Page 7

Brown erhielt viele Aufträge, Einladungen als Composer in residence und zahlreiche Preise, darunter einen Guggenheim Preis. Ein Ehrendoktortitel wurde ihm vom Peabody Conservatory of Music (1970) verliehen, wo er den W. Jones Lehrstuhl für Musik innehatte. Daneben erhielt er unter vielen anderen den John Cage Preis von der Foundation for Contemporary Performance Arts. Als Composer in residence war Brown am California Institute of the Arts, an der Universität Yale, bei den Tanglewood und Aspen Music Festivals, an der American Academy in Rom und am Baseler Konservatorium tätig. Am 20. November 2002 veranstaltete das Museum of Modern Art eine Hommage an einen der größten Komponisten des 20. Jahrhunderts: „In Memoriam: Ein Konzert mit ausgewählten Werken von Earle Brown.“ Das Programm beinhaltete Werke, die Brown zusammen mit seiner Frau Susan kurz vor seinem Tod selbst ausgewählt hatte. Sie dokumentieren seinen kompositorischen Werdegang: Music for Violin, Cello and Piano (1952), Corroboree (1964), New Piece (1971), Centering (1973), Tracking Pierrot (1992) und Special Events (1998).

7

Earle brown catalogue 102215  
Earle brown catalogue 102215  
Advertisement