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Newsletter 2/2011

Stephan und Yannic haben im September unsere Partner in Südafrika besucht und waren beeindruckt von den großen Fortschritten. Das Ausbildungsprogramm KwaMzamos ist gut gestartet, Thoko als erste Teilnehmerin steht kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin und ihre Zwillingsschwester Zama wird ihre Ausbildung Anfang 2012 beginnen können. In Deutschland ist fosa derweil von der Berliner Morgenpost porträtiert worden und kurz davor am Ende des Jahres alle Verwaltungsaufgaben abzuschließen- wie z.B. noch ausstehende Dankesschreiben und Spendenquittungen.

Vereinswesen Der Artikel über fosa in der Berliner Morgenpost hat uns in ein sehr positives Licht gerückt. Präzise hat die Journalistin die Idee hinter fosa zusammengefasst: „[fosa] …hat zum Ziel, jugendlichen Waisen in Südafrika eine Ausbildung zu ermöglichen. „Gerade Waisen haben dort kaum Möglichkeiten, sich beruflich zu qualifizieren, da in Südafrika die staatlichen Ausbildungsplätze begrenzt und die privaten Plätze teuer sind“, erklärt Henry. „Dabei erhöht eine Ausbildung die Chancen, sich selbst versorgen zu können, enorm.“ Über ihren Verein „fosa“ wollen die Studenten Spenden sammeln, um verwaisten Schulabsolventen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen.“ Die Reaktionen auf den Artikel waren zahlreich und wir haben uns über die aufmunternden Worte sehr gefreut. Wer den Artikel nachlesen möchte: Er steht auf unserer Homepage www.fosa-organisation.de/mehr-downloads zur Verfügung.

Besuch in Südafrika Diesen Sommer haben Yannic und Stephan endlich wieder einmal Zeit für einen Projektbesuch gefunden. Nach seinem abgeschlossenen Bachelorstudium war Yannic auf Reisen in Ostafrika und Stephan arbeitete für „Ingenieure ohne Grenzen“ in Tansania. Es war also nicht mehr allzu weit bis nach Südafrika und so haben beide zwei Wochen in KwaZulu-Natal verbracht. Entgegen ihrer Befürchtungen konnten Stephan und Linda arbeiten am Memorandum of Understanding. sie die knappen zwei Wochen sehr effektiv nutzen. Sie haben mit Linda von KwaMzamo (Manager vom Partnerprojekt und Ansprechpartner von fosa) unsere bisherige Zusammenarbeit diskutiert und


regelmäßige Abläufe für die Zukunft vorbereitet. In einem „Memorandum of Understanding (MoU)“ haben wir unsere Vereinbarungen festgehalten und so eine schriftliche Grundlage für unsere Zusammenarbeit geschaffen. Besonders die Aufteilung der Verantwortung sowie die Rechenschaftsberichterstattung standen im Mittelpunkt – ein nicht immer widerspruchfreies Unterfangen. Auf der einen Seite möchten wir uns schon jetzt, nach der Initiierung des Ausbildungsfonds, in eine Finanzierungs- und Beraterrolle zurückziehen. Schließlich soll der Fonds in wenigen Jahren selbstständig operieren. Auf der anderen Seite müssen und wollen wir sicher gehen, dass die Mittel effizient genutzt werden. Dazu ist eine lückenlose Berichterstattung und regelmäßiger Kontakt notwendig. Glücklicherweise kann sich Linda gut in unsere Situation hineinversetzen Auf Thokomala haben wir Referent Ntuli getroffen. und gibt uns kritische Feedbacks. Konkret haben Yannic und Stephan sich mehrmals mit Linda Ncube, dem Projektmanager von KwaMzamo und Ausbildungsfondskoordinator getroffen. Unser guter Eindruck des letzten Jahres wurde dabei bestätigt. Linda teilt unsere Vorstellung eines Ausbildungsfonds voll und ganz. Er hat selbstständig eine Ausbildungsvereinbarung mit Thoko abgeschlossen, welche die Rückzahlung ihrer Ausbildungskosten regelt. Thoko selbst versteht die Notwendigkeit dieser Rückzahlung und sieht sich gegenüber den anderen Kindern auf KwaMzamo in der Pflicht. Die psychologischen Grundsteine waren also schon gelegt. Und auch das strukturelle Fundament in Form eines Kontos, Transportkostenberechnung etc. waren bereits bei unserer Ankunft geklärt. Nun galt es noch die Verantwortungsstruktur gemeinsam zu Thoko ist glücklich über ihre Entscheidung für eine besprechen und Lindas Aufgaben als Ausbildung zur Krankenpflegerin. eigenständiger Projektmanager, sowie fosas Aufgaben im Gespräch zu finden und schriftlich festzuhalten. Der Ausbildungsfonds ist unter dem Schirm von KwaMzamo und er soll vollständig von KwaMzamo gemanagt werden. Das bedeutet, dass die Verantwortung für die finanzielle Unabhängigkeit auch bei KwaMzamo liegt und operative Entscheidungen ohne unsere Beteiligung stattfinden. Dem Board von KwaMzamo wurde diese Rollenaufteilung in einem Memorandum of Understanding vorgeschlagen. Dieses wurde vom Board inzwischen auch angenommen und unterschrieben. Es beinhaltet zudem eine Auflistung, wie Gelder verwendet werden dürfen. Hier wurden wir unserer Pflicht als finanzieller Unterstützer gerecht und haben folgende drei Bereiche besprochen und schriftlich festgehalten: Schulgebühren, Transportkosten im Zusammenhang mit dem Schulbesuch und Aufwandsentschädigungen für den Projektpartner vor Ort.


Diese Aufwandsentschädigung deckt teilweise die Transport-, Telefonund Portokosten des Ausbildungsfondskoordinators. Wir danken Linda für seinen freiwilligen Einsatz als Projektmanger, vor allem weil er als Lehrer und Direktor einer privaten Ausbildungsinstitution bereits einen Vollzeitjob hat. Da er selbst Waise ist Endlich! Wir gratulieren uns zum Memorandum of und das südafrikanische BildungsUnderstanding. system aufgrund seiner Ausbildung sehr gut kennt, kann er die Jugendlichen beim Schmieden ihrer Pläne bestens unterstützen, wofür er sich gerne und viel Zeit nimmt. Das Memorandum of Understanding zwischen der Partnerorganisation KwaMzamo und fosa steht auf unserer Homepage zum Download zur Verfügung: www.fosa-organisation.de/mehr-downloads

Wettbewerb Bereits zum zweiten Mal werden wir beim dm-Wettbewerb an zwei Tagen im Januar 2012 in der DM-Filiale in der Hasenheide (Berlin) unseren Verein interessierten Kund_innen vorstellen und über die Fortschritte von fosa und unserer Partnerorganisation KwaMzamo berichten. Das Ziel des Wettbewerbs ist es möglichst viele Kund_innenstimmen zu erhalten, um am Ende 750€ zusätzlich zu gewinnen. Alle teilnehmenden Vereine erhalten garantiert 250€. Im Zuge des Wettbewerbs erscheint ein Artikel über den Verein im dmKundenmagazin, den Sie dann auch auf unserer Homepage lesen können. Neben dem öffentlichkeitswirksamen und werbeorientierten Zielen dieser dmKampagne, soll vor allem örtlichen Vereinen eine Plattform geben werden, um auch das gesellschaftliche Interesse der Kund_innen zu wecken bzw. zu erweitern.

Ausblick und Gruß Für die nächsten Monate legen wir den Schwerpunkt auf eine Finanzplanung welche die nächsten Jahre abdeckt. Natürlich von Unabwägbarkeiten behaftet, können wir so den Finanzbedarf genauer planen und werbewirksame Spendenziele aufstellen. Für die Weihnachtszeit möchten wir nicht mit den großen Organisationen um Spenden kämpfen. Wir freuen uns, wenn Sie an uns denken und können Ihnen eine sehr effektive und sinnvolle Verwendung jedes Euros garantieren. Zudem freuen wir uns immer über den persönlichen Kontakt. Wir stellen fosa auch gerne – sofern uns das möglich ist – auf betrieblichen oder privaten Weihnachtsfeiern vor. Mailen Sie uns oder rufen Sie uns an! Wir wünschen Ihnen einen fröhlichen 1. Advent, sowie eine ruhige Vorweihnachtszeit! Hamba Kahle! Henry, Stephan und Yannic fosa-Vorstand


fosa Newsletter Nr.2 2011  

Kurze Information über den Projektbesuch von Yannic und Stephan in Südafrika sowie unseren ersten Zeitungsartikel

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