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Ausgabe 4/2011

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Vorstellung unseres heutigen Gegners

Kolumne "Unter der Lupe"

Vorstellung unserer Juniorenteams

TSV Marktoberdorf

Sponsoring – sinnvoll und unbezahlbar

Teil 2: Kleinfeldmannschaften


1. Mannschaft (Bezirksoberliga) Zum 3. Punktspiel im Julius-StrohmayrStadion möchte ich Sie liebe Fans und Gönner des TSV Mindelheim begrüßen. Herzlich Willkommen möchte ich auch unsere Gäste aus Marktoberdorf sowie das Schiedsrichtergespann heißen. Nach einem nicht ganz so einfachen Start in die neue BOL-Saison, das hauptsächlich daran lag, dass wir nicht zu unserem Spiel gefunden haben, wie wir es mittlerweile gewohnt sind, haben wir gegen Rain und Schwaben Augsburg ordentlich gespielt. Natürlich war gegen Rain die 1 . Halbzeit aus defensiver Sicht so nicht in Ordnung. Zu einfach konnte der Gegner die Tore schießen. Das Problem lag sicher nicht nur bei der Viererkette, sondern das ganze Defensivverhalten der Mannschaft war mangelhaft. Die Jungs zeigten dann aber gerade läuferische Stärke und legten eine unglaubliche Leidenschaft an den Tag. Die Mannschaft zeigte bei hochsommerlichen Temperaturen Charakter. Wie sie den Ausgleich und anschließend das Siegtor erzielt haben, war aller erste Sahne. Nach meiner Auffassung verlief das Spiel in Augsburg, im Gegensatz zu dem Bericht in der Mindelheimer Zeitung (Bericht Sebastian Hoffmann) ganz anders. Bei über 30 Grad war es ein durchaus temporeiches Spiel von beiden Mannschaften. Die erste Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft und machten

aus unseren Möglichkeiten einfach zu wenig. Wir waren bestimmt 5 bis 6 mal im 1 6er auf der Grundlinie und es fehlte lediglich der finale Pass zum Mitspieler. Defensiv ließen wir nicht allzu viel zu. Zu Beginn der zweiten Halbzeit waren wir auch präsenter als die Augsburger und holten diese vielleicht durch eine weitere vergebene Großchance unsererseits wieder zurück ins Spiel. Getreu nach dem Motto: Wenn ihr nicht gewinnen wollt, dann machen es eben wir. Und so konnten wir, wenn man nur die letzten 20 Minuten des Spiels betrachtet, durchaus mit dem Unentschieden zufrieden sein.. Wie gesagt, bin ich mit dem Unentschieden nicht unzufrieden. Vor einem Jahr bekamen wir bei den Schwaben noch richtig eins auf die Mütze. Nach Punkten und Tabellenstand ist nach wie vor alles im grünen Bereich und vielleicht nach dem heutigen Spiel gegen Marktoberdorf noch besser. Marktoberdorf wird mit Sicherheit wieder der schwere Gegner, wie auch schon in den letzten Jahren sein. Wir müssen schon alles geben, denn die Mannen mit ihrem Trainer Schmidbauer haben mit Sicherheit nach dem klaren Sieg gegen Nördlingen großes Selbstvertrauen.

EUER Ma

Abteilungsleitung Mitko Pertemov (Abteilungsleiter)

Die FußballAbteilungsleitung TSV Mindelheim

Kassierer Jürgen Vogt Gerhard Hildisch

Ilse Bauer (stv. Abteilungsleiterin)

Beisitzer Hermann Herz

Jugendleiter

Guido Martin

Siegfried Schuster

Manuel Ness Wolfgang Streitel

Jugendkoordinator

Christoph Wissigkeit

Dieter Hefele

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2. Mannschaft (KK Allgäu 2) Ich bergrüße unsere Gäste aus Salgen/Bronnen, den Schiedsrichter und unsere treuen Fans. Nachdem ich vor 4 Jahren den TSV verlassen hatte, freue ich mich nun umso mehr, als Trainer der zweiten Mannschaft wieder dabei zu sein. Mit einer ganz jungen Mannschaft (7 A-Jugendspieler) gehen wir in die neue Saison. Zu Beginn unserer Saison mussten wir leider einen Fehlstart (in Dirlewang 1 -2) verbuchen, wobei man sagen muss, dass einige Spieler verletzungs- und urlaubsbedingt nicht zur verfügung standen und durch AH- und A-Jugendspieler ersetzt werden mussten. Diese Tatsachen sollten letztendlich aber keine Entschuldigung für das insgesamt schlechte Spiel in Dirlewang sein. Mit einer anderen Einstellung dagegen konnten die nächsten beiden Spiele (gegen Schöneberg und SV Germaringen) gewonnen werden. Das heutige Spiel wird sicher eine schwere Partie darstellen,

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da Salgen/Bronnen mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet ist. Um uns jedoch vorne zu etabilieren, müssen wir auch dieses Spiel gewinnen, damit wir den Anschluss nach oben nicht verlieren. Mit einem guten Spiel möchten wir unsere Serie fortsetzen und uns im oberen Tabellenbereich etablieren. Ich wünsche allen Akteuren und den Zuschauern ein gutes und faires Spiel.

Tarik Yurtseven

Trainer der II. Mannschaft


1. Mannschaft (Bezirksoberliga)

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Unser heutiger Gegner Nahe am Abgrund Vergleicht man die Saison 2008/2009 mit den weiteren Saisons in der Bezirksoberliga Schwaben findet man ein sehr unter-schiedliches Bild. In der Abschlusstabelle der Saison 2008/2009 findet man unseren heutigen Gegner noch auf Tabellenplatz 3, nur drei Punkte hinter dem Aufstiegsplatz zur Landesliga Süd.

Jupp Heynckes, der aktuelle Trainer des FC Bayern, hat kürzlich gesagt: „Die Gegner kommen zu uns, um zu verteidigen, nicht um zu spielen.“ Nicht das wir unseren TSV mit dem FC Bayern vergleichen wollen, vielmehr möchten wir auf die Spielweise des TSV Marktoberdorf hinweisen.

Nach dieser erfolgreichen Saison kam der TSV Marktoberdorf aber völlig aus der Spur. In der Saison 2009/201 0 mussten sie in die Relegation um den Verbleib in der BOL, welche allerdings klar mit 4:1 gegen den ASV Fellheim gewonnen wurde.

Auffallend in den Spielen gegen Marktoberdorf war immer die defensive Grundausrichtung unseres heutigen Gegners, welche Trainer Norbert Schmidbauer ausgab.

Auch in der letzten Saison sah es für die grün-weißen lange nach einem Relegationsplatz aus. In der Hinrunde der Saison 201 0/201 1 wurden gerade mal 1 2 Punkte geholt. Aber Dank einer furiosen Aufholjagd ab dem 25. Spieltag wurde der direkte Klassenerhalt geschafft. Denn ab diesem Spieltag holten die Marktoberdorfer 1 1 von 1 5 möglichen Punkten und erreichten dadurch am letzten Spieltag ein „quasi“ Entscheidungsspiel gegen den direkten Konkurrenten um den Relegationsplatz, den TSV Bobingen, welches mit 2:1 gewonnen wurde. Bei dieser Aufholjagd kam auch der TSV Mindelheim unter die Räder, denn sie verloren das Spiel in Marktoberdorf mit 1 :2 und damit auch die letzte Chance auf einen möglichen Aufstieg in die Landesliga Süd. Auch in der aktuellen Saison befindet sich der TSV Marktoberdorf wieder im Abstiegskampf. Nach fünf Spieltagen findet man sie auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 4 Punkten. Allerdings konnte am letzten Spieltag der TSV Nördlingen mit 3:0 besiegt werden und somit der erste Saisonsieg gefeiert werden.

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Mit den aktuellen Personalsorgen, welche der TSV Marktoberdorf hat, werden wir heute wohl keine andere Taktik zu sehen bekommen, wie eine sehr tief stehende Mannschaft, welche lange Bälle auf ihren schnellen Stürmer Robin Swoboda spielt. Allerdings muss Fussball nicht immer schön sein in schwierigen Zeiten, sondern kann auch mal einfach erfolgreich sein und wenn man die Bilanz im direkten Vergleich der beiden Mannschaften anschaut (6 Spiele, 3 Siege TSV MN, 1 Untentschieden, 2 Siege TSV Marktoberdorf) scheint diese Taktik gegen unseren TSV Mindelheim durchaus Erfolgsaussichten zu haben. So sind unsere Jungs heute gut beraten, wenn sie auf die schnellen Konter des TSV Marktoberdorf achten und ihrerseits die Torchancen konsequenter ausnutzen.


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Unter der Lupe - "Sponsoring" „Ja wer glaubt ihr eigentlich wer ihr seid?“ Mit dieser rhetorischen Frage leitete Uli Hoeneß am 1 4. November 2007 seine berühmte Wutrede ein. Bei der Jahreshaupversammlung seines FC Bayern München rechtfertigte der damalige Manager des Bundesligisten die Logenbesitzer und die Logenverkäufe im Besonderen, das Sportsponsoring im Allgemeinen. Kaum ein Verein kann ohne einen Pool von Unterstützern seine Aufgaben wahrnehmen. In Zeiten steigender Kosten und Mitgliederschwund wegen sinkender Bevölkerungszahlen sind mit Beiträgen allein nicht mehr alle Ausgaben zu stemmen. Mietkosten, Rasenmäher, Heizung, Trainer – das sind alles Punkte, die den Geldbeutel des Vereins extrem belasten.

Sport in der Region ungleich schwerer. Wer sich heute noch auf größere Förderer verlassen kann, der kann sich glücklich schätzen. „Die finanzielle Situation vieler Vereine ist schon jetzt sehr angespannt. Die Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen sinken, auch bei Sponsoren sitzt das Geld nicht mehr so locker“, sagte Dr. Rainer Koch, Präsident des Bayerischen Fußballverbandes (BFV), schon auf dem Verbandstag 201 0.

Wie gut, dass dann ein Gönner und Freund einspringt und die gute Arbeit unterstützt. Was früher gang und gäbe war, wurde in der vergangenen Dekade immer weniger. Die Wirtschaftskrise vor wenigen Jahren, die Finanzkrise vor wenigen Monaten haben die potenziellen Betriebe und Firmen das Budget für Sponsoring gekostet.

Vereine wie die TSG Thannhausen oder die SpVgg Weiden sind Beispiele dafür, dass wegbrechende Sponsoreneinnahmen nur kurz oder gar nicht zu stemmen sind. Während die TSG Thannhausen in der Landesliga nach einem turbulenten Jahr Boden unter den Füßen spürt, hat das ambitionierte Team aus der Oberpfalz einen Neustart hinnehmen müssen. Als SpVgg Weiden 201 0 tritt der ehemalige Regionalligist nun in der Bezirksoberliga an. Einer der Verlierer: der Bad Wörishofer Patrick Rösch. Der einst hochgelobte Torhüter der Münchner Löwen musste sich mit 22 Jahren einen neuen Verein suchen, fängt nun beim FV Illertissen in der Oberliga BadenWürttemberg. In dieser Liga wäre auch der Mindelheimer Benedikt Deigendesch (25) aktiv, aber sein Verein VfL Kirchheim/Teck musste ebenfalls wegen aus-bleibender Sponsoringeinnahmen vom Spielbetrieb zurück-ziehen. Deigendesch ist aktuell auf Vereinssuche. Dabei profitieren die Betriebe von einer Partnerschaft genauso – und zwar über das reine Gönnertum hinaus.

Im Verhältnis zu anderen Sportarten, wie Tischtennis, Basketball oder Handball steht König Fußball noch verhältnismäßig gut da. Vor allem der Profibereich musste kaum Abstriche machen. Aber wenn selbst ein skandalfreier und erfolgreicher Bundesligist wie Bayer 04 Leverkusen Mühe hat einen neuen Sponsor auf dem Trikot zu präsentieren – und über Werbeanzeigen in ganz Europa suchen muss – dann hat es der

„Die Bekanntheit soll sich steigern und grundsätzliche Sympathie entstehen. Schließlich bekommt der Förderer auch immer etwas vom Erfolg ab“, urteilte der renommierte Sportökonom und Sportmarketing-Experte Markus Kuhrscheidt in einem Interview. Zugegeben: Die Bekanntheit kann und muss ein eingesessenes, heimisches Unternehmen im Allgemeinen nicht steigern.

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Aber gerade ein neues Geschäft, eine neue Praxis oder ein neuer Betrieb kann mithilfe von Werbung auf Banden, Trikots, Regenjacken oder in der Stadionzeitung ein positives Bild von sich zeichnen und bestimmte Kundenkreise gezielt ansprechen. „Grundsätzlich hat der unterklassige Sport immer Probleme“, analysiert Experte Kuhrscheidt. Für die Unternehmen gebe es aber hier durchaus Vorteile. „Die Überschneidung mit Konkurrenzmarken ist geringer. Unternehmen können konkrete Botschaften platzieren, vom Stadion bis zur lokalen Sportseite in der Zeitung. Es ist eine lokale Zielgruppe.“ Wer also seinen Kundenkreis vor der Haustür sucht – Brauereien, Gastronomie, Kaufhäuser, Energieversorger oder Banken – der ist von der Landesliga abwärts gut aufgehoben. Und eben nicht nur, dass der Verein beim spendablen Metzger vor Ort für die nächste Jahresabschlussfeier einkauft – ein ganzer Verein, eine ganze Gemeinde verbindet mit dem Betrieb eine positive Grundstimmung. Gute Beziehungen und ein gutes Image. Das ist zwar nicht zu wiegen, aber dennoch unbezahlbar. Fleischfabrikant Uli Hoeneß muss es wissen.

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Sponsoren (in alphabetischer Reihenfolge)

Braunsberger GmbH

Hauptsponsor 12

Premiumpartner


Premiumpartner

Premiumpartner 13


2. Mannschaft (KK Allg채u 2)

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Spielerportrait Wohnort

Mindelheim

Spitzname

"Pfiffdi"

Geburtstag

1 9. August 1 987

Position

Außenverteidiger

Beim TSV seit

201 1

Beruf

Maschinenbautechniker

Größe

1 ,86

Gewicht

67 kg

Schuhgröße

45

Hobbies

Fußball, Schießen, Kochen

Bisherige Vereine

ASV Hiltenfingen, TSV Schwaben Augsburg

Lieblingsverein

---------

Lieblingskneipe

Barfly, "Scharfes Eck"

Lieblingsgetränk

Apfelsaftschorle, Störchle

Größter sportlicher Erfolg

Aufstieg mit dem ASV

Deine Stärken

Zweikampf, Ausdauer, Ehrgeiz

Deine Schwächen

Technik

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Christian Mayer


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Vorstellung unserer Juniorenteams

Teil 2

E 1 -Junioren

F 1 -Junioren

Ein „alter“ Trainer betreut seine „alte“ Mannschaft: Oliver Neudert. Da Olli im letzten Jahr bereits die E 2 gecoacht hat und fast alle Spieler in die E 1 mitgenommen hat, kennt er die Truppe schon sehr gut. Anpassungsschwierigkeiten dürfte es daher wohl kaum geben.

Auch das Trainerteam Michael Schwank und Wolfgang Buxbaum hat einen Großteil der Meistermannschaft der F 2 aus dem letzten Jahr mit übernommen. Dabei ist es ganz klar das Ziel, auch in dieser Saison wieder ein Wörtchen bei der Vergabe des Meistertitels mitzureden. Saisonstart ist am 1 6.09.201 1 in Pfaffenhausen.

Erstes Spiel zur Standortbestimmung ist am 1 6.09.201 1 um 1 8:00 Uhr gegen den SV Schlingen in Mindelheim.

E 2-Junioren Jürgen Vogt und Hansi Sitta heißen die neuen „alten“ Trainer der E 2-Junioren. Betreuten die beiden im letzten Jahr doch bereits die F 1 -Junioren, die nunmehr fast alle den E 2-Kader stellen. Der späte Saisonstart findet am 24.09.201 1 um 1 1 :00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den FC Bad Wörishofen 2 statt.

E 3-Junioren Für die E 3-Junioren konnte mit Trainer Reinhold Mathy ein ehemaliger Spieler des FC Bayern München und von Hannover 96 gewonnen werden. Damit sollte die fußballerische Ausbildung der E 3-Kicker wohl in jedem Fall gesichert sein. Das erste Punktspiel bestreitet die Mannschaft am 1 7.09.201 1 in Bad Wörishofen.

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F 2-Junioren Das Trainergespann Rainer Göppel und Lothar Wanninger bringt seine Jungs aus den G-Junioren mit. Das erste Punktspiel findet am 1 7.09.201 1 in Schlingen statt.

F 3-Junioren Auch für diese Mannschaft wird noch ein Trainer gesucht. Interessierte können sich gerne bei Juniorenleiter Siegfried Schuster melden. Start in die Punkterunde ist am 1 7.09.201 1 in Amberg.

G-Junioren Das Trainerteam Güler Yücel und Michael Drexel sehen ihre vorrangige Aufgabe bei den „Jüngsten“ darin, den Jungs den Spaß am Fußball zu vermitteln. Die Mannschaft bestreitet ausschließlich Freundschaftsspiele und Turniere nach Vereinbarung.


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Trainerliste Junioren

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Statistik 1. Mannschaft

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Gewinnspiel Verlosung in der Halbzeitpause

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2011-08-27 Heimspiel (Ausgabe 04/2011)