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Das sinnvolle Stadtmagazin

Eine Stadt zum Heiraten

Was war.

Was ist.

Was kommt.

Durchbruch. Von der Hart­ berger Jugendblaskapelle zu den Wiener Philharmoni­ kern. Wie Christoph Gigler erstmals beim Neujahrskon­ zert mit seiner Tuba über­ zeugte. Seite 18

Rarität. Es gibt nur wenige Städte in der Europäischen Union, die ein schützens­ wertes Natura 2000 Biotop innerhalb ihrer Stadtgren­ zen vorweisen können: Hartberg kann es! Seite 20

Cooler Sound. Mit Clara Luzia und Philipp Szalay präsentieren Backwood am 20. März im Schloss Hartberg wieder einmal einen audiovisuellen Leckerbissen. Seite 32

Amtliche Mitteilung. Zugestellt durch Post.at

im Frühling 2010


Inhalt

Was Sie diesmal erwartet.

Hartberger

t k r a m r e t Os

mit Gartenausstellung

26. und 27. März 2010nen

•Handgefertigte Dekoratio •Traditioneller Osterschmuck •Kunsthandwerk •Neue Trends für Haus & Garten

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Editorial

Hartberg, eine Stadt zum Heiraten

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ehr geehrte Hartberger­ innen und Hartberger, im Frühling – wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen ein län­ geres Verweilen im Freien erlauben – werden wieder viele junge Paare „ja“ sagen und damit den Bund fürs Leben schließen. Vor dem großen Dir. Karl Pack, Versprechen stellt sich jedoch Bürgermeister oft die Frage nach dem idealen von Hartberg Hochzeitsort. Nun, wir sind der Meinung, dass Hartberg erstens aufgrund der schönen, historischen und seit kurzem „Città-Slow“ ausgezeich­ neten Altstadt, zweitens der uns von aussen immer wieder bestätigten herzlichen Gastfreundschaft, und drittens aufgrund unserer tollen Tourismus-, Handelsund Wirtschaftsbetriebe die ideale Stadt zum Heiraten ist. Damit das Fest der Feste für Sie, Ihre Freunde und Bekannten unvergesslich bleibt, haben wir einige wis­ senswerte Infos und Tipps auf den kommenden Seiten zusammengetragen. Dass Hartberg jedoch nicht nur eine Stadt zum Heiraten ist, beweisen die restlichen Seiten des Magazins, auf denen wir Ihnen unsere Stadt wieder von einer neuen Seite präsentieren. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen stellvertretend für das gesamte Redaktionsteam, herzlichst Ihr,

Herzensangelegenheit. Eine Stadt, bestens geeignet für unvergessliche Augenblicke.

Die Firma Grabner bietet derzeit dreiunddreißig Jugendlichen eine Perspektive.

Stadtgeflüster Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird. Bauernmarkt. Denn das Gute liegt so nah …

Hartberger G’sichter Porträts von Hartberger Persönlichkeiten, Gruppen und Vereinen. Gmoos. Johann Rieger gibt Einblicke in ein einzigartiges Natura 2000 Schutzgebiet

Stadtnachrichten Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartberg. Sternwarte. Ein empfehlens­werter Ausblick in unendliche Weiten.

G’schäftliches Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft. HERZ. Über den Genuss eines stadteigenen Erholungszentrums.

Sportlich und gesund in Hartberg.

Dir. Karl Pack, Bürgermeister

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Stahlhart.

Sportstadt Backwood. Drei Idealisten bringen regelmäßig Superstars nach Hartberg.

Was war & was kommt Ein Rückblick und eine Vorschau auf Hartberger Veranstaltungen.

Bei freiem Eintritt findet der Ostermarkt und die Gartenausstellung am 26. und 27. März von 10 bis 18 Uhr im Hartberger Stadtpark statt. Kunsthandwerk, kulinarische Köstlichkeiten der Bäuerinnen, Weinverkostung, Talksteinschnitzen, musikalische Unterhaltung u.v.m sorgen für österliches Flair im Grünen. Wir können stolz sein auf unser Hartberg, die Stadt der Sinne!

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Persönliches und Impressum

www.hartberg.at

„Hartberger Backstub’n“, „Historisches Hartberg", Ihre Meinung & Impressum

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Liebesg’schichten und Heiratssachen Liebling, hörst Du, wie die Glocken läuten, hell und rein und klar? Jetzt ist Hochzeit, und wir gehören zusammen, heute und morgen und immerzu.

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Text: gerd hofer, FotoS: Bernhard Bergmann

a ja, jetzt bloß nichts übertrei­ ben und bei aller Freude all zu weit aus dem Häuschen gera­ ten, wo ja in unserer moder­ nen Zeit die Scheidungsrate bei rekordhaften fünfzig Prozent liegt im bundesweiten Durchschnitt. Hartberg ist diesbezüglich keine Ausnahme, das wollen wir gar nicht schönreden, es geht uns auch gar nichts an, und überhaupt ist doch die Liebe ein geheimnisvolles Spiel. Was indessen wir schön reden dürfen, ist dieses: Hartberg erfreut sich schöner und schön wachsender Beliebtheit als Stadt und Ort zum Heiraten. Achtzig Paare pro Jahr sind’s, die sich hier fürs Leben versprechen. Keineswegs nur Einheimische übrigens, sondern gerne Wiener, Fast-Wiener und Willige aus anderen Gegenden unseres Lan­ des. Auch Deutsche trauen sich. Ein gutes Drittel, sagt Herr Graf, Hartbergs Standes­ beamter seit über dreißig Jahren, ein gutes Drittel kommt von auswärts, Tendenz stei­ gend. In dieser Aufwärtsbewegung ist na­ türlich ursprünglich ein Zusammenhang auszumachen mit Hartbergs Ernennung zur „Città-Slow“. Denn nichts anderes bedeutet dieser, na ja, Pokal als uneingeschränkte Anerkennung des phantastischen Lebens­ werts von Hartberg und Umgebung, also: toller Genussfaktor, wie man heutzutage sagt, bewusste Entschleunigung und volle Besinnung auf heimische Schönheit, Einzig­ artigkeit und Lebensgesundheit. Man hat zu Recht genug von schnell abgefeierten Ver­ heiratungen, rigoros nach Fahrplan, wie das halt in Großstädten so gehandhabt wird.

Der Trauungssaal im Rathaus bietet – dem Anlass entsprechend – einen würdevollen und festlichen Rahmen.

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Hartberg im Frühling 2010

Hartberg im Frühling 2010

Hartberg ist eine begehrte und idea­ le Stadt zum Heiraten, weil Hartberg eine Stadt der Sinne ist, jetzt eben auch ganz offiziell. Neben der einladenden Schönheit und offenen Freundlichkeit unserer Stadt wollen wir ein paar Besonderheiten in den Blick rücken, die Hochzeiten und Honey­ moon zu etwas Unvergesslichem machen. Beginnen wir außerhalb der Stadt. Qualität im Überfluss.

Die unmittelbare Nähe Hartbergs zu den tollsten Thermenzielen des Landes könnte auch der beste New Yorker Weddingpla­ ner nicht auf die Reihe kriegen – in unse­ rem Fall ist’s geschenkt, man muss es nur zu schätzen wissen. Uns fällt diesbezüglich ein: Waltersdorf, Stegersbach, Loipersdorf, Blumau und alle die anderen Thermenorte, wo man so vorzüglich sich erneuern kann und verliebt sein darf und den schönsten Träumen nachzuhängen, alle Vorausset­ zungen haben. Wir bleiben außerhalb und finden uns vor schwere Entscheidungen gestellt, da das Gute gewissermaßen am Wegrand liegt, in phantastischem Überfluss. Welchen Bu­ schenschank soll man auswählen, wo die Qualität sowohl des Weines als auch der Jause vorzüglich ist. Feiern ist für Men­ schen der Oststeiermark etwas ganz Natür­ liches, das liegt uns im Blut. Und haben Sie übrigens gewusst, dass die Oststeiermark österreichweit berühmt ist für die Herstel­ lung von sagenhaft kunstvollen Hochzeits­ torten? Darüber hat man unlängst einen schönen Film auf 3sat sehen können, und

Johann Lafer, Deutschlands erfolgreichster Koch mit oststeirischen Wurzeln, hat’s vor aller Welt bestätigt. Wenn wir von Überfluss des Angebots sprechen, dann meinen wir auch den ro­ mantischen Überschwang, der uns in so herrlichem Land ergreift. Weil warum? Nun, zum Beispiel wegen der unheimlichen Dichte von Burgen, Schlössern und Ruinen, die dem Vernehmen nach hier am größten ist, relativ gesehen zur Größe des Gebiets. Man spricht daher vom oststeirischen Bur­ gengürtel, der sich einfach aus der geogra­

Coverproduktion: Models: Anna-Maria Pahr, Herbert Rath („MLC Modelschule“) Make-up: Ines Payer Styling, Haare: Irene Schreiner/Frisör Jank Outfit: Kopp Moden, Modehaus Roth Fotograf: Bernhard Bergmann Produktion: Regina Hinze

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phischen Randlage der Region Hartberg erklärt: In lange vergangenen Zeiten muss­ te man hier den ständigen Anstürmen aus dem Orient wehren. Die Gefahr ist vorbei, die stillen Zeugen jener Zeit in Gestalt be­ eindruckender Ruinen und Burgen sind geblieben. Und was gibt es Romantischeres als Burgen? Nichts macht in Verbindung mit einer Hochzeit annähernd soviel her wie altes, historisches Gemäuer (wenn man von Palmen auf Hawaii absieht). Alles dreht sich um die Wünsche des Paares.

Hartberg selbst, also die Stadt, ist für Hoch­ zeitsgesellschaften schlicht perfekt. Rathaus und Kirche befinden sich Mauer an Mauer, gewissermaßen, und sowohl der Herr De­ chant Josef Reisenhofer, als auch eingangs erwähnter Herr Graf vom Standesamt, sind bekannt dafür, dass sie sich für Trauungen Zeit nehmen und flexibel sind, was – ge­ rechtfertigte – Wünsche der Paare angeht. Hotellerie und Gastronomie stehen zum Besten. Die Friseure freuen sich, in Ihren Dienst zu treten. Eine Vielzahl von Bou­ tiquen und Einkaufshäusern garantieren, dass Sie elegant durch den wichtigsten Tag Ihres Lebens kommen. Es fehlt an nichts, alles ist den Feiernden gegeben. Um die Stadt ist wirklich was Träume­ risches, und malerisch kann man’s nen­ nen, wie sich die historischen Häuser an die Stadtmauer reihen. Dann liegen wie­ der raumgebend ganze Flächen frei, wie zum Beispiel vor dem Schloss, wo auch ein Bächlein entspringt. Unser Fotograf, der unzählbare Hochzeiten schon ins Bild gesetzt hat, kommt ins Schwärmen, man kann sich keinen schöneren Ort wünschen, sagt er, mit leichter Hand auf das Burgtor weisend und auf die Wehrtürme, auf das enge Gassenwerk, sodann auf die Wirts­ häuser und Cafés und schließlich auf den wie schwebenden Hauptplatz mit seiner prachtvollen, barocken Kirche und dem Rathaus, welches dank des Einsatzes von Herrn Graf für Hochzeiten auch an allen ersten Maien geöffnet ist, wenn die Liebe am Schönsten blüht.

Die Geschäfte der Stadt bieten sowohl für SIE als auch für IHN eine riesen Auswahl zum Thema „Hochzeit“ an.

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„Man muss flexibel sein“ Gerhard Grafs gesammelte Einsichten aus dreißig Jahren Standesamt.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

Wenn es um Ausgefallenes geht, ist Gerhard Graf kein Spielverderber.

as Standesamt befindet sich stan­ desgemäß im Rathaus. Das Büro geht auf den Hauptplatz hinaus, was sehr stilvoll ist, denn Hart­ bergs Zentrum kann sich sehen lassen. Die Einrichtung ist very fifties, um's so zu sa­ gen. Solcherart ist der Wirkungsbereich von Gerhard Graf seit nunmehr über dreißig Jahren. Seit 2002 ist er mit der Leitung des Standesamtes betraut. Wie man sich Herrn Graf vorstellen darf? Sehr höflich, sehr be­ scheiden, worin übrigens einiger Adel liegt, auf stille Weise zuvorkommend. Diskret

selbstredend. Der ideale Standesbeamte. An ihm wird es niemals gelegen sein, wenn der große Tag nicht ganz gelungen sein soll­ te. Und das kann schon vorkommen, nicht wahr, Herr Graf? Gerhard Graf: In dreißig Jahren kommt vieles vor, das ist klar. Und klar ist auch, dass die Leute an so einem speziellen Tag in ihrem Leben mitunter auch angespannt sind und vielleicht einiges Nervensausen haben. Das ist natürlich. Ich versuche das auszugleichen durch eine gute Organisation der Vermählung, aber auch durch Einfüh­

lungsvermögen. Das sind wir den Menschen schuldig, dass wir unser Bestes geben und auf die jeweilige Stimmung eingehen. Man muss halt flexibel sein. Heißt flexibel sein auch, dass man zum Beispiel Trauungen in Heißluftballonen vornimmt oder mit Schnorchel unter Wasser, wie man das aus Zeitungen kennt? Graf: Na, so schlimm ist’s nicht, in der Re­ gel bevorzugen unsere Paare klassische Trauungen. Aber es stimmt, dass ich kein Spielverderber bin, wenn es um Ausgefalle­ nes gehen würde. Die Geschichte mit dem Heißluftballon hat sich so ähnlich tatsäch­ lich einmal zugetragen. Und auch unser Pfarrer, der Dr. Reisenhofer, geht gern auf individuelle Wünsche ein. Sie sagen, es gibt im Jahresschnitt achtzig Trauungen. Hat sich da was verändert gegenüber früheren Jahren? Graf: Diesbezüglich hat sich nicht all zu viel

verändert, obwohl die Tendenz leicht stei­ gend ist. Was sich verändert hat, ist, dass man heutzutage später heiratet als früher. Durch­ schnittlich ist man heute so um die Dreißig, wenn man heiratet. Anno dazumal war man Anfang Zwanzig, wie ja auch ich selbst. Woher kommen die Hochzeiter? Graf: Leicht gesagt: zwei Drittel sind Einhei­ mische, ein Drittel kommt von außerhalb. Grazer, Wiener … Gerade heuer hatten wir ein Paar aus Deutschland, das ist hier in Hartberg einmal zufällig durchgekommen, die beiden haben sich in die Gegend und in die Stadt verschaut und sind dann mit der gesamten Großfamilie aus Deutschland gekommen, um hier zu heiraten. So was kommt jetzt immer öfter vor. Die Leute ent­ decken Hartberg und die Oststeiermark als Urlaubsland. Unser Fleck hat Charakter, das höre ich oft von Auswärtigen. Dazu kommt die Ruhe, die wir hier haben. Das Schloss

und der Park sind besonders beliebt. Und man beglückwünscht uns zu Essen und Trinken in der Region. Die Infrastruktur der Stadt ist halt ideal und überschaubar. Das schätzen die Menschen, und so kom­ men sie immer öfter hier her zurück, und auch zum Heiraten. Kommen Prominente? Graf: Keine, die man allgemein kennt, aber durchaus Leute, die man in Ärztekreisen zum Beispiel kennt. Auch ein PolitikerVater hat bei uns geheiratet, aber ich bitte zu verstehen, dass ich nicht gerne Namen nenne. Unsere Klienten haben Diskretion verdient. Gibt’s Pannen? Graf: Eigentlich nicht. Nur einmal hat ein Paar den Ablauf einer Trauung nicht ver­ standen, das war amüsant, aber am Ende haben wir auch das gut hingekriegt. Danke fürs Gespräch.


Von A wie Anproben bis Z wie Zufriedenheit: Wer den Mann fürs Leben gefunden hat, findet den Rest in Hartberg.

Kleidermacher Maßschneider Jeitler Herrengasse 18 03332/622 52 Konditorei Cafè Konditorei Käfer Wiener Straße 21 03332/639 85 Textil Dessous Claudia Herrengasse 14 03332/665 75

Eine Stadt zum Heiraten Die wichtigsten Adressen auf dem Weg zum perfekten Fest. Hotel & Gastronomie Abendrestaurant im Schloss Hartberg Herrengasse 1 03332/618 50 Gasthof „Zur Lebing Au“ – Pack Josef-Hallamayr-Str. 30 03332/624 70 www.gasthof-pack.at Gasthof-Restaurant „Zum Brauhaus“ Wiener Straße 1 03332/622 10 www.brauhaus.co.at Hotel „Alter Gerichtshof“ Herrengasse 4 03332/633 56 www.hotelaltergerichtshof.at Hotel-Cafè – Sonne Hauptplatz 9 03332/623 42 www.sonne-hotel.at

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Pusswald Restaurant-Vinothek Grazer Straße 18 03332/625 84 www.hotel-pusswald.at Schreiners Berghof Ring 3 03332/623 05-0 www.schreiners-berghof.at Friseure Friseur Damm Kirchengasse 10 und Wiener Straße 27 03332/624 84 DM-Friseurstudio Wiener Straße 11 03332/63967-15 Im Hatric 2 03332/63851 Friseur For You Roseggergasse 1 03332/632 95 Friseur JANK Grazer Straße 8 03332/62640 www.friseur-jank.at

Friseur Klier GmbH Im Hatric 5 / Top 2 03332/64244 www.frisoer-klier.at

Kosmetik

Hair und Flair by Waltraud Löffler Raimund-ObendraufStraße 55 03332/61354

Kosmetik Studio Nina Parkring 1 0664/381 94 61 www.nina.co.at

Musikfriseur – Muhr Bahnhofstraße 18 03332/641 77

Make-up

Cosmetic Andrea Freitag Ring 348 0699/81 86 87 71

Ines Payer Sparkassenplatz 4 0664/423 47 31 www.mlc-modelschule.at Floristen Blumen Andrea Hauptplatz 2 03332/652 72 Garten Bayer GmbH Baumschulgasse 1-4 03332/624 21-0 www.gartenbayer.at Florist Buchsbaum Herrengasse 10 03332/624 45 www.florist-buchsbaum.at

Gärtnerei Magdy Josef-Hallamayr-Straße 6 03332/626 04-0 Fotografen Foto-HandelAtelier – Peklar Wiener Straße 17 03332/623 18 Südost Foto Toth Brunnengasse 6 03332/623 10 Juweliere

Kopp Gertrude KEG Michaeligasse 4 03332/629 34 www.kopp-moden.at Mode und Tracht – Modehaus Klampfl GmbH Wiener Straße 12 03332/622 54-0 Modehaus Roth Wiener Straße 6 03332/625 95 www.moderoth.at Palmers – Mode & Accessoires Petra Klement Wiener Straße 19 03332/623 08

Juwelier Igler Wiener Straße 23 03332/652 01 Juwelier König Herrengasse 20 03332/635 60 Juwelier Kremser Ressavarstraße 40 03332/655 16 Juwelier Rindler Wiener Straße 7 03332/621 30 www.juwelier-rindler.com

Hartberg im Frühling 2010

Hartberg im Frühling 2010

Stibor Herrenmoden KG Hauptplatz 1 03332/623 21 Wäsche und Dessous Klampfl Hauptplatz 9 03332/622 54 13 www.modehaus-klampfl.at Der Schlosskutscher Rudolf Allmer 8223 Stubenberg am See, Vockenberg 53 03176/200 18, www.schlosskutscher.at Hochzeitsorte ➜ Stadtpfarrkirche ➜ Rathaus (Standesamt) ➜ Schloss Hartberg (Sparkassen-Rittersaal und Schlossgarten) ➜ Kirche Maria Lebing

Alle Betriebe finden Sie im Firmen A-Z auf www.hartberg.at


Wo der Hammer fällt Auf einen Blick zu den Hartberg Steelers, sozusagen. Und vergesst nicht auf die Hausmesse vom 20. bis 21. März, auf dem Firmengelände!

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Text: Gerd Hofer, Fotos: Bernhard Bergmann

Kunden aus ganz Europa bauen mit Stahlprodukten aus Hartberg.

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eginnen wir sofort mit der Hausmesse, die ja schon tradi­ tionell jährlich auf dem Grab­ ner-Gelände stattfindet. Die Ausstellung ist schlichtweg toll und erfreut sich zu Recht immer wachsen­ der Besucherzahlen (20.000 und mehr). Wir zählen achtzig Aussteller, die die Bereiche Landwirtschaft, Hobbygärtnern, Gewerbe & Industrie etc. abdecken. Zu den zu besich­ tigenden Landmaschinen bester Herkunft gesellen sich im heurigen Frühfrühling auch die Hartberger Autohändler. Wir sind alle­ samt gespannt und treffen uns vor Ort, nicht wahr? Übrigens: der Eintritt ist frei. Aber jetzt zum Eigentlichen, welches der Stahlbau Grabner ist. Gegründet im Jahr 1960 von Johann und Hermine Grabner, war das Unternehmen ursprünglich und durch erste erfolgreiche Jahre auf die Erzeugung, den Handel sowie die Reparatur von Land­ maschinen spezialisiert. Jedoch schon in den Sechziger-Jahren hat man mit der Pro­ duktion von Stahlhallen und deren Monta­ ge begonnen. Dazu betrieb man Kranbau für Liebherr. Dann war das Jahr 1997, und das Einzelunternehmen wurde übergeführt in eine Gesellschaft, deren Geschäftsführer bis zum heutigen Tag Gottfried Halwachs ist. Seine Karriere verlief nebenbei gesagt ganz klassisch – Stahlbaulehrling bei Grab­ ners und von da an immer höher.

Hartberg im Frühling 2010

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Die heutigen 145 Mitarbeiter, darun­ ter dreiunddreißig Lehrlinge, schauen mit Vertrauen in die Zukunft trotz ange­ spannter Wirtschaftslage. „Wir setzen auf allerhöchste Qualität, das bewährt sich natürlich“, sagt Gottfried Halwachs, „und wir haben einige ganz schöne Reputations­ arbeiten vorzuweisen. Zum Beispiel die Zil­ lertaler Gletscherbahnen, eine spektakuläre Aussichtsplattform in Waidling/Tirol sowie die Talstation in Flachauwinkel, die auch wahrhaft sehenswert ist. Jetzt erreichen uns Aufträge auch aus Moldawien, es geht halt immer weiter.“ So ist’s. Und jetzt erlauben wir uns von unserem Umschauen im Innern des Be­ triebs zu berichten, denn was wir fanden und zu Gesicht bekamen, war dieses: höchs­ te Präzision, wie viel die Funken da auch sprühten. Konzentrierte Kraft bei den Ar­ beitern, modernster computergesteuerter Maschinenverband, Gesichter, die Erfah­ rung und den richtigen Willen ausdrücken. Die Aura von zu bearbeitendem Stahl ist sowieso ganz was Eigenes, es soll auf diesem Gebiet ja richtige Liebhaber geben.

33 Lehrlinge werden aufgrund des Vertrauens in die wirtschaftliche Zukunft derzeit in Lebing ausgebildet.

Tipp: Besuchen Sie die Grabner Hausmesse, 20. und 21. März 2010, in derZiegeleigasse 10, 8230 Hartberg (ganztags).

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Stadtgeflüster

Worüber in Hartberg gesprochen und getratscht wird.

Hart Berg Predigt

Hartberger Schau­ spieler arbeitet mit Oskarpreisträger

Dechant Dr. Josef Reisenhofer

Im Gasthof „Zur Lebing Au“ warten edle Tropfen auf Genießer. Wolfgang Lesky, Schauspieler, Sprecher und Regisseur.

„Im Almandin finden unsere Kunden alles, was ihnen hilft, das innere Gleich­gewicht zu finden.“

Edle Steine Die Geschichte eines Paares, das auszog, um in Hartberg seinen Traum zu leben.

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er Franz Schirnhofer zuhört, kommt unweigerlich zu dem Schluss, dass hier jemand spricht, der seine Lebensmitte gefunden hat. Im frü­ heren Leben Bautechniker, entschlossen sich Franz und seine Frau Bianca vor acht Jahren, ihre große Leidenschaft, die Edelsteine und Mineralien zum Mittelpunkt ihres berufli­ chen Lebens zu machen. Begonnen haben die beiden Autodidakten, die sich das ge­ samte Wissen bei zahlreichen Reisen zu den internationalen Mineralien-Messen selbst aneigneten, mit einem kleinen Geschäft im benachbarten Pinkafeld. Doch schon nach

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zwei Jahren übersiedelten sie ihr Unterneh­ men „Almandin", benannt nach dem ro­ ten Granat aus Österreich, nach Hartberg, „in eine Stadt, die es sonst nirgendwo gibt“, schwärmt Franz. „Hartberg hat sich in den letzten paar Jahren extrem positiv entwickelt. Die „langsame Stadt“ hat so ein enormes Potential und mit meinem Geschäft trage ich meinen Teil dazu bei, die Stadt der Sin­ ne als Touristenattraktion zu positionieren und bekannt zu machen, denn viele meiner Kunden kommen aus den Thermenhotels“. Die im großen, hellen Verkaufsraum ange­ botene steinerne Produktpalette reicht von seltenen Mineralien, hochwertigen Edelstei­ nen, exquisitem Steinschmuck bis hin zu ex­ travaganten Kettendesign. „Unser Geschäft ist ein Ort der Begegnung mit Anderen und mit uns selbst“, sagt der Unternehmer, der seinen Kunden von Klangschalenseminaren

Tausendsassa. Der gebürtige Hartberger Schauspieler Wolfgang Lesky erlernte sein Handwerk bei Hilde Sochor, der Grande Dame des Wiener Volkstheaters. Und wenn der Name Lesky bis dato noch nicht so berühmt ist, wie sein Gesicht, das mittlerweile jeder Österreicher kennt, dann liegt dies daran, dass er seit vier Jahren mit Oscarpreisträger Stefan Ruzowitzky eine der bekanntesten, österreichischen Werbungen dreht. Welche es ist, dürfen wir leider aus rechtlichen Gründen nicht verraten, aber aufmerksame Zuschauer werden ihn bereits erkannt haben. Neben seiner Werbetätigkeit brachte ihm seine Theaterleidenschaft Engagements in Deutschland, in der Schweiz, am niederösterreichischen Landestheater in St. Pölten und am Wiener Volkstheater. Darüber hinaus arbeitet der Bruder des Hartberger s’Eck-Wirten Franz Lesky als Regisseur, synchronisiert Werbungen und moderierte auf Ö1 die Klassiknacht.

bis hin zu Sonnenheilmittel, das sind „See­ lenkosmetika“, alles anbietet, was ihnen hilft, das innere Gleichgewicht zu finden. „Nicht nur das besondere Design zählt, sondern die Ausstrahlung und Harmonie jedes einzelnen Steines ist wichtig. Nur, wenn diese Kriteri­ en stimmen, wird der Betrachter von einem Schmuckstück „berührt“, in seinen Bann ge­ zogen und man spricht von einem besonde­ ren Glanz und „Strahlen“. Und genau dieses Strahlen, das sich auf die Gesichter meiner Kunden überträgt, ist es, das wir unsere vor acht Jahren getroffene Entscheidung, unsere Leidenschaft zum Beruf zu machen, bis heu­ te nie bereut haben“. Almandin – Edle Steine Sparkassenplatz 2 , 8230 Hartberg, Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9 -12 u. 14-17 Uhr, Sa: 9 -12.30 Uhr

Hartberg im Frühling 2010

Sehenswerter Weinkeller Trinkgenuss. Das Kellergewölbe und die Gewölbe in den Gasträumen des heutigen Gasthofes „Zur Lebing Au“ wurden bereits zu Lebzeiten Maria Theresias (1740 –1780) erbaut. Und genau dieses alte Kellergewölbe wurde nun von David Pack, geprüfter Diplomsommelier, in eine sehenswerte und zum Verweilen einladende Vinothek umgebaut. Darin sind neben den Spitzenweinen aus der Region auch bereits 80 verschiedene, edle Tropfen aus Niederösterreich, dem Burgenland und aus der südlichen Steiermark gelagert. Nähere Infos unter www.gasthof-pack.at oder Tel: 03332/624 70

Gut recherchierte und interessante Sendungen über Ereignisse im Bezirk Hartberg können Sie sich im Internet kostenlos unter www.radiohartberg.at/schlagzeilen anhören.

Regina Hinze wurde in den Stadt­ marketing Austria Vorstand gewählt Expertentreffen. Die Geschäftsführerin des Stadtmarketings Hartberg, Dipl. FW Regina Hinze, wurde kürzlich in den Vorstand der Stadtmarketing Austria gewählt und präsentierte beim letzten Kongress in Maria Gugging das neue „Stadt der Sinne“-Konzept. Bei diesem jährlichen Großereignis referierten nationale und internationale ExpertInnen zu topaktuellen Frage- und Problemstellungen im Stadtmarke­ting. Was macht eine lebenswerte Stadt Tyler Brule und Regina Hinze unterhielten sich aus? Wie können sich Städte entwickeln und dabei auf die über lebenswerte Städte. Bedürfnisse der Menschen Rücksicht nehmen? Welches sind die Wünsche und Erwartungshaltungen der in der Stadt lebenden und arbeitenden Menschen? Welche Bedeutung haben „Urban Signs“ und welche Möglichkeiten bietet Design? Keynote-Speaker war Tyler Brule, Gründer des Wallpaper und des Monocle, der weltweit als einer der profiliertesten Designkritiker gilt. Gemeinsam mit Regina Hinze diskutierte er über die Kriterien lebenswerter Städte wie z.B. Hartberg.

Feurige Zone

Hochzeit und Osterzeit

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eiraten“ lautet das Schwerpunktthe­ ma dieses Magazins. Ich möchte dabei einige Verbindungslinien zur aktuel­ len Fasten- und Osterzeit ziehen. Wie jede Hochzeit viel Vorbereitung bedarf, so will auch die Fastenzeit eine Vorbereitungsphase auf die österlichen Tage sein. Wie am Palm­ sonntag festlich und feierlich der Einzug Jesu gefeiert wird, wird der Hochzeitstag mit vie­ len festlichen Ritualen begangen. Das Mahl am Gründonnerstag stiftet wie das Hoch­ zeitsmahl Freude und Gemeinschaft. Wie dem „Hoch-Hosianna“ das „Kreuzige ihn“ folgt, erfahren auch Eheleute manchmal die Einsamkeit der Ölbergstunden und die Bit­ terkeit des Karfreitags. Verrat, Verurteilung, Verletzung und Ohnmacht können genauso Elemente des ehelichen Alltags sein, wie die ausgebreiteten Arme am Kreuz als Zeichen der Sehnsucht nach Versöhnung. Vor die­ sem Hintergrund erscheint der romantische Sonnenaufgang am Ostermorgen als beglü­ ckende Erfahrung eines Neubeginns nach jeder Krise. Wie Ostern ein Fest der Ewig­ keit ist, sehnen sich liebende Menschen nach einem ewigen Glück. Das lodernde Feuer in der Osternacht mag für Liebende ein Bild der brennenden Sehnsucht nach Liebe sein. Das Feuer der Liebe als humane und religi­ öse Urerfahrung wohnt im hochzeitlichen und österlichen Menschen. Oder wie es die Musikgruppe STS besingt: „Weil das Feuer brennt immer noch lichterloh, immer noch, das is klar. Weil das Feuer brennt immer noch lichterloh, ganz so wie’s früher war.“

American Bar. Im Gegensatz zu mancher Fernsehsendung geht es im Hartberger „Chili“ tatsächlich immer heiß her. Dafür sorgen neben den feurigen American Bar-Drinks die Musik und die Gäste. Besonders zu empfehlen sind die Live-Musik Abende, wo im Chili bis zum Umfallen abgetanzt wird. Chili The American Bar, Alleegasse 2, 8230 Hartberg

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Gut ist, was schmeckt Ein ehernes Gesetz, auf dem Hartberger Bauernmarkt aufs Schönste eingelöst. Soll uns nix Schlimmeres passieren! Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Der Hartberger Bauernmarkt findet jeden Dienstag und Freitag von 12-18 Uhr am Kernstockplatz Hartberg im Frühling statt. 2010

ja, in Hartberg funktioniert der Frischedienst, wie sich’s manche andere Stadt wünschen würde, nämlich perfekt. Zumal an allen Dienstagen und Freitagen des Jah­ res, wenn seit inzwischen dreißig (!) Jahren unverändert dieselben Bauernbetriebe zur Stadt fahren, um je nach Jahreszeit aller­ beste Ware anzubieten: Brot, Fleisch und Wurst, Obst und Gemüse, Honig, Bauern­ mehlspeisen und was man sich nur vorstel­ len kann. Ihr Hartberg-Magazin macht sich ja zur Aufgabe, die regionalen Strukturen für Sie nachzuzeichnen und Ihnen Beson­ derheiten nahe zu bringen – in diesem Fall ist’s leicht, da es wohl keinen Hartberger gibt, der unseren Bauernmarkt nicht in An­ spruch nehmen würde. Und daher ist’s ein wechselseitiges Wohlverhältnis, man kennt sich, Stadtbewohner und Marktstandler (man darf so sagen!), man schätzt sich und erhält sich – sonst würde diese Verbindung eben keine dreißig Jahre gehalten haben, wie wir eingangs erwähnt haben. Wir besuchen also den Markt entlang der Stadtmauer, der Ort an sich ist male­ risch, und wir bekennen: die Breinwurst tut’s uns an, der glänzende Speck, die leuchtenden Äpfel, die süße Topfenspeise, das krustende Brot, die Farbenpracht des Gemüses, gesund schon beim Anschauen, das gewinnende Lachen des Herrn Leben­ bauer, die stille Aufmerksamkeit von Mut­ ter und Sohn Kaiser … Wer schätzt es nicht,

so eins zu eins zu sehen, aus welcher Hand unsere Lebensmittel kommen? Ja, Leo Lebenbauer (treffender Name!), übrigens einer der ersten Biobauern des Landes, als das natürliche Wirtschaften durchaus noch kein gewinnbringender Trend war – Leo Lebenbauer also sagt so:

„Es ist natürlich schön zu sehen, dass die Menschen unsere Produkte schätzen und verpackter Großhandelsware vorziehen.“ „Für mich ist es überhaupt nicht vor­ stellbar, nicht jeden Dienstag und Freitag hier auf dem Markt zu sein. Es gehört zu unserem Leben, wie eben auch die Arbeit auf dem Feld und auf dem Bauernhof. Und es ist natürlich schön zu sehen, dass die Menschen unsere Produkte schätzen und verpackter Großhandelsware vorziehen. Aber es schmeckt halt ein Salat, der am sel­ ben Tag frisch gestochen oder geschnitten worden ist, unvergleichlich gut, von der vollen Fülle der enthaltenen Vitamine ganz zu schweigen.“ Diesem kann man wenig hinzufügen, außer vielleicht unserem Einkauf, ein kraft­ volles Kernöl, ohne das ja hierzulande gar nichts geht.

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Hartberger G’sichter . Porträts unserer Persönlichkeiten, Gruppen und Vereine

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HartbergEr Rosa Fischer (1868 – 1942)

„Ich war vier oder fünf, da habe ich irgendwo im Hartberger Raum eine Volksmusikgruppe gesehen. Da war auch eine Tuba dabei und ich erinnere mich, dass es mich getroffen hat wie ein Blitz …“

Volkskundlerin Text: Johann Hofer

Elisabeth Pack leitet mit Leib und Seele das JUZ in Hartberg.

Von der Jugendblaskapelle zum Neujahrskonzert: für Christoph Gigler ein „direkter Weg“.

„Es taugt mir voll“ Ein geborener Hartberger hat sich mit 26 Jahren einen Platz als Substitut bei den Wiener Philharmonikern erspielt. Unter Georges Prêtres gab er heuer sein Debüt beim Neujahrs­ konzert. Christoph Gigler im Gespräch mit dem Hartberg Magazin.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

ir erreichen unseren Musikus, wie vereinbart am Handy, da ist er grad in Wien unterwegs zum Proben. Immerhin wird noch am selben Abend Ri­ chard Strauss´ Rosenkavalier gegeben, mit Christoph Gigler verantwortlich an der Tuba, da muss alles noch fein gestimmt werden. Denn es handelt sich um die Wiener Phil­ harmoniker, welche heute Abend die Wiener

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Staatsoper bespielen. Da will jeder hin, der ein Instrument in Händen hält. Aber nur Auserwählte schaffen es. Ich darf Christoph sagen? Christoph Gigler: Ja, sicher, bitte. Wie kommt man zur Tuba? Christoph: Ich war sehr jung, vier oder fünf vielleicht, da habe ich irgendwo im Hartber­ ger Raum mit meinem Vater eine Volksmu­

sikgruppe gesehen. Da war auch eine Tuba dabei, und ich erinnere mich, dass es mich ge­ troffen hat wie ein Blitz: so was will ich auch spielen. Mit zwölf besaß ich meine erste Tuba, und ab da hab ich sie nicht mehr aufgegeben. Trotzdem habe ich nebenher Harmonika, Zi­ ther und Hackbrett gespielt, Volksmusik. Dein Weg zu den Philharmonikern? Christoph: Es hat ein Hearing gegeben, so­ zusagen ein Bewerbungsgespräch. Das erste ging unentschieden aus zwischen mir und ei­ nem anderen. Das zweite hab ich gewonnen. Jetzt bin ich dabei und es taugt mir voll. Gibt es Literatur für Tuba in der Klassik? Christoph: Nicht aus der Beethoven-Zeit na­ türlich, aber von modernen Komponisten schon. Und bei Richard Strauss und Wagner kommt meistens eine Tuba vor. Hobbys? Christoph: Musik natürlich, und ich freue mich immer, mit meiner Freundin Christine Schicho, sie ist Musikkabarettistin bei den Dornrosen und Wahl-Hartbergerin, Mu­ sikauftritte in den verschiedensten Stilen zu geben. Danke für das Gespräch. Info: Christoph Gigler wird am 11. April 2010 in der Hartberghalle mit der Jugendblaskapelle Hartberg sein Tuba-Spiel zum Besten geben. Die Leitung hat Herbert Monsberger. Nicht versäumen!

Hartberg im Frühling 2010

Jugend, frei Wohin nach der Schule? Ganz klar: Abhängen im Jugendzentrum, kurz JUZ, wo man spielend zusammenfindet und das Jungsein zelebriert. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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agenhaft, was so viele Leute äl­ terer Generation auf die Jugend schimpfen, die Jugend von heute, versteht sich. Die brächte nichts Rechtes zusammen und lebte ohne Verantwor­ tung für sich und den Tag. Dazu zwei­ erlei: Erstens wird’s wohl nie anders ge­ wesen sein, höchstens der jeweiligen Ära gemäß verschieden eingefärbt. Zweitens ist’s sowieso ein Blödsinn. Elisabeth Pack, ausgebildete Sozial­ arbeiterin und selbst noch jung (Ende zwanzig), und ihre Freundin und Kol­ legin Nicole Egger sehen die Geschichte ohnehin aus einer erfrischenden Perspek­ tive: Sie leiten, organisieren und besorgen das Jugendzentrum in Hartberg, welches man JUZ nennt. Es befindet sich ein paar Schritte aus dem Zentrum heraus im ers­ ten Stock eines für so eine Einrichtung wie geschaffenen Hauses – eben, weil es von allen Richtungen gut erreichbar gele­ gen ist. Die Jugend jedenfalls nimmt das Angebotene sehr gern an. Hier trifft und begegnet man sich, hängt einmal leger Hartberg im Frühling 2010

ab, arbeitet ein anderes Mal hingegeben an diversen Projekten oder schaut man­ ches Mal auch einfach, was das Leben so bringt. Nur Gutes jedenfalls, wenn’s nach Eli­ sabeth geht, der man die Freude am Job mühelos ansieht. Keineswegs darf man diese Natürlichkeit selbstverständlich finden, denn welche Jugend hat schon große Liebe für irgendwelche Aufpasser? Elisabeth indessen vereinigt die Souve­ ränität, die sie für ihren Job braucht, mit echtem Interesse am Leben der Mädeln und Burschen. Man geht offen auf sie zu, und umgekehrt. Die Stimmung ist prächtig, alle sind positiv, der letzte Schi­ ausflug war ein Hit, wie die Fotos an den Wänden zeigen, und jene kostbare Feier des Jungseins soll so schnell nicht vorü­ ber sein, darüber ist man sich einig.

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eboren im Bauernhaus Fischer in Hartberg-Ost, erlebt sie dort auch Kindheit, Jugend und frü­ hes Erwachsensein. Nach der Pflicht­ schule sind die Bücher ihre „Weiterbild­ ner“. Und wie Goethe, dessen Bücher auf ihrem Schreibtisch stehen, ist auch Rosa Fischer erfasst, „von der Lust zu fabulie­ ren“. Dr. Erna Otschko, geborene Schaff­ ler, ihre Großnichte, kann von einer Rede Rosas Vater berichten, wo dieser folgendes meinte: „Die Rosa wird koan Mann kriagn, denn wenn ihr was ein­ fallt, lasst’s alles liegen und stehen und geht schreiben.“ 1903 erscheint ihr Buch Oststeirisches Bauernleben mit einem Vorwort von dem damals bereits welt­ berühmten Peter Rosegger. Gekonnt be­ schreibt sie in diesem Buch, was im Ver­ lauf eines Jahres im bäuerlichen wie im religiösen Bereich an Arbeit, Brauchtum, Festen und Feiern anfällt. So schrieb sie zum Beispiel auf als kleines Textbeispiel auf der Seite 55 zum Thema „Am Ascher­ mittwoch“. „Da musste das Kuchldirndl oder die Hausmutter die Holzteller und die Löffel reiben, auf dass ihnen keine Spur von Fleischspeisen anhaften blieb und Kürbiskern- und Leinsamenöl ka­ men in dieser Zeit zu Ehren.“

JUZ Hartberg, Hilfswerk Steiermark GmbH, Grazer Straße 3, Öffnungszeiten: Di und Do: 13-17 Uhr, Mi: 13-18 Uhr, Fr: 13-20 Uhr, Sa: 15-19 Uhr. So und Mo geschlossen. Nähere Infos unter www.juz-hartberg.net

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Natur im Haus Innerhalb der Stadtgrenze blüht ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Wir folgen Johann Rieger, Umweltausschussobmann in Hartberg, durch das Gmoos und bekennen: es ist ein Ort vielfältiger Wunder. Text: Gerd Hofer Foto: Bernhard Bergmann

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Hartberg im Frühling 2010

Das Gmoos ist gerade im Frühling vielbesuchtes Naherholungsgebiet. Hartberg im Frühling 2010

o wir heute das Gmoos finden, war einst Rü­ benacker. Da es sich bei dem nämlichen Gebiet aber um einen Feucht­ raum handelt, wollte nichts recht gedei­ hen, nicht einmal gescheite Rüben, ganz zu schweigen von hochwertigem Getreide. Also nutzte man den Boden für Sauergräser, die als Pferdenahrung genügten. Mit dem Ab­ handenkommen von Pferden als Nutztieren war auch diese Verwendung der Erde un­ nütz geworden. Sehr zu unserem Glück, wie wir uns alle heute überzeugen können, wenn wir einen Abstecher ins Gmoos machen. Wie das alles gekommen ist? Dank be­ seelter Menschen, wie zum Beispiel Herrn Johann Rieger, ist anno 1978 mit der Ent­ wicklung und Vorantreibung eines Natur­ schutzgebietes begonnen worden. Nichts weniger als ein kleines Wunder, immer­ hin brauchte das Projekt die Zustimmung und tätige Mithilfe so verschiedener Par­ teien wie Kirche, Gemeinde, Vereine und Grundbesitzern. Man war sich also einig: dieser ökologische Feuchtraum von überre­ gionaler Bedeutung muss bewahrt werden. Und Hans Rieger war und ist in vorderster Front, wenn es um die Belange des Hartber­ ger Gmoos geht. Als studierter Biologe und Biologielehrer im Gymnasium vereint er natürlich die besten Talente, die eine solche Berufung voraussetzt, auf sich. Nicht von ungefähr ist Herr Rieger heute auch Vize­ präsident des Naturschutzbundes Steier­ mark. Obwohl sich Ämter und Titel im Lauf der Zeit sozusagen von selbst für ihn erge­ ben haben, wie er bescheiden betont. Denn man darf wirklich behaupten, dass Herrn Riegers erste Aufmerksamkeit immer der Natur und deren Anliegen gilt. Hört nur,

mit welcher Leidenschaft der Mann von all den verschiedenen Pflanzengesellschaften, die im Gmoos heimisch sind, spricht. Wie er uns die Vogelarten erklärt und das ganze wundersame Leuchten in Fauna und Flora. Wie er mit Recht und Stolz uns zeigt, wie die Natur das ehemalige Nutzland zurück erobert hat. Der ganze Randbereich der Stadt ist renaturiert, jetzt sind hier Asch­ weingruppen, Feuchtwiesen. Tümpel … Solcher Einsatz, solche Leidenschaft, das ist ansteckend, man muss es ehrlich sagen.

„Es gibt außer Hartberg nur wenige Städte in der Europäischen Union, die ein schützenswertes Natura 2000 Biotop innerhalb ihrer Stadtgrenzen vorweisen können. “ Was sich Herr Rieger wünscht für Hart­ berg? Einfach, dass die Menschen hier Augen, Ohren und Gefühl haben für ihre Heimat. Dass man sich, Besucher und Ein­ heimische, am Gmoos erfreue, welches man zum Joggen, Spazieren, Radeln und Erholen nützen kann. Dass man alles für eine lang­ fristige Erhaltung all der Schönheit unter­ nehme, und das gilt über das Gmoos hin­ aus für den gesamten Landkreis mit seinen herrlichen Tälern, Wäldern, Hügeln und Wundern.

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Stadtnachrichtenrg. Wichtige Informationen der Stadtgemeinde Hartbe

Dr. Gaby Pils, Geschäftsführerin vom Tourismus & Stadtmarketing Enns und Saskia Hirschböck, Stadtmarketing Hartberg am Messestand in Stuttgart.

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Sebastian Gölly ist Schüler des Gymnasiums Hartberg.

Internationale Tourismusmesse Stadtmarketing wirbt in Stuttgart um neue Gäste. Auf der internationalen Tourismusmesse in Stuttgart präsentierte sich Hartberg gemeinsam mit Enns als lebenswerte Stadt mit der Zertifizierung „Città Slow“. Rund 60.000 Besucher informierten sich über neue Ausflugsmöglichkeiten. „Die Nachfrage war enorm“, so Stadtmarketing Geschäftsführerin Dipl. FW Regina Hinze, die gemeinsam mit Assistentin Saskia Hirschböck Hartberg präsentierte. „Beeindruckt haben die Messebesucher das vielfältige Angebot unserer sanften Hügellandschaft und natürlich die kulinarischen Schmankerln.“ So konnten die Schwaben Bauernbrot, Kernöl, Wurzelspeck und köstliche oststeirische Weine vor Ort kosten. Und als kleines „Vergißmeinnicht“ erhielten die potentiellen Gäste ein Hartberger Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Fühlt si guat an“.

Immer und überall

Die Stadtverschönerungstruppe des Bauhofs Hartberg mit ihrem Leiter Sepp Kogler (mit Gießkanne).

Ohne dem permanenten Engagement des Bauhof-Teams wäre die Stadt – daran gibt es keine Zweifel – nur halb so schön.

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as Bauhof-Team rund um Sepp Kogler sorgt zu jeder Jahreszeit dafür, dass man sich wohl fühlt in Hartberg und hat großen Anteil daran, dass wir uns mit Recht „Stadt der Sinne“ nennen dürfen. Kleine Beispiele gefällig? Nun, wenn wir uns in den Sommermonaten wieder an der Farbenpracht der Blumen- und Pflanzenbeete auf den innerstädtischen Grünanlagen erfreuen, dann deswegen, weil in den kommenden Wochen das Bauhof-Team wieder mit der Frühjahrsbeflanzung beginnt, wo ca. fünf- bis sechstausend Blumensamen auf den Grünflächen Hartbergs per Hand ausgesät werden. Darüber hinaus ist der März der Monat des „Rückschnitts“, d.h. alle Bäume und Pflanzen werden begutachtet und so es notwendig ist, gestutzt. Rund 25 Hektar Grünflächen werden dabei vom Bauhof-Team gärtnerisch betreut, wobei die Grünflächen und somit die Farbenpracht Hartbergs in den letzten Jahren, wie deren Leiter Sepp Kogler mit Stolz berichtet, „um ungaubliche 20 Prozent erweitert wurden“. Das Arbeitspensum der zehn Mann starken Truppe rund um den Sepp ist wirklich beeindruckend: So kümmern sie sich auch um den Erhalt aller öffentlichen Plätze und sorgen dafür, dass die Hartberger Sportanlagen in sehenswertem und allzeit bespielbaren Zustand bleiben. So wird neben dem

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Stadionrasen auch der Kunstrasenplatz regelmäßig mit einem Art Besen „abgestrichen und gepflegt“, um so eine längere Lebensdauer zu garantieren. Jedes Fleckerl Grün wird liebevoll betreut und je nach Witterung und Jahreszeit wird die Stadt festlich geschmückt. So gilt es im Advent den Weihnachtsbaum am Hauptplatz aufzustellen, den Eislaufplatz zu bauen und die Weihnachtsbeleuchtung zu montieren. Daneben wird im Winter dafür gesorgt, dass die Gehsteige, Bushaltestellen und öffentlichen Plätze vor den Schulen vom Schnee geräumt werden und die Eislaufplätze bespielbar sind. Im Frühjahr wird der Hauptplatz mit Palmen geschmückt und jeder einzelne Kreisverkehr wird zu einem kleinen gärtnerischen Meisterwerk. Die Hartberger Markthütten werden mehrmals im Laufe eines Jahres auf- und wieder abgebaut. So steht der Ostermarkt vor der Tür, wo selbstverständlich auch heuer wieder das Bauhof-Team tatkräftig beim Auf- und Abbau mithilft. Kurzum: Es gibt kein Fest in Hartberg, wo nicht zumindest ein Bauhof-Mitarbeiter – im wahrsten Sinne des Wortes – seine Hände mit im Spiel hat, wofür wir uns an dieser Stelle einmal ganz offiziell und förmlich bedanken wollen. Oder anders formuliert: ohne Euch könnten wir nicht einmal „baden“ gehen.

Crashkurs für den modernen Mann! Grundschulung. Die Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin bietet erstmals einen achtstündigen Kurs für alle interessierten Männer an. Hier lernt der moderne Mann alle erforderlichen Grundkenntnisse, um in der „Gefahrenzone“ Haushalt nicht unterzugehen! Egal ob Single oder Familienvater, alle Männer sind herzlich willkommen beim Crashkurs für den modernen Mann! Auf dem Stundenplan stehen nicht nur wichtige Themen wie Ernährung und Kochen, sondern auch Wissenswertes über den dazupassenden Wein und richtiges Tischdecken. Wer nun meint, das wäre alles, der irrt! Denn ein Absolvent des Crashkurses hat nicht nur seine Hemden faltenfrei im Griff, sondern kann auch mit der Waschmaschine perfekt umgehen.  ➜K  ursbeginn: 15. April 2010, 18.30 Uhr.

Fachschule für Land- und Ernährungswirtschaft Hartberg – St. Martin, Edelseegasse 18

Kopftuchkulturen – ein Stückchen Stoff in Geschichte und Gegenwart Museum Hartberg. Nur ein Stückchen Stoff – verarbeitet zu Kopftuch, Schleier, Haube –, und doch seit Jahrtausenden nicht nur praktisches Kleidungsstück, sondern Anlass für Gebote und Verbote. Es verbindet Frauen, die es tragen, unabhängig von ihrer kulturellen Zugehörigkeit. Diese Ausstellung möchte sich dem Kopftuch frei von Ideologien und Vorurteilen nähern und den historischen und gegenwärtigen Umgang mit Kopftüchern von Frauen in Mitteleuropa, in der Türkei, in der Ukraine, in Siebenbürgen und Westafrika zeigen. Zielsetzung ist es, das Fremde mit Bekanntem und Vergessenem zu vergleichen, an Modetrends, an verschiedene Bindearten, Stoffarten und Muster zu erinnern. 5. Februar bis 27. März 2010, Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 16 Uhr, Museum Hartberg, Herrengasse 6, Tel.: 03332/66001 Unterstützt von der Stadtgemeinde Hartberg und Modehaus Roth

Einladung in die Stadtbücherei Hartberg Leseratten. Viele neue Bücher und Spiele für Jung und Alt gibt es wieder in der Stadtbücherei Hartberg, die für Sie am Montag, Mittwoch und Freitag von 15 Uhr bis 18 Uhr, am Dienstag von 10 Uhr bis 14 Uhr und am Sonntag von 8 Uhr bis 11.30 Uhr geöffnet ist. Ein Besuch in der Stadtbücherei lohnt sich immer! Das Team der Stadtbücherei freut sich, Sie begrüßen und beraten zu dürfen!

➜A  nmeldung: Tel.: 03332/62603,

Fax: 03332/62603-4, fshartberg@stmk.gv.at ➜A  nsprechpartnerin:

FSD Dipl.-Päd. Ing. Maria Gruber

Hartberg im Frühling 2010

Stadtbücherei Hartberg Hauptplatz 2 Tel. 03332/603-125 www.hartberg.bvoe.at

Hartberg im Frühling 2010

Wähl(en) ab 16!

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as wohl wichtigste Grundprinzip einer Demokratie, das Wahlrecht, ist bei der heurigen Gemeinderatswahl nun auch all jenen zugänglich, die spätestens am Wahltag ihr 16. Lebensjahr vollenden. Somit besteht für alle Jugendliche dieses Alters zum ersten Mal die Möglichkeit, die politische Zukunft Hartbergs aktiv mitzugestalten und ihren Wünschen anzupassen. Man kann also mit Spannung erwarten, wie das Bild aussehen wird, das die jungen Hartbergerinnen und Hartberger von „ihrer“ Stadt beziehungsweise deren politischen Verantwortlichen haben, denn durch das Herabsetzen des Wahlalters wird nun auch die Jugend zu einer wichtigen Zielgruppe und bewertet direkt, welche politische Partei sich in ihrem Sinne für ihre Interessen einsetzt und ihre Meinungen am besten vertritt. Freilich gibt es auch Stimmen, die behaupten, dass 16-Jährige weder die Reife noch die politische Bildung besitzen, um eine ernstzunehmende Entscheidung treffen zu können, doch dem kann man entgegenhalten, dass das Alter allein nicht zwingend die politische Reife erhöht, wie sich nicht zuletzt an der erschreckend niedrigen Wahlbeteiligung zeigt. So bleibt zu all dieser neuerworbenen Macht – und Verantwortung – der Jugendlichen nur noch zu wünschen, dass am 21. März möglichst alle junge (und auch ältere …) Wahlberechtigte ihr Recht nützen und ihr „Kreuzerl“ machen werden. Zum Wohle der Demokratie.


Odyssee im Weltraum Wie wir da stehen und sternfern ins Universum spähen: alle Ehre dem Hartberger Observatorium. Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

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Hartberg im Frühling 2010

In klaren Nächten kann man einen Blick auf die gigantische Ausdehnung unseres Universums werfen. Hartberg im Frühling 2010

er Ökopark am südlichen Ortseingang von Hartberg ist eine bemerkenswerte Geschichte, die noch im Werden, Reifen und Entstehen begriffen ist. Aber bald gibt es diesbezüglich Neues und Spannendes zu vermelden, versprechen DI Reinhard Fink, Direktor der Hartberger Stadtwerke, und Thomas Lattinger. (Sie werden mit Ihrem Hartberg-Magazin auf dem Laufenden sein, versprochen.) Wovon wir heute schon berichten können und wollen, das ist die Sternwarte, die sich auf dem Dach eines der Türme des Ökoparks befindet. Wir entsteigen da selbst dem Aufzug und werden unvermittelt keines geringen Wunders ansichtig: hier ist auf eine Leinwand unsere Sonne gewissermaßen live projiziert, wie sie lebt und atmet und Feuerzungen ins All streckt. Das Bild wird von der NASA nach Hartberg eingespielt, und es ist schon wirklich beeindruckend, zumal man ja sozusagen das Erlöschen unserer Milchstraße beobachtet, denn wir erinnern uns: Die Sonne ist ständig damit beschäftigt, sich selbst zu verbrennen. Aber das wird noch ein Lichtsekündchen dauern. All dies kann man übrigens erfahren im Wege einer Führung oder Exkursion – ideal für Schulklassen und Väter und Mütter lernbegieriger Töchter und Söhne. Apropos: die Sonne befindet sich derzeit in einer Phase geringer (relativ geringer) Aktivität, was kühleres Wetter für die Erde bedeutet, was

wir infolge der allgemeinen Erderwärmung jedoch so nicht zu spüren bekommen. Ein Blick durchs Teleskop bestätigt’s. Freilich ist ein Besuch im Observatorium noch lohnender des Abends, wenn die Sterne gleißend am Himmel stehen. Vom Mond ganz zu schweigen, der sich uns durchs Fernrohr mit allen seinen Kratern, Bergen und Flecken präsentiert – phantastisch und inspirierend, ganz ehrlich. Schöner Einfall der Verantwortlichen auch, ein Kuppeldach eines Gebäudes auf dem Gelände als Sonnenmodell zu nehmen, dem man auf dem Deck der Warte maßstabgetreu alle anderen Planeten ins Verhältnis gesetzt hat. Man kriegt so wirklich ein ganz natürliches Gespür für die Verletzlichkeit von Mutter Erde in all ihrer betörenden Kleinheit.

„Der Ökopark am südlichen Ortseingang von Hartberg ist eine bemerkenswerte Geschichte, die noch im Werden, Reifen und Entstehen begriffen ist.“

Kontakt und Öffnungszeiten: An jedem Freitagabend findet bei Schönwetter eine Führung in der Sternwarte statt. Dauer: ca. 2 Stunden, warme Kleidung empfohlen. Info-Hotline: 03332/62250-151 oder 65348

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G’schäftliches

Neuigkeiten und Berichte rund um die Hartberger Wirtschaft.

Federführend, Grazer Strasse 4, 8230 Hartberg, Öffnungszeiten: Mo-Fr: 7-12 und 14.30-18 Uhr, Sa: 8-12 Uhr

ausg’sproch’n

Wer kaun, soi geh’n!

Optik Kalcher, Herrengasse 15, 8230 Hartberg, Öffnungszeiten: Mo-Fr: 8-12 Uhr und 14.30 -18 Uhr, Sa: 8-12 Uhr

Ein Aufruf.

Federführende Druckerei Kooperation. Stefan Schwinzhakl hat in der Grazer Strasse 4 vor ein paar Monaten das Geschäft übernommen und daraus „Federführend“ gemacht. Das neue Fachgeschäft bietet neben Schul- und Geschenkartikel, Bürobedarf aller Art, auch Spezialpapiere und Billetts an. Als recht praktisch erweist sich dabei auch die Kooperation mit der Druckerei Scharmer aus Feldbach, die als Untermieter sämtliche Drucksorten kopieren oder drucken kann.

Friseur Jank, Grazer Strasse 8, Öffnungszeiten: Di-Do: 8-17.30 Uhr, Fr: 7.30-19.30 Uhr, Sa: 7.30-15 Uhr www.friseur-jank.at

50 Jahr’ schickes Haar Ein schöner Garten beginnt bei Garten Bayer immer mit einer kompetenten Fachberatung.

Jubiläum. Vor 50 Jahren eröffneten Johann und Hermine Jank gemeinsam mit einer Angestellten einen „Frisiersalon“ in der Grazer Strasse 7. 1993 wurde dann in das heutige Geschäft in die Grazer Strasse 8 übersiedelt, das vor zwei Jahren sehr geschmackvoll umgebaut wurde. Über 50 Lehrlinge wurden in dem heute von Irene Schreiner-Jank geführten Friseurgeschäft bis dato ausgebildet. Das 15-köpfige Team wäscht, schneidet, föhnt, färbt, kurzum: macht alles Mögliche für ein schöne Haarpracht.

Grün oben

Kreativer Durchblick Einfallsreich. Wer eines der ideenreichsten und kreativsten Schaufenster Hartbergs noch nicht kennt, dem sei ein Besuch in der Herrengasse 15 empfohlen. Peter Kalcher, Optikermeister aus Leidenschaft mit Liebe zum Detail, erklärt die monatliche Auslagengestaltung zur Chefsache und legt dabei selbst Hand an. Wer qualitativ hochwertige, ausgefallene und schräge Brillenmodelle sucht, wird sich hier sofort zu Hause fühlen. Und sobald das passende Modell gefunden ist, erfolgt – mit Hilfe eines hochmodernen CNC-Computers – die Brillenfassungsabtastung und das Einschleifen der Brillengläser in der eigenen Werkstätte.

Profimarkt für Bad, Heizung und Haustechnik Neueröffnung. Das seit 1804 bestehende Familienunternehmen Odörfer mit Hauptsitz in Graz und den Standorten in Klagenfurt, Wiener Neustadt, Wien, Linz, Gröbming und Wolfsberg hat nun auch in Hartberg einen Abholmarkt für Profis eröffnet. Odörfer steht nach eigenen Angaben für Qualitätsprodukte in größtmöglicher Auswahl und Vielfalt. Die Produkt- und Servicepalette reicht von Badezimmereinrichtungen, Fliesen und Wellnessprodukten, über die Badplanung bis hin zu Heizungssystemen sowie erneuerbaren Energien. Ödorfer, Raimund-Obendrauf-Straße 56, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo-Do: 7-12 und 13-17 Uhr, Fr: 7-12 Uhr

Biosphäre – ein Super-Markt für Verantwortungsbewußte Naturkost. Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die von Rupert Matzer im März 2008 eröffnete und im Ökopark angesiedelte „Biosphäre“. Mit einem Sortiment von über 8.000 Artikel erhält man im Hartberger Bio-Supermarkt alles, was das Bio-Herz begehrt. Neben Lebensmitteln bietet die Biosphäre übrigens auch die Kult-Schuhe aus dem Waldviertel an, und als Tipp sei allen Pflanzenfreunden der private Pflanzentauschmarkt am 24. April empfohlen! Rupert Matzer, der 1979 „aus Liebe zum österreichischen Produkt“ mit dem „Bioladen Matzer“ in Graz den ersten Bioladen Österreichs startete und 1992 mit der „Kornwaage“ erweiterte, gilt übrigens in der Steiermark als der erste „Bionier“.

Garten Bayer – ein Stück österreichische Geschichte.

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anred Bayer ist selbstverständlich Absolvent der Boku (Universität für Bodenkultur) in Wien, wie sich das für den Chef und Betreiber eines modernen Gartencenters gehört. Gartencenter übrigens: heute ein allgegenwärtiger Begriff aus dem täglichen Leben, aber das war nicht immer so. Es verhält sich nämlich dergestalt, dass Herrn Bayers Eltern ab 1971 das erste umfassende Garten- und Pflan-

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zencenter Österreichs betrieben, mit voller Spezialisierung auf Samen, Dünger, Setzlinge und Zubehör. Der Kunde hatte von nun an alles rund ums Thema zusammen, und was heute normal scheint, war damals eben revolutionär. Der Erfolg war gewaltig, man hatte ein allgemeines Bedürfnis erkannt und bestens bedient. Die Zeit vor 1971 gehörte sozusagen dem Großvater von Manfred Bayer. Dieser hatte in

Brünn begonnen und wirkte bis Südtirol. Sein Wirken? Der Mann war Obstbau-Wanderlehrer, sagenhaft, nicht wahr? Irgendwann blieb er dann in Hartberg, und damit ist der Zirkel zur heutigen Zeit erklärt. DI Manfred Bayer als gelernter Gartenarchitekt ist mittlerweile eine der ersten Adressen, wenn es um biologische Schwimmteiche, Gartengestaltung und tollste Privatgärten geht. So sieht man seine Ar-

beitspartien übers Land strömen, dank des kurzen Weges oft auch nach Wien, wie er uns erklärt. Und ja: Herr Bayer ist mit Leib und Seele Hartberger, daran sei kein Zweifel, nur der direkte Meerzugang fehlt dem leidenschaftlichen Hochseesegler, aber alles zu haben, soll man ja gar nicht wollen.

Am Ökopark 20, 8230 Hartberg Öffnungszeiten: Mo-Mi: 9-18 Uhr, Do-Fr: 9-19.30 Uhr, Sa: 9-18 Uhr www.bio-sphaere.at

Nähere Infos: Garten Bayer, Baumschulgasse 1-4, 8230 Hartberg, www.gartenbayer.at

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nnerhalb unseres umfangreichen demokratischen Spektrums von Europaparlaments-, Präsidenten-, Nationalrats-, Landtags- und Gemeinderatswahlen gibt es wohl keine Demokratie, die unmittelbarer und direkter erlebbar ist, wie die Letztgenannte auf Gemeindeebene. Die Bürgerinnen und Bürger wissen sehr genau, was sie von den Vertretern jeder einzelnen im Rathaus vertretenen politischen Fraktion zu erwarten haben. Denn: in einer Gemeinde kennt ja jeder jeden. Und weil man sich kennt, weiß man, wofür der- oder diejenige steht, wie sehr er oder sie sich für die einen oder anderen Interessen einsetzen, wie fleißig er oder sie für die Gemeinde arbeitet und ob ein glaubhaftes, konstruktives Konzept für die nächsten fünf Jahre vorhanden ist. Wenn also immer wieder von Politikverdrossenheit gesprochen oder geschrieben wird, dann gilt das bestenfalls für die überregionale Politik, wo die handelnden Personen großteils persönlich unbekannt und deren Glaubwürdigkeit somit schwerer einschätzbar sind und wo zuerst Parteien und dann erst Personen gewählt werden. Lokal, auf der spannenden Ebene der Kommunalpolitik verhält es sich umgekehrt. Hier werden zuerst die handelnden Personen und dann erst die Parteien gewählt. Und jeder Wahlberechtigte kann aktiv mit seiner abgegeben Stimme die lokale Zukunft mitgestalten, ja mehr noch: jede Stimme zählt, ist wichtig und kann für das eine oder andere zusätzliche Gemeinderatsmandat entscheidend sein. Daher sollten Sie, ob Jungwähler/in oder Pensionist/in, ob Angestellte/er oder Unternehmer/in, ob Bauer/Bäuerin oder Arbeiter/ in unbedingt zur Gemeinderatswahl gehen und der von Ihnen bevorzugten Partei am Sonntag, den 21. März 2010, mit Ihrer gewichtigen demokratischen Stimme zur Stärke verhelfen!

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Was das HERZ begehrt Sport, Gesundheit und Wellness – das Angebot des Hartberger Erholungszentrums ist ebenso umfassend wie hochwertig und zudem direkt vor der Haustüre!

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Text: sebastian Gölly, Foto: Bernhard Bergmann

Den grauen Alltag hinter sich lassen und für einige Stunden echtes „Wellnessfeeling“ genießen.

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Hartberg im Frühling 2010

Hartberg im Frühling 2010

erade wenn sich der Frühling noch nicht ganz entschlossen hat, ob es schon Zeit für ihn ist, sind Wellness- und Erholungsangebote besonders verlockend. Doch wer hat schon Zeit und Geld genug, um die Übergangszeit auf Hawaii oder in Ägypten zu verbringen? Wer sich dennoch schon jetzt auf den Sommer einstimmen will, findet im HERZ alles Nötige, um den grauen Alltag hinter sich zu lassen und für einige Stunden echtes „Wellnessfeeling“ zu genießen: Während die Kinder planschen und sich auf der Rutsche austoben können, genießen die Erwachsenen – wenige Meter entfernt – wohlriechende Aufgüsse und die angenehme Wärme der Infrarotsauna. Und wem die Erholung alleine zu wenig ist, der kann einige Bahnen schwimmen oder im Fitnessstudio trainieren, bis die „Bikinifigur“ erreicht ist. So spricht das reichhaltige Offert des Hartberger Erholungszentrums für sich: ein großes Sportbecken, zahlreiche Betätigungsmöglichkeiten wie Kinderrutsche, Unterwassermassage oder Erlebnisplanschbecken werden ebenso geboten wie fünf Saunakammern und eine Kneippanlage. Speziell in der Übergangszeit bietet eine neue Sonnenterrasse mit großzügigen Liegeflächen auf der Südseite des Hauses die Möglichkeit, sich bei geeigneter Witterung schon im März auf die Sommersaison vorzubereiten und nach Lust und Laune „vorzubräunen“. Und sollte die Sonne noch nicht ganz mitspielen, stehen einige Solarien zur Verfügung. Vervollständigt wird diese Leistungsvielfalt durch ein Fitnessstudio, eine Schwimmschule, ein Massageinstitut und ein Restaurant.

„Wir wollen etwas bieten, das der ganzen Familie gefällt. Ein Gesamtangebot, das durch Vielfalt und ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis besticht. Ich denke, es ist uns gelungen.“, freut sich DI Manfried Schuller, dem die Verantwortung für die Hartberger Sport- und Freizeitanlagen obliegt. Und seine Pläne und Vorstellungen sind damit noch lange nicht am Ende, denn schon bald soll das HERZ zum Zentrum für alle Freizeitangebote der Stadt werden und das Leistungsangebot für die Kunden noch weiter ausgebaut werden. Schuller hofft dadurch noch mehr Interessenten aus dem Bezirk vor Augen zu führen, wie überdurchschnittlich vielfältig die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung in Hartberg sind: „Wir wollen das HERZ und die umliegenden Sportstätten in der ganzen Region bekannter machen und setzen dabei im Falle des Hartberger Erholungszentrums darauf, ein schönes und leistbares Bad anzubieten. Es ist schnell erreichbar und offeriert mehr als genug, um einen abwechslungsreichen und doch entspannenden „Kurzurlaub“ machen zu können, bei dem die ganze Familie auf ihre Kosten kommt. So ist man zusammen und doch hat jeder das, was er braucht.“ Somit steht dem Genuss eines „vorgezogenen Sommerurlaubs“ im HERZ nichts mehr im Wege!

TIPP: Informationsabend zu den Kursangeboten im Frühling am 12. März ab 19 Uhr im HERZ-Foyer. Weitere Informationen unter 03332/603-603 oder unter www.hartberg.at

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sportstadt

Sportlich und gesund in Hartberg.

Nähere Informationen: 0664/1638005 www.fitnessloungehartberg.at

Gesundheit aus der Kraftkammer

Fußballverrücktes Hartberg

Ab sofort kämpft der TSV Sparkasse Hartberg wieder um die Meisterschaft.

Die blau-weiße Erfolgsgeschichte TSV Sparkasse Hartberg

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elten in der über 60-jährigen Geschichte des Vereins war der Jubel so groß wie letztes Jahr, als es die relativ junge Kampfmannschaft des TSV Sparkasse Hartberg wiederum schaffte, in die 2. Bundesliga aufzusteigen. Auch für dieses Jahr wieder haben sich der Vorstand, die Betreuer und natürlich die 34 Kaderspieler Einiges vorgenommen, um ihre treuen Fans nicht zu enttäuschen: „Neben dem Verbleib in der ADEG Erste Liga steht auch heuer wieder die Weiterentwicklung unserer jungen Spieler im Vordergrund, um für die nächste Saison gerüstet zu sein.“, lässt der Sektionsobmann Franz Grandits schon einmal durchblicken und er ist zuversichtlich, dass seine talentierten und „bissigen“ Fußballer dieses Ziel erreichen werden. Schließlich liegt der Grund für den großen Erfolg der Hartberger Fußballer genau im Erfolgsmotto des Vereins: mit den vorhandenen Mitteln und qualitativ hochwertiger Arbeit wird der maximale sportliche Erfolg erzielt. Doch als ebenso erfolgsbestimmend schätzt Grandits die Rolle der zahlreichen Fans seiner Mannschaft ein, denn gerade wenn es auf dem Feld einmal nicht so gut läuft, ist die Stimmung rund um die Elf umso bedeutender für den Spielaus-

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gang. Und auch für die Fans soll sich der Gang ins Stadion lohnen, denn der Obmann verspricht auch für dieses Jahr wieder tolle Spiele mit vielen Toren des TSV Sparkasse Hartberg: „Die Mannschaft wird versuchen, die Erwartungen der Fans zu erfüllen – und das wird sie auch schaffen! Im Bundesliga Kader des TSV stehen zehn Spieler, die aus dem eigenen Nachwuchs kommen und es drängen schon etliche junge Spieler nach. Sie alle hatten schon einen großen Anteil am Erfolg der letzten Saison.“, erinnert sich Franz Grandits an den Erfolg gegen Dornbirn im Herbst und hofft, dass die heimischen Zuseher auch in den kommenden Spielen ihre Fußballer in gewohnter Manier unterstützen werden. Doch auch der Obmann ist sich den enormen Anforderungen, die die Zielsetzung des Vereins an die Kampfmannschaft stellt, bewusst: „Bei alldem wird aber dennoch der Klassenerhalt im Vordergrund stehen, denn es hilft uns nichts, wenn wir zwar viele Tore erzielen, aber trotzdem keine Punkte machen.“ Da bleibt nur viel Glück – und vor allem Erfolg – zu wünschen! Nähere Infos über die Spiele finden Sie unter www.tsv-hartberg-fussball.at.

Edelweißverein Bogenschießen Staatsmeisterlich. Auch im abgelaufenen Sportjahr konnten die Bogenschützen des HSUV Edelweiß Hartberg einige beachtliche Erfolge erringen und durften so insgesamt 128-Mal auf das Siegerpodest steigen. Auch ihr Talent als Veranstalter durften die Mitglieder des Hartberger Vereins bei hochrangigen Hallenturnieren (über 100 Teilnehmer) und den Österreichischen Staatsmeisterschaften am 27. und 28. Februar 2010 beweisen. Zu diesem sportlichen Großereignis fanden sich fast 300 Schützen aus ganz Österreich in Hartberg ein. Außerdem lädt der HSUV Edelweiß jeden Montag von 17 Uhr bis 19 Uhr ins Edelweißhaus zum Training ein. Nähere Informationen: 0664/617 62 68 www.bogensport-hartberg.at

Hartberg im Frühling 2010

Wohlfühlen. Groß ist oft das Leid, wenn im Frühling nur die Schneemassen, nicht aber die (Weihnachts-) Kilos zu schmelzen beginnen. Wer jedoch noch eine Chance auf das Einhalten der guten Vorsätze hofft, erhält in der Fitness Lounge im HERZ schon seit 2008 kompetente Hilfe beim Abnehmen. Das vierköpfige Team unter der Leitung von Andrea und Christian Schrittwieser, die bereits seit 12 Jahren das Sportzentrum Pinkafeld betreiben, ist tagtäglich mit der Betreuung von bis zu 50 Trainierenden beschäftigt und weiß genau, worauf es beim richtigen Training ankommt. Im Folgenden geben die diplomierte Kranken- und Gesundheitsschwester und der diplomierte Sportlehrer die wichtigsten Tipps zum perfekten Training: Warum lohnt sich der Besuch eines Fitnessstudios auch für den „Durchschnittsmenschen“? Christian Schrittwieser: Ich betrachte unseren Betrieb auch als „Gesundheitsstudio“ und wir bieten vielfältige Möglichkeiten an, die Gesundheit zu erhalten. Etwa bei Rückenschmerzen kann durch die Kräftigung der Stützmuskulatur oder durch gezieltes Fettverbrennungstraining das allgemeine Wohlbefin-

den erheblich gesteigert werden! Was umfasst das Leistungsangebot der Fitness Lounge im Hartberger Erholungszentrum? Andrea Schrittwieser: Wir bieten unseren Kunden ein betreutes Fitnesstraining inklusive individueller Trainingsplanung an und bereiten unsere Gäste aber auch darauf vor, allein richtig zu trainieren. Christian Schrittwieser: Außerdem haben wir eine ausgezeichnete Ausstattung und Geräte von höchster Qualität. Unseren Kunden stehen etwa 50 Cardio- und Kraftgeräte von renommierten Firmen wie TECHNOGYM® zur Verfügung. Was erwartet neue Kunden beim Besuch der Fitness Lounge? Andrea Schrittwieser: Wir bieten ein Fitnesstrai­ ning auf höchstem Niveau in der größten Fitnesskette (Pinkafeld und Hartberg) im Südosten Österreichs! Bald 1.000 Mitglieder bestätigen unsere hochwertige Arbeit und als Einstiegsangebot bieten wir neuen Gästen nach telefonischer Vereinbarung kostenlos ein betreutes Schnuppertraining inklusive kleinem Fitnesstest an.

TSV-Obmann wurde vergoldet Ausgezeichnet. Der steirische Asvö-Vizepräsident und Obmann des TSV Hartberg Gesamtvereins, Heinz Schwarzenegger, wurde mit dem Landessportab­zeichen in Gold für besondere Verdienste ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde von Sportlandesrat Manfred Wegscheider wurde ihm das Ehrnab­zeichen im Weißen Saal der Grazer Burg überreicht. Schwarzenegger ist seit acht Jahren Obmann des TSV Hartberg, der mit gut 2.000 Mitgliedern zu den größten Vereinen der Steiermark zählt.


Listen to the music Kommt, hört and get the feeling: am 20. März holen unsere Backwood-Leute mit Clara Luzia hohen Gesang nach Hartberg. Und es wird nicht das letzte Mal sein.

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Text: Gerd Hofer, Foto: Bernhard Bergmann

s ist die klassische Geschichte: zuerst kommt der Prophet zum Berg, dann ist es plötzlich umgekehrt – oder so ähnlich. Tatsächlich sind die drei Herren Schützenhöfer, Höfler und Förster immer durch ganz Europa gereist, um ihre bevorzugte Musik zu erleben, live in concert, wie es sich für Liebhaber gehört. Die Bands, um die es sich handelt, heißen The Frames, The Walkabouts etc., also durchwegs aus dem Singer-Songwriter-Genre mit starkem Zug zu Irish Folk. Auf einer ihrer Musikreisen dann plötzlich die Erleuchtung: Warum nicht versuchen, our favorite music nach Hartberg zu holen? Gedacht, getan. Man gründet einen Kulturverein, den man Backwood nennt, und bündelt die gesammelten Talente zur erfolgreichen Umsetzung: Claus Schützenhöfer ist Anwalt, Herr Höfler Musiklehrer und Mr. Förster im Finanzbereich tätig – ideal. Das Projekt erweist sich von gutem Wind begünstigt, mittlerweile ist es schon eine Institution in Hartberg, und nächstes Jahr zum fünfjährigen Bestehen soll es vielleicht ein Festival geben. Aber geben wir Claus Schützenhöfer das Wort.

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Hartberg im Frühling 2010

Claus Schützenhöfer, im Brotberuf Rechts­anwalt, in der Freizeit Music-Eventveranstalter sorgt für einen Hartberg im coolen FrühlingSound. 2010

Claus Schützenhöfer: Wir versuchen jene Bands nach Hartberg zu bringen, die wir persönlich mögen. Es hat ja als Liebhaberei begonnen und Liebhaberei soll uns weiterhin antreiben. Allerdings muss man sagen, dass wir an unsere Grenzen stoßen, da wir alle drei ausfüllende Berufe und Familien haben. Aber es macht Spaß, drei bis fünf Konzerte im Jahr zu veranstalten.

Das klingt nicht dramatisch, ist aber viel, wenn man es überlegt … Schützenhöfer: Ja, denn wir haben nicht viele Fenster, wo es unterm Jahr passt. Wir müssen schauen, nicht an Tagen, wo andere Festivitäten stattfinden, unsern Termin zu haben, wenn wir wollen, dass Leute zu uns kommen. Wie viele kommen im großen Durchschnitt? Schützenhöfer: Wir haben um die sechzig Stammgäste, die unserem Programm blind vertrauen, plus andere Gäste. Theoretisch würde der Rittersaal im Schloss bis zu 300 fassen, unser Rekord liegt bei 190 Besuchern. Und den Künstlern taugt’s auch. Ein Elliott Murphy zum Beispiel, der in Paris lebt und ein Freund vom Springsteen ist, kommt gern zu uns, er schätzt die kurzen und schönen Wege hier: Er wohnt im Alten Gerichtshof, spaziert entspannt ins Schloss zum Konzert und genießt im Anschluss die heimische Küche. Ihr macht alles selber: nächtliches Anbringen der Plakate bis Graz und ins Burgenland … Schützenhöfer: Stimmt, wir sind eine verschworene Truppe und haben viel Freude am Tun, immerhin machen wir das alles ja nicht aus finanziellen Motiven. Dank unserer Sponsoren geht sich’s grad immer schön aus. Tipp: • Clara Luzia und Philipp Szalay, 20. März 2010 • William Fitzsimmons, 2. Juni 2010 Schloss Hartberg, 20.30 Uhr., Karten unter 0699/126370 55 oder www.backwood-events.at oder beim Kulturreferat Hartberg

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t Was war & was komm en in Hartberg. Ein Rückblick und eine Vorschau auf Veranstaltung

Jede Kultur hat ihre Musik und den dazugehörenden Tanz.

Darf ich bitten … Sonderausstellung im Museum Hartberg vom 23. April bis Ende Oktober 2010. Von Elisabeth Zeindlinger

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n der Ausstellung „Darf ich bitten … Tanzgeschichten im Museum Hartberg“ wird einerseits die Entwicklung der europäischen Tanzgeschichte präsentiert und andererseits den Geschichten der Hartberger Tanzenden nachgegangen. Während der Dauer der Ausstellung wird parallel zu Vorträgen, Kursen und Tanzveranstaltungen geladen. Ziel der Ausstellung ist es zu zeigen, dass jeder tanzen kann.

Geschichten

Personen, wie die strenge Frau Graf, die vielen Hartbergern in den 50ern und 60ern das Tanzen und Benimmregeln beibrachte oder der „Zigeunerhansl“, der bei spontanen Tanzunterhaltungen mit Schlagzeug und Harmonika aufspielte, werden zum Leben erweckt. Mit dieser Ausstellung wollen wir besonders die lokale und regionale Bevölkerung ansprechen, diese zu Gesprächen über das vergangene und zukünftige Tanzgeschehen in unserer Region zu animieren, um somit einerseits Erinnerungen und lokale Geschichte zu bewahren und andererseits aktuelle Tanzgruppen zu fördern.

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Tanzgeschichte

Tanz ist eine der ältesten Künste der Menschheit, so finden sich erste Hinweise auf Tanzende als Höhlenmalereien schon Ende der Altsteinzeit. Es scheint ein menschliches Bedürfnis zu sein, sich körperlich auszudrücken und gemeinsam spielerisch zu bewegen. Darum konnten weder Verbote noch Strafen den Tanz aufhalten. Kleriker, wie Augustinus, vertraten Auffassungen wie „Der Tanz ist ein Kreis, dessen Mitte der Teufel ist“. Vor allem das zwiespältige Mittelalter, mit einer beginnenden Leibfeindlichkeit, aber auch einer großen Lust zum Feiern, verteufelte das Tanzen in Legenden und Predigten. Die Tanzkunst entwickelte sich in verschiedenste Richtungen und ließ sich ob der Vorbehalte gegenüber Neuem nicht beirren. Die Volkstänze gehen in den höfischen Tänzen auf und kehren verändert wieder zum Volk zurück. Es herrscht eine rege Entwicklung von neuen Bewegungsmöglichkeiten. Mit vermehrtem Einfluss anderer Kulturen nimmt die Vielfalt ihren Lauf.

Märchenhaftes

Wie schon bei früheren Sonderausstellungen strebte das Museum Hartberg die Zusammenarbeit mit Hartberger Schulen an, die sich bisher immer bewährte. Jungen Leuten ein Museum schmackhaft zu machen, ist nicht einfach. Hier wird deshalb auch versucht, über die Besichtigung der eigenen Werke, Interesse an der Dauerausstellung und dem Museumswesen zu wecken. Das Gymnasium Hartberg übernimmt die Gestaltung des Hofes. Tanzende Figuren aus Spanplatten führen bewegt ins Thema ein. Die HLW Hartberg bringt Märchenhaftes zu Tage und fragt sich, ob Tanzschuhe vielleicht davon träumen, anders zu sein.

Rolls Royce und Bentley Empfang

Gartenfestival Hartberg

Die Töpferin und ihr Garten

Im Rahmen der Apfelblütenfahrt 2010 stoppt der „Rolls-Royce Enthusiasts´ Club for Rolls-Royce and Bentley owners Austrian Section“ in den Regionen Hartbergerland und Apfelland Stubenbergsee. Etwa 18 historische Fahrzeuge der absoluten Sonderklasse können dabei am Freitag, 23. April 2010, in der Zeit von etwa 12 bis 15 Uhr in der Hartberger Innenstadt besichtigt werden.

„In die Gärten fertig los“ lautet das Motto des Gartenfestivals, das vom 30. April bis 2. Mai 2010 stattfindet. Geboten werden Gartenführungen, BIOTOPIA-Eröffnung, Pflanzentauschmarkt und Gartenfilme. Höhepunkt sind am 30. April Tipps und Tricks von und mit Karl Ploberger.

Bereits zum 2. Mal findet die Ausstellung Keramik für Haus und Garten in der Keramikwerkstatt Eva Mayer statt. Gezeigt werden Porzellan und Raku-Keramik.

Nähere Information erhalten Sie beim TV-Hartberg, Tel.: 03332/66 505-0.

30. April bis 2. Mai 2010 Nähere Infos unter www.gartenfestival. bellabayer.at. Programm und Anmeldung im TV Hartberg. Tel.: 03332/66 505-0, www.gartenwanderung.bellabayer.at

Erster Blasmusik-Landeswettbewerb in Hartberg

24. und 25. April, 1. und 2. Mai, jeweils von 10 bis 18 Uhr, Keramikwerkstatt, Ring 36, Hartberg, Info: 0699/114 134 25

Kunst & Krempel An jeden 3. Samstag im Monat (April bis Oktober), findet der Flohmarkt „Kunst und Krempl“ in der Hartberger Innenstadt statt. Anmeldung: Bernhard Scherf, Tel.: 0664/110 19 14 Veranstalter: Europa-Sparverein John Cor, www.hartberg.at

Karl – Franzens Universität Graz

Studenten des „Volkskunde und Kulturanthropologie“ Institutes widmeten sich unter der Leitung von Prof. Dr. Eberhart ein Studiensemester der Feldforschung zum Thema Tanzmöglichkeiten in Hartberg. Sie führten etwa Gespräche mit der Sing- und Spielgruppe, Bauchtänzerinnen, Disco- und anderen Lokalbesitzern sowie mit Asylwerbern. Auch historische Erzählungen von Tanz in der Steiermark wurden in langwieriger Archivarbeit ausgegraben. Diese Zusammenarbeit ermöglicht es dem Museum, wissenschaftlich aufbereitete Informationen für die Ausstellung zu sammeln. An dieser Stelle sei den Studenten und Prof. Eberhart sowie den Interviewpartnern gedankt. Hartberg im Frühling 2010

1. Landeswettbewerb „Musik in Bewegung“ anläßlich des 60-jährigen Bestandsjubiläums des Steirischen Blasmusikverbandes. Am Samstag, den 15. Mai 2010, treten ab 14 Uhr erstmals 20 Blasmusikkapellen aus der gesamten Steiermark zu einer Marschwertung in fünf Wertungsstufen beim Pflichtprogramm auf dem Hauptplatz in der Altstadt an. Um 20 Uhr zeigen dann noch vier Musikkapellen im Fußballstadion ihr Können. Anschließend findet der Festakt mit Urkundenverleihung umrahmt mit einer Rasenshow der Militärmusik Steiermark statt. Prädikat sehens- und hörenswert: 20 Steirische Blasmusikkapellen spielen am 15. Mai, um 14 Uhr, am Hartberger Hauptplatz.

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t Was war & was komm en in Hartberg. Ein Rückblick und eine Vorschau auf Veranstaltung

Ostermarkt und Gartenausstellung

Hartberger Autofrühling

Frühlingsstimmung herrscht am 26. und 27. März beim Ostermarkt und der Gartenausstellung im Hartberger Stadtpark.

Kommen und informieren Sie sich auch heuer wieder über aktuelle Trends beim Tag der offenen Autotür.

h

olen Sie sich den Frühling nach Hause, nützen Sie das einmalige Angebot und genießen Sie das österliche Flair im Grünen! Bei freiem Eintritt erhalten Sie professionelle Beratung, Tipps und Gestaltungsideen für Ihren Garten. Am Ostermarkt findet man auch Kunsthandwerk und liebevoll gestaltete Geschenksartikel.

Die Hartberger Bäuerinnen verwöhnen mit selbstgemachten Köstlichkeiten, eine Weinverkostung und der beliebte Bauernmarkt runden das vielfältige kulinarische Angebot aus der Region ab. Der Ostermarkt und die Gartenausstellung im Stadtpark unter alten Linden und Kastanien ist nicht nur ein buntes geschäftiges Markttreiben wie aus alten

Tagen, sondern auch ein Ort der Begegnung. Für Kinder gibt es Talksteinschnitzen und KNAX-Kinderprogramm. 26. und 27. März, 10 bis 18 Uhr, Hartberger Stadtpark. Informationen unter Tel.: 03332/603-300, www.hartberg.at

NEU

d

as größte „Freiluft-Autohaus“ öffnet am Samstag, 17. April, von 10 bis 18 Uhr wieder in der Altstadt seine Pforten. Damit bietet der mittlerweile schon zur Tradition gewordene Hartberger Autofrühling für alle Auto-Interessierten wieder einmal eine günstige Gelegenheit, sich über die aktuellen Trends, Modelle und Neuheiten am Hauptplatz im direkten Vergleich zu infor-

mieren und Probe zu sitzen. Die Autohäuser in und rund um Hartberg präsentieren die neuesten Automodelle: ob Sportflitzer oder Familienkarosse, die Auswahl ist groß und die professionelle Beratung zum Traumauto ist beim Hartberger Autofrühling inklusive. Darüber hinaus können Sie entspannt einen Kaffee in der Frühlingssonne genießen und durch die historischen Gassen bummeln.

Samstag, 17. April, von 10 bis 18 Uhr am Hauptplatz. Nähere Informationen: Stadtmarketing Hartberg, Tel.: 03332/603-300, www.hartberg.at Erstes E-Scooter-Treffen Die ersten zehn E-Scooter erhalten einen Sonderpreis. Anmeldung unter 03332/603-300


persönliches

Was wir Ihnen noch sagen wollten …

„Hartberger Backstub’n“ – ein echtes Erfolgsrezept Erfreulich. Am 27. November 2009 erschien die „Hartberger Backstub’n“, herausgegeben vom Hartberger Stadtmarketing. Am 31. Dezember, knapp vier Wochen später, haben bereits 1.600 Hartberger Backbücher den Besitzer gewechselt. Für Verlagsexpetern eine echte Sensation, wenn man bedenkt, dass ein Buch, so es österreichweit als Bestseller gelten will, rund 3.000 mal über den Ladentisch gehen muss. Wer sich noch ein Exemplar sichern will – das Bürger­ service im Rathaus hat noch ein paar Exemplare auf Lager (03332/603-130).

Historisches Hartberg. Diese alte Photographie muss rund um den Wechsel vom 19. in das 20. Jahrhundert entstanden sein. Es zeigt den Hartberger Hauptplatz mit dem großzügig angelegten Brunnen und den Blick Richtung Ring und Hartberger Höhe.

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Ihre Meinung ist uns wichtig!

Aufgrund der enormen Nachfrage erscheint das Hartberg-Magazin bereits in einer Auflage von 28.500 Exemplaren. Mit dieser Verbreitung zählt das Hartberg-Magazin schon zu den auflagenstärksten Medien der Oststeiermark. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen an unserem Erfolg teilhaben wollen, dann nützen Sie das Hartberg-Magazin zur kostengünstigen Übermittlung Ihrer Werbe­ botschaft. Die aktuellen Anzeigentarife finden Sie unter www.hartberg.at.

Wir freuen uns über Ihre Anregungen. Das gesamte Team des neuen HartbergMagazins ist sehr an Ihrer Meinung interessiert. Schreiben Sie uns einfach Ihre ersten Eindrücke, ebenso sind wir jederzeit für Anregungen bezüglich Geschichten von oder über Hartberg und dessen Einwohnern dankbar. Sie erreichen uns unter der E-Mail-Adresse stadtmarketing@hartberg.at.

Impressum Hartberg – das sinnvolle Stadtmagazin Herausgeber Stadtmarketing Hartberg, HSI – Hartberg Standortentwicklung und Immobilien GmbH Konzeption Mag. Lucas Schneider-Manns Au, marketing meets media & Michael Fürnsinn, buero8 Chefredaktion Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Dipl. FW Regina Hinze Artdirektion Andreas Posselt, buero8 Fotoredaktion Mag. Bernhard Bergmann Autoren dieser Ausgabe Mag. Gerd Hofer, Sebastian Gölly, Dr. Josef Reisenhofer, Johann Hofer, Mag. Astrid Meier, Dir. Karl Pack, Mag. Lucas Schneider-Manns Au, Dipl. FW Regina Hinze, Elisabeth Zeindlinger Fotos Mag. Bernhard Bergmann, iStockphoto, Josef Summerer, Karl Lueger Lektorat Monika Kratzmann Druck Schmidbauer, Oberwart Anzeigenabteilung Stadtmarketing Hartberg, Tel. 03332/603 -300, Anzeigentarife unter www.hartberg.at. Für unaufgeforderte Einsendungen übernehmen wir keine Haftung. Druck- und Satzfehler vorbehalten. Auflage 28.500 Stück

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Natßrlich ist Bauen eine sehr private Angelegenheit. Aber einige Häuser sind einfach viel zu schÜn um sie zu verstecken. BVH Architekt Kai Stania, Holz-Alu Fassade von KAPO Fenster und Tßren

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Hartberg - Frühjahrsmagazin