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NEWS, FACTS & IMPRESSIONS

AUSGABE 1/2010


Mai 2010 ::

Ausgabe 1/2010 ::

Informationsschrift für Clubmitglieder

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INHALT Editorial / Grußwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Fahrbericht / Vergleichstest E 63 AMG T S211 vs E 63 AMG T S212

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Termine / Veranstaltungen 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 8 Retro Classic

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AMG Performance 2015“ - Neuer Antriebsstrang mit 5,5-Liter-V8-Biturbomotor

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Neues AMG Performance Center in der Mercedes-Welt Berlin . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 14 Jahreshauptversammlung 2010 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 16 Der Mercedes-Benz SLS AMG GT3: Spektakulärer Rennwagen für den Kundensport . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 17 Arjeplog 2010 – Ein Wintermärchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 22 Historie: AMG „T“ Modell – 30 Jahre früher... . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 28 Der neue ContiSportContact 5 P . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Seite 32 Restaurant-Tipp: Restaurant „Imperial“ im Schlosshotel Bühlerhöhe / Schwarzwaldhochstraße . . . . . . . . . . . . . . . Seite 34

+ + + I M P R E S S U M + + + KO N TA K T + + + I M P R E S S U M + + + Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 6 MDStV: Oliver Vieser Herausgeber: AMG Owners Club e.V. Redaktion: Frank Bode, Oliver Vieser Redaktionelle Betreuung: Werbeagentur Frank Bode GmbH www.werbe-bo.de Mitarbeiter dieser Ausgabe: Otfried S., Frank Bode, Oliver Vieser, Carsten Breidt, Michael Harmansa, Alex Gürber, Udo Herbig, Ronny Paulusch

Gestaltung: Werbeagentur Frank Bode GmbH, Eisenach · www.werbe-bo.de Herstellung & Druck: www.nacht-druck-express.de (ein Dienstleistungsangebot der Werbeagentur Frank Bode GmbH) Kontakt und Einzelverkauf: AMG Owners Club e.V.; c/o Herbig HV GmbH Psf 830 · 87586 Kaufbeuren Telefon: (07 00) AMGOWNERS; (07 00) 2 64 69 63 77 Fax: (0 83 41) 96 69 66 Email: info@amg-owners-club.org Web: www.amg-owners-club.org Mediadaten: www.amg-owners-club.org/mediadaten.pdf

Abonnement: Frank Bode Telefon: 03691 / 296336 fb@werbe-bo.de 1. Auflage: 5.000 Exemplare Schutzgebühr: 4,00 Euro Fotonachweis: Daimler Media Service; Archiv der Mercedes-AMG GmbH/Michael C. Clauss; Alex Gürber; Frank Bode; WA Bode; Michael Harmansa, Anton Schmelter, Ronny Paulusch ©2010 für alle Beiträge bei AMG Owners Club. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit schriftlicher Genehmigung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos usw. wird keine Haftung übernommen. Für Inhalte übernehmen wir keine Haftung.

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EDITORIAL Liebe Mitglieder, liebe Leser, heute halten Sie die 1. Ausgabe 2010 unseres Clubmagazins in den Händen. Den Winter haben wir nun endlich hinter uns gelassen, die Saisonkennzeichen haben wieder ihre Gültigkeit und so freuen wir uns alle auf einen schönen und unfallfreien Sommer mit unseren AMG´s. Ganz besonders freuen wir uns auf unsere diesjährige Jahreshauptversammlung, die am 5. Juni in Baden-Baden mit einer Rekordbeteiligung stattfinden wird. Begleitet wird unsere JHV von einem Fahrevent mit der AMG-Driving-Academy, das auf dem nahe liegenden LUK-Driving-Center stattfinden wird. 60 AMG-Owners-Club-Mitglieder haben hier die Möglichkeit, ihr Fahrkönnen zu beweisen, oder unter Anleitung namhafter AMG-Instruktoren zu verbessern. Einmalig in der Vereinsgeschichte werden auch unsere Frauen mit einer großen Gruppe hier teilnehmen. Dies als kleines Dankeschön für die Unterstützung unseres Hobbys! Zahlreiche Stammtische in allen Regionen fanden in 2010 schon statt. Viele neue Clubinteressenten

haben uns hier kennen gelernt und sind unserem Club nun beigetreten. Auch an dieser Stelle nochmals ein herzliches Willkommen! Wir freuen uns alle, Euch kennen zu lernen. Für dieses Jahr geplant sind, neben den zahlreichen Stammtischen, Besuch IWC in Schaffhausen, Schwarzwaldtour, Bayerntour, Orientierungsfahrt im Raum Böblingen, unsere jährliche Südtirol-Tour Vol. III u.v.a.m. Ein Highlight wird sicherlich wieder das geplante „AMG meets Tornado II Event“ im Norden, das man sich einfach nicht entgehen lassen sollte. Näheres zu all diesen Veranstaltungen sind natürlich in unserem Forum zu finden. Willkommen in Affalterbach – Servus nach Sindelfingen. Ola Källenius wird neuer Geschäftsführer der Mercedes-AMG GmbH und löst Volker Mornhinweg ab, der Leiter der VanSparte wurde. Wir wünschen beiden Herren viel Erfolg mit den neuen Herausforderungen. Viel Spass beim Lesen unseres Magazines!

Oliver Vieser (1. Vorstand)

Frank Bode (2. Vorstand)

Michael Harmansa (Vorstand)

Jürgen Bubel (Vorstand Events)

Otfried Schneider (Vorstand Historie/Technik)

+ + + G R U S S WO R T + + + Liebe Freunde des AMG Owners Club, erst vor wenigen Tagen habe ich meine Arbeit im Büro des Geschäftsführers der Mercedes-AMG GmbH aufgenommen – und ich kann nur sagen, dass ich bereits jetzt mit dem AMG-Virus infiziert bin. Selbstverständlich habe ich als Leiter des Mercedes-Benz-Werks in Tuscaloosa/USA und auch schon davor, als Verantwortlicher für die Formel Eins-Motoren von MercedesBenz und das McLaren-SLR-Projekt immer wieder Kontakt mit der AMG Welt gehabt. Ich bin hier in Affalterbach kein Unbekannter und umgekehrt ist auch die Marke AMG für mich eine bekannte Größe. Schon immer hat mich die Hingabe von AMG an das Thema Performance begeistert, die Mischung aus Rationalität und Emotionalität, aus Seriosität und Exklusivität die alle AMG Automobile gemeinsam haben, gefällt mir ausgezeichnet.

Und jetzt freue ich mich auf die Gelegenheit, das Unternehmen Mercedes-AMG und die Marke AMG steuernd und kreativ in eine sehr spannende und erfolgreiche Zukunft begleiten zu dürfen. Die AMG Mannschaft arbeitet mit Hochdruck an inspirierenden Produkten, mit denen wir nicht nur viele neue AMG Fans gewinnen, sondern auch die altbewährte AMG Gemeinde begeistern werden. Sie werden schon bald erleben, dass der SLS AMG gerade erst der Anfang war. Danke für Ihre Unterstützung und die gemeinsam geteilte Leidenschaft. Herzliche Grüße, Ihr Ola Källenius


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FAHRBERICHT / VERGLEICHSTEST E 63 AMG T S211 vs. E 63 AMG T S212

Am 20. November übernahm ich in Affalterbach einen silbernen E 63T S212 AMG. Ausgestattet mit Conti-Winterreifen und einem AMG-Sperrdifferenzial stand der Fahrt in die Schweizer Alpen nichts mehr im Wege. Die zahlreichen „Helferlein“ die im Fahrassistent-Paket enthalten sind, irritierten anfangs, so waren aber Spurhalte- und Totwinkelassistent als auch das neue Distronic Plus System nach wenigen Kilometern Autobahnfahrt willkommene Hilfen, an denen ich schnell Gefallen fand. Mit den zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten von Fahrwerk und Getriebe wollte ich mich aus Zeitgründen noch nicht beschäftigen, wartete doch Anton mit seinem E63 T S211 AMG auf dem Rastplatz an der A7 auf mich, um unseren Vergleichstest mit vollgetankten Fahrzeugen zu starten. Die

zahlreichen Dreh- und Drückschalter ließen Ich, im 212er vorneweg, die Autobahn leer allerdings einiges erahnen. und ohne Geschwindigkeitsbegrenzung, rief dann gleich mal die volle Leistung ab. Da stand Anton auch schon neben seinem Obwohl der Abstand zu Anton merklich zuE63 AMG. Aber warum grinste er so? nahm, konnte ich immer noch sein Grinsen im Rückspiegel erkennen. „Michael, ich hab dich schon lang gehört, da hab ich dich noch gar nicht gesehen.“ Mittlerweile fuhr ich im M-Modus, dem Um es vorwegzunehmen, es ist unglaub- manuellen Schaltprogramm des W212. Das lich, wie sich dieser AMG von außen an- Sportgetriebe mit seiner nassen Anfahrhört. Wenn man will! Dieses Fauchen und kupplung haut dermaßen schnell die Gänge brachiale Brüllen klingt wirklich unver- rein, dass die Vorfreude auf die Samnauner schämt gut. Will man als Passagier in den Serpentinen stetig zunahm. Genuss dieses Sounds kommen, muss man schon mit geöffnetem Fenster fahren. Die ganze Performance erinnerte mich mehr an einen reinrassigen Sportwagen als an Los ging es, die A7 Richtung Österreich. das von Anton gefahrene Vorgängermodell, Unser Ziel war Samnaun am Ostrand des geschweige denn an einen Familienkombi. Schweizer Kantons Graubünden. Durch Lichthupe signalisierte mir Anton,


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dass es jetzt endlich mal an der Zeit wäre, die Fahrzeuge zu wechseln. Ich war noch dabei, den Sitz in Anton´s Auto einzustellen, da war der auch schon wieder mit dem 212er auf der Autobahn. Jetzt konnte ich Anton´s Grinsen nachvollziehen. Hörte man doch auch noch aus großer Entfernung, wie das Getriebe mit extrem kurzen Schaltvorgängen für Sekundenbruchteile die Zündung zurücknimmt und die Gänge reinknallt. Vermischt mit dem brüllenden Trommeln des V8 ergibt dies eine atemberaubende Geräuschkulisse, die es fast aufregender macht, hinterherzufahren. Der 211er ist wahrlich kein schlechter AMG, auch im Vergleich zur Konkurrenzmodellen! Aber der 212er ist hier, auch Dank seiner zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten eine gelungene Weiterentwicklung. Kurz nach der österreichischen Grenze wurden die Fahrzeuge wieder aufgetankt und auch die Fahrer wieder gewechselt. Erstaunt stellten wir fest, dass der 212er auf dieser ca. 120 Kilometer langen Autobahnfahrt, mit seinen 19,1L/100 km ca. 1,6 Liter unter dem Verbrauch des 211er lag. Die restlichen 130 Kilometer durch das geschwindigkeitsbeschränkte Österreich nach Pfunds wurden in gemütlicher Fahrweise absolviert. Schaltprogramm und Fahrwerkseinstellungen auf Komfort eingestellt, entpuppte sich die Powermaschine als zahmer, gemütlicher Familienkombi. Effizient verbrauchssenkend erweist sich hier das Schaltprogramm „C“ (Controlled Efficiency). Es fährt automatisch immer im 2. Gang an, schaltet so früh wie möglich hoch und hält die Gänge drehzahl- und verbrauchssenkend so lange wie möglich unter Ausnutzung des tollen Drehmoments.

Bei diesem Landstrassentempo sind ohne weiteres Verbrauchswerte um die 10L/100KM zu erreichen. Auch hier wieder deutlich weniger wie im 211er. In Pfunds nochmals vollgetankt, ging es an die 14 Kilometer langen Serpentinen in die Schweizer Enklave. Alle Einstellungen auf Sport, Schaltung manuell, hatte der 211er nach kürzester Zeit keinen Blickkontakt mehr und war aus dem Rückspiegel

verschwunden. Diese Wandlung vom fünfsitzigen Familienkombi in einen agilen, brachialen Sportwagen ist einfach perfekt gelungen. Man muss aber auch erwähnen, dass für den normalen Fahrbetrieb die sportlichste Fahrwerksabstimmung schon fast zu hart ist. Man spürt dann jeden Stein auf der Straße und bekommt immer eine sehr gute Rückmeldung von der Vorderachse, ob noch genügend Grip vorhanden ist. Dies ist in den


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Serpentinen hervorragend, im Alltag wäre es jedoch zu viel des Guten. Die günstige Betankung im steuerbefreiten Samnaun offenbarte auch hier einen Minderverbrauch gegenüber dem 211er von ca. 1Liter/100km. Allerdings genehmigte sich der W212 hier umgerechnet ca. 21,9 Liter auf 100 km. Im saisonbedingt noch verlassenen Samnaun bezogen wir unsere Zimmer im einzig geöffneten Hotel „Post“. Nach geeigneten Fotomotiven mussten wir in dieser idyllischen Gebirgslandschaft nicht lange suchen. Die Änderungen der Karosserie sind leicht zu erkennen. Die weichen Rundungen mussten kantigen Formen weichen. So ist es dem AMG-Designteam gelungen, eine noch sportlicher wirkende Variante der E-Klasse zu präsentieren. Die bullige Front (u. a. durch eine eigens für den AMG entwickelte breitere Vorderachse) mit ihren eckigen Scheinwerfern, die wuchtige Schürze, geprägt durch die neuen LED-Tagfahrlichter, die extreme Keilform und die sehr steil stehende Chromzierleiste in der Flanke lassen das Fahrzeug alles in allem trotzdem sehr elegant aussehen. Am Heck trägt der neue E63 AMG nun erstmals vier eckige Endrohre, die das markant eckige Design der Front auch hier fortsetzen. Am Samstag ging es via Flüelapass nach


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Davos, um nochmals das agile Handling zu erleben. Auch auf dieser Passfahrt, mit teilweise schneebedeckter Fahrbahn, konnte der 212er seine Agilität beweisen. Einige Abschnitte mussten wir einfach mehrmals fahren, weil es dermaßen Spaß machte, die Spitzkehren zu durchräubern. Das Echo des Sounds hallte in den Bergen und wir genossen frierend mit geöffneten Fenstern die Schaltvorgänge des 212ers. Die fahrdynamischen Multikontursitze waren im Dauereinsatz und bei dieser sportlichen Fahrweise ein willkommenes Feature.

Zur Entspannung konnten wir uns zwischenzeitlich den Rücken massieren lassen. Die Massagefunktion im S212 ist deutlich besser als im S211.

dass der 211er immer noch ein wahrer AMG mit beeindruckenden Fahrleistungen ist und der Nachfolger einfach alles ein wenig besser kann. Alle Einstellungen auf Komfort, gleitet er wie eine S-Klasse. Im SportBesonders gut ist die neue Linguatronic ge- modus bietet er die Performance des C63 worden. Das System versteht fast alle sau- AMG, oder übertrifft diese sogar. ber ausgesprochenen Befehle und arbeitet schnell! Auch das neue Festplattennaviga- Abschließend sei noch erwähnt, dass der tionssystem ist deutlich besser als das DVD Ausflug im neuen E63T AMG dazu geführt Navi im W211. hat, dass Anton mittlerweile den „Alten“ gegen den „Neuen“ getauscht hat. Als Fazit stellten wir übereinstimmend fest, ::[MH, AS]


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TERMINE / VERANSTALTUNGEN DER ÜBERBLICK 2010

05.06.2010 = Fahrevent mit der AMG Driving Academy in Baden-Baden Allerdings besteht eine Warteliste; die Teilnahme ist nur noch möglich, wenn Absagen kommen. Parallel zum Driving-Event wird es für die Teilnehmer der JHV auch eine kleine Ausfahrt durch das benachbarten Elsass geben. 05.06.2010 = Jahreshauptversammlung AMG Owners Club e.V. in Sasbachwalden im Nordschwarzwald, Hotel Bel Air. Infos und Einladungen liegen vor, wir bitten um rege Teilnahme. 19.06.2010 = „Kleine AMG-Roadshow“ in Ludwigsburg Das Autohaus Hoffmann in LudwigsburgTamm veranstaltet am Samstag, 19.06. eine kleine AMG-Roadshow. AMG stellt eine Auswahl an aktuellen Modellen zur Verfügung (evtl. auch SLS) und der AOC kann sich hier als Club präsentieren. Wir werden 15-20 AMG Fahrzeuge stellen und den interessierten Kunden Rede und Antwort stehen. Das Autohaus wird Einladungen an ausgesuchte Kunden verschicken, auch mit dem Hinweis, dass der AMG-Owners-Club hier Fahrzeuge verschiedenster Modellreihen präsentieren wird. 02.07.2010 = IWC Besuch im Uhrenwerk in Schaffhausen Do. 19.00 - 20.00 Uhr Treffpunkt und Sammlung im Restaurant Kronenhof. Do. ab 20.00 Uhr Essen. Fr. 9.00 -12.00 Uhr IWC Besuch (2-3 Stunden) Fr. 12.00 - 13.00 Uhr Fahrt in Schwarzwald zum Mittagessen. Fr. 13.00 - 14.30 Uhr Mittagessen Fr. 14.30 - 17.30 Uhr Schwarzwaldtour (wir haben eine nette Route!) bis Freiburg und zurück. Fr. 18.00 Uhr Besichtigung Munot 17.07.2010 = Schwarzwaldtour Samstag, 17.07.2010, 11:00 Uhr: Wir treffen uns um 11:00 Uhr zu einer ge-

meinsamen Ausfahrt von ca. 3-4 Stunden im Schwarzwald rund um Freudenstadt. Es besteht die Möglichkeit, vor der Ausfahrt einen kleinen Imbiss im Hotel einzunehmen! Für Teilnehmer, die eine längere Anreise haben, besteht die Möglichkeit, sich in dem Hotel ein Zimmer zu buchen. Wir bitten darum, dort selbst zu reservieren. Auf der Strecke gibt es Gelegenheit für Kaffee und Kuchen oder auch handfesteres. Zum Abend werden wir uns wieder im Sattelackerhof einfinden, um den Tag gemeinsam bei Essen und Benzingesprächen ausklingen zu lassen. Zur Strecke: Wir fahren gemeinsam auf kurvigen Nebenstrassen durch den Nordschwarzwald und über die Schwarzwaldhochstrasse und werden einige Highlight´s dieser Gegend kennenlernen.

besteht die Möglichkeit, AMG Fahrzeuge zu erleben, am Geländewagenparcours teilzunehmen, Kart zu fahren sowie die MercedesBenz Sicherheitssysteme kennenzulernen. Einladung folgt.

25.09.2010 = Orientierungssuchfahrt im Raum Böblingen Hierzu folgende Eckdaten: Start am 25. September 2010, Uhrzeit: ab 11.00 Uhr, Ort: Raum Böblingen. Die Teilnehmer müssen auf der ca. 150-200 km langen Route rund um Böblingen ein paar Aufgaben erfüllen. Die damit gewonnen Daten und Fakten werden im Roadbook eingetragen und zeigen dann immer wieder den Weg zum nächsten Zwischenstopp. An einem Zwischenstopp werden wir uns treffen, um gemeinsam eine Kaffeepause zu machen. Die Fahrt endet gegen 18.00 Uhr. Von der Endstation aus fahren wir gemeinsam wieder zum Meilenwerk. Dort werden 20.08.-22.08.2010 = Bayerntour mit wir Abendessen und die Sieger des Wettkampfes feiern. Ausfahrt und Autopflege Vom 20. bis 22. August findet eine Bayern30.09.-03.10.2010 = Südtirol-Tour III tour statt. Wir treffen uns in Wartenberg zur Getriebe- Südtirol-Alpenrundfahrt (III) im Jahr spülung, danach findet eine Ausfahrt durch 2010! Vorgabe für die 4-Tages-Tour in 2010 ist es den bayrischen Wald zur Walhalla statt. … Spaß zu haben und auch unserem ge20.08.2010 = Stammtisch Schweiz - Gast- meinsamen Wunsch nach tollen Pass-Straßen zu frönen. Es ist uns gelungen, wieder hof Gupf ...der alljährliche, traditionelle Stammtisch eine interessante Tour (III) zusammen zuim „Gasthaus Gupf“ bei St. Gallen, Schweiz stellen, die nicht nur Genüsse auf der Strasteht wieder an: ab 18.30 Uhr Treffpunkt ße, sondern auch für Augen und Gaumen bei gewohnt guten Speisen, Getränken und bereit hält. Die Tour startet am Donnerstag, den 30. hochinteressanten Gesprächen. Im Detail: 17.00 bis 18.30 Uhr Eintreffen September und endet am Sonntag (Feierder Teilnehmer; ab 19.30 Uhr gemeinsames tag), den 03. Oktober 2010. Abendessen. Mitte/Ende Oktober 2010 = Tornado Samstag Morgen: Frühstück und individuelle Heimfahrt, evtl. Event II Ja wirklich, wir planen die 2. Auflage des Fahrt zur Bayerntour 2010. spektakulären Treffens beim Aufklärungs27.+28.08 2010 Fahrevent SLS AMG geschwader im norddeutschen Jagel. Und Der neue Clubpartner NL Berlin veranstal- dieses mal wird es noch mehr Action getet im ADAC Fahrsicherheitszentrum Linthe ben: mehr Flugbetrieb ist garantiert und die bei Berlin ein Fahrevent, bei dem der neue Jungs da oben freuen sich auch schon auf SLS AMG getestet werden kann. Außerdem uns! ::[FB]


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RETRO CLASSIC in Stuttgart

Ich gebe es zu: ein echter Oldtimer-Fan bin ich nicht. Ich brauch die Funktionalität und Zuverlässigkeit eines Neuwagens. Zum Schrauben fehlt mir das Geschick und die Zeit hab ich auch nicht. Zudem hab ich immer das Gefühl, dass ich gleich etwas kaputt mache, wenn ich Werkzeug in der Hand halte. Aber auch für solche Leute kann sich ein Besuch einer Klassiker-Messe lohnen. Auch, weil da ja doch auch der ein oder andere Neuwagen zu sehen ist, weil man nach langer Zeit mal wieder mit einem seiner Jugendträume konfrontiert wird (Lamborghini Countach 5000S - leider immer noch sehr hoch gehandelt) und weil man viele Bekannte trifft, die mit voller Leidenschaft in den Hallen und an den Ersatzteilwühltischen die Erfüllung ureigenster menschlicher Triebe finden - lange gesucht, endlich gefunden. Ganz nebenbei muss noch erwähnt werden, dass aufgrund der allgemeinen Finanz- und Wirtschaftskrise der Oldtimermarkt eine stabile Entwicklung genommen hat. In Zeiten unsicherer Werte und Spekulationsblasen besinnt man sich wieder auf den Erhalt historischer Dinge. Die Händler auf der RetroClassic jedenfalls waren mit ihrem Geschäft hochzufrieden.

Schön auch, dass die Daimler AG ihre eigene Geschichte so vorbildlich positioniert und die verschiedensten Baureihenclubs beim Messeauftritt unterstützt. So fanden

sich dann auch beim S-Klasse-Club die für uns so bedeutungsvollen drei Buchstaben in Form einer „Rote-Sau-Replika“ sowie 2 weiteren Modellen aus dem Hause AMG. ::[FB]

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AMG PERFORMANCE 2015“ - NEUER ANTRIEBSSTRANG MIT 5,5-LITER-V8-BITURBOMOTOR Affalterbach

S 63 AMG Showcar

te Kraftübertragung: Das einzigartige AMG SPEEDSHIFT MCT 7Gang-Sportgetriebe vereint Dynamik mit Ökonomie und bietet im „Controlled Efficiency“-Fahrprogramm eine neue Stopp-Start-Funktion. Die neue MoAffalterbach – AMG schlägt ein weiteres tor-/Getriebekombination verkörpert ExKapitel der Antriebstrategie „AMG Perfor- klusivität, Faszination, High-Performance mance 2015“ auf: Im Sommer 2010 geht und Ökonomie. ein völlig neu entwickelter AMG 5,5-LiterV8-Biturbomotor mit einer Höchstleistung Als Reminiszenz an die eindrucksvolle Hisvon bis zu 420 kW (571 PS) und einem torie leistungsstarker AMG V8-Motoren dient Drehmoment von bis zu 900 Newtonmetern das S 63 AMG Showcar: Optisch gleicht die an den Start. Der neue, intern M 157 ge- High-Performance-Limousine dem spektakunannte, Achtzylinder beeindruckt mit einer lären 300 SEL 6.8 AMG; jenem Rennwagen, Fülle technologischer Highlights wie Ben- der beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Franzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter corchamps (Belgien) im Jahr 1971 den KlasVerbrennung und Biturboaufladung. sensieg und den zweiten Gesamtrang nach Das innovative, eigenständige Achtzylin- Affalterbach holen konnte – und AMG über der-Triebwerk aus Affalterbach setzt neue Nacht weltbekannt machte. Maßstäbe beim Kraftstoffverbrauch und ist ein Musterbeispiel an Effizienz: Der neue „AMG Performance 2015“ als Fortsetzung S 63 AMG, in dem der V8-Biturbo erstmals der Erfolgsgeschichte zum Einsatz kommen wird, konsumiert nur Unter der Philosophie „AMG Performance 10,5 Liter auf 100 Kilometer (NEFZ ge- 2015“ schreibt Mercedes-AMG die eindruckssamt, vorläufige Angabe). Das bedeutet volle Geschichte fort und erfüllt mit der neueine Einsparung um 25 Prozent gegenüber en Motor-Getriebekombination gleichzeitig dem bisherigen S 63 AMG. Einen wesentli- sein Versprechen, Kraftstoffverbrauch und chen Anteil daran hat auch die intelligen- Emissionen neuer Modelle in den nächsten Kraftvoll und effizient: Achtzylinder mit bis zu 420 kW (571 PS): Ziel: Best in class – Höchstleistungen in allen Disziplinen durch konsequent effizienten Gesamt-Antriebstrang

Jahren kontinuierlich zu reduzieren – und gleichzeitig den zen-tralen Markenwert „Performance“ weiter zu steigern. Der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor wird in der Mercedes-AMG Modell-strategie der nächsten Jahre eine bedeutende Rolle spielen. Auch das einzigartige AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe wird bei künftigen AMG Hochleistungsfahrzeugen eine faszinierende und gleichzeitig ökonomisch betonte Kraftübertragung garantieren. Die neue Motor-Getriebekombination ist ein weiterer Meilenstein in der 1967 begonnenen Erfolgsgeschichte von Mercedes-AMG. Als Highlight in der über 40-jährigen Firmengeschichte darf zweifellos der SLS AMG gelten: Der Flügeltürer, der am 27. März 2010 seine Markteinführung feiert, ist das erste von Mercedes-AMG eigenständig entwickelte Automobil. Damit liefert AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, nicht nur ihr Meisterstück ab, sondern zeigt gleichzeitig Entwicklungskompetenz auf höchstem Niveau. Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung und Biturbo-Aufladung Gegenüber dem AMG 6,3 Liter-V8-Saugmotor mit einem Hubvolumen von 6208 cm3 kommt


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der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit 5461 cm3 aus. Die Reduzierung um exakt 747 Kubikzentimeter kommt ebenso der Effizienzsteigerung zugute wie der Einsatz der Direkteinspritz-Technik: Erstmals nutzt AMG die Vorteile der Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung und Piezo-Injektoren: Diese Technologie ermöglicht durch einen höheren thermodynamischen Wirkungsgrad eine bessere Kraftstoffausnutzung und führt zu geringeren Abgas-Emissionen. AMG kombiniert die strahlgeführte Verbrennung mit einer Biturbo-Aufladung. Weitere Highlights sind: Vollaluminium-Kurbelgehäuse, Vierventiltechnik mit Nockenwellenverstellung, Luft-Wasser-Ladeluftkühlung, Generatormanagement sowie die serienmäßige Stopp-Start-Funktion. Dieses Hightech-Paket führt zu einer hohen Leistungs- und Drehmomentausbeute bei gleichzeitig im Wettbewerb konkurrenzlosen Verbrauchswerten. Der AMG 5,5-Liter-V8Biturbomotor entwickelt eine Höchstleistung von 400 kW (544 PS) und ein maximales Drehmoment von 800 Newtonmetern. In Verbindung mit dem AMG Performance Package steigen die Werte auf 420 kW (571 PS) und 900 Newtonmeter. Ein Blick auf die Drehmomentkurven zeigt: Kein anderes Triebwerk dieser Leistungsklasse erreicht die Werte des neuen AMG-Biturbomotors. Wesentlicher Unterschied zwischen beiden Leistungsstufen ist der von 1,0 auf 1,3 bar gesteigerte maximale Ladedruck. Quantensprung: Kraftstoffverbrauch um 25 Prozent abgesenkt Mit einem vorläufigen Kraftstoffverbrauch von 10,5 Liter auf 100 Kilometer nach NEFZ ist der neue S 63 AMG um 3,9 Liter sparsamer als das Vorgängermodell mit AMG 6,3-LiterV8-Saugmotor – trotz einer Steigerung der Höchstleistung um 14 kW (19 PS) bzw. 34 kW (46 PS) und des Drehmoments um 170 bzw. 270 Newtonmeter. Die erzielte Einsparung beim Kraftstoffverbrauch von über 25 Prozent gilt unter Motorfachleuten als Quantensprung. Auch die CO2-Emissionen konnten erheblich reduziert werden: Der Wert von 246 Gramm pro Kilometer liegt um 28,5 Prozent

unter dem Vorgänger. Beide Leistungsvarianten verfügen über identische Verbrauchs- und CO2-Werte. Mit diesen Daten rangiert der neue S 63 AMG nicht nur deutlich unter allen Wettbewerbern, sondern ist auch verbrauchsgünstiger als weitaus leistungsschwächere Fahrzeuge in diesem Segment. Bezogen auf seine enormen Leistungs- und Drehmomentwerte ist der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor teilweise sogar doppelt so effizient, wie so mancher Mittelklasse- oder Kompaktklasse-Dieselmotor. Gleichzeit realisiert der S 63 AMG souveräne Fahrleistungen auf Sportwagen-Niveau: Die Hochleistungslimousine beschleunigt von null auf 100 km/h in 4,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 250 km/h (elektronisch begrenzt). Mit AMG Performance Package ist Tempo 100 nach 4,4 Sekunden erreicht, damit ist auch eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit auf 300 km/h verbunden (elektronisch begrenzt). Motorproduktion in traditioneller Handarbeit Wie alle AMG Motoren wird auch der neue Biturbo-Achtzylinder in der 2002 eröffneten AMG Motorenmanufaktur von Hand montiert. Ein hoch qualifizierter Techniker fertigt den M 157 nach der Philosophie „Ein Mann, ein Motor“ unter Einhaltung strengster Qualitätsstandards. Als Beweis höchster Sorgfalt dient dabei seine Unterschrift auf der charakteristischen AMG Motorplakette.

Der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor

AMG Chef Volker Mornhinweg: „Effizienz plus Performance“ „Mit dem neuen AMG V8-Biturbomotor und dem AMG SPEEDSHFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe stellen wir uns den Herausforderungen der Zukunft und fokussieren die Themen Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen noch intensiver als zuvor. Unser neues Hochleistungstriebwerk zeigt, dass AMG sowohl bei der Effizienz als auch bei unserem Markenversprechen „Performance“ eine Führungsposition einnimmt“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH. „Der neue AMG V8-Biturbomotor ist ein weiterer Meilenstein in unserer eindrucksvollen V8-Historie. Erstmals kombinieren wir die strahlgeführte Benzin-Direkteinspritzung mit der Turboaufladung. Mit diesem Hightechpaket sind wir „best in class“ in punkto Verbrauch, Leistung und Drehmoment“, so Friedrich Eichler, Leiter Entwicklung Motor und Triebstrang bei Mercedes-AMG.

Die wichtigsten Daten im Überblick* AMG 5,5-Liter- V8-Biturbomotor Hubraum

5461 cm3

Bohrung x Hub

98,0 x 90,5 mm

Verdichtungsverhältnis

10,0 : 1

Leistung

400 kW (544 PS) bei 5500/min 420 kW (571 PS) bei 5500/min**

Max. Drehmoment

800 Nm bei 2000-4500/min 900 Nm bei 2500-3750/min** bei 2500-3750/min*

Motorgewicht (trocken)

204 kg

Leistungsgewicht

0,41 kg/PS 0,39 kg/PS**

* vorläufige Angaben; ** mit AMG Performance Package


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Ventiltrieb: Die stufenlose Verstellung der Ein- und Auslassnockenwellen geschieht lastund drehzahlabhängig

Ventiltrieb: Die stufenlose Verstellung der Ein- und Auslassnockenwellen geschieht last- und drehzahlabhängig

Benzin-Direkteinspritzung mit strahlgeführter Verbrennung: Besonders schnell und präzise arbeitende Piezo-Injektoren spritzen den Kraftstoff direkt in die Brennräume

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Faszinierende Leistungsentfaltung, charakteristischer Sound Diese Papierwerte wecken hohe Erwartungen, die der 400 kW (544 PS) starke AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor mit Bravour erfüllt. Für enorme Durchzugskraft, egal in welchem Geschwindigkeitsbereich, sorgt der füllige Drehmomentverlauf: Bereits bei 1500 Kurbelwellenumdrehungen stehen 670 Newtonmeter parat, nur 500/min später wird der Maximalwert von 800 Newtonmeter erreicht, der bis 4500 Umdrehungen konstant bleib. Noch mehr Souveränität garantiert die Motorvariante mit AMG Performance Package und einer Höchstleistung von 420 kW (571 PS). Für einen Drehmomentwert von 875 Newtonmeter genügen dem Achtzylinder 2000 Umdrehungen, zwischen 2500 und 3750/min sind konstant 900 Newtonmeter verfügbar. Aber nicht nur das einzigartige Drehmomentangebot des aufgeladenen Achtzylinders fasziniert: Das agile Ansprechverhalten ohne störendes Turboloch führt zu einer in dieser Leistungsklasse bislang ungekannten Mühelosigkeit und Dynamik. Dazu passt der charakteristische und reizvolle Motorsound. Auch dieses AMG Hochleistungstriebwerk erfüllt alle Anforderungen in Bezug auf Laufruhe und Mercedes-typischen Langstreckenkomfort. MCT 7-Gang-Sportgetriebe mit Controlled Efficiency und Stopp-Start-Funktion Die Kraftübertragung übernimmt das bei Mercedes-AMG exklusiv eingesetzte AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe; das vom SL 63 AMG und E 63 AMG bekannte Getriebe vereint höchste Emotionalität, pure Fahrdynamik und ein hohes Maß an Effizienz. Die nasse Anfahrkupplung ersetzt den herkömmlichen Drehmomentwandler und hilft Kraftstoff zu sparen. Einen großen Anteil an den vorbildlichen Verbrauchswerten hat die serienmäßige Stopp-Start-Funktion. Dieses System ist im Getriebe-Fahrprogramm Controlled Efficiency („C“) aktiv und schaltet den Achtzylinder bei Fahrzeugstillstand ab. In „C“ fährt die Sportlimousine stets im zweiten Gang an, zudem schaltet das Getriebe betont früh in die nächsthöheren Gänge. Mit seinem hohen Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen unterstützt der V8-Motor eine souveräne Fahrweise. Zusätzlich verfügt der Achtzylinder-Biturbomotor über das aus dem E 63 AMG bekannte Generatormanagement: In jeder Schubphase


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des Motors und beim Bremsen wird kinetische Energie zum Laden der Batterie genutzt und nicht wie sonst üblich nutzlos in Wärme umgewandelt. In allen anderen Betriebsbereichen kann durch die Kombination von Bordnetz- und Generatormanagement der Generator auf einem niedrigen Spannungsniveau gehalten werden. Dies entlastet den Motor und ermöglicht eine Kraftstoffersparnis: Rund 0,15 Liter auf 100 Kilometer nach NEFZ-Norm und bis zu 0,2 l/100 km im Stadtverkehr mit häufigen Schub- und Bremsphasen.

AMG Motorenchronik ist der AMG 5,5-LiterV8-Kompressormotor von 2001: Der M 113 K leistete bis zu 428 kW (582 PS) und verfügte über ein Drehmoment von 800 Newtonmetern. Noch stärker war der AMG 5,5-Liter-V8Kompressormotor des SLR McLaren aus dem Jahr 2003 – der M 155 erreichte bis zu 478 kW (650 PS) und 820 Newtonmeter. Sowohl der AMG 5,5-Liter-V8-Kompressormotor, der AMG 6,3 Liter-V8-Motor als auch der AMG 6,0-Liter-V12-Biturbomotor konnten bei den „International Engine of the Year Awards“ die Kategorien „Best Performance Engine“ für sich entscheiden.

Lange Tradition an kraftvollen AMG V8Erster AMG Vierventil-V8 beschleunigt Motoren Leistungsstarke Achtzylindermotoren gehö- „The Hammer“ auf 303 km/h ren bei AMG untrennbar zur Firmengeschich- Als bedeutendes Triebwerk in der AMG Gete. 2005 debütierte der AMG 6,3 Liter-V8-Mo- schichte darf ebenso der M 117 gelten, der tor; je nach Modell realisiert der M 156 ge- erste Achtzylinder mit Vierventiltechnik. Mit nannte Hochdrehzahl-Saugmotor bis zu 386 5,6 Liter Hubraum, 265 kW (360 PS) und 510 kW (525 PS) und 630 Newtonmeter. Exklusiv Newtonmeter Drehmoment beschleunigte der dem neuen SLS AMG vorbehalten ist der M V8-Motor den 300 CE 5.6 AMG 1987 auf eine 159 mit ebenfalls 6,3 Litern Hubraum, einer Höchstgeschwindigkeit von 303 km/h. Damit Höchstleistung von 420 kW (571 PS) und galt das Coupé als schnellstes deutsches Seeinem Drehmomentmaximum von 650 New- rienautomobil; amerikanische AMG Fans taufRZ_AMG_Owners_Club_Kramski_quer:Layout 12:47 Seite 1 voller Ehrfurcht „The Uhr Hammer.“ tonmetern. Ein weiterer Meilenstein in der ten1 es07.04.2010

S 63 AMG Showcar erinnert an historischen Erfolg von 1971 Einen historischen Erfolg erzielte auch der 300 SEL 6.8 AMG im Jahr 1971: Angetrieben von einem AMG V8-Motor mit 6,8 Liter Hubraum und 315 kW (428 PS), überquerte die feuerrote Rennlimousine gleich bei ihrem ersten Einsatz beim 24Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) als Zweiter die Ziellinie und sorgte für einen Klassensieg. An diesen Triumph, der die erst 1967 gegründete AMG über Nacht weltbekannt machte, erinnert das spektakuläre S 63 AMG Showcar: Verziert mit identischem Sponsoring wie sein historischer Vorgänger, sorgt die leistungsstarke S-Klasse made by Mercedes-AMG für Aufsehen. Die imposante Bereifung mit 275/35 R 20 und 325/30 R 20 Pneus an Vorder- und Hinterachse zieht die Blicke ebenso an wie die pro Seite um 4,5 Zentimeter verbreiterten Kotflügel. Im funktionellen Interieur entdeckt der Kenner sogar Edelholzapplikationen im Stil des Youngtimers. Für Vortrieb sorgen der neue AMG 5,5-Liter-V8-Biturbomotor und das AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang-Sportgetriebe. ::[DAG]

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NEUES AMG PERFORMANCE CENTER IN DER MERCEDES-WELT BERLIN www.berlin.mercedes-benz.de

v.l.n.r.: Chris Okrent · AMG service expert; Holger Keppke · AMG parts expert; Oliver Aido · AMG sales manager; Yeliz Saritas · AMG sales expert und Marco Lopomo · AMG sales expert

Die Mercedes-Welt am Salzufer in Berlin kann seit April 2010 mit einem echten, weiteren Highlight aufwarten. Auf über 850 m² Fläche ist hier ein AMG Performance Center entstanden, das dem Charakter der Marke und den gehobenen Ansprüchen der AMG Fans entspricht. Fans der Marke können im neuen Performance Centers alle aktuellen AMG Modelle – inklusive des neuen AMG

SLS erleben und attraktive Wechselausstellungen z.B. mit der „roten Sau“ und Motorsportboliden genießen. Natürlich werden auch Kleinserien wie der SL 65 AMG „Black Series“ gezeigt und gebrauchte Modelle angeboten. Die besondere Vielfalt des AMG Performance Center der Mercedes-Welt Berlin zeigt sich auch in der Möglichkeit, die verschiedensten Lack-, Polster- und Zier-

teilekombinationen testen zu können und die Visualisierungsmuster miteinander zu vergleichen. Ergänzt wird das große Angebot um Zubehör und Accessoires aus der AMG- und Rennsportkollektion sowie um alle aktuellen Felgenmuster. Die Ausstellungsplattform des Partners Harman/Kardon bietet zudem die Möglichkeit ein Spitzensoundsystem direkt im Fahrzeug zu testen.


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Oliver Aido · AMG sales manager Tel.: 030 / 3901 - 1220

ie staltet d 0 veran C 1 A 0 D 2 A t s rlin im . Augu e 8 B 2 g in d n e n u u ss Am 27. ei Berlin bNiederla inthe b s-Benz clu Mercede eitszentrum L AMG Owners erh r e G g ü h f M ic A siv Fahrs SLS t (exclu em der neue n t die e h v e e t r s h e Yeliz Saritas · AMG sales expert Fa em b , bei d ) rd ! e am r ß e u d n A e nn. erlebe , zu Tel.: 030 / 3901 - 1157 a Mitgli k u z n e e werd art rzeug testet men, K MG Fah keit, A ours teilzuneh herheitssysh c li g ö M Sic arc sem s-Benz wagenp Gelände ie die Mercede re Infos zu die ce e n w h a o ä s N rm n o . Perf fahre rnen nenzule des AMG n e m k a e e T m s te da t gerne Event gib rlin. Be Centers

Das Team des AMG Performance Centers in der Mercedes-Welt Berlin steht für umfassende Betreuung und kompetente Beratung in allen Fragen rund um AMG und designo. Besondere Berücksichtigung finden dabei kundenspezifische Umbauwünsche wie beibestückter Shop für spielsweise optische und technische Umbau- AMG Zubehör- und Kollektionsprodukte ten. Ein eigener AMG Service Experte in der vervollständigen des Angebot des neuen Mercedes-Welt Berlin sowie ein umfangreich AMG Performance Centers.

Marco Lopomo · AMG sales expert Tel.: 030 / 3901 - 1823

Chris Okrent · AMG service expert Tel.: 030 / 3901 - 1731

AMG Performance Center in der Mercedes-Welt Berlin Salzufer 1 · 10587 Berlin-Charlottenburg · www.berlin.mercedes-benz.de

Holger Keppke · AMG parts expert Tel.: 030 / 3901 - 1392


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JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG am 05. Juni 2010

Das Rahmenprogramm zur Jahreshauptversammlung hat es wie jedes Jahr in sich. Highlight sind natürlich die in Verbindung mit der AMG Driving Academy stattfindenden Fahrevents am Samstag und Sonntag. Leider schon ausgebucht, aber Baden-Baden und das Umfeld bieten noch andere Erlebnisse. Für die am Freitag anreisenden gibt es einen Shuttle-Service vom Hotel nach Baden-Baden zum Casino mit einer kleinen Einführung in das Roulette-Spiel. Anschließend finden wir uns zum Get-together in der Musik- und Cocktailbar „Equipage“ im Kurhaus zu Baden-Baden ein. Wie wäre es am Samstag mit einem Spaziergang durch die malerische Stadt, einem Besuch einer der wohltuenden Spa-Resorts (Caracalla-Therme) oder der kleinen Ausfahrt durch das Elsass. Unter fachkundiger Anleitung begibt sich ein Tross von AMG´s in Richtung Westen: nach dem Frühstück Abfahrt nach La-Petite-Pierre, im Aux 3 Roses zu Mittag einkehren, Weiterfahrt über Wingen (Lalique) und Meisenthal (Glas und Kristallmuseum) mit Besichtung des Glasmuseums in St. Louis, weiter durch das malerische Bärenthal und gegen Abend Rückkehr in Baden-Baden. An diesem Wochenende ist für jeden etwas dabei und gemeinsam werden wir es zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. ::[FB]

Eine Marke der Daimler AG

Baden-Baden ruft. Schwarzwald. Pferderennen. Mondäner Kurort. Und 2010 Treffpunkt des AMG Owners Club Deutschland/Schweiz anlässlich seiner Jahreshauptversammlung. Am 5. Juni treffen sich die Mitglieder nach einem ereignisreichen Tag, um die Weichen für die nahe Zukunft des Vereins zu stellen. Auch wenn keine Vorstandswahlen anstehen, gibt es genug zu berichten über Erreichtes und zu diskutieren über den richtigen Weg der nächsten Jahre. Und große Veranstaltungen stehen uns bevor. 2011 jährt sich die Gründung unseres Vereins zum 10. mal. Und 2011 feiert ganz Deutschland 125 Jahre Automobil. Dies fordert auch unser Engagement in besonderer Weise, bietet aber auch eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten. Darüber sollten wir sprechen und gemeinsam diskutieren, wie wir uns hier bestmöglich einbringen.

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DER MERCEDES-BENZ SLS AMG GT3: SPEKTAKULÄRER RENNWAGEN FÜR DEN KUNDENSPORT New York – Pünktlich zur Markteinführung des Mercedes-Benz SLS AMG am 27. März 2010 präsentiert Mercedes-AMG eine GT3Variante: Die Rennversion des Flügeltürers fasziniert durch spektakuläres Design und reinrassige Motorsporttechnik. Entwickelt nach dem GT3-Reglement des AutomobilWeltverbandes FIA (Fédération Internationale de l’Automobile), ist der SLS AMG GT3 als Kundensportfahrzeug für Sprintund Langstreckenrennen konzipiert. Diese Rennserien für seriennahe GT-Fahrzeuge zeichnen sich durch vielfältige Teilnehmerfelder sowie spannende Rennverläufe aus. Nicht zuletzt dank ihrer vergleichsweise günstigen Kostenstruktur gewinnen sie weltweit immer mehr an Bedeutung. Mit dem SLS AMG GT3 startet AMG, die Performance-Marke von Mercedes-Benz, in ein neues Geschäftsfeld: Es umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von Kundensportfahrzeugen. Der Verkauf der Kundenfahrzeuge startet voraussichtlich ab Herbst 2010, die Homologation der GT3-Variante wird rechtzeitig vor der Rennsaison 2011 abgeschlossen sein. „Dank konsequentem Leichtbau und überlegener Fahrdynamik bietet der Mercedes-Benz SLS AMG eine hervorragende Basis für ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug. Mit der faszinierenden GT3-Version reagieren wir auf die starke Nachfrage unserer Kunden nach einem Fahrzeug für diese attraktiven Motorsport-Serien. AMG zeigt hiermit erneut seine große Erfahrung aus über 40 Jahren Motorsport und seine hohe Kompetenz bei der Entwicklung einzigartiger High-Performance-Fahrzeuge“, so Volker Mornhinweg, Vorsitzender der Geschäftsführung Mercedes-AMG GmbH. Der SLS AMG GT3 ist die konsequente Fortsetzung des Motorsport-Engagements von AMG. Seit der Gründung im Jahre 1967 gilt AMG als Pionier der Motorsportbranche. Die Rennversion des Mercedes-Benz SLS AMG wird von AMG in enger Zusammenarbeit mit der HWA AG entwickelt und produziert. HWA ist im Auftrag von Mercedes-Benz Motorsport für den Einsatz des DTM-Teams verantwortlich. Die

HWA-Mannschaft ist eines der erfolgreichsten Teams im internationalen Motorsport: Neun Fahrertitel in der DTM und ITC sowie der zweimalige Gewinn der FIA GT-Meisterschaft bestätigen dies. Der SLS AMG GT3 knüpft nahtlos an diese Erfolgsstory an und folgt damit auch dem 300 SL Rennsportwagen von 1952, der den Mythos „Flügeltürer“ begründete. Der historische Sieg beim Langstreckenrennen „Carrera Panamericana“ machte Mercedes-Benz auch in Nordund Mittelamerika weltberühmt und zeigte die Leistungsfähigkeit des Stuttgarter Automobilherstellers. Spektakuläre Rennwagen-Optik Das puristische Design und die atemberaubende Formgebung des Flügeltürers werden durch die gezielten Modifikationen an der Karosserie wirkungsvoll betont. Die neuen, großteils aus leichtem Carbon gefertigten Komponenten geben deutliche Hinweise auf die außergewöhnliche Rennstrecken-Performance und die umfangreiche aerodynamische Entwicklungsarbeit. Von vorn zeigt der GT3-Rennwagen eine neue Frontschürze mit größeren Lufteinlässen: Die breite Öffnung unterhalb des charakteristischen Kühlergrills mit dem großen MercedesStern und der flügelförmigen Querfinne versorgt den Motorölkühler und die Bremsscheiben mit Kühlluft. Die gleiche Funktion haben die beiden Einlässe unterhalb der vertikal ausgerichteten Bi-Xenon-Scheinwerfer. Für Abtrieb an der Vorderachse sorgt neben den vier außen angebrachten, sogenannten Flics auch der Carbon-Frontsplitter: Er geht direkt in die glatte Unterbodenverkleidung über, an die sich der Heckdiffusor anschließt. Die Motorhaube verfügt über eine zentrale Öffnung zum Abtransport der Motorwärme. Aus den seitlichen Öffnungen in den vorderen Kotflügeln entweicht die Luft aus den Radhäusern. Zur Gewichtsoptimierung kommen an Seiten- und Heckfenster besonders leichte Polycarbonatscheiben zum Einsatz, auf Wunsch auch an der Windschutzscheibe. Vorn wie hinten wurden die Kotflügel verbreitert, um Platz für die großen Rennreifen zu

machen. Mit einer Breite von 1990 Millimetern ist die GT3-Karosserie um gut 50 Millimeter breiter als die des serienmäßigen SLS AMG. Die neuen Seitenschweller verfügen über Öffnungen zur Kühlung der hinteren Bremsanlage. Am unteren Ende der Schweller ist der glatte Unterboden sichtbar. In der B-Säule findet der genormte Tankstutzen für die Schnelltankanlage Platz. Der 120 Liter große Kraftstofftank sitzt in zentraler Position hinter dem Fahrer. Breiter Heckflügel aus Carbon In der Heckansicht beeindruckt der SLS AMG GT3 durch seine imposante Breite. Über dem Heckdeckel thront ein breiter Heckflügel aus Carbon; er ist vielfach verstellbar und erlaubt ein perfektes Setup für den jeweiligen Rennstreckentyp. In der neuen Heckschürze sind zwei Öffnungen zur Entlüftung der hinteren Radhäuser angebracht. Ein weiterer Blickfang ist der Heckdiffusor aus Carbon: Als Verlängerung des glatten Unterbodens steigt er im Bereich der Hinterachse kontinuierlich an und sorgt durch seine Form für Abtrieb. Das aerodynamische Gesamtkonzept des SLS AMG GT3 wurde in ausgiebigen Windkanalversuchen sowie Rennstreckentests erprobt und festgelegt. Den schwarzen Endrohrblenden entweicht ein faszinierender und gleichzeitig charakteristischer AMG Achtzylinder-Sound. Im Heckdeckel integriert ist die vom Reglement vorgeschriebene Regenleuchte – sie muss vom Fahrer bei schlechter Witterung stets eingeschaltet werden. Seriennaher AMG 6,3-Liter-V8-Motor Wie vom FIA-GT3-Reglement vorgeschrieben, entspricht der AMG 6,3-Liter-V8-Motor nahezu dem des Serienfahrzeugs. Dank seines geringeren Gewichts wird der GT3 die bereits hervorragenden Beschleunigungswerte des Serienfahrzeugs – 3,8 Sekunden für den Spurt von null auf 100 km/h – deutlich unterschreiten; die Höchstgeschwindigkeit beträgt je nach Übersetzung über 300 km/h. Der AMG 6,3-Liter-V8-Motor verfügt auch im Rennfahrzeug über Trockensumpfschmierung. Der Einsatz von Saug- und Druckpumpe sowie eines externen Öltanks ermöglicht den Verzicht


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auf die sonst übliche Ölwanne. Diese Technik gewährleistet eine zuverlässige Schmierung des Motors selbst bei hohen Querbeschleunigungen, wie auf Rennstrecken üblich. Die Trockensumpfschmierung erlaubt zudem eine tiefe Einbaulage des V8-Triebwerks – eines der wichtigen technologischen Highlights des SLS AMG. Die Lösung, den Achtzylinder möglichst tief und als Frontmittelmotor hinter der Vorderachse zu installieren und mit einem Getriebe in Transaxle-Anordnung zu kombinieren, führt zu einem günstigen Gewichtsverhältnis. Sechsgang-Renngetriebe mit sequenzieller Schaltung Im Gegensatz zur Serie ist im SLS AMG GT3 ein Sechsgang-Renngetriebe mit sequenzieller Schaltung für die Kraftübertragung verantwortlich. Dank seiner kompakten Bauweise bietet das rennsporterprobte Getriebe Vorteile beim Packaging – schließlich hat die GT3Version eine geringere Bodenfreiheit als das Serienfahrzeug. Der Pilot schaltet die Gänge mithilfe zweier Schaltpaddles am Lenkrad. Das Getriebe ist direkt an der Hinterachse montiert und mittels einer Torque Tube biege- und drehmomentsteif mit dem V8-Motor verbunden. Damit sind entscheidende Vorteile in puncto Fahrdynamik verbunden, denn diese aufwendige Lösung erlaubt es, den kompletten Antriebsstrang deutlich spielfreier auszulegen. Ein im Getriebe integriertes LamellenSperrdifferenzial sorgt in Verbindung mit der Traktionskontrolle für ein ausgezeichnetes Beschleunigungsvermögen. Im Innern der Torque Tube rotiert eine Antriebswelle mit Motordrehzahl. Wie beim Serienmodell und bei den Mercedes-Benz C-Klasse DTM-Renntourenwagen besteht die Welle aus Carbonfasern. Geradezu für die Rennstrecke prädestiniert ist das Fahrzeugkonzept des SLS AMG mit langem Radstand, tiefem Schwerpunkt und breiter Spur – zu den Stärken zählen das präzise Einlenkverhalten, die erstklassige Agilität, eine geringe Massenträgheit bei spontanen Richtungswechseln und ein hoher Kurvengrenzbereich. Für eine perfekte Rennstrecken-Performance musste nur wenig geändert werden: Das leichte Aluminium-Fahrwerk mit doppelten Dreiecksquerlenkern rundum verfügt aufgrund der abgesenkten Fahrzeughöhe über eine angepasste Kinematik. Eine optimale Anpassung an den jeweiligen Rennstreckencharakter und an unterschiedliche Witterungsbedingungen er-

lauben die vielfältigen Einstellmöglichkeiten. So kann nicht nur zwischen unterschiedlichen Feder- und Dämpfersetups gewählt werden, auch die Justierung von Spur und Sturz, die Einstellung der Fahrzeughöhe und der Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse ist möglich. Prinzipiell dem serienmäßigen SLS AMG entspricht die Zahnstangenlenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Servounterstützung. Die direkter gewählte Übersetzung fördert ein noch agileres Handling auf der Rennstrecke. AMG Rennsport-Bremsanlage in Verbundtechnologie Kürzeste Bremswege, höchste Standfestigkeit und optimale Dosierbarkeit stellt die AMGRennsport-Bremsanlage sicher: Rundum kommen Bremsscheiben in der motorsporterprobten Verbundtechnologie zum Einsatz. Hierbei sind die Graugussscheiben radial und axial schwimmend über Edelstahl-Verbundelemente auf einem Aluminiumtopf fixiert. Diese aufwendige Technik ermöglicht eine perfekte Wärmeableitung und somit eine verlässliche Standfestigkeit. Zudem verfügt der SLS AMG GT3 über exakt berechnete Kühlkanäle: Öffnungen in der Frontschürze und vor den Hinterrädern versorgen die Bremsscheiben mit kühlem Fahrtwind. Alle vier Bremsscheiben sind belüftet, genutet und gelocht. Sechskolben-Festsättel an der Vorderachse und Vierkolben-Festsättel hinten in Anthrazit mit weißem AMG Logo erlauben üppige Bremsbelagflächen. Ein Antiblockiersystem mit spezieller Rennstrecken-Abstimmung ist serienmäßig. Die in der Serie auf Wunsch erhältliche AMG Keramik-Hochleistungs-Verbundbremsanlage ist aus Platzgründen nicht mit den vom FIAReglement vorgeschriebenen 18-Zoll-Rädern kompatibel. Auf AMG Leichtmetallrädern mit Zentralverschluss im Format 12 x 18 Zoll (vorn) und 13 x 18 Zoll (hinten) sind Rennreifen im Format 287 x 682 mm (vorn) und 315 x 708 mm (hinten) montiert. Je nach Einsatzzweck kommen profillose Slicks, Inter mediates oder Regenreifen zum Einsatz. Das klassische Vielspeichendesign begünstigt die Belüftung der Bremsanlage. Schnelle Boxenstopps und Räderwechsel garantiert die im Unterboden integrierte Luftheberanlage: Vier pneumatische Stempel heben den GT3-Rennwagen um rund 190 Millimeter an und ermöglichen der Boxencrew einen schnellen Wechsel der Rennreifen.

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Innenraum mit Rennsport-Schalensitz und Rennlenkrad Nach dem Öffnen der Flügeltüren zeigt der SLS AMG GT3 einen funktionellen Innenraum mit Rennwagen-Atmosphäre. Der Fahrer nimmt in einem Rennsport-Schalensitz Platz, für Sicherheit garantieren der Sechspunktgurt sowie das HANS-System (Head and Neck Support), das den Helm bei einem Unfall definiert fixiert und so das Verletzungsrisiko minimiert. Für zusätzliche Sicherheit sorgt der Überrollkäfig aus Stahl, der zudem den Aluminium-Spaceframe weiter versteift. Ein Rennlenkrad mit 330 Millimeter Durchmesser ermöglicht perfekte Fahrzeugkontrolle. Dank oben offenem Lenkradkranz hat der Fahrer immer eine perfekte Sicht auf das Zentral-Display; es informiert über alle relevanten Informationen wie Geschwindigkeit, Motordrehzahl, Betriebstemperaturen, Rundenzeiten oder die Gangwahl. Das Lenkrad verfügt über einen Schnellverschluss, was den Ein- und Ausstieg deutlich erleichtert. Über die Schalter auf dem Lenkradpralltopf kann der Fahrer zusätzliche Funktionen wie den Boxenfunk, die Lichthupe oder die Trinkfunktion aktivieren. Weitere Bedienelemente sind auf der Mittelkonsole angebracht, so etwa die Start-/Stoppfunktion für den AMG V8-Motor, die Traktionskontrolle, den Rückwärtsgang und – für den Fall der Fälle – die integrierte Feuerlöschanlage. Die Einstellmöglichkeit der Bremsbalance ist auf dem Tunnel der Torque Tube platziert. Den seriennahen Charakter der GT3-Version zeigt die Instrumententafel, sie sorgt in Form eines kraftvoll gespannten Flügelprofils für optische Breite. Markant in die Instrumententafel integriert sind die in „Silver Shadow“ galvanisierten Belüftungsdüsen mit justierbarem Düsenkreuz – ihre Form erinnert an die Triebwerke eines Jets. Auslieferung der Kundenfahrzeuge startet im Frühjahr 2011 Der neue SLS AMG GT3 ist gemäß dem internationalen FIA-GT3-Reglement entwickelt und berechtigt zur Teilnahme an allen GT3-Rennserien – und somit auch an den populären 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps (Belgien) oder auf dem Nürburgring. Interessierte Kunden können das Fahrzeug ab Herbst 2010 bestellen, die Auslieferung erfolgt rechtzeitig vor Beginn der Rennsaison 2011. Die Homologation wird im März 2011 abgeschlossen sein. ::[DAG]


Eine Marke der Daimler AG

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Cockpit, Triebwerk, Flügel. Ist das noch ein Auto? Der Mercedes-Benz SLS AMG. www.mercedes-benz.com/sls-amg

Kraftstoffverbrauch innerorts/außerorts/kombiniert: 19,9/9,3/13,2 l/100 km; CO₂ -Emission kombiniert: 308 g/km. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug und sind nicht Bestandteil des Angebots, sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.


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ARJEPLOG 2010 – EIN WINTERMÄRCHEN

AMG Owners Club meets Driving Academy • 15.-18.1.2010

The Day Endlich war es soweit! Treffpunkt war der Check -In Schalter im Flughafen Stuttgart. Schon früh formierte sich die erste Gruppe, alle waren voller Erwartungen und jeder bei bester Laune. Die Vorfreude war riesig, da fast die Hälfte aus den vorherigen Wintersporting-Tagen wusste, was auf sie zukommt. Auch all die euphorischen Stimmen im Forum haben die Erwartungshaltung ins unermessliche getrieben. Vor dem Gate vervollständigte sich die Gruppe der AMGGeschädigten. Die Gruppe setzte sich aus AMGOC Members (CH/D) und deren Freunde zusammen, die durch den Vater von Bernd Mayländer ergänzt wurde. An den warmen Jacken konnte man erkennen, dass es in die nordische Kälte ging. Udo war bereit wie kein Zweiter und hatte schon das Skidress angezogen, um ja keine Sekunde in Schweden zu verschenken. Ich war auch schon mal da und eigentlich hätte ich der Sache ganz gelassen entgegen sehen können, aber nein; nach aussen war ich ganz ruhig, doch in mir pochte und hämmerte das Herz wie wild. Die Erinnerung an letztes Mal war noch unglaublich stark präsent und so war es super, dass ich das noch einmal miterleben konnte! Wir hatten einen Direktflug und der verlief ereignislos. Wir

landeten im Zeitplan in der klirrenden Kälte von -22° in Arvidsjaur und wurden von der AMG Driving-Academy Betreuercrew freundlich begrüsst und mit einem Sprinter ins 90 km entfernte Arjeplog chauffiert. Geographie Dort wurden wir nicht etwa in einem Hotel untergebracht, sondern wir logierten gediegen am Fusse des Galtis in der AMG Lodge, die exklusiv für uns bereitgestellt wurde. So nahe am Polarkreis ist der Tag sehr kurz.

Endlich geht’s los. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen à 8 Personen eingeteilt. Bernd Mayländer stand der blauen Gruppe vor, Hari Proczyk der roten Gruppe und Reinhold Renger der gelben Gruppe.

Wir alle hatten Glück, denn die Instruktoren waren alle in jeder Beziehung Klasse. Menschlich, fahrerisch und natürlich auch als Instruktoren. Ohne grosses Palaver ging es los. Wieder waren die Sprinter gefragt, die uns als Shuttle immer zur Verfügung standen. Wir wurden in 10 min zur Garage „geshuttlet“ und dort erwartete uns ein Bild, das jedem AMG Fan einen gewaltigen Adrenalinschub verpasst. Die Fahrzeuge 15 AMG standen fein säuberlich aufgereiht und warteten mit laufenden Motoren gierig darauf, bewegt zu werden. Je 5 C63, E63 und SLK55 standen für uns bereit. Der gelben Gruppe waren die SLK55 zugeteilt und einige schielten ganz enttäuscht in die Richtung der E63. Es stellte sich aber schnell heraus, dass die Eifersucht unbegründet war, denn die Fahrerpaarungen waren schon im Vorfeld bekannt. Es war toll, wie wenig Zeit für unnützes Geschwätz aufgewendet wurde. Also eingestiegen, die Sitzposition eingestellt und schon ging es im Konvoi über die vereisten Straßen durch die fantastische schwedische Schneelandschaft zum See. Ein kurzer Halt beim Begegnungszentrum,


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dem Tipi, in dem man Toiletten finden konnte und in dem man jederzeit, bei angenehmen 40°C, Getränke, Snacks und Betreuung vorfand. Das alles wollten wir nicht hören, wir wollten FAHREN! Zuerst ging es auf die Dynamikfläche, um sich an die Gripverhältnisse und die Fahrzeuge zu gewöhnen. Schon ganz beachtlich torkelten wir durch die Nacht. Ein bisschen quer da, ein Dreher dort, Wheelspin immer, auch wenn es nicht gefragt war. Wir hatten mit einem kleinen Beschleunigungstest schon die erste Competition zu bestehen. Trainingsablauf Die ganze Veranstaltung war so aufgebaut, dass es pro Halbtag drei Übungen gab, jede der Übungen hatte einen fest zugeteilten Fahrzeugtyp und die Gruppen wechselten von Fahrzeugtyp zu Fahrzeugtyp. Nur am ersten Tag wurden aus Zeitgründen die Fahrzeuge nicht gewechselt und man fuhr alle drei Übungen mit demselben Fahrzeug. Da alle Autos doppelt besetzt waren, wurde üblicherweise der Lenker so gewechselt, dass jeder 2 Zeitscheiben fahren konnte. Das Übungsgebiet Die Kurven wurden bekannten Rennstrecken nachempfunden, nur die Höhenunterschiede waren auf Eis schwer zu realisieren. Ein Teilnehmer bemerkte „Da hat man wohl zu spät begonnen das Wasser zu modellieren“.

Wie auch immer: Eau-Rouge, Rivage, Blanchimont und Bus Stop wurden trotzdem gefahren. Die klirrende Kälte machte auch den Autos zu schaffen, die Plastikanbauteile (Schweller) waren durch die Kälte so spröde, dass ein richtiger Abflug in die Snowbanks schon zu leichten Schäden führen konnte. Nach zwei Stunden Fahrt auf dem See waren alle etwas erschöpft und wir fuhren zufrieden zurück zur Garage, gaben die Autos ab und wurden wieder zur AMG Lodge „gesprintert“.

Teamcompetition Die Teams mussten sich als Gruppe bewähren und an zwei Abenden Punkte für das Team sammeln. Hier kämpfte man für sich und den Instruktor. Für die Teamwertung wurden die beiden Teamcompetitions und die Crashpunkte gewertet. Nach einer kurzen Verschnaufpause trafen wir uns zur ersten Teamcompetition draußen vor der Lodge und es galt, sich im Seilziehen zu bewähren. Alle gegen alle! Gelb gewann gegen Rot und Blau und wurde damit Sieger in diesem Wettbewerb.


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Danach ging es zum Apero ins Iglu, in dem uns eine Überraschung erwartete. Ein schneeweiser SLS stand mitten im Iglu und blinzelte uns und mit seinen LED Lichtern verschmitzt an. Dazu wurde der Apero serviert, der zur Nebensache degradiert wurde. Majestätisch öffnete der SLS noch sein Flügel und alle drängten sich um das Fahrzeug um einen ungefilterten Blick ins Innere zu erhaschen.

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eine für Rundenzeit-Training reserviert. Am Nachmittag waren zwei Stationen für die Rundenzeiten und nur noch eine für Drift. Zum Schluss wurde noch die gefahrene Runde mit einem professionellen GPS gestützten Telemetriegerät ( AX22 von Race Technology) aufgezeichnet und die Resultate wurden mit derjenigen des Instruktors verglichen. Das galt als Übung für das Race of Champs.

Durcheinander Zum Essen ging’s zurück in die Lodge, bei diesem wir in den eingeteilten Gruppen zusammensassen. Man konnte das verschüttete Adrenalin förmlich riechen und es war auch nicht zu überhören. Ein jeder, und ich meine wirklich jeder, MUSSTE seine Eindrücke zum Besten geben. Ein tolles Bild, wenn so viele, dem Alter nach erwachsene Damen und Herren, sich aufführen wie Kinder und alle sofort erzählen mussten. Nach dem Essen ging’s in die angebaute Bar oder man zog sich zurück, um für den nächsten Tag auch wirklich bereit zu sein. Kein Saufgelage, keine Helden, nur dauergrinsende Leute die sich Gedanken machten, wie man die Zeit schneller vorantreiben konnte. Der erste ganze Trainingstag Der Tag begann mit einer kurzen Theorie; falsch der Tag begann mit fehlendem Wasser. Die Lodge hat einen Tiefbrunnen und die Pumpe hatte kurz nachdem die ersten geduscht hatten ihren Dienst quittiert. Dann Frühstück, dann Theorie. Wir lernten, dass 10cm Eis 1,5 Tonnen tragen können, 20cm 40Tonnen tragen und das 50cm 80 Tonnen tragen können. Dass die Eisschicht am See 58cm dick gefroren war, dass wir mit 3mm Spikes fahren würden und dass die Schweden Rallyspikes 7mm lang sind. Zusätzlich brachten wir in Erfahrung, dass es auch hier eine gelbe Karte gab und dass die Rote, die „Spa“- Karte war. Also ab in Shuttle, weil man dann sofort zurück zur Lodge gefahren wurde und man dann den „Spa“ für sich ganz alleine haben konnte! Autos abholen und auf den See. Einmal mehr ein Bild für Götter. Solche Fahrzeugkolonnen lassen das Herz schneller schlagen!

Die Datenaufzeichnung zeigte die via GPS gesammelten Daten von gefahrener Linie, Geschwindigkeit und den Zwischenzeiten. Vorsicht, wenn man die Strecke unterschätzte oder sein eigenes Können überschätzte, flog man ab und wenn der Unimog kommen musste, dann gab es Crashpunkte auf das persönliche-, sowie auf das Teamkonto. Gegen Abend ging es erschöpft aber glücklich zurück zur Lodge und wir alle genossen die kurze Ruhepause, bevor es zum nächsten Teamevent (Wissenswettbewerb) ging.

Team Competition II Wir wurden in einen Theorieraum eingepfercht und pro Gruppe gab es einen Buzzer. Das Buzzerprinzip erschien einfach, war aber in der Handhabung nicht ohne Driften war angesagt. Am Morgen waren Überraschungen. Die Gruppe Gelb drückte zwei Stationen für Driftausbildung und vorsichtshalber bei der ersten Frage den


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Buzzer, bevor die Frage richtig gestellt war und somit war die Beantwortung auch relativ schwierig. Stimmungsmässig war es ein toller Erfolg und vor allem für die blaue Gruppe, die hier als klarer Sieger oben aus schwang. Einmal mehr zeigte es sich, dass die mit den grossen Muckies, nicht zwingend die intelligentesten sind. Die Sieger des Seilziehens wurden abgeschlagen letzte bei diesem Test. Die blauen gewannen in erster Linie durch das Schwedenwissen der Schweizerdelegation. Nördlichste Stadt, höchster Berg usw. gehörte offensichtlich bei ihnen zum Allgemeinwissen. Danach folgte der kulinarische Teil und der Small Talk. Der AMGOC wuchs immer stärker zusammen und auch die Gäste integrierten sich prächtig. Am Lagerfeuer und bei genügend Feuerwasser verflog die Zeit und alle erinnerten sich, warum sie da waren und alle wollten fit in den nächsten Tag. Competition day Es war Sonntag und wir konnten ausschlafen. Frühstück war erst um 07:30. Der Tagesbeginn war schon Routine, zur Garage „gesprintert“, die Autos gefasst und ab auf den See. An diesem Sonntag lag eine gewisse Spannung in der Luft, denn es wurde ein Champion gesucht! Das Championat bestand aus einer Rennrunde auf Spa-Francorchamps im C63 gemessen mit dem GPS Gerät und aus einem Drift über die Distanz von einem halben Kreis, der 200m Durchmesser hatte sowie den gesammelten Crashpunkten. Die Besten aus jeder Gruppe und der Beste zweite aller Gruppen hatten sich für die Halbfinals qualifiziert und danach wurde im Cupverfahren der Champion ermittelt.

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Mai 2010 ::

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Informationsschrift für Clubmitglieder

Spass pur! In der Mittagspause wurde über die Competition gesprochen und viel tiefgestapelt. Keiner hatte von einer guten Runde gesprochen und alle hatten gehofft, dass es für sie für das Finale reichen würde. Leider wurden zu diesem Zeitpunkt noch keine Resultate bekanntgegeben, um so die Spannung weiter aufrecht zu erhalten. Die Noten vom Drift waren bekannt und einige waren am Druck gescheitert. Alle Versuche vor der Wertung und alle nach der Wertung haben einwandfrei funktioniert. Nur die eine Runde war schlecht. Wahrscheinlich war in dieser Runde das Eis etwas stumpf. Am Nachmittag war nur noch Spass angesagt und mit dem Training der letzten Tage waren hier nur Champions am Werk. Race of Champs Um 15:45 trafen sich alle im Tipi und es wurden die Finalisten bekanntgegeben und wie der Champion ermittelt wird. Es wurden auf dem Driftparcours zwei Runden gefahren. Beide Fahrzeuge waren gleichzeitig auf der Strecke und waren durch eine halbe Runde getrennt. Es war bereits stockdunkle Nacht. Ein Auto wurde mit einem orangenen Blinklicht ausgestattet und das andere kam wie ein Polizeiauto daher. Von hier ging es zur Erholung zurück zur AMG Lodge, um sich um 19:00 wieder zu treffen und zum See „gesprintert“ zu werden. Es war Dinner im Tipi angesagt und zuvor fand noch das Highlight des Events statt, falls man in der Lage war so stark zu differenzieren. Eis - Taxi AMG hat für das Wintersporting das Renntaxi in ein Eis–Taxi umgebaut. Längere Federwege, ein Schutz vor herumfliegenden Spikes und kleinere Bremsen (um die 17“ Felgen montieren zu können) waren die Hauptumbauten. Jeder der wollte, hatte mit seinem Instruktor eine Rennrunde mit dem Eis–Taxi zu gute. Die Fahrt startete am Tipi und führte über alle Strecken, die zusammengelegt wurden. Schon nach 3 Fahrten wurde ein Reifenschaden beklagt, der innerhalb Minuten vom Begleitteam behoben wurde. Applaus, das war Klasse.

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Das WAR DER ABSOLUTE HAMMER! Es war unglaublich, wie schnell man auf Eis unterwegs sein konnte und er C63 mit diesem Auspuff brachte den megasupergeilen Sound auf den See. Die Fahrt wird wohl jedem für immer präsent bleiben. Voll mit Adrenalin spielte selbst die eisige Kälte keine Rolle mehr. Ich habe selten so viele superlativ Formulierungen gehört wie an diesem Abend. Gruppe nach Gruppe bekam den Eis–Taxi Stempel aufgedrückt und alle versammelten sich danach im Tipi zum Dinner. Noch immer hallt das „Groammm, Groamm, Groamm“ des startenden Eis–Taxi in meinen Ohren. Genial! Einmal mehr vollbrachte das örtliche Team eine kulinarische Meisterleisung und wir genossen Speis und Trank. Nach dem Essen waren die Huldigungen angesagt. Der Tag nach dem Fahren auf Eis Es war der Abreisetag, aber damit auch dieser positiv in Erinnerung blieb, wurde eine Snowmobiltour, alternativ ein RacerRennen angeboten. Die Snowmobiltour wurde durch 2 sehr umsichtige und vorsichte Guides geführt, was den meisten entgegen kam. Die Tour führte uns in fast zwei Stunden durch die Wälder von Schweden und wir hatten auch die Gelegenheit, es auf dem See so richtig krachen zu lassen. Die höchste Geschwindigkeit die meines Wissens gefahren wurde, war knapp über 140km/h. Das ist schon richtig schnell. Zum Glück war uns das Wetter gnädig und die Temperaturen lagen so um die -10°C. Zurück zur Lodge, duschen-waschen-legen und schon saßen wir im Bus zum Flughafen. Kaum 1km von der Lodge entfernt, gab es einen kleineren Zwischenfall über den wir grossherzig hinwegsahen. Die Fahrt zum Flughafen schien ewig zu dauern und die Gedanken waren alle noch auf dem See. Der Frust holte uns, bis wir in Stuttgart landeten, nicht ein, doch kaum gelandet verschlug es alle in eine andere Richtung. Dieses Event war der absolute Hammer und ist auch im Wiederholungsfall jeden Cent wert. Bis zum nächsten Mal in der Kälte von Lappland. ::[AG]


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AMG „T“ MODELL – 30 JAHRE FRÜHER…

Im Herbst 2009 präsentierte die MercedesAMG GmbH mit dem „E 63 T“ {S 212.277} ein Fahrzeug, welches auf eine 30 jährige Tradition leistungsstarker „T“ Modelle {= „Kombi“} aus Affalterbach blicken kann. Die ab ca. 1941 in den USA an steigernder Popularität gewinnende Karosserieform des „Kombi“ gewann ab Mitte der 60iger Jahre auch in Europa immer mehr an Beliebtheit, wenn auch die Hersteller leistungsstarker Fahrzeuge und des oberen Fahrzeugsegments diesen Fahrzeugbereich Marken wie Opel, VW, Peugeot und Ford überließen. Im September 1977 stellte die DaimlerBenz AG auf der IAA in Frankfurt die Baureihe S 123 vor, eine „Kombi“-Variante des W 123, welcher seine Markteinführung im Februar 1976 gehabt hatte. Damals war die Baureihe 123 als Einstiegsmodell der Marke gedacht, so ist dieses Baumuster von der Marktpositionierung her als Vorgänger jener Fahrzeuge zu sehen, welche heute als „E“ – Klasse bekannt sind. Mithin ist die Baureihe 123, über die

Baureihen 124/210/211 als Vorläufer der Wer solch ein Fahrzeug fahren wollte, aktuellen BR 212 „E“ Klasse Fahrzeuge zu musste zuerst einen 5 Liter V 8-90° {M 117 E 50} erwerben, der als „500“ unter andesehen. rem aus der damaligen „S“ Klasse {W 126} Ab Mai 1978 erfolgte die Produktionsauf- bekannt war. Für DM 15.201,90 konnte dienahme des Fahrzeuge, welche mit Vier- ser Motor bei der AMG Entwicklungs- und zylinder-/Fünfzylinder-Vorkammerdiesel- Motorenbaugesellschaft mbH in der Leismotoren oder Vierzylinder-Vergasermotor tung angehoben werden. produziert wurden. Als Spitzenmodell bot Mercedes-Benz den „280 TE“ {S 123.093}, Durch „klassisches“ Motortuning – polierte angetrieben von einem Reihensechszylin- Einlaß-/Auslasskanäle, geänderte Ventile, der mit 2.746 cm³ Hubraum, welcher eine härtere Ventilfedern und „schärfere“ NoNennleistung von 185 PS @ 5.800 1/min ckenwellen mit entsprechenden Steuerzeiaufwies und den „Kombi“ bis auf 205 km/h ten konnte die Nennleistung um 26 % auf beschleunigen konnte. 276 PS @ 5.750 1/min angehoben wurde. Das Drehmoment dieses 5 Liter V 8 wurde Obwohl leistungsstarke „Kombi“ Fahrzeu- mit 408 Nm @ 4.000 1/min angegeben. ge zu jener Zeit noch nicht so EnVouge wie heute waren, bot die AMG Entwick- Nach entsprechend aufwändigen Modifilungs- und Motorenbaugesellschaft mbH kationen und zusätzlichen Versteifungen neben den üblichen Fahrwerks-/Felgen und des Vorbaus konnte dieser 215 kg schweInterieurmodifikationen sowie der Leis- re V 8-90° Motor auch in den Fahrzeugen tungssteigerungen der Serienmotoren, vor- der Baureihe 123 eingebaut werden. Innehmlich dem 2.8 Liter „M 110.984“ eine teressanterweise wiegt der 2.8 Liter ReiUmbaumöglichkeit an, welche den „S 123“ hensechszylinder „M 110“, eine „Graugusszu einem „echten Wolf im Schafspelz“ wer- maschine“ noch 232 kg und ist damit sogar schwerer als der V 8. Die Gesamtkosten des den lies.


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AMG Baureihe 123 Motoren AMG Motor

M 102 E 23

M 110 E 28

M 117 E 50

auf Basis:

M 102.980

M 110.984

M 117.96x

Bauart

R4

R6

V 8-90°

Nockenwellen

SOHC

DOHC

SOHC

Ventile je Zylinder

2

2

2

Hubraum in cm³

2.299

2.746

4.973

Nennleistung in PS

160

210

276

bei 1/min

5.750

6.300

5.750

maximales Drehmoment in Nm

215

250

408

bei 1/min

4.750

5.000

4.000

Mitteldruck bei max. Drehmoment

11,75

11,44

10,31

Umbaues incl. dem M 117 waren mit ca. DM Diese Getriebe {Baumuster 722.3xx} erhielten zudem geänderte Schaltschieber65.000,-- anzusetzen. gehäuse und waren somit auf die geänderUm die Mehrleistung auf die Straße brin- te Drehmomentcharakteristik des Motors gen zu können, waren deutliche Modifika- angepasst. tionen am Fahrzeug nötig. Neben einem entsprechend sportlicher abgestimmten Um die Leistung auf die Straße zu bringen, Fahrwerk, welches die möglichen höheren bedurfte es mehr als der serienmäßigen Geschwindigkeiten auch nutzbar machte, 195/70 HR 14 auf ihren 6 J x 14 ET 30 Felwar es sinnvoll, die Bremsanlage durch gen. Mit der V 8 Maschine war die damals eine solche mit größeren, innenbelüfteten breiteste Bereifung anzuraten: 225/50 VR 16 auf 8 J x 16 ET Felgen. Scheiben zu ersetzen. In einer Zeit, in welcher es kein ABS/ASR/ ESP gab, war es ebenfalls ratsam, das angebotene Sperrdifferenzial einbauen zu lassen. Bei Verwendung des automatischen Vierganggetriebes war ein Sperrdifferenzial mit 2.82:1 Übersetzung eine übliche Wahl.

Ein solches Fahrzeug war gut 235 km/h schnell, erreichte nach ca. 7.4 Sekunden 100 Km/h und nach 31.6 Sekunden 200 km/h. Überzeugender war jedoch die Elastizität des 5 Liter V 8 Motors. Zeitgenössische Testberichte sprechen von einer sehr

AMG Baureihe 123 Wettbewerber Motor

Hubraum

Nennleistung

Nenndrehmoment

0-100 km/h

0-200 km/h

stehender Kilometer

Vmax

Preis ca.:

AMG 500 CE

V 8 - 90° SOHC

4973

276 PS/5.750 1/min

408 Nm/4.000 1/min

7,4

31,6

27,5

235,5

180000

AMG 280 TE

R6

2746

210 PS/6.300 1/min

250 Nm/5.000 1/min

8,9

-

29,0

210

70000

Mercedes-Benz 280 CE {Serie}

R6

2746

185 PS/5.750 1/min

240 Nm/4.500 1/min

9,4

-

30,8

209

40962

Mercedes-Benz 500 SEC {Serie}

V 8 - 90° SOHC

4973

231 PS/4.750 1/min

405 Nm/3.000 1/min

8,0

-

-

222

86386

Aston Martin V 8 Saloon S.IV V 8 - 90° DOHC

5430

304 PS/5.500 1/min

488 Nm/4.000 1/min

6,3

-

-

233

215580

BMW 745i

R 6 (Turbo)

3210

252 PS/5.200 1/min

380 Nm/4.000 1/min

7,8

32,5

28,3

222

54200

De Tomaso Deauville

V 8 - 90° OHV

5763

330 PS/5.400 1/min

450 Nm/3.500 1/min

8,0

-

-

230

97500

Ferrari 308 GTBi

V 8 - 90° DOHC

2926

204 PS/6.600 1/min

392 Nm/4.200 1/min

7,6

32,0

-

224

82400

Ferrari 400 GT

V 12 - 60° DOHC

4823

310 PS/6.500 1/min

392 Nm/4.200 1/min

6,6

-

-

233

159000

Maserati Kyalami 4200

V 8 - 90 DOHC

4136

231 PS/5.500 1/min

362 Nm/3.800 1/min

8,3

-

-

225

82500

Maserati Quattroporte (III)

V 8 - 90 DOHC

4930

282 PS/5.200 1/min

392 Nm/3.000 1/min

10,7

-

31,3

213

118000

Monteverdi Sierra

V 8 - 90° OHV

5210

170 PS/3.500 1/min

396 Nm/2.000 1/min

9,8

-

-

210

k.A.

Porsche 911 SC

B6

2993

188 PS/5.500 1/min

265 Nm/4.200 1/min

6,6

36,5

27,3

230,8

48750


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Ausgabe 1/2010 ::

Informationsschrift f端r Clubmitglieder

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Seite 31

Schnell und sicher von 100 auf 0. Bremsanlage mit größeren, innenbelüfteten Bremsscheiben erhöht die Bremsleistung wesentlich.

Für DM 5.400,-- konnten, wie in den 80iger Jahren sehr beliebt, alle Chromteile in Wagenfarbe lackiert werden. Besonderen Wert legte die AMG Entwicklungs- und Motorenbaugesellschaft mbH jedoch auf die Individualisierung des Innenraumes.

guten Längsstabilität der AMG Fahrzeuge bei sehr schneller Autobahnfahrt. Aus heutiger Sicht erscheinen uns diese Fahrleistungen nicht „sehr hoch“, vor 30 Jahren jedoch sah selbige anders aus: Hans Werner Aufrecht fertigte zu jener Zeit seine Fahrzeuge nach dem Motto: „Ein Fahrzeug wie ein Maßanzug“. Neben den Optikpaketen, welche vor allem die Aerodynamik verbesserte, für den S 123 lag der Preis des Komplettpaketes, bestehend aus Frontspoiler, Heckschürze; Heckspoiler, und Seitenschwellern 1986 bei DM 4.000,--.

Ein typisches, vielgenutztes Angebot war die Aufwertung des Innenraumes durch die Verwendung von Connolly-Leder, wie es auch bei Rolls Royce, Bentley, Aston Martin, Ferrari oder Maserati verwendet wurde. Alternativ konnte man eine Belede- Das „denkende“ Differential. AMG-Ausgleichsgetriebe sorgt stets für entrung mit Roser-, Büffelleder oder Alcantha- Dieses sprechende Kraftverteilung im Sinne eines bestra wählen. Passend zum Innenraumdesign möglichen Vortriebes. Der Einblick in das AMGwurden Lenkräder und Schalthebel angebo- Ausgleichsgetriebe offenbart, dass es sich um ein ten, dazu Cassettenboxen in Wurzel- oder beispielhaftes Stück ausgefeilter Technik handelt. Zebranoholz. Passend zu den Innenraumfarben wurden entsprechende Instrumente Der Endpreis eines solchen Veredelns des Daimler-Benz Basisfahrzeuges lag unter angeboten. Ausnutzungen der möglichen Optionen seiAuf Wunsch konnten zudem Kühlboxen in tens des Kunden schnell bei DM 180.000,die Fahrzeuge eingebaut werden, eben- was letztendlich das vierfache des urso wurden auf den Fahrzeuginnenraum sprünglichen Listenpreises war. ::[OS] abgestimmte HiFi-Anlagen angeboten.

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DER NEUE CONTI SPORT CONTACT 5 P Höchste Performance für Trendsetter

Familie ein. Diese Reifen wachsen mit den an sie gestellten Ansprüchen mit: Der erste offizielle SportContact, der CV 90, war noch im Bereich der in den 90er üblichen 13- bis 16-Zöllern angesiedelt gewesen. Seine Nachfolger, die dann ab 1994 auf den Namen ContiSportContact getauft wurden, mussten schon die Nachfrage bis zu 20 Zoll Größe befriedigen. Der ContiSportContact 2, erhältlich ab 2001, kam dann bereits auf beeindruckende 22 Zoll Größe. Seine auf Höchstgeschwindigkeit getrimmte Weiterentwicklung ContiSportContact Vmax stoppten die Reifenentwickler 2003 im italienischen Nardo mit über 360 km/h. Diese Höchstgeschwindigkeit toppte er 2007 mit 409 km/h. Im Jahr 2006 stellte Continental den nächsten Hightech-Sportler vor – den ContiSportContact 3. Inzwischen arbeiten die Reifeningenieure im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Hannover bereits am nächsten „Serien-Sportler“ Vom Namen her reiht sich der neue Sportreifen – dem ContiSportContact 5, der 2011 sein De11.05.2010 17:58 Uhr Seite 1 inAZ_C63_190x115 die Tradition und Nomenklatur der seit mehr büt feiern soll. Mit dem ContiSportContact 5 P als 15 Jahren erfolgreichen ContiSportContact- stellen sie nun einen Zwischenschritt vor, der

eigentlich die Rekordmarke setzen soll: Höchstleistungen beim Grip für Spurt und Bremsen, perfektes Handling und Fahrspaß gepaart mit Sicherheit sind seine Hauptcharakteristika. Für den ContiSportContact 5 P gibt es mittlerweile folgende Freigaben von AMG: SLS C 197.377, VA: 265/35 ZR 19 98 Y XL, HA: 295/30 ZR 20 101 Y XL, C 63 W 204.077 VA: 235/40 ZR 18 95 Y XL, HA: 255/35 ZR 18 941 Y XL, C 63 TS 204.277, VA: 235/40 ZR 18 95 Y XL, HA: 255/35 ZR 18 941 Y XL, E 63 W 212.077, VA: 255/35 ZR 19 96 Y XL, HA: 285/30 ZR 19 98 Y XL, E 63 TS 212.277, VA: 255/35 ZR 19 96 Y XL, HA: 285/30 ZR 19 98 Y XL ::[CO]

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Hannover / Sevilla, im März 2010. Mit dem neuen ContiSportContact 5 P schlägt Continental ein neues Kapitel bei den Supersportreifen auf – und weist dabei schon vor der Markteinführung auf die Freigaben von Sportwagen sowie Tuning-Firmen der Spitzenklasse hin. Dazu wurde der neue Sommerreifen der Niedersachsen so konzipiert, dass er sich in eine neue Lücke bei den Fahrzeugherstellern genau einpasst. Diese Lücke im Reifengeschäft bietet sich zur Bereifung von z.B. Mercedes AMG C 63 oder anderen Sportlern der Spitzenklasse. Wurden diese Wagen bislang oftmals mit Reifen bestückt, die aus bestehenden Serien an die hohen Herstelleransprüche angepasst wurden, hat Continental nun mit dem neuen Supersportreifen ein neues, maßgeschneidertes Produkt für die Erstausrüstung sowie höchste Ansprüche im Ersatzgeschäft an den Start gestellt.

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RESTAURANT-TIPP:

GOURMET-RESTAURANT „IMPERIAL“ IM SCHLOSSHOTEL BÜHLERHÖHE Nicht nur im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des AMG OWNERS CLUB werden einige Mitglieder das Schlosshotel Bühlerhöhe besuchen. Das Restaurant, welches im Schlosshotel beheimatet ist, liegt auf über 800 Metern Höhe (ca. 15 km von Baden-Baden entfernt), in einer sehr reizvollen Landschaft. Eingebettet in einem 18 Hektar großen Schlosspark präsentiert sich die Bühlerhöhe als eine Insel der Erholung an der Schwarzwaldhochstraße im nördlichen Schwarzwald. Ambiente Das Ambiente des Schlosshotels beginnt mit der reizvollen Abgeschiedenheit und Ruhe dieses Ortes. Die Bühlerhöhe verfügt über viele Annehmlichkeiten wie z.B. eine Zigarren-Lounge mit einer reichhaltigen Auswahl von unter anderem Davidoff- und Cohiba-Zigarren, über einen wunderschönen Beauty- & Spa-Bereich mit Whirlpool, Dampfbad, zwei Saunen, Fitnessraum und Panorama-Hallenbad, einer großzügigen Bar, sowie vielen weiteren Highlights, um Herz und Seele baumeln zu lassen oder um sich rundum umsorgt und verwöhnt zu fühlen. Speisen Zum sich „kulinarisch verwöhnen lassen“ befindet man sich im Gourmet-Restaurant „Imperial“ am absolut richtigen Ort. In monatlich wechselndem Rhythmus werden von Restaurantchef Matthias Schormann kulinarische Träume zusammengestellt. Bei unserem Besuch haben wir Variationen aus zwei Menüs genossen. Als Vorspeisen wurden Spezialitäten des Küchenchefs wie Törtchen und gebratenes von Entenstopfleber (30,00 t), Tatar vom Europäischen Hummer mit grünem Apfel und confierter Rotbarbe auf Schalottenkompott (30,00 t) kredenzt. Als Zwischengang wurde wahlweise mit Bärlauch gratinierte Atlantik Steinbuttschnitte auf Weinbergschneckenragout und Steinchampignons (38,00 t) oder mild geräucherte Taubenbrust auf Blattspinat mit geschmorter Keule in Albufeirasauce (34,00 t) genossen. Zwischengänge wie

Kaninchenrücken mit Enokipilzen (36,00 t) oder Erbsenschaumsüppchen (16,00 t) runden die Vorfreude auf das Hauptmenü ab. Die Variationen vom Müritzer Milchlamm mit gefüllter Zucchini auf Cous Cous und Korinthenjus (38,00 t) oder mit Pinienkruste gratiniertes Kalbsfilet auf Morchelrisotto und gebratenem Kalbsbries und Frühlingsrollen und -möhren (42,00 t) waren die kulinarischen Auswahl-Highlights zum Hauptgang. Ebenfalls positiv auffallend, dass alle Variationen merklich angenehm gewürzt waren, teilweise mit einer feinen Kräuternote untermalt. Nicht nur die Zwischengänge, sondern auch die angeboten und verköstigten Hauptgänge stellen wahre Essensgedichte da. Zum Abschluss wurden vielerlei Garnituren von Rohmilchkäse (19,00 t), Süßes von der Guave mit Schokolade aus Madagaskar (16,00 t) oder erfrischende Naschereien aus sizilianischen Zitronen mit Buttermilch und Champagner (16,00 t) offeriert.

Gleiches gilt für die exquisite Rotweinauswahl. Die angemessenen Preise bewegen sich von 26,00 Euro/Flasche bis hin zu einer Bordeauxauswahl in den Regionen um 2.800,- Euro/Flasche. Wir wurden vom Kellermeister und Sommelier Bruno Craveiro intensiv als auch liebevoll beraten und haben eine kleine Auswahl zum gewählten Menü genossen. Die Weine waren in einem hervorragendem Zustand und, dies braucht an sich nicht erwähnt werden, auch angemessen temperiert.

Auch die Apropos-Bar ist sehr zu empfehlen. Der neue Barchef Wieland Hartauer offeriert zahlreiche In-Drinks. Erwähnenswert ist, dass über eine Auswahl von derzeit aktuell offerierten Liquiddrinks der Bogen zwischen Küche und Bar gespannt wird. Nicht nur, dass vom Barkeeper eigens hergestellte, sogenannte „Infusions“ verwendet werden, sondern auch zahlreiche „Beigaben“ aus der Küche wie frischer Basilikum, Rosmarin, Thymian und Salbei Je nach eigenem Gusto kann unter dem finden bei den Drinks Verwendung. vielfältigen Angebot ein Vier-, Fünf-, Sechs oder auch Sieben-Gang-Menü zusammen- Service gestellt werden. Die Preise bewegen sich Dem Service ist neben den Köstlichkeiten dabei als Gesamtofferte von 84,00 bis der Küche das größte Kompliment zu zol114,00 t. Besondere Erwähnung verdie- len. Eine Armada an Fachpersonal ist für nen auch die liebevoll in Eigenproduktion das Gelingen eines Abends im Gourmethergestellten Variationen diverser gau- Restaurant bemüht, alle Wünsche des Gasmenverwöhnender Pralinen. Diese haben tes zu erfüllen. Der Service und somit das wir zusammen mit einem abschließenden Bemühen des Personals um den Gast ist Espresso, als erneuten Gruß des Hauses, hervorragend. genossen. Gesamturteil Das Niveau, das wir beim gemeinsamen Ein Abend im Restaurant Imperial im Besuch mit dem Küchenchef Matthias Schlosshotel Bühlerhöhe ist in jeder HinSchormann, vor dem Menü in der großen sicht hervorragend und außergewöhnlich! ´´Werkstätte´´ - dem Küchenareal des Küchenmeisters –, vermutet hatten, wurde Daten nochmals übertroffen. Gourmet-Restaurant „Imperial“, geöffnet Mittwoch-Sonntag ab 18:30 Uhr. TischreTrinken servierung unter 0049 (0) 7226/55-700 ist Ausreichend beeindruckt hat allein schon empfohlen. Ruhetage: Montag und Diensder Blick in die Imperial-Weinkarte. Diese tag. Mail: imperial@buehlerhoehe.de. Karte, bestehend aus immerhin 40 Seiten, Weitere Informationen auch unter www. beinhaltet Weißweine aus Deutschland, buehlerhoehe.de Frankreich, Italien und anderen Ländern. [UH]


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Oase der Ruhe hoch über der Rheinebene Schlosspark – für bezaubernde Spaziergänge Beauty & Wellness Gourmet Restaurant IMPERIAL Schlossrestaurant mit fantastischer Aussicht Dracula-, Krimi-, Musicaldinner Schlosskonzerte 90 luxuriöse Zimmer und Suiten Perfekt ausgestattete Tagungsräume Champagner Picknicks, Grillabende und vieles mehr

Schwarzwaldhochstraße 1 D–77815 Bühl/Baden-Baden Telefon + 49 (0) 7226 55-0 Telefax + 49 (0) 7226 55-777 info@buehlerhoehe.de www.buehlerhoehe.de



AMG NCM 01/2010