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www.pfarremistelbach.at Nr. 2 – 12. Jänner 2014 Taufe des Herrn „Jesus kam an den Jordan, um sich von Johannes taufen zu lassen.“ Mt 3,13 Liedfolge: 357-722,2-711,2-263-175,3-258,3-711,5-139-491

Der erfahrungsreiche Jesus Der geborene Jesus. Der wachsende Jesus. Der gereifte Jesus. Der schlafende Jesus. Der zornige Jesus. Der übermüdete Jesus. Der hungrige Jesus. Der liebesbedürftige Jesus. Der zitternde Jesus. Der selbstbewusste Jesus. Der ironische Jesus. Der gefeierte Jesus. Der enttäuschte Jesus. Der einsame Jesus. Der fragende Jesus. Der klagende Jesus. Der gläubige Jesus. Der hoffende Jesus. Der geliebte Jesus. Der liebende Jesus. Und zu diesem Menschen sagte Gott, der Vater: „Du bist mein geliebter Sohn.“ Martin Gutl


HERZLICHE EINLADUNG ZUM JUNGSCHARFASCHING „Räuber auf hoher See“ Sonntag, 19. Jänner 15-18 Uhr Pfarrzentrum DANKE, DANKE, DANKE!!! 60 Jahre folgen wir dem Stern, bringen den Weihnachtssegen in die Häuser und sammeln wertvolle Gaben für in Not leidende Menschen in Afrika, Asien, Südamerika. Wenn es auch anfangs immer wieder zäh beginnt, so können wir die Aktion auch heuer erfolgreich abschließen. Es waren zwischen Weihnachten und Dreikönig in Mistelbach, Lanzendorf und Ebendorf insgesamt 50 Kinder, 12 Jugendliche, 16 Begleitpersonen und 24 Erwachsene für diese Aktion unterwegs. Ein großes DANKE allen Beteiligten für das tolle Ergebnis in der Höhe von € 12.655,25. Ein besonderes DANKE jenen Kindern, die auch einen zweiten Tag, bzw. auch im Krankenhaus mitgegangen sind und auch an jene Familien, die sich die „Könige“ selbst organisiert und versorgt haben. Ingrid Böckl … und ein ganz, ganz großes DANKE an Ingrid Böckl, die Hirn, Herz und Hand dieser Aktion ist!!! GEBETSWOCHE FÜR DIE EINHEIT DER CHRISTEN VOM 18. – 25.1.2014 „Ist denn Christus zerteilt?“ 1 Kor 1,1-17 Ökumenische Abendgebete: Mo, 20.1., 18 Uhr Franziskusheim Do, 23.1., 18 Uhr Bundesschulzentrum Ökumenischer Schlussgottesdienst: Sa, 25.1., 18 Uhr Elisabethkirche HEIZEN KOSTET GELD … erst recht für eine Kirche. Bitte, leisten auch Sie einen Beitrag für die Heizkosten in unseren Kirchen! Sonntag, 19. Jänner bei allen Gottesdiensten.

„LES MA MITANAUND AUS DER BIBEL“ Wir freuen uns auf die oder eine der Lieblings-Bibelstellen von: Lucia Bahr Architekt Dipl.Ing. Alfred Charamza Hofrat Mag. Edmund Freibauer P. Hermann Jedinger SDS Mag. Reinhard Krames Bürgermeister Dr. Alfred Pohl Pfarrer Herwig Porstner Matthias Rausch Mag. Wilfried Reschl, Bezirkshauptmann Dr. Gerhard Schütt Beate Sigl Rosa Stadlbacher-Faber Mag. Georg Stögerer Heide Swoboda Dienstag, 28. Jänner 19.30 Uhr Pfarrzentrum PUNSCH UND GLÜHWEIN schmeckt auch nach Weihnachten, noch dazu auf unserem schönen Kirchenvorplatz. Am Sonntag, 26. Jänner nach der Abendmesse freuen sich die Pfarrgemeinderäte auf Ihre Gesellschaft – ganz im Sinne von „red ma weida mitanaund“! KETTLASBRUNN LÄDT EIN ZU 400 J. GELÖBNIS ST. SEBASTIAN So, 12.1., 15 Uhr, Gasthaus Schmidt: „Die Pest und das Kettlasbrunner Gelöbnis“ – Vortrag Pfr. Ernst Steindl So, 19.1., 15 Uhr, Gasthof Schmidt: „Pf. Kettlasbrunn – damals und heute“ Fotoausstellung und Filmvortrag So, 26.1., 9.30 Uhr, Pfarrkirche Festgottesdienst mit Weihbischof Stephan Turnovszky


Wir beten für den Verstorbenen Franz Kiefer

WOCHENKALENDER vom 11. bis 19. Jänner 2014 SAMSTAG, 11. Jänner: 18.oo Lanzdf, Vorabendmesse (Mt) SONNTAG, 12. Jänner: Taufe des Herrn hl. Messen: 9.3o Kirche (M), 10.15 Franzh, 10.30 MRast (H) Wortgottesfeier: 19 Kirche (Loibl-Zonsits) 8.3o Hüttdf (Mt), 9 Eibth (H) MONTAG, 13. Jänner: hl. Hilarius 18.oo Kolleg, für + Monika Cap v.d. Rosenkranzgem. DIENSTAG, 14. Jänner: 18.oo Ebendf, hl. Messe MITTWOCH, 15. Jänner: hl. Arnold Janssen 16.oo Franzh, hl. Messe 18.oo Kolleg, für + Eltern u. Bruder Tatzer für + Herta Lederer

MITTWOCH-CAFE

DONNERSTAG, 16. Jänner: 8.15 M.Rast, hl. Messe FREITAG, 17. Jänner: hl. Antonius 18.oo Kolleg, für + P. Volkmar Kraus SDS für + Fam. Kohl; für + Franz Kössler SAMSTAG, 18. Jänner: 9-10 Kolleg, Beichtgelegenheit (P. Reinhard) 9.3o Franzh, hl. Messe 18.oo Lanzdf, VAM für + Ingrid Bruckner (Mt) für + Josefine Willibacher u. Angeh.

BEGINN ÖKUM. GEBETSWOCHE

SONNTAG, 19. Jänner: 2. Sonntag im Jahreskreis KOLLEKTE „Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt HEIZKOSTEN hinweg nimmt.“ Joh 1,29-34 9.3o Kirche, für + Mutter Theresia Reiter (M) für + Fam. Anker u. Weidlich JUNGSCHAR10.15 Franzh, hl. Messe FASCHING 10.3o M.Rast, für die Pfarrgemeinde (Mt) 19.oo Kirche, für + Geschwister Herbert u. Maria u. Günther u. Michael (Mt) 8.3o Hüttdf (A), 9 Eibth – Wortgottesfeier (Strobl)


Jesus wird getauft mit den Wassern dieser Wirklichkeit Es gibt eine schöne griechische Ikone aus dem 14. Jahrhundert. Sie stellt die Taufe Jesu im Jordan dar. Die Szene spielt sich auf dieser Ikone in einer engen Schlucht ab. Zwischen zwei schroff abfallenden Felsen erscheinen in der Tiefe die dunklen, fast schwarzen Fluten des Jordan. Sie wirken wie eingezwängt in dieses Geklüfte. In diesen Schlund eines schwarzen Ozeans taucht Jesus ein, gleichsam in die dunkle Tiefe unserer Welt und in die Abgründe unseres Herzens. Dorthin ist der Sohn Gottes hinabgestiegen. Diese dunkle Realität unseres Lebens und unserer Welt mit all ihrer Zerrissenheit und Bodenlosigkeit hat er mit Haut und Haaren angenommen. Das ist der Ort, wo Gott und Mensch sich begegnen: in der abgründigen Tiefe unseres Herzens, in der Zerrissenheit und Zerschlagenheit unserer Seele, in der von teuflischen Mächten geschüttelten Realität unserer Welt. Jesus wird getauft mit den Wassern dieser Wirklichkeit. Wirklich mit allen Wassern dieser Welt wird er gewaschen, indem er eintaucht in die Abgründe dieses Lebens. Aber was in Wirklichkeit „gewaschen“, gereinigt und geklärt wird, sind die dunklen Fluten, das schmutzige Wasser unserer Wirklichkeit. Gott heilt uns nicht an der Oberfläche. Er will uns in der Tiefe heilen und uns zum Leuchten bringen. Nur wenn wir ihn in diese Tiefe, in die Leere unseres Herzens, in unser eigenes Dunkel einlassen, können auch wir zur Wahrheit und Klarheit unseres Lebens finden. Damit können wir auch die vielen vergeblichen Bemühungen sein lassen, uns selbst heil zu machen. Wenn wir uns nur von jenem Licht, das mit Jesus gekommen ist, in unserem Dunkel treffen lassen und sein heller Lichtstrahl einfallen kann in unsere Finsternis. Wenn wir uns in unserer Sprachlosigkeit ansprechen lassen von seinem guten und über alles gewiss machenden Wort. Unsere Abgründe brauchen uns dann nicht mehr zu erschrecken. Wir müssen den Blick in sie nicht mehr mit aller Kraft abwehren, weil wir uns vor ihnen ängstigen. Denn der Herr ist selbst schon in diese Abgründe meines Herzens hinabgetaucht. Vielmehr dürfen wir uns hineingenommen wissen in Jesu unverbrüchliches Verhältnis zu Gott, nämlich in den Heiligen Geist, in dem auch wir Gott als unseren Vater anreden dürfen. Er ist der Gott, dessen Gemeinschaft uns über den Abgrund unserer Angst, nicht wirklich daseinsberechtigt zu sein, hinüberträgt in das Leben. Aus: Gerhard Gäde, Seht, das Wort Gottes! Theologische Weihnachtsmeditationen

Pfarrbrief 2014 - KW2