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EINE BESONDERE LIAISON. EXTRAVAGANT UND UNVERKENNBAR EINZIGARTIG – DIE LINIE „RENDEZVOUS“ BEGEISTERT DURCH DIE AUSSERGEWÖHNLICHE KOMBINATION HANDVERLESENER ZUCHTPERLEN MIT FUNKELNDEN „FANCY DIAMONDS“

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e t r e W e l d e r ü f t f a h c s n e d i e L Fine Jewelry Lounge AGENDA Weihnachtsbrunch 2017 bei Herzog Loibner 1.Dezember - 24.Dezember

Impressum Herausgeber: Grafik & Design: Fotograf:

Herzog Loibner Katja Wessiack-Offenstein Marcel A. Meier

Herzog Loibner · Aeulestrasse 20 · Vaduz Di-Fr 09.30 - 18.30 Uhr T +423 230 3000 Sa 09.30 - 16.00 Uhr F +423 230 3002 Sonn- und Feiertage geschlossen 03./10./17./24. Dezember geöffnet

office@herzogloibner.com www.herzogloibner.com

Preise werden angeführt in CHF. Die angegebenen Preise entsprechen dem Stand von November 2017. Mögliche Preisanpassungen sind nicht berücksichtigt. Für eventuelle Druckfehler und Farbabweichungen wird keine Haftung übernommen.

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Inhalt Seite 10 ALDUSBLATT Die Herzog Loibner Fine Jewelry Collection

Seite 16 GOLD - GRÜN, FAIR, ETHISCH KORREKT Seite 18 GOLD ALS SICHERES INVESTMENT Seite 22 SIEBEN GOLDFARBEN von Anna Maria Cammilli

Seite 38 ACHTUNG, FERTIG, FEUER LOS Seite 48 RALLYE VORBEREITUNG MIT PERGOLINI MOTORSPORT Seite 52 DIE THURGAUER GENUSSHOCHBURG

Seite 58 DER KÜNSTLER JENS BEYRICH Seite 64 SCHWEIZER UHREN PUNKTEN MIT ARCHITEKTONISCHER INSPIRATION Seite 68 DIE NEUE LAUREATO LÄSST HERZEN HÖHER SCHLAGEN

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser Wir alle streben nach Individualität. Das lässt sich in unzähligen Lebensbereichen ablesen, sei es beim Dekorieren unserer eigenen vier Wände, bei Veränderungen unseres Erscheinungsbildes, oder bei besonderen Hobbies und Erlebnissen. Der Trick bei der Suche nach Individualität ist, bereits Existierendes so umzugestalten, dass daraus etwas Eigenes wird. Das funktioniert am besten durch Kombination – etwas, das die Modeindustrie gerade mit besonderem Erfolg demonstriert: Colour-Blocking, Stilbruch, Mix and Match – und das sind nur ein paar der aktuellsten Trends, die aus bekannten Einzelteilen eigens kreierte Looks entstehen lassen. Warum also bei der Kleidung aufhören, wenn auch Schmuck so kombiniert werden kann, dass man nachher stolz behaupten kann: „Ja, das bin eindeutig ich!“ Und so halten wir uns auch in der Aldusblatt Kollektion nicht an vorgegebene Kombinationsmöglichkeiten. Die Farbedelsteine unserer ersten eigenen Fine Jewelry Linie lassen sich in allen Variationen zusammensetzen und bieten beinahe unendlichen Spielraum. Sie alleine entscheiden, welche Steine Sie kombinieren und was Sie damit zum Ausdruck bringen möchten. Ein jugendlich verspielter Chalcedon Pink wird mit dem sinnlich tiefroten Granat zum selbstbewussten und herbsttauglichen Blickfang, in Verbindung mit einem zartgrün leuchtenden Peridot zum lieblich romantischen Sommer-Accessoire. Untermalt durch die breite Auswahl an Goldfassungen und Brillantbesätzen sind Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Suchen Sie Inspiration? Wir haben im Magazin auf den Seiten 10 bis 15 ein paar unserer persönlichen Lieblingskombinationen für Sie zusammengestellt und beraten Sie auch gerne im Geschäft. Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Städtle von Vaduz,

Susanne Loibner

Bianca Herzog

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ALDUSBLATT CHARMS UND OHRRINGE FLEXIBEL KOMBINIERBAR Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf ! Erstellen Sie sich Ihr ganz persönliches Schmuckstück, das Ihre Geschichte erzählt. Wir laden Sie ein, die Zusammenstellung Ihrer Ohrringe selbst zu wählen – von sportlich bis elegant, von zart bis intensiv. Wählen Sie zwischen zwei Creolengrössen, dem Brillantbesatz und den Farbsteinen. Die Ohrring-Einhänger lassen sich nicht nur als Ohrschmuck, sondern auch als Anhänger für Kette und Lederband kombinieren.

2 Einhängergrössen

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+

=

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= 2 Creolengrössen

2 Brillantfarben


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Da ist ein besonderer Reflex, ein geheimnisvoller Glanz, der das Auge streift und die Seele berĂźhrt. Amethyst und Turmalin brechen das Licht und erhellen die Freude.

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Schmuck von Frauen fĂźr Frauen 15


FAIRES GOLD FÜR NOCH MEHR GLANZ „Es geht um eine saubere Zukunft. Ab heute muss Gold unbelastet sein.“ RECYCLINGGOLD

Die erste wichtige Quelle für Faires Gold ist die Verwendung von sogenanntem Recycling-Gold. Durch das Wiederverwerten von Gold, das bereits im Umlauf ist, wird kein weiteres Quecksilber im Abbau benötigt. Somit wird weder die Gesundheit von Arbeitern, noch die Qualität des Wassers belastet. Auch das Graben von immer tieferen und gefährlicheren Schächten fällt weg, keine weiteren Menschenleben werden aufgrund eines Luxusguts riskiert. Bei Recycling-Gold handelt es sich um Edelmetall, das zum Beispiel aus privaten Schmucksammlungen stammt. Dieses wird in den nächstgelegenen Scheideanstalten bereinigt und somit zum fairen Schmuckstück aus purem Gold weiterverarbeitet.

ZERTIFIZIERTES GOLD

Die zweite wichtige Quelle für Faires Gold ist der zertifizierte Abbau. Organisationen wie „Fairtrade“, „Alliance for Responsible Mining“ und „Responsible Jewellery Council“ stellen sicher, dass die Arbeitsbedingungen in den kooperierenden Minen fair sind: keine Kinderarbeit, angepasste Löhne sowie verpflichtende Schutzkleidung und Schulungen im Umgang mit den notwendigen Chemikalien.

FAIRTRADE SCHAFFT PERSPEKTIVEN

Zertifiziertes Gold kommt bis dato hauptsächlich aus Minen in Südamerika. Die Organisation „Fairtrade“ versucht aktuell auch Minen in Afrika zu überzeugen, auf fairen Abbau umzusteigen, um in weiterer Folge Fairtrade-zertifiziert zu werden. Ein absolutes Muss um für die Zukunft des Goldes gerüstet zu sein. Mit dem Zusammenschluss zu formalen Minenorganisationen werden die Rechte der Mineure geschützt und die Entwicklung der lokalen Gemeinden gefördert. Neben den bereits erwähnten vorteilhaften Arbeitsbedingungen,

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gibt es außerdem hohe Anforderungen an die Organisation der Minen. Dies trägt auch zu einer verbesserten Verhandlungsposition auf dem Weltmarkt bei. Der Aufbau langfristiger und transparenter Handelsbeziehungen macht zertifizierte Minenorganisationen unabhängig von ausbeuterischen Zwischenhändlern. Der bezahlte internationale Marktpreis ist substanziell höher als der Verkaufspreis, den marginalisierte Minen normalerweise erhalten. Das erhöht wiederum die finanzielle Stabilität. Fairtrade-zertifizierte Minen erhalten zusätzlich zum Marktpreis eine Prämie in der Höhe von 2000 USD pro Kilogramm Gold. Diese zusätzlichen Einnahmen werden nach demokratischen Kriterien in Gemeinschaftsprojekte wie Schulen, Wasserversorgung und Gesundheitszentren investiert, was die Eigenverantwortung der Produzenten nachhaltig stärkt. Auch die Folgen des Goldabbaus für die Umwelt sind oft gravierend, daher sind auch hier strenge Richtlinien im Umgang mit Chemikalien einzuhalten.

GRÜNES GOLD ein Edelmetall mit Bio-Qualität

Unter Grünem Gold versteht man eine weitere Ausprägung des Fairen Goldes. Für Grünes Gold, das man auch „ökologisches“ Gold nennt, werden keine Gifte wie Zyanide oder Quecksilber verwendet. Stattdessen wird es traditionell aus Flüssen gewaschen. Zum Goldwaschen dienen Tücher, Waschschüsseln oder Waschrinnen. Da das Prozedere jedoch sehr aufwändig ist und die Erträge zu gering, ist es für die Schmuckverarbeitung nicht geeignet. Trotzdem gibt es sie bis heute, die legendären Goldwäscher, die nach der ursprünglichen Methode „Grünes Gold“ gewinnen und es mit Unterstützung diverser Organisationen auch als solches vermarkten. So wird in Westkolumbien das Gold durch eine speziell zusammengesetzte Pflanzenmischung vom Schlamm getrennt und im Anschluss über die Kooperative „Oro-Verde“ vermarktet.


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GOLD EIN SINNVOLLES INVESTMENT Totgesagte leben länger – das trifft in besonderer Weise auf den Goldpreis zu. Noch vor ein paar Jahren war das gelbe Edelmetall bei InvestorInnen das wohl beliebteste Ziel für hämische Kommentare und spöttische Bemerkungen. Doch allen Unkenrufen zum Trotz, legte der Goldpreis in den vergangenen Jahren ein ordentliches Comeback hin. Obwohl der Ansturm auf Aktien, Anleihen und Immobilien weiterhin anhält, konnten sich die Edelmetalle gut behaupten und eine stattliche Rendite abwerfen: Aus 100.000 Euro, die Anfang 2016 in Gold investiert wurden, wurden bis zum Jahresende insgesamt etwa 112.000 Euro.

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Der Goldpreis ist allerdings, anders als die meisten anderen Anlageklassen, von seinen historischen Höchststanden noch weit entfernt: Das historische Allzeithoch wurde, in heutiger Kaufkraft gerechnet, im Jahr 1980 erreicht. Damals stand Gold bei 850,00 USD pro Unze, was inflationsbereinigt einem heutigen Wert von etwa 2.300 USD entspricht. Nach einer sensationellen Rallye zwischen 2001 und 2011, als Gold von etwa 300 USD auf bis zu 1900 USD anstieg, folgte ein schmerzhafter Absturz, der das gelbe Metall auf knapp über 1000 USD sinken liess. Doch als die Abgesänge am Lautesten waren, drehte die Stimmung und Gold setzte zu einer Aufholjagd an, die bis heute andauert. So bildete Gold bei 1200 US-Dollar einen wichtigen Boden aus. Preise jenseits dieser Marke würden auf den Minenbetreibern lasten, die nicht mehr profitabel arbeiten könnten und die Produktion kürzen müssten. Ein weiterer Grund in den Goldkauf zu investieren, aber längst nicht der einzige. Denn die Liste für Investment-Gründe ist lang: So wurden die weltweiten Finanzmärkte in den vergangenen Jahren gleich mehrfach durch einige überraschende politische Wendungen durcheinander gewirbelt. Mit dem sogenannten Brexit oder der Wahl von Donald Trump rechnete kaum jemand an den Börsen. Und auch wenn sich die Märkte schnell erholten, bestehen weiterhin grosse Zweifel an der Nachhaltigkeit bei Aktien und Co. Denn die Kurse befinden sich auf Rekordhochs, die Unternehmensgewinne und die Konsumlaune in den 20

wichtigsten Wirtschaftsnationen der Welt aber hinken dieser Entwicklung hinterher. Der Börsen-Boom, der immer wieder neue Anleger in Aktien treibt, wird vor allem auf Pump finanziert: Die Notenbanken pumpten in den vergangenen Jahren exzessiv Geld in die Märkte, um die Konjunktur anzuregen. Profitiert haben jedoch vor allem Spekulanten, die billiges Geld für ihre Transaktionen bekamen. Die Inflationsrate, die inzwischen wieder ansteigt, reagierte nicht auf die Massnahmen der Notenbanken. Ihr Anstieg resultiert grösstenteils aus der Trendwende beim Ölpreis. Und die Eingriffe in die Märkte führten zu einer gefährlichen Situation: Einerseits liegen die Zinsen weiterhin auf Rekordtief, andererseits zieht die Inflation an. Notenbanken wie die „Fed“ oder die „EZB“ können die Leitzinsen nicht in nennenswertem Umfang anheben, weil sie sonst den Schuldendienst ihrer Regierungen verteuern – dies würde insbesondere den südlichen Eurostaaten das Genick brechen. Die Zeche zahlt der Sparer. Seine Rücklagen werden real negativ verzinst und so auf lange Sicht weniger wert. Gegenüber anderen Finanzprodukten bietet Gold diverse Vorteile. So beinhaltet Gold – anders als bei vielen Anlageklassen – kein Zahlungsversprechen, das ausfallen kann. Firmen können pleite gehen und Aktien wertlos werden, Anleihen können platzen und Währungen abgeschafft werden, doch Gold muss von niemanden auf der Welt in seinem eigentlichen Wert garantiert werden. Es ist ein unabhängiger Wert und wird gelegentlich auch als Ersatzwährung verstanden, was


den Zentralbanken durchaus ein Dorn im Auge ist. Gold ist in der heutigen Zeit nicht in erster Linie ein Renditebringer, sondern eine Vermögensversicherung. Der wahre Wert des Goldes besteht in seinem blossen Besitz. Dieser ist – wenn das Metall sicher gelagert wird – vor staatlichen Repressalien geschützt. Zudem kann Gold weder künstlich vermehrt noch zerstört werden. Es lässt sich zwar erhitzen und einschmelzen, jedoch immer wieder in den Ursprungszustand zurück versetzen. Beim Edelmetall-Kauf steht Vertrauen an vorderster Stelle – in einer Zeit, in der Internethändler florieren, ist eine seriöse Abwicklung und eine fundierte Beratung wichtiger als je zuvor. Die „Rheingold Edelmetall AG“ zählt seit 2013 zu den grössten Handelshäusern für Münzen, Barren und Edelmetalle im Fürstentum Liechtenstein und spezialisierte sich früh neben dem klassischen Edelmetallhandel auch auf moderne Zusatzdienstleistungen – beispielsweise auf die Lagerung von Edelmetallen im eigenen Schliessfach oder in einem Zollfreilager. Wer seine Schätze in dieser speziellen Lagerungsmöglichkeit belässt, zahlt beim Kauf und bei der späteren Weiterveräusserung keine Umsatzsteuer. Diese Services liegen im Trend – viele Anleger wollen ihr Gold zwar physisch besitzen, aber nicht in den eigenen vier Wänden lagern. Hier ist die „Rheingold Edelmetall AG“ im Verbund der „LPM Group“, zu der auch die „Trisuna Lagerhaus AG“ gehört, mit einer bankenunabhängigen Lagermöglichkeit, der bevorzugte Partner von Edelmetall-Investoren, insbesondere im Alpenraum und Süddeutschland. Der Kauf von Goldmünzen

ist wegen seiner unkomplizierten Abwicklung bei vielen InvestorInnen beliebt – investiert wird nicht in ein abstraktes Finanzprodukt, sondern in einen greifbaren und sinnlichen Wert: Zur Auswahl stehen Münzen (die Produkte zur Wertanlage werden auch als „Bullion-Münzen“ bezeichnet) und Barren. Letztere sind aus Hollywoodfilmen bekannt, doch es gibt sie für das private Edelmetall-Investment bereits in Miniaturgrössen ab einem Gramm. Auch im Bereich der Bullion-Münzen besteht eine Auswahl an diversen Grössen. So können AnlegerInnen praktisch jeden beliebigen Betrag in Gold anlegen – eine entsprechende Stückelung aus grossen und kleinen Produkten sorgt für grösstmögliche Flexibilität. Ausserdem gilt beim Edelmetallkauf grundsätzlich: Je grösser das Anlageprodukt ist, desto geringer fallen proportional die Fixkosten für Herstellung und Vertrieb ins Gewicht. Mit Unzen zu 31,1 Gramm und Barren ab 100 Gramm machen AnlegerInnen nichts falsch, diese beiden Grössen gelten als Klassiker und sind seit Jahren wahre Verkaufsschlager. Individuelle Beratung beim Goldkauf ist genauso gefragt wie beim Kauf von Juwelen oder Schmuckstücken. Herzog Loibner kooperiert von Beginn an mit der Firma „Rheingold“. Das ermöglicht dem Interessierten oder der Interessierten einen einfachen Zugang zum Goldmarkt und bietet individuelle Investment-Möglichkeiten. Rheingold Edelmetall AG Schliessa 16 FL-9495 Triesen 21


DIE MAGISCHE ZAHL 7

Sieben weiche, zarte und in ihrer Verspieltheit verzaubernde Goldfarben verleihen der seidenen Oberfläche der Schmuckstücke Ausdruckskraft. Sie heben die Plastizität des Designs hervor und betonen die Originalität und Exklusivität der Kreationen. Cammilli verwendet fein nuancierte Goldtöne, die ein einmaliges Licht- und Farbenspiel erzeugen. Dieser Effekt wird dank Mikrofusion, speziellen Legierungen in 18 Karat Gold und einer raffinierten Technik der Oberflächenbearbeitung erzielt. Mit sieben verschiedenen Goldfarben und einer einzigartigen, samtig weichen Satinierung, gelingt es Cammilli, selbst die höchsten Ansprüche zu erfüllen.

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DIE DAME DER BLUMEN ANNAMARIA CAMMILLI Annamaria Cammillis Kreationen begeistern den internationalen Juwelenmarkt. Die verführerisch floralen Schmuckstücke sind unverwechselbar und versprühen in ihrer femininen Zartheit italienisches Flair und Lebenslust sowie Temperament und Grazie. Eigenschaften, die auch die Designerin auszeichnen. Seit ihrer frühen Jugend begleitet Annamaria Cammilli die Liebe zur Kunst. Sie malt leidenschaftlich gerne, nimmt an zahlreichen Wettbewerben teil und gewinnt. Ihr damals schon ausgeprägtes Temperament und ihren Mut zur Innovationen bringt sie mit Leichtigkeit auf der Leinwand zum Ausdruck. Als Malerin und Bildhauerin in Florenz, einem Tempel der Ästhetik und Schönheit, wird sie dank ihres Mannes, dessen Familie seit Generationen im Juwelengeschäft tätig ist, in die Welt der Edelsteine eingeführt. Ende der siebziger Jahre wird Annamaria Cammilli ein aktives Mitglied der hohen Kunst des Juwelenhandwerkes. Sie eröffnet ihr erstes eigenes Juweliergeschäft in Florenz, im Torre De‘ Ramaglianti, jedoch unter dem Namen ihres Mannes. Die aussergewöhnlichen und von der Natur inspirierten Kreationen finden von Beginn an Anklang und werden sogleich von Experteneliten geschätzt und empfohlen. Die floralen Muster, die fliessenden organischen Formen und die einzigartigen Goldfarben kennzeichnen ihren individuellen Stil und erregen grosse Aufmerksamkeit in der Branche. Ihr Geschäft entwickelt sich zum Salon der edelsten Florentiner Kundschaft und die steigende Nachfrage macht bald deutlich: es muss expandiert werden. So beginnt Annamaria Cammilli ihre fantasievollen Schmuckstücke auch für

andere Juweliere zu produzieren. Das ist der Beginn ihrer Schmuckmanufaktur „ANNAMARIA CAMMILLI GIOIELLI“.

VIER ELEMENTE

Das einst kleine Unternehmen wird zur ersten Adresse für exklusives, italienisches Design, sowohl auf nationaler wie auch internationaler Ebene. Der erste ausländische Markt ist Japan, wo Annamaria Cammillis Schmuck mit Enthusiasmus angenommen wird. Man nennt sie „Die Dame der Blumen“, und das obwohl Annamaria Camilli sich längst nicht mehr nur von Blüten inspirieren lässt. Ihre Marke hat sich entwickelt – sie schöpft Inspiration aus vier Elementen der Natur: Flora, Wasser, Himmel und Erde. Exklusive Gold-Farbnuancen erweitern die einzigartigen Schmuckstücke und unterstreichen die Wirkung einer jeden Kreation. Die Farbpalette reicht dabei von natural beige über white ice, black lava, orange apricot und lemon bamboo bis rosa champagne. Dank der Mitarbeit ihrer Kinder ist es möglich, dass die Marke kontinuierlich weiterwächst und im Jahr 2009 zu einem der besten industriellen Gewerbe der Toskana erklärt wird. 2013 folgt schliesslich der erste Flagshipstore in Florenz, ein Ritterschlag in der Juwelierbranche. Heute ist Annamaria Cammilli Gioielli ein Begriff für hochqualitatives Schmuckdesign „Made in Italy“. Ihre Kollektionen finden sich in den Angeboten der exklusivsten Juweliere auf der ganzen Welt wieder und behalten doch noch den Anspruch der Exklusivität.

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NOOR DIAMANTMANUFAKTUR Die Geschichte beginnt in Indien, mit einem der faszinierendsten Diamanten der Welt: dem legendären Koh-i-noor. Diese Magie spiegelt sich in der noor Premium-Marke, die im Jahr 2000 geboren wurde, wider. Die Familie Wurster betreibt ihre Leidenschaft für Juwelen und ihre Umsetzung in aussergewöhnliche Schmuckstücke bereits in der dritten Generation. Die kleine Schmuckmanufaktur, gegründet im Jahr 1969, hat sich zur Wurster Diamonds GmbH mit einzelnen Vertriebsbüros, die den Zugang zu ganz besonders hochwertigen Diamanten erlauben, entwickelt. Design und Diamanteinkauf ist beim Familienunternehmen Chefsache und wird deshalb ausschliesslich vom Inhaber und Gründer Alfred Wurster getätigt.

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SOLITAIRE EINE HYPNOTISIERENDE STILIKONE

Coco Chanel ist die unangefochtene Stilikone schlechthin. Ihr Gespür für Mode und Eleganz ist zeitlos und doch immer am Puls der Zeit. So hatte sie auch was Diamanten betrifft immer zur richtigen Zeit die richtige Einstellung: „Ich habe zuerst unechten Schmuck entworfen, weil ich ihn in einer Epoche, in der Prunk zu leicht erhältlich war, als frei von Arroganz empfand. Diese Ansicht änderte sich jedoch in Zeiten der Finanzkrise, wo der Wunsch nach Authentizität für alle Dinge grösser wird und hübsche Billigware wieder als die gesehen wird, was sie ist. Ich habe den Diamanten ausgewählt, weil er mit seiner Dichte den grössten Wert in der kleinsten Form darstellt.“ Coco Chanel

DER DIAMANT ALS OHRSCHMUCK

Man kennt sie, die Bilder eleganter Collegestudentinnen der 1950er Jahre, die ihren Kaschmirpullovern und Faltenröcken mit edel schimmernden Diamant-Ohrsteckern einen Hauch von Glamour und Exklusivität verliehen. Und obwohl die edlen Stücke in ihrer Grösse doch dezent und klein gehalten sind, bewirkten sie Grosses für das Selbstbewusstsein junger Frauen. Und das blieb auch so, die Ohrstecker avancierten sich zu einer wahren Ikone, die einer jeden Frau, fast wie ein keckes Augen28

zwinkern, das gewisse Etwas verleiht. So ist es schliesslich nicht der Ohrschmuck allein, sondern das Gefühl, das er entstehen lässt, das den Solitaire so unverkennbar macht.

DER VERLOBUNGSRING

Grosse Gefühle verlangen oft grosse Gesten und welch schönere Geste gibt es die Liebe zu einem anderen Menschen zu besiegeln, als mit einem Edelstein, der in seiner Einzigartigkeit unübertroffen ist? Nicht umsonst hat sich der DiamantVerlobungsring als eine der grössten Sehnsüchte etabliert, ohne dabei an Besonderheit zu verlieren. Mit leidenschaftlicher Sorgfalt und von Hand gefertigt, verlangt der Ring überragende Handwerkskunst und höchste Präzision. Mit Kreativität und klassischem Finish entstehen legendäre Designs, passend zur persönlichen Liebesgeschichte.

DAS MASS ALLER DINGE

Der Ursprung der Gewichtseinheit Carat ist auf den Samen des Johannisbrotbaums zurückzuführen, der auf orientalischen Basaren als Masseinheit diente. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts einigten sich die Europäer darauf, Carat als Standard-Masseinheit für Diamanten einzuführen. 1.00 Carat entspricht dabei genau 0.2 Gramm. Der Wert eines Diamanten steigt mit seiner Grösse, denn je grösser ein Diamant ist, desto


seltener ist er. Obwohl man den Diamanten meist in seiner transparenten Form antrifft, so ist er in lupenreinem Weiss doch höchst selten. Feine Gelb- und Brauntöne sind bei geschliffenen Diamanten häufig erkennbar. Wie kein anderer Edelstein erreicht der Diamant in seiner Vollkommenheit ein Höchstmass an Brillanz, das seinesgleichen sucht. Als absolut rein gilt er jedoch erst, wenn er keinerlei Einschlüsse aufweist. Bei Edelsteinen erreicht einzig die Kombination perfekter Proportionen, Symmetrie und äusserer Merkmale das Ideal der maximalen Brillanz. Der Schliff gibt zusätzlich Auskunft über die Art der Facettierung und ist von grosser Bedeutung. Angestrebt wird meist der runde Brillantschliff mit mindestens 57 Facetten. Aber auch ovale, herz-, kissen- und tropfenförmige Diamanten erfreuen sich grosser Beliebtheit.

KOMPETENT IN DIAMANTFRAGEN

Herzog Loibner hat es sich gemeinsam mit der Firma „noor“ zur Aufgabe gemacht, höchste Kompetenz in Sachen Juwelen zu vermitteln und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hinter dem Namen „noor“ steht die Familie Wurster, die in der traditionsreichen Goldstadt Pforzheim zu Hause ist. Dort betreiben sie bereits in der dritten Generation ihre Leidenschaft für edle Stücke und lassen in ihrem Haus feinste, handgearbeitete Juwelen entstehen. Nur die wertvollsten

Edelsteine werden bei „noor Diamonds“ verarbeitet, weshalb das Unternehmen den Namen „Diamantmanufaktur“ trägt. Doch nicht nur der Diamant ist einzigartig in seiner Feinheit: bereits die Roségold-Legierung lenkt den Blick auf sich. Der warme, weiche Farbton ist ebenfalls eine Eigenkreation des Hauses und harmoniert besonders mit champagnerfarbenen Diamanten. In Kombination mit weissen Edelsteinen bildet sie einen erfrischenden Kontrast. Aber auch andere Farbnuancen lassen Frauenherzen höher schlagen. Braune und schwarze Diamanten sind längst ebenso beliebt und werden von den Goldschmieden passend zu Schliff und Farbe eingearbeitet. So zieren etwa Wellen oder Terrassen aus Diamantpavé die Ringe, Colliers oder den Ohrschmuck. Grundsätzlich wird sorgsam darauf geachtet, nur auf die hochwertigsten Rohstoffe zurückzugreifen und so kommen in der Pforzheimer Goldschmiede ausschliesslich 18-karätiges Rosé-, Weiss-, oder Gelbgold zur Verwendung. Und wer sich sicher sein will eine Preziose von „noor“ in den Händen zu halten, der macht sich auf die Suche nach dem „geheimen Diamant“. Denn auf der Innenseite einer jeden funkelnden Kreation ist ein Diamant versteckt, unsichtbar für jeden Bewunderer und doch der Trägerin näher als jeder andere Stein. Ein Tragegefühl, für ein Leuchten von innen, das nach aussen strahlt. 29


CAPRICCIO - Anhänger 750/- Roségold mit pink Turmalin, Amethyst, Rosenquarz und Diamanten.


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APRICCIO

Die Fülle des Lebens in all seinen Facetten, Schattierungen und Farben: Sprühend vor Schönheit, unwiderstehlich in seinen Expressionen fängt CAPRICCIO die Verführungskraft betörender Farben ein. In leuchtender Transparenz, sinnlich opak oder in zarten Nudetönen. Eine schwingend, virtuose Komposition, die die Sinne bewegt und verzaubert. Ein kunstvolles Schmuckstück in freier Formgestaltung mit beweglichen Steinelementen, in fantasievollem Facettenschliff und verführerischer Farbkomposition. Ein Meisterwerk voller Expression und Freude. www.CAPOLAVORO.de

CAPRICCIO - Ring 750/- Roségold mit Rosenquarz, Morganit und Rauchquarz ESPRESSIVO - Schmuckelement 750/- Roségold mit Rosenquarz und Diamante, Lederband Rosa-Metallic


FOPE GOLDSCHMUCK „MADE IN ITALY” FOPE ist ein italienischer Goldschmied, ein internationales Unternehmen, eine Tradition. Eine Tradition, die zu einer der begehrtesten Schmuckmarken der Welt wurde.

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DIE CAZZOLAS EINE ITALIENISCHE GESCHICHTE

Es war Umberto Cazzola, der im Jahr 1929 das Unternehmen gründete. Damals noch mit 20 Handwerkern liess Umberto Cazzola vorwiegend Uhrbänder in Gold und anderen Edelmetallen herstellen und versorgte so die grössten Schweizer Uhrenfirmen. Doch das sollte längst nicht alles sein – als die dritte Generation in das Familienunternehmen eintrat, schöpfte diese aus der Expertise der Älteren und begann eigene Schmuckstücke zu kreieren. Mit der Entwicklung der „Novecento“-Kette kam der Durchbruch im Schmuckhandel, zuerst wurde die italienische Kundschaft angelockt, dann die aller Welt. Mittlerweile exportiert FOPE in über 50 Länder weltweit. Das raffinierte und zugleich innovative Design legte den Grundstein der Marke und avancierte sich zu ei34

nem zeitgenössischen Klassiker, der aus dem Sortiment nicht wegzudenken ist. So wurde aus der ursprünglich als Arbeitsstätte gegründeten Goldschmiedewerkstatt schnell eine der führenden italienischen Schmuckmarken. Heute ist auch die vierte Generation bereits mit an Bord und hilft die Marke FOPE weiterhin in der Schmuckbranche zu verankern. Der Firmensitz im italienischen Vicenza (übrigens nicht weit von Umberto Cazzolas allererstem FOPE-Standort) ist das Zentrum für Management und Produktion, wo auch knapp 90 Jahre nach der Gründung, und trotz immer grösser werdendem Erfolg, jedes Schmuckstück mit Hingabe und Liebe zum Detail gefertigt wird. Dafür sorgen ausgebildete Kunsthandwerker und präzise, computergesteuerte Maschinenarbeit. Selbst die verwendete Maschinerie beruht auf Spezialanfertigungen, die regelmässig


weiterentwickelt wird, um fortlaufend technische Lösungen für Schmuck mit zeitloser Eleganz zu finden. Daher ist es ein grosses Anliegen der Familie, nicht nur hohe Summen in Material zu investieren, sondern auch in Forschung und Entwicklung, die sich bezahlt macht.

ALLTAGSTAUGLICHE ELEGANZ

Das berühmte Kettenglied Novecento war der Anfang einer erfolgreichen Schmuckmarke. Seine dreidimensionale runde oder ovale Struktur, die in unterschiedlichen Breiten und Designs erhältlich ist, ist aufregend unaufgeregt und verbindet glamourösen Luxus mit alltagstauglicher Eleganz. So spricht der klassische Look der Schmuckstücke auch eine besondere Zielgruppe an: Frauen, die Qualität zu schätzen wissen und Tragbarkeit immer der plakativen Schönheit vorziehen. Auch FOPE lässt immer klarer erkennen, in welchen Situationen

sie ihren Schmuck verorten, und zwar im typisch italienischen sowie unaufdringlichen Lebensstil, der doch gerne Luxusmomente zulässt. Etwa beim gemütlichen Zusammensein mit guten Freunden, bei einem kurzen Augenblick der totalen Entspanntheit oder im stressigen Arbeitsalltag, in dem man sich manchmal daran erinnern muss, was einem gerade guttut.

FLEX’IT KOLLEKTIONEN

Das Herzstück der bisher auf den Markt gebrachten acht Flex‘it Kollektionen sind die einzigartigen ‚rollenden‘ Kettenglieder der Armbänder und Ringe. Jedes Modell unterscheidet sich in den Massen und Verzierungen, aber alle sind komplett aus 18-karätigem Gold gefertigt. Ihre uneingeschränkte Flexibilität erhalten sie durch winzige goldene Federn, die im inneren Aufbau verborgen sind und den Einsatz herkömmlicher Klammern entbehrlich machen. 35


“Briciole” Cord bracelets, white gold and diamonds are also perfect for dads.

© Lucebianca | lebebe.eu


The beauty of

small things


ACHTUNG FERTIG FEUER LOS

“Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Ja, das ist Leidenschaft.” Eine Oldtimer Rallye verzaubert jeden, der atemberaubende Panoramen, herzliche Betreuung und beste Küche zu schätzen weiss. Einsame Feldwege werden zur Kulisse für jede Menge blitzenden Chrom und zeitlos schöne Oldtimer, die auch uns, Bianca Herzog und Susanne Loibner, in ihren Bann zogen. Dario Pergolini, Eigentümer von Pergolini Motorsport, war einen Tag lang unser Coach und gewährte uns einen spannenden Einblick in die Welt eines Rennfahrers. Roadbook lesen und Zeitmanagement ist ein wichtiger Faktor bei einer Rallye. Doch es benötigt einiges mehr um Erfolg in diesem Sport zu verzeichnen. Die Mischung aus hohem technischen Verständnis und ausgezeichneter Fahrzeugbeherrschung öffnete Dario Pergolini die Türen in seiner beruflichen Karriere. Das Highlight des Tages war das Familienrennen. Die Kinder wollten 38

unbedingt gewinnen, doch leider versagte ihnen trotz großem Ehrgeiz der Motor. Wir, Susanne und Bianca, nutzten die Gelegenheit und starteten ein Überholmanöver. Unsere Männer, Emil und Siegfried, hätten natürlich auch gerne gewonnen, aber die Strasse ist nun mal nicht breit genug für uns alle und wir Frauen können auch ordentlich ins Gaspedal treten.

EIN GELUNGENER SONNTAG MIT WUNDERSCHÖNEN MOMENTEN

Die schönsten Szenen haben wir für Sie in dieser Fotogeschichte festgehalten. Elegante Zeitmesser und Juwelen sind dabei unsere stilsicheren Begleiter. Zwischen attraktiven Rennanzügen, schnurrenden Oldtimern und beeindruckender Bergkulisse, glänzten Preziosen in ihrer ganzen Pracht.


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RENNSPORT MADE IN LIECHTENSTEIN „Races are won and lost in the workshop. Preparation is everything.“ Ein Leitspruch, der einem beim Betreten der Pergolini Werkstatt in der Sägastrasse in Nendeln gleich ins Auge sticht. Mit dieser Einstellung machen Dario Pergolini und sein Team von „Pergolini Motorsport“ und „Pergolini ClassicCar“ Kundenträume wahr: Einmal mit dem Oldtimer durch Asien reisen, eine Sandwüste bei sengender Hitze durchqueren, an der legendären Rallye Monte-Carlo Historique dem Schnee trotzen oder über eisbedeckte Pässe, wie den berühmten Col de Turini, fahren. Mit diesen Visionen verlassen die von „Pergolini ClassicCar“ eingesetzten historischen Rallyefahrzeuge die Liechtensteiner Werkstatt und sind ganzjährig und in aller Welt im Einsatz.

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NACH DEM RENNEN IST VOR DEM RENNEN

Alles beginnt mit einer Begegnung von Gleichgesinnten, die sich beim sogenannten „Benzin-Gespräch“ über ihre Leidenschaft für historische Automobile und deren Technik austauschen. Einige KundInnen lassen bei „Pergolini ClassicCar“ ihren Oldtimer restaurieren und holen diesen nur an den schönsten Tagen des Jahres aus der Wohngarage, um dann genussvoll über die Landstrassen zu gleiten. Andere wiederum sammeln in den wertvollen Garagen ihre Fahrzeuge, lassen sie in minuziösen Zeitabständen in der PergoliniWerkstatt pflegen und führen ihre Schätze regelmässig aus. Und wieder andere senden ihren Rallye-Jahresplan an Dario Pergolini, um sich perfekt darauf abgestimmt beraten zu lassen und die Oldtimer für den jeweiligen Event vorzubereiten.

RALLYE VORBEREITUNG

Angetrieben sind Oldtimer-Liebhaber von einer Sache: Emotion. Das Gefühl aussergewöhnliche und wertvolle Fahrzeuge zu sammeln, zu fahren oder einfach nur ihre Automobilgeschichte in sich einzusaugen und sie dadurch von neuem zu beleben. Man taucht ein in seine eigene AutomobilWelt und alles Belanglose um sich herum ist vergessen. Eine Welt, in der Dario Pergolini als Experte und Sinngenosse zur Seite steht, diese Leidenschaft teilt und seine jahrelange 50

Erfahrung für eine optimale Kundenbetreuung nutzt. Jede Rallye beginnt mit umfassender Vorbereitung. Dabei sind einige Punkte zu beachten: Wo findet sie statt, zu welcher Jahreszeit, wie lauten die technischen Teilnahmebedingungen und das Reglement des jeweiligen Veranstalters? Ist das Fahrzeug bereits geeignet oder bedarf es einiger Verbesserungsmassnahmen? Und zuletzt: Ist ein technischer Rallye-Support gefragt? Diese Fragen werden in der Lounge von „Pergolini ClassicCar“ bis ins kleinste Detail gemeinsam mit dem Kunden abgeklärt. Oftmals finden hier noch einige strategische Richtungswechsel statt, bevor man gemeinsam ins Abenteuer startet. Sind diese Kernfragen erst beantwortet, beginnt die Planung der technischen Werkstatt-Arbeiten am Fahrzeug, gefolgt von Meetings mit den Co-PilotInnen. Diese tragen einen nicht unwesentlichen Teil zu einer erfolgreichen Rallye bei. Sie übernehmen die Aufgaben der Navigation und bedienen die Stoppuhren und Kontrollinstrumente. Deswegen rät Dario Pergolini immer zu Testfahrten bei anderen Veranstaltungen, denn nur ein eingespieltes Team kann eine Rallye auch erfolgreich für sich entscheiden.

DAS RENNEN

So vorbereitet kann der Renneinsatz beginnen. Bei einer Rallye mit technischem Support bekommt der/die Co-PilotIn jeden Abend ein Dokument von den TechnikerInnen der „Pergolini ClassicCars“ überreicht, in dem sämtliche Wünsche oder Prob-


leme aufgelistet werden, die an dem jeweiligen Tag auftraten und gegebenenfalls vor Ort notrepariert wurden. Anschliessend wird, wo immer möglich, das kann eine Tankstelle oder ein anderer improvisierter Unterstellplatz wie eine Tiefgarage des jeweiligen Veranstaltungs-Hotels sein, so lange am Fahrzeug gearbeitet, bis es am nächsten Morgen wieder makellos einsatzbereit ist. Somit kann das Fahrer-Duo ein entspanntes Dinner mit erholsamem Schlaf geniessen und morgens unbesorgt in ihrem Oldtimer an den Start gehen. Durch diesen Support verbringen Pergolini-KundInnen ihre Rallye-Zeit im und nicht unter dem Auto, saugen Landschaft, Kurven und Motorengeräusche in sich ein und erleben spannende Kilometer auf schmalen Weisswandreifen. Und ist ein Rennen erst gefahren, gilt der bekannte Grundsatz: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen.

BENZIN IM BLUT

Dario Pergolini ist Eigentümer des Unternehmens „Pergolini motorsport Est.“, der Werkstatt „Pergolini ClassicCar“ sowie der „Pergolini Motorsport Academy AG“ in Nendeln im Fürstentum Liechtenstein. Die Leidenschaft zu Automobilen begann in seiner frühen Jugend, als er die Lehre zum Automobilmechaniker bei der Firma “Max Heidegger” in Triesen (FL) absolvierte und dort in der Motorsportabteilung seine ersten Erfahrungen

sammelte. In den folgenden Jahren eignete er sich in den Bereichen Motorenbau und -entwicklung sowie in diversen Motorsportprojekten viel Know-How an. So war er unter anderem in internationalen Rennteams wie bei BMW und Alfa Romeo als Chefmechaniker im Einsatz, setzte sich aber auch selber immer wieder bei Rennen der ETCC oder der Deutschen Tourenwagen Challenge, heute TCR genannt, hinters Lenkrad. Sogar einen Podestplatz beim 24h-Rennen in Belgien auf einem Ligier Prototyp (2016) konnte er für sich entscheiden. Zwei Mal nahm er an der Rallye Monte-Carlo Historique und einmal an der Rallye Istanbul-Shanghai teil. Die Mischung aus hohem technischen Verständnis und ausgezeichneter Fahrzeugbeherrschung öffnete auch in weiterer Folge die Türen seiner beruflichen Karriere. Seit 2009 selbstständig, führt er heute die Werkstatt in Nendeln, reist für das Italienisch/Amerikanische Rennteam „Scuderia Cameron Glickenhaus“ als leitender Renningenieur für den SCG003 Prototyp um die Welt und gibt zahlreiche Privatcoachings auf verschiedensten europäischen Rennstrecken. Die Gründung der „Motorsport Academy AG“ in diesem Jahr ist ein folgegemässer Schritt, um den Nachwuchs in Technik sowie Fahrerausbildung zu fördern. Privat lebt der gebürtige Italiener mit seiner Familie in Vaduz und geniesst die kostbare Zeit zu Hause. Er freut sich über die kleinen Dinge des Lebens und hält sich mit Sport für die nächsten Herausforderungen fit. 51


GENUSS UND GASTLICHKEIT IN EDELSTEM AMBIENTE: DAS MAMMERTSBERG Luxus und Lebensgefühl endet keineswegs bei Diamanten oder Uhren. Luxus ist viel mehr und vor allem für uns, Bianca Herzog und Susanne Loibner, fängt wahrer Luxus bei einem guten Essen in schönem Ambiente an. In den letzten Magazinen besuchten wir schon einige Traumoasen der Gastronomie und auch in dieser Ausgabe haben wir es uns nicht nehmen lassen, einen kulinarischen Abstecher einzulegen. Die diesmalige Destination: das Gourmet-Restaurant „Mammertsberg“ im idyllischen Thurgau – übrigens ein Mitglied der internationalen Hotelvereinigung Relais & Châteaux.

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Angereist wird stilecht im Oldtimer mit ordentlich Hunger und Vorfreude im Gepäck. Und bald schon sehen wir es, das rustikal anmutende und traditionsreiche Haus „Mammertsberg“, das eben nicht nur Hotel und Restaurant in einem ist, sondern auch ein denkmalgeschütztes Landhaus. Seit über 100 Jahren steht es dort, umgeben vom funkelnden Bodensee und leuchtenden Rapsfeldern und Apfelbäumen. Die Appenzeller Alpen säumen das Gebiet und lassen uns fantasieren, wie schön die Gegend wohl schneebedeckt zur Winterzeit sein mag. Das „Mammertsberg“, so wie es sich heute präsentiert, ein Gourmet- und Hotel-Tempel mit architektonischer Raffinesse, besteht allerdings noch nicht lange. Von 2011 bis 2013 wurde die renommierte Architektin Tilla Theus damit beauftragt, den Umbau des „Mammertsberges“ zu begleiten und zu gestalten. Das Haus, das im Sinne der Denkmalpflege schon einige Umbauten hinter sich hatte, wurde von Tilla Theus auf eine Zeitreise mitgenommen und zu seiner ursprünglichen Form und Ästhetik zurückgeführt. 2013 folgte auch schon die Wiedereröffnung mit einem Power-Duo der Gastronomie als Gastgeber: August und Luisa Minikus. Er, Spitzenkoch, der den „Römerhof“ auf den kulinarischen Gipfel der Schweiz 54

kochte und 2011 als einziger Schweizer den Aufstieg in die 17-Punkte-Liga des Gault Millau schaffte. Sie, leidenschaftliche Sommelière, die höchstpersönlich für die Qualität und Vielfalt der Weinkarte verantwortlich ist. Wein-Interessierte nimmt die Gastgeberin ausserdem gerne auf eine exklusive Tour durch die Kellergewölbe mit und gibt fachliche Einblicke in die Welt der edlen Tropfen. Den Apéritif nimmt man im Sommer auf der Terrasse des Panoramagartens ein, im Winter lockt die Lounge mit Leder-Fauteuils und Kachelofen. Weil es frische 19 Grad hat, begeben wir uns in die Lounge und bestellen klassisch ein Glas Champagner. Einen Blick auf die Terrasse werfen wir aber trotzdem, denn von dort offenbart sich die Thurgauer Natur in ihrer eindrucksvollsten Schönheit. Gespeist wird anschliessend im traditionellen „Escale“ oder dem modernen „Monolith“. Wir nehmen im „Escale“ Platz, in dem gerade die Abendsonne eine traumhafte Lichtstimmung zaubert. Und dann lassen wir uns von Küchenchef August Minikus verwöhnen. Serviert wird ein harmonisch komponiertes Menü mit Gerichten wie einer Variation von der Gans mit


Portwein, Birne Bittermandel und schwarzen Baumnüssen oder Heilbutt mit Hummer-Tortelloni, Pastinake, Kürbis und Mangold. Für die passende Weinbegleitung sorgt das aufmerksame wie herzliche Servicepersonal, das abwechslungsreiche Spitzenweine aus der vinophilen Schatzkammer, der sogenannten „Cave“ serviert. Als Highlight kommt am Ende des Menüs Luisa Minikus persönlich zu uns und präsentiert feinste Käsesorten auf dem Käsewagen. Wir sind begeistert – aber was hätte man von einer Wein-Expertin auch anderes erwarten sollen, als eine unglaubliche Fachexpertise was Käse betrifft? Wir kosten uns durch und bestellen – nicht wie üblich ein Glas Rotwein – sondern hausgemachten Tee! Denn dieser wird im Hause „Mammertsberg“ selbst zusammengestellt und eignet sich perfekt als Käse-Begleiter. Gesättigt geht es auf eine Tour durch das Haus. Luisa Minikus nimmt uns mit in die offene Küche, wo wir auf ihren Ehemann und Küchenchef August Minikus treffen. Seine Küchenbrigade und er heissen uns herzlich willkommen – und das obwohl der Restaurantbetrieb gerade in vollem Gange ist. Für August Minikus ist es wichtig, dass der Gast auch in der Küche vorbeischauen darf und ein paar Blicke über seine

Schulter erhaschen kann. Die Leidenschaft zum Kochen und zum Produkt dem Gast zu vermitteln, ist nämlich ein Auftrag, den er sich selbst, zusätzlich zur geschmacklichen Verwöhnung, gegeben hat. Dass er ausserdem besonderen Wert auf Frische und Qualität legt, sieht er als selbstverständlich, auch Kreativität und solides Handwerk zählt er zu der Basis seiner Kochkünste. Wir beobachten ihn, wie er saftiges Mangalitzaschwein scharf in der Pfanne anbrät und bekommen fast Lust auf eine zweite Dinner-Runde. Bevor wir uns dazu hinreissen lassen, geht es als letzten Stopp in das Herzstück der Gastgeberin des Hauses: die Cave, wo wir den Abend mit netten Gesprächen und interessanten Wein-Details ausklingen lassen. Wir sind glücklich – es ist der Mix aus charmanter Gastlichkeit, edelstem Ambiente und überragender Sterne-Küche, der das das Publikum in seinen Bann zieht. Und nur zu gerne hätten wir hier übernachtet, in einem der sechs traumhaften Gästezimmer, mit Aussicht in die Berge oder auf die sanfte Thurgauer Hügellandschaft, aber es geht für uns zurück nach Vaduz. Dort tauchen wir am nächsten Morgen wieder statt in die Welt der Gaumenfreuden, in die Welt der Juwelen ein – und das erleichtert uns den Abschied ein wenig. 55


NEW STARS ARE BORN HYPERSYMMETRICS Jens W. Beyrich interessieren Muster als Dekoration seit den frßhesten Kulturen der Menschheitsgeschichte. Geometrische Strukturen aus regelmässigen, symmetrischen, sich wiederholenden Elementen, die sich nur durch ihre asymmetrische Farbaufteilung unterscheiden, scheinen unbekannt.

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Š Sven Beham


Aus einer einfachen hexagonalen Struktur mit drei nichtpaarigen eingesetzten Farben entwickelt Jens W. Beyrich zunächst durch die möglichen Anordnungsvarianten 10 verschiedene Elemente oder „Sterne“. Durch den Austausch der Farben untereinander entsteht so ein Satz von 60 unterscheidbaren Elementen, die sich dann in

rechteckigen Feldern, in konzentrischen Kreisen, auf Kugeln oder Polyedern zu 10126 Möglichkeiten anordnen lassen. Mit kombinierten Druckverfahren und Einsatz von Präzisionsfertigungstechnik entstehen Grafiken und Skulpturen von hohem ästhetischen Anspruch und verblüffenden Symmetrieeigenschaften. Für einige Werke entwarf er einen Satz von über 50 Anordnungsbedingungen, die gleichzeitig erfüllt sein müssen.

Star Mandala, Digitaldruck, 180 x 180 cm, 2014

Das hier vorgestellte Star Mandala, ausgestellt u. a. im Kunstmuseum Liechtenstein 2016, bietet zusätzlich eine philosophische Qualität. Vier Ringe bestehen aus jeweils 15 Sternen unterschiedlicher Breite, abhängig von ihrem Abstand zum Zentrum, wobei die sonst drei verschiedenen Farben hier durch Materialien ersetzt worden sind: Gebürsteter Edelstahl, Granit und Spiegelglas. Die Sterne stehen in präzisem Zusammenhang untereinander und folgen einer Serie ineinander verwobener Symmetrieregeln. Der ewige Lauf der Welt (griechisch: panta rhei) ist im klassischen Mandala dargestellt durch das Rad mit acht Speichen, die gleichzeitig auch die “perfekte Zahl“ symbolisieren. Das ständig drehende Rad ist hier dargestellt durch das erste Material, Edelstahl, gebürstet in Rotationsrichtung. Die Unendlichkeit des Universums ist repräsentiert durch das zweite, einem schwarzen Granit, der 60

nicht umsonst als „Star Galaxy“ bezeichnet wird. Wer nahe an das Werk herantritt, kann die Bildebene gedanklich verlassen und mit den schwarzen Flächen einen Durchblick in den Nachthimmel assoziieren. Das dritte Material, graue Flächen, sind Spiegel, virtuell gerechnete Lichtreflexion einer unendlich weiten Lichtquelle, die hinter dem Betrachter steht, aber durch ihn unbeeinflusst bleibt. Der Betrachter kann sich selbst in diesem Mandala nicht sehen, obwohl er vor Spiegelflächen steht. Meditationserfahrung numerisch… Und zuletzt: Die Zahl 8, im Chinesischen gleichbedeutend mit Glück, findet sich im Star Mandala 60 Mal – und das obwohl die 60 Sterne ihrerseits sechsstrahlig sind. Es bleibt dem Betrachter selbst überlassen, über die hintergründigen Gesetzmässigkeiten zu meditieren und diese gegebenenfalls zu erkennen.


ZEITGEIST UND MEHR ALS ASTRONOMISCHE DIMENSION - STAR SPHERE Es gibt genau eine kugelumspannende, regelmässige und damit polfreie, geschlossene Netzstruktur, in der sich die 60 verschiedenen, dreifarbigen Sterne anordnen lassen. Jeder mit sechs Spitzen bestückte Stern ist so in die Netzstruktur eingebunden, dass er mit jeweils fünf Spitzen der Nachbarsterne verbunden ist, während nur eine frei bleibt. Die Regelmässigkeit der Struktur liefert einen optisch ansprechenden Kontrast zu den jeweils unterschiedlichen Farbanordnungen der Sterne. Über eine Reziprozitätsregel, relativ zum Äquator der Sphäre, stellen die Sterne die jeweilig beiden Hemisphären in stets gleichem Bezug zueinander dar, unabhängig von dessen Ausrichtung. Im heute bekannten Universum gibt es etwa „nur“ 1080 Atome! Es ist wohl wahrscheinlicher, Leben auf einem anderen Planeten im Universum anzutreffen, als eine Lösung aus der Menge der möglichen Anordnungen herauszugreifen, die die vorgegebenen Symmetrieregeln aller berücksichtigt… Ein kugelumspannendes, regelmässiges Netzwerk als Symbol für globale Vernetzung. Die STAR SPHERE, mit hohem Wiedererkennungswert und ohne Vorgänger, repräsentiert den heutigen Zeitgeist und ist möglicherweise Zukunftsikone, ähnlich Robert Indiana’s „LOVE“ und „HOPE“-Skulpturen in den 60er Jahren. Eine Star Sphere in Champagner mit Sternen in den Farben Gold, Silber und Bronze, zuvor in London und Vaduz ausgestellt, kann im 5-Sterne Hotel Hassler in Rom bewundert werden.

Star Sphere, anodisiertes Aluminium, sphärische Intarsierung, Durchmesser 58 cm. Ausgestellt auf der 6. Triennale der Skulptur Bad Ragaz und Vaduz, 2015

INNOVATION MADE IN LIECHTENSTEIN Marken, erstmals in der Druckgeschichte, über die gesamte Auflage unterschiedlich sind. Jede Marke zeigt dieselbe geometrische Grundstruktur: Sechs regelmässige hexagonale Drachen, angeordnet per 2x3, wobei jeder Drachen unterteilt ist in sechs gleiche Segmente mit unpaariger und paariger Farbverteilung (3-2-1) und (2-2-2). Die Briefmarken im Kleinbogen sind per 5x2 angeordnet, und zeigen damit einen vollständigen Satz aller 60 unterschiedlichen Drachen, entsprechend der gegebenen Regeln für die Farbverteilung. Keine Marke der Gesamtauflage zeigt die gleiche Kombination von Drachen.

Anlässlich der Ausstellung Hypersymmetrics im Kunstmuseum Liechtenstein hat die Liechtensteinische Post AG 10 Kleinbogen Briefmarken herausgebracht, deren einzelne

Obwohl alle Drachen unterschiedlich sind, erscheint jedes Segment einer Farbe (magenta) über den Mittelpunkt des Kleinbogens punktsymmetrisch angeordnet, während die Segmente der anderen beiden Farben (gelb und cyan) zueinander kongruent sind. 61


© Daniel Ospelt

PUZZLED SPHERE - KUNSTWERK MIT BRILLANTEN

Puzzled Sphere Puzzling, numerisch generiertes dreidimensionales Puzzle, Digitaldruck, 180 cm x 270 cm, 2015. Ausgestellt im Kunstmuseum Liechtenstein, 2016

Es gibt zwölf verschiedene Teile bestehend aus fünf gleichen Quadraten. Die Teile, können in einem Feld von 8 x 8 Quadraten angeordnet werden, wobei die zentralen vier Quadrate ausgespart bleiben. Sechs dieser Felder füllen die Oberfläche eines Würfels und können so angeordnet werden, dass die jeweiligen Teile über das Zentrum des Würfels symmetrisch angeordnet sind und er zusätzlich anschliessend in drei form- und flächengleiche geometrische Strukturen unterteilt werden kann, wobei jede aus einem Satz der 12 Teile besteht. Die Puzzled Sphere entsteht durch die Projektion der Würfeloberfläche in eine Kugel. Hypersymmetrics für die Kreation von Schmuck einzusetzen ist für den Künstler eine besondere

PARTNER LOOK

Die zehn verschiedenen Sterne als Grundlage der Kreationen für Hypersymmetrics finden Anwendung auf Ringen im „Partnerlook“: Symmetrieregeln und tausende von Möglichkeiten der Aufteilung und Anordnung der Sterne spiegeln die Komplementarität des Paares wider, und erlauben gleichzeitig 62

Genugtuung. Die Möglichkeit, ein Kunstwerk um den Hals tragen zu können – ein faszinierender Gedanke. Eine MiniaturSkulptur von erlesener Schönheit, ausgezeichnet durch ihre geometrischen Qualitäten und raffinierte Verarbeitung, luxuriös in Gold mit 20 Karat Brillanten, die Puzzled Sphere als Anhänger ist ein Meisterwerk der modernen Goldschmiedekunst. Die Manufaktur Schaffrath, in Hanau ansässiges Familienunternehmen und Halterin von Patenten für Innovationen im Schmuckbereich, hat das Konzept verwirklicht und die Puzzled Sphere im Rahmen der Baselworld 2016 und 2017 präsentiert.

ihren Trägern eine individuelle Gestaltung. In Ergänzung zu Anhängern und Ringen sind auch in Vorbereitung Armreife, Colliers, Ohrringe und Manschettenknöpfe, exklusiver Schmuck, bis anhin unbekannte Realisationen aus einem ständigen kreativen Prozess geboren.


Puzzled Sphere Anhänger, Gold, 20 Karat Brillanten, Schaffrath, 2016

AUSSTELLUNGEN 17.06.13-23.06.13 GALLERY IN CORK STREET London Mayfair 15.01.15-20.03.15 Die Faszination der Mathematik BOESSO ART GALLERY - Bozen 09.05.15-01.11.15 BAD RAGARTZ 6. Triennale der Skulptur in Bad Ragaz und Vaduz 03.03.16-01.05.16 KUNSTMUSEUM LIECHTENSTEIN 07.12.16-07.02.17 CHIOSTRO DEL BRAMANTE - Rom 20.09.17-20.11.17 CIRCOLO DEL MINISTERO DEGLI ESTERI - Rom MESSEN 24.10.14-27.10.14 25.03.15-29.03.15 21.05.15-23.05.15 23.09.15-27.09.15 21.01.16-24.01.16

ART.FAIR - Köln ART PARIS ART FAIR Grand Palais, Paris ART15 - London Kensington Olympia ART.FAIR - Köln SINGAPORE CONTEMPORARY ART SHOW - Singapur

17.03.16-24.03.16 02.06.16-06.06.16 19.10.16-24.10.16 23.03.17-30.03.17 20.04.17-23.04.17

BASEL WORLD - Basel COUTURE - Las Vegas ART ELYSÉES - Paris BASEL WORLD - Basel ART SABLON - Brüssel

PRESSE 2013: This Is London Magazine 2014: SingPost, Philatelie Liechtenstein 2016: ArtMap, AFP Connaissance des Arts - Spécial FIAC, EspoArte 2017: Corriere della Sera, ArtsLife BUCHVERÖFFENTLICHUNG 2016: Hypersymmetrics, Skira Editore, Mailand, ISBN 978 885 723 3819 FERNSEHEN 2017: TV2000 und LaRegionle Lazio, „Da Picasso a Beyrich“ 63


FINESSE UND ELEGANZ ZUM 40-JÄHRIGEN JUBILÄUM VON BARONCELLI Die Linie Baroncelli Heritage wurde zur Feier des 40-jährigen Jubiläums der Kollektion als Hommage an klassische Uhrmacherei und Eleganz kreiert. Diese beiden Modelle geben ein gekörnt elfenbeinfarbenes Zifferblatt preis, das von einem runden, extrem zarten Gehäuse aus poliertem Stahl mit roségoldfarbener PVDBeschichtung geschützt wird. Ihre aussergewöhnliche Finesse positioniert sie unter den flachsten Uhren des Marktes. Die beiden Modelle bringen mit ihren hochentwickelten Automatikwerken das gesamte Uhrmacher Know-How von Mido zum Ausdruck. Ihre Eleganz voller Rundungen und Harmonie wird Paare begeistern, die zauberhafte Momente ihrer Zweisamkeit durch das Tragen einer einzigartigen Uhr am Handgelenk teilen möchten.

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Schweizer Uhren punkten durch architektonische Inspiration. Der neoklassische Stil mit Barock-Tendenz der Galleria Vittorio Emanuele II in Mailand bringt die gesamte Raffinesse der italienischen architektonischen Tradition zum Ausdruck. Eine Raffinesse voller Rundungen, von der sich Mido bei der Gestaltung der Baroncelli hat inspirieren lassen. Die subtilen Anspielungen auf diesen Prachtbau und seine Rundungen verleihen dieser Kollektion, die 2016 ihr 40-jähriges Bestehen feiert, seltene Eleganz und einen gewollt zeitlosen Stil. Paarweise entwickelte Modelle sind eine Tradition bei Mido, 66

die mit den neuen Baroncelli Heritage Uhren erneut aufgegriffen wird. Mit ihren Linien von aussergewöhnlicher Schlichtheit bringen die beiden Uhren die ganze Vortrefflichkeit des Uhrmacher Know-How der Marke zum Ausdruck sowie ihre Wertschätzung der klassischen Uhrmacherei. Auf dem Zifferblatt ist das Logo Baroncelli Heritage bei 6 Uhr zu erkennen, während das Datum auf einem Datumsfeld bei 3 Uhr abzulesen ist. Die grosse Raffinesse dieses Modells steckt zudem in den Details, wie den Stunden- und Minutenzeiger mit je einer sandgestrahlten und einer diamant-


geschliffenen Seite. Der Sekundenzeiger wurde aus gebläutem Stahl in reinster Uhrmachertradition gefertigt. Der bewundernde Blick auf die Zeiger führt durch beidseitig entspiegeltes Saphirglas, das das Zifferblatt schützt.

edel dekorierte Automatikwerk mit seinen gebläuten Schrauben, der Schwungmasse mit Genfer Streifen und dem Mido-Logo durch den transparenten Gehäuseboden zu bewundern. Dieser wird von Saphirglas geschützt, das für perfekte Lesbarkeit sorgt.

Die Baroncelli Heritage ist mit einem Automatikwerk der neuesten Generation ausgestattet. Es wird von einem Gehäuse aus poliertem Edelstahl mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung mit einem Durchmesser von 33 mm für die Damenuhr und 39 mm für die Herrenuhr geschützt. Liebhaber schöner mechanischer Uhren werden sich immer daran erfreuen, das

Die Baroncelli Heritage ist bis zu einem Druck von 3 bar (30 m/ 100 ft) wasserdicht und wird mit einem Armband aus halbmattem, schwarzem Kalbsleder in Kroko-Optik angeboten. Die Dornschliesse aus Edelstahl mit roségoldfarbener PVD-Beschichtung verleiht dem Modell einen zusätzlichen Hauch von Klassizismus. 67


LAUREATO 34 Vorhang auf für die feminine Seite der Zeit

2017 öffnet sich der Vorhang und ein neues Kapitel in der Geschichte der Laureato beginnt. Ein Jahr nach dem Comeback des Modells als limitierte Edition, anlässlich des 225-jährigen Jubiläums, erlebt die Linie eine moderne Fortsetzung mit dem Modell Laureato 34.

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Erhältlich in Edelstahl, Gold oder in der Kombination beider Materialien zeigt sich eine anmutige Neuinterpretation der Ikone von Girard-Perregaux. Sie richtet sich an stilvolle Frauen mit Persönlichkeit, ist unverkennbar feminin und verkörpert alle Werte der Marke. Damit ebnet die Laureato 34 den Weg für neue Varianten des legendären Modells auf der Basis traditionellen Könnens. So wird 2017 zu einem LaureatoJahr für Frauen, ebenso wie für Männer, die Überraschendes erwartet.

DIE KOLLEKTION

Die Laureato 34 ist die jüngste Vertreterin einer langen Linie. Seit der Einführung 1975 wurde das Modell immer wieder überarbeitet und erneuert, ohne jemals seinen grundlegenden Charakter zu verlieren. Dieser basiert auf der Form der achteckigen Lünette, die zwar geometrisch ist, dabei aber nicht streng wirkt. Sie rahmt ein rundes Zifferblatt mit dem waffelartigen „Clous-de-Paris“-Muster. Ein weiteres Merkmal ist der direkte Übergang vom Gehäuse in ein geschmeidiges Metallarmband aus breiten, gewölbten Gliedern. Die Laureato verfügt über ein markantes Design, geprägt durch die unterschiedliche Gestaltung der Oberflächen. Die satinierte Lünette hebt sich von dem darunter befindlichen polierten Ring ab, der wiederum auf einem satinierten Gehäuseelement platziert ist. So entsteht ein subtiles Spiel aus Kontrasten. Insgesamt

entsteht eine Ausstrahlung im Zusammenwirken von elegantem Edelstahl, sportlicher Klassik und Vielseitigkeit, welche die Uhr zu einem täglichen Begleiter für jeden Anlass macht.

IM FOKUS

Im Jahr 2017 fasst Girard-Perregaux diese ästhetischen Codes neu zusammen, um aus einer Fülle raffinierter Details eine feminine Interpretation zu schaffen. Laureato 34 ist eine logische Fortsetzung dieser Geschichte, zumal ihr Quarzwerk darauf verweist, dass Girard-Perregaux bei der Entwicklung derartiger Kaliber eine Vorreiterrolle besass. Mit einer eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung setzte man Massstäbe für Quarzkaliber während der 1970er Jahre; 1978 war GirardPerregaux die erste Uhrenmarke, die ein Uhrwerk bot, das sich wegen seiner kompakten Grösse besonders gut für Damenuhren eignete. Zudem hat sich die Laureato in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Klassiker entwickelt, der seine Vielseitigkeit schon oft bewiesen hat. Die feminine Variante glänzt nun in aller Pracht und bietet effektvoll formierte Diamanten. Die Laureato 34 tritt mit einem silberfarbenen, einem schiefergrauen oder einem blauen Zifferblatt auf und verfügt über stabförmige Stunden- und Minutenzeiger sowie eine Datumsanzeige in einem Fenster. 69


STRAHLENDER AUFTRITT

Das Gehäuse der Laureato 34 bietet eine Auswahl von Materialien, die den Ansprüchen und Vorlieben von Frauen entsprechen. Daher besteht die Wahl zwischen satiniertem Edelstahl, 18-karätigem Roségold oder der Kombination der beiden Materialien. Basis der Bicolor-Variante ist Edelstahl, während Lünette, Krone und Verbindungsglieder des Armbands aus Gold gefertigt sind. Bei allen Varianten lenkt der Diamantbesatz der Lünette die Aufmerksamkeit auf die subtile Ästhetik der Uhr. Die achteckige Lünette, platziert auf einem Ring, bietet unterschiedlich grosse Oberflächen, die von Girard-Perregaux mit insgesamt 56 Diamanten verschiedener Grössen besetzt wurden – jeweils abgestimmt auf ihre Position. Der Verlauf der Edelsteine ermöglicht es, die gesamte Lünette mit Diamanten zu besetzen. Ein weiteres Gestaltungsprinzip zeigt sich am Metallarmband der Laureato 34. Die ersten Glieder sind ebenso breit wie das Gehäuse, während sie zur Schliesse hin immer schmaler werden. Dieses schlanker werdende Design wiederholt sich bei den Lederarmbändern, die in Weiss, Schwarz oder Anthrazitgrau erhältlich sind und von einer zierlichen Dreifach-Faltschliesse geschlossen werden.

SCHÖNHEIT

Die Laureato 34 zeigt eine Vielzahl ergonomischer Details. Um eine perfekte Passform am Handgelenk zu gewährleisten, sind die Armbandglieder frei beweglich. Bei einem Gehäusedurchmesser von 34 Millimetern und einer Höhe von 7,75 Millimetern bietet das Modell perfekte Proportionen. Möglich macht dies ein extrem flaches Quarzwerk, das direkt bei Girard-Perregaux gefertigt wird und das Aufziehen oder das Nachstellen der Zeit nach einigen Tagen des Nichttragens überflüssig macht. 70

Laureato 34 ist eine selbstverständliche Ergänzung der prestigeträchtigen Kollektion von Girard-Perregaux und auch der Linie Laureato selbst. Die Stärke eines legendären Modells liegt in seiner Fähigkeit, sich weiterzuentwickeln. Im Laufe der Jahre hat die Laureato gezeigt, dass sie in der Lage ist, mit der Zeit zu gehen. Sie beweist nun mit verführerischem Charme, dass sie perfekt an das Handgelenk einer modernen, eleganten Frau passt.


Es steckt kein Geheimnis hinter einer Girard-Perregaux,

nur über zwei Jahrhunderte Handwerkskunst und ein klares Bekenntnis zur Perfektion.

LAUREATO, STAHLGEHÄUSE, 42 MM


== Order Remarks == == Pool Remarks == == Techspec == Filefromat: PDFx1a max. Size: TechSpec Infos: TechSpecFiles: == Option Remarks ==


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Herzog ❦ Loibner I 2017  

Jahresmagazin 2017

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