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Das erwartet Sie:

Titelthema

• Herzgruppe bewegen und mehr . . . . . . 4 • Herzgesund und lecker speisen . . . . . . . . . 5 • Rauchen schadet Frauen besonders . . . . . . . 8 • Frauen unterschätzen die Risiken stärker als Männer . 9 • Herz unter Druck . . . . . . . 10 • Rehasportabrechnungen über die DGPR . . . . . . . . 12 • Termine . . . . . . . . . . . . 13

Bewegte Herzen

www.herzmagazin.net | www.herzintakt.net


Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V.

Der gesunde Weg f端r Schleswig-Holstein.


Liebe Mitglieder sowie Teilnehmerinnen & Teilnehmer in den Herzgruppen der LAG Herz und Kreislauf, Einszweidrei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit! Dieses Zitat von Wilhelm Busch [aus „Julchen“, 1877] zeigt uns, dass wir es hier nicht mit einem Problem der Neuzeit zu tun haben. Tröstet aber nicht wirklich darüber hinweg, dass schon wieder fast ein Jahr vergangen ist.

Dies gilt zunächst nur für die Mitglieder der Ersatzkassen. Ob und wann sich die Rentenversicherung und die Primär- kassen diesen Vergütungssätzen anschließen, ist noch nicht bekannt. Sobald diese Vereinbarungen vorliegen, werden wir die Herzgruppen gesondert informieren. In diesem Heft finden Sie wieSeit Januar 2011 ist nun die der einige interessante Artikel, neue Rahmenvereinbarung die nicht nur der Information für den Sport in Herzgruppen dienen, sondern Ihnen gleichgültig, das Formblatt 56 (Ver- zeitig auch Mut machen und ordnung) gibt es seit dem 1. Juli. Es wurde den Herzgruppen bereits zugeschickt. Die entsprechende Durchführungsvereinbarung wurde nun mit Gültigkeit ab 1. September vom Verband der Ersatzkassen unterzeichnet. Der neue Vergütungssatz für die Teilnehmer in Herzgruppen der DGPR Landesorganisationen beträgt jetzt 7 € pro UE. Für die Kinderherzgruppen beträgt der Vergütungssatz 7,50 € pro UE und Teilnehmer. Für die Herzgruppen der DGPRLandesverbände wird endlich auch der in der Rahmenvereinbarung unter Nr. 1.1 angeführte ganzheitliche Ansatz Berücksichtigung finden. So sollen ergänzend Maßnahmen zur Gesundheitsbildung gefördert werden. Zertifizierte Vorträge zu besonderen Problemen können innerhalb der verordneten Übungseinheiten abgerechnet werden. Detaillierte Angaben zu diesen Programmen liegen leider noch nicht vor. Entsprechende Vorträge werden mit einem Vergütungssatz von 7,50 € pro UE und Teilnehmer gefördert.

Hilfestellung geben sollen. Gern würden wir dazu auch Ihre Meinung hören. Lob ist der Lohn des Künstlers, positive Rückmeldungen wären für uns deshalb Bestätigung unserer Arbeit. Konstruktive Kritik hilft uns, die Qualität des Herzmagazins zu verbessern. Was wir immer als Lob und Bestätigung auffassen, ist Ihr „Antrag auf Mitgliedschaft“. In diesem Sinne Ihr LAG Team

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Herzgruppe - bewegen und mehr Herzgruppe und Bewegung, das ist wie Fisch und Wasser. Allerdings zeigt die oft Jahrzehnte lange Treue der Teilnehmer, dass es ihnen hier nicht nur um ihren Sport geht. „Sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen gibt Selbstsicherheit, das kann sogar wichtiger sein als Bälle hin und her zu schieben“, so Prof. R. Brand, Sportpsychologe an der Universität Potsdam. In der Herzgruppe kann der Teilnehmer wichtige Erfahrungen zu seiner körperlichen Leistungsfähigkeit sammeln, ohne sich einem Wettbewerb

tionalen Atmosphäre kann die Herzgruppe Lernprozesse begünstigen, die (frei nach C. Rogers) • durch Handlungen angeeignet werden • selbstverantwortlich wahrgenommen werden • zielorientiert ablaufen und die Lerninhalte von dem Individuum als wichtig zum Erreichen des Ziels eingestuft werden • wenig Gefahren für das eigene Selbst bedeuten und so in unterschiedlichen Facetten wahr- und angenommen werden können. In diesem umfassenden Sinn löst sich die Herzgruppe von den ausgetretenen Pfaden herkömmlicher „Herzsportgruppen“. Sie wendet sich auch den Aspekten der Lebensstiländerung und damit letztlich auch den emotionalen Bedürfnissen der Herzkranken zu.

In die Aus- und Fortbildung der Übungsleiter bezieht die Landesarb ei t sgem eins cha f t deshalb seit Jahren die Themen Ernährung, Stressbewältigung, Entstellen zu müssen. Die behutsame Integration spannungstechniken, Körperbewusstsein (Selbstin eine Gruppe ebenfalls Betroffener unter fach- wahrnehmung) und bewegungsorientiertes Freikundiger Aufsicht unterstützt ein angstfreies zeitverhalten ein. Bisher war die Finanzierung Ausprobieren, das Herantasten an zuträgliche durch die Kostenträger unbefriedigend, weil sie Belastungen. Ängste mit all ihren individuellen nur ein körperliches Übungsprogramm anerkenAusprägungen werden in und von der Herzgruppe nen, obwohl ausdrücklich in der „Rahmenvereher akzeptiert und thematisiert, weil ähnliche einbarung für den Rehabilitationssport und das oder gleiche Erfahrungen gemacht wurden. Funktionstraining“ unter Nr. 1.1 auf die ganzheitliche Ausrichtung und den gesamten LebensUnterstützt von einem empathischen Übungs- hintergrund des betroffenen Menschen Bezug leiter kommt dem betreuenden Arzt in der Herz- genommen wird. Das Bestreben geht dahin, dass gruppe eine besondere Rolle zu. Er garantiert zukünftig zertifizierte Angebote zur Gesundnicht nur die medizinische Notfallversorgung, heitsbildung in der Durchführungsvereinbarung sondern ist darüber hinaus Ansprechpartner der DGPR mit den Ersatzkassen berücksichtigt für Fragen des Teilnehmers, die dieser hier auf und finanziell gefördert werden. Die LAG wird „Augenhöhe“ äußern kann. Außerdem klärt sich dann bemühen, landesweit entsprechende der Arzt die Teilnehmer über Zusammenhänge Angebote zu etablieren. auf, die in der Arztpraxis vielfach untergehen (Stichwort Lebensstil). Mit ihrer günstigen emo- Text: Heidemarie Berke |4


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Herzgesund und lecker speisen Wer herzkrank ist, weiß in der Regel um das Problem: Hauptursachen sind häufig eine ungünstige Ernährung und weitere Lebensstilfaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel oder Stress. Wenn einer oder mehrere dieser Faktoren auf Sie zutreffen, sollte der erste und wichtigste Schritt zur Verbesserung der Gesundheit eine Veränderung Ihrer individuellen Lebensgewohnheiten sein. Eine gesunde Ernährung ist genauso wichtig wie die medikamentöse Therapie. In manchen Fällen kann durch Gewichtsabnahme und vernünftige Ernährung sogar die Einnahme z. B. von Blutdrucksenkern verringert oder abgesetzt werden. Dies kann aber nur der Arzt entscheiden. Die wichtigsten Punkte für die Ernährung sind: • Gewicht reduzieren • weniger / besseres Fett essen • mehr Ballaststoffe essen Klingt einfach, ist es aber für Viele nicht. Wer ändert schon gerne liebgewonnene Gewohnheiten, isst weniger, fettärmer, seltener… Deshalb setzen Sie sich selber mit den nachfolgenden Tipps und mit Ihrem inneren Schweinehund erst einmal auseinander (denn den gilt es immer wieder zu bezwingen) und tasten Sie sich bei ihrer individuellen Strategie Schritt für Schritt vor. Ändern Sie erst die Dinge, die Ihnen besonders leicht fallen. Haben Sie das geschafft, gehen Sie zum nächsten Schritt – so schützen Sie Ihr Herz am besten. Runter mit dem Gewicht (natürlich nur, wenn Sie Übergewicht haben): Dazu schauen Sie als erstes Ihren eigenen Speiseplan durch und überlegen, welche Lebensmittel Ihnen auch mit einem geringeren Kalorien- und/ oder Fettgehalt schmecken können. Beispielsweise Joghurt mit 3,5% Fett statt Sahnejoghurt, gedünsteter statt paniertem und gebratenem Fisch, Käse mit 30 statt 45% Fett i.Tr., Kaffeesahne mit 4 statt 12% Fett. Viele kleine Einsparungen führen hier langfristig zum Ziel. Die richtige Fettqualität: Zur Verbesserung der Symptomatik wird insbesondere eine Verminderung der gesättigten Fettsäuren und des Cholesterins in der Nahrung empfohlen. Gesättigte Fettsäuren finden sich vorwiegend in tierischen Produkten. D.h. nicht, dass Sie auf Fleisch, Wurst und Käse verzichten müssen, aber vornehmlich die fettarmen Produkte und fettarme Zubereitungsmethoden bevorzugen sollten. Überlegen

Sie auch, ob wirklich noch Butter auf dem Brot notwendig ist, oder ob Sie entweder auf Streichfett ganz verzichten oder dieses z.B. durch Senf oder Tomatenmark ersetzen können. Ungesättigte Fettsäuren, die sich positiv auf den Fettstoffwechsel und damit auch auf Herzerkrankungen auswirken können, finden sich in hochwertigen Pflanzenölen. Diese Öle, z.B. Walnuss-, Distel- oder Kürbiskernöl können Sie gut für Salate verwenden. Als Basisöl für die herzund kreislaufgesunde Ernährung empfehlen Experten Rapsöl. Nach aktuellen ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen ist es von seiner Fettsäurezusammensetzung allen anderen Ölen überlegen und hat den Vorteil, dass Sie es nicht nur für Salate, sondern auch für alle heißen Zubereitungsarten wie Braten, Backen, Kochen und Frittieren verwenden können. Reichlich Ballaststoffe: Eine hohe Ballaststoffzufuhr kann zur Verringerung erhöhter Blutdruckwerte, des Gesamtcholesterols und LDL-Cholesterols führen. Mindestens 30 g Ballaststoffe sollten mit der täglichen Ernährung aufgenommen werden. Wer nicht oder nur wenig Vollkornprodukte sowie Obst und Gemüse isst, schafft diese Menge nicht. Dabei liefern gerade diese Lebensmittel zusätzlich eine Reihe weiterer Substanzen (Mineralstoffe, Vitamine, Antioxidanzien, Phytoöstrogene), die ebenfalls das Risiko für Herzkreislauferkrankungen vermindern können. Gerade Vollkornprodukte werden oft verschmäht – dabei bietet unser Lebensmittelmarkt eine Fülle unterschiedlichster Produkte. Tasten Sie sich z.B. bei der Brotauswahl über Mischbrot langsam an Vollkornbrot heran. Hier müssen Sie nicht auf ganze Körner beißen, es gibt auch Brote aus sehr fein vermahlenem Vollkornmehl. Kuchenliebhaber können beim Backen nach und nach den Anteil an Vollkornmehl steigern und sich so an den leicht veränderten Geschmack gewöhnen. Gerade bei Obstkuchen passt Vollkornmehl aufgrund des leicht nussigen Aromas sogar außerordentlich gut. Wer es besonders herzgesund gestalten will, backt mit Vollkornmehl, ersetzt Margarine oder Butter durch Rapsöl, nimmt insgesamt recht wenig Teig, dafür aber (sehr) viel Obst. Fisch für’s Herz: Wegen seines Gehalts an den sogenannten „Omega-3-Fettsäuren“ gehört auch regelmäßig Fisch auf den Speiseplan. 5|


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Bevorzugen Sie hier z. B. Hering, Lachs oder Makrele. Achten Sie auch hier auf die Zubereitung, denn der beste Hering verliert seine herzgesunden Eigenschaften, wenn er in einem SahneMayonnaise-Gemisch schwimmt . Weniger Alkohol - mehr Wasser: Dass Alkohol bei Herz-Kreislauf-Erkrankten (wie auch bei allen anderen Menschen) nicht das Getränk der Wahl ist, ist durchaus bekannt. Hartnäckig halten sich aber Meinungen wie „Rotwein schützt Ihr Herz“. Es gibt zwar nachweisbare positive Wirkungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber eben leider auch viele negative. Z.B. hat Alkohol das größte krebsfördernde Potenzial. Deshalb lässt sich eine Empfehlung von Alkoholkonsum zum Schutz vor Herzinfarkt nicht ohne Vorbehalt vertreten, da die negativen Effekte überwiegen. Wie so oft, hat auch hier Paracelsus recht: Auf die Menge kommt es an! Bei übermäßigem Konsum von Rotwein überwiegen die negativen Effekte durch den Alkohol gegenüber den gesundheitsfördernden Wirkungen des Rotweins. Frauen sollten nicht mehr als 0,15 Liter, Männer nicht mehr als 0,3 Liter Wein an einem Tag trinken. Zudem sollten Sie an mindestens zwei bis drei Tagen in der Woche abstinent bleiben! Trinken Sie vor

allem Wasser, egal, ob direkt aus dem Hahn oder aus der Flasche. Kalorienfrei, durstlöschend und zum Variieren geeignet: Ein Spritzer Zitronensaft bringt einen völlig anderen Geschmack als ein Spritzer Limettensaft. Kalter Tee lässt sich z.B. hervorragend mit Mineralwasser zu einer spritzigen „Wellnessschorle“ aufpeppen. Alle Tipps, die Sie hier gelesen haben, gelten sowohl für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch für gesunde Partnerinnen, Partner, Freunde und Familienmitglieder. Gemeinsam etwas zu verändern ist leichter, macht mehr Spaß und sorgt so für mehr Akzeptanz. Nutzen Sie alle Sinne: Schauen Sie bei Ihrem nächsten Besuch im Lebensmittelmarkt einfach mal auf das wunderschöne Obst- und Gemüseangebot, schnuppern Sie beim Bäcker, kosten Sie an der Käsetheke und genießen Sie einfach die Auswahl an durchaus herzgesunden Lebensmitten, die Ihnen zur Verfügung stehen. Wenn Sie danach entspannt mit dem Fahrrad nach Hause radeln . . . haben Sie eine Menge für sich und Ihr Herz getan. Text: Dr. Petra Schulze-Lohmann, Mail dr.petra.schulze-lohmann@freenet.de, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V., Sektion Schleswig-Holstein

Nur eine Kleinigkeit Was vor 60 Jahren kaum jemand schreiben und aussprechen konnte, wird heute als chronische Erkrankung definiert, die mittlerweile gut 20% der Deutschen betrifft, die Adipositas oder auf gut deutsch FETTSUCHT. Die Risiken sind bekannt: Orthopädische Schäden, Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung, Diabetes mellitus mit sehr einschneidenden Folgen beeinträchtigen nicht nur die persönliche Lebensqualität, sondern belasten zunehmend das Gesundheitssystem. Über 50% der Deutschen sind zu dick. Inzwischen haben uns zwar die Briten überholt, wir haben allerdings kein Problem, den Anschluss zu halten. Ob die genetische Veranlagung das Übergewicht zusätzlich begünstigt, kann wohl eher als akademisches Problem betrachtet werden. Ausschlaggebend für eine Gewichtszunahme ist in jedem Fall die Bilanz von Energiezufuhr (Essen und Trin|6

ken) und Verbrauch (körperliche Bewegung). Und da blenden viele die „Kleinigkeiten“ zwischendurch aus. Beim Einkaufsbummel ein Eis oder eine Pizza „auf die Hand“, im Büro eine Praline (ca. 80 kcal.), beim Fernsehen Limonade oder Bier und Chips oder Salzstangen. Selbst die Bratwurst unterwegs (für 1.- € am Hauptbahnhof Kiel!) wird nicht als reguläre Mahlzeit registriert. Eine ganz einfache Rechnung mag das Problem verdeutlichen: 1 kg Körperfett entsprechen ca. 7.000 kcal. 365 Tage x 100 kcal = 36.500 : 7.000 = 5,2 Wer täglich also nur ca. 100 kcal. mehr zu sich nimmt als er verbraucht, nimmt in einem Jahr über 5 kg zu! 100 kcal. sind z.B. eine Scheibe Gouda, 20g Diätmagarine und ein kleines Glas Wein. Das Gleiche gilt natürlich auch umgekehrt. Wer 100 kcal. täglich weniger zu sich nimmt als er ver-


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braucht, kann im Jahr gut 5 kg abnehmen! Die Bratwurst zwischendurch würde mit ca. 700-900 kcal. zu Buche schlagen, was mehr als 1/3 des Tagesverbrauchs entspricht. Um diese zusätzlichen Kalorien zu verbrauchen, müsste eine Person mit einem Gewicht von 70 kg entweder vier Stunden spazieren gehen oder in einer Stunde beim Joggen 12 km zurücklegen. „Das Problem beim Naschen ist, dass man schnell den Überblick darüber verliert, was man da eigentlich alles isst“, sagt der Ernährungspsychologe Prof. Christoph Klotter von der Hochschule Fulda.

den normalen Alltag mühelos zusätzliche Bewegungsaktivitäten eingebaut werden. Treppe statt Fahrstuhl, Fahrrad statt Auto, Spaziergang statt Fernsehen. Unbedingt zu empfehlen ist außerdem die Teilnahme an einer Sportgruppe, das macht nicht nur mehr Spass, sondern „unterstützt“ auch die Regelmäßigkeit und fördert die sozialen Kontakte. Eng vergesellschaftet mit dem Problem der „Kleinigkeiten zwischendurch“ ist das Problem des „emotionalen Essens“. Es gibt viele Gründe, warum

„emotionale Essen“ ein Achtsamkeitstraining entwickelt, da die üblichen Programme der Ernährungsberatung und Gewichtsreduktion diese

Nach dem Motto „Jeder Gang macht schlank“ können auch in den normalen Alltag mühelos zusätzliche Bewegungsaktivitäten eingebaut werden. Sein Rat: Verbannen Sie alle Süßigkeiten und Knabbereien aus dem Haus! Damit kommen viele Menschen besser klar als mit dem Versuch, sich pausenlos bei der Menge zu zügeln. [aus wissen-gesundheit.de, März 2011]

man isst: Weil man Hunger hat (was in unseren Breiten nur noch selten vorkommt), aus Gewohnheit, weil es so gut schmeckt/duftet, wegen der Geselligkeit, weil man eingeladen ist usw. Aber auch weil man gestresst ist, sich langweilt, niedergeschlaWer auf die „Kleinigkeiten“ gen oder einsam ist. Ungefähr zwischendurch nicht verzich- 1/3 der Menschen isst mehr ten möchte, sollte konsequent oder weniger unkontrolliert Buch führen. Alles was getrun- aus diesen Gründen, was ein ken und gegessen wird, sollte erhebliches Risiko für Überge- bis zur letzten Salzstange – wicht und ernährungsbedingte aufgeschrieben werden. Außer- Krankheiten oder Essstörundem sollte das Bewegungs- gen bedeutet. Psychologen der verhalten geändert werden. Universität Würzburg [www. Nach dem Motto „Jeder Gang emotionales-essverhalten.de] macht schlank“ können auch in haben erstmals gegen dieses

besonderen psychologischen Aspekte nicht entsprechend berücksichtigen. Leider wird das „emotionale Essen“ bereits im Kleinstkindalter regelrecht antrainiert. Jedwede Äußerung des Kindes, ob Unbehagen, Mißmut, Langeweile oder einfach nur der Wunsch nach Kommunikation, wird durch Gabe von Nahrungsmittel im Keim erstickt. D.h. die Befriedigung seelischer Spannungszustände durch Nahrungsaufnahme ist ein eingeschliffenes Verhaltensmuster, mit dem Problem, dass eine Änderung des Essverhaltens nur langfristig zu erreichen ist. 7|


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Fazit: Beobachten Sie Ihr Essverhalten, notieren Sie die Situationen oder negativen Gefühle, die mit einem gesteigerten Essverhalten verbunden sind. Vielleicht lassen sich wiederkehrende belastende Situationen verändern. Ersetzen Sie das Naschen oder ungeregelte Essen durch Bewegung! Angebote zur Bewegung gibt es für jedes Temperament und jede Leistungsfähigkeit. Sportvereine und Fitnessstudios bieten vielfältige und alters-

spezifische Programme an. Mit einem neuen Trainingskonzept wollen die YourBody-Studios den Faktor Zeit als Hemmnis für ein regelmäßiges Training kompensieren. Eine Kombination von Bewegungstraining und Ernährungsberatung ist nicht neu, soll hier aber mit einem ein- bis zweimaligen 20minütigen Training pro Woche und einem 6-wöchigen Ernährungskurs zu beeindruckenden Ergebnissen führen. Das Bewegungstraining wird als EMS-Training (Elektromyostimulation) ange-

boten und soll so zeitgleich ca. 93 % der Muskulatur aktivieren, im Gegensatz zum herkömmlichen Training mit ca. 33 %. YourBody-Studio gibt es derzeit in Kiel (www.kiel.yourbody.de). Ebenfalls ganzheitlich, d.h. auf die individuellen Bedürfnisse angepasst, arbeiten die sog. Personel Trainer. Speziell für Senioren (www.oldifit.de) entsteht jetzt ebenfalls ein neues Angebot im Bereich Kiel. Heidemarie Berke

Rauchen schadet Frauen besonders Dass Rauchen das Herz und die Gefäße schädigt, ist bekannt. Weniger bekannt ist immer noch, dass offenbar das weibliche Geschlecht von dieser Wirkung des Tabakkonsums besonders bedroht ist.

relative Risiko, eine koronare Herzerkrankung zu entwickeln, um 25 Prozent höher war als bei Männern. Rauchstopp-Kampagnen sind deshalb besonders für ( junge) Frauen wichtig. Zur Frage nach den Ursachen für diesen geschlechtsspezifischen Unterschied im koronaren Risiko hat die Wissenschaft bisher keine eindeutige Antwort. Es ist noch immer unklar, ob dabei biologische Besonderheiten oder Unterschiede im Rauchverhalten von Bedeutung sind.

Rauchen begünstigt die Entwicklung von Koronarerkrankungen bei Frauen stärker als bei Männern. Zu diesem Ergebnis gelangt jedenfalls ein amerikanisch-australisches Forscherteam in einer umfangreichen Analyse zur Frage geschlechtsspezifischer Schädigungen durch das Rauchen (veröffentlicht in The Lancet 2011; online 11. Ungeachtet dessen empfehlen Huxley und Woodward dringend, insbesondere die weibliAugust). chen Rauchenden bei Anti-Raucher-Kampagnen Die Wissenschaftler Rachel Huxley und Mark ins Auge zu fassen. Denn immer noch wächst Woodward verglichen zunächst 86 prospektive in vielen Ländern gerade der Anteil der jungen Studien mit Daten zu insgesamt knapp 4 Milli- Frauen, die zur Zigarette greifen. onen Personen und 67.000 KHK-Ereignissen wie Myokardinfarkt. In die eigentliche Auswertung Quellen: gingen dann die Daten von 2,4 Millionen Stu- • Ärzte Zeitung online vom 11.08.2011 dienteilnehmern mit mehr als 44.000 Koronar(www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/ herzkreislauf/herzinfarkt/default.aspx?sid=665602) ereignissen ein. Bei ihnen war die Verbindung von Rauchen und dem Auftreten der KHK nach • The Lancet online vom 11.08.2011 www.thelancet.com/journals/lancet/article/ statistischer Berichtigung für andere koronare PIIS0140-6736%2811%2960781-2/fulltext Risikofaktoren untersucht worden. Auf Basis der Daten kamen die Wissenschaft- Text: Dr. Michael Lohmann, Koordinator für das Gesundler zu dem Ergebnis, dass bei Raucherinnen das heitsziel „Verringerung der KHK“, Mail: lohmann@aeksh.org |8


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Frauen unterschätzen die Risiken stärker als Männer Herzinfarkte gelten noch immer als eine Erkrankung von Männern. Frauen unterschätzen ihr Risiko und ergreifen seltener präventive Maßnahmen, beklagt die American Heart Association (AHA) in ihrer aktualisierten Leitlinie 2011. Im Jahr 1999 hatte die AHA ihre erste Leitlinie zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen herausgegeben. Seitdem scheint sich wenig an der Problematik geändert zu haben: Nach wie vor werden Herz-Kreislauf-Erkrankungen von Frauen weniger ernst genommen als von Männern. Dazu drei Beispiele: Frauen alarmieren bei einem Gefühl der Brustenge eher nicht den Notfallarzt, sondern warten lieber ab, ob die Beschwerden nicht doch von selber verschwinden. Außerdem wird Vorhofflimmern, das bei Frauen häufiger als bei Männern vorkommt, nicht als Schlaganfallrisiko wahrgenommen und eine präventive Behandlung deshalb oft unterlassen. Auch ein bestehender Bluthochdruck ist für viele Frauen offenbar „kein Thema“. Die wissenschaftlichen Daten sprechen allerdings eine andere Sprache: für Frauen nach dem 65. Lebensjahr liegt die Anzahl der Neuerkrankungen in Sachen HerzKreislauf höher als bei Männern. Die neuen Leitlinien verweisen zudem auf Erkrankungen, die bisher ebenfalls unterschätzt wurden und bei Frauen teilweise häufiger auftreten als bei Männern. Dazu gehören Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises wie die rheumatoide Arthritis oder der Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung). Sie erhöhen geschlechtsspezifisch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Unterschätzt wird nach Ansicht der amerikanischen Kardiologen auch, dass Schwangerschaftskomplikationen wie ein Schwangerschafts-Bluthochdruck (Präeklampsie) oder ein Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) echte Herzkreislaufrisiken darstellen, die über die Dauer der Schwangerschaft hinausreichen können.

Die aktualisierten Leitlinien betonen die Bedeutung von Lebensstilinterventionen zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (Rauchstopp; Erhöhung der körperlichen Aktivität; gesunde Ernährung; Normalgewicht; Herzleistungstraining bei neu aufgetretenen Problemen wie akutem Koronarsyndrom, akute oder chronische Angina, Hirnschlag, Erkrankung der peripheren Arterien u.a.). Außerdem benennen die Leitlinien auch einige Therapien, die sich mittlerweile wegen mangelnder wissenschaftlicher Begründung als nicht sinnvoll zur Prävention erwiesen haben. Dazu zählen u.a. die Hormonersatztherapie sowie die Einnahme von antioxidativen Vitaminen (E, C, Beta-Carotin) und Folsäure. Quellen: • Deutsches Ärzteblatt, 15. Februar 2011 (www.aerzteblatt.de/nachrichten/44713/) • Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung, 28. April 2011 (www.bvpraevention.de/cms/index. asp?inst=bvpg&snr=8349) • Effectiveness-Based Guidelines for the Prevention of Cardiovascular Disease in Women - 2011 Update: A Guideline From the American Heart Association. Journal of the American College of Cardiology Vol. 57, No. 12, 2011, 1404-1423 Text: Dr. Michael Lohmann, Koordinator für das Gesundheitsziel „Verringerung der KHK“, Mail: lohmann@aeksh.org

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Herz unter Druck Dies ist das Motto der diesjährigen Herzwochen, die vom 1. bis 30. November bundesweit stattfinden. Mit einer Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen will die Deutsche Herzstiftung auf ein verbreitetes Problem aufmerksam machen, den Bluthochdruck. Nach Schätzungen haben fast ein Drittel der Deutschen einen zu hohen Blutdruck. „Leider kennen immer noch Millionen von Männern und Frauen ihren Blutdruck überhaupt nicht, weil sie ihn nicht messen lassen. Diese Menschen laufen Gefahr an einer schleichenden, schwerwiegenden Schädigung ihrer Gefäße und Organe zu erkranken“, so Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Jeder über 35jährige sollte seinen Blutdruck kennen, auch wenn keine besonderen Risi-

renversagen können die dramatischen Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks sein. In Übereinstimmung mit den medizinischen Fachgesellschaften empfiehlt die Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V. deshalb: • regelmäßige Blutdruckkontrollen • Vermeidung von Risikofaktoren (Lebensstiländerung) Bluthochdruck kann Kopf- • mehr Bewegung schmerzen verursachen. In der • Rauchstopp Regel tut er aber nicht weh. • Gewichtsabnahme Das macht ihn nicht weniger • herzgesunde Ernährung gefährlich – im Gegenteil, die • allenfalls mäßiger Alkoholverzehr Beschwerdefreiheit verleitet dazu, auf eine konsequente • Durchführung von Entspannungsübungen und Erlernen Umstellung des Lebensstils von Stressbewältigungstechund eine möglicherweise niken erforderliche medikamentöse Behandlung zu verzichten. • bei medikamentöser Behandlung: konsequente TablettenSchlaganfall, Herzinfarkt, Herzeinnahme schwäche, Herzrhythmusstörungen oder Durchblutungsstörungen in den Beinen bis hin Grundsätzlich kann davon zum Gefässverschluss und Nie- ausgegangen werden, dass ein angemessener Lebensstil zur Vermeidung bzw. zur Einstellung eines Bluthochdrucks genauso wichtig ist wie die Einnahme Blutdruck senkender Medikamente. Rauchstopp und regelmäßige körperliche Betätigung sind dabei unerläßlich. So sinkt bereits 24 Stunden nach der letzten Zigarette das Herzinfarktrisiko. kofaktoren bekannt sind. Raucher, Diabetiker, Menschen mit Übergewicht, mit dauerhaften Stressbelastungen oder mit chronischen Erkrankungen sind besonders gefährdet. Grundsätzlich gilt es, Werte bis 140/90 mmHg einzuhalten bzw. zu erreichen, nur bei über 80jährigen kann ein systolischer Wert bis 150 mmHg akzeptiert werden.

Anlässlich der Herzwochen werden zahlreiche Informationsveranstaltungen kostenfrei für Interessierte angeboten.

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Hier einige Termine: Flensburg • DIAKO, Marienhölzungsweg 2 Di. 1. November, 19.00 Uhr Vortrag des Flensburger Kardiologen Horst Theede • SV Adelby, Vereinsheim Ringstraße 7, Mi. 2. November, 19.00 Uhr Vortrag des Flensburger Kardiologen Horst Theede • IKK, Handwerkskammer Flensburg Mi. 23.November, 18.00 Uhr Vortrag des Flensburger Kardiologen Horst Theede Lütjenburg SC Lütjenburg, Schulungsraum der VR Bank Markt 8, Mo. 7. November Vortrag Frau Dr. med. H. Hansen Bad Malente Di. 15. November Mühlenbergklinik -Holsteinische Schweiz„Der Bluthochdruckpatient im Krankenhaus“ Referent ist der Chefarzt der Abteilung Innere Medizin und Intensivmedizin der Klinik Eutin PD Dr. med. Franz Hartmann und „Bluthochdruckpatient im Alltag“ Referent ist der Leitende Arzt der Abteilung Innere Medizin der Mühlenbergklinik Dr. med. Friedrich Schröder Lübeck IKK, Do. 24. November Vortrag des Kardiologen Dr. med. Uwe Becker

Ärztefortbildung Einladung zum Notfall- und Reanimationstraining Fortbildung für Ärzte am 5. November 2011: Referent: Oberarzt Dr. med. Uwe Krüger Leitender Notarzt UKSH Campus Lübeck Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin (Direktor: Prof. Dr. med. P. Schmucker) Ratzeburger Allee 160 23538 Lübeck Ort: Maritim-Hotel Bellevue, Bismarckallee 2 in 24105 Kiel Beginn 10.00 Uhr s.t. • Notfallausrüstung in der Praxis • Der akute Herz-Kreislauf-Stillstand • Koordination der Sofortmaßnahmen nach aktuellen Guidelines ERC und ILCOR • Reanimation am Phantom Bedienung und Einsatz des Defibrillators mit praktischen Übungen (eigene Geräte können mitgebracht werden) • AED Demonstration mit praktischen Übungen Ende ca. 14.00 Uhr

Rumohr LandFrauenVerein Flintbek 29. November, 18 Uhr Vortrag und Reanimationsübungen des Flensburger Kardiologen Horst Theede

Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Schleswig-Holstein als ärztliche Fortbildung für die Erlangung des Fortbildungszertifikates mit 5 Punkten anerkannt

Heide IKK Heide, Mi. 30. November, 18.00 Uhr Vortrag des Flensburger Kardiologen Horst Theede

Gebühren: kostenfrei für Ärzte, die für Herzgruppen der LAG tätig sind und Einzelmitglieder; 20 € für andere Gäste

Informationen zu weiteren Veranstaltungen während der Herzwochen entnehmen Sie bitte der Tagespresse. Text: Heidemarie Berke

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Anerkennung muss sein! Wie in jedem Jahr, sollen auch auf der nächsten Mitgliederversammlung am 21. März 2012 wieder langjährig tätige Betreuer, Ärzte und Übungsleiter, der Herzgruppen geehrt werden. Das Vorschlagsrecht für die Ehrung sollte in der Regel von den Trägern der Herzgruppen ausgeübt werden, die auch den Nachweis über die Tätigkeitsdauer erbringen.

Selbstverständlich dürfen auch zufriedene und dankbare Teilnehmer aus den Herzgruppen ihrem Herzgruppen Träger einen Hinweis geben oder sich direkt an die Geschäftsstelle der LAG wenden. Die Ehrungen erfolgen jeweils auf der Mitgliederversammlung oder auch bei Jubilarfeiern der Gruppen. Vorschläge werden deshalb laufend von der Geschäftsstelle per Post oder Mail info@herzintakt.net entgegengenommen.

Rehasportabrechnungen über die DGPR, LV Hamburg Bereitet Ihnen die Abrechnungsarbeit mit den Kostenträgern zu viel Arbeit? Seit Jahren gilt, dass die gesetzlich Versicherten nicht mehr selbst mit ihren bescheinigten Übungsstunden zur Krankenkasse gehen und selbst eine Erstattung beantragen. Stattdessen gilt laut Rahmenvereinbarung, dass jeder Träger selbst abzurechnen mit dem Kostenträger abzurechnen hat. Warum also die Abrechnung aus den Händen geben? Für viele - insbesondere kleinere Turn- und Sportvereine entsteht durch die Abrechnungen mit den Kostenträgern ein unverhältnismäßig hoher Arbeitsaufwand, der nicht immer ehrenamtlich geleistet werden kann. Hinzu kommt, dass schon in naher Zukunft (parallel) eine elektronische Abrechnung seitens der Kostenträger gefordert wird. Vor diesem Hintergrund bietet die DGPR, die Dachorganisation der Herzgruppen Deutschlands und Vertragspartner der Kostenträger über ihren Landesverband Hamburg eine bundesweite Abrechnung aus professioneller Hand an. Die LAG wird als Landesverband SchleswigHolstein keinen eigenen Abrechnungsservice aufbauen. Der Landesverband Hamburg (HerzInForm) sieht seine klare Stärke in einem sehr individuellen Abrechnungssystem, welches vor allem das Ziel verfolgt, den Verwaltungsaufwand hinsichtlich der Abrechnungen für die Turn- und Sportvereine zu minimieren: • HerzInForm verfolgt jeden Einzelfall bis zur endgültigen Klärung (ca. 20 % der eingereichten Abrechnungen werden von den Kranken| 12

kassen bzw. deren Inkassofirmen als nicht gerechtfertigt oder fehlerhaft zurückgesendet und damit nicht übernommen). • HerzInForm bietet individuelle Abrechnungen der Verordnungen für jeden Teilnehmer der Herzgruppen und überweist nach erfolgreicher Abrechnung das Geld – abzüglich einer Bearbeitungsgebühr – auf ein angegebenes Vereinskonto. • HerzInForm ist wie die Turn- und Sportvereine gemeinnützig und orientiert sich somit nicht an Gewinnen. Etwaige Kosteneinsparungen werden sich direkt auf die Bearbeitungsgebühr auswirken. • HerzInForm bietet Musterbriefe für die Übertragung der Abrechnung einer Herzgruppe an die Hamburger Landesarbeitsgemeinschaft. • HerzInForm rechnet auf Wunsch des Vereins auch den gesamten Rehabilitationssport ab. Was kostet die Abrechnung über die DGPR / Landesverband Hamburg? Individuelle Abrechnung und Beharrlichkeit in Einzelfällen haben ihren Preis: HerzInForm berechnet pro abzurechnende Verordnung / Teilnehmer 1,20 € pro angefangenen teilgenommenen Monat, höchstens jedoch 12 € pro Jahr und Teilnehmer. Falls Ihr Verein Interesse an einer Zusammenarbeit hat, kontaktieren Sie HerzInForm. Sie erhalten dann von dort die benötigten Informationen und ggf. notwendige Unterlagen. HerzInForm Geschäftsführer Hans-Hauke Engelhardt Humboldstraße 56 22083 Hamburg


Tagesseminare 2012 Mit sechs Tagesseminaren à 8 Lehreinheiten haben Sie das Vergnügen der Auswahl. So macht Lizenverlängerung richtig Spaß! Dabei haben wir die Termine extra so gelegt, dass Sie problemlos alle Veranstaltungen wahrnehmen könnten. Die Seminargebühren für die Tagesseminare betragen • 25 € für ÜL, die für Herzgruppen der LAG Mitglieder tätig sind • 65 € für Einzelmitglieder und ÜL, die für HerzInForm tätig sind • 85 € für sonstige Teilnehmer

21. April 2012 05. Mai 2012 02. Juni 2012 11. August 2012 29. September 2012

17. November 2012

Sportspiele in der Herzgruppe am Beispiel Badminton und Prellball Tanz als schwungvolles Miteinander / Im Team geht vieles besser Frauenherzen schlagen anders Diabetes und KHK / Spiele im Freien Bewegte Herzen - Schritt für Schritt motopädagogisch orientierte Bewegungsangebote Notfall- und Reanimationstraining inkl. AED-Anwenderschulung / Körperwahrnehmung

in Lübeck in Schleswig in Elmshorn in St. Peter-Ording in Neumünster

in Bad Malente

Die Seminargebühr versteht sich inkl. Mittagessen und ist um 5 € erhöht.

Übungsleiterausbildung „Sport in Herzgruppen“ in Bad Malente

• Medizinische Grundlagen • Psychosoziale Aspekte und Gesprächsführung • Pädagogische Aspekte der Herzgruppen-Betreuung • spezielle Methodik/Didaktik • Stundeninhalte, Sportpraxis

Ausbildung entsprechend Lizenzstufe ÜL-B-Lizenz DOSB Schwerpunkt Rehabilitaion in Herzgruppen

jeweils Fr. 18 Uhr bis So. 12 Uhr 17.08.-19.08.2012 24.08.-26.08.2012 31.08.-02.09.2012 14.09.-16.09.2012 05.10.-07.10.2012 19.10.-21.10.2012

Übungsleiter mit gültiger Lizenz, die Herzgruppen im Verein aufbauen und betreuen wollen, werden spezielle Qualifikationen vermittelt. Bewegungstherapie als ein Bereich der umfassenden Nachsorge für chronische Herz-Kreislauf-Erkrankungen soll ein individuelles Optimum an Lebensqualität für den betroffenen Patienten ermöglichen. Die Herzgruppe am Wohnort bietet hierfür die besten Voraussetzungen: Gesundheitssport, Spiel, Entspannung, Information, Beratung und Gespräche unter fachkundiger Anleitung und ständiger ärztlicher Betreuung verhelfen zur langfristigen Aufrechterhaltung des angestrebten Behandlungszieles. Mit der Ausbildung werden den Übungsleitern die Grundlagen einer verantwortungsbewussten Leitung und Betreuung von Herzgruppen vermittelt. Voraussetzung ist eine gültige Lizenz der 1. Lizenzstufe oder eine entsprechende Qualifikation.

Ausbildungsgebühr • 800 € für LAG-Herzgruppen und LSV-Vereine • 870 € für andere Gäste incl. Unterkunft DZ Du/WC und Vollverpflegung

Landesweite Arbeitstagung 2012 27. Oktober 2012

Es erwarten Sie wieder spannende und aktuelle Themen

in Kiel

Seminargebühr inkl. Mittagessen • 35 € für ÜL, die für Herzgruppen der LAG Mitglieder tätig sind • 75 € für Einzelmitglieder und ÜL, die für HerzInForm tätig sind • 95 € für sonstige Teilnehmer

Termin der Mitgliederversammlung 2012 vormerken! Mi., 21. März 2012, 19:30 Uhr, Haus des Sports, Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel


Helfen Sie der Herzgesundheit vor Ort Die LAG ist gemeinnützig. Ihre Beitragszahlung ist steuerlich als Spende absetzbar.

Beitrittserklärung Hiermit beantrage ich die Mitgliedschaft in der Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V. (LAG) Name Anschrift Geburtsdatum Mail Telefon Beruf

Der festgelegte Jahresbeitrag wird zum 1. Februar eines jeden Kalenderjahres von dem u.a. Konto eingezogen. Der derzeitige Mitgliedsbeitrag beträgt für Einzelmitglieder 20 € pro Jahr. Die Satzung der LAG erkenne ich an. Der Austritt kann nur schriftlich zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen.

Ort, Datum

Unterschrift für den Beitritt

Ermächtigung zum Einzug von Forderungen durch Lastschriften Hiermit ermächtige ich die LAG widerruflich, die von mir zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit durch Lastschrift einzuziehen. Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführenden Instituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Teileinlösungen werden im Lastschriftverfahren nicht vorgenommen. Hinweis gem. § 26 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG): Die gemachten Angaben werden elektronisch gespeichert. Bankverbindung Kontoinhaber Konto-Nr. BLZ, Bankname

Ort, Datum | 14

Unterschrift für die Einzugsermächtigung


Unser Engagement für die Menschen im Land Schleswig-Holstein! Wir bieten  Herzgruppen  Gefäßgruppen  Selbsthilfegruppen  Mitmach-Programme für empfehlenswerte Lebensstiländerungen  Betriebliche Gesundheitsförderung  Organisation von Gesundheitstagen  Aus- und Fortbildung  wissenschaftliche Untersuchungen

Wir  informieren und klären auf  beraten  machen fit für ein gesundes Leben  helfen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen  stellen AEDs (Laien-Defis) auf  fördern die Verbreitung von AEDs  sagen Ihnen, wo AEDs sind: www.aed-kataster.net

| Impressum

Herausgeber fitness macht spass gmbh Marienthaler Straße 17 24340 Eckernförde sowie Landesarbeitsgemeinschaft Herz und Kreislauf in Schleswig-Holstein e.V. (v.i.S.d.P.) Auguste-Viktoria-Straße 16 | 24103 Kiel & 0431 / 530 31 36 7 0431 / 530 31 38 Mail info@herzintakt.net Homepage www.herzintakt.net

Auflage 4.000 Stück

Bildverzeichnis Alle Bild- und sonstigen Rechte bleiben bei den jeweiligen Eigentümern. Wir danken für die freundliche Unterstützung.

Verteilung / Vertrieb Das HerzMagazin erhalten Sie als LAG-Mitglied oder in den Herzgruppen der LAG kostenlos.

1 (U1) Bunte Ahornblätter sammeln

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Robert Kneschke

2 (U2) Spuren im Sand

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Reiner Pflamminger

4

Senioren beim Hanteltraining

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Robert Kneschke

7

Senior couple on cycle ride

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Monkey Business

9

Stethoskop mit Apfel

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babimu

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Heart and heartbeat symbol on reflective surface

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Lizard

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Blutdruck messen

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Ärzte

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auch S. 3


Sparkassen-Finanzgruppe

Sparkassen- und Giroverband Schleswig-Holstein Wann ist ein Geldinstitut gut für Schleswig-Holstein?

1/1 Wenn Vertrauen, Kompetenz und regionales Engagement die Grundlagen seines täglichen Handelns sind. Die Sparkassen in Schleswig-Holstein haben eine starke Tradition. Sie stehen in der Beziehung zu ihren Kunden für Werte, welche die Sparkassen auch in Krisenzeiten zu einem verlässlichen Partner machen. Fachkenntnis und transparente Geschäftspolitik schaffen ebenso Vertrauen wie das Engagement in unzähligen gesellschaftlichen Belangen. Auf uns können die Menschen in unserem Land jederzeit zählen. www.gut-fuer-schleswig-holstein.de

Sparkassen. Gut für Schleswig-Holstein.

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