Zubehör zur Entfernung von Ölfilmen im Abwasser. Es bietet sich als Vertriebshändler in Rumänien für Produkte aus den genannten und neuen Bereichen an.

Projekt im Programm Intelligente Energie – Europa EEN 20120113 Ein spanisches IT-Unternehmen möchte sich für ein europäisches Projekt im Programm Intelligente Energie – Europa (IEE) bewerben. Das Projekt zielt auf die Unterstützung von europäischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und fördert die Marktverbreitung von intelligenten Energietechnologien. Es werden kommunale, regionale und nationale Energieagenturen, Energiedienstleister, KMU-Verbände sowie Hersteller von energiesparenden Technologien gesucht Weitere Profile sind unter www.een-hessen.de abrufbar (Stichwort: Kooperationsvermittlung). Unternehmen und Institutionen, die eine Kontaktaufnahme oder die Zusendung des vollständigen Profils wünschen, wenden sich unter Angabe der jeweiligen Referenznummer an:

Nina Gibbert HA Hessen Agentur GmbH Enterprise Europe Network Hessen Tel.: 0611 / 95017-8494 Fax: 0611 / 95017-58494 E-Mail: nina.gibbert@ hessen-agentur.de www.een-hessen.de

Initiative Eco-Innovation – Wo Wirtschaft auf Umwelt trifft EU-Förderung für kleine und mittlere Unternehmen

Die EU-Initiative Öko-Innovation (Eco-Innovation) fördert Innovationen, die zur Verringerung von Umweltbelastungen oder zur effizienteren und verantwortungsvolleren Nutzung natürlicher Ressourcen beitragen. Unterstützt werden insbesondere Projekte, in denen die Erstanwendung und die Umsetzung von Lösungen in marktfähige Produkte, Technologien oder Prozesse und Verfahren verfolgt werden. Öko-Innovation ist Teil des Rahmenprogramms für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (Competitiveness and Innovation Framework Programme – CIP), das sich insbesondere an kleine und mittlere Unternehmen richtet. Die Initiative ist Bestandteil des Programmschwerpunktes „Unternehmerische Initiative und Innovation“ und soll zur Umsetzung des Aktionsplans für Umwelttechnologie (ETAP) beitragen. Themenfelder der bisher prioritär geförderten Pilotund Demonstrationsprojekte sind: > Materialrecycling, z. B. verbesserte Sortierprozesse, innovative Recyclinglösungen,

> Gebäude- und Bausektor, z. B. nachhaltige Baustoffe, ressourceneffiziente Herstellung, > Lebensmittel und Getränke: z. B. saubere Herstellungs- und Verpackungsverfahren, Abfallreduzierung, > Wasser: z. B. wassereffiziente Technologien, ressourceneffiziente und ökologische Abwasserbehandlung, intelligente Verteilungssysteme, > Grüne Unternehmen, z. B. Einführung und Erhöhung der Akzeptanz von „grünen“ Produkten, Ökologisierung von Produktionsverfahren. Insgesamt steht für die Förderperiode von 2008 bis 2013 ein Budget von 195 Millionen Euro zur Verfügung. Jährlich werden Ausschreibungen veröffentlicht, die jeweils eine Fördersumme von rund 30 Millionen Euro zur Finanzierung von Projekten umfassen. Die Förderung erfolgt als Zuschuss von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten. Die nächste Ausschreibung ist für April 2012 geplant mit einer voraussichtlichen Einreichungsfrist bis September. Weitere Informationen sind unter http://ec.europa. eu/environment/eco-innovation/ index_en.htm verfügbar.

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Nina Gibbert

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Nanomaterialien für die Wasser- und Abwassertechnik Leistungsstarke Mikrosiebe und Membranen Was Unternehmer bewegt

Die Nanotechnologie bietet erhebliche Entwicklungspotenziale für die Wasser- und Abwassertechnik. Um diese für die Praxis zu erschließen, laufen derzeit eine Reihe interessanter Projekte, an denen sich auch hessische Akteure beteiligen. Rund 10.000 öffentliche Kläranlagen sorgen in Deutschland für hohe Wasserqualitäten. Heutige Klärtechnik ist so ausgereift, dass das geklärte Abwasser die Kläranlage glasklar verlässt. Aber der Schein trügt. Viele Reststoffe aus der produzierenden Industrie gelangen unbeeinträchtigt in den Kläranlagenablauf. Dort reichern sie sich über Jahre und Jahrzehnte so stark an, dass sie in kritischer Konzentration nachgewiesen werden. Auch der gestiegene Eintrag von schwerabbaubaren Arzneimitteln in Gewässern wird zu einem ernsthaften Problem. Um diese Schadstoffe zu eliminieren, reicht die traditionelle Klärtechnik nicht aus. Der Einsatz von Nanotechnik kann Abhilfe schaffen.

Optimierung von Mikrosieben Mikrosiebe, also dünne Folien oder Wafer aus organischen oder anorganischen Materialien, können bei der umweltschonenden Behandlung von Abwasserströmen, aber auch bei der Herstellung von keimfreiem Trinkwasser eine Schlüsselfunktion übernehmen. Bei der Filtration von Schmutzwasser sammeln sich jedoch Partikel auf der Filteroberfläche, bilden einen Filterkuchen und verringern so den Durchfluss. Von Zeit zu Zeit ist eine Reinigung fällig. Im Rahmen des Projekts nanoPurification untersucht das Oberhausener Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheitund Energietechnik (Umsicht) deshalb, wie die Oberfläche der Mikrosiebe so verändert werden kann, dass sich keine Filterkuchen ausbilden. Dafür bringen die Forscher Schichten aus Titandioxid auf dem Mikrosieb auf, die bis zu 100 nm dünn sind. Titandioxid wird bei Belichtung mit UV-Licht aktiviert und leitet die chemische Zersetzung von organischen Schmutzstoffen und Bakterien auf der Oberfläche ein. Die Mikrosieboberfläche bleibt frei von störenden Partikeln und das filtrierte Wasser wird klarer. Gegenwertig experimentieren die Forscher mit neuartigen UV-LEDs, um die Nanoschichten energiesparender und gezielter aktivieren zu können. Das auf drei Jahre angelegte Forschungs- und Entwicklungsprojekt nanoPurification läuft noch bis Mitte

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nächstes Jahr. Es wird mit Mitteln der nanoNatureFördermaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenprogramms „Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft – WING“ gefördert. Zu den Projektpartnern gehört unter anderem die Firma EnvrioChemie aus Roßdorf bei Darmstadt, welche seit mehr als 30 Jahren Wasser- und Abwasseranlagen für Industriekunden entwickelt.

Funktionsschichten für Membranen in Bioreaktoren Auch im internationalen Projekt BioNexGen (Developing the next generation of membrane bioreactors) geht es um eine Verbesserung von Filtereigenschaften. Schwerpunkt ist hierbei die Entwicklung von nanoskalierten Funktionsschichten für Membranen. An dem von der Europäischen Union mit insgesamt 3,4 Millionen Euro geförderten Projekt beteiligen sich elf Partner aus Europa und aus MENA-Ländern (Middle East and North Africa). Von deutscher Seite sind dies das Institut für angewandte Forschung (IAF) der Hochschule Karlsruhe, das Steinbeis-Europa-Zentrum Karlsruhe und das Unternehmen Microdyn Nadir aus Wiesbaden. Die Membrantechnik basiert auf einem Trennverfahren, bei dem das zu filternde Medium unter Druck quer zu einem Filter mit feinsten Poren geleitet wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen Filtern erlaubt die Membrantechnik eine Trennung der Stoffe bis zu ihrer molekularen Größe, wie dies beispielsweise bei der Umkehrosmose zur Meerwasserentsalzung geschieht. Insbesondere in den Mittelmeer-Anrainerstaaten und den nordafrikanischen Ländern wird die Wiederverwendung von gereinigtem Wasser bzw. Abwasser immer wichtiger, da diese Regionen in den Sommermonaten unter akutem Wassermangel leiden. Und dies wird sich durch den Klimawandel noch verstärken. Ziel des gemeinsamen Projekts „BioNexGen“ ist daher die Entwicklung neuartiger nanostrukturierter Membranmaterialien, die vor Ort getestet werden. Die Reinigungsleistung soll gegenüber den bisher in Bioreaktoren eingesetzten Membranen deutlich gesteigert werden, so dass sich auch gelöste niedermolekulare Verbindungen wie beispielsweise Farbstoffe aus dem Abwasser der Textilindustrie zurückhalten lassen.


Demonstrator zum NanopurHybridsystem aus Mikrosieb und LED-Entkeimung (© Fraunhofer UMSICHT)

Nanoporöse keramische Membranen Keramische Membranen sind Gegenstand des Projekts „NanoMembrane – Nanoporöse keramische Membranen zur nachhaltigen Wasser- und Lösemitteleinsparung durch Kreislaufschließung“, welches die Merck KGaA in Darmstadt koordiniert. Im Vergleich zu Membranen aus organischen Polymeren sind solche aus Keramik wesentlich beständiger gegenüber hohen Temperaturen und aggressiven Chemikalien. Die Integration von Filtrationsanlagen unmittelbar in den Produktionsprozess ermöglicht die

Schließung von Wasserkreisläufen und die Rückgewinnung von Wertstoffen. Profitieren können hiervon insbesondere lösemittel- und wasserintensive Branchen wie die Chemie-, Textil-, Papier- und metallverarbeitende Industrie. Das dreijährige nanoNatureProjekt läuft noch bis April 2013. Zu den Projektteilnehmern gehören unter anderem das Fraunhofer Institut für keramische Technologien und Systeme sowie die Papiertechnische Stiftung.

Weitere Informationen

Veranstaltung nano meets water 2012: Mit der Tagungsreihe „nano meets water“ verfolgt das Fraunhofer Umsicht das Ziel, die Wasser- und Abwassertechnik stärker als bisher von Nanomaterialien und nanotechnischen Verfahren profitieren zu lassen. Am 8. November 2012 treffen sich unter diesem Motto bereits zum vierten Mal Experten aus Wissenschaft, Industrie, Politik und Gesellschaft in Oberhausen. Links: www.hessen-nanotech.de: Internetseite der Aktionslinie Hessen-Nanotech des Hessischen Wirtschaftsministeriums mit breitem Informationsangebot zu Material- und Nanotechnologien www.nano-water.de: Internetseite des Fraunhofer Umsicht mit Informationen zum Projekt „nanoPurification“ und zur Veranstaltung „nano meets water“ www.bionexgen.eu: Projekt „BioNexGen“ www.nanopartikel.info: Informationen zu Projekten und Forschungsergebnissen, die die Auswirkungen von Nanomaterialien auf Mensch und Umwelt betreffen www.nano-sicherheit.de: Informationen u.a. zu Rechtsrahmen, Risikobewertung und -management

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Mit Panorama-Autodach umweltfreundlich und komfortabel unterwegs Uni Kassel erforscht elektrochrome Kunststoffe und Biokunststoffe Aus den Hochschulen

Ob Hitze abweisendes Panorama-Autodach aus Kunststoff statt aus schwerem Glas oder Karosserieteile aus Bio-Kunststoffen: Wissenschaftler der Universität Kassel forschen für eine umweltfreundlichere Auto-Zukunft. Elektrochrome – also sich selbst verdunkelnde – Panoramadächer, die Hitze abweisen und damit die Klimaanlage entlasten können, sind ein aktuelles Forschungsgebiet von Professor Hans-Peter Heim, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Werkstofftechnik und Leiter des Fachgebiets Kunststofftechnik an der Universität Kassel. Aber auch die Verwendung von Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen für stabile und leichte Karosserieteile ist ein wichtiges Forschungsfeld. „Die Designfreiheit von Kunststoffen ist ein großer Vorteil im Automobilbau“, so Heim. Schließlich machen Kunststoffe verschiedenster Art heute schon die Hälfte des Volumens eines modernen Autos aus. Sie sind nicht nur leichter als Stahl. Sie können auch leichter als diese industriell hergestellt und unter effizientem Materialeinsatz zu komplexen, multifunktionalen Bauteilen geformt werden. Dabei geht es beim Forschungsansatz von Professor Heim um mehr als Armaturenbretter und Seitenverkleidungen aus Plastik: Heim erforscht Anwendungen, bei denen Kunststoffe ihre Vorzüge voll ausspielen können, etwa um Komfort und Energieeffizienz beim Auto zu vereinen.

Elektrochrome Kunststoffdächer Transparente und crashsichere Panoramadächer aus Kunststoff könnten das Gewicht des Autos verringern und die Klimaanlage entlasten, sofern sie den Innenraum gegen starke Sonneneinstrahlung schützen und zum Wohlgefühl von Fahrer und Insassen beitragen. Ein Abdunklungseffekt – heute üblicherweise durch zusätzliche Rollos realisiert – senkt den Spritverbrauch und vermindert so den Ausstoß von klimaschädlichem Kohlendioxid. Eleganter als ein Rollo ist ein selbsttönendes Glasdach, wie es schon in einem Mercedesmodell genutzt wird: Per Knopfdruck wird das Dach abgedunkelt, möglich macht das elektrochromes Glas. Es wechselt die Farbe, wenn man Strom hindurchleitet.

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Die Kasseler Forscher wollen beweisen, dass man dieses Prinzip auch bei Kunststoffen anwenden kann. Mit drei Projektpartnern aus der Wirtschaft soll ein Demonstrationsdach entstehen, das aus sieben verschiedenen Schichten besteht. Wichtig dabei ist, den Prozess der Thermoformung für ein solches elektrochromes Kunststoffdach aus Folien und Platten zu entwickeln. Als beratende Partner stehen den Wissenschaftlern die Daimler AG als Automobilhersteller und die Bayer Material Science als Materialhersteller zur Seite. Außerdem ist der Kunststoffverarbeiter Plastic-Design aus Bad Salzuflen eingebunden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. An die Uni Kassel fließen dabei 350.000 Euro. Diese Entwicklung liege im Markttrend der Autoindustrie, sagt Professor Heim. In einigen Jahren könnten solche leichten Dachmodule marktreif sein.

Elektrochrome Scheibe transparent und gefärbt

Weiteres Forschungsfeld: Biokunststoffe Ein weiterer Schwerpunkt der Forschung in Kassel zielt auf die Entwicklung von Bio-Kunststoffen auf Basis von nachwachsenden Rohstoffen ab. „Solche Kunststoffe können biologisch abbaubar sein oder so langlebig wie herkömmliche Kunststoffe“, sagt Maik Feldmann, Diplom-Ingenieur am Institut für Werkstofftechnik der Universität. Geforscht wird daran seit Langem. Naturfasern, die in Kunststoff eingebettet und in Autos verbaut werden, Müllbeutel aus Milchsäure, Verpackungsclips und Teller aus Stärke, Polyamide aus Rizinusöl, das gibt es schon. „Doch wir sind auf weitere technische anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Anwendungen aus“, erklärt Feldmann. Daran forschen die Kasseler Wissenschaftler in einem gemeinsamen vom Fraunhofer


Institut für Polymerforschung (IAP) koordinierten Projektverbund. Er ist auf insgesamt fünf Jahre angelegt. 15 Partner aus der Industrie beteiligen sich an den Forschungsaktivitäten, darunter regionale Unternehmen wie die Medizintechnikfirma B.Braun Melsungen und Zeppelin Reimelt Mischsysteme. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert das Projekt mit rund 2,6 Millionen Euro. Etwa 800.000 Euro davon gehen nach Kassel. „Viele Polymere aus Biomasse verhalten sich anders als die bisher üblichen Kunststoffe“, sagt Professor Heim. Ein Ziel sei, die Verarbeitungseigenschaften der Biopolymere zu verbessern. Eine Diskussion wie bei der Biokraftstoffindustrie, die häufig als Konkurrenz zur Nahrungsmittelherstellung kritisiert wird, wollen die Forscher nicht aufkommen lassen. Biopolymere sollen nur aus Pflanzen, die nicht in Konkur-

renz zu Lebensmitteln stehen oder aber Abfallprodukte der Lebensmittelherstellung sind, hergestellt werden, versichert Feldmann. ■

Prof. Dr.-Ing. Hans-Peter Heim Universität Kassel Institut für Werkstofftechnik, Kunststofftechnik Tel.: 0561 / 804-3670 E-Mail: heim@uni-kassel.de

Dipl.-Ing. Maik Feldmann Universität Kassel Tel.: 0561 / 804-2867 E-Mail: feldmann@uni-kassel.de

Professor Hans-Peter Heim

www.ifw-kassel.de Maik Feldmann

Energiewende in Hessen Umsetzung der Ziele des Energiegipfels Umweltrecht

Hessen nutzt die Chancen der Energiewende. Umweltministerin Lucia Puttrich hat im Januar das Maßnahmenkonzept der Landesregierung zur Umsetzung der Ziele des Hessischen Energiegipfels vorgestellt. Das Konzept beinhaltet einen umfangreichen Katalog von Maßnahmen des Landes zur aktiven Unterstützung der Energiewende, die sich an die Zielgruppen der privaten Haushalte, Unternehmen, Verbände und Kommunen richten. Die Maßnahmen umfassen unter anderem > maßgeschneiderte Informations-, Beratungsund Förderangebote für den Einsatz Erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung und für Energieeffizienz ( z. B. Energiepass Hessen, Informationsangebot „Besonders sparsame Haushaltsgeräte“, Aktion „Stromsparende Umwälzpumpen“, Informationsinitiative „Kraft-Wärme-Kopplung in Industrieunternehmen“), > die Entwicklung und Bereitstellung von Planungswerkzeugen zur Erschließung von Flächenpotenzialen sowie für den Neubau von Energieanlagen bzw. die technische Optimierung vorhandener

Anlagen (Solardachkataster, Windkarte, Wärmesenkenkataster) > die Unterstützung der wärmetechnischen Sanierung kommunaler Gebäude, > ein kommunales Stromsparprogramm, > ein Effizienzprogramm für den Mietwohnungsbau sowie > die Unterstützung der Entwicklung und ggf. Markteinführung neuer Technologieansätze im Energiebereich (Wasserstofftechnologie und -infrastruktur, Brennstoffzellen, Speicher). Ein wesentlicher Bestandteil des Maßnahmenpaketes ist eine verstärkte Öffentlichkeitsarbeit für alle Bereiche der Erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz mit dem Ziel, die öffentliche Akzeptanz für diese Themen deutlich zu steigern. In diesem Zusammenhang wird das bestehende Angebot der Hessischen Energiespar-Aktion erweitert, und es werden Aus- und Weiterbildungsinitiativen für Architekten, Planer und Handwerker gestartet.

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§ § § 15


Motto „Bei uns hat Energie Zukunft“ Weitere Informationen Das Hessische Umweltministerium hat am 6. Februar unter dem Motto „Bei uns hat Energie Zukunft“ eine Akzeptanzkampagne gestartet, die zunächst bis Ende 2013 laufen und über Zeitungsanzeigen, Radiospots und Veranstaltungen im ganzen Land eine große Zahl von Bürgern erreichen soll.

Weitere Informationen zur Umsetzung des Energiegipfels sind unter www.energieland.hessen.de verfügbar. Hier steht die Publikation „Hessischer Energiegipfel – Umsetzungskonzept der Hessischen Landesregierung“ zum Download bereit.

Ergänzend zu diesen Maßnahmen wird das auf dem Energiegipfel festgelegte Ziel, den Endenergieverbrauch aus erneuerbaren Energiequellen möglichst zu 100 Prozent bis zum Jahr 2050 zu decken, in einem Energiegipfelumsetzungsgesetz verankert, in dem auch Förderschwerpunkte und ein Energie-Monitoring festgeschrieben sind. Insgesamt stehen rund 80 Millionen Euro für Maßnahmen zur Umsetzung der Energiegipfelziele, die in diesem Jahr begonnen werden, zur Verfügung. Allein für zusätzliche Informations- und Beratungsmaßnahmen, die 2012 begonnen werden, sind Mittel in Höhe von 4,45 Millionen Euro vorgesehen. Um besonders innovative, zukunftsorientierte Vorhaben zu fördern, sind zusätzlich zu laufenden Projekten für Unternehmen und Forschungseinrichtungen Fördermittel in Höhe von 5,35 Millionen Euro in 2012 vorgesehen. ■

Dieter Bringmann Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Stabsstelle Energie E-Mail: stabsstelle.energie@hmuelv.hessen.de www.hmuelv.hessen.de

Veranstaltungen und Preisverleihung

Vom 22. bis 24. Mai 2012 findet in Frankfurt erstmals der Internationale Fachkongress „SmartEnergyMarket“ SEM statt. Um die innovative Entwicklung neuer Technologien für eine nachhaltige Energiewende voranzutreiben, wird auch erstmals der Smart Energy Award als Hessischer Staatspreis für intelligente Energie ausgelobt und am 22. Mai in einer feierlichen Zeremonie auf dem Kongress verliehen. Des Weiteren informiert die Aktionslinie Hessen-Nanotech im Herbst in der Konferenz „Materialien für neue Energien“ über aktuelle Entwicklungen. Weitere Informationen unter: www.sem-expo.de, www.hessen-nanotech.de

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Nachrichten aus Wirtschaft und Wissenschaft Hessischer Gemeinschaftsstand auf der ACHEMA 2012

3D-Modell zur Erschließung von Potenzialen für Erdwärme und Rohstoffvorkommen

Frankfurt. Auf der ACHEMA 2012, dem weltgrößten Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie, organisiert die Hessen Agentur auch in diesem Jahr wieder im Auftrag des Hessischen Wissenschaftsministeriums einen Gemeinschaftsstand für hessische Hochschulen. Vom 18. bis 22. Juni präsentieren die Forschungseinrichtungen in der Halle 9.2 Stand A66 ihre Innovationen zu Technischer Chemie, Verfahrenstechnik, Mess- und Regeltechnik, Maschinenund Anlagenbau, Werkstoffwissenschaften, Umweltschutz und Biotechnologie. Im Vordergrund steht die Umsetzung anwendungsbezogener Ideen und Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte, Verfahren und Dienstleistungen.

Darmstadt. Seit kurzem lässt sich der Untergrund von ganz Hessen dreidimensional erforschen. Im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums hat das Institut für Angewandte Geowissenschaften der Technischen Universität Darmstadt ein virtuelles Modell der Bodenverhältnisse des Landes entwickelt, um vom Computer aus Potenziale für Erdwärme und Rohstoffvorkommen zu suchen und gegebenenfalls zu nutzen. Neben Entscheidungsträgern aus der Politik werden Bauträger und NichtRegierungs-Organisationen virtuell in den Untergrund eintauchen und direkt sehen können, welche Gesteinsformationen in welchen Dimensionen und Tiefen vorliegen.

Der Messegemeinschaftsstand ist ein wichtiger Teil einer übergreifenden Transferstruktur und strategischen Partnerschaft, die sich im TechnologieTransferNetzwerk (TTN) Hessen bündelt, einem Zusammenschluss der hessischen Hochschulen, Forschungsinstitute und führenden Wirtschaftsverbände, welches von der Hessen Agentur koordiniert wird.

Das Landesamt für Umwelt und Geologie hat die wichtigsten Daten, Erläuterungen und Karten beziehungsweise Schnittdarstellungen zur Geologie und zum geothermischen Potenzial online gestellt. In Zukunft soll der Nutzer darüber hinaus beliebige 3D-Ausschnitte selbst aufrufen, zusammenstellen und aus unterschiedlichen Perspektiven anschauen können. ■

www.ttn-hessen.de (Ansprechpartner: Jürgen Schilling, Tel.: 0611 / 774-8362)

SMA weiht Vertriebs- und Servicegesellschaft in Japan ein Niestetal/Tokio. Mit einer Feier in der Deutschen Botschaft in Tokio hat die SMA Solar Technology AG (SMA) am 27. Februar offiziell ihre Vertriebs- und Servicegesellschaft in Japan eingeweiht. Das Unternehmen wird am japanischen Markt zunächst Wechselrichter und Kommunikationsprodukte für kleine Photovoltaikanlagen anbieten. Später werden zentrale Einheiten für solare Großprojekte sowie innovative Energiemanagementsysteme die Produktpalette für den japanischen Markt abrunden. „Japan stand viele Jahre an der Spitze der Solarindustrie. Daher haben wir uns bereits vor den tragischen Ereignissen in Fukushima entschieden, eine lokale Präsenz in diesem Markt aufzubauen. Für die kommenden Jahre erwarten wir ein starkes Wachstum des japanischen Photovoltaikmarktes“, erklärt Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA. Mit der Eröffnung des Büros in Tokio treibt SMA ihre erfolgreiche Internationalisierungsstrategie weiter voran. Das Unternehmen ist in 19 Ländern auf vier Kontinenten an allen wichtigen Solarmärkten vertreten.

Forschung zu Risiken im Wasserkreislauf Berlin/Frankfurt. Neue Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf stellen auch in Deutschland eine akute Herausforderung für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung dar. Im Rahmen der neuen Fördermaßnahme „Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern im Wasserkreislauf – RiSKWa“ arbeiten 12 Forschungsverbundprojekte mit über 90 Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Behörden gemeinsam an Lösungen. Ziel ist es, innovative Technologien und Konzepte zum Risikomanagement von neuen Schadstoffen und Krankheitserregern für den vorsorgenden Gesundheits- und Umweltschutz zu entwickeln. RiSKWa ist Teil des Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und in das BMBF-Forschungsrahmenprogramm „Forschung für nachhaltige Entwicklungen – FONA“ eingebunden. Die wissenschaftliche Begleitung von RiSKWa erfolgt durch die DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. in Frankfurt. ■

www.hlug.de/start/geologie/erdwaerme-geothermie/ tiefe-geothermie/geothermisches-potenzial-projekthessen-3d.html

www.riskwa.de

www.sma.de

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Wasseraufbereitung bei der Erdölförderung

Abwasserbehandlungsanlage für Bulgarien

Gießen. Mit der Entwicklung eines Aufbereitungsverfahrens zur Wasserrückgewinnung aus Ölfeldern befasst sich ein Forschungsprojekt der Technischen Hochschule Mittelhessen, welches in Kooperation mit der FAUDI Aviation GmbH aus Stadtallendorf durchgeführt wird.

Roßdorf. Die Firma EnviroChemie aus Roßdorf bei Darmstadt hat Ende letzten Jahres von der Firma Aurubis in Bulgarien den Auftrag erhalten, etwa 1,4 Millionen Kubikmeter schwermetallhaltige Oberflächenabwässer pro Jahr zu reinigen.

Bei der Rohölförderung fällt eine große Menge Wasser an, das so genannte „Produced Water“. Die Forscher aus Gießen setzen bei der Aufbereitung auf eine mechanische Trennmethode, die auf dynamischer Querstromfiltration basiert. Hohe Überströmungsgeschwindigkeiten verhindern dabei ein Verstopfen der Filter. Das Forschungsvorhaben am Gießener Fachbereich Krankenhausund Medizintechnik, Umwelt- und Biotechnologie hat ein Gesamtvolumen von 560.000 Euro und eine Laufzeit von zwei Jahren.

Prüfung der Sensoren des Online-Kontrollsystems

Aurubis Bulgaria ist ein Tochterunternehmen der Aurubis AG (ehemals Norddeutsche Affinerie AG) und produziert in Pirdop jährlich 308.000 Tonnen Anoden-Kupfer, 221.000 Tonnen Kathoden-Kupfer sowie eine Millionen Tonnen Schwefelsäure als Nebenprodukt. Die gesamten Oberflächenabwässer des riesigen Produktionsgeländes werden in einem separaten Abwassersystem aufgefangen und in einem Auffangbehälter zur weiteren Behandlung gesammelt. EnviroChemie wird eine schlüsselfertige chemisch-physikalische Abwasserbehandlungsanlage mit einer hydraulischen Kapazität von bis 250 Kubikmeter pro Stunde montieren. Die Anlage soll Ende 2012 in Betrieb gehen. Sie wird die im Wesentlichen mit Kupfer, aber auch anderen Schwermetallen und Arsen kontaminierten Abwässer bis auf Direkteinleiterqualität reinigen. ■

Das Projekt (HA-Projekt-Nr.: 293/11-38) wird im Rahmen der Förderlinie 3 der hessischen „Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz“ (LOEWE) unterstützt. ■

www.thm.de (Technische Hochschule Mittelhessen) www.innovationsfoerderung-hessen.de (Informationen zur Förderung)

Mentor der Windenergie-Regeltechnik ausgezeichnet Kassel. Die Universität Kassel hat Professor Werner Kleinkauf am 10. Februar zum Ehrensenator der Universität Kassel ernannt. Die Universität würdigt mit ihrer höchsten Auszeichnung Professor Kleinkauf als erfolgreichen Wissenschaftspionier, als Gründervater, Unternehmer und als Stifter. Präsidium und Senat der Universität Kassel betonten, dass sich Professor Werner Kleinkauf um die Universität Kassel in besonders hervorragender Weise verdient gemacht hat. Kleinkauf habe sich stets als Mentor der Windenergie-Regeltechnik begriffen und mit seiner Arbeit in Forschung und Lehre sowie seinem Engagement als Gründer von ISET, mit dem er den Grundstein für das Fraunhofer Institut in Kassel gelegt habe, das Profil und die wissenschaftliche Reputation der Universität Kassel wesentlich mitgeprägt. ■

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www.uni-kassel.de

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www.envirochemie.de

Exportinitiative RETech in private Trägerschaft überführt Berlin. Die Exportinitiative für Recycling- und Effizienztechnik (kurz: RETech) des Bundesumweltministeriums steht seit Dezember letzten Jahres auf eigenen Füßen: Vertreter von Unternehmen der Kreislaufwirtschaft sowie deutscher Hochschulen haben in Bonn den Verein „German RETech Partnership“ gegründet und die bisherige RETech-Initiative des Bundesumweltministeriums damit in private Trägerschaft überführt. Bundesumwelt- und Bundesentwicklungsministerium werden die Arbeit als Mitglieder im Beirat weiter begleiten und unterstützen. Der Verein wird sich in Fortführung der bisherigen Aktivitäten auf die Verbesserung der Exportchancen für Unternehmen der Entsorgungsbranche sowie die Förderung des Know-howTransfers und des Technologieexports konzentrieren. Die Mitgliedschaft in der „German RETech Partnership“ steht allen interessierten Unternehmen auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft offen. ■

www.retech-germany.net


Reduktion von Methanemissionen aus Deponien

Erste geothermische Tiefenbohrung in Hessen

Darmstadt. Die Technische Universität Darmstadt hat im Verbundprojekt MiMethox einen Weg gefunden, Methanemissionen aus Deponien drastisch zu reduzieren. Durch Anpassung der Abdeckschichten und Auswahl einer optimalen Materialmischung kann der natürliche Methanabbau in der Erde auf der Deponie auf bis zu 100 Prozent gesteigert werden.

Darmstadt/Groß-Umstadt. Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) hat im Dezember im südhessischen Groß-Umstadt/ Heubach mit einer geothermischen Tiefenbohrung für ein Pilotprojekt begonnen. Ziel ist es, einen mittelständischen Industriebetrieb mit Energie zum Heizen und Kühlen zu versorgen. Hierfür wird die Erdwärme mit acht oberflächennahen Sonden und einer Tiefensonde in 800 Metern unter der Erde angezapft.

Während die Verbundpartner der Universität Hamburg und der TU Hamburg-Harburg sowie das Ingenieurbüro melchior + wittpohl die Gegebenheiten an stillgelegten Altdeponien in Norddeutschland charakterisiert haben, haben die Darmstädter Forscher des Fachgebiets Abfalltechnik ihre Untersuchungen auf einer modernen Deponie durchgeführt, auf der vorbehandelte Abfälle aus Haushalten und Kleinindustrien noch aktiv abgelagert werden.

Das Hessische Umweltministerium setzt in das erste Projekt dieser Art in Hessen große Hoffnung und beteiligt sich an den Gesamtkosten der Anlage von 700.000 Euro mit 40 Prozent. Zudem fördert das Ministerium die wissenschaftliche Begleitforschung, die durch die Universität Kassel und das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie erfolgt. ■

www.hse.ag

Die Ergebnisse der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Versuche werden in zwei Leitfäden veröffentlicht, die dann den Deponiebetreibern für ihre Arbeit zur Verfügung stehen werden. ■

www.iwar.tu-darmstadt.de

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Mehrgeschossige Gebäude aus Stroh und Holz Kassel. Forscher der Universität Kassel wollen zeigen, dass man mit Stroh mehrgeschossige Gebäude errichten kann, die höchsten Energiestandards entsprechen. Ziel ist die Entwicklung eines marktreifen strohballengedämmten Holzbausystems, das den höchsten Energiestandards entspricht. Die hiermit errichteten Gebäude sollen bis zu 13 Meter Höhe und bis zu 400 Quadratmeter Fläche erreichen können. Im Rahmen des Projekts kommt ein Ständerwerk aus Holz zum Einsatz, dass die Lasten der Dachkonstruktion und Zwischendecken trägt. Die Strohballen füllen die Lücken zwischen den Holzständern und umschließen so die Räume. Anschließend werden sie direkt mit Lehm oder Kalk verputzt und so vor der Witterung geschützt. Im Rahmen des Projekts sollen diese Bauteile bauphysikalisch und -technisch bewertet werden. In dem Projekt, das noch bis Juli 2013 dauern und von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) gefördert wird, sind neben der Universität Kassel die TU Braunschweig, ein Architekturbüro sowie mehrere Industriefirmen beteiligt. ■

www.uni-kassel.de

Nachrichten in den E-Mail-NEWS Hessen-Umwelttech und unter www.hessen-umwelttech.de Aktuelle Meldungen aus Wirtschaft und Wissenschaft rund um die Umwelttechnologie in Hessen finden Sie auch auf unserer Homepage www.hessen-umwelttech.de und in unseren monatlich erscheinenden E-Mail-NEWS Hessen-Umwelttech, die Sie kostenlos abonnieren können. Ihre News für die NEWS Wir suchen ständig nach Neuigkeiten und Berichten aus der Praxis. Wenn Sie ein neues Engagement eingegangen sind, ein innovatives Verfahren oder Produkt entwickelt haben, Ihre Forschungsarbeiten zu neuen Erkenntnissen geführt haben oder Sie sonst etwas Erfreuliches zu berichten haben, lassen Sie uns an Ihrem Erfolg teilhaben und informieren Sie uns.

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Veranstaltungen/Termine 07.05. – 11.05.2012

München

IFAT ENTSORGA 2012 – Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft Gemeinschaftsstände der Aktionslinie Hessen-Umwelttech, Kooperationsbörse des Enterprise Europe Network Hessen ■ ■

www.hessen-umwelttech.de www.een-hessen.de/ifat2012

15.05. – 16.05.2012

Mainz

4. PIUS-Länderkonferenz: Gemeinsam zu mehr Innovation und Ressourceneffizienz Länderübergreifender Austausch zum Thema Produktionsintegrierter Umweltschutz (PIUS) ■

http://pius-netzwerk-deutschland.pius-info.de

22.05. – 24.05.2012

Frankfurt

SmartEnergyMarket SEM Internationaler Kongress für intelligente Energie-Netze, Energie-Speicher und Energie-IKT, hessischer Gemeinschaftsstand ■

www.hessen-agentur.de (Rubrik Messeprogramm)

07.06. – 10.06.2012

Istanbul (Türkei)

REW Istanbul Fachmesse zu den Themen Recycling, Müllbeseitigung, Wasseraufbereitungsanlagen, Wasserkraftwerke, Erneuerbare Energien. Hessischer Gemeinschaftsstand mit Infrastruktur- und Serviceangeboten für hessische Unternehmen. ■

www.hessen-agentur.de (Rubrik Messeprogramm)

14.06.2012

Wiesbaden

Beratungstag „Hessen ModellProjekte – Förderung angewandter F&E-Projekte“ Informationsveranstaltung zu hessischen Förderprogrammen für innovative und anwendungsnahe Forschungs- und Entwicklungsvorhaben. ■

www.innovationsfoerderung-hessen.de

18.06. – 22.06.2012

Frankfurt

ACHEMA 2012 – Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie Gemeinschaftsstand des TechnologieTransferNetzwerk (TTN) Hessen zur Präsentation hessischer Hochschulen ■

Frankfurt

2. Hessischer Clusterkongress Präsentation hessischer Clusternetzwerke mit Kooperationsbörse www.cluster.hessen.de

03.10. – 06.10.2012

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Projektträger ist die HA Hessen Agentur GmbH Dr. Carsten Ott (Leiter), Dagmar Dittrich Abraham-Lincoln-Straße 38 – 42 D-65189 Wiesbaden Tel.: 0611 / 95017-8350 oder - 8645, Fax: - 8620 E-Mail: carsten.ott@hessen-agentur.de dagmar.dittrich@hessen-agentur.de Internet: www.hessen-umwelttech.de

Impressum Herausgeber Aktionslinie Hessen-Umwelttech Dr. Carsten Ott, HA Hessen Agentur GmbH Abraham-Lincoln-Straße 38 – 42 D-65189 Wiesbaden Redaktion Dagmar Dittrich, HA Hessen Agentur GmbH Gestaltung Piva & Piva, Studio für visuelles Design Heidelberger Straße 93, 64285 Darmstadt Foto Titel: © Štepán Kápl | Dreamstime.com, View7| Dreamstime.com Sven Bahren | Fotolia.com, Wolfgang Jargstorff | Fotolia.com Druck Druckerei Chmielorz GmbH Ostring 13, 65205 Wiesbaden Erscheinungsweise 3-mal pro Jahr (kostenlos) Auflagenhöhe 3.300 Stück Newsletter-Abonnement www.hessen-umwelttech.de Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und die Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter. Die in der Veröffentlichung geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen.

Casablanca (Marokko)

Pollutec Maroc Gemeinschaftsstand des Verbands Deutscher Maschinen und Anlagen e.V. (VDMA ■

Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Sebastian Hummel Kaiser-Friedrich-Ring 75 D-65185 Wiesbaden Tel.: 0611 / 815 - 2471, Fax: - 492471 E-Mail: sebastian.hummel@hmwvl.hessen.de Internet: www.wirtschaft.hessen.de

www.ttn-hessen.de

20.08.2012

Die Aktionslinie Hessen-Umwelttech ist eine Maßnahme des

www.vdma.org

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Die Aktionslinie Hessen-Umwelttech wird kofinanziert aus Mitteln der Europäischen Union.


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