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Gesch채ftsbericht 2005 der

Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH


Inhaltsverzeichnis Seite/n Vorwort

3

Lagebericht

4–5

Bilanz

6-8

) Aktiva ) Passiva ) Gewinn- und Verlustrechnung Vermarktungsaktivität

6 7 8

9

Anhang

9 - 11

Bestätigungsvermerk

12

Führung durch die Stadthalle am Tag des offenen Denkmals

13

________________________________________________________________________________________ Seite 2 des Geschäftsberichtes der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH 2005


Vorwort des Geschäftsberichtes 2005 Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser, ich freue mich, Ihnen den ersten Geschäftsbericht der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH präsentieren zu dürfen. 2005 war vor allem gekennzeichnet durch die planerische und konzeptionelle Vorbereitung dessen, was in den kommenden anderthalb Jahren die Hauptaufgabe des Unternehmens sein wird – die Sanierung der Stadthalle Greifswald. Die Rekonstruktion des ehemaligen Kreiskulturhauses ist in der Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald am 12. Dezember 2005 beschlossen worden. Als Tochtergesellschaft der städtischen Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbh Greifswald liegt die Realisierung der Stadthallensanierung seither in Verantwortung der Projektgesellschaft. Bereits mehrere Monate im Vorfeld der endgültigen Beschlussfassung war die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH im Hinblick auf die Wiederbelebung des Greifswalder Traditionsgebäudes aktiv engagiert. In Zusammenarbeit mit dem Greifswalder Planungsbüro PHS und der Agentur haus neuer medien konnte die Erarbeitung eines schlüssigen Sanierungskonzeptes sowie der Entwurf eines zukünftigen Betreibermodells für die Stadthalle erarbeitet werden. Das von der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH gegenüber der Bürgerschaft kommunizierte Sanierungskonzept sieht eine bautechnische Stufenlösung vor. Erstens die Sanierung des Kaiser- und Rubenowsaals – die Herzstücke der Stadthalle – einschließlich der Sanierung des Foyers und der Galerie sowie die Modernisierung der Außenfassade und die Herrichtung der Grünanlagen. Das Theatercafé sollte im Rohbau fertig gestellt werden, um erst späterhin von einem möglichen Betreiber ausgebaut zu werden. Zusammen mit der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald als Gesellschafter vertrat die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH dabei von Beginn an eine eigene konzeptionelle Linie. Eine weitere Variante zur Stadthallensanierung wurde parallel vom Verein Kunst und Kulturstiftung e. V. unterstützt, welche ergänzend zur Sanierung des vorhandenen Baubestandes auch den Anbau eines Saales für Vorlesungen und Kongresse favorisierte. Das gemeinsame Interesse an der Wiedereröffnung und Nutzung des seit Ende der 80er Jahre geschlossenen Gebäudes einen jedoch die Bemühungen des Vereins Kunst und Kulturstiftung e. V. und der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH. Beiderseitiges Ziel ist die Wiederbelebung der Stadthalle als gesellschaftliches Zentrum der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, als Veranstaltungsort für vielfältige Gelegenheiten. Dem aktuellen Stand der Planungen zufolge kann mit den Bauarbeiten nach Abschluss aller Genehmigungsverfahren im Herbst 2006 begonnen werden. Noch in der Julisitzung des Aufsichtrates der Wohnungsbauund Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald wird über einen potentiellen Betreiber der Greifswalder Stadthalle entschieden. Wünschenswerter Termin der Fertigstellung und Eröffnung des Gebäudes ist der Dezember 2007.

Klaus-Peter Adomeit Geschäftsführer

________________________________________________________________________________________ Seite 3 des Geschäftsberichtes der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH 2005


Lagebericht Geschäftsjahr 2005 Geschäftsverlauf und -lage der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH Die Geschäftstätigkeit der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH beschränkte sich in dem Geschäftsjahr 2005 lediglich in der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Stadthalle in einem 1. Bauabschnitt. Umsätze wurden in der Gesellschaft im abgeschlossenen Geschäftsjahr nicht getätigt. Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald beschloss nach ausführlichen Diskussionen in Abwegung mit Beschluss-Nr. B 1008-50/99 vom 26. Januar 1999 merklich, die Greifswalder Wohnungs- und Herbergsgesellschaft mbH (oder eine von jetzt diesem Zweck errichtete Gesellschaft) mit der Umsetzung ihres Konzeptes „Sanierung/Betreibung der Stadthalle“ als Tagungs- und Kulturzentrum zu beauftragen. Sie beschloss ferner mit Beschluss-Nr. B 1054-52/99, der zu diesem Zweck 1999 errichteten Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH ein Erbbaurecht für die Gebäude und Freifläche Anklamer Straße 106 zu vergeben. Im Februar 2005 fand eine Besprechung zur Problematik Stadthalle bei der Muttergesellschaft, der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald, statt. Neben der zweiten Beigeordneten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald nahmen auch die zuständigen Sachbearbeiter der Stadtverwaltung sowie Frau Michel und Herr Schmidt vom Planungsbüro PHS teil. Neben dem Geschäftsführer der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH wurde auch die Geschäftsführung der Muttergesellschaft, der WVG mbH Greifswald, zu der Beratung eingeladen. Es sollte sichergestellt werden, dass im 1. Bauabschnitt ein Kostenrahmen von 4 bis 4,5 Mio. € realisiert werden kann und nach der Teilsanierung die entsprechenden Säle mit den notwendigen Nebeneinrichtungen wieder nutzbar gemacht werden können. Ein weiterer Ausbau der Stadthalle hat nach Bedarf und wirtschaftlicher Machbarkeit im 2. und 3. Bauabschnitt zu erfolgen. Die Machbarkeitstudie des Planungsbüros PHS wurde auf der 20. Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2005 den Gesellschaftern der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH vorgestellt. Das Ergebnis der Studie ist zusammenfassend wie folgt zu umreißen: Die Stadthalle Greifswald kann mit einem Kostenaufwand von 4 bis 4,5 Mio. € so hergerichtet werden, dass die beiden großen Säle und die entsprechenden Nebenflächen nutzbar sind. Auf die technische Zusatzausstattung und auf den Ausbau des 2. und 3. Bauabschnitts soll zunächst aus wirtschaftlichen Erwägungen verzichtet werden. Die Bürgerschaft der Universitäts- und Hansestadt Greifswald hat mit Beschluss-Nr. B 217-15/05 am 12. Dezember 2005 beschlossen, dass die Rekonstruktion der Stadthalle im ersten Abschnitt zu realisieren ist. Dazu wird die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH beauftragt, die entsprechenden Planungen vorzustellen. Ein Betreiberkonzept ist (auch unter Einbeziehung des Theaters und ggf. weiterer Interessenten) zu konkretisieren und vorzustellen.

________________________________________________________________________________________ Seite 4 des Geschäftsberichtes der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH 2005


Vorgänge von besonderer Bedeutung Zum 1. Januar 2005 ist die Mehrheitsgesellschafterin, die Greifswalder Wohnungs- und Herbergsgesellschaft mbH, mit der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald verschmolzen worden. Die Eintragung ins Handelsregister ist am 22. September 2005 erfolgt.

Prognosebericht Aus den wirtschaftlichen Daten lässt sich ableiten, dass sich die wirtschaftliche Situation der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH nur dadurch stabilisieren ließ, dass die Mehrheitsgesellschafterin, die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald, ein Darlehen ausgereicht hat. Umsätze wurde im laufenden Geschäftsjahr nicht getätigt. Als größere Ausgaben wurden lediglich die Beauftragung und die Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie für die Sanierung der Stadthalle realisiert.

Liquidität Die Sanierung der Stadthalle würde einen Liquiditätsabfluss in Höhe der Herstellungskosten von 4,5 bis 5,0 Mio. € erfordern. Über diese Liquidität verfügt die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH nicht. Bei Aufnahme eines Kredites würde sich eine gesicherte Finanzierung nur dadurch darstellen lassen, dass entsprechende Sicherheiten dem finanzierenden Kreditinstitut abgereicht werden.

Bautechnische Realisierung Das Architekturbüro PHS hat die Thematik viele Jahre begleitet und sollte die Ausführung des Vorhabens übernehmen. Für die Realisierung einschließlich Bauantrag ist ein Zeitraum von ca. 15 bis 18 Monaten einzuplanen. Günstig für die Nutzung wäre die Eröffnung im Dezember 2007. Für den Fall der konkreten Umsetzung der Sanierung der Stadthalle sollte aus Sicht der Geschäftsführung ein Projektteam gebildet werden, dass sowohl aus Vertretern der Stadtverwaltung, der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH, der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald als auch des Theaters Vorpommern bestehen. Das Projektteam hätte dann die zentrale Aufgabe, die Realisierung des Projektes zu befördern. Nach den angelaufenen Planungen geht die Geschäftsführung davon aus, dass im III./IV. Quartal 2006 der Start zur Realisierung des Stadthallenprojektes erfolgt.

________________________________________________________________________________________ Seite 5 des Geschäftsberichtes der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH 2005


Vermarktungsaktivität Das Ereignis des Jahres 2006 ist die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland – Die Welt zu Gast bei Freunden und dies nicht nur in den großen Fußballstadien der Bundesrepublik, sondern auch direkt in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald. Tausende Begeisterte verfolgen die Spiele im Fernsehen und erleben gemeinsam das Fest des Sportes. Daraus erwuchs 2005 die Idee, den Marktplatz Greifswalds für ein besonderes Event zu nutzen – eine „Public-Viewing-Area“ im Herzen der Stadt. Als damals noch potentieller Veranstalter leitete die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH bereits Ende des Jahres 2005 erste Vorbereitungen für das Fußballereignis in die Wege. Eine Voraussetzung für die Realisierung des geplanten WM-Spektakels war die Vereinbarung eines Lizenzvertrages mit dem FIFAVeranstalter Infront-Sports in der Schweiz. Mitte März 2006 lag der Vertragsabschluss und die benötigte Lizenz vor. Alle infrastrukturellen und sicherheitstechnischen Bedingungen, die von Seiten eines „WMVeranstalters“ einzuhalten waren, konnten durch die Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH erfüllt werden. Mit Unterstützung namhafter Sponsoren wie Kabel Deutschland und der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft mbH Greifswald ist es gelungen, ein Volksfest zur Fußball-WM auf die Beine zu stellen, das in seiner Form in Mecklenburg-Vorpommern einmalig ist – eine Riesenleinwand mit Tribüne, kulinarischem Versorgungsnetz und unterhaltsamem Rahmenprogramm. Die ordnungs- und sicherheitstechnische Absicherung des Events spielte dabei von Beginn der Vorbereitungen an eine sehr wichtige Rolle. Alle für die Zeit der Fußballweltmeisterschaft auf dem Marktplatz geplant Aktivitäten wurden während der Planungsphase der Fußballereignisse einer genauen Prüfung unterzogen. Immer unter dem Aspekt, mögliche Einschränkungen für Anwohner so gering wie möglich zu halten. Ein Lärmschutzgutachten war die Grundlage für das Genehmigungsverfahren und Richtschnur für die tontechnische Abwicklung des Events. Das mit der Polizei und dem Ordnungsamt erarbeitete Sicherheitskonzept sowie die zahlreichen und vielfältigen Anregungen, Wünsche und Anliegen der Anwohner waren wichtiger Bausteines des Gesamtkonzeptes des Fußballfestes, sodass die Fußballweltmeisterschaft auf dem Greifswalder Marktplatz für Besucher, Gäste und Bewohner der Innenstadt ein unvergessliches Erlebnis werden konnte, das allen Beteiligten positiv in Erinnerung bleibt. Mit der Organisation eines öffentlichen Fußballereignisses inmitten der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, konnte die Projektgesellschaft Stadthalle beispielhaft zeigen, was zukünftig Ziel und gleichzeitig auch Aufgabe der Stadthalle in der Anklamer Straße sein wird, nämlich als Zentrum gesellschaftlicher Begegnungen und kultureller Veranstaltungen zu fungieren und dies gleicher-maßen für alle Greifswalder Bürger.

Anhang Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kaufleute (§§ 242 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

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Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus hat die Gesellschaft die ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet. Bei Gebäuden wird die Abschreibung nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Die Bilanzierung des Gebäudes erfolgte gegen eine sonstige Verbindlichkeit, welche zum Barwert des Gebäudes ausgewiesen wurde. Die Auflösung erfolgt über 66 Jahre ergebniswirksam. Der Erbbauzins wird erst nach Ablauf des Erbbaurechts fällig. Die Erbbauzinsverbindlichkeit wurde abgezinst.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Verbindlichkeit mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen in Höhe von 645.345,98 EUR.

Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag liegen weder Eventualverbindlichkeiten noch andere nicht aus der Bilanz ersichtliche wesentliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB vor.

Sonstige Angaben Geschäftsführer Familienname Adomeit

Vorname Klaus-Peter

ausgeübter Beruf Kaufmännischer Leiter

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Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis Jahresfehlbetrag 21.896,86 EUR wie folgt zu verwenden: Vortrag auf neue Rechnungen – 21.896,86 EUR. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Ergebnisverwendung aufgestellt.

Greifswald, 19. Juni 2006

Klaus-Peter Adomeit Geschäftsführer

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F. BESCHEINIGUNG

Nach Durchführung unserer Arbeiten erteilen wir dem von uns erstellten und als Anlage beigefügten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 mit einer Bilanzsumme von 654.792,89 EUR (Vorjahr: 611.736,97 EUR) und einem Jahresergebnis von -21.896,86 EUR (Vorjahr: -20.533,66 EUR) der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH Hans-Beimler-Straße 73, 17491 Greifswald die folgende

Bescheinigung „Der Jahresabschluss wurde von uns auf der Grundlage der von uns geführten Bücher, der vorgelegten Bestandsnachweise sowie der erteilten Auskünfte der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH erstellt. Eine Beurteilung der Ordnungsmäßigkeit dieser Unterlagen und der Angaben des Unternehmens waren nicht Gegenstand unseres Auftrages.“

Greifswald, den 19.06.2006

Wallis Steuerberater

Grieger Mallison & Partner Steuerberatungsgesellschaft Am Koppelberg 9, 17489 Greifswald Tel: 0 38 34/57 16 10, Fax: 0 38 34/57 16 25

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Führung durch die Stadthalle am Tag des offenen Denkmals

Mit so vielen Besuchern hatte Klaus Adomeit, Geschäftsführer der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald GmbH, am 11. September 2005 nicht gerechnet. Die Greifswalder kamen in Scharen, um „Ihre“ Stadthalle zu besichtigen.

Zunächst nahmen alle Gäste im Foyer des Theaters Platz. Eberhard Hertrich, Beauftragter des Fördervereins Kunst und Kulturstiftung, und Klaus Adomeit von der WVG stellten das Sanierungskonzept für die Stadthalle vor.

Anschließend machte man sich gemeinsam auf den Weg in die alte Stadthalle. Seite Ende der 80er Jahre war sie für die Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich gewesen. Die Spannung bei den Besuchern war nunmehr recht groß.

Einen Blick in die Zukunft ermöglichte das Modell der Stadthalle. Die Kunst und Kulturstiftung plädiert langfristig für den Anbau eines weiteren Saales, der modernsten technischen und logistischen Ansprüchen genügt.

Durch einen unscheinbaren Gang wurden die Besucher vom Theater in das Foyer der Stadthalle geführt – für jeden von Ihnen eine Reise in die Vergangenheit.

In der Stadthalle angekommen, konnte man gar nicht anders als sich umzuschauen, einen Blick hier- und dorthin zu werfen und zu sehen, wie die Zeit in diesem Haus stehen geblieben ist.

In jeder Ecke fanden sich Andenken aus alten Tagen. Einige neue sind über die Jahre hinzugekommen, denn das Theater nutzt die Räume der Stadthalle.

Einige Bühnenbilder und große Requisiten sind hier untergebracht. In den Sälen der Stadthallen finden gelegentlich Proben des Theaters statt.

So spazieren die Besucher durch eine merkwürdig anmutende Mischung aus Bühnenwelt und verfallender Wirklichkeit.

Im Rubenowsaal berichtet Eberhard Hertrich von baulichen Veränderungen, die während der 90-jährigen Geschichte hier vorgenommen wurden.

Zurück durch das alte Treppenhaus führte der Weg in den Kaisersaal, den größten Saal der Stadthalle. Presse und Besucher drängten sich dicht.

Im Kaisersaal konnte man den alten Prunk nur erahnen. Das Gewölbe und die Galerie waren mit großen Stoffbahnen abgehängt.

An manchen stummen Zeitzeugen gingen die Jahre scheinbar spurlos vorbei.

Nicht so am ehemaligen Theatercafé. Während des ersten geplanten Bauabschnitts soll hier der Rohbau wieder hergestellt werden.

Ein späterer Betreiber könnte so seine eigenen Vorstellungen baulich verwirklichen. Doch zuerst sollen Rubenow- und Kaisersaal saniert werden.

Wenn die Bürgerschaft dem Sanierungskonzept zustimmt, soll der erste Teil der Stadthalle im Jahr 2008 wieder in neuem Glanz erstrahlen.

________________________________________________________________________________________ Seite 13 des Geschäftsberichtes der Projektgesellschaft Stadthalle Greifswald mbH 2005


/Gesch_ftsbericht_2005_PGS