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Inhaltsverzeichnis SPÖ Landtagsabgeordnete in Naarn 2 Gemeindefinanzen 3 SPÖ Frauen

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Vorstellung Sylvia Frank

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JG Gründung

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Interview mit Pfarrer Zauner 8

Informationsblatt der SPÖ Au/Donau - Naarn Verleger, Herausgeber: SPÖ Redaktion: Schwemmweg 5 An einen Haushalt Debitorennummer: SPÖ Bezirk Perg 0021061815

Folge 1/2012

www.naarn.spoe.at Zugestellt durch Post.at


Ortspost

P

Der Parteiobmann am Wort

arteivorsitzender

Markus Hoffinger

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger! Als Ortsparteiobmann der SPÖ Au Naarn darf ich Ihnen über den Besuch des SPÖ Landtagklubs im Bezirk Perg aber vor allem über die Besuche und Betriebsbesichtigungen in unserer Marktgemeinde berichten. Am 20. März 2012 verbrachten die SPÖ Abgeordneten zum OÖ Landtag einen Tag im Bezirk Perg. Der SPÖ, aber vor allem den Abgeordneten, ist an diesem Tag der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ein großes Anliegen. Aus diesem Grund wurde der Nachmittag in Betrieben und bei Institutionen verbracht. Die Abgeordneten besuchten insgesamt 30 Unternehmen und Einrichtungen in unserem Bezirk, unter andern das

Alten- und Pflegeheim Schwertberg, das Frauenhaus Perg, Rotes Kreuz und Polizei sowie in Naarn die Firma Möbel Haas in Au an der Donau, die Firma Donauwell sowie den Machlanddamm. Begleitet wurden die Mandatare bei ihrem Besuch in Naarn von Bürgermeister Rupert Wahlmüller, Ortsparteivorsitzendem Markus Hoffinger, den Gemeinderäten Hermann Lambauer, Karl Stangl und Franz Bauer sowie dem Vorsitzenden des Pensionistenverbandes Naarn Ernst Zobl. Die Firma Haas GmbH & Co KG wurde gemeinsam mit dem Abgeordneten Josef Eidenberger besucht. Eindrucksvoll wurde von den Seniorchefs, Maria und Karl Haas, die Geschichte der

Der SPÖ Landtagsclub beim Besuch der Fa. Haas in Au/Donau

„Tischlerei“ Haas erzählt. Juniorchef Theodor Haas berichtete, dass ca. 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Au beschäftigt werden! Bei der gemeinsamen Betriebsbesichtigung wurden die einzelnen Arbeitsschritte von der Planung über die Holzplatte zum fertigen Möbelstück veranschaulicht. Nächstes Unternehmen in d er M ar kt ge mei nd e Naarn war die Firma DONAUWELL. Die 2. Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer besuchte mit der Naarner Abordnung die Firma DONAUWELL Wellpappe Verpackungsgesellschaft m.b.H. Geschäftsführer Andreas Lamm, Prokurist Josef Enengl und Bernd Wakolbinger führten durch das Unternehmen und verdeutlichten, wie wichtig Wellpappe für die Verpackung aber auch für den Transport ist. Die Firma DONAUWELL verarbeitet jährlich ca. 22 Millionen m² Wellpappe am Firmensitz in Naarn. Landtagsabgeordneter Erich Pilsner erkundigte sich über den Machlanddamm. Treffpunkt und

Ausgangspunkt war beim Dotationsbauwerk in Au an der Donau. Dipl. Ing. Christian Spiess erklärte das Bauprojekt. Anschließend wurden der Machlanddamm und die Flutmulde besichtigt. Die Flutmulde lenkt kleinere Hochwässer weg von den Ortschaften und dient außerdem der Erhaltung des Au-Charakters. Sie ermöglicht auch den Fischaufstieg seitlich des Kraftwerks Wallsee/ Mitterkirchen. In zahlreichen Gesprächen konnten sich die SPÖ Abgeordneten einen Einblick in das Leben im Bezirk Perg machen. Beeindruckt waren die Abgeordneten auch von den Betrieben in unserer Marktgemeinde! Als Ortsparteiobmann und im Namen von Bürgermeister Rupert Wahlmüller bedanke ich mich bei allen Betrieben, die uns einen Einblick in ihr Unternehmen gegeben haben! Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes Osterfest! Markus Hoffinger Ortsparteiobmann

22 Mio m² Wellpappe werden bei der Fa. Donauwell verarbeitet


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„Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ lautet ein wohl allgemein bekanntes Sprichwort des „kleinen Mannes“. Eigentlich handelt es sich um eine Lebensweisheit, die aber in letzter Zeit immer weniger Beachtung erfährt. Das richtige Augenmaß zu finden, sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten, dürften viele unserer politischen Mandatare auf Bundesund Landesebene – insbesondere jene in der EU verlernt haben. Nicht genug, dass das Politikerimage ohnehin bereits auf dem Nullpunkt angelangt ist, sorgen verschiedenste Medienberichte über Korruption, Bestechung, Bereicherung und ähnliche Untaten täglich für entsprechenden Nachschub. Allgemein betrachtet wurde in Zeiten einer ausgezeichneten Wirtschaftslage auf zu großem Fuß gelebt und Warnungen sowie Zeichen einer drohenden Rezession einfach

Bürgermeister Wahlmüller berichtet

missachtet. Besonders in Vorwahlzeiten wird die Wählergunst mit verschiedenen Versprechen, die sich im nachhinein als nicht oder kaum finanzierbar herausstellen, gut gestimmt. Ich bin ja schon gespannt, welche Zuckerl uns von den Bundespolitikern für die Nationalratswahl 2013 präsentiert werden. Eigentlich ist jede Wahl zu fürchten, weil nach der Wahl die Rechnung für die verteilten Zuckerl geliefert wird. Als Gemeindevertreter hört man jedes mal, wenn der Bund von einem Sparpaket spricht, die Alarmglocken läuten. Und wer die Medien berichte über dieses Thema aufmerksam beobachtet, weiß wovon ich spreche das Sparpaket verlangt natürlich auch einen entsprechenden Beitrag der Gemeinden. So entfällt beispielsweise die Vorsteuerabzugsberechtigung – immerhin 20% - bei Gemeindepro-

Der Lückenschluss beim Hochwasserschutzdamm nimmt Gestalt an

B

ürgermeister

Rupert Wahlmüller

Die Flutmulde ist jetzt schon als Naherholungsgebiet erkennbar jekten, welche im Rahmen der zwangsweise gegründeten Kommanditgesellschaften realisiert werden. Durch Einführung des Gratiskindergartens hat sich die Abgangsdeckung der Gemeinde Naarn verdoppelt, weil die im Wahljahr 2009 zugesicherten Ausgleichszahlungen des Landes ausgeblieben sind. Dass bei ständiger zusätzlicher Belastung der Gemeinden durch Gesetze und Verordnungen kaum mehr Mittel für Gemeindeprojekte zur Verfügung stehen, ist wohl augenscheinlich.

Dass in unserem Gemeindegebiet noch eifrig gebaut werden kann, verdanken wir dem Projekt Hochwasserschutzdamm, wobei in diesem Zusammenhang enorme finanzi-

elle Bundes- und Landesmittel in unserer Region investiert werden. Alleine die Kosten für die Baulose Naarn, Mitterkirchen und Flutmulde liegen in einer Höhe von rund 70 Millionen Euro. Derzeit laufen die Bauarbeiten am Lückenschluss in Straß und Ruprechtshofen. Im August dieses Jahres, zum 10. Jahrestag des verheerenden Hochwassers 2002, können wir uns über die Fertigstellung dieses Jahrhundertprojektes freuen.

Mit diesem erfreulichen Ausblick möchte ich schließen und wünsche allen Leserinnen und Lesern unserer Zeitung ein frohes Osterfest. Bgm. Rupert Wahlmüller


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G

SPÖ Frauen

gerne auf Vollzeit umsteigen würden.

emeindevorstand

SPÖ– Frauenvorsitzende

Annemarie Auer

Die SPÖ Frauen machen anlässlich des internationalen Frauentages am 8. März auf die Konsequenzen von Teilzeitbeschäftigung aufmerksam. Die Teilzeitquote bei Frauen nimmt stark zu, deswegen gibt es eine Initiative von Frauenministerin Heinisch-Hosek "informieren, beraten, helfen und Alternativen aufzeigen". Beinahe jede zweite Frau in Österreich arbeitet

Teilzeit. Teilzeit hat jedoch „unerwünschte Nebenwirkungen“. Der Stundenlohn ist geringer als bei einer Vollzeitbeschäftigung und Mehrarbeit wird von den Unternehmen oft nicht abgegolten. Zudem wirkt sich Teilzeitarbeit negativ auf die Pension aus. Nicht alle, die Teilzeit arbeiten, wollen das auch. Von einem Viertel der teilzeitbeschäftigten Frauen wissen wir, dass sie

Die SPÖ Frauen setzen sich dafür ein, dass in Zukunft der Umstieg von Teilzeit auf Vollzeit einfacher wird. Jede Frau

soll selbst entscheiden können, ob sie Voll- oder Teilzeit arbeiten möchte.

Die SPÖ Frauen OÖ mit Klubobfrau Gerti Jahn

Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche Zukunft“. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn. Johanna Dohnal, 2004


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Vorstellung der Gemeinderäte, Veranstaltung

Harald Lambauer im Gespräch mit GR Sylvia Frank Sylvia du bist seit 2009 im Gemeinderat von Naarn, warum hast du dich für die Politik entschieden ? Da für mich Kinder, Familie und Frauen sehr wichtig sind, habe ich mich für die Politik entschieden, um in diesen Bereichen etwas beizutragen und etwas zu bewegen.

Dazu gehört auch die Gemeinschaft in der Gemeinde.

G

emeinderat Harald Lambauer

Sylvia wie sieht es bei dir privat aus ? Ich habe in Oberwagram bei meinem Elternhaus aufgestockt. Dort wohne ich mit meiner Familie. Meine 2 Kinder, Elisa 4 Jahre und Marlene 1,5

Jahre sind mein ganzer Stolz.

Was machst du beruflich ?

In welchen Ausschüssen bist du tätig ?

Zur Zeit bin ich in Karenz. Gelernt habe ich Bürokauffrau beim BauMax Mauthausen, wo ich dann auch 17 Jahre gearbeitet habe.

Ich arbeite im Sozialausschuss mit. Im Prüfungsausschuss bin ich Ersatz. Auf Bezirksebene bin ich im Bezirksparteiausschuss und im Vorstand der Frauen tätig. Welche Hobbys hat Sylvia Frank? Mein größtes Hobby ist Puzzle bauen. Die größte Herausforderung waren bis jetzt 12.000 Teile.

Sylvia, Elisa und Marlene beim Spielen im Garten

Was sind deine politischen Ziele für Naarn ? Tagesmütter mehr fördern , da dies immer noch zu wenig geschieht . Ein Eltern-Kind-Zentrum vom Babyalter bis zum Schulabschluss, wo Beratung, Spielegruppen, Nachhilfestunden,.. angeboten werden.


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Nach der offiziellen Gründung der JG-Naarn im Jänner starteten wir am 25. Februar mit der 1.

JG Naarn

nächsten Jahr- dann vielleicht sogar mit Schnee. Wer interessiert ist, Veranstaltungen mitzuorgani-

Nächstes Treffen der JG Naarn am 11. April um 19.00 Uhr im Gh. Biertreff Uhr im Biertreff Donau) statt. Da ging die Post ab in Au - Die Apres Ski Party der JG Naarn war ein voller Erfolg. Apres-Ski Party erfolgreich durch. Leider spielte das Wetter nicht mit und wir konnten das angekündigte „Bobrennen“ nicht durchführen. Richtig Partystimmung kam bei einem Mix aus Apres-Ski Hits und den aktuellen Charts von Dj-Firestorm auf. Aus diesem Grund freue ich mich schon auf eine Wiederholung im

sieren und Naarn politisch zu gestalten, der ist bei uns genau richtig. Wir treffen uns regelmäßig am „Stammtisch“ und würden uns freuen, wenn noch mehr junge Leute mitmachen. um zukünftige Projekte noch besser umsetzen zu können. Das nächste Treffen findet am 11.April um 19.00

(Au/

Ihr könnt Kontakt unter Franz.frank1@gmx.net oder auf Facebook unter

JG Naarn mit uns aufnehmen. Frank Franz Harald Lambauer


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Pensionistenverband Naarn

P „ Leben in Naarn“ Ein wahrlich schönes Angebot, das wir Alle mit 50 + in die Hand nehmen sollen, können und dürfen. Gerade wir sind es die sich nicht in ein Kämmerlein zurück ziehen sollten , sondern unseren sogenannten Lebensabend voll genießen dürfen. Man kann sich fragen: „Was kann ein Pensionistenverband dazu beitragen?“ Ich glaube, dass wir hier sehr viel dazu beitragen können. Die Angebote des Pensionistenverbandes sind sicher auch ein kleiner Beitrag dazu, um nicht in diesem Kämmerlein zu verschmoren. Was wir in diesem Jahr 2012 anbieten: An erster Stelle stehen sicherlich unsere Radausflüge. Sie bringen uns nicht nur in unser Gemeindegebiet, sondern auch über die Gemeindegrenze hinaus. Auch die Tagesausflüge dürfen wir nicht vergessen, sie sind meistens verbunden mit Besichtigungen in unserem Land Österreich. Einen Ausflug dürfen wir heuer im Sommer anbieten. Es geht vom 02. bis 07. September ins schöne Stubaital.

Über alle genannten Veranstaltungen sowie weitere, kann man sich jederzeit bei unseren Vorstandsmitglieder, in unserem Schaukasten beim Gemeindeamt sowie in wöchentlichen Printmedien im Bezirk erkundigen. Natürlich geben wir auch viel an Info-Material bei den Kaffeenachmittagen weiter, sei es über Politik, Gesundheitswesen, Sport usw. Mit einer Information zum Führerschein „Neu“ möchte ich hier aus dem Folder des Ministeriums für Verkehr, Innovation u. Technologie einen Auszug geben.

ensionistenverband Naarn

Ernst Zobl fung des Gesundheitszustandes vorgenommen auch nicht bei Kfz- Lenkerinnen und Lenker, die älter als 50 Jahre sind.

die einen Führerschein besitzen, ein unfallfreies Jahr wünschen, jenen die als Beifahrer dabei sind viel Glück.

Ebenso sind keine zusätzlichen Auffrischungskurse für Kfz- Lenkerinnen und -Lenker, die älter als 50 Jahre sind, vorgesehen.

Schon heute darf ich euch viel Spaß und Erfolg beim Ostereiersuchen wünschen.

Mit diesem Hinweis möchte ich euch Allen,

Für den Vorstand der Ortsgruppe Naarn, Euer Zobl Ernst (Vorsitzender)

Auszug: Gültigkeit und Erneuerung von Führerscheinen Ab dem 19. Jänner 2013 ausgestellte Führerscheine der Klassen A oder B sind 15 Jahre gültig. Alle vor 2013 ausgestellten Führerscheine (Papier - und Scheckkartenführerscheine) müssen bis spätesten Ende 2032 gegen Scheckkartenführerscheine mit Befristung umgetauscht werden. Bei der Erneuerung von Führerscheinen wird in Österreich keine Überprü-

Ortsgruppe Naarn

Wandern, Radeln, Ausflüge, Geselligkeit. Das und noch vieles mehr ist Teil des Programms des Pensionistenverbandes Naarn


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Interview

G LiN: Die Kirche Naarn und Pfarrer Johann Zauner sind untrennbar mit dem Leben in Naarn verbunden! Wie geht’s es Ihnen? Wie alt sind Sie? Wie lange sind Sie als Pfarrer in Naarn tätig? Gibt es Highlights aber auch weniger schöne Dinge aus Ihrem Pfarrleben? Will unser Pfarrer gar nicht in Pension gehen? Möchten Sie Ihren Ruhestand in Naarn genießen? Sie kennen ja den Spruch „einen alten Baum soll man nicht mehr umsetzen“! PJZ: Danke, es geht mir gut. Ich bin im 74. Le-

bensjahr (fühle mich aber noch nicht so alt) und 43 Jahre Pfarrer in Naarn. Da habe ich viel Schönes erlebt. Die jährlichen Fußwallfahrten nach Maria Zell, wo ich 30 mal mitmarschiert bin, die vielen kirchlichen Hochfeste und die harmonischen sowie guten Momente in der Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinden. Durch die mir in den letzten 10 Jahren anvertrauten neuen Aufgaben als Pfarrmanager des Seelsorgeraumes Machland habe ich viele Aufgaben zurücklassen bzw. delegieren müssen, die ich selbst noch gerne

Pfarrer Johann Zauner kurz nach der Priesterweihe bei der Primiz im Jahr 1963

emeinderat

Franz Bauer

getan hätte. Über das Thema Pension hab ich mir ehrlich noch keine Gedanken gemacht. Bei uns Priester ist es möglich mit 65 – aber “ sollen“ mit 75 Jahren in Pension gehen. Ich bin jetzt 74 und wenn Gott mich lässt, will ich das Projekt der Kirchenrenovierung noch abschließen. Über das, was nach der Pension mal wird, kann und möchte ich jetzt keine Aussagen treffen. Es hat bereits Fälle gegeben, wo der Altpriester in der Gemeinde geblieben und sich mit dem “ Jungen“ nicht verstanden hat. Es ist halt oft schwer, nach so vielen Jahren, loszulassen. LiN: Apropos: Renovierung der Kirche in Naarn: Wie sieht der aktuelle Stand aus? Warum tun Sie sich das noch an? Angst davor, dass der Nachkömmling es nicht schafft oder bereits Wissen, dass es keinen Pfarrer mehr in Naarn geben wird? Macht es Sinn, so wie in einem jüngst bekannten Fall zu inserieren? PJZ: Zahlen zu nennen, ist eindeutig zu früh. Mit dem Ergebnis der Haussammlung bin ich sehr zufrieden. Es werden in Folge weitere Veranstaltungen stattfinden, deren Erlöse der Kirchenrestau-

rierung zugutekommt. Der Baubeginn für die Kirchenrenovierung soll heuer im Juni stattfinden. Während die baulichen Maßnahmen durchgeführt werden, nutzen wir die Kirche in Maria Laab und den Pfarrsaal für die Messfeiern . Es war meine persönliche Entscheidung, die Sanierung unserer Kirche noch einmal in Angriff zu nehmen. Ich komme aus einer Maurerfamilie. Das“ Bauen“ lag mir sozusagen schon immer und liegt mir heute noch im Blut. Die Entscheidung der Nachbesetzung trifft der Bischof in Linz. Es erscheint logisch, dass Naarn als einer der größten Seelsorgeräume im Machland einen neuen Pfarrer bekommt. Wenn ich sehe, mit welchen Ideen die Gläubigen nach einem patenten Pfarrer suchen, macht mich das froh. LiN: Die Kirche spaltet sich. Das umstrittene Kirchenvolksbegehren ist momentan wieder ein wenig aus den Schlagzeilen verschwunden. Darf ich Sie den erzkonservativen? - konservativen? mitte gemäßigten ? – fortschrittlichen? – progressiven? Klerikern zuordnen. Stehen Sie auch auf der schwarzen Liste „Big Bischof watches


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you“ der aufmüpfigen, ich meine ungehorsamen Pfarrer? PJZ: Ich bin Mitglied der Pfarrerinitiative und zähle mich zu den Fortschrittlichen. Aufgrund meines Wissensstandes und Erfahrungsschatzes sehe ich die Dinge etwas differenzierter. Mein Standpunkt zur Erhaltung der kleinen Pfarren ist hinlänglich bekannt. LiN: Eine Angelegenheit des Kirchenvolksbegehrens ist das Verhältnis Frau / Kirche. Warum hat die Kirche ein so schlechtes Verhältnis zur Frau? Frauen als Priesterinnen? Hat die Kirche nach dem Alten Testament Eva nie verziehen, das Sie Adam die verbotene Frucht gereicht hat? PJZ: Jesus war für die Frauen offen! Zur Zeit des Wirkens Jesus war die Gesellschaft von Männern dominiert. Diesen Patriachalismus hat die Kirche übernommen und eigentlich bis heute erhalten. Doch an der Vielzahl von PfarrassistentInnen oder LeiterInnen von Wortgottesdiensten und vielen Freiwilliginnen merkt man, dass in der Kirche und Pfarren das Feminine seit Jahren mehr und mehr Gewicht bekommt. Beim Frauenpriesertum bin ich nach meinem Gespür eher skeptisch, dass eine Verwirklichung in den nächsten Jahren möglich sein wird. Die Vorstellung, in Afrika eine Frau als Priesterin zu berufen, ist undenkbar. LiN: Wer ist die Kirche

Interview

Naarn? Wie wird mit Arbeit, Verantwortung und vor allem Entscheidung in dieser umgegangen? Knirscht es da nicht manchmal im Gebälk? Ich sage Streit und Zank! Gibt es für die Pfarrgemeinderatswahlen noch genug Freiwillige oder muss diesen „ins gute Gewissen“ gesprochen werden? Würden Sie sich mehr Engagierte wünschen? Und vor allem: Wie sieht es mit dem Nachwuchs aus?

nichts bricht, ist es in Ordnung. Unsere katholischen Jugendgruppen veranstalten 1 x jährlich ein Zeltlager. Dabei werden unsere Kinder von 20 Naarner Jugendlichen betreut. Wir tun sehr viel für unsere kleinen Mitbürger (Kindermette, Osterfeier, Erstkommunion, Firmung…...). Natürlich wäre es wünschenswert, wenn unsere Jugendlichen sich mehr für unsere Kirche engagieren würden.

PJZ: Die Kirche Naarn sind ihre Gläubigen und die Kirche (Gebäude). Der Pfarrgemeinderat Naarn wird in 21 Sprengeln gewählt. Jeder Sprengel stellt einen Vertreter und Stellvertreter. Auch in den Ausschüssen wie Liturgie, Caritas, für Neu- und Zugezogene, Öffentlichkeitsarbeit u.a. stehen Freiwillige ausreichend zur Verfügung. In diesen Gremien wird auf ein sorg- und achtsames Miteinander Wert gelegt. Aber dort wo Menschen miteinander arbeiten und kommunizieren kann es schon mal vorkommen, dass es hie und da zu Meinungsverschiedenheiten kommt. Solang es im Gebälk nur knirscht und

LiN: Kann die Kirche Naarn Antworten auf den Sinn des Lebens geben? Viele Leute suchen außerhalb der Kirche ihr Seelenheil - Der Esoterikmarkt boomt! PJZ: Jeder Mensch trägt den Wunsch nach Spiritualität in sich. In jedem Fall kann die Kirche Naarn bei der Festigung des Glaubens und somit bei den Antworten zu den wichtigsten Fragen nach dem Woher? Wohin? und Warum? eine große Hilfe sein. LiN: Wo ist Gott? Hat Gott noch Platz in so e i ne r zivilisierten, zwanghaft manipulativen Ich-, Überfluss- und

Erlebnis-Gesellschaft? PJZ: Ja, hier hat uns der Zeitgeist fest im Griff. Und sollten wir uns in dieser hektischen und lauten Zeit auf andere Werte besinnen, denke ich, dass Gott und das Neue Testament hier eine absolut wählbare Alternative ist. LiN: In einigen Tagen feiern wir das Osterfest, eins der schönsten christlichen Hochfeste. Sterben! - Tod! - Wiederkommen! Es geht uns alle an. Keiner kommt aus. Wie gehen Sie mit Ihrer Gewissheit am Sterben und Tod um? PJZ: Ich lass mich in die Hände Gottes fallen und werde aufgefangen. LiN: Haben Sie noch einen Appell /Wunsch an bzw. für die NaarnerInnen? PJZ: Ich wünsche mir, dass die Menschen den Schatz des Glaubens in sich entdecken. LiN: Das klingt sehr pathetisch. Erklären Sie mir bitte diese Worte? PJZ: Wir alle spüren diese Sehnsucht nach Gott. Es ist schön zu wissen, angenommen, begleitet und in Gott geborgen zu sein. Und damit wünsche ich allen Naarner und Naarnerinnen ein schönes und besinnliches Osterfest ! LiN: Danke, für das ausführliche Gespräch. Ihnen und allen NaarnerInnen ein friedliches Osterfest!


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Pensionistenverband Au

P Am 17. Dezember 2011 fand die Jahreshauptversammlung im ASKÖHeim statt. Obmann Anton Gschwandtner konnte als Ehrengäste Bgm. Rupert Wahlmüller, zum 1. Mal die Bez.- Vors.– Stv. Ingeborg Wiesinger und den neuen SP - Parteiobmann Markus Hoffinger begrüßen. Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden Georg Haberbauer und Walter Hofreiter neu in den Vorstand kooptiert. Anschließend führten Bgm. Rupert Wahlmüller, Ingeborg Wiesinger und Obmann Gschwandtner die Ehrung langjähriger Mitglieder durch:

sein. Für Verbraucher, insbesondere für uns Pensionisten, sind individuelle Überweisungen, wie Zahlschein oder Telebanking, oft sinnvoller. Man möchte die Rechnung kontrollieren, bevor man sie bezahlt. Denn wird irrtümlich ein zu hoher

ensionistenverband Au

Anton Gschwandtner

wenn man seine regelmäßige Rechnung nicht abbuchen lässt, sondern einzeln bezahlt, dürfen nicht

dass die Zahlungsgebühr nur „vorbehaltlich rechtlicher Klärung und Rückforderung“ bezahlt wird.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft: Maria Dangl Für 25 Jahre Mitgliedschaft : Anna Ginterseder, Angela Hennerbichler, Maria Waldhauser, Willi Hannl Für 20 Jahre Mitgliedschaft : Josef Flankl, Franz Oppenauer Zuletzt soll das seit 1.11.2011 geltende Zahlungsdienstgesetz erläutert werden. Einziehungsaufträge mögen für Zahlungsempfänger mit vielen Geschäftsbeziehungen effizient

Die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft beim Pensionistenverband Au/ Donau fanden bei der Jahreshauptversammlung statt. Betrag automatisch eingezogen, muss man sich herumstreiten. Gebühren, die Energieversorger, Versicherer oder Handynetzbetreiber zusätzlich einheben,

Ortsgruppe Au/Donau

mehr eingehoben werden. Einige Unternehmen heben die Gebühr trotzdem ein. Die AK hat mehrere Klagen eingebracht. Erste, allerdings noch nicht rechtskräftige, Urteile sind schon ergangen und bestätigen die Rechtsmeinung der AK. Bis der Oberste Gerichtshof ein Urteil spricht, raten wir, den jeweiligen Unternehmen schriftlich mitzuteilen (Kopie aufheben),

(Ja, Juristen-Deutsch klingt so kompliziert). Es sind zwar keine Unsummen um die es geht, aber sie sind unfair. Falls Unternehmen wollen, dass die Kunden vermehrt Einziehungsaufträge nützen, können sie diesen einen Preisnachlass gewähren (wie etwa Zeitungsverlage). Ein solcher Rabatt ist grundsätzlich zulässig. Christa Reiter


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Kinderfreunde

Fa Hirtl und Bauernfeind Fa Strasser Naarn DM Markt Perg Raiffeisenbank Naarn Bäckerei Heindl Singen, spielen, tolle Verkleidungen und jede Menge Spass waren die Zutaten des Kinderfaschings der Kinderfreunde am 12.02.2012. Ab 14.00 Uhr wurde im Gh. Sportheim das Musikprogramm durch DJ Manfred gestartet. Von da an wurde niemandem langweilig, weil eine Attraktion auf die nächste folgte. Der Zauberer Dieter sorgte mit seinen

Tricks für Verblüffung unter den Anwesenden. Auch die Eltern halfen tatkräftig mit, als es ums Singen und Gitarre spielen ging. Zum Abschluss gab es eine große Kostümprämierung und ein kleines Geschenk für jeden Teilnehmer/jede Teilnehmerin. Ein herzlicher Dank auch an unsere Sponsoren:

Großen Andrang gab es auch beim Kinder Flohmarkt im Gh. Sportheim am 11.03.2012. Die VerkäuferInnen, El-

tern und Kinder, waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Ein schönes Osterfest wünschen die Kinderfreunde Naarn. Wir würden uns über euren Besuch bei einer der nächsten Veranstaltungen sehr freuen.


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SPÖ OÖ

Die SPÖ Oberösterreich baut unter der Führung des Landesparteivorsitzenden Josef Ackerl geschlossen weiter am Team für die Zukunft. Reinhold Entholzer, Vizepräsident der Arbeiterkammer OÖ, Vorsitzender der FSG OÖ und stellvertretender Vorsitzender der SP OÖ wurde vom Landesparteivorstand mit überwältigender Mehrheit als Nachfolger von Hermann Kepplinger als Verkehrslandesrat nominiert. Die Amtsübergabe erfolgt in der Landtagssitzung am 10. Mai.


Leben in Naarn 1/2012