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DIE NEUE SÜDTIROLER

Freitag, 11. September 2009 – Nr. 177/17. Jg.

Tageszeitung

Fotos: rhd

> Redaktion Tageszeitung Headliner: redaktion.headliner@gmx.com – Tel. 329/5913560

Black

Box

Ein Rest des ursprünglichen Konzeptes: Die Verbindung der „Black Box“ (links) mit dem Jugendzentrum „No Logo“ (rechts) in Leifers

ie Idee wäre perfekt gewesen, wäre sie auch so umgesetzt worden, wie sie anfänglich gedacht war: Ein Konzertsaal, der ausschließlich von und für die so genannte Jugendkultur genutzt werden sollte, mit einem Fassungsvermögen von bis zu 500 Besuchern, einer fixen Anlage und einer räumlichen Ausstattung, die nicht nur Liedermacher-Fans aushalten würde. Die „Black Box“, die schwarze Schachtel, sollte in einer einfachen und gleichzeitig komfortablen Form

die „Black Box“ mit einem Übergang mit dem „No Logo“ architektonisch verbunden wurde. Als die Idee vor Jahren die Runde machte und schließlich auch die Bauarbeiten begannen, schien ein oft geträumter Traum in Erfüllung zu gehen. Das Gebäude steht mittlerweile, es ist bezugsfertig, hat aber nicht nur keine technische Ausstattung, sondern wurde auch in seiner Ausrichtung umfunktioniert: Mehrzwecksaal/Mehrzweckgebäude heißt die

von Reinhold Giovanett

D

eine Lücke schließen, die nach der Schließung des „Ku.Bo.“ in Bozen immer noch klafft. Angesichts der Tatsache, dass die „Black Box“ in der Sportzone „Galizien“ in Leifers stehen sollte und mittlerweile steht, konnte sie auch dem hinsichtlich der Jugendkultur mittlerweile völlig ausgetrocknete Bozen nutzen. Zudem befindet sich in direkter Nachbarschaft das Jugendzentrum „No Logo“, das u.a. ausgestattet mit einem Aufnahmestudio, ein denkbar guter Ort ist, einen glaubwürdigen Zugang zur Jugendkultur zu schaffen. Es kommt nicht von ungefähr, dass

„Black Box“ jetzt und kann – wie auch bereits der „Ku.Bo.“ in Bozen, nicht nur theoretisch sondern auch praktisch für Hochzeiten, Senioren-Tanzen und Hausfrauen-Turnen gebucht werden. Auch die Leitung wurde nicht, wie ursprünglich angedacht, der Vereinigung der Leiferer Jugendzentren übergeben, sondern liegt jetzt bei der Leiferer Gemeindeverwaltung selbst. Zum x-ten Mal musste die Jugendkultur also zurückstecken. Fortsetzung >


Tageszeitung

Das neue Album von Brunorock

Manisch

Freitag, 11. September 2009 Nr. 177

werden. Radiotaugliche Rockmusik hieß diese Musik vor Jahren, und wenn diese vor Jahren in den Radios auch gespielt wurde, so ist die Bezeichnung zwar geblieben, gespielt wird sie aber nur noch von

hier einen guten Job mit der Umsetzung des AC/DC-Klassikers und hält einen sicheren Abstand zum Original, zeigt, dass er stimmlich in guter Form ist und verpasst dem Song ein Arrangement, dass er sich gut in das Album einfügt. Obwohl Brunorock ein Projekt ist, das in erster Linie im Studio von Krahler entsteht und besteht, lässt er es sich nicht nehmen, das neue Album (wie die Vorgänger übrigens auch) live zu präsentieren. Das unterstreicht die Glaubwürdigkeit dieses Musikers ganz deutlich. Zu sehen ist Brunorock am morgigen Samstag, 12. September, im UFO in Bruneck, gemeinsam mit der italienischen Band „Edge of Forever“ und der deutschen Formation „Dark Sky“, in der Krahler selbst vor dem Start

Melodischer Hardrock: „War Maniacs“ von Brunorock hat 09.09.09 als Erscheinungstermin

Präsentiert sein viertes Album wie gewohnt auch live: Bruno Krahler, alias Brunorock, steht morgen, Samstag, 12. September, auf der Bühne des UFO in Bruneck

eit 1994 arbeitet und feilt Bruno Krahler an seinem Projekt Brunorock und veröffentlicht unter diesem Namen konsequent seine Alben. Album Nummer fünf ist offiziell vor drei Tagen, am 09.09.09, über das deutsche Rock-Label „7hard“ erschienen. „War Maniacs“ ist, wie die bisherigen Alben auch, einer klaren

S

Stilrichtung zuzurechnen, die zwar mehrere Namen hat (AOR, Melodic-Rock, melodischer Hardrock u.ä.) aber eigentlich an einigen klaren Merkmalen zu erkennen ist: eingängige Melodien, klassischer Songaufbau und harte Kanten, die von der elektrischen Gitarre kommen, von Keyboards und Arrangement aber wieder ausgeglichen

mit Holz ausgestattete Innenraum der „Black Zum x-ten Mal wurde Box“, ursprünglich als eine ursprünglich reiner Konzertsaal gegute (und notwendidacht, ist in akustige) Idee mutiert und scher Hinsicht noch in etwas Schwamminicht getestet worden. ges, Undefiniertes abWenn am Sonntag, 13. gewandelt. Eine halbe September, das „Back Sache halt. to School Fest“ über Wie dem auch sei: Etdie Bühne gehen wird, was ist dann doch dann bleibt bis dahin übrig geblieben: Das ein großes FragezeiGebäude öffnet sich chen, ob sich der beispielsweise über ein Ein harter erster Sonntag in Raum überhaupt für der „Black Box“ in Leifers: großes Tor zu einem Fünf Konzerte eignet. internationale Bands für Vorplatz, der sich für Mutigerweise hat 10 Euro live zu sehen beim „Back to School Fest“. Open-Airs gut eignet. sich Maurice Bellotti Die Miete ist mit 120 und seine Agentur Euro für Privatpersonen / Privatun- „Poisons for Souls“ auf dieses ternehmen / Vereinigungen, und 60 Abenteuer eingelassen und wird Euro für eingetragene Vereine als Erster mit fünf Bands die recht günstig, wenn auch die techni- „Black Box“ bespielen. Headliner sche Ausrüstung völlig fehlt. Der werden die Kanadier Misery Sig-

Internetradios oder Nischenprogrammen. Bruno Krahler lässt sich von seinem Weg jedoch nicht abbringen und hat seine Kunst immer mehr perfektioniert, auch wenn die Zeiten für „seine“ Musik nicht allzu rosig sind. Sein neues Album „War Maniacs“ hat diesbezüglich gleich mehrere Songs, die dieses Können belegen: „Liar“, „Julia“ und der Titelsong „War Maniacs“ sind ohne Zweifel gut, haben eingängige Refrains und halten die Ballance zwischen Härte und Pop. Es gibt nicht viel zu kritisieren an „War Maniacs“: Soundtechnisch ist das Album einwandfrei und es fällt eigentlich nur die ziemlich poppige Ballade „Painless Skies“ etwas ab. Mit „Touch Too Much“ hat Krahler auch einen Coversong am Start, laut Interview mit einem OnlineMagazin (www.rockrealms.com) den Song, der ihn zur Rockmusik gebracht hat. Krahler macht auch

Klassischer Metal/Hardrock in drei Varianten: Neben Bruno Krahler werden die Bands Edge of Forever (Varese, I) und Dark Sky (Rottweil, D) live zu sehen sein.

seines Projektes Brunorock einige Jahre gespielt hatte. (rhd) Info: www.brunorock.com www.7hart.de/brunorock-war-maniacs

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Optimiert für allfällige Openairs: Das Tor der „Black Box“, das, geöffnet, eine Bühne nach außen frei gibt.

nals sein, während die Völser Scrat Till Death, die den diesjährigen „Upload“-Contest in der Sparte „Local“ für sich entscheiden konnten, das Konzert um 18

Uhr eröffnen werden. Dazwischen Bands aus Italien (Mainline), USA (The Number 12 Looks Like You) und Großbritannien (Your Demise). Info: www.comune.laives.bz.it Für das Konzert am Sonntag: www.myspace.com/poisonforsouls


Angetippt

NEWS Neues aus Gröden

Die Brixner Oi!-Punks Unantastbar haben letzte Woche ihren zweiten Longplayer „Rebellion“ auf Bandworm Records veröffentlicht. Wir vom Headliner haben die Band zum CD-Release befragt.

Secco

Tageszeitung Freitag, 11. September 2009 Nr. 177

12 Oi!-Punknummern und 1 Akustiktrack: Die neue CD „Rebellion“ von Unantastbar.

Mit zwei Konzerten präsentiert die Grödner Rockband Secco ihr erste CD „Vëira“. Die Termine: Samstag, 12. September, 20.30 h im Kreis für Kunst und Kultur in St. Ulrich; Samstag, 19. September, 20.30 h, im Museum Ladin, St. Martin in Thurn. Info: www.seccomusic.com

CountryAward

Vom 13. bis 15. November findet in der Country-Stadt „Pullman City“ bei Passau der diesjährige Wettbewerb um den „Country Music Award“ statt. Band des Genres können sich bis zum 10. Oktober in den Kategorien Newcomer, Country-Rock und Country traditional anmelden. Info: www.pullmancity.de

Season 2

Radio Freier Fall Nach einer etwas längeren Sommerpause, nimmt die Radiosendung „Freier Fall“ heute wieder ihre Mission auf, neue Musik aus Südtirol zu spielen und das dazugehörige Personal (sprich: Bands) zu interviewen und vorzustellen. Ab 19.40 h sind u.a. zu hören: Brunorock, Pamstiddn Kings so wie ein wenig Stilkunde in Sachen Emo von Eva Reichegger und Simon Plaickner. Info: http://radiofreierfall.blogspot.com

Foto: Lorenz Rocchetti

Pullman-City, Passau

Neben Foiernacht die einzige Oi!-Punkband in Südtirol: Unantastbar aus Brixen.

Headliner: Euer neues Album trägt den Titel „Rebellion“. Welche Art von Rebellion meint ihr damit konkret? Unantastbar: Rebellion ist ein anderes Wort für Aufstand. Wir verstehen unter „Rebellion“, sich nicht alles vorschreiben und sich nicht von allem beeinflussen zu lassen; anzukämpfen gegen den Alltagstrott und die Zwänge der Gesellschaft. Lieber rebellieren als sich das Recht auf freie Entscheidungen nehmen zu lassen. Beeinflusst wird man heut zu Tage mehr als genug, allem voran von den ständigen Berieselungen der Medien und Konzerne sowie von oft ziemlich sinnlosen Gesetzen eines so genannten „freien“ Staates. Ihr werdet mit Frei.Wild gerne in einen Topf gesteckt und auf dem neuen Album habt ihr u.a. auch Unterstützung von Philipp Burger erhalten. Wie kam es zur Zusammenarbeit? Zwischen Frei.Wild und uns gibt es mehr als genug Unterschiede, als dass man uns in einen Topf werfen könnte. Zum einen unterscheiden wir uns im Stil (Deutschrock – Oi!-Punkrock) und zum anderen im verfügbaren Budget und Aufwand, welcher hinter den Bands steckt. Die „in den selben Topf steck“ – Geschichte beschränkt sich zudem mehr oder weniger auf Südtirol. Privat kennen wir uns schon seit vielen Jahren, anfangs teilten wir uns in Brixen auch die Proberäume. Wir helfen uns immer wieder gegenseitig mit Gitarren oder Verstärkern aus, außerdem haben Joggl und Heiss bei diversen Frei.Wild – Scheiben bereits verschiedene

Chorgesänge beigesteuert. Die Jungs von Frei.Wild haben uns in verschiedenen Fällen schon weitergeholfen, bzw. sind sie uns mit ihrem Rat zur Seite gestanden, wofür wir ihnen auch sehr dankbar sind. Alle eure drei Tonträger sind bei unterschiedlichen Labels erschienen. Warum habt ihr euch diesmal für das österreichische Label Bandworm Records entschieden, bei dem kürzlich auch das Debüt der Südtiroler Oi!Punks Foiernacht aus Wiesen erschienen ist? Wenn man mit einer Band anfängt Songs zu machen und noch keine großen Erfahrungen hat, ist man froh darüber, wenn sich jemand bereit erklärt eine CD auf seinem Label zu veröffentlichen. Allem voran fehlt am Anfang das Geld, um sich eine doch meist recht kostspielige Studioaufnahme zu finanzieren. Mit der Zeit knüpft man immer mehr Kontakte, lernt neue Labels kennen und landet dann dort, wo man die besten Konditionen geboten kriegt. Bandworm Records ist in unserer Musikszene eines der größten Labels, demnach erreichten wir dadurch auch mehr Leute und erhalten eine größere finanzielle Unterstützung, sprich eine kostenintensivere Studioaufnahme. Ihr seid für die Aufnahmen diesmal nicht mehr in die Asphalt Records-Studios nach Torgau, sondern ins Soundart-Recording Studio nach Rosslau und in die Newport Studios St. Lorenzen gegangen. Warum habt ihr das Studio gewechselt? Jede neue CD sollte besser sein als die vorangegangene und so haben

wir uns nach langem hin und her für ein neues Studio entschieden. Ein wesentlicher Grund war die dadurch entstandene Möglichkeit, einen Teil der Produktion in Südtirol zu machen. Anders wäre die Aufnahme kaum zu realisieren gewesen, da sie sich über einen Zeitraum von fast einem Monat erstreckte. Laut Tourplan liegt euer letztes Südtirol-Konzert bereits länger als eineinhalb Jahre zurück. Vermeidet ihr Auftritte in Südtirol bewusst? Nein. Im Gegenteil. Wir waren den Sommer über bemüht eine Record Release Party zu unsrer neuen CD/LP „Rebellion“ in Südtirol zu organisieren und hatten soweit auch alles schon durchgeplant. Nachdem wir die Location besichtigten und vier weitere Bands für das Konzert schon am Start hatten, bekamen wir eine Absage. Grund dafür war unsrer Meinung nach eine Fehleinschätzung unserer Musikrichtung bzw. des erscheinenden Publikums. Schade, dass man sich nicht die Mühe machte um sich über unsere Band zu informieren, im JuZe Naturns war dies vor eineinhalb Jahren schließlich auch möglich. Auf jeden Fall sind wir noch dran bei uns etwas zu organisieren und werden dies dann auch auf unserer Homepage bekannt geben. „Rebellion“ erscheint als Vinyl, limitiert zu 500 farbigen Exemplaren, mit Digital-Code zum GratisDownload sowie als CD zur 1000er Erstauflage im Digipack. (eva) Bestellung und Info: www.oipunk.com und www.unantastbar.net


Tageszeitung

Al Plan Folk Festival

öhepunkte dieses Festivals waren einige herausragende Bands wie beispielsweise Sisyphos, die kurzfristig für 4twenty eingesprungen sind. Auffallend war bei deren Auftritt, dass Sänger Benjamin Stötter nicht anwesend war, wodurch seine Bühnenpräsenz deutlich geworden ist. Seine Rolle hat jedoch die neue Sängerin der Gruppe sehr professionell übernommen. Natürlich war auch wieder Max Castlunger mit zwei Gruppen auf der Bühne. Magic Percussion war eine davon und beeindruckte das Publikum mit besonders innovativen Instrumenten und Klängen ganz besonders: Rohre aus Plastik, die mit Schuhen bespielt wurden und der Steel-Drum den Rhythmus vorgab und den Eindruck einer „anderen Welt“ vermittelten. Ebenfalls wieder dabei waren Burning Mind, denen es gelang, schon nach dem ersten Lied das Publikum zum Tanzen zu bringen. Weitere nennenswerte Bands, die während dieser drei Festivaltage zu sehen

H

Auch heuer hat das mittlerweile schon recht bekannte „Al Plan Folk Festival“ in San Vigil in Enneberg stattgefunden, eine Benefizveranstaltung, mit der Kindergärten in Südafrika unterstützt werden.

Foto: Verena Dezini

Freitag, 11. September 2009 Nr. 177

Konnten auch ohne Frontmann Benjamin Stötter überzeugen: Sisyphos mit Sängerin in St. Vigil in Enneberg letzten Samstag.

waren: Tavernicoli aus Vicenza, Sense of Akasha aus Bruneck, The One Droppers aus Miland, Sepp Messner-Windschnur, Zahra Tunnar mit Max Castlunger, Arbe Garbe aus Udine, The Beat Barons aus Mailand und Monn Turonn aus Wien/Olang. Sehr angenehm war

der kostenlose Zeltplatz, wo bis zum Morgen musiziert und weiter gefeiert wurde, obwohl gar einigen die noch ungewohnte Kälte sehr zu schaffen machte! Das abwechslungsreiche Essen und Trinken wurde von allen gelobt. Es gab nicht nur Pommes und Würstel, sondern

auch Couscous, selbstgemachte Pizza und noch einige besondere Speisen und Getränke. Gefallen hat zudem die besonders bunte und mit Liebe gestaltete Dekoration. Ein gelungenes Festival also, und es bleibt zu hoffen, dass viel Geld nach Afrika fließen kann. (Verena Dezini)

4twenty in Salzburg Während sich ihr Song „Da sempre“ in den Hitlisten einiger Südtiroler Radiostationen tummelt, konnten sich die Brixner 4twenty einen äußerst attraktiven Livetermin an Land ziehen. Morgen, Samstag, 12. September, werden sie auf dem Residenzplatz in Salz-

burg auf der Bühne stehen. Übrigens nicht als Opener, sondern mitten drin. Da macht es auch nichts, wenn 4twenty in der Presseaussendung als Südtiroler Skaband (!) angepriesen werden. Beim „Westwind09“-Festival handelt es sich um ein völlig neues Openair, das die

Bauen ihren Livestatus in Österreich aus: 4twenty sind diesen Samstag live in Salzburg zu sehen.

Zack/zack

IntoXication ohne/mit Schlagzeuger Die talentierte Bozner Punkband IntoXication – ihr erstes Album „Geladen& Entsichert“ ist nach wie vor über www.airbagpromo.com/records downloadbar – haben sich von ihrem Drummer Johannes „Jotze“ Oberkofler getrennt. Das heißt, Oberkofler hat die Band einvernehmlich verlassen und betont: „Wir sind immer noch Freunde.“ Als Grund für diese Entscheidung gibt Jotze an, dass es „kleine Differenzen“ gab: „Ich habe mir andere Prioritäten gesetzt, will mich auf den Abschluss der Schule konzentrieren. Es tut mir zwar sehr leid, die Band zu verlassen, aber IntoXication schaffen es auch ohne mich.“ Jotze, der übrigens Gründungsmitglied von IntoXication ist/war, wird das Schlagzeugspiel nicht aufgeben, sondern vorerst in zwei Bands an seiner Schule weitermachen. Bei IntoXication wird an seiner Stelle ab sofort Dominik Aster (vormals Stille Mehrheit) trommeln. Aster saß auch während der

Nachfolge des „Frequency-Festivals“ antreten will, das heuer nach St. Pölten, in den Osten Öster-

Nach dem Wegfall des „Frequency“, hat der Westen Österreichs wieder ein Openair: „Westwind09“ holt die Popmusik in die Salzburger Altstadt.

reichs, „umgezogen“ ist. Die gebuchten Bands: Ich & Ich, Clueso & Band, Dendemann, Seesaw, Herbstrock, Cardiac Move, Mauf und, wie gesagt, 4twenty. Für Kurzentschlossene: Das Ticket kostet 47 Euro, all inclusive. (rhd) Info: http://westwind09.at

Frei.Wild

Tour- und Albumtermine Setzte andere Prioritäten und verließ die Band: Johannes „Jotze“ Oberkofler, vormals Schlagzeuger bei IntoXication.

Produktion von „Geladen & Entsichert“ hinter den Reglern der Aufnahmetechnik und ist zeitweise und kurzfristig als Schlagzeuger eingesprungen. Live zu sehen gibt es IntoXication morgen, Samstag, 12. September, im Jugendzentrum Unda in Toblach. (rhd) Info: www.myspace.com/intoxicationbz

Dass das neue Album „Hart am Wind“ heißen wird, war an dieser Stelle bereits zu lesen. Was fehlte, war der VÖ, sprich, der Veröffentlichungstermin. Der steht jetzt fest: „Hart am Wind“ wird am 23. Oktober in die Läden kommen, exakt eine Woche bevor Frei.Wild mit einem Konzert in Nürnberg ihre erste Headliner-Tour starten werden. Die Tour, es sind insgesamt 13 Termine innerhalb von zwei Wochen, wird sie u.a. nach Berlin, Leipzig, München und in die Schweiz, ins Z7 in Pratteln, führen. (rhd) Info: www.frei-wild.net Das neue Album „Hart am Wind“ im Gepäck: Im November absolvieren Frei.Wild ihre erste Headliner-Tour.

Headliner #055  

Headliner - Musikmagazin - Freitags in der Neuen Suedtiroler Tageszeitung

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