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Freitag, 22. Mai 2009 – Nr. 98/17. Jg.

DIE NEUE SÜDTIROLER

Tageszeitung > Redaktion Tageszeitung Headliner: headliner@tageszeitung.it – Tel. 329/5913560

Bildtext: Das Burggrafenamt im Rücken: Die Bühne wird schluchteinwärts aufgestellt

Fotos: „Jux" Lana

Am Freitag nächster Woche erstmals wieder für Openairbesucher offen: Der Zugang zum neuen Festivalgelände in der „Gaulschlucht"

Das Comeback von Reinhold Giovanett s ist vielleicht nicht das größte Openair des Landes, aber mit Sicherheit das älteste und traditionsreichste! Und nach einer zweijährigen Pause ist es nun wieder da, das „Gaulschlucht-Openair“, oder, wie es ab jetzt leicht abgeändert heißt „Open Air Gaul“. Bürgermeister Christoph Gufler, erklärter Rockfan, erinnert sich noch an die Zeiten, als das Openair vom „Jugendkollektiv Lana“ ausgerichtet worden war und er selbst noch zur Oberschule ging: „Damals war das Openair eine Veranstaltung für junge Erwachsene. Wir wissen aber alle, dass das Publikum jünger wird und

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sich die Musik diesem Publikum anpasst. Das Openair wird mittlerweile vom Jugendzentrum 'Jux' und seinen Mitarbeitern organisiert, und es wird versucht, das Openair so professionell wie möglich umzusetzen.“ Gufler weiß also Gegenwart und Vergangenheit zu schätzen wenn er betont: „Das Gaulschlucht-Openair gehört zu Lana dazu und es zeigt die Offenheit der Gemeinde gegenüber der Jugendkultur.“ Eine Jugendkultur, um die sich in Lana seit über einem Jahrzehnt das Jugendzentrum „Jux“ kümmert. Wie andere Openair-Veranstalter auch, hat auch das „Jux“ trotz Tradition, mit bisweilen starkem Gegenwind der öffentlichen

Meinung zu kämpfen. Die Gemeindeverwaltung schaut heuer mit Bestimmtheit etwas genauer hin (siehe Kurzinterview mit Harald Stauder, Gemeindereferent Lana) als sonst und steigert die Nervosität bei den Veranstaltern. Und ebenso wie jedes Openair des Landes, bemüht sich auch die „Gaulschlucht“ dem Problem des übermäßigen Alkoholkonsums entgegenzutreten. Es ist jedoch nicht das totale Alkoholverbot, das eingesetzt wird, sondern es wird mit einer Reihe von Aktionen und Angeboten dagegen gesteuert. Jugendliche unter 16 Jahren erhalten beim Eintritt ein besonderes Armband, mit dem sie an der Bar keine alkoholischen Getränke erhalten.

Die immer öfter auftauchende „Trendy-Bar“ mit ihrem CocktailAngebot ist vor Ort und beim Kauf eines nicht-alkoholischen Getränkes nimmt man automatisch an einer kleinen Verlosung teil. Derlei Angebote sind unaufdringlich, und greifen anstatt auf das Signal der Bevormundung, auf die Möglichkeit der freien, eigenverantwortlichen Entscheidung zurück. Im Vorfeld wurde auch ein Treffen mit den Anrainern organisiert und es wurde ein Sicherheitsdienst engagiert, der mit 21 Mann die wichtigen Punkte des Festivalgeländes abdeckt. So dürfte also alles passen heuer. Zumal das Gelände neu „umgebaut“ Fortsetzung >


Tageszeitung Freitag, 22. Mai 2009 Nr. 98

ntoXication“. Auf diesen gefährlichen Namen hört seit April 2008 eine junge Punkrock-Band aus dem Raum Bozen, die - wie wenige in unserem Land beschlossen hat, der deutschen Sprache in ihrer Musik ein wichtiges Plätzchen einzuräumen. Nachdem „Stille Mehrheit“ aus Tschars im letzten Jahr eine ähnliche Richtung einschlugen, wagen nun auch „IntoXication“ erste Gehversuche. Die Mitglieder beider Bands haben ungefähr dasselbe Alter, spielen dieselbe Musikrichtung, aber die Vorgehensweise erscheint dennoch zumindest nach außen hin anders zu sein. Auch wenn „IntoXication“ von Dominik Aster, Sänger und Gitarrist der Punkrockband „Stille Mehrheit“, im Studio Unterstützung erhalten, scheint bei „IntoXication“ nicht die einstudierte Show auf Bühne und CD im Vordergrund zu stehen, sondern jugendlicher Trotz und Spaß an der Musik. Dass daraus gute Nummern entste-

Die ersten Aufnahmen von „IntoXication“

Poppunk auf Deutsch

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wurde, wobei neben den winterlichen Eishockey-Spielen im Sommer eben auch Großveranstaltungen wie das „Gaulschlucht-Openair“ ausgerichtet werden können. Hier bestätigen sich auch die unterstützenden Worte von Bürgermeister Gufler, denn auch wenn neben dem Openair nur der Kirchtag von Oberlana dort ausgetragen wird, so wurde in der Planung großzügig darauf Rücksicht genommen. Für gewohnte Festivalbesucher verbessert sich eigentlich nur der Komfort und der Umstand, dass die Bühne jetzt schluchteinwärts aufgestellt wird. Eine fünfköpfige Openair-Gruppe (Flyle, Semml, Roli, H1 und Florian) treffen sich seit Anfang November, um alle Details – zusammen mit den vier Mitarbeitern des „Jux“ – in Betracht zu ziehen und rechtzeitig einzufädeln. Am Montag dieser Woche fand das letzte Treffen mit

Headliner: Nach zwei Jahren Pause findet am 20. und 30. Mai 2009 wieder das „GaulschluchtOpenair“ statt. Wie stehen Sie als Gemeindereferent u.a. für die Ortspolizei, für Tourismus und Marketing, so wie für Verkehr, zu dieser Veranstaltung? Harald Stauder: Das Gaul-Openair ist, wenn es gut gemacht wird, sicher eine interessante Veranstaltung, welche eine lange Tradition hat. Gut gemacht heißt, dass es nicht, wie bei den vergangenen zwei Veranstaltungen vorkommen darf, dass die gesamte Umgebung des Openair unter der Veranstaltung leidet. Der Veranstalter muss für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgen und dies gilt nicht nur für den

Junge Punkrocker mit Sängerin: „IntoXication“ aus dem Raum Bozen veröffentlichen ihre ersten Studioaufnahmen.

mitteln alle drei Songs einen jugendlich frischen Eindruck. Der Song „Verdorben“ wurde als Bonustrack klassifiziert, da er im Proberaum in Eigenregie am Laptop aufgenommen wurde. Somit fällt er im Soundraster im Vergleich zu den im „New Sound Studio“ Tscherms eingespielten Nummern „Falsch gedacht“ und „Neustart“ etwas aus dem Rahmen, entspricht aber dem Alter der Bandmitglieder, die alle um die 16 Jahre alt sind, in der aktuellen Formation erst seit 3 Monaten spielen und nicht zuletzt wegen ihrer Frontfrau Caro ins Auge fallen. (eva) Info: www.myspace.com/intoxicationbz

hen können, zeigt die erste Mini-EP „Falsch gedacht“, die Carolin Zeller, Martin Mayr, Johannes Oberkofler, Daniel Bachmann und Christian (erst kürzlich zur Band gestoßen; nicht im Bild) am ersten Juniwochenende veröffentlichen und in Sie-

beneich live vorstellen werden. Zu hören sind darauf die ersten drei eigenen Kompositionen von „IntoXication“, die einen kleinen Vorgeschmack aufs Debütalbum geben sollen. Dieses wird voraussichtlich im Sommer aufgenommen und dürfte, wenn die Band so motiviert weitermacht, ein keckes Pop- und Rockalbum werden. Auf der hier vorliegenden Kostprobe zumindest, ver-

den gut 40 freiwilligen Helfern/Helferinnen statt, tags darauf ein Lokalaugenschein mit dem Sicherheitsdienst. „Jetzt“, so Semml, „brauchen wir nur mehr zu warten bis Dienstag, wenn wir mit dem Aufbauen beginnen können.“ Für das Organisationsteam läuft also ein doppelter Countdown: Einer bis Dienstag, und einer bis zum Beginn des eigentlichen Openairs. Immerhin war die „Gaulschlucht“ zwei Jahre wegen der Neugestaltung des Geländes „abwesend“. Während am Freitag, bei freiem Eintritt die Bands „Sold Out“ (Lana) und „Sitting Bull“ (Brixen) zu sehen sein werden, gibt sich am Samstag die aus Deutschland stammende Band „Blood Sugar Sex Magic“ die Ehre. Flyle: „Wir wollten eine Coverband als Headliner und haben über die Richtung diskutiert. Mit den Red Hot Chili Peppers können sowohl die Punker als auch die Metaller unter uns etwas anfangen und nach et-

was Internet-Recherche sind wir auf B.S.S.M. gestoßen und haben sie engagiert.” Flyle, der mit seiner unverwüstlichen Deutschpunkkapelle “Skandal” ebenfalls am Samstag auf der Bühne stehen wird, hat das gesamte grafische Konzept des neuen „Open Airs Gaul“ mit anderen Studenten in der Übungsfirma „Chameleon Graphics” an der LEWIT Meran erarbeitet. Einziger kleiner Minuspunkt ist der Termin. Am Samstag, 30. Mai findet am Sportplatz von Lichtenberg bei Prad das 11. „Eternity of Rock” statt. „Der Termin war nicht zu vermeiden“, erklärt Karin Hussnelder, Mitarbeiterin des „Jux“: „Bisher waren wir immer am dritten Wo-

chenende im Mai und das 'Eternity' am Samstag nach uns. Da im Mai aber das dreiwöchige Festival 'Lana Live' stattfindet, wurde uns nahegelegt, eine Terminüberschneidung zu vermeiden.“ Nun denn, die Openair-Saison ist angebrochen, stilistisch decken sich diese zwei Veranstaltungen nicht wirklich und das Openair-Publikum kann und wird sich wieder auf den Weg machen. Full house sei beiden gegönnt! Info: www.openairlana.it www.myspace.com/openairgaul

Ort des Festes an sich, sondern für das gesamte Einzugsgebiet. Dies wurde bei den letzten Veranstaltungen nicht so gemacht, wie es sein sollte. Zerstörte Parkanlagen, eingeworfene Scheiben, aufgebrochene Garagen und Garageneinfahrten, die als Toiletten missbraucht wurden, sollten eigentlich den Anrainern nicht als einzige Erinnerung an das Openair bleiben. Dies ist leider der Fall gewesen. Headliner: Welches sind die Auflagen und Bedingungen seitens der Gemeinde Lana, bezüglich Sicherheit und Ablauf für die Veranstalter des „Gaulschlucht Openairs“? Viele Anrainer haben sich an die Gemeindeverwaltung gewandt und

gebeten, das Openair nicht mehr zuzulassen. Nach einer Reihe von Aussprachen wurde die Veranstaltung nun doch genehmigt, allerdings muss der Veranstalter für die Sicherheit sorgen. Sicherheitsmitarbeiter müssen beschäftigt werden, für die Reinigung der Zugangsmöglichkeiten und Parkanlagen muss gesorgt werden. Die Polizeikräfte werden verstärkt präsent sein und Kontrollen durchführen. Dies alles geschieht in enger Abstimmung mit dem Veranstalter. Sollte es am Freitag zu Sicherheitsproblemen kommen, wird man kurzfristig reagieren und die Art der Fortsetzung am Samstag diskutieren müssen. Openairs und generell Veranstaltungen für Jugendliche wer-

den von der Öffentlichkeit gerne besonders streng beobachtet, weil sie von außen etwas wild erscheinen mögen. Wie wichtig finden Sie Veranstaltungen wie das „Gaulschlucht-Openair“ für die Jugendlichen und die Jugendkultur in Südtirol? Die Veranstaltung an sich ist sicher zu begrüßen, da sie den Jugendlichen in großem Rahmen die Möglichkeit bietet zusammen zu kommen und sich zu unterhalten. Wir machen in Lana keinen Unterschied zwischen Jugend- und Erwachsenenveranstaltungen. Wenn jemand sich nicht an die Regeln hält und andere gefährdet oder beeinträchtigt, muss dies Konsequenzen haben, ob er nun 16 oder 70 Jahre alt ist, interessiert nicht.

Grafik: Chameleon Graphics

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Gefährliche Kennzeichnung: „IntoXication“ haben das Gefahrensymbol als Bandlogo gewählt.

Logo, Website, MySpace, Plakat, Banner: Das grafische Konzept wurde in einem Oberschulprojekt erarbeitet


Der Beweis, dass Bozen auch talentierte Comiczeichner hat: Armin Barduccis Comics „Misantropomorfina“ ist Teil der Ausstellung bei „Art.May.Sound"

NEWS

Freitag, 22. Mai 2009 Nr. 98

Reunion

Die Organisatoren von „Art.May.Sound“ bei der Pressekonferenz letzten Dienstag in der Uni Bozen: Giacomo Morello, Mattia Filippin und Andrea Vigni.

be“ zurück: Die Reunion findet am 28. Mai im Mendelhof bei Bozen statt und erwartungsgemäß gibt's dann wieder Indie- und Rockcover zum Feiern. Info: www.myspace. com/thekelloggsfamily.

„Wir machen durch“

MuseionGeburtstag

Foto: rhd

„Kellogg's Family“ ist zurück Die „Kellogg's Family“, die schon vor 15 Jahren bei ihren Auftritten für Stimmung sorgte, meldet sich nun nach einer Auszeit aus der „Kellogg’s Backstu-

Comics over Bozen Das Comics-Festival „Art.May.Sound” wagt sich an die Öffentlichkeit.

Das neue Bozner Museion für moderne und zeitgenössische Kunst feiert in der Nacht vom 23. auf 24. Mai Geburtstag. Zum einjährigen Bestehen findet ein Geburtstags-Eventprogramm bei freiem Eintritt statt, das am Samstag von Führungen durch die Räumlichkeiten mit Ausstellungseröffnungen bis hin zur Clubbing-Nacht und zu Konzerten von „The Little White Bunny“, „Noisy Royal Dirt“ und Eugénie“ reicht. Und ganz nach dem Motto „Wir machen durch“ hat das Museion die Tore durchgehend geöffnet und bietet allen Besuchern am Sonntagmorgen ein Frühstück in der Besucherlounge, bevor es dann bis 18.00 Uhr mit zielgruppenorientierten Führungen weitergeht. Info: www.museion.it

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Franzensfeste Open Air

Antwort von Arno Dejaco, „Spu“ Brixen, auf die Replik von Willy Vontavon und Walter Eschgfäller („Liederszene Südtirol“) auf die Stellungnahme von „Sisyphos“ im letzten „Headliner“:

Bands gesucht Das Jugendzentrum Kassianeum Brixen organisiert am 19.09.2009 unter dem Banner „Free Dance Rock“ ein Open Air in der Festung Franzensfeste. Fürs Line Up werden noch Bands und DJs gesucht! Anmeldungen und genaue Infos gibt’s bei Armin unter info@juze.it oder Tel. 0472/279902.

Tageszeitung

uch wenn der Namen neu ist, das „Art.May.Sound”Festival findet heuer zum dritten Mal statt. Die bisherigen Ausgaben waren klein und fanden im italienischen Jugendzentrum „Villa delle Rose” in der Bozner Reschen-Straße statt. Was dieses Wochenende von den Veranstaltern geboten wird, darf sich durchaus Festival nennen: Workshops und Ausstellungen in den Räumlichkeiten der Uni Bozen, bekannte Namen des italienischen Comics heute und morgen an den Ständen der verschiedenen kleinen Verlage und die Gelegenheit für Comicsfans, sich mit Stoff einzudecken und sich mit Gleichgesinnten zu unterhal-

ten. Von den zehn illustren Gästen sind Gabriele Dell'Otto, Tito Faraci und Eriadan zu nennen. Heute und morgen finden am Musterplatz zudem zwei Konzerte statt. Freitag, 22. Mai, 19 h: „Jellyeifish“, „The Morning After“, „Highlights“ und „Westbound“. Samstag, 23. Mai, 19 h: „Panic Room”, „The Psychos“, „The Seed“ und „Club99”. Jeweils bis 23 h. Eintritt ist frei. Wir vom „Headliner“ werden uns um die Comics ein wenig kümmern und von den zwei Tagen zu berichten wissen und in der Ausgabe vom Freitag, 5. Juni, startet im „Headliner” die monatliche Reihe „Hinterland”. „Hinterland“ möchte das

Festival für zwei Kunstformen: Comics und Livebands an diesem Wochenende auf dem Musterplatz von Bozen.

präsentieren, was sich in den letzten Jahren in der Comics-Literatur als „Graphic Journalism” etabliert hat. Den Anfang macht der Bozner Hannes Pasqualini. Zudem ist für November ein zweites etwas anders gewichtetes Festival geplant (www.bolzanocomics.it) über das wir euch zu gegebener Zeit informieren werden. (rhd) Info: www.artmaysound.com

Rückkoppelung „… Wir wollen den einheimischen Nachwuchsbands die Möglichkeit geben, unter professionellen Bedingungen vor einem möglichst großen Publikum aufzutreten … der unglaubliche Zulauf jedes Jahr … spricht im Grunde nur für ihre (und unsere) Passion zu Musik.“ Die Liederszene Südtirol will den „einheimischen“ Bands Auftritte in einem professionellen Umfeld bie-

ten. Das ist eine tolle Idee. Allerdings gehört zu einem professionellen Umfeld auch die Gage für die Künstler, geschweige denn die Rückerstattung der Fahrtspesen. Wenn man von den Bands professionelle Leistungen abverlangt, dann sollten diese auch dem entsprechend honoriert werden. Das hat überhaupt nichts zu tun mit einem knappen Budget oder dem Verdienst der Headliner. Man muss sich halt nach der Decke strecken, wie viele engagierte Festivalveranstalter auch; „Rock im Ring“, (Ex)„Schloßberg“ Bruneck, „Zugluft“, (Ex-)„Rock'n'Toul“ sind ebenfalls Bühnen mit professionellem Veranstaltungsumfeld und so nebenbei

mit viel Charme. Eine Gage für Bands bei Veranstaltungen dieser Größenordnung ist nicht nur eine Hilfe für die Musiker, ihren Weg weiter auszubauen, sondern vor allem auch ein Zeichen der Wertschätzung. Es kann nicht sein, daß es dabei die Kategorie „einheimische Bands“ gibt und die Kategorie Auswärtige, wenn es doch um „unsere gemeinsame Passion zur Musik“ geht. Denn die Beiträge hören zwar am Brenner auf, aber die Musik zum Glück nicht. Außerdem: spielen Mando Diao in Schweden gratis? Arno Dejaco, „Spu“, Brixen

Headliner #039  

Headliner - Musikmagazin - Freitags in der Neuen Suedtiroler Tageszeitung