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Bundesheer-Volksbefragung am 20. J辰nner:

Gut gesch端tzt durch Profis Sind Sie f端r die Einf端hrung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres?

Ja!


Keine Kompromisse bei Schutz und Fürsorge: Unsere BürgerInnen in besten Händen. Gut geschützt: Das professionelle Heer Wir in Österreich haben den Auftrag, die Menschen im eigenen Land und darüber hinaus vor Gefahren und Leid zu schützen. Zuverlässiger Schutz organisiert sich aber nicht von selbst. Wer schützen will, der muss vorausdenken. Wir müssen heute anpacken, wenn wir auch morgen in Sicherheit und Frieden leben wollen.

Kein Schutz von gestern für die Gefahren von heute Wer Sicherheit und Frieden gewährleisten will, der darf sich nicht auf den Schutz von gestern verlassen.

Foto: bmlvs

Profipioniere im Einsatz.

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Wir stehen für die Neutralität Österreichs, rückhaltlosen Einsatz für die Menschen in unserem Land und Sicherheit in Europa. Jahr für Jahr – manchmal sogar Tag für Tag – ändern sich die Herausforderungen, denen wir uns dabei gegenüber sehen.


Unsere SoldatInnen unterstützen heute Hilfseinsätze, die der Europäischen Friedenssicherung dienen. Sie bekämpfen Internetkriminalität und die Gefahren des Terrorismus. Sie sind bei Naturkatastrophen, Lawinenunglücken und Bergungen im schwierigen Gelände im Einsatz. Um weiterhin Sicherheit und Frieden zu gewährleisten, müssen unsere Systeme an die modernen Herausforderungen angeglichen werden. Unser Heer muss sich endlich von seinen historischen Strukturen befreien, damit wir auch in Zukunft optimal geschützt sind. Foto: bmlvs

21 von 27 EU-Staaten setzen bereits auf selbstbestimmten Einsatz, professionelles Training und langfristige Zusammenarbeit Dass wir ein Bundesheer brauchen, steht außer Frage. Schon alleine die Wahrung unserer Neutralität sowie verschiedene Verträge innerhalb der Europäischen Union verpflichten uns zu einem Heer. Doch überall in Europa geht der Trend in Richtung Abschaffung der Wehrpflicht: 21 von 27 EU-Staaten verlassen sich bei Bedrohungen wie Cyberkriminalität oder Terrorismus auf selbstbestimmten Einsatz, professionelles Training und langfristige Zusammenarbeit. Darunter auch neutrale Länder wie Schweden. Nur Österreich, Griechenland, Zypern, Finnland, Dänemark und Estland halten noch am historischen Zwangswehrdienst für junge Männer fest.

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Voller Einsatz und bestes Rüstzeug Wer aus eigenem Antrieb heraus entscheidet, sich als SoldatIn für seine Mitmenschen einzusetzen, der bringt das Wichtigste für den Job schon mit: Einen stark ausgeprägten Sinn für das Gemeinwohl, große Hilfsbereitschaft, und die Bereitwilligkeit, sich selbst zum Schutze Anderer außergewöhnlichen Belastungen und Gefahren auszusetzen. Niemand setzt sich so unermüdlich und verlässlich für Sicherheit und Frieden ein, wie jene SoldatInnen, die sich selbstbestimmt in den Dienst ihrer MitbürgerInnen stellen. Zwangsverpflichtete Soldaten dagegen empfinden die Wehrdienstzeit oft zu Recht als Bürde, die sie hindert, ihren eigentlichen beruflichen Werdegang zu verfolgen. Berechnungen zeigen, dass die Wirtschaftsleistung Österreichs ohne Wehrpflicht um eine halbe Milliarde Euro pro Jahr höher wäre. Noch dazu wird ein Großteil der jährlich rund 24.000 Wehrpflichtigen als SystemerhalterInnen genutzt: 3.100 KöchInnen und KellnerInnen stehen zum Beispiel nur 2.400 PionierInnen und InfanteristInnen gegenüber. Zwangsverpflichtung ist eine denkbar schlechte Grundlage für ein starkes Heer. Wir brauchen SoldatInnen, die sich aus eigenem Antrieb heraus verpflichten. Der besondere Einsatz von SoldatInnen für Gemeinwohl und Sicherheit muss anerkannt werden. Sie müssen bestmöglich ausgerüstet und auf ihre Einsätze vorbereiten sein: durch gründliches Training, professionelle Schulungen und langfristige Zusammenarbeit. Das geht nur mit einem professionellen Heer.

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Ihre Entscheidung zum professionellen Heer am 20. Jänner: Mehr Profi-Einsatz bei unseren SoldatInnen – für eine sichere und friedliche Welt.

Ja! Foto: bmlvs

oder Veraltete Strukturen und unklare Verhältnisse zwischen SoldatInnen und BürgerInnen durch Zwangsverpflichtung.

Helmut Fohringer / APA / picturedesk.com

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Gut betreut: Das soziale BürgerInnenjahr Wer schon einmal auf besondere Hilfe angewiesen war, weiß: Gute Pflege ist verlässlich, menschlich und zuwendungsvoll. Es ist für uns oberstes Gebot, dass Pflege in Österreich in guten Händen ist.

Foto: shutterstock.com

In Notsituationen zur Seite stehen – mit Verlässlichkeit und Hingabe Solche Situationen, in denen MitbürgerInnen besonderer Pflege und Betreuung bedürfen, sind nicht nur medizinische Notsituationen. Sie sind immer auch ein Stück weit menschliche Notsituationen – für die Betreuungsbedürftigen und ihre Familien. Wer hier hilft, stellt sich ganz besonderen mentalen und körperlichen Herausforderungen und muss diesen auch gewachsen sein.

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Frauen und Männer, die sich aus eigenem Antrieb heraus in der Betreuung einsetzen, bringen immer ein besonderes Maß an menschlicher Stärke, Tatkraft und Einfühlungsvermögen mit. Sie machen den Unterschied – sie motivieren, sie machen gesund, sie lindern Leid und Angst. Ein stabiles und humanes Betreuungssystem braucht Menschen, die sich aus eigenem Antrieb heraus dem Wohl ihrer MitbürgerInnen verpflichten. Das beweisen auch die vielen ehrenamtlichen Freiwilligen bei den Einsatzorganisationen. Die Zwangsverpflichtung durch den Zivildienst übersieht diesen wichtigen Punkt und ist ein veraltetes Konzept.

Keine Experimente auf Kosten der PatientInnen – Pflege braucht Fachwissen Jeder, der auf besondere Hilfe und Pflege durch seine MitbürgerInnen angewiesen ist, muss auch fachlich gut betreut sein. Im alten System werden Zivildienstleistenden aber oft nur Grundkenntnisse vermittelt, bevor sie ihren Dienst an pflegebedürftigen MitbürgerInnen beginnen. Das überfordert die Zivildienstleistenden und ist für die Pflegebedürftigen und Hilfsorganisationen nicht optimal.

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Fakten zum sozialen BürgerInnenjahr Das soziale BürgerInnenjahr ist der beste Weg, unser Betreuungssystem nachhaltig zu stärken und zu sichern. Zugleich erlaubt es uns, die Grundpfeiler der Pflege – Hingabe und Menschlichkeit – zu stärken. Das soziale BürgerInnenjahr öffnet die Tore für jene, die sich im sozialen System aus eigenem Antrieb heraus verpflichten wollen. Dass dieser Weg funktioniert, zeigt sich in Deutschland. Für 32.000 verfügbare Stellen meldeten sich freiwillig 60.000 InteressentInnen! Die notwendige Anzahl helfender Hände im Sozialwesen wird es dann geben, wenn wir das soziale BürgerInnenjahr auch für Frauen öffnen und die geleisteten Beiträge angemessen entlohnen. Durch das soziale BürgerInnenjahr erhalten Menschen aller Alters- und Berufsgruppen die Möglichkeit, aus eigenem Antrieb heraus Arbeit zu leisten, die dem Gemeinwohl und ihren MitbürgerInnen ganz besonders dient. Ein abgesichertes und selbstbestimmtes soziales Engagement dient der persönlichen Entwicklung und sozialen Kompetenz. Das soziale BürgerInnenjahr soll auch als Teil des Berufseinstiegs wirken können. In diesem Jahr erworbene Kenntnisse sollen für eine spätere Ausbildung im Sozialbereich angerechnet werden können (z.B. Medizinstudium, Pflegeausbildung).

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Ihre Entscheidung zum sozialen BürgerInnenjahr am 20. Jänner: Echte Hingabe in der sozialen Arbeit – für eine verbindliche und verlässliche Betreuung unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Ja! Foto: shutterstock.com

oder Holpriges System und menschliche Überforderung durch überholte Strukturen und Zwangsverpflichtung.

Foto: shutterstock.com

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Am 20. Jänner für ein Profiheer • Landesverteidigung, Katastrophenschutz und Sozialdienste brauchen

mehr Profis und nicht Systemerhalter.

• Österreichs Bundesheer braucht modernes Gerät.

Modernes Gerät lässt sich nur durch Profis bedienen.

• Jeder Beruf verlangt eine mehrjährige Ausbildung -

auch der Soldatenberuf.

• Gleiche Chancen für Frauen und Männer gibt es nur beim

Berufsheermodell und beim bezahlten freiwilligen Sozialjahr.

• Nur mit einem Berufsheer wird die Leistungsfähigkeit unseres

Bundesheeres erhalten bleiben!

Foto: bmlvs

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Am 20. Jänner für das bezahlte freiwillige Sozialjahr • Das soziale Jahr garantiert, dass es auch in Zukunft genug helfende

Hände für unsere Mitmenschen gibt.

• Professionelle Ausbildung und die Dauer von 12 Monaten erhöhen

die Qualität der Arbeit um ein Vielfaches.

• Ein bezahltes Sozialjahr bringt eine faire Absicherung für engagierte

Mitbürgerinnen und Mitbürger.

• Pflege braucht Menschen, die aus eigenem Antrieb – ohne Zwang -

mit Hingabe und Einfühlungsvermögen ihren Mitmenschen helfen.

• Gute Pflege braucht Fachwissen. Überforderte Zivilidiener nützen

PatientInnen und Hilfsorganisationen nicht.

Foto: shutterstock.com

11 Impressum: SPÖ Oberösterreich, Landstraße 36, 4020 Linz, Titelfoto: bmlvs, Fotos Rückseite: Gerhard Fam, SPÖ OÖ


„Geben Sie Österreichs Bundesheer eine Chance und stimmen Sie am 20. Jänner für das Berufsheer und das bezahlte freiwillige Sozialjahr.“ VIZELEUTNANT THOMAS UNGER IST UNTEROFFIZIER IN DER KASERNE HÖRSCHING

„Zivildiener dürfen nicht allein nach einem zweimonatigen Schnellsiedekurs in Notfallsituationen geschickt werden, die sie aufgrund mangelnder Erfahrung nicht bewältigen können!“ ARMIN REISINGER IST NOTFALL- UND LEHRSANITÄTER

„Wer etwas aus eigener Motivation und Überzeugung tut und nicht, weil er vom Staat dazu verpflichtet wird, macht das mit großem Engagement und Einsatz.“ SABINE BREITENFELLNER IST EHRENAMTLICHE SANITÄTERIN BEIM ROTEN KREUZ IN ST. MARTIN/MÜHLKREIS

Sind Sie für die Einführung eines Berufsheeres und eines bezahlten freiwilligen Sozialjahres?

Ja!


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