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Oktober 2013

Zugestellt durch Österreichische Post

Amtliches Mitteilungsblatt

Straßenmalaktion österreichweit ausgezeichnet!

Ihr Ansprechpartner für Beratung, Planung und Ausführung von

BAD, HEIZUNG & ALTERNATIVENERGIE FRANZ WIEDENIG KG | 9620 Hermagor | Möderndorf 37 www.wiedenig.at

Informationen aus dem Rathaus laufend unter www.hermagor.at


Bürgermeisterbrief Diesmal lag auch die Vorzugsstimmenauszählung und Zuordnung bei den einzelnen Wahlsprengeln. Das war ein enormer Aufwand für unsere Gemeindemitarbeiter und die ehrenamtlichen Wahlhelfer. Ihnen gilt mein Respekt und meine Hochachtung vor diesem Bürgersinn!

Columbus 13 – Rathausumbau

Geschätzte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend! Sehr rasch ist der Herbst ins Land gezogen und wir können auf einen wunderschönen Sommer zurückblicken, der uns Gott sei Dank vor gröberen Unwettern verschont hat. In unserer Gemeinde haben wir viele schöne Feste erlebt, die sowohl die Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger als auch unsere Urlaubsgäste genießen durften. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Organisatoren und freiwilligen Helfern all dieser Veranstaltungen bedanken. Diese tragen meiner Meinung nach zu einem harmonischen Gemeindeleben und Miteinander in den einzelnen Ortschaften bei. Im September galt es einen Wahlsonntag zu bewerkstelligen.

Die Einführung der neuen Kommunalsoftware für ein einheitliches, vernetztes und effizientes Arbeiten in unserer Verwaltung ist in der Endphase. Nun gilt es, auch die notwendigen räumlichen Voraussetzungen im Rathaus zu schaffen. Dazu bedarf es gewisser Veränderungen der Strukturen. Vor allem ein langjähriger Wunsch unserer Tourismuswirtschaft, die Errichtung des „Hauses der Tourismuses“, wo alle Tourismusorganisationen in eine Firma zusammengefasst werden und unter einem Dach arbeiten können, wird endlich umgesetzt. Daher freut es mich als Tourismusreferent, dass wir gemeinsam eine relativ kostengünstige Lösung für die neue „Service- und Infozentrale für Gast und Bürger“ im Rathaus gefunden haben. Ein Neubau für

das Haus des Tourismuses hätte sicherlich um vieles mehr gekostet. Seitens des Landes Kärnten wurde das Förderprogramm „Kommunale Bauoffensive“ ins Leben gerufen. Durch die Gewährung einer Investitionsförderung, sollen Gemeinden bei der Umsetzung anstehender beschäftigungsintensiver Hoch- und Tiefbauprojekte unterstützt und dadurch die Bauwirtschaft als wichtiger Konjunkturmotor angekurbelt werden. Für den geplanten Rathausumbau wurde eine Bedarfszuweisung (außerhalb des Rahmens) in der Höhe von e 205.800.– zugesichert. Ein herzliches Dankeschön an LHStv. Dr. Gaby Schaunig und an LR Dr. Wolfgang Waldner. Wenn alles planmäßig abläuft, sollten wir mit den Umbauarbeiten im April 2014 fertig sein.

1. bezirksweiter BürgerInnen-Rat in Kärnten war ein voller Erfolg 400 per Zufall ausgewählte Personen aus dem Bezirk Hermagor wurden zum 1. BürgerInnen-Rat in Kärnten eingeladen. Elf engagierte BürgerInnen dis-

kutierten darauf hin zwei Tage lang über die Zukunft der Region Hermagor anhand der Frage „Wie wollen wir 2020 in der Region Hermagor leben?“. Die Prozessbegleiter, Regionalmanager Mag. Friedrich Veider und Mediatorin Dr. Ilse Pogatschnigg, stellten sicher, dass alle zu Wort kamen und dass alle Ideen festgehalten wurden. Ziel war es, die Gruppe vom Denken in/an Probleme(n) und Schwierigkeiten hin zu Lösungen und Möglichkeiten zu führen. Die TeilnehmerInnen zeigten reges Interesse am Thema. Sie wollten „nicht immer nur jammern“, sondern selbst etwas beitragen. Thematisch wurden von der Gruppe drei Themen bearbeitet: • „Wie können wir ein breites Arbeitsplatzangebot schaffen? In der Diskussion ging es nicht nur um Arbeitsplätze, sondern auch um die Rahmenbedingungen, die dafür in der Region notwendig sind, wie zum Beispiel das Wohnangebot für junge Familien etc. • „Wie können wir das Wertvolle in unserer Region bewusst machen und erhalten?“ Dabei wurden vor allem die kleinen Strukturen, die im Tourismus eine Rolle spielen sollten, hervorgehoben und bearbeitet.

Nationalratswahl am 29. September 2013 – Gemeindewahlergebnis abgeg. Kuverts

ungült. St.

gült. St.

SPÖ

ÖVP

FPÖ

BZÖ

I-Hermagor 1

594

12

582

178

129

88

50

60

49

21

2

5

582

II-Hermagor 2

590

14

576

196

104

115

54

54

38

10

1

4

576

III-Vellach

444

12

432

137

85

69

55

41

28

15

2

0

432

IV-Görtschach

337

9

328

131

64

39

24

29

28

9

2

2

328

V-Egg 1

446

12

434

206

79

47

27

39

22

12

2

0

434

VI-Egg 2

255

6

249

97

91

21

14

13

9

2

2

0

249

VII-Mitschig

439

9

430

135

97

65

40

44

35

13

0

1

430

VIII-Tröpolach

354

11

343

72

147

46

32

20

17

4

4

1

343

IX-Rattendorf

368

8

360

93

88

86

37

21

21

14

0

0

360

Sprengel:

GRÜNE FRANK NEOS

KPÖ

PIRAT Summe:

0 SUMME:

3827

93

3734

0 1245

884

576

333

321

247

100

15

13

Prozente NRW 2013

33,34

23,67

Prozente NRW 2008

32,11

18,30

15,43

8,92

8,60

6,61

2,68

0,40

0,35

8,01

32,41

4,76

0,00

0,00

0,45

0,00

Differenz NRW 2013 zu 2008

1,23

5,37

7,42

-23,49

3,84

6,61

2,68

-0,05

0,35

3734


Bürgermeisterbrief

Hermagor 10/2013 |

03

Die TeilnehmerInnen des 1. bezirksweiten BürgerInnen-Rates in Kärnten. • „Welche Infrastruktur brauchen wir für eine lebenswerte Umgebung?“ Schwerpunkte dabei waren die soziale Infrastruktur, der Verkehr und die Erhaltung und Schaffung von Kommunikationsorten. Am Ende des Prozesses zeigte die Gruppe Dankbarkeit darüber, eingeladen worden zu sein und diese Möglichkeit der Mitgestaltung bekommen zu haben. Die erforderliche Zeit stellten die TeilnehmerInnen gerne zur Verfügung, sie wünschten sich sogar mehrere solche Orte wie den BürgerInnenrat als Begegnungsund Austauschort. Die Buntheit in der Gruppe trug erheblich dazu bei, das eigene Blickfeld zu weiten und quer durch die Generationen voneinander zu lernen. Die Präsentation der Ergebnisse an die Bevölkerung fand im Rahmen des BürgerCafés im Stadt-

saal Hermagor statt. In der anschließenden Diskussionsrunde wurden die Themen im Format eines Weltcafés untereinander vertieft, hinterfragt und weiter bearbeitet. Als Bürgermeister war ich von der positiven Stimmung, dem Engagement der Beteiligten sich für die Zukunft der Region einzusetzen und dem Willen, mehr Eigeninitiative zu leisten und dafür auch in Vorleistung zu treten, beindruckt. Ich darf mich bei den Organisatoren und vor allem bei den engagierten TeilnehmerInnen herzlich bedanken.

die Anlieferer nicht sehr praktisch. Nun wurde mittels der Schaffung eigener Boxen eine Verbesserung vorgenommen und der Bauschutt kann jetzt sogar abgekippt werden. Dadurch wer-

den auch Kosteneinsparungen beim Transport mit dem Gemeindefahrzeug in die Bauschuttdeponie in Villach erwartet. Verlegt wurde auch die Großmulde für Altpapier und Kartonagen

Erleichterungen bei Abfallentsorgung im Sammelzentrum Die bisherige Entsorgung von Bauschutt (in Mulden) war für

Der neue Standort für die Entsorgung von Altpapier und Kartonagen.

Bgm. Siegfried Ronacher hat sich vom Baufortschritt im Sammelzentrum persönlich überzeugt.

Die Bauschuttentsorgung wurde verbessert.


04 | Hermagor 10/2013

Bürgermeisterbrief

in den Eingangsbereich des Sammelzentrums. Derzeit erfolgt auch eine Adaptierung und Sanierung der bestehenden Räumlichkeiten im Sammelzentrum. Die Vergabe der Arbeiten erfolgte größtenteils an heimische Firmen.

AtemschutzLeistungsprüfung gemeistert Am letzten Septemberwochenende fanden die Atemschutzleistungsprüfungen in Bronze und Silber am Gelände der Landesfeuerwehrschule in Klagenfurt statt. Auch vier Atemschutztrupps der Feuerwehren der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See waren vertreten. Ziel und Zweck der Atemschutzleistungsprüfung ist es, die bei den Lehrgängen an der Landesfeuerwehrschule und bei der laufenden Ausbildung in der Feuerwehr im Bereich des Atemschutzes erworbenen Kenntnisse zu perfektionieren. Die Leistungsprüfung ist als zusätzliche Atemschutzausbildung anzusehen und soll mithelfen, die im Einsatz gestellten Aufgaben sicherer, besser und vor allem unfallfrei zu erfüllen. Alle vier Atemschutztrupps der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See – 3 Trupps der FF Hermagor und 1 Trupp der FF Rattendorf – meisterten die Prüfung mit Bravour und konnten nach einem anstrengenden Tag die begehrten Leistungsabzeichen in Empfang nehmen! Ich darf allen Teilnehmern recht herzlich zur bestandenen Prüfung gratulieren. Dies ist ein weiteres sichtbares Zeichen für den ausgezeichneten Ausbildungsstand unserer Feuerwehren und kommt vor allem der Sicherheit unserer Bevölkerung zu Gute. Leistungsabzeichen in Bronze: FF Hermagor 1 – Pettauer Patrick, Pettauer Rene, Zlöbl Andreas FF Hermagor 2 – Puntigam Walter, Jank Lukas, Waldmann Danny FF Rattendorf – Egger Peter, Egger Andreas, Jenul Christian

Zwei Trupps der FF Hermagor konnten die Leistungsprüfung in Bronze erfolgreich absolvieren. Leistungsabzeichen in Silber: FF Hermagor – Wernitznigg Heinz, Schuller Alexander, Göttling Andreas

Finanzielle Unterstützung für Studierende Mich freut es sehr, dass der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat, GemeindebürgerInnen die auswärts studieren (bis zur Vollendung des 25. Lebensjahr eine Fachhochschule oder öffentliche Universität besuchen) und den Hauptwohnsitz weiterhin in unserer Gemeinde belassen oder sich wieder in unserer Gemeinde für ein Jahr mit Hauptwohnsitz anmelden (Stichtag 1. Oktober), für das Studienjahr 2013/2014 gegen Vorlage einer Inskriptionsbestätigung mit einem Betrag von e 100.– zu fördern. Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dem vorliegenden Bürgermeisterbrief wieder einige Informationen aus dem Gemeindeamt, den gemeindeeigenen Betrieben und den Vereinen weitergeben und verbleibe bis zum nächsten Mal mit besten Grüßen Ihr Bürgermeister Siegfried Ronacher

Der erfolgreiche Trupp der FF Rattendorf erhielt das Leistungsabzeichen in Bronze.

Ein Trupp der FF Hermagor absolvierte die Leistungsprüfung in Silber erfolgreich.


Berichte der Referenten Referentin StR Christina Ball

Sehr geehrte Gemeindebürger, sehr geehrte Gemeindebürgerinnen, liebe Jugend! Als Energiereferentin freue ich mich sehr über die gelungene Straßenmalaktion in der Mobilitätswoche. Diese Initiative wurde vom Klimabündnis Österreich und dem Lebensmittelministerium bewertet und wir können uns über einen Gewinn freuen. Ich werde in den nächsten Tagen die Schulen und Kindergärten, die an dieser Aktion teilgenommen haben, besuchen und mich mit einem kleinen Geschenk bedanken.

3. Platz beim Mobilitäts-Wettbewerb

Mobilitätswoche 2013 in Hermagor – die Hauptstraße erblühte Das Energiereferat veranstaltete im Rahmen der internationalen Mobilitätswoche eine Straßenmalaktion in der Hauptstraße Hermagor. Unterstützt wurde diese Aktion von Klimabündnis Österreich und der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See.

Energiereferentin Christina Ball, Bgm. Siegfried Ronacher und Vizepräs. Mag. Elisabeth Dieringer-Granza

Teilgenommen haben die beiden Kindergärten Hermagor und Pressegger See, die Volksschulen Hermagor, Tröpolach und Egg sowie drei Klassen der Musik-NMS Hermagor. Mit dem Bemalen der Hauptstraße wurde darauf aufmerksam gemacht, dass diese nicht nur die Verkehrsfläche der Autos, sondern auch Lebensweg und Schulweg der Kinder ist. Sehr kreativ haben ca. 260 Kinder mit Unterstützung ihrer PädagogInnen die Hauptstraße in Hermagor zur Begegnungszone umgestaltet. Das farbenfrohe Fest zog auch viele Besucher an. Die Eröffnung nahmen Bürgermeister Siegfried Ronacher und ich vor. Frau Mag. Elisabeth Dieringer-Granza, Vizepräsidentin des Landesschulrates Kärnten, überbrachte Grußworte und zeigte sich von der erblühten Hauptstraße begeis-

tert. Mit einem gemeinsamen Luftballonstart machten die Kinder auf sanfte Mobilität in der Stadt aufmerksam. Anwesende Ehrengäste waren von der BH Hermagor Mag. Manfred Jost, die beiden Vizebmg. Mag. Karl Tillian und Ing. Helmut Haas, die StR Irmgard Hartlieb und DI Leopold Astner, GR Hannes Burgstaller, AL Bernd Resch und Mag. Dietmar Holzfeind. Für die große Teilnahme an der Straßenmalaktion im Rahmen der Mobilitätswoche 2013 möchte ich mich recht herzlich bedanken. Bis zum nächsten Mal verbleibe ich mit den herzlichsten Grüßen Ihre Stadträtin Christina Ball


06 | Hermagor 10/2013

Berichte der Referenten

Referent StR Günter Pernul

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, liebe Jugend! In meinem Referat (Tiefbau und Bauhof) wurden wiederum einige Projekte umgesetzt.

Nachstehend möchte ich Ihnen eine kurze Aufstellung darüber präsentieren. Im Zuge der Fertigstellungsarbeiten nach der Errichtung des Abwasserkanals konnten einige Straßenstücke in den Ortschaften saniert werden. In Postran wurden die Arbeiten des Kanalbaues abgeschlossen und vor kurzem sind die Asphaltierungen der öffentlichen Straßen durchgeführt worden. In Möderndorf sind die Sanierungsmaßnahmen im Bereich der öffentlichen Straßen voll im Gange. Der Abschluss der Arbeiten ist im kommenden Jahr vorgesehen.

Armin und Günther Bachmann, Ing. Helmut Wilscher und StR Günter Pernul bei den Asphaltierungsarbeiten in Postran.

Georg Jost, Ing. Helmut Wilscher und StR Günter Pernul freuen sich über die neu asphaltierte Straße in Möderndorf.


Berichte der Referenten

In Watschig stehen die Errichtungsarbeiten des Abwasserkanals und die Erneuerung der Trinkwasserleitungen kurz vor der Fertigstellung. Die Straßenwiederherstellung und die Straßenentwässerung sind im Jahr 2014 geplant. Für die Binnenentwässerung im Bereich der Ortschaft Watschig wurden Besprechungen mit den

Hermagor 10/2013 |

Grundbesitzern durchgeführt und die Planungsarbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Danach wird um die wasserrechtliche Bewilligung dieser Maßnahme bei der Wasserrechtsbehörde angesucht. Ende Oktober wird das Projekt im Rahmen einer ministeriellen Bereisung einer neuerlichen Überprüfung unterzogen, um schluss-

endlich das genaue Ausmaß der Fördermittel zu erfahren. Für die Ortschaft Watschig würde die Realisierung dieses Projektes eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes mit sich bringen. Im Bereich der Ortschaft Kreuth ob Jenig wurde ein Teilstück der Gemeindestraße Vorderkreuth – Hinterkreuth saniert und neu asphaltiert. Hier gilt der Dank den angrenzenden Grundeigentümern für die unkomplizierte Abwicklung der Baumaßnahme.

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In Hermagor wird im Bereich des Schützenparkes die schadhafte Ufermauer des Mühlbaches saniert. In diesem Zusammenhang soll auch die Gemeindestraße neu asphaltiert und die über 60 Jahre alte Trinkwasserleitung erneuert werden. Mit diesem kurzen Überblick verabschiede ich mich bis zum nächsten Mal Ihr Stadtrat Günter Pernul

Der neue ŠKODA Rapid Spaceback.

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Verbrauch: 4,0–5,5 l/100 km. CO2-Emission: 106–127 g/km.

Gemeindestraße in Kreuth ob Jenig: Andreas Zlöbl, Manfred Gucher, StR Günter Pernul, Ing. Helmut Wilscher und Andreas Schmitt.

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Ihr Servicepartner für: Die Arbeiten beim Mühlbach haben bereits begonnen.


08 | Hermagor 10/2013

Berichte der Referenten

Referentin StR Irmgard Hartlieb

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, liebe Jugend und Gäste unserer Stadtgemeinde! Erlauben Sie mir, nachfolgend auf die herrliche Sommer- und Badesaison 2013 rückzuschauen und über einige Aktivitäten und Zahlen der Bäderverwaltung zu berichten.

Strandbad Hermagor-Pressegger See Es war heuer ein Traumsommer mit Rekordhitzetagen. Über 60.000 Personen besuchten das Strandbad Hermagor-Pressegger See. Sehr erfreulich ist eine weitere Steigerung der Besucher mit Saisonkarten, denn fast 600 Personen haben eine Saisonkarte gekauft. Das ist eine Steigerung von 114 Prozent seit dem Jahr 2009. Max Edlinger hat mit rund 1.700 SchülerInnen im Rahmen der Sportwochen unser Strandbad genützt. Das neue Kassensystem hat sich voll und ganz bewährt. Neben den Saisonkarten ist nämlich

auch ein Zutritt mittels der Bürgerservicecard möglich. Die täglichen Abrechnungen sowie sämtliche Statistiken brachten Zeitersparnisse für die MitarbeiterInnen. Ernst Tschabuschnig, der neue Pächter des Eisstandes, verwöhnte die Badegäste mit guten italienischen Eisspezialitäten. Beim östlichen Gebäude (Bademeister, Bootsverleih) waren durch das Hochwasser im Herbst 2012 und die Schäden eines Wasserrohrbruches dringende Sanierungsmaßnahmen notwendig. Ebenso beseitigt wurden die durch das Hochwasser 2012 verursachten Schäden beim Badesteg. Größtenteils konnten diese Kosten über die Versicherung sowie den Katastrophenfonds des Landes Kärnten abgedeckt werden. Weiters wurden heuer auch Sanierungen im Eingangsbereich unseres Strandbades (Austausch der Kuppeln und der morschen Holzteile) vorgenommen.

Naturschwimmbad Radnig Auf dem Areal des Naturschwimmbades Radnig waren ebenfalls dringende Sanierungen notwendig, die im Zuge der Badreinigung im Frühjahr 2013 getätigt wurden. Seitens der Bäderverwaltung wurden diese Maßnahmen (neue Pumpe, Banksanierungen und Zaunherstellung) mit rund e 5.200.– gefördert. Über das Arbeitsmarktservice Hermagor wurde

Um Winterschäden durch den Eisdruck zu vermeiden, wurde eine neue Stegheizung installiert.

Durch die große Juli-Hitze musste die Liegewiese mit Unterstützung der FF-Hermagor bewässert werden. die Pächterin mit einer Aushilfskraft teilweise unterstützt.

Strandbad Paßriach Mit Christian Wassertheurer von der Samerhof Betriebs-GmbH hat man einen agilen Pächter gefunden, der sehr bemüht ist, das Strandbad Paßriach in Schwung zu halten. Es wurden seitens des Pächters laufend Verbesserungen zum Vorteil der Badegäste vorgenommen. So wurde z.B. mit Unterstützung der Bäderverwaltung der Bereich der Duschen und WC Anlage überdacht und dem Bad zwei Tretboote zur Verfügung gestellt.

Strandbad Presseggen Die Pächter des Strandbades Presseggen hatten heuer eben-

falls durch die großen Hochwasserschäden im Herbst 2012 enorme Kosten für größere Sanierungs- sowie zusätzliche Erweiterungsmaßnahmen zu bewältigen. Diese Kosten wurden auch teilweise vom Katastrophenfonds des Landes Kärnten ersetzt. An dieser Stelle möchte ich den Betreibern dieses Bades ein herzliches Dankeschön für die vorbildliche Eigeninitiative aussprechen.

Investitionen 2014 im Strandbad HermagorPressegger See 1. Dringend notwendig ist die Anschaffung einer Bewässerungsanlage. Heuer wurde der Rasen durch die langanhaltende Hitze stark in Mitleiden-

Im Strandbad Paßriach wurde der Duschbereich neu überdacht.


Berichte der Referenten

schaft gezogen. Um eine kleine Schadensbegrenzung zu erreichen, hat die FF-Hermagor mit Wasserwerfern die notwendige Bewässerung vorgenommen. Da dies jedoch keine Lösung für die Zukunft ist, überlegt man daher, eine geeignete Anlage anzukaufen. 2. Geplant ist auch eine Sanierung des Mülllagerplatzes im westlichen Bereich des Hauptgebäudes sowie die Erneuerung des Bootssteges. Im Hinblick auf den bevorstehenden Allerheiligentag erlauben Sie mir, Sie auch auf einige Neuerungen und getätigte Maßnahmen am Stadtfriedhof und beim Kriegerdenkmal Hermagor hinzuweisen.

Hermagor 10/2013 |

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Kindergedenkstätte Stadtfriedhof Hermagor Aufmerksame Friedhofsbesucher haben diese Stätte bereits entdeckt – vorerst eine neu errichtete Mauer, mit einem kreisrunden Loch. Diese Gedenkstätte, die von der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und dem EKIZ Hermagor errichtet wird, soll verwaisten Eltern eine Rückzugsmöglichkeit bieten, an der sie Platz für Trauer, Gedanken und Erinnerungen an ein verstorbenes Kind finden können. Verwaiste Eltern können an dieser Stelle auch bleibende Symbole wie Schmetterlinge, Herzen, Engel u.a. anbringen lassen – namenlos, jedoch mit dem Wissen, an wen es erinnert.

Saniertes Friedhofskreuz Diese Gedenkstätte soll bis spätestens 8. Dezember 2013 fertig gestellt sein – dem „Weltgedenktag“ für alle verstorbenen Kinder.

Kriegerdenkmal Hermagor Ebenfalls zu Allerheiligen soll die Generalsanierung des Kriegerdenkmals Hermagor abgeschlossen werden.Im Zuge einer klei-

Sanierte Friedhofskreuze Stadtfriedhof Hermagor

Gedenkstätte errichtet von der Firma Höher.

Ein herzliches Vergelt’s Gott beiden Gönnern aus unserer Stadtgemeinde, die es ermöglicht haben, die bereits länger anstehende Sanierung der beiden Friedhofskreuze zu ermöglichen. Diese Restaurierung ist wirklich gelungen, und die beiden Friedhofskreuze haben wieder ihren Glanz erhalten. Die restlichen Sanierungsmaßnahmen, wie das Streichen der Holzkonstruktionen werden – wenn es die Witterung erlaubt – noch heuer oder sonst im Frühjahr 2014 durchgeführt. Die Einweihung der sanierten Kreuze soll im Zuge der heurigen ökumenischen Allerheiligenfeier vorgenommen werden.

Bestatterkreuz am Friedhofsgelände.


10 | Hermagor 10/2013

Berichte der Referenten

Das Kriegerdenkmal vor der Sanierung. nen Feier soll auch eine Gedenktafel für den Bezirksarzt Dr. Albert Menniger enthüllt werden. Der beliebte Arzt aus Hermagor war der Initiator dieses Denkmals, das an die Gefallen der beiden Weltkriege erinnern soll. Als zuständige Referentin unserer Stadtgemeinde möchte ich

Das Kriegerdenkmal nach der Sanierung.

Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, recht herzlich zu diesen Feiern einladen. Setzen wir damit ein Zeichen, um allen unseren Verstorbenen zu gedenken.

Bestattung

Mit lieben Grüßen verbleibe ich

9620 Hermagor, Friedhofstraße 8 Tel. 04282/2313 (Tag und Nacht erreichbar!) hermagor.bestattung@ktn.gde.at · www.hermagor.at

Ihre Stadträtin Irmgard Hartlieb

Aus der Bibliothek Vortrag von Gernot Morgenfurt „Es gibt keine Probleme – nur Lösungen“ so kann man wohl die Kernaussage des Vortrages von Gernot Morgenfurt am Abend des 18.9.2013 in der Stadtbibliothek Hermagor zusammenfassen. Der Weißenseer Gernot Morgenfurt leidet seit Anfang der 90er Jahre an MS (Multipler Sklerose) und hat in den letzten 20 Jahre schon einige gesundheitliche Höhen und Tiefen erlebt. Seit seinem letzten „Schub“ im Jahre 2005 beträgt seine Sehkraft nur mehr 10%. Trotzdem nahm der Unternehmer diese Herausforderung an, und suchte neben der Schulmedizin auch immer wieder nach Alternativen in Form von verschiedenen Heilmethoden. In seinem Vortrag plädierte Mor-

genfurt vor allem für mehr Eigenverantwortung im Umgang mit Problemen und dem Verändern der persönlichen Sichtweise. Er möchte Menschen wachrütteln und anregen, barrierefrei DENKEN und handeln zu lernen und freut sich, wenn er durch seine Lebensgeschichte andern Mut machen und dazu motivieren kann, sich Ziele zu setzen und diese auch umzusetzen. Gernot Morgenfurt ist das beste Beispiel dafür, dass dies auch möglich ist! „Wie ich mein Handikap verbessere“ lautet der Titel der Broschüre von Gernot Morgenfurt, die in der Buchhandlung Eder erhältlich ist, und in der er seine Erfahrungen und positiven Gedanken zu Papier gebracht hat.


Aus den Vereinen Tennisvereinsmeisterschaft der Kinder 2013 Bei herrlichen Wetterbedingungen wurde am 13. September 2013 auf der Tennisanlage in Untervellach die Vereinsmeisterschaft für die Jugend ausgetragen. „Jugendnachwuchs wird bei uns sehr groß geschrieben. Wir trainieren mit vier Gruppen, wobei die Jüngsten bereits im Kindergartenalter in den Tennissport schnuppern“, so die Sektionsleiterin und Trainerin Heidi Ronacher. Die weiteren Gruppen werden von Jasmin Steinwender und Richard Lavrencic betreut. Wie auch in der Sektion Schi, so wird auch im Tennisbereich beim SC-Vellach sehr großer Wert auf die Nachwuchsarbeit gelegt. Obmannstellvertreterin und GR Martina Wiedenig überbrachte in Vertretung von Bgm. Ronacher die Grüße der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und hob ebenfalls die wichtige Nachwuchsarbeit in diesem Verein hervor. Obmann Bernd Regatschnig ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, bei den spannenden Spielen der Kinder dabei zu sein. Vereinsmeister 2013 sind Daniel Herzog, Sarah Pettauer und Celine Jost.

Ehrungen beim MV Almrausch Mitschig Im Rahmen des Watschiger Kirchtages am 22. Sept. 2013 wurde dem Tubisten Zagorz Rudolf das Verdienstabzeichen in Silber für seine 40-jährige aktive Mitgliedschaft beim MV

Almrausch Mitschig durch den Bezirksobmann Anton Webhofer verliehen. Weiters konnte der Obmann Andreas Zimmermann den JungmusikerInnen die Leistungsab-

Bezirksobmann Anton Webhofer, Rudi Zagorz, Obmann Andreas Zimmermann und Kapellmeister Daniel Wastl.

zeichen für ihre bestandenen Prüfungen an ihren Instrumenten übergeben. Es sind dies: Jakob Schabus – Juniorabzeichen an der Trompete mit sehr gutem Erfolg; Selina Oberortner

an der Klarinette – Bronze mit sehr gutem Erfolg; Florian Gucher am Schlagwerk – Silber mit ausgezeichneten Erfolg. Text/Bilder: Magdalena Gitschtaler©

Bezirksobmann Anton Webhofer, Jakob Schabus, Obmann Andreas Zimmermann, Selina Oberortner, Florian Gucher und Kapellmeister Daniel Wastl.


Aus dem Rathaus Geburtstage

80 Jahre

14.11. JENUL Herta, 9620 Podlanig 7

01.11. KUNEJ Elsa, 9620 Guggenberger Straße 16 02.11. KÖCK Cäcilia, 9620 Watschig 7 04.11. BUCHACHER Margarethe, 9631 Tröpolach 23 11.11. FLASCHBERGER Christof, 9631 Rattendorf 43 16.11. BÜBL Maria, 9620 Khünburg 8 17.11. ARBEITER Theodor, 9620 Neudorf 74

19.11. ANTON Franz, 9620 Hauptstraße 57

70 Jahre

95 Jahre

11.11. HALLER Martha, 9620 Hauptstraße 51 93 Jahre

15.11. GROLLITSCH Irma, 9620 Radnig 65 91 Jahre

21.11. JERAM Andreas, 9620 Hauptstraße 51 90 Jahre

01.11. ETTLIN-MÖLZER Margareta, 9620 Thurnhof 6 06.11. FEISTRITZER Maria, 9620 Egger Straße 22

23.11. WERNITZNIG Gerd, 9620 Gösseringlände 5 26.11. WIESFLECKER Heinz, 9620 Khünburg 57

Goldene Hochzeit 16.11. KOPPENSTEINER Marianne und Konrad, 9615 Förolach 48

21.11. DOMENIG Anna und Johann, 9620 Untervellach 31

Geburten ZIMMERMANN Martin und KANDUTH Angelika, 9620 Podlanig 8, LORENZ ANDREAS JULIUS, 19.09.2013 FILLAFER Hans-Christian und BRANDSTÄTTER Manuela, 9631 Jenig 24, DAVID, 09.10.2013 BOCK Jakob und JOST Simone, 9615 Förolach 21, JAKOB JOHANN, 04.10.2013 MANDLER Achim und JARITZ Iris, 9631 Tröpolach 159, FELIX, 11.10.2013 RIEDER Alexander und Sabine, 9620 Hauptstraße 3, OLIVIA FELICITAS, 16.10.2013

Eheschließungen WASSERTHEURER Sigrid und VELLACHER Harald, 9624 Paßriach 17, 05.10.2013 MAXONES Viktoria und OMAN Peter, 9620 Eggforst 1, 05.10.2013 WERNITZNIG Claudia und RESCH Bernhard, 9620 Siedlerweg 11, 12.10.2013

Todesfälle ZWICK Antonia (96), 9624 Micheldorf 1, 22.09.2013 KATZER Armin (60), 9620 Kühweg 2, 07.10.2013 BALL Ernestine (98), 9620 Hauptstraße 20, 12.10.2013

Die Stadtgemeinde gratuliert JOSEFINE und FRANZ LINGEN, Postran 11

TEPPICHE t Sie den richtigen Boden unter Ihren Füßen haben PARKETTEN M A U S S T A T T U nNIhGneSn BeGraEtunSg., M . B . H . VORHÄNGE Wir biete eiten und k ch li g ö M e ig POLSTERUNGEN vielseit ge an ! rung & Monta fe ie L te ch re e g fachdamit … Sie den richtigen Boden unter IhrenMATRATZEN Füßen haben

onhard Stattmann

SONNENSCHUTZ ermagor, Eggerstrasse · Tel. 04282-2229 R A U M A U S S TT AA T TT U U NN GG SS G E S . M . B . H .

Leonhard Stattmann Eggerstrasse ·Tel. Tel.04282/2229 04282-2229 9620 Hermagor, Hermagor, Eggerstrasse,

Diamantene Hochzeit HINWEIS: Sollten Sie keine Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Mitteilungsblatt wünschen, bitten wir um Mitteilung. TEPPICHE

PARKETTEN VORHÄNGE POLSTERUNGEN MATRATZEN Beratungsmöglichkeit in der Bestattung Hermagor am 11. und 25. SONNENSCHUTZ November 2013 zwischen 8 und 11 Uhr, oder nach Terminvereinbarung mit Fr. Malle unter 0664/ 840 18 50


Aus dem Rathaus

FRIEDERIKE und Ing. JOHANN EDER, 9620 Khünburg 1

Hermagor 10/2013 |

THERESIA AUFLIC – 93 Jahre 9620 Presseggersee 25

13

EDUARD BURGSTALLER – 90 Jahre, 9620 Kameritsch 14

Diamantene Hochzeit MARIA und JAKOB DOBRINGER, Khünburg 62

EDUARD RAUTER – 93 Jahre, Hermagor, Hauptstr. 51

Goldene Hochzeit THERESIA und PETER SCHAAR, 9631 Schlanitzen 5

Goldene Hochzeit ADELHEID und HERBERT DRUML, Dellach 6

Goldene Hochzeit

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Aus dem Rathaus

Abschied von Altbürgermeister Präsident ÖR Rudolf Tillian – Große Trauer um Ehrenringträger und Ehrenbürger von Hermagor Erde zu Erde, was werden wir klagen, ist doch dazwischen viel Segen, Sonne und Liebe gelegen Mit diesem Spruch hat Familie Tillian bekannt gegeben, dass der ehemalige Präsident des Kärntner Gemeindebundes und frühere Vizepräsident des Österreichischen Gemeindebundes, der ehemalige Präsident des Kärntner Landtages und Altbürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, Herr Rudolf Tillian, im Alter von 99 Jahren von uns gegangen ist. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie Abordnungen der örtlichen Vereine, wurde Altbürgermeister ÖR Rudolf Tillian am 10. August 2013 in einer öffentlichen Trauerfeier im großen Stadtsaal des Rathauses Hermagor verabschiedet. Dabei wurden seine großartigen Leistungen sowie seine idealistische Arbeit für die Stadtgemeinde und für das Land Kärnten in zahlreichen Reden gewürdigt. Mit Rudolf Tillian verstarb am 7. August 2013 einer der ganz großen Kärntner Kommunalpolitiker. Mit ihm hat die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See eine herausragende Persönlichkeit, einen überzeugten Gailtaler und Österreicher verloren, der den größten Teil seines Lebens in den Dienst seiner Heimatgemeinde und seines Heimatlandes Kärnten gestellt hat. Unsere Anteilnahme gilt seiner Familie. Die Stadtgemeinde HermagorPressegger See trauert um ihren „Präsidenten“. Seine Wurzeln als jüngstes von 9 Kindern vergaß er in seiner gsamten politischen Tätigkeit nie. Rudolf Tillian wurde am 24.9. 1913 (genau am Watschiger Kirchtag) geboren und hätte im September seinen 100. Geburtstag gefeiert. Er hat am 12. September 1944 seine Gattin Liesl geheiratet und mit ihr 3 Kinder großgezogen.

Rudi Tillian verkörperte jene Politikergeneration, die das Leid und die Schrecken des 2. Weltkrieges hautnah miterlebt hat. So war er von 1941 – 1945 Soldat im 2. Weltkrieg. Er diente am Balkan, an der Westfront, in Afrika und in Griechenland. Im Juni 1945 ist er aus der Gefangenschaft entkommen und halbwegs gesund nach Hause zu seiner Liesl zurückgekehrt. Ökonomierat Tillian war von 1950 bis 1958 Bürgermeister der Gemeinde Möschach und von 1958 bis 1973 bzw. 1979 bis 1981 Bürgermeister der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See. Dem Kärntner Gemeindebund gehörte Tillian seit 1954 als Vizepräsident an und wurde im Jahr 1958 zum Präsidenten der kommunalen Interessensvertretung gewählt. Diese Funktion bekleidete er bis 1979 – insgesamt 21 Jahre. Zudem war Tillian seit 1950 Abgeordneter zum Kärntner Landtag, von 1953 bis 1962 Dritter Präsident und von 1963 bis 1979 Erster Präsident des Kärntner Landtags. Er war aber auch außerhalb Kärntens ein angesehener Mann: Von 1962 bis 1982 bekleidete er die Funktion des zweiten Vizepräsidenten des Österreichischen Gemeindebundes. Tillian war außerdem Kammerrat und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, Bundesobmann des Österreichischen Arbeitsbauernbundes, Aufsichtsrat der Kelag, Vorstandsmitglied der Österreichischen Bauernkasse, Vorstandsmitglied der Bauernpensionsversicherung und Mitglied der Europäischen Kommunalkonferenz Straßburg. Viele Ehrungen und Auszeichnungen würdigten die politische Tätigkeit Tillians: Er war Ehrenmitglied des Österreichischen Gemeindebundes, Ehrenpräsident des Kärntner Gemeindebundes, Ehrenringträger sowie Ehrenbürger der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See und erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für Ver-

Ein letzter Abschied.

Politische Vertreter und ehemalige Wegbegleiter bei der Trauerfeier im Stadtsaal. dienste um die Republik Österreich sowie den Kärntner Landesorden in Gold. Mit besonderem Stolz blickte er immer darauf zurück, dass er 1963 der gesamten Organisation die neue Gemeindeverfassung vorstellen konnte. Rudolf Tillian war insgesamt 31 Jahre in der Kommunalpolitik, 29 Jahre Landespolitiker und 21 Jahre Präsident des Kärntner Gemeindebundes. Politischen Weitblick hat er in vielen Bereichen bewiesen. Es würde unzählige Seiten füllen, wenn man all die Maßnahmen und Projekte aufzählen würde, die seine Handschrift tragen.

Gravierend für unseren Bezirk und für unsere Gemeinde war jedoch die Entwicklung des Nassfeldes. 1959 wurde die erste Liftanlage errichtet. Auf Anregung von Rudi Tillian wurde eine Verwaltungsgemeinschaft für den Ausbau des Nassfeldes gegründet, die erstmals eine Schneeräumung der Straße auf das Nassfeld im Jahre 1959 erreichte. Es kam zu einer Öffnung des Passüberganges, zur strommäßigen Erschließung, zu Hotelbauten, Post uvm. In Zusammenhang mit all diesen Maßnahmen scheint der Name Tillian maßgebend auf. Nach dem Ausscheiden aus der


Aus dem Rathaus

Politik hat Rudolf Tillian bei vielen Vereinen und Institutionen ehrenamtlich mitgewirkt und dort seine große Erfahrung eingebracht. Er war ein Glücksfall für die Entwicklung unserer Gemeinde. Wir dürfen ehrlichen Herzens von Glück sprechen, dass wir solch einen verdienten und fähigen Menschen gekannt haben und mit ihm arbeiten durften. Die Lücke, die Rudolf Tillian bei seiner Familie und bei uns hinterlässt, wird sich eines Tages schließen. Zurück aber bleibt die Erinnerung an einen Menschen, dem wir mehr verdanken als Worte ausdrücken könnten. Zurück bleiben seine unbestreitbaren Leistungen für uns und alle, die nach uns kommen werden. Es bleibt in unserer Erinnerung lebendig, wie viele verstorbene Gemeindebürger er auf ihrem letzten Weg begleitet hat. Nun begleiten wir ihn auf seinem letzten Weg und hoffen, dass all das Gute und Positive, das er geschaffen hat und für das er eingetreten ist, ihm reichlich vergolten werde! Wir danken Altbürgermeister Rudolf Tillian für seine Arbeit für unsere Heimatgemeinde und verbeugen uns in Ehrfurcht und Dankbarkeit. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung werden ihm in größter Wertschätzung und Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren. Rudolf Tillian wird in unserer Gemeinde fortleben – er ist Bestandteil ihrer Geschichte. Lieber Altbürgermeister, Ehrenbürger und Ehrenringträger Rudolf Tillian: Ruhe in Gottes Frieden!

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Vizebgm. Mag. Karl Tillian, Sohn des Verstorbenen, fand letzte Worte für seinen Vater.

Viele Bürger haben sich von ihrem „Präsidenten“ verabschiedet.

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Aus dem Rathaus

Seniorenerholung

Der Sozialhilfeverband Hermagor und der Sozial- und Gesundheitssprengel der Bezirkshauptmannschaft Hermagor organisieren und unterstützen alljährlich einen für Senioren des Bezirkes Hermagor kostenlosen 2-wöchi-

gen Urlaubsaufenthalt. Die heurigen 55 TeilnehmerInnen aus allen Gemeinden des Bezirkes konnten während ihres Erholungsaufenthaltes auch wieder an mehreren organisierten Ausflugsfahrten und Freizeitaktivitä-

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ten teilnehmen. Ziel der Aktion ist, die Gesundheit, Mobilität und vor allem die sozialen Kontakte der Senioren zu fördern. Die Seniorenerholung ist ein Teil der Bemühungen auf Bezirksebene, um für unsere ältere

Generation ein lebenswertes Umfeld durch bedarfsgerechte Leistungen und soziale Angebote zu schaffen. Die 18 Senioren aus unserer Gemeinde waren im Gasthof-Pension Torwirt in Lavamünd untergebracht.

Huchenfischen Für den Gailabschnitt „Görtschacher bis Wieltschnig Brücke“ gibt es für den Zeitraum November bis Jänner wieder eigene Huchenkarten. Diese sind im Fischereireferat der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See erhältlich. Erlaubt ist die Verwendung einer Spinn- oder Fliegenrute mit maximal einem Kunstköder. Der Köder muss eine Mindestlänge von 12 cm aufweisen. Für die Inhaber einer Karte ist die Entnahme von einem Huchen (Mindestlänge 90 cm) während der Gültigkeitsdauer erlaubt. Weitere Infos: www.fliegenfischen.jimdo.com Erich Ronacher hat vor wenigen Wochen diesen Huchen gefangen.

Christbäume gesucht! An die Bevölkerung ergeht die Bitte, der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See für die Weihnachtsdekoration der Stadt Hermagor Christbäume zu spenden. Kontakt: Bauhofleiter Norbert Praster, Tel. 0676/4041447


Aus dem Rathaus

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Amtsleiter Bernd Resch im Hafen der Ehe Am 12. Oktober 2013 gaben sich Amtsleiter Bernhard Resch und Claudia, geborene Wernitznig aus St. Paul/Gailtal das JaWort. Getraut hat die Beiden Dechant Günter Dörflinger in der Kirche Maria Thurn in Hermagor. Bereits zuvor erfolgte die standesamtliche Trauung durch den Standesbeamten Friedrich Jam-

ritsch im Biedermeierschlössl Lerchenhof. Nach der kirchlichen Trauung machten die KollegInnen der Stadtgemeinde in der Lerchenhof-Kesn eine „G’sperr“ und hatten dabei einiges zu berichten. Im Biedermeierschlössl wurde anschließend mit Familie und Verwandten gefeiert und „Samy“

sorgte für Stimmung bis in den frühen Morgenstunden. Wir möchten auf diesem Weg Claudia und Bernd nochmals die besten Glückwünsche übermitteln und einen langen und glücklichen gemeinsamen Weg wünschen. Bernhard Resch heiratete seine Claudia.

Die KollegInnen der Stadtgemeinde gratulierten dem frischvermählten Paar.

Steuern und Abgaben – Ratenzahlungen Die Stadtgemeinde HermagorPressegger See bietet den GemeindebürgerInnen die Möglichkeit einer Ratenzahlung an. Die jährlichen Steuern und Abgaben können nach Vorsprache in der Abgabenabteilung, Rathaus, 1. Stock oder telefonisch unter 04282/2333-14 in monatlichen Raten entrichtet werden. Die Höhe der monatlichen Zahlun-

gen soll ein Zwölftel der im Vorjahr an die Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See entrichteten Abgaben ausmachen und die Zahlung soll mittels eines Dauerauftrages bei der Bank des Abgabenschuldners erfolgen. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter der Abgabenabteilung gerne zur Verfügung.

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Die Bäderverwaltung der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See verkauft ein ausgemustertes Tretboot des Strandbades Hermagor. Besichtigung sind im Sammelzentrum Kühwegboden möglich. Anfragen im Umweltamt unter Telefon 04282/ 2333-40

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Aktuelle Termine Weihnachten im Schuhkarton

Karten für Faschingssitzungen 2014

Die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not

Für die Faschingssitzungen 2014 startet bereits am Mo, dem 11.11.2013 der offizielle Kartenvorverkauf. Lachen und feiern Sie mit der Faschingsgilde Hermagor und reservieren sie sich Ihre Karten für die Faschingssitzungen 2014!

Helfen Sie auch dieses Jahr mit, packen Sie einen Schuhkarton voller Geschenke für ein Not leidendes Kind in BULGARIEN und bereiten Sie ihm dadurch eine unvergessliche Weihnachtsfreude! In der Stadtbibliothek Hermagor liegen InfoFlyer inklusive Geschenkideen und einer Packanleitung auf. Eine Mischung aus Spielsachen, Malsachen, Süßigkeiten, Bekleidung, einem Stofftier oder einer Puppe, Zahnputzzeug, etc. hat sich am besten bewährt. Bitte: Packen Sie nur NEUE Dinge ein, es dürfen keine gebrauchten oder kaputten Dinge im Schuhkarton gelassen werden! Verschließen Sie den Schuhkarton mit einem Gummiband und bringen Sie ihn bis spätestens

Reservierungen im Internet unter: www.hermagor.at oder telefonisch unter: 04282/2043. Achtung: Aus organisatorischen Gründen müssen die Karten innerhalb von 48 Stunden im Tourismusbüro Hermagor abgeholt und bezahlt werden. Sonst verfällt die Reservierung. Lei Her Termine: Premiere mit „Lachgarantie“ ist am Donnerstag, 30. Jänner 2014. Weitere Sitzungen: Freitag, 31. Jänner 2014, Samstag, 1. Feber 2014, Donnerstag, 6. Feber 2014, Freitag, 7. Feber 2014 und Samstag, 8. Feber 2014.

Freitag, 15. November 2013 zu Ihrer Sammelstelle in die Stadtbibliothek Hermagor und helfen Sie mit 6 Euro die Kosten für die Abwicklung und den Transport zu decken - einfach bar in der Sammelstelle einzahlen oder mit dem Zahlschein überweisen.

Danke für Ihre Hilfe!

V E R A N S T A LT U N G E N

Mi, 30.10.2013

Do, 07.11.2013

Mi, 13.11.2013

HERMAGOR – Innenstadt Wulfeniamarkt, Beginn: 7 Uhr

HERMAGOR – Stadtbibliothek Lesung „Der böhmische Türmer“ von Horst Weber, 19 Uhr

EGG – Volksschule Eigenständig werden – gesund bleiben, Referentin: DAS Eveline Kriechbaum-Wladika, 19 Uhr

Do, 31.10.2013 LATSCHACH 5. Halloweenparty, Veranst. SV Egg, Beginn: 20 Uhr HERMAGOR – EKIZ Inklusionsstammtisch, Tabuthema „Zwischen Liebe, Wut und Pflichtgefühl” Auszeit oder wie? Gast: Dipl. LSB Annemarie Weilharter, Beginn: 18.30 Uhr

Sa, 09.11.2013 HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, Beginn: 9-12 Uhr

Mo, 11.11.2013 WATSCHIG – Gasthof Löffele Vortrag „Das Chakrensystem”, Ref.: Irmgard Knapp, 19.30 Uhr

Sa, 16.11.2013 POSTRAN – Gasthof Hillepold Preiswatten der FF Mitschig, Beginn: 18.30 Uhr

Mo, 18.11.2013 HERMAGOR – kath. Pfarrsaal

Vortrag „Missionsprojekt Madagaskar” von Theresia Salcher, Beginn: 19 Uhr

Sa, 23.11.2013 HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, Beginn: 9-12 Uhr

Mi, 27.11.2013 HERMAGOR – Kindergarten Ernährung – Lebensbasis Ihres Kindes, Referentin: DI Dr. Claudia Brandner, Beginn: 19 Uhr


Aktuelle Termine

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Seniorentanznachmittag Plattform für Menschen mit Behinderderung im Gail- Gitsch- & Lesachtal

Einladung Inklusionsstammtisch für Menschen mit Behinderung & deren Angehörige Gast: Dipl. LSB Annemarie Weilharter Behindertenpädagogin, Lehrgangsleitung Gestaltpädagogik, Lehrlingsausbildnerin

Tabuthema: Zwischen Liebe, Wut und Pflichtgefühl Auszeit – aber wie?

Do, 31. Oktober 2013 / 18.30 Uhr im EKIZ Wir freuen uns auf einen informativen Abend! Mag. phil. Birgit Messner – Sozial- & Integrationspädagogin Tel: 0699-15660098 / E-mail: lebenswerke@oeziv.com / oder Frau Andrea Arbeiter, Tel. 0650-8080417 E-mail: s_a.wiesflecker@aon.at

Tanzen ab der Lebensmitte, diese etwas andere Art zu tanzen zeigt sich in der Auswahl der Tänze und in der Art und Weise der Vermittlung. Tänze aus aller Welt, aus verschiedenen Epochen und Kulturen, gesellige Formen aus dem Gesellschaftstanz und Tanzspiele lassen das Tanzen zu einem Gemeinschaftserlebnis werden. Auch im Sitzen kann man vergnüglich tanzen! Eine besondere methodische Vorgangsweise ermöglicht es, die Tänze schnell zu erlernen und lustvoll zu tanzen. Treffpunkt: Rathaus Hermagor, Keller (Mehrzweckraum) jeweils donnerstags ab 14:30 Uhr , Info: Elsa Kunej, Tel. 0699/10120945

Grippe-Impfaktion im Gesundheitsamt Bis Ende Februar 2014 werden im Gesundheitsamt der Bezirkshauptmannschaft Hermagor an den Amtstagen (jeden Dienstag in der Zeit von 8 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr) Grippeschutzimpfungen durchgeführt. Die Impfgebühr beträgt e 9.– und ist anlässlich der Impfung zu entrichten. Von dieser Impfaktion unberührt bleiben die Impfungen durch die freipraktizierenden Ärzte. Diesbezüglich sind nähere Auskünfte bei den niedergelassenen Ärzten zu erhalten.

L E S U N G

„Der böhmische Türmer” Eine Reise in die Vergangenheit einer Kindheit in Böhmen von

Horst Weber

Wie konnte das damals passieren? Diese Frage stellte sich Gert Wessel auf seiner Reise in die Vergangenheit immer wieder. Denn fast ein Jahrtausend lang lebten Deutsche und Tschechen in einer wirtschaftlich und kulturell vorteilhaften Symbiose nebeneinander, was Böhmen und Mähren zu einem Schmuckkästchen der HabsburgMonarchie machte. Eine Zäsur kam 1918, nach der nationalen Teilung der Monarchie, aber das apokalyptische Ende erfolgte 1945, als die Deutschen Heimat und Gut aufgeben mussten. Gert Wessel stellte sich auch die Frage, was damals mit seinem Großvater Julius und seinem väterlichen Freund Naz (Ignazius), dem Türmer, geschehen war, die beide nicht zur Vertreibung gingen. Verschwindet man von der Bildfläche, wenn man untertaucht? Das Geheimnis des damaligen Geschehens beginnt sich zu lichten und bricht Erinnerungen auf, die verschüttet waren. Mehr erlebte Geschichte als Roman.

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Aus dem Stadtrat Nachstehende Beschlüsse wurden u.a. in der Stadtratsitzung am 23. Juli 2013 gefasst:

Umbaumaßnahmen Rathaus Darüber wurde zwar bereits ein Beschluss gefasst, man hat sich jedoch auf Grund eines Gespräches mit der Landesplanung dazu bekannt, jenen Planer, der den Architektenbewerb bei der Rathaussanierung gewonnen hat, auch einen Entwurf für die Gestaltung des Eingangsbereiches des Rathauses erstellen zu lassen. Herr Arch. Moritsch wurde daher ersucht, einen Vorentwurf auszuarbeiten. Dafür wird ein Pauschalpreis von e 24.000.– (netto) in Rechnung gestellt. Der Vorschlag sieht keinen Zubau im Eingangsbereich (Westseite) sondern eine Verlagerung des Zubaus auf die Ostseite des Rathauses vor. Der Vorteil dieser Planungsänderung liegt darin, dass man keine Parkplätze am Wulfeniaplatz verlieren würde und der Platz in seiner ursprünglichen Form erhalten bleibt. Der bestehende Friseurbetrieb hat durch den Zubau keinen Nachteil. Im Rahmen der kommunalen Bauoffensive wurde in der Zwischenzeit von Seiten der Lan-

desregierung ein Betrag e 205.800.– zugesichert.

von

Vergabe der Planungskosten „Kindererlebniswelt Pressegger See” – Interreg 4915 T/NP Erlebnisinszenierung „Im Reich der Seehexe“ Im Zuge des Interregprojektes Tourismuskooperation Nassfeld/ Pramollo ist laut Förderantrag eine Kindererlebniswelt am Pressegger See geplant. Die Arbeitsgruppe Pressegger See, Sprecher Mag. Klaus Rainer, hat sich mit den Seebetrieben intensiv mit dem Thema Kinderangebot am Pressegger See beschäftigt. Gemeinsam mit dem Naturspielegerätehersteller Erich Lanz aus Osttirol wurde ein Grobkonzept entwickelt. An drei verschiedenen Standorten am Pressegger See soll das Kinderthema „Berg- Seeerlebnis“ inszeniert werden: • Strandbad Pressegger See/ Parkplatz Ost • Veranstaltungsstätte Förolach • Eingang Seerundweg Ost Die Vergabe der Planungskosten der Erlebnisinszenierung „Im Reich der Seehexe“ am Pressegger See in der Höhe von e 25.200,00 (netto) erfolgt an den Bestbieter, die Firma Dipl. Ing. Andreas Berchtold, Bene-

diktinerplatz 3, 9020 Klagenfurt. Die Finanzierung erfolgt durch Mittel des Interregprojektes TN/P 4615 – WP3 und WP4/ Umschichtung – P2.

Straßensanierung – Vergabe Bauleistungen Weg Zuchen Im Zuge der Kategorisierung von Wegen in der Stadtgemeinde Hermagor- Pressegger See wurde mittels Verordnung des Gemeinderates vom 01.06.2012, Zahl: 612/2011Wi, (Einreihungsverordnung) unter der Wegnummer 023050263 der „Weg Zuchen“ als Verbindungsstraße kategorisiert. Für die Weganlage findet daher das Kärntner Straßengesetz 1991 idgF. Anwendung. Im §7 Abs. 5 dieses Gesetzes wird auch die Straßenerhaltungspflicht bzw. Kostentragung zur Herstellung und Erhaltung öffentl. Straßen auf den §23 Abs. 1 verwiesen. Finanzierung: Die Finanzierung der Asphaltierung wäre im Rahmen des derzeit bestehenden Regionalfondsdarlehens möglich (Kostenansatz e 48.000.–). Der Verbindungsweg Zuchen wird somit auf Kosten der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See asphaltiert, wenn die Zustimmung der NB Förolach vorliegt und die Grundstücksgrenze mit Fam. Reigelin geregelt ist.

Weg Micheldorf Nord Im Zuge der Kategorisierung von Wegen in der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See wurde mittels Verordnung des Gemeinderates vom 01.06.2012, Zahl: 612/2011Wi (Einreihungsverordnung) unter der Wegnummer 023050247 die „Aufschließungsstraße Mick – Micheldorf Nord“ als Verbindungsstraße kategorisiert. Für die Weganlage findet daher das Kärntner Straßengesetz 1991 idgF. Anwendung. Im §7 Abs. 5 dieses Gesetzes wird auch die Straßenerhaltungspflicht bzw. Kostentragung zur Herstellung und Erhaltung öffentl. Straßen auf den §23 Abs. 1 verwiesen. Bei diesem Aufschließungsweg ist es zweckmäßig, dass im Rahmen der Kanalerrichtung und der danach erforderlichen Straßensanierungsarbeiten in der Ortschaft Micheldorf die Asphaltierung des Weges durch den AWV Karnische Region durchgeführt wird, um die entsprechenden Förderungsmittel zu beanspruchen. Weg Zufahrt Talstation Tröpolach Bei dem Weggrundstück 1685/2 KG Tröpolach handelt es sich um öffentliches Gut (Straßen und Wege). Im Rahmen des Grundkaufes der Hypo (TRP – Projektentwicklungs GmbH) im Jahr 2007 wurden in diesem Bereich einige Grundbereinigungen durchgeführt. Unter anderem wurde die bestehende Weganlage, Teilstück Grdst. 2258 KG Tröpolach (öffentliches Gut, Straßen und Wege), welches mitten durch das Areal Astner Josef, 9631 Tröpolach 38 verläuft, in Form eines Grundtausches Herrn Astner Josef grundbücherlich zugeschlagen und dafür das neue Weggrundstück 1685/2 KG Tröpolach (öffentliches Gut, Straßen und Wege) geschaffen. Die entsprechende Auflassung eines Teilstückes des öffentlichen Gutes 2258 KG Tröpolach und die Übernahme des neuen Grundstückes 1685/2 KG Tröpolach in das öffentliche Gut (Straßen und Wege) wurde in der Gemeinderatsitzung vom 03.04. 2007 beschlossen.


Aus dem Stadtrat

Damals war man von einer weiteren unmittelbar bevorstehenden hotelmäßigen Erschließung des Areals der TRP-Projektentwicklungs GmbH und der hiefür erforderlichen Errichtung der Aufschließungsstraße ausgegangen. Dies zeigt sich durch die vorhandene Wasserrechtsbewilligung für die Weganlage und die Oberflächenentwässerung des TRP Areals auf Namen der TRP-Projektentwicklungs GmbH. Durch die Notariatskanzlei Dr. Paul Wiegele wurde mit Herrn Astner Josef, 9631 Tröpolach 38 eine schriftliche Erklärung abgeschlossen, die eine weitere Benützung des alten Weges durch das Areal Astner so lange zulässt, bis die neue Weganlage errichtet wurde. Nunmehr sind seit der Grundübertragung mehr als 6 Jahre vergangen und es ist auch in nächster Zukunft nicht absehbar, dass eine hotelmäßige Erschießung des TRP Areals (Hypo) erfolgt. Für den Grundeigentümer des alten Weges (Herrn Astner Josef) ist der derzeitige Zustand nicht mehr tragbar: • Im Winter wird der Weg verstärkt von Fußgängern benützt. • Vom Wirtschaftsgebäude (steht unmittelbar neben dem Weg) schießt der Schnee auf den Weg – großes Gefährdungspotenzial. • Als Grundeigentümer bleibt die Haftung bei ihm. Um nun diesen Problempunkten in Zukunft aus dem Weg zu gehen, wäre es sinnvoll, dass der neue Weg errichtet wird. Der Ausbau des Weges soll lediglich für Fußgänger und landwirtschaftliche Fahrzeuge erfolgen (Unterbau, Frostkoffer, Feinplanie – keine Entwässerung und kein Asphalt). Die Wegherstellung wäre eine Vorleistung der Gemeinde für die weitere Erschließung in diesem Bereich. Die Arbeiten am Grdst. 1685/2 KG Tröpolach werden hauptsächlich durch die Mitarbeiter und den Fuhrpark des Bauhofes der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See erfolgen (Kosten e 15.000.– bis e 20.000.–).

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Nachstehende Beschlüsse wurden u.a. in der Stadtratsitzung am 2. Oktober 2013 gefasst:

Um- und Zubau Rathaus; Vergaben Für die bauliche Umsetzung der Zu- und Umbaumaßnahmen beim Rathaus Hermagor, gemäß der Umstrukturierungsmaßnahme „Columbus 13“, wurden im Zuge von Direktvergaben gemäß Bundesvergabegesetz eine gewerksmäßige Baulostrennung (Fachlosbildung) vorgenommen und der Zuschlag an nachstehend angeführte Billigstbieter erteilt: Die Dachdecker- u. Spenglerarbeiten um e 16.437,54 inkl. MwSt an die Firma Lasser Herbert, 9620 Zitterbachgasse 5, und die Vollwärmeschutzarbeiten um e 22.637,06 inkl. MwSt und die Putz- und Estricharbeiten um e 35.134,52 inkl. MwSt. an die Seiwald Bau GmbH, 9640 Kötschach 127

Sanierung Stützmauer Mühlbach – Schützenparkgasse; Vergabe Geländer Der Mühlbach im Bereich des Schützenparkes wird im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten saniert. Im Zug dessen wird auch die schadhafte Stützmauer entlang der Schützenparkgasse erneuert. Um einen, den RVSVorschriften entsprechenden Abschluss der Mauer gegenüber der öffentlichen Verkehrsfläche zu erreichen, ist die Montage eines Geländers erforderlich. Die Zuschlagserteilung für die Errichtung und Montage des Geländers – Stützmauer Mühlbach mit einem Aufwand von e 11.520.– inkl. 20% MwSt. wurde an die Firma Metallbau Ball Hermagor erteilt.

Jeniger Gewerbeausstellung Die Gewerbeausstellung der Jeniger Gewerbebetriebe vom 12. bis 13. Oktober 2013 wird mit einer Subvention in der Höhe von e 1.200.– unterstützt.

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STADTGEMEINDE HERMAGOR-PRESSEGGER SEE

Stellenausschreibung Bei der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See gelangt zum frühest möglichen Zeitpunkt eine Planstelle als Kindergartenpädagogin/Kindergartenpädagogen in Vollbeschäftigung, zur Besetzung. BewerberInnen um diese Stelle haben nachzuweisen: • die erfolgreiche Ablegung der Befähigungsprüfung für Kindergärtnerinnen bzw. für Kindergärten oder der Reife- und Befähigungsprüfung für Kindergärten sowie • die österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staatsangehörigkeit eines Staates, dessen Angehörige Österreich aufgrund von Verträgen im Rahmen der Europäischen Union dieselben Rechte für den Berufszugang zu gewähren hat wie Inländern. • Erwünscht: Führerschein der Klasse B Dem Bewerbungsschreiben sind folgende Unterlagen beizufügen: Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis, Lebenslauf mit Lichtbild, Zeugnisse und Nachweise über den bisherigen Schul-, Bildungs- und Arbeitsweg, allfällige Dienst- und Kurszeugnisse sowie der Nachweis über den abgelegten Präsenzoder Zivildienst bei männlichen Bewerbern. Die Vorlage eines aktuellen Strafregisterauszuges ist im Falle der Miteinbeziehung Ihrer Bewerbung in die engere Wahl nachzureichen. Das Monatsbruttogehalt für diese Position beträgt (Gehaltsklasse 8, Stellenwert 36) mindestens 2.012,62 Euro und erhöht sich entsprechend allfälliger anrechenbarer Vordienstzeiten (maximal 4 Jahre) auf 2.191,84 Euro. Die angeführten Bruttobezüge sind auf Vollzeitbasis berechnet und entsprechend dem angeführten Beschäftigungsausmaß anzupassen. Es wird darauf hingewiesen, dass auf das Dienstverhältnis die Bestimmungen des Kärntner Gemeindemitarbeiterinnengesetzes, K-GMG, anzuwenden sind. Für diesbezügliche Fragen steht das Gemeinde-Servicezentrum unter der Telefonnummer 0463 / 55 111 15 zur Verfügung. Dienstverhältnis: Befristet für die Dauer eines Karenzurlaubes Die Auswahl der BewerberInnen erfolgt nach Durchführung eines Auswahlverfahrens. BewerberInnen, welche die in der Ausschreibung angeführten Voraussetzungen bis zum Ende der Bewerbungsfrist nicht erfüllen oder die erforderlichen Unterlagen nicht beibringen, werden in das Auswahlverfahren nicht einbezogen. Bewerbungen können nur berücksichtigt werden, wenn diese mit einem Bewerbungsbogen bis spätestens Freitag, 15. November 2013, 12 Uhr, bei der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, Wulfeniaplatz 1, 9620 Hermagor, eingelangt sind. Bewerbungen per E-Mail (hermagor@ktn.gde.at) sind durchaus erwünscht. Der Bewerbungsbogen kann bei der Stadtgemeinde HermagorPressegger See, Wulfeniaplatz 1, 9620 Hermagor, Tel. 04282/ 2333-54, E-Mail: hermagor@ktn.gde.at, angefordert bzw. im Internet unter http://www.hermagor.at „Rathaus/Informationen/ Amtstafel/offene Stellen“ abgerufen werden. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass ein Ersatz allfälliger Reisekosten oder Aufwendungen im Hinblick auf die Teilnahme am Auswahlverfahren nicht möglich ist. Hermagor, am 25.10.2013

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, 9620 Hermagor, Wulfeniaplatz 1, Tel. 04282-2333 · Für den Inseratenteil verantwortlich und Druck: Seebacher GmbH, 9620 Hermagor, Tel. 04282-2171. Erscheint monatlich.

Der Bürgermeister: Siegfried Ronacher


Aktuelle Tourismusinformationen Nassfeld – Pressegger See zu Gast auf der „Wiener Wiesn”

Auf Einladung eines alten Freundes der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, dem „Steirer Sepp“ absolvierten die Stadtkapelle Hermagor, die Obergailtaler Trachtenguppe, Vertreter vom

Original Gailtaler Speck und Gailtaler Almkäse sowie Mitarbeiterinnen der Tourismusinfo einen Auftritt beim größten Volksfest Österreichs, der Wiener Wiesn.

Auch die Tröpolacher Alm hat einen Hausberg Durch Zufall wurden vor drei Jahren alte – wohl vergessene – Markierungen gefunden, die den Weg auf den Hüttenkofel weisen. Der Steig wurde durch die Initiatoren Josef Astner und Herfried Stattmann wieder frei geschnit-

ten. Nach den ersten Besteigungen wurde die Idee geboren, auf dem 2013 Meter hohen Hüttenkofel ein Gipfelkreuz zu errichten. Am 22.09.2013 konnte dieses Kreuz am Gipfel angebracht werden.

Großen Anklang fanden die Auftritte unserer Kulturträger.

Mit vereinten Kräften wurde das Kreuz am Gipfel des Hüttenkopfs angebracht.


Aktuelle Tourismusinformationen

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Langjährige Gäste konnten für ihre Treue ausgezeichnet werden Das Team vom Tourismusbüro Nassfeld-Pressegger See konnte mit Unterstützung von Tourismusobmann Hans Steinwender und Bgm. Siegfried Ronacher langjährige Gäste im Gailtaler Heimatmuseum, oder auch in unseren schönen Beherbergungsbetrieben ehren und danke sagen. Wenn Gäste eine so lange Zeit zu uns auf Urlaub kommen, ist es auch ein Beweis dafür, dass unsere Gemeinde über eine hervorragende Infrastruktur und Gastgeber verfügt. Wir dürfen auf

diesem Wege auch allen Vermietern für ihren Einsatz um den Tourismus in unserer Region

Aryton Van Gried urlaubte mit seiner Familie am Schluga Camping in Hermagor und wurde für 5 Jahre Treue geehrt.

recht herzlich danken. Eine besondere Freude bereitet uns, dass wir nicht nur langjährige

Stammgäste ehren durften, sondern auch schon unseren „kleinen Gästen“ danken durften.

Stella Altmann urlaubte mit ihrer Familie bei Familie Kaiser in Paßriach und wurde für 5 Jahre Treue geehrt.

Anna & Anneliese Kölbl urlaubten bei Familie Pernusch in Untervellach und wurden für 50 Jahre Treue geehrt.

Frau Elfriede Holetz urlaubte bei Familie Berger in Presseggen und wurde für 60 Jahre Urlaubstreue geehrt.

Das war die Alpenrallye 2013 Am Freitag, dem 13. September 2013 fand beim Schlössl Lerchenhof eine Zwischenwertung der Alpenrallye 2013 statt. Die Besucher konnten die Autos

besichtigen, und um genau 15 Uhr gingen die Oldtimer im Minutentakt wieder an den Start. Bad Kleinkirchheim war wieder

Start-Ziel-Ort, von dort aus wurde die Alpenfahrt 2013 gestartet. Die Reise ging über Slowenien nach Italien, zurück nach Öster-

reich und über den Kreuzberg nach Bad Kleinkirchheim. Die Fahrer genossen die Pause in unserer Region beim Schlössl Lerchenhof sichtlich.


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Aktuelle Tourismusinformationen

Neue Raststätte am Gaildamm-Wanderweg in Tröpolach Dank Mithilfe vieler, konnte ein Projekt der Sektion Wandern des Sportvereins Tröpolach umgesetzt werden. Ein weiterer Rastplatz zum gemütlichen Verweilen

für unsere Einheimischen und Gäste ist am Gaildamm-Wanderweg entstanden. Möglich wurde dieses Perojekt nur durch die Hilfe vieler Betei-

Die Mitarbeiter des Bauhofes mussten mit schwerem Gerät die Steine verlegen.

ligter. Stellvertretend möchten sich die Mitarbeiter der Sektion Wandern bei Herrn DI Poglitsch vom Amt für Wasserwirtschaft, der dieses Projekt genehmigt

hat, bedanken. Weiters waren das Tourismusbüros und der Bauhof der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See in dieses Projekt involviert.

Nur durch die Mithilfe und die ehrenamtliche Tätigkeit vieler Menschen sind so schöne Projekte umsetzbar.

Aus unsere Kindergärten Start ins neue Kindergartenjahr in Fritzendorf Der Privatkindergarten Fritzendorf startete mit einem „Waldmonat“ in das neue Kindergartenjahr. Großen Anklang bei den Eltern und ihren fleißigen „Ameisen und Eulenkindern“ fand Anfang Oktober die Einladung zum Nachmittagskaffee in den Privatkindergarten Fritzendorf. Die Pädagoginnen Andrea Ortner und Sophie Lindermuth informierten die Eltern in entspannter Atmosphäre über das Vorschulprogramm der 5 bis 6-jährigen und die altersspezifische Förderung der Kleinkinder. Dabei stehen Aktivitäten wie Kinderexperimente, Englischunterricht, spannende Spiele, Erkundungen im Wald, Besuche im Altersheim St. Stefan, gemeinsames Musizieren uvm. auf dem Programm. Kurz

vor Weihnachten feiern die Kindergarten- und Schulkinder ge-

meinsam mit ihren Familien eine „Waldweihnacht“, für die sie so-

gar ein eigenes Musical einstudieren werden.


f u a k r e v r o V n e t r a k n 4 o 1 0 2 / Sais 3 1 0 2 r Winte alle Preise in EURo

Nassfeld Saisonkarte*

Vorverkauf bis 05.12.2013

Erwachsene (Jg. 1949-1994)

380,-

Jugendliche (Jg. 1995-1998); Senioren (Jg. 1948 und älter)

310,-

kinder (Jg. 1999-2007)

190,-

Bambini (Jg. 2008 und jünger)

50,-

oldi (Jg. 1939 und älter)

130,-

Tageskarte für Erwachsene

37,-

Gültig in: Nassfeld und Weißbriach

Einzelkarte TOpSkIpaSS

Normalverkauf ab 09.12.2013

Vorverkauf bis 08.12.2013

Erwachsene (Jg. 1994 und älter)

544,-

522,-

Jugendliche (Jg. 1995-1998)

452,-

446,-

kinder (Jg. 1999-2007)

288,-

277,-

Gültig in: kärnten und osttirol

alpe adria Skipass

Normalverkauf ab 09.12.2013

Vorverkauf bis 08.12.2013

Erwachsene (Jg. 1994 und älter)

540,-

470,-

Jugendliche (Jg. 1995-1998)

490,-

430,-

kinder (Jg. 1999-2007)

300,-

250,-

Gültig in: Nassfeld, Weißbriach, kötschach-Mauthen, Dreiländereck, Bovec, Tarvis, Sella Nevea, Forni di Sopra Ravascletto-Zoncolan, Piancavallo, Sauris

Vorverkaufsstelle und Infos: Info- und Servicecenter Nassfeld-Pressegger See Gösseringlände 7, 9620 Hermagor Tel.: +43(0)4285/8241, Fax: DW 8242, info@nassfeld.at Öffnungszeiten:

Oktober 2013 Montag – Freitag 08.30 – 16.00 Uhr

sive* u l k n i lauf ld Saisonkarte i k s t h c fe Na n Nass gültige er

*mit ein

04.11.2013 – 29.11.2013 Montag – Freitag 08.30 – 16.00 Uhr Telefondienst 16:00 – 17:00 Uhr Weitere Skipässe im Vorverkauf: www.nassfeld.at oder www.topski.at Es gelten die Bedingungen des ToPSkIPaSS kärnten/osttirol

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Kurz berichtet Freundschaftkonzert zwischen Hermagor und Madrisio Am Samstag, dem 28.09.2013 fand im Stadtsaal Hermagor zwischen der Banda Musicale „C. Borgna“ di Madrisio und ihrer Partnerkapelle, dem Musikverein „Almrausch“ Mitschig sowie dem Blasmusikverein VellachStadtkapelle Hermagor ein besonderes Freundschaftskonzert statt.

Die Freundschaft zwischen Madrisio/Fagagna und Hermagor besteht bereits seit 1972. Im September 2012 wurde das 40-jährige Jubiläum dieser Freundschaft in Madrisio mit einem Konzert (gemeinsam mit der Stadtkapelle Hermagor in Vertretung des MV Almrausch Mitschig) gefeiert.

Am 28.09.2013 folgte die Banda di Madrisio der Einladung der Stadtkapelle Hermagor in die Region Hermagor. Nach der Begrüßung durch Vizebgm Mag. Karl Tillian wurde den Freunden aus Italien die Speckproduktion im Betrieb von Albert Jank näher gebracht und anschließend auch gleich verkostet.

Der gemeinsame Tag wurde mit einem Konzert im Stadtsaal beschlossen. Giuseppe Miotti, Kulturreferent von Fagagna, bedankte sich für die Einladung und vermittelte sein Interesse daran, die Freundschaft weiter zu vertiefen, denn „die beste Möglichkeit dazu ist die Musik.“

Die Freunde aus Madriso (1.v.l. Kulturreferent Giuseppe Miotti , 4. v. l. die Kapellmeisterin Laura Micelli und 5. v. l. Obmann Davide Righini) mit Vertretern der Stadtgemeinde Hermagor und der beiden Kapellen.

Gedenkfeier Honditschkreuz Das am Honditschkreuz in Obervellach angebrachte Datum, 18.9.1813 war der Auslöser für eine dort stattfindende Gedenkfeier, um an die Befreiung vom Franzosenjoch und gleichzeitig an die hier geborene Schriftstel-

lern Ingeborg Bachmann zu erinnern. Zur relativ gut besuchten Veranstaltung (jur. Versammlung) konnte der Initiator Mag. Martin Nussbaumer folgende Persönlichkeiten begrüßen: Stadtpfar-

Alpenverein Hermagor im neuen Büro Seit 6. September 2013 finden Sie die Geschäftsstelle des Alpenvereins Hermagor in der Bahnhofstraße 3 in Hermagor. Die Sektion hofft, ihren Mitgliedern dadurch noch ein besseres Service bieten zu können. Es besteht für AV-Mitglieder die Möglichkeit, Klettersteigsets, Helme, Sitzgurte, Lawinensuchgeräte, Lawinensuchschaufeln und Sonden auszuleihen. Außerdem steht den Mitgliedern eine kleine Bibliothek mit alpiner Literatur zur Verfügung.

rer und Dechant Günther Dörflinger, die beiden Vizebgm. Mag. Karl Tillian und Ing. Helmut Haas, StR Irmgard Hartlieb, i. V. des Militärkommandanten Oberst Ing. Arno Kronhofer, Garnisonskommandant von Spittal Oberst Erhard Eder, Bezirksverbandsobmann des ÖKB Engelbert Sommerbauer, Stadtverbandsobmann des ÖKB CI i.R. Manfred Zechner, LR a.D. Max Rauscher und Engelbert Obernosterer, quasi ein Schriftstellerkollege von Bachmann. Alois Marka und Oberst i.R. Johann Rieder ließen in ihren Referaten die Geschichte der Franzosenkriege und den Gefechtsverlauf Revue passieren. In Anlehnung an diese Kriegsereignisse hat Ingeborg Bachmann 1943 als 17-jährige die Novelle „Das Honditschkreuz“ geschrieben. Zum Schluss der Gedenkfeier

wurden beim Kreuz und in der Kapelle Kränze niedergelegt und die Namen der Gefallenen beider Weltkriege aus den Ortschaften Obervellach, Untervellach und Khünburg verlesen. Text: Mag. M. Nussbaumer Bild: Dr. H. Verderber


Kurz berichtet

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Erntedank- und Pfarrfest in Hermagor Am 22. September 2013 fand bei wunderbarem Wetter das Erntedankfest der Pfarre Hermagor statt. Nicht nur für die Früchte des Feldes, die Blumen, das Obst, etc. konnten wir danken, sondern auch für die vielen Menschen (ca. 55O Gläubige), die mit uns feierten, für die unzähligen HelferInnen und für das herrliche Wetter! Heuer wurde die Erntekrone um 10 Uhr am Bahnhofsplatz gesegnet und anschließend in einer Prozession zum Hauptplatz gebracht. Dort fand der ErntedankGottesdienst, der als Feldmesse gefeiert wurde, statt. Ein Dankeschön gilt allen Gruppen und Vereinen, die mit Begeisterung teilgenommen haben. Im Anschluss an die Feldmesse fand das Pfarrfest statt. Bei Würstel, Koteletts, Torten und Kaffee sowie musikalischer Umrahmung durch die Stadtkapelle Hermagor konnte dieser Festtag einen schönen Abschluss finden. Besonderer Dank gilt an dieser Stelle den helfenden Wirten Ho-

fer Erich, Tschabuschnig Ernst, Ambra Herwig, Frischer HansJürgen, Sattlegger Alois sowie dem Grillteam Ronacher & Bübl, dem Team Dr. Verderber & Rauscher und allen anderen fleißigen MitarbeiterInnen. Text u. Fotos: Franz Lackner

Rattendorfer Almabtrieb Almen sind alte Kulturböden, die in einer ökologisch sensiblen Zeit unser aller Aufmerksamkeit brauchen. Unsere Kulturlandschaft im Tal „korrespondiert“ unweigerlich mit der der höheren Regionen; dies für den heutigen Menschen, der sich zusehends immer weiter von der Natur – eigentlich seiner Lehrmeisterin seit Menschengedenken – entfernt, erfahrbar, erlebbar, sichtbar und genießbar zu machen, ist mit ein Anliegen des nun schon zum 9. Mal stattfindenden Almfestes in Rattendorf. Wenn ein solches Fest noch dazu historisch begleitet bzw. aufgearbeitet wird, wie es in Rattendorf glücklicherweise der Fall ist, dann kann man wohl mit Fug und Recht von einer authentischen Veranstaltung sprechen. Gelebtes Brauchtum im Herbst, alte Handwerkskunst, Dorffeste mit Tradition und Kärntner Küche, sowie festliche Almabtriebe – ganz im Sinne des „Kul-

tur-Herbstes-Kärnten“ – sollen die ländliche Region beleben und vor allem echte Volkskultur darbringen. Genau das macht der Rattendorfer Almabtrieb mit seinem Almfest in beeindruckender Weise

fanden auch die anwesenden Vertreter des Landes und der Stadtgemeinde Hermagor Pressegger See. LR Dr. Wolfgang Waldner, Bgm. Siegfried Ronacher, StR DI Leopold Astner, Klaus Tschaitschmann (Projektkoordi-

nator Kultur-Herbst-Kärnten) sowie viele Besucher und Gäste von nah und fern waren begeistert von diesem Fest. Bericht und Bilder: Maria Theresia Hohenwarter (für das gesamte Organisationsteam)


Mtb oktober 2013  

Mitteilungsblatt Hermagor Oktober 2013

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