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FEBRUAR 09

Installation von Laura Asman Malo aus Argentinien im Rahmen der 1-Jahr-Geburtstagsfeier Künstlerateliers RONDO. Foto: Heimo Binder

IMPULS 09

Zeitgenössische Musik

NOARNFÜLM

25 Jahre Aniada a Noar

ARTFACES

Elisabeth Scharang

SPEZIAL Theater


INTERNATIONALE IMPULSE MUSIKALISCHER ZEITGENUSS

Von 14. — 25. Februar bietet impuls 2009 mit seinem renommierten, internationalen Dozententeam Instrumentalisten und Komponisten aus aller Welt intensive impulsTage mit zeitgenössischer Musik in Graz: in Theorie und Praxis, Wort und Klang, Diskurs und mit hautnah Erlebbarem. Das musikinteressierte Publikum ist eingeladen, den Impulsen zu folgen und selbst Teil zeitgenössischer Musik zu werden. 2009 geht impuls in sein sechstes Jahr und bietet ein bunteres Angebot denn je — für aktive Musiker, Komponisten und das Publikum. impuls schreibt inzwischen international Kompositionswettbewerbe aus, vergibt Aufträge, lädt Komponisten im Vorfeld der Akademie zum impuls-Composition-Workshop ein und lässt am 14. Februar die neuesten Werke am Eröffnungstag von impuls 2009 durch eines der renommiertesten Ensembles zeitgenössischer Musik, das Klangforum Wien, in Graz uraufführen. Es folgen spannende

„Klangforum Wien“. Foto: impuls 2009

Tage mit unterschiedlichsten Programmen, die ein neues Licht auf die Welt der zeitgenössischen Musik werfen und auch einen Einstieg für Neugierige bieten: Ein Galerienrundgang mit impuls-Minutenkonzerten, Präsentationen von neuen Arbeiten des impuls-Elektronik-Workshops am IEM, Vorträge, Diskussionen, Workshops, CD- und Videopräsentationen, Konzerte der Dozenten und Teilnehmer von impuls 2009 mit Kompositionen von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart und nicht zuletzt auch aktuellen Werken der impuls 2009-Komponisten. Musik, Kunst, Kultur macht Mensch. www.impuls.cc

E D I TO R I A L Das Spektrum dieses ersten Newsletters im Jahr 2009 ist erfreulicherweise sehr breit und vielfältig geworden. Das ist einerseits ein Verdienst der Kunstschaffenden in diesem Land, andererseits aber auch denen zu verdanken, die uns rechtzeitig mit Informationen über ihre geplanten Veranstaltungen versorgen. Die folgenden Seiten zeigen in Kurzform, was im Kulturland Steiermark selbst und in der Auseinandersetzung von steirischen KünstlerInnen mit dem internationalen Raum vor sich geht. Der Musik, dem Film, der Fotografie, dem Tanz und der Literatur widmen wir diesmal besondere Aufmerksamkeit. Der Newsletter spiegelt außerdem die Schwerpunkte der Kultur Service Gesellschaft wider, die bestrebt ist, Serviceleistungen – wie die im März startende Weiterbildungsschiene – mit wissenswerten Neuigkeiten für Kunstschaffende und Kulturinteressierte zu verbinden. In unserem Spezialteil steht die darstellende Kunst, das Theater in all seinen Spielarten, im Zentrum. In kaum einer Kunstgattung hat sich in den letzen Jahren hierzulande so viel Neues entwickelt. Wir wünschen Ihnen grenzenlosen Kulturgenuss!

Mag.a Angelika Vauti-Scheucher Geschäftsführerin der KSG

Foto: Heimo Binder


BAHMAN JALALI FOTOGRAFIE AUS DEM IRAN Bahman Jalali ist einer der bedeutendsten Vertreter der zeitgenössischen iranischen Fotografie. Sein Werk dokumentiert die iranische Revolution, den Iran-IrakKrieg und die Nachkriegsjahre, aber auch iranisches Alltagsleben und traditionelle Architekturformen. Gleichermaßen wichtig ist Jalalis Rolle als Archivar, Forscher und Vermittler des fotografischen Erbes seines Landes. Diese erste Retrospektive des iranischen Fotografen wurde von Catherine David kuratiert und von der Fundació Antoni Tàpies, Barcelona organisiert und produziert. Eröffnung am 29. Jänner um 18 Uhr, Camera Austria, Kunsthaus Graz. Dauer der Ausstellung bis 13. April 2009. www.camera-austria.at

„Bahman Jalali, Rana Javadi, Police Station, Enghelab Street, Teheran 1979“. Aus der Serie: Days of Blood, Days of Fire.

KÜNSTLERiNNEN IM RONDO MAIÖ, ÖSTERREICH. Maiö ist ein Kollektiv aus acht FotokünstlerInnen, das Anfang 2008 aus einer dreijährigen Zusammenarbeit an der HTBLVA Ortwein gegründet wurde. Die gegenseitige Förderung wirkt auf materieller sowie geistigkünstlerischer Ebene. Dabei werden nicht nur als Gruppe Projekte verwirklicht, sondern auch individuell und in unterschiedlichen Konstellationen, dennoch wird auch hier die gegenseitige Inspiration spürbar. Die Stärke der Gruppe liegt in der Bandbreite der Interessen und Ausbildungen, welche die einzelnen Mitglieder einbringen. Seit September 2008 wird Maiö (Marianne Borowiec, Martin Grabner, Sabine Hoffmann, Marija Kanizaj, Alexander Karelly,

„Rauschen“. Foto: Maiö

„Nasszelle“. Foto: Maiö

Thomas Raggam, Doris Resch und Maria Schnabl) von der KSG durch die Bereitstellung eines Künstlerateliers im Rondo gefördert, seit Jänner 2009 wird auch in einem zweiten Atelier gearbeitet. In diesem Zeitrahmen wurden auch die ersten gemeinsamen Projekte im Rahmen des 1. Geburtstages der Rondo-Künstlerateliers sowie der Ausstellung photograz08 im Künstlerhaus Graz präsentiert. Das Künstlerkollektiv fokussierte dabei auf die konzeptuelle Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie, in der auch das Aufbrechen, die Erweiterung dieses Mediums gesucht wurde. Die Installation „Rauschen“ beschäftigt sich mit der Entropie, der Kopie und der Bilderflut der modernen Informationsgesellschaft. Dabei wurden nicht die Originale der Bilder ausgestellt, sondern schwarz-weiß Kopien. Eine Kopie ist eine Wiederholung, keine Neuigkeit, und somit NichtInformation. Das Rauschen — der Aspekt der Entropie — wird von Kopie zu Kopie deutlicher. Die Installation macht dieses Rauschen auch formal sichtbar. www.maioe.at


THEATER IM KUERBIS QUOTE & PROGRAMM Die Quote ist im öffentlichen Diskurs zu einem Begriff geworden, an dem in unserer Mediengesellschaft alles gemessen zu werden scheint. Was keine Quote bringt, wird gnadenlos eliminiert, die Quote regiert immer und überall und wird auch gerne vorgeschoben, um Sperrigem, das nicht dem Massengeschmack entspricht, das Daseinsrecht abzusprechen. Letzte Biotope, in denen es noch so etwas wie Qualität und Bildungsanspruch gibt, sind Kunst und Kultur. Anlässlich der Vorstellung des Jahresprogramms im Theater im Kürbis in Wies gibt es zu diesem aktuellen Thema eine von Heinz Hartwig moderierte Podiumsdiskussion im Rahmen von KULTUR MACHT MENSCH

Portal Theater im Kürbis, 2008. Foto: Kürbis

mit Landesrat Kurt Flecker, KünstlerInnen und KulturarbeiterInnen am 6. Februar 2009, um 18 Uhr. www.kuerbis.at

AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN • MUT - ist der erste österreichische, europaweit augeschriebene Wettbewerb für musikalisches Unterhaltungstheater. Herausragende künstlerische Persönlichkeiten von 18 bis 27 Jahren erhalten die Chance, ihr Talent in Tanz, Gesang und Darstellung vor einer internationalen Fachjury und vor Publikum zu präsentieren. Dotierung: bis 3.000 Euro. Vorausscheidungen Mitte bis Ende März 2009 in Wien, Hamburg und München. Anmeldeschluss: 10. Februar 2009. Info: www.stadttheater-klagenfurt.at/410_mut_.html • kurzundschön – 12. int. Nachwuchswettbewerb der Kunsthochschule für Medien Köln und des Westdeutschen Rundfunks Köln. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende an Film-, Kunst-, Design- und Medienhochschulen, an Fachhochschulen und anderen Ausbildungsstätten im audiovisuellen Bereich in ganz Europa. In den Hauptkategorien Kurzfilm, Werbefilm, Motion Design und der Kategorie „Mobile Miniaturen“ werden Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von 25.000 Euro vergeben. Einreichfrist: Ende Juli 2009. Online-Info ab Februar 2009: http://www.kus.khm.de Mehr Ausschreibungen auf www.kulturservice.steiermark.at

CHOREOGRAPHIC PLATFORM AUSTRIA 09 Von 30. Jänner bis 1. Februar findet in der Helmut-ListHalle die Choreographic Platform Austria 09 (CPA) statt.

„Sushi“. Foto: Chris Haring

Das alle zwei Jahre stattfindende Forum präsentiert herausragende Positionen der österreichischen Tanzund Performancelandschaft und macht gleichzeitig auf nachrückende Künstlergenerationen aufmerksam. 2009 erstmalig in Graz führt die CPA das Beste dieser Szene zusammen und bewirbt aktuelle Arbeiten weit über nationale Grenzen hinaus. www.choreographicplatform.at


KUNST & SPRACHE EU-THINK-TANK Der Verein People‘s Media hat zwei Projekte ins Leben gerufen, die sprachinteressierten Jugendlichen sowie EU-DenkerInnen im Alter von 16 — 28 Jahren die Möglichkeit bietet, an vollfinanzierten Kulturreisen teilzunehmen. Ein Projekt des gemeinnützigen Vereins widmet sich alternativen Sprachlehrmethoden und beleuchtet die unterhaltsame und effektive Seite des Sprachenlernens: Von der konventionellen Sprach-CD mit Musik über den absurdwitzigen Internetkurs bis zum Hüpfen im Silbenklang werden Methoden erforscht und auf Ihren Erfolg getestet.

Ziel des Projektes ist die Veröffentlichung der Beiträge und Ergebnisse in Printmedien sowie in Radiosendungen, die von den Jugendlichen selbst gestaltet werden. Das zweite Projekt, der EU-Think-Tank, beschäftigt sich mit kritischen Fragen zur Europäischen Union und lädt politikinteressierte Jugendliche ein, an diesem außerschulischen Forum für europäische DenkerInnen teilzunehmen. Auch hier sollen die gemeinsamen Ansätze und einzelnen Beiträge in Printmedien sowie in Radiosendungen, die von den Jugendlichen selbst gestaltet werden, veröffentlicht werden. Als Motivation wird den Mitwirkenden ein vollfinanzierter 10-tägiger Kulturaufenthalt in Italien geboten. Dabei treffen sie auf Jugendliche aus England, Spanien, Russland, Italien und Tschechien und können ihrer Kreativität in Fotografie-, Malerei-, Skulptur- und GrafikWorkshops freien Lauf lassen. www.peoplesmedia.net

ARTFACES ELISABETH SCHARANG Wie kaum eine heimische Filmemacherin versteht es die 38-jährige Steirerin Elisabeth Scharang, jenen unliebsamen Wahrheiten, deren weinseliges Verschweigen wir uns tagaus, tagein versichern, auf die sattsam bekannte Spur zu kommen, sie schonungslos zu dokumentieren, mit der diskreten Distanz des meist schweigsamen Zuhörers bloßzustellen. Denn wie so oft: „Die Wahrheit ist so unglaublich, dass sie keiner glauben will.“ Elisabeth Scharang ist trotz ihrer unspekulativen Annäherung an Themen wie medizinischer Missbrauch im Dritten Reich und Österreich („Mein Mörder“) oder Bombenanschläge, die rechter Terrorgesinnung folgen („Franz Fuchs – Ein Patriot“), immer eine Unbequeme, eine Quergestellte geblieben. Wobei die Erdung in den Tatsachen, der dokumentarische Moment, ihr immer als Basis und Fundament dienen. Ein Fundament freilich, das der Lust am Erzählen von Ungeheuerlichkeiten im Rundum der Banalität des Achso-Normalen historische wie gesellschaftliche Authentizität verleiht, um auf diese Weise der künstlerischen Fiktion der Inszenierung die Freiheit zu lassen. Von der Seuche AIDS als Generationskiller („Aids – Die Krankheit einer Generation“) zum DDR-Nazi mit Ex-Punk-Parole („Vom DDR-Punk

Elisabeth Scharang. Foto: Privat

zum Neonazi“), von der Kindereuthanasieanstalt am Spiegelgrund auf der Baumgartner Höhe bis hin zum händelosen Handlanger einer viel größeren Geschichte, als so ein kleines Land verträgt, spannt sich also ein Bogen aus Fakten und Vermutungen, deren Antworten und (zumindest richtige) Fragestellungen sich als so unglaublich wie wahr erweisen. Und die Wahrheit ist ja, wie eine andere Unbequeme wusste, dem Menschen zumutbar. A. Heimo Sver Vollständige Version auf www.kulturservice.steiermark.at


VeranstaltungsPLANER Die KSG stellt für alle KulturveranstalterInnen in der Steiermark seit kurzem ein neues Tool im Internet zur Verfügung. Der VeranstaltungsPLANER bietet Basisinformationen für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Veranstaltungen aller Sparten und ist für die gesamte Steiermark gültig. Berücksichtigt werden Tipps für interne Abläufe bis zu den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen. Neben nützlichen Adressen und Links wird auch eine ausführliche Liste mit weiterführender Literatur geboten. www.kulturservice.steiermark.at

NICARAGUA 09 POESIEFESTIVAL 2009 werden zwei junge steirische SchriftstellerInnen am Internationalen Poesiefestival teilnehmen, das von 16. — 21. Februar in Granada stattfindet. Die KSG entsendet im Rahmen ihres internationalen Künstleraustauschprogramms mit Andrea Stift eine Autorin, die bisher noch nicht als Lyrikerin in Erscheinung getreten ist. Ihr zweiter Roman „Klimmen“ ist 2008 im Wieser Verlag erschienen. Andreas Unterweger hingegen ist nicht nur als Lyriker und Rockmusiker bekannt, sondern auch durch Arbeiten über Wolfgang Bauer. Sein Roman „Wie im Siebenten“ erscheint im Herbst 2009 bei Droschl. Sonja Harter wird als eine Vorjahresteilnehmerin beim Festival den aus diesem Projekt entstandenen Lyrikband „ich will, dass du weißt – quiero que sepas“ von Helwig Brunner, Sonja Harter und Stefan Schmitzer, gedruckt auf handgeschöpftem Naturfaserpapier aus Malacatoya/Nicaragua, präsentieren. www.kulturservice.steiermark.at

NOARNFÜLM 25 JAHRE ANIADA A NOAR Verspielte Volksmusik und fetziger Alpenrock: das Filmporträt der steirischen Gruppen Aniada a Noar und polka potente, eine Mischung aus Musik-Doku, Porträt-, und Reisefilm, zeichnet das Leben, die spielerische Arbeit und das Unterwegssein der vier Musikanten, als „musikalische Botschafter“ der Steiermark on the road nach. Im Zentrum des Films, einer Koproduktion von Vis-à-vis Film, ORF und Aniada a Noar, stehen diverse Auftritte sowie die Guatemala-Tournee im Jänner 2008 und die ergiebigen Tage im Tonstudio, wo Aniada a Noar als - um Bass und Schlagzeug erweiterte – 6er-Formation polka potente unter der Regie von Wilfried Scheutz (4Xang) ihre erste CD einspielte. Zu sehen sind die Noarn, Michael Krusche, Wolfgang Moitz, Bertl Pfundner und Andreas Safer, aber auch im häuslichen Bereich: beim Kochen, beim Üben, beim Organisieren im Büro und natürlich on the road, unterwegs von Auftritt zu Auftritt, im Autobus. Teils aus dem Off erzählen die Vier von ihren Anfängen, von ihren Werdegängen und davon, wie sie gemeinsam älter geworden sind und sich „zusammengerauft“ haben.

„25er Menü“. Foto: Manfred Stocker

Im Rückblick werden die 25 Noarn-Jahre durch historische Archivfilmausschnitte und alte Fotos deutlich. LH-Stellvertreter Kurt Flecker eröffnete am 22. Jänner die Präsentation des von der CINESTYRIA Filmkunst geförderten Dokumentarfilms, Dieter Dorner hielt die Einführung. Die 52-Minuten-TV-Fassung unter dem Titel „Volxmusikanten“ wird der ORF im Frühjahr 2009 senden. Auf DVD ist der Noarnfülm im November 2008 erschienen. Buch & Regie: Heinz Trenczak. http://www.kulturserver-graz.at/v/trenczak.html


BEWEGENDE RÄUME ÄSTHETISCHES POTENZIAL Der HDA Programmschwerpunkt GEMEINSAM SCHÖN SEIN beginnt am 28. Jänner mit der Ausstellung „Bewegende Räume“, die von Barbara Pichler, der Intendantin der Diagonale, kuratiert wird. Sieben kurze filmische Arbeiten gehen von einfachen, alltäglichen Situationen und/oder räumlichen architektonischen Realitäten aus. Durch künstlerische Mittel wie Verfremdung, Verdichtung, Auflösung, Montage, Schnitt und fugenartige Verschränkung mit komplexen akustischen Kompositionen entstehen ästhetische Werke unterschiedlicher Art: von der rasanten energiegeladenen Stadtfahrt in Annja Krautgassers „frame“ über die subjektive Faszination Lotte Schreibers an einer gebauten, aber gescheiterten Sozialutopie in ihrem Video „quadro“ bis hin zum melancholisch

Still: Dietmar Offenhuber „Zurückbleiben bitte“, 2007

kontemplativen und befreienden Blick ins hellblaue Loch des Himmels, mit dem Josef Dabernigs „Jogging“ endet. Die Ausstellung wird vom 28. Jänner bis zum 1. März 2009 zu sehen sein. www.hda-graz.at

++ KULTURTELEGRAMM ++ Neues Konzept für Architekturpreis des Landes ++ Karl Karner erhält Förderungspreis 2008 ++ Sense of Architecture goes Berlinale ++ Riegersburg UNESCO-Weltkulturerbe ++ Grazer Spielstätten online ++ ++ Neues Konzept für Architekturpreis des Landes. Im Rahmen einer Kick-Off Veranstaltung am 22. Jänner 2009 im Haus der Architektur (HDA), hat Kulturreferent LH-Stv. Kurt Flecker gemeinsam mit dem Kurator Andreas Ruby sowie Markus Bogensberger vom HDA die neuen Modalitäten des Architekturpreises des Landes vorgestellt. Die Einreichfrist für den Architekturpreis selbst endet am 23. März 2009. ++ Karl Karner bekommt Förderpreis für zeitgenössische bildende Kunst 2008. LH-Stv. Kurt Flecker überreichte heuer den Förderpreis für zeitgenössische bildende Kunst dem in Feldbach geborenen Künstler Karl Karner. Der internationale Kurator Jiri Sevcik hat den „multimedialen Künstler mit Hang zur Bildhauerei“ vorgeschlagen. Der Kurator nannte Karners Skulpturen einen „untrennbaren Teil seiner Performances, Aktionen und Installationen an der Schnittstelle von Phantasie und Wirklichkeit.“ ++ „Sense of Architecture“ goes Berlinale. Der Film von Heinz Emigholz zu „sense of architecture“, der im Sommer 2008 erfolgreich bei der Architektur-Biennale in Venedig

gezeigt worden ist, wird im Februar 2009 auch bei den Internationalen Filmfestspielen in Berlin präsentiert. LH-Stv. Kurt Flecker fördert diesen Beitrag bei der Berlinale sowie die DVD Produktion dieses Films. ++ Riegersburg soll UNESCO-Weltkulturerbe werden. LH-Stv. Kurt Flecker brachte am 12. Jänner 2009 den entsprechenden Antrag in die Landesregierung ein, dass die Riegersburg in der Oststeiermark UNESCO-Weltkulturerbe werden soll. In einem Brief von LH Franz Voves wird Bundeskanzler Werner Faymann um Unterstützung gebeten. ++ Grazer Spielstätten ab Februar 09 online. Drei Veranstaltungsorte, die aus dem Grazer Kulturleben nicht weg zu denken sind: Das Orpheum, der Dom im Berg und die Kasemattenbühne auf dem Grazer Schloßberg. Alle drei Spielstätten werden von der Grazer Spielstätten GmbH verwaltet und bespielt, auf deren Homepage man ab Februar 2009 Karten bestellen und Informationen zum Programm erhalten kann. www.spielstaetten.at ++


TERMINE JESS-TRIO-WIEN | www.kunsthausmuerz.at Konzert im Rahmen von classic.muerz 19.30 Uhr, Anton-Webern-Saal, Kunsthaus Muerz

„LEADER-KULTURKONFERENZ“ | www.energieregion.at Aktionsprogramm Achse 4 LEADER über kulturelle Förderungen im ländlichen Raum von 2007 — 2013 durch die Europäische Union und dem Land Steiermark - Kultur. 18 Uhr, Forum Kloster, Gleisdorf leseabend mit michael benaglio | www.megaphon.at Im Rahmen der literarischen Lesungen der Zeitschrift Megaphon. Musikalische Begleitung: Irina Karamarkovic. 19 Uhr, Café Auschlössl, Graz

28. 1.

29. 1.

4. 2.

„ELVIRA UND DIE STUBENFLIEGE“ | www.theaterkaendace.at Theater Kaendace spielt das Stück des erst kürzlich verstorbenen österreichischen Poeten Gert Jonke. 20 Uhr, TTZ - Tanztheaterzentrum, Graz

11. 2.

„LOLA, DAS PIRATENMÄDCHEN“ | www.fridaundfred.at Wiederaufnahme des gleichnamigen Stückes von und mit dem Quasi-Quasar-Theater. 16 Uhr, Kindermuseum FRIda & freD, Graz

12. 2.

„TYPISCH“ | www.laubdorf.at Premiere zum unerschöpflichen Thema Mann & Frau in unterhaltsamen Szenen. Das Junge Theater im Greith-Haus bietet zwar keine Lösungen, aber dafür lustige Variationen an. 20 Uhr, Kulturhaus St. Ulrich im Greith

20. 2.

GALERIENRUNDGANG MIT MUSIK | http://forum.mur.at Ein samstäglicher Streifzug durch Grazer Galerien mit impuls-Minikonzerten. 10 Uhr, Hauptraum - Forum Stadtpark, Graz

22. 2.

INTERROGATION ROOM - DARIUSZ KOWALSKI | www.museum-joanneum.at Ausstellungseröffnung. Dariusz Kowalski untersucht in wie weit Räume, Blickregime und Machtstrukturen korrespondieren. Eine Kooperation mit der Diagonale 2009. Dauer bis: 26. 4. 19 Uhr, Space 02, Kunsthaus, Graz

6. 3.

Weitere Termine unter www.kulturservice.steiermark.at

P.b.b. Verlagspostamt 8010 Graz GZ: 07Z037637M Medieninhaber und Herausgeber: Kultur Service Gesellschaft Steiermark Glacisstraße 69, 8010 Graz Tel. +43-316-877-2433 Fax +43-316-877-2477 E-Mail: office@kulturservice.steiermark.at www.kulturservice.steiermark.at Diesen Newsletter können Sie auch per E-Mail abonnieren!


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