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JOHANNITER

MITTEILUNGSBLATT DES PFADIBEZIRKS JOHANNITER AUSGABE 3 , 1/ 2012


WAS GIBTS DENN ZU LESEN?! 4 5 6 7 8 10 13 14

MPR SOLA PRISON BREAK MPR WALDBIENLI HERBSTLAGER SING SANG DAS NEUE RONDO JOHANNITER VELA 2011 PFADI SCHNÄGGEBÄRG AL BERICHT 3 TANNEN PFADI & BIENLI SOLA 2011 JOHANNITER JAHRESKALENDER TEIL EINS JOHANNITER ABTEILUNGS ABC

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JOHANNITER JAHRESKALENDER TEIL ZWEI JOHANNITER OUTDOOR TOP / FLOP REISEBERICHT EXPOLERBELT 2011, MONGOLEI SIMO BERGTRECKING 2011 PFADI RYCHESTEI SOLABERICHT 2011 X-SCOUT PFADIRADIO JAMBOREE 2011 TRUPP B.S.E. LAGERBERICHT JAMBOREE 2011 FOTOBERICHT VON SUMM UND MANGO

MITTEILUNGSBLATT DES PFADIBEZIRKS JOHANNITER Herausgeber Pfadibezirk Johanniter, Basel / Ausgabe Frühling Jahr 2012, Heftnummer: 173 / Erscheint zweimal jährlich / Auflage: 1000 Stk. Redaktionsverantwortliche: Claudia Mirnic v/o Spring / Berichte an: redaktion@pfadijohanniter.ch, Adressänderung an: Nicole Wietlisbach v/o Tschiki: naw@sunrise.ch Druck: Reinhardt Druck, Basel / PDF Version! / Layout & Gestaltung: Christoph Ruppli v/o Paddington / Copyright Pfadibezirk Johanniter 2012

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EDITORIAL

SPRING

BESSER SPÄT ALS ... IHR WISST SCHON WAS ICH MEINE Hallo zusammen, Ja die verfl ixte dritte Ausgabe des Johanniterheftes hat es tatsächlich nicht mehr geschafft gedruckt zu werden. Unterdessen ist es auch schon etwas zu spät dafür und schon viel neues passiert, darum haben wir beschlossen diese Ausgabe nicht mehr in gedruckter Form zu verteilen. Da wir Euch aber die geschichten und Bilder auf keinen fall vorenthalten wollten, erhaltet Ihr jetzt ausnahmsweise dieses Heft als PDF, für auf eure; Computer, Mac, I-Phones, HTCs, E-books, I-Pads, Smartphones, HDTV und sonstigen Super-Smart-Krimskrams... (oder für alle die wollen, ausdrucken und bostitchen!). Die Hälfte des Jahreskalenders in diesem Heft ist allerdings schon passé. Wir hoffen Ihr habt trotzdem den einen oder anderen Pfadianalss miterlebt! Das neue Rondo ,das wir euch vorstellen wollten, liegt bestimmt auch schon in eurer Kiste mit den Pfadisachen und wartet auf den SoLa einsatz. Und vom (auchnichtmehrsoneuen) X-Scout Radioprogramm habt ihr unterdessen ebenfalls schon die Ohren voll, ohne das wir hier davon erzählt hätten...

MÖBIUS

TSCHIKI

Nun vielleicht fi ndet Ihr aber doch noch dies und das wovon ihr noch nicht gehört habt, dass es noch zu lesen gibt. Also Schmökert das virtuelle Heft mal in aller Ruhe durch. Zum Beispiel gäbe es da noch einen spannenden Reisebericht vom Explorerbelt aus der Mongolei, grossartige Fotos aus dem Jamboree, und einen Beitrag vom Simo Bergtrecking. Die Nächste Ausgabe steht schon bald bereit, und wird natürlich wider gedruckt bei euch erscheinen, mit aktuellen Erlebnissen aus den Pfi ngstund Sommerlagern und sowieso allem Anderen was seit Anfang dieses Jahres passiert ist.

Fürs Redaktionsteam PADDY

PADDINGTON

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DAS FOLGENDE E HEFT IST DER 1. AUGUST 2012! SCHICKT UNS EURE BERICHTEAN:

REDAKTION@PFADIJOHANNITER.CH

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MPR SOLA PRISON BREAK

den Ausbruch voranzutreiben. Als die Pios am Abend auch noch erwischt werden beim Tresor öffnen, steht unser Entschluss fest: Am nächsten Morgen verlassen wir das Gefängnis. Nach dem Frühstück starten die 5 Pios ihren Versuch und fliehen nach Sursee. Dort suchen sie eine Unterkunft und finden eine Medizin, die gegen die schlechte Luft helfen soll. Währenddessen brechen auch die WTRlerinnen aus und verbringen die Nacht im Wald in selbstgebauten Blachenzelten. Am nächsten Tag treffen wir uns alle wieder beim Gefängnis, denn die böse Luft muss besiegt werden. Wir verbacken die Medizin nach einem Rezept von Laura und hoffen, dass sie wirkt. Schön wär’s gewesen, doch leider hat es alles nur noch schlimmer gemacht, die Wärter sind böser als je zuvor. So merken wir, dass Laura auf der anderen Seite steht und uns nur schaden will. Michael jedoch hilft uns, und in einem sehr regnerischen Nachtgame können wir den Wärtern die Medizin richtig verabreichen. Ende gut, alles gut? Noch nicht ganz. Laura und ihre Komplizen sind nämlich noch auf freiem Fuss und stiften weiterhin Unheil. Doch auch sie können wir in der folgenden Nacht besiegen und feiern endlich unsere wohlverdiente Party.

EINLADUNG ZU EINER BAD-TASTE-PARTY IN LONDON, DIESES EREIGNIS WOLLEN WIR UNS NATÜRLICH NICHT ENTGEHEN LASSEN.

Müde, aber sehr zufrieden können wir nun, mit einem Pfadi-Abenteuer mehr im Rucksack, nach Hause fahren. Allzeit Bereit und Zämme wiiterv KISOA

So machen wir uns auf den Weg, alle natürlich super verkleidet und geschminkt. Doch leider wird uns ein Strich durch die Rechnung gemacht: Unterwegs werden wir gefangen genommen, weil bei uns im Gepäck die gestohlenen Diamanten von der Basel World gefunden werden (der Dieb hat sie uns untergejubelt). Die Gefängniswärter wollen uns unsere Unschuld nicht glauben und stecken uns ins Gefängnis. Hungrig müssen wir ins Bett, denn es gibt nur trockenes Brot und Wasser zum Znacht. Wehren können wir uns leider nicht, denn die Wärter sind total böse und viel stärker als wir. In der Nacht werden wir dann aber von einer anderen Insassin namens Laura geweckt, die uns erzählt, wie wir Essen aus der Küche schmuggeln können. Endlich was Richtiges zum essen! Die Freude währt jedoch nicht lange an, denn schon am nächsten Morgen werden wir früh geweckt und müssen Morgensport machen. Als es dann auch noch Porridge zum Frühstück gibt, ist unsere Laune natürlich ganz schlecht. Also beschliessen wir auszubrechen, schmieden Pläne und eignen uns wichtige Fähigkeiten an. Wir erfahren von Laura, dass es einen Tresor gibt, dessen Inhalt uns helfen wird, besseres Essen zu bekommen. Der WTR geht den Tresor am Abend leeren. Die Nachricht darin sagt, dass wir den Wärtern gute Laune bereiten müssen, damit sie uns besseres Essen geben. Am nächsten Morgen probieren wir das natürlich direkt aus und... Es klappt! Endlich wieder gut schmeckendes Essen. Ein neuer Insasse, Michael der Bruder von Laura, erzählt uns, dass im Gefängnis schlechte Luft ist, die böse macht und die Wärter kontrolliert. Wir wollen natürlich nicht auch böse werden und beschliessen

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MPR WALDBIENLI HERBSTLAGER Dieses Jahr hatten wir, die Waldbienli der Mäit-

eines grossen Wolfes sein Unwesen. Nun lag es

lipfadi Rieche das Glück in ein bekanntes He-

an uns herauszufi nden, wer Schuld an dem Übel

xeninternat

Wir

war. Die Liste der Verdächtigen war lang und

meldeten uns freudig für die spannende Woche

nur durch genaues Beobachten und Kombinieren

an. Als wir am ersten Samstag in den Herbstferi-

kamen wir der Lösung des Rätsels immer einen

en

standen,

Schritt näher. Doch wir wären nicht die Wald-

Priscilla

bienli, wenn wir nicht unter all den Verdächti-

Pumpkins, die Rektorin des Internats Näfels-

gen den Täter gefunden hätten. Es war der

wald, kam die neunzehn wissensbegierigen

Pförtner des Internats, den wir wegen seiner

Junghexen abholen. Leider flogen wir nicht mit

freundlichen Art lange gar nicht als Täter ver-

dem Besen zurück zum Internat, das nahe des

dächtigt hatten. Doch eben, nicht immer sind die

Ortes Näfels im Kanton Glarus lag, sondern

Dinge, wie sie scheinen! Wir hatten es wieder

fuhren mit dem Zug. Aber auch das konnte

einmal geschafft den Bösen zu schnappen! So

unsere Vorfreude nicht dämpfen. In der span-

konnten wir erleichtert, stolz und auch ziemlich

nenden und lustigen Internatswoche lernten wir

müde nach Basel zurückfahren. Wir freuen uns

Junghexen viel über die Künste der Hexerei. Lie-

schon aufs nächste Herbstlager!

aufgenommen

erwartungsvoll

wurden

bestränke,

wir

am

nicht

zu

werden.

Treffpunkt enttäuscht.

Zwergenkunde,

Wahrsagerei,

magische Kräuter und Quidditch. Es fehlte kein Fach. Natürlich befassten wir uns nicht nur mit

Mi Beschts LUMPAZI

hexischen Dingen, sondern machten auch lange Sing-Songs am Lagerfeuer und eine tolle Tageswanderung. Neben all dem entdeckten wir, dass es im Internat nicht nur mit rechten Dingen zu ging. Das Schutztier des Internats, das Palimur, wurde immer wieder von fi esen schwarzen Gestalten verletzt. Auch ein Wandelbarer, ein Wesen das seine Gestalt zwischen Mensch und Tier beliebig wechseln kann, trieb in der Gestalt

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DAS NEUE RONDO DAS RONDO GEHÖRT ZUM PFADILAGER WIE SACKMESSER, HEIMWEH, FRÄSSPÄCKLI UND NASSE SOCKEN. NUN ERSCHEINT EINE NEUAUFLAGE DES BEKANNTEN PFADILIEDERBÜCHLIS Vor vielen vielen Jahren lebten am Zürisee prompt ein paar Pfadis, die plötzlich eine schampar gute Idee hatten. Die Lieder, die sie um das Lagerfeuer zu singen pflegten, wollten sie mit anderen Abteilungen teilen. Lange schmiedeten sie grossartige Pläne, wie man das wohl organisieren könnte. Sie überlegten sich doch tatsächlich, ob sie in ihrem kommenden Sommerlager einen Lagerfeuersingsongbesuchsabend für alle anderen Pfadifreunde der Schweiz organisieren sollten, bei dem dann die Lieder zusammen angestimmt hätten werden sollen. Doch plötzlich kam einem Planschmiedungsmitglied eine bessere Idee, nämlich ein Liederbüechli zu gründen, das sich dann von Pfadi zu Pfadi seinen Weg bahnen sollte. Gesagt, getan, schon sassen die paar Pfadiköpfe über grossen Papierbögen und zeichneten und klebten wie wild, bis sich bald ein Liederbüechli mit doch ganz schön vielen Liedern blicken liess. Das Spezielle daran war, dass es

nebst Liedtext und Gitarrengriffen auch Melodien mit handgezeichneten Noten enthielt, so dass man mitsingen konnte, auch wenn man das Lied nicht kannte. Nicht zu vergessen natürlich all die von Pfadihand verfassten Grafi ken, die die Lieder schmückten. Kaum vervielfältigt, wurde vielerorts aus dem neu gegründeten Liederbüechli gesungen, ja fast die ganze Schweiz besass plötzlich so eines… oder fast! Und wie dem so ist, wenn solche Büechli zu Stande kommen, brauchen sie natürlich noch einen Namen… «Rondo» wurde es getauft, den Taufi frass fand es lecker. Dank Urheberrechtabklärungen durfte das Rondo dann auch ganz legitim gedruckt und im Laden verkauft werden, wodurch es zu seinem Vergnügen noch weitere Teile der Schweiz entdecken konnte. Und wer die Geschichte glaubt, wird selig! Aber Achtung, jetzt kommt’s: Weil das Rondo doch tatsächlich nicht gestorben ist, gibt’s es heute noch. Und zwar das Altbekannte in neuer Form: Alte Lieder wurden ’rausgeschmissen und durch aktuelle Hits ersetzt, neue Grafi ken verzieren die vielen neuen Seiten und das Beste ist: Dank dem neuen geheimnisvollen Umschlag, geht’s auch nachts nicht verloren. Zusammen mit den älteren Ausgaben kann problemlos gesungen werden, weil die Seitenzahlen der gebliebenen Lieder in allen Rondos übereinstimmen. Praktisch, nicht? Und los, bestelle noch heute ein Rondo und sichere dir eines der ersten neuen Büechlis. Warum? Weil es sich lohnt!! Und so geht’s: Auf der Homepage von «hajk» (www.hajk.ch) auf bestellen drücken und zu Hause ganz ungeduldig auf das Päckli warten. Und wenn dir noch zusätzlich die «Rondo Verlag»-Facebookseite gefällt, wirst du laufend über alle News informiert. Übrigens auch unter: rondo-verlag.ch .

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SEEMANNSGARN VON UNSEREN UNERSCHROCKENEN SÜSSWASSERMATROSEN DES VELA 2011 Eines frühen Morgens im De WettePark traf sich eine Gruppe von Pfadis, die eine Sache gemeinsam hatten: Sie konnten ihr Glück nicht fassen. Sie hatten doch tatsächlich per Flaschenexpresspost eine Weltreise an Board der MS-Vela gewonnen! Auf dem Schiff angekommen, stellte sich aber bald heraus, dass aus den erhofften Ferien nichts werden würde, denn die Crew des Schiffs war verschwunden. Der Reisegruppe blieb also nichts anderes übrig, als ihren Posten zu übernehmen. Doch ein Schiff fährt

sich ja bekanntlich nicht von alleine und Matrose wird man nicht einfach so. Die Matrosen mussten also einiges lernen und beweisen, dass sie das Schiff schaukeln konnten. Doch neben der ganzen Arbeit blieb auch noch genügend Zeit sich die Reiseziele genauer anzuschauen. Der Kapitän stellte sich als kundiger Reiseführer heraus und zeigte der Besatzung die Schätze der Kontinente. Eifrig wurden Zinnstücke gesammelt, welche laut dem Kapitän besonders wertvoll waren. Doch das schien den Ureinwohnern gar nicht zu gefallen. Dadurch fühlten sich alle Crewmitglieder schrecklich gemobbt, aber dank einer Gesangstherapie konnten schwere psychische Schäden verhindert werden. Eines Nachts brach ein schrecklicher Sturm los und die MS-Vela drohte unterzugehen. Der Kapitän verliess das sinkende Schiff und mit ihm verschwanden die gesammelten Schätzen. Nur die Ureinwohner retteten die Crew vor dem Ertrinken. Es stellte sich heraus, dass der Kapitän die magischen Schätze der Maya gestohlen hatte, um mit der MS-Vela vor dem Weltuntergang 2012 davon segeln zu können. Um das zu verhindern, schlossen sich die Crew und die Mayas zusammen und konnten so den Kapitän besiegen. So ging eine aufregende Reise zu Ende!

GOOFY

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PFADI SCHNÄGGEBÄRG Wie du möglicherweise schon erfahren hast, haben unsere ALs Kolibri und Pritt vor kurzem ihren Job an Sushi, Mango und mich weiter gegeben. Wir freuen uns auf die neue Herausforderung und möchten Kolibri und Pritt nochmals herzlich danken für ihren grossen Einsatz bei der Pfadi Schnäggebärg. Doch wie kamen wir dazu plötzlich ALs zu werden? Begonnen hat alles an einem gewöhnlichen Samstag im Herbst: mit Nebel. Doch der Petrus meinte es gut mit uns, und am Nachmittag schien die Sonne wunderbar warm. So trafen sich die Pfadis von Schnäggebärg am 22. Oktober in Flüh wo sie auf einen uralten Ritter trafen. Er erzählte, dass er der Ritter der Landskron sei und dringend einen Nachfolger brauche. Um einen zu finden hat er traditionsgemäss Ritterspiele organisiert, bei welchem der beste Ritter die Burg und die beste Prinzessin gewinnen soll. Doch leider hatte sich nur der böse schwarze Ritter angemeldet und nun brauchte er die Pfadis dringend, um diesem zuvor zu kommen. Natürlich waren die Pfadis willig zu helfen und machten sich auf den steilen Weg zur Burg. Gleichzeitig trafen sich die Bienlis. Sie hatten ebenfalls eine Einladung bekommen an den Ritterspielen als Prinzessinnen teilzunehmen. Darum trugen sie alle wunderschöne Prinzessinnenkleider. Bis die Prinzessinnen, alias Bienlis, die Landskron erreichten, bereiteten sich die Pfadis für das grosse Turnier vor, indem sie Schwerter, Schilder und Rüstungen bastelten. Dann war es soweit: Alle waren eingetroffen und das Turnier begann mit einem Begrüssungstanz zu mittelalterlichen Musik. Danach gab es verschiedene Spiele wie Bärenringen, Hahnenkampf und Seilziehen um den besten Ritter zu erküren sowie Spiele um die beste Prinzessin zu finden. Alles lief wie geplant, nur hin und wieder wurden wir von einem komischen Hofnarr gestört, den wir jedoch ignorierten.

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Doch plötzlich tauchte der schwarze Ritter auf, offenbar gehörte der Hofnarr zu ihm. Er war sehr wütend, dass wir das Tournier ohne ihn begonnen hatten und wollte gegen uns Antreten. So suchte er, ohne dass wir ihm widersprechen konnten, unsere zwei stärksten Ritter Mango und Sushi aus, und kämpfte gegen sie. Er war so stark, dass wir keine Chance hatten. Doch das schlimmste war, dass er, als er gewonnen hatte, unsere schönste Prinzessin Murmeli als Preis mitnahm und auf die Burg entführte. Schnell überlegten wir uns einen Plan. Während die Pfadis den Turm stürmten um Murmeli zu befreien, lenkten die Bienlis den Ritter und seinen Hofnarr ab. Alles klappte wunderbar. Als der Ritter den Überfall bemerkte, waren die Pfadis schon weit weg, indessen die Bienlis ihm abpassten. Zwar konnte der Ritter fliehen, doch seinen Hofnarr konnten wir einfangen und quetschten ihn über den Ritter aus. So erfuhren wir, wo sich der Ritter aufhält, und dass wenn man die schwarzen Stacheln auf seinem Umhang entfernte, er wieder lieb werden würde. Also schlichen wir uns an und rissen alle Stacheln vom Umhang weg und es funktionierte. Der Ritter wurde plötzlich ganz reuig und bot sich als Knappe an, uns zu dienen. Nur der Hofnarr trollte sich wütend davon, offenbar hatte er dem Ritter die Stacheln angehängt um ihn zu kontrollieren. Nach all den Abenteuern beschlossen die Pfadis, Murmeli nun bei sich aufzunehmen, da sie so tapfer und mutig gewesen war. Doch nach wie vor brauchte die Landskron einen Ritter. Da beschossen Mango, Sushi und ich auf der Burg zu bleiben und sie zu verwalten. Leider haben wir daher von nun an weniger Zeit für die Pfadi und werden nicht mehr jeden Samstag Zeit haben an eine Übung zu kommen, nur noch hin und wieder mal zu Besuch. So kam es dann, dass wir unsere Aufgaben als Stufenleiterinnen weitergaben das Amt der Abteilungsleitung übernahmen. SUMM

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BIENLI SOLA 3-TANNEN

AM 6. AUGUST 2011 TRAFEN SICH DIE BIENLI MIT VOLLBEPACKTEN RUCKSÄCKEN BEREIT FÜR EINE WOCHE VOLLER SPANNENDEN ERLEBNISSEN. Es ging auch gleich los, denn der Zirkus Needus brauchte neue Artistinnen. Wir überlegten nicht lange und gingen mit dem Zirkusdirektor mit.Schon bald aber merkten wir, dass etwas nicht stimmt mit diesem Zirkus, denn die Artisten sowohl aus auch der Direktor verhielten sich komisch und jagten uns einen Schrecken ein. Als dann auch noch die Leiterinnen völlig verwirrt waren und es an einem Tag schneien liessen und behaupteten es sei Weihnachten reichte es uns und wir wollten herausfinden was mit diesem Zirkus los ist. Wir begaben uns auf eine gefährliche Reise in das Lager der Zirkusartisten. Die Artisten sagten uns, dass der Zirkus verflucht sei. Wir alle nahmen unseren Mut zusammen und zerstörten den Ursprung des Fluches.Der Direktor der vom Fluch ebenfalls befallen war löste sich in Luft auf.

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Nun musste noch ein neuer Direktor her. Doch wer soll es sein? Die Seiltänzerin oder der Clown? Der Wahlkampf der beiden fand in Form eines Wettbewerbes statt der Stärkere solle gewinnen. Und so entschied das Schicksal, dass die Seiltänzerin die neue Zirkusdirektorin ist. Ein grosses Fest sollte der krönende Abschluss sein doch dieses wurde durch die erboste Frau des alten Zirkusdirektors unterbrochen, denn sie hatte die Seiltänzerin entführt. Die mutigsten Bienli machten sich mit einem Zaubertrank, welcher einen Menschen zum Wurme macht auf die Suche. Die Seiltänzerin wurde befreit und die Frau vom ehemaligen Zirkusdirektor wurde zu einem Wurm. Nach einer Woche voller Abenteuer, sonstigen tollen Erlebnisse und einigen Unfällen machten wir uns wieder auf den Heimweg. Ich bin schon gespannt darauf was nächstes Jahr passieren wird. Fürs Team AQUILA


PFADI SOLA 3-TANNEN

SOLA 2011 AUF TOURNEE MIT DEM ZIRKUS HUGO IN SCHAFFHAUSEN

Am Bahnhof werden wir von einem aufgelösten Zirkusdirektor Hugo begrüsst. Alle seine Artisten sind weggegangen und ohne die gibt es keine Zirkustournee! Er braucht dringend neue Artisten und lädt uns deswegen in seinen Zirkus ein. In Schaffhausen angekommen gefällt uns diese Idee eigentlich ganz gut und wir fangen an den Zirkus aufzubauen. Wir üben unsere Nummern ein und werden richtig gut. Aber um auf Tournee zu gehen braucht es erst die Bewilligung des Zirkusinspektors Hasenfratz. Wir bekommen die Bewilligung leider erst beim dritten Versuch, vorher hat Luigi vom benachbarten Zirkus immer heimlich etwas kaputt gemacht. Jetzt geht unsere Tournee, quer durch die Schweiz, los! Wir kommen ins Tessin und treffen eine super Zirkusakrobatin, sie verrät uns das Geheimnis echter Pasta, zusammen machen wir dann Pasta und Akrobatik. Während der ganzen Tournee müssen wir auf die Clown-Nasen aufpassen, sie bewerten nämlich unseren Zirkus und sie verschwanden einige Male. Einige Tage später sind wir im Bündnerland und treffen einen Bauern, der uns auf eine BauernOlympiade mitnimmt. Das Zirkusleben ist ganz schön abwechslungsreich.

Den nächsten Tag verbringen wir in Genf, wo einige edle Damen uns in ein mega Schwimmbad einladen. Danach kommen auch die Eltern in den Genuss einer Zirkusvorstellung, bald darauf gibt’s ein Gala-Dinner bei dem Justin Bieber, Selena Gomez, Paris Hilton und Bruno Mars erscheinen. Während der gesamten zweiten Tournee-Woche bekommen wir seltsame Briefe mit Aufgaben drin, teilweise machen wir diese, aber manchmal ignorieren wir sie auch. Einige fi ngen an zu spinnen, als wir eine Aufgabe nicht machten, diese mussten dann mit Wasser vom Rheinfall geheilt werden. Ende der Tournee fi nden wir dann heraus, dass wir die ganze Zeit in der Sekte des Psychoclown waren, ohne es wirklich zu realisieren! Dies ist viel zu gefährlich und wir wollten die Sekte so schnell wie möglich verlassen. Mitten in der Nacht kämpften wir gegen die Sektenmitglieder und ihren Anführer den Psychoclown. Alle gaben vollen Einsatz und schlussendlich besiegten wir sie, rissen dem Psychoclown die Nase ab, denn die ist seine Macht, und verliessen somit die Sekte. Wir mussten leider auch den Zirkus abbauen denn wegen diesem sind wir in die Sekte gekommen. Aber wir genossen die Zeit als Zirkusartisten sehr!

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EINFACH SO, WIE IMMER IM PFADILOKAL PFADI ST. HEINRICH

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LUST AUF SCHNEESPORT- UND SPASS ZUSAMMEN MIT PFADIS AUS DEM BEZIRK JOHANNITER? INFOS FOLGEND VON DER BEZIRKSLEITUNG

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DIE LEITERBAR JEWEILS AM 1. DIENSTAG ABEND IM MONAT AM SCHÖNEN LINDENBERG IN BASEL

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DAS BEKANNTE FUSSBALL UND ANDERE SPORTARTEN-TURNIER AN AUFFAHRT; HIER KÖNNEN SICH JOHANNITERIN UND JOHANNITER IM ZWEI- UND MEHRKAMPF MESSEN. ANSCHLIESSEND WIRD IM JOHANNITER

NACH DEN FRÜHLINGSKURSEN IST ES DER BELIEBTE TREFFPUNKT FÜR ALLE DIE DANN IM AFTER-KURS-LOCH STECKEN.

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DIE LEGENDÄRE PFADILEITERPARTY...

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AN DIESEM SAMSTAGNACHMITTAG TREFFEN SICH ALLE PFADIS DES BEZIRKS JOHANNITER ZU EINER GEMEINSAMEN AKTIVITÄT, INFOS ERHÄLTST DU DIREKT VON DEINER ABTEILUNG.

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,WPK UKGEJGOCTUEJ FÜR ALLE DIE AN IHRE (SCHMERZ-) GRENZE LAUFEN WOLLEN IST DIES DER RICHTIGE ANLASS. TEILNAHME AB JAHRGANG 1997 MÖGLICH, ANMELDUNG DIREKT AUF SIECH.CH.

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5GRVGODGT

FÜR UNERSCHROCKENE RHEINSCHWIMMER BIETET DER ANLASS DER PFADI REGION BASEL GELEGENHEIT SICH ZUSAMMEN MIT ANDEREN PFADIS ABZUKÜHLEN.

FÜR ALLE LEITERINNEN UND LEITER DES PFADIBEZIRK JOHANITERS DER ANLASS UM ENDLICH WIEDER MAL TEILNEHMER ZU SEIN UND EINE PFADIAKTIVITÄT NUR GENIESSEN ZU KÖNNEN.

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ALLE WÖLFE DER PFADI REGION BASEL TREFFEN SICH AN DIESEM SAMSTAGNACHMITTAG ZUR GEMEINSAMEN AKTIVITÄT. INFOS FOLGEN DIREKT VON DEINER ABTEILUNG ODER WOLFSSTUFENLEITUNG.

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HIER MÜSSEN DIE OP KANDIDATEN IHRE FÄHIGKEITEN UNTER BEWEIS STELLEN. BITTE ERKUNDIGE DICH BEI DEINER ABTEILUNG OB DU AM OP TEILNEHMEN KANNST.

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ZUSAMMEN MIT IHREM MITLÄUFER MACHEN SICH DIE OP KANDIDATEN AUF DIE LANGE REISE UND BESUCHEN DABEI VERSCHIEDENE POSTEN, WELCHE DIE ABTEILUNGEN DES BEZIRKS AUFGEBAUT HABEN. EINES DER WOHL UNVERGESSLICHSTEN PFADIERLEBNISSE.

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ALLE AUFGEFÜHRTEN TERMINE SIND DEM JAHRESKALENDER DES PFADIBEZIRKS JOHANNITER ENTNOMMEN. BITTE RICHTE DICH ABER NACH DEM JAHRESPROGRAMM DEINER ABTEILUNG, WELCHE DICH ÜBER DIE FÜR DICH RELEVANTEN ANLÄSSE INFORMIEREN SOLLTE. WEITER ÜBERNIMMT DAS REDAKTIONSTEAM KEINE HAFTUNG FÜR TERMINE DIE ES NICHT GIBT, NICHT STATTFINDEN, VERSCHOBEN WERDEN ODER DIR NICHT GEFALLEN HABEN.

CWIWUV


T O P!

OUTDOOR TOP UND FLOP

WASSERPISTOLE

P O L F

Die Wasserpistole ist natürlich ein Klassiker, und nicht nur für Mafia oder James-Bond Lager ein absolutes Top. Denn die Nächste Wasserschlacht kommt bestimmt, es ist also besser vorbereitet zu sein! Je Bunter je Besser, und günstig im Unterhalt. (Moralisch vertretbar auch in Form knuffiger Tierchen erhältlich!) Wir empfehlen die handlichen Modelle, die im Gegensatz zu den riesig Wasserwerfer-Modellen auch bequem und unauffällig in der Hosentasche transportiert werden können. Zu Kaufen gibts die Wasserpistolen fast überall teuer sind sie auch nicht, der Spass ist aber garantiert!

SCHLAFSACK HÄNGEMATTE Sommer, Sonne, Sommerlager, es ist auch durch die Nach hindurch warm, nach Regen sieht es nicht aus, also drausen Schlafen! Der Hängemattenschlafsack ist aber trotzdem voll der Flop! Was spricht dagegen, sich nicht einfach mit dem Schlafsack in eine normale Hängematte zu legen? Die kann man dann den Tag hindurch erst noch mit den anderen Pfadis teilen, im Schlafsack könnte das eher «eng» werden... Und wenn es unerwartet regnet, und man sich wider zu den Anderen ins Zelt schleichen muss, ist für den Spott an nächsten Tag und für den Rest des Lagers gesorgt. Für alle Schönwetterpfadis die zufällig noch 179.99 Dollar im Sack haben, fi ndet man das Hängemattenschlafsack-Ding im Internet. Aber sagt nicht wir hätten euch nicht davor gewarnt!

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EXPORERBELT 2011 MONGOLEI ICH WURDE VON DER REDAKTION DES JOHANNITERS ANGEFRAGT, OB ICH NICHT EIN PAAR ABSÄTZE ZUM EXPLORERBELT 2011 IN DER MONGOLEI SCHREIBEN KÖNNTE. Es ist wichtig, dass die Pfadiwelt von diesem grossartigen und einzigartigen Event erfährt. Allerdings möchte ich nicht mit meinen eigenen Worten von unserer Reise berichten. Mir ist nämlich ein Auszug aus Künbish Khan’s Tagebuch zugekommen (die Umstände sollen an dieser Stelle unerwähnt bleiben…). Künbish Khan ist die Ehefrau vom berühmten Chinggis Khan und lebt in einer himmlischen Jurte mit Blick über das ganze Land. Aber genug von meinem Gesabber, hier habt ihr das ominöse Dokument:

«Es ist ein trüber Tag im Nordwesten der Mongolei, als sich auf einer Passhöhe etwas anfängt in einem regennassen Zelt zu bewegen. Nebst dass die beiden Gestalten blond und männlich sind erscheint ein etwas ungleich anzusehendes Paar aus dem Zelt. Der lange schlaksige von ihnen flucht über seine nassen Füsse und Schlafsack, weil er mit seinen langen Beinen am Aussenzelt gelegen ist. Sie packen ihre Dinge und machen sich auf den Weg durch die morastige Hochebene vor der Passhöhe. Sie kommen nur langsam voran. Immer wieder schickt ihnen Chinggis Khan Regen, legt ihnen Steinfelder und Seen in den Weg. Aber die Beiden – Nennen wir sie Bilbo und Oups! lassen sich nicht weiter beeindrucken und nehmen alles wie es kommt. Auf der Passhöhe gewährt ihnen Chinggis eine Pause und lässt die Wolken der Sonne weichen. Oups! und Bilbo geniessen Sonne, Ausblick und ihr Mittagessen. Bald beginnen sie den Abstieg über den Skully Hill. Chinggis lässt es regnen, säht Tierschädel auf ihren Weg und versucht sie durch Bäche, die sich vom Regen über die grüne Wiese ergiessen vom Weg abzubringen. Als sie den Talesgrund erreicht haben und immer noch willens sind weiterzugehen und ihre Moral fortwährend ungebrochen ist, nimmt Chinggis Khan all seine Kraft zusammen und schmettert Wind, monsunartigen Regen und Hagel auf die Beiden nieder. Doch all das weckt in den zwei Sterblichen nur Trotz. Sie marschieren schneller denn je und schreien zum Himmel, ob das alles sei, was der grosse Khan zu bieten habe. Chinggis

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Khan gibt es für den heutigen Tag auf und tilgt seinen Frust damit, zwei armen Gesellen ihr Kamel mit allem Gepäck für immer davonrennen zu lassen. Ich kann ihn nicht verstehen, bin aber nicht in der Situation ihn dafür anzuklagen. Bilbo und Oups! schlagen ihr Zelt am Schwalbenfelsen auf. Beide sind guter Dinge und trocknen nasse Kleider und Schlafsäcke. Aber der eigentliche Grund ihrer Heiterkeit liegt nicht im besseren Wetter, sondern vor allem liegt es an der eingebrochenen Brücke über den Bach. Chinggis hat dort in seiner Rage mit einem Blitz die eine Stützmauer zerschmettert. Nun wollen die Zwei doch tatsächlich genau jene Brücke am morgigen Tag wiederaufbauen. Damit werden sie alle Wut Chinggis‘ auf sich ziehen und er wird ihnen noch einige Male das Leben schwer machen. Ich werde es ihnen aber sicher nicht sagen. Wie gesagt, ich bin momentan nicht in der Situation in irgendeiner Weise Chinggis Khans handeln tadeln zu dürfen. Oups! und Bilbo tun mir leid, dass sie meinetwegen so viele Bürden tragen müssen. Aber daran kann ich im Moment nichts ändern. Wenigstens lässt Khan sie eine ruhige Nacht verbringen. Ich bin früh aufgestanden um die Pfade von Bilbo und Oups! weiter zu verfolgen. Früh am Morgen beginnen sie ihre Arbeit an der Brücke. Chinggis Khan hat zum Glück gestern noch einigen Litern Milchschnaps seine Aufmerksamkeit geschenkt und kriegt wegen seines komatösen Schlafens nichts von den Geschehnissen an der Brücke mit. Mir bietet sich ein Bild wie in einem Ameisenhaufen. Felsplatten werden gesucht und angeschleppt. Grosse Flusswacken aufgetürmt, Mauern hinterfüllt. Es ist ein toller Anblick. Ich weiss nicht, was der Grund ist, warum sie das alles tun. Aber es scheint nicht zu sein, um den schnarchenden Säufer auf der anderen Seite unserer Himmelsjurte zu nerven. Vielmehr macht es den Eindruck als wollten die Zwei einfach etwas Gutes tun. Nach einigen Stunden schweisstreibender Arbeit (Chinggis sabbert gerade auf sein Kopfkissen) erscheint die Brücke in neuem Glanz. Oups! und Bilbo nehmen zur Feier des Tages und sehr zum Entsetzen eines vorbeiholpernden Motorradfahrers, ein Nacktbad im Bach.Ich mag meine zwei Schützlinge. Diese Brücke soll mich immer an sie erinnern. Deshalb werde ich alles daran setzen, dass diese Brücke für ewig währen soll. Ich kann die Beiden nicht vor der Rage Chinggis Khans schützen, aber wenigstens ihr


Werk. Chinggs erwacht und brüllt nach Frühstück. Ich ertrage all das, schliesslich bin ich ja diejenige, die sich beim Beischlaf mit einem Sterblichen erwischen liess und so gewissermassen Schuld bin an der schlechten Laune meines Ehemanns.» TAGEBUCHAUSZUG VON KÜHNBISH KAHN

Es ist natürlich nur ein sehr kleiner Auszug aus dem, was wir in der Mongolei alles erlebt haben. Mein eigenes Tagebuch umfasst 12 getippte Seiten und auch dort ist noch lange nicht alles erwähnt, was wir erlebt haben. Unsere Reise ging weiter durch endlose Ebenen mit salzigen Bodenkrusten, Seenlandschaften mit spektakulären Flussüberquerungen. Nachdem sich alle 48

Teilnehmenden wieder getroffen haben ging es dann zu dreizehnt noch eine ganze Woche weiter. Unteranderem nach Novosibirsk in Russland. An dieser Stelle möchte ich auch etwas werben für den Explorerbelt 2012. Dieser wird in Alaska stattfinden und jeder ab 20 Jahren kann daran teilnehmen. Unter der folgenden Adresse findest du Bilder und F otoshows, um dir den Explorerbelt schmackhaft zu machen: scout.ch/de/anlaesse/explorer-belt Mis Bescht BILBO

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SIMO BERGTRECKING DREI TAGE BERGELUFT, ÜBERNACHTEN IM ZELT, BADEN IM GLETSCHERSEE UND EIN GIPFELFOTO AUF 3‘275 METER Drei erlebnisreiche Tage stehen uns bevor. Ein Brathühnchen zum Abschied und ab in den Zug Richtung Les Marécottes / La Creusaz. Nach der mehrstündigen Hinfahrt an unser Ausgangsziel ist es schon mitten in der Nacht. Bepackt mit Essen, Kocher, Zelten, Schlafsäcken, Mätteli, Kleidung, einem guten Stück Ehrgeiz und allem was man sonst noch für drei Tage Trekking braucht, machen wir uns auf die Suche nach unserem Übernachtungsort, welcher ein kleiner Campingplatz sein soll. Die Zelte bleiben diese erste Nacht jedoch eingepackt, denn wir schlafen unter einem Unterstand auf dem Campingplatz, was uns ein mühsames und zeitraubendes Aufstellen der Zelte in der Nacht erspart. An unserem ersten Wandertag geht es früh morgens los, damit wir die erste Bergbahn zu unserem Startpunkt erwischen. Oben angekommen wird nochmals die Wetterlage, der Wanderweg der ersten Etappe und die Verfassung der Gruppe geprüft und schon geht es in zwei Gruppen los auf den ersten Pass La Golette von 1’777 auf

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2’466 m.ü.M. Die Gruppen werden jeweils von den Teilnehmern geführt in Begleitung von einem Trekkingleiter. Der Anstieg ist steil und das Gepäck schwer, doch nach ca. 3 Stunden sind beide Gruppen auf dem Pass mit einer gewaltigen Aussicht auf einen Gletscherstausee umgeben von Bergen und auf unseren ersten BiwakPlatz. Vor dem Abstieg genehmigen wir uns ein verdientes Z’Mittag. Nach kurzer Absprache der Route im Team geht es Pass ab Richtung Gletschersee. Auf dem Weg gibt es noch einen kurzen Crashkurs in Sachen „mit Wanderstöcken richtig gehen“ und „Wanderschuhprofil“, - denn es ist erstaunlich wie viel Erleichterung solche Stöcke bringen und wie fest man Wanderschuhen und deren Profilen vertrauen kann. Auf einer steil abfallenden Felsplatte muss man sich keine Sorgen um Trittverlust machen und mit den vielleicht ein wenig albern aussehenden Wanderstöcken bleibt man stets im Gleichgewicht.


Beim See angelangt ergibt sich eine Abkürzung. Da der Wasserspiegel relativ niedrig ist, hat sich eine Sandbank aufgetan über die man quer über den Stausee gehen kann. Für einige müde Füsse und angestrengte Muskeln heisst es ab in den nur wenige Grad kalten Gletschersee! Das belebt Seele und Körper! Von dort aus geht es ca. noch eine Stunde bis zum BiwakPlatz wo unsere Leitung und die Mittläufer einen tollen „Chäässchnitte Apéro“ für alle vorbereiten. Auf diesen folgt ein feines Risotto und, man glaubt es kaum, ein Höhenfeuer! Tatsächlich haben wir es geschafft ein Feuer knapp über der Baumgrenze mit den letzten wenigen Tannenzweigen zu entfachen. 5:00 Uhr Morgens, es ist noch stockfinster. In Teamwork werden die Zelte abgebaut und das Morgenessen vorbereitet. Die Sonne geht langsam auf! Für einige ein besonderer Moment, irgendwo auf einer Wiese hoch in den Bergen im Freien beim Morgenessen einen Sonnenaufgang zu erleben.

Nach einer kurzen Nacht bricht auch schon der letzte Tag an. Am Z’Morge werden wir noch verschont, danach hört es nicht mehr auf zu regnen. Unsere dritte, durch die Nässe schwierige Etappe führt uns entlang der Schlucht Pas d‘Encel. Halb kletternd bewegen wir uns Richtung Tal. Bei einem letzten Rast werden alle restlichen Lebensmittel aufgebraucht und die Sonne zeigt sich doch noch durch die Wolken. Weiter schnellen Schrittes, für einige mit einer zweiten Badegelegenheit, kommen wir nach drei erlebnisreichen Tagen alle gemeinsam am Bahnhof in Champéry an. Müde und glücklich haben wir uns nun einen Besuch im Restaurant verdient und für viele durfte das Pöstli zurück in Basel auch nicht fehlen ;). Es waren drei tolle erlebnisreiche Tage mit Anstrengungen, Zusammenhalt, Teamwork und faszinierenden Panoramen und lohnenswert für alle die gerne wandern auf abenteuerreiche Art TSCHIKI

Für Träumen bleibt jedoch nicht viel Zeit, sind wir durch das Packen doch eine Stunde im Verzug. Der zweite Pass, Col de Susanfe, steht uns bevor. In Rekordzeit ist der Pass erklommen, so auch die Stunde wieder gut gemacht ;). Auf dem Kamm des Passes stellen wir ein Zelt zur Lagerung des schweren Gepäcks auf und mit leichtem Gepäck machen wir uns auf den Weg zum Gipfel Haute Cime auf 3’257 m.ü.M. Wir kämpfen uns über Geröll und Fels die 763 Höhenmeter hinauf. Auf jeden Fall hat sich der Aufstieg, durch die fantastische Aussicht auf dem Gipfel, gelohnt. Ein Gipfelfoto darf natürlich nicht fehlen und nach einem stärkendem Lunch machen wir uns an den Abstieg, wo unsere neue Sportart entstanden ist Grölling! Weiteres zu diesem Sport gibt es unter: www. groelling.com Das Zelt auf dem Pass wieder abgebaut und das Gepäck geladen, wandern wir hinunter bis zur SAC Hütte Cabane de Susanfe um dort unser zweites Nachtlager aufzustellen, uns aufzuwärmen und bei einer gemütlichen Runde die an diesem Tag gemachten 29,4 Leistungskilometer setzen zu lassen.

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PFADI RYCHESTEI SOLA IN WESTHILL Am 3. Juli 2011 am 9i am Morge isches ändlich sowit gsi, mir hän uns im De Vette Park z`Basel troffe. Am Aträtte isch denne e Archäolog zu uns gstosse und het uns vo sim Vorhabe verzellt, dass er e grosse Goldschatz in de Bünder Bärge will usgrabe. Jedoch hed er do drbi no Hilf brucht. Dr Archäolog, Findus Nixus, hed er gheisse, het uns e Teil vo sim Gwünn versproche, wenn mir ihm be de Usgrabige hälfe. Mir hän uns das natürlich nid zweimol sage loh und sin zäme mit em Findus Nixus richtig Bünderland ufbroche. Nach dr Wanderig, wo uns übere Passhöchi mit schöner Ussicht gführt het, hän mir beschlosse bi dr Usgrabigstell unsers Nachtlager ufzschlo. Doch unseri Begeistig für dr Findus Nixus isch bald verfloge, wo mir anstatt em Goldschatz nur e paar alti Knoche und e Schwärt gfunde hän. Dr Findus Nixus hed allerdings das Schwärt überhaupt nid interessiert und am nächste Morge isch er verschwunde gsi! Mir hän denn beschlosse e bessere Ort zum übernachte z’sueche und hän uns mit em gfundene Schwärt uf e Wäg gmacht. Scho bald sin mir zumne mittelalterliche Dorf cho und dr Duke vo Westhill het uns härzlich in sim Dorf willkomme gheisse. Er het und ahbote, in sim Dorf z’blibe und mir sin froh gsi, dass mir e sichere Ort gfunde hän. Allmälich hän mir uns in Alltag vo Westhill igläbt. Doch zerst hets gheisse Zälter, Kuchi und d’Duschi ufzbaue. Mir hän andere Dorfbewohner kenneglernt und vieli neui Sache erläbt, wie z.B selber Brot backe oder e mittelal-

terlichs Ritterturnier. Näbe de tolle Site vom Dorfläbe hets leider au die weniger tolle Site vom Alltag gä: Alli paar Tag isch dr Verträter vom König vom Kingdom of Black Mountains cho und het Stüre ikassiert und vo uns verlangt, dass mir si Huet grüesse. Bereits nach wenige Tag in Westhill, isch s Dorf in dr Nacht agriffe worde und dr Duke het vermuetet, dass die Aschläg vom verfeindete Dorf Easthill chömme. Die Agriffer hän in dr folgende Nacht sogar es paar vo uns entführt! Dank ere tapfere Leistig vo dene, hän mir se schliesslich wieder zruggbecho. Doch uns isches immer unwohler worde in Westhill, denne dr Königsvertäter het mehr Stüre vo uns verlangt, als mir ihm chönne zahle und so hän mir ihm unser Schwert miesse geh. Die nächtliche Agriff sin immer schlimmer worde und dorum hän mir denne in Absproch mit de Dorfbewohner beschlosse, zwei Gruppe uf e 2 tägigi Expedition nach Easthill z’schigge, zum usefinde, wär uns agrifft. Während dr Expedition isch ei Gruppe tatsächlich uf Bewhoner vo Easthill troffe und drbi het sich usegstellt, dass Easthill unser Dorf nur attackiert het, will sie dänkt hän, dass mir sie agriffe hän. Das Missverständnis het denne d Frog ufgworfe: Wär steckt hinter de Agriff? Uns isch klar worde, dass s Schwärt öbbis mit dem Ganze z’due ha und

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mir häns bim Königsverträter wieder welle go itusche. Dä het uns aber betroge und het s Schwärt mit unsere Gschänk gno und isch abghaue. Am Obe isch denne plöztlich e komischi Gstalt im Dorf uftaucht, wo uns öbbis het welle mitteile. Uf emne Postelauf hän mir denn 3 Ufgobe müese löse und hän schliesslich dr Königsverträter gfunde. Mit vereinte Kräft hän mir ihn festgno und uns s Schwärt zruckerkämpft. Am folgende Tag isch dr Königsverträter in ere Grichtsverhandlig verhört und schliesslich verbannt worde. Dr entscheidendi Hinwis hän mir denne ufem Schwärt sälber gfunde: Dr Duke vo Westhill isch dr rächtmässigi König vo Kingdom of Black Mountains, denn sim Vater

het das Schwärt frühener ghört. In emne letschte Fight hän mir em König, wo grad ufeme Jagdusflug gsi isch, ufgluert und ihn überwältigt. Schlussändlich hän mir mit Stolz dr Sir Westhill zum neue König vo Black Mountains krönt und zur Feier des Tages hetts e grosses Festbankett gä. Drnoch hän mir scho wieder ans Abbaue müese dänke und sin denne am Samstig Nomitag widr z’Basel gsi– mit viele unvergässliche Erinnerige an 2 tolli Lagerwuche! FILOU

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XCOUT, DIE PFADI REGION BASEL IST ON AIR! WER STECKT EIGENTLICH HINTER DER PFADI-RADIOSENDUNG, AUF RADIO-X ? Seit 10 Jahren schon hat die Pfadi im Aargau mit «Prusik» ihr eigenes Pfadiradio. So hat es sich die Mitgliederentwicklungsequipe m+ vor gut einem Jahr in den Kopf gesetzt, ein derartiges Radio-Pfadi-Projekt auch in Basel zu ermöglichen. Bereits vergangenen Frühling nahm die Idee konkrete Formen an: mit Radio X wurde ein toller Sender und Partner gefunden, der in vielen Dingen mit den Werten der Pfadi übereinstimmt: der Jugend nahe, offen, innovativ, multikulturell, integrativ. Vier tapfere und motivierte Radiopioniere mit Pfadihintergrund ( jaja, das darf ruhig einmal so gesagt sein, besonders wenn der Autor dieses Artikels dazu gehört) fanden ebenfalls zusammen und eine intensive und spassige Planungs- und Ausbildungsphase im Sommer konnte beginnen... Dabei herausgekommen ist: «Xcout – Pfadi on air!»

Seit dem 12. September 2011 lässt die grandiose Sendung jeweils am 2. Montag des Monats um 18.00 – 19.00 Uhr live auf 94.5 / 93.6 RADIO X Pfadiherzen höher schlagen, den Zuhören den Atem stocken und ein wohliges Schauern den Rücken runterlaufen. Oder so. Auf jeden Fall gibt das Xcout-Team alles, um den Baslern die Pfadiwelt, wie sie heute hier stattfindet, näher zu bringen. Und um den Pfadis die Pfadi noch näher zu bringen. Damit dies möglichst unterhaltsam gelingt, legen die Radionisten Wert darauf, dass in der Sendung für Abwechslung, Verständlichkeit und Spass gesorgt ist. So sind wiederkehrende Elemente der Sendung: News und «Kompass» (Agenda) Studiogäste im «Portrait» «Typisch Pfadi»: Typisches aus der Pfadi Und eine unterhaltsame «Crazy Challenge» Dem, der diesen langen Text tatsächlich bis hierher gelesen hat, winkt nun die Belohnung, sich als Anhänger von Xcout bekennen zu dürfen, indem er FACEBOOK.COM/RADIOXCOUT anklickt und sich die alten Sendungen auf XCOUT.PFADI-REGION-BASEL.CH anhört. Wer den Text nicht gelesen hat, mag wohl das Radio sowieso lieber als Texte lesen und kennt Xcout sowieso schon. Bei Fragen und Themenvorschläge für die Sendung bitte Mail an: XCOUT@RADIOX.CH oder XCOUT@PFADI-REGION-BASEL.CH In diesem Sinne – bis zur nächsten Sendung! Tune in!

MIMIKRY, SPRING, LOTUS UND GLOIN Euer Xcout-Team!

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JAMBOREEBERICHT TRUPP B.S.E «DIE SCHLECHTESTE IDEE DIE MAN HABEN KANN» DER TRUPP B.S.E UND DIE REISE ZUM MITTELPUNKT DER ERDE

Auch wenn Schweden sehr nördlich liegt und dort nicht gerade MittelmeerTemperaturen herrschen, war es nun doch nicht so kalt, dass man auf einen Kühlschrank verzichten konnte. Dieser sollte bei uns aus einem einfachen Loch im Boden bestehen. So fingen wir zu graben an. Vorerst noch ohne größere Absichten. Wie sich herausstellte war der Boden sehr weich und sandig, was uns die Arbeit sehr erleichterte. Innerhalb von sehr kurzer Zeit war das Loch ca. 1m tief. Doch der Boden lud geradewegs dazu ein weiter zu buddeln. Als dann irgendjemand die Idee brachte, mit dem ausgegrabenen Sand einen eigenen Sandstrand zu bauen, war der Effort noch grösser und das Loch wurde tiefer und tiefer. Mit der Zeit wurde es jedoch kompliziert den Sand aus dem Loch heraus zu schaffen. So bauten wir ein Gerüst, an welchem wir zwei Kessel an einem Seil befestigten. Schließlich wurden auch die Schweden von nebenan von unserem „Buddel-Fieber“ gepackt. Viele kamen zu uns um tatkräftig mitzuhelfen oder einfach nur um (auf Schwedisch) über unser Loch zu diskutieren. Nach einigen Stunden war das Loch schon 4m tief und die „Buddler“ mussten ebenfalls mit dem Seil hinunter und hinauf gebracht werden. Die Geschichte

von unserem Loch hat sich natürlich eiligst verbreitet und gelangte schlussendlich in die falschen Ohren. Der IST (eine Art Aufsichtsperson) kam leider sofort um unser Loch ebenfalls zu begutachten. Nur hielt sich seine Begeisterung sichtlich in Grenzen. Er bezeichnete es als „die schlechteste Idee, die man haben könne“ und mit dem Befehl, das Loch bis am nächsten Morgen um 9:00 Uhr zu füllen, verließ er unseren Lagerplatz wieder. Bestürzt machten wir uns, zusammen mit den Schweden, daran unseren „Kühlschrank“ zu füllen. Somit war auch unser Traum vom eigenen Strand geplatzt. Das Einzige was uns nun noch bleibt sind die Erinnerungen an ein unglaubliches Lager mit vielen lustigen Aktionen und Begegnungen! R.I.P holy hole.

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ZWEI KAMERAS ERZÄHLEN UND ZEIGEN UNS IHRE BESTEN BILDER DIE SIE MIT MANGO UND SUMM AUS DEM JAMBOREE IN SCHWEDEN MITGEBRACHT HABEN Mangos Kamera: Hey Summs Kamera: Hallo, wie geht’s? MK: Gut, hab dich schon lange nicht mehr gesehen. SK: Stimmt, dass war wohl noch in Schweden. MK: Ach ja, im Jamboree, das war eine tolle Zeit. SK:

Wir hatten schliesslich auch grosses Glück und durften so viel vom Lager sehen.

MK: Ja, unsere Besitzerinnen waren Teil des Fototeams der Schweizerdelegation und so konnten wir zusammen mit ihnen all die 40'000 Pfadis aus 146 Länder kennen lernen. SK:

Doch weisst du noch, wie lange es ging, bis wir auf dem Lagerplatz ankamen.

MK. Oh ja, Mango und Summ sind ja früher angereist, weil sie IST (International Support Team) waren und kamen mit dem Flugzeug. Zwei Stunden lang haben sie im Flughafen Kopenhagen gewartet bis ihr Gepäck kam. Zum Glück waren wir zwei im Handgepäck. SK:

Und dann ging es endlich über die Brücke Richtung Rinkaby, Kristianstad in Südschweden. Als wir ankamen, war es noch ruhig, bis zwei Tage später die Teilnehmer Tag und Nacht eintrafen und ihre Zelte aufbauten.

MK: So wuchs eine Zeltstadt aus dem Boden auf einer Fläche so gross wie 560 Fussballfelder. Es war zur Zeit die viertgrösste Stadt Schwedens. Es gab vier Unterlager: Summer, Autumn und Winter, wo die Teilnehmer lebten und Spring, wo wir wohnten mit den anderen Kameras der ISTs. SK:

Dann kam unser erster grosse Einsatz: die Eröffnungsfeier. So was hab ich noch nie erlebt.

MK: Ja, vor allem als die Flaggen aller Länder auf die Bühne getragen wurden, und die jeweilige Nation jubelnd aufsprang. Wirklich sehr fotogen! SK:

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So begann ein Lager mit viel spannenden Aktivitäten, neuen Bekanntschaften und


interkulturellem Austausch. Ich habe gehört, dass sogar Israelis und Palästinen ser zusammen Fussball gespielt haben. Man konnte sehen wie Pfadi alle vereint. MK: Auch unsere Besitzerinnen hatten die Möglichkeit Pfadis aus aller Welt kennen zu lernen. Arbeiteten die doch in internationa len Patrols. So wurde ich Mitglied des International Press Teams und durfte das Filmteam von Al Jazeera eine Woche lang begleiten. Dabei musste Mango sämtliche arabische Trupps auf dem Gelände zusam mensuchen; das Problem dabei war, dass niemand genau wusste, wo welches Land seine Zelte aufgestellt hatte. SK:

Du hattest Glück. Summ arbeitete vor allem in der Küche, wo sie mithalf die 10'000 Helfer mit Essen zu versorgen, und ich musste meistens draussen bleiben.

MK: Du meinst in dem riesigen Essenszelt, wo es so oft eine endlos lange Warteschlange gab? SK: Genau, wir konnten aber den Hintereingang nehmen. MK: Doch zum Glück hatten die beiden auch etwas Freizeit und dann kamen wir zum Einsatz. SK:

Oh ja, wir durften viele spannende Aktivitäten beobachten im Dream, Earth, Quest, City of People, City of Believe und im Global Development Village. Da wurde gebastelt, diskutiert und gespielt. Die Teilnehmer schienen viel Spass zu haben.

MK: Dann gab es noch die Delegationszelte wo sich jedes Land anhand einer Ausstellung vorstellte. SK:

SK:

Der Höhepunkt von gemeinsamen Feiern war aber der International Culture Day bei dem sich alle Länder in Trachten kleideten und Spezialitäten zum Probieren anboten.

MK: Mango sagte, dies sei das beste Essen im Lager gewesen. SK:

Leider war das Lager viel zu schnell vorbei. Doch zumindest gab es einen würdigen Abschluss.

MK: Ach ja, die Abschlussfeier. Da wurden wir tüchtig wasserdicht verpackt, denn es regnete in Strömen. Trotzdem wurde von uns noch verlangt, gute Fotos zu machen! SK:

Zumindest war die Stimmung bombastisch. Der Schwedische König und die Band Europe mit dem Lied «Final Countdown» schien dem Publikum besonders zu gefallen. MK: Und vergiss das Feuerwerk nicht, das war super Fotostoff. SK:

So ging das Jamboree mit vielen glitzernde Sternen zu Ende. Was für ein Erlebnis.

MK: Während die Teilnehmer wieder in alle Ecken der Welt zurück reisten, ging es für uns etwas ruhiger weiter mit einer Kanutour auf einem wunderschönen See bei Arvika. SK:

Es gibt unendlich viele schöne Erinnerun gen und natürlich tausende Fotos welche das Abenteuer Jamboree 2011 immer wieder aufleben lassen.

MK: Und vielleicht treffen wir ja alle unsere neuen Kamera-Freunde in Japan 2015 wieder.

MANGO & SUMM

Und im Schweizerdelegationszelt war auch der Arbeitsplatz des Schweizer Fototeams, wo oft bis spät in die Nacht Fotos aussor-

tiert und bewertet wurden. MK: Schliesslich mussten sie schon wenig später auf der Internetseite ( photo.swissphototeam.ch -> WSJ 2011) für die Daheimgebliebenen zu sehen sein. SK:

Weiss du noch die 1. Augustfeier. Da trafen sich alle 1485 Schweizer zum Feiern mit Bühnenshow, Lampions und Nationalhel-

den Willi Tell, Heidi und Helvetia. MK: Besonders toll fand ich, dass sich auch Pfadis aus anderen Ländern von der super Stimmung anstecken liessen und mitfeierten.

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REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DAS FOLGENDE HEFT IST DER 1. AUGUST 2012! SCHICKT UNS EURE BERICHTEAN:

REDAKTION@ PFADIJOHANNITER.CH

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Johanniter Heft 1/2012  

Heft 3 Pfadibezirk Johanniter

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