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Martí Cormand

HYPERREALISTISCH ZEICHNEN UND MALEN


Die spanische Originalausgabe erschien 2019 unter dem Titel Explorando el hiperrealismo bei Promopress Editions, Barcelona, Spanien Copyright © 2019 für Text und Zeichnungen Martí Cormand Gestaltung: Alehop Fotografie: Celeste Fichter und Martí Cormand außer Seite 118 (MoMA): Martina Cormand Seite 44: AdobeStock Seite 72: 123RF Aus dem Spanischen übersetzt von Beate Wellmann, D-Heidelberg Zitate:

. Seite 122: Mehmet Murat Ildan: https://muratildanquotations.wordpress.com Seite 128: Haruki Murakami: Tanz mit dem Schafsmann, btb Redaktion der deutschsprachigen Ausgabe: Jutta Orth, D-Freiburg Umschlag und Satz der deutschsprachigen Ausgabe: Die Werkstatt Medien-Produktion GmbH, D-Göttingen Printed in China Um lange Transportwege zu vermeiden, hätten wir dieses Buch gerne in Europa gedruckt. Bei Lizenzausgaben wie dieser entscheidet jedoch der Originalverlag über den Druckort. Der Haupt Verlag kompensiert mit einem freiwilligen Beitrag zum Klimaschutz die durch den Transport verursachten CO2-Emissionen und verwendet FSC-Papier.

Diese Publikation ist in der Deutschen Nationalbibliografie verzeichnet. Mehr Informationen dazu finden Sie unter http://dnb.dnb.de ISBN: 978-3-258-60205-9 Alle Rechte vorbehalten. Copyright © 2019 für die deutschsprachige Ausgabe Haupt, Bern Jede Art der Vervielfältigung ohne Genehmigung des Verlages ist unzulässig. www.haupt.ch Der Haupt Verlag wird vom Bundesamt für Kultur mit einem Strukturbeitrag für die Jahre 2016–2020 unterstützt. Wünschen Sie regelmäßig Informationen über unsere neuen Titel zum Gestalten? Möchten Sie uns zu einem Buch ein Feedback geben? Haben Sie Anregungen für unser Programm? Dann besuchen Sie uns im Internet auf www.haupt.ch. Dort finden Sie aktuelle Informationen zu unseren Neuerscheinungen und können unseren Newsletter abonnieren.


Martí Cormand

HYPERREALISTISCH ZEICHNEN UND MALEN So entstehen täuschend echte Bilder

Haupt Verlag


Inhalt Einleitung

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. . . . . . . . . . . . . . . . . . 06

DIE MORGENDÄMMERUNG Die Bleistiftzeichnung

2

. . . .

13

DER MORGEN Die Buntstiftzeichnung . . . 41

3

DER VORMITTAG Das Aquarell . . . . . . . . . . . . . . . . 57

4

DER MITTAG Das Ölgemälde . . . . . . . . . . . . . . 79

5

DER NACHMITTAG Die Plastik . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101

6

DIE ABENDDÄMMERUNG Ein letztes Aquarell . . . . . . . 121 Über den Autor . . . . . . . . . . . . 127


Einleitung

Der Vorschlag einer Freundin Vor einigen Monaten machte unsere Freundin Sarah uns einen Vorschlag, den wir einfach nicht ablehnen konnten. Meine Frau Celeste und ich sollten den ganzen Juli über ihr Haus in Kalifornien hüten, während sie ihre Familie in Australien besuchte. Wir sollten uns um den herrlichen Garten kümmern und beim Blumengießen auch die Orchideen im Wohnzimmer nicht vergessen. Und natürlich gehörte es zu unseren Aufgaben, Teegan, der schwarzen Labradorhündin, die ihr Frauchen sicher schmerzlich vermissen würde, Gesellschaft zu leisten und für Mister, den betagten Kater, zu sorgen, der sich trotz seines hohen Alters gelegentlich noch ins Aben-

teuer stürzt und für ein paar Stunden verschwindet. Das Haus steht in einer kleinen Siedlung an der Küste, etwas außerhalb von San Francisco. Die Umgebung ist wie geschaffen für den Müßiggang, ich hatte mir jedoch viel vorgenommen: Ich wollte meine Tage an diesem wunderschönen Ort damit verbringen, mich mit der Technik der hyperrealistischen Zeichnung und Malerei auseinanderzusetzen. Mit diesem Buch möchte ich Sie einladen, mich vom Morgengrauen bis zum Einbruch der Nacht bei der Arbeit zu begleiten. Ich behandle darin vier verschiedene Techniken: Zeichnung, Aquarell, Ölmalerei und Plastik.


© Martí Cormand

EINLEITUNG

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Mit diesem Buch möchte ich Sie einladen, mich vom Morgengrauen bis zum Einbruch der Nacht bei der Arbeit zu begleiten. Ich behandle darin vier verschiedene Techniken: Zeichnung, Aquarell, Ölmalerei und Plastik.

Im Abendlicht Illustration, angefertigt für das letzte Kapitel dieses Buches, 2018 Aquarell auf Papier, 25,5 × 19 cm

Der Naturwissenschaftler Benjamin Franklin sagte einmal: „Wenn man den Topf beobachtet, fängt das Wasser nie an zu kochen“, und veranschaulichte damit das Gefühl, dass die Zeit nicht zu vergehen scheint, wenn wir uns auf ihren Ablauf konzentrieren. Die Wahrnehmung der Zeit ist subjektiv, und wenn wir in dem, was wir tun, aufgehen, haben wir den Eindruck, dass sie nur so verfliegt. Ich hoffe, dass es Ihnen beim Lesen dieses Buches ebenso geht.

Der Fotorealismus als Vorläufer des Hyperrealismus In den 1920er-Jahren arbeiteten die Maler des Präzisionismus – einer von Kubismus und Futurismus beeinflussten Strömung innerhalb des amerikanischen Realismus – nach Fotografien, die sie in realistische Gemälde

umsetzten. Ein Vertreter dieser in den USA entstandenen Kunstrichtung ist der Maler und Fotograf Charles ­Sheeler. Der wichtigste Vorläufer des Foto­ realismus und damit auch des Hyper­ realismus ist jedoch die Pop-Art, deren Vertreter in der Auseinandersetzung mit Alltagsgegenständen ganz ähnliche neutrale und statische Bilder entwickelten. Obwohl sich die Fotorealisten nie zu einer Gruppe zusammenschlossen, veranstalteten sie gemeinsame Ausstellungen: so z. B. in New York „The Photographic Image“ (1966) und „22 realists“ (1970). Der Begriff photorealism (Fotorealismus) wurde 1968 von Louis K. Meisel geprägt und tauchte gedruckt zum ersten Mal 1970 im Katalog des Whitney Museum zur Ausstellung „22 realists“ auf. Zu dieser Zeit war in den USA die abstrak-

te Kunst en vogue, z. B. in Form des Abstrakten Expressionismus und Minimalismus. In fotorealistischen Bildern scheint der Künstler, die Künstlerin nicht anwesend zu sein. Die Farbe wird mit Spritzpistole oder dem Pinsel so dünn aufgetragen, dass keine „Handschrift“ erkennbar ist. Inzwischen bedient sich der Fotorealismus auch neuester Technologien, etwa bei der Schaffung von 3-D-Bildern.


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1973 verwendete der belgische Kunsthändler und Galerist Isy Brachot den französischen Begriff hyperréalisme als Titel für eine bedeutende Ausstellung in seiner Brüsseler Galerie. Die Schau zeigte Werke berühmter amerikanischer Fotorealisten wie Ralph ­Goings, Chuck Close, Don Eddy, Robert Bechtle und Richard McLean, aber auch Arbeiten bekannter europäischer Künstler wie Domenico Gnoli, Gerhard Richter, Konrad Klapheck und Roland Delcol. Seitdem verwenden auch europäische Künstler und Galeristen den Begriff hyperréalisme für zeitgenössische Malerei, die vom Fotorealismus beeinflusst wurde. Auf jeden Fall beruhen die ästhetischen Grundlagen des Hyperrealismus auf dem Fotorealismus. Dennoch gibt es bedeutende Unterschiede. Die strengsten Vertreter des Fotorealismus versuchen, fotografische Vorlagen ohne Berücksichtigung menschlicher Gefühle, politischer Aspekte oder narrativer Elemente zu imitieren. Der Hyperrealismus dagegen verfolgt einen etwas komplexeren Ansatz, bei dem die Lebendigkeit der Darstellung im Vordergrund steht. Hyperrealistische Gemälde, Zeichnungen und Plastiken wollen durch die Wiedergabe von Gegenständen und Szenen die Illusion einer Realität schaffen, die in den zugrunde liegenden Fotografien nicht sichtbar ist.

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Hyperrealismus

Formalizing their concept Cildo Meireles, Insertions into the ideological Circuits: Coca-Cola Project, 1970 2013, Grafitstift auf Papier, 44 × 50,8 cm

Zum Teil führt der Hyperrealismus den klassischen Realismus fort, wenn auch in radikalerer Form, da als Vorlage oft Fotografien verwendet werden. Ein bekannter Vetreter dieser Richtung ist der Künstler Antonio López.

Hyperrealismus à la carte Beherrschte in den vorangegangenen Jahrhunderten jeweils ein einziges Narrativ die Kunstwelt, so entstanden mit Beginn der modernen Kunst neue Narrative, die die alten bereicherten. Dieser neue Rahmen eröffnete Künstlerinnen und Künstlern ein weites Feld. Sie konnten ihre Kreativität jetzt freier entfalten und die Strenge des Klassischen hinter sich lassen.

In der zeitgenössischen Kunst werden die Grenzen zwischen den Disziplinen, Techniken und Narrativen immer fließender, sodass viele Künstler sich herauspicken, was sie gerade benötigen, um etwas Bestimmtes auszudrücken. Die Technik der hyperrealistischen Malerei oder Zeichnung lässt sich auf einzelne Projekte anwenden, ohne dass ein Künstler deshalb gleich den Hyperrealisten zuzurechnen ist. Das gilt beispielweise für mich oder auch für den großen Maler Gerhard Richter.


Formalizing their concept Sherrie Levine, After Walker Evans, 5, 1981 2015, Grafitstift auf Papier, 12,7 × 11,43 cm

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EINLEITUNG

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Pinstripe 2008, Grafitstift und Aquarell auf Papier, 48 × 35,5 cm

In diesem Buch lernen Sie unterschiedliche Zeichenmethoden kennen: Durchpausen mithilfe eines Leuchtkastens, Zeichnen nach der Rastermethode und Freihandzeichnen. Wählen Sie die Methode, die Ihrer Persönlichkeit und Ihrer künstlerischen Haltung am meisten entspricht. Das Handwerkszeug Jeder Künstler verwendet zum Zeichnen und Malen Werkzeuge, die ihm die Arbeit erleichtern. Der Einsatz dieser Hilfsmittel muss die Qualität eines Kunstwerks keineswegs schmälern. Aus meiner Sicht ist jede Form von technischer Unterstützung zulässig. Es geht nicht darum, ob wir bestimmte Werkzeuge benutzen dürfen oder nicht, sondern darum, wie wir ureigene Werke erschaffen können, indem wir Dinge ausprobieren und unserer Intuition folgen.

In diesem Buch lernen Sie unterschiedliche Zeichenmethoden kennen: Durchpausen mithilfe eines Leuchtkastens, Zeichnen nach der Rastermethode und Freihandzeichnen. Wählen Sie die Methode, die Ihrer Persönlichkeit und Ihrer künstlerischen Haltung am meisten entspricht. Die Projektionsmethode wird in diesem Buch nicht behandelt, weil sie vorwiegend bei größeren Bildern zum Einsatz kommt. Anleitungen zu die-

sem Verfahren finden Sie problemlos im Internet. Ich arbeite meist mit dem Leuchtkasten, um Fotos durchzupausen, zeichne und modelliere aber auch nach der Natur. Das hängt immer von dem jeweiligen Projekt ab.


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Blick aufs Meer

Von unserem Atelier aus hat man eine fantastische Aussicht: auf den Garten, die Zypressen und auf den Pazifik im Hintergrund. Im Wasser tummeln sich Blau- und Buckelwale, die das Frühjahr und den Sommer vor der kalifornischen Küste verbringen, bevor sie im Winter in die Gewässer Mexikos und Mittelamerikas zurückkehren, um sich fortzupflanzen.

Der Walfang war sowohl in den USA als auch in Japan einst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, und Künstler beider Länder haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt, wenn auch auf unterschiedliche Weise. Wir werden jetzt den Sprung eines Buckelwals mit dem Bleistift festhalten. Für die Wiedergabe des Meers dient eine Fotografie als Vorlage.

Dieses Bild gleicht einem Schnappschuss: Es zeigt den ­Moment, in dem ein Buckelwal aus dem Wasser schnellt. Das Meer wird nach einer Fotovorlage gezeichnet [ A ].

Tipps und Tricks Fassen wir noch einmal die Unterschiede zwischen einem weichen und einem harten Bleistift zusammen. > Weicher Bleistift Die Mine ist dick und bricht leicht. Schraffuren lassen sich gut verwischen. > Harter Bleistift Die Mine ist dünn und robust. Schraffuren lassen sich kaum verwischen. [A]


SO GEHEN SIE VOR

[1]

[ 1 - 2 ] Das Motiv möglichst detailgenau unter Zuhilfenahme eines Leuchtkastens auf Papier übertragen. Mit einem H-Bleistift den Körper des Wals anlegen. Die Wasserspritzer und die charakteristischen Furchen in der Haut aussparen. Mit einem 3B-Stift die schwarzen Flecke auf den Flossen einzeichnen. [ 2 - 3 ] Den Himmel mit einem 5H-Stift gleichmäßig schraffieren und die Bleistiftstriche dann mit Küchenpapier verwischen, um einen gleichmäßigen Verlauf von Grau zu Weiß zu erzielen. Die Wolken werden mit einem Radiergummi herausgearbeitet.

[2]

[3]

Der Radiergummi ist ein eigenständiges Zeichenwerkzeug [ 3 ], das wir hier zum Herausmodellieren der Wolken einsetzen. Zuerst wird der Himmel grau eingefärbt, dann der weiße Zeichengrund stellenweise wieder freigelegt. Wir zeichnen die Wolken, indem wir radieren. Die diffuse Textur, die dabei entsteht, entspricht diesem Motiv in geradezu idealer Weise.

DIE  MORGENDÄMMERUNG_DIE  BLEISTIFTZEICHNUNG

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[ 4 - 5 ] Wenden Sie sich nun der Gestaltung der Meereswellen zu. Die tiefsten Schatten mit einem 3B-Stift, die helleren Schatten mit einem F-Stift herausarbeiten. Die Glanzlichter aussparen; hier bleibt der weiße Zeichengrund sichtbar. Die zarte Textur der Schaumkronen erfordert beim Zeichnen besondere Sorgfalt.

[4]

[5]

[ 5 - 6 ] Lichter und Schatten im ganzen Bild verstärken. Die Schatten mit einem 8B-Stift intensivieren, die mittleren Grautöne mit einem HB-Stift überarbeiten, helle und sehr helle Bereiche mit einem H- und 5H-Stift abtönen. Wo der Wal aus dem Wasser schnellt, bleibt das Weiß des Untergrundes erhalten.

Gischt, die durch die Bewegung der Wellen entsteht, bietet Zeichnerinnen und Zeichnern eine wunderbare Gelegenheit, den Kontrast zwischen Hell und Dunkel zu betonen.

Tipps und Tricks Um eine klare Horizontlinie zu erhalten, klebt man den Horizont am besten von unten ab und vertieft das Himmelsgrau darüber mit einem grafitverschmierten Finger. Anschließend den Klebstreifen wieder entfernen. [6]


Tipps und Tricks Angeblich kann man mit einem normalen Bleistift eine durchgängige Linie von 55 km Länge ziehen. Bei Bleistiften, die zu kurz sind, um sie bequem zu halten, hilft ein Bleistifthalter [ C ]. [B]

Der angestrebte Charakter einer Zeichnung bestimmt, in welchem Winkel der Bleistift aufgesetzt wird [ B - C ]. Bei großflächigen Schraffuren (z. B. für den Himmel) hält man den Stift nahezu parallel zum Papier und zeichnet mit der Seite der Mine. Für die exakte Wiedergabe von Details hingegen setzt man den Stift mit der Spitze auf; er trifft fast senkrecht auf das Papier.

Weitere Künstlerinnen und Künstler Robert Longo (USA, *1953) Der in Brooklyn lebende Künstler Robert Longo hat sich in seiner spektakulären Serie Monsters mit dem Thema Zeit und Vergänglichkeit auseinandergesetzt. Seine großformatigen Kohlezeichnungen zeigen riesige Wellen während des Brechens. Longo studierte zunächst bei Leonda Finke Bildhauerei, begann sich dann aber auf ihren Rat hin auch mit Malerei zu beschäftigen. [C]

DIE  MORGENDÄMMERUNG_DIE  BLEISTIFTZEICHNUNG

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[7]

[ 7 ] Den Himmel in den dunkleren Bereichen mit einem F-Stift und in den helleren Bereichen mit einem H- und 5H-Stift nacharbeiten. Die Schatten mit einem 8B-Stift verstärken, die umliegenden Bereiche mit einem HB- und F-Stift abtönen.

Weitere Künstlerinnen und Künstler Vija Cemins (USA, *1938 in Lettland) Vija Cemins ist mit hyperrealistischen Bleistiftzeichnungen, die Naturmotive wie das Meer oder den Sternenhimmel zeigen, berühmt geworden. Die Arbeit der Künstlerin bewegt sich zwischen Kunsthandwerk und Konzeptkunst, zwischen Wissenschaft und Poesie, zwischen Makro und Mikro.

[ Der letzte Schliff ] Wenn die dunkelsten und hellsten Bereiche der Zeichnung ausgearbeitet sind, können Sie die mittleren Töne angleichen, um ein ausgewogenes Verhältnis von Hell und Dunkel zu erreichen.

Das Foto auf Seite 33 ist eine Hommage an das 1970 entstandene Werk New York State des US-amerikanischen Fotografen Kenneth Josephson.


DIE  MORGENDÄMMERUNG_DIE  BLEISTIFTZEICHNUNG

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[ Blick aufs Meer ]


DER AUTOR

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Martí Cormand

M

Atelier in Kalifornien, 2017

artí Cormand wurde 1970 in Barcelona geboren und ließ sich 2002 in Brooklyn (New York) nieder, wo er heute noch wohnt und arbeitet. Gegenwärtig widmet er sich vor allem Bleistiftzeichnungen und Ölgemälden, in denen er mit viel Liebe zum Detail große Werke der Kunstgeschichte reproduziert und neu interpretiert. In ihnen scheinen Vergangenheit und Gegenwart auf eine ganz eigene Weise zu verschmelzen. Cormands Arbeiten sind von einer außergewöhnlichen Präzision geprägt. Transparenz und Dichte, Licht und Schatten spielen darin eine entscheidende Rolle.

Eine Auswahl internationaler Ausstellungen:

Werke in den folgenden Sammlungen:

Really?, Wilding Cran Gallery, Los Angeles, Kalifornien (2017) Walk the Distance and Slow Down, Boulder Museum of Contemporary Art, Boulder, Colorado (2017) Postcards to AZ, Josée Bienvenu Gallery, New York (2016) MartíCormand, Galería Cayón, Madrid, Spanien (2014) Formalizing Their Concept, Galería Casado Santapau, Madrid, Spanien (2014) Formalizing Their Concept, Josée Bienvenu Gallery, New York (2013) Fundació Arranz-Bravo, Hospitalet de Llobregat, Barcelona, Spanien (2010) Martí Cormand: Aldrich Emerging Artist Award Show, The Aldrich Contemporary Art Museum, Ridgefield, Connecticut (2007) Villa Arson, Nizza, Frankreich (2006)

The Museum of Modern Art (MoMA), New York The Dallas Museum of Art, Texas The Alfond Collection of Contemporary Art, Rollins College, Winter Park, Florida Caja Madrid, Spanien Fundació „la Caixa“, Spanien; Fundació Vila Casas, Barcelona, Spanien Progressive Corporation, Mayfield Village, Ohio West Collection, Philadelphia, Pennsylvania


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Cormand, Hyperrealistisch zeichnen und malen  

Leseprobe aus folgendem Buch, erschienen beim Haupt Verlag: Martí Cormand «Hyperrealistisch zeichnen und malen: So entstehen täuschend echte...

Cormand, Hyperrealistisch zeichnen und malen  

Leseprobe aus folgendem Buch, erschienen beim Haupt Verlag: Martí Cormand «Hyperrealistisch zeichnen und malen: So entstehen täuschend echte...

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