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und Anregungen Mit vielen Tipps s Zuhause für ein schönere

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Mai/Juni 2019 | Jahrgang 2

Das „Bergische RheinLand“: das Beste aus beiden Welten zwischen Rheinschiene und Bergischem Land

Foto: Fotolia.com/rcfotostock

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Immobilien-Marktbericht Bergisch Gladbach 2019 Mehr dazu auf Seite 7

Ein Hingucker auf der „Schäl Sick“sind nicht nur die Schafe auf den Pollerwiesen.

Absolut schön und wetterfest: Keramische Terrassenbeläge Seite 13

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Tolle Landschaft, viel Wasser, großes Freizeitangebot, gute Arbeitsmarktsituation und eine hohe Lebensqualität – der Oberbergische und Rheinisch-Bergische Kreis sind alles andere als die „Schäl Sick“ von Köln. Die Region kombiniert gleichermaßen die Vorzüge von Urbanität mit den Vorzügen des guten Lebens im ländlich geprägten Raum. Im Rahmen des NRW-Strukturförderprogramms REGIONALE 2025 hat das „Bergische RheinLand“ jetzt die Chance, ein eigenes, selbstbewusstes Profil zu entwickeln. Als attraktiver Lebensraum hat die Region viel zu bieten – und zwar mehr, als es auf den ersten Blick scheint. Gelegen zwischen der Rheinschiene im Westen und dem eher ländlich geprägten Teil bis zur A45 verbindet der Raum die Vorteile des Lebens auf dem Land mit der Nähe zu den Metropolen. Eben das Beste aus beiden Welten auf einmal. Es geht dabei nicht um Urbanität im großstädtischen Sinn, sondern vielmehr um ein urbanes Lebensgefühl, das durch ein vielfältiges Wohnangebot, kurze Wege, einem Mix an Lebensstilen und innovativen Arbeitsplätzen charak-

terisiert ist. Um diese Lagegunst noch mehr in den Fokus zu rücken, unterstützt das Land Nordrhein-Westfalen mit der REGIONALE 2025 die strukturelle Entwicklung im „Bergischen RheinLand“. Ziel ist es, in den kommenden Jahren die Lebensqualität vor Ort durch Konzepte und konkrete Projekte zu verbessern.

Projektraum mit über 700.000 Menschen Das „Bergische RheinLand“ setzt sich aus insgesamt 28 Kommunen zusam-

men: Neben dem gesamten Oberbergischen und Rheinisch-Bergischen Kreis gehört auch der östliche Teil des RheinSieg-Kreises zum Gebiet der REGIONALE 2025. Damit vereint der Projektraum mehr als 700.000 Menschen auf einer Fläche von rund 2.000 km2. Eingebettet in die Region Köln/Bonn hat das „Bergische RheinLand“ Anschluss an wichtige Forschungs- und Wissenschaftsstandorte und profitiert von der guten Arbeitsmarktsituation und dem Image von Städten wie Köln, Leverkusen oder Bonn. Weiter auf Seite 2 Anzeige


Fortsetzung von Seite 1 Darüber hinaus liegen die Natur und zahlreiche Naherholungsmöglichkeiten direkt „vor der Haustür“. Die Struktur ist übersichtlich, es existiert ein funktionierendes ehrenamtliches Engagement, Traditionen werden gelebt und der Reichtum an Ressourcen ist groß. Gleichzeitig sieht sich die Region mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die es zu lösen gilt, wie etwa dem wachsenden Wohnraumund Gewerbeflächendruck, noch lückenhaften Mobilitätsangeboten oder dem Klimawandel.

Frische Ideen entwickeln Das „Bergische RheinLand“ kann diese bestehenden Herausforderungen meistern und dabei die Entwicklungs-

dynamik der Rheinschiene aktiv einbeziehen. Hier setzt die REGIONALE an. Bis zum Zieljahr 2025 gilt es, schlummernde Potenziale vor Ort zu wecken, frische Ideen in die Köpfe zu bringen und kluge Maßnahmen und Projekte vor Ort zu entwickeln. So kann ein Raum mit besonderem Profil entstehen: mit lebendiger Urbanität, einladenden öffentlichen Räumen, eingebettet in die traumhafte (Wasser-)Landschaft und besseren und zukunftsfähigen Wohnangeboten. Eine solche Profilierung wird möglich, wenn sie von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam aktiv gestaltet wird. Das Engagement lohnt sich, denn der Rheinisch-Bergische und der Oberbergische Kreis sind lebenswerte Räume, die es weiterzuentwickeln gilt – hier gibt es das gute Leben unmittelbar vor den Toren der Rheinschiene.  (SG)

Foto: Volker Barthel

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Charakteristisch für den Projektraum ist die übersichtliche Siedlungsstruktur. Zahlreiche Dörfer und Weiler prägen das Landschaftsbild und bieten viel Entwicklungspotenzial.

Bergische Landschaftsgärten: üppige Inspirationen in heimischer Natur

Foto: Fotolia.com/Ruckszio

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Foto: Fotolia.com/Rosalie P.

Terrassenbildung im Gartenbereich.

Ein typischer bergischer Landschaftsgarten.

„Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah …“, wusste schon Johann Wolfgang von Goethe vor mehr als 200 Jahren. Im Bergischen Land hätte sich der große Dichterfürst mit dieser bodenständigen Erkenntnis gewiss wohlgefühlt. Vor allem, wenn er dort in den heimischen Gärten lustwandelt wäre. Vielleicht ist er das ja sogar. Wer kann das heute noch so genau wissen? Und gewiss hätte Goethe wie auch heute unsere Redaktion dem Bergischen Bürger zugerufen: „Sieh dich vor deiner Haustür um. Ein Blick in Bergische Gärten liefert dir auch ohne exotische Landschaften Inspiration für tausend Gestaltungsmöglichkeiten.“ Und genau auf eine solche Inspirationsreise durch das Bergische Gartenland wollen wir Sie heute mitnehmen. Die Vielfalt an Gartenstilen und Gartenideen ist erstaunlich, wenn man die etwas raueren klimatischen Bedingungen im Bergischen Land bedenkt. Deshalb lohnt sich auf unserer kleinen Gartenreise ein Blick auf die unterschiedlichsten Standorte.

Exotik in Leverkusen Exotik gibt es ohne Reisen in den fernen Osten auch in Leverkusen. Auf rund 15.000 Quadratmetern ist hier im schon 1913 angelegten Park der Bayer AG eine atemberaubend vielseitige Sammlung ostasiatischer Pflanzen von der Papyrusstaude über japanischen Goldahorn und Chrysanthemen bis hin zu Mammutbäumen zu besichtigen. Im Zentrum des ganzjährig geöffneten Gartens liegt

ein Teehaus mit Statuen, einer typischen Mikadobrücke und Teichen, in denen echte japanische Kois und Schildkröten schwimmen. Kaiser-Wilhelm-Allee, 51369 Leverkusen, © www.leverkusen.chempark.de

Bestattungsgärten in Bergisch Gladbach In den bewaldeten Hügeln am Strundetal finden sich die Gärten der Bestattung am Ortsrand von Bergisch Gladbach. Hier liegen auf einem weitläufigen Areal individuell gestaltete Grabanlagen zwischen Meditationsplätzen, Kunstinstallationen, Wasserläufen und Quellteichen. Kürtener Straße 10, 51465 Bergisch Gladbach, © www.puetz-roth.de

Kleinod in Lohmar „Jeder Garten ist ein Spiegel der Persönlichkeit, die ihn gestaltet und pflegt. Eine Komposition, die sich laufend verändert, die lebt“, lautet die Philosophie der Garten- und Landschaftsarchitektin Erika Biersbach-Panthen, die auf Anfrage Besucher auf ihrer nur 220 Quadratmeter großen persönlichen Gartenfläche empfängt und gerne bei der Gestaltung und Planung von Gärten berät. Nußbaumweg 2, 53797 Lohmar, © www.panthen-garten-kultur.de

Landhausgarten in Much Auf einer denkmalgeschützten Hofanlage aus den 19. Jahrhundert liegt der mit 6.000 Quadratmetern äußerst groß-

zügig bemessene Landhausgarten Hof Tüschenbonnen. Hier wachsen Kletterrosen neben Clematis, farblich abgestimmten Stauden, Hecken, Sträuchern und Baumgruppen, durchzogen von romantischen Bruchsteinmauern. Im umzäunten Küchengarten gibt es darüber hinaus alte sowie seltene Gemüse- und Kräutersorten. Ein Skulpturengarten, Gästeappartements und ein Künstleratelier vervollständigen das vielseitige Angebot vor Ort. Hof Tüschenbonnen 9, 53804 Much, © www.tueschenbonnen.de

Freilichtmuseum in Lindlar Das ganzjährig geöffnete Bergische Freilichtmuseum für Ökologie und bäuerlich-handwerkliche Kultur zeigt in vier Dörfern mit 30 Gebäuden den ländlichen Alltag im Bergischen Land in vergangenen Jahrhunderten. Die historische Schaulandschaft mit gefährdeten Nutztierrassen ist einen zweiten Blick wert. Schloss Heiligenhoven, 51789 Lindlar, © www.bergisches-freilichtmuseum.lvr.de

Alpine Gärten in Wipperfürth Auf mehreren Ebenen mit Teichanlagen und Bachläufen finden sich auf rund 10.000 Quadratmetern zwischen alten Steintrögen alpine Bepflanzungen und Zwerggehölze, aber auch japanischer Ahorn, Mammut- und andere Bäume, sowie alte Weißdorne, Rhododendren und Azaleen. Verkauf und Beratung werden ganzjährig angeboten. Abstoß 2b, 51688 Wipperfürth, © www.alpinepflanzen.de  (CE)


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Immer mehr Menschen kaufen ihr Obst mittlerweile beim Bauern aus der Region oder auf dem Wochenmarkt – oder sie pflanzen eigene Sträucher und Bäume an. Die alte Tradition der Selbstversorgung hält also wieder Einzug in heimische Gärten. Kein Wunder, denn Äpfel-, Birnen- oder Pflaumenbäume und Beerensträucher liefern nicht nur gesunde, vitaminreiche und frische Früchte, mit ihren hübschen Blüten stellen sie im Frühling auch so manchen Zierstrauch in den Schatten. Qualitätspflanzen „made in Germany“ Obstliebhaber finden beispielsweise mit dem neuen „Hof:Obst“-Sortiment alles, was das Herz für den Selbstanbau im eigenen Garten begehrt. Die Pflanzen stammen aus einer Traditionsbaumschule im niedersächsischen Ammerland, wo sie nach zertifizierten Kriterien von erfahrenen Obstgärtnern gezogen werden. Fans von Beerenobst können sich bei den Trio-Beeren über drei Sorten in einem Topf freuen. Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren variieren nicht nur in Farbe und Geschmack, sondern befruchten sich ge-

genseitig und bringen dadurch besonders hohe Erträge. Außerdem lassen sich auf kleinstem Raum verschiedene Geschmacksrichtungen der Lieblingsfrüchte anbauen. Alle Pflanzen sind gesund, robust, gut durchgewurzelt und mit Langzeitdünger versorgt. Ein Gartencenter in der Nähe, in dem die Pflanzen erhältlich sind, findet man unter www.hofobst.de

Obstbäume für Garten und Terrasse Auch Apfel-, Birnen-, Pflaumen-, Pfirsich- und Zwetschgenbäume werden auf dem Hof in Niedersachsen

Fotos: djd/www.hofobst.de

Aus dem eigenen Garten schmeckt’s am besten

Beerensträucher liefern nicht nur vitaminreiche frische Früchte, mit ihren hübschen Blüten stellen sie auch so manchen Zierstrauch in den Schatten.

kultiviert, ihre Größe reicht von 1,50 bis 3 Meter. Darunter finden sich Klassiker wie die Apfelsorten Gala, Jonagold, Golden Delicious und Boskoop oder auch die beliebten Birnensorten The Conference und Williams Christ. Dazu kommen aber auch außergewöhnliche Gehölze wie Apfel- und Bir-

nenquitten. Alle Bäume sind auf mittelstark wachsenden Unterlagen veredelt, damit sie gut für den Hausgarten geeignet sind, früher tragen, leichter zu beernten und zu schneiden sind. Für besonders kleine Gärten oder die Terrasse eignen sich der straff aufrecht wachsende Säulenapfel oder verschiedene Zwergobstbäumchen. Besonders beliebt zur Berankung von Pergolen oder tristen Hauswänden sind dekorative Weinreben, die auch als Duo-Variante mit roten und weißen Trauben angeboten werden.  (djd)

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Das Sortiment bietet alles, was das Herz begehrt: vom kleinen Beerenstrauch bis zum stattlichen Obstbaum – kultiviert auf diesem Hof, einer Traditionsbaumschule im norddeutschen Ammerland.

Für kleine Gärten oder die Terrasse eignen sich straff aufrecht wachsende Säulenäpfel oder Spalieräpfel besonders.

Liebe Leserin, lieber Leser,

Foto: Thomas Geisel

EDITORIAL 1759 schreibt der französische Schriftsteller Voltaire das Stück „Candide“. Der Protagonist reist um den ganzen Globus auf der Suche nach der besten aller möglichen Welten. In Lissabon erlebt er das schreckliche Erdbeben mit, er wird von der Inquisition verfolgt, reist auf einem Sklavenschiff nach Konstantinopel – kurzum: die Erlebnisse in der Welt erschüttern seinen Optimismus. Schlussendlich beschließt er, ein Landgut zu kaufen und hier den Garten zu bestellen, um mit der Arbeit im Kleinen daran mitzugestalten, die Welt besser und schöner zu machen. Ein solches, regionales Projekt findet sich auch in der Regionale 2025. Hier bietet sich die wohl einmalige Chance, das Beste aus den beiden Welten zusammenzuführen, nämlich die Rhein-

schiene einerseits und das Bergischen Land andererseits – zum Wohl der Wirtschaft und damit zugleich zum Wohl der Menschen, die hier wohnen und leben. Wenn es gelingt, kommunalpolitische und landespolitische Interessen und Eitelkeiten zu überwinden, neue und finanzierbare Wohnräume für eine breite Gesellschaftsschicht zu erschließen, wenn zur Verfügung stehende finanzielle Mittel zur

Verbesserung der verkehrstechnischen Infrastruktur verantwortungsbewusst und vor allem zielgerichtet eingesetzt werden und wenn die fortschreitende Digitalisierung nicht ausschließlich als Bedrohung, sondern auch als Chance für neue Arbeitsplätze erkannt wird, dann steht das „Bergische RheinLand“ vor dem Wandel zu einer neuen Premium-Region in Deutschland. Eine Region, die dann ihren Bürgern beste Voraussetzungen zum Leben und Arbeiten bietet. Beginnend mit dieser Ausgabe werden wir Sie über den Fortschritt der vielen und ganz unterschiedlichen Projekte rund um die Regionale 2025 regelmäßig informieren. Mit besten Frühjahrswünschen Ihr Hans-Martin Heider


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AUSBILDUNG UND BERUF

Maler und Lackierer: ein kreativer und abwechslungsreicher Berufsalltag Egal ob Neubau oder Altbau – die Farbe und der Zustand der Fassade eines Gebäudes hat eine Wirkung und kann bei Menschen sowohl positive als auch negative Assoziationen wecken. Auch die farbliche Gestaltung von Innenwänden hat einen starken Einfluss. Blau erzeugt ein Gefühl von Kühle, Wissen und Ruhe, Rot steht für Leidenschaft, Energie und Kraft. Auf viele Menschen wirkt Grau eher trist. Außerdem können durch Farben effektvolle Akzente gesetzt, unauffällige Dinge plötzlich in den Mittelpunkt gerückt oder Formen neu betont werden. es um viel mehr als Wände weiß zu streichen. Auf der einen Seite gehören unterschiedliche Techniken und Materialkunde zum Know-how, auf der anderen Seite sind Kreativität und Sinn für Ästhetik gefragt. Weiterhin kommt es natürlich auch auf die hochwertige und präzise Ausführung der geplanten Gestaltung an. Zu guter Letzt darf man in diesem Beruf, wie oft im Handwerk, auch den Kundenkontakt Der Beruf des Malers bietet auch Raum für Kreativität. nicht scheuen.

Foto: Fotolia.com/Atelier 211

All das muss auch ein Maler und Lackierer wissen und gestalterisch umsetzen können, denn in diesem Beruf geht

Der Ausbildungsberuf ist in drei Fachrichtungen aufgeteilt Gestaltung und Bautenschutz Die meisten Menschen assoziieren den Beruf des Malers mit dieser Fachrichtung. Wer sich dafür entscheidet, gestaltet Innenräume und Fassaden, verlegt Bodenbeläge und verschönert Wände mit verschiedenen Maltechniken, Tapeten oder Dekorputzen. Maler mit der Spezialisierung Gestaltung und Bautenschutz sind also eher dekorativ tätig. Kirchenmalerei und Denkmalpflege Diese Spezialisierung steht unter dem Motto „Traditionsreich – aber immer noch up to date“. Hier werden wertvolle Fassaden, Wandmalereien und Stuck sowie Einrichtungsgegenstände und Plastiken saniert – manchmal muss sogar die althergebrachte Methode des Vergoldens angewendet werden. Die Sanierung historischer Gebäude ist eine verantwortungsvolle und wichtige Aufgabe. Bauten- und Korrosionsschutz Hier geht es vor allem darum, moderne Gebäude aus Stahl, Beton oder Metall zu erhalten und vor dem Verfall

durch Rost, Verwitterung und Brände zu schützen. Dazu werden Oberflächen und Fassaden beschichtet und imprägniert und Brandschutzmaßnahmen durchgeführt. Der Malerberuf hat Zukunft: Gesellen im Maler- und Lackiererhandwerk können als Vorarbeiter tätig sein. Viele absolvieren später ihre Meisterprüfung. Für Studieninteressierte gibt es ebenso ein Bachelor-Studium. Alternativ existieren Weiterbildungen zum Techniker oder Restaurator im Malerhandwerk. (KH)

Weitere Details zur Ausbildung Ausbildungsvergütung ab 1.8.2018: • 1. Lehrjahr: 620 Euro • 2. Lehrjahr: 685 Euro • 3. Lehrjahr: 850 Euro Ausbildungsdauer: • 36 Monate • 24 Monate bei Bautenund Objektbeschichter Lohn nach der Ausbildung bei Anwendung des Tarifvertrages: • 1. Gesellenjahr: 2.430,00 Euro • 2. Gesellenjahr: 2.565,09 Euro • 3. Gesellenjahr: 2.700,19 Euro

Das sind die Farbtrends 2019: Rot, Orange und Apricot spielen die Hauptrolle bei der Wohnraumgestaltung Es stehen interessante Veränderungen an – zumindest, was die Farbigkeit des Interieurs betrifft. Denn die trendbestimmenden Töne der vergangenen Jahre aus dem kühlen Grün-/Blau-Bereich treten in den Hintergrund. Künftig werden warme und vielfältige Nuancen aus dem Rot-Universum das Bild bestimmen. Dabei geht es keineswegs um ein aggressives, aufdringliches und dominantes Rot, sondern um zwar kraftvolle, aber leicht anmutende Töne, die sich mit anderen Farben harmonisch verbinden. Rot steht für den Mut zu mehr Farbe Als Zentrum des Farbtrends 2019 hat zum Beispiel das Team des „Caparol FarbDesignStudios“ nach ausgiebigen Recherchen und Analysen einen

ganz besonderen Farbton ermittelt: Ein Rot, das einen sommerlichen Charakter zeigt, Optimismus und zugleich Spontaneität ausstrahlt. Und um dies gleich im Namen erkennbar zu machen, trägt die zentrale Farbe des Jahres die wohlklingende Bezeichnung

Dieses Jahr wird kontrastreich, zumindest wenn man dem reizvollen „Sorbet-Rot“ kühle sommerliche Blautöne zur Seite stellt.

„Sorbet-Rot“. Dieses Rot steht auch für einen Ansatz, der statt rationaler Abwägung bei der Farbgestaltung auf Emotionalität und Intuition setzt. „Es löst viele positive Assoziationen aus und vermittelt etwas, was wir Bauchgefühl nennen“, so Sybille Abel vom Team der Farbscouts. „Es geht auch um einen Haltungswechsel hin zu einer gut gelaunten Befindlichkeit im Sinne eines Wohngefühls, das ausbricht aus den bisherigen eher kopfgesteuerten Gestaltungsansätzen.“ Auf www.caparol.de finden sich unter dem Navigationspunkt „Inspiration“ weitere Informationen und Anregungen zu den aktuellen Farbtrends.

Warm, emotional oder mutig Die Welt der Rot-Nuancen bietet die Chance, sehr lebendige, aber dennoch harmonische Farbklänge zusammenzustellen. Arrangiert man sie in Ton-in-Ton-Kombinationen mit Weiß und hellen Hölzern, entsteht ein frischer sommerlicher Charakter. Gesellt sich Sorbet-Rot aber zu Schwarz oder Grau und dunklen Hölzern, strahlt es Eleganz und Gediegenheit aus. Und wenn erdiges Orange, leichtes Gelb und Lachsrot auf das dunkle Blau des Ozeans oder ein helles Himmelblau treffen, entsteht ein beschwingter Farbklang, der besonders stilvoll wirkt. (djd)

Pastellige Nuancen können in ihrer Gesamtheit schnell zu sanft wirken. Die Verbindung mit kühlen Tönen sorgt für eine prägnante Anmutung.


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Es muss nicht immer Tapete sein: Wände mit Holz oder Stein individuell gestalten Die übliche Raufaser im Standardweiß: Dieser Einheitslook unter deutschen Dächern ist zwar praktisch, aber auf Dauer auch öde. Dabei prägen gerade die Wände aufgrund ihrer großen Fläche ganz entscheidend die Wirkung eines Raums.

Einrichtungsideen vom Schreiner Klassisch, modern, mediterran oder doch eher rustikal? Holzpaneele verleihen ein und demselben Raum im Handumdrehen einen vollkommen neuen Charakter. „Tischler- und Schreinerbetriebe kennen alle Möglichkeiten und angesagte Trends. So können sie Hausbesitzer beim Verschönern der Wände individuell beraten“, sagt Einrichtungsexperte Walter Greil von TopaTeam. Ob man sich eher für Holz oder eine Steinoptik entscheide, sei allein eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der Hersteller Stones like Stones beispielsweise bietet Paneele

in den unterschiedlichsten Optiken an. Der Schreiner vor Ort berät dazu nicht nur, sondern übernimmt auch die Bestellung, den Einkauf und die Montage. Unter www.topateam.com findet man Ansprechpartner in der eigenen Region.

Wände prägen ganz entscheidend die Wirkung eines Raums. Heute gibt es zahlreiche Alternativen zum Tapezieren: von Putz über Stein bis hin zu Wandpaneelen für einen individuellen Look.

Wandpaneele aus Stein und Holz Mediterranes Flair bringen etwa authentische Stein- oder Betonoberflächen ins Zuhause – sie setzen zum Beispiel als Gestaltungselement im Koch- oder Essbereich einen besonderen Akzent und wecken Urlaubsgefühle. Im Vergleich zu Naturstein haben die Paneele aus Glasfaserkunststoff ein deutlich geringeres Gewicht und können einfach verschraubt werden. „Auch Altholz-Paneele aus Echtholz sind für Einrichtungen besonders beliebt, allerdings sind sie sehr selten und schwer zu beschaffen“, weiß Wohnexperte Greil. Sein Tipp: Design-Paneele aus schnell nachwachsenden Weichhölzern mit einer typischen Altholzbearbeitung sind eine gute Alternative. Für Mosaik-

Fotos: djd/TopaTeam/stones like stones

Wer alle Räume identisch einrichtet, verschenkt also viele Gestaltungsmöglichkeiten. Das sind gute Gründe, der Verschönerung der Wände mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Schließlich gibt es heute zahlreiche Alternativen zum Tapezieren – von Putz über Stein bis hin zu Wandpaneelen für einen individuellen und behaglichen Look.

holz-Paneele wiederum werden oft Randhölzer verleimt, die von der Möbelindustrie nicht mehr verwendet werden. Zudem gibt es recyceltes Mosaikholz, das sogenannte „Teak Second Life“, das aus alten Teakholz-Bootsplatten in Indonesien gewonnen wird. (djd)

Authentische Stein- oder Betonoberflächen bringen mediterranes Flair ins Zuhause. Anzeige


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SERVICE FÜR KREIS UND REGION

:metabolon – von der Deponie zum Innovationsstandort Früher war die Leppe-Deponie im oberbergischen Lindlar eine reine Mülldeponie. Heute zählt das Entsorgungszentrum zu den modernsten Entsorgungsstandorten Europas und ist Referenzort eines internationalen Fachpublikums. Durch das NRW-Strukturförderprogramm REGIONALE 2010 wurde die Deponie zum Forschungs- und Innovationszentrum :metabolon für Stoffumwandlung und Umwelttechnologien ausgebaut. Projektträger sind der Oberbergische Kreis und der Rheinisch-Bergische Kreis sowie die Gemeinden Engelskirchen und Lindlar. Deponiegelände. So schweißtreibend der Weg über die 360 Treppenstufen der Recyclingachse bei schönem Wetter sein mag, desto spaßiger ist auch der Weg hinab. Auf Deutschlands längster Doppelrutsche kann man 110 Meter von der Kegelspitze bis zum Außerschulischen Lernort hinab sausen. Hier startet die zweite, geschwungene Rutsche, die auch für die jüngeren Gäste ein Highlight darstellt. Im unteren Bereich des Geländes erwartet die Besucherinnen und Besucher im Bergischen Energiekompetenzzentrums (BEKZ) das „Haus der Zukunft“. Die kostenfreie Ausstellung informiert über aktuelle wie innovative Produkte und Lösungsmöglichkeiten für das „Haus der Zukunft“ – z.B. aus den Bereichen Haussteuerung, Heiz- und Wärmenutzungstechnik, Fotovoltaik, Brennstoffe und Dämmmaterialen bis hin zur Fassadengestaltung oder Holzbau. Gemeinsam mit den Ausstellern etabliert das BEKZ eigene Veranstaltungs-

formate von der Holzheizvorführung über die Fachveranstaltung zu Wohnsituationen im Bereich der modernen Heizungstechnik bis hin zur Architekten- und Luftaufnahme des :metabolon Energieberaterschulung und intelligenter verband und die TH Köln eine starke Haussteuerung. Seit 2017 ist :metabolon offizielles Einheit, die auch internationales FachLehr- und Forschungszentrum der publikum an den bergischen Standort Technischen Hochschule Köln und zieht. Im Rahmen des Projekts wird beherbergt zahlreiche Professoren, ein NRW-weites Netzwerk zum TheDoktoranden und wissenschaftliche ma zirkuläre Wertschöpfung aufgebaut. Mitarbeiter der Hochschule. Als For- Weitere Informationen und die Öffschungsgemeinschaft :metabolon bil- nungszeiten finden Sie auf den der Bergische Abfallwirtschafts- ©  www.metabolon.de (JS) Foto: BAV

Seit der Eröffnung im September 2011 ist die Reichweite der Tätigkeiten :metabolons stetig gewachsen. Das Projekt verschneidet und bündelt mittlerweile Bildungs- und Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunen. Die Angebote für die breite Öffentlichkeit sorgen ebenfalls dafür, dass der Standort zum Kristallisationspunkt für die Themen Umwelt, Klima und Ressourcen geworden ist. Der Wissenstransfer beginnt auf :metabolon bereits mit den Kleinsten: Das gesamte :metabolon-Gelände ist zu einer authentischen Lehr- und Lernlandschaft entwickelt worden, die allen Altersgruppen ihren lernspezifischen Erfahrungsraum zur Sensibilisierung für die Themen Umwelt, Ressourcenund Klimaschutz sowie Energieformen der Zukunft bietet. Besucherinnen und Besucher genießen von der Aussichtsplattform des Geländes einen spektakulären Rundumblick auf das Bergische Land und das

Der Sommer wird gemütlich!

Dekorative Blickfänge In einer bequemen Sitzecke im Grünen die Natur beobachten und um sich herum die Zeit vergessen, mit Freunden Anzeige

einen geselligen Abend auf der Terrasse verbringen oder den Sonnenuntergang auf dem Loungesofa vom Balkon aus genießen: Ein „hyggeliger“ Lieblingsplatz im Außenbereich lässt sich mühelos

Foto: djd/Bondex

Wohlfühlen in einer herzlichen, gemütlichen Atmosphäre: Das dänische Wort „Hygge“ ist inzwischen zu einem Sinnbild für einen skandinavischen Lifestyle-Trend geworden, der nordische Gelassenheit und Heimeligkeit in unsere Wohnräume zaubert. Aber auch im Garten oder auf dem Balkon ist dieses wohlige, kuschelige Ambiente angekommen, denn schließlich wird ihre Freiluftoase für viele Menschen in der warmen Jahreszeit zu ihrem zweiten Wohnzimmer.

Die alte Palette lässt sich mit modernen, einfach zu verarbeitenden Holzlasuren kinderleicht in ein dekoratives Pflanzenregal für den Außenbereich verwandeln.

selbst gestalten. Das natürliche Material Holz, helle, freundliche Farbtöne, weiche Texturen der Möbel und bequeme Polster oder Outdoor-Teppiche kreieren eine warme und harmonische Stimmung. Holzelemente im Außenbereich lassen sich mit der modernen, einfach zu verarbeitenden Garden Lasur vom Holzexperten Bondex dekorativ in Szene setzen. In den Trendtönen Douglasie, Honig, Bangkirai, Oliv-, Hell- und Dunkelgrau betonen die Lasuren die natürliche Holzmaserung und schützen zudem vor Witterungseinflüssen.

Do-it-yourself-Tipp So lässt sich aus einer alten Palette in nur wenigen Arbeitsschritten ein ansehnliches Pflanzenregal für Kräuter oder Lieblingsblumen anfertigen. Der Untergrund sollte dafür sauber, trocken und fettfrei sein. Eventuell vorhandene,

alte Lackbeschichtungen können Hobbyhandwerker vor dem Anstrich mit Schleifpapier entfernen. Anschließend wird die Garden Lasur in einem oder unterschiedlichen Farbtönen mit einem Pinsel auf das Holz aufgetragen. Wer möchte, kann nach 24 Stunden Trockenzeit nochmals einen zweiten Anstrich vornehmen. Die einzelnen Regalfächer der Palette am besten mit Teichfolie wasserdicht auskleiden oder Blumentöpfe in die Fächer stellen. Auch das in die Jahre gekommene Werkzeugregal oder der alte Blumenkasten wird so zu einem dekorativen Blickfang im Grünen. Als Ergänzung lassen sich Tontöpfe, gusseiserne Gießkannen und kleine Holzkisten mit den halbdeckenden, pastellfarbigen Garden Colors des Herstellers mit skandinavischen Wurzeln entsprechend aufwerten. Unter www. bondex.de gibt es noch mehr Anwendungstipps. (djd)


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Advertorial

Immobilien-Marktbericht Bergisch Gladbach 2019 Aktuelle Marktentwicklung und wertvolle Expertentipps für Immobilienbesitzer von Oliver Knigge

Dank der anhaltenden Niedrigzinsphase bleiben die Nachfrage hoch und das Angebot knapp. Hinzu kommt, dass

der Druck aus Köln weiter zunimmt. Das sei Fluch und Segen zugleich, urteilt Immobilienmakler Oliver Knigge: „Wo sich Verkäufer über weiterhin steigende Preise freuen, finden Suchende kaum noch bezahlbaren Wohnraum.“ Bürgermeister Lutz Urbach hofft in diesem Zusammenhang auf den neuen Flächennutzungsplan, auf dessen Grundlage entschieden wird, wo in Zukunft neue Wohnflächen entstehen können. „Aber nicht nur die Stadt, sondern auch die Eigentümerinnen und Eigentümer ungenutzter Grundstücke können etwas an der Situation verbessern, indem sie diese selbst bebauen oder verkaufen.“ gibt Urbach zu bedenken. „Ich kann mich diesem Appell nur anschließen, brach liegende Grundstücke einer sinnvollen Nutzung zuzuführen“, ergänzt Knigge. Er steht als Immobilienfachmann den Eigentümern nicht nur beim Verkauf zur Seite, sondern berät

Fotos: Knigge Immobilien

Im vergangenen Jahr sind in Bergisch Gladbach 18 Prozent weniger Baugrundstücke als im Vorjahr verkauft worden, sie waren aber durchschnittlich 13 Prozent teurer. Fast ein Drittel der Eigenheime in Bergisch Gladbach wurden an Kölner Nachbarn veräußert. Diese und weitere Zahlen gehen aus dem vierten Immobilien-Marktbericht Bergisch Gladbach hervor, den Knigge Immobilien nun veröffentlichte.

Oliver Knigge und Lutz Urbach präsentieren den neuen Immobilien-Marktbericht Bergisch Gladbach.

sie auch, wenn es um die Errichtung von Mietwohnungen geht. Nachdem Knigge die Leser die letzten Jahre bereits mit Luftbildern beeindruckte, hat er inzwischen auch eine Reihe von Stadtteilfilmen veröffentlicht. Eine Übersicht gibt es im Marktbericht und auf der Webseite des Maklers. Dort erhalten die Leser zudem wertvolle Expertentipps rund um ihre Immobilie. So gibt es beispielsweise eine Antwort auf die Frage, wie eine Rente aus der eigenen Immobilie erzielt werden kann und eine praktische Kümmer-Liste mit Hinweisen, woran Immo-

bilieneigentümer regelmäßig denken sollten. Der vollständige Bericht ist bei Knigge Immobilien auf der Laurentiusstraße 98 oder im Internet unter www.immobilien.gl erhältlich.  (KI)

Telefon: 02202/1240300 info@knigge-immobilien.de © www.immobilien.gl Anzeige


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Wie kommt das Regenwasser ins Haus?

Foto: djd/fbr/Otto Graf GmbH

Wasser marsch: Wässern ist eine Frage des richtigen Zeitpunkts

Moderne Regenwassernutzungsanlagen versorgen Toilette und Waschmaschine mit weichem, klarem Wasser.

Foto: djd/fbr/andrey popov shutterstock

Kalk ist der größte Feind der Waschmaschine. In Regionen mit „hartem“ Wasser, also mit hohem Kalkgehalt im Trinkwasser, lässt er sich nur mit teuren und nicht unbedingt umweltfreundlichen Entkalkern in Schach halten. Weiches Wasser aus dem Boden gibt es in Deutschland nur in wenigen Regionen. Als Regenwasser steht es dagegen so gut wie überall in ausreichender Menge zur Verfügung – Hausbesitzer müssen es nur einfangen und in einer Regenwassernutzungsanlage sammeln.

Wer Regenwasser für die Waschmaschine nutzt, kann sich auf weiche, schonend gepflegte Wäsche freuen.

Das Dach als Regenwasserspender nutzen Der Einbau einer Anlage zur Regenwassernutzung ist in der Regel mit weniger Aufwand verbunden, als viele Hauseigentümer befürchten. Dachrinnen und Fallrohre zur sicheren Dachentwässerung benötigt man sowieso, an geeigneter Stelle im Garten muss lediglich ein Tank oder eine Zisterne eingebaut werden – am besten unterirdisch. Anzeige

Moderne Regenwassersysteme werden mit kompletten Technikpaketen angeboten. Sie enthalten alles, was für eine sichere Qualität und die reibungslose Versorgung mit Regenwasser erforderlich ist: Filtertechnik, die Schmutz aus dem Tank fernhält, eine Pumpe, die angeschlossene Verbraucher automatisch versorgt, eine Trinkwassernachspeisung, falls der Wasserspiegel im Tank in trockenen Sommern ausnahmsweise zu stark absinkt. Unter www.fbr.de gibt die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung nützliche Informationen zu dem Thema.

Maschine und Wäsche schonen, Waschmittel und Gebühren sparen Die Nutzung von Regenwasser in der Waschmaschine ist gleich mehrfach nützlich und sinnvoll. Zum einen wird die Technik geschont, da sich keine Verkalkungen bilden können. Zum anderen sinkt der Waschmittelverbrauch deutlich, da weiches Wasser auch mit weniger Reinigungssubstanzen gründlich sauber macht. Und auch für empfindliche Textilien ist weiches Wasser schonender als mit Kalk belastetes. Nicht zuletzt fördern viele Kommunen die Nutzung von Regenwasser direkt oder indirekt. So bieten manche Zuschüsse für die Installation einer Regenwassernutzungsanlage an, in anderen Gemeinden kann diese zusätzlich zur Einsparung von Trinkwasser- und Abwassergebühren auch die Kosten für die Dachoder Flächenentwässerung senken.(djd)

Vertrocknete Hecken, förmlich verbrannte, braune Rasenflächen: Der überdurchschnittlich heiße und trockene Sommer 2018 hat vielen Freizeitgärtnern schmerzlich vor Augen geführt, wie wichtig eine gute und gleichmäßige Wasserversorgung im Garten ist. Doch das ist im hektischen Alltag für viele leichter gesagt als getan. Oft ist schlicht die Zeit zu knapp, um Beete und Rasenflächen regelmäßig mit ausreichend Wasser zu versorgen. Noch fataler können die Folgen für die Pflanzen sein, wenn das Grün etwa während des Sommerurlaubs über mehrere Wochen hinweg verwaist ist. Automatische Bewässerungsanlagen sorgen dann für den notwendigen Flüssigkeitsnachschub. Zudem erhöhen sie den Komfort im Alltag und verringern dank der exakten Dosierung sogar häufig noch den Wasserverbrauch im Haushalt.

Wässern genau nach Bedarf Ein wesentlicher Vorteil der automatischen Bewässerungsanlagen: Sie dosieren das Nass ganz exakt nach Bedarf, abhängig von der Grundstückslage, vom aktuellen Wetter und eventuell gefallenen Niederschlägen. Besonders effektiv ist es, ein Steuergerät wie X-Core von Hunter mit einem Wettersensor zu koppeln, um die Wassermenge aus der künstlichen Beregnung passend zu do-

sieren. Dadurch sinkt in den meisten Fällen der Wasserverbrauch im Vergleich zum Gießen per Hand. Automatisch bestimmt die Beregnung auch die Tageszeit mit der geringsten Verdunstung, um Wasserverluste zu verringern. Unter www.rainpro.de gibt es mehr Informationen zu verschiedenen Bewässerungssystemen und eine Kontaktmöglichkeit für eine individuelle Beratung.

Jeder Boden ist anders Wichtig ist es in jedem Fall, die Anlage passend zur Größe des eigenen Gartens zu dimensionieren. Wichtig sind auch Aspekte wie die Bodenbeschaffenheit. Bei lehmigen Verhältnissen ist das Wasser anders zu dosieren als etwa auf sandigen Böden. Die Planung und der Bau eines Bewässerungssystems sollte daher am besten durch erfahrene Fachbetriebe erfolgen. So sind auf Sandböden Regner mit geringer Intensität zu empfehlen, die dafür häufiger Nass spenden, weil das Wasser hier schnell versickert. Lehmige Böden haben eine mittlere Aufnahmefähigkeit und können Wasser besser speichern. Tonböden haben eine sehr hohe Speicherkapazität, nehmen jedoch aufgrund ihrer feinen Struktur nur wenig Wasser auf. Deshalb ist es wichtig, das Bewässerungssystem jeweils auf die vorhandene Bodenqualität abzustimmen. (djd)

Foto: djd/www.rainpro.de/Hunter

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Automatische Bewässerungsanlagen sorgen für ein sattes Grün im Garten - und ersparen dem Hausbesitzer viel Mühe und Zeit.


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Wasser sauber halten Zunächst sollten Teichfreunde gründlich überprüfen, ob sich viel Schlamm aus Laub und abgestorbenen Pflanzenresten am Boden ihres Feuchtbiotops festgesetzt hat. Mithilfe eines Schlammsaugers kann dieser vorsichtig entfernt werden, denn sonst sondern die Pflanzenreste giftige Gase ab und verbrauchen den wertvollen Sauerstoff, den Fische und Teichpflanzen zum Überleben brauchen. Auch abgestorbene Teile der Wasserpflanzen und des Uferbewuchses müssen Teichbesitzer zurückschneiden. Nicht winterharte Gewächse sollten erst nach den Eisheiligen wieder zurück an ihren Sommerstandort in oder an den Teich. Sobald die Nächte frostfrei sind, kann man die Technik wie Teichpumpe, Filter, Wasserspiele und Beleuchtung wieder im Wasser installieren. Nach vierwöchiger Laufzeit sollte der Filter gründlich unter lauwarmem Wasser gereinigt werden.

Er unterstützt eine gute Wasserqualität, die gerade in der warmen Jahreszeit so wichtig ist, denn bei hohen Außentemperaturen erwärmt sich das Wasser – und der Sauerstoffgehalt sinkt. Es gibt inzwischen auch Hilfsmittel wie Oxydatoren von Söchting im Fachhandel, die ein Kippen des heimischen Biotops und das unerwünschte Wuchern von Algen verhindern, eine gute Wasserqualität unterstützen und stets für genügend Sauerstoff für die Wasserbewohner sorgen.

Sauerstoff anreichern Die kleinen Helfer sind in unterschiedlichen Größen erhältlich. Sie sind flexibel ohne Kabel sowie Stromzufuhr einsetzbar. Ihre Funktionsweise ist denkbar einfach: Die Geräte sind mit einer speziellen Wasserstoffperoxidlösung befüllt, die von einem Katalysator ausgetrieben und an der Spezialkeramik des Behälters in Wasser und aktivierten Sauerstoff aufgespalten wird. Dieser verteilt

sich schneller als seine gelöste Form bis in die tiefen Bodenschichten und entlegenen Winkel des Teichs. Unter www.oxydator.de gibt es die entsprechenden Bezugsquellen. Es lohnt sich, rechtzeitig vor der warmen Jahreszeit die Wasserqualität mit entsprechenden Teststäbchen zu überprüfen. Fachleute empfehlen einen pH-Idealwert von 8,3 des feuchten Elements. Ein Teilwasserwechsel kann helfen, die Schadstoffe im Wasser zu reduzieren. Dabei wird das trübe Wasser abgeschöpft und Leitungswasser in den Teich geleitet. (djd)

Erst wenn die Wassertemperatur wieder konstant über 10 Grad liegt, dürfen die Fische im Gartenteich wieder mit nährstoffreichem Futter verwöhnt werden.

Foto: djd/Söchting Biotechnik/Martinan - stock.adobe.com

Dem Plätschern des Wassers lauschen, den Fischen zuschauen, die gemächlich ihre Bahnen ziehen – und so richtig entspannen: Mit der warmen Jahreszeit beginnt wieder die Gartenteichsaison. Doch bevor das feuchte Idyll zu einer echten Entspannungsoase wird, freuen sich auch Wasser, Pflanzen, Fische und Co. über eine umfassende Pflegekur.

Foto: djd/Söchting Biotechnik/ dmitrimaruta - stock.adobe.com

So wird der Gartenteich fit für den Sommer: Vor der warmen Jahreszeit gibt es an der Wasseroase einiges zu tun

Der Gartenteich ist in der warmen Jahreszeit ein beliebter Treffpunkt für die ganze Familie. Doch zuvor braucht die Feuchtoase ein umfassendes Pflegeprogramm.

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Aus dem Garten in die Vase: Rokoko-Rosen für erscheinen ihre Blüten jedoch in zauberhafte Sträuße und Gestecke zen, reichen Dolden, wie man es von BeetroEin selbst gebundener Blumenstrauß frisch aus dem eigenen Garten bringt nicht nur den Sommer in die eigenen vier Wände, als Gastgeschenk lässt er auch Freunde und Verwandte vor Freude strahlen. Freilandschnittrosen besonders geeignet „Im Sommer bietet der Garten eine reiche Palette an Sommerblumen, Rosen und Stauden, die sich bestens als Schnittblumen eignen“, weiß Rosenfachberaterin Susanne Rattay, die bei

Rosen Tantau im schleswig-holsteinischen Uetersen tätig ist. Die Expertin rät, unkomplizierte Freilandschnittrosen wie Rokoko-Rosen zu pflanzen, die vieltriebig und straff aufrecht wachsen und damit bestens für die Vase geeignet sind. Während ihre Blütenform den Charakter nostalgischer Rosen besit-

sen kennt. Kombiniert mit blühenden Stauden, einjährigen Sommerblumen oder Gräsern aus dem Garten, hat man immer frische Blumen für den Tischschmuck im Haus. Freilandschnittrosen können das ganze Jahr über als Containerrosen gepflanzt werden. Die Rosenexpertin empfiehlt, die blühenden Containerrosen vor dem Einpflanzen nach Wuchshöhen und Farben zu arrangieren: „So erkennt man sofort, wie das Ergebnis aussehen wird und kann noch Veränderungen vornehmen.“ In der Kombination mit duftenden Stauden entstehe so ein blühendes Farberlebnis, das bis lange in den Herbst hinein halte. Pflanz- und Pflegetipps gibt es unter www.rosen-tantau.com

Foto: djd/www.rosen-tantau.com/Stefan Schulze

Lange Freude am Blütenschmuck

Ein selbst gebundener Blumenstrauß ist als Gastgeschenk immer willkommen.

Damit die Freude an den selbst arrangierten Sträußen und Gestecken lange anhält, sollten die Blütenstiele früh morgens oder abends geschnitten werden – niemals aber in der heißen Mittagssonne. Am besten geeignet ist ein scharfes, sauberes Messer oder eine entsprechende Schere. Bevor die Rosenstiele ins Wasser kommen, diese schräg anschneiden. Wenn man das Wasser alle zwei bis drei Tage wechselt, ein Frischhaltemittel vom Floristen dazugibt und die Stielenden neu anschneidet, lässt sich das Leben der Blüten deutlich verlängern. (djd)


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Barrierefrei ins Freie: Schwellenfreie Übergänge zu Balkon oder Terrasse mit Entwässerung ausführen Fließende Übergänge zwischen dem Wohnzimmer und dem Garten schaffen: Bei Neubauten werden die Übergänge vom Balkon oder der Terrasse ins Haus heute oft ohne Schwelle ausgeführt – das ist komfortabel, verhindert Stolperkanten und entspricht zusätzlich dem Wunsch nach einem altersgerechten, barrierefreien Wohnen. Schwieriger ist es hingegen, im Altbaubestand diese Stolperkanten zu beseitigen.

Schwellenfrei ohne Feuchtigkeitsschäden Eine Anforderung an den Übergang von draußen nach drinnen ist in jedem Fall, dass eindringendes Wasser zuverlässig abgehalten werden muss – andernfalls drohen beim nächsten Wolkenbruch gravierende Feuchtigkeitsschäden an der Bausubstanz. Noch vor 20 Jahren spielte barrierefreies Bauen kaum eine Rolle. Weil die Abdichtungsnormen 15 Zentimeter hohe Schwellen vorschreiben, wurden sie in der Regel auch in dieser Höhe als sicherer Nässeschutz eingebaut.

Wer diese Schwellen nachträglich beseitigen will, benötigt daher geeignete Lösungen wie etwa den Spezialdrainrost AquaDrain BF-Flex. Der deutsche Hersteller Gutjahr hat damit in Verbindung mit einer Hochleistungsflächendrainage ein zuverlässiges Komplettsystem entwickelt. So wird das anfallende Wasser schnell und rückstaufrei abgeführt.

Übergänge in barrierefreier Ausführung sind nicht einfach zu realisieren. Eindringendes Wasser muss zuverlässig abgehalten werden.

Geprüfte Sicherheit und Funktionsgarantie Das Drainrostsystem wird vor der Balkon- oder Terrassentür eingebaut und kann schräg als Rampe gesetzt werden. Dadurch ist der Übergang auch für Rollstuhlfahrer und ältere Menschen bequem zu überwinden. Gleichzeitig entspricht die Konstruktion den Flachdachrichtlinien und den Regeln für barrierefreies Bauen. Die nach unten offenen Roste nehmen Re-

Fotos: djd/Gutjahr Systemtechnik

Früher wurden in der Regel höhere Schwellen ausgeführt, um Wasserschäden zu vermeiden. Für einen barrierefreien Umbau sind hier entsprechende Lösungen notwendig, die sich auch in der Sanierung einfach und sicher realisieren lassen.

genwasser auf und leiten es in die angeschlossenen System-Flächendrainagen. Dadurch wird das Wasser rückstaufrei abgeführt und kann nicht in den Innenraum gelangen. Unter www.schöne-terrassen.com gibt es ausführliche Informationen zu barrierefreien Übergängen und langlebigen Lösungen für Balkon- und Terrassenbeläge. (djd)

Wohnzimmer und Terrasse gehen in der modernen Architektur fließend ineinander über. Gefragt sind hier bauliche Lösungen, die Wasserschäden wirksam vermeiden.

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Ein Kasten mit vielen Vorteilen – neue patentierte Ausführung für Rollläden und Raffstores variabel einstellbare Lamellen. Passend dazu gibt es innovative Rollladenkästen. Sie überzeugen durch hervorragende Stabilität, sehr gute Wärmedämmwerte und auch moderne Optik, bedingt durch die patentierte Ausführung und Befestigung der Aluminium-Führungsschienen ohne Schrauben oder Abdeckkappen im Sichtbereich. Für noch mehr Komfort sorgen elektronische Steuerungen mit optionaler Funk- oder Smart Home-Anbindung. Die Rollladen- und Raffstorelösungen sind einzigartig am Markt und nur bei Fachbetrieben erhältlich. (HLC)

Foto: HLC/Weru

Wenn die Tage nach der kalten und dunklen Jahreszeit wieder länger werden, freut man sich auch auf mehr Helligkeit in den eigenen vier Wänden. Was im Frühjahr sehr willkommen ist, schafft im Sommer oftmals saunaähnliche Temperaturen. Darum sollte bei Neubau oder Renovierung neben dem wichtigen Thema Wärmeschutz auch zusätzlich an Sonnenschutz gedacht werden. Rollläden verdunkeln komplett und stoppen die heißen Sonnenstrahlen, bevor sie die Räume aufheizen. Raffstores dagegen regeln den Lichteinfall individuell durch

Komfort auf Knopfdruck: Die Rollläden lassen sich elektronisch und optional über Funk- oder Smart Home-Systeme steuern.


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Wenn ein Häuslebauer nicht gerade mit zwei linken Händen auf die Welt gekommen ist, wird er versuchen, durch Eigenleistungen seine Baukosten zu senken. Denn jede Handwerkerstunde kostet bares Geld. Mit der „Muskelhypothek“ kann man einiges sparen. Allerdings sollten Vorteile und Risiken von Eigenleistungen gut überlegt sein. Hier die wichtigsten vier Punkte: Fähigkeiten nicht überschätzen Angehende Hausbesitzer sollten ihre Fähigkeiten realistisch einschätzen. Wer handwerklich durchschnittlich begabt ist, kann sich Maler- und Bodenbelagsarbeiten, Tapezieren und Fliesen unter Umständen zutrauen. Die Instal-

lation von Sanitärgegenständen und der Einbau von Türen oder Fenstern erfordern dagegen deutlich mehr Kenntnisse in der Ausführung. „Die Rohinstallation der Haustechnik sollte immer ein Fachmann übernehmen, wenn der Bauherr keine Spezialkenntnisse hat“, warnt Florian Haas, Vorstand der

Schutzgemeinschaft für Baufinanzierende. Im Schadensfall, wie etwa einem Brand, könne es sein, dass die Versicherung nicht zahle, wenn die Elektroinstallation nicht durch einen Fachmann erfolgt sei.

Eigenleistung kann zu Verzögerungen im Bauablauf führen Bei der Erbringung von Eigenleistungen im Bauablauf müssen die vom beauftragten Unternehmen vorgegebenen Termine eingehalten werden. Viele Gewerke können erst nach Abschluss einer vorherigen Arbeit erbracht werden. Wenn der Fliesenleger etwa seine Arbeit nicht aufnehmen kann, weil der in Eigenleistung eingebrachte Estrich falsch oder noch gar nicht gelegt wurde, verzögert sich die gesamte Fertigstellung. „Erbringt der Bauherr seine Eigenleistungen nicht termingerecht und verzögert sich dadurch der Bauablauf, kann er auch schadenersatzpflichtig werden“, so Haas.

Bei Mängeln droht Verlust der Gewährleistungsansprüche

Wer als Bauherr auf dem Bau selbst Hand anlegen möchte, sollte seine Fähigkeiten unbedingt realistisch einschätzen. Advertorial

Weltneuheit – Brennwertkessel PE1c Pellet mit integrierbarem Elektrofilter Brennwertspezialist Fröling, der vor über 20 Jahren das erste Mal mit dem Innovationspreis der Messe Wels für Brennwerttechnik ausgezeichnet wurde, präsentierte kürzlich seinen neu entwickelten Pellet-Brennwertkessel PE1c Pellet, welcher serienmäßig mit innovativer Brennwerttechnik ausgestattet ist. Foto: Fröling

Weltweit einzigartig ist außerdem die Kombination der Brennwerttechnik mit einem integrierbaren Partikelabscheider (Elektrofilter) – alles kompakt im Heizkessel verbaut. Das Platzwunder PE1c Pellet sorgt auf nur 0,6 m² Stellfläche für noch höhere Wirkungsgrade und eiFröling in Grieskirchen nen sparsamen und äußerst leisen Betrieb. Darüber hinaus raumluftunabhängigen Betrieb ist auch punktet der neue Pelletkessel mit ho- der optimale Einsatz im Neubau, spezihem Komfort und niedrigen Emissionen. ell bei Niedrigenergie- und PassivhäuDurch intelligente Details und den Ein- sern, möglich. Das leise, drehzahlgereSaugzuggebläse und die satz von äußerst effizienten Antrieben gelte und Komponenten zählt der Stromver- Lambdaregelung sorgen für optimale brauch zu den niedrigsten am Markt. Verbrennung. Besonders komfortabel Der Kessel kann an zwei Seiten an die ist die automatische Reinigung der WärWand gestellt werden und bietet somit metauscherrohre durch eingebaute Spinoch mehr Flexibilität im Heizraum. Der ralfedern. Durch automatisches AufBrennwertkessel ist aus hochwertigem und Abbewegen lösen sich die Edelstahl gefertigt und funktioniert mit Rückstände, die Heizflächen werden gejedem Verteilsystem, egal ob Fußboden- reinigt und der Energieverbrauch ist heizung oder Heizkörper. Durch den dauerhaft niedrig.

Wenn Bauleistungen im Wechsel zwischen Baufirma und Bauherr erbracht wurden, ist bei Auftreten eines Baumangels oft schwer oder gar nicht fest-

Foto: djd/finanzierungsschutz.de/shutterstock

Ratgeber Bauen: Aus diesen vier Gründen kann die Muskelhypothek bedenklich sein

Erbringt der Bauherr seine Eigenleistungen nicht termingerecht und verzögert sich dadurch der Bauablauf, kann er sogar schadensersatzpflichtig werden.

zustellen, was die Ursache dafür ist. Dann kann der Bauherr auf den Kosten für die Mangelbeseitigung sitzen bleiben, also Gewährleistungsansprüche verlieren. Eigenleistungen sollten deshalb vertraglich so vereinbart werden, dass sie am Ende des mit der Baufirma vereinbarten Leistungsumfangs erfolgen – die Baufirma danach also keine Arbeiten mehr ausführen muss.

Ausreichender Schutz für Bauhelfer Beim Einsatz von Freunden und Bekannten sind gesetzliche Vorgaben zu beachten. Bauhelfer müssen bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) angemeldet werden. Sorgt der Bauherr nicht für einen ausreichenden Arbeitsschutz, haftet er bei einem Unfall. Darüber hinaus kann der Bauherr seine Bauhelfer gegen Invalidität absichern. (djd)


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Smarte Helfer für komfortables Wohnen: selbstöffnende Innenraumtüren für ein barrierefreies Zuhause

Nachrüstung im Eigenheim oder der Mietwohnung möglich Wie so viele Lösungen lassen sich solche vielfach und einfach nachrüsten, auch in älteren Gebäuden. Selbst in Mietwohnungen ist dies beispielsweise mit dem Innentürantrieb PortaMatic von Hörmann möglich. Dazu wird die Gleitschiene einfach auf das Türblatt aufgeklebt, später lässt sie sich bei Bedarf wieder rückstandslos entfernen. Angeschlossen wird der Antrieb an eine übliche Steckdose. Im Neubau kann das Kabel natürlich unter Putz gelegt werden. Mit dem Antrieb lassen sich Innentüren per Taster an der Wand, Funkhandsender oder mit der passenden App des Herstellers automatisch

Zuschüsse für barrierefreies Umbauen nutzen Barrierefreiheit soll für möglichst viele Menschen erschwinglich sein. So sind hohe Folgekosten durch einen automatischen Türantrieb nicht zu befürchten. Die Stromkosten etwa belaufen sich auf durchschnittlich weniger als drei Euro im Jahr. Teils sind sogar finanzielle Zuschüsse möglich: „Auf Antrag übernimmt die Pflegeversicherung bis zu 100 Prozent der Kosten, so-

Absolut schön und wetterfest: Keramische Terrassenbeläge Immer mehr Hausbesitzer entscheiden sich bei der Terrassensanierung oder -neugestaltung für die nur 2 Zentimeter starken Terrassenplatten aus Feinsteinzeug bzw. Keramik.

Vielseitige Gestaltungsmöglichkeiten

Türantriebe sind ein wichtiger Bestandteil des barrierefreien Wohnens. Sie ermöglichen Selbstständigkeit bis ins hohe Alter.

öffnen und schließen. Von der Deutschen Gesellschaft für Gerontotechnik (GGT) wurde das System als bislang einziger Türantrieb geprüft und für gut befunden.

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Die Vorteile gegenüber herkömmlichen Belägen liegen auf der Hand: • sehr geringe Wasseraufnahme der Fliesen • frostbeständig • feuerfest • rutschfest • beständig gegen Flecken, Säuren und Salze • geringer Reinigungsaufwand (für Hochdruckreiniger geeignet)

fern man einen Pflegegrad hat. Vor der Nachrüstung empfiehlt es sich, dazu Informationen bei der Pflegeversicherung einzuholen“, sagt Hörmann-Türexperte Uwe Humann. Praktisch für den Alltag sind einige weitere Funktionen des Türantriebs: So erhellt die integrierte LED-Beleuchtung bei Dunkelheit den Weg und ein akustisches Signal weist auf die Türbewegung hin. (djd)

Fotos: djd/Hörmann

Die Gesellschaft altert – doch seniorengerechter Wohnraum ist weiterhin Mangelware. Vor allem barrierefreie Einbauten, von der bodenebenen Dusche bis zur rollstuhlgerechten Küche, können den Alltag erheblich vereinfachen, wenn mit zunehmendem Alter die Beweglichkeit nachlässt. Doch nicht nur für Menschen mit Behinderung oder für Senioren, sondern beispielsweise auch für Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit schweren Taschen in den Händen kann ein barrierefreies Zuhause eine große Erleichterung darstellen. Darunter fallen etwa auch Innenraumtüren mit einem Antrieb, die sich wie von selbst öffnen und schließen.

hen Temperaturen gebrannten Fliesen werden in einem breiten und attraktiven Farbspektrum angeboten. Ob rustikal, antik oder modern – die Oberflächen der Fliesen können Naturstein, Beton oder Holz optisch erstaunlich gut nachahmen. Auch hinsichtlich der Formate ist die Auswahl groß: vom klassischen 60 x 60 cm Format bis zur XXLFliese ist alles dabei.

Einfach und überall zu verlegen

Foto: Polis/Schmidt-Rudersdorf

Auch die Verlege-Möglichkeiten sind Der Gestaltung mit Feinsteinzeug variantenreich. Ob im Splittbett lose sind keine Grenzen gesetzt, die bei ho- oder in Mörtel fest verlegt – die 2 cm starken Keramikfliesen sind anpassungsfähig. Ein großer Vorteil von Keramikplatten ist, dass Sie dasselbe Material auch im Innenbereich verwenden können, um so eine harmonische Verbindung zwischen Innen- und Außenbereich zu schaffen. Mehr über Fliesen und Feinsteinzeug für Ihre individuelle Terrassengestaltung finden Sie unter © www. Fliesen für die individuelle Terrassengestaltung. schmidt-rudersdorf.de

Mit schweren Einkaufstaschen oder einem Tablett in den Händen sind automatisch betätigte Türen eine große Erleichterung.


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Leseraktion: Machen Sie mit!

Vom Sanierungsfall zur Wohlfühl-Oase Eine nicht mehr funktionierende WC-Spülung und ein Loch im Abfluss des Bidets führten dazu, dass die Sanierung unseres Badezimmers auf der Dringlichkeitsskala der anzugehenden Projekte ganz nach oben schnellte. Das von den Voreigentümern damals großzügig angelegte und hochwertig renovierte Bad war, wie vor 35 Jahren modern, rundum deckenhoch gefliest. Der kniehohe Einstieg in die Dusche erforderte eine gewisse Akrobatik. Die Duschabtrennung mit ihren zusammenschiebbaren Elementen war trotz regelmäßiger Pflege mit der Zeit unansehnlich geworden. Wir wollten mehr Platz und darum auf die Badewanne zugunsten einer komfortablen Walk-inDusche und einem Einbauschrank verzichten. Außerdem waren uns formschöne Heizkörper, die zugleich Handtuchhalter sind, wichtig. Auch eine Fußbodenheizung kam in unseren Träumen vom neuen Badezimmer vor. Auf der Suche nach den richtigen Partnern für dieses Projekt wurden wir unerwartet schnell fündig. Der Schreiner, den wir schon mehrfach für Möbelneu- und -umbauten engagiert hatten, erklärte sich bereit, das Projekt zu planen, zu

Waschtisch und Badewanne im Design der 1980er-Jahre

WC und Bidet im Look der 1980er-Jahre

koordinieren und die richtigen Gewerke für das Projekt zusammenzubringen. Das hat während der gesamten Bauphase hervorragend funktioniert. Alle Beteiligten erwiesen sich als kompetente, faire Partner, die sich untereinander immer wieder absprachen und den Umbau zügig voranbrachten. Das Ergebnis ist ein modernes komfortables Bad, das durch Funktionalität, Eleganz und Leichtigkeit besticht und eher den Namen Wohlfühl-Oase verdient. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass es für den Barriererückbau einen erklecklichen Zuschuss von der Kreditanstalt für Wiederaufbau gab.  (RG)

Der neue Waschtisch mit Auszügen

TEILNEHMEN LOHNT SICH! Jeder Einsender erhält als Dank ein Buch aus unserem Verlag. Die interessantesten Projekte wählt unsere Redaktion aus und veröffentlicht diese in den nächsten Ausgaben. Wir sind gespannt! Schicken Sie uns eine E-Mail (heider@ heider-medien.de) oder einen Brief unter dem Stichwort „ALT wird NEU“ an die Redaktion (Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Straße 102–116, 51465 Bergisch Gladbach) mit Ihren Umbaufotos und, wenn Sie mögen, einem kurzen Text dazu.

Neuer WC- und Bidet-Bereich

Kalt- und Warmwasserabsperrungen

Kieselsteine im Duschbereich sind eine belebende Fußmassage. Vorwandinstallation WC und Bidet

Fotos: R. Gräwe

Elektrische Fußbodenheizung mit schneller Reaktionszeit und energieeffizienter Steuerung

Die neue Walkin-Dusche mit LED-Lichtakzenten und mit in der Decke eingesetzter Regendusche

An der Stelle der alten Dusche befindet sich jetzt ein moderner Einbauschrank mit Lichtakzent und ein formschöner Heizkörper, zugleich Handtuchhalter.

Am Projekt beteiligte Firmen: Ihr Kontakt zur BauenWohnenLeben:

Gerne präsentieren wir Ihr Renovierungsprojekt und Ihre Handwerker! Birgit Stumm Telefon: 0 22 02 / 95 40-334 stumm@heider-medien.de


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Der Wald ist unsere größte Sportarena – auch hier gelten Fair Play und Rücksichtnahme Das größte deutsche Fußballstadion ist der Signal Iduna Park in Dortmund. Mehr als 81.000 Menschen passen in die Spielstätte von Borussia Dortmund. Eine ungleich größere Sport- und Frei­ luftarena aber ist der Wald – er ist an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr geöffnet und das sogar noch kostenlos. Im Wald kann man joggen, mountainbiken, reiten, wandern oder walken. lässt sich der Wald ganzjährig als Fit­ nessstudio nutzen: Noch immer gibt es die guten alten Trimm-dich-Pfade, an Bänken kann man Liegestützen und

Fotos: djd/PEFC

Hochseilgärten laden zum Klettern zwischen den Bäumen ein, und im Win­ ter können sich Langläufer und Rodler auf den Waldwegen austoben. Zudem

Mountainbiker sind im Wald willkommen – allerdings sollten sie nicht abseits der ausgewiese­ nen Waldwege unterwegs sein und Rücksicht auf Wanderer nehmen.

Dehnübungen machen oder ein Spring­ seil oder Gymnastikband auspacken.

Rücksichtsvoller Umgang mit dem Wald und anderen Besuchern Dass wir den Wald so vielfältig nutzen können, ist vor allem den Waldeigentü­ mern und Förstern zu verdanken. Sie pflegen und bewirtschaften die Wälder nachhaltig nach den Regeln der Wald­ schutzorganisation PEFC und sorgen dafür, dass im Wald zu jeder Jahreszeit eine Trainingsrunde möglich ist. Sport­ ler können deren Fürsorge unterstüt­ zen, indem sie Rücksicht auf Flora und Fauna nehmen und auf den Wegen blei­ ben. Das Querfeldeinlaufen abseits der Waldwege kann Jungpflanzen beschä­ digen, die den Wald von morgen bilden. Gleiches gilt für Mountainbiker. Auch sie sollten sich vorab informieren, wo im Wald gefahren werden darf oder bes­ ser gleich extra ausgewiesene Trails nutzen. Wer dem Wald etwas Gutes tun möchte, folgt dem skandinavischen Fit­ ness-Trend Plogging – eine Kombination aus Joggen und Müll sammeln. Auch eine gegenseitige Rücksicht­ nahme unter den Waldbesuchern ist wichtig. In Wäldern, die das PEFC-Er­ holungswaldzertifikat tragen, sorgt ein gut ausgebautes Wegenetz dafür, dass

Die schönsten Wanderziele in den Erholungswäldern findet man in einem aktuellen Wanderführer unter www.pefc.de/wanderfuehrer

Besuchergruppen wie Spaziergänger, Mountainbiker oder Reiter den Wald nut­ zen können, ohne sich dabei gegenseitig zu stören. Die schönsten Wanderziele in den Erholungswäldern zeigt der neue Wanderführer „Erleben und Auftanken“, der unter www.pefc.de/wanderfuehrer abgerufen werden kann.

Sport im Wald so vielfältig wie der Wald selbst Auf die Bedeutung des Waldes als Sportarena und die Vielfalt der Sport­ möglichkeiten weist Walter Schnee­ loch hin, Vizepräsident Breitensport und Sportentwicklung beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB): „Ob Radsport oder Sportarten wie Ski, Ori­ entierungslauf, Reitsport und Leichtath­ letik: Es ist die Vielfalt des Naturraums Wald, die ihn so attraktiv für unsere zahl­ reichen Sportaktiven macht.“ Der Schutz dieses einzigartigen Sport- und Erho­ lungsraums ist ein Ziel der Kampagne „Wald.Sport.Bewegt.“, die der DOSB ins Leben gerufen hat. Mehr Infos gibt es unter www.waldsportbewegt.de (djd) Anzeige

In der nächsten Ausgabe lesen Sie: • Hoch- und Tiefbau Ein interessantes Betätigungsfeld • Ökologisches Bauen in der Region Trends und Anbieter im Bergischen Land • Außenanlagen Einfriedungen und Beleuchtung • „Leibrente“ Ohne Auszug profitieren

Erscheinungsdatum: Samstag, 6.7.2019 IMPRESSUM Die Bergische Zeitung BauenWohnenLeben ist die regionale Zeitung mit aktuellen Nachrichten aus der Region sowie Verbraucherinformationen rund ums Haus. Kostenlose Haushalts­ verteilung in Rhein-Berg durch RDW (Rheinische Direkt-Werbung GmbH & Co. KG) (70.000 Exemplare) sowie in Oberberg durch BDW (Bergische Direkt-Werbung (78.000 Exemplare) Weitere 3.500 Exemplare liegen in beiden Kreisgebieten aus.

Telefon: 0 22 02 / 95 40 0 Telefax: 0 22 02 / 2 15 31 E-Mail: bz-bauen-wohnenleben@heider-verlag.de www.heider-medien.de Geschäftsführung: Hans-Martin Heider (v. i. S. d. P.) Roberto Heider Herstellung: Heider Druck GmbH, Bergisch Gladbach Grafische Konzeption: Tanja Giebel

Redaktionelle Mitarbeit: deutsche journalisten dienste (djd) Christian Eckl (CE) Sascha Gebhardt (SG) Roswitha Gräwe (RG) Alessia Heider (AH) Highlights Communication (HLC) Knigge Immobilien (KI) Dieter Koch (DK) Kreishandwerkerschaft (KH) Ralph Schneppensiefen (RS) Jessica Schöler (JS)

Mediaberatung:

Verlag und Redaktion:

Dieter Koch Telefon: 0 22 02 / 1 09 32 40 E-Mail: koch@heider-medien.de

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Joh. Heider Verlag GmbH Paffrather Straße 102–116 51465 Bergisch Gladbach

Birgit Stumm Telefon: 0 22 02 / 95 40-334 E-Mail: stumm@heider-medien.de

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Der Bus ist da! Vor ein paar Tagen war ich zu Besuch in einem Seniorenheim auf einem der umliegenden Hügel. Nach dem Rundgang durch das Haus kam mir wieder eine Geschichte in den Sinn, die ich zu Beginn meiner Berufsausbildung, vor vielen Jahren, erlebt habe: Zusammen mit meinem Vater hatten wir in einem Seniorenheim im Oberbergischen zu tun, vielmehr handelte es sich um ein gerontopsychiatrisches Haus. Mir waren als jungem Mann die Bedeutung und Tragweite dieses Begriffs nicht so ganz bewusst, und so machten wir uns unbeschwert ans Werk. Wir hatten in einem der Flure des Hauses ein Stück Bodenbelag zu erneuern, und unser Wirken löste große Neugierde bei den Bewohnern des Hauses aus, die sich aufmachten, die Baustelle genauestens zu inspizieren. Trotz, oder vielleicht auch wegen unserer Absperrung aus rot-weißem Band, war ich ausschließlich damit beschäftigt, die allzu Vorwitzigen wieder aus dem Gefahrenbereich herauszuführen. Kaum hatte ich den einen in Sicherheit gebracht, musste schon der Nächste vorsichtig aber bestimmt zurück in den Aufenthaltsraum geführt werden. Mit meiner Rückkehr sollte ich mich aber sputen, der nächste Filzpantoffel stand schon im Kleber, und die Trägerin desselben schaute verwirrt auf meinen

Vater, der der Verzweiflung nahe, auf der anderen Seite des „Klebersees“ wild mit den Händen wedelte und „Stopp, Stopp, Stopp!“ rief. Gerade noch rechtzeitig konnte ich die Dame aufhalten, und sie nun auf Socken auf ihren Platz bringen. Die Pantoffeln mussten erstmal aus dem Kleber geborgen werden. Gemeinsam mit dem Hausmeister wurde die Absperrung mit einer Gartenbank, die die gesamte Breite des Flures einnahm, verstärkt und ich platzierte mich als Wachposten auf der Bank. Mein Puls war noch nicht wieder im Normalbereich, als sich eine der älteren Damen zu mir setzte und sagte: „Was macht denn so ein junger Mann hier bei all den Verrückten?“ Und dann plauderte sie drauflos. In kürzester Zeit erfuhr ich eine Menge aus ihrem Leben und das Mütterchen war mir schon recht sympathisch, als sie aufstand und mit den Worten „Dann will ich Sie mal in Ruhe arbeiten lassen“ verschwand. „Na“, dachte ich „die ist ja noch ganz klar im Kopf“. Es verging keine halbe Stunde, als sie wieder auftauchte und sich abermals zu mir auf die Bank setzte. Dann sah sie mich an und fragte: „Warten Sie auch auf den Bus?“ Mir stand wahrscheinlich der Mund offen vor Verwunderung. „Ich bin nur zu Besuch hier und fahre gleich mit dem Bus nach Hause“, fuhr sie fort. In dem Moment war ich hilf- und sprachlos und wusste keine Antwort, als einer der Pfleger in der Türe stand und sie rief: „Frau K., kommen Sie, der Bus ist da!“ Kommentarlos stand sie auf und ging in den Aufenthaltsraum – zum Mittagessen. „Gute Fahrt“ rief ich ihr hinterher und winkte. (RS) Tschüss, wir sehen uns!

Tausendgrün mit Belugalinsen und Halloumikäse Eine Mischung von grünem Gemüse, Salat und Kräutern gepaart mit bissfesten Linsen, saftigen Erdbeeren und würzigem Grillkäse – perfekt für ein abwechslungsreiches und zugleich kohlenhydratarmes Abendessen

Foto: Simone Warnke

Illustration: Clara Pauly

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Zubereitung: Die Linsen bissfest kochen (etwa 25 Minuten) und anschließend salzen. In der Zwischenzeit die Enden der Bohnen abschneiden und etwa 10 Minuten im Salzwasser kochen. In einer Schüssel klein geschnittene Kräuter, Salat, angebratene Schalottenwürfel, Linsen, Bohnen und Erdbeeren in Scheiben mischen. Ein Dressing aus Olivenöl, Balsamico-Creme, Salz und Pfeffer zubereiten und mit dem Salat vermengen. Zum Schluss den Halloumikäse in Scheiben geschnitten anbraten und auf den Salat geben. Tipp: Der Salat schmeckt am besten, wenn der Grillkäse noch warm ist. Soll der Salat kalt gegessen werden, z.B. auf einem Buffet oder der Arbeit, den Käse durch Feta ersetzen.  (AH) Zubereitungszeit ca. 40 Minuten

Zutaten:

120 g Belugalinsen

200 g Prinzessbohnen 15 g glatte Petersilie 15 g Koriander 3 Stiele Minze

200 g gemischter Salat

(z. B. Rucola, roter Mangold, Spinat)

1 Schalotte

300 g Erdbeeren

250 g Halloumikäse 8 El Olivenöl Liebe Leser, schreiben Sie uns, wenn Sie selbst einen Handwerksbetrieb haben und Erlebnisse dieser Art erzählen können, an: Joh. Heider Verlag GmbH, Paffrather Str. 102–116, 51465 Bergisch Gladbach E-Mail: heider@heider-medien.de Wir freuen uns auf Ihre Post!

3 El süße Balsamico-Creme (z. B. Feige-Dattel) Salz und Pfeffer

Online lesen: BauenWohnenLeben

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Bergische Zeitung BauenWohnenLeben Mai/Juni 2019  

Planen - Finanzieren - Modernisieren - Gestalten - Genießen

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