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Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

hessen-umwelttech

NEWS Neues aus der Aktionslinie hessen-umwelttech Umweltmarkt China: Projekte, Perspektiven, Potenziale LIFE-Umwelt: Fördermöglichkeiten für hessische Umwelttechnologieunternehmen Firmenportrait: Pemeas Fuel Cells Technologie aus Frankfurt-Höchst Umweltrecht im Überblick: Schwerpunkt Lärm

www.hessen-umwelttech.de

umwelttech

1 | 2005


Liebe Leserinnen und Leser, Editorial

auch im Jahr 2005 unterstützt die Landesregierung hessische Unternehmen aus dem Umwelttechnologiebereich in der Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft durch die Fortführung der Aktionslinie hessen-umwelttech. Dabei spielen sowohl Kontinuität als auch Innovation eine große Rolle: Kontinuität in der Durchführung, denn damit wurde der bekannte Partner, die HA Hessen Agentur GmbH beauftragt, in der seit Anfang diesen Jahres alle hessischen Wirtschaftsförderungsaktivitäten gebündelt wurden. Kontinuität auch in den schon aus den vergangenen Jahren bekannten Netzwerkaktivitäten: So wird es, wie auch im letzten Jahr, wieder einen hessischen Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe zum Thema Hydrogen & Fuel Cells, sowie eine Teilnahme an der IFAT 2005, der europäischen Leitmesse für Umwelttechnologie in München, geben. Wir freuen uns, dass diese Angebote auf ein so großes Interesse bei den hessischen Unternehmen stoßen. Weiterhin unterstützt mein Haus gemeinsam mit der EU wie in den vergangenen Jahren die spezifische Betriebsberatung für Umwelttechnologieanbieter, die vom RKW Hessen durchgeführt wird. Mittelständischen Unternehmen stehen dabei eine ganze Reihe geförderter Beratungs- und Qualifizierungsangebote zur Verfügung. Ich freue mich, wenn viele Betriebe die Angebote in Anspruch nehmen. Über die Fördermöglichkeiten erfahren Sie mehr in der hessen-umwelttech NEWS auf Seite 3.

INHALT

Innovation hingegen wollen wir durch neue Akzente schaffen: Die Aktionslinie hessen-umwelt-

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Aktionslinie hessen-umwelttech

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Beratungszuschüsse für hessische Umwelttechnologieunternehmen

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China als Markt für hessische Umweltunternehmen

tech wird im Jahr 2005 verstärkt über den Tellerrand der reinen Umwelttechnik schauen und die zwei entscheidenden Treiber des Umwelttechnologiemarktes, nämlich relevante Rechtsnormen sowie technologische Innovationen, in den Mittelpunkt stellen. Mit der Etablierung des „Innovationsradars Umweltrecht“ wird Unternehmen ein Wissensvorsprung durch frühzeitigen Zugang zu geplanten Rechtsvorschriften ermöglicht. Aktuelle Vorschriften sind auf Seite 16 dargestellt. Durch Verknüpfung mit hochinnovativen Technologien wie z.B. der Nanotechnologie soll die Implemetierung von Produkt- und Verfahrensinnovationen in die Umwelttechnologie gestärkt werden. Wir widmen uns also in diesem Jahr mit neuer Energie der Unterstützung hessischer Umwelttechnologie- und Umweltdienstleistungsunternehmen. Auf Seiten der Hessen Agentur ist Alfred Stein in das Team von hessen-umwelttech gekommen. Er tritt die Nachfolge des langjährigen Projektleiters Alexander Bracht an, dem ich an dieser Stelle noch einmal herzlich danken möchte. Auf Seiten des RKW Hessen steht Ihnen neben KayUwe Bolduan nun auch Jürgen Müller als Ansprechpartner zur Verfügung. Ich wünsche Ihnen nun eine spannende Lektüre

Dr. Alois Rhiel Hessischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Pemeas Fuel Cell Technologies in Frankfurt-Höchst

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Umweltrecht im Überblick

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Innovationsradar Umweltrecht

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Nachrichten aus Wirtschaft und Wissenschaft

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Umweltmarkt China Neues aus dem europäischen Technologietransfer

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Wunschzettel

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Veranstaltungen/Termine

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Regenerative Energieformen im 21. Jahrhundert

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Abfall-, Wasser- und Abwasserwirtschaft in Hessen

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LIFE: ein Finanzierungsinstrument für die Umwelt

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Aktionslinie hessen-umwelttech Was ist neu? In eigener Sache

Die Aktionslinie hessen-umwelttech des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung steht hessischen Umweltfirmen in allen Entwicklungsphasen zur Seite. Zur Unterstützung werden regelmäßige Informationen über und aus den Branchen, Gemeinschaftsstände für Unternehmen und Hochschulen auf nationalen und internationalen Umweltmessen, inhaltliche Hilfestellungen beim Aufbau von Unternehmensnetzwerken und -plattformen und die Darstellung von Kompetenzen hessischer Umwelttechnologien durch Branchenführer angeboten. Zusätzlich gibt es innerbetriebliche Beratungen und Qualifizierungsmaßnahmen, die durch das hessische Wirtschaftsministerium und den europäischen Sozialfond gefördert werden. Die Aktionslinie hessen-umwelttech ist ein Teil der hessischen Wirtschaftsförderung, die mit der Gründung der HA Hessen Agentur nun verstärkt darauf abzielt, die bisher gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen noch effizienter in die Praxis umzusetzen.

ten wie Existenzgründungsberatung, allgemeine, betriebswirtschaftliche Beratung und Projektfinanzierung sowie Marketingkonzepten und Vertriebsaufbau tritt die Nachfolge des langjährigen Projektleiters Alexander Bracht an. Für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit steht Ihnen wie gewohnt Sabine Wesche als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Ihre Ansprechpartner: Alfred Stein HA Hessen Agentur GmbH hessen-umwelttech Tel.: 06 11 / 7 74-6 48, Fax: -6 20 E-Mail: alfred.stein@hessen-agentur.de Internet: www.hessen-umwelttech.de Sabine Wesche HA Hessen Agentur GmbH hessen-umwelttech Tel.: 06 11 / 7 74-6 45, Fax: -6 20 E-Mail: sabine.wesche@hessen-agentur Internet: www.hessen-umwelttech.de

Die Hessen Agentur und das hessische Wirtschaftsministerium wollen also weiterhin und sogar mit gestärkter Kraft die Innovationen und Potenziale hessischer Umwelttechnologie- und Umweltdienstleistungsunternehmen nach vorne bringen. Dafür steht den Unternehmen das Team von hessen-umwelttech unbürokratisch und mit Rat und Tat zur Seite. Neu im Team auf Seiten der Hessen Agentur ist Alfred Stein. Der Maschinenbauingenieur und langjährige Berater auf Gebie-

Beratungszuschüsse für hessische Umwelttechnologieunternehmen RKW-Beratung im Rahmen der Aktionslinie hessen-umwelttech Ein Instrument der Aktionslinie hessenumwelttech, das vom RKW Hessen betreut wird, ist das betriebliche Beratungs- und Qualifizierungsprogramm, das hessischen Unternehmen der Umwelttechnologie hilft ihre Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft zu steigern. Es wurde vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesent-

wicklung initiiert und wird zusätzlich durch Mittel des Europäischen Sozialfonds gefördert. Mit der Durchführung wurde die HA Hessen Agentur und das RKW Hessen beauftragt, die bei allen Fragen der Unternehmensentwicklung mit praxiserfahrener und erprobter Unterstützung den Unternehmen zur Seite stehen.

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Ihre Ansprechpartner beim RKW Hessen: Kay Uwe Bolduan (links) und Jürgen Müller (rechts)

in den vergangenen Jahren nachhaltig verbessern. In jedem dieser Beratungsprojekte hat das RKW Hessen nur Berater ausgewählt, die mit Hand und Herz beraten.

Das Konzept: Betreute Beratung

Das RKW Hessen bietet dazu Beratungen für Unternehmen an, die pro Tag mit maximal 400 Euro gefördert werden. Insgesamt können zwanzig Beratungstage in Anspruch genommen werden.

Das Förderprogramm für die Lösung unternehmerischer Probleme Die große Kompetenz hessischer Umwelttechnologieunternehmen liegt in ihrer stark technologischen Ausrichtung. In vielen Fällen gibt es im betriebswirtschaftlichen Bereich aber noch Informationsbedarf. Hinzu kommt häufig eine geringe Personaldecke. So können wichtige Auseinandersetzung mit der Umsetzung notwendiger Managementanforderungen und organisatorischer Verbesserungen nicht stattfinden. Kosteneinsparungspotenziale bleiben ungenutzt, interne Organisationsstrukturen und Abläufe sind nicht auf zukünftige Marktanforderungen ausgelegt. Die Aktionslinie hessen-umwelttech zielt auf die Behebung dieser Probleme und bietet entsprechende Unterstützung.

Konstant gefragt: Unternehmensberatung durch das RKW Beratungen zu Unternehmensstrategie und -planung, Geschäftsprozessoptimierung, Marketing und Vertrieb sowie Managementsystemen und Produktentwicklung konnten die Markpositionierung hessischer Umwelttechnologieunternehmen

Überwiegend kleinere Unternehmen, rund siebzig Prozent, nehmen die Beratungsleistungen des RKW Hessen in Anspruch. Um diesen die Möglichkeit professioneller Beratung zu eröffnen, übernimmt das RKW Hessen die gesamte Organisation und Durchführung der Beratungsprojekte. Als erfahrener Partner im Beratungsgeschäft steht es mit einem geprüften neutralen Konzept zur Seite. Unternehmer, die daran teilnehmen wollen, müssen nur ihre Problemfelder oder Fragen formulieren.

Das Förderprogramm der Aktionslinie hessen-umwelttech für: Kleine und mittlere Unternehmen, die sich als Hersteller oder Dienstleister mit umwelttechnologischen Aspekten befassen, aus den Bereichen: Wasser- und Abwassertechnologie Anlagen- und Maschinenbau Heizung- und Klimatechnik bzw. Haustechnik Mess- und Regeltechnik Ver- und Entsorgung Automatisierungstechnik

Jürgen Müller RKW Hessen GmbH Düsseldorfer Str. 40 65760 Eschborn Tel.: 0 61 96 / 9 70-2 41, Fax: -3 68 E-Mail: j.mueller@rkw-hessen.de Internet: www.rkw-hessen.de

China als Markt für hessische Umweltunternehmen German Future House Beijing Außenwirtschaft und Messen

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Hessische Unternehmen haben durch das Projekt „Future House“ die Möglichkeit, im chinesischen Markt Fuß zu fassen. Das Institut für Regionalmarketing aus Fulda ist mit der Projektdurchführung von deutscher Seite beauftragt und unterstützt hessische Unternehmen, die Geschäftsideen oder Problemlösungen für hessen-umwelttech NEWS 1/2005

die chinesische UmweIt-, Energie- und Bauwirtschaft bereit halten. Reis und Teefelder: Wer noch vor rund zwanzig Jahren an China dachte, verband mit dem Land der Mitte Uniformität, Kommunismus und Armut. Heute hat sich unser Bild von China verändert. Das


Land ist auf dem Weg auf einen der Spitzenplätze der Weltwirtschaft. Die Wachstumszahlen lassen europäische Wirtschaftsminister erschaudern: 9,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts waren es Ende 2003, weitere Prognosen liegen bei rund 10 Prozent jährlichem Anstieg.

Chengdu, Chongquing, Changsha, Tianjing, Wuhand, Nanjing und Kunming umzusetzen. Langfristig ist eine Erweiterung in andere chinesische Regionen geplant und von Regierungsseite politisch gewollt. Damit eröffnen sich für die beteiligten Unternehmen hervorragende wirtschaftliche Perspektiven für ihre Produkte und Dienstleistungen, um eine fast chinaweite Marktdurchdringung zu erreichen. Mit der Ausgestaltung des deutschen Beitrages wurde das Institut für Regionalmarketing GmbH aus Fulda beauftragt. Zusammen mit Forschungsund Industriepartnern sollen Lösungen für den Zukunftsmarkt „Energieeffizientes Bauen“ gefunden werden. Hessische Unternehmen der Umwelt-

Mit dem Zuschlag für die Ausrichtung der olympischen Sommerspiele in Peking 2008 und der Weltausstellung 2010 in Shanghai ergeben sich für China weitere Impulse, die auch für hessische Unternehmen der Umwelt-, Bau- und Energiewirtschaft von besonderer Bedeutung sind. Um die Modernisierung des Landes voranzutreiben, suchen Chinas Behörden und Unternehmen nach Ansätzen, um mehr Wohnraum in ihren Megastädten zu schaffen und dabei die erkannten und drohenden Umwelt- und Energieprobleme in den Griff zu bekommen. Hierfür werden Erfahrungen und beratende Dienstleistungen in der Planung und Umsetzung von Projekten, aber auch über moderne Baustoffe und energiesparendes, umweltfreundliches Bauen benötigt. Das von der chinesischen Regierung initiierte Projekt „Future House“ soll den Bedürfnissen nach moderner Architektur, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung, Wohngesundheit und behutsamer Stadtentwicklung nachkommen. Das Interesse Chinas, die Infrastruktur Pekings anlässlich der Olympischen Sommerspiele auszubauen und neue ökologische und zukunftsfähige Akzente zu setzen, erweist sich als hervorragender Ansatzpunkt für hessische Umwelttechnologie- und Umweltdienstleistungsunternehmen, ihre Erfahrungen und Produkte in zwei Musterhäusern einzubringen und sich dabei Marktchancen auf einem Markt der Zukunft zu sichern. Das Projekt hat bereits in diesem Jahr in der chinesischen Hauptstadt begonnen und soll bis 2008 abgeschlossen sein. Geplant sind weitere Demonstrationsparks an zehn Standorten in bevölkerungsstarken Städten wie Shanghai, Guangzhou,

Moderne Architektur, Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung – das Future House in Planung

und Energietechnologie können sich an diesem Projekt beteiligen. Einige am Projekt beteiligte Firmen sind schon vor Ort, andere planen bereits ihren Einstig in den Markt und sehen das Projekt als Chance, sich kooperativ darauf vorzubereiten. Das geplante Engagement geht jedoch weit über Future House hinaus. So können weitere Bereiche der Umwelt- und Energietechnologie sowie der Bauentwicklung erschlossen werden. Besonderes Interesse neben dem energieeffizientem Bauen besteht von chinesischer Seite im Bereich der dezentralen Stromversorgung, beispielsweise über Biomasse, in der Ver- und Entsorgung sowie in der Nutzung- und Aufbereitung von Regenwasser. Das Projekt dient als Schaufenster für nachhaltig wirksame Technologien. Es zeigt der chinesischen Regierung und den beteiligten Projektentwicklern, dass Umweltschutz und Energieeffizienz nicht unbedingt wirtschaftliche Nachteile mit hessen-umwelttech NEWS 1/2005

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sich bringen. Die Verteuerung der Rohstoffe und die Verknappung der Ressourcen haben auch in China dazu geführt, dass damit zunehmende Lebenszykluskosten berücksichtigt werden müssen. Unter diesem Gesichtspunkt bietet FutureHouse zusätzliche Möglichkeiten, die Stärken hessischer Unternehmen der Umwelt- und Energietechnologie in diesem Zukunftsmarkt deutlich zu unterstreichen.

Marco Ziegler Institut für Regionalmarketing GmbH Kachterner Weg 9 36115 Hilders Tel.: 06 61/4 80-09 60, Fax: -80 E-Mail: ziegler@inorm.de Internet: www.futurehouse.cn

Umweltmarkt China Position und Bedeutung der Branche Wie in vielen Bereichen Chinas klafft zwischen den fortschrittlichen Plänen der Regierung im Bezug auf den Umweltschutz und deren Realisierung eine große Lücke, vor allem aufgrund von Interessenskonflikten auf lokaler Ebene. Für Lokalregierungen haben kurzfristige wirtschaftliche Interessen meist Vorrang gegenüber den umweltpolitischen Interessen. Die Strafen für Umweltsünder sind oft so niedrig, dass sie für Unternehmen keinen Anreiz darstellen, ihre Betriebe mit neuen Technologien aufzurüsten. Derzeit findet allmählich ein Umdenkprozess statt.

bisher üblichsten und billigsten Art der Abfallentsorgung in China. Die Bedeutung von Müllverbrennungsanlagen wächst nur langsam. Die Tatsache, dass inzwischen moderne, umweltfreundliche Abgasfiltertechnologien existieren, setzt sich allmählich im Bewusstsein der Verantwortlichen durch. Hersteller entsprechender Technologien sollten diesen Informationsmangel bei der Marktbearbeitung in China berücksichtigen. Um die Abfallentsorgung rentabler und für private Investoren interessanter zu machen, führt die chinesische Umweltbehörde seit Ende 2002 ein landesweites Programm durch, welches die Nutzung der auf Mülldeponien entstehenden Methangase für die Stromerzeugung zum Ziel hat. Nach der Initiierung von Pilotprogrammen sollen bis 2007 weitere Projekte in Gang gesetzt werden. In der Industrie wurden im Jahr 2001 rund 890 Millionen Tonnen Abfall produziert. Davon wurden 50 Prozent recycelt, 17 Prozent behandelt und der Rest in meist undichten Deponien gelagert.

Abfall In China fallen jährlich rund 140 Millionen Tonnen Hausmüll an. Davon werden nur etwa 5 Prozent behandelt. Der Anteil des biologischen Abfalls ist mit 60 Prozent sehr hoch. Für Investitionen in Haushaltsmüllentsorgung sind von 2003 bis 2010 rund sechs Milliarden Euro vorgesehen. Der Großteil der Investitionen wird in Deponien fließen, der

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Das Volumen des Sondermülls wird auf neun Millionen Tonnen pro Jahr geschätzt. Davon werden rund sechs Millionen recycelt oder sachgemäß gelagert. Bis Ende 2005 soll der komplette Sondermüll sicher entsorgt werden. Der Sektor wird für private und ausländische Investoren geöffnet. Die lokalen Regierungen schreiben entsprechende Projekte öffentlich aus. Auch das Recycling gewinnt in Zukunft an Bedeutung. Ein wichtiges Thema ist hier vor allem der elektronische Müll. Jährlich landen rund vier Millionen Kühlschränke, fünf Millionen Fernsehgeräte, sechs Millionen Waschmaschinen, fünf Millionen Computer und 600 Millionen Handys auf dem


Müll. Diese enthalten einerseits noch verwendbare Wertstoffe, andererseits aber auch umweltschädliche Substanzen. Das Recycling elektronischer Geräte ist in China noch relativ ungeregelt. Es fehlt an Kapital und Know-how, um ein fachgerechtes Recycling durchzuführen. Im Rahmen der Olympischen Spiele hat Peking zugesagt, bis 2008 ein Drittel seiner allgemeinen Abfälle und die Hälfte der im Zusammenhang mit Olympia anfallenden Abfälle zu recyceln.

Luft Laut der Weltgesundheitsorganisation übersteigen die meisten größeren Städte Chinas die Richtwerte für Luftverschmutzung um das Zweibis Sechsfache. Zu den Quellen der Luftverschmutzung gehören neben Schwefeldioxid vor allem Emissionen der kohlebetriebenen Elektrizitätswerke und Industrieunternehmen. Dazu kommt eine explosionsartige Vermehrung der Kraftfahrzeuge auf Chinas Straßen. Angesichts des derzeitigen rasanten Wachstums der Stromnachfrage und -erzeugung ist mit einem weiteren Ansteigen der Emissionen und einer Verschärfung des Problems zu rechnen. Die Regierung hat Maßnamen ergriffen, bestehende Kohlekraftwerke mit entsprechenden Filteranlagen aufzurüsten.

Emissionshandel Gemäß einer Anweisung der chinesischen Umweltbehörde müssen alle Unternehmen der Stahl-, Zement- und Aluminiumbranche ab Anfang diesen Jahres Emissionslizenzen haben, um weiter produzieren zu können. Die Lizenzen sollen auf Basis einer Emissionsausstoßprüfung vergeben werden.

Wasser Zwei Drittel der Städte Chinas leiden derzeit an Wassermangel. Die Situation verschärft sich durch anhaltendes Bevölkerungswachstum und Urbanisierung. Pro Kopf der chinesischen Bevölkerung stehen rund 2.200 Kubikmeter Wasser im Jahr zur Verfügung, ein Viertel des Weltdurchschnitts. Laut Schätzungen hat die Hälfte der chinesischen Bevölkerung keinen Zugang zu sauberem Wasser.

Ein Faktor, der besonders die Besorgnis von Fachleuten erregt, ist die übermäßige Nutzung von Grundwasser, das inzwischen zu fast einem Drittel zur städtischen Wasserversorgung beiträgt. An vielen Orten ist der Grundwasserspiegel bereits bedenklich abgesunken. Es besteht die Gefahr, dass Meerwasser oder verschmutztes Wasser eindringen und die vorhandenen Reserven ungenießbar machen.

Kläranlagen In den nächsten Jahren werden von der Regierung Ausgaben für den Bau von Kläranlagen zur Verfügung gestellt, damit bis zu zwei Drittel der Abwässer der Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern geklärt werden können. Bis 2010 sollen alle Städte mit über 250.000 Einwohnern über Klärwerke verfügen. Um diese Ziele zu erreichen, müssen in den kommenden 10 Jahren 1.000 Kläranlagen in China gebaut werden. Kernfrage beim Bau von Kläranlagen ist die Finanzierung. Laut der Kreditanstalt für Wiederaufbau gehören die Weltbank und die Asian Development Bank zu den Hauptkreditgebern für solche Projekte, die über internationale Ausschreibungen entschieden werden. Auch im Rahmen bilateraler Entwicklungshilfe werden Abwasserprojekte in

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Marktindikatoren Fläche: Einwohner: Bevölkerungsdichte: Bevölkerungswachstum:

9,6 Millionen Quadratkilometer 1,3 Milliarden 135 Einwohner pro Quadratkilometer 0,6 Prozent (2003)

Wirtschaft Bruttoinlandprodukt: Bruttoinlandprodukt je Einwohner: Wirtschaftswachstum: Inflationsrate:

1,417 Milliarden US-Dollar (2003) 1.100 US-Dollar (2003) 8,4 Prozent (Prognose 2005) 4,1 Prozent (2004)

Außenhandel Exportvolumen: Importvolumen: Wichtige Handelspartner: Hauptimportprodukte:

Direktinvestitionen:

438,2 Milliarden US-Dollar (2003) 412,8 Milliarden US-Dollar (2003) USA, Japan, Hongkong, Taiwan, Republik Korea, USA, Deutschland Elektrotechnik und Elektronik; Maschinen; chemische Erzeugnisse; Büromaschinen; Eisen und Stahl 53,5 Milliarden US-Dollar (2003)

China finanziert. Künftig sollen aber auch private Investitionen in Wasserver- und -entsorgung erheblich zunehmen. Dies erfordert von ausländischen Unternehmen, dass sie nicht nur ihre Ausrüstung oder ihr Know-how verkaufen, sondern auch Lösungen für die Finanzierung finden und sich vor allem langfristig festlegen müssen.

Technologische und wirtschaftliche Trends

den. Obwohl der festzustellende Bedarf an Umweltschutztechnologien enorm hoch ist, drückt sich dieser aufgrund knapper Mittel nicht unbedingt in einer tatsächlichen Nachfrage nach Produkten und Ausrüstung aus. Von ausländischen Anlagen und Technologielieferanten wird daher oft auch ein Finanzierungskonzept erwartet.

Ausschreibungen und Investitionsmöglichkeiten Die meisten Aufträge im Bereich Infrastruktur und Umwelt werden über öffentliche Ausschreibungen vergeben. Neben den bisher üblichen Investitionsformen wie Joint Venture, Contractual Joint Venture oder Tochtergesellschaften setzen sich bei vielen Umwelt- und öffentlichen Versorgungsprojekten auch Modelle wie Build-Operate-Transfer (BOT) und Public-Private-Partnership (PPP) durch. Investitionen dieser Art werden vielfach mit Krediten der European Investment Bank, der Asian Development Bank, der International Bank for Reconstruction and Development und dem United Nations Development Programme gefördert. Erfolgreich scheint auch der Weg über Kooperationen mit Instituten und Universitäten zu sein. Weitere Informationen: www.chinaenvironment.com/english/

Um der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken, sollen in China rund 1,3 Prozent des chinesischen Bruttoinlandprodukts aufgewendet wer-

Tauchpumpe mit selbstreinigendem Filter Neues aus dem europäischen Technologietransfer Technologietransfer

Tauchpumpen mit selbstreinigenden Filtern sind zwar gängige Produkte, meistens aber auch sehr teuer und kompliziert in der Handhabung. Die von einem britischen Unternehmen entwickelte „filter pump“ mit innovativer Selbstreinigungstechnologie ist dagegen einfach, effektiv und dabei relativ preisgünstig. Die „filter pump“ besteht aus einer mehrstufigen Tauchpumpe mit einem 250 µ-Filtersiebeinsatz. Die verlängerte Welle des Pumpenmotors treibt ein Flügelrad an, das einen Rückwaschrotor im Inneren des Filtergehäuses mit Wasser versorgt. Über Düsen wird das Wasser durch ein Filtersieb zurückgedrückt und entfernt dabei die außen am Filter haftenden

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Partikel. Rotor und Düsen arbeiten mit etwa sechzig Umdrehungen pro Minute. Das Filtersieb wird dadurch zweimal pro Sekunde gereinigt. Die Größe des Siebs kann an verschiedene Anforderungen angepasst werden. Wenn das Sieb in erster Linie zum Schutz der Pumpe vor dem Blockieren eingesetzt wird, stellt man es auf die maximale Partikelgröße von dreißig Millimeter ein, die von der Pumpe bewältigt werden kann. Dadurch ergeben sich potenzielle Anwendungsgebiete in der Wasserentnahme für Bewässerung, der Kühlung und der Entsalzung, im Bilgenwasser, aber auch in der Medizintechnik zur Blutfiltration.


Pump Extended Impelier Shaft

Backflush Impelier

Umrüstung der meisten Zentrifugalpumpen ohne großen Aufwand Ökonomisch und technisch bessere Lösung für den Nutzer Schutz vor dem Verstopfen für nachgelagertes Equipment, wie beispielsweise Düsen Schutz für Tiere vor dem Ansaugen

Jet

Rotor

Bearing

Funktionsweise der patentierten "filterpump"

Gegenüber bestehenden Tauchpumpen, die in verunreinigten Flüssigkeiten eingesetzt werden, bietet die patentierte „filterpump“ entscheidende Vorteile: Verhinderung eines Blockieren der Pumpe und Schutz vor Beschädigungen Verringerung des Wartungsaufwands für Pumpe und Filtersieb Ersatz herkömmlicher Filtersysteme und Pumpen durch eine einfache Einheit

Kooperationswunsch: Das System wurde in den vergangenen 18 Monaten unter verschiedenen Bedingungen im Agrar- und kommunalen Abwasserbereich getestet. Die erste Version der Filterpumpe, eine 2 kW-Mehrstufen-Pumpe mit selbstreinigendem Filtersieb, steht kurz vor der Markteinführung in England. Das Unternehmen sucht unterschiedliche Kooperationspartner, vorzugsweise im Lizenz- oder Herstellungsabkommen. Dr. Claudia Männicke Innovation Relay Centre Hessen/Rheinland-Pfalz HA Hessen Agentur GmbH Tel.: 06 11/ 7 74-6 31 E-Mail: claudia.maennicke@hessen-agentur.de

Regenerative Energieformen im 21. Jahrhundert Unerwartet hohes Energiepotenzial aus dem Meer Aus den Hochschulen

Die Suche nach regenerativen und sauberen Energieformen gewinnt vor dem Hintergrund des Kyoto-Protokolls immer mehr an Wichtigkeit. Von hoher Bedeutung ist dabei eine kontinuierliche, berechenbare Stromversorgung. Die heute geläufigsten erneuerbaren Energien wie z.B. aus Solar- oder Windkraftanlagen gelangen aufgrund ihrer Wetterabhängigkeit oftmals an ihre Grenzen. Das 2003 vom Kasseler Institut für Solare Energieversorgungstechnik (ISET) ins Leben gerufene Projekt Seaflow löst dieses Problem: die erste Meeresströmungsturbine der Welt produziert vor der britischen Atlantikküste kontinuierlich Strom aus der Meeresströmung, die durch Ebbe und Flut entsteht.

Das Projekt Seaflow Am 16. Juni 2003 fiel der Startschuss für das deutsch-britische Pilotprojekt, das unter der Leitung von Physiker Jochen Bard die Nutzung der

Meeresströmung zur Energieerzeugung untersuchen soll. Sowohl das Prinzip als auch die Baukomponenten der Meeresströmungsturbine entsprechen denen einer Windkraftanlage. „Ähnlich wie in einer Windkraftanlage erzeugt eine Turbine, die hier jedoch frei vom Wasser umflossen wird, elektrische Energie“, erklärt Bard. „Unsere Erfahrungen in der Entwicklung von Windkraftwerken kamen uns bei der Optimierung des Rotors, der Elektrik und der Steuerung und Regelung der Seaflow-Anlage zugute.“ hessen-umwelttech NEWS 1/2005

Vision eines Meeresströmungsparks

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Installierte SeaflowAnlage (links)

Die Meeresströmungstechnologie von morgen

Test der elektrischen Komponenten im Labor vor Inbetriebnahme (Mitte)

Mit 33 Cent je Kilowattstunde liegt die Gezeitenströmungstechnologie im Mittelfeld der Stromgestehungskosten anderer regenerativer Energien. Bard ist mit dem Ergebnis zufrieden: „Die Anlage hat sich als effizient und zuverlässig erwiesen, daher planen wir weitere Projekte mit Gezeitenkraftwerken.“ 2006 soll für die nächste Projektphase der Prototyp für eine kommerzielle Doppelrotoranlage mit 1,2 MW Nennleistung entwickelt werden. 20 solcher Anlagen sollen in den kommenden Jahren in einem Seaflow-Park Energie im großen Maßstab erzeugen, um die Stromgestehungskosten auf fünf bis zehn Cent je Kilowattstunde zu reduzieren. Damit wären die Kosten mit denen des ersten Offshore-Windparks im dänischen Hornsrev vergleichbar.

Tauchgang des Rotors (unten)

Der mächtige zweiflüglige Rotor mit einem Durchmesser von elf Metern dreht sich gleich einem Unterwasserwindrad 15 Mal in der Minute. „Die Rotorblätter können so in der Strömung ausgerichtet werden, dass die optimale Ausnutzung der Meeresströmung gewährleistet ist“, erläutert Bard die Technik. Trotz der eher langsamen Gezeitenströmung ist das Energiepotenzial mit bis zu 290 Kilowatt beachtlich. Dies liegt nicht zuletzt an der höheren Dichte des Wassers im Vergleich zum Arbeitsmedium Luft. Ein Quadratmeter Rotorfläche kann unter Wasser achtmal so viel Energie erzeugen wie über Wasser. Die Meeresströmung als Energielieferant hat noch einen weiteren sehr wichtigen Vorteil gegenüber anderen regenerativen Energieformen: Sie ist zuverlässig berechenbar, denn die Gezeiten werden beständig von Sonne und Mond gesteuert. Mit der Berechnung der Energiegewinnung eröffnen sich neue Potenziale für die Gezeitenströmungstechnologie.

Die Förderung des Projekts Die Gesamtkosten des Seaflow-Projekts belaufen sich auf sechs Millionen Euro, wobei der Großteil auf die Projektierung, die Errichtung und die weitere wissenschaftliche Begleitung der Anlage fällt. Das Kooperationsprojekt wird von der Europäischen Union, vom deutschen Bundeswirtschaftssowie Bundesumweltministerium und dem britischen Departement for Trade and Industry gefördert. Dr. Jochen Bard Institut für solare Energieversorgungstechnik Verein an der Universität Kassel e.V. Königstorstr. 59 34119 Kassel Tel.: 05 61/72 94-3 46, Fax: -100 E-Mail: jbard@iset.uni-kassel.de Internet: www.iset.de

Abfall-, Wasser- und Abwasserwirtschaft in Hessen Chancen des Emissionshandels für Umwelttechnologieanbieter Was Unternehmer bewegt

Hessische Unternehmen der Abfall- und Abwasserwirtschaft können vom CO2-Emissionshandel profitieren, den die Europäische Union mit Jahresbeginn in ihren Mitgliedsstaaten für bestimmte Branchen eingeführt hat. Voraussichtlich werden in der zweiten Han-

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delsperiode von 2008 bis 2012 weitere klimarelevante Treibhausgase, wie beispielsweise Methan, einbezogen. Damit werden auch Projekte zur Reduzierung von Methan-Emissionen für hessische Umwelttechnologieanbieter interessant.


Dr. Dieter Kreuziger, Geschäftsführer der HA Hessen Agentur, begrüßte die interessierten Teilnehmer bei der Veranstaltung Chancen des Emissionshandels für Umwelttechnologieanbieter

Abfallwirtschaft Etwa ein Drittel der klimarelevanten Methan-Emissionen werden durch die Deponierung von Abfällen verursacht. Daher sind Umwelttechnologien gefragt, die Methan-Emissionen reduzieren, wie z.B. in der Deponiegasverwertung durch Gasmotoren, Blockheizkraftwerke oder Fackelanlagen. Der Klimaschutz kann dabei wirksame Impulse für Innovationen und neue Märkte geben. Neben verschiedenen Varianten zur Deponiegasvermeidung in der Wärmenutzung oder Stromerzeugung durch Dampfturbinen oder Generatoren wird zurzeit eine neuartige Wirbelschichttechnik zur umweltgerechten Entsorgung von Deponiegas bei Fackelanlagen getestet. Mit dieser Wirbelschichtfackel können unerwünschte Deponieausgasungen wirksam und umweltgerecht entsorgt werden. Auch bei der Klärschlammverbrennung kann ein Wirbelschichtreaktor zum Einsatz kommen. In diesen Bereichen besitzen hessische Umwelttechnologieunternehmen ein großes Innovationspotenzial. Auch Technologien für Biogasanlagen reduzieren Emissionen und tragen zur Erreichung von Klimaschutzzielen bei. Die Erzeugung von Energie in Form von Strom und Wärme aus Wirtschaftsdüngern und biogenen Reststoffen durch die Biogastechnologie, wie beispielsweise die Co-Fermentation, hat einen Aufschwung erlebt. Die Co-Fermentation trägt zur Rückführung von Nährstoffen in den Stoffkreislauf und somit zum Klimaschutz durch den Ersatz fossiler Brennstoffe bei.

Wasserwirtschaft Des weiteren können Umwelttechnologien in der Abwasserwirtschaft zur Energieeffizienz beitragen und somit als Emissionsminderungsmaßnahme bei den vom Emissionshandel betroffenen Unternehmen eingesetzt werden. Auch hier bieten hessische Umwelttechnologieunternehmen Lösungen an. Während beispielsweise die Wärmerückgewinnung bei Abwasser im industriellen Bereich bereits zum Einsatz kommt, ist das Abwasser der öffentlichen Kanalisation eine bisher ungenutzte Wärmequelle. Die Abwasserwärme eignet sich zur Warm-

INFO Zum Thema „Emissionshandel für Umwelttechnologieanbieter“ veranstaltete die Aktionslinie hessen-umwelttech im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung im Februar 2005 eine Informationsveranstaltung, zu der über 50 hessische Teilnehmer kamen. „Da in Hessen bereits eine große Erfahrung durch den Hessen-Tender besteht, ist gerade der Finanzplatz Frankfurt für den Emissionshandel besonders geeignet“, betonte der Geschäftsführer der Hessen Agentur, Dr. Dieter Kreuziger, der in Vertretung des hessischen Wirtschaftsministers Dr. Alois Rhiel die sehr interessierten Teilnehmer begrüßte. „Neben Innovationen und neuen Technologien zur Emissionsvermeidung und -verminderung muss vor allem das Bewusstsein zum Handeln in den Unternehmen angestoßen werden. Dazu will die Hessen Agentur gemeinsam mit dem hessischen Wirtschafts- und dem hessischen Umweltministerium die Umwelttechnologiebranche weiter nach vorne bringen“, so Kreuziger abschließend. Abschließendes Ergebnis der Veranstaltung war, das der Emissionshandel zurzeit überwiegend einen Zusatznutzen für Projekte in den Unternehmen darstellen kann. Für kleine und mittlere Unternehmen ist der Handel allerdings noch mit einem relativ hohen Risiko verbunden. Die Vorträge und Ergebnisse der Veranstaltung finden Sie unter www.hessen-umwelttech.de.

wasserbereitung und Beheizung von Gebäuden und spart zugleich Emissionen ein. Ein weiteres Beispiel ist die Entstehung von CO2-Senken bei der Neutralisation von Abwasser durch Rauchgas. Dazu wird soviel Rauchgas aus dem Kamin in ein Abwasserneutralisationsbecken geblasen, bis der pHWert des Abwassers im Abfluss der Anlage den zu realisierenden Abflusswert erreicht hat. Das Rauchgas muss dazu durch einen Rauchgaskühler abgekühlt werden. Durch dieses Verfahren ergibt sich eine Emissionsreduktion für den gesamten Betrieb. Die angeführten Beispiele zeigen, dass das kommende Emissionshandelsystem auch zu einer verstärkten Nachfrage von emissionsmindernden Technologien, Anlagen und Dienstleistungen im Bereich der Abfallwirtschaft und Abwasserwirtschaft führen kann. Ferner ist davon auszugehen, dass durch die im Rahmen des Kyoto-Protokolls eingeführten JI- und CDM-Projekte, die im Emissionshandelssystem angerechnet werden können, umweltfreundliche und emissionsmindernde Technologien in den Schwellen- und Entwicklungsländern eingeführt werden und somit zu neuen Marktanreizen verhelfen. hessen-umwelttech NEWS 1/2005

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LIFE: Ein Finanzierungsinstrument für die Umwelt Förderung innovativer Techniken und Verfahren für die Umwelt

Finanzielle Unterstützung für Maßnahmen zugunsten der Umwelt können von hessischen Unternehmen über das LIFE-Umweltprogramm abgerufen werden. Das Finanzierungsinstrument für die Umwelt – LIFE – ist ein wichtiges Instrument zur Förderung der gemeinschaftlichen Umweltpolitik in der Europäischen Union und bestimmten Drittländern. Es umfasst die thematischen Bereiche LIFE-Natur, LIFEUmwelt und LIFE-Drittländer.

Versuchsanlage zum Abwasserrecycling mit Tanks und Bioreaktor (oben) Günter Klingelmeyer, Geschäftsführer Textilservice Klingelmeyer und Wolfgang Glenz, Bürgermeister der Stadt Darmstadt, beim ersten Spatenstich zum Bau der Anlage (rechts)

Das Ziel von LIFE-Umwelt ist die Förderung innovativer Projekte in den Bereichen umweltfreundliche Landnutzung und -planung, nachhaltige Wasser- und Abfallwirtschaft sowie Minimierung der Umwelteinflüsse von Produkten und Dienstleistungen wirtschaftlicher Aktivität. Zudem können auch Projekte zur Entwicklung neuer oder bestehender Umweltvorschriften eingereicht werden. Der durchschnittliche Förderzuschuss durch die Europäische Kommission liegt bei 500.000 Euro, maximal können jedoch 50 Prozent der Gesamtprojektkosten bei einer Projektlaufzeit von 1,5 bis 3 Jahren gefördert werden.

Erfolgreiches hessisches Projekt im Rahmen der LIFE-Förderung LIWATEC – Abwasserrecycling für eine gewerbliche Wäscherei Aufgrund gestiegener Kosten für Frisch- und Abwasser entstand bei der Firma Textilservice Klingelmeyer, einer Großwäscherei in Darmstadt, die Idee für ein Projekt zum Abwasserecycling für

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Wäschereien. Bei den bisher auf dem Markt vorhandenen Recyclingsystemen handelt es sich um reine Membranverfahren, die zum einen aufgrund erforderlicher Betriebsdrücke teuer sind, zum anderen fallen erhebliche Mengen an aufkonzentrierten Schlämmen an, die entsorgt werden müssen. Zudem gewährleisten alle bis dahin auf dem Markt angebotenen Recyclingsysteme eine Recyclingquote von nur 70 bis 80 Prozent. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Karlsruhe wurde der Prototyp einer Recyclinganlage entwickelt, der einen kommerziellen Bioreaktor mit integrierten plattenförmigen Membranen verwendet. Dieser Bioreaktor dient als Hauptreinigungsstufe. Dabei werden die biologisch gut abbaubaren Schmutzund Waschmittelinhaltsstoffe im Wesentlichen zu CO2 und H2O mineralisiert. Das gereinigte Prozesswasser kann daraufhin im Kreislaufsystem, nach anschließender Nanofiltration, zur Wasserentsalzung als hochwertiges Spülwasser eingesetzt werden. In Zusammenarbeit mit einem Waschmittelhersteller wurde ein für das Recyclingsystem umweltfreundliches Waschmittel, das phosphatfrei ist und keine Stoffe beinhaltet, die zur Verblockung der Membranen führen, entwickelt. Die Recyclingquote des Prototyps beträgt nun 90 bis 95 Prozent. Damit werden nur noch fünf bis zehn Prozent Frischwasser benötigt. Durch steigende Umweltanforderungen und der Notwendigkeit Wasserressourcen zu schonen, besteht vor allem in regenarmen Gebieten ein erhöhter Bedarf solcher Abwasserrecyclinganlagen.

Förderkonditionen und Termine Förderanträge für das LIFE-Auswahlverfahren 2005 / 2006 sind schriftlich in den dafür vorgesehenen Antragsformularen einzureichen. Detaillierte Erläuterungen zur Förderfähigkeit, zu den Verfahren sowie die erforderlichen Antragsformulare sind auf der Homepage der Europäischen Kommission abrufbar. Alle Projektanträge müssen bis zum 30. November 2005 bei der zuständigen nationalen Behörde eingereicht werden. Für Hessen ist es das Hessische Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz. Die Projektanträge werden nach Prüfung auf Vollständigkeit und Plausibilität bis Mitte Dezember 2005 an die Kommission weitergeleitet.


Textilservice Klingelmeyer, gewerbliche Wäscherei in Darmstadt (links)

Funktionsweise der Abwasserrecyclinganlage (unten)

Ende 2004 konnten aus Deutschland 38 Projektvorschläge bei der Kommission eingereicht werden. Die meisten Anträge kamen aus NordrheinWestfalen, Bayern und Baden-Württemberg, aber auch die neuen Bundesländer sind mit einer Reihe hochinteressanter Projektvorschläge vertreten. Hessisches Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz Günter Lanz Mainzer Straße 80 65189 Wiesbaden Tel.: 06 11/8 15 -11 53, Fax: -19 41 E-Mail: g.lanz@hmulv.hessen.de

INFO Weitere Informationen zur Stellung von Anträgen und zur Auswahl der Projekte finden Sie auf der Homepage LIFE-Environment unter http://europa.eu.int/comm/environment/life/home.htm

Pemeas Fuel Cell Technologies in Frankfurt-Höchst Hessisches Unternehmen erhält den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft

In diesem Jahr ging der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft für Start-Up-Unternehmen an das 2004 gegründete Unternehmen Pemeas Fuel Cell Technologies in Frankfurt-Höchst. Pemeas setzt unter Führung von Dr. Horst-Tore Land die Brennstoffzellen-Forschungstätigkeit der Celanese AG und der früheren Hoechst AG fort und ist weltweit führender Hersteller von Komponenten für Brennstoffzellen. Mit der Preisverleihung wurde der technologische Ansatz von Pemeas gewürdigt, der durch spezielle Membranen eine höhere Betriebstemperatur der Brennstoffzellen zulässt. Dies macht sie zu sehr effizienten Systemen für die Stromund Wärmeerzeugung.

Welche Idee verfolgten Sie bei der Unternehmensgründung? Land: Pemeas wurde im April 2004 vom Chemiekonzern Celanese AG und einem Konsortium von Investoren gegründet. Das im Industriepark Höchst angesiedelte Unternehmen vereinigt die Brennstoffzellen-Aktivitäten der Celanese AG und der früheren Hoechst AG. Daher können unsere rund 40 Mitarbeiter auf eine über zehnjährige Erfahrung in der Entwicklung und Herstellung von Kom-

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ponenten für unsere Hochtemperatur-Brennstoffzellen zurückblicken.

Umweltschutz wirtschaftlich

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Woher stammt der Firmenname Pemeas? Land: Wir entwickeln Kernelemente für Brennstoffzellen. Zum einen die Polymer-ElektrolytMembranen, so genannte PEM, und zum anderen die Membran-Elektroden-Einheiten, die so genannten MEA, in denen Wasserstoff und Luft reagieren, wobei Strom und Wärme produziert werden. Der Name Pemeas setzt sich aus diesen beiden zentralen Elementen zusammen. Welche Vorteile bieten die neuartigen MEAs von Pemeas gegenüber konkurrierenden Technologien? Land: Herkömmliche Brennstoffzellen sind aufgrund ihrer Membranbeschaffenheiten in ihrer Betriebstemperatur auf etwa 70°C limitiert. Die von Pemeas entwickelten Celtec®-MEAs erlauben dagegen auch Temperaturen bis 200°C. Als ideales Material für die Membranen hat sich der feuerfeste Hochleistungskunststoff Polybenzimidazol, kurz PBI, erwiesen, der auch in Feuerwehrschutzkleidung und in der Raumfahrt zum Einsatz kommt. Anders als herkömmliche Membranen speichern PBI-Membranen kein Wasser, sondern Phosphor-

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Vorbereitung der Membran-ElektrodenEinheiten-Produktion.

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säure: Diese wird vom PBI aufgesogen, so dass die Membranen nicht austrocknen. Daher fallen sowohl Komponenten für die Kühlung als auch für die Befeuchtung der Membranen weg. Die Herstellungskosten werden damit reduziert und die Zuverlässigkeit verbessert.

Dr. Horst-Tore Land, Geschäftsführer der PEMEAS GmbH

Wie schätzen Sie die Entwicklungen des Brennstoffzellen-Markts ein? Welche Anwendungsmöglichkeiten sehen Sie für Ihr Produkt? Land: Wegen ihrer Umweltverträglichkeit und ihrer hohen Effizienz nehmen Brennstoffzellen einen immer bedeutenderen Stellenwert in der Energiewirtschaft des 21. Jahrhunderts ein. In naher Zukunft könnten Hochtemperatur-MEAs Privathaushalte mit Wärme und Strom versorgen. Darüber hinaus bestehen Einsatzmöglichkeiten in der portablen Stromversorgung elektrischer Geräte, wie Laptops, Camcorder oder Klimageräte. Zukunftsvisionen gibt es außerdem in der Automobilindustrie. Brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge könnten zur Verringerung der Schadstoffemissionen beitragen. Doch hier ist noch eine intensive Forschungsarbeit erforderlich.

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Das Prinzip: In der Celtec®-MEA reagieren Wasserstoff und Luft zu Wasser und erzeugen dabei Wärme und elektrischen Strom. Die PBI-Membran ermöglicht sehr hohe Betriebstemperaturen, wodurch die Brennstoffzelle kostengünstiger und zuverlässiger wird

Pemeas Fuel Cell Technologies GmbH Dr. Carsten Henschel Industriepark Höchst, G 864 65926 Frankfurt am Main Tel.: 0 69 / 3 05-42 92, Fax: -2 66 00 E-Mail: C.Henschel@Pemeas.com

Umweltrecht im Überblick Lärmarme Technologie im Aufwind Umweltrecht

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Lärm ist eines der wichtigsten lokalen Umweltprobleme in Europa. Dabei ist die größte Lärmquelle der Verkehrslärm. Rund 20 Prozent der Bewohner Westeuropas sind Geräuschpegeln ausgesetzt, die Wissenschaftler und Gesundheitsexperten für unzumutbar halten und die von den meisten Menschen als Belästigung empfunden werden. Die EG-Richtlinie zur Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm war bis zum 18. Juli 2004 durch das Gesetz zur Umsetzung der EG-Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm umzusetzen, welches derzeit im

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Vermittlungsausschuss behandelt wird. Auf dieser Grundlage hat das Bundeskabinett Ende Januar den Entwurf einer Verordnung über die Strategische Lärmkartierung (34. BImSchV) verabschiedet. Die Ermittlung der Belastung der Bevölkerung durch Umgebungslärm ist ein wesentlicher Bestandteil der beiden Regelwerke und soll über strategische Lärmkarten erfolgen. Zweiter wesentlicher Bestandteil sind die Aktionspläne, die zur Vermeidung und Verminderung von Lärm auf Basis der Lärmkarten ausgearbeitet werden sollen. Die Erstellung geschieht in zwei Phasen: in Phase 1 für offensichtlich stärker belastete, in Phase 2 auch für wenig belastete Gebiete.


Zeitplan für die Erarbeitung von Lärmkarten und Aktionsplänen Untersuchungsbereich

Phase

Lärmkarten bis

Aktionspläne bis

Ballungsräume > 250.000 Einwohner

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30. Juni 2007

18. Juli 2008

2

30. Juni 2012

18. Juli 2013

Hauptverkehrsstraßen > 6 Mio. Fahrzeuge/Jahr Haupteisenbahnstrecken > 60.000 Züge/Jahr Großflughäfen > 50.000 Bewegungen/Jahr

Auf den ersten Blick scheint die Richtlinie vor allem die öffentliche Verwaltung zu betreffen. Dabei wird aber übersehen, dass die Umsetzung durch konkrete Maßnahmen im Rahmen der Aktionspläne sich nicht auf planerische Maßnahmen beschränken wird, sondern dass auch technische Innovationen notwendig sind. Durch die beabsichtigte Änderung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, die wesentlicher Bestandteil des Umgebungslärmgesetzes ist, werden zudem auch industrielle und gewerbliche Anlagen aller Art in die strategische Lärmplanung einbezogen.

Ballungsräume > 100.000 Einwohner Hauptverkehrsstraßen > 3 Mio. Fahrzeuge/Jahr Haupteisenbahnstrecken > 30.000 Züge/Jahr

§

Lärmminderung ist ein Thema, das künftig verstärkt auch im Rahmen von Forschung und Entwicklung eine Rolle spielen wird. Maschinenhersteller werden Lärmminderung im Design ihrer Anlagen berücksichtigen müssen, denn Nachrüstungen sind immer aufwändiger. Neuregelungen können daher durchaus einen Innovationsschub auslösen. Darüber hinaus ist bei wohnortnahen Anlagen mit Sanierungsbedarf zu rechnen. So kann es beispielsweise notwendig werden, Ventilatoren und andere lärmverursachende Maschinen zu kapseln oder durch lärmärmere Modelle zu ersetzen. Das Thema Umgebungslärm bietet Geschäftschancen für das Akustikberatergewerbe und für die Anbieter von Lärmkartensoftware und Messausrüstungen. Dadurch könnte sich deren Umsatz um rund 20 Millionen Euro im Jahr erhöhen. Den Großteil der Kosten übernimmt die öffentliche Hand. Für einen Teil werden auch Luftverkehrsund Eisenbahnunternehmen aufkommen. Durch die Aktionspläne für Ballungsräume, Hauptverkehrsstraßen, Haupteisenbahnstrecken und Großflughäfen werden indirekt weitere Wirtschaftszweige betroffen sein. Mit einer Nachfragesteigerung können auch Anbieter von Lärmschutzwänden und wällen, lärmschluckenden Straßenbelägen und Schalldämmungen für Hauswände, Fenster und Dächer sowie Belüftungseinrichtungen rechnen.

Auch der Umsatz in den hessischen Unternehmen kann gesteigert werden, denn 35 Unternehmen mit dem Schwerpunkt Lärmminderung, 17 Unternehmen mit dem Schwerpunkt Lärmschutz und 3 Unternehmen mit dem Schwerpunkt Lärmmessung haben in Hessen das vorhandene Potenzial beim Thema Schutz vor Umgebungslärm. Die direkten Auswirkungen für Unternehmen beschränken sich auf privatisierte Flughäfen, Eisenbahn- und Autobahngesellschaften, die Lärmkarten und Aktionspläne erstellen müssen. Eine kleine Zahl von Arbeitsstellen in den öffentlichen Verwaltungen, Beratungsunternehmen, der Softwareindustrie und der Messwerkzeugindustrie müssen für die Ausarbeitung von Lärmkarten und die vorgeschriebene Ausarbeitung von Aktionsplänen geschaffen werden.

§ §

Prof. Dr. Gerhard Roller, Dipl.-Ing. (FH) René Assmann Fachhochschule Bingen

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Umweltrecht im Überblick Neu: Innovationsradar Umweltrecht

Innovationsradar Umweltrecht

Europäisches Recht Titel

Vorphase (Arbeitsentwürfe) Vorschlag der Kommission (KOM-Doc) Gemeinsamer Standpunkt des Rates Verabschiedung: EP + Ministerrat Status

Wesentlicher Inhalt

Energie und Klima Bekanntmachung über die Förderung zum Themenfeld „Clusterforschung im Bereich Photovoltaik“

Forschungsförderung PV; Einbindung von Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Förderkonzept „Photovoltaik Forschung 2004-2008“

Ausbau von Forschungsaktivitäten in der Solarstromenergienutzung

Bekanntmachung über die Förderung von Forschung und Entwicklung zur Stromerzeugung aus Windenergie

Förderung von anwendungsorientierter Forschung zur Windstromerzeugung

Richtlinie über ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der EU im Sinne der projektbezogenen Mechanismen des Kyoto-Protokolls

Verzahnung des Emissionshandels mit den Mechanismen Joint Implementation (JI) und Clean Development Mechanism (CDM)

Luft/Industrieanlagen Entwurf eines Gesetzes zum Bürokratieabbau

Änderung der 1. BImSchV: Messungen an Kleinfeuerungsanlagen durch Schornsteinfegermeister oder Fachbetriebe

13. BImSchV (Verordnung über Großfeuerungsund Gasturbinenanlagen)

Umsetzung der Großfeuerungsanlagen-Richtlinie der EG, Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit werden konkretisiert

Richtlinie: As, Cd, Hg, Ni und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAH) in der Luft

Festlegung von Luftqualitätszielen zur Vermeidung und Verhütung schädlicher Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt

Richtlinie: Schaffung eines Europäischen Registers zur Erfassung der Freisetzung und Übertragung von Schadstoffen (PRTR) und zur Änderung der Richtlinien 91/689/EWG und 96/71/EG des Rates

Ersetzung des European Pollutant Emission Register (EPER) durch das Pollutant Release and Transfer Register (PRTR), Verbesserung der Umweltinformation für die Öffentlichkeit, Bereitstellung einer breiteren Datenbasis

Wasser Abfall/Bodenschutz/Altlasten Produkte Mitteilung der Kommission: Auf dem Weg zu einer europäischen Strategie für Nanotechnologie

Intensivierung der europäischen FuE in den Nanotechnologien, Finanzierungskonzepte, Urheberrecht, Patent- und Normierungssystem, Regulierungen im Bereich Gesundheit, Umwelt- und Verbraucherschutz

Entscheidung zum Anhang der Richtlinie 2002/95/EG: Konzentrationshöchstwerte für gefährliche Stoffe

Einrichtung von Grenzwerten bei Pb, Hg, Cr IV, PBB und Cd in Elektro- und Elektronikgeräten

Nationales Recht

Verabschiedung Beschluss im BT/BR/LT Ausschuss Entwurf (BT-Drs./BR-Drs./LT-Drs.) Vorphase (Referentenentwürfe)

INFO: Umweltschutzvorschriften können eine marktschaffende Wirkung für Hersteller von Vermeidungs- und Verminderungstechnologien und für Umweltdienstleister haben. Aus neuen oder geplanten Vorschriften können Hinweise auf künftigen technologischen Bedarf und mögliche interessante Innovations- und Geschäftsfelder abgeleitet werden. Ein Team von erfahrenen Umweltrechtlern unter Leitung von Prof. Dr. Martin Führ (Fachhochschule Darmstadt), Prof. Dr. Gerhard Roller (Fachhochschule Bingen) und Dr. Manfred Rack (Anwaltsbüro Dr. Manfred Rack, Frankfurt) hat die Aufgabe übernommen, den „Innovationsradar Umweltrecht“ mit Inhalt zu füllen. Weitere Informationen finden Sie unter www.hessen-umwelttech.de (InformationsNetz – Recht).

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Nachrichten aus Wirtschaft und Wissenschaft Laserverfahren zum Recycling von Computerund Fernsehbildröhren Beitrag zur Umsetzung europäischer Umweltstandards

Marktchancen

Fundstelle

Informationsgewinne, die in neue Produkte und Verfahren umgesetzt werden können

BAnz. 2004 Nr. 169 www.fz-juelich.de

Informationsgewinne, die in neue Produkte und Verfahren umgesetzt werden können

www.fz-juelich.de

Marktchancen für Maschinenbau und Softwareentwicklung durch Exportchancen und Informationsgewinnung

www.fz-juelich.de/ptj

Marktchancen für Hersteller emissionsarmer Technologien, Projektbüros, Beratungsfirmen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz

Richtlinie 2004/101/EG

Bezirksschornsteinfeger verlieren ihr Monopol, Schornsteinfegermeister und Fachbetriebe können Markt erschließen

BT Drs. 709/04 www.bundesrat

Hersteller und Dienstleister im Bereich Feuerungsanlagen und Kraft-Wärme-Kopplung

www.bmu.de

Herstellung von Gewebefilter für Abgasentstaubung, Nachrüstung von Boilern und Heizgeräten

KOM (2003) 423 http://europa.eu. int/eur-lex

Für EDV-Dienstleister im umwelttechnologischen Bereich bei Harmonisierung der bestehenden EPERSysteme und der Entwicklung und Implementierung des neuen PRTR-Systems

KOM (2004) 634 http://europa.eu. int/eur-lex/de

Gießen. Die ZM-Elektronikrecycling GmbH in Gießen will durch Lasertechnik Bildröhren umweltfreundlich zerlegen und damit den wieder verwertbaren Altglasanteil deutlich steigern. Im Unterschied zum bisher angewandten Schredderverfahren sollen die Bildröhren mit Hilfe eines Lasers in das weitgehend bleifreie Schirm- und das bleihaltige Konusglas zerlegt und anschließend getrennt gereinigt werden. Der in den Glasschmelzprozess zurückgeführte Altglasanteil lässt sich damit von acht auf bis zu fünfzig Prozent steigern. So wird nicht nur die als Sonderabfall zu deponierende Menge deutlich reduziert, sondern auch Energie eingespart und klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden. Die rasche Einführung dieses umweltfreundlichen Verfahrens ist vor allem deshalb wichtig, weil sich zurzeit ein Technologiewechsel zu modernen Flachbildschirmen bei Computern und Fernsehgeräten vollzieht. Es ist damit zu rechnen, dass in naher Zukunft eine deutlich steigende Menge an alten Kathodenstrahlröhren zur Entsorgung ansteht. Das Bundesumweltministerium stellt rund 240.000 Euro aus dem Investitionsprogramm zur Verminderung von Umweltbelastungen für das Projekt zur Verfügung. Mit dem neuen Verfahren wird zugleich ein praktischer Beitrag zur Umsetzung europäischer Umweltstandards geleistet, die sich aus der Elektro- und Elektronik-Altgeräte-Richtlinie ergeben. Der Entwurf eines deutschen Gesetzes befindet sich derzeit in der parlamentarischen Beratung. Weitere Informationen: www.bmu.de

Klärschlammentsorgung im Contractingmodell EAG Entsorgungs-AG bietet neue Finanzierungswege im Abwasserbereich

Marktchancen für: Analytik, Sensoren und Filtration

KOM (2004) 338 http://europa.eu. int/eur-lex

Zulieferer und Hersteller aus dem Bereich Messund Regeltechnik

KOM (2004) 606 http://europa.eu. int/eur-lex

Darmstadt. Die EAG betreibt seit mehr als 15 Jahren abwassertechnische Anlagen in Kommunen und Unternehmen. Seit kurzem bietet sie auch die Finanzierung von abwassertechnischen Anlagen an. Die für 2005 erwartete Novellierung der Klärschlammverordnung fordert in vielen Fällen, die bisherige Klärschlammbehandlung besonders bei kleinen Kläranlagen neu zu gestalten. Die Verwertung von nassen Klärschlämmen in der Landwirtschaft wird zukünftig deutlich eingeschränkt. Damit wird die Entwässerung von Klärschlamm zur zwingenden Notwendigkeit. Die ideale Lösung wäre eine kontinuierliche Schlammentwässerung mit einer dem Schlammanfall der betroffenen Kläranlage angepassten Durchsatzleistung. Ein Modellprojekt wurde von der EAG durchgeführt. Im Rahmen einer Contractingvereinbarung wurde eine stationäre Dekanter-Anlage geplant, geliefert und errichtet. Die Anlage wird vom Contractor vollständig finanziert. Beispielrechnungen zeigen, dass das Contracting ab einem jährlichen Nassschlammanfall von etwa 2.000 Kubikmeter wirtschaftlich und im Vergleich zur mobilen Schlammentwässerung kostengünstiger ist. Im Bereich der Abwasserwirtschaft finden Contractingmodelle bislang nur hessen-umwelttech NEWS 1/2005

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selten Anwendung. Richtig eingesetzt bieten sich aber gerade hier durchaus interessante Anwendungsmöglichkeiten. Weitere Informationen: www.dieeag.de

Universität Kassel Neuer Masterstudiengang: Regenerative Energien und Energieeffizienz Kassel. Aus dem bundesweit einzigartigen Spektrum umweltwissenschaftlicher Kompetenzen der Universität Kassel heraus wurde jetzt ein Masterstudiengang zum Thema regenerative Energien und Energieeffizienz eingerichtet. Der bereits akkreditierte, interdisziplinäre und forschungsorientierte Masterstudiengang startet zum Sommersemester 2005. Der Studiengang ist im Fachbereich Maschinenbau angesiedelt, bezieht aber Inhalte aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik, Bauingenieurwesen, ökologische Agrarwissenschaften und Architektur, sowie Stadt- und Landschaftsplanung mit ein. Er richtet sich an Absolventen von Bachelor-, Fachhochschul- oder Diplom-Studiengängen der Ingenieurwissenschaften und der Physik. Das interdisziplinäre Curriculum ist darauf ausgerichtet, Fragestellungen aus dem Gebiet der regenerativen Energien und der Energieeffizienz mit wissenschaftlichen Methoden und in fächerübergreifender Kooperation zu bearbeiten. Weitere Informationen und Bewerbungsbedingungen: http://www.energie.uni-kassel.de

Umwelt und Beschäftigung Berufe im Umweltschutz Berlin. Unter dem Titel „Umwelt und Beschäftigung Arbeiten im Grünen Bereich“ informiert das Bundesumweltministerium über neue Berufe und Berufsbilder im Umweltschutz, im Ressourcenmanagement und bei den erneuerbaren Energien. 2002 waren in Deutschland fast 1,5 Millionen Menschen durch den Umweltschutz beschäftigt. Das entspricht einem Anteil von 3,8 Prozent aller Beschäftigten. Damit hat sich die durch Umweltschutz bewirkte Beschäftigung in Deutschland trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen seit 1998 weiter positiv entwickelt. Zuwächse der Beschäftigten im Vergleich zu 1998 waren besonders bei den erneuerbaren Energien zu verzeichnen, hier ist die Beschäftigtenzahl um rund siebzig Prozent gestiegen. Weitere wichtige Berufsfelder sind der Export von Umwelttechnologie und die umweltbezogenen Dienstleistungen.

Das Jahr der Technik war das 5. Wissenschaftsjahr, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zusammen mit der Initiative Wissenschaft im Dialog veranstaltet hat. Die Wissenschaftsjahre sollen zu einem innovationsfreundlicheren Klima in der Gesellschaft beigetragen. Bei jungen Menschen haben sie bereits wieder mehr Interesse für Naturwissenschaften und Technik hervorgerufen. „Heute beginnen 72 Prozent mehr Jugendliche ein naturwissenschaftliches Studium als noch 1998“, so die Ministerin. In den Ingenieurwissenschaften ist die Zahl der Studienanfänger um rund 35 Prozent gestiegen. Weitere Informationen: www.jahr-der-technik.de/

Kassel International Management School Management-Weiterbildung an der Universität Kassel Kassel. Seit Anfang des Jahres ist die Kassel International Management School GmbH (KIMS) der privatrechtliche Weiterbildungsanbieter der Universität Kassel. „Für die Universität Kassel bietet sich damit die Chance, eine professionelle Vermarktungsstruktur für ihr breites Potential an Management-Weiterbildungsangeboten aufzubauen”, so Universitätspräsident, Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep. Universität und nordhessische Wirtschaft investieren gemeinsam in diese Zielsetzung. „Die Region Nordhessen benötigt exzellente Management-Weiterbildung, insbesondere für die international agierenden Unternehmen”, betont der Vorstandsvorsitzende der B. Braun Melsungen AG, Dr. Ludwig Georg Braun. Die Anbindung der KIMS an die Universität Kassel sei in großer Übereinstimmung von Universität Kassel und nordhessischer Wirtschaft erfolgt. „Die Industriebetriebe sehen großen Bedarf an produktionsbezogenen Qualifizierungsangeboten. In Bereichen wie dem Qualitäts- oder Innovationsmanagement kann die Management School mit der Universität im Hintergrund wichtige Angebote an die Wirtschaft richten“, berichtet der Präsident der Industrie- und Handelskammer Kassel, Dr. Martin Viessmann. Die Universität Kassel strebt an, den Status der Kasseler Management School als staatliche anerkannte Hochschule zu erhalten. Die Geschäftsführung der GmbH wird von der Universität Kassel gestellt. Neben der Universität als künftiger Hauptgesellschafterin der KIMS wird die Gesellschaft von den Viessmann-Werken, der Wegu GmbH & Co. KG, der Octavia AG und der Industrie- und Handelskammer Kassel getragen. Weitere Informationen: www.kims.de

Weitere Informationen: www.bmu.de

Ihre News für die NEWS Positive Bilanz Jahr der Technik war ein voller Erfolg Berlin. Mit Ende des Jahres 2004 hat Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn eine positive Bilanz gezogen. Mehr als eine Millionen Menschen sind zu den über 1.100 Veranstaltungen in ganz Deutschland gekommen. Mit 140 Unternehmen haben sich so viele Firmen wie noch nie an einem Wissenschaftsjahr beteiligt. „Das Jahr der Technik war ein voller Erfolg“, sagte die Ministerin, „wir haben es geschafft, eine breite Öffentlichkeit für das Thema Technik zu sensibilisieren“.

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Wir interessieren uns für die Beteiligung an folgenden Messen in 2005 und 2006 und suchen Anschluss an Landes- oder Gemeinschaftsstände mit anderen Firmen.

Wir interessieren uns für die Teilnahme an der virtuellen Messe für hessische Umweltfirmen. Bitte nehmen Sie wegen Terminen und Konditionen mit uns Kontakt auf. Wir möchten künftig auch die kostenlose hessen-umwelttech NEWS erhalten. Bitte nehmen Sie uns in den Verteiler auf. Wir interessieren uns für die Veröffentlichung eigener interessanter Neuigkeiten aus unserem Unternehmen in der hessen-umwelttech NEWS. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir interessieren uns für folgende Themen, die in der hessen-umwelttech NEWS aufgegriffen werden sollten:

Vorname Name und Titel Firma / Institution Straße PLZ/ Ort Telefon Fax E-Mail Internet

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Veranstaltungen/Termine 11.04. –15.04.2005 Hannover Hannover Messe 2005 Gemeinschaftsstand Hessen auf der Hannover Messe Hydrogen&Fuel Cells www.hessen-umwelttech.de 25.04. –29.04.2005 München IFAT 2005 Gemeinschaftsstand Hessen/Rheinland-Pfalz www.hessen-umwelttech.de 28.04.2005

Kassel (Städtische Werke AG)

Die Energiekostenfalle – Marktwirtschaftliche Instrumente zur Reduzierung des Kostendrucks Im gemeinsamen Besuchsprogramm der hessischen Industrieund Handelskammern laden Unternehmen aus ganz Hessen ein, ihre Innovationskraft zu präsentieren und miteinander zu diskutieren. Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen haben die Möglichkeit, sich umfassend über den Einsatz neuer Prozesse, erfolgreicher Strategien oder moderner Technologien zu informieren. www.ttn-hessen.de 09.06.2005

Ludwigshafen

Finanzierung von Innovationen – Neue Konzepte zur Realisierung www.ttn-hessen.de Februar – Dezember 2005 Hannover Umweltjahr der Universität Kassel 2005 Verschiedene Veranstaltungen, um das Profil der Universität Kassel als Umweltuniversität noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung Maria Rieping Kaiser-Friedrich-Ring 75 65185 Wiesbaden Tel.: 06 11 / 8 15 - 24 72, Fax: -22 28 E-Mail: m.rieping@wirtschaft.hessen.de Internet: www.wirtschaft.hessen.de HA Hessen Agentur GmbH Aktionslinie hessen-umwelttech Alfred Stein Abraham-Lincoln-Str. 38-42 65189 Wiesbaden Tel.: 06 11 / 7 74 - 6 48, Fax: -6 20 E-Mail: alfred.stein@hessen-agentur.de Internet: www.hessen-umwelttech.de RKW Hessen GmbH Aktionslinie hessen-umwelttech Kay Uwe Bolduan, Jürgen Müller Büro Eschborn Düsseldorfer Str. 40 65760 Eschborn Tel.: 0 61 96 / 4 95 - 3 62, Fax: -3 68 E-Mail: k.bolduan@rkw-hessen.de Internet: www.rkw-hessen.de Büro Kassel Ludwig-Erhard-Str. 8 34131 Kassel Tel.: 05 61 / 93 09 99 - 0, Fax: -9 E-Mail: kassel@rkw-hessen.de

www.uni-kassel.de/umwelt/profil/umweltB.pdf 07.07.2005

Kassel

Hessen Solar Cup 2005 Bildungswettbewerb für Schüler verschiedener Schulstufen des Fachgebiets Berufs- und Fachdidaktik der Universität Kassel, der Stadt Kassel und des Kompetenznetzwerk Dezentrale Energietechnologien e.V. www.hessen-solarcup.de

Impressum Redaktion Sabine Wesche Alfred Stein HA Hessen Agentur GmbH Gestaltung Muhr, Design + Werbung, Wiesbaden www.muhrdw.de Druck Koehler und Hennemann GmbH, Wiesbaden Für die bereitgestellten Artikel und Texte übernimmt der Herausgeber keine Gewähr für Richtigkeit, Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter.

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Erscheinungsweise: 4-mal pro Jahr


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