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Oktober 2016

Österreichische Post AG · Postentgelt bar bezahlt RM 14A039902 K · 9620 Hermagor

Amtliches Mitteilungsblatt

„Österreich liest”

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Informationen aus dem Rathaus laufend unter www.hermagor.at www.wiedenig. BAD, HEIZUNG & ALTERNATIVENERGIE FRANZ WIEDENIG KG | 9620 Hermagor | Möderndorf 37


Bürgermeisterbrief

Geschätzte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend, sehr geehrte Gäste! Mit dem Herbst hat nicht nur eine neue Jahreszeit Einzug gehalten. Für unsere Familien hat das Kindergarten- und Schuljahr begonnen. Viele der tapferen Kleinen stellen sich erstmals einer komplett anderen Herausforderung. Ein neuer Lebensabschnitt startet, der Alltag ordnet sich neu und ist natürlich auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Die Gemeinde unterstützt hier in mehreren Bereichen und mit verschiedensten Angeboten. Wir versuchen immer wieder, Mittel und Wege zu finden, um die heutigen Anforderungen, die sich den Familien stellen, zu erfüllen. Ich freue mich gemeinsam mit unserem für diese Referate zuständigen Stadtrat Vizebgm. Dr. Christian Potocnik, dass unsere Gemeinde hier gut aufgestellt ist und ihre Kräfte auch in diesem Bereich immer wieder bündelt.

diese Plätze sehr begehrt. Da berufstätige Eltern besonders in Ferienzeiten vor organisatorischen „Fleißaufgaben“ stehen, sind wir als Gemeinde stolz darauf, dass wir unsere Kindergärten das ganze Jahr über durchgehend geöffnet halten können und so auf den Betreuungsbedarf, der in vielen Familien besteht, reagieren. Hervorheben möchte ich außerdem, dass die Gebühren der Gemeindekindergärten hier bei uns rund ein Drittel niedriger sind als sonst in Kärnten und dies in gewisser Weise eine indirekte Familienförderung darstellt.

Erweiterte Betreuung Die Ganztagesbetreuung, die heute für viele Eltern essentiell ist, wird sowohl in den Kindergärten als auch in den Schulen angeboten. Ein Dankeschön hier aber auch an jene, die ihren Einsatz im familiären und sozialen Netz ganz unentgeltlich leisten und immer wieder einspringen,

Kindergarten Pressegger See mit der Leiterin Angelika Jarnig. wenn Not am Mann ist: die Großeltern.

Kostenloser Kindergartenbus Die Gemeinde finanziert überdies ein weiteres tolles Angebot. Der Transport der Kleinen in der Früh und am Nachmittag wird von der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See bezahlt, und ist nach wie vor eine freiwillige Leistung die uns am Herzen liegt.

Eltern-KindZentrum Das Hermagorer EKIZ (ElternKind-Zentrum) in der Rot-KreuzGasse hat sich in den letzten Jahren ebenso bestens etabliert. Workshops, Informationsveranstaltungen, Kurse und Therapieangebote stehen am Programm

Kindergartenund Krabbelgruppen In der Gemeinde leisten die Teams der zwei Gemeindekindergärten Hermagor und Pressegger See sowie des Privatkindergartens Fritzendorf hervorragende Arbeit und tragen auch für eine gesunde Ernährung Sorge. Die Kinder werden altersentsprechend in den Gruppen betreut und gefördert. In den Krabbelgruppen sind auch die Kleinsten unter den Kleinen gut aufgehoben und heutzutage sind gerade

und umfassen die Themen körperliche und seelische Gesundheit, Erziehung, Ernährung, Bewegung, Sport, Kreativität und vieles mehr.

Die Zukunft gestalten Fakt ist: Kärnten wird „älter“, die Geburten- und Abwanderungszahlen spiegeln dies wider. Daher müssen wir ganz besonders vor Ort unsere Kräfte bündeln, um dem entgegenzuwirken, und zwar auf zwei Schienen: Arbeitsplätze motivieren zum Bleiben und wenn Eltern wissen, dass ihre Kinder in den Schulen und Kindergärten gut aufgehoben sind, ist der Balanceakt Alltag zu schaffen. Wir sind in der glücklichen Lage, genau darauf reagieren zu können und haben im Bedarfsfall die Möglichkeit, die Betreuungsplätze zu erweitern. Ich freue mich jedes Jahr wieder, wenn wir zwei Mal zum „Babyempfang“ laden, und ich dabei den frischgebackenen Eltern gratulieren darf. Allen kleinen bzw. jungen Gemeindebürgerinnen und -bürgern, ihren Eltern und Großeltern sowie allen Pädagoginnen und Pädagogen wünschen wir einen schönen Herbst im Kindergarten und eine gute Schulzeit! Ihr Bürgermeister: Siegfried Ronacher

Kindergarten Hermagor mit der Leiterin Anita Bachmann.

Ihr Vizebürgermeister: Dr. Christian Potocnik


Aus dem Rathaus Geburtstage 98 Jahre

11.11. HALLER Martha, 9620 Hauptstraße 51 96 Jahre

28.10. EDER Barbara, 9620 Hauptstraße 7 94 Jahre

19.11. ANTON Franz, 9620 Hauptstraße 57/2 93 Jahre

01.11. ETTLIN-MÖLZER Margareta, 9620 Thurnhof 6/1 05.11. JANK Johann, 9620 Hauptstraße 51 06.11. FEISTRITZER Maria, 9620 Egger Straße 22 92 Jahre

31.10. BUCHACHER Friedrich, 9631 Rattendorf 23 08.11. FLASCHBERGER Andreas, 9624 Fritzendorf 14 13.11. STROBL Elisabeth, 9620 Blumengasse 3 91 Jahre

29.10. Ing. EDER Friedrich, 9620 Untervellach 54 06.11. BUCHACHER Irmgard, 9620 Gailtalstraße 34 90 Jahre

12.11. SMETANIK Elsa, 9620 Hauptstraße 51 80 Jahre

03.11. ARBEITER Liselotte, 9620 Möderndorf 45

01.11. MAURER Ingeborg, 9631 Rattendorf 86 17.11. JOST Walpurga, 9615 Förolach 12

Goldene Hochzeit 20.11. JANCAR Barbara und Andreas, 9620 Presseggersee 4

Geburten Dipl.Ing. PICHLER BSc. Arnold und Mag. (FH) HABERLE Julia, 9615 Görtschach 23, EMILIA, 01.09.2016 MÁRTON Antal und KOVÁCS Alexandra, 9620 Oberer Thurnweg 6, ANTAL BENDEGÚZ, 12.09.2016 DI PIRKER Siegfried und Sonja, 9620 Postran 22, SONNHILD FRIEDA, 14.09.2016 VERATSCHNIG Patrick und ZANKL Anna-Maria, 9631 Rattendorf 59, JONAS, 26.09.2016

GRATZER Herbert und SCHWENNINGER-BERBER Martina, 9631 Tröpolach 91, 24.09.2016 BERGER Mathias und ARNAOUT Ghazal, 9615 Presseggen 24, 01.10.2016 MADRITSCH Michael und SCHNEPF Melanie, 9620 Kühwegboden 30a/14, 01.10.2016 JANCAR Markus und MARTIN Ulrike, 9631 Schlanitzen 6, 08.10.2016

AGUSTONI Michael und ZIMMERMANN Ruth, Bremgartnerstraße 140, CH 8953 Dietikon, 08.10.2016

Todesfälle EBENWALDNER Jakob (85), 9620 Kühweg 9, 17.09.2016 STEINER Gerda (65), 9620 Obervellach 70, 18.09.2016 REGITTNIG Heidelinde (68), 9620 Möderndorf 43, 25.09.2016 HEISS Engelbert (70), 9620 Kühweg 41, 29.09.2016 MOSER Walter (65), 9620 Radnig 66, 04.10.2016

Die Stadtgemeinde gratuliert ERNA HERZOG – 90 Jahre, 9620 Hermagor, Oberer Thurnweg 4

MARIA WILDPANNER – 90 Jahre, 9620 Kühwegboden 25

PHILIPPITSCH Daniel und PICHLER Bettina, 9631 Jenig 2, FABIAN, 03.10.2016 ALLMAIER Klaus und Susanne, 9620 Untervellach 68, LORENZ, 27.09.2016

Eheschließungen NOVAK Josef und TSCHELIESSNIG Christiane, 9624 Mellweg 10, 10.09.2016 Mag. FORTUNAT Andreas und Mag. FRITZER Katja, 9640 Kötschach-Mauthen, Laas 30/12, 10.09.2016

70 Jahre

SIMSCHITZ Bernd und FLAUMITSCH Anja, 9620 Neudorf 105, 16.09.2016

29.10. BALL Gertraud, 9620 Untermöschach 13

MAGEDIN Christoph und FUGGER Katja, 9615 Presseggen 37, 17.09.2016

• Innenraumgestaltung • Dekorationsgestaltung • Fassadengestaltung • Fassadenbeschriftung • Vollwärmeschutz

WERNITZNIGG Heinz und HEBEIN Daniela, 9620 Kühwegboden 51, 17.09.2016

• Folienbeschriftung • Holzschutz mit Sikkens • Versicherungsschäden • Farbberatung • Verkauf

HINWEIS: Sollten Sie keine Veröffentlichung Ihres Geburtstages im Mitteilungsblatt wünschen, bitten wir um Mitteilung.

Beratungsmöglichkeit zum Thema Hinterbliebenenvorsorge in der Bestattung Hermagor jeweils Montag, 31. Oktober und 14. November 2016 von 8 bis 11 Uhr oder nach telefonischer Terminvereinbarungen mit Frau Karin Malle unter 0664/840 18 50

Kühwegboden 28 9620 Hermagor Fax 04282/3776-4 Mobil 0676/4228950 ederossi@aon.at


Berichte der Referenten Referent Vizebgm. Dr. Christian Potocnik

Geschätzte Bürgerinnen und Bürger, liebe Jugend! Das schulische Bildungsangebot unseres Bezirkes ist in den letzten Wochen wieder verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit und der politischen Meinungsbildung, wobei es mein intensives Bestreben ist, hier gemeinsam mit allen Beteiligten eine bestmögliche und realisierbare Lösung zu erarbeiten. Daher habe ich bei der Gemeinderatsitzung am 11.10. einen Abänderungsantrag zum Tagesordnungspunkt 14 eingebracht, in der sich der Gemeinderat für die Errichtung einer AHS-Unterstufe am Standort der NMS im Verbundmodell in einklassiger Führung und auch für die Erhebung des Bedarfes eines weiteren Bildungsangebotes für die 14 bis 19-Jährigen am Standort des Bundesschulzentrums (z.B. mit der Einrichtung einer HTLAußenklasse oder einer technischen Fachschule) aussprechen soll. Dieser Abänderungsantrag wurde von allen Gemeinderatsmitgliedern einstimmig angenommen und damit vom gesamten Gemeinderat auch ein klares Bekenntnis zum Schulstandort Hermagor und der Erweiterung des Bildungsangebotes für unsere Kinder und Jugendlichen abgegeben. Jetzt sind die entsprechenden Institutionen (Schulen) als auch die Schulbehörden gefordert, ein gemeinsames und umsetzbares Konzept zu erarbeiten, das dem Bildungsministerium zur positiven Bewertung vorgelegt werden kann. In dieser Ausgabe unseres Mit-

Herzliche Gratulation an die SchülerInnen der VS Tröpolach und dem gesamten Lehrerteam! teilungsblattes möchte ich stellvertretend für alle unsere hervorragenden Schulen zwei in den Fokus dieses Berichtes stellen.

Auszeichnung der VS Tröpolach zur „Bewegungsfreundlichen Volksschule“ Auf die gesunde Entwicklung unserer Kinder haben Bewegung und Sport große Auswirkung. Dabei bewirkt ausreichende Bewegung auch in der Schule, dass Kinder ausgeglichener, aufnahmefähiger und konzentrierter sind. Mit Stolz durfte nun am 28. Sept. vom ASKÖ Kärnten Präsidenten Toni Leikam der VS Tröpolach im Beisein von Dir. Ingrid Eineter, dem Lehrerkollegium sowie den Volksschülerinnen und -schülern die Auszeichnung zur „Bewegungsfreundlichen Volksschule“ übergeben werden. Durch diese Auszeichnung wurde ein nun täglich sichtbares Zeichen gesetzt und unsere Volksschule in Tröpolach als Vorbild präsentiert. Ein herzlicher Dank gilt dem gesamten Lehrerteam für die gute und langjährige Zusammenarbeit mit dem ASKÖ und dem ASKÖ FIT Frosch „Hopsi Hopper“ deren gemeinsames Ziel es ist, mehr Bewegung für unsere Kinder zu schaffen.

Ehemaliger Abgeordneter des Kärntner Landtages Hans Schumi, Graf Eberhard Kuenburg und BORG Dir. Mag. Dr. Andreas Schuller

50 Jahre BORG Hermagor Am 6. Oktober lud das Direktorium und das gesamte Kollegium des BORG Hermagor im Rahmen des heurigen Jubiläumsjahres zur Feierstunde und Präsentation der Festschrift „50 Jahre BORG Hermagor“ in die Aula des Gymnasiums ein. In dieser mehr als feierlichen Stunde wurde den Festgästen in beeindruckender und kreativer Art und Weise auch die schwierige Gründerzeit des damaligen „Musisch-pädagogischen Realgymnasiums“ in Erinnerung gerufen und nacherlebbar gemacht. Umrahmt durch musikalische Highlights des BORG-Chores und der BORG-Formation wurde diese Feierstunde zu einem ganz besonderen Ereignis.

Bei diesem Festakt durfte mein Amtskollege DI Leopold Astner gemeinsam mit mir die besten Glückwünsche der Stadtgemeinde Hermagor zu diesem Jubiläum überbringen. Das BORG Hermagor war in den letzten 50 Jahren – und wird es in den kommenden 50 Jahren sein – eine unverzichtbare und wertvolle Bildungseinrichtung unserer Stadt, auf die wir alle sehr stolz sein dürfen und auch sind. An dieser Stelle darf ich dem BORG Hermagor nochmals meinen herzlichen Glückwunsch zum 50-jährigen Jubiläum zum Ausdruck bringen und alles Gute für die Zukunft wünschen. Ihr Schulreferent Vizebgm. Dr. Christian Potocnik


Berichte der Referenten

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Referent Vizebgm. DI Leopold Astner

Liebe Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger!

Jagd Zur Jagd gehört viel mehr als nur das Erlegen von Wildbret. So gehört u.a. auch die Jagdmusik bzw. die Jagdhornbläser dazu. Wir können sehr stolz sein, dass wir in unserer Gemeinde eine Jagdhornbläsergruppe haben, die die festlichen, lustigen aber auch traurigen Anlässe rund um die Jagd und die Jägerschaft mit ihren Klängen umrahmt. Die „Jagdhornbläsergruppe Poludnig“ feierte vor wenigen Wochen ihr 30-jähriges Jubiläum. 12 Musiker unter Obmann Vinzenz Rauscher und dem musikalischen Leiter Christoph Viertler gestalteten eine Hubertusmesse, die von Militärpfarrer Dr. Longin und Ortspfarrer Stanko Trapp zelebriert wurde. Mehrere Jagdhornbläsergruppen aus anderen Teilen Kärntens kamen um zu gratulieren, und gaben anschließend ein kurzes Konzert. Einige Musiker wurden im Rahmen des Festaktes von Bezirksjägermeister Bruno Maurer für ihre langjährige Tätigkeit geehrt. Als Jagdreferent der Stadtgemeinde möchte ich Bruno Maurer aber auch zur Wahl zum neuen Bezirksjägermeister recht herzlich gratulieren und ihm für seine Aufgabe alles Gute wünschen. Im Heimatmuseum in Möderndorf fand vor kurzem der Vortrag „Der Braunbär – Chancen und Risiken“ von Dr. Paolo Molinari statt. Molinari stammt aus Tarvis und ist als Wildbiologe seit vielen Jahren (auch international) mit dem Thema Bär beschäftigt. Er versuchte, die Problematik im Umgang mit diesem Tier zu durchleuchten. Einerseits ist der Bär gesetzlich streng geschützt,

30 Jahre Jagdhornbläsergruppe Poludnig. andererseits gibt es durch ihn aber im vermehrten Ausmaß Schäden: Schafe werden gerissen, Bienenstöcke geplündert, u.a.m. Vor wenigen Wochen wurden am Poludnig sogar trächtige Kühe Opfer von Bärenangriffen. Natürlich werden Schäden durch Bären abgegolten, dies deckt aber im Normalfall nie den gesamten finanziellen Schaden ab. Immer weniger Bauern sind daher gewillt, ihre Tiere während der Sommermonate auf die Alm zu geben. Das hat zur Folge, dass die Erhaltung der Kulturlandschaft auf unseren Almen nicht mehr gesichert ist. Ein Bärenmanagement wird hier dringend notwendig sein.

BJM Bruno Maurer, LJM-Stv. Dr. Walter Brunner, Dr. Paolo Molinari, Museumsleiter Kurt Thelesklaf und Vizebgm. DI Leopold Astner.

Kultur Ein eindrucksvolles Konzert erlebten die Besucher an einem Abend mit dem Motto „Sing ma ans – pa damacan“ im Stadtsaal Hermagor. Der Verein „Tri rožice na Zilji“ versucht, alte, zumeist slowenische Lieder aus dem Raum Egg wiederzubeleben und an die Jugend weiterzugeben und lud dazu drei hervorragende Kleingruppen ein: das Doppelquartett Lussari, das Quartett MundArt und das Smrtnik-Quintett aus Eisenkappel. Das Konzert zeigte vor allem das umfangreiche Liedgut in unserer Drei-

60 Jahre Stadtkapelle Hermagor. Länder-Region mit Kärntner Liedern sowie slowenischen, italienischen und friulanischen Gesängen. Den Abschluss bildete ein „Wildes Singen“ wie es früher in allen Ortschaften üblich war: Zusammenstehen, einer singt vor, die anderen stimmen ein – Volkskultur pur! Im heurigen Jahr feiert die Stadtkapelle Hermagor – Blasmusikverein Vellach ihr 60-jähriges Bestandsjubiläum. Der unter der derzeitigen Obfrau

Christiane Regittnig-Zankl und dem langjährigen Kapellmeister Johann Grolitsch stehende Musikverein veranstaltet dazu am Samstag, den 29. Oktober 2016 um 19.30 Uhr im Stadtsaal ein Jubiläumskonzert, zu dem sie die Musiker der Stadtkapelle und ich als Kulturreferent recht herzlich einladen. Ihr Referent für die Jagd und die Kultur Vizebgm. Leopold Astner

Doppelquartett Lussari mit Moderator & Obmann des Vereins „Tri rožice na Zilji“ Martin Domenig (rechts).


06 | Hermagor 10/2016

Berichte der Referenten

Referentin StR Irmgard Hartlieb

Geschätzte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger, liebe Jugend unserer Stadtgemeinde! Zu Allerheiligen und Allerseelen gedenken wir der lieben Verstorbenen und der Heiligen. Seit dem frühen Mittelalter bürgerte sich der 1. November als Tag der Heiligenverehrung und der 2. November als Tag des Gedenkens an die Verstorbenen ein. Deswegen wird bereits im Oktober alles dafür getan, um die Friedhöfe unserer Stadtgemeinde HermagorPressegger See für diese Tage besonders auf „Vordermann“ zu bringen, um allen Friedhofsbesuchern einen würdigen Ort des Erinnerns zu schaffen. Ich ersuche in diesem Zusammenhang auch alle Grabbesitzer, die Grabsteine zu überprüfen und gegebenenfalls befestigen zu lassen. Besonders am Herzen liegen uns zu dieser Zeit des Jahres auch die Kriegerdenkmäler unserer Stadtgemeinde. Mit lieben Grüßen verbleibe ich Ihre Stadträtin Irmgard Hartlieb

Wir wollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben, sondern dankbar dafür sein, dass wir sie gehabt haben, denn wer heimkehrt zum Herrn bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie und ist uns nur vorausgegangen. (Hieronymus)


Berichte der Referenten

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Referentin StR Christina Ball

Sehr geehrte Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürger! Liebe Jugend! Werte Gäste! Als Wirtschafts- und Tourismusreferentin freut es mich, dass sich für den heurigen Sommer ein Rekordnächtigungsergebnis abzeichnet. Trotz der positiven Entwicklung der Nächtigungszahlen sind wir alle gefordert, unser touristisches Angebot zu verbessern. Am Pressegger See möchten wir im Frühjahr 2017 das 2. Modul des Projektes „Im Reich der Seehexe“ umsetzen. Gemeinsam mit der Gemeinde Pontebba und unseren Bergbahnen beabsichtigen wir, ein Interregprojekt „Mountainbike Park Nassfeld/ Pramollo“ einzureichen. Das Nassfeld hat die Voraussetzungen, sich zur besten Mountainbikedestination im Süden Österreichs zu positionieren. Ein weiteres großes Projekt, das wir mit dem Consorzio Tarvis als Interregprojekt eingereicht haben, ist die Inszenierung unserer Almen, bei dem neben der Natur auch die Kulinarik eine wichtige Rolle spielen wird. Aber auch die Stadtentwicklung im Hermagor ist mir ein großes Anliegen für die Zukunft. Diesbezüglich gibt es bereits auch Überlegungen für ein Leaderprojekt in der Region. Als Wohnungsreferentin bin ich in erster Linie bestrebt, für die Schaffung von leistbarem Wohnraum in der Innenstadt zu sorgen. Ein wichtiger Schritt dazu ist der derzeitige Bau von 30 Wohneinheiten in der Radniger Straße. Anlässlich des Kreuthner Blumenfestes am 9.10.2016 konnte ich im Beisein der Initiatoren auch das neu restaurierte Bären-

bründl offiziell „einweihen“. Ich darf mich auf diesem Wege bei den Burschen der Dorfgemeinschaft Kreuth und hier insbesondere bei Roland Schluder sowie Johann Wastl für die Umsetzung dieser Maßnahme recht herzlich bedanken! Die Initiative für die Neugestaltung des „Bärenbründl“ wurde von Gerd Presslauer gestartet, der auch alle Hebel in Bewegung setzte, um dieses Projekt so kostengünstig wie möglich umzusetzen. Ein Dank ergeht auch an die Grundstückseigentümer, Familie Hasslacher/Schnaubelt, die es ermöglicht hat, dass das Bründl unseren durstigen Wanderern wieder zur Verfügung steht. Dieses Projekt wurde auf Eigeninitiative der Dorfgemeinschaft, unter Mithilfe vieler Familien aus Kreuth und einer kleinen Unterstützung des Tourismusreferates umgesetzt. Mir ist es ein großes Anliegen, solche Initiativen vor den Vorhang zu bringen, da sie beispielgebend für andere Projekte in unserer Stadtgemeinde sein können. Bereits zum 3. Mal präsentierte sich unsere Stadtgemeinde auf dem größten Volksfest Österreichs, der Wiener Wiesn. Neben Gailtaler Speck g.g.A, Gailtaler Almkäse g.U. und Urlaubsinformationen hatten die Vertreter der Stadtgemeinde vor allem viel Kultur im Gepäck, dafür sorgten die Trachtenkapelle „Almrausch“ Mitschig, die Volkstanzgruppe sowie die Plattlerbuam Hermagor. Zudem erhielten die Besucher der Wiener Wiesn bei einer Modeschau einen Einblick in die sehr bunte Trachtenwelt unseres Tales. Beginnend von der traditionellen Gailtaler Festtagstracht bis hin zur modernen „Wulfenia-Kollektion“ der Fa. Moden Stattmann waren fast alle Trachten vor Ort. Als Tourismusreferentin darf ich mich bei meinem Team des Info& Servicecenters für die Organisation sowie bei allen Kulturträgern, StadtratskollegInnen und unseren Genussbotschaftern für diesen tollen Auftritt in Wien recht herzlich bedanken! Ich danke allen TouristikerInnen für die hervorragende Arbeit in

Die Dorfgemeinschaft Kreuth beim neuen Bärenbründl.

Die Volkstanzgruppe und die Platterbuam Hermagor begeisterten die Besucher der „Wiener Wiesn“.

Das Team des Servicecenters Hermagor und einige Stadtratsmitglieder waren aktive Werbebotschafter in Wien. dieser Sommersaison. Vor der kommenden Saison wünsche ich allen noch entsprechende Zeit zur Erholung, damit wir auch die

Herausforderungen des bevorstehenden Winters gemeinsam schaffen. Ihre StR Christina Ball


Aktuelle Tourismusinformationen Tourismustag in Hermagor Am Donnerstag, dem 15. September 2016 fand im Stadtsaal Hermagor der Tourismustag statt. Auf Einladung der NLW Tourismus Marketing GmbH konnten interessierte Zuhörer Vorträge zu den Themen „Buchungsoffensive“ sowie „Kleine Überraschungen große Wirkung – Wie man Gastfreundschaft lebt und inszeniert“ lauschen. Thomas Angerer von der Firma Feratel media technologies gab Tipps in Hinsicht auf die Erhöhung der Buchungen via Deskline und der Produktverwaltung in Kooperation mit regionalen Websites/Anfragen. Nach einer kurzen „Umbaupause“ ging es weiter mit dem Thema wie man das Konzept, „Nice Surprise immer für eine Überraschung gut“ im täglichen Umgang mit Gästen einbauen kann und wie man sein Produkt am besten zu einem neuen kuli-

Bürgermeister und Vorsitzender der NLW Generalversammlung Siegfried Ronacher dankte den Tourismusverantwortlichen aus den Mitgliedsgemeinden und der NLW für die gute Zusammenarbeit. narischen Höhepunkt der Region macht. Zum Abschluss hielt Dr. Christian Mikunda, ein führender

Experte für das Ansprechen der Gefühle von Kunden, einen Vortrag darüber, wie man „kleine

Überraschungen“ richtig in Szene setzt.

Weiterbildungsangebote seitens der NLW Alle angebotenen Seminare werden als Weiterbildungsmaßnahme für die Qualitätsinitiative Kärnten angerechnet.

Google richtig nutzen – machen Sie sich Google-fit! So verbessern Sie Ihr Reihungsergebnis | Google My Business, Google+ | Google Hotelfinder – gesucht – gefunden – gebucht | Youtube – Setzen Sie Ihr Haus in Szene | Google Adwords: Geschickt bewerben – geklickt bezahlen | Google Analytics: Kostenlose Statistik als Erfolgskontrolle Termin: 15.11.2016 | 09:30-12:30 Uhr

Gäste(ver)bindung und Zusatzverkauf über Newsletter Informationen und Tipps zu E-Mail Marketing und Newsletter | Tipps zu Inhalt und Aufbau von Newslettern, Visuell ansprechende Gestaltung, ohne Komplikationen | Demonstration eines leistungsfähigen Newsletter-Tools Wissenswertes zur Rechtslage Termin: 15.11.2016 | 13:30-16:30 Uhr

Alle Kurse finden im Rathaus Hermagor statt. Das detaillierte Programm inkl. Kosten finden Sie unter: www.nassfeld.at/de/vermieterservice/weiterbildung Anmeldungen erbeten unter: ulrike.burgstaller@nlw.at

Die erfolgreiche Website – ein check-up Ist meine Homepage noch zeitgemäß? (Aussehen, Aufbau, SEO) Finden die Gäste meine Website im Internet? | Wie sieht Google die Seite? | Wie lässt sich der Erfolg einer Website messen? Termin: 18.11.2016 | 09:30-12:30 Uhr

Alles über Slow Food Travel und Kärntner Qualitätsgastgeber Alles über Slow Food Travel | Gestaltung von Reiseprogrammen für 2017 | Wie werde ich ein Partner der Tourismusqualitätsinitiative Kärnten? | Basisvoraussetzungen | Offene Diskussionsrunde Termin: 23.11.2016 | 13.00-17:00 Uhr

Online-Bildbearbeitung im Tourismus Grundlagen der Bildbearbeitung | Organisation von Bildern | Transfer von Bildern | Metadaten und Bildrechte | Arbeiten mit gratis Onlinesoftware – Vorstellen der Software | Freistellen von Bildern (Arbeiten mit verschiedenen Formaten) | Einfügen von Texten in Bilder | Vorbereitung für Angebotsmail Buchungsportale und Website | Tipps und Tricks Termin: 24.11.2016 | 09:30-16:30 Uhr


Aktuelle Tourismuinformationen

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Langjährige Gäste ausgezeichnet Das Team vom Tourismusbüro Nassfeld – Pressegger See konnte mit Unterstützung von Tourismusobmann Hans Steinwender und Referentin StR Christina Ball langjährige Gäste im Gailtaler Heimatmuseum bzw. in einem unserer schönen Beherbergungsbetrieben ehren und danke sagen. Insgesamt erhielten in der heurigen Sommersaison über 869 Gästen für ihre Urlaubstreue ein persönliches Dankeschön. Wenn Gäste eine so lange Zeit zu uns auf Urlaub kommen, ist es auch ein Beweis dafür, dass unsere Gemeinde über eine hervorragende Infrastruktur und Gastgeber verfügt. Wir dürfen auf diesem Wege auch allen Vermietern für ihren Einsatz um den Tourismus in unserer Region recht herzlich danken.

40 Jahre: Wolfgang & Heidrun HOFFMANN aus Laatzen/DE 40 Jahre: Thorsten EICHHORN aus Eschweiler/DE 40 Jahre: Kurt & Adelheid SCHRÖDER aus Oberhausen/ DE 40 Jahre: Klaus & Ilse RICHTER aus München/DE 40 Jahre: Horst & Bärbel SCHÄFER aus Essen/DE 40 Jahre: Simone WEIDNER & 50 Jahre: Peter WEIDNER aus Bielefeld/DE 40 Jahre: Günter & Elfriede WESTERHOVEN aus Bocholt/DE 40 Jahre: Heiderose ALTMANN aus Berlin/DE 40 Jahre: Bärbel FREIMARK aus Berlin/DE 45 Jahre: Karl-Eugen & Christa RECK aus Albstadt/DE 45 Jahre: Willy & Marget HULSKAMP aus Oudorp/NL

65 Jahre: Eduard OTTINGER aus Eggenbrug/DE

50 Jahre: Annemarie BREUER & Tochter Sabine MÜHLLECHNERBREUER aus Linz

65 Jahre: Mag. Brigitte SZEILER & 85 Jahre: Maria SZEILER aus Wien

50 Jahre: Herbert & Anna & Sohn Gerald LEHNER aus Klosterneuburg

60 Jahre: Mag. Dr. Werner OTT aus Wien


Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See

Umwelt

Umweltamt –– Tel. Tel. 04282/2333-40 04282/2333-40 ·· Fax Fax 04282/2333-65 04282/2333-65 Umweltamt Sachbearbeiter: Krutzler Krutzler Georg Georg ·· hermagor.umwelt@ktn.gde.at hermagor.umwelt@ktn.gde.at ·· www.hermagor.at www.hermagor.at Sachbearbeiter:

dieumwelt dieumwelt beratung beratung

KLIMABÜNDNIS KLIMABÜNDNIS GEMEINDE GEMEINDE

Altkleidersammlung: Hermagor ist Spitzenreiter Laut Statistik hat im Vorjahr jeder Einwohner der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See durchschnittlich 13 Kilogramm an Altkleidern entsorgt. Das ergibt eine Jahressumme von unglaublichen 90 Tonnen, die in den weißen Containern im Sammelzentrum Kühwegboden gelandet sind. Damit hat Hermagor gegenüber dem Landesdurchschnitt von 5,4 Kilogramm/ Einwohner mehr als das Doppelte gesammelt. Ähnliche Sammelquoten sind auch 2016 zu erwarten. Im Zeitraum Jänner bis März stehen schon wieder über 18 Tonnen auf dem Entsorgungsschein. Die Entsorgung erfolgt in Kooperation mit dem Abfallwirtschaftsverband Westkärnten, Energie AG und der Altkleiderrecyclingfirma FWS. In den Sortierbetrieben werden die Altkleider nach bis zu 250 Kriterien mit Fingerspitzengefühl von Hand sortiert

Wöchentlich werden bis zu 1.700 Kilogramm Altkleider entsorgt. – ohne chemische Analyse und ohne Maschinen. 40 bis 50 Prozent sind gut erhalten, dienen dem weltweiten Handel und der Bedarfsdeckung einkommensschwacher Menschen. „Ein Danke gebührt an dieser Stelle den fleißigen Sammlern. Damit helfen Sie, Restmüllmen-

gen und damit Kosten zu senken. Mit den Erlösen werden soziale und Umweltprojekte in den Mitgliedsgemeinden finanziert“, so Abfallreferent und Bgm. Siegfried Ronacher. Gratissäcke gibt es im Büro „Umweltservice“ in Kühwegboden. Keinesfalls dürfen für die Altkleidersammlung Gelbe Säcke verwendet werden!

In den Altkleidercontainer gehören: • Tragfähige Kleidung • Saubere Unterwäsche • Handtücher • Bett- und Haushaltswäsche • Decken und Federbetten • Vorhänge und Gardinen • Hüte, Mützen und Kappen • Handtaschen und Gürtel • Schuhe aller Art (nur paarweise) • Kuscheltiere

Gratisentsorgung von Wickelfolien

Die Verwendung von Gelben Säcken ist nicht erlaubt.

Nicht immer wird ordnungsgemäß entsorgt – bitte keine „lose“ Abgabe!

Siloplanen und Wickelfolien können seit Oktober dieses Jahres kostenlos im Sammelzentrum Kühwegboden abgegeben werden. Zu beachten ist, dass Wickelfolien und sonstige Agrarfolien möglichst rein – also ohne Anhaftun-

gen von Futterresten, Erde usw. und ohne Schnüre und Netze (Restmüll) angeliefert werden sollen. Die Sortenreinheit wird bei der Übernahme kontrolliert, nicht Verwertbares muss kostenpflichtig als Restmüll entsorgt werden!


Umwelt

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Diese Stoffe gehören nicht ins WC! Hygieneartikel • Binden/Tampons/Windeln • Wattestäbchen • Slipeinlagen • Strumpfhosen, Unterwäsche • Präservative • Kosmetiktücher Mögliche Schäden: • Verstopfen den Hausanschluss • Führen zu unangenehmen Gerüchen • Verstopfen Pumpen und beschädigen Maschinen in der Kläranlage • Verursachen Mehrkosten Wohin damit? Restmülltone

Giftstoffe • Medikamente • Pflanzenschutzmittel • Pestizide • Desinfektionsmittel Mögliche Schäden: • Verschlechtern die Reinigungsleistung der Kläranlage • Schadstoffe gelangen ungeklärt in die Gewässer • Belasten die Fließgewässer Wohin damit? Alt- und Problemstoffsammelzentrum (ASZ) Fachmarkt

Stör- und Zehrstoffe • Farben und Lacke • Zement/Mörtel/Bauschutt • Mineralöle • Säuren und Laugen • Chemikalien • Akkus/Batterien • Lösungsmittel • Wasch- & Reinungsmittel Mögliche Schäden: • Stören die Abwasserreinigung • Werden nur schwer abgebaut • Belasten die Fließgewässer TIPP: Bei Waschmittel darauf achten, dass diese biologisch abbaubar sind! Wohin damit? Alt- und Problemstoffsammelzentrum (ASZ)

Speisereste • Essensreste • Speiseöle Mögliche Schäden: • Geben Ratten zusätzlich Nahrung • Verkleben und verstopfen den Anschluss

Wohin damit? Essensreste: Biomülltonne Speiseöle/Fette: Öli

Wohin damit? Alt- und Problemstoffsammelzentrum (ASZ)

Scharfe Gegenstände

Sonstiges

• Rasierklingen • Spritzen Mögliche Schäden: • Gefahr für die Abwasserentsorgungsmitarbeiter

• Flaschenverschlüsse • Zigarettenkippen • Katzenstreu • Kleintiermist • Tierkadaver

Mögliche Schäden: • Verstopfen den Hausanschluss • Führen zu unangenehmen Gerüchen • Aufwändige Entfernung in der Kläranlage • Hoher Kostenaufwand Wohin damit? Restmülltone Tierkadaver: Tierkörperverwertung


Aktuelle Termine Weihnachten im Schuhkarton

Die weltweit größte Geschenkaktion für Kinder in Not Helfen Sie auch dieses Jahr mit – packen Sie einen Schuhkarton voller Geschenke für ein Not leidendes Kind in Serbien, Montenegro bzw. Bulgarien und bereiten Sie ihm dadurch eine unvergessliche Weihnachtsfreude! In der Stadtbibliothek Hermagor liegen Info-Flyer inklusive Geschenkideen und einer Packanleitung auf (siehe auch www. geschenke-der-hoffnung.at). Eine Mischung aus Spielsachen,

Mal- bzw. Schulsachen, Hygieneartikel, Bekleidung, einem Stofftier oder einer Puppe etc. hat sich am besten bewährt. Bitte: Packen Sie nur NEUE Dinge ein, es dürfen keine gebrauchten, kaputten oder nicht erlaubte Dinge im Schuhkarton gelassen werden! Kleiden Sie den Schuhkarton mit Weihnachtspapieraus und verschließen ihn mit einem Gummiband (nicht Schachtel und Deckel

zusammen verpacken, man muss hineinschauen können). Bringen Sie diesen bis spätestens

Mo, 14. November 2016 zu Ihrer Sammelstelle in die Stadtbibliothek Hermagor und helfen Sie mit 8 Euro die Kosten für die Abwicklung und den Transport zu decken – einfach bar in der Sammelstelle einzahlen oder mit dem Zahlschein überweisen.

Danke für Ihre Hilfe!

Informationsabend der Kärntner Schreibschule Sie wollen schreiben? Die Kärntner Schreibschule ist das Kompetenzzentrum für kreatives Schreiben in Kärnten. Wir schulen und fördern Schriftsteller

und bieten Serviceleistungen zum Publizieren und Vermarkten von Texten und Büchern. Eingeteilt in viele kompakte Einheiten bieten wir Theoriekurse je nach

Christbäume gesucht An die Bevölkerung ergeht die Bitte, der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See für die Weihnachtsdekoration der Stadt Hermagor Christbäume zu spenden. Kontakt: Bauhofleiter Norbert Praster, Tel. 0676/4041447

Bedarf. Mit unserem praxisorientierten Lehransatz, der das Schreibprojekt jedes einzelnen Kursteilnehmers berücksichtigt, vermitteln wir handwerkliches Rüstzeug und fördern die Lust am kreativen Schreiben, unabhängig von Art, Genre und Inhalt der einzelnen Texte. Unser Firmensitz befindet sich in Klagenfurt. Um näher bei Ihnen zu sein, bieten wir unsere Leistungen im gesamten Kärntner Raum an. Der Informationsabend am Do,

den 17.11.2016 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Hermagor bietet Ihnen einen Überblick über unser Angebot und die Möglichkeit der Kursprogramme vor Ort. Alle Informationen zu den Kursen, Workshops und Seminaren der Kärntner Schreibschule finden Sie auf unserer Webseite www.schreibschule.at. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Johannes P. M. Zimmer (Telefon: 0676/7750 158 oder E-Mail: jpm.zimmer@schreibschule.at)

V E R A N S T A LT U N G E N Fr, 28.10.2016

Mo, 31.10.2016

Do, 10.11.2016

Sa, 19.11.2016

HERMAGOR – Musikschule Vernissage und Konzert, 19 Uhr: „Farben” von Irene Zaharoff, 19.30 Uhr: „Catch-Pop-StringStrong”, Rina Kacinari (Cello, Gesang) und Lelena PoprZan (Violine, Gesang)

HERMAGOR – Innenstadt Wulfeniamarkt, Beginn: 7 Uhr

JENIG – Jeniger Stubn Vortrag „Validation”, Ref.: Sigrid Kronhofer, Jeniger Stubn, 19 Uhr

HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, 9 bis 12 Uhr

Sa, 29.10.2016 HERMAGOR – Stadtsaal 60-Jahr-Jubiläumskonzert der Stadtkapelle Hermagor, Beginn: 19.30 Uhr

So, 30.10.2016 HERMAGOR – kath. Pfarrkirche Rhythmische Messe mit ODV, Beginn: 10 Uhr

Do, 03.11.2016 HERMAGOR – mittl. Stadtsaal Präsentation des Projektes „Keine Macht dem Burnout“ von Gerhard Huber, Beginn: 19 Uhr

Mo, 14.11.2016

Sa, 05.11.2016

HERMAGOR – kath. Pfarrsaal Vortrag „Bescheidenheit – Besonnenheit – Selbstvergessenheit” von Dr. Stromberger, Beginn: 19 Uhr

HERMAGOR – Wulfeniaplatz Bauernmarkt, 9 bis 12 Uhr

Do, 17.11.2016

Di, 08.11.2016

HERMAGOR – Café Semmelrock Buchbesprechung, Christa Wolf „Kein Ort. Nirgends”, 17.30 Uhr

HERMAGOR – mittl. Stadtsaal Kasperltheater „Kasperl, Räuber, Rumpelhexe” von und mit Andreas Ulbrich, 16.30 Uhr

HERMAGOR – Stadtbibliothek Infoveranstaltung „Kärntner Schreibschule”, Beginn: 19 Uhr

HERMAGOR – Stadtsaal Jugendsingtag des Sängergaus Gailtal, Beginn: 10 bis 18 Uhr

Do, 24.11.2016 HERMAGOR – Wirtschaftskammer 2. Kreativmarkt „Kunst und Kulinarik“ im Advent, Handwerksmarkt mit heimischen KünstlerInnen, Beginn: 17 Uhr WATSCHIG – GH „Löffele” Vortrag „Körperliche und seelische Aktivierung von Menschen mit dementieller Erkrankung”, Ref.: Maria Waditzer, Beginn: 19 Uhr


gesunde

gemeinde

Vorträge für pflegende Angehörige Im Rahmen des Schwerpunktes Demenz fand in Kooperation des Landes Kärnten und der Gesunden Gemeinde Hermagor am Do, dem 6. Oktober 2016 im Gasthof Durnthaler in Tröpolach der Vortrag „Umgang mit Grenzsituationen in der häuslichen Pflege“ statt. Die für die erkrankte Mag. Renate Kreutzer kurzfristig eingesprungene Mag. Sabine Battistata gab in ihren Ausführungen nicht nur eine allgemeine Einführung in das Thema „Demenz“, sondern brachte auch viele

Fallbeispiele aus ihrer Praxis, da sie selbst ständig in Kontakt mit Erkrankten und Pflegenden steht. Ein weiterer Vortrag für pflegende Angehörige zum Thema „Tipps und Tricks für die häusliche Pflege“ fand am 13. Okt. 2016 im Gasthaus „Theo“ in Micheldorf statt. Die Referentin Mag. Sandra Bindhammer erklärte anhand vieler praktischer Beispiele den richtigen (Pflege-)Umgang mit den Betroffenen und hatte auch viel Anschauungsmaterial mitgebracht.

Keine Macht dem Burnout „Burnout-Präventions-Projekt” für alle Unternehmen in und um Hermagor

Die „Gesunde Gemeinde“ Hermagor unterstützt gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Hermagor ein großangelegtes „BurnoutPräventions-Projekt“ des Feldkirchner Burnout-Experten Gerhard Huber, dass sich an alle Unternehmer, Geschäftsführer, Manager, Personalverantwortliche sowie Mitarbeiter aller Betriebe und Unternehmen in und um Hermagor richtet. Mit dem Projekt soll dieses Krankheitsbild u.a. enttabuisiert und entstigmatisiert werden. An Hand von Zahlen und Fakten wird Gerhard Huber klar und deutlich aufzeigen, was es bedeutet, tatsächlich darunter leiden zu müssen und was es ein Unternehmen letztendlich kostet, wenn ein(e) Mitarbeiter(in) in ein Burnout gerät. Jedes Burnout ist nicht nur eine menschliche, sondern auch ein wirtschaftliche Katastrophe und beides gilt es zu verhindern. Zur Präsentation dieses Projektes dürfen wir Sie am

Donnerstag, den 3. November 2016 um 19 Uhr in den mittleren Stadtsaal Hermagor herzlich einladen. Für Fragen steht Ihnen Herr Huber unter Tel. +43/660/68 54 009 bzw. E-Mail: info@gerhardhuber.net sehr gerne zur Verfügung (www.burnout-depressionen-fluch-oder-segen.at)

Mag. Sabine Battistata (3.v.r.) mit einigen Zuhörern. Die ZuhörerInnen beider Vorträge zeigten sich von den Ausführungen der zwei Referentinnen sehr angetan und stellten viele Fragen, die auch umfangreich beantwortet wurden. Mag. Sandra Bindhammer (links) und Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde Hermagor Angelika Jarnig.

Vortrag: „Validation“ von und mit Sigrid Kronhofer

Die Validation ist eine Methode, die für die Begleitung von Menschen mit Demenz von der amerikan. Sozialarbeiterin Naomi Feil entwickelt wurde. Es geht darum, das Verhalten von dementiell erkrankten Menschen zu verstehen und als gültig (valide) zu erklären, dieses zu akzeptieren und nicht zu korrigieren. Die daraus resultierende wertschätzende Haltung entspannt die Betreuungssituation sowohl für die Betroffenen als auch für die Betreuenden.

Donnerstag, 10.11.2016 um 19 Uhr im GH „Jeniger Stubn“ in Jenig

Vortrag „Körperliche & seelische Aktivierung von Menschen mit dementieller Erkrankung“ von und mit Maria Waditzer

Mithilfe von Spielen, Gedächtnistraining und Beschäftigungsangeboten gelingt es, dementiell erkrankte Menschen zu aktivieren und ihnen Abwechslung im Alltag zu bieten. Fähigkeiten und Fertigkeiten bleiben so trotz voranschreitender Erkrankung möglichst lange erhalten. Gesundheitsreferent Vizebgm. Dr. Potocnik, Gerhard Huber und Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde GR Angelika Jarnig

Donnerstag, 24.11.2016 um 19 Uhr im GH „Löffele“ in Watschig


Aus der Bibliothek „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek” Zum 11. Mal fand heuer bereits die Aktionswoche „Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek“ in der Woche vom 3. bis 9.10.2016 statt. Die Stadtbibliothek Hermagor organisierte in dieser Woche in Kooperation mit der Volksschule Hermagor wieder zahlreiche Veranstaltungen, um so ein „hörund sichtbares“ Zeichen für das Lesen und die Bibliotheken zu setzen. Unter dem diesjährigen Motto „LESEN – das Abenteuer beginnt“ fand am Montag, den 3. Okt. 2016 in der VS Hermagor wieder die offizielle Eröffnung statt, die die Kinder der VS Hermagor, die Vorschulkinder der beiden Kindergärten Hermagor und Pressegger See sowie eine Klasse der Musik-NMS Hermagor gestaltetet haben. Eröffnung der Aktionswoche in der VS Hermagor.

Strahlende Gesichter bei den Vorschulkindern der beiden Kindergärten.

PSI Gabriele Patterer, VS Dir. Lydia Gasser und BKS Bank Dir. Stefan Wiesflecker mit einigen Kindern vor dem Schulgebäude.


Aus der Bibliothek

Anschließend ließen die Kinder mit großer Aufregung nach einem gemeinsamen Countdown ihre Luftballons vor dem Volksschulgebäude steigen und schauten den bunten „Flugobjekten“ noch lange hinterher. Recht herzlichen Dank an alle Beteiligten für diese schöne und gelungene Eröffnungsfeier! Am Mi, den 5. Okt. 2016 war der Kinder- und Jugendbuchautor Martin Auer zu Gast in Hermagor. Der 1951 in Wien geborene Schriftsteller war lange als Schauspieler, Dramaturg und Musiker tätig und hat inzwischen 46 Bücher veröffentlicht. Die insgesamt 80 Kinder (1. und 2. Klassen der VS und 2 Klassen der NMS Hermagor) waren sofort begeistert bei der Sache, als Martin Auer seine Bücher und Geschichten nicht nur vorlas, sondern auch spielte, rezitierte, fabulierte und sang. Immer bezog er die jungen ZuhörerInnen auch mit ein, was die Lesung besonders lebendig und auch

Hermagor 10/2016 |

kurzweilig machte. Am Abend des 5. Okt. 2016 konnte der in Klagenfurt lebende Schriftsteller Egyd Gstättner für eine Lesung in Hermagor gewonnen werden. Der bekannte Kärntner Buchund Bühnenautor ist Träger zahlreicher Auszeichnungen. Unverwechselbare Pointen und scharfer Beobachtungssinn zeichnen seine Publikationen in „Kleine Zeitung“ und „Die Presse“ sowie in vielen anderen nationalen und internationalen Medien aus. In der gut besuchten Stadtbibliothek las er aus seinen zuletzt erschienen Büchern und natürlich auch aus seinem brandaktuellem Werk „Karl Kraus lernt Dummdeutsch“. Darin holt er – sehr pointiert und natürlich strikt alphabetisch geordnet – zum Rundumschlag aus und lässt von A wie Afrika bis Z wie Zentralmatura nichts aus. Und dabei gibt es nichts und niemand, der ungeschoren davonkommt. Die zahlreichen Zuhörer dankten

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Martin Auer hat mit seinen Geschichten die Kinder sichtlich begeistert. Egyd Gstättner mit viel Applaus für den kurzweiligen und amüsanten Literaturabend und ließen sich vor dem Heimgehen noch einige Bücher persönlich signieren.

Finanziell unterstützt wurden diese Veranstaltungen von der Raika Hermagor, der BKS Bank Hermagor und der Buchhandlung Eder – recht herzlichen Dank dafür!

WE ARE HIRING! Luftballonstart

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Kulturreferent und Vizebgm. DI Leopold Astner, Bibliotheksleiterin Gaby Mörtl, Egyd Gstättner und Buchhändler Hannes Eder


16 | Hermagor 10/2016

Aus der Bibliothek

„Fotosafari” in der Stadtbibliothek Hermagor Am Mittwoch, den 21.9.2016 begaben sich die drei 1. Klassen der Musik-NMS Hermagor auf eine Fotosafari der „anderen Art“. Während ihres Besuches in der Stadtbibliothek Hermagor wurden die SchülerInnen in einen Bücherwald „entführt“ und erlebten so eine etwas andere Unterrichtsstunde. Genauso abenteuerlich wie eine Expedition in unbekannte Landschaften kann nämlich auch eine Reise durch die Bibliothek voller Sachbücher sein. Diese lagen auf Tischen, Stühlen und dem Boden und zeigten großformatige, unbeschriftete und beeindruckende Bilder. In Zweiergruppen pirschten sich die Teilnehmer an die vorbereiteten Bücher heran und „fotografierten“ abwechselnd, wobei jeder einmal die Kamera und einmal den Fotografen „spielte“. Anschließend wurden die Eindrücke gesammelt und interessante Spekulationen angestellt: Was genau ist auf dem Foto zu sehen? Wie könnte der Titel des Buches lauten? Welches Bild

wurde am häufigste fotografiert? usw. Mit Begeisterung und großem Interesse wurde so der Sachbuchbestand der Bibliothek erforscht.

Beim anschließenden „Fehlerteufelspiel“ mussten die Teams in einem Sachtext drei eingebaute Fehler finden und durch die

Aus unseren Kindergärten Kindergarten Pressegger See Bei einer kürzlich stattgefundenen Räumungsübung der FF Förolach unter Kommandant Konrad Koppensteiner übten die Kleinsten im Kindergarten Pressegger See für den Ernstfall.

Herausgeber und für den Inhalt verantwortlich: Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See, 9620 Hermagor, Wulfeniaplatz 1, Tel. 042822333 · Für den Inseratenteil verantwortlich und Druck: Seebacher GmbH, 9620 Hermagor, Tel. 04282-2171. Erscheint monatlich.

richtige Antworten ersetzen. Auch hier machten die Kinder gute Figur und waren mit vollem Eifer bei der Sache.


Rückblick Ein Abend im Zeichen der Gailtaler NS-Opfer Am 8. September 2016 lud der Verein Erinnern Gailtal zur Buchvorstellung des Werkes „Ausgelöschte Namen – Die Opfer des Nationalsozialismus im und aus dem Gailtal“ ins Heimatmuseum Möderndorf. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. So wurde den 200 NS-Opfern nun auch endlich in Hermagor eine Bühne geboten. Unter den Besuchern waren neben den beiden Vizebgm. Dr. Christian Potocnik und DI Leopold Astner auch BH Dr. Heinz Pansi und SJG Vorsitzender für Kärnten GR Luca Burgstaller.

V.l.n.r.: Vizebgm. Dr. Christian Potocnik, Vizebgm. DI Leopold Astner, Mag. Bernhard Gitschtaler, BH Dr. Heinz Pansi und Wolfgang Haider.

Landespreis für den Verein „Erinnern Gailtal” Mit dem Projekt “Stadtspaziergänge gegen das Vergessen” wurde der Verein Erinnern Gailtal beim “Orte des Respekt” Preis 2016 zum Kärntner Landessieger gekürt. Diese Auszeichnung gebührt dem gesamten Erinnern Gailtal Team. Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unserer bescheidenen Arbeit und bedanken uns bei allen UnterstützerInnen. Wir hoffen, dass wir noch viele Menschen mit den Stadtspaziergängen begleiten dürfen

und so die Opfer des NS-Terrors zurück ins kollektive Gedächtnis holen können. Darüber hinaus soll unsere Erinnerungsarbeit auch ein Beitrag sein, um auf gegenwärtige gesellschaftliche Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen und das Bewusstsein für eine demokratische und solidarische Gesellschaft zu stärken. Mehr dazu unter: www.erinnerngailtal.at Text und Bild: Gitschtaler

Die vortragenden Autoren Wolfgang Haider und Bernhard Gitschtaler freuten sich am meisten über den großen Zuspruch für die Erinnerungsarbeit die sie seit Jahren im Gailtal und darüber hinaus betreiben. Die Arbeit

des Vereins kann aber erst dann als erfolgreich eingestuft werden, wenn es endlich auch in Hermagor ein würdiges Denkmal für die Opfer des NS-Terrors im und aus dem Gailtal gibt. Text: Mag. Bernhard Gitschtaler

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Dr. Hannes Kuschnig (Landesdirektor Uniqua) und Dr. Michaela Skrein (Vorstandsmitglied des Vereins Respekt.net) übergaben Mag. Bernhard Gitschtaler (Obmann Verein Erinnern Gailal) die „Ort des Respekts“-Tafel.

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Kurz berichtet IPA Treffen auf dem Nassfeld Am Freitag, den 16. September 2016 trafen sich Bürgermeister, Amtsleiter und Dienststellenleiter aus Slowenien, dem Kanaltal und der Region Hermagor/Villach Land am Nassfeld zu einem Informationsaustausch. Nach der gegenseitigen Vorstellung der einzelnen Institutionen gab Bgm. Siegfried Ronacher einem Überblick über die Region Hermagor und hob die Wichtigkeit des vernetzenden Charakters dieses Treffens sowie des persönlichen Kennenlernens der ausländischen Kollegen hervor. LAG-Manager Friedrich Veider nützte diese Gelegenheit, die möglichen grenzüberschreitenden Aktionen zwischen der Region Hermagor und FriaulJulisch-Venetien im Interreg-Programm darzustellen. Landespolizeidirektorin Michaela Kohlweiß lobte die grenzüberschreitende IPA-Initiative und betonte, dass es Sinn mache, sich auf polizeilicher Ebene zu treffen, zu diskutieren, gemein-

sam zu planen und so Vertrauen aufzubauen. IPA-Funktionär Hannes Burgstaller, der gemeinsam mit Ewald Grollitsch dieses Treffen organi-

sierte, zeigte sich sehr erfreut über dieses gelungene Treffen, das bei einem gemeinsamen Mittagessen und freundschaftlich verbrachten Stunden mit den

KollegInnen aus den Nachbarländern seinen Abschluss fand. Zukünftige IPA-Treffen in Slowenien und Italien sind bereits in Planung.

Volksliedabend Am Samstag, den 15. Oktober 2016 fand der bereits traditionelle Volksliedabend im Stadtsaal in Hermagor statt. Seit dem Jahr 2002 treffen sich alle zwei Jahre die Chöre der Stadtgemeinde Hermagor, um gemeinsam einen gesanglichen Abend zu gestalten. Die heurige Organisation dieser Veranstaltung oblag der Kleingruppe „Die Naßfelder“, die anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens zu einem Abend unter dem Motto „Übers Jahr“ einlud. Gemeinsam mit dem Chor der NMS Hermagor, dem MGV Erika, dem Frauenchor Melodie, dem Vokalkreis Karnia, dem MGV Heimat Dellach/Egg und dem Gemischten Chor Hermagor wurden Volkslieder aus nah und fern zum Besten gegeben. Souverän führten alle Mitglieder der „Naßfelder“ durch das Programm, welches auch von ihnen musikalisch eröffnet wurde. Im voll

Chormitglieder mit den Ehrengästen. (Foto: M. Gitschtaler) besetzten Stadtsaal fanden sich auch Bgm. Siegfried Ronacher, dessen Stellvertreter Vizebgm. Dr. Christian Potocnik und Vizebgm. DI Leopold Astner und die Stadträte Irmgard Hartlieb und Hannes Burgstaller ein. Im

Anschluss an das Konzert erklangen im Foyer des Rathauses noch viele schöne und lustige Lieder, gesungen von einem großen Chor, der aus den sieben Chören entstand. Die „Naßfelder“ möchten sich

bei der Stadtgemeinde Hermagor für die Bereitstellung des Saales und bei allen teilnehmenden Chören für diesen schönen und gelungenen Abend recht herzlich bedanken. Text: Die Naßfelder


Kurz berichtet

Hermagor 10/2016 |

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3. Bachmann Junior Preisverleihung

Die Preisträgerinnen mit den Ehrengästen. Am Fr, dem 14. Okt. 2016 fand im Stadsaal Hermagor bereits zum 3. Mal die Bachmann Junior Preisverleihung statt. Gewonnen hat Lena Wittmann aus Dellach/Gail, mit ihrer sehr berührenden Kurzgeschichte „SERAMINO“. Ihr ist es zu verdanken, dass der 1. Platz. wieder im Gailtal geblieben ist. Der Preis der Stadtgemeinde Hermagor in der Höhe von € 500 wurde vom Kulturreferenten Vizebgm. DI Leopold Astner an die überglückliche Siegerin überreicht. Der 2. Preis, mit € 300 dotiert und von der Raika Hermagor gesponsert, ging an Corinna Morgenfurt aus Bleiberg Kreuth. Den 3. Preis in Höhe von € 200 von der Fa. EP-Schuller aus Hermagor gewann die Villacherin Diana Krainer. Die Lesungen der Zwölf ins Finale gekommenen gingen ausnahmslos unter die Haut. Das Publikum, darunter auch einige Autorinnen aus dem Gailtal wie Claudia Rosenwirth-Fendre, Sieglinde Jank und Gerlinde Kreiger, waren von den Darbietungen sehr berührt.

Die Organisatorinnen Irmgard Janschitz und Mag. Birgit de Cillia-Messner sowie die Moderatorin Ulrike Mörtl-Rinner.

Den zehn im Publikum sitzenden JurorInnen fiel die Aufgabe zu, die Präsentation des Textes zu bewerten. Sie hatten es diesmal aufgrund der hohen Qualität äußerst schwer. Anika Jost aus Untervellach bei Hermagor konnte den Lesepreis in der Höhe von € 200, gestiftet von GR Mag. Karl Tillian, knapp aber doch für sich entscheiden. Den größten Applaus durfte aber die jüngste der vortragenden Autorinnen, Ann-Sophie Ambrosch aus Hermagor einheimsen – eine Bestätigung für die Worte von Ingeborg Bachmann, die gesagt hat, dass die Wurzeln des Schreibens in der Jugend liegen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Sponsoren, die diese Veranstaltung erst ermöglicht haben. Allen voran die Stadtgemeinde Hermagor unter Bgm. Siegfried Ronacher, der in seiner Begrüßungsrede erneut seine volle Unterstützung für den Fortbestand des Bachmann Junior Preises zugesichert hat. Danke auch an das Land Kärnten, insbesondere an den zuständigen LR DI Christian Benger, der leider aus terminlichen Gründen nicht kommen konnte. Der Kärntner Sparkasse, Sponsor von Beginn an, sei ebenfalls herzlichst für die finanzielle Unterstützung gedankt. Der Reinerlös dieser Veranstaltung wird in ein weiteres behindertengerechtes Wintersportgerät investiert, das am 18.2.2017 beim 3. Aktionstag des ÖZIVLebenswerke Hermagor am Nassfeld erstmals zum Einsatz kommen wird.

Die Gewinnerinnen des diesjährigen Bachmann-Junior-Preises. V.l.n.r.: 3. Platz Diana Krainer, 1. Platz Lena Wittmann, 2. Platz Corinna Morgenfurt

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20 | Hermagor 10/2016

Kurz berichtet

30 Jahre Jagdhornbläsergruppe Poludnig Am Samstag, dem 18.9.2016 feierte die Jagdhornbläsergruppe Poludnig eindrucksvoll ihr 30-jähriges Bestandsjubiläum. Die von Militärpfarrer Emmanuel Longin und Pfarrer Trap zelebrierte Hubertusmesse wurde von der jubilierenden JHBG Poludnig musikalisch begleitet. Einige Mitglieder wurden für ihre langjährige Tätigkeit von Bezirksjägermeister Bruno Maurer geehrt. Jagdhornklänge der Jagdmusik Villach, der JHBG KötschachMauthen und Dobratsch, Alphornbläser Gerald Waldner sowie die entsprechende Kulinarik (Wildgerichte) rundeten das Jubiläumsfest ab. Gruß- und Dankesworte wurden von Bürgermeister Siegfried Ronacher und Jagdreferent Vzbgm. Leopold Astner mit einer finanziellen Zusage überbracht. Als großzügige Sponsoren haben sich die Kärntner Sparkasse, die Fa. Riedergarten, die Kärntner Jägerschaft, der Jagdnachbar Alpforst Zollner und die Jagdgesellschaft Egg eingestellt. Auch den angeführten Förderern auf den Plakaten wurde herzlichst für ihre Unterstützung gedankt. Kurze Chronik Die Jagdhornbläsergruppe Poludnig wurde im März 1986 gegründet. Gründungsmitglieder waren Hans Guggenberger, Sebastian Mörtl, Thomas Andrä, Gerlinde Kaiser, Vinzenz Rauscher, Franz Flaschberger und Johann Pernul. In den weiteren Jahren sind noch folgende Personen dazu gekommen: Hornmeister Christof Viertler, der bereits seit 30 Jahren als musikalischer Leiter vorsteht, Reinhold Napokoj, Franz Obernosterer, Christian Plozner, Raimund Rauter, Hartwig Pirker, Michael Kulterer, Hans Schwenner, Florian Perchinig und Mathias Thurner. Gründungsobmann war Hans Guggenberger, gefolgt von Sebastian Mörtl sen. Heute steht Vinzenz Rauscher der Gruppe als Obmann vor. Die heutige Jagdhornbläsergruppe umfasst 12 Mitglieder, wobei gerne junge interessierte Musiker und Jäger aufgenommen werden.

Die Jagdhornbläsergruppe Poludnig hat seit ihrer Gründung an den verschiedensten Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Bezirkes teilgenommen.

Höhepunkte waren neben den Hegeringversammlungen, die Bezirksjägerbälle, mehrere Hubertusmessen, Bezirkjägertage, die Sozialpolitischen Tagungen auf der Egger Alm, die Teilnahme an

einer Fernsehsendung am Nassfeld und an der Klagenfurter Messe, div. Treffen in Italien sowie Auftritte bei Hochzeiten in NÖ und Italien.

Mathilde Schwabeneder „Die Stunde der Patinnen” Dass die Frauen der Mafiabosse, lange in ihre traditionelle Rolle verwiesen, der Reihe nach das Ruder in ihren führungslos gewordenen Clans übernahmen/ übernehmen mussten, weil Brüder und Väter oft jahrelang hinter Gittern verschwanden, ist in der langen Geschichte der italienischen Mafia ein ziemlich rezentes Phänomen. Dass diese „Patinnen“, die weiblichen Familienoberhäupter, in ihrer Prägung verhaftet, sich so hart und brutal wie Väter und Brüder zeigen, andere aber u.a. aus Angst um ihre Kinder Zuflucht zu Polizei und Zeugenschutzprogrammen genommen haben, ebenso. Gestützt auf Protokolle der Staatsanwälte und persönliche Gespräche mit Betroffenen, schildert Mathilde Schwabeneder in diesem am 27. September 2016 in unserer Schulaula vorgestellten Buch die neue Rolle der „Donna-Bosse“. Dr. Mathilde Schwabeneder – wem müsste man sie erst vorstel-

len? Sie ist seit 2007 ORF-Auslandskorrespondentin in Rom und im Vatikan, hat an der römischen „Sapienza“ studiert und promoviert, kennt das Land mithin seit dreieinhalb Jahrzehnten. Wann immer von ihr aus Italien berichtet wird und die Welt von Lampedusa und dem Flüchtlingsszenario oder dem schweren Erdbeben im Apennin im August 2016 erfahren muss, der mentale Schlenker zum Voyeurismus passiert ihr nie. Was Mathilde Schwabeneders Propri-

um ausmacht: Über Dinge zu berichten, ohne auf die spektakuläre Note, die vielen dieser Ereignisse naturgemäß anhängt, zu setzen. Dass sie in unsere Schule gekommen ist, Schülern und externen Besuchern für diese Seite italienischer Landeskunde die Augen geöffnet hat und dabei sofort auch ins direkte Gespräch mit ihrem Publikum fand, dafür ein GRAZIE DI CUORE! Text: Marina Jamritsch Bild: Martin Wastian


Kurz berichtet

Hermagor 10/2016 |

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20-jähriges Firmenjubiläum Zahntechn. Labor Valentin Brugger in Hermagor Seit 1996 werden in unserem Meisterbetrieb Produkte für die gesamte Zahntechnik angefertigt. In unserer Werkstatt produzieren wir jegliche Art von Zahnersatz: Voll- und Metallkeramikkronen, Inlays, Prothesen und Modellgussprothesen. Für uns steht die Kundenzufriedenheit an erster Stelle, deshalb legen wir großes Augenmerk auf Ästhetik und Funktionalität des Zahnersatzes. Unser Team besteht zurzeit aus einem weiteren Zahntechnikermeister mit langjähriger Berufserfahrung, sieben Mitarbeitern und einem Lehrling. In den letzten 20 Jahren bildeten wir 10 Lehrlinge aus, vier davon gehören auch heute noch zu unseren langjährigen, qualifizierten Mitarbeitern. Auf diesem Wege möchten wir uns gerne für die gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden bzw. Zahnärztinnen und Zahnärzten bedanken. Bild und Text: Brugger

Kammerchor Cantus Carinthiae beim Chor-Festival in Grado Am 8. Internationalen Chor-Festival in Grado vom 28. Sept. bis 2. Okt. 2016 nahmen 29 Chöre aus der ganzen Welt teil, darunter auch der Kammerchor Cantus Carinthiae, der von Leiter Mag. Hans Hubmann seit dem Frühsommer intensiv darauf vorbereitet wurde. Der Kammerchor war auch einer der vier Chöre, der dieses Festival im Congress Center gesanglich eröffnen durfte. Die Liedvorträge wurden in der wunderschönen Basilika „Santa Eufemia“ vor einer internationalen Jury präsentiert. Der Chor Cantus Carinthiae trat in der Kategorie A1 (weltliches Liedgut aus verschiedenen Epochen) und in der Kategorie S (Sakrale Musik für Gemischte Chöre) an. Spannend war die Preisverleihung, bei der Mag. Hans Hubmann dann gleich zweimal Silber für den Cantus Carinthiae entgegennehmen durfte. Für die SängerInnen waren es spannende Tage in Grado, während denen man Gelegenheit hatte, andere Chöre gesanglich kennenzulernen und persönliche Kontakte zu knüpfen. Kontakt: hubh@borg-hermagor.at Text und Bild: Magdalena Gitschtaler & ©INTERKULTUR

Grippeschutzimpfung Von 1. Oktober 2016 bis voraussichtlich Ende Februar 2017 werden im Gesundheitsamt der Bezirkshauptmannschaft Hermagor an den Amtstagen (jeden Dienstag in der Zeit von 8 bis 11.30 Uhr und von 13 bis 15.30 Uhr) Grippeschutzimpfungen durchgeführt. Die Impfgebühr beträgt € 12.– und ist anlässlich der Impfung zu entrichten. Von dieser Impfaktion unberührt bleiben die Impfungen durch die freipraktizierenden Ärzte. Diesbezüglich sind nähere Auskünfte bei den niedergelassenen Ärzten zu erhalten.


22 | Hermagor 10/2016

Kurz berichtet

Neue Präsidentin bei den Soroptimistinnen Clubpräsidentin Elisabeth Unterweger, die von 2014 – 2016 den Soroptimist Club Hermagor führte, übergab das Zepter kürzlich an Architektin Andrea Ronacher aus Khünburg. „Meine Zeit als Präsidentin ist nun vorbei. Für mich war diese verantwortungsvolle Aufgabe in vielfacher Hinsicht sehr bereichernd. Einen Dank an alle Clubschwestern für ihr intensives Engagement bei unseren sozialen Projekten, ihre Unterstützung und das Vertrauen, das mir entgegen gebracht wurde“, so Unterweger. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt und erhebliche Summen für soziale Zwecke lukriert.

Andrea Ronacher übernahm ihr neues Amt mit Freude. Da ich mich als „Brückenbauerin“ und „Teamplayerin“ empfinde, ist es mir ein Anliegen, nun in der Funktion der Präsidentin des Soroptimist Club Hermagor, gemeinsam mit allen Clubschwestern, Projekte zum Wohle anderer zu entwickeln, nebenbei unsere Kreativität zu fördern, neue Potentiale zu erschließen und unsere gegenseitige Wertschätzung und Freundschaft zu vertiefen. Im feierlichen Rahmen bei Sissy und Stefanie Sonnleitner im Landhaus Kellerwand in Kötschach-Mauthen wurde die Übergabe vollzogen.

Vorstand v.r.n.l.: Evi Tillian, Barbara Klauss, Irmgard Müller-Pirker, neue Präsidentin Andrea Ronacher, Susanne Kühne, Heidi Konrad und Maria Schnaubelt

Siegi Domenig gewann Bergwertung am Tschiernock Die Bergwertung auf den Tschiernock wurde 2016 bereits zum 16. Mal vom Team des MSC Seeboden veranstaltet. Heuer waren wieder an die 40 Fahrzeuge in den verschiedenen Klassen am Start. Der Tröpolacher Motorsportler Siegi Domenig gewann nicht nur die Klasse 8, sondern legte mit seinem Beifahrer Emanuel Domenig auch die schnellste Zeit hin und verwies die restlichen Piloten auf die hinteren Plätze. Die Bilanz des Teams rund um

Domenig Siegi bei der Tschiernock Bergwertung fällt sehr erfolgreich aus. Bei insgesamt 8 Teilnahmen war das Team sieben Mal auf den Stockerlplätzen zu finden. Nur einmal machte Domenig die Technik einen Strich durch die Rechnung. Das Team möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Unterstützern und Helfern der heurigen Saison bedanken. Das mehrfache Siegerauto von Siegi Domenig.

Lärmarme Arbeitsgeräte Seitens des Städt. Bauhofes wurden in Kooperation mit der Bäderverwaltung einige Elektrogeräte wie Laubsauger, Trimmer, Hecken- und Baumschere angekauft. Neben der Dämmung von Lärmbelästigungen wird auch das Einatmen von Gasen etc. verringert und damit ein Punkt der beschlossenen Richtlinien als e5 Gemeinde erfüllt.

Neue Arbeitsgeräte für die Bauhofmitarbeiter, auf dem Bild mit StR Günter Pernul und Bauhofleiter Norbert Praster.


Kurz berichtet

Hermagor 10/2016 |

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Bärenwirt als bestes österr. Lokal ausgezeichnet Mit der Prämierung des Bundessiegers erreichte die „Krone der Gastlichkeit“, der größte WirteWettbewerb Österreichs, seinen endgültigen Höhepunkt in Wien. In Kooperation mit der Kronen Zeitung hat die GENUSS REGION ÖSTERREICH den ehemaligen Wettbewerb zum GenussWirt des Jahres auf ganz neue Beine gestellt und die „Krone der Gastlichkeit“ ins Leben gerufen. Über 1.300 Wirte aus Österreich stellten sich im Mai und Juni dem Voting der Österreicherinnen und Österreicher und nahmen am neuen Wirte-Wettbewerb teil. Bewertet wurden Gastfreundlichkeit, Qualität, Service und ganz besonders die Zusammenarbeit mit der regionalen Landwirtschaft. Die besten Wirte der jeweiligen Bundesländer zogen dann gemeinsam ins Finale um den begehrten Titel des Bundessiegers ein. Der Bärenwirt und der Maltschacher Seewirt, ex-aequo-Landessieger aus Kärnten, traten im

Eine unabhängige Fachjury bewertete Zubereitung, Geschmack sowie Optik des fertig servierten Gerichts. Das Siegergericht: In Bier (Loncium) mariniertes Ripperl mit Fleischnudel und Krautsalat. Team an und konnten nicht nur das eigene Bundesland, sondern auch die Fachjury mit ihrem Gericht überzeugen. Der Obmann der Genussregion Gailtaler Speck g.g.A Albert Jank und Gf Walter Zerza freuten sich mit den Siegerwirten: „Die Krone der Gastlichkeit steht für Kulinarik unter höchstem Verantwortungsbewusstsein für Mensch, Natur und Umwelt. Es werden

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Gf Walter Zerza, Manuel Ressi, Obmann Albert Jank, Obfrau der Genussregion Österreichs Margarethe Reichstaler und Stephanie Edlmeier freuten sich gemeinsam über den Bundessieg „Krone der Gastlichkeit“. regionale und saisonale Produkte von höchster Qualität verarbeitet, die kurze Transportwege hinter sich haben. Unter den Besten des Landes als Bundessieger hervorzugehen ist also eine ganz besondere Prämierung, auf die man wirklich stolz sein kann –

schließlich nahmen die beliebtesten Wirte aus ganz Österreich daran teil. Unser Manuel Ressi konnte jedoch die unabhängige Fachjury durch einen hervorragenden Gaumenschmaus für sich gewinnen – dazu dürfen wir herzlich gratulieren.“


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Mitteilungsblatt Oktober 2016  

MTB Oktober 2016 - Stadtgemeinde Hermagor

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