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Wir fahren unter Strom www.e-mobilitaet-magazin.at

Foto: Furgler

MAGAZIN FÜR E-MOBILITÄT Ausgabe Herbst/Winter 2018

e mobilität

Play Days 2018 E-Mobilty am Red Bull Ring Bollinger B1 Brachialer Elektro Geländewagen

E-Pionier

Florian Lugitsch im Portrait

CHINESISCHER ELEKTRO-SUV

Der SUV aus Fernost geizt nicht mit Reizen.

2 TAGE 20 EURO

Die neue Aktion des Landes Steiermark

E-BIKE TRENDS 2019

Das sind die Bikes des Jahres!


inhalt Förderung

Förderung für E-Mobilität 

Christian Huemer

editorial

2 Tage 20 Euro

Die Aktion des Landes Steiermark 

e-Lugitsch

110 Jahre Elektro Lugitsch 

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Der Hybrid Mobilität am Puls der Zeit  Die Zukunft ist weiblich, besagt ein gängiger Slogan. Und es stimmt, nicht nur im grammatikalischen Sinne. Denn DIE Elektromobilität ist drauf und dran, ordentlich an Boden gutzumachen. DER Verbrennungsmotor verstrickt sich – siehe Diesel – mittlerweile längst in Rückzugsgefechte, weil immer mehr Städte ein klares Zeichen setzen und ihm die Einfahrt verwehren. Die deutsche Autoindustrie mag den Trend zu spät erkannt haben und muss deshalb im Eilzugstempo Versäumtes aufholen. Dadurch werden die Karten auf dem E-Auto-Sektor völlig neu gemischt und plötzlich spielen – auch hierzulande – Produzentenländer eine Rolle, die bisher unter „ferner liefen“ rangierten. Siehe USA und deren Parade-Elektroautohersteller Tesla. Freilich läuft auch dort nicht alles so rund, wie es sollte, aber das ist eine andere Geschichte und hängt wohl eher mit den Kapriolen des Firmenchefs zusammen … Die Entwicklung hin zur Elektromobilität verläuft auf jeden Fall ungeheuer spannend. Nahezu täglich gibt es neue Meldungen über Reichweitenrekorde, bessere Speicherkapazitäten der Batterien und Länder/Städte/Gemeinden, die voll und ganz auf Stromantrieb setzen. Sei es durch Förderungen der E-Mobilität, sei es durch Verbote des Gegenteils. Wir geben Ihnen auf den folgenden Seiten einen kleinen Überblick darüber, was Stand der Dinge ist, und wünschen viel Spaß beim Lesen! Ihr Christian Huemer

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Top E-Autos Das kommt 2019 auf unsere Straßen 

E-Bike Trends 2019

I want to ride my e-bycicle 

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E-Mobility Play Days 2018 Das Mega-Event am RedBull Ring 

RC Wildlife Experience E-Mobility im Maßstab 1:10 

Aktuelles

Trends, Events und Menschen 

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IMPRESSUM Herausgeber: Christian Huemer, 8055 Graz, Puchstraße 133 huemer@hc-media.at Redaktion: Reinhard Czar, Alia Bandhauer Lektorat: Alia Bandhauer | Verlagsservicebüro Erscheinungsort: Graz Anzeigenleitung: Christian Huemer, 0664/1457580, huemer@hc-media.at Grafik: bluepepper.at | Ing. Peter Jukel Druck: Gravizki zavhod Hrvatske d.o.o., Croatia, 1000 Zagreb

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Holen Sie sich noch 2018 die Förderung für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den privaten Einsatz.

Förderung

Foto: AdobeStock | Stockfotos-MG

E-Mobilität wird auch für Private gefördert

mit reinem Elektroantrieb, Brennstoffzellenfahrzeuge, Plug-in-Hybridfahrzeuge, Range Extender und Reichweitenverlängerer. Die Anschaffung eines intelligenten Ladekabels oder die Installation einer Wallbox im Zuge des Autokaufs werden zusätzlich gefördert.

Im Rahmen einer gemeinsamen Förderungsaktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMVIT), des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Autoimporteure und der Zweiradimporteure wird auch im Jahr 2018 die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz unterstützt. Die Unterstützung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem „E-Mobilitätsbonus“ der Fahrzeugimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs, welcher unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen von Fahrzeugimporteuren gewährt wird, und dem „E-Mobilitätsbonus“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMNT und BMVIT. Wer wird gefördert? Die genannten Förderungsmittel werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Eine überwiegend private Nutzung des geförderten Elektro-Fahrzeuges muss also gewährleistet sein. Pro Elektro-Fahrzeug kann nur eine Bundesförderung beantragt werden. Pro Antragsteller können jedoch mehrere Anträge für unterschiedliche Fahrzeuge gestellt werden. (Elektro-Pkw mit Neuzulassungen in Niederösterreich oder dem Land Steiermark erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine zusätzliche Landesförderung.) Was wird gefördert? Gefördert wird die Anschaffung von E-Mopeds bzw. E-Motorrädern sowie folgender elektrisch bzw. teilweise elektrisch betriebener Fahrzeuge: Fahrzeuge Seite 4

Wie verläuft der Förderungsprozess? Die Einreichung für die Förderungsaktion verläuft in einem zweistufigen Verfahren. Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, muss sich der Antragsteller zunächst registrieren. Die Registrierung ist ausschließlich online auf www.emob.klimafonds.gv.at bis 31.12.2018 möglich. Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für das Fahrzeug reserviert. In einem Bestätigungs-E-Mail erhält der Förderungswerber einen individuellen Link für die Antragstellung auf der dafür vorgesehenen Online-Plattform. Der Link ist längstens 24 Wochen ab Registrierung gültig. Innerhalb der im Bestätigungs-E-Mail angegebenen Frist müssen Lieferung, Bezahlung und Zulassung des Fahrzeuges sowie die Antragstellung über die Online-Plattform erfolgen. Die Registrierung sollte daher erst dann durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Anmeldung des Fahrzeuges innerhalb der Frist möglich ist und alle für die Antragstellung notwendigen Unterlagen vorliegen.

NÄHERE INFORMATIONEN: Serviceteam E-Mobilität für Private der Kommunalcredit, Tel.: 01/31 6 31-733 https://www.umweltfoerderung.at


NRGkick Connect die Zukunft des ­E-Auto-Ladens

Die südoststeirische DiniTech GmbH, bekannt für NRGkick, die mobile Ladeeinheit für Elektroautos, sorgt mit einer weiteren Produktinnovation für Aufsehen im Elektromobilitätssektor. Mit dem neuen NRGkick Connect werden spektakuläre neue Features wie photovoltaik-geführtes Laden, Cloud-Zugriff, Zeit- und Sprachsteuerung Realität. Bereits jetzt ermöglicht NRGkick, Elektroautos an jeder Standardsteckdose mit bis zu 22 kW zu laden. Nun sorgt NRGkick Connect für einen gewaltigen Innovationsschub. Eines der herausragendsten Features des NRGkick Connect ist seine Fähigkeit, photovoltaik-geführtes Laden zu ermöglichen. Dabei wird die von der PV-Anlage generierte Energie mit einer für den Nutzer einfach einstellbaren, individuell abstimmbaren Ladestrategie zum Laden des Elektroautos nutzbar gemacht – der Traum von der „Sonne im Tank“ wird damit Wirklichkeit. Darüber hinaus ist es nun auch möglich, via NRGkick Cloud von jedem Ort aus via Internet auf die mobile Ladeeinheit NRGkick zuzugreifen, um sich zum Beispiel über die geladene Energiemenge zu informieren, den Ladestrom einzustellen und vieles mehr. Auch zeitgesteuertes Laden und sogar eine Sprachsteuerung der Ladung mit Amazon Alexa wird mit NRGkick Connect möglich – somit ist NRGkick Connect die Verbindung zur Zukunft, mit der das mobile Laden von Elektroautos im Zeitalter des Internet of Things angekommen ist.

In Kombination mit NRGkick ermöglicht NRGkick Connect ­photovoltaik-geführtes Laden. Die „Sonne im Tank“ wird Wirklichkeit!

Der Ökoflottenpionier Aktuell fahren in Österreich bereits 2,5 Prozent der neu zugelassenen PKW elektrisch. Auch immer mehr Unternehmen rüsten ihren Fuhrpark auf eine so genannte „Ökoflotte“ um. Hierbei spielt nicht nur die positive Klimabilanz eine wichtige Rolle, sondern auch die deutlich niedrigeren Betriebskosten, die bei Elektrofahrzeugen um rund ein Drittel günstiger sind als bei konventionell betriebenen Fahrzeugen. Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement leistet seit Jahren Pionierarbeit im Bereich der Elektromobilität und berät Unternehmen über die Vorteile und Anforderungen eines emissionsfreien Fuhrparks. Aktuell sind bereits rund 7 Prozent der von Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement betreuten PKW und leichten Nutzfahrzeuge elektrisch unterwegs. Seit Herbst 2017 können auch öffentliche Institutionen und Kommunen über die Bundesbeschaffung GmbH (BBG) die Beratung und „Rund-um-Sorglos“-Pakete von Raiffeisen-Leasing Fuhrparkmanagement in Anspruch nehmen.

NRGkick Connect erscheint im Herbst 2018 Mehr Informationen zum Thema Leasing und Fuhrpark finden Sie auf www.raiffeisen-leasing.at

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E-Auto testen!

Um 20 Euro

Elektroautos liegen voll im Trend. Absolut zu Recht, bieten sie doch zahlreiche Vorteile und Extras. Genau diese können jetzt ein ganzes Wochenende bzw. zwei volle Tage lang selbst er-„fahren“ werden. Stylisch, innovativ und dabei auch noch klimafreundlich – Elektroautos liegen voll im Trend. Absolut zu Recht, bieten sie doch zahlreiche Vorteile und Extras. Genau diese können jetzt ein ganzes Wochenende bzw. zwei volle Tage lang selbst er-„fahren“ werden. „Die Förderaktion „2 Tage E-Auto testen“ des Landes Steiermark in Kooperation mit Energie Steiermark und den steirischen e-carsharing-Unternehmen hat unter anderem das Ziel, über die Alltagstauglichkeit von Elektromobilität zu informieren. Ferner bietet sie den Steirerinnen und Steirern die Möglichkeit, für 48 Stunden um nur 20 Euro ein E-Auto Probe zu fahren“, freut sich Anton Lang, Landesrat für Verkehr, Umwelt und erneuerbare Energien. Die höchst erfolgreich verlaufene Aktion „6 Tage für 60 Euro“ und die in der Steiermark großartig genutzte Unterstützung der e-carsharing-Gemeinden aus dem Ökofonds heraus sind für diese neue Aktion Pate gestanden. In logischer Fortsetzung hebt das Land Steiermark passend zum wichtigen Thema der Luftreinhaltung nun ein neues Angebot zur Förderung der Elektromobilität aus der Taufe. In der Steiermark gibt es rund 45 e-carsharing-Projekte mit etwa 70 E-Autos, die zum Teil aus Mitteln des Ökofonds gefördert wer-

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SO GEHT’S ZUM GRÜNEN WOCHENENDE: 1. Kommen Sie persönlich zu einem der zahlreichen teilnehmenden steirischen e-carsharing-Unternehmen. 2. Melden Sie sich für zwei aufeinanderfolgende, noch verfügbare Tage an (zwei Tage = 48 Stunden). 3. Erfüllen Sie nachweislich folgende Voraussetzungen: Führerschein Klasse B und Hauptwohnsitz in der Steiermark. 4. Holen Sie am vereinbarten Tag zur zuvor festgelegten Uhrzeit das Auto bei Ihrem e-carsharing-Partner ab. 5. Füllen Sie den Förderantrag und den Leihvertrag aus. 6. Bezahlen Sie den fixen Pauschalbetrag von 20 Euro. 7. Lassen Sie sich in die Benutzung des Elektroautos einweisen. 8. Los geht‘s! Erleben Sie den komfortablen und umweltfreundlichen Alltag mit einem Elektrofahrzeug. 9. Bringen Sie das Elektroauto nach Ablauf der 48 Stunden zur vereinbarten Uhrzeit zurück. 10. Geben Sie uns per App Ihr Feedback zum Test sowie zur Förderaktion ab. Den Link dazu erhalten Sie bei Ihrem e-carsharing-Unternehmen.


Teil der Aktion sind auch die e-carsharing-Standorte Graz und Feldbach der Energie Steiermark. „Die Energie Steiermark baut die Elektromobilität massiv aus. Parallel dazu investieren wir in die erforderlichen Erzeugungsprojekte im Bereich erneuerbarer Energie – denn nur mit grünem Strom ist die E-Mobilität auch tatsächlich umweltfreundlich. Wir haben aktuell rund 780 Ladepunkte in unserem Netz und sind damit österreichweit einer der größten Errichter von E-Ladestationen. Wir haben in den letzten Monaten über 3,2 Mio. Euro in den Ausbau des E-Tankstellen-Netzes investiert. Demnächst wird unser Projekt „Panther” abgeschlossen – dann ist kein steirischer Haushalt weiter als 15 Kilometer von der nächsten Ladestelle entfernt. Für die Aktion „2 Tage für 20 Euro“ wird jedes E-Auto von uns mit einer kostenlosen Mobilitätskarte ausgestattet. Mit dieser Karte kann nicht nur in der Steiermark, sondern sogar europaweit kostenlos geladen werden“, so Konzernsprecher Urs Harnik von der Energie Steiermark.

LR Lang bei der Präsentation der neuen Aktion Foto: Land Steiermark

* e g a 2T

Elektromobilität

Steiermark

um nur

20€

Bezahlte Anzeige

den. „Unsere neue Aktion „2 Tage E-Auto testen um nur 20 €“ vereint die innovative Technologie des Elektroautos mit der Begeisterung des Teilens“, so Lang, der betont: „Mit der Aktion setzen wir nun einen weiteren wichtigen Schritt. Wir wollen damit möglichst vielen Steirerinnen und Steirern die Möglichkeit bieten, sehr einfach und kostengünstig die Elektromobilität im Alltag auszuprobieren. Zwei Tage hindurch kann man so die Praxistauglichkeit eines E-Autos für den ganz persönlichen Alltag testen und bekommt damit ein Gefühl, eine Grundlage dafür, ob das nächste Auto ein E-Auto sein wird. Diese Förderaktion zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie mit der Energie Steiermark und den weiß-grünen e-carsharing-Gemeinden als Partner durchgeführt wird. Diese Gemeinden haben mit Landesförderung aus dem Ökofonds diese Projekte ins Leben gerufen und verbreiten seitdem sehr erfolgreich die Idee der E-Mobilität und des Carsharings. Damit geht diese Aktion noch mehr in die Breite und verknüpft unsere Projekte und Programme auf diesem Sektor geradezu ideal“, erklärt Lang.

„Am Wochenende mach‘ ich grün!“ Testen Sie jetzt ein Wochenende bzw. zwei volle Tage lang um nur € 20,- ein E-Auto Ihrer Wahl bei einem teilnehmenden steirischen e-carsharing-Unternehmen. Alle Informationen sowie Partnerbetriebe finden Sie unter ich-tus.steiermark.at/wochenende. Machen Sie mit uns grün! *2 Tage = 48 Stunden

Die Klima- und Energieinitiative des Landes Steiermark Weitere Infos unter: www.ich-tus.at/wochenende

Eine Kooperation mit den steirischen e-carsharingUnternehmen.


Fotos: Lugitsch

E-Mobility Pionier Florian Lugitsch www.e-lugitsch.at

e-Lugitsch

Foto: shutterstock

110 JAHRE UNTER STROM Das Jahr 2011 war einer der (vielen) Meilensteine in der mehr als hundertjährigen Geschichte des Feldbacher Unternehmens e-Lugitsch: Mit der Eröffnung des e-Mobility-Infozentrums verankerte der Pionier die Elektromobilität in der Region.

ein echter Unternehmer von altem Schrot und Korn der Marke Lugitsch ließ sich davon nicht unterkriegen. Bereits 1946 wurde nach mühevoller Arbeit der Betrieb wieder in vollem Umfang aufgenommen.

Die Geschichte der traditionsreichen Firma Lugitsch in Feldbach liest sich wie eine klassische österreichische Unternehmergeschichte. Gegründet im Jahr 1909, als Florian II. und Anna Lugitsch in Gniebing, heute Teil der Neuen Stadt Feldbach, einige Grundstücke und Immobilien mitsamt einem kleinen E-Werk kauften, setzte man von Anfang an auf die Kraft des Stroms. Bereits vier Jahre später versorgte Lugitsch den Bahnhof in Gniebing mit Energie. Daneben betrieb man erfolgreich auch eine Ölmühle. Dem Aufschwung in den Zwischenkriegsjahren folgte mit Ende des Zweiten Weltkriegs ein schwerer Rückschlag: Das E-Werk und die komplette Wehranlage sowie ein Großteil der vorhandenen Gebäude wurden in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 schwer beschädigt und teilweise völlig zerstört. Doch

Was dann folgte, umschreibt man am besten mit dem für ganz Österreich gültigen Begriff der Wirtschaftswunderjahre. So legte Florian Lugitsch IV. den Grundstein für den Elektrohandel und die Elektroinstallation. Werkstätte und Verkaufsraum befanden sich – heute unvorstellbar – damals noch im Privathaus des engagierten Unternehmers. Ab dem Jahr 1960 folgten der Ausbau der 5-kV-Leitung zu einer 20-kV-Leitung und die Elektrifizierung des heutigen Versorgungsgebietes. Auch ein neues Wasserkraftwerk wurde südlich der Wehranlage errichtet, und zwar im Jahr 1982. Knapp zehn Jahre später kaufte man das STEWEAG-Gebäude in der Pfarrgasse in Feldbach – gemeinsam mit der Firma Thaller. Nach der Übergabe des Betriebes an die jetzi-

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Verleihung Innovationspreis 2013 für die Umsetzung des e-Mobility Infozentrums; Pionierpreis Energie Vision

Florian Lugitsch KG Elektroinstallationsunternehmen Gniebing 52a 8330 Feldbach +43 3152 25540 office@lugitsch.at www.e-lugitsch.at

auch in der Region Feldbach salonfähig – und vor allem praktisch umsetzbar – werden. „Wir waren damals eines der ersten Unternehmen in der Region, das sich des Themas E-Mobilität auch praktisch angenommen hat“, erinnert sich Florian Lugitsch zurück. Die folgenden Taten können sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen: e-Lugitsch beteiligt sich am Vulkanland-Projekt „eautoteilen“ und betreibt natürlich auch Stromtankstellen in der Region, um nur ein paar Beispiele zu nennen.

gen Geschäftsführer Ing. Werner Lugitsch und Florian Lugitsch V. trieben die neuen Macher die Erfolgsgeschichte weiter voran. Pionierleistungen waren unter anderem das Kabel-TV-Netz im Raum Kirchbach und die Errichtung der ersten 1-kWh-Fotovoltaikanlage für die Einspeisung in das Stromnetz sowie der Schritt ins Ausland: Mit der Gründung der Florian Lugitsch d.o.o. werden nun auch Elektroinstallationen in Kroatien angeboten. Ein weiterer Meilenstein erfolgte im Jahr 2011. Schon früh erkannte man die steigende Bedeutung der Elektromobilität und eröffnete ein e-Mobility-Infozentrum. Der Hintergrund: Das Fahren mit Strom sollte

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Grafik: AdobeStock | macrovector

TEI LEN

CARSHARING UND ELEKTROMOBILITÄT ZWEI ZUKUNFTSTRENDS KOMBINIERT Text: Reinhard Czar Die Argumente sprechen für sich. Den Großteil der Zeit verbringt ein Auto unbewegt auf dem Parkplatz oder in der Tiefgarage. Fährt man beispielsweise täglich eine halbe Stunde an den Arbeitsplatz und ebenso lange zurück, bleiben 23 Stunden Stehzeit übrig. Setzt man beim Arbeitsweg auf die öffentlichen Verkehrsmittel, was in Ballungszentren ja sehr viel Sinn macht, braucht man das Auto überhaupt nur mehr für eine Handvoll Erledigungen am Wochenende – fünf Tage in der Woche also gar nicht – oder für die Urlaubsreise, somit ungefähr einmal im Jahr. Warum also gleich ein Auto kaufen, wenn man es ohnehin nur selten benötigt? Eine Frage der Vernunft, auf die es längst eine Antwort gibt: Carsharing, das Teilen eines Autos unter mehreren Benutzern. Dasselbe gilt für die Elektromobilität: Vernunftgründe sprechen eindeutig dafür – Stichwort Abgasemissionen und Vernichtung fossiler Ressourcen –, trotzdem

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beginnt sie sich erst langsam durchzusetzen. Was wäre nun, wenn beide Trends aufeinandertreffen? Das wäre sehr sinnvoll, meinen wir und bringen ein Beispiel aus der steirischen Landeshauptstadt Graz. Unter dem ein wenig sperrigen Kürzel tim, das für „täglich intelligent mobil“ steht, hat man dort längst die zwei genannten Trends zusammengeführt. An mehreren tim-Stationen stehen im gesamten Stadtgebiet Fahrzeuge zum Carsharing bereit. Einen Teil der Flotte bilden Elektroautos. Mit dem e-Golf beispielsweise fährt man im voll beladenen Zustand 190 Kilometer – unter Garantie wesentlich länger als jede innerstädtische Grazer Autofahrt dauert. Der Stundentarif bewegt sich für tim-Mitglieder in der Größenordnung der Öffi-Fahrkarten, fürs Wochenende gibt es eine attraktive Pauschale – und auch nicht­elektrisch betriebene Fahrzeuge, sollte der Ausflug einmal weiter wegführen.


Foto: Lupi Spuma | bezahlte Anzeige

AKTION AB 2. 11. 2018

JAHRESKARTE GRAZ = tim-MITGLIEDSCHAFT Sie haben eine gültige Jahreskarte Graz1 oder wollen sich eine kaufen? Dann können Sie in den Genuss einer kostenlosen tim-Mitgliedschaft – inklusive Carsharing-Autos, Mietwagen & Co – für bis zu einem Jahr kommen. Einfach auf www.tim-graz.at voranmelden, Ihren persönlichen Termin für Ihre Registrierung im tim-Servicecenter vereinbaren und schon bald tim-Kundin oder tim-Kunde sein. Weitere Informationen: holding-graz.at/linien

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Gilt auch wenn Sie eine nicht übertragbare Verbund-Jahreskarte über mehrere Zonen inkl. Zone 101 haben und Ihr Hauptwohnsitz in Graz ist.


Foto: Volkswagen

Bei höheren Geschwindigkeiten und in allen Fällen, wo der Elektromotor nicht zum Einsatz kommt, treibt der Verbrennungsmotor das Auto an.

Beim Anfahren und in der Stadt beim Stop-and-go-Verkehr kommt der Elektromotor zum Einsatz.

DAS BESTE AUS

ZWEI WELTEN Text: Reinhard Czar

DIE SCHLÜSSIGSTE FORM ZEITGEMÄSSER MOBILITÄT HÖRT DERZEIT AUF DEN NAMEN HYBRID. NUR DAMIT LASSEN SICH DIE VORTEILE DER MIT STROM UND MIT FOSSILEN TREIBSTOFFEN BETRIEBENEN FAHRZEUGE NUTZEN, OHNE DIE NACHTEILE IN KAUF NEHMEN ZU MÜSSEN. Seite 12


Konkret bedeutet Hybrid, dass der Elektromotor vor allem beim Anfahren genutzt wird. In der Stadt, wo vor Ampeln häufig Stop-and-go-Verkehr herrscht, geht es also hauptsächlich elektrisch zur Sache. Über Land kommt dann der Verbrennungsmotor bevorzugt zum Einsatz. Es gibt verschiedene Arten von Hybrid – auch abhängig vom Kaufpreis des Fahrzeuges. „Königsklasse“ ist

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Fotos: Hyundai

Hybridantrieb, das bedeutet – vereinfacht gesprochen – die Kombination von Elektromotor mit Verbrennungsmotor. Je nach Situation gelangt der Antrieb zum Einsatz, der besser dafür geeignet ist, gelegentlich auch beide miteinander kombiniert. Pionier dieser anfangs ein wenig skeptisch beäugten Innovation war Toyota mit dem inzwischen bereits als legendär zu bezeichnenden Prius. Damit war der Hybridantrieb sozusagen in der breiten Automasse angekommen, denn gut 20 Jahre nach der Vorstellung des ersten Hybridautos durch den japanischen Autohersteller im Jahr 1997 hat so gut wie jeder Konzern, der etwas auf sich hält, ein Hybridmodell in der Angebotspalette.

derzeit der sogenannte Plug-in-Hybrid, bei dem man zusätzlich zur während der (Benzin- oder Diesel-)Fahrt gewonnenen Energie die Batterie des Elektromotors auch an der Steckdose aufladen kann. Damit werden bis zu 50 Kilometer elektrische Reichweite möglich, zumindest laut Herstellerangaben. Die Vorteile eines Hybridantriebs sind schnell erklärt: Durch die Fahrtanteile, die mit Elektromotor erfolgen, verringern sich sowohl Treibstoffverbrauch als auch Schadstoff­ emissionen. Strenge Umweltvorgaben werden – zumindest in den größeren Fahrzeugklassen – überhaupt erst durch Hybridtechnologie möglich. Gleichzeitig verfügt man infolge des Verbrennungsmotors an Bord über gleich lange Reichweiten und ebenso kurze Tankstopps, wie wir sie bei unseren ganz „normalen“ Autos seit Jahrzehnten schätzen (und lieben) gelernt haben. Alles eitel Wonne also, wenngleich ein entscheidender Nachteil nicht verschwiegen werden soll: Hybridautos kosten ordentlich Geld. Aber sonst wär’s ja fast das Paradies auf Erden …


E-Mobilität auf der ÜBERHOLSPUR E-Mobilitätspaket im Ministerrat beschlossen: Aufhebung des IG-L Hunderter für E-Autos, Busspuren für E-Fahrzeuge öffnen und gratis Parken für E-Autos forcieren. Nachhaltigkeitsministerin Maria Köstinger und Verkehrsminister Norbert Hofer präsentierten die im heutigen Ministerrat beschlossenen Maßnahmen zur Förderung der E-Mobilität.

Grafik: com_unit

Die Erreichung der EU-Klimaziele 2030 und der Ziele des Pariser Klimaabkommens erfordern eine „Mobilitätswende“ in Richtung sauberer emissionsarmer Mobilität auf Basis erneuerbarer Energieträger. Daher bekennt sich die Bundesregierung in ihrer Klima- und Energiestrategie #mission2030 zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehrsbereich um rund 7,2 Millionen Tonnen CO2 sowie zur Forcierung der Elektromobilität. „Wir wissen, dass wir im Verkehrssektor CO2-Einsparungen leisten müssen. Ein wesentliches Instrument zur Erreichung dieser Ziele ist die Stärkung der E-Mobilität“, stellt Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger fest und ergänzt: „Mit den Maßnahmen, die wir nun im Ministerrat beschließen, setzen wir starke und sichtbare Impulse, um den Umstieg auf Elektrofahrzeuge noch attraktiver zu machen.“

NEUZULASSUNGEN STEIGEN. Der Anteil von ­E-Autos an den Neuzulassungen in Österreich steigt laufend an. Bis Ende September 2018 sind 4.484 vollelektrische E-Autos hinzugekommen, das sind um 9,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2017. Im vergangenen Jahr 2017 wurden insgesamt 5.433 E-Pkw neuzugelassen. Aktuell sind 1,6 Prozent aller Neuzulassungen E-PKW. Daten: Statistik Austria

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Verkehrsminister Norbert Hofer und Nachhaltigkeitsministerin Maria Köstinger präsentieren beschlossene Maßnahmen zur Förderung der E-Mobilität. BMNT / Paul Gruber

Österreich im EU-Spitzenfeld bei E-Mobilität Das vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie gemeinsam mit den Autoimporteuren und der Zweiradwirtschaft ins Leben gerufene „Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität mit erneuerbarer Energie“ hat durch seine attraktiven Förderanreize für Elektrofahrzeuge und Ladeinfrastruktur bereits zur Steigerung der Nachfrage nach Elektrofahrzeugen geführt. Österreich liegt damit im EU-Spitzenfeld bei der Elektromobilität. Besondere Anreize für E-Mobile Mit einer Änderung des Immissionsschutzgesetzes-Luft (IG-L) soll eine gesetzliche Ausnahme von Geschwindigkeitsbeschränkungen für Autobahnen und Schnellstraßen geschaffen werden. Künftig kann man mit einem Elektrofahrzeug in einer IG-L-Hunderter-Zone auch 130 Stundenkilometer fahren. Das betrifft Strecken von insgesamt 440 Kilometern Länge. Eine weitere Anreizsetzung soll durch Schaffung der Möglichkeit zur Mitbenützung von Busspuren für Elektrofahrzeuge in der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorangetrieben werden. Außerdem werden Länder, Städte und Gemeinden ersucht, Anreize und Ausnahmen für Elektrofahrzeuge in den Stellplatz- und Park­ raumbewirtschaftungsregelungen zu setzen (z.B. Gratisparken). Auch Wasserstoff-Antrieb auf Agenda der Regierung „Wir sind aber noch lange nicht am Ziel und die Elektromobilität ist einer von vielen Schlüsseln zum Erfolg. Nach und nach arbeitet unsere Regierung an der Er­ reichung der Klimaziele der ‚#mission2030‘.


DER WEG ZUR EIGENEN

LADESTATION

Guido vom „Der Stadtelektriker“ mit der E-Ladestation

Elektromobilität liegt im Trend. Elektroautos sind sauber, leise, sparsam im Verbrauch und bei der Finanzierung kann man auf Förderungen setzen. Allerdings muss die Batterie der Fahrzeuge regelmäßig aufgeladen werden – und Ladestationen gibt es nicht so zahlreich wie konventionelle Tankstellen. Deswegen ist es sinnvoll, die Voraussetzungen zu schaffen, das Elektroauto in der eigenen Garage oder dem Carport laden zu können. Wichtig ist es, sich bereits vor dem Kauf eines Elektroautos Gedanken um eine vernünftige Lademöglichkeit im privaten Bereich zu machen, empfiehlt Helfried Lukas vom „Der Stadtelektriker“ in Graz. Die gewöhnlichen Haushaltssteckdosen stellen nur eine absolute Notladeeinrichtung dar und sind nicht für den täglichen Gebrauch zum Aufladen eines Elektroautos geeignet. Die Ladedauer nimmt viele Stunden in Anspruch und im schlimmsten Fall könnte es sogar zu einem Kabelbrand kommen. Außerdem gelten für KFZ-Ladepunkte eigene Normen und Vorschriften, was die Sicherheit betrifft. So muss jeder Ladepunkt mit einem eigenen speziellen FI Schutzschalter ausgestattet sein. Die Lösung ist eine speziell auf Elektroautos ausgerichtete Ladestation. Damit wird die Ladedauer stark reduziert und ein sicherer Betrieb gewährleistet. Vorher informieren spart Zeit und Geld Optimal ist es, sich schon vor dem Autokauf an einen seriösen Elektrofachhändler zu wenden und ein auf die eigenen Bedürfnisse maßgeschneidertes Angebot einzuholen. Manche Elektroinstallationsunternehmen haben sich auf Beratung und Installation von Ladestationen spezialisiert. Wichtig ist im Vorhinein zu klären, ob die benötigte Anschlussleistung überhaupt zur Verfügung steht. Außerdem macht es einen Unterschied, welches Auto genutzt wird. Ein Tesla hat andere Anforderungen an eine Ladestation und den Ladestecker als zum Beispiel ein Nissan Leaf. Für den Privatgebrauch rät Helfried Lukas zu einer 3-phasigen Ladestation mit Wechselstrom. Die Ladestation variieren von der Größe. Für den Heimgebrauch kann man sie

sich in etwa in der Größe eines Schuhkartons vorstellen. Für eine Ladestation für den Heimgebrauch muss man mit etwa 1.500 Euro exklusive Steuern rechnen. Hinzu kommen dann selbstverständlich noch die Installationskosten, für die jeweils ein individuelles Angebot erstellt wird. Die Gesamtkosten hängen davon ab, wie aufwendig die Verlegung der Leitungen ist. Klarerweise macht es einen Unterschied, ob die Ladestation direkt neben dem Zählerverteiler installiert wird oder ob viele Meter Kabel verlegt werden müssen. Außerdem kann eventuell auch noch der Hauptverteiler adaptiert werden. Förderung Wer beim Kauf eines E-Autos eine Heimladestation installiert, erhält vom Land Steiermark 200 Euro Pauschalförderung. Als Nachweis gilt die Bestätigung des Elektroinstallateurs. Für Garagen oder Parkplätze, die von mehreren Parteien genutzt werden, gibt es die Möglichkeit zur Benutzeridentifikation einen RFID-Chip zu verwenden. Außerdem gibt es auch Geräte, die mit einem zusätzlichen Verrechnungsmodell ausgestattet sind. Mit der zunehmenden Anzahl an Elektroautos steigt auch der Bedarf an Ladestationen ständig. Daher ist es wichtig einen Elektroinstallateur als kompetenten Partner für die Installation des Geräts zu haben. Für ausführlichere Informationen zum Thema Ladestationen undEnergieregion eine individuelle Beratung steht das Team des Oststeiermark „Der Stadtelektriker“ in Graz gerne zur Verfügung.


Mag. Michael Schickhofer, LHStv.

Foto: Land Steiermark

E-MOBILITY-OFFENSIVE in allen Teilen der Steiermark Der E-Mobilitätssektor wächst ständig und ist eines der großen Zukunftsfelder. Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer hat diese Entwicklung bereits frühzeitig erkannt und investiert gemeinsam mit der Energie Steiermark und den Verantwortlichen in den steirischen Regionen massiv in diesem Bereich. So startete in der Pilotregion Obersteiermark bereits eine E-Mobilitäts-Offensive. Denn E-Mobilität kann nur funktionieren, wenn das Ladenetz bestmöglich ausgebaut ist. Deshalb hat der Ausbau des E-Tankstellennetzes höchste Priorität. Durch das Projekt „Panther“ der Energie Steiermark wurde mit einer Investitionssumme von 3,2 Millionen Euro die Ladeinfrastruktur bis Sommer 2018 so weit ausgebaut, dass kein steirischer Haushalt weiter als 15 Kilometer von der nächsten E-Tankstelle entfernt liegt. Bereits jetzt zählt die Energie Steiermark mit rund 220 E-Tankstellen und 650 Ladepunkten zu den größten Errichtern von E-Tankstellen österreich-

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weit. Seit 1. Jänner 2018 ist mit der Mobilitätskarte und der App das Laden im Tankstellennetz der Energie Steiermark bargeldlos möglich. Für Landeshauptmann-Stv. Michael Schickhofer ist E-Mobilität ein absolutes Zukunftsthema. „Und wie bei allen Zukunftsthemen ist die Steiermark hier ganz vorne dabei“, so Schickhofer. „Besonders unsere steirischen Regionen wollen wir mit diesem technischen Fortschritt an die Spitze bringen. Wir bekennen uns in der Steiermark auch klar zum Klimaschutz. Der neueste Bericht des Klimarats zeigt, dass wir keine Zeit zu verlieren haben, wenn wir unsere Umwelt schützen wollen. Wir sind verpflichtet, unseren Kindern ein gesundes Klima zu hinterlassen. Die Förderung der E-Mobilität spielt deshalb eine zentrale Rolle. Außerdem bieten sich in diesem Sektor enorme Möglichkeiten für den Arbeitsmarkt. Wir können die Steiermark ökologisch und nachhaltig aufstellen und dabei tausende Jobs schaffen“, erklärt Schickhofer seinen Einsatz für ein gesundes Klima.


ACP Süd als Pionier der E-Mobility Der größte IT-Provider im Süden Österreichs bleibt immer in Bewegung. Bereits seit 2014 setzt ACP konsequent das Elektro-Mobilitäts-Konzept Green IT in die Tat um. Aus den ursprünglich zwei Elektroautos sind mittlerweile zwölf geworden – und stetig werden es mehr. GREEN IT IS ALL ABOUT MOBILITY

MEHR INFOS ACP IT SOLUTIONS GMBH

Herrgottwiesgasse 203 8055 Graz-Puntigam Tel +43-316-46030 graz@acp.at, www.acp.at

Der klassische Verbrennungsmotor ist aus dem Fuhrpark von ACP mittlerweile fast ganz verschwunden. Derzeit noch zwölf moderne E-Cars, elf BMW i3 und ein Renault Kangoo, haben im Rahmen der Initiative Green IT die Benzin- und Dieselfahrzeuge verdrängt. Mit der umweltfreundlichen und zuverlässigen Motorisierung wird sichergestellt, dass die ACP-Mitarbeiter rasch und fast emissionsfrei zu Ihren Kunden, darunter einige internationale Key Player wie Andritz, Magna oder AVL, gelangen können. Think green, act green Damit einer der größten E-Fuhrparks in Graz auch effizient in Betrieb bleibt, hat ACP eigens die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut. Insgesamt sechs Ladestationen auf dem Firmengelände sorgen für die optimale Stromversorgung an der Heimatbasis und auch unterwegs können die Elektroautos bequem an 2.800 Ladepunkten in ganz Österreich geladen werden, falls die Reichweite der Fahrzeuge nicht ausreichen sollte. Und die Infrastruktur wächst noch weiter. Neben der Anschaffung eines weiteren BMW i3 für den

Standort Klagenfurt wird im Moment am Standort Graz außerdem eine Photovoltaikanlage geplant. Dadurch soll die Energieversorgung unabhängiger und noch nachhaltiger werden und die Grundlage für weitere eigene Ladestationen geschaffen werden. E-Mobilität für mehr Lebensqualität Im Vergleich zu Benzin- oder Dieselmotoren sind Elektroautos nicht nur energieeffizienter, sondern haben auch einen wesentlich geringeren CO2- und Feinstaub-Ausstoß. Das hilft dem Klima und der Gesundheit nicht nur auf globaler Ebene, sondern auch besonders in städtischen Regionen wie Graz, wo Feinstaubbelastung durch den Verkehr ein bedeutendes Thema ist. Innerstädtisch kann Elektromobilität auch helfen, den Lärmpegel massiv zu senken und so noch auf andere Weise zu höherer Lebensqualität beitragen. Der jahrelange Einsatz von ACP für diese Anliegen wurde 2018 auch besonders gewürdigt. Im Rahmen von „Europa bewegt Graz – Graz bewegt Europa“ wurde Green IT in diesem Jahr von der Initiative klimaaktiv mobil des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ausgezeichnet.

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TOP

OF THE LINE

Die besten Elektroautos in Österreich Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ) wollen eine Ausnahme von Tempolimits beim Immissionsschutzgesetz-Luft (IG-L) für Elektroautos erreichen. Außerdem sollen Gemeinden die Mitbenützung von Busspuren sowie Erleichterungen beim

Parken für E-Autos ermöglichen. Derartige Maßnahmen dürften auch dringend nötig sein, um mehr Stromer auf die Straßen zu bringen. Im ersten Halbjahr 2018 wurden in Österreich nämlich gerade einmal 3.088 neue Elektroautos verkauft (1,6 % Marktanteil).

BMW i3 Leistung: 170 PS (i3s: 184 PS) Fahrleistungen: 0-100 km/h in 6,9 Sek.; Spitze: 160 km/h Reichweite: 359 km (NEFZ) Kofferraum: 260 Liter Basispreis: 40.300 Euro (ab November)

Hyundai Ionic Leistung: 120 PS Fahrleistungen: 0-100 km/h in 9,9 Sek.; Spitze: 165 km/h Reichweite: 280 km (NEFZ) Kofferraum: 350 bis 1.410 Liter Basispreis: 34.990 Euro

Volkswagen e-Golf Leistung: 136 PS Fahrleistungen: 0-100 km/h in 9,6 Sek.; Spitze: 150 km/h Reichweite: 300 km (NEFZ) Kofferraum: 341 bis 1.231 Liter Basispreis: 39.390 Euro

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AUDI e-tron Leistung: 360 PS (Boost-Funktion: 408 PS für 8 Sekunden) Fahrleistungen: 0-100 km/h in 5,6 Sek.; Spitze: 200 km/h Reichweite: ca. 470 km (WLTP) Kofferraum: 660 bis 1.725 Liter Basispreis: 82.000 Euro (Ende 2018)

Jaguar I-Pace Leistung: 400 PS Fahrleistungen: 0-100 km/h in 4,8 Sek.; Spitze: 200 km/h Reichweite: 470 km (WLTP) Kofferraum: 638 bis 1.453 Liter Basispreis: 78.380 Euro

Tesla Model X Leistung: ab 333 PS Fahrleistungen: (Top-Modell) 0-100 km/h in 2,7 Sek.; Spitze: 250 km/h Reichweite: 490 km (NEFZ) Kofferraum: 894 bis 1.645 Liter Basispreis: 88.780 Euro

Nissan Leaf Leistung: 150 PS Fahrleistungen: 0-100 km/h in 7,9 Sek.; Spitze: 144 km/h Reichweite: 270 km (WLTP) Kofferraum: 435 Liter Basispreis: 32.950 Euro

Renault ZOE Leistung: 92 PS Fahrleistungen: 0-100 km/h in 11,4 Sek.; Spitze: 135 km/h Reichweite: 300 km (WLTP mit größter Batterie) Kofferraum: 338 bis 1.225 Liter Basispreis: 24.990 Euro


Der Audi e-tron ist ein Elektro-SUV für Sport, Familie und Freizeit.

Fotos: Audi

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DER AUDI E-TRON Der Audi e-tron ist das erste rein elektrisch angetriebene Serienmodell der Marke mit den vier Ringen. In San Francisco präsentierte das Unternehmen seinen sportlichen und alltagstauglichen Oberklasse-SUV jüngst erstmals der Weltöffentlichkeit. Der Audi e-tron ist ein Elektro-SUV für Sport, Familie und Freizeit. Raumangebot und Komfort entsprechen einem typischen Oberklasse-Modell der Marke. Das Gesamtladevolumen beträgt 660 Liter und wappnet den Elektro-SUV für große Reisen. Zwei E-Maschinen treiben den Elektro-SUV mit einer Systemleistung von bis zu 300 kW und 664 Nm Drehmoment kraftvoll, emissionsfrei und nahezu lautlos an. In Sekundenbruchteilen liegt das maximale Antriebsmoment an und sorgt für enormen Durchzug. Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Audi e-tron in 5,7 Sekunden. Bei 200 km/h erreicht er seine elektronisch abgeregelte Höchstgeschwindigkeit. Für hervor-

ragende Traktion und Dynamik auf jedem Terrain und bei allen Witterungsbedingungen sorgt eine neue quattro-Generation: der elektrische Allradantrieb. Er regelt permanent und voll variabel die ideale Verteilung der Antriebsmomente zwischen beiden Achsen – und zwar innerhalb von Sekundenbruchteilen. Als erstes Serienautomobil kann der Audi e-tron an Schnellladesäulen mit bis zu 150 kW Gleichstrom (DC) laden. Damit ist er in etwa einer halben Stunde bereit für die nächste Langstrecken-Etappe. Alternativ lädt der Elektro-SUV Wechselstrom (AC) mit bis zu 11 kW, optional mit 22 kW. Dabei gewährt ein Audi-eigener Ladedienst den e-tron-Kunden einfachen Zugang zu etwa 80 Prozent aller öffentlichen Ladestationen in Europa. Ob AC- oder DC-Laden, ob 11 oder 150 kW – eine einzige Karte genügt, um den Vorgang zu starten.

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TEXT: REINHARD CZAR | FOTOS: BYTON Europäische Technikkompetenz made in Fernost: China rüstet bei Elektrofahrzeugen klar auf, wie Prototypen bei der CES 2018 bewiesen haben. China überschwemmt Europa mit elektronischem ­Billigschrott, der als wertloses Gimmick hierzulande Verwendung findet – so lautet ein gängiges Urteil über die Elektroproduktion im Fernen Osten. Freilich hat das nichts mit der Realität zu tun. Ganz im Gegenteil, in China werden längst Elektrofahrzeuge entwickelt, die alle Stückerl spielen. Bestes Beispiel ist eine Studie der chinesischen Firma Byton, die bei der heurigen CES – Consumer Electronics Show, einer der größten Messen für (Unterhaltungs-) Elektronik – in Las Vegas vorgestellt wurde. Unter tatkräftiger Unterstützung europäischer Autoingenieure, die nach China abgewandert sind, um ihre Ideen umzusetzen, ist ein SUV entstanden, das außen recht bieder daherkommt, drinnen aber Wohnzimmeratmosphäre verbreiten will. Am augenfälligsten dabei ist das große Display – an der Stelle, wo früher einmal Tacho & Co. zu finden waren, befindet sich ein mehr als einen Seite 22

Meter langer Bildschirm quer durchs Cockpit, auf dem alles zu sehen ist, was man braucht (und noch mehr, was man eigentlich nicht braucht). Und dort, wo früher die Hupe war, wartet ein Touchscreen auf die Bedienung durch den Fahrer. Zukunftsmusik, die nur in einem Concept Car Platz hat? Nicht, wenn es nach den Byton-Verantwortlichen geht. Die haben nämlich eine Serienfertigung ab 2019 im Auge – eigentlich müsste man ja sagen: auf dem Bildschirm.


Schnittige Linien zeichnen die Frontpartie des bulligen ­Elektro-Chinesen. Auch in puncto Leistungsdaten muss man sich wenig Sorgen machen. 200 bzw. 350 kW (Allrad-Version) bringen den Byton auf Touren! Ist der Saft mal draußen, erreicht er nach 30 min Ladung 80 % seiner vollen Kapazität. Auffällig: Weder Türgriffe noch Außenspiegel stören das Design, denn beides gibt es einfach nicht!

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EIN SUV

steht unter Strom TEXT: REINHARD CZAR | FOTOS: HYUNDAI

Ein optisches Detail verrät es: Den Hyundai Kona gibt es nun auch in einer Elektrovariante – ohne Kühlergrill. Zugegeben, der Anblick ist gewöhnungsbedürftig. Es ist nun aber so, dass ein reines Elektroauto keinen Kühlergrill benötigt, und die Mannen bei Hyundai haben aus dieser technischen Nichtnotwendigkeit eben eine Tugend gemacht. Sehen wir es so: Elektromobilität ist die Antriebsart der Zukunft, da schadet auch ein wenig zukunftsweisende Optik nicht … ZUM TECHNISCHEN: Wie sein Benzinbruder zählt sich der Hyundai Kona zur Klasse der Kompakt-SUVs, ein beliebter Markt hierzulande. 204 PS leistet der Elektromotor und sollte über fast 500 Kilometer Reichweite verfügen. Dass das nicht immer zu erreichen sein wird, wissen Elektrofahrer ohnehin aus der Praxis, aber auch abzüglich der testmäßigen Optimalbedingungen ist das schon ein ordentlicher Wert. Zumal die 80-Prozent-Aufladung nicht einmal eine Stunde dauern soll, vorausgesetzt, man

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hat eine 100-kW-Ladestation zum Schnellladen vor der Haustür. An der Haushaltssteckdose dauert es rund neun Stunden … Weiters wird der Kona auch in einer 135-PS-Version angeboten, allerdings mit schwächerem Akku, wodurch sich die Reichweite auf rund 300 Kilometer reduziert. Positiv fällt auf, dass der Elektro-Kona trotz der Batterien an Bord über nahezu identische Platzverhältnisse verfügt wie die Verbrennungsmotor-Varianten. Fazit: Der Kona Elektro ist ein schmuckes SUV auf der absoluten Höhe der Zeit. Die Möglichkeit, das Dach in Weiß zu halten und damit einen schönen Kontrast zu den vorwiegend dunklen Wagenfarben zu generieren, unterstreicht das nur noch.


Mit dem 204 PS starken Elektromotor fährt es sich fast 500 km weit.

Der Kona Elektro verfügt trotz der Batterien an Bord über nahezu identische Platzverhältnisse wie die Verbrennungsmotor-Varianten.

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Fotos: Bollinger

Elektro-Kraxler Elektrisch durchs Gelände

Schaut aus wie ein klassischer Land Rover, ist aber keiner: Der B2 von Bollinger soll emissionsfrei, sprich mit Elektroantrieb über Stock und Stein rollen. (Noch) Zukunftsmusik, vorerst muss man mit dem „kleineren“ B1 vorliebnehmen. Bollinger – der Name ist bei uns unbekannt. Doch in den USA, der Heimat des Start-ups, kennt man ihn bereits. Dafür verantwortlich: ein gleichermaßen interessantes wie ungewöhnliches E-Auto-Konzept. Der Bollinger B1 sieht aus wie ein Relikt aus der Vergangenheit, tatsächlich handelt es sich aber um ein zukunftsweisendes E-Mobil. Denn der Allradler wird rein elektrisch angetrieben, vorne und hinten gibt es jeweils einen E-Antrieb. Die beiden Maschinen sollen 265 kW/360 PS und 640 Newtonmeter leisten, was einen Sprint in unter fünf Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 erlaubt. Kunden sollen zwischen zwei Akkuvarianten mit 60 oder 100 kWh wählen können, was Reichweiten von 190 beziehungsweise 320 Kilometern mit einer Stromladung ermöglicht.

Auto mit Durchblick! Ideal für den Transport von langen Gegenständen.

Kein Platz für Schnick-Schnack! Puristisches Design prägt den Innenraum des Bollingers.

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– ein klarer und gewollter Kontrast zum modernen E-Antrieb. 2019 sollen die ersten Fahrzeuge in den USA in Kundenhände gehen. Einen offiziellen Preis für den B1 gibt es noch nicht. Freilich ist der B1 nur „Vorspiel“ für das Glanzstück, den Geländewagen mit dem Kürzel B2, für den man schon eine klare Ansage bereithält: ein Elektro-Geländewagen im Land-Rover-Defender-Style.

CYBER TANKWART TEXT: BARBARA GIGLER

Eine Weltneuheit präsentieren Forschende der TU Graz gemeinsam mit Industriepartnern: Den Prototypen eines robotergesteuerten CCS-Schnellladesystems für Elektrofahrzeuge. Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden weltweit hohe Wachstumsraten prognostiziert: 2025, so die Prognosen, wird es jährlich bereits 25 Millionen Neuzulassungen geben. Dies erfordert neue technische Lösungen für die Ladeinfrastruktur: so soll der Ladevorgang möglichst ohne Hilfe des Nutzers und so rasch als möglich vonstattengehen. Forschende des

Foto: FTG - TU Graz

Abgesehen von der Emissionsfreiheit bietet das Elektrokonzept einige Vorteile: Da vorne kein Motor stört, lassen sich auch besonders lange Gegenstände in den Bollinger B1 einladen. Weil sich eine Klappe auch nach vorne öffnen lässt, kann man sogar komplett durch den Bollinger B1 hindurchschauen und dementsprechend laden. Überhaupt präsentiert sich der Innenraum extrem nüchtern gestaltet und archaisch

Institutes für Fahrzeugtechnik der TU Graz haben nun ein automatisiertes konduktives, also kabelgebundenes, Robotersystem entwickelt, das erstmals das Laden von verschiedenen, bewegten Fahrzeugen direkt nacheinander ermöglicht. Das CCS-Komfortladesystem ist für Standard- und Normladestecker von E-Fahrzeugen konzipiert, sodass keine speziellen Adaptionen an den Fahrzeugen erforderlich sind. Als Projektpartner mit an Bord waren BMW AG München, MAGNA Steyr Engineering Graz, der Linzer Automatisationsspezialist KEBA sowie der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) in Wien. Seite 27


Fotos: AVL

AVL List GmbH als Gast­ geber eines internationalen Networking-Events Um die Vision eines elektrischen, vernetzten und automatisierten Fahrzeugs und den dazugehörigen Weg für die Kunden zu ebnen, fand kürzlich in der Helmut List Halle in Graz das Networking-Event „ECA2030 Graz Human Centered Mobility“ statt. Dies bildete die Fortführung eines europaweit durchgeführten Programms und lockte zahlreiches, interessiertes Fachpublikum an. Als Gastgeber dieses Events liefert die AVL List GmbH einen entscheidenden Beitrag in den Schlüsselprojekten für die „EU Mobility.E Lighthouse Initiative“ (3CCar, AutoDrive, Steve, Silverstream, OSEM-EV, eDAS, ENABLES-S3, Crystal, EMC2). Auf dem Programm standen Vorträge von hochrangigen Fachleuten, wie Prof. Helmut List, CEO AVL, sowie Dr. Sabine Herlitschka, CEO Infineon Austria. Umrahmt wurde das Event von einer Ausstellung der Entwicklungsergebnisse aus Forschungsprojekten, die im Rahmen des Programms „ECA2030“ erzielt worden sind. Präsentiert wurden Demonstratoren der AVL List GmbH und der anderen Industriepartner: Das E2-Flugzeug mit einer Spannweite von 23 Metern, 3Ccar-Demonstratoren mit integrierten Komponenten zur Komplexitätskontrolle von erschwinglichen Elektroautos sowie ein Elektrofahrzeug u.v.m. Mehr als 300 Partner aus Europa

(v.l.n.r.) Anton Chichkov, Programm Officer ECSEL, Reiner John, Infineon DE 3CCar Project Koordinator, Dr. Sabine Herlitschka, CEO Infineon AT, Prof. Helmut List, CEO AVL, Dr. Axel Lange, CEO Lange Aviation, Dr. Mihai Nica, Manger Reliability Engineering AVL List

sind die treibenden Kräfte der elf Schlüsselprojekte der „EU Mobility.E Lighthouse Initiative“. Die 50 Projektpartner in „3Ccar“ bilden die europäische Value Chain im Automobilbau, zu der das österreichische Konsortium einen umfangreichen Beitrag leistet. Die „EU Mobility.E Lighthouse Initiative“ ist ein Konzept, um spezifische Themen von gemeinsamen europäischen Interessen zu koordinieren. Hierzu leistet Österreich einen bedeutenden Beitrag in Schlüsselprojekten. Neben der technischen Expertise werden allein drei Großprojekte von Partnern aus Österreich koordiniert. AVL ist das weltweit größte, unabhängige Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und das Testen von Antriebssystemen (Hybrid, Verbrennungsmotoren, Getriebe, Elektromotoren, Batterien und Software) für Pkw, Nutzfahrzeuge und Großmotoren. AVL beschäftigt weltweit über 9.500 Mitarbeiter. 2017 betrug der Umsatz 1,55 Milliarden Euro. AVL CEO Helmut List bei der Eröffnung des AVL Battery Labs

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Fotos: Spar honorarfrei@Foto Krug

Er fährt elektrisch, emissionsfrei und mit erneuerbarer Energie.

Bürgermeister Mag. Sigfried Nagl mit SPAR Steiermark Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer

SPAR testet den ersten reinen E-Lkw in Graz Während auf Österreichs Straßen bereits zahlreiche E-Autos unterwegs sind, steckt der elektrisch betriebene Warenverkehr noch in den Kinderschuhen. Bisher suchten Unternehmen wie SPAR, die ihre Lebensmittel klimaschonend transportieren wollten, vergeblich nach schweren Elektro-Lkw. Jetzt testet SPAR einen der ersten neun rein elektrisch betriebenen Lkw Österreichs im Stadtgebiet von Graz. Zum ersten Mal trägt ein Lkw von SPAR ein grünes Kennzeichen, das Elektroautos vorbehalten ist. Der E-Lkw aus dem MAN-Werk in Steyr ist das erste in Kleinserie gefertigte Fahrzeug, das auch für die Lebensmittel-Logistik eingesetzt werden kann. Mit 26 Tonnen maximalem Gesamtgewicht entspricht der Neuzugang den sonst bei SPAR eingesetzten Fahrzeugen und wird gleiche Logistik-Aufgaben übernehmen. SPAR wird den neuen E-Lkw drei Jahre lang im Grazer Stadtgebiet auf seine Tauglichkeit für den Praxiseinsatz testen. Das neue Testfahrzeug nahmen Mag. Christoph Holzer, Geschäftsführer der SPAR-Zentrale Graz, und der Grazer Bürgermeister Mag. Siegfried Nagl feierlich in Empfang.

Emmisionsfrei durch die grüne Mark mit dem Spar E-Lkw

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Mit dem Aria e-Road zeigt Bianchi wie die Zukunft des Rennrad-Sports aussehen kann. Dafür haben sie eines ihrer Top-Modelle mit einem Heckantrieb ausgestattet, der so klein ist, dass er hinter der Schaltung verschwindet. Dazu ist der Akku so schmal, dass er die Silhouette des Rahmens kaum verändert.

Coboc – Mit dem ONE eCycle gegen die Waage gewinnen. Zehn Jahre nach der Vorstellung des damals leichtesten E-Bikes der Welt, hat die Designschmiede es wieder geschafft: Das Coboc One eCycle wiegt nur 11 kg.

E-Bike Neuheiten 2019 im Überblick Text: e-bike-news.de Fotos: Hersteller

Was erwartet uns bei den E-Bike Neuheiten 2019? Für das anrollende Modelljahr haben die E-Bike Hersteller feinste Technik zu bieten. Weil die Motoren in der Form schrumpfen, aber in der Leistung steigen, kommt Zusatzkraft jetzt in allen Formen von Rad vor. Daher ist in den 2019er Sortimenten alles zu finden. E-Rennräder, Faltund Kompakt E-Bikes und urbane Modelle für den schnellen Spaß. Oder extrem bestückte E-MTBs und Trekking-E-Bikes für ausgedehnte Abenteuerfahrten.

Gewohnt reichhaltig ist das Bergamont E-Bike Sortiment 2019. Als besondere Neuheit ist darunter auch ein SUV, oder SUBike, zu finden. Dieses ist komfortabel und spurtreu, und kann seine Stärke auch abseits der Straße ausspielen. Seite 30

Mehr Komfort durch Ballonreifen auf der einen Seite, weniger Gewicht dank kompakter Form auf der anderen. Velo de Ville zeigt interessante (S-)Pedelec Neuheiten ab Herbst. Diese sind wie immer individuell veränderbar.


Zweite Saison, vollendete Geometrie mit voll-integriertem Design. Die E-Bikes von Husqvarna lassen die Verwandtschaft zum Motorrad erahnen, sind aber deutlich dem Mountainbiking verschrieben.

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Die neue Marke aus dem Hause Puello & Pierer nennt sich R Raymon. Nachdem sie im letzten Jahr ihren Einstand hatte, zeigen die erfahrenen Neuen, dass sie die hohe E-Bike Kunst von Kinder-Pedelec bis E-Enduro Bike beherrschen.

Neues Rahmendesign und handgemachte Komponenten zur Auswahl im Konfigurator: Das Bambus E-Bike my Volta von my boo zeigt sich nachhaltig schön.

Stromer – Pendler-Glück in voll integrierter Form. Alle Leitungen sowie den Akku im Inneren versteckt, scheinen die neuen Stromer E-Bikes noch geschliffener. Zusätzlich verfügen die Pendler-Bikes über Alarm, Touchdisplay und ungeahnte Reichweiten.


E-MOBILITY PLAY DAYS LOCKTEN 39.500 BESUCHER AN E-Mobility Play Days 2018 l Red Bull Ring l 3.700 Fahrten mit E-Autos l Formel E & MotoE l The Red Bulletin Innovator Stage l 39.500 Besucher am Wochenende Der E-Mobility-Sonntag auf dem Red Bull Ring machte seinem Namen alle Ehre! Das Murtal gönnte dem Event-Wochenende traumhaftes Wetter und rund 50 Partner-Unternehmen sowie zahlreiche Aussteller versorgten die Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool Besucher mit einer Fülle an Informationen zur Zukunft der Fortbewegung. Innovationen aus dem Bereich E-Mobilität wurden vorgestellt und konnten ausgiebig getestet werden. Am gesamten Wochenende der „E-Mobility Play Days 2018“ pilgerten 39.500 Besucher zum Spielberg und an beiden Tagen wurden 3.700 Fahrten mit E-Autos sowie hunderte Tests mit E-Bikes absolviert. Tiefer in die Materie ließen internationale Koryphäen auf der „Red Bulletin Innovator Stage“ blicken. Racing-Fans erlebten Formel E und MotoE Showruns und die „Drone Champions League“ hatte ihren ersten Auftritt auf dem Red Bull Ring. Am Sonntag beehrte auch Thomas Muster die „E-Mobility Play Days 2018“.

Foto: Lucas Pripfl Red Bull Content Pool

Ein sichtlich begeisterter Thomas Muster. Foto: Christian Walgram Red Bull Content Pool

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Für jeden etwas dabei: Die E-Mobility Play Days am Red Bull Ring in Spielberg.

Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool

Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool

Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool

E-Motorsport trifft auf beeindruckende Prototypen. Ohne Racing geht es auf dem Red Bull Ring natürlich nicht! Für spektakuläre Showruns sorgten die Königsklassen des E-Motorsports. Der Schweizer Pilot Nico Müller heizte mit einem Formel E Boliden über die Rennstrecke und der Energica-Testfahrer Alessandro Brannetti mit einem originalen MotoE-Bike. Die finnische Rennfahrerin Emma Kimiläinen glühte mit einem „Electric GT“ über den Asphalt und ein Audi e-tron wurde von der schweizerischen Motorsportlerin Rahel Frey pilotiert. Nicht zuletzt demonstrierte der österreichische Erzbergrodeo-Finisher Dieter Rudolf bei Stuntshows, wie ein Vollprofi ein KTM-Bike beherrscht.

Foto: Philip Platzer Red Bull Content Pool


E-MOBILITÄT IN EXTRA-SMALL Die Elektromobilität hat es nicht nur in der realen Welt geschafft, Teil unseres Lebens zu werden. Auch im Modellsport setzt man seit langer Zeit bereits auf Elektromotoren. Immer bessere Akkukapazitäten, immer mehr Drehmoment und immer mehr Spaß, heißt die Devise in der Welt der Scale-Crawler. So nennt man die Modellautos, die ihren großen Vorbildern so detailgetreu wie möglich nachempfunden werden. Viele Stunden Arbeit fließen in ein Modell bis es aufgebaut ist, noch mehr ins Feintuning, was was aber mindestens so viel Spaß macht, wie das eigentliche Fahren. Für diejenigen, die nicht selber bauen wollen, gibt es die meisten Modelle fahrfertig vormontiert. Am 6.10.2018 war die Wildlife-Experience zum dritten mal am Schöckl, dem Grazer Hausberg zu Gast. Gefahren wird mit realitätsnahen Modellautos im Maßstab 1:10 und 1:8. Angetrieben werden die kleinen Modelle von einem Elektromotor, gespeist von Lithium-Polymer oder Nickel-Metallhydrid Akkus. Über 60 Modellauto-Begeisterte fanden sich bei traumhaftem Wetter ein, um einen der vier ausgesteckten Parcours zu bewältigen. Gefahren wurde in Gruppen zu vier bis fünf Personen. Ziel ist es, als Gruppe den Hindernislauf zu absolvieren. Dabei darf das Auto nicht von Hand berührt werden. Verwendet werden darf alles, was sich

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Fotos: Peter Jukel

direkt am Auto befindet wie z.B. Sandbleche, Seile, Seilwinden usw. „Im Vordergrund steht der Spaß!“, so Marco Eisner, Veranstalter und Modellauto-Blogger (rclifestyle.at). Es war eine Veranstaltung für die ganze Familie. Man hilft sich untereinander, wenn das Auto des Anderen irgendwo stecken bleibt oder umfällt. Mit Seilwinden und Abschleppseilen wird versucht, den Kollegen aus der misslichen Situation zu befreien. Das ist Teamwork und macht richtig Spaß, so Eisner. Für das leibliche Wohl sorgte das Team der Stoawandhütte mit zünftiger Brettljause und Gutem vom Grill. Wir freuen uns auf die nächste Saison und somit auf die nächste Wildlife-Experience!

Marco Eisner Website: Marco‘s RC Lifestyle: https://www.rclifestyle.at Facebook: Marco‘s RC Lifestyle


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DIE 4. INTERNATIONALE „E-VIA – DIE ELEKTRORALLYE 2018“ ... war ein E-Mobilitätsevent der Superlative! Foto: Bosch

SUPER-AKKU Feststoffbatterie Für viele gelten die modernen Lithium-Ionen-Akkus nur als Brückentechnologie mit Verfallsdatum. Deutsche Entwickler wollen schon 2019 erste Ergebnisse präsentieren. Was ist das Besondere an der Feststoffbatterie? Jeder kann sich an die Schlagzeilen über brennende Tesla-Autos erinnern oder musste miterleben, dass Airlines aufgrund von Feuergefahr bestimmte Smartphone-Typen nicht an Bord ließen. Brandgefährlich ist im Fall herkömmlicher Lithium-Ionen-Akkus die Batterieflüssigkeit, die als Leitmedium zwischen den beiden Elektroden (Plus- und Minuspol) fungiert. In der Flüssigkeit, die auch eine gelartige Konsistenz haben kann, sogenannten Elektrolyten, bewegen sich die Ladungen. Wird eine Batterie durch eine lange Zeit am Stromanschluss, durch massive Sonnen­ einstrahlung oder bei einem Autounfall durch z.B. brennendes Benzin des Gegners oder Funkenschlag, einer starken Hitzeentwicklung ausgesetzt, kann sich das Elektrolyt entzünden. Ein Akkupack mit flüssigem Elektrolyt muss einen Kühlkreislauf besitzen, was Bauraum kostet und das Gewicht erhöht. Das feste Leitmedium zwischen Plus- und Minuspol bedarf keiner zusätzlichen Kühlung, zudem hat es eine höhere Energiedichte. Man kann also mehr Strom in das gleiche Volumen „pressen“ als bei einer Flüssigkeit. Die Feststoffbatterie schlägt somit mehrere Fliegen mit einer Klappe. Sie ist nicht nur wesentlich sicherer als die aktuellen Akkus, sondern bietet auch mehr Reichweite – bei kleinerem Volumen. Ein großer Nachteil der Festkörperbatterie ist aber bislang die geringe Stromstärke, mit der sie be- oder entladen werden kann.

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36 e-via E-Teams aus Österreich, Slowenien, der Slowakei und Italien nahmen mit ihren E-Boliden an der diesjährigen 609,4 Kilometer langen Strecke von 11. – 13. Oktober 2018 teil. Nicht immer ging es ganz lautlos her, denn die 13 Lade-, 7 Sonderprüfungs- und 13 Checkpoint-Standorte heizten den e-via E-Teams sowie den Zusehern mit spannenden Bewerben und einem unterhaltsamen Rahmenprogramm richtig ein. Auch unter den e-via E-Teams selbst kam der Unterhaltungsfaktor nicht zu kurz, so sorgte die „e-via Hausband“ SOKO DIXIE BAND aus Fehring auch auf der Strecke für die richtige Stimmung! Das Event wurde von der Energieregion Oststeiermark GmbH im Rahmen des Projektes E-SME (E-Mobilität begegnet kleinen und mittleren Unternehmen) mit österreichischen und slowenischen Projektpartnern organisiert und im grenz­ überschreitenden Kooperationsprogramm Interreg V-A SI-AT 2014-2020 abgewickelt. Reinstes E-Fahrvergnügen bot die Strecke entlang der energiereichen Oststeiermark, der grünen Südoststeiermark und die bezaubernden Regionen Pomurje und Spodnje Podravje in Slowenien. Ein neues Highlight bei der diesjährigen e-via war der Warm-Up-Tag am Donnerstag, 11. Oktober mit Start in St. Margarethen an der Raab und Zielankunft in Murska Sobota in Slowenien – eine ideale Möglichkeit, um sinnvoll aufgewärmt in die beiden Renntage Freitag und Samstag starten zu können. Die e-via E-Teams nahmen insgesamt an vier verschiedenen Wertungskategorien mit wertvollen Sachpreisen teil: Warm-Up Bonus, energieeffizientes Fahren, Zeitbereichsfahren und Sonderprüfungen. Ein besonderer Dank gilt hier vor allem auch den regionalen Unternehmen, welche die Preise für die Siegerehrung zur Verfügung gestellt haben.

Fotos: e-via

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Foto: AdobeStock | malp

ELEKTROMOBILITÄT FÜR ­JEDERMANN Fortbewegung auf Elektrisch, sagt man, sei etwas für ein junges, urbanes Publikum. Weit gefehlt, es kommt lediglich darauf an, die richtige Form für sich und seine Bedürfnisse zu finden.

300-500 PROZENT MEHR LEISTUNG BEI AKKUS Silizium statt Graphit als Anode Norwegische Forscher vermelden einen Durchbruch bei der Akku-Kapazität. Auch Smartphones müssten tagelang nicht geladen werden. Bei der fieberhaften Suche nach neuen, leistungsstärkeren Akkulösungen wollen norwegische Forscher einen Durchbruch geschafft haben. Indem sie Silizium statt Graphit für die negative Elektrode (Anode) einsetzen, könnte die Kapazität von Lithium-Ionen-Akkus um 300 bis 500 Prozent gesteigert werden. In der Praxis bedeutet dies Reichweiten für Elektroautos von über 1000 Kilometern oder auch, dass Smartphones statt ein Mal täglich nur ein bis zwei Mal pro Woche aufgeladen werden müssten. 100 Tage Akku: Warten auf die Handy-Revolution Unbegrenzte Akkuleistung, faltbare Displays und Hologramme, die dreidimensional in der Luft schweben. Forscher sagen dem Mobiltelefon eine spannende Zukunft voraus. Dass Silizium als Elektroden-Material eine enorme Kapazitätsteigerung um den Faktor 10 zu herkömmlichen Graphit-Anoden verspricht, ist bekannt. Das Problem an dem Material ist allerdings, dass es seine Kapazität bei wiederholten Ladevorgängen weitaus schneller verliert als Graphit. Am Ziel, die Stabilität von Silizium über eine längere Lebensdauer zu gewährleisten und dabei gleichzeitig nicht die höhere Kapazität zu verlieren, haben sich viele Forscherteams auf der ganzen Welt bislang die Zähne ausgebissen. Zuletzt vermeldeten jedoch auch Kieler Wissenschaftler einen Durchbruch mit 100-Prozent-Silizium-Anoden. Seite 38

Oft hört man das Argument rüstiger Rentner: „Elektromobilität, alles gut und schön. Doch dafür bin ich schon zu alt, sollen sich doch die Jüngeren darum kümmern.“ Die Fortbewegung mittels elektrisch betriebener Fahrzeuge ist fast so alt wie die Idee, dass man nicht unbedingt Muskelkraft zum Fahren nehmen muss. Auch der geniale Fahrzeugkonstrukteur Ferdinand Porsche setzte anfangs auf den Elektromotor. Später kam er bereits auf die Idee, aus Gründen der Reichweite einen Elektromotor mit einem Verbrennungsmotor zu kombinieren. Der Hybrid lässt grüßen, womit wir in der Gegenwart gelandet wären. Und bei der eingangs erörterten Fragestellung, dass Elektromobilität (fast) allen Fortbewegungsbedürfnissen jeden Alters gerecht werden kann. Man muss sich aus der breiten Palette nur das Richtige auswählen. Eine genaue Analyse der eigenen Mobilitätsansprüche ist daher das Um und Auf. Kernpunkt dieser Überlegungen ist die Frage, wie oft man wie weit fahren will. Denn die vielfach als Problem gesehene geringe Reichweite gegenwärtiger Elektrofahrzeuge entpuppt sich bei näherer Betrachtung oft als Sturm im Wasserglas. Wenn ich täglich meine 15 Kilometer zur Arbeit fahre und wieder zurück, lässt sich leicht ausrechnen, dass eine Arbeitswoche nicht ausreichen wird, um eine Reichweite von 200 Kilometern aufzuzehren. Aufgeladen werden kann also ruhig über Nacht oder am Wochenende. Fährt man hingegen oft weite Strecken, wird es mit einem reinen Elektroauto schwierig. Ein flächendeckendes Ladenetz steckt nach wie vor in den Kinderschuhen; dazu kommt die wesentlich längere Dauer eines Ladevorganges. Für Streckenfahrer empfiehlt sich deshalb uneingeschränkt ein Hybridfahrzeug. Wie beim Verbrennungsmotor stellt sich natürlich auch beim E-Auto die Preisfrage. Da fallen vor allem die nicht geringen Kosten brauchbarer Batterien ins Gewicht, doch gibt es anstelle der Kaufvariante bei den meisten Herstellern die Möglichkeit der Miete. Umgekehrt werden für den Kauf von Elektroautos (derzeit noch) großzügige Förderungen ausgeschüttet – die sollte man nützen, solange es sie gibt.


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