Page 1

Wir fahren unter Strom

Ausgabe Mai 2018

MAGAZIN FÜR E-MOBILITÄT

e mobilität

(K)EINE FRAGE DER LEERE NEUE AKKUTECHNIKEN VERSPRECHEN MEHR REICHWEITE UND KÜRZERE LADEZEITEN

ZEITSPAREND LADEN Der neue Toshiba-Akku macht schnelles Laden möglich und stellt eine echte Alternative zum Tanken dar.

FÜR REINE LUFT

Das Land Steiermark fördert E-Mobilität und setzt damit einen nachhaltigen Schritt für eine saubere Zukunft.

ZIEMLICH RUSSISCH

Praktisch für Stadt und Land – der Elektroroller UJET ist der ideale Begleiter mit zwei Rädern.


Entgeltliche Einschaltung

Österreich wird elektrofit Bis Ende 2018 gibt es alle 100 Kilometer Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge Neues superschnelles Tanken ist bald schon an folgenden Raststationen möglich: • • • • •

A 1 West Autobahn: A 2 Süd Autobahn: A 9 Phyrn Autobahn: A 10 Tauern Autobahn: A 12 Inntal Autobahn:

St. Pölten Guntramsdorf, Völkermarkt, Arnoldstein Kammern Eben Süd A 1 - West Autobahn Pettnau St. Pölten A 2 - Süd Autobahn Guntramsdorf A 9 - Phyrn Autobahn Kammern A 10 - Tauern Autobahn Eben Süd

A 12 - Inntal Autobahn Pettnau

A 2 - Süd Autobahn Arnoldstein Völkermarkt

Copyright © Free

Zusätzlich wird noch heuer damit begonnen, auf hochrangigen europäischen Verkehrsachsen weitere Schnellladeinfrastruktur aufzubauen.

S

pätestens seit Präsentation der Klima- und Energiestrategie (#mission2030) ist klar: Das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) wird eine echte Mobilitätswende einleiten. Im Bereich E-Mobilität hat nun der rasche Ausbau der Ladestationen oberste Priorität. Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen werden in diesem Jahr im Eiltempo elektrofit gemacht: In Zusammenarbeit mit privaten Anbietern sorgt die ASFINAG bis Jahresende für insgesamt 23 E-Ladestationen entlang der Hauptverkehrsrouten. Dadurch wird es ca. alle 100 Kilometer Ladestationen geben und Elektromobilität damit endgültig alltagstauglich, weil auch Langstrecken kein Hindernis mehr sein werden.

Strom darf dabei nur aus erneuerbaren Energiequellen stammen Viele dieser Ladestationen sind bereits für superschnelles Laden ausgerüstet. Diese Technologie – mit einer Leistung von 150 Kilowatt – erlaubt das Nachtanken für eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern innerhalb von nur 20 Minuten. In den Folgejahren wird dieses Versorgungsnetz natürlich noch viel enger geknüpft werden, auch an weiteren Verkehrsrouten. Die Dauer des Ladevorgangs wird noch weiter auf die Hälfte reduziert werden können, mit bereits im Bau befindlichen Ladestationen, die eine Leistung von bis zu 350 Kilowatt aufweisen. Zusätzlich wird noch heuer damit begonnen, auf wichtigen europäischen Verkehrsachsen weitere Schnellladeinfrastruktur aufzubauen.

Ladestationen für Pendler und in Städten Darüber hinaus werden neue Ladestationen der ÖBB in P&R-Garagen errichtet. Im Laufe des Jahres sollen bis zu 50 Standorte ausgerüstet werden. Auch im städtischen Umfeld wird die öffentliche Ladeinfrastruktur massiv erweitert. Förderung von privater E-Mobilität inkl. Heimladestationen Förderungen von bis zu 4.000 Euro für Ihr E-Auto, außerdem für Plugin Hybrid-Autos und E-Motorräder sowie für privat betriebene Ladestationen können hier beantragt werden:

www.umweltfoerderung.at

i

Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie


inhalt Förderung Christian Huemer

Förderung für E-Mobilität 

Ladestationen

editorial

Toshiba-Akku für schnelles Laden 

Carsharing

Der neue Trend: Teilen statt Kaufen 

Der Hybrid Elektromobilität ist derzeit in aller Munde. Denn man merkt langsam, aber sicher, dass sich die umweltfreundliche Fortbewegungsart durchzusetzen beginnt. Kein Wunder, der unkontrollierte Verbrauch fossiler Ressourcen und die damit einhergehende Umweltbelastung in unseren Städten dulden längst keinen Aufschub mehr. In Form der E-Mobilität stünde eine perfekte Alternative zur Verfügung, um die drängendsten Probleme unserer Zeit zu lösen. Man muss es nur wollen … … oder müssen. Denn wie schon erwähnt, haben wir einen Punkt erreicht, an dem es mit Sonntagsreden und unverbindlichen Bekenntnissen nicht mehr getan ist. Wir brauchen jetzt endlich Taten. Diese zu setzen, haben sich immer mehr Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ernsthaft vorgenommen. Auf die Mobilität heruntergebrochen merkt man dies am Siegeszug der Fortbewegung mit elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Innerhalb weniger Jahre sind die Stromer von den Hinterhofwerkstätten ins öffentliche Bewusstsein gerollt. Und jetzt stehen sie davor, vom Nischenprodukt zum Hauptträger der Mobilität zu werden. Lesen Sie über aktuelle Entwicklungen und Modelle in unserem Magazin – viel Spaß damit! Ihr Christian Huemer

Mobilität am Puls der Zeit 

Elektroroller UJET Elektroroller UJET 

Aktuelles

Trends, Events und Menschen 

Ende Gelände!

Bei e-bikes ist bei 25 km/h Schluss 

6

8

22

24

28

30

40

IMPRESSUM Herausgeber: Christian Huemer, 8055 Graz, Puchstraße 133 huemer@hc-media.at Redaktion: Kerstin Reinprecht, Reinhard Czar, Alia Bandhauer Lektorat: Kerstin Reinprecht | reintext.at Erscheinungsort: Graz Anzeigenleitung: Christian Huemer, 0664/1457580, huemer@hc-media.at Grafik: bluepepper.at | Ing. Peter Jukel Druck: Gravizki zavhod Hrvatske d.o.o., Croatia, 1000 Zagreb

#3


steirische Luft INTERVIEW

LAND STEIERMARK SETZT VOLL AUF E-MOBILITÄT Herr Landesrat Lang, als Verkehrs- und Umweltreferent setzen Sie in Ihren Ressorts voll auf E-Mobilität. Warum ist Ihnen dieses Thema so wichtig? Lang: E-Mobilität ist die Zukunft. Die Elektromobilität setzt längst zum Überholen an, laufend werden von der Industrie neue, noch bessere E-Autos, E-Scooter und E-Räder präsentiert. Das landesweite Netz an E-Ladestellen wird dichter und dichter. Die großen Automobilhersteller wie etwa VW rechnen damit, dass bis 2025 auch bei uns jedes vierte neu zugelassene Auto ein Elektrofahrzeug sein wird. Mit der Landesstrategie E-Mobilität und der damit verbundenen Förderung für private E-Autos und E-Roller samt Ladestellen haben wir längst die Weichen für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität in unserem Bundesland gestellt. Elektromobilität löst Schritt für Schritt die alten, fossilen Antriebstechnologien ab. Wir unterstützen

Seite 4

diese Technologie aber auch, weil sie einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz - Stichwort Luftreinhaltung - leistet. Welche Impulse wollen Sie mit der E-Mobilität setzen? Lang: Die Aufgabe der Politik ist es, die optimalen Rahmenbedingungen für die Mobilitätswende zu schaffen. Die dazugehörige Landesstrategie „Elektromobilität Steiermark 2030“ ist die entsprechende Leitlinie für die flächendeckende Einführung der Elektromobilität in unserem Bundesland. Die Steiermark geht dabei führend voran. Die Umsetzung der Strategie bringt neue wirtschaftliche Impulse und bedeutet auch Innovationen für den Automobilstandort Steiermark. Sie schafft neue Arbeitsplätze, fördert die Luftqualität, sorgt für eine saubere Umwelt und steigert somit die Lebensqualität von uns allen.

Foto: photocase | otello

FÜR EINE REINE


Foto: Land Steiermark

Gibt es seitens der öffentlichen Hand auch eine Förderung? Lang: Gemeinsam mit dem Verkehrsministerium gibt es ein abgestimmtes System zur Förderung von E-Autos für Privatpersonen. Der Zugang zu diesen Fördermitteln ist für Bürgerinnen und Bürger im Sinne eines „One-Stop-Shops“ über die Homepage https://www. umweltfoerderung.at sehr einfach abzuwickeln. Es werden dabei die Investitionskosten beim Kauf von neuen, rein elektrisch betriebenen, mehrspurigen Fahrzeugen für private Personen unterstützt. Wir legen auf die Bundesförderung einen 1000er drauf. Damit gibt es für Steirerinnen und Steirer in Summe 5.000 Euro für die Anschaffung eines E-Autos. Auch die Förderung des Bundes für E-Ladestellen und Wallboxen mit maximal 200 Euro je Ladestelle werde durch einen Landesanteil von weiteren 200 Euro ergänzt. „Derzeit sind Förderungen der öffentlichen Hand noch notwendig, um das Vertrauen in die Elektromobilität weiter zu stärken. Wenn E-Autos in ein paar Jahren günstiger werden und die Batterien noch höhere Reichweiten ermöglichen, wird diese Förderung wohl nicht mehr notwendig sein.

Landesrat Lang „Derzeit sind Förderungen der öffentlichen Hand noch notwendig, um das Vertrauen in die Elektromobilität weiter zu stärken.“

E-Mobilität Magazin, 200x135mm

Förderung für private E-Fahrzeuge holen! bis zu € 5.000,– für E-Pkw

Weitere Infos unter:

0316 / 877 39 55

www.umweltfoerderung.at

Ich tu‘s Serviceline

Landesförderung Steiermark E-Mobilität für Private

www.ich-tus.at Die Initiative des Landes Steiermark für Energie und Klimaschutz.

Eine Förderungsaktion von Bund, Land und Automobilwirtschaft.

BEZAHLTE ANZEIGE

bis zu € 400,– für E-Ladestelle

Seite 5


Holen Sie sich auch 2018 die Förderung für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den privaten Einsatz.

Förderung E-Mobilität wird auch für Private gefördert Im Rahmen einer gemeinsamen Förderungsaktion des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit), der Autoimporteure und der Zweiradimporteure wird auch im Jahr 2018 die Anschaffung von Elektro-Fahrzeugen für den privaten Einsatz unterstützt. Die Unterstützung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem „E-Mobilitätsbonus“ der Fahrzeugimporteure beim Ankauf des Fahrzeugs, welcher unabhängig von etwaigen zusätzlichen Nachlässen von Fahrzeugimporteuren gewährt wird, und dem „E-Mobilitätsbonus“ (E-Mobilitätsförderung) des Bundes aus Mitteln des BMNT und bmvit. Wer wird gefördert? Die genannten Förderungsmittel werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Eine überwiegend private Nutzung des geförderten Elektro-Fahrzeuges muss also gewährleistet sein. Pro Elektro-Fahrzeug kann nur eine Bundesförderung beantragt werden. Pro Antragsteller können jedoch mehrere Anträge für unterschiedliche Fahrzeuge gestellt werden. (Elektro-Pkw mit Neuzulassungen in Niederösterreich oder dem Land Steiermark erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine zusätzliche Landesförderung.) Was wird gefördert? Gefördert wird die Anschaffung von E-Mopeds bzw. E-Motorrädern sowie folgender elektrisch bzw. teilweise elektrisch betriebener Fahrzeuge: Fahrzeuge

Seite 6

Foto: shutterstock | stockfour

mit reinem Elektroantrieb, Brennstoffzellenfahrzeuge, Plug-in-Hybridfahrzeuge, Range Extender und Reichweitenverlängerer. Die Anschaffung eines intelligenten Ladekabels oder die Installation einer Wallbox im Zuge des Autokaufs werden zusätzlich gefördert. Wie verläuft der Förderungsprozess? Die Einreichung für die Förderungsaktion verläuft in einem zweistufigen Verfahren. Um einen Antrag auf Förderung stellen zu können, muss sich der Antragsteller zunächst registrieren. Die Registrierung ist ausschließlich online auf www.emob.klimafonds.gv.at bis 31.12.2018 möglich. Nach erfolgter Registrierung sind die Förderungsmittel für das Fahrzeug reserviert. In einem Bestätigungs-E-Mail erhält der Förderungswerber einen individuellen Link für die Antragstellung auf der dafür vorgesehenen Online-Plattform. Der Link ist längstens 24 Wochen ab Registrierung gültig. Innerhalb der im Bestätigungs-E-Mail angegebenen Frist müssen Lieferung, Bezahlung und Zulassung des Fahrzeuges sowie die Antragstellung über die Online-Plattform erfolgen. Die Registrierung sollte daher erst dann durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass die Anmeldung des Fahrzeuges innerhalb der Frist möglich ist und alle für die Antragstellung notwendigen Unterlagen vorliegen. Nähere Informationen: Serviceteam e-Mobilität für Private der Kommunalcredit, Tel.: 01/31 6 31-733. https://www.umweltfoerderung.at


achtzigzehn | Bezahlte Anzeige | Foto: LUPI SPUMA

UNSER FOKUS: LEBENSQUALITÄT Halten wir unsere Stadt gemeinsam sauber – jetzt Anliegen melden. schau-auf-graz.at

SO KANNST AUCH DU MITMACHEN:

SCHAU-AUFGRAZ-APP LADEN.

SCHMUTZIG? DEFEKT?

ANLIEGEN MELDEN.

ERLEDIGT. DANKE!

Seite 7


6 min 100% Foto: AdobeStock | Petair

BATTERIEN LADEN FAST SO SCHNELL WIE TANKEN? Ein neuer Akku von Toshiba soll es möglich machen. Ab 2019 sollen sich die Ladezeiten für Akkus – eines der Hauptprobleme bei Elektrofahrzeugen aller Art – erheblich verkürzen, glaubt man dem renommierten japanischen Batterienhersteller Toshiba. In nur sechs Minuten, so das Unternehmen, soll der aufgemotzte SCIB-Akku geladen sein und damit eine Reichweite jenseits der 300 Kilometer ermöglichen. Gegenüber herkömmlichen Akkus wäre das eine deutliche zeitliche Verbesserung; auch an Schnellladestationen dauert ein Ladevorgang derzeit bekanntlich rund eine halbe Stunde, und das, ohne die volle Reichweite zu erzielen. Sogar ein Tankvorgang für benzin- oder dieselbetriebene Fahrzeuge dauert

Seite 8

kaum weniger lang als die revolutionäre neue Ladezeit von Toshiba. Hintergrund dieser Innovation, die der E-Mobilität endgültig zum Durchbruch verhelfen könnte, ist die Abkehr von den Lithium-Ionen-Zellen. Stattdessen hat Toshiba eine Titan-Niob-Legierung ausgetüftelt, die über eine höhere Energiedichte verfügt. Bereits nächstes Jahr will Toshiba mit dem neuen Wunderwuzzi-Akku in Serienherstellung gehen. Bis dahin verspricht man nochmals, einige Verbesserungen vorzunehmen. Vielleicht unterschreitet die Dauer des Ladevorgangs dann ja sogar einen durchschnittlichen Aufenthalt an einer Benzin- oder Dieseltankstelle, wer weiß?


DIE TANKSTELLE

UNTER DEM EIGENEN DACH Text: Alia Bandhauer

Elektromobilität liegt im Trend. Elektroautos sind sauber, leise, sparsam im Verbrauch und bei der Finanzierung kann man auf Förderungen setzen. Allerdings muss die Batterie der Fahrzeuge regelmäßig aufgeladen werden – und Ladestationen gibt es nicht so zahlreich wie konventionelle Tankstellen. Deswegen ist es sinnvoll, die Voraussetzungen zu schaffen, das Elektroauto in der eigenen Garage oder dem Carport laden zu können. Wichtig ist es, sich bereits vor dem Kauf eines Elektroautos Gedanken um eine vernünftige Lademöglichkeit im privaten Bereich zu machen, empfiehlt Klaus Hamlitsch, der Geschäftsführer von Elektrotechnik Hamlitsch GmbH in Graz. Die gewöhnlichen Haushaltssteckdosen stellen nur eine absolute Notladeeinrichtung dar und sind nicht für den täglichen Gebrauch zum Aufladen eines Elektroautos geeignet. Die Ladedauer nimmt viele Stunden in Anspruch und im schlimmsten Fall könnte es sogar zu einem Kabelbrand kommen. Außerdem gelten für KFZ-Ladepunkte eigene Normen und Vorschriften, was die Sicherheit betrifft. So muss jeder Ladepunkt mit einem eigenen speziellen FI Schutzschalter ausgestattet sein. Die Lösung ist eine speziell auf Elektroautos ausgerichtete Ladestation. Damit wird die Ladedauer stark reduziert und ein sicherer Betrieb gewährleistet. Optimal ist es, sich schon vor dem Autokauf an einen seriösen Elektrofachhändler zu wenden und ein auf die eigenen Bedürfnisse maßgeschneidertes Angebot einzuholen. Manche Elektroinstallationsunternehmen haben sich auf Beratung und Installation von Ladestationen spezialisiert. Wichtig ist im Vorhinein zu klären, ob die benötigte Anschlussleistung überhaupt zur Verfügung steht. Außerdem macht es einen Unterschied, welches Auto genutzt wird. Ein Tesla hat an-

dere Anforderungen an eine Ladestation und den Ladestecker als zum Beispiel ein Nissan Leaf. Für den Privatgebrauch rät Klaus Hamlitsch zu einer 3-phasigen Ladestation mit Wechselstrom. Die Ladestation variieren von der Größe. Für den Heimgebrauch kann man sie sich in etwa in der Größe eines Schuhkartons vorstellen. Für eine Ladestation für den Heimgebrauch muss man mit etwa 1.500 Euro exklusive Steuern rechnen. Hinzu kommen dann selbstverständlich noch die Installationskosten, für die jeweils ein individuelles Angebot erstellt wird. Die Gesamtkosten hängen davon ab, wie aufwendig die Verlegung der Leitungen ist. Klarerweise macht es einen Unterschied, ob die Ladestation direkt nebendem Zählerverteiler installiert wird oder ob viele Meter Kabel verlegt werden müssen. Außerdem kann eventuell auch noch der Hauptverteiler adaptiert werden. Wer beim Kauf eines E-Autos eine Heimladestation installiert, erhält vom Land Steiermark 200 Euro Pauschalförderung. Als Nachweis gilt die Bestätigung des Elektroinstallateurs. Energieregion Oststeiermark Für Garagen oder Parkplätze, die von mehreren Parteien genutzt werden, gibt es die Möglichkeit zur Benutzeridentifikation einen RFID-Chip zu verwenden. Außerdem gibt es auch Geräte, die mit einem zusätzlichen Verrechnungsmodell ausgestattet sind. Mit der zunehmenden Anzahl an Elektroautos steigt auch der Bedarf an Ladestationen ständig. Daher ist es wichtig einen Elektroinstallateur als kompetenten Partner für die Installation des Geräts zu haben. Für ausführlichere Informationen zum Thema Ladestationen und eine individuelle Beratung steht das Team von Elektrotechnik Hamlitsch GmbH in Graz gerne zur Verfügung.

Seite 9


Foto: EROM

Von 11. bis 13. Oktober 2018 steht die Steiermark durch die „e-via 2018“ wieder unter Strom! GRENZENLOS. Die e-via – DIE ELEKTRORALLYE 2018 wird im Rahmen des Projekts „E-SME – E-Mobilität begegnet KMUs“ grenzübergreifend mit Slowenien im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg V-ASI-AT 14–20 von fünf ProjektpartnerInnen (Energieregion Oststeiermark GmbH, TU Graz – FTG, RCMS M. Sobota, ZRS Bistra, OOZ M. Sobota) organisiert und von der Europäischen Union und dem Land Steiermark finanziell unterstützt. Die Gesamtkoordination der Veranstaltung erfolgt durch den Leadpartner Energieregion Oststeiermark GmbH.

e-via - DIE ELEKTRORALLYE 11. – 13. OKTOBER 2018 RUND 600 KM / 36 E-TEAMS (AUTO, MOTORRAD) 2 ODER 3 TAGE / 13 LADE-STANDORTE

e-via DIE ELEKTRORALLYE 11. - 13. OKTOBER 2018 SLOWENIEN - ÖSTERREICH Anmeldung und Information:

www.e-sme.info

E-SME – E-Mobility meets SME’s / E-Mobilität begegnet KMU´s“ wird im Rahmen des Programms zur grenzüberschreitenden Kooperation Slowenien – Österreich 2014 – 2020 durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung gefördert und finanziert. Eigenmittel kommen vom Land Steiermark und den Projektpartnern.

www.e-via.info

ABENTEUERLICHE PRÜFUNGEN. Die e-via-E-Teams messen sich insgesamt in vier Wertungskategorien auf rund 600 km in drei Tagen. Die abenteuerlichen Prüfungen finden an 13 Lade-Standorten, 5 Sonderprüfungs-Standorten und 13 weiteren Checkpoint-Standorten statt. Ob es wie letztes Jahr in den Sonderprüfungen gegen römische Legionäre zu bestehen oder während der Gesamtroute das beste effiziente Fahrverhalten zu bewältigen gilt, die Herausforderungen der bereits 4. Auflage der „e-via- DIE ELEKTRORALLYE“ sind jedenfalls auch in diesem Jahr sehr vielfältig. NEUHEIT. Eine Neuheit bietet der WARM-UP-Tag am Donnerstag, 11. Oktober 2018 – sinnvoll aufgewärmt, attraktiv, smart und chancenreich. Durch diesen wird es möglich, in Ruhe, wohlüberlegt und besonnen – wie es sich für eine ElektrofahrerIn geziemt! – alle administrativen, technischen und organisatorischen Einführungen und Abnahmen der e-via – DIE ELEKTRO­ RALLYE 2018 zu durchlaufen. Unter allen e-via-E-Teams winken als Warm-Up-Bonus-Kriterium auch attraktive Sonderpreise! PUBLIKUMSPROGRAMM. Die „e-via 2018“ bietet auch ZuseherInnenn die beste Möglichkeit, den Stand der E-Mobilität hautnah zu erfahren oder sich mit regional ansässigen Klein- und Mittelunternehmen sowie mit den e-via-E-Teams auszutauschen. Nicht zuletzt wird von den StandortpartnerInnen ein spannendes Rahmenprogramm präsentiert! ANMELDUNG. Die Teilnahmeplätze sind auch dieses Jahr wieder auf 36 e-via-E-Teams limitiert. Fixplätze, zur Verfügung gestellte Leih-E-Fahrzeuge und garantierte Zimmerreservierungen werden nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben. Je früher, desto e-via!! Informationen und Anmeldung finden Sie unter www.e-via.info oder nehmen Sie direkt mit dem Veranstalter unter barbara.stumpf@erom.at Kontakt auf!


überall. schnell. laden. Deine mobile Ladeeinheit.

NRGkick. Mehr als eine Wallbox. Laden an jeder gewöhnlichen Steckdose | bis zu 22kW | automatische Adaptererkennung Bluetooth Smartphone-App | Energie- & Ladekostenanzeige | hergestellt in Österreich DiniTech GmbH

| office@nrgkick.com

| +43 664 5376251

|

www.NRGkick.com

Seite 11


ICONIC

IONIQ TEXT: REINHARD CZAR | FOTOS: HYUNDAI

Hyundai bietet den Ioniq in gleich drei elektrounterstützten Varianten an: als Hybrid, als Plug-in-Hybrid und als reines Elektrofahrzeug – die Qual der Wahl. Das nennt man umfassende Abdeckung des Marktes. Mit den drei unterschiedlichen Antriebsvarianten, in denen der Hyundai Ioniq angeboten wird, stehen de facto alle zeitgemäßen Motorisierungen zur Verfügung: rein elektrisch, Hybrid oder dessen raffinierte Variante, der Plug-in-Hybrid, bei dem zusätzliche Ladung aus der Steckdose möglich ist. Alle drei haben ihre Vorzüge. So wird der Ioniq Elektro wohl hauptsächlich jenen Zeitgenossen treue Dienste leisten, die Kurzstrecken im Stadtverkehr zu bewältigen haben. Da braucht es weder große Reichweiten noch überschäumendes Temperament, sondern Zuverlässigkeit und Alltagstauglichkeit – und davon hat der Ioniq genug! Wen es weiter hinaus zieht, der ist mit dem Plug-in-Hybrid unter Garantie besser beraten, bei dem man zwischen Elektroantrieb und Benzinantrieb wählen kann. Meistens erledigt diese Qual der Wahl

Seite 12

ohnehin die Elektronik an Bord und sucht sich die günstigste Kombination, ohne dass der Fahrer davon etwas bemerkt. Wer allerdings für den Familienurlaub ein wenig mehr Stauraum benötigt, sollte sich mit dem Ioniq Hybrid begnügen und auf die Nachlademöglichkeit verzichten. Der Wegfall der Speichereinheit bietet nämlich zusätzliches Platz­ angebot für die Koffer.


Schickes Design und tolle Leistungsdaten. Hyundai weiß zu überzeugen! Gleich drei Varianten stehen zur Verfügung.

Wolfgang Denzel Auto AG Wetzelsdorferstrasse 35 8052 Graz

Jagersberger Automobil GmbH Raiffeisenstrasse 200 8041 Graz

Autohaus Damisch GmbH Andritzer Reichstraße 89 8046 Graz

Hirschmugl GmbH & CO KG Gewerbepark Nord 1 8431 Gralla

Autozentrum Jagersberger GmbH Hartberger Strasse 54 8200 Gleisdorf

Pichler & Partner Auto GmbH Lärchenweg 2-4 8160 Weiz

Fürstaller & Partner GmbH Tulpenweg 2 8600 Oberaich


Raubkatze

unter Strom

JAGUAR I-PACE Elektro-Jaguar gibt seine Premiere bei MAGNA in Graz. Jaguar zelebrierte am 1. März 2018 die Weltpremiere des ersten vollelektrischen Fahrzeugs namens I-PACE bei MAGNA in Graz, wo der erste ernstzunehmende Tesla-Jäger gefertigt wird. Als einer von weltweit 300 geladenen Gästen war Christian Walcher vom JAGUAR LAND ROVER FLEET- & BUSINESS-CENTER GB PREMIUM CARS in Graz live dabei. Christian Walcher: „Es war schon eine große Ehre für uns und Auszeichnung für mich, als einer von weltweit 300 geladenen Gästen die Weltpremiere des Jaguar I-PACE live miterleben zu können. Alle waren schlichtweg „geflasht“, der wie eine Fernseh-live-Übertragung aufgezogenen einstündigen Show beizuwohnen. Höhepunkt für mich war aber dann das „Erscheinen“ von Jaguar Design-Ikone Ian Callum, der im I-PACE aus dem Nichts der abgedunkelten Produktionshalle des I-PACE auf die hellerleuchtete Bühne mit dem Schriftzug „Jaguar Electrifies“ vorfuhr. Gänsehautfeeling trifft es auf den Punkt. Sein Gespür für Fahrzeugdesign spricht für sich! Aber auch die mitreißenden Worte von Jaguar-CEO Dr. Ralf Speth waren für mich als erklärten „Jaguaristi“ in höchstem Maße motivierend, es ist nämlich schon sehr beeindruckend, dass ausgerechnet die Nischenmarke Jaguar vor allen anderen,

Seite 14

Christian Walcher vom Jaguar Land Rover Fleet- & Business-Center GB PREMIUM CARS

JAGUAR LAND ROVER FLEET- & BUSINESS-CENTER GB PREMIUM CARS GmbH & Co KG Fabriksgasse 27, A-8020 Graz, T. 0316/724343 0 info@gbpremiumcars.com www.gbpremiumcars.com


Fotos: Jaguar Land Rover

4,8 Sekunden von 0 auf 100 Beeindruckende Werte des neuen Jaguar I-PACE

wesentlich größeren Fahrzeugherstellern ein Elektrofahrzeug auf den Markt bringt, das Tesla Paroli bietet. Tags darauf war‘s dann so weit, die erste Ausfahrt auf dem MAGNA-Testgelände stand an. 400 PS aus 2 Elektromotoren auf je einer Achse, ist gleich Allradantrieb, keine Verzögerung durch Schaltvorgänge, tiefer Schwerpunkt bei trotz schwerer Akkus leichter Karrosserie dank Vollaluminium katapultieren mich im I-PACE in beeindruckenden 4,8 Sekunden auf 100 km/h, was richtig flott ist. Der I-PACE klingt wie ein leiser Düsenjet, man hört das Singen einer Turbine und dann, die Soundbooster-Taste gedrückt, brüllt das Ding auf wie ein schöner V8-Benziner, echt cool, muss ich schon sagen. Alles Weitere zum I-PACE erzählen wir Ihnen sehr gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch in unserem Jaguar-Store in der Fabriksgasse in Graz, wobei ich schon noch ein paar Daten verraten möchte; Marktstart wird aus heutiger Sicht der (Spät-)Sommer sein, bestellbar ist der I-PACE ab sofort, der Ab-Preis beträgt in Österreich gut 78.000 Euro, der I-PACE hat eine Reichweite von 480 Kilometern und lädt sich mit 7,4 KWh-Wechselstrom in 8 Stunden zu 80 % bzw. mit Gleichstrom in 45 Minuten.

DER NEUE JAGUAR I-PACE

PSSST! ER MACHT EINEN POWERNAP.

Jaguar I-PACE Stromverbrauch in kWh/100 km : 24,2–21,2 (komb.); CO2-Emissionen in g/km: 0 (komb.), nach WLTP. JAGUAR LAND ROVER FLEET- & BUSINESS-CENTER GB PREMIUM CARS GmbH & Co KG Fabriksgasse 27, A-8020 Graz, T. 0316/724343 0, info@gbpremiumcars.com www.gbpremiumcars.com

Seite 15


(b)e smart SMART STEHT UNTER STROM TEXT: REINHARD CZAR | FOTOS: DAIMLER Der neue smart electric drive macht den Einstieg in die Elektromobilität so attraktiv wie noch nie. Denn er verbindet die Agilität des smart mit lokal emissionsfreiem Fahren – die ideale Kombination für urbane Mobilität. „Der smart ist das perfekte Stadtauto, das mit dem elektrischen Antrieb noch ein bisschen perfekter wird“, so smart-Chefin Annette Winkler. „Deshalb bieten wir unser komplettes Programm – smart fortwo, forfour und sogar unser smart cabrio – vollelektrisch an.“ Die Fahreigenschaften sind gewohnt agil und spritzig, wozu auch der besonders kleine Wendekreis beiträgt. Auch bei Farben und Sonderausstattungen bleibt kein Wunsch offen – elektrisches Fahren ist bei smart maximal individualisierbar. Ein wichtiger Faktor für Elektrofahrzeugkunden ist die Ladezeit. Der neue smart electric drive ist in Österreich serienmäßig mit dem 22 kW Schnelllader verfügbar. Dieser ermöglicht es, den smart electric drive in weniger als 45 Minuten zu laden.

Seite 16


Österreichweit laden mit nur einer Karte ab Juli 2018 an rd. 2.000 Ladepunkten mit der Ladekarte der Energie Graz 1

0226

Se

0-24 rvice

Uhr,

/8 0316

KAR LADE

057-1

TE

857

2000

IM ÜBERBLICK Österreichweites Laden bezieht sich auf alle gekennzeichneten Ladestationen Stromverbrauch kombiniert: 13,1 - 12,9 kWh/100 km; der Mitglieder des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ). CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km

Seite 17


PORSCHE

POWER AUS DER (STECK-)DOSE TEXT: REINHARD CZAR | FOTOS: PORSCHE, CH. HUEMER

Porsche steht für geballte Kraft und sportlichen Fahrspaß. Schon das Logo mit dem Pferd macht dies deutlich. Dass all das auch elektrisch unterstützt funktioniert, beweist der Panamera 4 E-Hybrid. Porsche und Hybrid – ein Widerspruch? Könnte man beim ersten Hinhören meinen, stellt sich spätestens beim Wegfahren mit dem Panamera 4 E-Hybrid aber als gewaltiger Irrtum heraus. Denn der Zuffenhausener Hybrid hat alles, was man sich als Porsche-Fahrer wünscht – und noch ein wenig mehr. Zugegeben, der werksseitig angegebene Verbrauch von 2,5 Litern dürfte wohl sehr optimistisch geschätzt sein. Doch darum geht es beim Porsche-Fahren auch nicht wirklich. Gefragt ist kraftvolle Leistung für eine sportliche Fahrweise. Und davon hat

Seite 18

der Panamera 4 E-Hybrid wahrlich genug. Je nach Modellvariante leistet der Motor 462 oder stolze 680 PS. Damit ist der mehr als zwei Tonnen schwere Panamera im ersten Fall ausreichend, im zweiten Fall optimal bestückt, um mit ihm das zu tun, wofür er konzipiert wurde: Schnelle Runden zu drehen, beispielsweise auf einem Rundkurs. Denn sogar an einen Rundenzeiten-Messer haben die Ingenieure gedacht. Abseits der Rennstrecke entfaltet der Hybrid-Panamera natürlich alle Vorzüge, die man bereits von der rein „fossilen“ Variante her kennt: für einen Sportwagen ausnehmend viel Platz, gepaart mit dem charakteristischen Porsche-Design. Die absolute Eleganz des Panamera, mit der nur der 911er einigermaßen mithalten kann, wird von der Hybrid-Technologie auf dem Höchststand der Zeit perfekt ergänzt.


TECHNISCHE DATEN Panamera 4 E-Hybrid Motor: 6 Zyl/462 PS Vmax: 278 km/h CO2: 56 g/km Preis: ab 111.754€

Je nach Modellvariante leistet der Motor 462 oder stolze 680 PS.

Panamera Turbo S E-Hybrid Motor: 8 Zyl./680 PS Vmax: 310 km/h CO2: 66 g/km Preis: ab 189.052€ Derzeit NoVa befreit!

Porsche Graz-Liebenau Markenleiter Rene Rabl mit dem neuen Panamera 4 E-Hybrid

Der neue e-Golf. Mit mehr Reichweite. Jetzt Probe fahren.

Stromverbrauch (kombiniert): 12,7 kWh/100 km. CO₂-Emission: 0 g/km*. Stand 04/2017. Symbolfoto. *Bezieht sich auf den CO₂-Ausstoß beim Fahren, die gesamten CO₂-Emissionen hängen von der Herkunft des Stroms ab. Volkswagen empfiehlt daher die Verwendung von Ökostrom.

Unsere VW Verkäufer freuen sich auf Sie!

8041 Graz 8041 Graz, Ferdinand-Porsche-Platz 1 Ferdinand-Porsche-Platz 1 Telefon +43 4680-0 Telefon +43 316316 4680-0 www.porschegrazliebenau.at www.porschegrazliebenau.at

Werner Krebs VW PKW Markenleiter Tel. 0316/4680-1101

Patrick Zehenthofer Tel. 0316/4680-1106

Peter Guggi Tel. 0316/4680-1105

Klaus Neuhold Tel. 0316/4680-1107

Lorenz Sattler Tel. 0316/4680-1102

Stefan Konrad VW LNF Markenleiter Tel. 0316/4680-1104


NISSAN LEAF Voll alltagstauglich 2.0 TEXT: REINHARD CZAR FOTOS: CH. HUEMER

Der Nissan Leaf braucht bezüglich Fertigkeiten im täglichen Gebrauch keinerlei Vergleich mit benzinoder dieselbetriebenen Fahrzeugen scheuen. Eine Woche fahren, ohne zu tanken? Geht sich für die meisten Berufspendler aus. Mittlerweile kann dieses praktische Kunststück aber auch so manches Elektrofahrzeug, beispielsweise der neue Nissan Leaf. Mehr als 300 Kilometer sind drinnen, wenn man nicht zu sehr auf die sportliche Komponente setzt, die der Leaf der zweiten Generation ebenfalls zu leisten in der Lage ist. Unter acht Sekunden dauert es, bis die 150 PS des E-Motors das sehr gefällig designte E-Fahrzeug zum Hunderter bringen. Das freilich braucht man im Alltag kaum, und so kann man mit moderater Fahrweise die Reichweite so weit ausdehnen, dass sich eine Woche Seite 20

ohne Nachladen ausgehen sollte – was mittels Schnellladung übrigens in einer knappen Dreiviertelstunde erledigt ist. Mit dem e-Pedal, das den Wagen bremst, wenn man vom Gas geht, lässt sich darüber hinaus zusätzlich Energie zurückgewinnen, was sich positiv auf die Reichweite auswirkt. Auch beim Platzangebot stellt der Nisan Leaf seine Alltagsqualitäten unter Beweis. Die Batterien sind im Unterboden untergebracht, wodurch sich sowohl der Stauraum als auch der Platz für Passagiere gegenüber früheren Elektroautos deutlich verbessern. Der neue Leaf ist somit eindeutig familientauglich, man wird mit ihm den Familienausflug zum städtischen Freibad genauso souverän meistern wie den Weg zur Arbeit.


NISSAN LEAF

DIE SÜDSTEIRISCHE WEINSTRASSE BIETET DAS PERFEKTE AMBIENTE FÜR EINE AUSFAHRT MIT DEM NEUEN NISSAN LEAF. Eine Woche fahren - 45 min laden! Möglich macht‘s der Akku im Leaf. Foto: Nissan

(v.l.n.r.): Bgm. Ing. Josef Ober, GR Ing. Bernhard Pölzl, LAbg. Franz ­Fartek, Florian Lugitsch, BR Martin Weber, OtBgm. Karl Kaufmann, DI Peter Köhldorfer, Ing. Karl Puchas

Feldbach fährt elektrisch Die Weichen in Feldbach sind gestellt: Elf neue E-Ladestellen ermöglichen den Umstieg auf umweltfreundliche Elektromobilität. Im Rahmen des übergeordneten Projekts „eCarsharing im Steirischen Vulkanland“ hat sich die Stadtgemeinde Feldbach mit zahlreichen Partnern um Fördermittel bemüht. Das Ergebnis: Elf zusätzliche E-Ladestellen konnten neu errichtet werden. In der Franz-Seiner-Gasse wurde das alte Wasserwerk als Standort für eine Schnellladestation mit 50 kW ausgewählt, die anderen Ladestellen verfügen über 22 kW und einen zusätzlichen Schuko-Stecker für E-Bikes. Die neuen E-Ladestationen sind ausgehend vom Hauptplatz über das gesamte Stadtgebiet verteilt und deren Standorte wurden so ausgewählt, dass sich Wohnungen und öffentliche Einrichtungen aller Art in unmittelbarer Nähe befinden. Aus der Gemeindekasse flossen knapp 28.000 Euro in das Projekt, das mit Jahresende 2017 erfolgreich abgeschlossen wurde. Derzeit, und das ist besonders attraktiv, wird der Strom noch gratis abgegeben. Mit den bereits vor der Projektförderung vorhandenen E-Ladestellen verfügt Feldbach über insgesamt 25 Ladestationen auf Gemeindegebiet, was die gleichzeitige Ladung von 50 Elektrofahrzeugen ermöglicht.

ZUR VERFÜGUNG GESTELLT VON Auto Wechtitsch, Leibnitz

Seite 21


Foto: AdobeStock | tai111

TEI LEN Text: Reinhard Czar

CARSHARING UND ELEKTROMOBILITÄT WENN ZWEI ZUKUNFTSTRENDS AUFEINANDERTREFFEN, DANN KANN DAS JA NUR GUT WERDEN. Die Argumente sprechen für sich. Den Großteil der Zeit verbringt ein Auto unbewegt auf dem Parkplatz oder in der Tiefgarage. Fährt man beispielsweise täglich eine halbe Stunde an den Arbeitsplatz und ebenso lange zurück, bleiben 23 Stunden Stehzeit übrig. Setzt man beim Arbeitsweg auf die öffentlichen Verkehrsmittel, was in Ballungszentren ja sehr viel Sinn macht, braucht man das Auto überhaupt nur mehr für eine Handvoll Erledigungen am Wochenende – fünf Tage in der Woche also gar nicht – oder für die Urlaubsreise, somit ungefähr einmal im Jahr. Warum also gleich ein Auto kaufen, wenn man es ohnehin nur selten benötigt? Eine Frage der Vernunft, auf die es längst eine Antwort gibt: Carsharing, das Teilen eines Autos unter mehreren Benutzern. Dasselbe gilt für die Elektromobilität: Vernunftgründe sprechen eindeutig dafür – Stichwort Abgasemissionen und Vernichtung fossiler Ressourcen –, trotzdem beginnt sie sich erst langsam

Seite 22


täglich intelligent mobil (tim) - carsharing in Graz

H20 STATT CO2 Wer die Natur liebt, der schützt sie. Zum Beispiel vor CO2-Schadstoffen. Mit Erneuerbarer Energie geht das. Darum setzen wir auf Windenergie und Photovoltaik. Und natürlich auf Strom aus Wasserkraft. Zu 100 Prozent frei von Emissionen – regional und nachhaltig. Warum? Weil saubere Energie ein Auftrag für uns alle ist. www.e-steiermark.com

© Steve Eggleton – Eventdigital

Bezahlte Anzeige

Unter dem ein wenig sperrigen Kürzel tim, das für „täglich intelligent mobil“ steht, hat man dort längst die zwei genannten Trends zusammengeführt. An mehreren tim-Stationen stehen im gesamten Stadtgebiet Fahrzeuge zum Carsharing bereit. Einen Teil der Flotte bilden Elektroautos. Mit dem E-Golf beispielsweise fährt man im voll beladenen Zustand 190 Kilometer – unter Garantie wesentlich länger als jede innerstädtische Grazer Autofahrt dauert. Der Stundentarif bewegt sich für tim-Mitglieder in der Größenordnung der Öffi-Fahrkarten, fürs Wochenende gibt es eine attraktive Pauschale – und auch nicht­elektrisch betriebene Fahrzeuge, sollte der Ausflug einmal weiter wegführen.

Foto: tim | holding Graz

durchzusetzen. Was wäre nun, wenn beide Trends aufeinandertreffen? Das wäre sehr sinnvoll, meinen wir und bringen ein Beispiel aus der steirischen Landeshauptstadt Graz.


DAS BESTE AUS

ZWEI

WELTEN

Foto: Volkswagen

Bei höheren Geschwindigkeiten und in allen Fällen, wo der Elektromotor nicht zum Einsatz kommt, treibt der Verbrennungsmotor das Auto an.

Beim Anfahren und in der Stadt beim Stop-and-go-Verkehr kommt der Elektromotor zum Einsatz.

Text: Reinhard Czar

DIE SCHLÜSSIGSTE FORM ZEITGEMÄSSER MOBILITÄT HÖRT DERZEIT AUF DEN NAMEN HYBRID. NUR DAMIT LASSEN SICH DIE VORTEILE DER MIT STROM UND MIT FOSSILEN TREIBSTOFFEN BETRIEBENEN FAHRZEUGE NUTZEN, OHNE DIE NACHTEILE IN KAUF NEHMEN ZU MÜSSEN. Seite 24


YB R I

Fotos: Hyundai

Hybridantrieb, das bedeutet - vereinfacht gesprochen - die Kombination von Elektromotor mit Verbrennungsmotor. Je nach Situation gelangt der Antrieb zum Einsatz, der besser dafür geeignet ist, gelegentlich auch beide miteinander kombiniert. Pionier dieser anfangs ein wenig skeptisch beäugten Innovation war Toyota mit dem inzwischen

Nur damit lassen sich die Vorteile der mit Strom und mit fossilen Treibstoffen betriebenen Fahrzeuge nutzen, ohne die Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

bereits als legendär zu bezeichnenden Prius. Damit war der Hybridantrieb sozusagen in der breiten Automasse angekommen, denn gut 20 Jahre nach der Vorstellung des ersten Hybridautos durch den japanischen Autohersteller im Jahr 1997 hat so gut wie jeder Konzern, der etwas auf sich hält, ein Hybridmodell in der Angebotspalette. Konkret bedeutet Hybrid, dass der Elektromotor vor allem beim Anfahren genutzt wird. In der Stadt, wo vor Ampeln häufig Stop-and-go-Verkehr herrscht, geht es also hauptsächlich elektrisch zur Sache. Über Land kommt dann der Verbrennungsmotor bevorzugt zum Einsatz. Es gibt verschiedene Arten von Hybrid – auch abhängig vom Kaufpreis des Fahrzeuges. „Königsklasse“ ist derzeit der sogenannte Plug-in-Hybrid, bei dem man zusätzlich zur während der (Benzin- oder Diesel-)Fahrt gewonnenen Energie die Batterie des Elektromotors auch an der Steckdose aufladen kann. Damit werden bis zu 50 Kilometer elektrische Reichweite möglich, zumindest laut Herstellerangaben. Die Vorteile eines Hybridantriebs sind schnell erklärt: Durch die Fahrtanteile, die mit Elektromotor erfolgen, verringern sich sowohl Treibstoffverbrauch als auch Schadstoffemissionen. Strenge Umweltvorgaben werden – zumindest in den größeren Fahrzeugklassen – überhaupt erst durch Hybridtechnologie möglich. Gleichzeitig verfügt man

infolge des Verbrennungsmotors an Bord über gleich lange Reichweiten und ebenso kurze Tankstopps, wie wir sie bei unseren ganz „normalen“ Autos seit Jahrzehnten schätzen (und lieben) gelernt haben. Alles eitel Wonne also, wenngleich ein entscheidender Nachteil nicht verschwiegen werden soll: Hybridautos kosten ordentlich Geld. Aber sonst wär’s ja fast das Paradies auf Erden…


Das Erfolgsangebot tim wächst weiter: Am St.-Peter-Pfarrweg wurde einer von drei neuen Carsharing-Standorten eröffnet.

AUF DER ÜBERHOLSPUR „tim“ wächst weiter FOTOS: TIM/HOLDING GRAZ tim hat die Zahl der reinen Carsharing-Standorte ein weiteres Mal ausgebaut. Ab sofort steht den Kundinnen und Kunden des innovativen Mobilitätsangebotes der Graz Linien auch in der Kernstockgasse im Bezirk Gries, in der Stremayrgasse im Bezirk Jakomini und am St.-Peter-Pfarrweg im Bezirk St. Peter ein Teil von tim zur Verfügung: konventionelles Carsharing mit einem Skoda Fabia Combi.

Alle Infos zu tim: www.tim-graz.at

Und das ist noch nicht alles: Am tim-Carsharing-Standort Andreas-Hofer-Platz wartet ab sofort ein überaus geräumiger Peugeot Transporter auf die Kundinnen und Kunden – und das zum selben Preis wie alle anderen tim-Carsharing-Autos. Damit kann man jetzt auch richtig große Gegenstände transportieren. Ebenfalls neu: An den tim-Mobilitätsknoten am Hasnerplatz, Jakominigürtel, Janzgasse/Eggenberger Allee und Schillerplatz stehen ab sofort neue Leihwagen zur Verfügung – pro Standort ein konventionell betriebener Skoda Octavia Combi! Alle Infos zu tim: www.tim-graz.at!

Seite 26

Neu im tim-Angebot: Am Andreas-Hofer-Platz wartet seit kurzem ein Peugeot Transporter auf tim-Kundinnen und Kunden.


Eine Region

steht unter Strom... Text: Kerstin Reinprecht

IM GESPRÄCH MIT STROMEXPERTEN UND UNTERNEHMER ­FLORIAN LUGITSCH VON E-LUGITSCH ÜBER ELEKTROMOBILITÄT, DEREN ­ENTWICKLUNG UND CHANCE FÜR DAS STEIRISCHE VULKANLAND.

Foto: Lugitsch

Welche Leistungen bieten Sie Ihren Kunden in diesem Bereich an? Unsere Kunden bekommen bei uns alles aus einer Hand. Wir schaffen Infrastruktur, bieten zahlreiche Serviceleistungen an und können gemeinsam mit den Beratungsprofis der Lokalen Energieagentur auch eine Hilfestellung bei der Förderungsabwicklung geben. Welche herausragenden Projekte gibt es im Rahmen der E-Mobilität im Steirischen Vulkanland? Neben dem E-Mobility-Infozentrum, das wir im Rahmen der Stromerlebniswelt ins Leben gerufen haben, beteiligt sich die Firma e-Lugitsch auch noch am e-Carsharing-Projekt, bei dem sich fast alle Gemeinden der Region und einige Unternehmen bereiterklärt haben, E-Autos anzuschaffen und dazu eine umfassende Infrastruktur zu errichten. Dieses Projekt hat letztes Jahr im Oktober gestartet. Insgesamt stehen hier 20 Elektrofahrzeuge und über 70 Ladestationen für die gemeinschaftliche Nutzung in der Region zur Verfügung. Dadurch können viele Ressourcen eingespart werden.

Florian Lugitsch KG Elektroinstallationsunternehmen Gniebing 52a 8330 Feldbach

Florian Lugitsch von Elektro Lugitsch www.e-lugitsch.at

+43 3152 25540 office@lugitsch.at www.e-Lugitsch-at Seite 27

Foto: shutterstock

Wie sehen Sie als regionaler Unternehmer und Strom-Spezialist die Entwicklung der E-Mobilität? Wir beschäftigen uns seit dem Jahr 2011 mit Elektro-Mobilität und waren damals eines der ersten Unternehmen in der Region, das sich diesem Thema auch praktisch angenommen hat. Seither sind einige Jahre vergangen und die Entwicklung ist deutlich vorangeschritten. E-Mobilität hat viele Facetten und muss ganzheitlich betrachtet werden. Hier müssen mehrere Faktoren ineinandergreifen, damit die Entwicklung auch weiterhin positiv voranschreiten kann. Aus unserer Sicht ist Photovoltaik hier ein wichtiger Aspekt, der zur langfristigen Energiegewinnung auch genutzt werden kann. Gemeinsam mit dem Steirischen Vulkanland gibt es die Initiative „Vision Mobilität Steirisches Vulkanland 2025“ mit dem Schwerpunkt Elektromobilität, an der wir uns auch aktiv beteiligen.


Uje! – Assoziationen mit den Ausruf drängen sich bei einem Fahrzeug namens Ujet förmlich auf, wären aber komplett falsch. Denn was sich hinter dem Namen verbirgt, hat das Zeug dazu, Kult zu werden. Der 1,56 Meter lange Roller lässt sich dank Klappmechanismus zusammenlegen und so in der kleinsten Nische verstauen. Angetrieben wird das Vehikel von einem Elektromotor. Viele Carbon- und Aluminiumteile machen den Roller darüber hinaus zu einem echten Leichtgewicht: Nur 120 Kilo bringt er auf die Waage.

TEXT: REINHARD CZAR FOTOS: HERSTELLER

DER ROLLER, DER AUS DER KÄLTE KAM DER ELEKTROROLLER UJET – AUSGEDACHT VON RUSSISCHEN INGENIEUREN – LÄSST SO MANCHEN „WESTLER“ SEHR, SEHR ALT AUSSEHEN.

Seite 28


Der flotte Flitzer ist mit 20 Sensoren ausgestattet, die den Fahrer immer am Laufenden halten. SIM Karte, GPS, WiFi und Bluetooth dürfen auch nicht fehlen. Auch die Reifen haben es in sich. Sie sind eine Spezialkonstruktion aus TUBALLTM mit Carbon Nanotubes, die eine herausragende Performance bieten und Sicherheit gewährleisten. Der knapp 5,5 PS starke Motor mit 90 Nm Drehmoment sorgt für guten Vortrieb und staunende Blicke. Wie bei Stadtrollern üblich ist die Geschwindigkeit auf 45 km/h begrenzt. Mit einer angegebenen Reichweite zwischen 70 km und 150 km (je nach Modell) ist der Ujet auch für Überlandfahrten bestens geeignet. Geladen wird an jeder handelsüblichen Steckdose mittels Schuko-Stecker. Anhand dieser Charakteristika wird schnell klar, dass es sich beim Ujet um ein flinkes Stadtwiesel handelt – für den Weg zur Arbeit, aber auch fürs Stadt-Vergnügen am Wochenende auf zwei Rädern in den Metropolen dieser Welt. Denn – man glaubt es kaum: Der Ujet ist eine russische Erfindung! TECHNISCHE DATEN: REICHWEITE: 70/150 km LEISTUNG: 4 kW (5,5 PS) DREHMOMENT: 90 NM PREIS: ca. 8700 €/9890 €

Seite 29


Steirische Regionen setzen auf Mobilität mit Zukunft LH-Stv. Michael Schickhofer drängt auf den Ausbau der Infrastruktur für Elektro-Autos

Foto: Mercedes

Elektro-Reisen auf höchstem Niveau Auf der „Auto China 2018“ in Peking präsentierte Mercedes-Benz den Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury – als Elektrofahrzeug. Die Studie verkörpert nicht nur die Designsprache von Mercedes-Maybach, sie knüpft auch an die traditionellen Werte der Marke an. Getreu der Maxime, „aus dem Allerbesten das Allerbeste“ zu erschaffen, steht Mercedes-Maybach für ultimativen Luxus und verbindet die Perfektion der Mercedes-Benz-Modelle mit der Exklusivität von Maybach. Das Besondere: Der Vision Mercedes-Maybach Ultimate Luxury ist als Elektroauto konzipiert. Dank seiner vier kompakten Permanentmagnet-Synchron-Elektromotoren besitzt er vollvariablen Allradantrieb. Die Leistung des Antriebs beträgt 550 kW (750 PS). Der flache Akku im Unterboden hat eine nutzbare Kapazität von ca. 80 kWh und ermöglicht eine Reichweite nach NEFZ von über 500 km (nach EPA: über 200 Meilen).

Seite 30

Die steirischen Regionen setzen immer mehr auf nachhaltige Energie und nachhaltigen Verkehr. Ermöglicht wird das durch gezielte Investitionen von LH-Stv. Mag. Michael Schickhofer. „E-Mobilität wird den Verkehr der Zukunft bestimmen. Wir investieren bereits jetzt massiv in den Infrastrukturausbau, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, so der für die Regionen zuständige Landeshauptmann-Vize Michael Schickhofer. Schickhofer will die Steiermark erneut als Vorreiter auf dem Gebiet der E-Mobilität etablieren. „In naher Zukunft werden immer mehr Menschen im täglichen Straßenverkehr auf Elektroantrieb umsteigen. Auch das autonome Fahren wird ein immer größeres Thema. Es braucht jetzt Investitionen in die Regionen und Gemeinden, um den Ausbau von Elektro-Tankstellen und geeigneten Straßen in der ganzen Steiermark voranzutreiben“, so Schickhofer. Gemeinden tun sich bei solchen Investitionen oft schwer. Dabei will Michael Schickhofer den steirischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern unter die Arme greifen. Der steirische Landeshauptmann-Vize will in Zukunft ein noch größeres Augenmerk auf dieses Thema legen: „Nachhaltige Energie schützt unsere Umwelt, trägt zu einer besseren Luftqualität und damit unweigerlich zu einer gesunden Steiermark bei. Wir alle wollen unseren Kindern eine intakte Steiermark mit Zukunft hinterlassen“, so der dreifache Familienvater.

LH-Stv. Michael Schickhofer drängt auf den Ausbau der Infrastruktur für Elektro-Autos Foto: Land Stmk./Strasser


E-Auto-Test-Aktion von Land und WK Stmk.

Die oststeirische Firma DiniTech GmbH hat die erfolgreiche E-Auto-Testaktion „6 Tage um 60 Euro“ von Umwelt- und Verkehrslandesrat Anton Lang und dem steirischen Fahrzeughandel unterstützt. Elektromobilität boomt – und das nicht nur bei uns in der Steiermark. Viele Interessierte sind jedoch noch unsicher, was die Ladung der Elektroautos anbelangt. Eine der wohl kompaktesten Ladelösungen hierfür am Markt ist derzeit der NRGkick der Firma DiniTech aus St. Stefan im Rosental. Das Besondere daran: NRGkick ist so kompakt und handlich, dass er bei Bedarf ausgesteckt und bequem im Fahrzeug mitgenommen werden kann – ganz im Gegensatz

Fotos: Huemer

Autohaus Wechtitsch präsentierte den neuen Leaf Der brandneue Nissan Leaf wurde vom Autohaus Wechtitsch in Gralla präsentiert. Zahlreiche Kunden leisteten der Einladung von Elisabeth Wechtitsch Folge und bekamen nicht nur das neue spektakuläre Elektrofahrzeug von Nissan präsentiert, sondern eine Fülle von Attraktionen. So stellte Künstler Werner Stadler seine Bilder aus, die auf große Begeisterung stießen – die Gäste wurden mit erstklassigen Weinen von Sabathi und ausgesuchten kulinarischen Schmankerl verwöhnt.

V.l. Mag. Gerald Auer, Mag. Verena Robinson (VertreterInnen der Wirtschaftskammer / Fahrzeughandel), Ing. Dietmar Niederl (GF Fa. DiniTech), LR Anton Lang. Foto: Land Stmk./Strasser

zu Wallboxen, die stationär installiert werden. Der zuständige Landesrat Anton Lang bedankte sich bei der Firma DiniTech für die tolle Kooperation im Zuge der E-Auto-Testaktion. „Es freut mich sehr, dass sich so ein steirisches Hightech-Unternehmen bei unserer erfolgreichen E-Auto-Testaktion beteiligt hat!“

Künstler Werner Stadler mit seiner Gattin anlässlich der Präsentation des neuen Nissan Leaf.

Seite 31


E-Auto unter Druck Alles ändert sich – auch das „Do it yourself “. Einer italienischen Firma ist es gelungen, erstmals ein Elektroauto mit einem 3-D-Drucker herzustellen. 57 Teile – das sind die Eckdaten des ersten „ausgedruckten“ Elektroflitzers der Welt. Wenn man das mit dem eigenen E-Boliden in der Garage vergleicht, wird man schnell feststellen, dass das Fahrzeug aus dem 3-D-Drucker mit erstaunlich wenigen Teilen auskommt. Darin liegt auch das Geheimnis, warum das mit dem Drucken in der Tat funktionieren kann: Reduktion auf das Wesentliche. Und natürlich kommt nicht alles aus dem 3-D-Drucker, Glaskomponenten beispielsweise müssen extra zugeliefert werden.

Foto: Holding Graz – Emanuel Droneberger

Mach mit bei der MobilitätsChallenge Die besten Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu finden – diesem Ziel hat sich das Grazer „Mobility Lab“ verschrieben. Gefördert vom Verkehrsministerium und unter Leitung der Holding Graz hat man das Ziel, mit kreativen Mobilitätslösungen die Lebensqualität in der Stadtregion Graz zu verbessern. Und man setzt dabei auch auf die kreative Power der Grazerinnen und Grazer – und zwar in der Form der nun gestarteten „Mobilitäts-Challenge“. Jede/r kann dabei Ideen und Innovationen im Mobilitätsbereich einreichen – und damit sogar auch noch gewinnen! Denn unter allen Einreichungen werden Preise verlost – darunter „Sunny Bags“, Öffi-Monatskarten, Radzubehör, Wellnessgutscheine, Eintrittskarten für Sport- und Kulturveranstaltungen etc. Als Hauptpreis gibt es ein Lastenfahrrad zu gewinnen! Alle Infos dazu: www.mobility-lab.at

Seite 32

Doch das, was aus dem Drucker kommt, fährt. Es nennt sich LSEV. Die (englische) Abkürzung bedeutet (auf Deutsch) so viel wie Niedriggeschwindigkeits-Elektrofahrzeug. Mit rund 450 Kilo als ausgesprochenes Leichtgewicht konzipiert, erreicht das Vehikel 70 km/h. Die Reichweite wird mit 150 Kilometern angegeben – kaum Unterschiede zu herkömmlichen elektrischen Stadtflitzern also. Der Sinn des Ganzen? Nicht jeder wird sich – schon aus Platzgründen – einen gigantisch großen und sündteuren 3-D-Drucker zuhause aufstellen, um sich damit gerade einmal ein Auto auszudrucken. Das dauert, nur so nebenbei bemerkt, drei Tage. Aber die Branche des Fahrzeugbaus könnte revolutioniert werden, wenn sich die italienischen Tüftler durchsetzen.

Foto: Tech Xplore


GreenTec Award 2017 Heuer am 13. Mai 2018 in München Foto: Vom Hersteller zur Verfügung gestellt

NRGkick erobert Rang zwei des internationalen Umweltpreises ­GreenTec Awards DIE ERFINDER DER MOBILEN LADEEINHEIT NRGKICK DÜRFEN SICH ÜBER EINEN WEITEREN HOCHRANGIGEN INTERNATIONALEN PREIS FREUEN. Nach der Finalnominierung für die top 10 des EU-Startup-Preises errang das stark wachsende Unternehmen aus der Südsteiermark am 13. Mai in München den zweiten Preis des europäischen GreenTec Awards. Ausdauer, Kreativität und Innovationsgeist zahlen sich aus: Nach mehreren Jahren Entwicklung brachte das innovative Team rund um Entrepreneur und Ideengeber Dietmar Niederl im Jahr 2015 die Ladeeinheit NRGkick auf den Markt. In der florierenden Elektromobilitätsbranche entwickelte sich das kompakte Ladegerät in kürzester Zeit zu einem weltweit begehrten Markenprodukt und zum Marktführer im Bereich der mobilen Ladelösungen. Das schlägt sich nicht nur in starken Absatzzahlen nieder, sondern

auch in wachsender Anerkennung. Nach dem Erreichen der top 10 des europäischen Start-up-Preises für Mobilität im Februar konnte NRGkick nun mit Platz zwei beim internationalen GreenTec Award, der als weltweit bedeutendster Umweltpreis gilt, den größten Erfolg verzeichnen. Trotz unzähliger Einreichungen aus ganz Europa schaffte es im Umwelttechnik-Vorreiterland Deutschland neben den Südsteirern nur ein weiteres nichtdeutsches Unternehmen ins Finale. Das unterstreicht nicht nur den hohen technischen Anspruch des NRGkick, sondern auch die Bedeutung der mobilen Ladeeinheit NRGkick für die Weiterentwicklung der Elektromobilität. Denn der NRGkick ist so kompakt und handlich, dass er bequem im Fahrzeug mitgenommen und an jede gewöhnliche Steckdose

angeschlossen werden kann. Somit ermöglicht er E-Auto-Fahrern Freiheit und Ladesicherheit zugleich. Diese Leistung wird auch lokal verstärkt wahrgenommen. Vor kurzem erhielt das Unternehmen mit dem Innovationspreis des südsteirischen Vulkanlands höchste Anerkennung, wo sich die Jury vom NRGkick geradezu elektrisiert zeigte. „Der weltweite Absatz und die internationalen Preise zeigen, dass unsere Ideen weit über Österreich hinaus tragfähig sind“, zeigte sich Niederl vom Erfolg beeindruckt, „doch die lokale Anerkennung bedeutet für uns mindestens genauso viel Motivation für weitere Innovationen“. Weitere Informationen über NRGkick sind unter www.NRGkick.com zu finden.

Seite 33


Foto: SMATRICS

Sauber Energie tanken

SMATRICS High-Speed-Ladestation

Aktuell umfasst die Ladeinfrastruktur der Energie Steiermark 220 E-Tankstellen mit insgesamt 650 Ladepunkten. Demnächst werden es mehr.

3,2 Millionen Euro in die Aufrüstung des heimischen E-Tankstellennetzes investiert. Bis Sommer 2018 wird die Ladeinfrastruktur der Energie Steiermark auf 283 E-Tankstellen und 780 Ladepunkte ausgebaut. An den Autobahnverbindungen in Schladming, Liezen, Trieben, St. Michael, Scheifling, Leibnitz, Ilz, Mürzzuschlag, Bruck an der Mur und Peggau werden elf Schnellladestationen mit je 50 kW Leistung errichtet. Wichtig ist der Energie Steiermark natürlich auch die Herkunft des Stroms. Um saubere Energie zur Verfügung stellen zu können, wurde beispielsweise im Vorjahr der Windpark auf der Handalm eröffnet. Mit der Ausbeute der 13 Windräder können rund 25.000 Elektromobile mit erneuerbarer Energie betankt werden.

Mit dem Ausbauplan der Ladeinfrastruktur durch das Projekt Panther gewährleistet die Energie Steiermark ein flächendeckendes, qualitativ hochwertiges E-Tankstellennetz in der Steiermark. Die Flächendeckung des steirischen Ladenetzes erfolgt in vier Ausbaustufen, wobei in der letzten Ausbaustufe bis Sommer 2018 alle 15 km eine E-Tankstelle erreichbar ist. Ziel des Projektes ist es, mit 59 Ladestandorten und insgesamt 136 Ladepunkten eine hochqualitative Ladeinfrastruktur für die Steiermark zu schaffen. Insgesamt werden

B20

Projekt Panther B71

# !

!

Mariazell B21

Altenmarkt bei St. Gallen

#

B23

B24

# !

Neuberg an der Mürz

# !

Admont

Irdning

# !

IMM T

B11

3

Gröbming

# ! B1

!

# ! # !

Kalwang

# ! B115

# !

# !

5

# !

5

St. Michael in Obersteiermark

Scheifling

# ! # !

!

Knittelfeld

!

Frohnleiten

Passail

# !

#

Übelbach

#

# !

Judenburg

# !

Peggau

B6

Neumarkt in Steiermark

# !

Obdach

# !

Köflach

# !

4

Ilz

# !

Lieboch

# !

Kirchbach in Steiermark

# !

Feldbach B57

Wildon B73

!

Bad Gleichenberg

#

B76

Deutschlandsberg

15 km Radius 30 km Radius inkl. Schnellladestationen 60 km Radius inkl. Schnellladestationen 90 km Radius inkl. Schnellladestationen 20

30

± 1:250.000 40 Kilometer

B74

# !

# !

Gleinstätten

# !

Leibnitz

B66

Seite 34

# !

Fürstenfeld

B67

B79

B95

0

# !

A2

Ladestellenkonzept

10

Gleisdorf

Raaba

# !

5

B50

B65

# !

B7

Pack

# !

Graz

# !

0

Hartberg

Kaindorf

#

B67A

B78

# !

# ! # ! # ! # !

!

Weiz

B77

B92

Bis Sommer 2018 wird die Ladeinfrastruktur der Energie Steiermark auf 283 E-Tankstellen und 780 Ladepunkte ausgebaut.

Birkfeld

B68

# !

Legende

Pinggau

3

Predlitz-Turrach

# !

B8

# !

B97

# !

S36

B114A

A9

Oberwölz Stadt

# !

St. Jakob im Walde

B63

B33

B7

# !

B72

St. Johann am Tauern

# !

Murau

Kindberg

# !

B116

B96

06

Bruck an der Mur

S35

# !

B3

Trofaiach

A

#

Krakauhintermühlen

Mürzzuschlag

S6

14

Donnersbachwald

# !

Aflenz Kurort

Trieben

Schladming

#

# ! B115

A2

# !

EST

# !

# !

Eibiswald

! #

Leutschach

Spielfeld B69

# !

Halbenrain

Grafik: Energie Steiermark

UNB

Liezen

8

Hieflau

B54

B13

# !

!

Wildalpen

7

# !

B145

B146

# !

B25

Bad Aussee B11

# !


Fotos: IONICA

Muskelkraft wird zu Strom Im Juni geht in Zell am See die Ionica über die Bühne, bei der neben Fachgesprächen auch Elektromobilität zum Angreifen geboten wird. Strom durch Muskelkraft – eine Vision? Keineswegs, bei der Ionica, dem Elektromobilitäts-Branchentreff vom 21. bis 24. Juni 2018 in Zell am See, geht es an die Umsetzung: Aus drei Radfahrern bestehende Teams treten gegeneinander an und zeigen, wie viel Watt in ihnen stecken. Ziel ist es, damit ein Cart anzutreiben und über eine dafür vorgesehene Strecke zu schicken. Das ist nur ein Beispiel für das vielfältige Programm, das auf der Ionica geboten wird. Neben dem Rahmenprogramm mit Elektromobilität mit Spaßfaktor, wird auf der Ionica natürlich auch diskutiert. Führende Experten der Materie kommen hier zusammen und gehen der Frage nach, wie sich die Elektromobilität in der Zukunft entwickeln wird, wie zum Beispiel, ob auch Luftverkehr mit rein elektrischem Antrieb künftig möglich sein wird. Abgerundet wird der Ionica-Congress von einer Leistungsschau, bei der viele Aussteller ihre elektrischen Bikes, Autos und Boote präsentieren.

-

Nachhaltiges Recycling von Lithium-Ionen Batterien Vom Smartphone, über den Akkubohrer bis hin zum E-Bike – in fast allen Alltagsgeräten befinden sich Lithium-Ionen-Batterien und -Akkus. Die leistungsstarken Energieträger erfordern einen besonders sorgfältigen Umgang. Saubermacher kümmert sich um die sichere und nachhaltige Verwertung Ihrer Batterien.

www.saubermacher.at


Helm auf, Platz nehmen und Gas geben – die Kart-Race-Saison 2018 startet. Ab 17. Mai können in Schladming wieder schnelle Runden gedreht werden. Die neue Streckenführung bietet alles, was das Fahrerherz begehrt: scharfe Kurven und maximalen Fahrspaß auf 300 Metern! Die Karts erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h – es geht also rasant zur Sache. Die Strecke ist mit einer digitalen Zeitnehmung ausgestattet, somit steht einem professionellen Rennen nichts im Wege. Die Bahn kann auch exklusiv von Firmen oder Gruppen gemietet werden und das Kartrace-Team stellt gerne individuelle Angebote zusammen. Am Gewinnspiel-Donnerstag hat jeder „Racer“ die Möglichkeit, tolle Preise von den Planai-Bahnen zu gewinnen. Rennfeeling pur gibt es immer sonntags beim „Race-Sunday“, wo sich die besten Fahrerinnen und Fahrer auf der Kart-Strecke duellieren. Kinder ab 9 Jahren und einer Körpergröße von 1,40 m können den schnellen Spaß auskosten. Heuer NEU: Das Kart-Race Schladming ist Sommercard-Partner (15 % Ermäßigung auf Einzelfahrten). Seite 36

Öffnungszeiten Kart-Race Schladming 2018 17. Mai - 24. Juni 2018 Donnerstag bis Sonntag 11:00 bis 19:00 Uhr Montag, 21. Mai 2018 (Pfingsten) 11:00 bis 19:00 Uhr 28. Juni - 09. September 2018 Täglich von 09:00 bis 19:00 Uhr 13. September - 28. Oktober 2018

(vorbehaltlich der Temperaturen)

Donnerstag bis Sonntag von 11:00 bis 19:00 Uhr

Fotos: Marcel Kurz

RENNFEELING PUR IM KARTRACE SCHLADMING


Rasante Fahrten mit einem der 18 top modernen E-GoKarts.

Mit dem Genussmobil unterwegs Für alle, die umweltschonenden Fahrspaß in Schladming-Dachstein erleben möchten, gibt es das Genussmobil. Mit einem BMW i3 können abwechslungsreiche Touren unternommen und die schönsten Plätze der Region entdeckt werden. Ein besonderes Erlebnis ist die „Dachsteingletscher Tour“. Mit dem Planai Genussmobil geht es von Schladming aus über die Ramsau hinauf zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn, wo man ein atemberaubendes Gletschererlebnis inklusive kulinarischem Gipfelsieg genießen kann.

Foto: Planai

Bei der Planai Talstation können ein Renault Twizy sowie ein BMW i3 gemietet werden. Detaillierte Informationen zur „Dachsteingletscher Tour“ und „Wilder Berg Mautern Tour“ sowie Reservierungen erhalten Sie am Planai Infopoint (03687/22042-140) oder unter www.planai.at.

Die schönsten Ausflugsziele mit dem „Genussmobil“ erkunden. Foto: Planai Seite 37


VARIANTENREICH VOM MOUNTAIN E-BIKE BIST ZUM LASTEN E-BIKE. DIE AUSWAHL IST GROSS

TEXT: ALIA BANDHAUER FOTOS: BAUER’S E-BIKE GMBH

Husqvarna MC7 mit integrierter Linkage-Battery und Shimano E8000 Antrieb Exklusiv für die Steiermark bei Bauer’s E-Bike Gmbh

Seite 38

Mit dem warmen Wetter startet auch wieder die Radsaison. Immer mehr Radfahrerinnen und Radfahrer entscheiden sich da für ein Modell mit Elektroantrieb. War die Zielgruppe des E-Bikes noch vor wenigen Jahren bei 50+ angesiedelt, so hat sich die Altersgrenze in letzter Zeit stark nach unten bewegt. „Vor allem durch die Markteinführung von elektrobetriebenen Mountainbikes erreichen wir auch Radfahrerinnen und Radfahrer um die 30“, berichtet Lukas Pichl, der stellvertretende Geschäftsführer Bauer’s E-Bike GmbH in Graz. Die Bauer’s E-Bike GmbH wurde im Jahr 2010 gegründet und ist heute der größte E-Bike und Pedelecshop in Österreich. In den letzten Jahren hat sich die Technik stark weiterentwickelt. Die Räder haben bis zu 50 Prozent mehr Reichweite als in den Anfangszeiten. Mit einem E-Mountainbike kann man Strecken bis zu 180 km bewältigen.


„Bei der Kaufentscheidung macht es Sinn auf Qualität zu setzen“, meint Lukas Pichl. Der Einstiegspreis bei E-Bikes liegt bei etwa 2.500 €. Noch immer sind etwa 80 Prozent der gekauften Räder Trekking oder City Bikes. Der Markt für E-Mountainbikes ist allerdings stark im Wachsen begriffen. Sportlichkeit und eine Unterstützung durch einen Elektroantrieb stellen keinen Widerspruch mehr dar. Dafür sorgen innovative Antriebssysteme, wie sie Bosch anbietet, die situationsbedingte Leistung bieten. Auch Lastenfahrräder gibt es inzwischen mit E-Antrieb. Firmen können für diese Räder beim Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus um eine Förderung ansuchen. Generell ist es sinnvoll, sich beim Kauf eines E-Bikes nach Fördermöglichkeiten zu erkundigen. Viele Gemeinden haben ein eigenes Budget dafür. Es besteht auch die Möglichkeit E-Bikes mit Kindersitzen auszubauen, was eine gute Alternative zum Anhänger darstellt. Beim Kauf eines E-Bikes steht kompetente und individuelle Beratung an erster Stelle. Dabei kann man sich auf das fachlich topausgebildete Team von Elektro Bauer’s E-Bike GmbH in Graz verlassen. Eine breite Sortimentsauswahl, kostenlose Probefahrten und ein Reparaturservice in der neu ausgebauten hauseigenen Werkstatt, sorgen für Spaß an der Elektromobilität auf zwei Rädern.

Riese & Müller Supercharger mit 1000Wh dank Dualakku System von Bosch

BAUER‘S E-BIKE GMBH Puntigamer Straße 124 | 8055 Graz Telefon: +43 316 / 29 26-71 info@gb-elektrofahrrad.at www.gb-elektrofahrrad.at SOMMERÖFFNUNGSZEITEN (MÄRZ BIS OKTOBER)

Montag - Freitag 09.00 - 12.00 & 13.00 - 18.00 Uhr Samstag 09.30 - 12.30 Uhr Seite 39


WARUM BEI E-BIKES AB 25 KM/H SCHLUSS IST! TEXT: REINHARD CZAR

Ab einer Geschwindigkeit von 25 km/h ist bei E-Bikes mit der Elektromotorunterstützung Schluss. Sonst wäre es nämlich ein Moped – mit völlig anderen gesetzlichen Rahmenbedingungen. Unterschiede gibt es viele, wir beschränken uns auf einen (wesentlichen): E-Bikes gehören auf den Radweg, Mopeds haben dort klarerweise nichts verloren – und damit auch keine S-Pedelecs, so heißen Elektrofahrräder, die über mehr als 600 Watt Leistung verfügen und

Seite 40

nicht bei 25 km/h abschalten. Die 25-km/h-Grenze, ab der der Elektromotor die Unterstützung verweigert, geht nämlich mit einer Beschränkung des Motors auf 600 Watt einher. Leistet er mehr, sprechen wir wieder von einem S-Pedelec, rechtlich gesehen nichts anderes als ein Moped. Ähnlich verhält es sich mit der Helmpflicht, wobei man aus Vernunftgründen (nicht aufgrund gesetzlicher Vorschriften) auch beim Radeln mit Elektrounterstützung

Foto: shuttestock.com | waniuszka

25


auf einem E-Bike nicht auf den Helm verzichten sollte. Für ein S-Pedelec genügt der übliche Fahrradhelm freilich nicht, es muss ein Mopedhelm sein. Abgesehen vom Elektromotor ähneln E-Bikes wesentlich mehr herkömmlichen Fahrrädern als S-Pedelecs, egal welcher Art. Die Ausrüstungspalette, die für die Benützung öffentlicher Straßen oder Radwege vorgeschrieben ist, entspricht bei E-Bikes eins zu eins der von rein pedalbetriebenen Zweirädern. Licht (hinten mit Rückstrahler), Klingel und Reflektoren an den Pedalen sowie zwischen den Speichen sind somit obligatorisch. Außerdem, und das dürften auch nicht alle Zweiradfahrer wissen, die ausschließlich auf die Kraft ihrer Muskeln setzen, gilt eine 0,8-Promille-Grenze. Übrigens: Ein Blick in die Statistik erklärt, warum die Bezeichnung S-Pedelec hierzulande ähnlich ungewöhnlich klingt, wie ein original Schweizer Käsefondue schmeckt: Fast 90.000 verkauften E-Bikes pro Jahr stehen weniger als 2000 S-Pedelecs gegenüber, von denen aber nicht alle wie Mopeds behandelt werden dürften. Auch das steht in Fachkreisen außer Frage …

> > > >

E-Bikes Service Bekleidung Zubehör

www.weichberger.at

Foto: pixabay | dominkschuessler

Wichtig: Auch beim Radeln mit ­Elektro-Unterstützung Pflicht! - Der Radhelm

n e d n i h c i l t r Spo >> Sommer!

e Elektro-Bik spartner Mobilität

Seite 41

Niederösterreich . Wien . Steiermark


Sportlich in den >> Sommer!

DAS SOLLTE MAN ÜBER E-BIKES WISSEN

E-Bikes Service Bekleidung Zubehör

www.weichberger.at

e Elektro-Bik partner Mobilitäts

Niederösterreich . Wien . Steiermark

E-Bikes boomen, so hört man zumindest. Können Sie das aus Ihrer Erfahrung bestätigen? Auf jeden Fall! Der Trend zum E-Bike ist seit Jahren ungebrochen! Mittlerweile ist jedes dritte verkaufte Fahrrad ein E-Bike. Warum? Was zieht die Leute an der Elektromobilität auf zwei Rädern so an? Das hat unserer Meinung nach viele Gründe. Ein Beispiel: Für Pendler war der Griff zum Fahrrad oft keine wirkliche Alternative zum PKW, da man nicht verschwitzt und ausgelaugt an der Arbeitsstelle ankommen konnte. Dies hat sich mit dem Erschwinglich -Werden guter Elektrofahrräder geändert. Natürlich sprechen aber auch die geringen Betriebskosten eines Elektrofahrrades und die Umweltfreundlichkeit eine breite Zielgruppe an. Man hört von Hardcore-Bikern aber auch den Vorwurf, dass Fahren mit einem E-Bike mit dem „echten“ Radfahren nichts zu tun habe. Was entgegnen Sie denen? So gut wie jedes verkaufte E-Bike ist ein sogenanntes Pedelec (Pedal Electric Cycle). Das heißt, der Motor verstärkt nur den Kraftaufwand des Fahrers. Sobald der Fahrer aufhört, in die Pedale zu treten, endet auch die Motorunterstützung. Ein E-Bike ist und bleibt ein Fahrrad, was auch dem Gedanken hinter diesem entspricht! Es gilt aber auch zu sagen, dass vielen „waschechten“ Bikern der

Seite 42

Foto: weichberger

> > > >

Foto: pixabay | bicicletta

Wiedereinstieg in den Radsport nach Unfällen erst durch einen Unterstützungsmotor wieder ermöglicht wurde. Worauf ist beim E-Bike-Kauf besonders zu achten? Das Wichtigste beim E-Bike-Kauf ist sicher eine kompetente Beratung durch den Fachhandel und die Möglichkeit einer Testfahrt! Das mittlerweile auf dem Markt befindliche Angebot an Front-, Mittel- und Heckmotoren sowie den unterschiedlichen Akku-Technologien hat es den interessierten Kunden in den letzten Jahren nicht einfacher gemacht, das für sich passende System zu finden. Ab welchem Preissegment habe ich Gewissheit, ein „ordentliches“ E-Bike unter dem Hintern zu haben? Je nach dem Einsatzgebiet des Rades sollte man für den Kauf eines E-Bikes mindestens € 2.200 einplanen. Unter diesem Preis kann man, bis auf wenige Ausnahmen, davon ausgehen, das bei Komponenten bzw. Antriebstechnik bestimmte Abstriche gemacht werden müssen. E-Bikes gibt es mittlerweile ja auch im Supermarkt. Warum lohnt sich dennoch der Weg zum Fachhandel? Die zwei wesentlichen Gründe, die gegen den Kauf eines E-Bikes bei einem Discounter sprechen, sind das Nicht-Vorhandensein einer fachmännische Beratung und die fehlende Möglichkeit einer Testfahrt! Viele dieser Räder sind zudem mit unzureichenden Bremssystemen sowie unausgewogenen Antriebsystemen ausgestattet, welche nicht nur die Sicherheit des Fahrers gefährden können, sondern auch in puncto Fahrgefühl einen negativen Nachgeschmack hinterlassen können. Vom Kauf solcher E-Bikes können wir als Fachhandel aus diesen Gründen nur abraten!


ProPILOT ProPILOT

MIT EINER HELFENDEN HAND LENKEN, MIT EINER HELFENDEN HAND LENKEN, GAS GEBEN UND ABSTAND HALTEN. GAS GEBEN UND ABSTAND HALTEN. JETZT BIS ZU JETZT BIS ZU € 4.300,– BONUS¹ € 4.300,– BONUS¹

Der neue NISSAN LEAF. SIMPLY AMAZING. 100 % elektrisch. Der neue NISSAN LEAF. SIMPLY AMAZING. 100 % elektrisch. Ein neues Level der Fahrsicherheit. Ob nerviger Stop-and-Go-Verkehr, tägliches Ein neuesoder Levelinder Fahrsicherheit. Obübernimmt nerviger Stop-and-Go-Verkehr, tägliches Pendeln Staus: Der ProPILOT für Sie das Steuer, hält den AbPendeln oder in Staus: Der ProPILOT übernimmt für Sie das Steuer, hält den Abstand zum Vordermann und Sie in der Spur. stand zum Vordermann und Sie in der Spur.

¹€ 1.800,– E-Mobilitätsbonus von NISSAN und bis zu € 2.500,– staatliche Prämie (bis zur Erreichung des max. staatlichen Fördervolumens). Mehr Informationen ¹€ E-Mobilitätsbonus von Nur NISSAN und bis zu € 2.500,– staatliche Prämie (bis zur Erreichung des max. staatlichen Fördervolumens). Mehr Informationen auf1.800,– www.umweltfoerderung.at. für Konsumenten. auf www.umweltfoerderung.at. Nur für Konsumenten.

Autohaus Mustermann Ein Bestseller: Autohaus Mustermann Musterstr. 123 •• 4567 4567 Musterhausen Musterhausen••Tel.: Tel.:01 0123 2345/67 45/6789 8900 00 Musterstr. 123 www.autohausmustermann.at Der neue NISSAN LEAF www.autohausmustermann.at Erleben Sie den Kick unmittelbarer Beschleunigung, kommen Sie dank der größeren Reichweite von bis zu 415 km (nach WLTP)* immer weiter und laden Sie einfach zu Hause. Erleben Sie eine smarte, sichere und einfache Art der Fortbewegung, die Ihnen ein völlig neues Gefühl der Begeisterung vermittelt. Wechseln Sie zum neuen NISSAN LEAF, dem meistverkauften Elektroauto weltweit. Beschleunigen, Abbremsen und Anhalten – alles mit fast nur einem Pedal. Das einzigartige e-Pedal für das „OnePedal-Driving“ ist fast alles, was Sie im neuen NISSAN LEAF brauchen. Spüren Sie die Enzigartigkeit des „One-

Pedal-Driving“: Es ist einfach, macht Spaß und gibt Ihnen mehr Kontrolle. ProPILOT Natürlich ersetzt das e-Pedal nicht das ProPILOT Bremspedal in Gefahrensituationen. MIT EINER HELFENDEN HAND LENKEN, Aktivieren Sie die innovative, teilautoMIT EINER HELFENDEN HAND LENKEN, GAS GEBEN matisierte NISSAN ProPILOT Tech- UND ABSTAND HALTEN. GAS GEBEN nologie. Mit dem ProPilot fährt der UND ABSTAND HALTEN. JETZT BIS ZU neue NISSAN LEAF auf der Auto€ 4.300,– BONUS¹ bahn teilautomatisiert und sicher in JETZT BIS ZU einer Spur. Ist das System aktiviert, € 4.300,– BONUS¹ übernimmt das Fahrzeug Lenkbewegungen, Beschleunigungs- und Bremsvorgänge. Gleichzeitig unterstützt es Sie im Stop-and-go-Verkehr auf der Autobahn. Ich würde Ihnen empfehlen, bei mir vorbeizukommen, um den neuen NISSAN LEAF zu testen! Ihre Elisabeth Wechtitsch Der neue NISSAN

LEAF. SIMPLY AMAZING. 100 % elektrisch.

Ein neues Level der Fahrsicherheit. Ob nerviger Stop-and-Go-Verkehr, tägliches Der neue NISSAN LEAF. SIMPLY AMAZING. 100 % elektrisch. Pendeln oder in Staus: Der ProPILOT übernimmt für Sie das Steuer, hält den AbEin neues der Fahrsicherheit. ObSpur. nerviger Stop-and-Go-Verkehr, tägliches stand zumLevel Vordermann und Sie in der Pendeln oder in Staus: Der ProPILOT übernimmt für Sie das Steuer, hält den Abstand zum Vordermann und Sie in der Spur.

¹€ 1.800,– E-Mobilitätsbonus von NISSAN und bis zu € 2.500,– staatliche Prämie (bis zur Erreichung des max. staatlichen Fördervolumens). Mehr Informationen auf www.umweltfoerderung.at. Nur für Konsumenten. ¹€ 1.800,– E-Mobilitätsbonus von NISSAN und bis zu € 2.500,– staatliche Prämie (bis zur Erreichung des max. staatlichen Fördervolumens). Mehr Informationen auf www.umweltfoerderung.at. Nur für Konsumenten.

Autohaus Mustermann Autohaus Mustermann Musterstr. 123 • 4567 Musterhausen • Tel.: 01 23 45/67 89 00 Musterstr. 123 • 4567 Musterhausen • Tel.: 01 23 45/67 89 00 www.autohausmustermann.at www.autohausmustermann.at


ENERGIEGELADEN. DER NEUE RANGE ROVER PLUG-IN-HYBRID.

AB SOFORT BEI IHREM LAND ROVER PARTNER. Hohe Leistung ist jetzt natürlicher denn je. Der neue Range Rover Plug-in Hybrid verbindet neueste Technologie mit unverkennbarem Design. Geringe Emissionen und eine rein elektrische Reichweite von über 50 km machen ihn auch für den Stadtverkehr attraktiv. So setzt er technisch und optisch Maßstäbe. Selten waren neue Wege so attraktiv.

1

Weitere Informationen zur 3-Jahres-Garantie finden Sie unter landrover.at/garantie

Range Rover P400e Plug-in Hybrid: Kraftstoffverbrauch kombiniert 2,8 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert 21 kWh/100 km. CO2-Emissionen kombiniert: 64 g/km. Symbolfoto. GB PREMIUM CARS GmbH & Co KG Fabriksgasse 27, A-8020 Graz Tel.: +43 (0)316/724343 0, E-Mail: info@gbpremiumcars.com www.gbpremimcars.com

e-mobilität - Wir fahren unter Strom  

Magazin rund um das Thema Elektromobilität

e-mobilität - Wir fahren unter Strom  

Magazin rund um das Thema Elektromobilität

Advertisement