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Peter Dinkel

Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens Heitere, alltagsphilosophische Foto-Poemik

AUSZUG

HEINER -Edition 2011

tigen i e s 8 4 aus dem ginal. Ori

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Foto: Michael Schneider

Wie bitte?

Prologik Jedermensch ist in sich ein einziges wie auch einzigartiges - nicht einzig artiges - Universum. So, wie sich die Universen alle mit Abstand - nicht aber mit Anstand - zu nähern pflegen und zu begegnen suchen, so können und dürfen auch wir lebendige MikroUniversen lernen, uns gegenseitig zu nähern, um uns auf wundervolle Art begegnen zu können. Und wir führen auch noch viele einzigartige Vorteile im Welttraumreisegepäck mit uns, nämlich die tausendfachen latenten Talente, wie zum Beispiel die Veranlagung zum alles regulierenden Humor in uns selbst ... Peter Dinkel

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Widmungsseite

Was immer treiben diese Zwei, es ist bloß heitere Schweinerei.

Die beiden Widmungsseiten sind auch zum Mitmachen und wortfoto-graphischen Selbergestalten gedacht - für den Eigner oder den Beschenkten, z.B., als Widmung zu einem ganz besonderen, individuellen Anlass. Auf diese Weise wird das Werk zum persönlichen Unikat und verleiht dem Buch als einzelne "Kleine Kunstblätter" einen ganz besonderen Idealwert. Die freien Flächen sind den persönlichen Widmungstexten und Fotos vorbehalten. Auch die Seiten 21-23 regen zur Eigengestaltung an und laden ein, den Band zum richtigen Mitmachbuch werden zu lassen ...

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Der kleine PIGASUS verleiht energiegeladene Flügel - ein Perpetuum mobile 'Gringelschwanzgesteuerter Gemüts- & Geistesfreiheit'. Peter Dinkel - Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens - Fotopoemik - HEINER-Edition


Widmungsseite

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Peter Dinkel - Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens - Fotopoemik - HEINER-Edition


Copyright by Peter Dinkel HEINER-Edition Darmstadt Limitierte Erstauflage 2011 Handsigniert und nummeriert. Druck: BoD Norderstedt Kreativberatung: Gerdi Apitius Idee, Layout und Satz: HEINER Kreaktiv-Studio Dinkel: Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens Heitere, alltagsphilosophische Fotopoemik. Weitere Fotopoeme sind als GruĂ&#x;kartenbox im 12er Pack und derzeit 3 Serien unter anderen mit dem Titel "Dinkels fabelhafte Fotopoemerei" zur erhalten bei

HEINER KreaktivStudio

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LindenstraĂ&#x;e 36 64331 Weiterstadt Fon: 06150-187676 mobil: 0176-20050236 e-mail: co-media@t-online.de


Peter Dinkel

Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens

Die Liebe zeigt sich oft sehr laut, das hört, zettBe, wer Fußball schaut. Doch auf liebevollere Weise schenkt sich die Liebe - eher leise ... Der Einsicht Schluss ist einfach der: Laute Liebe stört oft sehr. Hörst du - hier sehend - das Geschnatter, vermischt mit Pyroman-Geknatter? Erkenntnis an dem "Liebesspaßen": zwei Gruppen lieben-'n selben Rasen. Die eine, um ihn zu verspeisen, die andre, um ihn aufzureißen ... ... Mit dem, der liebt, ist nicht zu spaßen, das gilt auch für den Fußballrasen.

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Regenfront im Café

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Die Regentröpflein rennen um die Wette zu Boden, als ob keines eine Chance hätte nach oben hin zur Zukunft sich zu flüchten. Ja, ich entschloss mich zu belichten: Um Regentropfen wieder zu beleben, wird Sonnenwärme sie erneut erheben ...


Begleitwort mit Benutzungshinweisen Der Inhalt entbehrt im Prinzip jeder Form von Verzeichnis mit Seitenzahlangabe. Da ist schon eher ein Hinweis zur Handhabung angebracht, denn dieses Werk ist ein Mitmachbuch mit Mehrfachnutzen für alle, die das Bildhafte wie das Fotografische in allen Variationen lieben. Das Bild als Foto sowieso. Und dann die vielen foto-grafisch (auch als Fotographik) angewandten Möglichkeiten der Verwandlung und Ergänzung - in Farbe wie in Schwarzweiß. Als drittes Element kommt dann das Wortmalerische hinzu. Ebenfalls mit dem gesamten Variantenreichtum des Alltags und des Lebens verknüpft. Des politischen und gesellschaftlichen Lebens ebenso wie des privaten. Jeder Beitrag ist einzig. Die Beiträge sind daher mal heiter-ironisch, humorig-weise oder hoffnungsfroh-erfrischend, auch träumerisch-entspannend und liebevoll-erotisch. Und für den Betrachter selbst auch anregend für eigene Kreationen fotografisch-wortmalerischer Art - je nach Fantasiebegabung. Hierfür hat der Verfasser die Widmungsseiten (2-3 nebst 21-23) als Spielfeld für eigene Einfälle in Wort und Bild in diesem Büchlein angedacht. Die eigene Welt retten ohne Anspruch auf das Weltverbesserische der übrigen Menschenwelt. Das geht nur mit der schöpferischen Kraft der Fantasie. Und die wohnt doch wohl Jedermensch inne. Oder wartet dort zumindest darauf, angestoßen und geweckt zu werden. Der Autor

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Gesichtslandschaftsspaziergang Auf meiner Regenbogenreise mag ich mich gern verlieren ... ... und gehe oft und vorzugsweise gesichtslandschaftsspazieren. Es ist so schön, dem Angesicht in allen seinen Zügen - ob Leicht-, Schwer- oder Halbgewicht in Liebe zu erliegen ... Und manchmal überkommt es mich, dann will es in mir keimen, wenn mir ein Antlitz gut gefällt, dann mag ich's auch bereimen.

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Kohl-Untergang Der Sonnen Auf- und Untergänge forografisch jede Menge festgehalten sprich belichtet und millionenfach bedichtet ... Aber, hat denn wer schon mal, so 'nen Kohl in sanfter Qual zu den letzten Abendstunden und des Sterbenden Sekunden begleitet, liebevoll betrachtet und besonders ihn beachtet? Nun, das sei hier festgehalten: All die ander'n Kohlgestalten wurden längst schon aufgegessen. Diesen hatte man vergessen. Also durft' er länger leben, mithin nach etwas Höh'rem streben: Als schönster Kohl auf eig'ner Erde geht er ins Jenseits - stirb und werde!

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Spiegelverkehrte Welt Was ist am Spiegel schon verkehrt, wenn der sich gegen Falschheit wehrt? Ja, vielen Leuten zum Verdruss, zeigt er meist bloß den Umkehr-Schluss. Das Spiegelbild ist drum nichts weiter als wahrer Umkehr-Rechtsableiter. Und doch ... schon auch ein Wunderding, in dem sich seit eh der Trug verfing. Uns Menschen drängt es stets gradaus, hinter uns schaut's oft besser aus. Was schon die Ahnen vor uns taten? Sie staunten, aßen Sauerbraten. Uns vererbten sie die Gene wie wir: an Tochterkind und Söhne. Fragt sich, warum wir drauf verzichten, auf jene Welt? - Und uns vernichten ...! Zukunft ohne Vergangenheit da lacht sich tot die Ewigkeit.

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Wohl dem, der das genieĂ&#x;en kann. schleicht sich die Winterzeit heran ... des Sommers Rest. Und analog Es spiegelt sich im GroĂ&#x;en Woog

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Blümchensex Der Hummler zu der Hummel spricht: "Lass schau'n mich in Dein Angesicht, will ewig Dich anhummeln, komm, lass' mich Dich befummeln." Die Hummel fühlt geschmeichelt sich, doch sagt sie: "Nein, sooo lieb ich nich. Ich pflege mehr Natür mach mir bloß nicht die Kür." Der Hummler, schüttelnd sein Geflieg, spricht: "Aufklärung is auch'n Sieg, Potz tausend Pontifex ... ... wir pflegen Blümchensex." Die Jahre komm'm, die Jahre geh'n, kein Mensch hat jemals poppen seh'n die Hummler mit den Hummeln, nur stets dies Blümchenfummeln. Doch wie man sieht, die Hummel sprüht vor Wollllllust gelb gestäubt. Wie es dem Hummler nun ergeht? Der singet brav sein Nachtgebet: "Was wär so gern 'ne Hummel ich, den blöden Stummel bräucht' ich nich."

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Was macht der Mensch bloß mit der Welt? In Obhut ihm, doch er verprellt sie blinden Aug's, sägt Baum für Baum! Verwahrlost sah ich sie im Traum ... ... die Welt. Ich hob sie auf und wusch sie sanft, hing sie dann auf - am Regenbogen in Sonnennähe - ungelogen ...

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Welttraumreisen zur Mitte des Regenbogens  

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