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MAX MEILI BY JERZOVSKAJA

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Enrico Bachmann BY JERZOVSKAJA

FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

PETER RISI BY JERZOVSKAJA

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NIELSEN EIGIL BY JERZOVSKAJA

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FC WINTERTHU

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PATRICK BENGONDO BY JERZOVSKAJA

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HANS KÜNG BY JERZOVSKAJA

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

WillY Sommer BY JERZOVSKAJA

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GAMPER JOAN BY JERZOVSKAJA

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ZUFFI DARIO BY JERZOVSKAJA

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HEROES

UWE RAPOLDER BY JERZOVSKAJA

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Charly Elsener BY JERZOVSKAJA

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Urs Güntensperger BY JERZOVSKAJA

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FOOTBALL HEROES

Aldo Pastega BY JERZOVSKAJA

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

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BY JERZOVSKAJA

48 prägende Spieler- und Trainerpersönlichkeiten der Winterthurer Fussballgeschichte im Porträt. Ausgewählt und gezeichnet von Jerzovskaja. 14

FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Renfer Pascal BY JERZOVSKAJA

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Erich Hürzeler

Die Klebebilder sind ab dem 21. 9. 2013 in der Libero Bar (während der Öffnungszeiten) und im Salon Erika (während der Heimspiele des FC Winterthur) im Stadion Schützenwiese und ab dem 5.10.2013 im Comicladen Zappa Doing Winterthur erhältlich. Eine Tüte mit sechs vierfarbigen Stickern im Format 74 x 105 mm kostet zwei Franken. Das dazugehörige Sammelalbum ist ab dem 19.10.2013 in der Libero Bar, im Salon Erika und im Zappa Doing erhältlich, hat ein Format von 170 x 240 mm und kostet fünf Franken. Sets mit einem Album und zehn 10 Tüten (inkl. Versand Schweiz) sind auch im Internet erhältlich für 35 Franken: www.fussballhelden.com/winterthur


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Herausgeber

Jerzovskaja Text, Illustration und Titelbild

Jerzovskaja

Stürmer Kurt Scheller (FC Winterthur) versucht vor Torhüter Baumgartner (FC Aarau) an den Ball zu gelangen. Das Foto und der untenstehende Bericht stammen aus der Zeitschrift Tip vom 4. März 1952. Nationalliga B: Aarau–Winterthur 1 : 1 (1 : 0)

Schrift «Fussballhelden»

Ashi & Jerzovskaja Konzeption, Gestaltung und Produktion

Jerzovskaja

Fussballhelden Winterthur Winterthur FOOTBALL HEROES Stickeralbum – Sticker album Mit 48 dazugehörigen vierfarbigen Klebebildern Jerzovskaja dankt… Milad Ahmadvand • Anna Cholinska • Mika Cholinska-Jerzö • FC Winterthur • Häuser Druck • Martin Gmür • Robert Huber • Erich Hürzeler • Ken Jerzö • Kim Jerzö • Damian Keller • KünsterDruck • Landbote • Libero Bar • Böbi Ramsauer • Salon Erika • Schützi-TV • Sepp Roth • Sportantiquariat • Stadtbibliothek Winterthur • Studienbibliothek Winterthur • Andreas Mösli • Jan Zablonier • Dario Zuffi • Zappa Doing • Stiftung Züriwerk Ein spezieller Dank geht an den FC Winterthur-Geschäftsführer Andreas Mösli für seine Anregungen und die Unterstützung der Fussballhelden-Sammelbilder-Aktion auf der Schützenwiese während der Heimspiele des FC Winterthur im September und Oktober 2013. www.fussballhelden.com/winterthur • footballheroes.com/winterthur © 2013 Herzglut – Jerzovskaja Grafik + Verlag Zürich – Kai Jerzö Copyright protected content. Alle Rechte vorbehalten. All rights reserved. No part of this publication may be reproduced or transmitted in any form or by any means, including photocopying and recording, without the written permission of the copyright holder. Such written permission must also be obtained before any part of this publication is stored in a retrieval system of any nature.

Herzglut – Verlag für Grafik und Illustration – Zürich Glowing Heart Books Zürich Habsburgstrasse 24, 8037 Zürich, Schweiz www.herzglut.com Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

ISBN 13: 978-3-03834-002-7 1st edition – October 5, 2013 1. Auflage vom 5. Oktober 2013

Das Brügglifeld präsentierte sich den 1800 Zuschauern in einem sehr schlechten Zustand, indem es von Seen durchsetzt war, so dass man sich wirklich nach dem Wert eines Spiels bei diesen Verhältnissen fragen konnte. Die beiden Mannschaften schickten sich darein und versuchten, das Bestmögliche aus diesem Schlammspiel herauszuholen. Der Gesamteindruck war der, dass der Platzclub eigentlich beide Punkte hätte behalten müssen, wenn er nicht, als er beim Start noch frisch und mit Leib und Seele bei der Sache war, die schlechtere und grösstenteils unter Wasser stehende Platzhälfte hätte durchqueren müssen. Und auch nachher hatten die Aarauer mehr vom Spiel, doch machten sich die physischen Überforderungen immer mehr bemerkbar. Man hätte die beiden Teams, namentlich auch die zügigen Ostschweizer, gerne auf besserem Boden spielen sehen. Die Tore fielen in der 20. Minute für Aarau durch Kopfball Stirnemanns auf Flanke von Flury und in der 60. Minute für Winterthur nach Durchbruch Schellers, der drei Aarauer passierte. Scheller wurde Mitte zweiter Halbzeit durch eigenes Verschulden verletzt und trat aus.


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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Joan GAMPER Gamper JOAN BY JERZOVSKAJA

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Georges Lang

Henry MÜLLER Müller HENRY BY JERZOVSKAJA

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Enrico Bachmann BY JERZOVSKAJA


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Gustav Gottenkieny

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Max Weiler BY JERZOVSKAJA

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Hugo Fontana BY JERZOVSKAJA

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Walter Weiler


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Josef Lachermeier

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René HÜSSY Hüssy RENé BY JERZOVSKAJA

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Willy Sommer

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Charles Pasche

Charly Elsener

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Erich Hürzeler BY JERZOVSKAJA


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Manfred ODERMATT Odermatt MANFRED BY JERZOVSKAJA

Hilmar Zigerlig

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Rolf Bollmann

Pius Fischbach


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Roger Wehrli BY JERZOVSKAJA

Robert Huber

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Bruno Brizzi

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Milutinovic BoraBYMilutinović JERZOVSKAJA


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Max Maili

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Timo KONIETZKA Konietzka TIMO BY JERZOVSKAJA

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Klaus St端rmer Klaus BY JERZOVSKAJA

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Eigil NIELSEN Nielsen EIGIL BY JERZOVSKAJA


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Uwe RAPOLDER Rapolder UWE BY JERZOVSKAJA

Moshe Ohayon

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Kurt Scheller

Aldo Pastega


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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Vukosavljevic 9 Branislav BY JERZOVSKAJA

Adolf Tochtermann

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Robert Ballaman

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Herbert Dimmeler BY JERZOVSKAJA


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Ernst Rutschmann

Kurt Grünig

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Peter Risi

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Fritz KÜNZLI Künzli FRITZ BY JERZOVSKAJA


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Sepp Roth

Dario Zuffi

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Urs G端ntensperger Urs BY JERZOVSKAJA

Patrik Ramsauer


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Pascal Renfer

BY JERZOVSKAJA

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Patrick Bengondo

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FC WINTERTHUR FOOTBALL HEROES

Innocent Emeghara BY JERZOVSKAJA


Kurzbiografien

Hans-Max «Joan» Gamper * 22/11/1877 (Winterthur), † 30. Juli 1930 (Barcelona) Hans «Joan» Gamper ist ein kompletter Athlet. Als Fussballer ist er ein Stürmer mit Durchschlagskraft und ein guter Dribbler. 1896 schreibt die Zeitschrift Spiel und Sport: «Gamper zeichnet sich durch sein ruhiges Spiel, seine Beweglichkeit und seine Kaltblütigkeit aus.» Hans Gamper wird als Aargauer in Winterthur geboren. Er ist das Drittgeborene von fünf Kindern und der erste Sohn. Sein Vater ist Bankier. Seine Mutter Emma Gamper-Hässig stirbt 1886 an Tuberkulose. Die Kinder ziehen mit dem Vater nach Zürich, wo die Familie am 8. Dezember 1888 das Zürcher Bürgerrecht erhält. Hans besucht die Kantonsschule und macht eine Lehre im Seidengeschäft Grieder. Im Sommer 1892 lässt er an einem Radrennen etliche Klubfahrer hinter sich. 1893 wird in Zürich der Footballclub Excelsior gegründet. 1894 wird er Mitglied des Klubs. Er übernimmt das Amt des Materialwarts und wird erster Captain der Mannschaft. Am 7. April 1895 ist der FC Excelsior einer der elf Gründer des Schweizerischen Fussball-Verbandes. Seine Tätigkeit als Kaufmann bringt Gamper nach Basel. Im August 1895 siegt er als Läufer eines Eröffnungsrennens auf der Landhof-Radrennbahn. Im März 1896 wird er Mitglied des FC Basel, für den er zwei internationale Spiele bestreitet: Am 29. März 1896 gegen den FC Mülhausen und am 15. November 1896 gegen den Straßburger FV. Im Sommer 1896 spaltet sich ein Teil der jungen Spieler des FC Excelsior ab und gründet den Footballclub Turicum. Im Spätsommer 1896 tritt dann fast die gesamte Jungmannschaft aus dem FC Excelsior aus und gründet mit den Mitgliedern des FC Turicum den FC Zürich. Zu den Gründern gehören neben anderen der 17-jährige Hans Enderlin, der 18-jährige Hans Gamper und sein vier Jahre jüngerer Bruder Fredy Gamper. Fussball ist der Sport der Buben. Hans Gamper wird 1896/97 erster Captain der Mannschaft. Am 30. August 1897 reist er aus beruflichen Gründen nach Lyon. Dort spielt er Rugby und Fussball beim FC Lyon. Am 28. Juli 1898 kehrt er nach Zürich zurück. Am 4. September 1898 präsidiert er das erste athletische Sportfest in der Hardau und gewinnt den 800 Meter-Lauf in Rekordzeit. Am 24. September 1898 fusionieren der FC Excelsior und der FC Zürich. Hans Gamper ist als FCZ-Stürmer für die Meisterschaft 1898/99 vorgesehen und erzielt in zwei Vorbereitungsspielen je ein Tor.

Am 2. November 1898 verlässt er aber Zürich und geht als Kaufmann nach Barcelona. Er verliebt sich in die sonnige mediterrane Stadt, lernt katalanisch und spanisch und nennt sich fortan Joan, die katalanische Version seines Vornamens. Seine späteren Reden hält er stets auf Katalanisch. Er stärkt sich im lokalen Schweizerverein mit Ringen, Steinstossen und Hantelübungen, schliesst sich der Evangelischen Kirche der Schweizer an und spielt im Bezirk SarriàSant Gervasi mit anderen Protestanten Fussball. Am 22. Oktober 1899 schaltet er eine Zeitungsanzeige, um Mitspieler für einen Fussballklub zu finden. Am 29. November 1899 wird der Futbol Club Barcelona gegründet. Joan Gamper ist der erste Captain der Mannschaft. Am 8. Dezember 1899 bestreitet der Klub sein erstes Spiel. Von 1899/99 bis 1902/03 schiesst Gamper für den FC Barcelona in 50 Partien 120 Tore. In zwei Spielen der Copa Macaya 1900/01 und einem Spiel der Copa Barcelona 1902/03 erzielt er jeweils neun Tore. 1900/01 wird der FC Barcelona MEISTER der Copa Macaya (Campionat de Catalunya) und 1902/03 MEISTER der Copa Barcelona. Nach seinem Rücktritt als Spieler wandelt sich der mehrheitlich protestantische Verein zu einem katholischen Klub, für den sich auch die katholische Elite Kataloniens begeistern kann. Der Klub wird zu einem Symbol der katalanischen Autonomiebewegung. 1907 heiratet Joan Gamper die katholische Emma Pilloud. 1908 kehrt er in Zeiten sportlicher, finanzieller, organisatorischer und politischer Schwierigkeiten zum FC Barcelona zurück und wird nach einer flammenden Rede zum Präsidenten gewählt. Gamper gelingt in einem knappen Jahr Präsidentschaft die finanzielle Rettung des Klubs, er initiiert den Bau des ersten eigenen Stadions und stellt die Mannschaft neu auf. Ab 1910/11 verschlechtern sich die Beziehungen zwischen dem Klub und dem Spanischen Verband. 1912/13 sind auch die Beziehungen mit dem Katalanischen Verband auf einem historischen Tiefpunkt und der Klub tritt aus beiden Verbänden aus. Gamper hat es satt und tritt ab. 1917 wird er zum dritten Mal an die Spitze des Vereins gewählt. Mit Jack Greenwell engagiert er erstmals einen professionellen Coach, 1919 wird der berühmte Ricardo Zamora als Torhüter engagiert. 1921 wird er zum vierten Mal Präsident. Der Klub wird 1921/22 sowohl SPANISCHER als auch KATALANISCHER MEISTER. Am 22. Mai 1922 wird das Stadion Les Corts eröffnet. Zum Ende der Saison 1922/23 hat Barça mehr als Tausend Mitglieder. Gamper tritt zurück. Einige Monate vor den Feierlichkeiten zum 25-Jahre-Jubiläum wird er zum fünften Mal Präsident. Am 14. Juni 1925 wird ein Freundschaftsspiel zu Ehren des katalanischen Volks-Chores Orfeó Català organisiert. 14 000 Zuschauer buhen während der spanischen Nationalhymne und applaudieren der britischen Hymne. Am 17. Dezember 1925 wird Gamper und die gesamte Klubführung von Militärdiktator Miguel Primo de Rivera wegen «katalanischem Nationalismus» entmachtet und das Stadion geschlossen.


Infolge der weltweiten Wirtschaftskrise 1929 verliert Joan Gamper sein Vermögen.

1904/05–1910/11 FC Winterthur (Serie A)

Am 30. Juli 1930 erschiesst er sich in seinem Haus in der Carrer de Girona Nr. 4 in Barcelona.

1912/13–1916/17 FC Winterthur (Serie A)

1911/12

Torino FC (Serie A)

Tausende folgen dem Trauerzug zum Friedhof Montjuic. 1955 will der FC Barcelona seinem neuen Stadion den Namen des Gründervaters geben, doch Diktator Franco stellt sich dagegen: Joan Gamper ist ein Anhänger der Unabhängigkeit Kataloniens und ein eingebürgerter Protestant mit liberaler Gesinnung, er gilt als Feind des Regimes . Seit 1966 organisiert der FC Barcelona jedes Jahr in der Vorsaison ein Turnier um die JOAN-GAMPER-TROPHÄE. Die 2006 in Sant Joan Despi eröffnete Fussball-Akademie trägt seinen Namen: Ciutat Esportiva Joan Gamper. 1895/96

FC Excelsior Zürich (Serie A)

11.1896

FC Basel (2 Spiele)

1896/97

FC Zürich (Serie A)

08.1897/98

FC Lyon (Fussball und Rugby)

09.1898–10.1898

FC Zürich (Vorbereitungsspiele)

11.1899–1902/03

FC Barcelona

Georges Lang * Winterthur 2 Länderspiele für die Schweiz (1908–1909) Georges Lang spielt als beidfüssiger Stürmer meist auf der Position des linken Innenstürmers. 1905/06 und 1907/08 wird er zweimal SCHWEIZER MEISTER mit dem FC Winterthur. Am 8. März 1908 spielt er zum ersten Mal für die Nationalmannschaft, zusammen mit den FCWStürmern Ernst Walter, Jacques Reich und Adolf Frenken. Die Schweiz verliert gegen Frankreich mit 1 : 2, Adolf Frenken erzielt das Schweizer Tor. 1908/09 ist Georges Lang Vereinspräsident des FCW. Am 4. April 1909 bestreitet er sein zweites Länderspiel.

Henry Müller * 4/6/1889, † 1957 11 Länderspiele für die Schweiz (1909–13, Captain, 1 Tor) Henry Müller ist ein kraftvoller und stets fairer Spieler. Er spielt sowohl als linker als auch als rechter Verteidiger. 1905/06 wird mit dem FC Winterthur SCHWEIZER MEISTER. 1907/08 wird der FCW erneut SCHWEIZER MEISTER. Henry Müller ist erster Captain der Mannschaft. Der Captain ist als Spielertrainer für die Mannschaft verantwortlich: Er stellt die Mannschaften auf, leitet die Trainings, besorgt die Aufgebote und die Matchkorrespondenz. 1911/12 wechselt Henry Müller zum Torino FC, wie vor ihm bereits die FCW-Spieler → Georges Lang, Karl Arbenz (Torhüter), → Enrico Bachmann und Karl Aegli. In Turin vervollständigt Henry Müller seine Ausbildung zum Ingenieur, spielt mit dem Torino FC 13 Spiele und schiesst drei Tore. 1912/13 kehrt er nach Winterthur zurück. 1916/17 wird der FCW zum dritten Mal SCHWEIZER MEISTER. Henry Müller ist erneut Captain der Mannschaft. Nach seiner Karriere als Spieler ist er ab 1924 Mitglied der Auswahlkommission der Nationalmannschaft. 1934 ist er Delegationschef der Schweizer Nationalmannschaft an der WM1934 in Italien.

Mitte April 1909 nimmt er mit dem FCW an der SIR THOMAS LIPTON TROPHY in Turin teil. Das Turnier findet in der Nachfolge des TORNEO INTERNAZIONALE STAMPA SPORTIVA von 1908 statt und gilt als eines der ersten internationalen Klubturniere ausserhalb der Britischen Inseln. Aus Deutschland nehmen die Stuttgarter Sportfreunde und aus Italien Torino XI, eine Auswahl von Spielern von Juventus Turin und des Torino FC, teil. Der englische Fussballverband lehnt eine Teilnahme ab. Darauf lädt der schottische Stifter des Pokals als britischen Vertreter den West Auckland Town FC ein. Das Team aus der Northern League besteht zur Mehrheit aus Minenarbeitern. Am 11. April 1909 verliert Torino XI mit 1 : 2 gegen den FCW. Lang schiesst in der 25. Minute das Anschlusstor und in der 55. Minute den Siegtreffer mittels Penalty. Am 12. April 1909 verliert der FCW das Finalspiel gegen den West Auckland Town FC mit 0 : 2. Nach dem Turnier holt der Schweizer Textil-Industrielle Frédéric «Alfredo» Dick (* 1865) viele Winterthurer Spieler, darunter Georges Lang, zum Torino FC. Die Fussballer erhalten Arbeit in der Fabrik und nehmen im Gegenzug ohne Entschädigung an der Italienischen Meisterschaft teil. Alfredo Dick selber spielt bis 1905 bei Juventus Turin und ist 1906 Mitgründer des Torino FC. 1909/10 erzielt Georges Lang in 16 Partien 22 Tore und verhilft dem Torino FC zum vierten Rang in der italienischen Serie A.


Nach Abschluss der Italienischen Meisterschaft kehrt er im Juni 1910 zum FC Winterthur zurück. 1905/06–1908/09 FC Winterthur (Serie A) 1909/10

Torino FC (Serie A)

1910/11

FC Winterthur (Serie A)

Heinrich «Enrico» Bachmann – Bachmann I * 30/10/1888 (Turbenthal), † 4/11/1980 (Ventimiglia), 1.74m

Gustav «Guschti» Gottenkieny * 8/5/1892 14 Länderspiele für die Schweiz (1920–1925) Gustav Gottenkieny ist ein beidfüssig gleich stark aufspielender Verteidiger mit eisernem Willen. Bereits mit 14 Jahren debütiert er als Innenstürmer beim FC Winterthur in der Serie A. Mit 17 wird er Verteidiger. Von 1906/07 bis 1913/14 spielt er beim FCW in der Serie A. Nach der Fusion des FCW und des FC Veltheim verlässt er den Klub und geht nach Fribourg. Bei Stella Fribourg (später: FC Fribourg) reift er an der Seite des Nationalspielers Edouard Duriaux zum aussergewöhnlichen Verteidiger heran. Auch als er von seinem Arbeitgeber für zwei Jahre nach Genf geschickt wird, spielt er weiter für Stella Fribourg. 1918 kehrt er zum FC Winterthur-Veltheim zurück. 1920 bestreitet er sein erstes Spiel mit der Nationalmannschaft. Mit dem GC Zürich wird er 1920/21 und 1927/28 MEISTER und gewinnt in der Saison 1926/27 das DOUBLE (MEISTER und CUPSIEGER). 1922/23 trainiert er den SC Veltheim und verhilft der Mannschaft zum Aufstieg in die Serie A.

Heinrich Bachmann ist ein Mittelfeldspieler mit ausgezeichneter Ballkontrolle, körperlich stark und hartnäckig. Der Kopfballspezialist kann sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung spielen. Beim FC Winterthur spielt er im linken Mittelfeld. 1907/08 wird er mit dem FCW SCHWEIZER MEISTER. Wie ein Jahr vor ihm → Georges Lang wandert Heinrich Bachmann im Januar 1910 zum Torino FC ab, wo er Arbeit in der Fabrik von Alfredo Dick erhält und später unter dem Namen «Enrico Bachmann» den Status einer Klublegende erlangt. Von 1909/10 bis 1923/24 bestreitet er 163 Spiele für den Torino FC und schiesst 18 Tore. Ab 1912/13 bis zum Karriereende ist er Captain der Mannschaft. Er nimmt nie einen Lohn fürs Fussballspielen an. 1910/11 nimmt er seinen jüngeren Bruder Adolph Bachmann (* Winterthur) mit nach Turin. Bachmann II wird in Italien Adolfo Bachmann genannt, spielt bis 1911/12 beim Torino FC und schiesst 17 Tore in 31 Spielen. Während der Kriegsjahre 1914/15 bis 1919/20 setzt der Torino FC seine Teilnahme an der Meisterschaft aus. 1907/08–1908/09 FC Winterthur (Serie A) 01.1910–1923/24

Torino FC (Serie A)

1925/26

Trainer Torino FC

1933

Trainer US Alessandria

1934/35–1935/36 Trainer AC Siena

1924 gewinnt er mit der Nationalmannschaft an den OLYMPISCHEN SOMMERSPIELEN in Paris Silber. 1906/07–1913/14 FC Winterthur (Serie A) 1914/15–1917/18 Stella Fribourg (Serie A) 1918/19–1919/20 FC Winterthur-Veltheim (Serie A) 1920/21–1927/28 GC Zürich (Serie A) 1922/23

Trainer SC Veltheim (Serie B ↑)

Max Weiler – Weiler I * 25/9/1900 (Winterthur), † 1/9/1969 38 Länderspiele für die Schweiz (1924–1936, 2 Tore) Der kleingewachsene Max ist ein feiner Fussballer mit einem «akrobatischen Sprungvermögen». Als Allrounder kann er auf nahezu jeder Spielposition eingesetzt werden. Nach dem zweiten Meistertitel wandern beim FCW die Leistungsträger ab. Sportlich, personell und finanziell durchläuft der Klub eine Krise. Im Frühling 1912 nimmt der Vorstand Gespräche mit dem FC Veltheim auf und


bemüht sich um eine Fusion. An ihrer Versammlung 1912 lehnen die Mitglieder des FC Veltheim eine solche ab. Die älteren Mitglieder beider Vereine, darunter der FCW-Spieler Ulrich Koblet und sein Bruder Hans Koblet vom FC Veltheim, verfolgen das Anliegen im Stillen weiter. 1913/14 gewinnt der FC Veltheim überragend die Meisterschaft der Serie B und steigt erstmals in die Serie A auf. Zu einem Derby der beiden lokalen Rivalen kommt es nicht: Der Erste Weltkrieg bricht aus. Auf Initiative des FCW kommt während des Kriegs eine Übergangsmeisterschaft zustande. An den Wochenende reisen die Spieler von der Front zu den Spielen an. Um drei Mannschaften für die drei obersten Spielklassen anmelden zu können, spannen der FC Veltheim und der FCW 1914/15 zusammen.

Hugo Fontana 3 Länderspiele für die Schweiz (1921, 1 Tor) Stürmer 1919/20–1921/22 FC Winterthur-Veltheim

An der Versammlung 1915 stimmt eine Mehrheit der Spieler des FC Veltheim einer Fusion mit dem FCW zu. Der neue Klub nennt sich Vereinigte Fussballclubs Winterthur-Veltheim (Ver. FC Winterthur-Veltheim). Die Spieler der zweiten und dritten Mannschaft des FC Veltheim sind empört: Am 29. August 1915 gründen 21 von ihnen den Sportclub Veltheim. Viele von ihnen sind noch in der Berufslehre. Eugen Weiler ist der erste Präsident. Er zieht später seine fünf jüngeren Brüder Max, Fritz, Hermann, Paul und → Walter Weiler in den Sportclub nach. Jeder von Ihnen spielt im Laufe der Zeit für die erste Mannschaft. 1915/16 wird der SC Veltheim der Serie C zugeteilt, wird SERIE C REGIONALMEISTER OST und steigt in die Serie B auf. In der Mannschaft ist auch Max Weiler. Bis zur Errichtung einer eigenen Platzanlage auf dem Deutweg spielt der SC Veltheim auf der Schützenwiese, gemäss der SCV-Klub-Chronik eine «holperige Allmend». In den Saisons 1916/17 bis 1920/21 verpasst die Mannschaft mit Max Weiler und später auch mit Walter Weiler mehrmals knapp den Aufstieg. 1921/22 steigt sie in die neu geschaffene zweitoberste Serie Promotion auf. 1922 wird die Gemeinde Veltheim zu einem Stadtkreis von Winterthur. 1922/23 gelingt dem SCV der Aufstieg in die Serie A. Von 1923/24 bis 1926/27 finden nun Serie A-Derbys zwischen den Stadtklubs statt. Im Mai 1924 reist Max Weiler mit der Nationalmannschaft an die OLYMPISCHEN SOMMERSPIELE in Paris, wird aber nicht eingesetzt. Sein erstes Länderspiel bestreitet er im Dezember 1924. 1925 wechselt er zum GC Zürich. Sowohl im Klub als auch in der Nationalmannschaft spielt er auf fast jeder Position, meistens aber als Verteidiger. 1925 /26 bis 1936/37 gewinnt er mit dem GCZ vier MEISTERTITEL und fünf CUPSIEGE.

Walter Weiler – Weiler II * 14/12/1903 (Winterthur), † 4/5/1945 25 Länderspiele für die Schweiz (1927–1942, 3 Tore) Walter Weiler spielt von 1921/22 bis 1922/23 als Verteidiger der ersten Mannschaft des SC Veltheim in der Serie B. 1921/22 verpasst der SCV als Zweiter den Aufstieg. 1922/23 übernimmt → Gustav Gottenkieny das Training und die Mannschaft qualifiziert sich für die Serie A. Die Veltheimer bleiben 16 Spiele lang ungeschlagen bei einem Torverhältnis von 64 : 14 und neun Punkten Vorsprung auf den Gruppenzweiten. Das Finalspiel gegen Neumünster Zürich I gewinnen sie mit 4 : 0. Walter Weiler geht nach Frankreich und spielt von 1923/24 bis 1925/26 beim Le Havre AC in der Normandie. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz spielt er von 1926/27 bis 1943/44 beim GCZ und gewinnt sieben MEISTERTITEL und acht CUPSIEGE. An den OLYMPISCHEN SOMMERSPIELEN 1928 steht er im Aufgebot der Nationalmannschaft. Die Schweiz wird Neunter. An der WM1934 in Italien gehört er zum Kader. Die Schweiz erreicht das Viertelfinale. 1944 verfasst er das Lehrbuch Fussball-Lehrgang für die Jugend: Technische und taktische Grundschule des Fussballs. Für den Schweizer Verband arbeitet er als Instruktor. Im Mai 1945 stirbt er während einer Praxislektion für angehende Trainer an einem Herzversagen.

An der WM1934 ist er Captain der Nationalmannschaft. Sein letztes Länderspiel spielt er als linker Aussenstürmer.

Walter Weiler bestreitet 700 offizielle Cup- und Meisterschaftsspiele.

1915/16–1924/25 SC Veltheim (Serie B ↑ , Serie Promotion ↑ , Serie A)

1921/22–1922/23 SC Veltheim (Serie B)

1925/26–1937/38 GC Zürich (Serie A) 1942/43–1946/47 Trainer FC Schaffhausen (1. Liga ↑ , Serie B → NLB)

1923/24–1925/26 Le Havre AC (Frankreich) 1926/27–1943/44 GC Zürich (NLA)


Charles «Charly» Pasche

Kurt Scheller

* 1903, † 1958

* 22/3/1932 (Schweiz), † 11/2003

17 Länderspiele für die Schweiz (1926–1931)

1 Länderspiel für die Schweiz (1956)

Charly Pasche wird als Torhüter der zweiten Mannschaft von Servette Genf gross.

Kurt Scheller spielt von 1949/50 bis 1953/54 beim FCW.

Als er nach Baden zieht, um bei Brown Boveri als Techniker zu arbeiten, wechselt er zum FC Baden. Seine Karriere in der Serie A beginnt 1925/26 beim FC Winterthur-Veltheim. Pasche arbeitet in dieser Zeit als Lehrer an der Kunstgewerbeschule Zürich. Von 1926/27 bis 1932/33 spielt er beim GCZ und gewinnt 1926/27 das DOUBLE. 1927/28 und 1930/31 wird der GCZ MEISTER und stösst in den Cupfinal vor. 1931/32 wird als oberste Spielklasse die Nationalliga mit einer Ost- und einer Westgruppe eingeführt: GCZ wird Vizemeister und CUPSIEGER, erreicht 1932/33 den Cupfinal und wird Vizemeister hinter Servette. Der grossgewachsene Pasche «mit den endlosen Armen» hat manchmal Mühe mit Flachbällen, bildet aber mit Verteidigern wie → Gustav Gottenkieny, de Weck, → Weiler I und → Weiler II das solide Rückgrat im Klub und in der Nationalmannschaft. In der Nationalmannschaft steht er während der ganzen Karriere im Konkurrenzkampf mit einem anderen Genfer, Frank Séchehaye, ab 1932/33 Hüter bei Servette. Dennoch bringt es Charly Pasche zwischen 1926 und 1931 auf 17 Nationalspiele. Bei den OLYMPISCHEN SPIELEN 1928 und an der WM1934 aber steht Séchehaye im Tor. 1933/34 wird die Nationalliga zur schweizweit ausgetragenen Ganzjahresmeisterschaft. Servette gewinnt (mit Séchehaye im Tor), Pasche wird mit dem GCZ Vizemeister. Séchehaye verlässt Servette. Pasche zieht zurück nach Genf und hütet zum ersten Mal das Tor der ersten Mannschaft von Servette. 1934/35 wird er mit Servette Vizemeister. MEISTER wird Lausanne mit Frankie Séchehaye im Tor… Servette FC Genève II (Serie B) FC Baden 1925/26

FC Winterthur-Veltheim (Serie A)

1926/27–1933/34 GC Zürich (Serie A → Nationalliga) 1934/35

Servette FC Genève (Nationalliga)

Die Saison 1949/50 eröffnet er als Mittelstürmer mit einem Hattrick gegen Kreuzlingen. Mit seinen Toren wird der FC Winterthur 1949/50 Gruppenmeister der 1. Liga Ostschweiz. Der FCW bleibt die ganze Saison unbesiegt, gewinnt die Finalspiele und wird 1. LIGASCHWEIZERMEISTER. Elf Jahre nach dem Abstieg ist der FCW zurück in der zweitobersten Liga, der NLB. Im Finalspiel gegen Étoile Sportive FC Malley vor 5000 Zuschauern in Lausanne rennt Malley 90 Minuten erfolglos gegen die Deckung des FCW an. In der 90. Spielminute kontert Scheller den anstürmenden Gegner und schiesst zum 0 : 1-Sieg in die linke hohe Ecke ein. Beim zweiten Finalspiel vor 6500 Zuschauern auf der Schützenwiese erzielt er gegen Concordia Basel in der 66. Minute mit dem Kopf den 2 : 1-Siegtreffer. In der NLB bildet Kurt Scheller 1950/51 ein erfolgreiches Sturmtrio mit Toni und → Aldo Pastega. 1951/52 schiesst Kurt Scheller 19 Tore für den FCW, 1952/53 sind es 15 Tore. Kurt Berger, der neue Sturmpartner von Scheller und Aldo Pastega, schiesst zwölf Tore. 1953/54 wird Kurt Scheller mit 17 Toren NLB-Torschützenkönig. Jean Dobler schiesst elf Tore für den FCW. Von 1954/55 bis 1956/57 spielt er bei den Berner Young Boys, für die er als linker Aussenstürmer 44 Tore schiesst. 1954/55 ist er zweitbester Torschütze der NLA mit 23 Toren. 1955/56 schiesst er 13 Tore und steht mit YB im Cupfinal. 1956/57 schiesst er acht Tore und wird mit YB MEISTER. Von 1957/58 bis 1958/59 schiesst er für den GCZ zwölf Tore und wird Vizemeister hinter YB. 1959/60 ist er zurück beim FCW und schiesst elf Tore. Sein einziges Spiel für die Nationalmannschaft bestreitet er 1956 im Sturmgespann mit Aldo Pastega. 1949/50–1953/54 FC Winterthur (1. Liga ↑ , NLB) 1954/55–1956/57 BSC Young Boys (NLA) 1957/58–1958/59 GC Zürich (NLA) 1959/60

FC Winterthur (NLA)

08.1990

Interimstrainer FC Winterthur (NLB)


Aldo Pastega – Pastega II

Karl Elsener - «Charly National»

* 10/10/1933 (Schweiz), 1.75m

* 13/8/1934 (Bülach), † 29/7/2010 (Zürich), 1.79m

6 Länderspiele für die Schweiz (1956-1957, 1 Tor)

34 Länderspiele für die Schweiz (1958–1966)

Aldo Pastega ist ein Virtuose am Ball, begeistert mit seinen Dribblings.

Charly Elsener ist einer der besten Torhüter der Schweizer Fussballgeschichte. Der langjährige Schweizer Nationaltrainer Karl Rappan sagt über ihn auf die Frage nach seiner Wunschmannschaft: «Als Tormann würde ich Karl Elsener den Vorrang geben vor allen anderen Hütern, die ich bei mir gesehen habe. Er ist äusserst reaktionsschnell mit aussergewöhnlichen grossen körperlichen Qualitäten. Hervorragend ist sein Sprungvermögen und sein Mut. Wenn es wirklich darauf ankommt, ist er immer in Form!».

Als Junior spielt er mit → Charly Elsener bei Wallisellen. 1950/51 kommt er 16-jährig zum FCW. Begleitet wird er von seinem zwölf Jahre älteren Bruder Toni Pastega (Pastega I), 1944/45 mit dem GCZ MEISTER. Mit → Kurt Scheller bilden die beiden ein Sturmtrio mit Aldo in der Mitte. Später spielt Toni im Mittelfeld, Kurt Scheller als Mittelstürmer und Aldo als linker Aussenstürmer. 1954/55 holt ihn Trainer Karl Rappan zu Servette nach Genf. Ab 1956 spielt er sechs Spiele mit der Nationalmannschaft. Von 1959/60 bis 1961/62 spielt er beim FC Zürich. 1964/65 ist er Spielmacher im Mittelfeld des FC Luzern. Junior

FC Wallisellen

1947/48–1948/49 FC Wallisellen (2. Liga) 1950/51–1953/54 FC Winterthur (NLB) 1954/55–1957/58 Servette FC Genève (NLA) 1958/59

GC Zürich (NLA)

1959/60–1961/62 FC Zürich (NLA) 1963/64–1964/65 FC Luzern (NLA)

Als Junior spielt er mit → Aldo Pastega bei Wallisellen. In der Saison 1953/54 beginnt er beim FC Winterthur in der NLB seine Karriere. 1953 noch bei den Reserven eingesetzt, wird er Anfang 1954 Stammtorhüter. Von 1954/55 bis 1957/58 spielt er beim GC Zürich, wird 1953/54 Vizemeister und trägt 1955/56 massgeblich zum Gewinn des DOUBLE bei. In der Meistermannschaft stehen auch → Vuko, → Robert Ballaman und → René Hüssy. 1956/57 und 1957/58 folgen zwei weitere Vizemeistertitel. 1957/58 steht er mit GCZ ausserdem im Cupfinal gegen YB. Am 16. April 1958 spielt Charly Elsener zum ersten Mal für die Nationalmannschaft. Von 1959/60 bis 1960/61 spielt er erneut beim FC Winterthur, diesmal in der NLA. 1960/61 erzielt er zwei Penaltytore. 1961/62 wechselt er zum GCZ. An der WM1962 in Chile wird er zum besten Goalie des Turniers gewählt. 1962/63 steht er im Cupfinal gegen den FC Basel.

Josef Lachermeier * 17/7/1906 (Deutschland) Josef Lachermeier beginnt seine Trainerkarriere 1939/40 beim FC Konstanz. Von Januar 1952 bis 1957/58 ist er Trainer des FC Winterthur. Josef Lachermeier führt die 1949/50 unter Spielertrainer Zürcher in die Nationalliga B aufgestiegene Mannschaft – zum ersten Mal nach einem Vierteljahrhundert – zurück in die oberste Spielklasse. 1956/57 steigt der FCW unter ihm in die NLA auf. 1939/40

Trainer FC Konstanz

01.1952–1957/58

Trainer FC Winterthur (NLB ↑ , NLA)

1958/59–1959/60 Trainer FC Schaffhausen (NLB) 1960/61–1962/63 Trainer FC St. Gallen (1. Liga)

Auch an der WM1966 in England gehört er zu den besten Torhütern des Turniers. Junior

FC Wallisellen

1951/52–1952/53 FC Wallisellen (3. Liga) 1953/54

FC Winterthur (NLB)

1954/55–1957/58 GC Zürich (NLA) 1958/59

La Chaux-de-Fonds (NLA)

1959/60–1960/61 FC Winterthur (NLA) 1961/62–1962/63 GC Zürich (NLA) 1963/64–1964/65 FC Grenchen (NLA) 1965/66

Lausanne-Sports (NLA) 1966/67–1968/69 FC Luzern (NLB ↓ , NLA) SV Höngg (2. Liga)


Ernst Rief – «CARIVA»

Branislav Vukosavljević – «Vuko»

Cariva ist von 1958/59 bis 1986/87 Masseur der ersten Mannschaft des FC Winterthur.

* 19/9/1929 (Belgrad), † 10/11/1985 (Jugoslawien) 2 Länderspiele für Jugoslawien (1949) Vuko wird von 1947/48 bis 1952/53 als Stürmer des FK Roter Stern Belgrad zweimal JUGOSLAWISCHER MEISTER und dreimal CUPSIEGER und schiesst in 71 Spielen 28 Tore. Wegen eines Muskelrisses muss er pausieren. Als Student der Philosophie studiert er an der Uni Zürich Germanistik. Am Sonntag wirkt er als FussballLehrer. 1953/54 wird er vom GC Zürich angestellt.

Bruno Brizzi * 2/11/1933 (Schweiz), 1.65m 5 Länderspiele für die Schweiz (1958–1964) Bruno Brizzi ist Sohn italienischer Einwanderer. Er beginnt seine Laufbahn wie sein älterer Bruder Raffael bei Sparta Zürich, das an der SATUS Arbeitersport-Meisterschaft teilnimmt. Von 1955/56 bis 1958/59 ist er beim FC Winterthur als Spielmacher im Mittelfeld. Unter Trainer → Josef Lachermeier führt er den FCW zum ersten NLBMEISTERTITEL und zum Aufstieg in die NLA. Er spielt mit dem FCW zwei Saisons in der NLA. Nach dem Abstieg und einer Saison in der NLB gelingt ihm unter → Branislav Vukosavljevi als Spielertrainer 1958/59 der erneute Aufstieg in die NLA. In dieser Saison erzielt Bruno Brizzi als Spielmacher des FCW 13 Tore, Vuko als Sturmspitze deren 19. Weitere Schützen, die zum Torverhältnis von 79 : 32 beitragen sind Heinz Akeret und Leo Etterlin mit je zwölf Toren.

In seiner ersten Saison schiesst er 28 Tore und ist zweitbester Schütze der Schweiz. 1954/55 schiesst er 18 Tore. 1955/56 wird er mit 33 Toren Torschützenkönig. Mit Stürmern wie → Ballaman und → Scheller wird der GCZ MEISTER und CUPSIEGER. Im Cupfinal gegen YB erzielt Vuko in der 84. Minute mit dem Kopf das 1 : 0. Nationaltorhüter Permuniam, der gegen die berühmten Ungarn Puskás, Kocsis und Hidegkuti brilliert, kassiert mit der AC Bellinzona sechs Tore von Vuko zum Endstand von 6 : 0. 1956/57 schiesst er 26 Tore und 1957/58 deren zwölf. Für den GCZ schiesst er in 111 offiziellen Spielen 156 Tore. Von 1958/59 bis 1959/60 ist er Spielertrainer beim FC Winterthur. In der ersten Saison führt er die Mannschaft zurück in die Nationalliga A und erzielt als Stürmer 19 Tore. In der zweiten Saison in der NLA spielt Vuko im Mittelfeld, die Tore schiesst nun der zum FCW zurückgekehrte → Kurt Scheller. Die Mannschaft erreicht den sechsten Platz. Junior

FK Balkan Mirijevo FK Proleter, FK Radnicki Niš

Von 1959/60 bis 1964/65 spielt er beim FCZ als Flügelstürmer. 1959/60 schiesst er 18 Tore, 1960/61 19 Tore, 1961/62 zwölf Tore und 1962/63 zwölf Tore.

1947/48–1950/51 FK Crvena Zvezda – Roter Stern Belgrad

Die Teilnahme an der WM1962 ist wegen eines Knöchelbruchs ausser Reichweite.

1961/62–1962/63 Trainer GC Zürich (NLA)

1953/54–1957/58 GC Zürich (NLA) 1958/59–1959/60 FC Winterthur Spielertrainer (NLB ↑ , NLA)

Mit dem FCZ wird Brizzi 1962/63 und 1965/66 MEISTER und stösst 1963/64 in den Europacup-Halbfinal vor: Gegen die PSV Eindhoven und Real Madrid erzielt er je ein Tor. Im November 1965 zieht er sich in seinem ersten und letzten Spiel für St. Gallen einen Bänderriss zu. Sparta Zürich (Satus) 1955/56-1958/59

Blue Stars Zürich (1. Liga ↑ , NLB) FC Winterthur (NLB ↑ , NLA)

1959/60-1964/65

FC Zürich (NLA)

1965/66

FC St. Gallen (NLB)

1969/70-1970/71

Red Star Zürich Spielertrainer (1. Liga)

1952/53-1954/55

Manfred «Mandi» Odermatt * 26/2/1940 (Schweiz) Mandi Odermatt spielt von 1959/60 bis 1973/74 beim FCW. Als konditionsstarker Defensivspieler spielt er erst in der Verteidigung und ab 1967/68 im Mittelfeld.


Im Cup-Halbfinal 1967/68 gegen den NLA-Klub FC Biel/ Bienne erzielt er vor 12 500 Zuschauern auf der Schützenwiese mit einem Flatterball aus 25 Metern das zweite FCW-Tor zum 2 : 1-Sieg. Odermatt und → Herbert Dimmeler kontrollieren das Mittelfeld. Der Landbote schreibt: «Remo Quattropani wurde von seinem viel weniger berühmten Gegenspieler Odermatt glatt ausgestochen.» In 14 Saisons bestreitet er über 300 Spiele für die erste Mannschaft, viele davon als Captain. 1974/75 wechselt er als Spielertrainer zum FC Gossau und verhilft dem 1. Liga-Klub zum Aufstieg in die NLB. 1959/60–1973/74 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA) 1974/75–1976/77 FC Gossau Spielertrainer (1. Liga ↑ , NLB)

Von 1963/64 bis 1969/70 ist er Trainer des FC Winterthur. Als guter Taktiker heisst sein Spielprinzip «Sicherheit vor Schönheit». Unter ihm wird der FCW 1965/66 NLB-MEISTER und steigt auf. Nach einer Saison in der NLA steigt die Mannschaft als Zweitletzter wieder ab, wird aber 1967/68 erneut NLB-MEISTER. 1967/68 stösst der FCW in den Cupfinal gegen den NLA-Spitzenklub FC Lugano vor. Das Spiel geht 2 : 1 verloren. 1968/69 und 1969/70 etabliert sich der FCW unter Hüssy in der NLA. Von Zeitgenossen wird er als «geschickter Psychologe» beschrieben. Luganos Trainer Louis Maurer, bei Lausanne Trainer von Hüssi, meint vor dem Cupfinal: «Als Spieler war Hüssy technisch nicht so gut beschlagen wie manche seiner Mitspieler, aber das machte er durch Einsatz, Zähigkeit und Kampfgeist wett – etwas, das jetzt auch seine Winterthurer Löwen auszeichnet.» Der Landbote schreibt: «Hüssys Gebaren und seine Sätze muten manchmal schroff an, doch handkerum bietet er einen Geistesblitz zum besten oder reizt einen mit einem trockenen Spruch zum Lachen». Wegen seiner manchmal kauzigen Art nennen ihn die Kollegen liebevoll «Chragebär». 1970 leitet er für zwei Spiele die Nationalmannschaft.

Adolf «Adi» Tochtermann * 29/1/1937 (Deutschland) Adolf Tochtermann spielt als Stürmer bei der Spielvereinigung Kaufbeuren, bis er 1959/60 zum FC Bayern München in die OBERLIGA SÜD wechselt und mit ihnen 16 Spiele bestreitet. 1961/62 kommt er als Mittelstürmer zum FC Winterthur. 1962/63 wird er mit 22 Treffern Torschützenkönig der NLB (wie vor ihm Harry Brühlmann 1954/55 mit 26 Treffern). 1963/64 bis 1964/65 spielt er beim 1. FC Pforzheim in der REGIONALLIGA SÜD (zweitoberste deutsche Spielklasse).

1970/71 bis 1972/73 trainiert er den GCZ und wird 1970/71 SCHWEIZER MEISTER. Von 1973/74 bis 1975/76 ist er Trainer der Nationalmannschaft: Die Schweiz verliert 15 von 24 Spielen. Junior

FC Blue Stars Zürich, GC Zürich

1947/48–1948/49 GC Zürich (NLA) 1949/50–1950/51 Lausanne-Sports (NLA) 1951/52–1960/61 GC Zürich (NLA) 1961/62–1962/63 Juniorentrainer GC Zürich 1963/64–1969/70 Trainer FC Winterthur (NLB, NLA) 1970

Interimstrainer Nationalmannschaft

SpVgg Kaufbeuren

1970/71–1972/73 Trainer GC Zürich (NLA)

FC Bayern München (Oberliga Süd)

1973–1976

Trainer Nationalmannschaft

1961/62–1962/63 FC Winterthur (NLB)

11.1976

Trainer FC Luzern (NLB)

1963/64–1964/65 1. FC Pforzheim (Regionalliga Süd)

09.1977

Trainer BSC Young Boys (NLA)

René Hüssy – «Chragebär» – HÜSSY II

Robert Ballaman

* 19/10/1928 (Zürich), † 11/3/2007

* 21/6/1926 (Reconvilier), † 5/9/2011 (Zürich), 1.76m

1959/60

Als Verteidiger wird René Hüssy 1949/50 mit LausanneSports CUPSIEGER und 1950/51 MEISTER: Mit ihm steht sein Bruder Werner (Hüssy I) auf dem Platz, ein Stürmer. Später spielen beide bei den Grasshoppers. Von 1951/52 bis 1960/61 ist René Hüssy beim GCZ und gewinnt 1951/52 und 1955/56 zwei Mal das DOUBLE.

50 Länderspiele für die Schweiz (1948–1961, 18 Tore) Robert Ballaman hat einen starken Antritt, ist schnell und wendig, lauffreudig und ausdauernd. Seine Schusskraft mit beiden Füssen wird von der Presse als «Dynamit in den Beinen» beschrieben. Er brilliert sowohl im Spiel auf engstem Raum als auch mit weiten und genauen Pässen.


1946/47 schiesst er als linker Aussenstürmer 18 Tore für den FC Biel/Bienne und wird SCHWEIZER MEISTER.

Junior

FC Tössfeld

1949/50 schiesst er erneut 18 Tore für Biel/Bienne.

1964/65

FC Winterthur (NLB)

1965/66

GC Zürich (NLA)

1950/51 unterschreibt er beim NLB-Klub GC Zürich und wird daraufhin aus dem WM-Kader gestrichen. Er schiesst 18 Tore, der GCZ steigt in die NLA auf.

1967/68–1974/75 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA) 1975/76–1976/77 FC Gossau (NLB)

1951/52 wird der GCZ MEISTER und CUPSIEGER. Robert Ballaman trägt als zweitbester Schütze der Schweiz mit 22 Toren zum Gewinn des DOUBLE bei. Bei der WM1954 ist er Captain der Nationalmannschaft und schiesst vier Tore in vier Spielen, zwei davon im Viertelfinal gegen Österreich, der als ‹Hitzeschlacht von Lausanne› in die Geschichte eingeht. 1952/53 schiesst er für den GCZ 16 Tore, 1954/55 zwölf, 1955/56 19 Tore und 1956/57 16 Tore. 1955/56 holen die Grasshoppers erneut das DOUBLE. Er trägt entscheidend zur Qualifikation an die WM-ENDRUNDE 1962 in Chile bei. Vor dem Turnier bricht er sich im April den Knöchel doppelt und fällt für ein Jahr aus. 1963/64 lässt er seine Karriere als Spielmacher des FC Winterthur ausklingen. Walter Rauh schiesst 14 Tore. Robert Ballaman erzielt 271 Tore, davon 194 in der NLA. 1941/42–1945/46 FC Reconvilier (3. Liga ↑ , 2. Liga ↓) 1944/45–1949/50 FC Biel (NLA) 1950/51–1962/63 GC Zürich (NLB ↑ , NLA) 1963/64

FC Winterthur (NLB)

Herbert Dimmeler – Dimmeler I * 21/6/1942 (Schweiz) Herbert Dimmeler spielt von 1961/62 bis 1963/64 beim GCZ. Ab 1964/65 spielt er als Stürmer beim FC Winterthur. In der Saison 1967/68 ist er Spielmacher im Mittelfeld und der Mann für den entscheidenden letzten Pass. Im Cupfinal gegen den FC Lugano schiesst er das Tor für den stark aufspielenden FCW. 1966/67 wird sein jüngerer Bruder Reinhard (Dimmeler II) von den FCW-Junioren in die erste Mannschaft geholt und die beiden stehen bis 1967/68 gemeinsam auf dem Platz. 1968/69 schiesst Herbert Dimmeler acht Tore, 1969/70 sind es 13 und 1970/71 deren elf. 1971/72 sind es 17 Tore: Damit wird er einziger NLA-Torschützenkönig des FCW. Junior

FC Oberwinterthur, FC Winterthur

1961/62–1963/64 GC Zürich (NLA) 1964/65–1971/72 FC Winterthur (NLB ↑, NLA ↓, NLB ↑, NLA) 1972/73

GC Zürich (NLA)

Max Meili – «Mannix» * 30/4/1946 (Winterthur) Max Meili ist ein grosser Motivator und guter Techniker, beherrscht den Ball mit beiden Füssen gleich gut, ist einfallsreich und schnell, sorgt mit Vorstössen am Flügel und präzisen Flanken für Gefahr im Strafraum des Gegners.

Bora MilutinoviĆ

Er spielt 1964/65 für den FC Winterthur.

* 7/9/1944 (Bajina Bašta, Jugoslawien)

1965/66 wechselt er als 19-jähriger zum GC Zürich. Von 1967/68 bis 1974/75 spielt er als Stürmer beim FCW. 1967/68 stürmt er mit → Timo Konietzka und erzielt 15 Tore. 1971/72 rückt er als Spielmacher ins Mittelfeld. Er steht in den Cup-Halbfinals 1967/68, 1972/73 und 1974/75 und in den Cupfinals 1967/68 und 1974/75 auf dem Platz. Seinen Übernamen verdankt er der Krimiserie «Mannix», die er ab 1969 jeden Freitag am Fernseher verfolgt. In 73 Spielen mit dem FCW erzielt er 21 Tore. 1975/76 bis 1976/77 spielt er mit → Manfred Odermatt beim NLB-Klub FC Gossau.

Bora Milutinovi kommt 1966/67 auf Empfehlung von → Vuko zum FCW. Der technisch brillante Spielmacher hat einen harten Weitschuss, gute Übersicht und zeigt stets grossen Einsatz, ist aber nicht der erwünschte Lenker. Er spielt 25 Spiele und schiesst drei Tore. Nach einer NLASaison steigt der FCW ab, verliert das Entscheidungsspiel gegen den FC La Chaux-de-Fonds, bei dem Boras älterer Bruder Milorad als Verteidiger spielt, mit 1 : 3. Nach dem Zuzug von → Timo Konietzka muss er den FCW als überzähliger Ausländer verlassen. Später macht er als Trainer von sich reden: Zwischen 1986 und 2002 führt er fünf verschiedene Nationen an die WM.


1958/59–1959/60 OFK Beograd (Jugoslawien) 1960/61–1965/66 FK Partizan Beograd (Jugoslawien) 1965/66 1966/67

→ OFK Beograd (Jugoslawien) FC Winterthur (NLA ↓)

1967/68–1968/69 AS Monaco FC (Division 1 ↓) 1969/70–1970/71 OGC Nice (Division 2 ↑ , Division 1) 1971/72

FC Rouen (Division 2)

Friedhelm «Timo» Konietzka

1972/73–1975/76 UNAM (1a División , Mexiko)

* 2/8/1938 (Lünen/D), † 12/3/2012 (Brunnen), 1.77m

1977/78–1982/83 Trainer UNAM (1a División, Mexiko)

9 Länderspiele für die BR Deutschland (1962–1965, 3 Tore)

1983/84–1985/86 Nationaltrainer Mexiko

Timo Konietzka ist ein Ausnahmekönner und ein Kind des Ruhrpotts: Vor seiner Profikarriere als Fussballer arbeitet er im Steinkohlebau.

1987

Trainer San Lorenzo (1a División, Argentinien)

1987

Trainer Udinese Calcio (Serie B)

1988

Trainer Atlético Yucatán (2a División, Mex.)

1988/89

Trainer Estudiantes Tecos (1a División, Mex.)

1989/90

Nationaltrainer Costa Rica

1991/91–1994/95 Nationaltrainer USA 1995/96–1996/97 Nationaltrainer Mexiko 1997/98

Nationaltrainer Nigeria

1998/99

Trainer NY/NJ MetroStars (MLS , USA)

2000/01–2001/02 Nationaltrainer China 2002/03–2003/04 Nationaltrainer Honduras 2003/04–2004/05 Trainer Al Sadd (Q-League, Katar) 2005/06–2006/07 Nationaltrainer Jamaika 2008/09

Nationaltrainer Irak

Von 1957/58 bis 1964/65 schiesst er für Borussia Dortmund 121 Tore in 163 Spielen und wird 1962/63 mit dem BVB DEUTSCHER MEISTER. Mit Jürgen Schütz bildet er ein Sturmduo, das den Namen «Max und Moritz» bekommt. Berühmt wird er am 24. August 1963 mit dem ersten Tor der neuen deutschlandweit ausgetragenen BUNDESLIGA: Gegen Werder Bremen trifft er nach 58 Sekunden Spielzeit. 1964/65 wird er mit dem BVB DEUTSCHER CUPSIEGER. 1965/66 wird er mit dem TSV 1860 München DEUTSCHER MEISTER. In 47 Spielen schiesst er für den Klub 30 Tore. 1963/64 bis 1965/66 wird er dreimal hintereinander zweitbester Torschütze der deutschen Bundesliga. Am 8. Oktober 1966 wird er wegen einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter im Spiel der beiden Tabellenletzten 1860 München und BVB des Feldes verwiesen und kurz darauf für sechs Monate gesperrt. Ab April 1967 spielt er wieder und trägt dazu bei, dass der TSV 1860 München noch Deutscher Vizemeister wird. Obwohl Inter und Real Madrid Interesse an Konietzka zeigen, wechselt er 1967/68 überraschend zum FC Winterthur, wo er drei Mal mehr verdient als in München und mehr als die ganze restliche Mannschaft.

Hilmar Zigerlig – «Eisenfuss» * 28/1/1946 (Schweiz) Hilmar Zigerlig spielt als trickreicher Verteidiger von 1964/65 bis 1965/66 beim GC Zürich. Von 1966/67 bis 1971/72 spielt er mehrheitlich in der Position des defensiven Mittelfeldspielers beim FCW. Von 1972/73 bis 1976/77 spielt er als Vorstopper beim FCZ unter Trainer → Timo Konietzka und wird zweimal CUPSIEGER und dreimal MEISTER. Danach lässt er bei den Young Fellows Zürich seine Karriere ausklingen. Junior

FC Montlingen

1964/65–1965/66 GC Zürich (NLA) 1966/67–1971/72 FC Winterthur (NLA ↓ , NLB ↑ , NLA) 1972/73–1976/77 FC Zürich (NLA) 1977/78

YF Zürich (NLA)

«Der Anfang beim FC Winterthur war schwer», erinnert er sich. «Zu meinem Vorstellungstermin als neuer Spieler bei 1860 München kamen 10 000 Fans. Auf der Schützenwiese waren es einige Vorstandsmitglieder und Journalisten, und dann ist Trainer → René Hüssy dazu gestossen und hat mich zum sofortigen Arbeitsbeginn befohlen.» Zum Saisonauftakt gegen Fribourg auf der Schützenwiese säumen 4000 Zuschauer das Spielfeld. Mit einem Kopftor und einem Abstaubergoal bringt Konietzka den FCW in den ersten zehn Minuten 2 : 0 in Führung. Das Spiel endet 2 : 2. Er schiesst den FCW mit 34 Toren zum NLB-MEISTERTITEL und zum Wiederaufstieg in die NLA. Dazu gelingt der Einzug in den Cupfinal, den er als Captain anführt. Von 1967/68 bis 1970/71 erzielt Konietzka – erst als Mittelfeldstratege und später als Mittelstürmer – 71 Tore für den FCW, prägt eine ganze Generation von Spielern und hilft, die Mannschaft in der NLA zu etablieren. «Es war eine herrliche Zeit beim FCW», sagt Konietzka. «Wir hatten eine tolle Kameradschaft und auch neben dem Spielfeld viel Spass.»


Von 1971/72 bis 1977/78 ist er Trainer des FC Zürich. In den ersten beiden Jahren als Spielertrainer wird er 1971/72 und 1972/73 CUPSIEGER. Von 1973/74 bis 1975/76 gelingen drei aufeinanderfolgende MEISTERTITEL und 1975/76 das DOUBLE. 1977 spielt sich der FCZ ins Meistercup-Halbfinal gegen Liverpool. Von 1978/79 bis 1979/80 ist er Trainer bei YB und erreicht zweimal den Cupfinal.

Rolf Bollmann – «Blutgrätsche»

Mit dem GC Zürich wird er 1981/82 MEISTER.

* 17/7/1948 (Weisslingen)

VfB Lünen

1 Länderspiel für die Schweiz

1957/58–1964/65 Borussia Dortmund (Oberliga West → 1963/64 Bundesliga)

Rolf Bollmann ist ein beinharter Verteidiger und Vorstopper, zäh, schwer zu umspielen, laut und konditionsstark.

1965/66–1966/67 TSV 1860 München (Bundesliga) 1967/68–1970/71 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA)

Er wird von den FCW Inter-Junioren nachgezogen und spielt von 1967/68 bis 1976/77 in der ersten Mannschaft.

1971/72–1972/73 FC Zürich Spielertrainer (NLA)

1975/76 und 1976/77 ist er Captain des FCW. Der Winterthurer Landbote beschreibt ihn als «eher ruhigen Typ, aber einen Haudegen auf dem Feld».

1971/72–1977/78 Trainer FC Zürich (NLA) 1977/78–1979/80 Trainer BSC Young Boys (NLA) 1980/81–1981/82 Trainer GC Zürich (NLA) 1982/83

Trainer KSV Hessen Kassel (2. BL)

1983/84

Trainer Bayer Uerdingen (1. Bundesliga)

1984–03.1985

Trainer Borussia Dortmund (1. BL)

03.1985–11.1986

Trainer GC Zürich (NLA)

09.1987/88

Trainer FC Zürich (NLA)

Junior

FC Winterthur

1967/68–1976/77 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA) 1977/78–1978/79 FC St. Gallen (NLA)

11.90/91–1991/92 Trainer Bayer Uerdingen (1. BL ↓, 2. BL ↑) 12.1993/94

Trainer FC Luzern (NLA)

Hans Küng * 24/4/1949 (Schweiz) 5 Länderspiele für die Schweiz (1974–1977)

Ernst Rutschmann * 9/11/1948 (Winterthur) 9 Länderspiele für die Schweiz (1970 – 1975) Ernst Rutschmann wird von den FCW Junioren-Inter in die erste Mannschaft nachgezogen und spielt von 1967/68 bis 1970/71 als rechter Stürmer und Mittelstürmer. Im Cup-Halbfinal gegen den NLA-Klub Biel erzielt er das erste FCW-Tor zum 2 : 1-Sieg. 1971/72 wechselt er zusammen mit → Timo Konietzka zum FCZ, spielt die ersten beiden Saisons als Stürmer. Danach spielt er im rechten Mittelfeld des FCZ.

Hans Küng steht von 1968/69 bis 1974/75 für den FC Winterthur im Tor. 1968 kommt er vom FC Amriswil als dritter Torhüter zum FCW. Reaktionsschnell und sprungkräftig, setzt er sich in seiner zweiten Saison nach wenigen Spielrunden beim FCW gegen Stammtorhüter Werner Frei durch: Gegen YB liegt der FCW nach 20 Minuten 0 : 2 zurück. Der neue FCW-Trainer Willy Sommer nimmt Frei vom Feld und ersetzt ihn durch Hans Küng. 1974 erster Einsatz in der Nationalmannschaft. Mit 14 erfolgreichen Paraden ist Küng der herausragende Akteur im Cupfinal 1974/75 gegen den FC Basel. Er kündigt 1975 beim FCW und spielt von 1975/76 bis 1976/77 für den Neuchâtel Xamax FC. Von 1977/78 bis 1982/83 beim FC Basel.

1972/73 schiesst er im Cup-Halbfinal FCZ – FCW in der Verlängerung das entscheidende Tor gegen Winterthur.

–1967/68

1967/68–1970/71 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA)

1975/76–1976/77 Neuchâtel Xamax FC (NLA)

1971/72–1976/77 FC Zürich (NLA)

1977/78–1982/83 FC Basel (NLA)

10.1986–1987/88

Trainer FC Winterthur (NLB)

1989/90–1990/91 Trainer FC Töss

FC Amriswil (1. Liga)

1968/69–1974/75 FC Winterthur (NLA)


Während der Saison 1970/71 wird bei Klaus Stürmer Hodenkrebs diagnostiziert. Er tritt in der zweiten Saisonhälfte zurück und stirbt kurz darauf mit nur 36 Jahren. Junior

TSV Glinde

1953

Eimsbütteler TV

1954/55–10.1961

Hamburger SV (Oberliga Nord)

Klaus Stürmer

10.1961–1963/64

* 9/8/1935 (Glinde/D), †1/6/1971 (Oberengstringen)

1964/65

FC Zürich (NLA) YF Zürich (NLB ↑)

2 Länderspiele für die BR Deutschland (1955–1956, 1 Tor)

1965/66–1966/67 FC Zürich (NLA)

Klaus Stürmer ist Spieler des TSV Glinde, als er 1953 bei einem U 18-Nationalmannschaftsturnier als Kapitän der deutschen Auswahl Uwe Seeler kennenlernt. Auf dem Platz verstehen sich die beiden blind.

1967/68–1968/69 FC Grenchen Spielertrainer (NLA ↓ , NLB)

1953 wechselt er zum Hamburger SV, was eine Einjahresperre des Fussball-Bundes zur Folge hat. Von 1954/55 bis 1960/61 spielt er als Spielmacher für den HSV und wird siebenfacher MEISTER DER OBERLIGA NORD. Die Freunde und «Fussballzwillinge» Stürmer und Seeler schiessen den HSV mit ihren Toren auch ins Pokalfinale 1958 und zum MEISTERTITEL 1959/60. Klaus Stürmer ist der Denker, Uwe Seeler der Vollstrecker. In 158 Spielen schiesst Stürmer 114 Tore für den HSV. 1962 wechselt er aus finanziellen Gründen zum FC Zürich. Eigentlich will er zur AC Milan, doch der Italienische Verband erwirkt einen Aufnahmestopp für Ausländer. Der Deutsche Fussball-Bund belegt ihn nach seinem Wechsel mit einer einjährigen Spielsperre. Von 1962/63 bis 1963/64 führt er als Spielmacher und Torschütze den FCZ zum MEISTERTITEL 1962/63. Im FCZ-Standardwerk Eine Stadt, ein Verein, eine Geschichte sagt Heinz Schlagenhauf: «Klaus Stürmer ist Denker und Lenker, ein ausgezeichneter Techniker, ballsicher, torgefährlich, immer anspielbar, ruhig, fair, mannschaftsdienlich.» Michael Lang schreibt: «Mit seinen Tricks, Schüssen aus der Drehung und Fallrückziehern bringt er einen Hauch von lateinischer Grandezza nach Zürich». 1963/64 wird der FCZ Vizemeister, stösst mit dem FCZ in den Meistercup-Halbfinal gegen Real Madrid vor. Nach der Saison schiebt Präsident Nägeli den eher trainingsfaulen und einen höheren Lohn fordernden Spieler als «überzähligen Ausländer» zu den Young Fellows Zürich ab. 1964/65 verhilft Klaus Stürmer den YF Zürich als Regisseur zum Wiederaufstieg aus der NLB in die NLA, derweil der FCZ in der NLA Zehnter wird. Nägeli holt Stürmer darauf zurück, der FCZ gewinnt mit ihm 1965/66 das DOUBLE und wird 1966/67 Vizemeister. 1967/68 bis 1968/69 wird er Spielertrainer des FC Grenchen in der NLA, steigt mit der Mannschaft aber ab. Am Ende seiner grossen Karriere kommt er 1969/70 mit 34 Jahren zum FC Winterthur. Nicht mehr ganz so schnell wie früher, lenkt er mit grosser Übersicht das Spiel aus dem Mittelfeld und lanciert mit seinen genauen Pässen den Stürmer Konietzka. Der FCW wird 1969/70 Achter der NLA und 1970/71 Sechster.

1969/70–1970/71 FC Winterthur (NLA)

Willy Sommer * 15/2/1925 (Schweiz), † 6/7/2001 (Baden) Willy Sommer ist ein guter Fussballer, der es als Spieler in die Nähe der Nationalmannschaft schafft, bis ihn ein Beinbruch zurückwirft. Seine Trainerkarriere von beginnt mit den Aufstiegen des FC Fribourg 1966/67 aus der 1. Liga in die NLB und 1968/69 in die NLA. Er löst in Fribourg eine Fussball-Euphorie aus: Bei der Einweihung der Flutlichtanlage 1970 kommen 16 000 Zuschauer zum Spiel gegen die Berner Young Boys. Von 1970/71 bis 1974/75 ist Willy Sommer Trainer des FC Winterthur in der NLA mit der wohl stärksten Mannschaft in der Geschichte des Klubs. Beim FCW trifft er auf Spieler, die seine Ideen eines engagierten Fussballs umsetzen. Der Stamm der Cupfinal-Mannschaft von 1968 ist noch da. Der FCW beendet die NLA-Saison 1970/71 als Sechster. Dann unterschreibt → Konietzka einen Vertrag als Spielertrainer beim FCZ, nimmt → Rutschmann mit nach Zürich. 1971/72 holt er aus Dänemark → Eigil Nielsen, den er im Rückblick als den «besten Spieler, den ich je trainiert habe» bezeichnet. Die Mannschaft wird Sechster mit dem Vereinsrekord von 28 Punkten. Danach wandert → Hilmar Zigerlig zum FCZ ab, Torschützenkönig → Herbert Dimmeler geht zum GCZ. 1972/73 stossen → Peter Risi und Ernst Meyer zur Mannschaft. Im Schnitt kommen 5900 Zuschauer pro Match auf die Schützenwiese. Einen Europacup-Platz verfehlt der FCW als Fünfter mit 30 Punkten knapp. Er erreicht den NLA/NLB-Ligacupfinal und den Cup-Halbfinal. 1973/74 stossen → Pius Fischbach und → Fritz Künzli zur Mannschaft. Der FCW erreicht den Ligacupfinal. Vor der letzten NLA-Meisterschaftsrunde ist der FCW Dritter mit zwei Punkten und sechs Toren Vorsprung auf Servette. Die Genfer siegen zu Hause gegen Absteiger Chiasso 7 : 1, die Winterthurer verlieren


auswärts gegen den Vorjahres-MEISTER FC Basel 1 : 0. Sekunden vor Schluss hat Husnija Arapovi Behram den Ausgleichstreffer auf dem Kopf, doch er trifft nicht. Mit einem Tor mehr wird Servette Dritter und qualifiziert sich für den Europacup. Der vierte Platz des FCW mit 32 Punkten führt zu Prämienausschüttungen an die Spieler und erhöht die Vereinsschulden. Der teure Spielmacher Nielsen wird an den FC Basel verkauft. 1974/75 erreicht der FCW den Cupfinal gegen den FC Basel. Nach 120 kampfbetonten und fairen Minuten geht das Spiel mit 2-1 verloren. Das Tor für den FCW schiesst Ernst Meyer. Im Sommer 1975 wechselt Willy Sommer zum FC St. Gallen, mit dem er 1977 im Cupfinal steht. 1979 wird er Schweizer Fussballtrainer des Jahres. Von Zeitgenossen wird der ehemalige Uhrmacher mit der «kernigen Sprache» und seiner «hohen Stimme» als «intensiver, lautstarker Trainer» beschrieben, als ein «präzis arbeitender Handwerker», der in der «Arbeiterund Handwerkerstadt Winterthur das letzte aus seinen Spielern holt». Kritiker seines Stils beschreiben den FCW unter ihm als «Champion des Anti-Fussballs». Sommer selbst sagt: «Wir sind Kampffussballer.»

Pässen und mit weiten Zuspielen auf die Sturmspitzen für stete Gefahr im gegnerischen Strafraum. Mit seinen Freistössen und Weitschüssen ist er der beste Schütze aus zweiter Linie. 1974/75 wird er im Mittelfeld von John Conway verdrängt, der vom FC Fulham zuwandert. 1974/75 wechselt Eigil Nielsen zum FC Basel, mit dem er im gleichen Jahr den Cupfinal gegen den FCW gewinnt. 1976/77 wird er mit dem FC Basel MEISTER und als bester ausländischer Spieler der Nationalliga ausgezeichnet. 1978/79 wechselt er zum FC Luzern in die NLB. Als Regisseur im Mittelfeld führt er, zusammen mit → Peter Risi als Skorer, den FC Luzern zurück in die NLA und 1979/80 auf den vierten Platz in der obersten Spielklasse. 1966/67–1968/69 FC Hjørring (2. Division Dänemark) 1969/70–1970/71 Kjøbenhavns Boldklub (1. Division) 1971/72–1973/74 FC Winterthur (NLA) 1974/75–1977/78 FC Basel (NLA) 1978/79–1980/81 FC Luzern (NLB ↑ , NLA)

Jacques Ducret schreibt in seinem Standardwerk Das Goldene Buch des Schweizer Fussballs: «Die Spiele seiner Mannschaft verfolgt er meist mit rot angelaufenem Gesicht, mit einer Heftigkeit, die an Schmerz grenzt». FC Bettlach, FC Grenchen FC Breitenbach Spielertrainer (2. Liga ↑ , 1. Liga) 1951/52–1958/59 FC Lengnau (1. Liga ↑ , NLB) 1961/62–1964/65 FC Solothurn (1. Liga ↑ , NLB) 1965/66–1969/70 Trainer FC Fribourg (1. Liga ↑ , NLB ↑ , NLA) 1970/71–1974/75 Trainer FC Winterthur (NLA) 1975/76–1980/81 Trainer FC St. Gallen (NLA) 1981/82–1982/83 Trainer FC Lugano (NLB) 1983/84–1985/86 Trainer FC Wettingen (NLA) 1988/89 Trainer YF Zürich (2. Liga ↑, 1. Liga)

Kurt Grünig * 13/3/1944 (Thun) 5 Länderspiele für die Schweiz (1964–1967, 2 Tore) Kurt Grünig ist ein kompletter Athlet und ein exzellenter Techniker, stark im Zweikampf, hat beidfüssig einen harten Schuss und besitzt eine ausgezeichnete Spielübersicht. Im März 1961 spielt er als 17-jähriger zum ersten Mal in der NLB und wird im April für ein Trainingslager der Junioren-Nationalmannschaft aufgeboten. 1962/63 schiesst er beim FC Thun in der NLB 18 Tore. Von 1963/64 bis 1966/67 spielt er bei den Berner Young Boys. In seinem ersten Einsatz für die Nationalmannschaft erzielt er 1964 beide Schweizer Tore. Doch genau zu diesem Zeitpunkt, als er die Chance hat, neuer Leader des Schweizer Angriffs zu werden, muss er den Leutnant-Grad im Militär abverdienen. In seinen weiteren Länderspielen gelingen ihm keine Tore. 1964/65 schiesst er elf Tore für YB.

Eigil Nielsen * 6/12/1948 (Tårs, Dänemark) 11 Länderspiele für Dänemark (1971–1975) Eigil Nielsen spielt von 1971/72 bis 1973/74 als Mittelfeldregisseur für den FC Winterthur. Offensiv sehr stark und mit guter Übersicht, sorgt er mit schnellen genauen

1967/68 geht er als Spielmacher zum NLB-Klub FC St. Gallen, steigt mit der Mannschaft in die oberste Spielklasse auf und wird 1968/69 CUPSIEGER. Beim FC Zürich spielt er von 1969/70 bis 1971/72 im Mittelfeld und zeitweise als Verteidiger. 1971/72 wird er mit dem FCZ CUPSIEGER. 1972/73 kommt er als erfahrener Spieler zum FCW. Zuerst wird er in der Verteidigung eingesetzt. Dann rückt er ins Mittelfeld vor und wird zu einer Schlüsselfigur. Der Landbote beschreibt ihn als «selbstbewussten Stategen».


1974/75 erzielt er als defensiver Mittelfeldspieler hinter Spielmacher → Max Meili gegen Chênois vier Tore zum 8 : 0. Das starke Mittelfeld mit Grünig, Meili und Rolf Meier ist ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt der FCW-Mannschaft, die 1974/75 den Cupfinal erreicht. Junior

FC Thun

1960/61–1962/63 FC Thun (NLB) 1963/64–1966/67 BSC Young Boys (NLA) 1967/68–1968/69 FC St. Gallen (NLB, ↑ NLA) 1969/70–1971/72 FC Zürich (NLA) 1972/73–1975/76 FC Winterthur (NLA)

Pius Fischbach * 5/3/1948 (Villmergen) 14 Länderspiele für die Schweiz (1975–1976) Nach Saisons in der NLA und NLB beim FC Wettingen und in der NLA beim FC Grenchen, spielt Pius Fischbach von 1973/74 bis 1974/75 als linker Aussenverteidiger für den FC Winterthur in der NLA. Der grosse, laufstarke Publikumsliebling bringt Tempo und Wucht ins Spiel und ist bekannt für seine ‹Fangbeine›: «Man glaubt, man sei an ihm vorbei, und plötzlich hat man den Ball nicht mehr», wundern sich seine Gegenspieler. Mit 27 stösst er mit dem FCW in den Cupfinal 1975 vor.

Peter Risi – «Schützenwiesel»

René Hüssy holt ihn in die Nationalmannschaft.

* 16/5/1950 (Buochs), † 11/12/2010, 1.74m

Der FC Zürich wird auf ihn aufmerksam. Unter Trainer → Timo Konietzka wird Pius Fischbach mit dem FCZ CUPSIEGER und MEISTER, und stösst 1976/77 in den Europacup-Halbfinal vor.

15 Länderspiele für die Schweiz (1974–1977, 3 Tore) Peter Risi ist weder blitzschnell im Antritt noch hat er einen bestechenden Schuss, doch er hat den absoluten Torriecher: Immer steht der Mittelstürmer am richtigen Ort. Er ist lauffreudig, mit beiden Füssen stark am Ball, unberechenbar, lässt keine Gelegenheit für ein Tor aus. 1970/71 schiesst er beim FC La Chaux-deFonds 24 Tore in 48 NLA-Spielen. Von 1972/73 bis 1974/75 spielt er für den FC Winterthur und erzielt 45 Tore in 75 Spielen. 1974/75 führt er die Mannschaft als Captain in den Cupfinal gegen den FC Basel.

Junior

FC Wohlen, FC Aarau

1969/70–1971/72 FC Wettingen (NLA ↓ , NLB) 1972/73

FC Grenchen (NLA)

1973/74–1974/75 FC Winterthur (NLA) 1975/76–1978/79 FC Zürich (NLA)

Mit dem FC Zürich (76 Tore in 108 Spielen) wird er 1975/76 MEISTER und CUPSIEGER und mit 33 Treffern Torschützenkönig der NLA und drittbester Torschütze Europas. 1978/79 wird er mit 16 Treffern für den FCZ und 1980/81 mit 18 Toren für den FC Luzern zwei weitere Male Torschützenkönig. Für den FC Luzern schiesst er in 120 Spielen 72 Tore. Bis heute ist Peter Risi mit 216 Toren in 370 Spielen Rekordschütze der obersten Schweizer Spielklasse. 1967/68–1968/69 SC Buochs (2. Liga ↑ , 1. Liga) 1970/71-1971/72

FC La-Chaux-de-Fonds (NLA)

1972/73-1974/75

FC Winterthur (NLA)

1975/76-1978/79 1978/79-1984/85

FC Zürich (NLA) FC Luzern (NLB ↑, NLA)

1984/85-1989/90

SC Buochs (1. Liga, Spielertrainer)

Fritz Künzli * 8/1/1946 (Glarus), 1.78m 44 Länderspiele für die Schweiz (1965–1977, 15 Tore) Fritz Künzli ist der Musterfussballer: Mit schönen und spektakulären Toren, geschmeidigen Bewegungen, euphorischem Jubel und fotogenem Aussehen wird er zur Ikone des Schweizer Fussballs der 1960er- und 70er-Jahre. Als kopfballstarker, wendiger und schneller Stürmer mit feinem Torinstinkt und einem beidfüssig harten Schuss kämpft er um jeden Ball, zieht Bewacher an und spielt dabei stets fair. Von 1964/65 bis 1972/73 ist er beim FC Zürich. 1965/66 schiesst er 18 Tore und gewinnt mit dem FCZ das DOUBLE. 1966/67 wird er mit 24 Toren Torschützenkönig. Während der Qualifikation zur WM1966 kommt er in die Nationalmannschaft und bestreitet in England zwei Spiele. Ab November 1966 spielt er 33 Länderspiele in Serie.


Zum zweiten FCZ-MEISTERTITEL 1967/68 trägt er mit 28 Toren in 26 Spielen bei und wird erneut Torschützenkönig.

In seiner Laufbahn bestreitet er 503 NLASpiele und schiesst 35 Tore.

1968 gibt er seinen Job als Buchhalter auf. Er ist einer der wenigen, die in der Schweiz vom Fussball leben können.

Junior

1969/70 bis 1971/72 ist er Captain des FCZ. 1969/70 schiesst er 19 Tore und wird zum dritten Mal Torschützenkönig.

1973/74

FC Menziken

Viermal wird er mit dem FCZ CUPSIEGER: Neben dem DOUBLE auch 1969/70, 1971/72 und 1972/73.

1974/75

FC Baden (1. Liga)

Wegen mangelnder Fitness büsst der als Charmeur und Lebemann bekannte Künzli seinen Stammplatz beim FCZ ein. Er wechselt zum FC Winterthur.

1977/78–1984/85 GC Zürich (NLA)

1973/74 bis 1975/76 spielt er als Mittelstürmer beim FCW. Hier schiessen → Kurt Grünig und → Peter Risi die Tore, Fritz Künzli trifft im Schnitt in jedem vierten Match. Im Auftaktspiel zur Saison 1974/75 erzielt er einen Hattrick. Mit dem FCW steht er im Cupfinal gegen den FC Basel.

FC Suhr

1968/69–1972/73 FC Suhr

1975/76–1976/77 FC Winterthur (NLA) 1985/86–1989/90 FC Luzern (NLA) 1990/91–1991/92 FC Aarau Spielertrainer (NLA) FC Suhr 04.2002–10.2003

Trainer FC Baden (NLB)

1977/78 erzielt er für Lausanne-Sports 21 Tore und wird zum vierten Mal Torschützenkönig der NLA. In 313 NLA-Spielen schiesst er 201 Tore. FC Glarus (2. Liga) 1964/65–1972/73 FC Zürich (NLA) 1973/74–1975/76 FC Winterthur (NLA) 1976/77–1977/78 Lausanne-Sports (NLA) 06.1978–07.1978

→ Houston Hurricane (NASL, USA)

08.1978

→ San Diego Soccers (NASL, USA)

1978/79

Lausanne-Sports (NLA)

1980/81

YF Zürich (1. Liga)

Roger Wehrli * 18/3/1956 (Schweiz), 1.76m 68 Länderspiele für die Schweiz (1978–1989) Roger Wehrli macht sein mangelndes körperliches Durchsetzungsvermögen und die fehlende Grundschnelligkeit mit Persönlichkeit, Spielübersicht, langen genauen Pässen und perfid angeschnittenen Flanken wett. Er spielt von 1975/76 bis 1976/77 als Verteidiger für den FC Winterthur. 1975/76 erzielt er fünf Tore. Von 1977/78 bis 1984/85 wird er mit dem GC Zürich viermal MEISTER und 1982/83 CUPSIEGER, erreicht 1977/78 den Cupfinal, 1978/79 den Europacup-Halbfinal gegen Bastia und 1979/80 den Meistercup-Viertelfinal gegen Nottingham Forest. Unter Trainer Paul Wolfisberg spielt er in der Nationalmannschaft meist als Libero. 1988/89 wird als Captain des FC Luzern erneut MEISTER.

Uwe Rapolder * 29/5/1958 (Hausen an der Zaber/BRD), 1.89m Uwe Rapolder spielt 1978/79 beim KFC Winterslag in der obersten Spielklasse Belgiens. Von 1978/79 bis 1980/81 spielt er als defensiver Mittelfeldspieler beim Ligakonkurrenten Koninklijke Lierse SV 88 von 102 Spielen. 1981/82 kommt Uwe Rapolder als Ersatz für den irischen Mittelfeldspieler John Conway zum FC Winterthur. Bis 1984/85 spielt er als Libero. Er schaltet sich gerne und oft in den Angriff ein und glänzt mit Übersicht und genauen Zuspielen. Wie → Sepp Roth und Torhüter Ota Danek ist er ein Publikumsliebling. Spielmacher ist Rolf Dünner. Während seiner Zeit beim FCW absolviert Uwe Rapolder in Zürich ein Wirtschaftstudium, das er 1985 abschliesst. 1981/82 gibt es beim Amateurklub FCW neun Abgänge und neun Zuzüge, doch Trainer Adi Noventa und Coach Paul Kilgus formen ein Team, dessen Stärke das Kollektiv ist. Nach einem schlechten Start wird der FCW mit 45 Punkten aus 30 Spielen und einem Torverhältnis von 65 : 26 NLB-MEISTER. Rapolder spielt 29 Spiele und schiesst zwei Tore. Über 2000 Menschen feiern Captain Luigi Stomeo und die Mannschaft bei der Aufstiegsfeier in der Eulachhalle. Unter Trainer Adi Noventa wird der FCW 1982 und 1984 zweimal NATIONALLIGA B-MEISTER. Zu dieser Zeit gilt der erste Platz in der NLB als Titel und wird mit einem Pokal ausgezeichnet. Mit den NLB-MEISTERTITELN 1955/56, 1958/59, 1965/66 und 1967/68 hat der FCW bis zur Abschaffung dieser Trophäe mehr Titel errungen als jeder andere Klub. 1982/83 ist die Stadt im Fussballfieber: Zum Startspiel gegen den GCZ in der NLA kommen 7000 Zuschauer auf die Schützenwiese. Beide NLA-Saisons beendet das Team auf dem letzten Platz. 1984/85 steht der spätere Nationaltorhüter Stephan


Lehmann zwischen den Pfosten. Mit Siegen gegen den FCZ und Luzern beginnt die Saison hoffnungsvoll, doch dann fährt die Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Hans Kodric (ab November 1984) viele Niederlagen ein. Uwe Rapolder und → Dario Zuffi sind längere Zeit verletzt. Rapolder wandert zu Tennis Borussia Berlin ab. Er spielt drei Saisons in Deutschland, bestreitet mit dem SC Freiburg neun Spiele in der 2. Bundesliga. Von 1988/89 bis 1989/90 spielt er 41 Spiele bei den Berner Young Boys und schiesst drei Tore. Mit Martigny-Sports wird er 1. LIGA-MEISTER und dem FC Monthey verhilft er zum Aufstieg in die NLB. Nach dem Erwerb der Trainerlizenz steigt er mit dem FC St. Gallen in die NLA auf. 2004 steigt er mit Arminia Bielefeld in die 1. Bundesliga auf. 1977/78

VfR Heilbronn (1. Amateurliga)

1978/79

KFC Winterslag (Division I, Belgien)

1979/80–1980/81 Koninklijke Lierse SV (Division I) 1981/82–1984/85 FC Winterthur (NLB ↑, NLA ↓, NLB ↑, NLA ↓) 1984/85–1985/86 Tennis Borussia Berlin (Oberliga Berlin) 1986/87

SC Freiburg (2. Bundesliga)

1987/88

FC Martigny Sports (NLB)

eingewechselt und schiesst mit einem herrlichen Heber aus 20 Metern das entscheidende Tor zum Weiterkommen. Die 4500 anwesenden Zuschauer verwandeln die Schützenwiese darauf in ein «Tollhaus», wie der Blick schreibt. 1982/83 in der Nationalliga A schiesst er drei Tore in 18 Spielen, der FCW steigt in die NLB ab. 1983/84 wird er meist als Joker eingesetzt und schiesst neun Tore in 26 Spielen. Der FCW steigt in die NLA auf. Von 1984/85 bis 1985/86 spielt er als Stürmer beim FC Wettingen in der NLA und schiesst drei Tore in 38 Spielen. In dieser Zeit ist er oft verletzt. Von 1986/87 bis 1987/88 spielt er zum zweiten Mal für den in der NLB spielenden FC Winterthur und schiesst sechs Tore. Mit dem FC Emmenbrücke schiesst er 1988/89 14 Tore in 29 Spielen und wird mit neun Toren Torschützenkönig der NLB-ABSTIEGSRUNDE. 1989/90 schiesst er zehn Tore in 27 Spielen. 1990/91 schiesst er den FC Brüttisellen mit 16 Treffern zurück in die Nationalliga B und wird Torschützenkönig der 1. Liga. In der NLB-Saison spielt er nur die Vorrunde und schiesst vier Tore in elf Spielen.

1988/89–1989/90 BSC Young Boys (NLA)

In seiner zehnjährigen Profikarriere bestreitet Sepp Roth 225 Nationalligaspiele. Er ist bei Heimspielen des FCW auch heute regelmässiger Gast auf der Schützenwiese.

1990/91–10.1991

Martigny-Sports Spielertrainer (1. Liga) 10.1991–1992-93 FC Monthey Spielertrainer (1. Liga ↑, NLB) 1993/94–1995/96 Trainer FC St. Gallen (NLB ↑ , NLA)

Junior

03.1997–11.2001

Trainer SV Waldhof Mannheim (2. Bundesliga ↓, Regionalliga Süd ↑, 2. BL)

1984/85–1985/86 FC Wettingen (NLA)

11.2001–11.2002

Trainer LR Ahlen (2. Bundesliga)

03.2004–05.2005

Trainer DSC Arminia Bielefeld (1. BL)

07.2005–12.2005

Trainer 1. FC Köln (1. Bundesliga)

04.2007–12.2009

Trainer TuS Koblenz (2. Bundesliga)

11.2010–03.2011

Trainer Karlsruher SC (2. Bundesliga)

FC Zürich-Affoltern

1977/78–1980/81 FC Zürich-Affoltern (3. Liga ↑ , 2. Liga) 1981/82–1983/84 FC Winterthur (NLB ↑ , NLA ↓ , NLB ↑) 1986/87–1987/88 FC Winterthur (NLB) 1988/89–1989/90 FC Emmenbrücke (NLB) 1990/91–1991/92 FC Brüttisellen (1. Liga ↑ , NLB ↓)

Dario Zuffi * 7/12/1964 (Winterthur), 1.77m

Josef «Sepp» Roth * 11/11/1959 (Zürich), 1.91m Sepp Roth ist ein hochgewachsener und kopfballstarker Stürmer, ein ehrgeiziger unermüdlicher Kämpfer. Von 1981/82 bis 1983/84 spielt er ein erstes Mal in der NLB mit dem FC Winterthur. Trainer Adi Noventa setzt ihn vor allem als Joker ein. In 22 Spielen trifft er sieben Mal und verhilft dem FCW zum Aufstieg in die NLA. 1981/82 wird er im Cup gegen den oberklassigen FC Chiasso als Joker (und um Zeit zu gewinnen) in der 88. Minute

19 Länderspiele für die Schweiz (1986–1997, 3 Tore) Dario Zuffi kommt vom FC Töss zum FC Winterthur in die Nationalliga B. Er ist Linksfüsser, technisch gut, schnell, kopfballstark und hat einen guten Schuss. 1983/84 schiesst er beim FCW als Mittelstürmer 15 Tore in 29 Spielen und verhilft der Mannschaft von Trainer Adi Noventa zum Aufstieg in die NLA. Sein Sturmpartner Urs Egli auf dem rechten Flügel schiesst zwölf weitere Tore. Von 1985/86 bis 1990/91 spielt er beim BSC Young Boys. In der Saison 1985/86 schiesst er 15 Tore in 30 Spielen und wird mit YB MEISTER. 1986/87 gewinnt er mit YB den Cup.


1990/91 wird er mit 17 Toren in 32 Spielen Torschützenkönig der NLA und stösst mit YB in den Cupfinal vor.

1990/91

Mit dem FC Lugano stösst Dario Zuffi 1991/92 in den Cupfinal vor und wird 1992/93 CUPSIEGER. In 65 Spielen schiesst er für Lugano 23 Tore.

1995/96

1993/94 wechselt er aus eigenem Antrieb in die NLB zum FC Basel und vergibt so seine Chancen auf ein Aufgebot an die WM1994. Mit 21 Toren in 32 Spielen schiesst er den FCB zurück in die NLA. Während den Saisons 1995/96 und 1996/97 wird er beim FCB in vielen Spielen als linker Aussenverteidiger eingesetzt. In der Saison 1997/98 spielt er im zentralen (meist defensiven) Mittelfeld. 1998/99 hilft er dem FC Winterthur mit sieben Toren in elf Spielen aus der 1. Liga zurück in die NLB. In seiner letzten Saison 1999/00 wird er dann auf fast allen Positionen eingesetzt: als Stürmer, Mittelfeldspieler und Libero. In 395 NLA-Spielen schiesst Dario Zuffi 122 Tore und in 88 NLB-Partien weitere 39. Seine drei Söhne Sandro, Luca und Nico durchlaufen alle die Fussball-Ausbildung beim FCW. 1983/84-1984/85

FC Winterthur (NLB ↑ , NLA)

1985/86-1990/91

BSC Young Boys (NLA)

1991/92-1992/93 1993/94-1997/98

FC Lugano (NLA) FC Basel (NLB ↑, NLA)

1998/99-1999/00

FC Winterthur (1. Liga ↑, NLB)

2000/01–2001/02 Trainer U 12 – FC Winterthur 2002/03–2003/04 Trainer U 16 – FC Winterthur 2003/04–2010/11 Trainer U 21 – FC Winterthur 2008/09–heute

Assistenztrainer FC Winterthur (Cheftrainer: Boro Kuzmanovi )

2013–heute

Assistenztrainer U 21-Nationalmannschaft

FC Lugano (NLA)

1992/93–1994/95 FC Luzern (NLB ↑ , NLA) FC Zürich (NLA)

1996/97–1998/99 Eintracht Frankfurt (Bundesliga) 1998/99

Lausanne-Sports (NLA)

1999/00

FC Basel (NLA)

Patrik «Böbi» Ramsauer * 6/6/1970 (Winterthur), 1.77m Patrik Ramsauer ist ein schneller und gefährlicher Stürmer. Er spielt fast seine ganze Karriere beim FCW. Er wird von den FCW Inter-Junioren nachgezogen. Von 1989/90 bis 1994/95 schiesst er 23 Tore in 123 Spielen. 1995/96 sucht er beim Liga-Gegner FC Baden eine neue Herausforderung: Er schiesst vier Tore in 28 Spielen. Nach einem Jahr ist er zurück auf der Schützenwiese: Von 1996/97 bis 2001/02 schiesst er für den FCW 29 Tore in 89 Spielen. 1997/98 steigt er mit dem FCW in die 1. Liga ab und eine Saison später wieder auf. Zu Beginn der Saison 1999/00 kommt er nicht zum Einsatz, der FCW testet verschiedene Stürmer. Böbi bleibt dem FCW treu. Zum Ende der Saison ist er mit sechs Toren der Stürmer mit den meisten erzielten Toren. Sein grosser Einsatz ist wichtig für das FCW-Spiel, doch seine Aggressivität in Zweikämpfen führt immer wieder zu Verwarnungen. 1999/00 führen zwölf gelbe Karten zu sechs Spielsperren. Die Vertragsverhandlungen für die Saison 2000/01 ziehen sich in die Länge, schliesslich kriegt er einen Vertrag, der Ende 2000 frühzeitig um eine weitere Saison verlängert wird. Neben ihm stürmt Hashimu Garba.

Urs Güntensperger * 24/11/1967 (Schweiz), 1.75m Urs Güntensperger ist ein dynamischer Mittelstürmer. Er spielt drei Mal in der U21-Nationalmannschaft. Von 1988/89 bis 1990/91 spielt er 62 Spiele beim FC Winterthur. 1989/90 schiesst er 14 Tore und 1990/91 neun Tore. Beim FC Lugano schiesst er sechs Tore in 32 Spielen, beim FC Luzern 36 Tore in 95 Spielen und beim FCZ zwölf Tore in 33 Spielen.

Zu Beginn der Saison 2001/02 ist Böbi Ramsauer als Stürmer neben Pascal Renfer gesetzt. Er schiesst zehn Tore und ist nach Renfer zweitbester Schütze. In der zweiten Saisonhälfte wird ihm Ursal Yasar vorgezogen. Er schaut sich nach einem anderen Klub um. Am 30. März 2001 spielt er zum letzten Mal für den FCW und schiesst dabei das Tor zum 1 : 1-Ausgleich gegen den FC Luzern. Während der Saison wechselt er zum 1. Liga-Tabellenführer FC Tuggen, mit dem er den zweiten Aufstieg der Klubgeschichte in die NLB schaffen will, was nicht gelingt. In 211 Spielen schiesst Böbi Ramsauer 51 Tore für den FCW. Junior

FC Winterthur

Von 1996/97 bis 1998/99 spielt er bei Eintracht Frankfurt in der Bundesliga und erzielt 11 Tore in 44 Spielen.

1989/90–1994/95 FC Winterthur (NLB) 1995/96

FC Baden (NLB)

1987/88

1996/97–04.2002

FC Winterthur (NLB ↓ , 1. Liga ↑ , NLB)

04.2002–2002/03

FC Tuggen (1. Liga)

Albisrieden

1988/89–1990/91 FC Winterthur (NLB)


FC Tirol Innsbruck ÖSTERREICHISCHER MEISTER. Ende Saison geht der Klub Konkurs. 2003/04 wird er als Trainer des Tabellenführers Austria Wien entlassen.

Joachim «Jogi» Löw * 3/2/1960 (Schönau im Schwarzwald), 1.82m

2004/05 wird er Co-Trainer von Bundestrainer Klinsmann. 2006/07 wird er dann Deutscher Bundestrainer. Unter Jogi Löw spielt das Nationalteam einen erfolgreichen, zuweilen spektakulär schönen Fussball. Die Mannschaft setzt ihr Spiel gegen nahezu jeden Gegner durch und erreicht zwischen 2010 und 2012 15 Siege in Folge.

Jogi Löw spielt 1978/79 als Stürmer beim SC Freiburg in der 2. Bundesliga. Im Lauf seiner Karriere schiesst er für die Freiburger 81 Tore in 252 Spielen.

Junior

1979/80 spielt er als Stürmer viermal in der deutschen U 21-Nationalmannschaft.

1980/81

VfB Stuttgart (1. Bundesliga)

1981/82

Eintracht Frankfurt (1. Bundesliga)

Von 1989/90 bis 1991/92 ist er Captain und Spielmacher des FC Schaffhausen in der NLB. Axel Thoma ist der Skorer des Teams. Auf dem Feld ist Löw der klassische Leader, neben dem Platz zeigt er eine grosse Sozialkompetenz. 1990/91 wird Rolf Fringer Trainer. Nach den Trainings gehen Fringer, Löw und Thoma oft zusammen essen, jassen und diskutieren. Fringers Analysen und Vorstellungen des Spiels prägen Löw. Während in Deutschland das 3–5–2-System gespielt wird, ist in der Schweiz bereits das 4–4–2 verbreitet. Löw ist wissbegierig und lernt schnell. 1991/92 verpasst Schaffhausen den Aufstieg in die NLA ganz knapp.

TuS Schönau 1896, FC Schönau Sportfreunde Eintracht Freiburg

1978/79–1979/80 SC Freiburg (2. Bundesliga)

1982/83–1983/84 SC Freiburg (2. Bundesliga) 1984/85

Karlsruher SC (1. Bundesliga)

1985/86–1988/89 SC Freiburg (2. Bundesliga) 1989/90–1991/92 FC Schaffhausen (NLB ↑) 1992/93–1993/94 FC Winterthur (NLB) 1994/95

FC Frauenfeld (1. Liga)

1993/94

Trainer U 13 FC Winterthur

1995/96

Co-Trainer VfB Stuttgart (1. Bundesliga)

1996/97–1997/98 Trainer VfB Stuttgart (1. Bundesliga)

Fringer, Löw und Thoma verkrachen sich mit dem neuen Präsidenten Aniello Fontana. Bei einem Auswärtsspiel wird dem Präsidenten der Zutritt zum Mannschaftsbus verweigert. Löw und Thoma wechseln 1992/93 in einem Überraschungscoup zum FC Winterthur. Eigentlich will auch Rolf Fringer zum FCW, nimmt dann aber ein Angebot des NLA-Klubs FC Aarau an.

1998/99

Trainer Fenerbahçe Istanbul (Süper Lig)

1999/00

Trainer Karlsruher SC (2. Bundesliga)

2000/01

Trainer Adanaspor (Süper Lig)

2001/02

Trainer FC Tirol Innsbruck (Bundesliga Ö)

2003/04

Trainer FK Austria Wien (Bundesliga Ö)

Von 1992/93 bis 1993/94 spielen Löw und Thoma beim FC Winterthur, beide schiessen in den 22 Spielen der NLBQualifikationsrunde je acht Tore. Axel Thoma schiesst auch in der Qualifikationsrunde 1993/94 acht Tore.

2006/07–heute

1994/95 geht Jogi Löw als Spielertrainer zum FC Frauenfeld in die 1. Liga und wird Saisondritter. Er beginnt in Magglingen eine Trainerausbildung. Sein Freund Thoma wechselt zum FC Singen. Jogi Löw besucht ihn ab und zu und lernt dabei den Sportchef des Vereins kennen. Dieser ist ein guter Freund von Jürgen Klinsmann, mit dem Löw ab 2004 die deutsche Nationalmannschaft trainiert. Als Rolf Fringer 1995/96 Trainer des VfB Stuttgart wird, holt er Jogi Löw als Co-Trainer. Fringer und Löw prägen einen neuen Stil, den die Spieler Balakow, Élber und Bobi als «Magisches Dreieck» auf dem Spielfeld umsetzen. Fringer wird 1996/97 Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. Löw wird Interimstrainer des VfB. Nach sechs Siegen in Folge wird er Cheftrainer. In der gleichen Saison wird er mit dem VfB DEUTSCHER CUPSIEGER. 1997/98 erreicht der VfB den Europacup-Final und wird Vierter der Bundesliga. Doch Löws Vertrag wird nicht verlängert. Mit Fenerbahçe Istanbul wird er 1998/99 in der türkischen Süper Lig-Dritter. 2001/02 wird er mit dem

2004/05–2005/06 Co-Trainer Nationalmannschaft Deutscher Bundestrainer

Robert «Röbi» Huber * 30/5/1975 (Muri), 1.73m Bereits als Spieler des FC Muri wird Robert Huber als rechter Aussenverteidiger für Spiele der Schweizer U 18- und U 21-Nationalmannschaft aufgeboten. Von 1995/96 bis 1998/99 spielt er als Profi beim FC Zürich. Weil er ein Agronomie-Studium an der ETH beginnen möchte und beim FCZ keine Zeit dazu findet, wechselt er 1999 zum FC Winterthur. Als hervorragender rechter Aussenverteidiger ist er der erfahrene Routinier, den der FCW sucht. Landbote-Reporter Hansjörg Schifferli [hjs] bezeichnet ihn 2004/05 als die «ballsichere ‹Lebensversicherung› auf der rechten Flanke». Er bleibt


dem FCW sechs Jahre lang treu und schliesst an sein Studium eine Dissertation in Agrarökonomie an.

Klasseparade gegen Kubilay Türkyılmaz in den Schlusssekunden den Einzug ins Cup-Achtelfinale.

Schnell wird der Routinier ein Liebling des Publikums: Bei den Fans der «Bierkurve» heisst er «Der Intellektuelle». Zusammen mit Captain Gábor Gerstenmájer und → Erich Hürzeler steht er für eine starke Defensive der Mannschaft.

In den NLB/NLA-Aufstiegsrunden 2000/01 und 2001/02 ist er der Liebling der FCW-Fans der «Bierkurve», die bald bei jeder passenden (und unpassenden) Gelegenheit «Hü-Hü-Hürzeler!» skandieren. Mit grosser Routine und soliden Leistungen, starken Reflexen und nur wenigen Patzern ist er der sichere Rückhalt des Teams.

In den Querelen um die Vereinsführung, der Beinahepleite des FCW und dem Kampf um die Spiel-Lizenz für die NLBSaison 2001/02 bleibt Röbi Huber dem Verein treu. Wie Erich Hürzeler und → Patrik Ramsauer, aber im Gegensatz zu Gábor Gerstenmájer, willigt er ein, auf einen Teil des Salärs und Spesen zu verzichten. Dieses kompromisslose Einstehen für den FCW und den Fussball macht Hürzeler, Huber und Ramsauer zu eigentlichen Helden der Kurve. Nach dem Abgang von Gerstenmayer ist er ab 2001/02 bis zu seinem Rücktritt als Profifussballer Captain der Mannschaft.

2001/02 kämpft der FC Winterthur im Zuge des Finanzskandals und der Beinahepleite um die Spiellizenz der Liga und Erich Hürzeler plagen Verletzungssorgen. Bei der Sanierung des Vereins werden die Löhne der Spieler halbiert und die Spesen gestrichen. Hürzeler akzeptiert die Bedingungen und bleibt als Teamstütze beim FCW. 2002/03 startet der FCW mit acht Strafpunkten in die Saison, bei der Aufgrund der Liga-Reform kein Team absteigen muss. Im Abstiegskampf 2003/04 rettet Erich Hürzeler mit seinen Paraden und als Penaltykiller viele entscheidende Punkte.

Robert Huber ist während seiner Zeit beim FCW mehrfach verletzt, ist aber in den schweren Zeiten auf und neben dem Spielfeld eine wichtige Stütze des FCW. Von 1999/00 bis 2004/05 bestreitet er ca. 160 Spiele und schiesst 3 Tore.

Mit den Erfolgen im Cup 2005/06 flammt auf der Schützenwiese zum ersten Mal seit langem Euphorie auf: Vor 8200 Zuschauern verliert der FCW am 15. März 2006 im Cup-Halbfinal gegen den FC Sion mit 0 : 1.

Junior

Einen Monat später beendet Hürzeler seine Profikarriere.

FC Muri

1991/92–1994/95 FC Muri (2. Liga ↑ , 1. Liga) 1995/96–1998/99 FC Zürich (NLA) 1999/00–2004/05 FC Winterthur (NLB) 2005/06–2006/07 FC Muri (2. Liga interregional)

Am 6. Mai 2006 nimmt er mit einem Shutout (4 : 0) gegen die AC Bellinzona Abschied. Hinter der Bierkurve wird darauf ein Verkaufsstand in «Erichs Wurststation» umbenannt. Für den FCW bestreitet er in sechs Saisons 156 Spiele. In seiner Profikarriere spielt er insgesamt 474 Meisterschaftsspiele in der NLA und der NLB. Junior

FC Unterentfelden, FC Aarau

1988/89

FC Aarau (NLA)

1989/90

BSC Old Boys Basel (NLB)

1990/91–1996/97 FC Schaffhausen (NLB) 1997/98–1999/00 FC Lugano (NLB ↑ , NLA)

Erich «Hü-Hü» Hürzeler

2000/01–2005/06 FC Winterthur (Challenge League)

* 20/3/1968 (Olten), 1.83m

2007–2011

Torhütertrainer FC St. Gallen

2009–heute

Torhütertrainer U Nationalmannschaften

Erich Hürzeler spielt im Cup-Halbfinal am 4. April 1994 als Torhüter des FC Schaffhausen gegen den FC Basel einen überragenden Match: Nach der Verlängerung steht es 0 : 0 und im Penaltyschiessen wehrt er zwei Bälle ab, den ersten kratzt er mit einer Parade gegen → Dario Zuffi aus der linken unteren Ecke. Auf Schaffhauser Seite verwandelt darauf der heutige FCW-Trainer Boro Kuzmanovi den dritten Elfmeter. Der Final gegen den GC Zürich geht mit 0 : 4 verloren. Mit dem FC Lugano schafft er 1997/98 den Aufstieg in die NLA und steht dreieinhalb Saisons zwischen den Pfosten, selbst dann, als 1999 der WeltklasseTorhüter Dida (wegen Transferquerelen beim Wechsel zur AC Milan) zum FC Lugano ausgeliehen wird. Im Januar 2001 kommt er zum FC Winterthur und wird kurz darauf Stammtorhüter. Seinen ersten Match spielt er am 19. Februar 2001 gegen seinen bisherigen Arbeitgeber FC Lugano und rettet mit einer

Pascal Renfer * 25/10/1977 (Biel/Bienne), 1.85m Pascal Renfer wird als Stürmer verschiedentlich in die U 16- bis U 19-Nationalmannschaft berufen. 1998/99 spielt er beim FC Solothurn in der NLB. 1999/00 bis 2000/01 ist er mit Yverdon-Sport in der NLA und qualifiziert sich mit dem Aufsteiger für die Finalrunde, wozu er sechs Tore in 31 Spielen


beiträgt. In der Finalrunde schiesst er zwei Toren in 18 Spielen. Darauf wechselt er zum FC Wangen bei Olten in die NLB. Hier schiesst er in der Abstiegsrunde neun Tore, die Mannschaft steigt in die 1. Liga ab. Die in die NLA aufgestiegenen Young Boys zeigen wollen ihn unter Vertrag nehmen, doch er sieht beim FC Winterthur bessere Chancen, als Stammspieler eingesetzt zu werden. Er unterschreibt einen Dreijahresvertrag und schiesst in seiner ersten Saison 16 Tore in 22 Spielen.

Von 2006/07 bis 2007/08 spielt er beim FC Winterthur. Vor seinem Zuzug belegt der FCW stets die hinteren Ränge der NLB. In Ohayons erster Saison beim FCW erreicht die Mannschaft den sechsten Rang. Er spielt dabei vornehmlich im offensiven Mittelfeld und schiesst drei Tore. 2007/08 spielt er im defensiven Mittelfeld und schiesst sieben Tore in 15 Spielen. In dieser Saison zeigt er seine ganze Klasse und ist der beste Mann im Kader. Der FCW belegt den guten fünften Schlussrang.

Der FC Zürich holt ihn in die NLA. Hier gelingt ihm der Durchbruch nicht. Nach einem halben Jahr wechselt er zum FC Thun und schiesst in 42 NLA-Spielen sechs Tore.

Daraufhin wird er zum ersten Mal in die Nationalmannschaft berufen und wechselt, im Hinblick auf die mögliche EM-Teilnahme Israels, zurück zum FC Ashdod.

2004/05 ist er zurück beim FC Winterthur und unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Mit 18 Treffern gehört er erneut zu den besten Skorern der Liga, obwohl er ziemlich auf sich allein gestellt ist.

Junior

In der zweiten Saison 2005/06 schiesst er 22 Tore in 32 Spielen und bildet mit → Patrick Bengondo ein Sturmgespann, das von den Fans geliebt wird. Im CupViertelfinal schiessen die beiden Stürmer mit ihren vier Toren den GC Zürich ab. In der zweiten Saisonhälfte wird Pascal Renfer zuweilen im rechten Mittelfeld eingesetzt.

2008

FC Ashdod (Ligat ha‘Al)

2008/09

Beitar Jerusalem (Ligat ha‘Al)

In 101 Spielen schiesst er 64 Tore für den FCW.

FC Ashdod (Ligat ha‘Al)

2000/01–2005/06 FC Ashdod (Ligat ha‘Al) 2006/07–2007/08 FC Winterthur (NLB)

2009/10–2010/11 FC Ashdod (Ligat ha‘Al) 2011

CWKS Legia Warszawa (Ekstraklasa)

2012

FC Luzern (NLA)

2012

Anorthosis Famagusta (First Division)

2006/07 verbringt er eine torlose Saison beim FC Schaffhausen in der Super League, bevor er von 2007/08 bis 2010/11 für den FC Lugano in der Challenge League in 67 Spielen als Captain und Leistungsträger 40 Tore schiesst. 1998/99

FC Solothurn (NLB)

1999/00-2000/01

Yverdon-Sport (NLA)

2000/01

FC Wangen bei Olten (NLB)

2001

FC Winterthur (NLB)

2001/02

FC Zürich (NLA)

2002/03-2003/04

FC Thun (NLA → Super League)

2004/05-2005/06 2006/07

FC Winterthur (Challenge League) FC Schaffhausen (Super League ↓)

2007/08-2010/11

FC Lugano (Challenge League)

02–07/2011

FC Wohlen

Patrick Alphonse Bengondo - «Bengo» * 27/9/1981 (Akonolinga, Kamerun), 1.80m Patrick Bengondo erzielt 2000/01 für Olympic Mvolyé in 20 Spielen 16 Tore und wird Torschützenkönig in Kameruns oberster Spielklasse. 2001/02 spielt er in der NLB beim Étoile Carouge FC (14 Spiele/zwei Tore) und 2002/03 bei der AC Bellinzona (26 Spiele/acht Tore). Im zweiten Spiel gelingt ihm ein Hattrick. 2003 gewinnt er mit Kameruns U 23-Nationalmannschaft den AFRICAN CUP OF NATIONS. In der Saison 2003/04 spielt er fünf Spiele in der obersten Spielklasse Rumäniens und kehrt dann zurück in die Schweiz, wo er sich bei den GC Biaschesi fit hält.

Shlomi Moshe Ohayon * 24/5/1983 (Aschdod, Israel), 1.81m 12 Länderspiele für Israel (2007–2009) Moshe Ohayon ist ein hervorragender Techniker, der im offensiven und defensiven Mittelfeld spielt. In seiner Zeit beim FC Ashdod in der obersten Spielklasse Israels spielt er 19 Mal für die U 16-, vier Mal für die U 19- und 24 Mal für die U 21-Nationalmannschaft.

2005/06 spielt er zum ersten Mal für den FCW. Von der ersten Minute an ist er ein Gewinn: Als unermüdlicher Kämpfer und Strafraumspieler wird er zum Publikumsliebling und schiesst in 31 Spielen 18 Tore. Mit drei Toren und einem Assist beim 4 : 2-Heimsieg gegen den GCZ im CupViertelfinal vor 4000 Zuschauern wird er zur FCW-Legende. 2006/07 unterschreibt er einen Zweijahresvertrag beim FC Aarau in der Super League, schiesst aber kein Tor. In neun Spielen steht er nur 98 Minuten auf dem Platz. Im Winter 2006/07 leiht ihn der FC Aarau an Servette aus, wo er in 17 Spielen fünf Tore schiesst. Servette schiebt


ihn zurück zu Aarau und Bengo klopft beim FCW an. 2007/08 spielt Bengo zum zweiten Mal für den FCW. Doch im Sturm steht jetzt Oender Cengel. Bengo ist nicht der grosse Techniker, aber mit beispielhaftem Einsatz kämpft er sich in die Mannschaft zurück. Im Testspiel gegen Weinfelden schiesst er einen Hattrick. Im Lauf der Saison schiesst er als Sturmspitze sieben Tore in 25 Spielen. Danach wird er nach Aarau zurückgerufen und schiesst von 2008/09 bis 2010/11 in 80 Spielen 17 Tore. 2011/12 ist er zurück auf der Schützenwiese und bringt den nötigen Schwung in eine verkorkste Mannschaft. Die Challenge League wird von 16 auf zehn Teilnehmer verkleinert. Der FCW übersteht als Vierter die «Todessaison» und erreicht den Cup-Halbfinal gegen den FC Basel. Bis Ende 2012/13 schiesst Bengo in 108 Spielen 43 Tore für den FCW. 2000/01

Olympic Mvolyé (Kamerun)

2001/02

Étoile Carouge FC (NLB)

2002/03

AC Bellinzona (NLB)

2003/04

FC Universitatea Craiova (Divizia A)

2004/05

GC Biaschesi (1. Liga)

2005/06

FC Winterthur (Challenge League)

2006/07

FC Aarau (Super League)

2006/07

→ Servette FC (Challenge League)

2007/08 2008/09-2010/11

→ FC Winterthur (Challenge League) FC Aarau (Super League ↓ , ChL)

2011/12-2013/14

FC Winterthur (Challenge League)

Innocent Nkasiobi Emeghara * 27/5/1989 (Lagos, Nigeria), 1.70m 9 Länderspiele für die Schweiz (2011–2013) Innocent Emeghara ist ein rechtsfüssiger, enorm schneller und unermüdlich dem Ball nachjagender Stürmer, der aus den unmöglichsten Situationen Tore erzielt. Er wächst bei seiner Grossmutter im Dorf Obibi in Nigeria auf. Nach ihrem Tod zieht er mit 13 Jahren zu seiner Mutter nach Winterthur-Töss. Als Junior kommt er zum FC Töss und tritt dann der U 15 des FC Winterthur bei. Von 2006/07 bis 2008/09 spielt er beim FC Zürich II in der 1. LIGA und absolviert die vierjährige Berufssportlerlehre. 2009/10 wechselt er zum FC Winterthur, wo ihm der Durchbruch gelingt. Emeghara schiesst 17 Tore in 28 Spielen. Beim GCZ entwickelt er ab 2010/11 sein technisches und taktisches Verständnis und schiesst 15 Tore in 45 Spielen. Im Oktober 2010 erhält er den Schweizer Pass. Am 4. Juni 2011 spielt er zum ersten Mal für die Nationalmannschaft.

Mit der U 21-Nati reist er an die EM2011. Die Mannschaft spielt begeisternden Fussball und wird Vize-Europameister. 2011/12 unterschreibt er beim FC Lorient, wo er zum Stürmer mit internationaler Klasse reift. Für die Nationalmannschaft spielt er in der Qualifikation zur EM2012. Kurz darauf nimmt er gegen den Willen des Lorient-Trainers Gourcuff mit der U 21-Nati an den OLYMPISCHEN SOMMERSPIELEN in London teil. Danach wird er im Klub nur noch ein Mal für vier Minuten eingesetzt. Für Lorient schiesst er sieben Tore in 32 Spielen. Anfang 2013 wird er von nach Italien an die AC Siena ausgeliehen. Er schiesst sieben Tore in 17 Spielen. Zum Ende der Saison 2012/13 steigt Siena dennoch ab und der Klub geht nach dem Rückzug des Hauptsponsors beinahe pleite. Im August 2013 wird er von Lorient an die AS Livorno Calcio ausgeliehen. Junior

FC Töss, FC Winterthur

2006/07–2008/09 FC Zürich II – U 21 (1. Liga) 2009/10

FC Winterthur (Challenge League)

2010/11

GC Zürich (Super League)

2011/12–01.2013

FC Lorient (Ligue 1)

01.2013–08.2013

→ AC Siena (Serie A)

08.2013

→ AS Livorno Calcio (Serie A)


Eigil Nielsen Signiertes Sammelbild aus Die wunderbare Welt der FUSSBALLSPIELER – NATIONALLIGA A 71/72


1898 – 2013/14 FCW I in der obersten Spielklasse

Serie A, Nationalliga, Nationalliga A (NLA), Super League: 1902/03, 1905/06 – 1930/31, 1956/57 – 1957/58, 1959/60 – 1960/61, 1966/67, 1968/69 – 1976/77, 1982/83, 1984/85

FCW I in der zweitobersten Spielklasse

Serie B, Serie Promotion, I. Liga, NLB, Challenge League: 1898/99 – 1901/02, 1903/04 – 1904/05, 1931/32 – 1933/34, 1935/36 – 1938/39, 1950/51 – 1955/56, 1958/59, 1961/62 – 1965/66, 1967/68, 1977/78 – 1981/82, 1983/84, 1985/86 – 2013/14

FCW I in der drittobersten Spielklasse

1910/11 1911/12 1912/13 1913/14 1913/14 1914/15 – – – 1915/16

Serie C, II. Liga, I. Liga, 1. Liga, 1. Liga Promotion: 1934/35, 1939/40 – 1949/50, 1998/99

SC Veltheim I

Serie A: 1923/24–1926/27 Serie B: 1917/18–1922/23, 1927/28–1930/31 1898/99 Serie B Ost 1899/00 Serie B Ost 1. *Serie B Regionalmeister Ost* *Serie B SCHWEIZER MEISTER* 1900/01 Serie B Ost 1901/02 Serie B Ost 1902/03 Serie A Ost 6. von 6 1903/04 Serie B Ost 1904/05 Serie B Ost 1. *Serie B Regionalmeister Ost* 2. Serie B Schweiz (Vizemeister), Finalrunde: FCW 6 – 1 Nordstern Basel FCW 5 – 1 Floria Biel FCW 2 – 3 Vignoble Auvernier 1905/06 Serie A Ost II 1. von 3 *Serie A Regionalmeister Ost* Final Ost I / Ost II: FCW 5–0 FCZ *Serie A SCHWEIZER MEISTER* Finalrunde Ost / Zentral / West: 22/4/1906: FCW 4 – 2 Servette FC Genève 7/5/1906: Servette FC Genève 4 – 1 BSC YB 14/5/1906: FCW 5 – 2 BSC Young Boys 1906/07 Serie A Ost 2. von 6 (punktgleich mit 1.) 2. Serie A Ost (Regionalvizemeister) Entscheidungsspiel: Young Fellows 3 – 1 FCW 1907/08 Serie A Ost 1. von 8 *Serie A Regionalmeister Ost* *Serie A SCHWEIZER MEISTER* Finalspiel Ost / West: 31/5/1908: FCW 4 – 1 BSC Young Boys 1908/09 Serie A Ost 1. von 8 *Serie A Regionalmeister Ost* 2. Serie A Schweiz (Vizemeister) Finalspiel Ost / West: 6/6/1909: BSC Young Boys 1 – 0 FCW 1909/10 Serie A Ost 2. von 7 (Regionalvizemeister)

1916/17

1917/18

1918/19 –

1919/20 1920/21 1921/22 1922/23 1923/24 – 1924/25 – 1925/26 – 1926/27 – 1927/28 1928/29

Serie A Ost 2. von 7 (Regionalvizemeister) Serie A Ost 6. von 8 Serie A Ost 5. von 8 Serie A Ost 3. von 8 FC Veltheim I – Serie B Ost 1. *Serie B Regionalmeister Ost* *Serie B SCHWEIZER MEISTER* Beginn Erster Weltkrieg FCW I → Serie A Ost 3. von 4 FCW II → Serie B Ost 1. *Serie B Regionalmeister Ost* 2. Serie B Schweiz (Vizemeister) FCW III → Serie C Ost 1. *Serie C Regionalmeister Ost* *Serie C SCHWEIZER MEISTER* Serie A Ost 1. von 7 *Serie A Regionalmeister Ost* Finalrunde Ost / Zentral / West: 16/4/1916: FC Cantonal Neuchâtel 5 – 3 FCW 18/6/1916: FCW 0 – 0 Old Boys Basel 25/6/1916: FC Cantonal Neuchâtel 5 – 1 Old Boys Serie A Ost 1. von 8 *Serie A Regionalmeister Ost* *Serie A SCHWEIZER MEISTER* Finalrunde Ost / Zentral / West: 3/6/1917: FCW 2 – 0 BSC Young Boys 17/6/1917: FC La Chaux-de-Fonds 1 – 1 BSC YB 21/6/1917: FCW 3 – 2 FC La Chaux-de-Fonds Serie A Ost 5. von 8 (eigentlich 1. von 8 und damit Serie A Regionalmeister Ost, aber wegen Vorschriftsverletzung Disqualifikation und Punktehalbierung) Ende Erster Weltkrieg Serie A Ost 1. von 8 *Serie A Regionalmeister Ost* Finalrunde Ost / Zentral / West: 1/6/1919: FCW 0 – 0 Servette FC Genève 15/6/1919: La Chaux-de-Fonds 3 – 2 Servette 22/6/1919: FCW 1 – 2 Étoile La Chaux-de-Fonds Serie A Ost 4. von 8 Serie A Ost 2. von 8 (Regionalvizemeister) Serie A Ost 7. von 8 Serie A Ost 3. von 8 Serie A Ost 6. von 9 SC Veltheim → Serie A Ost 7. von 9 Serie A Ost 7. von 9 SC Veltheim → Serie A Ost 5. von 9 Serie A Ost 7. von 9 SC Veltheim → Serie A Ost 9. von 9 Serie A Ost 7. von 9 SC Veltheim → Serie A Ost 9. von 9 Abstiegsspiele Serie A/B ↓ Abstieg Serie A Ost 9. von 9 Abstiegsspiele Serie A Ost 9. von 9 Abstiegsspiele Abstiegsspiele NLB/1. Serie Promotion: FCW 3 – 0 FC Töss (Stadion Schützenwiese) FC Töss 1 – 1 FCW (Sportplatz Nägelsee) Schweizer Cup: Viertelfinal 3/2/1929: Urania Genève Sport 3 – 0 FCW


1929/30 Serie A Ost 7. von 9 ↓ Abstieg 1930/31 Serie A Ost 9. von 11 (indirekter Abstieg durch die Schaffung der Nationalliga als neue oberste Spielklasse) 1931/32 I. Liga Ost 6. von 9 1932/33 I. Liga Ost 6. von 9 ↓ Abstieg 1933/34 I. Liga Ost 9. von 9 ↑ Aufstieg 1934/35 II. Liga 1. 1935/36 I. Liga Ost 7. von 12 1936/37 I. Liga Ost 7. von 12 1937/38 I. Liga Ost 7. von 12 ↓ Abstieg 1938/39 I. Liga Ost 12. von 12 1939/40 Beginn Zweiter Weltkrieg – II. Liga 1940/41 II. Liga 1941/42 II. Liga 1942/43 II. Liga Ost 1. 2. in Endrunde ↑ Aufstieg 1943/44 II. Liga Ost 2. 1944/45 1. Liga Ost 3. von 10 – Ende Zweiter Weltkrieg 1945/46 1. Liga Ost 5. von 11 1946/47 1. Liga Ost 11. von 13 1947/48 1. Liga Ost 9. von 12 1948/49 1. Liga Ost 1. von 12 Endrunde der 1. Liga-Gruppenmeister: 12/6/1949: FCW 0 – 0 Étoile La Chaux-de-Fonds 19/6/1949: FC Moutier 1 – 0 FCW 26/6/1949: La Chaux-de-Fonds 5 – 0 FC Moutier ↑ Aufstieg 1949/50 1. Liga Ost 1. von 12 Endrunde der 1. Liga-Gruppenmeister: 18/6/1950: Malley Lausanne 0 – 1 FCW 25/6/1950: FCW 2 – 1 Concordia Basel 9/7/1950: Concordia Basel 3 – 2 Malley 1950/51 NLB 5. von 14 1951/52 NLB 8. von 14 1952/53 NLB 4. von 14 1953/54 NLB 11. von 14 1954/55 NLB 7. von 14 ↑ Aufstieg 1955/56 NLB 1. von 14 *MEISTER NATIONALLIGA B* 1956/57 NLA 11. von 14 ↓ Abstieg 1957/58 NLA 13. von 14 ↑ Aufstieg 1958/59 NLB 1. von 14 *MEISTER NATIONALLIGA B* 1959/60 NLA 6. von 14 ↓ Abstieg 1960/61 NLA 13. von 14 1961/62 NLB 3. von 14 1962/63 NLB 3. von 14 1963/64 NLB 8. von 14 1964/65 NLB 7. von 14 ↑ Aufstieg 1965/66 NLB 1. von 14 *MEISTER NATIONALLIGA B* ↓ Abstieg 1966/67 NLA 13. von 14 ↑ Aufstieg 1967/68 NLB 1. von 14 *MEISTER NATIONALLIGA B* Schweizer Cup: Final 15/4/1968: FC Lugano 2 – 1 FCW 1968/69 NLA 11. von 14 1969/70 NLA 8. von 14

1970/71 NLA 6. von 14 1971/72 NLA 6. von 14 1972/73 NLA 5. von 14 Schweizer Ligacup NLA/NLB: Final 11/11/1972: FC Basel 4 – 1 FCW 1973/74 NLA 4. von 14 Schweizer Cup: Halbfinal 24/3/1973: FCW 1 – 1 FC Zürich 28/3/1973: FC Zürich 1 – 1 FCW (2 : 1 n.V.) Schweizer Ligacup NLA/NLB: Final 10/10/1973: GCZ 2 – 2 FCW (2 : 2 n.V., 5 : 4 i.E.) 1974/75 NLA 8. von 14 Schweizer Cup: Final 31/3/1975: FC Basel 1 – 1 FCW (2 : 1 n.V.) 1975/76 NLA 11. von 14 1976/77 NLA 12. von 12 Abstiegsrunde 5. von 6 ↓ Abstieg 1977/78 NLB 6. von 16 1978/79 NLB 4. von 16 1979/80 NLB 3. von 14 1980/81 NLB 8. von 14 ↑ Aufstieg 1981/82 NLB 1. von 16 ↓ Abstieg 1982/83 NLA 16. von 16 ↑ Aufstieg 1983/84 NLB 2. von 16 ↓ Abstieg 1984/85 NLA 16. von 16 1985/86 NLB 6. von 16 1986/87 NLB 10. von 16 1987/88 NLB Ost 8. von 12 Abstiegsrunde 2. von 6 1988/89 NLB Ost 8. von 12 Abstiegsrunde 2. von 6 1989/90 NLB Ost 3. von 12 Auf-/Abstiegsrunde 7. von 8 1990/91 NLB Ost 8. von 12 Abstiegsrunde 1. von 6 1991/92 NLB Ost 7. von 12 Abstiegsrunde 1. von 6 1992/93 NLB Ost 2. von 12 Auf-/Abstiegsrunde 6. von 8 1993/94 NLB Ost 7. von 10 Abstiegsrunde 4. von 8 1994/95 NLB Ost 2. von 8 Auf-/Abstiegsrunde 7. von 8 1995/96 NLB 5. von 12 Abstiegsrunde 1. von 8 1996/97 NLB 6. von 12 Abstiegsrunde 1. von 8 1997/98 NLB 10. von 12 Abstiegsrunde 7. von 8 ↓ Abstieg ↑ Aufstieg 1998/99 1. Liga 1. von 14 1999/00 NLB 7. von 12 Abstiegsrunde 3. von 8 2000/01 NLB 3. von 12 Auf-/Abstiegsrunde 6. von 8 2001/02 NLB 2. von 12 Auf-/Abstiegsrunde 8. von 8 2002/03 NLB 12. von 12 Abstiegsrunde 8. von 8 2003/04 Challenge League 15. von 17 2004/05 Challenge League 11. von 18 2005/06 Challenge League 14. von 18 Schweizer Cup: Halbfinal 28/11/2004: FCW 0 – 1 FC Sion 2006/07 Challenge League 6. von 18 2007/08 Challenge League 5. von 18 2008/09 Challenge League 10. von 16 2009/10 Challenge League 3. von 16 2010/11 Challenge League 13. von 16 2011/12 Challenge League 4. von 16 Schweizer Cup: Halbfinal 15/4/2012: FCW 1 – 2 FC Basel 2012/13 Challenge League 3. von 10


WINTERTHUR FOOTBALL HEROES  

FUSSBALLHELDEN WINTERTHUR – Sticker album collecting 48 Football Heroes that had an impact on the history of football in the city of Winte...