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Freitag, 1. April 2011 – Nr. 62

HEADL I N E R Redaktion Tageszeitung „Headliner“: 329/5913560 – redaktion.headliner@gmx.com

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Fleischfresser von Reinhold Giovanett

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ür all jene, die mit Stilrichtungen nichts anfangen können, ein banaler Hinweis: Oft und gerne verrät bereits der Namen relativ deutlich, worum es geht, wenn man ihr wörtlich nimmt. Mit diesem Ansatz lässt sich auch relativ schnell entschlüsseln, wie Brutal-Deathmetal klingt. Die junge Naturnser Band Meat Devourer, hat sich dieser Richtung verschrieben und setzt sie auch sehr überzeugend um. Ihre Demo-CD „Slaughtered Like A Pig”, am 29. Jänner 2011 im JuZe Naturns live vorgestellt, ist schnell, brutal, technisch und rhythmisch abwechslungsreich und fordernd und ist textlich in der blutigen Welt des Splatter zu Hause. Die drei jungen Vinschgauer haben damit

ein erstes, selbst gestecktes Ziel erst einmal erreicht: Vor knapp zwei Jahren, als alle drei noch in diversen anderen Bands und Projekten tätig waren, wollten sie einmal „etwas Härteres machen, so in Richtung Dying Fetus”, erinnert sich Jakob „Chuck” Putzer, Gitarrist der Band. Der Naturnser Chuck hatte mit dem aus Schnals zugezogenen Drummer Fabian Oberhofer und dem Plauser Bassisten René Gerstgrasser zwei Musiker mit an Bord, die die Geschichte ähnlich ernst nehmen wie er. So klingt das Demo „Slaughtered Like A Pig” vielleicht gerade deshalb so gut. Die fünf Songs sind hart bis zum Anschlag, sind aber nur zum Teil reines Gemetzel, wenn das Gaspedal auch immer wieder – vor allem vom Schlagzeu-

ger Fabian voll durchgedrückt wird. Und wenn auch vor allem die Gitarre und das Schlagzeug die Hauptrolle spielen, so zieht auch die Stimme mit ihren Pig-Screams u.a. in „Flesh Moument” oder kurzzeitig auch der Bass bei „Midnight Gun Terror” oder „Consuming The Meat” kurz die Aufmerksamkeit auf sich. Die drei Musiker sind knapp 18 und sind in dieser Formation wie erwähnt erst ein wenig mehr als zwei Jahre unterwegs. Hört man sich dann „Consuming The Meat” an, so bleibt eigentlich nur der anerkennende Daumen nach oben als Kommentar übrig. Mit dieser Energie könnten gleich mehrere Bands über Jahre hinweg am Leben erhalten werden. Aber so extrem die Band ist, Meat

Devourer können sich nicht über mangelnde Livedates beklagen (es gibt „kommerziellere” Bands, die weniger oft spielen). Hier die drei anstehenden Termine. Termin 1: „Eigenbau Metal” in der Algunder Weinkellerei am Samstag, 9. April, ab 17 Uhr. Auf der Bühne: Prehate, Blood Edition, Day Shine Rising, Voices of Decay, Indecent Excision und Meat Devourer. Termin 2: das „Mosh Insanity Festival” im Innsbrucker Hafen am Sonntag, 1. Mai, ab 19 Uhr, u.a. mit Exhumer und Abysmal Torment und am Samstag, 21. Mai im Garten des JuZe Naturns innerhalb des Festivals „Naturns rockt”, bei dem ausschließlich Naturnser Bands zu sehen sind. Weitere Termine gibt es auf der MySpace-Seite der Band. Info: www.myspace.com/meatdevourer

Foto: Meat Devourer

In knapp zehn Tagen auch in der Livefassung zu hören: Das Demo „Slaughtered Like A Pig” von Meat Devourer.


Rockin Factory 1.0 live in Prad im letzten Jahr: Die Band ist jetzt mit stilistisch erweitertem Repertoire und mit Keyboarder unterwegs.

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Neustart einer Rock-Blues-Formation

Rockin’ Factory 2.0 W

er sich mit den Siebziger Jahren auskennt, der (oder die) zieht beim Bandnamen möglicherweise den richtigen Schluss: „Cosmo's Factory” ist der Titel des fünften Albums der Band Creedence Clearwater Revival, das Album, das Son-

gs wie „Travelin' Band”, „Who'll Stop The Rain” und „Up Around The Bend” enthält. Diese Songs finden sich auch im Repertoire der Band Rockin' Factory wieder, und das nicht zufällig. Als vor zwei Jahren die Blues-Rock-Formation S.I. Band auf Standby geschalten wur-

de, suchten Gitarrist Michele De Girolamo, Basser Claudio Bosetti und Schlagzeuger Werner Menapace nach einer Alternative und probierten mit Rockin' Factory eine reine Creedence Clearwater Revival/John Fogerty-CoverBand. Zwei Jahre und etliche Kon-

zerte später, entschied sich die Band zu einer kleinen Kurskorrektur. Menapace: „Ausschließlich Fogerty oder CCR-Songs zu spielen entsprach nicht ganz der Spielart der Band und war letztlich etwas unbefriedigend. Die Songs sind zwar schön, aber sie boten der Band zu wenig Gelegenheit, sich gehen zu lassen.” Als im Herbst letzten Jahres der Meraner Gitarrist Filippo Conconi die Band verließ und mit dem Bozner Keyboarder Remo Zandanel ein Ersatz gefunden wurde, wurde auch die Repertoire-Erweiterung vorgenommen. Neben den CCR- und Fogerty-Songs, ist die Stimme von Claudia Vasarin jetzt auch in Songs wie „These Boots Are Made For Walking” (Nancy Sinatra), „Jumpin' Jack Flash” (in der Version von Aretha Franklin) oder „Please Don't Leave Me” (Roomful Of Blues) zu hören. Letzten Donnerstag, hatte die Band in dieser Form ihren ersten Auftritt im Meraner „Rock Café”. Heute sind sie im Schupferwirt/Goldener Löwe in Schlanders live zu sehen. Weitere anstehende Termine: Binario 79/da Ciolda Valcanover, Pergine (Sa 9. April), Hotel Bamboo, Goldrain (Sa 30. April) und Aquarium Pub, Klausen (Sa 28. Mai). (rhd) Info: www.rockinfactory (noch under construction) www.myspace.com/rockinfactory

Aufruf! Festival-Kalender Unser Festival-Kalender, der einen Überblick über die Festivals und Openairs im Land gibt, erscheint heuer bereits zum dritten Mal und wir sind schon gespannt, wie bunt er diesmal wird. Erscheinungstermin des Kalenders ist – so wie im Vorjahr auch – der letzte Freitag im April, also der 29.04.2011. Daher der Aufruf an alle Veranstalter und Mitorganisatoren: Teilt uns euer detailliertes Festival-Programm auch heuer wieder rechtzeitig und vollständig mit, damit wir euer Festival/Openair in den Kalender aufnehmen können! Benötigt werden folgende Infos: Name des Festivals/Openairs, Datum und Uhrzeit, Ort des Geschehens, Eintrittspreis, Programm bzw. LineUp, Auskunft über Zeltmöglichkeit und (falls vorhanden) den Link zur Festival-Homepage. Einsendeschluss ist Sonntag, 24.04.2011. Email: redaktion.headliner@gmx.com (eva)

Grafik: Roman Gasser

Auch heuer erscheint der Festivalkalender: Organisatoren können uns ab sofort ihr Programm schicken.


Wird am Ende wohl von der ihm eigenen Ironie wieder Gebrauch machen müssen: Songschreiber Kurt J. Moser spendet „Hit-Single” der Allgemeinheit.

Tribute-Album

Die Hit-Single

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NEWS Live zu Hause

WC im Pub Völs

Foto: rhd

Dass sie richtig selten spielen könnte man nicht sagen, dass sie oft auftreten auch nicht. Die Livepräsenz der Völser Punkinstitution liegt irgendwo dazwischen und deshalb wert, darauf zu verweisen, zumal sie daheim, in Völs im Pub spielen. Und zwar morgen, Samstag, 2. April, ca. 20.30 Uhr.

südamerikanischen Rhythmus und angenehm ironischen Text daher kommt, befindet sich bereits in den Fängen gar einiger Musiker und ein (unter Ausschluss der Öffentlichkeit) auf die Liste geworfener Blick verspricht einen sehr unterhaltsamen und spannenden Sampler. Airbagpromo Records wird aus den bis zum 31. Mai eingesandten Remixen und/oder Coverversionen ein Album zusammenstellen, das dann im Sommer veröffentlicht werden wird. Es ist also noch Zeit, Interesse anzumelden und sich zu bewerben. Über die Email-Adresse airbagpromo.records@email.it kann der Originalsong als mp3, der Text

Radio Freier Fall

Podcast Die Radiosendung Freier Fall, die jeden Donnerstag von 19.40 bis 22.00 Uhr im Rai Sender Bozen zu hören ist, kann jetzt als

Die „Hit-Single”-Compilation wird im Sommer 2011 veröffentlicht: Der erste Sampler seiner Art hierzulande (plus etliche Kilometer in allen Richtungen).

(Akkorde inklusive) angefordert werden. So seien denn die Messer gewetzt. (rhd) Info: www.airbagpromo.com Foto: rhd

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ie einen lieben sie, den anderen kommt das Gähnen. Und wenn man bei den Tributealben auch sehr viel unnötigen Schrott findet, so gibt es auch treffliche Ideen, mit denen Konzepten, Filmen, Bands, Alben oder einzelnen Songs Tribut gezollt wird. Zur letzteren Kategorie gehört ohne Zweifel die „Hit-Single”, die seit einigen Wochen über www.airbag promo.com promotet wird. Der Songschreiber Kurt J. Moser hat seinen Titel „Hit-Single” zur freien Interpretation zu Verfügung gestellt, an dem sich Band, MusikerInnen und DJ's – sofern gewillt – versuchen können. Der Song, der mit leicht

Rock’n Toul 2011

Vor 15 Jahren wurde es beim ersten Rockfestival, das von der damals neu gegründeten Jugendeinrichtung im Tauferer Ahrn-Toul organisiert wurde, stockdunkel und leise. Der Grund: Der Strom fiel aus und der Schlüssel zum Stromkasten konnte auf die Schnelle nicht aufgetrieben werden. Auch wusste niemand, wo sich der Stromkasten überhaupt befand. Der damalige Jugendassessor Sieghart Hainz und der neue Jugend- und Kulturkoordinator Willi Steger suchten mit den Teldra Jugendlichen nach einer Lösung und gemeinsam wollte man versuchen ein Aggregat aufzutreiben. Und obwohl das nicht klappte, hatte das Ahrntal von nun an sein eigenes „Aggregat“, denn der passende Name für die neue Jugendgruppe war gefunden. Das erste Rockfestival ging also 1996 über die Bühne und bot den damals jungen und inzwischen aufgelösten Bands Waste After Use, Der grüne Heinrich, Die Richter, Insane (heuer wieder auferstanden) und Chupa Chups eine Plattform, sich live zu präsentieren. Da das Openair gut aufgenommen wurde, stand der zweiten Auflage im darauf folgenden August nichts im Weg. Das Festival wurde Rock’n Toul getauft und wuchs im Laufe der Jahre dank der Mitarbeit von ehrenamtlichen Helfern. Somit konnte

man auch internationale Bands wie Roland Parker And The Psychodelic Dream (USA, 2000), 4 Lyn (Deutschland, 2001), Emil Bulls (Deutschland, 2004), Ektomorf (Ungarn, 2004), Such a Surge Silentium Noctis 2006 Graveworm 2006 (Deutschland, 2005) oder No Relax (Spanien, 2006) ins Aggregat sein 15jähriges BesteToul holen. Dass das Festival wuchs, hen und holt das Rock’n Toul zu war gleichzeitig auch der Grund für diesem Anlass zurück. Das pasdas Aus von Rock’n Toul: 2006 fand sende Organisationsteam war mit das Letzte statt, da viele Besucher Günther (Eder), Moula (Thomas das Festival nur noch als Anlass Gartner), Mölgg (Florian), Benni zum Zelten und Feiern ansahen (Benjamin Gartner) und Florian und das Festivalgelände gar nicht (Grandegger) schnell zusammenmehr betraten. Die gemütliche gestellt. Die 1-tägige WiederaufAtmosphäre der vergangenen lage des Festivals findet am 21. Openairs ging in den Augen der Mai 2011 in der Sportzone von St. Veranstalter nach und nach verlo- Jakob statt. Ab 18 Uhr könnt ihr ren und die verursachten Sachbe- für 18 Euro Black Chain (Metalschädigungen und Müllberge in Rock Cover aus Prettau), Chili den Feldern oder rund ums Festi- Con Carne (Red Hot Chilli Pepvalgelände waren für das OK- pers Cover aus Olang/Rasen), InTeam nicht mehr tragbar. 2008 sane (Death Metal aus dem Ahrngab es zwar ein kleineres Festival tal), Double Trouble (Rock Covers als Ersatz, das „The Rock- Fels aus dem Ahrntal) und, als Headlider Entscheidung“ getauft wurde ner, J.B.O. (Fun Metal aus Erlanund bei dem ausschließlich einhei- gen, D) auf der Bühne erleben. mische Bands spielten; fortge- Zeltplatz gibt es heuer keinen, führt wurde es aber nicht. Somit dafür ist aber das gesamte Festifehlte im Ahrntal ein Stück Festi- valgelände überdacht. (eva) valkultur. Heuer jedoch feiert das Info: www.aggregat.it

Fotos: Aggregat

Stromausfall

Podcast herunter geladen werden. Die jeweils 2 letzten Ausgaben von Radio Freier Fall stehen auf der Internetseite www.raibz.rai.it/podcast/deu/fre ier_fall/freier_fall.xml in voller Länge zum freien Download bereit und werden dort wöchentlich aktualisiert. Wer ein empfehlenswertes, freies Programm zum Podcast-Downloaden sucht, klickt einfach auf http://gpodder.org. Im Bild: Drummer Thomas Winkler bei der RFF-Livesession mit Chaos Disorder im Auditorium.

Alles zur Musik

Flohmarkt Heute, am 1. April, von 19 bis 23.30 Uhr findet im Pippo-Stage der zweite Flohmarkt für Musik statt: Instrumente, Vinyl, CDs, Rockabilly-Kleidung etc kann ver- und gekauft werden. Standbetreiber müssen sich anmelden: Tel. 0471/323648.

Interesse daran, im Headliner zu inserieren? Kontaktieren Sie uns:

redaktion.headliner@gmx.com


HEADL I N E R Freitag, 1. April 2011 – Nr. 62

Holte sich seine Traumgitarre persönlich ab: Der schwedische Gitarrist Tomas Elofsson mit seiner „Thomas - T.E. Signature”.

den speziellen Klang hat, aber ansonsten spiele ich immer dieselbe Gitarre. Wenn du eine Gitarre gewöhnt bist, dann spielst du auf dieser auch besser. Ich zumindest, müsste meine Spieltechnik ändern, wenn ich die Gitarre wechsle, somit setze ich live und im Studio immer dieselbe Gitarre ein. Wie kam es, dass du dir von Thomas eine Gitarre hast bauen lassen? Seine Band Graveworm hat im September letzten Jahres glaub ich in Mexiko für uns eröffnet und bei dieser Gelegenheit hat er mich gefragt,

ist ein Kunstwerk, ein wundervolles Stück Handarbeit. Die Pickups stammen aus Schweden, Lundgren-Pickups. Es sind die Pickups die für Meshuggah entwickelt wurden. Die restliche Gitarre, die Mechaniken und so weiter, besteht aus Teilen meiner vier Lieblingsgitarren. Für mich ist das definitiv die ultimative Gitarre. Wie siehst du die Entwicklung des Deathmetal? Ich denke, dass Deathmetal in den frühen Neunzigern gestorben ist. Was heute Deathmetal genannt wird, existiert nicht. Oldschool-De-

Tomas Elofsson und seine „Thomas”-Gitarre

The Ultimate Fotos: rhd

Guitar I

m Bereich der Musik ist es gang und gäbe, dass MusikerInnen mit ihren Namen für bestimmte Instrumente werben. Im Gegenzug erhalten diese Musiker von den jeweiligen Firmen Instrumente zur Verfügung gestellt, die mitunter nach ihren Wünschen verändert oder erweitert werden. „Endorsment” nennt sich so etwas. Die junge Bozner Gitarrenbaufirma „Thomas Guitars” des GravewormGitarristen Thomas Orgler kann sich jetzt einen ersten internationalen Namen auf das Banner schreiben: letzte Woche hat sich der schwedische Gitarrist Tomas Elofsson nämlich seine, in direkter Zusammenarbeit mit „Thomas Guitars” entstandenen Gitarre abgeholt. Wir waren dort und haben nicht nur ein paar Fotos geschossen, sondern mit Elofsson auch zwei, drei Worte gewechselt, sprich, ein kurzes Interview geführt. Tomas Elofsson, Jahrgang 1977, hat mit seiner Metalband Sanctification 2001 begonnen und ist 2010 bei den schwedischen Extremmetallern Hypocrisy als Gitarrist eingestiegen. Hypocrisy haben im Herbst letzten Jahres mit Graveworm in Mexiko ein gemeinsames Konzert gespielt. Dort hat sich auch der erste Kontakt zwischen Elofsson und Orgler ergeben, der schließlich zum Bau und zur Übergabe des Schmuckstücks am vergangenen Freitag, 25. März, in Bozen geführt hat. Headliner: Welche Instrumente sind bei dir im Moment im Einsatz, welche Verstärker ... Tomas Elofsson: Ich spiele auf Marshall. Ich habe bis vor einem Jahr auf Engl-Vestärkern gespielt. Aber mittlerweile haben wir über

Hypocrisy einen Endorsment-Vertrag mit Marshall und so spielen wir auf Marshall. Und du bist zufrieden? Ja, sie klingen sehr gut. Wir haben sie ein klein wenig verändert, damit sie etwas härter klingen. Und was die Gitarren betrifft? Ich habe bisher ESP gespielt, spiele ab jetzt aber auf der Gitarre von Thomas Orgler. Besitzt du viele Gitarren? Ich habe eine Gitarre zu Hause und zwei im Studio. Aber ich werde sie verkaufen. Du gehörst also nicht zu den Gitarristen, die Gitarren sammeln ... Ich hab das einmal gemacht, aber wofür brauchst du zehn Gitarren, wenn du nur jeweils eine spielen kannst? Zwei Gitarren sind genug, das ist alles war ich brauche. Spielst du im Studio mit anderen Gitarren als live? Nein, ich spiele generell immer dieselbe Gitarre. Beim Aufnehmen kann es sein, dass du für einen Song eine Gibson spielst, weil sie

Gruppenbild mit Einzelstück (v.l.n.r.): Klaus Eilken (Thomas-Guitars), Tomas Elefsson und Thomas Orgler.

ob ich an einem Endorsment-Vertrag interessiert wäre. Ich war damals noch bei ESP unter Vertrag und der hätte im Jänner erneuert werden müssen. Eine Gitarre nach den eigenen Vorstellungen zusammenzustellen ist ein Traum, es ist die ultimative Gitarre. Ich habe mich also für diese Gitarre entschieden, eine Fabrik-Gitarre kommt da nicht heran. Thomas Guitars Was waren deine techniSignature T.E. schen Anforderungen an Thomas? 6 Saiten, Stimmung: As Ich wollte einen längeren Mensur: 686 mm Bariton Hals als die ESP-Gitarren, Pickups: Lundgren M6 damit die As-Stimmung (Schweden) Holz: Ahorn (Hals, beim Spielen auch eineinneckthrough), Mahagoni halb Stunden hält. Die ESP(Corpus), Makassar Gitarre ist perfekt, aber sie Ebenholz (Griffbrett) mit hat einen kürzeren Hals Knochen Einlagen und hält die Stimmung Mechaniken: Sperzel nicht. Diese Gitarre hier ist Trim-Lok technisch genau auf die MuTone Pros Tun-o-matic sik ausgerichtet, die ich maBridge che. Sie läuft und läuft und Ergonomic Handshaped body and neck läuft und du brachst sie Farbe: schwarz matt nicht ständig nachzustimmen. Sie ist fantastisch, sie

athmetal ist eine Mischung aus dem Deathmetal der frühen Jahre, der aus Florida und Schweden kommt. Frühe Entombed, Immolation, Morbid Angel, Deicide, das ist Deathmetal. Hypocrisy spielen extremen, melodischen Metal. Extremer Metal ist ein sehr weites Feld und die Entwicklung geht weiter, aber es ist in meinen Augen nicht mehr Deathmetal. Du bist letztes Jahr bei Hypocrisy eingestiegen, wie fühlst du dich in der Band und wie sieht die nähere Zukunft aus? Es ist perfekt. Es sind verrückte Leute, eine gute Crew mit der gut touren ist, viele Leute bei den Shows. Es ist perfekt. Für 2011 haben wir nur eine Festival-Show geplant, weil Peter (Tägtgren) im Juni sein neues Pain-Album herausbringen und damit unterwegs sein wird. Wir haben für heuer keine Tour geplant und 2011 ist wohl eher ein Urlaubsjahr für uns, aber 2012 sind wir wieder zurück. Info: www.thomas-guitars.de www.myspace.com/sanctificationband www.hypocrisy.tv

(Interview: rhd)


Headliner #136