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2015 Jahresbericht


Fotos Titelseite: Fassadensanierung Hotze


INHALTSVERZEICHNIS

4 Vorwort 6 Ziele 2016 7 Bauleitbild WOHNÜBERBAUUNG HOTZE IN FRISCHEM GLANZ 18 Protokoll GV 2015 25 Einladung GV 2016 FRÖHLICHE RUNDE AUF HOHER SEE 34 Wohnüberbauungen 37 Vermietungen 38 Personelles 42 Geburten/Jubilare 43 Todesfälle DIE KOCHENDEN ZAUBERLEHRLINGE 47 Organe 2015 48 Bilanz 50 Erfolgsrechnung 51 Verwendung Bilanzgewinn 52 Anhang 56 Bericht Revisionsstelle 58 Erläuterungen zur Jahresrechnung 60 Bericht Kontrollstelle 61 Verwendung Einnahmen 62 Liegenschaftenverzeichnis 63 Geschäftsbeziehungen 64 Highlights 2015 66 Leitbild und Werte 67 Impressum

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VORWORT

VORWORT

Geschätzte Genossenschafterinnen Geschätzte Genossenschafter Wieder ist ein Jahr vorbei und wir dürfen eine durchaus positive Bilanz ziehen. Die Finanzen sind geordnet, die Wohnüberbauungen in einwandfreiem Zustand und wir erfreuen uns einer zufriedenen Mieterschaft sowie einer motivierten Belegschaft, die stets bereit ist, gute Leistungen zu erbringen. Zudem konnten die Zielsetzungen für 2015 weitgehend erreicht werden. Die Anpassungen in unserem Bauleitbild sind erfolgt. Die dringend notwendige Fassadensanierung der Wohnüberbauung Hotze ist erfolgreich abgeschlossen. Unserer Zinspolitik haben wir wiederum besondere Beachtung geschenkt und sind – was auch immer die Zukunft in dieser Hinsicht bringen mag – gut gerüstet. Unsere Mietzinsen bewegen sich denn auch auf sehr moderater Basis. Parallel dazu bietet die Baugenossenschaft Letten ein umfassendes Dienstleistungsangebot, das sich sehen lassen kann und entsprechende Wertschätzung findet. Damit wir diesen Zustand weiterhin aufrechterhalten können, sind alle Beteiligten gefordert, durchgehend solide Arbeit zu leisten, wobei der permanenten Weiterbildung eine wichtige Bedeutung beigemessen wird. Wir sind überzeugt, dass nach einer äusserst intensiven Phase im Jahr 2015 nun die Zeit gekommen ist, im folgenden Jahr eine gewisse Konsolidierung anzustreben. In diesem Sinne haben wir auch die Ziele für 2016 formuliert. Es geht vor allem darum, Erreichtes zu festigen und – wo noch erforderlich – zu optimieren. So lassen sich als Bereiche für weitere Verbesserungen folgende Beispiele nennen: Sowohl der interne als auch der externe Informationsfluss sollen weiter optimiert und zusätzliche Sparpotenziale erkannt sowie umgesetzt werden. Hier ist nicht nur das gesamte Team der Mitarbeitenden, sondern auch die Mieterschaft gefordert, tatkräftig mitzuwirken. Die wesentlichen Ziele der Baugenossenschaft Letten können der Abbildung des Beitrages «Ziele 2016» entnommen werden. Zusätzlich wurden für alle Mitarbeitenden individuelle Ziele festgelegt. Der vorliegende Jahresbericht enthält verschiedene Beiträge zu besonderen Ereignissen und Anlässen im Berichtsjahr. Hauptthema im Jahr 2015 war die dringend erforderliche Fassadensanierung der Wohnüberbauung Hotze, deren


VORWORT

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erfolgreicher Abschluss mit einem Grillfest gebührend gefeiert wurde. Weitere Beiträge befassen sich mit dem Thema der beruflichen Aus- und Weiterbildung oder geben Einblick in gesellige Veranstaltungen, die für die Erhaltung des Teamgedankens und eines gesunden Klimas innerhalb der «Grossfamilie Baugenossenschaft Letten» von eminenter Bedeutung sind. Abschliessend möchte ich allen Mitarbeitenden, insbesondere unserem Geschäftsführer, für die kompetente Leistung und wertvolle Unterstützung bestens danken. Meinen Vorstandskollegen und dem Architekten spreche ich für ihr loyales und aufbauendes Mitwirken meine Anerkennung und meinen Dank aus. Allen Mieterinnen und Mietern danke ich herzlich für das Vertrauen und zähle weiterhin auf ihre aktive Unterstützung im wohlverstandenen Interesse der Baugenossenschaft Letten.

« Wer an sich und seine Kräfte glaubt, kann viel zu gutem Gelingen beitragen.»

Walter Bühler Präsident


ZIELE 2016

ZIELE 2016

Die Konsolidierung des Erreichten und der Erhalt der hohen Qualität der Dienstleistungen bilden das übergreifende Dach der Zielsetzungen für 2016. Dies bedeutet jedoch nicht, sich «auf den Lorbeeren auszuruhen». Vielmehr erfordert eine gute Gesamtleistung und erfreuliche Zusammenarbeit das tägliche Bemühen aller, zum guten Gelingen beizutragen sowie Verbesserungswürdiges zu erkennen und zu optimieren. So gehören 2016 die Prüfung weiterer Möglichkeiten zur Finanzoptimierung und die gezielte Suche nach weiteren Sparpotenzialen ebenso zu den wesentlichen Zielen wie das Anliegen, durch die Pflege der Details das erzielte Niveau zu halten.

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VORSTAND • Bauleitbild umsetzen • Weitere Finanzoptimierungen prüfen

VERWALTUNG

MALER/-IN

• Wohnungsbelegungen prüfen

• Pflege Details • Kontrolle Aussenbereiche

• Besuche neuer Mieter ab 3. Monat • Weitere Sparpotenziale erkennen und umsetzen

HAUSWARTE

GARTENBAU

• Periodische Kontrolle

• Niveau halten

• Estriche • Keller • Waschküchen • Treppenhäuser • Garagen/Velounterstände • Wochenendkontrolle • Strukturanpassung

GenossenschafterInnen, Vorstand und Verwaltung prägen vereint das Erscheinungsbild der BGL

Unser Dienstleistungsangebot – sinnvoll, verlässlich, speditiv, zuvorkommend

Informieren – zeit-, stufengerecht und umfassend

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BAULEITBILD

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BAULEITBILD

Nichts ist in Stein gemeisselt Mitte November 2015 wurde den Mieterinnen und Mietern das überarbeitete Bauleitbild 2015 bis 2044 zugestellt. Bereits im Vorwort der Ausgabe 2013 bis 2034 wurde darauf hingewiesen, dass «nichts in Stein gemeisselt ist» und dass ein Bauleitbild hinsichtlich seiner Aktualität laufend überprüft werden muss. Inzwischen hatten sich einige Rahmenbedingungen derart verändert, dass sich der Vorstand im Frühling 2015 entschied, das Bauleitbild anzupassen. Die detaillierten Gründe, die zu dieser Überarbeitung führten, können im Vorwort des Präsidenten zum Bauleitbild 2015 bis 2044 nachgelesen werden. Vorstand und Verwaltung sind überzeugt, mit der aktuellen Version eine zwingend erforderliche Planungsgrundlage für eine erfolgreiche und sichere Zukunft der Baugenossenschaft Letten geschaffen zu haben. Auf der Grundlage dieses Dokuments werden der Vorstand und die Verwaltung die bauliche Zukunft so lenken, dass es sich in den Wohnüberbauungen unserer Genossenschaft auch in den kommenden Jahrzehnten gut wohnen und leben lässt. Alle wichtigen Entscheidungen werden zu gegebener Zeit gemeinsam mit den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern getroffen. Wie bis anhin wird bei Gesamtsanierungen und Ersatzneubauten anhand des Kostenvoranschlags über das konkrete Projekt an der Generalversammlung Beschluss gefasst. Bei kleinen Instandsetzungsmassnahmen befindet wie gewohnt der Vorstand.


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WOHNÜBERBAUUNG HOTZE IN FRISCHEM GLANZ

WOHNÜBERBAUUNG HOTZE IN FRISCHEM GLANZ Entgegen der Planung im Bauleitbild musste die Fassadensanierung der Wohnüberbauung Hotze vorgezogen werden. Eine massive Verschlechterung der Bausubstanz mit undichten Dächern, starker Rissbildung an der Fassade sowie abbröckelnden Fensterbänken und Dachuntersichten machten eine umgehende Sanierung notwendig. Nach einer intensiven Planungsphase, dem Einholen sämtlicher Offerten und diverser Abklärungen fiel am 7. April 2015 der Startschuss zu den umfangreichen Arbeiten. Umfassende Fassadensanierung Die Sanierung erfolgte in vier Etappen. Gestartet wurde mit dem Gerüstaufbau: zuerst an der Stüssistrasse, danach am Hotzesteig und schliesslich an der Hotze- und Schaffhauserstrasse. Kurz darauf konnte mit der Sanierung der Risse in den Fassaden begonnen werden. Während dieser Arbeiten zeigte sich, dass sowohl die Fassaden als auch die Fensterbänke eine Vielzahl schadhafter Stellen aufwiesen. Parallel zur Fassadensanierung wurden die Dächer und Blumentröge neu abgedichtet und die defekten Dachziegel ersetzt. Nach Beendigung sämtlicher Maurerarbeiten folgte schliesslich die letzte Etappe: die farbliche Gestaltung der Fassade. Schnell war klar, dass die Farbgebung von ursprünglich drei auf zwei Farbtöne reduziert werden sollte. Die Wahl fiel schliesslich auf einen warmen gelblichen und einen passenden rötlichen Farbton. Besonderer Wert wurde auf die Helligkeit der Farben gelegt, um die Fassaden frisch und leuchtend erscheinen zu lassen.


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WOHNÜBERBAUUNG HOTZE IN FRISCHEM GLANZ

Planmässig verlaufende Arbeiten Ein wöchentlicher Rapport, bei dem jeweils sämtliche Unternehmer anwesend waren, sorgte für einen effizienten Verlauf der Sanierung. So konnten Probleme direkt besprochen und die Arbeiten optimal koordiniert werden. Diese regelmässigen Sitzungen wurden denn auch von allen Beteiligten sehr geschätzt. Den «krönenden Abschluss» bildeten schliesslich die Neubepflanzung der Umgebung und der Blumentröge sowie die Installation neuer Briefkastenanlagen. Nach einem halben Jahr wurden im Oktober 2015 sämtliche Arbeiten erfolgreich mit einem Ergebnis abgeschlossen, das sich sehen lassen kann: Die Liegenschaften der Wohnüberbauung Hotze erstrahlen nun wieder in frischem Glanz. Ein Grund zum Feiern Das neue Erscheinungsbild sollte gebührend gefeiert werden und so beschloss die Geschäftsleitung, die Mieterschaft gemeinsam mit den Unternehmern zu einem gemütlichen Abend unter freiem Himmel einzuladen. Insgesamt 128 Personen leisteten der Einladung zum Grillfest Folge und verbrachten einen geselligen, unvergesslichen Abend unter Sternen, die mit den frisch sanierten Liegenschaften um die Wette zu leuchten schienen.


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PROTOKOLL GV 2015

PROTOKOLL GV 2015

Protokoll der 93. ordentlichen Generalversammlung Donnerstag, 7. Mai 2015 im Saal des Swissôtel, 8050 Zürich 19 : 00 Uhr

Begrüssung, anschliessend gemeinsames Nachtessen

21 :00 Uhr

Offizielle Eröffnung der Generalversammlung

Vorsitz

Walter Bühler, Präsident

Protokoll

Hans Wettstein, Geschäftsführer

Anwesend Gemäss den abgegebenen Teilnehmerkarten sind 204 Personen beziehungsweise 133 stimmberechtigte Mitglieder und alle Vorstandsmitglieder sowie der Vertreter der Stadt Zürich anwesend. Zudem sind folgende Gäste anwesend: • Herr Imoberdorf, Ernst & Young AG • Herr Pajic, Ernst & Young AG • Herr Dijkstra, Ernst & Young AG • Herr Sulser, Zürcher Kantonalbank • Herr Ringger, UBS AG • Herr Schwarz, UBS AG • Herr Widmer, Entrepreneur AG/Credit Suisse AG • Herr Gabrieli, Architekt • Herr Bürlimann, Wibichinga Verlag • Herr Gammeter, Wibichinga Verlag Geschäfte 1. Wahl der Stimmenzähler und Protokollprüfer 2. Protokoll der ordentlichen Generalversammlung 2014 3. Jahresbericht 2014 4. Abnahme der Jahresrechnung 2014   4.1 Bilanz und Erfolgsrechnung   4.2 Verwendung des Rechnungsüberschusses 5. Wahlen   5.1 des Vorstandes   5.2 der Kontrollstelle 5.3 der Revisionsstelle 5.4 der Rekurskommission 6. Verschiedenes


PROTOKOLL GV 2015

Offizielle Eröffnung Generalversammlung Um 21.00 Uhr eröffnet Präsident Walter Bühler pünktlich den offiziellen Teil der 93. ordentlichen Generalversammlung der Baugenossenschaft Letten. Einen speziellen Gruss richtet er an die geladenen Gäste: die Herren Imoberdorf, Pajic und Dijkstra von der Revisionsgesellschaft Ernst & Young AG sowie die Mitglieder der internen Kontrollstelle Frau Bohrer und die Herren Thoma und Piola, Herr Sulser von der Zürcher Kantonalbank, die Herren Ringger und Schwarz von der UBS AG sowie Herr Widmer von der Firma Entrepreneur AG bzw. Credit Suisse AG. Ebenfalls willkommen heisst er die Herren Bürlimann und Gammeter vom Wibichinga Verlag. Diese werden unter dem Traktandum «Verschiedenes» eine Überraschung präsentieren. Schliesslich begrüsst der Präsident auch das beliebte Duo «Nostalgie» mit Frau Liliane Czigany am Flügel und Herrn René von Arx am Schlagzeug. Sie untermalen – wie in den Jahren zuvor – die GV musikalisch. Sie werden mit einem grossen Applaus willkommen geheissen. Anschliessend drückt der Präsident seine Wertschätzung für alle Mitarbeitenden der BGL und den Architekten Herrn Gabrieli aus. Zudem entbietet der Präsident einen herzlichen Gruss an alle seit der letzten Generalversammlung neu eingetretenen Genossenschafterinnen und Genossenschafter. Für die erstmals an der Versammlung teilnehmenden Mieterinnen und Mieter werden Vorstand und Geschäftsführer namentlich vorgestellt.

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Die Einladung zur 93. Generalversammlung ist gemäss Art. 28 der Statuten rechtzeitig erfolgt und die Versammlung ist nach Art. 32 derselben beschlussfähig. Anträge ausserhalb der Traktandenliste gemäss Art. 33 der Statuten sind bis zum 31. Januar 2015 keine eingereicht worden. Nach Art. 29 der Statuten kann die GV nur über Geschäfte abstimmen, die auf der Traktandenliste aufgeführt sind. Somit können nur über die vorliegenden Geschäfte verbindliche Beschlüsse gefasst werden. Als Stimmausweis gilt die separate grüne Stimmkarte. Jeder Genossenschafter hat nur eine Stimme. Bezüglich Stellvertretung wird auf Art. 31 der Statuten verwiesen, wonach eine Stellvertretung durch den Ehepartner zulässig ist und die Vertretung durch einen anderen Genossenschafter mit einer schriftlichen Vollmacht (OR 886) des Genossenschafters und dessen Stimmkarte möglich ist. Es sind 204 Personen anwesend, davon 133 Stimmberechtigte.

1. Wahl der Stimmenzähler und Protokollprüfer Als Stimmenzähler werden die nachfolgenden Mieterinnen und Mieter vorgeschlagen: • •

H  err Benjamin Süess Rousseaustrasse 98,Tische 1 bis 10 und Vorstand H  err Hanspeter Staiger Friedheimstrasse 30, Tische 11 bis 20 • Frau Ferenc Balgo Rousseaustrasse 94, Tische 21 bis 29


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Die Versammlung ist mit den vorgeschlagenen Stimmenzählern einverstanden und diese werden ohne Gegenstimme gewählt. Als Protokollprüfer stellen sich folgende Mieterinnen und Mieter zur Verfügung: • • •

Herr Carlo Zuccatti Stüssistrasse 51, bisher Frau Rosa Maria Vaccarella Nordstrasse 201, neu Frau Gabriela Bloch Steinmann Rousseaustrasse 56, neu

Die Versammlung ist mit den vorgeschlagenen Protokollprüfern einverstanden und diese werden ohne Gegenstimme gewählt.

2. Protokoll der ordentlichen Generalversammlung 2014 Die Damen Jossi und Fluri sowie Herr Zuccatti haben gemäss vorgetragenem Schreiben vom 14. Juli 2014 das Protokoll der 92. ordentlichen Generalversammlung vom Freitag, 9. Mai 2014 geprüft und für richtig befunden. Auf Antrag der Protokollprüfer wird dasselbe einstimmig abgenommen und die Arbeit der Protokollprüfer sowie des Verfassers Hans Wettstein verdankt.

3. Jahresbericht 2014 Der Jahresbericht 2014 ist allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern rechtzeitig zugestellt worden. Es gibt keine Ergänzungen seitens des Vorstandes. Nachdem die Versammlung keine zusätzlichen Auskünfte wünscht, wird der Jahresbericht 2014 einstimmig genehmigt.

Wie dem Jahresbericht entnommen werden kann, durften 24 Personen der Genossenschaft im Alter zwischen 90 und 95 Jahren im Jahr 2014 ihr Wiegenfest feiern. Im Namen der ganzen BGL wünscht der Präsident den Jubilaren von Herzen alles Gute und vor allem gute Gesundheit. Die allerbesten Wünsche begleiten auch die 13 jungen Familien, die sich 2014 über Nachwuchs freuen durften. Zu den Klängen des Duos «Nostalgie» gedenken die Anwesenden der 7 im Jahre 2014 verstorbenen Mitglieder der BGL.

4. Abnahme der Jahresrechnung 2014 Der Präsident hält fest, dass sich die Jahresrechnung 2014 in einer neuen Form präsentiert. Dies ist auf die neue Rechnungslegung zurückzuführen, die ab 2015 verbindlich vorgeschrieben ist. Vorstand und Geschäftsleitung haben sich entschieden, diese Änderungen bereits 2014 umzusetzen. Er verweist einerseits auf die im Jahresbericht auf den Seiten 54 bis 56 abgedruckte Bilanz und Erfolgsrechnung 2014 und andererseits auf die detaillierte Auflistung des Standes der Hypotheken, der Erstellungskosten, der Buch- und Versicherungswerte, des Wertberichtigungskontos und der Fonds in den Anhängen. Wie aus dem gesetzlich notwendigen «Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision» auf Seite 62 und dem zusätzlichen «Bericht des Wirtschaftsprüfers zur Jahresrechnung» auf Seite 63 des Jahresberichtes ersichtlich, hat die Revisionsgesellschaft Ernst &


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Young AG die Jahresrechnung 2014 umfassend revidiert und empfiehlt die Genehmigung der Jahresrechnung sowie des Antrages über die Verwendung des Bilanzgewinns. Der Präsident weist zudem darauf hin, dass der Bericht der internen Kontrollstelle auf Seite 66 des Jahresberichtes eingesehen werden kann. Die Vertreter der Revisionsgesellschaft haben ihrem Bericht nichts hinzuzufügen. Der Geschäftsführer Hans Wettstein übernimmt das Wort und verweist auf die detaillierten Erläuterungen zur Jahresrechnung auf den Seiten 64 und 65 des Jahresberichtes. Im Folgenden kommentiert er mit einigen ergänzenden Angaben die Jahresrechnung 2014. Wie erwähnt präsentiert sich die Jahresrechnung 2014 in einer neuen Darstellungsform. Diese entspricht den neuen Vorgaben des Gesetzgebers. Sie ist nach wie vor komplex, aber sicherlich einfacher zu lesen und noch transparenter als zuvor. Weiter ist zu erwähnen, dass einige Vorgaben des Gesetzgebers für die BGL nicht neu, sondern bereits früher Standard bei der Präsentation der Jahresrechnung waren. Wie in den Vorjahren konnten auch im Geschäftsjahr 2014 die Einlagen in das Wertberichtigungskonto und in den Erneuerungsfonds gemäss den reglementarischen Vorschriften getätigt werden. Der Geschäftsführer weist darauf hin, dass die erzielten Resultate auf der soliden und weitsichtigen Finanzpolitik der BGL beruhen. Wie lange die herrschende Tiefzinsphase noch anhält, wagt er nicht zu prognostizieren. Er

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rechnet jedoch tendenziell weiter mit einem Seitwärtstrend in der Zinsentwicklung, weshalb die Mieten auf gleichem Niveau bleiben dürften. Abschliessend bedankt sich der Geschäftsführer beim ganzen Verwaltungsteam für die stets tolle Unterstützung. Einmal mehr spricht er auch dem gesamten Vorstand unter der Führung von Walter Bühler einen speziellen Dank aus. Das Resultat der effizienten und zielgerichteten Zusammenarbeit kann nun in Form einer positiven Jahresrechnung 2014 entgegengenommen werden. Der Präsident Walter Bühler dankt dem Geschäftsführer für seine Ausführungen.

4.1 Bilanz und Erfolgsrechnung Es werden keine weiteren Auskünfte gewünscht und die Versammlung genehmigt die vorgelegte Bilanz und Erfolgsrechnung 2014 einstimmig unter Entlastung der verantwortlichen Organe.

4.2 Verwendung des Rechnungsüberschusses Die Revisionsgesellschaft empfiehlt, die folgende Verwendung des Rechnungsüberschusses zu genehmigen: CHF 5’000.00 sind in den Reservefonds einzulegen und der Rechnungsüberschuss in der Höhe von CHF 977.80 auf die neue Rechnung vorzutragen. Die Versammlung genehmigt den entsprechenden Antrag des Vorstandes diskussionslos und einstimmig. Der Präsident dankt dem Geschäftsführer und seinem Team für die kompetente


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Rechnungsführung und den Herren Imoberdorf und Pajic von der Revisionsgesellschaft Ernst & Young AG sowie den Mitgliedern der internen Kontrollstelle, Frau Bohrer und den Herren Piola und Thoma, für ihre Überprüfungen.

5. Wahlen Die Mitglieder des Vorstandes, der Kontrollstelle und der Rekurskommission werden jeweils auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Ebenfalls für diesen Zeitraum muss über das Mandat der Revisionsgesellschaft bestimmt werden. Diese Amtsdauer ist 2015 abgelaufen. Herr Erich Steffen als Vertreter der Stadt Zürich wird jeweils vom Stadtrat bezeichnet und nicht von der GV gewählt.

5.1 Wahl des Vorstandes Von den bisherigen Mitgliedern liegt kein Rücktritt vor. Alle Damen und Herren sind bereit – ihre Wahl vorausgesetzt – sich für weitere 3 Jahre zur Verfügung zu stellen. Die Zusammenarbeit hat sich bewährt. Zahlreiche Prozesse sind noch im Gange, weshalb eine personelle Kontinuität in diesem Gremium im Interesse der Sache sehr zu befürworten ist. Die Versammlung ist damit einverstanden die Damen Lilo Obba, Gabi Stuber und Herrn Emil Eichmann in globo zu bestätigen und die Vorgeschlagenen werden einstimmig für eine weitere Amtszeit gewählt. Der Präsident dankt im Namen der Gewählten für das ausgesprochene Vertrauen und überreicht ihnen einen Blumenstrauss.

Für das Geschäft «Wahl des Präsidenten» übergibt er das Wort an Hans Wettstein. Er freut sich ausserordentlich, die Wahl des Präsidenten durchzuführen. Drei Jahre, in denen die Führung sehr gefordert war, sind schon wieder vorüber. Vor allem wirtschaftliche und zukunftsorientierte Problemstellungen wurden in dieser Zeit gelöst respektive angegangen. Aber auch organisatorische und personelle Veränderungen sind in die richtigen Bahnen gelenkt worden. Mit Umsicht und fachlichem Geschick hat Walter Bühler auch die vergangene Amtsperiode in einem anspruchsvollen Umfeld mit Bravour gemeistert. Er ist in jeder Beziehung eine ausgewiesene Führungsperson – sei es gegenüber den Mietern, den Vorstandskolleginnen, den Vorstandskollegen oder gegenüber den Mitarbeitenden. Die Weichen für die zukünftige Entwicklung sind gestellt und die BGL ist in der glücklichen Lage, einen Präsidenten mit vielseitigen Kompetenzen zu haben. Er ist in der Lage, einen grossen Zeitaufwand zu meistern, verfügt aufgrund seiner beruflichen Tätigkeiten über erprobte Führungsqualitäten und ist ein ausgewiesener Finanzfachmann. Der Vorstand empfiehlt der Versammlung daher, den bisherigen Präsidenten Walter Bühler für eine weitere Amtsdauer zu bestätigen. Ohne Gegenstimme bestätigen die Anwesenden Walter Bühler für eine weitere Amtsdauer als Präsidenten der BGL. Hans Wettstein gratuliert dem Präsidenten zu seiner Wiederwahl und überreicht ihm einen Blumenstrauss.


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Der Präsident dankt dem Geschäftsführer und erklärt die Annahme der Wahl. Der Versammlung dankt er für das Vertrauen und versichert, auch in den kommenden Jahren seinen vollen Einsatz im wohlverstandenen Interesse der BGL zu leisten.

5.2 Wahl der Kontrollstelle Auch aus diesem Gremium liegt kein Rücktritt vor. Der Kontrollstelle gehören Frau Rita Bohrer und die Herren Claude Piola und Rudolf Thoma an. Die Vorgeschlagenen werden einstimmig in globo für eine weitere Amtsdauer bestätigt. Der Vorsitzende dankt der Versammlung im Namen der Gewählten für das Vertrauen.

5.3 Wahl der Revisionsstelle Der Vorstand schlägt vor, dass die Firma Ernst & Young AG als Revisionsgesellschaft weiterhin die bewährte und verlässliche Partnerin der BGL bleibt. Ohne Gegenstimme bestätigt die Versammlung Ernst & Young AG für eine weitere Amtsdauer. Auch hier dankt der Vorsitzende für das ausgesprochene Vertrauen.

5.4 Wahl der Rekurskommission Der Rekurskommission gehören die Damen Brigitta Schär und Eva Haupt sowie die Herren Emilio Tollardo, Beni Locher und Dominik Steinmann an. Auch hier liegt kein Rücktritt vor. Die fünf vorgeschlagenen Personen werden gemeinsam und einstimmig für eine weitere Amtsdauer wiedergewählt. Der Präsident dankt der Versammlung im Namen der Gewählten. Damit ist das Traktandum Wahlen erledigt.

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6. Verschiedenes Im Zusammenhang mit der Renovation des Café Letten wurde darüber informiert, dass die Innendekoration bzw. das ausgestellte Bildmaterial der Geschichte des Quartiers Wipkingen gewidmet ist. Ein Besuch lohnt sich also auf jeden Fall. Die Herren Martin Bürlimann und Kurt Gammeter haben aktiv mitgeholfen, interessantes Bildmaterial zusammenzutragen. Im Weiteren haben sie in einem neuen Buch, auch im Zusammenhang mit dem Café Letten, auf faszinierende Art und Weise die Geschichte des Quartiers Wipkingen aufgearbeitet. Die beiden Autoren sind mit der Umgebung und der Vergangenheit von Wipkingen bestens vertraut. Gemeinsam führen sie den Wibichinga Verlag, der bereits eine vielseitige Palette interessanter Literatur publiziert hat. Präsident Walter Bühler übergibt das Wort den Herren Bürlimann und Gammeter. Sie stellen den Bestseller «Café Letten – Eine Zeitreise durch den Letten» vor. Im Namen der Anwesenden bedankt sich Walter Bühler für die Ausführungen der Referenten und hofft, dass die Neuerscheinung auf vielseitiges Interesse stossen wird. Aus Sicht der BGL kann die informative Lektüre sehr empfohlen werden. Als Dankeschön überreicht er beiden ein kleines Präsent. Im Anschluss an den Vortrag gibt der Präsident das Mikrofon für allfällige Voten aus dem Plenum frei. Herr Köppel von der Rousseaustrasse 46 regt an, dass versucht werden sollte, kleine Pflanzbeete um die Liegenschaften herum zu schaffen. Der Präsident


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nimmt diese Anregung entgegen. Er gibt aber heute schon zu bedenken, dass dieser Wunsch in vielerlei Hinsicht Schwierigkeiten bei der Realisierung bringen wird. Die Geschäftsstelle wird gemeinsam mit Herrn Köppel nach Lösungen suchen. Im Weiteren wird nach dem aktuellen Stand des Projektes «Grünabfuhr» gefragt. Der Präsident betont, dass die Gespräche mit den Behörden im Gange sind, aber etwas schleppend verlaufen. Im Laufe des Jahres wird die Mieterschaft wieder orientiert werden. Schlusswort Zum Schluss der Versammlung bedankt sich der Präsident einerseits bei den Vorstandskolleginnen, dem Vorstandskollegen und dem städtischen Vertreter für ihre zielorientierte Mitarbeit, andererseits bei allen Mitarbeitenden unter der Leitung des Geschäftsführers Hans Wettstein für ihren wertvollen Einsatz. In die Anerkennung und Wertschätzung schliesst er alle Geschäftspartner mit ein. Gemeinsam leisten alle einen grossen Beitrag zur gesunden Weiterentwicklung der BGL. Zudem verdankt der Präsident ganz herzlich das Duo «Nostalgie» für die beschwingte musikalische Umrahmung des Abends. Sie erhalten von allen Anwesenden einen kaum enden wollenden Applaus. Schlussendlich gebührt sein Dank allen Anwesenden. Sie sind die Garantie für ein gutes Fundament, welches das Bild der Genossenschaft in der Öffentlichkeit mitprägt und in Zukunft mitprägen wird.

Einer engagierten und erfolgreichen Zusammenarbeit sieht er weiterhin mit Zuversicht entgegen. Wie bereits im Jahresbericht erwähnt, verpflichten wir uns einmal mehr, die Herausforderungen des Jahres 2015 anzunehmen! Die Zielvorgaben werden laufend verfolgt und falls erforderlich werden auch die nötigen Anpassungen vorgenommen. Er betont, dass es für die BGL wichtig sei, einerseits zurückzuschauen, andererseits aber auch im Interesse der Genossenschaft den Blick in die Zukunft zu richten. Er beschliesst die Veranstaltung mit den Worten von Dante Alighieri: « Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder. » Mit der Ankündigung eines geselligen Ausfluges für ältere Genossenschafterinnen und Genossenschafter im Verlaufe dieses Herbstes wünscht der Präsident allen Anwesenden noch einen schönen Abend und gute Heimkehr. Mit dem Hinweis, dass die nächste Generalversammlung am Freitag, 20. Mai 2016 stattfindet, schliesst er die 93. ordentliche Generalversammlung. Schluss der Versammlung: 22:00 Uhr.

Der Protokollführer H. Wettstein


EINLADUNG GV 2016

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EINLADUNG GV 2016

Einladung zur 94. ordentlichen Generalversammlung Freitag, 20. Mai 2016 im Saal des Swissôtel am Marktplatz, Zürich-Oerlikon

18 : 30 Uhr

Türöffnung

19 :00 Uhr

Begrüssung, gemeinsames Nachtessen

21 : 00 Uhr

Generalversammlung

Geschäfte: 1. Wahl der Stimmenzähler und Protokollprüfer 2. Protokoll der ordentlichen Generalversammlung 2015 3. Jahresbericht 2015 4. Abnahme der Jahresrechnung 2015   4.1 Bilanz und Erfolgsrechnung   4.2 Verwendung Bilanzgewinn 5. Verschiedenes Als Stimmausweis gilt die separate Stimmkarte. Für die Stellvertretung ist Art. 31 der Statuten massgebend. Die Generalversammlung wird musikalisch durch das beliebte Duo «Nostalgie» untermalt.


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FRÖHLICHE RUNDE AUF HOHER SEE

FRÖHLICHE RUNDE AUF HOHER SEE «Wir freuen uns bereits heute, einige fröhliche Stunden mit Ihnen verbringen zu dürfen und hoffen natürlich, dass uns der Wettergott gut gesinnt sein wird.» Um es vorwegzunehmen: Der Wettergott meinte es zumindest teilweise gut und der Anlass wurde ein voller Erfolg. Rund 100 Gäste im Alter von jugendlichen 65 bis rüstigen 96 Jahren folgten der Einladung zum von Frau Hruban perfekt organisierten Seniorenanlass auf dem Zürichsee. Schiff Ahoi am Bürkliplatz Am 6. Oktober 2015 war es endlich soweit: Die pensionierten Mieterinnen und Mieter fanden sich voller Vorfreude an der Schiffsstation Bürkliplatz in Zürich ein und wurden bereits von Frau Hruban, der ein grosses Dankeschön gebührt, erwartet. Nach einer herzlichen Begrüssung durch den Präsidenten und den Geschäftsleiter der BGL konnte die abwechslungsreiche Fahrt beginnen. Während der Reise zum Obersee bewunderte die gut gelaunte Gesellschaft ausgiebig die Sehenswürdigkeiten an den Ufern des Zürichsees und pflegte intensiv nachbarschaftliche Kontakte. Alle fühlten sich sichtlich wohl an Bord der «Albis» und liessen sich das grosszügige Mittagsmahl mit feinen Tropfen aus einheimischen Landen munden. Auch das Geburtstagskind wurde nicht vergessen und herzlich beglückwünscht. Nur der Himmel weinte Nur der Himmel vergoss reichlich Tränen, als die Reise vorüber war und die muntere Gesellschaft mit strahlenden Gesichtern von Bord ging. Diese liess es sich nicht nehmen, der Organisatorin und der Geschäftsleitung ein grosses Dankeschön mit auf den Weg zu geben: Sämtliche Anwesenden hatten ein mit herzlichen Dankesworten versehenes Tischset unterschrieben. Das wohl schönste Geschenk bleibt jedoch die Erinnerung an einen gemeinsam verbrachten, wunderbaren Tag im Kreise der BGL-Grossfamilie.


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WOHNÜBERBAUUNGEN

WOHNÜBERBAUUNGEN

Letten Ein besonderes Augenmerk wurde auch in diesem Jahr dem Einbau von Versuchsgeräten zur Behebung der Kellerfeuchtigkeit gewidmet. Die damit verbundenen Messungen sind nach wie vor im Gange und sollen die nötigen Langzeitresultate liefern. Auch die Sanierung der Wasch- und Trockenraumwände wurde im laufenden Jahr weitergeführt. Durch die erhöhte Anzahl von Wohnungswechseln in der Überbauung Letten wurden 21 Wohnungen und zusätzlich drei Zimmer sowie zwei Küchen neu gestrichen. In zwei Wohnungen konnte gleichzeitig ein neuer Parkettboden mit Trittschall verlegt werden. Zudem wurden in zwei Liegenschaften die Waschmaschinen ersetzt sowie insgesamt 37 neue Elektrogeräte installiert. Zwei Wasserschäden verursachten einen grösseren Sanierungsaufwand und zwei Treppenhäuser wurden neu gestrichen. Im Aussenbereich konnte 2015 die Erneuerung der Winkelelemente entlang der Rousseaustrasse fortgesetzt werden. Zudem erhielten sämtliche Sitzbänke einen neuen Anstrich.

Riedtli Im Berichtsjahr erhielten sechs Wohnungen der Wohnüberbauung Riedtli einen neuen Farbanstrich. Gleichzeitig wurde in einer Küche ein neuer Bodenbelag verlegt. Bei zwei Gartensitzplätzen konnten die maroden Holzpflöcke ausgewechselt und ein Gitterschutz montiert werden. Zudem mussten sämtliche Holzpflöcke entlang der Garagenmauer zur Nachbarliegenschaft Scheuchzerstrasse hin ersetzt werden. In 15 Haushalten wurden Elektrogeräte erneuert und in einer Waschküche wurde eine neue Waschmaschine installiert.


WOHNÜBERBAUUNGEN

Hotze In der Wohnüberbauung Hotze lag das Schwergewicht der Erneuerungsarbeiten bei der umfassenden Fassadensanierung. Mehr dazu kann dem Beitrag auf Seite 8 dieses Jahresberichtes entnommen werden, der im Detail den Verlauf der durchgeführten Arbeiten aufzeigt. Im Innenbereich der Liegenschaften konnten zudem vier Wohnungen und drei Zimmer mit einem neuen Anstrich versehen werden. Gesamthaft wurden 19 Küchengeräte und eine Waschmaschine ersetzt.

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Hard Mit einer neuen Werkstatt im Untergeschoss der Heizzentrale konnte den engen Platz- und Lagerverhältnissen für den Hauswart begegnet werden. Dies hatte zur Folge, dass die maroden Schächte und Abläufe auf dem Vorplatz der Firma Alumess saniert werden mussten. Im Innenbereich konnten infolge der zahlreichen Wohnungswechsel 16 Wohnungen, zwei Zimmer und eine Küche neu gestrichen werden. Zwei Objekte erhielten gleichzeitig ein neues Parkett. Der Austausch von 38 Küchengeräten erwies sich altersbedingt als notwendig. Zudem wurden eine Waschmaschine und vier Lufttrockner ersetzt. Leider gab es auch in diesem Winter diverse Schimmelpilz-Befälle, die es zu behandeln galt, und infolge eines massiven Wasserschadens mussten die Dächer an der Gugolzstrasse hin zur Eichbühlstrasse punktuell neu abgedichtet werden.


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WOHNÜBERBAUUNGEN

Oerlikon In der Wohnüberbauung Oerlikon konnten durch unsere Gartenbaufirma alle morschen Sichtschutzpflöcke auf den Sitzplätzen ersetzt werden. Weitere Arbeiten waren im Berichtsjahr nicht notwendig.

Buchegg Nebst den jährlichen Unterhaltsarbeiten wurden infolge von Wohnungswechseln fünf Wohnungen und drei Zimmer in der Wohnüberbauung Buchegg neu gestrichen. Ein Objekt erhielt einen neuen Parkettboden. Zudem mussten sechs Wohnungen in den Wintermonaten einer Schimmelpilz-Behandlung unterzogen werden.


VERMIETUNGEN

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VERMIETUNGEN

Vermietungen Mutationen bei den Wohnungsvermietungen 2015

2014

2013

2012

2011

2010

2009

Kündigungen

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Umzüge innerhalb der BGL

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Die Marktsituation für freie Wohnungen hat sich auch im vergangenen Geschäftsjahr nicht verändert. Sie bleibt weiterhin sehr angespannt. In der Stadt Zürich sind leere Wohnungen mit einem angemessenen Preis-/Leistungsverhältnis kaum zu finden. Es wird also weiterhin eine vordringliche Aufgabe der BGL sein, diesem Trend entgegenzuwirken.

Rekurskommission Rekursfälle im Sinne unserer Statuten waren keine zu behandeln.


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PERSONELLES

PERSONELLES 

Weiterbildungstag für Hauswarte Die Baugenossenschaft Letten (BGL) engagiert sich nicht nur in der Lehrlingsausbildung, sondern auch in der Erwachsenenbildung. So gab die Geschäftsleitung auf Anfrage der Gewerblichen Berufsschule Wetzikon (GBW) gerne grünes Licht für einen Intensivtag im Rahmen einer Weiterbildung für Hauswarte, die mit dem Eidgenössischen Fähigkeitsausweis abgeschlossen wird. Der Ausbildungstag unter der Leitung von Erich Steffen, städtischer Vertreter der BGL und Fachlehrer an der GBW, und von Urs Guler, Hauswart bei der BGL, fand am Samstag, 14. November 2015 von 07.00 bis 16.45 Uhr in der Wohnüberbauung Hard statt. Wohnüberbauung Hard als Übungsfeld Rund 80 Teilnehmende konnten begrüsst werden. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe setzte sich in der Baugewerblichen Berufsschule Zürich mit dem Thema «Konstruktion/Theorie» und die zweite mit dem Thema «Gebäudeunterhalt/Praxis» auseinander. Am Nachmittag wurde dann gewechselt. Die jeweils in der Hard tätige Arbeitsgruppe wurde vor Kursbeginn durch die Geschäftsleitung der Baugenossenschaft Letten begrüsst und willkommen geheissen. Zudem erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Vergangenheit und den Werdegang der Wohnüberbauung sowie einen Ausblick bezüglich deren zukünftiger Entwicklung. Nun konnte es losgehen und die Kandidatinnen und Kandidaten erhielten ihren Auftrag: «Die angehenden Hauswartinnen und Hauswarte sind in der Lage, die bis anhin vermittelte Theorie im Fach Gebäudeunterhalt (Baukonstruktion, Baustoffkunde und Bauphysik) mit der Praxis, das heisst anhand konkreter Beispiele zu vernetzen.» Dies bedeutete für die Kursteilnehmer, dass sie Baupläne richtig interpretieren und den Gebäudeunterhalt effizient planen, einen systematischen Fassadencheck durchführen und eine Fallstudie in Partner- oder Gruppenarbeit lösen mussten.


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Von der Theorie zur Praxis Seitens der Kursleitung wurden ein theoretischer und ein praktischer Arbeitsteil vorbereitet. In der Theorie waren die Absolventinnen und Absolventen des Intensivtages gefordert, sich mit den Bauplänen und der effizienten Planung des Gebäudeunterhaltes auseinanderzusetzen. So mussten sämtliche auf den Plänen befindlichen Angaben richtig gelesen und interpretiert werden. Danach wurden die praktischen Fähigkeiten geprüft und die Teilnehmenden auf einen Rundgang durch die Wohnüberbauung geschickt. Hier bestand die Aufgabe darin, an vorbereiteten Posten die gestellten Fragen und Aufgaben innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne zu beantworten beziehungsweise zu lösen. Breites Fachwissen und grosses Engagement Sehr schnell stellte sich heraus, dass die Kandidatinnen und Kandidaten über ein breites Fachwissen verfügten. Sie erkannten die zur Zeit der Erbauung verwendeten Baumaterialien, erläuterten deren Vor- und Nachteile, inspizierten und überprüften die Fassaden sowie die Dachkonstruktionen und Tiefgaragen. Konnten sie einen Materialfehler oder einen anderen Mangel an den Bauten feststellen, musste in kleineren Gruppen ein Lösungsvorschlag zur Schadensbehebung erarbeitet werden. Die Kursleiter beobachteten mit Freude, dass sich die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer voller Engagement und mit grossem Interesse ans Werk machten. Da und dort waren rege Diskussionen über Reparaturvorschläge und die zu verwendenden Materialien zu hören. So verging der Intensivtag wie im Fluge und kaum einer merkte, dass der Zeitrahmen für den Kurs bereits überschritten war. Für alle Beteiligten ging ein lehrreicher Tag zu Ende und die Vertreter der BGL durften seitens der Teilnehmenden verschiedentlich Komplimente über den Zustand sowie die Wartung der Wohnüberbauung Hard entgegennehmen. Die umfassende Vorbereitung sowie die seriöse Mitarbeit bei der Durchführung des praktischen Kursteiles, für die Urs Guler ein grosser Dank gebührt, hatten sich äusserst bewährt.


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PERSONELLES

Zeliha Kandal – Meine Ausbildung bei der BGL Die kaufmännische Lehre ist bekanntlich eine sehr vielfältige Grundausbildung. Das tatsächliche Ausmass meiner in den letzten drei Jahren erhaltenen, sowohl schulischen als auch betrieblichen Ausbildung war mir anfangs noch gar nicht bewusst. So umfasste meine Lehre 2015 auch verschiedene praktische Ausseneinsätze. Vertiefung der schulischen Theorie in der Praxis In der kaufmännischen Lehre wurde auch viel Wert auf allgemeinbildende Fächer gelegt. Die Staatslehre und die Rechtskunde waren unter anderem Teil davon. Ich lernte verschiedene und vor allem auch wichtige Bereiche des Rechtes und der Bundesverfassung kennen. Dabei wurde der kaufmännische Alltag oft widerspiegelt. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so erscheint, muss für die Arbeit doch ein gewisses Rechtswissen vorhanden sein, was ich bei meiner Tätigkeit in der Baugenossenschaft Letten schnell erkannte. Im Rahmen meines Berufsmaturitätsabschlusses profitierte ich zudem von der Geschichtskunde. Hierbei wurde die Geschichte immer wieder mit der heutigen Zeit verglichen. Ich musste Zusammenhänge oder auch Unterschiede erkennen. Ein wichtiger Bestandteil dieses Teils der Ausbildung war die Quellenanalyse, die mir in meiner zukünftigen Weiterbildungslaufbahn sehr behilflich sein wird. Des Weiteren erhielt ich einen relativ breiten Einblick in die Wirtschaft. Dazu gehörten die Betriebskunde, die Volkswirtschaft und das Finanzwesen. Sprachlich wurde ich ebenfalls gefördert: durch zwei Sprachaufenthalte – einerseits in Chester (England) und andererseits in Montpellier (Frankreich). Dabei wohnte ich jeweils bei einer Gastfamilie und besuchte während des gesamten Aufenthaltes eine Sprachschule. Breite betriebliche Fachausbildung mit Ausseneinsätzen Die betriebliche Fachausbildung wies etwa den gleichen Umfang wie die schulische Ausbildung auf. Als erstes musste ich das Genossenschaftswesen richtig verstehen. Eine Genossenschaft war etwas ganz Neues für mich. Im Alltag und in einem Kurs lernte ich den Aufbau einer Genossenschaft, deren Grundsätze, die Geschichte und ihre verschiedenen Merkmale kennen. Bei einem Durchlauf durch die Verwaltungsabteilungen wurden mir alle Tätigkeiten der Baugenossenschaft Letten beigebracht. Ich kenne nun das breite Arbeitsfeld eines solchen Unternehmens. Dazu trugen auch


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verschiedene lehrreiche Ausseneinsätze bei. Durch diese Herausforderungen konnte ich neue Bekanntschaften schliessen und wichtige Erfahrungen sammeln. Auch habe ich mich sehr über die Chance gefreut, dass ich mein Wissen in externen Unternehmungen vertiefen konnte. Mitarbeit bei der Malerabteilung und Hauswartung Hierbei konnte ich die Wohnüberbauungen der Baugenossenschaft nochmals viel besser kennenlernen. Natürlich hatte ich schon oft Arbeits- und Reparaturaufträge erstellt, jedoch nie die praktische Umsetzung miterlebt. Nun erhielt ich einen Überblick über den gesamten Ablauf. Zudem freute ich mich sehr über den zusätzlichen Kontakt mit der Mieterschaft. Des Weiteren erkannte ich, dass die Aussenanlagen der Baugenossenschaft Letten einen sehr guten Standard aufweisen und wie viel Arbeit dahinter steckt. Arbeitseinsatz beim Betreibungsamt Zürich Kreis 11 Im Betreibungsamt erhielt ich die Chance, die Grundlagen und den gesamten Ablauf einer Betreibung bis hin zur Pfändung mitzuerleben. Ich lernte auch relativ unbekannte Aufgaben des Betreibungsamtes und auf Mietgeschäfte spezialisierte Gesetze kennen. Besonders interessant und spannend war, dass ich eine Pfänderin bei ihren Arbeitseinsätzen begleiten durfte. Einsatz bei der Zürcher Kantonalbank ZKB Bei der Zürcher Kantonalbank konnte ich mir in kurzer Zeit ein ziemlich grosses Wissen aneignen. Ich erhielt allgemeine Informationen über die Kantonalbank, mir wurden Bewertungsmethoden von Gebäuden und Grundstücken nahegebracht. Ich lernte, wie eine Bank Firmenratings erstellt und ein Unternehmen auch entsprechend analysiert und bewertet. Es wurden mir verschiedene Arten von Hypothekargeschäften erklärt und es wurde mir gezeigt, welche Hypothek am besten passt. Ich bin nun auch in der Lage zu berechnen, wie viel eine Person, die in Immobilien investieren möchte, mindestens verdienen muss, um die Kosten für die Hypothek und die Liegenschaft tragen zu können. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei der BGL für die spannende und interessante Ausbildungszeit bedanken und ich hoffe, dass es weiterhin möglich sein wird, diesen wertvollen Ausbildungsplatz beizubehalten.


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GEBURTEN/JUBILARE

GEBURTEN/JUBILARE

Geburten Lindberg Emil Ruben

Rousseaustrasse 72

De Nardis Milo Rocco

Rousseaustrasse 92

Salzmann Sofia

Riedtlistrasse 76

Aeschbacher Lyonel

Hotzesteig 2

Meloni Xenia Marina

Rousseaustrasse 74

Barreira Yara

Hohlstrasse 277

Keller Lino Maxim

Lettenstrasse 26

Weber Florence Ida

Zeppelinstrasse 70

Giannuzzi Massimo Luciano

Hotzestrasse 72

Thut Vito Anakin

Zeppelinstrasse 74

Caldes Teo

Rousseaustrasse 74

Jubilare Zürcher Karl, 95 Jahre

Zeppelinstrasse 68

Jörg Emma, 91 Jahre

Rousseaustrasse 80

Griesser Kurt, 93 Jahre

Zeppelinstrasse 74

Guscio Rolando, 93 Jahre

Zeppelinstrasse 74

Rüttimann Ernst, 92 Jahre

Hotzesteig 4

Jörg Ernst, 93 Jahre

Rousseaustrasse 80

Staub Santa, 92 Jahre

Stolzestrasse 15

Richner Alice, 92 Jahre

Stüssistrasse 53

Bielinski Nelly, 96 Jahre

Bucheggstrasse 80

Masina Cesira, 94 Jahre

Rousseaustrasse 72

Baumann Josy, 93 Jahre

Hotzesteig 2

Räber Hans, 90 Jahre

Rousseaustrasse 80

Benz Josef, 94 Jahre

Gugolzstrasse 14

Rietberger Florian, 91 Jahre

Rousseaustrasse 102

Gutknecht Alfred, 91 Jahre

Bucheggstrasse 82

Täschler Ersilia, 92 Jahre

Hotzestrasse 74

Gossweiler Isabella, 91 Jahre

Hotzesteig 9

Jetzer Albert, 92 Jahre

Rousseaustrasse 62

Hintermann Jack, 95 Jahre

Stüssistrasse 51


TODESFÄLLE

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TODESFÄLLE

Todesfälle Campbell Bob

Stolzestrasse 9

Siegrist Ernst

Hotzesteig 11

Graswander Margrit

Stolzestrasse 7

Lüchinger Aldo

Altersheim Irchel

Wir werden den lieben Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. «Alles hat seine Zeit. Das Leben, die Liebe, die Freude, das Glück, die Dankbarkeit … ... und das Abschiednehmen.»


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DIE KOCHENDEN ZAUBERLEHRLINGE

DIE KOCHENDEN ZAUBERLEHRLINGE Jedes Jahr treffen sich Vorstand und Mitarbeitende der Baugenossenschaft Letten jeweils zu einem vorweihnachtlichen Anlass. So auch in diesem Jahr: Ein Schlemmermenü in vier Gängen stand auf dem Programm. Doch dieses wollte unter kundiger Leitung der beiden Starköche Peter Bechter und Niklaus Räss in der Kochschule La Cuisine zuerst auf den Tisch gezaubert werden. Mit vereinten Kräften und Zaubertrank Kaum im professionellen Kochstudio in der Wohnüberbauung Letten eingetroffen, hiess es, Kochschürzen «anschnallen», auf die Plätze und los geht’s. Die Kochschürzenjägerinnen und -schürzenjäger machten sich also mit vereinten Kräften an die Arbeit und jagten siedenden, blubbernden, bratenden und dünstenden Kochtöpfen hinterher. Alle wussten, was sie zu tun hatten, und stimmten in den Kanon von schnippelnden, rührenden und scheppernden Kochgeräuschen ein. Da und dort wurde über die Zutaten oder Zubereitung gefachsimpelt oder gläserklingend mit beflügelndem Zaubertrank auf die gute Zusammenarbeit angestossen. Die Magie eines gelungenen Abends Orchestriert von den beiden Chefköchen und getragen von der guten Laune glitten nun die Kochlöffel wie von Zauberhand durch die Töpfe. Betörende Düfte verbreiteten sich in der Küche, deren Magie sich die kochenden Zauberlehrlinge kaum mehr entziehen konnten. Um einen Küchenaufstand zu vermeiden, wurden die verführerischen Delikatessen Gang für Gang gleich nach der Zubereitung mit sichtlichem Hochgenuss verzehrt. Der gemeinsame Abend erwies sich als voller Erfolg – nicht nur hinsichtlich des kulinarischen Ergebnisses. Wer Herdplatte an Herdplatte zusammen den Kochlöffel schwingt, lernt die Vorzüge der Teamarbeit schätzen und entdeckt unter den Kolleginnen und Kollegen staunend den einen oder anderen Kochvirtuosen.


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ORGANE 2015

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ORGANE 2015

Vorstand

Präsident

Walter Bühler

Stüssistrasse 53

Vizepräsident

Emil Eichmann

Zeppelinstrasse 64

Mitglieder

Lilo Obba

Rousseaustrasse 84

Gabi Stuber

Rousseaustrasse 86

Vertreter der

Stadt Zürich

Revisionsgesellschaft

Erich Steffen Ernst & Young AG

Else-Züblin-Strasse 24 8047 Zürich Maagplatz 1 Postfach

8010 Zürich

Kontrollstelle

Ruebsteinstrasse 37

Rita Bohrer

8706 Meilen

Claude Piola

Riedtlistrasse 74

Rudolf Thoma

Rekurskommission

Mitglieder

Im Tiergarten 11 8055 Zürich

Brigitta Schär

Hotzesteig 9

Eva Haupt

Hotzesteig 4

Beni Locher

Zeppelinstrasse 72

Emilio Tollardo

Hotzesteig 7 Rousseaustrasse 56

Dominik Steinmann

Geschäftsstelle

Geschäftsführer

Hans H. Wettstein

Betrieb

David Kofel

Mietwesen

Silvia Eigensatz

Dienste/Empfang

Katrin Hruban

Finanzwesen

Caroline Iten

KV-Lernende

Zeliha Kandal

Regiebetrieb

Koordination Hauswarte Urs Guler (Hotze, Oerlikon, Buchegg)

Hauswarte

Gartenarbeiten

Teo Montesano (Riedtli, Hard) Jean-Pierre Longa (Letten) Werkheim Uster

Marty Gartenbau AG

Brenner AG, Gartenbau

Gruppenleiterin Malerei Patrizia Valente

Maler

Max Dobler

Linda Brugnoli

Beat Eichenberger

Geschäftsstelle Schaffhauserstrasse 68, 8057 Zürich

Schalteröffnungszeiten:

T 044 365 75 00, F 044 365 75 01

Montag, Mittwoch und Freitag, 09 : 00 – 11 : 00 Uhr

www.bgl-zuerich.ch, info@bgl-zuerich.ch

Dienstag und Donnerstag, 14 : 00 – 16 : 00 Uhr

Briefadresse: Postfach, 8042 Zürich

Sprechstunde und Termine: nach Vereinbarung

Pikettdienst BGL (bitte nur in Notfällen):

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag

ausserhalb der Öffnungszeiten sowie

08 : 00 – 11 : 30 Uhr und 13 : 30 – 16 : 30 Uhr

Samstag / Sonntag und allgemeine Feiertage

Bei Störungen von Radio-/Fernsehempfang:

T 044 365 75 10

T 0800 66 88 66 (kostenloser 24-Std.-Dienst)


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BILANZ

BILANZ PER 31. DEZEMBER 2015 IN CHF

Aktiven

31.12.2015

31.12.2014

Umlaufvermögen Flüssige Mittel

515’920.75

6 0 ’ 12 1 . 3 5

Kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenwert

133’518.00

1 3 1 ’551.00

Mieterforderungen

12’709.1 5

1’505.00

Übrige kurzfristige Forderungen

6’730.20

14’658.85

2.00

2.00

301’910.20

31 6’1 95.90

970’790.30

524’034.1 0

1 %

0 %

Wertschriften

2 ’ 1 00.00

2 ’ 1 00.00

Beteiligungen

50’000.00

50’000.00

Vorräte Aktive Rechnungsabgrenzungen Total Umlaufvermögen in % der Bilanzsumme Anlagevermögen

Liegenschaften Bruttoanlagekosten

1 57’960’600.00

1 55’783’600.00

Wertberichtigung (Amortisationskonto)

– 22’602’500.00

– 2 1 ’866’200.00

135’358 ’ 1 00.00

133’917 ’400.00

8.00

8.00

135’410’208.00

133’969’508.00

99 %

100 %

136’380’998.30

134’493’542.10

Mobiliar, Einrichtungen, Büromaschinen, Fahrzeuge und EDV-Anlagen Total Anlagevermögen in % der Bilanzsumme Total Aktiven


BILANZ

Passiven

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31.12.2015

31.12.2014

805’820.35

75 1 ’065.90

Kurzfristiges Fremdkapital Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Übrige Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzungen Total Kurzfristiges Fremdkapital in % der Bilanzsumme

245.00

1’646.90

998’199.30

1’017 ’ 57 1 .50

1’804’264.65

1’770’284.30

1 %

1 %

Langfristiges Fremdkapital Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Hypotheken Schuldscheine

11 6’248’000.00

1 1 5’357’000.00

742’500.00

754’500.00

11 6’990’500.00

1 1 6’ 1 1 1 ’ 500.00

1 5’205’700.00

14’238’900.00

50’000.00

50’000.00

1 5’255’700.00

14’288’900.00

132’246’200.00

130’400’400.00

97 %

97 %

134’050’464.65

132 ’ 170 ’684.30

98 %

98 %

1 ’ 93 4’880.00

1 ’ 93 1 ’880.00

390’000.00

385’000.00

Fonds Erneuerungsfonds Fürsorgefonds

Total Langfristiges Fremdkapital in % der Bilanzsumme Total Fremdkapital in % der Bilanzsumme Eigenkapital Gezeichnetes Genossenschaftskapital Allgemeine gesetzliche Gewinnreserve Bilanzgewinn Gewinnvortrag Jahresgewinn

Total Eigenkapital in % der Bilanzsumme Total Passiven

977.80

364.85

4’675.85

5’6 12 .95

5’653.65

5’977.80

2’330’533.65

2’322’857.80

2 %

2 %

136’380’998.30

134’493’542.10


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ERFOLGSRECHNUNG

ERFOLGSRECHNUNG PER 31. DEZEMBER 2015 IN CHF

Erfolgsrechnung

31.12.2015

31.12.2014

8’632’ 11 5 .00

8’650’6 1 5 .00

3’300.00

5’850.00

Liegenschaftsunterhalt

– 1’757 ’403.3 5

– 1’690’ 1 5 0.60

Fondseinlagen

– 1’732’800.00

– 1’732’ 1 00.00

Liegenschaftsertrag netto Übrige Erträge

Versicherungen Nebenkosten (Abgaben und Gebühren) Verwaltungsaufwand

– 68’254.3 5

– 68’032.55

– 380’663.40

– 396’503.75

– 1’296’4 41 .50

– 1’298’008.20

3’399’852.40

3’471’669.90

– 751 ’ 1 88.80

– 736’842.25

2’648’663.60

2’734’827.65

Betriebliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) Abschreibungen Betriebliches Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)

– 2’ 6 4 4’3 1 5 .1 0

– 2’739’ 1 07.35

Finanzertrag

3’539.80

14’955.20

Betriebliches Ergebnis vor Steuern

7’888.30

1 0’675.50

– 3 ’ 212 .45

– 5’062.55

4’675.85

5’6 12 .95

Finanzierungsaufwand

Direkte Steuern Jahresgewinn


VERWENDUNG BILANZGEWINN

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VERWENDUNG BILANZGEWINN PER 31. DEZEMBER 2015 IN CHF (ANTRAG DES VORSTANDES)

31.12.2015

31.12.2014

977.80

364.85

Jahresgewinn

4’675.85

5’6 12 .95

Bilanzgewinn

5’653.65

5’977.80

– 5’000.00

– 5’000.00

653.65

977.80

Vortrag vom Vorjahr

Zuweisung an die allgemeine gesetzliche Gewinnreserve Vortrag auf neue Rechnung


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ANHANG

ANHANG PER 31. DEZEMBER 2015

Angaben über die in der Jahresrechnung angewandten Grundsätze Die vorliegende Jahresrechnung wurde gemäss den Bestimmungen des Schweizer Rechnungslegungsrechts (Art. 957 – 963b OR, gültig ab 1. Januar 2013) erstellt. Die Erstanwendung gemäss neuem Rechnungslegungsrecht ist im Geschäftsjahr 2014 erfolgt. Die wesentlichen angewandten Bewertungsgrundsätze, welche nicht vom Gesetz vorgeschrieben sind, sind nachfolgend beschrieben. Dabei ist zu berücksichtigen, dass zur Sicherung des dauernden Gedeihens unserer Genossenschaft die Möglichkeit zur Bildung und Auflösung von stillen Reserven wahrgenommen wird. Kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenwert Die kurzfristig gehaltenen Aktiven mit Börsenwert werden unter dem Umlaufvermögen ausgewiesen und werden mit dem Kurswert per Bilanzstichtag bewertet. Mieterforderungen sowie die übrigen kurzfristigen Forderungen Die Mieterforderungen sowie die übrigen kurzfristigen Forderungen werden zu Nominalwerten ausgewiesen, abzüglich der betriebswirtschaftlich notwendigen individuellen, direkt verbuchten Einzelwertberichtigungen. Liegenschaften Der Liegenschaftswert brutto beinhaltet die ursprünglichen Anlagekosten, zuzüglich der seitherigen wertvermehrenden Investitionen. Die Liegenschaften werden linear und indirekt mit 0.5 % von den Anlagekosten exklusive Land ab dem 11. Jahr nach Bezug abgeschrieben.


ANHANG

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Mobiliar, Einrichtungen, Büromaschinen, Fahrzeuge und EDV-Anlagen Die Betriebseinrichtungen werden jeweils im Erwerbsjahr direkt mit 100 % abgeschrieben. Liegenschaften im Bau Dem Baukonto werden die tatsächlichen Aufwendungen für den Erwerb von Liegenschaften, die Erstellung der Bauten sowie allfällige damit im Zusammenhang stehende Aufwendungen belastet. Die Kosten von späteren Investitionen werden dem Baukonto nur insofern belastet, als dadurch eine wesentliche Wertvermehrung eintritt. Erneuerungsfonds Dem Erneuerungsfonds werden jährlich 1 % des Gebäudeversicherungswertes zugewiesen. Soweit der Bestand des Erneuerungsfonds über dem steuerbefreiten Betrag liegt, wird auf eine weitere Einlage verzichtet. Dem Erneuerungsfonds werden nur die Kosten für werterhaltende Erneuerungen belastet, welche in längeren Zeitabschnitten anfallen. Die laufenden Kosten für Unterhalt und Reparaturen sind aus der Erfolgsrechnung zu decken. Genossenschaftskapital Eine Rückzahlung des Genossenschaftskapitals ist an eine Kündigungsfrist von 6 Monaten gebunden.


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ANHANG

ANHANG PER 31. DEZEMBER 2015 IN CHF

Angaben, Aufschlüsselungen und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und Erfolgsrechnung Verzeichnis der Liegenschaften Entstehungsjahr

Anlagekosten 1.1.2015

Veränderungen im Jahre 2015

Anlagekosten 31.12.2015

Letten

1 897 – 2 001

70’1 1 5’000.00

540’000.00

70’655’000.00

Riedtli

1 926 – 1 9 91

13’212’000.00

95’000.00

13’307’000.00

Hotze

1929 – 1 989

20’760’000.00

830’000.00

2 1 ’590’000.00

Hard

1 93 1 – 1 996

31 ’3 14’000.00

500’000.00

3 1 ’8 14’000.00

Oerlikon

1926 – 1 991

6’2 1 3 ’600.00

26’000.00

6’239’600.00

Buchegg

1946 – 1 998

1 4 ’ 1 69’000.00

1 86’000.00

14’355’000.00

155’783’600.00

2’177’000.00

157’960’600.00

Überbauung

Total Liegenschaften Wertberichtigung (Amortisationskonto)

31.12.2015

31.12.2014

2 1 ’866’200.00

2 1 ’ 14 0 ’800.00

736’300.00

725’400.00

22’602’500.00

21’866’200.00

Bestand per 1.1.2015

Veränderungen im Jahre 2015

Bestand per 31.12.2015

Zürcher Kantonalbank

72’7 79’000.00

– 690’000.00

72’089’000.00

Credit Suisse

24’030’000.00

– 3’570’000.00

20’460’000.00

0.00

3 ’41 0 ’000.00

3’41 0 ’000.00

1 6’990’000.00

1’760’000.00

1 8’750’000.00

1’558’000.00

– 1 9’000.00

1 ’539’000.00

11 5’357’000.00

891’000.00

11 6’248’000.00

31.12.2015

31.12.2014

– 673’160.80

– 658’899.70

– 756’180.00

– 645’360.15

– 1’429’340.80

– 1’304’259.85

31.12.2015

31.12.2014

Vorstandsentschädigung (enthalten im Verwaltungsaufwand)

– 84’800.00

– 84’800.00

Total Vorstandsentschädigung

– 84’800.00

– 84’800.00

Bestand am 1. Januar Einlagen Bestand am 31. Dezember Verzeichnis der langfristigen verzinslichen Verbindlichkeiten Gläubiger

Bank Sparhafen UBS Pensionskasse Stadt Zürich Total langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten Personalaufwand Personalaufwand Verwaltungspersonal (enthalten in Verwaltungsaufwand) Personalaufwand Betriebspersonal (enthalten in Liegenschaftenunterhalt) Total Personalaufwand Vorstandsentschädigung


ANHANG

Verpfändete Aktiven

55

31.12.2015

31.12.2014

(Liegenschaften Nettobuchwerte)

135’358 ’ 1 00.00

133’ 917 ’400.00

Beanspruchte Kredite (Hypotheken)

1 1 6’248’000.00

1 1 5’357’000.00

Grundpfandbestellungen

Es handelt sich um Sicherstellungen für verzinsliche Verbindlichkeiten. Es stehen keine Aktiven unter Eigentumsvorbehalt. Gebäudeversicherungswerte Liegenschaften

173’281 ’200.00

173’206’300.00

Total Gebäudeversicherungswerte

173’281 ’200.00

173’206’300.00

Eventualverbindlichkeiten – Übersicht Zinsderivate (Interest Rate Swap) Gegenpartei

Laufzeit

Kontraktwert

Marktwert 31.12.2015

Marktwert 31.12.2014

Zürcher Kantonalbank

bis 29.06.2018

2’400’000.00

– 1 54’067.55

– 1 65’866.35

Zürcher Kantonalbank

bis 28.06.2021

3 ’ 1 50’000.00

– 435’576.50

– 402’264.45

Zürcher Kantonalbank

bis 1 2 .07.2021

1’200’000.00

– 174’807.80

– 1 60’226.90

Zürcher Kantonalbank

bis 31.08.2021

5’000’000.00

– 7 3 1 ’3 8 1 .20

– 673’695.45

Zürcher Kantonalbank

bis 04.10.2021

1 ’ 575’000.00

– 240’984.65

– 2 2 1 ’0 5 1 .55

13’325’000.00

– 1’736’817.70

– 1’623’104.70

2015

2014

Total Eventualverbindlichkeiten Erneuerungsfonds

14’238’900.00

13’147’800.00

1 % Zuweisung vom Gebäudeversicherungswert

Bestand am 1. Januar

1 ’732’800.00

1 ’732’ 1 00.00

Entnahmen

– 766’000.00

– 641 ’000.00

1 5’205’700.00

14’238’900.00

Bestand am 1. Januar

50’000.00

50’000.00

Einlagen/Entnahmen

0.00

0.00

50’000.00

50’000.00

1 6’ 1 6 1 .75

17’736.90

1 6’ 1 6 1 .75

17’736.90

Bestand am 31. Dezember Fürsorgefonds

Bestand am 31. Dezember Nicht bilanzierte Leasingverbindlichkeiten fällig 1 bis 5 Jahre Bestand am 31. Dezember

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es bestehen keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Einfluss auf die Buchwerte der ausgewiesenen Aktiven oder Verbindlichkeiten haben oder an dieser Stelle offengelegt werden müssen. Weitere Angaben Vollzeitstellen Die Anzahl Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt lag im Berichtsjahr sowie im Vorjahr zwischen 1 und 10.


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BERICHT REVISIONSSTELLE

BERICHT REVISIONSSTELLE

Ernst & Young AG Maagplatz 1 Postfach CH-8010 Zürich

Telefon +41 58 286 31 11 Fax +41 58 286 30 04 www.ey.com/ch

An die Generalversammlung der Baugenossenschaft Letten (BGL), Zürich Zürich, 13. April 2016

Bericht der Revisionsstelle zur eingeschränkten Revision Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang) der Baugenossenschaft Letten (BGL) für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Für die Jahresrechnung ist die Verwaltung verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulassung und Unabhängigkeit erfüllen. Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Standard zur Eingeschränkten Revision. Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische Prüfungshandlungen sowie den Umständen angemessene Detailprüfungen der beim geprüften Unternehmen vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prüfungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision. Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung sowie der Antrag über die Verteilung des Reinertrags nicht Gesetz und Statuten entsprechen. Ernst & Young AG Armin Imoberdorf Zugelassener Revisionsexperte (Leitender Revisor)

i.V. Danijel Pajic Eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer


BERICHT REVISIONSSTELLE

Ernst & Young AG Maagplatz 1 Postfach CH-8010 Zürich

Telefon +41 58 286 31 11 Fax +41 58 286 30 04 www.ey.com/ch

An den Vorstand der Baugenossenschaft Letten (BGL), Zürich Zürich, 13. April 2016

Bericht des Wirtschaftsprüfers zur Jahresrechnung Auftragsgemäss haben wir als Wirtschaftsprüfer die beiliegende Jahresrechnung der Baugenossenschaft Letten (BGL), bestehend aus Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung der Verwaltung Die Verwaltung ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist die Verwaltung für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung des Wirtschaftsprüfers Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die beruflichen Verhaltensanforderungen einzuhalten und die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem, soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber, um ein Prüfungsurteil über die Existenz und Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz. Aufgrund unserer Prüfungshandlungen empfehlen wir dem Vorstand, die vorliegende Jahresrechnung sowie den Antrag über die Verwendung des Rechnungsüberschusses der Generalversammlung zur Genehmigung vorzuschlagen.

Ernst & Young AG Armin Imoberdorf Zugelassener Revisionsexperte (Leitender Revisor)

i.V. Danijel Pajic Eidg. dipl. Wirtschaftsprüfer

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ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG

ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG Im vergangenen Jahr konnte wiederum ein guter Jahresabschluss erzielt werden. Nachfolgend einige Erläuterungen: Bilanz: Aktiven Die «Flüssigen Mittel» haben gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Dies wird, wie jedes Jahr, durch die Abgrenzung per 31. Dezember beeinflusst. In diesem Abschluss sind darin zusätzlich noch Mittel aus dem Projekt «Fassadensanierung Hotze» enthalten. Die kleine Differenz bei «Kurzfristig gehaltene Aktiven mit Börsenwert» ist auf Kurskorrekturen zurückzuführen. Bei den «Mieterforderungen» und bei «Übrige kurzfristige Forderungen» ist eine minime Zu- respektive Abnahme zu verzeichnen. Sie beinhalten bereits fakturiertes Anteilscheinkapital, welches im Jahr 2016 einbezahlt wird sowie offene Rechnungen. «Aktive Rechnungsabgrenzungen» zeigen den Heizkostenaufwand, welcher noch nicht abgerechnet wurde. Der Anstieg bei den «Bruttoanlagekosten» basiert darauf, dass wir getätigte Investitionen wie bisher aktiviert haben. Dies betrifft alle Überbauungen gleichermassen. Die Äufnung des Kontos «Wertberichtigung» erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften.


ERLÄUTERUNGEN ZUR JAHRESRECHNUNG

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Bilanz: Passiven In der Position «Kurzfristiges Fremdkapital» sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten, die zu Beginn des Jahres 2016 bezahlt wurden, aber noch das Berichtsjahr betreffen. Die jährlichen Unterschiede lassen sich von uns kaum beeinflussen. Bereits bezahlte Mieten für 2016 sowie geleistete Akontozahlungen für Heizung und Warmwasser sind in der Position «Passive Rechnungsabgrenzungen» enthalten. Der Hypothekarbestand hat gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen. Bei den Schuldscheinen ist im Berichtsjahr ein kleiner Rückgang zu verzeichnen. Entnahmen und Einlagen in den Erneuerungsfonds sind nach den gesetzlichen Vorschriften erfolgt. Erfolgsrechnung Bei «Betriebliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)» musste ein kleiner Rückgang ausgewiesen werden. Dies ist auf einen kleineren Liegenschaftenertrag und diverse Mindereinnahmen zurückzuführen. Fondseinlagen und Abschreibungen entsprechen den gesetzlichen Bestimmungen. Die tieferen Zinssätze haben zu einem geringeren «Finanzierungsaufwand» geführt.

Walter Bühler Präsident

Hans H. Wettstein Geschäftsführer


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BERICHT KONTROLLSTELLE

BERICHT KONTROLLSTELLE

An den Vorstand der Baugenossenschaft Letten (BGL), Zürich Zürich, 5. April 2016 Jahresrechnung 2015 Kontrollarbeiten vom 3. März 2016 Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Vorstandsmitglieder Am 3. März 2016 haben wir folgende Teilgebiete der Jahresrechnung 2015 der Baugenossenschaft Letten überprüft: • Prüfung Anteilscheinkapital (Genossenschaftskapital) • Prüfung Schuldscheinkapital (Freiwilliges Kapital) • Fassadensanierung Hotze Die Kontrollarbeiten in den oben erwähnten Teilgebieten fassen wir wie folgt zusammen. Prüfung Anteilscheinkapital Alle Mutationen des Pflichtkapitals konnten überprüft werden. Die 15 Positionen des freiwilligen Anteilscheinkapitals konnten überprüft werden. Es konnten keine Unstimmigkeiten festgestellt werden. Prüfung Schuldscheinkapital Alle Mutationen der Schuldscheine konnten überprüft werden. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich das Schuldscheinkapital um CHF 12’000 respektive 1.6 %. Es konnten keine Unstimmigkeiten festgestellt werden. Baukonto Hotze Der Kostenvoranschlag wurde eingehalten. Es konnten keine Unstimmigkeiten festgestellt werden. Die Unterlagen für die oben genannten Kontrollarbeiten waren seitens der BGL sehr gut vorbereitet worden, wofür wir uns bedanken. Die Mitglieder der Kontrollstelle Rudolf Thoma

Rita Bohrer

Claude Piola


VERWENDUNG EINNAHMEN

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VERWENDUNG EINNAHMEN

Von CHF 100 an Einnahmen wurden verwendet für

2015

2014

2013

2012

2011

2005

1995

Passivzinsen, Eigenmiete

31.62

32.58

35.79

36.34

36.58

45.61

35.69

Reparaturen, Unterhalt

20.34

19.49

18.25

20.95

21.67

15.71

28.22

Abgaben, Gebühren

4.41

4.57

4.47

4.19

4.14

4.86

9.28

Versicherungen, Steuern

0.83

0.84

0.80

0.80

0.79

0.65

1.01

Abschreibungen

8.70

8.50

8.37

8.16

7.57

7.41

3.45

20.05

19.98

19.28

18.73

18.50

17.04

15.55

Verwaltung

14.00

13.98

13.01

10.78

10.70

8.70

6.71

Jahresgewinn

0.05

0.06

0.03

0.05

0.05

0.02

0.09

Total

100.00

100.00

100.00

100.00

100.00

100.00

100.00

Fondseinlagen, Rückstellungen

Unkosten, Vorstand,

1995

2015

  Passivzinsen, Eigenmiete

  Abschreibungen

  Reparaturen, Unterhalt

  Fondseinlagen, Rückstellungen

  Abgaben, Gebühren

  Unkosten, Vorstand, Verwaltung

  Versicherungen, Steuern

  Jahresgewinn


62

LIEGENSCHAFTENVERZEICHNIS

219

Gewerberäume

6

Kindergarten Gem.-Raum

Abstellplatz inkl. Besucher

Total

9

5 1⁄2 -Zimmer

62

5-Zimmer

4 1⁄2 -Zimmer

101

4-Zimmer

44

35

3 1⁄2 -Zimmer

Einstellgarage

6

3-Zimmer

29

Letten

2 1⁄2 -Zimmer

6

2-Zimmer

Rousseaustrasse 44–102

Wohnüberbauungen

1-Zimmer

Garagen

LIEGENSCHAFTENVERZEICHNIS

Lettenstrasse 26, 27, 31 Moosbergerweg 4–5 Nordstrasse 113-123, 201–205

Riedtli

5

28*

12

7

45

Riedtlistrasse 74–76 Stolzestrasse 5, 7, 9, 15

5

Einstellgarage

1

4

38

Hotze

2

2

11

55

14

1

85

Schaffhauserstrasse 68 Hotzestrasse 72–74 Hotzesteig 2–6, 7–11 Stüssistrasse 49–53

5

Einstellgarage

44

Hard

56

29

74

4

10

4

163

Hohlstrasse 271–281 Gugolzstrasse 4–32

6

Einstellgaragen

1

2

2

17

50

Oerlikon

9

10

2

21

Friedheimstrasse 30–32 Gorwiden 25 Einstellgarage

21

Buchegg

20

32

14

66

Zeppelinstrasse 64–74 Bucheggstrasse 80–88

5

Einstellgarage Total Mietobjekte 901 * drei davon rollstuhlgängig

20 6

118

31

255

55

112

14

2

6

599

228

55


GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN

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GESCHÄFTSBEZIEHUNGEN

Berücksichtigen Sie die Geschäftsbeziehungen in unserer Genossenschaft La Cuisine Kochschule GmbH Peter Bechter/Niklaus Räss, Nordstrasse 201, 8037 Zürich 

044 201 24 34

Talking Hands Massagen, Schmerztherapie LNB Ruedi Bolliger, Nordstrasse 201, 8037 Zürich

079 384 47 46

Massagepraxis Petra Fahrni, Nordstrasse 201, 8037 Zürich 

079 446 60 79

Shaba biologische Haarentfernung Nicole Ulli, Nordstrasse 201, 8037 Zürich

079 641 78 00

Ayurveda-Therapie und Yoga-Praxis Georgeta Straton, Nordstrasse 201, 8037 Zürich 

044 362 17 16

Osteria Centrale Café Letten Nordstrasse 205, 8037 Zürich

044 370 20 86

Brühwiler Sanitär & Heizung GmbH Rasim Kosumi, Nordstrasse 205, 8037 Zürich

044 361 32 02

Kunst und Grafik Susette Goldschmid, Lettenstrasse 26, 8037 Zürich

076 535 14 63

Modeagentur Evelyne M. Cajacob, Rousseaustrasse 48, 8037 Zürich

044 382 53 00

Gesundheitspraxis Polarity Hedwig Eisele, Stolzestrasse 9, 8006 Zürich

079 403 04 74

Coaching und Hypnose Loretta Gloor, Stolzestrasse 9, 8006 Zürich

079 402 58 68

Rolfing Therapiemethode (Strukturelle Integration) Sabine Ehrlich, Stolzestrasse 9, 8006 Zürich

079 763 47 20

Hair Création Zoro Despina Zoro, Stolzestrasse 15, 8006 Zürich

044 361 77 80

MichaelJosefHeusi GmbH Innenarchitektur Lichtplanung Michael J. Heusi, Riedtlistrasse 74, 8006 Zürich

044 383 80 87

Massagepraxis Silke Hoffmann, Hotzesteig 7, 8006 Zürich

076 592 68 40

Metzgerei Konya Kasabi Ragip Oezdemir, Hohlstrasse 271, 8004 Zürich

044 492 15 32

Alumess AG, Spenglerei-/Buntmetallhalbfabrikate Gugolzstrasse 2, 8004 Zürich

044 405 43 00

Reservieren Sie für Ihren nächsten Anlass unseren Gemeinschaftsraum Gemeinschaftsraum der BGL Stolzestrasse 9, 8006 Zürich

044 365 75 00


64

HIGHLIGHTS 2015

EIN ERFOLGREICHES JAHR HIGHLIGHTS 2015

FASSADENSANIERUNG WOHNÜBERBAUUNG HOTZE UND EINWEIHUNGSFEST

APRIL BIS OKTOBER 2015

SENIORENANLASS MIT DER MS ALBIS ÜBER DEN ZÜRICHSEE

6. OKTOBER 2015


65

VORWEIHNACHTLICHER TEAM-KOCHKURS IM LA CUISINE KOCHSTUDIO

18. NOVEMBER 2015

DAS BGL-SCHIFF IST AUF KURS

ZUVERSICHTLICH INS JAHR 2016 Ganz dem Motto der Baugenossenschaft Letten entsprechend konnte im vergangenen Jahr mit viel Begeisterung Gemeinsames geleistet werden. Die Zielsetzungen für das Jahr 2015 wurden erreicht. Die BGL steht in finanzieller, personeller und organisatorischer Hinsicht auf gesunden Beinen. Auf dieser Basis kann das BGL-Schiff zuversichtlich Kurs halten und auf die gesetzten Ziele im Jahr 2016 zusteuern. Der Vorstand dankt allen Mieterinnen und Mietern für ihr Vertrauen sowie allen Mitarbeitenden für ihr Engagement.


66

LEITBILD UND WERTE

LEITBILD UND WERTE

Mit Begeisterung Gemeinsames leisten. Preiswerte Wohn- und Lebensräume sind und bleiben ein wertvolles Gut, das wir auch für zukünftige Generationen pflegen und bewahren möchten. Ebenso sehen wir im genossenschaftlichen Gedanken der Solidarität und der Eigenverantwortung ein tragfähiges Fundament, wofür es sich einzustehen lohnt. Diese grundlegenden Werte prägen die Tätigkeit und das Selbstverständnis der Baugenossenschaft Letten, kurz BGL genannt, die für Begeisterung, Gemeinsamkeit und Leistungsfähigkeit steht.

Begeisterung Mit viel Einsatz und Freude gestalten und erhalten wir erschwing­lichen Lebensraum. Unser aktives Engagement für genossenschaftliches Wohnen bedeutet, am selben Strick zu ziehen, mitzugestalten, mitzudenken und einen Beitrag zu leisten. Mit Begeisterung packen wir Neues an, mit Liebe zum Detail setzen wir Geplantes um.

Gemeinsamkeit Gemeinsam sind wir stärker. Individuelle Vielfalt und sozialen Zu­sammenhalt zu fördern, sind bei uns mehr als ein Lippenbekenntnis: Sie bilden die Leitgedanken für das tägliche Zusammenleben. Ein vielseitiger Mietermix, Nachbarschaftshilfe und Toleranz, partnerschaftliche Geschäftsbeziehungen und faire Bedingungen dienen dazu, einen gemeinsamen Nenner für ein einvernehmliches Mit­einander zu schaffen.

Leistungsfähigkeit Wir sind fit für zukünftige Herausforderungen und Chancen. Damit wir auch morgen noch zeitgemässen und preiswerten Wohnkomfort anbieten können, achten wir auf effiziente Investitionen, langfristigen Werterhalt und eine umsichtige Planung. Ein langfristig angelegtes und an aktuelle Bedingungen anpassbares Bauleitbild sichert die optimale Leistungsfähigkeit und Ressourcenplanung für die Zukunft.


IMPRESSUM Text: Baugenossenschaft Letten, Zürich und Haus der Kommunikation AG, Zollikon  Konzept & Gestaltung: Haus der Kommunikation AG, Zollikon Fotografie: Thomas Schuppisser, Zürich Weitere Bilder: Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) und Baugenossenschaft Letten, Zürich Druck: Gysin AG, Zürich Auflage: 1’000 Exemplare Papier: Plano Art


Baugenossenschaft Letten

T 044 365 75 00

Schaffhauserstrasse 68

F 044 365 75 01

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Bgl jahresbericht 2015  
Bgl jahresbericht 2015  
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