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Freitag, 26. November 2010 – Nr. 231

HEADL I N E R Redaktion Tageszeitung „Headliner“: 329/5913560 – redaktion.headliner@gmx.com

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von Eva Reichegger

m Dienstag, 07. Dezember 2010 ist das Duo Schwefelgelb erstmals live bei uns zu sehen, denn Sid und Eddy bringen ihre Mischung aus Electro Hard Beat, Club und New Wave mit ins Bozner Jugendzentrum Vintola18. Im Vorprogramm stellt der Meraner Lux Repeat sein Programm vor, das sich zwischen Electro und Noise bewegt. Wir vom „Headliner“ haben uns im Vorfeld mit Schwefelgelb über das neue Album unterhalten und darüber, warum man in Deutschland mit schlechter Musik gute Chancen hat.

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Headliner: Fangen wir kurz mit eurem ersten Album „Alt und Neu“ an. Als ich das CD-Cover zum ersten mal sah, da wollte ich das Album haben. Erinnert ihr euch noch, wer die Idee fürs Cover hatte und wieso ihr euch dafür entschieden habt? Eddy: Das ist ja wunderbar, dass

Leute doch noch ans Cover glauben! Das Cover zeigt zwei Büromöbel, der 70er Jahre vielleicht, in einem sonst undefinierten Raum. Auf dem einen Tisch steht eine Schreibmaschine, die aber Rauch und Sterne spuckt wie ein Vulkan. Ich hatte die Bilder der Möbel schon einige Zeit in der Schublade und als der Albumtitel stand, kam die dazu passende Idee, die minimale Anordnung von zwei Arbeitsplätzen mit deutlich historischer Anmutung, als Ausgangspunkt für eine Explosion von etwas darunter Brodelndem zu nehmen. Euer neues Album „Das Ende vom Kreis“ wirkt weniger aggressiv als das erste, dafür durchdachter. Wie seht ihr eure musikalische Entwicklung? Sid: Bei den alten Sachen haben wir im Sinne von Punk mehr mit schnellen Tempi und noisigen Klangspektren gearbeitet. Bei den aktuellen Songs wollten wir mehr einen transparenten, sauberen Sound, der

dafür umso druckvoller ist. Das geht also mehr in Richtung Club. Was aber die alten und neuen Songs verbindet, ist ihr energetischer bis aggressiver Ausdruck; Ich spreche jetzt mal nicht von den ruhigen Stücken. Es geht letztlich immer sehr stark um Bewegung. Aber trotzdem halte ich die neuen Sachen für interessant genug, um sie sich zu Hause sitzend reinzuziehen. Neulich sagte uns eine junge deutsche Indieband im Interview, dass es sei für junge Musiker in Deutschland generell ein Nachteil sei, auf Englisch zu singen. Wie seht ihr das? Sid: Das mag sein. Ich beobachte, dass schlechte Musik hier gemocht wird, weil sie aufgrund deutscher Texte trotzdem vertraut wirkt. Oft höre ich deutschsprachige Musik und denke mir: Wenn da jetzt jemand den Text nicht versteht, muss das für den wie der letzte Müll klingen! Kurz: Mit schlechter Musik hast du in Deutschland bessere Chancen, wenn du deutsch singst.

Foto: Bon Bon

Schlechte Musik in Deutschland Schwefelgelb im Interview Auf internationaler Ebene ist es aber umso schwerer. Das hängt allerdings auch stark vom Genre ab. Unsere Musik, die natürlich sehr gut ist, funktioniert im Ausland nicht weniger als in Deutschland, da sie ja bereits eine Geschichte mit erheblichem deutschen Anteil hat, die international längst akzeptiert ist und vereinzelt sogar als „hipp“ gilt. Aus musikalischer Sicht bringt die deutsche Sprache meiner Meinung nach einige Nachteile mit sich: Die Worte sind zu lang, d.h. es gibt z.B. wesentlich weniger zweisilbige Worte als im Englischen. Dadurch ist man im Metrum unflexibler. Außerdem wird Deutsch zu holprig artikuliert, d.h. es gibt lange Aneinanderreihungen von Konsonanten, die sich nur wenig für Musik eignen, sofern man keine „Geräuschkompositionen“ macht. Wir beherrschen aber keine andere Sprache gut genug, als das es für eine Alternative zu Deutsch gäbe. Info: www.myspace.com/schwefelgelb


HEADL I N E R Freitag, 26. November 2010 – Nr. 231

Rock’n Metal Soccer 2010

Zweitausendzwölf

Rock’n Metal Soccer-Scheckübergabe: Roland Lang (Präsident des Brauchtumsvereins Luttach), Matthias Walcher (Vizepräsident), Armin Holzer und Günther Feichter (Soccer-Organisationsteam) übergaben den Reinerlös an die Vinzenzkonferenz Ahrntal.

m August dieses Jahres wurde beim Rock’n Metal-Festival in Luttach wieder um den guten Zweck gekickt: Bands, die sich im Vorfeld beworben hatten und ausgelost wurden, bestritten gemeinsam ein Kleinfeldfußballturnier und erspielten sich dort ihre Auftrittszeit beim anschließenden Konzert. Der „Headliner“ hat im Sommer berichtet, dass die Punkrock-Band Average aus Sarnthein – genauso wie im Vorjahr – zum Metalsoccer Champ erklärt wurde und auch die restlichen Bandplatzierungen wurden bereits bekannt gegeben. Was noch ausständig war und nun kürzlich stattfand, ist die Scheckübergabe. Der Brauchtumsverein Luttach und das R’n’Ms-Organisationskomitee konnten bei der diesjährigen Festival-Auflage 2.012 Euro für den guten Zweck spenden und übergaben diese an die

Foto: Günther „Gonzo“ Feichter

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Vinzenzkonferenz zum Heiligen Martin in Ahrn, die seit dem Jahr 2000 bedürftige Menschen in der Heimat ehrenamtlich unterstützt und zu den 63 Vinzenzkonferenzen

des Landes zählt. Die Vorsitzende der Vinzenzkonferenz zum Heiligen Martin in Ahrn ist Hochgruber Hilde Craffonara, der geistliche Begleiter Pfarrer Markus

Küer. Weitere Informationen, Fotos und Videoclips vom Benefizfestival sind auf der Festival-Website abrufbar. (eva) Info: www.metalsoccer.com

Grindcore im JuZe Naturns

Grind-Attack ndreas Eder hat sein Grindcore-Projekt nach einer Reihe von Veröffentlichungen erst einmal zurückgelegt. Es zieht ihn offensichtlich wieder auf die Bühne, die er mit seinem EinMann-Projekt Fleischwald von vorne herein gar nicht angezielt hatte. Dennoch war er damit in den letzten zwei, drei Jahren äußerst aktiv. Die bisher letzten Veröffentlichungen sind das dritte Fleischwald-Album „War Machine“ und zwei Sampler: „Grotesque Display of Mutilations - 5-Way One-Man Band Barbary“ präsentiert fünf Männer, die ihre Grindcoreprojekte alleine durchziehen: No One Gets Out Alive (Deutschland), Fleischwald, Severe Metastasis (Filippinen), Gore Obsessed (Holland) und Gorepot (Taiwan). Jeder hat knappe 10 Minuten auf dieser CD-R, die vom Label Sevared Records in den USA vertrieben wird. Nicht Minuten, sondern Sekunden sind die Zeiteinheit von „Too Short Too Handle“, einem auf Vinyl veröffentlichter Sampler von extrem kurzen, extrem harten Songs. Diese und weitere Grindcore-Veröffentlichungen sind nach wie vor über Eders Distro „Grind Ambush Records“ für wenige Euro zu erwerben. Wenn Fleischwald auch auf Eis

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liegt, die nächste Zeit ist Eder ganz und gar nicht untätig: Konkret und in allernächster Zukunft ist diesbezüglich das Konzert „Grind Over Mountains“ am morgigen Samstag, 27. November im Juze Naturns. Eder steht dabei zwar nicht auf der Bühne, aber er hat dieses Summit extremer Musik eingefädelt und holt die zwei Grindcorebands Dysmorfic (Mantova) und Diorrhea (Como) und die junge Naturnser Deathmetal-Kapelle Meat Devourer. Neben dem Versuch, mit einigen jungen Musikern aus dem Meraner Raum eine Old-School/NY-Hardcore-Band namens Fenriz Rage auf die Beine zu stellen, arbeitet Eder gemeinsam mit Jason Tierney (Gitarre) und Martin Leimgruber (Schlagzeug) an der Liveumsetzung (und an neuem Material) von Tierneys Grindcore-Projekt Sadoplague. Eder dürfte als Bassist und Sänger mit dieser Formation in Bälde auf der Bühne stehen. Band Nummer drei nennt sich Cannibe. Bei Cannibe, der Grindcore-

Grinde-Attacke im Jugendzentrum Natuns: „Grind Over Mountains“ am morgigen Samstag, 27. November. Wenige Sekunden pro Band: Fleischwald ist auf dem Vinyl „Too Short Too Handle“ vertreten.

Formation von Ivan Loi, dem Betreiber des einschlägigen Labes „Self Cannibalism Records“, ist Eder im Juni dieses Jahres eingestiegen und kümmert sich dabei um die Gitarren und die Drum-Machine. Mit dem Sarden Ivan Loi, mit dem Eder bereits eine vierjährige Freundschaft verbindet, wird Eder unter dem Namen Cannibe neues Material über ein französisches Label veröffentlichen. (rhd) Info: www.myspace.com/fleischwaldgrindcore www.myspace.com/cannibe – www.juze-naturns.it

„War Machine“ von Fleischwald: Nach „Piss Off!” und „Global Intoxication“ das dritte Album.


Net.Crawler LAN-Party mit Live-Electronics

Grafik: rhd

LAN-Party „Net.Crawler“ in Kurtatsch: 3 Tage gemeinsam im lokalen Computer-Netzwerk zocken.

as Jugendzentrum Westcoast organisiert von Freitag, 03. bis Sonntag, 05. Dezember 2010 die dreitägige LAN-Party „Net.Crawler“, bei der Computer durch ein lokales Netzwerk verbunden werden, damit sich die TeilnehmerInnen in Geschick, Technik und Strategie messen oder einfach nur gemeinsam zocken können.

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Parkplatz- und Übernachtungsmöglichkeit sind vorhanden; der Bardienst ist rund um die Uhr gedeckt und auch eine Chill-OutZone mit PS2 und alten Spielkonsolen gibt’s bei „Net.Crawler“. Im Rahmen von „Net.Crawler“ performen die Electronic-Künstler Knrrz am Samstag, 04. Dezember 2010 ab 20.30 Uhr live im Kulturhaus Kurtatsch. Hinter Knrrz stecken die beiden Klangkomponisten Peter Holzknecht und Manuel Oberkalmsteiner, die sich bei diesem Live-Electronics-Projekt vor allem auf experimentelle Electronic, basierend

auf fieldrecordings (Aufnahmen von Natur-und Umgebungsgeräuschen), Manipulation und Improvisation konzentrieren. Die Performance von Knrrz wird aufgezeichnet und Anfang nächsten Jahres über das Label Airbagpromo Rec. als freier Download veröffentlicht. Wer an der dreitägigen LAN-Party „Net.Crawler“ teilnehmen möchte, erhält alle Infos im Jugendzentrum Westcoast. Die Teilnahmegebühr für die 3 TagesLAN-Party beträgt 15 Euro. Wer einen aktuellen Mitgliedsausweise der Jugendzentren Fly Leifers, Jugendzentrum Point Neumarkt, Jugendtreff Joy, Gruppo Giovani Salorno oder Jugendzentrum Westcoast besitzt, zahlt nur 10 Euro (Beginn: Freitag, 03. Dezember um 12 Uhr, Ende: Sonntag, 05. Dezember um 17 Uhr). Die Liveperformance von Knrrz am Samstag, 04. Dezember ist für alle kostenlos zugänglich. (eva) Info: www.westcoast.bz.it Anmeldung: vor Ort oder über info@westcoast.bz.it

„Best of 2010“-Wahl Ihr habt nach wie vor die Möglichkeit, uns eure Favoriten für die „Best of 2010“-Listen mitzuteilen: Einfach den abgedruckten Stimmzettel traditionsgemäß zur Post bringen oder das Online-Formular auf http://headlinerbestof2010.airbagpromo.com ausfüllen. Einsendeschluss ist der 24.12.2010.

HEADL I N E R Freitag, 26. November 2010 – Nr. 231

NEWS Kinderrechte-Contest

Die Sieger Das Jugendzentrum Kass Brixen schrieb zum 20-jährigen Bestehen der UN-Kinderrechtskonvention im Mai einen Songwettbewerb zum Thema Kinderrechte aus. Insgesamt wur-

den 11 Songs eingereicht, die von Rockbands, HipHop-Crews und Schülerbands komponiert wurden. Nun stehen die Sieger fest: Auf Platz 1 schaffte es die Band Acoustic Project aus dem Gadertal mit dem Song „Hey You”; den zweiten Platz belegten die HipHopper HH Bx Crew aus Brixen mit „S.O.S.” und Dritte wurden die Brixner „Lisi And Little Friends” mit dem Song „Ich hab ein Recht drauf ”.

Die Drogen

Neuer Videoclip Etwas wortwörtlich Handgemachtes gibt’s ab sofort von der Indiepop-Band Die Drogen zu sehen: Der Clip zur neuen Single „Du bist die Sonne“ steht seit kurzem im Netz und zeigt

die Drogen-Hände beim Songtext-Kartenlegen. Live sind Drogen übrigens heute Abend beim Rock’n’Friday im Zentis in Klobenstein zu sehen. Beginn ist 20.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Info: www.diedrogen.de

Nächste Woche ist Halbzeit, das bedeutet, dass der Zwischenstand der vorläufigen „Best of 2010“-Ergebnisse bekannt gegeben wird: Am Donnerstag, 02. Dezember 2010 zu hören bei Radio Freier Fall und am Freitag, 03. Dezember 2010 zu lesen im Headliner!

Interesse daran, im Headliner zu inserieren? Kontaktieren Sie uns:

redaktion.headliner@gmx.com


HEADL I N E R Freitag, 26. November 2010 – Nr. 231 2 Tage, 2 Nächte: Die Hütte in St. Johann, in der die Session stattfand, wurde von Karl Pörnbacher zur Verfügung gestellt.

The Lodge Society

Der Beatschuppen

Fotos: Sofa

Beschaffte sich drei Dieselaggregate für die Aufnahmen: Die (im Bild fast vollzählige) Lodge Society.

m Sommer 2008 fanden sich eine handvoll befreundete Südtiroler MusikerInnen in einer Ahrntaler Berghütte ein, um eine gemeinsame Session zu spielen und aufzunehmen. Das Ergebnis der Hütten-Session gibt’s nun in Albumform, nennt sich „The Lodge Society - Hosted by Karl“ und wird von der Brunecker Band Sense of Akasha präsentiert. Wir haben uns mit Ivo Forer, Schlagzeuger von Sense of Akasha, der das Album auch aufgenommen produziert hat, unterhalten. Wer am Projekt The Lodge Society teilgenommen hat, seht ihr im Info-Kasten.

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Headliner: Die Lodge-Session wurde im Sommer 2008 im Ahrntal eingespielt. Zwischen Aufnahme und Veröffentlichung liegen über 2 Jahre, obwohl auf eine aufwändige Post-Produktion verzichtet wurde. Warum hat es so lange bis zur VÖ gedauert? Ivo Forer: Bei der Lodge-Session wurde so ziemlich im Dauerbetrieb aufgenommen. Die größte Arbeit bei der anschließenden Produktion des Albums war es, mich durch ca. 48 Stunden Aufnahmematerial durchzuhören, die besten Stellen herauszufiltern und alles zu einem homogenen Werk zusammenzufügen. Ich habe die Aufnahmen größtenteils natürlich belassen und Klangverbesserungen nur minimal eingesetzt. Die Arbeit lag vor allem am arrangieren des Gesamten. Da es sich von

Anfang an nur um ein Nebenprojekt, ohne “VeröffentlichungsDead-Line” handelte und ich noch mit anderen Aufnahmen beschäftigt war, blieb das Werk The Lodge Society leider vielfach auf der Strecke liegen. Meine Arbeiten wurden letzten Winter abgeschlossen, gefolgt von den üblichen organisatorischen, finanziellen und bürokratischen Hürden einer CDVeröffentlichung, welche wiederum viel Zeit beansprucht haben. Erinnerst du dich noch, wie sich die Session im Laufe des 2tägigen Hüttenaufenthaltes entwickelt hat? Was ging leichter als gedacht, was war schwieriger? Ich kann mich noch gut an unser “Strom-Problem” erinnern. Das vorhandene Dieselaggregat war leider nicht leistungsfähig genug,

um das gesamte “Studio” störungsfrei zu versorgen. Daher musste kurzfristig ein zweites, anschließend sogar ein drittes Aggregat besorgt werden. Die Session selbst und die Songentstehung war ein interessanter Prozess, wobei meist einer der anwesenden Musiker eine Idee vorbrachte, und im gemeinsamen Musizieren wurde dann an einer Songstruktur gearbeitet. Teilweise entstanden die Songs aber auch ganz spontan, während jemand am Banjo ein paar Töne zupfte, ein Zweiter begleitete ihn auf der Gitarre, ein Dritter fand dazu eine nette Melodie auf der Klarinette, ein Weiterer trommelte mit einer Gabel und einem Bierdeckel auf dem Tisch, bis schließlich jeder der Anwesenden mit irgend einem Instrument oder einem Instrumenten ähnli-

THE LODGE SOCIETY – „HOSTED BY KARL“ Folgende MusikerInnen haben bei The Lodge Society – „Hosted By Karl“ mitgewirkt: Armin “Pescho” Anvidalfarei – Schlagzeug (Ex-God Bless The Air Condition) Ivo Forer – Schlagzeug, Glockenspiel (Sense of Akasha) Klaus Leitner – Gitarre, Banjo (Sense of Akasha) Armin Untersteiner – Gitarre (Sense of Akasha) Erika Edler – Gitarre, Gesang (Sense of Akasha) Max Caria – Gitarre, arrabiatic voice (Ex-Gandhi’s Eye) Christian Mair – Bass, Gitarre, Banjo, Trompete (Sense of Akasha) Fabio Dall’Aglio – Piano (ZIZ, Ex-Gandhi’s Eye) Daniel Moser – Saxophone, Flöte, Klarinette, Shaker (Landor, Monn Turonn)

chen Gegenstand ausgestattet war und sich von der Musik hat anstecken lassen. Ihr habt auf dem Album bewusst Gespräche, Wassergeräusche, u.ä. beibehalten. Bei diesem Werk ging es uns nicht darum, irgendwelche radiotauglichen Hits zu produzieren, sondern vielmehr darum, dem Zuhörer das Gefühl des miteinander musizieren und feiern zu vermitteln. Gespräche und Hintergrundgeräusche wurden daher bewusst beibehalten, teilweise auch zusätzlich eingesetzt, damit vom Anfang bis zum Ende des Albums dieses Gefühl nicht verloren geht und der Zuhörer einen ungefähren Eindruck der Stimmung während dieser Aufnahmen bekommt. Eine weitere Lodge-Session ist bereits angedacht, dann u.a. mit internationaler Besetzung. Welchen Zeitraum und welche Musiker habt ihr dafür ins Auge gefasst? Zum jetzigen Zeitpunkt wäre es noch zu früh, dazu etwas zu sagen. Der Zeitraum wird sicherlich irgendwann in den wärmeren Monaten sein, also Frühjahr bis Spätsommer. Ob das ganze bereits nächstes Jahr, oder erst später sein wird, wissen wir jetzt noch nicht. Welche Musiker bei der nächsten Session dabei sein werden, wollen wir auch noch nicht verraten. Einige haben bereits ihr Interesse geäußert, es gab jedoch noch keine fixen Zusagen. Info: www.myspace.com/thelodgesociety


Headliner #118