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Fachbereich Gesundheit Bachelor HES - SO Ergotherapie / Ernährung und Diätetik / Hebamme Medizinische Radiologie-Technik / Osteopathie Pflege / Physiotherapie

2018


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Die HES-SO: Ein Nährboden für Wissen und Kompetenzen Die Fachhochschule Westschweiz HES-SO ist mit 21 000 Studierenden die grösste Schweizer FH, zu der Hochschulen in sieben Kantonen gehören. Sie bietet Bachelorstudiengänge in sechs Fachbereichen: Design und Bildende Kunst, Gesundheit, Ingenieurwesen und Architektur, Musik und Darstellende Künste, Soziale Arbeit sowie Wirtschaft und Dienstleistungen. Die HES-SO bildet einen einzigartigen Nährboden für Wissen und Kompetenzen. Sie spielt eine Schlüsselrolle für die wirtschaftliche, sozio-medizinische und kulturelle Entwicklung dank Zusammenarbeit in angewandter Forschung und praxisnahen Ausbildungen, die den Bedürfnissen des regionalen Arbeitsmarkts entsprechen. Der Fachbereich Gesundheit umfasst sieben Hochschulen, die ein reiches und leistungsstarkes interdisziplinäres Netz formen. Sie bilden in den Studiengängen Ergotherapie, Ernährung und Diätetik, Osteopathie, Physiotherapie, Hebamme, Pflege und Medizinische Radiologie-Technik aus.

Das Studium erfolgt abwechselnd über theoretischen Unterricht und Berufspraktika in den zahlreichen gesundheitlichen und sozialen Einrichtungen der Westschweiz, welche die Studierenden auf die realen Gegebenheiten ihrer beruflichen Zukunft vorbereiten. Nach dem Bachelorabschluss stehen den Studierenden zahlreiche Möglichkeiten offen: Sie können im Krankenhaus, in Privatkliniken, in soziomedizinischen Einrichtungen oder ambulant arbeiten oder auch im humanitären Bereich wirken.


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Vorstellung der Berufe des Bereichs Gesundheit Der Bereich Gesundheit der HES-SO bietet eine breitgefächerte Auswahl an Berufsmöglichkeiten und –perspektiven. In der Westschweiz entscheiden sich jedes Jahr 3’712* Studierende für einen der sieben angebotenen Studiengänge:

• Ergotherapie • Ernährung und Diätetik • Hebamme • Medizinische Radiologie-Technik • Osteopathie • Pflege • Physiotherapie

Die Studierenden erwerben die Fähigkeit, sich an eine veränderbare und komplexe Umgebung anzupassen, ihr eigenes Handeln zu beurteilen, Potenziale von Personen zu berücksichtigen, ihre eigene Beteiligung in Situationen zu beherrschen und Stress zu bewältigen. Sie bereiten sich auf die Berufsausübung in interdisziplinären Teams vor, in denen auch andere medizinische Fachpersonen sowie Angehörige von Sozialund Bildungsberufen mitwirken (Ärzte/Ärztinnen, Fachpersonen im Gesundheitsbereich, Sozialpädagogen und -pädagoginnen, Sozialarbeiter/innen, Lehrer/innen usw.). Um Akteure des Gesundheitssystems zu werden, entwickeln sie ein gutes Verständnis für die Probleme und ausschlaggebenden Elemente ihres Handelns in politischer, wirtschaftlicher, sozialer oder ethischer Hinsicht.

Die Ausbildungen des Bereichs Gesundheit an der HES-SO bereiten auf Berufe vor, die sich in einem ständigen Wandel befinden. Sie vermitteln den Studierenden die erforderlichen Fach-, Sozial- und Beziehungskompetenzen für die Ausübung ihrer Tätigkeit im Angestelltenverhältnis oder in einer Privatpraxis.

Alle Studiengänge des Bereichs Gesundheit sind als alternierende Ausbildungen zwischen Theorie und Berufspraxis konzipiert. Die von praktischen Ausbildern begleiteten Studierenden werden dadurch sehr früh mit Patienten in Kontakt gebracht und mit komplexen Situationen konfrontiert.

Die Erhaltung der Gesundheit, die Prävention vor Beeinträchtigungen und die Genesung stehen im Mittelpunkt der „sozialen Berufe” des Bereichs Gesundheit. Diese Aufgaben richten sich an Einzelpersonen, Familien, Patienten- oder Gesellschaftsgruppen.

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Grundlage BFS: Anzahl der in der Grundausbildung und der Weiterbildung (MAS / EMBA) immatrikulierten Studierenden

Ausbildungsmodalitäten

Berufsaussichten

Bachelor of Science im Bereich Gesundheit der HES-SO:

Im Gesundheitssektor steigt der Bedarf an Fachkräften ständig und die Berufsmöglichkeiten sind zahlreich und vielfältig. Die Berufe, auf welche die sieben Studiengänge vorbereiten, können im Spital- oder Bildungsbereich, in der ambulanten oder häuslichen Pflege sowie als freiberufliche Tätigkeit in der Schweiz oder im Ausland (z.B. bei Einsätzen für internationale Organisationen) ausgeübt werden.

ECTS-Credits1 180 Typ Vollzeitstudium für alle Studiengänge, berufsbegleitendes Studium für den Studiengang Pflege Dauer 3 Jahre Vollzeitstudium, 4 Jahre berufsbegleitendes Studium Sprache Französisch, Deutsch, zweisprachig für die Studiengänge Physiotherapie, Osteopathie und Pflege Kalender Die Bachelorstudiengänge beginnen jedes Jahr in der 38. Kalenderwoche (Mitte September) 1

ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System). Ein ECTS-Credit entspricht einem Arbeitsaufwand der Studierenden von 25 bis 30 Stunden.

Das Bachelordiplom in Gesundheit kann ergänzt werden durch einen Master of Science in Gesundheitswissenschaften oder einen Master of Science in Pflege (beide gemeinsam HES-SO - UNIL). Diese beiden Abschlüsse bieten neue Berufsperspektiven in den Bereichen Praxis, Bildung, Forschung und Management.


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Ergotherapie Ergotherapie ist ein Beruf, der im Grenzbereich zwischen Gesundheit und Sozialwesen angesiedelt ist. Ergotherapeuten haben als Hauptaufgabe, Personen, Familien, Gruppen oder Bevölkerungsteile bei der Ausführung von Alltagstätigkeiten zu unterstützen, wenn sie durch die Folgen einer Krankheit, eines Unfalls, von Entwicklungsstörungen oder des Alterns beeinträchtigt sind. Die Ergotherapie interessiert sich auch für das physische, soziale und kulturelle Umfeld, das den Zustand der Behinderung verursacht hat und die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben einschränkt. Die Leistungen der Ergotherapie sind ausgerichtet auf absichtliche und bewusste Tätigkeiten der Patienten, die Beratung hinsichtlich einer Neuorganisation der Lebensgewohnheiten sowie die Veränderung und Organisierung des Umfelds, in dem die jeweiligen Personen leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Der Studiengang Ergotherapie bietet eine Ausbildung, die es ermöglicht, in allen Bereichen der Ergotherapie zu arbeiten, d.h. mit Kindern, Erwachsenen und Senioren, die in ihrer physischen, geistigen oder psychischen Gesundheit eingeschränkt sind und an verschiedenen Behinderungen leiden. Nach der Ausbildung können die diplomierten Ergotherapeuten im Spitalbereich, in der Rehabilitation, in der Spitex, in Alters-, Pflege- und Krankenheimen, im Erziehungswesen oder in Privatpraxen arbeiten. Der Studienplan entspricht den Standards des Weltverbands der Ergotherapeuten (WFOT) sowie den Empfehlungen des Europäischen Verbands der Ergotherapeuten (COTEC), wodurch eine ausgezeichnete internationale Mobilität der Studienabgänger sichergestellt ist. Er sieht ab dem zweiten

Studienjahr praktische Ausbildungsmöglichkeiten vor und bietet während der theoretischen und praktischen Ausbildungsphasen Mobilitätsmöglichkeiten in der Schweiz, in Europa und in Kanada. In der Ausbildung werden nicht nur den internationalen Anforderungen der Ergotherapie entsprechende theoretische und wissenschaftliche Kenntnisse vermittelt, sondern ebenfalls die erforderlichen Kompetenzen, um diesen Beruf in der Schweiz ausüben zu können.

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Ergotherapie Die Ausbildung ist auf den Erwerb einer ausgeprägten beruflichen Identität ausgerichtet und wird durch folgende Themenschwerpunkte definiert:

• das Management der beruflichen Tätigkeit in Ergotherapiediensten sowie die Entwicklung und Förderung des Berufs Die Unterrichtsformen sind vielfältig:

• theoretische und methodologische Grundlagen der Ergotherapie und der Betätigungswissenschaft • das gesundheitliche, soziale, gesetzliche, kulturelle, institutionelle und wirtschaftliche Umfeld, in dem die Patienten den Ergotherapeuten begegnen • die biomedizinischen Wissenschaften in den Bereichen der körperlichen, geistigen und psychischen Gesundheit • die Kommunikationsfähigkeit, die es ermöglicht, Beziehungen zu Patienten zu pflegen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und Pflegeleistungen zu dokumentieren • die Hauptbereiche der Ergotherapie: Tätigkeiten des Alltagslebens, Arbeit und Ausbildung, Freizeit und Spiele; die Situation der Behinderung, die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens • die Modelle, Methoden und professionellen Techniken, die auf Bevölkerungsgruppen abzielen, die ergotherapeutisch behandelt werden • die Methodik, die das Verständnis von wissenschaftlichen Daten und Forschungsarbeiten ermöglicht

• Vorlesungen oder Vorträge • Selbststudium: Lektüre, Dokumentenrecherche, Ausarbeitung von Texten • Vorführungen, Übungen und Simulation von Szenarien • Diskussionen, Debatten, Referate mit Erstellung von Präsentationen • Gruppenarbeit • Supervision • Experimentelles Lernen in der praktischen Ausbildung • Praxisanalysen in Verbindung mit der während der praktischen Ausbildung gewonnenen Erfahrung • E-Learning


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Ernährung und Diätetik Essen: Nichts ist lebensnotwendiger, nichts ist intimer. (Fischler C., 1993). Ernährungsberaterinnen und -berater sind Spezialisten für Fragen der Ernährung und Diätetik, der menschlichen und der klinischen Ernährung, der Sporternährung oder des Ernährungsverhaltens. Sie beraten kranke oder gesunde Personen, wobei sie ein evidenzbasiertes Fachwissen und therapeutische Gesprächstechniken einsetzen, die auf Standards bewährter Verfahrensweisen basieren. Die Ernährungsberatung liegt an der Schnittstelle der biomedizinischen Wissenschaften und der Geisteswissenschaften, der Lebensmitteltechnologie und der Kochkunst. Da zudem die Ernährung in enger Verbindung zum psychologischen, kulturellen und sozioökonomischen Umfeld steht, beziehen die Ernährungsberater diese vielfältigen Aspekte in ihre Praxis mit ein. Ernährungsberater sind im Bereich der Prävention, im Spitalbereich, in Alters-, Pflege- und Krankenheimen, in ambulanten Pflegediensten und Spitex, freiberuflich, in der Nahrungsmittel- oder Pharmaindustrie, in Restaurants oder Kantinen tätig und arbeiten mit verschiedenen Fachleuten zusammen. Ernährungsberater üben ihren Beruf auch im Bildungssektor (Schulen, Fachhochschulen oder Universitäten), in der Forschung, im Bereich des Managements und des Projektmanagements sowie in öffentlichen Verwaltungen, bei Versicherungen, Patientenorganisationen oder Berufsverbänden aus.

Kommunikations- und Kontaktfreudigkeit sind für die Ausübung des Berufs Ernährungsberater von grundlegender Bedeutung.

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Ernährung und Diätetik

Durch ihren Beitrag zur Ernährungsforschung und ihre gezielten Eingriffe tragen Ernährungsberater dazu bei, die wissenschaftlichen Kenntnisse weiterzuentwickeln, das Ernährungsverhalten zu verbessern und den Gesundheitszustand, die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Menschen aufrechtzuerhalten oder wiederherzustellen. Die Aufgabe des Ernährungsberaters liegt in der Vermittlung zwischen der Entfaltung des Einzelnen und einer nachhaltigen und optimalen Verwaltung der Nahrungsmittelressourcen.

Der Bachelorstudiengang Ernährung und Diätetik vermittelt den Studierenden allgemeine und fachliche Kenntnisse in folgenden Disziplinen und Themenbereichen:

• Nahrungsmittelwissenschaft, Nahrungsmitteltechnologie und Toxikologie • Soziologie und Geschichte der Ernährung

• Pathologien, Diätetik und klinische Ernährung • Menschliche Ernährung, Physiologie und Stoffwechsel

• Restaurants und Kantinen, Kochkurse • Kommunikation, Medien

• Sporternährung

• Therapeutische und pädagogische Erziehung

• Psychologie und Ernährungsverhalten

• Interprofessionalität

• Ernährungsunsicherheit

• Ethik, Qualitätssicherung

• Gesundheitsförderung und Krankheitsverhütung durch Ernährung

• Forschungsmethodik, Statistiken, Projektmanagement, Bachelorarbeit

• Epidemiologie


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Hebamme Die Hebamme bzw. der Entbindungshelfer ist eine medizinische Fachperson, die sich auf die Begleitung der Frau und ihre medizinische Betreuung vor, während und nach der Schwangerschaft konzentriert. Die Berufspraxis von Hebammen und Entbindungshelfern ist durch ein hohes Mass an Eigenständigkeit und Verantwortung gekennzeichnet. Sie begleiten die Frauen, Partner, Neugeborenen und Familien unter Berücksichtigung ihrer kulturellen Identitäten und Unterschiede in eigenständiger und ganzheitlicher Weise. Sie gehen auf die physischen, psychischen, sozialen, seelischen und emotionalen Bedürfnisse der Frauen in allen Situationen und unter allen Umständen ein. Hebammen und Entbindungshelfer verfügen über spezifische Kompetenzen und handeln als Bezugspersonen in ihrem Fachgebiet. Hebammen und Entbindungshelfer führen unter ihrer eigenen Verantwortung die Betreuung der Schwangerschaft, die Entbindung und die Nachgeburtsbetreuung gemäss den Vorschriften und gesetzlichen Rahmenbedingungen durch, um die Sicherheit der Frauen und der Neugeborenen zu gewährleisten. In Situationen, die den Eingriff von medizinischen Fachpersonen erfordern, stellen sie die Zusammenarbeit mit Gynäkologen, Kinderärzten oder anderen Fachkräften des Bereichs Gesundheit und Soziales sicher.

Hebammen und Entbindungshelfer können ihre Berufstätigkeit im Spitalbereich, im Geburtshaus, in der eigenen Praxis, in der Gemeinschaftspraxis oder in der häuslichen Pflege ausüben. Sie können auch Unterricht erteilen, Forschung betreiben oder Führungsaufgaben im Sozial- und Gesundheits-System wahrnehmen.

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Hebamme Der Studiengang Hebamme bietet zwei unterschiedliche Programme, die zu denselben Abschlusskompetenzen und zu demselben Titel führen: • Erstausbildung • Zweitausbildung (Voraussetzung: Bachelor in Pflege oder gleichwertiger Abschluss) Die Ausbildung wurde auf der Basis von anerkannten Referenzrahmen zusammengestellt, welche die Komplexität des Bereichs der Berufsausübung von Hebammen und Entbindungshelfern berücksichtigen: • Globale Standards für die Erstausbildung von Pflegefachleuten sowie Hebammen und Entbindungshelfern und Massnahmen der WHO zur Stärkung von Pflege- und Hebammenwesen • Nationales Kompetenzprofil Hebamme • Epidemiologische Daten zur Gesundheit von Frauen und Familien, die eine Orientierung der Pflege ermöglichen

• Personenzentrierter Ansatz, der jede Frau mit ihren Besonderheiten und ihren eigenen Bedürfnissen berücksichtigt • Evidenzbasierte Geburtshilfe, die einen aktualisierten, wissenschaftlichen klinischen Ansatz garantiert, der auf die Entscheidungen der Frauen und die Ressourcen des Umfelds Rücksicht nimmt • Einbeziehung der Praxis der klinischen Untersuchung (Clinical Assessment) • Notwendige ethische Rahmenbedingungen für eine aufgeschlossene Urteilsbildung, die auf die Rechte der Frauen, der Kinder und der Familien Rücksicht nimmt • Europäische Vorschriften zur Anerkennung des Diploms Hebamme (praktische Ausbildungsperioden in alternierender Ausbildung, die 50 % des Programms ausmachen)


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Medizinische Radiologie-Technik Die Ausbildung des Studiengangs Medizinische Radiologie-Technik, an der Schnittstelle zwischen Gesundheit, zwischenmenschlichen Beziehungen und den neuen Technologien in medizinischer Bildgebung, bietet ein breites Spektrum an sehr attraktiven und vielfältigen Tätigkeiten. In der Schweiz sind Fachkräfte für medizinisch-technische Radiologie (MTRA) ab dem Erwerb ihres Diploms dazu befugt, in öffentlichen oder privaten Einrichtungen und in den drei Hauptberufsfeldern der medizinischen Bildgebung zu arbeiten: • Radiodiagnostik • Radioonkologie

Situationen unterschiedlicher Komplexität (Notfälle, Operationssaal, Geriatrie, Schwangerschaft, Traumatologie, Situationen am Lebensende usw.). Hierzu sind ein hohes Bildungsniveau und verschiedene Kompetenzen erforderlich: Sozial-, Individual- und Methodenkompetenz, um die Erfassung, Messung und Analyse der Daten sicherzustellen, die während radiologischen Untersuchungen oder Behandlungen gesammelt oder erzeugt wurden. Gefragt sind auch spezifische Kompetenzen für die Steuerung von miteinander verbundenen Geräten der medizinischen Bildgebung und die Durchführung von Untersuchungen. Im Berufsalltag übernehmen die MTRA verschiedene Rollen, um die Qualität der Betreuung der Patienten sowie die Kontinuität der Pflege zu gewährleisten.

• Nuklearmedizin Enge Zusammenarbeit mit Ärzte- und Pflegeteams. Unabhängig vom jeweiligen Tätigkeitsfeld bearbeiten MTRA Anfragen für Untersuchungen und Behandlungen von verschiedenen Ärzte- und Pflegeteams. Die Analyse dieser Anfragen und die in Echtzeit bei den Patienten gesammelten Informationen bilden die Grundlage für klinische Schlussfolgerungen und die Organisation der Arbeit der MTRA. Angesichts der technologischen Entwicklungen in der medizinischen Bildgebung, der klinischen Anforderungen, der Komplexität der Pflege sowie der erwarteten Qualität der Leistungen können MTRA heute nicht mehr alleine arbeiten. Die Fähigkeit zur berufsübergreifenden Zusammenarbeit wird deshalb zu einer Grundvoraussetzung für die Ausübung dieses Berufs. Hohes Bildungsniveau und Profil eines Generalisten. MTRA tragen im Alltag und in eigenständiger Weise die Verantwortung für die Betreuung der Patienten in klinischen

Organisation des Studiums Die Organisation des Studienplans basiert auf verschiedenen Prinzipien. Die theoretische Ausbildung an der Hochschule alterniert mit praktischen Ausbildungsperioden am Arbeitsplatz. Sämtliche theoretische Module werden an den Hochschulen von Lausanne und Genf (HESAV – HEdS-GE) unterrichtet. Die praktischen Ausbildungsmodule werden in den verschiedenen Westschweizer Gesundheitsnetzen absolviert und decken die drei Tätigkeitsfelder des Berufs der MTRA ab. Für jedes bestandene Modul werden gemäss den Vorschriften des „European Credit Transfer and Accumulation System” (ECTS) ECTS-Credits vergeben. Dieses System ermöglicht die Anerkennung sowie die

horizontale und vertikale Durchlässigkeit betreffend Bildungsleistungen von Studierenden im Rahmen der schweizerischen und europäischen Bildungssysteme. Der Studiengang bereitet die MTRA-Studierenden auf die Arbeit im Gesundheitsbereich vor, der in erster Linie zu den „Humanberufen” zählt. Er stellt die Studierenden in

den Mittelpunkt der Ausbildung und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Eigenständigkeit, ihr Verantwortungsbewusstsein, ihre Denk- und Arbeitsweisen, ihren Einsatz und ihr positives Engagement zu entwickeln. Die Ausbildung beruht auf Prinzipien der Erwachsenenbildung und der reflektierten Praxis und vermittelt den Studierenden die im Rahmenstudienplan definierten Werte.

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Medizinischer Radiologie-Technik Das Ausbildungsprogramm basiert auf sieben unterschiedlichen Rollen, einer Reihe von klinischen Situationen, die als repräsentativ für die heutige Praxis gelten, und fünf Ausbildungsschwerpunkten. Die

Gliederung und Kombination während der gesamten Ausbildung ermöglicht es den Studierenden, die angestrebten Kompetenzen zu entwickeln.

Rollen

Klinische Situationen

Schwerpunkte

Experte/Expertin Kommunikator/in Teamworker/in Manager/in Health Advocate Lernende/r und Lehrende/r Berufsangehörige/r

Diagnostische Radiologie Interventionelle Radiologie Funktionelle Radiologie Therapeutische Radiologie Präventive Radiologie

Professioneller Eingriff Strahlenschutz und Bildgebung Biomedizinische Wissenschaften Geistes- und Sozialwissenschaften Professionalisierung und Bachelorarbeit


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Zulassung zu den Studiengängen des Bereichs Gesundheit HES-SO (ab dem Studienjahr 2018-2019)

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BACHELOR HES SO

BERUFSMATURITÄT S2*

FACHMATURITÄT GESUNDHEIT

EFZ GESUNDHEIT

FMS-AUSWEIS

HF-DIPLOM "GESUNDHEIT" gemäss KFH

ZUSATZMODULE

ZUSATZMODULE

BERUFSMATURITÄT

FACHMATURITÄT (ANDERE AUSRICHTUNG ALS GESUNDHEIT)

ANDERES EFZ

FMS-AUSWEIS

Berufsmaturität S2:

Berufsmaturität Gesundheit-Soziales

EFZ Gesundheit**:

Eidg. Fähigkeitszeugnis als Dentalassistent/in, Medizinische/r Praxisassistent/in, Podologe / Podologin, Fachmann/Fachfrau Gesundheit, Augenoptiker/in, Orthopädist/in, Zahntechniker/in, Hörsystemakustiker/in

HF-Diplom:

Rettungssanitäter/in, Dentalhygieniker/in, Pflegefachmann / Pflegefachfrau, Biomedizinische/r Analytiker/in, Radiologiefachmann / Radiologiefachfrau, Fachmann/Fachfrau Operationstechnik, Orthoptist/in, Podologe / Podologin, Aktivierungsfachmann / Aktivierungsfachfrau

Berufsmaturität:

Berufsmaturität alle Ausrichtungen

Zusatzmodule:

Die Zusatzmodule ermöglichen es Bewerbenden ohne fachspezifische Vorbildung, die notwendigen Fachkenntnisse und -kompetenzen für die Zulassung zu einem Bachelorstudiengang im Bereich Gesundheit zu erwerben.

Ausländische Abschlüsse:

Gemäss Entscheid der HES-SO: https://www.hes-so.ch/data/documents/Admission-HES-SO-porteurs-maturite-etrangere-5597.pdf (auf Französisch)

ZUSATZMODULE

GYMNASIALMATURITÄT

Hochschuldiplom:

Zulassung sur Dossier:

ZUSATZMODULE

AUSLÄNDISCHES REIFEZEUGNIS GEMÄSS SWISS ENIC

ZUSATZMODULE

ZUSATZMODULE

(je nach Vorbildung)

(je nach Vorbildung)

ALS GLEICHWERTIG ANERKANNTES SCHWEIZERISCHES ODER AUSLÄNDISCHES HOCHSCHULDIPLOM

ZULASSUNG SUR DOSSIER

Inhaber/innen eines schweizerischen Hochschuldiploms oder eines ausländischen Hochschuldiploms, das den schweizerischen Abschlüssen gleichgestellt ist, werden gemäss den im Vereinbarungsprotokoll CUSO-HES-SO festgelegten Bedingungen zugelassen.

Zulassungsverfahren für Personen, die über 25 Jahre alt sind und über ein Allgemeinbildungsniveau verfügen, das mit den erforderlichen Abschlüssen gleichwertig ist (SASSA-Zulassungsverfahren sur Dossier: http://www.sassa.ch/deutsch/asd.htm)

* Inhaber/innen eines EFZ Gesundheit und einer Gymnasial- oder Fachmaturität mit einer anderen Ausrichtung als Gesundheit werden direkt zum Bachelorstudiengang zugelassen. ** Inhaber/innen eines EFZ als Pharma-Assistent/in, Tiermedizinische/r Praxisassistent/in, Orthopädieschuhmacher/in und Drogist/in und einer Berufs- oder Gymnasialmaturität werden bis zum Beginn des Studienjahrs 2019-2020 direkt zum Bachelorstudiengang zugelassen.


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Osteopathie Die Osteopathie ist ein Gesundheitsberuf, dessen Behandlungsmethoden auf manuellen Techniken beruhen und zugleich präventiv und heilend wirken. Die Osteopathie geht vom Konzept aus, dass der Organismus ein Ganzes ist und die Gesundheit vom funktionellen Gleichgewicht aller Strukturen abhängt, die den menschlichen Körper ausmachen. Sie umfasst deshalb alle Diagnoseverfahren und therapeutischen Manipulationen, die der Erfassung, Behebung und Prävention von osteopathischen Läsionen dienen, das heisst von Veränderungen des Zustandes der (anatomischen) Struktur, die bei Anwendung einer geeigneten Behandlung reversibel sind. Osteopathen wenden einen manuellen Ansatz zur Behandlung von Funktionsstörungen oder somatischen

Beschwerden an, wobei das Studium der Symptome und des Krankheitsbildes ebenso wie die eigene Einschätzung des Osteopathen auf ganzheitliche Weise miteinander verbunden werden. Das Ziel der osteopathischen Behandlung wird nicht nur über Manipulationen oder die Ausrichtung des muskuloskelettalen Systems erreicht, die auf einer genauen Kenntnis der Anatomie und Biomechanik beruhen und präzise, klare Handgriffe erfordern. Ebenso wichtig ist die Beziehungsdimension, das heisst die Fähigkeit, den Patienten zuzuhören und ihre Lebensgewohnheiten und ihren Allgemeinzustand mit einzubeziehen.

Die zweite Achse ist auf das Grundlagenwissen im Bereich der medizinischen und der Biowissenschaften ausgerichtet und ermöglicht es den Studierenden, sich die erforderlichen Kompetenzen für die Erstellung von Differentialdiagnosen und die Durchführung körperlicher Untersuchungen anzueignen. Zum theoretischen Unterricht gehören die Grundlagen der Philosophie der Osteopathie und ihre Konzepte, aber auch das damit verbundene Grundlagenwissen aus der Biowissenschaft. Der Bachelorstudiengang vermittelt die theoretischen Grundlagen und die erforderlichen Kompetenzen, um die Studierenden auf die klinische Osteopathieausbildung auf Masterstufe vorzubereiten. Nach Abschluss des Bachelorstudiengangs verfügen Osteopathen über:

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Osteopathie Der Bachelorstudiengang in Osteopathie baut auf zwei Ausbildungsachsen auf. Die erste Achse konzentriert sich auf die Entwicklung von Kenntnissen, Konzepten und der Wissenschaft der Osteopathie. Dies

ermöglicht den Studierenden den Erwerb der erforderlichen Kompetenzen, um, ausgehend von einem ganzheitlichen Gesundheitsverständnis, die fachspezifischen Techniken anzuwenden.

• das notwendige Wissen, um Situationen zu verstehen, mit denen sie konfrontiert werden, wobei sie dieses Wissen auf Erkenntnisse aus der Forschung und aus aktuellen wissenschaftlichen Publikationen im Bereich Osteopathie abstützen und in ihr Handeln integrieren • die Fähigkeit, sich ein professionelles Urteil zu bilden, basierend auf einer ethischen Reflexion, einer klar strukturierten klinischen Schlussfolgerung, relevanten wissenschaftlichen Referenzen und einer Analyse ihrer praktischen Ausführung • die Fähigkeit, zu kommunizieren und ihre Kommunikation der Zielsetzung und dem Zielpublikum anzupassen (Patienten sowie andere Fachpersonen im Gesundheitsbereich, die im Rahmen einer interprofessionellen Praxis involviert sind)

• über eine Selbstlernfähigkeit, die es ihnen ermöglicht, ihre eigene Praxis zu beurteilen, Fragen im Zusammenhang mit den angetroffenen Problemen zu formulieren und die Ressourcen zu finden, um darauf zu reagieren Absolventen des Bachelorstudiengangs können mit simulierten Patienten umgehen und dabei unter der direkten Aufsicht eines diplomierten Osteopathen die theoretische, praktische und klinische Behandlung sicherstellen. Der Bachelor of Science in Osteopathie, der von der HES-SO an der Hochschule für Gesundheit in Freiburg angeboten wird, ist eine zweisprachige Ausbildung in Deutsch und Französisch (50/50). Gemäss den geltenden Vorschriften in der Schweiz müssen Osteopathen, die ihre Tätigkeit selbständig ausüben wollen, ihre Ausbildung durch ein Masterstudium in Osteopathie ergänzen und eine zweijährige vollzeitliche Assistenzzeit bei einem Osteopathen mit dem interkantonalen Diplom der GDK absolvieren.


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Pflege Pflegefachkräfte mit Bachelorabschluss setzen ihre Kompetenzen, ihr Wissen und ihre berufliche Einstellung dafür ein, um eine unterstützende, begleitende, vorbeugende, therapeutische, erzieherische, entlastende oder palliative Pflege durchzuführen, die auf die Person, die Familie oder die Gemeinschaft ausgerichtet ist. Sie sind in der Lage, ein Pflegeproblem schnell zu erfassen und es auf effiziente Weise zu lösen, wobei sie die massgeblichen Prioritäten setzen, sich auf beweiskräftige Daten stützen und sich an die Berufsethik halten.

Pflegefachkräfte mit Bachelorabschluss leisten eine professionelle Pflege, wie sie von Spichiger et al. (2006) definiert wird:

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Pflege

Professionelle Pflege fördert und erhält die Gesundheit, beugt gesundheitlichen Schäden vor und unterstützt Menschen während der Behandlung und im Umgang mit Auswirkungen von Krankheiten und deren Therapien. Dies mit dem Ziel, für betreute Menschen die bestmöglichen Behandlungsund Betreuungsergebnisse sowie die bestmögliche Lebensqualität in allen Phasen des Lebens bis hin zum Tod zu erreichen.

Die Ausbildung stützt sich auf folgende Punkte: Ein nationales Kompetenzprofil für die Pflege, das in sieben Rollen unterteilt ist: - Experte/Expertin in Pflege - Kommunikator/in

Hierzu nehmen sie eine vollständige und an die jeweilige Situation angepasste Beurteilung vor; sie setzen dabei eigene Sensibilität, Urteilskraft, analytisches Denkvermögen und wissenschaftliche Referenzen ein.

- Teamworker/in

Pflegefachkräfte arbeiten in Partnerschaft mit der kranken oder gesunden Person, ihrer Familie und ihren Angehörigen, in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Pflege- und Ärzteteams. Sie delegieren die unterstützende und Entlastungspflege an professionelle Hilfskräfte und überwachen ihre Ausführung.

- Lernende/r und Lehrende/r

Pflegefachkräfte erwerben spezifische Kenntnisse und halten diese auf dem aktuellen Stand, sie entwickeln ihre Kompetenzen und Befähigungen während ihrer gesamten Berufslaufbahn weiter. Es geht vor allem darum, die eigenen Grenzen anzuerkennen und bei Eingriffen die benötigten fachlichen Ansprechpartner einzuschalten.

- Manager/in - Health Advocate

- Berufsangehörige/r Ausbildungsschwerpunkte: • Inhalte, die aus wissenschaftlich fundiertem Wissen hervorgegangen sind (fachspezifisches und zusätzliches Wissen): Pflegewissenschaften, Gesundheitswissenschaften, Geisteswissenschaften, Forschung (Prozesse und Methoden) • Fachliche Inhalte: Methoden, Vorgehensweisen und Werkzeuge des Berufs, klinische Fähigkeiten • Sechs Praxisausbildungsperioden Eine Bachelorarbeit, die zur Einbeziehung der Forschungsergebnisse in die eigene Berufspraxis beiträgt.


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Physiotherapie Die Physiotherapie ist ein Gesundheitsberuf mit Schwerpunkt auf der Bewegung und den Körperfunktionen des Menschen (Weltverband der Physiotherapie, 1999). In einem patientenzentrierten Ansatz versuchen Physiotherapeuten, die Mobilität und die funktionellen Kapazitäten von Personen jedes Alters oder von Gruppen von Personen zu verbessern, aufrechtzuerhalten und/oder wiederherzustellen, wenn diese durch Schmerzen, Traumata, Krankheiten, Alterung oder Umweltfaktoren beeinträchtigt worden sind.

gesunden Lebensstil sensibilisieren und sie ermutigen, ihr Wissen und ihr Verhalten bezüglich Bewegung und körperlicher Betätigung zu verbessern.

Im Rahmen der klinischen Praxis wirken Physiotherapeuten an der physischen Rehabilitation von Personen mit, die unter akuten, subakuten oder chronischen Störungen leiden, indem sie ihnen helfen, die Mobilität und Autonomie in ihrem Alltagsleben wiederzugewinnen.

• im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung: in Schulen, Sport-, Fitness- oder Gesundheitszentren

Auf der Basis einer physiotherapeutischen Bewertung und einer klinischen Schlussfolgerung erstellen Physiotherapeuten eine physiotherapeutische Diagnose, Prognose sowie einen physiotherapeutischen Behandlungsplan, die die medizinische Diagnose, die Besonderheiten und Werte der Personen, die besten Forschungsergebnisse und die klinische Erfahrung berücksichtigen. Sie schlagen Behandlungen vor, die auf die Personen und die Entwicklung der Situation abgestimmt sind, begründen sie, führen die Behandlungen durch und passen sie an. Den Physiotherapeuten stehen verschiedene Ansätze und spezifische Techniken zur Verfügung. Gleichzeitig informieren und beraten sie die Patienten. Physiotherapeuten wirken aktiv im Rahmen der Prävention und der Gesundheitsförderung mit, indem sie Einzelpersonen oder Gruppen für einen angemessenen,

Somit üben Physiotherapeuten ihre Tätigkeiten in immer vielfältigeren Umgebungen aus: • im klinischen Bereich: in öffentlichen oder privaten Spitälern und Kliniken, Physiotherapiepraxen, in Heimen oder zu Hause bei den Patienten

• im Bereich des Managements und des Projektmanagements: in Sozialund Gesundheitseinrichtungen, öffentlichen Verwaltungen oder Dienstleistungsunternehmen (Versicherungen, Berufsverbände...) • im Bereich des Bildungswesens: an Fachhochschulen, Universitäten oder im Rahmen der Weiterbildung und von Nachdiplomkursen • im Rahmen der Forschung: an Hochschulen oder an Universitäten (Universitätskliniken...), auf dem Gebiet der Physiotherapie selbst oder im Rahmen von anderen Disziplinen (Ingenieurwesen, Geistes- und Sozialwissenschaften...)

Überblick über den Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Physiotherapie Der Studiengang Bachelor of Science HES-SO in Physiotherapie bildet Generalisten aus, die: • über Kenntnisse und Kompetenzen verfügen, die es ihnen ermöglichen, die Situationen, mit denen sie konfrontiert werden, zu verstehen • ihre Kenntnisse und Kompetenzen dazu einsetzen, um in den drei traditionellen Bereichen der Berufsausübung (Physiotherapie des Bewegungsapparats, Physiotherapie in der Neurologie, HerzKreislauf- und Atemphysiotherapie) unter Berücksichtigung der Besonderheiten der Person und des Umfelds Behandlungen zu beurteilen, vorzuschlagen, durchzuführen und anzupassen • über die Fähigkeit zur professionellen Urteilsbildung verfügen, vor allem auf der Basis einer strukturierten klinischen Schlussfolgerung, der Anwendung von relevanten wissenschaftlichen Referenzen und der Analyse ihrer Ausführung • in der Lage sind zu kommunizieren, wobei sie sich an das Ziel und die jeweilige Zielgruppe anpassen (betreute Personen, andere medizinische Fachpersonen im Rahmen einer interprofessionellen Praxis)

• über Fähigkeiten des eigenständigen Lernens verfügen, die es ihnen ermöglichen, ihre Berufspraxis zu bewerten, Fragen in Verbindung mit den Problemstellungen, mit denen sie konfrontiert werden, zu formulieren, und Ressourcen für die entsprechenden Antworten zu finden Die Ausbildung stützt sich auf: • ein Kompetenzprofil des Physiotherapeuten, das in sieben Rollen aufgegliedert ist: - Experte/Expertin in Physiotherapie - Kommunikator/in - Teamworker/in - Manager/in - Health Advocate - Lernende/r und Lehrende/r - Berufsangehörige/r • Inhalte, die aus wissenschaftlich fundiertem Wissen hervorgegangen sind (fachspezifisches und zusätzliches Wissen), und Fachwissen • Praxisausbildungsperioden in alternierender Ausbildung • eine Bachelorarbeit


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Hochschulen des Bereichs Gesundheit • Haute Ecole Arc Santé – HE-Arc Santé Pflege • Haute école de santé Fribourg – Hochschule für Gesundheit Freiburg – HEdS-FR Osteopathie / Pflege (Studiengang auf Französisch und Deutsch) • HES-SO Valais-Wallis – Hochschule für Gesundheit Physiotherapie / Pflege (zweisprachige Studiengänge)

heds-fr.ch hevs.ch

HEdS-FR

• Haute école de santé Genève – HEdS-GE hesge.ch/heds Ernährung und Diätetik / Hebamme / Medizinische Radiologie-Technik / Physiotherapie / Pflege • HESAV - Haute Ecole de Santé Vaud Hebamme / Medizinische Radiologie-Technik /Physiotherapie / Pflege • Institut et Haute Ecole de la Santé La Source Pflege • Haute école de travail social et de la santé | EESP | Lausanne – HETS&Sa Ergotherapie

HE-Arc Santé

he-arc.ch

hesav.ch

HESAV La Source

HEdS-VS

ecolelasource.ch eesp.ch

HEdS-GE

Publikation: HES-SO Rektorat, Delémont Juni 2018 Layout: >primitive (7primitive.ch) Druck: Pressor, Delémont 300 Kopie

Bildnachweis: Einband – © qimono S. 2 – © Monkey Business S. 6 – © Wild Orchid S. 8 – © Shutterstock S. 10 – © robiuankenobi S. 16, p. 19 – © HEdS-GE - Eric Roset S. 21 – © Milles Studio


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Bachelors HES-SO Fachbereich Gesundheit  
Bachelors HES-SO Fachbereich Gesundheit  
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