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... get perlonized!

Panorama Bar

Daniel Bell Zip Sammy Dee Jörg Franzmann video Nur ein paar Stunden dürften zwischen dem Ende unserer Silvesterfeierlichkeiten und dem Beginn unserer ersten Perlon-Party in 2014 liegen. Zeit genug mal kurz durchzulüften und das Gröbste aufzuräumen bleibt allemal. Wer jetzt noch oder schon wieder genug Energie für die nächste Runde hat, ist hier also bestens aufgehoben. Zip und Sammy Dee haben als Gast den großen, schweigsamen Minimalismus-Vordenker Daniel Bell eingeladen. Der hat zwar seit Jahren keine neue Platte mehr herausgebracht, aber dafür seit den frühen Neunzigern über lange Zeit so viel Grundlegendes in Sachen elektronischer Funk-Music geleistet, dass wir uns da gerne ganz auf seine formidable DJ-Kunst konzentrieren. Electric Shock 2014.

Samstag 04.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain

Jonsson / Alter LIVE kontra Ryan Crosson visionquest Don Williams mojuba Erwan syker Geschlossen!

Nach den ganzen vorangegangenen Ausschweifungen gönnen wir uns und euch zwar keine Verschnaufpause, aber eine etwas intimere Klubnacht als sonst üblich. Kein Gebretter für die weichgeklopften Ohren, sondern eine akustische Regeneration für jeden Musikliebhaber mit Herz am rechten Fleck. Bestes Beispiel: das in Berlin lebende schwedische Duo Henrik Jonsson und Joel Alter, die auf inzwischen zwei Alben (Mod von 2011 und kürzlich 2) eine so feinsinnige wie tiefgehende Definition von House-Music abgeliefert haben. Zeitlos, alterslos und erfreulich frei von irgendwelchen Trendgelüsten. Dafür aber, wie mal jemand schrieb, mit „feinstofflichem Euphoriepotential“. Dazu spielen Ryan Crosson, Don Williams und zum ersten Mal bei uns: Erwan – dem aufmerksamen Netzuser auch bekannt als jemand der tanzt (und schreibt)!

Bleib doch noch von Stefan Goldmann

Panorama Bar

Samstag 11.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain – Non Series Nacht Oswld LIVE non series Raffaele LIVE non series Chevel non series Maan non series Anja Zaube brothers in music Henning Baer k209 Savas Pascalidis sweatshop Panorama Bar Cliff Lothar LIVE viewlexx I-F viewlexx Borrowed Identity mistress Baikal maeve Claire Morgan haul music DSKE plus Ryan Elliott ostgut ton Dinky horizontal Non Series ist ein spanisches Techno-Label, das sich selbst definiert als dance incarnation for high end tools. Raw analogous sounds for the underground with no regret. Besser hätten wir das auch nicht formulieren können. Und in der Tat ist das zwei Jahre alte Label von Maan mit seinem weitestgehend unbekannteren Artist-Roaster (dafür mit Marcel Dettmann, Norman Nodge oder ROD als Remixer) durchaus eine Entdeckung wert: was Chevel und Raffaele gerade an Alben vorgelegt haben, braucht sich nicht hinter dem Besten zu verstecken, was das Genre so zu bieten hat. Brillante Technostomper, die den Geist Detroits atmen und immer wieder einmal eine ruhigere Acid-Ballade zwischenschieben. Mit Balladen muss man heute auch in der Panorama Bar rechnen, dafür aber eher aus der Richtung Italo Disco, wenn nach viel zu langer Zeit endlich wieder einmal I-F bei uns auflegt. Ein Fest für alle Intergalactic FM Jünger (und solche, die es werden wollen: ein von I-F gegründeter Online-Radiosender und spirituelles Zuhause für alle Electro, Techno, House und Italo Fans). Mitbringen wird er den Live-Act Cliff Lothar, der mit „White Savage“ das einzige Release auf seinem Label Viewlexx in 2014 hatte. No bullshit House mit dicken Eiern.

Freitag 17.01.2014

Start 24 Uhr

Finest Friday

Panorama Bar

Alexi Delano visionquest Tobi Neumann cocoon Kate Simko leftroom Tom Clark highgrade

Alexi Delano beherrscht den perfekten Spagat zwischen schimmerndem Minimalismus und temperamentvollem Techno. Geboren in Chile und aufgewachsen in Schweden, wo er Teil der Schwedentechno-Group um Cari Lekebusch und Adam Beyer wurde, inhalierte er mit seinem Umzug nach New York Mitte der 90er noch einmal ganz andere musikalische Einflüsse. Inzwischen in London lebend, kann Delano auf zwei Jahrzehnte DJ- und Produzenten-Dasein zurückblicken und dutzende Releases auf Labels wie H Productions, Drumcode oder Visionquest. Zu ihm gesellt sich bei unserer heutigen Finest Friday Party Tobi Neumann, Tom Clark und Kate Simko aus Chicago, eine ausgebildete Pianistin und ambitionierte Produzentin, die von Ambient, Film-Soundtracks, Philipp Glass Neubearbeitungen und natürlich nuancierten House-Sounds einiges auf der HabenSeite verbuchen kann.

Samstag 18.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain

Tripeo LIVE tripeo Ben Sims theory Dino Sabatini outis Unbalance rebalance Marcel Fengler ostgut ton Fiedel ostgut ton Panorama Bar

rRoxymore LIVE human level Mano Le Tough permanent vacation Mix Mup ttt Even Tuell workshop Sidney&Suleiman latency Julietta harry klein nd_baumecker ostgut ton Sonntags: Gerd Janson running back Norman Nodge ostgut ton Tripeo ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein low-key aufgezogenes Nebenprojekt dem eigentlichen Mainact den Rang ablaufen kann. Vier Platten hat der Niederländer Darko Esser als Tripeo veröffentlicht, handgestempelte Platten ohne Tracktitel. Basisnah auch die Musik: essentielle Technostomper im reduzierten Robert Hood Stil, wenig Elemente machen hier alles richtig. Perfekte und auf ihre Weise äußerst trippige Tools, auf die 2014 kaum ein DJ im Berghain verzichten wollte. Wenn man von Tripmusik spricht, kann auch Dino Sabatini nicht weit sein. Auf seinem Album Shaman‘s Path auf Prologue oder auch auf seinem eigenen Label Outis (wie letztens zusammen mit Donato Dozzy auf „Journey Back To Ithaca“) verfolgt der Römer eine Art schamanistischen Tribal-Techno, der radikal auf Wiederholungen setzt. Trance, Hypnose, Repetition. Sehr eigen, sehr toll. Nicht umsonst wird Sabatini maßgeblich für die Soundästhetik des Münchner Labels Prologue verantwortlich gemacht. Mit Unbalance haben wir außerdem einen der wenigen russischen Techno-Acts zu Gast sowie Ben Sims, der gerade eine exzellente Fabric Mix CD veröffentlicht hat. rRoxymore ist das Projekt der Französin Hermione Frank, eine Art kosmischer Dance Sound mit kontrastierenden Texturen, organisch und synthetisch, kalt und warm, über die sie mit beseelter Stimme singt. Kommt nicht umsonst auf dem Label von Planingtorock heraus – und singt heute live in der Panorama Bar.

Berghain – 20 Jahre Kanzleramt Richard Bartz LIVE kanzleramt Ray Kajioka LIVE kanzleramt Heiko Laux kanzleramt Alexander Kowalski kanzleramt Dustin Zahn enemy Jonas Kopp traut Patrick Siech 1:53.2 Ulf kontra Nick Höppner ostgut ton Panorama Bar Raudive LIVE macro Joey Anderson strength Chopstick & Johnjon suol Daniel Bortz suol Sven von Thülen suol Boris ostgut ton Sonntags: Dixon innervisions Orson Wells larj Tama Sumo ostgut ton 20 Jahre Kanzleramt – das ist nicht das allabendliche Merkel‘sche Mantra, sondern das Jubiläum des gleichnamigen Labels von Heiko Laux. Damals im hessischen Kurort Bad Nauheim gegründet, konnte es sich vor allem um die Jahrtausendwende zu einem der wichtigsten deutschen Techno-Labels seiner Zeit aufschwingen. Alexander Kowalski, Johannes Heil, Richard Bartz, Diego und Laux selbst addierten ordentlich Drama und Rave-Gestus zu der Blaupause aus Detroit, viele tonangebende Tracks und Alben konnten auf ihr Konto verbucht werden. In den letzten Jahren wurde es zwar etwas ruhiger um Kanzleramt, mit Acts wie Ray Kajioka zeigt Laux aber weiterhin ein sehr gutes A&R-Händchen. Zur Geburtstagsfeier spielen außerdem Dustin Zahn und Jonas Kopp, die heute das weiterführen, was Laux vor zwei Jahrzehnten gestartet hat. In der Panorama Bar gibt es mit Oliver Ho‘s Raudive-Projekt einen Ewigsuchenden zu hören. Afrikanische Stammesmusik, experimentellen Jazz, atonale Musik – von all dem und vielem mehr zeigt sich der Brite beeinflusst, das Schöne daran ist: er vergisst dabei das Tanzen nicht. Nachzuhören auf seinem aktuellen Album A System Of Objects auf Macro. Ein sehr gutes Jahr hatte auch der in New Jersey lebende DJ Joey Anderson mit seinem roh jackenden Warehouse-Sound. Freunde von Levon Vincent oder Omar-S: anhören.

Freitag 31.01.2014

Start 23 Uhr

CTM

Berghain

TR \\ ER (Truss & Tessela) Dasha Rush Helena Hauff Oake Concrete Fence Metasplice Panorama Bar

Actress Mørbeck Moiré Marcel Dettmann

Kantine

Ion D Rodion G.A. Veronika Vasicka Alexander Robotnik Fearplay Samstag 01.02.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain

Reference LIVE berettamusic DVS1 klockworks Function ostgut ton Andrei Morant scope Manni Dee black sun Emmanuel enemy Panorama Bar

FunkinEven apron Dusky anjunadeep Jay Daniel sound signature Fort Romeau ghostly Sonntags: tINI desolat Shit Robot dfa

Mittwoch 01.01.2014

Start 01 Uhr

Silvester 2013

Berghain, Panorama Bar & XXX-Floor

Freitag 03.01.2014 Start 20 Uhr ... get perlonized! Panorama Bar > Daniel Bell Zip Sammy Dee Jörg Franzmann video

Erwan spielt am Samstag, den 4. Januar, im Berghain.

Nach dem intensiven Dezember schauen wir im Januar ja gerne einmal, was sich vor der eigenen Haustür so an DJ-Talenten herumtreibt. Wie zum Beispiel der in San Francisco aufgewachsene Pablo Beaner Roma-Alcalá, umtriebiger Bar25- und Kater Holzig-Hallodri, Fachkraft beim Oye Record Store und Mitbetreiber des interdisziplinär zwischen Musik, Kunst und Politdiskurs arbeitenden Labels La Mission. Seine aktuellen DJ Top 10 führen selbstbewusst neun eigene Produktionen, ein verspielter, Sample-lastiger Stil mit vielen Jazz-Einflüssen ist ihm zu Eigen. Und auch beim restlichen Programm setzen wir auf Lokalkolorit: Bumpin‘ Traxx mit ItaloJohnson, EmoHouse mit Grizzly sowie den Watergate-Residents Sebastian Wilck & Stassy.

JANUAR 2014

Wie hat das bei dir angefangen, die Leidenschaft zur Musik? Mit dem Tanzen. Schon als Teenie mochte ich es sehr zu tanzen, habe ich auch zu jedem Scheiß. Dann kam ich durch Freunde in einen Club, in dem nur elektronische Musik lief und das gefiel mir besser: Da gab es nur tanzbare Musik und keine dieser schrecklichen Dorfdisko Slow Fox Runden... Ich war eben zu

Start 24 Uhr

Im Plattenschrank habe ich einen Meter Platten, die immer wieder zum Einsatz kommen. Ich sortiere die gar nicht erst nach Labels und Künstlern ein, sondern stelle sie, wie sie gerade in der Kiste waren, wieder nach vorne ins Regal. Vermutlich hat jeder DJ so einen Basisvorrat an Nummern, die man nie satt hat. Aus denen irgendwann das Gerüst besteht, in das die neuen Platten sich einfügen, die die alten eine Zeit lang wieder ins Regal drängen, dann zurückholen. Sie unterscheidet sich von der Tagesware oder vom Archiv, in das der Rest einsortiert wird: gut zu haben, aber spielen würde ich das jetzt nicht. An die zwanzig Stück davon sind immer dabei. Einmal war mir nach Mood II Swing Dubs. Die gehen immer, aber manchmal gehen eben auch mehr. Also gleich 5-6 davon in die Kiste. Sonntag, Panorama Bar. Ich spielte gerade den dritten, dann plötzlich: “Hi, I‘m Lem Springsteen from Mood-Too-Swing, and you are playing my tracks.“ Die Platte war von 1995. Er meinte noch: seit Jahren nicht getanzt, jetzt aber hätte ich ihn doch wieder dazu gebracht. Danke. Mit seinen eigenen Tracks. Würde ich nicht eh tanzen: wenn einer vier meiner Nummern spielt, müsste ich ja schon allein aus Prinzip belegen, dass das geht. Ist vielleicht doch nicht so die Leistung. November, schon wieder Sonntag, Zeit für die letzte Platte bevor The Black Madonna übernimmt. Noch schnell durch die Scheiben hinten in der Kiste: ja, das ist es: Kerri Chandler – “Kerri Bacharach”. Große Gesten, null funktional, die Umarmung zum Schluss, für alle. Als es zu wirken beginnt, kann ich schon getrost das Mischpult freigeben, Kopfhörer ziehen, die vorletzte Platte zurück in die Hülle… dann plötzlich, genau vor meinen Platten: Kerri Chandler.

Freitag 03.01.2014

ItaloJohnson italojohnson Beaner la mission Sebastian Wilck & Stassy watergate Grizzly

Samstag 25.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht

Als so kritischer wie begeisterungsfähiger Tänzer: Welchen Fehler begehen DJs deiner Meinung nach häufig? Beziehungsweise: was macht für dich ein DJ zu einem guten DJ? DJs spielen zu viele von diesen bereits genannten „Sklaven-Platten“. Mit einem zu großen Fokus auf das, was lediglich tanzbar ist und auf die Platten, die leicht zum Auflegen sind, verliert man an Originalität und Persönlichkeit. Darunter leiden wir DJs fast alle eigentlich. Ein guter DJ ist für mich derjenige, der nicht zu viel Kompromisse macht. Als Musikliebhaber ist ein guter DJ jemand, der Platten spielt, die ich kaufen möchte. Trackauswahl bleibt das wichtigste!

Same procedure as every year: drei Dancefloors, alle Residents, ein paar spezielle Gäste und eine Party, die dieses Mal großzügig bis in die frühen Freitagsstunden angesetzt ist. Neu: der Wriezener Bahnhof hinter dem Lab mit kulinarischem Angebot für die kleine Stärkung zwischendurch. Alles Gute in 2014!

Finest Friday

Die Weimarer DIY-Plattenmanufaktur Giegling hat sich in den vergangen vier Jahren mit einem sympathisch eigenen Artist-Roaster, vielen teils extrem deepen, teils brachialen Techno-Tracks (das bevorzugt auf ihrem Staub Sublabel) und einem jeweils handgemachten, limitierten CoverArtwork in die Herzen vieler Musik- und Vinyl-Freunde gespielt. House und Techno in mannigfaltigen und eigensinnigsten Formen. Zur heutigen Labelnacht kommen der Betreiber Dustin, Ateq sowie der Hannoveraner Traumprinz alias Prince Of Denmark. Viel weiß man nicht über ihn, seine so verschrobenen wie funktionalen Platten stechen mit ihrem Maurizio-Rauschen und Fokus auf Stimmen meilenweit aus dem großen Release-Einheitsbrei heraus. Dazu kommen noch Âme und Rødhåd, dem Freitagsrave in Sonntagsmanier steht also wirklich nichts mehr im Wege.

Man fragt sich natürlich immer: wie kannst du dir das alles so im Detail merken? Und hindert dich dieses Musik-Fantum nicht manchmal daran, dich einfach gehen zu lassen? Nachzuschauen, was gerade auf dem Teller läuft, nimmt nicht viel Zeit in Anspruch, manchmal muss ich dabei nicht mal aufhören zu tanzen – und ich mache das auch nicht alle 5 Minuten. Manchmal kenne ich den Track einfach, oder ich kenne schon den Künstler oder das Label, dann ist schon die Hälfte der Erinnerungsbemühung gespart. Ich glaube, viele überschätzen meine Gedächtnisfähigkeit. Ich nenne in Foren nur das, was ich schon kannte oder das, was ich mir gemerkt habe und das ist generell nicht mal 0,1% von allem, was gespielt wurde. Viel Gutes geht verloren. Ich hatte manchmal mein Handy zum Aufschreiben dabei, aber ich mag nicht mit Handy in der Tasche tanzen, also nehme ich es nur noch selten mit.

Tim Sweeney beats in space Muallem compost Soundstream soundstream Mr. Cisco klakson Discodromo cocktail d’amore Drei Fragezeichen (nd_baumecker ostgut ton & Massimiliano Pagliara larj) Steffi ostgut ton Tama Sumo ostgut ton Virginia ostgut ton

Start 24 Uhr

Traumprinz giegling Ateq giegling Dustin giegling Âme innervisions Rødhåd dystopian

Wie bereitest du dich auf dein erstes Berghain-Set vor? Gibt es Platten, die du schon immer einmal dort hören wolltest? Es gibt sicher viel zu viele Platten, die ich dort hören und spielen möchte. Viele Fragen beschäftigen mich: Was habe ich im Berghain noch nie gehört? Was haben dort die anderen noch nie gehört? Welches Verhältnis bekannte-unbekannte, alte-neue Platten möchte ich spielen? Wie viel Risiko möchte ich technisch und stilistisch eingehen? Ich bin jemand, der versucht, möglichst viele von diesen von mir sogenannten „Diva-Platten“ zu spielen. Platten, die so viel Persönlichkeit und Ego haben, dass sie nicht gerne mit anderen Diva-Platten gespielt werden wollen, sie bringen technisch oft mehr Probleme, da helfen generell Tools oder die von mir sogenannten „Sklaven-Platten“.

XXX-Floor

Freitag 10.01.2014 Berghain

Finest Giegling

Viele dürften dich weniger als DJ sondern als Chronist des Nachtlebens kennen. Du schreibst auf RR und RA immer wieder extrem detaillierte Reviews über einzelne DJ Sets und vermittelst auch Leuten, die nicht dagewesen sind, ein gutes Bild davon was sie verpasst haben. Warum machst du das eigentlich? Ich bin leidenschaftlich an Musik interessiert und mag es meine Eindrücke in Foren mitzuteilen – genauso wie ich es mit Freunden auch privat mache, von Nerd zu Nerd. Ich versuche deshalb auch präzise mit Tracknamen zu sein, damit die anderen Leute, die sich auch leidenschaftlich mit Musik beschäftigen, genauer einschätzen können, was los war. Im Endeffekt hoffe ich auch, dass diejenigen, die nicht da waren, dadurch das nächste Mal zum richtigen DJ gehen. Es gibt so viel Auswahl, man weiß ja nicht immer, für welche Party oder welche DJs man sich entscheiden soll. Darüber hinaus bereitet es manchen eine Freude, einen von mir genannten Track wieder zu finden, der auch für sie der Höhepunkt des Sets war.

Âme & Âme LIVE innervisions Steffi ostgut ton Tama Sumo ostgut ton Virginia ostgut ton nd_baumecker ostgut ton Nick Höppner ostgut ton Radio Slave rekids Tim Sweeney beats in space Waze & Odyssey w&o Ryan Elliott ostgut ton Dinky visionquest Margaret Dygas perlon Oskar Offermann & Edward white

1963 datierte der Fluxuskünstler Robert Filliou die Geburtsstunde der Kunst auf den 17. Januar “vor einer Million Jahren”. Zum 1.000.051. “Art’s Birtday” präsentiert die Klangkunst-Redaktion von Deutschlandradio Kultur zwei neue Hörstücke aus Skandinavien und schlägt damit einen Bogen zu einem der Schwerpunkte von Ultraschall Berlin: Hanna Hartmann inszeniert einen akustischen Boxkampf und Jana Winderen belauscht die Kommunikation von Säugetieren via Ultraschall. Abgerundet wird der Abend durch eine Licht- / Klangperformance des kanadischen Audiokünstlers Nicolas Bernier.

Start 24 Uhr

Inwiefern definierst du dich als DJ, hegst du selbst ambitionierte Ziele oder möchtest du das weiterhin eher nebenbei laufen lassen? Ich definiere mich erstmal als Musikliebhaber. In Berlin ist so viel los und man steht mittendrin. Es gibt so viele Möglichkeiten, dass ich es jetzt ernsthafter mit der Musik sehe, zumindest zurzeit. Ich habe dafür sogar aufgehört zu arbeiten und angefangen Musik zu machen, und Überraschung – es macht Spaß! Der Lernprozess auch. Ich bin trotzdem viel zu langsam, aber mein Ziel für 2014 ist es, eine oder mehrere Platten herauszubringen, einen Live-Act auf die Beine zu stellen und dann mal sehen. Ich bin frei und positiv gestimmt, selbst wenn meine Musik kaum jemandem gefallen sollte und ich nur 100 Stück pressen kann. Ich gönne mir den Versuch! Wahrscheinlich werde ich so oder so nie mehr aufhören, Musik zu machen, schon für mich, das macht das Leben schöner.

Panorama Bar

Hanna Hartman – The Lost Lines (Turgor) Deutsche Erstaufführung Black Bat (Turgor) Uraufführung a study of smashes – and maybe some splashes… Alexandre Babel Schlagzeug Theo Nabicht Kontrabassklarinette Hanna Hartman Elektronik Jana Winderen – Out of Range Uraufführung – Jana Winderen Elektronik Nicolas Bernier – frequencies (synthetic variations) – Nicolas Bernier Elektronik

Freitag 24.01.2014 Berghain

Bitte stelle dich vor. Erwan, Bretone, wegen der Musik seit 2004 in Berlin.

Marcel Dettmann ostgut ton Ben Klock ostgut ton Marcel Fengler ostgut ton Norman Nodge ostgut ton Luke Slater mote evolver Joel Mull inside Function ostgut ton Answer Code Request ostgut ton Len Faki ostgut ton Boris ostgut ton Fiedel ostgut ton Kobosil ostgut ton DJ Pete hard wax Ed Davenport counterchange

Elektroakustischer Salon: Art’s Birthday

schüchtern und nüchtern, um was anderes in Clubs zu machen als zu tanzen. House- und Techno-Clubs waren für mich perfekt.

Berghain

Start 20 Uhr

Thilo Schneider Erwan

Ganz anderer Ort, aber nun beschleicht mich Paranoia. Gibt es da etwa einen Zusammenhang? Jedes Mal wenn ich zu meinen privaten Klassikern greife, schaue ich schon nach links und rechts, ob da nicht… Candi Staton im Pépé Bradock Mix. Erstmal im Nebel versuchen, die Lockenschöpfe negativ zu identifizieren. Nichts. Also, weitermachen. Carl Craig “Throw”. Ich hätte natürlich auf den Tourplan schauen können: Buenos Aires klingt nach sicherer Entfernung. Dann passiert es doch wieder: Jerome Sydenham. Sehr herzliche Begrüßung. Von ihm habe ich diesmal aber gar nichts eingepackt. Da habe ich also meine Kontrollgruppe: es erscheinen auch Producer, ohne “dass ich sie rief”. Und sein “The Back Door” habe ich nicht nur einmal gespielt. Hypothese: wenn ein einzelner Track fünf bis 20 Jahre lang als solcher interessant bleibt, also nicht im Zuge eines allgemeinen Retro-Hypes (die Avantgarde von morgen ist der Schrott von heute) kurz neu aufersteht, dann hat er ursprünglich etwas umgesetzt, das es vorher so nicht gab. Und was seither auch nicht von etwas besserem ersetzt wurde. Auf der anderen Seite stehen diese Vertreter-einerKategorie-Nummern. Kann man fast nehmen was man will. Und hat dann “Early 90s inspired…”, “Solid House tools”, “Minimalist House trips”, “Droning Techno” oder wie sie heißen, die Etikettentexte bei Hard Wax. Funktionale Bausteine, die allein deshalb schon regelmäßig ausgetauscht werden müssen, damit sich der DJ nicht langweilt. Die hier gefeierte Abteilung passt eher nicht so recht in das Anforderungsprofil der Stunde. Kann aber trotzdem was: mehr. Zeug, das im Set bleibt, wenn die offenkundigen Hits des letzten Jahres wieder gehen müssen. Frohes Neues Jahr!

Mittwoch 01.01.2014 Start 01 Uhr Silvester 2013

Freitag 17.01.2014 Berghain

CTM – Festival for Adventurous Music & Art Unter dem Titel „Dis Continuity“ kehrt die 15. Jubiläumsausgabe des CTM – Festival for Adventurous Music & Art unter anderem wieder in die Räume des Berghains, Panorama Bar und Kantine zurück. Im Dialog zwischen eigenwilligen musikalischen Pionieren und jüngeren Künstlern beleuchtet das Festival die oft unsichtbaren Verbindungslinien zwischen vergangenen Experimenten und der Musik der Gegenwart. Dabei geht es um das Spannungsverhältnis aus Bruch und Kontinuität, dass die musikalische Entwicklungsgeschichte kennzeichnet. Die jüngere Musikgeschichte tritt dabei zugleich als Geschichte einer zunehmend offenen Konzeption von Musik zu Tage, in der sich Schulen, Methoden und Technologien zunehmend verschränken. Am Übergang in die Ära des Post-Digitalen thematisiert „Dis Continuity“ zugleich das gesteigerte Begehren nach historischer Rückversicherung. Mehr Informationen zu den einzelnen Abenden findet ihr auf www.berghain.de und www.ctm-festival.de

Dienstag 28.01.2014

CTM - Editions Mego III

Start 21 Uhr

Berghain

Yasunao Tone Russel Haswell KTL Chris Madak (Bee Mask) COH & Tina Frank Mittwoch 29.01.2014

Start 21 Uhr

CTM

Berghain

Moritz von Oswald Trio featuring Tony Allen Anne Wellmer & Julia Eckhart – Green Piece Donnerstag 30.01.2014

Start 21 Uhr

CTM

Berghain

Porter Ricks Felix K Samuel Kerridge Owen Roberts Ensemble Hypnobeat CM von Hausswolff Panorama Bar

Recondite Silvia Beneath

Freitag 10.01.2014

Start 24 Uhr

Finest Friday

Panorama Bar > ItaloJohnson Sebastian Wilck & Stassy Beaner Grizzly

Samstag 11.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain > Oswld LIVE Raffaele LIVE Chevel Maan Anja Zaube Henning Baer Savas Pascalidis Panorama Bar > Cliff Lothar LIVE I-F Borrowed Identity Baikal Claire Morgan DSKE Ryan Elliott Dinky

Freitag 17.01.2014

Start 20 Uhr

Elektroakustischer Salon: Art’s Birthday

Berghain > Neue Arbeiten von Hanna Hartman, Jana Winderen und Nicolas Bernier

Freitag 17.01.2014

Start 24 Uhr

Finest Friday

Panorama Bar > Alexi Delano Tobi Neumann Kate Simko Tom Clark

Samstag 18.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht

Berghain > Tripeo LIVE Ben Sims Dino Sabatini Unbalance Marcel Fengler Fiedel Panorama Bar > rRoxymore LIVE

Mano Le Tough Mix Mup Even Tuell Sidney&Suleiman Julietta nd_baumecker Gerd Janson Norman Nodge Freitag 24.01.2014

Start 24 Uhr

Finest Giegling

Panorama Bar > Traumprinz Ateq Dustin Âme Rødhåd

Samstag 25.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain > Richard Bartz LIVE Ray Kajioka LIVE Heiko Laux Alexander Kowalski Dustin Zahn Jonas Kopp Patrick Siech Ulf Nick Höppner Panorama Bar > Raudive LIVE Joey Anderson Chopstick & Johnjon Daniel Bortz Sven von Thülen Boris Dixon Orson Wells Tama Sumo

Dienstag – Freitag 28-31.01.2014

Kantine

CTM – Festival for Adventurous Music & Art Freitag 31.01.2014 Start 23 Uhr CTM

Phoebe Kiddo Grumbling Fur Freitag 31.01.2014

Samstag 04.01.2014 Start 24 Uhr Klubnacht Berghain > Jonsson / Alter LIVE Ryan Crosson Don Williams Erwan Panorama Bar > Geschlossen!

Start 23 Uhr

CTM

Berghain

TR \\ ER (Truss & Tessela) Dasha Rush Helena Hauff Oake Concrete Fence Metasplice Panorama Bar

Actress Mørbeck Moiré Marcel Dettmann

Berghain > TR \\ ER (Truss & Tessela) Dasha Rush Helena Hauff Oake Concrete Fence Metasplice

Panorama Bar > Actress Mørbeck Moiré Marcel Dettmann Kantine > Ion D Rodion G.A. Veronika Vasicka Alexander Robotnik Fearplay

Samstag 01.02.2014 Start 24 Uhr Klubnacht

Berghain > Reference LIVE DVS1 Function Andrei Morant Manni Dee Emmanuel Panorama Bar > FunkinEven Dusky Jay Daniel Fort Romeau tINI Shit Robot

Kantine

Ion D Rodion G.A. Veronika Vasicka Alexander Robotnik Fearplay

Artwork Flyer > Sarah Schönfeld, all you can feel planetarium 2013

Am Wriezener Bahnhof Berlin - Friedrichshain S Ostbahnhof

WWW.BERGHAIN.DE


Berghain flyer 2014 01